Dana Sutton's AN ANALYTIC BIBLIOGRAPHY OF ON-LINE NEO-LATIN TEXTS
http://www.philological.bham.ac.uk/bibliography/
deserves a few more words. He's been compiling it for almost 9
years, originally at his home institution, Univ. of California
Irvine, and then under the auspices of the University of Birmingham,
UK when the University of California (to its shame) stopped providing
the website. He's very responsive to corrections, suggestions, and
additions.
The links are to freely accessible digitized Neo-Latin works (25,000+
now). So books on a subscription-only database like Early English
Books On-Line are not included. The range of authors, subjects, and
publishing dates is enormous. In addition to primary sources, it
includes lots of 17-19th C scholarship done in Latin.
The project is so important to my own research (early modern science
and medicine) that the URL is bookmarked right at the top of my
browser's favorites list. I just checked its updates of recently
added authors and works
(http://www.philological.bham.ac.uk/bibliography/new.html) and found
2 works by Conrad Gesner that I hadn't known about. I find myself
recommending the site to fellow scholars in many fields every week.
I agree with Klaus Graf that anyone planning to create a database of
early Latin imprints (which would certainly be useful) ought to start
by talking with Prof. Sutton.
Karen Reeds in SHARP-L
http://www.philological.bham.ac.uk/bibliography/
deserves a few more words. He's been compiling it for almost 9
years, originally at his home institution, Univ. of California
Irvine, and then under the auspices of the University of Birmingham,
UK when the University of California (to its shame) stopped providing
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now). So books on a subscription-only database like Early English
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The project is so important to my own research (early modern science
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(http://www.philological.bham.ac.uk/bibliography/new.html) and found
2 works by Conrad Gesner that I hadn't known about. I find myself
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I agree with Klaus Graf that anyone planning to create a database of
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Karen Reeds in SHARP-L
KlausGraf - am Montag, 17. März 2008, 23:23 - Rubrik: English Corner
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Hochschullehrer müssen Vorbilder sein und dürfen bei geistigem Diebstahl nicht geschont werden. Die Uni Bonn hat daher einem Slawistikprofessor, der eine Staatsexamensarbeit leicht geändert unter seinem eigenen Namen in einem Festschriftenaufsatz veröffentlicht hat, die Prüfungsberechtigung, die Verfügung über Finanzmittel und die Geschäftsführung am Lehrstuhl entzogen und prüft weitere disziplinarische Schritte, meldet die SZ von heute S. 16.
Zum Thema Staatsexamensarbeit und Plagiat werden sich Juristen an die BGH-Entscheidung aus dem Jahr 1980 erinnern, bei der aus urheberrechtlicher Sicht ein eklatantes wissenschaftliches Fehlverhalten nicht geahndet werden konnte:
http://www.leitfaden-multimediarecht.de/urteile/urteil_03_bgh-I_ZR_106-78.pdf
Weblinks:
http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/kerp/emitarb.html
Literatur:
Hass, H.:
Arthroxylon werdensis n. sp. — Ein Calamit aus dem
Namur C des Ruhrkarbons mit vollständig erhaltenen Geweben.
Argumenta Palaeobotanica 4, 1975, 139–154
Potthoff, W.:
Die Demontage des Menschlichen in der Prosa von Daniil Charms. In:
Literarische Avantgarde. Festschrift für Rudolf Neuhäuser zum 65. Geburtstag. Herausgegeben von Horst-Jürgen Gerigk. Heidelberg 2001, S. 141- 159
Daniil Charms
Zum Thema Staatsexamensarbeit und Plagiat werden sich Juristen an die BGH-Entscheidung aus dem Jahr 1980 erinnern, bei der aus urheberrechtlicher Sicht ein eklatantes wissenschaftliches Fehlverhalten nicht geahndet werden konnte:
http://www.leitfaden-multimediarecht.de/urteile/urteil_03_bgh-I_ZR_106-78.pdf
Weblinks:
http://www.biologie.uni-hamburg.de/b-online/kerp/emitarb.html
Literatur:
Hass, H.:
Arthroxylon werdensis n. sp. — Ein Calamit aus dem
Namur C des Ruhrkarbons mit vollständig erhaltenen Geweben.
Argumenta Palaeobotanica 4, 1975, 139–154
Potthoff, W.:
Die Demontage des Menschlichen in der Prosa von Daniil Charms. In:
Literarische Avantgarde. Festschrift für Rudolf Neuhäuser zum 65. Geburtstag. Herausgegeben von Horst-Jürgen Gerigk. Heidelberg 2001, S. 141- 159
KlausGraf - am Montag, 17. März 2008, 19:44 - Rubrik: Archivrecht
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3. März 2008 (Klaus Klein, Marburg)
Stefanie Weber, die zur Zeit im Rahmen ihrer Aachener Dissertation über die Überlieferung von Strickers 'Karl' arbeitet, hat die seit über 100 Jahren verschollene Handschrift Molsberg, Gräfl. Walderdorffsche Fideikommiss-Bibl., Nr. 3597 wiederentdeckt. Diese in der 2. Auflage des Verfasserlexikons an verschiedenen Stellen (vgl. Bd. 12, S. 213) noch als verschollen bezeichnete chronikalische Sammelhandschrift des Johannes Gensbein (u.a. mit einem Auszug aus Strickers 'Karl der Große' und dem nur hier überlieferten Reimpaargedicht 'Karl der Große') befindet sich heute in Berlin, Staatsbibliothek, mgq 1803.
http://www.handschriftencensus.de/news
Damit ist für den von mir im Verfasserlexikon (Ursprung der Stadt Mainz) behandelten historiographischen Kurztext nunmehr wieder eine von Windecke unabhängige Überlieferung der Vulgat-Fassung greifbar.
Stefanie Weber, die zur Zeit im Rahmen ihrer Aachener Dissertation über die Überlieferung von Strickers 'Karl' arbeitet, hat die seit über 100 Jahren verschollene Handschrift Molsberg, Gräfl. Walderdorffsche Fideikommiss-Bibl., Nr. 3597 wiederentdeckt. Diese in der 2. Auflage des Verfasserlexikons an verschiedenen Stellen (vgl. Bd. 12, S. 213) noch als verschollen bezeichnete chronikalische Sammelhandschrift des Johannes Gensbein (u.a. mit einem Auszug aus Strickers 'Karl der Große' und dem nur hier überlieferten Reimpaargedicht 'Karl der Große') befindet sich heute in Berlin, Staatsbibliothek, mgq 1803.
http://www.handschriftencensus.de/news
Damit ist für den von mir im Verfasserlexikon (Ursprung der Stadt Mainz) behandelten historiographischen Kurztext nunmehr wieder eine von Windecke unabhängige Überlieferung der Vulgat-Fassung greifbar.
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"Ich war noch nie an einem Spiel beteiligt, das wir so hoch gewonnen haben und so viele Punkte erzielt haben. Dies ist definitiv ein Spiel, das ich in meinem Archiv aufbewahren werde", Markus Camby, Center der Denver Nuggets, nach 168:116-Sieg über die Seaalte Supersonics
Quelle: Link
Quelle: Link
Wolf Thomas - am Montag, 17. März 2008, 18:00 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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".... Ein Sedimentkern lässt sich wie ein Archiv lesen: Einzelne Schichten sind wie Blätter einer Aufzeichnung der Erdgeschichte; je tiefer die Schicht, desto älter ist sie .... ", Michal Kucera, Mikropaläontologe an der Uni Tübingen, im Informationsdienst Wissenschaft .
Wolf Thomas - am Montag, 17. März 2008, 17:56 - Rubrik: Wahrnehmung
KlausGraf - am Sonntag, 16. März 2008, 13:53 - Rubrik: Landesgeschichte
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Der Tagespiegel bespricht Rosa von Praunheims Film "Meine Mütter". " ....Und weil er Regisseur ist, ist die Kamera immer dabei. Im Villenvorort von Riga-Kaiserwald, wo er als Kind im Garten gespielt hat. Im Archiv, wo er nach Anhaltspunkten zu seiner leiblichen Mutter sucht. ....."
Nachtrag 21.05.2008
http://www.goettinger-tageblatt.de/newsroom/kultur/dezentral/kulturlokal/art4257,598391
Nachtrag 21.05.2008
http://www.goettinger-tageblatt.de/newsroom/kultur/dezentral/kulturlokal/art4257,598391
Wolf Thomas - am Sonntag, 16. März 2008, 11:23 - Rubrik: Wahrnehmung
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Wolf Thomas - am Sonntag, 16. März 2008, 11:22 - Rubrik: Personalia
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Zitat aus dem Buch:
"Heute stehe ich ohnmächtig vor dem dunklen Archiv meines eigenen Lebens, in das sich die Biografien anderer eingesponnen haben, um zu eben jenen Dramen zu werden, aus denen ich hervorgegangen bin. Und auch ich habe die Leben anderer in Dramen verwandelt. Das eine oder andere Mal trafen Ursache und Wirkung in einer Person zusammen."
Quelle:
Link
Nachtrag 20.06.2008:
Judith Leisters letzter Absatz der FAZ-Rezension:
" ..... "Die Archive der Nacht" ist der ambitionierte Versuch, die Geschichte(n) von Ost und West, Nationalsozialismus und Bosnien-Krieg miteinander in Beziehung zu setzen. "Man erwartet von Autoren vom Balkan, dass sie auch über den Balkan schreiben", sagte Igor Stiks jüngst bei einer Lesung im Münchner Literaturhaus. "Für mich wäre es ein großer Erfolg, wenn man verstehen würde, dass balkanische Probleme auch europäische sind und umgekehrt." Das ist ein wichtiges Anliegen, nur sollte es unter Verzicht auf Klischees in die Tat umgesetzt werden. ...."
Igor Stiks: "Die Archive der Nacht". Aus dem Kroatischen übersetzt von Marica Bodrozic.
Claassen Verlag, Berlin 2008. 379 S.
"Heute stehe ich ohnmächtig vor dem dunklen Archiv meines eigenen Lebens, in das sich die Biografien anderer eingesponnen haben, um zu eben jenen Dramen zu werden, aus denen ich hervorgegangen bin. Und auch ich habe die Leben anderer in Dramen verwandelt. Das eine oder andere Mal trafen Ursache und Wirkung in einer Person zusammen."
Quelle:
Link
Nachtrag 20.06.2008:
Judith Leisters letzter Absatz der FAZ-Rezension:
" ..... "Die Archive der Nacht" ist der ambitionierte Versuch, die Geschichte(n) von Ost und West, Nationalsozialismus und Bosnien-Krieg miteinander in Beziehung zu setzen. "Man erwartet von Autoren vom Balkan, dass sie auch über den Balkan schreiben", sagte Igor Stiks jüngst bei einer Lesung im Münchner Literaturhaus. "Für mich wäre es ein großer Erfolg, wenn man verstehen würde, dass balkanische Probleme auch europäische sind und umgekehrt." Das ist ein wichtiges Anliegen, nur sollte es unter Verzicht auf Klischees in die Tat umgesetzt werden. ...."
Igor Stiks: "Die Archive der Nacht". Aus dem Kroatischen übersetzt von Marica Bodrozic.
Claassen Verlag, Berlin 2008. 379 S.
Wolf Thomas - am Sonntag, 16. März 2008, 11:20 - Rubrik: Unterhaltung
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Die aktuellen Referrer sagen, dass allein 10 Besucher durch die Suche nach Katzenbildern hierher kamen (Archivalia steht im Google-Ranking weit oben).
Mein Haustier Franz
KlausGraf - am Sonntag, 16. März 2008, 00:52 - Rubrik: Unterhaltung
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http://digital.jtsa.edu
PR
Zu der kleinen Sammlung zählt u.a. eine mittelniederländische Sammelhandschrift und zwei deutschsprachige Hochzeitsgedicht von 1894.
PR
Zu der kleinen Sammlung zählt u.a. eine mittelniederländische Sammelhandschrift und zwei deutschsprachige Hochzeitsgedicht von 1894.
KlausGraf - am Sonntag, 16. März 2008, 00:00 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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2 Blogeinträge seien dem geneigt Lesenden als Lektüre empfohlen, um in die Welt archivarischen Humors einzutauchen:
http://verwaltet.blogspot.com/2008/03/passende-wortfall.html
http://lamamma.twoday.net/stories/4711901/
http://verwaltet.blogspot.com/2008/03/passende-wortfall.html
http://lamamma.twoday.net/stories/4711901/
Wolf Thomas - am Samstag, 15. März 2008, 18:51 - Rubrik: Unterhaltung
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" ....1968 sei letztlich nichts anderes gewesen als die Fortsetzung deutscher Gewalttradition mit anderen Mitteln, und die APO ein ziemlich unordentlicher Haufen, in deren Archiv man auch heute nichts finde, ...."
Quelle
http://www.ad-hoc-news.de/drucken.html?art_id=15919121
Quelle
http://www.ad-hoc-news.de/drucken.html?art_id=15919121
Wolf Thomas - am Samstag, 15. März 2008, 16:03 - Rubrik: Archive von unten
Auszüge aus einem TAZ-Interview:
"[F:] Im Gegensatz zur Hausbesetzerszene können Sie von der Realität Ihrer historischen Sujets nicht viel wissen.
Ich habe sehr sorgfältig recherchiert. Mit Tagebüchern, mit Fotografien von damals, aus Archiven. Und das erzählt schon eine ganze Menge. Natürlich ist das hundert Jahre her, aber inzwischen habe ich ein ganz gutes Verständnis für die Kaiserzeit, die Denkart der Leute damals. ...
[F:] Arbeiten Sie in Ihrem Romanen ähnlich wie bei den Comics?
Ja und nein. Eine wichtige Quelle für die historischen Romane sind alte Fotografien. Bei Herero hatte ich das Glück, dass ich tatsächlich mehrere tausend Originalfotografien aus dem Aufstand zur Verfügung hatte. Die hat ein Dokumentarfilmer an der Uni Frankfurt entdeckt. Und das direkt zu sehen war der letzte Auslöser zu denken: Darüber kannst du schreiben. Aus Fotos kann man, wenn man sich die Mühe gibt, eine Unmenge an Sachen herauslesen.
[F:] Sie haben auch ein Buch über denBoxeraufstand geschrieben. Wie sind Sie da an Ihre Quellen gekommen?
Ich habe eine Menge darüber gelesen und bin vor allem in die Archive gegangen, unter anderem ins Politische Archiv des Auswärtigen Amtes. Dort habe ich den ganzen Telegrammverkehr zum Boxeraufstand zwischen China und Berlin gefunden.Und alle möglichen Dokumente wie Tagebücher, zeitungenhandschriftliche Notizen. Das Deutsche Historische Museum hat mich auch sehr unterstützt. Die Romane sind entlang dem Gerüst der historischen Ereignisse aufgebaut. Diese schreibe ich mir zuerst auf und verfeinere das dann immer weiter, je mehr Detailkenntnis ich dazu gewinne. ...."
"[F:] Im Gegensatz zur Hausbesetzerszene können Sie von der Realität Ihrer historischen Sujets nicht viel wissen.
Ich habe sehr sorgfältig recherchiert. Mit Tagebüchern, mit Fotografien von damals, aus Archiven. Und das erzählt schon eine ganze Menge. Natürlich ist das hundert Jahre her, aber inzwischen habe ich ein ganz gutes Verständnis für die Kaiserzeit, die Denkart der Leute damals. ...
[F:] Arbeiten Sie in Ihrem Romanen ähnlich wie bei den Comics?
Ja und nein. Eine wichtige Quelle für die historischen Romane sind alte Fotografien. Bei Herero hatte ich das Glück, dass ich tatsächlich mehrere tausend Originalfotografien aus dem Aufstand zur Verfügung hatte. Die hat ein Dokumentarfilmer an der Uni Frankfurt entdeckt. Und das direkt zu sehen war der letzte Auslöser zu denken: Darüber kannst du schreiben. Aus Fotos kann man, wenn man sich die Mühe gibt, eine Unmenge an Sachen herauslesen.
[F:] Sie haben auch ein Buch über denBoxeraufstand geschrieben. Wie sind Sie da an Ihre Quellen gekommen?
Ich habe eine Menge darüber gelesen und bin vor allem in die Archive gegangen, unter anderem ins Politische Archiv des Auswärtigen Amtes. Dort habe ich den ganzen Telegrammverkehr zum Boxeraufstand zwischen China und Berlin gefunden.Und alle möglichen Dokumente wie Tagebücher, zeitungenhandschriftliche Notizen. Das Deutsche Historische Museum hat mich auch sehr unterstützt. Die Romane sind entlang dem Gerüst der historischen Ereignisse aufgebaut. Diese schreibe ich mir zuerst auf und verfeinere das dann immer weiter, je mehr Detailkenntnis ich dazu gewinne. ...."
Wolf Thomas - am Samstag, 15. März 2008, 16:01 - Rubrik: Miscellanea
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" .... Das künftige Planegger Gemeindearchiv im Eon-Gebäude wird für 21 000 Euro künstlerisch aufgewertet. Der Satz "Ich kann mich noch genau erinnern" wird die Nord-Fassade zieren.
Künstlerin Lucia Dellefant hatte dem Technischen Ausschuss zwei Entwürfe vorgestellt. Sie konzipierte zunächst einen fünf mal zwei Meter großen, vergoldeten Schriftzug in Sütterlinschrift. Die Wahl des passenden Wortes fiel in Anspielung auf das geplante Archiv auf ,,Zukunft". Statt des Wortes ,,Zukunft" könne sie sich auch vorstellen, den Satz ,,Ich kann mich noch genau erinnern" anzubringen, teilte sie dem Ausschuss mit.
Clou an dem Satz ist, dass er in drei verschiedenen Schriftarten des vergangenen Jahrhunderts gefasst werden soll. ,,Die Erinnerungen der Bürger machen das Archiv aus", erläuterte Dellefant ihre Idee. Bei diversen Abendessen in jüngster Zeit habe sie diesen Satz aufgeschnappt, als es darum ging, eine Geschichte aus der Vergangenheit zu erzählen. ..."
Quelle:
http://www.merkur-online.de/regionen/wuermtal/;art8868,900632
Zur Künstlerin:
http://www.dellefant.de/
Künstlerin Lucia Dellefant hatte dem Technischen Ausschuss zwei Entwürfe vorgestellt. Sie konzipierte zunächst einen fünf mal zwei Meter großen, vergoldeten Schriftzug in Sütterlinschrift. Die Wahl des passenden Wortes fiel in Anspielung auf das geplante Archiv auf ,,Zukunft". Statt des Wortes ,,Zukunft" könne sie sich auch vorstellen, den Satz ,,Ich kann mich noch genau erinnern" anzubringen, teilte sie dem Ausschuss mit.
Clou an dem Satz ist, dass er in drei verschiedenen Schriftarten des vergangenen Jahrhunderts gefasst werden soll. ,,Die Erinnerungen der Bürger machen das Archiv aus", erläuterte Dellefant ihre Idee. Bei diversen Abendessen in jüngster Zeit habe sie diesen Satz aufgeschnappt, als es darum ging, eine Geschichte aus der Vergangenheit zu erzählen. ..."
Quelle:
http://www.merkur-online.de/regionen/wuermtal/;art8868,900632
Zur Künstlerin:
http://www.dellefant.de/
Wolf Thomas - am Samstag, 15. März 2008, 16:00 - Rubrik: Kommunalarchive
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AAA-Formel : "Versuchen Sie, Schriftstücke wie Ihre Eingangspost nur einmal zu hinterlassen. Häufig beschäftigt man sich mehrfach mit einem Vorgang, weil beim ersten Mal schlichtweg keine klare Entscheidung getroffen wurde. Arbeiten Sie nach der AAA-Formel und entscheiden Sie bewusst unter folgenden Optionen: A wie Aktion bzw. Aktivität, d.h. Sie werden aktiv. A wie Archiv, d.h. Sie heften das Schriftstück ab. A wie Abfall, d.h. Sie werfen es in den Papierkorb. Mit einer klaren Entscheidung vermeiden Sie Doppelarbeiten."
Quelle:
http://www.firmenpresse.de/pressinfo44871.html
Quelle:
http://www.firmenpresse.de/pressinfo44871.html
Wolf Thomas - am Samstag, 15. März 2008, 15:58 - Rubrik: Unterhaltung
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"Im Aktenmeer: Archivar Frank Zabel mit einem Hypothekenbuch, dem Grundbuchvorläufer, aus dem Jahre 1743."
Poetische Bildbetitelung der Märkischen Allgemeinen eines leider konventinellen Bildes.
Poetische Bildbetitelung der Märkischen Allgemeinen eines leider konventinellen Bildes.
Wolf Thomas - am Samstag, 15. März 2008, 15:56 - Rubrik: Wahrnehmung
Ein RP-Artikel.
Wolf Thomas - am Samstag, 15. März 2008, 15:54 - Rubrik: Staatsarchive
Bernd Konrad, Die Kunstsammlungen der Adelshäuser. Erwerb - Bestand - Verlust, in: Adel im Wandel, Bd. 2, 2006, S. 735-750, enthält S. 743f. auch Ausführungen zu den Sammlungen auf Schloss Wolfegg.
Zunächst kommt natürlich die Sammlung von Truchseß Max Willibald zur Sprache, die nach seinem Tod nur geringfügig erweitert wurde und etwa 110.000 Kupferstiche und rund 4400 Zeichnungen umfasst. Konrad erwähnt dann den Verkauf der Waldseemüller-Karte 2001 und macht abschließend darauf aufmerksam, dass neben einer Tafel des Malers und Bildhaiers Hans Multscher weitere interessante spätgotische Gemälde in Wolfegg befinden, darunter eine von ihm publizierte Tafel Bernhard Strigels (siehe Katalogband, S. 182: 3 heilige Bischöfe, um 1520).
Diese stammt aus der in dem Band Hoher Adel - Schöne Kunst, 2006, S. 66 erwähnten Sammlung des Grafen Leutrum-Ertingen, die Anfang des 19. Jahrhunderts auf ungeklärte Weise nach Wolfegg kam. Es handelt sich um bedeutende spätgotische Tafelbilder, u.a. von Multscher, Strigel und dem Meister des Salemer Heiligenaltars (Pfingstwunder, siehe Abbildung).

