http://www.handschriftencensus.de/8840
München, Staatsbibl., Cgm 9220
[früher Privatbesitz Antiquariat Dr. Jörn Günther, Hamburg, Nr. 1997/42; davor Los Angeles, The J. Paul Getty-Museum, Ms. Ludwig XV 10; davor Malibu, The J. Paul Getty-Museum, Ms. Ludwig XV 10; davor Köln, Sammlung Ludwig, Cod. XV 10; davor Heiligenkreuz, Stiftsbibl., Cod. 219]
Schon 2009 hatte ich darauf hingewiesen, dass Heiligenkreuz ein Irrtum ist. Die berühmte Ehrenbrief-Handschrift gehörte dem österreichischen Augustinerchorherrenstift Herzogenburg als Cod. 219 (im Verfasserlexikons-Artikel zu Johann Holland zu Herzogenbusch verballhornt), nicht Heiligenkreuz!
Dass der Band zunächst dem Augustinerchorherrenstift St. Andrä an der Traisen gehörte (was der ohnehin provenienzfeindliche Handschriftencensus unterschlägt) ergibt sich aus der Tatsache, dass Raimund Duellius, der 1725 den Ehrenbrief Püterichs und die Turnierreime Hollands daraus edierte, ihn dort vorfand:
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/pageview/1555908
Nach der Aufhebung dieses Stifts 1783 kam der Band ins benachbarte Herzogenburg, wo er noch in einem Handschriftenkatalog von 1949 gelistet wird. Dann haben ihn die Herzogenburger Chorherren offenbar verscherbelt, 1964 tauchte er im Zürcher Kunsthandel auf, 1965 ging er in das Eigentum des Kunstsammler-Ehepaars Irene und Peter Ludwig (Aachen) über. Deren kostbare Handschriften-Sammlung wurde 1985 mit öffentlichen Geldern der Stadt Köln katalogisiert, aber der ins Auge gefasste sichere Hafen in Köln blieb dem Stück wie den anderen verwehrt. Sie gingen 1983 ans Getty-Museum (damals Malibu). Damit hätte man auch leben können, wenn der Bestand denn zusammengeblieben wäre, aber dieses verantwortungslose Museum musste unbedingt (leider nicht geschütztes) deutsches Kulturgut, das Stammheimer Missale aus dem Eigentum der westfälischen Fürstenberg, an sich raffen, was 1997 für die Ehrenbrief-Handschrift und 36 weitere den Übergang an den berüchtigten Händler Jörn Günther bedeutete. Außer einer Heidelberger Handschrift und der Ehrenbrief-Handschrift verschwanden anscheinend alle in Privatschatullen. Nachdem die Berliner Staatsbibliothek großzügig zugunsten von München verzichtet hatte, wurde mit Geldern der Kulturstiftung der Länder, des Freistaats Bayern und der Bayerischen Landesstiftung der Codex für sehr viel Geld nach Bayern 1997 "heimgeholt". (Angaben weitgehend aus dem Heft Patrimonia 154, 1999).

München, Staatsbibl., Cgm 9220
[früher Privatbesitz Antiquariat Dr. Jörn Günther, Hamburg, Nr. 1997/42; davor Los Angeles, The J. Paul Getty-Museum, Ms. Ludwig XV 10; davor Malibu, The J. Paul Getty-Museum, Ms. Ludwig XV 10; davor Köln, Sammlung Ludwig, Cod. XV 10; davor Heiligenkreuz, Stiftsbibl., Cod. 219]
Schon 2009 hatte ich darauf hingewiesen, dass Heiligenkreuz ein Irrtum ist. Die berühmte Ehrenbrief-Handschrift gehörte dem österreichischen Augustinerchorherrenstift Herzogenburg als Cod. 219 (im Verfasserlexikons-Artikel zu Johann Holland zu Herzogenbusch verballhornt), nicht Heiligenkreuz!
Dass der Band zunächst dem Augustinerchorherrenstift St. Andrä an der Traisen gehörte (was der ohnehin provenienzfeindliche Handschriftencensus unterschlägt) ergibt sich aus der Tatsache, dass Raimund Duellius, der 1725 den Ehrenbrief Püterichs und die Turnierreime Hollands daraus edierte, ihn dort vorfand:
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/pageview/1555908
Nach der Aufhebung dieses Stifts 1783 kam der Band ins benachbarte Herzogenburg, wo er noch in einem Handschriftenkatalog von 1949 gelistet wird. Dann haben ihn die Herzogenburger Chorherren offenbar verscherbelt, 1964 tauchte er im Zürcher Kunsthandel auf, 1965 ging er in das Eigentum des Kunstsammler-Ehepaars Irene und Peter Ludwig (Aachen) über. Deren kostbare Handschriften-Sammlung wurde 1985 mit öffentlichen Geldern der Stadt Köln katalogisiert, aber der ins Auge gefasste sichere Hafen in Köln blieb dem Stück wie den anderen verwehrt. Sie gingen 1983 ans Getty-Museum (damals Malibu). Damit hätte man auch leben können, wenn der Bestand denn zusammengeblieben wäre, aber dieses verantwortungslose Museum musste unbedingt (leider nicht geschütztes) deutsches Kulturgut, das Stammheimer Missale aus dem Eigentum der westfälischen Fürstenberg, an sich raffen, was 1997 für die Ehrenbrief-Handschrift und 36 weitere den Übergang an den berüchtigten Händler Jörn Günther bedeutete. Außer einer Heidelberger Handschrift und der Ehrenbrief-Handschrift verschwanden anscheinend alle in Privatschatullen. Nachdem die Berliner Staatsbibliothek großzügig zugunsten von München verzichtet hatte, wurde mit Geldern der Kulturstiftung der Länder, des Freistaats Bayern und der Bayerischen Landesstiftung der Codex für sehr viel Geld nach Bayern 1997 "heimgeholt". (Angaben weitgehend aus dem Heft Patrimonia 154, 1999).

KlausGraf - am Mittwoch, 25. August 2010, 23:56 - Rubrik: Kodikologie
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Beispiel:
http://fr.wikipedia.org/wiki/Maupassant#Notes_et_r.C3.A9f.C3.A9rences
http://wikiwix.com/cache/?url=http://maupassant.free.fr/poesie.htm&title=association%20des%20amis%20de%20Maupassant
http://fr.wikipedia.org/wiki/Maupassant#Notes_et_r.C3.A9f.C3.A9rences
http://wikiwix.com/cache/?url=http://maupassant.free.fr/poesie.htm&title=association%20des%20amis%20de%20Maupassant
KlausGraf - am Mittwoch, 25. August 2010, 22:02 - Rubrik: Webarchivierung
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KlausGraf - am Mittwoch, 25. August 2010, 21:26 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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http://www.jeroch.de/no_cache/ihr-recht/details/article/38.html
http://www.facebook.com/group.php?gid=142091539161364

http://www.facebook.com/group.php?gid=142091539161364

KlausGraf - am Mittwoch, 25. August 2010, 21:23 - Rubrik: Bestandserhaltung
" In a transfer ceremony at The Huntington Library, Art Collections, and Botanical Gardens today, Archivist of the United States David S. Ferriero accepted on behalf of the U.S. Government the original Nuremberg Laws presented by Steven S. Koblik, Huntington president. Gen. George S. Patton Jr. deposited the documents at the Library for safekeeping at the end of World War II. He died in December of 1945 in an automobile crash before he could discuss their final disposition.
In presenting the Laws to Mr. Ferriero, Dr. Koblik said, “These documents should have been part of the National Archives, had Gen. Patton followed instructions from his commander-in-chief in Europe, Gen. Dwight D. Eisenhower. Eisenhower directed that all documents related to the persecution of the Jews should be sent to a common collection point in Germany that was preparing for the Nuremberg War Crime Trials. These materials eventually were deposited at the National Archives. The Huntington felt strongly that it wanted the Nuremberg Laws to be placed with the other original documentation of war crimes against Jews during World War II. We are pleased that we are able to present these documents to the Archivist of the United States today so that the collection is now complete.”
“I am pleased and honored to accept these originals of the Nuremberg Laws on behalf of the National Archives and Records Administration and the Government of the United States,” said Mr. Ferriero.
“September 15, just a few weeks away, will mark the 75th anniversary of the signing of these laws by Adolf Hitler, which he used as the legal underpinning for the persecution of Jews in Germany, culminating in the Holocaust. We are very grateful that the Huntington Library is now providing these historically important documents to the National Archives, where they will join other original documents relating to horrors of the Third Reich,” he continued.
The National Archives also released today a 3:49 minute video short from its series “Inside the Vaults,” highlighting the background of the Nuremberg Laws. The video, which includes historic footage and interviews with National Archives expert Greg Bradsher and Huntington president Steven Koblik, is hosted online on the National Archives YouTube Channel, http://www.youtube.com/USNationalArchives, and the National Archives website, www.archives.gov/. This video is in the public domain and not subject to any copyright restrictions. The National Archives encourages its free distribution.
Background:
The Laws, which were signed by Hitler in 1935, are considered to be the official blueprint of racial policies against Jews in Germany. Individuals were defined as Jews if three or four of their grandparents were Jewish. They were stripped of their German citizenship and prohibited from marrying German citizens.
The Nuremberg Laws will join millions of other documents in the National Archives World War II holdings relating to the Third Reich, the Holocaust, and the trials at Nuremberg. They include transcripts of proceedings, prosecution and defense exhibits, interrogation records, document books and court papers. They also include other items such as the war diaries of Joseph Goebbels and Gen. Alfred Jodl, as well as registers from concentration camps."
Quelle: Link
Wolf Thomas - am Mittwoch, 25. August 2010, 21:15 - Rubrik: Internationale Aspekte
Art in the Archive from Jamie Lee Godfrey on Vimeo.
Zum ernsten Hintergrund s. : http://archiv.twoday.net/stories/5888400/Wolf Thomas - am Mittwoch, 25. August 2010, 08:18 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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"Das Filmarchiv der DDR in Babelsberg soll dem Bundesarchiv Koblenz zugeordnet werden."
Quelle: Berliner Morgenpost
Quelle: Berliner Morgenpost
Wolf Thomas - am Mittwoch, 25. August 2010, 08:00 - Rubrik: Archivgeschichte
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Wolf Thomas - am Mittwoch, 25. August 2010, 07:54 - Rubrik: Kommunalarchive
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" .... Der Anteil des Stadtarchivs am Sparzwang beträgt 150.000 Kronen. .... Im Stadtarchiv machte sich dessen Leiter, Bent Vedsted Rønne, Gedanken über die Durchführung des Sparvorschlags: Auch hier wird ein Mitarbeiter entlassen werden müssen. ...."
Quelle: Nordschleswiger, 25.8.2010
Quelle: Nordschleswiger, 25.8.2010
Wolf Thomas - am Mittwoch, 25. August 2010, 07:47 - Rubrik: Internationale Aspekte
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KlausGraf - am Mittwoch, 25. August 2010, 03:22 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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http://www.ub.uni-koeln.de/digital/digitsam/westerholt/index_ger.html
Die Sammlung Westerholt ist eine wenig bekannte Sammlung von Bildungs- und Unterhaltungsliteratur des späten 18.Jahrhunderts in der USB Köln, deren Grundstock Bücher aus einer rheinischen Adelsbibliothek bilden. Die nachträglich entstandene Bezeichnung „Sammlung Westerholt“ erklärt sich aus der größten Einzelprovenienz des Bestandes, der Büchersammlung der Gräfin Wilhelmine von Westerholt.
Die Mehrheit der 444 bibliographischen Einheiten kommt aus Schloss Arenfels in Bad Hönningen (Kreis Neuwied), das Mitte des 19. Jahrhunderts von der westfälischen Adelsfamilie von Westerholt erworben wurde. 1951 löste die Familie die Bibliothek auf und gab sie in eine Buchauktion. Auf diesem Weg gelangte ein Teil der Reiseliteratur in die USB Köln und ein Teil der Belletristik in die Bibliothek des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in Köln, der sie später der USB schenkte.
Der Link zu den Digitalisaten funktioniert nicht.
Die 50 bereits vorliegenden Bände erreicht man aber über
http://www.ub.uni-koeln.de/cdm4/browse.php?CISOROOT=/westerholt
Die Sammlung Westerholt ist eine wenig bekannte Sammlung von Bildungs- und Unterhaltungsliteratur des späten 18.Jahrhunderts in der USB Köln, deren Grundstock Bücher aus einer rheinischen Adelsbibliothek bilden. Die nachträglich entstandene Bezeichnung „Sammlung Westerholt“ erklärt sich aus der größten Einzelprovenienz des Bestandes, der Büchersammlung der Gräfin Wilhelmine von Westerholt.
Die Mehrheit der 444 bibliographischen Einheiten kommt aus Schloss Arenfels in Bad Hönningen (Kreis Neuwied), das Mitte des 19. Jahrhunderts von der westfälischen Adelsfamilie von Westerholt erworben wurde. 1951 löste die Familie die Bibliothek auf und gab sie in eine Buchauktion. Auf diesem Weg gelangte ein Teil der Reiseliteratur in die USB Köln und ein Teil der Belletristik in die Bibliothek des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in Köln, der sie später der USB schenkte.
Der Link zu den Digitalisaten funktioniert nicht.
Die 50 bereits vorliegenden Bände erreicht man aber über
http://www.ub.uni-koeln.de/cdm4/browse.php?CISOROOT=/westerholt
KlausGraf - am Mittwoch, 25. August 2010, 03:19 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Es war und ist Mist:
http://www.zvdd.de/startseite/
Es ist noch weniger nützlich als früher, da nun die ganzen Titel aus DigiZeitschriften herausgeflogen sind.
http://archiv.twoday.net/search?q=zvdd
http://www.zvdd.de/startseite/
Es ist noch weniger nützlich als früher, da nun die ganzen Titel aus DigiZeitschriften herausgeflogen sind.
http://archiv.twoday.net/search?q=zvdd
KlausGraf - am Mittwoch, 25. August 2010, 02:56 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://vd18.gdz-cms.de
Bislang vorhanden Drucke aus Berlin und Halle.
Update: Wie der Kommentator ausführt, ist das Angebot nicht funktionsfähig. Der Prototyp unter http://vd18-proto.bibliothek.uni-halle.de/ liefert dagegen korrekte Ergebnisse.
Bislang vorhanden Drucke aus Berlin und Halle.
Update: Wie der Kommentator ausführt, ist das Angebot nicht funktionsfähig. Der Prototyp unter http://vd18-proto.bibliothek.uni-halle.de/ liefert dagegen korrekte Ergebnisse.
KlausGraf - am Mittwoch, 25. August 2010, 02:43 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
Behandelt von Georg Schrott (Dissertation). Bibliographie in Bd. 2:
http://epub.uni-regensburg.de/14650/
http://epub.uni-regensburg.de/14650/
KlausGraf - am Mittwoch, 25. August 2010, 02:24 - Rubrik: Landesgeschichte
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https://opac.ub.uni-marburg.de/CMD?ACT=SRCHA&IKT=1007&TRM=nel*dwb
Schminckes Monimenta, Justis Denkwürdigkeiten, Hessische Nachrichten, Analecta hassiaca u.a.m.
Schminckes Monimenta, Justis Denkwürdigkeiten, Hessische Nachrichten, Analecta hassiaca u.a.m.
KlausGraf - am Mittwoch, 25. August 2010, 01:57 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Als am 17. Mai 2010 die Einstellung Bamberger Inkunabeln mit exemplarspezifischen Beschreibungen in INKA bekanntgegeben wurden, fand ich in einer Beschreibung einen Hinweis auf deutschsprachige Fragmente. Auf meinen Wunsch, diese im Rahmen meiner Übung zur Quellen und Dokumentenkritik (RWTH Aachen) auswerten zu dürfen, erhielt ich umgehend durch Dr. Stefan Knoch sehr gute Aufnahmen, von denen die eine (Fragment aus dem Hinterspiegel) allerdings ungeeignet war, da man zu wenig entziffern kann. Auch dabei handelt es sich aber nicht um einen literarischen Text, sondern um ein Urkundenfragment.
Der Staatsbibliothek Bamberg, den Teilnehmern der Übung und Frau Andrea Beyer (sowie den angefragten Archiven) ein Dankeschön für ihre Unterstützung. Besonders freut es mich, dass ich die Abbildung veröffentlichen darf. So kann jeder nachvollziehen, ob unsere Lesungen zutreffen. Sachdienliche Hinweise insbesondere zum ungelösten Problem der Lokalisierung sind willkommen!
***
Eintrag in INKA:
Antoninus : Confessionale Defecerunt . . . Scrutinium quidem est confessio; [Summa theologica ] De restitutionibus
Straßburg: Martin Flach, 1488.
GW 2128. HC (Add.) 1197 = H 1187 (?) Ritter, Inc. alsac. I, 33. Pol (+ Suppl.) 256. BMC I, 148 (IA. 2124). Goff A 822. IBP 406. BSB-Ink A-0585.
Titelbeschreibung:
ISTC ia00822000. (nach GW 2128)
GW 02128
Bamberg SB : Nr. 127
Zahlreiche rote Lombarden. -- Rubriziert - Provenienz: Bamberg, Karmelitenkloster, [17. Jh.]. -- Ein weiterer, teilweise durchgestrichener Provenienzeintrag des 15. Jh. auf der Innenseite des Vorderdeckels - Einband: Spätgotischer Schweinslederband auf Holz, darauf Einzelstempel und Streicheisenlinien in Blindpressung. -- Im vorderen und hinteren Spiegel deutsche Hs.-Fragmente (Pergament, 15. Jh.) eingeklebt. -- Auf dem Vorderdeckel zwei Papierschilder mit hs. "G" in Rot bzw. Autoren- und Titelangaben, auf dem Rücken alte hs. Titel- und Signaturschildchen. -- Gebunden in Bamberg, Johannes de Meien (EBDB w000055; Kyriss 52)
2 Beibände. Nachgebunden: Casus papales et episcopales, GW 6183. -- I-0004
Signatur: Inc.typ.B.X.6
Provenienzen: Bamberg, Karmelitenkloster
Buchbinderwerkstatt: Bamberg, Johannes de Meien (EBDB w000055
Kyriss 52)
Nun der Bericht über die Auswertung:
Das Fragment ist, anders als von mir erhofft, kein deutschsprachiger literarischer Text, sondern ein Urkundentext aus dem Jahr 1457, bei dem es um den Verkauf eines Kramladens geht.
Regest: Peter Walrab, gesessen zu "Werd", berurkundet eine auf der Frankfurter Messe eingegangene Schuld gegenüber Hans Wolf, dem er einen Kramladen für 32 Gulden abgekauft hat. Er hat 10 Gulden angezahlt, die restlichen 22 werden auf der Bamberger Messe fällig (?). Zeugen und Bürgen sind Hans Hofmann und Sigmund Weinperger. Das Rechtsgeschäft fand am Montag nach Mittfasten 1457 statt (März 28) statt.
Transkription der Urkunde:
[I]ch peter walrab gesessen czw werd beken fuer mich mein hausfraw vnd all [mein]
[E]rben offnlich in disem brief daz ich schuldig worden pin czw
franckfurt in der
]em hans wolf vmb ein kram den ich im(e) ab kauft han vmb xxxij guld(en) v[
[g]ar wol gewert hat recht vnd redlich nach kaufmans gut dar an ich ein
]enngen han das ist beschechen an montag nach mitterfasten da man tzalt tuse[nd]
]hundert vnd in dem siben vnd funfczigisten jar an dem selbigen gelt hat er enpfan[gen]
]x guld(en) da pey ist gewesen hans hoffma(n) sigmund weinperger dy ich fl[eißig]
gepet(e)n han das sy purg fur mich worden sind als vmb xxij guld(en) vnd das selb[
?????? auf sand ?????? tag czw bamberg in d(er) me[sz] an als gef[a+er]d
Misslich ist, dass der Schreibort der Urkunde nicht ermittelt werden
konnte. Anfragen an das Stadtarchiv Nürnberg, das Staatsarchiv
Nürnberg, das Stadtarchiv Donauwörth und das Stadtarchiv Bamberg
brachten keine Klärung, da die beteiligten Personen nicht nachgewiesen werden konnten. Entscheidend ist der nicht eindeutige Ortsname "Werd". Meine Präferenz gilt dem Nürnberger Stadtteil Wöhrd, da durch
http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/useelbach/cgi/leitformen.php
die Schreibsprache als Nordbairisch oder Nürnbergisch vermutungsweise festgelegt wurde (jedenfalls waren die meisten Treffer bei diesen Schreibsprachen zu erzielen).
"In dem Nürnberger Vorort Wöhrd war zu damaliger Zeit das
Metallgewerbe und vor allem die Tuchmacherei bedeutsam gewesen, der Vertrieb dieser Tuche im Nürnberger Fernhandel ist nachgewiesen (vgl. Hektor Ammann, Die wirtschaftliche Stellung der Reichsstadt Nürnberg im Spätmittelalter. Nürnberg 1970, = Nürnberger Forschungen. 13. Band, S. 197ff). Es gab in Wöhrd auch eine Kaufmannschaft, welche die für sie noch erreichbaren Messen in Frankfurt, Leipzig und Nördlingen aufgesucht hat (s. Hektor Ammann, a.a.O., S. 201f). Ein Peter Walrab ließ sich allerdings mit einschlägigen Findmitteln nicht feststellen." So das Staatsarchiv Nürnberg, während das Stadtarchiv Nürnberg an Donauwört denken wollte. Meine erheblichen Bedenken diesbezüglich wollten weder das Stadtarchiv Donauwörth noch das Stadtarchiv Bamberg
teilen. Letzteres ließ wissen: "Die ursprüngliche Bezeichnung
Donauwörths lautete "Werd/Wörth", gelegentlich auch "Schwäbisch Wörth" o.ä. Allgemein ist "wörth" allerdings die Bezeichnung für eine Insel oder Halbinsel, die sogar noch heute im gesamten süddeutschen Raum verwendet wird und hin und wieder eben auch namensgebend wurde. Donauwörth ist aber auch dem Grund plausibel, weil die süddeutschen Reichs- und Residenzstädte wirtschaftlich durch ihre Messen durchaus eng miteinander verbunden waren. Unter diesem Aspekt ist auch die
Nennung der Bamberger Messe als Zahlungsziel nichts ungewöhnliches; eigentlich muss es noch nicht einmal bedeuten, dass der Kaufmann persönlich zum Termin der (Frühjahrs- oder Herbst-)Messe in Bamberg anwesend sein müsste, nachdem er ja Bürgen stellte."
Allerdings möchte ich aufgrund der Schreibsprache und der Tatsache, dass der Band in Bamberg gebunden wurde, die Urkunde also einem Bamberger Buchbinder zur Verfügung stand, doch eher an Nürnberger Provenienz denken. Dafür spricht auch die Nennung der Bamberger Messe (wenngleich diese auch in Donauwörth oder anderswo genannt werden konnte). Solange die genannten Personen aber nicht fassbar sind, ist das aber auch nur eine Hypothese.

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Inc_typ_b.x_6.jpg
Der Staatsbibliothek Bamberg, den Teilnehmern der Übung und Frau Andrea Beyer (sowie den angefragten Archiven) ein Dankeschön für ihre Unterstützung. Besonders freut es mich, dass ich die Abbildung veröffentlichen darf. So kann jeder nachvollziehen, ob unsere Lesungen zutreffen. Sachdienliche Hinweise insbesondere zum ungelösten Problem der Lokalisierung sind willkommen!
***
Eintrag in INKA:
Antoninus : Confessionale Defecerunt . . . Scrutinium quidem est confessio; [Summa theologica ] De restitutionibus
Straßburg: Martin Flach, 1488.
GW 2128. HC (Add.) 1197 = H 1187 (?) Ritter, Inc. alsac. I, 33. Pol (+ Suppl.) 256. BMC I, 148 (IA. 2124). Goff A 822. IBP 406. BSB-Ink A-0585.
Titelbeschreibung:
ISTC ia00822000. (nach GW 2128)
GW 02128
Bamberg SB : Nr. 127
Zahlreiche rote Lombarden. -- Rubriziert - Provenienz: Bamberg, Karmelitenkloster, [17. Jh.]. -- Ein weiterer, teilweise durchgestrichener Provenienzeintrag des 15. Jh. auf der Innenseite des Vorderdeckels - Einband: Spätgotischer Schweinslederband auf Holz, darauf Einzelstempel und Streicheisenlinien in Blindpressung. -- Im vorderen und hinteren Spiegel deutsche Hs.-Fragmente (Pergament, 15. Jh.) eingeklebt. -- Auf dem Vorderdeckel zwei Papierschilder mit hs. "G" in Rot bzw. Autoren- und Titelangaben, auf dem Rücken alte hs. Titel- und Signaturschildchen. -- Gebunden in Bamberg, Johannes de Meien (EBDB w000055; Kyriss 52)
2 Beibände. Nachgebunden: Casus papales et episcopales, GW 6183. -- I-0004
Signatur: Inc.typ.B.X.6
Provenienzen: Bamberg, Karmelitenkloster
Buchbinderwerkstatt: Bamberg, Johannes de Meien (EBDB w000055
Kyriss 52)
Nun der Bericht über die Auswertung:
Das Fragment ist, anders als von mir erhofft, kein deutschsprachiger literarischer Text, sondern ein Urkundentext aus dem Jahr 1457, bei dem es um den Verkauf eines Kramladens geht.
Regest: Peter Walrab, gesessen zu "Werd", berurkundet eine auf der Frankfurter Messe eingegangene Schuld gegenüber Hans Wolf, dem er einen Kramladen für 32 Gulden abgekauft hat. Er hat 10 Gulden angezahlt, die restlichen 22 werden auf der Bamberger Messe fällig (?). Zeugen und Bürgen sind Hans Hofmann und Sigmund Weinperger. Das Rechtsgeschäft fand am Montag nach Mittfasten 1457 statt (März 28) statt.
Transkription der Urkunde:
[I]ch peter walrab gesessen czw werd beken fuer mich mein hausfraw vnd all [mein]
[E]rben offnlich in disem brief daz ich schuldig worden pin czw
franckfurt in der
]em hans wolf vmb ein kram den ich im(e) ab kauft han vmb xxxij guld(en) v[
[g]ar wol gewert hat recht vnd redlich nach kaufmans gut dar an ich ein
]enngen han das ist beschechen an montag nach mitterfasten da man tzalt tuse[nd]
]hundert vnd in dem siben vnd funfczigisten jar an dem selbigen gelt hat er enpfan[gen]
]x guld(en) da pey ist gewesen hans hoffma(n) sigmund weinperger dy ich fl[eißig]
gepet(e)n han das sy purg fur mich worden sind als vmb xxij guld(en) vnd das selb[
?????? auf sand ?????? tag czw bamberg in d(er) me[sz] an als gef[a+er]d
Misslich ist, dass der Schreibort der Urkunde nicht ermittelt werden
konnte. Anfragen an das Stadtarchiv Nürnberg, das Staatsarchiv
Nürnberg, das Stadtarchiv Donauwörth und das Stadtarchiv Bamberg
brachten keine Klärung, da die beteiligten Personen nicht nachgewiesen werden konnten. Entscheidend ist der nicht eindeutige Ortsname "Werd". Meine Präferenz gilt dem Nürnberger Stadtteil Wöhrd, da durch
http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/useelbach/cgi/leitformen.php
die Schreibsprache als Nordbairisch oder Nürnbergisch vermutungsweise festgelegt wurde (jedenfalls waren die meisten Treffer bei diesen Schreibsprachen zu erzielen).
"In dem Nürnberger Vorort Wöhrd war zu damaliger Zeit das
Metallgewerbe und vor allem die Tuchmacherei bedeutsam gewesen, der Vertrieb dieser Tuche im Nürnberger Fernhandel ist nachgewiesen (vgl. Hektor Ammann, Die wirtschaftliche Stellung der Reichsstadt Nürnberg im Spätmittelalter. Nürnberg 1970, = Nürnberger Forschungen. 13. Band, S. 197ff). Es gab in Wöhrd auch eine Kaufmannschaft, welche die für sie noch erreichbaren Messen in Frankfurt, Leipzig und Nördlingen aufgesucht hat (s. Hektor Ammann, a.a.O., S. 201f). Ein Peter Walrab ließ sich allerdings mit einschlägigen Findmitteln nicht feststellen." So das Staatsarchiv Nürnberg, während das Stadtarchiv Nürnberg an Donauwört denken wollte. Meine erheblichen Bedenken diesbezüglich wollten weder das Stadtarchiv Donauwörth noch das Stadtarchiv Bamberg
teilen. Letzteres ließ wissen: "Die ursprüngliche Bezeichnung
Donauwörths lautete "Werd/Wörth", gelegentlich auch "Schwäbisch Wörth" o.ä. Allgemein ist "wörth" allerdings die Bezeichnung für eine Insel oder Halbinsel, die sogar noch heute im gesamten süddeutschen Raum verwendet wird und hin und wieder eben auch namensgebend wurde. Donauwörth ist aber auch dem Grund plausibel, weil die süddeutschen Reichs- und Residenzstädte wirtschaftlich durch ihre Messen durchaus eng miteinander verbunden waren. Unter diesem Aspekt ist auch die
Nennung der Bamberger Messe als Zahlungsziel nichts ungewöhnliches; eigentlich muss es noch nicht einmal bedeuten, dass der Kaufmann persönlich zum Termin der (Frühjahrs- oder Herbst-)Messe in Bamberg anwesend sein müsste, nachdem er ja Bürgen stellte."
Allerdings möchte ich aufgrund der Schreibsprache und der Tatsache, dass der Band in Bamberg gebunden wurde, die Urkunde also einem Bamberger Buchbinder zur Verfügung stand, doch eher an Nürnberger Provenienz denken. Dafür spricht auch die Nennung der Bamberger Messe (wenngleich diese auch in Donauwörth oder anderswo genannt werden konnte). Solange die genannten Personen aber nicht fassbar sind, ist das aber auch nur eine Hypothese.
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Inc_typ_b.x_6.jpg
KlausGraf - am Mittwoch, 25. August 2010, 01:29 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1634126
From the abstract:
"Originally advanced by publishing industry lobbying groups, the
prevailing account of mass book-digitization projects is that
they will devastate authors and publishers, just as Napster and
its heirs have supposedly devastated musicians and music labels.
Using the impact of GBS on the revenues and operating incomes of
U.S. publishers believing themselves to be the most-affected by
it, this Article finds no evidence of a negative impact upon
them. To the contrary, it provides some evidence of a positive
impact, and proposes further empirical research to identify the
mechanisms of digitization's economic impact."
From the abstract:
"Originally advanced by publishing industry lobbying groups, the
prevailing account of mass book-digitization projects is that
they will devastate authors and publishers, just as Napster and
its heirs have supposedly devastated musicians and music labels.
Using the impact of GBS on the revenues and operating incomes of
U.S. publishers believing themselves to be the most-affected by
it, this Article finds no evidence of a negative impact upon
them. To the contrary, it provides some evidence of a positive
impact, and proposes further empirical research to identify the
mechanisms of digitization's economic impact."
KlausGraf - am Mittwoch, 25. August 2010, 01:02 - Rubrik: English Corner
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KlausGraf - am Dienstag, 24. August 2010, 19:44 - Rubrik: Unterhaltung
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http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/id/1116842
Siehe auch
http://de.wikisource.org/wiki/Die_Sieben_Schwaben
KlausGraf - am Dienstag, 24. August 2010, 19:42 - Rubrik: Unterhaltung
KlausGraf - am Dienstag, 24. August 2010, 19:40 - Rubrik: Medienarchive
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://chronicle.com/article/Googles-Book-Search-A/48245/
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=google+metadat
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=google+metadat
KlausGraf - am Dienstag, 24. August 2010, 19:37 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Dienstag, 24. August 2010, 19:22 - Rubrik: Open Access
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„Wanderungsbewegungen im Ostseeraum“ lautet das Motto des 62. Deutschen Genealogentages, der vom 17. bis zum 20. September 2010 in Stralsund stattfindet. Informationen zu Vorträgen und Austellung sowie Online-Anmeldung unter: www.genealogy.net/genealogentag/2010
Tagungsstätte:
Alte Brauerei
Greifswalder Chaussee 84-85
18439 Stralsund
Tagungsstätte:
Alte Brauerei
Greifswalder Chaussee 84-85
18439 Stralsund
Mario Arend - am Dienstag, 24. August 2010, 19:09 - Rubrik: Genealogie
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Von Redinghoven Ende 17. Jahrhundert
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0005/bsb00052089/images/
#sphragistik

http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0005/bsb00052089/images/
#sphragistik

KlausGraf - am Dienstag, 24. August 2010, 18:10 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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http://blog.mikezhang.com/files/chinesewikipedia.pdf
Via
http://www.handelsblatt.com/politik/wissenswert/studie-wie-wikipedia-markttheorien-widerlegt;2640653;2
Via
http://www.handelsblatt.com/politik/wissenswert/studie-wie-wikipedia-markttheorien-widerlegt;2640653;2
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Hallo Wiesbaden: Das Stadtarchiv Wiesbaden und seine Schätze - Voila
Haben Sie sich schon mal gefragt, was mit den Schriftstücken und Akten über die Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger passiert, wenn diese von den Ämtern nicht mehr benötigt werden? Klar, die Dokumente werden nicht einfach weggeworfen... Sie bilden vielmehr den Schwerpunkt der umfangreichen Sammlung des Stadtarchivs Wiesbaden. Aber auch ganz andere Schätze schlummern hier: Etwa das Frauensteiner Gerichtsbuch aus dem 15. Jahrhundert. Weitere Highlights des Stadtarchivs sind die große Sammlung Wiesbadener Wahlplakate aus der Nachkriegszeit sowie das Fotoarchiv. Und wenn Sie mal eine Wiesbadener Tageszeitung vom Tag Ihrer Geburt suchen - im Stadtarchiv werden Sie mit Sicherheit fündig!
Haben Sie sich schon mal gefragt, was mit den Schriftstücken und Akten über die Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger passiert, wenn diese von den Ämtern nicht mehr benötigt werden? Klar, die Dokumente werden nicht einfach weggeworfen... Sie bilden vielmehr den Schwerpunkt der umfangreichen Sammlung des Stadtarchivs Wiesbaden. Aber auch ganz andere Schätze schlummern hier: Etwa das Frauensteiner Gerichtsbuch aus dem 15. Jahrhundert. Weitere Highlights des Stadtarchivs sind die große Sammlung Wiesbadener Wahlplakate aus der Nachkriegszeit sowie das Fotoarchiv. Und wenn Sie mal eine Wiesbadener Tageszeitung vom Tag Ihrer Geburt suchen - im Stadtarchiv werden Sie mit Sicherheit fündig!
Wolf Thomas - am Dienstag, 24. August 2010, 14:17 - Rubrik: Kommunalarchive
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KlausGraf - am Dienstag, 24. August 2010, 13:15 - Rubrik: Open Access
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Nach rund 20 Jahren in einem ehemaligen Fabrikgebäude am Stadtrand soll die Abteilung Staatsarchiv Chemnitz des Sächsischen Staatsarchivs, zu deren Beständen u.a. bedeutende Überlieferung zur Westsächsischen Wirtschaftsgeschichte gehört, ab 2012 in neue Räume in der Chemnitzer Innenstadt ziehen.
Pressemitteilung:
http://www.archiv.sachsen.de/download/PM_StA-C_Unterzeichnung_Mietvertrag.pdf
Pressemitteilung:
http://www.archiv.sachsen.de/download/PM_StA-C_Unterzeichnung_Mietvertrag.pdf
ingobobingo - am Dienstag, 24. August 2010, 09:23 - Rubrik: Staatsarchive
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"Die Bergung der Archivalien aus dem eingestürzten Stadtarchiv und der Müll in den Kölner Parks sind am Montagnachmittag zwei der wichtigsten Themen gewesen, mit denen sich Kölns Politiker im Hauptausschuss befasst haben.
An der Einsturzstelle des Kölner Stadtarchivs gibt es nun offenbar einen genauen Zeitplan, was die weitere Vorgehensweise angeht. Bis zum 2. November soll laut einem Experten der Stadt das sogenannte Bergungs- und Besichtigungsbauwerk errichtet werden. Bis Mitte Dezember sollen dann die noch verschütteten Archivalien geborgen werden. Außerdem sollen die Ermittlungen zur Einsturzursache fortgesetzt werden. ...."
Quelle: Radio Köln, Nachrichten, 24.8.2010
An der Einsturzstelle des Kölner Stadtarchivs gibt es nun offenbar einen genauen Zeitplan, was die weitere Vorgehensweise angeht. Bis zum 2. November soll laut einem Experten der Stadt das sogenannte Bergungs- und Besichtigungsbauwerk errichtet werden. Bis Mitte Dezember sollen dann die noch verschütteten Archivalien geborgen werden. Außerdem sollen die Ermittlungen zur Einsturzursache fortgesetzt werden. ...."
Quelle: Radio Köln, Nachrichten, 24.8.2010
Wolf Thomas - am Dienstag, 24. August 2010, 08:38 - Rubrik: Kommunalarchive
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Klaus Graf: Ring, in: Enzyklopädie des Märchens Bd. 11 Lief. 2, Berlin/New
York 2004, Sp. 688-696
Online (E-Text, Preprint-Fassung, im Druck geändert):
http://www.listserv.dfn.de/cgi-bin/wa?A2=ind0410&L=hexenforschung&P=R158&I=-3
(ab Sp. 689 einsehbar unter http://www.libreka.de/9783110175653/361?imagepage=361 , die fehlende Sp. 688 ist online
http://www.flickr.com/photos/34028941@N00/4921674177/ )
Sicher keine langfristig überzeugende und übermäßig ästhetische Lösung, aber solange die Seiten nicht aus Libreka verschwinden (oder die Flickr-Seite, warum auch immer), kann man damit wohl leben. Der Vergleich mit dem Preprint zeigt das Ausmaß der redaktionellen Eingriffe. Die Enzyklopädie des Märchens hat wohl am weitesten in meine Texte eingegriffen, was ihnen nicht immer geschadet hat, auch wenn bedauerliche Informationsverluste durch Kürzungen entstanden sind.
York 2004, Sp. 688-696
Online (E-Text, Preprint-Fassung, im Druck geändert):
http://www.listserv.dfn.de/cgi-bin/wa?A2=ind0410&L=hexenforschung&P=R158&I=-3
(ab Sp. 689 einsehbar unter http://www.libreka.de/9783110175653/361?imagepage=361 , die fehlende Sp. 688 ist online
http://www.flickr.com/photos/34028941@N00/4921674177/ )
Sicher keine langfristig überzeugende und übermäßig ästhetische Lösung, aber solange die Seiten nicht aus Libreka verschwinden (oder die Flickr-Seite, warum auch immer), kann man damit wohl leben. Der Vergleich mit dem Preprint zeigt das Ausmaß der redaktionellen Eingriffe. Die Enzyklopädie des Märchens hat wohl am weitesten in meine Texte eingegriffen, was ihnen nicht immer geschadet hat, auch wenn bedauerliche Informationsverluste durch Kürzungen entstanden sind.
KlausGraf - am Dienstag, 24. August 2010, 04:12 - Rubrik: Open Access
http://www.nytimes.com/2010/08/24/arts/24peer.html?_r=2
See also
http://archiv.twoday.net/search?q=peer+review
See also
http://archiv.twoday.net/search?q=peer+review
KlausGraf - am Dienstag, 24. August 2010, 03:55 - Rubrik: English Corner
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KlausGraf - am Dienstag, 24. August 2010, 01:28 - Rubrik: Open Access
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http://beyondthejournal.net/2010/08/23/fachblogs/
Für die informationswissenschaftliche Fachöffentlichkeit in Deutschland ist zu beobachten, daß etablierte Gemeinschaftsblogs wie Archivalia,[5] bibliothekarisch.de,[6] Infobib[7] und netbib[8], häufig von Berufspraktikern geschrieben werden, die vor ihrer publizistischen Tätigkeit in Blogs nur vereinzelt in den genannten Kernzeitschriften veröffentlicht haben.
Wenn man „Amateure“ von „Profis“ so abgrenzt, daß sie im Gegensatz zu letzteren nicht entlohnt werden und auch nicht unmittelbar für die Lehre, im Auftrag ihres Arbeitgebers o.ä. im Fachblog schreiben, dann haben die oben genannten Fachblogs praktisch durchgängig einen Amateur-Charakter. Ihre Autoren werden, wie Stabenau (2007) hervorhebt, aus eigenem Antrieb aktiv. Man kann vermuten, daß eine solche intrinsische Motivation die Herausbildung einer kritischen, unabhängigen Fachöffentlichkeit begünstigt; Hypothesenartig ist etwa das frühe Aufgreifen des Themas Open Access, sowie die kritische Behandlung von Themen wie Digital Rights Management im Bibliotheksbereich und Nutzungsbedingungen der Katalogdaten von OCLC in Blogs beschrieben worden
In den Kommentaren wurde schon Kritik an der Bezeichnung Amateure laut. Treffender wäre aus meiner Sicht die Gegenüberstellung von Arrivierten Funktionsträgern und Nicht-Arrivierten. Welcher deutsche Bibliotheksdirektor bloggt? In den Blogs trifft sich nicht die Führungsspitze der wissenschaftlichen Bibliotheken, denen man ebenso in den Zeitschriften, Sammelbänden (Beihefte der ZfBB o.ä) oder auf Kongressen begegnet - ein loser Zirkel von Gerontokraten, denen man alles unterstellen darf, nur nicht dass sie waschechte Netzbürger seien.
In meinem Fall habe ich ja in Netbib zu bloggen begonnen, als ich wissenschaftlicher Mitarbeiter in Bielefeld war, und erst ein Jahr nach der Gründung von Archivalia trat ich wieder in den Archivarsberuf ein. Aber ob ich als Außenseiter oder "Enfant terrible" (oder informationswissenschaftlicher Dilettant, schließlich habe ich ja nur eine Ausbildung für den häheren Archivdienst) problemlos in den "Kernzeitschriften" einen Beitrag unterbringen könnte? Ich wage es zu bezweifeln. Wenn man die traditionellen Hierarchien betrachtet, ist mein Standpunkt sehr viel näher an der Peripherie als am "Zentrum"; geht es um Netzaffinität und Web 2.0 bin ich sehr viel näher am Zentrum als an der Peripherie.
Für die informationswissenschaftliche Fachöffentlichkeit in Deutschland ist zu beobachten, daß etablierte Gemeinschaftsblogs wie Archivalia,[5] bibliothekarisch.de,[6] Infobib[7] und netbib[8], häufig von Berufspraktikern geschrieben werden, die vor ihrer publizistischen Tätigkeit in Blogs nur vereinzelt in den genannten Kernzeitschriften veröffentlicht haben.
Wenn man „Amateure“ von „Profis“ so abgrenzt, daß sie im Gegensatz zu letzteren nicht entlohnt werden und auch nicht unmittelbar für die Lehre, im Auftrag ihres Arbeitgebers o.ä. im Fachblog schreiben, dann haben die oben genannten Fachblogs praktisch durchgängig einen Amateur-Charakter. Ihre Autoren werden, wie Stabenau (2007) hervorhebt, aus eigenem Antrieb aktiv. Man kann vermuten, daß eine solche intrinsische Motivation die Herausbildung einer kritischen, unabhängigen Fachöffentlichkeit begünstigt; Hypothesenartig ist etwa das frühe Aufgreifen des Themas Open Access, sowie die kritische Behandlung von Themen wie Digital Rights Management im Bibliotheksbereich und Nutzungsbedingungen der Katalogdaten von OCLC in Blogs beschrieben worden
In den Kommentaren wurde schon Kritik an der Bezeichnung Amateure laut. Treffender wäre aus meiner Sicht die Gegenüberstellung von Arrivierten Funktionsträgern und Nicht-Arrivierten. Welcher deutsche Bibliotheksdirektor bloggt? In den Blogs trifft sich nicht die Führungsspitze der wissenschaftlichen Bibliotheken, denen man ebenso in den Zeitschriften, Sammelbänden (Beihefte der ZfBB o.ä) oder auf Kongressen begegnet - ein loser Zirkel von Gerontokraten, denen man alles unterstellen darf, nur nicht dass sie waschechte Netzbürger seien.
In meinem Fall habe ich ja in Netbib zu bloggen begonnen, als ich wissenschaftlicher Mitarbeiter in Bielefeld war, und erst ein Jahr nach der Gründung von Archivalia trat ich wieder in den Archivarsberuf ein. Aber ob ich als Außenseiter oder "Enfant terrible" (oder informationswissenschaftlicher Dilettant, schließlich habe ich ja nur eine Ausbildung für den häheren Archivdienst) problemlos in den "Kernzeitschriften" einen Beitrag unterbringen könnte? Ich wage es zu bezweifeln. Wenn man die traditionellen Hierarchien betrachtet, ist mein Standpunkt sehr viel näher an der Peripherie als am "Zentrum"; geht es um Netzaffinität und Web 2.0 bin ich sehr viel näher am Zentrum als an der Peripherie.
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Steinhauer untersucht mit Blick auf Open Access die Frage von Wissenschaftsfreiheit in erster Linie unter dem Gesichtspunkt der positiven Publikationsfreiheit, vor allem ob es nicht nur ein Zweitpublikationsrecht für Autoren im Sinne eines früheren Bundesratsvorschlags zur Änderung von § 38 UrhG geben soll – was Steinhauer bejaht und vom Gesetzgeber fordert -, sondern auch eine Zweitpublikationspflicht der Autoren. Nach intensiver Untersuchung dieser Frage – über eine Diskussion der Publikationen als Dienstwerke, über eine Änderung des Beamten-, Dienst- oder Hochschulrechts – kommt Steinhauer eindeutig zu einer negativen Einschätzung der Zweitpublikationspflicht. Bei der Frage einer Anbietungsverpflichtung gegenüber der eigenen Hochschule (institutional mandate) kommt Steinhauer vorsichtig zu einer leicht positiven Einschätzung, allerdings nur, wenn eine Einspeisung ins Intranet vorgesehen sei. Auch einen gewissen Druck von Förderorganisationen, ihre Projektnehmer zu Open Access-Publikationen (als Zweitpublikation) zu veranlassen, hält Steinhauer durchaus für nachvollziehbar und gerechtfertigt. Für den Gesetzgeber sei es bezüglich Open Access nur sinnvoll, „die freie Entscheidung des Wissenschaftlers für oder gegen Open Access zu gewährleisten“, also weder Open Access zu verbieten noch zu erzwingen, wohl zu ermöglichen. Vorsichtig gibt Steinhauer am Ende zu bedenken, ob nicht den sich in elektronischen Räumen herausbildenden normativen Erwartungen der jeweiligen wissenschaftlichen Communities Priorität gegenüber den reklamierten Rechten einzelner Wissenschaft eingeräumt werden müsse (und damit gegenüber einem individuell begründeten Grundrecht auf Wissenschaftsfreiheit). Sollte es dann nicht nur ein Recht des Autors auf Sichtbarkeit seiner Werke geben, sondern nicht auch ein Recht (der Communities bzw. der Nutzer) auf Sichtbarwerden?
http://www.kuhlen.name/MATERIALIEN/Publikationen2010/Kommentar%20zu%20Steinhauer%20OA-Wissenschaftsfreiheit%20240810-PDF.pdf
http://www.kuhlen.name/MATERIALIEN/Publikationen2010/Kommentar%20zu%20Steinhauer%20OA-Wissenschaftsfreiheit%20240810-PDF.pdf
KlausGraf - am Dienstag, 24. August 2010, 00:37 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Dienstag, 24. August 2010, 00:34 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
http://screenr.com/3a0
or http://www.youtube.com/watch?v=RcszAy9JoOY
See also
http://www.googlesharing.net/
http://archiv.twoday.net/stories/6167165/ (German)
http://archiv.twoday.net/stories/5463913/
http://archiv.twoday.net/stories/6067526/ (German)
KlausGraf - am Montag, 23. August 2010, 23:59 - Rubrik: English Corner
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Hallo,
zur Zeit recherchiere ich zu kommunalen Gemeinschaftsarchiven. In Schleswig-Holstein gibt es einige wenige, wie etwa die Archivgemeinschaft Schwarzenbek. Leider konnte ich für Nordrhein-Westfalen noch keine finden. Auch Recherchen in der Marburger Fachbibliographie brachten keine weiteren Ergebnisse.
Aus diesem Grund wende ich mich jetzt an Sie mit der Frage, ob es in NRW kommunale Gemeinschaftsarchive gibt? Falls ja, wie sind die diesbezüglichen Erfahrungen?
Vielen Dank im Voraus!
zur Zeit recherchiere ich zu kommunalen Gemeinschaftsarchiven. In Schleswig-Holstein gibt es einige wenige, wie etwa die Archivgemeinschaft Schwarzenbek. Leider konnte ich für Nordrhein-Westfalen noch keine finden. Auch Recherchen in der Marburger Fachbibliographie brachten keine weiteren Ergebnisse.
Aus diesem Grund wende ich mich jetzt an Sie mit der Frage, ob es in NRW kommunale Gemeinschaftsarchive gibt? Falls ja, wie sind die diesbezüglichen Erfahrungen?
Vielen Dank im Voraus!
ThomasHk - am Montag, 23. August 2010, 20:40 - Rubrik: Kommunalarchive
Wolf Thomas - am Montag, 23. August 2010, 20:34 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
Schriften - Vorträge - Briefe - Dokumente
http://anthroposophie.byu.edu
ist am 12. August 2010 online gegangen [Update: Das Projekt selbst besteht bereits seit Juni 2009, vgl. die Anmerkungen des Hg. im Kommentar unten]. Über das Projekt heißt es:
(...) Das Werk Steiners liegt in einer relativ gut editierten Gesamtausgabe (GA) vor, die vom Rudolf Steiner Verlag in Dornach herausgegebenen wird. Die über 340 Bände dieser Ausgabe sind aber für die Wenigsten problemlos zugänglich, vor allem im nichtdeutschen Sprachraum. Das Rudolf Steiner Online Archiv möchte hier Abhilfe schaffen und den urheberrechtlich unbedenklichen Teil dieses gewaltigen Textkorpus in digitaler Form frei zugänglich machen.
Links führen den interessierten Nutzer zu englischen, russischen und anderssprachigen Übersetzungen der Originaltexte Steiners, sofern diese verfügbar sind. Übersetzungen in anderen Sprachen stellen wir gern ins Netz, wenn diese uns zur Verfügung gestellt werden.
Die Vorrede schließt mit dem löblichen Motto „Umsonst habt ihr empfangen; umsonst sollt ihr weitergeben.“ (Math. 10:8)
Die weiterführenden Links enthalten zwar Hinweise auf andere einschlägige Steinerprojekte (s.a. den Wikipedia-Artikel), doch bleibt unklar, wie sich das neue Projekt von diesen unterscheidet oder was es auszeichnen soll.
Der Hinweis, BDN-Steiner.ru biete "Russische Übersetzungen vieler Texte Rudolf Steiners" istziemlich irreführend korrekt, aber die Website bietet darüberhinaus anscheinend die komplette bisher erschienene deutsche Steiner GA zum Download an. Wenn das neue, an der Brigham Young University angesiedelte Projekt sich "auf den urheberrechtlich unbedenklichen Teil" beschränkt, so heißt das im Klartext, dass man anders als bdn-steiner.ru alle Anmerkungen des Herausgebers weggelassen hat. Anstelle einer "relativ gut edierten Gesamtausgabe" bietet man also die gleichen Texte ohne Anmerkungen - für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Werk letztlich auch nicht zielführend.
Die Homepage selbst verspricht noch mehr: als "Ersatz für eine bislang noch ausstehende textkritische Ausgabe der grundlegenden Schriften Steiners" werde im Rudolf Steiner Online Archiv nach und nach eine "Kritische Studienausgabe" der Grundlagenwerke erscheinen.
Was hier allerdings bislang vorliegt (5 Steiner-Werke in einer "Vorabfassung"), sind bestenfalls Vorarbeiten dazu und kann den Anspruch einer Studienausgabe nicht einlösen, da keine Rechenschaft über Textentstehung und Textüberlieferung gegeben wird. Weitergehende Erläuterungen, Worterklärungen oder Stellenkommentare, Hinweise zur Wirkungsgeschichte oder eine Bibliographie fehlen. Es wird lediglich der Text letzter Hand mit Einzelstellenapparat in Fußnoten auf jeder Seite geboten, in dem die Textvarianten aller überlieferten "wesentlichen" Auflagen dokumentiert werden, Zusätze und Weglassungen in eckigen Klammern mit Fußnote links, Änderungen gegenüber dem ursprünglichen Text in eckigen Klammern mit Fußnote rechts.
Anders als bei den problemlos darzustellenden PDFs mit den Texten der Gesamtausgabe gelang es mir leider nicht, die PDFs der "kritischen Studienausgaben" mit Acrobat Reader 9 oder Foxit Reader 2.0 fehlerfrei anzuzeigen. Es werden besondere Fonts verwendet, die nicht ohne weiteres angezeigt werden können. Bei der Anzeige gibt es immer wieder Seiten, auf denen der Text nach ein paar Zeilen abbricht.
Hilfreich dürfte allerdings die angebotene Suchfunktion sein, auch zur Ergänzung der Suchmöglichkeiten über die Steiner-Datenbank des Vereins Uranos e.V. Bspw. findet man zum Stichwort "Judentum" einen Aufsatz "Der Wissenschaftsbeweis der Antisemiten" (veröffentlicht in den Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus II. Jg., Nr. 40, 2. Okt. 1901 (GA 31, S. 393-398)). Ich erwähne das hier bloß, weil es jüngst einen Streit um die Frage nach Rassimus und Antisemitismus im Werk Rudolf Steiners gab.
Für das Projekt verantwortlich zeichnet Christian Clement, Assistant Professor, Department of Germanic and Slavic Languages, Brigham Young University. Seine Diss. von 2005 erschien 2007 im Logos Verlag Berlin unter dem Titel "Die Geburt des modernen Mysteriendramas aus dem Geiste Weimars : zur Aktualität Goethes und Schillers in der Dramaturgie Rudolf Steiners" (eine Rezension von Andrew Bonnell erschien 2009 auf H-Net), im Goethe-Jahrbuch Yearbook 2010 erschien ein Aufsatz "Offenbares Geheimniss oder Geheime Offenbarung: Apokalyptisches in Goethes Märchen".
B.-C. Kämper, UB Stuttgart
http://anthroposophie.byu.edu
ist am 12. August 2010 online gegangen [Update: Das Projekt selbst besteht bereits seit Juni 2009, vgl. die Anmerkungen des Hg. im Kommentar unten]. Über das Projekt heißt es:
(...) Das Werk Steiners liegt in einer relativ gut editierten Gesamtausgabe (GA) vor, die vom Rudolf Steiner Verlag in Dornach herausgegebenen wird. Die über 340 Bände dieser Ausgabe sind aber für die Wenigsten problemlos zugänglich, vor allem im nichtdeutschen Sprachraum. Das Rudolf Steiner Online Archiv möchte hier Abhilfe schaffen und den urheberrechtlich unbedenklichen Teil dieses gewaltigen Textkorpus in digitaler Form frei zugänglich machen.
Links führen den interessierten Nutzer zu englischen, russischen und anderssprachigen Übersetzungen der Originaltexte Steiners, sofern diese verfügbar sind. Übersetzungen in anderen Sprachen stellen wir gern ins Netz, wenn diese uns zur Verfügung gestellt werden.
Die Vorrede schließt mit dem löblichen Motto „Umsonst habt ihr empfangen; umsonst sollt ihr weitergeben.“ (Math. 10:8)
Die weiterführenden Links enthalten zwar Hinweise auf andere einschlägige Steinerprojekte (s.a. den Wikipedia-Artikel), doch bleibt unklar, wie sich das neue Projekt von diesen unterscheidet oder was es auszeichnen soll.
Der Hinweis, BDN-Steiner.ru biete "Russische Übersetzungen vieler Texte Rudolf Steiners" ist
Die Homepage selbst verspricht noch mehr: als "Ersatz für eine bislang noch ausstehende textkritische Ausgabe der grundlegenden Schriften Steiners" werde im Rudolf Steiner Online Archiv nach und nach eine "Kritische Studienausgabe" der Grundlagenwerke erscheinen.
Was hier allerdings bislang vorliegt (5 Steiner-Werke in einer "Vorabfassung"), sind bestenfalls Vorarbeiten dazu und kann den Anspruch einer Studienausgabe nicht einlösen, da keine Rechenschaft über Textentstehung und Textüberlieferung gegeben wird. Weitergehende Erläuterungen, Worterklärungen oder Stellenkommentare, Hinweise zur Wirkungsgeschichte oder eine Bibliographie fehlen. Es wird lediglich der Text letzter Hand mit Einzelstellenapparat in Fußnoten auf jeder Seite geboten, in dem die Textvarianten aller überlieferten "wesentlichen" Auflagen dokumentiert werden, Zusätze und Weglassungen in eckigen Klammern mit Fußnote links, Änderungen gegenüber dem ursprünglichen Text in eckigen Klammern mit Fußnote rechts.
Anders als bei den problemlos darzustellenden PDFs mit den Texten der Gesamtausgabe gelang es mir leider nicht, die PDFs der "kritischen Studienausgaben" mit Acrobat Reader 9 oder Foxit Reader 2.0 fehlerfrei anzuzeigen. Es werden besondere Fonts verwendet, die nicht ohne weiteres angezeigt werden können. Bei der Anzeige gibt es immer wieder Seiten, auf denen der Text nach ein paar Zeilen abbricht.
Hilfreich dürfte allerdings die angebotene Suchfunktion sein, auch zur Ergänzung der Suchmöglichkeiten über die Steiner-Datenbank des Vereins Uranos e.V. Bspw. findet man zum Stichwort "Judentum" einen Aufsatz "Der Wissenschaftsbeweis der Antisemiten" (veröffentlicht in den Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus II. Jg., Nr. 40, 2. Okt. 1901 (GA 31, S. 393-398)). Ich erwähne das hier bloß, weil es jüngst einen Streit um die Frage nach Rassimus und Antisemitismus im Werk Rudolf Steiners gab.
Für das Projekt verantwortlich zeichnet Christian Clement, Assistant Professor, Department of Germanic and Slavic Languages, Brigham Young University. Seine Diss. von 2005 erschien 2007 im Logos Verlag Berlin unter dem Titel "Die Geburt des modernen Mysteriendramas aus dem Geiste Weimars : zur Aktualität Goethes und Schillers in der Dramaturgie Rudolf Steiners" (eine Rezension von Andrew Bonnell erschien 2009 auf H-Net), im Goethe-
B.-C. Kämper, UB Stuttgart
BCK - am Montag, 23. August 2010, 20:09 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
Fazit des Kulturleitbildes der Basler Regierung: " .... Weniger wichtig sind Proberäume für freie Theater- und Tanzgruppen sowie ein Neubau für das Staatsarchiv, Luxus gar mehr Geld für regionales Filmschaffen. ..."
Quelle: Basler Zeitung
Link zum Kulturleitbild (PDF)
Quelle: Basler Zeitung
Link zum Kulturleitbild (PDF)
Wolf Thomas - am Montag, 23. August 2010, 19:59 - Rubrik: Staatsarchive
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Abstract:
"Bien que les artistes contemporains aient été nombreux depuis la fin des années 1980 à utiliser des documents d’archives dans leurs travaux, le phénomène a été peu étudié jusqu’ici par les archivistes. Le but de cet article est de présenter les grandes lignes d’un projet de recherche que nous avons amorcé sur le sujet, plus particulièrement sur l’usage d’archives photographiques. Dans un premier temps, nous effectuons une revue de la littérature afin de montrer l’importance de cette tendance dans le milieu de l’art. Deuxièmement, nous esquissons les bases d’une typologie visant à mieux comprendre les motivations des créateurs et les orientations de leur production. Troisièmement, nous présentons cinq aspects qui sont autant de raisons de s’intéresser à l’utilisation artistique des archives d’un point de vue archivistique. Nous terminerons en soulignant la contribution de ce projet à l’avancement de la discipline et l’approche contextuelle qui a été privilégiée."
Link (PDF)
"Bien que les artistes contemporains aient été nombreux depuis la fin des années 1980 à utiliser des documents d’archives dans leurs travaux, le phénomène a été peu étudié jusqu’ici par les archivistes. Le but de cet article est de présenter les grandes lignes d’un projet de recherche que nous avons amorcé sur le sujet, plus particulièrement sur l’usage d’archives photographiques. Dans un premier temps, nous effectuons une revue de la littérature afin de montrer l’importance de cette tendance dans le milieu de l’art. Deuxièmement, nous esquissons les bases d’une typologie visant à mieux comprendre les motivations des créateurs et les orientations de leur production. Troisièmement, nous présentons cinq aspects qui sont autant de raisons de s’intéresser à l’utilisation artistique des archives d’un point de vue archivistique. Nous terminerons en soulignant la contribution de ce projet à l’avancement de la discipline et l’approche contextuelle qui a été privilégiée."
Link (PDF)
Wolf Thomas - am Montag, 23. August 2010, 16:54 - Rubrik: Wahrnehmung
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ein Artikel von Annalena Baasch, Marienschule, Münster, in der FAZ.
Wolf Thomas - am Montag, 23. August 2010, 16:25 - Rubrik: Wahrnehmung
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Wolf Thomas - am Montag, 23. August 2010, 15:57 - Rubrik: Unterhaltung
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Nach dem Start der Open-Access-Journals, die künftig bei Springer unter dem Namen SpringerOpen (www.springeropen.com) erscheinen, hat die Helmholtz-Gemeinschaft mit dem Wissenschaftsverlag eine Open-Access-Mitgliedschaft vereinbart. Diese Mitgliedschaft sieht vor, dass die einzelnen Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft für ihre Autoren die Gebühren übernehmen, die bei einer Publikation in den Zeitschriften von SpringerOpen oder BioMed Central anfallen.
https://lists.spline.inf.fu-berlin.de/lurker/message/20100823.095903.a268f114.en.html
https://lists.spline.inf.fu-berlin.de/lurker/message/20100823.095903.a268f114.en.html
KlausGraf - am Montag, 23. August 2010, 15:42 - Rubrik: Open Access
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LWL-Archivamt für Westfalen, Jahnstr. 26

Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen, Bohlweg 2



Stadtarchiv Münster [alter Standort]


Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen, Bohlweg 2



Stadtarchiv Münster [alter Standort]

Wolf Thomas - am Montag, 23. August 2010, 15:15 - Rubrik: Wahrnehmung
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http://www.geschichte-bayerns.de/mailingliste/geschichte-bayernsAlists.lrz-muenchen.de/msg01567.html
http://www.br-online.de/studio-franken/aktuelles-aus-franken/bamberg-stauffenberg-denkmal-willy-von-aron-gesellschaft-ID1280757665806.xml
http://www.wiesentbote.de/2010/08/03/universitat-bamberg-stellungnahme-zur-pressemitteilung-der-willy-aron-gesellschaft-vom-02-august-2010/
http://www.br-online.de/studio-franken/aktuelles-aus-franken/bamberg-stauffenberg-denkmal-willy-von-aron-gesellschaft-ID1280757665806.xml
http://www.wiesentbote.de/2010/08/03/universitat-bamberg-stellungnahme-zur-pressemitteilung-der-willy-aron-gesellschaft-vom-02-august-2010/
KlausGraf - am Montag, 23. August 2010, 04:30 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
Auswahl von auf der Personennamendatei (PND) basierenden biographischen und Bild-Datenbanken, Bibliothekskatalogen, Bibliographien, Lexika, Editionen, Quellen-, Nachlass- und Autographenverzeichnissen mit Anwendungsbeispielen
http://www.ndb.badw-muenchen.de/eb_pnd.htm
http://www.ndb.badw-muenchen.de/eb_pnd.htm
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http://books.google.at/books?id=VOoBAAAAYAAJ
Auf die lesenswerten Schilderungen von Frances Trollope macht aufmerksam http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=8410

Auf die lesenswerten Schilderungen von Frances Trollope macht aufmerksam http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=8410
KlausGraf - am Montag, 23. August 2010, 02:16 - Rubrik: Unterhaltung
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http://archieven.blogspot.com/2010/08/miljoenen-nieuwe-bronnen-online-bij.html
http://fsbeta.familysearch.org
http://fsbeta.familysearch.org
KlausGraf - am Montag, 23. August 2010, 01:57 - Rubrik: Genealogie
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Der Artikel Hochstapler wurde von mir am 15. Juli 2004 angelegt, sicher kein formvollendetes Meisterwerk:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hochstapler&oldid=1845081
In der vorletzten Fassung
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hochstapler&oldid=72631120
ist die interpretatorische Einordnung auf der Strecke geblieben, der Hinweis auf die Identitäts- und Rollen-Problematik hängt unglücklich am ausgebauten Abschnitt über das Strafrecht. Ansonsten wurde der Artikel mit Listen aufgebläht (Rechtsgeschichte, Literatur, Film). Einem Zugewinn an Details steht ein Verlust an soziologischer Einordnung gegenüber.
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hochstapler&oldid=1845081
In der vorletzten Fassung
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hochstapler&oldid=72631120
ist die interpretatorische Einordnung auf der Strecke geblieben, der Hinweis auf die Identitäts- und Rollen-Problematik hängt unglücklich am ausgebauten Abschnitt über das Strafrecht. Ansonsten wurde der Artikel mit Listen aufgebläht (Rechtsgeschichte, Literatur, Film). Einem Zugewinn an Details steht ein Verlust an soziologischer Einordnung gegenüber.
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http://de.wikipedia.org/wiki/Notariatssignet
Noch sehr leer ist die Kategorie in Wikimedia Commons
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Notariatssignet

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KlausGraf - am Montag, 23. August 2010, 00:30 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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http://d-nb.info/gnd/100937004
Wie man http://de.wikipedia.org/wiki/Augustin_von_Hammerstetten unschwer entnehmen kann, trifft es bei Augustin von Hammerstetten "Dt. Soldat" keineswegs. Schon die Berufsbezeichnung "Soldat" ist für das 15. Jahrhundert völlig unangemessen.
Wie man http://de.wikipedia.org/wiki/Augustin_von_Hammerstetten unschwer entnehmen kann, trifft es bei Augustin von Hammerstetten "Dt. Soldat" keineswegs. Schon die Berufsbezeichnung "Soldat" ist für das 15. Jahrhundert völlig unangemessen.
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Dieselben Politiker, die sich derzeit als Datensheriffs feiern und vor ihren Häusern als Gegner von "Street View" ablichten lassen, haben offenbar nichts dagegen, wenn öffentliche Stellen Luftbilder machen und sie der Wirtschaft zum Ausschlachten, zum Beispiel für das Geoscoring oder Solarkataster, zur Verfügung stellen.
Beispiel: [D]as Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg bietet mikrogeografische Auswertungen des Fahrzeugregisters gegen Kostenerstattung an. Dabei werden jeweils rund 20 Haushalte zusammengefasst, über die das KBA verrät, welche Automarken sie fahren, wie viele Neu- und Gebrauchtwagen vorhanden sind und wie viel PS die haben. Genutzt wird das unter anderem, um Streuverluste bei Werbeaktionen zu vermeiden - aber auch, um das sogenannte Geoscoring zu verfeinern. Dabei wird die Kaufkraft und die Zahlungsfähigkeit von Bürgern nach Wohnort gewichtet.
http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/article//beschattung-von-oben.html
Wir brauchen offene Geodaten, nicht die Vermarktung öffentlicher Geodaten und die scheinheilige Empörung über Google-Streetview!
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview
Beispiel: [D]as Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg bietet mikrogeografische Auswertungen des Fahrzeugregisters gegen Kostenerstattung an. Dabei werden jeweils rund 20 Haushalte zusammengefasst, über die das KBA verrät, welche Automarken sie fahren, wie viele Neu- und Gebrauchtwagen vorhanden sind und wie viel PS die haben. Genutzt wird das unter anderem, um Streuverluste bei Werbeaktionen zu vermeiden - aber auch, um das sogenannte Geoscoring zu verfeinern. Dabei wird die Kaufkraft und die Zahlungsfähigkeit von Bürgern nach Wohnort gewichtet.
http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/article//beschattung-von-oben.html
Wir brauchen offene Geodaten, nicht die Vermarktung öffentlicher Geodaten und die scheinheilige Empörung über Google-Streetview!
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview
KlausGraf - am Sonntag, 22. August 2010, 20:38 - Rubrik: Datenschutz
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Adel, Reformation und Stadt am Niederrhein. Festschrift Leo Peters, hrsg. von Gerhard Rehm. Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte 2009. 29 Euro
Inhaltsverzeichnis (PDF)
http://d-nb.info/997367342/04
Leo Peters war 1973 bis 1978 Leiter des Kreisarchivs in Kempen und blieb auch als Schul- und Kulturdezernent des Kreises Viersen dem Archivwesen eng verbunden. Die Festschrift enthält von Jürgen Karsten eine Würdigung des Werdegangs von Peters sowie ein Schriftenverzeichnis, das die Produktivität des Geehrten als Historiker des niederrheinischen Raums belegt.
Ich greife nur wenige Beiträge des inhaltsreichen Sammelbands heraus: Ein wichtiges Thema der mittelalterlichen Stadtgeschichte erörtert Stefan Frankewitz: Burgstadt und Stadtburg am Niederrhein. Einen Überblick über die Geschichte Gelderns 1473-1543 gibt Heinz Finger. Eine in Privatbesitz befindliche Abschrift eines Lutherbriefs behandelt Gerhard Rehm: Ein Lutherbrief als Ware, aufschlussreich auch für die Geschichte des Autographen-Sammelns. Im Kreisarchiv Neuss liegt ein um 1630 begonnenes Album amicorum der Familie von Preut zu Kaldenhausen, das Karl Emsbach vorstellt. Dass der Nachlass des Bonner Kirchenhistorikers Heinrich Schröers (1852-1928) im Archiv der Abtei St. Matthias in Trier erhalten geblieben ist, erfährt man aus der Darstellung von Norbert Schloßmacher über die Zustände im Historischen Verein für den Niederrhein anno 1907. Er schließt: "Abschließend sei betont, dass die geschilderten Umgangsformen in einem völligen Gegensatz stehen zur kollegialen, harmonischen, ja fast freundschaftlichen Atmosphäre im derzeitigen Vorstand des Historischen Vereins für den Niederrhein, ein Verdienst nicht zuletzt dessen, dem dieser Beitrag sowie die gesamte Festschrift gewidmet ist." Wilhelm Janssen widmet sich dem Konzept der "Geschichtlichen Landeskunde", das Hermann Aubin in Bonn in den Jahren nach 1920 zur Geltung brachte.
Wer sich für den Niederrhein interessiert, dem kann - auch aufgrund des günstigen Preises - der vorliegende Band ohne Einschränkungen empfohlen werden.

Inhaltsverzeichnis (PDF)
http://d-nb.info/997367342/04
Leo Peters war 1973 bis 1978 Leiter des Kreisarchivs in Kempen und blieb auch als Schul- und Kulturdezernent des Kreises Viersen dem Archivwesen eng verbunden. Die Festschrift enthält von Jürgen Karsten eine Würdigung des Werdegangs von Peters sowie ein Schriftenverzeichnis, das die Produktivität des Geehrten als Historiker des niederrheinischen Raums belegt.
Ich greife nur wenige Beiträge des inhaltsreichen Sammelbands heraus: Ein wichtiges Thema der mittelalterlichen Stadtgeschichte erörtert Stefan Frankewitz: Burgstadt und Stadtburg am Niederrhein. Einen Überblick über die Geschichte Gelderns 1473-1543 gibt Heinz Finger. Eine in Privatbesitz befindliche Abschrift eines Lutherbriefs behandelt Gerhard Rehm: Ein Lutherbrief als Ware, aufschlussreich auch für die Geschichte des Autographen-Sammelns. Im Kreisarchiv Neuss liegt ein um 1630 begonnenes Album amicorum der Familie von Preut zu Kaldenhausen, das Karl Emsbach vorstellt. Dass der Nachlass des Bonner Kirchenhistorikers Heinrich Schröers (1852-1928) im Archiv der Abtei St. Matthias in Trier erhalten geblieben ist, erfährt man aus der Darstellung von Norbert Schloßmacher über die Zustände im Historischen Verein für den Niederrhein anno 1907. Er schließt: "Abschließend sei betont, dass die geschilderten Umgangsformen in einem völligen Gegensatz stehen zur kollegialen, harmonischen, ja fast freundschaftlichen Atmosphäre im derzeitigen Vorstand des Historischen Vereins für den Niederrhein, ein Verdienst nicht zuletzt dessen, dem dieser Beitrag sowie die gesamte Festschrift gewidmet ist." Wilhelm Janssen widmet sich dem Konzept der "Geschichtlichen Landeskunde", das Hermann Aubin in Bonn in den Jahren nach 1920 zur Geltung brachte.
Wer sich für den Niederrhein interessiert, dem kann - auch aufgrund des günstigen Preises - der vorliegende Band ohne Einschränkungen empfohlen werden.

KlausGraf - am Sonntag, 22. August 2010, 19:47 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
http://www.welt.de/wirtschaft/article9124700/Street-View-gibt-es-in-Deutschland-seit-1948.html
Zu StreetView siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview


Beispiel, das mehr zeigt (Wolfenbüttel):
http://www.holzmarkt-wf.de/plan.asp
Zu StreetView siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview


Beispiel, das mehr zeigt (Wolfenbüttel):
http://www.holzmarkt-wf.de/plan.asp
KlausGraf - am Sonntag, 22. August 2010, 17:07 - Rubrik: Datenschutz
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Betroffenheitsgefasel und persönliche Angriffe gegen Jens Best, der die gepixelten Häuser mit Mitstreitern nachfotografieren will, zeichnen einen unsäglichen Blogeintrag aus:
http://www.fixmbr.de/mit-jens-best-hat-die-haessliche-fratze-der-charakterlosigkeit-ein-gesicht-bekommen
Wer sein Wohnhaus nicht im Internet sehen möchte, sollte sich damit abfinden, dass es trotzdem dort landet. Weil Fassaden zu fotografieren nicht die Menschenwürde verletzt.
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview
http://www.fixmbr.de/mit-jens-best-hat-die-haessliche-fratze-der-charakterlosigkeit-ein-gesicht-bekommen
Wer sein Wohnhaus nicht im Internet sehen möchte, sollte sich damit abfinden, dass es trotzdem dort landet. Weil Fassaden zu fotografieren nicht die Menschenwürde verletzt.
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview
KlausGraf - am Samstag, 21. August 2010, 22:46 - Rubrik: Datenschutz
http://www.mainpost.de/lokales/schweinfurt/Staatsanwalt-entlastet-Oettermann;art769,5301361
Update: Zur bemerkenswerten Person des Stadtarchivars Stephan Oettermann
http://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Oettermann
Update: http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Kirchner-und-Oettermann-einigen-sich-vor-Gericht;art769,5319820

Update: Zur bemerkenswerten Person des Stadtarchivars Stephan Oettermann
http://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Oettermann
Update: http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Kirchner-und-Oettermann-einigen-sich-vor-Gericht;art769,5319820

KlausGraf - am Samstag, 21. August 2010, 22:36 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2539861
Siehe auch http://archiv.twoday.net/search?q=streetview
Karikatur: Mario Lars
Siehe auch http://archiv.twoday.net/search?q=streetview
Karikatur: Mario LarsKlausGraf - am Samstag, 21. August 2010, 17:03 - Rubrik: Datenschutz
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2008 war ich auf den Eintrag von Joseph Chmel zur Handschrift der Wiener Nationalbibliothek gestoßen.
Benutzung Rüxner'scher Genealogien in ÖNB Wien, Cod. 2799 (Mitte 16. Jh., aus Bayern), einem genealogischen Sammelband
"Frankreich: Rixner Ernholds vnd D. Mach. Marschalch. F. 75.b" (D. Mach. Marschalch ist wohl der bekannte Genealoge Matthäus Marschalk von Pappenheim)
"Zollern vnd Margrafen von Brandeburg weg Rixners 98"
Joseph Chmel: Die Handschriften der k.k. Hofbibliothek in Wien [...], Bd. 1, Wien 1840, S. 489
http://books.google.com/books?id=R3UDAAAAYAAJ&pg=PA489
Von der ÖNB kamen per Mail hilfreiche Auskünfte:
Mag. Friedrich Simader von der ÖNB Wien habe ich für Mitteilungen zu Cod. 2799 zu danken (siehe http://archiv.twoday.net/stories/5059380/ ):
"Jörg Rixner wird mindestens zweimal in Cod. 2799 als Autor genannt: Der Eintrag Chmels bezieht sich auf eine Überschrift (fol. 75v) zu einer Liste mit den Königen von Frankreich: ‚Dissen volgenden Stam hat zusamengetragen Jörg Rixner genant Jherusalem gradierter Ernhold uff Brandenburg Konig der Wappen gesamelt von Doctor Matheus Marschalgk auß der Cronigk Brabantya und von dem Munch Drytonius anno 1515’.
In einem Beitrag von Karl Ausserer zu heraldischen Handschriften in der Festschrift von 1926 wird Cod. 2799 ebenfalls erwähnt. Fol. 20*r: ‚Dis ist der recht Stam ... Koninc sind’, darunter ‚Jörg Jerusalem Kundiger der Wappen Ernknecht zu Bairnn’." Diese Nennung bezieht sich auf die Genealogie der Pfalzgrafen bei Rhein und Herzöge von Bayern.
Auf fol. 99v steht 'Jörg Branndenburg Ernhalt Ernnknecht in Bairn'. ("Der Chronik geht auf fol. 98r-99v eine kurze Beschreibung der vier Bücher voran, und am Ende und vom Text etwas abgesetzt heißt es 'gehorsamer Jörg Branndenburg ...'", daher dürfte Chmel den Namen Rixner auch für diesen Text gewählt haben.)
Cod. 2799 dürfte also eine besonders wichtige Handschrift für Rüxners genealogisches Oeuvre sein.
Als neue Namensformen ergeben diese Nennungen:
* Jörg Jerusalem (Rüxner nannte sich also schon Jerusalem, bevor er Herold war.)
* Jörg Brandenburg.
Damit dürfte feststehen, dass der Herold Jörg Brandenburg, der 1505 als "Jorg Brandenburg, Ernhalt, kuryerer dys Registers" eine nur in zwei Drucken überlieferte Beschreibung des Kölner Reichstags von 1505 (ediert: Deutsche Reichstagsakten. Mittlere Reihe Bd. 8: Der Reichstag zu Köln 1505, bearb. von Dietmar Heil, München 2008, S. 1169-1196 Nr. 787) verfasste, ebenfalls Rüxner war.
Was gradierter Herold "uff Brandenburg" bedeutet, ist unklar. Ob ein Zusammenhang mit dem markgräflichen Schwanenorden besteht?
http://archiv.twoday.net/stories/5063852/
Im Druck publiziert wurden die sich aus diesen Feststellungen ergebenden Einsichten 2009:
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/7140/
Graf, Klaus
Herold mit vielen Namen : Neues zu Georg Rüxner alias Rugen alias Jerusalem alias Brandenburg alias ...
Dokument1.pdf (1.565 KB)
Kurzfassung in Deutsch
Der Beitrag stellt Neufunde zu Leben und Werk des durch sein Turnierbuch (Erstdruck 1530) bekannten Herolds Georg Rüxner vor. Als Namensformen Rüxners erscheinen: Rugen (gesichert für 1494-1505), Brandenburg (1505), Jerusalem (1509) und Rixner (erstmals 1515). Rixner nennt er sich fast immer mit dem Zusatz: genannt Jerusalem. Seine Herkunft liegt nach wie vor im Dunkeln, zunächst scheint er sich im letzten Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts am Hof Herzog Georgs von Bayern-Landshut aufgehalten zu haben. Auch als Reichsherold blieb er den Wittelsbachern verpflichtet. 1518/19 dürfte er in brandenburgischen Diensten gestanden haben; jedenfalls erscheint Rüxner 1519 in Berlin. 1523 ist er in Würzburg; eine Reformschrift, an deren Drucklegung er beteiligt ist, kommt in Bamberg heraus. 1525/26 findet man ihn in Nürnberg; 1526 scheint er als Herold Pfalzgraf Friedrichs in Neumarkt in der Oberpfalz ansässig gewesen zu sein. Sein Schwager, der Bauernkriegsanführer Hans Eisen, lebte im hennebergischen Schonungen bei Schweinfurt. Nach 1526 gibt es keine gesicherten Lebenszeugnisse mehr. Rüxner verfasste eine Turnierchronik, diverse Genealogien (insbesondere der Herzöge von Sachsen und von Mecklenburg) sowie Festbeschreibungen.
SWD-Schlagwörter: Rüxner, Georg , Rüxner, Georg / Anfang, Ursprung und Herkommen des Thurnirs in Teutscher Nation
Freie Schlagwörter (deutsch): Heroldswesen
Freie Schlagwörter (englisch): heralds
Institut: Historisches Seminar
DDC-Sachgruppe: Geschichte
Dokumentart: Aufsatz
Quelle: Ritterwelten im Spätmittelalter : höfisch-ritterliche Kultur der Reichen Herzöge von Bayern-Landshut. Landshut: Museen der Stadt Landshut, 2009 (= Schriften aus den Museen der Stadt Landshut 29), S. 115-125
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 13.01.2010
Bemerkung: PDF mit leicht korrigierter OCR
Da es (mit Ausnahme des Registers und der "Adversaria" des österreichischen Historikers Reichard Streun von Schwarzenau (1538-1600) am Schluss) in der Literatur und aufgrund der ÖNB-Auskünfte keine Anhaltspunkte gibt, dass die Handschrift von mehreren Händen geschrieben wurde, kann sie als Rüxner-Autograph und wichtigste handschriftliche Überlieferung seiner Genealogien gelten.
Denn die Blätter 98r (mit Datierung 1510)-99v sind (wie mir freundlicherweise auch Prof. Dr. Klaus Arnold bestätigte) eindeutig ein Rüxner-Autograph.
Der Band ist, wie sich aus dem alten Tabulae-Katalog ergibt (PDF), mit gemalten Wappen geschmückt.
Mitte 16. Jahrhundert ist als Datierung wohl entschieden zu spät angesetzt, aufgrund der Namensformen dürfte eher an 1510/20 zu denken sein.
Chmels Wertung zur Handschrift "Von gar keinem Belange" erscheint also denkbar unzutreffend.
Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/search?q=r%C3%BCxner
#forschung
#fnzhss
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wien_2799_98r_oben.jpg
Benutzung Rüxner'scher Genealogien in ÖNB Wien, Cod. 2799 (Mitte 16. Jh., aus Bayern), einem genealogischen Sammelband
"Frankreich: Rixner Ernholds vnd D. Mach. Marschalch. F. 75.b" (D. Mach. Marschalch ist wohl der bekannte Genealoge Matthäus Marschalk von Pappenheim)
"Zollern vnd Margrafen von Brandeburg weg Rixners 98"
Joseph Chmel: Die Handschriften der k.k. Hofbibliothek in Wien [...], Bd. 1, Wien 1840, S. 489
http://books.google.com/books?id=R3UDAAAAYAAJ&pg=PA489
Von der ÖNB kamen per Mail hilfreiche Auskünfte:
Mag. Friedrich Simader von der ÖNB Wien habe ich für Mitteilungen zu Cod. 2799 zu danken (siehe http://archiv.twoday.net/stories/5059380/ ):
"Jörg Rixner wird mindestens zweimal in Cod. 2799 als Autor genannt: Der Eintrag Chmels bezieht sich auf eine Überschrift (fol. 75v) zu einer Liste mit den Königen von Frankreich: ‚Dissen volgenden Stam hat zusamengetragen Jörg Rixner genant Jherusalem gradierter Ernhold uff Brandenburg Konig der Wappen gesamelt von Doctor Matheus Marschalgk auß der Cronigk Brabantya und von dem Munch Drytonius anno 1515’.
In einem Beitrag von Karl Ausserer zu heraldischen Handschriften in der Festschrift von 1926 wird Cod. 2799 ebenfalls erwähnt. Fol. 20*r: ‚Dis ist der recht Stam ... Koninc sind’, darunter ‚Jörg Jerusalem Kundiger der Wappen Ernknecht zu Bairnn’." Diese Nennung bezieht sich auf die Genealogie der Pfalzgrafen bei Rhein und Herzöge von Bayern.
Auf fol. 99v steht 'Jörg Branndenburg Ernhalt Ernnknecht in Bairn'. ("Der Chronik geht auf fol. 98r-99v eine kurze Beschreibung der vier Bücher voran, und am Ende und vom Text etwas abgesetzt heißt es 'gehorsamer Jörg Branndenburg ...'", daher dürfte Chmel den Namen Rixner auch für diesen Text gewählt haben.)
Cod. 2799 dürfte also eine besonders wichtige Handschrift für Rüxners genealogisches Oeuvre sein.
Als neue Namensformen ergeben diese Nennungen:
* Jörg Jerusalem (Rüxner nannte sich also schon Jerusalem, bevor er Herold war.)
* Jörg Brandenburg.
Damit dürfte feststehen, dass der Herold Jörg Brandenburg, der 1505 als "Jorg Brandenburg, Ernhalt, kuryerer dys Registers" eine nur in zwei Drucken überlieferte Beschreibung des Kölner Reichstags von 1505 (ediert: Deutsche Reichstagsakten. Mittlere Reihe Bd. 8: Der Reichstag zu Köln 1505, bearb. von Dietmar Heil, München 2008, S. 1169-1196 Nr. 787) verfasste, ebenfalls Rüxner war.
Was gradierter Herold "uff Brandenburg" bedeutet, ist unklar. Ob ein Zusammenhang mit dem markgräflichen Schwanenorden besteht?
http://archiv.twoday.net/stories/5063852/
Im Druck publiziert wurden die sich aus diesen Feststellungen ergebenden Einsichten 2009:
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/7140/
Graf, Klaus
Herold mit vielen Namen : Neues zu Georg Rüxner alias Rugen alias Jerusalem alias Brandenburg alias ...
Dokument1.pdf (1.565 KB)
Kurzfassung in Deutsch
Der Beitrag stellt Neufunde zu Leben und Werk des durch sein Turnierbuch (Erstdruck 1530) bekannten Herolds Georg Rüxner vor. Als Namensformen Rüxners erscheinen: Rugen (gesichert für 1494-1505), Brandenburg (1505), Jerusalem (1509) und Rixner (erstmals 1515). Rixner nennt er sich fast immer mit dem Zusatz: genannt Jerusalem. Seine Herkunft liegt nach wie vor im Dunkeln, zunächst scheint er sich im letzten Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts am Hof Herzog Georgs von Bayern-Landshut aufgehalten zu haben. Auch als Reichsherold blieb er den Wittelsbachern verpflichtet. 1518/19 dürfte er in brandenburgischen Diensten gestanden haben; jedenfalls erscheint Rüxner 1519 in Berlin. 1523 ist er in Würzburg; eine Reformschrift, an deren Drucklegung er beteiligt ist, kommt in Bamberg heraus. 1525/26 findet man ihn in Nürnberg; 1526 scheint er als Herold Pfalzgraf Friedrichs in Neumarkt in der Oberpfalz ansässig gewesen zu sein. Sein Schwager, der Bauernkriegsanführer Hans Eisen, lebte im hennebergischen Schonungen bei Schweinfurt. Nach 1526 gibt es keine gesicherten Lebenszeugnisse mehr. Rüxner verfasste eine Turnierchronik, diverse Genealogien (insbesondere der Herzöge von Sachsen und von Mecklenburg) sowie Festbeschreibungen.
SWD-Schlagwörter: Rüxner, Georg , Rüxner, Georg / Anfang, Ursprung und Herkommen des Thurnirs in Teutscher Nation
Freie Schlagwörter (deutsch): Heroldswesen
Freie Schlagwörter (englisch): heralds
Institut: Historisches Seminar
DDC-Sachgruppe: Geschichte
Dokumentart: Aufsatz
Quelle: Ritterwelten im Spätmittelalter : höfisch-ritterliche Kultur der Reichen Herzöge von Bayern-Landshut. Landshut: Museen der Stadt Landshut, 2009 (= Schriften aus den Museen der Stadt Landshut 29), S. 115-125
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 13.01.2010
Bemerkung: PDF mit leicht korrigierter OCR
Da es (mit Ausnahme des Registers und der "Adversaria" des österreichischen Historikers Reichard Streun von Schwarzenau (1538-1600) am Schluss) in der Literatur und aufgrund der ÖNB-Auskünfte keine Anhaltspunkte gibt, dass die Handschrift von mehreren Händen geschrieben wurde, kann sie als Rüxner-Autograph und wichtigste handschriftliche Überlieferung seiner Genealogien gelten.
Denn die Blätter 98r (mit Datierung 1510)-99v sind (wie mir freundlicherweise auch Prof. Dr. Klaus Arnold bestätigte) eindeutig ein Rüxner-Autograph.
Der Band ist, wie sich aus dem alten Tabulae-Katalog ergibt (PDF), mit gemalten Wappen geschmückt.
Mitte 16. Jahrhundert ist als Datierung wohl entschieden zu spät angesetzt, aufgrund der Namensformen dürfte eher an 1510/20 zu denken sein.
Chmels Wertung zur Handschrift "Von gar keinem Belange" erscheint also denkbar unzutreffend.
Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/search?q=r%C3%BCxner
#forschung
#fnzhss
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wien_2799_98r_oben.jpg
KlausGraf - am Samstag, 21. August 2010, 14:57 - Rubrik: Kodikologie
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Wieder eine tolle StreetView-Karikatur von Michaela von Aichberger
http://www.michaela-von-aichberger.de/2010/08/durst-google/

http://www.michaela-von-aichberger.de/2010/08/durst-google/

KlausGraf - am Samstag, 21. August 2010, 14:12 - Rubrik: Archivrecht
KlausGraf - am Samstag, 21. August 2010, 13:53 - Rubrik: Unterhaltung
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http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:GBS#HathiTrust_PDF-Download
Mit dem Python-Skript HathiHelper kann man (mit US-Proxy, der im Browser eingestellt werden muss) automatisiert Einzelseiten aus HathiTrust herunterladen. Mit anderen Werkzeugen kann man sie dann zu einem PDF zusammenfügen, siehe etwa die Ausgabe der Chroniken Veit Arnpecks von Georg Leidinger (gest. 1945):
http://www.archive.org/details/VeitArnpeckSaemtlicheChroniken
Ergänzend erfuhr ich: Das Herunterladen der 1200 Seiten hat 70 Minuten gedauert, wobeidas Python-Skript der ausgewählte, fest im IE installierte Proxy den Rechner vollständig auslastete.
Mit dem Python-Skript HathiHelper kann man (mit US-Proxy, der im Browser eingestellt werden muss) automatisiert Einzelseiten aus HathiTrust herunterladen. Mit anderen Werkzeugen kann man sie dann zu einem PDF zusammenfügen, siehe etwa die Ausgabe der Chroniken Veit Arnpecks von Georg Leidinger (gest. 1945):
http://www.archive.org/details/VeitArnpeckSaemtlicheChroniken
Ergänzend erfuhr ich: Das Herunterladen der 1200 Seiten hat 70 Minuten gedauert, wobei
KlausGraf - am Samstag, 21. August 2010, 13:44 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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FAZ
Update: Dass die Fakten des Artikels stimmen, darf bezweifelt werden (s. a. Link im Kommentar), aber was mir wichtig erscheint ist die Aussage über die Stimmung in der Wikipedia:
In der Gemeinschaft wächst der Ärger über das selbstherrliche Bearbeiten und Löschen der Texte durch arrivierte Mitglieder, wie der Blogeintrag einer einstmals sehr engagierten und dem Projekt inzwischen distanziert gegenüberstehenden Wikipedia-Mitarbeiterin mit dem Pseudonym Elian deutlich macht: „Die Gesundheit eines Projekts zeigt sich am Umgang mit seinen Kritikern und Unangepassten. Und da kann man der Wikipedia nur ein zunehmend schlechter werdendes Zeugnis ausstellen. Wer nicht pariert, wird ausgegrenzt und so lange gereizt und beleidigt, bis er den passenden Sperrgrund liefert.“
Update: Dass die Fakten des Artikels stimmen, darf bezweifelt werden (s. a. Link im Kommentar), aber was mir wichtig erscheint ist die Aussage über die Stimmung in der Wikipedia:
In der Gemeinschaft wächst der Ärger über das selbstherrliche Bearbeiten und Löschen der Texte durch arrivierte Mitglieder, wie der Blogeintrag einer einstmals sehr engagierten und dem Projekt inzwischen distanziert gegenüberstehenden Wikipedia-Mitarbeiterin mit dem Pseudonym Elian deutlich macht: „Die Gesundheit eines Projekts zeigt sich am Umgang mit seinen Kritikern und Unangepassten. Und da kann man der Wikipedia nur ein zunehmend schlechter werdendes Zeugnis ausstellen. Wer nicht pariert, wird ausgegrenzt und so lange gereizt und beleidigt, bis er den passenden Sperrgrund liefert.“
Nichts ist enttäuschender, als wenn man - angelockt durch hohe Zahlen - Repositorien durchgeht, die zugleich Universitätsbibliographie sein sollen. Beispiel:
http://kops.ub.uni-konstanz.de
Nur ein kleiner Teil der Bücher und Aufsätze dürfte online vorliegen. Eine Filtermöglichkeiten (auch für BASE und andere Suchmaschinen), mit der man tatsächlich nur die Volltexte sich anzeigen lassen kann, existiert nicht.
http://kops.ub.uni-konstanz.de
Nur ein kleiner Teil der Bücher und Aufsätze dürfte online vorliegen. Eine Filtermöglichkeiten (auch für BASE und andere Suchmaschinen), mit der man tatsächlich nur die Volltexte sich anzeigen lassen kann, existiert nicht.
KlausGraf - am Samstag, 21. August 2010, 03:48 - Rubrik: Open Access
Ein reich illustrierter Ausstellungskatalog von 2009:
http://kops.ub.uni-konstanz.de/volltexte/2009/8767/pdf/Inkunabeln_Katalog.pdf
http://kops.ub.uni-konstanz.de/volltexte/2009/8767/pdf/Inkunabeln_Katalog.pdf
KlausGraf - am Samstag, 21. August 2010, 03:36 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Vor allem die Geschichte württembergischer Amtsstädte thematisieren die online nachlesbaren Arbeiten des Leiters des Sigmaringer Staatsarchivs:
http://tinyurl.com/3882vrn
http://goo.gl/5ZFcRI
http://goo.gl/5ZFcRI
KlausGraf - am Samstag, 21. August 2010, 03:18 - Rubrik: Open Access
KlausGraf - am Freitag, 20. August 2010, 20:29 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Freitag, 20. August 2010, 20:24 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
KlausGraf - am Freitag, 20. August 2010, 20:16 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
In den USA ist eine wertvolle Sammlung historischer Jazz-Aufnahmen aufgetaucht. Sie umfasst rund 1.000 Radiomitschnitte aus den späten 30er Jahren, darunter Konzerte von Louis Armstrong, Benny Goodman und Billie Holiday. Die Aufnahmen stammen von einem amerikanischen Tontechniker, der Jazzkonzerte im Radio mitschnitt und auf Schallplatten archivierte. Jetzt hat das National Jazz Museum in New York die Sammlung übernommen. Es will die Aufnahmen digitalisieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Quelle: WDR. de Kulturnachrichten v. 19.08.2010
Quelle: WDR. de Kulturnachrichten v. 19.08.2010
Wolf Thomas - am Freitag, 20. August 2010, 11:20 - Rubrik: Musikarchive
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http://www.utexas.edu/opa/blogs/culturalcompass/2010/08/19/fifteenth-century-bookbinding-includes-ninth-century-bible-fragment-in-front-and-back-covers/
Er enthält das Fragment einer Bibelhandschrift aus dem 9. Jahrhundert.

Er enthält das Fragment einer Bibelhandschrift aus dem 9. Jahrhundert.

KlausGraf - am Freitag, 20. August 2010, 02:45 - Rubrik: Kodikologie
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KlausGraf - am Donnerstag, 19. August 2010, 21:03 - Rubrik: Kommunalarchive
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http://streetview.mixxt.de
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview
Update: Weiteres
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3901/jetzt-sind-wir-mal-alle-so-richtig-paranoid
http://www.freitag.de/community/blogs/meisterdero/die-streetview-phobie---eine-typisch-deutsche-krankheit
http://blog.zdf.de/zdfdasblog/2010/08/erst-dienste-wie-street-view-m.html
http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog/kultur/2010-08-19/die-kleingartenkolonie-und-der-stadtpark
Städte- und Gemeindebund NRW: Streetview rechtlich kaum zu verhindern (keine Sondernutzung)
http://www.hennef.de/pics/medien/1_1274253987/Schn_2010-03-15_GoogleStreetView.pdf
Vorschlag fuer Grundgesetz: "Die Würde der Hauswand ist unantastbar."
https://twitter.com/jwildeboer/status/21596046558
Cartoon:
http://www.harmbengen.de/toonpool/2010%2008%2015%20streetview_943425.jpg
Weiterer Cartoon
http://i33.tinypic.com/2hxx8xy.jpg

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview
Update: Weiteres
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3901/jetzt-sind-wir-mal-alle-so-richtig-paranoid
http://www.freitag.de/community/blogs/meisterdero/die-streetview-phobie---eine-typisch-deutsche-krankheit
http://blog.zdf.de/zdfdasblog/2010/08/erst-dienste-wie-street-view-m.html
http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog/kultur/2010-08-19/die-kleingartenkolonie-und-der-stadtpark
Städte- und Gemeindebund NRW: Streetview rechtlich kaum zu verhindern (keine Sondernutzung)
http://www.hennef.de/pics/medien/1_1274253987/Schn_2010-03-15_GoogleStreetView.pdf
Vorschlag fuer Grundgesetz: "Die Würde der Hauswand ist unantastbar."
https://twitter.com/jwildeboer/status/21596046558
Cartoon:
http://www.harmbengen.de/toonpool/2010%2008%2015%20streetview_943425.jpg
Weiterer Cartoon
http://i33.tinypic.com/2hxx8xy.jpg

KlausGraf - am Donnerstag, 19. August 2010, 19:17 - Rubrik: Archivrecht
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http://carta.info/32498/streetview-es-gibt-kein-analoges-leben-im-digitalen/
Michael Seemann schreibt in Carta über "StreetView: Es gibt kein analoges Leben im Digitalen", zugleich aber auch über die Bedrohung der analogen Welt durch die digitale Revolution. Das Internet wird nicht wieder weggehen.
Die Diskussion kommt auf vielerlei Ebenen unerwartet. Aber sie ist nun da und sie ist wichtig. Wir leben in einer Achsenzeit, in der die entscheidenden Weichen gestellt werden. Der Streit um Street View – so ermüdend und albern er uns Erfahreneren vorkommt – muss heute geführt werden. Denn dass der Einzug der Welt in’s Digitale geschieht, steht nicht zur Debatte. Zur Debatte steht, wer daran partizipieren darf und wer den Zugang dazu kontrolliert. Zur Debatte steht die Notwendigkeit einer digitalen Öffentlichkeit.
Mir ist bewusst, dass der gesellschaftliche Diskurs hier erst am Anfang steht. Aber gestern standen wir noch davor. Der Kontrollverlust ist heute im Mainstream angekommen. Willkommen in unserer Welt.
Michael Seemann schreibt in Carta über "StreetView: Es gibt kein analoges Leben im Digitalen", zugleich aber auch über die Bedrohung der analogen Welt durch die digitale Revolution. Das Internet wird nicht wieder weggehen.
Die Diskussion kommt auf vielerlei Ebenen unerwartet. Aber sie ist nun da und sie ist wichtig. Wir leben in einer Achsenzeit, in der die entscheidenden Weichen gestellt werden. Der Streit um Street View – so ermüdend und albern er uns Erfahreneren vorkommt – muss heute geführt werden. Denn dass der Einzug der Welt in’s Digitale geschieht, steht nicht zur Debatte. Zur Debatte steht, wer daran partizipieren darf und wer den Zugang dazu kontrolliert. Zur Debatte steht die Notwendigkeit einer digitalen Öffentlichkeit.
Mir ist bewusst, dass der gesellschaftliche Diskurs hier erst am Anfang steht. Aber gestern standen wir noch davor. Der Kontrollverlust ist heute im Mainstream angekommen. Willkommen in unserer Welt.
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http://www.tagseoblog.de/wie-google-streetview-deutschland-veraendert

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview
KlausGraf - am Donnerstag, 19. August 2010, 18:14 - Rubrik: Datenschutz
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http://www.indiskretionehrensache.de/2010/08/wdr2-arena-google-streetview/
Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview (derzeit 65 Beiträge)
Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview (derzeit 65 Beiträge)
KlausGraf - am Donnerstag, 19. August 2010, 16:48 - Rubrik: Archivrecht
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Gemeinsam mit der Stadtbibliothek wird es ins ehemalige Amerikahaus umziehen.
Der Magazinraum für das Stadtarchiv ist auf Zuwachs ausgelegt, steigt von heute 6000 Regalmetern auf 9200. Rath: »Das reicht für die nächsten 25 Jahre.«
http://www.westfalen-blatt.de/nachrichten/regional/bielefeld.php?id=41002&artikel=1
via http://log.netbib.de
Der Magazinraum für das Stadtarchiv ist auf Zuwachs ausgelegt, steigt von heute 6000 Regalmetern auf 9200. Rath: »Das reicht für die nächsten 25 Jahre.«
http://www.westfalen-blatt.de/nachrichten/regional/bielefeld.php?id=41002&artikel=1
via http://log.netbib.de
KlausGraf - am Donnerstag, 19. August 2010, 16:45 - Rubrik: Kommunalarchive
KlausGraf - am Donnerstag, 19. August 2010, 16:13 - Rubrik: English Corner
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http://www.nationalarchives.gov.uk/news/483.htm
National Archives.
Living the Poor Life involved more than 200 volunteers across the country, including local and family historians, researching and cataloguing 19th century records from the huge Ministry of Health archive (MH12). [...]
As part of the 18-month project, volunteer editors were given access to the digitised correspondence of 21 Poor Law Unions, from Berwick-upon-Tweed in the North to Truro in the South-West, and from Mitford and Launditch in East Anglia to Cardiff and Llanfyllin in Wales. Once notoriously difficult to research due to their size and limited indexing, these records now have detailed catalogue entries and a keyword search facility.
The result is an invaluable new resource for researchers and historians containing numerous tales of family breakdown, corruption and blackmail and the previously untold stories of the poor, left behind by Britain's Industrial Revolution. Visitors to The National Archives website can now access more than 115,000 scanned images of original records from 108 volumes of Poor Law Union records, searchable by place, name and subject matter and free to download at http://nationalarchives.gov.uk/livingthepoorlife .
That records can be downloaded free of cost is an exception in the UK National Archives.

National Archives.
Living the Poor Life involved more than 200 volunteers across the country, including local and family historians, researching and cataloguing 19th century records from the huge Ministry of Health archive (MH12). [...]
As part of the 18-month project, volunteer editors were given access to the digitised correspondence of 21 Poor Law Unions, from Berwick-upon-Tweed in the North to Truro in the South-West, and from Mitford and Launditch in East Anglia to Cardiff and Llanfyllin in Wales. Once notoriously difficult to research due to their size and limited indexing, these records now have detailed catalogue entries and a keyword search facility.
The result is an invaluable new resource for researchers and historians containing numerous tales of family breakdown, corruption and blackmail and the previously untold stories of the poor, left behind by Britain's Industrial Revolution. Visitors to The National Archives website can now access more than 115,000 scanned images of original records from 108 volumes of Poor Law Union records, searchable by place, name and subject matter and free to download at http://nationalarchives.gov.uk/livingthepoorlife .
That records can be downloaded free of cost is an exception in the UK National Archives.

KlausGraf - am Donnerstag, 19. August 2010, 16:07 - Rubrik: English Corner
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http://politiken.dk/newsinenglish/article1038973.ece
Auszug:
Denmark’s King Christian IX offered Denmark to Germany in 1864 in an attempt to prevent the division of the country, but Germany declined, according to newly-opened records made available to an author by the country’s current monarch Queen Margrethe II.
According to the report, King Christian IX secretly offered Prussia’s Wilhelm I that Denmark could become part of the German Confederation in an attempt to avoid the monarchy losing Schleswig and Holstein after the wars of 1864.
The reasoning behind the offer appears to have been that while Denmark would lose its sovereignty, it would maintain its territories intact.
The new information appears in the ‘Doomsday Als’ book by Tom Buk-Swienty which is due to be published in late August. Denmark’s current monarch Queen Margrethe II opened Christian IX’s private archives for the first time in connection with research for the book.

Auszug:
Denmark’s King Christian IX offered Denmark to Germany in 1864 in an attempt to prevent the division of the country, but Germany declined, according to newly-opened records made available to an author by the country’s current monarch Queen Margrethe II.
According to the report, King Christian IX secretly offered Prussia’s Wilhelm I that Denmark could become part of the German Confederation in an attempt to avoid the monarchy losing Schleswig and Holstein after the wars of 1864.
The reasoning behind the offer appears to have been that while Denmark would lose its sovereignty, it would maintain its territories intact.
The new information appears in the ‘Doomsday Als’ book by Tom Buk-Swienty which is due to be published in late August. Denmark’s current monarch Queen Margrethe II opened Christian IX’s private archives for the first time in connection with research for the book.

KlausGraf - am Donnerstag, 19. August 2010, 16:03 - Rubrik: Internationale Aspekte
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KlausGraf - am Donnerstag, 19. August 2010, 15:56 - Rubrik: Unterhaltung
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Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/6473173/
Silke Schomburg, stellvertretende HBZ-Direktorin schreibt in INETBIB
das hbz begrüßt die Absicht des SWB, Teil einer Open-Access-Bewegung
für Katalogdaten zu werden. Wir sind der Überzeugung, dass eine
konsequente Umsetzung von Open Data bedeutet, KEINE
Non-Commercial-Lizenzen (NC-Lizenzen) zu benutzen.
http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg42914.html
http://archiv.twoday.net/stories/6473173/
Silke Schomburg, stellvertretende HBZ-Direktorin schreibt in INETBIB
das hbz begrüßt die Absicht des SWB, Teil einer Open-Access-Bewegung
für Katalogdaten zu werden. Wir sind der Überzeugung, dass eine
konsequente Umsetzung von Open Data bedeutet, KEINE
Non-Commercial-Lizenzen (NC-Lizenzen) zu benutzen.
http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg42914.html
KlausGraf - am Donnerstag, 19. August 2010, 15:08 - Rubrik: Open Access
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http://www.dlib.si/v2/Default.aspx (nach europeana suchen)
KlausGraf - am Donnerstag, 19. August 2010, 01:39 - Rubrik: Digitale Bibliotheken


