Da die Bibliotheken die größten Open-Access-Heuchler überhaupt sind, ist ihre in Deutschland führende Fachzeitschrift, die ZfBB, dauerhaft nur kostenpflichtig zugänglich (auf einem mit Steuergeldern finanzierten Hochschulschriftenserver, der die Langzeitarchivierung dem Verlag abnimmt). Der Verlag, an den dieses Flaggschiff des einst so stolzen deutschen Bibliothekswesens gekettet ist, Klostermann, ist als Verächter von Open Access sattsam bekannt. Daher war es ganz und gar ausgeschlossen, dass das Heft 4-5/2007 der ZfBB, das sich dem Thema Open Access widmet, haette ausnahmsweise Open Access sein koennen. Offenkundig hat der Verlag auch den Autoren untersagt, das Verlags-PDF fuer Zwecke der Selbstarchivierung zu verwenden. Die Autoren der Humboldt-Uni mussten daher zu dem Behelf greifen, ihre Autorenexemplare mit Kennzeichnung des Seitenwechsels zu versehen.
Sehr zögerlich machen die Autoren des Heftes von der Möglichkeit des Einstellens in Repositorien Gebrauch. Es war zwar möglich, ein solches Heft trotz anderweitiger Arbeitsbelastung zu bestücken, aber für das Einstellen eines Preprint scheinen die meisten keine Zeit zu haben. Es ist eben immer alles wichtiger als Open Access, dessen Vorzüge man in den ZfBB-Artikeln preist. Gibt es eigentlich ein größeres Maß an Doppelmoral und Heuchelei?
Hier werde ich dokumentieren, ob anderweitige Fassungen der Beiträge ins Netz gelangen. Soweit mir das bekannt wird.
Ich habe für alle Beiträge eine Google-Suche durchgeführt und einige Beiträge online gefunden, von deren Existenz im frei zugänglichen Internet ich noch nichts wusste. 12 Artikel sind heute (12.11.2007) meines Wissens noch nicht Open Access.
Und das, obwohl es im Editorial heisst: "Natürlich sind die einzelnen Artikel dieses Heftes, sofern die Autoren sie bereitgestellt haben, über die institutionellen Repositories der jeweiligen Einrichtungen Open Access verfügbar."
Das ist eine klare Irreführung.
Nachtrag: Siehe nun auch die Zusammenführung unter
http://open-access.net/de/austausch/links/#c832
Nachtrag: Die Links zu open-access.net sind nicht mehr gültig!
Editorial
Dobratz, Susanne; Schirmbacher, Peter
Seitenbereich: 160-161
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28277
Open Access - ein historischer Abriss
Seitenbereich: 162-162
Daten aus:
http://www.earlham.edu/~peters/fos/timeline.htm
Open Access zwischen E-Commerce und E-Science. Beobachtungen zu Enwicklung und Stand
Mittler, Elmar
Seitenbereich: 163-169
Nachtrag: http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28291
Open Access - einmal anders. Zum wissenschaftlichen Publizieren in den Geisteswissenschaften
Gradmann, Stefan
Seitenbereich: 170-173
Nachtrag:
http://open-access.net/fileadmin/downloads/OA-Geisteswissenschaften20070701.pdf
dauerhaft:
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28303
Der "Golden Road" zu Open Access
Beger, Gabriele
Seitenbereich: 174-176
Nachtrag: Abstract, Volltext: urn:nbn:de:kobv:11-10082779 (auf edoc eingestellt am 20.12.2007)
Erweiterte Fassung des Aufsatzes im OA-Handbuch
http://open-access.net/fileadmin/downloads/Open-Access-Handbuch.pdf
Auf dem "goldenen" Weg? Alternative Geschäftsmodelle für Open-Access-Primärpublikationen
Schmidt, Birgit
Seitenbereich: 177-182
Nachtrag: http://open-access.net/fileadmin/downloads/Schmidt_Open_Access_Geschaeftsmodelle_ZfBB.pdf
Dauerhaft:
http://eprints.rclis.org/archive/00012048/
Der "grüne Weg zu Open Access" in Deutschland
Müller, Uwe; Schirmbacher, Peter
Seitenbereich: 183-193
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28276
Qualitätssicherung durch das DINI-Zertifikat
