http://blog.librarylaw.com/librarylaw/2010/07/cci-update-legal-action-against-a-cultural-institution.html
Peter Hirtle hat Recht: "The case is a strong reminder that when making reproductions for patrons and granting permissions, repositories need to be crystal-clear about what they are doing. "
Peter Hirtle hat Recht: "The case is a strong reminder that when making reproductions for patrons and granting permissions, repositories need to be crystal-clear about what they are doing. "
KlausGraf - am Sonntag, 4. Juli 2010, 21:43 - Rubrik: Archivrecht
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"Veranstalter: Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) und Fachkommission Volkskunde des J.G. Herder-Forschungsrats Oldenburg
Datum, Ort: 30.09.2010-01.10.2010, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Johann-Justus-Weg 147a, 26127 Oldenburg
Deadline: 20.09.2010
Jubiläen und Jahrestage, Erinnerungsdebatten und Geschichtspolitik – Zeitzeugen sind als Träger lebendiger Erinnerungen, als Garanten vermeintlich authentischer Überlieferung, als Ersatz und Ergänzung klassischer Quellen nicht mehr wegzudenken aus Fernsehproduktionen, Dokumentationen und Forschungsprojekten, die sich mit der Geschichte Europas im 20. Jahrhundert befassen.
In der Bundesrepublik bediente sich bereits ab 1951 das groß angelegte und sehr kontrovers diskutierte sozial-historische Forschungsprojekt zur „Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa“ der Zeitzeugenbefragung im großen Stile. Und nicht nur Flucht und Vertreibung, auch das vielfältige immaterielle Kulturerbe und die Lebenswelten der verschiedenen Gruppen aus Schlesien und Ostpreußen, Böhmen, Ungarn und dem Baltikum sollten auf diesem Weg dokumentiert und vor dem Vergessen bewahrt werden. So haben Erinnerungsberichte und andere zeitgenössische biographische Quellen im Bereich der Kultur und Geschichte der Deutschen aus dem östlichen Europa schon relativ früh auf breiter Basis Bedeutung erlangt. Seit 1989/90 gilt dies auch für die neuen Bundesländer und die Staaten Ostmitteleuropas, in denen zahlreiche Projekte initiiert und durchgeführt wurden, die anhand mikrohistorischer und subjektzentrierter Fragestellungen die Erfahrungen der so genannten „Umsiedler“, der früheren deutschen Bewohner, bzw. der gebliebenen Deutschen einbeziehen und so zuvor weitgehend ausgeblendete Aspekte der Geschichte thematisieren.
Die gemeinsame Tagung des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) und der Fachkommission Volkskunde des J.G. Herder-Forschungsrats fragt nach der Rolle des Zeitzeugen in der deutschen Zeitgeschichte und in den Kulturwissenschaften, nach den Entstehungskontexten von Oral History- und Biographieforschungs-Projekten in Polen, Deutschland und Tschechien und stellt Quellenbestände und zeitgenössische Popularisierungsformen vor.
Donnerstag, 30.09.2010, 9:00 Uhr
Moderation: Matthias Weber, Oldenburg
Heinke Kalinke, Oldenburg: Von „letzten Zeitzeugen“ und Erinnerungsinflation: Zur Bedeutung „lebendiger Erinnerung“ für die Erforschung und Dokumentation von Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
Mathias Beer, Tübingen: Oral History vor der Oral History. Der Zeitzeuge in der deutschen Zeitgeschichte
Wolfgang Kessler, Herne: Zeitzeugenberichte aus sechs Jahrzehnten in der Martin Opitz-Bibliothek
Ingrid Sauer, München: Heimatberichte im Sudetendeutschen Archiv, HStA München
Moderation: Klaus Roth, München
Regina Löneke, Göttingen: Waldkraiburger Schüleraufsätze der Nachkriegszeit und ihre Entstehungsbedingungen
Karoline Gil, Leipzig: Vertreibung von Deutschen und Polen aus der Perspektive von Jugendlichen: Das Projekt „Begegnungen Leipzig – Marcinowice“
Beata Halicka, Frankfurt/Oder: Biographieforschung in der Volksrepublik Polen zwischen Wissenschaft und Geschichtspolitik. Zur Quellenlage der schriftlichen Zeitzeugenberichte von polnischen Neusiedlern im Oderraum nach 1945
Maren Röger, Warschau/Warszawa: Zeitzeugen der Zwangsumsiedlungen im deutschen Geschichtsfernsehen
Henrike Hampe, Ulm: Die Entstehung und Erschließung lebensgeschichtlicher Erinnerungen im Rahmen der Musealisierung donauschwäbischer Geschichte
Freitag 01.10.2010, 9:00 Uhr
Moderation: Marketa Spiritova, München
Katharina Friedla Rozenblat, Jerusalem: Ego-Dokumente als Quellen zu jüdisch-deutschen Lebenswelten in Breslau 1918-1945
Daniel Baranowski, Berlin: Ein vergessener Holocaust. Videointerviews mit verfolgten Juden aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten
Jana Nosková, Brünn/Brno: Alltagsleben der Brünner Deutschen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in biographischen Quellen
Lenka Kopřivová, Prag/Praha: „Erinnerung des Volkes“: Ein Oral History-Kooperationsprojekt von Czech Radio, dem Institut für das Studium totalitärer Regime und dem Verein Post Bellum
Kontakt:
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte
der Deutschen im östlichen Europa
Johann-Justus-Weg 147a
D-26127 Oldenburg
++49(0)441/96195-0
bkge@uni-oldenburg.de"
Link: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=14269
Datum, Ort: 30.09.2010-01.10.2010, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Johann-Justus-Weg 147a, 26127 Oldenburg
Deadline: 20.09.2010
Jubiläen und Jahrestage, Erinnerungsdebatten und Geschichtspolitik – Zeitzeugen sind als Träger lebendiger Erinnerungen, als Garanten vermeintlich authentischer Überlieferung, als Ersatz und Ergänzung klassischer Quellen nicht mehr wegzudenken aus Fernsehproduktionen, Dokumentationen und Forschungsprojekten, die sich mit der Geschichte Europas im 20. Jahrhundert befassen.
In der Bundesrepublik bediente sich bereits ab 1951 das groß angelegte und sehr kontrovers diskutierte sozial-historische Forschungsprojekt zur „Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa“ der Zeitzeugenbefragung im großen Stile. Und nicht nur Flucht und Vertreibung, auch das vielfältige immaterielle Kulturerbe und die Lebenswelten der verschiedenen Gruppen aus Schlesien und Ostpreußen, Böhmen, Ungarn und dem Baltikum sollten auf diesem Weg dokumentiert und vor dem Vergessen bewahrt werden. So haben Erinnerungsberichte und andere zeitgenössische biographische Quellen im Bereich der Kultur und Geschichte der Deutschen aus dem östlichen Europa schon relativ früh auf breiter Basis Bedeutung erlangt. Seit 1989/90 gilt dies auch für die neuen Bundesländer und die Staaten Ostmitteleuropas, in denen zahlreiche Projekte initiiert und durchgeführt wurden, die anhand mikrohistorischer und subjektzentrierter Fragestellungen die Erfahrungen der so genannten „Umsiedler“, der früheren deutschen Bewohner, bzw. der gebliebenen Deutschen einbeziehen und so zuvor weitgehend ausgeblendete Aspekte der Geschichte thematisieren.
Die gemeinsame Tagung des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) und der Fachkommission Volkskunde des J.G. Herder-Forschungsrats fragt nach der Rolle des Zeitzeugen in der deutschen Zeitgeschichte und in den Kulturwissenschaften, nach den Entstehungskontexten von Oral History- und Biographieforschungs-Projekten in Polen, Deutschland und Tschechien und stellt Quellenbestände und zeitgenössische Popularisierungsformen vor.
Donnerstag, 30.09.2010, 9:00 Uhr
Moderation: Matthias Weber, Oldenburg
Heinke Kalinke, Oldenburg: Von „letzten Zeitzeugen“ und Erinnerungsinflation: Zur Bedeutung „lebendiger Erinnerung“ für die Erforschung und Dokumentation von Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
Mathias Beer, Tübingen: Oral History vor der Oral History. Der Zeitzeuge in der deutschen Zeitgeschichte
Wolfgang Kessler, Herne: Zeitzeugenberichte aus sechs Jahrzehnten in der Martin Opitz-Bibliothek
Ingrid Sauer, München: Heimatberichte im Sudetendeutschen Archiv, HStA München
Moderation: Klaus Roth, München
Regina Löneke, Göttingen: Waldkraiburger Schüleraufsätze der Nachkriegszeit und ihre Entstehungsbedingungen
Karoline Gil, Leipzig: Vertreibung von Deutschen und Polen aus der Perspektive von Jugendlichen: Das Projekt „Begegnungen Leipzig – Marcinowice“
Beata Halicka, Frankfurt/Oder: Biographieforschung in der Volksrepublik Polen zwischen Wissenschaft und Geschichtspolitik. Zur Quellenlage der schriftlichen Zeitzeugenberichte von polnischen Neusiedlern im Oderraum nach 1945
Maren Röger, Warschau/Warszawa: Zeitzeugen der Zwangsumsiedlungen im deutschen Geschichtsfernsehen
Henrike Hampe, Ulm: Die Entstehung und Erschließung lebensgeschichtlicher Erinnerungen im Rahmen der Musealisierung donauschwäbischer Geschichte
Freitag 01.10.2010, 9:00 Uhr
Moderation: Marketa Spiritova, München
Katharina Friedla Rozenblat, Jerusalem: Ego-Dokumente als Quellen zu jüdisch-deutschen Lebenswelten in Breslau 1918-1945
Daniel Baranowski, Berlin: Ein vergessener Holocaust. Videointerviews mit verfolgten Juden aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten
Jana Nosková, Brünn/Brno: Alltagsleben der Brünner Deutschen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in biographischen Quellen
Lenka Kopřivová, Prag/Praha: „Erinnerung des Volkes“: Ein Oral History-Kooperationsprojekt von Czech Radio, dem Institut für das Studium totalitärer Regime und dem Verein Post Bellum
Kontakt:
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte
der Deutschen im östlichen Europa
Johann-Justus-Weg 147a
D-26127 Oldenburg
++49(0)441/96195-0
bkge@uni-oldenburg.de"
Link: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=14269
Wolf Thomas - am Sonntag, 4. Juli 2010, 21:36 - Rubrik: Veranstaltungen
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"Veranstalter: Kommission für deutsche und osteuropäische Volkskunde Görlitz
Datum, Ort: 15.09.2010-17.09.2010, Schlesisches Museum zu Görlitz
Im Zeitalter des „iconic turn“ rückt die Bildquellenanalyse zunehmend in den Fokus ethnologischer Forschung. Neben Text- und Tondokumenten stellen Fotografien den größten Bestand an Zeugnissen der Kultur der Deutschen im und aus dem östlichen Europa dar. Während bei Text- und Tondokumenten Analysen in großem Maße vorliegen, weist die Bildforschung noch immer große Lücken auf, obwohl die Fotografie als Mittel heimat- und volkskundlicher Forschung schon früh erkannt und eingesetzt wurde. Oftmals sind Fotografien auch der einzige „Beleg“ für das Leben vor Flucht und Vertreibung. Neben der Erfassung des Aussagegehalts und des Bildkontexts einer Fotografie spielt zudem die Frage nach deren Authentizität eine wesentliche Rolle, da Fotografien eben nur scheinbar objektive Zeugnisse bzw. Abbilder der Wirklichkeit sind. Was also verraten uns Fotografien über die Kultur der Deutschen im und aus dem östlichen Europa?
Die Tagung möchte anhand fotografischer Zeugnisse das Kultur- und Alltagsleben der Deutschen im östlichen Europa beleuchten und analysieren, welche Bedeutung das Medium Fotografie als Quelle in diesem volkskundlichen Forschungsbereich trägt. Nicht zuletzt sollen auch Methoden und Aspekte der Dokumentation und Archivierung diskutiert werden.
Mittwoch, 15.09.2010
18.00 Begrüßung
18.15 Prof. Dr. Marita Krauss, Dr. Miroslav Schneider, Dr. des. Sarah Scholl-Schneider (Augsburg)
„Heimatbilder“ – multiperspektivische Zugänge zum Zusammenleben in der Mitte Europas. Fotografien aus dem Projekt Sudetendeutsche Vertriebene in Bayern
Donnerstag, 16.09.2010
9.00 Teresa Volk M.A. (Freiburg)
Ein Bildarchiv geht online. Das neue Datenbankprojekt des Johannes-Künzig-Instituts für ostdeutsche Volkskunde, Freiburg
9.45 Dr. Wolfram G. Theilemann (Sibiu/Hermannstadt)
Das Bildarchiv des ZAEKR Sibiu/Hermannstadt, Rumänien: Enstehung – Erschließungsstand – Recherchemöglichkeiten
10.30 Kaffeepause
11.00 Mgr. Magdalena Górniak (Opole/Oppeln)
Die Schlesische Fotothek als Quelle zur Erforschung der Geschichte und Kultur Schlesiens. Vorstellung einer interaktiven Homepage
11.45 Elżbieta Berendt M.A., Dr. Małgorzata Michalska (Wrocław/Breslau)
Geschichte und Geschichten. Interpretationsweisen von alten niederschlesischen Fotoaufnahmen
12.30 Mittagspause
14.30 Dr. Elke Bauer (Marburg)
Zwischen Inszenierung und Authentizität: Kontextualisierung ausgewählter Bildzeugnisse zum Alltagsleben der Deutschen in Ostmitteleuropa vor 1945
15.15 Besichtigung des Schlesischen Museums zu Görlitz mit Führung
17.00 Mitgliederversammlung der Kommission für deutsche und osteuropäische Volkskunde
Freitag, 17.09.2010
9.00 Mgr. Vladimír J. Horák, PhD. (Ostrava/Ostrau)
Fotografien in der Ethnografie als Zeitdokument: der eingefangene Augenblick: Realität oder Fiktion?
9.45 Dr. Malwine Seemann (Oldenburg)
Mädchen-Landjahrlager in Schlesien – Bilder einer Erziehungseinrichtung des Nationalsozialismus
10.30 Kaffeepause
11.00 Eva Pluhařová-Grigienė M.A. (Hamburg)
Imaginäre Heimat. “Heimat” und “Heimatverlust” in der visuellen Erinnerung der Memelländer nach 1945
11.45 Theresa Langer, Dipl.-Kulturwirtin (Passau)
Die fotografische Darstellung der Deutschen in den tschechischen Grenzgebieten in tschechoslowakischen Printmedien nach Ende des Zweiten Weltkriegs
12.30 Schlussdiskussion
Tagungssprache ist deutsch.
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bitten wir die Tagungsteilnehmer um Voranmeldung (E-Mail: teresa.volk@jki.bwl.de)."
Link: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=14271
Datum, Ort: 15.09.2010-17.09.2010, Schlesisches Museum zu Görlitz
Im Zeitalter des „iconic turn“ rückt die Bildquellenanalyse zunehmend in den Fokus ethnologischer Forschung. Neben Text- und Tondokumenten stellen Fotografien den größten Bestand an Zeugnissen der Kultur der Deutschen im und aus dem östlichen Europa dar. Während bei Text- und Tondokumenten Analysen in großem Maße vorliegen, weist die Bildforschung noch immer große Lücken auf, obwohl die Fotografie als Mittel heimat- und volkskundlicher Forschung schon früh erkannt und eingesetzt wurde. Oftmals sind Fotografien auch der einzige „Beleg“ für das Leben vor Flucht und Vertreibung. Neben der Erfassung des Aussagegehalts und des Bildkontexts einer Fotografie spielt zudem die Frage nach deren Authentizität eine wesentliche Rolle, da Fotografien eben nur scheinbar objektive Zeugnisse bzw. Abbilder der Wirklichkeit sind. Was also verraten uns Fotografien über die Kultur der Deutschen im und aus dem östlichen Europa?
Die Tagung möchte anhand fotografischer Zeugnisse das Kultur- und Alltagsleben der Deutschen im östlichen Europa beleuchten und analysieren, welche Bedeutung das Medium Fotografie als Quelle in diesem volkskundlichen Forschungsbereich trägt. Nicht zuletzt sollen auch Methoden und Aspekte der Dokumentation und Archivierung diskutiert werden.
Mittwoch, 15.09.2010
18.00 Begrüßung
18.15 Prof. Dr. Marita Krauss, Dr. Miroslav Schneider, Dr. des. Sarah Scholl-Schneider (Augsburg)
„Heimatbilder“ – multiperspektivische Zugänge zum Zusammenleben in der Mitte Europas. Fotografien aus dem Projekt Sudetendeutsche Vertriebene in Bayern
Donnerstag, 16.09.2010
9.00 Teresa Volk M.A. (Freiburg)
Ein Bildarchiv geht online. Das neue Datenbankprojekt des Johannes-Künzig-Instituts für ostdeutsche Volkskunde, Freiburg
9.45 Dr. Wolfram G. Theilemann (Sibiu/Hermannstadt)
Das Bildarchiv des ZAEKR Sibiu/Hermannstadt, Rumänien: Enstehung – Erschließungsstand – Recherchemöglichkeiten
10.30 Kaffeepause
11.00 Mgr. Magdalena Górniak (Opole/Oppeln)
Die Schlesische Fotothek als Quelle zur Erforschung der Geschichte und Kultur Schlesiens. Vorstellung einer interaktiven Homepage
11.45 Elżbieta Berendt M.A., Dr. Małgorzata Michalska (Wrocław/Breslau)
Geschichte und Geschichten. Interpretationsweisen von alten niederschlesischen Fotoaufnahmen
12.30 Mittagspause
14.30 Dr. Elke Bauer (Marburg)
Zwischen Inszenierung und Authentizität: Kontextualisierung ausgewählter Bildzeugnisse zum Alltagsleben der Deutschen in Ostmitteleuropa vor 1945
15.15 Besichtigung des Schlesischen Museums zu Görlitz mit Führung
17.00 Mitgliederversammlung der Kommission für deutsche und osteuropäische Volkskunde
Freitag, 17.09.2010
9.00 Mgr. Vladimír J. Horák, PhD. (Ostrava/Ostrau)
Fotografien in der Ethnografie als Zeitdokument: der eingefangene Augenblick: Realität oder Fiktion?
