Er legt nun nach, nachdem er zuvor kurz beteuert hat, er habe nicht zum Klauen von Musik aufgerufen:
https://plus.google.com/115216050683969364926/posts/N9NpqzvgKVa
anwälte, die ihr komplettes geschäft darauf basieren lassen kids, studenten oder sonst wen mit abstrusen summen abzuzocken, sind miese schweine! punkt! denn da geht es nicht um recht oder unrecht und das gesetz. sie haben einfach ein super funktionierendes geschäftsmodell gefunden wie sie sich mit wenig aufwand die taschen voll machen. die darbende musikbranche und die studios, videoproduktionsfirmen, labels, etc die alle pleite gehen haben davon nix! es kann auch nicht als abschreckungsmaßnahme dienen, weil es nur den hass gegen die konzerne schürt. man prügelt nicht die hand die einen füttern könnte.
Zuvor hieß es von ihm:
saugt bitte alle ruhig weiter, und lasst euch nicht erwischen!
Update:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Alles-miese-Schweine-Jan-Delay-schiesst-scharf-gegen-Abmahnanwaelte-1385880.html
https://plus.google.com/115216050683969364926/posts/N9NpqzvgKVa
anwälte, die ihr komplettes geschäft darauf basieren lassen kids, studenten oder sonst wen mit abstrusen summen abzuzocken, sind miese schweine! punkt! denn da geht es nicht um recht oder unrecht und das gesetz. sie haben einfach ein super funktionierendes geschäftsmodell gefunden wie sie sich mit wenig aufwand die taschen voll machen. die darbende musikbranche und die studios, videoproduktionsfirmen, labels, etc die alle pleite gehen haben davon nix! es kann auch nicht als abschreckungsmaßnahme dienen, weil es nur den hass gegen die konzerne schürt. man prügelt nicht die hand die einen füttern könnte.
Zuvor hieß es von ihm:
saugt bitte alle ruhig weiter, und lasst euch nicht erwischen!
Update:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Alles-miese-Schweine-Jan-Delay-schiesst-scharf-gegen-Abmahnanwaelte-1385880.html
KlausGraf - am Samstag, 26. November 2011, 22:01 - Rubrik: Archivrecht
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In der ZEIT spricht Guttenberg sehr ausführlich über seine Doktorarbeit und beteuert, es sei kein Betrug gewesen:
http://www.zeit.de/2011/48/DOS-Guttenberg/seite-1
Von den 179 Treffern zum Suchwort Guttenberg in Archivalia betreffen über 160 den Plagiatsfall:
http://archiv.twoday.net/search?q=guttenberg&start=160
Zum Thema lesenswert:
http://de.wikipedia.org/wiki/Plagiatsaff%C3%A4re_Guttenberg

http://www.zeit.de/2011/48/DOS-Guttenberg/seite-1
Von den 179 Treffern zum Suchwort Guttenberg in Archivalia betreffen über 160 den Plagiatsfall:
http://archiv.twoday.net/search?q=guttenberg&start=160
Zum Thema lesenswert:
http://de.wikipedia.org/wiki/Plagiatsaff%C3%A4re_Guttenberg

KlausGraf - am Samstag, 26. November 2011, 21:35 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
Grünen-Ströbele hat das Heddesheim-Blog abmahnen lassen, weil dort berichtet wurde, er habe einen 13jährigen angezeigt. Obwohl die Staatsanwaltschaft das zunächst bestätigte, erhielt der Blogger eine Abmahnung, denn in Wirklichkeit hat die Anzeige Frau Ströbele getätigt.
http://www.heddesheimblog.de/2011/11/22/ehefrau-von-bundestagsmitglied-christian-strobele-grune-zeigte-13-jahrigen-heddesheimer-an/
Interessant ist der Kommentar des Bloggers im Lawblog:
Guten Tag!
Besten Dank, Herr Vetter, für Ihren Beitrag und danke an die Kommentatoren für die Einschätzungen.
Was einzelne Kommentare angeht…
Journalistisch: Die Informationen für diesen Artikel wurden umfangreicher gegengecheckt – wie immer und ganz selbstverständlich. Alle, inklusive Staatsanwalt, haben den Eindruck weitergegeben, dass Herr Ströbele der Anzeiger war. Hätte es daran einen Zweifel gegeben, wären wir dem nachgegangen – was wir dann ja auch gemacht haben. Herr Ströbele war zudem aufgefordert, Stellung zu nehmen.
Tatsächlich wars wohl seine Frau – davon haben die Angler durch die sofortige Korrektur auf unseren Seiten erfahren.
Spende:
Ich bin seit 20 Jahren im Job und habe 18 Jahre ohne jede juristische Auseinandersetzung oder Gegendarstellung hinter mich gebracht. Seit zwei Jahren blogge ich und das ist nunmehr Abmahnung Nummer 11, von vier weiteren, die nicht zugesandt wurden, habe ich Kenntnis.
Bilanz: 11 juristische Beratungen, acht Abmahnungen wurden nicht weiter verfolgt, eine Einstweilige Verfügung aus Kostengründen und ein Vergleich. Dies ist der erste Spendenaufruf, weil es langsam zu teuer wird, um sich gegen diesen Abmahnschwachsinn mit fliegenden Gerichtsständen auf Dauer aus eigener Tasche zu wehren.
Ich selbst habe noch niemanden abgemahnt, obwohl es dazu Gelegenheit gegeben hat. Es ist eine Frage des Charakters, wie man sich verhält.
Juristisch:
Wenn die Recherchepraxis so aussehen muss, dass man sich für jede Aussage eine Eidesstaatliche Erklärung besorgen muss, vorher drei Anwälte lesen lässt, nur schriftlich belegte und besiegelte Informationen verbreitet und im Zweifel lieber nichts berichtet, ist der Journalismus genau eins, nämlich tot. Wer sich das wünscht, soll weiterlästern.
Beste Grüße
Hardy Prothmann
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/11/25/strbele-mahnt-ab-was-ist-eine-anzeige/
Und noch was Schönes von den Ruhrbaronen:
Tja, als Politiker kommt Ströbele immer als der Urtyp der Froschfarbenen rüber. Fahrrad, Kreuzberg, keine Ahnung vom Internet und so. Jemand, mit dem man auf keine Fall ein Bier trinken will, weil er einen den ganzen Abend vollsülzen würde, aber der ganz ok ist. Menschlich und so. Ist er aber scheinbar nicht. Denn was er da mit Hardy macht ist eine miese Nummer. Aber das schöne ist: Das wissen jetzt alle. Und Ströbele kann ja mal die Kinderreporter fragen, was der Streisand-Effekt ist...
http://www.ruhrbarone.de/barbara-stroebele-und-das-fuschfutterattentat/
http://www.heddesheimblog.de/2011/11/22/ehefrau-von-bundestagsmitglied-christian-strobele-grune-zeigte-13-jahrigen-heddesheimer-an/
Interessant ist der Kommentar des Bloggers im Lawblog:
Guten Tag!
Besten Dank, Herr Vetter, für Ihren Beitrag und danke an die Kommentatoren für die Einschätzungen.
Was einzelne Kommentare angeht…
Journalistisch: Die Informationen für diesen Artikel wurden umfangreicher gegengecheckt – wie immer und ganz selbstverständlich. Alle, inklusive Staatsanwalt, haben den Eindruck weitergegeben, dass Herr Ströbele der Anzeiger war. Hätte es daran einen Zweifel gegeben, wären wir dem nachgegangen – was wir dann ja auch gemacht haben. Herr Ströbele war zudem aufgefordert, Stellung zu nehmen.
Tatsächlich wars wohl seine Frau – davon haben die Angler durch die sofortige Korrektur auf unseren Seiten erfahren.
Spende:
Ich bin seit 20 Jahren im Job und habe 18 Jahre ohne jede juristische Auseinandersetzung oder Gegendarstellung hinter mich gebracht. Seit zwei Jahren blogge ich und das ist nunmehr Abmahnung Nummer 11, von vier weiteren, die nicht zugesandt wurden, habe ich Kenntnis.
Bilanz: 11 juristische Beratungen, acht Abmahnungen wurden nicht weiter verfolgt, eine Einstweilige Verfügung aus Kostengründen und ein Vergleich. Dies ist der erste Spendenaufruf, weil es langsam zu teuer wird, um sich gegen diesen Abmahnschwachsinn mit fliegenden Gerichtsständen auf Dauer aus eigener Tasche zu wehren.
Ich selbst habe noch niemanden abgemahnt, obwohl es dazu Gelegenheit gegeben hat. Es ist eine Frage des Charakters, wie man sich verhält.
Juristisch:
Wenn die Recherchepraxis so aussehen muss, dass man sich für jede Aussage eine Eidesstaatliche Erklärung besorgen muss, vorher drei Anwälte lesen lässt, nur schriftlich belegte und besiegelte Informationen verbreitet und im Zweifel lieber nichts berichtet, ist der Journalismus genau eins, nämlich tot. Wer sich das wünscht, soll weiterlästern.
Beste Grüße
Hardy Prothmann
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/11/25/strbele-mahnt-ab-was-ist-eine-anzeige/
Und noch was Schönes von den Ruhrbaronen:
Tja, als Politiker kommt Ströbele immer als der Urtyp der Froschfarbenen rüber. Fahrrad, Kreuzberg, keine Ahnung vom Internet und so. Jemand, mit dem man auf keine Fall ein Bier trinken will, weil er einen den ganzen Abend vollsülzen würde, aber der ganz ok ist. Menschlich und so. Ist er aber scheinbar nicht. Denn was er da mit Hardy macht ist eine miese Nummer. Aber das schöne ist: Das wissen jetzt alle. Und Ströbele kann ja mal die Kinderreporter fragen, was der Streisand-Effekt ist...
http://www.ruhrbarone.de/barbara-stroebele-und-das-fuschfutterattentat/
KlausGraf - am Samstag, 26. November 2011, 18:03 - Rubrik: Archivrecht
Der Pirat Dirk Hillbrecht kommentiert das Vorgehen der Loriot-Erben.
http://blog.hillbrecht.de/wp-content/uploads/2011/11/gesperrt.png
Dieser Tage stirbt Loriot einen zweiten Tod. Abzusehen war dies bereits vor einigen Tagen, als Heise Online vermeldete, die Loriot-Erben hätten die Wikipedia wegen der Abbildung von Briefmarken mit typischen Loriot-Motiven verklagt. [...]
Es mag vielen von uns nicht bewusst sein, aber die „westliche Welt” hat in den vergangenen 50 Jahren eines der repressivsten, öffentlichkeitsfeindlichsten und insgesamt kulturschädlichsten Urheberrechts– und Verwertungsregime der Menschheitsgeschichte installiert. Nur so sind Mechanismen wie die oben geschilderten durchsetzbar — zum Schaden aller Beteiligten. Kulturelle Werke können auf Zuruf der Öffentlichkeit entzogen werden, ein Interessensausgleich für eben diese Öffentlichkeit — die durch ihr Interesse ja überhaupt erst eine Grundlage für die Relevanz des Kulturguts geschaffen hat — findet nicht statt. Erstaunlich, dass derlei Treiben so unwidersprochen in Öffentlichkeit und Politik bleibt.
Siehe dazu auch
http://www.google.de/search?hl=de&source=hp&q="privatrechtlicher+verfügbarkeit"
http://archiv.twoday.net/search?q=loriot

http://blog.hillbrecht.de/wp-content/uploads/2011/11/gesperrt.png
Dieser Tage stirbt Loriot einen zweiten Tod. Abzusehen war dies bereits vor einigen Tagen, als Heise Online vermeldete, die Loriot-Erben hätten die Wikipedia wegen der Abbildung von Briefmarken mit typischen Loriot-Motiven verklagt. [...]
Es mag vielen von uns nicht bewusst sein, aber die „westliche Welt” hat in den vergangenen 50 Jahren eines der repressivsten, öffentlichkeitsfeindlichsten und insgesamt kulturschädlichsten Urheberrechts– und Verwertungsregime der Menschheitsgeschichte installiert. Nur so sind Mechanismen wie die oben geschilderten durchsetzbar — zum Schaden aller Beteiligten. Kulturelle Werke können auf Zuruf der Öffentlichkeit entzogen werden, ein Interessensausgleich für eben diese Öffentlichkeit — die durch ihr Interesse ja überhaupt erst eine Grundlage für die Relevanz des Kulturguts geschaffen hat — findet nicht statt. Erstaunlich, dass derlei Treiben so unwidersprochen in Öffentlichkeit und Politik bleibt.
Siehe dazu auch
http://www.google.de/search?hl=de&source=hp&q="privatrechtlicher+verfügbarkeit"
http://archiv.twoday.net/search?q=loriot

