Allgemeines
Architekturarchive
Archivbau
Archivbibliotheken
Archive in der Zukunft
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Archivsoftware
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Bibliothekswesen
Bildquellen
Datenschutz
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
null

 
Hintergrund
ArchivG NRW § 4 (5) S. 3 - 5 " ..... Nicht archivwürdige Unterlagen sind vorbehaltlich Satz 2 durch die anbietende Stelle zu vernichten, wenn weder Rechtsvorschriften noch schutzwürdige Belange Betroffener entgegenstehen. Die anbietende Stelle kann mit Zustimmung der für sie zuständigen obersten Landesbehörde Unterlagen, die vom Landesarchiv als nicht archivwürdig bewertet wurden, an andere öffentliche Archive abgeben. Das Landesarchiv ist zuvor von der abliefernden Stelle zu unterrichten. ....."

Mit diesem Passus geht ein lang gehegter Wunsch nordrhein-westfälischer Kommunalarchive in Erfüllung. Vor dem Hintergrund der Archivierungsmodelle des Landesarchivs, die eine Auswahlarchivierung bei unteren staatlichen Behörden vorsieht (z. B. für das Finanz- und das Justizressort), bestand die berechtigte Befürchtung, dass wichtige Unterlagen zur Dokumentation der kommunalen Lebenswelten auf staatlicher Seite nicht mehr überliefert werden. Kommunalarchive wollten diese Lücken durch Übernahme der Kassanda schließen. Eine archivrechtliche Möglichkeit war bis 2010 - zumindestens explizit - nicht gegeben. Übrigens: die staatliche Position zum kommunalarchivischen Ansinnen findet sich gedrängt in Beiträgen Axel Koppetschs und Clemens Rehm/Jürgen Treffeisens vom November 2004 für das damals noch existierende Forum Bewertung.

Nun können Kommunalarchive diese Unterlagen übernehmen. Aber wie ist der Rechtstatus der Unterlagen?
"Für den Fall der normalen Kassation gibt es nur einen Weg, wenn das kassierte Archivgut nicht in die Hände von Unberufenen fallen soll: Es muss vernichtet werden."- vgl. ArchivG NRW § 4 (5) Abs. 3 (s. o.). Allein diese Feststellung Dieter Strauchs ("Das Archivalieneigentum", 1998, S. 329) dürfte juristische Klimmzüge hervorrufen, um den eingangs zitierten Wortlaut des NRW-Archivgesetzes rechtlich abzusichern.
Schwerwiegender scheint mir jedoch folgende Feststellung Strauchs ("Das Archivalieneigentum", 1998, S. 329): " ..... Durch eine solche Entscheidung [Anm.: Kassation] .... ändert sich die dingliche Rechtslage des Schriftgutes nicht: Es steht auch jetzt noch im Eigentum der Provenienzstelle (des Staates ...), die es hervorgebracht hat, lediglich der Besitz ist auf das Staatsarchiv .... übergegangen. ...."
Es stellt sich die Frage, wer Eigentümer des staatlichen, kassablen Dokumentationsguts ist, das Kommunalarchive übernommen haben?

Nehmen wir nun einmal an, die Eigentumsrechte sind auf das kommunale Archiv übergegangen. Welchen Status hat solches Schriftgut? Ist es das Schriftgut eines Trägers der kommunalen Selbstverwaltung, eines kommunalen Verbandes oder kommunalen Stiftung? Wohl kaum! Aber nur dieses kommunale Schriftgut schützt das NRW-Archivgesetz vor der Veräußerung durch kommunale Archivträger (s. ArchivG NRW § 10 (5) Satz 2).
Sofern diese Rechtsauffassung nicht völlig irrig ist, bestünde die Gefahr, dass zukünftig bspw. ehemals staatliche Prozessakten legal veräußert werden könnten. Ob dies von den Gesetzesmütter und -vätern gewollt war, sei dahingestellt. Die Tatsache scheint aber schriftliche Vereinbarungen zwischen den kommunalen Archiven NRWs und den abgebenden Landesbehörden bzw. dem Landesarchiv NRW erforderlich zu machen, die eine Veräußerung ausschließen.

http://www.rufuspollock.org/2010/05/26/the-size-of-the-public-domain-without-term-extensions/



http://textundblog.de/?p=3536



http://bad-postcards.tumblr.com/

PDF der Katalogisate von Arno Mentzel-Reuters auf Aachen.de.



"Vor mehr als einem Jahr stürzte das Historische Archiv der Stadt Köln ein. Zahlreiche Asylarchive im gesamten Bundesgebiet haben die nach dieser Katastrophe geborgenen Bestände für eine zeitweilige angemessene Aufbewahrung übernommen. Eines dieser Asylarchive, das Stadtarchiv Düsseldorf, war vom 19. bis 23. April 2010 der Einsatzort für den 44. Wissenschaftlichen Kurs der Archivschule Marburg, der gemeinsam mit seiner Mentorin Dr. Alexandra Lutz die Kölner Archivare in Erfassung und Klassifizierung von Schäden tatkräftig unterstützte.
Gemeinsam mit je einem Archivar oder Restaurator verzeichneten die 18 Kursteilnehmer in Kleingruppen die nach Düsseldorf evakuierten Großformate. Neben lokalen Zeitungen bildeten insbesondere Karten und Pläne unterschiedlichster Provenienz den Schwerpunkt der Arbeit. Festungspläne aus dem Kaiserreich wurden ebenso erfasst wie Risszeichnungen öffentlicher Grünanlagen aus der Nachkriegszeit oder Architekturzeichnung von Kirchenbauten. Auch zahlreiche Ausstellungs-, Film- und Wahlplakate gehörten zu den erfassten Beständen. Zunächst prüften die Referendare den Schadenszustand der Dokumente und trugen diese anschließend in eine entsprechende Datenbank ein. Für diese Arbeit wurde eine eigens vom Kölner Archiv entwickelte Bergungssoftware benutzt. Jedes Stück erhielt schließlich einen eindeutigen Barcode, der künftig die einzelne Archivalie identifizierbar macht. Diese Arbeiten sind notwendig, um weitere Planungen zur Restaurierung der Archivalien zu ermöglichen und einzelne Bestände bzw. Bestandsteile virtuell zusammenführen zu können.
Durch den Arbeitseinsatz leisteten die Teilnehmer einen kleinen Beitrag zur Rettung des Kölner Archivs und seiner Bestände. Außerdem konnten sie so ihre Eindrücke von der Kölner Katastrophe und ihren Folgen vertiefen und sich von der Notwendigkeit eines angemessenen Bestandserhaltungsmanagements überzeugen.

(Andreas Becker, Bastian Gillner, Christian Reinhardt) "

Quelle: Archivschule Marburg

Link zur Stellenausschreibung auf der Gemeindehomepage (PDF)

http://nerdination.de/?p=169

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Verraten-und-verkauft-id3043305.html

Die Projektkosten des am Duisburger Innenhafen geplanten Landesarchivs von Nordrhein-Westfalen sollen sich durch eine Indiskretion im Januar 2007 um mindestens 10 Millionen Euro verteuert haben.

