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http://ocp.hul.harvard.edu/contagion/

Das Contagion-Projekt von Harvard macht unter anderem alte Drucke zu historischen Seuchen und Krankheiten zugänglich, vor allem Inkunabeln.


http://www.jurpc.de/rechtspr/20080070.htm

Unternehmensbezogene Angaben werden zu personenbezogenen Angaben des Unternehmenseigentümers umgebogen.


".... Die Archivarin wird von einem Zombie angegriffen und pustet ihm dank ihrer Spezialausbildung das Hirn an die Wand. .... "
Das DVD-Forum stellt in der Rubrik "Bodycount" Filme vor, deren Qualität eigentlich nicht vermuten lassen, dass sie für diesen Blog interessant sein könnten. Aber - für dieses Zitat würde ich sprichwörtlich meilenweit gehen .... meine persönliche Nummer 1. Diesen Kurs muss ich in Marburg verpasst haben.
Der Vollständigkeit halber soll der erste Auftritt, der archivischen Powerfrau nicht verschwiegen werden:
".... Die Archivarin erzählt die Geschichte des Hotelbesitzers Mr. Wise. Er hatte einen Sohn, der bei einem Autounfall ums Leben kam. ....."
Quelle:
http://www.dvd-forum.at/400/bodycount.htm

" .... "Parrworld" im Münchner Haus der Kunst ist eine höchst vergnügliche Schau, sie stellt Kitsch neben Kunst, Billiges neben Exquisites und Altes zu Neuem - und will einen Eindruck vermitteln nicht nur vom Werk, sondern vom Kosmos des Künstlers, vom Archiv seiner Bilderwelt. ....."
Quelle:
http://oe1.orf.at/inforadio/90779.html?filter=5

zu Martin Parr s.a.:
http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Parr
http://www.martinparr.com/index1.html

Charles Pignone, der bis 1995 zehn Jahre Sinatras Tourmanager war und Produzent des zum Todestag erscheinenden Albums "Nothing But The Best" ist, hat als Archivar Zugang zum Sinatra-Musikvermächnis.
Quelle:
n-tv "Kult und Kultur"

„In der ersten Klasse ins Landestheater, in der zweiten in die Stadtbibliothek, in der dritten ins Stadtarchiv ...“
Wunschvorstellung des Neusser Kulturamtsleiter Harald Müller zum NRW-Programm Programm „Schule und Kultur"
Quelle:
http://www.ngz-online.de/public/article/nachrichten/566481/Zur-Gewohnheit-werden.html

Der Druck (Augsburg 1483) ist auch eine wichtige heraldische Quelle:

http://hdl.loc.gov/loc.rbc/rosenwald.0097


Haenle, Siegfried: Urkunden und Nachweise zur Geschichte des Schwanen-Ordens, Ansbach 1876

http://mdz10.bib-bvb.de/~db/0002/bsb00023912/images/

Grabstein mit Ordensabzeichen in Feuchtwangen

Am 10. und 11. Juni 2008 findet das 13. Archivwissenschaftliche Kolloquium der Archivschule Marburg zum Thema
"Zwischen analog und digital - Schriftgutverwaltung als Herausforderung für
Archive" statt.

Das detaillierte Programm ist einsehbar unter
http://www.archivschule.de/content/643.html

http://www.pro-panoramafreiheit.de/2008/04/30/panoramafreiheit-in-gefahr/

Im Bericht der Enquetekommission „Kultur in Deutschland“ wird dem Gesetzgeber die Abschaffung der Panoramafreiheit empfohlen, die in § 59 des Urhebergesetzes geregelt ist.

„3. Die Enquete-Kommission empfiehlt dem Deutschen Bundestag, in § 59 Absatz 1 Urhebergesetz eine Vergütungspflicht für die Abbildung von Werken – ausgenommen Bauwerken – im öffentlichen Raum einzuführen, die dann eintritt, wenn die Abbildung gewerblich verwertet wird und die Darstellungsabsicht sich auf das jeweilige Werk richtet.“ (Seite 265)

Es "nicht akzeptabel, dass der legal verfügbare fotografische Berichterstattungs- und Darstellungsraum, der schon durch zahlreiche Gerichtsurteile in den letzten Jahren deutlich geschrumpft ist, auf ein Minimum reduziert wird." Stimmt!