Dobratz, Susanne; Scholze, Frank
Seitenbereich: 194-198
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28287
Open-Source-Software zur Realisierung von Institutionellen Repositorien - Überblick
Dobratz, Susanne
Seitenbereich: 199-206
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28288
Offener Zugang zu wissenschaftlichen Primärdaten
Pfeiffenberger, Hans
Seitenbereich: 207-210
http://hdl.handle.net/10013/epic.28454
OA@MPS - a colourful view
Romary, Laurent
Seitenbereich: 211-215
http://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/0707/0707.2886.pdf
Open Access an deutschen Hochschulen. Institutional Repositories und die Informationsplattform open-access.net
Hätscher, Petra
Seitenbereich: 216-223
http://www.ub.uni-konstanz.de/kops/volltexte/2007/3953/
[Es handelt sich um einen Scan aus der ZfBB]
Open Access in der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Positionen, Projekte, Perspektiven
Fournier, Johannes
Seitenbereich: 224-229
Nachtrag 13.11.
PDF
Open Access international - lokale Systeme, kooperative Netzwerke und visionäre Infrastrukturen
Horstmann, Wolfram
Seitenbereich: 230-233
Nachtrag: http://open-access.net/fileadmin/downloads/Horstmann_zfbb_070529.pdf
dauerhaft:
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28306
Nutzungsstatistiken elektronischer Publikationen
Herb, Ulrich; Scholze, Frank
Seitenbereich: 234-237
http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2007/1324/
Who Wins? Economic Gain and Open Access
Seadle, Michael
Seitenbereich: 238-242
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28289
Open Access und die Novellierung des deutschen Urheberrechts
Degkwitz, Andreas
Seitenbereich: 243-245
Nachtrag:
http://open-access.net/fileadmin/downloads/Degkwitz_ZFBB-Sonderheft_Open_Access_und_UHRG_Preprint.pdf
dauerhaft:
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28302
Open Access im Dienst der Wissenschaft - Umsetzung von freiem Zugang in der Helmholtz-Gemeinschaft
Bertelmann, Roland; Hübner, Andreas
Seitenbereich: 246-250
http://edoc.gfz-potsdam.de/gfz/display.epl?mode=doc&id=10399
Das Beispiel der Open-Access-Zeitschrift Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research (FQS)
Mruck, Katja
Seitenbereich: 251-257
Nachtrag 13.11.:
http://open-access.net/fileadmin/downloads/ZfBB_07_Mruck_Preprint.pdf
dauerhaft:
http://psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2007/1010/
German Medical Science als Open-Access-Publikationssystem
Korwitz, Ulrich
Seitenbereich: 258-261
Nachtrag: http://open-access.net/fileadmin/downloads/German_Medical_Science_als_Open_Access_Publikationssystem.-205.pdf
dauerhaft:
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28304
The electronic life of the academy (Telota): Die Open-Access-Strategie der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Andermann, Heike
Seitenbereich: 262-267
Nachtrag: http://edoc.bbaw.de/oa/articles/reztIU7rSnBkM/PDF/24ewB60oMfxfE.pdf
Open Access is a Choice
Velterop, Jan
Seitenbereich: 268-272
Nachtrag: http://open-access.net/fileadmin/downloads/OA_is_a_Choice.pdf
dauerhaft:
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28305
"Auf dem Prüfstand": Neue Modelle der überregionalen Bereitstellung elektronischer Fachinformationen
Blomeyer, Antje; Horstkemper, Gregor
Seitenbereich: 273-278
Nachtrag: http://eprints.rclis.org/12205/ (Deposited 08 Dec 2007)
Zum gleichnamigen BSB-Workshop im Frühjahr siehe
http://bsb-muenchen.de/Archiv_Einzeldarstellung.410+M57c85fb13e5.0.html?&L=tx_ttnews%5BpS%5D%3D1163781901&styl=1
(Zwei Nachweise ergänzt am 22.3.2009.)