9.45 Dr. Malwine Seemann (Oldenburg)
Mädchen-Landjahrlager in Schlesien – Bilder einer Erziehungseinrichtung des Nationalsozialismus
10.30 Kaffeepause
11.00 Eva Pluhařová-Grigienė M.A. (Hamburg)
Imaginäre Heimat. “Heimat” und “Heimatverlust” in der visuellen Erinnerung der Memelländer nach 1945
11.45 Theresa Langer, Dipl.-Kulturwirtin (Passau)
Die fotografische Darstellung der Deutschen in den tschechischen Grenzgebieten in tschechoslowakischen Printmedien nach Ende des Zweiten Weltkriegs
12.30 Schlussdiskussion
Tagungssprache ist deutsch.
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bitten wir die Tagungsteilnehmer um Voranmeldung (E-Mail: teresa.volk@jki.bwl.de)."
Link: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=14271
Wolf Thomas - am Sonntag, 4. Juli 2010, 21:31 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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http://de.wikisource.org/wiki/Lustige_Naturgeschichte_oder_Zoologia_comica wurde von Wikisource transkribiert.
KlausGraf - am Sonntag, 4. Juli 2010, 18:57 - Rubrik: Unterhaltung
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Wolf Thomas - am Sonntag, 4. Juli 2010, 17:01 - Rubrik: Wahrnehmung
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"Der Einfluss des Bauhauses auf Kunst und Architektur in der DDR soll in Dessau genauer erforscht werden. Dazu legt die Stiftung Bauhaus Dessau ein Archiv mit Arbeiten der Berliner Bauhaus-Experten Karin und Heinz Hirdina an.
Beide Wissenschaftler haben sich intensiv mit der Wirkungsgeschichte des Bauhauses in der Zeit zwischen 1945 und 1989 beschäftigt. Karin Hirdina war Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und starb im September 2009. Ihr Mann, der Designhistoriker und Philosoph Heinz Hirdina lebt heute in Berlin. Das „Hirdina-Archiv“ besteht aus Manuskripten, Arbeitsmaterialien, Briefen und einer kleinen Bibliothek.
Das Ehepaar lehrte an Universitäten und veröffentlichte Bücher wie „Pathos der Sachlichkeit“ (Karin Hirdina), das unter Architekten und Designern in der DDR als Orientierungshilfe galt. Der Nachlass gebe einen einmaligen Einblick in die Nachkriegsgeschichte des historischen Bauhauses, hieß es weiter. Das Bauhauserbe in der DDR sei eine spannende Geschichte, die kaum erforscht sei. "
Quelle: Focus, 30.06.2010
Beide Wissenschaftler haben sich intensiv mit der Wirkungsgeschichte des Bauhauses in der Zeit zwischen 1945 und 1989 beschäftigt. Karin Hirdina war Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und starb im September 2009. Ihr Mann, der Designhistoriker und Philosoph Heinz Hirdina lebt heute in Berlin. Das „Hirdina-Archiv“ besteht aus Manuskripten, Arbeitsmaterialien, Briefen und einer kleinen Bibliothek.
Das Ehepaar lehrte an Universitäten und veröffentlichte Bücher wie „Pathos der Sachlichkeit“ (Karin Hirdina), das unter Architekten und Designern in der DDR als Orientierungshilfe galt. Der Nachlass gebe einen einmaligen Einblick in die Nachkriegsgeschichte des historischen Bauhauses, hieß es weiter. Das Bauhauserbe in der DDR sei eine spannende Geschichte, die kaum erforscht sei. "
Quelle: Focus, 30.06.2010
Wolf Thomas - am Sonntag, 4. Juli 2010, 11:53 - Rubrik: Architekturarchive
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"100 Jahre liegen Teile eines gemeindlichen Personenarchivs aus Datenschutzgründen unter Verschluss. Das ist seit 1876 so. Weil anscheinend Ahnenforscher Konjunktur haben, will die Gemeinde Zorneding wenigstens mit den verlangten Auskünften auch etwas Geld verdienen.
Das regelt jetzt eine „Satzung für Aufgaben und Benützung des Gemeindearchivs“ samt zugehöriger Kosten- und Gebührensatzung.
Dass solches Vorgehen bislang noch eher ungewöhnlich ist, gestand Bürgermeister Piet Mayr (CSU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung ein. „Ähnlich wie im Großteil der Gemeinden im Landkreis existiert bei uns ein solches Regelwerk bisher noch nicht.“ Zur Vervollständigung des kommunalen Ortsrechts sei eine solche Satzung jedoch dienlich, warb der Bürgermeister um Zustimmung.
Sowohl die Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns als auch der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare plädierten für den Erlass einer Archivsatzung. „Wir begrüßen das, um eine einheitliche Handhabung künftiger Anfragen zu gewährleisten und den Bürgern ein Maximum an Rechtssicherheit zu bieten“, lautete die Empfehlung an die Gemeinderäte, die denn auch einstimmig das neue Regelwerk absegneten. Das dem Gemeindearchiv zugehörige sogenannte Personenstandswesen ist es, das immer häufiger Arbeit bereite, stellte der Rathauschef fest. Die Zahl der Anfragen stiegen, eine Regelung erscheine deshalb angezeigt.
„Es geht aber nicht um Gemeindebürger, die vielleicht über ihren Großvater etwas suchen, oder um Vereine, wenn sie was wissen wollen“, beruhigte Mayer etwaige Ängste vor einer überbordenden Bürokratie. Heraldiker hätten derzeit Konjunktur, „es geht darum, dass wir nicht tagelang im Keller stehen“, versicherte der geschäftsführende Beamte der Gemeinde, Michael Kah, in dessen Aufgabenbereich solche Anfragen fallen. Eine Gebühr für Auskünfte könne da durchaus etwas abschreckend wirken. Dass diese gegeben werden müssen, betonte Bürgermeister Mayr auf Nachfrage von Ulrich Fischer von der früheren Bürgerliste. Der hatte dafür plädiert, solche kommerziell anmutenden Anfragen oder wenn diese nur statistischen Zwecken dienen, einfach zu ignorieren. „Das geht nicht, wir sind zu Auskünften verpflichtet“, belehrte Mayr.
Kulant will man sich auf alle Fälle Zornedinger Bürgern gegenüber oder heimischen Vereinen, insbesondere dem Verein für Heimatkunde zeigen. „Viele wollen doch nur einen Stammbaum ihrer Familie machen“, wusste nämlich Renate Pfluger (CSU). Im Satzungstext ist deshalb zu lesen: „Gebühren werden nicht erhoben, wenn die Benützungen nachweisbar wissenschaftlichen, heimatkundlichen oder unterrichtlichen Zwecken“ dienen.
Weil in der Satzung auch etwas von einem Archivleiter steht, wähnte Grünen-Gemeinderat Wolfgang Endler möglicherweise eine Stellenmehrung im Rathaus. Die wurde aber vom Bürgermeister verneint. Zusätzliches Personal wird deswegen nicht eingestellt.
Gleichwohl: „Wenn sich jemand berufen fühlt, ehrenamtlich das Gemeindearchiv zu betreuen, dann wird er mit Handkuss aufgenommen“, ließ Piet Mayer dennoch vorhandenen Bedarf für die neuen Aufgaben erkennen. Überquellen werden die neuen Einnahmen nicht: Die Anfertigung von Reproduktionen kosten als Kopie 25 Cent, als Lichtbilder zehn Euro, in Farbe 15 Euro. Sollen die Bilder veröffentlicht werden, kostet das 50 beziehungsweise 80 Euro.
Michael Kahs Zeitaufwand für Stöbereien im Keller wird mit 15 Euro je Halbstunde in Rechnung gestellt, wobei die letzte angefangene halbe Stunde als volle Halbstunde gerechnet wird."
Eberhard Rienth in merkur-online.de v. 27.06.2010
Das regelt jetzt eine „Satzung für Aufgaben und Benützung des Gemeindearchivs“ samt zugehöriger Kosten- und Gebührensatzung.
Dass solches Vorgehen bislang noch eher ungewöhnlich ist, gestand Bürgermeister Piet Mayr (CSU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung ein. „Ähnlich wie im Großteil der Gemeinden im Landkreis existiert bei uns ein solches Regelwerk bisher noch nicht.“ Zur Vervollständigung des kommunalen Ortsrechts sei eine solche Satzung jedoch dienlich, warb der Bürgermeister um Zustimmung.
Sowohl die Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns als auch der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare plädierten für den Erlass einer Archivsatzung. „Wir begrüßen das, um eine einheitliche Handhabung künftiger Anfragen zu gewährleisten und den Bürgern ein Maximum an Rechtssicherheit zu bieten“, lautete die Empfehlung an die Gemeinderäte, die denn auch einstimmig das neue Regelwerk absegneten. Das dem Gemeindearchiv zugehörige sogenannte Personenstandswesen ist es, das immer häufiger Arbeit bereite, stellte der Rathauschef fest. Die Zahl der Anfragen stiegen, eine Regelung erscheine deshalb angezeigt.
„Es geht aber nicht um Gemeindebürger, die vielleicht über ihren Großvater etwas suchen, oder um Vereine, wenn sie was wissen wollen“, beruhigte Mayer etwaige Ängste vor einer überbordenden Bürokratie. Heraldiker hätten derzeit Konjunktur, „es geht darum, dass wir nicht tagelang im Keller stehen“, versicherte der geschäftsführende Beamte der Gemeinde, Michael Kah, in dessen Aufgabenbereich solche Anfragen fallen. Eine Gebühr für Auskünfte könne da durchaus etwas abschreckend wirken. Dass diese gegeben werden müssen, betonte Bürgermeister Mayr auf Nachfrage von Ulrich Fischer von der früheren Bürgerliste. Der hatte dafür plädiert, solche kommerziell anmutenden Anfragen oder wenn diese nur statistischen Zwecken dienen, einfach zu ignorieren. „Das geht nicht, wir sind zu Auskünften verpflichtet“, belehrte Mayr.
Kulant will man sich auf alle Fälle Zornedinger Bürgern gegenüber oder heimischen Vereinen, insbesondere dem Verein für Heimatkunde zeigen. „Viele wollen doch nur einen Stammbaum ihrer Familie machen“, wusste nämlich Renate Pfluger (CSU). Im Satzungstext ist deshalb zu lesen: „Gebühren werden nicht erhoben, wenn die Benützungen nachweisbar wissenschaftlichen, heimatkundlichen oder unterrichtlichen Zwecken“ dienen.
Weil in der Satzung auch etwas von einem Archivleiter steht, wähnte Grünen-Gemeinderat Wolfgang Endler möglicherweise eine Stellenmehrung im Rathaus. Die wurde aber vom Bürgermeister verneint. Zusätzliches Personal wird deswegen nicht eingestellt.
Gleichwohl: „Wenn sich jemand berufen fühlt, ehrenamtlich das Gemeindearchiv zu betreuen, dann wird er mit Handkuss aufgenommen“, ließ Piet Mayer dennoch vorhandenen Bedarf für die neuen Aufgaben erkennen. Überquellen werden die neuen Einnahmen nicht: Die Anfertigung von Reproduktionen kosten als Kopie 25 Cent, als Lichtbilder zehn Euro, in Farbe 15 Euro. Sollen die Bilder veröffentlicht werden, kostet das 50 beziehungsweise 80 Euro.
Michael Kahs Zeitaufwand für Stöbereien im Keller wird mit 15 Euro je Halbstunde in Rechnung gestellt, wobei die letzte angefangene halbe Stunde als volle Halbstunde gerechnet wird."
Eberhard Rienth in merkur-online.de v. 27.06.2010
Wolf Thomas - am Sonntag, 4. Juli 2010, 11:41 - Rubrik: Kommunalarchive
"Mit dem Ankauf der Vorlässe des Schriftstellers Peter Turrini und des Komponisten Friedrich Cerha durch die Niederösterreichische Landesregierung im Jahr 2009 wurde der Grundstein für ein Archiv gelegt, das der Sammlung von Vor- und Nachlässen herausragender Persönlichkeiten in Literatur, Musik und anderen Kunstsparten gewidmet ist.
Das Archiv der Zeitgenossen wird als Einrichtung des Landes Niederösterreich von der Donau-Universität Krems geleitet und ist am Campus der Universität untergebracht. Die ästhetisch anspruchsvolle Gestaltung der Archivräume erfolgte nach einem Entwurf des österreichischen Architekten Adolf Krischanitz. Der öffentliche Bereich des Archivs verfügt über vier Benutzerräume mit modernster technischer Ausstattung, einen Raum für Veranstaltungen und einen Ausstellungsbereich.
Mit den Vorlässen von Friedrich Cerha und Peter Turrini und dem Pevny-Turrini-Archiv werden insgesamt rund 570 orginale Werkmanuskripte/-partituren und über 5000 Briefe archiviert und der wissenschaftlichen Bearbeitung zugänglich gemacht. Ein umfangreicher Bestand an Rezeptionsdokumenten (Zeitungsausschnitte, Werkbesprechungen, Fotos, Programmmaterial, Bücher, Ton- und Bildträger) ergänzt die Sammlung.
Die Tätigkeit des Archivs umfasst neben der Erschließung der Bestände auch die Konzeption und Durchführung von Forschungsprojekten und wissenschaftlichen Tagungen sowie die Herausgabe von Publikationen.
Das Archiv der Zeitgenossen wird im Rahmen eines Vermittlungsangebots für Schulen und die kulturinteressierte Öffentlichkeit offenstehen."
Link: http://www.archivderzeitgenossen.at/
Das Archiv der Zeitgenossen wird als Einrichtung des Landes Niederösterreich von der Donau-Universität Krems geleitet und ist am Campus der Universität untergebracht. Die ästhetisch anspruchsvolle Gestaltung der Archivräume erfolgte nach einem Entwurf des österreichischen Architekten Adolf Krischanitz. Der öffentliche Bereich des Archivs verfügt über vier Benutzerräume mit modernster technischer Ausstattung, einen Raum für Veranstaltungen und einen Ausstellungsbereich.
Mit den Vorlässen von Friedrich Cerha und Peter Turrini und dem Pevny-Turrini-Archiv werden insgesamt rund 570 orginale Werkmanuskripte/-partituren und über 5000 Briefe archiviert und der wissenschaftlichen Bearbeitung zugänglich gemacht. Ein umfangreicher Bestand an Rezeptionsdokumenten (Zeitungsausschnitte, Werkbesprechungen, Fotos, Programmmaterial, Bücher, Ton- und Bildträger) ergänzt die Sammlung.
Die Tätigkeit des Archivs umfasst neben der Erschließung der Bestände auch die Konzeption und Durchführung von Forschungsprojekten und wissenschaftlichen Tagungen sowie die Herausgabe von Publikationen.
Das Archiv der Zeitgenossen wird im Rahmen eines Vermittlungsangebots für Schulen und die kulturinteressierte Öffentlichkeit offenstehen."
Link: http://www.archivderzeitgenossen.at/
Wolf Thomas - am Sonntag, 4. Juli 2010, 09:46 - Rubrik: Literaturarchive
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"Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt hat heute das erste Wirtschaftsarchiv für Thüringen ins Leben gerufen. Der eingetragene Verein soll künftig Verluste wertvoller Quellen der regionalen Wirtschaftsgeschichte verhindern und die historischen Unterlagen der Unternehmen im gesamten Freistaat sichern und aufnehmen.
„Nicht selten verschwinden nach den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen historisch wichtige Dokumente in Unternehmen, weil es keinen dauerhaften Aufbewahrungsort, also kein Firmenarchiv gibt“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser, der künftig auch als Vereinsvorsitzender des Wirtschaftsarchivs fungiert. Auch bei Geschäftsaufgabe oder Insolvenz, bei Fusion, Umzug oder Neuorganisation von Betrieben falle wertvolles Aktengut oftmals dem Reißwolf zum Opfer. Diesem Trend solle das neue Archiv als zentrale Aufbewahrungs-, Sammel- und Dokumentationsstelle entgegenwirken.
„Die Wirtschaft ist längst zu einer geschichtsbildenden Kraft geworden“, betont Grusser. Schließlich seien Fragen zu wirtschaftlichen Entwicklungen und sozialen Strukturen immer häufiger auch Gegenstand wissenschaftlicher Forschungen. Somit stelle die Erhaltung, die Erschließung und die Nutzbarmachung historisch bedeutsamer Quellen der Wirtschaft eine wesentliche Aufgabe dar. Aus diesem Grund ruft Grusser auch andere Institutionen und Verbände der Wirtschaft, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Privatpersonen zur Mitarbeit auf.
Die Geschäftsstelle des Thüringer Wirtschaftsarchivs e.V. (TWA) befindet sich in der IHK Erfurt, Arnstädter Straße 34, Telefon 0361-3484190."
Quelle: jenapolis.de, 29.06.2010
„Nicht selten verschwinden nach den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen historisch wichtige Dokumente in Unternehmen, weil es keinen dauerhaften Aufbewahrungsort, also kein Firmenarchiv gibt“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser, der künftig auch als Vereinsvorsitzender des Wirtschaftsarchivs fungiert. Auch bei Geschäftsaufgabe oder Insolvenz, bei Fusion, Umzug oder Neuorganisation von Betrieben falle wertvolles Aktengut oftmals dem Reißwolf zum Opfer. Diesem Trend solle das neue Archiv als zentrale Aufbewahrungs-, Sammel- und Dokumentationsstelle entgegenwirken.
„Die Wirtschaft ist längst zu einer geschichtsbildenden Kraft geworden“, betont Grusser. Schließlich seien Fragen zu wirtschaftlichen Entwicklungen und sozialen Strukturen immer häufiger auch Gegenstand wissenschaftlicher Forschungen. Somit stelle die Erhaltung, die Erschließung und die Nutzbarmachung historisch bedeutsamer Quellen der Wirtschaft eine wesentliche Aufgabe dar. Aus diesem Grund ruft Grusser auch andere Institutionen und Verbände der Wirtschaft, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Privatpersonen zur Mitarbeit auf.
Die Geschäftsstelle des Thüringer Wirtschaftsarchivs e.V. (TWA) befindet sich in der IHK Erfurt, Arnstädter Straße 34, Telefon 0361-3484190."
Quelle: jenapolis.de, 29.06.2010
Wolf Thomas - am Sonntag, 4. Juli 2010, 09:38 - Rubrik: Wirtschaftsarchive
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"Das Bremer Staatsarchiv hat Bilder und Briefe des 1969 in Bremen gestorbenen Malers Willy Menz erhalten. Nach Angaben des Senats der Hansestadt übereignete der Privatsammler Alfred Moeke aus Delmenhorst der Einrichtung 20 Zeichnungen und Holzschnitte, die Menz zwischen 1912 und 1960 angefertigt hatte.
