Das Scannen und die Texterkennung (einschließlich einer flüchtigen Durchsicht der OCR mit gelegentlichen Änderungen z.B. Weifen in Welfen) von
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5278/
dauerte mit Abby Finereader 6.0 20 Minuten. Das Ausfüllen des Hochladeformulars und eine kurze Webrecherche (der betreffende Sammelband ist mit falschen Metadaten in Google Book Search vorhanden) schlug mit 22 Minuten zu Buche. Dazu gehörten das Formulieren des Abstracts und die zeitraubende, weil denkbar benutzerunfreundliche Suche nach normierten SWD-Schlagwörtern (findet man nicht auf Anhieb das passende Schlagwort, muss man endlos blättern z.B. bei "Schwaben"). Aber da mir brauchbare Metadaten wichtig sind, nehme ich den Zeitaufwand in Kauf. Abby begeistert mich durch eine gute Erkennungsqualität: Scan und darunter liegender Volltext verbinden Zitierfähigkeit und Suchbarkeit. Bei Eigen- und Autorennamen dürfte eine kursorische Durchsicht die meisten Fehler ausbügeln.
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5278/
dauerte mit Abby Finereader 6.0 20 Minuten. Das Ausfüllen des Hochladeformulars und eine kurze Webrecherche (der betreffende Sammelband ist mit falschen Metadaten in Google Book Search vorhanden) schlug mit 22 Minuten zu Buche. Dazu gehörten das Formulieren des Abstracts und die zeitraubende, weil denkbar benutzerunfreundliche Suche nach normierten SWD-Schlagwörtern (findet man nicht auf Anhieb das passende Schlagwort, muss man endlos blättern z.B. bei "Schwaben"). Aber da mir brauchbare Metadaten wichtig sind, nehme ich den Zeitaufwand in Kauf. Abby begeistert mich durch eine gute Erkennungsqualität: Scan und darunter liegender Volltext verbinden Zitierfähigkeit und Suchbarkeit. Bei Eigen- und Autorennamen dürfte eine kursorische Durchsicht die meisten Fehler ausbügeln.
KlausGraf - am Freitag, 13. Juni 2008, 23:06 - Rubrik: Open Access
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Ergänzend zur Publikationsliste
http://archiv.twoday.net/stories/4974627/
liste ich hier online nachlesbare Vorträge auf, zu denen es (noch) keine Druckfassung gibt. Erscheint eine solche, wird sie nachgetragen.
Monastischer Historismus in Südwestdeutschland am Ende des 15. Jahrhunderts (Tübingen 1993)
http://ordensgeschichte.hypotheses.org/5366
Eine "ewigfrische Blüte am Baume der Volkspoesie"? Kritisches zu heimatlichen Sagen an Rhein und Lahn (Bad Ems 1996)
http://www.histsem.uni-freiburg.de/zotz/personal/graf/stadt-adel-region/ems.htm
Gewalt und Adel in Südwestdeutschland. Überlegungen zur
spätmittelalterlichen Fehde (Bielefeld 1998)
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/BEITRAG/essays/grkl0500.htm
Schwaben und Schweizer - regionale Identitäten im Konflikt (Freiburg 2000)
http://archiv.twoday.net/stories/1022378091/
Städtische Erinnerungskultur in der frühen Neuzeit (Dresden 2001)
http://archiv.twoday.net/stories/1022465668/
Mittelalter-Rezeption, höfische Erinnerungskultur und retrospektive Tendenzen (Rudolstadt 2001)
H-Museum
http://www.aedph-old.uni-bayreuth.de/2001/0431.html
