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http://archiveros.tk/
Laut Mail ist http://archives20.ning.com/ vorerst gerettet und soll künftig mit dem anderen Netzwerk zusammegelegt werden.
Laut Mail ist http://archives20.ning.com/ vorerst gerettet und soll künftig mit dem anderen Netzwerk zusammegelegt werden.
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Gibt es freie oder kostengünstige Software, mit der man PDFs erstellen kann, bei denen der E-Text unter dem Faksimile liegt?
http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Technikwerkstatt#Frage_zu_pdf-Dokument
Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/stories/597021/
http://archiv.twoday.net/stories/338568/ (2004)
"PDF Searchable Image is a PDF Image Only document with the addition of a text layer beneath the image."
http://www.dclab.com/pdfconversion3.asp
http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Technikwerkstatt#Frage_zu_pdf-Dokument
Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/stories/597021/
http://archiv.twoday.net/stories/338568/ (2004)
"PDF Searchable Image is a PDF Image Only document with the addition of a text layer beneath the image."
http://www.dclab.com/pdfconversion3.asp
Die als Bd. 96, 1998 des Jahrbuchs des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein erschienene wichtige Monographie von Manfred Tschaikner ist online:
http://tinyurl.com/3x589op (PDF eingebunden)
(Die fehlenden Seiten am Schluss sollen noch ergänzt werden.)
http://tinyurl.com/3x589op (PDF eingebunden)
(Die fehlenden Seiten am Schluss sollen noch ergänzt werden.)
KlausGraf - am Montag, 2. August 2010, 18:52 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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KlausGraf - am Montag, 2. August 2010, 17:01 - Rubrik: English Corner
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Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass die Wissenschaftsgemeinde von BibliothekarInnen irgend etwas innovatives erwartet, solange uns nichts besseres einfällt als spannende Linksammlungen zusammen zu tragen, gerne auch in ViFas, eigentlich gemeinfreie Literatur zu leicht überhöhten Preisen an andere Bibliotheken zu verkaufen, Kataloge anzubieten, auf deren Einträge man nicht vernünftig verlinken kann und immer noch Webseiten aufzusetzen, auf denen bestenfalls “internetartige Zustände” herrschen… Meint Edlef Stabenau
http://log.netbib.de/archives/2010/08/02/bibliothekarische-an-und-aussichten
http://log.netbib.de/archives/2010/08/02/bibliothekarische-an-und-aussichten
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KlausGraf - am Montag, 2. August 2010, 16:12 - Rubrik: Bestandserhaltung
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http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?page_id=7759
Glückwunsch zum 2000. Beitrag:
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=7933

Glückwunsch zum 2000. Beitrag:
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=7933

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"Um aktuelle interne Arbeiten und Aufgaben erledigen zu können, müssen ab sofort die Öffnungszeiten des Stadtarchivs in Coburg angepasst werden.
Jeweils Montags bleibt das Stadtarchiv zukünftig für den Publikumsverkehr geschlossen. Die übrigen Öffnungszeiten (Dienstag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr) bleiben unverändert.
Bereits in der nächsten Woche wird das Stadtarchiv einmalig am Donnerstag, 5. August und Freitag, 6. August geschlossen bleiben.
Der Hintergrund für die nun beschlossene Änderung ist die Entscheidung des Coburger Stadtrates, die offene Stelle des Archivleiters vorerst nicht zu besetzen. Entsprechend enttäuscht kommentiert Coburgs 2. Bürgermeister und Kulturreferent Norbert Tessmer die Entscheidung: "Dadurch das der Coburger Stadtrat in seiner letzten Sitzung leider nicht der Empfehlung der Verwaltung gefolgt ist und die Stelle des Archivleiters, unabhängig von einer Entscheidung über das Für oder Wider des Stadtmuseums, wiederbesetzt hat, ergeben sich nun Konsequenzen, die so keiner wollte. Die personelle Situation im Stadtarchiv – das im Übrigen eine kommunale Pflichtleistung darstellt – ist dermaßen angespannt, dass die verbliebenen Mitarbeiter derzeit keine Möglichkeit haben, interne Arbeiten während des Publikumsverkehrs zu erledigen."
Mit Mehrheit hatte sich am vergangenen Donnerstag der Stadtrat dafür entschieden, die Stelle des Archivleiters, der gleichzeitig die mögliche Leitung des Stadtmuseums übernehmen soll, erst dann auszuschreiben, wenn feststeht, ob die Pläne für ein Stadtmuseum umgesetzt werden oder nicht. "Ich bedauere dass wir diesen Schritt gehen mussten – leider war er aber vor der momentanen Vorgabe durch die Politik unvermeidlich", so Norbert Tessmer abschließend."
