http://htwkbk.wordpress.com/2009/06/11/wow-someone-wants-to-publish-me/
Frühere Meldungen:
http://archiv.twoday.net/stories/5211234/
http://archiv.twoday.net/stories/4658837/
http://archiv.twoday.net/stories/4442450/
http://archiv.twoday.net/stories/5077385/
Frühere Meldungen:
http://archiv.twoday.net/stories/5211234/
http://archiv.twoday.net/stories/4658837/
http://archiv.twoday.net/stories/4442450/
http://archiv.twoday.net/stories/5077385/
KlausGraf - am Donnerstag, 11. Juni 2009, 17:07 - Rubrik: Universitaetsarchive
"..... Wer solche Lebensformen ausprobiert, ausprobieren muss - eine Willensentscheidung ist es in den seltensten Fällen -, fällt schnell zwischen alle Stühle. Das erzählt auch der Transmann im Cabaret Voltaire: Von manchen Lesben werde er abgelehnt - «Du bist ja jetzt ein Mann» -, aber auch von vielen Schwulen, da er ohne Penis ja doch kein «richtiger» sei.
Doch diese Minderheit, die sich queer nennt, wartet nicht darauf, akzeptiert zu werden. Sie hat längst ihre eigene Kultur. Die Anlässe des dreitägigen Festivals, das AktivistInnen aus dem Umfeld des Zürcher Kollektivs Sündikat organisiert haben, hätten problemlos eine ganze Woche gefüllt: Workshops zu gewaltfreier Kommunikation oder zum Basteln von Sextoys, Diskussionen über szeneninterne Ausschlüsse oder queere Familien, zwei Partys mit Konzerten und Performances, das Kunstprogramm «Queerscapes» mit zwei Ausstellungen und Dutzenden von Filmvorführungen. Anna Frei, eine der beteiligten KünstlerInnen, erklärt: «Die Ausstellung im Cabaret Voltaire und im Message Salon zeigt ein dichtes Gewebe queerer Kunst, eine Art Archivauslegung. Mit dem Projekt ‹You can find me in the Lexicon, in the Lexicon› gehen wir hinaus in Archive und bringen Queerness in sie hinein.»

Queeres Lexikon (Quelle: Pressebild, www.offpride.ch)
«You can find me ...» führt etwa ins private Deso-Radiomuseum in Zürich Wollishofen, mit anschliessender Erkundung dem Seeufer entlang, begleitet von einem Hörspiel der deutschen Künstlerin Michaela Meliàn übers Reisen und Wandern, über freiwillige und unfreiwillige Migration. Und per Liveschaltung in ein imaginäres queeres Archiv. «Kategorisierung ist eine Notwendigkeit eines Archivs, sonst lässt es sich nicht nutzen», sagt Frei. «Und genau diesem Einordnen widerspricht der queere Gedanke.»Manchmal ergeben sich verblüffende Verbindungen. Zum Beispiel im Phonogrammarchiv in den beengenden Luftschutzräumen der Universität, wo alte Schweizer Mundartaufnahmen gehortet werden. Dort spricht der deutsche Musikjournalist Martin Büsser über Geschlechter im Punk und kommt zum Schluss, dass sich Inhalte nicht nur in Texten, sondern vor allem in der ganzen Ästhetik ausdrücken: Queere Musik spielt mit Stilbrüchen, mit Brüchigkeit, gebrochenen Geschlechterbildern. Und genau diese Brüchigkeit illustrieren anschliessend die Performerinnen vom Duo Krokodilstränensirup, indem sie Unbeholfenheit so auf die Spitze treiben, dass sie zu einer raffinierten Möglichkeit wird.