Nach Informationen der Neuen Ruhr Zeitung ist bei der Staatsanwaltschaft Duisburg im April 2010 ein Strafantrag wegen des Verdachtes des „Geheimnisverrates im Staatsdienst“ und des Betruges zum Nachteil des Landes NRW und zum Nachteil der Stadt Duisburg gestellt worden.

Dieses Dokument kann das neue Landesarchiv NRW, das am Innenhafen entstehen wird, am besten gleich in seinen Akten-Bestand mit aufnehmen und aufbewahren bis in alle Ewigkeit: Es ist der Strafantrag eines Frankfurter Detektivs, eingereicht am 12. April dieses Jahres bei der Staatsanwaltschaft Duisburg.

[...] Den Steuerzahler, so urteilen Bauexperten, habe dieses böse Indiskretion mindestens 10 Mio. Euro zusätzlich und sinnlos gekostet. Der Frankfurter Detektiv behauptet gar gegenüber der Staatsanwaltschaft, es seien 25 Millionen Euro an Schaden entstanden. Übrigens: Der Bau des Landesarchivs NRW, kostet heute komplett 158 Mio. Euro – angekündigt war er einmal für 80 Mio. Euro.


Innenhafen-Panorama: AlterVista http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode

Cambridge University Library's project to re-catalogue its incunabula online has now been running for six months, and we have started a blog to record our progress and draw attention to new discoveries. Posts so far include "A book from Parrhasius's library", "Cicero re-ordered", which identifies the 1471 Venice edition of "De finibus bonorum et malorum" as the editio princeps of that text, and an appeal for help in identifying some painted arms in a copy of Pomponius Mela's "De chorographia".

For further details of the project please see:

http://www.lib.cam.ac.uk/deptserv/rarebooks/incunabulaproject.html

The blog can be found at:

http://www.lib.cam.ac.uk/deptserv/rarebooks/incblog/

and the catalogue can be searched at:

http://ul-newton.lib.cam.ac.uk/vwebv/searchBasic



The SOAP Project (*), funded by the European Commission, would like to
announce the release of an online survey to assess researchers'
experiences with open access publishing. This survey aims to inform the
most comprehensive analysis of attitudes to open access publishing to
date and is seeking views from a wide a range of interested parties. It
is primarily aimed at active researchers in public and private
organizations, from all research fields in science and the humanities
and focuses on publication of research articles in (open access)
peer-reviewed journals.

If you would like to contribute to shaping the public discourse on open
access, please visit http://surveymonkey.com/soap_survey_d.
It should take 10-15 minutes to complete. We would appreciate if you
would share this link with your colleagues and collaborators so that the
views of your discipline are properly represented.

The survey outcome will be made public and the resulting insights as
well as recommendations will be openly shared with the European
Commission, publishers, research funding agencies, libraries and
researchers.

Thanks in advance, the SOAP Project Team info@project-soapSPAMNOT.eu

(*) Note: The SOAP consortium is coordinated by CERN, the European
Organization for Nuclear Research. It represents key stakeholders in
open access, such as publishers BioMed Central, SAGE and Springer;
funding agencies (the UK Science and Technology Facilities Council) and
libraries (the Max Planck Digital Library of the Max Planck Society).
The project runs for two years, from March 2009 to February 2011.
http://project-soap.eu/

4. archivisches Bilderrätsel.3. Bild

1. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6354770/
2. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6355701/

"Tagung am Historisch-Kulturwissenschaftlichen Forschungszentrum Trier
30.06.-02.07.2010
Altstadthotel Trier

Konzeption: Prof. Dr. Stephan Günzel, Dr. Lars Nowak

Die internationale und interdisziplinäre Tagung KartenWissen möchte einen weiten historischen Bogen von der Antike bis zur Gegenwart schlagen und das ganze Spektrum der in Himmels-, See-, Land- und Stadtkarten dargestellten Raumtypen sowie der administrativen, politischen, ideologischen, militärischen und ökonomischen Zielsetzungen solcher Karten abdecken. Zugleich aber legt die Konferenz im Anschluss an jüngere methodische Umstellungen innerhalb der historischen Kulturwissenschaften einen systematischen Fokus auf das durch Karten generierte Raumwissen und die Mittel dieser Wissensproduktion: Die besondere Aufmerksamkeit gilt dem phänomenalen Spannungsfeld von Bild und Diagramm, Präsenz und Referenz, sinnlicher und struktureller Ähnlichkeit, Topographie und Topologie, in das die Karte durch ihre spezifischen semantischen und syntaktischen Eigenschaften, durch ihre Verknüpfung indexikalischer, ikonischer und symbolischer Elemente gestellt ist. Hiervon ausgehend sollen Karten einerseits als Visualisierungen verbaler Beschreibungen, exakter Messungen und mathematischer Berechnungen begriffen und andererseits in ein Verhältnis zu gemalten, gezeichneten, photographischen, filmischen oder televisuellen Bildern gesetzt werden, die mit ihnen den territorialen Gegenstand, die beschreibende Haltung, den vertikalen Blick oder den Rekurs auf ein geometrisches Abbildungsverfahren teilen können - abgesehen davon, dass Karten bisweilen auf der Basis photographischer Bilder entstehen und umgekehrt in diejenigen der Kunst Eingang finden.


Vortrag im Vorfeld der Tagung:
Prof. Dr. Kai Brodersen (Universität Erfurt)
'litora legere/Küsten lesen' – Aspekte römischer Raumerfassung
Dieser Vortrag findet am 21.06.2010 um 19 Uhr an der Universität Trier in Raum P3 statt.

Eröffnungsvortrag:
Prof. Dr. Franco Farinelli (Università di Bologna)
MapKnowledge - the Territory, the Space, the Copy

Abendvortrag:
Prof. Dr. Anna-Dorothee von den Brincken (Universität zu Köln)
Die Rahmung der 'Welt' auf mittelalterlichen Karten


Weitere Tagungsbeiträge:
Andrea Sick
Auszeichnen und Aufzeichnen von Räumen. Zum Vergleich zweier künstlerischer Verfahren

Susanne Leeb
Die Utopie der Karte und der Un-Ort der Kunst

Alfred Stückelberger
Erfassung und Darstellung des geographischen Raumes bei Ptolemaios

Georg Schelbert
Plan und Bild. Die Rompläne des 16. bis 18. Jahrhunderts im Spannungsfeld zwischen Karte und Architekturvedute

Juliane Howitz
Entgrenzung, Entordnung, Entortung. Kartographische Darstellbarkeit frühneuzeitlichen Himmelswissens

Martin Uhrmacher
Der Pyrenäenfrieden von 1659 und seine Umsetzung im Spiegel der historischen Kartographie. Zur Analyse der Darstellung komplexer dynamischer Prozesse im Raum

Ute Schneider
Das Afrikakartenwerk

Antonia von Schöning
Kartenwissen und Kanalisation

Timm Starl
Fotografie und Kartografie. Zum Verhältnis zweier Bildmedien

Lars Nowak
Washington im Pazifik: Karten in den popularisierenden Atomtestfilmen der US-Regierung

Manuel Schramm
Kartenwissen und digitale Kartographie

Gyula Pápay
Historische und theoretische Reflexionen der Beziehungen der Karte zum Bild und Diagramm


Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben, jedoch um eine Anmeldung bis zum 21.06.2010 unter der E-Mail-Adresse s2jahoff@uni-trier.de gebeten."

