KlausGraf - am Dienstag, 24. Juni 2008, 23:51 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
KlausGraf - am Dienstag, 24. Juni 2008, 23:41 - Rubrik: Archivpaedagogik
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Im Hessischen Staatsarchiv Marburg sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt für 27 Monate eineinhalb Stellen – alternativ: drei Teilzeitstellen – für
Wissenschaftliche Angestellte (m/w; BAT IIa)
in dem DFG Projekt „Online-Edition des Stiftsarchivs der Reichsabtei Fulda“ zu besetzen.
Das Staatsarchiv Marburg verwahrt umfangreiche und wertvolle Urkundenbestände (insgesamt ca. 122.000 Urkunden). Darunter befindet sich das Stiftsarchiv der Reichsabtei Fulda mit 2400 Urkunden für die Zeit 751-1837. Durch sein Alter, die hohe Überlieferungsdichte und die Bezüge zu Kaisern und Päpsten zählt es zu den bedeutendsten im deutschsprachigen Raum. Das Erschließungsprojekt verfolgt den pragmatischen, aber höchst nutzbringenden Ansatz einer Online-Publikation dieses wertvollen Kulturerbes: Zu sämtlichen Einzelstücken sollen elektronisch recherchierbare Regesten im Internet präsentiert und mit den digitalen Abbildungen der Urkunden verknüpft werden.
Zu den Aufgaben der gesuchten Projektkräfte zählen daher:
Die Verfassung von Regesten zu mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Urkunden,
- die Eingabe der Regesten in die Archivdatenbank HADIS der hessischen Staatsarchive,
- die Einbindung der digitalisierten Reproduktionen der Urkunden in HADIS,
- die Mitarbeit an der Erstellung der Indices sowie an der Einleitung für das Findmittel (Findbuch).
Vorausgesetzt wird ein Hochschulabschluss im Fach Geschichte, vorzugsweise in Mittlerer und Neuerer Geschichte oder den Historischen Hilfswissenschaften. Erwartet werden gute Kenntnisse der mittellateinischen Sprache sowie in Diplomatik, Paläographie und Sphragistik. Erfahrungen im Umgang mit spätmittelalterlichem und frühneuzeitlichem Archivgut, möglichst Urkunden, sowie in der Regestierungstechnik und im Umgang mit Datenbanksystemen sind erwünscht.
Erwartet wird eine engagierte und kreative Mitarbeit in dem anspruchsvollen Erschließungsprojekt.
Die Bewerber/innen müssen eine zielführende, selbstständige,
ergebnisorientierte und teamorientiert-kooperative Arbeitsweise mitbringen.
Wir weisen ausdrücklich auf die Möglichkeit hin, die Projektarbeit in Kooperation mit den wissenschaftlichen Projektpartnern mit der Bearbeitung wissenschaftlicher Qualifizierungsarbeiten zu verbinden.
Das Land Hessen ist bestrebt, den Anteil von Frauen in der Landesverwaltung zu erhöhen; Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht.
Schwerbehinderte Menschen werden bei Vorliegen gleicher Eignung bevorzugt.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte mit aussagefähigen Bewerbungsunterlagen bis zum 1. August 2008 an
Ltd. Archivdirektor Dr. Andreas Hedwig
– DFG-Projekt Fulda –
Hessisches Staatsarchivs Marburg
Friedrichsplatz 15
35037 Marburg.
Kontakt:
Steffen Arndt
Staatsarchiv Marburg, Friedrichsplatz 15, 35037 Marburg
steffen.arndt@stama.hessen.de
URL: http://www.staatsarchiv-marburg.hessen.de/
URL zur Zitation dieses Beitrageshttp://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/chancen/id=2843&type=stellen
Wissenschaftliche Angestellte (m/w; BAT IIa)
in dem DFG Projekt „Online-Edition des Stiftsarchivs der Reichsabtei Fulda“ zu besetzen.
Das Staatsarchiv Marburg verwahrt umfangreiche und wertvolle Urkundenbestände (insgesamt ca. 122.000 Urkunden). Darunter befindet sich das Stiftsarchiv der Reichsabtei Fulda mit 2400 Urkunden für die Zeit 751-1837. Durch sein Alter, die hohe Überlieferungsdichte und die Bezüge zu Kaisern und Päpsten zählt es zu den bedeutendsten im deutschsprachigen Raum. Das Erschließungsprojekt verfolgt den pragmatischen, aber höchst nutzbringenden Ansatz einer Online-Publikation dieses wertvollen Kulturerbes: Zu sämtlichen Einzelstücken sollen elektronisch recherchierbare Regesten im Internet präsentiert und mit den digitalen Abbildungen der Urkunden verknüpft werden.
Zu den Aufgaben der gesuchten Projektkräfte zählen daher:
Die Verfassung von Regesten zu mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Urkunden,
- die Eingabe der Regesten in die Archivdatenbank HADIS der hessischen Staatsarchive,
- die Einbindung der digitalisierten Reproduktionen der Urkunden in HADIS,
- die Mitarbeit an der Erstellung der Indices sowie an der Einleitung für das Findmittel (Findbuch).
Vorausgesetzt wird ein Hochschulabschluss im Fach Geschichte, vorzugsweise in Mittlerer und Neuerer Geschichte oder den Historischen Hilfswissenschaften. Erwartet werden gute Kenntnisse der mittellateinischen Sprache sowie in Diplomatik, Paläographie und Sphragistik. Erfahrungen im Umgang mit spätmittelalterlichem und frühneuzeitlichem Archivgut, möglichst Urkunden, sowie in der Regestierungstechnik und im Umgang mit Datenbanksystemen sind erwünscht.
Erwartet wird eine engagierte und kreative Mitarbeit in dem anspruchsvollen Erschließungsprojekt.
Die Bewerber/innen müssen eine zielführende, selbstständige,
ergebnisorientierte und teamorientiert-kooperative Arbeitsweise mitbringen.
Wir weisen ausdrücklich auf die Möglichkeit hin, die Projektarbeit in Kooperation mit den wissenschaftlichen Projektpartnern mit der Bearbeitung wissenschaftlicher Qualifizierungsarbeiten zu verbinden.
Das Land Hessen ist bestrebt, den Anteil von Frauen in der Landesverwaltung zu erhöhen; Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht.
Schwerbehinderte Menschen werden bei Vorliegen gleicher Eignung bevorzugt.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte mit aussagefähigen Bewerbungsunterlagen bis zum 1. August 2008 an
Ltd. Archivdirektor Dr. Andreas Hedwig
– DFG-Projekt Fulda –
Hessisches Staatsarchivs Marburg
Friedrichsplatz 15
35037 Marburg.
Kontakt:
Steffen Arndt
Staatsarchiv Marburg, Friedrichsplatz 15, 35037 Marburg
steffen.arndt@stama.hessen.de
URL: http://www.staatsarchiv-marburg.hessen.de/
URL zur Zitation dieses Beitrageshttp://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/chancen/id=2843&type=stellen
KlausGraf - am Dienstag, 24. Juni 2008, 23:37 - Rubrik: Personalia
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http://www.datenschutz-mv.de/dschutz/taetberi/tb8/lfdmvtb8.pdf
2.11.4 Archivorganisation
In allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung ist seit einiger Zeit ein Trend zur Privati-sierung kommunaler Aufgaben zu verzeichnen. Im Berichtszeitraum wurde ich zum Beispiel gefragt, ob es mit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen zu vereinbaren ist, ein Kommunalarchiv in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umzuwandeln. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Rechtslage bewerte ich dies folgendermaßen:
Eine Überführung der kommunalen Archive in juristische Personen des Privatrechts ist mit den Bestimmungen des Landesarchivgesetzes (LArchivG M-V) in der derzeitigen Fassung nicht zu vereinbaren. Das LArchivG M-V selbst regelt zwar nicht ausdrücklich, in welcher Rechtsform kommunale Archive zu führen sind, weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass es sich um öffentliche Archive und öffentliches Archivgut handelt. Auch die in § 12 LArchivG M-V getroffenen Regelungen unterstützen diese Argumentation. Hier bestimmt der Gesetzgeber, dass die kommunalen Körperschaften ihre archivrechtliche Aufgabe durch die Errichtung und Unterhaltung „eigener Archive“ zu erfüllen haben. Das mit „öffentlich“ nur „öffentlich-rechtliche“ Archive gemeint sind, geht auch aus der Gesetzesbegründung zum LArchivG M-V hervor. Hier wurde darauf hingewiesen, dass eine bereichsspezifische gesetzliche Regelung des Landesarchivwesens erforderlich geworden ist, um die Befugnis des Einzelnen zu gewährleisten, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen. Mit dem LArchivG M-V sollte somit das Spannungs-verhältnis zwischen Informations- und Wissensfreiheit einerseits und das Persönlichkeitsrecht andererseits berücksichtigt werden.
Zu bedenken ist in diesem Zusammenhang auch, dass alle in den Unterlagen erfassten personenbezogenen Daten ursprünglich zum Zweck der Erfüllung bestimmter öffentlicher Aufgaben der Kommunen und zumeist aufgrund gesetzlicher Eingriffsbefugnisse erhoben, gespeichert und genutzt wurden. Hierzu gehören zum Beispiel Sozial-, Gesundheits-, Personal- oder Steuerdaten. Wenn diese Daten für die zu erfüllende Aufgabe nicht mehr erforderlich und die Aufbewahrungsfristen abgelaufen sind, müssen sie aus Gründen des Datenschutzes gelöscht werden. Hiervon kann nur abgesehen werden, wenn der Löschung gesetzliche Aufbewahrungsfristen, zum Beispiel im Landesarchivgesetz, entgegenstehen. Die staatlichen Archive haben dann dafür zu sorgen, dass personenbezogene Daten oder solche Unterlagen, die einem besonderen gesetzlichen Geheimnisschutz unterliegen, nur unter den Bedingungen des Landesarchivgesetzes genutzt werden. Darüber hinaus bedeutet jede Erlaubnis einer Einsichtnahme in personenbezogene Unterlagen einerseits einen Eingriff in teilweise von besonderen Schweigepflichten geschützte persönliche Bereiche von Personen und andererseits ihre Ablehnung eine Beschränkung der Informationsrechte der Anfragenden. Die Archive müssen somit Entscheidungen treffen, die in Grundrechte eingreifen können. Daher müssen alle Entscheidungen stets rechtlich nachprüfbar sein. Das Führen der kommunalen Archive mit personenbezogenem Archivgut ist damit ein Bereich der Verwaltung, dessen Kernaufgabe mit Grundrechtseingriffen einhergeht und in dem die Verwaltung hoheitlich tätig wird.
Verfassungsrechtliche Gründe sprächen meines Erachtens jedoch nicht grundsätzlich gegen ein solches Vorhaben. Allerdings müsste eine gesetzliche Neuregelung den oben ausgeführten Ansprüchen genügen.
Das Landesarchivgesetz Mecklenburg-Vorpommern vom 7. Juli 1997 wurde durch das Gesetz zur Reform der Landesverwaltung im Geschäftsbereich des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur vom 28. November 2005 novelliert. Es wurde das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege errichtet, in dem nun die Archive gemeinsam mit der Landes-bibliothek Schwerin, dem Landesamt für Denkmalpflege und dem Landesamt für Boden-denkmalpflege zusammengefasst worden sind. Der Fachbereich Landesarchiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege besteht aus den Archiven Schwerin und Greifswald. Ich habe aus den oben genanten Gründen empfohlen, die organisatorische, räumliche und personelle Trennung des Fachbereiches Landesarchiv von den Aufgaben des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege in einer Dienstanweisung klar abzugrenzen.
Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat mich darüber informiert, dass eine entsprechende Dienstanweisung erarbeitet wird.
S. 115 ff. erfolgt der erste Bericht zum Informationsfreiheitsgesetz Mecklenburg-Vorpommern
2.11.4 Archivorganisation
In allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung ist seit einiger Zeit ein Trend zur Privati-sierung kommunaler Aufgaben zu verzeichnen. Im Berichtszeitraum wurde ich zum Beispiel gefragt, ob es mit den datenschutzrechtlichen Bestimmungen zu vereinbaren ist, ein Kommunalarchiv in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umzuwandeln. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Rechtslage bewerte ich dies folgendermaßen:
Eine Überführung der kommunalen Archive in juristische Personen des Privatrechts ist mit den Bestimmungen des Landesarchivgesetzes (LArchivG M-V) in der derzeitigen Fassung nicht zu vereinbaren. Das LArchivG M-V selbst regelt zwar nicht ausdrücklich, in welcher Rechtsform kommunale Archive zu führen sind, weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass es sich um öffentliche Archive und öffentliches Archivgut handelt. Auch die in § 12 LArchivG M-V getroffenen Regelungen unterstützen diese Argumentation. Hier bestimmt der Gesetzgeber, dass die kommunalen Körperschaften ihre archivrechtliche Aufgabe durch die Errichtung und Unterhaltung „eigener Archive“ zu erfüllen haben. Das mit „öffentlich“ nur „öffentlich-rechtliche“ Archive gemeint sind, geht auch aus der Gesetzesbegründung zum LArchivG M-V hervor. Hier wurde darauf hingewiesen, dass eine bereichsspezifische gesetzliche Regelung des Landesarchivwesens erforderlich geworden ist, um die Befugnis des Einzelnen zu gewährleisten, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten zu bestimmen. Mit dem LArchivG M-V sollte somit das Spannungs-verhältnis zwischen Informations- und Wissensfreiheit einerseits und das Persönlichkeitsrecht andererseits berücksichtigt werden.
Zu bedenken ist in diesem Zusammenhang auch, dass alle in den Unterlagen erfassten personenbezogenen Daten ursprünglich zum Zweck der Erfüllung bestimmter öffentlicher Aufgaben der Kommunen und zumeist aufgrund gesetzlicher Eingriffsbefugnisse erhoben, gespeichert und genutzt wurden. Hierzu gehören zum Beispiel Sozial-, Gesundheits-, Personal- oder Steuerdaten. Wenn diese Daten für die zu erfüllende Aufgabe nicht mehr erforderlich und die Aufbewahrungsfristen abgelaufen sind, müssen sie aus Gründen des Datenschutzes gelöscht werden. Hiervon kann nur abgesehen werden, wenn der Löschung gesetzliche Aufbewahrungsfristen, zum Beispiel im Landesarchivgesetz, entgegenstehen. Die staatlichen Archive haben dann dafür zu sorgen, dass personenbezogene Daten oder solche Unterlagen, die einem besonderen gesetzlichen Geheimnisschutz unterliegen, nur unter den Bedingungen des Landesarchivgesetzes genutzt werden. Darüber hinaus bedeutet jede Erlaubnis einer Einsichtnahme in personenbezogene Unterlagen einerseits einen Eingriff in teilweise von besonderen Schweigepflichten geschützte persönliche Bereiche von Personen und andererseits ihre Ablehnung eine Beschränkung der Informationsrechte der Anfragenden. Die Archive müssen somit Entscheidungen treffen, die in Grundrechte eingreifen können. Daher müssen alle Entscheidungen stets rechtlich nachprüfbar sein. Das Führen der kommunalen Archive mit personenbezogenem Archivgut ist damit ein Bereich der Verwaltung, dessen Kernaufgabe mit Grundrechtseingriffen einhergeht und in dem die Verwaltung hoheitlich tätig wird.
Verfassungsrechtliche Gründe sprächen meines Erachtens jedoch nicht grundsätzlich gegen ein solches Vorhaben. Allerdings müsste eine gesetzliche Neuregelung den oben ausgeführten Ansprüchen genügen.
Das Landesarchivgesetz Mecklenburg-Vorpommern vom 7. Juli 1997 wurde durch das Gesetz zur Reform der Landesverwaltung im Geschäftsbereich des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur vom 28. November 2005 novelliert. Es wurde das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege errichtet, in dem nun die Archive gemeinsam mit der Landes-bibliothek Schwerin, dem Landesamt für Denkmalpflege und dem Landesamt für Boden-denkmalpflege zusammengefasst worden sind. Der Fachbereich Landesarchiv im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege besteht aus den Archiven Schwerin und Greifswald. Ich habe aus den oben genanten Gründen empfohlen, die organisatorische, räumliche und personelle Trennung des Fachbereiches Landesarchiv von den Aufgaben des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege in einer Dienstanweisung klar abzugrenzen.
Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat mich darüber informiert, dass eine entsprechende Dienstanweisung erarbeitet wird.
S. 115 ff. erfolgt der erste Bericht zum Informationsfreiheitsgesetz Mecklenburg-Vorpommern
KlausGraf - am Dienstag, 24. Juni 2008, 23:18 - Rubrik: Datenschutz
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Neues aus der Adminpedia: Im Reich der Wikikraten titelt die futurezone:
Er führe noch keine Statistik darüber, in welcher Ausgabe der Wikipedia am meisten gelöscht wird, sagt Philipp Birken im Gespräch mit ORF.at, aber er könne sich durchaus vorstellen, dass die deutsche Wikipedia in dieser Hinsicht an der Spitze stehe. Er selbst würde an die 25 Prozent der Einträge in der englischsprachigen Wikipedia schlicht und einfach löschen.
Er führe noch keine Statistik darüber, in welcher Ausgabe der Wikipedia am meisten gelöscht wird, sagt Philipp Birken im Gespräch mit ORF.at, aber er könne sich durchaus vorstellen, dass die deutsche Wikipedia in dieser Hinsicht an der Spitze stehe. Er selbst würde an die 25 Prozent der Einträge in der englischsprachigen Wikipedia schlicht und einfach löschen.
BeatePaland - am Dienstag, 24. Juni 2008, 13:13 - Rubrik: Wikis
G8 erwägen regelmäßige Laptop-Checks
Wenn Zöllner Copyright-Cops werden
Ein Urheberrechtsabkommen könnte dazu führen, dass Zöllner sich stärker für Daten interessieren: Sie sollen Laptops und MP3-Spieler Reisender auf Raubkopien prüfen.
taz.de
Kommentar: Die Grundrechte in unserer Verfassung werden vom Staat inzwischen wohl nur noch als schlechter Witz angesehen. Das Urheberrecht steht jedenfalls über allen anderen Rechten. Jeden Tag neue Horrormeldungen, und die globale Content-Industrie hat wohl unbegrenzten Zugang zur Gesetzgebung. Wenn sich internetausdruckende Politiker über die Politikverdrossenheit unter jungen Leuten wundern, dann sollten sie vielleicht mal bei ihren Kindern auf die Festplatte und MP3-Player schauen und Kinder wie Geräte dann auch gleich bei der Polizei abgeben. Je verrückter der Gesetzgeber spielt, desto wichtiger werden Verschlüsselung, Emigration der persönlichen Daten, Server in sicheren Drittstaaten, und auch freie Lizenzen und Open Access.
Wenn Zöllner Copyright-Cops werden
Ein Urheberrechtsabkommen könnte dazu führen, dass Zöllner sich stärker für Daten interessieren: Sie sollen Laptops und MP3-Spieler Reisender auf Raubkopien prüfen.
taz.de
Kommentar: Die Grundrechte in unserer Verfassung werden vom Staat inzwischen wohl nur noch als schlechter Witz angesehen. Das Urheberrecht steht jedenfalls über allen anderen Rechten. Jeden Tag neue Horrormeldungen, und die globale Content-Industrie hat wohl unbegrenzten Zugang zur Gesetzgebung. Wenn sich internetausdruckende Politiker über die Politikverdrossenheit unter jungen Leuten wundern, dann sollten sie vielleicht mal bei ihren Kindern auf die Festplatte und MP3-Player schauen und Kinder wie Geräte dann auch gleich bei der Polizei abgeben. Je verrückter der Gesetzgeber spielt, desto wichtiger werden Verschlüsselung, Emigration der persönlichen Daten, Server in sicheren Drittstaaten, und auch freie Lizenzen und Open Access.
Ladislaus - am Dienstag, 24. Juni 2008, 10:15 - Rubrik: Open Access
http://diglib.princeton.edu/xquery?_xq=getCollection&_xsl=collection&_pid=scheide
Bisher ist das Angebot sehr übersichtlich:
* Bulla thurcorum
* Blood-letting calendar for Vienna, 1462
* Biblia Latina [fragments]
* Gutenberg Bible [fragment]

Bisher ist das Angebot sehr übersichtlich:
* Bulla thurcorum
* Blood-letting calendar for Vienna, 1462
* Biblia Latina [fragments]
* Gutenberg Bible [fragment]

KlausGraf - am Dienstag, 24. Juni 2008, 04:25 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Für den 30. Juni: http://www.anlux.lu/

NACHTRAG: Die Internetdatenbank (Scope-Archiv) ist online:
http://anlux.lu/index.php?page=recherche-en-ligne

NACHTRAG: Die Internetdatenbank (Scope-Archiv) ist online:
http://anlux.lu/index.php?page=recherche-en-ligne
KlausGraf - am Dienstag, 24. Juni 2008, 04:07 - Rubrik: Internationale Aspekte
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5366/
Graf, Klaus: Feindbild und Vorbild : Bemerkungen zur städtischen Wahrnehmung des Adels, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 141 (1993), S. 121-154
PDF mit leicht korrigierter OCR. Weitergeführt wurden die Überlegungen in Klaus Graf: Adel als Leitbild - Zur Geschichte eines Grundwerts in Spätmittelalter und früher Neuzeit, in: Gelungene Anpassung? Adelige Antworten auf gesellschaftliche Wandlungsvorgänge vom 14. bis zum 16. Jahrhundert, hrsg. von Horst Carl/Sönke Lorenz (= Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde 53), Ostfildern 2005, S. 67-81
Online (PDF mit OCR):
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5632/
Online (E-Text, Vortragsfassung):
http://www.aedph.uni-bayreuth.de/2001/0320.html
Graf, Klaus: Feindbild und Vorbild : Bemerkungen zur städtischen Wahrnehmung des Adels, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins 141 (1993), S. 121-154
PDF mit leicht korrigierter OCR. Weitergeführt wurden die Überlegungen in Klaus Graf: Adel als Leitbild - Zur Geschichte eines Grundwerts in Spätmittelalter und früher Neuzeit, in: Gelungene Anpassung? Adelige Antworten auf gesellschaftliche Wandlungsvorgänge vom 14. bis zum 16. Jahrhundert, hrsg. von Horst Carl/Sönke Lorenz (= Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde 53), Ostfildern 2005, S. 67-81
Online (PDF mit OCR):
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5632/
Online (E-Text, Vortragsfassung):
http://www.aedph.uni-bayreuth.de/2001/0320.html
KlausGraf - am Montag, 23. Juni 2008, 18:57 - Rubrik: Landesgeschichte
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Steht bei 4 Euro 8, noch 3 Stunden.