Die Arbeiten zeigten bremische Motive der Vorkriegszeit, der Kriegsjahre und des Wiederaufbaus, teilte Archivleiter Konrad Elmshäuser am Samstag mit. Dabei seien die Häfen und Weserufer immer wiederkehrende Motive. «Für uns bilden diese Arbeiten eine wichtige Erweiterung der künstlerischen Bilddokumentation Bremens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts,» unterstrich Elmshäuser. Von der in Norwegen lebenden Tochter von Willy Menz habe das Archiv zudem umfangreiches Schriftgut und künstlerische Unterlagen aus dem Nachlass ihres Vaters bekommen. ..... "
Quelle: Link
Link zum Wikipedia-Artikel über Menz
Die Arbeiten zeigten bremische Motive der Vorkriegszeit, der Kriegsjahre und des Wiederaufbaus, teilte Archivleiter Konrad Elmshäuser am Samstag mit. Dabei seien die Häfen und Weserufer immer wiederkehrende Motive. «Für uns bilden diese Arbeiten eine wichtige Erweiterung der künstlerischen Bilddokumentation Bremens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts,» unterstrich Elmshäuser. Von der in Norwegen lebenden Tochter von Willy Menz habe das Archiv zudem umfangreiches Schriftgut und künstlerische Unterlagen aus dem Nachlass ihres Vaters bekommen. ..... "
Quelle: Link
Link zum Wikipedia-Artikel über Menz
Wolf Thomas - am Sonntag, 4. Juli 2010, 09:28 - Rubrik: Staatsarchive
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"Nach mehr als 200 Jahren hat ein Konvolut von Dokumenten aus Varel nun den Weg ins Staatsarchiv Oldenburg gefunden. Es handelt sich dabei um Briefe, die sog. “einfache Leute” an die herrschende reichsgräfliche Familie mit der Bitte um finanzielle oder andere Hilfe richteten und die die Stiftung Oldenburgischer Kulturbesitz nun auf einer Auktion erwerben konnte."
Quelle: Nordwesten macht Geschichte (Lokalsender Oldenburg eins, 3.7.2010
Quelle: Nordwesten macht Geschichte (Lokalsender Oldenburg eins, 3.7.2010
Wolf Thomas - am Sonntag, 4. Juli 2010, 09:22 - Rubrik: Staatsarchive
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7. Detmolder Sommergespräch am 1. September 2010 im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Ostwestfalen-Lippe
Das Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Detmold) veranstaltet zum 7. Mal das Detmolder Sommergespräch. Die Detmolder Sommergespräche, die bundesweit und in den Nachbarländern Beachtung finden, richten sich insbesondere an historisch und genealogisch sowie archivfachlich Interessierte.
In diesem Jahr steht das Thema „Jüdische Genealogie“ im Zentrum der Vorträge und Diskussionen. Die Forschung zu jüdischen Familiengeschichten ist international lebendig und vernetzt. Dies ist Anlass genug, beim 7. Detmolder Sommergespräch die Bedeutung von Familie und Genealogie, von Herkunft, Ehe und Vererbung in der jüdischen Kultur aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und die für Westfalen und Lippe zentralen Archivbestände für die jüdische Genealogie im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Ostwestfalen-Lippe vorzustellen.
Im Zentrum der archivfachlichen, historischen und literaturwissenschaftlichen Vorträge stehen die Besonderheiten bei der Erforschung jüdischer Biografien und Familien. Dies betrifft etwa die verstreute und lückenhafte archivische Überlieferung sowie politische wie psychologische Aspekte jüdischer Familienforschung nach dem Holocaust.
Daneben werden die für die jüdische Genealogie einschlägigen Bestände der Abteilung Ostwestfalen-Lippe des Landesarchivs NRW in Detmold präsentiert. Insbesondere sind dies ca. 900 Personenstandsregister zu Juden und Dissidenten aus ganz Westfalen und Lippe.
Im Vordergrund der Sommergespräche steht der Austausch zwischen Forschenden verschiedener Disziplinen, Laien mit unterschiedlichen Interessen sowie Archivarinnen und Archivaren. Wie schon in den letzten Jahren werden Fragen der Genealogie im weiteren Sinne multiperspektivisch betrachtet: Aspekte der archivischen Überlieferung werden mit Beispielen der historischen Auswertung, der literarischen Verarbeitung und der Vernetzung von Familienforschern in Beziehung gesetzt. Die Sommergespräche sind daher das Forum, um über „Jüdische Genealogie im Archiv, in der Forschung und in Netzwerken“ mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Professionen sowie mit Genealoginnen und Genealogen zu diskutieren.
Programm
9.30 Uhr Begrüßung
Dr. Christian Reinicke, Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe, Detmold
Grußwort
Einführung
Dr. Bettina Joergens, Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe, Detmold
10.00 Uhr Herkunft, Ehe und Vererbung: Die Bedeutung von Familie und Genealogie in der jüdischen Kultur
Prof. Dr. Birgit Klein, Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg
Pause
11.15 Uhr Teil I – Dokumentation und Archive
Moderation: Katharina Tiemann, LWL-Archivamt für Westfalen, Münster
Zur Kulturgeschichte der jüdischen Registratur
Dr. Peter Honigmann, Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, Heidelberg
Juden- und Dissidentenregister aus Westfalen-Lippe: Eine Einführung in Quellenkunde und Überlieferungssituation
Dr. Tobias Schenk, Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Wien
12.45 Uhr Mittagspause
14.00 Uhr Verschiedene thematische Archivführungen
15.00 Uhr Vom Reichssippenamt zum Personenstandsarchiv? Das nationalsozialistische Personenstandsrecht und die Entstehung von Spezialarchiven am Beispiel des Detmolder Bestandes „P 10“
Dr. Bettina Joergens
15.30 Uhr Teil II – Forschung
Moderation: Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Landesarchiv NRW
Genealogie und Schriftlichkeit als soziale Praxis: Quellenzeugnisse zur jüdischen Geschichte der Frühen Neuzeit in Ostwestfalen-Lippe
Dr. des. Elizabeth Harding, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Pause
16.45 Uhr „Familienleben“ aus der Sicht der „Nachgeborenen“: Jüdische Generationenromane ab 2000
Dr. Ariane Eichenberg, Kulturwissenschaftliches Institut im Wissenschaftszentrum NRW Essen, Stuttgart
International und vernetzt: Jüdische Genealogie heute und praxisnah
Helga Heilbut, Hamburger Gesellschaft für Jüdische Genealogie e.V., Bergisch-Gladbach
18.15 Uhr Abschlussdiskussion
19.30 Uhr Stadtrundgang zur jüdischen Geschichte in Detmold
Treffpunkt: Rathaus am Marktplatz
Gudrun Mitschke-Buchholz,
Vorab
Am Vorabend, 31.8.2010, ab 19 Uhr können Sie in lockerer Runde Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sommergesprächs kennen lernen. Ort: Speisecafé Stuck, Grabbestr. 4,
Detmold, 1. Stock
Anmeldung
Melden Sie sich bitte rechtzeitig zur Tagung und zum Stadtrundgang an, da die Teilnehmerzahl aus Platzgründen begrenzt ist. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.
Wenn Sie mit der Nennung Ihres Namens in einer Teilnehmerliste nicht einverstanden sind, teilen Sie uns dies bitte mit.
Adresse und Organisation
Die Detmolder Sommergespräche sind eine Veranstaltung des Landesarchivs NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Detmold)
Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Fon: 05231 766-0
Fax: 05231 766-114
Mail: owl@lav.nrw.de
www.archive.nrw.de oder www.lav.nrw.de
via Archivliste
Das Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Detmold) veranstaltet zum 7. Mal das Detmolder Sommergespräch. Die Detmolder Sommergespräche, die bundesweit und in den Nachbarländern Beachtung finden, richten sich insbesondere an historisch und genealogisch sowie archivfachlich Interessierte.
In diesem Jahr steht das Thema „Jüdische Genealogie“ im Zentrum der Vorträge und Diskussionen. Die Forschung zu jüdischen Familiengeschichten ist international lebendig und vernetzt. Dies ist Anlass genug, beim 7. Detmolder Sommergespräch die Bedeutung von Familie und Genealogie, von Herkunft, Ehe und Vererbung in der jüdischen Kultur aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und die für Westfalen und Lippe zentralen Archivbestände für die jüdische Genealogie im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Ostwestfalen-Lippe vorzustellen.
Im Zentrum der archivfachlichen, historischen und literaturwissenschaftlichen Vorträge stehen die Besonderheiten bei der Erforschung jüdischer Biografien und Familien. Dies betrifft etwa die verstreute und lückenhafte archivische Überlieferung sowie politische wie psychologische Aspekte jüdischer Familienforschung nach dem Holocaust.
Daneben werden die für die jüdische Genealogie einschlägigen Bestände der Abteilung Ostwestfalen-Lippe des Landesarchivs NRW in Detmold präsentiert. Insbesondere sind dies ca. 900 Personenstandsregister zu Juden und Dissidenten aus ganz Westfalen und Lippe.
Im Vordergrund der Sommergespräche steht der Austausch zwischen Forschenden verschiedener Disziplinen, Laien mit unterschiedlichen Interessen sowie Archivarinnen und Archivaren. Wie schon in den letzten Jahren werden Fragen der Genealogie im weiteren Sinne multiperspektivisch betrachtet: Aspekte der archivischen Überlieferung werden mit Beispielen der historischen Auswertung, der literarischen Verarbeitung und der Vernetzung von Familienforschern in Beziehung gesetzt. Die Sommergespräche sind daher das Forum, um über „Jüdische Genealogie im Archiv, in der Forschung und in Netzwerken“ mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Professionen sowie mit Genealoginnen und Genealogen zu diskutieren.
Programm
9.30 Uhr Begrüßung
Dr. Christian Reinicke, Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe, Detmold
Grußwort
Einführung
Dr. Bettina Joergens, Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe, Detmold
10.00 Uhr Herkunft, Ehe und Vererbung: Die Bedeutung von Familie und Genealogie in der jüdischen Kultur
Prof. Dr. Birgit Klein, Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg
Pause
11.15 Uhr Teil I – Dokumentation und Archive
Moderation: Katharina Tiemann, LWL-Archivamt für Westfalen, Münster
Zur Kulturgeschichte der jüdischen Registratur
Dr. Peter Honigmann, Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, Heidelberg
Juden- und Dissidentenregister aus Westfalen-Lippe: Eine Einführung in Quellenkunde und Überlieferungssituation
Dr. Tobias Schenk, Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Wien
12.45 Uhr Mittagspause
14.00 Uhr Verschiedene thematische Archivführungen
15.00 Uhr Vom Reichssippenamt zum Personenstandsarchiv? Das nationalsozialistische Personenstandsrecht und die Entstehung von Spezialarchiven am Beispiel des Detmolder Bestandes „P 10“
Dr. Bettina Joergens
15.30 Uhr Teil II – Forschung
Moderation: Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Landesarchiv NRW
Genealogie und Schriftlichkeit als soziale Praxis: Quellenzeugnisse zur jüdischen Geschichte der Frühen Neuzeit in Ostwestfalen-Lippe
Dr. des. Elizabeth Harding, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Pause
16.45 Uhr „Familienleben“ aus der Sicht der „Nachgeborenen“: Jüdische Generationenromane ab 2000
Dr. Ariane Eichenberg, Kulturwissenschaftliches Institut im Wissenschaftszentrum NRW Essen, Stuttgart
International und vernetzt: Jüdische Genealogie heute und praxisnah
Helga Heilbut, Hamburger Gesellschaft für Jüdische Genealogie e.V., Bergisch-Gladbach
18.15 Uhr Abschlussdiskussion
19.30 Uhr Stadtrundgang zur jüdischen Geschichte in Detmold
Treffpunkt: Rathaus am Marktplatz
Gudrun Mitschke-Buchholz,
Vorab
Am Vorabend, 31.8.2010, ab 19 Uhr können Sie in lockerer Runde Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sommergesprächs kennen lernen. Ort: Speisecafé Stuck, Grabbestr. 4,
Detmold, 1. Stock
Anmeldung
Melden Sie sich bitte rechtzeitig zur Tagung und zum Stadtrundgang an, da die Teilnehmerzahl aus Platzgründen begrenzt ist. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.
Wenn Sie mit der Nennung Ihres Namens in einer Teilnehmerliste nicht einverstanden sind, teilen Sie uns dies bitte mit.
Adresse und Organisation
Die Detmolder Sommergespräche sind eine Veranstaltung des Landesarchivs NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Detmold)
Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Fon: 05231 766-0
Fax: 05231 766-114
Mail: owl@lav.nrw.de
www.archive.nrw.de oder www.lav.nrw.de
via Archivliste
Wolf Thomas - am Sonntag, 4. Juli 2010, 08:58 - Rubrik: Genealogie
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http://blogfraktion.de/2010/06/25/open-access-konsequent-oder-unverschaemt/
Schreibt Michael Kretschmer, stellvertretender CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender im Bundestag.
Schreibt Michael Kretschmer, stellvertretender CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender im Bundestag.
KlausGraf - am Sonntag, 4. Juli 2010, 01:19 - Rubrik: Open Access
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http://diglib.princeton.edu/view?_xq=pageturner&_type=&_doc=/mets/whsS2.9-pauperum.mets.xml&_inset=1&_filename=scheide/whsS2.9-pauperum/00000006.jpf&_start=1&_index=5&_count=6&6=1&div1=6
Gefunden via
http://de.wikisource.org/wiki/Blockb%C3%BCcher
Gefunden via
http://de.wikisource.org/wiki/Blockb%C3%BCcher
KlausGraf - am Samstag, 3. Juli 2010, 22:46 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Wolf Thomas - am Samstag, 3. Juli 2010, 19:57 - Rubrik: Web 2.0
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Link zum preisgekrönten Internetauftritt.
Wolf Thomas - am Samstag, 3. Juli 2010, 19:16 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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KlausGraf - am Samstag, 3. Juli 2010, 19:06 - Rubrik: Unterhaltung
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KlausGraf - am Samstag, 3. Juli 2010, 19:04 - Rubrik: Personalia

"This handbook provides thorough, up-to-date information on associations concerned with the fields of librarianship, documentation, information science and archives. The third, completely revised and expanded edition contains over 600 comprehensive and updated entries from over 130 countries. The first part lists internationally active associations in alphabetical order. In the second part, national associations are arranged by country, and listed within the countries alphabetically. The volume includes indexes of associations, official journals, officers and subjects."
23 x 15.5 cm, 486 pages,
DE GRUYTER SAUR, ISBN 978-3-11-022637-9, € 129.95
Wolf Thomas - am Samstag, 3. Juli 2010, 18:50 - Rubrik: English Corner
Link zum PDF.
Wolf Thomas - am Samstag, 3. Juli 2010, 18:41 - Rubrik: Architekturarchive
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"Das Landesarchiv Schleswig-Holstein lädt zu diesem Seminar in das Prinzenpalais, Schleswig, ein.
Die landesherrliche und kirchliche Verwaltung ließ insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert sogenannte Erdbücher erstellen, um sich einen Überblick über die Steuerkraft ihrer Territorien zu verschaffen. Die Erdbücher verzeichnen für jedes Dorf die einzelnen Wirtschaftseinheiten mit ihrem Bestand an Land und Vieh, mit ihren Abgaben und Diensten sowie mitunter sogar mit Beurteilungen ihres wirtschaftlichen Zustands. Mit diesen detaillierten Aufzeichnungen stellen Erdbücher als Momentaufnahme sozialer und wirtschaftlicher Verhältnisse auf dem Land eine höchst interessante Quelle dar.
Das Seminar richtet sich an Interessierte, die mit Erdbüchern arbeiten wollen oder sich ganz allgemein einen Überblick über diese Quellengattung verschaffen möchten. Anhand einiger Beispiele wird im Seminar die Entstehungsgeschichte der Erdbücher behandelt werden. Außerdem soll danach gefragt werden, welche Informationen sich den Erdbüchern entnehmen lassen und wie deren Aussagekraft zu bewerten ist.
Dr. Jörg Rathjen ist als freiberuflicher Historiker in der Chronikarbeit, im Archivbereich und in der Erwachsenenbildung tätig.
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Personen begrenzt. Die Kosten betragen pro Teilnehmer 15 €.
Verbindliche Anmeldungen werden bis spätestens zwei Wochen vor Kurstermin erbeten, und zwar
schriftlich an: Landesarchiv Schleswig-Holstein, Prinzenpalais, 24837 Schleswig,
fernmündlich an: Sonja Clausen unter der Telefonnummer 04621 861837
per E-Mail an: sonja.clausen@la.landsh.de"
Link
Die landesherrliche und kirchliche Verwaltung ließ insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert sogenannte Erdbücher erstellen, um sich einen Überblick über die Steuerkraft ihrer Territorien zu verschaffen. Die Erdbücher verzeichnen für jedes Dorf die einzelnen Wirtschaftseinheiten mit ihrem Bestand an Land und Vieh, mit ihren Abgaben und Diensten sowie mitunter sogar mit Beurteilungen ihres wirtschaftlichen Zustands. Mit diesen detaillierten Aufzeichnungen stellen Erdbücher als Momentaufnahme sozialer und wirtschaftlicher Verhältnisse auf dem Land eine höchst interessante Quelle dar.
Das Seminar richtet sich an Interessierte, die mit Erdbüchern arbeiten wollen oder sich ganz allgemein einen Überblick über diese Quellengattung verschaffen möchten. Anhand einiger Beispiele wird im Seminar die Entstehungsgeschichte der Erdbücher behandelt werden. Außerdem soll danach gefragt werden, welche Informationen sich den Erdbüchern entnehmen lassen und wie deren Aussagekraft zu bewerten ist.
Dr. Jörg Rathjen ist als freiberuflicher Historiker in der Chronikarbeit, im Archivbereich und in der Erwachsenenbildung tätig.
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Personen begrenzt. Die Kosten betragen pro Teilnehmer 15 €.
Verbindliche Anmeldungen werden bis spätestens zwei Wochen vor Kurstermin erbeten, und zwar
schriftlich an: Landesarchiv Schleswig-Holstein, Prinzenpalais, 24837 Schleswig,
fernmündlich an: Sonja Clausen unter der Telefonnummer 04621 861837
per E-Mail an: sonja.clausen@la.landsh.de"
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Wolf Thomas - am Samstag, 3. Juli 2010, 17:07 - Rubrik: Staatsarchive
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Ein Blog-Beitrag aus geschichtsdidaktisacher Sicht von Daniel Eisenmenger.
