Allgemeines
Architekturarchive
Archivbau
Archivbibliotheken
Archive in der Zukunft
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Archivsoftware
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Bibliothekswesen
Bildquellen
Datenschutz
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
null

 
Im verlinkten Video wird die Suche in

http://news.google.com/newspapers

erklärt und auch die Möglichkeit der Verlinkung.

Google-Hilfe zum Zeitungsarchiv:

https://support.google.com/news/answer/1638638?hl=de&rd=1

Hier wie auch sonst gilt "Grafs Rasiermesser für Links" (mit Dank an Herrn Ockham, München):

Schneide alles aus einer URL heraus, was ihre Funktionsfähigkeit nicht beeinträchtigt!

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/16539613/

Immer wieder ärgere ich mich darüber, dass bei Google Books überflüssiger URL-Müll in Zitaten mitgeschleppt wird, entweder weil man einfach nur die Internetadresse kopiert oder weil man dem von Google vorgegebenen Zitierlink vertraut.

Niemand kann wissen, was sich hinter

https://www.google.de/search?num=100&espv=210&es_sm=93&biw=1024&bih=720&tbm=bks&q=zitieren+online&oq=zitieren+online&gs_l=serp.3...4138.6943.0.7242.15.12.0.3.3.1.174.1288.2j10.12.0....0...1c.1.35.serp..7.8.616.-q0N6v9HqpA

verbirgt.

Die gleiche Trefferliste ergibt sich mit

https://www.google.de/search?tbm=bks&q=zitieren+online

tbm=bks stellt sicher, dass nur in Google Books gesucht wird.

Google gibt als Zitierlink für ein barockes Predigtwerk vor:

http://books.google.de/books?id=32ZBAAAAcAAJ&dq=zitieren%20porno&hl=de&pg=PA751#v=onepage&q=zitieren%20porno&f=false

Aber möchte ich wirklich der ganzen Welt mitteilen, dass ich nach

zitieren porno

gesucht habe?

ID und Seitencodierung genügen!

http://books.google.de/books?id=32ZBAAAAcAAJ&pg=PA751

Dieses Prinzip sollte man daher auch auf den von Google vorgegebenen Link zum Zeitungsartikel anwenden.

2007 erschien in der St. Petersburg Times ein Artikel über den danmaligen Film "The Rape of Europa" zu den "Monuments Men". man kann auf ihn direkt verlinken, wenn man rechts oben den Link Googles benutzt:

http://news.google.com/newspapers?id=1WElAAAAIBAJ&sjid=unQDAAAAIBAJ&hl=de&pg=3056%2C1151279

Sprache und jid ist offenkundig überflüssig, denn

http://news.google.com/newspapers?id=1WElAAAAIBAJ&pg=3056%2C1151279

funktioniert ebenfalls.


Links zu aktuellen "Best of"-Zusammenstellungen

https://plus.google.com/117546351384071338747/posts/5UJCis825FS

In den meisten Fällen dürfte es keinen RSS-Feed geben.

Videos (ohne Musikvideos), unterhaltsam, aber doch meistens aus dem Bildungsbereich (im weitesten Sinn), in meinem Tumblr-Blog haben automatisch einen RSS-Feed:

http://archivalia.tumblr.com/tagged/video/rss

Gibt es Netzschauen mit akademischem bzw. Bildungs-Video-Content?


http://udostiehl.wordpress.com/2014/02/20/von-abmahnung-bedroht-und-lehrgeld-bezahlt/

Rechtliche Würdigung:
http://www.ra-plutte.de/2014/02/pixelio-bilder-abmahnung-wegen-nutzung-als-vorschaubild-bei-facebook/

Zu Pixelio siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=pixelio

http://www.lousypennies.de/2014/02/23/online-journalist-10-minuten/

Der Beitrag macht drei Interessengruppen aus, die Blogger und andere Online-Publizisten gerne diskriminieren: öffentliche Stellen, die lieben "Kollegen" und Verlage.

