http://wissens-werk.de/index.php/aeon/issue/view/2
AEON 1 (2009)
Inhaltsverzeichnis
Editorials
Editorial zu AEON 1 (2009) PDF
Hassan Soilihi Mzé 1-4
Artikel
Vom „Nachthunger“ und „nächtlichen Zynß“. Die Darstellung ehelicher Sexualität in Valentin Schumanns Nachtbüchlein I/II. PDF
Franziska Neumann 5-17
Der Film als Ort der Geschichts(de)konstruktion. Reflexionen zu einer geschichtswissenschaftlichen Filmanalyse PDF
Martin Gronau 18-39
Besprechungen
Lit-Link – Ein Literaturverwaltungsprogramm für Historiker PDF
Wenke Richter
AEON 1 (2009)
Inhaltsverzeichnis
Editorials
Editorial zu AEON 1 (2009) PDF
Hassan Soilihi Mzé 1-4
Artikel
Vom „Nachthunger“ und „nächtlichen Zynß“. Die Darstellung ehelicher Sexualität in Valentin Schumanns Nachtbüchlein I/II. PDF
Franziska Neumann 5-17
Der Film als Ort der Geschichts(de)konstruktion. Reflexionen zu einer geschichtswissenschaftlichen Filmanalyse PDF
Martin Gronau 18-39
Besprechungen
Lit-Link – Ein Literaturverwaltungsprogramm für Historiker PDF
Wenke Richter
KlausGraf - am Freitag, 16. Oktober 2009, 22:15 - Rubrik: Open Access
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Meinen neuen Urheberrechtskommentar wollen bitte alle geneigten Leser von Archivalia nicht nur unter
http://ebooks.contumax.de/nb
als PDF downloaden, sondern auch für 19,90 Euro als gedrucktes Buch bestellen.
irights.info nennt das Buch eine "Brandrede":
http://irights.info/blog/arbeit2.0/2009/10/16/klaus-graf-urheberrechtsfibel-nicht-nur-fur-piraten-eine-brandrede/

http://ebooks.contumax.de/nb
als PDF downloaden, sondern auch für 19,90 Euro als gedrucktes Buch bestellen.
irights.info nennt das Buch eine "Brandrede":
http://irights.info/blog/arbeit2.0/2009/10/16/klaus-graf-urheberrechtsfibel-nicht-nur-fur-piraten-eine-brandrede/

KlausGraf - am Freitag, 16. Oktober 2009, 22:06 - Rubrik: Archivrecht
Memoriav und die Koordinationsstelle für die Archivierung elektronischer Unterlagen (KOST) freuen sich, Sie zum Kolloquium "Datenkomprimierung bei Bild, Audio und Video" einladen zu können, das am 11. November an der Universität Bern stattfindet. Das Programm und eine Einführung in die Thematik finden Sie unter http://kost-ceco.ch/cms/index.php?id=3,144,0,0,1,0 .
(Anmerkung am Rande: Es ist mir bewusst, dass es für deutsche Kolleginnen und Kollegen häufig schwierig bis unmöglich ist, die Bewilligung für eine Dienstreise ins Ausland zu erhalten - aber vielleicht ist jemand zu der Zeit ja ohnehin in der Schweiz...)
(Anmerkung am Rande: Es ist mir bewusst, dass es für deutsche Kolleginnen und Kollegen häufig schwierig bis unmöglich ist, die Bewilligung für eine Dienstreise ins Ausland zu erhalten - aber vielleicht ist jemand zu der Zeit ja ohnehin in der Schweiz...)
georg.buechler - am Donnerstag, 15. Oktober 2009, 10:50 - Rubrik: Digitale Unterlagen
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You can find an answer on Archives outside and should look at "Building for the future: green archives buildings" (16th ICA Congress Kuala Lumpur 2008).
Wolf Thomas - am Donnerstag, 15. Oktober 2009, 10:38 - Rubrik: English Corner
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http://digital.bibliothek.uni-halle.de/hd/urn/urn:nbn:de:gbv:3:3-10724
http://books.google.com/books?id=Sxk8AAAAcAAJ
Zum Autor siehe Wolfgang Brückner in Enzyklopädie des Märchens Bd. 4.
http://books.google.com/books?id=Sxk8AAAAcAAJ
Zum Autor siehe Wolfgang Brückner in Enzyklopädie des Märchens Bd. 4.
KlausGraf - am Mittwoch, 14. Oktober 2009, 20:38 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Linkliste:
Rückblick aus docupedia-Sicht
Nachlese(n) auf weblog.histnet.ch: Teil 1, Teil 2, Teil 3
R. Heigl blickt für die Kritische Geschichte auf die Tagung. Seine Präsentation findet sich als PDF hier.
Rückblick aus docupedia-Sicht
Nachlese(n) auf weblog.histnet.ch: Teil 1, Teil 2, Teil 3
R. Heigl blickt für die Kritische Geschichte auf die Tagung. Seine Präsentation findet sich als PDF hier.
Wolf Thomas - am Mittwoch, 14. Oktober 2009, 20:25 - Rubrik: Web 2.0
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http://www.boersenblatt.net/342790/ weist die Kritik zurück, ohne einen Link zu nennen.
Mehr dazu auf lesen.net
http://www.lesen.net/diskurse/libreka-nur-32-ebook-verkaeufe-im-september-1321/
sowie
http://www.buchreport.de/nachrichten/online/online_nachricht/datum/2009/10/14/blauer-brief-fuer-mvb.htm
Wieso, wird auf Twitter gefragt, traut sich niemand, den blauen Brief zu veröffentlichen?
Kritik am DRM bei den Download-Days:
http://klawtext.blogspot.com/2009/10/kostenfreie-ebooks-wahrend-der.html
Zu Libreka in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/search?q=libreka

Mehr dazu auf lesen.net
http://www.lesen.net/diskurse/libreka-nur-32-ebook-verkaeufe-im-september-1321/
sowie
http://www.buchreport.de/nachrichten/online/online_nachricht/datum/2009/10/14/blauer-brief-fuer-mvb.htm
Wieso, wird auf Twitter gefragt, traut sich niemand, den blauen Brief zu veröffentlichen?
Kritik am DRM bei den Download-Days:
http://klawtext.blogspot.com/2009/10/kostenfreie-ebooks-wahrend-der.html
Zu Libreka in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/search?q=libreka

KlausGraf - am Mittwoch, 14. Oktober 2009, 20:01 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.forschungsmafia.de/blog/2009/10/14/to-stop-funding-pointless-university-research/
Dass es die Frühneuzeitforschung nur gibt, damit Frühneuzeitforscher beschäftigt werden, ist nichts als üble Nachrede. Gleiches könnte man über die Mediävisten und jedes historische Teilgebiet sagen.
Dass es die Frühneuzeitforschung nur gibt, damit Frühneuzeitforscher beschäftigt werden, ist nichts als üble Nachrede. Gleiches könnte man über die Mediävisten und jedes historische Teilgebiet sagen.
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KlausGraf - am Mittwoch, 14. Oktober 2009, 14:02 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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http://ora-web.swkk.de:7777/digimo_online/digimo.entry
Unter den Digitalisaten befinden sich auch etliche Inkunabeln, darunter drei Ausgaben der Schedelschen Weltchronik.
Unter den Digitalisaten befinden sich auch etliche Inkunabeln, darunter drei Ausgaben der Schedelschen Weltchronik.
KlausGraf - am Dienstag, 13. Oktober 2009, 23:27 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
http://www.digitalisiertedrucke.de/collection/Staats-%20und%20Universit%C3%A4tsbibliothek%20G%C3%B6ttingen
- Autobiographica (68)
- DigiWunschbuch (459)
- DigiZeit (22,114)
- Einblattdrucke des 17. Jahrhunderts (267)
- Itineraria (1,216)
- Mathematica (25,018)
- Nordamericana (670)
- Sibirica (549)
- Varia (396)
- Wissenschaftsgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts (431)
- Zoologica (406)
Und hier zum Vergleich der aktuelle Stand beim GDZ
* Americana (639 Bände)
* Autobiographica (53 Bände)
* DigiWunschbuch (1194 Bände)
* Itineraria (1177 Bände)
* Karten (182 Bände)
* Mathematica (3808 Bände)
* Rezensionen (108 Bände)
* RusDML (603 Bände)
* Sibirica (591 Bände)
* VD17-nova (781 Bände)
* VD18 Göttingen (69 Bände)
* Varia (1086 Bände)
* Wissenschaftsgeschichte (630 Bände)
* Zoologica (645 Bände)
Sammlung Ponickau hat in Halle 10463 Bände, im ZVBB nur 9837.
- Autobiographica (68)
- DigiWunschbuch (459)
- DigiZeit (22,114)
- Einblattdrucke des 17. Jahrhunderts (267)
- Itineraria (1,216)
- Mathematica (25,018)
- Nordamericana (670)
- Sibirica (549)
- Varia (396)
- Wissenschaftsgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts (431)
- Zoologica (406)
Und hier zum Vergleich der aktuelle Stand beim GDZ
* Americana (639 Bände)
* Autobiographica (53 Bände)
* DigiWunschbuch (1194 Bände)
* Itineraria (1177 Bände)
* Karten (182 Bände)
* Mathematica (3808 Bände)
* Rezensionen (108 Bände)
* RusDML (603 Bände)
* Sibirica (591 Bände)
* VD17-nova (781 Bände)
* VD18 Göttingen (69 Bände)
* Varia (1086 Bände)
* Wissenschaftsgeschichte (630 Bände)
* Zoologica (645 Bände)
Sammlung Ponickau hat in Halle 10463 Bände, im ZVBB nur 9837.
KlausGraf - am Dienstag, 13. Oktober 2009, 22:59 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/digi/thesauruspalatinus.html
Eine herausragende Quelle für die Epigraphik!
Siehe auch
http://www.rnz.de/RNZ_HDKreis/00_20091013090200_Den_Pfaelzischen_Schatzquot_online_betrachten.php
Eine herausragende Quelle für die Epigraphik!
Siehe auch
http://www.rnz.de/RNZ_HDKreis/00_20091013090200_Den_Pfaelzischen_Schatzquot_online_betrachten.php
KlausGraf - am Dienstag, 13. Oktober 2009, 20:21 - Rubrik: Staatsarchive
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KlausGraf - am Dienstag, 13. Oktober 2009, 20:14 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Dienstag, 13. Oktober 2009, 19:23 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.press.umich.edu/digital/hathi/
The University of Michigan Press (UMP) is joining with HathiTrust
Digital Library to open electronic content for free online
access. UMP plans to have 1000 or more titles available for full
viewing by year's end.
The available books include:
Archives, documentation, and institutions of social memory : essays from the Sawyer Seminar / edited by Francis X. Blouin Jr. and William G. Rosenberg, 2006
http://hdl.handle.net/2027/mdp.39015063318805
The University of Michigan Press (UMP) is joining with HathiTrust
Digital Library to open electronic content for free online
access. UMP plans to have 1000 or more titles available for full
viewing by year's end.