Quelle: Amt für Schulen, Kultur und Bildung der Stadt, Pressemeldung vom 2. August, 2010, 10:15, Link
Jeweils Montags bleibt das Stadtarchiv zukünftig für den Publikumsverkehr geschlossen. Die übrigen Öffnungszeiten (Dienstag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr) bleiben unverändert.
Bereits in der nächsten Woche wird das Stadtarchiv einmalig am Donnerstag, 5. August und Freitag, 6. August geschlossen bleiben.
Der Hintergrund für die nun beschlossene Änderung ist die Entscheidung des Coburger Stadtrates, die offene Stelle des Archivleiters vorerst nicht zu besetzen. Entsprechend enttäuscht kommentiert Coburgs 2. Bürgermeister und Kulturreferent Norbert Tessmer die Entscheidung: "Dadurch das der Coburger Stadtrat in seiner letzten Sitzung leider nicht der Empfehlung der Verwaltung gefolgt ist und die Stelle des Archivleiters, unabhängig von einer Entscheidung über das Für oder Wider des Stadtmuseums, wiederbesetzt hat, ergeben sich nun Konsequenzen, die so keiner wollte. Die personelle Situation im Stadtarchiv – das im Übrigen eine kommunale Pflichtleistung darstellt – ist dermaßen angespannt, dass die verbliebenen Mitarbeiter derzeit keine Möglichkeit haben, interne Arbeiten während des Publikumsverkehrs zu erledigen."
Mit Mehrheit hatte sich am vergangenen Donnerstag der Stadtrat dafür entschieden, die Stelle des Archivleiters, der gleichzeitig die mögliche Leitung des Stadtmuseums übernehmen soll, erst dann auszuschreiben, wenn feststeht, ob die Pläne für ein Stadtmuseum umgesetzt werden oder nicht. "Ich bedauere dass wir diesen Schritt gehen mussten – leider war er aber vor der momentanen Vorgabe durch die Politik unvermeidlich", so Norbert Tessmer abschließend."
Quelle: Amt für Schulen, Kultur und Bildung der Stadt, Pressemeldung vom 2. August, 2010, 10:15, Link
Wolf Thomas - am Montag, 2. August 2010, 09:35 - Rubrik: Kommunalarchive
"Zum Schutz der Beweissicherung an der Unglücksstelle Waidmarkt wird die Stadt Köln komplizierte unterirdische "Anschlussinjektionen" für ihr Bergungsbauwerk in Auftrag geben. Die Verwaltung informierte jetzt den Hauptausschuss über den aktuellen Stand der Archivbergung und des Baus des Bergungsbauwerks. Dieses Bauwerk ist notwendig, um die letzten dort vermuteten zehn Prozent der Archivmaterialien des Historischen Archivs aus dem Grundwasser bergen zu können.
Die Bergungsarbeiten dürfen keinerlei Auswirkungen auf das eingestützte Gleiswechsel-Bauwerk der Nord-Süd-U-Bahn haben, um die anschließende Beweissicherung nicht zu gefährden. Seit Juni wird mit über 60 Betonpfählen eine unterirdische "Mauer" rund um die Verdachtsfläche am Gleiswechsel-Bauwerk errichtet. 54 von 63 Bohrpfählen sind inzwischen gesetzt. Die jetzt in Auftrag gegebenen "Anschlussinjektionen" sollen diese Mauer derart an die benachbarte Schlitzwand anschließen, dass kein Boden von außen in das Bergungsbauwerk eintreten kann.
Erst nach Abschluss dieser Arbeiten kann die eigentliche Bergung und Erstversorgung der Archivalien beginnen. Alle Maßnahmen werden ständig detailliert mit den Gutachtern der beteiligten Behörden und Baubeteiligten sowie der Staatsanwaltschaft abgestimmt. Das führt notwendigerweise zu Zeitverzögerungen in den Planungs- und Bauabläufen, ist aber im Sinne der Beweissicherung unverzichtbar.
Nach derzeitigen Berechnungen wird die Bergung der letzten Archivalien voraussichtlich im Oktober bis November durchgeführt. Der Abschluss ist im November geplant. Auch der neue Terminplan ist mit den Gutachtern besprochen.
Die Gesamtkosten für das Bauwerk, die Bergung und die Erstversorgung der Archivalien belaufen sich auf circa 10 Millionen Euro."
