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http://upers.kuleuven.be/en/free-ebooks

[1973 bis 1998, ohne 1994]

Sie sind auch in Google Books als Vollansicht verfügbar, was die unerfreuliche Tatsache etwas abmildert, dass die Leuven University Press nicht im Directory der Open Access Books vertreten ist:

http://www.doabooks.org/doab?func=publisher&uiLanguage=en

Man kann die Google-Versionen von der Seite des Verlags aus aufrufen. Sie werden auch artig als "Vollansicht" angezeigt, aber eine Suche nach Vollansichten via Google Books ist ausgesprochen enttäuschend um nicht zu sagen irreführend.

Ihre Suchanfrage "intitle:humanistica intitle:lovaniensia" stimmt mit keinem Buchergebnis überein. (bei Eingrenzung auf kostenlose Ebooks)

(Hat sich irgendein Jurist - huhu Kommentarmob! - mal schon Gedanken gemacht, ob ein kommerzielles Unternehmen wie Google in einem Informationsprodukt auch wenn es kostenlos ist legalerweise grob irreführende Ergebnisse ausgeben darf?)

1985, 1992, 1997 werden als Vollansichten gefunden, wenn man die Eingrenzung weglässt. Mit Klicken auf "Mehr Ausgaben" findet man zusätzlich nur 1986 und 1977:

https://www.google.de/search?tbm=bks&q=editions:NVJHj3eLdkMC&sa=X

Auch Google Scholar hat seine Hausaufgaben nicht gemacht:

http://scholar.google.com/scholar?hl=de&q=Poliziano+y+los+elogios+de+las+letras+en+Espana+&btnG=&lr=

Man findet den Aufsatz (Poliziano y los elogios de las letras en Espana) auch nicht mit der Suche in Google Books, obwohl er in Vollansicht dort vorhanden ist.

Von der EZB zu schweigen.

Oder gar den Regesta Imperii.

Es ist schön, dass man bei Google die Lizenz CC-BY-NC-ND sieht, aber das bedeutet nach meiner Rechtsauffassung

http://redaktionsblog.hypotheses.org/1769

dass man bei einem Sammelband die einzelnen Aufsätze nicht nachnutzen darf, da man das unter ND gestellte Werk nur 1:1 übernehmen darf.

Liebe Universität Löwen, so ist das nix mit der Sichtbarkeit!

Der Verband deutscher Antiquare hat einen Presseüberblick zu den Diebstählen aus der Girolamini-Bibliothek in Neapel veröffentlicht

http://www.antiquare.de/aktuelles.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=105

Walter Delabar meint: Horst Bredekamps fulminante Studie über Galileis Zeichenkünste ist einer Fälschung aufgesessen. Aber in der ZEIT schlägt sich Hanno Rauterberg allzu eilfertig auf die moralisch bessere Seite

http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=18780

Marino Massimo de Caro hat einen Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Marino_Massimo_De_Caro

Lukas Schauer wies mich per Mail auf die Situation der Familie des in Italien in Untersuchungshaft sitzenden Antiquars Schauer hin (siehe http://archiv.twoday.net/stories/534898934/ ) und machte mich darauf aufmerksam, dass das OLG München im Auslieferungsverfahren keine Tatsachenprüfung vornehmen durfte:

https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ischer_Haftbefehl

Hier bisher 40 Meldungen:

http://archiv.twoday.net/search?q=girolamini

Girolamini library

Eine Initiative, um Bücher für viel Geld unter CC-BY-ND-NC zu stellen.

http://www.knowledgeunlatched.org/

Zur Kritik siehe Ulrich Herb
https://lists.fu-berlin.de/pipermail/ipoa-forum/2014-January/msg00001.html

Wie auch bei https://unglue.it/ sind die Kosten der Bücher
aus meiner Sicht viel zu hoch angesetzt.

Wer bei Academia.edu angemeldet ist, kann sich den älteren Aufsatz von Peter Stadler

https://www.academia.edu/2396651/Normdateien_in_der_Edition

herunterladen, alle anderen werden von dem kommerziellen Netzwerk auf später vertröstet. Sie zahlen sicher übergangsweise gern 30 Euro für eine wenig bemerkenswerte Einführung in die GND (damals noch PND):

http://dx.doi.org/10.1515/editio-2012-0013

Zur GND einführend von mir:

http://archiv.twoday.net/stories/572462396/

Wird vorgestellt:

http://francofil.hypotheses.org/1870

http://www.culture.fr/Ressources/Moteur-Collections

Was soll das, die Bestände des Nationalarchivs nicht einzubeziehen? Und wieso kann man die Inhalte nicht in Isidore integrieren?

http://www.rechercheisidore.fr/

Eine eher ärgerliche Veranstaltung von Frau Professorin Liebig:

http://geoges.ph-karlsruhe.de/wordpress/

Von Schmalenstroer in den Planet History aufgenommen - wieso eigentlich?

Ich wollte als Kommentar einen Hinweis auf http://archiv.twoday.net/stories/603531151/ geben, aber das übliche Wordpress-Login funktioniert nicht, was wohl nur so zu erklären ist, dass ausschließlich Frau Professorin Liebig kommentieren darf und niemand anderes. Dann sollte man das aber dazuschreiben.

Nun gut, schickt man ihr halt eine Mail. Aber entgegen der guten Praxis, siehe

http://archiv.twoday.net/stories/165211515/

hat Frau Professorin Liebig im Impressum nur eine Postanschrift hinterlegt. Das mag gesetzlich zulässig sein, ist aber denkbar leserunfreundlich. Zumal auf

http://www.ph-karlsruhe.de/index.php?id=1678

natürlich die Mailadresse steht.

Weltweit machen derzeit zahlreiche Institutionen Quellen aus dem Ersten Weltkrieg online zugänglich - selbstverständlich kostenlos. Anders das Londoner Nationalarchiv, das für einen Download über 3 Pfund berechnet. Besonders nett: Freiwillige haben die Bände gescannt.

http://blog.eogn.com/eastmans_online_genealogy/2014/01/15-million-pages-of-british-world-war-one-diaries-are-digitized-and-available-online.html

http://www.nationalarchives.gov.uk/records/war-diaries-ww1.htm

http://www.operationwardiary.org/

Nachtrag:

Weder http://geoges.ph-karlsruhe.de/wordpress/archives/821 noch das dort verlinkte STERN-Video gehen mit einer Silbe auf die Kostenpflichtigkeit ein:

http://www.stern.de/panorama/operation-kriegstagebuecher-millionen-seiten-geschichte-gehen-online-2083196.html

Selbstverständlich sind die angezeigten Scans im Crowdsourcing-Projekt http://www.operationwardiary.org/ kostenlos, aber ein Blättern in den Tagebüchern ist dort nicht möglich, man bekommt nur eine Seite jeweils angezeigt, die man bearbeiten kann.

Ansonsten: "Order and viewing options
£3.36"

Wie schräg ist das eigentlich? Freiwillige transkribieren, damit das Archiv seine Einnahmen steigert? Und die Presse, die da einen Riesen-Hype drum macht, nimmt das nicht mal zur Kenntnis?

Deutschsprachige Handschrift der Frühen Neuzeit online bei der UPenn:

http://hdl.library.upenn.edu/1017/d/medren/3430707

#fnzhss


http://orf.at/stories/2214208/

http://paris-ile-de-france.france3.fr/2014/01/15/bnf-une-inondation-endommage-plus-de-10000-livres-395465.html

http://www.bnf.fr/fr/la_bnf/anx_actu_bib/a.140214_inondation_rdj.html

Studie von Marvin Oppong: http://www.oppong.eu

Hier kostenfrei zu lesen und weiterführende Links:

http://www.otto-brenner-stiftung.de/otto-brenner-stiftung/aktuelles/verdeckte-pr-in-wikipedia.html

s.a.:

https://netzpolitik.org/2014/studie-der-otto-brenner-stiftung-verdeckte-pr-in-wikipedia/

via http://www.freie-radios.net/61259

--- Update ---
https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia_Diskussion:Kurier#Verdeckte_PR_in_Wikipedia

Beschreibungen bietet: "Europa Inventa: Early European Objects in Australasian Collections"

http://europa.arts.uwa.edu.au/

Leider keine Bilder, auch nicht bei den ebenfalls einbezogenen Kunstwerken aus der Zeit bis 1800.

Es sollen in einem Prohejt erarbeitete Informationen und Digitalisate zu einem kleinen Teilbestand eingearbeitet werden. Hallo? Die von mir wenig geschätzte Bayerische Staatsbibliothek hat 6000 Manuskripte digitalisiert (die im OPAC, der Europeana bzw. BASE abrufbar sind) und in Australien in es noch nicht einmal möglich, ein solches Inventar ins Netz zu stellen, in das man die paar vorhandenen Links einträgt, etwa zum Gesamtdigitalisat von De regimine principum der SLV

http://handle.slv.vic.gov.au/10381/180986

Via
http://primary-sources.eui.eu/website/europa-inventa-early-european-objects-australasian-collections


"Nach der gestrigen Podiumsdiskussion um die NS-Vergangenheit von Oetker zeigt sich das Unternehmen gesprächsbereit. Es will jetzt einige der vom Bündnis gegen Rechts geforderten Konsequenzen umsetzen. Das Oetker-Archiv bleibe natürlich für wissenschaftliche Zwecke zugänglich, sagte ein Unternehmenssprecher. Die geforderte öffentliche Debatte über die Kaselowskystraße gehöre in die Bielefelder Kommunalpolitik. Über mehr Informationen zur NS-Zeit im Firmen-Museum Dr. Oetker Welt sei bisher nicht gesprochen worden, dies sei aber nicht auszuschließen. Oetker stelle sich der Diskussion, verweise auf seiner Internetseite auch auf die neue NS-Studie. Bei der heikelsten Frage bleibt das Unternehmen defensiv. Die Frage, ob der Name von Ex-Chef Richard Kaselowsky wie gefordert aus der Kunsthalle verschwinden solle, sei bisher kein Thema gewesen."
Quelle: WDR studio Bielefeld, Nachrichten, 14.1.14

s. a. Offizielle Stellungnahme des Unternehmens zur Aufarbeitung der Unternehmensgeschichte von Dr. Oetker im Nationalsozialismus, Oktober 2013: " .... Prof. Dr. Wirsching, heute Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) und Direktor des Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) in München, und seine Mitarbeiter Dr. Sven Keller (IfZ) und Dr. Jürgen Finger (LMU) hatten zu diesem Zweck uneingeschränkten Zugang zum Dr. Oetker Firmenarchiv. ...."

http://www.newyorker.com/online/blogs/currency/2014/01/broken-manuscripts-and-scattered-leaves.html?utm_source=tny&utm_campaign=generalsocial&utm_medium=twitter

Ben Mauk hat Auskünfte von Thomas Walter, der mit Chidsanucha Walter einen abscheulichen Ebay-Shop betreibt, bekommen. Walter zerlegt unersetzliche mittelalterliche Handschriften, die zu wenig wert sind, um das Interesse zahlungskräftiger Käufer zu finden.

“Looking back,” he wrote elsewhere in the e-mail, “I can say that maybe not every book that I split into individual parts should have been split, but it’s an ongoing process of understanding. I try to acquire and sell all of my works whole, but for some objects, it’s clear from the start that they must be split.”

When I asked Walter about Treharne’s specific criticisms, he responded that he has helped create a wider audience for book art by enabling anyone to participate through eBay. “These works of art are now no longer reserved for only an élite group of people (dealers, museums and the rich),” he wrote.


Zum Thema Zerlegen von Handschriften hier http://archiv.twoday.net/stories/565872590/ mit weiteren Nachweisen.


https://gupea.ub.gu.se/handle/2077/30489

Auf Deutsch soweit ich sehe nur Studien zu Somalia.

Am Schluss der aus dem Trierer Raum stammenden Hs. 59 des Priesterseminars Trier (15. Jahrhundert) sind Bl. 139v-140r Exzerpte aus dem Speculum virginum eingetragen, getrennt durch einen Auszug aus Ezechiel 3, 17-21: zunächst Buch 1 Zeilen 918-941 (Speculum virginum ed. Jutta Seyfarth, CCCM 5, 1990, S. 37), in der Handschrift zugeschrieben "Peregrinus", sodann (Bl. 140r) Buch 4 Zeilen 315-365 (ed. Seyfarth S. 95f.).

Abgesehen von der Änderung des Anfangs des ersten Exzerpts - Buch 1 Zeile 918 (insbesondere "ad patriam" statt "ad litteram" wie im Speculum virginum) - ist die Vorlage wörtlich exzerpiert.

Die Handschrift liegt online vor: DFG-Viewer
http://stmatthias.uni-trier.de/
Link

Eine nähere Datierung wird von Marx und Becker, die Beschreibungen vorlegten, nicht gegeben. Auf den Trierer Raum verweist der Schenkungsvermerk an St. Matthias in Trier eines "fratris heyderici getzen elsen de bernkastel". Petrus Becker identifiziert ihn mit einem ab 1485 bezeugten Mönch Heiderich in St. Matthias, der 1497 oder 1498 starb:

http://personendatenbank.germania-sacra.de/books/view/44/728

Der Codex gehört also wohl in die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts.

Beide Kataloge sind online, doch so richtig befriedigt keine der Präsentationen.

Marx S. 49 liegt als PDF beim Handschriftencensus RLP vor:

http://www.blogs.uni-mainz.de/handschriftencensus/files/2012/04/Marx1912_TrierPS_001-55.pdf

Genauer könnte man mit Dilibri zitieren, wenn dort nicht ärgerlicherweise die Navigation bei den Einzelseiten fehlen würde:

http://www.dilibri.de/ubtr/periodical/pageview/127512

Bei Petrus Becker hat man zur Auswahl (abgesehen von den bequem nutzbaren Auszügen in Google Books):

PDF bei der Germania Sacra
http://personendatenbank.germania-sacra.de/files/books/NF%2034%20Becker%20St.%20Eucharius,%20St.%20Matthias.pdf

PDF und Viewer auf dem Dokumentenserver, wobei der Permanentlink nur für den ganzen Band gilt:

http://hdl.handle.net/11858/00-001S-0000-0005-7455-E

Will man seitengenau zitieren, muss man erst einmal an der URL herumfummeln, bis man auf

http://personendatenbank.germania-sacra.de/books/view/44/201

kommt.

Zum Autor Peregrinus:
http://archiv.twoday.net/search?q=peregrinus

#forschung

„Digitale Editionen – Grundlagenvermittlung“.
Springschool des Instituts für Dokumentologie und Editorik
Rostock, 10.-14.3.2014

Nähere Informationen dazu:
http://www.i-d-e.de/springschool-%E2%80%9Edigitale-editionen-%E2%80%93-grundlagenvermittlung%E2%80%9C

via Georg Vogeler

Der Beginn dieses gemeinsamen Projekts von Landesarchiv NRW, Hessischem Hauptstaatsarchiv und Königlichem Hausarchiv wurde von Rouven Pons in den neuen hessischen Archivnachrichten (S. 48) angeszeigt. Pons hatte das Projekt bereits auf dem Archivtag in Saarbrücken vorgestellt.

Und zwar recht günstig:

http://www.library.ethz.ch/de/Dienstleistungen/Ressourcen-nutzen-bestellen/E-Book-on-demand

"Preis: CHF 0.20 pro Einzelseite, max. CHF 20.- pro Band. Speicherung und Versand verrechnen wir zusätzlich". 20 CHF sind ca. 16 Euro.

Schmalenstroer kritisiert Landwehr (siehe schon http://archiv.twoday.net/stories/603120868/ ):

http://schmalenstroer.net/blog/2014/01/bloggen-als-machtfrage/

"Entsprechend war ich schon lange im Internet aktiv und bloggte auch schon, bevor ich mit dem Geschichtsstudium anfing. Der Schritt, dann auch über historische Themen zu schreiben, war nicht groß und hatte auch nichts mit fehlenden Publikationsmöglichkeiten zu tun. Im Prinzip ist es völlig selbstverständlich, dass jemand der Geschichte studiert und sich daher eigentlich auch für Geschichte interessieren sollte, etwa auf Twitter oder Facebook auch entsprechende Links postet. Der historisch interessierte Mensch fährt im Urlaub auch gerne einen Umweg, um sich einen interessanten Ort oder ein interessantes Museum anzuschauen – und warum sollte er dann keine Bilder davon auf Flickr hochladen, wenn er den Dienst eh nutzt? Und wenn man gerade im Archiv etwas interessantes gefunden hat, warum sollte man es nicht teilen?"

Erklärt wird das unter

https://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Google_Book_Search#Umgehen_von_Googles_Digital_Rights_Management

Erläuterungsbild für Chrome; Rechte Maustaste "Element untersuchen"

Dammann kommentiert:

http://archiv.twoday.net/stories/603123425/#603124294

http://archivalia.tumblr.com/tagged/labyrinth


Eine Forschungsmiszelle (mit 40 Anmerkungen) von Florian Sepp:

http://histbav.hypotheses.org/1213

Von Maria Rottler:

http://histbav.hypotheses.org/1334

Archivalia ist oft vertreten.

In der Wiener Kirche Maria am Gestade in der Inneren Stadt erinnert
ein neues kleines Museum an den Redemptoristenpater Klemens Maria Hofbauer (1751-1820), der seit hundert Jahren offiziell als Wiener Stadtpatron verehrt wird.

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1544771/Klemens-Maria-Hofbauer_Der-unbekannteStadtpatron

Über Hofbauer

https://de.wikipedia.org/wiki/Klemens_Maria_Hofbauer
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=118552317

Pater Martin Leitgöb berichtet über die Vorgeschichte der Erhebung:

http://www.redemptoristen.com/index.php?id=103&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1241&tx_ttnews%5BbackPid%5D=25&cHash=cbcc7311a749e18c215aa521c04381c5

Zunächst hatte die zuständige römische Ritenkongregation im Januar 1913 den Antrag abgelehnt. Doch die vielen Verehrer des 1909 heiliggesprochenen Ordensgeistlichen ließen nicht locker. Vom 14. Januar 1914 datiert das Dekret, das Hofbauer zum "Civitatis Vindobonae Patronum minus principalem" erhob.

Text nach dem Wiener Diözesanblatt 1914:

http://www.redemptoristen.com/typo3temp/pics/12b0a60a7e.jpg

Leitgöb: "Genau genommen hieß es in diesem Dekret, dass er bloß der „zweite Patron der Stadt Wien“ sei. Wer der erste Patron ist, wusste man aber damals nicht so genau, und man weiß es auch heute nicht. Der heilige Stephanus ist ja nur Patron des Bischofssitzes und der Erzdiözese Wien, und Markgraf Leopold hatte im Grunde nie direkt mit der Stadt Wien zu tun. Er war seit 1663 Patron der österreichischen Erblande. Es kann also durchaus sein, dass Klemens Maria Hofbauer sich im Himmel doch als Erstzuständiger für seine Wienerstadt fühlt."

Die von der Kurie formal dekretierte Hierarchie spielte bei der Rezeption der Erhebung keine Rolle. Für seine Verehrer war St. Klemens Maria Hofbauer fortan der Wiener Stadtpatron!

Zu den Förmlichkeiten und dem kirchenrechtlich-liturgischen Hintergrund von Stadtpatron-Erhebungen:

http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/373/

Siehe auch hier
http://archiv.twoday.net/search?q=stadtpatron

Zur Feiertagsordnung sehr lesenswert Ulrich Nachbaur, der bei Endnote 130 zu erwägen gibt, dass die 1922 zum Bundesland erhobene Stadt Wien als niederösterreichisches Erbe den hl. Leopold als Landespatron besitze

http://www.vorarlberg.at/pdf/m041-2nachbaurlandespatro.pdf

Als offiziellen Wiener Landespatron bezeichnet Peter Diem den hl. Leopold, neben dem Hofbauer als eigentlicher Schutzheiliger Wiens gelte:

http://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Symbole/Wien_-_Landespatron

Natürlich liest man oft im Internet bei Hofbauer "Seit 1914 ist er Landespatron von Wien", aber das ist zumindest ungenau, denn 1914 gab es noch kein Land Wien.

Patron des mit der Stadt Wien territorial identischen Bundeslands Wien ist also St. Leopold als Landespatron. Neben- oder Konpatron (minus principalis bzw. zweiter) des "Patronus loci" der "civitas" Wien ist Hofbauer.

Jedenfalls im feiertagsrechtlichen Kontext und das Jahr 1754 kann behauptet werden, dass St. Stephan der (erste) Wiener Stadtpatron war. Damals ignorierte Maria Theresia (nach Nachbaur S. 76) die Ortspatrozinien - mit Ausnahme Wiens, wo sie mit dem Stefanstag einen städtischen Feiertag gelten ließ.

Das sind aber kirchenrechtlich-bürokratische Feststellungen, die mit der Verehrungspraxis nichts zu tun haben.

1477 nennt der Arzt Johannes Tichtel in seinem Diarium St. Stefan Patron von Wien

http://books.google.de/books?id=NHtZAAAAIAAJ&pg=PA4

worauf Opll 1998 hinwies:

http://books.google.de/books?id=y-nFAAAAIAAJ&q=stadtpatron

Von einem lebendigen Kult des hl. Stefanus als Wiener Stadtpatron kann aber nicht die Rede sein. Nicht vor 1914 und erst recht nicht danach, als Hofbauer - ungeachtet der römischen Zurückhaltung - die Stelle des Stadtpatrons einnahm.

Im Klemenssaal des Redemptoristenklosters von Maria am Gestade befindet sich dieses große Gemälde von Josef Kastner dem Jüngeren (1844-1923): „St. Klemens empfiehlt Wien der Himmelskönigin“. Das Bild entstand anlässlich der Heiligsprechung von Klemens Maria Hofbauer am 20. Mai 1909.

oder "Wozu brauchen wir einen Archivaren?" (Marthaler)


© ZDF/Hans-Joachim Pfeiffer
Im Archiv des Fritz-Bauer-Instituts finden Dr. Meissner (Thorsten Merten, re.) und Marthaler (Matthias Koeberlin, li.) brisante Unterlagen.

Sendetermin: arte, Sonntag, 19. Januar um 1:00 Uhr (90 Min.)

Inhalt:
Fünf Gäste werden auf einem Frankfurter Restaurantschiff erschossen, förmlich hingerichtet. Der Restaurantbesitzer wird kurze Zeit später schwer verletzt am Mainufer gefunden, die einzige Augenzeugin liegt erstochen in ihrer Küche. Für die Presse ein klarer Fall: Mord im Schutzgeldmilieu. Aber spätestens als klar wird, dass auch eine französische Journalistin an Bord war, die offenbar verschleppt wurde, stehen Kommissar Robert Marthaler und sein Team endgültig vor einem Rätsel. Oliver Frantisek, ein ehrgeiziger junger Kollege vom Landeskriminalamt, der die Sonderkommission verstärken soll, nimmt im Alleingang die Spur von Waffenhändlern auf und wird brutal ermordet.

Der Schlüssel zu den Morden liegt in der Vergangenheit. Die Partitur einer bislang unbekannten Operette von Jacques Offenbach, die aus den Vernichtungslagern geschmuggelt werden konnte, enthält nicht nur die unschätzbar wertvollen Noten, sondern auch die verschlüsselten Notizen eines jugendlichen Häftlings, die von den Gräueltaten eines Lagerarztes berichten. Gehen die Morde nicht auf das Konto geldgieriger Musikhändler, sondern stehen sie in Verbindung mit Deutschlands dunkler Vergangenheit? Ein Wettlauf um das Leben der jungen ARTE-Journalistin beginnt.

Quelle: Arte-Mediathek


Die Mainzer Martinus-Bibliothek verwahrt als Hs. 205 einen umfangreichen Sammelband des 17. Jahrhunderts mit handschriftlichen Pasquillen und Liedern, der gelegentlich die Aufmerksamkeit der Forschung gefunden hat. (Ich habe die Handschrift nicht eingesehen.)

Er stammt aus der Büchersammlung Fritz Schlossers (1780-1851) und gehörte im 18. Jahrhundert Johann Michael von Loen.

Strassburger Provenienz der Handschrift ist wahrscheinlich. Sie wurde nach 1620 angelegt. Bl. 147v wurde die Jahreszahl 1628 nachgetragen. Anscheinend ein Originalbrief an den Rat der Stadt Strassburg 1622 ist Bl. 458r zu finden.

Die umfangreichste Erschließung im Handschriftenarchiv ist online:

http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/mainz_700386260000.html

Detailliert beschreibt die Handschrift auch der jetzt online als PDF verfügbare masch. Katalog von M. Dörr:

http://www.blogs.uni-mainz.de/handschriftencensus/files/2012/05/Doerr_MainzMB_Hsskat.pdf

Vermutlich war M. Dörr der Aufsatz des berüchtigten FWE Roth zur Handschrift nicht bekannt, sonst hätte sie ihn angeführt.

Aus einer Straßburger Sammlung von Volksliedern des 15./17. Jahrhunderts. In: Jahrbuch für Geschichte, Sprache und Litteratur Elsaß-Lothringens 16 (1899), S. 201-204
http://www.archive.org/stream/JahrbuchFuerGeschichteSpracheUndLiteraturElsass-lothringens14-16#page/n719/mode/2up

Roth nennt die Mainzer Seminarbibliothek als Quelle und macht Angaben zu 47 Stücken/Liedern, aber ohne Seitenzahlen.

Bemerkenswert ist, dass er bei den Nrr. 43, 44 und 45 auf eigene Abdrucke verweist. Es handelt sich um

Volkslieder auf die Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm und Friedrich V. In: Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz 22 (1898), S. 71-76
http://www.archive.org/stream/MitteilungenDesHistorischenVereinsDerPfalz22-23#page/n81/mode/2up

Dort hatte er die drei Texte aus einer "Sammelhandschrift in Privatbesitz" mitgeteilt.

Nr. I ist Bl. 409r-410r der Handschrift, abgesehen von der Aufteilung der 15 Strophen auf zwei Gedichte von Roth wörtlich abgedruckt (nach Ausweis der HSA-Beschreibung S. 43
http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/700386260043.html )

Nr. II entspricht Bl. 452r.

Bl. 442r-443v ist bei Roth Nr. III, der nach Angabe der HSA-Beschreibung zu den Strophenanfängen den Text wörtlich abdruckte.

[Hans Lambel stellte im Euphorion 8 (1901), S. 152 klar, dass Nr. III keineswegs unbekannt, sondern mehrfach gedruckt war.

https://archive.org/stream/euphorionzeitsch08leipuoft#page/152/mode/2up

Übrigens war das nicht das erste Mal, dass Roth anderweitig bereits Gedrucktes ohne den Druckort zu nennen erneut mitteilte.]

Nun schreibt Roth 1899 aber bezugnehmend auf Roth 1898: "Ebenda abweichend S. 73". Eine solche Abweichung ist zumindest nach den Angaben des HSA überhaupt nicht nachvollziehbar.

Mit dem "abweichend" wollte Roth offenkundig suggerieren, dass seine Vorlage 1898 eine andere war als die Mainzer Handschrift. Das kann man aber eigentlich ausschließen, denn der mutmaßlich Strassburger Sammelband stellt eine einzigartige individuelle Zusammenstellung von Zeitgedichten dar. Von einer Abschrift ist nichts bekannt. Dass es gerade diese drei Stücke noch in einer weiteren Handschrift gegeben hat, die Roth vorlag, ist kaum denkbar.

Roth hat - das erscheint mir nach allem, was ich über ihn als Fälscher inzwischen weiß, am plausibelsten - 1898 die Herkunft seiner Quelle bewusst verschleiert und dieses Versteckspiel durch den Hinweis auf Abweichungen auch 1899 beibehalten. Ihm ging es - wie schon bei der Nichtnennung der Würzburger Inschriftenüberlieferung Gamans' in den "Fontes" (vgl. Arens, Deutsche Inschriften ... Mainz, 1958, S. 19) - darum, dass er ohne lästige Konkurrenten den spannenden Sammelband erst einmal allein ausbeuten konnte. Für das Strassburger "Jahrbuch" gab er dann einen kursorischen Überblick über den Inhalt mit Angabe des Lagerorts.

Wenn es auf

http://www.blogs.uni-mainz.de/handschriftencensus/mz-mb/

heißt, Roth habe teilweise verschollene Handschriften beschrieben, so muss man mit der Möglichkeit rechnen, dass er diese in Wirklichkeit erfunden hat.

Bl. 500r-502v überliefert die Mainzer Handschrift die mittelalterliche Prophezeiung des Dietrich von Zengg, sie gehört also eigentlich in den Handschriftencensus.

https://de.wikisource.org/wiki/Dietrich_von_Zengg

Die Identifizierung nahm vor Frances Kneupper: German Identity and Spiritual Reform at the End of Time: Eschatological Prophecy in Late Medieval Germany. Dissertation Northwestern University Evanston 2011, S. 363. Sie stellte S. 377 auch fest, dass auch die "Veniet aquila"-Prophezeiung im gleichen Kontext erscheint: "Mainz, Priesterseminar 205 (17th c), fol. 498; (attached
to a astrological proph apparently from Smaragdo Abbas
Torquenorum to the priests and clerics of Rome, said to be written
1271)". Dazu die HSA-Beschreibung:

http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/700386260054.html

#forschung

#fnzhss

Die wichtige Handschrift u.a. mit Rosenplüt-Dichtungen ist jetzt endlich online:

http://nrs.harvard.edu/urn-3:FHCL.HOUGH:4871475

Zu ihr:

http://de.wikisource.org/wiki/Burgunderkriege#Neumondkalender_gegen_Herzog_Karl_den_K.C3.BChnen_von_Burgund

http://www.handschriftencensus.de/6928

[Dörr, Margarete:] Handschriftenkatalog der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars, maschinenschriftlich, Mainz o. J. [vor 1963]

Der vor allem noch für die frühneuzeitlichen Handschriften wichtige Katalog ist als PDF einsehbar:

http://www.blogs.uni-mainz.de/handschriftencensus/files/2012/05/Doerr_MainzMB_Hsskat.pdf

Bei aller Unzulänglichkeit solcher älterer Verzeichnisse: Es ist absolut wichtig, dass diese ins Netz gestellt werden, da sie das Auffinden bislang unbekannter Überlieferungen ermöglichen und größere Katalogisierungsanstrengungen insbesondere bei den neuzeitlichen Handschriften (denen seit langem hier unsere besondere Aufmerksamkeit gilt) leider kaum zu erwarten sind. Was wäre die Renaissance-Forschung ohne die persönlichen Notizen des Handschriftenforschers Kristeller in seinen Itinera, die ja oft einfach nur ohne Autopsie die Angaben aus älteren Verzeichnissen zusammenfassen?

Leider weigert sich Frau Uhlemann von der Darmstädter Bibliothek, von deren großem Handschriftenbestand nur ein Teil in gedruckten Katalogen erschlossen ist (das betrifft auch viele mittelalterliche Handschriften), die älteren Beschreibungen von Knaus online zu stellen.

#fnzhss

Dissertation von Jan Marr (2010):

http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2010/593/

Behandelt werden auch Drucke aus dem Schwabenkrieg 1499.

Der Tagungsbericht des Gedenkortes T4 zieht folgendes Fazit: " .... Für die Archivare und Juristen (mit einer Ausnahme) galten axiomatisch die schutzwürdigen Belange Dritter, für die Historiker und Angehörigen die Würde der Opfer, die gebiete, dass man die Namen nenne. So kam man nicht zusammen.
Als Kompromiss wurde schließlich genannt, dass man ein Gedenkbuch mit voller Namensnennung machen könne, wenn man es nur in einem Exemplar an einem nicht öffentlich zugänglichen Ort auslege. Die Arbeitsgruppe wollte sich damit nicht abfinden und weiterarbeiten, auch wenn sie sich damit möglicherweise in der Illegalität befänden.
Als Fazit lässt sich festhalten, dass wohl noch selten ein derart intensives Zusammenprallen zweier Zugänge zu dem Thema beobachtet werden konnte. Mittlerweile jahrzehntelang eingeübte Praxen der Erinnerung und des Gedenkens trafen auf eine stahlbetonharte Wand aus Paragraphen und Vorschriften. Es bleibt zu hoffen, dass eine Lösung gefunden werden kann. ..."

Das Bundesarchiv zieht ebenfalls ein Fazit: ".... Während die Archivarinnen und Archivare auf die auch im Bayerischen Archivgesetz festgehaltenen schutzwürdigen Belange der Angehörigen verwiesen, forderte die Mehrzahl der übrigen Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer eine Publikation der Namen. Als Kompromiss wurde vorgeschlagen, in einer noch zu errichtenden Gedenkstätte ein einzelnes Gedenkbuch unter Aufsicht der Öffentlichkeit zu präsentieren. Falls Angehörige eine Anonymisierung der Namen ihrer Verwandten verlangen, könnte dies in dem Buch durchgeführt werden.
Bei der abschließenden Podiumsdiskussion von Vertretern der Politik aus dem Raum der bayerischen Landeshauptstadt und Frau Dr. h.c. Charlotte Knobloch als Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern konnte ebenfalls keine Einigung gefunden werden, wie eine Veröffentlichung der Namen der "Euthanasie"-Opfer aus München erfolgen kann ...."

Vor zwei Jahren erhielt ich folgende archivrechtliche Würdigung zur Gesetzeslage in NRW: "".... Aber auch nach Ablauf der Schutzfristen ist über die Generalklausel des § 6 Abs. 2 Nr. 3 ArchivG NRW die Nutzung "ganz oder für Teile des Archivguts zu versagen, wenn schutzwürdige Belange Betroffener oder Dritter beeinträchtigt würden." Wenn bei den Verstorbenen etwa Erbkrankheiten festgestellt wurden, würde bei einer Verwendung von Klarnamen durch weitere Recherchen eine Brücke zu lebenden Angehörigen geschlagen werden können, die sich in ihren schutzwürdigen Belangen durchaus beeinträchtigt fühlen könnten. In solchen Fällen bedürften Sie in jedem Fall der Erwilligung einschlägiger Angehöriger. Wenn keine Erbkrankheiten vorliegen, könnte freilich wegen des langen zeitlichen Abstandes ein rechtserhebliches persönliches Interesse der Angehörigen an der Wahrung der Anonymität der Toten schon zu verneinen sein. ...."
Ratlosstehen nun die Praktiker vor Ort - einerseits das berichtigte Forschungs- und Erinnerungsinteresse, andererseits eine Gesetzeslage die die schützt, die (scheinbar) gar nicht geschützt werden wollen....
Müsste man da nicht die Gesetzeslage ändern?

Beitrag von Martin Roland/Andreas Zajic im Archiv für Diplomatik 2013

http://documents.icar-us.eu/documents/2013/11/archiv-fur-diplomatik-schriftgeshichte-siegel-und-wappenkunde.pdf


"Seit Beginn des Jahres 2014 können weitere 544 Akten mit genau 47587 digitalisierten Seiten der Reinschriftenprotokolle des Politbüros des ZK der SED für den Zeitraum von 1971 bis Dezember 1980 vollständig online gelesen werden. Damit besteht jetzt die Möglichkeit, die Findbücher und die Reinschriftenprotokolle des Politbüros für die Zeit von 1949 bis Dezember 1980 online im Internet einzusehen und auszuwerten. "

http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/meldungen/03842/index.html.de


http://othes.univie.ac.at/26625/

Kerschner, Jonas (2013) Aspekte der Archivierung digitaler Geodaten und kartographischer Darstellungsformen.
Diplomarbeit, Universität Wien. Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
BetreuerIn: Dusek, Peter

"Jährlich werden unter großem Aufwand und Kosten von staatlichen und privaten Unternehmen große Mengen an Geodaten (Vektorgraphiken, Rastergraphiken, Luftbilder, Höhenmodelle, etc) und Geoprodukten (Karten, Kartographie- und Geoinformtionsysteme) hergestellt. Sie sind folglich ein technisch komplexes, aber vor allem von der Forschung oft ungenutztes Kulturgut. Durch ihre Komplexität und raschen Weiterentwicklung, steigen auch die Anforderungen an die Archive. Für die Archivorganisation und Dokumentation wird das OAIS Referenzmodell herangezogen. Für eine internationale Vernetzung und Standardisierung ist die Mitarbeit internationaler Geo-Organisationen, wie das OGC oder INSPIRE, notwendig. Die Archivierungsmethoden Migration und Emulation sind mit Vor- und Nachteilen behaftet. Aufgrund der Komplexität und Diversität der Daten und Applikationen muss vorher abgewogen werden, welche Methode am besten geeignet ist. Schlussendlich werden an das Archivpersonal steigende Fachkenntnisse und Anforderungen gestellt: Sowohl für die Erschließung und Bereitstellung von digitalen Geodaten, als auch für die Bereitstellung, Aufbereitung und Restauration von Analogbeständen werden Fertigkeiten in GIS und Bildverarbeitungsprogrammen benötigt."