"Kirchen Rechnung über Allen Empfang und Ausgaben des Gotteshauses St Gotthard in Ingollsthall von 1719 auf 1720.
Ich kann die sehr alte Schrift leider kaum lesen !!!"
"Kirchen Rechnung über Allen Empfang und Ausgaben des Gotteshauses St Gotthard in Ingollsthall von 1719 auf 1720.
Ich kann die sehr alte Schrift leider kaum lesen !!!"
KlausGraf - am Montag, 23. Juni 2008, 17:51 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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http://lcweb2.loc.gov/cgi-bin/ampage?collId=rbc3&fileName=rbc0001_2008thacher16176page.db
Digitalisiert von der Library of Congress. Zu Waldseemüller siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=waldseem

Digitalisiert von der Library of Congress. Zu Waldseemüller siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=waldseem

KlausGraf - am Montag, 23. Juni 2008, 17:29 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Lovis und die Corinther. Der Künstler und seine Familie im Spiegel der Kunst und des Deutschen Kunstarchivs
Bebildeter Vortrag von Dr. Peter Kropmanns, Paris
2. Juli 2008, 19 Uhr im Lesesaal des Deutschen Kunstarchivs im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg, Eingang Kornmarkt 1
Das Deutsche Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum (ehemals Archiv für Bildende Kunst) startet am 2. Juli 2008 eine neue Vortragsreihe: „Aus dem Deutschen Kunstarchiv“ setzt sich zum Ziel, die Archivalien zum Leben zu erwecken. Wissenschaftler, die im Archiv geforscht haben, berichten anschaulich über ihr Thema und ihre Entdeckungen. Den Anfang macht der Pariser Kunsthistoriker Peter Kropmanns, dessen Buch „Lovis Corinth – Ein Künstlerleben“ soeben im Hatje Cantz Verlag erschienen ist.
Lovis Corinth (1858-1925) wurde vor 150 Jahren geboren. Der Ostpreuße aus Tapiau ließ sich in Königsberg, München, Antwerpen und Paris ausbilden, lebte aber vorwiegend in Berlin. Mit rund tausend Gemälden sowie zahllosen Zeichnungen und Druckgrafiken gehört er nicht nur zu den produktivsten, sondern auch zu den bedeutendsten deutschen Künstlern.
Das Deutsche Kunstarchiv bewahrt seit 1975 den aus Familienbesitz erworbenen schriftlichen Nachlass des Künstlers. Für seine Biographie hat Peter Kropmanns die Briefe und Photoalben sowie vielerlei andere Dokumente gesichtet und berichtet in seinem Vortrag von seinen Forschungen. Eigens zu diesem Anlass werden in Vitrinen wertvolle Archivmaterialien aus dem Bestand des Deutschen Kunstarchivs sowie zwei derzeit nicht ausgestellte Gemälde von Corinth – Portraits seiner Frau Charlotte – aus der Sammlung des Museums gezeigt.
Eintritt frei
Bebildeter Vortrag von Dr. Peter Kropmanns, Paris
2. Juli 2008, 19 Uhr im Lesesaal des Deutschen Kunstarchivs im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg, Eingang Kornmarkt 1
Das Deutsche Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum (ehemals Archiv für Bildende Kunst) startet am 2. Juli 2008 eine neue Vortragsreihe: „Aus dem Deutschen Kunstarchiv“ setzt sich zum Ziel, die Archivalien zum Leben zu erwecken. Wissenschaftler, die im Archiv geforscht haben, berichten anschaulich über ihr Thema und ihre Entdeckungen. Den Anfang macht der Pariser Kunsthistoriker Peter Kropmanns, dessen Buch „Lovis Corinth – Ein Künstlerleben“ soeben im Hatje Cantz Verlag erschienen ist.
Lovis Corinth (1858-1925) wurde vor 150 Jahren geboren. Der Ostpreuße aus Tapiau ließ sich in Königsberg, München, Antwerpen und Paris ausbilden, lebte aber vorwiegend in Berlin. Mit rund tausend Gemälden sowie zahllosen Zeichnungen und Druckgrafiken gehört er nicht nur zu den produktivsten, sondern auch zu den bedeutendsten deutschen Künstlern.
Das Deutsche Kunstarchiv bewahrt seit 1975 den aus Familienbesitz erworbenen schriftlichen Nachlass des Künstlers. Für seine Biographie hat Peter Kropmanns die Briefe und Photoalben sowie vielerlei andere Dokumente gesichtet und berichtet in seinem Vortrag von seinen Forschungen. Eigens zu diesem Anlass werden in Vitrinen wertvolle Archivmaterialien aus dem Bestand des Deutschen Kunstarchivs sowie zwei derzeit nicht ausgestellte Gemälde von Corinth – Portraits seiner Frau Charlotte – aus der Sammlung des Museums gezeigt.
Eintritt frei
birgitjooss - am Montag, 23. Juni 2008, 15:12 - Rubrik: Veranstaltungen
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Der Beitrag http://archiv.twoday.net/stories/4993981/ wurde durch einen Anhang mit weiteren neuen Forschungsergebnissen aktualisiert.
KlausGraf - am Montag, 23. Juni 2008, 03:51 - Rubrik: Landesgeschichte
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"Kafka Handschriften kommen ins Internet (...) Die digitalen Versionen sollen im Internet zu sehen sein, der Zeitpunkt stehe aber noch nicht fest"
dpa, Frankfurter Rundschau, 19.06.2008
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1354136
dpa, Frankfurter Rundschau, 19.06.2008
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1354136
Cherubinos - am Sonntag, 22. Juni 2008, 23:49 - Rubrik: Literaturarchive
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http://opus.bsz-bw.de/fhhv/volltexte/2008/27/
Studieren lernen : Arbeits- und Lerntechniken, Prüfungen und Studienarbeiten
Litzcke, Sven Max ; Linssen, Ruth
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (4.153 KB)
SWD-Schlagwörter: Lernpsychologie , Lerntechnik , Studium , Prüfung , Wissenschaftliches Arbeiten , Lernen , Einführung
Freie Schlagwörter (Deutsch): Arbeitstechniken
Fakultät: Fakultät IV - Wirtschaft und Informatik
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Sonstige beteiligte Institution: Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Dokumentart: Buch (Monographie)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 16.04.2008
Bemerkung: 2., überarbeitete Auflage
Kurzfassung in Deutsch:
Viele Studienanfänger haben in der Schule wissenschaftliches Arbeiten nicht gelernt (Kunz, 1986). In der Schule unterrichtet man Einzelfächer wie Mathematik, Deutsch, Englisch, Physik oder Kunst. Kaum ein Fachlehrer fühlt sich jedoch für das übergreifende Thema „Lernen lernen“ zuständig. Die Naturtalente unter den Schülern können lernen. Die anderen wursteln sich durch, mit mehr Anstrengung als nötig wäre – oder sie scheitern.
Für das Studium genügt Durchwursteln nicht, man braucht effiziente Arbeits- und Lerntechniken. Dieses Buch hilft bei der Selbstorganisation des Studiums und bei der Bewältigung des Lernstoffs. Als Studierender profitiert man, weil man dasselbe Ziel mit weniger Aufwand erreicht oder man mit demselben Aufwand mehr erreicht. Als Lehrender profitiert man, weil gut organisierte Studierende besser und schneller lernen.
Das Studium ist eine eigenständige Lebensphase, ist keine bloße Weiterführung der Schullaufbahn. Ebenso wenig ist das Studium lediglich eine Vorbereitung auf das spätere Berufsleben. Studere (lateinisch) bedeutet „sich ernsthaft um etwas bemühen“. Studieren ist nicht passives Aufnehmen, sondern aktives Gestalten und Arbeiten (Spoun & Domnik, 2004), und das in erheblich größerem Umfang als es die Schule erfordert.
Das Studium bietet mehr Freiräume als die Schule und erfordert deshalb mehr Selbstdisziplin und die Fähigkeit zur Selbststrukturierung der Lernprozesse sowie mehr Eigeninitiative (Streblow & Schiefele, 2006). Aus diesem Grund fällt vielen Studierenden das Umsteigen von der Schule oder aus dem erlernten Beruf heraus in ein Studium zunächst schwer.
Lernen ist Arbeit. Ohne eigene Anstrengung geht es daher nicht. Mit falschen Lerntechniken führt aber auch Anstrengung nicht ans Ziel (Metzig & Schuster, 2006). Man benötigt für den Studienerfolg beides: Anstrengung und Lerntechniken
Man muss nicht nur den Lernstoff beherrschen, sondern auch Prüfungen bestehen. In Kapitel 4 wird auf schriftliche und mündliche Prüfungsleistungen sowie auf Studienarbeiten eingegangen. Schriftliche Prüfungen werden ausführlich behandelt, von der Vorbereitung bis zu vermeidbaren Fehlern. Hierzu gibt es bisher nur wenige konkrete Hinweise in der einschlägigen Literatur. Die Ausführungen gehen deshalb zu einem Großteil auf Gespräche mit Dozentenkollegen zurück. Sie berücksichtigen zum Teil die spezifischen Bedingungen der FH Bund, sind zum größeren Teil aber allgemein auf alle Hochschulen anwendbar. Im Abschnitt zu mündlichen Prüfungen werden Hinweise zu Antworttechniken und Gesprächsführung sowie Tipps zum Umgang mit Nervosität und Stress vor und in der Prüfung gegeben. Die Hinweise zur Erstellung von Studienarbeiten helfen bei den ersten eigenen Arbeiten, von der Themenwahl über die Recherche bis hin zu Gliederung und zu formalen Vorschriften.
"Dieser Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert. Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerziell, Keine Bearbeitung"
Studieren lernen : Arbeits- und Lerntechniken, Prüfungen und Studienarbeiten
Litzcke, Sven Max ; Linssen, Ruth
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (4.153 KB)
SWD-Schlagwörter: Lernpsychologie , Lerntechnik , Studium , Prüfung , Wissenschaftliches Arbeiten , Lernen , Einführung
Freie Schlagwörter (Deutsch): Arbeitstechniken
Fakultät: Fakultät IV - Wirtschaft und Informatik
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Sonstige beteiligte Institution: Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Dokumentart: Buch (Monographie)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 16.04.2008
Bemerkung: 2., überarbeitete Auflage
Kurzfassung in Deutsch:
Viele Studienanfänger haben in der Schule wissenschaftliches Arbeiten nicht gelernt (Kunz, 1986). In der Schule unterrichtet man Einzelfächer wie Mathematik, Deutsch, Englisch, Physik oder Kunst. Kaum ein Fachlehrer fühlt sich jedoch für das übergreifende Thema „Lernen lernen“ zuständig. Die Naturtalente unter den Schülern können lernen. Die anderen wursteln sich durch, mit mehr Anstrengung als nötig wäre – oder sie scheitern.
Für das Studium genügt Durchwursteln nicht, man braucht effiziente Arbeits- und Lerntechniken. Dieses Buch hilft bei der Selbstorganisation des Studiums und bei der Bewältigung des Lernstoffs. Als Studierender profitiert man, weil man dasselbe Ziel mit weniger Aufwand erreicht oder man mit demselben Aufwand mehr erreicht. Als Lehrender profitiert man, weil gut organisierte Studierende besser und schneller lernen.