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln v. 27.07.2010
Die Bergungsarbeiten dürfen keinerlei Auswirkungen auf das eingestützte Gleiswechsel-Bauwerk der Nord-Süd-U-Bahn haben, um die anschließende Beweissicherung nicht zu gefährden. Seit Juni wird mit über 60 Betonpfählen eine unterirdische "Mauer" rund um die Verdachtsfläche am Gleiswechsel-Bauwerk errichtet. 54 von 63 Bohrpfählen sind inzwischen gesetzt. Die jetzt in Auftrag gegebenen "Anschlussinjektionen" sollen diese Mauer derart an die benachbarte Schlitzwand anschließen, dass kein Boden von außen in das Bergungsbauwerk eintreten kann.
Erst nach Abschluss dieser Arbeiten kann die eigentliche Bergung und Erstversorgung der Archivalien beginnen. Alle Maßnahmen werden ständig detailliert mit den Gutachtern der beteiligten Behörden und Baubeteiligten sowie der Staatsanwaltschaft abgestimmt. Das führt notwendigerweise zu Zeitverzögerungen in den Planungs- und Bauabläufen, ist aber im Sinne der Beweissicherung unverzichtbar.
Nach derzeitigen Berechnungen wird die Bergung der letzten Archivalien voraussichtlich im Oktober bis November durchgeführt. Der Abschluss ist im November geplant. Auch der neue Terminplan ist mit den Gutachtern besprochen.
Die Gesamtkosten für das Bauwerk, die Bergung und die Erstversorgung der Archivalien belaufen sich auf circa 10 Millionen Euro."
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln v. 27.07.2010
Wolf Thomas - am Montag, 2. August 2010, 08:46 - Rubrik: Kommunalarchive
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Näheres:
http://philobiblos.blogspot.com/2010/08/links-reviews.html
http://latimesblogs.latimes.com/jacketcopy/2010/07/david-marksons-library-for-sale.html
http://www.facebook.com/group.php?gid=138148862885737&ref=ts

http://philobiblos.blogspot.com/2010/08/links-reviews.html
http://latimesblogs.latimes.com/jacketcopy/2010/07/david-marksons-library-for-sale.html
http://www.facebook.com/group.php?gid=138148862885737&ref=ts

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http://www.journaldunet.com/solutions/expert/47489/la-protection-juridique-des-bases-de-donnees-illustree-par-les-dernieres-jurisprudences.shtml
Die restriktive Rechtsprechung schadet der Informationsfreiheit.
Die restriktive Rechtsprechung schadet der Informationsfreiheit.
KlausGraf - am Sonntag, 1. August 2010, 19:56 - Rubrik: Archivrecht
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Manchmal entdeckt er in seinen Kisten und Schachteln Bücher, für die er keine Verwendung hat. Die gibt er dann Pensionistenheimen, Pfarrämter oder Gefängnissen. „Da besteht natürlich auch eine Wechselbeziehung, aber eigentlich mache ich das, weil ich hoffe, dass andere daran eine Freude haben. Bücher würde ich nie wegwerfen, es steckt zu viel Arbeit in ihnen, sogar in Schundromanen.“
Antiquar Max Federmann in Wien, der jüngste Wiener Antiquar.
http://diepresse.com/home/panorama/wien/584841/index.do?from=suche.intern.portal
Antiquar Max Federmann in Wien, der jüngste Wiener Antiquar.
http://diepresse.com/home/panorama/wien/584841/index.do?from=suche.intern.portal
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http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/07/30/International/Loveparade-wurde-zum-Totentanz
Was es mit der Totentanz-Metapher auf sich hat, erklärt
http://de.wikipedia.org/wiki/Totentanz
Siehe auch:
http://de.wikisource.org/wiki/Totentanz
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Danse_Macabre

Was es mit der Totentanz-Metapher auf sich hat, erklärt
http://de.wikipedia.org/wiki/Totentanz
Siehe auch:
http://de.wikisource.org/wiki/Totentanz
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Danse_Macabre
KlausGraf - am Sonntag, 1. August 2010, 19:26 - Rubrik: Miscellanea
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Die Briefe Max Liebermanns sind wichtige Dokumente für die Kunstgeschichts- und Geschichtsforschung, die bedeutende Äußerungen über seine Kunst, über die Berliner Secession, die Akademie der Künste, die zeitgenössische Kunstdiskussion und die Berliner Gesellschaft der Zeit zwischen 1890 und 1935 enthalten.
Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Liebermann-Villa im Jahr 2010 hat sich die Max-Liebermann-Gesellschaft Berlin das Ziel gesetzt, die Briefe des Künstlers wissenschaftlich zu erforschen und als historisch-kritische Gesamtedition herauszugeben.
In Kooperation mit dem Verfasser des Liebermann-Werksverzeichnisses, Prof. Dr. Matthias Eberle (Kunsthochschule Berlin-Weißensee) und Dr. Martin Faass (Liebermann-Villa am Wannsee) wird der Dresdener Liebermann-Spezialist Ernst Volker Braun die Künstlerbriefe bearbeiten. Dabei wird er vom wissenschaftlichen Beirat der Liebermann-Villa am Wannsee unterstützt.
Ab Mai 2011 soll jährlich ein Band der auf insgesamt acht Bände ausgelegten Briefedition im Deutschen Wissenschaftsverlag (DWV) erscheinen und auch im Buchhandel erhältlich sein.Das Projekt durch die Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Hermann Reemtsma Stiftung ermöglicht.
Bitte treten Sie mit uns in Kontakt, wenn Sie durch Liebermann-Autographen oder anderes Quellenmaterial die Briefedition unterstützen können.
Projektstelle Liebermann-Briefedition
Simone Schweers
Tel.: 030-805 85 90 12
Email briefedition@liebermann-villa.de
Quelle: Homepage der Liebermann Villa
Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Liebermann-Villa im Jahr 2010 hat sich die Max-Liebermann-Gesellschaft Berlin das Ziel gesetzt, die Briefe des Künstlers wissenschaftlich zu erforschen und als historisch-kritische Gesamtedition herauszugeben.
In Kooperation mit dem Verfasser des Liebermann-Werksverzeichnisses, Prof. Dr. Matthias Eberle (Kunsthochschule Berlin-Weißensee) und Dr. Martin Faass (Liebermann-Villa am Wannsee) wird der Dresdener Liebermann-Spezialist Ernst Volker Braun die Künstlerbriefe bearbeiten. Dabei wird er vom wissenschaftlichen Beirat der Liebermann-Villa am Wannsee unterstützt.
Ab Mai 2011 soll jährlich ein Band der auf insgesamt acht Bände ausgelegten Briefedition im Deutschen Wissenschaftsverlag (DWV) erscheinen und auch im Buchhandel erhältlich sein.Das Projekt durch die Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Hermann Reemtsma Stiftung ermöglicht.
Bitte treten Sie mit uns in Kontakt, wenn Sie durch Liebermann-Autographen oder anderes Quellenmaterial die Briefedition unterstützen können.
Projektstelle Liebermann-Briefedition
Simone Schweers
Tel.: 030-805 85 90 12
Email briefedition@liebermann-villa.de
Quelle: Homepage der Liebermann Villa
Wolf Thomas - am Sonntag, 1. August 2010, 18:31 - Rubrik: Museumswesen
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Nein, meint Shieber
http://blogs.law.harvard.edu/pamphlet/2010/07/31/will-open-access-publication-fees-grow-out-of-control/
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/6210846/
http://archiv.twoday.net/stories/6066656/
http://blogs.law.harvard.edu/pamphlet/2010/07/31/will-open-access-publication-fees-grow-out-of-control/
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/6210846/
http://archiv.twoday.net/stories/6066656/
KlausGraf - am Sonntag, 1. August 2010, 17:57 - Rubrik: Open Access
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Landblawgende ist eine von mir geschaffene Kreuzung aus Blawg (juristisches Blog) und Landplage.
http://www.kanzleikompa.de/2010/07/31/jurablogger-in-selbstreflexion/
http://www.kriegs-recht.de/5-grunde-warum-juristische-blogs-chancen-in-deutschland-haben-%E2%80%93-eine-replik/
http://www.telemedicus.info/article/1819-Chancen-von-Jurablogs-Ein-Debattenbeitrag.html
http://rainbraun.blogspot.com/2010/07/kurz-und-schmerzbefreit.html
U.a.m.
http://www.kanzleikompa.de/2010/07/31/jurablogger-in-selbstreflexion/
http://www.kriegs-recht.de/5-grunde-warum-juristische-blogs-chancen-in-deutschland-haben-%E2%80%93-eine-replik/
http://www.telemedicus.info/article/1819-Chancen-von-Jurablogs-Ein-Debattenbeitrag.html
http://rainbraun.blogspot.com/2010/07/kurz-und-schmerzbefreit.html
U.a.m.
KlausGraf - am Sonntag, 1. August 2010, 17:20 - Rubrik: Archivrecht
Ein wichtiges Problem erörtert:
http://oanetzwerk.wordpress.com/2009/08/21/welcher-link-ware-ihnen-recht/
http://oanetzwerk.wordpress.com/2009/08/21/welcher-link-ware-ihnen-recht/
KlausGraf - am Sonntag, 1. August 2010, 17:10 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Sonntag, 1. August 2010, 17:04 - Rubrik: Open Access
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Die österreichische Archiv-Zeitschrift Scrinium kann mit ihrem Jahrgang 63 kostenlos als PDF heruntergeladen werden (wie schon die Jahrgänge 60 und 61/62), meldet
http://arcana.twoday.net/stories/6448995/
Direktlink:
http://www.voea.at/scrinium/scrinium63/Scrinium_63.pdf
Enthalten sind viele Beiträge zu österreichischen Universitätsarchiven.
Juliane M i k o l e t z k y
Die Fachgruppe „Archive an österreichischen Universitäten
und wissenschaftlichen Einrichtungen“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Helga K a u d e l
Archiv der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
(KUG-Archiv) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Alois K e r n b a u e r
Universitätsarchiv der Karl-Franzens-Universität Graz . . . . . . . . . . . . 18
Marieluise V e s u l a k
Archiv und Dokumentation der Technischen Universität Graz . . . . . . 26
Peter G o l l e r
Universitätsarchiv der Universität Innsbruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Elisabeth H a s e n b i c h l e r
Archiv der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Herbert E d l i n g e r
Das Archiv der Johannes Kepler Universität Linz (AJKU) . . . . . . . . . . 41
Carla C a m i l l e r i , Edith L e i s c h - P r o s t
Das Archiv des Technischen Museums Wien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Lynne H e l l e r
Archiv der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien . . . . . 53
Juliane M i k o l e t z k y
Das Universitätsarchiv der Technischen Universität Wien . . . . . . . . . 58
Kurt M ü h l b e r g e r, Thomas M a i s e l
Archiv der Universität Wien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Christa R i e d l - D o r n
Abteilung Archiv und Wissenschaftsgeschichte am
Naturhistorischen Museum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Eva S c h o b e r
Das Universitätsarchiv der Akademie der bildenden Künste Wien . . . 83
Stefan S i e n e l l
Das Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften . . . . . 86
Peter W i l t s c h e
Das Archiv der Universität für Bodenkultur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
*
Christian O p r i e ß n i g
Sicherung, Archivierung und Dokumentation der Archive von
Erzherzog-Kaiser Ferdinand Maximilian von Mexiko . . . . . . . . . . . . . 97
*
Buchbesprechungen
Historische Bildungsarbeit. Kompass für Archive?
Vorträge des 64. Südwestdeutschen Archivtags am 19. Juni 2003
[eigentlich: 2004] in Weingarten, hg. von Clemens Rehm,
Stuttgart 2006 (Thomas Zeloth) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Digitale Bilder und Filme im Archiv. Marketing und Vermarktung.
Vorträge des 66. Südwestdeutschen Archivtags am 24. Juni 2006
in Karlsruhe-Durlach, hg. von Michael Wettengel, Stuttgart 2007
(Wilhelm Deuer) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Das Deutsche Archivwesen und der Nationalsozialismus.
75. Deutscher Archivtag 2005 in Stuttgart, hg. v. VdA –
Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V., Essen 2007
(Christian Hillen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Adlers Fittiche. Wandlungen eines Wappenvogels. Dokumentation
einer Präsentation des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz.
Berlin 2008 (Michael Göbl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Michael Hochedlinger, Aktenkunde. Urkunden- und Aktenlehre der
Neuzeit (= Historische Hilfswissenschaften Bd. 3, Wien-München 2009)
(Joachim Kemper) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Archive im (räumlichen) Kontext – Archivbauten und ihr Umfeld.
Vorträge des 68. Südwestdeutschen Archivtags am 21. Juni 2008 in Ulm,
Landesarchiv Baden-Württemberg, hg. von Beat Gnädinger,
Stuttgart 2009 (Alfred Ogris) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
*
Chronik des VÖA
Personalnachrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Standardisierung von Erschließung. Bericht über den VÖA-Workshop am
2. März 2009 (Helga Penz) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
Bericht über die Generalversammlung des Verbandes Österreichischer
Archivarinnen und Archivare am 15. September 2008 in St. Pölten,
Festspielhaus, Haydnsaal (Thomas Maisel) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139
*
Die Mitarbeiter dieses Bandes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
http://arcana.twoday.net/stories/6448995/
Direktlink:
http://www.voea.at/scrinium/scrinium63/Scrinium_63.pdf
Enthalten sind viele Beiträge zu österreichischen Universitätsarchiven.
