Starker Tobak eines Archivbenutzers, der auf seinem Weblog u.a. schreibt:
Oft sind die Mitarbeiter der Archive nicht hilfsbereit oder ignorieren einen vollkommen. Manchmal zur Abwechslung halten sie auch einen für Idioten. Aber was mich in Rage bringt, sind die fehlende notwendige Kompetenz und der Sachverstand der Mitarbeiter. Durchgehend sind es unzuverlässige und sich in ihrem Themenbereich kaum auskennende Personen.
http://antiandre.wordpress.com/2010/06/30/sommerhitze-im-archiv/
Oft sind die Mitarbeiter der Archive nicht hilfsbereit oder ignorieren einen vollkommen. Manchmal zur Abwechslung halten sie auch einen für Idioten. Aber was mich in Rage bringt, sind die fehlende notwendige Kompetenz und der Sachverstand der Mitarbeiter. Durchgehend sind es unzuverlässige und sich in ihrem Themenbereich kaum auskennende Personen.
http://antiandre.wordpress.com/2010/06/30/sommerhitze-im-archiv/
ingobobingo - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 16:43 - Rubrik: Wahrnehmung
"Die 50-jährige Geschichte des Düsseldorfer Kommödchens wird weiter untersucht. Die Fritz-Thyssen-Stiftung hat zugesagt, die Archivierung durch das Theatermuseum auch im kommenden Jahr zu finanzieren. Bisher wurden alle 72 Programme der Kabarettbühne katalogisiert. Dazu gehören unter anderem rund 1400 Texte und 500 Plakate sowie Ton- und Filmdokumente. Das Kommödchen-Archiv soll bis zum Herbst des kommenden Jahres komplett erschlossen sein."
Quelle: WDR, Studio Duisburg, Nachrichten v. 30.06.2010
s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=Komm%C3%B6dchen
Quelle: WDR, Studio Duisburg, Nachrichten v. 30.06.2010
s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=Komm%C3%B6dchen
Wolf Thomas - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 15:54 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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"Mit einer Kranzniederlegung erinnert Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung am Mittwoch an Pina Bausch, die vor einem Jahr gestorben ist. Die Pina-Bausch-Stiftung in Wuppertal hat unterdessen ihre Pläne für das Bausch-Archiv vorgestellt. So sollen unter anderem mehr als 7.500 Videoaufnahmen von Proben und Auftritten des Wuppertaler Tanztheaters digitalisiert werden. Das Land Nordrhein-Westfalen hat dafür in den kommenden drei Jahren 450.000 Euro in Aussicht gestellt. Den gleichen Betrag müssten jeweils die Bundeskulturstiftung und die Stadt Wuppertal aufbringen."
Quelle: WDR.de Kulturnachrichten v. 30.06.2010
s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=Pina+Bausch
Quelle: WDR.de Kulturnachrichten v. 30.06.2010
s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=Pina+Bausch
Wolf Thomas - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 15:49 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/10821/fans_auf_dem_feldherrenhuegel.html
http://derstandard.at/1277337027167/Dokumente-aus-Hitlers-Gefangenenzeit-werden-versteigert

http://derstandard.at/1277337027167/Dokumente-aus-Hitlers-Gefangenenzeit-werden-versteigert

KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 12:23 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 12:14 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Rachinger: Wir sprechen nicht über die Details der Verträge, es gibt eine Vertraulichkeitsvereinbarung.
Sagt die ÖNB-Direktorin in dem Interview:
http://futurezone.orf.at/stories/1652203/
Weitere Zitate:
"Darüber haben wir Stillschweigen vereinbart, das ist Teil der Vertraulichkeit."
"Das unterliegt wirklich der Vertraulichkeit, tut mir leid, da kann ich nichts dazu sagen. Wir haben nur vereinbart, dass wir darüber nicht sprechen."
Und natürlich der unvermeidliche Copyfraud:
"Wenn eine Zeitung ein historisches Plakat aus unserem Archiv abdruckt, verlangen wir eine Gebühr für die Abdruckgenehmigung. Da ist egal, wie alt das Werk ist, weil das Recht bei uns liegt."
Vielleicht kann der Bibliotheksjurist Josef Pauser uns darüber aufklären, was das für ein Recht ist, das die ÖNB-Chefin da beansprucht. Und nunmehr wieder offen ist die Frage an ihn, welche Möglichkeiten das österreichische Recht vorsieht, an den Vertrag mit Google trotzdem heranzukommen. Das höfliche Anklopfen wird ja ganz und gar nichts bringen:
http://archiv.twoday.net/stories/6385273/
Sagt die ÖNB-Direktorin in dem Interview:
http://futurezone.orf.at/stories/1652203/
Weitere Zitate:
"Darüber haben wir Stillschweigen vereinbart, das ist Teil der Vertraulichkeit."
"Das unterliegt wirklich der Vertraulichkeit, tut mir leid, da kann ich nichts dazu sagen. Wir haben nur vereinbart, dass wir darüber nicht sprechen."
Und natürlich der unvermeidliche Copyfraud:
"Wenn eine Zeitung ein historisches Plakat aus unserem Archiv abdruckt, verlangen wir eine Gebühr für die Abdruckgenehmigung. Da ist egal, wie alt das Werk ist, weil das Recht bei uns liegt."
Vielleicht kann der Bibliotheksjurist Josef Pauser uns darüber aufklären, was das für ein Recht ist, das die ÖNB-Chefin da beansprucht. Und nunmehr wieder offen ist die Frage an ihn, welche Möglichkeiten das österreichische Recht vorsieht, an den Vertrag mit Google trotzdem heranzukommen. Das höfliche Anklopfen wird ja ganz und gar nichts bringen:
http://archiv.twoday.net/stories/6385273/
KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 11:52 - Rubrik: Archivrecht
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KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 11:41 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
http://collections.europeanalocal.de/muradora/browse.action?parentId=eld%3Azlb-bsk-collection&type=1
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Das Open Access-Journal Living Reviews in Relativity , herausgegeben vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Potsdam, hat mit einem Wert von 10.600 seinen ersten Impact Factor erhalten. Dieser wurde am 17. Juni 2010 in der Ausgabe 2009 des Journal Citation Reports von Thomson Reuters bekanntgegeben. Die einzigartige Review-Zeitschrift belegt damit den zweiten Rang in der Kategorie Physics, Particles & Fields.
Living Revies wurden von 1998 von Max-Planck-Direktor Bernard Schutz initiiert. Das Konzept der 'lebenden' Artikel nutzt die Vorteile des webbasierten elektonischen Publizierens, indem es Autoren ermöglicht, durch regelmäßige Updates aktuelle Entwicklungen und Forschungsergebnisse einzuarbeiten.
https://lists.spline.inf.fu-berlin.de/lurker/message/20100630.090814.10ec3c85.en.html
Das Konzept - siehe etwa
http://relativity.livingreviews.org/Articles/lrr-2005-2/
ist in der Tat überzeugend und zukunftsweisend. Gedruckten Zeitschriften fehlen "Updates": Zumindest in den Geisteswissenschaften ist es oft Glückssache, ob man mitbekommt, wo eine Ergänzung zu einem Artikel publiziert wurde.
Living Revies wurden von 1998 von Max-Planck-Direktor Bernard Schutz initiiert. Das Konzept der 'lebenden' Artikel nutzt die Vorteile des webbasierten elektonischen Publizierens, indem es Autoren ermöglicht, durch regelmäßige Updates aktuelle Entwicklungen und Forschungsergebnisse einzuarbeiten.
https://lists.spline.inf.fu-berlin.de/lurker/message/20100630.090814.10ec3c85.en.html
Das Konzept - siehe etwa
http://relativity.livingreviews.org/Articles/lrr-2005-2/
ist in der Tat überzeugend und zukunftsweisend. Gedruckten Zeitschriften fehlen "Updates": Zumindest in den Geisteswissenschaften ist es oft Glückssache, ob man mitbekommt, wo eine Ergänzung zu einem Artikel publiziert wurde.
KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 11:30 - Rubrik: Open Access
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... ist nur ein Beitrag aus der 1973 erschienenen Festschrift für Philipp Anton Brück, die nun ganz online einsehbar ist:
http://www.dilibri.de/rlb/content/structure/287252
http://www.dilibri.de/rlb/content/structure/287252
KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 11:18 - Rubrik: Archivgeschichte
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Linda Maria Koldau: Rezension zu: Douteil, Herbert: Suntrup, Rudolf; Angenendt, Arnold; Honemann, Volker (Hrsg.): Die Concordantiae Caritatis des Ulrich von Lilienfeld. Edition des Codex Campililiensis 151 (um 1355) und Übersetzung. Münster 2010, in: H-Soz-u-Kult, 30.06.2010, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2010-2-245
Wieso heutzutage eine solche Erschließungsarbeit in einem kommerziellen Verlag und zum prohibitiven Preis von 159 Euro erscheinen muss statt "Open Access", wird von der rezensentin leider nicht thematisiert - sie konnte ja ein kostenloses Rezensionsexemplar abgreifen. Es steht zu erwarten, dass nur wenige Spezialbibliotheken sich das Werk leisten werden (schließlich muss man ja die munter steigenden Preise der STM-zeitschriften finanzieren) und dass es - Bestandteil der Handapparate der Handschriftenabteilungen - eher schwierig per Fernleihe zu beschaffen sein wird. Wer außerhalb eines solchen Forschungskontextes siedelt, hat dann eben Pech gehabt.
Siehe auch:
http://www.cisto.at/stift/ulrich.html
http://paecht-archiv.univie.ac.at/dateien/cc_html/cc-Tugend-2.html (zu kleine Bilder)
http://paecht-archiv.univie.ac.at/dateien/cc_html/cc-allg1.html
Etwas bessere Bilder bietet "Vivarium" (263 an der Zahl):
Link

Wieso heutzutage eine solche Erschließungsarbeit in einem kommerziellen Verlag und zum prohibitiven Preis von 159 Euro erscheinen muss statt "Open Access", wird von der rezensentin leider nicht thematisiert - sie konnte ja ein kostenloses Rezensionsexemplar abgreifen. Es steht zu erwarten, dass nur wenige Spezialbibliotheken sich das Werk leisten werden (schließlich muss man ja die munter steigenden Preise der STM-zeitschriften finanzieren) und dass es - Bestandteil der Handapparate der Handschriftenabteilungen - eher schwierig per Fernleihe zu beschaffen sein wird. Wer außerhalb eines solchen Forschungskontextes siedelt, hat dann eben Pech gehabt.
Siehe auch:
http://www.cisto.at/stift/ulrich.html
http://paecht-archiv.univie.ac.at/dateien/cc_html/cc-Tugend-2.html (zu kleine Bilder)
http://paecht-archiv.univie.ac.at/dateien/cc_html/cc-allg1.html
Etwas bessere Bilder bietet "Vivarium" (263 an der Zahl):
Link

KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 10:57 - Rubrik: Kodikologie
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http://log.netbib.de/archives/2010/06/29/geschlossen-vs-offen
Unlängst sagte eine Kollegin, dass es in ihrem Hause Widerstände gäbe, eigene erstellte Informationskompetenzangebote frei zur Verfügung zu stellen. Es seien starke Bestrebungen, dies auf der Lernplattform für die Angehörigen der eigenen Hochschule exklusiv zu halten. Man wolle nicht, das Konkurrenten davon profitieren.
Da haben wir es wieder: Exklusivität soll das Image steigern, den Wert, den die eigenen Dienstleistungen für die Nutzer haben. Aber ist es sinnvoll, wenn jede Einrichtung, die aus öffentlichen Mitteln unterhalten wird, sich einen ADAC bastelt? Konkurrenz belebt das Geschäft, zur Konkurrenz gehört aber auch die Transparenz, die Vergleichbarkeit. Nur so kann man lernen! Und man hat die Chance, dass eigene Nutzer, die die Hochschule gewechselt haben, dennoch das eigene Dienstleistungsangebot weiter nutzen. Und das weitersagen. So dass auch fremde Nutzer von den Materialien profitieren.
Schlankeres Arbeiten, lernen an anderen Angeboten, nutzen von anderen Angeboten, Gewinnung von externen Kunden, – all’ das ist nur möglich, wenn die Dienstleistungen offen angeboten werden.
Das gleiche Argument gilt für universitäre Medienserver und Angebote wie Prometheus, die ihre Inhalte nur campusweit bzw. für Lizenznehmer öffnen, obwohl offenkundig ist, dass urheberrechtliche Vorschriften diese Öffnung nicht erlauben oder umgekehrt eine Öffnung für die allgemeine Öffentlichkeit unproblematisch wäre. Es gilt auch für institutionelle Repositorien, die ihren Autoren die freie Entscheidung darüber überlassen, ob sie einen Eprint nur campusweit zur Verfügung stellen. Bei Preprints ist das ein unfairer Wettbewerbsvorteil für die eigene Klientel: Wer an die noch unveröffentlichten Resultate herankommen kann, braucht eine Kontaktperson im Campusnetz. Natürlich plädiere ich nicht dafür, dass jeder Wissenschaftler jedem anderen zwangsweise einen Preprint zu überlassen und damit Unveröffentlichtes zugänglich zu machen habe. Aber eine campusweite Veröffentlichung ist urheberrechtlich ebenso eine Veröffentlichung wie ein Abdruck.
Unlängst sagte eine Kollegin, dass es in ihrem Hause Widerstände gäbe, eigene erstellte Informationskompetenzangebote frei zur Verfügung zu stellen. Es seien starke Bestrebungen, dies auf der Lernplattform für die Angehörigen der eigenen Hochschule exklusiv zu halten. Man wolle nicht, das Konkurrenten davon profitieren.
Da haben wir es wieder: Exklusivität soll das Image steigern, den Wert, den die eigenen Dienstleistungen für die Nutzer haben. Aber ist es sinnvoll, wenn jede Einrichtung, die aus öffentlichen Mitteln unterhalten wird, sich einen ADAC bastelt? Konkurrenz belebt das Geschäft, zur Konkurrenz gehört aber auch die Transparenz, die Vergleichbarkeit. Nur so kann man lernen! Und man hat die Chance, dass eigene Nutzer, die die Hochschule gewechselt haben, dennoch das eigene Dienstleistungsangebot weiter nutzen. Und das weitersagen. So dass auch fremde Nutzer von den Materialien profitieren.
Schlankeres Arbeiten, lernen an anderen Angeboten, nutzen von anderen Angeboten, Gewinnung von externen Kunden, – all’ das ist nur möglich, wenn die Dienstleistungen offen angeboten werden.
Das gleiche Argument gilt für universitäre Medienserver und Angebote wie Prometheus, die ihre Inhalte nur campusweit bzw. für Lizenznehmer öffnen, obwohl offenkundig ist, dass urheberrechtliche Vorschriften diese Öffnung nicht erlauben oder umgekehrt eine Öffnung für die allgemeine Öffentlichkeit unproblematisch wäre. Es gilt auch für institutionelle Repositorien, die ihren Autoren die freie Entscheidung darüber überlassen, ob sie einen Eprint nur campusweit zur Verfügung stellen. Bei Preprints ist das ein unfairer Wettbewerbsvorteil für die eigene Klientel: Wer an die noch unveröffentlichten Resultate herankommen kann, braucht eine Kontaktperson im Campusnetz. Natürlich plädiere ich nicht dafür, dass jeder Wissenschaftler jedem anderen zwangsweise einen Preprint zu überlassen und damit Unveröffentlichtes zugänglich zu machen habe. Aber eine campusweite Veröffentlichung ist urheberrechtlich ebenso eine Veröffentlichung wie ein Abdruck.
KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 10:31 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 10:27 - Rubrik: Archivrecht
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1. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6396807/
2. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6401238/
Wolf Thomas - am Mittwoch, 30. Juni 2010, 08:59 - Rubrik: Unterhaltung
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Das Kabinett der nordrhein-westfälischen Landesregierung hat in seiner heutigen Sitzung der Gründung der Stiftung „Stadtgedächtnis“ zugestimmt, die sich um die Wiederherstellung der nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs geborgenen Archivalien kümmern soll. Das gab der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff heute (29. Juni 2010) im Anschluss an die Kabinettsitzung bekannt. Das Kabinett habe zugestimmt, die Stiftung zusammen mit der Stadt Köln, dem Erzbistum Köln und der Evangelischen Kirche im Rheinland zu errichten und seitens des Landes mit einem Betrag von einer Million Euro zu unterstützen, so Grosse-Brockhoff. Als weitere Gründungsstifter beteiligt sind die Stadt Köln mit 1.120.000 Euro, das Erzbistum Köln mit 100.000 Euro sowie die Evangelische Kirche im Rheinland mit 20.000 Euro. Zweck der Stiftung ist die Instandsetzung der Archivalien des Historischen Archivs der Stadt Köln, die beim Einsturz des Gebäudes am 3. März 2009 beschädigt wurden. Ziel ist es, die in Fragmenten geborgenen, unersetzlichen Archivbestände zusammenzuführen, zu restaurieren und wertvolle Teilbestände zu digitalisieren. Der Bund hat zugesagt, die Stiftung mit einer Million Euro zu unterstützen. Ebenfalls Unterstützung in Höhe von 50.000 Euro kommt vom Landschaftsverband Rheinland.
Grosse-Brockhoff: „Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs hat uns noch einmal mit aller Macht die Bedeutung von Archiven deutlich gemacht. Unschätzbare Dokumente sind schwer beschädigt worden oder ganz verloren gegangen. Nachdem mehr als 90 Prozent der Bestände aus den Trümmern geborgen werden konnten, wird es dennoch lange dauern, bis wir das Beschädigte wiederhergestellt haben werden. Im Guten wie im Schlechten haben wir gelernt, was uns Archive bedeuten. Der heutige Kabinettbeschluss macht den Weg frei, nach vorn zu blicken.“
Voraussetzung der Beteiligung des Landes an der Stiftung war die Zusicherung der Stadt Köln, dass 63,1 Millionen Euro aus Versicherungsprämien für die Rettung und Restaurierung des beschädigten Archivgutes zur Verfügung gestellt werden. Ferner hat die Stadt zugesichert, die Haftungsfragen schnellstmöglich zu klären und Zahlungen für Schäden an den betroffenen Archivalien zweckgebunden für die Restaurierung zu verwenden.
Bereits eine Woche nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln hat die Landesregierung eine Hilfe von 300.000 Euro zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Soforthilfemaßnahme flossen 200.000 Euro in das Anschubprojekt „Digitalisierung der Mikrofilme“ des Stadtarchivs. Finanziert wurde auch die im Juni 2009 vom Landesarchiv Nordrhein-Westfalen zusammen mit der Stadt Köln durchgeführte Expertenanhörung zu Fragen der Sicherung von Archivgut. Auch das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen half sofort und maßgeblich bei der Rettung der Archivalien und stellte unter anderem an seinen Standorten Münster und Detmold insgesamt zehn Regalkilometer Magazinfläche zur Verfügung.
Quelle: Staatskanzlei NRW, Pressemitteilung 29.06.2010
Grosse-Brockhoff: „Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs hat uns noch einmal mit aller Macht die Bedeutung von Archiven deutlich gemacht. Unschätzbare Dokumente sind schwer beschädigt worden oder ganz verloren gegangen. Nachdem mehr als 90 Prozent der Bestände aus den Trümmern geborgen werden konnten, wird es dennoch lange dauern, bis wir das Beschädigte wiederhergestellt haben werden. Im Guten wie im Schlechten haben wir gelernt, was uns Archive bedeuten. Der heutige Kabinettbeschluss macht den Weg frei, nach vorn zu blicken.“
Voraussetzung der Beteiligung des Landes an der Stiftung war die Zusicherung der Stadt Köln, dass 63,1 Millionen Euro aus Versicherungsprämien für die Rettung und Restaurierung des beschädigten Archivgutes zur Verfügung gestellt werden. Ferner hat die Stadt zugesichert, die Haftungsfragen schnellstmöglich zu klären und Zahlungen für Schäden an den betroffenen Archivalien zweckgebunden für die Restaurierung zu verwenden.
Bereits eine Woche nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln hat die Landesregierung eine Hilfe von 300.000 Euro zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Soforthilfemaßnahme flossen 200.000 Euro in das Anschubprojekt „Digitalisierung der Mikrofilme“ des Stadtarchivs. Finanziert wurde auch die im Juni 2009 vom Landesarchiv Nordrhein-Westfalen zusammen mit der Stadt Köln durchgeführte Expertenanhörung zu Fragen der Sicherung von Archivgut. Auch das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen half sofort und maßgeblich bei der Rettung der Archivalien und stellte unter anderem an seinen Standorten Münster und Detmold insgesamt zehn Regalkilometer Magazinfläche zur Verfügung.
Quelle: Staatskanzlei NRW, Pressemitteilung 29.06.2010
Wolf Thomas - am Dienstag, 29. Juni 2010, 15:34 - Rubrik: Kommunalarchive
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Bestand F 13 (Fotoalben) Nr. 1: Fotoalbum der St.Antonius-Bruderschaft Geldern: Link zum PDF
Steckbriefe 1 - 13: http://archiv.twoday.net/stories/6082589/
Steckbriefe 1 - 13: http://archiv.twoday.net/stories/6082589/
Wolf Thomas - am Dienstag, 29. Juni 2010, 14:15 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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"Aus Anlass der Gründung der DEUTSCHEN LUFTHANSA der DDR (DLH) im Mai 1955 und der Aufnahme ihrer Betriebstätigkeit zum 1. Juli 1955 hat das Bundesarchiv im Foyer der Dienststelle Berlin-Lichterfelde eine Ausstellung zu den Anfängen der zivilen Luftfahrt in der DDR gestaltet.
In Anwesenheit von ehemaligen Flugkapitänen und Technikern der DLH sowie der INTERFLUG GmbH und Berliner Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eröffnete die Leiterin der Abteilung DDR, Frau Rauschenbach, am 22. Juni 2010 die Exposition.
Vereinbart wurde die Übergabe weiteren Sammlungsgutes aus privater Hand an das Bundesarchiv.
Die Ausstellung wird bis Anfang September 2010 zu sehen sein.
Seit März 2008 werden im Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde die Akten der INTERFLUG GmbH, des zentralstaatlich geleiteten DDR-Luftverkehrsunternehmens und des Vorgängers, der DLH, verwahrt. Auch in weiteren Beständen liegen aussagekräftige Dokumente zum Luftverkehr und zum Flugzeugbau in der DDR vor. Die Unterlagen zur zivilen Luftfahrt aus dem Ministerium für Verkehrswesen sowie Akten der Bestände Staatliche Plankommission und Ministerrat der DDR sind über Online-Findbücher recherchierbar.
Damit besteht für interessierte Nutzer die Möglichkeit, sich schnell und einfach einen Überblick zur Quellenlage zu verschaffen oder auch detailliert die Spuren der Luftfahrtgeschichte der DDR zu verfolgen.
Einige der ausgestellten Dokumente und neu hinzugenommene Schriftstücke stellt das Bundesarchiv darüber hinaus in einer Galerie vor."
Quelle: Bundesarchiv, Meldung, 23.06.2010
Wolf Thomas - am Dienstag, 29. Juni 2010, 11:31 - Rubrik: Veranstaltungen
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KlausGraf - am Dienstag, 29. Juni 2010, 00:55 - Rubrik: English Corner
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http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/2784601_Streit-um-Kunst-Rechtsbruch-mit-Raeucherkesselchen.html
Michael Müller-Karpe vom RGZM Mainz weigert sich, 5 nach seiner Ansicht illegal aus der Türkei geschafften Bronzegefäße in seinem Museumstresor herauszugeben.
Michael Müller-Karpe vom RGZM Mainz weigert sich, 5 nach seiner Ansicht illegal aus der Türkei geschafften Bronzegefäße in seinem Museumstresor herauszugeben.
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http://openedweb.com/blog/2010/06/24/rethinking-cc-licensing/
See also
http://www.col.org/SiteCollectionDocuments/OER_Open_Educational_Resources_and_Higher_Education.pdf
See also
http://www.col.org/SiteCollectionDocuments/OER_Open_Educational_Resources_and_Higher_Education.pdf
KlausGraf - am Dienstag, 29. Juni 2010, 00:46 - Rubrik: English Corner
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http://www.hermann-reiter.de/media/3aa65a3ffbeff971ffff81e9ac14422f.pdf
Via
http://kritischegeschichte.wordpress.com/2010/06/26/revolution-184849-in-bayern-buchverlosung/
Via
http://kritischegeschichte.wordpress.com/2010/06/26/revolution-184849-in-bayern-buchverlosung/
KlausGraf - am Dienstag, 29. Juni 2010, 00:43 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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KlausGraf - am Dienstag, 29. Juni 2010, 00:41 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://booksearch.blogspot.com/2010/06/google-releases-500-scans-of-ancient.html
http://www.google.com/googlebooks/ancient-greek-and-latin.html
http://www.google.com/googlebooks/ancient-greek-and-latin.html
KlausGraf - am Dienstag, 29. Juni 2010, 00:40 - Rubrik: English Corner
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KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 22:37 - Rubrik: Datenschutz
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The Great Archive from Arnold Dreyblatt on Vimeo.
wooden boxes, inscribed plexiglass, illumination, 1993A historical hypertext becomes a three-dimensional image. A black box is divided by four lateral sheets of glass inscribed from edge to edge with layers of finely printed texts. The text layers are illuminated from below. The texts are reconstructed from the tens of thousands of biographical fragments.
As one peers into this sea of information, it is as if one stares into a bottomless well filled with multiple levels of floating texts in depth. One focuses one's eyes on any given text fragment on a given level, as the other text levels defocus and blur, becoming illegible. One's attention might wander to a remote or nearby fragment, our eyes continually refocusing as we isolate and connect a related or unrelated name or phrase.
A grain of sand is propelled into our field of vision for a single moment, separating forground from background, only to vanish gradually into the collective ocean of memory. The intention is to realize, in three dimensions, a hypertext as a metaphorical space which contains in compressed form a database of all mankind.
Texts from: Who's Who in Central & East Europe 1933
Exhibited:
Galerie Ozwei, Berlin, 1992
Kulturfabrik Kampnagel, Hamburg, 1995
Bayerisches Staatsschauspiel; Marstall, Munich, 1995
Arken Museum for Modern Art, Cultural Capital of Europe, Copenhagen, 1995
In Medias Res, Istanbul, 1996
Jewish Museum, Vienna, 1997
Veletrzni Palac, National Gallery, Prague, 1997
Jewish Museum, Franfurt am Main, 2005
Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 22:31 - Rubrik: Wahrnehmung
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Digitale Sammlungen, bei denen man bei der Registrierung sogar eine Personalausweisnummer angeben muss, haben nichts begriffen und müssen auf mich als Besucher verzichten:
http://www.leonardodigitale.com/reg_utente.php?lang=ENG
http://www.leonardodigitale.com/reg_utente.php?lang=ENG
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 22:27 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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The Reading Room from Arnold Dreyblatt on Vimeo.
performance installation, Biennale Bern, 2001A ten-day interactive performance - installation in which 348 Bern citizens took part.
The work functioned as a central portal for the Bern Biennale as well as the setting for daily 'live' reading events, an audio-visual installation environment, and selected festival activities. Public Reading Events took place three times daily for thirty minutes.
As source material, texts on the history of minority and immigrant presence in Switzerland which had been researched and collected especially for the project from archives in Switzerland were contrasted with material from the Reading Projects.
Groups and organizations from the Bern region were selected and registered for participation in the daily public readings. Each day represented a differing textual theme and source.
The installation staff coordinated the registration and arrival of the pre-invited readers.
Texts: Schweizerisches Bundesarchiv, Archiv für Zeitgeschichte, ETH Zürich, Adolf Wölfli, Research Project: Albrecht von Haller, etc.
Design, Technical Direction: Luca Ruzza
Data Projection, Database: Alexandr Krestovskij
Produced by Martin Tröendle, Hochschule für Musik und Theater, Freie Akademie, Bern
Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 22:27 - Rubrik: Wahrnehmung
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KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 22:11 - Rubrik: Unterhaltung
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"Im Zusammenhang mit dem Einsturz des Stadtarchivs hat sich nach Angaben der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) der Verdacht auf Baufehler erhärtet.
„Es spricht viel dafür, dass es bauliche Mängel an einer Schlitzwand gegeben hat“, sagte ein KVB-Sprecher am Montagabend in einer Sitzung des Hauptausschusses des Kölner Stadtrates. Bei neueren Untersuchungen an der Einsturzstelle seien Spuren gefunden worden, die auf eine zu geringe Menge Beton in der stabilisierenden Wand hinwiesen.
Das seien „starke Indizien“ für die Ursache des Einsturzes. Einzelheiten könnten aber erst ermittelt werden, wenn Ende des Jahres ein Besichtigungs-Bauwerk errichtet wird. Erst dann können Gutachter in die Einsturzgrube steigen, um die genaue Unglücksursache festzustellen. ...."
Quelle: Express.de, 28.06.2010
„Es spricht viel dafür, dass es bauliche Mängel an einer Schlitzwand gegeben hat“, sagte ein KVB-Sprecher am Montagabend in einer Sitzung des Hauptausschusses des Kölner Stadtrates. Bei neueren Untersuchungen an der Einsturzstelle seien Spuren gefunden worden, die auf eine zu geringe Menge Beton in der stabilisierenden Wand hinwiesen.
Das seien „starke Indizien“ für die Ursache des Einsturzes. Einzelheiten könnten aber erst ermittelt werden, wenn Ende des Jahres ein Besichtigungs-Bauwerk errichtet wird. Erst dann können Gutachter in die Einsturzgrube steigen, um die genaue Unglücksursache festzustellen. ...."
Quelle: Express.de, 28.06.2010
Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 22:05 - Rubrik: Kommunalarchive
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 22:01 - Rubrik: Open Access
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Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 21:58 - Rubrik: Unterhaltung
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Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 21:55 - Rubrik: Personalia
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Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 21:52 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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Link zum PDF
Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 21:46 - Rubrik: Genealogie
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Die Schließung des "Tabakkollegiums" des Geheimen Staatsarchiv preußischer Kulturbesitz (Dank an den Twitterer Twittagpause!) hat mich zu dem kritischen Blick auf die derzeitigen Aufenthaltsmöglichkeiten für Archivnutzende beim Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein werfen lassen.
Weitere Bilder sind erwünscht.
Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 21:23 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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http://www.springer.com/about+springer/media/pressreleases?SGWID=1-11002-6-963422-0
Damit wird das Modell von BioMedCentral übernommen. Wie hoch die Artikelgebühren sein werden, ist noch nicht bekannt. Springer OpenChoice hat nur die CC-BY-NC-Lizenz!
Damit wird das Modell von BioMedCentral übernommen. Wie hoch die Artikelgebühren sein werden, ist noch nicht bekannt. Springer OpenChoice hat nur die CC-BY-NC-Lizenz!