Wolf Thomas - am Samstag, 3. Juli 2010, 16:45 - Rubrik: Archivpaedagogik
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Kurzbeschreibung auf amazon:" Die Bildmontagen von Naomi Schenck zeigen Szenerien für ungedrehte Filme: Meist menschenleere Räume, aufgelassene Gebäude, mit Zufallsrequisiten befrachtete Orte, die einst von Leben gefüllt waren und irgendwann verlassen wurden. Die aber "von Stoffen voll" sind, die ganz besondere Geschichten beherbergen oder verbergen. 35 deutschsprachige Autoren, Essayisten und Publizisten haben sich von den Bildern und Montagen anregen lassen, diese Geschichten zu finden und zu bergen, die Räume mit neuem Leben zu füllen, sie in einen eigenen Sprach-Film einzumontieren. Es gab keine Vorgabe: Ob Erzählung, Gedicht, Essay oder Dialogszene - alles ist möglich in diesem Archiv verworfener Möglichkeiten.
Mit Texten von Marcel Beyer, Barbara Bongartz, Helmut Böttiger, Dorothea Dieckmann, Heinz Emigholz, Saskia Fischer, Arno Geiger, Wilhelm Genazino, Judith Hermann, Dagrun Hintze, Thomas Kapielski, Sandra Kellein, Georg Klein, Gert Loschütz, Michaela Mélian, Andreas Neumeister, Rolf Nohr, Annette Pehnt, Kathrin Röggla, Felix Römer, Ulrich Rüdenauer, Ulrike Almut Sandig, Sabine Scho, Lutz Seiler, Bernd Stiegler, Hans Thill, Stephan Thome, Wim Wenders, Roger Willemsen, Hubert Winkels, Frank Witzel, Jens Wonneberger, Norbert Zähringer, Feridun Zaimoglu, Ulf Erdmann Ziegler "
Erscheint im September 2010 bei Belleville.
Wolf Thomas - am Samstag, 3. Juli 2010, 16:34 - Rubrik: Fotoueberlieferung
Ein Bericht über Städte- und Regional-Wikis auf doit-online.de.
Wolf Thomas - am Samstag, 3. Juli 2010, 16:31 - Rubrik: Wikis
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1. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6396807/
2. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6401238/
3. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6404331/
Wolf Thomas - am Samstag, 3. Juli 2010, 16:00 - Rubrik: Unterhaltung
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Ausgewählt wurde der jüngste in PLoS One veröffentlichte Artikel, eine Arbeit auf dem Gebiet der Krebsforschung. Geprüft wurde die Online-Verfügbarkeit der ersten 10 Literaturangaben (alles Zeitschriftenartikel):
http://www.plosone.org/article/info:doi/10.1371/journal.pone.0011171
Von den 10 Artikeln waren nur 3 - nach Google Scholar und der Google Websuche - nicht kostenfrei in einer Volltextversion verfügbar: # 1, 7, 10. In einem Fall (#10) hatte Google Scholar den Artikel überhaupt nicht indiziert, in drei Fällen wies Google Scholar nicht die kostenfreien Volltexte nach (#2, 5, 6), wohl aber die Google Websuche.
http://www.plosone.org/article/info:doi/10.1371/journal.pone.0011171
Von den 10 Artikeln waren nur 3 - nach Google Scholar und der Google Websuche - nicht kostenfrei in einer Volltextversion verfügbar: # 1, 7, 10. In einem Fall (#10) hatte Google Scholar den Artikel überhaupt nicht indiziert, in drei Fällen wies Google Scholar nicht die kostenfreien Volltexte nach (#2, 5, 6), wohl aber die Google Websuche.
KlausGraf - am Samstag, 3. Juli 2010, 15:40 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Samstag, 3. Juli 2010, 15:08 - Rubrik: English Corner
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* The leading LIS journal in Germany, Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie (ZfBB), published 24 articles in 2008. Klaus Graf found that two years later, only one article is free online and it's not the version of record and not libre OA.
http://archiv.twoday.net/stories/6400333/
http://www.earlham.edu/~peters/fos/newsletter/07-02-10.htm
To clarify: I only counted the category "Aufsätze" (articles) not reports, reviews, etc.
http://archiv.twoday.net/stories/6400333/
http://www.earlham.edu/~peters/fos/newsletter/07-02-10.htm
To clarify: I only counted the category "Aufsätze" (articles) not reports, reviews, etc.
KlausGraf - am Samstag, 3. Juli 2010, 14:51 - Rubrik: English Corner
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http://www.sabinet.co.za/?page=african-journal-archive
Zahlreiche afrikanische Fachzeitschriften weit zurückreichend Open Access.
Zahlreiche afrikanische Fachzeitschriften weit zurückreichend Open Access.
KlausGraf - am Samstag, 3. Juli 2010, 13:26 - Rubrik: Open Access
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http://www.earlham.edu/~peters/fos/newsletter/07-02-10.htm
Lesenswerter Beitrag von Peter Suber. Auszug:
two blogging scholars --Martin Weller and Michael Rees-- revived the idea of performing peer review only for OA journals, or refusing to donate labor to publishers who erect access barriers to research. This is a a step beyond the boycott plans sketched in the UC letter, which would only apply to NPG journals. Using data from a 2008 Research Information Network report, Weller and Rees estimate that scholars donate about £1.9 billion/year ($2.8 billion/year) in free labor as journal referees.
http://goo.gl/V3bL
http://goo.gl/wDv6
http://www.timeshighereducation.co.uk/story.asp?sectioncode=26&storycode=402189
Lesenswerter Beitrag von Peter Suber. Auszug:
two blogging scholars --Martin Weller and Michael Rees-- revived the idea of performing peer review only for OA journals, or refusing to donate labor to publishers who erect access barriers to research. This is a a step beyond the boycott plans sketched in the UC letter, which would only apply to NPG journals. Using data from a 2008 Research Information Network report, Weller and Rees estimate that scholars donate about £1.9 billion/year ($2.8 billion/year) in free labor as journal referees.
http://goo.gl/V3bL
http://goo.gl/wDv6
http://www.timeshighereducation.co.uk/story.asp?sectioncode=26&storycode=402189
KlausGraf - am Samstag, 3. Juli 2010, 13:04 - Rubrik: Open Access
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"Colin Saunders of the iSchool at Drexel produced these videos about archives and the archival profession for Professor Susan Davis’s class. They are all quite brief so check them out!
Question 1: Archives and Archivists: Perspectives, experience, and open discussion
Question 2: What do you enjoy most about being in an archives or working with archival collections?
Question 3: What do you see as the major challenge to the archives profession and its importance in the 21st century?
Question 4: What is the most interesting item/collection/piece of information you have encountered in an archives?
Question 5: What skills do you think archivists should have?"
Link to Post
Thanks to Rebecca Goldman!
Question 1: Archives and Archivists: Perspectives, experience, and open discussion
Question 2: What do you enjoy most about being in an archives or working with archival collections?
Question 3: What do you see as the major challenge to the archives profession and its importance in the 21st century?
Question 4: What is the most interesting item/collection/piece of information you have encountered in an archives?
Question 5: What skills do you think archivists should have?"
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Thanks to Rebecca Goldman!
Wolf Thomas - am Samstag, 3. Juli 2010, 09:32 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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Wolf Thomas - am Samstag, 3. Juli 2010, 09:27 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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Center.tv berichtete am 29.06.2010 über das neue Domizil des Stadtarchivs:
Die Düsseldorfer Lokalzeit des WDR berichtete am 1.7.2010 über den Wasserschaden im Stadtarchiv. Der Beitrag befindet sich in der Mediathek.
Am 2.7.2010 war centertv.de wieder vor Ort: Eine halbe Stunde war das Stadtarchiv nach seinem Umzug in die Neue Paketpost am Hauptbahnhof zum ersten Mal wieder geöffnet. Um 9 Uhr war schon wieder Schluss. Die Feuerlöschanlage über der Probebühne des Schauspielhauses war ausgelöst worden. Feuerwehr und Mitarbeiter kämpften den ganzen Tag über mit dem Wasserschaden. Mittlerweile ist bekannt, dass ein Bedienfehler Schuld war.
Die Düsseldorfer Lokalzeit des WDR berichtete am 1.7.2010 über den Wasserschaden im Stadtarchiv. Der Beitrag befindet sich in der Mediathek.
Am 2.7.2010 war centertv.de wieder vor Ort: Eine halbe Stunde war das Stadtarchiv nach seinem Umzug in die Neue Paketpost am Hauptbahnhof zum ersten Mal wieder geöffnet. Um 9 Uhr war schon wieder Schluss. Die Feuerlöschanlage über der Probebühne des Schauspielhauses war ausgelöst worden. Feuerwehr und Mitarbeiter kämpften den ganzen Tag über mit dem Wasserschaden. Mittlerweile ist bekannt, dass ein Bedienfehler Schuld war.
Wolf Thomas - am Samstag, 3. Juli 2010, 09:18
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" .... Auf Stadtarchivar Rico Quaschny warten ab dem kommenden Jahr neue Aufgaben. Ab November 2011 soll er mit einer halben Stelle zusätzlich die Leitung der Stadtbücherei übernehmen. Er soll damit Nachfolger von Cornelia Lindhorst-Braun werden, die in den Vorruhestand geht. Mit diesen Plänen will die Stadt Bad Oeynhausen weitere Sparvorhaben in die Tat umsetzen. Das wiederum trifft auf wenig Gegenliebe.
"Das geht so nicht", erklärte Cornelia Lindhorst-Braun auf Nachfrage der NW. "Rico Quaschny ist Archivar und kein Bibliothekar. Und das wissen alle Beteiligten." Der Verwaltung gehe es in erster Linie ums Sparen, "uns um die Fachkompetenz", so die Leiterin der Bücherei. Zudem gebe es gewisse Standards des Landes NRW - werden die nicht erfüllt, würden Fördermittel gestrichen. "Eine Voraussetzung ist auch, dass die Bücherei-Leitung ein Bibliothekar innehaben muss."
Auch die Vierer-Koalition im Stadt-Rat (SPD, Grüne, FDP und UW) spricht sich für den Sparvorschlag aus - wenn er der fachlichen Prüfung standhalte. Ob es auch Pläne gibt, Bücherei und Archiv unter dem Dach des Lenné-Karrees zusammenzulegen, dazu machte Stadt-Pressesprecher Rainer Printz gestern keine Angaben. "Was im einzelnen wird, hängt von der Beschlusslage ab. Wenn es soweit ist, werden die Pläne sicherlich weiter konkretisiert."
Seit dem 1. Juli 1979 ist Cornelia Lindhorst-Braun Leiterin der Stadtbücherei. Die 57-Jährige hat "Höhen und Tiefen mitgemacht", wie sie sagt. Und sie hat viel Herzblut in die Stadtbücherei gesteckt. "Wir haben viel von uns selbst investiert - da können wir den Untergang nicht einfach so hinnehmen", betont Lindhorst-Braun. Wobei die gebürtige Verdenerin noch nicht gänzlich Schwarz sieht.
Aber: "Wenn in der Bücherei eine halbe Stelle fehlt, müssten wir zum Beispiel die Öffnungszeiten weiter einschränken. Das ist sicherlich nicht der Sinn der Sache." Zudem sei Fachkompetenz vor allem in Zeiten der neuen Medien äußerst wichtig. "Bücher sind nicht mehr das Hauptsächliche, es ist zurzeit vieles im Umbruch", sagt Lindhorst-Braun. Da brauche es jemanden, der sich auskenne.
Mit 40.000 Medien und 110.000 Ausleihen im vergangenen Jahr ist die Stadtbücherei die zweitgrößte im Kreis Minden-Lübbecke. Ein Standard, den die 57-Jährige halten möchte. Dafür braucht es nicht nur attraktive Angebote und einen ausreichenden Etat. "Auch eine vernünftige Nachfolge muss geregelt sein", sagt sie. "Es liegt mir nämlich schon am Herzen, wie es in Bad Oeynhausen weitergeht."
Stadt-Archivar Rico Quaschny äußert sich nicht zu den Plänen der Stadtverwaltung."
Quelle: Neue Westfälische, 29.06.2010 via netbib weblog
"Das geht so nicht", erklärte Cornelia Lindhorst-Braun auf Nachfrage der NW. "Rico Quaschny ist Archivar und kein Bibliothekar. Und das wissen alle Beteiligten." Der Verwaltung gehe es in erster Linie ums Sparen, "uns um die Fachkompetenz", so die Leiterin der Bücherei. Zudem gebe es gewisse Standards des Landes NRW - werden die nicht erfüllt, würden Fördermittel gestrichen. "Eine Voraussetzung ist auch, dass die Bücherei-Leitung ein Bibliothekar innehaben muss."
Auch die Vierer-Koalition im Stadt-Rat (SPD, Grüne, FDP und UW) spricht sich für den Sparvorschlag aus - wenn er der fachlichen Prüfung standhalte. Ob es auch Pläne gibt, Bücherei und Archiv unter dem Dach des Lenné-Karrees zusammenzulegen, dazu machte Stadt-Pressesprecher Rainer Printz gestern keine Angaben. "Was im einzelnen wird, hängt von der Beschlusslage ab. Wenn es soweit ist, werden die Pläne sicherlich weiter konkretisiert."
Seit dem 1. Juli 1979 ist Cornelia Lindhorst-Braun Leiterin der Stadtbücherei. Die 57-Jährige hat "Höhen und Tiefen mitgemacht", wie sie sagt. Und sie hat viel Herzblut in die Stadtbücherei gesteckt. "Wir haben viel von uns selbst investiert - da können wir den Untergang nicht einfach so hinnehmen", betont Lindhorst-Braun. Wobei die gebürtige Verdenerin noch nicht gänzlich Schwarz sieht.
Aber: "Wenn in der Bücherei eine halbe Stelle fehlt, müssten wir zum Beispiel die Öffnungszeiten weiter einschränken. Das ist sicherlich nicht der Sinn der Sache." Zudem sei Fachkompetenz vor allem in Zeiten der neuen Medien äußerst wichtig. "Bücher sind nicht mehr das Hauptsächliche, es ist zurzeit vieles im Umbruch", sagt Lindhorst-Braun. Da brauche es jemanden, der sich auskenne.
Mit 40.000 Medien und 110.000 Ausleihen im vergangenen Jahr ist die Stadtbücherei die zweitgrößte im Kreis Minden-Lübbecke. Ein Standard, den die 57-Jährige halten möchte. Dafür braucht es nicht nur attraktive Angebote und einen ausreichenden Etat. "Auch eine vernünftige Nachfolge muss geregelt sein", sagt sie. "Es liegt mir nämlich schon am Herzen, wie es in Bad Oeynhausen weitergeht."
Stadt-Archivar Rico Quaschny äußert sich nicht zu den Plänen der Stadtverwaltung."
Quelle: Neue Westfälische, 29.06.2010 via netbib weblog
Wolf Thomas - am Samstag, 3. Juli 2010, 08:50 - Rubrik: Kommunalarchive
"Dänemarks Königliche Bibliothek hat im fernen Neuseeland das "Stammbuch", eine Art Poesiealbum, des deutschen Kartographen und Forschungsreisenden Carsten Niebuhr ersteigert. Niebuhr arbeitete nach seinem Studium in Göttingen in dänischen Diensten und machte sich vor allem einen Namen mit einer "Arabischen Reise" 1761-1767 zur kartographischen Erfassung und Erforschung Arabiens.
Wie die Kopenhagener Bibliothek angab, enthält das "Stammbuch" Eintragungen samt Unterschrift von Freunden und Bekannten Niebuhrs vor allem aus seiner Göttinger Zeit."
Quelle: 3sat Videotetxt, Tafel 508 (3.7.2010)
Link zum Wikipedia-Artikel
Wie die Kopenhagener Bibliothek angab, enthält das "Stammbuch" Eintragungen samt Unterschrift von Freunden und Bekannten Niebuhrs vor allem aus seiner Göttinger Zeit."
Quelle: 3sat Videotetxt, Tafel 508 (3.7.2010)
Link zum Wikipedia-Artikel
Wolf Thomas - am Samstag, 3. Juli 2010, 08:12 - Rubrik: Kulturgut
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"Leipzig hat kein Geld für ein Kabarett Archiv. Die Stadt sieht keine Möglichkeit, jährlich 34.000 Euro für einen Ostableger des Deutschen Kabarettarchivs in Mainz aufzubringen. Das erklärte der Leiter der Mainzer Einrichtung,Jürgen Kessler. Der Bund hatte sich bereit erklärt, 70 Prozent des Archivs zu finanzieren, den Rest hätte Leipzig übernehmen müssen. Nun bleibt das Ost-Archiv dauerhaft in seinem provisorischen Domizil im Schloss Bernburg in Sachsen-Anhalt. Leipzig war ursprünglich als ständiger Sitz vorgesehen, weil die Stadt schon zu DDR-Zeiten als Hochburg des politischen Kabaretts in Ostdeutschland galt."
Quelle: Deutschlandradio, Kulturnachrichten, 2.7.2010
Quelle: Deutschlandradio, Kulturnachrichten, 2.7.2010
Wolf Thomas - am Samstag, 3. Juli 2010, 08:07 - Rubrik: Literaturarchive
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http://cdi.uvm.edu/collections/getCollection.xql?pid=manuscripts&title=Medieval%20and%20Renaissance%20Manuscripts
Deutsche Texte enthalten:
Title: Van der lehre des Reinen Godtlichen wordes und Christlicher Ordenung und Caeremonienn in den Kercken unsers Landes Didtmarschen
Resource type: codices
Creator: Frederick II, King of Denmark and Norway, 1534-1588
The text of this manuscript appears to be a copy of the Danish Church Ordinance of 1537, here applied to Frederick II's new royal patrimony of Ditsmarschen. The original ordinance, by Frederick's father, Christian III, established Danish ecclesiastical organization (Lutheran) and was based on the Augsburg Confession of 1530. The principle text (fol. 1-60) is followed by a register of the articles (fol. 61-65r). This is follwed by copies, in several later hands, of various documents, agreements, and "konighliche und furstliche Constitutionen" of Danish rulers from 1422-1635 (fol. 65v-110).
Sowie:
Title: Aucupatorium herodiorum, ex antiquorum philozophorum dictis per magistrum ebirhardum hitfelt collectum et translatum in laycum ydeoma.
Resource type: codices
Creator: Hicfelt, Eberhard
This is probably a 17th c. copy of a 15th c. book on Falconry.
