Zur Laubacher Bibliothek siehe hier
http://archiv.twoday.net/stories/8384319/
In James F. Ballards Katalog der Manuskripte und Inkunabeln der Boston Medical Library 1944 erscheint unter Nr. 480 ein Band aus dem Besitz einer Arztfamilie mit vielen handschriftlichen Anmerkungen zu Familien aus Frankfurt und Umgebung, der aus der Bibliothek Solms-Laubach stammt. Schon 1934 gehörte das gute Stück der Bostoner Institution:
http://pubmedcentralcanada.ca/picrender.cgi?accid=PMC234177&blobtype=pdf
In Harvards Countway Library, wo die Altbestände der Boston Medical Library aufbewahrt werden, ist der Band unter Rare Books Ballard 480 zu finden:
http://hollis.harvard.edu/?itemid=|library/m/aleph|009565475
Ein Blick in Needhams IPI zeigt, dass eine ganze Reihe von Inkunabeln aus der Laubacher Bibliothek über die ganze Welt verstreut sind:
Solms-Laubach, counts of, of Laubach, Oberhessen, fd. c. 1680 incl. books from Arnsburg OCist (stamp: Bibliotheca Solms-Laubacensis) (Schwenke 908: c.100 incs.): DeR(M) 34, 90, 92; ULC 2616; Harv. 2322, 2336; N-63: Deckel 151; Doh I 57 (M-697: early inscn.: Laubach)?; Illinois 136, 823 (bkpl.: Comes de Solms)
1893 hatte die Bibliothek etwa 100 Inkunabeln:
https://archive.org/stream/adressbuchderde00schwgoog#page/n514/mode/2up
Derzeit weist der GW 47 Ausgaben in Laubach nach.
http://archiv.twoday.net/stories/8384319/
In James F. Ballards Katalog der Manuskripte und Inkunabeln der Boston Medical Library 1944 erscheint unter Nr. 480 ein Band aus dem Besitz einer Arztfamilie mit vielen handschriftlichen Anmerkungen zu Familien aus Frankfurt und Umgebung, der aus der Bibliothek Solms-Laubach stammt. Schon 1934 gehörte das gute Stück der Bostoner Institution:
http://pubmedcentralcanada.ca/picrender.cgi?accid=PMC234177&blobtype=pdf
In Harvards Countway Library, wo die Altbestände der Boston Medical Library aufbewahrt werden, ist der Band unter Rare Books Ballard 480 zu finden:
http://hollis.harvard.edu/?itemid=|library/m/aleph|009565475
Ein Blick in Needhams IPI zeigt, dass eine ganze Reihe von Inkunabeln aus der Laubacher Bibliothek über die ganze Welt verstreut sind:
Solms-Laubach, counts of, of Laubach, Oberhessen, fd. c. 1680 incl. books from Arnsburg OCist (stamp: Bibliotheca Solms-Laubacensis) (Schwenke 908: c.100 incs.): DeR(M) 34, 90, 92; ULC 2616; Harv. 2322, 2336; N-63: Deckel 151; Doh I 57 (M-697: early inscn.: Laubach)?; Illinois 136, 823 (bkpl.: Comes de Solms)
1893 hatte die Bibliothek etwa 100 Inkunabeln:
https://archive.org/stream/adressbuchderde00schwgoog#page/n514/mode/2up
Derzeit weist der GW 47 Ausgaben in Laubach nach.
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://fachanwalt-fuer-it-recht.blogspot.de/2014/01/anwaltsschicksal-vom-fuersten-verklagt.html
RA Möbius soll Presseartikel über die sich Fürst von Schaumburg-Lippe nennende Person entfernen. Bemüht wird einmal mehr das LG Hamburg, vor dem ja auch Heinrich Prinz zu Fürstenberg klagte, siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Heinrich_F%C3%BCrst_zu_F%C3%BCrstenberg
(In diesem Zusammenhang löschte Edlef Stabenau übrigens auch netbib-Artikel von jp und mir.)
Zurück zum Schaumburger Fürstenp*!
"Dass ausserdem ein Versuch des im Schloss Bückeburg zur Miete untergebrachten niedersächsichen [sic] Staatsarchivs historische Dokumente, welche das Unrecht der Führung des Namens "Fürst zu Schaumburg-Lippe" belegen, mittels Kostenforderungen aus meinem Pressearchiv zu entfernen am Ende rechtskräftig gescheitert ist, soll nur am Rande erwähnt werden. "
Die Gerichtsentscheidung dazu:
http://www.rechtsanwaltmoebius.de/urteile/moebius-niedersachsen-urteil-berufung.pdf
Hoffen wir, dass der tapfere Streiter gegen Fürstenhybris und Himmelsscheibenkommerz auch diesmal obsiegt.
RA Möbius soll Presseartikel über die sich Fürst von Schaumburg-Lippe nennende Person entfernen. Bemüht wird einmal mehr das LG Hamburg, vor dem ja auch Heinrich Prinz zu Fürstenberg klagte, siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Heinrich_F%C3%BCrst_zu_F%C3%BCrstenberg
(In diesem Zusammenhang löschte Edlef Stabenau übrigens auch netbib-Artikel von jp und mir.)
Zurück zum Schaumburger Fürstenp*!
"Dass ausserdem ein Versuch des im Schloss Bückeburg zur Miete untergebrachten niedersächsichen [sic] Staatsarchivs historische Dokumente, welche das Unrecht der Führung des Namens "Fürst zu Schaumburg-Lippe" belegen, mittels Kostenforderungen aus meinem Pressearchiv zu entfernen am Ende rechtskräftig gescheitert ist, soll nur am Rande erwähnt werden. "
Die Gerichtsentscheidung dazu:
http://www.rechtsanwaltmoebius.de/urteile/moebius-niedersachsen-urteil-berufung.pdf
Hoffen wir, dass der tapfere Streiter gegen Fürstenhybris und Himmelsscheibenkommerz auch diesmal obsiegt.
KlausGraf - am Mittwoch, 8. Januar 2014, 21:16 - Rubrik: Archivrecht
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Mein Mitarbeiter Lars Voßen erläuterte im Weblog des RWTH-Hochschularchivs und nun auch in Archive 2.0, wieso wir eine ISIL-Kennung beantragt haben:
http://archive20.hypotheses.org/1093
In den Kommentaren ergänzt Karsten Kühnel (Bayreuth): "Das Universitätsarchiv hat eine ISIL beantragt, um sich im EAG-XML-File für das Archivportal Europa zu identifizieren."
http://archive20.hypotheses.org/1093
In den Kommentaren ergänzt Karsten Kühnel (Bayreuth): "Das Universitätsarchiv hat eine ISIL beantragt, um sich im EAG-XML-File für das Archivportal Europa zu identifizieren."
KlausGraf - am Mittwoch, 8. Januar 2014, 21:07 - Rubrik: Universitaetsarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
"Nach www.1628blog.de (6000 Klicks in 2013) betreibe ich in diesem Jahr ein weiteres Blog aus Archivalien: www.burgvogtei-wertheim.de. Dahinter steht eine Küchenrechnung aus dem Jahr 1614, die heute Jubiläum hat: vor 400 Jahren ...
Die Stadt Wertheim unterstützt das Blog als Marketing für die Wertheimer Burg. Ich sehe das auch als Beispiel dafür, wie man Archive fürs Kulturmarketing in der digitalen Welt nutzen kann."
Quelle: Robert Meier via Facebook
Die Stadt Wertheim unterstützt das Blog als Marketing für die Wertheimer Burg. Ich sehe das auch als Beispiel dafür, wie man Archive fürs Kulturmarketing in der digitalen Welt nutzen kann."
Quelle: Robert Meier via Facebook
Wolf Thomas - am Mittwoch, 8. Januar 2014, 19:37 - Rubrik: Weblogs
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Edelfeder Nikolaus Bernau hat auch in Sachen Iffland -- wir berichteten http://archiv.twoday.net/stories/603122585/ - zum Stift gegriffen und einen Artikel verfasst, der deutlich schlechter ist als die Erstveröffentlichungen in FAZ, SZ und Tagesspiegel.
"Die Antiquare haben sich nämlich nach aktuellem Stand der Dinge offenbar sehr redlich verhalten. Als ihnen die Ahnung kam, dass Hugo Fettings Verkauf nicht nur Objekte umfassen könnte, die eindeutig ihm gehörten, informierten sie die Akademie und einigten sich über die gütliche Rückgabe etlicher Papiere Ifflands. Wie schon im Fall des Stralsunder Stadtarchivs zeigte sich auch hier, dass Antiquare nichts mehr fürchten als öffentlichen Streit um Eigentumsfragen. Ihr Geschäft lebt vom guten Ruf."
Man wird verstehen, dass ich diese Mohrenwäsche eines halbseidenen Gewerbes, das sich in der Causa Stralsund als abscheulich wie eh und je erwiesen hat (und Bernau sollte das besser wissen) extrem unangemessen finde. Sobald man in Google Books nach Rechtsnachfolge Theatermuseum sucht, stößt man auf Auszüge aus der Arbeit von Ruth Freydank 2011, in der ein Schreiben des Vizepräsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zitiert wird, in dem eindeutig der Rechtsanspruch der Stiftung auf die Bestände des Museums des Preußischen Staatstheaters erhoben wird.
http://books.google.de/books?id=0EX7Jh-jtjQC&pg=PA56
Redlich wäre es einzig und allein gewesen, angesichts unklarer Zuständigkeiten mit allen potentiellen Eigentümern zu verhandeln und nicht nur mit der Akademie der Künste, also mit dem Land Berlin und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
Von keiner Sachkenntnis getrübt sind die Ausführungen Bernaus zur Rechtslage:
"Die Sachlage ist also weiter vertrackt. Wenn nämlich Fetting tatsächlich die 34 Korrespondenzbücher aus dem Müll gefischt haben sollte, dann könnten sie ihm durchaus gehören. Wenn nicht nachgewiesen werden kann, dass die Bücher gegen den Willen der eigentlichen Eigentümer dorthin, in den Müll nämlich, gelangten und damit herrenlos wurden.
Wenn er sie aber „gerettet“ hat, war er zur Ablieferung verpflichtet. Andererseits stellt sich die Frage, ob er sich das Eigentum – wir erinnern an die Debatte um die Sammlung Gurlitt – nicht regelrecht ersessen hat, einfach dadurch, dass über Jahrzehnte niemand nach den Büchern fragte, die in seinen Regalen standen."
Wir lesen dazu
http://de.wikipedia.org/wiki/Dereliktion
http://de.wikipedia.org/wiki/Ersitzung
Wer ein sensationelles Kulturgut auf dubiose Weise in seinen Besitz bringt (Freydank hat in einem kurzen Interview im Deutschlandradio gestern deutlich Zweifel an den darstellungen Fettings angemeldet), kann nicht als redlicher Ersitzer gelten.
Gewidmetes Museumsgut war und ist eine öffentliche Sache im Anstaltsgebrauch. Trotz der verfehlten Rechtsprechung zum Hamburger Stadtsiegelfall
http://archiv.twoday.net/stories/97013438/
bejahe ich einen Herausgabeanspruch des Rechtsnachfolgers der untergegangenen Anstalt.
Es gilt die Unschuldsvermutung, aber ich darf sehr wohl meiner Überzeugung Ausdruck verleihen, dass ein Wissenschaftler, der ein herausragendes Kulturgut sich als Privateigentum mutmaßlich widerrechtlich aneignet und die Wissenschaft nicht über seine Existenz unterrichtet, für mich aus moralischer Sicht kriminell handelt. Mit dem Angebot an die Akademie der Künste wurde sein Eigentümeranspruch deutlich. Die Akademie wäre verpflichtet gewesen, die erwähnten anderen Institutionen/potentiellen Eigentümer von dem einzigartigen Kulturgut, dessen Rang die dortigen Verantwortlichen anscheinend entscheidend verkannt haben, zu unterrichten.
Ein sensationelles Kulturgut schlummert jahrzehntelang bei einem Theaterwissenschaftler, der in seiner ungedruckten Greifswalder Dissertation (1978) zu Iffland (sein Spezialgebiet war sonst die Theatergeschichte der Weimarer Republik) mit keiner Silbe erkennen lässt, dass er über sie verfügt: "Deren Quellennachweise haben allerdings nur Bezug zu Materialien aus dem Archiv der Akademie der Künste, in dem er seit 1952 arbeitete und seit 1953 eine Iffland-Gesamtausgabe vorbereitete. Von Privatbesitz ist darin nicht die Rede." (Bernau)
Der 90-jährige Hugo Fetting aber sagt uns am Telefon, bei klarem Bewusstsein und druckreif formuliert: „Ich habe die Sachen per Zufall im Sommer 1953 in der Oberwallstraße in den Trümmern der ehemaligen Generalintendanz der Preußischen Staatstheater gefunden und nach Hause genommen. Das wäre kurz danach verloren gegangen, denn dort wurde dann das Gästehaus der DDR-Regierung gebaut. Ich fühle mich völlig im Recht als Finder und Eigentümer, nachdem sich über 50 Jahre niemand gemeldet hat. Ich habe die Papiere für meine Dissertation über Iffland und das Königliche Nationaltheater benutzt.“ (Tagesspiegel)
Wie soll sich bitteschön jemand melden, wenn man nichts von dem Bestand weiß? In Rechnung zu stellen sind auch die Eigentümlichkeiten der DDR-Forschung, die nach Möglichkeit prestigeträchtige Erstpublikationen eigenen Wissenschaftlern und natürlich vor allem Akademie-Wissenschaftlern vorbehielt.
Halten wir fest: Nachweisbar ist, dass Fetting dem Antiquariat Inlibris wertvolle Stücke anbot, die einem anderen Eigentümer (nämlich der Akademie der Künste) gehörten. Schon allein dieses Faktum lässt es als möglich erscheinen, dass er in Sachen Iffland-Nachlass als Dieb zu gelten hat.
Update:
http://www.dw.de/streit-um-ifflands-nachlass/a-17351594
http://www.tagesspiegel.de/kultur/staatsministerin-monika-gruetters-zum-ifflands-briefarchiv-wie-es-weitergeht-mit-iffland/9312348.html
"Die Antiquare haben sich nämlich nach aktuellem Stand der Dinge offenbar sehr redlich verhalten. Als ihnen die Ahnung kam, dass Hugo Fettings Verkauf nicht nur Objekte umfassen könnte, die eindeutig ihm gehörten, informierten sie die Akademie und einigten sich über die gütliche Rückgabe etlicher Papiere Ifflands. Wie schon im Fall des Stralsunder Stadtarchivs zeigte sich auch hier, dass Antiquare nichts mehr fürchten als öffentlichen Streit um Eigentumsfragen. Ihr Geschäft lebt vom guten Ruf."
Man wird verstehen, dass ich diese Mohrenwäsche eines halbseidenen Gewerbes, das sich in der Causa Stralsund als abscheulich wie eh und je erwiesen hat (und Bernau sollte das besser wissen) extrem unangemessen finde. Sobald man in Google Books nach Rechtsnachfolge Theatermuseum sucht, stößt man auf Auszüge aus der Arbeit von Ruth Freydank 2011, in der ein Schreiben des Vizepräsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zitiert wird, in dem eindeutig der Rechtsanspruch der Stiftung auf die Bestände des Museums des Preußischen Staatstheaters erhoben wird.
http://books.google.de/books?id=0EX7Jh-jtjQC&pg=PA56
Redlich wäre es einzig und allein gewesen, angesichts unklarer Zuständigkeiten mit allen potentiellen Eigentümern zu verhandeln und nicht nur mit der Akademie der Künste, also mit dem Land Berlin und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
Von keiner Sachkenntnis getrübt sind die Ausführungen Bernaus zur Rechtslage:
"Die Sachlage ist also weiter vertrackt. Wenn nämlich Fetting tatsächlich die 34 Korrespondenzbücher aus dem Müll gefischt haben sollte, dann könnten sie ihm durchaus gehören. Wenn nicht nachgewiesen werden kann, dass die Bücher gegen den Willen der eigentlichen Eigentümer dorthin, in den Müll nämlich, gelangten und damit herrenlos wurden.
Wenn er sie aber „gerettet“ hat, war er zur Ablieferung verpflichtet. Andererseits stellt sich die Frage, ob er sich das Eigentum – wir erinnern an die Debatte um die Sammlung Gurlitt – nicht regelrecht ersessen hat, einfach dadurch, dass über Jahrzehnte niemand nach den Büchern fragte, die in seinen Regalen standen."
Wir lesen dazu
http://de.wikipedia.org/wiki/Dereliktion
http://de.wikipedia.org/wiki/Ersitzung
Wer ein sensationelles Kulturgut auf dubiose Weise in seinen Besitz bringt (Freydank hat in einem kurzen Interview im Deutschlandradio gestern deutlich Zweifel an den darstellungen Fettings angemeldet), kann nicht als redlicher Ersitzer gelten.
Gewidmetes Museumsgut war und ist eine öffentliche Sache im Anstaltsgebrauch. Trotz der verfehlten Rechtsprechung zum Hamburger Stadtsiegelfall
http://archiv.twoday.net/stories/97013438/
bejahe ich einen Herausgabeanspruch des Rechtsnachfolgers der untergegangenen Anstalt.
Es gilt die Unschuldsvermutung, aber ich darf sehr wohl meiner Überzeugung Ausdruck verleihen, dass ein Wissenschaftler, der ein herausragendes Kulturgut sich als Privateigentum mutmaßlich widerrechtlich aneignet und die Wissenschaft nicht über seine Existenz unterrichtet, für mich aus moralischer Sicht kriminell handelt. Mit dem Angebot an die Akademie der Künste wurde sein Eigentümeranspruch deutlich. Die Akademie wäre verpflichtet gewesen, die erwähnten anderen Institutionen/potentiellen Eigentümer von dem einzigartigen Kulturgut, dessen Rang die dortigen Verantwortlichen anscheinend entscheidend verkannt haben, zu unterrichten.
Ein sensationelles Kulturgut schlummert jahrzehntelang bei einem Theaterwissenschaftler, der in seiner ungedruckten Greifswalder Dissertation (1978) zu Iffland (sein Spezialgebiet war sonst die Theatergeschichte der Weimarer Republik) mit keiner Silbe erkennen lässt, dass er über sie verfügt: "Deren Quellennachweise haben allerdings nur Bezug zu Materialien aus dem Archiv der Akademie der Künste, in dem er seit 1952 arbeitete und seit 1953 eine Iffland-Gesamtausgabe vorbereitete. Von Privatbesitz ist darin nicht die Rede." (Bernau)
Der 90-jährige Hugo Fetting aber sagt uns am Telefon, bei klarem Bewusstsein und druckreif formuliert: „Ich habe die Sachen per Zufall im Sommer 1953 in der Oberwallstraße in den Trümmern der ehemaligen Generalintendanz der Preußischen Staatstheater gefunden und nach Hause genommen. Das wäre kurz danach verloren gegangen, denn dort wurde dann das Gästehaus der DDR-Regierung gebaut. Ich fühle mich völlig im Recht als Finder und Eigentümer, nachdem sich über 50 Jahre niemand gemeldet hat. Ich habe die Papiere für meine Dissertation über Iffland und das Königliche Nationaltheater benutzt.“ (Tagesspiegel)
Wie soll sich bitteschön jemand melden, wenn man nichts von dem Bestand weiß? In Rechnung zu stellen sind auch die Eigentümlichkeiten der DDR-Forschung, die nach Möglichkeit prestigeträchtige Erstpublikationen eigenen Wissenschaftlern und natürlich vor allem Akademie-Wissenschaftlern vorbehielt.
Halten wir fest: Nachweisbar ist, dass Fetting dem Antiquariat Inlibris wertvolle Stücke anbot, die einem anderen Eigentümer (nämlich der Akademie der Künste) gehörten. Schon allein dieses Faktum lässt es als möglich erscheinen, dass er in Sachen Iffland-Nachlass als Dieb zu gelten hat.
Update:
http://www.dw.de/streit-um-ifflands-nachlass/a-17351594
http://www.tagesspiegel.de/kultur/staatsministerin-monika-gruetters-zum-ifflands-briefarchiv-wie-es-weitergeht-mit-iffland/9312348.html
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Handschriftliche Kataloge wurden digitalisiert:
http://ub-goobi-pr2.ub.uni-greifswald.de/viewer/resolver?urn=urn%3Anbn%3Ade%3Agbv%3A9-g-4879751
http://ub-goobi-pr2.ub.uni-greifswald.de/viewer/resolver?urn=urn%3Anbn%3Ade%3Agbv%3A9-g-4879751
KlausGraf - am Dienstag, 7. Januar 2014, 19:16 - Rubrik: Kodikologie
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://www.deutschlandfunk.de/archive-kulturelles-gedaechtnis-der-nation.911.de.html?dram:article_id=273344
Hollmann drückt sich ganz eindeutig um eine konkrete Antwort auf die Frage, ob er auch alles bekommt, was ihm zusteht. Er labert in bestem drögen Verlautbarungsdeutsch über den Rechtsanspruch, ohne sich zur brisanten Frage der wilden Kassationen zu äußern. Der Interviewer hakt nicht nach, sondern wechselt zu Baufragen. Später fällt es ihm nochmals ein und Hollmann drückt sich erneut. Sein Vorgänger Weber hatte sich bei den "Bundeslöschtagen" klar positioniert.
Bei der zweiten Nachfrage nimmt Hollmann erneut die Behörden in Schutz und biegt die Frage in Richtung von Nachlässen, die in Parteistiftungen gelangen. Auf Nachfrage: Für das Bundesarchiv gebe es keine rechtliche Möglichkeit, solches Bundesarchivgut herauszufordern. Das sei Aufgabe der Behörden. Ist das juristisch so?
Hollmann antwortet auf die Frage, ob Bezahldienste (wie bei der NARA) ein mögliches Modell für das Bundesarchiv seien: Unbedingt! Später sagt er dann noch, dass die bisherigen Angebote gebührenfrei seien. Digitalisierung werde erheblich ausgeweitet werden.
Weiteres Thema: Archivportal. Könne nicht von Jetzt auf Gleich geschehen ...
Fazit: Höchst enttäuschend, was dieser Repräsentant des wichtigsten deutschen Staatsarchivs sagt oder besser gesagt nicht sagt.
Hollmann drückt sich ganz eindeutig um eine konkrete Antwort auf die Frage, ob er auch alles bekommt, was ihm zusteht. Er labert in bestem drögen Verlautbarungsdeutsch über den Rechtsanspruch, ohne sich zur brisanten Frage der wilden Kassationen zu äußern. Der Interviewer hakt nicht nach, sondern wechselt zu Baufragen. Später fällt es ihm nochmals ein und Hollmann drückt sich erneut. Sein Vorgänger Weber hatte sich bei den "Bundeslöschtagen" klar positioniert.
Bei der zweiten Nachfrage nimmt Hollmann erneut die Behörden in Schutz und biegt die Frage in Richtung von Nachlässen, die in Parteistiftungen gelangen. Auf Nachfrage: Für das Bundesarchiv gebe es keine rechtliche Möglichkeit, solches Bundesarchivgut herauszufordern. Das sei Aufgabe der Behörden. Ist das juristisch so?
Hollmann antwortet auf die Frage, ob Bezahldienste (wie bei der NARA) ein mögliches Modell für das Bundesarchiv seien: Unbedingt! Später sagt er dann noch, dass die bisherigen Angebote gebührenfrei seien. Digitalisierung werde erheblich ausgeweitet werden.
Weiteres Thema: Archivportal. Könne nicht von Jetzt auf Gleich geschehen ...
Fazit: Höchst enttäuschend, was dieser Repräsentant des wichtigsten deutschen Staatsarchivs sagt oder besser gesagt nicht sagt.
KlausGraf - am Dienstag, 7. Januar 2014, 18:26 - Rubrik: Staatsarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Roland Schimmel schrieb ein Büchlein "Von der hohen Kunst ein Plagiat zu fertigen" mit einem fiktiven Geleitwort des Plagiators Guttenberg, der nun Klage eingereicht hat.
Karl-Theodor zu Guttenberg (42, CSU), nach Abschreibevorwürfen bei seiner Doktorarbeit zurückgetretener Bundesverteidigungsminister, hat den Münsteraner LIT- Verlag verklagt.
Der Ex-Politiker fordert von dem Wissenschaftsverlag die Zahlung von 633,32 Euro sowie eine Erklärung, den Buchtitel „Von der hohen Kunst ein Plagiat zu fertigen” nicht weiter zu vertreiben. Für den 11. April ist eine Güteverhandlung vor dem Hamburger Landgericht angesetzt, so ein Verlagssprecher.
http://www.bild.de/bildlive/2014/16-guttenberg-34112780.bild.html
Nach Guttenbergs Anwälten nicht ansatzweise als Satire erkennbar? Bei diesem Thema und der Datierung des Geleitworts auf den 1. April? Für wie blöd halten die denn den durchschnittlichen Leser des Werks?

