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In der FAZ sind der Leiter der Trierer Stadtbibliothek und die Geschäftführerin des Trierer Kompetenzzentrums der Ansicht: "Letztlich reicht es nicht aus, auf Seiten der Objektbasis unablässig neu digitales Material zu akkumulieren. Parallel dazu müsste auf Seiten der Forschung die Bereitschaft zum aktiven Einsatz technologisch und methodisch innovativer Verfahren gefördert werden. Die Digitalisierung allein ohne eine begleitende Theoriedebatte und ohne ein verfeinertes methodisches Rüstzeug betreiben zu wollen dürfte zu verkürzten Ergebnissen führen."

Aber auch mit sehr grobem Rüstzeug, Google Book Search samt US-Proxy, lassen sich, siehe unsere Rüxner-Funde, in bestimmten Bereichen erhebliche Erkenntnisgewinne erzielen.

http://www.opus-bayern.de/uni-augsburg/volltexte/2008/720/

Hohoff, Ulrich: Öffentlich zugängliche Bibliotheken an Universität und Hochschule? Das Konzept der primären Nutzergruppe und seine Folgen für andere Benutzergruppen, 2008

Sind Universitäts- und Hochschulbibliotheken in Deutschland öffentlich zugänglich? Kürzlich wurde an der Universität Düsseldorf eine Jahresgebühr für außeruniversitäre Nutzer eingeführt. Nichtmitglieder haben einen anderen Zugang zu wissenschaftlichen Informationen als Mitglieder der Hochschule. Sogar große Universalbibliotheken errichten Schranken. Können Universitäts- und Hochschulbibliotheken sich angesichts der Profilierung ihrer Hochschulen, finanzieller Engpässe und der Konzentration auf primäre Zielgruppen noch als öffentliche wissenschaftliche Bibliotheken verstehen? Das ist eine Grundsatzfrage. Die Leistungsfähigkeit und der Ruf der Bibliothek können auch davon abhängen, in welchem Maße Gruppen wie Oberschüler, alumni oder Berufstätige aus Stadt und Region Zugang zu den Dienstleistungen haben. Wir sollten den Nutzen eines breiten Informationszugangs an den Hochschulen deutlicher machen und uns weiterhin für diese Gruppen einsetzen.

Es ist zu befürchten, dass der Direktor der UB Augsburg vorerst ein einsamer Rufer in der Wüste bleiben wird. Hohoff stellt überzeugend dar, dass die Universitätsbibliotheken heute wesentlich weniger offen sind als vor 30 Jahren. Das zeigt sich vor allem an der Diskrimierung der externen Nutzer bei der Nutzung lizenzierter Medien. Universitätsbibliotheken machen keine Anstalten, die Zuhause-Nutzung für Externe zu unterstützen. Eine von mir eingereichte Petition beim Landtag von NRW, den zahlenden (!) externen Nutzern der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf den Zugriff auf lizenzierte Datenbanken und die Möglichkeit der WLAN-Nutzung in der Bibliothek zu sichern, wurde kaltschnäuzig und ohne die Spur eines Verständnisses für das Anliegen abgeschmettert. (Die Benutzungsordnung sieht eine solche Ungleichbehandlung nicht vor!)

Hier gilt auch das sogenannte Steuerzahler-Argument von Open Access: Was alle bezahlen, sollte auch allen zugänglich sein. Der Zeitgeist geht freilich in die andere Richtung: Wer Elite sein will, legt auf Distinktionsgewinne Wert und duldet kein gemeines Volk auf Augenhöhe mit den Studierenden und Lehrenden. Und seit die Studenten in den meisten Bundesländern Studiengebühren berappen müssen, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis diese ganz standesbewusst werden und nicht wollen, dass irgendwelche Schamrotzer die teuren mit Studiengebühren bezahlten Datenbanken mitnutzen. Wem das übertrieben scheint, sei an die schäbige Argumentation der Konstanzer Studentenvertretung erinnert, die Ende 2006 durchgesetzt hat, dass dort externe Nutzer 56
Euro ohne Ermäßigungsmöglichkeit zahlen mussen. Der AStA schrieb wörtlich in einem Weblog-Kommentar:

"Nach der aktuellen am 26.7.2006 vom Rektorat der Universität Konstanz beschlossenen Verwendung der Studiengebühren an der Universität Konstanz entfällt auf jeden Studierenden 28 Euro pro Semester für die Bibliothek, deren einzige Aufgabe es ist die Ausbildung der Studierenden zu gewährleisten. In einer Vorlage der Bibliothek zu Erhebung der Bibliothekennutzungsgebühren fand sich für externe Nutzer ein deutlich geringerer Betrag als für Studierende. Es ist bis heute nicht klar warum Personen die die Bibliothek nicht zu ihrem primären Zweck, nämlich dem des Studiums, nutzen, einen geringen Beitrag leisten sollen als Studierende."

Sowohl bei Hohoff als auch in den weiteren Kommentaren ist nachzulesen, dass bereits die Prämisse dieser Argumentation nicht stimmt. Es ist eben nicht die einzige Aufgabe der Hochschulbibliotheken, für das Studium da zu sein. Sie sind als Teil des wissenschaftlichen Bibliothekswesens zuständig für die Versorgung der Allgemeinheit mit wissenschaftlicher Literatur.

