Allgemeines
(E)
KlausGraf - am Sonntag, 8. Mai 2011, 21:26 - Rubrik: Allgemeines
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/05/die-wissenschaftsblogcharts-fur-mai-2011.php
Weil ich mir von niemandem vorschreiben lasse, was ich mitteile oder nicht.
Sicher ist: Wikio ist von einem transparenten Ranking wie bei Jurablogs meilenweit entfernt.
(T)
Weil ich mir von niemandem vorschreiben lasse, was ich mitteile oder nicht.
Sicher ist: Wikio ist von einem transparenten Ranking wie bei Jurablogs meilenweit entfernt.
(T)
KlausGraf - am Donnerstag, 5. Mai 2011, 15:27 - Rubrik: Allgemeines
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://bizzinformation.de/www.archiv.twoday.net
Ist natürlich Unsinn.
Bewertet wird die Domain, also hier Twoday.net, nicht das einzelne Blog, wie ein vergleichender Blick auf
http://bizzinformation.de/www.trithemius.twoday.net
zeigt.
(T)
Ist natürlich Unsinn.
Bewertet wird die Domain, also hier Twoday.net, nicht das einzelne Blog, wie ein vergleichender Blick auf
http://bizzinformation.de/www.trithemius.twoday.net
zeigt.
(T)
KlausGraf - am Montag, 2. Mai 2011, 12:03 - Rubrik: Allgemeines
Wie nicht anders zu erwarten, erhitzen sich am Beitrag über Brauweiler die Gemüter:
http://archiv.twoday.net/stories/16553436/
Ich selbst kann nichts Substantielles oder weiteren Klatsch beitragen. Für Brauweiler spricht der Mut, mich auf dem Rheinischen Archivtag 2009 sprechen zu lassen, und ich war von diesem Archivtag ja sehr angetan:
http://archiv.twoday.net/stories/5740316/
Dass Pilger vom Referat F 2 und als Redaktionsmitglied des "Archivar" in den Kommentaren gegen Archivalia schießt, sehe ich auch als die übliche Verleumdung und Ignoranz, die diesem Weblog von Seiten des VdA und anderer Großkopfeten entgegenschlägt.
Ich bin weder ein Fan von verschwörungstheoretisch angehauchten Beiträgen, wie wir sie hier ab und zu zu lesen bekommen, noch von dem "bösen Klatsch", wie er hier aufgetischt wurde. Aber darum geht es nicht. Ich muss nicht alles mögen, was hier geschrieben wird. Solange extreme Positionen nicht überhand nehmen, bleibt Archivalia ein Forum rund ums Archivwesen, in dem jeder die gleichen archiv-nahen oder archiv-fernen Beiträge veröffentlichen darf wie ich. Ohne Vorzensur durch mich.
Nicht dulden kann ich: Spam, offenkundige Werbung ohne sachlichen Nährwert, offenkundige Rechtsverstöße (wobei ich mich auf meine hobby-juristische Erfahrung verlasse, immerhin gab es schon 3 Gerichtsverfahren wegen Archivalia, von denen 2 mit einem ehrenvollen Vergleich endeten, eines habe ich in Bausch und Bogen gewonnen).
Ich empfehle Herrn Pilger dringend, die gut 50 Treffer zu Meinungsfreiheit einmal durchzulesen:
http://archiv.twoday.net/search?q=meinungsfreiheit
Welche Optionen hätte ich denn gehabt außer den Beitrag so stehen zu lassen und auf Korrekturen oder Widerspruch durch Kommentatoren zu warten? Ich hätte ihn erstens zensieren können, also Einzelnes herauslöschen, was ich aber grundsätzlich ablehne und was kein Blogger praktizieren sollte: Ganz oder gar nicht muss die Devise heißen. Das lehrte auch die Causa Zeittaucher:
http://archiv.twoday.net/search?q=zeittaucher
Zweitens hätte ich ganz löschen können, was Zensor Pilger wohl am liebsten gewesen wäre. Damit wäre aber der unbestreitbare sachliche Gehalt des Angriffs auf Brauweiler bzw. das Führungs-Duo unter den Tisch gefallen und Kritik unterdrückt worden. Das kann doch im Ernst niemand von mir erwarten, selbst wenn man nicht berücksichtigt, dass es nicht wenige gibt, die an meinem gelegentlich unfreundlichen Ton Anstoß nehmen und von daher eine solche Zensur meine eigene Glaubwürdigkeit ankratzt. Da es nicht um bloße Denunziation von Menschen geht, ist der Schutzbereich des Art. 5 GG eröffnet, und sachliche Kritik darf immer auch polemisch und scharf sein, wie das Bundesverfassungsgericht nicht müde wird zu betonen. Aber ein betontes Eintreten für die Meinungsfreiheit ist sicher nicht das, was einen im Referat F 2 des Landesarchivs weiterbringt, wenn man Karriere machen möchte. Für einen Herrn Pilger muss alles schön friedlich und gesittet zugehen und die Friedhofsruhe des "Archivar" ausstrahlen.
