Auf den ersten Blick ist der von Felix Josef Lipowsky (1764-1842) - GND - 1818 in seinem Buch über Herzog Christoph von Bayern abgedruckte Text "Auszüge aus einer Chronik vom Lande Baiern was zu meiner Zeit sich anbegeben" (S. 159-167) unverdächtig.
http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10483962_00171.html
Lipowsky will die Handschrift von dem Ingolstädter Stadtsyndikus Ignaz Hübner erhalten haben, der sie drucken wollte, was aber durch seinen Tod 1815 vereitelt worden sei. Die ihm mitgeteilte stamme aus dem Anfang oder der Mitte des 17. Jahrhunderts und trage den Schreibervermerk J. M. S. J. (Kopist war also ein Jesuit J. M.). Hübner habe den Chronisten des Landshuter Erbfolgekriegs, Andreas Zayner, Stadtschreiber zu Ingolstadt, als Verfasser vermutet (S. 159f.).
Die Handschrift ist seither nicht wieder aufgetaucht; da Hübner verstorben war, waren Nachfragen bei Hübner nach dem Stück zwecklos.
Lipowsky war ein seriöser Autor und Archivar (er betreute das landständische Archiv).
Die Chronik ist kaum benutzt worden. In einer Rezension 1819 wurde eine bemerkenswerte Stelle zur Idee des Vaterlands hervorgehoben:
http://books.google.de/books?id=l7ZFAAAAcAAJ&pg=PA143#v=onepage&q&f=false
Roth von Schreckenstein zitierte sie zum Löwlerbund:
http://books.google.de/books?id=LngAAAAAcAAJ&pg=PA136
In der Ausgabe der Nürnberger Deichsler-Chronik (S. 571) wurde sie ebenfalls herangezogen:
https://archive.org/stream/diechronikender09kommgoog#page/n141/mode/2up
Riezler, ein ausgezeichneter Kenner der bayerischen Historiographie, würdigte den Text, indem er ihm eine Fußnote in seiner Geschichte Baierns (III, S. 912) widmete. Er fand die Charaktere der vier Münchner Herzöge "nicht übel gezeichnet".
https://archive.org/stream/RiezlerGeschichteBaiernsBd3/Riezler%20Geschichte_Baierns_Bd_3#page/n927/mode/2up
Im 20. Jahrhundert war der Text so gut wie vergessen. Helga Czerny erwähnte ihn 2005 (Der Tod ... S. 211).
Eine quellenkundliche Analyse liegt nicht vor. Ich werde diese Lücke nicht füllen können, sondern mich auf einige Beobachtungen beschränken, die einen Fälschungsverdacht begründen könnten.
Der Text bietet viel zu interessante Details. Ein ganz schwaches Argument! Ich bin bei Fälschungen vorsichtiger geworden, seit ich eine ziemlich echte, wenngleich höchst ungewöhnliche Urkunde zum Heroldswesen als Fälschung erklärte (unveröffentlicht).
Erheblich bedenklicher stimmt der Umstand, dass S. 165 ohne nähere Kennzeichnung zwei lateinische Verse des dänischen Dichters Ludvig Holberg in den Text eingestreut werden:
https://www.google.de/search?tbm=bks&q=%22spartae+quod+gravitas%22
Man kann natürlich argumentieren, dass es sich dabei um einen nicht gekennzeichneten Kommentar des Herausgebers (Hübner oder Lipowsky) handelt.
Zu 1492 wird als Jurist der Löwenritter Dr. Georg Lamparter erwähnt, der als Bayer und früherer Kanzler des Herzogs von Württemberg vorgestellt wird. Vor 1495 gab es noch keinen Herzog von Württemberg, und Lamparter wurde erst nach dem Tod Eberhards im Bart 1496 württembergischer Kanzler. Er war auch kein Bayer, sondern stammte aus Biberach (war also ein Oberschwabe) während Lipowsky ihn in der Fußnote hypothetisch den Sohn des Münchner Arztes Peter Lamparter nennt. Um diese Vermutung abzusichern, wäre es schlüssig, ihn als Bayer zu bezeichnen.
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=136241948 (insbesondere Wikipedia)
[ http://archiv.twoday.net/stories/1022374158/ ]
Bei Krenner heißt er nur Dr. Lamparter:
http://geschichte.digitale-sammlungen.de/landtag1429/seite/bsb00008572_00067
Nach Dollinger/Stark starb Martha von Werdenberg wohl vor ihrem Gemahl, dem letzten Abensberger Grafen Nikolaus
http://books.google.de/books?id=TJhCAAAAcAAJ&pg=PA209
während unsere Quelle S. 161 angibt, sie sei "vor enntsetzn und Leydt" über den Tod ihres Manns gestorben. Was über ihre Stiftungen gesagt klingt wie eine Lesefrucht aus dem bei Krenner veröffentlichten Testament, das Lipowsky in der Note nachweist. Gleiches gilt für den Tadel des Christoph von Degenberg (nicht "Degenfelt", so die Quelle S. 160), zu dem Lipowsky Sunthaim aus Oefele zitiert:
http://www.literature.at/viewer.alo?objid=14325&viewmode=fullscreen&scale=3.33&rotate=&page=583
Besonders schwierig ist die sprachliche Gestalt zu beurteilen, da eine spätmittelalterliche Vorlage durch den Abschreiber im 17. Jahrhundert geglättet worden sein kann. Siehe dazu auch meine Ausführungen zu dem von Trautmann gefälschten Pilgramsbuch Herzog Christophs:
http://archiv.twoday.net/stories/790549607/
Ein "Bauchgefühl" lässt mich dazu tendieren, dass die Sprache und die resümierende Darstellungstechnik eher unmittelalterlich ist. Die üblichen Verständigungshürden fehlen.
Reichen diese Indizien, um die Beweislast umzukehren? Dann müsste derjenige, der den Text als authentische Quelle nützen wollte, seine Echtheit zeigen.
Ich bin mir nicht sicher, verdächtig erscheint mir der Text aber schon. Und auf jeden Fall kann - wie die Lamparter-Stelle gezeigt hat - keine unbearbeitete zeitgleiche Niederschrift vorliegen.
Meinungen?
#forschung
Fälschungen in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/stories/96987511/

http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10483962_00171.html
Lipowsky will die Handschrift von dem Ingolstädter Stadtsyndikus Ignaz Hübner erhalten haben, der sie drucken wollte, was aber durch seinen Tod 1815 vereitelt worden sei. Die ihm mitgeteilte stamme aus dem Anfang oder der Mitte des 17. Jahrhunderts und trage den Schreibervermerk J. M. S. J. (Kopist war also ein Jesuit J. M.). Hübner habe den Chronisten des Landshuter Erbfolgekriegs, Andreas Zayner, Stadtschreiber zu Ingolstadt, als Verfasser vermutet (S. 159f.).
Die Handschrift ist seither nicht wieder aufgetaucht; da Hübner verstorben war, waren Nachfragen bei Hübner nach dem Stück zwecklos.
Lipowsky war ein seriöser Autor und Archivar (er betreute das landständische Archiv).
Die Chronik ist kaum benutzt worden. In einer Rezension 1819 wurde eine bemerkenswerte Stelle zur Idee des Vaterlands hervorgehoben:
http://books.google.de/books?id=l7ZFAAAAcAAJ&pg=PA143#v=onepage&q&f=false
Roth von Schreckenstein zitierte sie zum Löwlerbund:
http://books.google.de/books?id=LngAAAAAcAAJ&pg=PA136
In der Ausgabe der Nürnberger Deichsler-Chronik (S. 571) wurde sie ebenfalls herangezogen:
https://archive.org/stream/diechronikender09kommgoog#page/n141/mode/2up
Riezler, ein ausgezeichneter Kenner der bayerischen Historiographie, würdigte den Text, indem er ihm eine Fußnote in seiner Geschichte Baierns (III, S. 912) widmete. Er fand die Charaktere der vier Münchner Herzöge "nicht übel gezeichnet".
https://archive.org/stream/RiezlerGeschichteBaiernsBd3/Riezler%20Geschichte_Baierns_Bd_3#page/n927/mode/2up
Im 20. Jahrhundert war der Text so gut wie vergessen. Helga Czerny erwähnte ihn 2005 (Der Tod ... S. 211).
Eine quellenkundliche Analyse liegt nicht vor. Ich werde diese Lücke nicht füllen können, sondern mich auf einige Beobachtungen beschränken, die einen Fälschungsverdacht begründen könnten.
Der Text bietet viel zu interessante Details. Ein ganz schwaches Argument! Ich bin bei Fälschungen vorsichtiger geworden, seit ich eine ziemlich echte, wenngleich höchst ungewöhnliche Urkunde zum Heroldswesen als Fälschung erklärte (unveröffentlicht).
Erheblich bedenklicher stimmt der Umstand, dass S. 165 ohne nähere Kennzeichnung zwei lateinische Verse des dänischen Dichters Ludvig Holberg in den Text eingestreut werden:
https://www.google.de/search?tbm=bks&q=%22spartae+quod+gravitas%22
Man kann natürlich argumentieren, dass es sich dabei um einen nicht gekennzeichneten Kommentar des Herausgebers (Hübner oder Lipowsky) handelt.
Zu 1492 wird als Jurist der Löwenritter Dr. Georg Lamparter erwähnt, der als Bayer und früherer Kanzler des Herzogs von Württemberg vorgestellt wird. Vor 1495 gab es noch keinen Herzog von Württemberg, und Lamparter wurde erst nach dem Tod Eberhards im Bart 1496 württembergischer Kanzler. Er war auch kein Bayer, sondern stammte aus Biberach (war also ein Oberschwabe) während Lipowsky ihn in der Fußnote hypothetisch den Sohn des Münchner Arztes Peter Lamparter nennt. Um diese Vermutung abzusichern, wäre es schlüssig, ihn als Bayer zu bezeichnen.
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=136241948 (insbesondere Wikipedia)
[ http://archiv.twoday.net/stories/1022374158/ ]
Bei Krenner heißt er nur Dr. Lamparter:
http://geschichte.digitale-sammlungen.de/landtag1429/seite/bsb00008572_00067
Nach Dollinger/Stark starb Martha von Werdenberg wohl vor ihrem Gemahl, dem letzten Abensberger Grafen Nikolaus
http://books.google.de/books?id=TJhCAAAAcAAJ&pg=PA209
während unsere Quelle S. 161 angibt, sie sei "vor enntsetzn und Leydt" über den Tod ihres Manns gestorben. Was über ihre Stiftungen gesagt klingt wie eine Lesefrucht aus dem bei Krenner veröffentlichten Testament, das Lipowsky in der Note nachweist. Gleiches gilt für den Tadel des Christoph von Degenberg (nicht "Degenfelt", so die Quelle S. 160), zu dem Lipowsky Sunthaim aus Oefele zitiert:
http://www.literature.at/viewer.alo?objid=14325&viewmode=fullscreen&scale=3.33&rotate=&page=583
Besonders schwierig ist die sprachliche Gestalt zu beurteilen, da eine spätmittelalterliche Vorlage durch den Abschreiber im 17. Jahrhundert geglättet worden sein kann. Siehe dazu auch meine Ausführungen zu dem von Trautmann gefälschten Pilgramsbuch Herzog Christophs:
http://archiv.twoday.net/stories/790549607/
Ein "Bauchgefühl" lässt mich dazu tendieren, dass die Sprache und die resümierende Darstellungstechnik eher unmittelalterlich ist. Die üblichen Verständigungshürden fehlen.
Reichen diese Indizien, um die Beweislast umzukehren? Dann müsste derjenige, der den Text als authentische Quelle nützen wollte, seine Echtheit zeigen.
Ich bin mir nicht sicher, verdächtig erscheint mir der Text aber schon. Und auf jeden Fall kann - wie die Lamparter-Stelle gezeigt hat - keine unbearbeitete zeitgleiche Niederschrift vorliegen.
Meinungen?
#forschung
Fälschungen in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/stories/96987511/