The available books include:
Archives, documentation, and institutions of social memory : essays from the Sawyer Seminar / edited by Francis X. Blouin Jr. and William G. Rosenberg, 2006
http://hdl.handle.net/2027/mdp.39015063318805
KlausGraf - am Dienstag, 13. Oktober 2009, 12:35 - Rubrik: English Corner
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Zum Abschluss der Tagung wurde über das weitere Vorgehen diskutiert. Die Veröffentlichung der "Siegener Thesen" auf HSozKult darf die Archivzunft mit einem mulmigen Gefühl entgegensehen. Denn nicht nur die dezidiert vorgetragenen "Baustellen" Sahles, auch die von Haber bereits auf dem Regensburger Archivtag erwähnte und in Siegen wiederholte Forderung nach einer jetzt noch fehlenden, digitalen Aktenkunde bedeuten für die Archivwelt eine weiteres Arbeitsfeld, um dass sich dringend gekümmert werden muss.
Während für die Erarbeitung der digitalen Aktenkunde sich der VdA-Arbeitkreis "Aktenkunde des 20. und 21. Jahrhunderts" als Ansprechpartner geradezu aufdrängt und eine schnellst möglich Kooperation angestrebt werden sollte, fehlt eine solche berufständische Institution für den Themenkomplex "Archive und Web 2.0".
Ein weiterer VdA-Arbeitskreis oder ein eigener BKK-Unterausschuss sind somit angezeigt. Archivische Web 2.0-Erfahrungen liegen nicht nur im Bundesarchiv vor. Auch andere Archive sind bereits tätig: sei es bei den verschiedenen WIkis (z. B. Karlsruhe) oder den ersten Versuchen mit "user generated content" (Coburg, Stuttgart), selbst ein institutionelles Weblog existiert bereits (Aachener Hochschularchiv).
Sollte dies nicht geschehen, bleibt nur zu hoffen, dass die Geschichtswissenschaft mit großem Nachdruck ihre berechtigten Forderungen an die Archive heranträgt.
Warum diese Emotionalität? Ich verweise auf Glauerts Regensburger Vortrag, uns wächst eine Nutzerschicht heran, die mit großer Selbstverständlichkeit ihr Informationsbedürfnis im Web 2.0 stillen wird. Es ist an uns, Archive sowohl als vertrauenswürdige Informationslieferanten, als auch als kommunikative Netzwerke zu allen Fragen der Geschichte innerhalb des Archivsprengels für die schon baldigen Archivnutzer aufzubauen.
Müssen wir Angst haben und vorher alles bedenken ? Nein, "simply doing it and keep cool". Das Web 2.0 gibt gerade dem Unfertigen eine Chance. Fehler korrigieren nur zu gerne die "User".
Während für die Erarbeitung der digitalen Aktenkunde sich der VdA-Arbeitkreis "Aktenkunde des 20. und 21. Jahrhunderts" als Ansprechpartner geradezu aufdrängt und eine schnellst möglich Kooperation angestrebt werden sollte, fehlt eine solche berufständische Institution für den Themenkomplex "Archive und Web 2.0".
Ein weiterer VdA-Arbeitskreis oder ein eigener BKK-Unterausschuss sind somit angezeigt. Archivische Web 2.0-Erfahrungen liegen nicht nur im Bundesarchiv vor. Auch andere Archive sind bereits tätig: sei es bei den verschiedenen WIkis (z. B. Karlsruhe) oder den ersten Versuchen mit "user generated content" (Coburg, Stuttgart), selbst ein institutionelles Weblog existiert bereits (Aachener Hochschularchiv).
Sollte dies nicht geschehen, bleibt nur zu hoffen, dass die Geschichtswissenschaft mit großem Nachdruck ihre berechtigten Forderungen an die Archive heranträgt.
Warum diese Emotionalität? Ich verweise auf Glauerts Regensburger Vortrag, uns wächst eine Nutzerschicht heran, die mit großer Selbstverständlichkeit ihr Informationsbedürfnis im Web 2.0 stillen wird. Es ist an uns, Archive sowohl als vertrauenswürdige Informationslieferanten, als auch als kommunikative Netzwerke zu allen Fragen der Geschichte innerhalb des Archivsprengels für die schon baldigen Archivnutzer aufzubauen.
Müssen wir Angst haben und vorher alles bedenken ? Nein, "simply doing it and keep cool". Das Web 2.0 gibt gerade dem Unfertigen eine Chance. Fehler korrigieren nur zu gerne die "User".
Wolf Thomas - am Dienstag, 13. Oktober 2009, 11:34 - Rubrik: Web 2.0
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Das „Lexikon der Revolutions-Ikonographie“ ist die erste ‚freie‘ Datenbank im prometheus-Bildarchiv. Urheberrechtliche Ansprüche Dritter existieren nicht. Das „Lexikon“ ist ohne Login über http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/open_access für jeden erreichbar.


KlausGraf - am Montag, 12. Oktober 2009, 22:40 - Rubrik: Open Access
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http://infobib.de/blog/2009/10/12/elinor-ostrom-erhalt-wirtschaftsnobelpreis/
Ostrom hat sich auch mit Open Access beschäftigt. Einige Beiträge von ihr sind auch frei zugänglich:
http://www.cooperationcommons.com/summaries?op0=OR&op1=OR&filter1=&op2=OR&filter2[]=292

Ostrom hat sich auch mit Open Access beschäftigt. Einige Beiträge von ihr sind auch frei zugänglich:
http://www.cooperationcommons.com/summaries?op0=OR&op1=OR&filter1=&op2=OR&filter2[]=292

KlausGraf - am Montag, 12. Oktober 2009, 21:46 - Rubrik: Open Access
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"....Das Schlussreferat hielt der Altmeister der digitalen Historiker-Zunft, Prof. Manfred Thaller aus Köln. Ausgehend vom Projekt monasterium.net, das er ausführlich vorstellte, skizzierte er die Umrisse einer virtuellen Forschungsumgebung für die Geschichtswissenschaft und insbesondere für die Quellenerschliessung. Sehr treffend verglich er die heutige Quellenforschung als asynchrone Tätigkeit mit den Möglichkeiten einer praktisch synchron funktionierenden Forschungstätigkeit im Rahmen einer integrierten Arbeitsumgebung. Aus der Überlegung, dass Forschung immer nur Zwischenresultate präsentieren könne und dass das Prinzip von «Web 2.0» Kommunikation in Verbindung mit einer Betonung der Verantwortung inkorporiere, plädierte Thaller für ein «kontrolliertes Web 2.0»......", so fasst Haber Thallers Referat zutreffend zusammen.
Aus archivischer Sicht zunächst nichts Weltbewegendes. Doch die Vorstellung des Monasterium-Projektes warf doch wenigstens etwas zur Wahrnehmung unseres Berufstandes ab. Bei monasterium handelt es sich um ein readktionelles, kollaboratives Quelleneditionswerkzeug, dass den Nutzer unterschiedliche Rollen zuweist. In der geplanten Weiterführung zum "Virtuellen deutschen Urkundenwerk" tritt ein weitere Rolle hinzu die des "archivists" bzw. Archivaren, der die Veröffentlichung von Beiträgen verhindern darf. Zur Erläuterung dieser negativen Rollendefinition gab Thaller an, dass dies wohl einerseits der den Archiverenden innewohnenden Sorge um ihr Archivgut und andererseits der von den Archivierenden auch konventionell betriebenen Redundanzverhinderung geschuldet sei.
Aus archivischer Sicht zunächst nichts Weltbewegendes. Doch die Vorstellung des Monasterium-Projektes warf doch wenigstens etwas zur Wahrnehmung unseres Berufstandes ab. Bei monasterium handelt es sich um ein readktionelles, kollaboratives Quelleneditionswerkzeug, dass den Nutzer unterschiedliche Rollen zuweist. In der geplanten Weiterführung zum "Virtuellen deutschen Urkundenwerk" tritt ein weitere Rolle hinzu die des "archivists" bzw. Archivaren, der die Veröffentlichung von Beiträgen verhindern darf. Zur Erläuterung dieser negativen Rollendefinition gab Thaller an, dass dies wohl einerseits der den Archiverenden innewohnenden Sorge um ihr Archivgut und andererseits der von den Archivierenden auch konventionell betriebenen Redundanzverhinderung geschuldet sei.
Wolf Thomas - am Montag, 12. Oktober 2009, 13:39 - Rubrik: Web 2.0
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Patrick Sahles, Kulturerbeinformatiker an der Kölner Uni, im Vorfeld kritisch erwarteter Vortrag stellte zunächst die Leistungen vor, die Archive aus Forschersicht im Web 1.0 zu erbringen haben:
- Präsentation der Archive und ihrer Inhalte auf eigenen leicht zu findenden Websites und in übergreifenden Portalen
- Umfassende Bereitstellung von Online-Findmitteln
- Vollständige Bereitstellung digital(isiert)er Sekundärformen. Hier wird von den Archiven die Klärung erwartet, warum dies im Einzelfall (auf Bestandsebene) nicht erfolgt.
- Flächendeckende Portalbildung auf allen Ebenen (Bund, Europa)
Aus Sicht Sahles müssen Archive im Web 2.0 folgende Leistungen erbringen:
1) Einsatz der neuen Kommunikationsformen: RSS, Blogs, Wikis, Twitter
2) Ermöglichung der nahtlosen Integration verschiedener Inhalte via mash-ups durch persistente URN
3) Plattformen für "user generate content". Wie dies bspw. Coburg und Stuttgart tun.
4) Ermöglichung von kollaborativem Arbeiten: Tagging (Verschlagworten), Editieren, Publizieren
5) Aufbau von Netzwerken, z. B. via facebook
Um dies zu erreichen, sind die Archive dazu aufgefordert eine "virtualisierte" Forschungsumgebung aufzubauen, die die digitalen Primär- und Sekundärquellen bereithält, Wekrzeuge zu deren Auswertung zur Verfügung stellt und eine Plattform für Publikationen (OA !) schafft.
Sahle formulierte schließlich folgende Baustellen, die bei aller Ferne von den derzeitigen Verhältnissen als Aufforderung an die Archive und deren Träger zu lesen sind:
1) Vollständige Digitalisierung des Archivguts
2) Entwicklung der erforderlichen Werkzeuge zur Auswertung und Publikation im digitalen Umfeld
3) Kollaboratives Erschießen und Editieren von Archivgut
4) "community building"
5) Berücksichtigung neuer Formen wissenschaftlicher Publikationen (Schlagwort: Visualisierung)
6, 7) Neues Selbstverständnis der Geschichtsforschung und der Archivierenden ("Bunkermentalität")
In seinem Weblog gibt Peter Haber eine konsensfähige Bewertung des Vortrages abhierzu: " ..... In seinem Beitrag «Das Archiv als virtualisierte Forschungsumgebung?» ging Patrick Sahle (Universität Köln) in einem sehr umfassenden Sinn auf die Möglichkeiten des «Web 2.0» für die Archive und damit indirekt auch für die Geschichtswissenschaft ein. Seine Ideen und Skizzen waren ebenso faszinierend wie realitätsfern. Während die Archive sich in Tat und Wahrheit langsam mit dem «Web 0.9» anfreunden, bewegten sich Sahles Ausführungen irgendwo zwischen «Web 2.0» und «Web 2.5», indem er zum Beispiel vorschlug, dass die Archive grosse Mengen von digitalisierten Quellen nach dem «Crowdsourcing»-Prinzip erschliessen lassen sollten, wie es zum Beispiel das britische Nationalarchiv bereits ansatzweise tut. ......"
