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http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:UF#Tausende_Commons-Dateien_von_L.C3.B6schung_bedroht_.28Golan_v._Holder.2C_Entscheidung_des_US_Supreme_Court.29

"Der Fall Golan v. Holder ist heute vom Supreme Court entschieden worden (PDF), der Uruguay Round Agreements Act wurde bestätigt. Das heißt, dass etliche Werke, die in ihren Ursprungsländern (bspw. Deutschland) nach der üblichen Formel 70 Jahre pma mittlerweile gemeinfrei sind, in den USA weiterhin geschützt bleiben, weil sie 1996 (in den meisten Fällen) für 95 Jahre ab Veröffentlichung geschützt wurden."

Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Als ob 70 Jahre pma nicht mehr als genug sind. Tausende Medien auf Commons, die in Europa eindeutig gemeinfrei sind, werden wohl gelöscht werden müssen, u.a. Tucholsky-Werke.

Update:
http://www.nytimes.com/2012/01/19/business/public-domain-works-can-be-copyrighted-anew-justices-rule.html?_r=1

http://philobiblos.blogspot.com/2012/01/supreme-court-rules-on-public-domain.html

http://archiv.twoday.net/stories/64956524/

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Golan_v._Holder_(2012_slip_opinion).pdf

http://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Deletion_requests/All_files_copyrighted_in_the_US_under_the_URAA

Steht zur Löschung an: Gemälde von Max Liebermann gest. 1935 - hochgeladen von Praefcke

Ein Interview mit der Künstlerin Jenny Michel - ausnahmsweise ohne Archiverwähnung!

Homepage der Künstlerin

Francis McKee | Centre for Contemporary Arts from Creative Scotland on Vimeo.

"One of the biggest things we have for next year is a huge archive project for the Third Eye Centre and CCA from 1973 to the present, looking at everything, digitising old archives, films from the 70’s, pulling that altogether and asking people what they can tell us about it and that will happen from the summer onwards and I think that will be one of the most exciting things we’re doing."

El Archivo de San Fernando de Henares from portfoliodeanaesteban on Vimeo.

Vídeo promocional del archivo de la ciudad de San Fernando de Henares (Madrid). Realizado en 2008.

Anm.: Archive erzeugen offensichtlich eine atemlose Spannung. ;-)

"Nachdem der alte Arbeitskreis kritischer BibliothekarInnen mehrheitlich seine Arbeit eingestellt hat (s. http://www.akribie.org), versuchen wir - ein Kreis von jüngeren und älteren BibliothekarInnen und Fachangestellten aus verschiedenen Zweigen des deutschen Bibliothekswesens, etwas Neues aufzubauen: den Arbeitskreis Kritische Bibliothek."

http://www.kribiblio.de

Eine Gebührenerhöhung soll ein Plus von 400 € in die leeren Kassen spülen. Gepaart mit dem Zaubermittel der "interkommunalen Kooperation" soll so archivseitig der Haushalt konsolidiert werden- ein Klassiker eben.
Quelle: Bad Berleburg Stadtverordnetenversammlung v. 5.12.2011, TOP 5.5. (Anlage zur Sitzungsvorlage S. 20)

Von Dörte Böhner:

http://bibliothekarisch.de/blog/2012/01/18/fuer-oeffentliche-bibliotheken-keine-alternativen-zur-onleihe/

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=onleihe

" .... In der zweiten Projektphase ist geplant, das bestehende Netzwerk weiter auszubauen, die gemeinsam genutzte Infrastruktur weiterzuentwickeln und das Archiv inhaltlich wesentlich zu bereichern, um in dieser Weise ein innovatives Forschungsinstrument zu entwickeln und eine umfassende Forschungsressource zu Lucas Cranach zu generieren. Das Projekt soll die interdisziplinäre und interinstitutionelle Forschung sowie die Entwicklung eines internationalen und nachhaltigen Forschungsnetzwerkes befördern.

Die zweite Projektphase verfolgt zwei primäre Ziele:

Die Weiterentwicklung der internetbasierten gemeinschaftlichen Forschungsinstrumente und Arbeitsprozesse, die Archivierung, Austausch und Vermittlung von kunsthistorischen, technologischen, naturwissenschaftlichen und restaurierungswissenschaftlichen Informationen zu unterstützen und damit Wissenschaft und Lehre zu befördern.
Zusammenführung und Generierung kunsthistorischer, technologischer sowie restaurierungs- und naturwissenschaftlicher Dokumentationen zu über 1000 Gemälden von Lucas Cranach und seiner Werkstatt sowie die Digitalisierung und Transkription erhaltener Quellenschriften zum Ausbau eines nachhaltigen Wissensspeichers zu Lucas Cranach, um ein tieferes Verständnis für dessen Kunst zu ermöglichen.