Karl-Theodor zu Guttenberg (42, CSU), nach Abschreibevorwürfen bei seiner Doktorarbeit zurückgetretener Bundesverteidigungsminister, hat den Münsteraner LIT- Verlag verklagt.
Der Ex-Politiker fordert von dem Wissenschaftsverlag die Zahlung von 633,32 Euro sowie eine Erklärung, den Buchtitel „Von der hohen Kunst ein Plagiat zu fertigen” nicht weiter zu vertreiben. Für den 11. April ist eine Güteverhandlung vor dem Hamburger Landgericht angesetzt, so ein Verlagssprecher.
http://www.bild.de/bildlive/2014/16-guttenberg-34112780.bild.html
Nach Guttenbergs Anwälten nicht ansatzweise als Satire erkennbar? Bei diesem Thema und der Datierung des Geleitworts auf den 1. April? Für wie blöd halten die denn den durchschnittlichen Leser des Werks?

KlausGraf - am Dienstag, 7. Januar 2014, 18:14 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
Die FAZ berichtet von einem Casus, den ich selbst als veritablen Skandal einschätze:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kurioser-nachlassfund-die-iffland-raeuberpistole-12739603.html
Im Katalog der Ludwigsburger Buchmesse „Antiquaria“ hat das Wiener Antiquariat Inlibris einen der bedeutendsten theatergeschichtlichen Nachlässe angeboten: den von August Iffland, ein Konvolut aus sechstausend Briefen in 34 Bänden – zum Preis von 450.000 Euro. Hugo Fetting, ehemaliger Mitarbeiter der DDR-Akademie der Künste, muss ihn sich angeeignet haben.
Dass die Akademie der Künste das Eigentumsrecht anerkannt hat, befremdet insofern, mag ihr aber im Zuge der Rückgabeverhandlungen opportun erschienen sein. Der Wiener Antiquar wiederum sieht sich „hinterrücks“ behandelt, weil die Akademie, kaum hatte sie ihren Teil an der Sammlung wieder, das Landesarchiv Berlin informierte. Das führte, über die Berliner Senatskanzlei und ausgelöst durch den Ludwigsburger Katalog, zu einer Strafanzeige gegen Hugo Fetting und einem Hinterlegungsantrag, um den Verkauf einstweilen zu verhindern.
Zusätzliche Informationen gibts andernorts:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/der-iffland-nachlass-auferstanden-aus-ruinen/9294768.html
Klar erscheint dabei nur eines: Die 34 Bände und über 6000 Blätter, vermutlich auch mit amtlichen Stempeln versehen, waren erkennbar in öffentlichem Besitz, womöglich käme auch der Bund als Rechtsnachfolger des Landes Preußen mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz als Eigentümer in Betracht. Ein gutgläubiger Erwerb durch „Ersitzen“ ist in einem solchen Fall eigentlich nicht möglich. Der 90-jährige Hugo Fetting aber sagt uns am Telefon, bei klarem Bewusstsein und druckreif formuliert: „Ich habe die Sachen per Zufall im Sommer 1953 in der Oberwallstraße in den Trümmern der ehemaligen Generalintendanz der Preußischen Staatstheater gefunden und nach Hause genommen. Das wäre kurz danach verloren gegangen, denn dort wurde dann das Gästehaus der DDR-Regierung gebaut. Ich fühle mich völlig im Recht als Finder und Eigentümer, nachdem sich über 50 Jahre niemand gemeldet hat. Ich habe die Papiere für meine Dissertation über Iffland und das Königliche Nationaltheater benutzt.“
Allerdings: Fetting hat 1978 bei seiner Doktorarbeit in Greifswald als Quelle seines Wissens das Archiv der Staatsoper Unter den Linden angegeben. Dort hatte er gearbeitet, „und denen gehörte vorher das Trümmergrundstück, wo ich alles gefunden habe“. Bernd Schultz, Chef des Auktionshauses Grisebach sagt dazu: „Alles, was nicht zur Rückführung dieses einmaligen Konvolutes an seinen angestammten Ort in Berlin führen würde, wäre ein Skandal. Man kann sich mit dem derzeitigen Besitzer über einen ,Finderlohn’ unterhalten. Aber über sonst auch gar nichts.“
http://www.sueddeutsche.de/kultur/nachlass-von-august-wilhelm-iffland-kaufleute-im-theater-1.1857231-2
Fetting hat für seine Sammlung, darunter die Iffland-Korrespondenz, Ende 2012 50.000 Euro erhalten.
Mit Schreiben vom 29. November 2013 teilte die Berliner Senatsverwaltung dem Wiener Antiquariat mit, sie habe "heute Strafanzeige gegen unbekannt sowie insbesondere gegen Herrn Dr. Hugo Fetting wegen aller in Betracht kommender Delikte gestellt". Zugleich ersuchte sie das Wiener Antiquariat, das Verkaufsangebot des Konvoluts für die Antiquaria in Ludwigsburg zurückzuziehen. Dem kam Inlibris umgehend nach. Gegenüber der SZ kündigte der Geschäftsführer Hugo Wetscherek an , man werde "bis zur vollständigen Provenienzklärung den Bestand nicht anbieten". Zugleich übergab er die Korrespondenzbände seiner Anwaltskanzlei. Der SZ gegenüber äußerte er sein Unverständnis, dass die Berliner Verwaltung nun, nach der mit der Akademie getroffenen Vereinbarung, plötzlich so massiv tätig geworden sei. Die Senatskanzlei wiederum zeigt sich "zuversichtlich", einen Anspruch auf Herausgabe durchsetzen zu können.
Es ist offenkundig, dass die Berliner Stellen hier nicht an einem Strang gezogen haben. So pocht der Wiener Antiquar jetzt gegenüber der Senatsverwaltung auf die mit der Akademie getroffene Vereinbarung. Zugleich fällt auf, dass die Vereinbarung selbst in dem ihr beigefügten Provenienzvermerk den Verkäufer sehr deutlich ins Zwielicht stellt. Wenn das aber so ist, warum hat dann die Akademie das Eigentumsrecht von Inlibris ausdrücklich anerkannt?
Katalog der Ludwigsburger Messe (albern als "zensiert" gekennzeichnet):
http://www.antiquaria-ludwigsburg.de/katalog/Antiquaria_2014-2.pdf
Kommentar: Einmal mehr erweist sich der Antiquariatshandel als halbseidenes Gewerbe, bei dem der Schutz von und der Respekt vor Provenienzen kleingeschrieben wird.
Thema Inlibris hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=inlibris
Update:
http://www.deutschlandradiokultur.de/buehne-eine-der-interessantesten-wiederaufgetauchten.954.de.html?dram:article_id=273918#
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kurioser-nachlassfund-die-iffland-raeuberpistole-12739603.html
Im Katalog der Ludwigsburger Buchmesse „Antiquaria“ hat das Wiener Antiquariat Inlibris einen der bedeutendsten theatergeschichtlichen Nachlässe angeboten: den von August Iffland, ein Konvolut aus sechstausend Briefen in 34 Bänden – zum Preis von 450.000 Euro. Hugo Fetting, ehemaliger Mitarbeiter der DDR-Akademie der Künste, muss ihn sich angeeignet haben.
Dass die Akademie der Künste das Eigentumsrecht anerkannt hat, befremdet insofern, mag ihr aber im Zuge der Rückgabeverhandlungen opportun erschienen sein. Der Wiener Antiquar wiederum sieht sich „hinterrücks“ behandelt, weil die Akademie, kaum hatte sie ihren Teil an der Sammlung wieder, das Landesarchiv Berlin informierte. Das führte, über die Berliner Senatskanzlei und ausgelöst durch den Ludwigsburger Katalog, zu einer Strafanzeige gegen Hugo Fetting und einem Hinterlegungsantrag, um den Verkauf einstweilen zu verhindern.
Zusätzliche Informationen gibts andernorts:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/der-iffland-nachlass-auferstanden-aus-ruinen/9294768.html
Klar erscheint dabei nur eines: Die 34 Bände und über 6000 Blätter, vermutlich auch mit amtlichen Stempeln versehen, waren erkennbar in öffentlichem Besitz, womöglich käme auch der Bund als Rechtsnachfolger des Landes Preußen mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz als Eigentümer in Betracht. Ein gutgläubiger Erwerb durch „Ersitzen“ ist in einem solchen Fall eigentlich nicht möglich. Der 90-jährige Hugo Fetting aber sagt uns am Telefon, bei klarem Bewusstsein und druckreif formuliert: „Ich habe die Sachen per Zufall im Sommer 1953 in der Oberwallstraße in den Trümmern der ehemaligen Generalintendanz der Preußischen Staatstheater gefunden und nach Hause genommen. Das wäre kurz danach verloren gegangen, denn dort wurde dann das Gästehaus der DDR-Regierung gebaut. Ich fühle mich völlig im Recht als Finder und Eigentümer, nachdem sich über 50 Jahre niemand gemeldet hat. Ich habe die Papiere für meine Dissertation über Iffland und das Königliche Nationaltheater benutzt.“
Allerdings: Fetting hat 1978 bei seiner Doktorarbeit in Greifswald als Quelle seines Wissens das Archiv der Staatsoper Unter den Linden angegeben. Dort hatte er gearbeitet, „und denen gehörte vorher das Trümmergrundstück, wo ich alles gefunden habe“. Bernd Schultz, Chef des Auktionshauses Grisebach sagt dazu: „Alles, was nicht zur Rückführung dieses einmaligen Konvolutes an seinen angestammten Ort in Berlin führen würde, wäre ein Skandal. Man kann sich mit dem derzeitigen Besitzer über einen ,Finderlohn’ unterhalten. Aber über sonst auch gar nichts.“
http://www.sueddeutsche.de/kultur/nachlass-von-august-wilhelm-iffland-kaufleute-im-theater-1.1857231-2
Fetting hat für seine Sammlung, darunter die Iffland-Korrespondenz, Ende 2012 50.000 Euro erhalten.
Mit Schreiben vom 29. November 2013 teilte die Berliner Senatsverwaltung dem Wiener Antiquariat mit, sie habe "heute Strafanzeige gegen unbekannt sowie insbesondere gegen Herrn Dr. Hugo Fetting wegen aller in Betracht kommender Delikte gestellt". Zugleich ersuchte sie das Wiener Antiquariat, das Verkaufsangebot des Konvoluts für die Antiquaria in Ludwigsburg zurückzuziehen. Dem kam Inlibris umgehend nach. Gegenüber der SZ kündigte der Geschäftsführer Hugo Wetscherek an , man werde "bis zur vollständigen Provenienzklärung den Bestand nicht anbieten". Zugleich übergab er die Korrespondenzbände seiner Anwaltskanzlei. Der SZ gegenüber äußerte er sein Unverständnis, dass die Berliner Verwaltung nun, nach der mit der Akademie getroffenen Vereinbarung, plötzlich so massiv tätig geworden sei. Die Senatskanzlei wiederum zeigt sich "zuversichtlich", einen Anspruch auf Herausgabe durchsetzen zu können.
Es ist offenkundig, dass die Berliner Stellen hier nicht an einem Strang gezogen haben. So pocht der Wiener Antiquar jetzt gegenüber der Senatsverwaltung auf die mit der Akademie getroffene Vereinbarung. Zugleich fällt auf, dass die Vereinbarung selbst in dem ihr beigefügten Provenienzvermerk den Verkäufer sehr deutlich ins Zwielicht stellt. Wenn das aber so ist, warum hat dann die Akademie das Eigentumsrecht von Inlibris ausdrücklich anerkannt?
Katalog der Ludwigsburger Messe (albern als "zensiert" gekennzeichnet):
http://www.antiquaria-ludwigsburg.de/katalog/Antiquaria_2014-2.pdf
Kommentar: Einmal mehr erweist sich der Antiquariatshandel als halbseidenes Gewerbe, bei dem der Schutz von und der Respekt vor Provenienzen kleingeschrieben wird.
Thema Inlibris hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=inlibris
Update:
http://www.deutschlandradiokultur.de/buehne-eine-der-interessantesten-wiederaufgetauchten.954.de.html?dram:article_id=273918#
http://www.hr-lavater.ch/2014/01/07/heinrich-bullinger-briefwechseledition-tolle-lege-%E2%80%A2/
Die ersten 14 Bände der bislang 15bändigen Ausgabe können nach Herunterladen einer Software kostenlos eingesehen werden, was natürlich mit dem Ziel Nachnutzbarkeit von Open Access nicht vereinbar ist. Eine genaue Referenzierung einzelner Briefe/Seiten durch URIs (Permanentlinks) im Sinne des Semantic Web ist so natürlich auch nicht möglich. Ebensowenig die Einbindung der Personendaten in das GND-Netz.
Und selbstverständlich kann man bei der Arbeit mit Bibliothek-PCs (bzw. allen Geräten, für die man keine Adminrechte hat) die spontane Benutzung des Briefwechsels vergessen.

Die ersten 14 Bände der bislang 15bändigen Ausgabe können nach Herunterladen einer Software kostenlos eingesehen werden, was natürlich mit dem Ziel Nachnutzbarkeit von Open Access nicht vereinbar ist. Eine genaue Referenzierung einzelner Briefe/Seiten durch URIs (Permanentlinks) im Sinne des Semantic Web ist so natürlich auch nicht möglich. Ebensowenig die Einbindung der Personendaten in das GND-Netz.
Und selbstverständlich kann man bei der Arbeit mit Bibliothek-PCs (bzw. allen Geräten, für die man keine Adminrechte hat) die spontane Benutzung des Briefwechsels vergessen.

KlausGraf - am Dienstag, 7. Januar 2014, 17:08 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Eine viele Genealogen schockierende Geschichte:
http://stumblingintheshadowsofgiants.wordpress.com/2013/12/21/160-year-old-documents-intentionally-destroyed-in-franklin-county-n-c/
http://stumblingintheshadowsofgiants.wordpress.com/2013/12/22/more-details-on-the-franklin-co-nc-records-destruction/
https://stumblingintheshadowsofgiants.wordpress.com/2013/12/23/franklin-county-hot-potato-toss-new-developments/
Auf Facebook hält sich das Verständnis für die Position des Archivs in Grenzen:
https://www.facebook.com/notes/heritage-society-of-franklin-county-nc/timeline-of-the-destruction-of-100-year-old-franklin-county-nc-records/554910501264078

http://stumblingintheshadowsofgiants.wordpress.com/2013/12/21/160-year-old-documents-intentionally-destroyed-in-franklin-county-n-c/
http://stumblingintheshadowsofgiants.wordpress.com/2013/12/22/more-details-on-the-franklin-co-nc-records-destruction/
https://stumblingintheshadowsofgiants.wordpress.com/2013/12/23/franklin-county-hot-potato-toss-new-developments/
Auf Facebook hält sich das Verständnis für die Position des Archivs in Grenzen:
https://www.facebook.com/notes/heritage-society-of-franklin-county-nc/timeline-of-the-destruction-of-100-year-old-franklin-county-nc-records/554910501264078

noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://pdrprod.bbaw.de/gnd/
Sätze, welche welche enthalten, fand ich noch nie sonderlich gelungen. Sie erinnern an hölzernes Wikipedia-Deutsch.
Der Spaß an dem Spiel hält sich für mich in sehr engen Grenzen. man muss derzeit zu MEGA-langweiligen Personen GNDs suchen und findet oft keine. Ich stehe auf Platz 9 der Rangliste mit 24 Punkten, aber nur 7 Goldstücken (die gibts wohl nach dem Zufallsprinzip). Allein 50 Goldstücke braucht man, um im Shop sich einen simplen Button fürs Eintragen von 0000000000 bei fehlender GND kaufen zu können.
Zur GND empfehle ich meine Einführung:
http://archiv.twoday.net/stories/572462396/
Zum leider ausgelaufenen finnischen Crowdsourcing Game Digitalkoot siehe
http://archiv.twoday.net/stories/11897254/
http://www.digitalkoot.fi/
Zu Artigo siehe
http://www.artigo.org/
Fazit: Es gefühlte 70 Trillionen Online-Games, die mehr Freude bereiten.
Sätze, welche welche enthalten, fand ich noch nie sonderlich gelungen. Sie erinnern an hölzernes Wikipedia-Deutsch.
Der Spaß an dem Spiel hält sich für mich in sehr engen Grenzen. man muss derzeit zu MEGA-langweiligen Personen GNDs suchen und findet oft keine. Ich stehe auf Platz 9 der Rangliste mit 24 Punkten, aber nur 7 Goldstücken (die gibts wohl nach dem Zufallsprinzip). Allein 50 Goldstücke braucht man, um im Shop sich einen simplen Button fürs Eintragen von 0000000000 bei fehlender GND kaufen zu können.
Zur GND empfehle ich meine Einführung:
http://archiv.twoday.net/stories/572462396/
Zum leider ausgelaufenen finnischen Crowdsourcing Game Digitalkoot siehe
http://archiv.twoday.net/stories/11897254/
http://www.digitalkoot.fi/
Zu Artigo siehe
http://www.artigo.org/
Fazit: Es gefühlte 70 Trillionen Online-Games, die mehr Freude bereiten.
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
"Several of our locations are closed today because of the severe weather in the Midwest: Gerald R. Ford Presidential Library and Museum, National Archives at Chicago, National Archives at St. Louis, and the Federal Records Centers in Chicago, St. Louis, Dayton, and Kingsridge."
Source: US National Archives via Facebook, 06.01.2014
Source: US National Archives via Facebook, 06.01.2014
Wolf Thomas - am Montag, 6. Januar 2014, 19:15 - Rubrik: English Corner
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
KlausGraf - am Montag, 6. Januar 2014, 17:58 - Rubrik: Unterhaltung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
KlausGraf - am Montag, 6. Januar 2014, 17:51 - Rubrik: Landesgeschichte
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
KlausGraf - am Montag, 6. Januar 2014, 17:44 - Rubrik: Unterhaltung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Wer etwas über die Archive der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland wissen will, kann dies nun endlich! Prof. Markus Behmer, Dr. Birgit Bernhard und Bettina Hasselbrink haben sich der Aufgabe unterzogen, das Informationsdefizit über die Rundfunkarchive in Deutschland und deren Nutzung etwas abzubauen.
Das Gedächtnis des Rundfunks. Die Archive der öffentlich-rechtlichen Sender und ihre Bedeutung für die Forschung, hrsg. von Behmer, Markus / Bernard, Birgit / Hasselbring, Bettina, Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, XII, 452 S., 49,99 Euro.
ISBN: 978-3-531-18319-0
Inhaltsverzeichnis und Vorwort hier:
Allen Medienwissenschaftlern vor einer Archivnutzung zur Lektüre empfohlen!

Das Gedächtnis des Rundfunks. Die Archive der öffentlich-rechtlichen Sender und ihre Bedeutung für die Forschung, hrsg. von Behmer, Markus / Bernard, Birgit / Hasselbring, Bettina, Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, XII, 452 S., 49,99 Euro.
ISBN: 978-3-531-18319-0
Inhaltsverzeichnis und Vorwort hier:
Allen Medienwissenschaftlern vor einer Archivnutzung zur Lektüre empfohlen!

Scheller.V - am Montag, 6. Januar 2014, 17:16 - Rubrik: Medienarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Gerade für NichtbibliothekarInnen ist dieses Weblog, in dem Archivalia immer wieder vorkommt, eine gute Möglichkeit, Einblick in das zu bekommen, was von BibliothekarInnen diskutiert wird:
http://lesewolke.wordpress.com/2014/01/06/gelesen-in-biblioblogs-1-kw14/
http://lesewolke.wordpress.com/2014/01/06/gelesen-in-biblioblogs-1-kw14/
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
"In Zusammenarbeit mit den Parlamentsdiensten hat das Schweizerische Bundesarchiv schon vor einigen Jahren sämtliche zwischen 1891 und 1995 gedruckten Verhandlungen der eidgenössischen Räte digitalisiert. Nun sind auch die ungedruckten Debatten aus der Zeit zwischen 1921 und 1970 online. Die Dokumente sind unter http://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch frei zugänglich"
KlausGraf - am Montag, 6. Januar 2014, 16:54 - Rubrik: Parlamentsarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Sagt Jürgen Zöllner, Medizinprofessor, langjähriger Wissenschaftsminister in RP und Berlin, Vorstand der Charité
http://www.zeit.de/2014/01/wissenschaft-zoellner-forschung-transparenz/komplettansicht
http://www.zeit.de/2014/01/wissenschaft-zoellner-forschung-transparenz/komplettansicht
KlausGraf - am Sonntag, 5. Januar 2014, 22:39 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://special.lib.gla.ac.uk/manuscripts/search/detail_c.cfm?ID=44498
MS. Ferguson 246
"Process for witchcraft before Johann Schmidt at Wurzburg against Hans Heinrich Pfeuffer... &c. 1617. [In German].
f1 Sambstag den 9 Septembris Anno 1617 ist durch den Ernuesten Hochgelerten Herrn Johann Valentin Schidts der Rechten doctor, Fürstlich Würtzburg. Raths, Im beÿsein des Vogteÿ verwalters, und Zehnthgrauen zu Gerolzhoven, dan beeder Zenthschöpffen, der Hanns Eÿerich Pfeüffer zu Eüerheimb, erstlich in der leng gütlich gehört; weil die guet aber nichts verfangen wöllen, gegen dem Verhafften Lorentz degen von Michtlau Confrontiert worden...
[Process in German for witchcraft before Johann Schmidt at Wurzburg against Hans Heinrich Pfeuffer and Lorenz von Michelant, with Pfeuffers answer to the charges 9 September 1617.]
[See also MS. Ferguson 247.]
Physical Description: Fol. 10 folios. 32.8x20.5 cm. Wrappers"
http://special.lib.gla.ac.uk/manuscripts/search/detail_c.cfm?ID=85411
MS. Ferguson 247
"Document in German for legal proceedings for witchcraft dated 27th November 1616.
Similar to MS. Ferguson 246.
Physical Description: Fol. 6 folios. 32x21.3 cm. Wrappers."
#fnzhss
MS. Ferguson 246
"Process for witchcraft before Johann Schmidt at Wurzburg against Hans Heinrich Pfeuffer... &c. 1617. [In German].
f1 Sambstag den 9 Septembris Anno 1617 ist durch den Ernuesten Hochgelerten Herrn Johann Valentin Schidts der Rechten doctor, Fürstlich Würtzburg. Raths, Im beÿsein des Vogteÿ verwalters, und Zehnthgrauen zu Gerolzhoven, dan beeder Zenthschöpffen, der Hanns Eÿerich Pfeüffer zu Eüerheimb, erstlich in der leng gütlich gehört; weil die guet aber nichts verfangen wöllen, gegen dem Verhafften Lorentz degen von Michtlau Confrontiert worden...
[Process in German for witchcraft before Johann Schmidt at Wurzburg against Hans Heinrich Pfeuffer and Lorenz von Michelant, with Pfeuffers answer to the charges 9 September 1617.]
[See also MS. Ferguson 247.]
Physical Description: Fol. 10 folios. 32.8x20.5 cm. Wrappers"
http://special.lib.gla.ac.uk/manuscripts/search/detail_c.cfm?ID=85411
MS. Ferguson 247
"Document in German for legal proceedings for witchcraft dated 27th November 1616.
Similar to MS. Ferguson 246.
Physical Description: Fol. 6 folios. 32x21.3 cm. Wrappers."
#fnzhss
KlausGraf - am Sonntag, 5. Januar 2014, 22:33 - Rubrik: Kodikologie
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Der Handschriftencensus verlinkt auf die Google-Digitalisate im Internet Archive, was in den meisten Fällen annehmbare Qualität bedeutet. Ohne Textverluste jetzt namhaft machen zu können (ich berufe mich auf eine vage Erinnerung) möchte ich aber auf die in jedem Fall besseren Digitalisate der Yale Digital Collection hinweisen:
Bd. 1
http://digital.library.yale.edu/cdm/ref/collection/rebooks/id/137568
Bd. 2
http://digital.library.yale.edu/cdm/ref/collection/rebooks/id/137931
Ein PDF-Download ist möglich, die OCR ist gut und separat abrufbar. Mit Goldhanns in der übergreifenden Volltextsuche findet man sofort die unter
http://archiv.twoday.net/stories/326526815/
angeführte Stelle, die sich auch seitengenau verlinken lässt:
http://digital.library.yale.edu/cdm/ref/collection/rebooks/id/137780
Pfeil hat nur Bd. 1 beim IA
http://www.ub.uni-kassel.de/handschriftenkatalogeonline-international-gb-gesamtesland.html
Bd. 1
http://digital.library.yale.edu/cdm/ref/collection/rebooks/id/137568
Bd. 2
http://digital.library.yale.edu/cdm/ref/collection/rebooks/id/137931
Ein PDF-Download ist möglich, die OCR ist gut und separat abrufbar. Mit Goldhanns in der übergreifenden Volltextsuche findet man sofort die unter
http://archiv.twoday.net/stories/326526815/
angeführte Stelle, die sich auch seitengenau verlinken lässt:
http://digital.library.yale.edu/cdm/ref/collection/rebooks/id/137780
Pfeil hat nur Bd. 1 beim IA
http://www.ub.uni-kassel.de/handschriftenkatalogeonline-international-gb-gesamtesland.html
KlausGraf - am Sonntag, 5. Januar 2014, 21:52 - Rubrik: Kodikologie
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Ignaz Goldziher war ein bedeutender ungarischer Orientalist, der überwiegend auf Deutsch publizierte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ignaz_Goldziher
Von seiner Korrespondenz ist nur der Briefeingang erhalten. Dieser wurde von der Ungarischen Akademie der Wissenschaften ins Netz gestellt:
http://prol.mtak.hu/F/?func=find-c&local_base=dis01&ccl_term=WBS=GIL
Laut Suche nach Goldziher mit Eingrenzung German sind über 7000 deutschsprachige Dokumente in der Datenbank (=OPAC).

https://de.wikipedia.org/wiki/Ignaz_Goldziher
Von seiner Korrespondenz ist nur der Briefeingang erhalten. Dieser wurde von der Ungarischen Akademie der Wissenschaften ins Netz gestellt:
http://prol.mtak.hu/F/?func=find-c&local_base=dis01&ccl_term=WBS=GIL
Laut Suche nach Goldziher mit Eingrenzung German sind über 7000 deutschsprachige Dokumente in der Datenbank (=OPAC).

KlausGraf - am Sonntag, 5. Januar 2014, 20:45
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Online:
http://resource.nlm.nih.gov/57610430R
Das Buch von 1950 enthält auch Provenienzangaben zu den Inkunabeln (auch deutsche Provenienzen).
Die National Library of Medicine hat kürzlich über 400 ihrer eigenen Publikationen Open Access bereitgestellt, siehe
http://www.infodocket.com/2013/12/30/national-library-of-medicine-releases-digitized-collection-of-its-publications-and-productions/
http://resource.nlm.nih.gov/57610430R
Das Buch von 1950 enthält auch Provenienzangaben zu den Inkunabeln (auch deutsche Provenienzen).
Die National Library of Medicine hat kürzlich über 400 ihrer eigenen Publikationen Open Access bereitgestellt, siehe
http://www.infodocket.com/2013/12/30/national-library-of-medicine-releases-digitized-collection-of-its-publications-and-productions/
KlausGraf - am Sonntag, 5. Januar 2014, 20:24 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Wie sieht es in Deutschland aus ?
http://www.vierprinzen.com/2014/01/osterreichische-strafjustiz-ahndet.html
http://www.vierprinzen.com/2014/01/osterreichische-strafjustiz-ahndet.html
vom hofe - am Sonntag, 5. Januar 2014, 19:04
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
KlausGraf - am Sonntag, 5. Januar 2014, 18:28 - Rubrik: Unterhaltung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Scientists are calling it "libricide." Seven of the nine world-famous Department of Fisheries and Oceans [DFO] libraries were closed by autumn 2013, ostensibly to digitize the materials and reduce costs. But sources told the independent Tyee in December that a fraction of the 600,000-volume collection had been digitized. And, a secret federal document notes that a paltry $443,000 a year will be saved. The massacre was done quickly, with no record keeping and no attempt to preserve the material in universities. Scientists said precious collections were consigned to dumpsters, were burned or went to landfills.
Probably the most famous facility to get the axe is the library of the venerable St. Andrews Biological Station in St. Andrews, New Brunswick, which environmental scientist Rachel Carson used extensively to research her seminal book on toxins, Silent Spring. The government just spent millions modernizing the facility.
Also closed were the Freshwater Institute library in Winnipeg and the Northwest Atlantic Fisheries Centre in St. John's, Newfoundland, both world-class collections. Hundreds of years of carefully compiled research into aquatic systems, fish stocks and fisheries from the 1800s and early 1900s went into the bin or up in smoke.
Irreplaceable documents like the 50 volumes produced by the H.M.S. Challenger expedition of the late 1800s that discovered thousands of new sea creatures, are now moldering in landfills.
http://www.huffingtonpost.ca/capt-trevor-greene/science-cuts-canada_b_4534729.html?utm_hp_ref=tw
https://twitter.com/search?q=http%3A%2F%2Fwww.huffingtonpost.ca%2Fcapt-trevor-greene%2Fscience-cuts-canada_b_4534729.html
Thanks to HaeB
See also
http://www.climatesciencewatch.org/2013/12/27/libricide-harper-government-closing-and-junking-environmental-libraries/
http://thetyee.ca/News/2013/12/23/Canadian-Science-Libraries/
http://boingboing.net/2014/01/04/canadian-libraricide-tories-t.html
Update:
http://thetyee.ca/News/2014/01/08/Scientists-Say-DFOs-Library-Closure-Defence-Doesnt-Add-Up/
http://scienceblogs.com/confessions/2014/01/10/the-canadian-war-on-science-a-chronological-account-of-chaos-consolidation-at-the-department-of-fisheries-oceans-libraries/
http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en
Probably the most famous facility to get the axe is the library of the venerable St. Andrews Biological Station in St. Andrews, New Brunswick, which environmental scientist Rachel Carson used extensively to research her seminal book on toxins, Silent Spring. The government just spent millions modernizing the facility.
Also closed were the Freshwater Institute library in Winnipeg and the Northwest Atlantic Fisheries Centre in St. John's, Newfoundland, both world-class collections. Hundreds of years of carefully compiled research into aquatic systems, fish stocks and fisheries from the 1800s and early 1900s went into the bin or up in smoke.
Irreplaceable documents like the 50 volumes produced by the H.M.S. Challenger expedition of the late 1800s that discovered thousands of new sea creatures, are now moldering in landfills.
http://www.huffingtonpost.ca/capt-trevor-greene/science-cuts-canada_b_4534729.html?utm_hp_ref=tw
https://twitter.com/search?q=http%3A%2F%2Fwww.huffingtonpost.ca%2Fcapt-trevor-greene%2Fscience-cuts-canada_b_4534729.html
Thanks to HaeB
See also
http://www.climatesciencewatch.org/2013/12/27/libricide-harper-government-closing-and-junking-environmental-libraries/
http://thetyee.ca/News/2013/12/23/Canadian-Science-Libraries/
http://boingboing.net/2014/01/04/canadian-libraricide-tories-t.html
Update:
http://thetyee.ca/News/2014/01/08/Scientists-Say-DFOs-Library-Closure-Defence-Doesnt-Add-Up/
http://scienceblogs.com/confessions/2014/01/10/the-canadian-war-on-science-a-chronological-account-of-chaos-consolidation-at-the-department-of-fisheries-oceans-libraries/
http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.enKlausGraf - am Sonntag, 5. Januar 2014, 09:15 - Rubrik: English Corner
Die Abgabefassung meines 2013 eingereichten Aufsatzes für einen Sammelband des WGAV zur historischen Forschung in Württemberg ist online unter
https://www.academia.edu/5603503/Graf_Wolleber_2013
Jeder kann sie lesen, leider können nur Academia.edu-Mitglieder das PDF herunterladen.

https://www.academia.edu/5603503/Graf_Wolleber_2013
Jeder kann sie lesen, leider können nur Academia.edu-Mitglieder das PDF herunterladen.
KlausGraf - am Sonntag, 5. Januar 2014, 03:49 - Rubrik: Landesgeschichte
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
"Der 56-jährige gebürtige Hamburger, Kunsthistoriker und Literaturwissenschaftler, zu dessen Kunden neben Reichen und Megareichen auch das Getty Museum in Los Angeles, das Metropolitan Museum in New York, die Bayerische Staatsbibliothek und die British Library gehören, ist Bücherjäger von Beruf. Der vor vier Jahren von Hamburg in die Schweiz umgezogene Antiquar jagt ungewöhnlichen Trophäen hinterher – seltene Handschriften und Bücher aus der Zeit, als der Bücherdruck gerade erfunden wurde. Er spürt sie in vergessenen und abgelegenen Privatsammlungen, Burgen und Schlössern, auf verstaubten Dachböden, in dämmrigen Kloster-Bibliotheken und in Auktionen auf. "
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article123489382/Der-Buecherjaeger.html
Zu Adelsbibliotheken:
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/privbib.htm (Tambach, der dort nicht namentlich genannte Antiquar war Günther)
Gymnasialbibliotheken?
***
Siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=j%C3%B6rn+g%C3%BCnther
Und noch ein bisschen Google:
https://www.google.de/search?q=%22bruce+ferrini%22+%22j%C3%B6rn+g%C3%BCnther%22
Zu Ferrini: http://archiv.twoday.net/stories/6351271/

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article123489382/Der-Buecherjaeger.html
Zu Adelsbibliotheken:
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/privbib.htm (Tambach, der dort nicht namentlich genannte Antiquar war Günther)
Gymnasialbibliotheken?
***
Siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=j%C3%B6rn+g%C3%BCnther
Und noch ein bisschen Google:
https://www.google.de/search?q=%22bruce+ferrini%22+%22j%C3%B6rn+g%C3%BCnther%22
Zu Ferrini: http://archiv.twoday.net/stories/6351271/

Unbekannte haben am Freitag in der nordlibanesischen Küstenstadt Tripoli die Saeh-Bibliothek mit zehntausenden historischen Schriftstücken angezündet und zerstört.
http://religion.orf.at/stories/2623650/
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=30429
Update:
https://en.wikipedia.org/wiki/Al_Sa%E2%80%99eh_Library
http://religion.orf.at/stories/2623650/
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=30429
Update:
https://en.wikipedia.org/wiki/Al_Sa%E2%80%99eh_Library
Die Überlieferung zu den Konventualen des Stauferklosters Lorch ist außerordentlich dürftig. Zu den Äbten hatte ich 1990 erstmals eine genaue Liste mit Belegen zusammengestellt, auf ein Verzeichnis zu den höchst selten bezeugten weiteren Mönchen aber verzichtet. Amtsträger recherchierte Wolfgang Runschke in seiner Tübinger Dissertation 2010 (S. 188-195; abgekürzt zitierte Titel siehe am Ende).
Meine Liste ist eine Kompilation aus gedruckten Quellen - Ergänzungen sind willkommen. Da ich schon für die Lorcher Klostergeschichte von 1990 die archivalischen Quellen in Stuttgart etwa bis zum Bauernkrieg durchgesehen hatte, dürfte eine aufwändige Durchsicht aller Archivalien aber kaum sehr viele neue Namen erbringen.
Urkunden, die den kompletten Konvent dokumentieren, existieren für die Zeit vor der Aufhebung des Klosters nicht. In den Lorcher Chorbüchern 1511/12 erscheinen fünf Mönche: Abt Sebastian Sitterich, Kustos Laurentius Autenrieth, Friedrich Scriptoris, Michael Keuerleber und Ulrich Gödelin. Ob drei weitere nicht identifizierte Mönche (siehe bei Engelin) nach Lorch gehören, ist unsicher. Zu addieren sind drei Konventualen, die vor und nach 1511/12 im Konvent bezeugt sind: Anshelm von Horkheim, Michael Köchlin und Augustin Seitz. Es gab also damals mindestens acht Mönche.
Nach der Klosterreform war Lorch für den Niederadel, der zuvor, soweit ersichtlich, im Konvent dominiert hatte, gänzlich unattraktiv geworden. Alle Mönche, selbst die Äbte, waren bürgerlicher Herkunft. Selbst Anshelm von Horkheim, der möglicherweise schon vor der Reform eingetreten war, entstammte einer vornehmen Schwäbisch Gmünder Familie, die erst in der Mitte des 15. Jahrhunderts in den Landadel wechselte.
Über den Anteil der Priestermönche sind keine Aussagen möglich. Jakob Spindler, der wohl 1514 ins Kloster eintrat, wurde erst neun Jahre später zum Priester geweiht (Gebhard S. 130f.).
Nach der Rückkehr in sein Herzogtum 1534 setzte Herzog Ulrich von Württemberg als Teil der Reformation des Landes auch die Säkularisation der Klöster ins Werk. Die Maßnahmen zur Reformation des Klosters Lorch begannen mit der Klosterordnung vom Juli 1535 (zur Reformationsgeschichte vgl. Deetjen und Ehmer). Nur einer der Mönche nahm das Leibgeding von 40 Gulden jährlich an und trat aus: Gabriel Schulmeister, der am 16. Juli 1535 auf alle Ansprüche an das Kloster verzichtete (Ehmer S. 239). Am 30. Dezember 1535 wurden 14 Mönche ausgewiesen, doch sind nur wenige Namen bekannt (Ehmer S. 239: Spindler, Rebstock, Brügel, Flach und Schilling, hinzu kommt Treutwein). Einige wenige betagte Mönche durften mit dem Abt im Kloster bleiben. 1542 wurden zur Türkensteuer veranlagt außer den weltlichen Klosterbediensteten Wolfgang Uttenried (gemeint ist vermutlich Abt Lorenz Autenrieth) und drei Prämonstratensermönche aus Adelberg, die 1540 eingezogen waren (Runschke S. 195; Deetjen S. 102).
Während des Interims wurde im Sommer 1548 das Kloster wiederhergestellt. Sechs junge Novizen traten ein. 1556 begann die zweite und endgültige Reformation des Klosters (sieht man vom kurzen katholischen Zwischenspiel im Dreißigjährigen Krieg ab). Von den sechs Konventualen, die mit Abt Rebstock im Kloster lebten, gingen aus Protest gegen die neue Klosterordnung und die Errichtung einer evangelischen Klosterschule (noch 1556) drei in andere Klöster. Beim Tod Abt Rebstocks 1563 lebten Reichenbach (Prior), Hauser und Wolfart noch im Kloster. Ehmer S. 249 wertet einen Bericht vom 23. Mai 1563 aus (Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 499 Bü 5), der über die katholischen Lorcher Konventualen Auskunft gibt. Sechs Mönchen aus der Zeit des Interims - sie tätigten gemeinsam eine Schenkung 1565 an den Augsburger Kardinal (siehe unten) - standen zwei (1535 ausgewiesene) Alt-Konventualen gegenüber: Flach und Treutwein. Mit dem Verzicht von Hauser und Wolfart am 18. Juli 1564 (Ehmer S. 249) endete das katholische Klosterleben in Lorch. Die mitgenommenen Lorcher Chorbücher verkauften beide 1587 dem Abt von Neresheim (Weißenberger 1960a).
ALPHABETISCHES VERZEICHNIS
Autenrieth, Laurentius (gestorben 17. Februar 1549)
Aus Blaubeuren
Zunächst im Kloster Blaubeuren, ab ca. 1505 in Lorch. Abt 1525-1548
Graf S. 61f.
Gebhardt passim
Rückert passim
Autenrieth im Lorcher Graduale WLB Stuttgart Cod. mus. I fol. 65, Bl. 218r
Bavari (Bayer), Konrad
1510 zur Reform ins Kloster Murrhardt entsandt, 1512 an den Lorcher Chorbüchern beteiligt
Rothenhäusler S. 121
http://archive.org/stream/DieAbteienUndStifteDesHerzogthumsWuerttemberg#page/n143/mode/2up
Gebhardt S. 78
Rückert S. 154f. und Felix Heinzer ebenda (siehe Register)
Runschke S. 186
Baumhauer, Georg
Der Mönch war 1518 flüchtig (Weißenberger 1960); er gehörte nach dem Kalendar S. 146 zu den 1510 nach Murrhardt entsandten Reformmönchen: “pater georgius bomhower obiit in Murrhartt reformator ibidem”
Bechtlin, Johann
Der Priester und ehemalige Konventuale verzichtete am 17. September 1527 auf seine Ansprüche gegenüber dem Kloster
Gebhardt S. 133
[1552 wurden die Söhne des Priesters Johann Bechtlin von Canstatt (?) legitimiert, laut Universitätsarchiv Freiburg
http://www.uniarchiv.uni-freiburg.de/bestaende/Fremdprovenienzen/nachlass/c0019/findbuchc0019 ]
Binder, Oswald
1510 zur Reform ins Kloster Murrhardt entsandt, 1511 dort zum Abt gewählt (amtierte bis 1527)
Nach Spindler (Wolfgang Seiffer, Jakob Spindler [...], Diss. Tübingen 1969, S. 126) schon 1475 im Konvent.
Rothenhäusler S. 121
http://archive.org/stream/DieAbteienUndStifteDesHerzogthumsWuerttemberg#page/n143/mode/2up
Gebhardt S. 133
Rückert S. 154
Runschke S. 186
Zum Wappen: Inschriften Rems-Murr-Kreis
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0238-di037h011k0006609
Brügel, Bernhard
1535 ausgewiesen, wurde Organist in Schorndorf (bis 1537)
Deetjen S. 102
Gebhardt S. 110
Ehmer S. 239
Engelin, Alexander
Zeuge 1525 (Gebhardt S. 133)
Ist er der Lorcher Mönch A. E. (wohl Metzgerssohn), dessen Wappen im Antiphonarium I, Bl. 253v steht (Gebhardt S. 128)? (In den Chorbüchern erscheint außerdem ein Mönch mit den Initialen W. S. oder S. W. sowie ein Mönch mit dem Wappen von Urach, Gebhardt S. 79. Es ist allerdings nicht gesichert, dass sie Lorcher Mönche waren.)
1517 hieß der Lorcher Keller Alexander (Runschke S. 191, der stattdessen an einen später bezeugten Laien Alexander Wolf denkt).
Siehe auch unten Trutus.
Flach, Georg (gestorben 15. Dezember 1564)
Aus Großheppach
Studierte (ab 1536, siehe auch bei Keuerleber zu 1538) und promovierte (1543) in Ingolstadt als Schüler des Johannes Eck, 1544-1564 Weihbischof in Würzburg (Episcopus Salonensis)
War 1542 für ein Lehramt an der Benediktinerschule Legau vorgesehen (Gerwig Blarer, Briefe und Akten Bd. 1, S. 428, 453
https://archive.org/stream/GerwigBlarerBriefeUndAkten1#page/n465/mode/2up )
1563 als Jörg Rebmann bezeichnet (Ehmer S. 249)
GND:
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=122479998
Germania Sacra
http://personendatenbank.germania-sacra.de/index/gsn/054-00864-001
Reininger, Weihbischöfe, 1865
http://books.google.de/books?id=ii0-YCA0Pl4C&pg=PA159
Deetjen S. 102 (mit Hinweis auf Blarer-Briefwechsel)
Gebhardt S. 110, 114
Freudenberger 1990
http://books.google.de/books?id=WCovAAAAYAAJ&q="georg+flach"
Ehmer S. 239, 249
Gödelin, Ulrich
1511/12 an den Lorcher Chorbüchern beteiligt; 1527 als Ulrich Gödele bezeugt (Weißenberger 1960); Bücher von Herrn Ulrich Gedelin 1538 erwähnt.
Siehe auch unten Ulrich.
Gebhardt S. 79, 114
Hauser, Erhard
1563 ca. 25 Jahre alt, ca. 14 Jahre im Kloster; 1581 Pfarrer in Wißgoldingen (Klaus); verkaufte 1587 (schrieb damals aus dem Predigerkloster in Schwäbisch Gmünd) die Chorbücher an den Abt von Neresheim (Weißenberger 1960a)
Schenkung 1565
Bruno Klaus, WVjh 1904, S. 80
http://www.mgh-bibliothek.de/etc/zeitschriftenmagazin/WVLG_NF_13_1904.pdf
Ehmer S. 249
Runschke S. 129
Hillermayer, Konrad
Aus Schorndorf
1563 oettingischer Pfarrer in Munningen im Ries
Schenkung 1565
Ehmer S. 249
Horkheim, Anshelm von
Sohn des Melchior von Horkheim aus vornehmer Schwäbisch Gmünder Familie (siehe Graf
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/9004/ )
Zeuge 1525
Nach Spindler (Wolfgang Seiffer, Jakob Spindler [...], Diss. Tübingen 1969, S. 126) schon 1475 im Konvent. 1477 war er (damals Großkeller) angeblich der zweitälteste Lorcher Konventuale (UB Stuttgart, S. 347
https://archive.org/stream/UrkundenbuchDerStadtStuttgart#page/n351/mode/2up ).
Hermann Bauer
http://books.google.de/books?id=25gtAAAAYAAJ&pg=RA1-PA258
Schön (nach Rotem Buch)
https://archive.org/stream/ArchivFuerChristlicheKunst1898#page/n5/mode/2up
Rott (nach Lorcher Rotem Buch)
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/rott1934bd2/0160
Gebhardt S. 132f.
Graf S. 63
Runschke S. 190
Immler, Martin
Zeuge 1525
Gebhardt S. 133
Kerler, Georg (gestorben 8. September 1510)
Aus Blaubeuren (wohl aus einer Bäckerfamilie)
Vom Kloster Blaubeuren 1463 nach Lorch entsandt. Abt 1481-1510
Gebhardt S. 75, 126
Graf S. 60
Keuerleber/Asphalebius, Michael
Aus Nürtingen
Zu Buchbesitz und Beiträgen zu zwei Tübinger Drucken vgl. vorläufig meinen Beitrag
http://dlist.server.uni-frankfurt.de/pipermail/provenienz/2014-January/000847.html
1511/12 an den Lorcher Chorbüchern beteiligt (Gebhardt S. 79)
13. Mai 1525 berichtete Pfarrer Michael von Münster an den Bürgermeister von Esslingen über die Situation in Münster (Rückert S. 158)
1538 gibt Abt Autenrieth an, er habe die Bücher des verstorbenen Michel, Pfarrer zu Münster, dem Konventualen Jörg Flach von Heppach, der in Ingolstadt studiere, gegeben (Gebhardt S. 114)
Köchlin, Michael
1485-1515 Pfleger in Münster
Kalendar S. 145 (mit Todesjahr 1500)
Runschke S. 161, 227
König, Heinrich
Aus Schwäbisch Gmünd
“Priester Heinrich König, Konventual zu Lorch, stellt am 2. Juli 1562 Bürgermeister und Rat zu Gmünd, die ihm an Stelle von verstorbenem Sebastian Schreiber die St. Barbara-Kaplaneipfründe in der heiligen Kreuz-Pfarrkirche verliehen haben, einen Revers aus.”
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=2-2502060
1563 Kaplan in Schwäbisch Gmünd
Schenkung 1565
Ehmer S. 249
Konrad
Keller 1516
Runschke S. 190
Kürrer, Erhard
1506/08 Pfleger in Münster
Kalendarium S. 141 (ohne Familiennamen)
Runschke S. 227, 451
Lemberger, Johannes
29. Dezember 1525 als Subprior bezeugt
Gebhardt S. 95
Runschke S. 189
Muschwang, Hans
Aus Göppingen
1563 Pfarrer zu Angelberg im Allgäu (früherer Name von Tussenhausen)
Schenkung 1565 (“Ageschwang”)
Ehmer S. 249
Rebstock, Benedikt (gestorben 16. Mai 1563)
Ab 1535 Verwalter in Stuttgart und Münster. Abt 1548-1563, 1562 Stifter eines Stauferjahrtags in Schwäbisch Gmünd
Rothenhäusler S. 113 (1548)
http://archive.org/stream/DieAbteienUndStifteDesHerzogthumsWuerttemberg#page/n135/mode/2up
Graf, Gmünder Chroniken (zum Stauferjahrtag)
http://books.google.de/books?id=PoAgAAAAMAAJ&pg=PA104
Ehmer S. 239, 241, 247
Runschke S. 227, 409
Reichenbach, Michael
1563 Prior, Pfleger zu Münster, damals 30 Jahre alt, etwa 14 Jahre im Kloster
Schenkung 1565
Ehmer S. 247, 249
Runschke S. 189
Schilling, Hans
1535 ausgewiesen, wurde 1548 Interimspriester in Esslingen und später evangelisch
Bossert, Interim
https://archive.org/stream/dasinteriminwrt00bossgoog#page/n107/mode/2up =
http://books.google.de/books?id=vqFJAAAAYAAJ&pg=RA3-PA90 (US)
Gebhardt S. 110
Ehmer S. 239
IRRTUM Schrott, Johannes
Gebhardt S. 93 sagt zu 1525 mit Quellenangabe Steichele
http://books.google.de/books?id=xAQPAAAAYAAJ&pg=PA46
“daß der Abt von St. Ulrich und Afra in Augsburg, Johannes Schrott, einen Konventualen von Lorch in sein Kloster aufnahm”. Dies missversteht Ehmer S. 236, der Schrott (dieser war der Abt des Augsburger Klosters) fälschlich als den Lorcher Mönch ansieht (ebenso Runschke S. 170).
Schulmeister, Gabriel
Aus Cannstatt
Trat im Juli 1535 als einziger Mönch freiwillig aus, später evangelischer Pfarrer in Hochdorf, 1548 Interimspriester in Esslingen
Bossert, Interim
https://archive.org/stream/dasinteriminwrt00bossgoog#page/n107/mode/2up =
http://books.google.de/books?id=vqFJAAAAYAAJ&pg=RA3-PA90 (US)
Deetjen S. 65
Ehmer S. 239
Scriptoris (Schreiber), Friedrich
1511/12 als Priestermönch an den Lorcher Chorbüchern beteiligt (Gebhardt S. 78). Eintrag als “Fridericus ex Laureaco” im Schriftmusterbuch des Ochsenhausener Mönchs Gregor Bock (ca. 1510/17), online bei der Beinecke Library der Yale-University
http://brbl-dl.library.yale.edu/vufind/Record/3593605
Vgl. Graf S. 72 und http://archiv.twoday.net/stories/4895844/
Gebhardt S. 127 meint, das im Kalendar S. 141 genannte Ehepaar Friedrich Scriptoris von Schorndorf und Adelheid könnten die Eltern des Mönchs sein. Das ist jedoch kaum möglich, da deren Stiftung (Fritz Schriber und Adelheid) bereits von 1407 datiert (Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 499 U 141).
Seitz (Sartoris), Augustinus
Aus Schwäbisch Gmünd
Zeitweilig Kustos bzw. Prior, belegt 1484-1525
Mehring
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/1077386
Gebhardt S. 76, 125
Graf S. 72
Runschke S. 188
Graf, Andreas Nawer [...], 2010, S. 268f.
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/8068/
Sitterich, Sebastian (gestorben Ende 1525, vielleicht am 7. Dezember)
Aus Untertürkheim
Abt 1510-1525
Gebhardt S. 77, 94f, 126.
Graf S. 60f.
Ehmer S. 236
Sebastian Sitterich im Graduale Bl. 219r
Spindler, Jakob (geboren 13. März 1496; gestorben 29. Juni 1565)
Aus Göppingen
1514 in Lorch eingetreten, ab 1525 Pfarrer in Murrhardt. Nach der Vertreibung aus dem Kloster Lorch Inhaber verschiedener Pfarrstellen, ab 1543 in Schwäbisch Gmünd tätig, zuletzt als Stadtpfarrer.
Rink 1802
http://books.google.de/books?id=OeIaAAAAYAAJ&pg=PA351
Wolfgang Seiffer, Jakob Spindler [...], Diss. Tübingen 1969
Gebhardt S. 130f.
Graf S. 78
Treutwein, Johann
Wohl 1535 ausgewiesen, 1563 Kaplan im Gebiet des Klosters Weingarten
Ehmer S. 249
Trutus, Alexander
Aus Stuttgart
Schreiben vom 3. Februar.1536 (Weingartener Missivenbücher)
http://books.google.de/books?id=0hIpAQAAIAAJ&q=%22lorcher+m%C3%B6nch%22
Identisch mit Engelin?
Ulrich
Professmönch, Adressat eines Briefs von Veit Bild vom 30. März 1521. Ob Ulrich Gödelin?
Schröder, Veit Bild 1893, S. 207
http://periodika.digitale-sammlungen.de/schwaben/Blatt_bsb00010266,00211.html
Graf S. 64
Wendelin
Pater, Uhrmacher des Klosters, starb am 2. März 1525
Kalendarium S. 140
Gebhardt S. 89
Runschke S. 185
Winterberger, Augustin
Schreibt als Kustos am 28. November 1519 an den Abt von Neresheim
Weißenberger 1960
Gebhardt S. 132
Wolfart, Christian
1563 ca. 22 Jahre alt, ca. 12 Jahre (!) im Kloster; 1581 Pfarrer in Bühlerzell (Klaus); verkauft 1587 die Lorcher Chorbücher an den Abt von Neresheim (Weißenberger 1960a)
“Streitigkeiten zwischen dem Stift Ellwangen und Pfarrer Christian Wolfart in Bühlertann wegen des Leibgedings der noch lebenden vertriebenen Lorcher Konventualen” (1565-1573)
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=2-2102513
Schenkung 1565
Bruno Klaus, WVjh 1904, S. 80
http://www.mgh-bibliothek.de/etc/zeitschriftenmagazin/WVLG_NF_13_1904.pdf
Ehmer S. 249
Runscke S. 129
ABKÜRZUNGEN
Kalendarium = Gustav Hoffmann, Kalendarium des Klosters Lorch, in: Blätter für württembergische Kirchengeschichte NF 15 (1911), S. 137-150 (Abdruck aus dem inzwischen stark beschädigten “Roten Buch” des Augustin Seitz)
http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PPN=PPN720885019_2_0015&DMDID=DMDLOG_0016
Schenkung 1565
Am 19. Juli 1565 schenkten die aus Lorch vertriebenen Religiosen “Michael Reichenbach, Heinrich König, Konrad Hillenmayr, Erhard Hauser, Christian Wolfarth und Johann Ageschwang” dem Kardinal Otto von Augsburg für sein Kollegium (die spätere Universität in Dillingen) 6000 Gulden gegen hundert Gulden Pension jährlich.
Braun
http://books.google.de/books?id=9L5AAAAAcAAJ&pg=PA414
Ohne Namen erwähnt:
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/1351448
Der Betrag geht auf die Stiftung des letzten katholischen Abts Rebstock zurück, siehe dazu Bruno Klaus, WVjh 1904, S. 80
http://www.mgh-bibliothek.de/etc/zeitschriftenmagazin/WVLG_NF_13_1904.pdf =
http://books.google.de/books?id=4ixYAAAAYAAJ&pg=PA80 (US)
1581 lebten von den sechs noch zwei (Hauser und Wolfarth)
Umfangreiche Akten zu den Streitigkeiten zwischen Württemberg und Schwäbisch Gmünd im Staatsarchiv Ludwigsburg
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=2-2426179 (und weitere)
Streitigkeiten zu Wolfart siehe bei diesem
Deetjen = Werner-Ulrich Deetjen, Die Reformation der Benediktinerklöster Lorch und Murrhardt [...], in: Blätter für württembergische Kirchengeschichte 76 (1976), S. 62-115
Ehmer = Hermann Ehmer, in: Heimatbuch der Stadt Lorch 1 (1990)
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/lorch1990bd1/0231
Gebhardt = Werner Gebhardt, in: Die Schriftmuster des Laurentius Autenrieth vom Jahre 1520, 1979
Graf = Klaus Graf in: Heimatbuch der Stadt Lorch 1 (1990)
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/lorch1990bd1/0041
Rückert = Peter Rückert, Laurentius Autenrieth [...], in: 900 Jahre Kloster Lorch, 2004
Runschke = Wolfgang Runsche, Die Grundherrschaft des Klosters Lorch, Diss. Tübingen 2010
http://d-nb.info/1008228346/34
Weißenberger 1960a = Paulus Weißenberger, Lorcher Handschriften in Neresheim, in: Theologische Quartalschrift 140 (1960), S. 304-321 (S. 305, 307, 309 zum Verkauf der Lorcher Chorbücher)
Weißenberger 1960 = Paulus Weißenberger, Kloster Lorch - Abtei Neresheim. Die Abtei Neresheim in ihren Beziehungen zum Hohenstaufenkloster Lorch in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, in: Heimat im Stauferland (Beilage zur Gmünder Tagespost) April 1960 Nr. 4 (wertet die Briefsammlung des Neresheimer Abts Johannes Vinsternau aus, die sieben lateinische Briefe 1515-1527 enthält, die Kloster Lorch betreffen)
#forschung
Keuerleber im Antiphonar II, WLB Stuttgart Cod.mus.I.fol.64, Bl. 144v
Meine Liste ist eine Kompilation aus gedruckten Quellen - Ergänzungen sind willkommen. Da ich schon für die Lorcher Klostergeschichte von 1990 die archivalischen Quellen in Stuttgart etwa bis zum Bauernkrieg durchgesehen hatte, dürfte eine aufwändige Durchsicht aller Archivalien aber kaum sehr viele neue Namen erbringen.
Urkunden, die den kompletten Konvent dokumentieren, existieren für die Zeit vor der Aufhebung des Klosters nicht. In den Lorcher Chorbüchern 1511/12 erscheinen fünf Mönche: Abt Sebastian Sitterich, Kustos Laurentius Autenrieth, Friedrich Scriptoris, Michael Keuerleber und Ulrich Gödelin. Ob drei weitere nicht identifizierte Mönche (siehe bei Engelin) nach Lorch gehören, ist unsicher. Zu addieren sind drei Konventualen, die vor und nach 1511/12 im Konvent bezeugt sind: Anshelm von Horkheim, Michael Köchlin und Augustin Seitz. Es gab also damals mindestens acht Mönche.
Nach der Klosterreform war Lorch für den Niederadel, der zuvor, soweit ersichtlich, im Konvent dominiert hatte, gänzlich unattraktiv geworden. Alle Mönche, selbst die Äbte, waren bürgerlicher Herkunft. Selbst Anshelm von Horkheim, der möglicherweise schon vor der Reform eingetreten war, entstammte einer vornehmen Schwäbisch Gmünder Familie, die erst in der Mitte des 15. Jahrhunderts in den Landadel wechselte.
Über den Anteil der Priestermönche sind keine Aussagen möglich. Jakob Spindler, der wohl 1514 ins Kloster eintrat, wurde erst neun Jahre später zum Priester geweiht (Gebhard S. 130f.).
Nach der Rückkehr in sein Herzogtum 1534 setzte Herzog Ulrich von Württemberg als Teil der Reformation des Landes auch die Säkularisation der Klöster ins Werk. Die Maßnahmen zur Reformation des Klosters Lorch begannen mit der Klosterordnung vom Juli 1535 (zur Reformationsgeschichte vgl. Deetjen und Ehmer). Nur einer der Mönche nahm das Leibgeding von 40 Gulden jährlich an und trat aus: Gabriel Schulmeister, der am 16. Juli 1535 auf alle Ansprüche an das Kloster verzichtete (Ehmer S. 239). Am 30. Dezember 1535 wurden 14 Mönche ausgewiesen, doch sind nur wenige Namen bekannt (Ehmer S. 239: Spindler, Rebstock, Brügel, Flach und Schilling, hinzu kommt Treutwein). Einige wenige betagte Mönche durften mit dem Abt im Kloster bleiben. 1542 wurden zur Türkensteuer veranlagt außer den weltlichen Klosterbediensteten Wolfgang Uttenried (gemeint ist vermutlich Abt Lorenz Autenrieth) und drei Prämonstratensermönche aus Adelberg, die 1540 eingezogen waren (Runschke S. 195; Deetjen S. 102).
Während des Interims wurde im Sommer 1548 das Kloster wiederhergestellt. Sechs junge Novizen traten ein. 1556 begann die zweite und endgültige Reformation des Klosters (sieht man vom kurzen katholischen Zwischenspiel im Dreißigjährigen Krieg ab). Von den sechs Konventualen, die mit Abt Rebstock im Kloster lebten, gingen aus Protest gegen die neue Klosterordnung und die Errichtung einer evangelischen Klosterschule (noch 1556) drei in andere Klöster. Beim Tod Abt Rebstocks 1563 lebten Reichenbach (Prior), Hauser und Wolfart noch im Kloster. Ehmer S. 249 wertet einen Bericht vom 23. Mai 1563 aus (Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 499 Bü 5), der über die katholischen Lorcher Konventualen Auskunft gibt. Sechs Mönchen aus der Zeit des Interims - sie tätigten gemeinsam eine Schenkung 1565 an den Augsburger Kardinal (siehe unten) - standen zwei (1535 ausgewiesene) Alt-Konventualen gegenüber: Flach und Treutwein. Mit dem Verzicht von Hauser und Wolfart am 18. Juli 1564 (Ehmer S. 249) endete das katholische Klosterleben in Lorch. Die mitgenommenen Lorcher Chorbücher verkauften beide 1587 dem Abt von Neresheim (Weißenberger 1960a).
ALPHABETISCHES VERZEICHNIS
Autenrieth, Laurentius (gestorben 17. Februar 1549)
Aus Blaubeuren
Zunächst im Kloster Blaubeuren, ab ca. 1505 in Lorch. Abt 1525-1548
Graf S. 61f.
Gebhardt passim
Rückert passim
Autenrieth im Lorcher Graduale WLB Stuttgart Cod. mus. I fol. 65, Bl. 218rBavari (Bayer), Konrad
1510 zur Reform ins Kloster Murrhardt entsandt, 1512 an den Lorcher Chorbüchern beteiligt
Rothenhäusler S. 121
http://archive.org/stream/DieAbteienUndStifteDesHerzogthumsWuerttemberg#page/n143/mode/2up
Gebhardt S. 78
Rückert S. 154f. und Felix Heinzer ebenda (siehe Register)
Runschke S. 186
Baumhauer, Georg
Der Mönch war 1518 flüchtig (Weißenberger 1960); er gehörte nach dem Kalendar S. 146 zu den 1510 nach Murrhardt entsandten Reformmönchen: “pater georgius bomhower obiit in Murrhartt reformator ibidem”
Bechtlin, Johann
Der Priester und ehemalige Konventuale verzichtete am 17. September 1527 auf seine Ansprüche gegenüber dem Kloster
Gebhardt S. 133
[1552 wurden die Söhne des Priesters Johann Bechtlin von Canstatt (?) legitimiert, laut Universitätsarchiv Freiburg
http://www.uniarchiv.uni-freiburg.de/bestaende/Fremdprovenienzen/nachlass/c0019/findbuchc0019 ]
Binder, Oswald
1510 zur Reform ins Kloster Murrhardt entsandt, 1511 dort zum Abt gewählt (amtierte bis 1527)
Nach Spindler (Wolfgang Seiffer, Jakob Spindler [...], Diss. Tübingen 1969, S. 126) schon 1475 im Konvent.
Rothenhäusler S. 121
http://archive.org/stream/DieAbteienUndStifteDesHerzogthumsWuerttemberg#page/n143/mode/2up
Gebhardt S. 133
Rückert S. 154
Runschke S. 186
Zum Wappen: Inschriften Rems-Murr-Kreis
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0238-di037h011k0006609
Brügel, Bernhard
1535 ausgewiesen, wurde Organist in Schorndorf (bis 1537)
Deetjen S. 102
Gebhardt S. 110
Ehmer S. 239
Engelin, Alexander
Zeuge 1525 (Gebhardt S. 133)
Ist er der Lorcher Mönch A. E. (wohl Metzgerssohn), dessen Wappen im Antiphonarium I, Bl. 253v steht (Gebhardt S. 128)? (In den Chorbüchern erscheint außerdem ein Mönch mit den Initialen W. S. oder S. W. sowie ein Mönch mit dem Wappen von Urach, Gebhardt S. 79. Es ist allerdings nicht gesichert, dass sie Lorcher Mönche waren.)
1517 hieß der Lorcher Keller Alexander (Runschke S. 191, der stattdessen an einen später bezeugten Laien Alexander Wolf denkt).
Siehe auch unten Trutus.
Flach, Georg (gestorben 15. Dezember 1564)
Aus Großheppach
Studierte (ab 1536, siehe auch bei Keuerleber zu 1538) und promovierte (1543) in Ingolstadt als Schüler des Johannes Eck, 1544-1564 Weihbischof in Würzburg (Episcopus Salonensis)
War 1542 für ein Lehramt an der Benediktinerschule Legau vorgesehen (Gerwig Blarer, Briefe und Akten Bd. 1, S. 428, 453
https://archive.org/stream/GerwigBlarerBriefeUndAkten1#page/n465/mode/2up )
1563 als Jörg Rebmann bezeichnet (Ehmer S. 249)
GND:
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=122479998
Germania Sacra
http://personendatenbank.germania-sacra.de/index/gsn/054-00864-001
Reininger, Weihbischöfe, 1865
http://books.google.de/books?id=ii0-YCA0Pl4C&pg=PA159
Deetjen S. 102 (mit Hinweis auf Blarer-Briefwechsel)
Gebhardt S. 110, 114
Freudenberger 1990
http://books.google.de/books?id=WCovAAAAYAAJ&q="georg+flach"
Ehmer S. 239, 249
Gödelin, Ulrich
1511/12 an den Lorcher Chorbüchern beteiligt; 1527 als Ulrich Gödele bezeugt (Weißenberger 1960); Bücher von Herrn Ulrich Gedelin 1538 erwähnt.
Siehe auch unten Ulrich.
Gebhardt S. 79, 114
Hauser, Erhard
1563 ca. 25 Jahre alt, ca. 14 Jahre im Kloster; 1581 Pfarrer in Wißgoldingen (Klaus); verkaufte 1587 (schrieb damals aus dem Predigerkloster in Schwäbisch Gmünd) die Chorbücher an den Abt von Neresheim (Weißenberger 1960a)
Schenkung 1565
Bruno Klaus, WVjh 1904, S. 80
http://www.mgh-bibliothek.de/etc/zeitschriftenmagazin/WVLG_NF_13_1904.pdf
Ehmer S. 249
Runschke S. 129
Hillermayer, Konrad
Aus Schorndorf
1563 oettingischer Pfarrer in Munningen im Ries
Schenkung 1565
Ehmer S. 249
Horkheim, Anshelm von
Sohn des Melchior von Horkheim aus vornehmer Schwäbisch Gmünder Familie (siehe Graf
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/9004/ )
Zeuge 1525
Nach Spindler (Wolfgang Seiffer, Jakob Spindler [...], Diss. Tübingen 1969, S. 126) schon 1475 im Konvent. 1477 war er (damals Großkeller) angeblich der zweitälteste Lorcher Konventuale (UB Stuttgart, S. 347
https://archive.org/stream/UrkundenbuchDerStadtStuttgart#page/n351/mode/2up ).
Hermann Bauer
http://books.google.de/books?id=25gtAAAAYAAJ&pg=RA1-PA258
Schön (nach Rotem Buch)
https://archive.org/stream/ArchivFuerChristlicheKunst1898#page/n5/mode/2up
Rott (nach Lorcher Rotem Buch)
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/rott1934bd2/0160
Gebhardt S. 132f.
Graf S. 63
Runschke S. 190
Immler, Martin
Zeuge 1525
Gebhardt S. 133
Kerler, Georg (gestorben 8. September 1510)
Aus Blaubeuren (wohl aus einer Bäckerfamilie)
Vom Kloster Blaubeuren 1463 nach Lorch entsandt. Abt 1481-1510
Gebhardt S. 75, 126
Graf S. 60
Keuerleber/Asphalebius, Michael
Aus Nürtingen
Zu Buchbesitz und Beiträgen zu zwei Tübinger Drucken vgl. vorläufig meinen Beitrag
http://dlist.server.uni-frankfurt.de/pipermail/provenienz/2014-January/000847.html
1511/12 an den Lorcher Chorbüchern beteiligt (Gebhardt S. 79)
13. Mai 1525 berichtete Pfarrer Michael von Münster an den Bürgermeister von Esslingen über die Situation in Münster (Rückert S. 158)
1538 gibt Abt Autenrieth an, er habe die Bücher des verstorbenen Michel, Pfarrer zu Münster, dem Konventualen Jörg Flach von Heppach, der in Ingolstadt studiere, gegeben (Gebhardt S. 114)
Köchlin, Michael
1485-1515 Pfleger in Münster
Kalendar S. 145 (mit Todesjahr 1500)
Runschke S. 161, 227
König, Heinrich
Aus Schwäbisch Gmünd
“Priester Heinrich König, Konventual zu Lorch, stellt am 2. Juli 1562 Bürgermeister und Rat zu Gmünd, die ihm an Stelle von verstorbenem Sebastian Schreiber die St. Barbara-Kaplaneipfründe in der heiligen Kreuz-Pfarrkirche verliehen haben, einen Revers aus.”
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=2-2502060
1563 Kaplan in Schwäbisch Gmünd
Schenkung 1565
Ehmer S. 249
Konrad
Keller 1516
Runschke S. 190
Kürrer, Erhard
1506/08 Pfleger in Münster
Kalendarium S. 141 (ohne Familiennamen)
Runschke S. 227, 451
Lemberger, Johannes
29. Dezember 1525 als Subprior bezeugt
Gebhardt S. 95
Runschke S. 189
Muschwang, Hans
Aus Göppingen
1563 Pfarrer zu Angelberg im Allgäu (früherer Name von Tussenhausen)
Schenkung 1565 (“Ageschwang”)
Ehmer S. 249
Rebstock, Benedikt (gestorben 16. Mai 1563)
Ab 1535 Verwalter in Stuttgart und Münster. Abt 1548-1563, 1562 Stifter eines Stauferjahrtags in Schwäbisch Gmünd
Rothenhäusler S. 113 (1548)
http://archive.org/stream/DieAbteienUndStifteDesHerzogthumsWuerttemberg#page/n135/mode/2up
Graf, Gmünder Chroniken (zum Stauferjahrtag)
http://books.google.de/books?id=PoAgAAAAMAAJ&pg=PA104
Ehmer S. 239, 241, 247
Runschke S. 227, 409
Reichenbach, Michael
1563 Prior, Pfleger zu Münster, damals 30 Jahre alt, etwa 14 Jahre im Kloster
Schenkung 1565
Ehmer S. 247, 249
Runschke S. 189
Schilling, Hans
1535 ausgewiesen, wurde 1548 Interimspriester in Esslingen und später evangelisch
Bossert, Interim
https://archive.org/stream/dasinteriminwrt00bossgoog#page/n107/mode/2up =
http://books.google.de/books?id=vqFJAAAAYAAJ&pg=RA3-PA90 (US)
Gebhardt S. 110
Ehmer S. 239
IRRTUM Schrott, Johannes
Gebhardt S. 93 sagt zu 1525 mit Quellenangabe Steichele
http://books.google.de/books?id=xAQPAAAAYAAJ&pg=PA46
“daß der Abt von St. Ulrich und Afra in Augsburg, Johannes Schrott, einen Konventualen von Lorch in sein Kloster aufnahm”. Dies missversteht Ehmer S. 236, der Schrott (dieser war der Abt des Augsburger Klosters) fälschlich als den Lorcher Mönch ansieht (ebenso Runschke S. 170).
Schulmeister, Gabriel
Aus Cannstatt
Trat im Juli 1535 als einziger Mönch freiwillig aus, später evangelischer Pfarrer in Hochdorf, 1548 Interimspriester in Esslingen
Bossert, Interim
https://archive.org/stream/dasinteriminwrt00bossgoog#page/n107/mode/2up =
http://books.google.de/books?id=vqFJAAAAYAAJ&pg=RA3-PA90 (US)
Deetjen S. 65
Ehmer S. 239
Scriptoris (Schreiber), Friedrich
1511/12 als Priestermönch an den Lorcher Chorbüchern beteiligt (Gebhardt S. 78). Eintrag als “Fridericus ex Laureaco” im Schriftmusterbuch des Ochsenhausener Mönchs Gregor Bock (ca. 1510/17), online bei der Beinecke Library der Yale-University
http://brbl-dl.library.yale.edu/vufind/Record/3593605
Vgl. Graf S. 72 und http://archiv.twoday.net/stories/4895844/
Gebhardt S. 127 meint, das im Kalendar S. 141 genannte Ehepaar Friedrich Scriptoris von Schorndorf und Adelheid könnten die Eltern des Mönchs sein. Das ist jedoch kaum möglich, da deren Stiftung (Fritz Schriber und Adelheid) bereits von 1407 datiert (Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 499 U 141).
Seitz (Sartoris), Augustinus
Aus Schwäbisch Gmünd
Zeitweilig Kustos bzw. Prior, belegt 1484-1525
Mehring
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/1077386
Gebhardt S. 76, 125
Graf S. 72
Runschke S. 188
Graf, Andreas Nawer [...], 2010, S. 268f.
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/8068/
Sitterich, Sebastian (gestorben Ende 1525, vielleicht am 7. Dezember)
Aus Untertürkheim
Abt 1510-1525
Gebhardt S. 77, 94f, 126.
Graf S. 60f.
Ehmer S. 236
Sebastian Sitterich im Graduale Bl. 219rSpindler, Jakob (geboren 13. März 1496; gestorben 29. Juni 1565)
Aus Göppingen
1514 in Lorch eingetreten, ab 1525 Pfarrer in Murrhardt. Nach der Vertreibung aus dem Kloster Lorch Inhaber verschiedener Pfarrstellen, ab 1543 in Schwäbisch Gmünd tätig, zuletzt als Stadtpfarrer.
Rink 1802
http://books.google.de/books?id=OeIaAAAAYAAJ&pg=PA351
Wolfgang Seiffer, Jakob Spindler [...], Diss. Tübingen 1969
Gebhardt S. 130f.
Graf S. 78
Treutwein, Johann
Wohl 1535 ausgewiesen, 1563 Kaplan im Gebiet des Klosters Weingarten
Ehmer S. 249
Trutus, Alexander
Aus Stuttgart
Schreiben vom 3. Februar.1536 (Weingartener Missivenbücher)
http://books.google.de/books?id=0hIpAQAAIAAJ&q=%22lorcher+m%C3%B6nch%22
Identisch mit Engelin?
Ulrich
Professmönch, Adressat eines Briefs von Veit Bild vom 30. März 1521. Ob Ulrich Gödelin?
Schröder, Veit Bild 1893, S. 207
http://periodika.digitale-sammlungen.de/schwaben/Blatt_bsb00010266,00211.html
Graf S. 64
Wendelin
Pater, Uhrmacher des Klosters, starb am 2. März 1525
Kalendarium S. 140
Gebhardt S. 89
Runschke S. 185
Winterberger, Augustin
Schreibt als Kustos am 28. November 1519 an den Abt von Neresheim
Weißenberger 1960
Gebhardt S. 132
Wolfart, Christian
1563 ca. 22 Jahre alt, ca. 12 Jahre (!) im Kloster; 1581 Pfarrer in Bühlerzell (Klaus); verkauft 1587 die Lorcher Chorbücher an den Abt von Neresheim (Weißenberger 1960a)
“Streitigkeiten zwischen dem Stift Ellwangen und Pfarrer Christian Wolfart in Bühlertann wegen des Leibgedings der noch lebenden vertriebenen Lorcher Konventualen” (1565-1573)
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=2-2102513
Schenkung 1565
Bruno Klaus, WVjh 1904, S. 80
http://www.mgh-bibliothek.de/etc/zeitschriftenmagazin/WVLG_NF_13_1904.pdf
Ehmer S. 249
Runscke S. 129
ABKÜRZUNGEN
Kalendarium = Gustav Hoffmann, Kalendarium des Klosters Lorch, in: Blätter für württembergische Kirchengeschichte NF 15 (1911), S. 137-150 (Abdruck aus dem inzwischen stark beschädigten “Roten Buch” des Augustin Seitz)
http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PPN=PPN720885019_2_0015&DMDID=DMDLOG_0016
Schenkung 1565
Am 19. Juli 1565 schenkten die aus Lorch vertriebenen Religiosen “Michael Reichenbach, Heinrich König, Konrad Hillenmayr, Erhard Hauser, Christian Wolfarth und Johann Ageschwang” dem Kardinal Otto von Augsburg für sein Kollegium (die spätere Universität in Dillingen) 6000 Gulden gegen hundert Gulden Pension jährlich.
Braun
http://books.google.de/books?id=9L5AAAAAcAAJ&pg=PA414
Ohne Namen erwähnt:
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/1351448
Der Betrag geht auf die Stiftung des letzten katholischen Abts Rebstock zurück, siehe dazu Bruno Klaus, WVjh 1904, S. 80
http://www.mgh-bibliothek.de/etc/zeitschriftenmagazin/WVLG_NF_13_1904.pdf =
http://books.google.de/books?id=4ixYAAAAYAAJ&pg=PA80 (US)
1581 lebten von den sechs noch zwei (Hauser und Wolfarth)
Umfangreiche Akten zu den Streitigkeiten zwischen Württemberg und Schwäbisch Gmünd im Staatsarchiv Ludwigsburg
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=2-2426179 (und weitere)
Streitigkeiten zu Wolfart siehe bei diesem
Deetjen = Werner-Ulrich Deetjen, Die Reformation der Benediktinerklöster Lorch und Murrhardt [...], in: Blätter für württembergische Kirchengeschichte 76 (1976), S. 62-115
Ehmer = Hermann Ehmer, in: Heimatbuch der Stadt Lorch 1 (1990)
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/lorch1990bd1/0231
Gebhardt = Werner Gebhardt, in: Die Schriftmuster des Laurentius Autenrieth vom Jahre 1520, 1979
Graf = Klaus Graf in: Heimatbuch der Stadt Lorch 1 (1990)
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/lorch1990bd1/0041
Rückert = Peter Rückert, Laurentius Autenrieth [...], in: 900 Jahre Kloster Lorch, 2004
Runschke = Wolfgang Runsche, Die Grundherrschaft des Klosters Lorch, Diss. Tübingen 2010
http://d-nb.info/1008228346/34
Weißenberger 1960a = Paulus Weißenberger, Lorcher Handschriften in Neresheim, in: Theologische Quartalschrift 140 (1960), S. 304-321 (S. 305, 307, 309 zum Verkauf der Lorcher Chorbücher)
Weißenberger 1960 = Paulus Weißenberger, Kloster Lorch - Abtei Neresheim. Die Abtei Neresheim in ihren Beziehungen zum Hohenstaufenkloster Lorch in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts, in: Heimat im Stauferland (Beilage zur Gmünder Tagespost) April 1960 Nr. 4 (wertet die Briefsammlung des Neresheimer Abts Johannes Vinsternau aus, die sieben lateinische Briefe 1515-1527 enthält, die Kloster Lorch betreffen)
#forschung
KlausGraf - am Samstag, 4. Januar 2014, 18:21 - Rubrik: Landesgeschichte
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://network.bepress.com/social-and-behavioral-sciences/library-and-information-science/archival-science/
Es handelt sich um gut 1000 Fachbeiträge aus Open-Access-Repositorien weltweit, die mit der Software Digital Commons (Bepress) operieren. Eine gruppenspezifische Volltextsuche steht zur Verfügung. Siehe dazu auch
http://archiv.twoday.net/stories/19457827/
Beispiel: Cheryl Oestreicher, Kent Randell, Julia Stringfellow, and Jim Duran. "Using iPads in the Reading Room" Archival Outlook 4 (2013): 25.
Available at: http://works.bepress.com/kent_randell/21
Die übergreifende Volltextsuche zum gesamten Netzwerk von DC ist leider immer noch ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Feld der IR-Software.
http://network.bepress.com/
Es handelt sich um gut 1000 Fachbeiträge aus Open-Access-Repositorien weltweit, die mit der Software Digital Commons (Bepress) operieren. Eine gruppenspezifische Volltextsuche steht zur Verfügung. Siehe dazu auch
http://archiv.twoday.net/stories/19457827/
Beispiel: Cheryl Oestreicher, Kent Randell, Julia Stringfellow, and Jim Duran. "Using iPads in the Reading Room" Archival Outlook 4 (2013): 25.
Available at: http://works.bepress.com/kent_randell/21
Die übergreifende Volltextsuche zum gesamten Netzwerk von DC ist leider immer noch ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Feld der IR-Software.
http://network.bepress.com/
KlausGraf - am Samstag, 4. Januar 2014, 02:43 - Rubrik: Open Access
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://mediaevistinnen.wordpress.com/2012/08/29/nibelungenmuseum-worms/
"Liebe Forschende, wenn ihr aus einem Artikel zitieren möchtet, den wir geschrieben haben, kontaktiert uns bitte vorher. Wir bemühen uns, immer die Quellen anzugeben, aus denen wir unsere Informationen beziehen. Wenn ihr also einen bestimmten Gedanken wiedergeben möchtet, schaut doch bitte zuerst in die von uns angegebene Sekundärliteratur." Da hat jemand aber auch gar nichts vom Wissenschaftsbloggen verstanden ...
Die Autorin "lenebugz" fand 2012 das Wormser Nibelungenmuseum "wohl gelungen".
Ich seinerzeit (2001) nicht:
http://www.aedph-old.uni-bayreuth.de/2001/0388.html
(wiedergefunden mit https://metager.de; Google findet unter Hörfolter nichts, obwohl Hoerfolter in der Überschrift steht)
Foto: Sünderhauf https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.de
"Liebe Forschende, wenn ihr aus einem Artikel zitieren möchtet, den wir geschrieben haben, kontaktiert uns bitte vorher. Wir bemühen uns, immer die Quellen anzugeben, aus denen wir unsere Informationen beziehen. Wenn ihr also einen bestimmten Gedanken wiedergeben möchtet, schaut doch bitte zuerst in die von uns angegebene Sekundärliteratur." Da hat jemand aber auch gar nichts vom Wissenschaftsbloggen verstanden ...
Die Autorin "lenebugz" fand 2012 das Wormser Nibelungenmuseum "wohl gelungen".
Ich seinerzeit (2001) nicht:
http://www.aedph-old.uni-bayreuth.de/2001/0388.html
(wiedergefunden mit https://metager.de; Google findet unter Hörfolter nichts, obwohl Hoerfolter in der Überschrift steht)
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Ein neuer Spaß aus den USA: Abschlussarbeiten in einem Satz zusammenfassen.
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=30427
Update:
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/lol-my-thesis-abschlussarbeit-in-einem-satz-a-941645.html
"Das Wort 'Diskurs' zu verwenden, lässt einen sehr gebildet klingen."
Könnte auch auf meine Dissertation zutreffen ...
Update:
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/lol-my-thesis-abschlussarbeiten-in-einem-satz-zusammengefasst-a-943298.html
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=30427
Update:
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/lol-my-thesis-abschlussarbeit-in-einem-satz-a-941645.html
"Das Wort 'Diskurs' zu verwenden, lässt einen sehr gebildet klingen."
Könnte auch auf meine Dissertation zutreffen ...
Update:
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/lol-my-thesis-abschlussarbeiten-in-einem-satz-zusammengefasst-a-943298.html
KlausGraf - am Samstag, 4. Januar 2014, 00:13 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://manuscriptroadtrip.wordpress.com/2014/01/03/manuscript-road-trip-a-welshman-in-reno/
"As it turns out, until recently the Nevada Museum of Art did own four medieval manuscripts. All were de-accessioned in 2013 to raise funds for the Museum, since they did not really fit the Museum’s collection parameters. The manuscripts were sold by Christie’s on 12 June 2013 as lots 23, 24, 25, and 26."
Die Handschriften passten nicht zum Sammlungskonzept und schwups waren sie weg. Dass öffentliche Sammlungen den Sinn haben, Kulturgut für die Nachwelt dauernd aufzubewahren (im Sinne eines Public Trust) betont das Art Law Blog wieder und wieder, wenn es um solche "Deaccession" geht.
http://theartlawblog.blogspot.de/search?q=public+trust
Natürlich wurde die Museumprovenienz von Christie's verschwiegen, und natürlich war es nicht nur Dutzendware, die verscherbelt wurde.
Lot 24 war eine autographe Psalter-Abkürzung, die nun vermutlich unzugänglich in einer Privatschatulle sich befindet.
"APPARENTLY THE AUTHOR'S OWN COPY, ANNOTATED BY HIM; he records that he finished composing the text at Castel San Pietro, near Bologna, while he was with the anti-pope John XXIII (1410-1415): at the end of the main text is written by a contemporary hand: 'Hic fini op(er)a mea. du(m) era(m) inusita(ti)s[?] (cum) d(ominus) n(oster) p(a)p(a) io(hannes) 23. in cast(r)o s(an)c(t)i pet(r)i bonon(iensis) dioc(esis) io. ost.' (f.67v), followed by a rhymed request for prayers 'Do tibi flores, pro nobis omnibus ores' (I give flowers to you, pray for us all). The anti-Pope John XXIII was in Castel San Pietro in 1410, when he took refuge from the plague that was raging in Bologna, and the final page of the volume has a plague-prayer ('... pestem ab hac civitate fuga ...'). It was presumably also the author of the main text who wrote next to the start of the capitula 'sequencia non sunt meam, sed Cassiodorii' (f.68v). Tantalisingly, he only gives us the first letters of his names, 'Io. Ost.', and while the forename was doubtless Iohannes the surname is uncertain, but if he was Italian, Ostiensis (i.e. Giovanni d'Ostia) is a possible expansion."