Die dritte und letzte Möglichkeit: Ich hätte einen eigenen sachlichen Beitrag zu den Missständen in Brauweiler recherchieren können - anstelle des Beitrags oder als Kommentar dazu. Aber ob ich dazu wirklich etwas Verwertbares hätte beibringen können, ist doch sehr fraglich. Ich arbeite zwar ab und an investigativ, möchte aber gern selbst entscheiden, welche Skandale ich aufgreife und recherchiere. Eine unabhängige journalistische Kontrolle archivischer Missstände gibt es nicht, weder SPIEGEL noch STERN interessieren sich auch nur im entferntesten für Brauweiler. Im "Archivar" oder bei augias.net erwartet man doch nicht ernsthaft irgendwelche unbequemen Meinungen oder Kritik an Kollegen. Gottbewahre, da kann sich Pilger getrost wieder sein Schlafmützchen über den Kopf ziehen.
Das Gemeinschaftsweblog Archivalia ist unabhängig, kann auch mal frech und unbequem sein. Ich empfehle Herrn Pilger und der Generation Fax einfach mehr Gelassenheit in Bezug auf Kritik und neue Möglichkeiten im Internet, diese öffentlich zu äußern. Diese muss nicht sofort abgewürgt oder gerichtlich verboten werden. Selbst wenn man sie als krass ungerecht empfindet, ist es souveräner, nicht die Kritiker zu bekämpfen, sondern die kritisierten Missstände.
(E)

http://archiv.twoday.net/stories/16553436/
Ich selbst kann nichts Substantielles oder weiteren Klatsch beitragen. Für Brauweiler spricht der Mut, mich auf dem Rheinischen Archivtag 2009 sprechen zu lassen, und ich war von diesem Archivtag ja sehr angetan:
http://archiv.twoday.net/stories/5740316/
Dass Pilger vom Referat F 2 und als Redaktionsmitglied des "Archivar" in den Kommentaren gegen Archivalia schießt, sehe ich auch als die übliche Verleumdung und Ignoranz, die diesem Weblog von Seiten des VdA und anderer Großkopfeten entgegenschlägt.
Ich bin weder ein Fan von verschwörungstheoretisch angehauchten Beiträgen, wie wir sie hier ab und zu zu lesen bekommen, noch von dem "bösen Klatsch", wie er hier aufgetischt wurde. Aber darum geht es nicht. Ich muss nicht alles mögen, was hier geschrieben wird. Solange extreme Positionen nicht überhand nehmen, bleibt Archivalia ein Forum rund ums Archivwesen, in dem jeder die gleichen archiv-nahen oder archiv-fernen Beiträge veröffentlichen darf wie ich. Ohne Vorzensur durch mich.
Nicht dulden kann ich: Spam, offenkundige Werbung ohne sachlichen Nährwert, offenkundige Rechtsverstöße (wobei ich mich auf meine hobby-juristische Erfahrung verlasse, immerhin gab es schon 3 Gerichtsverfahren wegen Archivalia, von denen 2 mit einem ehrenvollen Vergleich endeten, eines habe ich in Bausch und Bogen gewonnen).
Ich empfehle Herrn Pilger dringend, die gut 50 Treffer zu Meinungsfreiheit einmal durchzulesen:
http://archiv.twoday.net/search?q=meinungsfreiheit
Welche Optionen hätte ich denn gehabt außer den Beitrag so stehen zu lassen und auf Korrekturen oder Widerspruch durch Kommentatoren zu warten? Ich hätte ihn erstens zensieren können, also Einzelnes herauslöschen, was ich aber grundsätzlich ablehne und was kein Blogger praktizieren sollte: Ganz oder gar nicht muss die Devise heißen. Das lehrte auch die Causa Zeittaucher:
http://archiv.twoday.net/search?q=zeittaucher
Zweitens hätte ich ganz löschen können, was Zensor Pilger wohl am liebsten gewesen wäre. Damit wäre aber der unbestreitbare sachliche Gehalt des Angriffs auf Brauweiler bzw. das Führungs-Duo unter den Tisch gefallen und Kritik unterdrückt worden. Das kann doch im Ernst niemand von mir erwarten, selbst wenn man nicht berücksichtigt, dass es nicht wenige gibt, die an meinem gelegentlich unfreundlichen Ton Anstoß nehmen und von daher eine solche Zensur meine eigene Glaubwürdigkeit ankratzt. Da es nicht um bloße Denunziation von Menschen geht, ist der Schutzbereich des Art. 5 GG eröffnet, und sachliche Kritik darf immer auch polemisch und scharf sein, wie das Bundesverfassungsgericht nicht müde wird zu betonen. Aber ein betontes Eintreten für die Meinungsfreiheit ist sicher nicht das, was einen im Referat F 2 des Landesarchivs weiterbringt, wenn man Karriere machen möchte. Für einen Herrn Pilger muss alles schön friedlich und gesittet zugehen und die Friedhofsruhe des "Archivar" ausstrahlen.
Die dritte und letzte Möglichkeit: Ich hätte einen eigenen sachlichen Beitrag zu den Missständen in Brauweiler recherchieren können - anstelle des Beitrags oder als Kommentar dazu. Aber ob ich dazu wirklich etwas Verwertbares hätte beibringen können, ist doch sehr fraglich. Ich arbeite zwar ab und an investigativ, möchte aber gern selbst entscheiden, welche Skandale ich aufgreife und recherchiere. Eine unabhängige journalistische Kontrolle archivischer Missstände gibt es nicht, weder SPIEGEL noch STERN interessieren sich auch nur im entferntesten für Brauweiler. Im "Archivar" oder bei augias.net erwartet man doch nicht ernsthaft irgendwelche unbequemen Meinungen oder Kritik an Kollegen. Gottbewahre, da kann sich Pilger getrost wieder sein Schlafmützchen über den Kopf ziehen.
Das Gemeinschaftsweblog Archivalia ist unabhängig, kann auch mal frech und unbequem sein. Ich empfehle Herrn Pilger und der Generation Fax einfach mehr Gelassenheit in Bezug auf Kritik und neue Möglichkeiten im Internet, diese öffentlich zu äußern. Diese muss nicht sofort abgewürgt oder gerichtlich verboten werden. Selbst wenn man sie als krass ungerecht empfindet, ist es souveräner, nicht die Kritiker zu bekämpfen, sondern die kritisierten Missstände.
(E)

KlausGraf - am Dienstag, 12. April 2011, 01:01 - Rubrik: Allgemeines
Anzahl Datum Titel Autor
1 75701 17.12.03 Deutsche Drucke des 16. Jahrhunderts im WWW KlausGraf
2 33101 04.09.03 Linkliste Lateinische Texte im Internet KlausGraf
3 29464 16.02.11 Weitere Quelle(n) zu Guttenberg-Plagiat entdeckt KlausGraf
4 28946 20.01.04 Neue Soziale Bewegungen: Archive von unten adi
5 26444 06.06.07 Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe KlausGraf
6 25159 15.06.03 Urheberrecht im WWW KlausGraf
7 24441 06.03.03 Bildersuchmaschinen KlausGraf
8 19569 03.04.03 Deutsche Archivbibliotheken mit Internetkatalogen KlausGraf
9 18687 15.07.05 Finding E-Books KlausGraf
10 18035 14.06.04 Digitalisierte Zeitschriften der Geschichtswissenschaft KlausGraf
11 17211 31.05.04 Open Access und Edition KlausGraf
12 16789 20.11.06 Rechtsfragen von Open Access KlausGraf
13 15699 14.05.05 Fürstenhaus Ysenburg-Büdingen verscherbelt Kulturgut KlausGraf
14 14946 28.05.07 Kirchenbücher digital: Evangelische Kirchenarchive planen gnadenlose Abzocke KlausGraf
15 13981 04.04.03 Die geheimen Tagebücher der Nibelungen aus Zwettl KlausGraf
16 13364 02.05.03 Übersicht der von Gallica faksimilierten Bände der MGH KlausGraf
17 12642 03.03.09 Köln: Historisches Stadtarchiv eingestürzt Wolf Thomas
18 12105 01.03.08 Google Books mit US-Proxy leicht gemacht KlausGraf
19 11784 25.11.05 Du bist Deutschland - ein Foto macht Furore - Bildrechtliches KlausGraf
20 11613 07.04.04 Reader Elektronisches Publizieren und Open Access KlausGraf
21 11402 12.12.06 Wem gehören die badischen Kroninsignien? KlausGraf
22 10639 22.02.07 Bücher weggeben statt wegwerfen KlausGraf
23 10510 24.11.04 Archive auf dem Markt? hochstuhl
24 10428 12.11.07 Wie geht das mit dem US-Proxy? KlausGraf
25 9979 05.01.07 UB Eichstätt vernichtet Kulturgut KlausGraf
Im Vergleich zur letzten Übersicht http://archiv.twoday.net/stories/11585526/ wurde ein brandneuer Beitrag nach oben katapultiert. Auf Platz 3 steht mit über 29.000 Zugriffen der Beitrag, der am Vorabend der Etablierung des Guttenplag-Wikis eine weitere Quelle für das Guttenberg-Dissertationsplagiat vorstellte: http://archiv.twoday.net/stories/14638009/ Sicher hat das Zitat durch Spiegel Online zur Position beigetragen: http://archiv.twoday.net/stories/14639502/
(E)
1 75701 17.12.03 Deutsche Drucke des 16. Jahrhunderts im WWW KlausGraf
2 33101 04.09.03 Linkliste Lateinische Texte im Internet KlausGraf
3 29464 16.02.11 Weitere Quelle(n) zu Guttenberg-Plagiat entdeckt KlausGraf
4 28946 20.01.04 Neue Soziale Bewegungen: Archive von unten adi
5 26444 06.06.07 Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe KlausGraf
6 25159 15.06.03 Urheberrecht im WWW KlausGraf
7 24441 06.03.03 Bildersuchmaschinen KlausGraf
8 19569 03.04.03 Deutsche Archivbibliotheken mit Internetkatalogen KlausGraf
9 18687 15.07.05 Finding E-Books KlausGraf
10 18035 14.06.04 Digitalisierte Zeitschriften der Geschichtswissenschaft KlausGraf
11 17211 31.05.04 Open Access und Edition KlausGraf
12 16789 20.11.06 Rechtsfragen von Open Access KlausGraf
13 15699 14.05.05 Fürstenhaus Ysenburg-Büdingen verscherbelt Kulturgut KlausGraf
14 14946 28.05.07 Kirchenbücher digital: Evangelische Kirchenarchive planen gnadenlose Abzocke KlausGraf
15 13981 04.04.03 Die geheimen Tagebücher der Nibelungen aus Zwettl KlausGraf
16 13364 02.05.03 Übersicht der von Gallica faksimilierten Bände der MGH KlausGraf
17 12642 03.03.09 Köln: Historisches Stadtarchiv eingestürzt Wolf Thomas
18 12105 01.03.08 Google Books mit US-Proxy leicht gemacht KlausGraf
19 11784 25.11.05 Du bist Deutschland - ein Foto macht Furore - Bildrechtliches KlausGraf
20 11613 07.04.04 Reader Elektronisches Publizieren und Open Access KlausGraf
21 11402 12.12.06 Wem gehören die badischen Kroninsignien? KlausGraf
22 10639 22.02.07 Bücher weggeben statt wegwerfen KlausGraf
23 10510 24.11.04 Archive auf dem Markt? hochstuhl
24 10428 12.11.07 Wie geht das mit dem US-Proxy? KlausGraf
25 9979 05.01.07 UB Eichstätt vernichtet Kulturgut KlausGraf
Im Vergleich zur letzten Übersicht http://archiv.twoday.net/stories/11585526/ wurde ein brandneuer Beitrag nach oben katapultiert. Auf Platz 3 steht mit über 29.000 Zugriffen der Beitrag, der am Vorabend der Etablierung des Guttenplag-Wikis eine weitere Quelle für das Guttenberg-Dissertationsplagiat vorstellte: http://archiv.twoday.net/stories/14638009/ Sicher hat das Zitat durch Spiegel Online zur Position beigetragen: http://archiv.twoday.net/stories/14639502/
(E)
KlausGraf - am Samstag, 2. April 2011, 01:37 - Rubrik: Allgemeines
http://www.koeblergerhard.de/ZRG128Internetrezensionen2011/DasNekrologdesKlostersOchsenhausenvon1494.htm
Das Nekrolog des Klosters Ochsenhausen von 1494. Eingeleitet, mit Registern versehen und redigiert v. Bigott, Boris (= Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe A Quellen 53). Kohlhammer, Stuttgart 2010. LXVI, 144 S., Abb., CD-ROM. Besprochen von Gerhard Köbler.