Das Studium ist eine eigenständige Lebensphase, ist keine bloße Weiterführung der Schullaufbahn. Ebenso wenig ist das Studium lediglich eine Vorbereitung auf das spätere Berufsleben. Studere (lateinisch) bedeutet „sich ernsthaft um etwas bemühen“. Studieren ist nicht passives Aufnehmen, sondern aktives Gestalten und Arbeiten (Spoun & Domnik, 2004), und das in erheblich größerem Umfang als es die Schule erfordert.
Das Studium bietet mehr Freiräume als die Schule und erfordert deshalb mehr Selbstdisziplin und die Fähigkeit zur Selbststrukturierung der Lernprozesse sowie mehr Eigeninitiative (Streblow & Schiefele, 2006). Aus diesem Grund fällt vielen Studierenden das Umsteigen von der Schule oder aus dem erlernten Beruf heraus in ein Studium zunächst schwer.
Lernen ist Arbeit. Ohne eigene Anstrengung geht es daher nicht. Mit falschen Lerntechniken führt aber auch Anstrengung nicht ans Ziel (Metzig & Schuster, 2006). Man benötigt für den Studienerfolg beides: Anstrengung und Lerntechniken
Man muss nicht nur den Lernstoff beherrschen, sondern auch Prüfungen bestehen. In Kapitel 4 wird auf schriftliche und mündliche Prüfungsleistungen sowie auf Studienarbeiten eingegangen. Schriftliche Prüfungen werden ausführlich behandelt, von der Vorbereitung bis zu vermeidbaren Fehlern. Hierzu gibt es bisher nur wenige konkrete Hinweise in der einschlägigen Literatur. Die Ausführungen gehen deshalb zu einem Großteil auf Gespräche mit Dozentenkollegen zurück. Sie berücksichtigen zum Teil die spezifischen Bedingungen der FH Bund, sind zum größeren Teil aber allgemein auf alle Hochschulen anwendbar. Im Abschnitt zu mündlichen Prüfungen werden Hinweise zu Antworttechniken und Gesprächsführung sowie Tipps zum Umgang mit Nervosität und Stress vor und in der Prüfung gegeben. Die Hinweise zur Erstellung von Studienarbeiten helfen bei den ersten eigenen Arbeiten, von der Themenwahl über die Recherche bis hin zu Gliederung und zu formalen Vorschriften.
"Dieser Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert. Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerziell, Keine Bearbeitung"
KlausGraf - am Sonntag, 22. Juni 2008, 21:53 - Rubrik: Open Access
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Nach wie vor befindet sich die Zitierpraxis von Internetquellen in einem eher embryonalem Stadium. Es gibt zwar etliche, überwiegend angejahrte Leitfäden, aber die konkrete Praxis etwa in Online-Journalen weicht erheblich ab.
Man kann sich sicher darüber streiten, ob es Aufgabe der Redaktion eines Online-Journals ist, eine einheitliche Zitierweise von Internetquellen in Anlehnung an die eigenen Zitierempfehlungen durchzusetzen.
Werfen wir einen Blick auf die "Zeitenblicke", das renommierteste geschichtswissenschaftliche E-Journal in deutscher Sprache.
Empfohlene Zitierweise:
Alfred P. Hagemann : Ein Preußenschloss für den Arbeiter- und Bauernstaat – Schloss Schönhausen 1945-1990 , in: zeitenblicke 7 (2008), Nr. 1, [05.06.2008], URL: http://www.zeitenblicke.de/2008/1/hagemann/index_html, URN: urn:nbn:de:0009-9-13178
Bemerkenswert ist, dass hier die URN (und zwar ohne Resolver) zusätzlich angegeben wird.
Wie sieht es in diesem Beitrag mit den Zitaten von Online-Quellen aus?
Zunächst einmal konstatieren wir, dass über ein halbes Jahr zwischen dem Zugriff auf die Online-Quellen am 19.11.2007 und der Publikation des Beitrags am 5.6.2008 vergangen ist. Wenn man Schnelligkeit des Publizierens als positive Eigenschaft von E-Journals nimmt - hier ist sie nicht verwirklicht. Da meines Wissens die Zeitenblicke kein Peer Review praktizieren, sondern eine Herausgeber-Begutachtung, kann man den Verzug nicht aufs Peer Review schieben.
Anm. 1 markiert den Verweis auf die Stiftungssatzung zwar als Link, aber der Verweis führt ins Leere, da die Markierung nicht korrekt erfolgt ist.
Merke: Wenn man schon Links markiert (was bei HTML-Texten sinnvoll ist), sollte man überprüfen, dass sie korrekt sind.
Anm. 14 lautet:
Vergl. Uwe Schwartz: Nachkriegsarchitektur am Schloss Schönhausen in Berlin. in: www.kunsttexte.de/zusamm.php?artaus=8 (19.11.2007)
Auch dieser Link führt nicht zu der gewünschten Quelle, und da die Suchfunktion der Kunsttexte nicht funktioniert, muss man zu Google Zuflucht nehmen. Der Beitrag liegt auch im Edoc-Server der HU vor:
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:11-10073316
Das PDF weist am Schluss eine Art Zitierempfehlung auf:
Uwe Schwartz, «Nachkriegsarchitektur im Schloss
Schönhausen», in: kunsttexte.de, Sektion Denkmalpflege,
Nr.1, 2001 (6 Seiten). www.kunsttexte.de
Die Edoc-Metadaten geben als Erscheinungsdatum den 22.10.2001 an.
Ob man
in: kunsttexte.de, Sektion Denkmalpflege,
Nr.1, 2001
oder
in: kunsttexte.de, Sektion Denkmalpflege,
Nr.1, 2001 [22.10.2001]
schreibt, das "Erscheinungsjahr" 2001 hätte auf jeden Fall zu einer korrekten Zitatangabe gehört.
Der Aufsatz von Schwartz wird nochmals in Anm. 34 mit Internetadresse, aber ohne Link zitiert, obwohl es nahegelegen hätte, einfach Schwartz (wie Anm. 14) zu schreiben.
Schauen wir in einen anderen Beitrag:
http://www.zeitenblicke.de/2008/1/windt
Die Internetquellen in Anm. 30 und 41 sind nicht als Links markiert, sie weisen unterschiedliche Überprüfungsdaten auf. Der Verweis in Anm. 30 führt ins Leere, ein Bild ist nicht auffindbar:
http://www.zi.fotothek.org/obj/obj19004191/8450_0001
Anm. 3 von http://www.zeitenblicke.de/2008/1/fuchs :
Nicht als Link markiert, kein Veröffentlichungsdatum, kein Datum des Zugriffs!
Schauen wir nun in die nächstältere Ausgabe:
http://www.zeitenblicke.de/2007/2/haslinger
Anm. 19, 25: kein Veröffentlichungsdatum, nicht als Link markiert
In Anm. 30 ist das doppelte "in:" nicht glücklich:
Christoph Mick: "Den Vorvätern zum Ruhm – den Brüdern zur Ermutigung". Variationen zum Thema Grunwald/Tannenberg, in: zeitenblicke 3 (2004) 1, in: http://www.zeitenblicke.de/2004/01/mick/index.html <10.5.2007>. (nicht als Link markiert)
Anm. 39 ist die Quelle als Link markiert, es fehlt aber das Veröffentlichungsdatum, obwohl im verlinkten PDF "Stand: Juni 2004" explizit angegeben wurde.
Schlussfolgerungen
* E-Journals sollten nicht nur Zitierempfehlungen beim einzelnen Aufsatz gemäß den Gepflogenheiten der jeweiligen Disziplin vorgeben, sie sollten auch die Zitate von Online-Quellen redaktionell überprüfen.
* Links sollten sowohl in HTML- als auch in PDF-Versionen anklickbar gestaltet werden.
* Das Funktionieren der Links muss redaktionell überprüft werden.
* Es ist das Veröffentlichungsdatum der Internetquelle in jedem Fall anzugeben, gegebenenfalls mit dem Zusatz "erschlossen".
* Es empfiehlt sich zur Vermeidung von Missverständnissen (Veröffentlichungsdatum vs. Zugriffsdatum) das Zugriffsdatum mit einem entsprechenden Vermerk (z.B. "Zugriff am", "abgerufen" usw.) zu kennzeichnen.
Man kann sich sicher darüber streiten, ob es Aufgabe der Redaktion eines Online-Journals ist, eine einheitliche Zitierweise von Internetquellen in Anlehnung an die eigenen Zitierempfehlungen durchzusetzen.
Werfen wir einen Blick auf die "Zeitenblicke", das renommierteste geschichtswissenschaftliche E-Journal in deutscher Sprache.
Empfohlene Zitierweise:
Alfred P. Hagemann : Ein Preußenschloss für den Arbeiter- und Bauernstaat – Schloss Schönhausen 1945-1990 , in: zeitenblicke 7 (2008), Nr. 1, [05.06.2008], URL: http://www.zeitenblicke.de/2008/1/hagemann/index_html, URN: urn:nbn:de:0009-9-13178
Bemerkenswert ist, dass hier die URN (und zwar ohne Resolver) zusätzlich angegeben wird.
Wie sieht es in diesem Beitrag mit den Zitaten von Online-Quellen aus?
Zunächst einmal konstatieren wir, dass über ein halbes Jahr zwischen dem Zugriff auf die Online-Quellen am 19.11.2007 und der Publikation des Beitrags am 5.6.2008 vergangen ist. Wenn man Schnelligkeit des Publizierens als positive Eigenschaft von E-Journals nimmt - hier ist sie nicht verwirklicht. Da meines Wissens die Zeitenblicke kein Peer Review praktizieren, sondern eine Herausgeber-Begutachtung, kann man den Verzug nicht aufs Peer Review schieben.
Anm. 1 markiert den Verweis auf die Stiftungssatzung zwar als Link, aber der Verweis führt ins Leere, da die Markierung nicht korrekt erfolgt ist.
Merke: Wenn man schon Links markiert (was bei HTML-Texten sinnvoll ist), sollte man überprüfen, dass sie korrekt sind.
Anm. 14 lautet:
Vergl. Uwe Schwartz: Nachkriegsarchitektur am Schloss Schönhausen in Berlin. in: www.kunsttexte.de/zusamm.php?artaus=8 (19.11.2007)
Auch dieser Link führt nicht zu der gewünschten Quelle, und da die Suchfunktion der Kunsttexte nicht funktioniert, muss man zu Google Zuflucht nehmen. Der Beitrag liegt auch im Edoc-Server der HU vor:
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:11-10073316
Das PDF weist am Schluss eine Art Zitierempfehlung auf:
Uwe Schwartz, «Nachkriegsarchitektur im Schloss
Schönhausen», in: kunsttexte.de, Sektion Denkmalpflege,
Nr.1, 2001 (6 Seiten). www.kunsttexte.de
Die Edoc-Metadaten geben als Erscheinungsdatum den 22.10.2001 an.
Ob man
in: kunsttexte.de, Sektion Denkmalpflege,
Nr.1, 2001
oder
in: kunsttexte.de, Sektion Denkmalpflege,
Nr.1, 2001 [22.10.2001]
schreibt, das "Erscheinungsjahr" 2001 hätte auf jeden Fall zu einer korrekten Zitatangabe gehört.