In der zweiten Projektphase werden sich über 30 Partnermuseen, fünf Archive und viele weitere Mitwirkende am Cranach Digital Archive beteiligen. Wir sehen einem erfolgreichen Projektverlauf entgegen, der unseres Erachtens eine Antwort auf die zahlreichen Ansätze offeriert, welche uns neue digitale Technologien ermöglichen.

Bis Dezember 2014 beabsichtigt das cda folgende Projektergebnisse zu erreichen:

Generierung der primären, umfassenden und interinstitutionellen Ressource zu Lucas Cranach, die neue Formen der kunstwissenschaftlichen Forschung befördert
Schaffung einer Plattform, die eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Kunsthistorikern, Historikern, Restaurierungswissenschaftlern, Naturwissenschaftlern und der Öffentlichkeit anregt und unterstützt
Aufbau einer Ressource, die Erwartungen verschiedener Nutzer erfüllt und sich durch einen hohen Standard wissenschaftlicher Datenpflege auszeichnet
Entwicklung einer Plattform, die den Zugang sowohl zu historischen Dokumentationen als auch zu neuesten Forschungsergebnissen ermöglicht
Schaffung einer Quelle des Wissens über Lucas Cranach den Älteren, seine Söhne und die Werkstatt, welche sich signifikant von dem traditionellen Modell eines auf Fragen der Zuschreibung fokussierten Werkkataloges abhebt
Aufbau einer Ressource, die sich von einem Projekt zu einem nachhaltigem Online-Archiv entwickelt
Generierung eines Modells für weitere Künstler-Archive und interinstitutionelle Netzwerke ....."

Quelle: http://www.lucascranach.org/index_de.html

s. a. http://archiv.twoday.net/stories/6091010/ und http://archiv.twoday.net/stories/6284287/

http://digi.ceskearchivy.cz/

"Tagebücher des Grafen Eugen Karl Czernin
von und zu Chudenitz aus den Jahren 1838-1952" Muss ja recht langlebig gewesen sein ...

http://www.d-g-v.org/veroeffentlichungen/dgv-informationen/mdgv

Nr. 1-68 (1905-1961) sind als PDFs online.

1440 Juli 7

http://www.flickr.com/photos/stadtarchiv_speyer/sets/72157628924861737/

Regestenkartei Stadtarchiv Speyer: Regesten (ab 1241) aus nicht-urkundlichen Beständen bzw. nicht-originaler Überlieferung.
Die Zettelkartei des Stadtarchivs enthält mehrere Hundert Karteikarten mit ms. Vollregesten der Urkunden des Stadtarchivs. Sie werden als Images demnächst bei Monasterium ergänzend "eingehängt" und stehen ebenso auf www.stadtarchiv-speyer.findbuch.net zur Verfügung. Einige Karteikarten beruhen auf nichturkundlichen Beständen (zumeist) des Stadtarchivs. Damit die Arbeit der früheren Archivarskollegen nicht weiterhin "verborgen" bleibt, stellen wir auch diese Regesten zur Verfügung, zunächst in einem Flickr-Album, work-in-progress.
Umsetzung: Mattis Pfänder.



http://en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:SOPA_initiative/Learn_more

Während etwa die italienischsprachige Wikipedia mit einer vorgeschalteten schwarzen Infoseite ihre Solidarität zeigt, zeigt die deutschsprachige Wikipedia kaum Engagement. Der ist eine Vulva auf der Hauptseite ja auch wichtiger.

Noch ignoranter: die Franzosen. Dort erfährt man auf der Hauptseite gar nichts.

Vom Ende des 15. Jahrhunderts, zum Zoomen:

http://catalogue.bnf.fr/ark:/12148/cb40687018x

http://opac.casanatense.it/SearchManusMin.htm

http://www.adacta.fi.it/digitalib/teresiana3/index_poli.php

Die Auflösung könnte besser sein. Bei den Karten ("Stampe") hat man ja nun auch nicht mit Zoom-Möglichkeiten gegeizt.


http://www.adacta.fi.it/digitalib/archeb/

Das Archiv der jüdischen Gemeinde Mantuas (ab 1522) ist online einsehbar.