"As it turns out, until recently the Nevada Museum of Art did own four medieval manuscripts. All were de-accessioned in 2013 to raise funds for the Museum, since they did not really fit the Museum’s collection parameters. The manuscripts were sold by Christie’s on 12 June 2013 as lots 23, 24, 25, and 26."
Die Handschriften passten nicht zum Sammlungskonzept und schwups waren sie weg. Dass öffentliche Sammlungen den Sinn haben, Kulturgut für die Nachwelt dauernd aufzubewahren (im Sinne eines Public Trust) betont das Art Law Blog wieder und wieder, wenn es um solche "Deaccession" geht.
http://theartlawblog.blogspot.de/search?q=public+trust
Natürlich wurde die Museumprovenienz von Christie's verschwiegen, und natürlich war es nicht nur Dutzendware, die verscherbelt wurde.
Lot 24 war eine autographe Psalter-Abkürzung, die nun vermutlich unzugänglich in einer Privatschatulle sich befindet.
"APPARENTLY THE AUTHOR'S OWN COPY, ANNOTATED BY HIM; he records that he finished composing the text at Castel San Pietro, near Bologna, while he was with the anti-pope John XXIII (1410-1415): at the end of the main text is written by a contemporary hand: 'Hic fini op(er)a mea. du(m) era(m) inusita(ti)s[?] (cum) d(ominus) n(oster) p(a)p(a) io(hannes) 23. in cast(r)o s(an)c(t)i pet(r)i bonon(iensis) dioc(esis) io. ost.' (f.67v), followed by a rhymed request for prayers 'Do tibi flores, pro nobis omnibus ores' (I give flowers to you, pray for us all). The anti-Pope John XXIII was in Castel San Pietro in 1410, when he took refuge from the plague that was raging in Bologna, and the final page of the volume has a plague-prayer ('... pestem ab hac civitate fuga ...'). It was presumably also the author of the main text who wrote next to the start of the capitula 'sequencia non sunt meam, sed Cassiodorii' (f.68v). Tantalisingly, he only gives us the first letters of his names, 'Io. Ost.', and while the forename was doubtless Iohannes the surname is uncertain, but if he was Italian, Ostiensis (i.e. Giovanni d'Ostia) is a possible expansion."