Mordgeschichten und Hexenerinnerungen - das boshafte Gedächtnis auf dem Dorf (Neuhausen ob Eck, 2001)
http://www.listserv.dfn.de/cgi-bin/wa?A2=ind0107&L=HEXENFORSCHUNG&P=R6329&I=-3
http://www.listserv.dfn.de/cgi-bin/wa?A2=ind0107&L=HEXENFORSCHUNG&P=R6646&I=-3
An einem Stück
Stadtpatrone in kleineren deutschen Städten (Köln 2003)
http://www.aedph.uni-bayreuth.de/2003/0329.html
http://www.aedph-old.uni-bayreuth.de/2003/0329.html
http://archiv.twoday.net/stories/6048443/
Joseph von Laßberg und sein Ritterschlag auf der Burg Trifels (Burg Trifels 2004)
http://archiv.twoday.net/stories/6433122/
Was erwartet die Forschung vom digitalen Angebot der Bibliotheken? (Köln 2004)
http://archiv.twoday.net/stories/97053136/
Der Endinger Hexenprozess von Anna Trutt von 1751 (Weingarten 2005 und Endingen 2012)
https://www.researchgate.net/publication/232398260_Der_Endinger_Hexenprozess_gegen_Anna_Trutt_von_1751
http://archiv.twoday.net/stories/172011589/
Open Access und die Archive (Archivtag Essen 2006)
http://archiv.twoday.net/stories/2712317/
Gottfried Wilhelm Leibniz, Ladislaus Sunthaim und die süddeutsche Welfen-Historiographie (Wolfenbüttel 2007)
http://archiv.twoday.net/stories/4349225/
[Update 2012: Druckfassung liegt vor]
Mythos Staufer (Stuttgart 2010)
http://archiv.twoday.net/stories/6412734/
[Update: Druckfassung liegt vor]
Retrodigitalisierung und eHumanities (Köln 2010)
http://archiv.twoday.net/stories/8357124/
Codexmythen und Codexphantasien (Wolfenbüttel 2010)
http://archiv.twoday.net/stories/326528152/
Das wissenschaftliche Potential von Wissenschaftsblogs (Paris 2011)
http://archiv.twoday.net/stories/29751181/
http://archiv.twoday.net/stories/43008401/ (Links zum Video)
Wissenschaftsbloggen in Archivalia & Co. (München 2012)
http://redaktionsblog.hypotheses.org/392
https://cast.itunes.uni-muenchen.de/vod/playlists/9ZCbi60VjW.html (Video)
http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3783 (Video)
Social media – Neue Formen der Kommunikation unter Archivaren und mit Archivbenutzern (Frankfurt am Main 2012)
http://archiv.twoday.net/stories/97058539/
Mitmach-Web und "Bürgerarchive" (Speyer 2012)
http://archiv.twoday.net/stories/219051687/
Geschichtsschreibung der Reichsstadt Speyer im späten Mittelalter (Speyer 2012)
http://historischer-verein-speyer.de/html/?p=469 (Video)
http://archiv.twoday.net/stories/219050088/ (Korrektur)
Schlechte Bücher? Publikationsmöglichkeiten im 21. Jahrhundert als Herausforderung für Bibliotheken (Bonn 2013)
http://archiv.twoday.net/stories/472713645/
http://redaktionsblog.hypotheses.org/1644
Open Access, Creative Commons und das Posten von Handschriftenscans (Rom 2014)
https://www.youtube.com/watch?v=HgmYEVXIyUI (Video)
http://redaktionsblog.hypotheses.org/2417
Qualität wird überschätzt (Göttingen 2014)
http://digigw.hypotheses.org/1063
http://archiv.twoday.net/stories/1020823209/
https://www.youtube.com/watch?v=tejYjmzfK2c (Video)
http://archiv.twoday.net/stories/4974627/
liste ich hier online nachlesbare Vorträge auf, zu denen es (noch) keine Druckfassung gibt. Erscheint eine solche, wird sie nachgetragen.
