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Wissenschaftsbetrieb

"Die gerade erschie­ne­nen Mitteilungen des Instituts für Öster­rei­chi­sche Geschichtsforschung 121, Teilband 1 (2013) hat­ten den Themenschwerpunkt “Rezensionswesen – Erkundungen in einer Forschungslücke”. In der Süddeutschen Zeitung (vom 8./9.6.2013, Nr. 130, S. 16) ist eine Rezension dazu aus der Feder von Rudolf Neumaier unter dem Titel “Wo Akademiker die Beherrschung ver­lie­ren” erschie­nen"
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=27531

Die Rezension zum Rezensions-Sammelband:
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/572656

"Sind Rezensenten dauerhaft zu spitzfindig, schaden sie sich mitunter selbst. Die Fachwelt schätzt subtiles Kompromittieren ebenso wie nassforsches Niederkartätschen allenfalls in geringen Dosen und lässt allzu auffällige Meckerziegen gern mal im universitären Mittelbau versauern."

Kurioserweise habe ich mir den meisten Ärger mit einer Rezension nicht vom Autor des rezensierten Buchs eingehandelt:

http://archiv.twoday.net/stories/5987801/
http://archiv.twoday.net/stories/97059845/#97060325

Aber letztendlich hat die Dame Schiffbruch vor dem Amtsgericht Trier erlitten.

Zu Verlnkungen in Wissenschaftsblogs gibt es eine kleine Diskussion auf

http://redaktionsblog.hypotheses.org/1220

Ich bin nun auf

http://musermeku.hypotheses.org/205

gestoßen, der aufschlussreiche Informationen zur Auswirkung einer Promotion auf die berufliche Karriere enthält. Die Aussagen werden erfreulicherweise in 13 Endnoten belegt.

Diese Anmerkungen zu dem an sich wertvollen Beitrag zeigen schön, wie miserabel es um die Verlinkungsqualität in Wissenschaftsblogs steht. Wenn Publikationen online sind, müssen sie aus meiner Sicht verlinkt werden, da es Aufgabe des Autors ist, dem Leser entgegenzukommen und sich nicht auf die Position zu stellen: “Google doch selber”.

A. 2
http://www.ihf.bayern.de/uploads/media/ihf_studien_hochschulforschung-81.pdf

A. 3
https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/BildungForschungKultur/Hochschulen/Promovierende5213104109004.pdf?__blob=publicationFile

A. 4
Titel muss korrekt ergänzt werden um: Prüfungen an Hochschulen
https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/BildungForschungKultur/Hochschulen/PruefungenHochschulen2110420117004.pdf?__blob=publicationFile

A. 7
keine freie Version gefunden, auch nicht bei Direktsuche in http://doc.utwente.nl/. Zeitschriftenaufsätze mit DOI werden korrekt mit DOI und zwar verlinkbar zitiert:
http://dx.doi.org/10.1080/0158037042000265935
siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/16539613/ und Kommentar

A. 8
http://www.wege-ins-studium.de/data/File/HIS_Absolventen_fh-200902.pdf

Der Beitrag enthält 6, teilweise unkorrekt zitierte Literaturangaben, von denen 5 online kostenfrei verfügbar sind. Verlinkt ist aber nur ein einziger Titel, 4 muss der Leser selbst suchen, wenn er nicht gerade in einer Bibliothek sitzt, in der die Druckfassungen greifbar sind.

With fictitious names and institutions substituted for the original ones (e.g., Tri-Valley Center for Human Potential), the altered manuscripts were formally resubmitted to the journals that had originally refereed and published them 18 to 32 months earlier. Of the sample of 38 editors and reviewers, only three (8%) detected the resubmissions. This result allowed nine of the 12 articles to continue through the review process to receive an actual evaluation: eight of the nine were rejected. Sixteen of the 18 referees (89%) recommended against publication and the editors concurred. The grounds for rejection were in many cases described as “serious methodological flaws.” Douglas P. Peters and Stephen J. Ceci (1982). Peer-review practices of psychological journals: The fate of published articles, submitted again. Behavioral and Brain Sciences, 5, pp 187-195. doi:10.1017/S0140525X00011183.

Via
http://mikethemadbiologist.com/2013/06/03/maybe-we-should-give-up-on-peer-review-and-just-dump-everything-in-arxiv/

Beiträge in Leonardo, WDR 5

http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/04.06.2013-16.05/b/ghostwriting-bei-klinischen-studien.html

und allgemeiner zum Pfusch in der Wissenschaft in Quarks & Co.

http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2013/0604/uebersicht_pfusch.jsp

Die Top Ten von Causa Schavan

1. Mit großem Abstand an erster Stelle steht “König Kurt – Das große Ausrasten”: 5.208 Leserinnen und Leser hat diese Auseinandersetzung mit der Biedenkopf-Tirade gegen die Düsseldorfer Fakultät bis heute gefunden.
2. Plagiieren – wie geht das eigentlich? Unsere praktische Anleitung mit Bastelbogen “Schavan: Plagiat für Anfänger. Ein kleiner Leitfaden” wurde von 2.810 Causa-Schavan-Besuchern dankbar aufgenommen.
3. Lebhaftes Interesse fanden die Einschüchterungsversuche des Justitiariats der FAZ gegen das Blog Archivalia. “Beziehungskiste, oder: Was der Blogger Klaus Graf in Sachen Schavan unterlassen soll” wurde 2.079mal gelesen.


http://causaschavan.wordpress.com/2013/05/06/ein-jahr-causa-schavan/

Zur Angelegenheit Schavan vgl. jüngst auch

http://erbloggtes.wordpress.com/2013/05/30/schattenministerin-schavan/ und weitere Beiträge zuvor

Münster entzieht zwei jungen Forschern den Doktorgrad. Es gibt Indizien, dass ihr Doktorvater in die Fälschung involviert war. Doch dies prüft niemand.
http://www.zeit.de/studium/hochschule/2013-05/plagiat-professor-beteiligt

Die Dissertation eines Heilbronner Professors steht unter Plagiatsverdacht. Seine Hochschule fühlt sich für die Prüfung nicht zuständig und lässt ihn weitermachen.
http://www.zeit.de/studium/hochschule/2013-05/moeder-plagiat-dissertation

Heßbürgen verwies auch auf
http://www.fernuni-hagen.de/universitaet/aktuelles/2011/12/22-am-sensburg.shtml (2011)

http://blog.educpros.fr/doctrix/

Ein französisches Blog zur Frage des Doktorats.

Update: Einschätzung von Mareike König im Kommentar zu
https://plus.google.com/u/0/117546351384071338747/posts/96GqE6CtrCM

Marc Mudrak macht sich Gedanken über die Krise des Rezensionswesens:

http://catholiccultures.hypotheses.org/1117

Meine Rezensionen kann er wohl kaum meinen:

http://archiv.twoday.net/stories/4941756/
http://www.bsz-bw.de/SWBplus/linkliste/rez-graf.html

Siehe auch
https://plus.google.com/u/0/109199221833785751288/posts/3ctygv2E9Mc

Aus meiner Sicht wird zu wohlwollend rezensiert. Bücher, die ich auseinandergenommen habe, haben andere Rezensenten gelobt. Aus meiner Sicht ist eine Rezension dann gelungen, wenn sie weiterführende Hinweise und/oder eine kritische Auseinandersetzung enthält.

"Weiterführende" Rezensionen, auch wenn sie im diesbezüglich nach wir vor vorbildlichen GGA erscheinen - http://archiv.twoday.net/stories/326526775/ - werden zu wenig rezipiert.

Anders als Mudrak annimmt kommt es auch aufs (digitale) Format an, das es ermöglicht, Links zum Inhaltsverzeichnis, weiteren Rezensionen oder Quellen/Literatur einzubinden. Siehe etwa

http://archiv.twoday.net/stories/5680268/
http://archiv.twoday.net/stories/232602165/

"Auf PubPeer.com bewerten Forscher anonym die Arbeiten anderer. Auch die Klonstudien-Panne kam so ans Licht. Nur so sei eine offene Debatte möglich, sagen die Betreiber."

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2013-05/pubpeer-plattform

http://pubpeer.com/publications/F0CFE0360002C25DC0BEFE28987D70

http://www.juristischer-gedankensalat.de/2013/05/07/angst-vor-dem-zitierfettnapfchen-muss-nicht-sein/

Via
http://www.juristischer-gedankensalat.de/2013/05/07/angst-vor-dem-zitierfettnapfchen-muss-nicht-sein/

 

twoday.net AGB

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