Jedes Archiv ist queer
«Gleichzeitig könnte jedes Archiv das queere Archiv sein», sagt Anna Frei. «In jedem sind queere Inhalte zu finden, auch wenn sie aus einer Zeit stammen, bevor es den Begriff gab.» Ist es zulässig, Geschichten aus anderen Zeiten heutige Bedeutung überzustülpen? Diese Frage stellt sich immer wieder. Etwa beim Sehen des Films «The Female Closet» der lesbischen US-amerikanischen Filmerin Barbara Hammer. Sie folgt unter anderem den Spuren der Fotografin Alice Austen (1866-1952) und findet Erstaunliches: nicht nur Bilder von Austen und ihren Freundinnen in männlicher Aufmachung, sondern auch Porträts von Menschen mit uneindeutigem Geschlecht. Ein Stück queere Vergangenheit?
Performances sind ein wichtiger Teil queerer Kultur. Am Samstag kommen sie im Provitreff ausführlich zur Geltung. Ein Höhepunkt des Abends ist der Auftritt der haitianisch-amerikanischen Performerin Mildred Derestant alias Dred aus New York. Sie bezeichnet sich selbst als «gender illusionist», verkörpert Grace Jones genauso überzeugend wie den Rapper P. Diddy. In Zürich transformiert sie sich in kurzer Zeit vom Rastafari zum Soul-Beau und weiter zum Gangster. Augenzwinkernd entlarvt sie Stereotypen über schwarze Männer in den Köpfen des Publikums. Dred liebt Auftritte als «perfekter» Mann auf und neben der Bühne - und verblüfft dann mit dem Enthüllen ihres «wahren» Geschlechts. ....
Quelle:
http://www.woz.ch/artikel/inhalt/2009/nr24/Kultur/17998.html
Doch diese Minderheit, die sich queer nennt, wartet nicht darauf, akzeptiert zu werden. Sie hat längst ihre eigene Kultur. Die Anlässe des dreitägigen Festivals, das AktivistInnen aus dem Umfeld des Zürcher Kollektivs Sündikat organisiert haben, hätten problemlos eine ganze Woche gefüllt: Workshops zu gewaltfreier Kommunikation oder zum Basteln von Sextoys, Diskussionen über szeneninterne Ausschlüsse oder queere Familien, zwei Partys mit Konzerten und Performances, das Kunstprogramm «Queerscapes» mit zwei Ausstellungen und Dutzenden von Filmvorführungen. Anna Frei, eine der beteiligten KünstlerInnen, erklärt: «Die Ausstellung im Cabaret Voltaire und im Message Salon zeigt ein dichtes Gewebe queerer Kunst, eine Art Archivauslegung. Mit dem Projekt ‹You can find me in the Lexicon, in the Lexicon› gehen wir hinaus in Archive und bringen Queerness in sie hinein.»

Queeres Lexikon (Quelle: Pressebild, www.offpride.ch)
«You can find me ...» führt etwa ins private Deso-Radiomuseum in Zürich Wollishofen, mit anschliessender Erkundung dem Seeufer entlang, begleitet von einem Hörspiel der deutschen Künstlerin Michaela Meliàn übers Reisen und Wandern, über freiwillige und unfreiwillige Migration. Und per Liveschaltung in ein imaginäres queeres Archiv. «Kategorisierung ist eine Notwendigkeit eines Archivs, sonst lässt es sich nicht nutzen», sagt Frei. «Und genau diesem Einordnen widerspricht der queere Gedanke.»Manchmal ergeben sich verblüffende Verbindungen. Zum Beispiel im Phonogrammarchiv in den beengenden Luftschutzräumen der Universität, wo alte Schweizer Mundartaufnahmen gehortet werden. Dort spricht der deutsche Musikjournalist Martin Büsser über Geschlechter im Punk und kommt zum Schluss, dass sich Inhalte nicht nur in Texten, sondern vor allem in der ganzen Ästhetik ausdrücken: Queere Musik spielt mit Stilbrüchen, mit Brüchigkeit, gebrochenen Geschlechterbildern. Und genau diese Brüchigkeit illustrieren anschliessend die Performerinnen vom Duo Krokodilstränensirup, indem sie Unbeholfenheit so auf die Spitze treiben, dass sie zu einer raffinierten Möglichkeit wird.