Veranstalter: Institut für Bayerische Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München und Kommission für Bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Tagungsort: Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Str. 11, 80539 München

6. bis 7. März 2014


Die Organisatoren, Maria Magdalena Bäuml, Matthias Bischel M.A., Daniel Rittenauer M.A. und Thomas Schütte M.A., haben sich dazu entschieden, den Workshop auf dem Gemeinschaftsblog "Geschichte Bayerns" zu begleiten und haben dort nach und nach die Abstracts veröffentlicht; sie laden zur Diskussion ein: http://histbav.hypotheses.org/1238
"Diese Seite bietet im Vorfeld eine Diskussionsplattform zu zentralen Thesen." 

Weimarer Geschichte – Landesgeschichte?

Die Geschichte der Weimarer Republik wird weiterhin – trotz aller Versuche zur Erweiterung des Blickfeldes – als Geschichte des Nationalstaates und seiner Akteure wahrgenommen. Noch zu wenig, und je nach Bundesland in stark unterschiedlichem Umfang wird die Bedeutung landes- und regionalgeschichtlicher Entwicklungen für die Lebenswirklichkeit der Menschen in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren erkannt. Dabei wurden auch in einem eher zentralistischen Bundesstaat wie der ersten deutschen Republik viele Weichen auf subnationaler Ebene in den Gliedstaaten gestellt; die Geschichte der Länder, die zudem stark von Krisendeutungen geprägt und überdeckt ist, bedarf deshalb einer unvoreingenommenen Aufarbeitung.

Es ist besonders  die Landes- und Regionalgeschichte, die mit ihrem Zugriff auf alternative Quellengattungen und ihren an der Bevölkerung vor Ort orientierten Fragestellungen unser Geschichtsbild korrigieren und es in neue Bahnen lenken kann. In das Blickfeld des Historikers rücken so neben Aufzeichnungen von Akteuren und Zeitgenossen lokalen Ranges auch kommunale und regional verortete Quellenbestände, die zu oft nur bei der Erstellung von Ortschroniken Beachtung gefunden haben. Ihr Potential ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft, so z.B. mit Blick auf infrastrukturelle Veränderungen, bei denen bekanntlich wichtige Impulse im lokalen Umfeld zu verorten sind.

Vom 6. bis 7. März 2014 widmet sich ein Workshop am Institut für Bayerische Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München dem inhaltlichen und methodischen Austausch, um der landes- und regionalgeschichtlichen Erforschung der Weimarer Republik neue Impulse zu geben.

Ausgewählte Referate von Doktoranden aus verschiedenen bundesdeutschen und österreichischen Ländern werden die thematische und methodische Vielfalt aktueller Forschungen verdeutlichen und die besonderen Herausforderungen regionaler Geschichtsforschung aufzeigen.

Darüber hinaus hat es sich der Workshop zum Ziel gesetzt, die klassische Struktur von Vortragsveranstaltungen mit der ihnen immanenten reduzierten Beteiligungsmöglichkeit für Teilnehmer zu erweitern:

In drei parallel stattfindenden Werkstattgesprächen am 6. März gruppieren sich Referenten und Teilnehmer gemäß ihrer Forschungsinteressen, um sich unter professioneller Moderation über konzeptionelle Herausforderungen der drei Arbeitsfelder Personen-, Institutionen- und Infrastrukturgeschichte auszutauschen. So besteht die Möglichkeit, losgelöst vom Einzelfall methodische und quellenanalytische Probleme ausführlich zu diskutieren.

Schon im Vorfeld bieten die Foren der drei Sektionen die Möglichkeit, eigene Forschungsprojekte vorzustellen, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen, und Fragen und Anregungen zu formulieren.