Quelle: Historisch-Kulturwissenschaftliches Forschungszentrum (HKFZ) Trier

http://futurezone.orf.at/stories/1649033/?ref=top

Der rumänische Anbieter bietet ebenfalls StreetView (z.B. für österreichische Ortschaften) an:

http://www.norc.ro/street-view/

Siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview

BGH, Urteil v. 29.04.2010, Az. I ZR 69/08, Link: http://www.telemedicus.info/urteile/1047-I-ZR-6908.html
bzw. juris

Kommentar:
http://www.telemedicus.info/article/1763-Die-Thumbnail-Entscheidung-des-BGH-im-Detail.html

Leitsätze des Gerichts
a) Der Betreiber einer Suchmaschine, der Abbildungen von Werken, die Dritte ins Internet eingestellt haben, als Vorschaubilder (sog. Thumbnails) in der Trefferliste seiner Suchmaschine auflistet, macht die abgebildeten Werke nach § 19a UrhG öffentlich zugänglich.

b) Die Verwertung eines geschützten Werks als Zitat setzt nach wie vor einen Zitatzweck im Sinne einer Verbindung zwischen dem verwendeten fremden Werk oder Werkteil und den eigenen Gedanken des Zitierenden voraus.

c) Ein rechtswidriger Eingriff in urheberrechtliche Befugnisse ist nicht nur dann zu verneinen, wenn der Berechtigte rechtsgeschäftlich entweder durch Einräumung entsprechender Nutzungsrechte über sein Recht verfügt oder dem Nutzer die entsprechende Werknutzung schuldrechtlich gestattet hat. Vielmehr ist die Rechtswidrigkeit eines Eingriffs in ein ausschließliches Verwertungsrecht auch dann ausgeschlossen, wenn der Berechtigte in die rechtsverletzende Handlung eingewilligt hat. Eine solche Einwilligung setzt keine auf den Eintritt dieser Rechtsfolge gerichtete rechtsgeschäftliche Willenserklärung voraus.

Bei dilibri.

http://www.taz.de/1/leben/film/artikel/1/kennziffer-300-heisst-erschossen/

Der Dokumentarstreifen [von Uli Stelzner, KG] heißt "La isla" (Die Insel) und im Untertitel "Archiv einer Tragödie". Er handelt vom Archiv der Nationalpolizei Guatemalas, das um die 80 Millionen Dokumente aus über 100 Jahren umfasst, darunter die gesamte Zeit des Bürgerkriegs (1960 bis 1996).

Siehe auch:

http://de.indymedia.org/2010/05/281622.shtml




http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN56360543X

http://dspace.utlib.ee/dspace/handle/10062/10

http://mrtopf.de/blog/de/open-data-in-aachen/

http://www.aamg-us.org/

" ... Das Stadtarchiv bietet gehörlosen und schwerhörigen Menschen eine Führung an. Der informative Gang durch das „Gedächtnis der Stadt“ beginnt am Dienstag, 1. Juni, um 18 Uhr und ist kostenlos.
Was ist überhaupt archivwürdig? Welche Bestände gibt es? Wie alt ist das älteste Buch? Nach einem Überblick über die Aufgaben eines Stadtarchivs besichtigen die Gäste den Lesesaal. Anschließend führt der „Blick hinter die Kulissen“ in Räume, die der Öffentlichkeit sonst verschlossen bleiben: das klimatisierte Magazin mit seinen jahrhundertealten Urkunden, Protokollen und Akten und die Werkstatt für die Restaurierung historischer Archivalien. Zum Abschluss erfahren die Besucher, wie sie in der Datenbank des Stadtarchivs selbst Recherche betreiben können.
Ein Gebärdensprachdolmetscher und eine technische Anlage zur Übertragung von akustischen Signalen (FM-Anlage) stehen bei der Führung zur Verfügung. Wer diese FM-Anlage nutzen möchte, sollte sich zuvor beim Stadtarchiv unter Telefon 02 51 / 4 92 47 01 anmelden.
Info: Das Stadtarchiv in der „Speicherstadt“, An den Speichern 8, ist zu erreichen über die Buslinien 8 und 9 und dem RegioBus R 51."
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Münster

Gibt es weitere Erfahrung zum Thema "Archiv und Hörbehinderte" ?


4. archivisches Bilderrätsel.2. Bild

1. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6354770/

http://expositions.bnf.fr/livres/index.htm

toison_dor_armorial

http://www.mountangelabbey.org/library/manuscripts.htm

Via
http://blog.pecia.fr/category/Manuscrits-numerises

http://prostreetview.wordpress.com/2010/05/27/google-streetview-und-die-presse/

Siehe hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview

http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/kataloge/HssInventarDdf.pdf

Nachtrag März 2013: Es handelt sich nur um die mittelalterlichen Handschriften. Der Handschriftencensus Rheinland ist online unter:

http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/id/4042237

Zur Existenz frühneuzeitlicher Handschriften siehe vorläufig:

http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/4540191

http://www.duesseldorf.de/heineinstitut/archiv/archiv_1_wissenschaft.shtml ("Neure Handschriften")

Kristeller hat: "Mss A 1-18; B 1-206; C 1-106; D 1-37; E 1-28; F 1-38; G 1-77". Damit zu vergleichen die Bestandsübersicht der mittelalterlichen Handschriften:
http://www.ulb.hhu.de/landesbibliothek-und-sammlungen/kulturelles-erbe/handschriftensammlung.html
Gruppe G dort nur 7 (so auch das PDF). 1870 gehörten zu G 18 Nummern:
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/3277138

Nach Erkundigungen bei den beiden Institutionen scheint es so zu sein, dass die ULB tatsächlich nur die mittelalterlichen Handschriften besitzt (demnach also auch keine Ankäufe etwa zu frühneuzeitlichen historiographischen Handschriften ihres Sprengels tätigt), während alles neuere (ohne Konkordanz!!) im Heine-Institut gelandet ist, wo die Benutzung extrem sporadisch ist (da ja niemand weiß, was vorhanden ist).

Katalog von Lacomblet digitalisiert:
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/man/content/titleinfo/5350005

In der ULB befinden sich von der Gruppe Geschichte G laut PDF:
G 1, 2, 3, 5, 12, 13, 31

Der bis ins 20. Jh. weitergeführte Katalog Lacomblets hat zu G 86 Nummern, wobei Nr. 86 einem Druck beigebunden zu sein scheint und einige wenige Stücke an Archive abgegeben wurden.

Update:
http://archiv.twoday.net/stories/640153734/

http://archiv.cbvk.cz/kramerius/MShowMonograph.do?id=477

http://www.janeausten.ac.uk/index.html

With Zoomify.