Es handelt sich bei http://cdi.uvm.edu/collections/item/mrmc007 (eine Signatur des Codex ist in den Metadaten nicht auffindbar) um eine Abschrift von Wien, ÖNB, Cod. 2457:
http://www.handschriftencensus.de/11080
Siehe auch:
http://books.google.de/books?id=tEY7AAAAcAAJ&pg=PA35
http://books.google.com/books?id=DMxAAAAAIAAJ (US-Proxy)
Deutsche Texte enthalten:
Title: Van der lehre des Reinen Godtlichen wordes und Christlicher Ordenung und Caeremonienn in den Kercken unsers Landes Didtmarschen
Resource type: codices
Creator: Frederick II, King of Denmark and Norway, 1534-1588
The text of this manuscript appears to be a copy of the Danish Church Ordinance of 1537, here applied to Frederick II's new royal patrimony of Ditsmarschen. The original ordinance, by Frederick's father, Christian III, established Danish ecclesiastical organization (Lutheran) and was based on the Augsburg Confession of 1530. The principle text (fol. 1-60) is followed by a register of the articles (fol. 61-65r). This is follwed by copies, in several later hands, of various documents, agreements, and "konighliche und furstliche Constitutionen" of Danish rulers from 1422-1635 (fol. 65v-110).
Sowie:
Title: Aucupatorium herodiorum, ex antiquorum philozophorum dictis per magistrum ebirhardum hitfelt collectum et translatum in laycum ydeoma.
Resource type: codices
Creator: Hicfelt, Eberhard
This is probably a 17th c. copy of a 15th c. book on Falconry.
Es handelt sich bei http://cdi.uvm.edu/collections/item/mrmc007 (eine Signatur des Codex ist in den Metadaten nicht auffindbar) um eine Abschrift von Wien, ÖNB, Cod. 2457:
http://www.handschriftencensus.de/11080
Siehe auch:
http://books.google.de/books?id=tEY7AAAAcAAJ&pg=PA35
http://books.google.com/books?id=DMxAAAAAIAAJ (US-Proxy)
KlausGraf - am Freitag, 2. Juli 2010, 17:33 - Rubrik: Kodikologie
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http://www.datenschutz.de/news/detail/?nid=4371
Bericht:
http://www.informationsfreiheit-mv.de/dschutz/taetberi/tb2_ifg/tb2_ifg.pdf
Der größte Teil betrifft ein Evaluierungsgutachten, aus dem ich zitiere:
"Problematischer stellte sich die Situation jedoch aus Sicht der Befragten
beispielsweise im Bereich des Archivwesens dar. Nach § 10 Abs. 1 LArchivG bestehe eine
Schutzfrist (letztlich Bearbeitungsfrist für das Archiv) für personenbezogene Daten. Diese
Norm werde als lex specialis zum IFG M-V gesehen, was zu der etwas kuriosen Situation
führe, dass die Informationen vor der Übergabe an das Archiv dem IFG M-V unterlägen und
zugänglich seien, aber nach der Übergabe für 10 Jahre unter Verschluss stünden. Indessen
dürfte sich der Konflikt in Grenzen halten, da die für das Archiv bestimmten Gegenstände
regelmäßig nicht auf Interessenten stoßen. Darüber hinaus wurde ein schwieriges Verhältnis
zu den verschiedenen Archivgesetzen der Länder und des Bundes konstatiert. Seien die
Archivgesetze ohnehin schon nicht aufeinander abgestimmt, so verkomplizierten die
jeweiligen Informationsfreiheitsgesetze die Situation. Die Archivgesetze der Länder und des
Bundes unterschieden sich in ihren Aufgabenstellungen und im Umgang mit dem Archivgut.
Dies gelte auch für das ArchivG des Bundes. Unterschiede bei den Aufgaben bezögen sich
etwa auf den Umfang der Forschung bzw. deren Unterstützung, die Schutzfristen, die
dauerhaft aufzuhebenden Unterlagen usw. Eine Verbindung mit dem LArchivG entstehe
dadurch, dass Bundesarchivgut auf das Landesarchiv übergehen könne und für das
übergegangene Archivgut das IFG des Bundes gelte. Dies könne zu der schwer zu
beantwortenden Frage führen, welches Archivrecht und welches IFG anwendbar seien. Hinzu
kämen unterschiedliche Zielsetzungen, Geheimhaltungs- und Schutzvorschriften der
Informationsfreiheitsgesetze, die schwer zu harmonisieren seien."
Bericht:
http://www.informationsfreiheit-mv.de/dschutz/taetberi/tb2_ifg/tb2_ifg.pdf
Der größte Teil betrifft ein Evaluierungsgutachten, aus dem ich zitiere:
"Problematischer stellte sich die Situation jedoch aus Sicht der Befragten
beispielsweise im Bereich des Archivwesens dar. Nach § 10 Abs. 1 LArchivG bestehe eine
Schutzfrist (letztlich Bearbeitungsfrist für das Archiv) für personenbezogene Daten. Diese
Norm werde als lex specialis zum IFG M-V gesehen, was zu der etwas kuriosen Situation
führe, dass die Informationen vor der Übergabe an das Archiv dem IFG M-V unterlägen und
zugänglich seien, aber nach der Übergabe für 10 Jahre unter Verschluss stünden. Indessen
dürfte sich der Konflikt in Grenzen halten, da die für das Archiv bestimmten Gegenstände
regelmäßig nicht auf Interessenten stoßen. Darüber hinaus wurde ein schwieriges Verhältnis
zu den verschiedenen Archivgesetzen der Länder und des Bundes konstatiert. Seien die
Archivgesetze ohnehin schon nicht aufeinander abgestimmt, so verkomplizierten die
jeweiligen Informationsfreiheitsgesetze die Situation. Die Archivgesetze der Länder und des
Bundes unterschieden sich in ihren Aufgabenstellungen und im Umgang mit dem Archivgut.
Dies gelte auch für das ArchivG des Bundes. Unterschiede bei den Aufgaben bezögen sich
etwa auf den Umfang der Forschung bzw. deren Unterstützung, die Schutzfristen, die
dauerhaft aufzuhebenden Unterlagen usw. Eine Verbindung mit dem LArchivG entstehe
dadurch, dass Bundesarchivgut auf das Landesarchiv übergehen könne und für das
übergegangene Archivgut das IFG des Bundes gelte. Dies könne zu der schwer zu
beantwortenden Frage führen, welches Archivrecht und welches IFG anwendbar seien. Hinzu
kämen unterschiedliche Zielsetzungen, Geheimhaltungs- und Schutzvorschriften der
Informationsfreiheitsgesetze, die schwer zu harmonisieren seien."
KlausGraf - am Freitag, 2. Juli 2010, 15:03 - Rubrik: Datenschutz
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http://ec.europa.eu/information_society/activities/digital_libraries/doc/reports_orphan/anna_report.pdf
Via http://www.resourceshelf.com/2010/07/02/new-report-3-million-orphan-books-in-europe-%E2%80%93-ec-report/
Via http://www.resourceshelf.com/2010/07/02/new-report-3-million-orphan-books-in-europe-%E2%80%93-ec-report/
KlausGraf - am Freitag, 2. Juli 2010, 11:56 - Rubrik: Archivrecht
KlausGraf - am Freitag, 2. Juli 2010, 11:54 - Rubrik: Archivrecht
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KlausGraf - am Freitag, 2. Juli 2010, 11:51 - Rubrik: Staatsarchive
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,704106,00.html
http://www.bild.de/BILD/regional/duesseldorf/aktuell/2010/07/02/neues-stadtarchiv-geflutet/mitarbeiterin-drueckt-falschen-knopf-wassereinbruch.html Mitarbeiterin (des Stadtarchivs) habe falschen Knopf gedrückt - das ist offenbar falsch
"Grund für die Überflutung war ein Bedienfehler der Löschanlage über der Probebühne des Schauspielhauses. Diese befindet sich über dem Archiv. Eine Mitarbeiterin habe die Anlage von automatischem auf manuellen Betrieb umschalten sollen, wie bei Proben mit Spezialeffekten üblich, teilte die Stadt Düsseldorf mit. Die Frau habe aber einen falschen Knopf gedrückt. Dadurch liefen 5000 bis 10.000 Liter Wasser von der im zweiten Stock gelegenen Probebühne in das darunter liegende Stadtarchiv und bis den Keller." So http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/knopf-verwechselt-archiv-unter-wasser-article903948.html
Siehe auch hier:
http://archiv.twoday.net/stories/6406279/
Foto aus glücklicheren Zeiten:

Aktuelle Bilder:
http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1553346/Stadtarchiv-Duesseldorf-unter-Wasser.html
http://www.bild.de/BILD/regional/duesseldorf/aktuell/2010/07/02/neues-stadtarchiv-geflutet/mitarbeiterin-drueckt-falschen-knopf-wassereinbruch.html Mitarbeiterin (des Stadtarchivs) habe falschen Knopf gedrückt - das ist offenbar falsch
"Grund für die Überflutung war ein Bedienfehler der Löschanlage über der Probebühne des Schauspielhauses. Diese befindet sich über dem Archiv. Eine Mitarbeiterin habe die Anlage von automatischem auf manuellen Betrieb umschalten sollen, wie bei Proben mit Spezialeffekten üblich, teilte die Stadt Düsseldorf mit. Die Frau habe aber einen falschen Knopf gedrückt. Dadurch liefen 5000 bis 10.000 Liter Wasser von der im zweiten Stock gelegenen Probebühne in das darunter liegende Stadtarchiv und bis den Keller." So http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/knopf-verwechselt-archiv-unter-wasser-article903948.html
Siehe auch hier:
http://archiv.twoday.net/stories/6406279/
Foto aus glücklicheren Zeiten:

Aktuelle Bilder:
http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1553346/Stadtarchiv-Duesseldorf-unter-Wasser.html
KlausGraf - am Freitag, 2. Juli 2010, 11:19 - Rubrik: Kommunalarchive
http://static.nzz.ch/files/4/5/3/Der+Absatz_1.6254453.pdf
Via http://adresscomptoir.twoday.net/stories/6407695/
Via http://adresscomptoir.twoday.net/stories/6407695/
KlausGraf - am Freitag, 2. Juli 2010, 11:15 - Rubrik: Unterhaltung
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http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=6809
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=6851
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=6820
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=6851
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=6820
KlausGraf - am Freitag, 2. Juli 2010, 03:12 - Rubrik: Webarchivierung
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KlausGraf - am Freitag, 2. Juli 2010, 03:05 - Rubrik: Landesgeschichte
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KlausGraf - am Freitag, 2. Juli 2010, 03:02 - Rubrik: Landesgeschichte
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http://bibliothekarisch.de/blog/2010/06/30/nachtrag-zum-bibliothekskongress-2010-ulmer-erklaert-sein-gerichtliches-vorgehen-gegen-leseplatzangebote/
Bericht über einen Vortrag Ulmers zu seinem Vorgehen gegen die Darmstädter Bibliothek in Sachen § 52b UrhG.
Bericht über einen Vortrag Ulmers zu seinem Vorgehen gegen die Darmstädter Bibliothek in Sachen § 52b UrhG.
KlausGraf - am Freitag, 2. Juli 2010, 02:50 - Rubrik: Archivrecht
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http://www.krause-behrens.de/aktuell/nachrichten/2010/127024.php
Dort können Kommentare abgegeben werden.
#numismatik
Dort können Kommentare abgegeben werden.
#numismatik
KlausGraf - am Donnerstag, 1. Juli 2010, 23:01 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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KlausGraf - am Donnerstag, 1. Juli 2010, 22:47 - Rubrik: Kodikologie
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Mit dem heutigen Datum wird das an der Heidelberger Akademie der
Wissenschaften betriebene DFG-Projekt DRQEdit freigeschaltet -
http://drqedit.de.
"DRQEdit" steht für: "Deutschsprachige Rechtsquellen in digitaler
Edition". Genauer gesagt handelt es sich um die Image- und (wenn
möglich) Volltextdigitalisierung der deutschsprachigen juristischen
Erstdrucke (ohne Kirchenordnungen und rein polizeirechtliche Ordnungen)
vom Beginn des Buchdrucks bis 1600. Wichtige Quellengruppen innerhalb
des Corpus sind:
- Gerichtsordnungen und Malefizordnungen (z.B. die Bamberger
Halsgerichtsordnung von 1507)
- Stadtrechtsreformationen (z.B. die Wormser Reformation von 1498)
- Landrechte und Landesordnungen
- Reichsrecht, insbesondere die Reichsabschiede
- Übersetzungen und Darstellungen des römischen Rechts
- (kommentierte) Ausgaben der deutschen Rechtsbücher
- Formelbücher und andere Anleitungen für die juristische Praxis
Das Quellencorpus umfasst etwa 450 Drucke bzw. 90.000 Seiten. Davon
konnten bisher über 82.000 Seiten gescannt und über 27.000 Seiten im
Volltext erfasst werden (in unterschiedlichen Korrekturstadien). In die
Online-Version sind derzeit über 72.000 Seiten als Images und über 5.000
Seiten im Volltext eingebunden. Der Bestand soll in der nächsten Zeit
zügig ausgebaut werden.
Der innovative Charakter dieses Retrodigitalisierungsprojekts liegt
unserer Meinung nach zum einen darin, dass bibliotheksübergreifend die
zeitgenössische volkssprachige Literatur einer rechtshistorisch
wichtigen Epoche unter einer einheitlichen Oberfläche als virtuelle
Forschungsbibliothek verfügbar gemacht worden ist. Zum anderen streben
wir eine Erschließung der Texte gerade auch in ihren intertextuellen
Bezügen und Abhängigkeiten an, außerdem die Anreicherung mit Metadaten,
die eine elementare Orientierung über die Texte ermöglichen
(insbesondere Literaturhinweise sowie eine Zusammenstellung weiterer
Ausgaben - ggf. mit URLs).
Nähere Informationen über das Projekt finden Sie unter
http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?dok=ziele
Wir bitten darum, Verbesserungsvorschläge und Kritik jeder Art an eine
dieser Mail-Adressen zu senden:
heino.speer@adw.uni-heidelberg.de
almuth.bedenbender@adw.uni-heidelberg.de
Im übrigen, als captatio benevolentiae: Es ist eine komplizierte
Materie, die mit Hilfe beschränkter Mittel gestaltet werden musste.
Manches ist noch in der Entwicklung - mit Fehlern ist natürlich zu
rechnen. Und manche der schon jetzt enthaltenen Funktionen fallen
vielleicht nicht sofort ins Auge. Wir hoffen aber, dass sich das Angebot
insgesamt schon jetzt gut und intuitiv nutzen lässt.
Mit freundlichen Grüßen
Heino Speer und Almuth Bedenbender
Wissenschaften betriebene DFG-Projekt DRQEdit freigeschaltet -
http://drqedit.de.
"DRQEdit" steht für: "Deutschsprachige Rechtsquellen in digitaler
Edition". Genauer gesagt handelt es sich um die Image- und (wenn
möglich) Volltextdigitalisierung der deutschsprachigen juristischen
Erstdrucke (ohne Kirchenordnungen und rein polizeirechtliche Ordnungen)
vom Beginn des Buchdrucks bis 1600. Wichtige Quellengruppen innerhalb
des Corpus sind:
- Gerichtsordnungen und Malefizordnungen (z.B. die Bamberger
Halsgerichtsordnung von 1507)
- Stadtrechtsreformationen (z.B. die Wormser Reformation von 1498)
- Landrechte und Landesordnungen
- Reichsrecht, insbesondere die Reichsabschiede
- Übersetzungen und Darstellungen des römischen Rechts
- (kommentierte) Ausgaben der deutschen Rechtsbücher
- Formelbücher und andere Anleitungen für die juristische Praxis
Das Quellencorpus umfasst etwa 450 Drucke bzw. 90.000 Seiten. Davon
konnten bisher über 82.000 Seiten gescannt und über 27.000 Seiten im
Volltext erfasst werden (in unterschiedlichen Korrekturstadien). In die
Online-Version sind derzeit über 72.000 Seiten als Images und über 5.000
Seiten im Volltext eingebunden. Der Bestand soll in der nächsten Zeit
zügig ausgebaut werden.
Der innovative Charakter dieses Retrodigitalisierungsprojekts liegt
unserer Meinung nach zum einen darin, dass bibliotheksübergreifend die
zeitgenössische volkssprachige Literatur einer rechtshistorisch
wichtigen Epoche unter einer einheitlichen Oberfläche als virtuelle
Forschungsbibliothek verfügbar gemacht worden ist. Zum anderen streben
wir eine Erschließung der Texte gerade auch in ihren intertextuellen
Bezügen und Abhängigkeiten an, außerdem die Anreicherung mit Metadaten,
die eine elementare Orientierung über die Texte ermöglichen
(insbesondere Literaturhinweise sowie eine Zusammenstellung weiterer
Ausgaben - ggf. mit URLs).
Nähere Informationen über das Projekt finden Sie unter
http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?dok=ziele
Wir bitten darum, Verbesserungsvorschläge und Kritik jeder Art an eine
dieser Mail-Adressen zu senden:
heino.speer@adw.uni-heidelberg.de
almuth.bedenbender@adw.uni-heidelberg.de
Im übrigen, als captatio benevolentiae: Es ist eine komplizierte
Materie, die mit Hilfe beschränkter Mittel gestaltet werden musste.
Manches ist noch in der Entwicklung - mit Fehlern ist natürlich zu
rechnen. Und manche der schon jetzt enthaltenen Funktionen fallen
vielleicht nicht sofort ins Auge. Wir hoffen aber, dass sich das Angebot
insgesamt schon jetzt gut und intuitiv nutzen lässt.
Mit freundlichen Grüßen
Heino Speer und Almuth Bedenbender
KlausGraf - am Donnerstag, 1. Juli 2010, 15:05 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Wolf Thomas - am Donnerstag, 1. Juli 2010, 14:02 - Rubrik: Kommunalarchive
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"Großeinsatz der Feuerwehr in der Alten Paketpost am Hauptbahnhof: Nur eine halbe Stunde nach der Neueröffnung des Stadtarchivs löste gegen 9 Uhr aus bislang unbekannter Ursache die Sprinkleranlage im zweiten Obergeschoss des Gebäudes – den Räumen der Probebühne des Schauspielhauses – aus.