Der Aufsatz von Schwartz wird nochmals in Anm. 34 mit Internetadresse, aber ohne Link zitiert, obwohl es nahegelegen hätte, einfach Schwartz (wie Anm. 14) zu schreiben.
Schauen wir in einen anderen Beitrag:
http://www.zeitenblicke.de/2008/1/windt
Die Internetquellen in Anm. 30 und 41 sind nicht als Links markiert, sie weisen unterschiedliche Überprüfungsdaten auf. Der Verweis in Anm. 30 führt ins Leere, ein Bild ist nicht auffindbar:
http://www.zi.fotothek.org/obj/obj19004191/8450_0001
Anm. 3 von http://www.zeitenblicke.de/2008/1/fuchs :
Nicht als Link markiert, kein Veröffentlichungsdatum, kein Datum des Zugriffs!
Schauen wir nun in die nächstältere Ausgabe:
http://www.zeitenblicke.de/2007/2/haslinger
Anm. 19, 25: kein Veröffentlichungsdatum, nicht als Link markiert
In Anm. 30 ist das doppelte "in:" nicht glücklich:
Christoph Mick: "Den Vorvätern zum Ruhm – den Brüdern zur Ermutigung". Variationen zum Thema Grunwald/Tannenberg, in: zeitenblicke 3 (2004) 1, in: http://www.zeitenblicke.de/2004/01/mick/index.html <10.5.2007>. (nicht als Link markiert)
Anm. 39 ist die Quelle als Link markiert, es fehlt aber das Veröffentlichungsdatum, obwohl im verlinkten PDF "Stand: Juni 2004" explizit angegeben wurde.
Schlussfolgerungen
* E-Journals sollten nicht nur Zitierempfehlungen beim einzelnen Aufsatz gemäß den Gepflogenheiten der jeweiligen Disziplin vorgeben, sie sollten auch die Zitate von Online-Quellen redaktionell überprüfen.
* Links sollten sowohl in HTML- als auch in PDF-Versionen anklickbar gestaltet werden.
* Das Funktionieren der Links muss redaktionell überprüft werden.
* Es ist das Veröffentlichungsdatum der Internetquelle in jedem Fall anzugeben, gegebenenfalls mit dem Zusatz "erschlossen".
* Es empfiehlt sich zur Vermeidung von Missverständnissen (Veröffentlichungsdatum vs. Zugriffsdatum) das Zugriffsdatum mit einem entsprechenden Vermerk (z.B. "Zugriff am", "abgerufen" usw.) zu kennzeichnen.
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http://wwmm.ch.cam.ac.uk/blogs/murrayrust/?p=1155
Peter Murray-Rust is commenting an article of John Wilbanks:
http://jcom.sissa.it/archive/07/02/Jcom0702%282008%29C04/
Abstract: From the life sciences to the physical sciences, chemistry to archaeology, the last 25 years have brought an unprecedented shift in the way research happens day to day, and the average scientist is now simply awash in data. This comment focuses on the integration and federation of an exponentially increasing pool of data on the global digital network. Furthermore, it explores the question of the legal regimes available for use on this pool of data, with particular attention to the application of “Free/Libre/Open” copyright licenses on data and databases. In fact, the application of such licenses has the potential to severely restrict the integration and federation of scientific data. The public domain for science should be the first choice if integration is our goal, and there are other strategies that show potential to achieve the social goals embodied in many common-use licensing systems without the negative consequences of a copyright-based approach. (My emphasis)
Peter Murray-Rust is commenting an article of John Wilbanks:
http://jcom.sissa.it/archive/07/02/Jcom0702%282008%29C04/
Abstract: From the life sciences to the physical sciences, chemistry to archaeology, the last 25 years have brought an unprecedented shift in the way research happens day to day, and the average scientist is now simply awash in data. This comment focuses on the integration and federation of an exponentially increasing pool of data on the global digital network. Furthermore, it explores the question of the legal regimes available for use on this pool of data, with particular attention to the application of “Free/Libre/Open” copyright licenses on data and databases. In fact, the application of such licenses has the potential to severely restrict the integration and federation of scientific data. The public domain for science should be the first choice if integration is our goal, and there are other strategies that show potential to achieve the social goals embodied in many common-use licensing systems without the negative consequences of a copyright-based approach. (My emphasis)
KlausGraf - am Sonntag, 22. Juni 2008, 15:58 - Rubrik: English Corner
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The Iraq Memory Foundation, a U.S.-based non-governmental organization (NGO), went to Baghdad shortly after the invasion and began gathering as many documents as it could find. Under the laws of war, such actions may be considered an act of pillage, which is specifically forbidden by the 1907 Hague Convention. The Foundation’s website says its main holdings are “a collection of 2.4 million pages of official Iraqi documents captured by Iraqi Kurdish groups during the 1991 uprising; …a collection of 750,000 pages of Iraqi documents captured in Kuwait after its liberation…in 1991; …approximately 3.0 million pages gathered from Baath Party Regional Command Headquarters in Baghdad following the fall of Saddam in 2003.” This is the body of materials that in January 2008 the Hoover Institution at Stanford University agreed to store.
http://www.archivists.org/statements/IraqiRecords.asp
Open letter from Saad Eskander, Director of the Iraq National Library and Archives to the Director of Hoover Institute, June 21, 2008
http://libraryjuicepress.com/blog/?p=439
Website of the Iraq Memory Foundation
http://www.iraqmemory.org/EN/
News article on the conflict:
http://news-service.stanford.edu/news/2008/june18/iraq-061808.html
http://www.archivists.org/statements/IraqiRecords.asp
Open letter from Saad Eskander, Director of the Iraq National Library and Archives to the Director of Hoover Institute, June 21, 2008
http://libraryjuicepress.com/blog/?p=439
Website of the Iraq Memory Foundation
http://www.iraqmemory.org/EN/
News article on the conflict:
http://news-service.stanford.edu/news/2008/june18/iraq-061808.html
KlausGraf - am Sonntag, 22. Juni 2008, 15:34 - Rubrik: English Corner
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In 1996 the hip-hop artist Guru has pubished the song "Respect the architect". A good friend of mine, who had worked with Guru at this production, just told me, that this great song was called at first "Respect the archivist". Unfortunately the tapes got lost during a computer crash. This is a sad fact on history of archives, because the new "Architect"-Song features the living jazz legend Ramsey Lewis on piano and synthesizer.
To save this stories for the archival history we are looking for any other information about lost artworks with archival content. Peinture, photos, movies, songs, operas, symphonies, books, short stories, poems - there are no limits. We will appreciate every post.
To save this stories for the archival history we are looking for any other information about lost artworks with archival content. Peinture, photos, movies, songs, operas, symphonies, books, short stories, poems - there are no limits. We will appreciate every post.
Wolf Thomas - am Sonntag, 22. Juni 2008, 11:57 - Rubrik: English Corner
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" ..... Noch ein weiterer Salesianer-Kardinal arbeitet augenblicklich an der Kurie, der Italiener Raffaele Farina. Er wird im September 75 Jahre alt, war früher ..... Rektor der Päpstlichen Universität der Salesianer, dann Präfekt der Vatikanbibliothek und erhielt im November vergangenen Jahres die Kardinalswürde, nachdem er zuvor zum Archivar und Bibliothekar der Heiligen Römischen Kirche ernannt worden war. ....."
Quelle:
http://www.kath.net/detail.php?id=20151
Quelle:
http://www.kath.net/detail.php?id=20151
Wolf Thomas - am Sonntag, 22. Juni 2008, 11:56 - Rubrik: Personalia
Während ein Buch aus München mir noch nicht begegnet ist, sah ich soeben ein Buch aus der UB Lausanne (Jahrbücher des deutschen Reiches).

KlausGraf - am Samstag, 21. Juni 2008, 19:25 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.vd16.de
Typisch ist, dass man erst einmal nie auf den Gedanken kommt, es könnte einen solchen Filter geben. Man muss links im Suchformular "Suche beschränken" auswählen und erhält dann die Möglichkeit, nur digitalisierte Drucke zu suchen. Aufgenommen sind wohl weitgehend nur die Münchner Digitalisate, auch wenn es auf der Startseite heisst: "Die Meldung von noch nicht im VD 16 nachgewiesenen Drucken und URNs / URLs anderer Digitalisierungsprojekte ist ausdrücklich erwünscht."
Typisch ist, dass man erst einmal nie auf den Gedanken kommt, es könnte einen solchen Filter geben. Man muss links im Suchformular "Suche beschränken" auswählen und erhält dann die Möglichkeit, nur digitalisierte Drucke zu suchen. Aufgenommen sind wohl weitgehend nur die Münchner Digitalisate, auch wenn es auf der Startseite heisst: "Die Meldung von noch nicht im VD 16 nachgewiesenen Drucken und URNs / URLs anderer Digitalisierungsprojekte ist ausdrücklich erwünscht."
KlausGraf - am Samstag, 21. Juni 2008, 19:01 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Koebel, Jacob: Wapen. Des heyligen Römischen Reichs Teutscher nation, Der Churfürsten Fürsten Grauen Freihen Rittern Auch der merer theil Stett ... Auch wie ... die erwölung vn[d] krönung eynes Römischen Künigs vnd Keysers geschehen soll. Mit einer erclerung ... wie ein jedes wapen gefärbt oder gemalt werden sol, Franckfurth am Main 1545 [VD16 K 1623]
Enthält auch eine Darstellung des Quaternionensystems.
http://mdz10.bib-bvb.de/~db/0001/bsb00016069/images/

Enthält auch eine Darstellung des Quaternionensystems.
http://mdz10.bib-bvb.de/~db/0001/bsb00016069/images/
KlausGraf - am Samstag, 21. Juni 2008, 17:11 - Rubrik: Hilfswissenschaften
Aus dem Leitartikel Henning Petershagens in der Südwest-Presse zum Ulmer Stadtarchiv anlässlich des 68. Südwestdeutschen Archivtages:
" .....Früher hatte man, durch die Hintertür ins zweite Stockwerk gelangt, quasi Behördenluft geatmet im engen Büro, wo man sein Anliegen vortrug. Gewiss: Das war historisch bedingt. Schließlich ist ein Stadtarchiv von seiner Entstehung her ein Amt, das Akten und Dokumente zu verwahren, zu ordnen und bereitzustellen hat. Weniger zu seiner Pflicht als zur Kür gehört die Forschung. Die wurde im Ulmer Stadtarchiv stets umfassend und qualitätvoll betrieben. .....
Das Geld wird knapper, gerade im Kulturbereich, und Institutionen wie ein Stadtarchiv sehen sich plötzlich genötigt, sich und ihre Dienstleistungen zu "verkaufen", wenn sie in der Lage sein wollen, die dort gewonnenen historischen Erkenntnisse weiterhin zu veröffentlichen. Darum gehört heute das offensive Zugehen auf die Bürger, das ständige Präsentieren lokaler Geschichte ebenfalls zur Pflicht eines modernen Stadtarchivs. .....
Resultat: "Die befragten Besucher machen einen sehr zufriedenen Eindruck." So urteilt die Priamos Consulting Group, die ein halbes Jahr lang die Gäste des Hauses der Stadtgeschichte befragt hat. ....."