KlausGraf - am Samstag, 26. November 2011, 17:47 - Rubrik: Archivrecht
"Bei dem in Deutschland entwickelten Online-Spiel „TwinKomplex" werden die handelnden Personen nicht von Avataren verkörpert, sondern von realen Schauspielern. Das neue Social Game ist eine Art Agententhriller. Es besteht aus einem Mix von Spielfilmausschnitten im YouTube-Stil, Webseiten und Audio-Dateien."Ludic Philosophy", die Firma des Berliner Unternehmers Martin Burckhardt, hat das neuartige Online-Spiel entwickelt. Das Unternehmen setzt auf die steigende Beliebtheit von so genannten Social Games, bei denen die Nutzer über einen Internetbrowser miteinander oder gegeneinander spielen. Alleine über das soziale Netzwerk „Facebook" spielen schätzungsweise rund 200 Millionen Menschen weltweit Social Games. Bei TwinKomplex heuert der Spieler als Agent bei der Organisation namens „DIA" an. Die Aufgabe: Ein verschwundener Agent soll wiedergefunden werden. Der Spieler löst den Fall vom Schreibtisch aus, zusammen mit anderen Mitspielern. Informationen liefern ihm unter anderem die Schauspieler, die sich über kurze Clips immer wieder zu Wort melden. TwinKomplex ist kostenlos. Finanzieren wollen sich die Macher über freiwillige Zahlungen, durch die sich der Spieler Vorteile erkaufen an."
Wäre ein solches social game mit archivischer Story denkbar? Ich jedenfalls würde es gerne sehen!
Wolf Thomas - am Samstag, 26. November 2011, 16:26 - Rubrik: Web 2.0
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... "mit der sehr gelungenen Website "Des villages de Cassini aux communes d'aujourd'hui". Die Navigation erfolgt über die "Carte de Cassini" oder über den Namen eines Ortes. Das Dossier über einen Ort enthält u.a die Entwicklung der Einwohnerzahlen und ist downloadbar:" http://cassini.ehess.fr/cassini/fr/html/index.htm
Via Mareike König, G+

Via Mareike König, G+

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http://www.allgemeine-zeitung.de/region/kultur/literatur/11395018.htm
Auch wenn die Stadtbibliothek nun wohl doch nicht auf verschiedene Standorte aufgeteilt wird - der von der Ampelkoalition verordnete Sparkurs mit der Streichung von 20 Stellen und der Kürzung des Anschaffungsbudgets um die Hälfte stößt weiter auf Kritik. Die Stadtbibliothek werde „de facto kaputt gespart“, so der ehemalige Inhaber des (bis zu seinem Umzug nach Darmstadt) 200 Jahre in Mainz ansässigen Philipp von Zabern Verlages, Franz Philipp Rutzen, der in einem Schreiben die Ampelkoalitionäre auffordert, die Sparpläne neu zu prüfen und „wo immer es vertretbar ist, fallen zu lassen“. Eine Bibliothek könne man nicht kaltstellen, indem man so beträchtlich an Personal und Anschaffungen spare, dass sie sehr bald ihren Aufgaben nicht mehr gerecht werden könne. Wenn bald nur noch ein Notbetrieb möglich sei, werde man nicht einmal mehr recherchieren können, was die Bibliothek überhaupt besitze, so Rutzen. Die Besucher blieben aus, das Haus sieche dahin, der Druck zu weiteren Reduzierungen wachse und die Bibliothek könne schnell ganz zur Disposition stehen, sobald ihre Bestände anderweitig unterkommen könnten. „Es darf nicht soweit kommen, dass mit dem Einstieg der Mainzer Stadtverwaltung in den Entschuldungsfond gleichzeitig das Totenglöcklein für die wissenschaftliche Stadtbibliothek geläutet wird“, appelliert Rutzen.
Der ganze Text des Briefs von Rutzen:
http://www.mainzerbibliotheksgesellschaft.de/bibliothek-in-not/meinungsbeitraege.html
Die Petition hat inzwischen 5050 Unterschriften erreicht - es dürfen gern noch mehr werden!
http://openpetition.de/petition/online/der-bestand-der-wissenschaftlichen-stadtbibliothek-mainz-darf-nicht-zerschlagen-werden
Siehe auch hier
http://archiv.twoday.net/search?q=stadtbibliothek+mainz
und dort
http://archivalia.tumblr.com/tagged/stadtbibliothek_mainz
Vorderdeckel des Buches: "Dissertations Historiques Et Critiques Sur La Chevalerie Ancienne Et Moderne, Seculiere Et Reguliere. Avec des Notes. Par le R. P. Honoré De Sainte Marie, Carme Déchaussé. Paris : Giffart, 1718." Wissenschaftliche Stadtbibliothek Mainz. Signatur: IV f 4 133
Auch wenn die Stadtbibliothek nun wohl doch nicht auf verschiedene Standorte aufgeteilt wird - der von der Ampelkoalition verordnete Sparkurs mit der Streichung von 20 Stellen und der Kürzung des Anschaffungsbudgets um die Hälfte stößt weiter auf Kritik. Die Stadtbibliothek werde „de facto kaputt gespart“, so der ehemalige Inhaber des (bis zu seinem Umzug nach Darmstadt) 200 Jahre in Mainz ansässigen Philipp von Zabern Verlages, Franz Philipp Rutzen, der in einem Schreiben die Ampelkoalitionäre auffordert, die Sparpläne neu zu prüfen und „wo immer es vertretbar ist, fallen zu lassen“. Eine Bibliothek könne man nicht kaltstellen, indem man so beträchtlich an Personal und Anschaffungen spare, dass sie sehr bald ihren Aufgaben nicht mehr gerecht werden könne. Wenn bald nur noch ein Notbetrieb möglich sei, werde man nicht einmal mehr recherchieren können, was die Bibliothek überhaupt besitze, so Rutzen. Die Besucher blieben aus, das Haus sieche dahin, der Druck zu weiteren Reduzierungen wachse und die Bibliothek könne schnell ganz zur Disposition stehen, sobald ihre Bestände anderweitig unterkommen könnten. „Es darf nicht soweit kommen, dass mit dem Einstieg der Mainzer Stadtverwaltung in den Entschuldungsfond gleichzeitig das Totenglöcklein für die wissenschaftliche Stadtbibliothek geläutet wird“, appelliert Rutzen.
Der ganze Text des Briefs von Rutzen:
http://www.mainzerbibliotheksgesellschaft.de/bibliothek-in-not/meinungsbeitraege.html
Die Petition hat inzwischen 5050 Unterschriften erreicht - es dürfen gern noch mehr werden!
http://openpetition.de/petition/online/der-bestand-der-wissenschaftlichen-stadtbibliothek-mainz-darf-nicht-zerschlagen-werden
Siehe auch hier
http://archiv.twoday.net/search?q=stadtbibliothek+mainz
und dort
http://archivalia.tumblr.com/tagged/stadtbibliothek_mainz
KlausGraf - am Samstag, 26. November 2011, 15:18 - Rubrik: Bibliothekswesen
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"Am 27. November 2011 eröffnet in der Bibliotheca Albertina eine Ausstellung, die die Ergebnisse des seit zwei Jahren laufenden Projektes zur Suche nach NS-Raubgut in den Beständen der Universitätsbibliothek dokumentiert."
http://www.ub.uni-leipzig.de/nsraubgut/
Informationen zum Projekt:
http://nsraubgut.ub.uni-leipzig.de
Radiosendung: NS-Raubkunst und der Umgang damit in Deutschland
"Die Presse vermeldete gestern, dass in der Uni-Bibliothek in Leipzig ca 3400 Bücher entdeckt worden sind, die unrechtmäßig im Bestand sind. Und zwar handelt es sich dabei um Bücher, die die Nazis zwischen 1933 und 1945 ihren Opfern geraubt hatten."
Interview mit Dr. Uwe Hartmann, Leiter der Arbeitsstelle für Provenienzforschung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, auf Radio Corax (Halle):
http://www.freie-radios.net/43457
http://www.ub.uni-leipzig.de/nsraubgut/
Informationen zum Projekt:
http://nsraubgut.ub.uni-leipzig.de
Radiosendung: NS-Raubkunst und der Umgang damit in Deutschland
"Die Presse vermeldete gestern, dass in der Uni-Bibliothek in Leipzig ca 3400 Bücher entdeckt worden sind, die unrechtmäßig im Bestand sind. Und zwar handelt es sich dabei um Bücher, die die Nazis zwischen 1933 und 1945 ihren Opfern geraubt hatten."
Interview mit Dr. Uwe Hartmann, Leiter der Arbeitsstelle für Provenienzforschung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, auf Radio Corax (Halle):
http://www.freie-radios.net/43457
SW - am Freitag, 25. November 2011, 22:01 - Rubrik: Kulturgut
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KlausGraf - am Freitag, 25. November 2011, 11:23 - Rubrik: Staatsarchive
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Löschpedia:
http://www.schweizer-degen.com/2011/11/meine-gezahlten-tage-als-wikipedia-autor/
Das Wikipedia-Buch liegt nun dank Torsten Kleinz endlich auch online unter CC vor:
http://notes.computernotizen.de/2011/11/24/creative-commons-in-der-praxis-alles-uber-wikipedia/
PDF:
http://notes.computernotizen.de/wp-content/uploads/2011/11/allesueberwikipedia.pdf
http://www.schweizer-degen.com/2011/11/meine-gezahlten-tage-als-wikipedia-autor/
Das Wikipedia-Buch liegt nun dank Torsten Kleinz endlich auch online unter CC vor:
http://notes.computernotizen.de/2011/11/24/creative-commons-in-der-praxis-alles-uber-wikipedia/
PDF:
http://notes.computernotizen.de/wp-content/uploads/2011/11/allesueberwikipedia.pdf
Niemand in der Bayerischen Staatsbibliothek hat gemerkt, dass das angebliche Digitalisat von Clm 3831 aus dem 10. Jahrhundert
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00039814/image_1
in Wirklichkeit einen schlechten Schwarzweissfilm von Cgm 218 (inzwischen in Farbe digitalisiert) wiedergibt.
http://www.handschriftencensus.de/5124

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00039814/image_1
in Wirklichkeit einen schlechten Schwarzweissfilm von Cgm 218 (inzwischen in Farbe digitalisiert) wiedergibt.
http://www.handschriftencensus.de/5124

KlausGraf - am Donnerstag, 24. November 2011, 23:29 - Rubrik: Kodikologie
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KlausGraf - am Donnerstag, 24. November 2011, 23:03 - Rubrik: Kodikologie
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Bei fortgesetztem Murks halte ich es für angebracht, die Sachlage beim Namen zu nennen. Seit dem Relaunch musste ich viele Verschlechterungen konstatieren. Dass Benutzer die Informationsfülle des Angebots mit vernünftigem Aufwand nutzen können, wird durch die Inkompetenz der Betreiber ausgeschlossen.
Es existiert keine übergreifende Suche für die PDFs der Projekte. Wer also Handschriften aus dem Besitz von Johannes Wildsgefert (so die übliche Namensform, Hauke schreibt ärgerlicherweise Wildgefert") sucht, muss jede einzelne Beschreibung des München-Augsburger-Projekts aufrufen, sofern er durch Buschtrommeln oder einen Zufallsfund via Google von diesem Projekt kenntnis erlangt ...
http://www.google.de/search?q=wildgefert
Google hat z.B. nicht erfasst Clm 3711:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/projekt-Muenchen-Augsburg-pdfs/Clm%203711.pdf
Natürlich fehlt das entsprechende Projekt in der aktuellen Projektübersicht, es muss auf den alten Seiten gefunden werden:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/projekt_muenchen-augsburg.htm
Es existiert keine übergreifende Suche für die PDFs der Projekte. Wer also Handschriften aus dem Besitz von Johannes Wildsgefert (so die übliche Namensform, Hauke schreibt ärgerlicherweise Wildgefert") sucht, muss jede einzelne Beschreibung des München-Augsburger-Projekts aufrufen, sofern er durch Buschtrommeln oder einen Zufallsfund via Google von diesem Projekt kenntnis erlangt ...
http://www.google.de/search?q=wildgefert
Google hat z.B. nicht erfasst Clm 3711:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/projekt-Muenchen-Augsburg-pdfs/Clm%203711.pdf
Natürlich fehlt das entsprechende Projekt in der aktuellen Projektübersicht, es muss auf den alten Seiten gefunden werden:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/projekt_muenchen-augsburg.htm
KlausGraf - am Donnerstag, 24. November 2011, 19:37 - Rubrik: Kodikologie
Repertorium Poenitentiariae Germanicum IV. Verzeichnis der in den Supplikenregistern der Pönitentiarie Pius’ II. vorkommenden Personen, Kirchen und Orte des Deutschen Reiches 1458–1464. Text bearbeitet von Ludwig Schmugge mit Patrick Hersperger und Béatrice Wiggenhauser, erweiterte 2. Auflage, Rom 2009. URL: http://www.dhi-roma.it/rpg-iv.html
KlausGraf - am Donnerstag, 24. November 2011, 18:17 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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http://www.ustc.ac.uk/
Ein Filter für digitale Exemplare ist erfreulicherweise vorhanden, wobei auch Toll-Access-Angebot wie ProQuest verlinkt sind, darunter auch "Early European Books", für das ich bei DBIS keinen einzigen deutschen Nachweis finde. Wieso wird aller möglicher Schrott von deutschen Bibliotheken lizenziert, aber nicht diese herausragende Ressource?
Warum bei den Inkunabeln keine Zusammenarbeit mit GW bzw. ISTC stattfand, die auf diesem Gebiet die erste Adresse darstellen, ist zu fragen. Es fehlen also bei Inkunabeln teilweise Verweise auf beide Datenbanken. Wo sie vorhanden sind, werden die Datenbanken nicht verlinkt, obwohl das auch auf der Ebene des einzelnen Werks problemlos möglich wäre. Auch bei dem VD16 ist nur die Druckausgabe angegeben, aber kein Link zur Datenbank (einzelne Nummern sind hier ja leider nicht problemlos verlinkbar.)
Die Digitalisat-Nachweise erfassen nur einen kleinen Teil des Vorhandenen. Von Lirers Chronik (Januar 1486) gibt es laut GW drei Digitalisate, darunter eines in München (zu dem sonst Nachweise gegeben werden), aber keines wird nachgewiesen.
http://www.ustc.ac.uk/cicero/record.php?SN=746711
http://www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M18412.htm
Die Suche nach Autor Cicero, before 1501 und Digital Copy erbringt ganze 3 traurige Treffer, eines frei bei Gallica, 2 bei Proquest. Nun die analoge Suche im GW:
Es wurde nach folgenden Kriterien gesucht:
Autor enthält 'Cicero' und Reproduktionen enthält 'Digitalisat'
131 Treffer
Es gibt auch keine Verknüpfung zu Personen-Normdaten.
Ärgerlich, dass das Ganze kein Wiki ist und auch nicht Open Data.
Ein Filter für digitale Exemplare ist erfreulicherweise vorhanden, wobei auch Toll-Access-Angebot wie ProQuest verlinkt sind, darunter auch "Early European Books", für das ich bei DBIS keinen einzigen deutschen Nachweis finde. Wieso wird aller möglicher Schrott von deutschen Bibliotheken lizenziert, aber nicht diese herausragende Ressource?
Warum bei den Inkunabeln keine Zusammenarbeit mit GW bzw. ISTC stattfand, die auf diesem Gebiet die erste Adresse darstellen, ist zu fragen. Es fehlen also bei Inkunabeln teilweise Verweise auf beide Datenbanken. Wo sie vorhanden sind, werden die Datenbanken nicht verlinkt, obwohl das auch auf der Ebene des einzelnen Werks problemlos möglich wäre. Auch bei dem VD16 ist nur die Druckausgabe angegeben, aber kein Link zur Datenbank (einzelne Nummern sind hier ja leider nicht problemlos verlinkbar.)
Die Digitalisat-Nachweise erfassen nur einen kleinen Teil des Vorhandenen. Von Lirers Chronik (Januar 1486) gibt es laut GW drei Digitalisate, darunter eines in München (zu dem sonst Nachweise gegeben werden), aber keines wird nachgewiesen.
http://www.ustc.ac.uk/cicero/record.php?SN=746711
http://www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M18412.htm
Die Suche nach Autor Cicero, before 1501 und Digital Copy erbringt ganze 3 traurige Treffer, eines frei bei Gallica, 2 bei Proquest. Nun die analoge Suche im GW:
Es wurde nach folgenden Kriterien gesucht:
Autor enthält 'Cicero' und Reproduktionen enthält 'Digitalisat'
131 Treffer
Es gibt auch keine Verknüpfung zu Personen-Normdaten.
Ärgerlich, dass das Ganze kein Wiki ist und auch nicht Open Data.
KlausGraf - am Donnerstag, 24. November 2011, 17:06 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Der Europäische Gerichtshof entschied: „Das Unionsrecht steht einer von einem nationalen Gericht erlassenen Anordnung entgegen, einem Anbieter von Internetzugangsdiensten die Einrichtung eines Systems der Filterung aufzugeben, um einem unzulässigen Herunterladen von Dateien vorzubeugen“
Aus der Pressemitteilung: "Insoweit stellt der Gerichtshof fest, dass die fragliche Anordnung Scarlet verpflichten würde, eine
aktive Überwachung sämtlicher Daten aller ihrer Kunden vorzunehmen, um jeder künftigen
Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums vorzubeugen. Daraus folgt, dass die Anordnung
zu einer allgemeinen Überwachung verpflichten würde, die mit der Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr unvereinbar ist."
http://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2011-11/cp110126de.pdf
Deutscher Text des Urteils
http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/form.pl?lang=DE&Submit=rechercher&numaff=C-70/10
Siehe auch
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Europaeischer-Gerichtshof-gegen-zentrales-Filter-und-Sperrsystem-1384431.html
http://www.zeit.de/digital/internet/2011-11/internet-downloads-kontrolle
http://www.telemedicus.info/article/2119-EuGH-entscheidet-ueber-Sperrverfuegungen-gegen-Provider.html
Einige Stellungnahmen:
EU Court of Justice: Censorship in Name of Copyright Violates Fundamental Rights
http://www.laquadrature.net/en/eu-court-of-justice-censorship-in-name-of-copyright-violates-fundamental-rights
http://the1709blog.blogspot.com/2011/11/will-copyright-owners-see-red-over.html
http://www.edri.org/scarlet_sabam_win
Aus der Pressemitteilung: "Insoweit stellt der Gerichtshof fest, dass die fragliche Anordnung Scarlet verpflichten würde, eine
aktive Überwachung sämtlicher Daten aller ihrer Kunden vorzunehmen, um jeder künftigen
Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums vorzubeugen. Daraus folgt, dass die Anordnung
zu einer allgemeinen Überwachung verpflichten würde, die mit der Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr unvereinbar ist."
http://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2011-11/cp110126de.pdf
Deutscher Text des Urteils
http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/form.pl?lang=DE&Submit=rechercher&numaff=C-70/10
Siehe auch
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Europaeischer-Gerichtshof-gegen-zentrales-Filter-und-Sperrsystem-1384431.html
http://www.zeit.de/digital/internet/2011-11/internet-downloads-kontrolle
http://www.telemedicus.info/article/2119-EuGH-entscheidet-ueber-Sperrverfuegungen-gegen-Provider.html
Einige Stellungnahmen:
EU Court of Justice: Censorship in Name of Copyright Violates Fundamental Rights
http://www.laquadrature.net/en/eu-court-of-justice-censorship-in-name-of-copyright-violates-fundamental-rights
http://the1709blog.blogspot.com/2011/11/will-copyright-owners-see-red-over.html
http://www.edri.org/scarlet_sabam_win
KlausGraf - am Donnerstag, 24. November 2011, 16:14 - Rubrik: Archivrecht
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"Knol, the Google project described as a rival to Wikipedia, is closing on
April 2012. There are many links to Knol from Wikipedia[3] and some of them
are free. Lot of content will be lost.
People interested on saving Knol content can join to Archive Team[4] on
#archiveteam channel on Efnet."
emijrp in http://lists.wikimedia.org/pipermail/foundation-l/2011-November/070481.html
[1] http://knol.google.com/k
[2]
http://googleblog.blogspot.com/2011/11/more-spring-cleaning-out-of-season.html
[3]
https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Special%3ALinkSearch&target=http%3A%2F%2Fknol.google.com
[4] http://archiveteam.org/index.php?title=Knol
April 2012. There are many links to Knol from Wikipedia[3] and some of them
are free. Lot of content will be lost.
People interested on saving Knol content can join to Archive Team[4] on
#archiveteam channel on Efnet."
emijrp in http://lists.wikimedia.org/pipermail/foundation-l/2011-November/070481.html
[1] http://knol.google.com/k
[2]
http://googleblog.blogspot.com/2011/11/more-spring-cleaning-out-of-season.html
[3]
https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Special%3ALinkSearch&target=http%3A%2F%2Fknol.google.com
[4] http://archiveteam.org/index.php?title=Knol
KlausGraf - am Donnerstag, 24. November 2011, 16:06 - Rubrik: English Corner
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) veranstaltet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Filmarchivierung NRW die Tagung "Lebendige Vergangenheit. Der landeskundlich-historische Film im Archiv". Foto: LWL/Sobke [Ich glaube, ich bin auch drauf]
"Das mehr als 100 Jahre alte Medium Film ist heute hochgradig bedroht: Die Bilder auf Zelluloid, analogen Videobändern und optisch digitalen Trägern sind in die Jahre gekommen und drohen verloren zu gehen, wenn sie nicht sachgerecht gelagert werden. Der ideale Ort dafür ist das Archiv. Um den Archiven Wege zu zeigen, wie sie Eigentümer überzeugen können, ihnen die Filme zu überlassen, und wie sie Filme der Öffentlichkeit zugänglich machen können, veranstaltet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Kooperation mit dem Arbeitskreis Filmarchivierung NRW die Tagung "Lebendige Vergangenheit. Der landeskundlich-historische Film im Archiv".
Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen, eröffnete die zweitägige Veranstaltung, an der 100 Archivare, Medienfachleute, Filmwissenschaftler und -produzenten aus ganz Deutschland teilnehmen, am Donnerstag (17.11.) in Münster.
Bei der Tagung, die vom NRW-Kulturministerium gefördert wird, geht es auch darum, wie Archive landeskundlich-historische Filme, die oft bei ihren Eigentümern im Verborgenen schlummern, akquirieren und erschließen können, um sie öffentlich zugänglich zu machen. Zahlreiche Fachleute aus dem In- und Ausland berichten als Referenten über die jeweiligen Bedingungen ihrer Arbeit.
"Ziel unserer Tagung ist es, verschiedene vorhandene Lösungsansätze sowohl innerhalb Deutschlands als auch im europäischen Vergleich vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren. Dabei geht es zum einen darum, den Austausch zwischen bereits erfolgreich arbeitenden Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene zu intensivieren, zum anderen, einzelnen Initiativen, die mit ihren Bemühungen noch am Anfang stehen, Mut zu machen. Wir können - gerade in einer Zeit rasanten technologischen Wandels und digitaler Möglichkeiten - nur voneinander lernen", so Dr. Volker Jakob, zuständiger Referatsleiter im LWL-Medienzentrum und gleichzeitig Sprecher des Arbeitskreises Filmarchivierung NRW.
Hintergrund
Bereits vor über 20 Jahren hat der LWL in seinem Medienzentrum für Westfalen ein Bild-, Film- und Tonarchiv ins Leben gerufen mit dem Auftrag, das audiovisuelle Erbe Westfalens sachgerecht zu sichern, zu bewahren und inhaltlich erschlossen den heimatinteressierten Nutzern zugänglich zu machen. Seither ist in engem Zusammenwirken mit dem "Arbeitskreis Filmarchivierung NRW", der sich dieser Aufgabe auf Landesebene widmet, viel geschehen in Nordrhein-Westfalen: Der Film ist hier in guten Händen."
via Mailingliste "Westfälische Geschichte"
Weitere Bilder und Film: s. http://archiv.twoday.net/stories/49619220/
Wolf Thomas - am Donnerstag, 24. November 2011, 12:04 - Rubrik: Filmarchive
Die neue Website des Referats für die Kulturgüter der Orden mit dem ersten Österreichischen Klosterportal ist unter der Adresse www.kath-orden.at/kulturgueter online (und tritt die Nachfolge von www.ordensarchive.at an).
Das Portal enthält Informationen zur Geschichte und zu den Archiven, Bibliotheken, Musikarchiven, Sammlungen und geistlichen Schatzkammern der insgesamt rund 200 österreichischen Ordensgemeinschaften. Es war uns wichtig, die archivische Überlieferung in den Kontext historischer Entwicklungen, bestehender Strukturen und der Kulturgüterpflege der Klöster und Ordensprovinzen zu stellen. Die Texte im Klosterportal wurden von einem Redaktionsteam zusammengestellt und von den einzelnen Gemeinschaften redigiert. Ergänzungen und Aktualisierungen werden laufend vorgenommen. Da das Referat für die Kulturgüter eine Einrichtung der Österreichischen Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften und der Vereinigung der Frauenorden ist, sind wir in der Lage, das Portal sehr gut auf dem aktuellen Stand zu halten. Fehler passieren natürlich trotzdem und zweckdienliche Hinweise werden gerne entgegengenommen.
In einer nächsten Ausbaustufe ist die Aufnahme der nicht mehr bestehenden österreichischen Klöster und Informationen über den Verbleib ihrer Archive und Bibliotheken geplant.
Wir hoffen, dass das Portal auch ein nützliches Tool für Forschung und Lehre ist.
Das Portal enthält Informationen zur Geschichte und zu den Archiven, Bibliotheken, Musikarchiven, Sammlungen und geistlichen Schatzkammern der insgesamt rund 200 österreichischen Ordensgemeinschaften. Es war uns wichtig, die archivische Überlieferung in den Kontext historischer Entwicklungen, bestehender Strukturen und der Kulturgüterpflege der Klöster und Ordensprovinzen zu stellen. Die Texte im Klosterportal wurden von einem Redaktionsteam zusammengestellt und von den einzelnen Gemeinschaften redigiert. Ergänzungen und Aktualisierungen werden laufend vorgenommen. Da das Referat für die Kulturgüter eine Einrichtung der Österreichischen Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften und der Vereinigung der Frauenorden ist, sind wir in der Lage, das Portal sehr gut auf dem aktuellen Stand zu halten. Fehler passieren natürlich trotzdem und zweckdienliche Hinweise werden gerne entgegengenommen.
In einer nächsten Ausbaustufe ist die Aufnahme der nicht mehr bestehenden österreichischen Klöster und Informationen über den Verbleib ihrer Archive und Bibliotheken geplant.
Wir hoffen, dass das Portal auch ein nützliches Tool für Forschung und Lehre ist.
Helga Penz - am Donnerstag, 24. November 2011, 11:41 - Rubrik: Kirchenarchive
Die Restaurotrin des Institut für Stadtageschicht Frankfurt/main twitterte dankenswerterweise folgende Bilder:

Aufbewahrung und Benutzung von Großformaten:

Aufbewahrung von fotografischen Materialien (Geller, LWL-Archivamt für Westfalen-Lippe):

Link zur Seminar

Aufbewahrung und Benutzung von Großformaten:

Aufbewahrung von fotografischen Materialien (Geller, LWL-Archivamt für Westfalen-Lippe):

Link zur Seminar
Wolf Thomas - am Mittwoch, 23. November 2011, 20:29 - Rubrik: Veranstaltungen
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Karsten Kühnel, ITS Arolsen, via Facebook:
"In dem Film hilft der Internationale Suchdienst (Bad Arolsen) mit Unterstützung der nationalen Rot-Kreuz-Organisationen, eine im KZ entstandene Liebe nach Jahren der Trennung wieder zu vereinen! Unbedingt ansehen!"

"Inhalt
Die Jüdin Hannah und der Pole Tomasz lernen sich 1944 im Konzentrationslager kennen und verlieben sich ineinander. In ihrer verzweifelten Lage stiehlt Tomasz die Unifom eines Gefängniswärters und kann so mit Hannah fliehen. Eine beschwerliche Reise zu Tomasz Elternhaus beginnt, doch sie kommen wohlbehalten an. Als Tomasz der polnischen Widerstandsbewegung beitritt und von einem Einsatz nicht mehr zurückkehrt, glaubt Hannah ihn tot. Erst 32 Jahre später sollen sich durch einen Zufall wieder die Wege der beiden kreuzen.
Kritik
Einfühlsam schildert Anna Justice das Schicksal einer Jüdin und eines Polen, die sich in der KZ-Hölle verlieben und von einer eifersüchtigen Lüge drei Jahrzehnte getrennt werden.
Es sind wahre Begebenheiten, die Anna Justice ("Max Minsky und ich") und ihre Drehbuchautorin Pamela Katz ("Rosenstraße") zu diesem Melodram inspiriert haben. Da aber auch Versatzstücke anderer Biographien mit einflossen, bleiben die Schicksale letztlich konstruiert in dem ambitionierten, mehrere Dekaden umspannenden Film, der verschiedene, mitunter gar disparate Phasen vereint: KZ-Ausbruchsthriller, Kriegsdrama, Charakterspiel und Liebes-Melo.
Am meisten elektrisiert die Liebesgeschichte im KZ, wo zwischen der atemlosen Schinderei das Unwahrscheinliche geschieht: Die Berliner Jüdin Hannah und der Pole Tomasz (berührend: Alice Dwyer und Mateusz Damiecki) haben sich dort 1944 verliebt und planen mit einem einfachen Trick die Flucht aus der Hölle, die realistisch wie selten geschildert wird. Eine nervöse Kamera folgt beiden durch den gnadenlos unmenschlichen Lageralltag, zeigt die permanente Todesangst, erkundet die Nischen, in denen sich ausharren lässt. Eine rohe und düstere Ästhetik prägt diese Szenen, die an Suspense schwer zu überbieten sind.
Mit der heimlich schwangeren Geliebten flieht Tomasz in die Wälder, aber in Sicherheit ist das Paar nie: Die Bevölkerung hilft nicht, selbst Tomaszs Mutter (ambivalent: Susanne Lothar) ist schockierend antisemitisch und es wird ihre eifersüchtige Lüge sein, nach der sich beide, als sie sich in den Kriegswirren verloren haben, gegenseitig für tot halten. Zuerst sind die Polen den Deutschen, nach Kriegsende den Russen ausgeliefert. Darin entfaltet die Tragödie einer Frau, die ihre Habe und Kinder die Besatzer verliert, einen fatalen Nebeneffekt, der weiteres Leiden erzeugt.
Diese Überlebens-Geschichte, für die Kamera-Legende Michael Ballhaus als Associate Producer fungiert, erzählt Justice nicht chronologisch, sondern als Geflecht von Erinnerungen. Mitten in Spannungsszenen stattfindende Zeitsprünge in eine fast surreal banale Privatparty von 1976 unterstreichen zwar den Anspruch, drosseln aber die emotionale Kraft. Hier - im friedlichen New York - beginnt Hannahs Suche nach der verlorenen Zeit. Zwar nutzt Justice melodramatische Wendungen, verzichtet aber auf Sentimentalitäten und wagt viel, wenn sie sich der innerlich zerrissenen Hannah (spröde: Dagmar Manzel) nähert, die um ihre Liebe betrogen wurde."
Quelle: kino.de
Presseheft des Verleihs
"In dem Film hilft der Internationale Suchdienst (Bad Arolsen) mit Unterstützung der nationalen Rot-Kreuz-Organisationen, eine im KZ entstandene Liebe nach Jahren der Trennung wieder zu vereinen! Unbedingt ansehen!"

