Regelmäßige Reinigung der Magazinräume und der Bücher: das wäre ein ganz wichtiger Beitrag zur vorbeugenden Konservierung, und er wird oft nicht geleistet - aber vielleicht urteile ich hier zu sehr vom Standpunkt der Großbibliothek, die ja in vieler Hinsicht durchaus kein Beispiel für richtiges, konservierungsorientiertes Management ist. So propere Räume, so wohlgeordnete, gut aufgestellte saubere Bücher wie seinerzeit in der Sammlung Schäfer in Schweinfurth oder in der Fürstenberg'schen Bibliothek in Donaueschingen, beide leider nicht mehr existent, sucht man in einer großen Staatsbibliothek umsonst.
http://www.uni-muenster.de/Forum-Bestandserhaltung/grundlagen/norm-bansa.html
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A new mailing list hosted by Citizendum:
http://mail.citizendium.org/mailman/listinfo/sharedknowing
It is sad that Book People mailing list (moderated by Johan Mark Ockerblom) will end at the end of the month:
http://onlinebooks.library.upenn.edu/webbin/bparchive
It was the decision of the moderator.
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KlausGraf - am Dienstag, 13. November 2007, 18:31 - Rubrik: English Corner
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http://www.jurpc.de/aufsatz/20070183.htm
Lars Jaeschke diskutiert in seinem Aufsatz (zu lange, zu komplizierte Sätze!) eine wichtige Frage, nämlich die der Befristung von Immaterialgüterrechten. Es geht um den Legostein und dessen beanspruchten markenrechtlichen Schutz.
Auszug:
" In einer wegweisenden Entscheidung hat [...] die Große Beschwerdekammer des Harmonisierungsamtes für den Binnenmarkt entschieden, dass die Warenform eines Legosteins als dreidimensionale Gemeinschaftsmarke für Bausatzspielzeug nicht eintragbar sei. Patentierte Erfindungen würden gemeinfrei, wenn das Patent auslaufe. Die Schutzmechanismen des Patentrechts würden ausgehebelt, wenn der Markenschutz eine Hintertür für die Erlangung eines permanenten Schutzes für funktionelle dreidimensionale Gestaltungen, die entweder nicht patentierbar seien oder deren Patentschutz bereits abgelaufen sei, eröffnen würde"
Lars Jaeschke diskutiert in seinem Aufsatz (zu lange, zu komplizierte Sätze!) eine wichtige Frage, nämlich die der Befristung von Immaterialgüterrechten. Es geht um den Legostein und dessen beanspruchten markenrechtlichen Schutz.
Auszug:
" In einer wegweisenden Entscheidung hat [...] die Große Beschwerdekammer des Harmonisierungsamtes für den Binnenmarkt entschieden, dass die Warenform eines Legosteins als dreidimensionale Gemeinschaftsmarke für Bausatzspielzeug nicht eintragbar sei. Patentierte Erfindungen würden gemeinfrei, wenn das Patent auslaufe. Die Schutzmechanismen des Patentrechts würden ausgehebelt, wenn der Markenschutz eine Hintertür für die Erlangung eines permanenten Schutzes für funktionelle dreidimensionale Gestaltungen, die entweder nicht patentierbar seien oder deren Patentschutz bereits abgelaufen sei, eröffnen würde"
KlausGraf - am Dienstag, 13. November 2007, 17:51 - Rubrik: Archivrecht
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Nicht ein Archiv sondern eine Bibliothek von unten ist in Gera gefährdet. Darüber berichtet die Tageszeitung "Neues Deutschland":
Bücherklub in Gera kurz vor dem Ende. Kein Geld für einen linken Treffpunkt der Jugend
Ralf Stoll ist stellvertretender Vorsitzender der unabhängigen Jugendbibliothek-Gera e. V. Weil Geld fehlt, droht dem Projekt nun die Schließung. Mit dem arbeitslosen, früheren NVA-Offizier sprach Peter Liebers.
ND: Der Geraer Jugendbibliothek droht das Aus. Wie hat sie sich bisher finanziert?
Stoll: Vor allem aus Beiträgen, die von Mitgliedern selbst festgelegt werden. Die meisten zahlen zwischen einem und fünf Euro. Uns unterstützte ein Mitglied der DKP, von dem wir monatlich 50 Euro bekamen. Andere Spender sind weggezogen. Da fehlen uns 60 bis 70 Euro Einnahmen im Monat. Wir haben alles versucht, doch das hat nicht das gebracht, was wir brauchen
Wie hoch sind die Kosten ?
Wir zahlen 210 Euro Miete. Dazu kommen 30 Euro Nebenkosten. Wir nehmen aber nur 70 Euro ein.
Wie steht's mit Fördermitteln?
weiterlesen unter http://www.neues-deutschland.de/artikel/119211.html
Jugendbibliothek-Gera e.V.
Keplerstraße 34-36, 07549 Gera
0365 / 5523735
Bücherklub in Gera kurz vor dem Ende. Kein Geld für einen linken Treffpunkt der Jugend
Ralf Stoll ist stellvertretender Vorsitzender der unabhängigen Jugendbibliothek-Gera e. V. Weil Geld fehlt, droht dem Projekt nun die Schließung. Mit dem arbeitslosen, früheren NVA-Offizier sprach Peter Liebers.
ND: Der Geraer Jugendbibliothek droht das Aus. Wie hat sie sich bisher finanziert?
Stoll: Vor allem aus Beiträgen, die von Mitgliedern selbst festgelegt werden. Die meisten zahlen zwischen einem und fünf Euro. Uns unterstützte ein Mitglied der DKP, von dem wir monatlich 50 Euro bekamen. Andere Spender sind weggezogen. Da fehlen uns 60 bis 70 Euro Einnahmen im Monat. Wir haben alles versucht, doch das hat nicht das gebracht, was wir brauchen
Wie hoch sind die Kosten ?
Wir zahlen 210 Euro Miete. Dazu kommen 30 Euro Nebenkosten. Wir nehmen aber nur 70 Euro ein.
Wie steht's mit Fördermitteln?
weiterlesen unter http://www.neues-deutschland.de/artikel/119211.html
Jugendbibliothek-Gera e.V.
Keplerstraße 34-36, 07549 Gera
0365 / 5523735
Bernd Hüttner - am Dienstag, 13. November 2007, 17:38 - Rubrik: Archive von unten
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Lewis Rohrbach hat seit 2004 alle Mikrofilme der Kirchenbücher des Kantons Bern vor 1876 erworben und digitalisiert. 137 Kirchengemeinden des Kantons sind auf 305 CDs gebrannt, die man zu Preisen ab 150 CHF pro CD erwerben kann. Die PDF-Dateien lassen sich nicht ausdrucken, Kopieren der CDs und Veröffentlichung der Daten hat das Berner Staatsarchiv verboten.
CompGen
Mit welcher Rechtsgrundlage?
CompGen
Mit welcher Rechtsgrundlage?
KlausGraf - am Dienstag, 13. November 2007, 17:08 - Rubrik: Genealogie
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Dr. Joachim Eberhardt, Bibliothekar und Philosoph (sagt man so?) in Erlangen, der es sich nicht nehmen lässt, regelmäßig in INETBIB gegen meine Beiträge vorzugehen und dessen Auftritt als Kommentator Archivalia heute erleben durfte, betreibt ein nettes kleines philosophisches Weblog, das auch einige lesenswerte Einträge über das sonderbare Gebaren des VDM-Verlags bei Reprints enthält. Urheberrechtsvermerke an gemeinfreien Werken können übrigens von Mitbewerbern nach UWG abgemahnt werden.
http://philobar.blogspot.com/2007/02/freges-kleine-schriften-im-vdm-verlag.html
http://philobar.blogspot.com/2007/04/vdms-nachdrucke-2.html
http://philobar.blogspot.com/2007/09/vdms-reprints-3-mal-wieder.html
http://philobar.blogspot.com/2007/02/freges-kleine-schriften-im-vdm-verlag.html
http://philobar.blogspot.com/2007/04/vdms-nachdrucke-2.html
http://philobar.blogspot.com/2007/09/vdms-reprints-3-mal-wieder.html
KlausGraf - am Dienstag, 13. November 2007, 12:36 - Rubrik: Archivrecht
Wissenschaftler, die bei einem universitären oder disziplinären Schriftenserver beitragsberechtigt sind (aber es können aber auch alle anderen versuchen), sollten bis zum Ende des Jahres einfache Nutzungsrechte ihrer vor 1995 erschienenen Publikationen dem Server einräumen. Dann kann dieser die Beiträge irgendwann Open Access zugänglich machen, und der Autor muss nicht gemäß § 137 L UrhG (Gesetz ab 1.1.2008) beim Verlag widersprechen!
Zu den Hintergründen mit konkreter Anleitung:
http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg34864.html
BC Kämper schloss sich diesem Appell an:
"Umgesetzt findet man das beispielhaft
bei der Uni Heidelberg,
Informationen zur Novellierung des Urheberrechts ?
Unterstützen Sie Open Access! (24.10.2007)
http://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/volltextserver/doku/oa_urheberrecht.html
Medizinische Fakultät Mannheim Bibliothek Open Access
http://www.ma.uni-heidelberg.de/bibl/a-z/themen/openaccess.html
Die UB Stuttgart hat zwar auch entsprechende Hinweise eingestellt, vgl.
http://elib.uni-stuttgart.de/opus/doku/oa.php
bzw. http://elib.uni-stuttgart.de/opus/doku/oa.php#UrhR
aber es fehlt noch eine offensive Unterstützung durch die Universitätsleitung
(sie ist aber wenigstens in Sicht und der entsprechende Brief an die
Wissenschaftler der Uni Stuttgart geht hoffentlich auch bald raus). "
Erg. 21.11.2007 [BCK]:
Das Anschreiben des Rektors der Uni Stuttgart wurde verschickt.
Neue Informationsseite unter:
http://elib.uni-stuttgart.de/opus/doku/oa_urheberrecht.php
Zu den Hintergründen mit konkreter Anleitung:
http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg34864.html
BC Kämper schloss sich diesem Appell an:
"Umgesetzt findet man das beispielhaft
bei der Uni Heidelberg,
Informationen zur Novellierung des Urheberrechts ?
Unterstützen Sie Open Access! (24.10.2007)
http://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/volltextserver/doku/oa_urheberrecht.html
Medizinische Fakultät Mannheim Bibliothek Open Access
http://www.ma.uni-heidelberg.de/bibl/a-z/themen/openaccess.html
Die UB Stuttgart hat zwar auch entsprechende Hinweise eingestellt, vgl.
http://elib.uni-stuttgart.de/opus/doku/oa.php
bzw. http://elib.uni-stuttgart.de/opus/doku/oa.php#UrhR
aber es fehlt noch eine offensive Unterstützung durch die Universitätsleitung
(sie ist aber wenigstens in Sicht und der entsprechende Brief an die
Wissenschaftler der Uni Stuttgart geht hoffentlich auch bald raus). "
Erg. 21.11.2007 [BCK]:
Das Anschreiben des Rektors der Uni Stuttgart wurde verschickt.
Neue Informationsseite unter:
http://elib.uni-stuttgart.de/opus/doku/oa_urheberrecht.php
KlausGraf - am Dienstag, 13. November 2007, 01:43 - Rubrik: Open Access
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"eben so sehr wie ich Ihr Blog schätze, ebenso ärgert es mich, dass seine Lesbarkeit dadurch erheblich erschwert wird, dass es horizontal immer größer ist als mein Bildschirm. Das nervt. Da ich kein Experte in Sachen PC bin, frage ich mich, ob der Fehler bei meinen Einstellungen oder den Ihren liegt."
Ich habe das Problem in meiner Antwort zunächst auf die anderen Beiträger geschoben, die zu lange Internetadressen verwenden, um dann bei näherer Überprüfung festzustellen, dass ich selbst eine überlange Adresse in dem Beitrag über den Datenschutz verwendet habe, die nach Entfernung bzw. Einbettung in einen Link das Problem behoben hat. Eine einzige zu lange URL und die ganze lange Startseite weist das Problem auf!
Eigentlich war mir das Problem bekannt und ich hatte es meist vermieden, zu lange Adressen anzugeben, aber bei der URL eben nicht darauf geachtet.
Die geschätzten Contributoren seien auf das Problem nachdrücklich hingewiesen, die nicht weniger geschätzte Lesergemeinde wird um Verzeihung gebeten.
Ich habe das Problem in meiner Antwort zunächst auf die anderen Beiträger geschoben, die zu lange Internetadressen verwenden, um dann bei näherer Überprüfung festzustellen, dass ich selbst eine überlange Adresse in dem Beitrag über den Datenschutz verwendet habe, die nach Entfernung bzw. Einbettung in einen Link das Problem behoben hat. Eine einzige zu lange URL und die ganze lange Startseite weist das Problem auf!
Eigentlich war mir das Problem bekannt und ich hatte es meist vermieden, zu lange Adressen anzugeben, aber bei der URL eben nicht darauf geachtet.
Die geschätzten Contributoren seien auf das Problem nachdrücklich hingewiesen, die nicht weniger geschätzte Lesergemeinde wird um Verzeihung gebeten.
KlausGraf - am Dienstag, 13. November 2007, 01:19 - Rubrik: Allgemeines
Ihr Antrag unter:
http://www.bawue.gruene-fraktion.de/cms/default/dokbin/204/204714.schloss_salem_als_oeffentliches_kulturgu.pdf
Mein Kommentar: Eine Stiftungslösung wäre nur sinnvoll, wenn
a) die Stiftung nicht vom Haus Baden beherrscht würde
b) nicht nur die Baulichkeiten, sondern auch das kostbare Kulturgut des Hauses Baden in Salem (Ausstattung des Klosters, Archiv, Privateigentum, das ehemals dem Badischen Volk gehörte wie z.B. der Thronsessel Friedrichs und die nicht wiedergegebene Waffensammlung, Zähringer-Bildnisgalerie) der Stiftung gehören würde.
Schloss Pommersfelden gehört einer Stiftung, aber nicht die einzigartige Ausstattung samt den Sammlungen. das kann man nicht als zukunftsweisend ansehen, denn dieses grandiose Ensemble bedarf unbedingt der Erhaltung für die Nachwelt!
Wie Stiftungen ihrer Funktion, Kulturgut zu bewahren (erstes großes Paradigma um 1800: die BÜRGERLICHE Städelsche Stiftung) ins Gesicht schlagen können, sieht man an der ins Auge gefaßten Versteigerung der Ottheinrich-Bibel:
http://archiv.twoday.net/stories/4437962/
http://www.bawue.gruene-fraktion.de/cms/default/dokbin/204/204714.schloss_salem_als_oeffentliches_kulturgu.pdf
Mein Kommentar: Eine Stiftungslösung wäre nur sinnvoll, wenn
a) die Stiftung nicht vom Haus Baden beherrscht würde
b) nicht nur die Baulichkeiten, sondern auch das kostbare Kulturgut des Hauses Baden in Salem (Ausstattung des Klosters, Archiv, Privateigentum, das ehemals dem Badischen Volk gehörte wie z.B. der Thronsessel Friedrichs und die nicht wiedergegebene Waffensammlung, Zähringer-Bildnisgalerie) der Stiftung gehören würde.
Schloss Pommersfelden gehört einer Stiftung, aber nicht die einzigartige Ausstattung samt den Sammlungen. das kann man nicht als zukunftsweisend ansehen, denn dieses grandiose Ensemble bedarf unbedingt der Erhaltung für die Nachwelt!
Wie Stiftungen ihrer Funktion, Kulturgut zu bewahren (erstes großes Paradigma um 1800: die BÜRGERLICHE Städelsche Stiftung) ins Gesicht schlagen können, sieht man an der ins Auge gefaßten Versteigerung der Ottheinrich-Bibel:
http://archiv.twoday.net/stories/4437962/
KlausGraf - am Dienstag, 13. November 2007, 00:23
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