Update:
http://filosofiastoria.wordpress.com/2012/01/18/larchivio-storico-della-comunita-ebraica-di-mantova/

Stadtarchiv Koblenz, Bestand KH: Kartuschen Heimatkunde (PDF-Datei, 568 KB)

Der etwas ungewöhnliche Name des Bestandes KH, "Kartuschen Heimatkunde", leitet sich von den ursprünglichen Behältnissen (frz. cartouche = Patrone, Behälter) her, in denen diese Sammlung bis 2005 mehr schlecht als recht verwahrt wurde. Es handelte sich um Pappschuber, ungefähr in der Größe DIN-A-5, in denen die Archivalien lose oder in Umschlägen hineingesteckt waren, je nach Größe teils mehrfach geknickt. Im Laufe des Jahres 2005 wurde der Bestand einer Revision unterzogen, in Archivmappen umgebettet und in Kartons verpackt. Die urprüngliche Gliederung wurde dabei im Wesentlichen beibehalten, auch um das Wiederauffinden bei älteren Zitationen zu erleichtern. [...] Die in sich völlig inhomogene Sammlung bietet eine Fülle archivalischer und bibliografischer Raritäten. Sie wurde wahrscheinlich Ende des 19. Jahrhunderts begonnen und bis ca. Mitte der 1970er Jahre weitergeführt (Einleitung, S. IX).

http://periodici.librari.beniculturali.it/

Die digitale Sammlung umfasst 117 Zeitschriften aus dem Bestand der Bibliothek für Archäologie und Kunstgeschichte in Rom. Scheussliche Wasserzeichen. Es ist nicht ganz einfach zu sehen, was Wasserzeichen und historischer Befund ist. Wasserzeichen sehen nicht nur Scheiße aus, sie verfälschen somit auch die Überlieferung.

Via
http://filosofiastoria.wordpress.com/2012/01/17/periodici-digitalizzati-della-biblioteca-di-archeologia-e-storia-dellarte-di-roma/

Johann Wilhelm Braun würdigt eine wichtige Persönlichkeit aus der Zeit der Stadtgründung Karlsruhes:

http://historia-docet.de/html/richtenfels.html


Öffentliche Archive sind keine verstaubten Institutionen, sondern wahre Fundgruben für historisch Interessierte, schreibt die NZZ in einem Artikel zur Familienforschung als Geschichte von unten. Das lesen wir gern.

http://www.nzz.ch/nachrichten/bildung_gesellschaft/auf_der_suche_nach_den_eigenen_wurzeln_1.14354576.html

http://www.icar-us.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=239%3Acadastral-maps-network-news-final-version-of-the-questionnaire-available-now&catid=33%3Anews&Itemid=1&lang=de

Erklärt aus US-Sicht:

http://scientopia.org/blogs/christinaslisrant/2012/01/11/access-to-the-literature-does-interlibrary-loan-solve-our-problems/

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=fernleihe

Infobib berichtet nun auch über den Research Works Act:

http://infobib.de/blog/2012/01/16/verlage-die-feinde-der-wissenschaft/

Aus den dort verlinkten Stellungnahmen und Dokumentationen hebe ich hervor:

http://www.guardian.co.uk/science/2012/jan/16/academic-publishers-enemies-science
(Kommentar von ClickYourHeels beachten, auf den Monika Bargmann auf G+ hinwies)

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36236/1.html

http://digiwis.de/blog/2012/01/10/usa-freier-zugang-zu-forschungsergebnissen-wegen-research-works-act-in-gefahr-linksammlung/




Um was für ein Geschöpf handelt es sich bei dem Wesen links mit der Nummer 3?


Näheres dazu in der "Bibliotheca Altonensis": http://anonymea.tumblr.com/post/15964889529/hier-wieder-ein-fischraetsel-aus-aus

Nachdem in der geschlossenen Facebook-Gruppe Archivfragen bereits länger die Planungen bekannt waren, ist das neue Pflänzlein nun im Netz zu bewundern:

http://www.siwiarchiv.de/

Damit ist das Weblog des Archivs der RWTH Aachen nicht mehr das einzige institutionelle archivische Weblog im deutschsprachigen Raum.

Wir wünschen gutes Gedeihen!