Nach Angaben der Feuerwehr sickerten mehrere 1000 Liter Wasser durch die Decken bis in die unteren Etagen. Mitarbeiter des Schauspielhauses und des Stadtarchivs versuchen zurzeit zur retten, was zu retten ist. Auch die Archivalien selbst sind offenbar beschädigt worden. "
Quelle: Westdeutsche Zeitung, 1.7.2010
Nach Angaben der Feuerwehr sickerten mehrere 1000 Liter Wasser durch die Decken bis in die unteren Etagen. Mitarbeiter des Schauspielhauses und des Stadtarchivs versuchen zurzeit zur retten, was zu retten ist. Auch die Archivalien selbst sind offenbar beschädigt worden. "
Quelle: Westdeutsche Zeitung, 1.7.2010
Wolf Thomas - am Donnerstag, 1. Juli 2010, 12:01 - Rubrik: Kommunalarchive
Enthalten sind nach eigenen Angaben über 8000 Postkarten mit Ansichten von Städten auf dem Gebiet der ehemaligen DDR.
http://www.ddr-postkarten-museum.de/
http://www.ddr-postkarten-museum.de/
ingobobingo - am Donnerstag, 1. Juli 2010, 09:07 - Rubrik: Fotoueberlieferung
Starker Tobak eines Archivbenutzers, der auf seinem Weblog u.a. schreibt:
Oft sind die Mitarbeiter der Archive nicht hilfsbereit oder ignorieren einen vollkommen. Manchmal zur Abwechslung halten sie auch einen für Idioten. Aber was mich in Rage bringt, sind die fehlende notwendige Kompetenz und der Sachverstand der Mitarbeiter. Durchgehend sind es unzuverlässige und sich in ihrem Themenbereich kaum auskennende Personen.
http://antiandre.wordpress.com/2010/06/30/sommerhitze-im-archiv/
Oft sind die Mitarbeiter der Archive nicht hilfsbereit oder ignorieren einen vollkommen. Manchmal zur Abwechslung halten sie auch einen für Idioten. Aber was mich in Rage bringt, sind die fehlende notwendige Kompetenz und der Sachverstand der Mitarbeiter. Durchgehend sind es unzuverlässige und sich in ihrem Themenbereich kaum auskennende Personen.
http://antiandre.wordpress.com/2010/06/30/sommerhitze-im-archiv/
ingobobingo - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 16:43 - Rubrik: Wahrnehmung
"Die 50-jährige Geschichte des Düsseldorfer Kommödchens wird weiter untersucht. Die Fritz-Thyssen-Stiftung hat zugesagt, die Archivierung durch das Theatermuseum auch im kommenden Jahr zu finanzieren. Bisher wurden alle 72 Programme der Kabarettbühne katalogisiert. Dazu gehören unter anderem rund 1400 Texte und 500 Plakate sowie Ton- und Filmdokumente. Das Kommödchen-Archiv soll bis zum Herbst des kommenden Jahres komplett erschlossen sein."
Quelle: WDR, Studio Duisburg, Nachrichten v. 30.06.2010
s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=Komm%C3%B6dchen
Quelle: WDR, Studio Duisburg, Nachrichten v. 30.06.2010
s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=Komm%C3%B6dchen
Wolf Thomas - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 15:54 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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"Mit einer Kranzniederlegung erinnert Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung am Mittwoch an Pina Bausch, die vor einem Jahr gestorben ist. Die Pina-Bausch-Stiftung in Wuppertal hat unterdessen ihre Pläne für das Bausch-Archiv vorgestellt. So sollen unter anderem mehr als 7.500 Videoaufnahmen von Proben und Auftritten des Wuppertaler Tanztheaters digitalisiert werden. Das Land Nordrhein-Westfalen hat dafür in den kommenden drei Jahren 450.000 Euro in Aussicht gestellt. Den gleichen Betrag müssten jeweils die Bundeskulturstiftung und die Stadt Wuppertal aufbringen."
Quelle: WDR.de Kulturnachrichten v. 30.06.2010
s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=Pina+Bausch
Quelle: WDR.de Kulturnachrichten v. 30.06.2010
s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=Pina+Bausch
Wolf Thomas - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 15:49 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/10821/fans_auf_dem_feldherrenhuegel.html
http://derstandard.at/1277337027167/Dokumente-aus-Hitlers-Gefangenenzeit-werden-versteigert

http://derstandard.at/1277337027167/Dokumente-aus-Hitlers-Gefangenenzeit-werden-versteigert

KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 12:23 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 12:14 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Rachinger: Wir sprechen nicht über die Details der Verträge, es gibt eine Vertraulichkeitsvereinbarung.
Sagt die ÖNB-Direktorin in dem Interview:
http://futurezone.orf.at/stories/1652203/
Weitere Zitate:
"Darüber haben wir Stillschweigen vereinbart, das ist Teil der Vertraulichkeit."
"Das unterliegt wirklich der Vertraulichkeit, tut mir leid, da kann ich nichts dazu sagen. Wir haben nur vereinbart, dass wir darüber nicht sprechen."
Und natürlich der unvermeidliche Copyfraud:
"Wenn eine Zeitung ein historisches Plakat aus unserem Archiv abdruckt, verlangen wir eine Gebühr für die Abdruckgenehmigung. Da ist egal, wie alt das Werk ist, weil das Recht bei uns liegt."
Vielleicht kann der Bibliotheksjurist Josef Pauser uns darüber aufklären, was das für ein Recht ist, das die ÖNB-Chefin da beansprucht. Und nunmehr wieder offen ist die Frage an ihn, welche Möglichkeiten das österreichische Recht vorsieht, an den Vertrag mit Google trotzdem heranzukommen. Das höfliche Anklopfen wird ja ganz und gar nichts bringen:
http://archiv.twoday.net/stories/6385273/
Sagt die ÖNB-Direktorin in dem Interview:
http://futurezone.orf.at/stories/1652203/
Weitere Zitate:
"Darüber haben wir Stillschweigen vereinbart, das ist Teil der Vertraulichkeit."
"Das unterliegt wirklich der Vertraulichkeit, tut mir leid, da kann ich nichts dazu sagen. Wir haben nur vereinbart, dass wir darüber nicht sprechen."
Und natürlich der unvermeidliche Copyfraud:
"Wenn eine Zeitung ein historisches Plakat aus unserem Archiv abdruckt, verlangen wir eine Gebühr für die Abdruckgenehmigung. Da ist egal, wie alt das Werk ist, weil das Recht bei uns liegt."
Vielleicht kann der Bibliotheksjurist Josef Pauser uns darüber aufklären, was das für ein Recht ist, das die ÖNB-Chefin da beansprucht. Und nunmehr wieder offen ist die Frage an ihn, welche Möglichkeiten das österreichische Recht vorsieht, an den Vertrag mit Google trotzdem heranzukommen. Das höfliche Anklopfen wird ja ganz und gar nichts bringen:
http://archiv.twoday.net/stories/6385273/
KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 11:52 - Rubrik: Archivrecht
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KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 11:41 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
http://collections.europeanalocal.de/muradora/browse.action?parentId=eld%3Azlb-bsk-collection&type=1
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Das Open Access-Journal Living Reviews in Relativity , herausgegeben vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Potsdam, hat mit einem Wert von 10.600 seinen ersten Impact Factor erhalten. Dieser wurde am 17. Juni 2010 in der Ausgabe 2009 des Journal Citation Reports von Thomson Reuters bekanntgegeben. Die einzigartige Review-Zeitschrift belegt damit den zweiten Rang in der Kategorie Physics, Particles & Fields.
Living Revies wurden von 1998 von Max-Planck-Direktor Bernard Schutz initiiert. Das Konzept der 'lebenden' Artikel nutzt die Vorteile des webbasierten elektonischen Publizierens, indem es Autoren ermöglicht, durch regelmäßige Updates aktuelle Entwicklungen und Forschungsergebnisse einzuarbeiten.
https://lists.spline.inf.fu-berlin.de/lurker/message/20100630.090814.10ec3c85.en.html
Das Konzept - siehe etwa
http://relativity.livingreviews.org/Articles/lrr-2005-2/
ist in der Tat überzeugend und zukunftsweisend. Gedruckten Zeitschriften fehlen "Updates": Zumindest in den Geisteswissenschaften ist es oft Glückssache, ob man mitbekommt, wo eine Ergänzung zu einem Artikel publiziert wurde.
Living Revies wurden von 1998 von Max-Planck-Direktor Bernard Schutz initiiert. Das Konzept der 'lebenden' Artikel nutzt die Vorteile des webbasierten elektonischen Publizierens, indem es Autoren ermöglicht, durch regelmäßige Updates aktuelle Entwicklungen und Forschungsergebnisse einzuarbeiten.
https://lists.spline.inf.fu-berlin.de/lurker/message/20100630.090814.10ec3c85.en.html
Das Konzept - siehe etwa
http://relativity.livingreviews.org/Articles/lrr-2005-2/
ist in der Tat überzeugend und zukunftsweisend. Gedruckten Zeitschriften fehlen "Updates": Zumindest in den Geisteswissenschaften ist es oft Glückssache, ob man mitbekommt, wo eine Ergänzung zu einem Artikel publiziert wurde.
KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 11:30 - Rubrik: Open Access
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... ist nur ein Beitrag aus der 1973 erschienenen Festschrift für Philipp Anton Brück, die nun ganz online einsehbar ist:
http://www.dilibri.de/rlb/content/structure/287252
http://www.dilibri.de/rlb/content/structure/287252
KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 11:18 - Rubrik: Archivgeschichte
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Linda Maria Koldau: Rezension zu: Douteil, Herbert: Suntrup, Rudolf; Angenendt, Arnold; Honemann, Volker (Hrsg.): Die Concordantiae Caritatis des Ulrich von Lilienfeld. Edition des Codex Campililiensis 151 (um 1355) und Übersetzung. Münster 2010, in: H-Soz-u-Kult, 30.06.2010, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2010-2-245
Wieso heutzutage eine solche Erschließungsarbeit in einem kommerziellen Verlag und zum prohibitiven Preis von 159 Euro erscheinen muss statt "Open Access", wird von der rezensentin leider nicht thematisiert - sie konnte ja ein kostenloses Rezensionsexemplar abgreifen. Es steht zu erwarten, dass nur wenige Spezialbibliotheken sich das Werk leisten werden (schließlich muss man ja die munter steigenden Preise der STM-zeitschriften finanzieren) und dass es - Bestandteil der Handapparate der Handschriftenabteilungen - eher schwierig per Fernleihe zu beschaffen sein wird. Wer außerhalb eines solchen Forschungskontextes siedelt, hat dann eben Pech gehabt.
Siehe auch:
http://www.cisto.at/stift/ulrich.html
http://paecht-archiv.univie.ac.at/dateien/cc_html/cc-Tugend-2.html (zu kleine Bilder)
http://paecht-archiv.univie.ac.at/dateien/cc_html/cc-allg1.html
Etwas bessere Bilder bietet "Vivarium" (263 an der Zahl):
Link

Wieso heutzutage eine solche Erschließungsarbeit in einem kommerziellen Verlag und zum prohibitiven Preis von 159 Euro erscheinen muss statt "Open Access", wird von der rezensentin leider nicht thematisiert - sie konnte ja ein kostenloses Rezensionsexemplar abgreifen. Es steht zu erwarten, dass nur wenige Spezialbibliotheken sich das Werk leisten werden (schließlich muss man ja die munter steigenden Preise der STM-zeitschriften finanzieren) und dass es - Bestandteil der Handapparate der Handschriftenabteilungen - eher schwierig per Fernleihe zu beschaffen sein wird. Wer außerhalb eines solchen Forschungskontextes siedelt, hat dann eben Pech gehabt.
Siehe auch:
http://www.cisto.at/stift/ulrich.html
http://paecht-archiv.univie.ac.at/dateien/cc_html/cc-Tugend-2.html (zu kleine Bilder)
http://paecht-archiv.univie.ac.at/dateien/cc_html/cc-allg1.html
Etwas bessere Bilder bietet "Vivarium" (263 an der Zahl):
Link

KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 10:57 - Rubrik: Kodikologie
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http://log.netbib.de/archives/2010/06/29/geschlossen-vs-offen
Unlängst sagte eine Kollegin, dass es in ihrem Hause Widerstände gäbe, eigene erstellte Informationskompetenzangebote frei zur Verfügung zu stellen. Es seien starke Bestrebungen, dies auf der Lernplattform für die Angehörigen der eigenen Hochschule exklusiv zu halten. Man wolle nicht, das Konkurrenten davon profitieren.
Da haben wir es wieder: Exklusivität soll das Image steigern, den Wert, den die eigenen Dienstleistungen für die Nutzer haben. Aber ist es sinnvoll, wenn jede Einrichtung, die aus öffentlichen Mitteln unterhalten wird, sich einen ADAC bastelt? Konkurrenz belebt das Geschäft, zur Konkurrenz gehört aber auch die Transparenz, die Vergleichbarkeit. Nur so kann man lernen! Und man hat die Chance, dass eigene Nutzer, die die Hochschule gewechselt haben, dennoch das eigene Dienstleistungsangebot weiter nutzen. Und das weitersagen. So dass auch fremde Nutzer von den Materialien profitieren.
Schlankeres Arbeiten, lernen an anderen Angeboten, nutzen von anderen Angeboten, Gewinnung von externen Kunden, – all’ das ist nur möglich, wenn die Dienstleistungen offen angeboten werden.
Das gleiche Argument gilt für universitäre Medienserver und Angebote wie Prometheus, die ihre Inhalte nur campusweit bzw. für Lizenznehmer öffnen, obwohl offenkundig ist, dass urheberrechtliche Vorschriften diese Öffnung nicht erlauben oder umgekehrt eine Öffnung für die allgemeine Öffentlichkeit unproblematisch wäre. Es gilt auch für institutionelle Repositorien, die ihren Autoren die freie Entscheidung darüber überlassen, ob sie einen Eprint nur campusweit zur Verfügung stellen. Bei Preprints ist das ein unfairer Wettbewerbsvorteil für die eigene Klientel: Wer an die noch unveröffentlichten Resultate herankommen kann, braucht eine Kontaktperson im Campusnetz. Natürlich plädiere ich nicht dafür, dass jeder Wissenschaftler jedem anderen zwangsweise einen Preprint zu überlassen und damit Unveröffentlichtes zugänglich zu machen habe. Aber eine campusweite Veröffentlichung ist urheberrechtlich ebenso eine Veröffentlichung wie ein Abdruck.
Unlängst sagte eine Kollegin, dass es in ihrem Hause Widerstände gäbe, eigene erstellte Informationskompetenzangebote frei zur Verfügung zu stellen. Es seien starke Bestrebungen, dies auf der Lernplattform für die Angehörigen der eigenen Hochschule exklusiv zu halten. Man wolle nicht, das Konkurrenten davon profitieren.
Da haben wir es wieder: Exklusivität soll das Image steigern, den Wert, den die eigenen Dienstleistungen für die Nutzer haben. Aber ist es sinnvoll, wenn jede Einrichtung, die aus öffentlichen Mitteln unterhalten wird, sich einen ADAC bastelt? Konkurrenz belebt das Geschäft, zur Konkurrenz gehört aber auch die Transparenz, die Vergleichbarkeit. Nur so kann man lernen! Und man hat die Chance, dass eigene Nutzer, die die Hochschule gewechselt haben, dennoch das eigene Dienstleistungsangebot weiter nutzen. Und das weitersagen. So dass auch fremde Nutzer von den Materialien profitieren.
Schlankeres Arbeiten, lernen an anderen Angeboten, nutzen von anderen Angeboten, Gewinnung von externen Kunden, – all’ das ist nur möglich, wenn die Dienstleistungen offen angeboten werden.
Das gleiche Argument gilt für universitäre Medienserver und Angebote wie Prometheus, die ihre Inhalte nur campusweit bzw. für Lizenznehmer öffnen, obwohl offenkundig ist, dass urheberrechtliche Vorschriften diese Öffnung nicht erlauben oder umgekehrt eine Öffnung für die allgemeine Öffentlichkeit unproblematisch wäre. Es gilt auch für institutionelle Repositorien, die ihren Autoren die freie Entscheidung darüber überlassen, ob sie einen Eprint nur campusweit zur Verfügung stellen. Bei Preprints ist das ein unfairer Wettbewerbsvorteil für die eigene Klientel: Wer an die noch unveröffentlichten Resultate herankommen kann, braucht eine Kontaktperson im Campusnetz. Natürlich plädiere ich nicht dafür, dass jeder Wissenschaftler jedem anderen zwangsweise einen Preprint zu überlassen und damit Unveröffentlichtes zugänglich zu machen habe. Aber eine campusweite Veröffentlichung ist urheberrechtlich ebenso eine Veröffentlichung wie ein Abdruck.
KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 10:31 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 10:27 - Rubrik: Archivrecht
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1. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6396807/
2. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6401238/
Wolf Thomas - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 08:59 - Rubrik: Unterhaltung
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Das Kabinett der nordrhein-westfälischen Landesregierung hat in seiner heutigen Sitzung der Gründung der Stiftung „Stadtgedächtnis“ zugestimmt, die sich um die Wiederherstellung der nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs geborgenen Archivalien kümmern soll. Das gab der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff heute (29. Juni 2010) im Anschluss an die Kabinettsitzung bekannt. Das Kabinett habe zugestimmt, die Stiftung zusammen mit der Stadt Köln, dem Erzbistum Köln und der Evangelischen Kirche im Rheinland zu errichten und seitens des Landes mit einem Betrag von einer Million Euro zu unterstützen, so Grosse-Brockhoff. Als weitere Gründungsstifter beteiligt sind die Stadt Köln mit 1.120.000 Euro, das Erzbistum Köln mit 100.000 Euro sowie die Evangelische Kirche im Rheinland mit 20.000 Euro. Zweck der Stiftung ist die Instandsetzung der Archivalien des Historischen Archivs der Stadt Köln, die beim Einsturz des Gebäudes am 3. März 2009 beschädigt wurden. Ziel ist es, die in Fragmenten geborgenen, unersetzlichen Archivbestände zusammenzuführen, zu restaurieren und wertvolle Teilbestände zu digitalisieren. Der Bund hat zugesagt, die Stiftung mit einer Million Euro zu unterstützen. Ebenfalls Unterstützung in Höhe von 50.000 Euro kommt vom Landschaftsverband Rheinland.