Medienpolitik
Wolrad Prinz zu Schaumburg Lippe schrieb oder liess am 24.8.1933 in der Beilage des Hannoverschen Kuriers schreiben: "Wenn unseres Führers Wille und Graf Wilhelm´s Geist sich vereinen, wird das neue Deutschland eine höchst unerschütterliche Unterstützung gefunden haben."

http://vierprinzen.blogspot.com/2011/05/galerie-4.html

Das Vorwort zum Artikel unterzeichnete Alfred Meyer, Teilnehmer an der Wannsee-Konferenz. Die Fotografie: Wolrad Prinz zu Schaumburg Lippe in militarischer Uniform. Darunter, ein Faksimile seiner Unterschrift.

Interessant, dass Wolrad sich mit einer durchaus positiven Figur, dem Grafen Wilhelm zu Schaumburg Lippe ziert. Hiergegen wäre nichts einzuwenden. Die Sache ist aber deshalb verwerflich, weil Wolrad die Geisteshaltung seines Vorfahren korrumpiert und zwar in doppelter Weise:

Zum Geist des Grafen Wilhelm folgende Anmerkung: Graf Wilhelm hielt den "reinen Verteidigungskrieg" aus ethischen Gründen für den einzig vertretbaren (siehe seine Theorie des reinen Verteidigungskrieges). Und ausserdem war Graf Wilhelm Freimaurer gewesen: Kekule von Stradonitz schrieb einen Beitrag im Jahre 1907 mit dem Titel: "War Graf Wilhelm zu Schaumburg Lippe Freimaurer ?" Fundstelle:

Kekule von Stradonitz, Stephan: "War Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe Freimaurer?", in: Am rauhen Stein. Monatsschrift der Großen Loge von Preussen, genannt "Royal York zur Freundschaft" 6(1907), S. 225-229

Seine Antwort lautete ja. "Seine ganze Geistesrichtung war eine freimaurerische....Es soll vielmehr an dieser Stelle nur der Satz hervorgehoben werden, den Graf Wilhelm als Grabschrift seiner vor ihm heimgegangenen Gemahlin widmete:

HEILIGE HOFNUNG
AUSFLUS GÖTTLICHER KRAFT
QUELLE DES BEGLÜCKENDEN GEDANKEN
DASS
VERBINDUNGEN WELCHE DEN ERKENNTNIS
FÄHIGEN TEIL UNSERER WESEN VEREI
NIGEN ALLEN UMBILDUNGEN DES WANDEL
BAREN OHNGEACHTET UNZER
STÖRBAR BESTEHEN"
____________________


1776

http://www.52gradnord.de/Schaumburger_Wald.html#Pyramide

Sich mit der Ausstrahlung anderer Menschen zu schmücken wirkte damals wie heute. Dieses Talent hat sich in den nachfolgenden Generationen gewinnbringend fortgepflanzt.

siehe hier:

http://archiv.twoday.net/stories/3810499/comments/5720167/comment

Die Methode ist die gleiche. Die Presse wird angewiesen durch name dropping den Leser zu falschen Assoziationen zu verleiten. Im "Dritten Reich" soll Graf Wilhelm als Symbolfigur des Nationalsozialismus herhalten. Heute wird der Presse mitgeteilt, dass man mit Graf von Plettenberg, einem Widerstandskämpfer verwandt ist. Die Aussagen sind wahrheitswidrig, aber effizient.

Ein weiteres Beispiel: Zeitgleich mit der Untersuchung der Ermordung von 37 Zwangsarbeitern im Steinbruch Steinbergen instrumentalisierte Wolrad (unterstützt von Ernst August Prinz von Hannover) die britische Presse (Lord Rothermere´s Daily Mail am 9.7.1947), um Wolrad als Opfer plündernder britischer Soldaten darzustellen. Genaueres kann nachgelesen werden in:

Seiten 190 ff. (191) der Vier Prinzen:

http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100

Am 1.10.1947 liess sich Wolrad von den Presbyterien der Evangelisch Reformierten Kirche ein kirchliches Zeugnis ausstellen:

"Er ist ein gläubiger Christ. Als solchr hat er immer danach getrachtet, einen christlichen Lebenswandel zu führen...Durch seine rege Beteiligung am kirchlichen Leben geht er der Bevölkerung mit bestem Beispiel voraus. Dies galt besonders für jene Jahre, in denen die aus der NSDAP kommenden Glaubensbewegungen und die Bestrebungen der sog. Deutschen Christen versuchten, in den Raum der Kirche einzudringen. Er lehnte diese Bewegungen entschieden ab".

Vier Prinzen S. 249.


http://vierprinzen.blogspot.com/

http://e-records.chrisprom.com/?p=1219

http://www.weltbild-rezepte.de/so-funktioniert-es.html

Eine Nachnutzung der Rezepte ist natürlich nicht möglich.

Damit es nicht in den Kommentaren untergeht:

http://archiv.twoday.net/stories/6347223/#6354867

Über die von Paul Reuter angelegte Sammlung von Grafiken, Lithografien und Holzstichen aus dem 18. und 19. Jahrhundert berichtet die Berliner Zeitung vom 26.05.2010:

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/296729/296730.php

Anne Rohstock
Von der "Ordinarienuniversität" zur "Revolutionszentrale"?
Hochschulreform und Hochschulrevolte in Bayern und Hessen 1957-1976
ISBN 978-3-486-59399-0, EUR 49,80
Reihe: Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Bd. 78
http://www.oldenbourg-wissenschaftsverlag.de/olb/de/1.c.1736378.de

Non vidi.

In Englisch:

http://rechtsgeschiedenis.wordpress.com/

http://columbiacurators.blogspot.com/2010/05/new-medieval-manuscript-or-rather-old.html


"Nachdem es in letzter Zeit an der Unglückstelle am Waidmarkt ruhig geworden war, geht die Bergung der Archivalien jetzt mit Hochdruck weiter. Derzeit liegen noch 10 bis 15 Prozent des gesamten Archiv-Bestands im Grundwasser, schreibt rundschau-online.de. Bis zum 1. Oktober haben die Behörden noch Zeit, dann übernimmt Gutachter Professor Hans-Georg Kempfert die Kontrolle, um endlich die genaue Unglücksursache herauszufinden. Dokumente können dann nicht mehr gerettet werden. Eigentlich sollte die Bergung schon im April weitergehen, laut rundschau-online.de verzögerte der lange und kalte Winter aber die Sicherung des Geländes."
Quelle: http://www.elfnachelf.de

http://outreach.wikimedia.org/wiki/FAQ_For_Librarians

4. archivisches Bilderrätsel.1. Bild

http://www.artdaily.org/index.asp?int_sec=2&int_new=38295

http://blog.flickr.net/en/2010/05/26/welcome-fylkesarkivet-i-sogn-og-fjordane-to-the-commons/

http://www.flickr.com/photos/fylkesarkiv/


http://twitter.com/followanarchive

Das vom Brandenburgischen Landeshauptarchiv und dem Landesverband Brandenburg im VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. herausgegebene Heft ist abrufbar unter: http://www.blha.de/FilePool/BA_27_2010.pdf
Neben den Beiträgen zum 12. Brandenburgischen Archivtag in Eberswalde am 23./24. April 2009 (SuFiA: Suchen-Finden-Arbeiten/ R. Link; Grundsatzfragen der Benutzung in öffentlichen Archiven/M.Scholz; Präsenz in Medien/J.-U. Fischer) stellt das Heft u.a. eine historiographische Neuerwerbung des BLHA (Rudolf Schierenberg und sein unveröffentlichtes Preußenbuch/K. Neitmann) vor. Unter der Rubrik Quellen zur brandenburgischen Landesgeschichte werden Dokumente zur Lübbener und Niederlausitzer Rechtsgeschichte (Wie es gehalten werden soll/E. Franke) vorgestellt. In der Rubrik Aus der Landesfachstelle für Archive und öffentliche Bibliotheken im Brandenburgischen Landeshauptarchiv steht das Urheberrecht an Bildern (Das Problem des Urheberrechts an Bildern im Archiv/ M. Steinert) im Mittelpunkt.


Via
http://www.blha.de/FilePool/Neu_Newsletter_Archiv_6_2010.pdf

Archivalia wird S. 17 im Beitrag über die Archivnutzung zitiert (betr. Dig. Hist. Archiv d. St. Köln)

Wertlos ist der urheberrechtliche Beitrag von Steinert, der aus den gängigen Urheberrechtskommentaren (natürlich ohne Benutzung meiner Urheberrechtsfibel) kompiliert ist und jegliches Problembewusstsein vermissen lässt.

http://www.hepperger.info/dig/mayer/01.htm

http://othes.univie.ac.at/2764/

Damit sich Fische wohler fühlen, soll ein herausragendes Kulturdenkmal, das alte Kraftwerk in Rheinfelden, weichen.

"Wenn das Wasserkraftwerk, wie internationale Denkmalexperten bestätigen, als Kandidat für die Vorschlagsliste Unesco-Weltkulturerbe gehandelt wird, kann nach Meinung des IG Pro-Steg-Vorstands das Land Baden-Württemberg nicht zusehen, wie das bedeutende Bauwerk der Elektrizitätsgeschichte verloren geht. Maßgebliche Organisationen, darunter die bundesdeutsche Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, haben mit Schreiben bei Ministerpräsident Mappus Druck gemacht. Vorläufiges Erfolgserlebnis: Am Donnerstag wird der Pro Steg-Vorstand von Umweltministerin Tanja Gönner zum Gespräch erwartet."

http://www.badische-zeitung.de/rheinfelden/altes-kraftwerk-denkmalschuetzer-erhoehen-den-druck--31466246.html

http://bazonline.ch/schweiz/standard/Das-Industriedenkmal-soll-weg/story/26391830?track



Foto: Wladyslaw Sojka
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Old_hydroelectric_power_plant_in_Rheinfelden

http://reaktanz.de/blog/?e=110

die eigenen daten des bundesverbands musikindustrie enthalten keine anhaltspunkte, daß es irgendeinen relevanten zusammenhang zwischen illegalen downloads und cd-absatzzahlen gibt. überraschenderweise korrelieren die umsatzzahlen sogar positiv mit der downloadrate, was gänzlich gegen den eindruck geht, den die branchenvertreter seit jahren vermitteln. die zahl der zivilverfahren korreliert zwar wie erwartet negativ mit den downloads, allerdings legen die beiden anderen ergebnisse nahe, daß dies nicht den eigentlich erwünschten effekt hat: eine steigerung des umsatzes. geht man nach den zahlen der musikindustrie, gibt es keinen erkennbaren grund, weiter auf das massenhafte verklagen von privatpersonen zu setzen, sofern man nicht weiter aktiv das eigene image demolieren möchte.

http://www.ariadne.ac.uk/issue63/nogueira/

http://bibliothekarisch.de/blog/2010/05/26/drm-fuer-e-books-risiken-und-nebenwirkungen-des-elektronischen-lesens-2

Siehe auch:
http://bethaninfoprof.wordpress.com/2010/05/11/why-cant-we-teach-peter-murray-rust-about-drm/
http://archiv.twoday.net/search?q=drm

Jung-Bibliothekarin Böhner (BB), die jüngst einigermaßen unbedarft in das allgemeine Google StreetView-Bashing einstimmte, nimmt sich nunmehr Amazon vor und reagiert erneut hysterisch auf die Ankündigung, Amazon wolle Anstreichungen auf den Kindles auswerten: "Lesen ist für mich in vielen Fällen ein Rückzug in die Privatheit, ein Abgeschlossensein von äußeren Einflüssen".

http://bibliothekarisch.de/blog/2010/05/26/ich-weiss-was-du-letzten-sommer-gelesen-hast/

Wenn Daten über das Leseverhalten anonymisiert ausgewertet werden - so what? Google ("Gottseibeiuns") Books hat ja auch eine Funktion "Beliebte Passagen" (die allerdings noch weit entfernt von realem Nutzen ist). Bei BB tobt sich wieder einmal typisch deutsche Datenschutzhysterie aus.

http://blog.openlibrary.org/2010/05/26/donate-a-book-to-the-book-drive/

"Der Bildhauer, Grafiker und Schriftsteller Wieland Förster übergibt sein Archiv der Akademie der Künste. Damit erhält deren Archivabteilung Bildende Kunst einen weiteren wichtigen Bildhauer-Bestand; zuletzt waren die Archive von Michael Schoenholtz und Werner Stötzer übernommen worden. Aus Anlass des Vertragsschlusses ehrt die Akademie Wieland Förster am Sonntag, den 30. Mai, mit einer Matinee.

Der 1930 in Dresden geborene Wieland Förster studierte an der dortigen Hochschule für bildende Künste Bildhauerei, war von 1959 bis 1961 u.a. bei Fritz Cremer Meisterschüler und wurde im April 1974 Mitglied der Akademie der Künste der DDR. Zwischen 1978 und 1990 war Wieland Förster als Vizepräsident der Akademie für die Ausbildung und Betreuung der Meisterschüler zuständig. 1991 trat er aus, weil er mit den Modalitäten der Vereinigung der Ost- und Westakademie nicht einverstanden war und „die Freiheit des humanen Denkens und deren Sicherung für die Zukunft gefährdet“ sah, wie er es in seinem Austrittsbrief an die Ostberliner Akademie der Künste formulierte.

Zum Wieland-Förster-Archiv zählen insbesondere die Korrespondenzen mit Akademie-Mitgliedern und Künstlerkollegen wie Erich Arendt, Hanns Eisler, Walter Felsenstein, Franz Fühmann, Erhard Frommhold, Dieter Goltzsche, Wolfgang Hütt, Joachim John, Otto Nagel, Gret Palucca, Gustav Seitz und Herbert Tucholski, deren Archive bereits durch die Akademie der Künste betreut werden. Hervorzuheben sind die Briefe sächsischer bildender Künstler wie Gerhard Altenbourg, Hans Theo Richter und Albert Wigand. Auch enthält das Förster-Archiv seine privaten Korrespondenzen, Manuskripte seines literarischen Schaffens und seine Arbeitsbibliothek.

Veranstaltungshinweis
Zur Matinee am Sonntag, den 30. Mai 2010 um 11.30 Uhr, würdigt der Kunsthistoriker Heinz Schönemann Leben und Werk des Künstlers. Der Schauspieler Dieter Mann liest Auszüge aus dem Anfang der 1980er Jahre geschriebenen, aber erst im letzten Jahr erschienenen Roman „Der Andere. Briefe an Alena“, in dem Förster die Geschichte eines Außenseiters in der DDR der fünfziger bis siebziger Jahre erzählt."


Pressemitteilung der Akademie der Künste

"Das Land Nordrhein-Westfalen will den Erhalt von Medienkunstwerken stärker fördern. Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff sagte, es gebe in NRW eine einmalige Vielfalt von Institutionen, Sammlern und Ausstellungen, die sich dieser jungen Kunstform widmeten. Es fehle aber oft an Kompetenzen, was konservatorische und technische Fragen angehe. Das Land will deshalb jetzt eine zentrale Beratungsstelle einrichten, die Museen und Sammlungen bei der Konservierung und Restaurierung von Kunstfilmen und Videos unterstützt. Sie soll am Düsseldorfer Institut Inter Media Art angesiedelt sein."
Quelle: WDR.de Kulturnachrichten v. 26.05.2010

Link zum inter media art institute

http://pad.ma/texts/10_Theses_on_the_Archive.html

Unsaid from Arnold Dreyblatt on Vimeo.

"Permanent installation, privalite glass, data projections, mirror, 2008

The work was commissioned by- and is installed within the Permanent Exhibition at the Jewish Museum in Berlin.

One arrives at the site at the end of a journey through German Jewish History representing the last section of the permanent historical exhibition at the museum. This site depicting the "Shoah" is situated at the intersection of pre- and post- war exhibition areas.
Historical documents have been selected from the Museum archives from two sources:
a. Letters from burocratic offices to individuals about preparations for deportation and eventual transports to the east.
b. The last correspondance from Ghettos and extermination camps.

One approaches a glass barrier made up of vertical sections which are either transparent or opaque when data messages begin writing on them. One has the feeling that one cannot proceed further, yet one can see through the panels, revealing a hint of what follows. The visitor is intrigued by the dynamic rhythm of the panels appearing and disapearing, and by the pace of the digital writing on the glass.

Along a line in the floor which transverses the space at an angle (and which represents lines which intersect the original architecture), a glass barrier is built in eight sections, each 1 meter wide and 3 meters high. Four data projectors are mounted from the cieling behind the glass barrier and are connected to a computer.

A section of mirrored glass is mounted on the right diagonal wall, opening up the space and reflecting the wall of glass and the dynamic movement of the displays and changing panels.

The barrier is composed of eight 'Priva-lite' glass panels, each 2.5 x 1 meters mounted in steel frames. When electricity is applied to the glass, it is transparent; when the current is turned off, the glass is opaque, thereby functioning as a projection surface.

The glass panels and the projectors are synchronized. There is one projector each for two panels, representing one document fragment. When a document pair are 'active', the glass becomes opaque, and the document information (left side) and content information (right side) begin 'writing', letter by letter, simultaneously, at eye level.

The four projection pairs are either in an 'active' (projection, opaque) or 'inactive' (transparent) state. From one to four active states may be happening at any one time. The patterns of active and inactive panels is changing all the time, creating a sense of dynamic rhythm in the space. At the same time, sections of the wall seem to disapear and reappear at other locations. The selection and display of the texts is random. "

Innocent Questions from Arnold Dreyblatt on Vimeo.

"Permanent installation, sandblasted glass, LED displays, 2006

'Innocent Questions' was the winner of a closed competition initiated by the The National Foundation for Art in Public Buildings, Oslo (Utsmykkingsfondet for offentlige bygg) in 2004 for a permanent artistic work in front the Villa Grande, a villa occupied by Vidkun Quisling from 1941-1945. The Villa is currently the site of the "HL Senteret", The Center for Studies of Holocaust and Religious Minorities.

In developing a concept for an artistic intervention for the Villa Grande I preferred not be limited by the particular historical circumstances associated with this site. I have chosen rather to focus on the use of the 'personal questionnaire' in population registration systems as the defining element that thematically connects the Holocaust in Norway with other genocides of the twentieth century and with the administration of foreigners and other minorities in contemporary society.

The winter snow and the dramatic approach up the hill to the site call for a vertical installation as a transformation of the imposing and grotesque historical building facade. In renovating and reconstructing the 'Villa Grande,' fire and safety regulations required an external stairwell to be fixed on the facade to the left of the main entrance. I proposed to utilize the structure of the stairwell in order to physically support the installation of 'Innocent Questions.'

Attached to the structure of the stairwell is an array of twelve panel-boxes, mounted within a steel frame. These panels are designed to form one unified image (size: 8330 x 4070 cm.), which is perceived in three distinct optical layers:

Non-Reflective Image: Sandblasted onto the hardened surface of the outermost glass layer of each panel is a reconstruction of a historical 'punch card' , representing the reduction of the individual to number and category. This image is perceived as non-reflective, creating a heightened contrast to the reflectivity of the underlying mirrored surface.

Reflected Environment: The work functions as a mirrored wall that reflects the natural environment: the trees and sky, and the visiting public. The face of the historical building is thereby opened and partially erased.

Illuminated Texts: Mounted onto the rear of each panel within the punch card image, are words and phrases written in fixed light-emitting diodes (LED's). This textual content has been derived from historical and contemporary personal questionnaires.

The rear of the work is sealed, and the illuminated red LED texts appear as an ephemeral image, suspended in the reflecting mirror. Only the illuminated LED texts are seen through the mirrored glass, which is otherwise fully reflective of the environment.

The words and phrases appear and disappear within a slow and randomly generated temporal composition perceived within the virtual punch card image. Because the appearance of illuminated words and phrases is continually changing, new combinations of words and phrases arise, igniting unexpected associations from the questionnaire entries as one passes the work.

During the hours of daylight, the mirror glass reflects the trees and sky. The information layers (non-reflective image, reflected environment and illuminated text) are clearly visible. In the hours of darkness, artificial side lighting illuminates the non-reflecting sandblasted surfaces of the outer glass layer, which would otherwise be imperceptible.

In my concept for a permanent installation at the site, a list of 'Innocent Questions,' derived from historical and contemporary sources and representing a composite collective questionnaire, is contrasted with the image of a historical 'punch card.' Together, this is a representation of the collection, archiving and application of personal data by political systems for administrative and often questionable use. "

Die mit Merian-Kupferstichen geschmückte Chronik von Johann Ludwig Gottfried ist in Düsseldorf online:

http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/titleinfo/1306495

Sie enthält auch S. 505 das folgende Bild der Tänzer von Kölbigk. Zu diesen sehe man

http://de.wikisource.org/wiki/Die_Mordgrube_zu_Freiberg#Das_bekannteste_Tanz-Exemplum:_Die_T.C3.A4nzer_zu_K.C3.B6lbigk


Preferences from Arnold Dreyblatt on Vimeo.

"Created for the Exhibition, Sex Brennt - Magnus Hirschfeld's Insitute for Sexual Science and the Book Burning, in the Berlin Medical Museum of the Charite

In a room one percieves an oversized card catalog in black, as one recognizes from libraries and offices. The catalog contains thirty drawers, each fitted with the shining metal frames and handles which clearly identify their archival function. Within these frames, where normally the little paper cards which mark the contents of that drawer would be, the data is active and continually changing.

The "card catalog" was also shown with other content at the Jewish Museum in Berlin in 2007.

Sources: Hirschfeld, Magnus: Die objektive Diagnose der Homosexualität. In: Jahrbuch für sexuelle Zwischenstufen, Jahrgang 1, 1899, S. 4 - 35 Hirschfeld, Magnus: Psychobiologischer Fragbogen. Institut für Sexualwissenschaft, VI. Auflage, 1925

Construction: Olf Kreisel; Software: Alexandr Krestovskij

Exhibited: Berlin Medical Museum of the Charite; 2008 "

Inventar from Arnold Dreyblatt on Vimeo.

"Text Source: Versteigerung der kompletten Villeneinrichtung, Wien III, Kopfgasse 1. Besichtung 13., 14., und 15. Juni 1938. Versteigerung: 17., 18., 20., 21. und 22. Juni 1938; Dorotheum - Wien Versteigerungsanstalt. (Residence of Berhard Altmann).

Descriptions of individual items from a list of approximately 1400 auctioned objects are projected as black text on a white wall. The white wall defines a possible space, or room, in a real size. The projection begins at the floor, in order to simulate the scale of an actual room. A series of imagined spaces are displayed in sequence. Within each room type, descriptions of objects scroll (i.e. writing letter by letter) in actual positions in which they might be found in such a room. For instance, at the possible height of a table, a series of table descriptions from the list will begin to scroll. Above the height of the table, text descriptions of objects which might be found sitting on a table will simultaneously begin to scroll.
The spaces are defined as group categories based on usage for a particular space (i.e. objects which might appear in a living room, for example), yet no indication is given as to a particular room name. Rather, one has an association to virtual room through percieved relationships between objects. No attempt is made to historically simuate an actual room based on documention. Rather, we are invited to imagine a virtual space, filled with the associations of ownership, yet no distinction is made as to value.

inventur
A selection from a collection of historical artifacts from the postwar Bernhard Altmann American firm (ladieswear, advertisements, publications, etc.) are projected in sequence onto a white table top which has been placed in the space. Each object is referenced in size with a measure stick. From afar, objects seem to be sit on the table, at close-up one percieves them as virtual images.

These postwar objects are represented as color images, while the 'pre-war' auctioned objects are represented as dynamically written black and white text in space.

Exhibited: MAK (Museum of Applied Art), Vienna, 2008 "

Turntable History from Arnold Dreyblatt on Vimeo.

"media turntable, data projection, slide projection, sound, 2009
Galerie Singuhr, Kleiner Wasserspeicher, Berlin
Produced with support of Hauptstadtkulturfonds

This text, image and sound installation was especially concieved for the circular vaulted brick space of the historical water container in Berlin-Prenzlauer Berg. Specific information content is derived from archival documentation concerning the history of the site. A 'media turntable' spins animated text content around the inner and outer spaces of the space. Other sound and image sources are located at fixed locations on the peripheral walls. The text/image and sound material is percievable as fragments which appear and disapear throughout the media environment.

Text and Image
The central turntable contains two data projectors facing outwards which are connected to a computer. The text content is programmed to scroll out of view at a speed corresponding to the speed of rotation in reverse, giving one the impression that the text is standing still. The texts are projected on both the inner and outer circles of the space, at times 'hugging' the multiple archways.
Four stationary carousel slide projectors are controlled by computer software. Enlarged sections of original blueprints of the site are projected in black and white negative on the outer walls.

Audio Composition
A 40 minute five channel sound composition was created for five loudspeakers which are positioned throughout the space. The sound content is derived from recordings which Dreyblatt made of MRI Magnetic Resonance medical scanning..

Research, Collection and Projection
The project considers historical research and the collection of archival documentation an integral aspect of the project preparation. Under the direction of the artist, a research assistant collected historical materials from archives and official agencies. "

Artificial Memory from Arnold Dreyblatt on Vimeo.

"This archive about archives questions the permanence of data storage, presented as discussions between professional archivists and in institutional reports, most of which were collected in the internet. The archive becomes a metaphor for a resistance against forgetting and loss.

The work is presented in a darkened room which is illuminated by the antique form of an enormous paper scroll, seemingly without a beginning or an end, representing a sacred object with biblical overtones. The scroll is mounted on a wooden base containing florescent tubes, with a glass surface.

Each line of text extends to 18 meters, flowing on to the beginning of the next line. The eye follows this stream of content, until one loses one's horizontal location - resulting in a shifting of one's visual attention as one springs vertically to a new starting position

997 text fragments and thumbnail images from various digital and archival sources, collected 1993 - 1999. All entries are time-stamped from the moment of collection.

Exhibited:
Hamburger Bahnhof Museum für Gegenwart, Berlin, 1999-2000
Stadtgalerie Saarbrücken, 2003 "

T-Mail from Arnold Dreyblatt on Vimeo.

"One thousand documents have been entered into a database which reports the life of T., (b. 1879 Paks, Hungary - d. 1943 Shanghai, China), a forgotten Central European historical figure whose multiple identities span three continents (Europe, North America and Asia) and touch on many of the most important events of the pre-war period. The work is derived from a larger collection of over 4,000 intelligence documents from State Archives in Europe and North America from the inter-war period.

The collection contains daily reports and correspondances between 1915 and 1943, forming a vast communication network in which the official traces and observations of the individual are cross-referenced to historical events, international personalities and geographic locations.

In the interactive display of 'T-Mail' new documents are chosen randomly from the database, a scan of the next document gradually slides into view as various thematic categories and cross-links are activated. Text writings are simultaneously emitted sonically as morse code, in five different sine wave frequencies which change with consecutive paragraphs.

Texts from: The Public Record Office and The British Library, London; The National Archives, Washington, D.C.; Bundesarchiv Koblenz; Politisches Archiv des Auswärtigen Amts, Bonn, etc.
Exhibited:
Hamburger Bahnhof Museum für Gegenwart, Berlin, 1999-2000
Stadtgalerie Saarbrücken, 2003 "

Es gibt genügend Argumente gegen NC-Lizenzen. Ich selbst habe mich immer wieder dazu geäußert:

http://archiv.twoday.net/stories/6250315/

http://archiv.twoday.net/stories/6073516/

http://archiv.twoday.net/stories/3208402/ (siehe auch den Kommentar von Kaemper)

http://archiv.twoday.net/stories/4931334/

In letzterem Beitrag, der die umfangreichste Stellungnahme darstellt, ist auch Möllers "Klassiker" verlinkt:

http://freedomdefined.org/Licenses/NC

Siehe auch Möllers deutschsprachigen Aufsatz im Open Source Jahrbuch 2006:

http://www.opensourcejahrbuch.de/download/jb2006/OpenSourceJahrbuch2006_online.pdf (ganzes Jahrbuch) bzw.
http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/moeller_fallstricke/moeller_fallstricke.pdf

Zitierungen dieses Beitrags in Google Scholar: http://tinyurl.com/3xfw9kp

http://www.habsburger.net/ (Update zu: http://archiv.twoday.net/stories/6335861 )

Recht eindrucksvoll (Textversion nutzen, die läuft problemloser!), aber hinsichtlich der Nutzung von Medien von Wikimedia Commons eine Urheberrechtsverletzung: http://tinyurl.com/3xvah74 Es genügt nicht, die Quelle zu nennen, auch Fotograf und Lizenz müssen zwingend hinzu.


Die außerordentlich seltene Monographie von Friedrich Warnecke (Das Künstlerwappen, 1887) hat freundlicherweise die UB Heidelberg digitalisiert:

http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/warnecke1887


By David Pearson:

http://sas-space.sas.ac.uk/dspace/bitstream/10065/347/1/DP+masterlist.doc

http://archiv.twoday.net/stories/6263194/



s. zuletzt auf Archivalia: http://archiv.twoday.net/stories/6138602/

In prächtiger Auflösung

http://bcul.lib.uni.lodz.pl/dlibra/

Knapp 800 der auf Polen bezüglichen Flugschriften sind in deutscher Sprache:

http://cbdu.id.uw.edu.pl/view/language/de.html

http://fbc.pionier.net.pl/owoc

http://wisspub.net/2010/05/25/680/

http://www.ohio.com/news/93815284.html
http://www.ohio.com/news/bruce-ferrini-akron-rare-book-dealer-dies-at-60-1.169713

He bought his first illuminated manuscript leaf for $14 at age 18 from the collection of Otto Ege at Publix Bookstore in the old Arcade building in downtown Cleveland.

And like Ege, Mr. Ferrini is both credited and blamed for opening up the illuminated manuscript market by becoming a biblioclast, or book breaker — someone who breaks up books and manuscripts for the illustrations or illuminations (small paintings containing gold leaf) they contain.


See also
http://archiv.twoday.net/stories/5809809/

http://www.geheugenvannederland.nl/?/nl/collecties/centsprenten



Update: http://bibliodyssey.blogspot.com/2010/05/penny-prints.html

http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/2836-Die-Zurechnungsfaehigkeit-des-Moerders-Johann-Christian-Woyzeck.html

http://de.wikisource.org/wiki/Die_Zurechnungsf%C3%A4higkeit_des_M%C3%B6rders_Johann_Christian_Woyzeck

http://www.damals.de/de/4/news.html?aid=189801&action=showDetails

Michel Margue / Michel Pauly / Wolfgang Schmid (Hrsg.), Der Weg zur Kaiserkro­ne. Der Romzug Heinrichs VII. in der Darstellung Erzbischof Balduins von Trier. Trier 2009.

Siehe auch:

http://www.landeshauptarchiv.de/fileadmin/ausstellung/virtuell/win_start.html


http://gabble-on.com/compare-translators/Phase1-research

The final data reveals that while Google Translate is widely preferred when translating long passages, Microsoft Bing Translator and Yahoo Babelfish often produce better translations for phrases below 140 characters. Also, in general Babelfish performs well in East Asian Languages such as Chinese and Korean and Bing Translator performs well in Spanish, German, and Italian.

http://xrefer.blogspot.com/2010/05/proquest-partners-with-biblioteca.html

"The unique pre-1700 materials in Italy's famed Biblioteca Nazionale Centrale di Firenze (BNCF) will be accessible around the world thanks to a new agreement between ProQuest and the Library. ProQuest will digitize BNCFs rich primary sources from the 16th and 17th centuries and make them fully searchable in Early European Books Online™, its recently released archive of rare works. The content will be made freely available to everyone within Italy, enabling all those users to explore the materials"

Solcher nationaler Egoismus bei der Schaffung einer europäischen digitalen Bibliothek ist extrem schädlich. Gemeinfreie Digitalisate dürfen nicht länger in den Fängen von Proquest etc. landen!

http://soga.org/forms

Wen wundert angesichts chinesischer Internetzensur, dass die Expo in Shanghai das Potential des Internets nicht einmal ansatzweise erkennen lässt. Die offizielle Website ist unendlich langweilig; Pressemitteilungen und Ähnliches finden sich auf einer zugangsbeschränkten Plattform:

http://en.expo2010.cn

Wikipedia-Artikel zur Expo:

http://de.wikipedia.org/wiki/Expo_2010

Öd ist auch die Website des deutschen Pavillons. Was immer an spannenden Dingen in Shanghai gezeigt wird - im Internet gibts kein virtuelles Pendant.

Unabhängiger Online-Menschenrechts-Pavillon:

http://en.rsf.org/shanghai_en.html

Digitalisate zu Weltausstellungen im 19. Jahrhundert:

http://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/fachinfo/www/kunst/digilit/weltausstellungen.html


http://www.moenikes.de/ITC/wp-content/uploads/2010/05/Auszug-Die-Wahrnehmung-schl%C3%A4gt-die-Fakten.pdf

http://www.bruchsal.org/story/tauss-prozess-berichterstattung

http://blog.beck.de/2010/05/22/spurenakten-zum-raf-mord-an-generalbundesanwalt-buback-vernichtet

Wenn das nicht mit dem Bundesarchiv abgestimmt war: klar rechtswidrig!

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ich-bin-nur-ein-einfacher-Journalist-Zum-Tode-von-Martin-Gardner-1005983.html

Auch ich habe in jugendlichem Alter ein paarmal den Scientific American in der englischen Originalausgabe gekauft und war von den mathematischen Kolumnen Gardners beeindruckt.

http://burgerbe.wordpress.com/2010/05/22/multimedial-auf-den-spuren-der-wittelsbacher-schloesser/


http://www.kunsthallewien.at/cgi-bin/mediazone/publikationen/list.pl?lang=de

Alle Kataloge seit 2001 gibts gratis als Downloads - vorbildlich bzw. einzigartig!

Via
http://adresscomptoir.twoday.net/stories/6348577/


Weil die Strafen lax sind, werden im Libanon viele archäologisch wertvolle Funde von dubiosen Händlern verkauft. Die kostbaren Stücke gelangen in Privatsammlungen statt in öffentliche Museen. Zudem bringt der Bauboom im Land die Schätze in Gefahr.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,696112,00.html

http://www.welt.de/die-welt/kultur/article7725325/Birthlers-Kleinkrieg.html

Der Historiker [Helmut Müller-Enberg] hatte im Mai 2009 in einem bis an den Rand der Tiefstapelei sachlichen Aufsatz in der Fachzeitschrift "Deutschland-Archiv" enthüllt, dass der West-Berliner Polizist Karl-Heinz Kurras ein Spitzel des Ministeriums für Staatssicherheit war und heimliches Mitglied der SED. Kurras hatte mit seinem tödlichen Schuss auf den Demonstranten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 die Studentenbewegung ausgelöst.

Obwohl Müller-Enbergs für die Veröffentlichung seiner Ergebnisse die notwendigen Genehmigungen seiner direkten Vorgesetzten eingeholt hatte, mahnte ihn die Leitung der Stasiunterlagen-Behörde im vergangenen September ab. Müller-Enbergs wehrte sich; jetzt fand vor dem Arbeitsgericht Berlin die erste Anhörung statt.

 

twoday.net AGB

xml version of this page

powered by Antville powered by Helma