In Wolfegg existiert eine umfangreiche Sammlung von Notenhandschriften (ebd. S. 61). Zur Wolfegger Hofkapelle um 1800 sind auch Musikinstrumente erhalten geblieben (siehe Katalog Adel im Wandel, S. 83-85).
Spitzenstücke der Bibliothek sind:
* die Germanus-Handschrift (national wertvolles Kulturgut)
http://archiv.twoday.net/stories/4690045/
* das Gebetbuch des Bauernjörg (national wertvolles Kulturgut)
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/ (Registereintragungen nach dem Handschriftenarchiv)
* eine kolorierte Handschrift der Pappenheim-Chronik (Abbildungen in: Hoher Adel - Schöne Kunst, S. 10-23)
Zu den Inkunabeln siehe
http://archiv.twoday.net/stories/4786740/
Zu zwei Schwabenspiegelhandschriften:
http://archiv.twoday.net/stories/4690309/
Wandkarte des Hondius 1611
http://archiv.twoday.net/stories/4690045/
Zunächst kommt natürlich die Sammlung von Truchseß Max Willibald zur Sprache, die nach seinem Tod nur geringfügig erweitert wurde und etwa 110.000 Kupferstiche und rund 4400 Zeichnungen umfasst. Konrad erwähnt dann den Verkauf der Waldseemüller-Karte 2001 und macht abschließend darauf aufmerksam, dass neben einer Tafel des Malers und Bildhaiers Hans Multscher weitere interessante spätgotische Gemälde in Wolfegg befinden, darunter eine von ihm publizierte Tafel Bernhard Strigels (siehe Katalogband, S. 182: 3 heilige Bischöfe, um 1520).
Diese stammt aus der in dem Band Hoher Adel - Schöne Kunst, 2006, S. 66 erwähnten Sammlung des Grafen Leutrum-Ertingen, die Anfang des 19. Jahrhunderts auf ungeklärte Weise nach Wolfegg kam. Es handelt sich um bedeutende spätgotische Tafelbilder, u.a. von Multscher, Strigel und dem Meister des Salemer Heiligenaltars (Pfingstwunder, siehe Abbildung).
In Wolfegg existiert eine umfangreiche Sammlung von Notenhandschriften (ebd. S. 61). Zur Wolfegger Hofkapelle um 1800 sind auch Musikinstrumente erhalten geblieben (siehe Katalog Adel im Wandel, S. 83-85).
Spitzenstücke der Bibliothek sind:
* die Germanus-Handschrift (national wertvolles Kulturgut)
http://archiv.twoday.net/stories/4690045/
* das Gebetbuch des Bauernjörg (national wertvolles Kulturgut)
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/ (Registereintragungen nach dem Handschriftenarchiv)
* eine kolorierte Handschrift der Pappenheim-Chronik (Abbildungen in: Hoher Adel - Schöne Kunst, S. 10-23)
Zu den Inkunabeln siehe
http://archiv.twoday.net/stories/4786740/
Zu zwei Schwabenspiegelhandschriften:
http://archiv.twoday.net/stories/4690309/
Wandkarte des Hondius 1611
http://archiv.twoday.net/stories/4690045/
http://www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de hat sechs Inkunabeln erfasst: GW 10431, 10503, 11025, [n0168], [M40784], *[M49399]. Dies ist aber nicht der Gesamtbestand.
Hoher Adel -Schöne Kunst, 2006 enthält weitere Hinweise:
S. 39 Abbildung aus einem "Rituale Constantiense" um 1482
S. 40f. Missale Constantiense, 1485 (Initialen und koloriert)
S. 42f. Ulrich von Richental, Das Konzil von Konstanz, 1483 (koloriert)

Hoher Adel -Schöne Kunst, 2006 enthält weitere Hinweise:
S. 39 Abbildung aus einem "Rituale Constantiense" um 1482
S. 40f. Missale Constantiense, 1485 (Initialen und koloriert)
S. 42f. Ulrich von Richental, Das Konzil von Konstanz, 1483 (koloriert)
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"LAC is committed to making as much of its collection as possible available online. LAC has determined that genealogical records are a priority." LAC will cooperate with The Generations Network (TGN) to digitize genealogical records. The images will be "available at no charge on the website(s) of LAC."
http://www.collectionscanada.gc.ca/whats-new/013-331-e.html

http://www.collectionscanada.gc.ca/whats-new/013-331-e.html

KlausGraf - am Freitag, 14. März 2008, 21:36 - Rubrik: English Corner
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Die computerwissenschaftliche Forschungsgemeinschaft USENIX hat am Mittwoch bekanntgegeben, ihr Archiv ab sofort kostenlos der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Das sei Teil ihres Bildungsauftrags, so die Organisation in einer Aussendung. Der Zugang zu diesen Materialien war bisher nur Mitgliedern vorbehalten.
Die USENIX-Gruppe besteht seit 1975 und führt wichtige Konferenzen auf dem Gebiet der Computerwissenschaften durch, auf deren Materialien nun ohne weiteres zugegriffen werden kann.
http://futurezone.orf.at/hardcore/stories/263527/
http://www.usenix.org/
Die USENIX-Gruppe besteht seit 1975 und führt wichtige Konferenzen auf dem Gebiet der Computerwissenschaften durch, auf deren Materialien nun ohne weiteres zugegriffen werden kann.
http://futurezone.orf.at/hardcore/stories/263527/
http://www.usenix.org/
KlausGraf - am Freitag, 14. März 2008, 21:26 - Rubrik: Open Access
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"Ohne Katzenbilder kann man im Internet niemals erfolgreich werden, erst recht nicht mit einem Blog. " (Link)

KlausGraf - am Freitag, 14. März 2008, 20:10 - Rubrik: Unterhaltung
KlausGraf - am Freitag, 14. März 2008, 19:46 - Rubrik: Records Management
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In Nidwalden erhält die Archivierung staatlicher Akten eine einheitliche gesetzliche Grundlage. Der Regierungsrat hat den Entwurf des neuen Aktenführungs- und Archivierungsgesetzes bis Ende Mai in die Vernehmlassung geschickt.
Wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte, löst das Gesetz die Archivverordnung von 1975 ab, die nur für das Staatsarchiv Gültigkeit hat. Für die Gemeinden gibt es zur Zeit nur rudimentäre Rechtsgrundlagen. Die Aktenführung ist gar nicht geregelt.
Das neue Gesetz bestimmt nun die Aktenführung und die Archivierung für die gesamte öffentliche Hand auf kantonaler und kommunaler Ebene. Die Gemeinden können ihre Archive selbst führen oder auf ihre Kosten dem Staatsarchiv übergeben.
Schutzfristen von 30 und 100 Jahren
Für das Archivgut gilt eine Schutzfrist von 30 Jahren. Diese gilt nicht für Akten, die schon bei ihrer Herstellung öffentlich waren. Bei besonders sensiblen Personendaten kann der Schutz auf 100 Jahre ausgeweitet werden.
Geregelt wird auch eine allfällige Vernichtung von Archivgut. Die Vernichtung muss archivwissenschaftlichen Grundsätzen genügen. Sie darf nicht ohne Rücksprache mit dem Organ, das die Akten geliefert hat, und dem Staatsarchiv vollzogen werden. Zudem muss jede Vernichtung dokumentiert werden.
zisch.ch
Der Text ist einsehbar unter:
http://www.nw.ch/dl.php/de/47d7cd9bec204/323.1_fassung_externe_vernehmlassung.pdf
Im Halbkanton Nidwalden leben etwa 40.000 Menschen in elf Gemeinden.

Wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte, löst das Gesetz die Archivverordnung von 1975 ab, die nur für das Staatsarchiv Gültigkeit hat. Für die Gemeinden gibt es zur Zeit nur rudimentäre Rechtsgrundlagen. Die Aktenführung ist gar nicht geregelt.
Das neue Gesetz bestimmt nun die Aktenführung und die Archivierung für die gesamte öffentliche Hand auf kantonaler und kommunaler Ebene. Die Gemeinden können ihre Archive selbst führen oder auf ihre Kosten dem Staatsarchiv übergeben.
Schutzfristen von 30 und 100 Jahren
Für das Archivgut gilt eine Schutzfrist von 30 Jahren. Diese gilt nicht für Akten, die schon bei ihrer Herstellung öffentlich waren. Bei besonders sensiblen Personendaten kann der Schutz auf 100 Jahre ausgeweitet werden.
Geregelt wird auch eine allfällige Vernichtung von Archivgut. Die Vernichtung muss archivwissenschaftlichen Grundsätzen genügen. Sie darf nicht ohne Rücksprache mit dem Organ, das die Akten geliefert hat, und dem Staatsarchiv vollzogen werden. Zudem muss jede Vernichtung dokumentiert werden.
zisch.ch
Der Text ist einsehbar unter:
http://www.nw.ch/dl.php/de/47d7cd9bec204/323.1_fassung_externe_vernehmlassung.pdf
Im Halbkanton Nidwalden leben etwa 40.000 Menschen in elf Gemeinden.
KlausGraf - am Freitag, 14. März 2008, 17:36 - Rubrik: Archivrecht
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Das Amt des Berliner Datenschutzbeauftragten teilte mit:
wir haben mittlerweile von Subito e.V. eine Antwort erhalten.
Darin legt subito dar, dass
- sämtliche an der digitalen Dokumentenauslieferung beteiligten Server,
insbesondere die Permissionserver für das DRM-System in Deutschland stehen
und sich unter alleiniger Kontrolle von subito (und einem Mitarbeiter der
Technischen Informationsbibliothek Hannover) befinden.
- keine digitalen Wasserzeichen im Dokument verwendet werden, sondern jeder
Seite eine Fußzeile (sichtbare Grafik) hinzugefügt wird, in welcher vermerkt
ist, für welchen Nutzer (Nachname und Kundennummer) die Kopie lizensiert
wurde. Da das Dokument nur verschlüsselt übertragen wird, sind diese
Informationen ausreichend vor Dritten geschützt.
- an Verlage nur weitergegeben wird, dass eine Kopie des des konkreten Titels
verschickt wurde. Dies ist für Abrechnungszwecke (VG Wort) erforderlich. Die
Daten der Kunden werden nicht übermittelt. In der Presse ist dies falsch
dargestellt worden.
Das DRM-System arbeitet so, dass bei jedem Betrachten über das Internet der
erforderliche Entschlüsselungsschlüssel von dem Permissionserver abgefragt
wird. Es könnten folglich Abrufzeit und Abrufhäufigkeit protokolliert werden.
Die Anzahl der Abrufe und Ausdrucke wird protokolliert, da nur eine eng
begrenzte Anzahl erlaubt ist (z.B. 10 mal anschauen, 2 mal drucken).
Dies relativiert die Datenschutzproblematik jedoch zugleich, da diese derart
eingeschränkte Nutzbarkeit dazu führt, dass sich die Anwender einen Ausdruck
anfertigen und die digitale Kopie wahrscheinlich nicht mehr verwenden. Bei
anderen Medien, z.B. Musik oder Filme, wäre die Protokollierbarkeit jeder
einzelnen Nutzung ein erhebliches Datenschutzproblem und müsste ggf.
beanstandet werden.
Zusammenfassend ist die Verwendung des konkreten DRM-Systems zwar unschön, da es insbesondere die Nutzbarkeit erheblich einschränkt, aber aus
Datenschutzsicht nicht zu beanstanden.
wir haben mittlerweile von Subito e.V. eine Antwort erhalten.
Darin legt subito dar, dass
- sämtliche an der digitalen Dokumentenauslieferung beteiligten Server,
insbesondere die Permissionserver für das DRM-System in Deutschland stehen
und sich unter alleiniger Kontrolle von subito (und einem Mitarbeiter der
Technischen Informationsbibliothek Hannover) befinden.
- keine digitalen Wasserzeichen im Dokument verwendet werden, sondern jeder
Seite eine Fußzeile (sichtbare Grafik) hinzugefügt wird, in welcher vermerkt
ist, für welchen Nutzer (Nachname und Kundennummer) die Kopie lizensiert
wurde. Da das Dokument nur verschlüsselt übertragen wird, sind diese
Informationen ausreichend vor Dritten geschützt.
- an Verlage nur weitergegeben wird, dass eine Kopie des des konkreten Titels
verschickt wurde. Dies ist für Abrechnungszwecke (VG Wort) erforderlich. Die
Daten der Kunden werden nicht übermittelt. In der Presse ist dies falsch
dargestellt worden.
Das DRM-System arbeitet so, dass bei jedem Betrachten über das Internet der
erforderliche Entschlüsselungsschlüssel von dem Permissionserver abgefragt
wird. Es könnten folglich Abrufzeit und Abrufhäufigkeit protokolliert werden.
Die Anzahl der Abrufe und Ausdrucke wird protokolliert, da nur eine eng
begrenzte Anzahl erlaubt ist (z.B. 10 mal anschauen, 2 mal drucken).
Dies relativiert die Datenschutzproblematik jedoch zugleich, da diese derart
eingeschränkte Nutzbarkeit dazu führt, dass sich die Anwender einen Ausdruck
anfertigen und die digitale Kopie wahrscheinlich nicht mehr verwenden. Bei
anderen Medien, z.B. Musik oder Filme, wäre die Protokollierbarkeit jeder
einzelnen Nutzung ein erhebliches Datenschutzproblem und müsste ggf.
beanstandet werden.
Zusammenfassend ist die Verwendung des konkreten DRM-Systems zwar unschön, da es insbesondere die Nutzbarkeit erheblich einschränkt, aber aus
Datenschutzsicht nicht zu beanstanden.
KlausGraf - am Freitag, 14. März 2008, 14:23 - Rubrik: Datenschutz
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http://cochrane.epetitions.net/
Ich halte die Petition, einen kostenfreien Zugang für alle EU-Bürger zu der medizinischen Datenbank zu erreichen, für kurzsichtig. Gerade bei Gesundheitsfragen ist weltweiter Open Access das Gebot der Stunde, zumal medizinisches Wissen ein Schlüsselfaktor für die ja nun sattsam bekannten gravierenden Gesundheitsprobleme in den armen Ländern der Welt ist.
Auch wenn die Hälfte der Weltbevölkerung Zugang zu der von freiwilligen Mitarbeitern aufgebauten Datenbank hat, ist es ein falsches Signal, weltweiten Open Access durch einzelne nationale bzw. Staatenbund-Regelungen zusammenzustückeln.
NACHTRAG
Eberhard Hilf dazu in INETBIB:
Cochrane Library ist keine Petition, sondern eine Werbeaktion, um für ganz normale kostenpflichtige STM-Zeitschriften eine landesweite Lizenz zu finanzieren- oder gleich eine für ganz Europa, zu bezahlen dann z.B. wie in der 'Petition' gefordert, von der EU.
Der Begriff Open Access wird hier missbräuchlich verwendet: OA meinte immer: freier Zugang für alle weltweit auf eine digitale Kopie eines Werkes, unabhängig von der Frage, wer dafür zahlt und wer den Dienst anbietet.
Cochrane Library bietet aber nur Zugang für Nutzer, für die jemand die online-Kopie Zugangsberechtigung bezahlt hat, sei es der Autor, seine Bibliothek, seine Universität, das Land, oder vielleicht wie hier gefordert, die EU.
Das kann kaum im Interesse der Wissenschaft sein, denn bei diesem Geschäftsmodell legen die STM-Verlage einseitig den Preis des Zugangs fest. Die Petition will nun politische Instanzen bedrängen, diesen Preis zu bezahlen, ohne Einfluss auf die Höhe nehmen zu können. Als Geschäftsmodell genial: statt freier Marktwirtschaft, d.h. die für die Nutzer sich verantwortlich fühlenden zahlenden Institutionen verhandeln
mit den Verlagen über die Preise, wird hier der Subvention das Wort
geredet, -mit missbräuchlicher Verwendung der Worte 'Petition' und 'Open Access'.
Mehr dazu unter http://www.zugang-zum-wissen.de/journal
oder direkt unter
Link
Ich halte die Petition, einen kostenfreien Zugang für alle EU-Bürger zu der medizinischen Datenbank zu erreichen, für kurzsichtig. Gerade bei Gesundheitsfragen ist weltweiter Open Access das Gebot der Stunde, zumal medizinisches Wissen ein Schlüsselfaktor für die ja nun sattsam bekannten gravierenden Gesundheitsprobleme in den armen Ländern der Welt ist.
Auch wenn die Hälfte der Weltbevölkerung Zugang zu der von freiwilligen Mitarbeitern aufgebauten Datenbank hat, ist es ein falsches Signal, weltweiten Open Access durch einzelne nationale bzw. Staatenbund-Regelungen zusammenzustückeln.
NACHTRAG
Eberhard Hilf dazu in INETBIB:
Cochrane Library ist keine Petition, sondern eine Werbeaktion, um für ganz normale kostenpflichtige STM-Zeitschriften eine landesweite Lizenz zu finanzieren- oder gleich eine für ganz Europa, zu bezahlen dann z.B. wie in der 'Petition' gefordert, von der EU.
Der Begriff Open Access wird hier missbräuchlich verwendet: OA meinte immer: freier Zugang für alle weltweit auf eine digitale Kopie eines Werkes, unabhängig von der Frage, wer dafür zahlt und wer den Dienst anbietet.
Cochrane Library bietet aber nur Zugang für Nutzer, für die jemand die online-Kopie Zugangsberechtigung bezahlt hat, sei es der Autor, seine Bibliothek, seine Universität, das Land, oder vielleicht wie hier gefordert, die EU.
Das kann kaum im Interesse der Wissenschaft sein, denn bei diesem Geschäftsmodell legen die STM-Verlage einseitig den Preis des Zugangs fest. Die Petition will nun politische Instanzen bedrängen, diesen Preis zu bezahlen, ohne Einfluss auf die Höhe nehmen zu können. Als Geschäftsmodell genial: statt freier Marktwirtschaft, d.h. die für die Nutzer sich verantwortlich fühlenden zahlenden Institutionen verhandeln
mit den Verlagen über die Preise, wird hier der Subvention das Wort
geredet, -mit missbräuchlicher Verwendung der Worte 'Petition' und 'Open Access'.
Mehr dazu unter http://www.zugang-zum-wissen.de/journal
oder direkt unter
Link
KlausGraf - am Freitag, 14. März 2008, 12:11 - Rubrik: Open Access
http://www.bibliotheksverband.de/ko-recht/dokumente/137_l_%20UrhG.pdf
Der Einschätzung Steinhauers, es handle sich um einen zutreffenden, aber oberflächlichen Beitrag, kann zugestimmt werden.
http://bibliotheksrecht.blog.de/2008/03/14/dbv-rechtskommission-zu-den-unbekannten--3875019
Die hier und in Steinhauers Weblog (siehe http://archiv.twoday.net/stories/4708522/ und frühere Beiträge) ausführlich diskutierten Fristenfragen werden ausgeklammert. Ohne nähere Begründung wird in einem grau unterlegten Kasten behauptet, 2008 könnten Urheber Bibliotheken einfache Nutzungsrechte nur einräumen, wenn sie gleichzeitig Widerspruch einlegen. Anders (und meines Erachtens zutreffend) Steinhauer:
"Die Urheber können Dritten bis zum 31.12.2008 Online-Rechte einräumen. Sie brauchen hierfür gegenüber den Verlagen auch keinen Widerspruch zu erklären."
Zitiert in: http://archiv.twoday.net/stories/4589065/
Dass unsere Weblogs nicht zitiert werden, sehe ich als gravierenden Mangel. Sie bieten neben INETBIB die intensivste Diskussion der Materie und wären genauso "zitierfähig" wie der DFN-Infobrief Recht.
http://www.dfn.de/fileadmin/3Beratung/Recht/1infobriefearchiv/Infobrief-jan08.pdf
Wer wichtige Argumente und Diskussionen dem Leser nicht als Zitat zur Kenntnis bringt, weil sie in Weblogs erschienen sind, handelt gegen das Erkenntnisinteresse der Wissenschaft.
Da der Beitrag alle entscheidenden Fragen offen lässt (bzw. in einer Frage apodiktisch ohne Diskussion entscheidet), ist er so gut wie wertlos.
Der Einschätzung Steinhauers, es handle sich um einen zutreffenden, aber oberflächlichen Beitrag, kann zugestimmt werden.
http://bibliotheksrecht.blog.de/2008/03/14/dbv-rechtskommission-zu-den-unbekannten--3875019
Die hier und in Steinhauers Weblog (siehe http://archiv.twoday.net/stories/4708522/ und frühere Beiträge) ausführlich diskutierten Fristenfragen werden ausgeklammert. Ohne nähere Begründung wird in einem grau unterlegten Kasten behauptet, 2008 könnten Urheber Bibliotheken einfache Nutzungsrechte nur einräumen, wenn sie gleichzeitig Widerspruch einlegen. Anders (und meines Erachtens zutreffend) Steinhauer:
"Die Urheber können Dritten bis zum 31.12.2008 Online-Rechte einräumen. Sie brauchen hierfür gegenüber den Verlagen auch keinen Widerspruch zu erklären."
Zitiert in: http://archiv.twoday.net/stories/4589065/
Dass unsere Weblogs nicht zitiert werden, sehe ich als gravierenden Mangel. Sie bieten neben INETBIB die intensivste Diskussion der Materie und wären genauso "zitierfähig" wie der DFN-Infobrief Recht.
http://www.dfn.de/fileadmin/3Beratung/Recht/1infobriefearchiv/Infobrief-jan08.pdf
Wer wichtige Argumente und Diskussionen dem Leser nicht als Zitat zur Kenntnis bringt, weil sie in Weblogs erschienen sind, handelt gegen das Erkenntnisinteresse der Wissenschaft.
Da der Beitrag alle entscheidenden Fragen offen lässt (bzw. in einer Frage apodiktisch ohne Diskussion entscheidet), ist er so gut wie wertlos.
KlausGraf - am Freitag, 14. März 2008, 11:26 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Freitag, 14. März 2008, 01:24 - Rubrik: Archivrecht
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Die neue Kategorie Wahrnehmung soll alle Notizen zur Außenwahrnehmung der ArchivarInnen und Archive bzw. ihr Image (z.B. "Ab ins Archiv") und zu Archivstereotypen aufnehmen. Bisher wurden solche erfreulicherweise hauptsächlich von Herrn Wolf aufgesammelten Fundstücke häufig in Miscellanea oder Öffentlichkeitsarbeit untergebracht.


KlausGraf - am Donnerstag, 13. März 2008, 22:55 - Rubrik: Allgemeines
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Nachdem der Oberschüler 1968 Anton Krahl bei der Botschaft der CSSR in der DDR eine Protesterklärung wegen des Einmarsches sowjetischer Truppen abgegeben hatte, wurde er im November zu drei Jahren Haft wegen staatsfeindlicher Hetze verurteilt. Sein Vater Franz Krahl verlor seinen Posten als Abteilungsleiter beim Neuen Deutschland und wurde "ins Archiv versetzt" (SPIEGEL 11/2008, S. 165).
KlausGraf - am Donnerstag, 13. März 2008, 22:41 - Rubrik: Wahrnehmung
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In der Online-Debatte der Welt (Link) schreibt ein Kommentator zum Inzest-Urteil des Bundesverfassungsgericht:
" ..... Dass es überhaupt so ein Urteil gibt ist eine Schande und eigentlich sollte es eine
Instituion geben die solche unwürdigen Richter aus dem Gericht entfernt und sie als Aktensortierer ins Archiv verbannt. ....."
" ..... Dass es überhaupt so ein Urteil gibt ist eine Schande und eigentlich sollte es eine
Instituion geben die solche unwürdigen Richter aus dem Gericht entfernt und sie als Aktensortierer ins Archiv verbannt. ....."
Wolf Thomas - am Donnerstag, 13. März 2008, 20:57 - Rubrik: Wahrnehmung
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" ..... Eine der Baracken fungiert als Archiv, hier wartet eine Division von Kartons, randvoll mit entschlüsselten Funksprüchen, auf Historiker. ...... Doch Bletchley Park hat mehr zu bieten als Karteikarten ...., nämlich raumfüllende Apparate. Denn an diesem Ort ist die Logik Fabrik geworden. ....."
Quelle:
http://www.zeit.de/2008/12/OdE21-Logik
Weiteres:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bletchley_Park
Quelle:
http://www.zeit.de/2008/12/OdE21-Logik
Weiteres:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bletchley_Park
Wolf Thomas - am Donnerstag, 13. März 2008, 20:55 - Rubrik: Internationale Aspekte
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" .... Die gemeinsam mit dem Siemens Art Program ausgerichtete Ausstellung des Dresdner Hygienemuseums changiert schon im Titel: Ob „Glück – welches Glück“ .....Der Beniner Künstler Meschac Gaba hat sie als Wunderkammer in sieben Räumen inszeniert; sie widmen sich diversen Versuchen, jenes Fluidum zu beschreiben und zu halten, das viel mehr ist als ein Gefühl. Es geht um den Traum vom optimalen Dasein. Der erste Raum gilt der Liebe: Neben Amor, für den Rodins „Kuss“ ebenso steht wie ein auf Herzen pinkelnder Cupido, bestimmen hier Spiritualität und Utopie die Szene. Monitore zeigen öffentliche Momente der Weltreligionen, während gegenüber ein „Archiv der Utopien“ philosophische und literarische Reflexionen einer besseren Welt anbietet. ..."
Quelle:
http://www.merkur.de/2008_11_Hochgefuehl_mit.26888.0.html?&no_cache=1
s. a.
http://www.dhmd.de/neu/index.php?id=1243 (Ein Film über die Ausstellung vermittelt einen Eindruck über die Installation "Archiv der Utopien")
Quelle:
http://www.merkur.de/2008_11_Hochgefuehl_mit.26888.0.html?&no_cache=1
s. a.
http://www.dhmd.de/neu/index.php?id=1243 (Ein Film über die Ausstellung vermittelt einen Eindruck über die Installation "Archiv der Utopien")
Wolf Thomas - am Donnerstag, 13. März 2008, 20:54 - Rubrik: Miscellanea
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"Das Deutsche Theatermuseum in München hat das Archiv der bedeutenden Theaterfotografin Oda Sternberg erworben.....Der Ankauf der rund 500 000 Fotografien sei mit Mitteln der deutschen Kulturstiftung der Länder gefördert worden......
Sternbergs konservatorisch gut erhaltener und akribisch geordneter Nachlass beinhaltet Fotografien von Inszenierungen und Probearbeiten an den Münchner Kammerspielen von 1976 bis 2001. Weitere fotografische Arbeiten seien seit 2001 im Bayerischen Staatsschauspiel entstanden."
Quelle:
Link
Sternbergs konservatorisch gut erhaltener und akribisch geordneter Nachlass beinhaltet Fotografien von Inszenierungen und Probearbeiten an den Münchner Kammerspielen von 1976 bis 2001. Weitere fotografische Arbeiten seien seit 2001 im Bayerischen Staatsschauspiel entstanden."
Quelle:
Link
Wolf Thomas - am Donnerstag, 13. März 2008, 20:52 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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Rudolf Herrnstadt war von 1949 bis 1953 ND-Chefredakteur.
Er wird 1903 im oberschlesischen Gleiwitz geboren, wird Journalist, Auslandskorrespondent für Ullstein, arbeitet ab 1930 für den Auslandsnachrichtendienst GRU der Sowjetarmee. In der DDR: Kandidat des Politbüros, der führende Ghostwriter der Macht, im Januar 1954 aus der SED ausgeschlossen: als Fraktionär, als Putschist des 17. Juni 1953. ....
Aus drei Essentials von Herrnstadt – Freundschaft zur Sowjetunion, ein neues und einiges Deutschland, Kritik an den eigenen Leuten – wird sein Fall, seine Verbannung in die Provinz, als Archivar nach Merseburg.
Irina Liebmann: Wäre es schön? Es wäre schön! Mein Vater Rudolf Herrnstadt. Berlin Verlag. 414 S.
Quelle:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/125556.html
Er wird 1903 im oberschlesischen Gleiwitz geboren, wird Journalist, Auslandskorrespondent für Ullstein, arbeitet ab 1930 für den Auslandsnachrichtendienst GRU der Sowjetarmee. In der DDR: Kandidat des Politbüros, der führende Ghostwriter der Macht, im Januar 1954 aus der SED ausgeschlossen: als Fraktionär, als Putschist des 17. Juni 1953. ....
Aus drei Essentials von Herrnstadt – Freundschaft zur Sowjetunion, ein neues und einiges Deutschland, Kritik an den eigenen Leuten – wird sein Fall, seine Verbannung in die Provinz, als Archivar nach Merseburg.
Irina Liebmann: Wäre es schön? Es wäre schön! Mein Vater Rudolf Herrnstadt. Berlin Verlag. 414 S.
Quelle:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/125556.html
Wolf Thomas - am Donnerstag, 13. März 2008, 20:50 - Rubrik: Personalia
Aus INETBIB:
Der Bundestag hat heute über die Pflichtabgabe für deutsche Kinofilme
debattiert - nach einem Antrag von 4 Parteien:
http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_081/02.html
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/085/1608504.pdf
Um die Pflichtabgabe durchzusetzen, soll das Bundesarchivgesetz
novelliert werden. Dazu die Pressemitteilung der Bundesregierung:
http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&r=316466
Mit einer Pflichtabgabe nur für deutsche Kinoproduktionen sind für die
anderen, wesentlich umfangreicheren Teile der audiovisuellen Produktion
in Deutschland die Probleme der Erhaltung und Zugänglichmachung aber
noch immer ungelöst. Verwiesen sei hier auf das Papier des
Wissenschaftsrat "Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Kommunikations-
und Medienwissenschaften in Deutschland"
http://www.wissenschaftsrat.de/texte/7901-07.pdf
"Bis heute gibt es in Deutschland weder eine „Clearing-Stelle“, die die
Vielzahl der Medienarchive koordinieren könnte, noch ein zentrales
deutsches Medienarchiv. Ein dem DRA vergleichbares Archiv zur
systematischen und umfassenden Speicherung der bundesrepublikanischen
audiovisuellen Medienkultur fehlt." (S. 55)
"Neben dem wissenschaftlichen Interesse besteht auch ein nationales
Interesse, die Zeugnisse der eigenen Geschichte zu archivieren, die seit
dem Ende des 19. Jahrhunderts zu großen Teilen auch in audiovisuellen
Quellen dokumentiert ist. Schon heute sind Mitschnitte von zentralen
Sendungen wie der Tagesschau oder der Aktuellen Kamera zum Teil allein
deswegen noch vorhanden, weil sie von den Geheimdiensten des jeweils
anderen Teils Deutschlands archiviert worden sind. Die Sendeanstalten
selbst haben diese Quellen vielfach vernichtet. Selbst wenn die
öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten ihre eigenen
Archive mittlerweile besser pflegen und zum Teil Strategien der
Langzeitarchivierung entwickelt haben, stellt sich mit der rasanten
Vermehrung privater Sender die Frage, wie die Archivierung (einer
Auswahl) dieser Produktionen organisiert werden kann. Daher ist es
dringend erforderlich, die Anstrengungen zur systematischen Archivierung
audiovisuellen Materials zu bündeln und zu stärken, um eine
audiovisuelle Amnesie“ zu verhindern. Nicht allein die kommunikations-
und medienwissenschaftliche Forschung, sondern auch die Forschungen
anderer Wissenschaften wie z. B. der Geschichtswissenschaft, benötigen
heute und auch in Zukunft dieses Material als Fundament ihrer Arbeiten."
(S. 102-103)
Was die Filme betrifft, die in Deutschland als DVD erscheinen, wäre es die Aufgabe der DNB, diese zu verzeichnen und zu sichern, womit gleichzeitig allen deutschen Bibliotheken ein Service geboten werden könnte, wie er beim Bestandsaufbau im Printbereich heute selbstverständlich ist. Für Musikproduktionen auf DVD gibt es diese Pflichtabgabe bei der DNB bereits. Es sollte also kein unüberwindliches Hindernis darstellen, für die darüberhinaus erscheinenden DVD-Titel (unter 10.000 pro Jahr) ebenfalls eine Pflichtabgabe einzuführen.
Viele Grüße
Peter Delin
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Videolektorat
Bluecherplatz 1
10961 Berlin
Tel.: 030/90226-198
Fax.: 030/90226-163
Email: delin@zlb.de
http://www.zlb.de/wissensgebiete/kunst_buehne_medien/videos
http://buecherei.netbib.de/coma/Filmrecherche
http://buecherei.netbib.de/coma/Filmliteratur
http://dvdbiblog.wordpress.com/ (privat)
Der Bundestag hat heute über die Pflichtabgabe für deutsche Kinofilme
debattiert - nach einem Antrag von 4 Parteien:
http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_081/02.html
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/085/1608504.pdf
Um die Pflichtabgabe durchzusetzen, soll das Bundesarchivgesetz
novelliert werden. Dazu die Pressemitteilung der Bundesregierung:
http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&r=316466
Mit einer Pflichtabgabe nur für deutsche Kinoproduktionen sind für die
anderen, wesentlich umfangreicheren Teile der audiovisuellen Produktion
in Deutschland die Probleme der Erhaltung und Zugänglichmachung aber
noch immer ungelöst. Verwiesen sei hier auf das Papier des
Wissenschaftsrat "Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Kommunikations-
und Medienwissenschaften in Deutschland"
http://www.wissenschaftsrat.de/texte/7901-07.pdf
"Bis heute gibt es in Deutschland weder eine „Clearing-Stelle“, die die
Vielzahl der Medienarchive koordinieren könnte, noch ein zentrales
deutsches Medienarchiv. Ein dem DRA vergleichbares Archiv zur
systematischen und umfassenden Speicherung der bundesrepublikanischen
audiovisuellen Medienkultur fehlt." (S. 55)
"Neben dem wissenschaftlichen Interesse besteht auch ein nationales
Interesse, die Zeugnisse der eigenen Geschichte zu archivieren, die seit
dem Ende des 19. Jahrhunderts zu großen Teilen auch in audiovisuellen
Quellen dokumentiert ist. Schon heute sind Mitschnitte von zentralen
Sendungen wie der Tagesschau oder der Aktuellen Kamera zum Teil allein
deswegen noch vorhanden, weil sie von den Geheimdiensten des jeweils
anderen Teils Deutschlands archiviert worden sind. Die Sendeanstalten
selbst haben diese Quellen vielfach vernichtet. Selbst wenn die
öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten ihre eigenen
Archive mittlerweile besser pflegen und zum Teil Strategien der
Langzeitarchivierung entwickelt haben, stellt sich mit der rasanten
Vermehrung privater Sender die Frage, wie die Archivierung (einer
Auswahl) dieser Produktionen organisiert werden kann. Daher ist es
dringend erforderlich, die Anstrengungen zur systematischen Archivierung
audiovisuellen Materials zu bündeln und zu stärken, um eine
audiovisuelle Amnesie“ zu verhindern. Nicht allein die kommunikations-
und medienwissenschaftliche Forschung, sondern auch die Forschungen
anderer Wissenschaften wie z. B. der Geschichtswissenschaft, benötigen
heute und auch in Zukunft dieses Material als Fundament ihrer Arbeiten."
(S. 102-103)
Was die Filme betrifft, die in Deutschland als DVD erscheinen, wäre es die Aufgabe der DNB, diese zu verzeichnen und zu sichern, womit gleichzeitig allen deutschen Bibliotheken ein Service geboten werden könnte, wie er beim Bestandsaufbau im Printbereich heute selbstverständlich ist. Für Musikproduktionen auf DVD gibt es diese Pflichtabgabe bei der DNB bereits. Es sollte also kein unüberwindliches Hindernis darstellen, für die darüberhinaus erscheinenden DVD-Titel (unter 10.000 pro Jahr) ebenfalls eine Pflichtabgabe einzuführen.
Viele Grüße
Peter Delin
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Videolektorat
Bluecherplatz 1
10961 Berlin
Tel.: 030/90226-198
Fax.: 030/90226-163
Email: delin@zlb.de
http://www.zlb.de/wissensgebiete/kunst_buehne_medien/videos
http://buecherei.netbib.de/coma/Filmrecherche
http://buecherei.netbib.de/coma/Filmliteratur
http://dvdbiblog.wordpress.com/ (privat)
KlausGraf - am Donnerstag, 13. März 2008, 19:11 - Rubrik: Medienarchive
http://www.boersenblatt.net/183383/template/b4_tpl_antiquariat/
Das Börsenblatt greift die Personalie Armin Schlechter - http://archiv.twoday.net/stories/4733789/ - nochmals auf und macht sich Sorgen, ob der von ihm vorbereitete Inkunabelkatalog noch gedruckt werden wird.
In Incunabula-L widerspricht Thomas Wilhemi der Darstellung, der Katalog sei unfertig:
"Ich habe die Arbeiten am Katalog aus der Nähe ca. 1998-2007 mitverfolgt und habe im September/Oktober/November 2007 sehr genau Korrektur gelesen. Meine und andere Korrekturen sind im Oktober/Nobvember eingearbeitet worden.
Der eigentliche Katalog mitsamt Registern ist fertig (abgesehen von ein paar ganz wenigen Stellen, höchstens noch wenige Stunden Arbeit). Anderslautende Aussagen sind unzutreffend und können nur mit dem heillosen Zerwürfnis zu tun haben.
Die Einleitung zum Katalog ist zum großen Teil fertig. Eigentlich kann nur Herr Dr. Schlechter diese Einleitung fertigstellen, sonst niemand.
Ich werde hier in Heidelberg zusammen mit anderen Personen energisch dafür kämpfen, daß der wirklich sehr wichtige Katalog bei Harrassowitz erscheinen wird.
Ob Frau Dr. Wagners Brief an das Rektorat nun endlich beantwortet worden ist?"
Das Börsenblatt greift die Personalie Armin Schlechter - http://archiv.twoday.net/stories/4733789/ - nochmals auf und macht sich Sorgen, ob der von ihm vorbereitete Inkunabelkatalog noch gedruckt werden wird.
In Incunabula-L widerspricht Thomas Wilhemi der Darstellung, der Katalog sei unfertig:
"Ich habe die Arbeiten am Katalog aus der Nähe ca. 1998-2007 mitverfolgt und habe im September/Oktober/November 2007 sehr genau Korrektur gelesen. Meine und andere Korrekturen sind im Oktober/Nobvember eingearbeitet worden.
Der eigentliche Katalog mitsamt Registern ist fertig (abgesehen von ein paar ganz wenigen Stellen, höchstens noch wenige Stunden Arbeit). Anderslautende Aussagen sind unzutreffend und können nur mit dem heillosen Zerwürfnis zu tun haben.
Die Einleitung zum Katalog ist zum großen Teil fertig. Eigentlich kann nur Herr Dr. Schlechter diese Einleitung fertigstellen, sonst niemand.
Ich werde hier in Heidelberg zusammen mit anderen Personen energisch dafür kämpfen, daß der wirklich sehr wichtige Katalog bei Harrassowitz erscheinen wird.
Ob Frau Dr. Wagners Brief an das Rektorat nun endlich beantwortet worden ist?"
KlausGraf - am Donnerstag, 13. März 2008, 17:54 - Rubrik: Personalia
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http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/aufklaerung/index.htm
Die inhaltliche Qualität der Bielefelder Aufklärungszeitschriften, die gerade weiteren Zuwachs erhalten haben, ist herausragend, daran gibt es keinen Zweifel. Die Scanqualität (es wird von viel zu schlechten Masterfiches mit 600 dpi gescannt) ist absolut inakzeptabel. Inzwischen bietet Google durchschnittlich eine erheblich höhere Scanqualität.
Bei der Aurora sieht das aufgrund des kleinen Schriftgrads der Vorlage dann so aus:

Die inhaltliche Qualität der Bielefelder Aufklärungszeitschriften, die gerade weiteren Zuwachs erhalten haben, ist herausragend, daran gibt es keinen Zweifel. Die Scanqualität (es wird von viel zu schlechten Masterfiches mit 600 dpi gescannt) ist absolut inakzeptabel. Inzwischen bietet Google durchschnittlich eine erheblich höhere Scanqualität.
Bei der Aurora sieht das aufgrund des kleinen Schriftgrads der Vorlage dann so aus:

KlausGraf - am Donnerstag, 13. März 2008, 14:11 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://info.scopus.com/topcited/
Scopus' new free service TopCited was mentioned by Gavin Baker, the new "adlatus" (or "famulus" like Wagner ...) of Peter Suber's Open Access News.
Here are links to the free (OA i.e. free of cost access) versions if there are such versions (and I found them with Google):
(1) http://bib.oxfordjournals.org/cgi/reprint/5/2/150.pdf
(2) http://caonline.amcancersoc.org/cgi/content/full/55/1/10
(3) http://caonline.amcancersoc.org/cgi/reprint/54/1/8
(4) http://content.nejm.org/cgi/content/full/350/21/2129
(5) http://stke.sciencemag.org/cgi/reprint/sci;304/5676/1497.pdf
(6) http://content.nejm.org/cgi/content/full/350/23/2335
(7) http://journals.iucr.org/d/issues/2004/12/01/ba5070/index.html
(8) http://content.nejm.org/cgi/content/full/350/15/1495
(9) http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/291/14/1701
(10) http://cbs.dtu.dk/services/SignalP/paper-3.0.pdf (Preprint)
(11) http://nar.oxfordjournals.org/cgi/content/full/32/suppl_1/D138
(12) http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/291/23/2847
(13) http://bioinformatics.oxfordjournals.org/cgi/reprint/21/2/263?ijkey=54SiAdNbKzbNg&keytype=ref
(14) http://www.nature.com/nature/journal/v437/n7063/full/nature04226.html
(15) http://www.cs.ubc.ca/~lowe/papers/ijcv04.pdf (Preprint)
(16) http://content.nejm.org/cgi/content/short/351/4/337
(17) http://www.journals.uchicago.edu/doi/full/10.1086/383612
http://arxiv.org/abs/astro-ph/0402512v2 (Preprint)
(18) http://www.ama-med.org.ar/obesidad/Interheart-LANCET-2004.pdf (Postprint?)
(19) http://content.nejm.org/cgi/content/full/350/21/2140
(20) http://care.diabetesjournals.org/cgi/content/full/27/5/1047?ijkey=f94dd3d55d71528132613cf4614625346fb570a6
In summa: Open Access works. All 20 Top articles are available OA! I would like to suggest that they are top-cited because they are OA ...
Scopus' new free service TopCited was mentioned by Gavin Baker, the new "adlatus" (or "famulus" like Wagner ...) of Peter Suber's Open Access News.
Here are links to the free (OA i.e. free of cost access) versions if there are such versions (and I found them with Google):
(1) http://bib.oxfordjournals.org/cgi/reprint/5/2/150.pdf
(2) http://caonline.amcancersoc.org/cgi/content/full/55/1/10
(3) http://caonline.amcancersoc.org/cgi/reprint/54/1/8
(4) http://content.nejm.org/cgi/content/full/350/21/2129
(5) http://stke.sciencemag.org/cgi/reprint/sci;304/5676/1497.pdf
(6) http://content.nejm.org/cgi/content/full/350/23/2335
(7) http://journals.iucr.org/d/issues/2004/12/01/ba5070/index.html
(8) http://content.nejm.org/cgi/content/full/350/15/1495
(9) http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/291/14/1701
(10) http://cbs.dtu.dk/services/SignalP/paper-3.0.pdf (Preprint)
(11) http://nar.oxfordjournals.org/cgi/content/full/32/suppl_1/D138
(12) http://jama.ama-assn.org/cgi/content/full/291/23/2847
(13) http://bioinformatics.oxfordjournals.org/cgi/reprint/21/2/263?ijkey=54SiAdNbKzbNg&keytype=ref
(14) http://www.nature.com/nature/journal/v437/n7063/full/nature04226.html
(15) http://www.cs.ubc.ca/~lowe/papers/ijcv04.pdf (Preprint)
(16) http://content.nejm.org/cgi/content/short/351/4/337
(17) http://www.journals.uchicago.edu/doi/full/10.1086/383612
http://arxiv.org/abs/astro-ph/0402512v2 (Preprint)
(18) http://www.ama-med.org.ar/obesidad/Interheart-LANCET-2004.pdf (Postprint?)
(19) http://content.nejm.org/cgi/content/full/350/21/2140
(20) http://care.diabetesjournals.org/cgi/content/full/27/5/1047?ijkey=f94dd3d55d71528132613cf4614625346fb570a6
In summa: Open Access works. All 20 Top articles are available OA! I would like to suggest that they are top-cited because they are OA ...
KlausGraf - am Mittwoch, 12. März 2008, 21:44 - Rubrik: English Corner
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KlausGraf - am Mittwoch, 12. März 2008, 21:34 - Rubrik: miscellanea
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" ..... Der Nordire Gary Moore, der in den nächsten Wochen 56 Jahre alt wird, ist - wenn man seine Arbeiten in einem historischen Kontext betrachtet - so etwas wie der Archivar des Gitarrenspiels im Spannungsfeld zwischen Hardrock und Blues. ... "
Quelle:
http://www.ksta.de/html/artikel/1203599402169.shtml
Quelle:
http://www.ksta.de/html/artikel/1203599402169.shtml
Wolf Thomas - am Mittwoch, 12. März 2008, 20:45 - Rubrik: Miscellanea
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" ..... Das Archivieren von E-Mails und Dokumenten gewinnt in der heutigen Unternehmenswelt zunehmend an Bedeutung. Informationsmanagement ist heute ohne Archiv nicht mehr denkbar.
Aktives Archivieren sollte in jedem Unternehmen zur Steuerung des Informationsflusses dazugehören, so die Analysten von IDC. ...."
Quelle:
http://www.informationweek.de/news/showArticle.jhtml?articleID=206903047
s. a. http://www.idc.com/home.jhtml
Aktives Archivieren sollte in jedem Unternehmen zur Steuerung des Informationsflusses dazugehören, so die Analysten von IDC. ...."
Quelle:
http://www.informationweek.de/news/showArticle.jhtml?articleID=206903047
s. a. http://www.idc.com/home.jhtml
Wolf Thomas - am Mittwoch, 12. März 2008, 20:44 - Rubrik: Wirtschaftsarchive
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" .... Der Musikproduzent und ehemalige Europachef von Warner Music hat sie im Zusammenhang mit einem Buchprojekt aus seinem umfangreichen Archiv hervorgeholt. Die vorwiegend schwarz-weißen Fotos aus fünf Jahrzehnten dokumentieren die „Liebe seines Lebens“ und damit vor allem den Jazz: aus der Perspektive des leidenschaftlichen Fans, des neugierig-aufmerksamen Fachkenners und des guten Freundes vieler Musiker. .....
Das Buch mit vier CDs ist im Verlag „ear books“ erschienen....."
Quelle:
http://www.ksta.de/html/artikel/1203599405661.shtml
Das Buch mit vier CDs ist im Verlag „ear books“ erschienen....."
Quelle:
http://www.ksta.de/html/artikel/1203599405661.shtml
Wolf Thomas - am Mittwoch, 12. März 2008, 20:43 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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Von A. Mentzel-Reuters im DA 2007 ist online:
http://www.mgh-bibliothek.de/etc/dokumente/zsn2a022898+0005.pdf
http://www.mgh-bibliothek.de/etc/dokumente/zsn2a022898+0005.pdf
KlausGraf - am Mittwoch, 12. März 2008, 19:26 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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http://www.cbc.ca/arts/artdesign/story/2008/03/11/rembrandt-sweden.html?ref=rss
"Stockholm's Royal Swedish Academy of Fine Arts is seeking a benefactor who will buy its most famous painting and leave it hanging in the National Museum.
The academy is offering Rembrandt's The Conspiracy of the Batavians under Claudius Civilis for 300 million kronor ($48.7 million Cdn), a discount from the $120-million estimated value of the painting."
http://www.iht.com/articles/ap/2008/03/11/news/Rembrandt-Painting.php
"The buyer, however, must agree to donate the masterpiece to Stockholm's Nationalmuseum, where it is one of the main attractions, said Olle Granath, permanent secretary of the Royal Swedish Academy of Fine Arts."

"Stockholm's Royal Swedish Academy of Fine Arts is seeking a benefactor who will buy its most famous painting and leave it hanging in the National Museum.
The academy is offering Rembrandt's The Conspiracy of the Batavians under Claudius Civilis for 300 million kronor ($48.7 million Cdn), a discount from the $120-million estimated value of the painting."
http://www.iht.com/articles/ap/2008/03/11/news/Rembrandt-Painting.php
"The buyer, however, must agree to donate the masterpiece to Stockholm's Nationalmuseum, where it is one of the main attractions, said Olle Granath, permanent secretary of the Royal Swedish Academy of Fine Arts."

KlausGraf - am Mittwoch, 12. März 2008, 16:38 - Rubrik: English Corner
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Das Regionalarchiv Leiden hat den mehrbändigen Blaeu-Atlas (Ausgabe Amsterdam 1649, 6 Bände: "Toonneel des Aerdrycks") digitalisiert. Die Auflösung ist in der größten Vergrößerungsstufe gut, man kann alle Details gut erkennen.
http://www.leidenarchief.nl/content/view/103/68/
Schwaben: Bd. 1 pag. 154

Via
http://archieven.blogspot.com/2008/03/beroemde-atlas-blaeu-vanaf-morgen-op_11.html
http://www.leidenarchief.nl/content/view/103/68/
Schwaben: Bd. 1 pag. 154

Via
http://archieven.blogspot.com/2008/03/beroemde-atlas-blaeu-vanaf-morgen-op_11.html
KlausGraf - am Mittwoch, 12. März 2008, 15:23 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.boersenblatt.net/wiki/
Zur Lizenz erfährt man:
"Ganz nach den Grundsätzen einer freien Online-Enzyklopädie ist hier jeder dazu berechtigt, Texte zu verfassen oder zu ändern. Ein Autor, der einen Artikel verfasst oder bearbeitet, erklärt sich automatisch damit einverstanden, dass seine Texte frei verwendet werden dürfen. Anderen ist es grundsätzlich erlaubt, die Inhalte nach Belieben zu ändern und zu verbreiten, sofern die Quelle BörsenblattWiki angegeben wird und der bearbeitete Text ebenfalls wieder zur freien Verfügung steht."
Zur Lizenz erfährt man:
"Ganz nach den Grundsätzen einer freien Online-Enzyklopädie ist hier jeder dazu berechtigt, Texte zu verfassen oder zu ändern. Ein Autor, der einen Artikel verfasst oder bearbeitet, erklärt sich automatisch damit einverstanden, dass seine Texte frei verwendet werden dürfen. Anderen ist es grundsätzlich erlaubt, die Inhalte nach Belieben zu ändern und zu verbreiten, sofern die Quelle BörsenblattWiki angegeben wird und der bearbeitete Text ebenfalls wieder zur freien Verfügung steht."
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Unter diesem Titel erschien im Rundbrief März 2008 (PDF) des Württembergischen Geschichts- und Altertumsvereins ein kurzer Text von mir (S. 3), um den mich der Vorsitzende Dr. Albrecht Ernst gebeten hatte. Illustriert ist er mit dem Bergbaupanorama aus dem Hausbuch (wie hier).
Der im Februar 2008 bekannt gewordene Verkauf des
einzigartigen "Mittelalterlichen Hausbuchs", das sich seit
dem 17. Jahrhundert auf Schloss Wolfegg befand, wirft
wieder einmal die Frage auf, wie die Interessen der
privaten Eigentümer unersetzlicher Kulturgüter mit den
nicht weniger berechtigten Interessen der Allgemeinheit und
Wissenschaft zu einem gerechten Ausgleich gebracht werden
können und welche Rolle dabei der Staat, aber auch
bürgergesellschaftliche Vereinigungen wie die
Geschichtsvereine spielen können. Es fällt nicht schwer,
aus den letzten Jahren höchst unerfreuliche Vorgänge
anzuführen, bei der die Landesregierung von
Baden-Württemberg keine besonders rühmliche Rolle gespielt
hat. Ende 2006 empörte der ungeheuerliche Plan, die
wertvollsten Handschriften der Badischen Landesbibliothek
in den Handel zu geben, um die Erhaltung von Schloss Salem
sicherzustellen, nicht nur die Fachwelt. Die Auflösung der
traditionsreichen Fürstenbergischen Sammlungen in
Donaueschingen war ein (womöglich noch gar nicht
abgeschlossenes) Trauerspiel. Aus wissenschaftlicher Sicht
inakzeptabel war die aus dem Verkauf des
Druckschriftenbestands der Donaueschinger Hofbibliothek
1999 resultierende Zerstückelung der Bibliothek Josephs von
Laßberg, die der Vernichtung einer Geschichtsquelle
gleichkommt. Während sich Denkmalpflege und Heimatfreunde
liebevoll der Kleindenkmale in der Flur annehmen und man
bei Baumaßnahmen tunlichst darauf achtet, eine
Rettungsgrabung durchzuführen, um die Befunde zu sichern,
hat eine andere Gattung von Kleindenkmalen keinerlei Lobby:
Ich meine die Schlossinventare und Adelsbibliotheken, an
deren Eigenschaft als Geschichtsquellen doch keine Zweifel
bestehen können. Es sind Zeugnisse einer historischen
Bildungswelt, bei denen man darüber trefflich streiten
kann, ob sie als Ganzes tatsächlich bewahrt werden können
oder müssen. Aber wenn beispielsweise die Liebenstein'sche
Bibliothek in Jebenhausen bei Göppingen (einschließlich der
Reste der Büchersammlung des badischen Politikers Ludwig
von Liebenstein) vor einigen Jahren völlig undokumentiert
im Antiquariat landete, also noch nicht einmal ein
Auktionskatalog als Erfassung übrigbleibt, dann ist etwas
faul in unserem Staate.
Es ist an der Zeit, dass sich die betroffenen Eigentümer,
also die Angehörigen des historischen Adels, und der Staat
- gegebenenfalls unter Mediation der Geschichtsvereine oder
anderer kultureller Organisationen - endlich
zusammensetzen, um gemeinsam zu einer Gesamtkonzeption zu
finden, die Erhaltung und Zugänglichkeit traditionsreicher
Sammlungen in Privathand sichert. Ein solcher ernsthafter,
ergebnisorientierter Dialog hätte auch Modelle wie den
"National Trust" in England oder Stiftungslösungen in
Betracht zu ziehen. Entscheidend ist, dass die öffentliche
Hand und die Bürgergesellschaft hinreichend Zeit erhält,
ein finanzielles Engagement zu organisieren, oder, wenn
schmerzliche Verluste unvermeidlich sind, für eine
wissenschaftliche Dokumentation auf hohem Niveau zu sorgen.
Das Thema ist brisant und von vielerlei Empfindlichkeiten
bestimmt. Will man aber dem Interesse der Allgemeinheit an
der Erhaltung und Zugänglichkeit von Kulturgütern in
privater Hand endlich die Bedeutung verschaffen, die es
verdient, so müssen dringend neue Wege erkundet werden.

Der im Februar 2008 bekannt gewordene Verkauf des
einzigartigen "Mittelalterlichen Hausbuchs", das sich seit
dem 17. Jahrhundert auf Schloss Wolfegg befand, wirft
wieder einmal die Frage auf, wie die Interessen der
privaten Eigentümer unersetzlicher Kulturgüter mit den
nicht weniger berechtigten Interessen der Allgemeinheit und
Wissenschaft zu einem gerechten Ausgleich gebracht werden
können und welche Rolle dabei der Staat, aber auch
bürgergesellschaftliche Vereinigungen wie die
Geschichtsvereine spielen können. Es fällt nicht schwer,
aus den letzten Jahren höchst unerfreuliche Vorgänge
anzuführen, bei der die Landesregierung von
Baden-Württemberg keine besonders rühmliche Rolle gespielt
hat. Ende 2006 empörte der ungeheuerliche Plan, die
wertvollsten Handschriften der Badischen Landesbibliothek
in den Handel zu geben, um die Erhaltung von Schloss Salem
sicherzustellen, nicht nur die Fachwelt. Die Auflösung der
traditionsreichen Fürstenbergischen Sammlungen in
Donaueschingen war ein (womöglich noch gar nicht
abgeschlossenes) Trauerspiel. Aus wissenschaftlicher Sicht
inakzeptabel war die aus dem Verkauf des
Druckschriftenbestands der Donaueschinger Hofbibliothek
1999 resultierende Zerstückelung der Bibliothek Josephs von
Laßberg, die der Vernichtung einer Geschichtsquelle
gleichkommt. Während sich Denkmalpflege und Heimatfreunde
liebevoll der Kleindenkmale in der Flur annehmen und man
bei Baumaßnahmen tunlichst darauf achtet, eine
Rettungsgrabung durchzuführen, um die Befunde zu sichern,
hat eine andere Gattung von Kleindenkmalen keinerlei Lobby:
Ich meine die Schlossinventare und Adelsbibliotheken, an
deren Eigenschaft als Geschichtsquellen doch keine Zweifel
bestehen können. Es sind Zeugnisse einer historischen
Bildungswelt, bei denen man darüber trefflich streiten
kann, ob sie als Ganzes tatsächlich bewahrt werden können
oder müssen. Aber wenn beispielsweise die Liebenstein'sche
Bibliothek in Jebenhausen bei Göppingen (einschließlich der
Reste der Büchersammlung des badischen Politikers Ludwig
von Liebenstein) vor einigen Jahren völlig undokumentiert
im Antiquariat landete, also noch nicht einmal ein
Auktionskatalog als Erfassung übrigbleibt, dann ist etwas
faul in unserem Staate.
Es ist an der Zeit, dass sich die betroffenen Eigentümer,
also die Angehörigen des historischen Adels, und der Staat
- gegebenenfalls unter Mediation der Geschichtsvereine oder
anderer kultureller Organisationen - endlich
zusammensetzen, um gemeinsam zu einer Gesamtkonzeption zu
finden, die Erhaltung und Zugänglichkeit traditionsreicher
Sammlungen in Privathand sichert. Ein solcher ernsthafter,
ergebnisorientierter Dialog hätte auch Modelle wie den
"National Trust" in England oder Stiftungslösungen in
Betracht zu ziehen. Entscheidend ist, dass die öffentliche
Hand und die Bürgergesellschaft hinreichend Zeit erhält,
ein finanzielles Engagement zu organisieren, oder, wenn
schmerzliche Verluste unvermeidlich sind, für eine
wissenschaftliche Dokumentation auf hohem Niveau zu sorgen.
Das Thema ist brisant und von vielerlei Empfindlichkeiten
bestimmt. Will man aber dem Interesse der Allgemeinheit an
der Erhaltung und Zugänglichkeit von Kulturgütern in
privater Hand endlich die Bedeutung verschaffen, die es
verdient, so müssen dringend neue Wege erkundet werden.
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Der als Steuer-Schlupfloch ins Gerede gekommene Zwergstaat, letzter Rest des Heiligen Römischen Reichs, ist eine konstitutionelle Erbmonarchie, sprich: Der Fürst hat das Sagen. Nun hat er die Beteiligung an einer in München geplanten Biedermeister-Ausstellung abgesagt.
Als Ausgeburt des Feudalismus gehören dem Fürstenhaus (bzw. seiner privaten Stiftung) seine wertvollen Sammlungen zu vollem Eigentum, obwohl sie traditionell zu den Domänen zählen müssten. Das Fürstenhaus kann damit machen, was es will. Kein Denkmal- oder Kulturgutschutz hindert es, das mit dem Schweiss seiner Untertanen zusammengetragene Kulturgut zu zerstückeln.

Als Ausgeburt des Feudalismus gehören dem Fürstenhaus (bzw. seiner privaten Stiftung) seine wertvollen Sammlungen zu vollem Eigentum, obwohl sie traditionell zu den Domänen zählen müssten. Das Fürstenhaus kann damit machen, was es will. Kein Denkmal- oder Kulturgutschutz hindert es, das mit dem Schweiss seiner Untertanen zusammengetragene Kulturgut zu zerstückeln.