"Inhalt
Die Jüdin Hannah und der Pole Tomasz lernen sich 1944 im Konzentrationslager kennen und verlieben sich ineinander. In ihrer verzweifelten Lage stiehlt Tomasz die Unifom eines Gefängniswärters und kann so mit Hannah fliehen. Eine beschwerliche Reise zu Tomasz Elternhaus beginnt, doch sie kommen wohlbehalten an. Als Tomasz der polnischen Widerstandsbewegung beitritt und von einem Einsatz nicht mehr zurückkehrt, glaubt Hannah ihn tot. Erst 32 Jahre später sollen sich durch einen Zufall wieder die Wege der beiden kreuzen.
Kritik
Einfühlsam schildert Anna Justice das Schicksal einer Jüdin und eines Polen, die sich in der KZ-Hölle verlieben und von einer eifersüchtigen Lüge drei Jahrzehnte getrennt werden.
Es sind wahre Begebenheiten, die Anna Justice ("Max Minsky und ich") und ihre Drehbuchautorin Pamela Katz ("Rosenstraße") zu diesem Melodram inspiriert haben. Da aber auch Versatzstücke anderer Biographien mit einflossen, bleiben die Schicksale letztlich konstruiert in dem ambitionierten, mehrere Dekaden umspannenden Film, der verschiedene, mitunter gar disparate Phasen vereint: KZ-Ausbruchsthriller, Kriegsdrama, Charakterspiel und Liebes-Melo.
Am meisten elektrisiert die Liebesgeschichte im KZ, wo zwischen der atemlosen Schinderei das Unwahrscheinliche geschieht: Die Berliner Jüdin Hannah und der Pole Tomasz (berührend: Alice Dwyer und Mateusz Damiecki) haben sich dort 1944 verliebt und planen mit einem einfachen Trick die Flucht aus der Hölle, die realistisch wie selten geschildert wird. Eine nervöse Kamera folgt beiden durch den gnadenlos unmenschlichen Lageralltag, zeigt die permanente Todesangst, erkundet die Nischen, in denen sich ausharren lässt. Eine rohe und düstere Ästhetik prägt diese Szenen, die an Suspense schwer zu überbieten sind.
Mit der heimlich schwangeren Geliebten flieht Tomasz in die Wälder, aber in Sicherheit ist das Paar nie: Die Bevölkerung hilft nicht, selbst Tomaszs Mutter (ambivalent: Susanne Lothar) ist schockierend antisemitisch und es wird ihre eifersüchtige Lüge sein, nach der sich beide, als sie sich in den Kriegswirren verloren haben, gegenseitig für tot halten. Zuerst sind die Polen den Deutschen, nach Kriegsende den Russen ausgeliefert. Darin entfaltet die Tragödie einer Frau, die ihre Habe und Kinder die Besatzer verliert, einen fatalen Nebeneffekt, der weiteres Leiden erzeugt.
Diese Überlebens-Geschichte, für die Kamera-Legende Michael Ballhaus als Associate Producer fungiert, erzählt Justice nicht chronologisch, sondern als Geflecht von Erinnerungen. Mitten in Spannungsszenen stattfindende Zeitsprünge in eine fast surreal banale Privatparty von 1976 unterstreichen zwar den Anspruch, drosseln aber die emotionale Kraft. Hier - im friedlichen New York - beginnt Hannahs Suche nach der verlorenen Zeit. Zwar nutzt Justice melodramatische Wendungen, verzichtet aber auf Sentimentalitäten und wagt viel, wenn sie sich der innerlich zerrissenen Hannah (spröde: Dagmar Manzel) nähert, die um ihre Liebe betrogen wurde."
Quelle: kino.de
Presseheft des Verleihs
Wolf Thomas - am Mittwoch, 23. November 2011, 20:14 - Rubrik: Wahrnehmung
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KlausGraf - am Mittwoch, 23. November 2011, 14:03 - Rubrik: Kodikologie
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http://www.sueddeutsche.de/karriere/ermittlungen-in-plagiatsaffaere-eingestellt-guttenberg-kommt-glimpflich-davon-1.1197275
Die Staatsanwaltschaft Hof hat das Verfahren gegen Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wegen Verdachts auf Verletzung des Urheberrechts eingestellt. Allerdings muss der frühere Verteidigungsminister eine Geldauflage von 20.000 Euro an die Deutsche Kinderkrebshilfe zahlen. Das teilte die Staatsanwaltschaft mit. [...] Dabei seien in seiner Doktorarbeit 23 Passagen entdeckt worden, die strafrechtlich relevante Urheberrechtsverstöße seien. Weil der durch die Doktorarbeit entstandene Schaden für die Urheber der Passagen aber "marginal" sei und Guttenberg keine wirtschaftlichen Vorteile aus seiner Dissertation gezogen habe, sei das Verfahren eingestellt worden.
Die Staatsanwaltschaft überprüfte auch, "ob eine Untreue oder ein Betrug zum Nachteil der Bundesrepublik Deutschland durch Inanspruchnahme der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages" vorlag. Ein strafbares Verhalten habe man hier nicht feststellen können, hieß es weiter.
Mein früherer Kommentar bleibt gültig:
http://archiv.twoday.net/stories/43004128/
Die Staatsanwaltschaft Hof hat das Verfahren gegen Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wegen Verdachts auf Verletzung des Urheberrechts eingestellt. Allerdings muss der frühere Verteidigungsminister eine Geldauflage von 20.000 Euro an die Deutsche Kinderkrebshilfe zahlen. Das teilte die Staatsanwaltschaft mit. [...] Dabei seien in seiner Doktorarbeit 23 Passagen entdeckt worden, die strafrechtlich relevante Urheberrechtsverstöße seien. Weil der durch die Doktorarbeit entstandene Schaden für die Urheber der Passagen aber "marginal" sei und Guttenberg keine wirtschaftlichen Vorteile aus seiner Dissertation gezogen habe, sei das Verfahren eingestellt worden.
Die Staatsanwaltschaft überprüfte auch, "ob eine Untreue oder ein Betrug zum Nachteil der Bundesrepublik Deutschland durch Inanspruchnahme der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages" vorlag. Ein strafbares Verhalten habe man hier nicht feststellen können, hieß es weiter.
Mein früherer Kommentar bleibt gültig:
http://archiv.twoday.net/stories/43004128/
KlausGraf - am Mittwoch, 23. November 2011, 12:53 - Rubrik: Archivrecht
Das Historisches Museum im Basel besitzt zwei aus Maserholz gedrechselter Trinkgeschirre, wie sie schon seit dem 13. Jahrhundert im Gebiet Deutschlands und der Schweiz verbreitet waren. Nur etwa 50 der auch als "Doppelkopf" bezeichneten Becher, denen kraft ihres Materials die Fähigkeit zugeschrieben wurde, Gift aus den Getränken zu ziehen, haben sich erhalten, darunter auch - wie der Zwinglibecher in Zürich - Gedächtnisbecher für hervorragende Persönlichkeiten. Unser Exemplar zeichnet eine im Boden der tiaraförmigen Deckelbekrönung eingravierte lateinische Widmung aus: sie besagt, dass dieses Pokale am 25. Juni 1530 vom Kurfürsten Johann dem Beständigen von Sachsen an Martin Luther geschenkt wurde. An diesem denkwürdigen Tag wurde dem Kaiser auf dem Reichstag die Augsburger Konfession vorgelegt, die als wichtigste Bekenntnisschrift der lutherischen Kirche gilt. Während der napoleonischen Besetzung von Wittenberg gelangte der Becher nach 1806 in den Besitz des Befehlshabers eines elsässischen Regiments, Oberst de Graaf, und aus dessen Familie noch vor 1846 nach Basel.
Thomas Cejka - am Mittwoch, 23. November 2011, 10:27 - Rubrik: Museumswesen
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In der NVwZ 2011, 1235ff. widmet sich der Verwaltungsrichter Gerhard Hornmann der Frage, ob der Eigentümer eines Denkmals gegen Umgebung-Beeinträchtigungen aufgrund Denkmalrechts vorgehen kann.
Der VGH München hat es schon früh erkannt, Literaturstimmen haben beigepflichtet, das BVerfG musste sich nicht festlegen und hat es offengelassen, das VG Frankfurt a. M. hat es als erstes Verwaltungsgericht entschieden, das BVerwG hat diesbezüglich die Klagebefugnis aus dem Verfassungsrecht abgeleitet, nun sind zahlreiche Verwaltungsgerichte gefolgt: Das Denkmalschutzrecht ist drittschützend (nachbarschützend). Die gegenteilige Auffassung und bisher überwiegende Meinung, das Denkmalschutzrecht diene nur öffentlichen Interessen und sei deshalb nicht drittschützend, ist überholt.
Der Autor prüft die hessische Rechtslage und resümiert: Dem Denkmalschutz kommt zugute, wenn er durch ein weiteres Standbein, nämlich das des nachbarlichen Abwehrrechts, neben denen der Aufgabenwahrnehmung der Denkmalschutzbehörden und der Denkmalfachbehörde sowie der Investitionen zur Erhaltung von Kulturdenkmälern von deren Eigentümern sowie von Land, Kommunen und privaten Initiativen gestärkt wird. Denn das Auge dieser Behörden kann angesichts begrenzter personeller und sachlicher Ressourcen nicht alle denkmalrechtlichen Frevel erkennen und verhindern.
BVerwGE 133, 347
http://lexetius.com/2009,1428
Zitat: Der Gesetzgeber handelte widersprüchlich, wenn er einerseits das Kulturdenkmal unter Schutz stellte und den Eigentümer zu dessen Erhaltung und Pflege verpflichtete, andererseits aber erhebliche Beeinträchtigungen der Denkmalwürdigkeit des Kulturdenkmals durch Vorhaben in der Umgebung ohne weiteres zuließe.
Siehe auch
VG Köln http://openjur.de/u/146264.html
OVG Berlin-Brandenburg
http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/?quelle=jlink&docid=MWRE110000291&psml=sammlung.psml&max=true&bs=10

Gutshaus Groß-Kreutz. Foto: Clemensfranz http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
Der VGH München hat es schon früh erkannt, Literaturstimmen haben beigepflichtet, das BVerfG musste sich nicht festlegen und hat es offengelassen, das VG Frankfurt a. M. hat es als erstes Verwaltungsgericht entschieden, das BVerwG hat diesbezüglich die Klagebefugnis aus dem Verfassungsrecht abgeleitet, nun sind zahlreiche Verwaltungsgerichte gefolgt: Das Denkmalschutzrecht ist drittschützend (nachbarschützend). Die gegenteilige Auffassung und bisher überwiegende Meinung, das Denkmalschutzrecht diene nur öffentlichen Interessen und sei deshalb nicht drittschützend, ist überholt.
Der Autor prüft die hessische Rechtslage und resümiert: Dem Denkmalschutz kommt zugute, wenn er durch ein weiteres Standbein, nämlich das des nachbarlichen Abwehrrechts, neben denen der Aufgabenwahrnehmung der Denkmalschutzbehörden und der Denkmalfachbehörde sowie der Investitionen zur Erhaltung von Kulturdenkmälern von deren Eigentümern sowie von Land, Kommunen und privaten Initiativen gestärkt wird. Denn das Auge dieser Behörden kann angesichts begrenzter personeller und sachlicher Ressourcen nicht alle denkmalrechtlichen Frevel erkennen und verhindern.
BVerwGE 133, 347
http://lexetius.com/2009,1428
Zitat: Der Gesetzgeber handelte widersprüchlich, wenn er einerseits das Kulturdenkmal unter Schutz stellte und den Eigentümer zu dessen Erhaltung und Pflege verpflichtete, andererseits aber erhebliche Beeinträchtigungen der Denkmalwürdigkeit des Kulturdenkmals durch Vorhaben in der Umgebung ohne weiteres zuließe.
Siehe auch
VG Köln http://openjur.de/u/146264.html
OVG Berlin-Brandenburg
http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/?quelle=jlink&docid=MWRE110000291&psml=sammlung.psml&max=true&bs=10
Gutshaus Groß-Kreutz. Foto: Clemensfranz http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
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http://www.its-arolsen.org/de/presse/pressemeldungen/index.html?expand=5626&cHash=320a468aaf
Der Internationale Ausschuss hat entschieden, dass ab dem 1. Januar 2013 das Bundesarchiv der „neue institutionelle Partner“ des ITS werden wird. Diese zwei Institutionen werden unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Statuten und Aufgaben eng zusammenarbeiten. „In Anbetracht der sehr hohen Kompetenz des Bundesarchivs freut sich der Internationale Ausschuss ganz besonders über die Zustimmung, der künftige institutionelle Partner des ITS zu sein“, erklärte Baleine du Laurens und fügte hinzu: „Wir wünschen im Interesse aller Beteiligten eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem ITS und dem Bundesarchiv. Als Ausdruck dieser besonderen Verbindung zwischen den beiden Institutionen wird das Bundesarchiv als Ständiger Beobachter beim Internationalen Ausschuss vertreten sein.“
Der Internationale Ausschuss hat entschieden, dass ab dem 1. Januar 2013 das Bundesarchiv der „neue institutionelle Partner“ des ITS werden wird. Diese zwei Institutionen werden unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Statuten und Aufgaben eng zusammenarbeiten. „In Anbetracht der sehr hohen Kompetenz des Bundesarchivs freut sich der Internationale Ausschuss ganz besonders über die Zustimmung, der künftige institutionelle Partner des ITS zu sein“, erklärte Baleine du Laurens und fügte hinzu: „Wir wünschen im Interesse aller Beteiligten eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem ITS und dem Bundesarchiv. Als Ausdruck dieser besonderen Verbindung zwischen den beiden Institutionen wird das Bundesarchiv als Ständiger Beobachter beim Internationalen Ausschuss vertreten sein.“
KlausGraf - am Dienstag, 22. November 2011, 19:33 - Rubrik: Staatsarchive
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Heute hatte ich folgende E-Mail erhalten.
Auszug
"bereits vor einiger Zeit hat das Universitätsarchiv Leipzig sein Quartier in der Prager Straße bezogen. Am 25.11.2011 wird das neue Archivgebäude durch einen akademischen Festakt eröffnet werden, die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr. Der tschechische Botschafter, der Prager Vizerektor und die Leipziger Rektorin sprechen Grußworte. Nach einem Vortrag über das Leipziger Universitätsarchiv hält Professor František Šmahel aus Prag die Festrede. Im Anschluss an den Festakt können Sie eine Ausstellung mit den mittelalterlichen Gründungsdokumenten der Universitäten Prag und Leipzig besichtigen.
Unseren Archivbenutzern möchten wir die besondere Gelegenheit bieten, an dieser Eröffnung teilzunehmen. Wir haben 10 Plätze reserviert, die ab heute kurzfristig nach dem Zufallsprinzip vergeben werden. Bitte melden Sie sich per mail oder telefonisch zurück und bestätigen Sie uns Ihre Teilnahme."
Auszug
"bereits vor einiger Zeit hat das Universitätsarchiv Leipzig sein Quartier in der Prager Straße bezogen. Am 25.11.2011 wird das neue Archivgebäude durch einen akademischen Festakt eröffnet werden, die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr. Der tschechische Botschafter, der Prager Vizerektor und die Leipziger Rektorin sprechen Grußworte. Nach einem Vortrag über das Leipziger Universitätsarchiv hält Professor František Šmahel aus Prag die Festrede. Im Anschluss an den Festakt können Sie eine Ausstellung mit den mittelalterlichen Gründungsdokumenten der Universitäten Prag und Leipzig besichtigen.
Unseren Archivbenutzern möchten wir die besondere Gelegenheit bieten, an dieser Eröffnung teilzunehmen. Wir haben 10 Plätze reserviert, die ab heute kurzfristig nach dem Zufallsprinzip vergeben werden. Bitte melden Sie sich per mail oder telefonisch zurück und bestätigen Sie uns Ihre Teilnahme."
FredLo - am Dienstag, 22. November 2011, 17:01 - Rubrik: Universitaetsarchive
Zu unterbieten ist:
http://www.sachsen-anhalt.de/index.php?id=51368
Selbstverständlich darf man die Abbildung nicht vergrößern.
Die Preisvergabe liegt in meinem Ermessen.