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 21:13 - Rubrik: Open Access
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http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2010/pm.2010-06-28.150
Anscheinend hat die Universität die Berlin Declaration unterzeichnet, erscheint aber noch nicht auf der entsprechenden Liste.
Anscheinend hat die Universität die Berlin Declaration unterzeichnet, erscheint aber noch nicht auf der entsprechenden Liste.
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 21:06 - Rubrik: Open Access
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http://hochschularchiv-aachen.blogspot.com/2010/06/peter-rong-medaillen-und-plaketten-der.html
Die 1997 veröffentlichte Studie von Peter Rong ist ein Standardwerk auf dem Gebiet der Hochschul-Numismatik und kann nun als PDF heruntergeladen werden.
#numismatik
Die 1997 veröffentlichte Studie von Peter Rong ist ein Standardwerk auf dem Gebiet der Hochschul-Numismatik und kann nun als PDF heruntergeladen werden.
#numismatik
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 17:13 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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http://hochschularchiv-aachen.blogspot.com/2010/06/schenkung-von-architekturzeichnungen.html
80 Zeichnungen des Krefelder Architekten Eugen Confeld von Felbert/Velbert, der 1879 seinen Abschluss an der TH Aachen machte, wurden dem Archiv als Schenkung überlassen.

80 Zeichnungen des Krefelder Architekten Eugen Confeld von Felbert/Velbert, der 1879 seinen Abschluss an der TH Aachen machte, wurden dem Archiv als Schenkung überlassen.
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 15:52 - Rubrik: Universitaetsarchive
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"(CNN) -- One of South America's largest historical archives -- 35 million pages that chronicle widespread killing, forced disappearances and torture committed by Brazilian military rulers from 1964 to 1985 -- is rotting away in an obscure government building in Brazil's capital."
http://www.cnn.com/2010/WORLD/americas/06/27/brazil.documents
http://www.cnn.com/2010/WORLD/americas/06/27/brazil.documents
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 15:00 - Rubrik: English Corner
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Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 14:36 - Rubrik: Staatsarchive
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https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=6&vd_id=12211&ver=8&val=12211&menu=1&vd_back=N
Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des höheren Archivdienstes im Lande Nordrhein-Westfalen
(Ausbildungsverordnung höherer Archivdienst – VAPhA)
Vom 1. Juni 2010
GV.NRW S. 294
Mit Anlage: Befähigungsbericht
***
https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=6&vd_id=12212&ver=8&val=12212&menu=1&vd_back=N
Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des gehobenen Archivdienstes im Landes Nordrhein-Westfalen (Ausbildungsverordnung gehobener Archivdienst – VAPgA)
Vom 1. Juni 2010
GV.NRW S. 302
Mit 7 Anlagen.
Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des höheren Archivdienstes im Lande Nordrhein-Westfalen
(Ausbildungsverordnung höherer Archivdienst – VAPhA)
Vom 1. Juni 2010
GV.NRW S. 294
Mit Anlage: Befähigungsbericht
***
https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_vbl_detail_text?anw_nr=6&vd_id=12212&ver=8&val=12212&menu=1&vd_back=N
Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für die Laufbahn des gehobenen Archivdienstes im Landes Nordrhein-Westfalen (Ausbildungsverordnung gehobener Archivdienst – VAPgA)
Vom 1. Juni 2010
GV.NRW S. 302
Mit 7 Anlagen.
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 12:43 - Rubrik: Ausbildungsfragen
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Wolf Thomas - am Montag, 28. Juni 2010, 10:06 - Rubrik: Unterhaltung
Es geht um Bildverwendungen im öffentlichen Raum: Auswahl der Bilder für eine Beamer-Präsentation, Bilder für Text-Bild-Ausstellungstafeln, für einen begleitenden Flyer, für eine Internet-Präsentation. Was darf man, was ist Grauzone, was geht auf keinen Fall?
1. Sind Bilder, die man im Internet findet, vogelfrei?
Nein. Eine Weiterverwendung setzt voraus, dass man die Rechte einholt oder die Bilder gemeinfrei sind.
2. Was ist mit alten Ansichten aus der frühen Neuzeit?
Ist der Künstler, der die Ansicht schuf, 70 Jahre tot, ist sie gemeinfrei und darf beliebig genutzt werden. Nach herrschender Ansicht lässt die Reproduktion einer solchen Ansicht ("Flachware"), auch wenn sie als Foto erfolgt, kein neues Schutzrecht entstehen:
http://archiv.twoday.net/stories/4850312/
Archive, Bibliotheken und Museen haben keine Urheberrechte an den von ihnen verwahrten gemeinfreien Objekten und können auch aufgrund ihres Eigentumsrechts kein Quasi-Urheberrecht an ihnen beanspruchen:
http://archiv.twoday.net/stories/6164988/
Wenn man auf das Goodwill einer Institution angewiesen ist, kann es natürlich sein, dass man ihr "Copyfraud" (unrechtmäßiges Beanspruchen von Urheberrechten) akzeptieren muss.
Durch das Anbringen eines Copyright-Zeichens an einer alten Ansicht entsteht kein Urheberrecht.
Hans von Aachen: Bildnis Rudolfs II. (c) Kunsthistorisches Museum Wien
Das wäre Copyfraud.
3. Das Bild ist alt und ich finde nichts über den Urheber - kann ich es benutzen?
Bei den "verwaisten Werken", bei denen die Rechteinhaber nicht greifbar sind oder bei denen nicht feststeht, ob sie gemeinfrei sind (meist kennt man das Todesjahr nicht), darf trotzdem de jure keine Nutzung erfolgen. Bei bildender Kunst hilft auch der Paragraph über die anonymen Werke nicht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Anonymes_Werk
Verwaiste Bilder sind eine Grauzone!
Wurde einigermaßen sorgfältig nach den Rechten recherchiert, so kann man aus pragmatischen Gründen eine Nutzung riskieren. Wo kein Kläger, da kein Richter! In der deutschsprachigen Wikipedia werden 100 Jahre alte Bilder akzeptiert, wenn bei sorgfältiger Suche die Gemeinfreiheit nicht widerlegt werden konnte.
Tabu sollten Künstler und Fotografen sein, die von der VG Bild-Kunst vertreten werden.
Postkarte von 1903 (auf Wikimedia Commons), über den Urheber "H. R., Aachen" war offenbar nichts zu ermitteln.
4. Kann man Zeitungsausschnitte benutzen?
Wenn man mit Originalen arbeitet, kann man Postkarten, Bilder, Zeitungsausschnitte usw. im Original benutzen, wenn man sie mit Zustimmung des Urhebers verbreitet wurden. Verwendet man einen Zeitungsausschnitt im Original, so ist das Verbreitungsrecht des Urhebers/Verlegers erschöpft (§ 17 UrhG), da er die Zeitung in den Handel gegeben hat. Bei jeder Art von Reproduktion (Ausstellungstafel, Flyer, WWW usw.) scheidet diese Möglichkeit aus!
5. Kann man sich bei einer Ausstellung auf das Zitatrecht berufen?
Es ist in § 51 UrhG geregelt.
Ein Rückgriff darauf bei Ausstellungen ist schwierig. Es kommt auf die jeweilige Nutzung, den Einzelfall an, wobei ein rein illustrativer Zweck ausscheidet. Es muss auf jeden Fall die Quelle angegeben werden.
In eine Beamerpräsentation mit Stadtansichten in Art einer Diashow kann eine moderne Vedute nur mit Zustimmung des Urhebers einbezogen werden, da sie nicht in einem eigenständigen Werk zitiert wird.
Dagegen könnte die Wiedergabe in einer virtuellen Ausstellung gerechtfertigt sein, wenn die in einen umfangreichen Kontext, der einer Begleitpublikation entspricht, eingebundene Darstellung ausführlich kommentiert und historisch eingeordnet wird.
Bei Ausstellungen wird man nur ausnahmsweise auf das Zitatrecht zurückgreifen können.
6. Was kann passieren, wenn man eine Urheberrechtsverletzung begeht?
Strafrechtlich de facto nichts. Zivilrechtlich kann eine Abmahnung ins Haus flattern, wenn man z.B. in einer virtuellen Ausstellung einen geklauten Ausschnitt aus einem Stadtplandienst verwendet. Ob man nicht-kommerziell gehandelt hat, ist den Abmahnhaien in solchen Fällen wurscht. Es können einige hundert Euro fällig werden. Bei "normalen" Medien wie Fotos oder Bildern (ausgenommen natürlich bekannte Fotografen und Künstler) wäre eine solche Abmahnung jedoch höchst ungewöhnlich. Ein Restrisiko ist natürlich immer da, aber zuviel Ängstlichkeit wäre übertrieben.
7. In der Wikipedia ist ein geeignetes Bild, das darf man doch ohne weiteres verwenden?
Wenn man sich an die Lizenzbedingungen hält: ja. Diese sind auf der Bildbeschreibungsseite zu finden. Steht dort, dass das Bild gemeinfrei oder Public Domain ist, ist man urheberrechtlich aus dem Schneider (auch wenn eine Quellenangabe aus Gründen der wissenschaftlichen Redlichkeit geboten ist).
Anzugeben ist bei modernen Fotos der Name des Fotografen und die Lizenz.

Falsch: (c) Wikipedia
Richtig: Foto Norbert Schnitzler, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
(Bei der Bildnutzung ist zu beachten, dass die frühere komplizierte GNU-Lizenz in allen Fällen inzwischen durch eine CC-BY-SA-Lizenz ersetzt wurde.)
Auch Flickr hat viele CC-lizenzierte Fotos, nur sollte man bei der NC (non-commercial)-Lizenz strikt darauf achten, dass das Projekt auch darunter fällt. Ist auf einem Flyer eine fette Anzeige angebracht, kann dies schon dazu führen, dass die NC-Eigenschaft nicht gegeben ist.
8. Was ist mit Bauwerken und modernen Skulpturen im Stadtraum?
Ist der Architekt oder Künstler keine 70 Jahre tot, hilft bei Bauwerken und Skulpturen, die vom öffentlichen Straßenraum ohne Hilfsmittel fotografierbar sind die sogenannte Panoramafreiheit:
http://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit
Tabu sind Innenräume (z.B. der Innenhof eines Museums).
Foto: Norbert Schnitzler http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de Das Denkmal des wehrhaften Schmieds in Aachen stammt von Carl Burger, der erst 1950 starb, es ist also urheberrechtlich geschützt, darf aber, da Teil des öffentlichen Straßenraumes, frei genutzt werden.
9. Wo gibts weitere Informationen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Bildrechte
http://de.wikipedia.org/wiki/Bildrechte
Klaus Graf, Urheberrechtsfibel, 2008
http://www.contumax.de
Paul Klimpel: Das Urheberrecht verursacht Depressionen, 2010
http://www.irights.info/index.php?q=node/854
1. Sind Bilder, die man im Internet findet, vogelfrei?
Nein. Eine Weiterverwendung setzt voraus, dass man die Rechte einholt oder die Bilder gemeinfrei sind.
2. Was ist mit alten Ansichten aus der frühen Neuzeit?
Ist der Künstler, der die Ansicht schuf, 70 Jahre tot, ist sie gemeinfrei und darf beliebig genutzt werden. Nach herrschender Ansicht lässt die Reproduktion einer solchen Ansicht ("Flachware"), auch wenn sie als Foto erfolgt, kein neues Schutzrecht entstehen:
http://archiv.twoday.net/stories/4850312/
Archive, Bibliotheken und Museen haben keine Urheberrechte an den von ihnen verwahrten gemeinfreien Objekten und können auch aufgrund ihres Eigentumsrechts kein Quasi-Urheberrecht an ihnen beanspruchen:
http://archiv.twoday.net/stories/6164988/
Wenn man auf das Goodwill einer Institution angewiesen ist, kann es natürlich sein, dass man ihr "Copyfraud" (unrechtmäßiges Beanspruchen von Urheberrechten) akzeptieren muss.
Durch das Anbringen eines Copyright-Zeichens an einer alten Ansicht entsteht kein Urheberrecht.
Das wäre Copyfraud.
3. Das Bild ist alt und ich finde nichts über den Urheber - kann ich es benutzen?
Bei den "verwaisten Werken", bei denen die Rechteinhaber nicht greifbar sind oder bei denen nicht feststeht, ob sie gemeinfrei sind (meist kennt man das Todesjahr nicht), darf trotzdem de jure keine Nutzung erfolgen. Bei bildender Kunst hilft auch der Paragraph über die anonymen Werke nicht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Anonymes_Werk
Verwaiste Bilder sind eine Grauzone!
Wurde einigermaßen sorgfältig nach den Rechten recherchiert, so kann man aus pragmatischen Gründen eine Nutzung riskieren. Wo kein Kläger, da kein Richter! In der deutschsprachigen Wikipedia werden 100 Jahre alte Bilder akzeptiert, wenn bei sorgfältiger Suche die Gemeinfreiheit nicht widerlegt werden konnte.
Tabu sollten Künstler und Fotografen sein, die von der VG Bild-Kunst vertreten werden.
4. Kann man Zeitungsausschnitte benutzen?
Wenn man mit Originalen arbeitet, kann man Postkarten, Bilder, Zeitungsausschnitte usw. im Original benutzen, wenn man sie mit Zustimmung des Urhebers verbreitet wurden. Verwendet man einen Zeitungsausschnitt im Original, so ist das Verbreitungsrecht des Urhebers/Verlegers erschöpft (§ 17 UrhG), da er die Zeitung in den Handel gegeben hat. Bei jeder Art von Reproduktion (Ausstellungstafel, Flyer, WWW usw.) scheidet diese Möglichkeit aus!
5. Kann man sich bei einer Ausstellung auf das Zitatrecht berufen?
Es ist in § 51 UrhG geregelt.
Ein Rückgriff darauf bei Ausstellungen ist schwierig. Es kommt auf die jeweilige Nutzung, den Einzelfall an, wobei ein rein illustrativer Zweck ausscheidet. Es muss auf jeden Fall die Quelle angegeben werden.
In eine Beamerpräsentation mit Stadtansichten in Art einer Diashow kann eine moderne Vedute nur mit Zustimmung des Urhebers einbezogen werden, da sie nicht in einem eigenständigen Werk zitiert wird.
Dagegen könnte die Wiedergabe in einer virtuellen Ausstellung gerechtfertigt sein, wenn die in einen umfangreichen Kontext, der einer Begleitpublikation entspricht, eingebundene Darstellung ausführlich kommentiert und historisch eingeordnet wird.
Bei Ausstellungen wird man nur ausnahmsweise auf das Zitatrecht zurückgreifen können.
6. Was kann passieren, wenn man eine Urheberrechtsverletzung begeht?
Strafrechtlich de facto nichts. Zivilrechtlich kann eine Abmahnung ins Haus flattern, wenn man z.B. in einer virtuellen Ausstellung einen geklauten Ausschnitt aus einem Stadtplandienst verwendet. Ob man nicht-kommerziell gehandelt hat, ist den Abmahnhaien in solchen Fällen wurscht. Es können einige hundert Euro fällig werden. Bei "normalen" Medien wie Fotos oder Bildern (ausgenommen natürlich bekannte Fotografen und Künstler) wäre eine solche Abmahnung jedoch höchst ungewöhnlich. Ein Restrisiko ist natürlich immer da, aber zuviel Ängstlichkeit wäre übertrieben.
7. In der Wikipedia ist ein geeignetes Bild, das darf man doch ohne weiteres verwenden?
Wenn man sich an die Lizenzbedingungen hält: ja. Diese sind auf der Bildbeschreibungsseite zu finden. Steht dort, dass das Bild gemeinfrei oder Public Domain ist, ist man urheberrechtlich aus dem Schneider (auch wenn eine Quellenangabe aus Gründen der wissenschaftlichen Redlichkeit geboten ist).