"Holzklasse"

" ..... Harsche Kritik-hat der-"Zeppelin-Pfad" nach sich gezogen. Im-"Zeppelin Brief" spricht der Präsident des Freundeskreises zur Förderung des Zeppelin Museums, Manfred Sauter, von einer "tendenziös einseitigen und keinesfalls wirklichkeitsnahen Beschreibung der Tatsachen". OB Büchelmeier forderte nun zu einer Aussprache auf.
Aufgrund der Kritik, die auch aus der Bevölkerung bei Sauter einging, hat OB Josef Büchelmeier die Verantwortlichen des Stadtarchivs und den Präsidenten des Freundeskreises zu einem Gespräch aufgefordert, für das es noch keinen Termin gibt. Während Sauter davon ausgeht, eventuell Tafeln und Inhalte der Broschüre überarbeiten zu müssen, gibt es nach Ansicht von Jürgen Oellers vom Stadtarchiv "keinen Grund" etwas ändern zu müssen, wie er der SZ sagte.
Die Anregung zu einem "Zeppelin Pfad" mit der Installation von zehn Tafeln an geschichtsträchtigen Standorten Friedrichshafens und die Herausgabe einer begleitenden Broschüre, die die Zeppelin- und Stiftungs-Gedanken verdeutlichen soll, sei vom Ansatz her zwar äußerst positiv, schreibt Sauter im "Zeppelin-Brief" und an den Oberbürgermeister. "Das, was die verantwortlich zeichnenden Personen jedoch daraus gemacht haben, ist einseitig und tendenziös." Vor allem die am 8. September 1908 von Graf Zeppelin gegründete Luftschiffbau Zeppelin GmbH und die Monate später am 30. Dezember ebenfalls vom Grafen gegründete Zeppelin Stiftung seien falsch dargestellt,-kritisiert er....."

Quelle:
http://www.szon.de/lokales/tettnang/meckenbeuren/200808060099.html

" .... Mit dem 1969 gegründeten Interview Magazine veränderte Warhol, damals 41 Jahre alt, die Zeitschriftenwelt für immer – und zwar mit einem Kickstart. Fasziniert von Starkult und den Celebrities, ihren Spleens und Geheimnissen, interviewte Andy Warhol die größten Weltstars höchstpersönlich, befragte sie nach ihren Friseuren, den Macken ihrer Haustiere und ihren Essstörungen. Die Stars wiederum wollten den Star Andy Warhol persönlich kennenlernen, oder man kannte sich längst aus der Manhattaner Gay-Bussi-Subkultur. Über die Jahre entstand so ein Archiv vermeintlich nutzlosen Sekundärwissens, das in seiner unkommentierten Akkumulation zu den lesenswertesten journalistisch-literarischen Zeugnissen der Siebziger gehört. ....
Andy Warhol beurteilte nicht nach gut oder schlecht, wichtig oder unwichtig. Relevant war einzig, dass im Interview Magazine – je nach Blickwinkel eine Manhattaner Stadtzeitschrift oder ein Warhol-Multiple, das für jedermann erschwinglich war – Stars zu Wort kamen. Und zwar am liebsten Weltstars, wobei es egal war, ob es sich um Filmregisseure, Fashion Designer oder Rockstars wie John Lennon oder eben Michael Jackson handelte. ...."

Quelle:
http://spex.de/457/artikel.html

http://ndpbeta.nla.gov.au/ndp/del/home

The National Library of Australia has made available to the public a pilot search service for historic Australian newspaper articles. The Australian Newspapers Beta service allows access to historic Australian newspapers digitised as part of the Australian Newspapers Digitisation Program. The newspapers available in the pilot site are the Canberra Tmes, Maitland Mercury, Sydney Gazette, Brisbane Courier, Courier Mail, The South Australian, Hobart Town Gazette, The Mercury, The Argus, The Perth Gazette.

Additionally, archival issues of the Sydney Morning Herald are currently being digitised by the National Library of Australia. Upon completion the years 1831-1954 will be digitised.

The beta site will be developed over the rest of the year.


http://blogs.library.auckland.ac.nz/arts/archive/2008/07/31/YetAgain.aspx

http://www.uni-heidelberg.de/institute/fak9/mlat/palatina/Palatina.dcr

Ein Vortrag (bzw. eine Diaschau) des von der Schließung bedrohten mittellateinischen Seminars in Heidelberg, fußend auf Walter Berschins Buch zum Thema.