Juliane M i k o l e t z k y
Die Fachgruppe „Archive an österreichischen Universitäten
und wissenschaftlichen Einrichtungen“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Helga K a u d e l
Archiv der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
(KUG-Archiv) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Alois K e r n b a u e r
Universitätsarchiv der Karl-Franzens-Universität Graz . . . . . . . . . . . . 18
Marieluise V e s u l a k
Archiv und Dokumentation der Technischen Universität Graz . . . . . . 26
Peter G o l l e r
Universitätsarchiv der Universität Innsbruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Elisabeth H a s e n b i c h l e r
Archiv der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Herbert E d l i n g e r
Das Archiv der Johannes Kepler Universität Linz (AJKU) . . . . . . . . . . 41
Carla C a m i l l e r i , Edith L e i s c h - P r o s t
Das Archiv des Technischen Museums Wien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Lynne H e l l e r
Archiv der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien . . . . . 53
Juliane M i k o l e t z k y
Das Universitätsarchiv der Technischen Universität Wien . . . . . . . . . 58
Kurt M ü h l b e r g e r, Thomas M a i s e l
Archiv der Universität Wien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Christa R i e d l - D o r n
Abteilung Archiv und Wissenschaftsgeschichte am
Naturhistorischen Museum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Eva S c h o b e r
Das Universitätsarchiv der Akademie der bildenden Künste Wien . . . 83
Stefan S i e n e l l
Das Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften . . . . . 86
Peter W i l t s c h e
Das Archiv der Universität für Bodenkultur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
*
Christian O p r i e ß n i g
Sicherung, Archivierung und Dokumentation der Archive von
Erzherzog-Kaiser Ferdinand Maximilian von Mexiko . . . . . . . . . . . . . 97
*
Buchbesprechungen
Historische Bildungsarbeit. Kompass für Archive?
Vorträge des 64. Südwestdeutschen Archivtags am 19. Juni 2003
[eigentlich: 2004] in Weingarten, hg. von Clemens Rehm,
Stuttgart 2006 (Thomas Zeloth) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Digitale Bilder und Filme im Archiv. Marketing und Vermarktung.
Vorträge des 66. Südwestdeutschen Archivtags am 24. Juni 2006
in Karlsruhe-Durlach, hg. von Michael Wettengel, Stuttgart 2007
(Wilhelm Deuer) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Das Deutsche Archivwesen und der Nationalsozialismus.
75. Deutscher Archivtag 2005 in Stuttgart, hg. v. VdA –
Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V., Essen 2007
(Christian Hillen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Adlers Fittiche. Wandlungen eines Wappenvogels. Dokumentation
einer Präsentation des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz.
Berlin 2008 (Michael Göbl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Michael Hochedlinger, Aktenkunde. Urkunden- und Aktenlehre der
Neuzeit (= Historische Hilfswissenschaften Bd. 3, Wien-München 2009)
(Joachim Kemper) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Archive im (räumlichen) Kontext – Archivbauten und ihr Umfeld.
Vorträge des 68. Südwestdeutschen Archivtags am 21. Juni 2008 in Ulm,
Landesarchiv Baden-Württemberg, hg. von Beat Gnädinger,
Stuttgart 2009 (Alfred Ogris) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
*
Chronik des VÖA
Personalnachrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Standardisierung von Erschließung. Bericht über den VÖA-Workshop am
2. März 2009 (Helga Penz) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
Bericht über die Generalversammlung des Verbandes Österreichischer
Archivarinnen und Archivare am 15. September 2008 in St. Pölten,
Festspielhaus, Haydnsaal (Thomas Maisel) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139
*
Die Mitarbeiter dieses Bandes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
KlausGraf - am Sonntag, 1. August 2010, 16:47 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Sonntag, 1. August 2010, 16:11 - Rubrik: Unterhaltung
Biographie, Genealogie und Archive gemeinsam im digitalen Zeitalter. Detmolder Sommergespräche 2006 und 2007. Hrsg. von bettina Joergens. Insingen: Verlag Degener & Co. 2009. 268 S., 24,90 Euro
Der hier bereits angezeigte Band dokumentiert zwei Detmolder Sommergespräche, die dem löblichen Ziel dienen, den Dialog zwischen den Genealogen (mitunter als "Geschlechtskranke" geschmäht) und den Archivaren zu verbessern.
Der erste Teil hat einen quellenkundlichen Akzent. Er setzt ein mit einem Beitrag (Plato), der osteuropäische Oral-History-Projekte und den "Flickenteppich von Erinnerungskulturen" (S. 38) vorstellt. Lebendig berichtet Schäfer von einem "Geschichte von unten"-Oral-History-Projekt in Lippe. Anhand von Traditionsquellen (überwiegend Selbstzeugnissen/Ego-Dokumente) verdeutlicht Prieur-Pohl quellenkritische Caveats (hoffentlich zu Nutz und Frommen von Familienforschern als einer der Zielgruppen des Bandes). Quellenkritisch bearbeitet Doetzer-Berweger den Briefwechsel der jüdischen Familien Rosenberg, Eisenstein und Eichenberg 1933-1947.
Krüggelers Aufsatz enthält interessante Auskünfte zur Namensführung und zu dem, was man über Bauernfamilie in Varensell ca. 1750-1813 durch archivalische Forschungen herausbekommen kann. Im Anhang werden auszugsweise Inventarlisten abgedruckt. Es wird allerdings nicht begründet, wieso der Familienname der Familie mit F. abgekürzt wird. Dies ist nun mehr als befremdlich: Historische Forschung in dieser Zeit, die mehr als 200 Jahre zurückliegt, bedeutet, Ross und Reiter, also auch Namen zu nennen. Eine solche Anonymisierung - zumal wenn sie nicht begründet wird - hat hier keinen Platz. Die Aufnahme eines solchen "exemplarisch" gedachten Beitrags ist das denkbar falsche Signal an die Genealogen!
Über den genealogischen Quellenwert von Amtsgerichtsbestände unterrichten knapp Hammes und Lüking. Die Bewertungsproblemtik von Massenakten und -daten spricht Metzke an. Wenn auch künftig eine Familiengeschichtsforschung der Mittel- und Unterschichten möglich sein soll, "müssen auch weiterhin personenbezogene Massendateien in den Archiven vorgehalten werden" meint er zu Recht (S. 183).
Der zweite Teil des Bandes thematisiert vor allem Fragen der Computer-Genealogie. Junkers gibt einen Überblick zu Genealogieprogrammen und Verkartungsprojekten, Niebuhr stellt die genealogischen Sammlungen in der Detmolder Abteilung des Landesarchivs NRW vor und spricht auch die Frage der aktuellen Ergänzungsüberlieferung, also Übernahme privater Sammlungen an. Die Probleme der Langzeitarchivierung digitaler Daten verdeutlicht Kahnert, wobei es allerdings sinnvoll gewesen wäre, der anvisierten genealogischen Zielgruppe einige brauchbare Internetadressen an die Hand zu geben.
Außerordentlich oberflächlich behandelt Wischhöfer den Gegensatz von Open Access (siehe dazu besser http://archiv.twoday.net/topics/Open+Access/ und insbesondere http://archiv.twoday.net/stories/6164988/ ) und dem Wunsch nach Kommerzialisierung des Kulturguts in Form der Kirchenbücher im geplanten Kirchenbuchportal. Der Beitrag erhellt die Problematik keineswegs.
Das kostenlose niederländische Personenstandsdatenportal Genlias http://www.genlias.nl stellt Rensch vor. Über die sehr engen Beziehungen zwischen dem Staatsarchiv Bremen und der Gesellschaft für Familienforschung ("Die Maus") berichten Elmshäuser und Voss.
Zwei Beiträge (Wischhöfer und Küntzel/Leiverkus) präsentieren Praxisbeispiele zur Einbindung von Ehrenamtlichen im Archiv.
Den aus meiner Sicht gehaltvollsten Beitrag hat die Herausgeberin Joergens vorgelegt. Eine Wissenschaftsgeschichte der Disziplin Genealogie unter Einbeziehung der kulturwissenschaftlichen Forschungen der letzten Jahre zur Denkfigur Genealogie ist ein Desiderat. Indem Joergens nach der "Geschichte der Praxis der Genealogie" anhand von genealogischen Aufzeichnungen und visuellen Darstellungen im Detmolder Archiv fragt, legt sie, auch wenn ihr sehr viel Wichtiges entgangen ist, durchaus bemerkenswerte Bausteine für eine solche Wissenschaftsgeschichte vor. Sie sieht "Genealogie als Archivierungssystem zur Ordnung synchroner und diachroner Komplexität" (S. 157).