Jedes Archiv ist queer
«Gleichzeitig könnte jedes Archiv das queere Archiv sein», sagt Anna Frei. «In jedem sind queere Inhalte zu finden, auch wenn sie aus einer Zeit stammen, bevor es den Begriff gab.» Ist es zulässig, Geschichten aus anderen Zeiten heutige Bedeutung überzustülpen? Diese Frage stellt sich immer wieder. Etwa beim Sehen des Films «The Female Closet» der lesbischen US-amerikanischen Filmerin Barbara Hammer. Sie folgt unter anderem den Spuren der Fotografin Alice Austen (1866-1952) und findet Erstaunliches: nicht nur Bilder von Austen und ihren Freundinnen in männlicher Aufmachung, sondern auch Porträts von Menschen mit uneindeutigem Geschlecht. Ein Stück queere Vergangenheit?
Performances sind ein wichtiger Teil queerer Kultur. Am Samstag kommen sie im Provitreff ausführlich zur Geltung. Ein Höhepunkt des Abends ist der Auftritt der haitianisch-amerikanischen Performerin Mildred Derestant alias Dred aus New York. Sie bezeichnet sich selbst als «gender illusionist», verkörpert Grace Jones genauso überzeugend wie den Rapper P. Diddy. In Zürich transformiert sie sich in kurzer Zeit vom Rastafari zum Soul-Beau und weiter zum Gangster. Augenzwinkernd entlarvt sie Stereotypen über schwarze Männer in den Köpfen des Publikums. Dred liebt Auftritte als «perfekter» Mann auf und neben der Bühne - und verblüfft dann mit dem Enthüllen ihres «wahren» Geschlechts. ....
Quelle:
http://www.woz.ch/artikel/inhalt/2009/nr24/Kultur/17998.html
Wolf Thomas - am Donnerstag, 11. Juni 2009, 14:19 - Rubrik: Wahrnehmung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen

Archäopterox (Quelle: Wikimedia Commons)
"Das weltweit bedeutendste Archiv des Erdmittelalters liegt gleich um die Ecke: In Solnhofen wurde nicht nur der lithografische Druck entdeckt, sondern auch der Urvogel Archäopteryx. So viele Superlative sind eigentlich nicht zu toppen. Laut Dr. Martin Röper, Museumsleiter des Bürgermeister-Müller-Museums, stecken im Solnhofener Plattenkalk aber noch einige Überraschungen. ..."
Quelle:
http://www.weissenburger-tagblatt.de/artikel.asp?art=1032865&kat=26
Wolf Thomas - am Donnerstag, 11. Juni 2009, 14:17 - Rubrik: Wahrnehmung
" .... Grissom (William Petersen) beschäftigt sich mit dem Tod einer Bibliothekarin, die leblos im Archiv der Western States Historical Society aufgefunden wurde.Zunächst scheint unklar, ob es sich um einen Mord oder womöglich einen Selbstmord handelte. Plötzlich taucht jedoch ein Augenzeuge auf, der genau gesehen hat, wie die Bibliothekarin ums Leben kam. Bei dem Zeugen, Aaron Pratt, handelt es sich um einen Autisten, der erstaunliche Fähigkeiten hat. Pratt kann sich den Tathergang haargenau in allen Details merken und ihn genau wiedergeben. Grissom ist jedoch der einzige, der Pratt und seine Aussage ernst nimmt. Nachdem Grissom sich zum zweiten Mal von Pratt schildern lässt, wie die Bibliothekarin ums Leben kam, wird er schließlich auf Hunter, den Kurator des Museums, aufmerksam. Doch dann nimmt der Fall eine unerwartete Wendung..."