Monastischer Historismus in Südwestdeutschland am Ende des 15. Jahrhunderts (Tübingen 1993)
http://ordensgeschichte.hypotheses.org/5366
Eine "ewigfrische Blüte am Baume der Volkspoesie"? Kritisches zu heimatlichen Sagen an Rhein und Lahn (Bad Ems 1996)
http://www.histsem.uni-freiburg.de/zotz/personal/graf/stadt-adel-region/ems.htm
Gewalt und Adel in Südwestdeutschland. Überlegungen zur
spätmittelalterlichen Fehde (Bielefeld 1998)
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/BEITRAG/essays/grkl0500.htm
Schwaben und Schweizer - regionale Identitäten im Konflikt (Freiburg 2000)
http://archiv.twoday.net/stories/1022378091/
Städtische Erinnerungskultur in der frühen Neuzeit (Dresden 2001)
http://archiv.twoday.net/stories/1022465668/
Mittelalter-Rezeption, höfische Erinnerungskultur und retrospektive Tendenzen (Rudolstadt 2001)
H-Museum
http://www.aedph-old.uni-bayreuth.de/2001/0431.html
Mordgeschichten und Hexenerinnerungen - das boshafte Gedächtnis auf dem Dorf (Neuhausen ob Eck, 2001)
http://www.listserv.dfn.de/cgi-bin/wa?A2=ind0107&L=HEXENFORSCHUNG&P=R6329&I=-3
http://www.listserv.dfn.de/cgi-bin/wa?A2=ind0107&L=HEXENFORSCHUNG&P=R6646&I=-3
An einem Stück
Stadtpatrone in kleineren deutschen Städten (Köln 2003)
http://www.aedph-old.uni-bayreuth.de/2003/0329.html
http://archiv.twoday.net/stories/6048443/
Joseph von Laßberg und sein Ritterschlag auf der Burg Trifels (Burg Trifels 2004)
http://archiv.twoday.net/stories/6433122/
Was erwartet die Forschung vom digitalen Angebot der Bibliotheken? (Köln 2004)
http://archiv.twoday.net/stories/97053136/
Der Endinger Hexenprozess von Anna Trutt von 1751 (Weingarten 2005 und Endingen 2012)
https://www.researchgate.net/publication/232398260_Der_Endinger_Hexenprozess_gegen_Anna_Trutt_von_1751
http://archiv.twoday.net/stories/172011589/
Open Access und die Archive (Archivtag Essen 2006)
http://archiv.twoday.net/stories/2712317/
Gottfried Wilhelm Leibniz, Ladislaus Sunthaim und die süddeutsche Welfen-Historiographie (Wolfenbüttel 2007)
http://archiv.twoday.net/stories/4349225/
[Update 2012: Druckfassung liegt vor]
Mythos Staufer (Stuttgart 2010)
http://archiv.twoday.net/stories/6412734/
[Update: Druckfassung liegt vor]
Retrodigitalisierung und eHumanities (Köln 2010)
http://archiv.twoday.net/stories/8357124/
Codexmythen und Codexphantasien (Wolfenbüttel 2010)
http://archiv.twoday.net/stories/326528152/
Das wissenschaftliche Potential von Wissenschaftsblogs (Paris 2011)
http://archiv.twoday.net/stories/29751181/
http://archiv.twoday.net/stories/43008401/ (Links zum Video)
Wissenschaftsbloggen in Archivalia & Co. (München 2012)
http://redaktionsblog.hypotheses.org/392
https://cast.itunes.uni-muenchen.de/vod/playlists/9ZCbi60VjW.html (Video)
http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=3783 (Video)
Social media – Neue Formen der Kommunikation unter Archivaren und mit Archivbenutzern (Frankfurt am Main 2012)
http://archiv.twoday.net/stories/97058539/
Mitmach-Web und "Bürgerarchive" (Speyer 2012)
http://archiv.twoday.net/stories/219051687/
Geschichtsschreibung der Reichsstadt Speyer im späten Mittelalter (Speyer 2012)
http://historischer-verein-speyer.de/html/?p=469 (Video)
http://archiv.twoday.net/stories/219050088/ (Korrektur)
Schlechte Bücher? Publikationsmöglichkeiten im 21. Jahrhundert als Herausforderung für Bibliotheken (Bonn 2013)
http://archiv.twoday.net/stories/472713645/
http://redaktionsblog.hypotheses.org/1644
Open Access, Creative Commons und das Posten von Handschriftenscans (Rom 2014)
https://www.youtube.com/watch?v=HgmYEVXIyUI (Video)
http://redaktionsblog.hypotheses.org/2417
Qualität wird überschätzt (Göttingen 2014)
http://digigw.hypotheses.org/1063
http://archiv.twoday.net/stories/1020823209/
https://www.youtube.com/watch?v=tejYjmzfK2c (Video)
KlausGraf - am Freitag, 13. Juni 2008, 20:49 - Rubrik: Landesgeschichte
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Klaus Graf: Reich und Land in der südwestdeutschen Historiographie um 1500, in: Deutsche Landesgeschichtsschreibung im Zeichen des Humanismus, hrsg. von Franz Brendle u.a. (= Contubernium 56), Stuttgart 2001, S.
201-211
Online (Scan mit OCR):
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5278/
Der Aufsatz verdeutlicht am Beispiel der am Ende des 15. Jahrhunderts entstandenen historiographischen Werke des Gallus Öhem (ungedruckte Reichschronik in Wien Cod. 2927), des sogenannten Thomas Lirer (Schwäbische Chronik) und des Ulmer Dominikaners Felix Fabri (lateinische Beschreibung Schwabens), dass es damals eine reichsgeschichtlich akzentuierte Landesgeschichtsschreibung von beträchtlichem historiographischem Gewicht gab, die nicht Territorialgeschichtsschreibung war, sondern dem Land Schwaben galt. Schwaben konnte damals als Grundwert begriffen werden, der sich in den Augen der Zeitgenossen als Bindeglied zwischen rechtlicher Verfassung und Sprache, zwischen personaler und kollektiver Identität empfahl.
Der ganze Sammelband (mit falschen Metadaten) bei Google Book Search:
http://books.google.de/books?id=McpXrBboPSoC
Fabri-Autograph
201-211
Online (Scan mit OCR):
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5278/
Der Aufsatz verdeutlicht am Beispiel der am Ende des 15. Jahrhunderts entstandenen historiographischen Werke des Gallus Öhem (ungedruckte Reichschronik in Wien Cod. 2927), des sogenannten Thomas Lirer (Schwäbische Chronik) und des Ulmer Dominikaners Felix Fabri (lateinische Beschreibung Schwabens), dass es damals eine reichsgeschichtlich akzentuierte Landesgeschichtsschreibung von beträchtlichem historiographischem Gewicht gab, die nicht Territorialgeschichtsschreibung war, sondern dem Land Schwaben galt. Schwaben konnte damals als Grundwert begriffen werden, der sich in den Augen der Zeitgenossen als Bindeglied zwischen rechtlicher Verfassung und Sprache, zwischen personaler und kollektiver Identität empfahl.
Der ganze Sammelband (mit falschen Metadaten) bei Google Book Search:
http://books.google.de/books?id=McpXrBboPSoC
KlausGraf - am Freitag, 13. Juni 2008, 20:38 - Rubrik: Landesgeschichte
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Der im 14. oder 15. Jahrhundert (zwischen 1314 und 1463/4) entstandene mittelhochdeutsche Minne- und Aventiure-Roman "Friedrich von Schwaben" (FvS) ist in sieben Handschriften überliefert:
http://cgi-host.uni-marburg.de/~mrep/liste_inhalt.php?id=1205
Davon liegt der um 1470 in der (Stuttgarter?) Henfflin-Werkstatt entstandene Cpg 345 digital vor:
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg345/
Max Hermann Jellinek edierte den Text nach der Stuttgarter Handschrift 1904 (DTM 1):
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/Jellinek1904/
Ein danach erstellter E-Text ist nur noch über das Internetarchiv zugänglich:
http://web.archive.org/web/20060112075053/http://www.staff.ncl.ac.uk/jon.west/get/hc0001_info.htm
(Auch die neue Lese-Ausgabe von Sandra Linden Bibliotheca suevica Bd. 14, 2005 legt die Stuttgarter Handschrift zugrunde.)
Von meinen eigenen Arbeiten zum FvS liegt online vor:
Gmünder Chroniken im 16. Jahrhundert, 1984, S. 17-21
http://www.literature.at/webinterface/library/ALO-BOOK_V01?objid=12643&page=19&zoom=3&ocr
Genealogisches Herkommen bei Konrad von Würzburg und im 'Friedrich von Schwaben', in: Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein Gesellschaft 5 (1988/1989), S. 285-295
Online (Scan mit OCR):
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5275/
Es wird der "Schwanritter" von Konrad von Würzburg mit dem im 14./15. Jahrhundert entstandenen Minne- und Aventiure-Roman "Friedrich von Schwaben" unter dem Gesichtspunkt der Präsentation der Genealogie der jeweiligen Protagonisten verglichen. Während es bei Konrad um die Grafenhäuser Geldern, Kleve und Rieneck geht, wird hinsichtlich des Friedrich von Schwaben die These vertreten, dass in Ermangelung einer Herzogsdynastie das symbolische Kapital des Herzogsherkommens dem schwäbischen Adel des 14. Jahrhunderts zugutekommt.
Rezension von Klaus Ridder: Mittelhochdeutsche Minne- und Aventiureromane, 1998, in: ZfdA 129 (2000), S. 104-110
DigiZeitschriften (frei zugänglich)
E-Text: http://www.aedph.uni-bayreuth.de/2000/0215.html
Ansonsten liegt nur ein Aufsatz von Jellinek in der ZfdA 1920 online kostenfrei vor (abgesehen von Erwähnungen in der älteren Literatur):
DigiZeitschriften
Friedrich erlöst Angelburg (Cpg 345)
http://cgi-host.uni-marburg.de/~mrep/liste_inhalt.php?id=1205
Davon liegt der um 1470 in der (Stuttgarter?) Henfflin-Werkstatt entstandene Cpg 345 digital vor:
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg345/
Max Hermann Jellinek edierte den Text nach der Stuttgarter Handschrift 1904 (DTM 1):
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/Jellinek1904/
Ein danach erstellter E-Text ist nur noch über das Internetarchiv zugänglich:
http://web.archive.org/web/20060112075053/http://www.staff.ncl.ac.uk/jon.west/get/hc0001_info.htm
(Auch die neue Lese-Ausgabe von Sandra Linden Bibliotheca suevica Bd. 14, 2005 legt die Stuttgarter Handschrift zugrunde.)
Von meinen eigenen Arbeiten zum FvS liegt online vor:
Gmünder Chroniken im 16. Jahrhundert, 1984, S. 17-21
http://www.literature.at/webinterface/library/ALO-BOOK_V01?objid=12643&page=19&zoom=3&ocr
Genealogisches Herkommen bei Konrad von Würzburg und im 'Friedrich von Schwaben', in: Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein Gesellschaft 5 (1988/1989), S. 285-295
Online (Scan mit OCR):
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5275/
Es wird der "Schwanritter" von Konrad von Würzburg mit dem im 14./15. Jahrhundert entstandenen Minne- und Aventiure-Roman "Friedrich von Schwaben" unter dem Gesichtspunkt der Präsentation der Genealogie der jeweiligen Protagonisten verglichen. Während es bei Konrad um die Grafenhäuser Geldern, Kleve und Rieneck geht, wird hinsichtlich des Friedrich von Schwaben die These vertreten, dass in Ermangelung einer Herzogsdynastie das symbolische Kapital des Herzogsherkommens dem schwäbischen Adel des 14. Jahrhunderts zugutekommt.
Rezension von Klaus Ridder: Mittelhochdeutsche Minne- und Aventiureromane, 1998, in: ZfdA 129 (2000), S. 104-110
DigiZeitschriften (frei zugänglich)
E-Text: http://www.aedph.uni-bayreuth.de/2000/0215.html
Ansonsten liegt nur ein Aufsatz von Jellinek in der ZfdA 1920 online kostenfrei vor (abgesehen von Erwähnungen in der älteren Literatur):
DigiZeitschriften
Friedrich erlöst Angelburg (Cpg 345)KlausGraf - am Freitag, 13. Juni 2008, 19:50 - Rubrik: Landesgeschichte
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http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5276/
Klaus Graf: Regionale Identität im südbadischen Raum um 1800, in: Zwischen Josephinismus und Frühliberalismus : literarisches Leben in Südbaden um 1800, 2002, S. 35-47
Der Beitrag untersucht zwei Diskurse, die im südbadischen Raum um 1800 der Verständigung über die regionale Zugehörigkeit dienten. Der Breisgau-Diskurs, also das "Landesbewußtsein" des überwiegend vorderösterreichischen "Lands" Breisgau, wird bis in das Spätmittelalter zurückverfolgt. Der zweite Diskurs gilt den Alemannen, die mit Johann Peter Hebels "Allemannischen Gedichten" (1803) in den Gesichtskreis der gelehrten Welt traten. Der Alemannendiskurs leistete zweierlei: Er fungierte als ideologische Klammer des neu geschaffenen Großherzogtums Baden (in Abgrenzung zum "württembergischen" Schwaben-Konzept), und er verschaffte der supranationalen Großregion Alemannien (Elsaß, deutschsprachige Schweiz, Vorarlberg, Bayern, Württemberg und Baden) ein gemeinsames historisch fundiertes Selbstverständnis. Die Faszination des neuen alemannischen Stammes-Diskurses resultierte aus der Verbindung von Altertumskunde, Geschichte, Literatur und Sprache.