1093 stiftete der welfische Ministeriale Konrad von Wolfertschwenden das um 1100 (Ohsinhusen) genannte Benediktinerkloster Ochsenhausen bei Biberach in Oberschwaben, das vom Kloster Sankt Blasien aus besetzt wurde, sich aber 1388/1392 von ihm löste und 1488 den Blutbann und damit die Reichsunmittelbarkeit erlangte. 1494 entstand als Bestandteil (f. 96-157/160) eines neu angelegten, ein Kalendar und ein Martyrologium aufweisenden, von dem Elchinger Mönch Balthasar Schad geschriebenen Kapiteloffiziumbuchs nach einer hochmittelalterlichen, verschollenen Vorlage das Nekrolog, das bis 1666/1672 fortgeführt wurde. Durch § 24 des Reichsdeputationshauptschlusses vom 25. 2. 1803 kam die säkularisierte Abtei als Fürstentum Winneburg zwecks Entschädigung für linksrheinische Verluste an den Grafen Franz Georg von Metternich (Metternich-Winneburg), dessen bekannter Sohn Clemens Wenzel Teile des Mobiliars und die wertvolleren Stücke der umfangreichen Bibliothek auf sein Schloss .Königswart in Böhmen verbringen ließ und 1825 das restliche Ochsenhausener Gut an den König von Württemberg verkaufte
Zu Beginn der 1970er Jahre wurde die verschollene bzw. wegen der Herkunft des Schreibers auf Elchingen bezogene und deswegen als verschollen geglaubte Handschrift (48 bzw. 20.E.33) in den Beständen der staatlichen Bibliothek auf Schloss Königswart in der Tschechoslowakei wiederentdeckt. Die umfassenden Vorarbeiten einen jedenfalls nicht an hervorgehobener Stelle erkennbaren Bearbeiters zu seiner Edition führten aber zunächst nicht zur Veröffentlichung. Auf ihrer Grundlage gelang seit 2009 jedoch Boris Bigott ein erfolgreicher Abschluss.
Die ältesten der insgesamt 4607 (nach Abzug von Doppelungen 4598) Namen dürften vor allem aus Ochsenhausen, Sankt Blasien und dem Umfeld beider Klöster entstammen und in die Jahre um 1075 einzuordnen sein. Die Anlagehand schrieb am Ausgasng des Mittelalters in einem Durchgang 2029 Namen auf der Männerseite und 1237 Namen auf der Frauenseite ein, zu denen seit 1494 in Nachträgen 1085 Namen auf der Männerseite und 247 Namen auf der Frauenseite kamen (insgesamt 1132). Dankenswerterweise führte Boris Bigott die durch 13 Abbildungen veranschaulichte, durch eine beigegebene CD-ROM digital gestützte Edition nach Einarbeitung in das Material durch einen geschichtlichen Überblick, eine Beschreibung der Handschrift und durch ein ausführliches Register zu einem glücklichen Ende.
Innsbruck Gerhard Köbler
Nach einem am 2011-02-21 in einem e-mail erhaltenen Hinweis von Dr. Johann Wilhelm Braun ist diese Edition unter Verletzung seiner Urheberrechte veröffentlicht worden. Die Dokumentation der Vorgänge und das Ergebnis des Prozesses vor dem Stuttgarter Landgericht finden sich auf http://archiv.twoday.net/stories/11565154 und ebenda http://archiv.twoday.net/stories/14635384/. Seiner Bitte entsprechend wird die Rezension im Internet hiermit entsprechend ergänzt.