Das Luftbrückendenkmal von 1951 dürfte nicht mehr in der Wikipedia gezeigt werden. Foto: Ingrid Strauch (CC-BY-SA 2.0)

Dieses Thälmann-Denkmal auch nicht. Foto SpreeTom (GNU FDL)

Zum Thema:

http://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit
http://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Freedom_of_panorama

".... Um einen Raum zu gestalten, kann Simone Anton auf ein großes Archiv zurückgreifen. Fein säuberlich sind daheim in Kartons die unterschiedlichsten Papiere gesammelt und aufbewahrt. Farbige Reste von Stanzvorgängen gehören ebenso dazu wie Lochstreifen, Tüten und kleine gefaltete Papierteile, in denen einzelne Pralinen aufbewahrt werden.
.....Kleber, Klebestreifen und Fäden sorgen für den Halt der einzelnen Elemente des Gesamtkunstwerkes, das allerdings nicht von Dauer ist. Mit dem Ende der Ausstellung wird alles, soweit es geht, wieder in den Archivschachteln verstaut. "Was bleibt sind Fotos", sagt Simone Anton. ...."

Quelle:
http://www.abendblatt.de/daten/2008/05/10/880025.html

" .... Auslöser der jüngsten Unruhen war am Mittwoch ein Generalstreik der Opposition. Am Donnerstag weiteten sich die Kämpfe auch auf andere Landesteile aus. Beobachter in Beirut werteten es als Zeichen der Niederlage, dass der Fernsehsender Hariris [sunnitischen Spitzenpolitikers Saad Hariri] den Sendebetrieb einstellen musste. Das Gebäude von Hariris Parteizeitung wurde in Brand gesetzt. Später ging auch das Archiv von Hariris Sender in Flammen auf."
Quelle:
http://www.abendblatt.de/daten/2008/05/10/879728.html

"In diesem Kellerraum eines Einfamilienhauses im Leipziger Stadtteil Wiederitzsch (Schmidstraße 1) ist das Schallarchiv für christliche Popularmusik untergebracht, einzigartig in Deutschland. Und Thomas Feist, Referent im sächsischen Landesjugendpfarramt, ist der Hüter dieses Schatzes: Auf rund 5000 Tonträgern seien um die 60.000 Titel enthalten, sagt er und setzt sich an den Computer, um den Nutzwert des Archivs zu demon­strieren. Wer beispielsweise nach dem Klassiker »Geh aus mein Herz« von Paul Gerhardt suche, könne zwischen 20 Versionen wählen. »Hier kann man Geschichte nachvollziehen«, sagt Feist. »Und es macht Spaß.«
Kriterien für die Aufnahme eines Tonträgers ins Archiv seien der christliche Bezug und dass das Werk nicht zur traditionellen Kirchenmusik zähle, so der 42-Jährige. Schallplatten der Marienschwesternschaft Darmstadt sind folglich ebenso zu finden wie Kassetten vom Jungmännerwerk aus DDR-Zeiten, eine Schallplatte trägt den Titel »Zehn Jahre neue Lieder in der Kirche – Folklore und Beat«, eine CD heißt »Hotelli untola« – sie stammt von der finnischen Rockband »Uusikun«. ..."

Quelle:
http://www.sonntag-sachsen.de/2008/05/hier-finden-sie-alles/

Die Entscheidung wird zu Recht kritisiert:

http://www.bloggernews.net/115512

Weiteres in den Kommentaren.


http://oad.simmons.edu/oadwiki/Blogs_about_OA

In einem Artikel über das Olympia-Attentat 1972 lesen wir:

Die Filmemacherin Sarah Morris erlebte Ähnliches. Telepolis erzählt sie vom Dreh im Bayerischen Staatsarchiv. Eigentlich wollte sie nur den Überwachungsfilm des polizeilichen Videotrupps von den Trauerfeierlichkeiten. Ein entgeisterter Bibliothekar stammelte nur noch "Das gibt´s doch gar nicht." Denn die Filme waren verschwunden. Stattdessen lagen Bänder einer Demo in der Box. Am nächsten Tag habe Georg Sieber gesagt: "Sie glauben doch wohl nicht, dass dies ein Zufall war, oder?"

