Orientieren Sie sich beim Einreichen der Beiträge bitte an folgenden Schwerpunkten:
1. Zur Bedeutung der digitalen Geschichtswissenschaften
2. Historische Forschung mittels digitaler Methoden
3. Virtuelle Geschichts- und Kulturvermittlung
4. Digitale Methoden im Geschichtsunterricht und Geschichtsdidaktik
http://www.ndg.uni-saarland.de/
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=16640
Wenn das Schule macht und keiner der Stadt Leichlingen ordentlich auf die Finger haut, hänge ich meinen Beruf an den Nagel!!!
Wie weit dürfen Kommunen unser Rechtsstaatsprinzip denn noch unter dem Deckmantel der Kostenersparnis und Selbstverwaltung unterlaufen???
http://www.rhein-berg-online.ksta.de/html/artikel/1307180046971.shtml
Räumungsverkauf im Bauamt
Von Hans-Günter Borowski, 08.06.11, 13:47h
Hausbesitzer können ihre Bauakten demnächst zum Kilopreis erwerben. Möglich wird der amtliche Ausverkauf durch die Digitalisierung alter Baudokumente, die bislang noch in mehreren Kellerräumen voller Aktenordner lagern.
Jahrelanges Futter für die Scanner: Martin Ern beim Digitalisieren von Leichlinger Bauakten. Die Geräte in der Verwaltungsnebenstelle können Pläne bis zur Größe von DIN A 1 verarbeiten. (Bild: Britta Berg) Jahrelanges Futter für die Scanner: Martin Ern beim Digitalisieren von Leichlinger Bauakten. Die Geräte in der Verwaltungsnebenstelle können Pläne bis zur Größe von DIN A 1 verarbeiten. (Bild: Britta Berg)Leichlingen - "Darf's auch ein bisschen mehr sein?" Die Frage könnten die Rathausmitarbeiter im Baudezernat demnächst den Kunden stellen, wenn ein einmaliger Räumungsverkauf in der Verwaltungs-Nebenstelle Am Schulbusch 16 beginnt. Es geht zwar nicht um die Wurst. Doch je nachdem, ob die ein oder andere Zeichnung, ein paar Erläuterungen oder Formulare mehr oder weniger auf den Stapel kommen, wird die Ware, die hier verhökert wird, billiger oder teurer: Die Stadt verkauft ausrangierte Bauakten. Wer die Original-Unterlagen zu seinem eigenen Haus oder Hühnerstall haben möchte, kann sie gegen Bezahlung erwerben. Das Kuriose: Die Dokumente werden abgewogen und nach Gewicht berechnet. Das Kilo kostet 25 Euro - bei besonders schweren Aktenbergen gibt es Mengenrabatt.
Möglich wird der amtliche Ausverkauf durch die Digitalisierung alter Baudokumente, die bislang noch in mehreren Kellerräumen voller Aktenordner lagern. Die Verwaltung hat damit begonnen, Tausende Unterlagen einzuscannen und in sicheren Computerarchiven auf dem Zentralserver zu speichern. Sie kommen in das neue Dokumenten-Management-System der Verwaltung, mit dem nach und nach alle Abteilungen der Verwaltung vernetzt werden. Die Kämmerei hat damit angefangen. Jetzt beginnt das Projekt im Bauamt. Es wird voraussichtlich mehrere Jahre dauern. Die Mammutaufgabe soll möglichst ohne zusätzliches Personal, aber mit Unterstützung von Aushilfen und Praktikanten, bewältigt werden. Wenn die Bestände verbucht worden sind, will die Stadt das Papierlager Am Schulbusch räumen und die kopierten Bauakten am liebsten los werden, weil sie sie nicht mehr benötigt und sie nur Platz rauben.
Für die Hausbesitzer ist das Altpapier hingegen möglicherweise ein Schatz, den sie gerne verwahren wollen. Daher können sie ihn kaufen. Noch nicht. Und es nutzt auch nichts, jetzt schon nachzufragen. Die Aktenvernichter geben den Hausbesitzern nämlich einzeln und schriftlich Bescheid, sobald ihre Unterlagen erledigt sind und verkauft werden können. Aber in die neue Gebührensatzung, die der Haupt- und Finanzausschuss am Montagabend beschlossen hat, ist bereits ein entsprechender Tarif für die Ausgabe und Bereinigung der Dokumente aufgenommen worden. Dabei hat sich das Wiegeverfahren angeblich andernorts bewährt. Der Kilopreis beginnt bei 25 Euro und ermäßigt sich auf bis zu 9,50 Euro ab elf Kilogramm Gesamtgewicht
Kommentierte Edition der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und des Geheimen Staatsarchivs zu Berlin Preußischer Kulturbesitz in Zusammenarbeit mit perspectivia.net.
Bearbeitet von Ralf Zimmer.
Die online-Ausgabe der Schatullrechnungen Friedrichs des Großen kombiniert die Digitalisate der im GStA PK erhaltenen Rechnungsbücher des preußischen Königs Friedrich II. (Signatur: BPH, Rep. 47. Nr. 895-935) mit einer datenbankgestützten Edition.
"Guido Knork führt durch die bewegte Geschichte der Orks und deckt auf , wie Sauron dieses eigentlich friedliche Volk in einen brutalen Krieg führen konnte. Mehr so Unsinn unter www.nicomendrek.de und als Rubrik ExtraLarp bei www.larp.tv"
http://twapperkeeper.com/hashtag/askarchivists
Auch nicht viel besser als die Twittersuche, die oft zu früh abbricht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Bijan_Djir-Sarai
Bijan Djir-Sarai (FDP)
Uwe Brinkmann (SPD)
http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Ub
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=ritman
http://www.urheberrecht.org/news/4299/
There are a number of comments from Anne Ackerson, director of the Museum Association of New York, including the following:
1. She says that when the regents proposed criteria in the past, "they wrote a very restrictive number of criteria that were not really helpful and really did not mirror the professional practice across the country." The new criteria -- which, as I've said, allow museums to deaccession whenever they feel like it (all they have to say is they're "refining their collection" -- and what deaccessioning doesn't do that?) -- do mirror the professional practice, and therefore "people are happy."
2. And why did a "restrictive number of criteria" make people unhappy? Because there's absolutely nothing wrong with deaccessioning: "We want to make it very clear that deaccessioning is not a dirty word, that it's a legitimate activity."
So it's not that once an object falls under the aegis of a museum, it is held in the public trust, to be accessible to present and future generations.
And it's not that if museums are allowed to sell works from their collections, somebody will say, Why should I give this to you? What guarantee do I have that you're not going to sell this tomorrow?
http://archiv.twoday.net/stories/19450977/
Weiter auf der Suche nach Überlieferungen der Magdeburger Schöppenchronik habe ich weitere Quellen gesichtet.
Die SLUB Dresden hat nach Mitteilung der Bibliothek außer der bekannten Handschrift der Gesta archiepiscoporum Magdeburgensium (dazu: http://www.repfont.badw.de/G.pdf )nur eine vergleichsweise kurze Magdeburger Chronik bis 1568 (18 Bll.) aufzuweisen:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0713_b111_jpg.htm
In Hannover gibt es etliche Handschriften zu Magdeburg:
http://www.archive.org/stream/diehandschrifte00landgoog#page/n241/mode/2up
In Göttingen finde ich im alten Katalog keine Stadtchronik (wohl aber anderes zu Magdeburg):
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0719_c121_jpg.htm
Ebenso wenig in Heinemanns Katalog der Augusteischen Handschriften in Wolfenbüttel
http://diglib.hab.de/drucke/f4f-539-8/start.htm?image=00333
Gleicher Befund bei den Helmstedter Handschriften
http://diglib.hab.de/drucke/15-4f-10-1b-3/start.htm?image=00282
In den Blankenburger Handschriften (ebenda) gibt es anscheinend gar nichts Magdeburgisches, glaubt man dem Register:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0079_b326_JPG.htm
[Die HAB meldete insgesamt Fehlanzeige.]
[Die Stadtbibliothek Braunschweig meldete Fehlanzeige.]
[Im Findbuch des Stadtarchivs Braunschweig:
H VI 1: 15
Laufzeit im Findbuch: 17. Jahrhundert
Titel: Chronika, Stift Magdeburg u. Stift Halberstadt
Enthält: u.a.: Titeldruckblatt mit Wappen: Stift Magdeburg u. Stift Halberstadt, 1574; Chronika des Erz- u. Primat-Stifts Magdeburg, bis Anno 1583; Magdeburger Bischofschronik; Eroberung der Stadt, 1631; Ende des Erzbistums, 1680; Chronika des Stifts Halberstadt bis Anno 1680; Halberstädter Bischofschronik
Alt-Signatur: N Hs 655 u. III 146
Ansonsten meldet das Stadtarchiv Fehlanzeige.]
[Desgleichen das Historische Archiv der Stadt Halberstadt.
Die HAAB Weimar kann nur auf die Gesta archiepiscoporum M. in Cod. Fol. 79 (16. Jh., als Ganzes nicht vor 1560) verweisen:
Bl. 1r-93v lat., (Überschrift:) CRONICA ARCHIEPISCOPORVM
MAGDEBVRGENSIVM [bis 1512]. - Darunter mit Bleistift von neuerer Hd: V. Meibom Rer. Germanicar. T. III. p. 269-371; 2r: INDEX; 3
v (Überschrift:) DE EXORDIO CIVITATIS MAGDEBURGENSIS ARCHIEPISCOPATVS ET GESTA PONTIFICVM EIVSDEM. Anf.: OTHO DEI CONSTITVTIONE PRINCEPS HVIC mundo necessarius, trium illius nominis primus ...; Schl. 93v: ... cuius anima requiescat in pace. Amen.
Knapp zuvor im Archiv der Gesellschaft 8 (1843), S. 689 erwähnt.]
[Die UB Frankfurt meldet Fehlanzeige.]
[Die Forschungsbibliothek Gotha verwahrt kein einschlägiges Werk, teilte aber zu Magdeburgica mit:
Neben den Einträgen in der HANS-Datenbank
http://hans.uni-erfurt.de/hans/index.htm
[…] bericht von der Alten Stadt Magdeburgk Belagerung, so […] am 16. Septembris Anno 50 angefangen und biss auff den 9. Novembr. 1551 Continirt
[…] durch Heinrichen Meckeln Secretaium der Alten Stadt Magdeburgk beschrieben.
FB Gotha, Chart. A 209, Bl. 6r-170r
[…] Bericht von der Alten Stadt Magdeburg Belagerung, so […] am 16. September angefangen und bis auf den 9. November 1551 continirt […]
durch Heinrichen Meckeln. Neuere Abschrift. ca. 1619.
FB Gotha, Chart. A 210, Bl. 7r-102r
Wahrhaftiger Bericht, Handlunng und Schriften [ ] Was sich durch den
Administrator des Ertzstieffts Magdeburg […] mit gewaltsamer einnehmung
der vehstunng und des hauses mannsfeldt […] 1574 und 1575 zugetragenn.
