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Der Präsident des Bundesarchivs, Hartmut Weber, hat eine schlechte Nachricht. Eine absolute Sicherheit für Archivschätze gibt es seiner Meinung nach nicht. Die Aufbewahrung von wertvollen Dokumenten in Tresoren hält der Wissenschaftler auch für keine brauchbare Lösung. Im Zusammenhang mit Feuer entfalteten Panzerschränke die Wirkung eines Backofens, sagte er im Deutschlandfunk. Zudem finde darin keine Luftzirkulation statt, was sich negativ auf die Dokumente auswirke. Der sicherste Standort für ein Archiv liegt nach Ansicht von Weber außerhalb von Städten auf einer Anhöhe.

http://www.dradio.de/kulturnachrichten/2009030514/3/

Also der Standort, den Benediktinerklöster im Mittelalter gern wählten ...

http://twitter.com/Archivalia_kg



Twitter for archivists
http://www.slideshare.net/superfectablog/twitter-for-archivists?type=powerpoint

http://www.koelner-stadtarchiv.de/news.html

Wir haben mit Herrn Dr. Gläser vom Krisenstab des LVR telefoniert.

Einige leicht zugängliche Dokumente wurden bereits geborgen. Da diese Nass sind, werden sie eingefroren. Der Krisenstab sucht derzeit nach geeigneten Lagerstätten. Firmen die geeignete Tiefkühlräume zur Verfügung stellen können, werden gebeten sich bei uns zu melden: kuehlraeume@wir-retten-unser-stadtarchiv.de

Aktuell ist es wichtig viele freiwillige Helfer zu finden. Um eine gute Koordination der Helfer zu gewährleisten ist es von Bedeutung, dass die Helfer angeben, wann (Zeitraum/ Tageszeit) sie helfen können und ob sie über spezielle Kenntnisse verfügen (Archivare, Katastrophenhelfer, Historiker etc.).

Wir werden das Anmeldeformular entsprechend erweitern. Alle die sich bisher angemeldet haben, werden über einen gesonderten Newsletter angeschrieben um diese Informationen abzufragen (also bitte nicht noch einmal anmelden).


Aktuell:
http://search.twitter.com/search?q=+Stadtarchiv

Archivalien werden wg. Angst vor Diebstahl an verschiedene geheime Orte gebracht.

http://palimpsest.stanford.edu/iada/

EILMELDUNG / BREAKING NEWS

Einsturz des Stadtarchivs Köln am 3. März 2009 / Collaps of City Archive Building Cologne, March 3, 2009

Aktuelle Berichterstattung aus Archiv-Sicht / Reporting from Archivist's Point of View:
http://archiv.twoday.net/stories/5556678

Aktuelle Videoberichte / Latest Video Reports:
www.wdr.de

Hilfsangebote / Offer of Assistance:
Archivberatung LVR Rheinland - Tel. +49-2234-9854-225, afz.archivberatung@lvr.de


http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/W4RF/YaBB.pl?num=1236155387

http://www.feuerwehr-forum.de/s.php?n=546687

http://www.roger-pearse.com/weblog/?p=1072

In the early 1980's, our library--the Hill Museum & Manuscript Library--microfilmed the medieval manuscript codex collection at HAStK. We have microfilm copies of about 1300 to 1400 manuscripts in black and white, as well as hundreds of selections from manuscripts in color. What is beyond description, however, is the vast amount of material that is currently buried at HAStK. In keeping with our mission of microfilming or photographing manuscript books, we did not do any archival documents or later manuscript collections--the vast amount of material that was in the library. (Matthew Z. Heintzelman, Curator, Austria/Germany Study Center; Rare Book Cataloger Hill Museum & Manuscript Library Saint John's University Collegeville, Minnesota 56321-7300 in EXLIBRIS)

Update zu: http://archiv.twoday.net/stories/5559312/

http://www.hmml.org/centers/austria_germany/germany/germanylist.htm

Beispiel eines Datenbankeintrags:

Manuscript Details

Institution: HMML
Source: 36001
Collection: Germany
City: Köln
Library: Historisches Archiv der Stadt Köln
Shelf Mark: HAStK 7002 1
Manuscript Folio: 173 f.
Notes: Hs. GB f˚
Manuscript Part
Part Number: I
Part Folio: 173 f.
Date: 15th century
Year Month Day: 1456
Manuscript Text
Text Folio: 173 f.
Author: Ambrosius
Language(s): Latin
Manuscript Text
Text Folio: 173 f.
Author: (Ps.)-Augustinus
Language(s): Latin
Manuscript Text
Text Folio: 173 f.
Supplied Title: Disputatio et pauperis
Language(s): Latin
Manuscript Text
Text Folio: 173 f.
Supplied Title: Epistolae Senecae et Pauli
Language(s): Latin
Image Captions
Image Folio: 134v
Image Folio: 1r

Über 300 Initialen aus Handschriften des Stadtarchivs werden mit der Suche nach Köln Archiv in der Image Search gefunden und sind online.


