http://burgerbe.wordpress.com/2009/02/14/tiroler-kluengel-laengste-haengebrucke-der-alpen-soll-zwei-burgen-verbinden/
Ergänzend: Was ist mit dem Denkmalschutz? Ist das historische KulturLandschaftsEnsemble, das nie eine solche Brücke kannte, nicht schützenswert?

Ergänzend: Was ist mit dem Denkmalschutz? Ist das historische KulturLandschaftsEnsemble, das nie eine solche Brücke kannte, nicht schützenswert?

" ..... In der Vorliebe für das Archiv und analoge Dinge drückt sich der Wunsch aus nach Haltepunkten in einer unübersichtlichen, digitalisierten Produktwelt. ....."
Thorsten Firlus, Wirtschaftswoche
http://www.wiwo.de/lifestyle/retro-marken-szenarien-fuer-die-zeit-nach-der-insolvenz-387276/
Thorsten Firlus, Wirtschaftswoche
http://www.wiwo.de/lifestyle/retro-marken-szenarien-fuer-die-zeit-nach-der-insolvenz-387276/
Wolf Thomas - am Sonntag, 15. Februar 2009, 17:49 - Rubrik: Wahrnehmung
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" ..... Ebenfalls nördlich der Torstraße [Berlin] hat Kirsten Hermann, selbst lange in der Modebranche tätig, soeben aller Kriselei zum Trotz die „Galerie für Modefotografie“ eröffnet. Ein interessantes Projekt, denn Hermann will nicht nur veröffentlichte Modeaufnahmen als Kunstform ernst nehmen, sondern auch die Bilder zeigen, die bei Fotoproduktionen abgelehnt wurden, weil ein Model nicht genug lächelt, falsch sitzt, weil die Ästhetik sich zu sehr von dem entfernte, was als machbar galt - sozusagen den Giftschrank.
So könnte hier so etwas wie ein Archiv der Wunschbilder einer Epoche entstehen, die unbekannte Bildgeschichte des abgelehnten Geschmacks. ....."
Quelle: FAZ (Link)
So könnte hier so etwas wie ein Archiv der Wunschbilder einer Epoche entstehen, die unbekannte Bildgeschichte des abgelehnten Geschmacks. ....."
Quelle: FAZ (Link)
Wolf Thomas - am Sonntag, 15. Februar 2009, 17:47 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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http://readingarchives.blogspot.com/2009/02/inappropriate-behavior-at-nara.html
http://www.ischool.pitt.edu/colloquia/aaa/AnthonyClark-NARA.mp3
http://www.ischool.pitt.edu/colloquia/aaa/AnthonyClark-NARA.mp3
KlausGraf - am Sonntag, 15. Februar 2009, 17:47 - Rubrik: English Corner
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"Ihre Arbeit wandert nicht ins Archiv, sondern soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden"
Kirchenvorsteherin Brigitte Wilke zur Kirchenbucherfassung in Harpstedt
Quelle: Link
Kirchenvorsteherin Brigitte Wilke zur Kirchenbucherfassung in Harpstedt
Quelle: Link
Wolf Thomas - am Sonntag, 15. Februar 2009, 17:45 - Rubrik: Wahrnehmung
" ..... Trotzdem klingt die Rede wie aus dem Archiv. ....."
Tagesspiegel (Link) über eine Rede der Bundeskanzlerin vor der Industrie- und Handelskammer in Berlin am 12.02.2009
Es hat den Anschein, dass die Berliner Zeitung ein Wort aus der Fäkalsprache mehr oder weniger elegant zu vermeiden versuchte
Tagesspiegel (Link) über eine Rede der Bundeskanzlerin vor der Industrie- und Handelskammer in Berlin am 12.02.2009
Es hat den Anschein, dass die Berliner Zeitung ein Wort aus der Fäkalsprache mehr oder weniger elegant zu vermeiden versuchte
Wolf Thomas - am Sonntag, 15. Februar 2009, 17:42 - Rubrik: Wahrnehmung
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«Wir planen aber kein abgeschlossenes Museum mit einem Archiv. Nichts, wo man sich anmelden muss oder gar Eintritt zahlen muss»
Lutz van Hasselt Archivar Alemannia Aachen
Wow, was für moderne Gedanken hegt man da in Aachen ......
Quelle: Aachener Zeitung
Lutz van Hasselt Archivar Alemannia Aachen
Wow, was für moderne Gedanken hegt man da in Aachen ......
Quelle: Aachener Zeitung
Wolf Thomas - am Sonntag, 15. Februar 2009, 17:39 - Rubrik: Wahrnehmung
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Die Mitteldeutsche Zeitung (Link) berichtet: " ..... Das Bild vom Archivar ist landläufig geprägt mit dem Klischee des altersweisen, ergrauten Bücherwurms, der sich durch ganze Stapel vergilbten Papieres wühlt. "Sie sind zu jung für eine Archivarin", befand ein früherer Nutzer einmal über Ines Hildebrand mit seinem Urteil zwischen Kompliment und Kränkung. ......"
Ist hier mitlesenden Kolleginnen ähnliches widerfahren ?
Ist hier mitlesenden Kolleginnen ähnliches widerfahren ?
Wolf Thomas - am Sonntag, 15. Februar 2009, 17:37 - Rubrik: Wahrnehmung
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Erst ein Codex online:
http://mdz1.bib-bvb.de/~db/ausgaben/uni_ausgabe.html?projekt=1231487130&recherche=ja&ordnung=sig
http://mdz1.bib-bvb.de/~db/ausgaben/uni_ausgabe.html?projekt=1231487130&recherche=ja&ordnung=sig
KlausGraf - am Sonntag, 15. Februar 2009, 17:35 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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" ..... Der Stadt Köln und dem Land Nordrhein-Westfalen ist nach sechs Jahren Verhandlungen mit der Erbengemeinschaft Heinrich Bölls ein großer Wurf gelungen. Für 800 000 Euro kauften sie mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder das Privatarchiv des Schriftstellers mit teils unveröffentlichten Arbeiten aus der Zeit vor 1945, Manuskripten, Übersetzungen, Dokumenten, Fotos und rund 2400 Briefen vor allem an seine Frau Annemarie, die 2004 gestorben war. ....."
Quelle:
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1234334883448.shtml
Quelle:
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1234334883448.shtml
Wolf Thomas - am Sonntag, 15. Februar 2009, 17:35 - Rubrik: Literaturarchive
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http://mdz1.bib-bvb.de/~db/ausgaben/uni_ausgabe.html?projekt=1228724548&recherche=ja&ordnung=sig
Zum Thema hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=ottheinrich
Zum Thema hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=ottheinrich
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http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0003/bsb00034655/images/
Mit hübschen Schlossansichten, aber natürlich, da kein DFG-Projekt, sondern hauseigene Digitalisierung, ohne Download-Möglichkeit und DFG-Viewer-Ansicht.
Mit hübschen Schlossansichten, aber natürlich, da kein DFG-Projekt, sondern hauseigene Digitalisierung, ohne Download-Möglichkeit und DFG-Viewer-Ansicht.
KlausGraf - am Sonntag, 15. Februar 2009, 17:19 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
KlausGraf - am Sonntag, 15. Februar 2009, 16:06 - Rubrik: English Corner
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http://historia-docet.de/html/diskussion.html
Die erste Stellungnahme zu meiner Website stammt im Internetforum Archivalia von Klaus Graf, der das Urkundenbuch St. Blasien in der Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte 126 (2005) rezensierte. Graf hat seinen Beitrag am 8. Januar 2009 ins Netz gestellt: http://archiv.twoday.net/stories/5433755/ unter der Überschrift “Johann Wilhelm Braun teilt aus”. Anscheinend hält Graf Forschung und wissenschaftliche Auseinandersetzung eher für eine Art Kampfsport, in dem es zu seinem guten Ton gehört, den Kontrahenten mit verbalen Tiefschlägen wie “lächerlich”, “ausfällig” und “gehässig” einzudecken.
Wer mich als durchaus wohlwollenden Rezensenten in dieser Weise abwatscht, muss das Echo vertragen können.
Dies hier ist kein Internetforum, sondern ein Weblog.
Was ein Weblog ist, steht z.B. in der Wikipedia, Herr Braun.
Da ich annehme, dass Sie nicht wissen, was das ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Blog
Zutreffender wäre der Titel gewesen “Johann Wilhelm Braun teilt ein”, nämlich in zwei einigermaßen gegensätzliche Forschungsrichtungen, einer sozusagen traditionellen (der ich mich verpflichtet fühle), die den vielfältigen Fundus der seit drei Jahrhunderten entwickelten wissenschaftlichen Methoden zu bewahren, anzuwenden und gerade gegenwärtig um vielversprechende neue Methoden und Techniken zu erweitern sucht, und einer scheinbar modernen, die ich die “Reduktionfraktion” genannt habe und in der Gefahr sehe, eine “Forschung light” zu betreiben. Auf diese Problematik, die der Hauptanlass für meine “Recensio recensionum” war, ist Graf leider mit keinem Wort eingegangen.
Ich sehe mich nicht als Vertreter einer Forschung light. Worauf ich eingehe oder nicht, ist immer noch meine Sache.
Stattdessen verbreitet er sich über Rechtsfragen des Kopierens. Mir genügt, dass Kopieren für private und wissenschaftliche Zwecke erlaubt ist. Weiteres, was letzten Endes nur unter dem Verwertungsaspekt, sprich Geldverdienen mit Geistesprodukten, Sinn macht, war, wenigstens in meinem Bereich der historischen Forschung, gar noch des Mittelalters und hier der Quellenedition, leider immer so wenig einträglich, dass es die reine Zeitverschwendung wäre, sich damit eingehender zu befassen. Z. B. war die jahrzehntelange Arbeit am Urkundenbuch St. Blasien natürlich nur als Dienstaufgabe überhaupt möglich, also von vorneherein ohne Anspruch auf verwertungsrechtliche Vergütung. Und wenn die VG Wort für die zwei Bände von insgesamt fast 1400 Seiten weniger als 500 Euro ausschüttete und die CD-ROM-Ausgabe überhaupt nicht berücksichtigte – welchen Sinn hat es für unsereins angesichts solcher “Summen”, sich mit Verwertungsfragen aus dem Urheberrecht groß zu befassen? Ich wünsche es Herrn Graf, dass ihm für seine diesbezügliche eingehende Beschäftigung mehr herausspringt.
Es gehört für Herrn Braun wohl wie für die meisten Historiker zum guten Ton, eine möglichst große Unkenntnis in Urheberrechtsfragen an den Tag zu legen. Nein, wesentlich mehr springt bei meiner Beschäftigung mit dem Urheberrecht nicht heraus, aber wer sich wie ich für "Open Access" einsetzt, muss die urheberrechtlichen Begrenzungen und Pferdefüße kennen.
Nebenbei bedauert Graf, dass ich nur die ungedruckten Teile meiner seinerzeitigen Dissertation auf der Website veröffentlicht habe. Ich verstehe nicht, warum ich das mit den gedruckten, also in einer Vorfassung dazu, auch hätte tun sollen. Sie sind doch durch die überarbeitete Druckfassung überholt!
Die überarbeitete Druckfassung steht eben nicht online zur Verfügung. Und da wäre es durchaus willkommen, wenigstens die nicht überarbeitete Vorfassung kostenfrei am PC benützen zu können - abgesehen davon, dass ein Buch mehr als die Summe seiner Teile ist, nämlich eine beziehungsreiche Ganzheit. Wenn man das im Laufe eines langen Berufsleben nicht begriffen hat ...
Meine Begründung, die ungedruckten Teile der Dissertation nur als Bilddatei und des zu großen Aufwands halber nicht als OCR-eingelesene Textdatei ins Netz zu stellen, sei – so Graf – “einfach nur lächerlich”. Der angesprochene Aufwand bezieht sich natürlich nicht auf die bloße technische Umsetzung – das wäre tatsächlich lächerlich – sondern auf den riesigen Korrekturaufwand, den das Einlese-Ergebnis erfordert hätte. Ich habe es natürlich ausprobiert, das Programm konnte die leider nicht besonders gute Typoskriptvorlage (eine bessere habe ich aber nicht) in zureichender Qualität nicht umsetzen, wie auch jeder an der jetzt im Netz stehenden Fassung sehen, und wenn er Lust hat, damit die OCR-Umsetzung auch selber ausprobieren und für sich nutzen mag. Welcher Schrott mit solchen OCR-eingelesenen und unkorrigiert belassenen Texten zustandekommt, davon kann man sich an zahllosen Beispielen der Google’schen Buchdigitalisierungen überzeugen. (Man erhält diese Ergebnisse mit dem Link: Nur Text anzeigen). Google überläßt es dem Benutzer, diese Texte anhand der PDF-Bilddateien selber zu korrigieren. Mehr kann oder will selbst dieser Riesenkonzern nicht leisten.
Braun zeigt einmal mehr, dass er keine Ahnung hat, wovon er spricht.
Erstens: Die Google-OCR ist erheblich brauchbarer geworden, es gibt außerordentlich gut erkannte Bücher - sogar in Fraktur!
Zweitens: Da ich an die 50 eigene Aufsätze mit OCR erfasst und kursorisch korrekturgelesen habe (Freidok, ebenso ARTDok), was angesichts der sehr guten Qualität von des OCR-Programms, auch bei sehr langen Aufsätzen einschließlich Scannen nicht mehr als eine Dreiviertelstunde in Anspruch nahm, kann ich nur sagen, dass Herr Braun dann halt ein miserables Programm benutzt hat. Beispielsweise ist die eingebaute OCR von Acrobat eher schlecht.
Wozu braucht es die OCR in einem doppelschichtigen PDF? Einzig allein für die Suchmaschinen und Nutzer, die Zitate oder längere Textteile (z.B. Quellenstellen) entnehmen wollen. Letzteren ist zuzumuten, dass sie den Wortlaut mit dem ja zur Verfügung stehenden Faksimile kollationieren.
Und bei den Suchmaschinen ist eine hundertprozentige Übereinstimmung ebenfalls entbehrlich. Man sollte lediglich darauf achten, dass die Schlüsselbegriffe des Texts richtig erkannt werden.
Ist das OCR-Ergebnis zufriedenstellend (und ich sehe keinen Grund, wieso ein Typoskript nicht ordentlich bearbeitbar sein soll), genügt eine kursorische Durchsicht, die bei einer sehr umfangreichen Arbeit keineswegs viele Arbeitsstunden in Anspruch nimmt.
Wir haben hier in Archivalia Dutzende Beiträge, die den Nutzen von Volltextsuchen schlagend anhand von wissenschaftlichen Beispielen belegen. Das hat nichts mit Wissenschaft light zu tun, sondern mit Nutzung neuer Möglichkeiten, die nicht bei der Beigabe einer CD als Non-Plus-Ultra stehen bleibt.
Im übrigen hat sich an Grafs Replik schon eine kleine Diskussion angehängt. Man ist als Forscher “im Elfenbeinturm” überrascht, was es ‚da draußen’ so für Gesichtspunkte gibt, z. B. dass “jemand jahrzehntelang (?) [mein Kommentar: Fragezeichen können Sie streichen] für Steuer- oder Stiftungsgeld an einem einzelnen Buch arbeiten kann, ist das ja schön für ihn” – mein Kommentar: von wegen, diese Aufgabe habe ich mir seinerzeit keineswegs selber ausgesucht, sie war mir aufgrund gewisser Umstände dienstlich verordnet worden, und für wie “schön” für mich man sie hielt, lässt sich daran ablesen, dass ich nach 35 Dienstjahren auf derselben Gehaltsstufe pensioniert wurde, in der ich eingestellt worden war, – gewiß ein einmaliges Phänomen im baden-württembergischen Beamtenwesen – und ich hatte mich in der Dienstzeit auch noch gegen solche zu wehren, die derweil automatisch die Karrieretreppe hinauffielen, auch sie übrigens “für Steuer- oder Stiftungsgeld” und ohne dafür ein “Jahrhundertwerk” zu verlangen, ein “Luxus”, der offenbar “dem Fortkommen der Wissenschaft insgesamt” weitaus dienlicher ist – soviel zur “Ökonomie des Wissenschaftsbetriebs” aus der Sicht eines anonymen “ladislaus” auf der zitierten Website, dem immerhin meine “hemdärmelige Anleitung zum Urheberrechtsverstoss” “sehr willkommen” ist.
Karlsruhe, 12. Februar 2009 Johann Wilhelm Braun
Diese letzten Bemerkungen lasse ich unkommentiert.
Neuss, den 14. Februar 2008 Klaus Graf
Die erste Stellungnahme zu meiner Website stammt im Internetforum Archivalia von Klaus Graf, der das Urkundenbuch St. Blasien in der Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte 126 (2005) rezensierte. Graf hat seinen Beitrag am 8. Januar 2009 ins Netz gestellt: http://archiv.twoday.net/stories/5433755/ unter der Überschrift “Johann Wilhelm Braun teilt aus”. Anscheinend hält Graf Forschung und wissenschaftliche Auseinandersetzung eher für eine Art Kampfsport, in dem es zu seinem guten Ton gehört, den Kontrahenten mit verbalen Tiefschlägen wie “lächerlich”, “ausfällig” und “gehässig” einzudecken.
Wer mich als durchaus wohlwollenden Rezensenten in dieser Weise abwatscht, muss das Echo vertragen können.
Dies hier ist kein Internetforum, sondern ein Weblog.
Was ein Weblog ist, steht z.B. in der Wikipedia, Herr Braun.
Da ich annehme, dass Sie nicht wissen, was das ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Blog
Zutreffender wäre der Titel gewesen “Johann Wilhelm Braun teilt ein”, nämlich in zwei einigermaßen gegensätzliche Forschungsrichtungen, einer sozusagen traditionellen (der ich mich verpflichtet fühle), die den vielfältigen Fundus der seit drei Jahrhunderten entwickelten wissenschaftlichen Methoden zu bewahren, anzuwenden und gerade gegenwärtig um vielversprechende neue Methoden und Techniken zu erweitern sucht, und einer scheinbar modernen, die ich die “Reduktionfraktion” genannt habe und in der Gefahr sehe, eine “Forschung light” zu betreiben. Auf diese Problematik, die der Hauptanlass für meine “Recensio recensionum” war, ist Graf leider mit keinem Wort eingegangen.
Ich sehe mich nicht als Vertreter einer Forschung light. Worauf ich eingehe oder nicht, ist immer noch meine Sache.
Stattdessen verbreitet er sich über Rechtsfragen des Kopierens. Mir genügt, dass Kopieren für private und wissenschaftliche Zwecke erlaubt ist. Weiteres, was letzten Endes nur unter dem Verwertungsaspekt, sprich Geldverdienen mit Geistesprodukten, Sinn macht, war, wenigstens in meinem Bereich der historischen Forschung, gar noch des Mittelalters und hier der Quellenedition, leider immer so wenig einträglich, dass es die reine Zeitverschwendung wäre, sich damit eingehender zu befassen. Z. B. war die jahrzehntelange Arbeit am Urkundenbuch St. Blasien natürlich nur als Dienstaufgabe überhaupt möglich, also von vorneherein ohne Anspruch auf verwertungsrechtliche Vergütung. Und wenn die VG Wort für die zwei Bände von insgesamt fast 1400 Seiten weniger als 500 Euro ausschüttete und die CD-ROM-Ausgabe überhaupt nicht berücksichtigte – welchen Sinn hat es für unsereins angesichts solcher “Summen”, sich mit Verwertungsfragen aus dem Urheberrecht groß zu befassen? Ich wünsche es Herrn Graf, dass ihm für seine diesbezügliche eingehende Beschäftigung mehr herausspringt.
Es gehört für Herrn Braun wohl wie für die meisten Historiker zum guten Ton, eine möglichst große Unkenntnis in Urheberrechtsfragen an den Tag zu legen. Nein, wesentlich mehr springt bei meiner Beschäftigung mit dem Urheberrecht nicht heraus, aber wer sich wie ich für "Open Access" einsetzt, muss die urheberrechtlichen Begrenzungen und Pferdefüße kennen.
Nebenbei bedauert Graf, dass ich nur die ungedruckten Teile meiner seinerzeitigen Dissertation auf der Website veröffentlicht habe. Ich verstehe nicht, warum ich das mit den gedruckten, also in einer Vorfassung dazu, auch hätte tun sollen. Sie sind doch durch die überarbeitete Druckfassung überholt!
Die überarbeitete Druckfassung steht eben nicht online zur Verfügung. Und da wäre es durchaus willkommen, wenigstens die nicht überarbeitete Vorfassung kostenfrei am PC benützen zu können - abgesehen davon, dass ein Buch mehr als die Summe seiner Teile ist, nämlich eine beziehungsreiche Ganzheit. Wenn man das im Laufe eines langen Berufsleben nicht begriffen hat ...
Meine Begründung, die ungedruckten Teile der Dissertation nur als Bilddatei und des zu großen Aufwands halber nicht als OCR-eingelesene Textdatei ins Netz zu stellen, sei – so Graf – “einfach nur lächerlich”. Der angesprochene Aufwand bezieht sich natürlich nicht auf die bloße technische Umsetzung – das wäre tatsächlich lächerlich – sondern auf den riesigen Korrekturaufwand, den das Einlese-Ergebnis erfordert hätte. Ich habe es natürlich ausprobiert, das Programm konnte die leider nicht besonders gute Typoskriptvorlage (eine bessere habe ich aber nicht) in zureichender Qualität nicht umsetzen, wie auch jeder an der jetzt im Netz stehenden Fassung sehen, und wenn er Lust hat, damit die OCR-Umsetzung auch selber ausprobieren und für sich nutzen mag. Welcher Schrott mit solchen OCR-eingelesenen und unkorrigiert belassenen Texten zustandekommt, davon kann man sich an zahllosen Beispielen der Google’schen Buchdigitalisierungen überzeugen. (Man erhält diese Ergebnisse mit dem Link: Nur Text anzeigen). Google überläßt es dem Benutzer, diese Texte anhand der PDF-Bilddateien selber zu korrigieren. Mehr kann oder will selbst dieser Riesenkonzern nicht leisten.
Braun zeigt einmal mehr, dass er keine Ahnung hat, wovon er spricht.
Erstens: Die Google-OCR ist erheblich brauchbarer geworden, es gibt außerordentlich gut erkannte Bücher - sogar in Fraktur!
Zweitens: Da ich an die 50 eigene Aufsätze mit OCR erfasst und kursorisch korrekturgelesen habe (Freidok, ebenso ARTDok), was angesichts der sehr guten Qualität von des OCR-Programms, auch bei sehr langen Aufsätzen einschließlich Scannen nicht mehr als eine Dreiviertelstunde in Anspruch nahm, kann ich nur sagen, dass Herr Braun dann halt ein miserables Programm benutzt hat. Beispielsweise ist die eingebaute OCR von Acrobat eher schlecht.
Wozu braucht es die OCR in einem doppelschichtigen PDF? Einzig allein für die Suchmaschinen und Nutzer, die Zitate oder längere Textteile (z.B. Quellenstellen) entnehmen wollen. Letzteren ist zuzumuten, dass sie den Wortlaut mit dem ja zur Verfügung stehenden Faksimile kollationieren.
Und bei den Suchmaschinen ist eine hundertprozentige Übereinstimmung ebenfalls entbehrlich. Man sollte lediglich darauf achten, dass die Schlüsselbegriffe des Texts richtig erkannt werden.
Ist das OCR-Ergebnis zufriedenstellend (und ich sehe keinen Grund, wieso ein Typoskript nicht ordentlich bearbeitbar sein soll), genügt eine kursorische Durchsicht, die bei einer sehr umfangreichen Arbeit keineswegs viele Arbeitsstunden in Anspruch nimmt.
Wir haben hier in Archivalia Dutzende Beiträge, die den Nutzen von Volltextsuchen schlagend anhand von wissenschaftlichen Beispielen belegen. Das hat nichts mit Wissenschaft light zu tun, sondern mit Nutzung neuer Möglichkeiten, die nicht bei der Beigabe einer CD als Non-Plus-Ultra stehen bleibt.
Im übrigen hat sich an Grafs Replik schon eine kleine Diskussion angehängt. Man ist als Forscher “im Elfenbeinturm” überrascht, was es ‚da draußen’ so für Gesichtspunkte gibt, z. B. dass “jemand jahrzehntelang (?) [mein Kommentar: Fragezeichen können Sie streichen] für Steuer- oder Stiftungsgeld an einem einzelnen Buch arbeiten kann, ist das ja schön für ihn” – mein Kommentar: von wegen, diese Aufgabe habe ich mir seinerzeit keineswegs selber ausgesucht, sie war mir aufgrund gewisser Umstände dienstlich verordnet worden, und für wie “schön” für mich man sie hielt, lässt sich daran ablesen, dass ich nach 35 Dienstjahren auf derselben Gehaltsstufe pensioniert wurde, in der ich eingestellt worden war, – gewiß ein einmaliges Phänomen im baden-württembergischen Beamtenwesen – und ich hatte mich in der Dienstzeit auch noch gegen solche zu wehren, die derweil automatisch die Karrieretreppe hinauffielen, auch sie übrigens “für Steuer- oder Stiftungsgeld” und ohne dafür ein “Jahrhundertwerk” zu verlangen, ein “Luxus”, der offenbar “dem Fortkommen der Wissenschaft insgesamt” weitaus dienlicher ist – soviel zur “Ökonomie des Wissenschaftsbetriebs” aus der Sicht eines anonymen “ladislaus” auf der zitierten Website, dem immerhin meine “hemdärmelige Anleitung zum Urheberrechtsverstoss” “sehr willkommen” ist.