 

Die einzelnen Abstracts nun im Überblick:

Themenbereich Personengeschichte (Hauptseite):

Themenbereich Institutionengeschichte (Hauptseite)

Themenbereich Infrastruktur- und Kommunalgeschichte (Hauptseite)

  • Stefan Lülf, Die Rolle der bayerischen Kommunalverwaltungen im Flugverkehr der Weimarer Republik, http://histbav.hypotheses.org/1357.
  • Andreas Greim, Stadt, Region und städtische Gesellschaft im Übergang. Das Zusammenspiel von Alltag, Öffentlichkeit und Politik am Beispiel von Darmstadt, Offenbach a. M. und der hessischen Provinz Starkenburg (1914-1924), http://histbav.hypotheses.org/1540.
  • Karin Leonhardt, Die Erschließung der bayerischen Alpen mit Bergbahnen (1890-1945), http://histbav.hypotheses.org/1668.

http://archivalia.tumblr.com/post/77527055601/portrait-of-the-cat-armellino-with-a-sonnet-by

Gestern gepostet, heute schon 113 "Notes" (eine solche Notiz wird vermerkt, wenn jemand von Tumblr das Bild rebloggt oder es zu seinen Favoriten stellt). Normalerweise ist die Notes-Ausbeute auch bei nicht rebloggten, also extern eingebrachten Bildern von mir höchst bescheiden, 10 Notes sind eher selten - auch bei Bildern, die ich nach meinen Tumblr-Erfahrungen als attraktiv einschätze.


Der Film "The Monuments Men" mit George Clooney basiert auf der Arbeit des "Monuments, Fine Arts, and Archives program", über das man sich in der Wikipedia informieren kann:

https://en.wikipedia.org/wiki/Monuments,_Fine_Arts,_and_Archives_program
https://de.wikipedia.org/wiki/Monuments,_Fine_Arts,_and_Archives_Section

Ein Mitarbeiter dieser Organisation, Edgar Breitenbach, hat große Verdienste um die Rückführung der Handschrift des Hildebrandlieds nach Deutschland. Die spannende Geschichte seiner Odyssee schrieb eine US-Bibliothekarin:

Opritsa D. Popa: Bibliophiles and Bibliothieves. The Search for the Hildebrandslied and the Willehalm Codex. With a preface by Winder McConnel. (Cultural Property Studies. Schriften zum Kulturgüterschutz) Berlin / New York: Walter de Gruyter 2003

Zusammenfassung auf Deutsch in meiner ausführlichen Rezension (2004):
http://www.iaslonline.lmu.de/index.php?vorgang_id=868


http://library.liv.ac.uk/search/l?SEARCH=spec+e.p.I

Es liegt eine detaillierte Provenienzerschließung vor. Beispiel:

Double columns. Initial spaces with guide letters ; initials and paragraph-marks supplied alternately in red and blue. Some marginal annotation in contemporary hand, mostly after sig. n3, with concentration between sig. z6 recto and A4 recto
Lacking the final, blank, leaf (sig. Q8)
Provenance : Ms notes, on sig. a1 recto: 'Mnrij S. Petri Erff.' and a2 recto: 'Liber regalis Monasterij S. Petri Erfordiae' ; in ms at foot of a1 recto: 'Ex libris J.G.H. Eulemann, Hannoviae 1840'. University College, Liverpool Library bookplate: 'Bequeathed by Thomas Glazebrook Rylands ... 1900' and Rylands's armorial bookplate with motto 'Dum spiro spero'
Binding : Contemporary blind-stamped pigskin, with engraved brass clasps, lower to upper ; sewn on 4 double cords. Title in black on upper: 'Opera Augustini' ; on label on spine: 'Aurelius Augustini. Argentinae. 1491'
Bod-inc. A-510 ; BMC I 151 ; Goff A1221
On t.-p.: Aurelii Augustini opuscula plurima
Inserted as a fly-leaf (recto) is half an unperfected quarto sheet (one page, signed Aiii) of an unidentified work on Latin prosody printed by Gregorius Böttiger of Leipzig who was active ca 1492-6. On verso of same sheet are latin verses on St Jerome & other inscriptions, with below: 'A ...[?] Johanne Z[?]ermeza Abbate 1571'. On end free endpaper recto is a Latin letter of 10 lines from the Venetians to Charles VIII of France and a 19 line reply from Charles ; on verso, lines in French and Latin ; on end pastedown is a 24 line epitaph in Latin verse on Albert III, Duke of Saxony, beginning: 'Hic iacet albertus qui theutonus alter achilles'. Fragments of medieval MSS used as guards at both ends

http://library.liv.ac.uk/record=b1482663~S8

Wenn https://en.wikipedia.org/wiki/Albert_III,_Duke_of_Saxony gemeint ist, dann bezieht sich das Epitaph auf das Jahr 1500.

Einige Provenienzen:

Stift Polling
http://library.liv.ac.uk/record=b1482668~S8

Stift Mattighofen
http://library.liv.ac.uk/record=b1482702~S8

Tegernsee OSB
http://library.liv.ac.uk/record=b2092646~S8

St. Ägidien Nürnberg OSB
http://library.liv.ac.uk/record=b1482708~S8

St. Emmeram Regensburg OSB
http://library.liv.ac.uk/record=b1482686~S8

'confrater paulus presbyter Ratisponensis dyoce[is] hic p[ro]fessus Anno d[omi]ni 1486'
http://library.liv.ac.uk/record=b2415438~S8
Siehe den Verkaufskatalog
http://books.google.de/books?id=HaOEAAAAIAAJ&pg=PA302

Maria Laach OSB
http://library.liv.ac.uk/record=b2074042~S8

Zwiefalten OSB
http://library.liv.ac.uk/record=b1482722~S8

Kartause Buxheim
http://library.liv.ac.uk/record=b2061874~S8
http://library.liv.ac.uk/record=b2069615~S8
http://library.liv.ac.uk/record=b1528717~S8

Kloster Altomünster
http://library.liv.ac.uk/record=b1482709~S8

'Helena Schitzin Prioressa in Monasterio Niden-Viechpach me mancipio habet Anno et 49' [i.e. Augustinian nunnery at Niederviepach in Bavaria].
http://library.liv.ac.uk/record=b1482689~S8

SJ Schlettstadt
http://library.liv.ac.uk/record=b1482690~S8

'Loci Capuccinoru[m] Eijstadij', the latter word deleted and replaced by 'Wembdingae' [Eichstätt, Wemding]
http://library.liv.ac.uk/record=b1482678~S8

Black oval woodcut(?) stamp on upper cover : a bishop's arms with initials 'P A' to left, and 'Z L' to right (early 17th century?) ; modern library stamp on front pastedown : 'Bundesdenkmalamt' [Vienna].
http://library.liv.ac.uk/record=b1528691~S8
Aus Lambach OSB, siehe Needhams IPI: Abt Placidus Hieber
https://de.wikipedia.org/wiki/Placidus_Hieber_von_Greifenfels

MS inscription on t.-p.:'Liber Conventus Durstensis Anathema auferenti'.
http://library.liv.ac.uk/record=b2064704~S8
Dorsten OFM obs. (siehe IPI)

Beke/"duplicate stamps of the Luebeckische Stadt-Bibliothek"
http://library.liv.ac.uk/record=b2060623~S8

'Bibliotheca Ducalis Gothana'
http://library.liv.ac.uk/record=b1482677~S8

'Diss Buch schanckt mir Matheus Schwarz mein Bruder Lau[?] ad 17 Jener 1547'
http://library.liv.ac.uk/record=b1528689~S8
Der berühmte Trachtenbuch-Schwarz
http://archiv.twoday.net/stories/434213680/
Er hatte einen Bruder Lukas = Laux
http://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/z/zsn2a038739.pdf (S. 335)
[Lukas gestorben 1556:
http://www.deutsche-biographie.de/pnd118762958.html ]
Needhams IPI: Schwarz, Matth[ias?]: Augsb. 754 (Matthäus!)

http://www.literatenmelu.de/3344/blogparade-zum-beruf-lehrers/

Sie richtet sich an LehrerInnen und fragt: Warum bin ich Lehrerin geworden? Was war meine Motivation? Habe ich die Motivation noch? Was ist verloren gegangen?

Ich bin nun definitiv kein Adressat der Blogparade, gebe aber trotzdem meinen Senf dazu. Denn ich bilde als Lehrbeauftragter an zwei Universiäten (Aachen und Freiburg) Lehrer aus. In meiner Lehrveranstaltung zur Informationskompetenz vom WS 2013/14 in Aachen hatten alle der knapp 10 TeilnehmerInnen das Berufsziel LehrerIn.

Nach wie vor betrübt mich, dass die Teilnehmer ganz überwiegend berichten, dass Internetressourcen in anderen Veranstaltungen und Tutorien kaum ein Thema sind. Das Internet ist selbstverständliches Werkzeug, aber außer Google ist wenig bekannt (BASE, Europeana, HathiTrust, Google Books).

Dabei wäre es außerordentlich wichtig, künftige Lehrer in der Informationskompetenz und der effizienten Internetrecherche zu unterrichten. Sie haben es in der Hand, Schülern die nötige Gelassenheit, aber auch ein Gefahrenbewusstsein hinsichtlich des Umgangs mit dem Internet zu vermitteln. Sie müssten schon der Oberstufe Plagiaten den Kampf ansagen bzw. informieren. Das wird sogar im akademischen Unterricht vernachlässigt: Zwar wird das Thema in Tutorien kurz erwähnt, aber eben nicht vertieft. Eine Unsicherheit bleibt: Wann kann man z.B. "vgl." verwenden?

Sich gezielt gute Informationen im Internet besorgen zu können, ist eine Kompetenz, die mir viel wichtiger scheint als manches Fachwisssen, das an Schule und Hochschule vermittelt wird.

Aus Blogs und Social Media kann man dabei unendlich viel mehr lernen als aus gedruckten Büchern.

http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb00084540-0

Der Druck mit handschriftlichen Zusätzen des Augsburger Schreibers Konrad Bollstatter (um 1477) galt zeitweilig als verschollen, da die Münchner Bibliothek ihn zu den Handschriften umgestellt hatte. Die Chronik wurde erst von Gisela Kornrumpf 1990 wiedergefunden. Alles andere als ein Ruhmesblatt für eine "Staatsbibliothek"!

Zusätze Könige
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00084540/image_301

Zusätze Päpste
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00084540/image_411

Ende der Zusätze mit Schreibervermerk 1477
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00084540/image_419
http://www.handschriftencensus.de/16885 (offline)

Zu Bollstatter
http://archiv.twoday.net/search?q=bollstatter


http://archivalia.tumblr.com/tagged/exlibris



Weitere Tumblr-Tags:
http://archiv.twoday.net/stories/640155586/

Exlibris-Links
http://archiv.twoday.net/stories/11445459/
http://archiv.twoday.net/search?q=exlibris

Maria Rottler empfiehlt uns:



Update zu
http://archiv.twoday.net/topics/Internationale+Aspekte/

und des Weinbaus in Deutschland existiert eine aktuell gehaltene und durch gute Suchfunktionen erschlossene Bibliographie zur Geschichte und Kultur des Weines (Schoene3)

http://weinbaugeschichte.bmelv.de

Die Bibliographie umfasst selbstständige Veröffentlichungen (Inkunabeln, Monographien, Dissertationen, Diplomarbeiten, maschinenschriftlich abgefasste Publikationen, Sonderdrucke, elektronische Medien u. ä.) sowie unselbstständige Schriften und Aufsätze aus mehr als 270 (Wein-) Zeitschriften, Zeitungen und Sammelwerken unter Bevorzugung geschichtlicher Themen zur Geschichte und Kultur des Weines, zum Weinanbau, zur Weinbereitung, zum Weingenuss, zur Weinwirtschaft, zum Weinrecht und über nahezu alle Anbaugebiete der Welt; es sind mehr als 27.000 Titel verzeichnet.