Anzugeben ist bei modernen Fotos der Name des Fotografen und die Lizenz.
Falsch: (c) Wikipedia
Richtig: Foto Norbert Schnitzler, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
(Bei der Bildnutzung ist zu beachten, dass die frühere komplizierte GNU-Lizenz in allen Fällen inzwischen durch eine CC-BY-SA-Lizenz ersetzt wurde.)
Auch Flickr hat viele CC-lizenzierte Fotos, nur sollte man bei der NC (non-commercial)-Lizenz strikt darauf achten, dass das Projekt auch darunter fällt. Ist auf einem Flyer eine fette Anzeige angebracht, kann dies schon dazu führen, dass die NC-Eigenschaft nicht gegeben ist.
8. Was ist mit Bauwerken und modernen Skulpturen im Stadtraum?
Ist der Architekt oder Künstler keine 70 Jahre tot, hilft bei Bauwerken und Skulpturen, die vom öffentlichen Straßenraum ohne Hilfsmittel fotografierbar sind die sogenannte Panoramafreiheit:
http://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit
Tabu sind Innenräume (z.B. der Innenhof eines Museums).
9. Wo gibts weitere Informationen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Bildrechte
http://de.wikipedia.org/wiki/Bildrechte
Klaus Graf, Urheberrechtsfibel, 2008
http://www.contumax.de
Paul Klimpel: Das Urheberrecht verursacht Depressionen, 2010
http://www.irights.info/index.php?q=node/854
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 01:05 - Rubrik: Archivrecht
Steinhauer schrieb mir zu dem unter
http://archiv.twoday.net/stories/6400333/
http://archiv.twoday.net/stories/5921202/#6400306
thematisierten Problem:
"Auch das Selbstarchivieren ist ein Zeitproblem. Ich arbeite lieber an neuen Dingen. Open Access ist kein Selbstzweck, sondern ein Mittel der Sichtbarkeit und Kommunikation.
Was die ZfBB angeht, so hat jeder Bibliothekar die Zeitschrift zur Hand, gedruckt und online. Der Mehrwert eines selbstarchivierten Artikels in der von Klostermann gewünschten WORD-Version ist für die Zielgruppe des Aufsatzes daher gleich null. Wäre der gleiche Beitrag in einem abgelegenen Sammelband erschienen, ich hätte ihn schon längst online gestellt. Hier entfaltet Open Access einen echten Mehrwert, der den Aufwand lohnt.
Open Access Heuchelei eines Bibliothekars? Sehe ich nicht so. Eher eine überlegte Entscheidung von jemandem, der über die kommunikative Situation seiner Publikationen und ihre Sichtbarkeit nachgedacht hat. Dieses Nachdenken ist genau das, was wir als Bibliothekare von unseren Wissenschaftlern erwarten, wenn wir über Open Access sprechen."
Dazu nehme ich wie folgt Stellung:
1. Nach Harnad ist das Selbstarchivieren schnell mit ein paar Tastenanschlägen ("few keystrokes") erledigt - ein Zeitproblem könnte also gar nicht vorliegen.
2. Es trifft nicht zu, dass jeder deutscher Bibliothekar über die ZfBB online verfügt. Mindestens die Bibliothek der RWTH Aachen hat keinen Online-Zugriff.
3. Steinhauer schreibt in der ZfBB nur für Bibliothekare? Die ZfBB ist natürlich auch interdisziplinär von Interesse, sie wendet sich ja ausdrücklich auch an Archivare. Archivare müssen aber in der Regel die wissenschaftliche Bibliothek, die ihre Fernleihen bearbeitet, persönlich aufsuchen, denn die ZfBB ist dort natürlich vorhanden. Eine Subito-Bestellung ist vergleichsweise teuer.
4. Wenn Klostermann keinen entsprechenden Vertrag schließt (bzw. AGB wirksam einbezieht), ist der Wunsch nach der WORD-Version nur ein frommer, rechtlich unbeachtlicher Wunsch. Wenn Steinhauer in Anbetracht von § 38 UrhG das Verlags-PDF selbstarchiviert, hat weder er noch ein ZfBB-Herausgeber Schlimmes zu befürchten.
5. Steinhauer verkennt, dass durch Volltextsuchmaschinen ein Mehrwert zustandekommt, wenn der Aufsatz gefunden wird, obwohl die Metadaten einschließlich Abstract ihn verborgen hätten.
6. Feinsinnige Überlegungen schön und gut. Es ist aber kontraproduktiv, die Wissenschaftler solche spekulativen Gedankengebäude anstellen zu lassen bei der Entscheidung des Selbstarchivierens. Die Devise kann nur lauten: ALLE Fach-Publikationen sofort nach Erscheinen in ein Repositorium!
http://archiv.twoday.net/stories/6400333/
http://archiv.twoday.net/stories/5921202/#6400306
thematisierten Problem:
"Auch das Selbstarchivieren ist ein Zeitproblem. Ich arbeite lieber an neuen Dingen. Open Access ist kein Selbstzweck, sondern ein Mittel der Sichtbarkeit und Kommunikation.
Was die ZfBB angeht, so hat jeder Bibliothekar die Zeitschrift zur Hand, gedruckt und online. Der Mehrwert eines selbstarchivierten Artikels in der von Klostermann gewünschten WORD-Version ist für die Zielgruppe des Aufsatzes daher gleich null. Wäre der gleiche Beitrag in einem abgelegenen Sammelband erschienen, ich hätte ihn schon längst online gestellt. Hier entfaltet Open Access einen echten Mehrwert, der den Aufwand lohnt.
Open Access Heuchelei eines Bibliothekars? Sehe ich nicht so. Eher eine überlegte Entscheidung von jemandem, der über die kommunikative Situation seiner Publikationen und ihre Sichtbarkeit nachgedacht hat. Dieses Nachdenken ist genau das, was wir als Bibliothekare von unseren Wissenschaftlern erwarten, wenn wir über Open Access sprechen."
Dazu nehme ich wie folgt Stellung:
1. Nach Harnad ist das Selbstarchivieren schnell mit ein paar Tastenanschlägen ("few keystrokes") erledigt - ein Zeitproblem könnte also gar nicht vorliegen.
2. Es trifft nicht zu, dass jeder deutscher Bibliothekar über die ZfBB online verfügt. Mindestens die Bibliothek der RWTH Aachen hat keinen Online-Zugriff.
3. Steinhauer schreibt in der ZfBB nur für Bibliothekare? Die ZfBB ist natürlich auch interdisziplinär von Interesse, sie wendet sich ja ausdrücklich auch an Archivare. Archivare müssen aber in der Regel die wissenschaftliche Bibliothek, die ihre Fernleihen bearbeitet, persönlich aufsuchen, denn die ZfBB ist dort natürlich vorhanden. Eine Subito-Bestellung ist vergleichsweise teuer.
4. Wenn Klostermann keinen entsprechenden Vertrag schließt (bzw. AGB wirksam einbezieht), ist der Wunsch nach der WORD-Version nur ein frommer, rechtlich unbeachtlicher Wunsch. Wenn Steinhauer in Anbetracht von § 38 UrhG das Verlags-PDF selbstarchiviert, hat weder er noch ein ZfBB-Herausgeber Schlimmes zu befürchten.
5. Steinhauer verkennt, dass durch Volltextsuchmaschinen ein Mehrwert zustandekommt, wenn der Aufsatz gefunden wird, obwohl die Metadaten einschließlich Abstract ihn verborgen hätten.
6. Feinsinnige Überlegungen schön und gut. Es ist aber kontraproduktiv, die Wissenschaftler solche spekulativen Gedankengebäude anstellen zu lassen bei der Entscheidung des Selbstarchivierens. Die Devise kann nur lauten: ALLE Fach-Publikationen sofort nach Erscheinen in ein Repositorium!
KlausGraf - am Montag, 28. Juni 2010, 00:03 - Rubrik: Open Access
http://www.4lx.de/vb
Dass da eine schutzbegründende wesentliche Investition vorliegt, möchte ich entschieden bezweifeln.
Dass da eine schutzbegründende wesentliche Investition vorliegt, möchte ich entschieden bezweifeln.
KlausGraf - am Sonntag, 27. Juni 2010, 22:23 - Rubrik: Archivrecht
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Die Verknüpfung von bibliographischen Angaben und Volltexten spielt eine wichtige Rolle in dem Preprint eines Aufsatzes zu persönlichen Publikationslisten als hochschulweiter Dienst:
http://www.bibliothek-saur.de/preprint/2010/ar2617_jahn.pdf
http://www.bibliothek-saur.de/preprint/2010/ar2617_jahn.pdf
KlausGraf - am Sonntag, 27. Juni 2010, 22:03 - Rubrik: Open Access
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Während andere Hohenloher Linien ihre Schlösser für Besucher öffnen, untersagt das fürstliche Haus Hohenlohe-Bartenstein sogar das Betreten des Schlosshofs. Die Schlosskirche ist nicht mehr zugänglich, ebensowenig der Hofgarten. Und das obwohl stattliche öffentliche Gelder für die Bauunterhaltung an die Familie geflossen sind!
Da passt vorzüglich ins Bild, was ich dem Aufsatz von Gunther Franz, "Ein Kapital, das unberechenbare Zinsen spendet" (Goethe). Der materielle und kulturelle Wert historischer Bibliotheken am Beispiel der Stadtbibliothek Trier. In: Kurtrierisches Jahrbuch 49 (2009), S. 293-306, hier S. 298 entnehme:
Es werden leider (allerdings zur beruflich bedingten Freude der Antiquare) immer wieder Bibliotheken oder deren historische Altbestände verkauft, nicht nur Adelsbibliotheken, auch Bestände der Stadtbibliothek Lübeck, der Nordelbischen Kirchenbibliothek in Hamburg, der Universitätsbibliothek Eichstätt. Manchmal kommt dies nur durch aufmerksame Beobachter wie Prof. [sic! KG] Klaus Graf in Freiburg im Breisgau an die Öffentlichkeit. Etwa 1967 ist der fürstlich hohenlohische Archivrat Karl Schumm, der auch für die Bibliotheken zuständig war, mit mir nach Schloss Bartenstein gefahren, um mir die Adelsbibliothek des 18. Jahrhunderts zu zeigen. Es war nichts mehr da, da der Fürst sie - ohne Mitteilung an seinen eigenen Archivar, der im entfernten Neuenstein arbeitete - verkauft hatte, um sein Automobilmuseum in Bartenstein auszubauen.

Da passt vorzüglich ins Bild, was ich dem Aufsatz von Gunther Franz, "Ein Kapital, das unberechenbare Zinsen spendet" (Goethe). Der materielle und kulturelle Wert historischer Bibliotheken am Beispiel der Stadtbibliothek Trier. In: Kurtrierisches Jahrbuch 49 (2009), S. 293-306, hier S. 298 entnehme:
Es werden leider (allerdings zur beruflich bedingten Freude der Antiquare) immer wieder Bibliotheken oder deren historische Altbestände verkauft, nicht nur Adelsbibliotheken, auch Bestände der Stadtbibliothek Lübeck, der Nordelbischen Kirchenbibliothek in Hamburg, der Universitätsbibliothek Eichstätt. Manchmal kommt dies nur durch aufmerksame Beobachter wie Prof. [sic! KG] Klaus Graf in Freiburg im Breisgau an die Öffentlichkeit. Etwa 1967 ist der fürstlich hohenlohische Archivrat Karl Schumm, der auch für die Bibliotheken zuständig war, mit mir nach Schloss Bartenstein gefahren, um mir die Adelsbibliothek des 18. Jahrhunderts zu zeigen. Es war nichts mehr da, da der Fürst sie - ohne Mitteilung an seinen eigenen Archivar, der im entfernten Neuenstein arbeitete - verkauft hatte, um sein Automobilmuseum in Bartenstein auszubauen.
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" .... The Hangar: Kulturzentrum in Beirut
Lokman, ein libanesischer Intellektueller, der in den 90er Jahren das Verlagshaus Dar al Jadeed gründete, und seine Frau Monika, eine freiberufliche deutsche Journalistin, lassen sich 2004 am südlichen Stadtrand von Beirut nieder. Sie beginnen mit Recherchen für einen Dokumentarfilm über Kriegsverbrecher, stellen jedoch fest, dass es kaum Archive über den Libanonkrieg gibt. Also sammeln sie zunächst einmal Unterlagen mit dem Ziel, einen Fundus an Archivmaterial zu aufzubauen. 2005 restaurieren sie eine alte Halle, die sie zum Kulturzentrum „The Hangar“ umfunktionieren. Hier finden Vorträge, Diskussionsrunden, Foto- und Kunstausstellungen sowie Filmvorführungen wider das Vergessen statt. Die Archive sind nunmehr der Öffentlichkeit zugänglich. „Metropolis“ spricht mit den Initiatoren und porträtiert diesen einmaligen Ort in Beirut, der Kunst und Geschichte unter einem Dach beherbergt. ...."
Wolf Thomas - am Sonntag, 27. Juni 2010, 20:49 - Rubrik: Internationale Aspekte
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KlausGraf - am Sonntag, 27. Juni 2010, 20:22 - Rubrik: Archivbibliotheken
Anhand dreier Prüfungsakten ist dem Siegener Universitätsarchiv aufgefallen, dass 1999 im Fachbereich Architektur folgendes Diplomarbeits-Thema vergeben wurde:
"Auf dem im Lageplan gekennzeichneten Grundstück (ehem. Industriegelände der Fa. Achenbach) in Siegen-Weidenau ist auf einem frei zu wählenden Teilbereich des Geländes das Landesarchiv für Westfalen zu entwerfen."
Vermutlich ist die zu dieser Zeit virulente Diskussion um die Einrichtung des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein aufgegriffen worden. Bedauerlicherweise liegen die Prüfungsarbeiten nicht vor.
So stellt sich die Frage, ob an anderen Universitäten ebenfalls Prüfungsthemen vergeben wurden, die den Bau eines Archivs vorsahen. Womöglich wurde solche Themen in zeitlicher Nähe von Erweiterungs-, Verlagerungs oder gar Neubaudiskussionen vergeben. M. E. stellen solche Arbeiten einen interessante Quelle zur Wahrnehmung der Archive durch Architekten dar.
Dank an das Siegener Universitätsarchiv!
"Auf dem im Lageplan gekennzeichneten Grundstück (ehem. Industriegelände der Fa. Achenbach) in Siegen-Weidenau ist auf einem frei zu wählenden Teilbereich des Geländes das Landesarchiv für Westfalen zu entwerfen."
Vermutlich ist die zu dieser Zeit virulente Diskussion um die Einrichtung des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein aufgegriffen worden. Bedauerlicherweise liegen die Prüfungsarbeiten nicht vor.
So stellt sich die Frage, ob an anderen Universitäten ebenfalls Prüfungsthemen vergeben wurden, die den Bau eines Archivs vorsahen. Womöglich wurde solche Themen in zeitlicher Nähe von Erweiterungs-, Verlagerungs oder gar Neubaudiskussionen vergeben. M. E. stellen solche Arbeiten einen interessante Quelle zur Wahrnehmung der Archive durch Architekten dar.
Dank an das Siegener Universitätsarchiv!
Wolf Thomas - am Sonntag, 27. Juni 2010, 20:14 - Rubrik: Wahrnehmung
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Professionelle Fachzeitschriften habe eine einzige Archivseite, auf der man erkennen kann, welche Jahrgänge oder hefte online frei zugänglich sind. Anders BuB.
Wer nicht auf die Idee kommt, den rechten Bildschirmbereich auf der Startseite oder bei der letzten Ausgabe 06/2010 anzusteuern, wo März 2010 als letztes freies Heft verlinkt ist, hat Pech gehabt. Wer über eine frühere Ausgabe kommt, erhält nur ein veraltetes Heftarchiv angezeigt:
http://www.b-u-b.de/1001/heftarchiv.shtml
Oder:
http://www.b-u-b.de/1004/heftarchiv.shtml
Wer nicht auf die Idee kommt, den rechten Bildschirmbereich auf der Startseite oder bei der letzten Ausgabe 06/2010 anzusteuern, wo März 2010 als letztes freies Heft verlinkt ist, hat Pech gehabt. Wer über eine frühere Ausgabe kommt, erhält nur ein veraltetes Heftarchiv angezeigt:
http://www.b-u-b.de/1001/heftarchiv.shtml
Oder:
http://www.b-u-b.de/1004/heftarchiv.shtml
KlausGraf - am Sonntag, 27. Juni 2010, 20:12 - Rubrik: Open Access
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Auf Geschichte und Bestände geht kurz ein ein Aufsatz im Bibliotheksforum Bayern 2010:
http://www.bsb-muenchen.de/fileadmin/imageswww/pdf-dateien/bibliotheksforum/2010-2/BFB_0210_08_BallLybbersStyra_V04.pdf
http://www.bsb-muenchen.de/fileadmin/imageswww/pdf-dateien/bibliotheksforum/2010-2/BFB_0210_08_BallLybbersStyra_V04.pdf
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Franziska Wein: OA – das A und O des wissenschaftlichen Kommunizierens von morgen? Kurzbericht über Gespräche der dbv-Kommission Erwerbung und Bestandsentwicklung zu Open Access auf der Frankfurter Buchmesse 2009. In: Bibliotheksdienst 44 (2010), S. 284-287
http://www.zlb.de/aktivitaeten/bd_neu/heftinhalte2010/Erwerbung0103_0410_BD.pdf
"Die Kommission hat mit Wim van der Stelt, Springer-Verlag, Sven Fund, De Gruyter, und Johannes Monse, Monsenstein & Vannerdat, auf Verlegerseite und Klaus Graf als engagierter Stimme der auf unverstellten Zugang zu Informationen und Daten angewiesenen wissenschaftlichen Basis sprechen können."
http://www.zlb.de/aktivitaeten/bd_neu/heftinhalte2010/Erwerbung0103_0410_BD.pdf
"Die Kommission hat mit Wim van der Stelt, Springer-Verlag, Sven Fund, De Gruyter, und Johannes Monse, Monsenstein & Vannerdat, auf Verlegerseite und Klaus Graf als engagierter Stimme der auf unverstellten Zugang zu Informationen und Daten angewiesenen wissenschaftlichen Basis sprechen können."
KlausGraf - am Sonntag, 27. Juni 2010, 19:25 - Rubrik: Open Access
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http://www.zlb.de/aktivitaeten/bd_neu/heftinhalte2010/AltesBuch0103_0410_BD.pdf
Rahel Bacher stellt (teilweise wenig bekannte) Einbanddatenbanken vor.
Rahel Bacher stellt (teilweise wenig bekannte) Einbanddatenbanken vor.
KlausGraf - am Sonntag, 27. Juni 2010, 19:13 - Rubrik: Kodikologie
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Seit ein paar Wochen (Juni 2010) ist das GBS-Design so umgestellt, dass es eine Suchoption "Weitere Ausgaben" nicht mehr gibt. Zwar werden bei "Über dieses Buch" gelegentlich weitere Ausgaben angezeigt, aber dies völlig unzureichend und stark begrenzt. Ein großes Handicup besonders beim Bibliographieren von Zeitschriften oder Gesamtausgaben. Es gibt aber einen Trick, die "alte" Suchleistung, die weiterhin "Editionen" = "Weitere Ausgaben" anzeigt, zu erreichen, nämlich, indem man die Suchbegriffe per URL eingibt. Beispiel "Handbuch Harmonielehre" als URL in der Form: http://books.google.de/books?lr=&q=handbuch+harmonielehre&num=100&as_pt=ALLTYPES&as_brr=1 . Die Begriffe in den "Suchschlitz" eingegeben würde umgeleitet zu: http://www.google.de/search?tbs=bks%3A1&tbo=1&q=handbuch+harmonielehre&btnG=Nach+B%C3%BCchern+suchen mit dem stark eingeschränkten Resultat.
Konrad Stein in Wikisource
http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Wikisource:Skriptorium&action=historysubmit&diff=1152124&oldid=1151860
Konrad Stein in Wikisource
http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Wikisource:Skriptorium&action=historysubmit&diff=1152124&oldid=1151860
KlausGraf - am Sonntag, 27. Juni 2010, 18:23 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Die Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie (ZfBB) ist eine (inzwischen Peer Review durchführende) deutschsprachige Fachzeitschrift für das Bibliothekswesen. Sie gilt als die führende Fachzeitschrift des wissenschaftlichen Bibliothekswesens und bietet keine Form von Open Access. Siehe zu ihr
http://archiv.twoday.net/search?q=zfbb
Am 27. Juni 2010 wurde mit einer Google-Websuche überprüft, zu wievielen der in der Rubrik "Aufsätze" 2008 erschienenen 24 Beiträge kostenfreie Versionen vorliegen.
Das Jahr 2008 wurde ausgewählt, da nach § 38 UrhG bei Zeitschriftenaufsätzen ein Jahr nach Erscheinen eine Open-Access-Veröffentlichung nach herrschender juristischer Meinung möglich ist, soweit nichts gesondert mit dem Klostermann-Verlag vereinbart wurde. In E-LIS liegen einige Beiträge aus der ZfBB online vor, was nicht verwundert, denn Klostermann ist ein grüner Sherpa-/Romeo-Verlag, der Preprints und Postprints (aber nicht die Einstellung des Verlags-PDF) erlaubt:
http://www.sherpa.ac.uk/romeo/search.php
Ergebnisse:
An freien Versionen konnte (mit Bedenken) eine einzige, die im Schriftenverzeichnis des Autors als Preprint gekennzeichnete Vortragsfassung
http://www.dini.de/fileadmin/jahrestagungen/2007/Keynote_DINI-Jahrestagung_2007.pdf
gewertet werden.
Prozentualer Anteil der freien Versionen: 4 % (1 von 24).
Prozentualer Anteil der in Form der Version of Record oder als Final Draft vorliegenden freien Versionen: 0 %.
Prozentualer Anteil der im disziplinären Repositorium E-LIS vorliegenden freien Versionen: 0 %.
Prozentualer Anteil der in einem institutionellen Repositorium vorliegenden frei zugänglichen Volltexte: 0 %.
Prozentualer Anteil von Libre-Open-Acces (CC-Lizenz oder Vergleichbares) an den mindestens Gratis-Open-Access zugänglichen Beiträgen: 0 % (0 von 1).
Die Zahlen sprechen für sich.
Zur Einordnung des Ergebnisses:
Anteil der frei zugänglichen Zeitschriftenliteratur nach Björk et al. 2010: ca. 20 %
http://archiv.twoday.net/stories/6400216/
Way 2010 fand für führende informationswissenschaftliche (Library and Information Science) US-Zeitschriften eine Gratis-OA-Rate von 27 %:
http://archiv.twoday.net/stories/5921202
Dokumentation meiner Studie:
http://archiv.twoday.net/stories/5921202/#6400306
Zum Thema Open-Access-Heuchelei:
http://archiv.twoday.net/search?q=open+access+heuch
http://archiv.twoday.net/stories/4987529/
http://archiv.twoday.net/stories/2518568/
http://archiv.twoday.net/search?q=zfbb
Am 27. Juni 2010 wurde mit einer Google-Websuche überprüft, zu wievielen der in der Rubrik "Aufsätze" 2008 erschienenen 24 Beiträge kostenfreie Versionen vorliegen.
Das Jahr 2008 wurde ausgewählt, da nach § 38 UrhG bei Zeitschriftenaufsätzen ein Jahr nach Erscheinen eine Open-Access-Veröffentlichung nach herrschender juristischer Meinung möglich ist, soweit nichts gesondert mit dem Klostermann-Verlag vereinbart wurde. In E-LIS liegen einige Beiträge aus der ZfBB online vor, was nicht verwundert, denn Klostermann ist ein grüner Sherpa-/Romeo-Verlag, der Preprints und Postprints (aber nicht die Einstellung des Verlags-PDF) erlaubt:
http://www.sherpa.ac.uk/romeo/search.php
Ergebnisse:
An freien Versionen konnte (mit Bedenken) eine einzige, die im Schriftenverzeichnis des Autors als Preprint gekennzeichnete Vortragsfassung
http://www.dini.de/fileadmin/jahrestagungen/2007/Keynote_DINI-Jahrestagung_2007.pdf
gewertet werden.
Prozentualer Anteil der freien Versionen: 4 % (1 von 24).
Prozentualer Anteil der in Form der Version of Record oder als Final Draft vorliegenden freien Versionen: 0 %.
Prozentualer Anteil der im disziplinären Repositorium E-LIS vorliegenden freien Versionen: 0 %.
Prozentualer Anteil der in einem institutionellen Repositorium vorliegenden frei zugänglichen Volltexte: 0 %.
Prozentualer Anteil von Libre-Open-Acces (CC-Lizenz oder Vergleichbares) an den mindestens Gratis-Open-Access zugänglichen Beiträgen: 0 % (0 von 1).
Die Zahlen sprechen für sich.
Zur Einordnung des Ergebnisses:
Anteil der frei zugänglichen Zeitschriftenliteratur nach Björk et al. 2010: ca. 20 %
http://archiv.twoday.net/stories/6400216/
Way 2010 fand für führende informationswissenschaftliche (Library and Information Science) US-Zeitschriften eine Gratis-OA-Rate von 27 %:
http://archiv.twoday.net/stories/5921202
Dokumentation meiner Studie:
http://archiv.twoday.net/stories/5921202/#6400306
Zum Thema Open-Access-Heuchelei:
http://archiv.twoday.net/search?q=open+access+heuch
http://archiv.twoday.net/stories/4987529/
http://archiv.twoday.net/stories/2518568/
KlausGraf - am Sonntag, 27. Juni 2010, 16:55 - Rubrik: Open Access
KlausGraf - am Sonntag, 27. Juni 2010, 15:17 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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The proportion of peer reviewed scholarly journal articles, which are available openly in full text on the web, was studied using a random sample of 1837 titles and a web search engine. Of articles published in 2008, 8.5% were freely available at the publishers' sites. For an additional 11.9% free manuscript versions could be found using search engines, making the overall OA percentage 20.4%.
http://www.plosone.org/article/info:doi/10.1371/journal.pone.0011273

http://www.plosone.org/article/info:doi/10.1371/journal.pone.0011273
KlausGraf - am Sonntag, 27. Juni 2010, 14:20 - Rubrik: English Corner
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KlausGraf - am Sonntag, 27. Juni 2010, 14:16 - Rubrik: Open Access
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Den Prozess der Umgestaltung der Studiengänge durch Verschulung, Verdatung und Verpunktung, durch Evaluation und Entwissenschaftlichung hat der Sprachwissenschaftler Clemens Knobloch einer gründlichen Revision unterzogen. Das Ergebnis seiner Beobachtungen fasst er in einer Studie zusammen, die zwischen soziologischer und linguistischer Studie einerseits, Kampfschrift andererseits changiert – Wir sind doch nicht blöd! Die unternehmerische Hochschule.
Rezension:
http://www.freitag.de/kultur/1025-die-scheinwirtschaft
Rezension:
http://www.freitag.de/kultur/1025-die-scheinwirtschaft
KlausGraf - am Sonntag, 27. Juni 2010, 14:02 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
Erbittert versuchen Exklusionisten, den Artikel zu einem in Heilbronn und darüber hinaus renommierten Restaurator aus der Wikipedia zu verbannen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/13._Juni_2010#Wilhelm_Klagholz
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/13._Juni_2010#Wilhelm_Klagholz
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Elian hat vollkommen recht, wer Neulinge, aber auch jeden anderen Community Mitglieder konstant unfreundlich und abweisend behandelt, ist ein Vandale. Er randaliert nicht gegen den Inhalt unseres Projektes, aber er randaliert gegen die Community. Er ist genau so zerstörerisch gegen unserem Projekt und gehört genau so wenig in unserem Community wie jemand, der die Inhalte mutwillig zerstört. Eigentlich viel schlimmer. Vandalismus gegen Inhalte können relativ schnell rückgängig gemacht werden. Zerstörte kollegiale Atmosphäre oder vergrätzte Gefühle sind, wenn überhaupt, nur sehr schwer zu reparieren.
http://wingphilopp.blogspot.com/ (April 2010)
http://wingphilopp.blogspot.com/ (April 2010)
KlausGraf - am Sonntag, 27. Juni 2010, 01:26 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Freitag, 25. Juni 2010, 18:26 - Rubrik: Archivrecht
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Niedersächsischer Landtag, 16. Wahlperiode, Drucksache 16/2501.
Die Bedeutung der Geldgeschichte in Niedersachsen entwickeln und stärken: Münzkabinett des Landesmuseums muss mit anderen Sammlungen und Institutionen vernetzt und aufgewertet werden
Antrag der Fraktion der SPD
http://www.landtag-niedersachsen.de/ltnds/live/admin/live.php?cms_id=423
Daniela Behrens, SPD Landtagsabgeordnete: „Kulturschatz historischer Münzen heben und präsentieren“
http://www.krause-behrens.de/aktuell/nachrichten/2010/127024.php
#numismatik
Die Bedeutung der Geldgeschichte in Niedersachsen entwickeln und stärken: Münzkabinett des Landesmuseums muss mit anderen Sammlungen und Institutionen vernetzt und aufgewertet werden
Antrag der Fraktion der SPD
http://www.landtag-niedersachsen.de/ltnds/live/admin/live.php?cms_id=423
Daniela Behrens, SPD Landtagsabgeordnete: „Kulturschatz historischer Münzen heben und präsentieren“
http://www.krause-behrens.de/aktuell/nachrichten/2010/127024.php
#numismatik
KlausGraf - am Freitag, 25. Juni 2010, 17:59 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Die Bundesagentur für Arbeit will vom Herbst an ihre rund 35 Millionen Papierakten auf elektronische Akten umstellen. Das heißt für viele Bürger: Anträge für Arbeitslosengeld I oder Kindergeld werden künftig in speziellen Scanzentren der Post aussortiert - und geöffnet.
Alexander vom Hofe, Madrid
Alexander vom Hofe, Madrid
vom hofe - am Freitag, 25. Juni 2010, 17:44 - Rubrik: Datenschutz
KlausGraf - am Freitag, 25. Juni 2010, 13:26 - Rubrik: Unterhaltung
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Wolf Thomas - am Freitag, 25. Juni 2010, 12:15 - Rubrik: Unterhaltung
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"Die Initiative "Köln kann auch anders" fordert, Bürger bei den Planungen für die zukünftige Bebauung der Einsturzstelle des Kölner Stadtarchivs einzubinden. Unter anderem haben Ex-Bundesinnenminister Gerhart Baum, der Musiker Peter Brings und der Künstler René Böll einen entsprechenden Offenen Brief an Oberbürgermeister Jürgen Roters unterzeichnet. Darin wird auch angeregt, auf dem Gelände eine Kunsthalle zu errichten. Eine Sprecherin der Stadt sagte, die Einsturzstelle werde wohl erst in einigen Jahren neu bebaut. Deshalb stehe derzeit noch keine Entscheidung an."
Quelle: WDR, Studio Köln, Nachrichten v. 25.06.2010
Link zum offenen Brief
Quelle: WDR, Studio Köln, Nachrichten v. 25.06.2010
Link zum offenen Brief
Wolf Thomas - am Freitag, 25. Juni 2010, 09:42 - Rubrik: Kommunalarchive
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"Der Ursprungsgedanke, dass wir ein starkes Urheberrecht bräuchten, um die Vielfalt auf dem Markt zu fördern, stellt sich als vollkommen falsch heraus."
http://futurezone.orf.at/stories/1650741/
http://futurezone.orf.at/stories/1650741/
KlausGraf - am Freitag, 25. Juni 2010, 02:22 - Rubrik: Archivrecht
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http://mspr0.de/?p=1468
http://www.ennomane.de/2010/06/24/faz-loescht-blog-eine-andere-form-von-ctrl-verlust/
http://carta.info/29643/clash-der-publizistischen-kulturen-mspr0-und-faz-net/
Das Blog wurde gelöscht. Selbst wenn die FAZ sich vertraglich ausschließliche Nutzungsrechte hat einräumen lassen, hat sie eine Nutzungspflicht. Wenn sie dieser nicht nachkommt, kann nach § 41 UrhG das Nutzungsrecht wegen Nichtausübung zurückgerufen werden. Zu dieser Vorschrift siehe auch meine "Urheberrechtsfibel" http://www.contumax.de

Bei der Löschung eines Blogs sollte auch eine sehr kurze Frist von beispielsweise zwei Wochen ausreichen. Danach kann Michael Seemann über seine eigenen Texte wieder frei verfügen.
Wurden keine ausschließlichen Nutzungsrechte vereinbart, kann Seemann sofort seine eigenen Texte anderweitig veröffentlichen.
http://www.ennomane.de/2010/06/24/faz-loescht-blog-eine-andere-form-von-ctrl-verlust/
http://carta.info/29643/clash-der-publizistischen-kulturen-mspr0-und-faz-net/
Das Blog wurde gelöscht. Selbst wenn die FAZ sich vertraglich ausschließliche Nutzungsrechte hat einräumen lassen, hat sie eine Nutzungspflicht. Wenn sie dieser nicht nachkommt, kann nach § 41 UrhG das Nutzungsrecht wegen Nichtausübung zurückgerufen werden. Zu dieser Vorschrift siehe auch meine "Urheberrechtsfibel" http://www.contumax.de

Bei der Löschung eines Blogs sollte auch eine sehr kurze Frist von beispielsweise zwei Wochen ausreichen. Danach kann Michael Seemann über seine eigenen Texte wieder frei verfügen.
Wurden keine ausschließlichen Nutzungsrechte vereinbart, kann Seemann sofort seine eigenen Texte anderweitig veröffentlichen.
KlausGraf - am Freitag, 25. Juni 2010, 01:57 - Rubrik: Archivrecht
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http://ub.blog.uni-heidelberg.de/2010/06/21/neue-heidelberger-forschungsergebnisse-zur-geschichte-der-vuvuzela/
Man beachte die humorlosen Kommentare.
Update: Aus den Kommentaren:

Man beachte die humorlosen Kommentare.
Update: Aus den Kommentaren:

KlausGraf - am Freitag, 25. Juni 2010, 00:59 - Rubrik: Unterhaltung
in: Gerlind Weber (Hrsg.): Boden-Markierungen. Zeitschrift "Wissenschaft & Umwelt interdisziplinär", Ausgabe 8 (2004), S. 141-144.
Der gesamte Band liegt als PDF vor.
Der gesamte Band liegt als PDF vor.
Wolf Thomas - am Donnerstag, 24. Juni 2010, 19:43 - Rubrik: Wahrnehmung
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KlausGraf - am Donnerstag, 24. Juni 2010, 17:14 - Rubrik: Unterhaltung
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KlausGraf - am Donnerstag, 24. Juni 2010, 15:13 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Beispiel: http://tinyurl.com/34s9znv
KlausGraf - am Donnerstag, 24. Juni 2010, 14:46 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Die Metadaten der Suchtreffer http://tinyurl.com/38btwfz sind wahrlich kein Ruhmesblatt für Google, aber immerhin findet man heraus, dass mindestens eine Inkunabel (in Madrid lagernd) digitalisiert ist:
http://books.google.com/books?id=JG60sRiwlkMC
Älter ist eine Ausgabe von 1482, ebenfalls aus Madrid:
http://books.google.com/books?id=56vBXFIB-FgC
Zu Inkunabeln in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/search?q=inkunabel (gerade 225 Treffer)
http://books.google.com/books?id=JG60sRiwlkMC
Älter ist eine Ausgabe von 1482, ebenfalls aus Madrid:
http://books.google.com/books?id=56vBXFIB-FgC
Zu Inkunabeln in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/search?q=inkunabel (gerade 225 Treffer)
KlausGraf - am Donnerstag, 24. Juni 2010, 14:20 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Donnerstag, 24. Juni 2010, 14:00 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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KlausGraf - am Donnerstag, 24. Juni 2010, 13:47 - Rubrik: Internationale Aspekte
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Title: Würfel-Büchlein.
Title: Den liebst¯e püln d¯e du hast erkorn ...
Published: Augsburg : Johannes Blaubirer, ca. 1482.
Description: [8] leaves : ill. ; 19 cm. (8vo)
URL: http://purl.dlib.indiana.edu/iudl/general/VAB8630
http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M51819.htm
Danke an Falk Eisermann!
Title: Den liebst¯e püln d¯e du hast erkorn ...
Published: Augsburg : Johannes Blaubirer, ca. 1482.
Description: [8] leaves : ill. ; 19 cm. (8vo)
URL: http://purl.dlib.indiana.edu/iudl/general/VAB8630
http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M51819.htm
Danke an Falk Eisermann!
KlausGraf - am Donnerstag, 24. Juni 2010, 13:18 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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http://www.handschriftencensus.de/20599
Die hochalemannische Handschrift stammt aus der Kartause Buxheim.
Digitalisat: http://digbijzcoll.library.uu.nl/lees_gfx.php?lang=nl&W=On&BoekID=015664
Die hochalemannische Handschrift stammt aus der Kartause Buxheim.
Digitalisat: http://digbijzcoll.library.uu.nl/lees_gfx.php?lang=nl&W=On&BoekID=015664
KlausGraf - am Donnerstag, 24. Juni 2010, 02:13 - Rubrik: Kodikologie
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KlausGraf - am Donnerstag, 24. Juni 2010, 01:55 - Rubrik: Archivrecht
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Treffende Bemerkungen dazu von Josef Pauser: http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=6328
KlausGraf - am Donnerstag, 24. Juni 2010, 01:51 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Verdient hätten sie es. Gedanken zum Thema:
http://bibliothekarisch.de/blog/2010/06/23/wird-google-die-bibliotheken-killen
http://bibliothekarisch.de/blog/2010/06/23/wird-google-die-bibliotheken-killen
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Link zur Tagesordnung
Zur Berichterstattung auf Archivalia: http://archiv.twoday.net/search?q=Landesarchiv+Duisburg
Zur Berichterstattung auf Archivalia: http://archiv.twoday.net/search?q=Landesarchiv+Duisburg
Wolf Thomas - am Donnerstag, 24. Juni 2010, 00:01 - Rubrik: Staatsarchive
Wikisource hat alle Ausgaben zu Lebzeiten der Brüder Grimm fertig transkribiert (bis auf Bd. 2 der seltenen Ausgabe von 1837, der gerade in Arbeit ist).
http://de.wikisource.org/wiki/Kinder-_und_Hausm%C3%A4rchen
Textprobe:
98.
Doctor Allwissend.
Es war einmal ein armer Bauer Namens Krebs, der fuhr mit zwei Ochsen ein Fuder Holz in die Stadt, und verkaufte es für zwei Thaler an einen Doctor. Wie ihm nun das Geld ausbezahlt wurde, saß der Doctor gerade zu Tisch, da sah der Bauer was er schön aß und trank, und das Herz gieng ihm danach auf, und er wäre auch gern ein Doctor gewesen. Also blieb er noch ein Weilchen stehen, und fragte endlich ob er nicht auch könnte ein Doctor werden. „O ja,“ sagte der Doctor, „das ist bald geschehen. Erstlich kauf dir ein Abcbuch, so eins, wo vorne ein Göckelhahn drin ist; zweitens mache deinen Wagen und deine zwei Ochsen zu Geld, und schaffe dir damit Kleider an, und was sonst zur Doctorei gehört; drittens laß dir ein Schild malen mit den Worten, ich bin der Doctor Allwissend, und laß das oben über deine Hausthür nageln.“ Der Bauer that alles wies ihm geheißen war. Als er nun ein wenig gedoctert hatte, aber noch nicht viel, ward einem reichen großen Herrn Geld gestohlen. Da ward ihm von dem Doctor Allwissend gesagt, der in dem und dem Dorfe wohnte, und auch wissen müßte wo das Geld hingekommen wäre. Also ließ der Herr seinen Wagen anspannen, fuhr hinaus ins Dorf, und fragte bei ihm an ob er der Doctor [82] Allwissend wäre? „Ja, der wär er.“ „So sollte er mitgehen und das gestohlene Geld wieder schaffen.“ „O ja, aber die Grethe, seine Frau, müßte auch mit.“ Der Herr war das zufrieden, ließ sie beide in dem Wagen sitzen, und sie fuhren zusammen fort. Als sie auf den adlichen Hof kamen, war der Tisch gedeckt, da sollte er erst mitessen. „Ja, aber seine Frau, die Grethe, auch“ sagte er, und setzte sich mit ihr hinter den Tisch. Wie nun der erste Bediente mit einer Schüssel schönem Essen kam, stieß der Bauer seine Frau an und sagte „Grethe, das war der erste,“ und meinte es wäre derjenige, welcher das erste Essen brächte. Der Bediente aber meinte er hätte damit sagen wollen „das ist der erste Dieb,“ und weil ers nun wirklich war, ward ihm angst, und er sagte draußen zu seinen Cameraden „der Doctor weiß alles, wir kommen übel an, er hat gesagt ich wäre der erste.“ Der zweite wollte gar nicht herein, er mußte aber doch. Wie er nun mit seiner Schüssel herein kam, stieß der Bauer seine Frau an, „Grethe, das ist der zweite.“ Dem Bedienten ward ebenfalls angst, und er machte daß er hinaus kam. Dem dritten giengs nicht besser, der Bauer sagte wieder „Grethe, das ist der dritte.“. Der vierte mußte eine verdeckte Schüssel hereintragen, und der Herr sprach zum Doctor er sollte seine Kunst zeigen, und rathen was darunter läge; es waren aber Krebse. Der Bauer sah die Schüssel an, wußte nicht wie er sich helfen sollte, und sprach „ach, ich armer Krebs!“ Wie der Herr das hörte, rief er „da, er weiß es, nun weiß er auch wer das Geld hat.“
[83] Dem Bedienten aber ward gewaltig angst, und er blinzelte den Doctor an, er möchte einmal herauskommen. Wie er nun hinauskam, gestanden sie ihm alle vier sie hätten das Geld gestohlen; sie wolltens ja gerne heraus geben, und ihm eine schwere Summe dazu, wenn er sie nicht verrathen wollte: es gieng ihnen sonst an den Hals. Sie führten ihn auch hin, wo das Geld versteckt lag. Damit war der Doctor zufrieden, gieng wieder hinein, und sprach „Herr, nun will ich in meinem Buch suchen, wo das Geld steckt.“ Der fünfte Bediente aber kroch in den Ofen, und wollte hören ob der Doctor noch mehr wüßte. Der saß aber, und schlug sein Abcbuch auf, blätterte hin und her, und suchte den Göckelhahn. Weil er ihn nun nicht gleich finden konnte, sprach er „du bist doch darin, und mußt auch heraus.“ Da meinte der im Ofen er wäre gemeint, sprang voller Schrecken heraus, und rief „der Mann weiß alles.“ Nun zeigte der Doctor Allwissend dem Herrn wo das Geld lag, sagte aber nicht wers gestohlen hatte, bekam von beiden Seiten viel Geld zur Belohnung, und ward ein berühmter Mann.
http://de.wikisource.org/wiki/Kinder-_und_Hausm%C3%A4rchen
Textprobe:
98.
Doctor Allwissend.
Es war einmal ein armer Bauer Namens Krebs, der fuhr mit zwei Ochsen ein Fuder Holz in die Stadt, und verkaufte es für zwei Thaler an einen Doctor. Wie ihm nun das Geld ausbezahlt wurde, saß der Doctor gerade zu Tisch, da sah der Bauer was er schön aß und trank, und das Herz gieng ihm danach auf, und er wäre auch gern ein Doctor gewesen. Also blieb er noch ein Weilchen stehen, und fragte endlich ob er nicht auch könnte ein Doctor werden. „O ja,“ sagte der Doctor, „das ist bald geschehen. Erstlich kauf dir ein Abcbuch, so eins, wo vorne ein Göckelhahn drin ist; zweitens mache deinen Wagen und deine zwei Ochsen zu Geld, und schaffe dir damit Kleider an, und was sonst zur Doctorei gehört; drittens laß dir ein Schild malen mit den Worten, ich bin der Doctor Allwissend, und laß das oben über deine Hausthür nageln.“ Der Bauer that alles wies ihm geheißen war. Als er nun ein wenig gedoctert hatte, aber noch nicht viel, ward einem reichen großen Herrn Geld gestohlen. Da ward ihm von dem Doctor Allwissend gesagt, der in dem und dem Dorfe wohnte, und auch wissen müßte wo das Geld hingekommen wäre. Also ließ der Herr seinen Wagen anspannen, fuhr hinaus ins Dorf, und fragte bei ihm an ob er der Doctor [82] Allwissend wäre? „Ja, der wär er.“ „So sollte er mitgehen und das gestohlene Geld wieder schaffen.“ „O ja, aber die Grethe, seine Frau, müßte auch mit.“ Der Herr war das zufrieden, ließ sie beide in dem Wagen sitzen, und sie fuhren zusammen fort. Als sie auf den adlichen Hof kamen, war der Tisch gedeckt, da sollte er erst mitessen. „Ja, aber seine Frau, die Grethe, auch“ sagte er, und setzte sich mit ihr hinter den Tisch. Wie nun der erste Bediente mit einer Schüssel schönem Essen kam, stieß der Bauer seine Frau an und sagte „Grethe, das war der erste,“ und meinte es wäre derjenige, welcher das erste Essen brächte. Der Bediente aber meinte er hätte damit sagen wollen „das ist der erste Dieb,“ und weil ers nun wirklich war, ward ihm angst, und er sagte draußen zu seinen Cameraden „der Doctor weiß alles, wir kommen übel an, er hat gesagt ich wäre der erste.“ Der zweite wollte gar nicht herein, er mußte aber doch. Wie er nun mit seiner Schüssel herein kam, stieß der Bauer seine Frau an, „Grethe, das ist der zweite.“ Dem Bedienten ward ebenfalls angst, und er machte daß er hinaus kam. Dem dritten giengs nicht besser, der Bauer sagte wieder „Grethe, das ist der dritte.“. Der vierte mußte eine verdeckte Schüssel hereintragen, und der Herr sprach zum Doctor er sollte seine Kunst zeigen, und rathen was darunter läge; es waren aber Krebse. Der Bauer sah die Schüssel an, wußte nicht wie er sich helfen sollte, und sprach „ach, ich armer Krebs!“ Wie der Herr das hörte, rief er „da, er weiß es, nun weiß er auch wer das Geld hat.“
[83] Dem Bedienten aber ward gewaltig angst, und er blinzelte den Doctor an, er möchte einmal herauskommen. Wie er nun hinauskam, gestanden sie ihm alle vier sie hätten das Geld gestohlen; sie wolltens ja gerne heraus geben, und ihm eine schwere Summe dazu, wenn er sie nicht verrathen wollte: es gieng ihnen sonst an den Hals. Sie führten ihn auch hin, wo das Geld versteckt lag. Damit war der Doctor zufrieden, gieng wieder hinein, und sprach „Herr, nun will ich in meinem Buch suchen, wo das Geld steckt.“ Der fünfte Bediente aber kroch in den Ofen, und wollte hören ob der Doctor noch mehr wüßte. Der saß aber, und schlug sein Abcbuch auf, blätterte hin und her, und suchte den Göckelhahn. Weil er ihn nun nicht gleich finden konnte, sprach er „du bist doch darin, und mußt auch heraus.“ Da meinte der im Ofen er wäre gemeint, sprang voller Schrecken heraus, und rief „der Mann weiß alles.“ Nun zeigte der Doctor Allwissend dem Herrn wo das Geld lag, sagte aber nicht wers gestohlen hatte, bekam von beiden Seiten viel Geld zur Belohnung, und ward ein berühmter Mann.