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27904/1.html



Wikisource-Themenseite:

http://de.wikisource.org/wiki/Pfingsten

Wir linkwütigen Archivare sind immer dankbar, wenn Bibliothekare einige Brosamen von ihrem reich gedeckten Tisch abgeben.

http://www.e-manuscripts.org/

MS Silverlight lässt sich erwartungsgemäß auf meinem älteren Notebook nicht installieren.

Auf einen Podcast dazu weist hin:

http://exacteditions.blogspot.com/2008/05/amazingly-compilcated-viewability.html

http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20080418_2bvr052508.html

Immer wieder konnte ich feststellen, dass das Bundesverfassungsgericht wichtige eigene Entscheidungen, die in Fachzeitschriften veröffentlicht wurden, NICHT im Volltext verfügbar macht. Obiger Link führt auf eine Entscheidung, deren Bereitstellung im Internet absolut nutzlos ist, da keinerlei Gründe angegeben werden. Vielleicht kann mir mal jemand erklären, was das soll?

Die (österreichischen) studentischen und Abschlussarbeiten auf
http://www.textfeld.ac.at (Hinweis bei infobib)
stehen unter einer (reichlich selbstgestrickten) freien Lizenz "Open - Content Access and Preservation Licence
Lizenz für - offenen - Informationszugang und die Erhaltung von Inhalten" zur Verfügung.

Besonders kurios ist, dass die Lizenz Zugriffsbeschränkungen verbietet, das von Textfeld erstellte PDF aber gegen die Entnahme von Inhalten geschützt ist.

"Die Nutzung des Werkes darf nicht durch Massnahmen erschwert werden. Dies betrifft insbesondere beschränkten Zugang in Form von Passwortabfragen oder anderen Schutzmechanismen."

Wenn ich die Lizenz richtig verstehe, darf das einzelne Werk unter Quellenangabe (mit Namen des Urhebers) auch kommerziell genutzt und bearbeitet werden. Das heisst: Es kann in einen Hochschulschriftenserver auch ohne PDF-Beschränkungen hochgeladen werden. Warum Österreicher (siehe etwa ELib) juristisch dilettantisch anmutende Lizenzen entwerfen müssen, statt die allgemein eingeführten CC-Lizenzen zu nutzen, leuchtet nicht ein.

Insgesamt stehen derzeit 514 Arbeiten zur Verfügung. Es gibt 4 (deutschsprachige) Arbeiten, die außerhalb Deutschlands entstanden sind. 85 Arbeiten stammen aus der Geschichtswissenschaft.

Grundsätzlich ist das eine richtige und sinnvolle Open-Access-Initiative. Zwar können studentische Abschlussarbeiten auch in vielen deutschen Hochschulschriftenservern hochgeladen werden, aber meistens wird eine befürwortende Stellungnahme des Hochschullehrers verlangt (seltener eine Empfehlung irgendeines Hochschullehrers). Seminararbeiten sind bei textfeld.at möglich, nicht aber in Hochschulschriftenservern. Schulische Texte sind in textfeld.at nicht möglich.

Durch eine Kooperation mit einer Bibliothek mit Schriftenserver sollte sichergestellt werden, dass die Langzeiterhaltung der textfeld-Arbeiten auch über die Existenz des Vereins und der Website, die ja nur eine befristete Förderung erfährt, sichergestellt ist. Leider ist Österreich ja in Sachen Open-Access-Schriftenserver ein Entwicklungsland (Länder der Dritten Welt sind da weiter ...)

Es ist davon ausgehen, dass keiner, der auf Textfeld seine Arbeit hochlädt, den Lizenztext versteht. Hier sollte in den FAQ eine deutliche Unterrichtung der Autoren erfolgen, dass die Lizenz in etwa einem CC-BY gleichkommt, also jeder nach Belieben die Arbeit spiegeln und bearbeiten kann.

Zum Vergleich die führenden kommerziellen deutschen Anbieter:

http://www.diplom.de/ hat 10.272 Abschluss-Arbeiten (sie kosten als PDF zwischen ca. 20 und 100 Euro)

GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 hat nach eigenen Angaben über 18.000 Bücher auf den Markt gebracht. Google Scholar und Google Books wird zunehmend von diesen "Büchern" zugemüllt.

