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http://www.aufrecht.de/urteile/urheberrecht/ueber-den-persoenlichen-gebrauch-hinausgehende-verwertung-von-musikdateien-kann-via-agb-untersagt-werden-lg-berlin-urteil-vom-14072009-az-16-o-6708.html

Zum Thema siehe meine Position: Graf, PiratK-UrhG, § 17 http://www.contumax.de

http://www.libraryjournal.com/article/CA6703519.html?nid=2673&source=title&rid=1427993535

http://fm-cab.blogspot.com/2009/10/open-access-week-self-archiving-case.html

Kleine Fallstudie anhand eines Journals der Oxford University Press: "I undertook a very quick and very limited look at Journal of Refugee Studies (JRS) articles published in 2008 and 2009 to see how many pre- or postprint versions had been archived. Of the 41 articles I looked for, I only located one preprint, which was uploaded to the SSRN service."

http://www.insidehighered.com/news/2009/10/01/art

News on the Brandeis case:

Link

See also:
http://archiv.twoday.net/stories/5883996/


Marianne Antwerpen in ihrer General-Anzeiger-Glosse "So gesehen" (Link): "Mal ehrlich. Der Mann denkt mit. Er hat den RTL-Dokufilm "Vulkanausbruch in Deutschland . . .was wäre wenn" gesehen, hat noch den Einsturz des Stadtarchivs in Köln vor Augen, zählt zwei und zwei zusammen - und ist in tiefer Sorge. Der Mann ist Künstler, hat also Fantasie und kann sich lebhaft vorstellen, wie es wäre, wenn ein Vulkan in der Eifel ausbricht und Bonn von einer Flutwelle erfasst würde.
Logisch, dass erst einmal die Menschen in Sicherheit gebracht werden müssten, Politiker und Gleichgesinnte zuerst. Und wer kümmert sich ums Stadtarchiv? Wer hat ihn schon in der Tasche, den Notfallplan zur Rettung wertvollster Dokumente und Urkunden? Bevor der Eifel-Tsunami tabula rasa macht?
Der Mann, der Alfred Kerger heißt und in Bonn immer mal wieder mit grandiosen Einfällen von sich reden macht - man denke nur an die rote Pappnase, mit der er vor Jahren den Adenauer-Kopf vor dem Kanzleramt anklebte und damit bundesweit Aufsehen erregte.
Dieser Mann also hat einen Brief an den Herrn Doktor Krapf geschrieben, seines Zeichens Kulturdezernent und damit auch für den Schutz wertvollen Archivgutes zuständig. Kerger schlägt vor, das Kind nicht erst ins Wasser fallen zu lassen wie in Köln, sondern in weiser Voraussicht quasi schon mal die Koffer, pardon, die Kisten zu packen.
Die Dokumente, empfiehlt Kerger, könnten in einem höher gelegenen Stadtteil in Sicherheit gebracht werden, etwa auf dem Gelände der Uni-Klinik oder des Verteidigungsministeriums, allein schon von Staats wegen bestens geeignet, das hohe Kulturgut gegen Katastrophen aller Art zu verteidigen.
Auf der Hardthöhe, stellt sich Kerger vor, seien die Bestände in trockenen Tüchern. Wobei durchaus Eile geboten sei, denn kurz vor dem GAU seien die Straßen in Bonn hoffnungslos verstopft, vermutet Kerger, und wünscht sich, dass seine Anregungen von der Stadt ernst genommen werden.
Was sonst?

http://online.wsj.com/article/SB125618375973500731.html

Entgräters Rekordjagd 1 Leitzordner 86 Heftklammern: oder Di... on Twitpic
Die Psyschologie des Klammerns - ein Forschungsdesiderat!
(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!)

s. a.:
Entgräters Freude
Entgräters Arbeit

" ....Mit “wilden Tieren” - so der OB - beschäftigte sich gestern der Stadtrat. Gemeint war der Brotkäfer, der die wertvollen reichsstädtischen Bücherbestände des Stadtarchivs befallen hat.
Der Stadtrat beschloss einstimmig, insgesamt 540.000 Euro für die Auslagerung und Rettung der vom Brotkäfer befallenen Archivalien zur Verfügung zu stellen. Damit können in den für die Stadtarchäologie vorgesehenen AKS-Shedhallen beim neuen Textilmuseum tim die baulichen Voraussetzungen geschaffen werden, um Temperaturen von 18 Grad zu gewährleisten und Regale für eine vorübergehende Aufbewahrung aufzubauen. Anschließend werden die schädlingsbefallenen Bücher einer 20.000 Euro teuren Stickstoffbehandlung unterzogen. Diese soll dem Brotkäfer endgültig den Garaus machen. Bis zur Fertigstellung des gleich nebenan gelegenen neuen Stadtarchivs, die für 2013 geplant ist, bleiben die Archivalien in ihrem Interimsquartier."

Quelle: Die Augugsburger Zeitung


s.a.: http://archiv.twoday.net/stories/5820528/ und http://archiv.twoday.net/stories/5952139/

"Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken in europäischer Perspektive"

44. Treffen der deutschsprachigen Frauen-, Lesbenarchive und
- bibliotheken in Berlin

60 Teilnehmerinnen von Frauen-/Lesbenarchiven und -bibliotheken aus Deutschland, Luxemburg, Österreich, Italien und der Schweiz treffen sich vom 30. Oktober bis zum

01. November zum 44. Mal. Die Tagung wird vom Netzwerk der Berliner Lesben- und Frauenarchive organisiert. Sie findet in diesem Jahr in den Räumen der Weiberwirtschaft in der Anklamer Str. 38 in Berlin-Mitte statt.

Gefördert wird die Tagung vom Bundesministerium für Frauen.

In diesem Jahr wird das Treffen unter dem Motto "Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken in europäischer Perspektive" stehen. Schwerpunkt ist der Austausch mit nicht-deutschprachigen, europäischen Ländern. Außerdem geht es um den Stellenwert der dortigen Frauen-/Lesbenarchive und -bibliotheken und um den Grad ihrer öffentlichen Förderung und finanziellen Absicherung.
Zur Eröffnung (Podiumsdiskussion) der Tagung am Freitag den 30. Oktober werden unter anderem Vertreterinnen von Frauenbibliotheken aus Kopenhagen, Amsterdam und Prag erwartet.

http://www.jurpc.de/rechtspr/20090219.htm

Wie sich aus der Katalogabbildung ergibt und die Mitglieder des Senats bei Einnahme des Augenscheins selbst feststellen konnten, entfaltet das Ofenmodell seine besondere Wirkung nämlich vor allem in der Vorderansicht: Da aus dieser Perspektive weder der rückwärtige Teil noch die obere, untere und seitliche Außenfläche der Brennkammer sichtbar sind, nimmt der Betrachter lediglich zwei geometrische Grundformen – den scheinbar durchgängig gestalteten Zylinder der Rauchgasrohrverkleidung und des Fußteils sowie das große Rechteck der Frontfläche – wahr. Auf diese Weise entsteht der Eindruck einer an der zylindrischen Längsachse aufgehängten, ja gewissermaßen frei davor schwebenden großen rechteckigen Bildfläche, die durch einen metallischen Doppel-Rahmen eingefasst wird und ihrerseits wie der besonders große „Flachbildschirm“ eines Fernseh- oder Filmvorführgerätes anmutet (vgl. die Bildunterschrift „l’écran total“ im Katalog Anlage ROP 1), wodurch sich (im Gebrauchszustand) dem „Zuschauer“ das Spiel des Feuers wie ein in den Wohnraum übertragenes „mediales Ereignis“ darbietet. Durch die Art der „Aufhängung“ gewinnt der Kaminofen zugleich – ungeachtet der außergewöhnlich großformatigen Vorderseite der Brennkammer – eine dem traditionellen Bild einer häuslichen Feuerstelle durchaus nicht immanente Leichtigkeit und Eleganz.

Quelle: http://www.archiexpo.de/prod/focus/offener-eckkamin-2464-9903.html

http://edina.ac.uk/cgi-bin/news.cgi?filename=2009-10-19-depot.txt

Building upon its initial role and funded project given to it by JISC, the Depot is being opened up into a facility to support the Open Access agenda internationally.

The Depot is an assured gateway to make your research Open Access. We provide two main services:

a deposit service for researchers worldwide without an institutional repository in which to deposit their papers, articles, and book chapters (e-prints)
a re-direct service which alerts depositors to more appropriate local services if they exist
The first time a researcher visits the Depot we will automatically check with OpenDOAR, the registry for open access repositories, to find a more appropriate local repository. If none exists then the author will be invited to deposit their research in the Depot. The Depot is OAI-compliant, allowing deposited e-prints to be 'harvested' by search engines and other repositories, giving them instant global visibility.

For the present you can find the Depot at http://www.depot.edina.ac.uk/ but working with eIFL-OA we hope to provide a more international URL to denote its new role.

If you are a researcher/author wishing to make papers, articles, and book chapters (e-prints) available under self-deposit (Green) open access, or if your role is to support researchers with these aims, then please pass on the simple message:

"Put it in the Depot" at http://www.depot.edina.ac.uk/


Theo Andrew from the DEPOT team was so kind to answer two questions on non-affiliated authors and the language policy:

Our stated aim for The Depot is to provide an open access repository for all researchers worldwide without a local repository service easily available to them. In our context we use the term 'research institution' to broadly cover business or governmental researchers.

Due to the project roots naturally our initial focus has been on english language publications, however we wouldn't turn away deposits of peer-reviewed material in another language.

The main criteria is that the author deposits peer reviewed material - for example journal articles/conference papers.

A major upgrade to RoMEO has been released today, giving:
* Extra Category for the self-archiving of the Publisher's Version/ PDF
* Expanded Journal Coverage
* Extra Search Options for Journal Abbreviations and Electronic ISSNs
* New Tabular Browse View for Publishers
* Selective Display of Publishers' Compliance with Funding Agencys' Mandates

http://www.sherpa.ac.uk/romeo/

http://www.openaccess.nl/


Aus Gundolf F. Freyermuths 13 Thesen zur Zukunft des Buches:

http://www.perlentaucher.de/artikel/5796.html

Mit dem Wandel des Buchs von Hard- zu Software setzt - wie schon im auditiven und audiovisuellen Bereich geschehen - eine eskalierende Privatisierung arbiträrer Verfügung über größere Bestände ein, ob sie nun unter analogen Verhältnissen urheberrechtlich geschützt waren oder nicht. Wie zu industriellen Zeiten jedes Buch in öffentlichen Bibliotheken nahezu kostenlos zu lesen war - idealiter jedenfalls -, so wird das Software-Buch der Zukunft auch jederzeit einer privaten und in der Regel von hohen Einzelgebühren freien Nutzung zur Verfügung stehen.

Dieser Wandel verspricht einen zivilisatorischen Schub und scheint mit juristischer Kriminalisierung kaum aufzuhalten. Das historische Vorbild für die notwendigen Anpassungsleistungen gibt die Industrialisierung, als im Interesse des Gemeinwohls und gegen den Widerstand etablierter sozialer und ökonomischer Interessen die privaten Buchbestände von Adel und Klerus zugunsten öffentlicher Bibliotheken verstaatlicht und die Verlage der urheberrechtlichen "Schrankenregelung" des Bibliotheksverleihs unterworfen wurden.

Die Digitalisierung erfordert eine vergleichbare Adaptation der juristischen Rahmenbedingungen an das von ihr eröffnete kulturelle Potenzial. Die gegenwärtig absehbaren Möglichkeiten reichen von minimierten Preisen für Software-Bücher über die Rückführung des Copyright-Systems auf seine ursprünglichen, nur wenige Jahre umfassenden Schutzfristen bis zu Kulturflatrate-Modellen.


Siehe dazu auch das Nachwort zu meinem PiratK-UrhG

http://www.contumax.de

The National Library of Wales has good news for family historians, social historians … and the inquisitive! Over 190,000 Welsh wills (some 800,000 pages) have been digitised and are now available on the Library’s website or direct on our online catalogue and are free to view.

Wills which were proved in the Welsh ecclesiastical courts before the introduction of Civil Probate on 11 January 1858 have long been deposited at The National Library of Wales. An online index and an opportunity to view digital images of these wills within the Library building has been available for sometime, however, from today remote users will also be able to view the digital images.

Amongst the collection is the will of Twm Siôn Cati alias Thomas Johnes, Fountaine Gate, Caron (SD1609-20), this year being the 400th anniversary of his death. The will of Howell Harris, the famous Welsh religious reformer can also be seen (BR1773-51).

As well as being a fabulous source of information the National Library’s online wills offer the ability to view all 193,000 wills free of charge, a service few other similar institutions are able to offer. Whilst most institutions charge readers to view their documents, the Library only charges for providing copies of them.


http://cat.llgc.org.uk/cgi-bin/gw/chameleon?skin=profeb&lng=en

http://xn--print-wrgt-geb.de/2009/10/21/das-leistungsschutzrecht-%E2%80%93-oder-wie-bastle-ich-mir-ein-gesetz/

Mir ist analog zu

http://www.righttoresearch.org/index.shtml

nichts bekannt. Auf Twitter kam auch keine Antwort auf eine entsprechende Frage.

Update: Hochschulgruppe der Piraten in Greifswald will sich für OA einsetzen:
http://www.webmoritz.de/2009/10/20/hochschulgruppe-der-piraten-grundet-sich/ Siehe auch
http://www.webmoritz.de/2009/10/17/freies-wissen-fur-alle/

Link

Setzt ziemlich unvermittelt ein. Sprich: Man kann die letzten 55 Minuten einer zweistündigen Diskussion sehen :-(

Update: wird wohl noch ergänzt


Wissen, Dirk (2009): Ist der OPAC von morgen schon heute möglich?. In: LIBREAS.Library Ideas, Jg. 5, H. 2 (15)

http://www.libreas.eu/ausgabe15/texte/004.htm

Incipit:

Wissen Sie, wie sich zukünftig Bibliografien, Kataloge und OPACs bedienen lassen? Wenn wir über die Zukunft von Bibliografien, Katalogen und OPACs nachdenken, denken wir dann zunächst an Medienverzeichnisse oder an offene, kommunikative Webportale, die es jedem ermöglichen, sich nach Art des Web 2.0 an der Erfassung der bibliografischen Daten zu beteiligen? Wenn wir mediale Internetangebote des Web 2.0 genauer betrachtet, bieten diese mehr als lediglich die Verzeichnung von Medien. Es zeigt sich, dass angesichts aktueller Entwicklungen in Richtung Web 2.0 die Frage neu gestellt werden sollte, in welcher Form zukünftig mediografische Portale ihren Nutzen haben könnten. Beispielsweise könnte ein OPAC 2.0 jedem Interessenten einen individuellen Zugang zu einem Informationsraum offerieren, der sich funktionell ganz den eigenen Bedürfnissen und Wünschen des Bibliotheksnutzers anpasst und nicht nur Zugang zu Informationen ermöglicht, sondern auch vollmedialen Zugriff, inhaltliche Verweisfunktionen, erweiterten Service sowie Kommunikationsfunktionen.

Die Antwort lautet also, dass Archive und Bibliotheken mehr über mediografische Portale nachdenken sollten und nicht über Bibliografien, Kataloge und OPACs! Eine darauf folgend wichtige Frage ist, ob diese Portale sowohl inhaltlich als auch funktionell nicht nur unseren Archiv- und Bibliotheksnutzern mehr Service bieten, sondern auch einen höheren Zweck für Archive und Bibliotheken selbst darstellen?


Explicit:

Dirk Wissen ist Direktor der Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder). Er studierte Bibliothekswissenschaft und Germanistik in Hamburg, Berlin und Wien. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Lese- und Literaturförderung sowie die Vermittlung von Informations-, und Medienkompetenz, Kooperationen mit Bildungs- und Kulturpartnern und Veranstaltungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Aktuelles Projekt ist die Koordination und Moderation der Fernsehsendung „Wissen trifft... – Das Kulturgespräch an der Oder”, eine Literaturvermittelnde Kulturveranstaltung.

Sehr lesenswerter und treffender Blogeintrag zur Bunkermentalität der Wikipedianer:

http://blog.koehntopp.de/archives/2646-Unter-Wikipedianern.html


" .... Laurentius Schlieker war von den Benediktinermönchen am 24. August zum Abt von Gerleve gewählt worden (wir berichteten). Sein Wahlspruch lautet: „Einen fröhlichen Geber liebt Gott“. Am 27. April 1951 in Castrop-Rauxel geboren, trat er 1969 in Gerleve ein und legte 1974 die feierlichen Gelübde ab. An der Ordenshochschule Sant Anselmo in Rom studierte er Philosophie, Theologie und Gregorianik. Bischof Lettmann weihte ihn am 10. August 1976 in Gerleve zum Priester.
Zusätzlich studierte er von 1980 bis 1982 Kirchenmusik in Aachen. Von 1987 bis 1993 lehrte er Gregorianik an der Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen in Herford, außerdem von 1988 bis 1992 an der Hochschule für Musik in Dortmund. 1993 bis 1998 war er Archivar der Abtei Gerleve. Von 2002 bis 2006 organisierte er die Konzerte und Vorträge der Veranstaltungsreihe „Forum Gerleve“. In seiner Amtszeit als Prior-Administrator rief er Ende 2008 die „Stiftung Abtei Gerleve“ zur Förderung der Aufgaben der Abtei ins Leben."

Quelle: Ahlener Zeitung

Der Band ist nur eines von 18 Open-Access-Ebooks des Zürcher vdf Hochschulverlags

http://www.vdf.ethz.ch/vdf.asp?showArtDetail=3-7281-3196-2&fromOA=1

"Im Laufe der Jahre hat es sich eingebürgert, dass Online-Zeitungen und andere Publikationen auch ihre Archive zugänglich machen. Doch ein neues Urteil aus Großbritannien zeigt, dass dieser Leser-Service nicht ungefährlich ist. Im konkreten Fall wurde die Times wegen Verleumdung verurteilt, weil sie einen Artikel aus dem Archiv nicht an spätere Entwicklungen anpasste.
Es ging dabei um einen Polizisten der britischen Fremdenpolizei, der für Abschiebungen zuständig ist. Im Jahr 2006 wurde er zum Gegenstand einer internen Untersuchung der Behörden. Man vermutete, der Polizist gebe Informationen an ein Sicherheitsunternehmen weiter. Das Unternehmen wiederum stand mutmaßlich in Verbindung zu Russen, die abgeschoben werden sollten.
Über diese Ermittlungen berichtete die Times am 2. Juni 2006. Und auch wenn dieser Bericht sich auf Vermutungen stützte, war die Berichterstattung damals gerechtfertigt, weil ein öffentliches Interesse an der Information bestand und es das Privileg ("qualified privilege") der Presse ist, auch über Verdachtsmomente zu berichten. Doch ein Jahr später, am 4. September 2007 erhielt die Times Post von der untersuchenden Polizeibehörde. Darin wurde der Zeitung mitgeteilt, dass es keine Verdachtsmomente mehr gegen den Polizisten gibt.
Doch der Archiv-Beitrag der Times wurde nicht geändert. Das Gericht aber geht davon aus, dass man schon am nächsten Tag von einer erfolgreichen Zustellung ausgehen konnte, und dass es seit diesem Zeitpunkt nicht mehr gerechtfertigt war, den nun bekanntermaßen verleumdenden Bericht weiter zu veröffentlichen.
Das Argument, es sei die Pflicht der Presse, historisch zu dokumentieren, konnte dabei wohl nicht durchdringen. Im Sinne einer Abwägung der Rechte kam man zu dem Ergebnis, dass es kein öffentliches Interesse daran gibt, auch noch nachträglich die Unwahrheit über den Polizisten zu berichten. Man darf davon ausgehen, dass mit dieser Entscheidung ein eifriges Suchen in den Online-Archiven Großbritanniens beginnt. "

Quelle: Link

Welcome to Open Access Week 2009, from SPARC from Jennifer McLennan on Vimeo.


Deutschsprachige Bücher, die zwischen 1869 und ca. 1909 (gelegentlich auch 1922) erschienen sind, sind in der Google-Buchsuche in der Regel nur dann als Volltexte einsehbar, wenn man Google vorgaukelt, man säße in den USA ("US-Proxy"). (Unangenehmerweise sind auch viele Bücher vor 1869 aus unerfindlichen Gründen nur für US-Bürger zugänglich.)

Am einfachsten kann man das mit einem webbasierten Anonymizer. Leider muss man sich öfters einen neuen suchen, beispielsweise hat uns neulich der lange Zeit treue Dienste leistende Sureproxy verlassen.

Eine aktuelle Liste solcher Dienste bietet:

http://de.wikisource.org/wiki/Google_Book_Search#Liste_aktueller_Web-Anonymizer

Die jeweiligen Internetseiten haben ein Eingabefeld, in das man die gewünschte URL (z.B. books.google.com) einträgt und einen Button, der z.B. mit "Browse" beschriftet ist. Den drückt man und schon ist man virtuell in den USA :-)

Beispiel: Buch, erschienen Stuttgart 1919
http://books.google.com/books?id=tAbVAAAAMAAJ

Schwieriger sind PDF-Downloads. Hier braucht man bei umfangreicheren Büchern mitunter etwas Glück oder entsprechende Software, die einen abgebrochenen Download wieder aufnimmt.

Man kann natürlich auch schauen, ob der "user tpb" den betreffenden Band schon ins Internetarchiv geladen hat:

http://www.archive.org/search.php?query=(language:ger%20OR%20language:German)%20AND%20mediatype:texts&sort=-publicdate

Falls etwas unklar ist, kann man gern in den Kommentaren nachfragen.

Update:
Creencast http://archiv.twoday.net/stories/6067526/

Entgräters Arbeit: 1 Leitzordner 55 Heftklammer oder: Die Fo... on Twitpic
Die Forderung nach dem metalllosen Büro werden immer lauter! (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Wissen erhalten, sichern und vermitteln für die Zukunft! Dieses Ziel setzt sich das Weiterbildungsprogramm „Archive im Informationszeitalter“ der Fachhochschule Potsdam und der Freien Universität Berlin. Die wissenschaftliche Leitung hat Frau Prof. Dr. Susanne Freund, Fachbereich Informationswissenschaften der FH Potsdam. Gestartet wird die Weiterbildung am 19. November 2009 in der Freien Universität Berlin; sie richtet sich an Historiker/innen und interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Archiven und verwandten Einrichtungen. Neu im Programm sind Archivführungen und Expertengespräche im Jüdischen Museum Berlin, in der Akademie der Künste, mit der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR sowie eine Exkursion zum Holocaust-Denkmal Berlin.
In der modular aufgebauten Weiterbildung vermitteln Lehrende der beteiligten Hochschulen und ausgewiesene Expertinnen und Experten aus der Praxis aktuelles Fachwissen sowie Methodenkenntnisse zu den fachlichen Schwerpunkten Bestandserhaltung, Umgang mit digitalisierten Dokumenten, Öffentlichkeitsarbeit und Rechtsfragen.
Diese vier Themenblöcke haben unmittelbare Relevanz für die archivische Praxis und stehen in engem Bezug zueinander. Mit der Problematik der digitalen Langzeitarchivierung und elektronischer Überlieferung ist bereits fast jedes Archiv konfrontiert. Doch auch die analoge Bestandserhaltung, restauratorische und konservatorische Maßnahmen sind brandaktuelle Themen im Zuge der Sicherung des kulturellen Erbes.
Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei der oral history zu. Für die Bearbeitung von Fragen zur Sicherung und Auswertung von audio-visuellen Medien konnten Experten und Expertinnen von zwei der bedeutendsten Zeitzeugenarchive gewonnen werden: „Visual History Archive des Shoah Foundation Institute of Southern California“ und „Stimmen ehemaliger Zwangsarbeiter“.
Archive müssen ihre Schätze aber auch nach außen hin sichtbar machen. Deshalb beschäftigen sich drei Module des Weiterbildungsprogramms mit der Öffentlichkeitsarbeit. Das Startmodul widmet sich der Historischen Bildungsarbeit und Archivpädagogik, ein weiteres behandelt das Thema der schriftlichen Überlieferung in Ausstellungen. In einem dritten Modul lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Strategien und Instrumente einer effektiven PR-Arbeit in Archiven kennen.


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19./20.11.2009 Historische Bildungsarbeit und Archivpädagogik
07./08.01.2010 Ausstellungskonzeption und -management
11./12.02.2010 Kommunikationsprozesse im modernen Archiv

08./09.03.2010 Das digitale Archiv
15./16.04.2010 Informationstechnologie für Archive
10./11.05.2010 Anwendungen und Praxis der digitalen Langzeitarchivierung

31.05./01.06.2010 Restauratorische und konservatorische Maßnahmen
28./29.06.2010 Bestandserhaltung von Sammlungsgut
02./03.09.2010 Bewahrung erinnerter Geschichte

04./05.10.2010 Urheberrecht und andere Rechtsfragen für Archive

Kontakt: Christiane Preißler, Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin, Tel. 030 838-51458 / -51475, E-mail: christiane.preissler@weiterbildung.fu-berlin.de
und Angela von der Heyde, E-mail: angela.vonderheyde@weiterbildung.fu-berlin.de, http://www.fu-berlin.de/weiterbildung sowie Christa Heinrich, Leiterin der Zentralen Einrichtung Weiterbildung der Fachhochschule Potsdam, Tel. 0331 580-2430, E-Mail: heinrich@fh-potsdam.de, http://›www.fh-potsdam.de/weiterbildung.html

Quelle: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=12490

Von Ausgaben des 16. Jahrhunderts sind inzwischen online:

Simmern 3. August 1532

Frankfurt 1566

Frankfurt 1579

http://de.wikisource.org/wiki/Georg_R%C3%BCxner#Werke_in_Wikisource_und_auf_Commons

Zu Rüxner siehe hier (mit neuen Funden):
http://archiv.twoday.net/search?q=r%C3%BCxner


http://weblog.ib.hu-berlin.de/?p=7556
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,656153,00.html
http://futurezone.orf.at/stories/1629904/
http://www.golem.de/0910/70600.html

Es geht um:
http://www.archive.org/bookserver

http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Wikisource:Skriptorium&oldid=882336#Scans_aus_der_Boston_Public_Library

Und einige weitere Leckerbissen aus der Bostopn Public Library, gescannt fürs Internetarchiv. Leider hat die BPL ihr kostenloses Scan-on-demand-Programm aus Kostengründen einstellen müssen.

http://www.archive.org/details/derbodenseenebst12schw


Twenty people were accused of witchcraft in Connecticut during the seventeenth century, thirteen in the Hartford witchcraft outbreak of 1662-1663 and seven during the Fairfield outbreak of 1692-1693. Seven of those were tried and four were executed. The Samuel Wyllys Papers at the Connecticut State Library contains documents from these trials. The Matthew Grant Diary established the identity of the first person executed as a witch in New England. During the month of October, the Connecticut State Library will be posting lines from these documents on Twitter. You can follow us at http://twitter.com/LibraryofCt or find us using #CTwitch.

http://ow.ly/vKQV

Thanks to Edlef.

See also

http://greensleeves.typepad.com/berkshires/2007/10/witch-trials-in.html


Kann die Verbreitung von Fotos bei einem Festival durch einen Aufdruck auf der Eintrittskarte, wonach das Copyright dem Veranstalter übertragen wird, verhindert werden?

http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Commons:Village_pump&oldid=30719666#Burning_Man_photos

Die Commons Community und der WMF-Anwalt Godwin neigen dazu, dies mit einem Nein zu beantworten.

Was ist mit einem unterschriebenen Vertrag?

In Deutschland wäre eine solche AGB einer Inhaltskontrolle nach dem BGB zu unterwerfen.

Einen lesenswerten besonnenen Beitrag zur Diskussion um die Wikipedia-Relevanzkriterien liefert Daniel Eisenmenger:

http://geschichtsunterricht.wordpress.com/2009/10/20/eine-frage-der-relevanz/

Meine Position zur Relevanz als Inklusionist:

* Entscheidend ist der Informationsbedarf der Öffentlichkeit, auch wenn dieser nur ein aktueller ist. Öffentlichkeit kann z.B. auch die Blogosphäre sein, also ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung. Wikipedia sollte Informationen anbieten zu dem, was Leute suchen.

* Was gut geschrieben, gut recherchiert und lehrreich ist, sollte in jedem Fall bleiben können. Auch wenn es sich im Extremfall um einen Artikel über eine Garagenband handelt.

* Die Löschpraxis ist völlig inkonsistent. Während Schulen ein "Alleinstellungsmerkmal" brauchen und regelmäßig durch die Spießruten der Löschkandidaten gejagt werden, sind Bahnhöfe oder Waffen anscheinend immer relevant.

Siehe auch:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,656214,00.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:ELKE

Bild aus Bahnhofsartikel
http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Bratislava-Petr%C5%BEalka

International Conference of the Section of Archives and Archivists of Parliaments and Political Parties (SPP) / International Council of Archives (ICA)

on

ARCHIVES AND DEMOCRACY

Ort: Parlament, Dr. Karl-Renner-Ring 3, 1010 Wien
Zeit: 29.-30. Oktober 2009

Für das genaue Programm siehe:
http://archives-and-democracy.parliament.at/program.php

Danke an Dr. P.

Appello al Presidente della Repubblica e al Presidente dell'Istituto
dell'Enciclopedia italiana Giuliano Amato

Il Dizionario Biografico degli Italiani è universalmente riconosciuto come uno strumento prezioso e indispensabile per il lavoro di ricerca. Il progetto dell’opera, avviata nel 1960 dall’Istituto della Enciclopedia Italiana, prevede circa 105 volumi per un totale di 40000 biografie, riguardanti personaggi vissuti dal V secolo d.C. a oggi e il cui contributo alla vita politica, letteraria, artistica del nostro Paese è stato di particolare significato. Ad esso hanno collaborato e collaborano studiosi italiani e stranieri di altissimo
livello. Finora sono apparsi 73 volumi con un ritmo annuale di pubblicazione che nell’ultimo quindicennio è salito a 2 volumi per un totale di 650-700 saggi storiografici l’anno.

Negli ultimi mesi, tuttavia, l’assegnazione delle voci dei futuri volumi è stata sospesa e gli studiosi temono che tale decisione possa preludere alla chiusura dell’opera o alla sua trasformazione in un prodotto diverso, di minore valore scientifico.

Il mondo della cultura guarda con grande preoccupazione a questa eventualità e confida che il presidente ed i membri del Comitato Scientifico e del Consiglio di Amministrazione vogliano accogliere l’apprensione di tanta parte della comunità scientifica e l’esortazione a procedere al completamento dell’opera. Auspica altresì che il Dizionario mantenga i suoi elevatissimi standard qualitativi che ne fanno uno dei prodotti d’eccellenza del nostro Paese, giudicato dai competenti la miglior biografia nazionale esistente.

Vi chiediamo dunque di sostenere l’opera firmando questo appello. Grazie.

Per sottoscrivere l’appello basta mandare una mail all’indirizzo:
appello@salviamoildizionariobiografico.it
indicando NOME, COGNOME, CITTA’, QUALIFICA ED ENTE, e specificando l’eventuale collaborazione al DBI

Le firme saranno inviate al Presidente della Repubblica e al Presidente dell’Istituto della Enciclopedia Italiana, e pubblicate sul sito

http://www.salviamoildizionariobiografico.it/appello.htm


http://www.bibliotheksrecht.de/2009/10/20/thumbnails-zitate-7210819/

Sagt Thomas Hoeren:

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,655408,00.html

Lustiger noch ist Teil 2:

Pinguin-Alarm, die Cellofreunde Ostbevern fiedeln auf: Schickt die Streicher in Rente!

http://www.archivesnext.com/?p=515

Nachwehen des Kölner Archiveinturzes oder: Die Stadt spart f... on TwitpicGrößeres Bild? Einfach auf das Bild Klicken!

Grußwort der wissenschaftlichen Leiterin Prof. Dr. Christine Roll:

http://hochschularchiv-aachen.blogspot.com/2009/10/gruwort-von-christine-roll-zur-open.html

Das Hochschularchiv Aachen ist nach Ausweis der Liste

http://open-access.net/de/aktivitaeten/internationale_open_access_week/aktivitaeten_2009/

das einzige Archiv, das sich in Deutschland beteiligt.


Der FR-Kulturkritiker beschreibt die Hamburger Premiere: " ..... Das Zusammentreffen von Erda und dem Wanderer lässt Guth rätselhafterweise in einer Bibliothek (bei Wagner: "Wilde Felsengegend") stattfinden, in der die mit einem schönen, aber wenig tragfähigen Mezzosopran gesegnete Deborah Humble unmotiviert als Archivarin eines zerfleddernden Weltwissens agiert. Aus den Büchern, die sie in die Hand nimmt, flattern die Seiten...."
Quelle: FR

Einen Eindruck von der Aufführung liefert ein Video der Hamburger Staatsoper.


Luftbild des Rodderbergs, Blick nach Südosten, im Hintergrund der Rhein. Quelle: Universität Bonn, Geographisches Institut

"Vulkanismus und Klimageschichte des Rheinlandes werden untersucht. Forschungsmittel für eine 150 m tiefe Bohrung im Krater des Rodderberg-Vulkans wurden einem Geowissenschaftler-Team zugesprochen, das sich am 23.10.2009 zu einem Planungsworkshop im Bonner Steinmann-Institut zusammenfindet. Ziel der Bohrung ist es, einen Beitrag zu Vulkanismus und Klimageschichte des Rheinlands und zu geophysikalischen und hydraulischen Parametern von Löss und seinen Derivaten zu liefern. Bohrkerne in hoher Qualität sollen gewonnen werden. ....Der Rodderberg am Stadtrand von Bonn hat es in sich: Er besteht aus vulkanischem Gestein und erhebt sich über ein kreisrundes Tal. Für Geologen ist dieses Tal, es hat 800 m Durchmesser, ein wieder zugeschütteter Vulkankrater, vieldiskutiert seit den frühen Tagen der Gewissenschaften. Der Krater wurde schon von Charles Lyell (1834) in seinem berühmten Werk "Principles of Geology" in einem Atemzug mit dem Vesuv erwähnt. Dennoch, bis heute blieb Vieles rätselhaft. Wann, wie und wieso brach der Vulkan aus, wie tief ist der Krater, was sagt uns seine mächtige Lössfüllung? Einige Messungen deuten auf ein Vulkan-Alter um 300.000 Jahre hin, mehrere Ausbruchsphasen sind bewiesen. Früheren Bohrungen ist es nicht gelungen, den "Boden" der Kraterfüllung zu erreichen, der möglicherweise erst bei über 100 m Tiefe liegt. Also ein wirklich tiefes Loch, das mit der Zeit von Sedimenten aufgefüllt wurde, die heute ein wertvolles Archiv der Klima- und Umweltbedingungen bilden. ..."
Quelle: http://idw-online.de/pages/de/news339684

Ein Jugendbuch (ab 12) mit Archivbezug: "Von außen sieht es aus wie ein klassisches Notizbuch, das von einem Gummi zusammengehalten wird. Im Buch wird die Geschichte aufwändig mit Skizzen, ausklappbaren Plänen, Zeichnungen, vergilbten Zeitungsausschnitten und Schwarz-Weiß-Fotos illustriert. Sie stammen aus dem Archiv von Rebecca McKenzie, genannt Becca, der verstorbenen Erbtante des Autors. Er erzählt ihre Geschichte: Becca und ihr Bruder Douglas suchen in den 1920er Jahren ihre in China verschollenen Eltern. Dabei geraten die beiden auf das Forschungsschiff ihres Onkels. Doch der ist kein gewöhnlicher Kapitän . . .
„Operation Taifun“ ist nach „Operation Jericho“ der zweite Teil über die abenteuerlichen und fantastischen Erlebnisse von Becca und Doug. Sie drehen sich um eine geheimnisvolle Gilde, um den Wunder-Stoff „Tochter der Sonne“ und um fantastische Hochtechnologien. Wer den ersten Teil gelesen hat, kommt besser rein in die spannende Geschichte. Sie spielt auf einer Insel, die gar nicht so einsam ist, wie es zunächst erscheint ...."

Quelle: Main Post

Wo finden sich freie Volltexte von deutschen Historikern im Netz? (Ausgeklammert werden Dissertationen und andere Abschlussarbeiten.)

* In retrodigitalisierten Zeitschriften

Siehe dazu http://archiv.twoday.net/stories/239778/

* Auf universitären, institutionellen oder privaten Homepages

Eine Liste von HistorikerInnen-Homepages existiert nicht, viele sind von dem Wiener Historiker Anton Tantner in seinem Weblog angezeigt worden:

http://adresscomptoir.twoday.net/topics/HistorikerInnen/?start=1

Allerdings enthält nur ein kleiner Teil Volltexte, sehr wenige viele Volltexte.

Auf dem Stand von 2007 ist eine offenbar inzwischen aus dem Netz verschwundene Linkliste Tantners, die im Internetarchiv noch abrufbar ist:

http://web.archive.org/web/20080403231823/http://www.univie.ac.at/Geschichte-Meta/internet/i_g.html#HistorikerInnen

Dezidiert für Open Access setzt sich ein der Oldenburger Althistoriker Joachim Losehand:

http://www.losehand.net/publ_ge.html

Beispiel einer Wissenschaftlerhomepage auf einem Uni-Server mit vergleichsweise vielen Volltexten:

Publikationen von Wolfgang Behringer
http://www.uni-saarland.de/fak3/behringer/HP/publi.html

* Im Rahmen von Netzprojekten, Portalen usw.

Beispiele:

http://www.perspectivia.net/

http://www.historicum.net (früher Server Frühe Neuzeit)

http://www.kakanien.ac.at/ Kakanien revisited

http://www.zeitgeschichte-online.de/

Im Jahr 2000 wurden die gesammelten Aufsätze des Konstanzer Mediävisten Alexander Patschovsky ins Netz gestellt:

http://www.uni-konstanz.de/FuF/Philo/Geschichte/Patschovsky/aufsaetze/index.html

2007 publizierte historicum.net ausgewählte Schriften von Winfried Schulze:
http://www.historicum.net/lehren-lernen/schriften-winfried-schulze/

* In Repositorien (v.a. Hochschulschriftenserver), sogenannter "grüner Weg" von Open Access

Ein geschichtswissenschaftliches Repositorium existiert nicht. Es ist am ehesten von der Bayerischen Staatsbibliothek zu erwarten.

Sehr viele historische Beiträge (derzeit über 500), vor allem zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte/historischen Sozialforschung enthält - vor allem aufgrund der Kooperation mit Zeitschriften/Verlagen - das Social Sciences Open Access Repository

http://www.ssoar.info/de/blaettern.html?ext=%2Fssoar%2FBrowse%2Fdomain%3Dssoar-typo3%2F&virtclassificationde&order=_pubyear%3E&selcat=Geisteswissenschaften%3E%3EGeschichtswissenschaft%3E%3E

Für die Alte Geschichte ist einschlägig Propylaeum-DOK
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/propylaeumdok/
"Die Publikationsplattform bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit die Möglichkeit, ihre Veröffentlichungen zur Ägyptologie, Alten Geschichte, Altorientalistik, Byzantinistik, Klassischen Archäologie, Klassischen Philologie, Mittel- und Neulateinischen Philologie sowie Vor- und Frühgeschichte kostenlos und in elektronischer Form, nach den Grundsätzen des Open Access, im WWW verfügbar zu machen."

Kunstgeschichte ART-Dok
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/

Beispiel: Schriften von Dagmar Eichberger (25)
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/schriftenreihen_ebene2.php?sr_id=16&la=de
Ab 2010 ist online Ostdok für Osteuropa-Forschungen
http://www.ostdok.de/

Bildungsgeschichte/Historische Bildungsforschung
http://www.pedocs.de/

Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft
http://www.germanistik-im-netz.de/gindok/

Internationale disziplinäre Repositorien:
http://oad.simmons.edu/oadwiki/Disciplinary_repositories

Hochschulschriftenserver

Ich bin nicht die über 100 Hochschulschriftenserver einzeln durchgegangen, es ist durchaus wahrscheinlich, dass mir Historiker mit vielen Volltexten, die auf mir weniger vertrauten Gebieten publizieren, entgangen sind.

Universität Freiburg i. Br. (Freidok)
http://www.freidok.uni-freiburg.de/

Die über 300 Eprints aus dem Historischen Seminar sind nicht wie sonst meist Dissertationen. Es liegen viele Volltexte vor u.a. von Bernd Martin, Dieter Mertens, Birgit Studt, Thomas Zotz. Aus dem Bereich der Mittellateinischen Philologie kommen hinzu Publikationen von Felix Heinzer. (Auch von mir sind an die 40 Volltexte vertreten). Siehe auch

http://archiv.twoday.net/stories/3024246/

Uni Frankfurt a. M.
Liste
177 Dokumente zu den Geschichtswissenschaften, etliche Dissertationen, aber auch über 40 Volltexte von Heribert Müller

Uni Stuttgart
http://elib.uni-stuttgart.de/opus/institut.php?fakultaet=09&la=de
Über 60 Volltexte von Franz Quarthal. Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/6002425/

Uni Kassel (KOBRA)
https://kobra.bibliothek.uni-kassel.de/handle/urn:nbn:de:hebis:34-2006052312371
Über 40 Volltexte von Ingrid Baumgärtner

***

Zum Auffinden der Beiträge in den Repositorien kann - nach dem Ende von OAIster in der bisherigen Form - auf die Bielefelder Suchmaschine BASE verwiesen werden:

http://www.base-search.net/

Zu beachten ist, dass viele Hochschulschriftenserver (z.B. FU Hagen) vielfach lediglich bibliographische Angaben, aber keine Volltexte enthalten, ohne dass dies in BASE sichtbar wird.

Die meisten Volltexte der Historiker sind nach meiner Erfahrung NICHT über Google Scholar auffindbar:

http://scholar.google.de/

Fazit: Es ist noch viel zu tun, bis "Open Access" auch in der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft Fuß gefasst hat!

Pikante Details über das Gerangel um diese herausragenden AV-Quellen:
http://www.zeithistorische-forschungen.de/site/40208848/Default.aspx

Siehe hier: http://archiv.twoday.net/search?q=stammheim

Materialien zum Thema des Heftes
Gewalt: Räume und Kulturen

Programmatische Aufsätze
(digitale Reprints)

Valentin Groebner
Schock, Abscheu, schickes Thema. Die Kulturwissenschaften und die Gewalt, in: Zeitschrift für Ideengeschichte 1 (2007) H. 3, S. 70-83.

Friedrich Jaeger
Der Mensch und die Gewalt. Perspektiven der historischen Forschung, in: ders./Jürgen Straub (Hg.), Was ist der Mensch, was Geschichte? Annäherungen an eine kulturwissenschaftliche Anthropologie. Jörn Rüsen zum 65. Geburtstag, Bielefeld: Transcript 2005, S. 301-323.

Peter Imbusch
Gewalt – Stochern in unübersichtlichem Gelände, in: Mittelweg 36 9 (2000) H. 2, S. 24-40.

Joachim Renn/Jürgen Straub
Gewalt in modernen Gesellschaften. Stichworte zu Entwicklungen und aktuellen Debatten in der sozialwissenschaftlichen Forschung, in: Handlung Kultur Interpretation 11 (2002) H. 2, S. 199-224, edition diskord.

Jan Philipp Reemtsma
Gewalt: Monopol, Delegation, Partizipation, in: Wilhelm Heitmeyer/Hans-Georg Soeffner (Hg.), Gewalt. Entwicklungen, Strukturen, Analyseprobleme, Frankfurt a.M.: Suhrkamp 2004, S. 346-361.

Michel Wieviorka
Die Gewalt. Aus dem Französischen von Michael Bayer, Hamburg: Hamburger Edition 2006, Kap. 2: Gewalt und Staat, S. 43-78.

Zitierempfehlung:

Gewalt: Räume und Kulturen. Materialien zum Thema des Heftes, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History, Online-Ausgabe, 5 (2008), H. 1, URL: < http://www.zeithistorische-forschungen.de/16126041-Material-1-2008 >

"Die Universitätsbibliothek Stuttgart beteiligt sich an der internationalen Open Access Week, die vom 19. – 23. Oktober 2009 weltweit stattfindet. An einem Informationsstand werden zum einen die Open Access-Projekte vorgestellt, an denen die Universitätsbibliothek beteiligt ist. Zum anderen wird anhand des OPUS-Hochschulschriftenservers der Universität Stuttgart verdeutlicht, wie konkret Open Access an der Universität Stuttgart umgesetzt wird. Hierzu wird speziell durch die Schriften von zwei Hochschullehrern (Prof. Dr. Franz Effenberger und Prof. Dr. Franz Quarthal) aufgezeigt, wie sämtliche Publikationen eines Wissenschaftlers Einzug in das digitale Zeitalter gefunden haben."

http://elib.uni-stuttgart.de/opus/index.php?la=de

Der Historiker Franz Quarthal ist einer der bekanntesten Landeshistoriker Baden-Württembergs.

Besonders umfangreich:

Quarthal, Franz (1977) Zur Geschichte der Verwaltung der österreichischen Vorlande Quarthal, Franz; Dürr, Birgit; Wieland, Georg (Hrsg.): Die Behördenorganisation Vorderösterreichs von 1753 bis 1805 : und die Beamten in Verwaltung, Justiz und Unterrichtswesen. Bühl/Baden : Konkordia, 1977 (Veröffentlichung des Alemannischen Instituts, 43), S. 43-162
http://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/2009/4401/

Ob die Lücke zwischen 1994 und 2000 noch geschlossen wird?

Wikipedia-Admin Bartel jammert über die Angriffe gegen die deutschsprachige Wikipedia und ihre Adminmafia:

http://wikipedistik.de/2009/10/20/unterirdische-diskussionskultur/

Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Aus eigener leidvoller Erfahrung kenne ich das Gefühl, von Möchtegern-Dikatoren, deren Lieblingsspruch "Die Wikipedia ist keine Demokratie" lautet, mit Sperrungen und Reverts kujoniert zu werden. Ich empfinde ab und an regelrecht Hass gegen eine nette ältere Dame (Felistoria), wenn sie routiniert Kritik niederknüppelt. Natürlich gibt es genügend Nischen, in denen man weitgehend unbehelligt Facharbeit in der Wikipedia betreiben kann. Die Wikipedia hat im Bereich der Geschichtswissenschaft erhebliche Qualitätsmängel. Wenn es gelänge, Historikerinnen und Historiker zur Mitarbeit zu motivieren, wären diese in einem überschaubaren Zeitraum beseitigt. Aber angesichts einer Community im Würgegriff einer kritikresistenten und faschistoiden Führungs-Clique kann man nur äußerst robusten Naturen die Mitarbeit empfehlen.

http://aggregat7.ath.cx/2009/10/19/99-aller-deutschen-sind-irrelevant

Ja! So isses.

Einer der besten Blogbeiträge über die Wikipedia.

Foto: Wikkie http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

* INFORMATIONSTAGUNG DER ARGE ORDENSARCHIVE IN WIEN
Im Rahmen des alljährlichen Herbsttreffens der österreichischen Ordensgemeinschaften wird am 23. November 2009 wieder eine Infotagung der Ordensarchive stattfinden, heuer zum Thema: "Organisation und Arbeitsplanung in Ordensarchiven."

* ÖSTERREICHISCHER ARCHIVTAG 2009
Rückblick mit Zusammenfassung der Vorträge des österreichischen Archivtags, der am 10./11. September 2009 in Linz stattfand.

* OBERÖSTERREICHISCH-SÜDBÖHMISCHER ARCHIVTAG
Das Oberösterreichische Landesarchiv lädt zu einem Treffen der Archivarinnen und Archivare besonders Oberösterreichs und Südböhmens nach Linz ein, und zwar am 5. November 2009.

* SYMPOSION IN STIFT LAMBACH
Unter dem Titel "Stift Lambach in der Frühen Neuzeit. Frömmigkeit, Wissenschaft, Kunst und Verwaltung am Fluss" veranstaltet die oberösterreichische Benediktinerabtei eine Tagung von 26.-28. November 2009. Am 27. November findet eine Aufführung eines bisher unbekannten Singspiels eines Lambacher Konventualen auf der berühmten barocken Theaterbühne des Stiftes statt.

* Kirchliche Bibliotheken und Digitalisierung
Workshop im Rahmen einer Internationalen Kulturgüterschutztagung im Wiener Rathaus, 16. November 2009.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31318/1.html

Von Ulrich Herb, der auch Archivalia erwähnt.

http://www.jura.uni-passau.de/index.php?id=680

http://bodley30.bodley.ox.ac.uk:8180/luna/servlet/allCollections

Via
http://bibliodyssey.blogspot.com/2009/10/tudor-pattern-book.html


Bd. 1 ist online:

http://diglib.hab.de/drucke/ro-4f-16-1b/start.htm

ENCICLOPEDIA BIOGRAFICA UNIVERSALE

http://www.treccani.it/Portale/ricerche/searchUniversale.html

Uwe Jochum. "Open Access". Zur Korrektur einiger populärer Annahmen. (Göttinger Sudelblätter). Göttingen: Wallstein-Verlag 2009. 61 S. 12 Euro (D).

12 Euro, die man sich sparen kann. Der Konstanzer Bibliothekar Uwe Jochum hat einen willfährigen Verleger gefunden, der die Anti-Open-Access-Suada und die längst widerlegten Berechnungen in Form eines Büchleins aufgelegt hat. Jochum sieht in dem, was unter dem Titel "Open Access" betrieben wird, einen Angriff auf die Menschenwürde, so der Schlusssatz S. 58. Er wendet sich vehement gegen die "falschen Internetapostel", die alles kostenlos haben wollen (S. 8). Neu gegenüber den früheren Veröffentlichungen ist vor allem eine Auseinandersetzung (S. 42-51: "Großbritannien verrechnet sich") mit der JISC-Studie von Houghton et al.

http://www.jisc.ac.uk/publications/documents/economicpublishingmodelsfinalreport.aspx

Ein zentrales Argument Jochums ist das "Ausbleiben des Skaleneffekts, so daß 'Open Access' linear um so teurer wird, je mehr Personen nach diesem Modell veröffentlicht werden und finanziert werden müssen" (S. 52).

Wer wie ich Peter Subers Blog bzw. Newsletter seit vielen Jahren verfolgt, weiß, dass die Gleichsetzung von Open Access mit dem "Author pays"-Modell so fahrlässig wie unausrottbar ist. Soeben trudelte per Mail ein Hinweis auf eine einfache Rechnung von Heather Morrison ein, die eine Einsparung von etwa Zweidritteln für die Bibliotheken bei vollkommenen Umstieg der gesamten Zeitschriftenproduktion der Welt auf Open Access schätzte:

http://poeticeconomics.blogspot.com/2009/10/research-brief-library-savings-from.html

Sicher ist es sinnvoll, das Autor-zahlt-Geschäftsmodell von Open Access kritisch zu hinterfragen, und auch weitere Experimente wie z.B. SCOAP3 bedürfen der unvoreingenommenen Analyse. Aber wer als Kritiker ernstgenommen werden will, sollte sich mit den Argumenten seiner Gegner auseinandersetzen.

Jochum tut das nicht. Er ist belehrungsresistent und zitiert keine der im Internet an seinen Positionen teilweise detailliert geäußerte Kritik im sehr schmalen Literaturverzeichnis seines Buches.

Dass es nicht angeht, eine STM-Zeitschriftengruppe (PLoS) und eine kleine geisteswissenschaftliche Zeitschrift ohne Artikelgebühren und ohne Peer-Review (DVjS) in einer Modellrechnung zu vergleichen, hat man ihm mehrfach vorgehalten:

http://philobar.blogspot.com/2009/04/anz-lauer-und-schon-wieder-jochum-uber.html

http://www.freitag.de/community/blogs/joachim-losehand/dichtung-und-wahrheit

http://archiv.twoday.net/stories/5707980/

http://archiv.twoday.net/stories/5646283/

Ich zitiere nur Joachim Losehand (freitag.de am 19. Juni 2009, wie eben):

Wenn wir hypothetisch, wie Uwe Jochum es am 22.3.9 („Was ‚Open Access’ kostet“ [2]) tat, die Kosten der Publikation eines PLoS-Artikels auf eine geisteswissenschaftliche Zeitschrift – hier die „Deutsche Vierteljahresschrift“ – umrechnen, dann kommen wir zu folgenden Ergebnissen: in 10 Jahren (!) sind in der DVJS 254 Beiträge erschienen, in etwa das Aufkommen, das ein PLoS-Journal in 10 Monaten (!) zu bewältigen hat. Pro Jahr wären damit bei rund 26 Beiträgen mit im Schnitt – Preissteigerungen nicht eingerechnet – rund 47’ooo € an APC lukriert worden. Was machen wir mit dem Geld?

Für 500 MB Webspace und monatl. 25 GB Traffic bezahlt man derzeit etwa 12 € Jahresmiete, bei ca. 700 kB pro Jahrgang (700 S., pdf-Dokument) muß der Speicherplatz also erst nach über 700 Jahren aufgestockt werden, was – rechnet man die Kosten hoch – pro einzelnem Artikel (26 kB) 0,05 € an prognostizierten Bereitstellungskosten für 700 Jahre ausmacht. Gehen wir großzügig von 5 Stunden Zeitaufwand für die Bearbeitung, Einrichtung und Einbettung in den Internet-Auftritt pro Artikel aus und veranschlagen wir 20 € pro Stunde (in Anlehnung an TV-L 13; = 100 €), erhalten wir insgesamt 100,05 € Gesamtkosten pro Artikel. Was machen wir mit den restlichen 1'705,95 €, die wir als geisteswissenschaftliches OA-Journal laut Uwe Jochum pro Artikel berechnen könnten? Shopping?


Auch Losehands wichtigen Hinweis auf die verbreitete Mitautorschaft im STM-Bereich hat Jochum nicht aufgenommen. Ein wissenschaftlich relevanter Beitrag, der ein Peer Review überstehen würde, ist Jochums Text meines Erachtens definitiv nicht.

Auf eine wirklich intelligente und scharfsinnige Open-Access-Kritik müssen wir wohl noch ein Weilchen warten. Dass sie von Jochum kommen wird, halte ich für ausgeschlossen.



http://www.wallstein-verlag.de/autorbiographie/9783835306189.html

Update:

Weitere Jochumiade in "Lettre" (Auszug)

http://www.lettre.de/aktuell/87-Jochum.html

http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/10/14/die-quote-der-sofortzahler-liegt-bei-25/

Mit Massenabmahnungen von Filesharern lässt sich viel mehr Geld verdienen als mit legalen Downloads.

Zum Abmahnwahn im Urheberrecht und zur Forderung nach Legalisierung des Filesharing siehe auch Graf, PiratK-UrhG
http://ebooks.contumax.de/nb

Der Streit um Inhalte ist eine Sache. Der um Menschen eine andere. Admins dürfen stante pede einzelne Benutzer sperren, wenn sie glauben, diese hätten einen mit dem Admin befreundeten Nutzer beleidigt (was bei sachlicher Wortwahl häufig Ansichtssache ist). Und wenn sich der gesperrte Nutzer auf seiner Benutzerseite rechtfertigen will, wird dessen Benutzerseite zur Strafe komplett zensiert und der Nutzer unbegrenzt gesperrt. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist im Wiki-Universum unbekannt. Früher hatte man Bücher und Menschen noch verbrennen müssen, um sie zuverlässig zu zensieren und zu entmündigen.

Die Macht des kleinen Mannes scheint Admins häufig zu Kopf zu steigen und zu nahezu sadistischer Arroganz zu stimulieren. Ein Geschmäckle bekommt das Kindertheater, wenn sich herausstellt, dass manche Admins mit den Parteien befreundet und damit befangen sind, was sich besonders leicht durch Abgleich der Anwesenheitslisten mit Wikipedia-Stammtischen feststellen lässt. Während in der Justiz jedermann einen Anspruch auf rechtliches Gehör hat, dem Angeklagten das “letzte Wort” zusteht und Strafen nur als ultima ratio eingesetzt, gelten in der Subkultur der Wikipedia rustikalere Maßstäbe: Erst hängen, dann diskutieren - wobei sich der Betreffende wegen Sperrung nicht zur Wehr setzen kann.


Wahre Worte von RA Kompa
http://www.kanzleikompa.de/2009/06/13/die-unwissende-mullhalde-wikipedia-und-ihre-sympathischen-bewohner/
(Auch der Rest des Beitrags lohnt die Lektüre)

Die Wikipedia-Macht korrumpiert ohne Zweifel. Selbst sonst sehr nette ältere Hamburger Lehrerinnen werden zu wahren Sperr-Furien ...

RA Markus Kompa berichtet über die Abmahnung an die Ruhrbarone wegen eines Wagenknecht-Bildes.

http://www.kanzleikompa.de/2009/10/19/zur-aktuellen-bild-abmahnung-der-ruhrbarone-bzgl-sahra-wagenknecht/

Eine andere Frage ist, ob es für die Nutzung als Bildzitat eine Rechtfertigung geben könnte (dann aber mit Urheberbenennung usw.). Dann müsste sich der fragliche Beitrag konkret mit dem Foto (nicht nur mit Frau Wagenknecht) auseinander gesetzt haben, worüber mir nichts bekannt ist.

Das ist falsch. Widerlegung siehe
http://archiv.twoday.net/stories/5333018/ zu S. 65

Zum Zitatrecht siehe Graf, PiratK-UrhG, § 51
http://ebooks.contumax.de/nb



Das Bild stammt von Wikimedia Commons:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Sahra-wagenknecht.jpg?uselang=de

Fotograf: S1, Lizenz
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

http://www.oai.uzh.ch/images/stories/oa_medien/fuhrer_arbido_2009.pdf

Siehe dazu
http://archiv.twoday.net/search?q=zora

" ..... Ich finde es richtig, dass die Mundart in unserem Leben ihren Platz hat. Dem eigentlichen Pflegen gegenüber aber habe ich eine ambivalente Haltung. Beim Pflegen schwingt immer auch das Erhalten mit. Da ist man schnell beim Archivieren. Ich bin kein Archivar. Ich will keine Wörter vor dem Aussterben retten. Im Archiv stirbt eine Sprache. Lebendig bleibt sie nur draussen, unter den Leuten, auch wenn sie sich verändert, weiterentwickelt. ...."
Andreas Neeser, Schriftsteller
Quelle: Link

Jede stilisierte Pfote auf Kleidungsstücken und Textilien kann von Jack Wolfskin, das die Markenrechte für einen Pfotenabdruck hat, abgemahnt werden. Nun ist eine Bastelcommunity ins Visier der Abmahnanwälte geraten:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,655890,00.html

http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/2249829/305297511/DE



In meinem PiratK-UrhG spreche ich mich dafür aus, den Abmahnwahnsinn zu stoppen:
http://ebooks.contumax.de/nb
(Volltextsuche: abmahn)

Update: Wolfskin rudert zurück, sieht Fehler ein PDF der PM


Dr. Beate Sturm (Quelle: Kreis Kleve)

" .... Die engagierte Frau mit den rotbraunen Haaren ist angekommen. Seit dem 1. Oktober ist die gebürtige Oldenburgerin im Kreisarchiv Kleve tätig. "Es war immer mein Ziel, in einem Kommunalarchiv zu arbeiten"; sagt Dr. Beate Sturm und lächelt. "Als ich die Ausschreibung gesehen habe, dachte ich: Das ist die perfekte Stelle für mich." Die 35-Jährige arbeitet nicht nur im Kreisarchiv, sie hat die Leitung über das Haus und seine vier Mitarbeiterinnen übernommen. Ihr Eindruck nach den ersten zwei Wochen in Geldern: "Mein Vorgänger hat viel für das Archiv getan, es ist in einem sehr guten Zustand. Das macht den Einstieg leicht. Zudem sind wir für ein Kommunalarchiv gut besetzt." Wenn sie Fragen habe, dann könnten ihre Mitarbeiterinnen meist weiterhelfen, "denn sie kennen sich sehr gut aus."
Dass sie mit Dr. Andreas Berger und Karl-Heinz Tekath zwei Vorgänger hatte, die das Archiv und seine bürgernahe Rolle entscheidend prägten, ist ihr bewusst. Sie möchte auf diesem Weg weiter gehen und betont: "Wir sind ein offenes Haus, haben einen großen Lesesaal und kundenfreundliche Öffnungszeiten. Archive sind da, damit das gelagerte Material nutzbar ist, und zwar für jedermann." Neben dem Tagesgeschäft sieht Beate Sturm mittelfristig zwei Themenschwerpunkte: die Archivierung digitaler Verwaltungsdaten und Kooperationen mit Schulen. ..."
(1)
" .... Neben ihrer Arbeit hofft Beate Sturm auch weiterhin insbesondere ihren Hobbys Laufen, Radfahren und Wandern nachgehen zu können, zumal die niederrheinische Landschaft hierzu regelrecht einlade." (2)
Quellen:
(1) Rheinische Post
(2) Pressemitteilung Kreis Kleve

Was also hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels von der Musikindustrie bislang gelernt? Gar nichts, außer einer smarteren Außendarstellung. Völlig überzogene Preise, nervige Schutzmaßnahmen – genauso hat die Musikindustrie ihre Kunden in die illegalen Netzangebote getrieben.

Carta über Libreka
http://carta.info/16434/libreka-der-e-book-flopp-des-boersenvereins/

Scheitern am Libreka-DRM:
http://www.kultur-banal.de/2009/10/abenteuer-im-ebook-land/

Handelsblatt über Libreka
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/e-book-plattform-libreka-polarisiert-verleger;2470438

Archivalia über Libreka
http://archiv.twoday.net/search?q=libreka


Praktische Vorbereitung auf den Ernstfall: Auszubildende Sabrina Kremer übt den Umgang mit dem Feuerlöscher (Quelle: Rhein-Sieg-Kreis).

Auf einmal muss alles ganz schnell gehen: es brennt, Rauch versperrt die Sicht, die zahlreichen Regale im Kreisarchiv sind kaum noch zuerkennen. Was lagert wo? Was ist besonders wichtig? Was kann wie am besten gerettet werden? Fragen mit denen sich fünf Mitglieder verschiedenen Jugendfeuerwehren im Rhein-Sieg-Kreis gemeinsam mit Kreisarchivarin Dr. Claudia Arndt und Archivmitarbeiterin Monika Marner im Rahmen des Projektes „Geschichte löschen? – Ein Notfallplan für das Kreisarchiv“ befasst haben. Fachlich unterstützt wurden sie dabei von Kreisbrandmeister Walter Jonas.

„Archive haben meist ein „verstaubtes“ Image. Ereignisse wie die Hochwasserkatastrophe in Dresden 2002, der Brand der Herzogin Anna-Amalia Bibliothek in Weimar 2004 und zuletzt der Einsturz des Stadtarchivs in Köln im vergangenen März erinnern uns jedoch auf drastische Weise an die Bedeutung von Archiven und die kulturellen Werte die hier durch Katastrophen verloren gehen“, sagte Kreisdirektorin Annerose Heinze bei der heutigen Vorstellung der Projektergebnisse im Kreishaus. „Auch in unserem Kreisarchiv lagern Kulturgüter, die für unsere regionale Geschichte von Bedeutung sind.“

Das Projekt wurde im Rahmen des Wettbewerbes „Archiv und Jugend – Blick zurück nach vorn 2008“ des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen mit 8.000 Euro gefördert und richtete sich an Mitglieder der Jugendfeuerwehr ab 14 Jahre und junge Feuerwehrleute bis 20 Jahre. Die erste von zwei Workshopwochen fand während der Sommerferien statt. Kreisarchivarin Dr. Claudia Arndt und Projektleiterin Monika Marner erläuterten zunächst die Aufgaben eines Archivs und recherchierten mit den jugendlichen Teilnehmern die Materialien die im Archiv lagern und im Ernstfall gelöscht werden müssen. Danach wurden die Archivräume im Kreishaus mit den Augen der Brandschützer unter die Lupe genommen und vorhandenen Schwachstellen analysiert. Welche Schäden an Kulturgütern beispielsweise durch Löschwasser entstehen und was noch restauriert werden kann erfuhr die Gruppe bei einem Besuch der Restaurierungswerkstätten des Landschaftsverbandes Rheinland in Brauweiler. Wieder in Siegburg entwickelten die Jugendlichen Notfallszenarien, recherchierten bestehende Notfallpläne für Archive und andere Kultureinrichtungen regional und überregional und passten die sie an die Situation in Siegburg an. Der Besuch der Feuer- und Rettungsleitstelle des Kreises und der Einblick in die Arbeit der Einsatzkräfte kamen bei den Jungfeuerwehrleuten in dieser Woche besonders gut an.