KlausGraf - am Dienstag, 11. März 2008, 20:55 - Rubrik: Miscellanea
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Überhaupt nicht auf Linie der EU-Kommission ist der Bundesrat in der Frage der verwaisten Werke". Darunter versteht man urheberrechtlich geschützte Werke, bei denen der Rechteinhaber nicht zu ermitteln oder nicht zu erreichen ist. Ohne Rechteklärung ist aber eine Nutzung beispielsweise im Internet nicht möglich. Teile des kulturellen Erbes liegen so brach. Die Position des Bundesrates dazu: Hohe Transaktionskosten können für sich genommen keine Rechtfertigung dafür sein, geschützte Werke ohne Zustimmung der Urheber zu nutzen. Das gilt nicht nur im Hinblick auf vermögensrechtliche Interessen der Urheber, sondern auch zur Wahrung ihrer urheberpersönlichkeitsrechtlichen Befugnisse. Dass Werke wirtschaftlich oder gesellschaftlich unproduktiv' sind, ändert hieran nichts." Zumindest fordert der Bundesrat, ein Widerspruchsrecht des Urhebers" als Sicherung" vorzusehen.
http://www.irights.info/index.php?id=81&tx_ttnews%5Btt_news%5D=362&cHash=55a20901a8
http://www.irights.info/index.php?id=81&tx_ttnews%5Btt_news%5D=362&cHash=55a20901a8
KlausGraf - am Dienstag, 11. März 2008, 20:48 - Rubrik: Archivrecht
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Am 7. Februar 2008 erfuhr ich von dem Journalisten Raimund Weible von den Verkaufsgerüchten um das Mittelalterliche Hausbuch im Eigentum der Fürsten von Waldburg-Wolfegg. Am nächsten Tag stand sein Bericht in der Südwestpresse:
http://archiv.twoday.net/stories/4686274/
Am gleichen Tag sprach ich mit LfD-Präsident Planck:
http://archiv.twoday.net/stories/4686662/
Einen Tag später hatte das Haus Waldburg den Verkauf bestätigt:
http://archiv.twoday.net/stories/4688838/
Kommentar zum Verkauf (Ladislaus)
http://archiv.twoday.net/stories/4689617/
Am 9.2. deckte die Südwestpresse weitere Details auf
http://archiv.twoday.net/stories/4691242/
Das Staedel-Museum ignorierte meine Anfrage:
http://archiv.twoday.net/stories/4691674/
Am 9.2. nannte die Stuttgarter Zeitung den Verkauf unverfroren
http://archiv.twoday.net/stories/4691727/
Zur Person des Verkäufers:
http://archiv.twoday.net/stories/4691755/
http://archiv.twoday.net/stories/4704029/
http://archiv.twoday.net/stories/4714708/ (Familie)
http://archiv.twoday.net/stories/4741681/ (Interview 2006)
Berichtsantrag der SPD
http://archiv.twoday.net/stories/4693134/
Am 12. Februar griff die FAZ den Fall auf:
http://archiv.twoday.net/stories/4700482/
Halbkriminelle Methoden von Graf Douglas
http://archiv.twoday.net/stories/4701264/
Kulturrat fordert Oettinger zum Handeln auf
http://archiv.twoday.net/stories/4703991/
Die WELT thematisiert die Adelsverkäufe
http://archiv.twoday.net/stories/4709276/
Wolfegger kümmerten sich um Auflagen nicht
http://archiv.twoday.net/stories/4709343/
Am 17. Februar konnte ich ein Interview mit Dr. Daniel Hess veröffentlichen
http://archiv.twoday.net/stories/4713820/
Am 23.2. wurde die Rückgabe des Hausbuchs gemeldet:
http://archiv.twoday.net/stories/4728890/ (Kommentare mit weiteren Informationen! Gute Chronologie der Stuttgarter Zeitung)
Rasche Entscheidung über das Hausbuch?
http://archiv.twoday.net/stories/4732537/
http://archiv.twoday.net/stories/4738448/
Oettinger will Hausbuch wohl nicht kaufen
http://archiv.twoday.net/stories/4739580/
Am 28.2. wird in der BZ ein Gesamtkonzept für den adeligen Kunstbesitz gefordert
http://archiv.twoday.net/stories/4745091/
Anekdote aus dem Landeskabinett
http://archiv.twoday.net/stories/4747610/
***
Materialien zum Hausbuch
Bilder auf Wikimedia Commons
http://archiv.twoday.net/stories/4692155/
Aus einem Artikel über die Staedel-Ausstellung 1997
http://archiv.twoday.net/stories/4694187/
Das Hausbuch kennt man seit 1855
http://archiv.twoday.net/stories/4694257/
Erweitertes Büchsenmeisterbuch
http://archiv.twoday.net/stories/4694290/
Eberhard König attestiert unerhörte Qualität
http://archiv.twoday.net/stories/4700202/
Text der Ausgabe 1887 auf Commons und in Wikisource
http://archiv.twoday.net/stories/4709787/
Anstößige Darstellungen
http://archiv.twoday.net/stories/4709941/
Grafiken des Hausbuchmeisters
http://archiv.twoday.net/stories/4762922/
***
Materialien zu den Wolfegger Sammlungen
Zu den Bibliotheken
http://archiv.twoday.net/stories/4689526/
waren lange unzugänglich:
http://archiv.twoday.net/stories/4700728/
Kartographiehistorische Schätze: der Schöner-Sammelband mit der Waldseemüller-Karte
http://archiv.twoday.net/stories/4689959/
zu Rätseln der Waldseemüllerkarte:
http://archiv.twoday.net/stories/4690627/
Weitere kartographiehistorische Schätze
http://archiv.twoday.net/stories/4690045/
Zwei Schwabenspiegelhandschriften
http://archiv.twoday.net/stories/4690309/
Stücke aus dem Kupferstichkabinett im Handel
http://archiv.twoday.net/stories/4690486/
aber keine Veräußerungen in den letzten Jahren:
http://archiv.twoday.net/stories/4696200/
Fotos aus den Sammlungen bei Foto Marburg
http://archiv.twoday.net/stories/4690652/
Aspertinis Codex Wolfegg
http://archiv.twoday.net/stories/4693635/
Waldburgensia auf Wikimedia Commons
http://archiv.twoday.net/stories/4745493/

***
Wichtige Weblinks
Wikipedia-Artikel zum Hausbuch
http://de.wikipedia.org/wiki/Hausbuch_%28Schloss_Wolfegg%29
Bilder auf Commons
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Mittelalterliches_Hausbuch_von_Schloss_Wolfegg?uselang=de
Ausstellungs-Website Washington (mit Detail-Vergrößerungen)
http://www.nga.gov/exhibitions/hsb_intro.shtm
Text der Ausgabe von 1887 in Wikisource
http://de.wikisource.org/wiki/Mittelalterliches_Hausbuch
*** NACHTRÄGE ab 11. März 2008 ***
Ausverkauf von Kulturgut - Text im Rundbrief des WGAV
http://archiv.twoday.net/stories/4779476/
Inkunabeln in der Bibliothek von Schloss Wolfegg
http://archiv.twoday.net/stories/4786740/
Wolfegger Kunstschätze (Zusammenfassung)
http://archiv.twoday.net/stories/4786795/
Interview mit Christoph Graf Waldburg
http://archiv.twoday.net/stories/4832654/
6.5.2008: Hausbuch nun doch verkauft
http://archiv.twoday.net/stories/4911803
Wolfegger Gebetbüchlein des Bauernjörg
http://archiv.twoday.net/stories/4997386/
http://archiv.twoday.net/stories/4686274/
Am gleichen Tag sprach ich mit LfD-Präsident Planck:
http://archiv.twoday.net/stories/4686662/
Einen Tag später hatte das Haus Waldburg den Verkauf bestätigt:
http://archiv.twoday.net/stories/4688838/
Kommentar zum Verkauf (Ladislaus)
http://archiv.twoday.net/stories/4689617/
Am 9.2. deckte die Südwestpresse weitere Details auf
http://archiv.twoday.net/stories/4691242/
Das Staedel-Museum ignorierte meine Anfrage:
http://archiv.twoday.net/stories/4691674/
Am 9.2. nannte die Stuttgarter Zeitung den Verkauf unverfroren
http://archiv.twoday.net/stories/4691727/
Zur Person des Verkäufers:
http://archiv.twoday.net/stories/4691755/
http://archiv.twoday.net/stories/4704029/
http://archiv.twoday.net/stories/4714708/ (Familie)
http://archiv.twoday.net/stories/4741681/ (Interview 2006)
Berichtsantrag der SPD
http://archiv.twoday.net/stories/4693134/
Am 12. Februar griff die FAZ den Fall auf:
http://archiv.twoday.net/stories/4700482/
Halbkriminelle Methoden von Graf Douglas
http://archiv.twoday.net/stories/4701264/
Kulturrat fordert Oettinger zum Handeln auf
http://archiv.twoday.net/stories/4703991/
Die WELT thematisiert die Adelsverkäufe
http://archiv.twoday.net/stories/4709276/
Wolfegger kümmerten sich um Auflagen nicht
http://archiv.twoday.net/stories/4709343/
Am 17. Februar konnte ich ein Interview mit Dr. Daniel Hess veröffentlichen
http://archiv.twoday.net/stories/4713820/
Am 23.2. wurde die Rückgabe des Hausbuchs gemeldet:
http://archiv.twoday.net/stories/4728890/ (Kommentare mit weiteren Informationen! Gute Chronologie der Stuttgarter Zeitung)
Rasche Entscheidung über das Hausbuch?
http://archiv.twoday.net/stories/4732537/
http://archiv.twoday.net/stories/4738448/
Oettinger will Hausbuch wohl nicht kaufen
http://archiv.twoday.net/stories/4739580/
Am 28.2. wird in der BZ ein Gesamtkonzept für den adeligen Kunstbesitz gefordert
http://archiv.twoday.net/stories/4745091/
Anekdote aus dem Landeskabinett
http://archiv.twoday.net/stories/4747610/
***
Materialien zum Hausbuch
Bilder auf Wikimedia Commons
http://archiv.twoday.net/stories/4692155/
Aus einem Artikel über die Staedel-Ausstellung 1997
http://archiv.twoday.net/stories/4694187/
Das Hausbuch kennt man seit 1855
http://archiv.twoday.net/stories/4694257/
Erweitertes Büchsenmeisterbuch
http://archiv.twoday.net/stories/4694290/
Eberhard König attestiert unerhörte Qualität
http://archiv.twoday.net/stories/4700202/
Text der Ausgabe 1887 auf Commons und in Wikisource
http://archiv.twoday.net/stories/4709787/
Anstößige Darstellungen
http://archiv.twoday.net/stories/4709941/
Grafiken des Hausbuchmeisters
http://archiv.twoday.net/stories/4762922/
***
Materialien zu den Wolfegger Sammlungen
Zu den Bibliotheken
http://archiv.twoday.net/stories/4689526/
waren lange unzugänglich:
http://archiv.twoday.net/stories/4700728/
Kartographiehistorische Schätze: der Schöner-Sammelband mit der Waldseemüller-Karte
http://archiv.twoday.net/stories/4689959/
zu Rätseln der Waldseemüllerkarte:
http://archiv.twoday.net/stories/4690627/
Weitere kartographiehistorische Schätze
http://archiv.twoday.net/stories/4690045/
Zwei Schwabenspiegelhandschriften
http://archiv.twoday.net/stories/4690309/
Stücke aus dem Kupferstichkabinett im Handel
http://archiv.twoday.net/stories/4690486/
aber keine Veräußerungen in den letzten Jahren:
http://archiv.twoday.net/stories/4696200/
Fotos aus den Sammlungen bei Foto Marburg
http://archiv.twoday.net/stories/4690652/
Aspertinis Codex Wolfegg
http://archiv.twoday.net/stories/4693635/
Waldburgensia auf Wikimedia Commons
http://archiv.twoday.net/stories/4745493/
***
Wichtige Weblinks
Wikipedia-Artikel zum Hausbuch
http://de.wikipedia.org/wiki/Hausbuch_%28Schloss_Wolfegg%29
Bilder auf Commons
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Mittelalterliches_Hausbuch_von_Schloss_Wolfegg?uselang=de
Ausstellungs-Website Washington (mit Detail-Vergrößerungen)
http://www.nga.gov/exhibitions/hsb_intro.shtm
Text der Ausgabe von 1887 in Wikisource
http://de.wikisource.org/wiki/Mittelalterliches_Hausbuch
*** NACHTRÄGE ab 11. März 2008 ***
Ausverkauf von Kulturgut - Text im Rundbrief des WGAV
http://archiv.twoday.net/stories/4779476/
Inkunabeln in der Bibliothek von Schloss Wolfegg
http://archiv.twoday.net/stories/4786740/
Wolfegger Kunstschätze (Zusammenfassung)
http://archiv.twoday.net/stories/4786795/
Interview mit Christoph Graf Waldburg
http://archiv.twoday.net/stories/4832654/
6.5.2008: Hausbuch nun doch verkauft
http://archiv.twoday.net/stories/4911803
Wolfegger Gebetbüchlein des Bauernjörg
http://archiv.twoday.net/stories/4997386/
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Von unschätzbarem Wert sind diverse bibliographische Zusammenstellungen auf Wikisource:
http://de.wikisource.org/wiki/Kategorie:Listen
Neu sind insbesondere die Bibliographien zu Sprach-Wörterbüchern und Grammatiken, die vor allem Google Books auswerten.

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KlausGraf - am Dienstag, 11. März 2008, 00:08 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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