"Die neue Intendantin der Bayreuther Festspiele, Katharina Wagner, hat einen offensiven Umgang mit der Geschichte ihrer Familie angekündigt. Ein unabhängiges Institut sei mit der Aufklärung beauftragt, sagte die Urenkelin Richard Wagners am Dienstag in Berlin. Sie hoffe, dass bis zum Jahr 2013 "Zwischenergebnisse" vorlägen. Zwar ist dem Umgang der Bayreuther Festspiele und ihrer leitenden Gestalten, der Familie Wagner, mit dem Nationalsozialismus, der Richard Wagners Musik verehrte, längst eine umfangreiche historische Forschung gewidmet. Doch beteiligten sich Familie und Festspiele an der wissenschaftlichen Erschließung ihrer Geschichte bislang eher zögerlich. Katharina Wagner erklärte nun, sie werde alle notwendigen Unterlagen zur Verfügung stellen."
Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/s5D38X/2931592/Geoeffnete-Archive.html
.
Auf Archivalia bereits dazu:
http://archiv.twoday.net/stories/5135232/
Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/s5D38X/2931592/Geoeffnete-Archive.html
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Auf Archivalia bereits dazu:
http://archiv.twoday.net/stories/5135232/
Wolf Thomas - am Mittwoch, 17. Juni 2009, 21:00 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
Sebastian Fasthuber rezensierte im Falter : Woche 25/2009 vom 17.6.2009 (Seite 22) [Link]:
"„Die absolute Zerstörung alles Absoluten“ hat sich der Erzähler von Lukas Meschiks Text auf die Fahnen geschrieben. Man steigt nicht so recht dahinter, was genau schiefläuft, aber die Menschheit schrumpft mit rasanter Geschwindigkeit. In den Zwischenüberschriften wird die Weltbevölkerung von 7.000.000.000 auf null runtergezählt. Es könnte freilich gut sein, dass das Ganze nur Bilder im Kopf des Protagonisten sind, der als Archivar arbeitet und Film- und Fernsehaufnahmen sichten muss. So ließe sich auch besser erklären, warum er der Auslöschung relativ gelassen gegenübersteht. Und am Ende wird ohnehin alles eine Versuchsanordnung des Autors gewesen sein.
Meschik erweist sich als wortgewaltiger, vor keiner noch so großen und falschen Metapher zurückschreckender Schreiber, die Konstruktion des Texts als schönes Chaos. Manche Absätze sind toll, manche nicht auszuhalten. Der 21-jährige Wiener trägt sich mit „Jetzt die Sirenen“ neben Clemens Setz („Die Frequenzen“) in die Liste der frühreifen Wunderkinder ein. Nach dem überambitionierten Debüt wird es interessant sein zu beobachten, wohin er sich mit seiner nächsten Arbeit bewegt. Zumal er die absolute Verstörung des Lesers gleich mit seinem Erstling erledigt hat."
"„Die absolute Zerstörung alles Absoluten“ hat sich der Erzähler von Lukas Meschiks Text auf die Fahnen geschrieben. Man steigt nicht so recht dahinter, was genau schiefläuft, aber die Menschheit schrumpft mit rasanter Geschwindigkeit. In den Zwischenüberschriften wird die Weltbevölkerung von 7.000.000.000 auf null runtergezählt. Es könnte freilich gut sein, dass das Ganze nur Bilder im Kopf des Protagonisten sind, der als Archivar arbeitet und Film- und Fernsehaufnahmen sichten muss. So ließe sich auch besser erklären, warum er der Auslöschung relativ gelassen gegenübersteht. Und am Ende wird ohnehin alles eine Versuchsanordnung des Autors gewesen sein.
Meschik erweist sich als wortgewaltiger, vor keiner noch so großen und falschen Metapher zurückschreckender Schreiber, die Konstruktion des Texts als schönes Chaos. Manche Absätze sind toll, manche nicht auszuhalten. Der 21-jährige Wiener trägt sich mit „Jetzt die Sirenen“ neben Clemens Setz („Die Frequenzen“) in die Liste der frühreifen Wunderkinder ein. Nach dem überambitionierten Debüt wird es interessant sein zu beobachten, wohin er sich mit seiner nächsten Arbeit bewegt. Zumal er die absolute Verstörung des Lesers gleich mit seinem Erstling erledigt hat."