Quelle:
http://www.rtl.de/ea/tvplaner/content/detail_r.php?id=100&event=560685&page=1
Quelle:
http://www.rtl.de/ea/tvplaner/content/detail_r.php?id=100&event=560685&page=1
Wolf Thomas - am Donnerstag, 11. Juni 2009, 14:11 - Rubrik: Wahrnehmung
" .... Der Fachbereich Kultur der Stadt Braunschweig zeigt in einer Ausstellung vom 11. bis 20. Juni in der Stadtbibliothek im Blauer Saal und Foyer des Schlosses, Schlossplatz 2, die Entwürfe des künstlerischen Wettbewerbs „Software der Erinnerung“. Zur öffentlichen Eröffnung am 11. Juni, 19 Uhr, sprechen Stadtrat Wolfgang Laczny, Dezernat für Kultur, Schule und Sport, und Barbara Straka, Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Die Ausstellung, begleitet von einer Publikation, bildet den Abschluss eines künstlerischen Wettbewerbes.
Eingereicht wurden Beiträge der Künstler Arnold Dreyblatt, Pia Lanzinger, Beate Passow, Renata Stih und Frieder Schnock sowie den beiden Künstlergruppen „Finger“ und „Inges Idee“. Alle vorgestellten Konzepte beschäftigen sich mit einer dezentralisierten Form der Gedenkstättenarbeit in Verbindung mit Kunst im öffentlichen Raum. Ziel des Wettbewerbs ist eine stadtweite Vernetzung von Orten, Biografien und Institutionen zum Gedenken an die Opfer und Schauplätze aus der Zeit des Nationalsozialismus.
Mit der Auslobung des Wettbewerbs „Software der Erinnerung“ führte die Stadt Braunschweig die Arbeit des städtischen Gedenkstättenkonzepts fort und knüpft an bisherige Aktivitäten wie z. B. das „Offene Archiv“ der Künstlerin Sigrid Sigurdsson in der KZ-Gedenkstätte Außenlager Schillstraße oder die Arbeit zum „Vernetzten Gedächtnis“ (www.vernetztes-gedaechtnis.de) an. ...."
Quelle:
http://www.presse-service.de/data.cfm/static/732180.html
Eingereicht wurden Beiträge der Künstler Arnold Dreyblatt, Pia Lanzinger, Beate Passow, Renata Stih und Frieder Schnock sowie den beiden Künstlergruppen „Finger“ und „Inges Idee“. Alle vorgestellten Konzepte beschäftigen sich mit einer dezentralisierten Form der Gedenkstättenarbeit in Verbindung mit Kunst im öffentlichen Raum. Ziel des Wettbewerbs ist eine stadtweite Vernetzung von Orten, Biografien und Institutionen zum Gedenken an die Opfer und Schauplätze aus der Zeit des Nationalsozialismus.
Mit der Auslobung des Wettbewerbs „Software der Erinnerung“ führte die Stadt Braunschweig die Arbeit des städtischen Gedenkstättenkonzepts fort und knüpft an bisherige Aktivitäten wie z. B. das „Offene Archiv“ der Künstlerin Sigrid Sigurdsson in der KZ-Gedenkstätte Außenlager Schillstraße oder die Arbeit zum „Vernetzten Gedächtnis“ (www.vernetztes-gedaechtnis.de) an. ...."
Quelle:
http://www.presse-service.de/data.cfm/static/732180.html
Wolf Thomas - am Donnerstag, 11. Juni 2009, 14:09 - Rubrik: Veranstaltungen
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
KlausGraf - am Donnerstag, 11. Juni 2009, 13:39 - Rubrik: Digitale Unterlagen
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Laut Pressespiegel des Kölner Hauses der Architektur: SPD will Archiv am alten Standort (Link).