FB Gotha, Chart. A 201, Bl. 1r-115v
Bergischer Vertrag. 1585.
Hanseadischer Recess. 1630.
Und anderer zur Geschichte Magdeburgs gehörigen Schriften. 1652, 1666.
1678-1679. o.J.
FB Gotha, Chart. B 261, 1r-7v, 9r-19v, 21r-53v
Herzogk Moritzens Revers [wegen des Erzstifts Magdeburg und Stifts Halberstadt]. 1546.
FB Gotha, Chart. A 223, Bl. 10r-11v
Erklährungen derer sämbtlichen Lutherischen Prediger imm Herzogthum
Magdeburg, wegen Abschaffung der Kirchen=Ceremonien. 1737 und 1738.
FB Gotha, Chart. A 311, Bl. IIr, 1r-126r ]
***
Chronica viler schönen Historien und Geschichte, so in dem Bischtumb Magdeburgk, Halberstadt und gantzcin Lande sich zugetragen und begeben. Auch was die tzeit tzu Halle und Magdeburgk geschehen, vndt wie die Stadt regiret, Ist durch einen Einwoner zu Magdeburgk mit vleis zuhauff bracht und in diese Cronica geschrieben. Mauritius Mechell emendavit et transcribit a. 1544.
Das Werk wird so im Archiv der Gesellschaft 11 (1858), S. 723 zitiert und zwar nach Stadtbibliothek Magdeburg Fol. 70, wobei diese wie auch die dort angegebene weitere Überlieferung Fol. 81 inzwischen wie alle Handschriften der Bibliothek verschollen sind.
http://books.google.com/books?id=mus1AAAAMAAJ&pg=PA723
Bei meinen Notizen aufgrund einer Mail der Marienbibliothek Halle konnte ich die Chronica auch als Ms. 203 feststellen. Näheren Aufschluss über ihren Inhalt (und die Übernahme der Nennungen des Ich-Erzählers der Magdeburger Schöppenchronik, den man mit Heinrich Lamespringe gleichzusetzen pflegt) gibt Pensels Jenaer Katalog zu Ms. Bud f. 290 (nicht vor 1544):
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0484_c148_JPG.htm
Die Handschrift wurde zuvor kurz erwähnt im Archiv der Gesellschaft 8 (1843), S. 703
http://books.google.com/books?id=tQxoAAAAMAAJ&pg=PA703
Über Senckenberg (dem eine Handschrift der Magdeburger Schöppenchronik vorlag) kam dieses Werk in die UB Gießen, Cod. 386
http://books.google.de/books?id=eiZMAAAAYAAJ&pg=PA124
Senckenberg wurde auf die Nennungen des Autors der Magdeburger Schöppenchronik aufmerksam. Was es mit der Nennung eines Gerardus Koenig in diesem Zusammenhang auf sich hat, weiß ich nicht zu sagen.
Als Verfasser der Bearbeitung (von 1544?) wird man eher Mauritius Mechelt/Mechell anzusehen haben, Weihelt (in Jena) scheint ein Lesefehler zu sein.
#forschung
#fnzhss

"Der aktuelle Sitz des Staatlichen Historischen Archiv wurde am 13. Oktober 1953 eröffnet .... Sein Stil ist von der Architektur von El Escorial inspiriert, die so in der Franco-Zeit verstärkt wurde ....
Architektonisch besteht aus zwei klar definierten Teilen. ....
Heute können wir sagen, dass die öffentlichen Bereiche und Arbeitsbereiche des Archivs über 3000 Quadratmetern haben. Der Wissenschaftler und die Bürger haben einen Eingang und die Registrierung und ein Lesesaal sechzig Sitze. ..... Das Auditorium mit Platz für achtzig Personen, ....
Das Magazin des Nationalen Historischen Archivs besteht aus sieben Ebenen, Jede Ebene ist etwa 858 Meter Platz, mit dem Sie etwa 42 Meilen von Regalen zu installieren. ...."
Archivhomepage (via Google-Übersetzer)
Anm.: Dank an die spanischen Kollegen für die Antwort am#AskArchivists-Tag!
Anm.: Mit einer Abbildung der inzwischen abgeschalteten Facebook-Seite des Staatsarchiv München.
Archivare heute, welche Bestände gesichert werden müssen,
welche nicht? Welche Teile solcher Überlieferungen sind zu
sichern, welche nicht?
Diese Fragen stehen unmittelbar im Zentrum des archivarischen
Handelns. Erst in den letzten Jahren aber haben die Archive
hier eine systematische Grundlagenforschung betrieben, um
allgemeine Dokumentationsprofile zu erstellen, anhand derer
sich die Arbeit ausrichten kann. Für bestimme Archivtypen sind
bereits erste Arbeitshilfen für eine erfolgreiche
Bestandssicherung formuliert worden, insbesondere für die
Kommunalarchive, die bei ihrer Bundeskonferenz 2008 eine
"Arbeitshilfe zur Erstellung eines Dokumentationsprofils für
Kommunalarchive" verabschiedeten.
Für Kulturarchive gibt es eine solche Arbeitshilfe bislang
nicht - sie wäre jedoch ein echtes Desiderat, gerade weil
kulturelle Überlieferungen einem immensen Bedeutungswandel
erleben: Zum einen ist Kultur im gesellschaftlichen Kontext
sehr viel wichtiger geworden, sie ist gewissermaßen omnipräsent
auf verschiedensten Vermittlungsstufen - von der Kneipenlesung
bis zum Mega-Event; damit verbunden ist auch eine gewachsene
ökonomische Bedeutung des Sektors ?Kulturwirtschaft?. Für die
Archive ergibt sich aus dem fulminanten Anwachsen kultureller
Äußerungsformen zwangsläufig ein Selektionsproblem.
Zum anderen ändern sich auch die Inhalte kultureller Bestände
nachhaltig: Die neuen Medien haben nicht nur zu einer
Digitalisierung des Schriftguts, sondern auch zu einer
generellen Diversifizierung der Bestandsinhalte geführt, die
zunehmend visuelle und akustische Daten bergen.
Die Tagung, ausgerichtet vom Rheinischen Literaturarchiv im
Heinrich-Heine-Institut in Verbindung mit dem Westfälischen
Literaturarchiv im LWL-Archiamt für Westfalen, soll erste
Schritte hin zu einer Definition eines eigenen
Dokumentationsprofils für Kulturarchive formulieren.
Programm
30. Juni 2011:
14.00: Tagungsbeginn, Begrüßung - Dr. Sabine Brenner-Wilczek
(Direktorin Heinrich-Heine-Institut)
Sektion I: Archivische Bewertung und Dokumentationsprofile
Sektionsleitung: Katharina Tiemann (LWL-Archivamt für Westfalen)
14.15 - 15.00: Dr. Peter Weber/Jan Richarz M.A.
(LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum, Brauweiler):
Dokumentationsprofile in der nichtstaatlichen
Überlieferungsbildung. Entwicklung und Anwendung
15.00 - 15.45: Dr. Gisela Fleckenstein (Historisches Archiv der
Stadt Köln): Ein Nachlass für das Historische Archiv der Stadt
Köln? Übernahmekriterien und Bewertung auf der Grundlage eines
Dokumentationsprofils
15.45-16.15 Kaffeepause
16.15 - 17.00: Dr. Enno Stahl (Heinrich-Heine-Institut
Düsseldorf): Übernahme literarischer Bestände. Prolegomena zu
einer Systematisierung
Danach Diskussion.
1. Juli 2011:
Sektion II - Literaturarchive und ihre Übernahmepraxis
Sektionsleitung: Dr. Jochen Grywatsch (Westfälisches
Literaturarchiv im LWL-Archivamt für Westfalen)
10.00 - 10.45: Dr. Ulrich von Bülow (Deutsches Literaturarchiv,
Marbach): Erwerbungen in Marbach: Sammlungsprofil und aktuelle
Praxis
10.45 - 11.15 Kaffeepause
11.15 - 12.00: PD Dr. Volker Kaukoreit (Österreichisches
Literaturarchiv, Wien): Erwerbungsstrategien,
Erwerbungsprobleme. Beispiele aus dem Literaturarchiv der
Österreichischen Nationalbibliothek
12.00 - 12.45: Dr. Sabine Brenner-Wilczek
(Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf): Erwerbspolitik und
Bestandsbildung im Heinrich-Heine-Institut
12.45 - 14.00 Mittagspause
Sektion III - Andere Kulturarchive und ihre Übernahmepraxis
Sektionsleitung: Prof. Dr. Bernd Kortländer
(Heinrich-Heine-Institut)
14.00 - 14.45: Sabine Wolf (Akademie der Künste Berlin): Was
bleibt? Die multidisziplinären Archive der Akademie der Künste
im Spannungsfeld Maßstab - Bewertung - Auswahl
14.45 - 15.30: Prof. Dr. Günter Herzog (Zentralarchiv des
Internationalen Kunsthandels, Köln): Erste Erfahrungen aus
einer jüngst entstandenen Archivgattung
15.30 - 16.00 Kaffeepause
16.00 - 16.45: Huub Sanders (Internationales Institut für
Sozialgeschichte, Amsterdam): Das Internationale Institut für
Sozialgeschichte, Amsterdam: Kontinuität und neue Aussichten im
Sammlungsprofil
16.45 - 17.30: Julia Landsberg (Deutsches Komponistenarchiv,
Dresden): Jenseits aller Genres - Die Übernahmepraxis des
Deutschen Komponistenarchivs
Danach Abschlussdiskussion
INFO
Die Teilnahme ist für jede/n Interessierte/n frei, es wird aber
um eine Anmeldung per Email gebeten:
E-Mail: enno.stahl@duesseldorf.de oder telefonisch
unter 0211-8995986.
Heinrich-Heine-Institut
Bilker Str. 12-14
40213 Düsseldorf
Tel.: 0211/899-5986
URL: www.duesseldorf.de/heineinstitut
URL: www.literatur-archiv-nrw.de
URL: www.rheinische-literaturnachlaesse.de"
ia Mailingliste "Westfälische Geschichte"
"Man greift nicht zu hoch, wenn man das Deutsche Rundfunkarchiv (DRA) das mediale Gedächtnis Deutschlands nennt. Wo immer in einem zivilisierten Radio- oder Fernsehprogramm eine Sendeminute läuft: In Frankfurt und Babelsberg, den DRA-Standorten, wird sie seit bald 60 Jahren verwaltet, gespeichert, katalogisiert.
Zahllose Bild-, Ton- und Schallplattendokumente – zum Teil aus dem 19. Jahrhundert – türmen sich zu einem Datenspeicher, in den nicht nur vergnügte Exzentriker wie Dagobert Duck gern hineinspringen. Wer als Journalist mit erweitertem Horizont für Radio oder Fernsehen arbeitet, hat fast täglich mit dem DRA zu tun – und so gerät auch jeder von uns mit dem DRA in Kontakt, wenn er eine Sendung zu einem historischen Thema sieht oder hört. Auch alte und älteste Schallplatten werden dort restauriert, der Nachwelt und der Forschung nutzbar gemacht. Das DRA sättigt jedes Interesse, wie Deutschland im Äußersten und Innersten klang und klingt.
Dieser segensreiche Auftrag droht storniert zu werden. Die Intendanten der ARD-Anstalten, zu deren Gemeinschaftsprojekten das DRA zählt, werden Ende Juni bei einer Sitzung in Würzburg darüber befinden, ob sie die zwölf Millionen Euro noch aufbringen wollen, die das DRA pro Jahr kostet. Es kursieren mehrere Modelle, als deren finsterstes die Zerschlagung dräut. Selbstverständlich wird mit Sparzwängen argumentiert, die auf das DRA mit der tückischen Formel von der "Optimierung" angewendet werden. Man fragt sich aber, wer die zum Teil kostbaren Unikate betreuen soll, die das DRA pflegt? Das Bundesarchiv? Das hat andere Aufgaben. Die ARD-Anstalten selbst? Den mangelt es an Kapazität.
Kleiner Blick in den aktuellen Leistungskatalog: Ein Hörfunkredakteur benötigt Musik aus Lortzings unbekannter Oper "Zum Großadmiral". Die einzige Aufnahme ist ein Radio-Schellack-Mitschnitt von 1937. Das Original, abermals ein Unikat, liegt in Frankfurt; die DRA-Könner wollen jetzt in einer knappen Woche Umschnitt und Restauration von 20 Platten bewerkstelligen. Wer hören will, wie die Stimme Giacomo Puccinis geklungen hat: Per Recherche-Anfrage beim DRA erfährt er es in 30 Sekunden.
Derzeit beschäftigt sich das DRA unter dem Motto "Das besondere Dokument" mit Aufnahmen von Werken Robert Schumanns. Im Schallarchiv des DRA sind etwa 250 zwischen 1933 und 1945 entstandene Aufnahmen von den Sendern der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft nachgewiesen. Diese beachtliche Zahl erklärt sich unter anderem durch die Rezeptionsgeschichte Schumanns im "Dritten Reich". Denn ähnlich wie Beethoven und Wagner – ganz im Gegensatz zu den Komponisten jüdischer Herkunft wie Mendelssohn Bartholdy, Meyerbeer und Mahler – genoss Schumann in der NS-Zeit erhöhte Wertschätzung. Er gehörte zu den Komponisten, deren Werk als Nationalgut gepflegt wurde. Bezeichnungen wie "urdeutsch", "Herrenmenschentum", "Abbild der deutschen Volksseele" und "echtes deutsches Heroentum" wurden auf Schumann angewendet. Wer dieses Schumann-Kapitel auf der Website des DRA studiert, bekommt einen Einblick von der Brisanz mancher Archivalie.
Wer das DRA abschafft oder amputiert, will nicht wissen, was einer wirklich und genau gesagt hat, welches Gesicht er dazu gemacht hat, wie seine Stimme geklungen hat. Er ist mit jener Unschärfe zufrieden, der alle Legenden entspringen – auch die gefährlichen."
Diesem flammenden Appell für den Erhalt des Rundfunkarchivs kann nur zugestimmt werden. M. E. sollte der VdA und der Verein für Medieninformation und Mediendokumentation (VfM) an die Medien gehen und den uneingeschränkten Erhalt dieses Archivs fordern.
Nachtrag:
"Deutsches Rundfunkarchiv womöglich vor dem Aus: Auf ihrer Sitzung Ende Juni entscheiden die ARD-Intendanten über den Fortbestand der Institution. Neben der Auflösung stehen starke Einsparungen zur Debatte, die die Aufgabe des Standorts Frankfurt zur Folge haben könnten." Exzerpt
"FAZ", S. 33"
s. a. FAZ, 7.6.11, S. 33 (Printausgabe, liegt mir nicht vor)
Is Opening Night film, The Archivist, an LGBT short or a love story? Director speaks out from Tara Zumpano on Vimeo.
"Katie Scoones, director of NFFTY 2011 Opening Night short, The Archivist, speaks out about whether her short should be labeled as a “gay” film or just another love story for all audiences. Watch and listen to Katie’s inside perspective.Angela is a young archivist. While logging stock footage, she begins to wonder how these images of moving people came across her path. One day she sees the beautiful Emerson for the first time, and is forced to ponder further: do people meet by fate or by the alignment of random events? "

moving objects | nº 486 - 501 from pe lang on Vimeo.
pe lang - moving objects | nº 486 - 501Actuators, cables, silikon, custom electronics
Size: 250 x 100 cm, Year 2011, Edition: Unique
Exhibition: SONM: Sound Archive of Experimental Music and Sound Art , Spain 2011
Curated by: Francisco López
Established in 2010 by Francisco López
The Sound Archive of Experimental Music and Sound Art, SONM, has been created as a public access resource -both physical and virtual online- with my entire collection of experimental music and sound art, gathered over the past thirty years of direct exchange with thousands of sound artists worldwide.
This sound archive is not the result of a collector's accumulation (I am not a collector) but is instead the consequence of an intense activity as an artist, and also of one of the most fundamental features of the international community of sound artists: the exchange and collaboration, both physical and telematic. The archive is thus a personal collection, subjective, partial, and particularly focused on the global communities of so-called "independent" or "underground" artists, which I am part of since the late 70s.
In spite of this, however, since my sonic and pesonal interests have always been very wide, the natural result in the collection is a large variety and representation of the inmense universe of sound practices in experimental music and sound art. With nearly 5,000 items on cassette, vinyl, CD, and DVD, at the time of its offical opening, this sound archive is predominantly composed of very small editions -in many cases self-editions by the artists themselves- encompassing all kinds of aesthetics, movements, periods, labels, and sonic manifestations: electronic, concrete, industrial, noise, minimal, improvisation, soundscapes, glitch, turntablism, avant-garde, etc.
Furthermore, the collection is in constant expansion with all the sound materials I personally receive and with the contributions of a myriad sound artists worldwide that want their work to be adequately preserved and promoted with the resources of this sound archive.
Hosted now permanently at the Puertas de Castilla Center in Murcia (Spain) the sound archive is now being cataloged and digitalized for both the physical and online public access (at the Center in Murcia and in the sound archive's website/database).
In addition to the multiple uses of the sound materials of the collection as a public resource, my understanding of the sound archive is that of a dynamic foundation for the generation of all kinds of parallel activities: diffusion, exhibition, research and new creation. Since its inception, the sound archive has an ongoing programme of concerts / performances, installations, workshops / seminars, publications / editions and information exchange relationships worldwide.
Given the gigantic proportions, the extreme dynamism, the inabarcable diversity, and the accelerated mutation and cross-breeding of the world community of sound artists, any attempt of this nature is bound to be just a little "hub" in that inmense "noosphere" of global creation and communication. In spite of this, it is indeed my intention and personal challenge to lead this sound archive to a position of essential worldwide resource for the preservation, access, listening, diffusion, exchange, research, and promotion of experimental music and sound art. Such a task will only be possible with the active collaboration of those who make up this global community of sound creators. And this is -indeed- an implicit offer of participation in this project, which is made by all of us and intended for all of us.
My sincere thanks first to the City Council of Murcia, which, within its possibiltites, hosts and supports this project in all its different manifestations. My thanks also to Marta López-Briones, Director of the Puertas de Castilla Center, and to Jesús de la Peña, Coordinator of the Center, for their enthusiasm, energy, ideas and vision to support and carry out the sound archive, sharing with me the excitement, ambitions and challenges of such a task.
Francisco López / Director and Curator of the Sound Archive / October 2010"
Homepage SONM
* Wieso sind Kopien in Archiven schweineteuer?
* Wieso haben Archive dann zu, wenn Berufstätige Zeit haben?
* Wieso wird der Service bei Auskünften immer schlechter? (LA NRW: keine Auskunft AUS Findmitteln, sondern nur noch, OB Findmittel existieren.)
* Wieso sind noch so wenige Findmittel im Netz (von Digitalisaten von Akten usw. ganz zu schweigen)?
* Wieso kriegen die deutschen Archive nicht eine (in Zahlen: 1) brauchbare Metasuche für Archivfindmittel auf die Reihe?
* Wieso werden Benutzer mit Benutzungsgebühren vergrault, obwohl diese keinen wesentlichen Beitrag zur Refinanzierung der Archivkosten leisten können?
* Wieso gibt es keine Stellungnahme führender archivischer Gremien, die ohne Wenn und Aber die Informationsfreiheit (im Sinne der Gesetze!) unterstützt?
* Warum mischen sich die Archive nicht in den Urheberrechtsdiskurs ein, obwohl der ihre vitalsten Interessen betrifft (z.B. Langzeitarchivierung)?
* Ist der "Ask an archivist"-Tag womöglich eine Alibi-Veranstaltung in Sachen Web 2.0, um davon abzulenken, wie unendlich verschnarcht die deutschen Archive in Sachen digitaler Kultur sind?
Weiteres gern in den Kommentaren.
Nun ist der Grüne selbst ins Visier des als „Plagiatjäger“ bekanntgewordenen Medienwissenschaftlers Stefan Weber geraten: Pilz’ Dissertation sei ein Selbstplagiat, so der Vorwurf Webers. Konkret soll Pilz eine gemeinsam mit einem zweiten Autor verfasste Studie als Dissertation eingereicht haben, ohne das korrekt auszuweisen.
Er habe in der Einleitung behauptet, seine Doktorarbeit („Ökonomische Bedeutung der Einführung neuer Medien in Österreich“, 1983) „fußt“ nur auf der 1982 gemeinsam mit Hannes Werthner im Auftrag des Wissenschaftsministeriums verfassten Studie „Ökonomische Bedeutung der neuen Medien in Österreich“. Dabei sei die Dissertation „wort- und satzspiegelidentisch“.
http://orf.at/stories/2062623/
Danke an Franz G.
Auf dem Mikroblogging-Dienst Twitter findet am 9. Juni, dem „International archives day“, ein „Ask Archivists Day“ für Archive weltweit statt. An dieser großen Aktion nehmen weltweit über 100 Archive, darunter viele große „twitternde“ Archive aus West- und Nordeuropa sowie dem anglo-amerikanischen Raum teil. Mitmachen ist sehr einfach: auf Twitter gehen, falls nötig anmelden und eine Nachricht (Tweet) an eines oder mehrere Archive senden.
Der Tweet mit der Frage sollte den Namen des Archivs (bspw. @Speyer_Archiv) und den von allen teilnehmenden Archiven verwendeten Hashtag #AskArchivists enthalten. Bei Fragen an mehrere Archive reicht der Hashtag #AskArchivists aus. Das twitternde Stadtarchiv Speyer beteiligt sich am „Ask Archivists Day“.
Liste der teilnehmenden Archive: http://askarchivists.wordpress.com/participating-archives/europe/
Kleine Anleitung: http://www.slideshare.net/StadtASpeyer/askarchivistsday-9-juni-phpapp02
http://www.handschriftencensus.de/news
http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/msinc/nav/index/all
Neben digitalisierten Handschriftenkatalogen wichtig der Inkunabelkatalog:
http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/kataloge/content/titleinfo/1555552
Handschriften:
Konrad von Megenberg
Lauber, Diebolt
Hagenau, [um 1440]
Le Roman de la Rose
Nordfrankreich, [14. Jh.]
Weltchronik
Bayern, [um 1460]
Dass bei den Metadaten die Signatur nicht dabeisteht, nimmt man fassungslos zur Kenntnis. Der Link zum OPAC führt ins Leere, man muss also raten, um welche Handschrift es sich handeln mag.
Hier wird man glücklicherweise fündig:
http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/msma/content/pageview/1970992
Muss Frankfurt nun auch das Rad neu erfinden und jeden Fehler nachmachen, den andere digitale Projekte schon vor 10 Jahren vermeiden konnten?
http://www.handschriftencensus.de/4740 (Johannes de Utino, der Handschriftencensus kennt das Digitalisat noch nicht)
http://www.handschriftencensus.de/14651 (Megenberg, dito)
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/8122/
Graf, Klaus: Die Burghalde bei Mutlangen - ein ungelöstes Rätsel : zugleich ein Beitrag zur Geschichte der Weibelhube ob Gmünd. In: ostalb/einhorn 9 (1982) H. 35, S. 318-322
1439 erscheint als limpurgisches Lehen die Wiese Burghalde bei Mutlangen (bei Schwäbisch Gmünd) und zwar als Bestandteil der Weibelhube ob Gmünd, einem Gerichts- und Herrschaftsverband von freien Gütern und Bauern, die von den Herren von Rechberg 1410 an die Schenken von Limpurg überging. Während Karl Weller die freien Bauern der Weibelhube als staufische Rodungsfreie ansah, wird - in Rückkehr zur älteren Lehre - vermutet, dass die Weibelhube ob Gmünd als Relikt einer älteren Schicht der Gerichtsverfassung anzusehen ist, gewissermaßen als Ableitung der Grafschaftsgerichtsbarkeit über (alt-)freie Leute. Eine Phosphatuntersuchung an der Burghalde scheint nahezulegen, dass sich dort eine Ansiedlung befand, während sonstige Anhaltspunkte für eine Burganlage abgesehen vom Namen fehlen.
Ruppertshofen war der Mittelpunkt der Waibelhube und beherbergt diese hübsche Kapelle, die HolgerHw fotografierte http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en
Solange Bibliotheken solche dubiosen Deals eingehen, sind sie für mich Open-Access-Heuchler. Es wäre das mindeste, die Rechte der kommerziellen Digitalisierer zeitlich zu befristen und danach Open Access zu gewähren.
Das Forschungsportal Oberhofprediger präsentiert die ersten Ergebnisse des Forschungsprojektes „Obrigkeitskritik und Fürstenberatung: Die Oberhofprediger im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel 1568-1714“. Seit Oktober 2009 wird das Projekt gemeinsam von der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und dem Interdisziplinären Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit der Universität Osnabrück bearbeitet und durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert.
Das Portal führt in die Geschichte dieser wichtigen theologischen und zugleich höfischen Elite ein und berührt dabei zentrale Themen der Frühen Neuzeit wie Reformation, Hof und politische Kultur. Durch biographische Fallstudien zu den Hofpredigern Basilius Sattler (1549-1624), Joachim Lütkemann (1608-1655) und Eberhard Finen (1668-1726) werden Forschungsfragen konkretisiert und veranschaulicht. Über das Portal sind gegenwärtig etwa 350 historische Druckschriften online recherchierbar. Ab Jahresmitte werden diese Drucke über das Portal als elektronisch durchsuchbare Volltextdigitalisate zur Verfügung gestellt.
Via
http://idw-online.de/pages/de/news426845

Foto: S. Thiemt (Danke fürs Verwendendürfen!)
Die Bildunterschriften können als Kommentare abgegeben werden. Der beste Vorschlag berechtigt zur Auswahl des nächsten Bildes, untertitelt werden soll.
Zum Hintergrund des ersten Bildes s. http://archiv.twoday.net/stories/18105951/
The Archives announced Wednesday that Dominic McDevitt-Parks was hired to help shape the Internet’s leading online encyclopedia. He is a graduate student in history and archives management at Simmons College in Boston.
The paid summer intern position is based at the Archives II facility in College Park, Md.
The Archives says McDevitt-Parks has more than seven years of Wikipedia editing experience. His job will be to foster collaboration between the Wikipedia community and the National Archives. That could include using some of Wikipedia’s tools for ongoing digitization projects at the archives.
McDevitt-Parks says Wikipedia as the ultimate public history project, and he describes himself as a history buff, news junkie and “word nerd.” ..."
Quelle: Washington Post, 1.6.11
To see what his Civil War experience was like on a day-to-day basis, visit:
Twitter — http://www.twitter.com/CyrusForwood
Facebook — http://www.facebook.com/CyrusForwood
Blog — http://cyrusforwood.blogs.delaware.gov/ ...."
Quelle: milfordbeacon.com, 1.6.11
(Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg) über ein nestor-Expertengespräch zur Archivierung von Websites im
deutschsprachigen Raum.

Das Team unter Wasser (Quelle: 3sat.de)
"Der Männerschwimmclub
(Schweden, 2010, 58mn)
ZDF
Regie: Dylan Williams
Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD
Die humorvolle, ergreifende Komödie zeigt Männer in der "Midlife-Crisis", die eine Synchronschwimmgruppe gründen und letztendlich als schwedische Nationalmannschaft im Synchronschwimmen zu unverhofftem Erfolg gelangen.
Was als allwöchentliche Flucht vor Alltagsstrapazen und Familienverpflichtungen beginnt, wächst nach und nach zu einem ernsthaften Engagement. Inspiriert von den Techniken der Synchronschwimmerin Esther Williams aus den 50er Jahren, entwickeln sich ein schottischer Neubürger, ein Zugführer, ein Fleischhändler, Archivare und Lehrer schnell zu leidenschaftlichen Vertretern der Sportart des Synchronschwimmens. Nachdem sie dachten, das einzige männliche Team auf der Welt zu sein, sind sie überrascht, als sie herauszufinden, dass auch andere Nationen Mannschaften haben. Als 2009 zum ersten Mal eine inoffizielle Weltmeisterschaft für rein männliche Teams dieser Sportart in Mailand stattfinden soll, melden sie sich an. Nun muss hart trainiert werden. Nach anfänglichem Widerstand gegen das neue Ordnungsbewusstsein beginnen alle, zusammenzuarbeiten und eine Gewinnstrategie auszutüfteln.
Das Jahr 2009 ist für die meisten Teammitglieder ein signifikantes Jahr, weil über die Hälfte in diesem Jahr die 40 erreicht. Es ist ein Alter, in dem sie Bilanz über ihr Leben ziehen und sich fragen müssen, was sie erreicht haben, und auch wohin sie in Zukunft wollen. "Der Männerschwimmclub" wirft einen Blick darauf, wie es ist, Teil eines Teams zu sein und gleichzeitig ein Individuum, das sich an einem kritischen Zeitpunkt seines Lebens befindet. Auf ebenso lustige wie ergreifende Weise geht es um die Erkenntnis, dass man vielleicht schon alles hat, was man sich immer gewünscht hat."
Quelle: arte.tv, 30.10.2010
"Schweigen ist Gold? Die Sound Hunter treten den Gegenbeweis an – auf ihrer musikalischen Reise rund um die ganze Welt.
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Die Jagd nach den Sounds beginnt in den Dreißigerjahren: John Lomax verstaut mit seinem Sohn Alan hundertfünfzig Kilo Technik in seinem Auto. Die Mission lautet, populäre Musik aus der ganzen Welt zusammenzutragen.
Ihre Bänder werden zum Auslöser für den Folkrock-Hype der Sechziger und machen Bluesgrößen wie Leadbelly und Son House bekannt. Ohne unsere Archivare würde die Musik auf der Stelle treten. ...."
Link zur vollständigen arte-Reportage von Christophe Alonso
Obwohl sich Stadt und Land im Dezember mit den Hinterbliebenen des weltbekannten Kurators auf 2,8 Mio Euro als Kaufpreis verständigt hatten, erhielt die Getty-Stiftung in Los Angeles den Zuschlag. Das teilten Kassel und das Kunstministerium am Dienstag mit.
Zu welchem Preis Getty die Sammlung übernehme, sei nicht bekannt. Kassels Oberbürgermeister Hilgen (SPD) kündigt an, mit dem gesparten Geld das Archiv der documenta weiter auszubauen." (1)
"Mit Bedauern haben die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, und der Kasseler Oberbürgermeister Bertram Hilgen, auf die Entscheidung der Erben von Harald Szeemann reagiert, das Archiv des Ausstellungsmachers und Leiters der documenta 5 an die Getty-Stiftung in Los Angeles zu verkaufen.
„In enger Abstimmung und nach mehr als einjährigen Verhandlungen hatten sich das Land und die Stadt mit dem Rechtsanwalt von Harald Szeemanns Witwe Ingeborg Lüscher und dessen Tochter Una bereits im Dezember 2010 auf einen Kaufpreis in Höhe von 2,8 Millionen Euro verständigt“, erklärten Kühne-Hörmann und Hilgen. Dieser auf gutachterlicher Grundlage ermittelte Preis sei – nicht zuletzt vor dem Hintergrund der zu erwartenden Folgekosten im hohen zweistelligen Millionenbereich für Konservierung und Aufarbeitung des Archivs – von allen Beteiligten als fair erachtet worden. Zu welchem Preis die Archivbestände letztlich verkauft wurden, ist den Verhandlungspartnern von Stadt und Land nicht bekannt.
„Wir bedauern, dass sich die Erbinnen anders entschieden haben und das Szeemann-Archiv damit nicht auf Dauer in Kassel aufbewahrt werden kann“, sagten Kühne-Hörmann und Hilgen. Oberbürgermeister Hilgen kündigte an, trotz der Entscheidung der Szeemann-Erben, den kunsthistorisch einzigartigen Fundus nicht nach Kassel zu veräußern, werde er die Aufwertung des documenta Archivs weiter vorantreiben. Finanzielle Basis dafür könnten die Mittel sein, die seit 2010 im städtischen Haushalt für den Ankauf des Szeemann-Archivs bereit stünden." (2)
Quelle:
(1) hr-text, S. 151
(2) Pressemitteilung der Stadt Kassel, 7.6.2011
s. a. Artikel in der HNA, 7.6.11, Hess. Kulturministerium, Pressemitteilung v. 7.6.11
Archivalia-Beiträge zum Thema: http://archiv.twoday.net/search?q=szeeman
http://www.artdaily.org/index.asp?int_sec=2&int_new=47626
http://vierprinzen.blogspot.com/
Brewster Kahle begründet, warum es eine physische Sektion des Internetarchivs gibt.
http://blog.archive.org/2011/06/06/why-preserve-books-the-new-physical-archive-of-the-internet-archive/
Via
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=14663
Update zu: http://archiv.twoday.net/stories/18107046/
http://hdl.library.upenn.edu/1017/d/medren/4918422
"Die stichprobenartige Überprüfung des GEMA-Tarifwerks ergab: Der GEMA-Tarif VK weist eine unangemessene Tarifstaffelung auf. Eine Verletzung des Gleichbehandlungsgebots konnte den GEMA-Tarifen S-TV und S-V-FS nachgewiesen werden. Ferner hat die GEMA die Grenzen einer zulässigen Tarifentwicklung in den Geschäftsjahren 1994 und 1995 überschritten. Aus Sicht der Musikverbraucher ist die Übersichtlichkeit und Verständlichkeit des GEMA-Tarifwerks, z.B. bei den GEMA-Tarifen VK(G) und E, zu bemängeln. Die gegenwärtige Praxis des DPMA, die GEMA-Tarife lediglich auf eine "offensichtliche" Unangemessenheit hin zu kontrollieren, ist eine unzulässige Delegation von Aufgaben der Staatsaufsicht zulasten der Musikverbraucher".
Siehe auch
http://www.delicious.com/Klausgraf/gema
#gema
Die Frankfurterin Katharina Weiss von Limburg (gest. 1548) berichtete aus dem Zeitgeschehen 1524-46 aus altgläubiger Perspektive.
Siehe auch Hille 2010
http://books.google.de/books?id=5Fyq36rUTuwC&&pg=PA55
Offenbar nicht, dass InTech einen DOI spendiert und für korrekte Auszeichnung der Links zu Online-Ausgaben in den Literaturangaben sorgt. Bei allen Artikeln, die einen DOI haben, sollte dieser und nichts anderes angegeben werden (es sei denn man zitiert eine Open-Access-Version zusätzlich).
http://conlegi.de/?p=2632
Gerade der Einsatz des Internets, die damit verbundene unkontrollierbare Verbreitung und der Umstand, dass selbst nach Löschung Inhalte vielfach nicht mehr vollständig zurückgenommen werden können („Das Netz vergisst nichts“), begründet ein erhebliches Fehlverhalten, das nicht übergangen werden darf, sondern einer Reaktion bedarf.
Mit gleichem Recht könnte man formulieren: Das boshafte Gedächtnis vergisst nichts.
Der von dem Volkskundler Kramer geprägte Begriff "boshaftes Gedächtnis" zielt auf vormoderne dörfliche Strukturen. Noch Generationen später wurde erinnert, in welchen Familien Hexen hingerichtet wurden.
http://www.listserv.dfn.de/cgi-bin/wa?A2=ind0206&L=HEXENFORSCHUNG&P=R1703&I=-3
(und Google s.v. kramer boshaftes gedächtnis)
Wer die Gedichte als PDF haben und ausdrucken will, muss zahlen. Faksimiles gibt es nicht. Allerdings fragt sich, wer so bescheuert ist, auf dieses Neppangebot einzugehen, wenn er den Text auch im Quelltext findet (man muss z.B. in Chrome nur an der richtigen Stelle des Bildschirms rechtsklicken).
Aus dem Quelltext von
http://www.poetrylibrary.edu.au/poets/kendall-henry/bell-birds-0007061 (Kendall starb 1882, ist also PD)
By channels of coolness the echoes are calling,
And down the dim gorges I hear the creek falling;
It lives in the mountain where moss and the sedges
Touch with their beauty the banks and the ledges.
Through brakes of the cedar and sycamore bowers
Struggles the light that is love to the flowers.
And, softer than slumber, and sweeter than singing,
The notes of the bell-birds are running and ringing.
The silver-voiced bell-birds, the darlings of day-time!
They sing in September their songs of the May-time;
When shadows wax strong and the thunder-bolts hurtle,
They hide with their fear in the leaves of the myrtle;
When rain and the sunbeams shine mingled together,
They start up like fairies that follow fair weather;
And straightway the hues of their feathers unfolden
Are the green and the purple, the blue and the golden.
October, the maiden of bright yellow tresses,
Loiters for love in these cool wildernesses;
Loiters, knee-deep, in the grasses, to listen,
Where dripping rocks gleam and the leafy pools glisten:
Then is the time when the water-moons splendid
Break with their gold, and are scattered or blended
Over the creeks, till the woodlands have warning
Of songs of the bell-bird and wings of the Morning.
Welcome as waters unkissed by the summers
Are the voices of bell-birds to thirsty far-comers.
When fiery December sets foot in the forest,
And the need of the wayfarer presses the sorest,
Pent in the ridges for ever and ever
The bell-birds direct him to spring and to river,
With ring and with ripple, like runnels whose torrents
Are toned by the pebbles and leaves in the currents.
Often I sit, looking back to a childhood,
Mixt with the sights and the sounds of the wildwood,
Longing for power and the sweetness to fashion,
Lyrics with beats like the heart-beats of Passion;—
Songs interwoven of lights and of laughters
Borrowed from bell-birds in far forest-rafters;
So I might keep in the city and alleys
The beauty and strength of the deep mountain valleys,
Charming to slumber the pain of my losses
With glimpses of creeks and a vision of mosses.
http://diepresse.com/home/politik/amtshilfe/667880/Archivzutritt-gesperrt_Von-Beschaedigung-zum-Fall-fuer-den
Aufgrund des Referats der Sachlage in der Presse erscheint mir die Sanktion des dauernden Nutzungsverbots übertrieben. Leider wird nicht gesagt, welcher Schaden entstanden ist, aber die Restaurierungskosten von 50 Euro sprechen eher für einen geringfügigen Schaden. Dass dieser nicht gemeldet wurde, ist natürlich nicht korrekt, aber nach deutschem Recht wäre ein daran anschließendes dauerhaftes Nutzungsverbot nach meiner Einschätzung eindeutig rechtswidrig.
Zur österreichischen Volksanwaltschaft:
http://www.volksanw.gv.at/die-volksanwaltschaft/aufgaben/zustaendigkeit
Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der Friedrich-Spee-Gesellschaften Düsseldorf und Trier
Onlineausgabe mit freundlicher Unterstützung des DHI Paris.
Redaktionelle Bearbeitung: Katrin Moeller, Juliane Schlag und Rita Voltmer
Jahrgänge 1-16, 1994-2009
http://leb.nlr.ru/
Bei Eingabe einschlägiger Suchbegriffe (petersburg, leipzig) fest, dass auch deutschsprachige Bücher präsent sind, z.B.
http://leb.nlr.ru/edoc/323802/Russland-unter-Alexander-dem-Ersten
Teilweise gibt es aber auch nur Titelblätter oder die Digitalisate werden nicht ganz angezeigt.
[Gedruckt: Biographisch-bibliographisches Kirchenlexikon Bd. 33 (2011), Sp. 1159-1160]
Ergänzungen willkommen!
RUSTEN von St. Blasien, Abt OSB (1108-1125). † 19. September 1125. - Rusten wurde um 1072 von Abt Giselbert gemeinsam mit Uto, der ebenfalls später Abt wurde, ins Kloster Fruttuaria entsandt, um den dortigen Ordo zu übernehmen. Seine eigene Abtszeit (ab Herbst 1108, sein Vorgänger Uto starb am 24. September 1108) stand im Zeichen der Festigung und Ausbreitung der damals eingeleiteten Reform des Klosters. Von sechs Mönchen darf man annehmen, dass sie während seiner Amtszeit als Äbte anderer Klöster eingesetzt wurden. Rusten kann als Gründer des Frauenklosters Berau (um 1115) gelten. Vermutlich hat er den in St. Blasien bestehenden Frauenkonvent ganz dorthin verlegt. Vom Fürstengericht unter Kaiser Heinrich V.erlangte er 1125 das Recht der freien Vogtwahl. Umgehend ersetzte er den vom Hochstift Basel eingesetzten Adelgoz durch den Zähringer Konrad - ein wichtiger Sieg für die klösterliche "libertas" einerseits und im Machtkampf der Zähringer mit dem Hochstift Basel andererseits. Der "Liber constructionis" würdigt vor allem Rustens Bautätigkeit: Er ließ Kirche und Kloster vollenden, die Abtskapelle und einen Großteil der Abtswohnung erbauen, stiftete Altäre, unter anderem den Erlöseraltar mitten im Münster, und errichtete das Krankenhaus (Infirmarie) mit zugehöriger Marienkapelle. Einer späten Quelle zufolge führte er eine Messe (missa tertia) um 6 Uhr morgens in dieser Marienkapelle und eine Prozession zu ihr jeden Samstag ein. Das heute noch in St. Paul (Hs. 60/1) vorhandene prächtige Bernauer Missale wurde in seinem Auftrag geschrieben. Seine letzte Ruhestätte fand der Abt in der Krypta St. Peter. Die St. Blasianer Mönche der frühen Neuzeit verehrten ihn als heiligmäßig. Den Ordensnamen Rustenus führte der 1715 geborene Christian Heer, der 1733 die Profess in St. Blasien ablegte und als Historiker zu den bedeutendsten Mönchen des Klosters im 18. Jahrhunderts zählte.
Quellen: Johann Wilhelm Braun (Hrsg.), Urkundenbuch des Klosters Sankt Blasien im Schwarzwald: von den Anfängen bis zum Jahr 1299 (Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Reihe A, Quellen, 23), Stuttgart 2003 (grundlegend); Liber constructionis: Franz Joseph Mone (Hrsg.), Quellensammlung der badischen Landesgeschichte, 4, Lateinische Chroniken, Lebensbeschreibungen, Karlsruhe 1867, 104 Nekrologische Annalen von St. Blasien: Franz Joseph Mone (Hrsg.); Quellensammlung der badischen Landesgeschichte, 3, Karlsruhe 1863, 599 [Additio: Columban Reble, Liber Originum Monasterij Sancti Blasij In Silva Hercynia [...], Waldshut 1716, 72-75, 77, 82 http://digilib.ub.uni-freiburg.de/document/348131461/]
Lit.: Marc Rosenberg, Allegorie auf St. Blasien, in: Veröffentlichungen der Grossherzoglich Badischen Sammlungen für Altertums- und Völkerkunde in Karlsruhe und des Karlsruher Altertumsvereins 2 (1895), 53-74, hier 61 (Hinweis auf Kupferstich 1681 mit bildlicher Darstellung des Abts) Ludwig Schmieder, Das Benediktinerkloster St. Blasien. Eine baugeschichtliche Studie, Augsburg 1929 Helmut Maurer, - Das Land zwischen Schwarzwald und Randen im frühen und hohen Mittelalter. Königtum, Adel und Klöster als politisch wirksame Kräfte (Forschungen zur oberrheinischen Landesgeschichte, 16),. Freiburg i. Br.1965; - Hermann Jakobs, Der Adel in der Klosterreform von St. Blasien (Kölner historische Abhandlungen, 16), Köln 1968; - Hugo Ott, in: Franz Quarthal [u.a.] (Hrsg.), Die Benediktinerklöster in Baden-Württemberg (Germania Benedictina, 5), Augsburg 1975 (Reprint St. Ottilien 1987), 146-160; - Hubert Houben, St. Blasianer Handschriften des 11. und 12. Jahrhunderts: unter besonderer Berücksichtigung der Ochsenhauser Klosterbibliothek (Münchener Beiträge zur Mediävistik und Renaissance-Forschung, 30), München 1979; - Johann Wilhelm Braun, Gefälschte Urkunden vor dem hochmittelalterlichen Königs- und Hofgericht. Kloster St. Blasien contra Bistum Basel (2008).
