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Archive – Stadtgeschichte – Denkmalpflege

Positionspapier der »ARGE der nordrhein-westfälischen Stadtarchive« und der AG »Denkmalschutz« des Städtetages NRW
(abschließend beraten am 07.04.2007 und am 25.10.2007)

Der Text ist undatiert abgedruckt in: Denkmalpflege im Rheinland 2009, S. 41f.

Google findet ihn als Volltext nicht, über Yahoo erhielt ich den Hinweis in Heft 68 (2008) der "Archivpflege", die ja online ist:

http://www.lwl.org/waa-download/archivpflege/heft68/Heft_68_2008.pdf (S. 36f.)

http://foto.beitinger.de/dias_digitalisieren/

Via Fotostoria
http://www.fotostoria.de/?p=1324

Die NZZ stellt diverse Digitalisierungsprojekte vor:

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/geschichte_aus_der_froschperspektive_1.2518729.html

Weitere findet man hier:
http://delicious.com/tag/digi_zeitungen

http://www.heise.de/newsticker/Schlagabtausch-zwischen-Befuerwortern-und-Gegnern-von-Open-Access--/meldung/137537

Auszug:

Reuß' Kritik beschränkt sich aber nicht nur auf das "Open Access"-Verfahren, bei dem er die "transformierte DDR im Publikationssektor" durchschimmern sieht. Generell werde im Internet verstärkt die "Souveränität des Produzenten" in Frage gestellt durch "illegale Methoden". So finde er seine Werke eingescannt etwa über Googles US-Angebot "Book Search" oder auf andern Archiv- und Literaturseiten. Hinter denen sieht der Kleist-Kommentator zum Teil vermeintlich dem Gemeinwohl verpflichtete "Irre", die ganze Bücher abtippen.

Rainer Kuhlen vom Aktionsbündnis "Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft" bezeichnete die Heidelberger Erklärung dagegen als "vergifteten Apfel". Der Spezialfall des singulären Autors, der allein "Wahrheit" produziere, dürfe nicht verallgemeinert und etwa auf die Naturwissenschaften übertragen werden. Das Wissen sei Allgemeingut und freizugeben. Die Gesellschaft finanzierte die Produktion von Wissen, sodass sie auch darauf zurückgreifen können müsse. Es werde aber kein "Zwang" ausgeübt auf alle Forscher, ihre Ergebnisse gemeinfrei zu machen oder kostenlos zu veröffentlichen. "Open Access"-Publikationen würden es Wissenschaftlern aber ermöglichen, schneller und schrankenfrei wahrgenommen zu werden. Auch Googles Buchsuche wertete der Informationswissenschaftler als größtenteils "im Interesse der Wissenschaft". Dass der auch aus Reihen der Bundesregierung scharf kritisierte Suchmaschinenprimus nun 20 Prozent von digitalen Büchern im Internet zeigen dürfe, scheine durch die "Fair Use"-Bestimmungen in den USA gerechtfertigt zu sein. "Wir wollen aber nicht, dass über diese Anzeige neue Pay-per-View-Modelle entwickelt werden und man das gesamte Buch elektronisch kaufen kann", stemmte sich Kuhlen gegen eine damit einhergehende Kommerzialisierung von Wissen.

Google-Justiziar Arnd Haller warnte davor, eine Kluft zwischen Buchvermarktern und Digitalisierungsangeboten im Internet zu konstruieren. Weltweit würden 20.000 Verlage "uns ihre Bücher schicken", um sie in ihrem Auftrag einzuscannen. In Deutschland würden zudem keine entsprechenden Werke digitalisiert, wenn dies nicht ausdrücklich gewünscht werde. Ein Verbotsantrag des Börsenvereins des deutschen Buchhandels gegen Google, kleine Auszüge aus Büchern im Internet anzuzeigen, sei vor dem Landgericht Hamburg gescheitert. Die Vorwürfe, dass sich Google rechtswidrig verhalte, sei somit schlicht abwegig.

Eine vermittelnde Position nahm Eric Merkel-Sobotta von Springer Science+Business Media ein. "Wir haben nichts gegen Open Access", erklärte der Vertreter eines der großen Wissenschaftsverlage. "Gänzlich kostenfrei geht es aber nicht." Der "Mehrwert" der Verlage etwa beim Korrekturlesen oder der Vermarktung müsse bezahlt werden. Gegen Vorwürfe aus der Wissenschaft und von Bibliotheken, dass die Wissenschaftsverlage ihre Gebühren ständig drastisch erhöhen würden, entgegnete er, dass die Preissteigerung bei Springer im vergangenen Jahr bei 8,7 Prozent gelegen habe, was er angesichts der Inflationsrate und der allgemeinen Kostenerhöhungen für angemessen halte.