Der VDM-Verlag vertreibt solche Abschlussarbeiten (über 5000 Titel in der DNB) als traditionelle Druckwerke, was in INETBIB vor einiger Zeit Unmut bei den Hochschulbibliotheken auslöste.

Zum Thema Prüfungsarbeiten in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/search?q=pr%C3%BCfungsar

Meine Thesen zum Thema

(1) Deutsche Hochschulen können und sollten durch Satzung festlegen, dass von jeder eingereichten und akzeptierten Abschlussarbeit ein elektronisches Exemplar auf dem Hochschulschriftenserver öffentlich einsehbar deponiert werden muss.

(2) Die Langzeitarchivierung dieser Arbeiten ist sicherzustellen.

(3) Die Verwendung einer freien Lizenz kann durch Satzung wohl nicht vorgeschrieben werden, doch sollten die Hochschulen dies den Kandidaten nahelegen.

(4) Negative "Müll"-Effekte (zu schlechte Arbeiten) werden durch positive Emergenz-Effekte ausgeglichen.

Dies löst das archivische Problem der Prüfungsarbeiten, wie ich es 1989 beschrieben habe:

http://www.db-thueringen.de/servlets/DocumentServlet?id=4165

Zuletzt haben sich die Kollegen Lengger (lesenswert!) und Freitäger (weniger lesenswert!) im Dokumentationsziele-Sammelband mit dem Thema aus archivischer Sicht auseinandergesetzt:

http://www.uni-saarland.de/mediadb/organisation/Verwaltung/Referate/Ref2/archiv/reden-73.pdf
[ http://www.uni-saarland.de/fileadmin/user_upload/Info/Universitaet/geschichte/archiv/reden-73.pdf ]

Wird die elektronische Langzeitverfügbarkeit als Veröffentlichung sichergestellt, entlastet dies die Überlieferungsbildung der Universitätsarchive.

Warum das alles? Solche Arbeiten enthalten wichtiges Wissen, dessen Nichtnutzung (durch Nichtveröffentlichung) volkswirtschaftlich schädlich ist.

Eine klare Grenze, welche Arbeiten wissenschaftlich veröffentlichungswürdig sind, kann nicht angegeben werden. Dass traditionell nur Dissertationen von einer Veröffentlichungspflicht erfasst wurden, ist kein Grund, die anderen Abschlussarbeiten a priori als minderwertig anzusehen. Ein elektronisches Pflichtexemplar für Dissertationen ist im deutschsprachigen Raum in Basel realisiert.

Solange die Pflichteinstellung auf Hochschulschriftenservern nicht realisiert ist, bleiben studentische Initiativen wie Textfeld wichtig, sofern diese eine dauerhafte Erhaltung des Zugangs durch Kooperationen mit Schriftenservern oder freie Lizenzen sicherstellen.

Ein Hamburger Archäologe will den Palast der Königin von Saba in Nordäthiopien gefunden haben. Nachdem ich im Radio seine Ausführungen über jahrtausendealte mündliche Tradition (angeblich gebe es in Deutschland ein Beispiel, dass 3500 Jahre überbrückt werden konnten) hören musste, war mir klar, dass es sich um ein Windei handeln dürfte. Die äthiopische Traditionsbildung über die "Queen of Sheba", die natürlich seinen Gewährsleuten bekannt sein musste, wird hier in methodisch denkbar naiver Weise als uralte orale Tradition mißverstanden.

Zu Recht skeptisch ist die WELT:

http://www.welt.de/wissenschaft/article1978663/Ein_Knigspalast_zwischen_Mythos_und_Sensation.html

Skeptisch gegenüber dem "Sensationsfund" ist auch SPIEGEL Online.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,552288,00.html

Überzeugend hat Wolfgang Seidenspinner gezeigt, dass die in der Archäologie beliebte Annahme sehr langer oraler Tradition abwegig ist: Sagen als Gedächtnis des Volkes? Archäologisches Denkmal, ätiolo­gische Sage, kommunikatives Erinnern. In: Brigitte Bönisch-Bred­nich, Rolf W. Brednich und Helge Gerndt (Hg.). Erinnern und Ver­gessen. Vorträge des 27. Deutschen Volkskundekongresses Göttingen 1989 (= Beiträge zur Volkskunde in Niedersachsen 5). Göttingen: Volker Schmerse 1991. S. 525-534.