Karlsruhe, 12. Februar 2009 Johann Wilhelm Braun
Diese letzten Bemerkungen lasse ich unkommentiert.
Neuss, den 14. Februar 2008 Klaus Graf
KlausGraf - am Samstag, 14. Februar 2009, 22:06 - Rubrik: Landesgeschichte
http://blog.verweisungsform.de/2009-02-13/e-book-reader-ganz-subjektiv/
http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/13/der-e-book-reader-olymp-wird-heiss-umkaempft/
http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/13/der-e-book-reader-olymp-wird-heiss-umkaempft/
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I am pleased to announce that Private Libraries in Renaissance England (PLRE), in cooperation with the Folger Shakespeare Library, is now available online as the PLRE.Folger database. PLRE.Folger contains records of nearly 13,000 books drawn from book-lists compiled in England between 1507 and 1653, itemizing the collections of 196 owners. These records include the book-lists appearing in 162 probate inventories taken under the jurisdiction of the Chancellor of Oxford University.
The material in the database is searchable in a variety ways, and thanks to the generosity of the Folger, access is free to the scholarly community. The current database is the beta version. Accordingly, users are invited to make comments and suggestions for improvement. Email addresses are provided for that purpose on the website's Contacts page.
This announcement of the PLRE.Folger release would be incomplete without the following comments:
PLRE.Folger and the printed volumes of PLRE are complementary presentations of the material in Private Libraries in Renaissance England. They are not substitutes one for the other. The use of PLRE.Folger will, therefore, be enhanced with the printed volumes on hand.
[...]
PLRE.Folger can be accessed at: http://plre.folger.edu Given the unique character of the database, the documentation is unusually heavy and detailed; users would be well-served to print the documentation for reference.
The PLRE Project website, which provides detailed information about Private Libraries in Renaissance England as well as material drawn from the published volumes not available at PLRE.Folger, can be accessed at http://wmpeople.wm.edu/site/page/rjfehr or via a link from PLRE.Folger.
I would be grateful if the recipients of this announcement would distribute it to other interested scholars.
R.J. Fehrenbach, General Editor
Private Libraries in Renaissance England
The material in the database is searchable in a variety ways, and thanks to the generosity of the Folger, access is free to the scholarly community. The current database is the beta version. Accordingly, users are invited to make comments and suggestions for improvement. Email addresses are provided for that purpose on the website's Contacts page.
This announcement of the PLRE.Folger release would be incomplete without the following comments:
PLRE.Folger and the printed volumes of PLRE are complementary presentations of the material in Private Libraries in Renaissance England. They are not substitutes one for the other. The use of PLRE.Folger will, therefore, be enhanced with the printed volumes on hand.
[...]
PLRE.Folger can be accessed at: http://plre.folger.edu Given the unique character of the database, the documentation is unusually heavy and detailed; users would be well-served to print the documentation for reference.
The PLRE Project website, which provides detailed information about Private Libraries in Renaissance England as well as material drawn from the published volumes not available at PLRE.Folger, can be accessed at http://wmpeople.wm.edu/site/page/rjfehr or via a link from PLRE.Folger.
I would be grateful if the recipients of this announcement would distribute it to other interested scholars.
R.J. Fehrenbach, General Editor
Private Libraries in Renaissance England
KlausGraf - am Freitag, 13. Februar 2009, 22:35 - Rubrik: English Corner
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Die kostbarsten Handschriften Berns gehören der Burgerbibliothek und sind Eigentum der Burgergemeinde, einer öffentlichrechtlichen Körperschaft von ehemaligen Patriziern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Burgergemeinde_Bern
Katrin Rieders Dissertation (Netzwerke des Konservatismus. Berner Burgergemeinde und Patriziat im 19. und 20. Jahrhundert. Chronos, Zürich 2008) löste in dem Medien Diskussionen über dieses eigenartige schwerreiche Gebilde aus. Der Burgergemeindepräsident wies die Kritik 2008 zurück:
PDF
Im Internet ist nachzulesen:
http://www.reitschule.ch/reitschule/mediengruppe/Medienspiegel/08-08-14-MS.html
Als die Berner Historikerin Katrin Rieder begann, über die Berner Burgergemeinde zu forschen, stiess sie auf grossen Widerstand. Ihr wurden aktuelle Quellen vorenthalten, es wurde ihr subtil gedroht, und dann wurde selbst die Publikation von Artikeln schwierig. Denn die 17 000 BernburgerInnen sind mächtig, und sie üben diese Macht am liebsten diskret aus.
Die Burgergemeinde hat viel Erfahrung im Herrschen: In ihr versammeln sich die alten patrizischen Berner Familien und das städtische Grossbürgertum. Man kennt sich, man hilft sich: "Burger gegen Burger, das geht nicht", heisst es. Die BurgerInnen sitzen in wichtigen Positionen in der Verwaltung und in der Privatwirtschaft. Und ihre Macht ist institutionell gestützt, die Burgergemeinde hat die Funktion einer Heimatgemeinde. Deshalb übernimmt sie auch staatliche Aufgaben wie die Sozialfürsorge für ihre Angehörigen.
Heute verfügt die Burgergemeinde über ein Milliardenvermögen, sie ist die reichste Korporation der Schweiz. Allein in der Stadt Bern besitzt sie einen Drittel des Bodens - Kapital, das aus dem Vermögen des alten Stadtstaates Bern stammt. "Wenn es die Burgergemeinde nicht gäbe, wäre die Einwohnergemeinde der Stadt Bern viel reicher", sagt Rieder. "Sie hätte dann zwar mehr Aufgaben, aber auch die Mittel dafür."
Und zum Thema Informationssperren:
WOZ: Katrin Rieder, Sie forschen seit Jahren über die Berner Burgergemeinde. Haben sich die Burger Innen darüber gefreut?
Katrin Rieder: Nicht wirklich. Sie haben es mir nicht leichtgemacht, an die Quellen heranzukommen, nur solche aus dem 19. Jahrhundert sind frei zugänglich. Ich musste ein Gesuch stellen, um zumindest einige Akten aus dem 20. Jahrhundert einsehen zu können. Zu den Dokumenten aus den letzten dreissig Jahren wurde mir der Zutritt vollumfänglich verwehrt. Damit hatte ich nicht gerechnet.
Wie haben Sie das Problem gelöst?
Ich habe mehrmals nachgefragt, doch letztlich hätte ich es juristisch einfordern müssen, und das habe ich nicht getan. Eigentlich begründete das neue kantonale Informationsgesetz von 1993 das Öffentlichkeitsprinzip - auch die Burgergemeinde ist diesem Gesetz unterstellt. Die Gespräche mit der Burgerbibliothek waren nicht einfach. Man war über meine Forschungen - gelinde gesagt - "not amused".
Aus einem anderen Artikel:
· Zwei an der Universität Bern erarbeitete historische Lizenziatsarbeiten von Karoline Arn und Katrin Rieder (5) brachten Ende der 1990er-Jahre neue Fakten über die neue Geschichte der Burgergemeinde ans Licht. Mit der Folge, dass - laut Aussage des heutigen Burgerratspräsidenten Franz von Graffenried - der damalige Sekretär der Burgergemeinde drohte, ein Weiterzug der Forschungsarbeit mit Publikation hätte Klagen zur Folge.
· Im Hinblick auf eine vom Bundesarchiv, dem Stadt- und Staatsarchiv für 2001 geplante Ausstellung im Käfigturm über Bundesrat Markus Feldmanns Tagebücher hatte das Bundesarchiv Katrin Rieder den Auftrag erteilt, für ein Dossier einen Artikel zu schreiben zum Thema, wie Feldmann Bernburger wurde (6). Feldmann war im ersten Anlauf 1940 überraschend nicht zum Bundesrat gewählt worden. An seiner Stelle wählte das Parlament den deutschfreundlichen BGB-Parteikollegen und Bernburger Eduard von Steiger. Im Hinblick auf seine Wahl im zweiten Anlauf offerierte die Burgergemeinde Feldmann 1951 das Ehrenburgerrecht. Dem Vernehmen nach hatte der Berner Staatsarchivar - selbst ein Bernburger - versucht, den Auftrag an die Historikerin zu verhindern. Als ihm dies nicht gelang, machte das Berner Staatsarchiv bei der Ausstellung nicht mehr mit.
· Der Berner Historiker Daniel Schläppi publizierte zwei Texte in Bänden über die Geschichte von Berner Zünften (7). Dem Vernehmen nach musste er dabei Zensuren akzeptieren. Heute will er sich zu dieser Angelegenheit nicht mehr äussern. Kenner der Szene erklären, wer in Sachen Burgergemeinde kritisch recherchiere, müsse damit rechnen, auf dem Platz Bern keine Stelle als Historiker zu finden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Burgergemeinde_Bern
Katrin Rieders Dissertation (Netzwerke des Konservatismus. Berner Burgergemeinde und Patriziat im 19. und 20. Jahrhundert. Chronos, Zürich 2008) löste in dem Medien Diskussionen über dieses eigenartige schwerreiche Gebilde aus. Der Burgergemeindepräsident wies die Kritik 2008 zurück:
Im Internet ist nachzulesen:
http://www.reitschule.ch/reitschule/mediengruppe/Medienspiegel/08-08-14-MS.html
Als die Berner Historikerin Katrin Rieder begann, über die Berner Burgergemeinde zu forschen, stiess sie auf grossen Widerstand. Ihr wurden aktuelle Quellen vorenthalten, es wurde ihr subtil gedroht, und dann wurde selbst die Publikation von Artikeln schwierig. Denn die 17 000 BernburgerInnen sind mächtig, und sie üben diese Macht am liebsten diskret aus.
Die Burgergemeinde hat viel Erfahrung im Herrschen: In ihr versammeln sich die alten patrizischen Berner Familien und das städtische Grossbürgertum. Man kennt sich, man hilft sich: "Burger gegen Burger, das geht nicht", heisst es. Die BurgerInnen sitzen in wichtigen Positionen in der Verwaltung und in der Privatwirtschaft. Und ihre Macht ist institutionell gestützt, die Burgergemeinde hat die Funktion einer Heimatgemeinde. Deshalb übernimmt sie auch staatliche Aufgaben wie die Sozialfürsorge für ihre Angehörigen.
Heute verfügt die Burgergemeinde über ein Milliardenvermögen, sie ist die reichste Korporation der Schweiz. Allein in der Stadt Bern besitzt sie einen Drittel des Bodens - Kapital, das aus dem Vermögen des alten Stadtstaates Bern stammt. "Wenn es die Burgergemeinde nicht gäbe, wäre die Einwohnergemeinde der Stadt Bern viel reicher", sagt Rieder. "Sie hätte dann zwar mehr Aufgaben, aber auch die Mittel dafür."
Und zum Thema Informationssperren:
WOZ: Katrin Rieder, Sie forschen seit Jahren über die Berner Burgergemeinde. Haben sich die Burger Innen darüber gefreut?
Katrin Rieder: Nicht wirklich. Sie haben es mir nicht leichtgemacht, an die Quellen heranzukommen, nur solche aus dem 19. Jahrhundert sind frei zugänglich. Ich musste ein Gesuch stellen, um zumindest einige Akten aus dem 20. Jahrhundert einsehen zu können. Zu den Dokumenten aus den letzten dreissig Jahren wurde mir der Zutritt vollumfänglich verwehrt. Damit hatte ich nicht gerechnet.
Wie haben Sie das Problem gelöst?
Ich habe mehrmals nachgefragt, doch letztlich hätte ich es juristisch einfordern müssen, und das habe ich nicht getan. Eigentlich begründete das neue kantonale Informationsgesetz von 1993 das Öffentlichkeitsprinzip - auch die Burgergemeinde ist diesem Gesetz unterstellt. Die Gespräche mit der Burgerbibliothek waren nicht einfach. Man war über meine Forschungen - gelinde gesagt - "not amused".
Aus einem anderen Artikel:
· Zwei an der Universität Bern erarbeitete historische Lizenziatsarbeiten von Karoline Arn und Katrin Rieder (5) brachten Ende der 1990er-Jahre neue Fakten über die neue Geschichte der Burgergemeinde ans Licht. Mit der Folge, dass - laut Aussage des heutigen Burgerratspräsidenten Franz von Graffenried - der damalige Sekretär der Burgergemeinde drohte, ein Weiterzug der Forschungsarbeit mit Publikation hätte Klagen zur Folge.
· Im Hinblick auf eine vom Bundesarchiv, dem Stadt- und Staatsarchiv für 2001 geplante Ausstellung im Käfigturm über Bundesrat Markus Feldmanns Tagebücher hatte das Bundesarchiv Katrin Rieder den Auftrag erteilt, für ein Dossier einen Artikel zu schreiben zum Thema, wie Feldmann Bernburger wurde (6). Feldmann war im ersten Anlauf 1940 überraschend nicht zum Bundesrat gewählt worden. An seiner Stelle wählte das Parlament den deutschfreundlichen BGB-Parteikollegen und Bernburger Eduard von Steiger. Im Hinblick auf seine Wahl im zweiten Anlauf offerierte die Burgergemeinde Feldmann 1951 das Ehrenburgerrecht. Dem Vernehmen nach hatte der Berner Staatsarchivar - selbst ein Bernburger - versucht, den Auftrag an die Historikerin zu verhindern. Als ihm dies nicht gelang, machte das Berner Staatsarchiv bei der Ausstellung nicht mehr mit.
· Der Berner Historiker Daniel Schläppi publizierte zwei Texte in Bänden über die Geschichte von Berner Zünften (7). Dem Vernehmen nach musste er dabei Zensuren akzeptieren. Heute will er sich zu dieser Angelegenheit nicht mehr äussern. Kenner der Szene erklären, wer in Sachen Burgergemeinde kritisch recherchiere, müsse damit rechnen, auf dem Platz Bern keine Stelle als Historiker zu finden.
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'Chronik der Kaiser, Könige und Päpste, sowie der Grafen von Württemberg'
Gedruckte Weltchronik in dt. Sprache (um 1480) in der Nachfolge Jakob -> Twingers von Königshofen
Überlieferung. Druck Augsburg, [Johann Blaubirer], um 1480 (GW 6687), 98 Bl.
Ausgabe. Chr. Fr. Sattler, Geschichte des Herzogthums Würtenberg unter der Regierung der Graven, Bd. 1, ²1773, Beylagen, S. 1-4 (nur c. 7)
Das bislang kaum beachtete Werk stellt eine wohl in Augsburg
angefertigte Kompilation aus der Straßburger Chronik Twingers und
Heinrich Steinhöwels 1473 in Ulm gedruckter 'Tütschen Chronica'
(Auszug aus den 'Flores temporum') dar. In sechs Kapiteln wird ein Abriß der Geschichte der Päpste (c. 4) und Kaiser (c. 2-3) geboten, der durch Mitteilungen zur Regionalgeschichte des Oberrheins (c. 1 sowie c. 6 über die Armagnaken und Erdbeben) und zum Ursprung der französischen Könige (c. 5) ergänzt wird. Zusammenhänge mit den Augsburger Twinger-Drucken und -Handschriften, Johann Bämlers 'Kaiser- und Papstchronik' (1476) und dem historiographischen Oeuvre Konrad Bollstatters müßten noch näher untersucht werden.
Nachträglich erweitert wurde das Kompendium durch ein siebtes Kapitel zur württembergischen Geschichte: Hie wirdet etwas gesagt
von ettlichen alten geschichten der herren von Wirttemberg.
Bis zum Jahr 1344 wird der mit der Geburt Graf Eberhard des Erlauchten (1265) einsetzende Text der im 3. Viertel des 15. Jh.s entstandenen 'Stuttgarter Stiftschronik vom Hause Württemberg' wörtlich übernommen. Es folgen Nachrichten über Graf Eberhard den Greiner und seinen Bruder sowie über die Kämpfe zwischen Württemberg und den Reichsstädten (1368-1388). Offensichtlich hoffte der Augsburger Drucker auf Absatz seines Geschichtsbuchs im württembergisch-schwäbischen Raum.
Literatur. Chr. v. Stälin, Ueber das s.g. älteste gedruckte
Württembergische Geschichtsbuch, Württembergische Jbb. (1856) H. 1, S. 91-93;
K. Graf, Exemplarische Geschichten. Thomas Lirers "Schwäbische
Chronik" und die "Gmünder Kaiserchronik" (Forschg.n z. Gesch. d. älteren dt. Lit. 7), 1987, S. 218f.;
J. Wolf, Konrad Bollstatter und die Augsburger Geschichtsschreibung, ZfdA 125 (1996), S. 54, 62f., 84.
Quelle: Klaus Graf, ²VL 11 Lief. 2 (2001) 328f.
Die Inkunabel (ohne das siebte Kapitel zu Württemberg) nun online:
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00034204/image_1
Stälin 1856 online:
http://books.google.com/books?id=SQMAAAAAMAAJ&pg=PA91
Graf 1987 online
http://www.literature.at/webinterface/library/ALO_PDF_V01?objid=22215
Steinhöwel 1473 online
http://diglib.hab.de/inkunabeln/4-xylogr-1/start.htm
Bämlers Twinger-Bearbeitung Ausgabe 1480 online
http://mdz10.bib-bvb.de/~db/0003/bsb00032289/images/
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00032289/image_1
Zu Abweichungen dieser Ausgabe von ihrer Vorlage siehe Boehms Reformatio Sigismundi-Ausgabe
http://books.google.com/books?id=C0MJAAAAQAAJ&pg=PA11 (US-Proxy)
[ http://archive.org/stream/friedrichreiser00reisgoog#page/n20/mode/2up ]
Stälins Ausgabe der Stuttgarter Stiftchronik vom Hause Württemberg 1864
http://books.google.de/books?id=r24AAAAAcAAJ&pg=PA256
Das in München nicht vorhandene siebte Kapitel über die Herren von Württemberg ist nach HStA Stuttgart J1 Hs. 35 Bl. 509r-513v online einsehbar unter
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Inkunabel_GW_6687_1.jpg
Nachträge 2013:
Transkription des württembergischen Kapitels auf Wikisource:
http://de.wikisource.org/wiki/Von_ettlichen_alten_geschichten_der_herren_von_Wirttemberg
Digitalisat des Exemplars der WLB Stuttgart mit 7. Kapitel:
http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz347315496
#forschung
Gedruckte Weltchronik in dt. Sprache (um 1480) in der Nachfolge Jakob -> Twingers von Königshofen
Überlieferung. Druck Augsburg, [Johann Blaubirer], um 1480 (GW 6687), 98 Bl.
Ausgabe. Chr. Fr. Sattler, Geschichte des Herzogthums Würtenberg unter der Regierung der Graven, Bd. 1, ²1773, Beylagen, S. 1-4 (nur c. 7)
Das bislang kaum beachtete Werk stellt eine wohl in Augsburg
angefertigte Kompilation aus der Straßburger Chronik Twingers und
Heinrich Steinhöwels 1473 in Ulm gedruckter 'Tütschen Chronica'
(Auszug aus den 'Flores temporum') dar. In sechs Kapiteln wird ein Abriß der Geschichte der Päpste (c. 4) und Kaiser (c. 2-3) geboten, der durch Mitteilungen zur Regionalgeschichte des Oberrheins (c. 1 sowie c. 6 über die Armagnaken und Erdbeben) und zum Ursprung der französischen Könige (c. 5) ergänzt wird. Zusammenhänge mit den Augsburger Twinger-Drucken und -Handschriften, Johann Bämlers 'Kaiser- und Papstchronik' (1476) und dem historiographischen Oeuvre Konrad Bollstatters müßten noch näher untersucht werden.
Nachträglich erweitert wurde das Kompendium durch ein siebtes Kapitel zur württembergischen Geschichte: Hie wirdet etwas gesagt
von ettlichen alten geschichten der herren von Wirttemberg.
Bis zum Jahr 1344 wird der mit der Geburt Graf Eberhard des Erlauchten (1265) einsetzende Text der im 3. Viertel des 15. Jh.s entstandenen 'Stuttgarter Stiftschronik vom Hause Württemberg' wörtlich übernommen. Es folgen Nachrichten über Graf Eberhard den Greiner und seinen Bruder sowie über die Kämpfe zwischen Württemberg und den Reichsstädten (1368-1388). Offensichtlich hoffte der Augsburger Drucker auf Absatz seines Geschichtsbuchs im württembergisch-schwäbischen Raum.
Literatur. Chr. v. Stälin, Ueber das s.g. älteste gedruckte
Württembergische Geschichtsbuch, Württembergische Jbb. (1856) H. 1, S. 91-93;
K. Graf, Exemplarische Geschichten. Thomas Lirers "Schwäbische
Chronik" und die "Gmünder Kaiserchronik" (Forschg.n z. Gesch. d. älteren dt. Lit. 7), 1987, S. 218f.;
J. Wolf, Konrad Bollstatter und die Augsburger Geschichtsschreibung, ZfdA 125 (1996), S. 54, 62f., 84.
Quelle: Klaus Graf, ²VL 11 Lief. 2 (2001) 328f.
Die Inkunabel (ohne das siebte Kapitel zu Württemberg) nun online:
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00034204/image_1
Stälin 1856 online:
http://books.google.com/books?id=SQMAAAAAMAAJ&pg=PA91
Graf 1987 online
http://www.literature.at/webinterface/library/ALO_PDF_V01?objid=22215
Steinhöwel 1473 online
http://diglib.hab.de/inkunabeln/4-xylogr-1/start.htm
Bämlers Twinger-Bearbeitung Ausgabe 1480 online
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00032289/image_1
Zu Abweichungen dieser Ausgabe von ihrer Vorlage siehe Boehms Reformatio Sigismundi-Ausgabe
http://books.google.com/books?id=C0MJAAAAQAAJ&pg=PA11 (US-Proxy)
[ http://archive.org/stream/friedrichreiser00reisgoog#page/n20/mode/2up ]
Stälins Ausgabe der Stuttgarter Stiftchronik vom Hause Württemberg 1864
http://books.google.de/books?id=r24AAAAAcAAJ&pg=PA256
Das in München nicht vorhandene siebte Kapitel über die Herren von Württemberg ist nach HStA Stuttgart J1 Hs. 35 Bl. 509r-513v online einsehbar unter
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Inkunabel_GW_6687_1.jpg
Nachträge 2013:
Transkription des württembergischen Kapitels auf Wikisource:
http://de.wikisource.org/wiki/Von_ettlichen_alten_geschichten_der_herren_von_Wirttemberg
Digitalisat des Exemplars der WLB Stuttgart mit 7. Kapitel:
http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz347315496
#forschung
KlausGraf - am Freitag, 13. Februar 2009, 21:46 - Rubrik: Landesgeschichte
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Im Anhang zu einem deutschsprachigen Druck der Goldenen Bulle
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0003/bsb00034383/images/index.html?id=00034383&&seite=68
Zu den Quaternionen sehe man
http://de.wikipedia.org/wiki/Quaternionen_der_Reichsverfassung
Update: weitere Inkunabel
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0003/bsb00034381/images/index.html?id=00034381&seite=165
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0003/bsb00034383/images/index.html?id=00034383&&seite=68
Zu den Quaternionen sehe man
http://de.wikipedia.org/wiki/Quaternionen_der_Reichsverfassung
Update: weitere Inkunabel
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0003/bsb00034381/images/index.html?id=00034381&seite=165
KlausGraf - am Freitag, 13. Februar 2009, 21:40 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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A list of Digital Collections. Unfortunately no meta-search.
http://library.mtsu.edu/digitalprojects/womenshistory.php

http://library.mtsu.edu/digitalprojects/womenshistory.php
KlausGraf - am Freitag, 13. Februar 2009, 21:02 - Rubrik: English Corner
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Immer wieder ärgere ich mich, wenn in Ausstellungskatalogen Objekte einseitig kunsthistorisch gewürdigt werden, der historische Kontext aber unter den Tisch fällt.
Jüngstes Beispiel: In dem Katalog der Berner Ausstellung "Karl der Kühne" (Stuttgart 2008) ist Nr. 161 ein "Bericht über die Hochzeit" von Maximilian und Maria und Burgund aus dem Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien (Allg. Urkundenreihe 1479 III 17). Man erfährt, dass er aus dem Kloster Einsiedeln stammt, aber mit keiner Silbe, dass der Verfasser der dortige Konventuale Albrecht von Bonstetten war. Der Text ist besprochen bei Regine Schweers, Albrecht von Bonstetten ..., 2005, S. 93-95 http://books.google.com/books?id=7Ne2OKF_j6YC&pg=PA93. Susan Marti gibt im Ausstellungskatalog als Literatur nur den Berliner Katalog "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation" 2006 S. 123f., der mir nicht vorliegt. Die historische Einordnung des Textes setzt voraus, dass man den Verfasser Bonstetten kennt, mit ihm lässt sich etwa auch der Abdruck des Textes bei Chmel ermitteln.
(Wie nicht selten, hat es auf den ersten Blick den Anschein, dass Chmels Urkunden und Aktenstücke bei Google Book Search gar nicht online sind. Nimmt man aber ein Textstück aus Schweers, findet man die Stelle sofort:
http://books.google.com/books?ei=PL-VSbGqFqOOyQT7lJmBDw&hl=de&as_brr=0&q=sit+igitur+iste+sigismondus )

UPDATE:
Michael Anders hat mir freundlicherweise den Wortlaut des Katalogbands 2 zur Ausstellung „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation 962-1806“ zur Verfügung gestellt:
„Die bildliche Darstellung zeigt diesen Moment [die Hochzeit]: Die beiden Brautleute stehen einander vor einem Geistlichen gegenüber, Maria ist in geistlicher Begleitung, Maxi- [S. 124] milian wird von einem Schwertträger begleitet. Zu Füßen der handelnden Personen befinden sich die beiden Wappenschilde, der österreichische Bindenschild neben dem burgundischen Schild. Die beiden Wappen fallen durch ihre Farbigkeit auf und symbolisieren für den Betrachter der Szene sofort, dass die Verbindung zwischen Habsburg und Burgund trotz aller Irrungen nun zustande gekommen ist.
Der Bericht über die Hochzeit wurde anscheinend im Kloster Einsiedeln verfasst. Möglicherweise ist es eine Auftragsarbeit des Innsbrucker Hofes, da sich der Verfasser als Anhänger Erzherzog Siegmunds von Tirol zu erkennen gibt. Gedacht war der Bericht für den Dogen und die Senatoren von Venedig, allerdings wurde das Stück nie abgeschickt. Siegmund von Tirol hatte sich für die österreichisch-burgundische Heirat stark eingesetzt, er wurde dafür von Friedrich III. auch mit dem Titel eines Erzherzogs belohnt. Dieser Titel stand nach der Bestätigung des Privilegium Maius durch den Kaiser im Jahr 1453 nur der steirischen Linie der Habsburger zu.“
Autor: ThJ = Thomas Just
Verwiesen wird auf:
Wiesflecker 1971-1986, Bd.1, S. 96-133;
Ausst.-Kat. Neuhofen an der Ybbs/St. Pölten 1996, S. 666f;
Ausst.-Kat. Berlin 2003, S. 115.
Also auch da kein Hinweis auf den Autor. Liegts also nicht an den Kunsthistorikern, sondern an einem Wiener Archivar, dass das Stück seinen Autor verlor? Sollte Just tatsächlich übersehen haben, dass Bonstetten der Autor ist, was bei Chmel steht, aber womöglich nicht im Findmittel der Urkundenreihe? Es klingt fast danach (anscheinend in Einsiedeln, gibt sich als Anhänger Sigmunds zu erkennen). Aber was ist mit den zitierten Quellen? Da Just dieses Weblog liest, ist die Lösung des Rätsels womöglich nah ...
Update:
Siehe auch
http://wwwg.uni-klu.ac.at/kultdoku/kataloge/20/html/1823.htm
Jüngstes Beispiel: In dem Katalog der Berner Ausstellung "Karl der Kühne" (Stuttgart 2008) ist Nr. 161 ein "Bericht über die Hochzeit" von Maximilian und Maria und Burgund aus dem Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien (Allg. Urkundenreihe 1479 III 17). Man erfährt, dass er aus dem Kloster Einsiedeln stammt, aber mit keiner Silbe, dass der Verfasser der dortige Konventuale Albrecht von Bonstetten war. Der Text ist besprochen bei Regine Schweers, Albrecht von Bonstetten ..., 2005, S. 93-95 http://books.google.com/books?id=7Ne2OKF_j6YC&pg=PA93. Susan Marti gibt im Ausstellungskatalog als Literatur nur den Berliner Katalog "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation" 2006 S. 123f., der mir nicht vorliegt. Die historische Einordnung des Textes setzt voraus, dass man den Verfasser Bonstetten kennt, mit ihm lässt sich etwa auch der Abdruck des Textes bei Chmel ermitteln.
(Wie nicht selten, hat es auf den ersten Blick den Anschein, dass Chmels Urkunden und Aktenstücke bei Google Book Search gar nicht online sind. Nimmt man aber ein Textstück aus Schweers, findet man die Stelle sofort:
http://books.google.com/books?ei=PL-VSbGqFqOOyQT7lJmBDw&hl=de&as_brr=0&q=sit+igitur+iste+sigismondus )

UPDATE:
Michael Anders hat mir freundlicherweise den Wortlaut des Katalogbands 2 zur Ausstellung „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation 962-1806“ zur Verfügung gestellt:
„Die bildliche Darstellung zeigt diesen Moment [die Hochzeit]: Die beiden Brautleute stehen einander vor einem Geistlichen gegenüber, Maria ist in geistlicher Begleitung, Maxi- [S. 124] milian wird von einem Schwertträger begleitet. Zu Füßen der handelnden Personen befinden sich die beiden Wappenschilde, der österreichische Bindenschild neben dem burgundischen Schild. Die beiden Wappen fallen durch ihre Farbigkeit auf und symbolisieren für den Betrachter der Szene sofort, dass die Verbindung zwischen Habsburg und Burgund trotz aller Irrungen nun zustande gekommen ist.
Der Bericht über die Hochzeit wurde anscheinend im Kloster Einsiedeln verfasst. Möglicherweise ist es eine Auftragsarbeit des Innsbrucker Hofes, da sich der Verfasser als Anhänger Erzherzog Siegmunds von Tirol zu erkennen gibt. Gedacht war der Bericht für den Dogen und die Senatoren von Venedig, allerdings wurde das Stück nie abgeschickt. Siegmund von Tirol hatte sich für die österreichisch-burgundische Heirat stark eingesetzt, er wurde dafür von Friedrich III. auch mit dem Titel eines Erzherzogs belohnt. Dieser Titel stand nach der Bestätigung des Privilegium Maius durch den Kaiser im Jahr 1453 nur der steirischen Linie der Habsburger zu.“
Autor: ThJ = Thomas Just
Verwiesen wird auf:
Wiesflecker 1971-1986, Bd.1, S. 96-133;
Ausst.-Kat. Neuhofen an der Ybbs/St. Pölten 1996, S. 666f;
Ausst.-Kat. Berlin 2003, S. 115.
Also auch da kein Hinweis auf den Autor. Liegts also nicht an den Kunsthistorikern, sondern an einem Wiener Archivar, dass das Stück seinen Autor verlor? Sollte Just tatsächlich übersehen haben, dass Bonstetten der Autor ist, was bei Chmel steht, aber womöglich nicht im Findmittel der Urkundenreihe? Es klingt fast danach (anscheinend in Einsiedeln, gibt sich als Anhänger Sigmunds zu erkennen). Aber was ist mit den zitierten Quellen? Da Just dieses Weblog liest, ist die Lösung des Rätsels womöglich nah ...
Update:
Siehe auch
http://wwwg.uni-klu.ac.at/kultdoku/kataloge/20/html/1823.htm
KlausGraf - am Freitag, 13. Februar 2009, 19:48 - Rubrik: Landesgeschichte
" ..... Die Sammlung von Fotos, Zeichnungen und erotischen Texten mit einem Bezug zu Leeuwarden sei möglicherweise von einem Angestellten oder einem Besucher mit nach Hause genommen worden, sagte Erik Krikke vom Historischen Zentrum. „Wir hoffen, dass jemand kommt und sagt: 'Hey, ich habe es auf meinem Dachboden' und es zurückbringt“, sagte Krikke. „Wir stellen auch keine Fragen.“ Die Sammlung sei klein genug gewesen, um in eine Umzugskiste zu passen. ...."
Quelle:
http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=7381774.html
Quelle:
http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=7381774.html
Wolf Thomas - am Donnerstag, 12. Februar 2009, 22:16 - Rubrik: Kommunalarchive
"Görlitz, 17. Juni 1953. Der arbeitslose Pflanzenschutztechniker Werner Herbig muss wegen eines Ausweises zur Polizei. Da laufen die Beamten umher wie die aufgescheuchten Hühner, denn es gibt beunruhigende Meldungen aus der Hauptstadt: Streik! Aufruhr! Putsch! Herbig soll nach Hause. Auf der Straße kommt ihm ein Demonstrationszug entgegen, hunderte Arbeiter vom Lokomotiv- und Waggonbau-Werk, die gegen die hohen Normen protestieren. Jemand ruft: „Herbig, du gehörst zu uns! Los, hier rein!“ Den Ruf, der sein Leben verändert, wird er später oft und in diversen Varianten zitieren.
Auf einmal steht er an der Spitze des Zuges, und weil er an der Spitze des Zuges steht, machen die Görlitzer Demonstranten den arbeitslosen Pflanzenschutztechniker zum Mitglied ihres „Streikkomitees“. Es geht schließlich um etwas mehr als Norm und Streik. Dies ist ein Volksaufstand gegen die SED-Herrschaft. Politische Gefangene sollen befreit werden, und weil das Frauengefängnis auf dem Weg der Demonstranten liegt, öffnen sie hier alle Türen. Dann kommt das Rathaus dran. Der Bürgermeister wird festgehalten, die Leute von der Stasi-Zentrale entwaffnet und hinausgeworfen. In Bautzen sind die Aufständischen gründlich. Finanzamt, Post und Bahnhof besetzen sie. Nur in die Kaserne der Russen trauen sie sich nicht.
Es gibt Absprachen und Fantasien, wer soll, wenn die alte Herrschaft fort ist, welche Verantwortung übernehmen, Werner Herbig würde sich um Land- und Forstwirtschaft kümmern. Es gibt Versammlungen, und am späten Nachmittag schickt die Streikleitung die Demonstranten heim. Morgen wird man weitersehen.
Doch schon am selben Abend ist alles vorbei. Russische Soldaten rücken ein, der Bürgermeister zeigt, wo die Anführer des Aufstands wohnen. Er zeigt auf Werner Herbig: Der da war dabei!
Ein Monat Untersuchungshaft mit Verhörmethoden, die Häftlinge Dinge gestehen lassen, die sie nie getan haben, dann die Verhandlung ohne Verteidigung, dafür mit einem Richter, der die Anträge der Staatsanwaltschaft überbietet, und das Urteil für Werner Herbig: fünf Jahre Zuchthaus. Fast vier Jahre davon sitzt er ab mit kahlem Schädel und gelben X-Zeichen auf der Kleidung. Das ist das Zeichen für die „Agenten und Provokateure“ vom 17. Juni.
Zwei Jahre nach seiner Freilassung flieht er mit Frau und Sohn nach West-Berlin, findet Arbeit im Botanischen Garten und später beim Landesarchiv. Das sind gute Stellen, denn nebenher hat er viel Zeit zur Fortsetzung seines Kampfes.
Werner Herbig ist von robuster Natur. Die grausamen Jahre der Haft hat er besser überstanden als andere. Er gründet den „Arbeitskreis 17. Juni“ und kümmert sich darum, dass man den anderen glaubt, woher ihre Verletzungen stammen. Er ist einer jener störenden Geister, die den 17. Juni als Gedenktag ernst nehmen....."
Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Nachrufe;art127,2729290
Auf einmal steht er an der Spitze des Zuges, und weil er an der Spitze des Zuges steht, machen die Görlitzer Demonstranten den arbeitslosen Pflanzenschutztechniker zum Mitglied ihres „Streikkomitees“. Es geht schließlich um etwas mehr als Norm und Streik. Dies ist ein Volksaufstand gegen die SED-Herrschaft. Politische Gefangene sollen befreit werden, und weil das Frauengefängnis auf dem Weg der Demonstranten liegt, öffnen sie hier alle Türen. Dann kommt das Rathaus dran. Der Bürgermeister wird festgehalten, die Leute von der Stasi-Zentrale entwaffnet und hinausgeworfen. In Bautzen sind die Aufständischen gründlich. Finanzamt, Post und Bahnhof besetzen sie. Nur in die Kaserne der Russen trauen sie sich nicht.
Es gibt Absprachen und Fantasien, wer soll, wenn die alte Herrschaft fort ist, welche Verantwortung übernehmen, Werner Herbig würde sich um Land- und Forstwirtschaft kümmern. Es gibt Versammlungen, und am späten Nachmittag schickt die Streikleitung die Demonstranten heim. Morgen wird man weitersehen.
Doch schon am selben Abend ist alles vorbei. Russische Soldaten rücken ein, der Bürgermeister zeigt, wo die Anführer des Aufstands wohnen. Er zeigt auf Werner Herbig: Der da war dabei!
Ein Monat Untersuchungshaft mit Verhörmethoden, die Häftlinge Dinge gestehen lassen, die sie nie getan haben, dann die Verhandlung ohne Verteidigung, dafür mit einem Richter, der die Anträge der Staatsanwaltschaft überbietet, und das Urteil für Werner Herbig: fünf Jahre Zuchthaus. Fast vier Jahre davon sitzt er ab mit kahlem Schädel und gelben X-Zeichen auf der Kleidung. Das ist das Zeichen für die „Agenten und Provokateure“ vom 17. Juni.
Zwei Jahre nach seiner Freilassung flieht er mit Frau und Sohn nach West-Berlin, findet Arbeit im Botanischen Garten und später beim Landesarchiv. Das sind gute Stellen, denn nebenher hat er viel Zeit zur Fortsetzung seines Kampfes.
Werner Herbig ist von robuster Natur. Die grausamen Jahre der Haft hat er besser überstanden als andere. Er gründet den „Arbeitskreis 17. Juni“ und kümmert sich darum, dass man den anderen glaubt, woher ihre Verletzungen stammen. Er ist einer jener störenden Geister, die den 17. Juni als Gedenktag ernst nehmen....."
Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Nachrufe;art127,2729290
Wolf Thomas - am Donnerstag, 12. Februar 2009, 22:15 - Rubrik: Personalia
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" ..... Wie lässt sich die Veränderung des Klimas überhaupt dingfest machen? Die Antwort liegt tief unter der Erdoberfläche in beinhartem Gestein und moosweichen Torfschichten; solche Ablagerungen haben Veränderungen des Klimas über Jahrtausende hinweg wie eine Computerfestplatte gespeichert. Dieses nahezu unberührte Sedimentgestein findet sich im Wehntal, das aufgrund der Beschaffenheit ein einzigartiges Klimaarchiv von nationaler Bedeutung darstellt. ....."
Quelle:
http://www.zuonline.ch/storys/storys.cfm?vID=13003
Mehr zum Thema auf Archivalia:
http://archiv.twoday.net/search?q=Sediment
Quelle:
http://www.zuonline.ch/storys/storys.cfm?vID=13003
Mehr zum Thema auf Archivalia:
http://archiv.twoday.net/search?q=Sediment
Wolf Thomas - am Donnerstag, 12. Februar 2009, 22:12 - Rubrik: Wahrnehmung
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"Die Ausstellung "Tatsachen über Beijing – Dokumente der Erinnerung" ist seit Mittwoch im Beijinger Archiv kostenlos für Besucher zugängig. Über 400 Materialien und Dokumente, welche die Entwicklung und den Wandel der Stadt Beijing in den vergangenen hundert Jahren widerspiegeln, werden in neun Bereichen ausgestellt. Dazu gehören beispielsweise Darstellungen über das alte Beijing sowie über Handel und Industrie oder Bildung und Kultur. Unter den Exponaten befinden sich auch wertvolle Gemälde von Landschaften im Alten Sommerpalast, der Eisenbahn Beijing-Zhangkaikou, der Einkaufsstraße Dazhalan oder dem Trommelturm im alten Beijing und von einem Abschnitt des Kaiserkanals zwischen Beijing und Hangzhou. Auch der Bewerbungsbericht der Stadt Beijing um die Austragung der 29. Olympischen Spiele liegt aus. Interessierte können auch unter Vorlage des Ausweises kostenlos das Archiv nutzen. Die Ausstellung ist von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr von Montag bis Freitag geöffnet. Für Fragen und Anmeldungen wurde ein Servicetelefon eingerichtet: die Nummer lautet 8519 4106."
Quelle:
http://german.cri.cn/1669/2009/02/12/1s108667.htm
Quelle:
http://german.cri.cn/1669/2009/02/12/1s108667.htm
Wolf Thomas - am Donnerstag, 12. Februar 2009, 22:09 - Rubrik: Veranstaltungen
"Reihen von verstaubten Einmachgläsern führen in den Ausstellungsraum Klingental, der kontrastreiche Arbeiten zum Thema „Welt in Sicht II“ präsentiert. Doch welche Welten geraten hier in Sicht? Im zweiten Teil der Ausstellung, deren Auftakt im Kunstpanorama/Kunsthalle Luzern im Frühjahr letzten Jahres stattfand und das imaginäre Reisen als Kontext hatte, wird nun die meist übersehene, kleine Welt der nächsten Umgebung in den Blick genommen.
Gleich mehrere Arbeiten beschäftigen sich mit verborgenen Orten, zu denen zum Beispiel das Archiv zählt. Der Künstler Christian Ratti (*1974) hat zusammen mit dem Industrie-Designer Jean Franck Haspel die Installation „Rübli 29.X.41“ eingerichtet. Haspel arbeitet für die Firma Vetropack und hatte dadurch Zugang zu alten Einmachgläsern der Firma Bülach, die heute zu Vetropack gehört. Die Arbeit beinhaltet nicht nur eingewecktes Gemüse ab 1930, das im Labor der Firma nach verschiedenen Methoden haltbar gemacht wurde - wie man auf den handgeschriebenen Etiketten nachvollziehen kann - vielmehr setzen die Künstler die aus dem Dunkel des Vergessens hervorgeholten Archivgläser mit weiteren Dokumenten der Firma Bülach in Verbindung. Die vergangene Welt der Schweizer Glasbläserei wird aufbereitet und kritisch hinterfragt, ist der Aufschwung der Firma Bülach doch auch dem Zweiten Weltkrieg geschuldet und der damit einhergehenden propagierten Notwendigkeit von Vorratshaltung. In der Präsentation von Ratti und Haspel entsteht so eine unauflösbare Spannung in der Anschauung eines halb verschimmelten Relikts aus der Vergangenheit und der Vorsorge für die Zukunft. Der Zweite Weltkrieg scheint darin als etwas Zukünftiges konserviert.
„La pièce sacrée“ ist eine mehrteilige Arbeit von Petra Elena Köhle (*1977) und Nicolas Vermot Petit-Outhenin (*1977), die immer wieder den von Hans Dietz bis zu seinem Tod geheim gehaltenen Schreibtischinhalt konsultieren. In Schachteln verpackt bleibt der Inhalt im ersten Teil der Installation den Besuchern verborgen. Teilweise gelüftet wird er dann im abgeschotteten Nebenraum. Hier untersuchen die Künstler das Haushaltsbuch von Hans Dietz. Doch was dieses Heftchen über ihn erzählt, reicht den Künstlern nicht aus. Sie wollen tiefer in seine Welt eindringen und kaufen die vermerkten Lebensmittel nach, versuchen daraus Gerichte zu kochen und archivieren ihre Quittungen, die sie dem Besucher als geheftete Kopien präsentieren. Die Habseligkeiten des Verstorbenen werden immer wieder neu gesichtet und bewusst nachvollzogen, mit der heutigen Realität abgeglichen und vermengt. So reisten sie nach Capri, um dort Orte aufzuspüren, die als Urlaubsfotos in den Erinnerungen auftauchen. Im Diavortrag treten alte Aufnahmen von Hans Dietz neben die der Künstler. ......
Welt in Sicht II
Ausstellungsraum Klingental
Kasernenstr. 23, Basel (CH).
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr, Samstag und Sonntag 11.00 bis 17.00 Uhr.
Bis 8. März 2009.
Am 8. März 2009 spricht Christian Ratti um 17.00 Uhr über seine Arbeit „Rübli 29.X.41“. "
Quelle:
http://www.regioartline.org/ral/index.php?&id=4&backPID=27&tt_news=2341
Link zum Ausstellungsraum: http://www.ausstellungsraum.ch/
Gleich mehrere Arbeiten beschäftigen sich mit verborgenen Orten, zu denen zum Beispiel das Archiv zählt. Der Künstler Christian Ratti (*1974) hat zusammen mit dem Industrie-Designer Jean Franck Haspel die Installation „Rübli 29.X.41“ eingerichtet. Haspel arbeitet für die Firma Vetropack und hatte dadurch Zugang zu alten Einmachgläsern der Firma Bülach, die heute zu Vetropack gehört. Die Arbeit beinhaltet nicht nur eingewecktes Gemüse ab 1930, das im Labor der Firma nach verschiedenen Methoden haltbar gemacht wurde - wie man auf den handgeschriebenen Etiketten nachvollziehen kann - vielmehr setzen die Künstler die aus dem Dunkel des Vergessens hervorgeholten Archivgläser mit weiteren Dokumenten der Firma Bülach in Verbindung. Die vergangene Welt der Schweizer Glasbläserei wird aufbereitet und kritisch hinterfragt, ist der Aufschwung der Firma Bülach doch auch dem Zweiten Weltkrieg geschuldet und der damit einhergehenden propagierten Notwendigkeit von Vorratshaltung. In der Präsentation von Ratti und Haspel entsteht so eine unauflösbare Spannung in der Anschauung eines halb verschimmelten Relikts aus der Vergangenheit und der Vorsorge für die Zukunft. Der Zweite Weltkrieg scheint darin als etwas Zukünftiges konserviert.
„La pièce sacrée“ ist eine mehrteilige Arbeit von Petra Elena Köhle (*1977) und Nicolas Vermot Petit-Outhenin (*1977), die immer wieder den von Hans Dietz bis zu seinem Tod geheim gehaltenen Schreibtischinhalt konsultieren. In Schachteln verpackt bleibt der Inhalt im ersten Teil der Installation den Besuchern verborgen. Teilweise gelüftet wird er dann im abgeschotteten Nebenraum. Hier untersuchen die Künstler das Haushaltsbuch von Hans Dietz. Doch was dieses Heftchen über ihn erzählt, reicht den Künstlern nicht aus. Sie wollen tiefer in seine Welt eindringen und kaufen die vermerkten Lebensmittel nach, versuchen daraus Gerichte zu kochen und archivieren ihre Quittungen, die sie dem Besucher als geheftete Kopien präsentieren. Die Habseligkeiten des Verstorbenen werden immer wieder neu gesichtet und bewusst nachvollzogen, mit der heutigen Realität abgeglichen und vermengt. So reisten sie nach Capri, um dort Orte aufzuspüren, die als Urlaubsfotos in den Erinnerungen auftauchen. Im Diavortrag treten alte Aufnahmen von Hans Dietz neben die der Künstler. ......
Welt in Sicht II
Ausstellungsraum Klingental
Kasernenstr. 23, Basel (CH).
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 15.00 bis 18.00 Uhr, Samstag und Sonntag 11.00 bis 17.00 Uhr.
Bis 8. März 2009.
Am 8. März 2009 spricht Christian Ratti um 17.00 Uhr über seine Arbeit „Rübli 29.X.41“. "
Quelle:
http://www.regioartline.org/ral/index.php?&id=4&backPID=27&tt_news=2341
Link zum Ausstellungsraum: http://www.ausstellungsraum.ch/
Wolf Thomas - am Donnerstag, 12. Februar 2009, 22:07 - Rubrik: Wahrnehmung
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"Die Paul Sacher Stiftung wurde 1973 zunächst mit dem Ziel der Bewahrung der musikalischen Bibliothek von Paul Sacher gegründet. Mit der einige Zeit später einsetzenden systematischen Erweiterung der Bestände wandelte sich diese Aufgabe. Mit rund achtzig Nachlässen und Sammlungen von bedeutenden Komponisten und Interpreten bildet die Stiftung heute ein internationales Forschungszentrum für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.
Die Hauptaufgabe der Paul Sacher Stiftung besteht in der optimalen Konservierung und Erschliessung der Quellenbestände. Darüber hinaus ermöglicht und fördert sie die wissenschaftliche Erforschung des Archivguts durch Bereitstellung der Dokumente vor Ort. Hierfür wurden alle technischen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen.
So ist das Haus mit mehreren Lesesälen, Büros, Magazinen und einem für die Archivierung der Originaldokumente bestimmten klimatisierten Kulturgüterschutzraum ausgestattet.
Auch eine umfangreiche Fachbibliothek zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts wurde aufgebaut, die wie die zugehörige Phonothek und Videothek laufend ergänzt wird und so die einschlägige Fachliteratur im Haus verfügbar macht. Mit eigenen Forschungsprojekten und Publikationen beteiligt sich die Stiftung selbst an der wissenschaftlichen Erforschung und Aufarbeitung ihrer Bestände."
Quelle: Homepage der Stiftung: http://www.paul-sacher-stiftung.ch/
Link zur Sammlungsliste:
http://www.paul-sacher-stiftung.ch/pss/sammlungen.htm
Die Hauptaufgabe der Paul Sacher Stiftung besteht in der optimalen Konservierung und Erschliessung der Quellenbestände. Darüber hinaus ermöglicht und fördert sie die wissenschaftliche Erforschung des Archivguts durch Bereitstellung der Dokumente vor Ort. Hierfür wurden alle technischen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen.
So ist das Haus mit mehreren Lesesälen, Büros, Magazinen und einem für die Archivierung der Originaldokumente bestimmten klimatisierten Kulturgüterschutzraum ausgestattet.
Auch eine umfangreiche Fachbibliothek zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts wurde aufgebaut, die wie die zugehörige Phonothek und Videothek laufend ergänzt wird und so die einschlägige Fachliteratur im Haus verfügbar macht. Mit eigenen Forschungsprojekten und Publikationen beteiligt sich die Stiftung selbst an der wissenschaftlichen Erforschung und Aufarbeitung ihrer Bestände."
Quelle: Homepage der Stiftung: http://www.paul-sacher-stiftung.ch/
Link zur Sammlungsliste:
http://www.paul-sacher-stiftung.ch/pss/sammlungen.htm
Wolf Thomas - am Donnerstag, 12. Februar 2009, 22:05 - Rubrik: Musikarchive
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http://www.badische-heimat.de/neu/projekte/reprint/index.htm
Zutreffend als Insellösung kritisiert:
http://mannigfaltigkeiten.twoday.net/stories/5510713/
Bühlers Blog (mit eigenartigem Foto ganz oben)
http://blog.kulturerbe.li/
Zutreffend als Insellösung kritisiert:
http://mannigfaltigkeiten.twoday.net/stories/5510713/
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http://kirtasbooks.com
Kirtas hat soeben eine weitere Partnerschaft mit der UPenn bekannt gegeben. Es soll eine Digization on demand-Funktion enthalten.
Das Bücher-Angebot auf der Website ist englischsprachig. Es gibt eine (sehr langsame) Search Inside-Möglichkeit, und man kann die Bücher in einem Viewer betrachten, der Download kostet etwas (üblicherweise knapp 2 Dollar). Hat man eine interessante Stelle mit der Suche inside gefunden, darf man aber das ganze Buch durchlesen, da die Suche im Buch selbst anscheinend nicht klappt. Ist alles noch sehr beta, aber besser als gar kein kostenloser Zugang zum Buchinhalt.
Nachtrag: Wenn man sichs genauer anschaut, dann gibt es die beschriebene kostenlose Ansicht nur für einen Teil der Bücher (Classics und Navy-Collection).
Kirtas hat soeben eine weitere Partnerschaft mit der UPenn bekannt gegeben. Es soll eine Digization on demand-Funktion enthalten.
Das Bücher-Angebot auf der Website ist englischsprachig. Es gibt eine (sehr langsame) Search Inside-Möglichkeit, und man kann die Bücher in einem Viewer betrachten, der Download kostet etwas (üblicherweise knapp 2 Dollar). Hat man eine interessante Stelle mit der Suche inside gefunden, darf man aber das ganze Buch durchlesen, da die Suche im Buch selbst anscheinend nicht klappt. Ist alles noch sehr beta, aber besser als gar kein kostenloser Zugang zum Buchinhalt.
Nachtrag: Wenn man sichs genauer anschaut, dann gibt es die beschriebene kostenlose Ansicht nur für einen Teil der Bücher (Classics und Navy-Collection).
KlausGraf - am Donnerstag, 12. Februar 2009, 04:21 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/Publikationen/Bibliographien/Sammelbesprechung6.shtml
Die Neuen Veröffentlichungen zur vergleichenden historischen Städteforschung 2001-2008 werden erstmals nicht in den Blättern für deutsche Landesgeschichte veröffentlicht, sondern auf der Homepage des IStG. Mit diesem neuen Ort geht eine inhaltliche Neukonzeption einher: Aus organisatorischen Gründen soll von der bisher üblichen detaillierten Besprechung von Einzeltiteln Abstand genommen und stattdessen stärker eine Gesamtbewertung der Forschungsliteratur vorgenommen werden.
Die Neuen Veröffentlichungen zur vergleichenden historischen Städteforschung 2001-2008 werden erstmals nicht in den Blättern für deutsche Landesgeschichte veröffentlicht, sondern auf der Homepage des IStG. Mit diesem neuen Ort geht eine inhaltliche Neukonzeption einher: Aus organisatorischen Gründen soll von der bisher üblichen detaillierten Besprechung von Einzeltiteln Abstand genommen und stattdessen stärker eine Gesamtbewertung der Forschungsliteratur vorgenommen werden.
KlausGraf - am Donnerstag, 12. Februar 2009, 00:48 - Rubrik: Landesgeschichte
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KlausGraf - am Donnerstag, 12. Februar 2009, 00:35 - Rubrik: Landesgeschichte
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http://webilus.com/
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http://www.mercurynews.com/breakingnews/ci_11671723
A rare trove of 11,000 Hebrew books and manuscripts went on display at Sotheby's this week as the auction house seeks to find a buyer for what is considered the greatest collection of Judaica in private hands.
The Valmadonna Trust Library includes documents of unparalleled significance including a copy of a 16th-century Hebrew Bible once owned by Westminster Abbey. Some have burn or water marks or other signs of religious persecution.
"I don't know any other collection quite like it in private hands. It even rivals some of the great institutional collections in the world," Arthur Kiron, curator of Judaica collections at the University of Pennsylvania, said. "There are very few cultural moments like this one where a collection of such great significance is made available for sale."
The complete library, valued at more than $40 million, is being shown in its entirety for the first time at Sotheby's Manhattan galleries until Feb. 19. The trust has asked the auction house to facilitate the sale of the complete collection to a public institution or private collector. It will not break up the collection or sell individuals works.
The Valmadonna Library is the lifelong pursuit of Jack Lunzer, an 88-year-old collector from London who was in New York on Monday for the opening of the exhibition.
Lunzer will not benefit from the proceeds of the sale, which is being handled by the trust, which will also decide whether to accept an offer from a collector or an institution.
But Lunzer has made his wishes known. "I would like our library to be acquired by the Library of Congress," he said. "That would be my great joy."
Sharon Mintz, curator of Jewish art at the Jewish Theological Seminary, which owns the largest public collection of Judaica in the United States, said any institution that acquired the library would immediately be catapulted "to one of the top-tier places of study of Hebrew culture."
See also PR (PDF)
http://www.sothebys.com/liveauctions/event/valmadonnaTrustLibraryBrochure.pdf

Update: See also
http://www.nytimes.com/2009/02/12/books/12hebr.html?pagewanted=1&_r=2
There is also an exquisitely preserved edition of the Babylonian Talmud (1519-23) made by the Christian printer Daniel Bomberg in Venice, an edition created with the advice of a panel of scholars that codified many aspects of how the Talmud is displayed and printed. This set made its way into the collection of Westminster Abbey, where Mr. Lunzer saw it, covered with dust, perhaps untouched for centuries. He ultimately acquired it in a trade, offering a 900-year-old copy of the Abbey’s original Charter.
Update:
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601088&sid=a084B5FRM1PY&refer=home
A rare trove of 11,000 Hebrew books and manuscripts went on display at Sotheby's this week as the auction house seeks to find a buyer for what is considered the greatest collection of Judaica in private hands.
The Valmadonna Trust Library includes documents of unparalleled significance including a copy of a 16th-century Hebrew Bible once owned by Westminster Abbey. Some have burn or water marks or other signs of religious persecution.
"I don't know any other collection quite like it in private hands. It even rivals some of the great institutional collections in the world," Arthur Kiron, curator of Judaica collections at the University of Pennsylvania, said. "There are very few cultural moments like this one where a collection of such great significance is made available for sale."
The complete library, valued at more than $40 million, is being shown in its entirety for the first time at Sotheby's Manhattan galleries until Feb. 19. The trust has asked the auction house to facilitate the sale of the complete collection to a public institution or private collector. It will not break up the collection or sell individuals works.
The Valmadonna Library is the lifelong pursuit of Jack Lunzer, an 88-year-old collector from London who was in New York on Monday for the opening of the exhibition.
Lunzer will not benefit from the proceeds of the sale, which is being handled by the trust, which will also decide whether to accept an offer from a collector or an institution.
But Lunzer has made his wishes known. "I would like our library to be acquired by the Library of Congress," he said. "That would be my great joy."
Sharon Mintz, curator of Jewish art at the Jewish Theological Seminary, which owns the largest public collection of Judaica in the United States, said any institution that acquired the library would immediately be catapulted "to one of the top-tier places of study of Hebrew culture."
See also PR (PDF)
http://www.sothebys.com/liveauctions/event/valmadonnaTrustLibraryBrochure.pdf

Update: See also
http://www.nytimes.com/2009/02/12/books/12hebr.html?pagewanted=1&_r=2
There is also an exquisitely preserved edition of the Babylonian Talmud (1519-23) made by the Christian printer Daniel Bomberg in Venice, an edition created with the advice of a panel of scholars that codified many aspects of how the Talmud is displayed and printed. This set made its way into the collection of Westminster Abbey, where Mr. Lunzer saw it, covered with dust, perhaps untouched for centuries. He ultimately acquired it in a trade, offering a 900-year-old copy of the Abbey’s original Charter.
Update:
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601088&sid=a084B5FRM1PY&refer=home
KlausGraf - am Donnerstag, 12. Februar 2009, 00:12 - Rubrik: English Corner
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http://archiv.twoday.net/stories/239778/ wurde etwas aktualisiert.
KlausGraf - am Mittwoch, 11. Februar 2009, 23:42 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Michael Hochedlinger: Aktenkunde. Urkunden- und Aktenlehre der Neuzeit (Böhlau Historische Hilfswissenschaften Band 3)
2009, 292 S.
164 s/w-Abb.
24 x 17 cm
Br. mit CD-ROM-Beilage
Preis: € 39.90
978-3-205-78296-4 (A), 978-3-486-58933-7 (D)
Die Übungsbeispiele sind online unter:
http://www.univie.ac.at/Geschichtsforschung/ressourcen/aktenkunde/index.htm
Zum Thema Aktenkunde siehe auch den modernen "Klassiker" von Kloosterhuis:
http://www.gsta.spk-berlin.de/amtliche_aktenkunde_552.html

2009, 292 S.
164 s/w-Abb.
24 x 17 cm
Br. mit CD-ROM-Beilage
Preis: € 39.90
978-3-205-78296-4 (A), 978-3-486-58933-7 (D)
Die Übungsbeispiele sind online unter:
http://www.univie.ac.at/Geschichtsforschung/ressourcen/aktenkunde/index.htm
Zum Thema Aktenkunde siehe auch den modernen "Klassiker" von Kloosterhuis:
http://www.gsta.spk-berlin.de/amtliche_aktenkunde_552.html

KlausGraf - am Mittwoch, 11. Februar 2009, 22:38 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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http://www.mediathek.at/oe1_journale/
Die Hörfunkjournale des Österreichischen Rundfunks (ORF) informieren die Hörer von Ö1 seit der Rundfunkreform 1967 über das Weltgeschehen sowie nationale Entwicklungen. Themen sind Politik, Wirtschaft, Kultur und bisweilen eine Prise Sport. Flagschiff ist das fast einstündige Mittagsjournal. Die Österreichische Mediathek hat nun gut zwei Jahrzehnte Journale digitalisiert und kostenlos zugänglich online gestellt (Streams mit Flash-Plugin). Von den Anfängen 1967 bis Ende 1989 sind über 5000 Sendestunden und mehr als 60.000 Einzelbeiträge zu hören. Damit kann die Zeitgeschichte aus der Perspektive der Zeitgenossen nachempfunden werden.
http://www.heise.de/newsticker/Zeitgeschichte-zum-Nachhoeren--/meldung/132387
Die Hörfunkjournale des Österreichischen Rundfunks (ORF) informieren die Hörer von Ö1 seit der Rundfunkreform 1967 über das Weltgeschehen sowie nationale Entwicklungen. Themen sind Politik, Wirtschaft, Kultur und bisweilen eine Prise Sport. Flagschiff ist das fast einstündige Mittagsjournal. Die Österreichische Mediathek hat nun gut zwei Jahrzehnte Journale digitalisiert und kostenlos zugänglich online gestellt (Streams mit Flash-Plugin). Von den Anfängen 1967 bis Ende 1989 sind über 5000 Sendestunden und mehr als 60.000 Einzelbeiträge zu hören. Damit kann die Zeitgeschichte aus der Perspektive der Zeitgenossen nachempfunden werden.
http://www.heise.de/newsticker/Zeitgeschichte-zum-Nachhoeren--/meldung/132387
KlausGraf - am Mittwoch, 11. Februar 2009, 22:15 - Rubrik: Medienarchive
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http://bibliotheksrecht.blog.de/2009/02/11/briefe-emails-internet-5550717/
In einem Beitrag in K&R [2007, H. 11, S. 551-554] untersuchen Niko Härting und Philipp C. Redlich aus persönlichkeitsrechtlicher Sicht, wann eMails und Briefe im Internet publiziert werden können. [...] Je weniger ein Schreiben dem engen persönlichen Bereich, der Intimsphäre, zugerechnet werden könne, desto weniger schutzwürdig sei es.
In einem Beitrag in K&R [2007, H. 11, S. 551-554] untersuchen Niko Härting und Philipp C. Redlich aus persönlichkeitsrechtlicher Sicht, wann eMails und Briefe im Internet publiziert werden können. [...] Je weniger ein Schreiben dem engen persönlichen Bereich, der Intimsphäre, zugerechnet werden könne, desto weniger schutzwürdig sei es.
KlausGraf - am Mittwoch, 11. Februar 2009, 22:08 - Rubrik: Archivrecht
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Das höchst empfehlenswerte (jaja, Retourkutsche) VÖB-Weblog hat dazu diverse Links:
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=745
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=745
KlausGraf - am Mittwoch, 11. Februar 2009, 22:03 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
"15 Jahre nach ihrem Tod wird die Düsseldorfer Kabarettistin Lore Lorentz zum Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. In einem dreijährigen Projekt will das Theatermuseum in Düsseldorf das Leben und Werk der Gründerin des Düsseldorfer "Kom(m)ödchens" untersuchen. Grundlage sind Dokumente, Plakate, Programme, Fotos, Künstlerverträge und Kritiken, die seit der Gründung der Kabarettbühne 1947 [ im Kommödchen selbst ?] archiviert wurden. Durch das Forschungsprojekt soll das Lebenswerk von Lore Lorentz gesichert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden."
Quelle: WDR 3/5 Kulturnachrichten 11.02.2009 (Link)
Wikipedia-Artikel des Kabaretts und der Kabarett-Gründer:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kom(m)%C3%B6dchen
http://de.wikipedia.org/wiki/Lore_Lorentz
http://de.wikipedia.org/wiki/Kay_Lorentz
Quelle: WDR 3/5 Kulturnachrichten 11.02.2009 (Link)
Wikipedia-Artikel des Kabaretts und der Kabarett-Gründer:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kom(m)%C3%B6dchen
http://de.wikipedia.org/wiki/Lore_Lorentz
http://de.wikipedia.org/wiki/Kay_Lorentz
Wolf Thomas - am Mittwoch, 11. Februar 2009, 21:57 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
Tobias Zeumer schreibt in INETBIB:
mir fällt zu kostenlos und unkompliziert (in der Handhabung; die Installation im Grunde auch) noch OpenBiblio ein. Neben den bisher genannten gibt es dort auch eine deutsche Version unter http://openbiblio.de/. Allerdings ist dies nicht die aktuellste Version. Die ist unter http://obiblio.sourceforge.net zu finden, dann allerdings ohne deutsche Lokalisierung (die man mit etwas Experimentierfreude, aber wahrscheinlich von der veralteten deutschen Version übernehmen könnte). Das System ist schon sehr einfach, bietet aber möglicherweise alles was man für eine kleine Firmenbibliothek braucht. Das Stadtarchiv Bamberg verwendet OpenBiblio: http://badcamberg.stadtarchiv.info/openbiblio/home/ bzw. http://badcamberg.stadtarchiv.info/openbiblio/opac/ für den Opac.
Eventuell ist diese relativ frische Bachelorarbeit noch ganz interessant um zu prüfen, woran man eigentlich Bedarf hat: Reimann, Katlen : Aktuelle Marktübersicht des Bibliothekssoftwaremarktes in Deutschland unter Einbeziehung von Open Source Produkten ( http://opus.bsz-bw.de/hdms/volltexte/2008/652/ ). Hinsichtlich Kostenlosigkeit werden werden zwar Open Source Produkte genannt, allerdings ist durch die Begrenzung auf Deutschland auch hier OpenBiblio das einzige (etwas) genauer beschriebene System. Das gibt aber immerhin eine Ahnung, dass kostenlos mit deutscher Lokalisierung (falls diese überhaupt wichtig ist) kaum verfügbar ist.
mir fällt zu kostenlos und unkompliziert (in der Handhabung; die Installation im Grunde auch) noch OpenBiblio ein. Neben den bisher genannten gibt es dort auch eine deutsche Version unter http://openbiblio.de/. Allerdings ist dies nicht die aktuellste Version. Die ist unter http://obiblio.sourceforge.net zu finden, dann allerdings ohne deutsche Lokalisierung (die man mit etwas Experimentierfreude, aber wahrscheinlich von der veralteten deutschen Version übernehmen könnte). Das System ist schon sehr einfach, bietet aber möglicherweise alles was man für eine kleine Firmenbibliothek braucht. Das Stadtarchiv Bamberg verwendet OpenBiblio: http://badcamberg.stadtarchiv.info/openbiblio/home/ bzw. http://badcamberg.stadtarchiv.info/openbiblio/opac/ für den Opac.
Eventuell ist diese relativ frische Bachelorarbeit noch ganz interessant um zu prüfen, woran man eigentlich Bedarf hat: Reimann, Katlen : Aktuelle Marktübersicht des Bibliothekssoftwaremarktes in Deutschland unter Einbeziehung von Open Source Produkten ( http://opus.bsz-bw.de/hdms/volltexte/2008/652/ ). Hinsichtlich Kostenlosigkeit werden werden zwar Open Source Produkte genannt, allerdings ist durch die Begrenzung auf Deutschland auch hier OpenBiblio das einzige (etwas) genauer beschriebene System. Das gibt aber immerhin eine Ahnung, dass kostenlos mit deutscher Lokalisierung (falls diese überhaupt wichtig ist) kaum verfügbar ist.
KlausGraf - am Mittwoch, 11. Februar 2009, 21:49 - Rubrik: Archivbibliotheken
"Die Stadt Frankfurt hat sich den Nachlass des Jazzmusikers Albert Mangelsdorff (1928-2005) gesichert. . .. "(1)
"Er umfasst sämtliche Musikinstrumente, sechs Kisten mit Noten und Arrangements, etwa 1000 Schallplatten, ca. 300 Tonbändern und Tonbandkassetten, zum Teil mit Probenmitschnitten, 300 CDs, ca. 50 Videokassetten, Preisen und Urkunden, Fotos, Plakaten, Büchern, Zeitschriften, Programmheften sowie 100 Aktenordnern mit persönlicher Korrespondenz, Verträgen und gesammelten Zeitungsausschnitten. Insgesamt handelt es sich um die außergewöhnlich vollständige Dokumentation eines außerordentlich schaffensreichen Künstlerlebens." (2)
"........Nach dem Zweiten Weltkrieg galt Frankfurt lange Zeit auch dank Mangelsdorff als "Jazz-Hauptstadt" der Republik. Das Frankfurter Institut für Stadtgeschichte wird das Archiv übernehmen und ausbauen. Es soll künftig auch der Forschung offenstehen. Frankfurts Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) bewertete den Erwerb des Nachlasses als "großen Erfolg für die Stadt". ....." (1)
"In diesem Zusammenhang gilt mein Dank der Witwe des Künstlers, Ilo Mangelsdorff, die uns ermöglichte, die vielfältigen und umfangreichen Materialien für die Nachwelt zu erhalten...." (2)
"Auch andernorts habe es Begehrlichkeiten gegeben, die Zeugnisse der "Jazz- Legende" zu übernehmen. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Frankfurter Stiftung Polytechnische Gesellschaft." (1)
Quellen:
(1) Frankfurter Rundschau
(2) Hessischer Rundfunk
Anm.: Da werde ich schon ein bisschen neidisch auf meine Kurskollgegin, die im ISG die Nachlässe betreut.
"Er umfasst sämtliche Musikinstrumente, sechs Kisten mit Noten und Arrangements, etwa 1000 Schallplatten, ca. 300 Tonbändern und Tonbandkassetten, zum Teil mit Probenmitschnitten, 300 CDs, ca. 50 Videokassetten, Preisen und Urkunden, Fotos, Plakaten, Büchern, Zeitschriften, Programmheften sowie 100 Aktenordnern mit persönlicher Korrespondenz, Verträgen und gesammelten Zeitungsausschnitten. Insgesamt handelt es sich um die außergewöhnlich vollständige Dokumentation eines außerordentlich schaffensreichen Künstlerlebens." (2)
"........Nach dem Zweiten Weltkrieg galt Frankfurt lange Zeit auch dank Mangelsdorff als "Jazz-Hauptstadt" der Republik. Das Frankfurter Institut für Stadtgeschichte wird das Archiv übernehmen und ausbauen. Es soll künftig auch der Forschung offenstehen. Frankfurts Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) bewertete den Erwerb des Nachlasses als "großen Erfolg für die Stadt". ....." (1)
"In diesem Zusammenhang gilt mein Dank der Witwe des Künstlers, Ilo Mangelsdorff, die uns ermöglichte, die vielfältigen und umfangreichen Materialien für die Nachwelt zu erhalten...." (2)
"Auch andernorts habe es Begehrlichkeiten gegeben, die Zeugnisse der "Jazz- Legende" zu übernehmen. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Frankfurter Stiftung Polytechnische Gesellschaft." (1)
Quellen:
(1) Frankfurter Rundschau
(2) Hessischer Rundfunk
Anm.: Da werde ich schon ein bisschen neidisch auf meine Kurskollgegin, die im ISG die Nachlässe betreut.
Wolf Thomas - am Mittwoch, 11. Februar 2009, 21:09 - Rubrik: Musikarchive
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Ein Bericht in der Bacjknanger Kreiszeitung (Link): " ..... "In einem Fernseh-Krimi sähe die erste Szene wohl so aus: Historiker Professor Dr. Gerhard Fritz betritt das Archiv im Schafhaus an einem Tag im Jahr 2008. Er will eine Edition des Bürgerrechtes von 1502 und der Metzlerordnung von 1492/1522 machen. Weil er die Originaldokumente Ende der 80er-Jahre zu wissenschaftlichen Zwecken fotografieren hat lassen, schreibt er den Wortlaut von diesen Fotografien ab. An einigen Stellen kann er die Buchstaben aber nicht entziffern und will deshalb die Originale sehen. Großes Erschrecken, als er im Archiv die Mappe öffnet: Die Originale sind weg. ....."
Wolf Thomas - am Mittwoch, 11. Februar 2009, 21:08 - Rubrik: Kommunalarchive
http://www.libri-rari.bbs.ch/
Was soll das? Ein Blick auf ein paar Beispielseiten von einer Handvoll alter Drucke, wenn in anderen Ländern (z.B. Spanien) viele tausende alte Drucke komplett online sind? In den meisten Fällen können die digitalen Bilder auch gar nicht angemessen vergrößert werden.
Vermutlich ein superteures Angebot, für dessen Kosten man hunderte wichtiger Schweizer Bücher hätte digitalisieren und z.B. auf Wikimedia Commons kostenlos zugänglich machen können. Ätzend!
Größer wirds nicht.
Was soll das? Ein Blick auf ein paar Beispielseiten von einer Handvoll alter Drucke, wenn in anderen Ländern (z.B. Spanien) viele tausende alte Drucke komplett online sind? In den meisten Fällen können die digitalen Bilder auch gar nicht angemessen vergrößert werden.
Vermutlich ein superteures Angebot, für dessen Kosten man hunderte wichtiger Schweizer Bücher hätte digitalisieren und z.B. auf Wikimedia Commons kostenlos zugänglich machen können. Ätzend!

KlausGraf - am Mittwoch, 11. Februar 2009, 18:59 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Heute musste ich bislang insgesamt 18 Spamkommentare manuell löschen. Wenn das so weitergeht und niemand eine Lösung für dieses Problem hat, werde ich die freie Kommentarfunktion (ohne vorherige Registrierung) wieder abschalten müssen.
KlausGraf - am Mittwoch, 11. Februar 2009, 18:46 - Rubrik: Allgemeines
Roland Reuß in der FAZ
Zutreffende Kritik Steinhauers an der Kritik an Open Access:
http://wissenschaftsurheberrecht.blog.de/2009/02/11/open-access-unsittlich-verwerflich-5553120/
Reuß kultiviert eine nicht mehr zeitgemäße elitäre Position, die mit der Realität der Bildungsverhältnisse an den Universitäten nichts zu tun hat:
Die Kosten, die Verlage für Satz, Druck und Lektorat ausgeben, werden in der Welt des „Open Access“ zudem komplett auf die Autoren abgewälzt - mit verheerenden Folgen für die Apperzeption wissenschaftlicher Arbeiten. Standard: Times New Roman in Blocksatz ohne Silbentrennung und mit Dauerfolter durch falsche Apostrophe und Anführungszeichen, kurz: digitale typographische Massengräber.
Falsche Apostrophe und Anführungszeichen stören mich nicht im mindesten in einem elektronischen Text. Wenn ich den Text sofort kostenfrei auf dem Bildschirm habe, nehme ich das in Kauf, denn Steinhauer bemerkt zurecht:
Es ist ja auch sehr praktisch, in einer bewährten Bibliographie zu recherchieren, danach den Bibliothekskatalog zu bemühen, um die Signatur des gewünschten Werkes zu ermitteln, das Bibliotheksgebäude aufzusuchen, das Buch auszuheben, den Text - die Rede ist hier von einem Aufsatz - zu kopieren und dann intensiv zu studieren, anstatt mit zwei Mausklicks den Volltext auf dem Bildschirm zu haben und sogleich mit dem Text digital zu arbeiten oder ihn zur intensiven Lektüre (wie ich es mit Reußens Text gemacht haben) auszudrucken.
Update: Auch in Wikisource wird Kritik am Artikel laut:
http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Skriptorium#Open_source
Update: Die Leserkommentare in der FAZ (Steinhauers Beitrag wurde nicht veröffentlicht, meiner um die Archivalia-URL gekürzt) sind ganz überwiegend negativ, was die Qualität des Artikels angeht.
Update: Ausführliche Widerlegung von Reuß durch jge:
http://philobar.blogspot.com/2009/02/die-angst-des-roland-reu-vor-open.html
Zutreffende Kritik Steinhauers an der Kritik an Open Access:
http://wissenschaftsurheberrecht.blog.de/2009/02/11/open-access-unsittlich-verwerflich-5553120/
Reuß kultiviert eine nicht mehr zeitgemäße elitäre Position, die mit der Realität der Bildungsverhältnisse an den Universitäten nichts zu tun hat:
Die Kosten, die Verlage für Satz, Druck und Lektorat ausgeben, werden in der Welt des „Open Access“ zudem komplett auf die Autoren abgewälzt - mit verheerenden Folgen für die Apperzeption wissenschaftlicher Arbeiten. Standard: Times New Roman in Blocksatz ohne Silbentrennung und mit Dauerfolter durch falsche Apostrophe und Anführungszeichen, kurz: digitale typographische Massengräber.
Falsche Apostrophe und Anführungszeichen stören mich nicht im mindesten in einem elektronischen Text. Wenn ich den Text sofort kostenfrei auf dem Bildschirm habe, nehme ich das in Kauf, denn Steinhauer bemerkt zurecht:
Es ist ja auch sehr praktisch, in einer bewährten Bibliographie zu recherchieren, danach den Bibliothekskatalog zu bemühen, um die Signatur des gewünschten Werkes zu ermitteln, das Bibliotheksgebäude aufzusuchen, das Buch auszuheben, den Text - die Rede ist hier von einem Aufsatz - zu kopieren und dann intensiv zu studieren, anstatt mit zwei Mausklicks den Volltext auf dem Bildschirm zu haben und sogleich mit dem Text digital zu arbeiten oder ihn zur intensiven Lektüre (wie ich es mit Reußens Text gemacht haben) auszudrucken.
Update: Auch in Wikisource wird Kritik am Artikel laut:
http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Skriptorium#Open_source
Update: Die Leserkommentare in der FAZ (Steinhauers Beitrag wurde nicht veröffentlicht, meiner um die Archivalia-URL gekürzt) sind ganz überwiegend negativ, was die Qualität des Artikels angeht.
Update: Ausführliche Widerlegung von Reuß durch jge:
http://philobar.blogspot.com/2009/02/die-angst-des-roland-reu-vor-open.html
KlausGraf - am Mittwoch, 11. Februar 2009, 18:06 - Rubrik: Open Access
KlausGraf - am Mittwoch, 11. Februar 2009, 16:18 - Rubrik: English Corner
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http://ballmann.wordpress.com/2009/02/06/schicksale-im-container/
Siehe auch:
http://ballmann.wordpress.com/2009/02/10/akten-fur-das-justizprufungsamt/
Siehe auch:
http://ballmann.wordpress.com/2009/02/10/akten-fur-das-justizprufungsamt/
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Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jakob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg: So heißt der neue Wirtschaftsminister. Aber nicht auch noch Wilhelm. SPIEGEL ONLINE ist auf einen Fälscher hereingefallen, der den Eintrag des CSU-Politikers in Wikipedia verändert hatte. [...] Wikipedia bleibt für uns eine wichtige Quelle, darf aber für journalistische Arbeit nie die einzige Quelle sein.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,606912,00.html
Im Bildblog berichtet der Fälscher:
Skeptische Wikipedia-Autoren hatten in der Zwischenzeit Verdacht geschöpft: "Die Namen glaube ich erst mit dezidiertem Einzelnachweis", schrieb einer von ihnen. Doch der falsche Vorname verschwand nur kurzzeitig aus der Online-Enzyklopädie. Denn der Einzelnachweis war schnell gefunden: Schließlich konnte man ja bei "Spiegel Online" nachlesen, dass sich der Minister selbst so nennt. Weil Journalisten ungeprüft von Wikipedia abschreiben und Wikipedia journalistische Texte als glaubwürdige Quelle betrachtet, wurde der erfundene Vorname schnell zur medialen Wirklichkeit.
http://www.bildblog.de/5695/wie-ich-freiherr-von-guttenberg-zu-wilhelm-machte/
Wikipedia-Diskussion

Update:
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/er-sacht-willem-ich-sach-wat/
http://archiv.twoday.net/stories/5386227/
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,606912,00.html
Im Bildblog berichtet der Fälscher:
Skeptische Wikipedia-Autoren hatten in der Zwischenzeit Verdacht geschöpft: "Die Namen glaube ich erst mit dezidiertem Einzelnachweis", schrieb einer von ihnen. Doch der falsche Vorname verschwand nur kurzzeitig aus der Online-Enzyklopädie. Denn der Einzelnachweis war schnell gefunden: Schließlich konnte man ja bei "Spiegel Online" nachlesen, dass sich der Minister selbst so nennt. Weil Journalisten ungeprüft von Wikipedia abschreiben und Wikipedia journalistische Texte als glaubwürdige Quelle betrachtet, wurde der erfundene Vorname schnell zur medialen Wirklichkeit.
http://www.bildblog.de/5695/wie-ich-freiherr-von-guttenberg-zu-wilhelm-machte/
Wikipedia-Diskussion

Update:
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/er-sacht-willem-ich-sach-wat/
http://archiv.twoday.net/stories/5386227/
Stintzing, Johann August Roderich von
Geschichte der populären Literatur des römisch-kanonischen Rechts in Deutschland am Ende des fünfzehnten und im Anfang des sechszehnten Jahrhunderts
Leipzig, 1867
Bibliographische Information
Sammlung
Persistente URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/stintzing1867
URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-30378
Geschichte der populären Literatur des römisch-kanonischen Rechts in Deutschland am Ende des fünfzehnten und im Anfang des sechszehnten Jahrhunderts
Leipzig, 1867
Bibliographische Information
Sammlung
Persistente URL: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/stintzing1867
URN: urn:nbn:de:bsz:16-diglit-30378
KlausGraf - am Mittwoch, 11. Februar 2009, 15:35 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Becke-Klüchtzner, Edmund von der: Stamm-Tafeln des Adels des Großherzogthums Baden: ein neu bearbeitetes Adelsbuch
Baden-Baden, 1886
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/beckekluechtzner1886
Baden-Baden, 1886
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/beckekluechtzner1886
KlausGraf - am Mittwoch, 11. Februar 2009, 15:24 - Rubrik: Genealogie
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http://www.burgerbe.de/2009/02/09/alle-reden-uber-den-neuen-wirtschaftsminister-ich-rede-lieber-uber-burg-guttenberg-und-die-raubritter/
Ein gewohnt netter Beitrag aus dem Burgerbeweblog mit freilich absolut inakzeptablem Literaturtipp: Niklas Frank Raubritter ist fürn A*** Das führt zur Abwertung, sorry. Beim nächsten Fehlgriff fliegt das Blog dann aus dem Feedreader ;-) (Scherz, ich lese via Aggregator und auf die anderen will ich dann doch nicht verzichten.)
Seriöse Informationen zum Thema Raubritter im Netz:
http://archiv.twoday.net/stories/4537828/
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/BEITRAG/essays/grkl0500.htm
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5496/

KlausGraf - am Dienstag, 10. Februar 2009, 23:57 - Rubrik: Landesgeschichte
http://www.mgh.de/home/aktuelles/newsdetails/deutsches-archiv-und-vorlaeufer-vollstaendig-digitalisiert/3547a6f345/
Auf den längeren Bestand von DigiZeitschriften zu vertrauen, ist freilich fragwürdig. Auf NA-Artikel gesetzte Links müssen nun mühsam geändert werden.
http://www.mgh-bibliothek.de/cgi-bin/nada/na32.pl?seite=167
entspricht nun:
http://www.digizeitschriften.de/no_cache/home/jkdigitools/loader/?tx_jkDigiTools_pi1[squery]=fulrads&tx_jkDigiTools_pi1[IDDOC]=628861
In einem MediaWiki muss diese Adresse erst einmal codiert werden, da sie aufgrund der eckigen Klammer nicht codierbar ist.
Korrektur:
Von Seiten der MGH-Bibliothek wurde darauf hingewiesen, dass dort kürzere Links eingesetzt werden:
http://www.digizeitschriften.de/link/00121223/0/19/241
"Offiziell" bekanntgegeben ist diese Art der Verlinkung aber nicht. Im Gegenteil: "Offiziell" kann nur auf Zeitschriftenebene verlinkt werden laut FAQ:
Wie kann ich einen Link zu Artikeln aus dem DigiZeitschriften Archiv als Literaturnachweis angeben?
DigiZeitschriften gewährt keine Garantie für die dauerhafte Verfügbarkeit einer Zeitschrift. Jede Zeitschrift besitzt jedoch für die Dauer ihrer Einstellung eine feste Adresse. Zur Verlinkung geben Sie bitte die folgende URL und dazu die digitale PPN der jeweiligen Zeitschrift ein:
"http://docserver.digizeitschriften.de/digitools/resolveppn.php?PPN= + PPN".
Unberücksichtigt bleibt dabei, dass die im ZVDD erfassten Artikel eine feste Adresse haben:
http://resolver.sub.uni-goettingen.de/PURL?GDZPPN00126575X
Gerade übrigens eine der sehr häufigen Fehlfunktionen von DigiZeitschriften: Alle OA-Artikel sind zugriffsgesperrt.
Auf den längeren Bestand von DigiZeitschriften zu vertrauen, ist freilich fragwürdig. Auf NA-Artikel gesetzte Links müssen nun mühsam geändert werden.
http://www.mgh-bibliothek.de/cgi-bin/nada/na32.pl?seite=167
entspricht nun:
http://www.digizeitschriften.de/no_cache/home/jkdigitools/loader/?tx_jkDigiTools_pi1[squery]=fulrads&tx_jkDigiTools_pi1[IDDOC]=628861
In einem MediaWiki muss diese Adresse erst einmal codiert werden, da sie aufgrund der eckigen Klammer nicht codierbar ist.
Korrektur:
Von Seiten der MGH-Bibliothek wurde darauf hingewiesen, dass dort kürzere Links eingesetzt werden:
http://www.digizeitschriften.de/link/00121223/0/19/241
"Offiziell" bekanntgegeben ist diese Art der Verlinkung aber nicht. Im Gegenteil: "Offiziell" kann nur auf Zeitschriftenebene verlinkt werden laut FAQ:
Wie kann ich einen Link zu Artikeln aus dem DigiZeitschriften Archiv als Literaturnachweis angeben?
DigiZeitschriften gewährt keine Garantie für die dauerhafte Verfügbarkeit einer Zeitschrift. Jede Zeitschrift besitzt jedoch für die Dauer ihrer Einstellung eine feste Adresse. Zur Verlinkung geben Sie bitte die folgende URL und dazu die digitale PPN der jeweiligen Zeitschrift ein:
"http://docserver.digizeitschriften.de/digitools/resolveppn.php?PPN= + PPN".
Unberücksichtigt bleibt dabei, dass die im ZVDD erfassten Artikel eine feste Adresse haben:
http://resolver.sub.uni-goettingen.de/PURL?GDZPPN00126575X
Gerade übrigens eine der sehr häufigen Fehlfunktionen von DigiZeitschriften: Alle OA-Artikel sind zugriffsgesperrt.
KlausGraf - am Dienstag, 10. Februar 2009, 23:44 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Dienstag, 10. Februar 2009, 23:42 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Dienstag, 10. Februar 2009, 23:39 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.ka-news.de/nachrichten/karlsruhe/Karlsruhe-Gebuehren-Bildung-Bibliothek;art86,145889
Benutzergebühren für wissenschaftliche Bibliotheken treffen vor allem sozial Schwache und Selten-Nutzer. Gut Situierte fragen aber nach dem Preis-Leistungsverhältnis: was ist z.B. mit der Abzocke bei den Kopiergebühren (10 Cent/Kopie), wieso wird von den Bibliotheken so gut wie nichts digital ins Netz gestellt, wieso gibt es in der BLB anders als in Stuttgart keine vernünftigen Remote-Access-Angebote?
Benutzergebühren für wissenschaftliche Bibliotheken treffen vor allem sozial Schwache und Selten-Nutzer. Gut Situierte fragen aber nach dem Preis-Leistungsverhältnis: was ist z.B. mit der Abzocke bei den Kopiergebühren (10 Cent/Kopie), wieso wird von den Bibliotheken so gut wie nichts digital ins Netz gestellt, wieso gibt es in der BLB anders als in Stuttgart keine vernünftigen Remote-Access-Angebote?
KlausGraf - am Dienstag, 10. Februar 2009, 23:32 - Rubrik: Bibliothekswesen
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Münchner Digitalisate:
http://mdz1.bib-bvb.de/~db/ausgaben/uni_ausgabe.html?projekt=1229072566&recherche=ja&ordnung=sig
http://mdz1.bib-bvb.de/~db/ausgaben/uni_ausgabe.html?projekt=1229072566&recherche=ja&ordnung=sig
KlausGraf - am Dienstag, 10. Februar 2009, 23:03 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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'Wenn andere von einem Traumurlaub an einem Palmenstrand träumen, so ist mein Traumurlaub ein mindestens dreiwöchiger Besuch im Hauptstaatsarchiv Stuttgart.'
Lisbeth Zahawi, Österreich-stämmige Australierin mit Balinger Wurzeln
Quelle: Südwest Presse (Link)
Lisbeth Zahawi, Österreich-stämmige Australierin mit Balinger Wurzeln
Quelle: Südwest Presse (Link)
Wolf Thomas - am Dienstag, 10. Februar 2009, 20:17 - Rubrik: Genealogie
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Zitate:
"Biotechnologische Methoden, wie etwa ein gezielter Einsatz von Mikroben zur Vernichtung von Pilzen, sind hierfür gefragt", so Alvaro Gonzalez, Forscher am Institute of Advanced Studis (IDEA) und Direktor des Venezuela Cultural Heritage Conservation Foundation
"In Kuba setzt man auf natürliche pflanzliche Produkte, die im National Archiv bereits erfolgreich angewendet wurden",
Sofia Borrego Alonso vom Archivo Nacional der Republik Kuba
"Auf die Möglichkeit Mikroorganismen als Biosensoren einzusetzen, um etwa auf die Gefährdung durch Umweltverschmutzung hinzuweisen, setzt die spanische Forscherin Nieves Valentin Rodrigo vom Instituto de Patrimonio Cultural de Espana in Madrid. Pilze und Bakterien können als Warnsignale bei der Änderung von Umweltbedingungen, aber auch bei zu starkem Besucherandrang nutzbar gemacht werden. "
Quelle:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=090209009
"Biotechnologische Methoden, wie etwa ein gezielter Einsatz von Mikroben zur Vernichtung von Pilzen, sind hierfür gefragt", so Alvaro Gonzalez, Forscher am Institute of Advanced Studis (IDEA) und Direktor des Venezuela Cultural Heritage Conservation Foundation
"In Kuba setzt man auf natürliche pflanzliche Produkte, die im National Archiv bereits erfolgreich angewendet wurden",
Sofia Borrego Alonso vom Archivo Nacional der Republik Kuba
"Auf die Möglichkeit Mikroorganismen als Biosensoren einzusetzen, um etwa auf die Gefährdung durch Umweltverschmutzung hinzuweisen, setzt die spanische Forscherin Nieves Valentin Rodrigo vom Instituto de Patrimonio Cultural de Espana in Madrid. Pilze und Bakterien können als Warnsignale bei der Änderung von Umweltbedingungen, aber auch bei zu starkem Besucherandrang nutzbar gemacht werden. "
Quelle:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=090209009
Wolf Thomas - am Dienstag, 10. Februar 2009, 20:16 - Rubrik: Bestandserhaltung
" ..... Die Besucher können entdecken, wie gesellschaftliche Veränderungen, der wissenschaftliche Fortschritt oder politische Ränkespiele die Direktoren und Mitarbeiter des Archivs und ihre Aufgaben beeinflussen. Der Bogen spannt sich dabei vom ersten hauptamtlichen Leiter der Hauses, Dr. Erich Neuß, bis zum heutigen Stadtarchivar Ralf Jacob. .....
Die Ausstellung ist nur noch bis Freitag, den 13. Februar 2009 zu sehen."
Quelle: Link
Die Ausstellung ist nur noch bis Freitag, den 13. Februar 2009 zu sehen."
Quelle: Link
Wolf Thomas - am Dienstag, 10. Februar 2009, 19:59 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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" ..... Auch den Lokaljournalisten hat der Geburtsort des Dichters inspiriert. Vor wenigen Tagen ist sein erster Krimi mit dem Titel «Schillerhöhe» im Gmeiner-Verlag erschienen. Das Buch erzählt die Geschichte eines Mordes im Deutschen Literaturarchiv auf der Marbacher Schillerhöhe. Die Bluttat ruft den ebenso sympathischen wie verschrobenen Kommissar Peter Struve auf den Plan. Gleichzeitig beginnt auch der junge Journalist Luca Santos zu recherchieren......"
Quelle: Monsters and critics (Link)
Quelle: Monsters and critics (Link)
Wolf Thomas - am Dienstag, 10. Februar 2009, 19:54 - Rubrik: Literaturarchive
"Der Literaturwissenschaftler und Übersetzer Wolfgang Kasack zählt zu den international bekanntesten deutschen Slavisten. Nach Kasacks Tod im Jahr 2003 übergab die Witwe Kasacks die Verwaltung des wissenschaftlichen, editorischen und übersetzerischen Nachlasses ihres Ehemanns an Univ.-Prof. Dr. Frank Göbler, ehemaliger Student und langjähriger Mitarbeiter Kasacks an der Universität Köln, mittlerweile selbst Professor für Slavistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. ....
[D]ie Aufarbeitung [nahm] des Archivs aus Briefwechseln, handschriftlichen Notizen, Aufsatzkopien, Textkommentaren, Zeitungsartikeln und Übersetzungen ungleich mehr Zeit in Anspruch. .....
Das Archiv beinhaltet einzigartiges Material zu rund 200 russischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern des letzten Jahrhunderts, von Abbakumova bis Ženov. Die Briefe, die verschiedene Autoren an Kasack richteten, sind teils ganz persönlicher Natur, teils zeichnen sie ein allgemein historisches Zeitbild nach, teils sind sie erstklassiger literaturwissenschaftlicher Diskurs“, beschreibt Leif Murawski die Inhalte und das Wesen des einzigartigen Archivs. ...."
Quelle:
http://idw-online.de/pages/de/news300386
Wikipedia-Artikel zu Wolfgang Kasack:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Kasack
[D]ie Aufarbeitung [nahm] des Archivs aus Briefwechseln, handschriftlichen Notizen, Aufsatzkopien, Textkommentaren, Zeitungsartikeln und Übersetzungen ungleich mehr Zeit in Anspruch. .....
Das Archiv beinhaltet einzigartiges Material zu rund 200 russischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern des letzten Jahrhunderts, von Abbakumova bis Ženov. Die Briefe, die verschiedene Autoren an Kasack richteten, sind teils ganz persönlicher Natur, teils zeichnen sie ein allgemein historisches Zeitbild nach, teils sind sie erstklassiger literaturwissenschaftlicher Diskurs“, beschreibt Leif Murawski die Inhalte und das Wesen des einzigartigen Archivs. ...."
Quelle:
http://idw-online.de/pages/de/news300386
Wikipedia-Artikel zu Wolfgang Kasack:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Kasack
Wolf Thomas - am Dienstag, 10. Februar 2009, 19:50 - Rubrik: Literaturarchive
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http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0003/bsb00034191/images/
Eine moderne Ausgabe existiert nicht:
http://de.wikisource.org/wiki/Burgunderkriege#Burgundische_Legende
Eine moderne Ausgabe existiert nicht:
http://de.wikisource.org/wiki/Burgunderkriege#Burgundische_Legende
KlausGraf - am Dienstag, 10. Februar 2009, 17:36 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Eine beeindruckende Übersicht:
http://mwi.unibas.ch/mikrofilmarchiv/musikhandschriften-online/
Leider sind die Grazer Handschriften seit geraumer Zeit offline.
http://mwi.unibas.ch/mikrofilmarchiv/musikhandschriften-online/
Leider sind die Grazer Handschriften seit geraumer Zeit offline.
KlausGraf - am Dienstag, 10. Februar 2009, 12:14 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
Klaus Graf testet die Autorsuche von wissenschaftlichen Suchmaschinen am Beispiel der Publikationen des Historikers Klaus Graf (auch nicht anrüchiger als wenn zwei Mitarbeiter der UB Bielefeld BASE testen ...)
http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg38180.html
http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg38180.html
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KlausGraf - am Montag, 9. Februar 2009, 22:00 - Rubrik: English Corner
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http://bibliotheksrecht.blog.de/2009/02/09/probleme-langzeitarchivierung-5538510/
In einem sehr gründlich ausgearbeiteten Aufsatz in AfP untersucht Ellen Euler die rechtlichen Möglichkeiten von Langzeitarchivierungsmaßnahmen.
Diese Thema ist vor dem Hintergrund der Pflichtablieferung von Netzpublikationen an die Deutschen Nationalbibliothek von besonderem Interesse.
Euler analysiert die verschiedenen urheberrechtlichen Aspekte der Langzeitarchivierung. Problematisch sind hierbei besonders durch Archivierungsmaßnahmen erforderliche Bearbeitungen sowie mehrfache und redundante Vervielfältiungen.
Das Ergebnis ist ernüchternd: Jenseits von individuellen Vereinbarungen mit den Rechteinhabern gibt es keine für Langzeitarchivierungsmaßnahmen hinreichenden Schranken.
Weiterer Beitrag:
http://bibliotheksrecht.blog.de/2009/02/09/urheberrechtliche-verguetungspflichten-bildung-kultur-wissenschaft-5538331/
In einem sehr gründlich ausgearbeiteten Aufsatz in AfP untersucht Ellen Euler die rechtlichen Möglichkeiten von Langzeitarchivierungsmaßnahmen.
Diese Thema ist vor dem Hintergrund der Pflichtablieferung von Netzpublikationen an die Deutschen Nationalbibliothek von besonderem Interesse.
Euler analysiert die verschiedenen urheberrechtlichen Aspekte der Langzeitarchivierung. Problematisch sind hierbei besonders durch Archivierungsmaßnahmen erforderliche Bearbeitungen sowie mehrfache und redundante Vervielfältiungen.
Das Ergebnis ist ernüchternd: Jenseits von individuellen Vereinbarungen mit den Rechteinhabern gibt es keine für Langzeitarchivierungsmaßnahmen hinreichenden Schranken.
Weiterer Beitrag:
http://bibliotheksrecht.blog.de/2009/02/09/urheberrechtliche-verguetungspflichten-bildung-kultur-wissenschaft-5538331/
KlausGraf - am Montag, 9. Februar 2009, 21:56 - Rubrik: Archivrecht
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Kostenfrei einsehbar über:
http://www.bui.haw-hamburg.de/164.html
Zum Thema Open Access ist insbesondere der Beitrag über wissenschaftliche Suchmaschinen wichtig:
http://eprints.rclis.org/15558/1/wissenschaftliche_Dokumente.pdf
Es ist allerdings fragwürdig, dass ein neutraler Vergleichstest von einer Partei (beide Autoren stehen mit BASE Bielefeld in Verbindung) durchgeführt wird. Der Beitrag liest sich daher streckenweise wie eine BASE-Werbung. Methodisch befremdlich ist, dass Volltext- und Metadatensuchmaschinen in einen Topf geworfen werden, was notwendigerweise zu Verzerrungen bei den Treffermengen führen muss.
http://www.bui.haw-hamburg.de/164.html
Zum Thema Open Access ist insbesondere der Beitrag über wissenschaftliche Suchmaschinen wichtig:
http://eprints.rclis.org/15558/1/wissenschaftliche_Dokumente.pdf
Es ist allerdings fragwürdig, dass ein neutraler Vergleichstest von einer Partei (beide Autoren stehen mit BASE Bielefeld in Verbindung) durchgeführt wird. Der Beitrag liest sich daher streckenweise wie eine BASE-Werbung. Methodisch befremdlich ist, dass Volltext- und Metadatensuchmaschinen in einen Topf geworfen werden, was notwendigerweise zu Verzerrungen bei den Treffermengen führen muss.
KlausGraf - am Montag, 9. Februar 2009, 14:12 - Rubrik: Open Access
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Die Wiener Dissertation von Michaela Schuller-Juckes
"Ulrich Schreier und seine Werkstatt. Buchmalerei und Einbandkunst in Salzburg, Wien und Bratislava im späten Mittelalter" (2009) steht - leider ohne den Abbildungsband - im Netz:
http://othes.univie.ac.at/3288/1/2009-01-07_9706640.pdf
Im Anhang werden über 200 Handschriften und Inkunabeln kurz beschrieben.
.jpg)
Seite der UB Salzburg zu Schreier:
http://www.ubs.sbg.ac.at/sosa/webseite/schreier.htm
"Ulrich Schreier und seine Werkstatt. Buchmalerei und Einbandkunst in Salzburg, Wien und Bratislava im späten Mittelalter" (2009) steht - leider ohne den Abbildungsband - im Netz:
http://othes.univie.ac.at/3288/1/2009-01-07_9706640.pdf
Im Anhang werden über 200 Handschriften und Inkunabeln kurz beschrieben.
.jpg)
Seite der UB Salzburg zu Schreier:
http://www.ubs.sbg.ac.at/sosa/webseite/schreier.htm
KlausGraf - am Montag, 9. Februar 2009, 13:55 - Rubrik: Kodikologie
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Niemand muss mehr nach der veralteten Ausgabe von Hesse zitieren (leider sieht man solche Zitate ab und an doch). Die maßgebliche und vor allem vollständige Ausgabe von Richard Thiele 1900 kann nunmehr auch ohne US-Proxy eingesehen werden:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Memoriale_thueringisch-erfurtische_Chronik
Zum Autor:
http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Stolle

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Memoriale_thueringisch-erfurtische_Chronik
Zum Autor:
http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Stolle

KlausGraf - am Montag, 9. Februar 2009, 01:16 - Rubrik: Landesgeschichte
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