"Die Mitarbeiter der Klassik-Stiftung Weimar haben mit Entsetzen den Einsturz des Stadtarchivs Köln zur Kenntnis genommen. Zu präsent ist ihnen die Nacht des Bibliotheksbrandes vom 2. September 2004. Zerstörtes Kulturgut sei unwiederbringlich."Deshalb müssen alle, die helfen können, rasch alles Mögliche unternehmen, um beschädigtes Kulturgut zu retten", erklärte gestern Stiftungs-Sprecherin Saskia Helin. Die Klassik-Stiftung und die Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek sind bereit, ihre Erfahrungen bei der Bergung und Restaurierung beschädigter Archivalien nutzbar zu machen. Die beim Weimarer Bibliotheksbrand gewonnenen Kompetenzen und die in der Folge entwickelten Strategien könnten jetzt in Köln wichtig sein. So verfügt die Anna-Amalia-Bibliothek über etwa 20 000 Archivschachteln aus säurefreiem Papier. Bei Bedarf würden diese dem Kölner Archiv unverzüglich zur Verfügung gestellt.
Sollten die Kollegen aus der Rhein-Metropole den entsprechenden Wunsch an Weimar richten, sei die Stiftung außerdem bereit, eigene Mitarbeiter nach Köln zu schicken. "Unser Unterstützungsangebot soll nur ein erstes Signal sein. Alles weitere muss sich ergeben", sagte die Stiftungs-Sprecherin. ...."

Quelle: Thüringer Allgemeine

KÖLNER STADT-ANZEIGER (Martin Oehlen) : Herr Stehkämpfer, was empfinden Sie an gesichts des Einsturz?
HUGO STEKÄMPER: Ein Lebenswerk ist zerstört! Als mich am Dienstag der Anruf erreichte, war ich so geschockt - ich glaube, ich habe nur noch gelallt. Ich bin im April 1961 in das Archiv eingetreten und konnte daher noch zehn Jahre am Gereonskloster amtieren. 1971 ist dann das Haus in der Severinstraße bezogen worden, wo ich bis 1994 tätig war.

Was wissen Sie über die bisher erfolgten Rettungsmaßnahmen für die Archivbestände?
STEHKÄMPER: Ich habe gehört, dass der Bestand der 80 Schreinskarten gerettet worden sein soll. Das sind Dokumente aus dem 12. Jahrhundert, die mit dem heutigen Grundbuch zu vergleichen sind. Darauf sind Verkäufe oder Verpfändungen von Immobilien verzeichnet. Eine einmalige Sache! Auch sollen die Findbücher, die die Ordnung des Archivs angeben, gerettet sein.

Es ist also nicht alles verloren - aber doch sehr vieles.
STEHKÄMPER: Eben habe ich mit dem Kollegen telefoniert, der früher das Diözesanarchiv geleitet hat. Der hat ein Publikation über Urkunden aus dem 13. Jahrhundert vorbereitet. Es geht da um etwa 2000 Urkunden aus dem dem Schreinsamt St. Kolumba. Dieses Amt hat, ehe es den Eintrag ins Schreinsbuch vornahm, Urkunden aus aller Welt - aus Breslau oder Odense oder woher auch immer - angefordert, um herauszufinden, ob von dort noch Kölner Ansprüche erhoben werden könnten. Die Stadtverwaltungen haben dann geantwortet - und so gibt es eine Vielzahl von Dokumenten mit Siegeln von ausländischen Städten und Potentaten. Die hat man vor etwa zehn Jahren in das erste oder zweite Obergeschoss des Magazingebäudes gebracht. Diese Urkunden sind mit Sicherheit perdu!

Die liegen womöglich im Grundwasser.
STEHKÄMPER: Ja. Wir haben zwar diese Urkunden in Klarsichtfolien eingeschweißt und für die Siegel haben wir extra Hülsen gemacht - aber das wird jetzt alles aufgeweicht.

Jetzt droht auch noch Gefahr vom Regenwasser.
STEHKÄMPER: Auch das noch! Ich hoffe, dass die Plane das abhält. Aber auf jeden Fall müsste ein Dach errichtet werden wie wir es für die Ausgrabungen auf dem Rathausplatz haben. Das müsste schnellstens gemacht werden.

Das ist in Planung.
STEHKÄMPER: Planung! Was heißt hier Planung? Das muss gemacht werden.

Die mittelalterlichen Urkunden sind alle dokumentiert?
STEHKÄMPER: Die Urkunden sind alle verfilmt, aber nicht die Siegel, weil die eigens hätten ausgeleuchtet werden müssen. Die Bestände sind bis in die Französische Zeit, bis 1815, weitgehend dokumentiert. Auch die Ratsprotokolle, die Briefbücher mit den Ausgängen und die Briefe an die Stadt - das sind -zigtausend lose Akten. Verfilmt sind auch die jüngeren Bestände von Wallraf, Camphausen, Mevissen und Wilhelm Marx. Das hat damals das Amt für Zivilschutz gemacht, wurde also vom Bund bezahlt. Eingelagert sind die Filme in einem Stollen im Schwarzwald.

Was bedeutet die Zerstörung für die Forschung?
STEHKÄMPER: Die Forschung wird darunter leiden - vor allem bei Objekten, die nicht verfilmt worden sind. Da sind natürlich die Sachen, die erst „kurzfristig“ da sind - wie zum Beispiel im Fall von Heinrich Böll. Ansonsten ist bis 1815 praktisch alles verfilmt. Damit hat man den Inhalt. Zöge man davon anständige Kopien auf Papier, das wirklich hält, könnte man weitgehend weiterarbeiten. Man kriegt aber längst nicht alles heraus, was man auf dem Original sehen könnte. Bei den Urkunden sind nur in seltenen Fälle die Rückvermerke verfilmt worden: Die Angaben dort sind nicht wichtig für den Inhalt, aber für den Geschäftsgang. Die Verfilmung musste ja damals schnell-schnell gehen und mit möglichst wenig Geld - wie das heute auch so ist.

Sie spielen auf den seit langem diskutierten Neubau des Archivs an?
STEHKÄMPER: Ja. Das neue Archiv soll am Eifelwall gebaut werden. Dagegen muss gewettert werden. Denn dieser Ort ist viel zu abseitig - dann kann man das Archiv auch gleich auf den Mond stellen.

Jetzt ist ja zu befürchten, dass für den Neubau aufgrund der Katastrophe weniger Platz benötigt wird.
STEHKÄMPER: Jetzt wäre wieder das alte Gereonskloster die beste Lösung. Das wäre ein anständiger Standort - besser auch als die Severinstraße, die zu nahe am Rhein liegt.

Wie war das, als Sie in die Severinstraße einzogen - gab es da ausreichend Raum für den Bestand?
STEHKÄMPER: Am Anfang hatten wir natürlich Platz, weil wir für 30 Jahre vorgesorgt hatten. Aber es ist wirklich dumm, für ein Archiv nur eine Lebensdauer von 30 Jahren vorzusehen. Es kommt ja immer wieder neues Material herein. Warum hält sich die Verwaltung an solche Vorgaben? Das ist in meinen Augen geistige Bequemlichkeit. "

Quelle:
http://www.ksta.de/html/artikel/1233584104131.shtml

Kaum zu glauben, aber wahr, wenn man

http://www.handschriftencensus.de/hssabbildungen

vertraut.

Im Handschriftencensus sind wohl die meisten Handschriften mit deutschsprachigen Texten erfasst, allerdings überwiegend in kursorischer Form (Verweis auf den Handschriftencensus Rheinland und den Katalog von Menne, der online vorliegt). Ergänzungen sind dort willkommen:

http://www.handschriftencensus.de/hss/Koeln

Die vielleicht berühmteste Handschrift ist die illustrierte Grote'sche Tristan-Handschrift:

http://www.mr1314.de/3203


Als Antwort auf das Interview mit Prof. Eckhard Freise, 5. März:

Was die Findbücher des Historischen Archivs der Stadt Köln betrifft, so standen sie komplett im Lesesaal, z. B. auch diejenigen für die Jesuitica, die ich noch im Februar benutzt habe. Wenn man auf das in den Medien heute, 5. März kursierende Luftbild schaut, sieht man, dass der Lesesaal erhalten ist (rechts neben dem großen Innenhof mit den zwei Stelen); also auch alle Findbücher, die in ihm die ganze Wand rechts (von der Straßenseite aus gesehen) ausfüllten. Schließlich dürften auch alle Laptops, USB-Sticks und die Archivalien erhalten sein, die sich gerade im Lesesaal befanden. Gleichfalls erhalten ist der Zettelkatalog für die Buchbestände; der stand im Zimmer hinter dem Lesesaal.

http://news.google.de/news?pz=1&ned=de&hl=de&q=schramma+40+prozent&scoring=n

Nach Angaben von Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) konnten bislang rund 40 Prozent des Archiv-Bestands geborgen werden. Dabei handelt es sich unter anderem um eine Mischung aus Schutt und historischen Dokumenten. Diese Masse wurde in eine bewachte, 27.000 Quadratmeter große Halle gebracht, wo sich Archivare und Restauratoren weiter um das Fundgut kümmern.

FamilySearch filmed 171 rolls of film from the Cologne archive in 1984, says public affairs manager Paul Nauta. The library has been able to help other archives before by providing copies of the lost documents. FamilySearch’s holdings include these items from the Cologne archive:
Genealogy and coast of arms 1350-1880
Tax lists 1487-1703
Orphans house registers 1592-1788
Soldier pay records 1552-1613
Court records, inheritance and land 1220-1798
Court minutes 1413-1652
Town council minutes 1440-1653
"This is one of the clarion calls for why preservation services offered by FamilySearch and other like organizations can be so critical. Most genealogy consumers are aware of the convenient access value, but the tragedy of the Cologne archive reiterates the value for preservation," Nauta says.


http://blog.familytreemagazine.com/insider/Cologne+Archive+Collapse+All+Is+Not+Lost.aspx

Update zu:

http://archiv.twoday.net/stories/5559892/

Aus der Archivliste:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde!

Das Historische Archiv der Stadt Köln ist wieder telefonisch und per Email erreichbar - es wurde ein Notbüro im Kulturdezernat eingerichtet.

Die Hilfsangebote werden auch ab sofort dort koordiniert: Personaleinsatz, Entscheidung über Verlagerungen und Restaurierungen (später) werden nun von dort getroffen.

Die bisherigen Hilfsangebote habe ich an das HAStK weitergeleitet. Bitte richten Sie Ihre Angebote nur per Email an die Kollegen, da derzeit noch für dringende Fragen die Telefonleitung freigehalten werden muss.

Die Emailanschriften sind:

claudia.tiggemann-klein@stadt-koeln.de und monika.frank@stadt-koeln.de [Original: monika,frank, KG]

Sie können Ihre Emails an beide richten.

In ganz wichtigen Fällen können Sie die beiden Kolleginnen auch telefonisch erreichen: 0221-22128746.

Ich bleibe weiterhin für die Rettungsmaßnahmen am Archivgut mit koordinierend tätig und vertrete den VdA vor Ort. Sollten Sie Fragen an mich haben, zögern Sie nicht mir eine Email zu senden.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Soénius



Mit dieser Darstellung erläuterte der Leiter der Berufsfeuerwehr Köln, Stephan Neuhoff, den Ablauf des Unglücks: Der Boden unter dem Gebäude des Stadtarchivs rutschte in den Bereich des U-Bahn-Bauwerks unter der Severinstraße ab. In den entstandenen Krater rutschte das Archivgebäude. Dem von unten drückenden Grundwasser wird mit tausenden Tonnen Beton entgegen gewirkt (Abb.: Stadt Köln).

Die Stadt Köln bittet um Verständnis, dass aus Sicherheitsgründen derzeit keine privaten Unterstützungsmaßnahmen im Bereich der Baustelle durchgeführt werden können.

Animation zum Ablauf in einem ntv-Clip:

http://www.n-tv.de/1115080.html

Prof. Freise rät dazu, die Nerven zu bewahren:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/929782/

Update: Während ich das schrieb, hat Thomas Wolf ausführliche Exzerpte eingestellt:

http://archiv.twoday.net/stories/5562107/

"Himmelrath (DLF): Zumal ja neben der reinen Bergung dann auch die Frage der Restaurierung und überhaupt Katalogisierung wieder eine Rolle spielt?
Eckhard Freise, Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal: Das ist richtig. Also ich weiß jetzt nicht, ob die Findbücher sozusagen im vorderen Trakt lagen oder es hinten noch mal eine Dublette gab, das ist natürlich sehr, sehr wichtig. Ohne Findbücher können Sie in einem Archiv eigentlich so gut wie nichts machen. Das ist der Plan, an dem nun Dokumente und Materialien nun gefunden werden können. Aber ich gehe mal davon aus, dass es also noch mehrere Arten von Findbüchern gibt, und irgendetwas muss überlebt haben. Dann wäre es natürlich nötig, erst mal festzustellen, was überhaupt überlebt hat und welche Dinge nun wirklich abgeschrieben werden müssen. Eine Kollegin aus Köln hat gestern sehr richtig gesagt, um die mittelalterlichen Pergamenturkunden müsste man sich nicht so furchtbar Sorgen machen, schlimm wären die etwas weniger haltbaren Materialien wie Fotos, Karten und natürlich Papier aus der frühen Neuzeit. .....
Himmelrath: Was muss man jetzt als Geschichtswissenschaftler tun, um hier möglicherweise auch helfen zu können? Hatten Sie so den Impuls, wir fahren dahin und graben mit aus?
Freise: Ja, wenn man uns ließe, täten wir das ja. Also ich bin ziemlich sicher, dass wir unter fortgeschrittenen Geschichtsstudenten und Mitarbeitern gleich eine kleine Kompanie ausrüsten könnten, die also mitbuddeln würden. Denn das Problem ist jetzt nicht so sehr der trockene Schutt oder das Begrabensein in diesem riesigen Steinhaufen, sondern das Problem ist die Feuchtigkeit, die Nässe, die natürlich Papier und Pergament innerhalb kürzester Zeit dann zersetzen wird. Aber wir können ja nicht buddeln mit bloßen Händen. Und Vorrang haben natürlich jetzt erst einmal die Bergungsarbeiten für die beiden Verschütteten.
Himmelrath: Wie sieht es aus mit den Materialien, wenn sie denn nun geborgen werden, aus Ihrer Sicht, wie viel Zeit, wie viel Kapazitäten braucht man auch, um die überhaupt zu restaurieren und wieder zugänglich zu machen?
Freise: Das Erste ist einmal ein Platzproblem. Wir hatten in Köln im Historischen Stadtarchiv über 65.000 Urkunden. Was davon erhalten geblieben ist, kann ich im Augenblick nicht übersehen. Ich habe eben gerade in die "FAZ" geschaut und habe dann doch voller Freude festgestellt, aha, da wurden einige gerettete Materialien gezeigt aus dem Haupturkundenarchiv im Hinterhaus, das ist offensichtlich also nicht so sehr betroffen. Nichtsdestotrotz, es wird eine erhebliche Zeit in Anspruch nehmen. Und ich würde, wenn ich mal einen dummen Vorschlag machen darf, vielleicht der Stadt Köln empfehlen, für genau diese Studierenden und Doktoranden vielleicht doch irgendwelche Werkverträge auszusetzen, denn die sind in der Regel sehr gute Sachkenner und würden aus ihrer eigenen Kenntnis der Materialien vielleicht mithelfen können, als die nun gewiss sehr willigen und sehr fähigen, aber dann doch rein personell überforderten Mitarbeiter des Historischen Stadtarchivs. Und das Zweite ist natürlich die Magazinfrage: Was jetzt geborgen werden kann, hoffentlich möglichst schnell, müsste verteilt werden auf andere Magazine. Es muss ja einigermaßen brand- und wassersicher untergebracht sein, sonst gibt es Folgeschäden. ....."

Was ist eigentlich mit den Findmitteln?
Quelle:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/929782/

"Nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs haben die Archivleiter der Hansestädte Lübeck, Hamburg und Bremen zur Rettung des verschütteten Materials aufgerufen. Bei den Kölner Archivalien handele es sich um „Kulturgut von europäischem Rang, das unersetzlich ist und zu dessen Rettung und Erhalt alle Anstrengungen unternommen werden“ müssten, teilten Jan Lokers, Udo Schäfer und Konrad Elmshäuser am Donnerstag gemeinsam mit. Den Einsturz des Archivs nannten sie „eine Katastrophe, deren Folgen weit über die Stadt Köln und das Rheinland“ hinausreichen würden.

Von dem drohenden Verlust einmaliger Urkunden- und Schriftgutbestände sei nicht nur die Stadt Köln, sondern auch der Hanseraum betroffen. „Sollten die Verluste in Köln so umfangreich sein, wie man befürchten muss, wäre dies der sicher größte Verlust von Kulturgut seit dem Zweiten Weltkrieg“, hieß es weiter. ....... Darunter seien unter anderem Unterlagen der Hansekontore von Antwerpen und London, aber auch Schriften zur Geschichte anderer Hansestädte.

Beispielsweise habe die Stadt Bremen im vergangenen Jahr das 650. Jubiläum ihres Hansebeitritts mit ihrer in Köln im Original überlieferten Beitrittsurkunde aus dem Jahr 1358 gefeiert. Die Archivleiter der Hansestädte Lübeck, Bremen und Hamburg sähen sich vor diesem Hintergrund verpflichtet, „im Rahmen ihrer Möglichkeiten“ bei den anstehenden Restaurierungsmaßnahmen den Kölner Kollegen Hilfe anzubieten.
„Man hat uns mitgeteilt, dass der erste Lastwagen in der Zwischenlagerung eingetroffen ist“, sagte Volker Hingst vom Archivberatungs- und Fortbildungszentrum des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) am Donnerstag in Köln. Er leitet ein Team von sieben Restauratoren, die das Historische Stadtarchiv bei der Bergung und späteren Restauration der wertvollen Materialien unterstützen.
Für die aufwendigen Bergungs- und Restaurierungsarbeiten schlägt der Landschaftsverband in Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Wirtschaftsarchiv einen Hilfsfonds für das Kölner Historische Archiv vor. „Es geht um eine ähnlich gigantische nationale Anstrengung wie bei der Anna-Amalia-Bibiliothek oder der Dresdner Frauenkirche“, erklärte der Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, Jürgen Wilhelm. In Berlin teilte die Kulturstiftung der Länder am Donnerstag mit, sie habe der Stadt Köln noch am Abend der Katastrophe 50.000 Euro Soforthilfe zur schnellen Sicherung des Archivbestandes in Aussicht gestellt.
Die LVR-Abteilung sei gebeten worden, von nun an vor Ort bei der Bergung mitzuwirken, sagte Hingst. Schon bald solle ein Teil der beschädigten Materialien, der aus den Schuttbergen und nicht aus den unversehrten Gebäudeteilen stammt, in das LVR-Archivberatungszentrum in Brauweiler gebracht werden. Dort werden sie gereinigt und nach Möglichkeit restauriert. ....."

Quelle:
http://www.domradio.de/aktuell/artikel_51141.html

Ein aktueller Aufruf (5. März) von Hermann Lentfort, Sprecher des A.K. – NRW-Papierrestauratoren:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Ab- und Aufräumarbeiten des großen Schuttberges des ehem. hist. Stadtarchivs Köln, der ja kostbares Archivgut birgt, beginnen heute Nachmittag und werden je nach Lage und Stabilität auch in den nächsten Tagen fortgesetzt. Wer von Euch Zeit und die Möglichkeit hat mitzuhelfen, der kann sich in einer Halle bei Köln Porz einfinden. Zu dieser Halle wird der Schutt mit den Archivalien transportiert. Die genaue Adresse der Halle wird noch bekanntgegeben.

Quelle:
http://www.uni-muenster.de/Forum-Bestandserhaltung/forum/info.html

Deutschlandweit große Solidarität mit dem Historischen Archiv der Stadt Köln

Nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln erreicht eine Welle von Hilfsangeboten auch das LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum (LVR-AFZ) des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) in der Abtei Brauweiler: Archivare, Restauratoren, Bibliothekare sowie Institutionen aus dem gesamten Bundesgebiet bieten ihre Hilfe und Unterstützung an.

Das LVR-AFZ ist mit seinen Restauratoren bereits vor Ort und leistet Hilfe bei der Sicherung des aus den Trümmern geborgenen Archivguts. Auch technische Kräfte des LVR unterstützen die Helfer vor Ort bei der Bergung der kostbaren Schätze.

Alle beim LVR-AFZ eingehenden Hilfsangebote werden ausgewertet, gebündelt und an den Krisenstab in Köln weitergeleitet.

LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum
Telefon: + 49 (0) 22 34 / 98 54 - 225
E-Mail: AFZ.Archivberatung@lvr.de
Fax: + 49 (0) 22 34 / 98 54 - 349

Ältere digitalisierte Jahrgänge listet die Seite "Stadtarchiv Köln" von Wikisource auf:

http://de.wikisource.org/wiki/Stadtarchiv_Köln

Ich werde hier keine Kommentare dulden, sondern löschen, die ich persönlich als unsachlich oder unangemessen empfinde. Gerade mit Blick auf das Kölner Unglück geht es nicht an, sich hier in genau der gleichen abstoßenden Weise zu äußern wie in den Foren der Anbieter von Online-Medien. Danke für Beachtung.

Eine kleine Bildergalerie:

http://www.wdr.de/themen/panorama/26/koeln_hauseinsturz/_mo/090305_archiv.jhtml

Archivflyer mit Bildern

http://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf44/150-jahre-historisches-archiv.pdf

Sehr dürftig:

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:City_Archives_Cologne?uselang=de


Bis zum Donnerstagmorgen (05.03.09) konnten 300 Regalmeter Archivmaterial sowie mindestens 1.000 Bücher aus dem zerstörten Kölner Stadtarchiv geborgen werden.

http://www.wdr.de/themen/panorama/26/koeln_hauseinsturz/090304_archiv.jhtml?rubrikenstyle=panorama&rubrikenstyle=panorama

Mehr erfährt man in den üblichen Quellen leider nicht.

http://www.archivesnext.com/?p=247

http://bibliothekarisch.de/blog/2009/03/04/wer-die-zeichen-der-zeit-verpennt/

The largest archive newswebsite of the world "Het Archiefforum' (The ArchiveForum) is now active on Twitter

http://twitter.com/archiefforum

http://www.ksta.de/html/artikel/1236248145644.shtml

Wer für die Menschen, die durch die Katastrophe obdachlos geworden sind und ihr Hab und Gut verloren haben, spenden möchte kann dies unter folgender Bankverbindung tun:
Empfänger: Stadt Köln

Kontonummer: 190 319 0419

Stichwort: Severin

Stadtsparkasse Köln-Bonn

Bankleitzahl: 370 501 98

http://www.uni-marburg.de/fb06/aktuelles/news/lba-koelner-urkunden

Ob man das Vorliegen hochwertiger Schwarzweisskopien als "284 Urkunden des eingestürzten Kölner Stadtarchivs gerettet!" betiteln und die Selbstverständlichkeit, Digitalisate kostenlos dem Stadtarchiv zur Verfügung stellen zu wollen, groß herausstreichen sollte, sei dahingestellt.

http://lba.hist.uni-marburg.de/lba/


"Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, bedauert zutiefst den Einsturz des Kölner Stadtarchivs. Der Deutsche Kulturrat hofft, dass die möglicherweise verschütteten Menschen noch gerettet werden können.
Das Kölner Stadtarchiv hat eine weit über Köln hinausreichende nationale, wenn nicht europäische Bedeutung. Hier sind wertvolle Urkunden und Dokumente der Kölner Stadtgeschichte versammelt, die Aufschluss über Leben, Wirtschaft und Kultur in vorherigen Jahrhunderten geben. Der Verlust einmaliger Dokumente ist für Wissenschaft und Forschung über die Stadt Köln hinaus dramatisch. Es wird ein Teil der schriftlich fixierten Geschichte abgeschnitten. Neben Dokumenten befinden sich im Kölner Stadtarchive auch wichtige Nachlässe wie der von Nobelpreisträger Heinrich Böll. Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs führt zugleich die historische und kulturelle Bedeutung der Stadt Köln anschaulich vor Augen.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Aufgrund der nationalen Bedeutung der Dokumente des Kölner Stadtarchivs sollte sich Kulturstaatsminister Bernd Neumann, MdB wie beim Wiederaufbau der Anna Amalia Bibliothek in Weimar auch beim Wiederaufbau des Kölner Stadtarchivs und besonders bei der Restaurierung der Dokumente engagieren.“

Quelle:
http://www.kulturrat.de/detail.php?detail=1505&rubrik=2

Aufsatz von 2006:

http://www.ssoar.info/ssoar/View/?resid=4999

Eine Datenbank (leider in proprietärem Excel-Format von Microsoft) wurde dazu freigeschaltet, wie

http://arcana.twoday.net/stories/5560345/

mitteilt.

http://www.oesta.gv.at/site/6662/default.aspx


nach Vorliegen einer Verlustliste, schlägt vor:

http://adresscomptoir.twoday.net/stories/5560909/

"Für Jürgen Rüttgers ist der Einsturz des Kölner Stadtarchivs eine kulturelle Katastrophe. Seine größte Sorge aber gelte den beiden noch Vermissten, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident als er sich bei der Unglücksstelle informierte. Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff hatte zuvor im Deutschlandfunk betont, man müsse nun darüber nachdenken, wie man in Zukunft mit der Sicherung von Archivalien umgehe. Die ganze Digitalisierung nütze nichts, wenn keine Originale mehr vorhanden seien. Schuldzuweisungen, etwa im Zusammenhang mit dem U-Bahn-Bau, wollte Grosse-Brockhoff nicht aussprechen. "
Quelle:
http://www.dradio.de/kulturnachrichten/200903051100/3

"Fachleute des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) stehen bereit, um nach Abschluss der Bergung von Verletzten auch das Archivmaterial aus dem eingestürzten Stadtarchiv in Köln zu retten. Zwei LWL-Mitarbeiter waren am vergangenen Dienstag in Köln vor Ort.
Die Restaurierungswerkstatt des LWL-Archivamtes in Münster ist wie bei früheren vergleichbaren Katastrophen darauf spezialisiert, bei der konservatorischen Behandlung geschädigter Archivalien zu helfen. Die Fachleute tragen dabei unter "Reinraum-Bedingungen" Verschmutzungen ab und trocknen feuchte Handschriften oder Akten mit einem Spezialverfahren.
"Es ist zu befürchten, dass ein Teil der Akten und Urkunden unter den Schuttbergen Feuchtigkeitsschäden davontragen werden. Mit der sogenannten Gefriertrocknung können teilweise durchnässten Archivalien vor dem Zerfall bewahrt werden", so Dr. Marcus Stumpf, Leiter der LWL-Archivamtes für Westfalen. Dazu müssen die nassen Akten am besten eingefroren werden, zum Beispiel in Kühlhäusern. In der Gefriertrocknungsanlage des LWL, die Ähnlichkeit mit einem normalen Gefrierschrank hat, werden die Akten dann einem akuum ausgesetzt. Das Eis wird dadurch sofort gasförmig und kann abgesaugt werden.
"So vermeiden wir, dass die wertvollen Dokumente verkleben und
schimmeln", erläutert Stumpf. In Münster stehen zwei Trockenschränke mit einer Kapazität von jeweils einem Kubikmeter zur Verfügung. Die Trocknung allein dauert je nach Umfang und Nässe der Dokumente bis zu einer Woche. Erst dann können sie von Schlamm und Schmutz befreit werden.
Da die Kapazitäten der Gefriertrocknungsanlage begrenzt sind, können nicht alle Akten und Dokumente sofort getrocknet werden. Der Großteil der Unterlagen würde aus diesem Grund in einem Kühlhaus im Münsterland zwischengelagert. Schon in ähnlichen Fällen wie bei den Hochwasser-Katastrophen in Ostdeutschland oder Polen vor einigen Jahren hatten die Archivexperten helfen können."


via Mailingliste "Westfälische Geschichte"

"On the afternoon of Tuesday 3 March, the building of the Historic Archive of the city of Cologne in Germany collapsed along with two neighboring buildings. According to news reports, rescue workers are searching for people believed to be missing after the collapse. The building dated from the 1970s and contained some 65,000 original charters as well as valuable collections of maps, images, posters and files.
ICA expresses its profound sympathy and support for all those at the Historic Archive of the city of Cologne following this tragic incident. ICA has a deep concern about disaster recovery and prevention management, especially for the well-being of archive staff and researchers, and is addressing this important issue through the Programme, and through existing and future partnerships.
News reports on the incident are available on the web. A selection are included below:

In English:
http://www.cnn.com/2009/WORLD/europe/03/03/germany.cologne.building.collapse/index.html
http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/7921988.stm
http://archiv.twoday.net/stories/5558898/
In French:
http://www.lemonde.fr/archives/article/2009/03/03/le-batiment-des-archives-municipales-de-cologne-s-effondre_1162876_0.html
http://www.bluewin.ch/fr/index.php/138,128781/Allemagne__un_batiment_des_archives_historiques_s_#39;ecroule_a_Cologne/
In German:
http://www.ksta.de/html/seiten/992279212917/
http://www.koeln-nachrichten.de/lokales/neues-aus-koeln/historisches_archiv_einsturz.html "

Link:
http://www.ica.org/en/2009/03/04/message-sympathy-and-support-cologne-archives

http://www2.gender.hu-berlin.de/genderbib/2009/03/dokumente-zur-frauengeschichte-im-kolner-stadtarchiv/

"Der komplette Einsturz des Gebäudes "des bedeutendsten Stadtarchivs nördlich der Alpen" hat tiefe Betroffenheit und eine Reihe von Hilfsinitiativen in der Professoren- und Studentenschaft des Fachbereichs Informationswissenschaften ausgelöst. Die erste Nachricht löste pures Entsetzen und zunächst Unglaube aus, zumal die Pressemeldungen sich widersprachen. Erleichterung folgte, als die fachlichen Netzwerke berichten konnten, dass die uns bekannten Personen (z.B. zwei unserer Absolventen die dort arbeiten) offensichtlich nicht zu Schaden gekommen sind. Unsere Trauer gilt jedoch den Vermissten in den Trümmern! [...]"

"[...] Unseren Studierenden wird (voraussichtlich) vom Fachbereich die Möglichkeit gegeben, eine anteilige Fahrtkostenerstattung zu beantragen für die Reise zur Unterstützung der Aufräum- und Sichtungsarbeiten. Auch wird überlegt, gerade zu einem späteren Zeitpunkt mit fachlichem Rat und konkreter Tat weitestmögliche Hilfe anzubieten.[...]"

Siehe http://tinyurl.com/bb4zvn

NACHTRAG:

Unterstützung und ein Hilfsangebot erfolgt auch durch die Archivschule Marburg: "Auch die Archivschule hat der Leiterin des Archivs, Frau Dr. Bettina Schmidt-Czaia, angeboten, mit den Ausbildungskursen vor Ort in Köln Hilfe zu leisten." Siehe http://www.archivschule.de/content/

" .... Die geplante Gesamtausgabe aller Werke des Schriftstellers Heinrich Böll durch die Universität Siegen ist durch den Einsturz des Kölner Archivgebäudes nicht gefährdet. Uni-Rektor Ralf Schnell sagte, das gesamte Böll-Archiv sei zwar in Köln untergebracht gewesen, aber die notwendigen Unterlagen für das Buch-Projekt seien bereits vor Wochen nach Siegen ausgeliehen worden. Dabei handelt es sich um rund 60 Aktenordner, in denen sich Originalschriftstücke Bölls befinden. ....."
Quelle:
http://www.wdr.de/studio/siegen/nachrichten/index.html

 

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