Reto Hilty, Direktor des Max-Planck-Instituts (MPI) für geistiges Eigentum, monierte dagegen, dass die großen Wissenschaftsverlage 25 bis 30 Prozent Nettorendite einfahren würden. Das MPI zahle allein jährlich für die Grundversorgung seiner Forscher mit Literatur 18 Millionen Euro. Die drei führenden Verlagshäuser würden dabei etwa 95 Prozent der Kosten ausmachen. Ernsthaft bedroht würden diese ihr Modell durch Open Access offenbar auch nicht mehr sehen, da die Preisforderungen wieder "so exzessiv" wie vorher seien. Die Wissenschaft müsse daher einen Schritt weiter gehen und Inhalte noch stärker in Kooperation erstellen und frei online zur Verfügung stellen, verwies er auf den Erfolg von Wikipedia. Dabei handle es sich um ein Instrument, das den Wettbewerb in hohem Maße beflügele.


Siehe auch:
http://weblog.ib.hu-berlin.de/?p=6921

http://www.vgwort.de/google.php

Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am 23. Mai 2009 soll abgestimmt werden über:

http://www.vgwort.de/files/aenderungsvorschlaege_wv_inkasso.pdf

Zum Thema Google Books und VG Wort:
http://archiv.twoday.net/stories/5625587/

http://www.rechtslupe.de/verwaltungsrecht/kameraueberwachung-in-der-uni-bibliothek-39092

Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nord­rhein-​West­fa­len, Ur­teil vom 8. Mai 2009 - 16 A 3375/07

Fehlt (noch?) bei
http://www.justiz.nrw.de/ses/nrwesearch.php

Update:

Siehe auch:
http://telemedicus.info/article/1305-Interview-OVG-Muenster-erlaubt-UEberwachung-in-Uni-Bibliothek.html

"Kommt das Deutsche Spielearchiv (DSA) nach Nürnberg? Geht es nach dem Willen des Kulturreferats, lautet die Antwort «Ja«. Nur: Die Finanzierung und Unterbringung ist offen.
Die Stadträte im Kulturausschuss sollen ihr Plazet bereits nächste Woche geben. Von einer «einmaligen Chance« ist die Rede. Die städtischen Kulturschaffenden kreierten bereits den Spruch «Nürnberg - von der Stadt des Spielzeugs zur Stadt des Spiels«. ...."

Quelle:
http://www.der-bote.de/artikel.asp?art=1014194&kat=10&man=11

s. a.: http://archiv.twoday.net/stories/5206200/

"es muss zu beginn der 1980er Jahre gewesen sein, dass ‚die Geister‘ seiner verstorbenen Familienangehörigen dem aachener rentner Klaus schreiber per tonbandstimmen mitteilten: „Wir kommen auch im Fernsehen.“ in unzähligen Versuchen, begleitet von stetigen Verbesserungsvorschlägen von ‚drüben‘ und unter beträchtlichem finanziellen aufwand, entwickelte er eine Methode, mittels Videofeedback aus den unendlichen Weiten der verschwommenen reflexionen einigermaßen klare bilder seiner Lieben zu destillieren. das hier präsentierte Archiv eines anonymen Geistersehers legt von all dem Zeugnis ab." (1)
Das Kunstwerk wird in der Ausstellung "Wach sind nur die Geister" - Hartware MedienKunstVerein, Dortmund (16.5.-18.10.09) gezeigt. (2)
Quellen:
(1) Kurzführer Link zur PDF-Datei
(2) http://www.art-in.de/incmeldung.php?id=1892

"Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des BDKJ helfen rund 600 Jugendlichen in Köln mit. .... Andernorts kümmern sich Jugendliche um Senioren, reinigen NS-Stolpersteine oder helfen bei der Bearbeitung der Stadtarchiv-Materialien. ...."
Quelle:
http://www.ksta.de/html/artikel/1238966919788.shtml

Erinnert sei an die werbefreie Möglichkeit mit Skweezer:

http://archiv.twoday.net/stories/5567625/

Anleitung auf Englisch:

http://archiv.twoday.net/stories/5463913/

Deutsche Infos:
http://de.wikisource.org/wiki/Google_Book_Search

[Update: Screencast http://archiv.twoday.net/stories/6067526/ ]