Im Begleitprogramm eines Palliativ-Kongresses am 27. September in Wiesbasdener Rhein-Main-Hallen ist im Stadtarchiv die Ausstellung "Making Memories Matter - Erinnerungen Raum geben" - allerdings erst - vom 29. Oktober bis 22. Dezember zu sehen.
Quelle:
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/objekt.php3?artikel_id=3379766

" .... In Chemnitz der Nachlass, in Annaberg-Buchholz das alte Wirkungsfeld: Beide Städte wollen ab jetzt eng zusammenarbeiten, um das Erbe gemeinsam zu pflegen. . .....Den Nachlass hatte [der Maler, Grafiker und Philosoph Carlfriedrich Claus (1930 bis 1998)] noch zu Lebzeiten seinem letzten Wirkungsort, der Stadt Chemnitz, anbefohlen. Die „Stiftung Carlfriedrich-Claus-Archiv“ in den Kunstsammlungen beinhaltet 575 Handzeichnungen, 850 Druckgrafiken sowie Manuskripte, Tagebücher, Tondokumente, 22000 Briefe und die Bibliothek des Künstlers (10000 Bücher). ...."
Quelle:
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1901618

" .... Schließlich ist Stuckrad-Barre, wie jeder Pop-Autor, zuvörderst ein Chronist und Archivar der Gegenwart. ..."
Quelle:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/826852/

Esther Esche spielte in den Folgen "Epsteins Erbe" (2006) und "Das Urteil spricht der Mörder" (2002) der Krimiserie "Blond: Eva Blond" eine Archivarin.
Quelle:
http://www.imdb.com/name/nm0260245/

Informationen zur Schauspielerin:
http://www.esther-esche.de/
http://www.patriciahorwitz.de/schauspielerinnen/esther_esche/esther_esche.htm

" .... Und auch das gehört zu einem echten Schatzsucher: stundenlang in alten Archiven nach Hinweisen suchen und schon mal an Land in die Geschichte eintauchen. Im Staatsarchiv in Hamburg gibt es zahlreiche Zeitungsartikel über den Untergang der "Cimbria". Für dieses Eintauchen in die Geschichte an Land ist der Meeresarchäologe Andreas Stolpe zuständig. ...."
Quelle:
http://infokanal.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,7274402,00.html?dr=1

Die FAZ (Link) stellt Julian Barnes´ „Nothing to be frightened of“ (Verlag Jonathan Cape, 250 S.) vor:
" .... Und proustisch ist die Kunst seiner Komposition. Barnes' Prosa gleitet und strömt dahin wie ein Kanu, mit sachten Paddelstößen von einem Inselchen zum nächsten gelenkt, die sich als Archipel um das große Eiland des Todes ziehen. Frankreich ist stark präsent auf dieser Inselgruppe, Jules Renard bewohnt ein Atoll für sich; andere Inseln umfassen die geliebte Musik, die wenig geliebte Mutter, die Kindheit mit den Großeltern und das von ihnen hinterlassene Archiv. ...."

"Das war und ist die Argumentation des Lübecker Bürgermeisters von der SPD. Der sagt, er habe in allen deutschen Archiven nachfragen lassen und in keinem Archiv sei auf noch so viele Stichworte in die Suchmaschinen hinein eine Antwort gekommen auf die Behauptung des Fischerblattes, Lübeck habe verantwortlich im Jahre 61 etwas versenkt. Und aus dieser Tatsache zieht der Bürgermeister den Schluss, dass es auch keine Versenkung gegeben hat und dann eben der Schluss, Frau Blunk hat Wahlkampf betrieben."
Quelle:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/diereportage/825590/

Wieder lohnt sich der Blick über den archivischen Tellerrand, die österreichische library mistress ist wieder fündig geworden: " .....In der "Fall für zwei"-Folge "Der Tod und das Mädchen", die gerade auf ORF2 lief, kam eine Szene in einem Zeitungsarchiv vor. ..."
Mehr unter:
http://library-mistress.blogspot.com/search/label/archives

Die Firma Pro Heraldica in Stuttgart erforscht Stammbäume und entwirft Familienwappen. Eine Vorstellung in der Stuttgarter Zeitung: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/1776767_0_2147_den-ahnen-auf-der-spur.html

" .... In einem Beitrag des Wissenschaftsmagazins Nature - Geoscience- weisen die Geowissenschaftler Achim Brauer, Peter Dulski und Jörg Negendank, Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ), Gerald Haug vom DFG-Leibnizzentrum für Erdoberflächen- und Klimaforschung an der Universität Potsdam und der ETH in Zürich und Daniel Sigman von der Princeton University erstmalig einen extrem schnellen Klimawechsel in Westeuropa nach. ....
Feinstgeschichtete Seeablagerungen stellen besonders geeignete geologische Archive dar, mit denen die Wissenschaftler der Sprunghaftigkeit des Klimas auf die Spur kommen wollen...."

Quelle:
http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AfA_technik/14466.php

http://www.hrc.utexas.edu/collections/books/holdings/aldine/images/HRC_Aldine_Press.pdf

With provenances.

http://www.uni-heidelberg.de/institute/fak9/mlat/petition.html
http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~bz7/petition.html

[siehe http://archiv.twoday.net/stories/5134718/ ]

Initiative zur Rettung des Seminars für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit

Die internationale wissenschaftliche Gemeinschaft ist sehr besorgt angesichts der Gefahr für das Heidelberger Mittellateinische Seminar, das im Jahr 2007 sein 50jähriges Jubiläum feiern konnte. Eine Schließung des Seminars hätte schwerwiegende Auswirkungen nicht nur für Deutschland, sondern auch für Wissenschaftler aus der ganzen Welt, die nach Heidelberg kommen, um dort in der hervorragend ausgestatteten und spezialisierten Bibliothek des Seminars zu arbeiten, ferner für die Doktoranden und Postdoktoranden, die dort eine Ausbildung erhalten, wie man sie nur noch sehr selten in anderen europäischen Ländern findet. Das Heidelberger Seminar ist ein Symbol für den Rang, den Deutschland den Geisteswissenschaften bisher im universitären Gefüge eingeräumt hat. Sein internationaler Erfolg hat auch dazu beigetragen, dass die jungen ausländischen Gastwissenschaftler/Forscher weiterhin Deutsch lernen. Das Seminar ist ein unersetzliches Aushängeschild für die internationale Wirkung der aktuellen Forschung in Deutschland. Seine Schließung wäre ein schwerer Schlag.