Besiedlungsgeschichte Württembergs vom 3. bis 13. Jahrhundert n. Chr., 1938
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/id/6822747

Geschichte des Hauses Hohenlohe, 1903-1908
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/id/6817178

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Streaming-Abmahnanwalt-Urmann-Sicht-der-Regierung-spielt-keine-Rolle-2083157.html

Ich würde mal sagen: Seine Sicht spielt keine Rolle ...

http://www.kanzlei-nierenz.de/der-naive-ole-von-beust-wie-der-redtube-skandal-weiter-geht/

"Unsere Kanzlei konnte ermitteln, dass U+ C schwere Verstöße gegen die Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) begangen hatte. So hat der einzige Geschäftsführer dieser RA-GmbH seine Anwaltszulassung ausschließlich in Hamburg, was bei RA-GmbH gem. § 59 i BRAO nicht zulässig ist. Die Rechtsanwaltskammern in Nürnberg und Hamburg haben mittlerweile entsprechende Kammerverfahren gegen die U+C und RA Urmann eingeleitet. "

Unsere Berichterstattung zum Redtube-Abmahnfall:

http://archiv.twoday.net/search?q=streaming

Von Heidemarie Bodemer (2008):

http://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/2008/3604/



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"Antwort der Landesregierung
auf die Kleine Anfrage 1749 vom 6. November 2013
der Abgeordneten Lukas Lamla und Daniel Schwerd PIRATEN
Drucksache 16/4342

Die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport hat die Kleine Anfrage 1749 mit Schreiben vom 9. Dezember 2013 namens der Landesregierung im Einvernehmen mit dem Minister für Inneres und Kommunales beantwortet.
Vorbemerkung der Kleinen Anfrage
Nicht erst seit dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln stehen Kultureinrichtungen vor der Herausforderung, historisch bedeutsame Unterlagen und Materialien sicher und dauerhaft zu bewahren. Archive, Museen und Bibliotheken müssen frühzeitig Vorkehrungen treffen, um Beschädigung und Zerstörung von Kulturgut zu vermeiden.
Dabei sind es in der Regel nicht die großen Katastrophen wie Erdbeben oder Kompletteinstürze von Gebäuden, die den Erhalt von Kulturgut gefährden, sondern kleinere Störungen wie Wasserrohrbrüche, plötzliche und kurzfristige Überflutungen bei Starkregenfällen, Kabelbrände, Stromausfälle und ähnliche alltägliche Geschehnisse, die plötzlich eintreten und so-fortiges Handeln erfordern.
Oft können einfachste organisatorische, technische und bauliche Maßnahmen wie die regelmäßige Durchführung von Evakuierungsübungen, die Unterwannung von Wasserleitungen in Magazinräumen, ein Rückbau von Stromleitungen oder das Vorhandensein von Abdeckfolie schwere Schäden vermeiden. Notfallkontaktlisten und Checklisten, die im Notfall schnell abgearbeitet werden können, leisten dann wertvolle Hilfestellung. Treten trotzdem unvermeidbare Notfälle ein, können die Auswirkungen dann begrenzt werden, wenn Rettungskräfte und Fachleute Notfallabläufe kennen und Rettungsmaßnahmen routiniert beherrschen.
In der Praxis von Archiven, Bibliotheken und Museen hat sich zum einen eine gute Notfallvorsorge als wirksam erwiesen, zum anderen im Schadensfall eine intensive und spartenübergreifende
Kooperation und gegenseitige Unterstützung der unterschiedlichen Akteure, auch über Verwaltungsgrenzen hinweg. Teilweise wurden zu diesem Zweck sogenannte Notfallverbünde gegründet, in denen sich die Träger unterschiedlichster Kultureinrichtungen verpflichten, im Schadensfall schnelle und unbürokratische Hilfe zu leisten und sich bei Bedarf auch Personal- und Sachmittel gegenseitig zur Verfügung zu stellen.
Wir bitten die Landesregierung, ihre Antworten auf die folgenden Fragen 1 bis 4 jeweils nach den einzelnen Kulturgut bewahrenden Einrichtungen des Landes – dem Landesarchiv NRW und seinen unterschiedlichen Standorten, dem Archiv des Landtags NRW, der Kunstsammlung NRW sowie den verschiedenen Landesbibliotheken – aufzuschlüsseln.
1. Welche Materialien zur Erstversorgung von geschädigtem Kulturgut (sog. "Notfallboxen") werden in den Kulturgut bewahrenden Einrichtungen des Landes NRW dauerhaft vorgehalten?
Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster hält eine Notfallbox vor Ort vor, die Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf verfügt über mehrere Notfallboxen. Die Universitäts- und
Landesbibliothek Bonn hält derzeit noch keine Notfallboxen vor. Das Landesarchiv NRW verfügt derzeit an den Standorten Düsseldorf, Münster und Detmold über jeweils ein Notfallset;
ein Notfallset besteht aus 4 Notfallboxen. Die Kunstsammlung NRW verfügt aufgrund des heterogenen Sammlungsbestands über keine Notfallboxen.
2. In welcher Form leistet die Landesregierung den Kulturgut bewahrenden Einrichtungen des Landes NRW praktische Unterstützung bei der Notfallvorsorge?
Sofern die betreffenden Einrichtungen sich mit der Bitte um praktische Unterstützung an die
Landesregierung wenden – was bisher nicht der Fall war –, wird diese eine Unterstützung im Rahmen ihrer Möglichkeiten gewähren.
3. Welche besonderen Maßnahmen hat die Landesregierung getroffen, um in den Kulturgut bewahrenden Einrichtungen des Landes NRW vorhandene digitale Unterlagen vor Beschädigung und Verlust zu schützen?
Die Landesregierung hat das Projekt „Digitales Archiv NRW“ initiiert, das im nächsten Jahr in den Dauerbetrieb überführt werden soll. Mit diesem Projekt wird eine technische und organisatorische Infrastruktur zur Verfügung gestellt, die es sowohl den landeseigenen Gedächtniseinrichtungen als auch kommunalen und privaten Kultureinrichtungen ermöglicht, originär
digitales Kulturgut und Digitalisate von analogem Kulturgut dauerhaft zu sichern.
4. Welche der Kulturgut bewahrenden Einrichtungen des Landes NRW sind bereits an Notfallverbünden beteiligt bzw. planen eine solche Beteiligung?
Es gibt einen Notfallverbund in Münster, an dem die dortige Universitäts- und Landesbibliothek beteiligt ist. Die ULB Düsseldorf ist an keinem Notfallverbund beteiligt, prüft aber die
Möglichkeiten einer Beteiligung. Die ULB Bonn plant einen Notfallverbund zusammen mit Bibliotheken und Archiven im Raum Bonn/Rhein-Sieg. Das Landesarchiv NRW ist am Standort Münster am Münsteraner Notfallverbund beteiligt. Am Standort Detmold laufen derzeit die Arbeiten zur Errichtung eines Notfallverbunds, an dem auch das LAV NRW beteiligt sein wird. In der Abteilung Rheinland ist perspektivisch die Errichtung eines gemeinsamen Notfallverbunds mit Kulturgut bewahrenden Einrichtungen am neuen Standort Duisburg, der im kommenden Jahr bezogen wird, geplant. Die Kunstsammlung NRW plant, sich mit der Stadt Düsseldorf bezüglich eines Notfallverbundes in Verbindung zu setzen.