Während der zweiten Workshopwoche in den Herbstferien stand die weitere Ausarbeitung des Notfallplans im Mittelpunkt. Im ersten Workshop hatten die Jugendlichen beispielsweise gelernt, dass zur Rettung von Papierdokumenten, die durch Löschwasser geschädigt wurden, diese möglichst innerhalb der ersten 48 Stunden kühl gelagert werden sollten um Schimmelbefall zu vermeiden. Hiefür wurde recherchiert, wer möglicherweise in der Umgebung über größere Kühlräume verfügt und mit wem Kontakt für den Ernstfall aufgenommen werden sollte. Zudem wurde beispielhaft eine Notfallbox erstellt, in der alles enthalten ist, was im Schadensfall erforderlich ist, wie beispielsweise einen Schutzanzug, Gummistiefel, eine Taschenlampe, Folie zum verpacken der geborgenen Materialien oder Klebeband.

Auch in dieser Woche kam die Praxis nicht zu kurz. Auf dem Programm standen eine Exkursion zur Abtei Michaelsberg mit dem Stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Siegburg, Ralf Schumann, und Alt-Abt Placidus Mittler und ein Planspiel „Wir retten die Kulturgüter im Stadtmuseum in Siegburg“. Den Abschluss bildete eine Feuerlöschübung, an dem sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisarchivs beteiligten. Erläutert und geübt wurde der richtige Umgang mit einem Feuerlöscher.

„Durch das Projekt haben beide Seiten viel gelernt“, resümieren Kreisarchivarin Dr. Claudia Arndt und Projektleiterin Monika Marner, „die Jugendlichen wurden für die Bedeutung von Kulturgütern sensibilisiert und sie haben die Arbeit eines Archivs kennen gelernt. Wir haben in den Workshops ganz praktische Tipps bekommen, was wir in Sachen Brandschutz verbessern müssen. Beispielsweise das es sinnvoll ist eine Prioritätenliste zu erstellen und die Archivregale zu beschriften, so dass wertvolle Stücke schnell gefunden und gerettet werden können. Wir haben einige Hausaufgaben mitgenommen und werden diese in unsere weitere Arbeit mit einfließen lassen. Wir danken den Jugendlichen für ihre freiwillige Teilnahme und für die Zeit und das Engagement, das sie investiert haben. Ihr habt uns geholfen unsere Kulturgüter ein Stück besser zu schützen.“

Die Projektteilnehmer:

* Niclas Werner, Jugendfeuerwehr Hennef-Uckerath
* Patrick Pessel, Jugendfeuerwehr Hennef-Uckerath
* Dennis Sinik, Jugendfeuerwehr Hennef
* Steffen Bopp Jugendfeuerwehr Hennef
* Alexander Gall, Jugendfeuerwehr Sieglar
* Sabrina Kremer, Auszubildende Kreisarchiv


Quelle: Pressemitteilung des Rhein-Sieg-Kreises

Württ. Jahrbücher 1827

http://www.google.de/books?id=HV8AAAAAcAAJ&pg=RA1-PA220

Via
http://twitter.com/AndreasPraefcke

Letztes Jahr gab es keine Open-Access-Woche, sondern einen Open-Access-Tag am 13. Oktober, bei dem allerdings in Deutschland im wesentlichen ich Informationen (und zwar hier in Archivalia) verbreitet habe.

Nochmals das Verzeichnis der über 30 Beiträge:
http://archiv.twoday.net/stories/5256322/

Am gestrigen Open-Access-Tag wurden in Archivalia 32 Einträge in der Rubrik Open Access veröffentlicht (darunter 6 Gastbeiträge eingeladener Aktivisten für die nochmals gedankt sei):
http://archiv.twoday.net/topics/Open+Access/

I. Gastbeiträge (alphabetisch)

Gudrun Gersmann
http://archiv.twoday.net/stories/5252988/

Eberhard Hilf
http://archiv.twoday.net/stories/5255913/

Thomas Hoeren
http://archiv.twoday.net/stories/5253008/

Rainer Kuhlen
http://archiv.twoday.net/stories/5254044/

Eric Steinhauer
http://archiv.twoday.net/stories/5253711/

Peter Suber
http://archiv.twoday.net/stories/5254012/

II. Allgemeine Informationen

Open Access - eine sehr kurze Einführung
http://archiv.twoday.net/stories/5251765/

Schlüsselbegriffe der Open-Access-Terminologie
http://archiv.twoday.net/stories/5253977/

Wo finde ich Informationen zu Open Access?
http://archiv.twoday.net/stories/5251767/

Wie finde ich Open-Access-Dokumente?
http://archiv.twoday.net/stories/5256264/

Nicht nur Zeitschriftenartikel ...
http://archiv.twoday.net/stories/5251764/

Nicht nur Zeitschriftenartikel ... Open Access auch für Kulturgut
http://archiv.twoday.net/stories/5254099/

Nicht nur Zeitschriftenartikel ... Open Educational Resources
http://archiv.twoday.net/stories/5252935/

III. Spezielle Themen

Heute ist internationaler Open Access Tag
http://archiv.twoday.net/stories/5252968/

Open Access im Küchenradio
http://archiv.twoday.net/stories/5253559/

Ideen, wie man die Dokumentenserver füllen kann
http://archiv.twoday.net/stories/5254162/

Dean Giustini's Top Five Ways for Librarians to Contribute to Open Access Movement
http://archiv.twoday.net/stories/5254166/

Dramatic Growth of Open Access, September 30, 2008
http://archiv.twoday.net/stories/5254167/

Wo kann ich archivische Fachbeiträge Open Access veröffentlichen?
http://archiv.twoday.net/stories/5251769/

Tagungsband Offener Bildungsraum Hochschule gratis im Netz
http://archiv.twoday.net/stories/5251716/

Tagungsband zum Social Tagging gratis im Netz
http://archiv.twoday.net/stories/5251739/

Offene Bildungsressourcen - Ausgabe der eLearning-Papers
http://archiv.twoday.net/stories/5251751/

Wie kam ich zu Open Access?
http://archiv.twoday.net/stories/5254157/

Neue Version des Hoeren-Skripts zum Download bereit
http://archiv.twoday.net/stories/5254830/

Die Public Domain festigen - eine Idee für Google
http://archiv.twoday.net/stories/5254117/

Kurzer Bericht von den Open Access Tagen Berlin
http://archiv.twoday.net/stories/5255238/

Einladung zum Creative Commons Salon Berlin
http://archiv.twoday.net/stories/5255243/

Open Access Scholarly Publishers Association, OASPA launched
http://archiv.twoday.net/stories/5255673/

Open Access Tag weltweit voller Erfolg
http://archiv.twoday.net/stories/5255679/

Open Access Haiku
http://archiv.twoday.net/stories/5255704/

Make all research results CC-BY (and the data PD)!
http://archiv.twoday.net/stories/5255746/
(zu libre Oben Access)

Elektronische Semesterapparate und Open Access
http://archiv.twoday.net/stories/5255903/
(auch zum § 52a UrhG)



http://www.nationaalarchief.nl/images/3_12787.pdf

http://blog.fefe.de/?ts=b4228f20

Betreff: *Presseinformation: Gemeinsame Erklärung der
Wissenschaftsorganisationen*

Alexander von Humboldt-Stiftung
Jean-Paul-Straße 12, 53173 Bonn

Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
Nationale Akademie der Wissenschaften
Emil-Abderhalden-Straße 37, 06108 Halle/Saale

DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft
Kennedyallee 40, 53175 Bonn

DAAD - Deutscher Akademischer Austauschdienst
Kennedyallee 50, 53175 Bonn

FhG - Fraunhofer Gesellschaft
Hansastraße 27 C, 80686 München

Helmholtz-Gemeinschaft
Deutscher Forschungszentren
Anna-Louisa-Karsch-Str. 2, 10178 Berlin

HRK - Hochschulrektorenkonferenz
Ahrstraße 39, 53175 Bonn

MPG - Max-Planck-Gesellschaft
Hofgartenstraße 8, 80539 München

WGL - Leibniz-Gemeinschaft
Eduard-Pflüger-Straße 55, 53113 Bonn

Wissenschaftsrat
Brohler Straße 11, 50968 Köln


Informationsbroschüre zu Open Access

Positionen und Prozesse zu Open Access in der europäischen
Wissenschaftslandschaft fasst eine neue Informationsbroschüre zusammen.
Herausgeber ist die Arbeitsgruppe Open Access in der Allianz der
deutschen Wissenschaftsorganisationen. Das Heft wird im Rahmen der
internationalen Open-Access-Woche vorgestellt.

Open Access steht für die kostenlose Bereitstellung von
wissenschaftlichen Texten im Internet. Die Ergebnisse öffentlich
geförderter Forschung sollen so besser und schneller zugänglich gemacht
werden. Die Informationsbroschüre führt in das Thema ein und liefert
einen Überblick über den Stand der Diskussion in der Wissenschaft.

An der internationalen Open-Access-Woche beteiligt sich weltweit eine
Vielzahl von wissenschaftlichen Einrichtungen, darunter über 60 deutsche
Hochschulen, Bibliotheken und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.
Ziel der Aktionswoche ist es, für Open Access zu werben und die Chancen
und Herausforderungen des freien Zugangs zu Wissen und Information
umfassend zu thematisieren.

Zum Auftakt der Aktionswoche diskutieren am Montag, den 19. Oktober 2009
in München Vertreterinnen und Vertreter der Geistes- und
Naturwissenschaften sowie der Verlagswirtschaft über Open Access.
Pressevertreterinnen und -vertreter sind hierzu herzlich eingeladen.

Download der Informationsbroschüre "Open Access - Positionen, Prozesse,
Perspektiven": http://www.allianz-initiative.de/fileadmin/openaccess.pdf

[1] Internationale Open Access Woche 2009:

http://open-access.net/de/aktivitaeten/internationale_open_access_week/

[2] Die Auftaktveranstaltung findet am Montag, den 19.10.2009 von
11.00-13.00 Uhr in München in der Bayerischen Staatsbibliothek statt:

http://www.allianz-initiative.de/?id=2877

Ansprechpartner:

Heinz Pampel
Open Access Koordinationsbüro
der Helmholtz-Gemeinschaft
Tel: 0331/288-1948
open-access@helmholtz.de
http://oa.helmholtz.de

Dr. Ralf Schimmer
Max-Planck-Digital Library (MPDL)
Tel. 089/38602-256
schimmer@mpdl.mpg.de
http://www.mpdl.mpg.de

V.i.S.d.P.:
Thomas Gazlig
Leiter Kommunikation und Medien,
Helmholtz-Gemeinschaft
Geschäftsstelle, Berlin
Tel.: 030/206329-57
presse@helmholtz.de


Das unter Eprints betriebene neue IR enthält derzeit 9009 Publikationen.