Sehr zögerlich machen die Autoren des Heftes von der Möglichkeit des Einstellens in Repositorien Gebrauch. Es war zwar möglich, ein solches Heft trotz anderweitiger Arbeitsbelastung zu bestücken, aber für das Einstellen eines Preprint scheinen die meisten keine Zeit zu haben. Es ist eben immer alles wichtiger als Open Access, dessen Vorzüge man in den ZfBB-Artikeln preist. Gibt es eigentlich ein größeres Maß an Doppelmoral und Heuchelei?
Hier werde ich dokumentieren, ob anderweitige Fassungen der Beiträge ins Netz gelangen. Soweit mir das bekannt wird.
Ich habe für alle Beiträge eine Google-Suche durchgeführt und einige Beiträge online gefunden, von deren Existenz im frei zugänglichen Internet ich noch nichts wusste. 12 Artikel sind heute (12.11.2007) meines Wissens noch nicht Open Access.
Und das, obwohl es im Editorial heisst: "Natürlich sind die einzelnen Artikel dieses Heftes, sofern die Autoren sie bereitgestellt haben, über die institutionellen Repositories der jeweiligen Einrichtungen Open Access verfügbar."
Das ist eine klare Irreführung.
Nachtrag: Siehe nun auch die Zusammenführung unter
http://open-access.net/de/austausch/links/#c832
Nachtrag: Die Links zu open-access.net sind nicht mehr gültig!
Editorial
Dobratz, Susanne; Schirmbacher, Peter
Seitenbereich: 160-161
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28277
Open Access - ein historischer Abriss
Seitenbereich: 162-162
Daten aus:
http://www.earlham.edu/~peters/fos/timeline.htm
Open Access zwischen E-Commerce und E-Science. Beobachtungen zu Enwicklung und Stand
Mittler, Elmar
Seitenbereich: 163-169
Nachtrag: http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28291
Open Access - einmal anders. Zum wissenschaftlichen Publizieren in den Geisteswissenschaften
Gradmann, Stefan
Seitenbereich: 170-173
Nachtrag:
http://open-access.net/fileadmin/downloads/OA-Geisteswissenschaften20070701.pdf
dauerhaft:
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28303
Der "Golden Road" zu Open Access
Beger, Gabriele
Seitenbereich: 174-176
Nachtrag: Abstract, Volltext: urn:nbn:de:kobv:11-10082779 (auf edoc eingestellt am 20.12.2007)
Erweiterte Fassung des Aufsatzes im OA-Handbuch
http://open-access.net/fileadmin/downloads/Open-Access-Handbuch.pdf
Auf dem "goldenen" Weg? Alternative Geschäftsmodelle für Open-Access-Primärpublikationen
Schmidt, Birgit
Seitenbereich: 177-182
Nachtrag: http://open-access.net/fileadmin/downloads/Schmidt_Open_Access_Geschaeftsmodelle_ZfBB.pdf
Dauerhaft:
http://eprints.rclis.org/archive/00012048/
Der "grüne Weg zu Open Access" in Deutschland
Müller, Uwe; Schirmbacher, Peter
Seitenbereich: 183-193
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28276
Qualitätssicherung durch das DINI-Zertifikat
Dobratz, Susanne; Scholze, Frank
Seitenbereich: 194-198
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28287
Open-Source-Software zur Realisierung von Institutionellen Repositorien - Überblick
Dobratz, Susanne
Seitenbereich: 199-206
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28288
Offener Zugang zu wissenschaftlichen Primärdaten
Pfeiffenberger, Hans
Seitenbereich: 207-210
http://hdl.handle.net/10013/epic.28454
OA@MPS - a colourful view
Romary, Laurent
Seitenbereich: 211-215
http://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/0707/0707.2886.pdf
Open Access an deutschen Hochschulen. Institutional Repositories und die Informationsplattform open-access.net
Hätscher, Petra
Seitenbereich: 216-223
http://www.ub.uni-konstanz.de/kops/volltexte/2007/3953/
[Es handelt sich um einen Scan aus der ZfBB]
Open Access in der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Positionen, Projekte, Perspektiven
Fournier, Johannes
Seitenbereich: 224-229
Nachtrag 13.11.
Open Access international - lokale Systeme, kooperative Netzwerke und visionäre Infrastrukturen
Horstmann, Wolfram
Seitenbereich: 230-233
Nachtrag: http://open-access.net/fileadmin/downloads/Horstmann_zfbb_070529.pdf
dauerhaft:
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28306
Nutzungsstatistiken elektronischer Publikationen
Herb, Ulrich; Scholze, Frank
Seitenbereich: 234-237
http://scidok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2007/1324/
Who Wins? Economic Gain and Open Access
Seadle, Michael
Seitenbereich: 238-242
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28289
Open Access und die Novellierung des deutschen Urheberrechts
Degkwitz, Andreas
Seitenbereich: 243-245
Nachtrag:
http://open-access.net/fileadmin/downloads/Degkwitz_ZFBB-Sonderheft_Open_Access_und_UHRG_Preprint.pdf
dauerhaft:
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28302
Open Access im Dienst der Wissenschaft - Umsetzung von freiem Zugang in der Helmholtz-Gemeinschaft
Bertelmann, Roland; Hübner, Andreas
Seitenbereich: 246-250
http://edoc.gfz-potsdam.de/gfz/display.epl?mode=doc&id=10399
Das Beispiel der Open-Access-Zeitschrift Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research (FQS)
Mruck, Katja
Seitenbereich: 251-257
Nachtrag 13.11.:
http://open-access.net/fileadmin/downloads/ZfBB_07_Mruck_Preprint.pdf
dauerhaft:
http://psydok.sulb.uni-saarland.de/volltexte/2007/1010/
German Medical Science als Open-Access-Publikationssystem
Korwitz, Ulrich
Seitenbereich: 258-261
Nachtrag: http://open-access.net/fileadmin/downloads/German_Medical_Science_als_Open_Access_Publikationssystem.-205.pdf
dauerhaft:
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28304
The electronic life of the academy (Telota): Die Open-Access-Strategie der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Andermann, Heike
Seitenbereich: 262-267
Nachtrag: http://edoc.bbaw.de/oa/articles/reztIU7rSnBkM/PDF/24ewB60oMfxfE.pdf
Open Access is a Choice
Velterop, Jan
Seitenbereich: 268-272
Nachtrag: http://open-access.net/fileadmin/downloads/OA_is_a_Choice.pdf
dauerhaft:
http://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?lang=ger&id=28305
"Auf dem Prüfstand": Neue Modelle der überregionalen Bereitstellung elektronischer Fachinformationen
Blomeyer, Antje; Horstkemper, Gregor
Seitenbereich: 273-278
Nachtrag: http://eprints.rclis.org/12205/ (Deposited 08 Dec 2007)
Zum gleichnamigen BSB-Workshop im Frühjahr siehe
http://bsb-muenchen.de/Archiv_Einzeldarstellung.410+M57c85fb13e5.0.html?&L=tx_ttnews%5BpS%5D%3D1163781901&styl=1
(Zwei Nachweise ergänzt am 22.3.2009.)
KlausGraf - am Montag, 12. November 2007, 23:04 - Rubrik: Open Access
Steinhauer bestritt in INETBIB, dass Bibliotheken außer vergriffenen Bücher etwas digitalisieren dürfen, um es an den Leseplätzen in der Bibliothek für privates Studium und Forschung zugänglich zu machen.
Ich sehe das anders - siehe schon
http://archiv.twoday.net/stories/4311044/ -
und habe ausführlich repliziert unter:
http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg34877.html
Nur am Rande sei angemerkt, dass öffentliche Archive, obwohl eigens erwähnt, kaum etwas mit dem § 52b werden anfangen können, denn für Unveröffentlichtes gilt er nicht! Archive meint also einmal mehr vor allem die (der Öffentlichkeit unzugänglichen) Fernseharchive, die ja vor allem Gesendetes und daher Veröffentlichtes aufbewahren.
