http://kug1.ub.uni-koeln.de/portal/opac?view=kapsel
35.000 Artikel aus der Zeit von ca. 1840 bis 1969 zu Themen und Personen rund um Köln und das Rheinland sind zwar im Netz, aber extrem umständlich benutzbar, da der Viewer keine direkte Adressierung der betreffenden Seite zulässt. Ein nicht verlinkbares Angebot ist zwar besser als gar kein Online-Angebot, aber weit entfernt von best practice!
Unter 1,33a ff. gibt es einen Artikel zur Kanonenkugelpost bei der Neusser Belagerung 1475:
http://www.ub.uni-koeln.de/cdm4/document.php?CISOROOT=/zas&CISOPTR=874&REC=1
35.000 Artikel aus der Zeit von ca. 1840 bis 1969 zu Themen und Personen rund um Köln und das Rheinland sind zwar im Netz, aber extrem umständlich benutzbar, da der Viewer keine direkte Adressierung der betreffenden Seite zulässt. Ein nicht verlinkbares Angebot ist zwar besser als gar kein Online-Angebot, aber weit entfernt von best practice!
Unter 1,33a ff. gibt es einen Artikel zur Kanonenkugelpost bei der Neusser Belagerung 1475:
http://www.ub.uni-koeln.de/cdm4/document.php?CISOROOT=/zas&CISOPTR=874&REC=1
KlausGraf - am Montag, 29. August 2011, 23:51 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Das Wort von Adeligen gilt nichts mehr. Die 2003 erzielte Zusicherung, dass die Darmstädter Madonna, Eigentum des Hauses Hessen, in Darmstadt bleiben soll, wird von den einstigen Feudalherren und Unterdrückern kaltschnäuzig gebrochen, weil Schrauben-Würth, Aufkäufer der Donaueschinger altdeutschen Gemälde, mit dem Scheckbuch winkte.
http://www.echo-online.de/nachrichten/kunstundkultur/holbeinmadonna./Ein-Bild-und-seine-Geschichte;art1161,2004092
http://www.echo-online.de/nachrichten/kunstundkultur/Landesregierung-Holbein-Verkauf-ist-kein-Vertragsbruch;art1161,2040278
http://renegadenation.wordpress.com/2011/07/14/holbein-madonna-wird-verkauft/
http://www.echo-online.de/nachrichten/kunstundkultur/holbeinmadonna./Haus-Hessen-verkauft-Darmstadts-Holbein-Madonna;art1161,2000323
"der Kauf wurde durch den Kunstberater Christoph Graf Douglas vermittelt"
In der FAZ schleimt denn auch Frau Gropp
http://www.faz.net/artikel/C30997/holbein-madonna-deutschlands-teuerstes-kunstwerk-30462688.html
http://www.faz.net/artikel/C30840/begehrtes-kunstwerk-keine-hoffnung-auf-verbleib-der-holbein-madonna-in-hessen-30487679.html
http://www.faz.net/artikel/C30745/holbein-madonna-unsere-moeglichkeiten-sind-einfach-gering-30486905.html
Danke an Peter Brunner:
https://plus.google.com/u/0/117546351384071338747/posts/a2DLK6GyT5C

http://de.wikipedia.org/wiki/Darmst%C3%A4dter_Madonna
http://www.echo-online.de/nachrichten/kunstundkultur/holbeinmadonna./Ein-Bild-und-seine-Geschichte;art1161,2004092
http://www.echo-online.de/nachrichten/kunstundkultur/Landesregierung-Holbein-Verkauf-ist-kein-Vertragsbruch;art1161,2040278
http://renegadenation.wordpress.com/2011/07/14/holbein-madonna-wird-verkauft/
http://www.echo-online.de/nachrichten/kunstundkultur/holbeinmadonna./Haus-Hessen-verkauft-Darmstadts-Holbein-Madonna;art1161,2000323
"der Kauf wurde durch den Kunstberater Christoph Graf Douglas vermittelt"
In der FAZ schleimt denn auch Frau Gropp
http://www.faz.net/artikel/C30997/holbein-madonna-deutschlands-teuerstes-kunstwerk-30462688.html
http://www.faz.net/artikel/C30840/begehrtes-kunstwerk-keine-hoffnung-auf-verbleib-der-holbein-madonna-in-hessen-30487679.html
http://www.faz.net/artikel/C30745/holbein-madonna-unsere-moeglichkeiten-sind-einfach-gering-30486905.html
Danke an Peter Brunner:
https://plus.google.com/u/0/117546351384071338747/posts/a2DLK6GyT5C

http://de.wikipedia.org/wiki/Darmst%C3%A4dter_Madonna
Mit der Karlsruher Handschrift St. Peter pap. 23 ist nun eine der beiden vollständigen Handschriften der deutschsprachigen Exempelsammlung "Der Seelen Wurzgarten" online:
http://digital.blb-karlsruhe.de/blbhsl/content/titleinfo/256781
Grundlegende Erkentnisse zu dem Werk werden Werner Williams-Krapp verdankt. Sein zusammenfassender (wenngleich nicht von Fehlern freier) Artikel im Verfasserlexikon - Werner Williams-Krapp, 'Der Seelen Wurzgarten', in: 2VL 8 (1992), Sp. 1027-1029 - ist bei Libreka einsehbar:
http://www.libreka.de/9783110126907/522
Werner Williams-Krapp, Exempla im heilsgeschichtlichen Kontext. Zum 'Seelenwurzgarten', in: Exempel und Exempelsammlungen, hg. von Walter Haug und Burghart Wachinger (Fortuna vitrea 2), Tübingen 1991, S. 208-222 und
Heike Annette Burmeister, Der 'Judenknabe'. Studien und Texte zu einem mittelalterlichen Marienmirakel in deutscher Überlieferung (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 654), Göppingen 1998
http://books.google.de/books?id=4apbAAAAMAAJ&q=jakob+f%C3%BCrst+widmann+georg
liegen mir derzeit nicht vor.
An online einsehbarer Sekundärliteratur nenne ich Niesner 2007
http://www.uni-salzburg.at/pls/portal/docs/1/1165210.PDF
und den Abschnitt bei Duntze 2007, S. 156-159
http://books.google.de/books?id=iochsYU1g9UC&pg=PA157&dq="Exempla+im+heilsgeschichtlichen+Kontext"
1. Zur Karlsruher Handschrift
Anders als die Metadaten des Digitalisats in Übernahme der Angaben des Katalogs von Klaus Niebler 1969 suggerieren
http://digital.blb-karlsruhe.de/blbihd/content/pageview/67987
wurde die Handschrift wohl nicht 1467 im Kloster Comburg geschrieben, denn es gibt keinen Anhaltspunkt, dass es sich um die "Urhandschrift" handelt. Ermittlungen zu den Wasserzeichen liegen nicht vor. Beigebunden ist der üblicherweise um 1474 datierte Melusinendruck GW 12656
http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/GW12656.htm
Möglicherweise ist die Karlsruher Handschrift erst in den 1470er Jahren niedergeschrieben worden. Williams-Krapp datiert laut Handschriftencensus "nach 1469".
2. Handschriftliche Überlieferung
http://www.handschriftencensus.de/werke/2301 enthält nicht alle von Williams-Krapp nachgewiesenen Exzerpte. Man muss ergänzend die Liste der Handschriften, die auf die Überlieferungsliste von Williams-Krapp verweisen, heranziehen:
■Augsburg, Universitätsbibl., Cod. III.1.2° 14
■Breslau / Wrocław, Universitätsbibl., Cod. I D 41a
■Heidelberg, Universitätsbibl., Cpg 109
(Bl. 145r-147r, der Handschriftenkatalog ohne Erwähnung des Seelenwurzgartens:
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/zimmermann2003/0321 )
■Karlsruhe, Landesbibl., Cod. Donaueschingen 120
■Karlsruhe, Landesbibl., Cod. Donaueschingen 245
■Karlsruhe, Landesbibl., Cod. St. Peter pap. 23
■München, Staatsbibl., Cgm 275
■München, Staatsbibl., Cgm 286
■München, Staatsbibl., Cgm 371
■München, Staatsbibl., Cgm 523
■München, Staatsbibl., Cgm 8108
■Solothurn, Zentralbibl., Cod. S 398
Der Häberlin'sche Handschriftenkatalog der Bibliothek des Ulmer Bürgermeisters Raymund Krafft - Franz Dominicus Häberlin, Catalogus Bibliothecae [...] Raymundo Krafft de Delmensingen, Ulm 1739 - steht mir nicht zur Verfügung [2012 online, siehe unten], aber es sieht nicht danach aus, dass die Krafftsche Handschrift des Seelenwurzgartens, die wie die Karlsruher Handschrift und Cgm 275 den lateinischen Einleitungsvermerk hatte, mit einer der beiden identisch ist. Dieser Vermerk wird zitiert in Schelhorns Amoenitates 1725 Bd. 3, S. 56
http://books.google.de/books?id=19EpAAAAYAAJ&pg=PA56
und in der verbesserten Zweitauflage von 1730:
http://books.google.com/books?id=UrkTAAAAQAAJ&pg=PA56
3. Digitalisate der Inkunabeln und Frühdrucke
Digitalisate der Inkunabeln weist nach:
http://www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/SEELENW.htm
Die Ulmer Ausgabe vom 26. Juli 1483 ist mit 134 Holzschnitten geschmückt:
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00031609/image_6
Die Augsburger Ausgabe von 1504:
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00001872/image_3
Straßburger Ausgabe von 1515:
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00001887/image_7
VD 16 S 5277 ist vom MDZ noch nicht digitalisiert worden.
4. Quellenanalyse
Diese wurde von Karin Schneider in zwei ihrer Münchner Handschriftenkataloge weitgehend geleistet:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0043_a217_JPG.htm zur anderen vollständigen Handschrift Cgm 275
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0044_b082_JPG.htm zu Cgm 371 aus Rebdorf
5. Entstehungskontext
Es gibt offenbar keine Handschriften, die sicher vor 1467, dem Datum des Einleitungsvermerks, zurückreichen. Die Wasserzeichen der Handschrift der UB Augsburg weisen auf den Zeitraum 1464-1469:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0148_a171_JPG.htm
Das Werk muss jedenfalls sehr schnell von der Komburg nach Ostschwaben gelangt sein, wenn man an der Zuverlässigkeit des Einleitungsvermerks für das gesamte Werk festhalten will.
Die zu weitgehenden, methodisch fragwürdigen Angaben von Williams-Krapp habe ich mit der in einer Fußnote gebotenen Kürze bereits 1995 zurückgewiesen:
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5242/pdf/Graf_ordensreform.pdf (S. 155)
Williams-Krapp stilisiert den Komburger Abt zu einem Reformanhänger hoch, aber der maßgeblichen Arbeit von Jooß kann man geradezu das Gegenteil entnehmen. Anders als im ²VL angegeben waren die beiden allzu hypothetisch in die Runde geworfenen Personen Fürst und Widman keine Konventualen, und "ob complacenciam" möchte ich nicht als Auftrag werten. Mit Niebler gehe ich von "geschrieben mit Erlaubnis des Abtes [...] aus Vorlagen der Bibliothek" aus. Das im Werk vorhandene Zeugnis eines Tückelhäuser Kartäusers verweist auf das Bistum Würzburg und den monastischen Bereich, zugegeben. Aber ansonsten bleiben Verfasserschaft und Entstehungskontext im Dunkeln.
Unsinnig ist es wenn Duntze S. 167f. die Laienbrüder als Primärpublikum des Seelenwurzgartens anspricht, und absurd wird es, wenn er die auf dem Titelblatt des Hupfuff-Drucks bei den Weltlichen zunächst an die Laienbrüder denken will.
Ich wiederhole meine These von 1995: Entscheidend war die Allianz von reformgesinnten Mönchen, Weltgeistlichen und Laien für die Verbreitung religiöser Literatur in der Volkssprache - in Handschrift und Druck.
Durch das Medium des Drucks ist die von Williams-Krapp behauptete Dominanz der Verbreitungswege der Ordensreform spätestens ab dem vierten Viertel des 15. Jahrhunderts nicht mehr gegeben. 1475 ist dabei keine wirkliche Zäsur, vielmehr orientiert sich die Zeitangabe an den üblichen Datierungsspielräumen der Handschriftenkataloge. Für die Verbreitung gedruckter Literatur - auch in den Klöstern - war der Buchhandel entscheidend, wenngleich nach wie vor Bücher zwischen den Klöstern ausgetauscht wurden.
Für die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts bestreite ich also die These von der Dominanz der Verbreitung religiöser Werke durch die Ordensreform.
Für die Zeit um 1500 ist auch bei der Produktion religiöser Literatur mit anderen Einflüssen zu rechnen, wie ich im Fall des Thomas Finck gezeigt habe:
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/4798/
Die Drucküberlieferung hat den Seelenwurzgarten über den monastischen Bereich hinaus als Erbauungsbuch auch in Laienkreisen populär gemacht. Dies mag man auch den drei folgenden Zeugnissen entnehmen.
6. Rezeption
Zur Popularität der Drucke notiere ich:
Nennung bei Werner Steiner im 16. Jh.
http://retro.seals.ch/digbib/view?rid=szg-004:1885:4::419&id=hitlist
Nennung bei Ulrich Zwingli
http://books.google.de/books?id=UW0uAAAAYAAJ&pg=RA1-PA132
1515 schrieb der Freiburger (CH) Peter Falk aus Venedig an seine Tochter:
"Du findest in miner libery der heiligen und der alten vätter läben. So ist der granatöpfel und die vierundzwentzig alten, ouch der seelenwurzgarten vorhanden, darin laß diner seelen wol sin."
http://books.google.de/books?pg=RA1-PA144 (US-Proxy)
Offenkundig wurde das Digitalisat gegen ein besseres ausgetauscht, der im Internet Archive gespiegelte Scan ist nicht brauchbar:
http://www.archive.org/stream/freiburgergesch01freigoog#page/n427/mode/2up
[Siehe jetzt:
http://www.archive.org/details/FreiburgerGeschichtsblaetter11-1905 ]
Nachtrag: Falk Eisermann sah freundlicherweise für mich im Haeberlin'schen Katalog nach (Mail vom 5.9.2011): Er nennt S.40f. 39f. Nr. 17 die besagte Seelenwurzgarten-Hs. und zitiert im Wesentlichen die bei Schelhorn (den er auch nennt) zitierte Stelle m. d. Bemerkung: "In initio hujus Codicis leguntur sequentia".
Am Ende heißt es dann noch: "Sub finem denique hujusque Scripti leguntur quaedam Historiae de patratis â Deipara aliisque Sanctis miraculis, itemque aliae materiae Theologicae, v. gr. de Purgatorio, XV. Signis, judicium supremum antecessuris, &c."
Juni 2012: Der Häberlin-Katalog ist seit 2011 online:
http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB00005BF300000000
Daraus ergibt sich, dass die Handschrift nicht wie Eisermann mitteilte auf S. 40f. beschrieben ist, sondern auf S. 39f.
Nachtrag: Ein Bamberger Druck von 1493 ist ein Auszug aus dem Seelenwurzgarten.
http://archiv.twoday.net/stories/1022218904/
Und noch ein anderer Bamberger Druck 1493:
http://archiv.twoday.net/stories/1022466551/
#forschung

http://digital.blb-karlsruhe.de/blbhsl/content/titleinfo/256781
Grundlegende Erkentnisse zu dem Werk werden Werner Williams-Krapp verdankt. Sein zusammenfassender (wenngleich nicht von Fehlern freier) Artikel im Verfasserlexikon - Werner Williams-Krapp, 'Der Seelen Wurzgarten', in: 2VL 8 (1992), Sp. 1027-1029 - ist bei Libreka einsehbar:
http://www.libreka.de/9783110126907/522
Werner Williams-Krapp, Exempla im heilsgeschichtlichen Kontext. Zum 'Seelenwurzgarten', in: Exempel und Exempelsammlungen, hg. von Walter Haug und Burghart Wachinger (Fortuna vitrea 2), Tübingen 1991, S. 208-222 und
Heike Annette Burmeister, Der 'Judenknabe'. Studien und Texte zu einem mittelalterlichen Marienmirakel in deutscher Überlieferung (Göppinger Arbeiten zur Germanistik 654), Göppingen 1998
http://books.google.de/books?id=4apbAAAAMAAJ&q=jakob+f%C3%BCrst+widmann+georg
liegen mir derzeit nicht vor.
An online einsehbarer Sekundärliteratur nenne ich Niesner 2007
http://www.uni-salzburg.at/pls/portal/docs/1/1165210.PDF
und den Abschnitt bei Duntze 2007, S. 156-159
http://books.google.de/books?id=iochsYU1g9UC&pg=PA157&dq="Exempla+im+heilsgeschichtlichen+Kontext"
1. Zur Karlsruher Handschrift
Anders als die Metadaten des Digitalisats in Übernahme der Angaben des Katalogs von Klaus Niebler 1969 suggerieren
http://digital.blb-karlsruhe.de/blbihd/content/pageview/67987
wurde die Handschrift wohl nicht 1467 im Kloster Comburg geschrieben, denn es gibt keinen Anhaltspunkt, dass es sich um die "Urhandschrift" handelt. Ermittlungen zu den Wasserzeichen liegen nicht vor. Beigebunden ist der üblicherweise um 1474 datierte Melusinendruck GW 12656
http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/GW12656.htm
Möglicherweise ist die Karlsruher Handschrift erst in den 1470er Jahren niedergeschrieben worden. Williams-Krapp datiert laut Handschriftencensus "nach 1469".
2. Handschriftliche Überlieferung
http://www.handschriftencensus.de/werke/2301 enthält nicht alle von Williams-Krapp nachgewiesenen Exzerpte. Man muss ergänzend die Liste der Handschriften, die auf die Überlieferungsliste von Williams-Krapp verweisen, heranziehen:
■Augsburg, Universitätsbibl., Cod. III.1.2° 14
■Breslau / Wrocław, Universitätsbibl., Cod. I D 41a
■Heidelberg, Universitätsbibl., Cpg 109
(Bl. 145r-147r, der Handschriftenkatalog ohne Erwähnung des Seelenwurzgartens:
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/zimmermann2003/0321 )
■Karlsruhe, Landesbibl., Cod. Donaueschingen 120
■Karlsruhe, Landesbibl., Cod. Donaueschingen 245
■Karlsruhe, Landesbibl., Cod. St. Peter pap. 23
■München, Staatsbibl., Cgm 275
■München, Staatsbibl., Cgm 286
■München, Staatsbibl., Cgm 371
■München, Staatsbibl., Cgm 523
■München, Staatsbibl., Cgm 8108
■Solothurn, Zentralbibl., Cod. S 398
Der Häberlin'sche Handschriftenkatalog der Bibliothek des Ulmer Bürgermeisters Raymund Krafft - Franz Dominicus Häberlin, Catalogus Bibliothecae [...] Raymundo Krafft de Delmensingen, Ulm 1739 - steht mir nicht zur Verfügung [2012 online, siehe unten], aber es sieht nicht danach aus, dass die Krafftsche Handschrift des Seelenwurzgartens, die wie die Karlsruher Handschrift und Cgm 275 den lateinischen Einleitungsvermerk hatte, mit einer der beiden identisch ist. Dieser Vermerk wird zitiert in Schelhorns Amoenitates 1725 Bd. 3, S. 56
http://books.google.de/books?id=19EpAAAAYAAJ&pg=PA56
und in der verbesserten Zweitauflage von 1730:
http://books.google.com/books?id=UrkTAAAAQAAJ&pg=PA56
3. Digitalisate der Inkunabeln und Frühdrucke
Digitalisate der Inkunabeln weist nach:
http://www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/SEELENW.htm
Die Ulmer Ausgabe vom 26. Juli 1483 ist mit 134 Holzschnitten geschmückt:
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00031609/image_6
Die Augsburger Ausgabe von 1504:
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00001872/image_3
Straßburger Ausgabe von 1515:
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00001887/image_7
VD 16 S 5277 ist vom MDZ noch nicht digitalisiert worden.
4. Quellenanalyse
Diese wurde von Karin Schneider in zwei ihrer Münchner Handschriftenkataloge weitgehend geleistet:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0043_a217_JPG.htm zur anderen vollständigen Handschrift Cgm 275
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0044_b082_JPG.htm zu Cgm 371 aus Rebdorf
5. Entstehungskontext
Es gibt offenbar keine Handschriften, die sicher vor 1467, dem Datum des Einleitungsvermerks, zurückreichen. Die Wasserzeichen der Handschrift der UB Augsburg weisen auf den Zeitraum 1464-1469:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0148_a171_JPG.htm
Das Werk muss jedenfalls sehr schnell von der Komburg nach Ostschwaben gelangt sein, wenn man an der Zuverlässigkeit des Einleitungsvermerks für das gesamte Werk festhalten will.
Die zu weitgehenden, methodisch fragwürdigen Angaben von Williams-Krapp habe ich mit der in einer Fußnote gebotenen Kürze bereits 1995 zurückgewiesen:
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5242/pdf/Graf_ordensreform.pdf (S. 155)
Williams-Krapp stilisiert den Komburger Abt zu einem Reformanhänger hoch, aber der maßgeblichen Arbeit von Jooß kann man geradezu das Gegenteil entnehmen. Anders als im ²VL angegeben waren die beiden allzu hypothetisch in die Runde geworfenen Personen Fürst und Widman keine Konventualen, und "ob complacenciam" möchte ich nicht als Auftrag werten. Mit Niebler gehe ich von "geschrieben mit Erlaubnis des Abtes [...] aus Vorlagen der Bibliothek" aus. Das im Werk vorhandene Zeugnis eines Tückelhäuser Kartäusers verweist auf das Bistum Würzburg und den monastischen Bereich, zugegeben. Aber ansonsten bleiben Verfasserschaft und Entstehungskontext im Dunkeln.
Unsinnig ist es wenn Duntze S. 167f. die Laienbrüder als Primärpublikum des Seelenwurzgartens anspricht, und absurd wird es, wenn er die auf dem Titelblatt des Hupfuff-Drucks bei den Weltlichen zunächst an die Laienbrüder denken will.
Ich wiederhole meine These von 1995: Entscheidend war die Allianz von reformgesinnten Mönchen, Weltgeistlichen und Laien für die Verbreitung religiöser Literatur in der Volkssprache - in Handschrift und Druck.
Durch das Medium des Drucks ist die von Williams-Krapp behauptete Dominanz der Verbreitungswege der Ordensreform spätestens ab dem vierten Viertel des 15. Jahrhunderts nicht mehr gegeben. 1475 ist dabei keine wirkliche Zäsur, vielmehr orientiert sich die Zeitangabe an den üblichen Datierungsspielräumen der Handschriftenkataloge. Für die Verbreitung gedruckter Literatur - auch in den Klöstern - war der Buchhandel entscheidend, wenngleich nach wie vor Bücher zwischen den Klöstern ausgetauscht wurden.
Für die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts bestreite ich also die These von der Dominanz der Verbreitung religiöser Werke durch die Ordensreform.
Für die Zeit um 1500 ist auch bei der Produktion religiöser Literatur mit anderen Einflüssen zu rechnen, wie ich im Fall des Thomas Finck gezeigt habe:
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/4798/
Die Drucküberlieferung hat den Seelenwurzgarten über den monastischen Bereich hinaus als Erbauungsbuch auch in Laienkreisen populär gemacht. Dies mag man auch den drei folgenden Zeugnissen entnehmen.
6. Rezeption
Zur Popularität der Drucke notiere ich:
Nennung bei Werner Steiner im 16. Jh.
http://retro.seals.ch/digbib/view?rid=szg-004:1885:4::419&id=hitlist
Nennung bei Ulrich Zwingli
http://books.google.de/books?id=UW0uAAAAYAAJ&pg=RA1-PA132
1515 schrieb der Freiburger (CH) Peter Falk aus Venedig an seine Tochter:
"Du findest in miner libery der heiligen und der alten vätter läben. So ist der granatöpfel und die vierundzwentzig alten, ouch der seelenwurzgarten vorhanden, darin laß diner seelen wol sin."
http://books.google.de/books?pg=RA1-PA144 (US-Proxy)
Offenkundig wurde das Digitalisat gegen ein besseres ausgetauscht, der im Internet Archive gespiegelte Scan ist nicht brauchbar:
http://www.archive.org/stream/freiburgergesch01freigoog#page/n427/mode/2up
[Siehe jetzt:
http://www.archive.org/details/FreiburgerGeschichtsblaetter11-1905 ]
Nachtrag: Falk Eisermann sah freundlicherweise für mich im Haeberlin'schen Katalog nach (Mail vom 5.9.2011): Er nennt S.
Am Ende heißt es dann noch: "Sub finem denique hujusque Scripti leguntur quaedam Historiae de patratis â Deipara aliisque Sanctis miraculis, itemque aliae materiae Theologicae, v. gr. de Purgatorio, XV. Signis, judicium supremum antecessuris, &c."
Juni 2012: Der Häberlin-Katalog ist seit 2011 online:
http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB00005BF300000000
Daraus ergibt sich, dass die Handschrift nicht wie Eisermann mitteilte auf S. 40f. beschrieben ist, sondern auf S. 39f.
Nachtrag: Ein Bamberger Druck von 1493 ist ein Auszug aus dem Seelenwurzgarten.
http://archiv.twoday.net/stories/1022218904/
Und noch ein anderer Bamberger Druck 1493:
http://archiv.twoday.net/stories/1022466551/
#forschung

KlausGraf - am Montag, 29. August 2011, 18:28 - Rubrik: Kodikologie
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http://fragdenstaat.de/anfrage/einsatz-privater-sicherheitskrafte-gegen-piratenangriffe-gutachten-des-wissenschaftlichen-dienstes/
PDF des Gutachtens von Oberregierungsrätin Anne Hawxwell:
http://augengeradeaus.net/wp-content/uploads/2011/08/20110804_WD_Piraten.pdf
Der ablehnende Bescheid war schon deshalb rechtswidrig, weil es nicht um Urheberrechte Dritter ging. Werden Mitarbeiter von Behörden tätig, rechtfertig das keine Informationsblockade. Zum Thema IFG und UrhG gibt es hier viele Beiträge:
http://archiv.twoday.net/stories/6087772/
http://archiv.twoday.net/stories/5195574/
http://archiv.twoday.net/search?q=urhg+ifg
PDF des Gutachtens von Oberregierungsrätin Anne Hawxwell:
http://augengeradeaus.net/wp-content/uploads/2011/08/20110804_WD_Piraten.pdf
Der ablehnende Bescheid war schon deshalb rechtswidrig, weil es nicht um Urheberrechte Dritter ging. Werden Mitarbeiter von Behörden tätig, rechtfertig das keine Informationsblockade. Zum Thema IFG und UrhG gibt es hier viele Beiträge:
http://archiv.twoday.net/stories/6087772/
http://archiv.twoday.net/stories/5195574/
http://archiv.twoday.net/search?q=urhg+ifg
KlausGraf - am Montag, 29. August 2011, 13:39 - Rubrik: Informationsfreiheit und Transparenz
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http://blogs.ch.cam.ac.uk/pmr/2011/08/29/iucr2011-foi-request-for-details-of-cifs-deposited-by-publishers-with-ccdc/
Er hat sich dabei
http://www.whatdotheyknow.com/
bedient, des britischen Äquivalents/Vorbilds von http://fragdenstaat.de/
Er hat sich dabei
http://www.whatdotheyknow.com/
bedient, des britischen Äquivalents/Vorbilds von http://fragdenstaat.de/
KlausGraf - am Montag, 29. August 2011, 13:33 - Rubrik: Open Access
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Blogs und anderes stellt zusammen:
http://archaeologik.blogspot.com/2011/08/internetressourcen-zu-kulturgutraub-und.html
Eigenartig, dass die zwei hochwertigen englischsprachigen (wenngleich eher juristisch ausgerichteten) Blogs, die zum Thema seit langem meinen eigenen Feedreader bevölkern, fehlen:
http://illicit-cultural-property.blogspot.com/
http://theartlawblog.blogspot.com/
Ich empfehle diese nachdrücklich, ohne mir ein Urteil über die mir nicht bekannten anderen Ressourcen, die Schreg nennt, erlauben zu können.
http://archaeologik.blogspot.com/2011/08/internetressourcen-zu-kulturgutraub-und.html
Eigenartig, dass die zwei hochwertigen englischsprachigen (wenngleich eher juristisch ausgerichteten) Blogs, die zum Thema seit langem meinen eigenen Feedreader bevölkern, fehlen:
http://illicit-cultural-property.blogspot.com/
http://theartlawblog.blogspot.com/
Ich empfehle diese nachdrücklich, ohne mir ein Urteil über die mir nicht bekannten anderen Ressourcen, die Schreg nennt, erlauben zu können.
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Archives Départementales (Centre de Marseille) from Love Maps on Vimeo.
Les Archives conservent des documents reflétant l'activité des institutions civiles, religieuses, administratives, politiques ou judiciaires des Bouches-du-Rhône du IXe au XXIe siècle. L'usage et le fonction du bâtiment (la préservation et l'étude) en a déterminé la forme imaginée par l'architecte Corinne Vezzoni. Depuis les passerelles longeant le littoral cet édifice a la particularité de d'offrir deux apparence différentes selon qu'il est vu de jour ou de nuit.Wolf Thomas - am Montag, 29. August 2011, 07:54 - Rubrik: Archivbau
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Edlef Stabenau erinnern die Geschäftspraktiken mancher Verlage an mafiöse Strukturen:
http://plan3t.info/2011/08/24/ebooks-und-standardprobleme/
http://plan3t.info/2011/08/24/ebooks-und-standardprobleme/
KlausGraf - am Montag, 29. August 2011, 02:59 - Rubrik: Bibliothekswesen
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http://www.leibnizopen.de/blaettern/
Via
http://idw-online.de/de/news437143
Nur wenige Fächer sind bislang vertreten, die Inhalte speisen sich wohl vollständig aus anderen Repositorien. Zum Thema vergleiche man immer noch
http://archiv.twoday.net/stories/4113065/ de a. 2007
Entscheidende Fortschritte sehe ich NICHT!
Via
http://idw-online.de/de/news437143
Nur wenige Fächer sind bislang vertreten, die Inhalte speisen sich wohl vollständig aus anderen Repositorien. Zum Thema vergleiche man immer noch
http://archiv.twoday.net/stories/4113065/ de a. 2007
Entscheidende Fortschritte sehe ich NICHT!
KlausGraf - am Montag, 29. August 2011, 02:52 - Rubrik: Open Access
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http://www.boehlau-verlag.com/newbuchliste.aspx?id=90
Es gibt nur noch einen weiteren aus der Kunstgeschichte, zu dem es jedoch keinen Download gibt.
Es gibt nur noch einen weiteren aus der Kunstgeschichte, zu dem es jedoch keinen Download gibt.
KlausGraf - am Montag, 29. August 2011, 02:45 - Rubrik: Open Access
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Wie klingt ein Gebetsruf in Tirana?
http://turbulence.org/soundtransit/mp3/1944.Kamen_Nedev.Tirana_Albania.Call_to_prayer_Tirana_20070807.mp3
http://turbulence.org/soundtransit ist ein Tonarchiv unter Creative Commons Attribution-Lizenz.
Via
http://resourcelinkbce.wordpress.com/2011/06/03/creative-commons-a-virtual-treasure-chest-of-content/
http://turbulence.org/soundtransit/mp3/1944.Kamen_Nedev.Tirana_Albania.Call_to_prayer_Tirana_20070807.mp3
http://turbulence.org/soundtransit ist ein Tonarchiv unter Creative Commons Attribution-Lizenz.
Via
http://resourcelinkbce.wordpress.com/2011/06/03/creative-commons-a-virtual-treasure-chest-of-content/
KlausGraf - am Montag, 29. August 2011, 01:43 - Rubrik: Musikarchive
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http://blog.wikimedia.de/2011/07/06/die-ehrenamtskarte-jetzt-auch-fur-einige-wikipedianer/
Nachdem ich diesen Beitrag gelesen hatte, wandte ich mich an Johannes Rohr, der - da mir die Voraussetzungen der Kartenvergabe nicht ganz klar waren (der Träger des Engagements muss nicht ortsansässig sein) - mit der Stelle der Stadt Neuss telefonierte und mir dann auf dem Formular die jahrelange ehrenamtliche Mitarbeit bestätigte. Vor gut einer Woche lag die Ehrenamtskarte dann mit Anschreiben im Briefkasten.
Sie ist in meinem Fall bis 2013 gültig. Jeder Inhaber kann in ganz Nordrhein-Westfalen die jeweiligen Vergünstigungen wahrnehmen. So bekomme ich in Ratinger Apotheken 10 % Preisnachlass und kann in einer Willicher Parfümerie günstiger einkaufen. In Neuss gibt es z.B. 30% Ermäßigung beim Kauf von Publikationen des Stadtarchivs, aber auch ermäßigten Eintritt in den städtischen Bädern.
http://www.ehrensache.nrw.de/

Nachdem ich diesen Beitrag gelesen hatte, wandte ich mich an Johannes Rohr, der - da mir die Voraussetzungen der Kartenvergabe nicht ganz klar waren (der Träger des Engagements muss nicht ortsansässig sein) - mit der Stelle der Stadt Neuss telefonierte und mir dann auf dem Formular die jahrelange ehrenamtliche Mitarbeit bestätigte. Vor gut einer Woche lag die Ehrenamtskarte dann mit Anschreiben im Briefkasten.
Sie ist in meinem Fall bis 2013 gültig. Jeder Inhaber kann in ganz Nordrhein-Westfalen die jeweiligen Vergünstigungen wahrnehmen. So bekomme ich in Ratinger Apotheken 10 % Preisnachlass und kann in einer Willicher Parfümerie günstiger einkaufen. In Neuss gibt es z.B. 30% Ermäßigung beim Kauf von Publikationen des Stadtarchivs, aber auch ermäßigten Eintritt in den städtischen Bädern.
http://www.ehrensache.nrw.de/

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http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Wikisource:Skriptorium&oldid=1637465#Defekte_Digitalisate_bei_BSB
Eigene Feststellungen dazu liegen mir nicht vor.
Eigene Feststellungen dazu liegen mir nicht vor.
KlausGraf - am Sonntag, 28. August 2011, 23:13 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Die in dem Beitrag http://archiv.twoday.net/stories/34628773/ angesprochene älteste Überlieferung der Rottweiler Hofgerichtsordnung ist online:
http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz343266539
Eintrag zur Stuttgarter Hs.:
http://www.handschriftencensus.de/19894

Siehe auch
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ordnung_des_Hofgerichts_zu_Rottweil_-_HB_VI_110_Iav.jpg
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ordnung_des_Hofgerichts_zu_Rottweil_-_HB_VI_110_Ibr.jpg
http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz343266539
Eintrag zur Stuttgarter Hs.:
http://www.handschriftencensus.de/19894

Siehe auch
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ordnung_des_Hofgerichts_zu_Rottweil_-_HB_VI_110_Iav.jpg
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ordnung_des_Hofgerichts_zu_Rottweil_-_HB_VI_110_Ibr.jpg
KlausGraf - am Sonntag, 28. August 2011, 21:35 - Rubrik: Kodikologie
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"Dem Weimarer Goethe- und Schiller-Archiv ist es gelungen, eine einzigartige geschlossene Sammlung von Goethe-Handschriften zu erwerben, die Teil eines Konvoluts ist, das überraschenderweise in diesem Jahr auf dem Autographenmarkt angeboten wurde. Dank schnellen Handelns und großer Unterstützung von vielen Seiten gelang es dem Goethe- und Schiller-Archiv, die Sammlung zu erwerben. Der Ankauf ist umso erfreulicher, da auf diese Weise verhindert wurde, dass die ihrer Provenienz nach zusammengehörenden Stücke unwiderruflich zerstreut werden.
Das Konvolut besteht im Kern aus Autographen Johann Wolfgang von Goethes (1749–1832), die aus der Familienbibliothek der Welfen auf Schloss Cumberland bei Gmunden stammen. Von herausragender Bedeutung im Range Nationalen Kulturguts sind neben zwei großen Briefen des Dichters an Prinzessin Friederike zu Mecklenburg-Strelitz, die Schwester der legendären preußischen Königin Luise und spätere Herzogin von Cumberland und Königin von Hannover, sechs spektakuläre eigenhändige Gedichthandschriften Goethes. Sie bieten großartige und repräsentative Beispiele für das poetische Schaffen Goethes, und dies sowohl für sein ganzes Spektrum von der Gelegenheitslyrik über sein Übersetzungswerk und seine »Weltanschauungsgedichte« bis hin zum »Divan«, wie für den Schaffensprozess von der Entwurfshandschrift mit Ergänzungen und Korrekturen bis zur Reinschrift.
Das einzigartige Ensemble von Goethe-Autographen ist von größtem Wert und ergänzt den im Goethe- und Schiller-Archiv aufbewahrten Nachlass Goethes in besonders glücklicher Weise. Der Nachlass, den die UNESCO in ihr Programm »Memory of the World« aufgenommen hat, umfasst 210.000 Blatt und wird in mehr als 500 Archivkästen aufbewahrt. Gerade die Gedichthandschriften schließen Lücken, die Goethes Vertrauter Johann Peter Eckermann, der noch von Goethe selbst mit der Edition seines Nachlasses betraut worden war, mit der Schenkung der Handschriften an die Königin Friederike gerissen hat.
Ermöglicht wurde die Erwerbung mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Kulturstiftung der Länder, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der Wüstenrot Stiftung sowie der Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs und vieler ungenannter privater Spender.
Verzeichnis der Stücke des Konvoluts
Zwei der Goethe-Autographen gehören direkt in den Entstehungszusammenhang des »West-östlichen Divan«. Die auf den 24. Mai 1815 datierte unikale Reinschrift des Bekenntnisgedichts »Vom Himmel steigend Jesus brachte …« ist Teil der großen eigenhändigen Folio-Sammelhandschrift »kalligraphischer« Reinschriften in lateinischer Schrift, die in Goethes Nachlass im Goethe- und Schiller-Archiv überliefert ist. Die am oberen linken Blattrand von Goethe mit roter Tinte notierte Nummer »73b«, die aus dem sogenannten Wiesbadener Register von 1815 rührt, weist auch das auf den 30. März 1815 datierte Gedicht »Frage nicht durch welche Pforte …« als Teil der Divan-Sammelhandschrift aus. Gerade dieses Autograph dokumentiert exemplarisch Goethes Arbeitsweise, insofern er durch Überklebung einer Strophe und Hinzufügung von zwei neuen Strophen auf der Rückseite ein Ehrengedicht zum 50. Dienstjubiläum der Weimarer Staatsbeamten Karl Kirms und Ernst Konstantin von Schardt in ein Gedicht des Divans umarbeitete.
Als weiteres Autographen-Geschenk von Eckermann gelangte Goethes Entwurfshandschrift zu seinem Widmungsgedicht »Ward es doch am Tage klar! …« mit der Unterschrift »Dem Andenken des 16 Aug. 1815« – einem Reflex der persönlichen Begegnung des Autors mit dem Herzog und der Herzogin von Cumberland auf der Gerbermühle in der Nähe Frankfurts – an Königin Friederike.
Das Gedicht »Im Nahmen dessen der Sich selbst erschuf …« ist ein prominentes Beispiel für Goethes Weltanschauungslyrik, das erstmals 1817 in Goethes Zeitschrift »Zur Naturwissenschaft überhaupt« veröffentlicht worden ist. Das auf März 1816 datierte Blatt ist die einzige überlieferte Handschrift des Dichters von diesen Versen und, da der Weimarer Ausgabe von Goethes Werken unbekannt, für eine neue Edition der Gedichte Goethes von grundlegender Bedeutung.
Die Gedichte »Hochländisch« von 1827 und »Fehlt der Gabe gleich das Neue …« sind markante Beispiele für Goethes Alterslyrik. Die Synopse von englischem Original auf der linken und Goethes deutscher Übersetzung auf der rechten Seite des Blattes sowie die Überklebungen mit neuen Textvarianten machen das Gedicht »Hochländisch« zu einem Musterbeispiel für Goethes Arbeitsweise, das zudem als seltenes Zeugnis von Goethes Übertragungskunst aus dem Englischen unmittelbar mit der Entwicklung seines Konzepts der »Weltliteratur« verbunden ist.
Das auf Neujahr 1828 datierte Widmungsgedicht für den Weimarer Großherzog Carl August von Sachsen-Weimar und Eisenach ist die einzige überlieferte eigenhändige Reinschrift dieser Verse, die Goethe zusammen mit seiner Ausgabe letzter Hand an Carl August geschickt hatte.
Die großen, von höchster persönlicher Wertschätzung zeugenden Briefe Goethes vom 30. Dezember 1811 bis 1. Januar 1812 sowie vom 16. Februar 1827 an Friederike waren seit Jahrzehnten dem Verbleib nach unbekannt. Die Briefe gehören zu insgesamt sechs überlieferten Briefen Goethes an Friederike. Einen weiteren dieser Briefe konnte das Goethe- und Schiller-Archiv bereits 2001 erwerben, ein anderer befindet sich heute in Kraków, von den übrigen zwei Briefen fehlt nach wie vor jede Spur. Da die Ausfertigungen der hier vorliegenden Goethe-Briefe den Bearbeitern der Weimarer Ausgabe von Goethes Werken nicht vorgelegen haben, konnten sie dort nur nach dem Konzept gedruckt werden. Mit dem Erwerb der Briefe für das Goethe- und Schiller-Archiv besteht erstmals die Möglichkeit, die Briefe in der hier entstehenden historisch-kritischen Edition sämtlicher Briefe Goethes nach der Ausfertigung zu drucken.
Der Einblattdruck »Die Feier des achtundzwanzigsten Augusts dankbar zu erwiedern« gewinnt seine Bedeutung durch Goethes Widmung für die Maler-Brüder Henschel in Berlin, die zeitgenössische Abschrift des Friedrich Maximilian Klinger gewidmeten Gedichts »An diesem Brunnen …« durch eine der seltenen Zeichnungen von W. Rabe nach Samuel Rösel.
Das Konvolut der Goethe-Handschriften wird ergänzt durch zentrale Zeugnisse der Provenienzgeschichte, von denen namentlich die beiden Briefe von Eckermann an Königin Friederike aus dem Jahr 1838 von hohem Interesse für das Wirken Eckermanns und die Geschichte des Goethe-Bestandes sind. ...."
Quelle: Klassik Siftung Weimar, Pressemitteilung v. 26.8.2011
Friederike zu Mecklenburg-Strelitz (Büste von J. G. Schadow, Alte Nationalgalerie Berlin, Foto: User:Nationalgalerist/Wikimedia Commons, PD)
Das Konvolut besteht im Kern aus Autographen Johann Wolfgang von Goethes (1749–1832), die aus der Familienbibliothek der Welfen auf Schloss Cumberland bei Gmunden stammen. Von herausragender Bedeutung im Range Nationalen Kulturguts sind neben zwei großen Briefen des Dichters an Prinzessin Friederike zu Mecklenburg-Strelitz, die Schwester der legendären preußischen Königin Luise und spätere Herzogin von Cumberland und Königin von Hannover, sechs spektakuläre eigenhändige Gedichthandschriften Goethes. Sie bieten großartige und repräsentative Beispiele für das poetische Schaffen Goethes, und dies sowohl für sein ganzes Spektrum von der Gelegenheitslyrik über sein Übersetzungswerk und seine »Weltanschauungsgedichte« bis hin zum »Divan«, wie für den Schaffensprozess von der Entwurfshandschrift mit Ergänzungen und Korrekturen bis zur Reinschrift.
Das einzigartige Ensemble von Goethe-Autographen ist von größtem Wert und ergänzt den im Goethe- und Schiller-Archiv aufbewahrten Nachlass Goethes in besonders glücklicher Weise. Der Nachlass, den die UNESCO in ihr Programm »Memory of the World« aufgenommen hat, umfasst 210.000 Blatt und wird in mehr als 500 Archivkästen aufbewahrt. Gerade die Gedichthandschriften schließen Lücken, die Goethes Vertrauter Johann Peter Eckermann, der noch von Goethe selbst mit der Edition seines Nachlasses betraut worden war, mit der Schenkung der Handschriften an die Königin Friederike gerissen hat.
Ermöglicht wurde die Erwerbung mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Kulturstiftung der Länder, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der Wüstenrot Stiftung sowie der Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs und vieler ungenannter privater Spender.
Verzeichnis der Stücke des Konvoluts
Zwei der Goethe-Autographen gehören direkt in den Entstehungszusammenhang des »West-östlichen Divan«. Die auf den 24. Mai 1815 datierte unikale Reinschrift des Bekenntnisgedichts »Vom Himmel steigend Jesus brachte …« ist Teil der großen eigenhändigen Folio-Sammelhandschrift »kalligraphischer« Reinschriften in lateinischer Schrift, die in Goethes Nachlass im Goethe- und Schiller-Archiv überliefert ist. Die am oberen linken Blattrand von Goethe mit roter Tinte notierte Nummer »73b«, die aus dem sogenannten Wiesbadener Register von 1815 rührt, weist auch das auf den 30. März 1815 datierte Gedicht »Frage nicht durch welche Pforte …« als Teil der Divan-Sammelhandschrift aus. Gerade dieses Autograph dokumentiert exemplarisch Goethes Arbeitsweise, insofern er durch Überklebung einer Strophe und Hinzufügung von zwei neuen Strophen auf der Rückseite ein Ehrengedicht zum 50. Dienstjubiläum der Weimarer Staatsbeamten Karl Kirms und Ernst Konstantin von Schardt in ein Gedicht des Divans umarbeitete.
Als weiteres Autographen-Geschenk von Eckermann gelangte Goethes Entwurfshandschrift zu seinem Widmungsgedicht »Ward es doch am Tage klar! …« mit der Unterschrift »Dem Andenken des 16 Aug. 1815« – einem Reflex der persönlichen Begegnung des Autors mit dem Herzog und der Herzogin von Cumberland auf der Gerbermühle in der Nähe Frankfurts – an Königin Friederike.
Das Gedicht »Im Nahmen dessen der Sich selbst erschuf …« ist ein prominentes Beispiel für Goethes Weltanschauungslyrik, das erstmals 1817 in Goethes Zeitschrift »Zur Naturwissenschaft überhaupt« veröffentlicht worden ist. Das auf März 1816 datierte Blatt ist die einzige überlieferte Handschrift des Dichters von diesen Versen und, da der Weimarer Ausgabe von Goethes Werken unbekannt, für eine neue Edition der Gedichte Goethes von grundlegender Bedeutung.
Die Gedichte »Hochländisch« von 1827 und »Fehlt der Gabe gleich das Neue …« sind markante Beispiele für Goethes Alterslyrik. Die Synopse von englischem Original auf der linken und Goethes deutscher Übersetzung auf der rechten Seite des Blattes sowie die Überklebungen mit neuen Textvarianten machen das Gedicht »Hochländisch« zu einem Musterbeispiel für Goethes Arbeitsweise, das zudem als seltenes Zeugnis von Goethes Übertragungskunst aus dem Englischen unmittelbar mit der Entwicklung seines Konzepts der »Weltliteratur« verbunden ist.
Das auf Neujahr 1828 datierte Widmungsgedicht für den Weimarer Großherzog Carl August von Sachsen-Weimar und Eisenach ist die einzige überlieferte eigenhändige Reinschrift dieser Verse, die Goethe zusammen mit seiner Ausgabe letzter Hand an Carl August geschickt hatte.
Die großen, von höchster persönlicher Wertschätzung zeugenden Briefe Goethes vom 30. Dezember 1811 bis 1. Januar 1812 sowie vom 16. Februar 1827 an Friederike waren seit Jahrzehnten dem Verbleib nach unbekannt. Die Briefe gehören zu insgesamt sechs überlieferten Briefen Goethes an Friederike. Einen weiteren dieser Briefe konnte das Goethe- und Schiller-Archiv bereits 2001 erwerben, ein anderer befindet sich heute in Kraków, von den übrigen zwei Briefen fehlt nach wie vor jede Spur. Da die Ausfertigungen der hier vorliegenden Goethe-Briefe den Bearbeitern der Weimarer Ausgabe von Goethes Werken nicht vorgelegen haben, konnten sie dort nur nach dem Konzept gedruckt werden. Mit dem Erwerb der Briefe für das Goethe- und Schiller-Archiv besteht erstmals die Möglichkeit, die Briefe in der hier entstehenden historisch-kritischen Edition sämtlicher Briefe Goethes nach der Ausfertigung zu drucken.
Der Einblattdruck »Die Feier des achtundzwanzigsten Augusts dankbar zu erwiedern« gewinnt seine Bedeutung durch Goethes Widmung für die Maler-Brüder Henschel in Berlin, die zeitgenössische Abschrift des Friedrich Maximilian Klinger gewidmeten Gedichts »An diesem Brunnen …« durch eine der seltenen Zeichnungen von W. Rabe nach Samuel Rösel.
Das Konvolut der Goethe-Handschriften wird ergänzt durch zentrale Zeugnisse der Provenienzgeschichte, von denen namentlich die beiden Briefe von Eckermann an Königin Friederike aus dem Jahr 1838 von hohem Interesse für das Wirken Eckermanns und die Geschichte des Goethe-Bestandes sind. ...."
Quelle: Klassik Siftung Weimar, Pressemitteilung v. 26.8.2011

Wolf Thomas - am Sonntag, 28. August 2011, 18:00 - Rubrik: Literaturarchive
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/529325
Zitat:
Ich bin jetzt schon seit fünf Jahren intensiv im Internet unterwegs. Ich habe dort viele spannende Diskussionen erlebt und bin auf viele intelligente und offene Leute getroffen, habe gesehen, wie sich Theoriegebäude erhoben haben und wieder dekonstruiert wurden. Das Internet hat das Versprechen erfüllt, das die Universität nie halten konnte: Es ist ein offener Raum für Wissen, Diskurs und Erkenntnis. Gleichzeitig findet aber die klassische Geisteswissenschaft hier kaum statt. Wann immer ich mit dem System Universität konfrontiert bin, bekomme ich oft nur kritische Töne und Ablehnung dem Internet gegenüber zu spüren. Das nervt mich schon lange.
Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/38748918/
Zitat:
Ich bin jetzt schon seit fünf Jahren intensiv im Internet unterwegs. Ich habe dort viele spannende Diskussionen erlebt und bin auf viele intelligente und offene Leute getroffen, habe gesehen, wie sich Theoriegebäude erhoben haben und wieder dekonstruiert wurden. Das Internet hat das Versprechen erfüllt, das die Universität nie halten konnte: Es ist ein offener Raum für Wissen, Diskurs und Erkenntnis. Gleichzeitig findet aber die klassische Geisteswissenschaft hier kaum statt. Wann immer ich mit dem System Universität konfrontiert bin, bekomme ich oft nur kritische Töne und Ablehnung dem Internet gegenüber zu spüren. Das nervt mich schon lange.
Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/38748918/
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Gedichte über Inkunabeln gibt es wohl nicht allzu viele. Von befreundeter, wie immer nicht genannt werden wollender Seite wurde ich gestoßen auf:
http://www.archive.org/stream/3499903#page/33/mode/1up
Der stolze Inkunabel.
Un-Sinngedicht.
Zum Inkunabel sprach ein Elzevier;
„Was bist Du für ein süßes Tier,
Komm, küsse meinen Schnabel,
Sonst nehm’ ich einen Sabel
Und stech mich mausetot vor Dir,
Du lieber Inkunabel!“
Jedoch der Inkunabel,
Der rümpfte seinen Nabel:
„Du bist ja bloß ein Elzevier
Auf ganz gemeenem Druckpapier
Und ich ein Inkunabel,
Es wär’ doch wirklich dumm von mir,
Poussiert' ich mit ’nem Elzevier
Ich oller Inkunabel!“
Hier endet die Parabel ...
Zum Autor Felix Schloemp:
http://de.wikisource.org/wiki/Felix_Schloemp
Sabel ist eine alte Form von Säbel.
Zu Elsevier
http://de.wikipedia.org/wiki/Elsevier
http://archiv.twoday.net/search?q=elsevier
Zu Inkunabeln:
http://de.wikipedia.org/wiki/Inkunabel
Elzevier-Logo
http://www.archive.org/stream/3499903#page/33/mode/1up
Der stolze Inkunabel.
Un-Sinngedicht.
Zum Inkunabel sprach ein Elzevier;
„Was bist Du für ein süßes Tier,
Komm, küsse meinen Schnabel,
Sonst nehm’ ich einen Sabel
Und stech mich mausetot vor Dir,
Du lieber Inkunabel!“
Jedoch der Inkunabel,
Der rümpfte seinen Nabel:
„Du bist ja bloß ein Elzevier
Auf ganz gemeenem Druckpapier
Und ich ein Inkunabel,
Es wär’ doch wirklich dumm von mir,
Poussiert' ich mit ’nem Elzevier
Ich oller Inkunabel!“
Hier endet die Parabel ...
Zum Autor Felix Schloemp:
http://de.wikisource.org/wiki/Felix_Schloemp
Sabel ist eine alte Form von Säbel.
Zu Elsevier
http://de.wikipedia.org/wiki/Elsevier
http://archiv.twoday.net/search?q=elsevier
Zu Inkunabeln:
http://de.wikipedia.org/wiki/Inkunabel

KlausGraf - am Sonntag, 28. August 2011, 16:28 - Rubrik: Unterhaltung
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Matthias Eifler schreibt zu Q 109/5: aus der Sammlung des Nürnberger Bibliophilen Hieronymus Wilhelm Ebner von Eschenbach(1673-1752, vgl. DBI 2, S. 1200;JÜRGENSEN,Bibliotheca Norica II, S. 1015-1309); aufgeführt inMURR,Memorabilia II, S. 150-152, als [Quart] 72 · angeboten zum Verkauf inRANNER,Catalogus I, S. 30 als [Quart] 238; die Versteigerung fand nicht wie geplant ab dem 2.8.1813 sondern zwischen dem 15.7. und dem 7.8.1816 statt; vgl. den Handzettel auf der Rückseite des vorderen Buchdeckels in dem Katalogexemplar München, BSB, Cat. 187-1 · die Hs. wurde an den Fürther Antiquar Friedrich Heerdegen(1758-1838) verkauft [Auskunft von Dr. Randall Herz über einen schriftlichen Vermerk in dem Exemplar Erlangen-Nürnberg, UB, St.B. ad 1740, dort ist neben der Beschreibung ein Preis von "1:24" eingetragen] · wann und von wem die Hs. für die Weimarer Bibliothek gekauft wurde, ist nicht bekannt.
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/obj31567198
Überhaupt nicht nachvollziehen kann ich, wieso die Ermittlungen von Frau Bushey, auf die ich 2010 unter
http://archiv.twoday.net/stories/6249617/
aufmerksam gemacht hatte, nicht zitiert werden.
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/obj31567198
Überhaupt nicht nachvollziehen kann ich, wieso die Ermittlungen von Frau Bushey, auf die ich 2010 unter
http://archiv.twoday.net/stories/6249617/
aufmerksam gemacht hatte, nicht zitiert werden.
KlausGraf - am Sonntag, 28. August 2011, 14:50 - Rubrik: Kodikologie
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Mit der Revolution in Libyen ist das Risiko verbunden, dass archäologische Stätten im Land geplündert werden, warnt die UNESCO.
http://archaeologik.blogspot.com/2011/08/libyen-zur-situation-des.html
Karten von Libyen:
http://www.lexilogos.com/libye_carte.htm
Sabrata, Foto: SashaCoachman http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
http://archaeologik.blogspot.com/2011/08/libyen-zur-situation-des.html
Karten von Libyen:
http://www.lexilogos.com/libye_carte.htm
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Otto Hahn 1954, Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-46019-0001 / CC-BY-SA [CC-BY-SA-3.0-de ( http://www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en )], via Wikimedia Commons
"Otto Hahn hat Hähne gesammelt. Hähne aus Porzellan, aus Glas, aus Holz. Einen besonders schönen Gockel hat sein Sohn Hanno, der 1960 bei einem Autounfall in Lothringen ums Leben gekommen ist, gebastelt und dem Vater geschenkt. Er diente der Familie als Zeichengeber. Stand er im Fenster der Göttinger Wohnung, wussten Eingeweihte, dass der Chemiker zu Hauses war.
Künftig krähen Hahns Hähne im Institut für Stadtgeschichte. Denn der Nachlass des Nobelpreisträgers, zu dem auch die Gockel-Sammlung gehört, ist am Mittwoch von der Ernst-Max-von-Grunelius-Stiftung an das Institut übergeben worden. Allerdings nur der private, nicht der wissenschaftliche Nachlass. Und dieser auch nur als Depositum. Die 60 Regalmeter an Dokumenten und Objekten bleiben im Besitz der Stiftung. Zu den besonderen Kostbarkeiten zählen die Nobelpreis-Urkunde und die Nobelpreis-Plakette."
Quelle: FAZ, 25.8.2011

Harnack- und Nobelpreis-Medaille, © Uwe Dettmar
"Die Verhandlungen gestalteten sich langwierig und schwierig, doch letztlich gelang es der Ernst Max von Grunelius-Stiftung, den privaten Nachlass von Otto Hahn zu erwerben. Hahn, Ehrenbürger von Frankfurt, gilt noch heute als einer der bedeutendsten Chemiker, und nennt als Entdecker der Kernspaltung den Nobelpreis sein Eigen. Die Stiftung übergab seinen Nachlass nun an das Institut der Stadtgeschichte, das ihn wiederum den Frankfurterinnen und Frankfurtern zugänglich macht. Stets sah sich Otto Hahn seiner Vaterstadt stark verbunden und zeigte sich bei seiner Auszeichnung zum Ehrenbürger in höchstem Maße erfreut. „Fast beschämt“ war Hahn nach eigenen Worten darüber, dass er mit der Auszeichnung die Nachfolge von so herausragenden Persönlichkeiten wie Albert Schweitzer antrat. Kulturdezernent Felix Semmelroth wertete diese Reaktion als Plädoyer für Humanität als eine der Grundfesten wissenschaftlicher Forschung. 60 Regalmeter umfasst der Bestand und stellt damit einen der wichtigsten und historisch bedeutendsten Nachlässe in den letzten Jahrzehnten dar. "
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Frankfurt/Main, 24.8.2011
Wikipedia-Artikel Otto Hahn
Wolf Thomas - am Sonntag, 28. August 2011, 09:02 - Rubrik: Kommunalarchive
"From a preliminary evaluation, damage from Tuesday’s earthquake and its aftershocks includes spalling and cracking of masonry in internal walls and stairwells, a small water leak in one stack area, and a limited amount of shelving failures in a vault within one stack area. In the shelving failures, several rows of shelving shifted into other rows or walls, causing minor crushing of some boxes of records. The records, however, appear to have remained intact. Masonry debris has fallen in the perimeter aisles of stacks and in the internal stairwells of the building.
During the closure, a small team of National Archives staff members are on-site to coordinate the response, prepare for potential complications from Hurricane Irene, and to service a limited number of emergency requests from federal agencies."
in: Part of the official press release of the National Archives via facebook.
During the closure, a small team of National Archives staff members are on-site to coordinate the response, prepare for potential complications from Hurricane Irene, and to service a limited number of emergency requests from federal agencies."
in: Part of the official press release of the National Archives via facebook.
Wolf Thomas - am Sonntag, 28. August 2011, 08:57 - Rubrik: English Corner
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Termingerecht ist der neue Tagungsband vom letztjährigen 80. Deutschen Archivtag 2010 in Dresden erschienen und wird in diesen Tagen allen persönlichen und korporativen VdA-Mitgliedern zugestellt.
Archive unter Dach und Fach. Bau, Logistik, Wirtschaftlichkeit. 80. Deutscher Archivtag in Dresden (=Tagungsdokumentationen zum Deutschen Archivtag, Band 15), Fulda 2011, 255 S. [ISBN 978-3-9811618-4-7]
Link zur Online-Bestellung
Quelle: VdA, Aktuelles v. 25.8.2011
Wolf Thomas - am Sonntag, 28. August 2011, 08:53 - Rubrik: Archivbau
Bernd Hüttner - am Sonntag, 28. August 2011, 03:33 - Rubrik: Archive von unten
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http://www.wileyopenaccess.com
Via
http://wileyopenaccess.wordpress.com/2011/08/24/new-wiley-open-access-website-goes-live/
Via
http://wileyopenaccess.wordpress.com/2011/08/24/new-wiley-open-access-website-goes-live/
KlausGraf - am Sonntag, 28. August 2011, 00:41 - Rubrik: Open Access
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http://wissen.dradio.de/charite-medizinhistorische-sammlung-vor-dem-aus.38.de.html?dram:article_id=11965
Gerüchte waren in letzter Zeit aufgekommen, dass die Schließung bevorstehen könnte. Zumindest war das eine der Optionen, die die Charité erwog, um das Defizit von 700000 Euro abzubauen. Denkbar ist offenbar auch, dass sich ein neuer Träger des Museums annimmt oder Sponsoren die traditionsreiche Institution retten könnten. Spätestens im Oktober soll eine Entscheidung fallen. Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz versicherte am Montag, dass eine Schließung nicht in Frage komme.
Siehe auch
http://www.bmm.charite.de/
http://www.tagesspiegel.de/wissen/virchows-erbe-in-gefahr/4508604.html
http://www.aerztezeitung.de/news/article/666786/droht-charite-museum-schleichender-tod.html

Gerüchte waren in letzter Zeit aufgekommen, dass die Schließung bevorstehen könnte. Zumindest war das eine der Optionen, die die Charité erwog, um das Defizit von 700000 Euro abzubauen. Denkbar ist offenbar auch, dass sich ein neuer Träger des Museums annimmt oder Sponsoren die traditionsreiche Institution retten könnten. Spätestens im Oktober soll eine Entscheidung fallen. Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz versicherte am Montag, dass eine Schließung nicht in Frage komme.
Siehe auch
http://www.bmm.charite.de/
http://www.tagesspiegel.de/wissen/virchows-erbe-in-gefahr/4508604.html
http://www.aerztezeitung.de/news/article/666786/droht-charite-museum-schleichender-tod.html

KlausGraf - am Sonntag, 28. August 2011, 00:34 - Rubrik: Museumswesen
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http://www.openrightsgroup.org/blog/2011/access-to-the-agreement-between-google-books-and-the-british-library
Nach wie vor geheim sind - das ist unerträglich! - die Verträge mit München und Wien.
Nach wie vor geheim sind - das ist unerträglich! - die Verträge mit München und Wien.
KlausGraf - am Sonntag, 28. August 2011, 00:31 - Rubrik: Informationsfreiheit und Transparenz
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KlausGraf - am Sonntag, 28. August 2011, 00:28 - Rubrik: Archivrecht
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Im Youtube-Channel von open-access.net
http://www.youtube.com/openaccessnet
Ich finde diese Videos immer noch eher albern als wertvoll und wende mich scharf gegen die Verbreitung der Ansicht, dass bei Artikeln die Jahresfrist eingehalten werden muss (§ 38 UrhG).
http://www.youtube.com/openaccessnet
Ich finde diese Videos immer noch eher albern als wertvoll und wende mich scharf gegen die Verbreitung der Ansicht, dass bei Artikeln die Jahresfrist eingehalten werden muss (§ 38 UrhG).
KlausGraf - am Sonntag, 28. August 2011, 00:23 - Rubrik: Open Access
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http://www.fixmbr.de/das-blog/
http://www.scilogs.de/wblogs/blog/sprachlog/sprachgebrauch/2011-08-25/das-blog-ist-tot-es-lebe-der-blog
Archivalia legt Wert darauf, dass sich hier jeder an diese Sprachregelung hält. Danke.
http://www.scilogs.de/wblogs/blog/sprachlog/sprachgebrauch/2011-08-25/das-blog-ist-tot-es-lebe-der-blog
Archivalia legt Wert darauf, dass sich hier jeder an diese Sprachregelung hält. Danke.
J. Kemper - am Freitag, 26. August 2011, 11:49 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Bernhard Preuss: 50 Jahre Bundessicherungsverfilmung, S. 2 - 7
Martin Luchterhandt: Kann man Kultur "bewahren"? zur Auswahl bei der Sicherungsverfilmung, S. 8 - 11 [Berliner Landesarchivar und Vorsitzender des Fototechnischen Ausschusses, zuständig für Bestandserhaltung, Verfilmung, Restaurierung, Digitalisierung]
Dietrich Hofmaier: 50 Jahre Sicherungsverfilmung. Rückblick und Ausblick, S. 12 - 15
Lothar Porwich: Ein Platz für die Ewigkeit [Oberrieder Stollen], S. 16 - 17
in: Bevölkerungsschutz, 3/2011 (PDF)
Wolf Thomas - am Donnerstag, 25. August 2011, 11:03 - Rubrik: Kulturgut
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Nach Magazinneubau und Sanierung der Altbauten wird das HSTA Dresden heute eröffnet.
http://www.bild.de/regional/dresden/dresden-regional/hauptstaatsarchiv--saniertes-haus-wird-eroeffnet-19564912.bild.html
http://www.dnews.de/nachrichten/sachsen/590148/neue-hulle-sachsens-gedachtnis.html
s.a. http://archiv.twoday.net/stories/38738837/
http://www.bild.de/regional/dresden/dresden-regional/hauptstaatsarchiv--saniertes-haus-wird-eroeffnet-19564912.bild.html
http://www.dnews.de/nachrichten/sachsen/590148/neue-hulle-sachsens-gedachtnis.html
s.a. http://archiv.twoday.net/stories/38738837/
ingobobingo - am Mittwoch, 24. August 2011, 16:08 - Rubrik: Staatsarchive
Der seit 2008 geplante Verbund von Staats-, Stadt- und Universitätsarchiv Freiburg kommt nun wohl doch nicht zustande, weil die Universität jetzt andere Prioritäten hat, berichtet die Badische Zeitung in ihrer Online-Ausgabe vom 24.08.2011:
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/die-regale-der-archive-quellen-ueber--48826526.html
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/ein-blick-ins-staatsarchiv-schaetze-oder-altpapier--48826352.html
s.a. http://archiv.twoday.net/stories/34621745/
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/die-regale-der-archive-quellen-ueber--48826526.html
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/ein-blick-ins-staatsarchiv-schaetze-oder-altpapier--48826352.html
s.a. http://archiv.twoday.net/stories/34621745/
ingobobingo - am Mittwoch, 24. August 2011, 15:57 - Rubrik: Kooperationsmodelle
Herrschaft des Verdachts.
Das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz spielt mit dem antifaschistischen Archiv a.i.d.a. Hase und Igel
Artikel von Fred König in Tageszeitung "Neues Deutschland".
http://www.neues-deutschland.de/artikel/205101.herrschaft-des-verdachts.html
Das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz spielt mit dem antifaschistischen Archiv a.i.d.a. Hase und Igel
Artikel von Fred König in Tageszeitung "Neues Deutschland".
http://www.neues-deutschland.de/artikel/205101.herrschaft-des-verdachts.html
Bernd Hüttner - am Mittwoch, 24. August 2011, 07:46 - Rubrik: Archive von unten
"In der 1954 gegründeten Buchreihe erscheinen in erster Linie Dissertationen aus dem Bereich der niederdeutschen Sprach- und Literaturwissenschaft. Bereits vergriffene Bände sind als PDF verfügbar.“
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/komuna/publikationen/niederdeutsche_studien/#41
Prima!
Hinweis Falk Eisermann
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/komuna/publikationen/niederdeutsche_studien/#41
Prima!
Hinweis Falk Eisermann
KlausGraf - am Mittwoch, 24. August 2011, 01:05 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Dienstag, 23. August 2011, 00:26 - Rubrik: English Corner
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http://blog.wikimedia.de/2011/08/22/wiki-loves-monuments-startschuss-in-bergheim/
"Zwei Wochen vor dem Start des Denkmal-Fotowettbewerbs Wiki Loves Monuments fand am vergangenen Donnerstag im nordrhein-westfälischen Bergheim die erste Pressekonferenz statt. Gemeinsam präsentierten die Stadtverwaltung, Wikimedia Deutschland und das Organisations-Team des Wettbewerbs den zahlreich erschienenen Journalisten das Pilotprojekt Wiki Loves Monuments Bergheim. Ziel der Kooperation ist, die Einwohner der Kreisstadt zur Teilnahme an dem europaweiten Wettbewerb zu motivieren und auf diese Weise die zahlreichen von der Stadtverwaltung bereits verfassten Artikel zu Baudenkmälern mit aktuellen Bildern zu versehen."
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wiki_Loves_Monuments_Bergheim
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Kurier&oldid=92486036
Foto Alopus http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
"Zwei Wochen vor dem Start des Denkmal-Fotowettbewerbs Wiki Loves Monuments fand am vergangenen Donnerstag im nordrhein-westfälischen Bergheim die erste Pressekonferenz statt. Gemeinsam präsentierten die Stadtverwaltung, Wikimedia Deutschland und das Organisations-Team des Wettbewerbs den zahlreich erschienenen Journalisten das Pilotprojekt Wiki Loves Monuments Bergheim. Ziel der Kooperation ist, die Einwohner der Kreisstadt zur Teilnahme an dem europaweiten Wettbewerb zu motivieren und auf diese Weise die zahlreichen von der Stadtverwaltung bereits verfassten Artikel zu Baudenkmälern mit aktuellen Bildern zu versehen."
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wiki_Loves_Monuments_Bergheim
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Kurier&oldid=92486036

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http://www.internet-law.de/2011/08/wie-geht-es-weiter-mit-dem-datenschutz.html
Die Politiker und die Datenschutzbeauftragten verweigern sich der Einsicht, dass das geltende Datenschutzrecht im Internet weitgehend nicht mehr funktioniert und seine konsequente Anwendung dazu führen würde, dass deutsche Nutzer noch nicht einmal eine Website bei einem Massenhoster unterhalten könnten. Das Netz funktioniert in Europa nur deshalb noch weitgehend reibungslos, weil sich die meisten Akteure in stillschweigendem Einvernehmen entschlossen haben, das geltende Datenschutzrecht zumindest in Teilen zu ignorieren.
Siehe auch
http://www.computerundrecht.de/media/2011_08-22_Haerting_Oeffentlichkeitsarbeit_einer_Landesbehoerde.pdf
Die Politiker und die Datenschutzbeauftragten verweigern sich der Einsicht, dass das geltende Datenschutzrecht im Internet weitgehend nicht mehr funktioniert und seine konsequente Anwendung dazu führen würde, dass deutsche Nutzer noch nicht einmal eine Website bei einem Massenhoster unterhalten könnten. Das Netz funktioniert in Europa nur deshalb noch weitgehend reibungslos, weil sich die meisten Akteure in stillschweigendem Einvernehmen entschlossen haben, das geltende Datenschutzrecht zumindest in Teilen zu ignorieren.
Siehe auch
http://www.computerundrecht.de/media/2011_08-22_Haerting_Oeffentlichkeitsarbeit_einer_Landesbehoerde.pdf
KlausGraf - am Montag, 22. August 2011, 12:31 - Rubrik: Datenschutz
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