Im Dezember 2008 meldeten wir, dass die Architektin von Flickr Commons, George Oates, von Yahoo gefeuert wurde:

http://archiv.twoday.net/stories/5405776/

Seit Ende April ist sie im Internet-Archiv für die Open Library zuständig:

http://george08.blogspot.com/

http://tinyurl.com/o8ugf3
http://hochschularchiv-aachen.blogspot.com/

http://blog.genealogybank.com/2009/05/archivists-that-have-recently-passed.html

" ..... Der Staatsekretär im Bundesinnenministerium Dr. August Hanning besuchte heute die Unglückstelle des Stadtarchivs in der Kölner Innenstadt. Nach mehr als neun arbeitsintensiven Wochen neigen sich dort die Aufräumarbeiten dem Ende zu. Im Mittelpunkt des Besuches stand das Gespräch mit den THW-Einsatzkräften. Hanning dankte den vielen freiwilligen Helfern aller Hilfsorganisationen für ihr Engagement an der gefährlichen Einsatzstelle.
“Wir allen waren geschockt, als uns die Nachricht vom Einsturz des Stadtarchivs mitten in der Kölner Innenstadt ereilte. Zwei Menschen wurden vermisst. Nur noch Trümmer, halb weggerissene Nachbargebäude und verschüttetes Kulturgut waren in den Medien zu sehen. Wenn ich mir heute die Schäden anschaue, wird mir erst richtig bewusst, was jeder Einzelne hier geleistet hat”, sagte Hanning heute. Der Staatssekretär im Bundesinnenministerium informierte sich bei den Verantwortlichen der Kölner Berufsfeuerwehr und des THW über die Lage. Beeindruckt zeigte er sich auch von den technischen Möglichkeiten des THW zur Absicherung und Überwachung von instabilen Gebäuden.
Im Gespräch mit THW-Einsatzkräften betonte Hanning: “Wie verlässlich das THW als Partner im Bevölkerungsschutz ist, beweist die bemerkenswerte Anzahl von mehr als 300 Helferinnen und Helfern, die schon am ersten Tag bereitstanden, Tag und Nacht zu arbeiten, um die beiden Vermissten zu suchen und das Kulturgut zu sichern. Dieses ehrenamtliche Engagement ist unverzichtbar für die Gesellschaft.” Bislang waren an der Unglücksstelle mehr als 1.500 THW-Helferinnen und Helfer im Einsatz. ...."

Quelle:
http://www.blogspan.net/presse/staatssekretr-hanning-dankt-fr-den-einsatz-am-eingestrzten-stadtarchiv-in-kln/mitteilung/69436/

Softwarefirma startext entwickelt Lösung zur Unterstützung der Bergungsarbeiten. "..... In einem ersten Schritt wird der Inhalt der Bergungskisten erfasst und deren Lagerort verzeichnet. Anschließend werden die einzelnen Inhalte, sogenannte Einheiten, detailliert beschrieben und zusätzlich durch ein Digitalfoto belegt.
Für diese Arbeitsschritte hat startext gemeinsam mit den verantwortlichen Archivaren aus Köln innerhalb von nur zwei Wochen ein webbasiertes Softwareprogramm konzipiert und entwickelt. Das Modul zur Bergungserfassung ist inzwischen bereits im Einsatz. Alle zur Schadensdokumentation notwendigen Informationen werden mit dieser Software erfasst. So kann sichergestellt werden, dass nach Abschluss der Bergungsarbeiten eine Bewertung zum Ausmaß des Schadens bzw. des Verlustes möglich ist.
Das Historische Archiv der Stadt Köln arbeitet seit Ende 2007 mit der Archivsoftware ACTApro. Alle Daten, die in dem Modul Bergungserfassung eingegeben werden, werden anschließend in die Archivsoftware ACTApro integriert. So lässt sich feststellen, welche Archivalien noch existieren, in welchem Zustand sie sind und wo genau sie sich befinden. ...."

Quelle:
http://www.startext.de/news/unternehmen/bergungserfassung-fuer-das-historische-archiv-der-stadt-koeln.html

Entdeckung des Erstbelegs für den Begriff Raub-Ritter
http://archiv.twoday.net/stories/4537828/

Neues zu Richalm von Schöntal/Dirk van Herxen
http://archiv.twoday.net/stories/5680268/

Neues zu Konrad Pfettisheim
http://archiv.twoday.net/stories/5500710/
Siehe auch
http://de.wikisource.org/wiki/Burgunderkriege

Haus-Nummerierung
http://adresscomptoir.twoday.net/stories/5505676/

Adressbüros
http://adresscomptoir.twoday.net/stories/4107179/

On- und Offlinerecherche
http://adresscomptoir.twoday.net/stories/3358004/

Hilfe bei Erforschen der Druckgeschichte
http://archiv.twoday.net/stories/5412424/

Diverse Neufunde zu Georg Rüxner/Rugen
http://archiv.twoday.net/search?q=r%C3%BCxner

Herder-Zitat lokalisiert
http://archiv.twoday.net/stories/4851493/

Graf Montfort von Justinus Kerner
http://archiv.twoday.net/stories/4391450/

Hieronymus Baldung
http://archiv.twoday.net/stories/4198880/

Summula de Guelfis
http://archiv.twoday.net/stories/4164230/

Buch mit Ausführungen zum Thomas Lirer
http://archiv.twoday.net/stories/4148919/

Eidschwurtafel
http://archiv.twoday.net/stories/3074959/

Woher könnten diese Stücke stammen?