Ich sehe das anders - siehe schon
http://archiv.twoday.net/stories/4311044/ -
und habe ausführlich repliziert unter:
http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg34877.html
Nur am Rande sei angemerkt, dass öffentliche Archive, obwohl eigens erwähnt, kaum etwas mit dem § 52b werden anfangen können, denn für Unveröffentlichtes gilt er nicht! Archive meint also einmal mehr vor allem die (der Öffentlichkeit unzugänglichen) Fernseharchive, die ja vor allem Gesendetes und daher Veröffentlichtes aufbewahren.
KlausGraf - am Montag, 12. November 2007, 22:37 - Rubrik: Archivrecht
Im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie BMWi findet am 13.12. von 10.00-20.00 Uhr die Fachkonferenz "Rechtssichere elektronische Archivierung" statt mit den Themenkreisen:
Nähere Informationen unter:
Fachkonerenz Rechtssichere elektronische Archivierung
- Transformationen beim Konvertieren elektronischer (signierter) Dokumente
- Transformationen bei der Archivierung
- Transformation beim Scannen
Nähere Informationen unter:
Fachkonerenz Rechtssichere elektronische Archivierung
schwalm.potsdam - am Montag, 12. November 2007, 19:06 - Rubrik: Digitale Unterlagen
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schwalm.potsdam - am Montag, 12. November 2007, 19:04 - Rubrik: Veranstaltungen
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schwalm.potsdam - am Montag, 12. November 2007, 19:01 - Rubrik: Records Management
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schwalm.potsdam - am Montag, 12. November 2007, 18:59 - Rubrik: Records Management
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Besprochen von einem RA in:
http://www.jurpc.de/aufsatz/20070173.htm
http://www.jurpc.de/aufsatz/20070173.htm
KlausGraf - am Montag, 12. November 2007, 18:27 - Rubrik: Archivrecht
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" .... Doch anders als die anderen Reden fand sich sein Beitrag noch vergangene Woche nicht im Landtagsarchiv. Mangelte es da einem Archivar am Sinn für Wortkunst aus NRW? Als aber Medien bemerkten, dass dieses Dokument nicht öffentlich einsehbar war, wurde die Rede doch noch auf der Website eingestellt. Nun kann jeder lesen, wie man Zeit füllt - mit Nichts. ...."
Die ganze Geschichte findet sich unter http://www.welt.de/wams_print/article1352007/Zeit_schinden_bis_die_Kollegen_kommen.html
Die ganze Geschichte findet sich unter http://www.welt.de/wams_print/article1352007/Zeit_schinden_bis_die_Kollegen_kommen.html
Wolf Thomas - am Montag, 12. November 2007, 15:32 - Rubrik: Parlamentsarchive
" ..... Ende April 2005 übergab er [Norman Mailer] sein privates Archiv mit über 10000 Briefen, bisher unveröffentlichten Erzählungen sowie weiteren Aufzeichnungen und Manuskripten an die University of Texas und erhielt dafür 2,5 Millionen Dollar. ....."
Quelle: http://www.jungewelt.de/2007/11-12/019.php
Quelle: http://www.jungewelt.de/2007/11-12/019.php
Wolf Thomas - am Montag, 12. November 2007, 15:30 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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" .... Was ändert sich durch die Digitalisierung und das Internet?
"Ich habe mich voll ins Digitale reingeschmissen, vom ersten Moment an. Ich gehe immer mit der Technik und habe auch mein analoges Archiv digitalisiert. Bei der Weiterverarbeitung bis hin zum fertigen Druck an der Wand ist alles möglich. Es ist eine große Chance für Fotografen, die ganze Kette zu bedienen, alles zu steuern, sein eigener Produzent oder sein eigener Verleger zu werden. Wir brauchen die Verlage eigentlich nicht mehr. Über das Internet kann der Fotograf seine Bilder unglaublich weit streuen und jedermann verfügbar machen - eine tolle Chance. Die Frage ist nur, wie verdient man Geld damit?" .....
Welche Gefahren gehen von der Digitalisierung des Mediums aus?
Jeder hat seine eigene Antwort. Meine ist: Ich mache am Computer nur das, was früher in der Dunkelkammer von Hand möglich war. Ich verändere den Kontrast und die Helligkeit oder belichte Stellen nach. Verboten finde ich, Inhalte zu verfälschen, zum Beispiel einen Telegrafenmasten aus dem Bild herauslöschen. Oder, noch schlimmer, einen Menschen in das Bild hineinzubringen. Oder ihm einen Hut aufzusetzen. Oder seinen Hut umzufärben. Andere - meist jüngere Fotografen - sagen hingegen: "Das ist unser Metier, wir können das technisch machen, also machen wir es auch." ....
Während er die technischen Vorteile der digitalen Fotografie kritikfrei übernommen hat, steht Höpker gleichzeitig der künstlerischen Digitalfotografie ( z. B. Gursky) kritisch gegenüber. Verstehe einer wer will, anstelle sich darüber Gedanken zu machen, ob die eigenen Bilder zukünftig noch gesehen werden können, lieber Künstlerkleinkrieg ?
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/kultur/Thomas-Hoepker-Magnum;art772,2418527
"Ich habe mich voll ins Digitale reingeschmissen, vom ersten Moment an. Ich gehe immer mit der Technik und habe auch mein analoges Archiv digitalisiert. Bei der Weiterverarbeitung bis hin zum fertigen Druck an der Wand ist alles möglich. Es ist eine große Chance für Fotografen, die ganze Kette zu bedienen, alles zu steuern, sein eigener Produzent oder sein eigener Verleger zu werden. Wir brauchen die Verlage eigentlich nicht mehr. Über das Internet kann der Fotograf seine Bilder unglaublich weit streuen und jedermann verfügbar machen - eine tolle Chance. Die Frage ist nur, wie verdient man Geld damit?" .....
Welche Gefahren gehen von der Digitalisierung des Mediums aus?
Jeder hat seine eigene Antwort. Meine ist: Ich mache am Computer nur das, was früher in der Dunkelkammer von Hand möglich war. Ich verändere den Kontrast und die Helligkeit oder belichte Stellen nach. Verboten finde ich, Inhalte zu verfälschen, zum Beispiel einen Telegrafenmasten aus dem Bild herauslöschen. Oder, noch schlimmer, einen Menschen in das Bild hineinzubringen. Oder ihm einen Hut aufzusetzen. Oder seinen Hut umzufärben. Andere - meist jüngere Fotografen - sagen hingegen: "Das ist unser Metier, wir können das technisch machen, also machen wir es auch." ....
Während er die technischen Vorteile der digitalen Fotografie kritikfrei übernommen hat, steht Höpker gleichzeitig der künstlerischen Digitalfotografie ( z. B. Gursky) kritisch gegenüber. Verstehe einer wer will, anstelle sich darüber Gedanken zu machen, ob die eigenen Bilder zukünftig noch gesehen werden können, lieber Künstlerkleinkrieg ?
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/kultur/Thomas-Hoepker-Magnum;art772,2418527
Wolf Thomas - am Montag, 12. November 2007, 15:28 - Rubrik: Digitale Unterlagen
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[Update:
http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Google_Book_Search#Nutzung_eines_US-Proxys
Screencast: http://archiv.twoday.net/stories/6067526/
http://archiv.twoday.net/stories/5690729/ ]
Vor allem für deutsche Bücher in Google Book Search, die zwischen 1864 und ca. 1910/1922 erschienen sind, empfiehlt sich die Nutzung eines US-Proxys. Wie man diesen einstellt, wird hier verständlich erklärt:
http://www.computerbetrug.de/anonym-im-internet/anonyme-proxy-server/
[ http://web.archive.org/web/20080101094711/http://www.computerbetrug.de/anonym-im-internet/anonyme-proxy-server/ ]
Ich selbst nutze seit längerem Codeen-Proxys:
http://codeen.cs.princeton.edu/
Für rasche Recherchen an fremden Rechnern nehme ich zur Zeit www.guardster.com (1 Stunde frei) oder www.hidemyass.com, beide mit ärgerlicher Werbung verbunden.