Quelle:
http://www.suedwest-aktiv.de/region/swp_neuulm/ulm_und_neu_ulm/3656876/artikel.php?SWAID=88ceaed1940af6a0d2f263c311a5fd44
" .....Früher hatte man, durch die Hintertür ins zweite Stockwerk gelangt, quasi Behördenluft geatmet im engen Büro, wo man sein Anliegen vortrug. Gewiss: Das war historisch bedingt. Schließlich ist ein Stadtarchiv von seiner Entstehung her ein Amt, das Akten und Dokumente zu verwahren, zu ordnen und bereitzustellen hat. Weniger zu seiner Pflicht als zur Kür gehört die Forschung. Die wurde im Ulmer Stadtarchiv stets umfassend und qualitätvoll betrieben. .....
Das Geld wird knapper, gerade im Kulturbereich, und Institutionen wie ein Stadtarchiv sehen sich plötzlich genötigt, sich und ihre Dienstleistungen zu "verkaufen", wenn sie in der Lage sein wollen, die dort gewonnenen historischen Erkenntnisse weiterhin zu veröffentlichen. Darum gehört heute das offensive Zugehen auf die Bürger, das ständige Präsentieren lokaler Geschichte ebenfalls zur Pflicht eines modernen Stadtarchivs. .....
Resultat: "Die befragten Besucher machen einen sehr zufriedenen Eindruck." So urteilt die Priamos Consulting Group, die ein halbes Jahr lang die Gäste des Hauses der Stadtgeschichte befragt hat. ....."
Quelle:
http://www.suedwest-aktiv.de/region/swp_neuulm/ulm_und_neu_ulm/3656876/artikel.php?SWAID=88ceaed1940af6a0d2f263c311a5fd44
Wolf Thomas - am Samstag, 21. Juni 2008, 14:15 - Rubrik: Kommunalarchive
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" .... Den Wiener [Hans] Raimund, der seitenlang über die alten Straßenbahnen zu schreiben versteht, der 13 Jahre in Duino lebte, hat es ins Mittelburgenland verschlagen, wo er in einem alten Hof lebt. Es sind die Frau, die Liebe, der Hund, der Hof, die Aus- und Ansichten, die Wühlarbeit im Ich-Archiv, die Raimunds Lyrik der letzten Jahre die Stichworte gaben. ...."
Quelle:
http://diepresse.com/home/kultur/literatur/392784/index.do
s. zu Hans Raimund: http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Raimund
Quelle:
http://diepresse.com/home/kultur/literatur/392784/index.do
s. zu Hans Raimund: http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Raimund
Wolf Thomas - am Samstag, 21. Juni 2008, 14:14 - Rubrik: Wahrnehmung
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KlausGraf - am Samstag, 21. Juni 2008, 12:47 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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"The Times Archive invites you to explore 200 years of history as it appeared in the original pages of The Times newspaper from 1785-1985. Every issue of The Times published between 1785-1985, digitally scanned and fully searchable. (...) During our free introductory period access all articles in the Times Archive free. Just register when you do a search and see this symbol"
Kostenfreie Registrierung erforderlich
http://archive.timesonline.co.uk/tol/archive/
via Intute
Kostenfreie Registrierung erforderlich
http://archive.timesonline.co.uk/tol/archive/
via Intute
Cherubinos - am Samstag, 21. Juni 2008, 10:47 - Rubrik: English Corner
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http://www.fl.ul.pt/biblioteca/biblioteca_digital/index.htm
Die Philosophische Fakultät der Universität Lissabon macht zahlreiche alte Drucke, unter anderem auch einige Inkunabeln zugänglich.
Weiteres aus Portugal:
http://wiki.netbib.de/coma/DigiSpain

Die Philosophische Fakultät der Universität Lissabon macht zahlreiche alte Drucke, unter anderem auch einige Inkunabeln zugänglich.
Weiteres aus Portugal:
http://wiki.netbib.de/coma/DigiSpain

KlausGraf - am Samstag, 21. Juni 2008, 02:53 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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" .... Ein Auslöser war mit Sicherheit der Kauf von silbernen Bleistiftverlängerungen oder sogenannten Bleistiftschonern. Die haben mir so gut gefallen. Das war 1986, und noch heute liegen sie in meiner Schreibtischschublade. Ich habe sie nicht an unser Archiv weitergegeben, aus Sorge, dass sie irgendwo verschwinden würden. ...."
Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell auf die Frage "Wie sind Sie eigentlich auf die Idee des "perfekten Bleistifts" gekommen?":
Quelle:
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/lifeandstyle/deluxe/331791/index.do
Link zum Unternehmensarchiv Faber-Castell
Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell auf die Frage "Wie sind Sie eigentlich auf die Idee des "perfekten Bleistifts" gekommen?":
Quelle:
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/lifeandstyle/deluxe/331791/index.do
Link zum Unternehmensarchiv Faber-Castell
Wolf Thomas - am Freitag, 20. Juni 2008, 20:48 - Rubrik: Wahrnehmung
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" .... Die Dopingkontrolle während der Mainfrankentour machte im Sennfelder Archiv Station: " ... Im Archiv, gleich hinter den Toiletten, baut Dopingkommissär Stefan Rosiejak auf. Pakete, Küchenrollen, Formulare. Relativ unspektakulär das Ganze. Mit der Feststellung „Sie sind der Bürgermeister“ verblüfft er Heinemann. Rosiejak hat einfach gut kombiniert: „Sie tragen als einziger ein Jackett.“
Vier Radler bittet Rosiejak zur Kontrolle. Zwei lost er aus, die anderen beiden sind der Sieger und der Träger des gelben Trikots. So genannte Chaperons begleiten die Sportler vom Ziel zur Doping-Kontrolle. ..."
Quelle:
http://www.mainpost.de/lokales/schweinfurt/Landkreis-Schweinfurt;art763,4554974
Vier Radler bittet Rosiejak zur Kontrolle. Zwei lost er aus, die anderen beiden sind der Sieger und der Träger des gelben Trikots. So genannte Chaperons begleiten die Sportler vom Ziel zur Doping-Kontrolle. ..."
Quelle:
http://www.mainpost.de/lokales/schweinfurt/Landkreis-Schweinfurt;art763,4554974
Wolf Thomas - am Freitag, 20. Juni 2008, 20:46 - Rubrik: Wahrnehmung
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"Ein Gemeinwesen darf sich der Bewahrung von Zeugnissen seiner Vergangenheit nicht verschließen. Sonst läuft es Gefahr, seine historisch gewachsene Identität zu verlieren."
Der vollständige Kommentar unter:
http://www.suedwest-aktiv.de/region/neuekreisrundschau/rundschau_lokal/3654971/artikel.php?SWAID=b163e5f5b507a0b30892781e31cc8e90
Der vollständige Kommentar unter:
http://www.suedwest-aktiv.de/region/neuekreisrundschau/rundschau_lokal/3654971/artikel.php?SWAID=b163e5f5b507a0b30892781e31cc8e90
Wolf Thomas - am Freitag, 20. Juni 2008, 20:45 - Rubrik: Wahrnehmung
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"Wir haben keine personellen Kapazitäten, um uns monatelang mit Akten im Archiv rumzuquälen", Wilhelm Thiele, Bauamtsleiter in Ahrensburg
Quelle:
http://www.abendblatt.de/daten/2008/06/20/896394.html
Quelle:
http://www.abendblatt.de/daten/2008/06/20/896394.html
Wolf Thomas - am Freitag, 20. Juni 2008, 20:44 - Rubrik: Wahrnehmung
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" ..... Trotzdem war man beim Blue Label, dem Archivar rarer Fundstücke, die manchmal zu Recht vergessen werden, mal wieder im Keller. Dort stand offensichtlich eine Franklin-Kiste rum, mit 'dem Besten aus ihrer Columbia-Zeit', wie die Plattenfirma stolz verkündet. Darüber könnte man zwar streiten, aber 'Aretha Sings The Blues' ist eine unterhaltsame Exkursion in die Welt gebrochener Herzen. ....."
Quelle:
http://www.monstersandcritics.de/artikel/200824/article_87380.php/CD-Kritik-Aretha-Sings-The-Blues-von-Aretha-Franklin
Quelle:
http://www.monstersandcritics.de/artikel/200824/article_87380.php/CD-Kritik-Aretha-Sings-The-Blues-von-Aretha-Franklin
Wolf Thomas - am Freitag, 20. Juni 2008, 20:34 - Rubrik: Wahrnehmung
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Klaus Graf: Heroisches Herkommen. Überlegungen zum Begriff der "historischen Überlieferung" am Beispiel heroischer Traditionen, in: Das Bild der Welt in der Volkserzählung. Berichte und Referate des fünften bis siebten Symposiums zur Volkserzählung, Brunnenburg/Südtirol 1988-1990, hrsg. von Leander Petzoldt, Ingo Schneider und Petra Streng (= Beiträge zur Ethnologie und Folklore B 4), Frankfurt a.M. usw. 1993, S. 45-64
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5306/
Untersucht wird die außerliterarische Traditionsbildung auf der stofflichen Grundlage der sogenannten "Heldensage". Angesichts der mangelnden Eignung des allzu heterogenen Sammelbegriffs "historische Sage" wird über den Begriff "Herkommen" eine Präzisierung versucht. "Die Funktion des Herkommens bezieht eine Erzählung auf die eigene Geschichte einer Gruppe - als genealogisches Herkommen auf die Geschichte einer Familie, als Orts-Herkommen auf die Geschichte einer Stadt oder eines Klosters" (S. 58). Im Gegensatz dazu meint "Exemplum" eine Textfunktion, "die einer Geschichte eine Lehre oder Regel unterlegt" (S. 58).
Der erste Abschnitt fragt "nach der Rolle der Heldensage für die Ausbildung von Geschlechtersagen und umgekehrt nach der Rolle von Geschlechtersagen für die Tradierung von Heldensagen" (S. 47). Angesprochen wird die mit der Stadt Xanten und Ursprungsüberlieferungen der Grafen von Holland verbundene niederrheinische Hagen-Tradition, die aber nicht vor das 15. Jahrhundert zurückzuverfolgen ist. Für das deutsche Hochmittelalter existiert nur das singuläre Zeugnis der Pegauer Annalen über die Abstammung Wiperts von Groitzsch. Der Versuch Wilhelm Störmers, bei bayerischen Adelsfamilien des 8./9. Jahrhunderts ein "Nibelungenbewußtsein" nachzuweisen, wird abgelehnt.
Abschnitt II schlägt - in Auseinandersetzung mit dem Heldensagen-Modell Walter Haugs - ein Überlieferungsmodell vor, das beide Funktionen, sowohl die des Herkommens als auch die des Exemplums für die langwierige Genese des Erzählverbandes Heldensage zur Geltung kommen läßt (S. 51f.).
Dem Phänomen Orts-Herkommen ("Ortssage") am Beispiel der Vertextung eines Soester Nibelungen-Herkommens in der �Thidrekssaga� gilt Abschnitt III. Um Anspielungen auf Figuren der Heldensage in Flurnamen und damit verbundenen ätiologischen Erzählungen (z.B. Etzelsburg, Kriemhildenspindel, "lectulus Brunihilde") geht es in Abschnitt IV. Abschnitt V beschäftigt sich mit der Eingliederung der Heldensage in die gelehrte Tradition und mit einigen Orts-Herkommen seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Erwähnt werden Traditionen zu Rüdiger von Bechelaren, Laurin, den Harelungen im Breisgau, die Gründung von Burgdorf (bei Bern) und die Stiftung des Prämonstratenserklosters Wilten durch den Riesen Haymon. Besonders ausgeprägt war die Hürnen-Seifried-Tradition der Stadt Worms.
Neuere Literatur zum Thema: Ausführlicher habe ich Störmers Ansatz kritisiert in: Literatur als adelige Hausüberlieferung?, in: Literarische Interessenbildung im Mittelalter, hrsg. von Joachim Heinzle, Stuttgart-Weimar 1993, S. 126-144
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5277
Zur "Lokalisierung" in der Heldensage vgl. jetzt auch Alois Wolf, Heldensage und Epos. Zur Konstituierung einer mittelalterlichen volkssprachlichen Gattung im Spannungsfeld von Schriftlichkeit und Mündlichkeit (= ScriptOralia 68), Tübingen 1995, S. 315-342 ("Festlegung des Geschehens im Raum und Nibelungisierungstendenz") und dazu die Rezension von Joachim Heinzle, PBB 118 (1996), S. 293-305, hier S. 303.
Aufgenommen und weitergeführt wurden meine Überlegungen zum Begriff "Herkommen" von Joachim Heinzle, Konstanten der Nibelungen-Rezeption in Mittelalter und Neuzeit. Mit einer Nachschrift: Das Subjekt der Literaturgeschichte, in: 3. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Die Rezeption des Nibelungenliedes, hrsg. von Klaus Zatloukal (= Philologica Germanica 16), Wien 1995, S. 81-107, hier S. 88-92, 97-100 und Derselbe, Zur Funktionanalyse heroischer Überlieferung: das Beispiel Nibelungensage, in: New Methods in the Research of Epic. Neue Methoden der Epenforschung, hrsg. von Hildegard L. C. Tristram, Tübingen 1998, S. 201-221.
Zur Rezeption des Aufsatzes siehe auch Google Buchsuche.

http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5306/
Untersucht wird die außerliterarische Traditionsbildung auf der stofflichen Grundlage der sogenannten "Heldensage". Angesichts der mangelnden Eignung des allzu heterogenen Sammelbegriffs "historische Sage" wird über den Begriff "Herkommen" eine Präzisierung versucht. "Die Funktion des Herkommens bezieht eine Erzählung auf die eigene Geschichte einer Gruppe - als genealogisches Herkommen auf die Geschichte einer Familie, als Orts-Herkommen auf die Geschichte einer Stadt oder eines Klosters" (S. 58). Im Gegensatz dazu meint "Exemplum" eine Textfunktion, "die einer Geschichte eine Lehre oder Regel unterlegt" (S. 58).
Der erste Abschnitt fragt "nach der Rolle der Heldensage für die Ausbildung von Geschlechtersagen und umgekehrt nach der Rolle von Geschlechtersagen für die Tradierung von Heldensagen" (S. 47). Angesprochen wird die mit der Stadt Xanten und Ursprungsüberlieferungen der Grafen von Holland verbundene niederrheinische Hagen-Tradition, die aber nicht vor das 15. Jahrhundert zurückzuverfolgen ist. Für das deutsche Hochmittelalter existiert nur das singuläre Zeugnis der Pegauer Annalen über die Abstammung Wiperts von Groitzsch. Der Versuch Wilhelm Störmers, bei bayerischen Adelsfamilien des 8./9. Jahrhunderts ein "Nibelungenbewußtsein" nachzuweisen, wird abgelehnt.
Abschnitt II schlägt - in Auseinandersetzung mit dem Heldensagen-Modell Walter Haugs - ein Überlieferungsmodell vor, das beide Funktionen, sowohl die des Herkommens als auch die des Exemplums für die langwierige Genese des Erzählverbandes Heldensage zur Geltung kommen läßt (S. 51f.).
Dem Phänomen Orts-Herkommen ("Ortssage") am Beispiel der Vertextung eines Soester Nibelungen-Herkommens in der �Thidrekssaga� gilt Abschnitt III. Um Anspielungen auf Figuren der Heldensage in Flurnamen und damit verbundenen ätiologischen Erzählungen (z.B. Etzelsburg, Kriemhildenspindel, "lectulus Brunihilde") geht es in Abschnitt IV. Abschnitt V beschäftigt sich mit der Eingliederung der Heldensage in die gelehrte Tradition und mit einigen Orts-Herkommen seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Erwähnt werden Traditionen zu Rüdiger von Bechelaren, Laurin, den Harelungen im Breisgau, die Gründung von Burgdorf (bei Bern) und die Stiftung des Prämonstratenserklosters Wilten durch den Riesen Haymon. Besonders ausgeprägt war die Hürnen-Seifried-Tradition der Stadt Worms.
Neuere Literatur zum Thema: Ausführlicher habe ich Störmers Ansatz kritisiert in: Literatur als adelige Hausüberlieferung?, in: Literarische Interessenbildung im Mittelalter, hrsg. von Joachim Heinzle, Stuttgart-Weimar 1993, S. 126-144
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5277
Zur "Lokalisierung" in der Heldensage vgl. jetzt auch Alois Wolf, Heldensage und Epos. Zur Konstituierung einer mittelalterlichen volkssprachlichen Gattung im Spannungsfeld von Schriftlichkeit und Mündlichkeit (= ScriptOralia 68), Tübingen 1995, S. 315-342 ("Festlegung des Geschehens im Raum und Nibelungisierungstendenz") und dazu die Rezension von Joachim Heinzle, PBB 118 (1996), S. 293-305, hier S. 303.
Aufgenommen und weitergeführt wurden meine Überlegungen zum Begriff "Herkommen" von Joachim Heinzle, Konstanten der Nibelungen-Rezeption in Mittelalter und Neuzeit. Mit einer Nachschrift: Das Subjekt der Literaturgeschichte, in: 3. Pöchlarner Heldenliedgespräch. Die Rezeption des Nibelungenliedes, hrsg. von Klaus Zatloukal (= Philologica Germanica 16), Wien 1995, S. 81-107, hier S. 88-92, 97-100 und Derselbe, Zur Funktionanalyse heroischer Überlieferung: das Beispiel Nibelungensage, in: New Methods in the Research of Epic. Neue Methoden der Epenforschung, hrsg. von Hildegard L. C. Tristram, Tübingen 1998, S. 201-221.
Zur Rezeption des Aufsatzes siehe auch Google Buchsuche.

KlausGraf - am Freitag, 20. Juni 2008, 19:47 - Rubrik: Landesgeschichte
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KlausGraf - am Freitag, 20. Juni 2008, 19:26 - Rubrik: Digitale Unterlagen
http://heinrich-erlo-ger.blogspot.com/2008/06/der-staat-zahlt-die-kirche-lenkt.html
Siehe auch die FAZ:
Von Beginn an ausgezeichnet war nur das Verhältnis von Lehrkräften und Studenten an der niemals als Massenuniversität geplanten Hochschule. Das blieb auch so, als die Universität um eine wirtschaftswissenschaftliche Fakultät im 40 Kilometer entfernten Ingolstadt erweitert wurde. Größere Sprünge ließen der ordentliche Haushalt, der vom Freistaat und der Kirche im Verhältnis 85 zu 15 bestritten wird, die Ausrichtung des kirchlichen Trägers und ein gerüttelt Maß an geistigem Provinzialismus an der Hochschule nicht zu.
Zu unserer Causa Eichstätt:
http://archiv.twoday.net/search?q=eichst%C3%A4tt
UB Eichstätt
Siehe auch die FAZ:
Von Beginn an ausgezeichnet war nur das Verhältnis von Lehrkräften und Studenten an der niemals als Massenuniversität geplanten Hochschule. Das blieb auch so, als die Universität um eine wirtschaftswissenschaftliche Fakultät im 40 Kilometer entfernten Ingolstadt erweitert wurde. Größere Sprünge ließen der ordentliche Haushalt, der vom Freistaat und der Kirche im Verhältnis 85 zu 15 bestritten wird, die Ausrichtung des kirchlichen Trägers und ein gerüttelt Maß an geistigem Provinzialismus an der Hochschule nicht zu.
Zu unserer Causa Eichstätt:
http://archiv.twoday.net/search?q=eichst%C3%A4tt
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Flickr page with photos of volunteers moving
Special Collections at University of Iowa (Iowa City) out of the lower
levels to upper floors of the library just before the recent floods
there:
http://www.flickr.com/photos/uinews/page8/
Their timeline for protecting the Special Collections is at:
http://blog.lib.uiowa.edu/news/2008/06/14/libraries-evacuation-timeline/

Special Collections at University of Iowa (Iowa City) out of the lower
levels to upper floors of the library just before the recent floods
there:
http://www.flickr.com/photos/uinews/page8/
Their timeline for protecting the Special Collections is at:
http://blog.lib.uiowa.edu/news/2008/06/14/libraries-evacuation-timeline/

KlausGraf - am Freitag, 20. Juni 2008, 00:17 - Rubrik: English Corner
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KlausGraf - am Freitag, 20. Juni 2008, 00:11 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Freitag, 20. Juni 2008, 00:07 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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http://diglib.hab.de/wdb.php?dir=drucke/150-44-hist-4s
E-Text der ersten 20 Seiten:
http://virt052.zim.uni-duisburg-essen.de/Fnhd/FnhdC.HTML/127.html
E-Text der ersten 20 Seiten:
http://virt052.zim.uni-duisburg-essen.de/Fnhd/FnhdC.HTML/127.html
KlausGraf - am Donnerstag, 19. Juni 2008, 17:15 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Zu http://archiv.twoday.net/stories/4962435/
Die Causa Eichstätt wurde ein weiteres mal auf dem Bibliothekartag in Mannheim im Themenkreis "Kulturelles Erbe" angesprochen, als Prof. Dr. Gunther Franz (Trier) über "Bibliotheken sind ein Kapital ...": Der kulturelle und materielle Wert historischer Sammlungen" referierte und - in der Diskussion nachdrücklich unterstützt von Rainer Feldmann (Forum Bestandserhaltung) - insistierte, dass "Dubletten" von Druckschriften mit ihren Provenienzen, Eintragungen und Einbänden wichtige Zeugnisse des kulturellen Erbes seien und nicht wie früher und leider vielfach immer noch üblich abgegeben werden sollten. Dabei sprach er konkret den Fall Eichstätt an, in dem jahrelange Dublettenverkäufe aus Altbestand nur dank der Aufmerksamkeit des Freiburger Historikers Klaus Graf
bekannt geworden seien, noch ehe der Fall durch die Berichterstattung über die containerweise Entsorgung bundesweit bekannt und zum Skandalon geworden sei.
Franz stellte auch die Frage in den Raum, wieviel die UB Eichstätt über Dublettenverkäufe aus der Kapuzinerbibliothek wohl tatsächlich eingenommen habe. Da erstaunte es schon, dass ausgerechnet Frau Dr. Claudia Fabian von der BSB in der Diskussion bekannte, dass der Verkauf von Dubletten durchaus eine Versuchung sei, bei der sie sich frage, ob man ihr nicht doch u.U. nachgeben solle. Es gelang ihr allerdings nicht, den Referenten zu einer Relativierung seiner Aussagen zu bewegen.