Wenn Sie dazu beitragen möchten, das Seminar zu retten, genügt es, diese Petition zu unterzeichnen. Sie erhalten daraufhin eine Bestätigung per E-Mail.
Bitte informieren Sie auch so rasch wie möglich Ihre Umgebung über diese Webseite.

Prof. Dr. Monique Goullet, Directora de investigación en el CNRS (Paris), Directora del Laboratoire de médiévistique occidentale de Paris (LAMOP).

Dr. Thomas Lienhard, Directeur de la Mission Historique Française en Allemagne (Göttingen).

Prof. Dr. José Martínez Gázquez , Departament de Ciències de l'Antiguitat i de l'Edat Mitjana, Universitat Autònoma de Barcelona.

Prof. Dr. Francesco Stella, Dipartimento di Teoria e Documentazione delle Tradizioni Culturali, Università degli Studi di Siena.


The Department for Medieval and Neo-Latin Philology in
Heidelberg, Germany, headed until 2005 by Prof. W.
Berschin, is threatened with closure!

If you want to help to save the Seminar für Lateinische
Philologie des Mittelalters und der Neuzeit in
Heidelberg, you may sign an online-petition which can
be accessed at the following address:

http://www.uni-heidelberg.de/institute/fak9/mlat/

http://biblioteca.uniandes.edu.co/Biblioteca_General/libros_incunables.php

Die Universidad de los Andes stellt PDF-Dateien bereit. Unter den Büchern ist auch ein deutschsprachiges.

http://www.dilibri.de/urn/urn:nbn:de:0128-3-199


Am Samstag, dem 9. August 2008, findet im Innenhof der Kurfürstlichen Burg in Boppard das ultimative Taiko- und Jazz-Festival statt. Der Eintritt ist frei; los geht's um 18 Uhr. Veranstalter sind das Museum der Stadt Boppard und der neugegründete Verein BOPP-ART Kulturverein Boppard e. V.
Programm:
- Bopp-Art-Taiko-Projekt der Helene-Pagés-Schule Boppard-Buchenau
- Bopp-Art Matsuri Daiko (vormals Taiko-Ensemble Boppard)
- Bopp-Art-Jazz-Quartett.
In der Besetzung Maximilian Linse (Alt-Saxophon), Johannes Weiland (E-Piano, Piano), Walter Honecker (Vibraphon, Piano, Percussion), Philipp Koelges (Schlagzeug, Percussion) und Michael Koelges (Percussion, Schlagzeug, Faxen) bietet dann das Bopp-Art-Jazz-Quintett Eigenkompositionen für jeden Geschmack: Swing, Latin, Funky Jazz, Afro-Cuban und Weltmusik garantieren gute Laune, schwingende Hüften, wippende Zehen und Strand-Atmosphäre.
Freundliche Einladung vom werten (Kurs-)Kollegen Michael Kölges, dem einzigen mir bekannten Jazzer in unserer Zunft ! Wer ihn kennt, wird sich auf das "Spiel" seines 3. Instrumentes freuen dürfen, das der Kollege meisterlich beherrscht. ;-)
Weitere Infos unter:
http://www.boppard.de/2001/asp/home.asp
http://www.boppard.de/2001/asp/veranst_detail.asp?DetailID=1423&Detailname=BOPP-ART-JAZZ%202008

Ansichten eines Archivars zum Fall der Kinski-Krankenakte

http://www.schirach.de/einspruch/?p=28

[Inzwischen offline, Text siehe Kommentar]

Siehe auch
http://www.net-tribune.de/article/r040808-02.php

Mein Beitrag (ich hoffe auf rasche Berichtigung meines Vornamens) wurde seit heute Morgen bereits 1800mal gelesen.

Heimatkundliches aus der Marktgemeinde Wolfurt in Vorarlberg:

Heimat Wolfurt - die Zeitschrift des Wolfurter Heimatkundekreises

In 20 Jahren zeitaufwändiger und mühevoller Recherchen hat Direktor Siegfried Heim große Teile der Wolfurter Geschichte, der Geschichte seiner Familien aufgearbeitet und Interessantes, Bemerkenswertes, Merkwürdiges und Lehrreiches in unzähligen Vorträgen und 30 Ausgaben der "Heimat Wolfurt" der interessierten Bevölkerung zugänglich gemacht.

Dass dieser "Schatz" über das Medium Internet nun der Öffentlichkeit zur Verfügung steht ist ein ganz besonderes Geschenk von Dir. Siegfried Heim an seine Wolfurter.


http://wolfurt.info/node/1177

Vorbildlich!

Zu wünschen wäre lediglich, dass die Hefte auch dem Projekt ALO (literature.at) zur Verfügung gestellt würden, um eine bessere Auffindbarkeit und Langzeitarchivierung zu gewährleisten.