Nach einem am 2011-03-29 in einem e-mail-erhaltenen Hinweis des Geschäftsführers der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg ist es nicht richtig, dass die Publikation des Ochsenhausener Nekrologs unter Verletzung der Urheberrechte von Konservator a. D. Dr. Johann Wilhelm Braun erfolgt ist. Eine diesbezügliche Klage gegen das Land Baden-Württemberg bzw. die Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg wurde danach am 15. Februar 2011 von dem Kläger vor dem Landgericht Stuttgart unter Übernahme aller Verfahrenskosten zurückgenommen. Entsprechend der Bitte des Geschäftsführers der Kommission wird auf die seit 15. 02. 2011 im Netz stehende Stellungnahme der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg (http://www.kgl-bw.de) hingewiesen, nach welcher der Band künftig folgendermaßen zitiert wird: Das Nekrolog des Klosters Ochsenhausen von 1494 Edition: Johann Wilhelm Braun Eingeleitet, mit Registern versehen und redigiert von Boris Bigott. Die bis Mitte Februar 2011 noch nicht ausgelieferten Exemplare wurden mit einem den Titel entsprechend ergänzenden Aufkleber versehen.
(E)
Update: Siehe auch http://historia-docet.de/html/archivalia-kommentare.html
Das Nekrolog des Klosters Ochsenhausen von 1494. Eingeleitet, mit Registern versehen und redigiert v. Bigott, Boris (= Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe A Quellen 53). Kohlhammer, Stuttgart 2010. LXVI, 144 S., Abb., CD-ROM. Besprochen von Gerhard Köbler.
1093 stiftete der welfische Ministeriale Konrad von Wolfertschwenden das um 1100 (Ohsinhusen) genannte Benediktinerkloster Ochsenhausen bei Biberach in Oberschwaben, das vom Kloster Sankt Blasien aus besetzt wurde, sich aber 1388/1392 von ihm löste und 1488 den Blutbann und damit die Reichsunmittelbarkeit erlangte. 1494 entstand als Bestandteil (f. 96-157/160) eines neu angelegten, ein Kalendar und ein Martyrologium aufweisenden, von dem Elchinger Mönch Balthasar Schad geschriebenen Kapiteloffiziumbuchs nach einer hochmittelalterlichen, verschollenen Vorlage das Nekrolog, das bis 1666/1672 fortgeführt wurde. Durch § 24 des Reichsdeputationshauptschlusses vom 25. 2. 1803 kam die säkularisierte Abtei als Fürstentum Winneburg zwecks Entschädigung für linksrheinische Verluste an den Grafen Franz Georg von Metternich (Metternich-Winneburg), dessen bekannter Sohn Clemens Wenzel Teile des Mobiliars und die wertvolleren Stücke der umfangreichen Bibliothek auf sein Schloss .Königswart in Böhmen verbringen ließ und 1825 das restliche Ochsenhausener Gut an den König von Württemberg verkaufte
Zu Beginn der 1970er Jahre wurde die verschollene bzw. wegen der Herkunft des Schreibers auf Elchingen bezogene und deswegen als verschollen geglaubte Handschrift (48 bzw. 20.E.33) in den Beständen der staatlichen Bibliothek auf Schloss Königswart in der Tschechoslowakei wiederentdeckt. Die umfassenden Vorarbeiten einen jedenfalls nicht an hervorgehobener Stelle erkennbaren Bearbeiters zu seiner Edition führten aber zunächst nicht zur Veröffentlichung. Auf ihrer Grundlage gelang seit 2009 jedoch Boris Bigott ein erfolgreicher Abschluss.
Die ältesten der insgesamt 4607 (nach Abzug von Doppelungen 4598) Namen dürften vor allem aus Ochsenhausen, Sankt Blasien und dem Umfeld beider Klöster entstammen und in die Jahre um 1075 einzuordnen sein. Die Anlagehand schrieb am Ausgasng des Mittelalters in einem Durchgang 2029 Namen auf der Männerseite und 1237 Namen auf der Frauenseite ein, zu denen seit 1494 in Nachträgen 1085 Namen auf der Männerseite und 247 Namen auf der Frauenseite kamen (insgesamt 1132). Dankenswerterweise führte Boris Bigott die durch 13 Abbildungen veranschaulichte, durch eine beigegebene CD-ROM digital gestützte Edition nach Einarbeitung in das Material durch einen geschichtlichen Überblick, eine Beschreibung der Handschrift und durch ein ausführliches Register zu einem glücklichen Ende.
Innsbruck Gerhard Köbler
Nach einem am 2011-02-21 in einem e-mail erhaltenen Hinweis von Dr. Johann Wilhelm Braun ist diese Edition unter Verletzung seiner Urheberrechte veröffentlicht worden. Die Dokumentation der Vorgänge und das Ergebnis des Prozesses vor dem Stuttgarter Landgericht finden sich auf http://archiv.twoday.net/stories/11565154 und ebenda http://archiv.twoday.net/stories/14635384/. Seiner Bitte entsprechend wird die Rezension im Internet hiermit entsprechend ergänzt.
Nach einem am 2011-03-29 in einem e-mail-erhaltenen Hinweis des Geschäftsführers der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg ist es nicht richtig, dass die Publikation des Ochsenhausener Nekrologs unter Verletzung der Urheberrechte von Konservator a. D. Dr. Johann Wilhelm Braun erfolgt ist. Eine diesbezügliche Klage gegen das Land Baden-Württemberg bzw. die Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg wurde danach am 15. Februar 2011 von dem Kläger vor dem Landgericht Stuttgart unter Übernahme aller Verfahrenskosten zurückgenommen. Entsprechend der Bitte des Geschäftsführers der Kommission wird auf die seit 15. 02. 2011 im Netz stehende Stellungnahme der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg (http://www.kgl-bw.de) hingewiesen, nach welcher der Band künftig folgendermaßen zitiert wird: Das Nekrolog des Klosters Ochsenhausen von 1494 Edition: Johann Wilhelm Braun Eingeleitet, mit Registern versehen und redigiert von Boris Bigott. Die bis Mitte Februar 2011 noch nicht ausgelieferten Exemplare wurden mit einem den Titel entsprechend ergänzenden Aufkleber versehen.
(E)
Update: Siehe auch http://historia-docet.de/html/archivalia-kommentare.html
KlausGraf - am Samstag, 2. April 2011, 00:21 - Rubrik: Allgemeines
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/14663156/
(PM)
KlausGraf - am Freitag, 1. April 2011, 17:44 - Rubrik: Allgemeines
Unten beispielsweise (E)
Erklärung: http://archiv.twoday.net/stories/15746692/
Herr Contributor Wolf hat sich freundlicherweise meiner Initiative inzwischen angeschlossen, wofür ihm gedankt sei.
Die Kürzel werden nur zeitweilig zum Zweck einer internen Auswertung eingesetzt.
(E)
Erklärung: http://archiv.twoday.net/stories/15746692/
Herr Contributor Wolf hat sich freundlicherweise meiner Initiative inzwischen angeschlossen, wofür ihm gedankt sei.
Die Kürzel werden nur zeitweilig zum Zweck einer internen Auswertung eingesetzt.
(E)
KlausGraf - am Mittwoch, 30. März 2011, 21:10 - Rubrik: Allgemeines
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://archiv.twoday.net/topics/Fotoueberlieferung/?start=260
Das erste Foto wurde am 27. März 2007 als Bild eingebunden.

(E)
Das erste Foto wurde am 27. März 2007 als Bild eingebunden.

(E)
KlausGraf - am Donnerstag, 24. März 2011, 17:43 - Rubrik: Allgemeines
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Eine Zeitlang möchte ich bei jedem Beitrag dokumentieren, auf welchem Weg ich die Informationen zu den Einträgen erhalten habe. Die letzten Einträge tragen bereits solche Vermerke. Die ständigen Contributoren werden gebeten, sich dieser Initiative anzuschließen. Als Abkürzungen, die in runde Klammern zu setzen sind, sind zu verwenden:
(D) Gedruckte Veröffentlichung
(E) Eigene Recherche
(F) Facebook
(ML) Mailinglisten und Newsletter, Google-Alerts
(PM) Private Mail
(RSS) RSS-Feed im Reader
(S) Sonstiges (z.B. mündliche Hinweise, private Post)
(T) Twitter
(W) Webfundstück
Bei Bedarf kann die Liste erweitert werden.
Update: Auswertung http://archiv.twoday.net/stories/31622391/
(D) Gedruckte Veröffentlichung
(E) Eigene Recherche
(F) Facebook
(ML) Mailinglisten und Newsletter, Google-Alerts
(PM) Private Mail
(RSS) RSS-Feed im Reader
(S) Sonstiges (z.B. mündliche Hinweise, private Post)
(T) Twitter
(W) Webfundstück
Bei Bedarf kann die Liste erweitert werden.
Update: Auswertung http://archiv.twoday.net/stories/31622391/
KlausGraf - am Donnerstag, 24. März 2011, 17:00 - Rubrik: Allgemeines