Nutzer sollten die Möglichkeit haben, bei jedem Eintrag in einem Verbundkatalog oder OPAC sofort eine Mail zu Fehlern senden zu können und zwar ohne lang recherchieren zu müssen, wer denn nun zuständig ist.

Von den Verbundkatalogen (KOBV ist unwichtig und wurde nicht überprüft) bieten nur der SWB diese Möglichkeit (seit ich das angeregt hatte) und das HBZ, bedingt HEBIS.

SWB-Eintrag
http://pollux.bsz-bw.de/DB=2.1/PPNSET?PPN=060792957&INDEXSET=1

(unscheinbares Mailsymbol)

Die meisten Verbundkataloge setzen den Autor der Schrift von Kapff zum Verhältnis von Christentum und Literatur (im Original "Litteratur") ebenso wie der diesbezüglich falsche Artikel von Karl Heinz Burmeister in den Württembergischen Biographien 1 (2006) unzutreffend an (mit Ernst Kapff). Der Vorname des Autors, der einer weitverzweigten vornehmen württembergischen Familie entstammt, wird offenbar auf dem Titelblatt nicht genannt. Die SB Berlin hat die Angabe, dass es sich um den Kirchheimer Dekan handelt:

http://stabikat.de/DB=1/XMLPRS=N/PPN?PPN=427421519

Damit ist der Autor der Theologe Karl Sixt Kapff:
http://d-nb.info/gnd/137713037

Der Stuttgarter DigiKat ordnet unzutreffend bei dem Vater Sixt Karl Kapff ein, aber Karl statt Ernst ist in jedem Fall richtig:
http://www.wlb-stuttgart.de/digikat/tmp_images/1397936006_w1230165.png
[War eine temporäre Bilddatei, Link geht also nicht mehr! Ein Verlinken auf einen DigiKat-Eintrag ist also nicht möglich.]

GBV
http://gso.gbv.de/DB=2.1/PPNSET?PPN=216623200
bietet keine Kontaktmöglichkeit, bei "Hilfe" findet man links einen Punkt "Kontakt", aber wer von den vielen dort Angebenen tatsächlich für Fehler im Katalog zuständig ist, darf man raten.

BVB
http://gateway-bayern.de/BV007352021
hat auch keine Kontaktmöglichkeit.

HEBIS
http://cbsopac.rz.uni-frankfurt.de/PPNSET?PPN=221528202
Hier kann man wenigstens die Auskunft zweckentfremden oder chatten. Nach Auskunft im Chat soll man die Mailauskunft verwenden.

[War wohl nix mit Zitierlink. Nach Änderung des Datensatzes funktioniert der Link nicht mehr! Nun:
http://orsprod.rz.uni-frankfurt.de/PPNSET?PPN=221528202 (17.1.) ]

HBZ hat noch nicht einmal Permalinks, aber für die Schrift gleich drei Einträge. Zwei sind falsch Ernst Kapff zugeordnet, einer richtig Karl Kapff, dort aber mit falschem Datum 1894. Gut sichtbar die "Feedback" überschriebene Kontaktmöglichkeit, von der man zu folgendem Formular kommt:

Feedback zum hbz-Verbundkatalog

Wir freuen uns über Anregungen und Kommentare zum hbz-Verbundkatalog.
Bitte beachten Sie, dass es bei der Übertragung von Texten intern eine Zeichenbegrenzung von ca. 700 Zeichen gibt.
Bei längeren Texten empfehlen wir daher, direkt eine E-Mail an u.g. Adresse zu schicken.
Die ALEPH-Betreuer im Hochschulbibliothekszentrum Köln erreichen Sie auch direkt über die E-Mail-Adresse aleph-betreu@hbz-nrw.de.


So ist das OK.

[18.1.2012: HBZ hat reagiert und geändert.]

Heuss, Theodor: Vom Registermachen. In: Mitteilungen für die Archivpflege in Bayern Jg. 9 (1963), S. 3
[Aus einer Rede des Bundespräsidenten anlässlich der Einweihung des Neubaus der Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main 1959.]
Via
http://www.d-indexer.org/ress/bibliographie.html

heuss_registermachen

http://digital.lb-oldenburg.de/ssp/nav/classification/137692

Damit sind alle vier Bilderhandschriften des Sachsenspiegels online (Links in der Oldenburger Präsentation).