http://www.sachsen-anhalt.de/index.php?id=51368
Selbstverständlich darf man die Abbildung nicht vergrößern.
Die Preisvergabe liegt in meinem Ermessen.

KlausGraf - am Dienstag, 22. November 2011, 00:21 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
Wolf Thomas - am Montag, 21. November 2011, 21:50 - Rubrik: Filmarchive
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Begrüßung Dr. Markus Köster, LWL-Medienzentrum für Westfalen, Münster:

Einführung Volker Jakob, LWL-Medienzentrum für Westfalen, Münster:



Wolf Thomas - am Montag, 21. November 2011, 21:42 - Rubrik: Filmarchive
Wolf Thomas - am Montag, 21. November 2011, 21:38 - Rubrik: Bestandserhaltung
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Wolf Thomas - am Montag, 21. November 2011, 21:20 - Rubrik: Unterhaltung
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Beispiel: Tafel XIII
http://www.archive.org/stream/UeberDenHumorBeiDenDeutschenKupferstechern#page/n125/mode/2up
Bei Google und im beim IA hochgeladenen PDF ist das Bild vorhanden!
Noch schlimmer:
http://www.archive.org/stream/Fitzebutze#page/n0/mode/2up
http://www.archive.org/stream/UeberDenHumorBeiDenDeutschenKupferstechern#page/n125/mode/2up
Bei Google und im beim IA hochgeladenen PDF ist das Bild vorhanden!
Noch schlimmer:
http://www.archive.org/stream/Fitzebutze#page/n0/mode/2up
KlausGraf - am Montag, 21. November 2011, 17:34 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://derstandard.at/1319183278795/Vatikan-Paepstlicher-Gerichtshof-oeffnet-Archiv-fuer-Forscher
Im Archiv zugänglich sind fortan 745 in Leder gebundene Bücher sowie 1.065 Aktenpakete in 413 Schachteln. Hinzu kommen weitere 70 Bücher, die vor allem Ersuche um Dispense von Ehehindernissen enthalten. Ein kleiner, im Vatikanischen Geheimarchiv aufbewahrter Teil der Akten war bisher schon mit gesonderter Genehmigung der Pönitentiarie für Wissenschafter zugänglich.
Im Archiv zugänglich sind fortan 745 in Leder gebundene Bücher sowie 1.065 Aktenpakete in 413 Schachteln. Hinzu kommen weitere 70 Bücher, die vor allem Ersuche um Dispense von Ehehindernissen enthalten. Ein kleiner, im Vatikanischen Geheimarchiv aufbewahrter Teil der Akten war bisher schon mit gesonderter Genehmigung der Pönitentiarie für Wissenschafter zugänglich.
KlausGraf - am Montag, 21. November 2011, 15:59 - Rubrik: Kirchenarchive
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Wolf Thomas - am Montag, 21. November 2011, 11:02 - Rubrik: Unterhaltung
Wieso arbeiten das Haus der Bayerischen Geschichte als Anbieter dieses Angebots und die Bayerische Landesbibliothek Online nicht einfach zusammen?
http://www.hdbg.eu/koenigreich/web/index.php