Bei einem steht die Berichtigung eines Sammlers dabei:

"Sorry, sie sind etwas falsch unterrichtet, das ist ein Totenwappen, hier starb ein Abt und mit diesen Wappen wurde die Kirche dekoriert, es gibt diese Wappen auch in Holz, die bleiben dann in der Kirche"

Ebay und weitere



Eine Handschrift aus der Lyzealbibliothek in Käsmark (Slowakei) ist seit Jahren digital auf den Seiten der UB Bielefeld einsehbar:

http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/kesmark/felixcolonia/


"Denkmäler deutschere Poesie und Prosa aus dem VIII. - XII. Jahrhundert"
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/titleinfo/266128

"Die kleineren althochddeutschen Sprachdenkmäler"
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/titleinfo/261678

"Die historischen Handschriften der Koeniglichen Oeffentlichen Bibliothek zu Stuttgart"
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/titleinfo/266135

"Rheinische Lieder und Sagen"
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/titleinfo/262123

"Tausend und eine Rheinsage"
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/titleinfo/265626

http://www.b-i-t-online.de/daten/BIT_Innovativ_23_Kneifel.pdf

http://www.heise.de/newsticker/Forscher-fordern-massvolleres-objektiveres-und-liberaleres-Urheberrecht--/meldung/137487

Siehe auch:
http://www.law.qmul.ac.uk/events/docs/Declaration%20Three-Step%20Test.pdf

http://bibliothekarisch.de/blog/2009/05/04/besitzstandswahrung-und-fehlende-alternativen-heidelberger-und-augsburger-appell/

Lesenswert!

http://www.damm-legal.de/lg-berlin-wer-andere-zitiert-ohne-sich-zu-distanzieren-macht-sich-deren-meinung-zu-eigen-das-recht-der-zitate

LG Berlin: Wer andere zitiert, ohne sich zu distanzieren, macht sich deren Meinung zu eigen.

Eine lesenswerte Anti-Kritik:

http://weblog.ib.hu-berlin.de/?p=6866

http://www.zeit.de/online/2009/19/google-urheberrechte-buecher

Auszug:

Kartellrechtlich bedenklich ist allerdings Artikel 3.8b. Er legt fest, dass Google jede Einigung mit einem anderen Bieter übernehmen darf. Handelt also ein Verlag mit einem anderen Anbieter ein anderes Geschäftsmodell aus, darf Google dieses Geschäftsmodell auch auf die Bücher jenes Verlags anwenden, die sich bereits auf den Servern von Google befinden. Wenn Google jeden Konkurrenten kopieren darf, dürfte es aber schwer werden, ein Konkurrenzmodell zur Google Buchsuche zu etablieren.

Dennoch ist es schwer zu erkennen, was an diesem Vorgehen eine Enteignung der Autoren sein soll. Freilich war es nicht höflich, dass Google bereits Bücher online gestellte hatte, bevor es eine Einigung mit den Rechtsinhabern gab. Aber der berechtigte Zorn über Googles forsches Vorgehen sollte nicht übersehen lassen, dass Autoren und Verlage durch den Vergleich nun auch jene Werke zu Geld machen können, die mitunter schon seit Jahrzehnten aus dem Handel verschwunden waren.


Zum Settlement siehe auch die Stellungnahme der US-Bibliotheken:

http://wo.ala.org/gbs/wp-content/uploads/2009/05/googlebrieffinal.pdf

http://blog.cibera.de/2009/05/05/teatro-del-siglo-de-oro-biblioteca-nacional-de-espana/

http://teatrosiglodeoro.bne.es/es/Presentacion/index.html

https://www.wir-waren-so-frei.de/

Privatfilme und Fotos von der Wende in der DDR 1989/90.


http://www.anthony-clark.com/blog1/

In my opinion, it is time for Sharon Fawcett to go. Either through voluntary resignation or administrative dismissal, I believe Ms. Fawcett ought no longer to remain as the Assistant Archivist for Presidential Libraries.