Zur Hs. http://www.handschriftencensus.de/16011


"Bis zum Erscheinen der vollständigen Druckausgabe werden in dieser digitalen Vorab-Edition die Texte der insgesamt 204 Urkunden Heinrichs VI. für Empfänger in den heutigen Staaten Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Unschärfen an den heutigen politischen Grenzen fertig bearbeitet mit allen Vorbemerkungen und dem gesamten kritischen Apparat zitierfähig präsentiert."

http://www.mgh.de/datenbanken/urkunden-heinrichs-vi-fuer-deutsche-empfaenger/

Was soll das? "Bis zum Erscheinen" lässt darauf schließen, dass danach die Vorabedition wieder verschwinden soll. Zur Zitierfähigkeit gehört aber auch die Überprüfbarkeit, die nicht sichergestellt ist, wenn eine wichtige Ressource wieder aus dem Netz genommen wird.

Immer wieder habe ich die Verantwortlichen darauf hingewiesen, dass Schreibervermerke und (wenigsten die ältesten) Provenienzen für die Einträge des Handschriftencensus essentiell sind. Vergeblich. Auch wenn Einträge neu bearbeitet werden, denkt man in der Regel nicht daran, diese zentralen Daten aufzunehmen. Es braucht nicht lang erläutert werden, dass eine solche Ignoranz den Handschriftencensus für wichtige Fragestellungen unbrauchbar macht.

Der Frankfurter Goldschmied Hans Dirmstein hat sogar einen eigenen Wikipedia-Artikel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Dirmstein

Seit kurzem liegt seine illustrierte "Salman und Morolf"-Handschrift, die Dirmsteins Wappen und die Jahreszahl 1479 auf Bl. 1v trägt, online vor:

http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/msma/content/pageview/3654663

Findet man etwa im Handschriftencensus zu UB Frankfurt Ms. germ. qu. 13 den Hinweis auf Dirmstein als Schreiber? Nein!

Erfährt man, dass Teil II von Gallus Kemli, dem bekannten St. Galler Schreibermönch geschrieben wurde? Nein!

http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/kataloge/purn/urn:nbn:de:hebis:30:2-282-p0055-8

Die Schreibsprache rheinfränkisch gilt im Katalog von Weinmann ausdrücklich nur für Teil I.

Schludrig ist der Hinweis: "Die Handschrift war bis zum Beginn des 19. Jh.s zusammengebunden mit Frankfurt a. M. Universitätsbibl., Ms. germ. oct. 12." Lies: qu. statt oct!

Bei Ms. germ. qu. 12
http://www.handschriftencensus.de/13223
sieht es etwas besser aus: "63 kolorierte Federzeichnungen. Geschrieben, illustriert und gebunden vom Frankfurter Goldschmied Hans Dirmstein (vgl. Bl. 125v)"

Immer wieder muss man sich im Handschriftencensus darüber ärgern, dass die Beschreibungen zusammengehöriger Handschriften nicht in Einklang gebracht wurden. Wann wird der Census endlich kapieren, dass bei Querverweisen zu anderen handschriften ein Link unverzichtbar ist, da man sonst bei dem elend langsamen Server wertvolle Zeit damit vertut, die Übersichtsseite mit den Bibliotheken und dann auf der Ortsseite die fragliche Handschrift aufzurufen?

Oft stellt man fest, dass die Ergebnisse anderer Disziplinen nicht rezipiert werden, man also nur im altgermanistischen eigenen Saft kocht. Bei Dirmstein wäre der Hinweis wenigstens auf die NDB wichtig:

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00016319/image_757

Update: Nun ist auch die zweite Dirmstein-Hs. online:
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hebis:30:2-14564



Das ist ersichtlich Schwachsinn (wie man es ja von München gewohnt ist):

http://www.propylaeum.de/metaopac/search?q=bsb10021198&db=86&View=prop&q=cannstatt&vt_page=334

Wer braucht einen Permalink mit Suchanfrage, wenn noch nicht einmal die "normale" Präsentation des Digitalisats im MDZ eine dauerhafte Adresse auf Seitenebene bietet?