Leider drückt sich auch das Gutachten der BSB in Sachen Eichstätt (das in Sachen Dublettenverkäufen im Übrigen keinerlei Bedenken erkennen lässt, mit der Argumentation, es habe sich bei der Zentralbibliothek nicht um "historisch gewachsenen Altbestand gehandelt") unter Berufung auf die mangelhafte Dokumentation der Abgaben und Aussonderungen durch die UB Eichstätt um die interessante Frage, wieviel Bände aus Kapuzinerbeständen eigentlich verkauft und wieviel dafür erlöst wurde.
Bedauernd wird mitgeteilt, lediglich für den Zeitraum Nov. 2002 - März 2004 könnten auf Grund der für diesen Zeitraum aufbewahrten Belege (handschriftliche Notizen auf Buchbegleitzettel und zugehörige Rechnungen) 540 verkaufte Dublettenbände bis Erscheinungsjahr 1800 nachgewiesen werden. Wir wollten es genauer wissen und fragten am 9. Juni nochmals bei der BSB nach:
1. Im Gutachten heißt es:
"Nach aktueller Einschätzung der UB Eichstätt-Ingolstadt ist nach dem derzeitigen Bearbeitungsstand und unter Berücksichtigung der ausgeschiedenen Dubletten und der in Altötting entsorgten verschimmelten Bücher (s. u.), davon auszugehen, dass sich die tatsächliche Anzahl der Bände vor 1802 wohl etwa bei etwa 60.000-75.000 bewegen wird. Genauer Aussagen dazu sind erst nach Abschluss der Bearbeitung möglich."
Nachfrage mit Bitte um Präzisierung:
Was meint die "tatsächliche Anzahl der Bände vor 1802" hier nun genau? Den geschätzten Zugang in Bänden ohne die ausgeschiedenen bzw. verkauften Dubletten und die bereits entsorgten verschimmelten Bücher, oder den geschätzten
ursprünglichen Bestand (incl. Dubletten und verschimmelter Bestände)?
Antwort der BSB vom 17. Juni 2008:
... hinsichtlich Ihrer Fragen zu dem Gutachten in vorbezeichneter Sache können wir zu Frage 1) präzisieren, dass es sich bei den genannten Zahlen von 60.000-75.000 Bänden vor 1802 um die aktuelle Einschätzung des ursprünglichen Bestands handelt.
2. In der Zeit von Januar 2000 - Nov 2002 wurden die Rechnungen für die Dublettenverkäufe laut Gutachten nicht aufbewahrt. Aus den Kontenbewegungen für das Drittmittelkonto "Kapuzinerbibliothek" sollte sich aber ergeben, wieviel in den Jahren 2000 - 2002 für Dublettenverkäufe aus Kapuzinerbeständen pro Jahr
eingenommen wurde.
Frage: Wie hoch waren diese Einnahmen aus Dublettenverkäufe in 2000, 2001 und 2002? Sind Zahlen für die Summe der abgegebenen Bände oder Kisten bekannt (ohne Differenzierung nach Erscheinungsjahr vor/nach 1800)?
3. Für den Zeitraum Nov 2002 - März 2004 konnten laut Gutachten auf Grund der für diesen Zeitraum aufbewahrten Belege (Buchbegleitzettel und zugehörige Rechnungen) 540 verkaufte Dublettenbände bis Erscheinungsjahr 1800 nachgewiesen werden.
Fragen:
Wie groß waren die Einnahmen aus dem Verkauf der Dubletten bis 1800? Wie groß war die Zahl der insgesamt verkauften Dublettenbände (vor und nach 1800) im gleichen Zeitraum? Wie hoch waren die Einnahmen daraus?
4. Die Rechnungen der verkauften Bücher enthielten laut Gutachten seit April 2004 lediglich den Hinweis "Kapuzinerbestand" und die Anzahl der verkauften Bände.
Fragen:
Wie hoch war die Anzahl der von April 2004 - Februar 2007 verkauften Bände? Wie hoch war der daraus erzielte Erlös? Gab es nach Februar 2007 noch weitere Dublettenverkäufe?
Antwort der BSB:
Hinsichtlich der Fragen 2 bis 4 dürfen wir Sie bitten, sich ggf. direkt an die Universität Eichstätt-Ingolstadt zu wenden.
Es versteht sich von selbst, dass unter diesen Umständen kaum einzuschätzen ist, wie plausibel und verläßlich eigentlich die Angaben hinsichtlich Umfangs und Zusammensetzung des vernichteten Bibliotheksguts sind.
Die Causa Eichstätt wurde ein weiteres mal auf dem Bibliothekartag in Mannheim im Themenkreis "Kulturelles Erbe" angesprochen, als Prof. Dr. Gunther Franz (Trier) über "Bibliotheken sind ein Kapital ...": Der kulturelle und materielle Wert historischer Sammlungen" referierte und - in der Diskussion nachdrücklich unterstützt von Rainer Feldmann (Forum Bestandserhaltung) - insistierte, dass "Dubletten" von Druckschriften mit ihren Provenienzen, Eintragungen und Einbänden wichtige Zeugnisse des kulturellen Erbes seien und nicht wie früher und leider vielfach immer noch üblich abgegeben werden sollten. Dabei sprach er konkret den Fall Eichstätt an, in dem jahrelange Dublettenverkäufe aus Altbestand nur dank der Aufmerksamkeit des Freiburger Historikers Klaus Graf
bekannt geworden seien, noch ehe der Fall durch die Berichterstattung über die containerweise Entsorgung bundesweit bekannt und zum Skandalon geworden sei.
Franz stellte auch die Frage in den Raum, wieviel die UB Eichstätt über Dublettenverkäufe aus der Kapuzinerbibliothek wohl tatsächlich eingenommen habe. Da erstaunte es schon, dass ausgerechnet Frau Dr. Claudia Fabian von der BSB in der Diskussion bekannte, dass der Verkauf von Dubletten durchaus eine Versuchung sei, bei der sie sich frage, ob man ihr nicht doch u.U. nachgeben solle. Es gelang ihr allerdings nicht, den Referenten zu einer Relativierung seiner Aussagen zu bewegen.
Leider drückt sich auch das Gutachten der BSB in Sachen Eichstätt (das in Sachen Dublettenverkäufen im Übrigen keinerlei Bedenken erkennen lässt, mit der Argumentation, es habe sich bei der Zentralbibliothek nicht um "historisch gewachsenen Altbestand gehandelt") unter Berufung auf die mangelhafte Dokumentation der Abgaben und Aussonderungen durch die UB Eichstätt um die interessante Frage, wieviel Bände aus Kapuzinerbeständen eigentlich verkauft und wieviel dafür erlöst wurde.
Bedauernd wird mitgeteilt, lediglich für den Zeitraum Nov. 2002 - März 2004 könnten auf Grund der für diesen Zeitraum aufbewahrten Belege (handschriftliche Notizen auf Buchbegleitzettel und zugehörige Rechnungen) 540 verkaufte Dublettenbände bis Erscheinungsjahr 1800 nachgewiesen werden. Wir wollten es genauer wissen und fragten am 9. Juni nochmals bei der BSB nach:
1. Im Gutachten heißt es:
"Nach aktueller Einschätzung der UB Eichstätt-Ingolstadt ist nach dem derzeitigen Bearbeitungsstand und unter Berücksichtigung der ausgeschiedenen Dubletten und der in Altötting entsorgten verschimmelten Bücher (s. u.), davon auszugehen, dass sich die tatsächliche Anzahl der Bände vor 1802 wohl etwa bei etwa 60.000-75.000 bewegen wird. Genauer Aussagen dazu sind erst nach Abschluss der Bearbeitung möglich."
Nachfrage mit Bitte um Präzisierung:
Was meint die "tatsächliche Anzahl der Bände vor 1802" hier nun genau? Den geschätzten Zugang in Bänden ohne die ausgeschiedenen bzw. verkauften Dubletten und die bereits entsorgten verschimmelten Bücher, oder den geschätzten
ursprünglichen Bestand (incl. Dubletten und verschimmelter Bestände)?
Antwort der BSB vom 17. Juni 2008:
... hinsichtlich Ihrer Fragen zu dem Gutachten in vorbezeichneter Sache können wir zu Frage 1) präzisieren, dass es sich bei den genannten Zahlen von 60.000-75.000 Bänden vor 1802 um die aktuelle Einschätzung des ursprünglichen Bestands handelt.
2. In der Zeit von Januar 2000 - Nov 2002 wurden die Rechnungen für die Dublettenverkäufe laut Gutachten nicht aufbewahrt. Aus den Kontenbewegungen für das Drittmittelkonto "Kapuzinerbibliothek" sollte sich aber ergeben, wieviel in den Jahren 2000 - 2002 für Dublettenverkäufe aus Kapuzinerbeständen pro Jahr
eingenommen wurde.
Frage: Wie hoch waren diese Einnahmen aus Dublettenverkäufe in 2000, 2001 und 2002? Sind Zahlen für die Summe der abgegebenen Bände oder Kisten bekannt (ohne Differenzierung nach Erscheinungsjahr vor/nach 1800)?
3. Für den Zeitraum Nov 2002 - März 2004 konnten laut Gutachten auf Grund der für diesen Zeitraum aufbewahrten Belege (Buchbegleitzettel und zugehörige Rechnungen) 540 verkaufte Dublettenbände bis Erscheinungsjahr 1800 nachgewiesen werden.
Fragen:
Wie groß waren die Einnahmen aus dem Verkauf der Dubletten bis 1800? Wie groß war die Zahl der insgesamt verkauften Dublettenbände (vor und nach 1800) im gleichen Zeitraum? Wie hoch waren die Einnahmen daraus?
4. Die Rechnungen der verkauften Bücher enthielten laut Gutachten seit April 2004 lediglich den Hinweis "Kapuzinerbestand" und die Anzahl der verkauften Bände.
Fragen:
Wie hoch war die Anzahl der von April 2004 - Februar 2007 verkauften Bände? Wie hoch war der daraus erzielte Erlös? Gab es nach Februar 2007 noch weitere Dublettenverkäufe?
Antwort der BSB:
Hinsichtlich der Fragen 2 bis 4 dürfen wir Sie bitten, sich ggf. direkt an die Universität Eichstätt-Ingolstadt zu wenden.
Es versteht sich von selbst, dass unter diesen Umständen kaum einzuschätzen ist, wie plausibel und verläßlich eigentlich die Angaben hinsichtlich Umfangs und Zusammensetzung des vernichteten Bibliotheksguts sind.
BCK - am Donnerstag, 19. Juni 2008, 11:10 - Rubrik: Kulturgut
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Die FAZ rezensierte am 16. Juni 2008
Andrea Rapp, Michael Embach (Hrsg.): "Rekonstruktion und Erschließung mittelalterlicher Bibliotheken". Neue Formen der Handschriftenpräsentation. Beiträge zu den Historischen Kulturwissenschaften, Band 1. Akademie Verlag, Berlin 2008
via perlentaucher
Andrea Rapp, Michael Embach (Hrsg.): "Rekonstruktion und Erschließung mittelalterlicher Bibliotheken". Neue Formen der Handschriftenpräsentation. Beiträge zu den Historischen Kulturwissenschaften, Band 1. Akademie Verlag, Berlin 2008
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Cherubinos - am Mittwoch, 18. Juni 2008, 23:43
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KlausGraf - am Mittwoch, 18. Juni 2008, 21:50 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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KlausGraf - am Mittwoch, 18. Juni 2008, 02:30 - Rubrik: Open Access
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Marie Curie