#histverein

Wappen von Wolfurt

http://www.cfdt-culture.org/nvx_repertoires/syndicat/sections/CR_nonsecrets/archives/080630_petition_sauver_archives.htm
http://www.archivistes.org/article.php3?id_article=593

Update:
http://earchiving.blogspot.com/2009/06/les-raisons-contre-la-restructuration.html

http://www.earlham.edu/~peters/fos/newsletter/08-02-08.htm

Peter Suber schlägt für die mißglückte Begriffsbildung weak/strong OA nunmehr gratis (kostenfrei) und libre (mit gelockerten urheberrechtlichen Beschränkungen) vor. Das ist überzeugend.

Gratis funktioniert im Deutschen ausgezeichnet, libre wird man bei OA-Insidern nicht übersetzen müssen. Für den libre OA gibt es keine griffige deutsche Bezeichnung. Ich habe früher lizenzfrei (kosten- und lizenzfreier Zugang) verwendet, aber wenn man für Creative Commons Lizenzen (genauer: für CC-BY) plädiert, ist das missverständlich.

Suber sagt klar, dass der Ausschluss der kommerziellen Nutzung (CC-NC) und von Bearbeitungsmöglichkeiten (CC-ND) nicht vereinbar mit der BBB-Definition von OA ist:

"For example, permitting all uses except commercial use (the CC-NC license) and permitting all uses except derivative works (the CC-ND license) are not equivalent to one another and --ignoring certain subtleties-- not compatible with the BBB definition. "

Nur BBB-OA ist für mich voller OA. Die beste Lizenz, um das zu erreichen ist CC-BY. Darum einmal mehr:

Make all research results CC-BY! (and the data PD)

Trotzdem ist die Einführung dieser Unterscheidung eine Niederlage für OA-libre-Vorkämpfer. BBB-OA ist nicht mehr das Maß für OA. Jede popelige Homepage ist nunmehr OA.

http://www.maas.ccr.it/ProgettoRinasco/

http://juanpenafielreyes.bligoo.com/content/view/233112/Bibliotecas_Virtuales_en_Linea.html

Eine ziemlich nutzlose Linksammlung, die allenfalls demonstriert, dass man alles Mögliche darunter verstehen kann:

* ein OPAC
* eine Sammlung lizenzierter Angebote
* eine Linksammlung
* eine Sammlung von E-Dissertationen

usw.

http://www.ucm.es/BUCM/atencion/17952.php


http://www.bnm.me.gov.ar/cgi-bin/wxis.exe/opac/?IsisScript=opac/bibdig.xis&dbn=XVI&ver_form=2


http://www.elpais.com/articulo/internet/Google/abre/biblioteca/catalan/elpeputec/20080731elpepunet_5/Tes
http://publicacions.iec.cat/

Es ist bedauerlich, dass nicht noch mehr Institutionen, die Publikationen im Selbstverlag herausgeben, von der Möglichkeit Gebrauch machen, ihre Bücher kostenfrei bei Google einzustellen.

Abgesehen davon, dass der Sprachfilter Googles nicht sonderlich gut funktioniert, ist die Liste der zwischen 1950 und 2000 komplett bei Google einsehbaren deutschsprachigen Bücher sowohl was Umfang als auch was Qualität angeht wenig berühmt.

http://www.iisg.nl/nationalaccounts/enqueste/

De Enqueste van 1494 (.pdf, 33 Mb) en de Informacie van 1514 (.pdf, 65 Mb) zijn twee van de belangrijkste bronnen met betrekking tot Holland en West-Friesland omstreeks het jaar 1500.

[...] Enqueste ende informatie upt stuck van der reductie ende reformatie van den schiltaelen, voertijts getaxeert ende gestelt geweest over de landen van Hollant ende Vrieslant. Gedaen in den jaere MCCCCXCIIII.
Uitgegeven vanwege de Maatschappij der Nederlandsche Letterkunde, bezorgd door R. Fruin. Leiden. E.J. Brill. 1876, xix [xx] + 333 [334] p.
Enqueste (.pdf, 33 Mb). Dit boek is als pdf weergegeven en op tekst doorzoekbaar.

Informacie up den staet faculteyt ende gelegenheyt van de steden ende dorpen van Hollant ende Vrieslant om daernae te reguleren de nyeuwe schiltaele. Gedaen in den jaere MDXIV.
Uitgegeven vanwege de Maatschappij der Nederlandsche Letterkunde, bezorgd door R. Fruin. Leiden, A.W. Sijthoff, 1866. xxxiv + 689 p.
Informacie (.pdf, 65 Mb). Dit boek is als pdf weergegeven en op tekst doorzoekbaar.


Tip: archiefforum.

http://www.mcu.es/Geocultura/

"Archivos" anklicken und hineinzoomen, bis die Archivanschrift angezeigt wird. Ich denke, da werden noch ein paar Jahrzehnte vergehen, bis eine deutsche Behörde auf eine solche Idee kommt ...


http://www.uni-kiel.de/kibidano/content/below/index.xml

KiBiDaNO ist eine vom Institut für Alttestamentliche Wissenschaft und Biblische Archäologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Lehrstuhl Prof. Bartelmus) initiierte und verantwortlich betreute Bilddatenbank zum Nahen Osten (Irak, Iran, Israel, Jordanien, Libanon, Palästina, Syrien, Türkei - später auch Ägypten), deren Bilder in der veröffentlichten Form von jedermann privat oder in Zusammenhang mit Lehrveranstaltungen kostenlos genutzt werden können. Leider keine CC-Lizenz.