Klaus Graf: Regionale Identität im südbadischen Raum um 1800, in: Zwischen Josephinismus und Frühliberalismus : literarisches Leben in Südbaden um 1800, 2002, S. 35-47
Der Beitrag untersucht zwei Diskurse, die im südbadischen Raum um 1800 der Verständigung über die regionale Zugehörigkeit dienten. Der Breisgau-Diskurs, also das "Landesbewußtsein" des überwiegend vorderösterreichischen "Lands" Breisgau, wird bis in das Spätmittelalter zurückverfolgt. Der zweite Diskurs gilt den Alemannen, die mit Johann Peter Hebels "Allemannischen Gedichten" (1803) in den Gesichtskreis der gelehrten Welt traten. Der Alemannendiskurs leistete zweierlei: Er fungierte als ideologische Klammer des neu geschaffenen Großherzogtums Baden (in Abgrenzung zum "württembergischen" Schwaben-Konzept), und er verschaffte der supranationalen Großregion Alemannien (Elsaß, deutschsprachige Schweiz, Vorarlberg, Bayern, Württemberg und Baden) ein gemeinsames historisch fundiertes Selbstverständnis. Die Faszination des neuen alemannischen Stammes-Diskurses resultierte aus der Verbindung von Altertumskunde, Geschichte, Literatur und Sprache.

KlausGraf - am Freitag, 13. Juni 2008, 12:12 - Rubrik: Landesgeschichte
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http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5277/
Klaus Graf: Literatur als adelige Hausüberlieferung?, in:
Literarische Interessenbildung im Mittelalter, hrsg. von Joachim Heinzle, Stuttgart-Weimar 1993, S. 126-144
Der Beitrag setzt sich kritisch mit der Auffassung auseinander, die Heldensage sei als Familientradition oder Hausüberlieferung herrschender Geschlechter tradiert worden. Die Kombinationen der Historiker Reinhard Wenskus und Wilhelm Störmer zum Personennamensbestand des Nibelungenliedes werden zurückgewiesen. Störmers Versuch, im westbayerischen Raum nibelungische Haustradition im Umkreis der "Huosi" auszumachen, scheitert daran, dass den Freisinger Traditionsnotizen keine handfesten Anhaltspunkte für verwandtschaftliche Beziehungen der Personen mit Nibelungen-Namen zu entnehmen sind. Ebenso abzulehnen ist die Ansetzung eines "Pilgrim von Allershausen" als Vorfahr Bischof Pilgrims von Passau.
Klaus Graf: Literatur als adelige Hausüberlieferung?, in:
Literarische Interessenbildung im Mittelalter, hrsg. von Joachim Heinzle, Stuttgart-Weimar 1993, S. 126-144
Der Beitrag setzt sich kritisch mit der Auffassung auseinander, die Heldensage sei als Familientradition oder Hausüberlieferung herrschender Geschlechter tradiert worden. Die Kombinationen der Historiker Reinhard Wenskus und Wilhelm Störmer zum Personennamensbestand des Nibelungenliedes werden zurückgewiesen. Störmers Versuch, im westbayerischen Raum nibelungische Haustradition im Umkreis der "Huosi" auszumachen, scheitert daran, dass den Freisinger Traditionsnotizen keine handfesten Anhaltspunkte für verwandtschaftliche Beziehungen der Personen mit Nibelungen-Namen zu entnehmen sind. Ebenso abzulehnen ist die Ansetzung eines "Pilgrim von Allershausen" als Vorfahr Bischof Pilgrims von Passau.
KlausGraf - am Freitag, 13. Juni 2008, 12:00 - Rubrik: Landesgeschichte
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http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5273/
Klaus Graf: Thesen zur Verabschiedung des Begriffs der 'historischen Sage', in: Fabula 29 (1988), S. 21-47
Der Aufsatz wendet sich gegen den weiteren Gebrauch des Begriffs "historische Sage". Er macht im Anschluss an Überlegungen von F. Graus deutlich, dass Sagenbildung und historische Traditionsbildung nicht voneinander zu trennen sind und dass Sagen zuallererst als literarische Pänomene des 19. und 20. Jahrhunderts zu begreifen sind.
Estnische Übersetzung von Reet Hiiemäe: http://www.folklore.ee/Tagused/nr20/graf.pdf
Weitere Online-Beiträge von mir zur Sagenforschung:
Schwabensagen, 2007
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/3459/
Artikel "Sage" im Lexikon des Mittelalters 1995
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/sagelex.htm
Sagensammler vor dem 18. Jahrhundert? Anmerkungen zum Sagenbegriff, 1991
http://naxos.bsz-bw.de/rekla/show.php?mode=source&id=383
Sagen - kritische Gedanken zu Erzählungen aus dem Raum Kirchheim/Teck, 1997
http://web.archive.org/web/20070609170730/http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/kirch.htm
[ Druck 1998: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:25-freidok-101893 ]
Überlegungen zu Schwäbisch Gmünder Sagen, 1998
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/sagd.htm
"Eine Sage für den Pinsel eines Ovids!"
Kritisches zur Rheinsage am Beispiel der Sieben-Jungfrauen-Sage von Oberwesel , 1999
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/obwes_v.htm
Eine "ewigfrische Blüte am Baume der Volkspoesie"?
Kritisches zu heimatlichen Sagen an Rhein und Lahn, Vortrag 1996
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/ems.htm
Kapitel "Weitere geschichtliche Überlieferungen und das Geschichtsbild des Volkes" in: Gmünder Chroniken im 16. Jahrhundert , 1984, S. 157 ff.
http://www.literature.at/webinterface/library/ALO-BOOK_V01?objid=12643&page=159&zoom=3&ocr=
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/5232051/
http://archiv.twoday.net/stories/5401895/
http://archiv.twoday.net/stories/16578482/
http://archiv.twoday.net/stories/64956428/
http://archiv.twoday.net/stories/156263358/
Klaus Graf: Thesen zur Verabschiedung des Begriffs der 'historischen Sage', in: Fabula 29 (1988), S. 21-47
Der Aufsatz wendet sich gegen den weiteren Gebrauch des Begriffs "historische Sage". Er macht im Anschluss an Überlegungen von F. Graus deutlich, dass Sagenbildung und historische Traditionsbildung nicht voneinander zu trennen sind und dass Sagen zuallererst als literarische Pänomene des 19. und 20. Jahrhunderts zu begreifen sind.
Estnische Übersetzung von Reet Hiiemäe: http://www.folklore.ee/Tagused/nr20/graf.pdf
Weitere Online-Beiträge von mir zur Sagenforschung:
Schwabensagen, 2007
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/3459/
Artikel "Sage" im Lexikon des Mittelalters 1995
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/sagelex.htm
Sagensammler vor dem 18. Jahrhundert? Anmerkungen zum Sagenbegriff, 1991
http://naxos.bsz-bw.de/rekla/show.php?mode=source&id=383
Sagen - kritische Gedanken zu Erzählungen aus dem Raum Kirchheim/Teck, 1997
http://web.archive.org/web/20070609170730/http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/kirch.htm
[ Druck 1998: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:25-freidok-101893 ]
Überlegungen zu Schwäbisch Gmünder Sagen, 1998
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/sagd.htm
"Eine Sage für den Pinsel eines Ovids!"
Kritisches zur Rheinsage am Beispiel der Sieben-Jungfrauen-Sage von Oberwesel , 1999
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/obwes_v.htm
Eine "ewigfrische Blüte am Baume der Volkspoesie"?
Kritisches zu heimatlichen Sagen an Rhein und Lahn, Vortrag 1996
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/ems.htm
Kapitel "Weitere geschichtliche Überlieferungen und das Geschichtsbild des Volkes" in: Gmünder Chroniken im 16. Jahrhundert , 1984, S. 157 ff.
http://www.literature.at/webinterface/library/ALO-BOOK_V01?objid=12643&page=159&zoom=3&ocr=
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/5232051/
http://archiv.twoday.net/stories/5401895/
http://archiv.twoday.net/stories/16578482/
http://archiv.twoday.net/stories/64956428/
http://archiv.twoday.net/stories/156263358/
KlausGraf - am Freitag, 13. Juni 2008, 11:33 - Rubrik: Landesgeschichte
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Auf folgende kleine Episode weist das Kölner Domradio hin:
" .... 1954 war es, im aktuellen Gastgeberland Schweiz, als der Fußballgott das Flutlicht der Fußballwelt erblickte. Beim legendären „Wunder von Bern“, als Deutschlands Torwart Toni Turek mit unglaublichen Paraden den 3:2-Sieg gegen Ungarn festhielt: „Turek, du bist ein Teufelskerl - Turek, du bist ein Fußballgott“, entfuhr es da Reporter-Legende Herbert Zimmermann. Heute kaum vorstellbar: Zimmermann bekam die gelbe Karte für seine als gotteslästerlich empfundenen Worte. Er musste sich nicht nur bei der Kirche entschuldigen, sondern sogar die Passage für das Archiv umsprechen: „Toni, du bist Gold wert.“ ...."
Quelle:
http://www.domradio.de/aktuell/artikel_42044.html
" .... 1954 war es, im aktuellen Gastgeberland Schweiz, als der Fußballgott das Flutlicht der Fußballwelt erblickte. Beim legendären „Wunder von Bern“, als Deutschlands Torwart Toni Turek mit unglaublichen Paraden den 3:2-Sieg gegen Ungarn festhielt: „Turek, du bist ein Teufelskerl - Turek, du bist ein Fußballgott“, entfuhr es da Reporter-Legende Herbert Zimmermann. Heute kaum vorstellbar: Zimmermann bekam die gelbe Karte für seine als gotteslästerlich empfundenen Worte. Er musste sich nicht nur bei der Kirche entschuldigen, sondern sogar die Passage für das Archiv umsprechen: „Toni, du bist Gold wert.“ ...."
Quelle:
http://www.domradio.de/aktuell/artikel_42044.html
Wolf Thomas - am Freitag, 13. Juni 2008, 11:19 - Rubrik: Unterhaltung
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"Der Schul- und Kulturdezernent des Kreises Viersen ist seit 30 Jahren im Amt. Seinen Dienst trat der heute 63-Jährige am 1. Juni 1978 an. Peters ist Mitglied im Schul- und Kulturausschuss des Landkreistages sowie vermutlich der dienstälteste Schul- und Kulturdezernent in Nordrhein-Westfalen.
Der aus Kaldenkirchen stammende Peters war bis zu seiner Ernennung als Dezernent Leiter des Kreisarchivs in Kempen. ...."
Quelle:
http://www.rp-online.de/public/article/viersen/578358/Peters-30-Jahre-Kreisdezernent.html
Der aus Kaldenkirchen stammende Peters war bis zu seiner Ernennung als Dezernent Leiter des Kreisarchivs in Kempen. ...."
Quelle:
http://www.rp-online.de/public/article/viersen/578358/Peters-30-Jahre-Kreisdezernent.html
Wolf Thomas - am Freitag, 13. Juni 2008, 11:18 - Rubrik: Personalia
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http://blog.sedic.es/?p=583 (via log.netbib.de)
KlausGraf - am Freitag, 13. Juni 2008, 10:02 - Rubrik: Internationale Aspekte
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