Veranstalter: Stadt Münsingen; Südwestdeutscher Archivtag Münsingen
Datum, Ort: 19.06.2009-20.06.2009, Zehntscheuer

Der diesjährige Südwestdeutsche Archivtag widmet sich dem spannungsreichen Verhältnis von Archiven und (Massen)medien. Die Medien treten - im Zeichen eines gewissen Geschichtsbooms - in der letzten Zeit verstärkt als Nutzer der Archive in Erscheinung und haben in diesem Kontext auch neue Kooperationsprojekte - insbesondere im Internet - entwickelt. Gleichzeitig haben viele Archive ihre Öffentlichkeitsarbeit professionalisiert und nutzen die Medien verstärkt zur Präsentation ihrer Arbeit. Auf der Tagung werden die medialen und rechtlichen Rahmenbedingungen erläutert, einige konkrete Kooperationsprojekte vorgestellt und die Entwicklungenspotentiale, die sich im Web 2.0 ergeben könnten, diskutiert. Die Tagung richtet sich an Archivare, Journalisten und alle, die sich mit der Vermittlung von Geschichte und Geschichtsquellen beschäftigen.

Freitag, 19. Juni 2009
11.00 – 14.30 Uhr
„Spielregeln der Pressearbeit“, Workshop mit dem Journalisten Rainer Nübel (Teilnehmerzahl beschränkt, separate Anmeldung erforderlich)
Veranstaltungsort: Zehntscheuer
13.00 – 14.30 Uhr
Besichtigung des ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen (Teilnehmerzahl beschränkt, separate Anmeldung erforderlich)
15.00 Uhr
Stadtführung, Treffpunkt: Altes Rathaus
17.00 Uhr
Triariersitzung
Veranstaltungsort: Altes Rathaus, Sitzungssaal
19.00 Uhr
Öffentliche Auftaktveranstaltung (mit anschließendem Empfang der Stadt Münsingen)
Podiumsgespräch mit Stefan Aust (Moderation: Rainer Nübel)
Veranstaltungsort: Zehntscheuer
Samstag, 20. Juni 2009
9.00 Uhr
Eröffnung des 69. Südwestdeutschen Archivtags durch den Tagungspräsidenten Prof. Dr. Edgar Lersch, Historisches Achiv des SWR
9.30 Uhr
Die Entwicklung der Medienlandschaft in Deutschland – Tendenzen und Perspektiven
Prof. Dr. Norbert Schneider, Düsseldorf
10.15 Uhr
Archiv- oder Presserecht? – Juristische Probleme bei der Archivbenutzung durch Medien
Arnd Vollmer, Dresden
11.00 Uhr
Kaffeepause
11.30 Uhr
Spurensuche in Archiven – ein neues Sendeformat im Geschichtsfernsehen
Peter Dreckmann, Leipzig
12.15 Uhr – 14.00 Uhr
Mittagspause
14.00 Uhr
Von Zeit zu Zeit – ein Kooperationsprojekt zwischen der Stuttgarter Zeitung und dem Stadtarchiv Stuttgart
Dr. Thomas Faltin und Dr. Jürgen Lotterer, Stuttgart
14.45 Uhr
Das Bundesarchiv und Wikipedia – neue Kooperationsmodelle im Web 2.0
Oliver Sander, Koblenz
15.30 Uhr
Kaffeepause
16.00 Uhr
Das Web 2.0 und die Archive – Anmerkungen aus der Sicht eines Historikers
Dr. Peter Haber, Basel
16.45 Uhr
Abschlussdiskussion
Organisatorische Hinweise
Tagungsstätte: Zehntscheuer, Münsingen
Tagungsbüro: Samstag, 20. Juni 2008, 8.30 Uhr – 14.00 Uhr
Tagungsbeitrag:
Vorauszahlung: 20 €, Tageskasse: 25 €
Workshop: 10 €
Besichtigung des Truppenübungsplatzes: 10 €
Pensionäre, Auszubildende: 10 € bzw. 15 € (mit Workshop)
Subskription des Tagungsbands: 10 € (inkl. Versand)
Überweisungen bitte bis spätestens 10. Juni 2009:
HypoVereinsbank Zweibrücken (BLZ 590 200 90)
Konto Nr. 389516902
Peter Müller / Archivtag
Kontakt:
Dr. Peter Müller
Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg
Arsenalplatz 3, 71636 Ludwigsburg
07141/186324
07141/186311
peter.mueller@la-bw.de
URL: Weitere Informationen zum Tagungsprogramm (mit Programmflyer und Anmeldebogen)
URL zur Zitation dieses Beitrages
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=11452

 

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