KlausGraf - am Freitag, 3. Januar 2014, 23:49 - Rubrik: Kodikologie
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
KlausGraf - am Freitag, 3. Januar 2014, 23:45 - Rubrik: Kodikologie
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://www.das-perth-projekt.at/
Via
http://adresscomptoir.twoday.net/stories/598967084/
"Von meiner guten A.K. erhielt ich als Neujahrsgeschenk einen schönen scharlachroten Kasimir von der feinsten Gattung mit niedlichem Blumengebräme auf eine Weste, indem dies gegenwärtig die herrschendste Mode ist. Ich verehrte ihr dagegen zwei Pfund Kaffee und Zucker, indem sie an Kleidungsstücken, Luxusartikeln ohnehin keinen Mangel hat." (2. Januar)
Der geschätzte Transkribent kann mich mal: "Die Veröffentlichung von Texten, die das-perth-projekt betreffen, ob in wissenschaftlicher oder in (wie immer auch gearteter) medialer Form, ist nur nach Rücksprache mit dem Verfasser der Transkription gestattet."
Zur Rechtsfrage:
http://archiv.twoday.net/search?q=72+urhg+editio+princeps
Via
http://adresscomptoir.twoday.net/stories/598967084/
"Von meiner guten A.K. erhielt ich als Neujahrsgeschenk einen schönen scharlachroten Kasimir von der feinsten Gattung mit niedlichem Blumengebräme auf eine Weste, indem dies gegenwärtig die herrschendste Mode ist. Ich verehrte ihr dagegen zwei Pfund Kaffee und Zucker, indem sie an Kleidungsstücken, Luxusartikeln ohnehin keinen Mangel hat." (2. Januar)
Der geschätzte Transkribent kann mich mal: "Die Veröffentlichung von Texten, die das-perth-projekt betreffen, ob in wissenschaftlicher oder in (wie immer auch gearteter) medialer Form, ist nur nach Rücksprache mit dem Verfasser der Transkription gestattet."
Zur Rechtsfrage:
http://archiv.twoday.net/search?q=72+urhg+editio+princeps
KlausGraf - am Freitag, 3. Januar 2014, 18:30 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
Maria Rottler hat Anton Tantner auf den Artikel von Achim Landwehr in der gestrigen SZ hingewiesen, der mir nicht vorliegt, da er nicht frei im Netz ist.
http://adresscomptoir.twoday.net/stories/598973515/
"Maria Rottler wies dankenswerterweise auf einen gestern in der SZ erschienenen Artikel von Achim Landwehr - einem der wenigen bloggenden Geschichteprofessoren [sic, KG] - über Bloggen in den Geschichtswissenschaften hin; Landwehr thematisiert die zuwenig beachtete "Machtfrage":
"Das Papier oder das Netz setzen sich nicht allein aufgrund ihrer jeweiligen medialen Vorteile durch, sondern sind wesentlich an Institutionen und Personen gebunden. Das Netz wird im Moment nicht nur deswegen vor allem vom wissenschaftlichen Nachwuchs genutzt, weil diese digital natives schon ganz selbstverständlich damit aufgewachsen sind, sondern weil es dort keine oder kaum Zugangsbeschränkungen gibt. Jeder kann mitmachen - und genau das macht das Bloggen für die etablierten Professoren tendenziell unattraktiv (auch wenn es prominente Ausnahmen gibt). Bei den großen Verlagen oder einflussreichen Zeitschriften unterzukommen, erfordert das Überspringen hoher Hürden und garantiert Aufmerksamkeit. Im Netz hingegen verschwindet man."
Am Schluss vermutet Landwehr, dass Bloggen für arrivierte KollegInnen dann attraktiver wird, wenn sich Institutionen dieser Möglichkeiten bedienen, als positive Beispiele verweist er auf das DHI Paris, die Gerda-Henkel- sowie die Max-Weber-Stiftung:
"[S]obald sich die Versprechen mit Forschungsgeldern und wachsendem Renommee paaren, könnte eine neue wissenschaftliche Aufmerksamkeitstruktur geboren werden,die das Bloggen auch für die Arrivierten und Etablierten attraktiver macht."
Landwehr, Achim: Bloggen vom Gestern. Was leisten die neuen Medien für die Wissenschaft?, in: Süddeutsche Zeitung, 2.1.2014, S. 13."
Update: Den Beitrag finde ich bestenfalls Wischiwaschi. Dass nicht nur ich wissenschaftliche Erkenntnisse in Blogs publiziere, wird wie üblich übergangen. Das Netz ist nicht nur angemessen für "Unfertiges und Dahingeworfenes, Schnelles und Flüchtiges", wie es bei Landwehr im Anschluss an ein Referat der Position Grobers heißt. Nun mag Landwehr argumentieren, er habe das gar nicht vertreten, aber dann hätte er korrekterweise "sei" statt "ist" schreiben müssen.
http://adresscomptoir.twoday.net/stories/598973515/
"Maria Rottler wies dankenswerterweise auf einen gestern in der SZ erschienenen Artikel von Achim Landwehr - einem der wenigen bloggenden Geschichteprofessoren [sic, KG] - über Bloggen in den Geschichtswissenschaften hin; Landwehr thematisiert die zuwenig beachtete "Machtfrage":
"Das Papier oder das Netz setzen sich nicht allein aufgrund ihrer jeweiligen medialen Vorteile durch, sondern sind wesentlich an Institutionen und Personen gebunden. Das Netz wird im Moment nicht nur deswegen vor allem vom wissenschaftlichen Nachwuchs genutzt, weil diese digital natives schon ganz selbstverständlich damit aufgewachsen sind, sondern weil es dort keine oder kaum Zugangsbeschränkungen gibt. Jeder kann mitmachen - und genau das macht das Bloggen für die etablierten Professoren tendenziell unattraktiv (auch wenn es prominente Ausnahmen gibt). Bei den großen Verlagen oder einflussreichen Zeitschriften unterzukommen, erfordert das Überspringen hoher Hürden und garantiert Aufmerksamkeit. Im Netz hingegen verschwindet man."
Am Schluss vermutet Landwehr, dass Bloggen für arrivierte KollegInnen dann attraktiver wird, wenn sich Institutionen dieser Möglichkeiten bedienen, als positive Beispiele verweist er auf das DHI Paris, die Gerda-Henkel- sowie die Max-Weber-Stiftung:
"[S]obald sich die Versprechen mit Forschungsgeldern und wachsendem Renommee paaren, könnte eine neue wissenschaftliche Aufmerksamkeitstruktur geboren werden,die das Bloggen auch für die Arrivierten und Etablierten attraktiver macht."
Landwehr, Achim: Bloggen vom Gestern. Was leisten die neuen Medien für die Wissenschaft?, in: Süddeutsche Zeitung, 2.1.2014, S. 13."
Update: Den Beitrag finde ich bestenfalls Wischiwaschi. Dass nicht nur ich wissenschaftliche Erkenntnisse in Blogs publiziere, wird wie üblich übergangen. Das Netz ist nicht nur angemessen für "Unfertiges und Dahingeworfenes, Schnelles und Flüchtiges", wie es bei Landwehr im Anschluss an ein Referat der Position Grobers heißt. Nun mag Landwehr argumentieren, er habe das gar nicht vertreten, aber dann hätte er korrekterweise "sei" statt "ist" schreiben müssen.
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Am 26. Dezember 2013 verstarb der langjährige Trierer Bistumsarchivar Martin Persch. Erst im April wurde er in den Ruhestand verabschiedet:
http://cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?SID=CRAWLER&MODULE=Frontend&ACTION=ViewPageView&PageView.PK=7&Document.PK=111199
"Martin Persch wurde 1948 in Linz am Rhein geboren und wuchs in Adenau auf. An der Theologischen Fakultät Trier und in Regensburg studierte er Theologie – unter anderem bei Professor Joseph Ratzinger. Mit seiner Familie kam er 1978 nach Trier und begann die zweijährige Ausbildung für den Archivdienst im Trierer Bistumsarchiv. Bücher und die Archivarbeit prägen seither das Leben und Arbeiten Perschs. So promovierte er sich 1987 mit einer Arbeit über das Trierer Diözesangesangbuch an der Theologischen Fakultät Trier. Im selben Jahr trat er dann zunächst kommissarisch die Nachfolge von Prälat Alois Thomas als Leiter des Bistumsarchivs an, ab 1989 wurde er zum Archivdirektor ernannt. "
http://cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?SID=CRAWLER&MODULE=Frontend&ACTION=ViewPageView&PageView.PK=7&Document.PK=111199
"Martin Persch wurde 1948 in Linz am Rhein geboren und wuchs in Adenau auf. An der Theologischen Fakultät Trier und in Regensburg studierte er Theologie – unter anderem bei Professor Joseph Ratzinger. Mit seiner Familie kam er 1978 nach Trier und begann die zweijährige Ausbildung für den Archivdienst im Trierer Bistumsarchiv. Bücher und die Archivarbeit prägen seither das Leben und Arbeiten Perschs. So promovierte er sich 1987 mit einer Arbeit über das Trierer Diözesangesangbuch an der Theologischen Fakultät Trier. Im selben Jahr trat er dann zunächst kommissarisch die Nachfolge von Prälat Alois Thomas als Leiter des Bistumsarchivs an, ab 1989 wurde er zum Archivdirektor ernannt. "
KlausGraf - am Freitag, 3. Januar 2014, 00:42 - Rubrik: Personalia
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
"In loser Folge werden unter der Überschrift "Erster Weltkrieg in der Region" Hinweise auf Archivgut zur Geschichte des Ersten Weltkriegs in der Region Siegen-Wittgenstein, auf regionale Begebenheiten während des Ersten Weltkriegs sowie auf historische Publikationen oder Veranstaltungen (Ausstellungen, Vorträge) im Kreisgebiet erfolgen. Damit die Beiträge leichter gefunden werden können, wurde eine eigene Kategorie “Erster Weltkrieg” angelegt, die den direkten Zugriff auf die Mitteilungen ermöglicht."
Quelle: Link
Anregungen, Wünsche, Kritik sind hier wie auch auf siwiarchiv gern gesehen.
Quelle: Link
Anregungen, Wünsche, Kritik sind hier wie auch auf siwiarchiv gern gesehen.
Wolf Thomas - am Freitag, 3. Januar 2014, 07:30 - Rubrik: Weblogs
"Digitalisierungsprojekte haben einen neuen Zugang zu teils versunkenen Kultur- und Wissensbeständen geschaffen: Man muss sie nur zu finden wissen" (Überschrift zum Tantner-Artikel)
http://archiv.twoday.net/stories/598967565/
Die UB Klagenfurt hat schon seit langem Katalogisate ihrer Handschriften untypisch in ihrem OPAC (Suchtipp: handschriftensammlung) versteckt
http://archiv.twoday.net/stories/5760730/
und schreibt auf ihrer Website auch keine Silbe, dass NICHT WENIGE digitalisiert im Netz als PDFs betrachtet werden können.
Um nur eine zu nennen:
Augustinus saec. XII
Perg.-Hs. 19
http://ubdocs.uni-klu.ac.at/open/voll/handschriften/AC06302758.pdf
Öffnet man das PDF vom Katalog aus, muss man es erst abspeichern, bevor man ein weiteres öffnen kann. Und natürlich kann man (es sei denn man hat seinen Browser entsprechend vorkonfiguriert, dass alle PDFs im Reader geöffnet werden) den Link nicht einfach mit rechter Maustaste als PDF abspeichern (Javaskript-Mist).
Überwiegend sind es lateinische Handschriften, aber aus der Frühen Neuzeit gibt es ein Verzeichnis der evangelischen Prediger in Klagenfurt 1560-1600, 1 Blatt
Pap.-Hs. 236
http://ubdocs.uni-klu.ac.at/open/voll/texte/AC06365109.pdf
Etwa 5 Digitalisate wurden im Dezember 2012 in den Handschriftencensus eingetragen, wo man sie natürlich nur dann findet, wenn man deutschsprachige Handschriften sucht.
Die Präsentation des Menhardt-Katalogs in manuscripta.at ist Murks, da der Link auf der Katalogseite nicht zu den Eintragungen zur UB führt. Am besten ändert man die URL
http://www.ksbm.oeaw.ac.at/_scripts/php/digi_books.php?cat=menhardt&libCode=AT4200&page_fn=B101 ist S. 101
"Eingabe zu: Signatur : "PE [Papierhandschriften] Nummer [in Zahlen]" bzw. "PA [Pergamenthandschriften] Nummer [in Zahlen]" führt direkt zur Handschrift" (Pfeil). Dieser Tipp für den OPAC funktioniert anscheinend nicht mehr, wenn nicht ein Leser hilft, bleibt nur, nach einem Stichwort aus der Beschreibung menhardts zu suchen, wenn man nicht alle Handschriften durchblättern will. Auch ärgerlich: Ein funktionierender Online-Filter existiert nicht.
Nachtrag: Frau Pfeil hat einige Zeit darauf verwandt, die Suche nach Signaturen wiederzufinden.
'Suche mit Filter', dann 'Suchbegriffsfeld': Signatur - Stichwort: PE [Papierhandschriften] Nummer [in Zahlen] bzw. PA [Pergamenthandschriften] Nummer [in Zahlen] (Anführungsstriche generieren eine Fehlermeldung!) führt direkt zur Handschriftenbeschreibung und [gegebenenfalls, KG] auf den 'Volltext' (Digitalisat als pdf)
Sicherheitshalber sollte man die Phrasensuche zusätzlich anklicken, manchmal kommt man auf eine Trefferliste statt auf das Katalogisat. PE 19 statt PE19. Zur Erläuterung ein Bild:

Update:
http://archiv.twoday.net/stories/1022375216/
Perg. 38
http://archiv.twoday.net/stories/598967565/
Die UB Klagenfurt hat schon seit langem Katalogisate ihrer Handschriften untypisch in ihrem OPAC (Suchtipp: handschriftensammlung) versteckt
http://archiv.twoday.net/stories/5760730/
und schreibt auf ihrer Website auch keine Silbe, dass NICHT WENIGE digitalisiert im Netz als PDFs betrachtet werden können.
Um nur eine zu nennen:
Augustinus saec. XII
Perg.-Hs. 19
http://ubdocs.uni-klu.ac.at/open/voll/handschriften/AC06302758.pdf
Öffnet man das PDF vom Katalog aus, muss man es erst abspeichern, bevor man ein weiteres öffnen kann. Und natürlich kann man (es sei denn man hat seinen Browser entsprechend vorkonfiguriert, dass alle PDFs im Reader geöffnet werden) den Link nicht einfach mit rechter Maustaste als PDF abspeichern (Javaskript-Mist).
Überwiegend sind es lateinische Handschriften, aber aus der Frühen Neuzeit gibt es ein Verzeichnis der evangelischen Prediger in Klagenfurt 1560-1600, 1 Blatt
Pap.-Hs. 236
http://ubdocs.uni-klu.ac.at/open/voll/texte/AC06365109.pdf
Etwa 5 Digitalisate wurden im Dezember 2012 in den Handschriftencensus eingetragen, wo man sie natürlich nur dann findet, wenn man deutschsprachige Handschriften sucht.
Die Präsentation des Menhardt-Katalogs in manuscripta.at ist Murks, da der Link auf der Katalogseite nicht zu den Eintragungen zur UB führt. Am besten ändert man die URL
http://www.ksbm.oeaw.ac.at/_scripts/php/digi_books.php?cat=menhardt&libCode=AT4200&page_fn=B101 ist S. 101
"Eingabe zu: Signatur : "PE [Papierhandschriften] Nummer [in Zahlen]" bzw. "PA [Pergamenthandschriften] Nummer [in Zahlen]" führt direkt zur Handschrift" (Pfeil). Dieser Tipp für den OPAC funktioniert anscheinend nicht mehr, wenn nicht ein Leser hilft, bleibt nur, nach einem Stichwort aus der Beschreibung menhardts zu suchen, wenn man nicht alle Handschriften durchblättern will. Auch ärgerlich: Ein funktionierender Online-Filter existiert nicht.
Nachtrag: Frau Pfeil hat einige Zeit darauf verwandt, die Suche nach Signaturen wiederzufinden.
'Suche mit Filter', dann 'Suchbegriffsfeld': Signatur - Stichwort: PE [Papierhandschriften] Nummer [in Zahlen] bzw. PA [Pergamenthandschriften] Nummer [in Zahlen] (Anführungsstriche generieren eine Fehlermeldung!) führt direkt zur Handschriftenbeschreibung und [gegebenenfalls, KG] auf den 'Volltext' (Digitalisat als pdf)
Sicherheitshalber sollte man die Phrasensuche zusätzlich anklicken, manchmal kommt man auf eine Trefferliste statt auf das Katalogisat. PE 19 statt PE19. Zur Erläuterung ein Bild:

Update:
http://archiv.twoday.net/stories/1022375216/
Perg. 38KlausGraf - am Donnerstag, 2. Januar 2014, 22:05 - Rubrik: Kodikologie
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Meint PD Tantner:
http://www.furche.at/system/showthread.php?t=61228
Aus meiner Sicht gibt es einzelne Leuchttürme, aber z.B. in Polen ist die Digitalisierung viel breiter aufgestellt.
Die Schweiz hat auch einen Google-Partner (Lausanne), viele Handschriften (e-codices), auch aus der Frühen Neuzeit (e-manuscripta), unzählige alte Drucke (e-rara) und viele Zeitschriften (seals.ch), von den e-helvetica der NB mal abgesehen. In der Schweiz kooperieren die Bibliotheken, während in Österreich jede ihr eigenes Süppchen kocht und wichtige Bibliotheken kochen noch gar nicht.
Vorarlberger Landesbibliothek: null. UB Salzburg: null, abgesehen von ein paar Handschriften (es könnten mehr sein, aber der Serverplatz fehlt, ts ts). Klösterreich: so gut wie nichts. UB Graz: früh am Start, aber dann radikales Zurückfahren der öffentlichen Sichtbarkeit (anfangs in ALO).
Stand ca. 2011 laut netbib-Wiki
"Österreich
Übersicht
http://www.digital-heritage.at/ [nicht mehr erreichbar]
Austrian Literature Online (ALO)
http://www.literature.at
Viele lat, de AD
Siehe http://log.netbib.de/index.php?s=literature.at
Die 100 neuesten:
http://www.literature.at/webinterface/library/newobjsearch?number=100&count=100 [Link funktioniert nicht mehr]
Memoria Medicinae (Medizinische Universität Wien)
http://www.memoriamedicinae.meduniwien.ac.at/
20+ AD (lat, de)
[Digitalisate sind nicht mehr erreichbar]
Universitätssternwarte Wien
http://www.univie.ac.at/hwastro/rare/digiBookIndex.htm
5 Inkunabeln, 11 weitere AD
[Digitalisate wurden in Phaidra integriert]
UB Wien
https://phaidra.univie.ac.at/
Einige AD, siehe http://archiv.twoday.net/stories/5476181/
Überblickseite nicht mehr im Netz: www.ub.univie.ac.at/hauptbibliothek/digitalisierte_altbestaende.html
3 AD sind nicht mehr erreichbar erreichbar (Titel siehe Internetarchiv unter obiger Seite)
DIEPER
http://dieper.aib.uni-linz.ac.at/cgi-bin/project2/selbrowse.pl?Select=Periodicals
Einige digitalisierte Zeitschriften
[nicht mehr im Netz, siehe aber
http://web.archive.org/web/20060217023613/http://dieper.aib.uni-linz.ac.at/cgi-bin/project2/selbrowse.pl?Select=Periodicals ]"
Gehört zu einer Kulturnation nicht auch, dass man frühere Projekte pflegt und ggf. migriert, damit die Inhalte verfügbar bleiben?
Nachtrag:
Tantner ergänzt auf G+ die Links:
"Österreichportal von Wikisource:
http://de.wikisource.org/wiki/Österreich
Kirchenbücher:
http://matricula-online.eu
Google Art Project:
http://googleartproject.com
Sammlung Moll der Moravská Zemská Knihovna:
http://mapy.mzk.cz/mollova-sbirka
Und, als Zusatz noch das Digitalisat der Wien-Vogelschauansicht von Josef Daniel von Huber:
http://teca.bncf.firenze.sbn.it/TecaViewer/index.jsp?RisIdr=BNCF0003495768
"
http://www.furche.at/system/showthread.php?t=61228
Aus meiner Sicht gibt es einzelne Leuchttürme, aber z.B. in Polen ist die Digitalisierung viel breiter aufgestellt.
Die Schweiz hat auch einen Google-Partner (Lausanne), viele Handschriften (e-codices), auch aus der Frühen Neuzeit (e-manuscripta), unzählige alte Drucke (e-rara) und viele Zeitschriften (seals.ch), von den e-helvetica der NB mal abgesehen. In der Schweiz kooperieren die Bibliotheken, während in Österreich jede ihr eigenes Süppchen kocht und wichtige Bibliotheken kochen noch gar nicht.
Vorarlberger Landesbibliothek: null. UB Salzburg: null, abgesehen von ein paar Handschriften (es könnten mehr sein, aber der Serverplatz fehlt, ts ts). Klösterreich: so gut wie nichts. UB Graz: früh am Start, aber dann radikales Zurückfahren der öffentlichen Sichtbarkeit (anfangs in ALO).
Stand ca. 2011 laut netbib-Wiki
"Österreich
Übersicht
http://www.digital-heritage.at/ [nicht mehr erreichbar]
Austrian Literature Online (ALO)
http://www.literature.at
Viele lat, de AD
Siehe http://log.netbib.de/index.php?s=literature.at
Die 100 neuesten:
http://www.literature.at/webinterface/library/newobjsearch?number=100&count=100 [Link funktioniert nicht mehr]
Memoria Medicinae (Medizinische Universität Wien)
http://www.memoriamedicinae.meduniwien.ac.at/
20+ AD (lat, de)
[Digitalisate sind nicht mehr erreichbar]
Universitätssternwarte Wien
http://www.univie.ac.at/hwastro/rare/digiBookIndex.htm
5 Inkunabeln, 11 weitere AD
[Digitalisate wurden in Phaidra integriert]
UB Wien
https://phaidra.univie.ac.at/
Einige AD, siehe http://archiv.twoday.net/stories/5476181/
Überblickseite nicht mehr im Netz: www.ub.univie.ac.at/hauptbibliothek/digitalisierte_altbestaende.html
3 AD sind nicht mehr erreichbar erreichbar (Titel siehe Internetarchiv unter obiger Seite)
DIEPER
http://dieper.aib.uni-linz.ac.at/cgi-bin/project2/selbrowse.pl?Select=Periodicals
Einige digitalisierte Zeitschriften
[nicht mehr im Netz, siehe aber
http://web.archive.org/web/20060217023613/http://dieper.aib.uni-linz.ac.at/cgi-bin/project2/selbrowse.pl?Select=Periodicals ]"
Gehört zu einer Kulturnation nicht auch, dass man frühere Projekte pflegt und ggf. migriert, damit die Inhalte verfügbar bleiben?
Nachtrag:
Tantner ergänzt auf G+ die Links:
"Österreichportal von Wikisource:
http://de.wikisource.org/wiki/Österreich
Kirchenbücher:
http://matricula-online.eu
Google Art Project:
http://googleartproject.com
Sammlung Moll der Moravská Zemská Knihovna:
http://mapy.mzk.cz/mollova-sbirka
Und, als Zusatz noch das Digitalisat der Wien-Vogelschauansicht von Josef Daniel von Huber:
http://teca.bncf.firenze.sbn.it/TecaViewer/index.jsp?RisIdr=BNCF0003495768
"
KlausGraf - am Donnerstag, 2. Januar 2014, 21:30 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Neujahrsgruß von Sagenballaden.de: Als der junge Jurist Eduard Brauer (* 2. November 1811 in Karlsruhe, + 8. Januar 1871 in Mannheim) im Jahr 1835 seine erste Gedichtsammlung herausgab, fand ein Kritiker der Leipziger Blätter für literarische Unterhaltung darin lediglich „viel geistlose Reimerei“. Dennoch bahnte sich eine Ballade aus dem Bändchen, Die vierhundert Pforzheimer, bald ihren Weg in zahlreiche Sagensammlungen wie Karl Simrocks Rheinsagen oder August Schnezlers Badisches Sagen-Buch.
Brauer war später am badischen Oberhofgericht in Mannheim tätig und hat in seiner Freizeit zahlreiche weitere Sagenballaden verfasst, die er in seinen Badischen Sagenbildern in Lied und Reim gesammelt herausgab. Deren erste Auflage von 1858 ist bei Google Books erhältlich. Ignaz Hub attestierte ihm „eine große Gewandtheit in der Versification“, er wisse „die heimatliche Sage der Volksanschauung angemessen zu behandeln“, ansonsten vermisste er jedoch „häufig den vollen frischen Lebenston und die mit innerer Freiheit, ohne Hinblick auf ein Vorbild, strebende Kraft“, wie er in Deutschland’s Balladen- und Romanzen-Dichter urteilte.
Brauers Erstlingswerk steht ab sofort bei Wikimedia Commons und in der Bibliothek von Sagenballaden.de zur Wiederentdeckung (und zu abermaligem Verriss?) bereit.
Mehr über den Autor findet sich bei Wikipedia und Wikisource sowie in einem gesonderten Beitrag bei Sagenballaden.de, hier mit Fokus auf seine 1855 erstmals gedruckte Ballade Die Spieleiche im Hagenschießwald bei Pforzheim.

