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http://www.oesta.gv.at/site/cob__32678/5164/default.aspx

Die Geschichte des Wittelsbacher-Diamanten erzählt dieser Beitrag. Klar ist: Als Staats-Symbol gehörte er dem Bayerischen Volk, nicht der ehemals herrschenden Dynastie! Der Wittelsbacher Ausgleichfonds ist eine außerordentlich dubiose Institution.

Die Gründung des Freistaats Bayern anno 1918 veranlasste das Haus Wittelsbach, eine Entschädigung für das an den Freistaat gefallene Eigentum des Hauses zu verlangen. Zu diesem Zweck wurde 1923 der Wittelsbacher Ausgleichsfonds gegründet. Alle Kunstgegenstände und Schmuckstücke des Hauses Wittelsbach wurden laut Ottomeyer in eine Landesstiftung eingebracht und sollten dauerhaft in Museen und der Schatzkammer der Residenz öffentlich ausgestellt werden. Der Verkauf einzelner Gegenstände der Landesstiftung bedurfte der ausdrücklichen Genehmigung der Staatsregierung. In der Notzeit des Jahres 1931 waren die Einnahmen des Hauses Wittelsbach aus Holzverkäufen indessen drastisch zurückgegangen. Liquiditätsprobleme begründeten nun den Antrag, den Wittelsbacher Diamanten verkaufen zu dürfen. Die Staatsregierung mit Ministerpräsident Held stimmte zu. Am 21. Dezember 1931 sollte der Diamant im Auktionshaus Christie"s versteigert werden. Doch es kam kein Gebot zustande. Der Stein aber war von da an verschwunden - er wurde wohl bis 1951 im Safe des Wittelsbacher Ausgleichsfonds aufbewahrt und dann, wie erwähnt, verkauft.

http://www.sueddeutsche.de/853381/341/2617497/Das-Ringen-um-den-blauen-Wittelsbacher.html



Bildquelle:
http://www.hauteliving.com/blog/jewelry/der-blaue-wittelsbacher/

http://www.bundestag.de/blickpunkt/104_Spezial/Spezial-Aktuell.html

Ein Bundestags-Dossier

http://hurstassociates.blogspot.com/2008/11/podcast-siva-vaidhyanathan-on.html

Staatsarchiv Luzern: Lokale Karten online
http://archiv.twoday.net/stories/5066735/

Kartensammlung Ryhiner
http://archiv.twoday.net/stories/4893938/

Die kartographiehistorischen Bestände der Waldburg-Wolfegg
http://archiv.twoday.net/stories/4690045/
http://archiv.twoday.net/stories/4689959/

Weblog Kartentisch rund um die Kartographie
http://archiv.twoday.net/stories/4425595/



Via http://images.google.com/images?hl=en&q=Map+source:life&&sa=N&start=18&ndsp=18

Kartenforum Sachsen
http://archiv.twoday.net/stories/1289837/
neue URL:
http://www.deutschefotothek.de/?MEDIA_KARTEN#|home

An old Dutch map in Second Life
http://archiv.twoday.net/stories/4711510/

Interactive maps of Early Medieval Europe
http://archiv.twoday.net/stories/4334108/

Holy land maps
http://archiv.twoday.net/stories/3309538/

Weblog The Map Room
http://www.mcwetboy.net/maproom/

Nachdem zu meinem Missfallen die Archivalia-Kategorien stark ausgeweitet wurden, habe ich mir gedacht, dass es ja nicht angehen kann, wenn immer nur die anderen Rubriken neu anlegen dürfen.

Aus Anlass des Hinweises auf http://weblog.histnet.ch/archives/1971 und angesichts des Umstands, dass wir doch vergleichsweise häufig über Kartographisches (Kartenüberlieferung, digitale Kartensammlungen usw.) berichten und Karten für die archivische Arbeit mindestens so wichtig sind wie "Sportarchive", schien mir daher die neue Kategorie vertretbar, ja sogar geboten. Sie darf von allen Kontributoren befüllt werden.

Siehe auch:
Kartenlinks bunt gemischt
http://archiv.twoday.net/stories/3214900/


http://weblog.histnet.ch/archives/1971

http://www.wissenschafts-cafe.net/2008/11/wissenschaftsblog-charts-112008/

Schlechter sieht es für weblog.hist.net aus:

http://weblog.histnet.ch/archives/1993

http://weblog.histnet.ch/archives/1987

Emergenzen 7 // Open Access: Einführung / Peter Plener / 23.11.2008
Open Access bringt im humanwissenschaftlichen Kontext, so scheint es, mindestens so zahlreiche Probleme wie Vorteile mit sich. Dies wurde auch in der Skizze klar, die Peter Plener (Senior Editor, Kakanien revisited) in seinem Auftaktsvortrag präsentierte: Ausgehend von einem Aufsatz Ulrich Herbs in Telepolis,1 der den Kapitalbegriff von Pierre Bourdieu auf das wissenschaftliche Arbeiten ausdehnte, argumentierte Plener für eine feinere Unterscheidung in Sachen geisteswissenschaftlicher Impact Factors, zumal diese wie auch die Definition »Buch« oder »Publikation« als eine pure soziale Konstruktion hingenommen werden müssen, die keine eindeutig definierbare Qualitätsmessung erlauben. Nicht nur, dass die Zitationspraxis alleine schon erhebliche Unterschiede in den verschiedenen Disziplinen aufweist, sondern auch der mediale Engpass, der durch das Internet vorgezeichnet wird, erfordert einen subtileren Zugang zur geisteswissenschaftlichen OA-Publikation. Auch wenn die Anwendungsstrategien auf Grund der Budapester und Berliner Erklärungen etwas klarere Umrisse erhielten, indem die Archivierungsaufgaben als Funktionen von Bibliotheken statt Verlagen ausgewiesen wurden, stehen etliche juristische und sozialpolitische Fragen in dem Maße offen, dass die Zuständigkeiten, womit v.a. die Fragen der Finanzierung und somit der rechtlichen Ansprüche gemeint sind, nach wie vor schwer definierbar sind. Pleners Plädoyer für die Stärkung des bildungs- und wissenschaftspolitischen Diskurses, sprich (ideologischen und finanziellen) Einsatzes des Staates für Open Access, wurde mit jenen Argumenten untermauert, die in diesem Bereich die Vorzüge von Pluralismus, Offenheit, Zugänglichkeit usw. des Wissens, der Information und der Kommunikation gerade mit Blick auf die verminderte Funktionsfähigkeit von geisteswissenschaftlichen Verlagen (Beispiel: Böhlau ohne Vertriebssystem) sowie auf die chaotische staatliche Subventionierungspraxis von Printpublikationen, aber auch auf den veränderten Status von Privatbibliotheken einzelner WissenschafterInnen betonen. Dass die schwankende Qualitätssicherung immer noch als Ausschlag gebendes Gegenargument angeführt wird, könne gerade durch den Hinweis auf die Anomalien im Falle der traditionellen Publikationsform ausgehebelt werden. Mit einem sinnvolleren Einsatz des staatlichen Engagements müssten diese wissenschaftspolitischen Fragen dem Ausbau von Open Access den Weg ebnen.


Anzuhören in der Philosophischen Audiothek
http://audiothek.philo.at/index.php?id=18&tx_ttnews[tt_news]=30&tx_ttnews[backPid]=2&cHash=fb1fbe68cc

http://digibib.ub.uni-giessen.de/cgi-bin/populo/bld.pl



Größer wirds nicht.

Und selbstverständlich gibts bei den gemeinfreien Abbildungen auch das übliche Copyfraud: "Downloads und Kopien der Abbildungen sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet".

http://msl.mt.gov/For_State_Employees/diginit.asp

Die Staatsbibliothek von Montana digitalisiert alle Publikationen von Staatsbehörden und bietet erfreulicherweise an, auf Wunsch bestimmte Publikationen kostenfrei vorzuziehen.

Der SPIEGEL 47 /2008, S. 34, 36 beklagt, dass in Ministerien und Archiven über 1 Mio. Geheimakten (Verschlussachen) liegen, die längst freigegeben worden sein müssten: "Geheimrepublik Deutschland".

Zitat:

Manche Beamte stempelten ihre Vorlagen
nur deshalb vertraulich, um die
Aufmerksamkeit der Vorgesetzten auf das
Dokument zu lenken. Doch ungefähr 8000
Geheimdokumente aus der Zeit zwischen
1949 und 1975 liegen allein im Politischen
Archiv des Auswärtigen Amts; im Bundesarchiv
in Koblenz, zuständig unter anderem
für das Kanzleramt, sind es weitere
12 500. Und da geht es um den Arkanbereich
der Macht


Die Darstellung des SPIEGEL stimmt nicht ganz zu § 9 der VS-Anweisung, derzufolge nach 30 Jahren die Einstufung erlischt. Allerdings könnte "Die Verlängerung der Frist kann für einzelne VS oder pauschal für die in einem bestimmten Bereich entstehenden VS verfügt werden." vorliegen.

http://vwvbund.juris.de/bsvwvbund_31032006_IS46065201.htm

 

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