"Julia Geiger, .... Enkelin des Künstlers ..... freut sich insbesondere für das von ihr konzipierte und geleitete Geiger-Archiv, das später auch das Schaffen von Rupprechts Vater Willi Geiger betreuen soll. „Durch die Retrospektive sind viele Arbeiten restauriert und Drucke gerahmt worden. Man achtet jetzt mehr auf sichere Aufbewahrung. ....
Und Julia Geiger weiß auch, ganz Enkelin von Rupprecht, was sie will. Nach dem Berliner Projekt geht‘s ans Archivieren der Zeichnungen; natürlich stehen weiterhin Kataloge und Ausstellungen an - und ein großes Ziel: Das Archiv, sprich das Atelier in Solln, soll einmal öffentlich gemacht und zu einer Forschungsstätte werden. „Auf diese Perspektive muss ich hinarbeiten.”

Quelle:
http://www.merkur-online.de/kultur_leben/kultur/art8934,902314

zu Rupprecht Geiger: http://de.wikipedia.org/wiki/Rupprecht_Geiger

"Das Deutsche Literaturarchiv in Marbach am Neckar hat eine bedeutende Handschrift des Kultur-Theoretikers Walter Benjamin (1892-1940) geschenkt bekommen. ..."
Quelle:
http://www.berlinerliteraturkritik.de/index.cfm?id=18018

" .... Ein Beispiel ist der Ein-Euro-Jobber im Archiv des bayerischen Wirtschaftsministeriums. Seine Tätigkeit sei nicht zusätzlich, sondern Teil der "ordnungsgemäßen Aufgabenerfüllung" der Behörde."
Quelle:
FR-Artikel

"Mit einer Gruppe von Penan lebte Bruno Manser (1954 - 2000?) von 1984 bis 1990 in Borneo und berichtete darüber in seinen «Tagebüchern aus dem Regenwald». Von seiner letz­ten Reise nach Sarawak kehrte Manser nicht mehr zurück und wurde 2005 offiziell für verschollen erklärt. Der Bruno-Manser-Fonds hat während der letzten drei Jahre 10 000 Fotografien aus dem Nachlass konserviert und digitalisiert. 1000 davon sind über die Website des Fonds öffentlich zugänglich: http://www.bmf.ch"
Quelle:
http://www.woz.ch/artikel/2008/nr19/leben/16292.html

http://blog.oehlsen.info/

Seit Oktober 2007 werden von Sven Olaf Oehlsen (Universitätsarchiv TU Berlin) sporadisch Meldungen zum Archivwesen gepostet.

Ein Film über die Oldenburger Archive für den Schulgebrauch zum Download:

http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=stadtarchiv

Der angebliche arabische Kaufinteressent für Schloss Salem ist womöglich eine Zeitungsente. Und: Das Ringen zwischen Haus Baden und dem Land um die Schätzung des Anwesens kommt nicht voran, da den Experten des Landes der Zutritt verweigert wird. Mehr unter:

http://www.blb-karlsruhe.de/blb/blbhtml/besondere-bestaende/verkauf.php

Wird das Salemer Münster zur Moschee?

Man kennt es vor allem von Gallica und Google, dass Digitalisate wieder verschwinden. Fischers Schwäbisches Wörterbuch ist samt der Projekt-Ankündigung ieder offline bzw. nur in München einsehbar.

http://archiv.twoday.net/stories/3634748/

Nur die ersten beiden Bände liegen bei bei Google Books (mit US-Proxy) vor:

http://de.wikisource.org/wiki/W%C3%B6rterb%C3%BCcher#Schw.C3.A4bisch

Das MDZ hat bereits eine Handschrift, einen spätmittelalterlichen Sammelband mit eher "archivalischen" Stücken (Ms. lat. 65), digitalisiert.

http://mdz10.bib-bvb.de/~db/0002/bsb00021776/images/index.html


http://digitalscholarship.wordpress.com/2008/05/05/how-many-texts-have-been-digitized/

Es geht um den Anteil der Primär- und Sekundärliteratur einer 2002 veröffentlichten Dissertation zur US-Literaturgeschichte, der inzwischen digitalisiert vorliegt.

To find out, I searched for each of the 296 items in my original bibliography in both free and subscription-based online collections such as Google Books, Open Content Alliance/Internet Archive, JSTOR, Project Muse, Early American Fiction, Making of America, Net Library, and Questia (which requires an individual subscription). I found that 83% of my primary source materials and 37% of my secondary source materials are now available online as full-text.

Der Beitrag enthält auch aufschlußreiche Beobachtungen zu Google Book Search.

As Patrick Leary, Jo Guldi, and others have argued, massive digitization projects promise not only to make the research process more efficient, but also to open up new approaches to research. For example, you can discover important works that would otherwise be invisible to you, trace the use of a phrase across works, and analyze significant patterns in a corpus of texts.

http://www.icommons.org/articles/collating-online-collections-study-of-13-cultural-heritage-collections-online

13 Heritage-Collection wurden daraufhin untersucht, wie sie ihre Inhalte digital zugänglich machen.

http://www.earlham.edu/~peters/fos/2008/05/harvard-law-school-joins-harvard-fas-in.html

Dergleichen wird man in Deutschland oder Europa wohl nicht erleben. Nach wie vor sehen Juristen "Open Access" mit großer Reserve (möglicherweise weil juristische Fachzeitschriften ihren Autoren Honorare zahlen).

"Der "Fall Lüderitz" im Stadtarchiv "entlarvt" für den stellvertretenden Vorsitzenden der Linken Liste im Rathaus, Jürgen Becker, "die ganze Scheinheiligkeit" einer Optionskommune. Es handelt sich um den inzwischen entlassenen Ein-Euro-Jobber Wilfried Lüderitz, der, so Becker, "obwohl er für eine Arbeitsstelle qualifiziert war, nicht dem ersten Arbeitsmarkt zugeführt wurde."
Quelle:
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3272013

Archivalia zuletzt: http://archiv.twoday.net/stories/4875450/

Die Berliner Literaturkritik stellt eine Leseprobe des neuen Roman von Mario Calabresi vor:
" .... Ich habe zwei Erinnerungen an die damalige Zeit: an den 14. Mai, einen Sonntag, und diese Erinnerung ist unscharf. Sie besteht aus einem starken, schönen Gefühl, und es ist das einzig Fassbare, Reale, das ich von meinem Vater habe. Und ich erinnere mich an einen Mittwochmorgen, den 17. Mai, an dem er getötet wurde. Diese Erinnerung ist klar, detailliert und genau.
Als Kind packte ich sie weg, tat sie gleichsam in eine Schachtel, um sie auf diese Weise die Zeit meines Heranwachsens überdauern zu lassen. In meinen Gedanken schuf ich einen besonderen Raum dafür, um sie unversehrt bewahren zu können. Ich behielt sie lange ganz für mich allein und holte sie nur nachts heraus, im Dunkeln vor dem Einschlafen, mit großer Behutsamkeit, um sie nicht zu beschädigen. Später erzählte ich meiner Mutter davon, aber da war ich schon auf dem Gymnasium, und erst während der Prozesse sprach ich offen über die Erinnerung an den Tag, an dem mein Vater starb. Bis ich bemerkte, dass sie durch das wiederholte Erzählen zerfiel wie ein Film, den man zu oft angesehen hat: Das Bild verschleißt, die Einzelbilder gehen verloren. Also schuf ich Abhilfe und tat sie ins Archiv zurück, bestrebt, sie dadurch zu retten. Aber es war wohl zu spät dafür, und heute hat sie einen Teil jener überwältigenden Kraft verloren, die sie über zwanzig Jahre lang für mich besaß. Die andere dagegen hält stand. Sie erinnert mich daran, dass ich sein Sohn bin....."

CALABRESI, MARIO: Der blaue Cinquecento. Geschichte meiner Familie im Schatten des Terrorismus. Übersetzt aus dem Italienischen von Michaela Wunderle. SchirmerGraf Verlag, München 2008. 224 S.
Quelle:
http://www.berlinerliteraturkritik.de/index.cfm?id=18003

 

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