Mit besten Wünschen für 2014
J. Hönes
Brauer war später am badischen Oberhofgericht in Mannheim tätig und hat in seiner Freizeit zahlreiche weitere Sagenballaden verfasst, die er in seinen Badischen Sagenbildern in Lied und Reim gesammelt herausgab. Deren erste Auflage von 1858 ist bei Google Books erhältlich. Ignaz Hub attestierte ihm „eine große Gewandtheit in der Versification“, er wisse „die heimatliche Sage der Volksanschauung angemessen zu behandeln“, ansonsten vermisste er jedoch „häufig den vollen frischen Lebenston und die mit innerer Freiheit, ohne Hinblick auf ein Vorbild, strebende Kraft“, wie er in Deutschland’s Balladen- und Romanzen-Dichter urteilte.
Brauers Erstlingswerk steht ab sofort bei Wikimedia Commons und in der Bibliothek von Sagenballaden.de zur Wiederentdeckung (und zu abermaligem Verriss?) bereit.
Mehr über den Autor findet sich bei Wikipedia und Wikisource sowie in einem gesonderten Beitrag bei Sagenballaden.de, hier mit Fokus auf seine 1855 erstmals gedruckte Ballade Die Spieleiche im Hagenschießwald bei Pforzheim.

Mit besten Wünschen für 2014
J. Hönes
Jiri7256 - am Donnerstag, 2. Januar 2014, 21:02 - Rubrik: Unterhaltung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
https://archive.org/details/consolelivingroom
"In an expansion of the Historical Software Collection, the Internet Archive has opened the Console Living Room, a collection of console video games from the 1970s and 1980s."
https://blog.archive.org/2013/12/26/a-second-christmas-morning-the-console-living-room/
"The announcements of the Console Living Room and the Historical Software Collection have brought a large amount of attention to the JSMESS emulator that archive.org uses. ... This entry is meant to cover the most frequently asked questions and will be updated as new information becomes available."
https://blog.archive.org/2013/12/31/still-life-with-emulator-the-jsmess-faq/
Historical Software Collection: http://archiv.twoday.net/stories/528988900/
"In an expansion of the Historical Software Collection, the Internet Archive has opened the Console Living Room, a collection of console video games from the 1970s and 1980s."
https://blog.archive.org/2013/12/26/a-second-christmas-morning-the-console-living-room/
"The announcements of the Console Living Room and the Historical Software Collection have brought a large amount of attention to the JSMESS emulator that archive.org uses. ... This entry is meant to cover the most frequently asked questions and will be updated as new information becomes available."
https://blog.archive.org/2013/12/31/still-life-with-emulator-the-jsmess-faq/
Historical Software Collection: http://archiv.twoday.net/stories/528988900/
SW - am Donnerstag, 2. Januar 2014, 19:57 - Rubrik: English Corner
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
KlausGraf - am Donnerstag, 2. Januar 2014, 18:19 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Neulich wies ich darauf hin, dass leicht erratbare Passwörter viel zu weit verbreitet sind:
http://archiv.twoday.net/stories/534901283/
Am Jahresanfang übertreffen sich die Schlaumeier mit Geheimtipps für sichere Passwörter.
Was IT-Profis praktizieren, überfordert den Durchschnittsnutzer.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/logins-mit-diesen-tricks-behalten-it-experten-ihr-passwort-a-937647.html
Ein Klügling schreibt dort in den Kommentaren:
"Anfang eines Gedichtes "Ein Winzer der im Sterben lag" Daraus macht man leicht: "1i9wi921r31rim6t1rb19l8g" Das sieht erst mal kompliziert aus, ist aber ganz einfach. In dem Satz sind alle Buchstaben, die auch Anfangsbuchstaben von Zahlwörtern sind, ersetzt worden. Also das E (EINS) durch 1, das Z (ZWEI) durch 2 ... das S (SECHS) durch 6 das N (NEUN) durch 9 usw. Das O ersetzt man durch eine 0. Der Vorteil: Man kann sich das leicht merken und braucht keine langen Sätze. Und wer will kann das noch verfeinern, indem er alle Worte mit Grossbuchstaben beginnt und zwischen ihnen Satzzeichen plaziert. dann wird daraus: "1i9.Wi921r.31r.Im.6t1rb19.L8g" So kann man auch den Namen von Personen verwenden und verschlüsseln. Z.B "Michael Schumacher" = "Mich8l.6cum8ch1r". Man hat damit gross/klein-Buchstaben, Ziffern und Zeichen."
Tschuldigung, aber "leicht merken" kann ich mir das nicht.
Siehe auch
http://www.com-magazin.de/praxis/sicherheit/so-merken-passwoerter-215432.html?page=2_komplexe-passwoerter-sinnvoll-anpassen
http://www.adorgasolutions.de/das-passwort-ist-ihr-geheimnis/
Da man verschiedene Passwörter nutzen soll, ist es am einfachsten, sich ein Basis-Passwort und ein Schema zu merken:
http://onkeloki.de/2013/12/12/sichere-passwoerter-mit-diesem-trick-koennt-ihr-euch-alle-merken/
Nach diesem Muster funktioniert auch der Tipp
http://verspiegelungen.blogspot.de/2014/01/nie-mehr-probleme-mit-dem-passwort.html
Der scheint mir aber noch viel zu kompliziert.
Ich habe das gleiche Prinzip angewendet, aber das Vorgehen ist etwas einfacher. Man braucht dafür kein Buch, in dem man einen Anfangssatz nachschlagen kann (falls man sich den Wortlaut nicht exakt merken kann) und auch keinen Zugriff auf eine Hashwerteverschlüsselung.
Das Basispasswort sei: Password
Um das für den jeweiligen Dienst abgewandelte Passwort jederzeit generieren zu können, braucht man sich nur ein kurzes Gedicht einzuprägen (lerntechnisch günstig: siehe die Tradition der Merkverse).
Nur aeiou schreib klein!
setz für den 1. Vokal 1 ein!
Rahm nun mit Prozent das Jahr!
ums Ganze ganz und gar
setz nun vom Anbieter geschwind
vorne den 1. Buchstaben, den 2. ans End'!
Statt Prozent kann man auch Dollar oder ein anderes Sonderzeichen nehmen. Bei Jahr kann man etwa die letzten beiden Stellen des Geburtsjahres sich merken.
Aus Password wird so bei Tumblr:
[Zwischenstationen: PaSSWoRD - P1SSWoRD - P1SSWoRD%57% ]
TP1SSWoRD%57%u
Passwort-Checks:
http://checkdeinpasswort.de/
http://www.wiesicheristmeinpasswort.de/
Achja: Richtig SICHER ist gar kein Passwort ...
Update :-)
http://archivalia.tumblr.com/post/73629781564
https://xkcd.com/936/ http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/
http://archiv.twoday.net/stories/534901283/
Am Jahresanfang übertreffen sich die Schlaumeier mit Geheimtipps für sichere Passwörter.
Was IT-Profis praktizieren, überfordert den Durchschnittsnutzer.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/logins-mit-diesen-tricks-behalten-it-experten-ihr-passwort-a-937647.html
Ein Klügling schreibt dort in den Kommentaren:
"Anfang eines Gedichtes "Ein Winzer der im Sterben lag" Daraus macht man leicht: "1i9wi921r31rim6t1rb19l8g" Das sieht erst mal kompliziert aus, ist aber ganz einfach. In dem Satz sind alle Buchstaben, die auch Anfangsbuchstaben von Zahlwörtern sind, ersetzt worden. Also das E (EINS) durch 1, das Z (ZWEI) durch 2 ... das S (SECHS) durch 6 das N (NEUN) durch 9 usw. Das O ersetzt man durch eine 0. Der Vorteil: Man kann sich das leicht merken und braucht keine langen Sätze. Und wer will kann das noch verfeinern, indem er alle Worte mit Grossbuchstaben beginnt und zwischen ihnen Satzzeichen plaziert. dann wird daraus: "1i9.Wi921r.31r.Im.6t1rb19.L8g" So kann man auch den Namen von Personen verwenden und verschlüsseln. Z.B "Michael Schumacher" = "Mich8l.6cum8ch1r". Man hat damit gross/klein-Buchstaben, Ziffern und Zeichen."
Tschuldigung, aber "leicht merken" kann ich mir das nicht.
Siehe auch
http://www.com-magazin.de/praxis/sicherheit/so-merken-passwoerter-215432.html?page=2_komplexe-passwoerter-sinnvoll-anpassen
http://www.adorgasolutions.de/das-passwort-ist-ihr-geheimnis/
Da man verschiedene Passwörter nutzen soll, ist es am einfachsten, sich ein Basis-Passwort und ein Schema zu merken:
http://onkeloki.de/2013/12/12/sichere-passwoerter-mit-diesem-trick-koennt-ihr-euch-alle-merken/
Nach diesem Muster funktioniert auch der Tipp
http://verspiegelungen.blogspot.de/2014/01/nie-mehr-probleme-mit-dem-passwort.html
Der scheint mir aber noch viel zu kompliziert.
Ich habe das gleiche Prinzip angewendet, aber das Vorgehen ist etwas einfacher. Man braucht dafür kein Buch, in dem man einen Anfangssatz nachschlagen kann (falls man sich den Wortlaut nicht exakt merken kann) und auch keinen Zugriff auf eine Hashwerteverschlüsselung.
Das Basispasswort sei: Password
Um das für den jeweiligen Dienst abgewandelte Passwort jederzeit generieren zu können, braucht man sich nur ein kurzes Gedicht einzuprägen (lerntechnisch günstig: siehe die Tradition der Merkverse).
Nur aeiou schreib klein!
setz für den 1. Vokal 1 ein!
Rahm nun mit Prozent das Jahr!
ums Ganze ganz und gar
setz nun vom Anbieter geschwind
vorne den 1. Buchstaben, den 2. ans End'!
Statt Prozent kann man auch Dollar oder ein anderes Sonderzeichen nehmen. Bei Jahr kann man etwa die letzten beiden Stellen des Geburtsjahres sich merken.
Aus Password wird so bei Tumblr:
[Zwischenstationen: PaSSWoRD - P1SSWoRD - P1SSWoRD%57% ]
TP1SSWoRD%57%u
Passwort-Checks:
http://checkdeinpasswort.de/
http://www.wiesicheristmeinpasswort.de/
Achja: Richtig SICHER ist gar kein Passwort ...
Update :-)
http://archivalia.tumblr.com/post/73629781564
https://xkcd.com/936/ http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/KlausGraf - am Donnerstag, 2. Januar 2014, 17:32 - Rubrik: Datenschutz
Die Memminger Zeitung vom 13.12.2013 berichtet vom Fund eines zweiten Exemplars der Slowenischen Kirchenordnung (gedruckt Urach 1564) des Reformators Primo Trubar in der Stadtbibliothek Memmingen. Fragment-Experte Ulrich-Dieter Oppitz
http://archiv.twoday.net/search?q=oppitz
fand das Stück, das noch im ersten Quartal 2014 digitalisiert und auf der Seite des Stadtarchivs Memmingen online gestellt werden soll. Das einzige weitere bekannte Exemplar liegt in der Vaticana.

http://archiv.twoday.net/search?q=oppitz
fand das Stück, das noch im ersten Quartal 2014 digitalisiert und auf der Seite des Stadtarchivs Memmingen online gestellt werden soll. Das einzige weitere bekannte Exemplar liegt in der Vaticana.
KlausGraf - am Donnerstag, 2. Januar 2014, 17:11 - Rubrik: Hilfswissenschaften
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Wichtig, aber deprimierend:
http://www.archaeologik.blogspot.de/2014/01/das-kulturerbe-in-syrien-im-dezember.html
Meistgelesene Beiträge in Archaeologik 2013:
http://www.archaeologik.blogspot.de/2014/01/archaeologik-2013.html
http://www.archaeologik.blogspot.de/2014/01/das-kulturerbe-in-syrien-im-dezember.html
Meistgelesene Beiträge in Archaeologik 2013:
http://www.archaeologik.blogspot.de/2014/01/archaeologik-2013.html
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Only bad news from Cologne:
"Fast fünf Jahre nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs steht die Restaurierung der Archivalien noch am Anfang. Nach Angaben der Archivleitung sind von den Regalbeständen bisher zwei von insgesamt 30 Kilometern gereinigt. Hinzu kommt die Restaurierung der Dokumente, die nass geworden waren. Das Kölner Stadtadtarchiv war am 3. März 2009 eingestürzt. Zwei Menschen starben. Der Neubau des Archivs könnte sich zudem deutlich verzögern, da Gebäude auf dem vorgesehenen Gelände derzeit noch genutzt werden. Das Historische Archiv soll am neuen Standort 2019 eröffnet werden."
Quelle: WDR, Kulturnachrichten, 2.1.2014, 09.20 Uhr
Stadtarchiv Köln auf Archivalia
"Fast fünf Jahre nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs steht die Restaurierung der Archivalien noch am Anfang. Nach Angaben der Archivleitung sind von den Regalbeständen bisher zwei von insgesamt 30 Kilometern gereinigt. Hinzu kommt die Restaurierung der Dokumente, die nass geworden waren. Das Kölner Stadtadtarchiv war am 3. März 2009 eingestürzt. Zwei Menschen starben. Der Neubau des Archivs könnte sich zudem deutlich verzögern, da Gebäude auf dem vorgesehenen Gelände derzeit noch genutzt werden. Das Historische Archiv soll am neuen Standort 2019 eröffnet werden."
Quelle: WDR, Kulturnachrichten, 2.1.2014, 09.20 Uhr
Stadtarchiv Köln auf Archivalia
Wolf Thomas - am Donnerstag, 2. Januar 2014, 13:33 - Rubrik: Kommunalarchive
Ulrich-Dieter Oppitz nimmt sich in der ZRG GA die Arbeit von Scheib (2012) zur Ulmer NS-Strafjustiz vor:
http://www.koeblergerhard.de/ZIER-HP/ZIER-HP-03-2013/ScheibKarlUlrich-JustizuntermHakenkreuz.htm
http://www.koeblergerhard.de/ZIER-HP/ZIER-HP-03-2013/ScheibKarlUlrich-JustizuntermHakenkreuz.htm
KlausGraf - am Donnerstag, 2. Januar 2014, 05:09 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
Gestern wurden in den Ländern mit siebzigjähriger Urheberrechtsschutzfrist die 1943 verstorbenen Urheber gemeinfrei.
http://www.publicdomainday.org/
Eine Liste auf Wikisource:
https://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Gemeinfrei_2014
Herausgegriffen für Württemberg-Fans:
https://de.wikisource.org/wiki/Karl_Weller
Selbstbildnis Karl Stirner
http://www.publicdomainday.org/
Eine Liste auf Wikisource:
https://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Gemeinfrei_2014
Herausgegriffen für Württemberg-Fans:
https://de.wikisource.org/wiki/Karl_Weller
Selbstbildnis Karl StirnerKlausGraf - am Donnerstag, 2. Januar 2014, 04:52 - Rubrik: Archivrecht
Kurz vor der Vollendung seines 45. Lebensjahres ist im Dezember 2013 der Direktor des Archivs der Max-Planck-Gesellschaft, Dr. Lorenz Beck, verstorben, meldet
http://aktenkunde.hypotheses.org/126
Dienstantritt 2006:
http://archiv.twoday.net/stories/1568892/
http://aktenkunde.hypotheses.org/126
Dienstantritt 2006:
http://archiv.twoday.net/stories/1568892/
KlausGraf - am Donnerstag, 2. Januar 2014, 01:53 - Rubrik: Personalia
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen

