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Wir moechten sie auf ein neues Portal der oesterreichischen Sondersammlungen hinweisen: http://www.orbislibrorum.at/

Dort sind alle elektronischen Angebote der oesterreichischen Handschriften-, Inkunabel- und Frühdrucksammlungen zusammengefasst. Bitte abonnieren sie auch den Blog "Logbuch"


http://www.orbislibrorum.at/WordPress

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=190126921373

Königl. Bayrisches Hypotheken Buch 1834-1850

Handgeschrieben, mit Eintragungen hauptsächlich aus den Gemeinden Irrsingen, Amberg, Türkheim

Viele Unterschriften der Schuldner mit 3 Kreuzen

Masse: 36 x 23 x 10 cm, Gewicht ca 5 KG

Das Buch stammt aus dem Unterallgäu:
http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkheim

http://democracy-online.blogspot.com/

Monika Bargmanns Weblog über Public Sector Information; Amts- und Behördenbibliotheken; elektronische Gesetzgebung, Verwaltung, Justiz; digitale Politik. Schwerpunkt Österreich & EU; meistens deutsch, manchmal englisch, selten in anderen Sprachen (früher: "eGovernment, eDemocracy, ePolitics").

Monika Bargmann's Weblog about public sector information, government libraries, government information, eGovernment, eDemocracy, ePolitics. Main focus on Austria & Europe.

Mit Genehmigung aus einer privaten Mail zitiert:

Inzwischen habe ich für über 150 Orte die Kirchenbücher abgegrast und stoße dabei immer wieder auf die absonderlichsten Zugangs und Lagermöglichkeiten. So ist im Dorf Packebusch /Altmark vor sechs Jahren das erste Kirchenbuch von 1646 bis 1775, in dem auch die Dörfer Hagenau und Boock mit eingebunden sind verschwunden. Bis 1998 konnte ich darin noch lesen. Die Verfilmung der Kirchenbücher fand erst 2006 statt. Weder der Pfarrer, noch die Dienstaufsicht interessiert sich dafür. Ich vermute, dass jemand dieses Buch entwendet hat um es später zu verkaufen.

Noch keine wirklich brauchbaren Inhalte enthält der Internetauftritt des Kompetenzzentrums Interoperable Metadaten (KIM), der "Informations- und Kommunikationsplattform für Metadatenanwender und Metadatenentwickler zu den Themen:

* Interoperabilität von Metadaten

* Nationale und internationale Metadatenstandards

* Neuigkeiten aus der Dublin-Core-Community "

Aber es gibt ein Weblog mit der Übersetzung der Dublin Core Elemente. Solche deutschsprachigen Texte müssen einfach und prägnant sein. Die wohl mit viel Geld geförderte Übersetzung ist aber das Gegenteil. Beispiel gefällig?

contributor "Eine Entität, die dafür verantwortlich ist, Beiträge zu der Ressource zu erschaffen."

So weckt man gewiss keine Sympathie für Dublin Core!

Die Fachdatenbank Buchwissenschaft - ein Modul des
Wissenschaftsportals b2i (www.b2i.de) - steht jetzt unter der Adresse

http://www.buchwissenschaft.info

auch als selbständiger Service zur Verfügung.

Sie vereinigt die "Wolfenbütteler Bibliographie zur Geschichte des
Buchwesens" (WBB), den OPAC des "St. Galler Zentrums für das
Buch" und die an der SUB Göttingen digitalisierte und hier erstmals
elektronisch zugänglich gemachte "Bibliographie der Buch- und
Bibliotheksgeschichte" (BBB) zur derzeit umfangreichsten
bibliographischen Datenbank zum Buch- und Bibliothekswesen im
deutschen Sprachraum.


Noch ziemlich unausgereift, von komfortabler Suche weit entfernt.

Weder funktioniert das Klicken auf die als Link markierten Schlagworte aus St. Gallen, noch erfährt man, was sich hinter den Ziffern der Wolfenbütteler Klassifikation verbirgt.

Eine Sortierung der Suchergebnisse ist nicht möglich.

http://www.taz.de/index.php?id=archiv&dig=2007/06/27/a0075

Der Musenzauber ist nicht vorbei
Die Ordnung der literarischen Dinge: Im neuen Deutschen Literaturmuseum auf der Schillerhöhe Marbach führt die Ausstellung "Ordnung. Eine unendliche Geschichte" in den Maschinenraum des Schreibens. Und streut auch ein wenig Weihrauch

VON ALEXANDER CAMMANN

[...]

Lange Jahre war diese automatische Weihestimmung der Hinterlassenschaft deutscher Literatur- und Geistesgeschichte geschuldet. Nebenan in den Kellern des Deutschen Literaturarchivs lagern unzählige Nachlässe von Schriftstellern und Denkern vergangener Jahrhunderte: Eduard Mörike und Martin Heidegger, Paul Celan und Ernst Jünger, Gottfried Benn und Hans-Georg Gadamer. Permanent kommt Neues hinzu, beispielsweise der Nachlass des 2006 verstorbenen Büchner-Preisträgers Oskar Pastior. Die Verlagshäuser Rowohlt und Piper haben ihre älteren Unterlagen abgegeben; Sarah Kirsch, Fritz J. Raddatz und Marcel Reich-Ranicki stellten schon einmal sogenannte Vorlässe zu Lebzeiten dem Archiv zur Verfügung. Auch Martin Walsers Papiere kommen auf Umwegen nunmehr zu den Geistesgrößen in die Marbacher Unterwelt. Zum 25-jährigen Jubiläum der Institution hatte Walser 1980 in seiner Festrede vom "unterirdischen Himmel" gesprochen, der hier zu bestaunen sei: "Das Archiv ist seine Kirche."


http://www.dla-marbach.de/aktuelles/ausstellungen/vorschau_ordnung_eine_unendliche_geschichte/index.html


http://www.ancestry.de/search/rectype/default.aspx?rt=33

bietet nach kostenloser Registrierung Einblick in gescannte Bücher zur deutschen Familien- und Ortsgeschichte. Den kann man zu einem kleinen Teil auch ohne Registrierung haben im Family History Archive:
http://www.lib.byu.edu/fhc/

Ich kopiere den Buchstaben G:

Genealogie der Ritter von Henzler Edlen von Lehnensburg : nebst Stammtafeln gleichnamiger und verwandter Geschlechter Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Versuch den Ursprung und die Genealogie der Rheinpfälzischen Familie Ritter zu verzeichnen Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Genealogisches Verzeichnis der Familie Kölliker von Herrliberg, Bezirk, Kanton Zurich in der Schweiz Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Family register of George Christian Ritter of Leiningen, Rheinpfalz, Baiern, Germany and his descendants Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
German Leaders of Yesterday and To-day (auf Englisch) Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Men Who Have Made the New German Empire, Vol. 1 (auf Englisch) Originaldokumente anzeigenNeu/Aktualisiert - Kostenloser Index
Men Who Have Made the New German Empire, Vol. 2 (auf Englisch) Originaldokumente anzeigenNeu/Aktualisiert - Kostenloser Index
Family register of George Christian Ritter of Leiningen, Rheinpfalz, Baiern, Germany and his descendants Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Abriss der Geschichte des Geschlechts von Heimburg Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Beiträge zur Geschichte der Familie Thamerus Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Die älteren Pirckheimer : Geschichte eines Nürnberger Patriziergeschlechtes im Zeitalter des Frühhumanismus (bis 1501) Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Die Geschichte des Geschlechtes derer Von Trebra Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Geschichte Bremerhavens Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Geschichte der Familie Ackermann : aus Gödern im Altenburgischen Ostkreise, 1560-1912 Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Geschichte der Familie Quistorp : Mittlere Hauptlinie seit 1718, abgeschlossen am 8. März 1882 Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Geschichte der Familie Schenck von Nydeggen : insbefondere des kriegsodriften Martin Schenk von Nydeggen : mit geschichtlichen Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Geschichte der Provinz Posen Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Geschichte der Stadt Mainz, Vierter Band. Enthaltend: Die Geschichte der Großherzoglichen Hessischen Rheinprovinz. Zweite Abteilung Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Geschichte der Stadt Pforzheim Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Geschichte der zur Familienstiftung Johann Peter Werner, weiland zu Coblenz : vereinigten Familien Werner und von Werner, 1677 Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Geschichte und Beschreibung der Fabrik- und Handelsstadt Apolda Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Geschichte von Gießen und der Umgegend von der ältesten Zeit bis zum Jahre 1265 Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Geschichte Wandsbecks unter Heinrich und Breido Rantzau 1564-1614 Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Nachtrag zur Geschichte des Geschlechtes derer Von Trebra Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Regesten und Urkunden zur Geschichte des Geschlechts Wangenheim und seiner Besitzungen Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Geschichtliche Nachrichten über die von Tümplingsche Familie Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Genealogie der Ritter von Henzler Edlen von Lehnensburg : nebst Stammtafeln gleichnamiger und verwandter Geschlechter Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Die Geschichte des Geschlechtes derer Von Trebra Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Nachtrag zur Geschichte des Geschlechtes derer Von Trebra Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Urkundenbuch des altfreien Geschlechtes der Barone, Grafen und Herren von Alten Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Abriss der Geschichte des Geschlechts von Heimburg Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Regesten und Urkunden zur Geschichte des Geschlechts Wangenheim und seiner Besitzungen Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Geschichte von Gießen und der Umgegend von der ältesten Zeit bis zum Jahre 1265 Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Geschichte der Familie Ackermann : aus Gödern im Altenburgischen Ostkreise, 1560-1912 Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Denkschrift für die evangel. Kirchgemeinde Ludwigsdorf bei dem Jubelfeste ihres Gotteshauses am 10 Sonntage post Trinitatis den 31 Juli 1842 Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Die Grafen von Abenberg, fürstl. bayer.-wels. Abkunft : die Ahnen des preussischen Könighauses und der Fürsten von Hohenzollern Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Urkundenbuch des altfreien Geschlechtes der Barone, Grafen und Herren von Alten Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Geschichte der Stadt Mainz, Vierter Band. Enthaltend: Die Geschichte der Großherzoglichen Hessischen Rheinprovinz. Zweite Abteilung Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index
Meyer Amschel Rothschild : der Gründer des Rothschildschen Bankhauses Originaldokumente anzeigen - Kostenloser Index

Title Aussondern in einer Universitätsbibliothek – peinlich? notwendiges Übel? Gebot der Stunde?
Author/Creator Stumpf, Gerhard
Contributor Universitätsbibliothek Augsburg
Publisher Berufsverband Information Bibliothek
Publisher Bibliothekartage. 96. Deutscher Bibliothekartag = Bibliothekskongress
Year 2007
Resource Type InProceedings
Resource Format application/pdf
Language German
Note Das Referat versucht an Hand der Erfahrungen an der UB Augsburg die für den Typus Universitätsbibliothek einschlägigen Aspekte des Themas Aussonderung zu beleuchten, wie sie fast überall diskutiert wurden und werden, vor und unabhängig von der inzwischen vielerorts realisierten Anwendung lokaler Aussonderungskonzepte. So kann gezeigt werden, wie sich diesbezüglich das Selbstverständnis an der rasch aufzubauenden Bibliothek einer jungen Universität im Lauf von gut 30 Jahren mit ihrem Wachstum und veränderten Rahmenbedingungen gewandelt hat. Anhaltend relevant sind die Fragen nach partiellen Archivfunktionen, der Verteilung der Verantwortung, der Beachtung regionaler Richtlinien, der Berechtigung von agierendem und reagierendem Vorgehen, z.B. im Zusammenhang mit dem Ab- und Umbau von Fächern an der Hochschule, usw. Im letzten Quartal des vorigen Jahrhunderts drängte der hohe Stellenwert einer guten lokalen Literaturversorgung und einer entsprechenden Bestandsgröße die Bemühungen um Aussonderung in größerem Stil noch zurück. Potenziell peinlich erschienen diese nicht nur für die Außendarstellung, sondern auch intern, wenn es darum ging, Entscheidungen des Bestandsaufbaus zu revidieren und ihre Berechtigung damit in Frage zu stellen. Unbestritten ist die Notwendigkeit des Aussonderns schon wegen begrenzter Stellflächen; jedoch gibt es auch Gründe zur Vorsicht. Problematisch kann ein überzogenes Ausscheiden von Büchern werden, wenn zu Kostenerwägungen Fehleinschätzungen des Medienwandels, der Bedarfsentwicklung und der Beschaffungsmöglichkeiten kommen. Aus der UB Augsburg ist zu berichten, wie die Einbeziehung echter Altbestände (Bücher aus dem gesamten 19. Jahrhundert) in die Aussonderungspraxis diese komplizieren kann, einschließlich der Frage der Dublettenverwertung. Dass hier auf zunehmende Platznot mit dem generellen Übergang von der systematischen auf eine Numerus-currens-Aufstellung in den Magazinen reagiert wurde, verändert zweifellos die Voraussetzungen für das künftige Aussondern.
Subject Aussonderung; Universitätsbibliothek; Library & information sciences
URL http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2007/389/

"Ein regelmäßiger Stuhlgang dient der Gesundheit". Auf diese Art von stumpfer Kot-Literatur kann die bibliothekarische Zunft gern verzichten. Und wir betreiben hier gern weiter medienwirksame dumpfe Verteufelung.

Wissenschaftliche Bibliotheken sind immer auch Archivbibliotheken, das gilt nicht nur für Altbestände und Pflichtexemplare.

Mit entlarvender Offenheit gibt der Autor zu, dass man Wissenschaftler nicht am Aussondern beteiligen dürfe, sonst könne man das vergessen.

Den US-Fall, den wir unter
http://archiv.twoday.net/stories/3656475/
dokumentierten, erwähnt Albrecht Götz von Olenhusen, Zum Urheberschutz von Antiquariatskatalogen, in: Aus dem Antiquariat NF 5 (2007), S. 199-202 nicht.

Fakten und sich aus der Natur der Sache ergebende Ausdrucksweisen der bibliographischen Beschreibung sind Gemeingut. Die üblichen Antiquariatskataloge mit bibliographischen Grundangaben seien daher nicht geschützt. Dem wird man ebenso zustimmen wie der Beobachtung, dass die Schutzuntergrenze schwierig zu bestimmen sei.

Wenn der Freiburger Rechtsanwalt und Urheberrechtsspezialist aber empfiehlt, in Bibliographien und ähnliche Zustimmenstellungen ein oder zwei kleine Fehler einzubauen, damit man Plagiatoren überführen könne, so erscheint mir dies mit der Ethik wissenschaftlichen Arbeitens nicht vereinbar.

NACHTRAG: Olenhusen hat zu meinem Kurzkommentar ausführlich Stellung genommen in:
Aus dem Antiquariat NF 5 (2007), S. 289f.

Werner Arnold, Die Erforschung von Adelsbibliotheken, in: Wolfenbütteler Notizen zur Buchgeschichte 31 (2006), S. 35-45

Der Vortrag, gehalten auf einem Arbeitsgespräch über böhmische Schlossbibliotheken 2004, skizziert die Aufgaben einer Erforschung von Adelsbibliotheken "im Rahmen von Wissensgeschichte" (S. 44), hat aber eigentlich recht wenig Ahnung von seinem Gegenstand. Er konzentriert sich fast ausschließlich auf Fürstenbibliotheken und ignoriert die einschlägige Literatur einschließlich der "Klassiker". Nicht zitiert werden also z.B. Otto Brunner, Eva Pleticha, Wolfgang Adam oder Christine Reinle.

Dass mit keiner Silbe auf die massive Gefährdung noch bestehender Bibliotheken bzw. auf die Verluste (Donaueschingen!) eingegangen wird, passt ins Bild einer hochnäsigen und ignoranten Wolfenbütteler "Gelegenheitsdichtung".

Zur Verlustproblematik von Adelsbibliotheken siehe etwa:
http://eprints.rclis.org/archive/00006246/

ERIC is pleased to announce release of the first wave of content from the Microfiche Digitization Project. This first release provides full text access to more than 20,000 documents published on microfiche by ERIC between 1988 and 1992.

At
http://www.eric.ed.gov/
you can filter online resources in the advanced search. (Try e.g.: archival)

" .... In seinem Gefolge steige ich [Kommissar Kostas Charitos]die Außentreppe hinauf. Zwei Dinge sind beeindruckend, wenn man Sissi´ Haus betritt. Das eine ist sichtbar, das andere unsichtbar. Sichtbar ist seine riesige Bibliothek, die alle Zimmerwände bedeckt. Unsichtbar ist sein Archiv, das er über alle Personen des öffentlichen Lebens in Griechenland angelegt hat. Von Zeit zu Zeit läßt er sich herbei, mir einige Hinweise aus seinem Archiv zu geben, aber gezeigt hat er es mir noch nie. Auf meine verwunderte Frage hin, wozu er all dieses Material zusammentrage, entgegenete er, wahrscheinlich tue er es aus Trotz. Der Staat habe einLeben lang Akten über ihn angelegt, so daß er nun umgekehrt auf seine Weise Daten zu allen bekannten Persönlichkeiten archiviere, um endlich ein Gleichgewicht herzustellen. ....."
aus Markaris, Petros: Live!, Zürich 2004, S. 228 (TB)
Interessante Formulierung zur Motivation von Archivierenden.

Burkhardt, Martin: Arbeiten im Archiv. Praktischer Leitfaden für Historiker. Stuttgart: UTB 2006. ISBN 3-8252-2803-7; 136 S.; € 12,90.

Brenner-Wilczek, Sabine; Cepl-Kaufmann, Gertrude; Plassmann, Max: Einführung in die moderne Archivarbeit. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2006. ISBN 3-534-18190-5; 151 S.; € 14,90.

Rezensiert für H-Soz-u-Kult von:
Anke Löbnitz, Bundesarchiv, St. Augustin
E-Mail:

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2007-2-191

"Dass nach längerer Flaute gleich zwei Bücher über Archivrecherchen erschienen sind, zeigt zweierlei: zum einen die zunehmende „Kundenorientierung“ in den Archiven und zum anderen – allen Unkenrufen zum Trotz – ein wachsendes Interesse an ihrer Nutzung. Beide Bücher tragen durch verständliche Darstellungen und einleuchtende Beispiele ihren Teil zu dieser positiven Entwicklung bei. Burkhardts unterhaltsamer Band bietet ein Kompaktpaket und eignet sich besonders für diejenigen, die sich allgemein über die Nutzungsmöglichkeiten von Archiven informieren wollen. Die in Teilen tiefer gehende Darstellung von Brenner-Wilczek, Cepl-Kaufmann und Plassmann zielt dagegen eher auf die Möglichkeiten wissenschaftlicher Nutzung und gibt darüber hinaus auch Hinweise zur Auswertung der Quellen. Beide Bücher sind in jedem Fall zu empfehlen – und die findigen Tipps nicht nur für Einsteiger hilfreich."

Unsere Rezensionen:
http://archiv.twoday.net/stories/3857755/
http://archiv.twoday.net/stories/3756458/

http://www.scriptorium.columbia.edu/highlights/


Ein Blogbeitrag dazu:
http://blog.kairaven.de/archives/1169-Datenloeschen-fuer-den-Geheimstaat.html

Aus archivrechtlicher Sicht ist die Lage klar: Vor der Vernichtung sind alle digitalen Unterlagen dem Bundesarchiv anzubieten. Siehe dazu:

http://www.bundesarchiv.de/aufgaben_organisation/abteilungen/ma/00894/index.html

Die Diplomarbeit von Beatrice Bürgi ist online unter:
http://www.informationswissenschaft.ch/fileadmin/uploads/pdf/csi/CSI_22_B_rgi_FINAL.pdf

Abstract
Die Forderungen nach barrierefreiem Zugang zu wissenschaftlicher Literatur nehmen
weltweit zu. Ein Werkzeug, das diesem Wunsch entspricht, ist das Institutional Repository
(IR). Durch diesen Dokumentenserver werden wissenschaftliche Dokumente einer
Institution bereitgestellt und elektronisch archiviert. Die Inhalte eines IR sind frei über das
Internet zugänglich und können gesucht, gelesen, gespeichert und weiterverwendet
werden. Daneben generiert ein Dokumentenserver auch Nutzen für die Institution und die
Forschenden selbst, denn die wissenschaftlichen Erzeugnisse erlangen dank der freien
Verfügbarkeit eine grössere Verbreitung und der gesamte Forschungs-Output der
Institution kann gemessen und auch besser vermarktet werden.
In der Schweiz existieren bereits verschiedene Dokumentenserver. Diese sind sehr
unterschiedlich ausgerichtet und werden zum Teil nicht nach international geltenden
Richtlinien geführt. Diese Arbeit soll den Hochschulen, welche die Errichtung eines
Institutional Repository bzw. dessen professionellen Betrieb in Erwägung ziehen, eine
brauchbare Hilfestellung bieten. In einem praxisorientierten Massnahmenkatalog werden
die Überlegungen und Schritte, welche für die Errichtung eines Institutional Repository
notwendig sind und die daraus entstehenden Konsequenzen für die Hochschule aufgezeigt.

KOMMENTAR:

Die Arbeit ist sicher eine nützliche Entscheidungshilfe, aber nicht hinreichend mit ihrem Thema vertraut. Nur eine Minderheit in der OA-Community fordert, dass IRs nur begutachtete Literatur aufnehmen (Töwe 2005a ist eine Einzelmeinung). Sodann sollte man im deutschsprachigen Kontext nie von Copyright sprechen.

s. http://www.ad-hoc-news.de/Politik-News/12257560

Das Gutachten gegen das Verbot von Max Billers Roman Esra
http://www.literaturkritik.de/public/Mix-EichnerLang.pdf
geht S. 40f. kurz auch auf das verwandte Problem der Geschichtswissenschaft ein, wenn Beteiligte historischer Ereignisse verlangen, dass über sie nicht berichtet wird.

http://www.kulturgeschichtetag.jku.at/page.php?20

Archive: Störungen und Entstörungen
Raum: Rep.-Raum C

Chair: Peter Becker

Kristin Kalisch: Archiv – Störungen – Entstörungen: Veränderungen der Rechtspraxis im städtischen Raum des 19. Jahrhunderts

Susann Holz: Bloße ornamenta urbis? Herrschaftliche Aneignung des städtischen Raumes am Übergang zum Prinzipat

Mareike Menne: Performing China: Johan Neuhoffs Bericht als Archiv frühneuzeitlichen Chinawissens

Mario Wimmer: Sammlung und Zerstreuung: Geständnisse eines Archivalienfetischisten

Anton Tantner: 1, 2, 3 – Materialien zu einer Kulturgeschichte der Nummerierung


Archive sind Wissensräume. Sie sollen Informationen und Wissen dauerhaft überliefern, ordnen und abrufbar machen. Das Forschungsprogramm des Graduiertenkollegs „Archiv, Macht, Wissen“ an der Universität Bielefeld fragt nach den Bedingungen und Zusammenhängen von Organisation, Kontrolle und Zerstörung von Wissen in ihrem konstitutiven Verhältnis zu Macht und Herrschaft. Dabei bekommt das Wechselspiel zwischen Erinnern und Vergessen besondere Aufmerksamkeit.
Bislang wurden Archive vornehmlich passivisch befragt, also: Von wem werden Archive organisiert, kontrolliert, zerstört und welche Folgen haben diese Handlungen für Akteure, Organisatoren und Gesellschaft? Die Frage nach der Transformation des Wissens durch diese Prozesse wurde bisher weniger berücksichtigt. Anhand unterschiedlicher Gegenstände widmen sich die vier Beiträge Fragen der Transformation von Wissen und Wissensbeständen infolge von Störungen und Entstörungen.
Störungen irritieren häufig und werden nach Möglichkeit ausgeschlossen. Jedoch: „Kein System ohne Parasit“, sagt Michel Serres. Versuche Störungen auszuschließen können zerstörend wirken. Die Beiträge des Panels orientieren sich an einem Modell, in dem Störungen nicht einfach externe Faktoren einer sich abschließenden Kultur sind. Das Störende kann nie völlig ausgeschlossen werden. Es kann, wenn auch in anderer Form, wiederkehren oder verschoben werden: „Dem Produzenten geht es um den Inhalt, dem Parasiten um die Position. Wer sich um die Position kümmert, wird den, der sich um den Inhalt kümmert, stets schlagen." (Serres) Entstörung wäre dann der Versuch, mit Störungen umzugehen – ohne diese je zum Verschwinden zu bringen. Die Beobachtung des Umgangs mit der Störung kann dabei helfen, neue Aspekte von Kulturen des Wissens sichtbar werden zu lassen. Die Strategien der Entstörung vermögen die Bedingungen freizulegen, unter denen Herrschaft sich entfaltet. Der Blick auf Entstörungen würde folglich mehr über jene Kultur auszusagen erlauben, die versucht, die Störung auszuschließen oder zu unterdrücken. (Vgl. P. Geimer; Ch. Hoffmann)
Störungen und Entstörungen stellen also eine dynamische Qualität für Archiv, Wissen und Macht als Produzenten kultureller Bedeutung bereit; diesen gehen die Beiträge beispielhaft von der römischen Republik bis ins zwanzigste Jahrhundert nach.

Die Bundeswehr hat ein Archiv mit geheimen Daten gelöscht, die vor allem Auslandseinsätze betreffen. Das ergaben Recherchen von tagesschau.de und Report Mainz. Opposition und Experten sprechen von einem Skandal und befürchten internationale Folgen: So könnte die Verfolgung von Kriegsverbrechern durch das UN-Tribunal in Den Haag erschwert werden. [ via tagesschau.de]

So stiefmütterlich Archive manchmal behandelt, da wo "Gefahr" droht, sind sie ruckzuck vernichtet.

International Conference on the History of Records and Archives
Perth, Western Australia 3-5 August 2008.

Minority reports: Indigenous and Community Voices in Archives

The general theme of this conference explores issues relating to the history of recordkeeping by and about Indigenous peoples, migrant communities, minority communities, forgotten and disappeared communities. This includes historical and contemporary responses by these groups to recordkeeping by dominant communities. This conference also welcomes discussion on the impact and histories of the destruction of archives relating to the above communities and peoples, and the role of records in human rights contexts, including slavery and reconciliation.
We invite submissions of proposals for papers that report on original research into topics and themes that have not been widely discussed in the archival literature. Papers may treat any time period, any format and any national jurisdiction.

Topics might include, but are not limited to the following areas:
• Cultural provenance / virtual repatriation
• Collecting against the grain
• Representation and self representation
• Approaches to keeping cultural memory
• Expanding definitions of archives beyond traditional formats
• Reading traditional records to tell new stories
• Historical and contemporary approaches to outreach and access
• Absences and silences in archives and cultural institutions

We encourage cross-disciplinary and cross-cultural perspectives on issues relating to the scope of the conference.

Proposals may be for individual papers or for whole sessions which may consist of 2-3 papers and a panel discussion.

Papers by people from Indigenous, migrant, minority and forgotten communities are particularly welcome.

Proposals for papers
Abstracts should be approximately 300 words and in word or RTF format. All papers will be refereed.
Proposals should be sent to ichora4@ecu.edu.au by 14 July 2007. We will advise on acceptance by the end of October 2007

The language of the conference is English.

I-CHORA (4) Conference Programme Committee
Joanna Sassoon (SROWA)
Karen Anderson (ECU)
Toby Burrows (UWA)
Carly Lane (UWA)
Michael Piggott (UMelb)
Kirsten Thorpe (SRNSW)
Adrian Cunningham (NAA)

This conference is timed to be directly after the ICA Congress in Kuala Lumpur, and just prior to the Australian Society of Archivists Conference, Perth, Western Australia 7-9 August 2008. A call for papers for the Australian Society of Archivists Conference will be made in a few months.
For further information in the meantime please contact Dr Karen Anderson k.anderson@ecu.edu.au

http://www.universeum.de can actually only found by using the Internet Archive
http://web.archive.org/*/www.universeum.de or
Google's cache.

The Declaration of Halle, 16 April 2000

Academic Heritage and Universities - Responsibility and Public Access

Universities must acknowledge their wide cultural roles. Academic collections and museums provide special opportunities for experiencing and participating in the life of the University. These collections serve as active resources for teaching and research as well as unique and irreplacable historical records. In particular, the collections of the oldest European universities provide windows for the public on the role of the university in helping to define and interpret our cultural identity. By valuing and promoting this shared academic heritage, our institutions demonstrate a commitment to the continued use of these resources by a broad public.


The Programme

The representatives of collections and museums of several European universitites assembled at Halle agree to found a network, "Academic Heritage and Universities". The network is open to interested academic institutions with similar collections and will collaborate closely with other relevant initiatives.

The objective of the network is to share knowledge and experiences among its members and to undertake joint projects with the aim of enhancing access to the collections at all levels. In particular, the network will pursue the following objectives:

1. to establish a directory of collections in the respective academic units which contains information about the extent and nature of the holdings in order to enhance access to and use by those collections by students, academics and a broad public;

2. to stimulate public awareness of the collections by facilitating the production of travelling exhibitions and the exchange of material, including loans, and to promote understanding of the collections through scholarly research and teaching;

3. in view of the growing use and potential of electronic media for cultural expression the network will particularly explore the use of the World Wide Web and the creation of "virtual" museum resources to promote access to the academic heritage;

4. to organise conferences and symposia on topics of common interest and, where appropriate, to facilitate the exchange and enhancement of technical skills and expertise amongst members.


In view of the continuing need to promote the use and understanding of the academic heritage the network will continue to meet to develop joint projects which meet these objectives. Help for these initiatives will be sought from the EU-Program "Culture 2000".

http://chcul.fc.ul.pt/act_ii/universeum-2007.htm

University Heritage: Universal Heritage?

Universeum Network Meeting
Lisbon, Portugal, 6th - 8th July 2007

> Download the programme as a PDF document here. [225kB]


Museum of Science,
University of Lisbon - MCUL
Rua da Escola Politécnica 56
1250-102 Lisbon

Programme
> Friday, 6th July
> Observatory, AOL
> Saturday, 7th July
> Sunday, 8th July
> Post-conference excursions

Friday, 6th July
Amphitheatre of Chemistry, MCUL

* 9.30 h - Registration (Museum Entrance)
* 10.00 h - Opening Session
Ana Eiró, Director of the Museum of Science;
Maria Amélia Martins-Loução, Vice-Rector of the University of Lisbon (to be confirmed);
Ana Simões, Centre for the History of Science, University of Lisbon;
Marta C. Lourenço, Organising & Programme Committee.
* Opening Addresses
Chair: Ana Eiró, Museum of Science.
o 10.30 h - Steven de Clercq, ICOM/UMAC, Universeum: Where to from Now? Reculer pour mieux sauter (15+5 min)
o 10.50 h - Sofia Talas, University of Padua;
Marta C. Lourenço, University of Lisbon,
From Europe to the World: Common characteristics and ‘strong points’ of European university museums (30+10 min)

* 11.30 h - Coffee Break

Auditorium Manuel Valadares, MCUL

* University Heritage Moving Beyond Traditional Borders
Chair: Steven de Clercq, ICOM/UMAC.
o 12 h - Nuno R. Lopes & João Marujo, University of Coimbra,
The University of Coimbra, A Candidate to UNESCO World Heritage
o 12.30 h - Sébastien Soubiran, Université Louis Pasteur, Strasbourg,
What paths for university museums and collections: universities’ showcases, communication tools, research and teaching objects, cultural artefacts?
* 13 h - Lunch

Auditorium Manuel Valadares, MCUL

* University Archives
Chair: Pedro Sousa Dias, University of Lisbon.
o 14.30 h - Menno S. Polak, University of Amsterdam,
University archives and research data
o 15 h - Conceição Tavares, University of Lisbon,
The D. Luiz Meteorological Observatory: University heritage as a source for the history of geophysics
o 15.30 h - Josje Calff, Leiden University,
The paper heritage: the Special Collections of Leiden University Library
o 16 h - Coffee-Break
*

University Heritage as a Source for Learning
Chair: Thomas Bremer, Martin-Luther University Halle-Wittenberg.
o 16.30 h - Luisa Arruda, University of Lisbon,
The Faculty of Belas Artes in Lisbon: Art heritage
o 17.00 h - Marisa L. Monteiro; Luís Bernardo & José M. Araújo, University of Porto,
Teaching keepsakes in the Faculty of Sciences, University of Porto

Laboratory of Physics Cyrillo Soares, MCUL

* 17.30 h - Poster Session
o Graça Bachmann & Alexandra Melão, Technical University of Lisbon,
Mechanical systems at the Astronomical Observatory of Lisbon
o José Pedro d’Amorim; Alexandra Melão & Pedro M. de Abreu, Technical University of Lisbon;
Rui J. Agostinho, Astronomical Observatory of Lisbon,
The legacy of astronomical instruments at the Astronomical Observatory of Lisbon
o Rita Gomes Batista, Faculty of Architecture, Technical University of Lisbon;
Rui J. Agostinho, Astronomical Observatory of Lisbon,
The archival legacy of the Astronomical Observatory of Lisbon
* 17.45 h - Visit to the Laboratorio Chimico, Museum of Science, with Marta C. Lourenço, University of Lisbon
* 18.30 - Welcome Cocktail

Information
For any information you may contact Marta C. Lourenço, mclourenco(at)fc.ul.pt

Registration
Call for papers and registration are now closed.

Organisation

> MCUL - Museu de Ciência da Universidade de Lisboa

> CHCUL - Centro de História das Ciências - Universidade de Lisboa

Special Programme
at the Astronomical Observatory of Lisbon, Tapada da Ajuda

[Please confirm your participation with Marta C. Lourenço, mclourenco(at)fc.ul.pt. Meeting point: bus outside the Museum of Science at 19.45 h]

* 20.30 h - Pedro M. de Abreu, Faculty of Architecture, Technical University of Lisbon,
Appropriation and innovation in the architectonic process of the Astronomical Observatory of Lisbon
* 21.00 h - Tour of the Observatory and the Collection, with
Rui J. Agostinho, director of the Observatory
* 22.00 h - Observing the Sky of Lisbon … with real telescopes
* 23.00 h - Return to Museum of Science

Saturday, 7th July
Auditorium Manuel Valadares, MCUL

* University Heritage as a Source for Communicating with Society I
Chair: Daniel Raichvarg, Université de Bourgogne.
o 9.30 h - Pedro Casaleiro, University of Coimbra,
Collection care and exhibition at the Laboratorio Chimico, Museum of Science, University of Coimbra
o 10.00 h - Panu Nykänen, Helsinki University of Technology,
How the History for engineers differs from the History for scientists – the exhibitions of HUT100
o 10.30 h - Roland Wittje, Norwegian University of Science and Technology,
Reverberations from the 1930s: The Norwegian University of Science and Technology collections and the history of modern soundscape
o 11.00 h - Coffee-Break
* University Heritage as a Source for Communicating with Society II
Chair: Paulo Gama Mota, University of Coimbra (to be confirmed).
o 11.30 h - Diana Gasparon & Nathalie Nyst, Université Libre de Bruxelles,
A University Network around the Elephant Man
o 12 h - Rui J. Agostinho, Astronomical Observatory of Lisbon;
José P. d’Amorim & Pedro M. de Abreu, Technical University of Lisbon,
The astronomical instruments collection at the Astronomical Observatory of Lisbon
o 12.30 h - José Duarte Gorjão Jorge, Technical University of Lisbon,
Architecture of science/science of architecture
o 13 h - Lunch
* University Heritage: Current Dilemmas
Chair: Reet Mägi, Tartu University.
o 14.00 h - Cláudia Garradas & Lúcia Almeida Matos, University of Porto,
The Fine Arts Museum of the University of Porto: Current concerns and strategies
o 14.30 h - Judit Szilágyi, University of Debrecen,
The University Museum of Debrecen
o 15 h Stanisław Waltoś, Jagiellonian University Museum Krakow,
Changing faces of university museums
o 15.30 h - Stanisław Waltoś & Ewa Wyka, Jagiellonian University Museum Krakow,
Presentation of UNIVERSEUM 2008: University of Krakow (10 min)
o 15.45 h - Coffee-Break
* 16.15 h - Visits to the Museums of Science & National Museum of Natural History University of Lisbon
* 20.00 h - Dinner at Restaurante Trindade (Rua Nova da Trindade, 20-B) - Registration necessary before June 20th.
[Meeting point at the Museum of Science at 19.30 h]

Programme Committee

> Marta Lourenço, University of Lisbon
> Ana Simões, Centre for the History of Science, University of Lisbon
> Ana Eiró, Museum of Science, University of Lisbon
> Liba Taub, Cambridge University
> Sofia Talas, University of Padua
> Steven de Clercq, ICOM-UMAC
> Sébastien Soubiran, University of Strasbourg Louis Pasteur
> Paulo Gama Mota, University of Coimbra
> Manuel Janeira, University of Porto


Sunday, 8th July
Auditorium Manuel Valadares, MCUL

* 9.00 h Portuguese University Heritage
Chair: to be assigned
o 9.15 h - Ana Eiró, University of Lisbon,
The Heritage of the University of Lisbon
o 9.35 h - Luisa Fernandes, University of Porto,
The Heritage of the University of Porto
o 9.55 h - Paulo Gama Mota, University of Coimbra,
The Heritage of the University of Coimbra
o 10.15 h - Coffee Break
o 10.45 h - Discussion: Is there a future for university museums & collections in Portugal?
o 11.30 h - Universeum: What next? Preliminary results of the Reflection Group

N.B.

Time for presentations is limited to 20 minutes, plus 10 minutes for discussion (unless stated otherwise).


POST-CONFERENCE EXCURSIONS
Monday, 9th July
University of Coimbra

* 11.00 h Visits to: Museum of Science of the University of Coimbra (at the Laboratorio Chimico) Museum of Physics
* 13.00 h Break for lunch
* 15.00 h Visits to: King John Library & Grand Hall Botanical Garden and Museum

Download the programme here.
Tuesday, 10th July
University of Porto

* 10.00 h Visits to: Abel Salazar House Museum Museum of the History of Medicine
* 14.00 h Break for lunch
* 16.00 h Visits to: Museum of Science Museum of Natural History

Download the programme here.


The representatives of collections and museums of several European universitites assembled at Halle, on 16th April 2000, agreed to found a network, "Academic Heritage and Universities". The network is open to interested academic institutions with similar collections and collaborates closely with other relevant initiatives. The objective of the network is to share knowledge and experiences among its members and to undertake joint projects with the aim of enhancing access to the collections at all levels.

http://www.nytimes.com/2007/06/23/arts/design/23libr.html?pagewanted=1&_r=2


Das Stadtmuseum Erlangen präsentiert derzeit Objekte aus 17 Universitätssammlungen:

http://www.erlangen.de/desktopdefault.aspx/tabid-334/962_read-12531/

Sie ist auch virtuell im WWW präsent:
http://www.ausgepackt.uni-erlangen.de

Die Website der Universität listet die Sammlungen auf:
http://www.uni-erlangen.de/infocenter/sammlungen/

Universitätsarchiv und Universitätsbibliothek werden mitgezählt. Letztere verwaltet "alle Gemälde und Kunstwerke der Universität, unabhängig vom Standort der Stücke".

Frau PD Dr. med Marion Maria Ruisinger ist die "Sammlungsbeauftragte der Hochschulleitung".

Sammlungsparcours (Foto Georg Pöhlein)

http://hughw36.blogspot.com/2007/06/danish-church-books.html
http://www.arkivalieronline.dk/English/default.aspx

The Danish State Archives Filming Centre digitises parish registers and population censuses in order to make them accessible via the Internet.

http://www.mzes.uni-mannheim.de/users/rothenbacher/downloads/Justingen_Lagerbuch1497.pdf

Franz Rothenbacher ediert und kommentiert das Lagerbuch im Hauptstaatsarchiv Stuttgart H 129 Bd. 180. Für die Humanismusforschung interessant sind die neuen Mitteilungen zur Familie Heinrich Bebels aus Ingstetten.

http://cgi-host.uni-marburg.de/~mrep/beschreibung.php?id=18847

Aufbewahrungsort Privatbesitz Antiquariat Markus Wolter, Freiburg i. Br.
Codex 34 Blätter
Beschreibstoff Pergament
Inhalt Urbar des Chorfrauenstifts zu Säckingen
Blattgröße 215 x 145 mm
Schriftraum 165-185 x 115 mm
Spaltenzahl 1
Entstehungszeit um 1300 (Bl. 1r-17v) bzw. um 1320/1330 (Bl. 18r-34v)
Schreibort Säckingen (?)
Abbildung Farb-Abbildungen im Internet: Einband, Bl. 1r, Bl. 5r (Ausschnitt), Bl. 15v (Ausschnitt)
Ergänzender Hinweis Bei dem neu aufgefundenen Codex handelt es sich um das bislang älteste Urbar des Chorfrauenstifts zu Säckingen, Dinghofverband Schliengen. - Eine kommentierte Volltext-Edition erscheint im Herbst 2007 in der ZGO 155 (2007).


Wer uns verstehen will, ist gut beraten, den Band des Ludwig-Uhland-Instituts zur Hand zu nehmen, der erfreulicherweise als Volltext im Netz vorliegt:

http://www.tvv-verlag.de/pdf/schwabenbilder.pdf

http://archiv.twoday.net/stories/1725442/

Presseerklärung des 3. bundesweiten Workshop der Archive von unten

Am 14. und 15. Juni 2007 trafen sich 23 freie Archive aus der ganzen Bundesrepublik in Berlin zu ihrem dritten Workshop. Neben dem Erfahrungsaustausch beschäftigte sich das Netzwerk mit archivfachlichen Herausforderungen im elektronischen Zeitalter. Die TeilnehmerInnen der Treffen kommen aus Archiven der Frauen- und Friedensbewegung, der Ökologie-, Alternativ und Jugendbewegung, von Bürgerrechts- und Umweltgruppen der ehemaligen DDR sowie aus dem Bereich der Geschichtswerkstätten. Als unabhängige Archive leisten sie einen Beitrag zum Erhalt von Überlieferungen und Kulturgut der Gegenöffentlichkeit. Ihr Sammlungsauftrag basiert auf dem Vertrauen der MaterialgeberInnen. Zwei Archive aus diesem Netzwerk (Umbruch Bildarchiv e:V., Videowerkstatt Autofocus e.V.) wurden am 9. Mai 2007 bei der großangelegten Aktion des Bundeskriminalamts (BKA) im Vorfeld der G 8-Proteste durchsucht und massiv geschädigt. Interviews und Dokumentationen, umfassendes Bild- und Video-Material, zum Beispiel zu *Autonomen" und Flüchtlingsbewegungen, wurden beschlagnahmt.
Das Netzwerk protestiert entschieden gegen diesen Eingriff in die Informationsfreiheit und gegen die Behinderung der gesellschaftlich notwendigen Arbeit dieser Archive!
Wir fordern, dass die vom BKA kopierten elektronischen Materialien unverzüglich gelöscht werden. Wir bestehen darauf, dass Archive und Dokumentationsstellen als geschützte Orte unangetastet bleiben und für die öffentliche Nutzung ungestört zur Verfügung stehen.


Berlin, den 21. Juni 2007

Archiv für alternatives Schrifttum, Afas, Duisburg
Frauenforschungs- -bildungs- und -informationszentrum, FFBIZ, Berlin
Archiv Grünes Gedächtnis, Berlin
Kreuzbergmuseum, Berlin
Verein zur Förderung von Forschung zur politischen Sozialisation und Partizipation, POSOPA, Neu-Zittau
Archiv soziale Bewegungen, Freiburg
Eco-Archiv, Hofgeismar
Spinnboden-Lesbenarchiv, Berlin
Archiv der Sozialen Bewegungen, Bremen
Archiv der Jugendkulturen, Berlin
Archiv des Hamburger Instituts für Sozialforschung, Hamburg
Schwules Archiv, Universität Bielefeld
Archiv der deutschen Frauenbewegung, Kassel
Papiertiger * Archiv & Bibliothek für soziale Bewegungen, Berlin
Archiv Aktiv, Hamburg
Hans-Litten-Archiv, Göttingen
Lila Archiv, Berlin
Thüringer Archiv für Zeitgeschichte *Matthias Domaschk", Jena
Archiv3, Berlin
Belladonna, Bremen
Umbruch Bildarchiv, Berlin
Videowerkstatt Autofocus, Berlin
DOMiT, Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland
Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin
*********************

Siehe auch die Presserklärung des Hamburger Archiv der sozialen Bewegungen unter http://asb.nadir.org/index.php

Die Thüringische Landeszeitung meldet am Mittwoch, 20.06.2007, un der der Überschrift "´Sonne der Azteken` leuchtet vielfarbig" zum Bad Köstritzer Dahlien-Archiv:"In Bad Köstritz entstand ein Informationszentrum mit dem Deutschen Dahlienarchiv und einer Ausstellung. Das nicht von ungefähr, gilt die kleine Stadt unweit von Gera doch dank eines gewissen Christian Deegen (1798-1888) als die Wiege der deutschen Dahlienzucht. .... Der eigens dafür errichtete Anbau am Haus des Gastes Bad Köstritz beherbergt nicht nur das Deutsche Dahlien-Archiv der 1897 in Berlin gegründeten Deutschen Dahlien-, Fuchsien- und Gladiolen-Gesellschaft mit derzeit rund 1400 Exponaten, sondern auch eine ständige Ausstellung."

Silke Wagners zeigt während des Münsteraner Skulpturen Sommers ein "Litfasssäulen-Archiv für die Darstellung der weniger beachteten Seiten von Münsters Geschichte". Mehr Informationen und Bilder sind erwünscht.

s.a. http://www.neue-oz.de/information/noz_print/feuilleton/16901600.html

Ist dies ein privates Bewegungsarchiv ? s. http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/seite_3/663293.html

Die Demoversion des o. g. Spiels enthält das Minispiel - "Akten 1-2-3":
" Akten 1-2-3
Der Spieler muss im Archiv der Captiol nach Akten Ausschau halten. Diese kann er durch einfaches darüberlaufen einsammeln und in einen der vielen Mülleimer entsorgen. Dabei darf er sich nicht von den Capitol-Mitarbeitern fangen lassen. Das Minispiel arbeitet gegen die Zeit. Punkte und zusätzliche Zeit kann der Spieler durch das Sammlen und Vernichten der Akten erhalten."

Pressemitteilung

Rechner, Röhren, Raffael – Raritäten aus den Sammlungen der RWTH

Das Hochschularchiv präsentiert in Kooperation mit dem Reiff-Museum ab dem 04. Juli 2007

"Kulturgut der RWTH"



Nahezu alle deutschen Universitäten besitzen wissenschaftliche Sammlungen und Museen. Ihre Rolle ist vielfältig: Sie bilden eine Basis für Forschung und Lehre und dienen zudem als Vermittler von Wissenschaft für eine breitere Öffentlichkeit. Auch an der RWTH gibt es eine erstaunliche Vielfalt von Sammlungen, die allerdings nur wenig bekannt sind. Deshalb unternimmt es das Hochschularchiv zusammen mit dem Institut für Kunstgeschichte (Reiff-Museum), die verschiedenen Sammlungsschwerpunkte der RWTH in dieser Präsentation erstmals an einem Ort vorzustellen. Die Bandbreite reicht dabei von Bildern und Skulpturen über technische und mineralogische Exponate bis zu Objekten aus den biologischen und zoologischen Sammlungen. So stehen Seegurken und Exponate aus dem Reiff-Museum gleichberechtigt neben Rechenmaschinen, Schriftstücken und Bergkristallen. Ferner runden zahlreiche historische und aktuelle Fotografien aus den Sammlungsräumen das Gesamtbild ab. Hier wird Kulturgut wirklich anschaulich!

Diese Präsentation wurde möglich durch das Engagement der Betreuer/innen der jeweiligen Sammlungen sowie ihren studentischen Mitarbeiter/innen und die Bereitschaft der Verantwortlichen, Exponate zur Verfügung zu stellen.

Die Eröffnung findet am 03. Juli 2007 um 15.30 Uhr im Hauptgebäude statt. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Das Hochschularchiv sowie das Reiff-Museum bieten auf Anfrage Führungen durch die Präsentation an.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25545/1.html

Danmarks Radio (DR) ist es durch einen Pauschalvertrag gelungen, mit einem Schlag sämtliche Urheberrechtsfragen seiner Produktionen zu lösen. Das öffentlich finanzierte Unternehmen, das sowohl Fernseh- als Hörfunkprogramme ausstrahlt, wird ab 2008 pro Jahr einen Betrag von 14 Millionen Kronen (umgerechnet etwa zwei Millionen Euro) auf 26 Urheberorganisationen verteilen. Damit hat die Sendeanstalt den gordischen Knoten durchschlagen und kann dänischen Bürger Zugang zu einer mehr als acht Jahrzehnte umfassenden Schatzkammer von Hörfunk- und TV-Produktionen gewähren.

bei der Southern Methodist University

Historic Government Publications from World War II
http://worldwar2.smu.edu/

Die Broschüren werden als Gesamt-PDF oder in Doppelseiten-Ansicht angeboten.

Wie US-Amerikaner zuhause den Zweiten Weltkrieg erlebten, dürfte in Deutschland eher unbekannt sein. Schon deshalb erscheinen die vielen Dokumente zur "Heimatfront" in dieser Sammlung sehr interessant. Da stehen Schriften zur Notfallmedizin neben solchen zum Gemüseanbau und der Broschüre über "Volunteers in library service":
http://digitallibrary.smu.edu/cul/gir/ww2/html/p0027html/index.htm

Auch die Kriegsführung wird behandelt, darunter so abgelegene Themen wie "Field Music":
http://digitallibrary.smu.edu/cul/gir/ww2/html/w0011html/index.htm

Lesenswert ist der "Pocket Guide to Germany" für die amerikanischen Besatzungssoldaten 1944:
http://digitallibrary.smu.edu/cul/gir/ww2/html/w0048html/index.htm

Den "Short Guide to Iraq" von 1943 liest man heute mit gemischten Gefühlen:
http://digitallibrary.smu.edu/cul/gir/ww2/html/w0025html/index.htm


Die SMU bietet darüber hinaus eine Fotosammlung: "The Melvin C. Shaffer Collection – Images of Germany, North Africa, Italy and Southern France (1943 - 1945)"
http://digitallibrary.smu.edu/cul/gir/ww2/mcsc/

 

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