http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Google_Book_Search#Nutzung_eines_US-Proxys
Screencast: http://archiv.twoday.net/stories/6067526/
http://archiv.twoday.net/stories/5690729/ ]
Vor allem für deutsche Bücher in Google Book Search, die zwischen 1864 und ca. 1910/1922 erschienen sind, empfiehlt sich die Nutzung eines US-Proxys. Wie man diesen einstellt, wird hier verständlich erklärt:
[ http://web.archive.org/web/20080101094711/http://www.computerbetrug.de/anonym-im-internet/anonyme-proxy-server/ ]
Ich selbst nutze seit längerem Codeen-Proxys:
Für rasche Recherchen an fremden Rechnern nehme ich zur Zeit www.guardster.com (1 Stunde frei) oder www.hidemyass.com, beide mit ärgerlicher Werbung verbunden.
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Update zu: http://archiv.twoday.net/stories/4304639/
Die Pressemitteilung von Sotheby's dazu (PDF):
http://investor.shareholder.com/bid/releasedetail.cfm?ReleaseID=265683
"Die Ottheinrich-Bibel ist im Mai 2007 dem Freistaat Bayern nach Angaben der Herzog-von-Sachsen-Coburg-&-Gotha'schen-Kunststiftung mündlich zum Kauf angeboten worden. Eine Sprecherin des bayerischen Kunstministeriums wies die entsprechende Darstellung zurück. Es habe weder schriftlich noch mündlich ein konkretes Angebot gegeben, sagte Ministeriumssprecherin Angelika Kaus gestern. Die Ottheinrich-Bibel wurde etwa um 1430 geschrieben und im 16. Jahrhundert ausgeschmückt. Fünf der acht Bände sollen am 4. Dezember zum Mindestgebot von zwei Millionen Pfund (2,9 Millionen Euro) bei Sotheby's in London versteigert werden." (dpa, 10.10.2007)
"Die geplante Versteigerung von fünf Bänden der Ottheinrich-Bibel am 4. Dezember bei Sotheby's in London sorgt für Aufregung. "Wer ernsthaft ein Angebot machen will, unterstreicht dies nicht dadurch, dass er nationales Kulturgut ins Ausland bringt", stellt die Sprecherin des bayerischen Kunstministeriums, Angelika Kaus, fest. Die Eigentümer, die Herzog von Sachsen Coburg & Gotha'sche Kunststiftung, hätten die Stiftungsaufsicht am 22. Februar 2006 nur über einen geplanten Verkauf informiert, nicht aber darüber, dass eine Veräußerung im Ausland erwogen werde. Jetzt sucht die Bayerische Staatsbibliothek nach einem Weg, die etwa 1430 mit Hand geschriebene und schön illustrierte Bibel wieder nach Bayern zu holen.
Normalerweise sind Kunstwerke, wie die Ottheinrich-Bibel laut Kaus als nationale Kunstwerke einzustufen. Ein generelles Verkaufsverbot gebe es nicht. Allerdings könnten die Bundesländer Kunstwerke von hochrangiger Bedeutung bei einer Verkaufsgefahr ins Ausland auf eine entsprechende Liste setzen lassen. Bereits mit der Antragstellung greife ein Ausfuhrverbot, sagte Kaus. Doch für die Ottheinrich-Bibel kam ein solcher Antrag zu spät, wie sich herausstellen sollte. Am 28. März 2006 habe der Freistaat Bayern einen solche Antrag gestellt. Doch bereits am 10. März 2006 wurden die fünf Bände zu Sotheby's nach London gebracht.