Via
http://archieven.blogspot.com/2008/08/het-archiefforum-nieuwsbrief-2-augustus.html

http://infobib.de/blog/2008/08/02/librarything-web-services-api/

CH macht auf die PND aufmerksam ("Ein Ferrari unter den Datenbanken! Aber fahren darf er nur im Parkhaus.") Man sollte aber vielleicht ergänzen, dass sie von der Wikipedia und Wikisource genutzt wird.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28452/1.html

Es geht um Nutzpflanzen.


http://www.dloc.com/?m=hd1X&i=78195&vo=2

In der Digital Library of the Carribean



http://blog.beetlebum.de/
http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/

Spiegel Online berichtet über Die italienische Bank der Erinnerungen:

Vor anderthalb Monaten starteten Franco Nicola, Lorenzo Fenoglio, Valentina Vaio und Luca Novarino die Bank der Erinnerungen. Sie bannen die Erzählungen älterer Mitbürger auf Video - in Zusammenarbeit mit der Provinzregierung von Cuneo und dem Verband der Italienischen Senioren-Universität Unitre. ... Bisher wurden die meisten der mehr als 220 Videozeugnisse in unmittelbarer Nachbarschaft gesammelt, aber der Schwerpunkt soll nun von Turin auf ganz Italien erweitert werden. ... So soll nach und nach eine Datenbank des Wissens und des Erinnerns geschaffen werden, die die großen und kleinen Erlebnisse der Menschen festhält und späteren Generationen verständlich zu machen hilft.

http://www.bancadellamemoria.it/home.php (Banca della Memoria, ital.)

Diese Antwort des Berliner Datenschutzbeauftragten Dix in einem Interview zum Fall Kinski muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

Im Zeitraum von zehn Jahren nach dem Tod der Person darf die Akte nur mit Einwilligung der Angehörigen offengelegt werden. Danach können die Akten nach den Regeln des Archivrechts genutzt werden, es sei denn, der Patient hat eine längere Sperrfrist verfügt.

http://www.schirach.de/wordpress/?p=230

Das ist das erste, was ich höre: Noch nie kam jemand meines Wissens auf die Idee, ein Betroffener könne selbst festlegen, wie lange seine Akten gesperrt bleiben müssen.

http://computerphilologie.tu-darmstadt.de/jg07/bubenh.html

Der Beitrag stellt die XML-Technologien der DVD mit der Edition von Materialien der Jugendunruhen in Zürich 1968 vor.

Es ist heutzutage ziemlich idiotisch, eine wichtige Quellenedition auf DVD vorzulegen, ohne sich mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass DVDs kein taugliches Medium der Langzeitarchivierung sind.


Moniert zu Recht Jürgen Plieninger in netbib.

"Ein lohnendes Thema sind übrigens auch stereotype Fotos von Archivaren in der Presse", so schrieb mir unlängst ein Kollege aus dem Dresden. Ich musste an die Überschrift nicht nur dieses Eintrags, sondern auch an dieso betitelten Anmerkungen Clemens Rehms zur Fotoausstellung „Ar-schiefe oder warum gerade Archive und nicht schiefe Geraden?“ des Künstlers Thomas Kleynen in: Rundbrief Fotografie, Vol.4 (2007), Nr.4, Stuttgart 2007, S.27-29, denken.
Der Archivfinder und die Ausstellung sind hier bereits erwähnt worden (s. http://archiv.twoday.net/stories/3755548/).
In Hinblick auf die stereotypen Archiv-Photograhpien in den Medien ist es vielleicht interessant, wie die Kollegen auf die Bilder Thomas Kleynens (Beispiele unter http://www.kleynen.de) im Archivfinder reagiert haben. Beim Versand des Archivfinders wurden die Empfänger gebeten, ihre Kritik zu äußern. Diese Reaktion werden anonymisiert wiedergegeben. Dies ist eine Quelle der Reaktionen, die andere sind die publizierten Rezensionen:
Sie ist nicht nur informativ und übersichtlich, sondern durch die Bebilderung auch subtil humorvoll und unterhaltsam. Der bei vielen Menschen vorhandene Eindruck, Archive seien trocken und langweilig, wird durch diese Schrift sicherlich relativiert oder aufgehoben
Galerist des Fotokünstlers

Insofern mein Kompliment für Ihre gelungene, auch optisch sehr schöne Broschüre, die hier den Mitarbeitern des Archivs, aber auch den Benutzern sicher gute Dienste leisten wird.
Uniarchiv

Das Heft ist gut aufgemacht und gegliedert, bemerkenswert sind die Winteraufnahmen der Örtlichkeiten!
Stadtarchiv