s. FDP gleichlautend: http://archiv.twoday.net/stories/5740079/
s. FDP gleichlautend: http://archiv.twoday.net/stories/5740079/
Wolf Thomas - am Donnerstag, 11. Juni 2009, 12:20 - Rubrik: Kommunalarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen

Lesbare Version:
http://www.flickr.com/photos/34028941@N00/3615445302/sizes/l/
Die Uni Jena hat die Beantwortung meiner in dem offenen Brief
http://archiv.twoday.net/stories/5607119/
gestellten Fragen abgelehnt. Ich halte diese Auskunftsverweigerung für rechtswidrig und werde dagegen vorgehen. Das Thüringer Bibliotheksgesetz umschreibt die Aufgaben der Bibliotheken:
http://www.bibliotheksverband.de/lv-thueringen/Thueringer-Bibo-Gesetz.pdf
Das Eingehen geheimer privatrechtlicher Verträge gehört ganz sicher nicht dazu. Gerade bei Public-Private-Partnerschaften ist eine Kontrolle durch die Presse unverzichtbar. Es kann nicht angehen, dass solche dubiosen Kooperationen, bei denen ja auf Seiten der Bibliothek Steuergelder im Spiel sind, durch Hinweis auf Geschäftsgeheimnisse den Augen der Öffentlichkeit und der Presse entzogen werden.
Parallelen:
Details der Abmachung zwischen Springer und der Uni Göttingen zu Open Access sind vertraulich
http://archiv.twoday.net/stories/4341449/
Vertrag Googles mit BSB ist geheim
http://archiv.twoday.net/stories/3484352/
Zur Wichtigkeit von Transparenz für Open Access
http://archiv.twoday.net/stories/5702753/
http://archiv.twoday.net/stories/5754408/
Zum Thema Transparenz:
http://archiv.twoday.net/search?q=transparenz
Update: Klage vor dem Verwaltungsgericht Jena wurde noch 2009 eingereicht.
KlausGraf - am Donnerstag, 11. Juni 2009, 01:37 - Rubrik: Open Access
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Interessante neue Aspekte:
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,620298,00.html
Zum Thema hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=prüfungs
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,620298,00.html
Zum Thema hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=prüfungs
KlausGraf - am Donnerstag, 11. Juni 2009, 01:10 - Rubrik: Universitaetsarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Aus dem Editorial der Titanic Juni 2009:
Im sogenannten "Google-Settlement" sollen deutsche Schriftsteller und Journalisten dazu gezwungen werden, dem ausländischen Unternehmen all ihre Bücher, Gedanken und Träume zu verkaufen. Gegenleistung: zwanzig Euro oder einmal Arschlecken (um es überspitzt zu sagen). Ein Vergleich zu den umstrittenen Arisierungen im Dritten Reich bietet sich an: Hier wie da wird gegen die Menschenrechte verstoßen, müssen sich Menschen unter Wert verkaufen. Und wer sich nicht legal ausrauben läßt, den werden "die Texträuber der Internet tauschbörse Pirate Bay" (Sandra Kegel, FAZ vom 25.04.09 [Link]) schon über die Planke laufen lassen. Das Geschäft mit illegal heruntergeladenen Sandra-Kegel-Leitartikeln blüht. Es geht um Geld. Viel Geld.

Im sogenannten "Google-Settlement" sollen deutsche Schriftsteller und Journalisten dazu gezwungen werden, dem ausländischen Unternehmen all ihre Bücher, Gedanken und Träume zu verkaufen. Gegenleistung: zwanzig Euro oder einmal Arschlecken (um es überspitzt zu sagen). Ein Vergleich zu den umstrittenen Arisierungen im Dritten Reich bietet sich an: Hier wie da wird gegen die Menschenrechte verstoßen, müssen sich Menschen unter Wert verkaufen. Und wer sich nicht legal ausrauben läßt, den werden "die Texträuber der Internet tauschbörse Pirate Bay" (Sandra Kegel, FAZ vom 25.04.09 [Link]) schon über die Planke laufen lassen. Das Geschäft mit illegal heruntergeladenen Sandra-Kegel-Leitartikeln blüht. Es geht um Geld. Viel Geld.
KlausGraf - am Donnerstag, 11. Juni 2009, 00:51 - Rubrik: Unterhaltung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen