Von befreundeter Seite wurde im September 2011 CyberGhost für mich getestet und zwar die Prepaid-Version für 1 Monat zum Preis von 6,99 Euro:
http://cyberghostvpn.com/de/produkt/kaufen.html
Dabei wurden insbesondere Bücher aus HathiTrust (Einzelseiten mit HathiHelper) heruntergeladen.
Nach Bezahlung erhält man den Link zur Vollversion, die sich unkompliziert installieren lasst und jeweils angeschaltet werden muss, wenn man surfen will. Es stehen 69 Server zur Verfügung, darunter 9 US-Server, die stets erreichbar waren.
Hat man die zur Verfügung gestellten 20 GB an Traffic aufgebraucht, verringert sich die Mindestgeschwindigkeit von 2 000 kBit/s auf 512 kbit/s. Nach drei Wochen intensivsten Testens waren aber nur 4,3 GB verbraucht.
Das Herunterladen von Büchern mit dem HT-helper dauert bei ca. 250 Seiten ungefähr 12 Minuten. Will man sofort erneut etwas herunterladen, erzwingt HT eine Pause, weil zu viele Anfragen bisher erfolgten; im Schnitt waren das 5-15 Minuten. Die Wartezeit kann man aber durch Wechsel des US-Servers umgehen.
Fazit: Wer das Geld hat und sich nervige Werbebanner oder Ärger mit nicht funktionierenden US-Proxys ersparen will, für den ist CyberGhost eine empfehlenswerte Alternative zu den kostenlosen Angeboten.
Update: Funktioniert nicht mehr bei HathiTrust
http://archiv.twoday.net/stories/75243644/

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Dabei wurden insbesondere Bücher aus HathiTrust (Einzelseiten mit HathiHelper) heruntergeladen.
Nach Bezahlung erhält man den Link zur Vollversion, die sich unkompliziert installieren lasst und jeweils angeschaltet werden muss, wenn man surfen will. Es stehen 69 Server zur Verfügung, darunter 9 US-Server, die stets erreichbar waren.
Hat man die zur Verfügung gestellten 20 GB an Traffic aufgebraucht, verringert sich die Mindestgeschwindigkeit von 2 000 kBit/s auf 512 kbit/s. Nach drei Wochen intensivsten Testens waren aber nur 4,3 GB verbraucht.
Das Herunterladen von Büchern mit dem HT-helper dauert bei ca. 250 Seiten ungefähr 12 Minuten. Will man sofort erneut etwas herunterladen, erzwingt HT eine Pause, weil zu viele Anfragen bisher erfolgten; im Schnitt waren das 5-15 Minuten. Die Wartezeit kann man aber durch Wechsel des US-Servers umgehen.
Fazit: Wer das Geld hat und sich nervige Werbebanner oder Ärger mit nicht funktionierenden US-Proxys ersparen will, für den ist CyberGhost eine empfehlenswerte Alternative zu den kostenlosen Angeboten.
Update: Funktioniert nicht mehr bei HathiTrust
http://archiv.twoday.net/stories/75243644/

KlausGraf - am Samstag, 10. Dezember 2011, 23:16 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
Liebe Archivalia Leser und Beiträger,
es würde mich freuen, wenn jemand helfen könnte.
Im Jahr 1936 erstellte das Büro Alfred Meyers einen Vermerk.
Gestorben waren bei einem Flugzeugabsturz Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe und Elisabeth (Ellen) zu Schaumburg-Lippe, geborene Bischoff-Korthaus.
In diesem vermerk wird erwähnt, dass Ellen nicht "arisch" gewesen sei (nach Aussage Friedrich Christians, "Adjutant von Goebbels und Schwager Ellens).
Seit längerer Zeit gehe ich der Frage nach, ob Ellen jüdischer Abstammung war. Wäre dies der Fall, so könnte ich mir "einiges" erklären.
Ich kann in der Heiratsurkunde unten zwei Wörter nicht lesen. Kann jemand aushelfen ? Welche Rolle spielt Karl Korthaus bei der Eheschliessung ?
Das Problem besteht in folgendem: In der Gestapoakte wurde vermerkt, dass Ellen Tochter eines Münchner Kunstmalers war (sein Alter 41 Jahre). Es ist somit Carl Adolf Korthaus, ein aus meiner Sicht guter Landschaftsmaler.
In der Heiratsurkunde auf Blatt 2 heisst es, dass der standesamtlichen Trauung Stephan Kekule von Stradonitz
http://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Kekulé_von_Stradonitz
und der Münchner Kunstmaler Kurt Korthaus beiwohnten.
Also wird Carl Adolf Korthaus in der Heiratsurkunde einmal auf Seite 1 unten erwähnt (kann aber nicht lesen in welcher Eigenschaft) und auf Seite 2 neben Kekule von Stradonitz.
Auf Seite 1 der Heiratsurkunde heisst es unten, dass Ellen Tochter von Franz Bischoff und Wilhelmina Hofmihlen ist, ersterer Sohn von Heinrich und Emilia Reitschuh. Wenn ich das richtig verstehe, dann ist Ellen nicht Tochter des Münchner Kunstmalers, sondern Tochter von Franz Bischoff, geboren in Zwenkau und Fabrikbesitzer in Leipzig.
Mich irritiert, dass der Nachname der Grossmutter väterlicherseits erst Breitschuh und dann Reitschuh lautete.
Ferner kann ich nicht verstehen, wieso Ellens Vater Franz Bischoff hiess, die Gestapo aber sagt, sie sei Tochter des Kunstmalers (gemeint ist Carl Adolf Korthaus).
Ferner verstehe ich den Randvermerk in der Liste der Kinder nicht. Ein Randvermerk bei Ellen scheint "legitimiert" zu sagen. Was hiesse das ?
Ich stelle mir somit folgende Fragen:
1. War Franz Bischoff nicht Vater Ellens ?
2. Wurde sie adoptiert von Carl Adolf Korthaus ?
3. Wieso der Doppelname Bischoff-Korthaus ?
4. Wieso erst Breitschuh dann Reitschuh ?
Ich weiss, es sind viele Fragen, aber vielleicht kann jemand einen Tipp geben. Mir würde schon sehr helfen, wenn jemand die Eintragung unten in der Heiratsurkunde entziffern könnte. Danke.
HABE DAS ENTSPRECHENDE DOKUMENT IM BLOG VERGRÖSSERT
http://www.vierprinzen.com/2013/01/blog-post.html
ANTWORT BITTE WAHLWEISE HIER ODER AN:
alexander@vierprinzen.com
Alexander vom Hofe
es würde mich freuen, wenn jemand helfen könnte.
Im Jahr 1936 erstellte das Büro Alfred Meyers einen Vermerk.
Gestorben waren bei einem Flugzeugabsturz Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe und Elisabeth (Ellen) zu Schaumburg-Lippe, geborene Bischoff-Korthaus.
In diesem vermerk wird erwähnt, dass Ellen nicht "arisch" gewesen sei (nach Aussage Friedrich Christians, "Adjutant von Goebbels und Schwager Ellens).
Seit längerer Zeit gehe ich der Frage nach, ob Ellen jüdischer Abstammung war. Wäre dies der Fall, so könnte ich mir "einiges" erklären.
Ich kann in der Heiratsurkunde unten zwei Wörter nicht lesen. Kann jemand aushelfen ? Welche Rolle spielt Karl Korthaus bei der Eheschliessung ?
Das Problem besteht in folgendem: In der Gestapoakte wurde vermerkt, dass Ellen Tochter eines Münchner Kunstmalers war (sein Alter 41 Jahre). Es ist somit Carl Adolf Korthaus, ein aus meiner Sicht guter Landschaftsmaler.
In der Heiratsurkunde auf Blatt 2 heisst es, dass der standesamtlichen Trauung Stephan Kekule von Stradonitz
http://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Kekulé_von_Stradonitz
und der Münchner Kunstmaler Kurt Korthaus beiwohnten.
Also wird Carl Adolf Korthaus in der Heiratsurkunde einmal auf Seite 1 unten erwähnt (kann aber nicht lesen in welcher Eigenschaft) und auf Seite 2 neben Kekule von Stradonitz.
Auf Seite 1 der Heiratsurkunde heisst es unten, dass Ellen Tochter von Franz Bischoff und Wilhelmina Hofmihlen ist, ersterer Sohn von Heinrich und Emilia Reitschuh. Wenn ich das richtig verstehe, dann ist Ellen nicht Tochter des Münchner Kunstmalers, sondern Tochter von Franz Bischoff, geboren in Zwenkau und Fabrikbesitzer in Leipzig.
Mich irritiert, dass der Nachname der Grossmutter väterlicherseits erst Breitschuh und dann Reitschuh lautete.
Ferner kann ich nicht verstehen, wieso Ellens Vater Franz Bischoff hiess, die Gestapo aber sagt, sie sei Tochter des Kunstmalers (gemeint ist Carl Adolf Korthaus).
Ferner verstehe ich den Randvermerk in der Liste der Kinder nicht. Ein Randvermerk bei Ellen scheint "legitimiert" zu sagen. Was hiesse das ?
Ich stelle mir somit folgende Fragen:
1. War Franz Bischoff nicht Vater Ellens ?
2. Wurde sie adoptiert von Carl Adolf Korthaus ?
3. Wieso der Doppelname Bischoff-Korthaus ?
4. Wieso erst Breitschuh dann Reitschuh ?
Ich weiss, es sind viele Fragen, aber vielleicht kann jemand einen Tipp geben. Mir würde schon sehr helfen, wenn jemand die Eintragung unten in der Heiratsurkunde entziffern könnte. Danke.
HABE DAS ENTSPRECHENDE DOKUMENT IM BLOG VERGRÖSSERT
http://www.vierprinzen.com/2013/01/blog-post.html
ANTWORT BITTE WAHLWEISE HIER ODER AN:
alexander@vierprinzen.com
Alexander vom Hofe
vom hofe - am Samstag, 10. Dezember 2011, 22:04 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
Der Artikel auf http://redaktionsblog.hypotheses.org/40 steht unter
http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/
Er darf nachgenutzt werden, wenn die Namen der Urheber (und die Lizenz!) genannt werden.
Zitierempfehlung: Klaus Graf/Mareike König: Entwicklungsfähige Blogosphäre - ein Blick auf deutschsprachige Geschichtsblogs. In: Redaktionsblog de.hyptheses.org vom 9. Dezember 2011. Online:
http://redaktionsblog.hypotheses.org/40 (Ergänzen Sie, falls Sie möchten, noch das Datum der Einsichtnahme: Abgerufen am o.ä.)
von Klaus Graf und Mareike König
Nachdem vor kurzem bei Archivalia die französische Blogosphäre im Bereich der Geschichtswissenschaften vorgestellt wurde, wollen wir mit diesem Artikel den umgekehrten Blick auf die deutschsprachigen Geschichtsblogs werfen.
Anders als in Frankreich (( Siehe Mareike König, Blogging tricolore: geisteswissenschaftliche Blogs in Frankreich, in: Archivalia, 11.08.2011, http://archiv.twoday.net/stories/38743431/)) ist die deutschsprachige Blogsphäre im Bereich der Geschichtswissenschaften derzeit klein und überschaubar. Das mag zum einen daran liegen, dass wissenschaftliches Bloggen auf dieser Seite des Rheins oftmals mit Geringschätzung geachtet wird. Solange Peer-Review-Artikel im Lebenslauf ungleich höher gehandelt werden als ein Wissenschaftsblog, stecken viele Historiker/innen ihre Energien lieber in “traditionelle” Veröffentlichungen. Dabei müsste das eine das andere gar nicht ausschließen ((Siehe Pierre Mounier, Die Werkstatt des Historikers öffnen. Soziale Medien und Wissenschaftsblogs, in: Digital Humanities am DHI, 4.11.2011 http://dhdhi.hypotheses.org/591)) . Zum anderen fehlen in Deutschland bisher Strukturen, die geisteswissenschaftliche Blogs zentral an einer Stelle bündeln und so für eine erhöhte Sichtbarkeit, für Qualität und für die Langzeitarchivierung sorgen. Mit dem gerade eröffneten deutschsprachigen Blogportal de.hypotheses.org soll sich das nun ändern und eine vernetzte deutschsprachige, bloggende Fachcommunity entstehen, die den Kontakt mit Kollegen und Öffentlichkeit über dieses Medium nicht scheut ((Mareike König, Ein deutschsprachiges Blogportal für die Geisteswissenschaften: de.hypotheses.org, in: Digital Humanities am DHI, 2.12.2011 http://dhdhi.hypotheses.org/610)).
Betrachtet man die gegenwärtige deutschsprachige historische Blogsphäre, so fällt im Vergleich zu Frankreich zunächst auf, dass es kaum thematisch eng geführte Blogs von Forschergruppen gibt. Die meisten Geschichtsblogs sind eher themenübergreifend. Auch findet man bisher wenige öffentlich zugängliche Blogs, die ein Seminar an der Universität begleiten. Ebenso sind die in Frankreich beliebten Ausgrabungsblogs von Archäologen in Deutschland inexistent, genau wie Institutsblogs und Blogs, die eine Publikation begleiten. Folglich gibt es bisher auch nur wenige deutschsprachige Blogs, die selbständige Forschungsbeiträge bzw. Mitteilungen zu neuen Forschungsergebnissen publizieren. Einen eigenen wissenschaftlichen Rezensionsteil, der über die bloße Ankündigung von Neuerscheinungen hinausgeht, führt derzeit ausschließlich Archivalia. Dagegen existieren vereinzelt Aggregatoren, die Beiträge aus verschiedenen Geschichtsblogs in einer Übersicht anbieten, wie z.B. “Planet Clio”, sowie Blogs, die im Zusammenhang mit Geschichtsportalen entstehen, wie z.B. infoclio.ch.
Im Folgenden werden die aus unserer subjektiven Sicht derzeit wichtigsten deutschsprachigen Geschichtsblogs in alphabetischer Reihenfolge kurz vorgestellt. Im Anhang findet sich eine Liste mit weiteren Blogs als Vorarbeit zu einer möglichst vollständigen “Blogroll” der deutschsprachigen Geschichtsblogosphäre. Weitere Wertungen und Informationen für viele der genannten Blogs finden sich in weblog.histnet.ch, das zeitweilig monatlich ein Geschichtsblog auszeichnete ((http://www.hist.net/forschung-praxis/geschichtsblogs/)). Aufschlussreich ist darüber hinaus auch die Momentaufnahme der Geschichtsblogosphäre aus dem Jahre 2006 von Sabine Büttner in der GWU ((Büttner, Sabine: Eintritt in die Blogosphäre, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 57.2006/9, S. 540f. Online nur im Internet-Archive: http://web.archive.org/web/20080609081049/http://konzeptkomfort.de/arbeitsproben/detail8.htm)).
Adresscomptoir
http://adresscomptoir.twoday.net/
Das von dem Wiener Historiker Dr. Anton Tantner betriebene Blog besteht seit Ende Juni 2005 und enthält überwiegend kurze Hinweise auf neue Internetlinks oder Literatur. Daneben finden sich Materialien aus seinen Forschungsinteressen, etwa Fotos historischer Hausnummerierungen oder ein Auszug aus einem wissenschaftlichen Aufsatz. Tantner unterhält außerdem ein lehrveranstaltungsbegleitendes Blog “Digitale Medien in der Geschichtswissenschaft”.
Einen lesenswerten Erfahrungsbericht über seine Blogpraxis gab Tantner 2011 in medienimpulse.at.
Anzahl der im Blog publizierten Einträge im Oktober 2011: 29, im September 2011: 21.
Antike und Abendland
http://faz-community.faz.net/blogs/antike/default.aspx
Der Bielefelder Professor Dr. Uwe Walter schreibt für die FAZ eher eine Feuilleton-Kolumne zu Themen der Alten Geschichte bzw. zu ihrer Relevanz für die Gegenwart als ein Blog. Er betrachte sich auch selbst nicht als Blogger, wie Walter in einem L.I.S.A.-Interview erklärte. Ob Blog oder nicht, seine Beiträge sind kurzweilig, die Bezüge zum tagesaktuellen Geschehen zumeist interessant, so z.B. der Beitrag “Trojaner zu Unrecht gescholten”, in dem er den mythologische Hintergrund der Debatte um den “Bundestrojaner” analysiert.
Anzahl der im Blog publizierten Einträge: Oktober 2011: 5, September 2011: 5.
Arbeitsgemeinschaft Frühe Neuzeit
http://agfnz.historikerverband.de/
Im Herbst 2010 gestartet, wird das Weblog der AGFNZ nach dem Willen der Verantwortlichen Ende 2011 aus der Webpräsenz der Arbeitsgemeinschaft wieder verschwinden. Eine bedauerliche Entscheidung, denn als eines der wenigen Blogs findet man hier eigenständige kurze Forschungsbeiträge sowie die praktischen monatlichen Rezensions-Digests. Hoffnung besteht sicherlich nicht zuletzt für die 185 Freunde bei Facebook, dass das Blog von der Aachener Frühneuzeitprofessur (Christine Roll) weitergeführt wird und zu de.hypotheses.org umzieht.
Anzahl der im Blog publizierten Einträge: Oktober 2011: 1, September 2011: 2.
Archaeologik
http://archaeologik.blogspot.com/
“Archaeologik ist ein wissenschaftlich orientiertes Blog zu Themen aus den Feldern Archäologie und Denkmalpflege. Das Augenmerk gilt weniger sensationellen Neufunden, sondern grundsätzlichen methodisch-theoretischen und wissenschaftspolitischen Aspekten der Archäologie”, beschreibt Dr. Rainer Schreg, wissenschaftlicher Archäologe am RGMZ, die Ausrichtung seines Projekts. Neben kulturpolitischen Beiträgen zum Kulturgutschutz soll eine kleine Artikelserie zu Chancen der Luftbildarchäologie bei der Erforschung von Altfluren hervorgehoben werden.
Anzahl der im Blog publizierten Einträge: Oktober 2011: 13, September 2011: 13.
Archivalia
http://archiv.twoday.net
Denkt man an Geschichtsblogs im deutschsprachigen Raum, so kommt einem als erstes Archivalia in den Sinn. Von Klaus Graf im Jahr 2003 als Gemeinschaftsblog gegründet, hat sich Archivalia seine herausragende Stellung durch zahlreiche hochwertige Forschungsbeiträge sowie einen wissenschaftlichen Rezensionsteil verdient. Flankiert durch die Veröffentlichung zahlreicher relevanter Links erreicht Archivalia eine Publikationsfrequenz, die einen schwindelig machen kann. Eine “ausgesprochene Buntheit” und ein Interesse an vielfältigen Themen wurde Archivalia schon 2004 in einer Rezension bei H-Soz-u-Kult bescheinigt. Einen Namen hat sich Archivalia darüber hinaus als “Sturmgeschütz, das für Open Access kämpft” gemacht ((http://archiv.twoday.net/stories/29751181/)). Klaus Graf setzt sich mit diesem Blog außerdem für die Renaissance von Miszellen, Splitterveröffentlichungen und Textfragmenten ein, wie aus seinem Vortrag am DHI Paris deutlich wird. Die Art und Weise, in der Archivalia die Community mit Information versorgt, ist sowohl qualitativ wie auch quantitativ einmalig.
Anzahl der im Blog publizierten Einträge: Oktober 2011: 274, September 2011: 378.
Digitale Regionalgeschichte
http://digireg.twoday.net/
Von den hier porträtierten Blogs wird – neben Antike und Abendland von Uwe Walter – nur noch dieses von einem Professor verantwortet: Karl Heinz Schneider, Universität Hannover, publiziert hier sporadisch vorwiegend kurze Mitteilungen. Mitunter berichtet Schneider aus der Werkstatt des Regionalhistorikers, so z.B. im Beitrag “Vom Nutzen des Internet für die transnationale Geschichte”, in dem es um ein Projekt über die Briefe der 1858 von Niedersachsen nach Kalifornien mit ihrem Mann ausgewanderten Sophie Meinecke geht.
Anzahl der im Blog publizierten Einträge: Oktober 2011: 1, September 2011: 2.
Kritische Geschichte
http://kritischegeschichte.wordpress.com
Es handelt sich um ein von Dr. Richard Heigl betriebenes Gemeinschaftsblog, das dem Konzept einer (linken) “Kritischen Geschichte” verpflichtet ist. Neben der Besprechung von Neuigkeiten gibt es selten auch längere Beiträge programmatischen Charakters, wie z.B. “Kritik einer Kapitalismuskritik” über einen Vortrag von Jürgen Kocka , den dieser Anfang Dezember 2011 gehalten hat.
Zur Selbsteinschätzung und den Abrufzahlen des Blogs siehe den Beitrag zur Blogstatistik.
Anzahl der im Blog publizierten Einträge: Oktober 2011: 6, September 2011: 3.
Medien im Geschichtsunterricht
http://geschichtsunterricht.wordpress.com/
“Der Blog soll Gelegenheit dazu geben, methodische und didaktische Überlegungen zum Einsatz und Umgang mit Medien im Geschichtsunterricht auszutauschen und zu diskutieren.” So Daniel Bernsen, der sowohl als Gymnasiallehrer unterrichtet als auch am Pädagogischen Landesinstitut (Standort Koblenz) tätig ist. Da vergleichsweise häufig in Bernsens Blog kommentiert wird, leistet es, was es verspricht. Für Lehrende mit Netzaffinität eine wichtige Adresse, weil in den Beiträgen nicht nur verschiedene Medien und Web 2.0-Anwendungen vorgestellt, sondern auch einzelne Unterrichtseinheiten beschrieben werden (z.B. Unterrichtseinheit Karl der Große in zwei Teilen).
Anzahl der im Blog publizierten Einträge: Oktober 2011: 13, September 2011: 14.
weblog.hist.net
weblog.hist.net
Die Schweizer Historiker Peter Haber und Jan Hodel publizieren auf diesem Blog seit 2005 über Geschichte und digitale Medien. Das Blog zeichnet sich durch anregende Links sowie durch seine eigenständigen, gut geschriebenen Kurzartikel aus, die mitunter auch von Gastautoren stammen. Die Themenbreite reicht “von Open Access bis e-Learning, von Google bis Urheberrecht, von Bibliographierhilfsmitteln bis Werkzeugen zum kollaborativen Schreiben, von digitalen Karten bis digitalisierten Handschriften, von web 1.0 bis web 3.0”, so ist in der Selbstbeschreibung zu lesen. Für digital historians und für alle, die es werden wollen, ist weblog.hist.net ein Muss.
Anzahl der im Blog publizierten Einträge: Oktober 2011: 9: September 2011: 23.
Weitere Blogs
Die folgende Liste ist eine Vorarbeit zu einer möglichst vollständigen “Blogroll” der deutschsprachigen Geschichtsblogosphäre, wobei natürlich die aufgelisteten Internetangebote aus “historischer Perspektive” zu ergänzen wären durch aufgegebene Projekte, die noch online oder im Internet Archive dokumentiert sind.
Arbeitskreis Policey/Polizei im vormodernen Europa
http://www.univie.ac.at/policey-ak/
Brennpunkt Geschichte
http://www.brennpunkt-geschichte.de/
burgerbe-blog
http://burgerbe.wordpress.com/
Digitaler Widerstand
http://digitalerwiderstand.wordpress.com/
Docupedia-Blog
http://docupedia.de/zg/Blog
einsichten
http://www.einsichten-online.de/
geschichte.quelle.lektüre
http://arcana.twoday.net/
Geschichtsblog
http://geschichts-blog.blogspot.com/
Geschichtsblog
http://www.geschichtsinfos.de/
GeschichtsPuls
http://geschichtspuls.de/
Geschichtsweberei
http://geschichtsweberei.blogspot.com/
Gewerkschaftsgeschichte - der Geschichtsblog von ver.di
http://verdiarchiv.blogspot.com/
Hamburgische Geschichten
http://hamburgische-geschichten.de/
Historikerkraus.de
http://historikerkraus.de/blog/
Historisch Denken Lernen
http://koerber2005.erzwiss.uni-hamburg.de/wordpress-mu/historischdenkenlernen/
infoclio.ch
http://www.infoclio.ch/de/blog?uid=
Klio surft
http://kliosurft.wordpress.com/
Oberschwäbische Mannigfaltigkeiten
http://mannigfaltigkeiten.twoday.net/
RambowGenealogie ((Zu Genealogieblogs siehe auch http://www.rambow.de/genealogieblogs))
http://www.rambow.de/
Schmalenstroer.net
http://schmalenstroer.net/blog/
Tribur.de
http://www.tribur.de/blog/
Weblog zu Netz und Geschichte
http://netzgeschichte.wordpress.com/
Zeittaucher
http://www.scienceblogs.de/zeittaucher/
Zwerge auf den Schultern von Riesen
http://zwergenblick.wordpress.com
=================================
ANHANG Archivalia
Weitere Blogs siehe in den Kommentaren auf de.hypotheses.org
Update: Französische Übersetzung des Beitrags
http://dhiha.hypotheses.org/425
Illustration: Screenshot Planet Clio

http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/
Er darf nachgenutzt werden, wenn die Namen der Urheber (und die Lizenz!) genannt werden.
Zitierempfehlung: Klaus Graf/Mareike König: Entwicklungsfähige Blogosphäre - ein Blick auf deutschsprachige Geschichtsblogs. In: Redaktionsblog de.hyptheses.org vom 9. Dezember 2011. Online:
http://redaktionsblog.hypotheses.org/40 (Ergänzen Sie, falls Sie möchten, noch das Datum der Einsichtnahme: Abgerufen am o.ä.)
von Klaus Graf und Mareike KönigNachdem vor kurzem bei Archivalia die französische Blogosphäre im Bereich der Geschichtswissenschaften vorgestellt wurde, wollen wir mit diesem Artikel den umgekehrten Blick auf die deutschsprachigen Geschichtsblogs werfen.
Anders als in Frankreich (( Siehe Mareike König, Blogging tricolore: geisteswissenschaftliche Blogs in Frankreich, in: Archivalia, 11.08.2011, http://archiv.twoday.net/stories/38743431/)) ist die deutschsprachige Blogsphäre im Bereich der Geschichtswissenschaften derzeit klein und überschaubar. Das mag zum einen daran liegen, dass wissenschaftliches Bloggen auf dieser Seite des Rheins oftmals mit Geringschätzung geachtet wird. Solange Peer-Review-Artikel im Lebenslauf ungleich höher gehandelt werden als ein Wissenschaftsblog, stecken viele Historiker/innen ihre Energien lieber in “traditionelle” Veröffentlichungen. Dabei müsste das eine das andere gar nicht ausschließen ((Siehe Pierre Mounier, Die Werkstatt des Historikers öffnen. Soziale Medien und Wissenschaftsblogs, in: Digital Humanities am DHI, 4.11.2011 http://dhdhi.hypotheses.org/591)) . Zum anderen fehlen in Deutschland bisher Strukturen, die geisteswissenschaftliche Blogs zentral an einer Stelle bündeln und so für eine erhöhte Sichtbarkeit, für Qualität und für die Langzeitarchivierung sorgen. Mit dem gerade eröffneten deutschsprachigen Blogportal de.hypotheses.org soll sich das nun ändern und eine vernetzte deutschsprachige, bloggende Fachcommunity entstehen, die den Kontakt mit Kollegen und Öffentlichkeit über dieses Medium nicht scheut ((Mareike König, Ein deutschsprachiges Blogportal für die Geisteswissenschaften: de.hypotheses.org, in: Digital Humanities am DHI, 2.12.2011 http://dhdhi.hypotheses.org/610)).
Betrachtet man die gegenwärtige deutschsprachige historische Blogsphäre, so fällt im Vergleich zu Frankreich zunächst auf, dass es kaum thematisch eng geführte Blogs von Forschergruppen gibt. Die meisten Geschichtsblogs sind eher themenübergreifend. Auch findet man bisher wenige öffentlich zugängliche Blogs, die ein Seminar an der Universität begleiten. Ebenso sind die in Frankreich beliebten Ausgrabungsblogs von Archäologen in Deutschland inexistent, genau wie Institutsblogs und Blogs, die eine Publikation begleiten. Folglich gibt es bisher auch nur wenige deutschsprachige Blogs, die selbständige Forschungsbeiträge bzw. Mitteilungen zu neuen Forschungsergebnissen publizieren. Einen eigenen wissenschaftlichen Rezensionsteil, der über die bloße Ankündigung von Neuerscheinungen hinausgeht, führt derzeit ausschließlich Archivalia. Dagegen existieren vereinzelt Aggregatoren, die Beiträge aus verschiedenen Geschichtsblogs in einer Übersicht anbieten, wie z.B. “Planet Clio”, sowie Blogs, die im Zusammenhang mit Geschichtsportalen entstehen, wie z.B. infoclio.ch.
Im Folgenden werden die aus unserer subjektiven Sicht derzeit wichtigsten deutschsprachigen Geschichtsblogs in alphabetischer Reihenfolge kurz vorgestellt. Im Anhang findet sich eine Liste mit weiteren Blogs als Vorarbeit zu einer möglichst vollständigen “Blogroll” der deutschsprachigen Geschichtsblogosphäre. Weitere Wertungen und Informationen für viele der genannten Blogs finden sich in weblog.histnet.ch, das zeitweilig monatlich ein Geschichtsblog auszeichnete ((http://www.hist.net/forschung-praxis/geschichtsblogs/)). Aufschlussreich ist darüber hinaus auch die Momentaufnahme der Geschichtsblogosphäre aus dem Jahre 2006 von Sabine Büttner in der GWU ((Büttner, Sabine: Eintritt in die Blogosphäre, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 57.2006/9, S. 540f. Online nur im Internet-Archive: http://web.archive.org/web/20080609081049/http://konzeptkomfort.de/arbeitsproben/detail8.htm)).
Adresscomptoir
http://adresscomptoir.twoday.net/
Das von dem Wiener Historiker Dr. Anton Tantner betriebene Blog besteht seit Ende Juni 2005 und enthält überwiegend kurze Hinweise auf neue Internetlinks oder Literatur. Daneben finden sich Materialien aus seinen Forschungsinteressen, etwa Fotos historischer Hausnummerierungen oder ein Auszug aus einem wissenschaftlichen Aufsatz. Tantner unterhält außerdem ein lehrveranstaltungsbegleitendes Blog “Digitale Medien in der Geschichtswissenschaft”.
Einen lesenswerten Erfahrungsbericht über seine Blogpraxis gab Tantner 2011 in medienimpulse.at.
Anzahl der im Blog publizierten Einträge im Oktober 2011: 29, im September 2011: 21.
Antike und Abendland
http://faz-community.faz.net/blogs/antike/default.aspx
Der Bielefelder Professor Dr. Uwe Walter schreibt für die FAZ eher eine Feuilleton-Kolumne zu Themen der Alten Geschichte bzw. zu ihrer Relevanz für die Gegenwart als ein Blog. Er betrachte sich auch selbst nicht als Blogger, wie Walter in einem L.I.S.A.-Interview erklärte. Ob Blog oder nicht, seine Beiträge sind kurzweilig, die Bezüge zum tagesaktuellen Geschehen zumeist interessant, so z.B. der Beitrag “Trojaner zu Unrecht gescholten”, in dem er den mythologische Hintergrund der Debatte um den “Bundestrojaner” analysiert.
Anzahl der im Blog publizierten Einträge: Oktober 2011: 5, September 2011: 5.
Arbeitsgemeinschaft Frühe Neuzeit
http://agfnz.historikerverband.de/
Im Herbst 2010 gestartet, wird das Weblog der AGFNZ nach dem Willen der Verantwortlichen Ende 2011 aus der Webpräsenz der Arbeitsgemeinschaft wieder verschwinden. Eine bedauerliche Entscheidung, denn als eines der wenigen Blogs findet man hier eigenständige kurze Forschungsbeiträge sowie die praktischen monatlichen Rezensions-Digests. Hoffnung besteht sicherlich nicht zuletzt für die 185 Freunde bei Facebook, dass das Blog von der Aachener Frühneuzeitprofessur (Christine Roll) weitergeführt wird und zu de.hypotheses.org umzieht.
Anzahl der im Blog publizierten Einträge: Oktober 2011: 1, September 2011: 2.
Archaeologik
http://archaeologik.blogspot.com/
“Archaeologik ist ein wissenschaftlich orientiertes Blog zu Themen aus den Feldern Archäologie und Denkmalpflege. Das Augenmerk gilt weniger sensationellen Neufunden, sondern grundsätzlichen methodisch-theoretischen und wissenschaftspolitischen Aspekten der Archäologie”, beschreibt Dr. Rainer Schreg, wissenschaftlicher Archäologe am RGMZ, die Ausrichtung seines Projekts. Neben kulturpolitischen Beiträgen zum Kulturgutschutz soll eine kleine Artikelserie zu Chancen der Luftbildarchäologie bei der Erforschung von Altfluren hervorgehoben werden.
Anzahl der im Blog publizierten Einträge: Oktober 2011: 13, September 2011: 13.
Archivalia
http://archiv.twoday.net
Denkt man an Geschichtsblogs im deutschsprachigen Raum, so kommt einem als erstes Archivalia in den Sinn. Von Klaus Graf im Jahr 2003 als Gemeinschaftsblog gegründet, hat sich Archivalia seine herausragende Stellung durch zahlreiche hochwertige Forschungsbeiträge sowie einen wissenschaftlichen Rezensionsteil verdient. Flankiert durch die Veröffentlichung zahlreicher relevanter Links erreicht Archivalia eine Publikationsfrequenz, die einen schwindelig machen kann. Eine “ausgesprochene Buntheit” und ein Interesse an vielfältigen Themen wurde Archivalia schon 2004 in einer Rezension bei H-Soz-u-Kult bescheinigt. Einen Namen hat sich Archivalia darüber hinaus als “Sturmgeschütz, das für Open Access kämpft” gemacht ((http://archiv.twoday.net/stories/29751181/)). Klaus Graf setzt sich mit diesem Blog außerdem für die Renaissance von Miszellen, Splitterveröffentlichungen und Textfragmenten ein, wie aus seinem Vortrag am DHI Paris deutlich wird. Die Art und Weise, in der Archivalia die Community mit Information versorgt, ist sowohl qualitativ wie auch quantitativ einmalig.
Anzahl der im Blog publizierten Einträge: Oktober 2011: 274, September 2011: 378.
Digitale Regionalgeschichte
http://digireg.twoday.net/
Von den hier porträtierten Blogs wird – neben Antike und Abendland von Uwe Walter – nur noch dieses von einem Professor verantwortet: Karl Heinz Schneider, Universität Hannover, publiziert hier sporadisch vorwiegend kurze Mitteilungen. Mitunter berichtet Schneider aus der Werkstatt des Regionalhistorikers, so z.B. im Beitrag “Vom Nutzen des Internet für die transnationale Geschichte”, in dem es um ein Projekt über die Briefe der 1858 von Niedersachsen nach Kalifornien mit ihrem Mann ausgewanderten Sophie Meinecke geht.
Anzahl der im Blog publizierten Einträge: Oktober 2011: 1, September 2011: 2.
Kritische Geschichte
http://kritischegeschichte.wordpress.com
Es handelt sich um ein von Dr. Richard Heigl betriebenes Gemeinschaftsblog, das dem Konzept einer (linken) “Kritischen Geschichte” verpflichtet ist. Neben der Besprechung von Neuigkeiten gibt es selten auch längere Beiträge programmatischen Charakters, wie z.B. “Kritik einer Kapitalismuskritik” über einen Vortrag von Jürgen Kocka , den dieser Anfang Dezember 2011 gehalten hat.
Zur Selbsteinschätzung und den Abrufzahlen des Blogs siehe den Beitrag zur Blogstatistik.
Anzahl der im Blog publizierten Einträge: Oktober 2011: 6, September 2011: 3.
Medien im Geschichtsunterricht
http://geschichtsunterricht.wordpress.com/
“Der Blog soll Gelegenheit dazu geben, methodische und didaktische Überlegungen zum Einsatz und Umgang mit Medien im Geschichtsunterricht auszutauschen und zu diskutieren.” So Daniel Bernsen, der sowohl als Gymnasiallehrer unterrichtet als auch am Pädagogischen Landesinstitut (Standort Koblenz) tätig ist. Da vergleichsweise häufig in Bernsens Blog kommentiert wird, leistet es, was es verspricht. Für Lehrende mit Netzaffinität eine wichtige Adresse, weil in den Beiträgen nicht nur verschiedene Medien und Web 2.0-Anwendungen vorgestellt, sondern auch einzelne Unterrichtseinheiten beschrieben werden (z.B. Unterrichtseinheit Karl der Große in zwei Teilen).
Anzahl der im Blog publizierten Einträge: Oktober 2011: 13, September 2011: 14.
weblog.hist.net
weblog.hist.net
Die Schweizer Historiker Peter Haber und Jan Hodel publizieren auf diesem Blog seit 2005 über Geschichte und digitale Medien. Das Blog zeichnet sich durch anregende Links sowie durch seine eigenständigen, gut geschriebenen Kurzartikel aus, die mitunter auch von Gastautoren stammen. Die Themenbreite reicht “von Open Access bis e-Learning, von Google bis Urheberrecht, von Bibliographierhilfsmitteln bis Werkzeugen zum kollaborativen Schreiben, von digitalen Karten bis digitalisierten Handschriften, von web 1.0 bis web 3.0”, so ist in der Selbstbeschreibung zu lesen. Für digital historians und für alle, die es werden wollen, ist weblog.hist.net ein Muss.
Anzahl der im Blog publizierten Einträge: Oktober 2011: 9: September 2011: 23.
Weitere Blogs
Die folgende Liste ist eine Vorarbeit zu einer möglichst vollständigen “Blogroll” der deutschsprachigen Geschichtsblogosphäre, wobei natürlich die aufgelisteten Internetangebote aus “historischer Perspektive” zu ergänzen wären durch aufgegebene Projekte, die noch online oder im Internet Archive dokumentiert sind.
Arbeitskreis Policey/Polizei im vormodernen Europa
http://www.univie.ac.at/policey-ak/
Brennpunkt Geschichte
http://www.brennpunkt-geschichte.de/
burgerbe-blog
http://burgerbe.wordpress.com/
Digitaler Widerstand
http://digitalerwiderstand.wordpress.com/
Docupedia-Blog
http://docupedia.de/zg/Blog
einsichten
http://www.einsichten-online.de/
geschichte.quelle.lektüre
http://arcana.twoday.net/
Geschichtsblog
http://geschichts-blog.blogspot.com/
Geschichtsblog
http://www.geschichtsinfos.de/
GeschichtsPuls
http://geschichtspuls.de/
Geschichtsweberei
http://geschichtsweberei.blogspot.com/
Gewerkschaftsgeschichte - der Geschichtsblog von ver.di
http://verdiarchiv.blogspot.com/
Hamburgische Geschichten
http://hamburgische-geschichten.de/
Historikerkraus.de
http://historikerkraus.de/blog/
Historisch Denken Lernen
http://koerber2005.erzwiss.uni-hamburg.de/wordpress-mu/historischdenkenlernen/
infoclio.ch
http://www.infoclio.ch/de/blog?uid=
Klio surft
http://kliosurft.wordpress.com/
Oberschwäbische Mannigfaltigkeiten
http://mannigfaltigkeiten.twoday.net/
RambowGenealogie ((Zu Genealogieblogs siehe auch http://www.rambow.de/genealogieblogs))
http://www.rambow.de/
Schmalenstroer.net
http://schmalenstroer.net/blog/
Tribur.de
http://www.tribur.de/blog/
Weblog zu Netz und Geschichte
http://netzgeschichte.wordpress.com/
Zeittaucher
http://www.scienceblogs.de/zeittaucher/
Zwerge auf den Schultern von Riesen
http://zwergenblick.wordpress.com
=================================
ANHANG Archivalia
Weitere Blogs siehe in den Kommentaren auf de.hypotheses.org
Update: Französische Übersetzung des Beitrags
http://dhiha.hypotheses.org/425
Illustration: Screenshot Planet Clio

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http://agfnz.historikerverband.de/?p=902
Ich dokumentiere meinen Beitrag auch hier:
Dies ist der letzte Beitrag in diesem Blog. Ein Update wird unterrichten, wenn der Umzug der Inhalte auf de.hypotheses.org, wo das Blog unter dem Namen Frühneuzeit-Blog der RWTH weitergeführt werden wird, realisiert wurde. Wie bereits auf Facebook und Twitter bekanntgegeben, wird das Blog als Publikation der AGFNZ nicht weitergeführt.
Die offizielle Begründung lautet: „Ab Mitte Dezember wird das agfnz-Webblog vom Internet-Auftritt der agfnz herunter genommen. Bei der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft in Marburg im September dieses Jahres zeigte sich kein Interesse an der Weiterführung. Doch die Inhalte des Blogs werden in das neue Blog in Hypothese.org importiert und als „Frühneuzeitblog der RWTH Aachen“ weitergeführt. Facebook- und Twitterauftritt werden gelöscht, aber ebenfalls durch Angebote der Aachener Frühen Neuzeit ersetzt.“
Netzaffine Historiker/innen haben das mit Bedauern zur Kenntnis genommen (Diskussionen in Google+ und auf Facebook). Von einem "Armutszeugnis für die deutsche HistorikerInnen-Zunft" sprach Anton Tantner. Was soll man dazu noch schreiben, fragte Michael Schmalenstroer.
Da im wesentlichen ich die meiste Arbeit mit dem AGFNZ-Blog und Facebook/Twitter-Auftritt der AGFNZ hatte, erscheint es mir sinnvoll, die Anonymität der Autorenbezeichnung "Redaktion" für diesen letzten Beitrag zu verlassen. Ich sehe es nicht als meine Aufgabe an, die Entscheidung der AGFNZ in diesem Blog der AGFNZ zu kommentieren, aber ich möchte einen kurzen Rückblick auf die Web 2.0-Aktivitäten der AGFNZ, also Blog, Facebook und Twitter, bieten.
1. Das Weblog
Am 23. September 2010 war programmatisch hier unter dem Titel "Meldungen & Meinungen" zu lesen:
"Was soll ein Weblog zur Frühen Neuzeit?
Zuallererst: nicht langweilen. Ein lebendiges und buntes (ja: bebildertes) Kaleidoskop des Fachs ist nichts, wofür man sich schämen müsste.
Sodann: Dieses Weblog versteht sich als Teil des Web 2.0. Es ist als Gemeinschaftsweblog konzipiert und für AutorInnen offen, die dieses Format im thematischen Rahmen der Frühen Neuzeit nutzen wollen. Wir freuen uns natürlich auch über sachliche und kluge Kommentare.
Digitales wird einen besonders hohen Stellenwert in diesem Blog haben. Wir wollen keine Buchbesprechungen und kommerzielle Werbung, weisen aber gern auf (seriöse) kostenlose Online-Publikationen hin.
Wir wollen nicht das Rad neu erfinden: Was H-SOZ-U-KULT besser leistet, etwa das Ankündigen von Veranstaltungen und die Mitteilung der Tagungsberichte, wollen wir nicht kopieren. Was dort fehlt, beispielsweise Hinweise zu neuen Ausstellungen oder zu einem Frühneuzeit-Video auf Youtube, ist schon eher für uns relevant.
Neben den Meldungen soll es auch Raum für Meinungen geben, für subjektive Wertungen. Frühneuzeitler sollten zu Fehlentwicklungen etwa im Bereich der Hochschulpolitik oder des Wissenschaftsbetriebs nicht schweigen, wenn diese unmittelbare Auswirkungen auf das Fach hat.
Wir sind gespannt, wie unser Experiment in Sachen Web 2.0 ankommt."
Geradezu euphorisch begrüßte Wenke Bönisch im Oktober 2010 das neue Blog: "Es ist einfach eine schöne Nachricht, die ein Zeichen von Offenheit, Aufgeschlossenheit und Mut setzt, daß ich nicht so ohne weiteres der Geschichtswissenschaft zugetraut hätte. Die Arbeitsgemeinschaft der Frühen Neuzeit ist im Web 2.0 angekommen!"
Im November 2010 verlieh uns weblog.hist.net die Auszeichnung Geschichtsblog des Monats. Die damalige kritische Würdigung ist noch heute lesenswert.
Insgesamt wurden 119 Artikel geschrieben (am meisten in den Monaten Oktober 2010 und Januar 2011, je 22). Christine Roll hat dieses Projekt jederzeit voll und ganz unterstützt und steuerte einen Beitrag zur Gefährdung des Altonaer Museums bei. Seit März 2011 hat Maike Schwaffertz zuverlässig jeden Monat die Online-Rezensionsjournale für den Rezensions-Digest ausgewertet. Jörg Riemenschneider kümmerte sich um die Technik, Pirkko Gohlke verfasste einen Ausstellungshinweis. Frank Pohle zeigte mit zwei Nachträgen zum Nordrheinischen Klosterbuch, dass Wissenschaftsbloggen durchaus auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse vermitteln kann. Der erste Artikel betraf das Jesuitenkolleg Münstereifel, der zweite Beitrag zu einer übersehenen Aachener Klosterchronik lieferte Anregungen für eine niederländische Forscherin, wie den Kommentaren zu entnehmen ist. Außerdem berichtete Pohle über den Verlust des barocken Hochaltars in der Aachener Kirche St. Nikolaus. Soweit die Mitarbeiter aus dem Lehr- und Forschungsgebiet Frühe Neuzeit der RWTH Aachen, geleitet von Christine Roll. Den Wert historischer Schulbibliotheken unterstrich Felicitas Noeske, Bibliotheksleiterin des Hamburger Gymnasiums Christianeum: Historische Schulbibliotheken sind wertvolles Kulturgut. Mareike König vom DHI Paris erlaubte gern die Wiederveröffentlichung ihres Überblicks zur beeindruckenden französischen geisteswissenschaftlichen Blogosphäre, der ursprünglich in Archivalia erschienen war. Von meinen namentlich gekennzeichneten Beiträgen darf ich den Forschungsbeitrag zu Erhard von Pappenheim hervorheben sowie zwei Beiträge, die sich neben etlichen Notizen zu digitalen Sammlungen der Vermittlung von Recherchekompetenz in Sachen Digitalisaten widmeten: GW, VD 16-18 und Digitalisate sowie eine Anleitung, wie man im Internet Texte zum Aachener Frieden aufspürt, die Otto Vervaart zu zwei höchst profunden Blogbeiträgen über Digitalisate frühneuzeitlicher Friedensverträge inspirierte.
[Noch ein Wort zu den Kommentaren: Es waren kaum substantielle dabei. Das Spamproblem war riesig: Von den 618 Kommentaren konnten nur 43 genehmigt werden, weitere 1023 Spamkommentare fing der Spamfilter ab.]
Da es abgesehen vom Rezensions-Digest keine kontinuierliche Unterstützung durch andere Autoren gab, wurden die Notizen im März 2011 nach Facebook verlagert. Am 19. März 2011 hieß es:
"Dieses Blog soll längere Beiträge aufnehmen und besonders wichtige Neuigkeiten kurz melden. Jeder Blogeintrag wird manuell auf Facebook angezeigt. Alles, was auf Facebook geschrieben wird, wandert automatisch nach Twitter.
Kürzere Notizen (knappe Zusammenfassung plus Link) z.B. zu Ausstellungen, die früher hier zu lesen waren, sind jetzt auf Facebook zu finden - das ist weniger aufwändig, als einen Blogeintrag zu schreiben. In der Regel gibt es täglich etwas Neues auf Facebook, darunter meist auch ein interessantes aktuell ins Netz gestelltes Digitalisat, subjektiv aus den RSS-Feeds von Digitalisierungsprojekten gefischt. Hauptquellen dieser kurzen Notizen sind RSS-Feeds: neben Blogs wie Archivalia insbesondere der Nachrichtendienst für Historiker, DAMALS und die Links von schmalenstroer.net. Außerdem wird Twitter ausgewertet.
Nur auf Twitter gibt es alle paar Tage thematisch für die frühe Neuzeit einschlägige Weiterleitungen (RTs) aus anderen Twitter-Accounts, wie auf Facebook ergänzt durch einzelne Hinweise zu übergreifenden historischen Aspekten oder zum Wissenschaftsbetrieb.
Bei Twitter fließt also zusammen, was im Blog und auf Facebook publiziert wird. Es ist nicht erforderlich, sich in Twitter (oder auf Facebook) anzumelden, um die AGFNZ-Meldungen zu lesen. Empfehlenswert ist es, den RSS-Feed der AGFNZ auf Twitter zu beziehen. (Wie man RSS nutzt und was das ist, wird beispielsweise hier erklärt.)"
Danach wurde es eher still im Blog. Im Juni und Juli 2011 erschien sogar nur der Rezensions-Digest. Im Überblick zu den deutschen Geschichtsblogs von Mareike König und mir, veröffentlicht am 9. Dezember 2011, wurde uns (von Mareike König) ein wohlwollender kurzer Nachruf gewidmet:
"Im Herbst 2010 gestartet, wird das Weblog der AGFNZ nach dem Willen der Verantwortlichen Ende 2011 aus der Webpräsenz der Arbeitsgemeinschaft wieder verschwinden. Eine bedauerliche Entscheidung, denn als eines der wenigen Blogs findet man hier eigenständige kurze Forschungsbeiträge sowie die praktischen monatlichen Rezensions-Digests."
2. Twitter
Auf Twitter wurden 1736 Tweets abgesetzt. Die AGFNZ hatte 165 Follower und folgte 105 Personen. Ganz überwiegend, in den letzten Monaten ausschließlich, wurde Twitter von den automatisch weitergeleiteten Facebook-Meldungen gespeist. Da ich mich eher sporadisch in den Account einloggte, war eine lebendige Interaktion nicht möglich. Zeitweilig habe ich mittels Weiterleitungen aus den verfolgten anderen Twitter-Präsenzen das Facebook-Gerüst angereichert. Dass ich das nicht häufiger praktizierte, war Zeit- und Bequemlichkeitsgründen (separates Einloggen mit AGFNZ-Account) geschuldet.
3. Facebook
Der Schwerpunkt der Aktivitäten lag zuletzt eindeutig auf Facebook. Es gab zuletzt 186 Fans, die eigentlich fast täglich mindestens ein Like bei den Beiträgen spendierten. Nach der am 19. März hier angezeigten Umstellung (siehe oben) wurde so gut wie täglich ein "Digitalisat des Tages" mitgeteilt (zuletzt am 3. November 2011), ergänzt häufig durch Neuigkeiten zur Frühen Neuzeit aus meinen RSS-Feeds und anderen Informationsquellen. Beispielsweise veröffentlichte ich in den acht Tagen vom 23. bis 30. September 23 Meldungen, die 13 Likes einsammeln konnten. Die Likes und sporadische Kommentare wie auch die stetige Aufwärtsentwicklung der Zahl der Fans sprechen dafür, dass zumindest der Facebook-Auftritt als durchaus erfolgreich bezeichnet werden darf.
4. Wie geht es weiter?
Dieses Blog wird gelöscht, die Inhalte ziehen zu de.hyptheses.org um. Da auf Facebook bei Seiten mit mehr als 100 Fans eine Namensänderung nicht möglich ist, muss auch der Facebook-Auftritt gelöscht werden (und auch der verknüpfte Twitter-Auftritt).
Auf Wiedersehen im Frühneuzeit-Blog der RWTH auf de.hypotheses.org!
Design: Jens Peterhoff
Ich dokumentiere meinen Beitrag auch hier:
Dies ist der letzte Beitrag in diesem Blog. Ein Update wird unterrichten, wenn der Umzug der Inhalte auf de.hypotheses.org, wo das Blog unter dem Namen Frühneuzeit-Blog der RWTH weitergeführt werden wird, realisiert wurde. Wie bereits auf Facebook und Twitter bekanntgegeben, wird das Blog als Publikation der AGFNZ nicht weitergeführt.
Die offizielle Begründung lautet: „Ab Mitte Dezember wird das agfnz-Webblog vom Internet-Auftritt der agfnz herunter genommen. Bei der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft in Marburg im September dieses Jahres zeigte sich kein Interesse an der Weiterführung. Doch die Inhalte des Blogs werden in das neue Blog in Hypothese.org importiert und als „Frühneuzeitblog der RWTH Aachen“ weitergeführt. Facebook- und Twitterauftritt werden gelöscht, aber ebenfalls durch Angebote der Aachener Frühen Neuzeit ersetzt.“
Netzaffine Historiker/innen haben das mit Bedauern zur Kenntnis genommen (Diskussionen in Google+ und auf Facebook). Von einem "Armutszeugnis für die deutsche HistorikerInnen-Zunft" sprach Anton Tantner. Was soll man dazu noch schreiben, fragte Michael Schmalenstroer.
Da im wesentlichen ich die meiste Arbeit mit dem AGFNZ-Blog und Facebook/Twitter-Auftritt der AGFNZ hatte, erscheint es mir sinnvoll, die Anonymität der Autorenbezeichnung "Redaktion" für diesen letzten Beitrag zu verlassen. Ich sehe es nicht als meine Aufgabe an, die Entscheidung der AGFNZ in diesem Blog der AGFNZ zu kommentieren, aber ich möchte einen kurzen Rückblick auf die Web 2.0-Aktivitäten der AGFNZ, also Blog, Facebook und Twitter, bieten.
1. Das Weblog
Am 23. September 2010 war programmatisch hier unter dem Titel "Meldungen & Meinungen" zu lesen:
"Was soll ein Weblog zur Frühen Neuzeit?
Zuallererst: nicht langweilen. Ein lebendiges und buntes (ja: bebildertes) Kaleidoskop des Fachs ist nichts, wofür man sich schämen müsste.
Sodann: Dieses Weblog versteht sich als Teil des Web 2.0. Es ist als Gemeinschaftsweblog konzipiert und für AutorInnen offen, die dieses Format im thematischen Rahmen der Frühen Neuzeit nutzen wollen. Wir freuen uns natürlich auch über sachliche und kluge Kommentare.
Digitales wird einen besonders hohen Stellenwert in diesem Blog haben. Wir wollen keine Buchbesprechungen und kommerzielle Werbung, weisen aber gern auf (seriöse) kostenlose Online-Publikationen hin.
Wir wollen nicht das Rad neu erfinden: Was H-SOZ-U-KULT besser leistet, etwa das Ankündigen von Veranstaltungen und die Mitteilung der Tagungsberichte, wollen wir nicht kopieren. Was dort fehlt, beispielsweise Hinweise zu neuen Ausstellungen oder zu einem Frühneuzeit-Video auf Youtube, ist schon eher für uns relevant.
Neben den Meldungen soll es auch Raum für Meinungen geben, für subjektive Wertungen. Frühneuzeitler sollten zu Fehlentwicklungen etwa im Bereich der Hochschulpolitik oder des Wissenschaftsbetriebs nicht schweigen, wenn diese unmittelbare Auswirkungen auf das Fach hat.
Wir sind gespannt, wie unser Experiment in Sachen Web 2.0 ankommt."
Geradezu euphorisch begrüßte Wenke Bönisch im Oktober 2010 das neue Blog: "Es ist einfach eine schöne Nachricht, die ein Zeichen von Offenheit, Aufgeschlossenheit und Mut setzt, daß ich nicht so ohne weiteres der Geschichtswissenschaft zugetraut hätte. Die Arbeitsgemeinschaft der Frühen Neuzeit ist im Web 2.0 angekommen!"
Im November 2010 verlieh uns weblog.hist.net die Auszeichnung Geschichtsblog des Monats. Die damalige kritische Würdigung ist noch heute lesenswert.
Insgesamt wurden 119 Artikel geschrieben (am meisten in den Monaten Oktober 2010 und Januar 2011, je 22). Christine Roll hat dieses Projekt jederzeit voll und ganz unterstützt und steuerte einen Beitrag zur Gefährdung des Altonaer Museums bei. Seit März 2011 hat Maike Schwaffertz zuverlässig jeden Monat die Online-Rezensionsjournale für den Rezensions-Digest ausgewertet. Jörg Riemenschneider kümmerte sich um die Technik, Pirkko Gohlke verfasste einen Ausstellungshinweis. Frank Pohle zeigte mit zwei Nachträgen zum Nordrheinischen Klosterbuch, dass Wissenschaftsbloggen durchaus auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse vermitteln kann. Der erste Artikel betraf das Jesuitenkolleg Münstereifel, der zweite Beitrag zu einer übersehenen Aachener Klosterchronik lieferte Anregungen für eine niederländische Forscherin, wie den Kommentaren zu entnehmen ist. Außerdem berichtete Pohle über den Verlust des barocken Hochaltars in der Aachener Kirche St. Nikolaus. Soweit die Mitarbeiter aus dem Lehr- und Forschungsgebiet Frühe Neuzeit der RWTH Aachen, geleitet von Christine Roll. Den Wert historischer Schulbibliotheken unterstrich Felicitas Noeske, Bibliotheksleiterin des Hamburger Gymnasiums Christianeum: Historische Schulbibliotheken sind wertvolles Kulturgut. Mareike König vom DHI Paris erlaubte gern die Wiederveröffentlichung ihres Überblicks zur beeindruckenden französischen geisteswissenschaftlichen Blogosphäre, der ursprünglich in Archivalia erschienen war. Von meinen namentlich gekennzeichneten Beiträgen darf ich den Forschungsbeitrag zu Erhard von Pappenheim hervorheben sowie zwei Beiträge, die sich neben etlichen Notizen zu digitalen Sammlungen der Vermittlung von Recherchekompetenz in Sachen Digitalisaten widmeten: GW, VD 16-18 und Digitalisate sowie eine Anleitung, wie man im Internet Texte zum Aachener Frieden aufspürt, die Otto Vervaart zu zwei höchst profunden Blogbeiträgen über Digitalisate frühneuzeitlicher Friedensverträge inspirierte.
[Noch ein Wort zu den Kommentaren: Es waren kaum substantielle dabei. Das Spamproblem war riesig: Von den 618 Kommentaren konnten nur 43 genehmigt werden, weitere 1023 Spamkommentare fing der Spamfilter ab.]
Da es abgesehen vom Rezensions-Digest keine kontinuierliche Unterstützung durch andere Autoren gab, wurden die Notizen im März 2011 nach Facebook verlagert. Am 19. März 2011 hieß es:
"Dieses Blog soll längere Beiträge aufnehmen und besonders wichtige Neuigkeiten kurz melden. Jeder Blogeintrag wird manuell auf Facebook angezeigt. Alles, was auf Facebook geschrieben wird, wandert automatisch nach Twitter.
Kürzere Notizen (knappe Zusammenfassung plus Link) z.B. zu Ausstellungen, die früher hier zu lesen waren, sind jetzt auf Facebook zu finden - das ist weniger aufwändig, als einen Blogeintrag zu schreiben. In der Regel gibt es täglich etwas Neues auf Facebook, darunter meist auch ein interessantes aktuell ins Netz gestelltes Digitalisat, subjektiv aus den RSS-Feeds von Digitalisierungsprojekten gefischt. Hauptquellen dieser kurzen Notizen sind RSS-Feeds: neben Blogs wie Archivalia insbesondere der Nachrichtendienst für Historiker, DAMALS und die Links von schmalenstroer.net. Außerdem wird Twitter ausgewertet.
Nur auf Twitter gibt es alle paar Tage thematisch für die frühe Neuzeit einschlägige Weiterleitungen (RTs) aus anderen Twitter-Accounts, wie auf Facebook ergänzt durch einzelne Hinweise zu übergreifenden historischen Aspekten oder zum Wissenschaftsbetrieb.
Bei Twitter fließt also zusammen, was im Blog und auf Facebook publiziert wird. Es ist nicht erforderlich, sich in Twitter (oder auf Facebook) anzumelden, um die AGFNZ-Meldungen zu lesen. Empfehlenswert ist es, den RSS-Feed der AGFNZ auf Twitter zu beziehen. (Wie man RSS nutzt und was das ist, wird beispielsweise hier erklärt.)"
Danach wurde es eher still im Blog. Im Juni und Juli 2011 erschien sogar nur der Rezensions-Digest. Im Überblick zu den deutschen Geschichtsblogs von Mareike König und mir, veröffentlicht am 9. Dezember 2011, wurde uns (von Mareike König) ein wohlwollender kurzer Nachruf gewidmet:
"Im Herbst 2010 gestartet, wird das Weblog der AGFNZ nach dem Willen der Verantwortlichen Ende 2011 aus der Webpräsenz der Arbeitsgemeinschaft wieder verschwinden. Eine bedauerliche Entscheidung, denn als eines der wenigen Blogs findet man hier eigenständige kurze Forschungsbeiträge sowie die praktischen monatlichen Rezensions-Digests."
2. Twitter
Auf Twitter wurden 1736 Tweets abgesetzt. Die AGFNZ hatte 165 Follower und folgte 105 Personen. Ganz überwiegend, in den letzten Monaten ausschließlich, wurde Twitter von den automatisch weitergeleiteten Facebook-Meldungen gespeist. Da ich mich eher sporadisch in den Account einloggte, war eine lebendige Interaktion nicht möglich. Zeitweilig habe ich mittels Weiterleitungen aus den verfolgten anderen Twitter-Präsenzen das Facebook-Gerüst angereichert. Dass ich das nicht häufiger praktizierte, war Zeit- und Bequemlichkeitsgründen (separates Einloggen mit AGFNZ-Account) geschuldet.
3. Facebook
Der Schwerpunkt der Aktivitäten lag zuletzt eindeutig auf Facebook. Es gab zuletzt 186 Fans, die eigentlich fast täglich mindestens ein Like bei den Beiträgen spendierten. Nach der am 19. März hier angezeigten Umstellung (siehe oben) wurde so gut wie täglich ein "Digitalisat des Tages" mitgeteilt (zuletzt am 3. November 2011), ergänzt häufig durch Neuigkeiten zur Frühen Neuzeit aus meinen RSS-Feeds und anderen Informationsquellen. Beispielsweise veröffentlichte ich in den acht Tagen vom 23. bis 30. September 23 Meldungen, die 13 Likes einsammeln konnten. Die Likes und sporadische Kommentare wie auch die stetige Aufwärtsentwicklung der Zahl der Fans sprechen dafür, dass zumindest der Facebook-Auftritt als durchaus erfolgreich bezeichnet werden darf.
4. Wie geht es weiter?
Dieses Blog wird gelöscht, die Inhalte ziehen zu de.hyptheses.org um. Da auf Facebook bei Seiten mit mehr als 100 Fans eine Namensänderung nicht möglich ist, muss auch der Facebook-Auftritt gelöscht werden (und auch der verknüpfte Twitter-Auftritt).
Auf Wiedersehen im Frühneuzeit-Blog der RWTH auf de.hypotheses.org!
Design: Jens Peterhoffnoch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Anlässlich des Kommentars
http://archiv.twoday.net/stories/38838536/#55776540
habe ich mal wieder einen Blick auf die Europeana und die dortigen Rechteangaben geworfen. Ich glaub es kaum: Die BSB München, die mich mit einer Strafanzeige überzog, weil ich sie des Copyfraud beschuldigte (was ich immer noch tue), hat ihre Digitalisate als "Public Domain" gekennzeichnet!
Nicht etwa als Public Domain "Public Domain Mark"
http://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/
Sondern als CC0
http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/
Leider wirft die Europeana das bei dem Copyright-Filter auf der linken Seite durcheinander, obwohl zwei getrennte Schubladen bestehen.
In der lokalen Münchner Präsentation sieht das natürlich anders aus. Da gilt immer noch der allgemeine Rechtevorbehalt:
http://mdz.bib-bvb.de/copyright.htm
Bei den Bavarica (Google-Digitalisate) heißt es:
"Die Dateien werden Ihnen nur für persönliche, nichtkommerzielle Zwecke zur Verfügung gestellt."
Und wer ein PDF möchte, muss bescheinigen:
"Ich versichere, die heruntergeladene Datei ausschliesslich für private oder wissenschaftliche Zwecke zu verwenden."
Private oder wissenschaftliche Zwecke ist im übrigen keineswegs deckungsgleich mit persönliche, nichtkommerzielle Zwecke. Kommerzielle Auftragsforschung darf das PDF, aber nicht "die Dateien" nutzen. Eine berufliche nichtkommerzielle Nutzung (z.B. für den Schulunterricht) ist beim PDF nicht möglich, wohl aber bei den Dateien, wenn man "persönlich" sehr weitgehend auslegt.
Widersprüchliche Geschäftsbedingungen gehen zu Lasten des Anbieters. Niemand muss sich an den altbekannten Copyfraud der BSB halten.
Das Darmstädter Copyfraud CC-BY-ND (dem jüngst die UB Giessen folgte) ist zwar genauso unbeachtlich, wirft aber die Frage auf, worauf sich das ND bezieht. Stünde das ganze Buch unter ND, wäre es unmöglich, eine einzelne Seite als Auszug zu veröffentlichen, da eine solche Kürzung immer eine Bearbeitung darstellt.
http://archiv.twoday.net/stories/38838536/#55776540
habe ich mal wieder einen Blick auf die Europeana und die dortigen Rechteangaben geworfen. Ich glaub es kaum: Die BSB München, die mich mit einer Strafanzeige überzog, weil ich sie des Copyfraud beschuldigte (was ich immer noch tue), hat ihre Digitalisate als "Public Domain" gekennzeichnet!
Nicht etwa als Public Domain "Public Domain Mark"
http://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/
Sondern als CC0
http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/
Leider wirft die Europeana das bei dem Copyright-Filter auf der linken Seite durcheinander, obwohl zwei getrennte Schubladen bestehen.
In der lokalen Münchner Präsentation sieht das natürlich anders aus. Da gilt immer noch der allgemeine Rechtevorbehalt:
http://mdz.bib-bvb.de/copyright.htm
Bei den Bavarica (Google-Digitalisate) heißt es:
"Die Dateien werden Ihnen nur für persönliche, nichtkommerzielle Zwecke zur Verfügung gestellt."
Und wer ein PDF möchte, muss bescheinigen:
"Ich versichere, die heruntergeladene Datei ausschliesslich für private oder wissenschaftliche Zwecke zu verwenden."
Private oder wissenschaftliche Zwecke ist im übrigen keineswegs deckungsgleich mit persönliche, nichtkommerzielle Zwecke. Kommerzielle Auftragsforschung darf das PDF, aber nicht "die Dateien" nutzen. Eine berufliche nichtkommerzielle Nutzung (z.B. für den Schulunterricht) ist beim PDF nicht möglich, wohl aber bei den Dateien, wenn man "persönlich" sehr weitgehend auslegt.
Widersprüchliche Geschäftsbedingungen gehen zu Lasten des Anbieters. Niemand muss sich an den altbekannten Copyfraud der BSB halten.
Das Darmstädter Copyfraud CC-BY-ND (dem jüngst die UB Giessen folgte) ist zwar genauso unbeachtlich, wirft aber die Frage auf, worauf sich das ND bezieht. Stünde das ganze Buch unter ND, wäre es unmöglich, eine einzelne Seite als Auszug zu veröffentlichen, da eine solche Kürzung immer eine Bearbeitung darstellt.
KlausGraf - am Samstag, 10. Dezember 2011, 16:28 - Rubrik: Open Access
IFI Archive / Preservation Fund from Run Robot / David Blake on Vimeo.
I edited this film in Piranha Bar on Avid Mediacomposer. Saoirse Ronan is digitally transported into a century of Irish films to launch the IFI Irish Film Archive Preservation Fund – a major new initiative to secure the future of Ireland’s film heritage.Wolf Thomas - am Samstag, 10. Dezember 2011, 11:50 - Rubrik: Filmarchive
DID YOU HAVE ANY IDEA? with Cassie FINDLAY from CaTV on Vimeo.
"My name is Cassie Findlay and I am an archivist, working primarily with digital records.When I saw what Julian Assange and WikiLeaks achieved with the releases last year it gave me renewed excitement about my work - a kind of ‘jolt’ – back to the core principles of our profession - that without access to documentary evidence of what our governments are doing in our names we cannot possibly have a sensible basis on which to make decisions in a healthy democracy.
What WikiLeaks has done also has been to show what I believe is a serious disconnect between current rules and practices around access to records and the tremendous shift we have seen in people’s expectations for access to information, and recognition of the great power it has to promote reform, particularly when it is shared rapidly and widely online. In Australia and in many other western countries we have lip service paid to greater openness while we know from many studies that it is more difficult than ever to succeed with applications under Freedom of Information - that efforts in the United States to declassify government information have been painfully slow - and that here in Australia we still have archives laws which apply blanket 20 or 30 year closure rules for general access to public records.
By contrast, WikiLeaks shows us how an archive can be formed directly from the affairs the records document – whether in a war zone or an embassy - and immediately serve an incredibly powerful purpose in society. It’s about turning the gatekeeper-controlled drips of information from powerful institutions to the people that we see now into a freely flowing, world transforming wave of evidence.
And amongst my peers in the archives and library world I am certainly not alone in supporting the work of WikiLeaks. I have spoken with many other archivists and librarians working here and in Europe and the United States – including senior practitioners working in universities, government and the private sector. We all support free speech, free press, and openness and accountability of government as crucial for a democratic society - and our great concern is that the struggle for these principles may be set back for years, or even decades, if the alleged whistleblower Bradley Manning is convicted or if the U.S. successfully prosecutes Julian Assange and WikiLeaks under trumped up espionage charges.
As an Australian, I find the persecution and threats specifically against Julian Assange and the abandonment of him by our government to be completely at odds with what I expect them to do for a citizen of this country - in particular one who has shown great courage and resilience in the face of forces that would crush many of us. Here we have the publisher and editor in chief of a free press organisation that has done nothing more than keep the promise that WikiLeaks makes to whistleblowers to achieve maximum impact for their material – and who continues to honour that promise. He should be defended and protected, not thrown under a bus in case we get in the way of the United States’ need for revenge.
I hope that what Julian Assange and WikiLeaks have done will trigger a new way for all of us to see the power and value of information to expose injustices and bring reform. And I hope very much that we in Australia will not allow our government to be complicit with the United States in punishing Julian Assange for opening up the archives. Thank you. "
Wolf Thomas - am Samstag, 10. Dezember 2011, 11:45 - Rubrik: Open Access
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Wenn Du einen Kater hast, sieht jede Stadt wie Köln aus (5:48) from Rheinische Rebellen on Vimeo.
"Der Rebellenwohnwagen namens »Chargesheimer« zieht weiter durch die Stadt. Er funktioniert wie ein Magnet für Erzählungen und diese häufen sich zunehmend an. Wie ein Archiv wollen sie sortiert, bearbeitet und gespielt werden. Eine Gruppe von Forschern versucht aus ihrer Sammlung von Zeitungsausschnitten, Fotos, Bildern und Heften voller Notizen die Geschichte Kölns neu zu erzählen. Es scheint ihnen gar nicht einzufallen, sie einer Hierarchie unterzuordnen und ihnen eine enzyklopädische Bedeutung zu geben, stattdessen gehen sie ihren persönlichen Vorlieben nach und erklären die Geschichte der Stadt zur Geschichte ihres Ichs, ihrer Erregungen, ihrer Leidenschaften, ihres Kummers und ihrer Wünsche. Es geht alles von vorne los, alle auf Anfang, keine Gefangenen: Nach »Bau mir ein Haus aus den Knochen von Chargesheimer« ist »Wenn Du einen Kater hast, sieht jede Stadt wie Köln aus« die zweite Arbeit der Rebellen zur Stadt Köln.Von und mit den Rheinischen Rebellen:
Katharina Louise Meyer / Hannah Kleinen / Lisa Altmeier / Eva Bode / Fabian Ringel / Luan Gummich / Marie Josefin Stute / Benjamin Kelm / Jens Eschert / Isabel Iracema Antz
und von:
Linda Hofmann / Jakob Lorenz / Andreas Wisskirchen / Roland Werning
Regie: Anna Horn / Bühne: Lena Thelen / Kostüme: Maria Beitz / Dramaturgie: Götz Leineweber und Lucie Ortmann "
Wolf Thomas - am Samstag, 10. Dezember 2011, 11:41 - Rubrik: Wahrnehmung
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Tape Reconstruction for Nixon & Haldeman, 2005 from Allan Hughes on Vimeo.
The transcription of conversation number 342-16 in the public archives of the White House tape recordings between President Richard Nixon and his Chief of Staff H.R. Haldeman documents only the 18 1/2 minute silence on this mysteriously erased tape. There is no reference to any conversation before or after the erasure. Audio specialists hope, one day, to electronically recover the conversation from the master tapes. The B-roll style production footage conspires to reconstruct a space between concealment and revelation, silence and speech.Wolf Thomas - am Samstag, 10. Dezember 2011, 11:36 - Rubrik: Bestandserhaltung
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Mittelalterliche Handschriften sind toll, aber dieser Adventskalender kann nicht nur aus ihnen bestehen. Unter den recht reich bestückten Digital Collections der Duke University fällt AdAccess ins Auge, über 7000 Werbeanzeigen zu den Themen Beauty and Hygiene, Radio, Television, Transportation, and World War II propaganda (Laufzeit 1911-1955).http://library.duke.edu/digitalcollections/adaccess/
Die abgebildete Rasiercreme-Werbung stammt aus dem Jahr 1944.
Einige weitere Links zu sehenswerten digitalen Sammlungen zum Thema Werbung hat die Yale-Bibliothek zusammengestellt. Es lohnt aber auch die Eingabe des Suchbegriffs Werbung bei arthistoricum.net.
Alle Türchen 2011

KlausGraf - am Samstag, 10. Dezember 2011, 03:18 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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"Ein verloren geglaubter, historisch wertvoller Brief der Kirchenreformatoren Martin Luther und Philipp Melanchton aus dem 16. Jahrhundert an den Pommernherzog Barnim ist im Stadtarchiv Stralsund wiederentdeckt worden. Bislang wurde angenommen, dass das Schriftstück in den Wirren des Zweiten Weltkrieges verloren gegangen ist, teilte die Stadtverwaltung Stralsund am Freitag mit.
Das Schreiben stammt vom 2. Juli 1545 und ist eine Abschrift eines im selben Jahr verfassten Briefes. Darin dokumentiert ist den Angaben zufolge die Position von Luther und Melanchthon sowie weiteren Reformatoren und Zeitgenossen wie Johannes Bugenhagen, Caspar Cruzinger, Georg Maior und Justus Jonas zu Ereignissen im damaligen pommerschen Stolp. .... "
Quelle: Ostseezeitung, 9.12.2011
Das Schreiben stammt vom 2. Juli 1545 und ist eine Abschrift eines im selben Jahr verfassten Briefes. Darin dokumentiert ist den Angaben zufolge die Position von Luther und Melanchthon sowie weiteren Reformatoren und Zeitgenossen wie Johannes Bugenhagen, Caspar Cruzinger, Georg Maior und Justus Jonas zu Ereignissen im damaligen pommerschen Stolp. .... "
Quelle: Ostseezeitung, 9.12.2011
Wolf Thomas - am Freitag, 9. Dezember 2011, 18:02 - Rubrik: Kommunalarchive
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"Wenn du ein Blog schreibst merkst du normalerweise nichts von der Wärme der Menschen, ihrem Humor, ihrer Fürsorge, ihrer Großherzigkeit. Du marschierst durch einen dunklen Tunnel, und du fühlst dich allein."
Der chinesische Künstler und Dissident Ai Weiwei zum SPIEGEL (Print: 47/2011, S. 103). E:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,799019,00.html
Der chinesische Künstler und Dissident Ai Weiwei zum SPIEGEL (Print: 47/2011, S. 103). E:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,799019,00.html
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Mail von mir an das Niedersächsische Hauptstaatsarchiv vom 5. Dezember 2011:
Sehr geehrte Damen und Herren,
für die kurze Bestätigung, dass Mscr. U 42 Kriegsverlust ist und dem
Archiv keine Angaben zur Handschrift vorliegen, die über
http://www.archive.org/stream/nachrichtenvond16gtgoog#page/n251/mode/2up
hinausgehen und dass dem Archiv weder eine weitere Hs. der Magdeburger Schöppenchronik vorliegt noch dienstlich bekannt ist, wäre ich dankbar.
Freundliche Grüße
Mail des Niedersächsischen Hauptstaatsarchivs vom 6. Dezember:
Bitte geben Sie noch Ihre Postadresse an, da eine Bearbeitung Ihrer Anfrage sonst nicht möglich ist.
Habe ich am 6. Dezember mitgeteilt.
Mail des Niedersächischen Hauptstaatsarchivs von heute (9. Dezember). Antwortschreiben in einer RTF-Datei (!):
06.12.2011 HA-P37076/ho 6602 2:28
Magdeburger Schöppenchronik
Sehr geehrter Herr Graf,
vielen Dank für Ihre Email vom 6. Dezember. Eine Handschrift der Magdeburger Schöppenchronik konnte im Hauptstaatsarchiv Hannover nicht nachgewiesen werden. Da während des Zweiten Weltkrieges nicht nur wertvolles Archivgut, sondern auch sämtliche Findbücher zerstört worden sind, lässt sich eine absolute Aussage über ein eventuelles Vorhandensein der Chronik bzw. einer Abschrift vor dem Krieg eigentlich nicht treffen. Aber aus der Literatur lässt sich ersehen, dass es eine Abschrift der Chronik aus dem 17. Jahrhundert unter der Signatur MS U 42 gegeben hat. In der hier in den 1950er und 60er Jahren angelegte sogenannten Verlustkartei findet sich folgender Eintrag: MS U 42: (Celle Brief-Archiv): Papier in Folio. Blatt 1a: Sum ex libris Hermanni Versen S.R.E. protonotarij et Cathed: et colleg: SS: Bonifacij et Mauritij Eccliarum Halberstad. resp. Canonici Capitularij ac vicarij Majoris Decani Anno 1679. Magdeburger Schöppenchronik, in einer Abschrift des 17. Jahrhunderts. Blatt 1-67 niederdeutsch, dann hochdeutsch. C. Borchling, S. 234. Der Literaturnachweis ließ sich leider nicht weiter verifizieren.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrage
Drei Bemerkungen:
1. Angesichts der Praxis anderer Archive ist es positiv zu bewerten, dass die keine besonderen Probleme aufwerfende Anfrage überhaupt und dann auch so relativ schnell beantwortet wurde.
2. Mir war bislang unbekannt, dass ausser der Bayerischen Archivverwaltung, die auch Mitteilungen an die Archivliste als PDF verschicken lässt, noch eine andere Archivbehörde sich die Peinlichkeit leistet, nicht direkt in der Mail zu antworten, sondern per Anschreiben im Dateianhang.
3. Mir sagt die Antwort erwartungsgemäß (leider) nichts Neues, wohl aber hätte eine aufmerksamere Mitarbeiterin des kontaktierten Archivs festgestellt, dass die von mir zitierte Internetquelle aus archive.org justament den vermissten Literaturnachweis darstellt. Aber womöglich klickt man auch in Hannover wie auch im Stadtarchiv Vreden grundsätzlich keine Links an?
Nachtrag: In den 1950er und 1960er Jahren war das wichtige Wissen, dass Conrad Borchling, Mittelniederdeutsche Handschriften in Norddeutschland und den Niederlanden. Erster Reisebericht, in: Nachrichten von der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen, Philol.-hist. Klasse, Geschäftliche Mittheilungen 1898, Göttingen 1899, S. 79-316, hier S. 227-235 Kurzbeschreibungen der niederdeutschen Teile des reichen verbrannten handschriftenbestandes gab, offenbar noch in Hannover selbstverständlich. Da es mit der Bildung auch bei Archivmitarbeitern bergab geht, sollten abgekürzte Literaturhinweise in Archivfindmitteln grundsätzlich aufgelöst werden, um solche Peinlichkeiten zu vermeiden.
Sehr geehrte Damen und Herren,
für die kurze Bestätigung, dass Mscr. U 42 Kriegsverlust ist und dem
Archiv keine Angaben zur Handschrift vorliegen, die über
http://www.archive.org/stream/nachrichtenvond16gtgoog#page/n251/mode/2up
hinausgehen und dass dem Archiv weder eine weitere Hs. der Magdeburger Schöppenchronik vorliegt noch dienstlich bekannt ist, wäre ich dankbar.
Freundliche Grüße
Mail des Niedersächsischen Hauptstaatsarchivs vom 6. Dezember:
Bitte geben Sie noch Ihre Postadresse an, da eine Bearbeitung Ihrer Anfrage sonst nicht möglich ist.
Habe ich am 6. Dezember mitgeteilt.
Mail des Niedersächischen Hauptstaatsarchivs von heute (9. Dezember). Antwortschreiben in einer RTF-Datei (!):
06.12.2011 HA-P37076/ho 6602 2:28
Magdeburger Schöppenchronik
Sehr geehrter Herr Graf,
vielen Dank für Ihre Email vom 6. Dezember. Eine Handschrift der Magdeburger Schöppenchronik konnte im Hauptstaatsarchiv Hannover nicht nachgewiesen werden. Da während des Zweiten Weltkrieges nicht nur wertvolles Archivgut, sondern auch sämtliche Findbücher zerstört worden sind, lässt sich eine absolute Aussage über ein eventuelles Vorhandensein der Chronik bzw. einer Abschrift vor dem Krieg eigentlich nicht treffen. Aber aus der Literatur lässt sich ersehen, dass es eine Abschrift der Chronik aus dem 17. Jahrhundert unter der Signatur MS U 42 gegeben hat. In der hier in den 1950er und 60er Jahren angelegte sogenannten Verlustkartei findet sich folgender Eintrag: MS U 42: (Celle Brief-Archiv): Papier in Folio. Blatt 1a: Sum ex libris Hermanni Versen S.R.E. protonotarij et Cathed: et colleg: SS: Bonifacij et Mauritij Eccliarum Halberstad. resp. Canonici Capitularij ac vicarij Majoris Decani Anno 1679. Magdeburger Schöppenchronik, in einer Abschrift des 17. Jahrhunderts. Blatt 1-67 niederdeutsch, dann hochdeutsch. C. Borchling, S. 234. Der Literaturnachweis ließ sich leider nicht weiter verifizieren.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrage
Drei Bemerkungen:
1. Angesichts der Praxis anderer Archive ist es positiv zu bewerten, dass die keine besonderen Probleme aufwerfende Anfrage überhaupt und dann auch so relativ schnell beantwortet wurde.
2. Mir war bislang unbekannt, dass ausser der Bayerischen Archivverwaltung, die auch Mitteilungen an die Archivliste als PDF verschicken lässt, noch eine andere Archivbehörde sich die Peinlichkeit leistet, nicht direkt in der Mail zu antworten, sondern per Anschreiben im Dateianhang.
3. Mir sagt die Antwort erwartungsgemäß (leider) nichts Neues, wohl aber hätte eine aufmerksamere Mitarbeiterin des kontaktierten Archivs festgestellt, dass die von mir zitierte Internetquelle aus archive.org justament den vermissten Literaturnachweis darstellt. Aber womöglich klickt man auch in Hannover wie auch im Stadtarchiv Vreden grundsätzlich keine Links an?
Nachtrag: In den 1950er und 1960er Jahren war das wichtige Wissen, dass Conrad Borchling, Mittelniederdeutsche Handschriften in Norddeutschland und den Niederlanden. Erster Reisebericht, in: Nachrichten von der Königl. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen, Philol.-hist. Klasse, Geschäftliche Mittheilungen 1898, Göttingen 1899, S. 79-316, hier S. 227-235 Kurzbeschreibungen der niederdeutschen Teile des reichen verbrannten handschriftenbestandes gab, offenbar noch in Hannover selbstverständlich. Da es mit der Bildung auch bei Archivmitarbeitern bergab geht, sollten abgekürzte Literaturhinweise in Archivfindmitteln grundsätzlich aufgelöst werden, um solche Peinlichkeiten zu vermeiden.
KlausGraf - am Freitag, 9. Dezember 2011, 11:32 - Rubrik: Staatsarchive
Machen wir es spannend und beginnen mit einer ehrenden Erwähung in der Kategorie "Selbstkritik":
"So toll Archivalia sicher ist und namentlich tägliches erlesenes Revue passieren: Leider agiert Graf eigentlich nicht gut, eher schlecht - engstirnig, totalitär, zappelphilipphaft. "
Klaus Graf
Aber das Schoko-Wisent geht dieses Mal an FeliNos:
"Seht tausend Archivare, schlummernd in unzähligen Nächten, Träume endloser Repositorien lautlos ausatmend, glücklich einhergehen neben gründlich entwerteten Signaturen einer Tonne Zimelien. "
Bitte bei mir wegen der Versandadresse melden!
Link: http://archiv.twoday.net/stories/49611461/
"So toll Archivalia sicher ist und namentlich tägliches erlesenes Revue passieren: Leider agiert Graf eigentlich nicht gut, eher schlecht - engstirnig, totalitär, zappelphilipphaft. "
Klaus Graf
Aber das Schoko-Wisent geht dieses Mal an FeliNos:
"Seht tausend Archivare, schlummernd in unzähligen Nächten, Träume endloser Repositorien lautlos ausatmend, glücklich einhergehen neben gründlich entwerteten Signaturen einer Tonne Zimelien. "
Bitte bei mir wegen der Versandadresse melden!
Link: http://archiv.twoday.net/stories/49611461/
Wolf Thomas - am Freitag, 9. Dezember 2011, 07:53 - Rubrik: Unterhaltung
http://www.oberschwaben-portal.de
Sollten nicht erst die "Oberschwäbischen Mannigfaltigkeiten" dieses neue Angebot bewerten, bevor wir das tun?
Sollten nicht erst die "Oberschwäbischen Mannigfaltigkeiten" dieses neue Angebot bewerten, bevor wir das tun?
KlausGraf - am Freitag, 9. Dezember 2011, 06:35 - Rubrik: Landesgeschichte
http://bibliothekarisch.de/blog/2011/12/07/geschichtswissenschaftliche-fachbibliografien-sollen-weiterentwickelt-werden/
Wir brauchen eine Zusammenführung möglichst vieler Fachbibliographien als Open Data! Und zwar pronto.
Wir brauchen eine Zusammenführung möglichst vieler Fachbibliographien als Open Data! Und zwar pronto.
KlausGraf - am Freitag, 9. Dezember 2011, 02:13 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Videoclips aus europäischen Rundfunkanstalten, beispielsweise ein Filmchen der Deutschen Welle (" Die Verwendung der Inhalte ist ausschließlich zum persönlichen Gebrauch gestattet. Jede nicht nur private Nutzung und Verwertung der Inhalte ist ohne ausdrückliche Zustimmung der Deutschen Welle untersagt. ") zum ITS-Suchdienst Arolsen aus dem Jahr 2006:
http://www.euscreen.eu/play.html?id=EUS_3E0C15AFC7624B51A4B4E62CE727B724
Wen soll diese winzige Auswahl aus den gebührenfinanzierten Archiven hinter dem Ofen hervorlocken?
http://www.euscreen.eu/play.html?id=EUS_3E0C15AFC7624B51A4B4E62CE727B724
Wen soll diese winzige Auswahl aus den gebührenfinanzierten Archiven hinter dem Ofen hervorlocken?
KlausGraf - am Freitag, 9. Dezember 2011, 02:01 - Rubrik: Filmarchive
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Fragt in einem Diskussionsbeitrag zu Schübler - wir berichteten http://archiv.twoday.net/stories/55770831/ - Murray Hall:
http://www.recherche-online.net/murray-hall-oesterreichische-nationalbibliothek.html
http://www.recherche-online.net/murray-hall-oesterreichische-nationalbibliothek.html
KlausGraf - am Freitag, 9. Dezember 2011, 01:27 - Rubrik: Kodikologie
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Eigentlich wollte ich auf den als "Expertenchat" betitelten Austausch virtueller Blähungen zwischen dem unsäglichen Professor Uwe Walter (siehe etwa http://archiv.twoday.net/stories/38736940/ ) und des noch viel unsäglicheren Markus Cyron gar nicht eingehen, aber Lilian Landes hat den Positionen von Walter einen kritischen Kommentar gewidmet:
http://blog.arthistoricum.net/digitale-geschichtswissenschaft-da-muss-mehr-drin-sein/
Aus dem Chat lässt sich das lehrreiche Fazit ziehen, dass in der deutschen Geschichtswissenschaft
1. das Wissen um bestehende seriöse, qualitätsgesicherte Umgebungen zur Wissenschaftskommunikation im Netz gering, wenn nicht partiell gar nicht existent ist;
2. selbst wenn es vorhanden wäre, die Potentiale von blogartig oder gemeinschaftlich prozessual entwickelten Forschungskonzepten v.a. im konservativen Flügel des Fachs äußerst gering eingeschätzt werden,
3. alle damit zusammenhängenden Vorurteile äußerst tief sitzen.
Erinnert sei auch an das Abschalten des AGFNZ-Blogs:
http://archiv.twoday.net/search?q=agfnz
Das Chatprotokoll zum Nachlesen:
http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2028
Beide "Experten" äußern sich überwiegend dümmlich. Die Lektüre lohnt nicht. Es genügt zu zitieren, was Walter über Open Access sagt: Was die Befürworter von Open Access sehr oft vergessen, ist, wie viel mühevolle und kompetente Arbeit in großen und kleinen Verlagen geleistet wird, damit Forschungsergebnisse eine angemessene Form gewinnen. Bei einer Ausweitung von Open Access, wie sie in der Tat zur Zeit diskutiert wird, können diese für die Wissenschaft meines Erachtens unverzichtbare Dienstleistungen in Zukunft nicht mehr erbracht werden. Das sollte man sich sehr genau überlegen, wenn entsprechende Forderungen gestellt werden.
Cyron und Walter
http://blog.arthistoricum.net/digitale-geschichtswissenschaft-da-muss-mehr-drin-sein/
Aus dem Chat lässt sich das lehrreiche Fazit ziehen, dass in der deutschen Geschichtswissenschaft
1. das Wissen um bestehende seriöse, qualitätsgesicherte Umgebungen zur Wissenschaftskommunikation im Netz gering, wenn nicht partiell gar nicht existent ist;
2. selbst wenn es vorhanden wäre, die Potentiale von blogartig oder gemeinschaftlich prozessual entwickelten Forschungskonzepten v.a. im konservativen Flügel des Fachs äußerst gering eingeschätzt werden,
3. alle damit zusammenhängenden Vorurteile äußerst tief sitzen.
Erinnert sei auch an das Abschalten des AGFNZ-Blogs:
http://archiv.twoday.net/search?q=agfnz
Das Chatprotokoll zum Nachlesen:
http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=2028
Beide "Experten" äußern sich überwiegend dümmlich. Die Lektüre lohnt nicht. Es genügt zu zitieren, was Walter über Open Access sagt: Was die Befürworter von Open Access sehr oft vergessen, ist, wie viel mühevolle und kompetente Arbeit in großen und kleinen Verlagen geleistet wird, damit Forschungsergebnisse eine angemessene Form gewinnen. Bei einer Ausweitung von Open Access, wie sie in der Tat zur Zeit diskutiert wird, können diese für die Wissenschaft meines Erachtens unverzichtbare Dienstleistungen in Zukunft nicht mehr erbracht werden. Das sollte man sich sehr genau überlegen, wenn entsprechende Forderungen gestellt werden.
Bericht über die Projekte "Deutsche Digitale Bibliothek" und "Archivportal-D" auf dem Deutschen Archivtag
Auf dem 81. Deutschen Archivtag in Bremen stellte das Landesarchiv Baden-Württemberg den aktuellen Sachstand bei den Projekten "Deutsche Digitale Bibliothek" und "Archivportal-D" vor.
Mehr Info gibts nicht. Kein Link, keine Zusammenfassung. Nix.
Neue Online-Findmittel oder Digitalisate im RSS-Feed? Fehlanzeige!
Auf dem 81. Deutschen Archivtag in Bremen stellte das Landesarchiv Baden-Württemberg den aktuellen Sachstand bei den Projekten "Deutsche Digitale Bibliothek" und "Archivportal-D" vor.
Mehr Info gibts nicht. Kein Link, keine Zusammenfassung. Nix.
Neue Online-Findmittel oder Digitalisate im RSS-Feed? Fehlanzeige!
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KlausGraf - am Freitag, 9. Dezember 2011, 00:43 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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In diesem Jahr war im RSS-Feed des Giessener OPUS, den ich beziehe, so gut wie nichts Interessantes für mich. Früher wurde schon mal der eine oder andere alte Druck digitalisiert. Nun gibt es ein neues Portal "Digitale Sammlungen" der Universitätsbibliothek Giessen (leider nicht mit einheitlichem RSS-Feed).Angeboten werden derzeit (im benutzungsfreundlichen Heidelberger Viewer, weshalb bei einzelnen Handschriften unten © 2008 Universitätsbibliothek Heidelberg versehentlich stehen gelassen wurde):
- 7 Handschriften
- 2 Inkunabeln
- 1 Karte
- 8 "Rara"
- 422 Schulprogramme
- 20 Urkunden (auch des Universitätsarchivs)
- 2 Sonstige Digitalisate
Unser Bild stammt aus dem "Elsässischen Trojabuch" (1417), illuminiert von der "Elsässischen Werkstatt von 1418" (Hs. 232, Handschriftencensus ohne Nachweis des Digitalisats).
http://digisam.ub.uni-giessen.de/diglit/hs-232
(Was ich mich immer wieder frage: Wieso wird eigentlich die Eröffnung einer solchen Sammlung nicht mit einer Pressemeldung gefeiert, wieso wird man nicht via INETBIB informiert oder über eines der vielen Bibliotheksblogs? Die Anzeige auf der Bibliothekswebsite unter Aktuelles datiert vom 5. Dezember, Teichfischers Fundgrube, die ich nicht lese, hatte den Link gestern. Ich fand ihn mit Google: http://goo.gl/UInSV
Alle Türchen 2011

KlausGraf - am Freitag, 9. Dezember 2011, 00:28 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Penig ist eine Stadt in Mittelsachsen und im Ortsteil im Ortsteil Dittmannsdorf steht ein denkmalgeschütztes Haus in der Dittmannsdorfer Strasse, dessen Eigentümer nun den Wikipedia-Nutzer Michael w anwaltlich hat abmahnen lassen (500 Euro stehen im Raum), weil dieser im Rahmen des Wettbewerbs Wiki loves monuments ein Bild des Hauses auf Wikimedia Commons hochgeladen hat. Begründet wird die Abmahnung mit dem Bundesdatenschutzgesetz - die StreetView-Hysterie lässt grüßen. Dass die Rechtslage eindeutig auf der Seite des Wikipedianers ist, hat den wildgewordenen Eigentümer und seinen Anwalt nicht interessiert. Erfreulich zu wissen, dass der Rechtsschutz von Wikimedia Deutschland e.V. übernommen wird.
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia_Diskussion:Bildrechte&oldid=96905975#Bild_von_denkmalgesch.C3.BCtztem_Haus
Problemfoto von Michael w, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia_Diskussion:Bildrechte&oldid=96905975#Bild_von_denkmalgesch.C3.BCtztem_Haus
KlausGraf - am Donnerstag, 8. Dezember 2011, 23:06 - Rubrik: Archivrecht
http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Kabinett-der-blitzenden-Degen-1832909503
Das sanierte Zeughaus auf der Schwarzburg ist gerade einmal sechs Monate "alt", schon gibt es einen neuen Etappensieg: Die historische Waffensammlung der Schwarzburger Fürsten ist restauriert. Rund 3500 Prunkwaffen und Rüstungsgegenstände aus der Zeit vom 15. bis zum 19. Jahrhundert seien nun ausstellungsfähig, sagte gestern Lutz Unbehaun, Direktor des Thüringer Landesmuseums Heidecksburg, das als Eigentümer der Sammlung deren museale Aufbereitung verantwortet.
Das sanierte Zeughaus auf der Schwarzburg ist gerade einmal sechs Monate "alt", schon gibt es einen neuen Etappensieg: Die historische Waffensammlung der Schwarzburger Fürsten ist restauriert. Rund 3500 Prunkwaffen und Rüstungsgegenstände aus der Zeit vom 15. bis zum 19. Jahrhundert seien nun ausstellungsfähig, sagte gestern Lutz Unbehaun, Direktor des Thüringer Landesmuseums Heidecksburg, das als Eigentümer der Sammlung deren museale Aufbereitung verantwortet.
KlausGraf - am Donnerstag, 8. Dezember 2011, 22:26 - Rubrik: Museumswesen
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Wolf Thomas - am Donnerstag, 8. Dezember 2011, 20:08 - Rubrik: Wahrnehmung
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"Im Zusammenhang mit der Korruptionsaffäre um den Neubau des Landesarchivs ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft gegen den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Das Gelände für das Landesarchiv hatte der Essener Projektentwickler Kölbl-Kruse günstig erworben und mit einem Aufschlag von mehreren Millionen Euro an das Land weiterverkauft. Anschließend spendete die Firma 38.000 Euro an die Duisburger CDU - womöglich als Dankeschön an Sauerland, der Einblick in die Archivplanungen hatte. Erhärtet sich der Verdacht gegen ihn, drohen ihm eine Geldstrafe oder Haft bis zu drei Jahren."
Quelle: WDR.de, Lokalzeit Duisburg, Nachrichten, 8.12.2011
Quelle: WDR.de, Lokalzeit Duisburg, Nachrichten, 8.12.2011
Wolf Thomas - am Donnerstag, 8. Dezember 2011, 20:04 - Rubrik: Staatsarchive
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Wolf Thomas - am Donnerstag, 8. Dezember 2011, 19:43 - Rubrik: Kommunalarchive
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"Der aus elf Staaten bestehende Internationale Ausschuss für den Internationalen Suchdienst (ITS) sucht einen neuen
Direktor (m/w)
für den ITS in Bad Arolsen in Deutschland, der die Nachfolge des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz antritt, welches das Archiv und den Suchdienst seit 1955 leitet.
Der ITS verwahrt mehr als 30 Millionen Dokumente aus der Zeit des Nationalsozialismus, des Zweiten Weltkriegs und der unmittelbaren Nachkriegszeit. Seit seiner Gründung dient der ITS den Opfern und Überlebenden nationalsozialistischer Verfolgung und ihren Familien, indem er sie mit Informationen versorgt und ihr Schicksal mit Hilfe seines Archivs und der Ermittlungen, die er durchführt, dokumentiert. Das Archiv wurde 2007 zu Forschungszwecken für die Allgemeinheit geöffnet.
Es wird in der Verantwortung des Direktors/der Direktorin, der/die auch die Funktion eines Sekretärs für den Internationalen Ausschuss wahrnehmen wird, liegen, dem ITS, einer Organisation mit etwa 300 Angestellten, administrative und akademische Führung zu geben. Der Direktor/die Direktorin muss einen qualifizierten Universitätsabschluss haben und zumindest Deutsch und Englisch fließend sprechen und schreiben. Die Einstellung erfolgt für fünf Jahre und ist um weitere fünf Jahre verlängerbar; der Kandidat/die Kandidatin, der/die sich erfolgreich gegen die anderen Bewerber/Bewerberinnen durchgesetzt hat, soll seine/ihre Tätigkeit am 1. Januar 2013 beginnen.
Bewerbungen müssen bis zum 25. Februar 2012 per Email an directorate[at]its-arolsen.org übermittelt werden. ...."
Quelle: ITS, Stellenausschreibung
Direktor (m/w)
für den ITS in Bad Arolsen in Deutschland, der die Nachfolge des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz antritt, welches das Archiv und den Suchdienst seit 1955 leitet.
Der ITS verwahrt mehr als 30 Millionen Dokumente aus der Zeit des Nationalsozialismus, des Zweiten Weltkriegs und der unmittelbaren Nachkriegszeit. Seit seiner Gründung dient der ITS den Opfern und Überlebenden nationalsozialistischer Verfolgung und ihren Familien, indem er sie mit Informationen versorgt und ihr Schicksal mit Hilfe seines Archivs und der Ermittlungen, die er durchführt, dokumentiert. Das Archiv wurde 2007 zu Forschungszwecken für die Allgemeinheit geöffnet.
Es wird in der Verantwortung des Direktors/der Direktorin, der/die auch die Funktion eines Sekretärs für den Internationalen Ausschuss wahrnehmen wird, liegen, dem ITS, einer Organisation mit etwa 300 Angestellten, administrative und akademische Führung zu geben. Der Direktor/die Direktorin muss einen qualifizierten Universitätsabschluss haben und zumindest Deutsch und Englisch fließend sprechen und schreiben. Die Einstellung erfolgt für fünf Jahre und ist um weitere fünf Jahre verlängerbar; der Kandidat/die Kandidatin, der/die sich erfolgreich gegen die anderen Bewerber/Bewerberinnen durchgesetzt hat, soll seine/ihre Tätigkeit am 1. Januar 2013 beginnen.
Bewerbungen müssen bis zum 25. Februar 2012 per Email an directorate[at]its-arolsen.org übermittelt werden. ...."
Quelle: ITS, Stellenausschreibung
Wolf Thomas - am Donnerstag, 8. Dezember 2011, 19:34 - Rubrik: Personalia
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"Ottmar Miles-Paul, der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, hat am 05.12.2011 in Mainz in Vertretung von Sozialministerin Malu Dreyer fünf rheinland-pfälzische Arbeitgeber mit dem Landespreis für beispielhafte Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ausgezeichnet.
„Dieser Preis zeigt, dass schwerbehinderte Menschen die Arbeitswelt bereichern, und das freut mich“, sagte er bei der Würdigung der Preisträger. „Gute Beispiele bewirken mehr als alle Sonntagsreden“, betonte Werner Keggenhoff, Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung. Der Preis wurde in diesem Jahr zum 14. Mal vergeben und ist mit jeweils 3.000 Euro dotiert. ....
Öffentlicher Dienst:
Bundesarchiv Koblenz
Hier arbeiten 245 Beschäftigte, davon sind 37 Mitarbeiter schwerbehindert. Die Beschäftigungsquote liegt bei 15,1 Prozent. Das bedeutet das Dreifache der gesetzlichen Pflichtquote. ..."
Herzlichen Glückwunsch! Gibt es Angaben auch für andere Archive? Wenn diese annähernd positiv ausfallen, sollte man dies einmal vernünftig kommunizieren: Archive als Integrationsstandorte. Hätte was m. E.
Quelle: Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung, Rheinland Pflaz, 6.12.11
„Dieser Preis zeigt, dass schwerbehinderte Menschen die Arbeitswelt bereichern, und das freut mich“, sagte er bei der Würdigung der Preisträger. „Gute Beispiele bewirken mehr als alle Sonntagsreden“, betonte Werner Keggenhoff, Präsident des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung. Der Preis wurde in diesem Jahr zum 14. Mal vergeben und ist mit jeweils 3.000 Euro dotiert. ....
Öffentlicher Dienst:
Bundesarchiv Koblenz
Hier arbeiten 245 Beschäftigte, davon sind 37 Mitarbeiter schwerbehindert. Die Beschäftigungsquote liegt bei 15,1 Prozent. Das bedeutet das Dreifache der gesetzlichen Pflichtquote. ..."
Herzlichen Glückwunsch! Gibt es Angaben auch für andere Archive? Wenn diese annähernd positiv ausfallen, sollte man dies einmal vernünftig kommunizieren: Archive als Integrationsstandorte. Hätte was m. E.
Quelle: Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung, Rheinland Pflaz, 6.12.11
Wolf Thomas - am Donnerstag, 8. Dezember 2011, 19:20 - Rubrik: Personalia
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Über die Irrungen und Wirrungen rund um den Blogger Rahmstorf berichtet ausführlich:
http://www.scilogs.de/wblogs/blog/relativ-einfach/wissenschaft-medien/2011-12-08/rahmstorf-im-zerrspiegel
http://www.scilogs.de/wblogs/blog/relativ-einfach/wissenschaft-medien/2011-12-08/rahmstorf-im-zerrspiegel
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Kurzfassung des Gutachtens von Ellen Euler:
http://edoc.hu-berlin.de/oa/reports/reXWA7YIvSnAk/PDF/23gwylDsJJV6.pdf
LuKII, ein Langzeitarchivierungsprojekt für digitale Werke, welches die Grundlage für eine
sichere, effiziente und kostengünstige digitale Langzeitarchivierungsinfrastruktur bilden soll,
sieht sich mit zahlreichen urheberrechtlichen Fragestellungen konfrontiert.
Jede urheberrechtlich relevante Nutzung eines Werkes und sei sie auch noch so altruistisch,
allgemein erwünscht und nicht kommerziell, steht unter dem Zustimmungsvorbehalt des
Urhebers, es sei denn, es gibt eine gesetzliche Privilegierung, die von diesem Zustimmungsvorbehalt befreit.
Einziger Anknüpfungspunkt für Langzeitarchivierungsmaßnahmen ist gegenwärtig die Archivschrankenregelung in § 53 Abs. 2 UrhG, welche jedoch Langzeitarchivierungsmaßnahmen im Hinblick auf digitale Werke nur unzureichend erfasst, sodass diese zumeist vertraglicher Regelung bedürfen um durchführbar zu sein.
Das gilt, wie im vorliegenden Gutachten herausgearbeitet, auch im Hinblick auf die Nutzungshandlungen innerhalb von LuKII. Für diese wird eine urhebervertragsrechtliche Lösung
erarbeitet, welche sich nicht nur für das vorliegende konkrete Projekt anbietet, sondern
auch in anderen Langzeitarchivierungsprojekten Anwendung finden kann.
http://edoc.hu-berlin.de/oa/reports/reXWA7YIvSnAk/PDF/23gwylDsJJV6.pdf
LuKII, ein Langzeitarchivierungsprojekt für digitale Werke, welches die Grundlage für eine
sichere, effiziente und kostengünstige digitale Langzeitarchivierungsinfrastruktur bilden soll,
sieht sich mit zahlreichen urheberrechtlichen Fragestellungen konfrontiert.
Jede urheberrechtlich relevante Nutzung eines Werkes und sei sie auch noch so altruistisch,
allgemein erwünscht und nicht kommerziell, steht unter dem Zustimmungsvorbehalt des
Urhebers, es sei denn, es gibt eine gesetzliche Privilegierung, die von diesem Zustimmungsvorbehalt befreit.
Einziger Anknüpfungspunkt für Langzeitarchivierungsmaßnahmen ist gegenwärtig die Archivschrankenregelung in § 53 Abs. 2 UrhG, welche jedoch Langzeitarchivierungsmaßnahmen im Hinblick auf digitale Werke nur unzureichend erfasst, sodass diese zumeist vertraglicher Regelung bedürfen um durchführbar zu sein.
Das gilt, wie im vorliegenden Gutachten herausgearbeitet, auch im Hinblick auf die Nutzungshandlungen innerhalb von LuKII. Für diese wird eine urhebervertragsrechtliche Lösung
erarbeitet, welche sich nicht nur für das vorliegende konkrete Projekt anbietet, sondern
auch in anderen Langzeitarchivierungsprojekten Anwendung finden kann.
KlausGraf - am Donnerstag, 8. Dezember 2011, 17:49 - Rubrik: Archivrecht
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Eher zufällig hat Hausmeisterin Tanja Höls das Kästchen geöffnet, das verborgen in einem Magazin der Staatlichen Bibliothek Passau lag. Heraus kam ein Schatz aus Münzen und Medaillen.
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/staatliche-bibliothek-in-passau-neugierige-hausmeisterin-findet-silberschatz-11554001.html
http://www.focus.de/panorama/welt/silberschatz-in-passauer-bibliothek-hausmeisterin-wird-belohnt_aid_691728.html
Update: http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=19132
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/staatliche-bibliothek-in-passau-neugierige-hausmeisterin-findet-silberschatz-11554001.html
http://www.focus.de/panorama/welt/silberschatz-in-passauer-bibliothek-hausmeisterin-wird-belohnt_aid_691728.html
Update: http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=19132
KlausGraf - am Donnerstag, 8. Dezember 2011, 17:40 - Rubrik: Bibliothekswesen
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Viele Leserinnen und Leser dieses Weblogs erinnern sich noch an die unselige Karlsruher Handschriftenaffäre, also den im Herbst 2006 bekanntgewordenen Plan, die angeblich dem Haus Baden gehörenden Klosterhandschriften der Badischen Landesbibliothek auf dem Markt anzubieten, um damit den Unterhalt von Schloss Salem zu sichern.Im November 2006 hatte sich dazu schon eine große Zahl an Archivalia-Beiträgen angesammelt (Übersicht), jüngere findet man etwa durch die Suche nach Salem. Der Aufsatz Klaus Graf: Lehren aus dem Karlsruher Kulturgutdebakel 2006, in: Kunstchronik 60 (2007), S. 57-61
ist natürlich auch in Archivalia verfügbar.
Vermutlich hat die Causa Karlsruhe dazu beigetragen, dass die Karlsruher Landesbibliothek sich für ein eindrucksvolles Digitalisierungsprogramm entschieden hat (mit VisualLibrary, wie man an die Höchstauflösung kommt, wird hier erklärt). Vor allem die Handschriftendigitalisate, darunter auch von Handschriften der ehemaligen Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen, begeistern (derzeit schon gut 400 Stück). Immer wieder haben wir hier auf Neuzugänge der Karlsruher Digitalen Sammlungen hingewiesen:
http://archiv.twoday.net/search?q=digital.blb
Jüngst wurde etwa das Stundenbuch Markgraf Christophs von Baden (Cod. Durlach 1) digitalisiert. Unser Bild aber stammt aus einer anderen Handschrift, einem deutschsprachigen "Heilsspiegel" (Speculum humanae salvationis"), Cod. Karlsruhe 3378 aus der Mitte des 14. Jahrhunderts (Handschriftencensus):
http://digital.blb-karlsruhe.de/blbhs/Handschriften/content/titleinfo/1818
Der folgende Artikel zu den Hintergründen der Erwerbung dieser Handschrift wird unverändert so wiedergegeben, wie er im Oktober 2010 der FAZ angeboten wurde. Diese lehnte ihn ab, da er doch "zu speziell" sei. Inzwischen ist die Handschrift also digitalisiert und online. Weitere Materialien zum Ankauf und zur Handschrift:
http://archiv.twoday.net/stories/8382369/
Unheilsspiegel
Kauften die Badischen Versicherungen für eine Million dem Haus Baden Landeseigentum ab?
Von Klaus Graf
“gotts hymelfarunge”: Vier Jünger, darunter der mit einem großen Schlüssel bewaffnete bärtige Petrus, blicken Jesus nach, der gerade in einer blauen Wolke verschwindet. Nur noch ein Teil seines violetten Gewandes, aus dem die nackten Füße mit den Wundmalen hervorschauen, ist zu sehen. Auf dem grünen Hügel, der den Ölberg symbolisiert, erkennt man deutlich die braunen Fußabdrücke des Herrn. Der Buchmaler, der um 1350 die Himmelfahrt Christi so anschaulich und reizend aufs Pergament brachte, arbeitete möglicherweise in Schlesien. Ein Lambrecht von Dassezke und seine Frau Jutte - vielleicht aus einer böhmisch-mährischen Adelsfamilie - haben sich als Auftraggeber der mit 150 faszinierenden Miniaturen geschmückten “Heilsspiegel”-Handschrift porträtieren lassen. Das “Speculum humanae salvationis”, das die heilsgeschichtlichen Bezüge zwischen Altem und Neuem Testament verdeutlichen sollte, liegt hier in einer deutschen Versübersetzung vor, die in die Mitte des 14. Jahrhunderts datiert wird. Es handelt sich zweifellos um eine der ältesten und schönsten Handschriften dieses wichtigsten deutschen Überlieferungszweigs des wirkmächtigen Erbauungsbuchs.
Das kostbare Stück befindet sich seit 1919 in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe und gehört seit Februar 2010 den Badischen Versicherungen, also dem Badischen Gemeinde-Versicherungs-Verband BGV. Er soll dem Haus Baden eine Million Euro dafür gezahlt haben. Am 6. Oktober wurde die als Dauerleihgabe der Landesbibliothek überwiesene Handschrift vom Wissenschaftsminister stolz als gerettetes badisches Kulturgut der Öffentlichkeit präsentiert.
Noch gut in Erinnerung ist der “badische Kulturgüterstreit”, der Öffentlichkeit und Handschriftenexperten empörte, als im September 2006 bekannt wurde, dass die baden-württembergische Landesregierung unter Günter Oettinger Handschriften der Badischen Landesbibliothek zum Verkauf durch das Haus Baden freigeben wollte, um den Erhalt der Klosteranlage Salem zu sichern. Politischer und öffentlicher Druck bewirkten, dass eine Expertenkommission aus Juristen und Historikern eingesetzt wurde, um die Eigentumsverhältnisse an den Kulturgütern aus badischem Hofbesitz umfassend zu untersuchen. Ergebnis: Die meisten der von den Markgrafen von Baden beanspruchten Stücke sind seit dem Ende der Monarchie Landeseigentum. Nach langem Tauziehen beendete im April 2009 ein 2500 Seiten langes Vertragswerk den Kulturgüterstreit: Für fast 60 Millionen Euro kamen Salem, markgräfliche Kulturgüter und strittige Stücke in öffentlichen Sammlungen an das Land Baden-Württemberg. Zu den angekauften Kulturgütern zählten auch Karlsruher Handschriften, die von den Gutachtern dem Haus Baden zugesprochen worden waren, darunter die Heilsspiegelhandschrift H(interlegung) 78, die umgehend eine neue Signatur “K 3378" erhielt. Wie sich jetzt herausstellte, wurde dieses wertvollste Manuskript des Pakets aber der mit der öffentlichen Hand eng verbundenen Unternehmensgruppe BGV zugeschanzt, bei der nach wie vor badische Kommunen das Sagen haben.
Als der Freiburger Historiker Dieter Mertens nachweisen konnte (F.A.Z. vom 2. November 2006), dass die für einen Ankauf zum Wert von 8 Millionen ins Auge gefasste “Markgrafentafel” des Hans Baldung Grien in der Karlsruher Kunsthalle bereits seit 1930 dem Land gehörte, war das ein “Scoop”, der die Landesregierung erschütterte und zum Einlenken brachte. Bei dem Speculum humanae salvationis ist die Sachlage nicht ganz so klar, aber es sprechen sehr gute Gründe dafür, dass auch in diesem Fall das Haus Baden überhaupt nicht der Eigentümer der Zimelie war. Auf keinen Fall ist die Aussage der Landesregierung zutreffend, das Manuskript sei “eindeutig” Eigentum des Hauses Baden gewesen.
Die Kommission rund um den Heidelberger Rechtshistoriker Adolf Laufs hat schlüssig die Rechtsnatur des sogenannten Hoffideikommisses aufgeklärt. Die Kulturgüter der Hofausstattung waren Pertinenz der Krone und fielen mit der Revolution 1918 in das unbeschränkte Eigentum des badischen Staates. Bei den sogenannten “Hinterlegungen” in der Badischen Landesbibliothek, muss sich das Expertengutachten auf wenige uneindeutige Indizien stützen. Nicht nachvollziehbar ist die Gewissheit, mit der die Stücke von ihm zum Privateigentum des Hauses Baden deklariert werden. Aus den Materialien, die auf CD-ROM der Buchveröffentlichung des Gutachtens 2008 beigegeben wurden, geht klar hervor, dass die Großherzöge vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht klar zwischen dem “Allerhöchsten Privateigentum” und dem Hoffideikommiss unterschieden haben. Auch den ihnen treu ergebenen Kuratoren waren die juristisch-staatsrechtlichen Verhältnisse eher unklar. Was der Großherzog als Privateigentum ansah, war für sie Privateigentum. Es hat also nichts zu besagen, wenn der Handschriftenforscher Paul Poppe 1887 mitteilte, der Heilsspiegel-Codex befinde sich im Privatbesitz des Großherzogs von Baden.
Damals war die Handschrift Bestandteil des Kupferstichkabinetts. 1919 wurde sie auf Bitten der Landesbibliothek von der Großherzoglichen Vermögensverwaltung in der Landesbibliothek hinterlegt. Dadurch habe das Stück, stellen die Gutachter allzu apodiktisch fest, nicht mehr zum Bestand des Kupferstichkabinetts gehört, als dieses 1930 von der Großherzogin Hilda von Baden an das Land verkauft wurde. Man könnte durchaus anderer Ansicht sein, doch gibt es noch sehr viel gewichtigere Argumente für das Landeseigentum am Karlsruher Heilsspiegel.
Spätestens Anfang des 15. Jahrhunderts war die Handschrift offenbar an den Oberrhein gelangt, wie eine eingebundene Urkunde vom Jahr 1401 beweist. Alles spricht dafür, dass sie mit einer Heilsspiegelhandschrift identisch ist, die 1781 der Abt des Augustinerchorherrenstifts St. Märgen im Schwarzwald (der durch sein Tagebuch bekannte Michael Fritz) besaß. Damit erweist sie sich höchstwahrscheinlich als Säkularisationsgut, das nach den Grundsätzen der Expertenkommission eindeutig als heutiges Landeseigentum anzusehen ist. Aufgrund der besonderen Qualität der Miniaturen dürfte sie nicht wie andere Handschriften aus dem 1806 säkularisierten St. Märgen in die Karlsruher Landesbibliothek, sondern ins Kupferstichkabinett gelangt sein, in dessen Bestand sie sich vor 1827 befand. Die Aneignung von Säkularisationsgut für den privaten Gebrauch der großherzoglichen Familie war gang und gäbe. Das bekannteste Beispiel ist die Klosterherrschaft Salem, die auf dubiose Weise ins Privateigentum der Markgrafen gelangte. Noch heute befinden sich in markgräflichem Privateigentum in Salem beispielsweise die Zähringerbildnisse aus dem säkularisierten Kloster St. Peter im Schwarzwald. Sie wurden früher im Schloss Baden-Baden aufbewahrt. Als Rechtstitel gilt die Zuweisung der Ausstattung der badischen “Privatschlösser” (vor allem Baden-Baden) und eines Teils des Residenzschlosses Karlsruhe (einschließlich des wichtigen “Zähringermuseums”) im Jahr 1919 an das Privateigentum des ehemaligen Herrscherhauses. Für Säkularisationsgut, das in die Karlsruher Sammlungen gelangte, scheidet diese Argumentation jedoch aus. Es ist als Landeseigentum anzusehen, unabhängig davon, ob es die Großherzöge zeitweilig der öffentlichen Widmung entzogen und als “Allerhöchstes Privateigentum” angesehen haben.
Sehr überzeugend führt die Expertenkommission aus, dass die Großherzöge testamentarisch nicht über das Inventar des Hoffideikommisses, Pertinenz der Krone, verfügen durften und dies auch nicht getan haben. Es stand ihnen frei, was sie persönlich erworben hatten, nach Belieben zu vererben oder dem Hoffideikommiss, der Ausstattung des jeweiligen Regenten, zu übergeben. Obwohl den Gutachtern ein Internetbeitrag vom 29. Januar 2007, in dem das Jahr 1830 als Schlüsseljahr für die Kulturgüterfrage herausstellt wurde, bekannt war, haben die Experten diese Argumentation, die sich bestens in ihre auf sehr viel breiterer Materialbasis erarbeitete Gesamtdeutung einfügt, übergangen.
1830 starb der autokratische Großherzog Ludwig von Baden. Besonders innig war er einer jungen Tänzerin zugetan, später geadelt als Gräfin von Langenstein und Gondelsheim. Über eine Tochter aus dieser unehelichen Verbindung ist Ludwig der Vorfahr der Grafen Douglas auf Langenstein, also auch des heutigen Kunstberaters der Markgrafen von Baden, Christoph Graf Douglas. Ludwig erwarb für seine Geliebte und ihre Kinder die Herrschaft Langenstein im Hegau und vererbte dieser seiner Familie testamentarisch sein vollständiges Privatvermögen. Dazu zählte selbstverständlich nicht die Ausstattung des Hoffideikommisses, die seinem Nachfolger Leopold ungeschmälert zur Verfügung stand. Dies hat eine überaus wichtige Konsequenz für die Karlsruher Sammlungen: Was sich bei dem Tod Ludwigs 1830 in ihnen befunden hat bzw. darin verblieb, muss zum Hoffideikommiss gehört haben - wäre es großherzogliches Privatvermögen gewesen, hätte es den Weg ins Schloss nach Langenstein nehmen müssen. Auch wenn die Großherzöge nach 1830 sich befugt sahen, aus den traditionellen Sammlungen ihres Hauses für ihren Privatgebrauch Inventarbestände auszugliedern und dies als “Allerhöchstes Privateigentum” zu deklarieren - eigentumsrechtliche Konsequenzen konnte das nach den von der Expertenkommission aufgestellten Grundsätzen nicht haben.
Der Karlsruher Heilsspiegel befand sich nachweislich vor 1827, also vor dem Stichjahr 1830, in der Kunsthalle als Bestandteil des Kupferstichkabinetts, und er blieb dort bis 1919. Spätestens 1830 wurde er Bestandteil des Hoffideikommisses und ist mit diesem 1918 Landeseigentum geworden. Es ergibt sich sowohl aus der wahrscheinlichen Eigenschaft als Säkularisationsgut als auch aus der Beweisführung mittels des Testaments Großherzog Ludwigs I. ein fast lückenloser Beweis, dass es sich bei der vom BGV erworbenen Handschrift um Eigentum des Landes Baden-Württemberg handelt.
Aber auch wenn man annimmt, es habe sich um Privateigentum gehandelt, so könnte dieses inzwischen Eigentum der rechtsgültig bestehenden Zähringer-Stiftung (1954 vom Ministerrat des Landes genehmigt) sein. Denn in seinem Testament hat der letzte regierende Großherzog Friedrich II. 1927 die ihm gehörenden Bestände der Badischen Landesbibliothek für seine Zähringer-Stiftung bestimmt. Die Expertenkommission hat der Stiftung zu Unrecht ihr gesamtes Vermögen abgesprochen. Im Fall der Hinterlegungen in der Landesbibliothek kann überhaupt keine Rede von sachenrechtlicher Unbestimmtheit sein, denn die Stücke waren schon an der Signatur einheitlich kenntlich. Und wenn man die Stiftungsakten im Stuttgarter Hauptstaatsarchiv liest, lässt sich nicht nachvollziehen, wieso die Kommission eine dingliche Übereignung bestreitet. Man hat in den Jahren nach 1954 sehr wohl versucht, erbrechtlich sorgfältig vorzugehen. Prozessrechtlich ist diese Argumentation aber irrelevant, denn nach deutschem Stiftungsrecht können Außenstehende keine gerichtliche Klärung herbeiführen. Wenn sich die Beteiligten einig sind, also der Markgraf und das Land Baden-Württemberg, die nach Ansicht des Landesgutachtens beide schuldhaft dazu beigetragen haben, dass die Stiftung von Anfang an ohne das ihr vom Stifter zugedachte Vermögen dasteht, dann wird die “leere Hülle” Zähringer-Stiftung einvernehmlich beerdigt.
Nicht anders verhält es sich mit der jetzt aufgeführten Jubelfeier, denn alle können zufrieden sein. Der Markgraf darf eine stattliche Summe einstreichen, der Käufer sich als Mäzen und Retter badischen Kulturgutes feiern lassen. Das Land muss nicht weiter befürchten, Eigentumsansprüchen der ehemals regierenden Dynastie ausgesetzt zu sein, und, das ist das wichtigste, es hat eine Menge Steuergelder gespart. Wie eh und je wird die Handschrift Forschern in der Landesbibliothek zugänglich sein, und die Öffentlichkeit darf sich auf ein angekündigtes digitales Faksimile im Internet freuen.
Welche juristischen Implikationen die Annahme, der Markgraf habe der BGV etwas verkauft, was ihm gar nicht gehörte, trotzdem haben könnte, mag ein Rechtsgutachten des letztlich düpierten Käufers klären. Bei allem aktuellen Vertrauen in die Solidität der Badischen Versicherungen: “Dauerleihgaben” sind nicht insolvenzfest. Doch nicht nur aus diesem Grund ist die gefundene Lösung nicht auf lange Sicht vertrauenswürdig. 2009 erwarb das Land Niedersachsen nach längerem Ringen das Münzkabinett der Deutschen Bank, um es vor der Zerschlagung zu retten. 1983 hatte es die Bank den Welfen abgekauft, da eine Versteigerung des einzigartigen Münz-Ensembles drohte.
In der Neuen Juristischen Wochenschrift 2010 können die Verantwortlichen nachlesen, dass die im Museumswesen gängige “Dauerleihgabe” ein rechtlich unscharfer und weitgehend ungeklärter Begriff ist. Es ist der falsche Weg, die dauerhafte Sicherung eines Kulturgutes für eine öffentliche Institution an den dauerhaften Erfolg oder das dauerhafte kulturelle Engagement eines Wirtschaftsunternehmens zu knüpfen.
Alle Türchen 2011
KlausGraf - am Donnerstag, 8. Dezember 2011, 16:41 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Obwohl das Maldeghem'sche Gutsarchiv Niederstotzingen vom Land Baden-Württemberg erworben wurde, wurden jetzt wichtige Schriftstücke im Belgischen Handel angeboten. Vermutlich wurden sie schon vor dem Ankauf veräußert.
Mehr in meinem Beitrag auf G+ "Saustall im Landesarchiv Baden-Württemberg"
https://plus.google.com/u/0/117546351384071338747/posts/iyxHvKLkbYQ
Findbuch HStAS Q 31
https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=6830
Update: http://archiv.twoday.net/stories/59207534/
Mehr in meinem Beitrag auf G+ "Saustall im Landesarchiv Baden-Württemberg"
https://plus.google.com/u/0/117546351384071338747/posts/iyxHvKLkbYQ
Findbuch HStAS Q 31
https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=6830
Update: http://archiv.twoday.net/stories/59207534/
KlausGraf - am Donnerstag, 8. Dezember 2011, 16:02 - Rubrik: Herrschaftsarchive
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Nicola Bruns/Hans-Jürgen Höötmann: Krankenversicherung im heutigen Kreis Siegen-Wittgenstein vom Kaiserreich bis zur Bundesrepublik. Archivierung des Schriftgutes der AOK Siegen-Wittgenstein und ihrer Vorgängereinrichtungen im Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, in: Siegener Beiträge 16/2011, S. 163-216

Ab sofort sind die "Siegener Beiträge" Nr. 16/2011 (ISSN 1431-6684) für 20,00 Euro pro Band erhältlich. Gerade für die regionalhistorisch interessierte Leserschaft bietet sich das Jahrbuch als attraktives Weihnachtspräsent an!
Bestellungen können an den regionalen Buchhandel, direkt an den Verein (Geschichtswerkstatt Siegen e.V., Dr. Bernd D. Plaum, Mühlenbergstr. 4 in 57258 Freudenberg, Website: http://www.geschichtswerkstatt-siegen.de) oder an das Stadtarchiv Siegen (KrönchenCenter, Markt 25 in 57072 Siegen, E-Mail: l_burwitz@siegen.de) gerichtet werden. Die Büchersendungen werden per Rechnung verschickt.

Ab sofort sind die "Siegener Beiträge" Nr. 16/2011 (ISSN 1431-6684) für 20,00 Euro pro Band erhältlich. Gerade für die regionalhistorisch interessierte Leserschaft bietet sich das Jahrbuch als attraktives Weihnachtspräsent an!
Bestellungen können an den regionalen Buchhandel, direkt an den Verein (Geschichtswerkstatt Siegen e.V., Dr. Bernd D. Plaum, Mühlenbergstr. 4 in 57258 Freudenberg, Website: http://www.geschichtswerkstatt-siegen.de) oder an das Stadtarchiv Siegen (KrönchenCenter, Markt 25 in 57072 Siegen, E-Mail: l_burwitz@siegen.de) gerichtet werden. Die Büchersendungen werden per Rechnung verschickt.
Wolf Thomas - am Mittwoch, 7. Dezember 2011, 21:43 - Rubrik: Kooperationsmodelle

Matthias Wesseling (Bethmann Bank), Kardinal Meisner, Dr. Stefan Lafaire (Stiftung Stadtgedächtnis), Dr. Bettina Schmidt-Czaia (Archivdirektorin) und Christian Gerlach (Bethmann Bank) Quelle: Flickr Fotostream Stiftung Stadtgedächtnis
"Joachim Kardinal Meisner hat am Nikolaustag ein Sonderkonto zugunsten der Stiftung Stadtgedächtnis eröffnet. Mit den eingehenden Spenden sollen die aus dem 2009 eingestürzten Kölner Stadtarchiv geretteten Dokumente und historischen Schätze restauriert werden. „Die Stadt und der Staat können diese Aufgabe unmöglich allein bewältigen“, so der Kölner Erzbischof. .... Der Kardinal erklärte sich den Angaben zufolge bereit, im Stiftungskuratorium mitzuarbeiten. Ein Archiv sei ein „Ort des Gedächtnisses“, dessen Dokumente helfen, „die Gegenwart besser zu verstehen und die Zukunft menschlicher zu gestalten“, so Meisner zu seinen Beweggründen.
Die Stiftung Stadtgedächtnis war im Juli 2010 gegründet worden. Ihr Ziel ist es, zur Ergänzung städtischer Mittel Spenden zu beschaffen.
Gründungsstifter sind neben der Stadt Köln und dem Land Nordrhein-Westfalen auch das Erzbistum Köln und die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR). Die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Christian Wulff übernommen."
Quelle: Domradio, 7.12.2011
Wolf Thomas - am Mittwoch, 7. Dezember 2011, 21:30 - Rubrik: Kommunalarchive
heinische Eisenbahn: Einladung zur Eröffnung der Strecke Cöln-Mainz vom 15.12.1859. (Foto: Stadt Köln / Viktor Dahmen)
"Heute werden die letzten Mikrofilme mit Abbildungen kostbarer Originale des Historischen Archivs Köln verarbeitet. Der Dienstleister ALPHA COM erzeugte insgesamt knapp 7,5 Mio. Bilddateien und legte damit einen Grundstein fürs größte digitale Archiv Deutschlands.
Als am 3. März 2009 zigtausend Originale des Stadtarchivs Köln quasi im Erdboden verschwanden, ahnte niemand von der Chance, die sich aus dieser kulturellen Tragödie ergeben würde: Es entsteht Deutschlands größtes virtuelles Archiv mit 7,5 Mio. Abbildungen, das rund um den Globus zugänglich ist und kontinuierlich anwachsen wird.
Der Dienstleister ALPHA COM unterstützt das Vorhaben, in dem er ca. 7.500 Mikrofilme mit den wichtigsten Archivalien digitalisiert. Die Konvertierung endet heute und erreicht ein Datenvolumen von 30 Terabyte (TB). Dank modernster LuraTech Kompressions-Technologie verkleinert sich der Bestand auf "nur" 3,3 TB.
Etwa 6 Mio. Abbildungen im Format PDF/A liegen bereits auf sicheren Servern der Stadt Köln und warten auf die wissenschaftliche Aufbereitung. "Das alles ist eine Mammutaufgabe, an der viele Fachleute bei uns arbeiten", erklärt Dr. Andreas Berger, Sachgebietsleiter beim Historischen Archiv der Stadt Köln.
Doch der Aufwand lohnt sich: Heute stehen über 260.000 Einträge im Digitalen Lesesaal. Ende des Jahres sollen 250.000 hinzukommen. Bis das gesamte Material online abrufbar ist, wird es aber noch dauern.
Das Stadtarchiv beherbergt mittelalterliche und neuzeitliche Archivalien sowie Zeitgeschichtliches, die ehemals 30 Regalkilometer füllten. Beispiele sind Handschriften von Albertus Magnus oder Mittelalterliche Verfassungsurkunden der Stadt Köln.
Die Mikrofilme stammen aus einem Programm der 1960er zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten, motiviert durch den Kalten Krieg. Verantwortlich ist das jetzige Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). "Das ist der erste Fall in Deutschland, bei denen Mikrofilme aus der Sicherheitsverfilmung ihren Zweck erfüllt haben", freut sich der Archivar. "So können wir unsere wichtigsten Archivalien schneller als gedacht wieder nutzbar machen bzw. überhaupt anbieten, da einige Unikate unwiederbringlich zerstört wurden."
ALPHA COM in Köln fand einen Weg, die aufwändige Verarbeitung der Mikrofilme weitgehend zu automatisieren. Dazu nutzte der Dienstleister einen besonders schnellen Rollfilm-Scanner von Kodak und entwickelte eine Erfassungsmaske zum Eintragen der Metadaten. Um die Ladezeiten drastisch zu verkürzen, arbeitete er mit Thumbnails, kleinen Layout-Versionen, anstatt der großen Bilddateien.
"Es ist sehr spannend, so eine Menge an Digitalisaten zu bearbeiten und einen Standard zu entwickeln, an dem sich andere Archive orientieren können", resümiert Dr. Andreas Berger.
...
Dipl.-Ing. Corinna Scholz für ALPHA COM
Tel. 040/53169237
corinna.scholz@alpha-com.de"
Link
Wolf Thomas - am Mittwoch, 7. Dezember 2011, 21:27 - Rubrik: Kommunalarchive
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"Im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal um das nordrhein-westfälische Landesarchiv in Duisburg sind am Mittwoch (07.12.2011) erneut Ermittler zu einer Razzia ausgerückt. Ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft bestätigte Informationen des Magazins "Focus".
Mehrere Objekte seien durchsucht worden. Es gebe weitere Verdachtsmomente. So gehe man der Vermutung nach, dass zwei Projektentwickler über einen Rechtsanwalt Zuwendungen an Entscheidungsträger veranlasst hätten. Außerdem gehe man dem Verdacht nach, dass mit Parteispenden Einfluss auf politische Entscheidungen genommen worden sei."
Quelle: WDR.de, Kurznachrichten, 7.12.11
Mehrere Objekte seien durchsucht worden. Es gebe weitere Verdachtsmomente. So gehe man der Vermutung nach, dass zwei Projektentwickler über einen Rechtsanwalt Zuwendungen an Entscheidungsträger veranlasst hätten. Außerdem gehe man dem Verdacht nach, dass mit Parteispenden Einfluss auf politische Entscheidungen genommen worden sei."
Quelle: WDR.de, Kurznachrichten, 7.12.11
Wolf Thomas - am Mittwoch, 7. Dezember 2011, 21:21 - Rubrik: Staatsarchive
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Bedenkenswerter Text ("The impact of the web 2.0 world on the Records Management Society"), besonders auch der Abschnitt zu Tagungen/Konferenzen - The impact of web 2.0 on events and conferences.
http://thinkingrecords.co.uk/2009/06/03/the-impact-of-the-web-2-0-world-on-the-records-management-society/?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter
http://thinkingrecords.co.uk/2009/06/03/the-impact-of-the-web-2-0-world-on-the-records-management-society/?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter
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Gallica, das Digitalisierungsportal der Französischen Nationalbibliothek, stand lange Zeit für extrem schlechte Scans von Mikrofilmen, nicht selten ohne brauchbare Metadaten. Scans von Schwarzweißfilmen gibt es zwar immer noch, aber daneben werden qualitativ hochwertige Farbdigitalisate auch aus den Handschriftenschätzen der Bibliothek angeboten. Unser Bild stammt aus der Handschrift Fr. 1177 (ca. 1470/80?) mit Werken von Christine de Pisan und zwar aus dem ersten Teil Livre de la cité des dames: Die Tugenden Prudentia, Justitia und Rectitudine inspirieren Christine de Pisan zur Niederschrift.http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b84497026/f10.item
Mit der Auffindbarkeit der digitalen Pretiosen hapert es. Gallica selbst bietet keine Listen der digitalisierten Handschriften an. Für die lateinischen Handschriften gibt es eine aktuelle Liste unter
http://www.univ-nancy2.fr/MOYENAGE/UREEF/MUSICOLOGIE/CMN/FPnlat_online.htm
Dort erscheint auch Lat. 11219 (saec. IX), eine Handschrift mit ahd. Glossen, die im Handschriftencensus noch ohne Digitalisat vermerkt ist.
Frühneuzeitliche Akten auf deutsch z.B.
http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b9000778p/f9
Zu neueren Werken in Antiqua wird eine Volltextsuche angeboten. Der Anteil deutschsprachiger Werke ist nicht zu vernachlässigen.
Gallica entwickelt sich zu einem Nachweisinstrument auch für andere französische digitale Sammlungen. Zuletzt traten unter anderem INHA und die BM Troyes dem Verbund bei. Inzwischen sind 98.000 Einträge aus externen Quellen via OAI-PMH geharvestet worden:
http://blog.bnf.fr/gallica/?p=3235
Frühere Beiträge in Archivalia zu Gallica:
http://archiv.twoday.net/search?q=gallica
Alle Türchen 2011
KlausGraf - am Mittwoch, 7. Dezember 2011, 00:55 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Hardcore-Leserinnen und -Leser von Archivalia wissen, dass die ganzen Schätze von Google Book Search und HathiTrust, soweit US-Bürgern Zugriff gewährt wird (Faustregel: Bücher vor 1923), nur mit US-Proxy erschließbar sind. Empfehlenswert ist ein Blick auf die Seite
http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Google_Book_Search#Liste_aktueller_Web-Anonymizer
Google-Sharing war längere Zeit mein Favorit, dann aber konnte ich (im Gegensatz zu anderen) aus unerklärlichen Gründen diese FF-Erweiterung nicht mehr einsetzen.
Nun gibt es für Chrome, meinen Standard-Browser (zuhauser), eine Erweiterung, bei der man bei der Installation einstellen kann, dass ein US-Proxy gewählt werden soll.
https://chrome.google.com/webstore/detail/ieaebnkibonmpbhdaanjkmedikadnoje
Man kann dann Stealthy neben dem Schraubenschlüssel aktivieren und wieder ausschalten. Google Book Search ging bei mir eben, auch Download (Wissenschaftsnetz) eines Buchs von 17 MB. Bei HathiTrust zickt das Tool derzeit noch (bei mir, bei anderen geht es).
... wird fortgesetzt.
Update: Inzwischen geht Stealthy mit Chrome bei mir nicht mehr, dagegen funktioniert es unter FF (Link siehe Kommentare). Gestetet mit GBS.
Wichtig ist, dass man jeweils unter Optionen prüft, dass die US-Einstellung, die nicht dauerhaft gespeichert wird, aktiviert ist. Gerade gings auch mit Chrome (einschließlich Download).
http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Google_Book_Search#Liste_aktueller_Web-Anonymizer
Google-Sharing war längere Zeit mein Favorit, dann aber konnte ich (im Gegensatz zu anderen) aus unerklärlichen Gründen diese FF-Erweiterung nicht mehr einsetzen.
Nun gibt es für Chrome, meinen Standard-Browser (zuhauser), eine Erweiterung, bei der man bei der Installation einstellen kann, dass ein US-Proxy gewählt werden soll.
https://chrome.google.com/webstore/detail/ieaebnkibonmpbhdaanjkmedikadnoje
Man kann dann Stealthy neben dem Schraubenschlüssel aktivieren und wieder ausschalten. Google Book Search ging bei mir eben, auch Download (Wissenschaftsnetz) eines Buchs von 17 MB. Bei HathiTrust zickt das Tool derzeit noch (bei mir, bei anderen geht es).
... wird fortgesetzt.
Update: Inzwischen geht Stealthy mit Chrome bei mir nicht mehr, dagegen funktioniert es unter FF (Link siehe Kommentare). Gestetet mit GBS.
Wichtig ist, dass man jeweils unter Optionen prüft, dass die US-Einstellung, die nicht dauerhaft gespeichert wird, aktiviert ist. Gerade gings auch mit Chrome (einschließlich Download).
KlausGraf - am Dienstag, 6. Dezember 2011, 19:57 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
Ein persönliches Anliegen ist es mir, auch noch auf einige Kalender aus der Welt der Bücher und Archive hinzuweisen. Der Archivar Klaus Graf stellt auf seinem Blog Archivalia jeden Tag digitale Sammlungen von Bibliotheken und Archiven vor. Für an derlei Dingen Interessierte (und wer ist das nicht?) findet sich hier sicher der ein oder andere Schatz. Mit Türchen 1 macht Klaus Graf auf die seltenen Bestände der Stadtbibliothek Mainz aufmerksam, die bei der Digitalisierung der Werke vorbildliche Arbeit leistet. Stellvertretend gibt es auf Archivalia heute das Bild Juwelenkästchen für Kinder, die gut und brav werden wollen von Kathinka Zitz (1862) zu sehen.
Mainz wurde übrigens wohl nicht zufällig gewählt: Die Bibliothek soll zerschlagen werden, der Bestand läuft Gefahr, in alle Himmelsrichtungen verteilt zu werden. Eine Petition, die dies verhindern könnte, läuft derzeit und könnte noch ein wenig Aufmerksamkeit erfahren. Eine Sache von 25 Sekunden (ich habe gestoppt, es stimmt!).
http://www.winload.de/news/web/adventskalender-im-dezember/
(via Google News)
Danke für diese schöne Würdigung!
Mainz wurde übrigens wohl nicht zufällig gewählt: Die Bibliothek soll zerschlagen werden, der Bestand läuft Gefahr, in alle Himmelsrichtungen verteilt zu werden. Eine Petition, die dies verhindern könnte, läuft derzeit und könnte noch ein wenig Aufmerksamkeit erfahren. Eine Sache von 25 Sekunden (ich habe gestoppt, es stimmt!).
http://www.winload.de/news/web/adventskalender-im-dezember/
(via Google News)
Danke für diese schöne Würdigung!
KlausGraf - am Dienstag, 6. Dezember 2011, 18:12 - Rubrik: Allgemeines
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Aus Kostengründen wird zum neuen Jahr die (ohnehin nur 20-Prozent-) Stelle eines hauptamtlichen Archivars des Stadtarchivs Besigheim wegfallen, berichtet die Bietigheimer Zeitung in ihrer Online-Ausgabe vom 06.12.2011:
http://www.bietigheimerzeitung.de/bz1/news/stadt_kreis_artikel.php?artikel=5998564
"Wir denken immer darüber nach, wie wir Personal reduzieren können" meint der Bürgermeister der 12.000-Seelen-Gemeinde, Steffen Bühler. Den Betrieb des Archivs "kriegen wir mit Ehrenamtlichen hin".
Dass dann auch noch zwei Fachkollegen diese Entscheidung mittragen, ist wohl dem Mangel an Alternativen/Finanzen geschuldet.
http://www.bietigheimerzeitung.de/bz1/news/stadt_kreis_artikel.php?artikel=5998564
"Wir denken immer darüber nach, wie wir Personal reduzieren können" meint der Bürgermeister der 12.000-Seelen-Gemeinde, Steffen Bühler. Den Betrieb des Archivs "kriegen wir mit Ehrenamtlichen hin".
Dass dann auch noch zwei Fachkollegen diese Entscheidung mittragen, ist wohl dem Mangel an Alternativen/Finanzen geschuldet.
ingobobingo - am Dienstag, 6. Dezember 2011, 18:02 - Rubrik: Kommunalarchive
Im Paläographie-Unterricht hat sich bewährt, die Lernenden in eine Vorlage Buchstabenformen zeichnen zu lassen.
Vorlage:
http://www.papersnake.de/grundschule/klasse1.pdf
1. Zeile: Vokale
2. Zeile: Buchstaben über 3 Felder
3. Zeile: Buchstaben ohne Ober- oder Unterlänge
4. Zeile: Buchstaben mit Oberlänge
5. Zeile: Buchstaben mit Unterlänge
6. Zeile: Buchstabenverbindungen
Vorlage der Buchstabenformen: mein geliebter Partenstein-Text von 1518
http://archivalia.tumblr.com/post/13559415901/document-on-the-partenstein-zentgericht-1518
10 Goldene Regeln der Paläographie
https://plus.google.com/u/0/117546351384071338747/posts/6ZumcUvJVxS
1. P. ist die Kunst des genauen Hinschauens
2. Suche den Vokal
3. Strichelchen zählen
4. In manchen Fällen kann nur das Vorverständnis entscheiden
5. Nicht von oben oder von unten kommenden Strichen verwirren lassen, sondern diese wegdenken
6. u und v sind im 16. Jh. austauschbar
7. Wenn du es nicht von vorne lesen kannst, lies es von hinten
8. Du sollst nie raten
9. Im Zweifel ist es ein w
10. Schaffe Inseln des Wissens (Lückentexte)
Die Abbildung stellte freundlicherweise Moritz Kahlke, derzeit Praktikant am Hochschularchiv der RWTH Aachen, zur Verfügung.
Vorlage:
http://www.papersnake.de/grundschule/klasse1.pdf
1. Zeile: Vokale
2. Zeile: Buchstaben über 3 Felder
3. Zeile: Buchstaben ohne Ober- oder Unterlänge
4. Zeile: Buchstaben mit Oberlänge
5. Zeile: Buchstaben mit Unterlänge
6. Zeile: Buchstabenverbindungen
Vorlage der Buchstabenformen: mein geliebter Partenstein-Text von 1518
http://archivalia.tumblr.com/post/13559415901/document-on-the-partenstein-zentgericht-1518
10 Goldene Regeln der Paläographie
https://plus.google.com/u/0/117546351384071338747/posts/6ZumcUvJVxS
1. P. ist die Kunst des genauen Hinschauens
2. Suche den Vokal
3. Strichelchen zählen
4. In manchen Fällen kann nur das Vorverständnis entscheiden
5. Nicht von oben oder von unten kommenden Strichen verwirren lassen, sondern diese wegdenken
6. u und v sind im 16. Jh. austauschbar
7. Wenn du es nicht von vorne lesen kannst, lies es von hinten
8. Du sollst nie raten
9. Im Zweifel ist es ein w
10. Schaffe Inseln des Wissens (Lückentexte)
Die Abbildung stellte freundlicherweise Moritz Kahlke, derzeit Praktikant am Hochschularchiv der RWTH Aachen, zur Verfügung.KlausGraf - am Dienstag, 6. Dezember 2011, 17:04 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Dass das neue ManuMed Murks ist, haben wir hier schon oft betont.
Im Bereich der Handschriftenkataloge kann man der alten Oberfläche nur nachweinen; für die neu eingespielten Kataloge existiert keine Präsentation im Rahmen von
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/kataloge-online.htm
Inakzeptabel ist am neuen Angebot:
- das Aufrufen von Seiten dauert viel zu lange und spürbar länger als in der alten Präsentation
- Permalinks gibt es nur noch für ganze Kataloge, nicht mehr für Seiten oder Handschriften
Früher konnte man bequem auf die Einzelseite verlinken, die mit einer Navigation versehen war.
- Die PDFs auf der rechten Seite des Inhaltsverzeichnisses funktionieren alle nicht. Man muss in der Einzelbeschreibung links das Druckersymbol (!) benutzen, hinter dem sich das Erstellen eines PDFs verbirgt.
Wer z.B. für Zwecke des Ausdruckens einen Link zu den neuen Katalogseiten benötigt, kann die URL wie folgt manipulieren.
Aus
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/hsk0620d Seite b305
wird
http://bilder.manuscripta-mediaevalia.de/bilder/hs-bilder/k/HSK0620_b305.jpg
Besonders nett: Bei dem Katalog der illustrierten Handschriften (unser Beispiel) darf man im Abbildungsteil herumstochern, wenn man eine zugehörige Abbildung sucht, weil die Präsentation natürlich nur die Seiten, aber nicht die Abbildungsnummern angibt.
Im Bereich der Handschriftenkataloge kann man der alten Oberfläche nur nachweinen; für die neu eingespielten Kataloge existiert keine Präsentation im Rahmen von
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/kataloge-online.htm
Inakzeptabel ist am neuen Angebot:
- das Aufrufen von Seiten dauert viel zu lange und spürbar länger als in der alten Präsentation
- Permalinks gibt es nur noch für ganze Kataloge, nicht mehr für Seiten oder Handschriften
Früher konnte man bequem auf die Einzelseite verlinken, die mit einer Navigation versehen war.
- Die PDFs auf der rechten Seite des Inhaltsverzeichnisses funktionieren alle nicht. Man muss in der Einzelbeschreibung links das Druckersymbol (!) benutzen, hinter dem sich das Erstellen eines PDFs verbirgt.
Wer z.B. für Zwecke des Ausdruckens einen Link zu den neuen Katalogseiten benötigt, kann die URL wie folgt manipulieren.
Aus
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/hsk0620d Seite b305
wird
http://bilder.manuscripta-mediaevalia.de/bilder/hs-bilder/k/HSK0620_b305.jpg
Besonders nett: Bei dem Katalog der illustrierten Handschriften (unser Beispiel) darf man im Abbildungsteil herumstochern, wenn man eine zugehörige Abbildung sucht, weil die Präsentation natürlich nur die Seiten, aber nicht die Abbildungsnummern angibt.
KlausGraf - am Dienstag, 6. Dezember 2011, 15:49 - Rubrik: Kodikologie
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http://opendata.bayern.de/
Auch die Vermessungsverwaltung beteiligt sich:
http://www.vermessung.bayern.de/aktuell/archiv/613.html
Auch die Vermessungsverwaltung beteiligt sich:
http://www.vermessung.bayern.de/aktuell/archiv/613.html
KlausGraf - am Dienstag, 6. Dezember 2011, 12:40 - Rubrik: E-Government
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Mich würde besonders erfreuen, wenn das militärische Archiv der Balearen zugänglich werden könnte. Es handelt sich unter anderem um Bestände des Archivo General Militar de Baleares die auch die Spionage vor 1939 betreffen. Sie unterliegen noch der Geheimhaltung. Es liegt jetzt an der neuen Regierung, ob sie die von den Sozialisten eingeleitete Massnahme vollendet.
Betroffen wären Bestände des Cuartel General del Estado Mayor de la Defensa, Archivo General Militar de Madrid, Archivo General Militar de Ávila, und andere
http://goo.gl/ex05v
Link zu de Archiven:
http://goo.gl/Tyx4F
http://www.vierprinzen.com
Betroffen wären Bestände des Cuartel General del Estado Mayor de la Defensa, Archivo General Militar de Madrid, Archivo General Militar de Ávila, und andere
http://goo.gl/ex05v
Link zu de Archiven:
http://goo.gl/Tyx4F
http://www.vierprinzen.com
vierprinzen - am Dienstag, 6. Dezember 2011, 08:33 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Diskussionspapier des österreichischen FWF zu Open Access:
http://www.fwf.ac.at/de/public_relations/oai/zur-aktuellen-entwicklung-von-open-access.html
Aus Sicht des FWF kann das langfristige Ziel nur sein, das bisherige Publikationssystem so umzustellen, dass alle wissenschaftlichen Publikationen unter Einhaltung hoher Qualitätsstandards im Original frei im Internet zugänglich sind.
Zitiert wird Brintzinger 2010 mit einem Diktum zur zukünftigen Rolle der Bibliotheken:
http://bib.gfz-potsdam.de/fernleihe/fl102996.pdf
http://www.fwf.ac.at/de/public_relations/oai/zur-aktuellen-entwicklung-von-open-access.html
Aus Sicht des FWF kann das langfristige Ziel nur sein, das bisherige Publikationssystem so umzustellen, dass alle wissenschaftlichen Publikationen unter Einhaltung hoher Qualitätsstandards im Original frei im Internet zugänglich sind.
Zitiert wird Brintzinger 2010 mit einem Diktum zur zukünftigen Rolle der Bibliotheken:
http://bib.gfz-potsdam.de/fernleihe/fl102996.pdf
KlausGraf - am Dienstag, 6. Dezember 2011, 04:41 - Rubrik: Open Access
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Einmal im Jahr, Anfang Dezember, versammeln sich Oberbürgermeister, Stadtrat, Eichstätter Honoratioren sowie zahlreiche Bürger in der Schutzengelkirche, um zu danken – für die Verschonung in der Kriegsbedrohung 1703 während des spanischen Erbfolgekriegs. Damals riefen Magistrat und Bevölkerung die Fürsprache des heiligen Franz Xaver an, den man daraufhin zum zweiten Stadtpatron erwählte.
http://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Eichstaett-Missionarischer-Eifer;art575,2521025
http://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Eichstaett-Missionarischer-Eifer;art575,2521025
KlausGraf - am Dienstag, 6. Dezember 2011, 04:21 - Rubrik: Landesgeschichte
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Das Universitätsarchiv München bietet nicht nur (seit 2009) ein Stück des Monats an (leider ohne RSS-Feed), sondern auch wichtige Digitalisate aus dem Archiv des Herzoglichen Georgianums an. Gegründet 1494 als Stipendiatenkolleg durch Herzog Georg den Reichen von Bayern-Landshut, ist es – nach dem Collegio Capranica in Rom – das älteste Priesterseminar der katholischen Welt. 2008 wurden die Pflegschaft und Kustodie bei Archiv und Sammlungen des Herzoglichen Georgianums München dem Archiv der Ludwig-Maximilians-Universität München übertragen.
Während die Urkunden des Georgianums bei Monasterium.net einsehbar sind (ein interessantes Stück mit einem Bücherverzeichnis stellten wir neulich vor), bietet das Universitätsarchiv auf eigenem Server drei Ingolstädter Dekanatsbücher komplett in Form von PDFs an.
Dem Herzoglichen Georgianum Landshut wurden im Jahr 1803/04 die Dekanatsbücher der Theologischen Fakultät Ingolstadt von 1472 bis 1802 übergeben. Gleichzeitig kam das Aktenarchiv der Fakultät an das Georgianum. [...] Die vier Bände tragen den Titel „Matricula collegii theologici in inclyta academia Ingolstadiensi“. Dabei handelt es sich um von den Dekanen der Fakultät geführte „Acta“ in der Form von Protokollen oder Diarien, dazu Matrikeln, Promotionen und viele sonstige Angaben. Am Schlusse eines jeden Bandes befinden sich Verzeichnisse der Dekane und die „elogia virorum illustrium facultatis theol. professorum in auditorio theologico decripta“. Aufgrund des hohen Wertes und der zahlreichen Nachfrage haben sich das Archiv des Herzoglichen Georgianums und der Universität München dazu entschlossen, diese Dekanatsbücher zu digitalisieren und online zur Verfügung zu stellen. Die Maßnahme steht in Zusammenhang mit einer größer dimensionierten Aktion des Universitätsarchivs, sämtliche älteren Amtsbücher der Fakultäten und des Senats ebenfalls zu digitalisieren und online zur Verfügung zu stellen.
http://www.universitaetsarchiv.uni-muenchen.de/georgianum/volldigitalisate/dekanatsb__cher_d_th/index.html
Bemerkenswert ist, dass man dem zweiten Band (1600-1701) ein gedrucktes Titelblatt spendierte, auf dem die Namen von Albert Hunger, Prokanzler, Petrus Stevartius, Dekan, Michael Eiselin (aus Schwäbisch Gmünd: Gamundianus) und dem berühmten Jesuiten Jakob Gretser zu lesen sind.
Alle Türchen 2011
KlausGraf - am Dienstag, 6. Dezember 2011, 03:28 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Die Mormonen haben Unterlagen aus dem Stadtarchiv Nördlingen (über 26.000 Seiten) zugänglich gemacht.
Germany, Bavaria, Nördlingen Miscellaneous City Records, 1400-1943
Miscellaneous city records from Nördlingen, Bavaria, Germany. Records include census, church records, citizenship rolls, city directories, emigration records, family group sheets, funeral sermons, school records, and wills.
https://www.familysearch.org/search/image/index#uri=https%3A//api.familysearch.org/records/collection/1941333/waypoints
Darunter sind auch Leichenpredigten, in einer ersten Reihe ab P, in einer zweiten Reihe möglicherweise alle Buchstaben.
Germany, Bavaria, Nördlingen Miscellaneous City Records, 1400-1943
Miscellaneous city records from Nördlingen, Bavaria, Germany. Records include census, church records, citizenship rolls, city directories, emigration records, family group sheets, funeral sermons, school records, and wills.
https://www.familysearch.org/search/image/index#uri=https%3A//api.familysearch.org/records/collection/1941333/waypoints
Darunter sind auch Leichenpredigten, in einer ersten Reihe ab P, in einer zweiten Reihe möglicherweise alle Buchstaben.
KlausGraf - am Dienstag, 6. Dezember 2011, 02:17 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Wer als erstes den Namen errät, erhält einen Preis meiner Wahl.
MitarbeiterInnen des Stadtarchivs Nürnberg, darunter auch der VdA-Vorsitzende, sind von der Preisvergabe ausgeschlossen. Sie sollten sich lieber schämen.
KlausGraf - am Montag, 5. Dezember 2011, 21:22 - Rubrik: Unterhaltung
Toller Service des Stadtarchivs St. Wendel: "In unserem Downloadbereich können Sie den vollständigen und volltextrecherchierbaren Text der Heimatbücher des Landkreises St. Wendel als pdf-Datei downloaden."
http://www.sankt-wendel.de/kultur/stadtarchiv/heimatbuch/
http://www.sankt-wendel.de/kultur/stadtarchiv/heimatbuch/
KlausGraf - am Montag, 5. Dezember 2011, 20:11 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Eher nutzlos ist die diplomatische Wiedergabe des Eintrags im Buxheimer Versteigerungskatalogs durch den Handschriftencensus:
http://www.handschriftencensus.de/21392
Inhalt "Heilsame Leren, übungen und ermanungen. Oberdeutsch. fol. Gefert. 1458 für d. verwittwete Gräf. von montuortt geb. Gräf. v. Helffenstein. Beigebdn. einer spätern oberd. Schrift üb. d. Weg zur Vollkommenheit u. vorgebd. ein v. d. näml. Hand wie d. heilsam. leren herstammend. Schrift v. d. waren vollkommen. Liebe. Zusam. 193 Bll. a. Pap. Bei d. erst. dies. 3 Schrift. fehl. einige Bl.; bei d. zweit. d. Anfang; d. dritte ist am unt. Rand beschäd., d. Pgthlzbd. nur noch halb."
Literatur
Catalog der Bibliothek des ehem. Carthäuserklosters Buxheim aus dem Besitze seiner Erlaucht des Herrn Hugo Grafen von Waldbott-Bassenheim. XXX. Carl Förster'sche Kunstauction, Abteilung II: Bibliotheca Buxiana, München 1883, S. 136 (Nr. 2543).
http://www.archive.org/stream/CatalogDerBibliothekDesEhemCarthaeuserklostersBuxheim#page/n149/mode/2up
Wie soll jemand aufgrund dieser Namensformen auf diesen Eintrag aufmerksam werden z.B. durch Google, denn eine eigene Volltextsuche bietet der Handschriftencensus ja nicht an?
Es handelt sich bei der Besitzerin um Beatrix von Helfenstein, Witwe von Graf Rudolf VII. zu Rothenfels,
vgl. Karlheinz Burmeister, Die Grafen von Montfort, Konstanz 1996, S. 309, die noch 1462 lebt, vgl.
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-915940
Laut
http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Ettensberg
http://www.google.de/search?hl=de&q=ettensberg%20beatrix%20montfort&tbm=bks
könnte sie 1466 gestorben sein.
Siehe auch
http://books.google.de/books?id=0-eGI4G9U0cC&pg=PA1644
Die Inhalte des Taxregister sind anscheinend NICHT über die Regesta Imperii auffindbar (und das entsprechende Digitalisat von Bd. 2 auch nicht im Regesta-Imperii-OPAC verlinkt, vom konfusen Internetauftritt der Regesta Friedrichs III. ganz zu schweigen). Das Register
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00009328/image_70
Demnach war Beatrix 1474 noch am Leben (Nr. 4450)
Zu Gebetbüchern der Montforter Gräfinnen:
http://archiv.twoday.net/stories/5825853/
Update: Das Kreisarchiv des Bodenseekreises konnte beim Todesdatum nicht weiterhelfen. Europäische Stammtafeln NF 12 (1992), Tafel 58 (Helfenstein) hat die Bezeugungsdaten 1438/67. Weder das Vorarlberger Landesarchiv noch Hofrat Burmeister konnten das Todesdatum mitteilen.
#forschung
http://www.handschriftencensus.de/21392
Inhalt "Heilsame Leren, übungen und ermanungen. Oberdeutsch. fol. Gefert. 1458 für d. verwittwete Gräf. von montuortt geb. Gräf. v. Helffenstein. Beigebdn. einer spätern oberd. Schrift üb. d. Weg zur Vollkommenheit u. vorgebd. ein v. d. näml. Hand wie d. heilsam. leren herstammend. Schrift v. d. waren vollkommen. Liebe. Zusam. 193 Bll. a. Pap. Bei d. erst. dies. 3 Schrift. fehl. einige Bl.; bei d. zweit. d. Anfang; d. dritte ist am unt. Rand beschäd., d. Pgthlzbd. nur noch halb."
Literatur
Catalog der Bibliothek des ehem. Carthäuserklosters Buxheim aus dem Besitze seiner Erlaucht des Herrn Hugo Grafen von Waldbott-Bassenheim. XXX. Carl Förster'sche Kunstauction, Abteilung II: Bibliotheca Buxiana, München 1883, S. 136 (Nr. 2543).
http://www.archive.org/stream/CatalogDerBibliothekDesEhemCarthaeuserklostersBuxheim#page/n149/mode/2up
Wie soll jemand aufgrund dieser Namensformen auf diesen Eintrag aufmerksam werden z.B. durch Google, denn eine eigene Volltextsuche bietet der Handschriftencensus ja nicht an?
Es handelt sich bei der Besitzerin um Beatrix von Helfenstein, Witwe von Graf Rudolf VII. zu Rothenfels,
vgl. Karlheinz Burmeister, Die Grafen von Montfort, Konstanz 1996, S. 309, die noch 1462 lebt, vgl.
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-915940
Laut
http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Ettensberg
http://www.google.de/search?hl=de&q=ettensberg%20beatrix%20montfort&tbm=bks
könnte sie 1466 gestorben sein.
Siehe auch
http://books.google.de/books?id=0-eGI4G9U0cC&pg=PA1644
Die Inhalte des Taxregister sind anscheinend NICHT über die Regesta Imperii auffindbar (und das entsprechende Digitalisat von Bd. 2 auch nicht im Regesta-Imperii-OPAC verlinkt, vom konfusen Internetauftritt der Regesta Friedrichs III. ganz zu schweigen). Das Register
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00009328/image_70
Demnach war Beatrix 1474 noch am Leben (Nr. 4450)
Zu Gebetbüchern der Montforter Gräfinnen:
http://archiv.twoday.net/stories/5825853/
Update: Das Kreisarchiv des Bodenseekreises konnte beim Todesdatum nicht weiterhelfen. Europäische Stammtafeln NF 12 (1992), Tafel 58 (Helfenstein) hat die Bezeugungsdaten 1438/67. Weder das Vorarlberger Landesarchiv noch Hofrat Burmeister konnten das Todesdatum mitteilen.
#forschung
KlausGraf - am Montag, 5. Dezember 2011, 19:07 - Rubrik: Kodikologie
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"Der nordrhein-westfälische Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) hat den Neubau des Landesarchivs in Duisburg als «glatten Bankrott» der Regierung Rüttgers bezeichnet. Walter-Borjans reagierte damit am Freitag auf die schweren Vorwürfe des Landesrechnungshofs nach der Prüfung des Projekts. Beseelt von dem Wunsch, im Ruhrgebiet vor der Landtagswahl 2010 ein «Rüttgerium» zu präsentieren, habe die damalige Regierungszentrale «ohne Maß und Ziel» gehandelt. Der Finanzminister offenbarte, er habe überlegt, den Bau stillzulegen als ein «Mahnmal gegen Größenwahn», dies aber verworfen."
Quelle: düsselportal.de, 2.12.11
"Zu den Vorwürfen des nordrhein-westfälischen Finanzministers Walter-Borjans im Zusammenhang mit dem Bau des Landesarchivs in Duisburg erklärt der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Josef Laumann:
„Die Vorgänge um den Bau des Landesarchivs in Duisburg sind unter anderem Gegenstand eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses des Düsseldorfer Landtags und der Staatsanwaltschaft. Dort sind sie in guten Händen. In schlechte Hände geraten sie offenkundig, wenn ein Finanzminister den Mund zu voll nimmt und voreilig Politik machen will. Damit hat er schon einmal Schiffbruch erlitten. Dieser Finanzminister ist sich offenbar für nichts zu schade.“ "
Quelle: NRW-CDU Landtagsfraktion, 2.12.11
s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=landesarchiv+duisburg
Quelle: düsselportal.de, 2.12.11
"Zu den Vorwürfen des nordrhein-westfälischen Finanzministers Walter-Borjans im Zusammenhang mit dem Bau des Landesarchivs in Duisburg erklärt der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Josef Laumann:
„Die Vorgänge um den Bau des Landesarchivs in Duisburg sind unter anderem Gegenstand eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses des Düsseldorfer Landtags und der Staatsanwaltschaft. Dort sind sie in guten Händen. In schlechte Hände geraten sie offenkundig, wenn ein Finanzminister den Mund zu voll nimmt und voreilig Politik machen will. Damit hat er schon einmal Schiffbruch erlitten. Dieser Finanzminister ist sich offenbar für nichts zu schade.“ "
Quelle: NRW-CDU Landtagsfraktion, 2.12.11
s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=landesarchiv+duisburg
Wolf Thomas - am Montag, 5. Dezember 2011, 18:38 - Rubrik: Staatsarchive
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KlausGraf - am Montag, 5. Dezember 2011, 17:41 - Rubrik: Kodikologie
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http://www.hab.de/bibliothek/sammlungen/hzdfg/Handschriftenbearbeitertagung_2011/Eisermann-2011.pdf
Für mich steht fest, dass von Usability keine Rede sein kann, solange die SB zu Berlin an der unsinnigen Unterscheidung von Gross- und
Kleinbuchstaben bei der Suche festhält. Keine
Suchmaschine, kein OPAC, keine andere von mir häufig
benützte Datenbank verfährt so.
Zu lesen, dass die Hauptaufgabe des GW die Erstellung
gedruckter Bände ist, hat mich befremdet. Die Hauptaufgabe
sollte sein, strukturiertes Wissen über Inkunabeln
öffentlich zugänglich zu machen. In welcher Form das am
besten erfolgt, ist cura posterior.
Interessant ist folgende Aussage von Eisermann:
Derzeit weist die Datenbank über
9.700 Einträge mit einem oder mehreren Digitalisaten auf, an der Spitze die
lateinische Ausgabe der Schedelschen Weltchronik – ohnehin die
meistüberlieferte Inkunabel, über 1.000 erhaltene bzw. bezeugte Exemplare –
mit derzeit 18 Volldigitalisaten
( http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M40784.htm ). Da wir davon
ausgehen, daß es weltweit etwa 30.000 echte Inkunabelausgaben gibt, von denen
wenigstens ein Exemplar erhalten ist, nähern wir uns also einer Quote von
einem Drittel des Gesamtbestandes, das bereits im Internet abrufbar ist.
Natürlich ist Eisermanns Vortrag auch sonst lesenswert und mitunter spannend, zumal Ladislaus Sunthaim
http://archiv.twoday.net/search?q=suntha
und Florian Waldauf
http://archiv.twoday.net/search?q=waldauf
darin vorkommen.
Für mich steht fest, dass von Usability keine Rede sein kann, solange die SB zu Berlin an der unsinnigen Unterscheidung von Gross- und
Kleinbuchstaben bei der Suche festhält. Keine
Suchmaschine, kein OPAC, keine andere von mir häufig
benützte Datenbank verfährt so.
Zu lesen, dass die Hauptaufgabe des GW die Erstellung
gedruckter Bände ist, hat mich befremdet. Die Hauptaufgabe
sollte sein, strukturiertes Wissen über Inkunabeln
öffentlich zugänglich zu machen. In welcher Form das am
besten erfolgt, ist cura posterior.
Interessant ist folgende Aussage von Eisermann:
Derzeit weist die Datenbank über
9.700 Einträge mit einem oder mehreren Digitalisaten auf, an der Spitze die
lateinische Ausgabe der Schedelschen Weltchronik – ohnehin die
meistüberlieferte Inkunabel, über 1.000 erhaltene bzw. bezeugte Exemplare –
mit derzeit 18 Volldigitalisaten
( http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M40784.htm ). Da wir davon
ausgehen, daß es weltweit etwa 30.000 echte Inkunabelausgaben gibt, von denen
wenigstens ein Exemplar erhalten ist, nähern wir uns also einer Quote von
einem Drittel des Gesamtbestandes, das bereits im Internet abrufbar ist.
Natürlich ist Eisermanns Vortrag auch sonst lesenswert und mitunter spannend, zumal Ladislaus Sunthaim
http://archiv.twoday.net/search?q=suntha
und Florian Waldauf
http://archiv.twoday.net/search?q=waldauf
darin vorkommen.
KlausGraf - am Montag, 5. Dezember 2011, 16:31 - Rubrik: Kodikologie
[N]achdem die Zerschlagung historisch gewachsener Bibliotheksbestände gerade
in jüngerer Zeit immer wieder für Schlagzeilen gesorgt hat, ist ein
erfreuliches Gegenbeispiel zu vermelden. In intensiven Gesprächen der
verschiedenen Verantwortlichen des Franziskanerordens und der Diözese
Würzburg ist es gelungen, die Rahmenbedingungen für eine dauerhafte
Erhaltung der historischen, bis in das 16. Jahrhundert zurückreichenden
Bibliothek des Franziskanerklosters Altstadt bei Hammelburg zu schaffen.
Die Diözese Würzburg hat mit der Deutschen Franziskanerprovinz die
Deponierung der Klosterbibliothek in der Diözesanbibliothek Würzburg
vereinbart. Ein Leihvertrag sichert das Eigentumsrecht des Ordens. Damit
soll ein herausragendes Kulturgut mit rund 7000 Bänden, darunter
zahlreiche Inkunabeln und Frühdrucke, dauerhaft gesichert und für die
wissenschaftliche Forschung nutzbar gemacht werden. Die Bände werden im
Frühjahr 2012 in die Diözesanbibliothek Würzburg überführt.
Weiterführende Informationen:
- Artikel auf http://kibibbayern.wordpress.com (Kirchliches
Bibliothekswesen in Bayern)
- Artikel „Buchbestand kommt in beste Hände“ in der Saale-Zeitung vom
17.11.2011
- POW-Meldung „Ein herausragendes Kulturgut“ vom 17.11.2011 (mit
zahlreichen Bildern)
http://www.bistum-wuerzburg.de/bwo/dcms/sites/bistum/information/medien/pressestelle/nachrichten/index.html?f_action=show&f_newsitem_id=53508
- Mainpost-Artikel „Schätze aus den Anfängen des Buchdrucks“ vom
17.11.2011
http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Schaetze-aus-den-Anfaengen-des-Buchdrucks;art770,6429088
- Fernsehbeitrag von TV Touring „Klosterbibliothek zieht um“
http://mediathek.tvtouring.de/kultur—buntes/klosterbibliothek-zieht-um.html
Beste Grüße aus Würzburg
Nikola Willner
Archiv und Bibliothek des Bistums Würzburg
Domerschulstr. 17
Aus INETBIB
Siehe im Fabian-Handbuch
http://www.vifabbi.de/fabian?Franziskanerkloster_(Hammelburg)
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/948990017/

in jüngerer Zeit immer wieder für Schlagzeilen gesorgt hat, ist ein
erfreuliches Gegenbeispiel zu vermelden. In intensiven Gesprächen der
verschiedenen Verantwortlichen des Franziskanerordens und der Diözese
Würzburg ist es gelungen, die Rahmenbedingungen für eine dauerhafte
Erhaltung der historischen, bis in das 16. Jahrhundert zurückreichenden
Bibliothek des Franziskanerklosters Altstadt bei Hammelburg zu schaffen.
Die Diözese Würzburg hat mit der Deutschen Franziskanerprovinz die
Deponierung der Klosterbibliothek in der Diözesanbibliothek Würzburg
vereinbart. Ein Leihvertrag sichert das Eigentumsrecht des Ordens. Damit
soll ein herausragendes Kulturgut mit rund 7000 Bänden, darunter
zahlreiche Inkunabeln und Frühdrucke, dauerhaft gesichert und für die
wissenschaftliche Forschung nutzbar gemacht werden. Die Bände werden im
Frühjahr 2012 in die Diözesanbibliothek Würzburg überführt.
Weiterführende Informationen:
- Artikel auf http://kibibbayern.wordpress.com (Kirchliches
Bibliothekswesen in Bayern)
- Artikel „Buchbestand kommt in beste Hände“ in der Saale-Zeitung vom
17.11.2011
- POW-Meldung „Ein herausragendes Kulturgut“ vom 17.11.2011 (mit
zahlreichen Bildern)
http://www.bistum-wuerzburg.de/bwo/dcms/sites/bistum/information/medien/pressestelle/nachrichten/index.html?f_action=show&f_newsitem_id=53508
- Mainpost-Artikel „Schätze aus den Anfängen des Buchdrucks“ vom
17.11.2011
http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Schaetze-aus-den-Anfaengen-des-Buchdrucks;art770,6429088
- Fernsehbeitrag von TV Touring „Klosterbibliothek zieht um“
http://mediathek.tvtouring.de/kultur—buntes/klosterbibliothek-zieht-um.html
Beste Grüße aus Würzburg
Nikola Willner
Archiv und Bibliothek des Bistums Würzburg
Domerschulstr. 17
Aus INETBIB
Siehe im Fabian-Handbuch
http://www.vifabbi.de/fabian?Franziskanerkloster_(Hammelburg)
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/948990017/

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Dass da die Benutzer nicht auf die Barrikaden gehen, leuchtet mir überhaupt nicht ein.
Sehr geehrter Herr Graf,
Personelle Einschränkungen und ein zeitweise hoher Krankenstand veranlassen uns, schriftliche Anfragen an unser Archiv grundsätzlich nicht mehr durchzuführen, da die Wartezeiten für unsere Korrespondenten unverhältnismäßig hoch wären. Archivbenutzern aus der näheren Umgebung empfehlen wir, selbst in den Archivalien zu den allgemeinen Öffnungszeiten des Archivs zu forschen.
Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 9.00 - 12.00 Uhr und
Mo. - Do. 14.00 - 16.00 Uhr
Für Archivbenützer aus der weiteren Umgebung und solche, die sich aus anderen Gründen nicht in der Lage sehen persönlich im Archiv zu forschen, haben wir eine kleine, leider nicht vollständige Liste von freiberuflichen Historikern zusammengestellt, die Erfahrung in der Forschungsarbeit im Stadtarchiv Regensburg und in anderen regionalen Archiven haben. Diese Liste ist als Anlage beigefügt. Wir empfehlen Ihnen, einen der jungen Wissenschaftler auszuwählen und mit Ihrem Forschungsanliegen zu beauftragen. Die entstehenden Kosten müssen Sie mit den Auftragnehmern direkt abrechnen.
Wir hoffen, Ihnen mit dieser Auskunft weiterhelfen zu können und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
i.A.
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/59207598/
http://archiv.twoday.net/stories/233330677/
Sehr geehrter Herr Graf,
Personelle Einschränkungen und ein zeitweise hoher Krankenstand veranlassen uns, schriftliche Anfragen an unser Archiv grundsätzlich nicht mehr durchzuführen, da die Wartezeiten für unsere Korrespondenten unverhältnismäßig hoch wären. Archivbenutzern aus der näheren Umgebung empfehlen wir, selbst in den Archivalien zu den allgemeinen Öffnungszeiten des Archivs zu forschen.
Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 9.00 - 12.00 Uhr und
Mo. - Do. 14.00 - 16.00 Uhr
Für Archivbenützer aus der weiteren Umgebung und solche, die sich aus anderen Gründen nicht in der Lage sehen persönlich im Archiv zu forschen, haben wir eine kleine, leider nicht vollständige Liste von freiberuflichen Historikern zusammengestellt, die Erfahrung in der Forschungsarbeit im Stadtarchiv Regensburg und in anderen regionalen Archiven haben. Diese Liste ist als Anlage beigefügt. Wir empfehlen Ihnen, einen der jungen Wissenschaftler auszuwählen und mit Ihrem Forschungsanliegen zu beauftragen. Die entstehenden Kosten müssen Sie mit den Auftragnehmern direkt abrechnen.
Wir hoffen, Ihnen mit dieser Auskunft weiterhelfen zu können und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
i.A.
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/59207598/
http://archiv.twoday.net/stories/233330677/
KlausGraf - am Montag, 5. Dezember 2011, 15:05 - Rubrik: Kommunalarchive
Auf meine Anfrage teilte das Bundesarchiv heute mit:
Bundesarchiv
B 1a-2254/6
Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
das Bundesarchiv bedauert die Vernichtung angeblich historisch wertvoller Akten durch den BND. Es hatte von dieser Vernichtung keine Kenntnis, das Vorgehen bei der Bewertung von Personalakten wurde erst im Jahr 2009 mit dem Archivwesen des BND abgestimmt. Allerdings erfordert die Archivierung massenhaft gleichförmiger Einzelfallakten immer eine strikte Auswahl, bei der der weitaus größte Teil der Überlieferung vernichtet wird. Der Verlust wertvoller Informationen ist dabei niemals ganz auszuschließen. Auch hat sich bei den vielen parallelen Projekten der Bundesbehörden zur Aufarbeitung ihrer NS-Vergangenheit gezeigt, dass gerade die Personalakten eine wenig ergiebige Quelle darstellen, weil die einstellenden Bundesbehörden in der Regel gar nicht nach der Tätigkeit während der NS-Zeit gefragt haben.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
A. Hänger
--
Dr. Andrea Hänger
Referatsleiterin B 1a
Bundesarchiv
Vorgang:
http://archiv.twoday.net/stories/52160768/
Bundesarchiv
B 1a-2254/6
Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
das Bundesarchiv bedauert die Vernichtung angeblich historisch wertvoller Akten durch den BND. Es hatte von dieser Vernichtung keine Kenntnis, das Vorgehen bei der Bewertung von Personalakten wurde erst im Jahr 2009 mit dem Archivwesen des BND abgestimmt. Allerdings erfordert die Archivierung massenhaft gleichförmiger Einzelfallakten immer eine strikte Auswahl, bei der der weitaus größte Teil der Überlieferung vernichtet wird. Der Verlust wertvoller Informationen ist dabei niemals ganz auszuschließen. Auch hat sich bei den vielen parallelen Projekten der Bundesbehörden zur Aufarbeitung ihrer NS-Vergangenheit gezeigt, dass gerade die Personalakten eine wenig ergiebige Quelle darstellen, weil die einstellenden Bundesbehörden in der Regel gar nicht nach der Tätigkeit während der NS-Zeit gefragt haben.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
A. Hänger
--
Dr. Andrea Hänger
Referatsleiterin B 1a
Bundesarchiv
Vorgang:
http://archiv.twoday.net/stories/52160768/
KlausGraf - am Montag, 5. Dezember 2011, 14:52 - Rubrik: Staatsarchive
Dr. Oliver Sander. Leiter des Referats B6 ("Bildarchiv") im Bundesarchiv, über die Kooperation des Bundesarchivs mit Wikimedia.
Aufgezeichnet bei der Konferenz "Ins Netz gegangen -- Neue Wege zum kulturellen Erbe" , die am 17. und 18. November 2011 in Berlin stattfand. Eine Veranstaltung des Internet & Gesellschaft Co:llaboratory, der Deutschen Kinemathek, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Wikimedia Deutschland.
Wolf Thomas - am Montag, 5. Dezember 2011, 10:18 - Rubrik: Wikis
"Das Archiv der Jugendkulturen e. V. mit Sitz in Berlin-Kreuzberg sucht zum 01. Januar 2012 eine neue Leitung für das Projekt "Zeitmaschine bauen!". Die Stelle wird für 39 Stunden/Woche ausgeschrieben.
"Zeitmaschine bauen!" ist ein Projekt für Schulen, SchülerInnen (ab der 8. Klasse) und LehrerInnen. Hierbei treffen Jugendliche auf ZeitzeugInnen und verarbeiten deren Erinnerungen zu einem multimedialen Ergebnis. Die Stelle umfasst Verantwortung für die Planung, Organisation und Umsetzung des Projektes unter Berücksichtigung der entsprechenden Richtlinien und Vorgaben der Förderbestimmungen inkl. Budgetverantwortung und Controlling.
Der/die BewerberIn sollte ausgewiesene Kenntnisse besitzen in:
o Projektmanagement,
o Projektcontrolling,
o Mittelakquise und Fundraising,
o Teamkoordination.
Voraussetzungen für die Bewerbung sind:
o Ein abgeschlossenes, für die oben genannten Kenntnisse relevantes Hochschulstudium,
o Erfahrung in der eigenständigen Durchführung von Projekten,
o Erfahrungen in der projektbezogenen Akquise von Fördergeldern,
o Belastbarkeit und Flexibilität,
o Kommunikations- und Teamfähigkeit,
o Selbstständige Arbeitsorganisation.
Wir bieten
o unabhängiges und eigenverantwortliches Arbeiten,
o ein engagiertes Team in einer bundesweit beachteten Institution,
o vielseitige Themen nah an aktuellen Debatten,
o Raum für das Einbringen eigener Ideen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten
o interne Fortbildungen,
o Vergütung für 39 Wochenstunden in Anlehnung an TVöD (bisher 13).
Wenn diese anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit Ihr Interesse geweckt hat, richten Sie bitte Ihre Bewerbung an klaus.farin@jugendkulturen.de.Informationen zum Archiv der Jugendkulturen und zum Projekt Zeitmaschine finden sich unter http://www.jugendkulturen.de."
via Newsletter Dez. 2011 Archiv der Jugendkulturen
"Zeitmaschine bauen!" ist ein Projekt für Schulen, SchülerInnen (ab der 8. Klasse) und LehrerInnen. Hierbei treffen Jugendliche auf ZeitzeugInnen und verarbeiten deren Erinnerungen zu einem multimedialen Ergebnis. Die Stelle umfasst Verantwortung für die Planung, Organisation und Umsetzung des Projektes unter Berücksichtigung der entsprechenden Richtlinien und Vorgaben der Förderbestimmungen inkl. Budgetverantwortung und Controlling.
Der/die BewerberIn sollte ausgewiesene Kenntnisse besitzen in:
o Projektmanagement,
o Projektcontrolling,
o Mittelakquise und Fundraising,
o Teamkoordination.
Voraussetzungen für die Bewerbung sind:
o Ein abgeschlossenes, für die oben genannten Kenntnisse relevantes Hochschulstudium,
o Erfahrung in der eigenständigen Durchführung von Projekten,
o Erfahrungen in der projektbezogenen Akquise von Fördergeldern,
o Belastbarkeit und Flexibilität,
o Kommunikations- und Teamfähigkeit,
o Selbstständige Arbeitsorganisation.
Wir bieten
o unabhängiges und eigenverantwortliches Arbeiten,
o ein engagiertes Team in einer bundesweit beachteten Institution,
o vielseitige Themen nah an aktuellen Debatten,
o Raum für das Einbringen eigener Ideen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten
o interne Fortbildungen,
o Vergütung für 39 Wochenstunden in Anlehnung an TVöD (bisher 13).
Wenn diese anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit Ihr Interesse geweckt hat, richten Sie bitte Ihre Bewerbung an klaus.farin@jugendkulturen.de.Informationen zum Archiv der Jugendkulturen und zum Projekt Zeitmaschine finden sich unter http://www.jugendkulturen.de."
via Newsletter Dez. 2011 Archiv der Jugendkulturen
Wolf Thomas - am Montag, 5. Dezember 2011, 08:34 - Rubrik: Personalia
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"No known copyright restrictions" lautet das Motto von Flickr Commons, einem Teilbestand des weltgrößten Fotoportals. Auf Flickr Commons veröffentlichen Institutionen (Bibliotheken, Archive, Museen) weltweit Public-Domain-Fotos (oder solche, von denen sie annehmen, dass sie urheberrechtsfrei sind). Auch wenn man im Einzelfall Zweifel haben mag - solche wurden in Archivalia mehrfach geäußert - so ist es doch höchst willkommen, wenn Institutionen (inzwischen sind es 56) den gemeinfreien Teil ihrer Fotoüberlieferung (oder eine Auswahl daraus) ohne Beschränkungen zugänglich machen.http://www.flickr.com/commons
Selbstverständlich sollten Bilder auf Flickr Commons zusätzlich in für die Langzeitarchivierung vorgesehenen Repositorien vorgehalten werden, da Flickr (bzw. Yahoo) ein privater Anbieter ist.
Damit auch die Freunde der Zeitgeschichte und der fotografischen Überlieferung in diesem Advent zu ihrem Recht kommen, stammt unser heutiges Bild aus der Gegenwart: "President Reagan Giving a Speech at the Berlin Wall, Brandenburg Gate, Federal Republic of Germany, 06/12/1987". Da das White House Photographic Office für das Foto verantwortlich ist und bei US-Bundesbediensteten alle dienstlichen Werke urheberrechtsfrei (in den USA) sind, konnte das US-Nationalarchiv das Foto auf Flickr Commons zur Verfügung stellen. (Üblicherweise akzeptieren US-Bundesbehörden, dass die Fotos auch außerhalb der USA als Public Domain behandelt werden.)
Persistent URL der NARA:
http://arcweb.archives.gov/arc/action/ExternalIdSearch?id=198585
Zu Online-Bildarchiven möchte ich einmal mehr die Zusammenstellung von Fotostoria (Dr. Ruth von dem Bussche) empfehlen:
http://www.fotostoria.de/?page_id=72
Alle Türchen 2011

KlausGraf - am Montag, 5. Dezember 2011, 00:22 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Das Strategiepapier des Archivreferentenkonferenz 2011 wird im neuen Archivar 04/201, S. 397-413, vorgestellt. Das vorhersehbare Fazit, das den staatlichen Archiven zur Aufgabenerledigung auch das entsprechende Personal zur Verfügung gestellt werden muss, wird erstmals auf eine gesicherte Zahlbasis in epischer Breite entwickelt.
Auf die Schnelle erlaube ich mir 2 Bemerkungen:
1) Warum wurde der zukünftig sicher relevante Bereich der Öffentlichkeitsarbeit im social web nicht berücksichtigt?
2) Ich kann den Namen Gerd Schneider nicht mehr hören, geschweige denn lesen.
Auf die Schnelle erlaube ich mir 2 Bemerkungen:
1) Warum wurde der zukünftig sicher relevante Bereich der Öffentlichkeitsarbeit im social web nicht berücksichtigt?
2) Ich kann den Namen Gerd Schneider nicht mehr hören, geschweige denn lesen.
Wolf Thomas - am Sonntag, 4. Dezember 2011, 20:51 - Rubrik: Personalia
Felicitas Noeske, die rührige Betreuerin der Schulbibliothek, macht mich freundlicherweise auf zwei Artikel aufmerksam, die auf der Website der Schule einsehbar sind:
Die Inkunabelsammlung des Johann Adrian Bolten
http://www.christianeum.org/index.php?option=com_content&view=article&id=381&Itemid=167&limitstart=5
Pergamentmakulatur
http://www.christianeum.org/index.php?option=com_content&view=article&id=166&Itemid=170&limitstart=4
Die Bibliothek des Christianeums war hier mehrfach Thema:
http://archiv.twoday.net/search?q=christianeum
Siehe auch
http://anonymea.tumblr.com/
http://agfnz.historikerverband.de/?p=503
Eine Ausgabe von Homers Ilias und Odyssee in lateinischer Sprache im Oktavformat, gedruckt 1537 und 1534, hat einen Einband, der sich lesen lässt: aufgeklappt und auf den Vorderdeckel gestellt, zeigt sich das Fragment eines geistlichen Erbauungstraktats in deutscher Sprache, geschrieben von einer Hand des 14. oder 15. Jahrhunderts auf Pergament.
Die (im Handschriftencensus natürlich fehlende) Handschrift scheint mir eindeutig ins 15. Jahrhundert gehören. Ich war nicht in der Lage, den Text zu identifizieren. Während erfahrungsgemäß bei mittelhochdeutschen Verstexten die Identifizierung mittels Google schnell gelingt, ist die Bestimmung des Textes durch nicht intensiv mit religiöser deutschsprachiger Literatur des Spätmittelalters Vertraute so gut wie nicht zu leisten. Aber da gute Abbildungen des gesamten Fragments zur Verfügung stehen, können sich Archivalia-LeserInnen daran versuchen.
Gesamtansicht:
http://www.christianeum.org/images/stories/Pergamentmak.einband.16.jh.jpg
= http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pergamentmak.einband.16.jh.jpg
Meine Aufnahmen:
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christianeum_007.jpg
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christianeum_008.jpg
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christianeum_009.jpg
Update I: Wow! Einige Stunden später zauberte Stephen Mossman die Lösung aus dem Hut (siehe Kommentar).
Update II:
http://www.christianeum.org/index.php?option=com_content&view=article&id=166&Itemid=170&limitstart=5
Update III:
http://www.handschriftencensus.de/23975

Die Inkunabelsammlung des Johann Adrian Bolten
http://www.christianeum.org/index.php?option=com_content&view=article&id=381&Itemid=167&limitstart=5
Pergamentmakulatur
http://www.christianeum.org/index.php?option=com_content&view=article&id=166&Itemid=170&limitstart=4
Die Bibliothek des Christianeums war hier mehrfach Thema:
http://archiv.twoday.net/search?q=christianeum
Siehe auch
http://anonymea.tumblr.com/
http://agfnz.historikerverband.de/?p=503
Eine Ausgabe von Homers Ilias und Odyssee in lateinischer Sprache im Oktavformat, gedruckt 1537 und 1534, hat einen Einband, der sich lesen lässt: aufgeklappt und auf den Vorderdeckel gestellt, zeigt sich das Fragment eines geistlichen Erbauungstraktats in deutscher Sprache, geschrieben von einer Hand des 14. oder 15. Jahrhunderts auf Pergament.
Die (im Handschriftencensus natürlich fehlende) Handschrift scheint mir eindeutig ins 15. Jahrhundert gehören. Ich war nicht in der Lage, den Text zu identifizieren. Während erfahrungsgemäß bei mittelhochdeutschen Verstexten die Identifizierung mittels Google schnell gelingt, ist die Bestimmung des Textes durch nicht intensiv mit religiöser deutschsprachiger Literatur des Spätmittelalters Vertraute so gut wie nicht zu leisten. Aber da gute Abbildungen des gesamten Fragments zur Verfügung stehen, können sich Archivalia-LeserInnen daran versuchen.
Gesamtansicht:
http://www.christianeum.org/images/stories/Pergamentmak.einband.16.jh.jpg
= http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pergamentmak.einband.16.jh.jpg
Meine Aufnahmen:
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christianeum_007.jpg
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christianeum_008.jpg
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Christianeum_009.jpg
Update I: Wow! Einige Stunden später zauberte Stephen Mossman die Lösung aus dem Hut (siehe Kommentar).
Update II:
http://www.christianeum.org/index.php?option=com_content&view=article&id=166&Itemid=170&limitstart=5
Update III:
http://www.handschriftencensus.de/23975
KlausGraf - am Sonntag, 4. Dezember 2011, 20:19 - Rubrik: Kodikologie
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/12/04/nicht-mehr-im-dienstlichen-gewahrsam/
Ein krasses Fehlurteil. Es ging um beschlagnahmtes Eigentum, das nicht mehr auffindbar war.
Ein krasses Fehlurteil. Es ging um beschlagnahmtes Eigentum, das nicht mehr auffindbar war.
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What do you think about these movies?
Wolf Thomas - am Sonntag, 4. Dezember 2011, 10:16 - Rubrik: English Corner
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Die Digitalisierung der weltweit einzigartigen Haus- und Schreibkalendersammlung des Stadtarchivs Altenburg in Thüringen wurde in Archivalia bereits im Oktober 2011 erwähnt. Im Rahmen des Projektes werden insgesamt 1.500 Jahreskalender der im Stadtarchiv Altenburg (Thüringen) verwahrten historischen Kalendersammlung digitalisiert, erschlossen, wissenschaftlich bearbeitet und in digitaler Form publiziert. Der zeitliche Schwerpunkt des Projekts liegt auf der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Das Ziel des Vorhabens ist es, den Ausgangspunkt für den Aufbau eines offenen Kalenderportals zu schaffen. Das Projekt wird gemeinschaftlich durchgeführt von der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (ThULB), dem Institut "Deutsche Presseforschung" der Universität Bremen (DP Bremen) und dem Stadtarchiv Altenburg.
http://www.urmel-dl.de/Projekt/Kalenderbl%C3%A4tter.html
Wählt man links "Blättern", so findet man bereits sehr viele digitalisierte Stücke (auch wenn die Navigation gewöhnungsbedürftig ist). Leider fehlen kurze dauerhafte URLs.
Das Bild stammt aus dem Nürnberger Wundergeschichtenkalender von "Simplicius Simplicissimus" 1679. Die Beteiligung Grimmelshausens am Jg. 1670 dieses Druckerzeugnisses sei sehr wahrscheinlich, belehren die Metadaten. Zum Faksimiledruck simplicianischer Kalender von 2009 siehe die Rezension in der ZBLG:
http://www.kbl.badw.de/zblg-online/rezension_1630.html
Zur Einordnung des Phänomens Schreibkalender können etliche Beiträge in Archivalia, das sich wie kein anderes Blog diesem Thema gewidmet hat, dienen:
http://archiv.twoday.net/search?q=schreibkalend

Alle Türchen 2011
KlausGraf - am Sonntag, 4. Dezember 2011, 06:57 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Zur ersten Information:
http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_1505-2
Man müsste einmal die Publikationen und der akademischen Räte/Mitarbeiter, die Studierenden diese Norm vorgeben, daraufhin überprüfen, ob sie sich strikt daran halten.
Lehrstuhl ISE Bochum gibt folgende Empfehlungen heraus:
http://www.ise.rub.de/joomla/dokumente/leitfaden_ise.pdf
Er wird geleitet von Prof. Dr. Joachim Zülch, der in einem Aufsatz von 2004 überhaupt nicht strikt nach DIN zitiert:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/invirto/download/ArtikelGeNeMe2004.pdf
Giddens, A. (1997). Die Konstitution der Gesellschaft. Grundzüge einer Theorie der Strukturierung. Frankfurt/Main: Campus.
wäre nach DIN anders zu zitieren:
Giddens, Anthony: Die Konstitution der Gesellschaft : Grundzüge einer Theorie der Strukturierung. Frankfurt/Main : Campus, 1997
Ja, in etwa sind die Angaben dieselben, aber wozu eine Norm, die mit diesen bescheuerten Deskriptionszeichen : von allem abweicht, womit ich wissenschaftlich großgeworden bin, wenn man sich doch nicht dran hält?
"Viele streben nach Idealen, und überall im Leben gibt es Helden."
http://www.ise.rub.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=58%3Adesiderata&catid=6&Itemid=2
[Max Ehrmann http://de.wikipedia.org/wiki/Desiderata_(Gedicht) ]
http://de.wikipedia.org/wiki/DIN_1505-2
Man müsste einmal die Publikationen und der akademischen Räte/Mitarbeiter, die Studierenden diese Norm vorgeben, daraufhin überprüfen, ob sie sich strikt daran halten.
Lehrstuhl ISE Bochum gibt folgende Empfehlungen heraus:
http://www.ise.rub.de/joomla/dokumente/leitfaden_ise.pdf
Er wird geleitet von Prof. Dr. Joachim Zülch, der in einem Aufsatz von 2004 überhaupt nicht strikt nach DIN zitiert:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/invirto/download/ArtikelGeNeMe2004.pdf
Giddens, A. (1997). Die Konstitution der Gesellschaft. Grundzüge einer Theorie der Strukturierung. Frankfurt/Main: Campus.
wäre nach DIN anders zu zitieren:
Giddens, Anthony: Die Konstitution der Gesellschaft : Grundzüge einer Theorie der Strukturierung. Frankfurt/Main : Campus, 1997
Ja, in etwa sind die Angaben dieselben, aber wozu eine Norm, die mit diesen bescheuerten Deskriptionszeichen : von allem abweicht, womit ich wissenschaftlich großgeworden bin, wenn man sich doch nicht dran hält?
"Viele streben nach Idealen, und überall im Leben gibt es Helden."
http://www.ise.rub.de/joomla/index.php?option=com_content&view=article&id=58%3Adesiderata&catid=6&Itemid=2
[Max Ehrmann http://de.wikipedia.org/wiki/Desiderata_(Gedicht) ]