Davon sind laut Suchfunktion ohne Volltext: 7204
Nur intern sichtbar: 705
Öffentlich mit Volltext: 1097 (was mit den restlichen drei ist, muss offen bleiben)

http://epub.uni-regensburg.de/

To celebrate Open Access Week, Digital Scholarship
( http://digital-scholarship.org/ )is releasing version one of
the Institutional Repository Bibliography. This bibliography
presents over 620 selected English-language articles, books,
and other scholarly textual sources that are useful in
understanding institutional repositories. Although
institutional repositories intersect with a number of open
access and scholarly communication topics, this bibliography
only includes works that are primarily about institutional
repositories.

http://digital-scholarship.org/irb/irb.html

Most sources have been published between 2000 and the
present; however, a limited number of key sources published
prior to 2000 are also included. Where possible, links are
provided to e-prints in disciplinary archives and
institutional repositories.



http://open-access.net/de/aktivitaeten/internationale_open_access_week/

http://www.openaccessweek.org/



Richard Heigl hat dankenswerterweise (!) seine Präsentatation zur Verfügung gestellt. Für Archive ist die Vorgehensweise für den Eintritt in die Web 2.0-Welt als Modell interessant; mir fehlen allerdings für Archive die "Publikationstools wie Wikimedia, youtube, flickr, Podcasts etc. und die Instrumente des "community building wie z. B. Twitter, facebook etc.
Ferner betont die Verortung der "Archivalien" in den von Heigl skizzierten, neuen Publikationszyklen die Bedeutung der Archive in der Welt des geschichtswissenschaftllichen Web 2.0.

Erste "Siegener Thesen" finden sich im Wiki von hist.net zum nachlesen und diskutieren.

http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Wikisource:Skriptorium&oldid=879785#Falttafeln_die_Zweite

http://www.archive.org/stream/kurtzedochgegrun00wagn#page/n59/mode/2up



Archivist Rick Blondo shares the history of the National Archives and its flagship building in Washington, DC. from the moats surrounding 'Fort Archives' and its elaborate facades, to the sound stages used in the blockbuster "National Treasure."

Tagungsbericht Personendateien. Workshop der Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren der Union der deutschen Akademien der Wissenschaft. 21.09.2009-23.09.2009, Leipzig, in: H-Soz-u-Kult, 17.10.2009, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=2806

Ein instruktiver Bericht. Zu ergänzen wäre z.B., dass auch Wikisource mit der PND arbeitet und ADB-Einträge damit versieht. Es fehlt dringend an einer Meta-Suche, die zu einer gegebenen PND-Nummer die Treffer der einschlägigen Angebote nachweist.

Trotz entsprechender Willensbekundungen von Seiten der Deutschen Nationalbibliothek, die organisatorisch über die PND wacht und verständlicher Weise um Qualität und Verlässlichkeit der enthaltenen Informationen besorgt ist, stellt sich momentan der umfassenden Verwendung der PND noch ein Hindernis in den Weg. Sie ist nicht direkt über einen Webservice oder eine andere automatisierte Schnittstelle frei verfügbar. Die Daten werden an kooperierende Projekte über eine DVD weitergegeben und innerhalb der Bibliotheken wird ein eigenes Datenaustauschformat (MAB) verwendet. Die theoretischen Möglichkeiten des „Semantic Web“ können somit noch nicht wirklich ausgeschöpft werden. Eine Bereitstellung der PND unter einer open access Lizenz durch die DNB war daher eines der Hauptanliegen, die von den Projektmitarbeitern gegenüber den Bibliotheksvertretern geäußert wurde.

Faz.net

Bücher sind eben nicht Lebensmittel, für die eine gemeinnützige Weiterverwendung nahe liegt. Es könnte ja einem ein Cent Profit entgehen, wenn man sie an Organisationen verschenkt, die Bücher an Bedürftige verteilen.

http://www.internet-law.de/2009/10/urheberrechtsfibel-nicht-nur-fur.html

http://www.finanzer.org/blog/index.php/2009/10/16/reihe-netzbuerger/

http://archiv.twoday.net/search?q=urheberrechtsfibel

http://faz-community.faz.net/blogs/diener/archive/2009/10/15/die-schmalen-lippen-von-libreka.aspx

Siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=libreka

Update:

http://mikelbower.de/blog/index.php/c76/libreka-und-die-affenschaukel Kritik an Libreka

Libreka ungeschminkt bei Wikileaks
http://wikileaks.org/wiki/Libreka_e-book_Frankfurt_Bookfair_whistleblower_letter,_Oct_2009

" .... Auch Wolf geht auf die Frage ein, wie es nun mit den Ideen und auch dem Schwung, der durch die Tagung in die Diskussion gekommen ist, weiter gehen soll. Rüdiger Hohls hat auf der Tagung bemerkt, der Ball liege nun bei den Veranstaltern. Wir hoffen dass sie den blogosphärischen Steilpass aufnehmen und den Ball weiter rollen lassen. ...." - so der höflich-zurückhaltende Ausblick Peter Habers.
Als archivischer Zaungast steht es mir eigentlich nicht zu - vor allem, solange die eigene Archivwelt ihre Web 2.0-Hausaufgaben auch noch nicht einmal ansatzweise erledigt - konkretere "Forderungen" zu formulieren.
Bleibt man bei der sinnvollen, breiten Anlage der "Startveranstaltung"- also quasi das Motto " Geschichtswissenschaften im Web 2.0-Zeitalter" - , scheinen mir Folgeveranstaltungen in diesen Themebereichen sinnvoll:
1) Historiographisches Arbeiten im Web 2.0 (Schlagworte: digitalen Forschungsumgebung (H-Desk), Expertensysteme, hypertextuelles Schreiben, Visualisierung ....), daraus folgend:
2) "Digital historian" als curriculare Herausforderung
3) Web 2.0 und Public history, .......
4) Geschichtswissenschaften und Archive gemeinsam ins Web 2.0-Zeitalter.
Für den letzten Punkt stelle ich mich gerne als Ansprech- und Kooperationspartner zur Verfügung.
Aus "Lokalpatriotismus" und der ausnehmend guten, offenen und konstruktiven Tagungsatmossphäre wegen hätte ich nichts gegen Siegen als "immerwährenden" Tagungsort. Sobald die Web 2.0-Möglichkeiten einer Tagungsdokumentation genutzt werden (z. B Live-Stream, Twitter, Flickr, slideshare, Blog, youtube), ist doch der Ort einer Tagung beinahe unerheblich, oder?

http://twitter.com/Lambo/status/4888353246

"Rauschenbach auf meine diesbezügliche Frage: Bundesarchiv beabsichtigt derzeit nicht freie Lizensierung der Digitalisate u Metadaten. #w3c09"

Die Landeshauptstadt München sucht für das Direktorium, Hauptabteilung II, Stadtarchiv-Abteilung 2, Benutzerbetreuung,
Forschung und Vermittlung zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine Dipl.-Archivarin/einen Dipl.-Archivar (FH)
Das Stadtarchiv ist die städtische Fachdienststelle für alle Fragen des städtischen Archivwesens und der Stadtgeschichte. Der Abteilung 2, Benutzerbetreuung, Forschung und Vermittlung, obliegt neben der Erschließung des Archivgutes die Beratung und die Auskunftserteilung im Benutzerdienst, die Erstellung der Stadtchronik, die zeitgeschichtliche Dokumentationsarbeit sowie die stadtgeschichtliche Forschung und die historische Bildungsarbeit im Rahmen von Ausstellungen, Führungen, Vorträgen, Veranstaltungen und Publikationen.
Was sind Ihre Aufgabenschwerpunkte?
· Ordnen, Verzeichnen und inhaltiches Erschließen neueren und neuesten Schriftgutes der städtischen Dienststellen
· Bearbeiten von schriftlichen Benutzeranfragen, insbesondere aus dem Bereich der Personenrecherchen
· Beraten von Benutzerinnen und Benutzern des Stadtarchives
· Mitarbeiten an stadtgeschichtlichen Ausstellungen und Publikationen.
Worauf kommt es uns an?
· Fachliche Kompetenz: ein erfolgreich abgeschlossenes Fachhochschulstudium als Dipl.-Archivarin/Diplom-Archivar (FH)
· Soziale Kompetenz, vor allem ein hohes Maß an Kunden- und Serviceorientierung, Problem- und Konfliktlösungskompetenz sowie ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit
· Methodische Kompetenz, wie konzeptionelles Denken und Handeln sowie Organisationstalent
· Persönliche Eigenschaften, insbesondere Verantwortungsbewusstsein, Eigeninitiative und Kreativität.
Was bieten wir Ihnen?
· Eine unbefristete Einstellung als Tarifbeschäftigte/r in EGr. 9 TVöD. Die Eingruppierung in diese Entgeltgruppe ist gemäß § 17 Abs. 3 TVÜ-VKA bis zum Inkrafttreten der neuen Entgeltordnung
vorläufig. Bei Erfüllung der beamtenrechtlichen Voraussetzungen ist eine Einstellung im Beamtenverhältnis in BesGr. A 10 möglich.
· Eine interessante, vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe in München
· Eine bundesweit anerkannte Personalentwicklung; Sie werden in allen Phasen Ihres Berufslebens unterstützt und haben attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten
· Flexible Arbeitszeiten sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie
· Ein verbilligtes Ticket für den Personennahverkehr
· Hilfe bei der Wohnungssuche
● Kinderbetreuungsmöglichkeiten
Die Beschäftigung ist in Teilzeit und Vollzeit möglich.
Die Landeshauptstadt München fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls bevorzugt.
Auskünfte zum ausgeschriebenen Aufgabenbereich erteilen Ihnen gerne Herr Dr. Heimers, Tel. (089) 233-30812 und Herr Hecker, Tel. (089) 233-30804 vom Direktorium-Stadtarchiv.
Für Fragen zum Ausschreibungsverfahren steht Ihnen gerne Herr Walz Tel. (089) 233-92273 von der Abteilung P 5.1 – Personalentwicklung zur Verfügung.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen unter Angabe der Verfahrens-Nr.09-1263-075 bis spätestens 04.11.2009 an die
Landeshauptstadt München
Personal- und Organisationsreferat, P 5.1
Marienplatz 8 (Rathaus), 80331 München
Internet: www.muenchen.de/ stellen
E-Mail: p51.por@muenchen.de


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Danke an stilangel via Twitter.

 

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