Die Volltext-Suche ist nur über
https://www.propylaeum.de/metaopac/
möglich.

http://www.ub.uni-erlangen.de/sammlungen/

Leider immer noch nicht die Regel:

http://bvbm1.bib-bvb.de/rssfeeds/uerdtl.xml

Auch die UB Augsburg nutzt das neue BVB-Angebot:

http://bvbm1.bib-bvb.de/rssfeeds/

http://archivalia.tumblr.com/post/15907448883/folger-tooltips-introducing-folger-collection-by

http://mannigfaltigkeiten.twoday.net/stories/64036102/ empfiehlt zurecht die private Website mit Scans von alten Ansichtskarten:

http://www.laupheimer-ansichtskarten.de


Liegt digitalisiert vor unter

http://www.manuscriptorium.com/apps/main/en/index.php?request=request_document&docId=set20080219_38_199

Siehe auch http://archiv.twoday.net/search?q=bollstatt


http://zeitungszeugen.de/

Siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=zeitungszeugen

geistreichelt Ben Kaden in einer Besprechung von Farges "Der Geschmack des Archivs" und kann dem hochgestochenen Geschwurbel der französischen Autorin sehr viel mehr abgewinnen als der Rezensent in H-SOZ-U-KULT (siehe http://archiv.twoday.net/stories/59204199/ )

http://libreas.wordpress.com/2012/01/14/arlette-farge_archiv_rezension/

Tantner, Anton: Das Wiener Frag- und Kundschaftsamt. Informationsvermittlung im Wien der Frühen Neuzeit, in: Wiener Geschichtsblätter, 66.2011/4, S. 313-342

http://tantner.net/publikationen/Tantner_FragamtWien_WG_2011.pdf

Populäre Zusammenfassung:
http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wz_zeitreisen/gemeine/426734_Suchmaschine-aus-barocker-Aera.html

Natürlich gehört so ein Artikel auch in ein OA-Repositorium, wo er dauerhaft zugänglich ist und womöglich eine URN hat.

http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13814756/Ein-Schloss-wird-zum-Kuenstlerheim.html

Nun kann man eine Geschichte über die Kunstaktivitäten der zu Fürstenbergs nicht schreiben, ohne daran zu erinnern, dass die Familie in den vergangenen zwei Jahrzehnten 80 Prozent ihres zum Teil einmaligen historischen Kunstbesitzes verkauft hat. Sie brachte nach und nach auf den Markt, was größtmögliche Gewinne versprach: Zuletzt wanderten 100 000 der einst 130 000 Bände aus der berühmten Donaueschinger Bibliothek in Antiquariate. Ein Hauptstück, die "Nibelungen Handschrift C", wurde 2001 für wohl rund zehn Millionen Euro an das Land Baden-Württemberg verkauft. Und dann zahlte das Land 2003 weitere 13 Millionen für die zwölf Tafeln von Holbeins "Grauer Passion", die jetzt in Stuttgart in der Staatsgalerie hängen. Weitere 65 altdeutsche Gemälde aus fürstenbergischem Besitz kaufte der Unternehmer Reinhold Würth für sein Museum.

"Wenn man darüber nachdenkt, könnte man heulen", sagt Jeannette zu Fürstenberg. Obwohl die Familie zu den reichsten Deutschlands gehört, wird der Erhalt der Schlösser stets als Argument angeführt für den Verkauf von Kunst. Die Sammlungen, so erklärte Heinrich Prinz zu Fürstenberg, der Vater Christians, in einem Interview vor einigen Jahren, seien "dafür gedacht, dass, wenn's mal nicht so gut läuft, man die vielleicht liquidieren kann."

Auch wenn Jeannette und Christian zu Fürstenberg die mäzenatische Tradition jetzt wieder aufleben lassen möchten: Unter diesen Vorzeichen wird es nicht leicht sein, das Vertrauen der Künstler zu gewinnen.

"Unsere Idee ist es, die Leute in unsere Welt einzubeziehen, durch Fakten, Fotos, Ereignisse, Erinnerungen, Blicke hinter die Kulissen und weiteres Material, das nur wir bieten können", sagte Paul McCartney. "Die Website erweckt die digitale Bibliothek zum Leben, weil wir ständig neues Material aus meiner Sammlung veröffentlichen, es wird also für Besucher immer etwas Neues zu entdecken geben." [...]

bei: krone.at

Gefunden via Vöbblog

ADL Präsentation 2011

Der Ausschuss tagt zur Stunde, um u. a. über das weitere Vorgehen zu beraten. Gute Chancen, dass das Landesarchiv als Erstes untersucht wird.
Link zur Tagesordnung der 5. Sitzung