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Documents_from_the_Kommunalarchiv_Minden

In der Zeitung für Einsiedler 1808 wetterte Joseph Görres gegen den Abbruch der romanischen Pfarrkirche St. Johannes neben dem Wormser Dom.

http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/einsiedler/0109

es ist auch am Leben nicht zu schelten, wenn es zerstört, was es gebaut; [...] wenn aber ein einzelner Privatwillen von gestern und von heute zerstört, was der Jahrhunderte ist, das muss man für frech und gottlos halten.

Über den Bau und seinen schändlichen Abbruch 1807 informiert umfangreich Eugen Kranzbühler in seiner Schrift über verschwundene Wormser Bauten (1905).

https://archive.org/details/VerschwundeneWormserBauten =
http://books.google.de/books?id=Yh8oAAAAYAAJ (US)

Wichtig ist auch der Brief von Clemens Brentano aus dem Jahr 1806 mit Handskizze:

http://books.google.de/books?id=awrxuHamTvEC&pg=PA210
http://books.google.de/books?id=awrxuHamTvEC&pg=PA833
(Siehe dazu auch: Hartwig Schultz, »Rosengarten überm Rhein«. Zwei unbekannte Gedichte Clemens Brentanos. In: Jb Freies Dt Hochstift 1995, S. 22–34, hier S. 29f.)

Weitere kritische zeitgenössische Stimmen von Gelehrten:

Friedrich Heinrich von der Hagen 1812 zur angeblichen "Siegfrieds-Kapelle"
http://books.google.de/books?id=UWUAAAAAcAAJ&pg=PR20
1820
http://books.google.de/books?id=QNI6AAAAcAAJ&pg=PA631
Dagegen Dahl 1831
http://books.google.de/books?id=CVlMAAAAcAAJ&pg=RA2-PA34
Vgl. Kranzbühler, Worms und die Heldensage (1930), S. 91f.

Rumohr 1813
http://www.ub.uni-bielefeld.de/cgi-bin/navtif.cgi?pfad=/diglib/aufkl/deutschesmuseum_wien/193131&seite=00000358.TIF&scale=5

Zeune 1815 (ebenfalls Siegfrieds Kapelle)
http://books.google.de/books?id=YdE7AAAAcAAJ&pg=PR17

GGA 1816
http://books.google.de/books?id=cJtHAAAAYAAJ&pg=PA90

Niklas Vogt 1817
http://books.google.de/books?id=J0AwAAAAYAAJ&pg=PA207

Büsching 1817
http://books.google.de/books?id=SCYuAQAAIAAJ&pg=PA241

Brenner 1818
http://books.google.de/books?id=l0BFAAAAcAAJ&pg=PA304

Pauli 1820
http://books.google.de/books?id=Q3oAAAAAcAAJ&pg=PA98

Ankündigung des Baumeisters Lerch im Morgenblatt 1824
http://books.google.de/books?id=XVo5AQAAMAAJ&pg=RA1-PA124

Pauli 1828
http://books.google.de/books?id=1ltSAAAAcAAJ&pg=PA104

Sulpiz Bosseree unter Bezugnahme auf einen Besuch 1808
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/boisseree1833/0010
Vgl. Schmitt im Repertorium für Kunstwissenschaft
http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PPN=PPN487700287_0018&DMDID=dmdlog39
Sulpiz Boisserée. Tagebücher, 1808-1854, Bd. 1, hrsg. von Weitz habe ich nicht zur Hand. Kranzbühler 1930 S. 92 zitiert die Stelle (September 1808): "Auf dem Domplatz wandelte ich über Trümmer eines der schönsten alten rundbogigen Baptisterien (das war die Johanniskirche), das irgend mag gestanden haben. Eine Rundung nach Sonnenaufgang war der einzige Überrest der von der Roheit der Kirchen-Schaffner unternommenen Zerstörung".