5. Wie plant die Landesregierung, die Initiierung und Etablierung von Notfallver-bünden von Kulturgut bewahrenden Einrichtungen des Landes NRW mit Einrich-tungen in kommunaler und privater Trägerschaft zu fördern?
Bisher sind diesbezügliche Erwartungen von Einrichtungen in kommunaler und privater Trä-gerschaft nicht an die Landesregierung herangetragen worden. Die Kultureinrichtungen or-ganisieren Notfallverbünde in eigener Initiative. Wie die Landesregierung hier unterstützen kann, lässt sich erst ermitteln, wenn konkreter Bedarf angemeldet wird."
Link zum PDF

Der 50. Deutsche Historikertag, der vom 23. bis zum 26. September 2014 in Göttingen stattfinden wird, wird mit einem eigenen Blog, auf Facebook und Twitter begleitet:

Blog: http://www.historikertag.de/Goettingen2014/category/blog

Facebook: https://www.facebook.com/historikertaggoettingen2014

Twitter: @historikertag

Hashtag: #histag14

 

(Tweetarchiv zu #histag12)

Schmalenstroer schreibt: "Ich kann jedem an dieser Stelle nur empfehlen, nicht die Facebook-Variante zu benutzen. Dank derem Ranking-Algorithmus bekommt der User leider nicht alle Beiträge zu sehen, sondern nur einen winzigen Bruchteil. Momentan werden die meisten Beiträge im Durchschnitt von nur einem von 90 Abonnementen gesehen. Ich müsste Facebook jetzt Geld zahlen, um die Beiträge zu promoten oder die Nutzer dazu anregen, möglichst viel mit der Seite zu interagieren. Falls ihr euch schon mal gefragt habt, warum diverse Seiten ständig Aufrufe zum Kommentieren und Liken bringen, wisst ihr es jetzt. Für mich kommt so ein Vorgehen nicht in Frage und ich empfehle euch daher, andere Netzwerke oder gleich die Webseite zu nutzen. Und denkt gar nicht daran, ein historisches Nacherzählungsprojekt wie @9nov38 auf Facebook zu versuchen, der Algorithmus wird es völlig unkontrollierbar zerreißen."

http://schmalenstroer.net/blog/2014/01/7-neue-blogs-fuer-planet-history/

"Veronika Tóth absolviert gerade den Archivarskurs in Österreich und bloggt eigentlich auf Ungarisch. Einige Beiträge sind auch auf Deutsch und können dank der Kategoriefeeds von WordPress auch in Planet History angezeigt werden."

Via
http://schmalenstroer.net/blog/2014/01/7-neue-blogs-fuer-planet-history/

Zu http://archiv.twoday.net/stories/34628171/ ist zu ergänzen, dass Ludwig K. Walter auch seinen Katalog der Inkunabeln der Stiftsbibliothek Aschaffenburg (1999) ins Netz gestellt hat:

http://ludwig-k-walter.de/docs/nav/pdf/Stiftsbibliothek-Inkunabelkatalog.pdf

Er enthält auch umfangreiche Angaben zu den Provenienzen.

Die schulgeschichtliche Dissertation ("Die Entwicklung des Schulwesens in der Oberpfalz und in der freien Reichsstadt Regensburg bis 1810 sowie in Salzburg bis 1816", Uni Oviedo!) des Regensburger Putzunternehmers Götz wird auseinandergenommen:

http://www.regensburg-digital.de/karlheinz-goetz-plagiierte-fuer-seine-doktorarbeit/09012014/

Zur Person
https://de.wikipedia.org/wiki/Karlheinz_G%C3%B6tz

Wer schulgeschichtlich womöglich monate- oder jahrelang selbst im Ausland Tag für Tag Archivakten wälzt, um sein Thema zu bearbeiten, sollte gegen eine solche Schmalstspur-Dissertation lauthals protestieren!

In einem Mini-Beitrag für die Furche geht Tantner auch auf das Wissenschaftsbloggen ein.

„Ein Wissenschaftler, der nicht bloggt, ist ein schlechter Wissenschaftler“ – dieses provokante Diktum stammt vom Historiker Klaus Graf, dem „very godfather of German history blogs“, Hauptbeiträger des bereits 2003 gegründeten Weblogs Archivalia (archiv.twoday.net). In den letzten Jahren nehmen sich auch immer mehr österreichische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Grafs Statement zu Herzen und ermöglichen mittels Weblogs – online geführten Tagebüchern – Einblicke in ihre Forschungswerkstatt.

Weiterlesen
http://adresscomptoir.twoday.net/stories/603123202


Die Geschichte des Augsburger Bistumsarchivs reicht viele Jahrhunderte zurück, doch über die Anfänge ist nicht viel bekannt. Der Leiter des heutigen Bistumsarchivs, Dr. Erwin Naimer, bringt es auf den Punkt: "Das Archiv verschwindet im Dunkel der Geschichte." Und doch beherbergt es heute zum Beispiel eine Benediktinerregel aus dem Jahr 820. Dies und noch viel mehr Interessantes gibt es bei einer Besichtigung des Bistumsarchivs zu entdecken. Schließlich gelten Kirchenarchive sozusagen als Mütter der Archive. Sie bilden den Beginn der Archivgeschichte und sind Schatzkammern für Menschen, die sich mit der Vergangenheit beschäftigen, ihrer eigenen oder auch mit der Vergangenheit der Region.

http://www.blog.pommerscher-greif.de/neue-digitalisate-2/

Bonjour,

J'ai le plaisir de vous annoncer que le 3e volume de l'ouvrage que vous aviez demande (Cistercienses Annales.... / Angelus Manrique) est accessible en ligne sur notre bibliotheque numerique (http://bibnum-stendhal.upmf-grenoble.fr/)

Vous pourrez le feuilleter en ligne ; vous pourrez egalement telecharger le fichier PDF accompagne d'une table des matieres dynamique.

Espérant que ce service vous apportera toute satisfaction, nous restons à votre disposition pour toute information complémentaire.


Bien cordialement,

--

Ce message ne contient intentionnellement aucun caractere accentue.


Siehe hier:
http://archiv.twoday.net/stories/326202222/

 

twoday.net AGB

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