KlausGraf - am Donnerstag, 12. Juni 2014, 21:59 - Rubrik: Landesgeschichte
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KlausGraf - am Donnerstag, 12. Juni 2014, 21:17 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Jiri Hönes: "Tief unten zieht die grüne Nagoldwelle..." Karl Doll. Leben und Werk, Sagen und Sonette. Calw: Kreisarchiv 2014. 168 S. mit zahlreichen SW-Abbildungen. ISBN 978-3-00-045852-1. 10 Euro.
Kaum einmal legte ich bei einer lokalgeschichtlichen Publikation diese mit so viel Zustimmung aus der Hand. Hönes, dessen Webpublikationen ( http://www.sagenballaden.de, http://schlehen.hypotheses.org/) schon häufiger zu rühmen waren, hat eine sehr gründlich recherchierte Biographie des Calwer Oberamtmanns Karl Doll (1834-1910) vorgelegt. Bevor er eine Stelle am Stuttgarter Innenministerium antrat, wirkte der in Ulm geborene Verwaltungsbeamte 1872 bis 1879 in Calw.
Zahlreiche gedruckte und handschriftliche Materialien (vor allem aus dem Landesarchiv Baden-Württemberg und dem DLA Marbach) wurden umsichtig ausgewertet, alle Erkenntnisse sind in 363 Anmerkungen mustergültig belegt. Da Doll Sagenballaden dichtete und Prosasagen in Birlingers Alemannia publizierte, ist der Band auch eine wichtige Bereicherung für die wissenschaftliche Sagenforschung.
Hönes ediert (und kommentiert kundig) die nur in je einem Exemplar überlieferten Sonette-Drucke aus den 1870er Jahren sowie alle von Doll veröffentlichten Sagen.
Dem Buch ist weite Verbreitung und möglichst rasch eine Open-Access-Version zu wünschen.
Bereits jetzt bietet die neue Website http://karldoll.de/ höchst reichhaltige Inhalte. Zur Verfügung stehen die Publikationen Dolls, teils als Faksimile, teils als E-Texte, wobei es wünschenswert wäre, Digitalisate der seltenen Sonette-Drucke online zu haben (z.B. für Wikisource´, wo es leider noch keinen Artikel über Doll gibt). Etwas mehr als die Biographie auf doll.de bietet der Beitrag
http://sagenballaden.de/karl-doll-glockenheimweh
Dort ist auch die maßgebliche Version meiner "Schwabensagen" (2007) zitiert, während im Buch (Anm. 161) die gedruckte Erstfassung angeführt wird. Man sollte aber auch in gedruckten Publikationen die neueste und beste Version berücksichtigen.
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/3459/

Aus den "Sonetten vom Schwarzwald":
Hirsau.
Es glänzt das Thal, umkränzt von waldʼgen Hügeln,
Der Fluß, die Luft − nur lichte Wölkchen schweben:
Die klugen Mönchlein wußten, gottergeben,
Der Erde schönste Fleckchen auszuklügeln.
Hell stund mit Kreuzgang, Thürmen, Höfen, Flügeln,
Das Kloster da. War das ein frommes Leben!
Hei, Geistesarbeit bei Brevie[r] und Reben!
Gern stiegen Fürsten selbst hier aus den Bügeln.
Der Greiner auch: ob mehr ihn Orgelschallen,
Ihn Klosterwein ergetzt, man weiß es nimmer;
Denn längst in Schutt ist all die Pracht zerfallen.
Ein Sänger sang davon − er schläft für immer.
Grün steigt die Ulme noch aus Trümmerhallen,
Und breitet schweigsam ihren Blätterschimmer.
***
Über Hirsau in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/search?q=hirsau
Kaum einmal legte ich bei einer lokalgeschichtlichen Publikation diese mit so viel Zustimmung aus der Hand. Hönes, dessen Webpublikationen ( http://www.sagenballaden.de, http://schlehen.hypotheses.org/) schon häufiger zu rühmen waren, hat eine sehr gründlich recherchierte Biographie des Calwer Oberamtmanns Karl Doll (1834-1910) vorgelegt. Bevor er eine Stelle am Stuttgarter Innenministerium antrat, wirkte der in Ulm geborene Verwaltungsbeamte 1872 bis 1879 in Calw.
Zahlreiche gedruckte und handschriftliche Materialien (vor allem aus dem Landesarchiv Baden-Württemberg und dem DLA Marbach) wurden umsichtig ausgewertet, alle Erkenntnisse sind in 363 Anmerkungen mustergültig belegt. Da Doll Sagenballaden dichtete und Prosasagen in Birlingers Alemannia publizierte, ist der Band auch eine wichtige Bereicherung für die wissenschaftliche Sagenforschung.
Hönes ediert (und kommentiert kundig) die nur in je einem Exemplar überlieferten Sonette-Drucke aus den 1870er Jahren sowie alle von Doll veröffentlichten Sagen.
Dem Buch ist weite Verbreitung und möglichst rasch eine Open-Access-Version zu wünschen.
Bereits jetzt bietet die neue Website http://karldoll.de/ höchst reichhaltige Inhalte. Zur Verfügung stehen die Publikationen Dolls, teils als Faksimile, teils als E-Texte, wobei es wünschenswert wäre, Digitalisate der seltenen Sonette-Drucke online zu haben (z.B. für Wikisource´, wo es leider noch keinen Artikel über Doll gibt). Etwas mehr als die Biographie auf doll.de bietet der Beitrag
http://sagenballaden.de/karl-doll-glockenheimweh
Dort ist auch die maßgebliche Version meiner "Schwabensagen" (2007) zitiert, während im Buch (Anm. 161) die gedruckte Erstfassung angeführt wird. Man sollte aber auch in gedruckten Publikationen die neueste und beste Version berücksichtigen.
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/3459/

Aus den "Sonetten vom Schwarzwald":
Hirsau.
Es glänzt das Thal, umkränzt von waldʼgen Hügeln,
Der Fluß, die Luft − nur lichte Wölkchen schweben:
Die klugen Mönchlein wußten, gottergeben,
Der Erde schönste Fleckchen auszuklügeln.
Hell stund mit Kreuzgang, Thürmen, Höfen, Flügeln,
Das Kloster da. War das ein frommes Leben!
Hei, Geistesarbeit bei Brevie[r] und Reben!
Gern stiegen Fürsten selbst hier aus den Bügeln.
Der Greiner auch: ob mehr ihn Orgelschallen,
Ihn Klosterwein ergetzt, man weiß es nimmer;
Denn längst in Schutt ist all die Pracht zerfallen.
Ein Sänger sang davon − er schläft für immer.
Grün steigt die Ulme noch aus Trümmerhallen,
Und breitet schweigsam ihren Blätterschimmer.
***
Über Hirsau in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/search?q=hirsau
KlausGraf - am Donnerstag, 12. Juni 2014, 18:56 - Rubrik: Landesgeschichte
Ein Aufsatz untersuchte die Präsentation von neuseeländischen Public-Domain-Büchern in einigen Repositorien:
http://firstmonday.org/ojs/index.php/fm/article/view/4975/4089
Google kümmert sich nicht um Meldungen, dass Bücher PD sind:
"Incorrectly blocked books from the sample were reported to Google Books in November 2013, along with biographical information proving public domain status. These titles are still blocked at the time of writing this paper in May 2014. A message was also sent to Google Books in November 2013 recommending changes to the wording of the landing page. Sending a message to Google Books’ support team required a Partner Program login account. A support team member advised that the issue would be investigated, however no changes have been implemented in response to this request. Follow–up correspondence with the Google Book’s support team was initiated in May 2014, and another support team member has advised that they would look into the issues raised. At the time of publication, no further changes have been made and all reported books remain restricted or blocked."
Besser sieht es (was ich bestätigen kann) bei HathiTrust aus: "An e–mail listing all incorrectly blocked books was sent to Hathi Trust in November 2013, along with biographical information showing their public domain status. In March 2014 a response was received from Hathi Trust, notifying that access had been enabled for all 11 of these books."
Und:
"The current estimation period of 140 years, used by Google Books and Hathi Trust, is far too conservative. If hosted under this policy, 47 percent of sample books would be restricted. This is despite the fact that all books with locatable biographical information were confirmed as being in the public domain for between 30 and 132 years."
http://firstmonday.org/ojs/index.php/fm/article/view/4975/4089
Google kümmert sich nicht um Meldungen, dass Bücher PD sind:
"Incorrectly blocked books from the sample were reported to Google Books in November 2013, along with biographical information proving public domain status. These titles are still blocked at the time of writing this paper in May 2014. A message was also sent to Google Books in November 2013 recommending changes to the wording of the landing page. Sending a message to Google Books’ support team required a Partner Program login account. A support team member advised that the issue would be investigated, however no changes have been implemented in response to this request. Follow–up correspondence with the Google Book’s support team was initiated in May 2014, and another support team member has advised that they would look into the issues raised. At the time of publication, no further changes have been made and all reported books remain restricted or blocked."
Besser sieht es (was ich bestätigen kann) bei HathiTrust aus: "An e–mail listing all incorrectly blocked books was sent to Hathi Trust in November 2013, along with biographical information showing their public domain status. In March 2014 a response was received from Hathi Trust, notifying that access had been enabled for all 11 of these books."
Und:
"The current estimation period of 140 years, used by Google Books and Hathi Trust, is far too conservative. If hosted under this policy, 47 percent of sample books would be restricted. This is despite the fact that all books with locatable biographical information were confirmed as being in the public domain for between 30 and 132 years."
KlausGraf - am Donnerstag, 12. Juni 2014, 15:23 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Aus den Verhaltensregeln der islamistischen Terroristen von ISIS, die Mossul eingenommen haben.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/irak-terrorgruppe-isis-veroeffentlicht-regeln-fuer-menschen-in-mossul-a-974766.html
Update: Zur Zerstörung schiitischer Schreine durch ISIS siehe etwa
http://zenpundit.com/?p=35675 (Syrien)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/irak-terrorgruppe-isis-veroeffentlicht-regeln-fuer-menschen-in-mossul-a-974766.html
Update: Zur Zerstörung schiitischer Schreine durch ISIS siehe etwa
http://zenpundit.com/?p=35675 (Syrien)
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http://nbn-resolving.de/urn%3Anbn%3Ade%3Abvb%3A12-bsb00091100-7
Zu Cgm 13
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0602_b023_jpg.htm
Jürgen Sydow hat in seinem Germania Sacra Band zum Zisterzienserkloster Bebenhausen 1984 die Handschrift nicht erwähnt. Zu Kopialbüchern siehe dort S. 44
http://personendatenbank.germania-sacra.de/books/view/24/54

Zu Cgm 13
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0602_b023_jpg.htm
Jürgen Sydow hat in seinem Germania Sacra Band zum Zisterzienserkloster Bebenhausen 1984 die Handschrift nicht erwähnt. Zu Kopialbüchern siehe dort S. 44
http://personendatenbank.germania-sacra.de/books/view/24/54