http://www.hdbg.eu/koenigreich/web/index.php
KlausGraf - am Sonntag, 20. November 2011, 18:07 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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IFI Archive - Preservation from Piranha Bar on Vimeo.
Werbung für die Bestandserhaltung des Irischen Filmarchivs - und Deutschland?Wolf Thomas - am Sonntag, 20. November 2011, 17:41 - Rubrik: Bestandserhaltung
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Update zu: http://archiv.twoday.net/stories/38748905/
http://hdl.library.upenn.edu/1017/d/medren/5050522
Manuscript collection of texts of hymns and prayers bound with slightly later printed pastoral works appropriate for a priest. The first 6 gatherings of the manuscript section (f. 1-72) contain 86 hymns and prayers in Latin with interlinear German, each followed by a German translation, including Conditor alme siderum (f. 1r), Veni redemptor genitum (f. 1v), Criste redemptor omnium (f. 7r), Ave maris stella (f. 14v), Veni creator spiritus (f. 38r). Some of the Latin texts in this section have numerical notations above words. The sequence Ave praeclara maris stella, with Latin and German text intermingled, has been added by another hand on the last leaves of this section (f. 70v-72r). The last gathering of the manuscript section (f. 73-86), in a different hand and slightly different format, contains 30 hymns in Latin all with numerical notation above words in the text and with marginal commentary. Notes by later hands are dated 1556 (f. 86r) and 1553 (last flyleaf). Printed works precede and follow the manuscript section. An edition of the Liber florum beati Bernardi abbatis Clarevallensis printed in Augsburg in 1519 comprises the first half of the volume. Editions published in 1515 in Leipzig by Melchior Lotter of the Stella clericorum, an anonymous 13th-century pastoral handbook, and the Secreta sacerdotum by Heinrich von Langenstein, follow the manuscript section.
http://hdl.library.upenn.edu/1017/d/medren/5050522
Manuscript collection of texts of hymns and prayers bound with slightly later printed pastoral works appropriate for a priest. The first 6 gatherings of the manuscript section (f. 1-72) contain 86 hymns and prayers in Latin with interlinear German, each followed by a German translation, including Conditor alme siderum (f. 1r), Veni redemptor genitum (f. 1v), Criste redemptor omnium (f. 7r), Ave maris stella (f. 14v), Veni creator spiritus (f. 38r). Some of the Latin texts in this section have numerical notations above words. The sequence Ave praeclara maris stella, with Latin and German text intermingled, has been added by another hand on the last leaves of this section (f. 70v-72r). The last gathering of the manuscript section (f. 73-86), in a different hand and slightly different format, contains 30 hymns in Latin all with numerical notation above words in the text and with marginal commentary. Notes by later hands are dated 1556 (f. 86r) and 1553 (last flyleaf). Printed works precede and follow the manuscript section. An edition of the Liber florum beati Bernardi abbatis Clarevallensis printed in Augsburg in 1519 comprises the first half of the volume. Editions published in 1515 in Leipzig by Melchior Lotter of the Stella clericorum, an anonymous 13th-century pastoral handbook, and the Secreta sacerdotum by Heinrich von Langenstein, follow the manuscript section.
KlausGraf - am Sonntag, 20. November 2011, 17:32 - Rubrik: Kodikologie
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Eine Schauspielerin hat gegen BILD ein Urteil erstritten, weil deren Zitieren aus einem Interview angeblich ihr Urheberrecht verletzt hätte. Man mag meinen, gegen BILD ist jedes Urteil gerecht, aber im Beck-Blog wird zurecht ein Fragezeichen gesetzt:
http://blog.beck.de/2011/11/20/gibt-es-ein-copyright-auf-interviewpassagen-lg-berlin-meint-ja
Volltext:
http://openjur.de/u/250096.html
Update: Siehe auch
http://www.telemedicus.info/urteile/Urheberrecht/Sprachwerke/1284-LG-Hamburg-Az-308-O-62508-Urheberrechtlicher-Schutz-von-Interviewaeusserungen.html
http://blog.beck.de/2011/11/20/gibt-es-ein-copyright-auf-interviewpassagen-lg-berlin-meint-ja
Volltext:
http://openjur.de/u/250096.html
Update: Siehe auch
http://www.telemedicus.info/urteile/Urheberrecht/Sprachwerke/1284-LG-Hamburg-Az-308-O-62508-Urheberrechtlicher-Schutz-von-Interviewaeusserungen.html
KlausGraf - am Sonntag, 20. November 2011, 17:15 - Rubrik: Archivrecht
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http://epub.oeaw.ac.at/oa/
Dass die ÖAW mehr für OA tun will, ist überfällig. Leider sind nur sehr wenige Inhalte (nur 40 Monographien) OA verfügbar. Noch nicht einmal die wichtigen Handschriftenkataloge stehen zur Verfügung.
Pauser gibt im VÖBBLOG den nicht funktionierenden Link einer Pressemeldung an. Seinem Beitrag entnehme ich: "
Seit 2006 betreibt die ÖAW über ihren Verlag das institutionelle Repositorium EPUB.OEAW, das sich mit seinen rund 20.000 frei zugänglichen Dokumenten auch international sehen lassen kann." Eigenartig, dass man von den 20.000 Dokumenten so gar nichts mitbekommt, denn eine Eingrenzung auf allgemein zugängliche Dokumente ist nicht vorgesehen. Auch in den Trefferlisten (die Trefferzahl wird verschwiegen) wird OA nicht vermerkt. Man muss also jede einzelne Publikation aufrufen. Ein ordentliches IR sieht anders aus.
"Die ÖAW stellt die Infrastruktur EPUB.OEAW zur Verfügung und garantiert – entsprechend internationalen Gepflogenheiten – eine mindestens 10-jährige Speicherdauer der Daten und Forschungsergebnisse sowie entsprechende Qualitätssicherung für die Daten durch Crossref, Portico, ÖNB und ISO." Mit welchem Recht nimmt die ÖAW an, dass OA bedeutet, dass Inhalte nur zeitlich befristet zur Verfügung stehen? Die Berliner Erklärung sagt etwas anderes.
Fazit: Die ÖAW spuckt große Töne, ist aber in Sachen OA kein Musterknabe. Und Josef Pauser schreibt einfach nach, was sie verkündet.
Dass die ÖAW mehr für OA tun will, ist überfällig. Leider sind nur sehr wenige Inhalte (nur 40 Monographien) OA verfügbar. Noch nicht einmal die wichtigen Handschriftenkataloge stehen zur Verfügung.
Pauser gibt im VÖBBLOG den nicht funktionierenden Link einer Pressemeldung an. Seinem Beitrag entnehme ich: "
Seit 2006 betreibt die ÖAW über ihren Verlag das institutionelle Repositorium EPUB.OEAW, das sich mit seinen rund 20.000 frei zugänglichen Dokumenten auch international sehen lassen kann." Eigenartig, dass man von den 20.000 Dokumenten so gar nichts mitbekommt, denn eine Eingrenzung auf allgemein zugängliche Dokumente ist nicht vorgesehen. Auch in den Trefferlisten (die Trefferzahl wird verschwiegen) wird OA nicht vermerkt. Man muss also jede einzelne Publikation aufrufen. Ein ordentliches IR sieht anders aus.
"Die ÖAW stellt die Infrastruktur EPUB.OEAW zur Verfügung und garantiert – entsprechend internationalen Gepflogenheiten – eine mindestens 10-jährige Speicherdauer der Daten und Forschungsergebnisse sowie entsprechende Qualitätssicherung für die Daten durch Crossref, Portico, ÖNB und ISO." Mit welchem Recht nimmt die ÖAW an, dass OA bedeutet, dass Inhalte nur zeitlich befristet zur Verfügung stehen? Die Berliner Erklärung sagt etwas anderes.
Fazit: Die ÖAW spuckt große Töne, ist aber in Sachen OA kein Musterknabe. Und Josef Pauser schreibt einfach nach, was sie verkündet.
KlausGraf - am Sonntag, 20. November 2011, 16:45 - Rubrik: Open Access
"Bei der 50. Benefiz-Lesung zugunsten des Theaters am Bauturm zeigt sich die unfreiwillig entstandene Nähe der Kölner Verkehrs-Betriebe zum Historischen Archiv der Stadt Köln von einer ganz neuen Seite. Archivdirektorin Dr. Bettina Schmidt-Czaia und KVB-Vorstandssprecher Jürgen Fenske stellen am Montag, 21. November 2011, um 20 Uhr ihre Lieblingsbücher vor. Anders als man es vielleicht erwarten könnte, fiel die Wahl von Schmidt-Czaia nicht etwa auf ein Dokument aus dem Archiv, sondern auf den Roman "Schlüsselbund" von Sabine Lange. Fenske liest aus "Die Schalen des Zorns" von Robert K. Masie. Professor Doktor Marlis Prinzing moderiert die Lesung.
Der Eintritt für "Kölner lesen zu zweit" kostet sowohl im Vorverkauf als auch an der Abendkasse zwölf Euro. Die Einnahmen gehen an das Theater am Bauturm. Außerdem verkauft das Historische Archiv an diesem Abend sein "Kölner Kalendarium 2012". 50 Prozent des Erlöses kommen ebenfalls dem Theater zugute.
Alle zwei Monate - immer montags - lesen zwei bekannte Kölner Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Gesellschaft im Theater am Bauturm, Aachener Straße 24, aus Büchern, die sie selbst auswählen. Zu zweit schmökern und erzählen sie und führen einen Dialog über die Lektüre. Nach der Lesung gibt es Kölsch und Häppchen."
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln, 17.11.2011
Der Eintritt für "Kölner lesen zu zweit" kostet sowohl im Vorverkauf als auch an der Abendkasse zwölf Euro. Die Einnahmen gehen an das Theater am Bauturm. Außerdem verkauft das Historische Archiv an diesem Abend sein "Kölner Kalendarium 2012". 50 Prozent des Erlöses kommen ebenfalls dem Theater zugute.
Alle zwei Monate - immer montags - lesen zwei bekannte Kölner Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Gesellschaft im Theater am Bauturm, Aachener Straße 24, aus Büchern, die sie selbst auswählen. Zu zweit schmökern und erzählen sie und führen einen Dialog über die Lektüre. Nach der Lesung gibt es Kölsch und Häppchen."
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln, 17.11.2011
Wolf Thomas - am Sonntag, 20. November 2011, 15:51 - Rubrik: Kommunalarchive
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The Search from HyeYun Oh on Vimeo.
This is a short film production for my thesis presentation.The thesis initially began as a simple questioning of the reasons behind the shortening of architectural lifespan.
It quickly unfolded into a study of relationship between architecture, information and perception and later developing into an architectural thought experiment involving augmented reality and a film archive.
The entire thesis project was translated into a film that follows a little girl’s journey from the augmented, local archive to the distant underground film archive. The narrative attempts to illustrate both the apparent and the underlying design-social implications dawning for the new augmented era.
The particular proposition of this thesis project is portraying merely one of the infinite probabilities of a new kind of architectural longevity;
there are many more to explore.
Wolf Thomas - am Sonntag, 20. November 2011, 15:11 - Rubrik: Wahrnehmung
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Exposition "images cachees" de Yves Dorme. Luxembourg. Centre national de l'audiovisuel. Expositions de photographies a partir de photogrammes de films amateurs de la collection du CNA. Lien entre image fixe et films. Scénographie : Jeroen de Vries
Ein interessanter Zugang zur Quelle "Amateurfilm" und deren Wert!
Wolf Thomas - am Sonntag, 20. November 2011, 14:45 - Rubrik: Filmarchive
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"Mit der Sicherung und Langzeitarchivierung, Bewertung und Präsentation von Filmschätzen beschäftigt sich diese Publikation. Die Resultate von vier öffentlichen Fachtagungen, die der Arbeitskreis Filmarchivierung NRW zwischen 2007 und 2010 durchführte, werden in diesem Buch zusammengefasst. Der Arbeitskreis legt damit erstmals eine umfassende Veröffentlichung zu diesem Themenspektrum vor.
Im Arbeitskreis Filmarchivierung NRW engagieren sich seit zwanzig Jahren Vertreter verschiedener Archivsparten für die bewegten Bilder – seien sie mit und ohne Ton, in Schwarz-Weiß oder Farbe, auf analogen aber auch digitalen Trägern – als einem bedeutenden Teil des kulturellen Erbes unseres Landes. "
332 Seiten, Abb., 29,95 €, ISBN: 978-3-8375-0096-7
Quelle: Verlagsinfo
Wolf Thomas - am Sonntag, 20. November 2011, 14:08 - Rubrik: Filmarchive
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vierprinzen - am Sonntag, 20. November 2011, 11:20 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Laut Heppner haben es die „Musikpiraten“ - die nicht zur Piratenpartie gehören - geschafft, mithilfe von Spendengeldern ein Notenbuch mit gängigen, urheberrechtsfreien Kinderliedern zusammenzustellen. „Alle enthaltenen Liedseiten dürfen für Bildungszwecke beliebig oft kopiert, kostenfrei verwendet und an die Kinder weitergegeben werden“, so Heppner. Enthalten sind Klassiker wie „Alle meine Entchen“, „Ihr Kinderlein kommet“ und „Kommt ein Vogel geflogen.“ Weit über hundert Kitas in und um Mainz hätten das Liederbuch bereits erhalten, sagt Heppner; er selbst habe in Gonsenheim welche verteilt. „Die Kita-Leiterinnen sind erst überrascht, finden es dann aber gut.“
Doch mit der Verteilung könnte bald Schluss sein - zumindest in den städtischen Betreuungseinrichtungen. „Das geht gar nicht“, sagt Ellen König von der städtischen Pressestelle. Bei der Piratenaktion handle es sich nämlich um unzulässige Parteienwerbung.“ Die Kita-Leitungen würden umgehend informiert und angewiesen, keine Bücher anzunehmen.
Parteienwerbung betrieben die Piraten eigentlich nicht, findet dagegen Matthias Heppner; ein Piratenlogo sei auch auf den Liederbüchern nicht zu finden. „Letztlich geht es darum, dass sich die Piratenpartei für ein faires Urheberrecht einsetzt - und dass dadurch nicht nur kommerzielle Interessen bedient werden.“
http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/meldungen/11340555.htm
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=musikpirat
Doch mit der Verteilung könnte bald Schluss sein - zumindest in den städtischen Betreuungseinrichtungen. „Das geht gar nicht“, sagt Ellen König von der städtischen Pressestelle. Bei der Piratenaktion handle es sich nämlich um unzulässige Parteienwerbung.“ Die Kita-Leitungen würden umgehend informiert und angewiesen, keine Bücher anzunehmen.
Parteienwerbung betrieben die Piraten eigentlich nicht, findet dagegen Matthias Heppner; ein Piratenlogo sei auch auf den Liederbüchern nicht zu finden. „Letztlich geht es darum, dass sich die Piratenpartei für ein faires Urheberrecht einsetzt - und dass dadurch nicht nur kommerzielle Interessen bedient werden.“
http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/meldungen/11340555.htm
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=musikpirat
KlausGraf - am Sonntag, 20. November 2011, 05:42 - Rubrik: Archivrecht
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Klickt man im Suchfeld der Google-Bildersuche auf das Kamerasymbol, kann man eine Bild-URL eingeben. Google sucht dann nach ähnlichen Bildern, wobei bei identischen Bildern die Wahrscheinlichkeit eines nützlichen Resultats natürlich am größten ist.
Zur Einführung im Sommer:
http://www.tagseoblog.de/google-stellt-search-by-image-vor-per-dragn-drop
Auf Tumblr tummeln sich Massen von Bildschleudern, die auf genaue Quellenangaben keinen Wert legen. Ich bemühe mich in der Regel, bei Bildern, die ich reblogge, die Quelle herauszufinden oder wenigstens, was dargestellt ist. Auch wenn das nicht immer funktioniert, habe ich schon eine ganze Reihe von Quellen/Motive identifiziert.
Jüngstes Beispiel:
http://goo.gl/xikJy Gleich der erste Treffer führte auf ein Blog mit Quellenangabe. Ich musste dann nur noch die Übersichtsseiten des ULB-Düsseldorf-Digitalisats durchsehen.