Webseiten: http://historia-docet.de/VortragStBlasienWebsite2.doc bzw. Archivversion http://www.webcitation.org/5ytwylnv2.
Klaus Graf
Braun-Vortrag als PDF:
http://historia-docet.de/VortragStBlasienWebsite2.pdf
Kopenhagen, KB, Cod. Thott. 615, 2° - eine württembergische Chronik von 1554 mit Wappenzeichnungen. Stimmt die Datierung, wäre die Handschrift zu früh für Sebastian Küng oder David Wolleber.
Früherer Hinweis auf eine württembergische Handschrift im Ausland (sogar online):
http://archiv.twoday.net/stories/5825790/ (Landbuch in Breslau)
Bei der Durchsicht der Monatshighlights fand ich:
http://www.noe.gv.at/Bildung/Landesbibliothek/Veranstaltungen-Highlights/Highlight_2.html
Vita S. Severini / auctore Eugippio. Critice ed. Antonius Kerschbaumer. – Schaffhausen, 1862 (PDF-Datei, 3478kb)
Leben des heiligen Severin / von Eugippius. Übers. von Carl Rodenberg. - 3., neubearb. Aufl. – Leipzig, 1912 (PDF-Datei, 4964kb)
http://www.noe.gv.at/Bildung/Landesbibliothek/Veranstaltungen-Highlights/Highlight_3.html
Statuten des Salutiervereines in Wien, 1908 (PDF-Datei, 351kb)
http://www.noe.gv.at/Bildung/Landesbibliothek/Veranstaltungen-Highlights/Highlight_13.html
"Theoretisch-praktische Anweisung zur gründlichen Erlernung des beliebten Tarok-Tappen-Spiels, sowohl durch genaue Bestimmung aller Regeln und Feinheiten, als auch durch die Beobachtung und Auseinandersetzung mehrerer angeführter, sehr schwieriger Beyspiele. Hrsg. von einem genauen Kenner", 2., viel verbesserte und mit einem Anhange über das neue „Königrufen" vermehrte Auflage, Wien, Carl Haas, 1827
m Inneren befindet sich ein ansprechendes Exlibris der "Boekerij van de Stichting Het Nederlandsch Belastingmuseum", auf der Haupttitelseite hingegen der Stempel "Fürstlich-Starhemberg'sche Bibliothek Schloss Eferding". Der Auktionskatalog "Bibliothek, Waffen der Fürsten Starhemberg Schloss Eferding. Mit einigen anderen Beiträgen" der Venator KG in Köln aus dem Jahre 1956 belegt durch den Eintrag "Nr. 842 - 7 Bücher über Tarock, Kartenkunststücke, Billard, Kegel-, Brett- u. Würfelspiele, Schach. Meist Anfang 19. Jahrh. 1 Ldr, 5 OrUmschl. 30,-", dass unser Büchlein mit hoher Wahrscheinlichkeit am 17. September 1956 nachmittags im Plenarsaal der Industrie- und Handelskammer Köln zur Versteigerung gelangt ist. Der Grund für die Versteigerung eines Teils der Schlossbibliothek ist wohl im Ableben von Ernst Rüdiger (Fürst) Starhemberg, ehemals Heimwehrführer und 1934-1936 Vizekanzler, am 15. März 1956 zu suchen.
Ihr eigenes elektronisches Exemplar des Büchleins zum Herunterladen (PDF-Datei, 4960kb)
Update 2012: http://archiv.twoday.net/stories/64022598/
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer%3ASimplicius%2FDiderot-Club_II&action=historysubmit&diff=89656901&oldid=89656873

Um dieses Bild machen zu können, habe ich als Bildautor und Urheberrechtsinhaber eine Menge Geld (unter anderem für die Fotoausrüstung) und Zeit investiert. Dennoch kannst Du dieses Bild gratis benutzen (auch für kommerzielle Zwecke) — wenn Du die Lizenz, unter der dieses Bild steht, einhältst. Die Einhaltung der Lizenz ist für jegliche Form der Nutzung (Internet, Druckmedien, ...) zwingend notwendig. Das Bild muss mit einer Kopie der Lizenz oder einem Hyperlink zur Lizenz veröffentlicht werden. Zusätzlich muss mein Name „Armin Kübelbeck“ in einem möglichst direktem Zusammenhang mit dem Bild aufgeführt sein, damit ein Betrachter den Bezug zwischen dem Bild und dem Bildautoren herstellen kann. Das Bild darf frei bearbeitet und verändert werden. Die Persönlichkeitsrechte evtl. darauf abgebildeter Personen sind dabei zu beachten. Die zuvor genannten Bedingungen sind aber weiterhin gültig. So muss die Lizenz unverändert auch auf abgeleitete Werke übertragen werden. Alle Änderungen an der Lizenz bei von diesem Werk abgeleiteten Werken bedürfen meiner Zustimmung.
Über die Zusendung eines Belegexemplares bzw. der URL, auf der das Bild benutzt wird, würde ich mich freuen. Für von dieser Lizenz abweichende, gesonderte oder individuelle Regelungen, speziell für weniger restriktive kommerzielle Lizenzen, kann man mich hier kontaktieren.
Update:
http://www.kanzleikompa.de/2011/06/13/wikipedia-urheberrechts-trolle-greifen-an-marions-kochbuch-reloadet/
http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/beitrag/10010384/146242/
Mit der interaktiven Tafel hat das Archiv Eemland einen historischen Schatz im Haus. Sobald der Bildschirm berührt wird, beginnt ein Quiz oder der Zoom auf alten Fotografien von Hunderten von Standorten in der Stadt. Mit dem Zeitschieberegler können Sie ganz einfach die Zeit zurückdrehen. Zwei Tische reisen zu den verschiedenen Standorten in Amersfoort.
Mehr Informationen finden Sie auf http://www.archiefeemland.nl/publieksactiviteiten/interactieve-tafel
Alois Haidinger, manuscripta.at – Ein Webportal zu mittelalterlichen Handschriften in österreichischen Bibliotheken. In: Trends, Megatrends, Sackgassen. Die Sondersammlungen im 21. Jahrhundert. Festkolloquium für Dr. Hans Zotter im Rahmen des 30. Österreichischen Bibliothekartags The Ne(x)t Generation. Das Angebot der Bibliotheken, hg. v. Norbert Schnetzer. Graz-Feldkirch 2010 (= Schriften der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB) 8), S. 53-61.
Ich gratuliere nicht mit einem Schoko-Wisent, sondern mit einer wunderschönen Wisent-Abbildung aus der freien Bild-Datenbank Wikimedia Commons.
(Kein Kürzel mehr.)

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:EuropeanBisonLyd3.png

Auf der Blumenwiese vor dem Bundesarchiv standen bzw. lagen bis vor wenigen Monaten die beiden Archivbäume von Urs. P. Twellmann, welche das Bundesarchiv anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums geschenkt wurden.

Der liegende Archivbaum ist nun schon aber seit Monaten verschwunden. Hat jemand eine Ahnung was mit ihm passiert ist?Künstlers
Quelle: Weblog Harald Jenk, 5.6.2011
Wikipedia-Artikel zu Urs P. Twellmann
Weitere Werke mit Archiv-Bezug - laut Homepage des Künstlers:
Städt. Museum, I - Asiago, (Archivio)
Emmentalische Mobiliar, CH - Konolfingen, (Ulmen-Archiv)
Im Postkarten-Shop finden sich noch folgende Werke: Archiv mit 7 Geheimarchiven, Schubladen-Archiv II, Gletscher-Archiv
(T)
Liebe Rodenkirchener,
Gratulation! Bitte melden Sie sich bei mir, damit ich Ihnen den Schoko-Wisent zukommen lassen kann.
"Der Frühling ist zwar vorbei, im Kreisarchiv ist im Moment trotzdem Frühjahrsputz angesagt. Radio Siegen Reporter Bernd Müller hat zugeguckt."
Link zum Podcast (mp3):
http://www.radio-siegen.de/_pool/files/beitraege/504511.mp3
http://kultur.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,8241578,00.html
Archivalia ist das Fachorgan fürs Abschreibewesen:
http://archiv.twoday.net/search?q=plagi (180 Resultate)
(T)
The FamilySearch volunteers did it! With the completion of the state of Veracruz, they indexed the entire 1930 Mexico Census—almost 13 million records. Add the census to the millions of Mexico church records FamilySearch also has online for free, and FamilySearch patrons now have a phenomenal, fundamental asset for their Mexico ancestral research. There were 59 collections updated in this release, comprising 25 million new images and records for 19 U.S. states and 16 countries. See the table below for more details. You can search all of these updated collections now for free at
http://FamilySearch.org
(RSS)
DLibra-Software. Erwähnenswert: Neben einem Inkunabelkatalog auf Karteikarten etliche alte Drucke auf Latein (nicht nur Ordensliteratur).
(W)
http://www.repcyfr.pl/
Es gibt auch eine Sektion für Archivalien.
Nachahmenswert!
(W)
Man hat sich bisher vor allem mit einzelnen Eckhart-Sammlungen und mit der Überlieferung in einzelnen Klöstern, wie etwa im österreichischen Stift Melk, befasst. In den letzten Jahren wird zunehmend aber nach dieser Überlieferung in genau definierten Räumen gefragt: Wenn Meister Eckharts Lehre eine Lehre für die Stadt und in der Stadt ist - kam diese Lehre dann auch in der Stadt an? [...] Diesem neuen Ansatz ist auch die Ausstellung "Meister Eckhart in Augsburg. Deutsche Mystik des Mittelalters in Kloster, Stadt und Schule" verpflichtet: Immer mit Blick auf deren Bezug zu Augsburg untersucht sie die mittelalterliche und frühneuzeitliche Überlieferung solcher Werke, die von Meister Eckhart selbst stammen, aber auch solcher, die Eckharts Werke benutzen oder ihn als Person auftreten lassen. Die Leitfrage dabei ist, welches Interesse man an Eckhart hier in Augsburg haben konnte, in dieser Stadt, die im Spätmittelalter reich an Klöstern war, reich an Schreibern, reich an Druckern und ebenso reich an reichen - und gebildeten - Bürgern.
http://www.uni-augsburg.de/upd/2011/april-juni/2011_075/
Diese interessante Leitfrage mag die sicher sehenswerte Ausstellung beantworten, aber nicht der Katalog. Ein solcher roter Faden ist nicht erkennbar. Zunächst gibt Freimut Löser einen allgemeinen Überblick über Leben, Werke, Lehre und Überlieferung von Meister Eckhart. Gerade der Überlieferungsteil verweist für das 15. Jahrhundert auf noch zu leistende überlieferungsgeschichtliche Studien und geht mit keiner Silbe auf Augsburg ein. Sodann stellt Günter Hägele Handschriften und Frühdrucke aus dem Zisterzienserinnenkloster Kirchheim im Ries und dem bis 1576 bestehenden Birgitten-Doppelkloster Maria Mai vor, während Bettina Wagner die Eckhart-Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek bespricht (eine Liste mit 58 Nummern gibt Kurzangaben; ich vermisse Cgm 8627, der 48r ff. "Von abegescheidenheit" - Wagner zählt die umstrittene Schrift zu den Eckhart-Werken - überliefert, siehe den Tenner-Katalog). Nutzlos erscheint mir die Zusammenstellung kurzer Abrisse der Geschichte der Klöster, Konvente und Stifte vor allem in Augsburg von Klaus Vogelgsang und Ulrike Zuckschwerdt, die jegliches Gespür für die bibliotheks- und überlieferungsgeschichtliche Relevanz ihres Themas vermissen lassen. Im Titel des Buchs steht "Schule", weil ein Schreiber um 1450 sich "scolaris" in Augsburg nennt (Abbildung S. 129), aber die Augsburger Schulen werden in dieser Übersicht (und im ganzen Buch) allen Ernstes auf 4 Zeilen abgehandelt! Meine Studie von 1995 (siehe unten) ist hier nicht rezipiert.
Vielleicht kommt man dem roten Faden, den man bisher so schmerzlich vermisste, in der Beschreibung der Textzeugen näher? Reich mit schönen Abbildungen ausgestattet, bleiben die Beschreibungen in der Regel deskriptiv, eine Synthese der Einzelbeobachtungen (oder schlicht Inhaltsnacherzählungen vorhandener Handschriftenbeschreibungen) fehlt. Für den Handschriftencensus sind die beiden "neuen" Handschriften aus den modernen Klosterbibliotheken von St. Stephan in Augsburg und von St. Bonifaz in München von Belang - und schon eingearbeitet:
http://www.handschriftencensus.de/4287
http://www.handschriftencensus.de/23674
Umgekehrt zeigt sich die Internetabstinenz der altgermanistischen "Generation Fax" auf die quälendste Weise. Man hätte doch die Literaturangaben mit Verweisen auf den Handschriftencensus entlasten oder ergänzen können - zu Nutz und Frommen all derer, die keine reich ausgestattete altgermanistische Institutsbibliothek vor der Nase haben. Selbst die Existenz des Digitalisates von Cgm 4482 (S. 82-85) wird verschwiegen:
http://daten.digitale-sammlungen.de/0003/bsb00034577/images/
Was die deutschsprachige religiöse Literatur in Augsburg im 15. Jahrhundert angeht, hätte man auf bereits vorliegende Forschungen zurückgreifen können, nämlich auf meinen umfangreichen Aufsatz
Klaus Graf: Ordensreform und Literatur in Augsburg während des 15.Jahrhunderts. In: Literarisches Leben in Augsburg während des 15. Jahrhunderts, hrsg. von Johannes Janota und Werner Williams-Krapp (= Studia Augustana 7), Tübingen 1995 [erschienen 1996], S. 100-159
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5242/
Dieser wird nur S. 101 und 129 zitiert. Mit der Volltextsuche dank OCR kann man sich leicht überzeugen, dass ich dort verschiedentlich auf die Rezeption mystischer Gedanken in Augsburg eingegangen bin. Im zu besprechenden Band S. 129 wird eine kurze Bemerkung in meiner Fechter-Rezension in der Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte 34 (1998), S. 339-340 aufgegriffen:
http://swbplus.bsz-bw.de/bsz015641902rez.pdf
"Einer zusammenfassenden Aussage über die Eigenart des Inzigkofener Handschriftenbestands vor dem
Hintergrund der literarischen Interessen in den reformierten Frauengemeinschaften des 15. Jahrhunderts
hat sich der Autor bewußt verweigert (S. 187). Sehr zurückhaltend äußert er sich auch über eine
bemerkenswerte Aktion nach 1440, mit der deutsche Mystikertexte für Inzigkofen besorgt wurden (S.
180f.). Der mutmaßliche Herkunftsort Augsburg von drei dieser Handschriften wirft die Frage auf, in
welchem reformgeschichtlichen Kontext die Textzeugen von 1440 (Nr. 9-11) zu sehen sind.
Anhaltspunkte für eine Entstehung in der erst 1441 der Melker Reform beigetretenen Abtei St. Ulrich und
Afra sind nicht ersichtlich, und so sehe ich mich in meiner skeptischen Haltung gegenüber der starken
Betonung der Ordensreform bestätigt, die ich ohne Kenntnis der nach Inzigkofen gelangten Handschriften
in der Studie über "Ordensreform und Literatur in Augsburg während des 15. Jahrhunderts" (in:Literarisches Leben in Augsburg während des 15. Jahrhunderts, 1995, insbesondere S. 133f., 156)
eingenommen habe. Man wird doch eher an den Weltklerus oder reformgesinnte Laien denken müssen,
die in Augsburg schon vor den Benediktinern deutschsprachige Erbauungsliteratur lasen und verbreiteten."
Bekanntlich vertrete ich gegen Williams-Krapp die These, dass nicht die Ordensreformen für die explosionsartige Ausbreitung des deutschsprachigen religiösen Schrifttums verantwortlich sind, sondern das Bündnis von reformgesinnten Kräften in den Klöster, von Weltklerikern und Laien. Der vorliegende Band, so nobel ausgestattet und philologisch gediegen er auch sein mag, mogelt sich um eine Stellungnahme herum, er breitet zwar überlieferungsgeschichtliche Materialien aus, lässt den Leser aber ratlos zurück, der mehr als ein simples Ja als Antwort auf die eingangs zitierte Frage erwartet, ob Meister Eckhart in Augsburg "ankam". Die spezifischen Interessen hinter der Eckhart-Rezeption und ihre Träger hat man anders zu beschreiben als mit Detailbeobachtungen in einzelnen Handschriftenbeschreibungen.
Inhalts- und Handschriftenverzeichnis
http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/spracheliteratur/lehrstuhl_loeser/publikationen/bilder/katalog.pdf
(D)
Update:
http://www.eckhart.de/?aktuell.htm#120611

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eckharts_wirtschaft.jpg
In Crailsheim ist immerhin eine Straße auf dem Kreuzberg nach dem einstigen Pfarrer an der Johanneskirche benannt, in der Medizingeschichte hingegen spielt sein Name keine Rolle. Zu Unrecht, findet Hans Gräser, bis vor Kurzem Vorsitzender des Crailsheimer Historischen Vereins. Er berichtete im Rahmen des heimatgeschichtlichen Abends am Sonntag im Rathaussaal über Geburtshilfe in Crailsheim vom 15. bis 18. Jahrhundert.
Weshalb kennt kaum jemand das nach Ansicht von Gräser "einzigartige medizinische Kompendium" von Pfarrer Sattler? Der Historiker hat eine so einfache wie einleuchtende Erklärung: Es ist in Latein geschrieben. Und die Hebammen konnten damals kein Latein.
So kam es, dass ein Buch, das erst rund 30 Jahre später erschien, als das erste bedeutende Handbuch zur Geburtshilfe gilt. Geschrieben hat es Eucharius Rösslin der Ältere, Stadtarzt in Frankfurt und Worms. Was unterscheidet sein Werk von dem Sattlers? Rösslin hat es auf Deutsch geschrieben, und so erfuhr es viele Neuauflagen und galt als Standardwerk für Hebammen.
Doch für Hans Gräser steht fest: Johannes Sattler hat schon allein deshalb Medizingeschichte geschrieben, weil in seiner Hebammenordnung (das Original wird im Hauptstaatsarchiv in Nürnberg aufbewahrt) erstmals ausführlich der Kaiserschnitt behandelt wird. Für Gräser ist der Text eine "ausgesprochen fortschrittliche medizinische Anweisung" für Hebammen. Nur logisch also, dass Sattlers Werk demnächst in einer medizinhistorischen Ausstellung im Hällisch-Fränkischen Museum in Schwäbisch Hall zu sehen ist.
Siehe auch
http://stadt-crailsheim.de/1742.0.html (Überlieferung im Crailsheimer Pfarrbuch)
(D) Hinweis auf die Ausstellung in "Momente"
Nicht online einsehbar ist S. Thatchers kritischer Vergleich von Versionen in Harvards DASH mit den publizierten Fassungen. In den Kommentaren zu
http://scholarlykitchen.sspnet.org/2011/06/01/copyediting-and-open-access-repositories/
schreibt Thatcher:
I chose Harvard partly because of the claim that IRs serve the function of enhancing the reputation of a university; if the articles posted were replete with grammatical and other errors, then I would assume that this result would tend to disprove the claim. I also emphasized that the articles might be “good enough” for some purposes, like use in the classroom or keeping up with the literature, but not for scholarly citation, especially if they contained a lot of errors in quotations and references. It troubles me that later scholars would rely on such flawed works, thereby perpetuating such errors. Traditionally, copyeditors have not checked quotations because it was very time-consuming and expensive to do so. That cost, thanks to massive digitization projects like Google’s, has come way down as it is often easy to compare a quotation in a manuscript with the quotation in the original, now found in digitized form online. I would prefer myself that copyeditors spent more time checking quotes than on enforcing a house style, which has less to justify it in a digital environment anyway. I found enough errors in the Harvard scholars’ quotations that I checked to make a good case for more emphasis on this type of editing.
(ML)
Update: http://blogs.law.harvard.edu/pamphlet/2011/06/04/the-benefits-of-copyediting/
Die populärwissenschaftliche Zeitschrift hat einen Internetauftritt, der nur als ekelhaft zu bezeichnen ist:
http://www.staatsanzeiger.de/kultur-und-geschichte/momente/
Aus dem aktuellen Heft gibt es nur einen kleinen Auszug online, in den älteren kompletten Ausgaben kommt man bei der Vergrößerung (getestet mit 2 Browsern) der Seiten nur zu einer nicht lesbaren, da bewusst unscharfen Ansicht.
(D)
Ausführlich informiert:
http://www.np-coburg.de/regional/franken/frankenbayern/art83462,1516229
(RSS)
http://www.digizeitschriften.de/en/dms/toc/?PPN=PPN522562264_0055
Ausgangspunkt des Beitrags war eine kritische Haltung gegenüber dem Urheberrecht bzw. der "Verwerterlobby", das zu wichtig sei, als dass man es den Juristen überlassen könne. Von den angeführten und kurz kommentierten 10 Links sind die meisten veraltet, 4 unter der angegebenen Adresse nicht mehr erreichbar.
[1] Florian Cramers Beitrag "Anti-Copyright in künstlerischen Subkulturen" (2000) ist nun erreichbar unter:
http://www.xcult.org/texte/cramer/copyright.html
Die Identität ergibt sich aus
http://web.archive.org/web/20010223021153/http://userpage.fu-berlin.de/~cantsin/aufsaetze/anticopyright/anticopyright.html
[2] http://www.google.com
Dieser Link mutet heute kurios an, aber damals war Google zwar kein Geheimtipp mehr, aber noch längst nicht die führende Suchmaschine.
[3] http://www.transpatent.com/gesetze.urhg.htm
Nach wie vor lohnt die Lektüre des Urheberrechtsgesetzes. Inzwischen bietet Juris ein "amtliches" Angebot:
http://bundesrecht.juris.de/urhg/index.html
[4] An die dahingegangene Düsseldorfer Virtuelle Bibliothek erinnern
http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCsseldorfer_Virtuelle_Bibliothek (2004 von mir angelegt)
http://www.b-i-t-wiki.de/index.php/D%C3%BCsseldorfer_Virtuelle_Bibliothek
[5] Die Linkseite des Juristischen Internetprojekts Saarbrückens existiert noch in einer als veraltete Archivversion bezeichneten Fassung:
http://archiv.jura.uni-saarland.de/urheberrecht/
[6] Die von mir ins Netz gestellte Virtual Library Museumsrecht ist von Koblenz nach Freiburg umgezogen, wird aber seit 2002 nicht mehr aktualisiert:
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/museumr.htm
[7] Die Seite "Copyright and Art History" der Mailingliste H-Arthist existiert nur noch im Internet Archive:
http://web.archive.org/web/20011122023006/http://www.arthist.net/WLinkECop.html
[8] Die Google-Version der Seite Internetrecht des Open Directory ist zwar noch erreichbar, aber völlig veraltet:
http://directory.google.com/Top/World/Deutsch/Wissenschaft/Recht/Internetrecht/
[9] Immer noch instruktiv sind insbesondere die Fälle des REMUS-Projekts:
http://remus.jura.uni-sb.de
Beispielsweise ist "Fotos von Universitätsgebäuden" auf dem Stand von 2008 und enthält am Ende nützliche Hinweise auf die Rechtsprechung (bedeutsam für das damals noch nicht existierende Streetview von Google).
[10] Alois Payers Darstellung "Benutzung fremder Materialien und Urheberrecht" ist zwar auf dem Stand 2000, mag aber durch die Gegenüberstellung von deutschem und US-Recht heute noch von Nutzen zu sein:
http://www.payer.de/wissarbeit/wissarb07.htm
Soweit die damaligen Links. Derzeit auf Platz 6 der meistgelesenen Beiträge von Archivalia steht die ursprünglich 2003 online gestellte Zusammenstellung "Urheberrecht im WWW":
http://archiv.twoday.net/stories/36386/
Welche Seiten würde ich heute empfehlen?
Wer sich fundiert wissenschaftlich mit dem Urheberrecht auseinandersetzen möchte, kommt um die Lektüre gedruckter Werke nicht herum. Als kostenpflichtige Informationsquelle wäre der in vielen wissenschaftlichen Bibliotheken konsultierbare "Große Beck" mit Urheberrechtskommentaren und Fachzeitschriften (z.B. GRUR) im Volltext eine vorzügliche Wahl. Doch nur "happy few" haben die Möglichkeit, dieses umfangreiche Kompendium des Urheberrechts-Wissens zu nutzen. "Open Access" [a], die Forderung nach freiem Zugang zu wissenschaftlichem Fachwissen (siehe auch Kunstchronik 2007 Heft 11 [b]), ist in der Rechtswissenschaft noch nicht sehr verbreitet. Eine Ausnahme stellt das regelmäßig aktualisierte, hochgelobte Skript des Münsteraner Professors Thomas Hoeren zum Interrecht dar, das ungeachtet seines Umfangs (derzeit über 550 Seiten) kostenlos zum Download bereitsteht [c].
Als Hilfe zum Auffinden wissenschaftlicher Texte zum Urheberrecht im Internet und bibliographischer Angaben kann die "Virtuelle Fachbibliothek Recht" empfohlen werden [d] .
Defizite des Urheberrechts in Sachen Wissenschaft werden nicht nur vom "Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft" [e] thematisiert. Ich selbst habe in meinem Buch "Urheberrechtsfibel" (2009) in Form eines allgemeinverständlich konzipierten Kommentars zu allen Paragraphen des Urheberrechtsgesetzes die Mängel in diesem Bereich dargestellt [f].
Vor allem die Verbraucherrechte stehen im Focus des Portals Irights.info [g], das aber bei der Besprechung aktueller Entwicklungen immer wieder ganz generell das Unbehagen am bestehenden Urheberrecht artikuliert. Nicht nur für Kunsthistoriker relevant ist das vom Deutschen Journalistenverband getragene Portal "Pro Panoramafreiheit", das sich für die freie Abbildung von Architektur und Werken am öffentlichen Straßenraum einsetzt [h].
Fundierte einführende Informationen zum Urheberrecht bieten aber auch zahlreiche Artikel in der oft zu Unrecht geschmähten freien Enzyklopädie "Wikipedia". Neben dem Überblicksartikel "Bildrechte" ist beispielsweise der von der Wikipedia mit der Auszeichnung "lesenswert" versehene Artikel "Panoramafreiheit" [i] in der Tat hilfreich, um sich in die Rechtslage einzuarbeiten.
Der Wissenschaftler kommt heute nicht mehr darum herum, sich mit dem Urheberrecht zu befassen. Dem verbreitete Gefühl der Unsicherheit lässt sich am besten mit Wissen begegnen. Wie ich schon 2002 schrieb: Das Thema ist viel zu wichtig, um es den Juristen zu überlassen.
[a] http://www.open-access.net
[b] Nachweis der Online-Fassungen: http://archiv.twoday.net/stories/4477176
[c] http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/lehre/materialien
[d] http://www.vifa-recht.de
[e] http://www.urheberrechtsbuendnis.de
[f] Volltext: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-63164
[g] http://www.irights.info
[h] http://www.pro-panoramafreiheit.de
[i] http://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit
(E)
Für mich war das Anlegen des blogs aus vielerlei Gründen eine sehr nützliche Erfahrung:
1. ich kann erkennen, welche posts auf ein besonderes Interesse stossen; welche weitgehend keine Beachtung finden
2. Ich erkenne in welchen Ländern meine Einstellungen eingesehen werden
3. ebenso interessant ist es festzustellen, welche url und websites wie oft auf den blog verweisen
Die posts lauten:
Aktenvermerk aus dem Büro des späteren Teilnehmers an der Wannsee-Konferenz Alfred Meyer (April 1936)
http://goo.gl/QZIOh
Ernst August Prinz von Hannover Ariseur ?
http://goo.gl/MU4Nl
Brief Wolrad Prinz zu Schaumburg-Lippe an Göring vom 7 Mai 1936
http://goo.gl/yRv8l
Mit an Bord, ein Tag vor ihrem Geburtstag, Käthe Kestien
http://goo.gl/7DF61
Öffentliche Bitte der Vierprinzen
http://goo.gl/xXG7Z
Bericht der Legation in Mexiko (Rüdt von Collenberg)
http://goo.gl/LeItf
Sprachgewalt Karl Dreiers (Präsident Landesregierung SL)
http://goo.gl/ywdTA
Mexikanische Presse zum Flugzeugabsturz vom 26. März 1936
http://goo.gl/3dhQb
Palais Schaumburg in Bonn
http://goo.gl/onBl9
Attentatskörper und goebbelsches Veröffentlichungsverbot
http://goo.gl/FL54X
Görings Erlass vom 15. Januar 1934 (Emigranten)
http://goo.gl/jBDvM
Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe Opfer des Auswärtiges Amt
http://goo.gl/vMjXA
New York Times vom 27.3.1936
http://goo.gl/C3LFw
Wird Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippes Testament gesetzmässig erfasst werden ?
http://goo.gl/WYYIW
Auszug aus dem Tagebuch von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe
http://goo.gl/D5Gih
Vier Lügen
http://goo.gl/cuGVe
inzwischen aufgegebener Entwurf eines Artikels zu Kurt von Behr
http://goo.gl/ZdZ4Y
Bellemaison: Letztes deutsche Domizil von Adolf Fürst zu SL
http://goo.gl/d9PtL
Henrikus Maria Vierling stellvertretend für 36 Andere
http://goo.gl/x5GK4
Wolrad Prinz zu Schaumburg Lippe und Peenemünde
http://goo.gl/efxKq
Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe Opfer des Auswärtigen AMTes ?
http://goo.gl/FckDS
Galerie 19: Kaiser zu Besuch 1912 (mit Adolf Fürst zu SL)
http://goo.gl/s0dz5
Galerie 18: Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe
http://goo.gl/0QdDi
Hans Kammler und Ingeborg Alix Prinzessin zu Schaumburg-Lippe
http://goo.gl/NBwLv
"Vermögensloser" Fürst wird von Baron Kurt von Behr ausspioniert
http://goo.gl/HPXLt
Reichstagsbrand und Ernst Torgler
http://goo.gl/EZmFv
Musik, einige Seiten des Buches und des Tagebuchs
http://goo.gl/T6G8z
Galerie 17: Frankfurter Buchmesse 2007
http://goo.gl/nBkyn
Juli 2006, März und April 2007: Rezensionen in der LZ, SZ und FAZ
http://goo.gl/EmP5F
Galerie 16: In der Druckerei
http://goo.gl/cAjLD
Galerie 15: Kriegsbeorderung Heinrich Prinz zu SL
http://goo.gl/XFHeQ
Galerie 14: Brief Heinrich der Niederlande an Heinrich Prinz zu SL
http://goo.gl/R29Vj
Galerie 13: Grundbesitzbogen Forstgut Steyerling
http://goo.gl/MGLIh
Galerie 12: Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg-Lippe
http://goo.gl/Pj3yI
Galerie 11: Bestattungsfeier Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe
http://goo.gl/PwOjz
Galerie 10: Kurt Freiherr von Plettenberg
http://goo.gl/CDTdv
Galerie 9: Adolf und Ellen zu Schaumburg-Lippe
http://goo.gl/FyIUo
Galerie 8: Oberlandesgerichtsrat Robert Figge
http://goo.gl/YvdIC
Galerie 7: Marie-Anna Fürstin zu Schaumburg-Lippe
http://goo.gl/gSwLG
Galerie 6: Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe
http://goo.gl/U1tFj
Galerie 5: Hochzeitsfoto Wolrad Bathildis zu SL u. Wolrad zu SL
http://goo.gl/Cqi0E
Galerie 4: Wolrad Prinz zu Schaumburg-Lippe
http://goo.gl/UIGTe
Galerie 3: Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe
http://goo.gl/dZ1DQ
Galerie 1: Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe
http://goo.gl/NKIjr
Willkommen beim Vierprinzenverlag/Bienvenidos a la editorial
http://goo.gl/iL0JP