- Präsentation der Archive und ihrer Inhalte auf eigenen leicht zu findenden Websites und in übergreifenden Portalen
- Umfassende Bereitstellung von Online-Findmitteln
- Vollständige Bereitstellung digital(isiert)er Sekundärformen. Hier wird von den Archiven die Klärung erwartet, warum dies im Einzelfall (auf Bestandsebene) nicht erfolgt.
- Flächendeckende Portalbildung auf allen Ebenen (Bund, Europa)
Aus Sicht Sahles müssen Archive im Web 2.0 folgende Leistungen erbringen:
1) Einsatz der neuen Kommunikationsformen: RSS, Blogs, Wikis, Twitter
2) Ermöglichung der nahtlosen Integration verschiedener Inhalte via mash-ups durch persistente URN
3) Plattformen für "user generate content". Wie dies bspw. Coburg und Stuttgart tun.
4) Ermöglichung von kollaborativem Arbeiten: Tagging (Verschlagworten), Editieren, Publizieren
5) Aufbau von Netzwerken, z. B. via facebook
Um dies zu erreichen, sind die Archive dazu aufgefordert eine "virtualisierte" Forschungsumgebung aufzubauen, die die digitalen Primär- und Sekundärquellen bereithält, Wekrzeuge zu deren Auswertung zur Verfügung stellt und eine Plattform für Publikationen (OA !) schafft.
Sahle formulierte schließlich folgende Baustellen, die bei aller Ferne von den derzeitigen Verhältnissen als Aufforderung an die Archive und deren Träger zu lesen sind:
1) Vollständige Digitalisierung des Archivguts
2) Entwicklung der erforderlichen Werkzeuge zur Auswertung und Publikation im digitalen Umfeld
3) Kollaboratives Erschießen und Editieren von Archivgut
4) "community building"
5) Berücksichtigung neuer Formen wissenschaftlicher Publikationen (Schlagwort: Visualisierung)
6, 7) Neues Selbstverständnis der Geschichtsforschung und der Archivierenden ("Bunkermentalität")
In seinem Weblog gibt Peter Haber eine konsensfähige Bewertung des Vortrages abhierzu: " ..... In seinem Beitrag «Das Archiv als virtualisierte Forschungsumgebung?» ging Patrick Sahle (Universität Köln) in einem sehr umfassenden Sinn auf die Möglichkeiten des «Web 2.0» für die Archive und damit indirekt auch für die Geschichtswissenschaft ein. Seine Ideen und Skizzen waren ebenso faszinierend wie realitätsfern. Während die Archive sich in Tat und Wahrheit langsam mit dem «Web 0.9» anfreunden, bewegten sich Sahles Ausführungen irgendwo zwischen «Web 2.0» und «Web 2.5», indem er zum Beispiel vorschlug, dass die Archive grosse Mengen von digitalisierten Quellen nach dem «Crowdsourcing»-Prinzip erschliessen lassen sollten, wie es zum Beispiel das britische Nationalarchiv bereits ansatzweise tut. ......"
Wolf Thomas - am Montag, 12. Oktober 2009, 12:11 - Rubrik: Web 2.0
http://www.digizeit-cms.de
* Der PDF-Download ist verschwunden (?)
* Die "Open Access" Sektion und die Ampelkennzeichnung (grün für freie Artikel) sind verschwunden, welche Zeitschriften oder Artikel frei sind, sieht man nun erst dann, wenn man sie aufruft
* Es gibt noch weniger brauchbare Metadaten zu einem Artikel bei der Seitenansicht.
Was fängt man an mit:
Ridder, Klaus: Mittelhochdeutsche Minne- und Aventiureromane. Fiktion, Geschichte und literarische Tradition im späthöfischen Roman: 'Reinfried von Braunschweig', 'Wilhelm von Öst...
Zeitschrift / Zeitschriftenband / Zeitschriftenheft / Zeitschriftenteil / Rezension
http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN345204123_0129
* Die bisherigen Links funktionieren nicht mehr:
Die Weimarer Handschrift Q 127 als Überlieferung
historiographischer, prophetischer und erbaulicher Texte, Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 118 (1989), S. 203-216
Online (Scan):
http://www.digizeitschriften.de/no_cache/home/jkdigitools/loader/?tx_jkDigiTools_pi1%5BIDDOC%5D=444056
Nunmehr:
http://www.digizeit-cms.de/main/dms/img/?IDDOC=444056
Es gibt immer noch keine Permanentlinks für Aufsätze/Seiten.
(Die MGH hat solche im OPAC:
http://www.digizeitschriften.de/link/0012-1223/0/56/201 )
Der Handschriftencensus kann sich freuen, er darf nun alle ZfdA-Links umstellen.
* Die Anzeige in Chrome ist nicht fehlerfrei.
Update:
http://geschichtsweberei.blogspot.com/2009/10/digi-zeitschriften.html
Übrigens ist der Zugang der Uni Freiburg, die ein Abo hat, gestört.
* Der PDF-Download ist verschwunden (?)
* Die "Open Access" Sektion und die Ampelkennzeichnung (grün für freie Artikel) sind verschwunden, welche Zeitschriften oder Artikel frei sind, sieht man nun erst dann, wenn man sie aufruft
* Es gibt noch weniger brauchbare Metadaten zu einem Artikel bei der Seitenansicht.
Was fängt man an mit:
Ridder, Klaus: Mittelhochdeutsche Minne- und Aventiureromane. Fiktion, Geschichte und literarische Tradition im späthöfischen Roman: 'Reinfried von Braunschweig', 'Wilhelm von Öst...
Zeitschrift / Zeitschriftenband / Zeitschriftenheft / Zeitschriftenteil / Rezension
http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN345204123_0129
* Die bisherigen Links funktionieren nicht mehr:
Die Weimarer Handschrift Q 127 als Überlieferung
historiographischer, prophetischer und erbaulicher Texte, Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 118 (1989), S. 203-216
Online (Scan):
http://www.digizeitschriften.de/no_cache/home/jkdigitools/loader/?tx_jkDigiTools_pi1%5BIDDOC%5D=444056
Nunmehr:
http://www.digizeit-cms.de/main/dms/img/?IDDOC=444056
Es gibt immer noch keine Permanentlinks für Aufsätze/Seiten.
(Die MGH hat solche im OPAC:
http://www.digizeitschriften.de/link/0012-1223/0/56/201 )
Der Handschriftencensus kann sich freuen, er darf nun alle ZfdA-Links umstellen.
* Die Anzeige in Chrome ist nicht fehlerfrei.
Update:
http://geschichtsweberei.blogspot.com/2009/10/digi-zeitschriften.html
Übrigens ist der Zugang der Uni Freiburg, die ein Abo hat, gestört.
KlausGraf - am Montag, 12. Oktober 2009, 04:01 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
Frank G. Hirschmann: Die Stadt im Mittelalter (Enzyklopädie deutscher Geschichte 84). München: R. Oldenbourg Verlag 2009. XII, 146 S. 19,80 Euro.
In der bestens eingeführten, leider inzwischen nicht mehr sonderlich wohlfeilen Reihe versucht sich der Trierer Historiker Frank G. Hirschmann an einem knappen Gesamtüberblick über die mittelalterliche Stadtgeschichte. Korrekterweise hätte man den Titel "Die deutsche Stadt im Mittelalter" nennen müssen.
Die Darstellung ist, dem Reihenschema folgend, zweigeteilt. Einem "enzyklopädischen Überblick" folgt eine Art Forschungsbericht.
Eine ausgewogene Behandlung des Themas ist dem Autor nicht gelungen. Der Band ist stark "Trier-lastig". Gern zitiert der Autor Irsigler und Haverkamp, aber auch sich, am liebsten aber - nach Ausweis des Personenregisters - eine stadtgeschichtliche Koryphäe namens M. Escher-Apsner. Wer nicht weiß, dass der Begriff "Einverständnisgemeinschaft" auf Max Weber zurückgeht, könnte nach S. 51 vermuten, Escher-Apsner habe ihn geprägt. Außerdem bevorzugt Hirschmann sichtlich das Hochmittelalter.
Eine besondere Herausforderung stellt ein komprimierter und verständlicher Überblick über die kommunale Bewegung des Hochmittelalters dar. Für Studierende, bei denen die Reihe nicht ohne Grund beliebt ist, sind aber die Seiten 5-11 nicht sonderlich erhellend. Eher additiv werden Beispiele aneinandergereiht, das Resümee bleibt einem Riesensatz überlassen: "Aus verschiedenen Ansätzen - Privilegierung der Führungsspitzen (Magdeburg, Halberstadt), Schwurgemeinschaften (Cambrai, Worms, Metz, Mainz), Bruderschaften (Tiel, Valenciennes), Beteiligung an bischöflichen Entscheidungsprozessen (Mainz, Trier, Verdun), eigenständiges Handeln in Konfliktsituationen (Cambrai, Trier, Metz, Verdun), vom Stadtherrn unabhängiges militärisches Vorgehen (Cambrai, Konstanz, Augsburg, Worms, Metz), Anerkennung als Rechtskörperschaft durch den bischöflichen Stadtherrn (Huy, Mainz, Speyer, Cambrai, Utrecht) oder den König (Worms, Speyer, Köln, Utrecht, Muiden, Stavoren, Deventer, Duisburg), eigens vom Umland abgegrenztes Recht (Regensburg, Konstanz, Cambrai, Speyer, Utrecht), eigenständige Gründung eines Klosters (Regensburg) bzw. Hospitals (Metz) - hatten sich somit bis zum Ende des Investiturstreits und der Salierzeit in einer Reihe von Kathedralstädten westlich des Rheins bzw. südlich der Donau und auch in einigen Handels- und Gewerbeplätzen im Nordwesten städtische Gemeinwesen herausgebildet, die als eigenständige Rechtspersonen mit einem je nach Situation unter Umständen beträchtlichen Handlungsspielraum erkennbar werden" (S. 11).
Im Forschungsbericht findet man nur ein paar Bemerkungen zur Gemeindebildung im Abschnitt über die Stadtrechte (S. 73-75). Das im entsprechenden bibliographischen Teil S. 106f. aufgeführte Buch von Knut Schulz über die kommunalen Aufstände (1992) wird nicht eigens erwähnt.
Wer wie ich der Ansicht ist, dass die Resultate neuerer Studien über städtische Rituale, über das Verhältnis von Stadt und Adel oder die städtische Geschichtsschreibung bzw. städtische Literatur in einem solchen Überblick nicht fehlen dürfen, wird in Hirschmanns "enzyklopädischem Überblick" nicht fündig.
Von den 478 bibliographischen Angaben "Quellen und Literatur" sind nur die ersten 7 Quellen. Berücksichtigt wird ganz überwiegend die neuere und neueste Literatur. Im Abschnitt "Bruderschaften/Gilden/Zünfte" (Nr. 196-210) begegnet man gleich zwei Aufsätzen von Escher-Apsner, die wichtige Monographie von Ludwig Remling zu Franken und die monumentale Kölner Quellenedition von Klaus Militzer sucht man vergebens. S. 98-103 werden neuere Stadtgeschichten aufgelistet, selbstverständlich ist Münstermaifeld (Bearbeiterin: Escher-Apsner) vertreten, nicht jedoch Schwäbisch Gmünd (1984) oder Schwäbisch Hall (Wunder, Lubich, Maisch/Stihler). Dass bei den Titeln zu den Städtebünden Konrad Rusers große Quellenausgabe fehlt, ist schlichtweg inakzeptabel.
Selbstverständlich enthält das Bändchen eine Fülle wertvoller Aspekte und Hinweise (nützlich ist beispielsweise der Forschungsüberblick zu Stadtdefinitionen S. 61-70). Aber als Gesamtdarstellung ist es zu einseitig.
Inhaltsverzeichnis: http://tinyurl.com/yjgg2sm

In der bestens eingeführten, leider inzwischen nicht mehr sonderlich wohlfeilen Reihe versucht sich der Trierer Historiker Frank G. Hirschmann an einem knappen Gesamtüberblick über die mittelalterliche Stadtgeschichte. Korrekterweise hätte man den Titel "Die deutsche Stadt im Mittelalter" nennen müssen.
Die Darstellung ist, dem Reihenschema folgend, zweigeteilt. Einem "enzyklopädischen Überblick" folgt eine Art Forschungsbericht.
Eine ausgewogene Behandlung des Themas ist dem Autor nicht gelungen. Der Band ist stark "Trier-lastig". Gern zitiert der Autor Irsigler und Haverkamp, aber auch sich, am liebsten aber - nach Ausweis des Personenregisters - eine stadtgeschichtliche Koryphäe namens M. Escher-Apsner. Wer nicht weiß, dass der Begriff "Einverständnisgemeinschaft" auf Max Weber zurückgeht, könnte nach S. 51 vermuten, Escher-Apsner habe ihn geprägt. Außerdem bevorzugt Hirschmann sichtlich das Hochmittelalter.
Eine besondere Herausforderung stellt ein komprimierter und verständlicher Überblick über die kommunale Bewegung des Hochmittelalters dar. Für Studierende, bei denen die Reihe nicht ohne Grund beliebt ist, sind aber die Seiten 5-11 nicht sonderlich erhellend. Eher additiv werden Beispiele aneinandergereiht, das Resümee bleibt einem Riesensatz überlassen: "Aus verschiedenen Ansätzen - Privilegierung der Führungsspitzen (Magdeburg, Halberstadt), Schwurgemeinschaften (Cambrai, Worms, Metz, Mainz), Bruderschaften (Tiel, Valenciennes), Beteiligung an bischöflichen Entscheidungsprozessen (Mainz, Trier, Verdun), eigenständiges Handeln in Konfliktsituationen (Cambrai, Trier, Metz, Verdun), vom Stadtherrn unabhängiges militärisches Vorgehen (Cambrai, Konstanz, Augsburg, Worms, Metz), Anerkennung als Rechtskörperschaft durch den bischöflichen Stadtherrn (Huy, Mainz, Speyer, Cambrai, Utrecht) oder den König (Worms, Speyer, Köln, Utrecht, Muiden, Stavoren, Deventer, Duisburg), eigens vom Umland abgegrenztes Recht (Regensburg, Konstanz, Cambrai, Speyer, Utrecht), eigenständige Gründung eines Klosters (Regensburg) bzw. Hospitals (Metz) - hatten sich somit bis zum Ende des Investiturstreits und der Salierzeit in einer Reihe von Kathedralstädten westlich des Rheins bzw. südlich der Donau und auch in einigen Handels- und Gewerbeplätzen im Nordwesten städtische Gemeinwesen herausgebildet, die als eigenständige Rechtspersonen mit einem je nach Situation unter Umständen beträchtlichen Handlungsspielraum erkennbar werden" (S. 11).
Im Forschungsbericht findet man nur ein paar Bemerkungen zur Gemeindebildung im Abschnitt über die Stadtrechte (S. 73-75). Das im entsprechenden bibliographischen Teil S. 106f. aufgeführte Buch von Knut Schulz über die kommunalen Aufstände (1992) wird nicht eigens erwähnt.
Wer wie ich der Ansicht ist, dass die Resultate neuerer Studien über städtische Rituale, über das Verhältnis von Stadt und Adel oder die städtische Geschichtsschreibung bzw. städtische Literatur in einem solchen Überblick nicht fehlen dürfen, wird in Hirschmanns "enzyklopädischem Überblick" nicht fündig.
Von den 478 bibliographischen Angaben "Quellen und Literatur" sind nur die ersten 7 Quellen. Berücksichtigt wird ganz überwiegend die neuere und neueste Literatur. Im Abschnitt "Bruderschaften/Gilden/Zünfte" (Nr. 196-210) begegnet man gleich zwei Aufsätzen von Escher-Apsner, die wichtige Monographie von Ludwig Remling zu Franken und die monumentale Kölner Quellenedition von Klaus Militzer sucht man vergebens. S. 98-103 werden neuere Stadtgeschichten aufgelistet, selbstverständlich ist Münstermaifeld (Bearbeiterin: Escher-Apsner) vertreten, nicht jedoch Schwäbisch Gmünd (1984) oder Schwäbisch Hall (Wunder, Lubich, Maisch/Stihler). Dass bei den Titeln zu den Städtebünden Konrad Rusers große Quellenausgabe fehlt, ist schlichtweg inakzeptabel.
Selbstverständlich enthält das Bändchen eine Fülle wertvoller Aspekte und Hinweise (nützlich ist beispielsweise der Forschungsüberblick zu Stadtdefinitionen S. 61-70). Aber als Gesamtdarstellung ist es zu einseitig.
Inhaltsverzeichnis: http://tinyurl.com/yjgg2sm

KlausGraf - am Montag, 12. Oktober 2009, 02:09 - Rubrik: Landesgeschichte
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KlausGraf - am Montag, 12. Oktober 2009, 00:22 - Rubrik: English Corner
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"Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs wird erstmals vor Gericht verhandelt. Am 17. November beginnt vor dem Landgericht ein Zivilverfahren von Leihgebern gegen die Stadt Köln.
Einer der Kläger sei der Regisseur Franz-Josef Heumannskämper, sagte ein Gerichtssprecher. Heumannskämper argumentiere, dass die Leiterin des Stadtarchivs, Bettina Schmidt-Czaia, schon vor dem Einsturz über Risse im Gebäude geklagt habe. Damit habe sie eine "gewisse Kenntnis der Gefahrenlage" gehabt. Dennoch sei die Stadt untätig geblieben und habe damit ihre Sorgfaltspflicht verletzt.
Nach Informationen des "Stadt-Anzeiger" hatte Heumannskämper dem Archiv den Nachlass des 1995 gestorbenen Baritons William Pearson überlassen. Mehrere andere Leihgeber haben ebenfalls Klagen angekündigt.
Die Stadt Köln wollte zu dem Verfahren nicht Stellung nehmen. Die Ermittlungen zur Einsturzursache sind noch nicht abgeschlossen und werden sich auch noch länger hinziehen. Insofern steht noch nicht fest, wer die Verantwortung trägt. ....."
Quelle: http://www.n-tv.de/panorama/Archiveinsturz-wird-verhandelt-article540667.html
Einer der Kläger sei der Regisseur Franz-Josef Heumannskämper, sagte ein Gerichtssprecher. Heumannskämper argumentiere, dass die Leiterin des Stadtarchivs, Bettina Schmidt-Czaia, schon vor dem Einsturz über Risse im Gebäude geklagt habe. Damit habe sie eine "gewisse Kenntnis der Gefahrenlage" gehabt. Dennoch sei die Stadt untätig geblieben und habe damit ihre Sorgfaltspflicht verletzt.
Nach Informationen des "Stadt-Anzeiger" hatte Heumannskämper dem Archiv den Nachlass des 1995 gestorbenen Baritons William Pearson überlassen. Mehrere andere Leihgeber haben ebenfalls Klagen angekündigt.
Die Stadt Köln wollte zu dem Verfahren nicht Stellung nehmen. Die Ermittlungen zur Einsturzursache sind noch nicht abgeschlossen und werden sich auch noch länger hinziehen. Insofern steht noch nicht fest, wer die Verantwortung trägt. ....."
Quelle: http://www.n-tv.de/panorama/Archiveinsturz-wird-verhandelt-article540667.html
Wolf Thomas - am Sonntag, 11. Oktober 2009, 20:35 - Rubrik: Kommunalarchive
"Unser Kurzfilm im dritten Semester des Medienkurses am Fachbereich Design der FH Münster. Der Film entstand in nur zwei Wochen von der Idee bis zur Premiere."
Wolf Thomas - am Sonntag, 11. Oktober 2009, 20:25 - Rubrik: Wahrnehmung
Lesenswertes Interview mit ZEIT-Online-Chefredakteur Wolfgang Blau
http://carta.info/16015/wolfgang-blau-zeit-online-journalismus-medienwandel/
Nutzer-generierte Inhalte sind im Netz wichtig, ihre Bedeutung für journalistische Websites ist aber eher punktuell, etwa wenn Leser Zeugen eines Nachrichtenereignisses wurden. Für interessanter halte ich Konzepte des nutzer-genierierten, kollaborativen Journalismus, wie ihn etwa die britische Zeitung „The Guardian“ gerade testet. Nach dem Skandal um die falschen Nebenkostenabrechnungen britischer Abgeordneter hat der Guardian Zehntausende von gescannten Kassenbelegen und Abrechnungen online veröffentlicht und seine Leser gebeten, bei der schnellen Durchsicht der Dokumente mitzuhelfen. Auf diese Weise wurden brisante Einzelheiten entdeckt, die die Redakteure, wenn überhaupt, dann erst sehr viel später gefunden hätten.
Die Guardian-Seite: http://mps-expenses.guardian.co.uk/ (Dank an Clemens Radl)
http://carta.info/16015/wolfgang-blau-zeit-online-journalismus-medienwandel/
Nutzer-generierte Inhalte sind im Netz wichtig, ihre Bedeutung für journalistische Websites ist aber eher punktuell, etwa wenn Leser Zeugen eines Nachrichtenereignisses wurden. Für interessanter halte ich Konzepte des nutzer-genierierten, kollaborativen Journalismus, wie ihn etwa die britische Zeitung „The Guardian“ gerade testet. Nach dem Skandal um die falschen Nebenkostenabrechnungen britischer Abgeordneter hat der Guardian Zehntausende von gescannten Kassenbelegen und Abrechnungen online veröffentlicht und seine Leser gebeten, bei der schnellen Durchsicht der Dokumente mitzuhelfen. Auf diese Weise wurden brisante Einzelheiten entdeckt, die die Redakteure, wenn überhaupt, dann erst sehr viel später gefunden hätten.
Die Guardian-Seite: http://mps-expenses.guardian.co.uk/ (Dank an Clemens Radl)
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Retrodigitalisierung der Bände 1 (1953) - 50 (2002) und der Indices für die Jahrgänge 1-40
http://www.digitale-sammlungen.de/~db/ausgaben/uni_ausgabe.html?projekt=1148467117&recherche=ja&ordnung=sig
http://www.digitale-sammlungen.de/~db/ausgaben/uni_ausgabe.html?projekt=1148467117&recherche=ja&ordnung=sig
Mitronas - am Sonntag, 11. Oktober 2009, 10:35 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Michael Krüger: Von der Zukunft des Buches
Gottfried Honnefelder/Claudia Paul: Medienwechsel – Verlegen in digitalen Zeiten
Joachim Güntner: Der Buchmarkt im Strudel des Digitalen
Michael Roesler-Graichen: Copyright und Rechtemanagement im Netz
Jeanette Hofmann: Zukunft der digitalen Bibliothek
Albrecht Hausmann: Zukunft der Gutenberg-Galaxis
Ernst Pöppel: Was geschieht beim Lesen?
http://www.bpb.de/publikationen/GSYKBQ,0,Zukunft_des_Buches.html
Gottfried Honnefelder/Claudia Paul: Medienwechsel – Verlegen in digitalen Zeiten
Joachim Güntner: Der Buchmarkt im Strudel des Digitalen
Michael Roesler-Graichen: Copyright und Rechtemanagement im Netz
Jeanette Hofmann: Zukunft der digitalen Bibliothek
Albrecht Hausmann: Zukunft der Gutenberg-Galaxis
Ernst Pöppel: Was geschieht beim Lesen?
http://www.bpb.de/publikationen/GSYKBQ,0,Zukunft_des_Buches.html
Mitronas - am Sonntag, 11. Oktober 2009, 10:23 - Rubrik: Web 2.0
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Till Kreutzer: Das Modell des deutschen Urheberrechts und Regelungsalternativen. Konzeptionelle Überlegungen zu Werkbegriff, Zuordnung, Umfang und Dauer des Urheberrechts als Reaktion auf den urheberrechtlichen Funktionswandel (Hamburger Schriften zum Medien-, Urheber- und Telekommunikationsrecht 1), Baden-Baden: Nomos 2008. 528 S. 98 Euro.
Rechtsanwalt Kreutzer, bekannt als kritischer Kenner des Urheberrechts, hat mit seiner Dissertation einen umfangreichen akademischen Reformvorschlag zum Urheberrecht vorgelegt, der auf jeden Fall größte Beachtung verdient.
Teil 1 stellt breit den Status quo im Urheberrecht dar. Zunächst geht es um Begründungen und Rechtfertigungen des Urheberrechts, dann um die verfassungsrechtliche Dimension (Eigentumsgrundrecht, Allgemeines Persönlichkeitsrecht), schließlich um einen Vergleich von Copyright und Urheberrecht. Zwei Fallbeispiele stellen den Schwerpunkt von Teil 2, der dem Funktionswandel des Urheberrechts im digitalen Zeitalter gewidmet ist, dar: Schutz der Computerprogramme und Datenbankschutz. Teil 3 analysiert die Auswirkungen der tatsächlichen und rechtlichen Entwicklung auf die "neuralgischen Punkte" des Schutzes, z.B. Defizite bei Anwendung des Schöpferprinzips auf unpersönliche und im Arbeitsverhältnis geschaffene Werke. Teil 4 entwickelt Regelungsalternativen: "Konturen eines 'funktionsorientierten Dualismus' basierend auf der Zweiteilung von funktionalem Werkschutz und persönlichkeitsbezogenem Urheberschutz". Ausführliche prägnante Zusammenfassungen helfen dem Leser, der ein Sachregister schmerzlich vermisst.
Kreutzer legt den Finger auf offene Wunden des Urheberrechts, seine Analysen sind schlüssig, die Änderungsvorschläge diskutabel. Da ich selbst einen "Piraten-Kommentar" zum Urheberrecht geschrieben habe (siehe http://ebooks.contumax.de/nb ) bin ich befangen. Ich habe von Kreutzers Buch profitiert, denke aber, dass es nicht weit genug geht. Weder der Datenbankschutz noch der Schutz von Computerprogrammen gehört für mich ins Urheberrecht. Wenn es nicht um diese "moderne" Werkarten geht, bleibt Kreutzers Argumentation konventionell. Mit seinem stark auf Absicherung setzenden vorsichtigen Stil (typisch z.B. S. 370: "These [...] erscheint [...] nicht unbegründet") reißt er den Leser nicht mit.
S. 133 plappert Kreutzer unkritisch die amtliche Begründung zum Gesetz von 1965 nach, wonach die wenigsten Werke nach Ablauf der Schutzdauer noch von vermögensrechtlichem Interesse seien. Der Markt für gemeinfreie Fotos beweist das Gegenteil. S. 335 Anm. 1470 erwägt Kreutzer eine Vergütungspflicht für Zitate in der Presseberichterstattung - für mich ein Unding. S. 140 Anm. 599 distanziert er sich von Hoerens Ansicht, das Urheberrecht sei die rechtfertigungsbedürftige Ausnahme.
Eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Konzept der "Anreize", um derentwillen das Urheberrecht nach verbreiteter Ansicht gewährt wird, unterbleibt (einzelne Bemerkungen dazu S. 36, 47, 126, 462).
Während ich den Schutz der "kleinen Münze" ablehne, will Kreutzer die Anforderungen an die Schutzfähigkeit gering halten, um dann bei der Schutzumfangsbestimmung korrigierend einzugreifen. Damit wird aber das entscheidende Potential der Public Domain verkannt (zum "Freihaltebedürfnis" siehe S. 364).
Ganz und gar inakzeptabel ist es, dass Kreutzer gänzlich auf Anführung der breiten US-amerikanischen Literatur zur Copyright-Kritik (z.B. Larry Lessig) verzichtet. Dies mag zwar einer Unsitte der deutschen rechtswissenschaftlichen Literatur entsprechen, ist aber aus wissenschaftlicher Sicht nicht hinzunehmen. Wie krank muss eine Zunft sein, wenn das (womöglich zustimmende) Zitat ausländischer Arbeiten die eigene Argumentation entscheidend schwächt?
Dass Kreutzer Rainer Kuhlens beachtliches Buch zum Urheberrecht von 2008 nicht rezipiert hat, kann man ihm angesichts des Abschlusses der Arbeit 2007 nicht vorhalten. Wohl aber, dass er keine einzige der vielen Arbeiten des Konstanzer Informationswissenschaftlers zur Kenntnis genommen hat. Kreutzer pflegt wie seine Fachgenossen die "einseitige Diät" (Wittgenstein), die nicht-juristische Diskurse ausblendet.
Kreutzers Buch ist ein überaus wichtiger Diskussionsbeitrag, der, wie etwa das Erscheinen der ähnlich ausgerichteten Studie von Gerd Hansen "Warum Urheberrecht?" beweist, im Trend liegt. Es bleibt zu hoffen, dass die Reformvorschläge auch von der Politik rezipiert werden. Denn so wie bisher kann es nicht weitergehen!
Materialien im WWW:
Inhaltsverzeichnis des Buchs
http://d-nb.info/990952215/04 (PDF)
Informationen zum Autor und Liste aktueller Publikationen (viele frei im Netz):
http://www.hans-bredow-institut.de/de/mitarbeiter/dr-till-kreutzer
Interview mit dem Autor zum Buch
http://www.telemedicus.info/article/1134-Es-kann-nur-besser-werden-Alternativen-zum-Urheberrecht.html
Anzeige in irights.info mit weiteren Links zu Resonanz im Web
http://www.irights.info/index.php?id=730
Rezension von Armin Talke
http://www.jurpc.de/aufsatz/20090012.htm
Weitere Rezension
http://www.ip-notiz.de/iprezension-till-kreutzer-das-modell-des-deutschen-urheberrechts-und-regelungsalternativen/2008/12/15/

Rechtsanwalt Kreutzer, bekannt als kritischer Kenner des Urheberrechts, hat mit seiner Dissertation einen umfangreichen akademischen Reformvorschlag zum Urheberrecht vorgelegt, der auf jeden Fall größte Beachtung verdient.
Teil 1 stellt breit den Status quo im Urheberrecht dar. Zunächst geht es um Begründungen und Rechtfertigungen des Urheberrechts, dann um die verfassungsrechtliche Dimension (Eigentumsgrundrecht, Allgemeines Persönlichkeitsrecht), schließlich um einen Vergleich von Copyright und Urheberrecht. Zwei Fallbeispiele stellen den Schwerpunkt von Teil 2, der dem Funktionswandel des Urheberrechts im digitalen Zeitalter gewidmet ist, dar: Schutz der Computerprogramme und Datenbankschutz. Teil 3 analysiert die Auswirkungen der tatsächlichen und rechtlichen Entwicklung auf die "neuralgischen Punkte" des Schutzes, z.B. Defizite bei Anwendung des Schöpferprinzips auf unpersönliche und im Arbeitsverhältnis geschaffene Werke. Teil 4 entwickelt Regelungsalternativen: "Konturen eines 'funktionsorientierten Dualismus' basierend auf der Zweiteilung von funktionalem Werkschutz und persönlichkeitsbezogenem Urheberschutz". Ausführliche prägnante Zusammenfassungen helfen dem Leser, der ein Sachregister schmerzlich vermisst.
Kreutzer legt den Finger auf offene Wunden des Urheberrechts, seine Analysen sind schlüssig, die Änderungsvorschläge diskutabel. Da ich selbst einen "Piraten-Kommentar" zum Urheberrecht geschrieben habe (siehe http://ebooks.contumax.de/nb ) bin ich befangen. Ich habe von Kreutzers Buch profitiert, denke aber, dass es nicht weit genug geht. Weder der Datenbankschutz noch der Schutz von Computerprogrammen gehört für mich ins Urheberrecht. Wenn es nicht um diese "moderne" Werkarten geht, bleibt Kreutzers Argumentation konventionell. Mit seinem stark auf Absicherung setzenden vorsichtigen Stil (typisch z.B. S. 370: "These [...] erscheint [...] nicht unbegründet") reißt er den Leser nicht mit.
S. 133 plappert Kreutzer unkritisch die amtliche Begründung zum Gesetz von 1965 nach, wonach die wenigsten Werke nach Ablauf der Schutzdauer noch von vermögensrechtlichem Interesse seien. Der Markt für gemeinfreie Fotos beweist das Gegenteil. S. 335 Anm. 1470 erwägt Kreutzer eine Vergütungspflicht für Zitate in der Presseberichterstattung - für mich ein Unding. S. 140 Anm. 599 distanziert er sich von Hoerens Ansicht, das Urheberrecht sei die rechtfertigungsbedürftige Ausnahme.
Eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Konzept der "Anreize", um derentwillen das Urheberrecht nach verbreiteter Ansicht gewährt wird, unterbleibt (einzelne Bemerkungen dazu S. 36, 47, 126, 462).
Während ich den Schutz der "kleinen Münze" ablehne, will Kreutzer die Anforderungen an die Schutzfähigkeit gering halten, um dann bei der Schutzumfangsbestimmung korrigierend einzugreifen. Damit wird aber das entscheidende Potential der Public Domain verkannt (zum "Freihaltebedürfnis" siehe S. 364).
Ganz und gar inakzeptabel ist es, dass Kreutzer gänzlich auf Anführung der breiten US-amerikanischen Literatur zur Copyright-Kritik (z.B. Larry Lessig) verzichtet. Dies mag zwar einer Unsitte der deutschen rechtswissenschaftlichen Literatur entsprechen, ist aber aus wissenschaftlicher Sicht nicht hinzunehmen. Wie krank muss eine Zunft sein, wenn das (womöglich zustimmende) Zitat ausländischer Arbeiten die eigene Argumentation entscheidend schwächt?
Dass Kreutzer Rainer Kuhlens beachtliches Buch zum Urheberrecht von 2008 nicht rezipiert hat, kann man ihm angesichts des Abschlusses der Arbeit 2007 nicht vorhalten. Wohl aber, dass er keine einzige der vielen Arbeiten des Konstanzer Informationswissenschaftlers zur Kenntnis genommen hat. Kreutzer pflegt wie seine Fachgenossen die "einseitige Diät" (Wittgenstein), die nicht-juristische Diskurse ausblendet.
Kreutzers Buch ist ein überaus wichtiger Diskussionsbeitrag, der, wie etwa das Erscheinen der ähnlich ausgerichteten Studie von Gerd Hansen "Warum Urheberrecht?" beweist, im Trend liegt. Es bleibt zu hoffen, dass die Reformvorschläge auch von der Politik rezipiert werden. Denn so wie bisher kann es nicht weitergehen!
Materialien im WWW:
Inhaltsverzeichnis des Buchs
http://d-nb.info/990952215/04 (PDF)
Informationen zum Autor und Liste aktueller Publikationen (viele frei im Netz):
http://www.hans-bredow-institut.de/de/mitarbeiter/dr-till-kreutzer
Interview mit dem Autor zum Buch
http://www.telemedicus.info/article/1134-Es-kann-nur-besser-werden-Alternativen-zum-Urheberrecht.html
Anzeige in irights.info mit weiteren Links zu Resonanz im Web
http://www.irights.info/index.php?id=730
Rezension von Armin Talke
http://www.jurpc.de/aufsatz/20090012.htm
Weitere Rezension
http://www.ip-notiz.de/iprezension-till-kreutzer-das-modell-des-deutschen-urheberrechts-und-regelungsalternativen/2008/12/15/

KlausGraf - am Samstag, 10. Oktober 2009, 23:18 - Rubrik: Archivrecht
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Die Berichte des Apostolischen Nuntius Cesare Orsenigo aus Deutschland 1930 bis 1939. Herausgegeben von Thomas Brechenmacher.
Editionsprojekt des Deutschen Historischen Instituts in Rom in Kooperation mit der Kommission für Zeitgeschichte Bonn und dem Archivio Segreto Vaticano
Die Berichte des Jahres 1933 sind bereits verfügbar. Leider gibt es kein Auswahlmenü. Wenn man allerdings eine Suche mit leeren Feldern auslöst, werden alle Dokumente in chronologischer Reihenfolge angezeigt.
http://194.242.233.156/denqOrsenigo/index.php?view=doc_texte_layout
Editionsprojekt des Deutschen Historischen Instituts in Rom in Kooperation mit der Kommission für Zeitgeschichte Bonn und dem Archivio Segreto Vaticano
Die Berichte des Jahres 1933 sind bereits verfügbar. Leider gibt es kein Auswahlmenü. Wenn man allerdings eine Suche mit leeren Feldern auslöst, werden alle Dokumente in chronologischer Reihenfolge angezeigt.
http://194.242.233.156/denqOrsenigo/index.php?view=doc_texte_layout
Mitronas - am Samstag, 10. Oktober 2009, 22:15 - Rubrik: Kirchenarchive
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WORKSHOP "Einheitliche Verwaltung digitaler und konventioneller Archivalien. Ein Workshop zum Repräsentationen-Modell des Landesarchivs Baden-Württemberg" (4.11.2009)
und
EXPERTENTAGUNG (5.11.2009) WORKSHOP "Einheitliche Verwaltung digitaler und konventioneller Archivalien. Ein Workshop zum Repräsentationen-Modell des Landesarchivs Baden-Württemberg" (4.11.2009)
und
EXPERTENTAGUNG "Von der Übernahme bis zum Nutzer * Archivische Informationssysteme in der digitalen Welt" (5.11.2009)
04.-05.11.2009 in Stuttgart
Am Donnerstag, den 5. November 2009 veranstaltet das Landesarchiv Baden-Württemberg in Stuttgart eine Expertentagung zum Thema "Archivische Informationssysteme". Auf dem Fachkolloquium wird das Leistungsspektrum verschiedener archivischer Informationssysteme im deutschsprachigen Raum vorgestellt.
Informationssysteme spiegeln die Aufgabenschwerpunkte und strategische Ausrichtung ihrer Organisationen wider und sind zur Erledigung der Fachaufgaben unverzichtbar. Die Beschreibung von Leistungsumfang, Besonderheiten und neuen Entwicklungen ausgewählter Archive aus Deutschland, Österreich und der Schweiz soll die Bandbreite moderner Archiv-IT verdeutlichen.
In Verbindung mit der Expertentagung bietet das Landesarchiv am Mittwoch, den 4. November 2009 einen Workshop zum Thema "Archivalien und ihre Erscheinungsformen. Das Repräsentationenmodell des Landesarchivs Baden-Württemberg" an.
Das Repräsentationenmodell lehnt sich an das von der PREMIS-Initiative (PREservation Metadata: Implementation Strategies) entwickelte Datenmodell zur digitalen Archivierung an. Es beruht auf der Idee, dass ein und derselbe Inhalt sich physisch in verschiedenen analogen oder digitalen Repräsentationen ausprägen kann. Diese Unterscheidung ermöglicht es, digitale und konventionelle Archivalien sowie deren Reproduktionsformen einheitlich zu erfassen. Auf dem Workshop wird das Modell vorgestellt und die praktische Anwendung durch das Landesarchiv Baden-Württemberg gezeigt.
Nähere Informationen erhalten Sie unter
Zeit: Mittwoch, 04.11.2009, Workshop von 14.00 - 17.00 Uhr; Donnerstag, 05.11.2009, Expertentagung von 9.00 - 17.00 Uhr
Ort: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Vortragssaal, Konrad-Adenauer-Str. 4, 70173 Stuttgart
Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 28. Oktober 2009 unter anmelden. Eine vorherige Anmeldung und Bestätigung der Teilnahme durch den Veranstalter ist aufgrund des beschränkten Platzangebots unbedingt erforderlich.
Die Teilnahmegebühr beträgt 100,00 €. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter öffentlicher Kultureinrichtungen (Bibliotheken, Archive, Museen etc.) ist die Teilnahme kostenlos.
Veranstalter:
Landesarchiv Baden-Württemberg
Eugenstraße 7
D-70182 Stuttgart
Telefon: 0711/212-4272
Fax: 0711/212-4283
E-Mail: landesarchiv@la-bw.de
Ansprechpartner:
Dr. Thomas Fritz
Telefon: 0711/212-4257
E-Mail: thomas.fritz@la-bw.de
und
EXPERTENTAGUNG (5.11.2009) WORKSHOP "Einheitliche Verwaltung digitaler und konventioneller Archivalien. Ein Workshop zum Repräsentationen-Modell des Landesarchivs Baden-Württemberg" (4.11.2009)
und
EXPERTENTAGUNG "Von der Übernahme bis zum Nutzer * Archivische Informationssysteme in der digitalen Welt" (5.11.2009)
04.-05.11.2009 in Stuttgart
Am Donnerstag, den 5. November 2009 veranstaltet das Landesarchiv Baden-Württemberg in Stuttgart eine Expertentagung zum Thema "Archivische Informationssysteme". Auf dem Fachkolloquium wird das Leistungsspektrum verschiedener archivischer Informationssysteme im deutschsprachigen Raum vorgestellt.
Informationssysteme spiegeln die Aufgabenschwerpunkte und strategische Ausrichtung ihrer Organisationen wider und sind zur Erledigung der Fachaufgaben unverzichtbar. Die Beschreibung von Leistungsumfang, Besonderheiten und neuen Entwicklungen ausgewählter Archive aus Deutschland, Österreich und der Schweiz soll die Bandbreite moderner Archiv-IT verdeutlichen.
In Verbindung mit der Expertentagung bietet das Landesarchiv am Mittwoch, den 4. November 2009 einen Workshop zum Thema "Archivalien und ihre Erscheinungsformen. Das Repräsentationenmodell des Landesarchivs Baden-Württemberg" an.
Das Repräsentationenmodell lehnt sich an das von der PREMIS-Initiative (PREservation Metadata: Implementation Strategies) entwickelte Datenmodell zur digitalen Archivierung an. Es beruht auf der Idee, dass ein und derselbe Inhalt sich physisch in verschiedenen analogen oder digitalen Repräsentationen ausprägen kann. Diese Unterscheidung ermöglicht es, digitale und konventionelle Archivalien sowie deren Reproduktionsformen einheitlich zu erfassen. Auf dem Workshop wird das Modell vorgestellt und die praktische Anwendung durch das Landesarchiv Baden-Württemberg gezeigt.
Nähere Informationen erhalten Sie unter
Zeit: Mittwoch, 04.11.2009, Workshop von 14.00 - 17.00 Uhr; Donnerstag, 05.11.2009, Expertentagung von 9.00 - 17.00 Uhr
Ort: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Vortragssaal, Konrad-Adenauer-Str. 4, 70173 Stuttgart
Anmeldung: Interessenten können sich bis zum 28. Oktober 2009 unter anmelden. Eine vorherige Anmeldung und Bestätigung der Teilnahme durch den Veranstalter ist aufgrund des beschränkten Platzangebots unbedingt erforderlich.
Die Teilnahmegebühr beträgt 100,00 €. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter öffentlicher Kultureinrichtungen (Bibliotheken, Archive, Museen etc.) ist die Teilnahme kostenlos.
Veranstalter:
Landesarchiv Baden-Württemberg
Eugenstraße 7
D-70182 Stuttgart
Telefon: 0711/212-4272
Fax: 0711/212-4283
E-Mail: landesarchiv@la-bw.de
Ansprechpartner:
Dr. Thomas Fritz
Telefon: 0711/212-4257
E-Mail: thomas.fritz@la-bw.de
Wolf Thomas - am Samstag, 10. Oktober 2009, 19:09 - Rubrik: Veranstaltungen
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"Biographie, Genealogie und Archive im digitalen Zeitalter" ist das Thema des bereits zweiten Tagungsbandes der Detmolder Sommergespräche. Die Beiträge nähern sich aus unterschiedlichen Perspektiven Fragen der Biographie, Genealogie und Alltagsgeschichte, der Zusammenarbeit von Familienforschern und Archiven sowie der Möglichkeiten und Risiken der Computergenealogie. Der Band spiegelt die für die Sommergespräche typische Mischung von Archiv, Geschichtswissenschaft, Familienforschung und Behörde und bietet vielfältige Anregungen für die praktische Arbeit.
Inhaltsübersicht:
Vorwort (Jutta Prieur-Pohl) S. 7
Biographie, Genealogie und Archive gemeinsam im digitalen Zeitalter. Die Detmolder Sommergespräche als Diskussionsforum - eine Einleitung. (Bettina Joergens) S. 9
1. Genealogie, Biographie, Alltagsgeschichte: Perspektiven und Probleme der Quellenforschung
"Die Ungleichzeitigkeit von Systembruch und persönlicher Neuorientierung. Einige Anmerkungen zur Oral History nach Nationalsozialismus und dem Zusammenbruch der Sowjetunion" (Alexander von Plato). S. 23
"Oma" als Quelle - Frauen in Lippe suchen ihre Geschichte (Ingrid Schäfer). S. 45
Vorsicht Quelle! Über den Umgang mit biographischen Quellen (Jutta Prieur-Pohl). S. 63
"Aus Menschen werden Briefe" - aus Briefen werden Biographien. Die Korrespondenz einer jüdischen Familie zwischen Verfolgung und Emigration 1933 - 1947 (Oliver Doetzer). S. 79
"Biographie" eines eigenbehörigen Bauern aus der Grafschaft Rietberg (Wilhelm Krüggeler). S. 99
Familienforscher und Amtsgerichtsbestände am Beispiel des Landesarchivs NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Ulrike Hammes und Lars Lüking ). S. 121
Familie, Zeit und Ordnung. Genealogie historisch betrachtet (Bettina Joergens). S. 135
Genealogie als Beitrag zur Erinnerungskultur (Hermann Metzke). S. 173
2. Archive, Forschung und (Computer-)Genealogie: Perspektiven für neue Kooperationen
Genealogieprogramme und Verkartungsprojekte. Ein systematischer Überblick (Günter Junkers). S. 187
Überlieferungsbildung und genealogische Sammlungen (Hermann Niebuhr). S. 197
Digitaler Stammbaum - für die Ewigkeit? Technische Aspekte der Langzeitarchivierung (Wolfgang Kahnert). S. 213
Open Access oder "Turning Archival Databases into Goldmines"? Überlegungen zu einem Kirchenbuchportal der deutschen Kirchenarchive im europäischen Kontext (Bettina Wischhöfer). S. 221
Das Projekt Genlias in den Niederlanden (Jacques van Rensch). S. 229
Kreative Mitarbeiterbeschaffung im Landeskirchlichen Archiv Kassel - Das Modell Friendraising (Bettina Wischhöfer). S. 235
Das Staatsarchiv Bremen und die Gesellschaft für Familienforschung Bremen - Entwicklung und Grundlagen einer Kooperation (Konrad Elmshäuser und Rudolf Voss ). S. 245
Ehrenamtliche im Archiv - Denkanstöße aus der Praxis (Astrid Küntzel und Yvonne Leiverkus). S. 261
Bestellwünsche bitte an:
Verlag Degener & Co., Inhaber: Manfred Dreiss
Am Brühl 9
D-91610 Insingen (bei Rothenburg o.d. Tauber)
Tel.: 0 98 69 - 97 82 28 - 0 / Fax: 0 98 69 - 97 82 28 - 9
E-Mail: degener@degener-verlag.de
Homepage: http://www.degener-verlag.de
via Mailingliste "Westfälische Geschichte"
Wolf Thomas - am Samstag, 10. Oktober 2009, 19:05 - Rubrik: Genealogie
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Archivsachbearbeiter / Archivsachbearbeiterin
Reg.-Nr. 63100
Im Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenamt Sachsens ist die Stelle eines Archivsachbearbeiters / einer Archivsachbearbeiterin zu besetzen.
Dienstbeginn: zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Dienstumfang: Vollbeschäftigung (40 h/Woche)
Dienstort: Landeskirchenarchiv, Lukasstraße 6, 01069 Dresden
Die Tätigkeit umfasst folgende Aufgaben:
- Benutzersaalaufsicht einschließlich Abwicklung der Benutzung und Einweisen von Benutzern in den Gebrauch von Findmitteln
- Übernahme und Erfassung von Schriftgut
- Erteilung schriftlicher und telefonischer Auskünfte
- Magazindienst
- Reprografie
- Büroorganisation und Sekretariatsaufgaben
Anforderungen an den Stelleninhaber / die Stelleninhaberin:
- Abschluss als Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste in der Fachrichtung Archiv
- gute EDV-Kenntnisse, insbesondere Erfahrung im Umgang mit dokumentationsspezifischen Datenbankanwendungen
- Fähigkeit und Bereitschaft zum selbständigen und kooperativen Arbeiten
- sicheres, korrektes und freundliches Auftreten
- Verantwortungsbewusstsein
- Organisationskompetenz
- physische Belastbarkeit
- Kirchenmitgliedschaft einer Gliedkirche der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Die Vergütung erfolgt nach den landeskirchlichen Bestimmungen.
Weiterführende Auskünfte erteilt die Leiterin des Landeskirchenarchivs, Frau KArchR Dr. Raddatz-Breidbach, Tel. (0351) 46 92 350.
Bewerbungen sind bis zum 15. November 2009 an das Evangelisch-Lutherische Landeskirchenamt Sachsens, Lukasstraße 6, 01069 Dresden zu richten.
Reg.-Nr. 63100
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- gute EDV-Kenntnisse, insbesondere Erfahrung im Umgang mit dokumentationsspezifischen Datenbankanwendungen
- Fähigkeit und Bereitschaft zum selbständigen und kooperativen Arbeiten
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- Kirchenmitgliedschaft einer Gliedkirche der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Die Vergütung erfolgt nach den landeskirchlichen Bestimmungen.
Weiterführende Auskünfte erteilt die Leiterin des Landeskirchenarchivs, Frau KArchR Dr. Raddatz-Breidbach, Tel. (0351) 46 92 350.
Bewerbungen sind bis zum 15. November 2009 an das Evangelisch-Lutherische Landeskirchenamt Sachsens, Lukasstraße 6, 01069 Dresden zu richten.
Wolf Thomas - am Samstag, 10. Oktober 2009, 19:01 - Rubrik: Personalia
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http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Zionismus#Komplette_.C3.9Cberarbeitung_n.C3.B6tig.3F
Ein fachkundiger Benutzer erscheint auf der Bildfläche, argumentiert schlüssig und nachvollziehbar gegen den Artikel "Zionismus" und wird mit formalen Argumenten vom 1a-Gutmensch Jesusfreund ausgebremst. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn Wissenschaftler die Mitarbeit an der Wikipedia meiden.
Update: Ein Zensor Rosenkohl hat meinen Hinweis auf dieses Blog samt den zwei Erwiderungen drauf gelöscht, daher der Permanentlink:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Zionismus&oldid=65444637#Komplette_.C3.9Cberarbeitung_n.C3.B6tig.3F
Update: Die Sperrpedia schlägt zu
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Vandalismusmeldung&oldid=65446736#Benutzer:Historiograf_.28erl..29
Update: Was ist das Ende vom Lied:
* Dem ausgebremsten Benutzer ist das zu anstrengend, er schreibt anderswo weiter
* Ein Benutzer wurde 12 Stunden gesperrt, seine Wortmeldung (Link auf diesen Blogeintrag) wegzensiert
Ein fachkundiger Benutzer erscheint auf der Bildfläche, argumentiert schlüssig und nachvollziehbar gegen den Artikel "Zionismus" und wird mit formalen Argumenten vom 1a-Gutmensch Jesusfreund ausgebremst. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn Wissenschaftler die Mitarbeit an der Wikipedia meiden.
Update: Ein Zensor Rosenkohl hat meinen Hinweis auf dieses Blog samt den zwei Erwiderungen drauf gelöscht, daher der Permanentlink:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Zionismus&oldid=65444637#Komplette_.C3.9Cberarbeitung_n.C3.B6tig.3F
Update: Die Sperrpedia schlägt zu
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Vandalismusmeldung&oldid=65446736#Benutzer:Historiograf_.28erl..29
Update: Was ist das Ende vom Lied:
* Dem ausgebremsten Benutzer ist das zu anstrengend, er schreibt anderswo weiter
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http://www.archive.org/details/dieneckarseitede00schw
"Die Maßstäbe für das Sammeln von Sagen auf der Schwäbischen Alb setzte 1823 ein Freund Uhlands. Dem Stuttgarter Gymnasiallehrer Gustav Schwab (1792-1850), heute noch bekannt durch seine Sagen des klassischen Altertums, gelang 1823 mit seinem Reiseführer Die Neckarseite der Schwäbischen Alb ein Beststeller. Schwab gab eine Reihe von Sagen, die er vor Ort aufschnappte oder aus gelehrten Werken exzerpierte, in Prosa wieder, daneben bearbeitete er Sagenstoffe auch in Form von Gedichten („Romanzen“). Dieses Buch hat großen Einfluss auf spätere Sammlungen ausgeübt – und auch auf das mündliche Erzählen." (Graf, Sagen der Schwäbischen Alb, Einleitung)
Zwei Sagen aus meinem Buch "Sagen der Schwäbischen Alb", die aus Schwabs Neckarseite stammen:
Sage von zwei Brüdern
Vor langen Zeiten standen auf dem Schalksberg und dem Hirschberg schöne Burgen, wie auf dem Zollern. Die drei Berge und die Burgen gehörten drei Brüdern. Das Schloß auf dem Hirschberg war das schönste, und der Bruder, der dort hauste, war der reichste; dem gehörte auch Bahlingen. Der fiel in eine tödliche Krankheit, und weil seinen Brüdern das schöne Erbe mehr am Herzen lag, als der kranke Bruder, so konnten sie nicht warten, bis er verschieden war. Ja als es hieß, er sey gestorben, verbargen sie ihr Vergnügen nicht, sondern thaten Freudenschüsse von ihren Burgen herab. Die hörte der Todtkranke, vernahm ihre Ursache, und fiel vor Aerger in einen Schweiß, der ihn vom Tod errettete. Als er aber genesen war, da beschloß er, den ungetreuen Brüdern das schöne Erbe nicht zu gönnen, sondern er verkaufte seinen Berg samt Haus und Hof und der Stadt Bahlingen, auf den Fall seines Todes, an Würtemberg um einen elenden Hirschgulden (?). So lebte er noch lange Zeit fröhlich und getrost auf seinem Berge, die Brüder aber ritten ihm zu Hofe und thaten ihm freundlich; denn er war der älteste, und hatte kein Weib und keine Kinder; so hofften sie ihn dennoch zu beerben. Als er denn endlich gestorben war, und sie auf die Burg kamen, mit Worten wehklagten und im Herzen fröhlich waren, da kamen des Grafen von Würtemberg Abgesandte, brachten den Hirschgulden zum Kaufschilling, und zeigten die Urkunde vor, mit des Ritters Siegel und Unterschrift. So erfuhren sie den Kauf, fluchten und tobten, aber vergebens. Der Berg gehörte Würtemberg, und sie mußten abziehen, Am andern Tage kam der von Zollern zu dem auf die Schalksburg und sprach: ich hab schlecht geschlafen, Bruder! ich auch, sagte der andere, es ist mir in den Magen gefahren. Laß uns den Hirschgulden vertrinken, sprach der Zoller. So wirds uns besser werden, wenn das Erbe draußen ist. So gingen sie nach Bahlingen und zechten im Wirthshaus. Als nun die Zeit kam, da sie zahlen sollten, und den Hirschgulden hinwarfen, da schüttelte der Wirth den Kopf und sprach: sie sind abgeschätzt; heut früh hats ein Bote von Stuttgart gebracht, in des Grafen Namen, meinen neuen Herrn. So zogen sie ab, und sprachen nichts miteinander; und hatten anstatt des Erbes einen Gulden Schulden. (59)
Die berühmte Hirschgulden-Sage wurde Gustav Schwab „ziemlich verworren“ von seinem Wirt in Dürrwangen erzählt. Dieser datierte sie in seine Jugend und machte den „Karl Herzog“ zum Haupthelden. Eigenartig ist die Erwähnung des Hirschguldens, einer nur 1622/23 geprägten Münze der Kipper- und Wipperzeit. Am 3. November 1403 war die Herrschaft Schalksburg für 28.000 Gulden von Graf Friedrich V., genannt Mülli, aus der Linie Zollern-Schalksburg an Württemberg verkauft worden. In der seit dem 16. Jahrhundert greifbaren Traditionsbildung ist aus dieser stattlichen Summe ein geringer Betrag geworden, und der Verkauf wird als Trotzreaktion aufgrund eines Verwandtenstreits erklärt.
Wilhelm Hauff hat im dritten Band seines Märchenalmanachs, 1828 posthum erschienen, die Fassung Schwabs zu einer Erzählung „Die Sage vom Hirschgulden“ erweitert. Dadurch ist die Geschichte ungemein populär geworden, wie auch ein Wikipedia-Artikel belegt.
Sage von der Schalksburg
„Einst giengen junge Leute auf die Schalksburg lustwandeln, die sahen da zwei schöne Jungfrauen, die sich auf den Trümmern der Burg ergiengen. Weil sie nun meinten, daß es lebendige Menschen wären, so scheuten sie sich nicht, mit Fragen an sie zu gehen, und zu erkunden, wer sie denn wären, und wie so schöne Fräulein in die wilde Einöde kämen. Da antworteten jene: wir sind nicht mehr am Leben, wie ihr glaubet; wir sind gebannte Geister und geschworene Jungfrauen; zur Strafe für unsre Sünden müssen wir die Schätze hüten, die in den Gewölben der Burg verborgen liegen, bis einer kommt und uns erlöst. Wollt ihr uns erlösen, so thut also: drunten am Fuße der Burg, mitten im Tannenwald, findet ihr einen Ahornbaum, er ist der einzige im Walde, den hauet um und schneidet ihn zu Brettern und machet eine Kinderwiege daraus. Dann nehmet ein unschuldiges Kindlein und leget es drein. So werden wir erlöst werden. Als sie dieses gesprochen, verschwanden sie in dem Gestrüpp. Die jungen Leute aber kam ein Schauer an, und sie giengen hinab in ihr Dorf. Doch suchten sie und fanden den Ahorn; thaten in Allem, wie ihnen die Jungfrauen gesagt. Und als es geschehen war des Abends, da sah man aus der hohen Schalksburg eine Helle sich erheben, wie vom Schein eines Feuers, und alsbald flogen die erlösten Jungfrauen herrlich von Gestalt und mit feurigen Leibern gen Himmel.“
Diese Sage hat noch neuerdings Leute vom Dorfe Lautlingen verführt, Schätze in den Gewölben zu suchen. Mehrere Männer ließen sich an Seilen in die unterirdischen Löcher hinab. Einer davon verirrte, und schrie, daß man ihn herauf lassen sollte; die droben aber zogen am falschen Seil, und so ward er nur immer tiefer hinunter gelassen. Endlich gerettet, sagte er aus, daß er eine große Kiste drunten habe stehen sehen, und dabei einen feurigen Hund, als Wächter der Schätze. (60)
Gustav Schwab hörte die eher untypische Erlösungs-Sage mündlich „vom Wirthe zu Lautlingen“.
Quelle: Schwab (Ausgabe 1960) S. 28f., 32f.
http://www.archive.org/stream/dieneckarseitede00schw#page/32/mode/2up
Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/stories/5401895/

"Die Maßstäbe für das Sammeln von Sagen auf der Schwäbischen Alb setzte 1823 ein Freund Uhlands. Dem Stuttgarter Gymnasiallehrer Gustav Schwab (1792-1850), heute noch bekannt durch seine Sagen des klassischen Altertums, gelang 1823 mit seinem Reiseführer Die Neckarseite der Schwäbischen Alb ein Beststeller. Schwab gab eine Reihe von Sagen, die er vor Ort aufschnappte oder aus gelehrten Werken exzerpierte, in Prosa wieder, daneben bearbeitete er Sagenstoffe auch in Form von Gedichten („Romanzen“). Dieses Buch hat großen Einfluss auf spätere Sammlungen ausgeübt – und auch auf das mündliche Erzählen." (Graf, Sagen der Schwäbischen Alb, Einleitung)
Zwei Sagen aus meinem Buch "Sagen der Schwäbischen Alb", die aus Schwabs Neckarseite stammen:
Sage von zwei Brüdern
Vor langen Zeiten standen auf dem Schalksberg und dem Hirschberg schöne Burgen, wie auf dem Zollern. Die drei Berge und die Burgen gehörten drei Brüdern. Das Schloß auf dem Hirschberg war das schönste, und der Bruder, der dort hauste, war der reichste; dem gehörte auch Bahlingen. Der fiel in eine tödliche Krankheit, und weil seinen Brüdern das schöne Erbe mehr am Herzen lag, als der kranke Bruder, so konnten sie nicht warten, bis er verschieden war. Ja als es hieß, er sey gestorben, verbargen sie ihr Vergnügen nicht, sondern thaten Freudenschüsse von ihren Burgen herab. Die hörte der Todtkranke, vernahm ihre Ursache, und fiel vor Aerger in einen Schweiß, der ihn vom Tod errettete. Als er aber genesen war, da beschloß er, den ungetreuen Brüdern das schöne Erbe nicht zu gönnen, sondern er verkaufte seinen Berg samt Haus und Hof und der Stadt Bahlingen, auf den Fall seines Todes, an Würtemberg um einen elenden Hirschgulden (?). So lebte er noch lange Zeit fröhlich und getrost auf seinem Berge, die Brüder aber ritten ihm zu Hofe und thaten ihm freundlich; denn er war der älteste, und hatte kein Weib und keine Kinder; so hofften sie ihn dennoch zu beerben. Als er denn endlich gestorben war, und sie auf die Burg kamen, mit Worten wehklagten und im Herzen fröhlich waren, da kamen des Grafen von Würtemberg Abgesandte, brachten den Hirschgulden zum Kaufschilling, und zeigten die Urkunde vor, mit des Ritters Siegel und Unterschrift. So erfuhren sie den Kauf, fluchten und tobten, aber vergebens. Der Berg gehörte Würtemberg, und sie mußten abziehen, Am andern Tage kam der von Zollern zu dem auf die Schalksburg und sprach: ich hab schlecht geschlafen, Bruder! ich auch, sagte der andere, es ist mir in den Magen gefahren. Laß uns den Hirschgulden vertrinken, sprach der Zoller. So wirds uns besser werden, wenn das Erbe draußen ist. So gingen sie nach Bahlingen und zechten im Wirthshaus. Als nun die Zeit kam, da sie zahlen sollten, und den Hirschgulden hinwarfen, da schüttelte der Wirth den Kopf und sprach: sie sind abgeschätzt; heut früh hats ein Bote von Stuttgart gebracht, in des Grafen Namen, meinen neuen Herrn. So zogen sie ab, und sprachen nichts miteinander; und hatten anstatt des Erbes einen Gulden Schulden. (59)
Die berühmte Hirschgulden-Sage wurde Gustav Schwab „ziemlich verworren“ von seinem Wirt in Dürrwangen erzählt. Dieser datierte sie in seine Jugend und machte den „Karl Herzog“ zum Haupthelden. Eigenartig ist die Erwähnung des Hirschguldens, einer nur 1622/23 geprägten Münze der Kipper- und Wipperzeit. Am 3. November 1403 war die Herrschaft Schalksburg für 28.000 Gulden von Graf Friedrich V., genannt Mülli, aus der Linie Zollern-Schalksburg an Württemberg verkauft worden. In der seit dem 16. Jahrhundert greifbaren Traditionsbildung ist aus dieser stattlichen Summe ein geringer Betrag geworden, und der Verkauf wird als Trotzreaktion aufgrund eines Verwandtenstreits erklärt.
Wilhelm Hauff hat im dritten Band seines Märchenalmanachs, 1828 posthum erschienen, die Fassung Schwabs zu einer Erzählung „Die Sage vom Hirschgulden“ erweitert. Dadurch ist die Geschichte ungemein populär geworden, wie auch ein Wikipedia-Artikel belegt.
Sage von der Schalksburg
„Einst giengen junge Leute auf die Schalksburg lustwandeln, die sahen da zwei schöne Jungfrauen, die sich auf den Trümmern der Burg ergiengen. Weil sie nun meinten, daß es lebendige Menschen wären, so scheuten sie sich nicht, mit Fragen an sie zu gehen, und zu erkunden, wer sie denn wären, und wie so schöne Fräulein in die wilde Einöde kämen. Da antworteten jene: wir sind nicht mehr am Leben, wie ihr glaubet; wir sind gebannte Geister und geschworene Jungfrauen; zur Strafe für unsre Sünden müssen wir die Schätze hüten, die in den Gewölben der Burg verborgen liegen, bis einer kommt und uns erlöst. Wollt ihr uns erlösen, so thut also: drunten am Fuße der Burg, mitten im Tannenwald, findet ihr einen Ahornbaum, er ist der einzige im Walde, den hauet um und schneidet ihn zu Brettern und machet eine Kinderwiege daraus. Dann nehmet ein unschuldiges Kindlein und leget es drein. So werden wir erlöst werden. Als sie dieses gesprochen, verschwanden sie in dem Gestrüpp. Die jungen Leute aber kam ein Schauer an, und sie giengen hinab in ihr Dorf. Doch suchten sie und fanden den Ahorn; thaten in Allem, wie ihnen die Jungfrauen gesagt. Und als es geschehen war des Abends, da sah man aus der hohen Schalksburg eine Helle sich erheben, wie vom Schein eines Feuers, und alsbald flogen die erlösten Jungfrauen herrlich von Gestalt und mit feurigen Leibern gen Himmel.“
Diese Sage hat noch neuerdings Leute vom Dorfe Lautlingen verführt, Schätze in den Gewölben zu suchen. Mehrere Männer ließen sich an Seilen in die unterirdischen Löcher hinab. Einer davon verirrte, und schrie, daß man ihn herauf lassen sollte; die droben aber zogen am falschen Seil, und so ward er nur immer tiefer hinunter gelassen. Endlich gerettet, sagte er aus, daß er eine große Kiste drunten habe stehen sehen, und dabei einen feurigen Hund, als Wächter der Schätze. (60)
Gustav Schwab hörte die eher untypische Erlösungs-Sage mündlich „vom Wirthe zu Lautlingen“.
Quelle: Schwab (Ausgabe 1960) S. 28f., 32f.
http://www.archive.org/stream/dieneckarseitede00schw#page/32/mode/2up
Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/stories/5401895/

KlausGraf - am Samstag, 10. Oktober 2009, 02:55 - Rubrik: Landesgeschichte
KlausGraf - am Samstag, 10. Oktober 2009, 02:53 - Rubrik: English Corner
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After 64 years, veteran Robert E. Thomas returns books that he took from a salt mine in Germany during WWII that contained national treasures hidden by the Nazis.
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/10/07/AR2009100701165.html?sub=AR
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/10/07/AR2009100701165.html?sub=AR
KlausGraf - am Samstag, 10. Oktober 2009, 02:52 - Rubrik: English Corner
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