Grosse-Brockhoff: „Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs hat uns noch einmal mit aller Macht die Bedeutung von Archiven deutlich gemacht. Unschätzbare Dokumente sind schwer beschädigt worden oder ganz verloren gegangen. Nachdem mehr als 90 Prozent der Bestände aus den Trümmern geborgen werden konnten, wird es dennoch lange dauern, bis wir das Beschädigte wiederhergestellt haben werden. Im Guten wie im Schlechten haben wir gelernt, was uns Archive bedeuten. Der heutige Kabinettbeschluss macht den Weg frei, nach vorn zu blicken.“
Voraussetzung der Beteiligung des Landes an der Stiftung war die Zusicherung der Stadt Köln, dass 63,1 Millionen Euro aus Versicherungsprämien für die Rettung und Restaurierung des beschädigten Archivgutes zur Verfügung gestellt werden. Ferner hat die Stadt zugesichert, die Haftungsfragen schnellstmöglich zu klären und Zahlungen für Schäden an den betroffenen Archivalien zweckgebunden für die Restaurierung zu verwenden.
Bereits eine Woche nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln hat die Landesregierung eine Hilfe von 300.000 Euro zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Soforthilfemaßnahme flossen 200.000 Euro in das Anschubprojekt „Digitalisierung der Mikrofilme“ des Stadtarchivs. Finanziert wurde auch die im Juni 2009 vom Landesarchiv Nordrhein-Westfalen zusammen mit der Stadt Köln durchgeführte Expertenanhörung zu Fragen der Sicherung von Archivgut. Auch das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen half sofort und maßgeblich bei der Rettung der Archivalien und stellte unter anderem an seinen Standorten Münster und Detmold insgesamt zehn Regalkilometer Magazinfläche zur Verfügung.
Quelle: Staatskanzlei NRW, Pressemitteilung 29.06.2010
Grosse-Brockhoff: „Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs hat uns noch einmal mit aller Macht die Bedeutung von Archiven deutlich gemacht. Unschätzbare Dokumente sind schwer beschädigt worden oder ganz verloren gegangen. Nachdem mehr als 90 Prozent der Bestände aus den Trümmern geborgen werden konnten, wird es dennoch lange dauern, bis wir das Beschädigte wiederhergestellt haben werden. Im Guten wie im Schlechten haben wir gelernt, was uns Archive bedeuten. Der heutige Kabinettbeschluss macht den Weg frei, nach vorn zu blicken.“
Voraussetzung der Beteiligung des Landes an der Stiftung war die Zusicherung der Stadt Köln, dass 63,1 Millionen Euro aus Versicherungsprämien für die Rettung und Restaurierung des beschädigten Archivgutes zur Verfügung gestellt werden. Ferner hat die Stadt zugesichert, die Haftungsfragen schnellstmöglich zu klären und Zahlungen für Schäden an den betroffenen Archivalien zweckgebunden für die Restaurierung zu verwenden.
Bereits eine Woche nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln hat die Landesregierung eine Hilfe von 300.000 Euro zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Soforthilfemaßnahme flossen 200.000 Euro in das Anschubprojekt „Digitalisierung der Mikrofilme“ des Stadtarchivs. Finanziert wurde auch die im Juni 2009 vom Landesarchiv Nordrhein-Westfalen zusammen mit der Stadt Köln durchgeführte Expertenanhörung zu Fragen der Sicherung von Archivgut. Auch das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen half sofort und maßgeblich bei der Rettung der Archivalien und stellte unter anderem an seinen Standorten Münster und Detmold insgesamt zehn Regalkilometer Magazinfläche zur Verfügung.
Quelle: Staatskanzlei NRW, Pressemitteilung 29.06.2010
Wolf Thomas - am Dienstag, 29. Juni 2010, 15:34 - Rubrik: Kommunalarchive
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Bestand F 13 (Fotoalben) Nr. 1: Fotoalbum der St.Antonius-Bruderschaft Geldern: Link zum PDF
Steckbriefe 1 - 13: http://archiv.twoday.net/stories/6082589/
Steckbriefe 1 - 13: http://archiv.twoday.net/stories/6082589/
Wolf Thomas - am Dienstag, 29. Juni 2010, 14:15 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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"Aus Anlass der Gründung der DEUTSCHEN LUFTHANSA der DDR (DLH) im Mai 1955 und der Aufnahme ihrer Betriebstätigkeit zum 1. Juli 1955 hat das Bundesarchiv im Foyer der Dienststelle Berlin-Lichterfelde eine Ausstellung zu den Anfängen der zivilen Luftfahrt in der DDR gestaltet.
In Anwesenheit von ehemaligen Flugkapitänen und Technikern der DLH sowie der INTERFLUG GmbH und Berliner Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eröffnete die Leiterin der Abteilung DDR, Frau Rauschenbach, am 22. Juni 2010 die Exposition.
Vereinbart wurde die Übergabe weiteren Sammlungsgutes aus privater Hand an das Bundesarchiv.
Die Ausstellung wird bis Anfang September 2010 zu sehen sein.
Seit März 2008 werden im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde die Akten der INTERFLUG GmbH, des zentralstaatlich geleiteten DDR-Luftverkehrsunternehmens und des Vorgängers, der DLH, verwahrt. Auch in weiteren Beständen liegen aussagekräftige Dokumente zum Luftverkehr und zum Flugzeugbau in der DDR vor. Die Unterlagen zur zivilen Luftfahrt aus dem Ministerium für Verkehrswesen sowie Akten der Bestände Staatliche Plankommission und Ministerrat der DDR sind über Online-Findbücher recherchierbar.
Damit besteht für interessierte Nutzer die Möglichkeit, sich schnell und einfach einen Überblick zur Quellenlage zu verschaffen oder auch detailliert die Spuren der Luftfahrtgeschichte der DDR zu verfolgen.
Einige der ausgestellten Dokumente und neu hinzugenommene Schriftstücke stellt das Bundesarchiv darüber hinaus in einer Galerie vor."
Quelle: Bundesarchiv, Meldung, 23.06.2010
Wolf Thomas - am Dienstag, 29. Juni 2010, 11:31 - Rubrik: Veranstaltungen
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KlausGraf - am Dienstag, 29. Juni 2010, 00:55 - Rubrik: English Corner
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http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/2784601_Streit-um-Kunst-Rechtsbruch-mit-Raeucherkesselchen.html
Michael Müller-Karpe vom RGZM Mainz weigert sich, 5 nach seiner Ansicht illegal aus der Türkei geschafften Bronzegefäße in seinem Museumstresor herauszugeben.
Michael Müller-Karpe vom RGZM Mainz weigert sich, 5 nach seiner Ansicht illegal aus der Türkei geschafften Bronzegefäße in seinem Museumstresor herauszugeben.
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http://openedweb.com/blog/2010/06/24/rethinking-cc-licensing/
See also
http://www.col.org/SiteCollectionDocuments/OER_Open_Educational_Resources_and_Higher_Education.pdf
See also
http://www.col.org/SiteCollectionDocuments/OER_Open_Educational_Resources_and_Higher_Education.pdf
KlausGraf - am Dienstag, 29. Juni 2010, 00:46 - Rubrik: English Corner
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http://www.hermann-reiter.de/media/3aa65a3ffbeff971ffff81e9ac14422f.pdf
Via
http://kritischegeschichte.wordpress.com/2010/06/26/revolution-184849-in-bayern-buchverlosung/
Via
http://kritischegeschichte.wordpress.com/2010/06/26/revolution-184849-in-bayern-buchverlosung/
KlausGraf - am Dienstag, 29. Juni 2010, 00:43 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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KlausGraf - am Dienstag, 29. Juni 2010, 00:41 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://booksearch.blogspot.com/2010/06/google-releases-500-scans-of-ancient.html
http://www.google.com/googlebooks/ancient-greek-and-latin.html
http://www.google.com/googlebooks/ancient-greek-and-latin.html
KlausGraf - am Dienstag, 29. Juni 2010, 00:40 - Rubrik: English Corner
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KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 22:37 - Rubrik: Datenschutz
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The Great Archive from Arnold Dreyblatt on Vimeo.
wooden boxes, inscribed plexiglass, illumination, 1993A historical hypertext becomes a three-dimensional image. A black box is divided by four lateral sheets of glass inscribed from edge to edge with layers of finely printed texts. The text layers are illuminated from below. The texts are reconstructed from the tens of thousands of biographical fragments.
As one peers into this sea of information, it is as if one stares into a bottomless well filled with multiple levels of floating texts in depth. One focuses one's eyes on any given text fragment on a given level, as the other text levels defocus and blur, becoming illegible. One's attention might wander to a remote or nearby fragment, our eyes continually refocusing as we isolate and connect a related or unrelated name or phrase.
A grain of sand is propelled into our field of vision for a single moment, separating forground from background, only to vanish gradually into the collective ocean of memory. The intention is to realize, in three dimensions, a hypertext as a metaphorical space which contains in compressed form a database of all mankind.
Texts from: Who's Who in Central & East Europe 1933
Exhibited:
Galerie Ozwei, Berlin, 1992
Kulturfabrik Kampnagel, Hamburg, 1995
Bayerisches Staatsschauspiel; Marstall, Munich, 1995
Arken Museum for Modern Art, Cultural Capital of Europe, Copenhagen, 1995
In Medias Res, Istanbul, 1996
Jewish Museum, Vienna, 1997
Veletrzni Palac, National Gallery, Prague, 1997
Jewish Museum, Franfurt am Main, 2005
Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 22:31 - Rubrik: Wahrnehmung
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Digitale Sammlungen, bei denen man bei der Registrierung sogar eine Personalausweisnummer angeben muss, haben nichts begriffen und müssen auf mich als Besucher verzichten:
http://www.leonardodigitale.com/reg_utente.php?lang=ENG
http://www.leonardodigitale.com/reg_utente.php?lang=ENG
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 22:27 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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The Reading Room from Arnold Dreyblatt on Vimeo.
performance installation, Biennale Bern, 2001A ten-day interactive performance - installation in which 348 Bern citizens took part.
The work functioned as a central portal for the Bern Biennale as well as the setting for daily 'live' reading events, an audio-visual installation environment, and selected festival activities. Public Reading Events took place three times daily for thirty minutes.
As source material, texts on the history of minority and immigrant presence in Switzerland which had been researched and collected especially for the project from archives in Switzerland were contrasted with material from the Reading Projects.
Groups and organizations from the Bern region were selected and registered for participation in the daily public readings. Each day represented a differing textual theme and source.
The installation staff coordinated the registration and arrival of the pre-invited readers.
Texts: Schweizerisches Bundesarchiv, Archiv für Zeitgeschichte, ETH Zürich, Adolf Wölfli, Research Project: Albrecht von Haller, etc.
Design, Technical Direction: Luca Ruzza
Data Projection, Database: Alexandr Krestovskij
Produced by Martin Tröendle, Hochschule für Musik und Theater, Freie Akademie, Bern
Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 22:27 - Rubrik: Wahrnehmung
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KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 22:11 - Rubrik: Unterhaltung
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"Im Zusammenhang mit dem Einsturz des Stadtarchivs hat sich nach Angaben der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) der Verdacht auf Baufehler erhärtet.
„Es spricht viel dafür, dass es bauliche Mängel an einer Schlitzwand gegeben hat“, sagte ein KVB-Sprecher am Montagabend in einer Sitzung des Hauptausschusses des Kölner Stadtrates. Bei neueren Untersuchungen an der Einsturzstelle seien Spuren gefunden worden, die auf eine zu geringe Menge Beton in der stabilisierenden Wand hinwiesen.
Das seien „starke Indizien“ für die Ursache des Einsturzes. Einzelheiten könnten aber erst ermittelt werden, wenn Ende des Jahres ein Besichtigungs-Bauwerk errichtet wird. Erst dann können Gutachter in die Einsturzgrube steigen, um die genaue Unglücksursache festzustellen. ...."
Quelle: Express.de, 28.06.2010
„Es spricht viel dafür, dass es bauliche Mängel an einer Schlitzwand gegeben hat“, sagte ein KVB-Sprecher am Montagabend in einer Sitzung des Hauptausschusses des Kölner Stadtrates. Bei neueren Untersuchungen an der Einsturzstelle seien Spuren gefunden worden, die auf eine zu geringe Menge Beton in der stabilisierenden Wand hinwiesen.
Das seien „starke Indizien“ für die Ursache des Einsturzes. Einzelheiten könnten aber erst ermittelt werden, wenn Ende des Jahres ein Besichtigungs-Bauwerk errichtet wird. Erst dann können Gutachter in die Einsturzgrube steigen, um die genaue Unglücksursache festzustellen. ...."
Quelle: Express.de, 28.06.2010
Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 22:05 - Rubrik: Kommunalarchive
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 22:01 - Rubrik: Open Access
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Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 21:58 - Rubrik: Unterhaltung
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Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 21:55 - Rubrik: Personalia
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Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 21:52 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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Link zum PDF
Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 21:46 - Rubrik: Genealogie
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Die Schließung des "Tabakkollegiums" des Geheimen Staatsarchiv preußischer Kulturbesitz (Dank an den Twitterer Twittagpause!) hat mich zu dem kritischen Blick auf die derzeitigen Aufenthaltsmöglichkeiten für Archivnutzende beim Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein werfen lassen.
Weitere Bilder sind erwünscht.
Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 21:23 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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http://www.springer.com/about+springer/media/pressreleases?SGWID=1-11002-6-963422-0
Damit wird das Modell von BioMedCentral übernommen. Wie hoch die Artikelgebühren sein werden, ist noch nicht bekannt. Springer OpenChoice hat nur die CC-BY-NC-Lizenz!
Damit wird das Modell von BioMedCentral übernommen. Wie hoch die Artikelgebühren sein werden, ist noch nicht bekannt. Springer OpenChoice hat nur die CC-BY-NC-Lizenz!
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 21:13 - Rubrik: Open Access
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http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2010/pm.2010-06-28.150
Anscheinend hat die Universität die Berlin Declaration unterzeichnet, erscheint aber noch nicht auf der entsprechenden Liste.
Anscheinend hat die Universität die Berlin Declaration unterzeichnet, erscheint aber noch nicht auf der entsprechenden Liste.
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 21:06 - Rubrik: Open Access
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http://hochschularchiv-aachen.blogspot.com/2010/06/peter-rong-medaillen-und-plaketten-der.html
Die 1997 veröffentlichte Studie von Peter Rong ist ein Standardwerk auf dem Gebiet der Hochschul-Numismatik und kann nun als PDF heruntergeladen werden.
#numismatik
Die 1997 veröffentlichte Studie von Peter Rong ist ein Standardwerk auf dem Gebiet der Hochschul-Numismatik und kann nun als PDF heruntergeladen werden.
#numismatik
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 17:13 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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http://hochschularchiv-aachen.blogspot.com/2010/06/schenkung-von-architekturzeichnungen.html
80 Zeichnungen des Krefelder Architekten Eugen Confeld von Felbert/Velbert, der 1879 seinen Abschluss an der TH Aachen machte, wurden dem Archiv als Schenkung überlassen.

80 Zeichnungen des Krefelder Architekten Eugen Confeld von Felbert/Velbert, der 1879 seinen Abschluss an der TH Aachen machte, wurden dem Archiv als Schenkung überlassen.
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 15:52 - Rubrik: Universitaetsarchive
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"(CNN) -- One of South America's largest historical archives -- 35 million pages that chronicle widespread killing, forced disappearances and torture committed by Brazilian military rulers from 1964 to 1985 -- is rotting away in an obscure government building in Brazil's capital."
http://www.cnn.com/2010/WORLD/americas/06/27/brazil.documents
http://www.cnn.com/2010/WORLD/americas/06/27/brazil.documents
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 15:00 - Rubrik: English Corner
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Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 14:36 - Rubrik: Staatsarchive
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https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=6&vd_id=12211&ver=8&val=12211&menu=1&vd_back=N
Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des höheren Archivdienstes im Lande Nordrhein-Westfalen
(Ausbildungsverordnung höherer Archivdienst – VAPhA)
Vom 1. Juni 2010
GV.NRW S. 294
Mit Anlage: Befähigungsbericht
***
https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=6&vd_id=12212&ver=8&val=12212&menu=1&vd_back=N
Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des gehobenen Archivdienstes im Landes Nordrhein-Westfalen (Ausbildungsverordnung gehobener Archivdienst – VAPgA)
Vom 1. Juni 2010
GV.NRW S. 302
Mit 7 Anlagen.
Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des höheren Archivdienstes im Lande Nordrhein-Westfalen
(Ausbildungsverordnung höherer Archivdienst – VAPhA)
Vom 1. Juni 2010
GV.NRW S. 294
Mit Anlage: Befähigungsbericht
***
https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=6&vd_id=12212&ver=8&val=12212&menu=1&vd_back=N
Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des gehobenen Archivdienstes im Landes Nordrhein-Westfalen (Ausbildungsverordnung gehobener Archivdienst – VAPgA)
Vom 1. Juni 2010
GV.NRW S. 302
Mit 7 Anlagen.
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 12:43 - Rubrik: Ausbildungsfragen
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Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 10:06 - Rubrik: Unterhaltung
Es geht um Bildverwendungen im öffentlichen Raum: Auswahl der Bilder für eine Beamer-Präsentation, Bilder für Text-Bild-Ausstellungstafeln, für einen begleitenden Flyer, für eine Internet-Präsentation. Was darf man, was ist Grauzone, was geht auf keinen Fall?
1. Sind Bilder, die man im Internet findet, vogelfrei?
Nein. Eine Weiterverwendung setzt voraus, dass man die Rechte einholt oder die Bilder gemeinfrei sind.
2. Was ist mit alten Ansichten aus der frühen Neuzeit?
Ist der Künstler, der die Ansicht schuf, 70 Jahre tot, ist sie gemeinfrei und darf beliebig genutzt werden. Nach herrschender Ansicht lässt die Reproduktion einer solchen Ansicht ("Flachware"), auch wenn sie als Foto erfolgt, kein neues Schutzrecht entstehen:
http://archiv.twoday.net/stories/4850312/
Archive, Bibliotheken und Museen haben keine Urheberrechte an den von ihnen verwahrten gemeinfreien Objekten und können auch aufgrund ihres Eigentumsrechts kein Quasi-Urheberrecht an ihnen beanspruchen:
http://archiv.twoday.net/stories/6164988/
Wenn man auf das Goodwill einer Institution angewiesen ist, kann es natürlich sein, dass man ihr "Copyfraud" (unrechtmäßiges Beanspruchen von Urheberrechten) akzeptieren muss.
Durch das Anbringen eines Copyright-Zeichens an einer alten Ansicht entsteht kein Urheberrecht.