http://deadnest.tumblr.com/post/13039712567
Zur Einführung im Sommer:
http://www.tagseoblog.de/google-stellt-search-by-image-vor-per-dragn-drop
Auf Tumblr tummeln sich Massen von Bildschleudern, die auf genaue Quellenangaben keinen Wert legen. Ich bemühe mich in der Regel, bei Bildern, die ich reblogge, die Quelle herauszufinden oder wenigstens, was dargestellt ist. Auch wenn das nicht immer funktioniert, habe ich schon eine ganze Reihe von Quellen/Motive identifiziert.
Jüngstes Beispiel:
http://goo.gl/xikJy Gleich der erste Treffer führte auf ein Blog mit Quellenangabe. Ich musste dann nur noch die Übersichtsseiten des ULB-Düsseldorf-Digitalisats durchsehen.
http://deadnest.tumblr.com/post/13039712567
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Dieser verklagt nun NATURE:
http://www.newscientist.com/article/dn21169-el-naschie-questions-journalist-in-nature-libel-trial.html
Siehe auch
http://elnaschiewatch.blogspot.com/
http://archiv.twoday.net/search?q=naschie
http://www.newscientist.com/article/dn21169-el-naschie-questions-journalist-in-nature-libel-trial.html
Siehe auch
http://elnaschiewatch.blogspot.com/
http://archiv.twoday.net/search?q=naschie
KlausGraf - am Sonntag, 20. November 2011, 03:19 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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Es ist mir leider nicht möglich,
www.fr.fachstelle.bib-bw.de/filez/...1/Benutzungsordnung.doc
korrekt zu verlinken, da Google die vollständige URL nicht unverschlüsselt anzeigt. Hat jemand einen Tipp, wie man das bewerkstelligt?
[ http://www.fr.fachstelle.bib-bw.de/filez/Textdokumente_1/Benutzungsordnung.doc
Tipp siehe Kommentar]
Es geht darum:
Nutzung von Kopfhörern in Bibliotheken
Die Wiedergabe von Tonträgern (oder Bildtonträgern) über Kopfhöreranlagen ist nach Auffassung der GEMA vergütungspflichtig, da eine öffentliche Wiedergabe im Sinne des Urheberrechts vorliegt.
Urteil des Landgerichts Berlin vom 29.3.1967, Az. 16 S 2/67:
"Für den Begriff der öffentlichen Aufführung kann nicht entscheidend sein, ob dem einzelnen Wiedergabeakt selbst eine Mehrzahl von Personen beiwohnt oder beiwohnen kann. Vielmehr ist eine öffentliche Aufführung auch dann anzunehmen, wenn der einzelnen Wiedergabe auf Grund der technischen Gegebenheiten nur eine Person beiwohnen kann, die Wiedergabe aber fortlaufend für wechselnde Personen stattfindet, die unter sich oder zum Veranstalter in keiner persönlichen Beziehung stehen."
Zur Rechtsansicht der GEMA siehe auch
http://www.lfs.bsb-muenchen.de/Meldungen.775+M582c552c280.0.html ("Bibliotheken, die ihren Lesern einen Discman oder andere Geräte zur Verfügung stellen, damit man probeweise mit einem Kopfhörer in Music-CDs hineinhören kann, müssen der GEMA eine Pauschalvergütung bezahlen.")
https://www.gema.de/fileadmin/inhaltsdateien/musiknutzer/tarife/tarife_ad/tarif_wr_kh.pdf (insbesondere Audio-Guides)
PC-Arbeitsplätze in Bibliotheken oder Internetcafés mit Kopfhörer wären dann auch GEMA-pflichtig.
Ich vertrete dagegen die Ansicht, dass eine Archivnutzung, bei der einzelnen Besuchern des Archivs das Anhören geschützter Musik (oder Filme) ermöglicht wird, nicht öffentlich ist, also auch nicht Vergütungsansprüche der GEMA auslöst.
http://archiv.twoday.net/stories/49610092/
Die herangezogene Entscheidung "Schallplatten-Espresso" ( Schulze LGZ Nr. 98) ist schon etwas angejahrt.
In Buch und Bibliothek 1972 war zu lesen: Die Wiedergabe des Inhalts von Tonkassetten an einzelne Benutzer (z. B. mittels Kopfhörer) ist keine öffentliche Wiedergabe.
http://books.google.de/books?id=5ccqAQAAIAAJ&q=gema+%22mittels+kopfh%C3%B6rer%22
Zur sukzessiven Öffentlichkeit siehe v. Ungern/Sternberg in Schricker/Loewenheim 4. Aufl. 2010 § 15 Rz. 71, der in Audio-Guides von Museen keine öffentliche Wiedergabe sieht.
Bullinger et al.: Urheberrechte in Museen und Archiven, 2010, S. 78: Es spreche vieles dafür, dass eine öffentliche Vorführung dann nicht vorliege, wenn einem einzelnen (oder mehreren miteinander verbundenen) Benutzern die Möglichkeit eingeräumt werde, in einem räumlich abgetrennten Bereich der Bibliothek einen Film mittels eines Wiedergabegeräts anzusehen.
Es bleibt also dabei: In Archiven darf Einzelnutzern Musik zu Gehör gebracht werden, ohne dass die GEMA kassieren darf.
Update: Klaus Peters, Urheberrechtsfragen audiovisueller Unterlagen in Bibliotheken, 1987, S. 159ff. (für Bereitstellung von Scans danke ich Dr. Harald Müller, Heidelberg) setzt sich ausführlich mit dem Urteil "Schallplatten-Espresso" auseinander, indem er es Punkt für Punkt widerlegt. Er zitiert ebd., S. 158 Gutachten der DBI-Rechtskommission von 1984 und 1986, die empfehlen, das Urteil nicht zu beachten.
Siehe auch
http://deposit.ddb.de/ep/netpub/89/96/96/967969689/_data_stat/www.dbi-berlin.de/dbi_pub/bd_art/bd_99/99_01_13.htm
http://deposit.ddb.de/ep/netpub/89/96/96/967969689/_data_stat/www.dbi-berlin.de/dbi_pub/bd_art/98_05_16.htm
http://deposit.ddb.de/ep/netpub/89/96/96/967969689/_data_stat/www.dbi-berlin.de/dbi_ber/recht/muller.htm
#gema
www.fr.fachstelle.bib-bw.de/filez/...1/Benutzungsordnung.doc
korrekt zu verlinken, da Google die vollständige URL nicht unverschlüsselt anzeigt. Hat jemand einen Tipp, wie man das bewerkstelligt?
[ http://www.fr.fachstelle.bib-bw.de/filez/Textdokumente_1/Benutzungsordnung.doc
Tipp siehe Kommentar]
Es geht darum:
Nutzung von Kopfhörern in Bibliotheken
Die Wiedergabe von Tonträgern (oder Bildtonträgern) über Kopfhöreranlagen ist nach Auffassung der GEMA vergütungspflichtig, da eine öffentliche Wiedergabe im Sinne des Urheberrechts vorliegt.
Urteil des Landgerichts Berlin vom 29.3.1967, Az. 16 S 2/67:
"Für den Begriff der öffentlichen Aufführung kann nicht entscheidend sein, ob dem einzelnen Wiedergabeakt selbst eine Mehrzahl von Personen beiwohnt oder beiwohnen kann. Vielmehr ist eine öffentliche Aufführung auch dann anzunehmen, wenn der einzelnen Wiedergabe auf Grund der technischen Gegebenheiten nur eine Person beiwohnen kann, die Wiedergabe aber fortlaufend für wechselnde Personen stattfindet, die unter sich oder zum Veranstalter in keiner persönlichen Beziehung stehen."
Zur Rechtsansicht der GEMA siehe auch
http://www.lfs.bsb-muenchen.de/Meldungen.775+M582c552c280.0.html ("Bibliotheken, die ihren Lesern einen Discman oder andere Geräte zur Verfügung stellen, damit man probeweise mit einem Kopfhörer in Music-CDs hineinhören kann, müssen der GEMA eine Pauschalvergütung bezahlen.")
https://www.gema.de/fileadmin/inhaltsdateien/musiknutzer/tarife/tarife_ad/tarif_wr_kh.pdf (insbesondere Audio-Guides)
PC-Arbeitsplätze in Bibliotheken oder Internetcafés mit Kopfhörer wären dann auch GEMA-pflichtig.
Ich vertrete dagegen die Ansicht, dass eine Archivnutzung, bei der einzelnen Besuchern des Archivs das Anhören geschützter Musik (oder Filme) ermöglicht wird, nicht öffentlich ist, also auch nicht Vergütungsansprüche der GEMA auslöst.
http://archiv.twoday.net/stories/49610092/
Die herangezogene Entscheidung "Schallplatten-Espresso" ( Schulze LGZ Nr. 98) ist schon etwas angejahrt.
In Buch und Bibliothek 1972 war zu lesen: Die Wiedergabe des Inhalts von Tonkassetten an einzelne Benutzer (z. B. mittels Kopfhörer) ist keine öffentliche Wiedergabe.
http://books.google.de/books?id=5ccqAQAAIAAJ&q=gema+%22mittels+kopfh%C3%B6rer%22
Zur sukzessiven Öffentlichkeit siehe v. Ungern/Sternberg in Schricker/Loewenheim 4. Aufl. 2010 § 15 Rz. 71, der in Audio-Guides von Museen keine öffentliche Wiedergabe sieht.
Bullinger et al.: Urheberrechte in Museen und Archiven, 2010, S. 78: Es spreche vieles dafür, dass eine öffentliche Vorführung dann nicht vorliege, wenn einem einzelnen (oder mehreren miteinander verbundenen) Benutzern die Möglichkeit eingeräumt werde, in einem räumlich abgetrennten Bereich der Bibliothek einen Film mittels eines Wiedergabegeräts anzusehen.
Es bleibt also dabei: In Archiven darf Einzelnutzern Musik zu Gehör gebracht werden, ohne dass die GEMA kassieren darf.
Update: Klaus Peters, Urheberrechtsfragen audiovisueller Unterlagen in Bibliotheken, 1987, S. 159ff. (für Bereitstellung von Scans danke ich Dr. Harald Müller, Heidelberg) setzt sich ausführlich mit dem Urteil "Schallplatten-Espresso" auseinander, indem er es Punkt für Punkt widerlegt. Er zitiert ebd., S. 158 Gutachten der DBI-Rechtskommission von 1984 und 1986, die empfehlen, das Urteil nicht zu beachten.
Siehe auch
http://deposit.ddb.de/ep/netpub/89/96/96/967969689/_data_stat/www.dbi-berlin.de/dbi_pub/bd_art/bd_99/99_01_13.htm
http://deposit.ddb.de/ep/netpub/89/96/96/967969689/_data_stat/www.dbi-berlin.de/dbi_pub/bd_art/98_05_16.htm
http://deposit.ddb.de/ep/netpub/89/96/96/967969689/_data_stat/www.dbi-berlin.de/dbi_ber/recht/muller.htm
#gema
KlausGraf - am Sonntag, 20. November 2011, 02:00 - Rubrik: Archivrecht
http://www.manuscriptorium.com/index.php?q=content/virtual-collection-persian-manuscripts
Most manuscripts of this virtual collections are from the holdings of the National Library of the Czech Republic; some other manuscripts are from the University Library of Bratislava (Slovakia), while several individual titles are also from the Museum of Western Bohemia in Pilsen (Czech Republic) and the National Library of Kazakhstan in Almaty.

Most manuscripts of this virtual collections are from the holdings of the National Library of the Czech Republic; some other manuscripts are from the University Library of Bratislava (Slovakia), while several individual titles are also from the Museum of Western Bohemia in Pilsen (Czech Republic) and the National Library of Kazakhstan in Almaty.

KlausGraf - am Sonntag, 20. November 2011, 01:31 - Rubrik: English Corner
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Karl Heinrich Roth von Schreckenstein, damals FF-Archivar zu Donaueschingen, machte sich 1864 so seine Gedanken dazu:
http://de.wikisource.org/wiki/Wie_soll_man_Urkunden_ediren%3F
http://de.wikisource.org/wiki/Wie_soll_man_Urkunden_ediren%3F
KlausGraf - am Sonntag, 20. November 2011, 00:27 - Rubrik: Archivgeschichte
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KlausGraf - am Sonntag, 20. November 2011, 00:08 - Rubrik: Webarchivierung
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