Die Ottheinrich-Bibel ist benannt nach Ottheinrich, dem Pfalzgraf von Pfalz-Neuburg, der die Handschrift im 16. Jahrhundert fertig ausmalen ließ. Das Mindestgebot liegt bei umgerechnet rund 2,9 Millionen Euro. Drei der acht Bände sind seit 1950 bereits im Besitz der Bayerischen Staatsbibliothek."
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/news/114020/index.html

Die Pressemitteilung von Sotheby's dazu (PDF):
http://investor.shareholder.com/bid/releasedetail.cfm?ReleaseID=265683
"Die Ottheinrich-Bibel ist im Mai 2007 dem Freistaat Bayern nach Angaben der Herzog-von-Sachsen-Coburg-&-Gotha'schen-Kunststiftung mündlich zum Kauf angeboten worden. Eine Sprecherin des bayerischen Kunstministeriums wies die entsprechende Darstellung zurück. Es habe weder schriftlich noch mündlich ein konkretes Angebot gegeben, sagte Ministeriumssprecherin Angelika Kaus gestern. Die Ottheinrich-Bibel wurde etwa um 1430 geschrieben und im 16. Jahrhundert ausgeschmückt. Fünf der acht Bände sollen am 4. Dezember zum Mindestgebot von zwei Millionen Pfund (2,9 Millionen Euro) bei Sotheby's in London versteigert werden." (dpa, 10.10.2007)
"Die geplante Versteigerung von fünf Bänden der Ottheinrich-Bibel am 4. Dezember bei Sotheby's in London sorgt für Aufregung. "Wer ernsthaft ein Angebot machen will, unterstreicht dies nicht dadurch, dass er nationales Kulturgut ins Ausland bringt", stellt die Sprecherin des bayerischen Kunstministeriums, Angelika Kaus, fest. Die Eigentümer, die Herzog von Sachsen Coburg & Gotha'sche Kunststiftung, hätten die Stiftungsaufsicht am 22. Februar 2006 nur über einen geplanten Verkauf informiert, nicht aber darüber, dass eine Veräußerung im Ausland erwogen werde. Jetzt sucht die Bayerische Staatsbibliothek nach einem Weg, die etwa 1430 mit Hand geschriebene und schön illustrierte Bibel wieder nach Bayern zu holen.
Normalerweise sind Kunstwerke, wie die Ottheinrich-Bibel laut Kaus als nationale Kunstwerke einzustufen. Ein generelles Verkaufsverbot gebe es nicht. Allerdings könnten die Bundesländer Kunstwerke von hochrangiger Bedeutung bei einer Verkaufsgefahr ins Ausland auf eine entsprechende Liste setzen lassen. Bereits mit der Antragstellung greife ein Ausfuhrverbot, sagte Kaus. Doch für die Ottheinrich-Bibel kam ein solcher Antrag zu spät, wie sich herausstellen sollte. Am 28. März 2006 habe der Freistaat Bayern einen solche Antrag gestellt. Doch bereits am 10. März 2006 wurden die fünf Bände zu Sotheby's nach London gebracht.
Die Ottheinrich-Bibel ist benannt nach Ottheinrich, dem Pfalzgraf von Pfalz-Neuburg, der die Handschrift im 16. Jahrhundert fertig ausmalen ließ. Das Mindestgebot liegt bei umgerechnet rund 2,9 Millionen Euro. Drei der acht Bände sind seit 1950 bereits im Besitz der Bayerischen Staatsbibliothek."
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/news/114020/index.html

http://de.wikisource.org/wiki/Zeitschriften
Diese Liste ist zwar noch im Aufbau (es fehlen große Sammlungen), gibt aber bereits jetzt einen Eindruck, was bei Google und andernorts vorliegt.
Diese Liste ist zwar noch im Aufbau (es fehlen große Sammlungen), gibt aber bereits jetzt einen Eindruck, was bei Google und andernorts vorliegt.
KlausGraf - am Montag, 12. November 2007, 02:31 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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