KlausGraf - am Donnerstag, 12. Juni 2014, 14:51 - Rubrik: Kodikologie
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http://www.create.ac.uk/wp-content/uploads/2014/01/CREATe-Working-Paper-2014-01.pdf
Via
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=32496
Via
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=32496
KlausGraf - am Donnerstag, 12. Juni 2014, 14:30 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Donnerstag, 12. Juni 2014, 14:26 - Rubrik: Staatsarchive
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http://oa.helmholtz.de/bewusstsein-schaerfen/newsletter/archiv/newsletter-49-vom-12062014.html
Man liest dort im Abschnitt "USA: Nutzung der CC0-Kennzeichnung für die Veröffentlichung von Forschungsdaten":
"Nach europäischem Urheberrecht ist die Aufgabe der sogenannten sozialen Urheberrechte, zu denen auch das auf vollständige Quellenangabe gehört, nicht möglich. Ob und gegebenenfalls wie auch im europäischen Rechtsrahmen eine Nutzung der CC0-Kennzeichnung möglich ist, wird sicherlich noch intensiv diskutiert werden."
Das ist Unsinn. Selbstverständlich dürfen Urheber sich entscheiden, anonym zu publizieren. Bei Nachschlagewerken wie dem Brockhaus kann ein Mitarbeiter ja auch nicht plötzlich auf Namensnennung bestehen, weil das zum Kern seines Urheberpersönlichkeitsrechts gehört.
CC0 kommt im übrigen nur für solche Forschungsdaten in Betracht, die über ihre spezifische Organisation als Datenbankwerke oder einfache Datenbanken in der EU geschützt sind. Das Leistungsschutzrecht bei einfachen Datenbanken schützt ohnehin nur den Investor. Bei der Auslegung von Rechteeinräumungen wird man das Urheberpersönlichkeitsrecht der Schöpfer von Datenbankwerken sicher nicht allzu hoch hängen.
Die Unverzichtbarkeit des Urheberrechts ist mit Blick auf CC0 aus meiner Sicht eine rein rechtsdogmatische, keine praktische Frage. Allenfalls bei grob missbräuchlicher Nutzung können Urheberpersönlichkeitsrechte geltend gemacht werden. Zum irreversiblen Verzicht auf Einkünftemöglichkeiten siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Klausel
Man liest dort im Abschnitt "USA: Nutzung der CC0-Kennzeichnung für die Veröffentlichung von Forschungsdaten":
"Nach europäischem Urheberrecht ist die Aufgabe der sogenannten sozialen Urheberrechte, zu denen auch das auf vollständige Quellenangabe gehört, nicht möglich. Ob und gegebenenfalls wie auch im europäischen Rechtsrahmen eine Nutzung der CC0-Kennzeichnung möglich ist, wird sicherlich noch intensiv diskutiert werden."
Das ist Unsinn. Selbstverständlich dürfen Urheber sich entscheiden, anonym zu publizieren. Bei Nachschlagewerken wie dem Brockhaus kann ein Mitarbeiter ja auch nicht plötzlich auf Namensnennung bestehen, weil das zum Kern seines Urheberpersönlichkeitsrechts gehört.
CC0 kommt im übrigen nur für solche Forschungsdaten in Betracht, die über ihre spezifische Organisation als Datenbankwerke oder einfache Datenbanken in der EU geschützt sind. Das Leistungsschutzrecht bei einfachen Datenbanken schützt ohnehin nur den Investor. Bei der Auslegung von Rechteeinräumungen wird man das Urheberpersönlichkeitsrecht der Schöpfer von Datenbankwerken sicher nicht allzu hoch hängen.
Die Unverzichtbarkeit des Urheberrechts ist mit Blick auf CC0 aus meiner Sicht eine rein rechtsdogmatische, keine praktische Frage. Allenfalls bei grob missbräuchlicher Nutzung können Urheberpersönlichkeitsrechte geltend gemacht werden. Zum irreversiblen Verzicht auf Einkünftemöglichkeiten siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Klausel
KlausGraf - am Donnerstag, 12. Juni 2014, 14:02 - Rubrik: Open Access
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Andrea Rönz, Facebook und Co. – Potentiale sozialer Netzwerke für die archivische Öffentlichkeitsarbeit am Beispiel des Stadtarchivs Linz am Rhein, in: Weblog Stadtarchiv Linz am Rhein, 10. 6. 2014, http://archivlinz.hypotheses.org/216
("Das Stadtarchiv Linz am Rhein wird als kommunales Archiv einer kleinen Stadt nur an einem Tag pro Woche und von nur einer Person betreut.")
("Das Stadtarchiv Linz am Rhein wird als kommunales Archiv einer kleinen Stadt nur an einem Tag pro Woche und von nur einer Person betreut.")
MariaRottler - am Donnerstag, 12. Juni 2014, 06:47 - Rubrik: Web 2.0
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Aus dem heutigen Pressetext:
„Mein liebes Herz“
Unbekannte Zeichnungen aus den Schützengräben des 1. Weltkriegs in der UB Heidelberg
Von Mitte Juni bis Mitte September 2014 werden im Foyer der UB Heidelberg Zeichnungen des pfälzischen Lehrers Wilhelm Weber (geb. 1887 in Neustadt/Weinstraße, gest. 1964 in Speyer) präsentiert. Weber diente als Soldat und Offizier der bayerischen Armee im 1. Weltkrieg an der Westfront. Er erlebte einige der grauenvollsten Schlachten des Krieges mit, etwa die Schlacht an der Somme. Die kleine Ausstellung zeigt einen kleinen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens an bzw. hinter der Front: Im Stadtarchiv Speyer werden über 60 Graphit-, Tusche- und Buntstiftzeichnungen Webers verwahrt. Sie zeigen den „Alltag“ der Schützengräben, aber auch Landschaften und Gebäude/Dörfer hinter den Frontlinien sowie Unterstände und Quartiere Webers und seiner Kameraden. Weber verschickte seine Zeichnungen, mit denen er sich auch die Zeit des Wartens und der Ungewissheit an der Front vertrieben haben dürfte, zumeist zusammen mit Feldpostbriefen an seine Frau – in aller Regel überschrieben mit: „Mein liebes Herz“.
Die kleine Ausstellung der Abteilung Kulturelles Erbe/Stadtarchiv Speyer stellt den Künstler Weber sowie dessen Biographie und Zeichnungen in exemplarischer Form vor. Die Präsentation wird ergänzt um ein erweitertes Web 2.0-Angebot: Mittels QR-Codes, die unter anderem auf das Bildernetzwerk Pinterest verweisen, stehen sämtliche Zeichnungen mit zusätzlichen Beschreibungen und Texten online zur Verfügung.
Eine Ausstellung der Abteilung Kulturelles Erbe/Stadtarchiv Speyer in Kooperation mit der UB Heidelberg. Einsehbar zu den Öffnungszeiten der UB (bis Mitte September 2014). Die Zeichnungen werden im Rahmen einer größeren Präsentation zum 1. Weltkrieg in Speyer und der Pfalz auch im November/Dezember im Stadtarchiv Speyer gezeigt.
Links/Verweise:
http://de.pinterest.com/speyerarchiv/im-sch%C3%BCtzengraben-wilhelm-weber-1887-1964/
http://de.pinterest.com/speyerarchiv/quartiere-wilhelm-weber-1887-1964/
http://de.pinterest.com/speyerarchiv/landschaften-wilhelm-weber-1887-1964/
http://de.pinterest.com/speyerarchiv/feldpostbriefe-wilhelm-weber-1887-1967
http://de.slideshare.net/StadtASpeyer/wilhelm-weber
„Mein liebes Herz“
Unbekannte Zeichnungen aus den Schützengräben des 1. Weltkriegs in der UB Heidelberg
Von Mitte Juni bis Mitte September 2014 werden im Foyer der UB Heidelberg Zeichnungen des pfälzischen Lehrers Wilhelm Weber (geb. 1887 in Neustadt/Weinstraße, gest. 1964 in Speyer) präsentiert. Weber diente als Soldat und Offizier der bayerischen Armee im 1. Weltkrieg an der Westfront. Er erlebte einige der grauenvollsten Schlachten des Krieges mit, etwa die Schlacht an der Somme. Die kleine Ausstellung zeigt einen kleinen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens an bzw. hinter der Front: Im Stadtarchiv Speyer werden über 60 Graphit-, Tusche- und Buntstiftzeichnungen Webers verwahrt. Sie zeigen den „Alltag“ der Schützengräben, aber auch Landschaften und Gebäude/Dörfer hinter den Frontlinien sowie Unterstände und Quartiere Webers und seiner Kameraden. Weber verschickte seine Zeichnungen, mit denen er sich auch die Zeit des Wartens und der Ungewissheit an der Front vertrieben haben dürfte, zumeist zusammen mit Feldpostbriefen an seine Frau – in aller Regel überschrieben mit: „Mein liebes Herz“.
Die kleine Ausstellung der Abteilung Kulturelles Erbe/Stadtarchiv Speyer stellt den Künstler Weber sowie dessen Biographie und Zeichnungen in exemplarischer Form vor. Die Präsentation wird ergänzt um ein erweitertes Web 2.0-Angebot: Mittels QR-Codes, die unter anderem auf das Bildernetzwerk Pinterest verweisen, stehen sämtliche Zeichnungen mit zusätzlichen Beschreibungen und Texten online zur Verfügung.
Eine Ausstellung der Abteilung Kulturelles Erbe/Stadtarchiv Speyer in Kooperation mit der UB Heidelberg. Einsehbar zu den Öffnungszeiten der UB (bis Mitte September 2014). Die Zeichnungen werden im Rahmen einer größeren Präsentation zum 1. Weltkrieg in Speyer und der Pfalz auch im November/Dezember im Stadtarchiv Speyer gezeigt.
Links/Verweise:
http://de.pinterest.com/speyerarchiv/im-sch%C3%BCtzengraben-wilhelm-weber-1887-1964/
http://de.pinterest.com/speyerarchiv/quartiere-wilhelm-weber-1887-1964/
http://de.pinterest.com/speyerarchiv/landschaften-wilhelm-weber-1887-1964/
http://de.pinterest.com/speyerarchiv/feldpostbriefe-wilhelm-weber-1887-1967
http://de.slideshare.net/StadtASpeyer/wilhelm-weber
J. Kemper - am Mittwoch, 11. Juni 2014, 15:28 - Rubrik: Museumswesen
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http://blog.zdf.de/hyperland/2014/06/die-digitale-wiedergeburt-des-hoerspiels/
Damaschke gibt Tipps für Hörspielfreunde, kann aber nichts an dem Umstand ändern, dass es so gut wie keine Hörspiele gibt, die dauerhaft mit Permalinks in Open-Access-Repositorien verfügbar sind.
Damaschke gibt Tipps für Hörspielfreunde, kann aber nichts an dem Umstand ändern, dass es so gut wie keine Hörspiele gibt, die dauerhaft mit Permalinks in Open-Access-Repositorien verfügbar sind.
KlausGraf - am Mittwoch, 11. Juni 2014, 14:01 - Rubrik: Musikarchive
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http://maxgehlsen.eu/
"Das Département Pas-de-Calais stellt das Lebenswerk von Max Gehlsen online. Der Fundus umfasst mehr als 200 Aquarelle."
Via http://kulturimweb.net/

"Das Département Pas-de-Calais stellt das Lebenswerk von Max Gehlsen online. Der Fundus umfasst mehr als 200 Aquarelle."
Via http://kulturimweb.net/

KlausGraf - am Mittwoch, 11. Juni 2014, 13:57 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Der folgende Auszug aus dem jüngsten HathiTrust-Urteil illustriert die Flexibilität des us-amerikanischen Fair-use-Systems:
"Under the fair‐use doctrine, a book reviewer may, for
example, quote from an original work in order to illustrate a point
and substantiate criticisms, see Folsom v. Marsh, 9 F. Cas. 342, 344 C.C.D. Mass. 1841) (No. 4901), and a biographer may quote from
unpublished journals and letters for similar purposes, see Wright v.
Warner Books, Inc., 953 F.2d 731 (2d Cir. 1991). An artist may employ copyrighted photographs in a new work that uses a fundamentally
different artistic approach, aesthetic, and character from the original.
See Cariou v. Prince, 714 F.3d 694, 706 (2d Cir. 2013). An internet
search engine can display low‐resolution versions of copyrighted
images in order to direct the user to the website where the original could be found. See Perfect 10, Inc. v. Amazon.com, Inc., 508 F.3d 1146,
1165 (9th Cir. 2007); Kelly v. Arriba Soft Corp., 336 F.3d 811, 818‐22
(9th Cir. 2002). A newspaper can publish a copyrighted photograph
(taken for a modeling portfolio) in order to inform and entertain the newspaper’s readership about a news story. See Nunez v. Caribbean Intʹl News Corp., 235 F.3d 18, 25 (1st Cir. 2000). A viewer can create a
recording of a broadcast television show in order to view it at a later
time. See Sony Corp. of Am. v. Universal City Studios, Inc., 464 U.S. 417,
447‐450 (1984). And a competitor may create copies of copyrighted
software for the purpose of analyzing that software and discovering
how it functions (a process called “reverse engineering”). See Sony Comp. Entertainment, Inc. v. Connectix Corp., 203 F.3d 596, 599‐601
(9th Cir. 2000)."
http://cdn.arstechnica.net/wp-content/uploads/2014/06/guild.pdf
Zum Urteil:
http://archiv.twoday.net/stories/894828882/
Kennern des Urheberrechts wird nicht entgehen, dass Fair use es gestattet, Unveröffentlichtes zu zitieren, was in Deutschland nicht erlaubt ist (§ 51 UrhG). Richtigerweise kommt es aber auf eine Abwägung zwischen dem Interesse der Öffentlichkeit bzw. der Forschung und dem Interesse des Rechteinhabers an, siehe die Gysi-Entscheidung des BVerfG, die sogar die Publikation eines kompletten unveröffentlichten Anwaltschriftsatzes für erlaubt hielt.
http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk19991217_1bvr161199.html
"Under the fair‐use doctrine, a book reviewer may, for
example, quote from an original work in order to illustrate a point
and substantiate criticisms, see Folsom v. Marsh, 9 F. Cas. 342, 344 C.C.D. Mass. 1841) (No. 4901), and a biographer may quote from
unpublished journals and letters for similar purposes, see Wright v.
Warner Books, Inc., 953 F.2d 731 (2d Cir. 1991). An artist may employ copyrighted photographs in a new work that uses a fundamentally
different artistic approach, aesthetic, and character from the original.
See Cariou v. Prince, 714 F.3d 694, 706 (2d Cir. 2013). An internet
search engine can display low‐resolution versions of copyrighted
images in order to direct the user to the website where the original could be found. See Perfect 10, Inc. v. Amazon.com, Inc., 508 F.3d 1146,
1165 (9th Cir. 2007); Kelly v. Arriba Soft Corp., 336 F.3d 811, 818‐22
(9th Cir. 2002). A newspaper can publish a copyrighted photograph
(taken for a modeling portfolio) in order to inform and entertain the newspaper’s readership about a news story. See Nunez v. Caribbean Intʹl News Corp., 235 F.3d 18, 25 (1st Cir. 2000). A viewer can create a
recording of a broadcast television show in order to view it at a later
time. See Sony Corp. of Am. v. Universal City Studios, Inc., 464 U.S. 417,
447‐450 (1984). And a competitor may create copies of copyrighted
software for the purpose of analyzing that software and discovering
how it functions (a process called “reverse engineering”). See Sony Comp. Entertainment, Inc. v. Connectix Corp., 203 F.3d 596, 599‐601
(9th Cir. 2000)."
http://cdn.arstechnica.net/wp-content/uploads/2014/06/guild.pdf
Zum Urteil:
http://archiv.twoday.net/stories/894828882/
Kennern des Urheberrechts wird nicht entgehen, dass Fair use es gestattet, Unveröffentlichtes zu zitieren, was in Deutschland nicht erlaubt ist (§ 51 UrhG). Richtigerweise kommt es aber auf eine Abwägung zwischen dem Interesse der Öffentlichkeit bzw. der Forschung und dem Interesse des Rechteinhabers an, siehe die Gysi-Entscheidung des BVerfG, die sogar die Publikation eines kompletten unveröffentlichten Anwaltschriftsatzes für erlaubt hielt.
http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk19991217_1bvr161199.html
KlausGraf - am Mittwoch, 11. Juni 2014, 13:37 - Rubrik: Archivrecht
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Neue Ausstellung des Hessischen Hauptstaatsarchivs ab 13. Juni

Renommierte Maler, gefragte Werbegraphiker und Karikaturisten aller am Krieg beteiligten Mächte schufen zwischen 1914 und 1918 Kriegsdarstellungen, die stilistisch vom Impressionismus über den Jugendstil bis hin zum Expressionismus reichen. Die Ausstellung präsentiert mehr als 120 Druckgraphiken, darunter Werke von Liebermann, Beckmann, Kollwitz, Barlach und Pechstein, aus den Beständen des Hessischen Hauptstaatsarchivs.
Im Gegensatz zu bekannten Darstellungen traumatisierter Künstler aus der Zeit nach 1918 mit ihrer Anti-Kriegs-Haltung zeigen sie, wie der Krieg wahrgenommen werden sollte, und in vielen Fällen sogar, wie er tatsächlich während des Krieges wahrgenommen wurde. Sie dienten der Propaganda nach innen und außen und stellen heute eine bedeutende Quelle von hohem ästhetischen Reiz dar. Die Ausstellung ermöglicht damit einen Blick in die beängstigende Bildwelt des Krieges in ihrer ganzen bunten Vielfalt, der gekonnten künstlerischen Formensprache und den verstörenden Inhalten.
Ausstellungsdauer: 13.06.2014 bis 05.12.2014, Montag bis Freitag 9 bis 17.30 Uhr, Eintritt frei
Ort: Hessisches Hauptstaatsarchiv, Mosbacher Str. 55, 65187 Wiesbaden, Tel.: 0611/881-0
Homepage: www.hauptstaatsarchiv.hessen.de

Renommierte Maler, gefragte Werbegraphiker und Karikaturisten aller am Krieg beteiligten Mächte schufen zwischen 1914 und 1918 Kriegsdarstellungen, die stilistisch vom Impressionismus über den Jugendstil bis hin zum Expressionismus reichen. Die Ausstellung präsentiert mehr als 120 Druckgraphiken, darunter Werke von Liebermann, Beckmann, Kollwitz, Barlach und Pechstein, aus den Beständen des Hessischen Hauptstaatsarchivs.
Im Gegensatz zu bekannten Darstellungen traumatisierter Künstler aus der Zeit nach 1918 mit ihrer Anti-Kriegs-Haltung zeigen sie, wie der Krieg wahrgenommen werden sollte, und in vielen Fällen sogar, wie er tatsächlich während des Krieges wahrgenommen wurde. Sie dienten der Propaganda nach innen und außen und stellen heute eine bedeutende Quelle von hohem ästhetischen Reiz dar. Die Ausstellung ermöglicht damit einen Blick in die beängstigende Bildwelt des Krieges in ihrer ganzen bunten Vielfalt, der gekonnten künstlerischen Formensprache und den verstörenden Inhalten.
Ausstellungsdauer: 13.06.2014 bis 05.12.2014, Montag bis Freitag 9 bis 17.30 Uhr, Eintritt frei
Ort: Hessisches Hauptstaatsarchiv, Mosbacher Str. 55, 65187 Wiesbaden, Tel.: 0611/881-0
Homepage: www.hauptstaatsarchiv.hessen.de
Hessisches Hauptstaatsarchiv - am Mittwoch, 11. Juni 2014, 07:41 - Rubrik: Staatsarchive
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http://matthewsag.com/?p=949 "Authors Guild v. HathiTrust — Libraries 3 : Authors Guild 0"
Update:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/universitaeten-duerfen-buecher-digitalisieren-hathitrust-urteil-usa-a-974455.html
Update:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/universitaeten-duerfen-buecher-digitalisieren-hathitrust-urteil-usa-a-974455.html
KlausGraf - am Dienstag, 10. Juni 2014, 17:55 - Rubrik: Archivrecht
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http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3818416/Serbien_Ein-Plagiatsfall-wird-zur-Realsatire
KlausGraf - am Montag, 9. Juni 2014, 23:55 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
Die Bibel gehörte vor dem Krieg der UB Leipzig.
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/3650856/straflager-diebstahls-gutenberg-bibel.story
http://www.bbc.com/news/world-europe-27738164
http://blog.ub.uni-leipzig.de/?p=1914
http://police-russia.info/index.php/2014/06/05/sotrudniki-fsb-sergej-vedishhev-mixail-lepkov-i-viktor-puchka-poxitili-iz-mgu-i-izuvechili-redchajshuyu-bibliyu-pervopechatnika-gutenberga/comment-page-1/#comment-43490
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/3650856/straflager-diebstahls-gutenberg-bibel.story
http://www.bbc.com/news/world-europe-27738164
http://blog.ub.uni-leipzig.de/?p=1914
http://police-russia.info/index.php/2014/06/05/sotrudniki-fsb-sergej-vedishhev-mixail-lepkov-i-viktor-puchka-poxitili-iz-mgu-i-izuvechili-redchajshuyu-bibliyu-pervopechatnika-gutenberga/comment-page-1/#comment-43490
KlausGraf - am Montag, 9. Juni 2014, 18:07 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Harry Vredeveld: Pia fraus: Anachronisms, Fake Latin, and Stolen Colors in Wilhelm Meinhold’s Maria Schweidler, die Bernsteinhexe. In: Monatshefte
Volume 106, Number 2, Summer 2014
pp. 200-212 | http://dx.doi.org/10.1353/mon.2014.0036 (Subscription only)
Abstract
"Wilhelm Meinhold wrote Die Bernsteinhexe (1843) as a Baroque chronicle in order to hoax the radical theologian David Friedrich Strauß, who declared the story of Jesus’ life to be a myth. His hope was to humiliate the biblical philologist by getting him to write a review declaring Meinhold’s forged “myth” to be authentic. When Strauß clear-sightedly refused to review the book and an anonymous newspaper critic demanded proof that the manuscript existed, Meinhold disclosed the hoax, but brazenly claimed victory. Henceforward he bragged at every opportunity that he had duped “doctors and professors of theology and philologists of the first rank,” not to mention all the reviewers. The cover-up hoax succeeded where the literary hoax had failed. To this day, scholars accept Meinhold’s boast that his forgery went undetected and, indeed, was undetectable. This article calls the bluff. It demonstrates that contemporary philologists would have uncovered the forgery with ease, if Meinhold had not forestalled them with his avowal. The fact is that Die Bernsteinhexe contains not only flagrant anachronisms and fake Latin, but also verses of a “carmen gratulatorium” that Meinhold—quite incompetently—plagiarized from the famed Erfurt humanist Helius Eobanus Hessus (1488–1540)."
Fakes in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/stories/96987511/
Volume 106, Number 2, Summer 2014
pp. 200-212 | http://dx.doi.org/10.1353/mon.2014.0036 (Subscription only)
Abstract
"Wilhelm Meinhold wrote Die Bernsteinhexe (1843) as a Baroque chronicle in order to hoax the radical theologian David Friedrich Strauß, who declared the story of Jesus’ life to be a myth. His hope was to humiliate the biblical philologist by getting him to write a review declaring Meinhold’s forged “myth” to be authentic. When Strauß clear-sightedly refused to review the book and an anonymous newspaper critic demanded proof that the manuscript existed, Meinhold disclosed the hoax, but brazenly claimed victory. Henceforward he bragged at every opportunity that he had duped “doctors and professors of theology and philologists of the first rank,” not to mention all the reviewers. The cover-up hoax succeeded where the literary hoax had failed. To this day, scholars accept Meinhold’s boast that his forgery went undetected and, indeed, was undetectable. This article calls the bluff. It demonstrates that contemporary philologists would have uncovered the forgery with ease, if Meinhold had not forestalled them with his avowal. The fact is that Die Bernsteinhexe contains not only flagrant anachronisms and fake Latin, but also verses of a “carmen gratulatorium” that Meinhold—quite incompetently—plagiarized from the famed Erfurt humanist Helius Eobanus Hessus (1488–1540)."
Fakes in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/stories/96987511/
KlausGraf - am Montag, 9. Juni 2014, 16:26 - Rubrik: English Corner
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Vor der katholischen Pfarrkirche St. Maria Magdalena steht die Statue des Stadtpatrons Josef: "Die mehr als lebensgroße Statue vor der katholischen Pfarrkirche Gernsheim wurde 1750 errichtet: Auf hohem Sockel tragen zwei Engel eine Erdkugel, darauf steht Josef mit dem Jesuskind im Arm – alles in rokokohaft bewegten Formen. Auf den Seiten des Sockels finden sich Darstellungen der Flucht nach Ägypten und des Heiligen bei der Arbeit.
„Dieses Bildnis des heiligen Josef, des besonders Erwählten dieser Stadt, setzten die Bürger aufgrund eines Gelübdes“ steht auf der Vorderseite des Sockels. Die Jahreszahl der Errichtung ist in den Text der Inschrift eingewoben – ein typisches Zahlenspiel der Barockzeit. Weshalb man dem Heiligen das Denkmal errichtete, welches Ereignis also dem Gelübde zugrunde liegt, ist nicht mehr bekannt. "
http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/gernsheim/Die-Josefsstatue;art1236,2169344
Gernsheim war eine katholische kurmainzische Landstadt.
Das lateinische Chronogramm von 1751 nennt Josef als Stadtpatron:
"hanC sanCtI IosephI
effIgIeM CIVItatIs
hVIatIs patronI speCIalIter
eLeCtI, CIVes ex
proposIto posVerVnt
S. iosephe, ora pro nobis
Chronogram 1751
the L is not large!"
http://www.vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dehs097 mit Abbildung
Auf private Initiative eines kurpfälzischen Beamten ist es zurückzuführen, dass der 1751 zum Patron der kurpfälzischen Lande erhobene St. Joseph auch zum Patron der Stadt Frankenthal wurde.
http://www.aedph-old.uni-bayreuth.de/2003/0329.html
Thema Stadtpatrone in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=stadtpatron
Foto: Thomas Pusch, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en
„Dieses Bildnis des heiligen Josef, des besonders Erwählten dieser Stadt, setzten die Bürger aufgrund eines Gelübdes“ steht auf der Vorderseite des Sockels. Die Jahreszahl der Errichtung ist in den Text der Inschrift eingewoben – ein typisches Zahlenspiel der Barockzeit. Weshalb man dem Heiligen das Denkmal errichtete, welches Ereignis also dem Gelübde zugrunde liegt, ist nicht mehr bekannt. "
http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/gernsheim/Die-Josefsstatue;art1236,2169344
Gernsheim war eine katholische kurmainzische Landstadt.
Das lateinische Chronogramm von 1751 nennt Josef als Stadtpatron:
"hanC sanCtI IosephI
effIgIeM CIVItatIs
hVIatIs patronI speCIalIter
eLeCtI, CIVes ex
proposIto posVerVnt
S. iosephe, ora pro nobis
Chronogram 1751
the L is not large!"
http://www.vanderkrogt.net/statues/object.php?webpage=ST&record=dehs097 mit Abbildung
Auf private Initiative eines kurpfälzischen Beamten ist es zurückzuführen, dass der 1751 zum Patron der kurpfälzischen Lande erhobene St. Joseph auch zum Patron der Stadt Frankenthal wurde.
http://www.aedph-old.uni-bayreuth.de/2003/0329.html
Thema Stadtpatrone in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=stadtpatron
KlausGraf - am Sonntag, 8. Juni 2014, 23:13 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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1242 Unterstützer sind nicht genug - unterzeichnen!
https://www.openpetition.de/petition/online/kein-verkauf-von-kommunalem-archivgut-in-nrw
https://www.openpetition.de/petition/online/kein-verkauf-von-kommunalem-archivgut-in-nrw
KlausGraf - am Sonntag, 8. Juni 2014, 22:57 - Rubrik: Archivrecht
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Ein Report:
http://staffweb.library.cornell.edu/system/files/CollectionUsageTF_ReportFinal11-22-10.pdf
http://staffweb.library.cornell.edu/system/files/CollectionUsageTF_ReportFinal11-22-10.pdf
KlausGraf - am Sonntag, 8. Juni 2014, 22:23 - Rubrik: Bibliothekswesen
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Buchmalerei von Lorenzo Monaco 1396 https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lorenzo_Monaco_-_Antiphonary_(Cod._Cor._1,_folio_111v)_-_WGA13615.jpgKlausGraf - am Sonntag, 8. Juni 2014, 16:12 - Rubrik: Unterhaltung
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KlausGraf - am Samstag, 7. Juni 2014, 23:55 - Rubrik: English Corner
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https://wiki.bsz-bw.de/doku.php?id=fl-team:publikationen:dialog79-html
Wie üblich sehr reichhaltig, auch zum Thema Open Access, z.B. Hinweis auf
http://www.ub.uni-leipzig.de/projekte/openaccess/hilfreiche-links.html
Oder: "Baden-Württembergs wissenschaftliche Bibliotheken sind überein gekommen, ihre Digitalisate künftig unter eine Creative Commons Lizenz zu stellen. Konkret wurde die Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0-Lizenz in deutscher Übertragung ausgewählt (CC-BY-SA 3.0 DE)."
Oder: "Seit April 2014 sind in der Statistischen Bibliothek ( https://www.destatis.de/GPStatistik/content/below/index.xml ), dem gemeinsamen Publikationsserver der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, die seit 1963 erschienenen Kreiskurzbeschreibungen für die alten Stadt- und Landkreise Baden-Württembergs online und kostenfrei verfügbar"
Leider verschwunden ist die wertvolle Zusammenstellung: "Digitale Angebote und Portale außerhalb der SWB-Verbundregion", die in der Regel wichtige neue Hinweise enthielt :-(
Wie üblich sehr reichhaltig, auch zum Thema Open Access, z.B. Hinweis auf
http://www.ub.uni-leipzig.de/projekte/openaccess/hilfreiche-links.html
Oder: "Baden-Württembergs wissenschaftliche Bibliotheken sind überein gekommen, ihre Digitalisate künftig unter eine Creative Commons Lizenz zu stellen. Konkret wurde die Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0-Lizenz in deutscher Übertragung ausgewählt (CC-BY-SA 3.0 DE)."
Oder: "Seit April 2014 sind in der Statistischen Bibliothek ( https://www.destatis.de/GPStatistik/content/below/index.xml ), dem gemeinsamen Publikationsserver der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, die seit 1963 erschienenen Kreiskurzbeschreibungen für die alten Stadt- und Landkreise Baden-Württembergs online und kostenfrei verfügbar"
Leider verschwunden ist die wertvolle Zusammenstellung: "Digitale Angebote und Portale außerhalb der SWB-Verbundregion", die in der Regel wichtige neue Hinweise enthielt :-(
KlausGraf - am Samstag, 7. Juni 2014, 23:36 - Rubrik: Bibliothekswesen
195 731 digitalisierte Seiten Archivgut des Büros Günter Mittag können im Internet eingesehen werden
Meldung des Bundesarchivs:
http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/meldungen/04098/index.html.de
http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/meldungen/04098/index.html.de
KlausGraf - am Samstag, 7. Juni 2014, 23:30 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Summer 2014 Exhibition at The Rare Book & Manuscript Library
University of Illinois at Urbana-Champaign
"Between the fifteenth and eighteenth centuries, a specter was haunting Europe, the specter of witchcraft. The West was swept by the growing preoccupation of ecclesiastical and secular authorities with the threat posed by witches—that is, by people, most often women, who were believed to be practitioners of magic, working in concert with diabolical powers toward the subversion of Christian society.
This seemingly irrational obsession is well represented by printed and manuscript works held by the Rare Book & Manuscript Library. Curated by RBML Graduate Assistant David Anthony Morris, this exhibition showcases texts illustrating the rise and fall of the West's long fascination with witchcraft and demonology.
Among the items displayed are an incunable copy of perhaps the most infamous witch hunters' manual ever written, “The Hammer of Witches,” also, a late sixteenth-century English manuscript handbook of magic, “The Crafte of Conjureynge,” (with instructions on how to summon demons, communicate with the dead, and find lost objects,) and first editions of several major works on the subject, including Jean Bodin's “Demon-Mania of Sorcerers” (1580) and King James' “Daemonologie” (1597).
Also on display are contemporary accounts of the witch trials in Lancashire, England (1612) and Renfrewshire, Scotland (1697), which each resulted in the execution of several alleged witches, as well as examples from the pamphlet war that ensued during the trial of Jane Wenham, among the last Britons to be sentenced to death for witchcraft (1712).
A printed handbook accompanies the exhibition. The exhibition’s website ( http://omeka-rbml.library.illinois.edu/exhibits/show/fire-burne/intro ) includes additional images, commentary, and bibliographical content."

University of Illinois at Urbana-Champaign
"Between the fifteenth and eighteenth centuries, a specter was haunting Europe, the specter of witchcraft. The West was swept by the growing preoccupation of ecclesiastical and secular authorities with the threat posed by witches—that is, by people, most often women, who were believed to be practitioners of magic, working in concert with diabolical powers toward the subversion of Christian society.
This seemingly irrational obsession is well represented by printed and manuscript works held by the Rare Book & Manuscript Library. Curated by RBML Graduate Assistant David Anthony Morris, this exhibition showcases texts illustrating the rise and fall of the West's long fascination with witchcraft and demonology.
Among the items displayed are an incunable copy of perhaps the most infamous witch hunters' manual ever written, “The Hammer of Witches,” also, a late sixteenth-century English manuscript handbook of magic, “The Crafte of Conjureynge,” (with instructions on how to summon demons, communicate with the dead, and find lost objects,) and first editions of several major works on the subject, including Jean Bodin's “Demon-Mania of Sorcerers” (1580) and King James' “Daemonologie” (1597).
Also on display are contemporary accounts of the witch trials in Lancashire, England (1612) and Renfrewshire, Scotland (1697), which each resulted in the execution of several alleged witches, as well as examples from the pamphlet war that ensued during the trial of Jane Wenham, among the last Britons to be sentenced to death for witchcraft (1712).
A printed handbook accompanies the exhibition. The exhibition’s website ( http://omeka-rbml.library.illinois.edu/exhibits/show/fire-burne/intro ) includes additional images, commentary, and bibliographical content."

KlausGraf - am Samstag, 7. Juni 2014, 22:48 - Rubrik: English Corner
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KlausGraf - am Samstag, 7. Juni 2014, 22:37 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Mit dieser Aussage beendete Johannes Trithemius den ersten Teil seiner "Hirsauer Annalen", die er vor 500 Jahren abschloss. Christoph Schmitt hat diesem Ereignis eine Ausstellung im Klostermuseum Hirsau gewidmet. Das Begleitheft ist online:
http://keb-noerdlicherschwarzwald.karibu-webdesign.de/downloads/ausstellungsfhrer-online.pdf
[Zu Trittenheimer Erinnerungsstücken:
http://www.chronik-trittenheim.de/fileadmin/pub/chronik/texte/besondere_personen_texte/johannes_trithemius_texte/erinnerungen_texte/Dorfchronik_Gedenkmale_Trithemius.pdf ]
Die Tumblr-Bilderreihe zum Wochenende ist diesmal dem Kloster Hirsau gewidmet:
http://archivalia.tumblr.com/tagged/hirsau
Mehr Tumblr-Tags:
http://archiv.twoday.net/stories/640155586/
Update:
http://ordensgeschichte.hypotheses.org/7318

http://keb-noerdlicherschwarzwald.karibu-webdesign.de/downloads/ausstellungsfhrer-online.pdf
[Zu Trittenheimer Erinnerungsstücken:
http://www.chronik-trittenheim.de/fileadmin/pub/chronik/texte/besondere_personen_texte/johannes_trithemius_texte/erinnerungen_texte/Dorfchronik_Gedenkmale_Trithemius.pdf ]
Die Tumblr-Bilderreihe zum Wochenende ist diesmal dem Kloster Hirsau gewidmet:
http://archivalia.tumblr.com/tagged/hirsau
Mehr Tumblr-Tags:
http://archiv.twoday.net/stories/640155586/
Update:
http://ordensgeschichte.hypotheses.org/7318

KlausGraf - am Samstag, 7. Juni 2014, 21:49 - Rubrik: Unterhaltung
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Prost!

Gesehen in Bad Herrenalb.
Gesehen in Bad Herrenalb.
KlausGraf - am Samstag, 7. Juni 2014, 19:29 - Rubrik: Unterhaltung
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via
http://interferencearchive.org/librarians-and-archivists-with-palestine-network-launch/
und
http://librarianswithpalestine.org/publications/press-release-june-2014/
"We are committed to working to end Israel’s theft and appropriation of Palestinian cultural property – whether that property takes the form of land, buildings, books, or documents. We believe that, as information workers, we have a special responsibility to speak out in opposition to the closure and destruction of Palestinian libraries and archival institutions; the ongoing attempts to erase, deny or misrepresent Palestinian culture and history; and the embargo of books and other cultural materials from abroad destined for Palestinian libraries, archives, and other cultural institutions."
http://librariansandarchivistswithpalestine.wordpress.com/about/principles/
Facebook-Auftritt:
https://www.facebook.com/Librarians2Palestine
http://interferencearchive.org/librarians-and-archivists-with-palestine-network-launch/
und
http://librarianswithpalestine.org/publications/press-release-june-2014/
"We are committed to working to end Israel’s theft and appropriation of Palestinian cultural property – whether that property takes the form of land, buildings, books, or documents. We believe that, as information workers, we have a special responsibility to speak out in opposition to the closure and destruction of Palestinian libraries and archival institutions; the ongoing attempts to erase, deny or misrepresent Palestinian culture and history; and the embargo of books and other cultural materials from abroad destined for Palestinian libraries, archives, and other cultural institutions."
http://librariansandarchivistswithpalestine.wordpress.com/about/principles/
Facebook-Auftritt:
https://www.facebook.com/Librarians2Palestine
IngridStrauch - am Samstag, 7. Juni 2014, 18:18 - Rubrik: Internationale Aspekte
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Über TwitterBots, Tumblr und die Rückkehr des Serendipitätsprinzips
referierte Peter Mayr
http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte//2014/1552/pdf/Bibtag.pdf
Ergänzungen von mir: Um Entdeckungen zu ermöglichen ist es notwendig
- differenzierte Browsingmöglichkeiten zu schaffen
- Tagging und Metadatenanreicherung durch Benutzer zu etablieren
- einen Zufallsgenerator zu installieren
referierte Peter Mayr
http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte//2014/1552/pdf/Bibtag.pdf
Ergänzungen von mir: Um Entdeckungen zu ermöglichen ist es notwendig
- differenzierte Browsingmöglichkeiten zu schaffen
- Tagging und Metadatenanreicherung durch Benutzer zu etablieren
- einen Zufallsgenerator zu installieren
KlausGraf - am Samstag, 7. Juni 2014, 17:23 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Samstag, 7. Juni 2014, 16:58 - Rubrik: Bibliothekswesen
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http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/kontext/illegaler-handel-mit-antiker-kunst/-/id=4352076/did=13290156/nid=4352076/179yfxz/index.html
http://swrmediathek.de/player.htm?show=29594d10-eda2-11e3-b536-0026b975f2e6 (befristeter Link)
"Das Badische Landesmuseum besitzt eine der weltweit größten Sammlungen von Kykladenkunst aus Griechenland. Aber nicht alles scheint rechtmäßig erworben zu sein. Eine bronzezeitliche Figur und eine Schale, die Karlsruher Museumsleute vor vierzig Jahren kriminellen Raubgräbern abgekauft haben, sind heute an das Archäologische Nationalmuseum in Athen zurück gegeben worden."
Via
http://archaeologik.blogspot.de/2014/06/uber-raubgraber-hehler-skrupellose.html
Siehe auch
http://www.deutschlandradiokultur.de/kykladenkunst-deutsch-griechische-kulturversoehnung.954.de.html?dram:article_id=288467

http://swrmediathek.de/player.htm?show=29594d10-eda2-11e3-b536-0026b975f2e6 (befristeter Link)
"Das Badische Landesmuseum besitzt eine der weltweit größten Sammlungen von Kykladenkunst aus Griechenland. Aber nicht alles scheint rechtmäßig erworben zu sein. Eine bronzezeitliche Figur und eine Schale, die Karlsruher Museumsleute vor vierzig Jahren kriminellen Raubgräbern abgekauft haben, sind heute an das Archäologische Nationalmuseum in Athen zurück gegeben worden."
Via
http://archaeologik.blogspot.de/2014/06/uber-raubgraber-hehler-skrupellose.html
Siehe auch
http://www.deutschlandradiokultur.de/kykladenkunst-deutsch-griechische-kulturversoehnung.954.de.html?dram:article_id=288467
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Ludwig Rockinger veröffentlichte in den Münchner Abhandlungen 1906: "Handschriften zur baierischen und pfälzischen wie zur deutschen Geschichte in der Bibliothek der historischen Klasse der Akademie der Wissenschaften" (250 Nummern). Online:
http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb11129635.html
Ich erkundigte mich bei der Bibliothek der Bayerischen Akademie der Wissenschaften nach diesem Bestand, die mich an das Archiv weiterverwies, für das Frau Archivrätin Dr. Genoveva Rausch M.A. Auskunft erteilte:
"Eine Liste über die an die BSB abgegebenen Handschriften ist mir nicht bekannt. Hier im Akademiearchiv ist sie wohl nicht zu erwarten, da eine derartige Abgabe vermutlich zwischen 1906 und 1945 stattgefunden haben dürfte. Gerade für diese Zeit sind kriegsbedingt so gut wie keine Unterlagen überliefert. Die Protokolle der Historischen Klasse sind nur bis 1912 erhalten und vollkommen unerschlossen.
Vielleicht findet sich ja bei der BSB eine Liste der eingegangenen Handschriften oder im Bayerischen Hauptstaatsarchiv, wo alte Akten der BSB unter anderem über Benützung und Erwerb von Beständen ab Mitte des 19. Jh. archiviert werden.
Über den Verbleib der gesuchten Chroniken (Handschriften 26-28) kann ich keine verbindlichen Aussagen machen. Möglicherweise sind sie an das Bayerische Hauptstaatsarchiv abgegeben worden, das die Archive von annähernd 150 ober- und niederbayerischen Klöstern verwahrt.
Nur zwei Nummern sind mir bei der Durchsicht der Liste bekannt vorgekommen, nämlich die Nummer 178 (Grabsteinbuch von Regensburg) und Nummer 243 (Briefwechsel Westenrieders). Diese beiden Handschriften sind hier im Akademiearchiv nachweisbar. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich nicht die gesamte Übersicht von Rockinger überprüfen kann, dies ist aus personellen Gründen und aufgrund des unzureichenden Erschließungsstands momentan nicht möglich." Das Grabsteinbuch trägt keine Signatur, die Signatur des Westenrieder-Briefwechsels VII 461 wird geändert werden (in Bayern signiert man ja liebend gern um, damit es Forscher nicht ganz so einfach haben ...)
Aus allgemein zugänglichen Quellen kann man diese allzu dürftigen Aussagen etwas ergänzen.
Vor kurzem erschien: In omnibus veritas: 250 Jahre Kurpfälzische Akademie der Wissenschaften in Mannheim (1763-1806), 2014. Auf S. 282 liest man Hinweise auf Materialien der Pfälzischen Akademie ehemals in dem von Rockinger beschriebenen Bestand, die sich nun in der BSB befinden.
Der dort erwähnte Katalog von Neske erschien 1984 und enthält in der Einleitung Hinweise auf die Akademie-Provenienz von Clm 28676-28786:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0047_a009_JPG.htm
Im handschriftlichen Repertorium der BSB für die Cgm ist die Übergabe ab Cgm 7499 vermerkt, wo auch die Arbeit Rockingers zitiert wird. Im weiteren Verlauf werden die Nummern bei Rockinger nach Möglichkeit angegeben (viele Akademie-Handschriften scheint Rockinger aber gar nicht erfasst zu haben). Der Eintrag kann nach dem Datum bei Cgm 7498 nicht vor 1953 erfolgt sein, doch dürfte die Übergabe schon in der Zwischenkriegszeit erfolgt sein.
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00035972/image_29
Cgm 7691 ist anscheinend 15. Jh. und sollte im Handschriftencensus stehen (Landshuter Hochzeit).
Bei den meisten Handschriften kann die Provenienz aus der Akademie-Bibliothek vom Inhalt erschlossen werden, aber lückenlos ist die Folge nicht, was man dem Umstand entnimmt, dass Cgm 7803 ein Ankauf ist, bei Cgm 7811 aber wieder eine Rockinger-Nr. erscheint. Cgm 7818 scheint die letzte Handschrift mit Rockinger-Nummer zu sein, danach deuten die Provenienzen, soweit angegeben, auf andere Herkunft.
Die Handschriften der Akademiebibliothek stehen also in den Cgm ungefähr bei den Nummern Cgm 7499 bis 7818 (mit Einsprengseln fremder Provenienz).
Das Schwabenspiegel-Fragment Cgm 5250/35a kam nach
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0576_a207_jpg.htm
schon 1915 in die BSB (bei Rockinger 1906 Nr. 225). Siehe auch
http://www.handschriftencensus.de/3113
Das Fragment Rockinger 1906 Nr. 224 (= Rockinger 1890 Nr. 229) ist
http://www.handschriftencensus.de/3114
Das Fragment Rockinger 1906 Nr. 226 (= Rockinger 1890 Nr. 231) ist
http://www.mr1314.de/3115
Die Rockinger-Nr. 28 (Abschrift aus Cgm 327 http://www.handschriftencensus.de/6031) ist jetzt Cgm 7535.
Die Rockinger-Nr. 26 ist jetzt Cgm 7554, eine in der angeblich vollständigen Überlieferungsübersicht von
http://www.handschriftencensus.de/werke/2284
nicht berücksichtigte Handschrift von Veit Arnpeck: 'Chronik der Bayern'. Das "Bruchstück 1123-1493" ist nach Angabe des Katalogs
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00035972/image_38
der Text wie in Leidingers Ausgabe 495 Z. 7-697 Z. 25. Weder der Bandkatalog noch Rockinger sagen leider, aus welcher Zeit die Abschrift stammt.
Die Stellenangaben des Katalogs können aber nicht stimmen. Der Anfang Arnolphus steht in der Ausgabe S. 474 Z. 35. Dann geht es weiter bis 495 Z. 6. Seite 697 Z. 25 ist in der Tat der Anfang des zweiten Stücks, das bis zum Ende der Edition S. 705 Z. 24 (Schlusssatz fehlt) geht.
Die Nennung der Scheyerner Patres Godeschalk und Pankratius als Schreiber stellt den Textzeugen zu Cgm 2818 aus dem Ende des 16. Jahrhunderts, von dem Cgm 1589a eine Abschrift um 1700 darstellt. Die Jahreszahlen 887-1493 in der Überschrift von Cgm 1589a stimmen mit Cgm 7554 überein (der aber nur 20 Seiten umfasst):
https://archive.org/stream/QuellenUndErrterungenZurBayerischenGeschichte.NeueFolgeDritterBand/QuellenUndErrterungenZurBayerischenGeschichte-NeueFolgeDritterBand#page/n73/mode/2up
Wichtiger Nachtrag: "Bezüglicher der Stellen-Angabe im Katalog (S. 495 Z. 7 bis S. 697 Z. 25) kann ich Ihnen mitteilen, dass diese korrekt ist. Allerdings ist die Zuordnung von Cgm 7554 zu Rockingers Nr. 26 nur mit Einschränkungen zutreffend. Offenbar beschreibt Rockinger zwei Fragmente, die Anfang und Schluss (Lage 1 und 17) darstellen, die heute jedoch nicht Teil von Cgm 7554 sind. Cgm 7554 umfasst hingegen Lage 2-16 (Lagenzählung unten links vorhanden). Die Lagen bestehen jeweils aus sechs Doppelblättern. Die erste Lage umfasst dagegen nach Rockinger nur 5 Doppelblätter, was aber mit der Seitenzählung der 2. Lage (bricht nach der 2. Lage ab), die mit 21 beginnt, übereinstimmt. Die Gleichsetzung mit Rockingers Nr. 26 im Katalog werden wir entsprechend korrigieren. Leider kann ich Ihnen momentan nicht mitteilen, unter welcher Signatur die von Rockinger beschriebenen Fragmente aufbewahrt werden. Paläographisch ist die Abschrift grob in das 18. Jahrhundert zu datieren." (Mail von Dr. Rahel Bacher, BSB München, 10. Juni 2014)
#forschung
#fnzhss
http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb11129635.html
Ich erkundigte mich bei der Bibliothek der Bayerischen Akademie der Wissenschaften nach diesem Bestand, die mich an das Archiv weiterverwies, für das Frau Archivrätin Dr. Genoveva Rausch M.A. Auskunft erteilte:
"Eine Liste über die an die BSB abgegebenen Handschriften ist mir nicht bekannt. Hier im Akademiearchiv ist sie wohl nicht zu erwarten, da eine derartige Abgabe vermutlich zwischen 1906 und 1945 stattgefunden haben dürfte. Gerade für diese Zeit sind kriegsbedingt so gut wie keine Unterlagen überliefert. Die Protokolle der Historischen Klasse sind nur bis 1912 erhalten und vollkommen unerschlossen.
Vielleicht findet sich ja bei der BSB eine Liste der eingegangenen Handschriften oder im Bayerischen Hauptstaatsarchiv, wo alte Akten der BSB unter anderem über Benützung und Erwerb von Beständen ab Mitte des 19. Jh. archiviert werden.
Über den Verbleib der gesuchten Chroniken (Handschriften 26-28) kann ich keine verbindlichen Aussagen machen. Möglicherweise sind sie an das Bayerische Hauptstaatsarchiv abgegeben worden, das die Archive von annähernd 150 ober- und niederbayerischen Klöstern verwahrt.
Nur zwei Nummern sind mir bei der Durchsicht der Liste bekannt vorgekommen, nämlich die Nummer 178 (Grabsteinbuch von Regensburg) und Nummer 243 (Briefwechsel Westenrieders). Diese beiden Handschriften sind hier im Akademiearchiv nachweisbar. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich nicht die gesamte Übersicht von Rockinger überprüfen kann, dies ist aus personellen Gründen und aufgrund des unzureichenden Erschließungsstands momentan nicht möglich." Das Grabsteinbuch trägt keine Signatur, die Signatur des Westenrieder-Briefwechsels VII 461 wird geändert werden (in Bayern signiert man ja liebend gern um, damit es Forscher nicht ganz so einfach haben ...)
Aus allgemein zugänglichen Quellen kann man diese allzu dürftigen Aussagen etwas ergänzen.
Vor kurzem erschien: In omnibus veritas: 250 Jahre Kurpfälzische Akademie der Wissenschaften in Mannheim (1763-1806), 2014. Auf S. 282 liest man Hinweise auf Materialien der Pfälzischen Akademie ehemals in dem von Rockinger beschriebenen Bestand, die sich nun in der BSB befinden.
Der dort erwähnte Katalog von Neske erschien 1984 und enthält in der Einleitung Hinweise auf die Akademie-Provenienz von Clm 28676-28786:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0047_a009_JPG.htm
Im handschriftlichen Repertorium der BSB für die Cgm ist die Übergabe ab Cgm 7499 vermerkt, wo auch die Arbeit Rockingers zitiert wird. Im weiteren Verlauf werden die Nummern bei Rockinger nach Möglichkeit angegeben (viele Akademie-Handschriften scheint Rockinger aber gar nicht erfasst zu haben). Der Eintrag kann nach dem Datum bei Cgm 7498 nicht vor 1953 erfolgt sein, doch dürfte die Übergabe schon in der Zwischenkriegszeit erfolgt sein.
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00035972/image_29
Cgm 7691 ist anscheinend 15. Jh. und sollte im Handschriftencensus stehen (Landshuter Hochzeit).
Bei den meisten Handschriften kann die Provenienz aus der Akademie-Bibliothek vom Inhalt erschlossen werden, aber lückenlos ist die Folge nicht, was man dem Umstand entnimmt, dass Cgm 7803 ein Ankauf ist, bei Cgm 7811 aber wieder eine Rockinger-Nr. erscheint. Cgm 7818 scheint die letzte Handschrift mit Rockinger-Nummer zu sein, danach deuten die Provenienzen, soweit angegeben, auf andere Herkunft.
Die Handschriften der Akademiebibliothek stehen also in den Cgm ungefähr bei den Nummern Cgm 7499 bis 7818 (mit Einsprengseln fremder Provenienz).
Das Schwabenspiegel-Fragment Cgm 5250/35a kam nach
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0576_a207_jpg.htm
schon 1915 in die BSB (bei Rockinger 1906 Nr. 225). Siehe auch
http://www.handschriftencensus.de/3113
Das Fragment Rockinger 1906 Nr. 224 (= Rockinger 1890 Nr. 229) ist
http://www.handschriftencensus.de/3114
Das Fragment Rockinger 1906 Nr. 226 (= Rockinger 1890 Nr. 231) ist
http://www.mr1314.de/3115
Die Rockinger-Nr. 28 (Abschrift aus Cgm 327 http://www.handschriftencensus.de/6031) ist jetzt Cgm 7535.
Die Rockinger-Nr. 26 ist jetzt Cgm 7554, eine in der angeblich vollständigen Überlieferungsübersicht von
http://www.handschriftencensus.de/werke/2284
nicht berücksichtigte Handschrift von Veit Arnpeck: 'Chronik der Bayern'. Das "Bruchstück 1123-1493" ist nach Angabe des Katalogs
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00035972/image_38
der Text wie in Leidingers Ausgabe 495 Z. 7-697 Z. 25. Weder der Bandkatalog noch Rockinger sagen leider, aus welcher Zeit die Abschrift stammt.
Die Stellenangaben des Katalogs können aber nicht stimmen. Der Anfang Arnolphus steht in der Ausgabe S. 474 Z. 35. Dann geht es weiter bis 495 Z. 6. Seite 697 Z. 25 ist in der Tat der Anfang des zweiten Stücks, das bis zum Ende der Edition S. 705 Z. 24 (Schlusssatz fehlt) geht.
Die Nennung der Scheyerner Patres Godeschalk und Pankratius als Schreiber stellt den Textzeugen zu Cgm 2818 aus dem Ende des 16. Jahrhunderts, von dem Cgm 1589a eine Abschrift um 1700 darstellt. Die Jahreszahlen 887-1493 in der Überschrift von Cgm 1589a stimmen mit Cgm 7554 überein (der aber nur 20 Seiten umfasst):
https://archive.org/stream/QuellenUndErrterungenZurBayerischenGeschichte.NeueFolgeDritterBand/QuellenUndErrterungenZurBayerischenGeschichte-NeueFolgeDritterBand#page/n73/mode/2up
Wichtiger Nachtrag: "Bezüglicher der Stellen-Angabe im Katalog (S. 495 Z. 7 bis S. 697 Z. 25) kann ich Ihnen mitteilen, dass diese korrekt ist. Allerdings ist die Zuordnung von Cgm 7554 zu Rockingers Nr. 26 nur mit Einschränkungen zutreffend. Offenbar beschreibt Rockinger zwei Fragmente, die Anfang und Schluss (Lage 1 und 17) darstellen, die heute jedoch nicht Teil von Cgm 7554 sind. Cgm 7554 umfasst hingegen Lage 2-16 (Lagenzählung unten links vorhanden). Die Lagen bestehen jeweils aus sechs Doppelblättern. Die erste Lage umfasst dagegen nach Rockinger nur 5 Doppelblätter, was aber mit der Seitenzählung der 2. Lage (bricht nach der 2. Lage ab), die mit 21 beginnt, übereinstimmt. Die Gleichsetzung mit Rockingers Nr. 26 im Katalog werden wir entsprechend korrigieren. Leider kann ich Ihnen momentan nicht mitteilen, unter welcher Signatur die von Rockinger beschriebenen Fragmente aufbewahrt werden. Paläographisch ist die Abschrift grob in das 18. Jahrhundert zu datieren." (Mail von Dr. Rahel Bacher, BSB München, 10. Juni 2014)
#forschung
#fnzhss
KlausGraf - am Freitag, 6. Juni 2014, 21:21 - Rubrik: Kodikologie
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"Die Ankündigung in der letzten Rundmail vom Ende letzten Jahres, dass die beiden Datenbanken nach Auflösung der AHF in neuer Trägerschaft weiter betrieben werden, konnte leider nicht umgesetzt werden. Wegen eines schwebenden Rechtsverfahrens waren die avisierten neuen Träger der Datenbanken nicht bereit, der Übertragung der Datenbanken auf ihre Institutionen zuzustimmen. [...] Der Vorstand der AHF in der Liquidation und die Redaktion der Historischen Bibliographie bedauern das alles zutiefst. Ob eine Fortführung der Datenbanken nach dem für den 31.7.2014 angesetzten Gerichtstermin möglich sein wird, ist derzeit völlig ungewiss."
Mail an die Redakteure via
https://www.facebook.com/groups/551042538284655/permalink/673503339371907/
Mail an die Redakteure via
https://www.facebook.com/groups/551042538284655/permalink/673503339371907/
KlausGraf - am Freitag, 6. Juni 2014, 21:03 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Database of Danish noble estates from Dansk Center for Herregaardsforskning http://t.co/pxj6rzpLwx via @Archivalia_kg Map based interface.
— John Theibault (@jtheibault) 4. Juni 2014
KlausGraf - am Freitag, 6. Juni 2014, 20:38 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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http://www.svz.de/nachrichten/newsticker-nord/nach-schimmelskandal-klostersanierung-kostet-fuenf-millionen-euro-id6736141.html
"Rund zwei Jahre nach dem Skandal um verschimmelte wertvolle historische Bücher in Stralsund gibt es eine erste Kostenschätzung für die Sanierung des Johannisklosters. Demnach belaufen sich die Kosten für die Wiederherrichtung des Archivgebäudes auf rund fünf Millionen Euro, wie der neue Archivleiter Dirk Schleinert am Dienstag in Stralsund sagte. Die rund 120 000 Bücher sollen nach ihrer Reinigung durch Experten in Leipzig aber nicht in das Kloster zurückkehren, sondern in ein neues Zentraldepot kommen. Bis zur Eröffnung des neuen Depots sollen sie im Leipziger Zentrum für Bucherhaltung bleiben. Archivleiter Schleinert hofft auf einen Baustart für das Depot zum Jahresende. Das Johanniskloster bleibt weiter geschlossen."
http://archiv.twoday.net/search?q=stralsund (307 Beiträge)
"Rund zwei Jahre nach dem Skandal um verschimmelte wertvolle historische Bücher in Stralsund gibt es eine erste Kostenschätzung für die Sanierung des Johannisklosters. Demnach belaufen sich die Kosten für die Wiederherrichtung des Archivgebäudes auf rund fünf Millionen Euro, wie der neue Archivleiter Dirk Schleinert am Dienstag in Stralsund sagte. Die rund 120 000 Bücher sollen nach ihrer Reinigung durch Experten in Leipzig aber nicht in das Kloster zurückkehren, sondern in ein neues Zentraldepot kommen. Bis zur Eröffnung des neuen Depots sollen sie im Leipziger Zentrum für Bucherhaltung bleiben. Archivleiter Schleinert hofft auf einen Baustart für das Depot zum Jahresende. Das Johanniskloster bleibt weiter geschlossen."
http://archiv.twoday.net/search?q=stralsund (307 Beiträge)
KlausGraf - am Freitag, 6. Juni 2014, 20:36 - Rubrik: Kommunalarchive
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KlausGraf - am Freitag, 6. Juni 2014, 20:31 - Rubrik: Open Access
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http://www.openculture.com/2014/06/download-30000-free-images-from-the-museum-of-new-zealand.html
http://blog.tepapa.govt.nz/2014/06/03/free-downloadable-images-from-te-papas-collections/

http://blog.tepapa.govt.nz/2014/06/03/free-downloadable-images-from-te-papas-collections/
KlausGraf - am Freitag, 6. Juni 2014, 20:20 - Rubrik: Bildquellen
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RA Stadler berichtet über eine BGH-Entscheidung, der ich zustimme:
http://www.internet-law.de/2014/06/wann-stammen-fotos-aus-dem-bereich-der-zeitgeschichte.html
Siehe auch
http://www.datenschutzbeauftragter-info.de/urteil-bgh-relativiert-das-recht-am-eigenen-bild/
http://www.internet-law.de/2014/06/wann-stammen-fotos-aus-dem-bereich-der-zeitgeschichte.html
Siehe auch
http://www.datenschutzbeauftragter-info.de/urteil-bgh-relativiert-das-recht-am-eigenen-bild/
KlausGraf - am Freitag, 6. Juni 2014, 20:12 - Rubrik: Archivrecht
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http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/bellevue/Was-bei-Google-unauffindbar-ist-existiert-fuer-viele-nicht/story/27521981
"Ich musste zum Beispiel herausfinden, wo ein Mann 1975 gewohnt hat. Das elektronische Archiv des Einwohnermeldeamtes reichte allerdings nur bis ins Jahr 2002 zurück. Teilweise haben die Beamten selbst keine Ahnung, dass ältere Daten beispielsweise im Keller des Gemeindehauses aufbewahrt werden. "
"Ich musste zum Beispiel herausfinden, wo ein Mann 1975 gewohnt hat. Das elektronische Archiv des Einwohnermeldeamtes reichte allerdings nur bis ins Jahr 2002 zurück. Teilweise haben die Beamten selbst keine Ahnung, dass ältere Daten beispielsweise im Keller des Gemeindehauses aufbewahrt werden. "
KlausGraf - am Freitag, 6. Juni 2014, 19:57 - Rubrik: Datenschutz
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KlausGraf - am Freitag, 6. Juni 2014, 19:52 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Wie die Realität aussieht- nämlich die von mir sogenannte Open-Access-Heuchelei - spricht Folie 7 an:
http://de.slideshare.net/f.lohmeier/leitbild-openness-bibliotheken-als-wchter-fr-den-dauerhaft-freien-zugang-zum-wissen-35471871
Siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=open+access+heuchel
http://de.slideshare.net/f.lohmeier/leitbild-openness-bibliotheken-als-wchter-fr-den-dauerhaft-freien-zugang-zum-wissen-35471871
Siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=open+access+heuchel
KlausGraf - am Freitag, 6. Juni 2014, 19:50 - Rubrik: Open Access
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http://www.vdb-online.org/wordpress/2014/06/05/neues-open-access-bibliotheksjournal/
"Der Verein Deutscher Bibliothekare (VDB) hat während des 103. Deutschen Bibliothekartags in Bremen bei seiner Mitgliederversammlung am 5. Juni 2014 ein neues Bibliotheksjournal vorgestellt, das erstmals in diesem Herbst als Open-Access-Publikation erscheinen wird.
o-bib – das offene Bibliotheksjournal: Der Name ist Programm. Beiträge werden Open Access unter einer Creative Commons Namensnennung-Lizenz (CC BY) veröffentlicht."
http://www.o-bib.de/
"Der Verein Deutscher Bibliothekare (VDB) hat während des 103. Deutschen Bibliothekartags in Bremen bei seiner Mitgliederversammlung am 5. Juni 2014 ein neues Bibliotheksjournal vorgestellt, das erstmals in diesem Herbst als Open-Access-Publikation erscheinen wird.
o-bib – das offene Bibliotheksjournal: Der Name ist Programm. Beiträge werden Open Access unter einer Creative Commons Namensnennung-Lizenz (CC BY) veröffentlicht."
http://www.o-bib.de/
KlausGraf - am Freitag, 6. Juni 2014, 19:42 - Rubrik: Open Access
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http://idw-online.de/pages/de/news590845
"Laut Akzessionsbuch hatte das Geheime Staatsarchiv PK die Dokumente 1970 von privater Seite in Berlin für 100,- DM angekauft. Wie sich nun herausstellte, handelte es sich bei den Dokumenten um im Ersten Weltkrieg verschlepptes Kulturgut. Die belgische Stadt Diksmuide hatte 1914 und 1917 im Brennpunkt der Kämpfe in Westflandern gestanden. Ihre Archivbestände waren nach dem Krieg fast vollständig verloren. Daher entschied die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Archivalien nach Diksmuide und ins dortige Stadtarchiv zurückzugeben. "

"Laut Akzessionsbuch hatte das Geheime Staatsarchiv PK die Dokumente 1970 von privater Seite in Berlin für 100,- DM angekauft. Wie sich nun herausstellte, handelte es sich bei den Dokumenten um im Ersten Weltkrieg verschlepptes Kulturgut. Die belgische Stadt Diksmuide hatte 1914 und 1917 im Brennpunkt der Kämpfe in Westflandern gestanden. Ihre Archivbestände waren nach dem Krieg fast vollständig verloren. Daher entschied die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Archivalien nach Diksmuide und ins dortige Stadtarchiv zurückzugeben. "
KlausGraf - am Freitag, 6. Juni 2014, 19:37 - Rubrik: Staatsarchive
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"vnd darvmb ist es allen buchern not, das man sie nach dem schreiben mit gutem fleyß corrige". Diese heute noch gültige Erkenntnis steht am Schluss eines ganz kurzen Traktats "Vom Abschreiben der deutschen Heiligen Schrift", den Joseph Lechner (1893-1954) aus dem Cod. germ. 2 der Benediktinerinnenabtei St. Walburg in Eichstätt (Bl. 36ra-vb) edierte. Tobias Tanneberger - Auszug GBS - gibt 2014 eine Zusammenfassung, berücksichtigt aber nicht, dass die von ihm angeführte Überlieferung "Vom Abschreiben deutscher Bücher" nicht mit dem Eichsätter Text identisch ist. Unverständlich ist, wieso pseudo-gelehrt die Überlieferung (nicht aber die Drucke! der von Stefan Abel ist online, Auszug GBS) von "Vom Abschreiben deutscher Bücher" aufgelistet wird, während doch der Handschriftencensus http://www.handschriftencensus.de/werke/5293 diese mit Nachweisen zusammenstellt und eine zusätzliche Handschrift in Oettingen nennt.
Den urheberrechtlich nicht geschützten kurzen Textanhang von Lechners Buch: Die spätmittelalterliche Handschriftengeschichte der Benediktinerinnenabtei St. Walburg/Eichstätt (By.). Münster i. W.: Aschendorff 1937, S. 89-96 habe ich als PDF auf Wikimedia Commons verfügbar gemacht. Außer Vom Abschreiben der deutschen heiligen Schrift aus Cod. S. Walb. germ. 2 enthält er: Ein Exempel von Christus und der Gottesfreundin aus ebenda germ. 6; Professionsformel der Schwestern bei St. Walburg aus ebenda germ. 6; Deutsche Predigt über Johannes 8, 47 aus ebenda germ. 4.
Alle von Lechner beschriebenen deutschsprachigen Handschriften sind im Handschriftencensus verzeichnet, wenngleich nicht immer befriedigend (Schlüsseldaten wie die Datierung sind nicht generell vorhanden). Zur Geschichte des Klosters informiert das Haus der Bayerischen Geschichte, während über die reiche Bibliothek der heute noch bestehenden traditionsreichen Abtei die Website des Klosters und das Fabian-Handbuch informiert.
Parallel auch erschienen in:
http://ordensgeschichte.hypotheses.org/7312
http://www.abtei-st-walburg.de
Den urheberrechtlich nicht geschützten kurzen Textanhang von Lechners Buch: Die spätmittelalterliche Handschriftengeschichte der Benediktinerinnenabtei St. Walburg/Eichstätt (By.). Münster i. W.: Aschendorff 1937, S. 89-96 habe ich als PDF auf Wikimedia Commons verfügbar gemacht. Außer Vom Abschreiben der deutschen heiligen Schrift aus Cod. S. Walb. germ. 2 enthält er: Ein Exempel von Christus und der Gottesfreundin aus ebenda germ. 6; Professionsformel der Schwestern bei St. Walburg aus ebenda germ. 6; Deutsche Predigt über Johannes 8, 47 aus ebenda germ. 4.
Alle von Lechner beschriebenen deutschsprachigen Handschriften sind im Handschriftencensus verzeichnet, wenngleich nicht immer befriedigend (Schlüsseldaten wie die Datierung sind nicht generell vorhanden). Zur Geschichte des Klosters informiert das Haus der Bayerischen Geschichte, während über die reiche Bibliothek der heute noch bestehenden traditionsreichen Abtei die Website des Klosters und das Fabian-Handbuch informiert.
Parallel auch erschienen in:
http://ordensgeschichte.hypotheses.org/7312
http://www.abtei-st-walburg.deKlausGraf - am Freitag, 6. Juni 2014, 19:24 - Rubrik: Kodikologie
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KlausGraf - am Freitag, 6. Juni 2014, 17:40 - Rubrik: English Corner
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Christian Gutknecht kommentiert und plädiert für Open Access: "Mit Open Access braucht es keinen Dokumentlieferdienst"
http://wisspub.net/2014/06/05/elsevier-springer-und-thieme-verklagen-eth-bibliothek-und-bekommen-recht/
Urteils-PDF via
https://www.steigerlegal.ch/2014/06/02/wissenschaftsverlage-zwischensieg-gegen-bibliotheken/
RA Steiger (CH): "Im Ergebnis betreiben die Wissenschaftsverlage ein Perpetuum mobile zur Profitmaximierung auf Kosten der Öffentlichkeit und behindern gleichzeitig den freien Zugang zu Wissen"

http://wisspub.net/2014/06/05/elsevier-springer-und-thieme-verklagen-eth-bibliothek-und-bekommen-recht/
Urteils-PDF via
https://www.steigerlegal.ch/2014/06/02/wissenschaftsverlage-zwischensieg-gegen-bibliotheken/
RA Steiger (CH): "Im Ergebnis betreiben die Wissenschaftsverlage ein Perpetuum mobile zur Profitmaximierung auf Kosten der Öffentlichkeit und behindern gleichzeitig den freien Zugang zu Wissen"

KlausGraf - am Freitag, 6. Juni 2014, 17:19 - Rubrik: Archivrecht
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Entscheidung des EuGH:
https://plus.google.com/101046117969690999101/posts/8TAbVbGQQG4 (RA Seidlitz) m.w.N.
http://medienrecht-blog.com/2014/06/06/eugh_vervielfaeltigung_urheberrecht_cachekopie/
Es ist erstaunlich, mit welchen Trivialitäten der Europäische Gerichtshof belästigt wird, weil nationale Gerichte Selbstverständlichkeiten falsch entscheiden.
https://plus.google.com/101046117969690999101/posts/8TAbVbGQQG4 (RA Seidlitz) m.w.N.
http://medienrecht-blog.com/2014/06/06/eugh_vervielfaeltigung_urheberrecht_cachekopie/
Es ist erstaunlich, mit welchen Trivialitäten der Europäische Gerichtshof belästigt wird, weil nationale Gerichte Selbstverständlichkeiten falsch entscheiden.
KlausGraf - am Freitag, 6. Juni 2014, 16:47 - Rubrik: Archivrecht
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http://www.archiv.sachsen.de/download/Archivblatt_1_2014.pdf
U.a. mit Berichten über das novellierte sächsische Archivgesetz.
U.a. mit Berichten über das novellierte sächsische Archivgesetz.
ingobobingo - am Freitag, 6. Juni 2014, 16:14 - Rubrik: Staatsarchive
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ingobobingo - am Freitag, 6. Juni 2014, 15:54 - Rubrik: Kirchenarchive
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