• Abläufe und Instrumente des Records Managements
• Nationale und internationale Standards des Records Managements
• Strategien zur Einführung von Dokumenten-Management-
Systemen (DMS) und Vorgangsbearbeitungssystemen (VBS)
• Digitale Langzeitarchivierung
• Informationstechnologie
• Datenschutz, Informationsfreiheit und Urheberrecht
• Auswirkungen der Schriftgutverwaltung auf die Geschäfts- und
Verwaltungstätigkeit sowie auf die Archivierung
• Grundlagen des Managements
Adressaten:
Hochschulabsolventen mit einem Mastergrad oder vergleichbaren
Studienleistungen (Magister Artium, Staatsexamen oder Abschluss
eines vierjährigen Bachelor-Studiengangs mit mindestens 240 Credit
Points) sowie mindestens zweijähriger Berufserfahrung
Studiendauer 4 Semester inkl. Masterarbeit
Studienform Verbindung aus Fernstudium (mit webbasierten
Anwendungen) und insgesamt 21 Wochen Präsenzveranstaltungen
in Marburg
Leistungsnachweise Studienbegleitende Prüfungsteile – je
nach Modulen Klausuren, Hausarbeiten und/oder Präsentationen
Erfolgreicher Abschluss Master of Records Management (MRM)
Veranstalter Archivschule Marburg – Hochschule für Archivwissenschaft
Studienort Marburg
Anmeldeschluss 30. April 2012
Beginn 1. Oktober 2012
Anmeldeverfahren Schriftlicher Antrag auf Zulassung
zum Studiengang mit Angaben zu den
jeweiligen Voraussetzungen (Hochschulabschluss
und Berufserfahrung).
Der Studiengang kann nur angeboten
werden, wenn eine Mindestteilnehmerzahl
erreicht wird.
Teilnahmegebühren 5.900 Euro je Semester. Die Gebühren
werden jeweils vor Beginn des Semesters
fällig.

Weitere Informationen Archivschule Marburg – Hochschule
und Anmeldung für Archivwissenschaft
Bismarckstraße 32
35037 Marburg
www.archivschule.de
Ansprechpartner: Dr. Karsten Uhde
E-Mail: uhde@staff.uni-marburg.de
Tel. 06421 169 71-25
Marburg Die Direktorin der Archivschule Marburg
Wiesbaden, 19. Dezember 2011
Hessisches Ministerium
für Wissenschaft und Kunst

Quelle: StAnz. 2/2012 S. 74 (PDF)

Sah ich eben erst in der Blogroll von Teichfischers Fundgrube:

http://solascriptum.wordpress.com/

Der nicht genannte Autor bloggt sehr sporadisch, letzter Eintrag im September 2011. Aber es kommt ja auf Qualität, nicht auf Masse an und an ersterer fehlt es nicht.

In der geschlossenen Facebook-Gruppe Archivfragen gab es einen Dialog über den Umgang mit laminiertem Archivgut, ausgehend von einer Anfrage von Karsten Kuehnel. Jana Moczarski antwortete: Eine Entfernung ist sehr schwierig und mit Wärme, Lösemitteln oder einer Kombination beider Methoden zu bewerkstelligen. Wenn das Papier darunter stabil ist, ist es machbar, schwieriger bis unmöglich (ohne Papierschädigung) ist es bei mikrobiellem Befall (da das Papier stark angegriffen ist und keine Festigkeit mehr hat). Es gibt eine sehr interessante Veröffentlichung zu dem Thema: http://www.uni-muenster.de/Forum-Bestandserhaltung/forum/galinsky.html (Abstract aus einem leider vergriffenen Band). Die Forschungen wurden damals vom ZFB - Zentrum für Bucherhaltung Leipzig unterstützt, das auch heute ein Ansprechpartner bei Entfernungsvorhaben wäre.

Kuehnel berichtete: Die Leiterin der Restaurierungswerkstatt von Yad Vashem in Jerusalem sagte mir, sie würde laminierte Papiere für die Sammlung von Yad Vashem nicht einmal annehmen, wenn sie geschenkt und hochinteressant wären. Sie würde eine Kopie machen und das laminierte Stück zurückgeben. Auf meine Frage nach ihrer Einschätzung von Delaminierungsverfahren meinte sie, diese kämen nach ihrer Einschätzung der Vernichtung der Objekte gleich.