Was ihn sicherlich von anderen Veröffentlichungen dieser Art unterscheidet und hervorhebt, ist meiner Ansicht nach die informative und hilfreiche Einführung von Frau Tiemann und die reiche, z. T. humorvolle Bebilderung. Einige Abbildungen weniger (eine erscheint gleich dreimal, auf den Seiten 12/13, 25 und 45) und nur eine Farbe für die Gliederungspunkte (vorzugsweise nur schwarz, denn die unterschiedliche Gewichtung der Punkte wird ja durch die Schriftgröße verdeutlicht) hätten dem Heft vielleicht ein wenig mehr Ruhe gegeben. Doch das ist wohl auch eine Geschmackssache. Der "Archivfinder" wird durch die Vollständigkeit seiner Hinweise ganz sicher allen Interessierten eine große Hilfe sein und ihnen darüberhinaus durch die Bilder einfach Spaß machen.
Gemeindearchiv

Eine sehr gelungene Publikation. Titelblatt, Farben, Bilder, Gliederung/Übersicht, Inhalte: Einfach klasse. Ich konnte das Heft nicht einfach weglegen.
Stadtarchiv

Ich finde ihn sehr schön gestaltet: übersichtlich, informativ, ansprechende Aufmachung - v. a. die Fotos bestechen oft durch ihre nahezu künstlerischen Perspektiven
Kreisarchiv

Zu bemängeln hätte ich lediglich die graphische Gestaltung: Die separate Gliederung der einzelnen Artikel auf einem farbigen Balken, die farblich sehr ähnlich gehaltenen Ortstitel und die Anordnung der Fotos tragen m.E. nicht unbedingt zur Übersichtlichkeit bei.
Auszubildender Archivschule Marburg

Ich finde, er ist sehr gut gelungen - die Aufmachung insgesamt, die Präsentation und Fülle der Informationen, die ungewöhnliche fotografische Sicht, rundherum hervorragend
Kreistagsmitglied

Einzige, was mich stört, ist die Fischaugenoptik bei den Fotos, weil das so runde, stürzende Linien ergibt (S. 18, besonders S. 21 und 25, wo man Sorge hat, die Regale oder Kompaktanlagen kippen um). Aber wahrscheinlich ist das ein künstlerisches Element und so gewollt.“
Archivamt

Zu den Bildern habe ich bewußt nichts geschrieben, da ich zwar die Anzahl und Anordnung der Bilder gut finde, mich aber die verzerrten Perspektiven vor allem bei den Gebäuden und die willkürliche Bildzuordnung zu den verschiedenen Archiven (z.B. S. 48 Benutzerraum des Staatsarchivs Münster beim Gemeindearchiv Burbach) ohne Bildunterschriften eher irritiert haben. Da das eine pers. Ansichtssache ist, habe ich dazu nichts geschrieben.
Rezensent

Wenn es schon möglich ist, so viele bunte Fotos in dem Heft abzudrucken, könnte man vielleicht in der nächsten Auflage noch ein Sütterlin-Alphabet aufnehmen (gute in www.ad-fontes.de).
Insgesamt: eine richtig gelungene Publikation!
PS: ob allerdings die Münsteraner sich darüber freuen, wenn Sie nur das alte Gemäuer abbilden? ...“
Professorin Universität Essen

Auch die zum Teil sehr lebhafte Illustration durch interessant bearbeitete und verfremdete Fotos verleitet zum Durchblättern und interessiertem Ansehen der gesamten Broschüre. .... Besonders reizvoll war es natürlich jetzt bei hochsommerlichen Temperaturen, die Ansichtsfotos der Archive mit winterlichem Schnee anzuschauen
Kreisarchiv

Die überraschenden und ungewöhnlichen Fotos (verzerrt, verfremdet, montiert) machen neugierig. Leider erscheint die Verteilung der Fotos oftmals sehr beliebig. Häufig ist nicht auszumachen, ob die abgebildete Archivalie oder die Personen auch wirklich zum gerade beschriebenen Archiv passen. Liegt das Bürgerbuch der Stadt Siegen tatsächlich
im Staatsarchiv Münster? Und was hat der große Lesesaal des Staatsarchivs bei den Kurzportraits der leider »archivfreien« Gemeinden Burbach und Neunkirchen zu suchen? Erklärende Bildunterschriften hätten da sicherlich gut getan.
Archivpflege in Westfalen und Lippe, (65) Oktober 2006, S. 27