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Wolf Thomas - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 20:31 - Rubrik: Medienarchive
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Wolf Thomas - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 20:30 - Rubrik: Unterhaltung

Verlagstetxt: "Giovanni Astegno fristet ein beschauliches Dasein als Archivar und Familienvater. Die Geburt seiner Tochter Stella, die am Down-Syndrom leidet, stellt seine Ehe mit der erfolgreichen Geschäftsfrau Giulia und den Zusammenhalt der Familie, zu der auch der 20-jährige Sohn Lorenzo zählt, auf die Probe.
Als Giulia, Stella und Lorenzo nach Amerika fahren, beginnt Giovanni sich als Vater und Ehemann zu hinterfragen. Er nutzt die Tage, um die Orte seiner Jugend zu besuchen. In dem alten Ferienhaus der Familie hat er die fixe Idee, bei der Telefonnummer seiner Kindheit anzurufen. Ab hier inszeniert Walter Veltroni furios die fantastische Begegnung mit der eigenen Kindheit und dem rätselhaften Verschwinden seines Vaters. Es beginnt eine spannende Entdeckungsreise mit verblüffendem Ausgang."
Link
VELTRONI, WALTER: Die Entdeckung des Sonnenaufgangs. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2010. 155 S., 17,90 €.
Wikipedia-Artikel zu Walter Veltroni
Wolf Thomas - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 20:06 - Rubrik: Wahrnehmung
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International congress about the importance of archives for human rights, good governance, formation of the nation state and national identity
Archives as silent witnesses for the Australian Aboriginals. The role archives play in a federal state: the case of Flanders. Archives and national identity in Indonesia. A selection from the topics up for discussion during the international archival conference at the Peace Palace in The Hague, The Netherlands, August 30-31, 2010. This congress focuses on the importance of archives for good governance in an international context. In the globalizing information society, the significance of archives increasingly transcends national boundaries.
The congress focuses on four themes:
• Archives as 'silent witnesses'. Archives particular relevance in international areas where human rights are at stake.
• Archives of international tribunals like the Yugoslavia Tribunal, or of international or supranational organizations like the European Commission and the Red Cross, transcend national boundaries. What happens to these archives, which are not subject to international archival laws?
• Archives play an important role in the development of a national identity and national states. Archival management is, for example, indispensable to land registry or the Right to Information of citizens. Conversely, the growth and the management of archives are directly influenced by the formation of states.
• How do archival professionals provide support to their colleagues in other parts of the world? Is there international archival solidarity?
Key note speakers are:
• Luc Huyse, sociologist of law, Catholic University of Louvain, Belgium, and international authority on commissions of reconciliation and truth.
• Gabriela Salazar, president of the Mexican professional organization of archivists, member of the Section of Records Management and Archival Professional Organizations of the International Council on Archives, and an expert on archives and human rights.
• Antonio Gonzalez Quintana, Spanish expert in the field of archives, human rights and international organizations.
• Trudy Huskamp Peterson, former Archivist of the United States, current Chair of the Human Rights Working Group of the International Council on Archives.
• Eric Ketelaar, emeritus professor of Archivistics, University of Amsterdam.
Additional speakers come from but not limited to, Australia, Bangladesh, Belgium, Germany, the United Kingdom, Indonesia, Italy, Morocco, The Netherlands, Spain, the United States of America and Switzerland.
Some of the papers on the programme are:
• The archives of the Khmer Rouge: justice and truth in Cambodia
• Documenting torture and truth in El Salvador after the civil war
• Managing the archives of international organizations
• The role of archives in the parliamentary investigation concerning Lumumba (Belgium)
The international congress is organised by KVAN, the Dutch association for archivists, and VVBAD, the Flemish association for archivists and librarians. The conference is supported by the Section of Professional Associations of the International Council on Archives (ICA/SPA) and the National Archives in The Hague, The Netherlands The congress commemorates the first international archives conference, which took place in Brussels a century ago in 1910.
More details concerning the congress and the programme is available at: http://www.archiveswithoutborders.org .
via Archivliste!
s.a. http://archiv.twoday.net/stories/6089996/
Archives as silent witnesses for the Australian Aboriginals. The role archives play in a federal state: the case of Flanders. Archives and national identity in Indonesia. A selection from the topics up for discussion during the international archival conference at the Peace Palace in The Hague, The Netherlands, August 30-31, 2010. This congress focuses on the importance of archives for good governance in an international context. In the globalizing information society, the significance of archives increasingly transcends national boundaries.
The congress focuses on four themes:
• Archives as 'silent witnesses'. Archives particular relevance in international areas where human rights are at stake.
• Archives of international tribunals like the Yugoslavia Tribunal, or of international or supranational organizations like the European Commission and the Red Cross, transcend national boundaries. What happens to these archives, which are not subject to international archival laws?
• Archives play an important role in the development of a national identity and national states. Archival management is, for example, indispensable to land registry or the Right to Information of citizens. Conversely, the growth and the management of archives are directly influenced by the formation of states.
• How do archival professionals provide support to their colleagues in other parts of the world? Is there international archival solidarity?
Key note speakers are:
• Luc Huyse, sociologist of law, Catholic University of Louvain, Belgium, and international authority on commissions of reconciliation and truth.
• Gabriela Salazar, president of the Mexican professional organization of archivists, member of the Section of Records Management and Archival Professional Organizations of the International Council on Archives, and an expert on archives and human rights.
• Antonio Gonzalez Quintana, Spanish expert in the field of archives, human rights and international organizations.
• Trudy Huskamp Peterson, former Archivist of the United States, current Chair of the Human Rights Working Group of the International Council on Archives.
• Eric Ketelaar, emeritus professor of Archivistics, University of Amsterdam.
Additional speakers come from but not limited to, Australia, Bangladesh, Belgium, Germany, the United Kingdom, Indonesia, Italy, Morocco, The Netherlands, Spain, the United States of America and Switzerland.
Some of the papers on the programme are:
• The archives of the Khmer Rouge: justice and truth in Cambodia
• Documenting torture and truth in El Salvador after the civil war
• Managing the archives of international organizations
• The role of archives in the parliamentary investigation concerning Lumumba (Belgium)
The international congress is organised by KVAN, the Dutch association for archivists, and VVBAD, the Flemish association for archivists and librarians. The conference is supported by the Section of Professional Associations of the International Council on Archives (ICA/SPA) and the National Archives in The Hague, The Netherlands The congress commemorates the first international archives conference, which took place in Brussels a century ago in 1910.
More details concerning the congress and the programme is available at: http://www.archiveswithoutborders.org .
via Archivliste!
s.a. http://archiv.twoday.net/stories/6089996/
Wolf Thomas - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 20:01 - Rubrik: Veranstaltungen
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http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lustige_Naturgeschichte_oder_Zoologia_comica.djvu
Zum Autor:
http://de.wikisource.org/wiki/Franz_Bonn

Zum Autor:
http://de.wikisource.org/wiki/Franz_Bonn
KlausGraf - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 18:50 - Rubrik: Unterhaltung
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Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe von Böhmer/Will wurden von Google digitalisiert, sind bei Google aber nur mit US-Proxy einsehbar. Es gibt jedoch auch für uns zugängliche Spiegel:
Bd. 1, 1877
http://www.mgh-bibliothek.de/etc/google/b017428+0001.pdf
Bd. 2, 1886 (bis 1288)
http://www.archive.org/details/RegestaArchiepiscoporumMaguntinensium2
Bd. 1, 1877
http://www.mgh-bibliothek.de/etc/google/b017428+0001.pdf
Bd. 2, 1886 (bis 1288)
http://www.archive.org/details/RegestaArchiepiscoporumMaguntinensium2
KlausGraf - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 18:37 - Rubrik: Landesgeschichte
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Die Hochschulbibliothek der RWTH Aachen stellt im Sinne des Open-Access-Gedankens ab dem 21.6.2010 in Kooperation mit dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) ihre bibliographischen Daten für die Öffentlichkeit uneingeschränkt zur Verfügung.
http://www.bth.rwth-aachen.de/offbibdat.html
http://www.bth.rwth-aachen.de/offbibdat.html
KlausGraf - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 16:59 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 16:47 - Rubrik: Kodikologie
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KlausGraf - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 16:45 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 16:34 - Rubrik: Bibliothekswesen
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Über die Ausstellung mit dem Titel "Das Gesicht des Gettos. Bilder jüdischer Photographen aus dem Getto Litzmannstadt 1940-1944" berichtet die Berliner Zeitung vom 23.06.2010:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0623/feuilleton/0010/index.html
Weitere Informationen zur Ausstellung, die vom 23.06. bis 03.10.2010 zu sehen ist, gibt die Homepage der Stiftung:
http://www.topographie.de/topographie-des-terrors/ausstellungen/sonderausstellungen/
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0623/feuilleton/0010/index.html
Weitere Informationen zur Ausstellung, die vom 23.06. bis 03.10.2010 zu sehen ist, gibt die Homepage der Stiftung:
http://www.topographie.de/topographie-des-terrors/ausstellungen/sonderausstellungen/
ingobobingo - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 16:01 - Rubrik: Veranstaltungen
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Seit heute wird ein neuer, kostenfreier Online-Katalog zur Musik unter
http://opac.rism.info angeboten. Etwa 700.000 Nachweise von meist
handschriftlichen Quellen werden in dieser Datenbank ausfuehrlich nach
wissenschaftlichen Kriterien katalogisiert angeboten. Die
Handschriften
werden heute in Hunderten von Bibliotheken und Archiven weltweit
aufbewahrt.
In ihnen sind musikalische Werke von 30.000 Komponisten ueberliefert.
Der Katalog wurde ermoeglicht durch eine Kooperation zwischen dem
Internationalen Quellenlexikon der Musik (Repertoire International des
Sources Musicales, kurz RISM), der Bayerischen Staatsbibliothek und
der
Staatsbibliothek zu Berlin.
Besonders aktuell scheint der Datenbestand nicht zu sein, wenn ich mir
http://opac.rism.info/search?documentid=450018404
anschaue. Die Donaueschinger Musikhandschriften sind doch schon seit Jahren in der BLB Karlsruhe! Die Information
Ansetzungsform: Fürstlich Fürstenbergische Hofbibliothek, Donaueschingen
Land: XA-DE
Adresse: 78166
URL: http://www.blb-karlsruhe.de/
ist aus meiner Sicht nicht gerade unmissverständlich.
Bei Komponisten ist die PND angegeben.
http://opac.rism.info angeboten. Etwa 700.000 Nachweise von meist
handschriftlichen Quellen werden in dieser Datenbank ausfuehrlich nach
wissenschaftlichen Kriterien katalogisiert angeboten. Die
Handschriften
werden heute in Hunderten von Bibliotheken und Archiven weltweit
aufbewahrt.
In ihnen sind musikalische Werke von 30.000 Komponisten ueberliefert.
Der Katalog wurde ermoeglicht durch eine Kooperation zwischen dem
Internationalen Quellenlexikon der Musik (Repertoire International des
Sources Musicales, kurz RISM), der Bayerischen Staatsbibliothek und
der
Staatsbibliothek zu Berlin.
Besonders aktuell scheint der Datenbestand nicht zu sein, wenn ich mir
http://opac.rism.info/search?documentid=450018404
anschaue. Die Donaueschinger Musikhandschriften sind doch schon seit Jahren in der BLB Karlsruhe! Die Information
Ansetzungsform: Fürstlich Fürstenbergische Hofbibliothek, Donaueschingen
Land: XA-DE
Adresse: 78166
URL: http://www.blb-karlsruhe.de/
ist aus meiner Sicht nicht gerade unmissverständlich.
Bei Komponisten ist die PND angegeben.
KlausGraf - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 15:45 - Rubrik: Kodikologie
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/das_gesetz_der_guten_nachbarschaft_1.6217520.html
Update zu: http://archiv.twoday.net/stories/6322564/
Update zu: http://archiv.twoday.net/stories/6322564/
KlausGraf - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 15:29 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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KlausGraf - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 14:47 - Rubrik: Kodikologie
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Wolf Thomas - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 13:49 - Rubrik: Kommunalarchive
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Das hier abgebildete Gebäude, das Krönchen-Center, beherbergt das Siegener Stadtarchiv in der 3. Etage.
Wolf Thomas - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 13:45 - Rubrik: Kommunalarchive
Wolf Thomas - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 08:40 - Rubrik: Unterhaltung
Zahlreiche italienische Einrichtungen der Wissenschaft und Kultur
kämpfen derzeit um ihre Existenz. Art. 7, Abs. 24, der kürzlich im
italienischen Gesetzblatt unter dem Titel "Sofortmaßnahmen zur
Finanzstabilisierung und wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit"
veröffentlichten und noch vom Parlament zu beschließenden Eilverordnung bestimmt:
"Mit Inkrafttreten des vorliegenden Gesetzesdekretes werden die
Haushaltsmittel für die entsprechenden Kapitel in den Voranschlägen der zuständigen Ministerien bezüglich der staatlichen Beihilfe für Körperschaften, Institute, Stiftungen und andere Organisationen um 50% gegenüber dem Jahr 2009 gekürzt. Zum Zwecke der Rationalisierung und Neuordnung der Modalitäten, unter denen der Staat zur Finanzierung der vorgenannten Einrichtungen beiträgt, setzen die zuständigen Ministerien
innerhalb einer Frist von 60 Tagen nach Inkrafttreten des vorliegenden Dekretes die Aufteilung der verfügbaren Mittel fest."
Auf Initiative des Staatspräsidenten Giorgio Napolitano wurde ein Anhang (vgl. die Liste unter
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/index.asp?pn=texte&id=1315 ), bestehend aus einer Liste von 232 Kulturinstituten und -einrichtungen, aus dem Dekret vorerst herausgenommen und damit ein regelrechtes "Massensterben" von Einrichtungen der Wissenschaft und der Kultur verhindert, für die jegliche staatliche Beihilfe gestrichen werden sollte. Die Neufassung von Abs. 24 bietet allerdings keinerlei Sicherheit, insbesondere für die nichtwirtschaftlichen öffentlichen Körperschaften wie das Istituto storico italiano per il medio evo (ISIME), das der Kontrolle des Ministeriums für Kulturgüter und kulturelle Aktivitäten unterliegt. Dieses Ministerium muss nach den
Bestimmungen des Gesetzesdekretes eine Kürzung des entsprechenden Haushaltskapitels um 50% vornehmen, was weit über den von den Sofortmaßnahmen vorgesehenen Mittelwert von 10% hinausgeht.
Die wichtigsten Historikervereinigungen Italiens haben hierzu kürzlich wie folgt Stellung genommen:
"Die scientific community der italienischen Historiker sieht in der
unterschiedslosen Streichung der Zuwendungen für die Einrichtungen, die wissenschaftliche Bestände, Quellen, Archive und Bibliotheken verwalten, welche für die europäische Geschichte und Kultur von grundlegender Bedeutung sind, ein schweres Symptom der Unkultur und kultureller Armut.
Unter Bedingungen, die sich seit Jahren äußerst schwierig gestalten, und dank des Einsatzes von Hunderten von Wissenschaftlern, die oftmals ehrenamtlich arbeiten, fördern die italienischen Kultureinrichtungen Forschungen, Studien und Initiativen, die der Weiterentwicklung und der Vermittlung des Fachwissens und der Fachkenntnisse dienen und dabei auch über die Grenzen der fachwissenschaftlichen Kreise hinausgreifen. Ins
Auge fällt das äußerst geringe Gewicht, das die Höhe der gestrichenen Gelder im Gesamtrahmen des Haushaltsmanövers besitzt; an sich von bescheidener Größe, sind die Summen jedoch wesentlich für die Entwicklung der italienischen Kultur auch im internationalen Zusammenhang - einer Kultur, die auf diese Weise schwer getroffen wird, während man sich anschickt, ihre Bedeutung im Rahmen der Feiern zur einhundertfünfzigjährigen Gründung des Einheitsstaates herauszustellen.
Ins Auge fällt auch die unterschiedslose Unbestimmtheit einer Maßnahme, während man gleichzeitig die Wichtigkeit von Evaluierung und Leistung betont. Unsere Verbände fordern und hoffen deshalb, dass das Parlament und die politischen Kräfte diesen Haushaltsposten wiederaufnehmen und allenfalls für die Zukunft die Einführung von Beurteilungskriterien vorsehen, welche den Instituten und Stiftungen die Finanzierung für herausragende Forschungsprojekte sicherstellen, die von wissenschaftlicher Seite a priori und a posteriori der Prüfung durch kompetente Fachleute unterliegen. Nicht akzeptiert werden kann der Plan, die Verteilung der verbleibenden Geldmittel zukünftig der Entscheidung des Schatzministers und des Ministerpräsidentenbüros zu überlassen. Der Grundsatz der Fachkompetenz, dieses sichere Fundament für jegliche wissenschaftliche Unternehmung, verlangt, dass die Beurteilung in vollkommen transparenter Weise durch das Ministerium für kulturelle Güter unter Heranziehung der wichtigsten italienischen Fachleute aus den jeweils betroffenen Disziplinen erfolgt."
Der Präsident des ISIME, Prof. Massimo Miglio, erklärt: "Wir sind uns der schwierigen Wirtschaftslage durchaus bewusst, doch die Probleme werden nicht dadurch gelöst, dass man Stätten der Arbeit und Produktion zur Schließung zwingt, die den Nachwuchs ausbilden und die man weltweit für italienische Spitzeneinrichtungen hält. Kürzungen und Streichungen kann und muss man in den unproduktiven Sektoren vornehmen. Eine aufmerksame, vom Ministerium aus dieser Perspektive vorgenommene Prüfung böte auch die Möglichkeit einer organischen, effektiven Neuordnung, die wir alle wünschen; aus diesem Grund streben wir eine Unterredung mit den Verantwortlichen aus dem Ministerium für Kulturgüter und kulturelle Aktivitäten an. [...] Das Institut kann wie andere vergleichbare Einrichtungen eine positive Bilanz vorweisen: Es initiiert zahlreiche ehrenamtliche Aktivitäten, gibt den Nachwuchsforschern Arbeit und fördert deren berufliche Kompetenzen, veröffentlicht jährlich ungefähr 15 Werke von hoher wissenschaftlicher Qualität, verfügt über eine Spezialbibliothek und ein bedeutsames historisches Archiv, die frei zugänglich sind, bildet als Träger der Scuola Storica Nazionale di Studi medioevali und der Scuola per l'edizione delle fonti junge Nachwuchswissenschaftler aus und organisiert zahlreiche Seminare und Tagungen."
Das Deutsche Historische Institut arbeitet seit über 100 Jahren mit
zahlreichen, von massiven Kürzungen bzw. Schließung bedrohten
italienischen Einrichtungen zusammen. Die Nutzung beispielsweise von deren Bibliotheken und Archiven ist für die internationale Community unverzichtbar, auch der bestehende Zeitschriftenaustausch darf nicht gefährdet werden.
Namens des Deutschen Historischen Instituts in Rom und seiner
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter protestieren wir mit Nachdruck gegen den geplanten Kahlschlag, welcher bestehende internationale
Kooperationen bedroht.
Wir bitten Kolleginnen und Kollegen in Deutschland, ihre Solidarität zu bekunden, sich diesem Protest anzuschließen und entsprechende Schreiben an folgende, in Auswahl genannte Anschriften zu senden (bitte lassen Sie Kopien der Schreiben dem DHI in Rom zukommen, damit sie ggf. gezielt in die laufenden parlamentarischen Beratungen eingebracht werden können):
Associazione Nazionale Archivistica Italiana: http://www.anai.org
Società Italiana degli Storici medievisti: http://cisadu2.let.uniroma1.it/sismed/
Società Italiana delle Storiche: http://www.societadellestoriche.it
Società italiana per gli Studi di Storia delle Istituzioni: http://www.storiadelleistituzioni.it
Società Italiana per la Storia dell'Età moderna: http://www.stmoderna.it
Società Italiana per lo Studio della Storia contemporanea: http://www.sissco.it
Associazione delle istituzioni di cultura italiane: http://www.aici.it
Istituto storico italiano per il medio evo: http://www.isime.it
Istituto Nazionale per la Storia del Movimento di Liberazione in Italia: <http://www.italia-liberazione.it
Fondazione Lelio e Lisli Basso: http://www.fondazionebasso.it
Fondazione Accademia Musicale Chigiana: http://www.chigiana.it
Fondazione Claudio Monteverdi: http://www.fondazionemonteverdi.it
Fondazione Gioacchino Rossini: http://www.fondazionerossini.org
Fondazione Istituto Nazionale di Studi Verdiani: http://www.fondazione-internazionale-giuseppe-verdi.org
Rom, 17.6.2010
Für das Deutsche Historische Institut in Rom:
Prof. Dr. Michael Matheus http://www.dhi-roma.it
kruse@dhi-roma.it
via Archivliste
kämpfen derzeit um ihre Existenz. Art. 7, Abs. 24, der kürzlich im
italienischen Gesetzblatt unter dem Titel "Sofortmaßnahmen zur
Finanzstabilisierung und wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit"
veröffentlichten und noch vom Parlament zu beschließenden Eilverordnung bestimmt:
"Mit Inkrafttreten des vorliegenden Gesetzesdekretes werden die
Haushaltsmittel für die entsprechenden Kapitel in den Voranschlägen der zuständigen Ministerien bezüglich der staatlichen Beihilfe für Körperschaften, Institute, Stiftungen und andere Organisationen um 50% gegenüber dem Jahr 2009 gekürzt. Zum Zwecke der Rationalisierung und Neuordnung der Modalitäten, unter denen der Staat zur Finanzierung der vorgenannten Einrichtungen beiträgt, setzen die zuständigen Ministerien
innerhalb einer Frist von 60 Tagen nach Inkrafttreten des vorliegenden Dekretes die Aufteilung der verfügbaren Mittel fest."
Auf Initiative des Staatspräsidenten Giorgio Napolitano wurde ein Anhang (vgl. die Liste unter
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/index.asp?pn=texte&id=1315 ), bestehend aus einer Liste von 232 Kulturinstituten und -einrichtungen, aus dem Dekret vorerst herausgenommen und damit ein regelrechtes "Massensterben" von Einrichtungen der Wissenschaft und der Kultur verhindert, für die jegliche staatliche Beihilfe gestrichen werden sollte. Die Neufassung von Abs. 24 bietet allerdings keinerlei Sicherheit, insbesondere für die nichtwirtschaftlichen öffentlichen Körperschaften wie das Istituto storico italiano per il medio evo (ISIME), das der Kontrolle des Ministeriums für Kulturgüter und kulturelle Aktivitäten unterliegt. Dieses Ministerium muss nach den
Bestimmungen des Gesetzesdekretes eine Kürzung des entsprechenden Haushaltskapitels um 50% vornehmen, was weit über den von den Sofortmaßnahmen vorgesehenen Mittelwert von 10% hinausgeht.
Die wichtigsten Historikervereinigungen Italiens haben hierzu kürzlich wie folgt Stellung genommen:
"Die scientific community der italienischen Historiker sieht in der
unterschiedslosen Streichung der Zuwendungen für die Einrichtungen, die wissenschaftliche Bestände, Quellen, Archive und Bibliotheken verwalten, welche für die europäische Geschichte und Kultur von grundlegender Bedeutung sind, ein schweres Symptom der Unkultur und kultureller Armut.
Unter Bedingungen, die sich seit Jahren äußerst schwierig gestalten, und dank des Einsatzes von Hunderten von Wissenschaftlern, die oftmals ehrenamtlich arbeiten, fördern die italienischen Kultureinrichtungen Forschungen, Studien und Initiativen, die der Weiterentwicklung und der Vermittlung des Fachwissens und der Fachkenntnisse dienen und dabei auch über die Grenzen der fachwissenschaftlichen Kreise hinausgreifen. Ins
Auge fällt das äußerst geringe Gewicht, das die Höhe der gestrichenen Gelder im Gesamtrahmen des Haushaltsmanövers besitzt; an sich von bescheidener Größe, sind die Summen jedoch wesentlich für die Entwicklung der italienischen Kultur auch im internationalen Zusammenhang - einer Kultur, die auf diese Weise schwer getroffen wird, während man sich anschickt, ihre Bedeutung im Rahmen der Feiern zur einhundertfünfzigjährigen Gründung des Einheitsstaates herauszustellen.
Ins Auge fällt auch die unterschiedslose Unbestimmtheit einer Maßnahme, während man gleichzeitig die Wichtigkeit von Evaluierung und Leistung betont. Unsere Verbände fordern und hoffen deshalb, dass das Parlament und die politischen Kräfte diesen Haushaltsposten wiederaufnehmen und allenfalls für die Zukunft die Einführung von Beurteilungskriterien vorsehen, welche den Instituten und Stiftungen die Finanzierung für herausragende Forschungsprojekte sicherstellen, die von wissenschaftlicher Seite a priori und a posteriori der Prüfung durch kompetente Fachleute unterliegen. Nicht akzeptiert werden kann der Plan, die Verteilung der verbleibenden Geldmittel zukünftig der Entscheidung des Schatzministers und des Ministerpräsidentenbüros zu überlassen. Der Grundsatz der Fachkompetenz, dieses sichere Fundament für jegliche wissenschaftliche Unternehmung, verlangt, dass die Beurteilung in vollkommen transparenter Weise durch das Ministerium für kulturelle Güter unter Heranziehung der wichtigsten italienischen Fachleute aus den jeweils betroffenen Disziplinen erfolgt."
Der Präsident des ISIME, Prof. Massimo Miglio, erklärt: "Wir sind uns der schwierigen Wirtschaftslage durchaus bewusst, doch die Probleme werden nicht dadurch gelöst, dass man Stätten der Arbeit und Produktion zur Schließung zwingt, die den Nachwuchs ausbilden und die man weltweit für italienische Spitzeneinrichtungen hält. Kürzungen und Streichungen kann und muss man in den unproduktiven Sektoren vornehmen. Eine aufmerksame, vom Ministerium aus dieser Perspektive vorgenommene Prüfung böte auch die Möglichkeit einer organischen, effektiven Neuordnung, die wir alle wünschen; aus diesem Grund streben wir eine Unterredung mit den Verantwortlichen aus dem Ministerium für Kulturgüter und kulturelle Aktivitäten an. [...] Das Institut kann wie andere vergleichbare Einrichtungen eine positive Bilanz vorweisen: Es initiiert zahlreiche ehrenamtliche Aktivitäten, gibt den Nachwuchsforschern Arbeit und fördert deren berufliche Kompetenzen, veröffentlicht jährlich ungefähr 15 Werke von hoher wissenschaftlicher Qualität, verfügt über eine Spezialbibliothek und ein bedeutsames historisches Archiv, die frei zugänglich sind, bildet als Träger der Scuola Storica Nazionale di Studi medioevali und der Scuola per l'edizione delle fonti junge Nachwuchswissenschaftler aus und organisiert zahlreiche Seminare und Tagungen."
Das Deutsche Historische Institut arbeitet seit über 100 Jahren mit
zahlreichen, von massiven Kürzungen bzw. Schließung bedrohten
italienischen Einrichtungen zusammen. Die Nutzung beispielsweise von deren Bibliotheken und Archiven ist für die internationale Community unverzichtbar, auch der bestehende Zeitschriftenaustausch darf nicht gefährdet werden.
Namens des Deutschen Historischen Instituts in Rom und seiner
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter protestieren wir mit Nachdruck gegen den geplanten Kahlschlag, welcher bestehende internationale
Kooperationen bedroht.
Wir bitten Kolleginnen und Kollegen in Deutschland, ihre Solidarität zu bekunden, sich diesem Protest anzuschließen und entsprechende Schreiben an folgende, in Auswahl genannte Anschriften zu senden (bitte lassen Sie Kopien der Schreiben dem DHI in Rom zukommen, damit sie ggf. gezielt in die laufenden parlamentarischen Beratungen eingebracht werden können):
Associazione Nazionale Archivistica Italiana: http://www.anai.org
Società Italiana degli Storici medievisti: http://cisadu2.let.uniroma1.it/sismed/
Società Italiana delle Storiche: http://www.societadellestoriche.it
Società italiana per gli Studi di Storia delle Istituzioni: http://www.storiadelleistituzioni.it
Società Italiana per la Storia dell'Età moderna: http://www.stmoderna.it
Società Italiana per lo Studio della Storia contemporanea: http://www.sissco.it
Associazione delle istituzioni di cultura italiane: http://www.aici.it
Istituto storico italiano per il medio evo: http://www.isime.it
Istituto Nazionale per la Storia del Movimento di Liberazione in Italia: <http://www.italia-liberazione.it
Fondazione Lelio e Lisli Basso: http://www.fondazionebasso.it
Fondazione Accademia Musicale Chigiana: http://www.chigiana.it
Fondazione Claudio Monteverdi: http://www.fondazionemonteverdi.it
Fondazione Gioacchino Rossini: http://www.fondazionerossini.org
Fondazione Istituto Nazionale di Studi Verdiani: http://www.fondazione-internazionale-giuseppe-verdi.org
Rom, 17.6.2010
Für das Deutsche Historische Institut in Rom:
Prof. Dr. Michael Matheus http://www.dhi-roma.it
kruse@dhi-roma.it
via Archivliste
Wolf Thomas - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 08:06 - Rubrik: Internationale Aspekte
KlausGraf - am Mittwoch, 23. Juni 2010, 01:08 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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