Lange 1837
http://books.google.de/books?id=QnsDAAAAYAAJ&pg=PA127

J. F. Böhmer 1845
http://books.google.de/books?id=Ti5KAAAAcAAJ&pg=PR26

1864 im hessischen Landtag erwähnt
http://books.google.de/books?id=H51GAAAAcAAJ&pg=RA1-PA3

Update: Görres 1809 über die Vergänglichkeit kultureller Güter in seiner Wunderhorn-Rezension
http://books.google.de/books?id=7D9BAAAAYAAJ&pg=PA232

#forschung

Modell der Johanniskirche

Das Buch von 1940 ist online:

http://bvbm1.bib-bvb.de/webclient/DeliveryManager?custom_att_2=simple_viewer&pid=5772012&childpid=5772957

Zu http://ordensgeschichte.hypotheses.org/6641 habe ich nachzutragen: Die für die Xantener Geschichtsforschung hochbedeutsame Düsseldorfer Überlieferung der Historia Xantensis des Philipp Schoen (Binterium Ms. 1257) ist nun online. Die Stelle zu Hagen von Troja:

http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/man/content/pageview/7039968


„Die Zeit, wo thörichte Geheimnißkrämerei und kleinliche Bedenken die Archive unzugänglich machten und dem Fortschritte der historischen Wissenschaft einen Riegel vorschoben, die Zeit, wo die Conservatoren der Archive wie Drachen über ihren unnahbaren Schätzen saßen, ist glücklicher Weise vorüber.“

Lippische Regesten, Ä.F. Bd.1, bearb. von O. Preuß und A. Falkmann, Lemgo / Detmold 1860, S. IV.

http://books.google.de/books?id=FngAAAAAcAAJ&pg=PR4 [URL gekürzt, KG]

Zur Auswahl stehen über 100 Blogs:

https://survey.openedition.org/index.php/885382/lang-de

So in etwa äußerte sich heute die Verantwortliche für

http://www.bauwesen.tu-dortmund.de/archiv/

In Gillners Präsentation kam auch mein Bullshit-Bingo vor.



Bastian Gillner plädierte heute für Web 2.0 und insbesondere Facebook, stieß dabei aber auf kaum Gegenliebe.

Immerhin wurde wieder ein Facharchivar als Sprecher gewählt: Dr. Freitäger vom Universitätsarchiv Köln.

Schon etwas älter ist: Horstkemper, Gregor: Auch Clio bloggt, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 64 (2013), Heft 11/12, S. 747 - 749.

Im Mittelpunkt steht natürlich de.hypotheses.org. Besonders hervorgehoben wird Rottlers "Ordensgeschichte"-Blog. Neben der Initiatorin sei auch ich einer der "aktivsten Inhaltslieferanten". Mein Weblog Archivalia sei "über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren zu einer reichhaltigen Fundgrube für alle Aspekte der digitalen Geschichtswissenschaft angewachsen" (S. 748f.) und könne als Beispiel für die "große Zahl nützlicher geschichtswissenschaftlicher Weblogs auch jenseits von Portalen wie Hpotheses" angeführt werden. Man dankt.


http://www.radiowatcher.de/2014/02/17/radiosender-blogger-journalismus/3645/

http://www.e-manuscripta.ch/id/828820


http://www.bretania.fr/

Verlinkt sind auch Digitalisate, etwa eine französische Handschrift des 17. Jahrhunderts, die absolut inakzeptabel präsentiert wird:

http://www.tablettes-rennaises.fr/app/photopro.sk/rennes/detail?docid=47001#sessionhistory-ready

Nachtrag: Auf das kleine Buchsymbol klicken!