Moczarski bestätigte: Ja, leider ist die Entfernung, gerade bei stark abgebauten Papieren (mit Schimmelbefall) nicht unproblematisch bis unmöglich. Bei stabilen Papieren reicht unter Umständen eine themisch-mechanische Entfernung; wenn der Klebstoff eingedrungen ist, funktioniert oft ein Lösemittelbad mit anschließender guter Nachwässerung, um die Reagenzien zu entfernen.

war 1926 Ehrenbürger der Ludwig Maximilian

Universitaet.http://epub.ub.uni-muenchen.de/9697/1/pvz_lmu_1926_sose.pdf

update 5.3.2012:

er spendete 2 Millionen Mark für die Gründung des Instituts für musikwissenschafte Forschung in Bückeburg

http://www.vierprinzen.com/2012/03/adolf-furst-zu-schaumburg-lippe.html

http://filosofiastoria.wordpress.com/2012/01/12/guida-degli-archivi-diocesani-ditalia-gratis-in-pdf/

"Nella Biblioteca Digitale della Direzione Generale per gli Archivi è disponibile l’opera fondamentale in tre volumi Guida degli Archivi diocesani d’Italia (Quaderni della Rassegna degli Archivi di Stato : 61; 75; 84)."

http://www.lombardiabeniculturali.it/missive/

Die Missiven gibt es leider nur als E-Text.


Update zu: http://archiv.twoday.net/stories/59207432/

Gemeinsam mit einer Firma aus Villingen-Schwennigen hat das Nürnberger Stadtarchiv ein Projekt gestartet, um die wertvolle Erinnerung an Nürnbergs Geschichte der Nachwelt lange, am besten für immer, zu erhalten.

Das Unternehmen Syylex hat Datenträger aus bruchfestem Glas entwickelt, die nicht so leicht an Gedächtnisschwund leiden sollen wie herkömmliche CDs oder DVDs. „Die Idee ist, Informationen auf Glas dauerhaft zu erhalten“, sagt Michael Diefenbacher. Er hat die Firma im September letzten Jahres in Bremen entdeckt: auf der Messe „Archivistica“, einer Ausstellung rund um das Thema Archiv, hatte Syylex seine Entwicklung zur digitalen Datenspeicherung auf Glas vorgestellt. Die Informationen, heißt es auf der Homepage der Firma, würden als Vertiefungen in der Disc aus Spezialglas gespeichert. „Vergleichbar der Keilschrift in Stein früherer Kulturen.“ Selbst wenn sich die Abspieltechnik weiterentwickelt, sagt Diefenbacher, Laufwerke, um diese Discs abzuspielen, werde es immer geben.

Protokolle aus dem Stadtrat

Im Rahmen des Pilotprojekts werden nun von Nürnberger Daten Sicherungskopien auf die sogenannten „Glassmaster Discs“ gezogen. Für die Testphase haben die Mitarbeiter des Stadtarchivs bestimmte Bestände ausgewählt, darunter Stadtratsprotokolle und Interviews aus dem Projekt „Dageblieben“, in dessen Rahmen Zuwanderer ihre Geschichte erzählen. Bislang wurden die Gespräche auf normale Disketten gespeichert. Für eine Glasdisc fallen 160 bis 170 Euro an. Diefenbacher ist von deren Qualität überzeugt: „Das Glas ist absolut unangreifbar.“

...in polnischen Staatsarchiven
Laut einer Mitteilung des Generaldirektors der polnischen Staatsarchive vom 22.12.2011 ist dort das "eigenständige Kopieren von Archivalien mit eigenem Gerät" erlaubt. Es dürfen nicht mehr als 75% einer Archiveinheit kopiert werden, und die Kopien dürfen nicht publiziert oder sonst vervielfältigt werden. Gebühren fallen nicht an!

http://www.archiwa.gov.pl/images/stories/zalacznik8a-2.pdf

Der deutsche Archivtag bemüht sich ja neben der fachlichen Seite auch kulturelle (Führungen, Orgelkonzert) und gesellige Bedürfnisse zu erfüllen. Ob man den Begegnungs- und Gesprächabend mit Archivarioke beleben könnte?
Die amerikanischen Kolleginnen und Kolegen scheinen da schon einen Schritt weiter und erstellen derzeit bereits eine Wunschliste mit verbindlichem Voting, welche Archivarin/welcher Archivar welchen Song singen soll. Vorschläge für die deutschsprachige Archivwelt dürfen gerne in die Kommentare gepostet werden.

 

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