.... kritische Bemerkungen seien dem Rezensenten - selbst einmal Kreisarchivar - bei aller Freude über eine solche Publikation erlaubt:
Die Illustration des Heftes erscheint aus verschiedenen Gründen fragwürdig. Was sollen Abbildungen in einer Informationsbroschüre, wenn Bildunterschriften fehlen, die Aufschluss darüber geben, was die Abbildungen zeigen? Es soll zudem wohl besonders reizvoll wirken, wenn von (foto-)künstlerischer
Hand wirklichkeitsverfremdende Fotomontagen erstellt wurden und Aufnahme in die Broschüre fanden, so dass bspw. das mächtige Gebäude des Staatsarchivs Münster - zwischen große Bäume montiert - wie das Haus eines Gartenzwergs oder eine Puppenstube aussieht (S. 50). Der unbedarfte Laie, der die Gebäude nicht kennt, in denen die vorgestellten Archive ihren Sitz haben, wird mit derlei Abbildungen nichts anfangen können. Er erhält auch sonst keine realistische bildliche Vorstellung von dem, was ihn erwartet. War er, der vielgepriesene „Durchschnittsbürger", aber nicht Hauptadressat der Info-Broschüre, worauf auch die hohe Auflage von mehreren Tausend Exemplaren hindeutet? Sollte nicht „er/sie" dazu bewegt werden, die Hemmschwelle ins „hochehrwürdige" Archiv zu überschreiten?
Ist diese Kritik nicht überzogen? Nein, denn die Abbildungen nehmen einen großen Teil des Raumes der Schrift in Anspruch. Und wie irreführend die Abbildungen sind, die eigentlich weitergehend informieren und nicht bloß illustrativen Charakter haben sollten, wird deutlich, wenn man sich Seite 48 ansieht. Beim Durchblättern des Heftes - mithin auf den ersten Blick- dachte der Rezensent: Nanu? Seit wann hat denn die Gemeinde Burbach ein eigenes Archiv, und dann auch noch ein so komfortables? Doch dann - beim genaueren Betrachten - wurde klar: „Kein Archiv vorhanden", wie es im Text heißt. Wer bereits in Münster geforscht hat, erkennt den Lesesaal des dortigen Staatsarchivs. Eine im wahrsten Sinne des Wortes "tolle" bildliche Information, die sich dem Betrachter bietet - oder besser: irreführender geht es kaum noch. Aber vielleicht ist das ja auch bewusst so geschehen, nach dem Motto: Ein so „schönes" Archiv könntet Ihr Burbacher auch haben, wenn es die Gemeinde-"väter" wollten! Der Informationsgehalt der anderen Abbildungen bzw. deren Platzierung lässt einen solchen Schluss aber (leider) nicht zu.“
Siegener Beiträge 11 (2006), S. 273-274.
Thomas Bartholosch, Studienrat im Hochschuldienst im Fach Geschichte an der Universität Siegen

Sicherlich wecken einige der präsentierten Fotos Interesse an den Archiven, doch der Informationsgehalt der teilweise ästhetischen Fotos läßt doch stark zu wünschen übrig, will sagen, sie sind oft überflüssig und irreführend.“
Dr. Andreas Bingener, Siegen, in Nassauische Annalen119, 2008, S. 728-729

Fazit als Frage: Wollen oder sollen wir uns weiter stereotyp darstellen ?

" ..... Heute gibt es vicus pabuli, vulgo Fressgässle oder luxuriose vivere apud lacum, id est Schlemmen am See", doziert ein wunderlich anzuschauender Mann im schwarzen Wams und schwarzer Mütze am Oberen Böblinger See vor einem Grüppchen. Selbst stellt er sich als "Gunterus Scultetus", Archivarius et polyhistor vor und wehrt ab, hier gehe es nur darum, sich an Worten zu laben. Nein, die Menschen seien gekommen "exercere voluptatem ciborum", die Wollust der Speisen zu genießen.
Tatsächlich steckt im Archivar-Gewand Böblingens ehemaliger Kulturamtsleiter Dr. Günter Scholz, der als Anführer einer kulinarischen Stadtführung des Vereins Museumsfreunde Böblingen mit einem 18-köpfigen Tross durch Böblingen zieht, häppchenweise Informationsportionen mit dem Schwerpunkt Essen und Trinken darreicht und in diversen Lokalitäten zu Tisch bittet. ...."

Quelle:
Böblinger Zeitung

" .....Die Ladung Jazz kam in einem Schiffscontainer. Mehrere Hundert Kilo Schallplatten, Instrumente und Noten aus New Orleans landeten in Eisenach. Im Internationalen Jazz Archiv fanden sie eine neue Heimat, obwohl eine Prise vom Hurrikan "Katrina" gleich mit dabei war: Die von Wasser und Chemikalien angegriffene Sammlung moderte und müffelte.
Lieferungen wie die von Schlagzeuger Trevor Richards, dessen Haus in New Orleans im Jahr 2005 plötzlich unter Wasser stand, sind kein Einzelfall: Jeden Monat trudelt in der alten Mälzerei von Eisenach ein neues Vermächtnis von Jazzern oder deren Verehrern ein. "Unser Archiv platzt aus allen Nähten", stöhnt Reinhard Lorenz, Chef des Archivs und des Eisenacher Kulturamts.
Weil sich seine Bestände immer weiter Richtung Decke türmen, hat das Internationale Jazz Archiv von Eisenach zur größten Sammlung Europas aufgeschlossen: 60.000 Platten, 3000 Bücher, 45.000 Zeitschriften, dazu Tausende Poster, Plakate und Fotos - nur das Jazz-Institut in Darmstadt kann laut Lorenz da mithalten. "Sicherlich zählen wir mittlerweile zu den fünf bis sechs wichtigsten Jazz-Archiven weltweit", glaubt er. ...."

Quelle:
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/KULTUR/1336803.html

s. a.: http://archiv.twoday.net/stories/4329481/

" ....Jeder Bereich des Spielkasinos wird pausenlos überwacht. Die entsprechenden Aufnahmen landen zudem nicht etwa ungesehen im Archiv. Die Security überprüft pausenlos, ob einer der Spieler versucht zu betrügen. Das wissen die Kasinobetreiber wie auch alle Besucher. ...."
Quelle:
http://www.gulli.com/news/t-te-gras-als-spieleinsatz-2008-07-31/

 

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