Symbolbild: Gegen unprofessionelle digitale Sammlungen kämpft selbst St. Michael vergebens

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts glaubte man, einer in den Ausgaben der Weltchronik Hermann des Lahmen enthaltenen Notiz folgend, die erste Erwähnung der württembergischen Dynastie sei in diesem Geschichtswerk zu finden. Die angebliche Schlacht bei Richenwil (988, in der Rezeption: 989) bezieht sich aber auf die Schlacht bei Döffingen (bzw. Weil der Stadt 1388) und ist eine in den Text geratene Glosse vom Ende des 14. Jahrhunderts in der Reichenauer Handschrift des Werks. Das hat knapp Dieter Mertens in seiner Studie zur Traditionsbildung der Württemberger (ZWLG 1990, S. 35f.) dargelegt:

http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/2741/

Augsburger Mönche aus St. Ulrich und Afra kopierten die Reichenauer Handschrift im Münchner Clm 4352 und von dort geriet die Glosse in die mehrfach nachgedruckte Ausgabe des Heinrich Canisius 1601

Heute kann man die Glosse, die hinsichtlich der kleinen Anzahl der 1388 lebend in die Städten des Bodenseeraums Zurückgekehrten (aus Konstanz einer, aus Lindau keiner, aus St. Gallen einer, aus Basel zwei) Beachtung verdient, im Digitalisat einsehen:

http://digital.blb-karlsruhe.de/blbhs/content/pageview/1123740

Die lateinische Notiz ist ediert in den MGH SS 5, S. 71 (Anm.)

http://www.mgh.de/dmgh/resolving/MGH_SS_5_S._71

Sie wird laut Mertens schon bei David Wolleber (HStA Stuttgart J 1 Hs. 2 Bl. 1r) erwähnt. Erst Aemilian Ussermann stellte 1790 klar, dass sich die Angabe auf 1388 bezog.

Diese Quellenkritik und die gelehrte Diskussion (vorsichtiger Zweifel bei Hahn, Zrückweisung durch Moser) und die Rezeption in frühneuzeitlicher Literatur kann durch Google-Suchen bzw. Digitalisate nachvollzogen werden:

Moser
http://books.google.de/books?id=C95OAAAAcAAJ&pg=PT19

https://www.google.de/search?q=%22habuit+bellum+cum+liga%22&tbm=bks

https://www.google.de/search?q=%22wirtenb%22+989&tbm=bks (zusätzlich Michaelis)

Aloys Seckler, der 1864 eine Ellwanger Geschichte schrieb, hatte von der gelehrten Kritik nichts mitbekommen:

http://books.google.de/books?id=AX8AAAAAcAAJ&pg=PA99

Weitere Belege, dass populäre Autoren des 19. Jahrhundert Ussermann ignorierten oder zur Kenntnis nahmen:

https://www.google.de/search?tbm=bks&q=wirtemberg+989

Niklas Vogt 1817
http://books.google.de/books?id=J0AwAAAAYAAJ&pg=PA101

Weizenegger-Nachlass
http://books.google.de/books?id=5cEAAAAAcAAJ&pg=PA71

Nur eine knappe Fußnote widmete Karl Pfaff 1836 der Ablehnung:
http://books.google.de/books?id=9HMAAAAAcAAJ&pg=PA107
unter Hinweis auf Hausleutners Schwäbisches Archiv (hier 1792):
http://books.google.de/books?id=D8opAAAAYAAJ&pg=PA184

Habe unter Bilder nach meinem Namen gegoogelt und finde an zweiter Stelle immer das gleiche Gesicht.

Hoffe keine Probleme bei Reisen ins Ausland zu haben.

Alexander vom Hofe

Die katholische Zeitschrift zur Spiritualität enthält mitunter auch kirchengeschichtlich relevante Beiträge und ist (bis auf den jüngsten Jahrgang) frei zugänglich online unter:

http://gul.echter.de/archiv/archiv-gul.html

 

twoday.net AGB

xml version of this page

powered by Antville powered by Helma