Hans von Aachen: Bildnis Rudolfs II. (c) Kunsthistorisches Museum Wien
Das wäre Copyfraud.
3. Das Bild ist alt und ich finde nichts über den Urheber - kann ich es benutzen?
Bei den "verwaisten Werken", bei denen die Rechteinhaber nicht greifbar sind oder bei denen nicht feststeht, ob sie gemeinfrei sind (meist kennt man das Todesjahr nicht), darf trotzdem de jure keine Nutzung erfolgen. Bei bildender Kunst hilft auch der Paragraph über die anonymen Werke nicht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Anonymes_Werk
Verwaiste Bilder sind eine Grauzone!
Wurde einigermaßen sorgfältig nach den Rechten recherchiert, so kann man aus pragmatischen Gründen eine Nutzung riskieren. Wo kein Kläger, da kein Richter! In der deutschsprachigen Wikipedia werden 100 Jahre alte Bilder akzeptiert, wenn bei sorgfältiger Suche die Gemeinfreiheit nicht widerlegt werden konnte.
Tabu sollten Künstler und Fotografen sein, die von der VG Bild-Kunst vertreten werden.
Postkarte von 1903 (auf Wikimedia Commons), über den Urheber "H. R., Aachen" war offenbar nichts zu ermitteln.
4. Kann man Zeitungsausschnitte benutzen?
Wenn man mit Originalen arbeitet, kann man Postkarten, Bilder, Zeitungsausschnitte usw. im Original benutzen, wenn man sie mit Zustimmung des Urhebers verbreitet wurden. Verwendet man einen Zeitungsausschnitt im Original, so ist das Verbreitungsrecht des Urhebers/Verlegers erschöpft (§ 17 UrhG), da er die Zeitung in den Handel gegeben hat. Bei jeder Art von Reproduktion (Ausstellungstafel, Flyer, WWW usw.) scheidet diese Möglichkeit aus!
5. Kann man sich bei einer Ausstellung auf das Zitatrecht berufen?
Es ist in § 51 UrhG geregelt.
Ein Rückgriff darauf bei Ausstellungen ist schwierig. Es kommt auf die jeweilige Nutzung, den Einzelfall an, wobei ein rein illustrativer Zweck ausscheidet. Es muss auf jeden Fall die Quelle angegeben werden.
In eine Beamerpräsentation mit Stadtansichten in Art einer Diashow kann eine moderne Vedute nur mit Zustimmung des Urhebers einbezogen werden, da sie nicht in einem eigenständigen Werk zitiert wird.
Dagegen könnte die Wiedergabe in einer virtuellen Ausstellung gerechtfertigt sein, wenn die in einen umfangreichen Kontext, der einer Begleitpublikation entspricht, eingebundene Darstellung ausführlich kommentiert und historisch eingeordnet wird.
Bei Ausstellungen wird man nur ausnahmsweise auf das Zitatrecht zurückgreifen können.
6. Was kann passieren, wenn man eine Urheberrechtsverletzung begeht?
Strafrechtlich de facto nichts. Zivilrechtlich kann eine Abmahnung ins Haus flattern, wenn man z.B. in einer virtuellen Ausstellung einen geklauten Ausschnitt aus einem Stadtplandienst verwendet. Ob man nicht-kommerziell gehandelt hat, ist den Abmahnhaien in solchen Fällen wurscht. Es können einige hundert Euro fällig werden. Bei "normalen" Medien wie Fotos oder Bildern (ausgenommen natürlich bekannte Fotografen und Künstler) wäre eine solche Abmahnung jedoch höchst ungewöhnlich. Ein Restrisiko ist natürlich immer da, aber zuviel Ängstlichkeit wäre übertrieben.
7. In der Wikipedia ist ein geeignetes Bild, das darf man doch ohne weiteres verwenden?
Wenn man sich an die Lizenzbedingungen hält: ja. Diese sind auf der Bildbeschreibungsseite zu finden. Steht dort, dass das Bild gemeinfrei oder Public Domain ist, ist man urheberrechtlich aus dem Schneider (auch wenn eine Quellenangabe aus Gründen der wissenschaftlichen Redlichkeit geboten ist).
Anzugeben ist bei modernen Fotos der Name des Fotografen und die Lizenz.

Falsch: (c) Wikipedia
Richtig: Foto Norbert Schnitzler, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
(Bei der Bildnutzung ist zu beachten, dass die frühere komplizierte GNU-Lizenz in allen Fällen inzwischen durch eine CC-BY-SA-Lizenz ersetzt wurde.)
Auch Flickr hat viele CC-lizenzierte Fotos, nur sollte man bei der NC (non-commercial)-Lizenz strikt darauf achten, dass das Projekt auch darunter fällt. Ist auf einem Flyer eine fette Anzeige angebracht, kann dies schon dazu führen, dass die NC-Eigenschaft nicht gegeben ist.
8. Was ist mit Bauwerken und modernen Skulpturen im Stadtraum?
Ist der Architekt oder Künstler keine 70 Jahre tot, hilft bei Bauwerken und Skulpturen, die vom öffentlichen Straßenraum ohne Hilfsmittel fotografierbar sind die sogenannte Panoramafreiheit:
http://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit
Tabu sind Innenräume (z.B. der Innenhof eines Museums).
Foto: Norbert Schnitzler http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de Das Denkmal des wehrhaften Schmieds in Aachen stammt von Carl Burger, der erst 1950 starb, es ist also urheberrechtlich geschützt, darf aber, da Teil des öffentlichen Straßenraumes, frei genutzt werden.
9. Wo gibts weitere Informationen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Bildrechte
http://de.wikipedia.org/wiki/Bildrechte
Klaus Graf, Urheberrechtsfibel, 2008
http://www.contumax.de
Paul Klimpel: Das Urheberrecht verursacht Depressionen, 2010
http://www.irights.info/index.php?q=node/854
1. Sind Bilder, die man im Internet findet, vogelfrei?
Nein. Eine Weiterverwendung setzt voraus, dass man die Rechte einholt oder die Bilder gemeinfrei sind.
2. Was ist mit alten Ansichten aus der frühen Neuzeit?
Ist der Künstler, der die Ansicht schuf, 70 Jahre tot, ist sie gemeinfrei und darf beliebig genutzt werden. Nach herrschender Ansicht lässt die Reproduktion einer solchen Ansicht ("Flachware"), auch wenn sie als Foto erfolgt, kein neues Schutzrecht entstehen:
http://archiv.twoday.net/stories/4850312/
Archive, Bibliotheken und Museen haben keine Urheberrechte an den von ihnen verwahrten gemeinfreien Objekten und können auch aufgrund ihres Eigentumsrechts kein Quasi-Urheberrecht an ihnen beanspruchen:
http://archiv.twoday.net/stories/6164988/
Wenn man auf das Goodwill einer Institution angewiesen ist, kann es natürlich sein, dass man ihr "Copyfraud" (unrechtmäßiges Beanspruchen von Urheberrechten) akzeptieren muss.
Durch das Anbringen eines Copyright-Zeichens an einer alten Ansicht entsteht kein Urheberrecht.
Das wäre Copyfraud.
3. Das Bild ist alt und ich finde nichts über den Urheber - kann ich es benutzen?
Bei den "verwaisten Werken", bei denen die Rechteinhaber nicht greifbar sind oder bei denen nicht feststeht, ob sie gemeinfrei sind (meist kennt man das Todesjahr nicht), darf trotzdem de jure keine Nutzung erfolgen. Bei bildender Kunst hilft auch der Paragraph über die anonymen Werke nicht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Anonymes_Werk
Verwaiste Bilder sind eine Grauzone!
Wurde einigermaßen sorgfältig nach den Rechten recherchiert, so kann man aus pragmatischen Gründen eine Nutzung riskieren. Wo kein Kläger, da kein Richter! In der deutschsprachigen Wikipedia werden 100 Jahre alte Bilder akzeptiert, wenn bei sorgfältiger Suche die Gemeinfreiheit nicht widerlegt werden konnte.
Tabu sollten Künstler und Fotografen sein, die von der VG Bild-Kunst vertreten werden.
4. Kann man Zeitungsausschnitte benutzen?
Wenn man mit Originalen arbeitet, kann man Postkarten, Bilder, Zeitungsausschnitte usw. im Original benutzen, wenn man sie mit Zustimmung des Urhebers verbreitet wurden. Verwendet man einen Zeitungsausschnitt im Original, so ist das Verbreitungsrecht des Urhebers/Verlegers erschöpft (§ 17 UrhG), da er die Zeitung in den Handel gegeben hat. Bei jeder Art von Reproduktion (Ausstellungstafel, Flyer, WWW usw.) scheidet diese Möglichkeit aus!
5. Kann man sich bei einer Ausstellung auf das Zitatrecht berufen?
Es ist in § 51 UrhG geregelt.
Ein Rückgriff darauf bei Ausstellungen ist schwierig. Es kommt auf die jeweilige Nutzung, den Einzelfall an, wobei ein rein illustrativer Zweck ausscheidet. Es muss auf jeden Fall die Quelle angegeben werden.
In eine Beamerpräsentation mit Stadtansichten in Art einer Diashow kann eine moderne Vedute nur mit Zustimmung des Urhebers einbezogen werden, da sie nicht in einem eigenständigen Werk zitiert wird.
Dagegen könnte die Wiedergabe in einer virtuellen Ausstellung gerechtfertigt sein, wenn die in einen umfangreichen Kontext, der einer Begleitpublikation entspricht, eingebundene Darstellung ausführlich kommentiert und historisch eingeordnet wird.
Bei Ausstellungen wird man nur ausnahmsweise auf das Zitatrecht zurückgreifen können.
6. Was kann passieren, wenn man eine Urheberrechtsverletzung begeht?
Strafrechtlich de facto nichts. Zivilrechtlich kann eine Abmahnung ins Haus flattern, wenn man z.B. in einer virtuellen Ausstellung einen geklauten Ausschnitt aus einem Stadtplandienst verwendet. Ob man nicht-kommerziell gehandelt hat, ist den Abmahnhaien in solchen Fällen wurscht. Es können einige hundert Euro fällig werden. Bei "normalen" Medien wie Fotos oder Bildern (ausgenommen natürlich bekannte Fotografen und Künstler) wäre eine solche Abmahnung jedoch höchst ungewöhnlich. Ein Restrisiko ist natürlich immer da, aber zuviel Ängstlichkeit wäre übertrieben.
7. In der Wikipedia ist ein geeignetes Bild, das darf man doch ohne weiteres verwenden?
Wenn man sich an die Lizenzbedingungen hält: ja. Diese sind auf der Bildbeschreibungsseite zu finden. Steht dort, dass das Bild gemeinfrei oder Public Domain ist, ist man urheberrechtlich aus dem Schneider (auch wenn eine Quellenangabe aus Gründen der wissenschaftlichen Redlichkeit geboten ist).
Anzugeben ist bei modernen Fotos der Name des Fotografen und die Lizenz.
Falsch: (c) Wikipedia
Richtig: Foto Norbert Schnitzler, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
(Bei der Bildnutzung ist zu beachten, dass die frühere komplizierte GNU-Lizenz in allen Fällen inzwischen durch eine CC-BY-SA-Lizenz ersetzt wurde.)
Auch Flickr hat viele CC-lizenzierte Fotos, nur sollte man bei der NC (non-commercial)-Lizenz strikt darauf achten, dass das Projekt auch darunter fällt. Ist auf einem Flyer eine fette Anzeige angebracht, kann dies schon dazu führen, dass die NC-Eigenschaft nicht gegeben ist.
8. Was ist mit Bauwerken und modernen Skulpturen im Stadtraum?
Ist der Architekt oder Künstler keine 70 Jahre tot, hilft bei Bauwerken und Skulpturen, die vom öffentlichen Straßenraum ohne Hilfsmittel fotografierbar sind die sogenannte Panoramafreiheit:
http://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit
Tabu sind Innenräume (z.B. der Innenhof eines Museums).
9. Wo gibts weitere Informationen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Bildrechte
http://de.wikipedia.org/wiki/Bildrechte
Klaus Graf, Urheberrechtsfibel, 2008
http://www.contumax.de
Paul Klimpel: Das Urheberrecht verursacht Depressionen, 2010
http://www.irights.info/index.php?q=node/854
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 01:05 - Rubrik: Archivrecht
Steinhauer schrieb mir zu dem unter
http://archiv.twoday.net/stories/6400333/
http://archiv.twoday.net/stories/5921202/#6400306
thematisierten Problem:
"Auch das Selbstarchivieren ist ein Zeitproblem. Ich arbeite lieber an neuen Dingen. Open Access ist kein Selbstzweck, sondern ein Mittel der Sichtbarkeit und Kommunikation.
Was die ZfBB angeht, so hat jeder Bibliothekar die Zeitschrift zur Hand, gedruckt und online. Der Mehrwert eines selbstarchivierten Artikels in der von Klostermann gewünschten WORD-Version ist für die Zielgruppe des Aufsatzes daher gleich null. Wäre der gleiche Beitrag in einem abgelegenen Sammelband erschienen, ich hätte ihn schon längst online gestellt. Hier entfaltet Open Access einen echten Mehrwert, der den Aufwand lohnt.
Open Access Heuchelei eines Bibliothekars? Sehe ich nicht so. Eher eine überlegte Entscheidung von jemandem, der über die kommunikative Situation seiner Publikationen und ihre Sichtbarkeit nachgedacht hat. Dieses Nachdenken ist genau das, was wir als Bibliothekare von unseren Wissenschaftlern erwarten, wenn wir über Open Access sprechen."
Dazu nehme ich wie folgt Stellung:
1. Nach Harnad ist das Selbstarchivieren schnell mit ein paar Tastenanschlägen ("few keystrokes") erledigt - ein Zeitproblem könnte also gar nicht vorliegen.
2. Es trifft nicht zu, dass jeder deutscher Bibliothekar über die ZfBB online verfügt. Mindestens die Bibliothek der RWTH Aachen hat keinen Online-Zugriff.
3. Steinhauer schreibt in der ZfBB nur für Bibliothekare? Die ZfBB ist natürlich auch interdisziplinär von Interesse, sie wendet sich ja ausdrücklich auch an Archivare. Archivare müssen aber in der Regel die wissenschaftliche Bibliothek, die ihre Fernleihen bearbeitet, persönlich aufsuchen, denn die ZfBB ist dort natürlich vorhanden. Eine Subito-Bestellung ist vergleichsweise teuer.
4. Wenn Klostermann keinen entsprechenden Vertrag schließt (bzw. AGB wirksam einbezieht), ist der Wunsch nach der WORD-Version nur ein frommer, rechtlich unbeachtlicher Wunsch. Wenn Steinhauer in Anbetracht von § 38 UrhG das Verlags-PDF selbstarchiviert, hat weder er noch ein ZfBB-Herausgeber Schlimmes zu befürchten.
5. Steinhauer verkennt, dass durch Volltextsuchmaschinen ein Mehrwert zustandekommt, wenn der Aufsatz gefunden wird, obwohl die Metadaten einschließlich Abstract ihn verborgen hätten.
6. Feinsinnige Überlegungen schön und gut. Es ist aber kontraproduktiv, die Wissenschaftler solche spekulativen Gedankengebäude anstellen zu lassen bei der Entscheidung des Selbstarchivierens. Die Devise kann nur lauten: ALLE Fach-Publikationen sofort nach Erscheinen in ein Repositorium!
http://archiv.twoday.net/stories/6400333/
http://archiv.twoday.net/stories/5921202/#6400306
thematisierten Problem:
"Auch das Selbstarchivieren ist ein Zeitproblem. Ich arbeite lieber an neuen Dingen. Open Access ist kein Selbstzweck, sondern ein Mittel der Sichtbarkeit und Kommunikation.
Was die ZfBB angeht, so hat jeder Bibliothekar die Zeitschrift zur Hand, gedruckt und online. Der Mehrwert eines selbstarchivierten Artikels in der von Klostermann gewünschten WORD-Version ist für die Zielgruppe des Aufsatzes daher gleich null. Wäre der gleiche Beitrag in einem abgelegenen Sammelband erschienen, ich hätte ihn schon längst online gestellt. Hier entfaltet Open Access einen echten Mehrwert, der den Aufwand lohnt.
Open Access Heuchelei eines Bibliothekars? Sehe ich nicht so. Eher eine überlegte Entscheidung von jemandem, der über die kommunikative Situation seiner Publikationen und ihre Sichtbarkeit nachgedacht hat. Dieses Nachdenken ist genau das, was wir als Bibliothekare von unseren Wissenschaftlern erwarten, wenn wir über Open Access sprechen."
Dazu nehme ich wie folgt Stellung:
1. Nach Harnad ist das Selbstarchivieren schnell mit ein paar Tastenanschlägen ("few keystrokes") erledigt - ein Zeitproblem könnte also gar nicht vorliegen.
2. Es trifft nicht zu, dass jeder deutscher Bibliothekar über die ZfBB online verfügt. Mindestens die Bibliothek der RWTH Aachen hat keinen Online-Zugriff.
3. Steinhauer schreibt in der ZfBB nur für Bibliothekare? Die ZfBB ist natürlich auch interdisziplinär von Interesse, sie wendet sich ja ausdrücklich auch an Archivare. Archivare müssen aber in der Regel die wissenschaftliche Bibliothek, die ihre Fernleihen bearbeitet, persönlich aufsuchen, denn die ZfBB ist dort natürlich vorhanden. Eine Subito-Bestellung ist vergleichsweise teuer.
4. Wenn Klostermann keinen entsprechenden Vertrag schließt (bzw. AGB wirksam einbezieht), ist der Wunsch nach der WORD-Version nur ein frommer, rechtlich unbeachtlicher Wunsch. Wenn Steinhauer in Anbetracht von § 38 UrhG das Verlags-PDF selbstarchiviert, hat weder er noch ein ZfBB-Herausgeber Schlimmes zu befürchten.
5. Steinhauer verkennt, dass durch Volltextsuchmaschinen ein Mehrwert zustandekommt, wenn der Aufsatz gefunden wird, obwohl die Metadaten einschließlich Abstract ihn verborgen hätten.
6. Feinsinnige Überlegungen schön und gut. Es ist aber kontraproduktiv, die Wissenschaftler solche spekulativen Gedankengebäude anstellen zu lassen bei der Entscheidung des Selbstarchivierens. Die Devise kann nur lauten: ALLE Fach-Publikationen sofort nach Erscheinen in ein Repositorium!
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 00:03 - Rubrik: Open Access