Wolf Thomas - am Mittwoch, 17. Juni 2009, 20:55 - Rubrik: Wahrnehmung
Wolf Thomas - am Mittwoch, 17. Juni 2009, 18:50 - Rubrik: Staatsarchive
http://de.wikisource.org/wiki/Jahrbücher_der_Deutschen_Geschichte
Dank der MGH-Bibliothek kann man nun alle bei Google digitalisierten Bände nun auch in Deutschland benutzen. Natürlich gibt es die wenigen nach 1910 erschienenen Bände nicht digital, und von den früheren fehlt nur noch Dümmler Bd. 2 1865, der ist aber durch die Zweitauflage ersetzt. Von der Vorgängerreihe fehlt noch noch: Kritische Prüfung der Echtheit und des historischen Werthes des Chronicon Corbejense.

Update:
http://archiv.twoday.net/stories/5822901/
Dank der MGH-Bibliothek kann man nun alle bei Google digitalisierten Bände nun auch in Deutschland benutzen. Natürlich gibt es die wenigen nach 1910 erschienenen Bände nicht digital, und von den früheren fehlt nur noch Dümmler Bd. 2 1865, der ist aber durch die Zweitauflage ersetzt. Von der Vorgängerreihe fehlt noch noch: Kritische Prüfung der Echtheit und des historischen Werthes des Chronicon Corbejense.
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/5822901/
KlausGraf - am Mittwoch, 17. Juni 2009, 18:18 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Melden am 17.06.2009 die WDR.de-Kulturnachrichten (Link):
"In den Trümmern des Kölner Stadtarchivs ist ein weiteres wichtiges Dokument gefunden worden. Es handelt sich dabei um eine Handschrift des Universalgelehrten Albertus Magnus aus dem 13. Jahrhundert. Eine Sprecherin des Archivs teilte mit, das Manuskript mit dem Titel "De Animalibus" sei vollständig erhalten. Das Kölner Stadtarchiv besitzt zwei Handschriften von Albertus Magnus. Die erste war bereits zu einem früheren Zeitpunkt geborgen worden."
"In den Trümmern des Kölner Stadtarchivs ist ein weiteres wichtiges Dokument gefunden worden. Es handelt sich dabei um eine Handschrift des Universalgelehrten Albertus Magnus aus dem 13. Jahrhundert. Eine Sprecherin des Archivs teilte mit, das Manuskript mit dem Titel "De Animalibus" sei vollständig erhalten. Das Kölner Stadtarchiv besitzt zwei Handschriften von Albertus Magnus. Die erste war bereits zu einem früheren Zeitpunkt geborgen worden."
Wolf Thomas - am Mittwoch, 17. Juni 2009, 18:13 - Rubrik: Kommunalarchive
KlausGraf - am Mittwoch, 17. Juni 2009, 18:11 - Rubrik: English Corner
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http://www.ksta.de/html/artikel/1242833543098.shtml
Der offene Brief, den 56 französische Mittelalterhistoriker an die Stadt Köln und ans Land NRW geschickt haben, verdeutlicht einmal mehr die europaweite Bedeutung, die das Historische Archiv der Stadt Köln für die Geschichtswissenschaft hat. In ihrem Brief setzen sich die Franzosen vor allem für die schnelle Einrichtung eines provisorischen Lesesaals ein, in dem bestimmte Teile der Archivbestände, etwa die Bibliothek (die geschlossen geborgen wurde), Findbücher oder Repertorien, in denen die Bestände verzeichnet sind, sowie die erhaltenen Mikrofilme der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden sollten.
Die Stadt will in der nächsten Woche im Stadthaus Deutz einen Mikrofilmlesesaal für einen kleinen Kreis von Studierenden und Wissenschaftlern eröffnen, für Examenskandidaten und Doktoranden mit baldigem Abgabetermin für ihre Arbeiten. Ein löbliches Unterfangen - ein erster Schritt, der immerhin in die richtige Richtung weist.
Zugleich wurde die Einrichtung eines „digitalen Lesesaals“ zum Jahresende angekündigt. Insider, so ist zu hören, halten einen früheren Termin durchaus für realisierbar, vor allem mit Blick auf die Bibliothek.
Den offenen Brief habe ich nicht im Netz gefunden.
Der offene Brief, den 56 französische Mittelalterhistoriker an die Stadt Köln und ans Land NRW geschickt haben, verdeutlicht einmal mehr die europaweite Bedeutung, die das Historische Archiv der Stadt Köln für die Geschichtswissenschaft hat. In ihrem Brief setzen sich die Franzosen vor allem für die schnelle Einrichtung eines provisorischen Lesesaals ein, in dem bestimmte Teile der Archivbestände, etwa die Bibliothek (die geschlossen geborgen wurde), Findbücher oder Repertorien, in denen die Bestände verzeichnet sind, sowie die erhaltenen Mikrofilme der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden sollten.
Die Stadt will in der nächsten Woche im Stadthaus Deutz einen Mikrofilmlesesaal für einen kleinen Kreis von Studierenden und Wissenschaftlern eröffnen, für Examenskandidaten und Doktoranden mit baldigem Abgabetermin für ihre Arbeiten. Ein löbliches Unterfangen - ein erster Schritt, der immerhin in die richtige Richtung weist.
Zugleich wurde die Einrichtung eines „digitalen Lesesaals“ zum Jahresende angekündigt. Insider, so ist zu hören, halten einen früheren Termin durchaus für realisierbar, vor allem mit Blick auf die Bibliothek.
Den offenen Brief habe ich nicht im Netz gefunden.
KlausGraf - am Mittwoch, 17. Juni 2009, 12:06 - Rubrik: Kommunalarchive
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Von Norbert Einsporn in INETBIB:
Mit [Suche:] allintext:cabrio portal user werden die Ergebnisse auf
Dokumente eingegrenzt, in den alle Suchwörter im sichtbaren Text vorkommen.
Damit werden Dokumente ausgeschlossen, wo die Suchbegriffe nur in den
Ankertexten von Hyperlinks vorkommen, die auf das entsprechende Dokument
verweisen.
Gleichzeitig „deaktiviert“ diese Suchform auch die automatische
Variantensuche und Stoppwörter.
Als Standardsuchform ist die reine Textsuche allerdings nicht unbedingt
empfehlenswert, da z.B. auch die URL und Metainformationen
unberücksichtigt bleiben.
2) Die Einbeziehung von Ergebnissen aus spezialisierten Suchdiensten für
Bilder, Videos, Nachrichten, Bücher usw. in die Trefferlisten der
Websuche (Universal Search) erfolgt schon seit Mai 2007 und macht den
Einsatz für professionelles Retrieval von Webdokumenten nicht eben leichter.
Eine ähnlich gravierende Änderung der Google-Suchstandards erfolgte Ende
2008 und betrifft die Behandlung von Sonderzeichen in Suchwörtern:
Beim alten Suchstandard erfolgte bei [Suche:] mpeg-4/avc
eine reine Phrasensuche. Jetzt sucht Google allintext:mpeg AND 4 AND avc
Die Zahl der Treffer ist im Vergleich zum früheren Standard wesentlich
größer, weil die Wortstellung ignoriert wird.
Bei der Ergebnisanzeige fällt der Unterschied nicht auf Anhieb auf, da
Treffer mit übereinstimmender Wortfolge bei der Sortierung auf vorderen
Positionen landen.
Eine "saubere" Trefferliste für Suchwörter mit Sonderzeichen erfordert
jetzt jedoch in jedem Fall die Suchform mit Anführungszeichen [Suche:]
"mpeg-4/avr"
Mit [Suche:] allintext:cabrio portal user werden die Ergebnisse auf
Dokumente eingegrenzt, in den alle Suchwörter im sichtbaren Text vorkommen.
Damit werden Dokumente ausgeschlossen, wo die Suchbegriffe nur in den
Ankertexten von Hyperlinks vorkommen, die auf das entsprechende Dokument
verweisen.
Gleichzeitig „deaktiviert“ diese Suchform auch die automatische
Variantensuche und Stoppwörter.
Als Standardsuchform ist die reine Textsuche allerdings nicht unbedingt
empfehlenswert, da z.B. auch die URL und Metainformationen
unberücksichtigt bleiben.
2) Die Einbeziehung von Ergebnissen aus spezialisierten Suchdiensten für
Bilder, Videos, Nachrichten, Bücher usw. in die Trefferlisten der
Websuche (Universal Search) erfolgt schon seit Mai 2007 und macht den
Einsatz für professionelles Retrieval von Webdokumenten nicht eben leichter.
Eine ähnlich gravierende Änderung der Google-Suchstandards erfolgte Ende
2008 und betrifft die Behandlung von Sonderzeichen in Suchwörtern:
Beim alten Suchstandard erfolgte bei [Suche:] mpeg-4/avc
eine reine Phrasensuche. Jetzt sucht Google allintext:mpeg AND 4 AND avc
Die Zahl der Treffer ist im Vergleich zum früheren Standard wesentlich
größer, weil die Wortstellung ignoriert wird.
Bei der Ergebnisanzeige fällt der Unterschied nicht auf Anhieb auf, da
Treffer mit übereinstimmender Wortfolge bei der Sortierung auf vorderen
Positionen landen.
Eine "saubere" Trefferliste für Suchwörter mit Sonderzeichen erfordert
jetzt jedoch in jedem Fall die Suchform mit Anführungszeichen [Suche:]
"mpeg-4/avr"
http://lessing-portal.hab.de/index.php?id=92
Wenn es sich nicht bis nach Wolfenbüttel herumgesprochen hat, dass E-Texte ohne Scans wertlos sind, dann spricht das, zurückhaltend gesagt, nicht für Wolfenbüttel.
Siehe auch:
http://de.wikisource.org/wiki/Gotthold_Ephraim_Lessing
Wenn es sich nicht bis nach Wolfenbüttel herumgesprochen hat, dass E-Texte ohne Scans wertlos sind, dann spricht das, zurückhaltend gesagt, nicht für Wolfenbüttel.
Siehe auch:
http://de.wikisource.org/wiki/Gotthold_Ephraim_Lessing
KlausGraf - am Mittwoch, 17. Juni 2009, 11:20 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
Zeitzeugnisse aus den NS-Lagern - Schenkungen an das Stadtarchiv Bozen
Die von Carla Giacomozzi vom Bozner Stadtarchiv bearbeitete Publikation "Im Gedächtnis der Dinge" wurde am 10. Juni 2009 in Bozen öffentlich vorgestellt.
Im Buch werden sechs zeitgeschichtliche Bestände näherhin beschrieben und erschlossen, die neben Originaldokumenten auch andere Artefakte (Häftlingskleidung, -armbinden und -abzeichen) umfassen.
Die Bestände wurden zwischen 1996 und 2007 dem Stadtarchiv Bozen übergeben.
Die Nachlassgeber sind ehemalige Häftlinge des Bozner NS-Lagers bzw. Nachkommen von ehemaligen Deportierten.

Stadtrat Primo Schönsberg, Autorin Carla Giacomozzi, Archivleiter Hannes Obermair
Weitere Infos und freier Download der deutschsprachigen Ausgabe:
http://www.gemeinde.bozen.it/cultura_context.jsp?ID_LINK=3491&area=11
... und der italienischsprachigen Version:
http://www.comune.bolzano.it/cultura_context.jsp?hostmatch=true&area=11&ID_LINK=3491
Die von Carla Giacomozzi vom Bozner Stadtarchiv bearbeitete Publikation "Im Gedächtnis der Dinge" wurde am 10. Juni 2009 in Bozen öffentlich vorgestellt.
Im Buch werden sechs zeitgeschichtliche Bestände näherhin beschrieben und erschlossen, die neben Originaldokumenten auch andere Artefakte (Häftlingskleidung, -armbinden und -abzeichen) umfassen.
Die Bestände wurden zwischen 1996 und 2007 dem Stadtarchiv Bozen übergeben.
Die Nachlassgeber sind ehemalige Häftlinge des Bozner NS-Lagers bzw. Nachkommen von ehemaligen Deportierten.

Stadtrat Primo Schönsberg, Autorin Carla Giacomozzi, Archivleiter Hannes Obermair
Weitere Infos und freier Download der deutschsprachigen Ausgabe:
http://www.gemeinde.bozen.it/cultura_context.jsp?ID_LINK=3491&area=11
... und der italienischsprachigen Version:
http://www.comune.bolzano.it/cultura_context.jsp?hostmatch=true&area=11&ID_LINK=3491
ho - am Mittwoch, 17. Juni 2009, 09:39 - Rubrik: Kommunalarchive
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KlausGraf - am Mittwoch, 17. Juni 2009, 01:31 - Rubrik: English Corner
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KlausGraf - am Mittwoch, 17. Juni 2009, 01:27 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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