Ergänzende Hinweise zu diesem Thema:
http://archiv.twoday.net/stories/4349225/
http://archiv.twoday.net/stories/5145834/
http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2009/13798/
http://archiv.twoday.net/stories/6186936/
Der Band, dem man eine opulentere (vor allem farbige) Bebilderung und ein Register gewünscht hätte, eignet sich nicht nur für Archivbibliotheken und wissenschaftlich arbeitende Genealogen. Aufgrund der quellenkundlichen Beiträge kann er auch hilfswissenschaftlich orientierten Bibliotheken empfohlen werden.
INHALT
Vorwort (Jutta Prieur-Pohl) S. 7
Biographie, Genealogie und Archive gemeinsam im digitalen Zeitalter. Die Detmolder Sommergespräche als Diskussionsforum - eine Einleitung. (Bettina Joergens) S. 9-19
1. Genealogie, Biographie, Alltagsgeschichte: Perspektiven und Probleme der Quellenforschung
"Die Ungleichzeitigkeit von Systembruch und persönlicher Neuorientierung. Einige Anmerkungen zur Oral History nach Nationalsozialismus und dem Zusammenbruch der Sowjetunion" (Alexander von Plato). S. 23-44
"Oma" als Quelle. Frauen in Lippe suchen ihre Geschichte (Ingrid Schäfer). S. 45-62
Vorsicht Quelle! Über den Umgang mit biographischen Quellen (Jutta Prieur-Pohl). S. 63-78
"Aus Menschen werden Briefe" - aus Briefen werden Biographien. Die Korrespondenz einer jüdischen Familie zwischen Verfolgung und Emigration 1933 - 1947 (Oliver Doetzer). S. 79-98
"Biographie" eines eigenbehörigen Bauern aus der Grafschaft Rietberg (Wilhelm Krüggeler). S. 99-120
Familienforscher und Amtsgerichtsbestände am Beispiel des Landesarchivs NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Ulrike Hammes und Lars Lüking ). S. 121-134
Familie, Zeit und Ordnung. Genealogie historisch betrachtet (Bettina Joergens). S. 135-172
Genealogie als Beitrag zur Erinnerungskultur (Hermann Metzke). S. 173-183
2. Archive, Forschung und (Computer-)Genealogie: Perspektiven für neue Kooperationen
Genealogieprogramme und Verkartungsprojekte. Ein systematischer Überblick (Günter Junkers). S. 187-196
Überlieferungsbildung und genealogische Sammlungen (Hermann Niebuhr). S. 197-212
Digitaler Stammbaum - für die Ewigkeit? Technische Aspekte der Langzeitarchivierung (Wolfgang Kahnert). S. 213-219
Open Access oder "Turning Archival Databases into Goldmines"? Überlegungen zu einem Kirchenbuchportal der deutschen Kirchenarchive im europäischen Kontext (Bettina Wischhöfer). S. 221-227
Das Projekt Genlias in den Niederlanden (Jacques van Rensch). S. 229-234
Kreative Mitarbeiterbeschaffung im Landeskirchlichen Archiv Kassel - Das Modell Friendraising (Bettina Wischhöfer). S. 235-244
Das Staatsarchiv Bremen und die Gesellschaft für Familienforschung Bremen - Entwicklung und Grundlagen einer Kooperation (Konrad Elmshäuser und Rudolf Voss ). S. 245-260
Ehrenamtliche im Archiv - Denkanstöße aus der Praxis (Astrid Küntzel und Yvonne Leiverkus). S. 261-266
Der hier bereits angezeigte Band dokumentiert zwei Detmolder Sommergespräche, die dem löblichen Ziel dienen, den Dialog zwischen den Genealogen (mitunter als "Geschlechtskranke" geschmäht) und den Archivaren zu verbessern.
Der erste Teil hat einen quellenkundlichen Akzent. Er setzt ein mit einem Beitrag (Plato), der osteuropäische Oral-History-Projekte und den "Flickenteppich von Erinnerungskulturen" (S. 38) vorstellt. Lebendig berichtet Schäfer von einem "Geschichte von unten"-Oral-History-Projekt in Lippe. Anhand von Traditionsquellen (überwiegend Selbstzeugnissen/Ego-Dokumente) verdeutlicht Prieur-Pohl quellenkritische Caveats (hoffentlich zu Nutz und Frommen von Familienforschern als einer der Zielgruppen des Bandes). Quellenkritisch bearbeitet Doetzer-Berweger den Briefwechsel der jüdischen Familien Rosenberg, Eisenstein und Eichenberg 1933-1947.
Krüggelers Aufsatz enthält interessante Auskünfte zur Namensführung und zu dem, was man über Bauernfamilie in Varensell ca. 1750-1813 durch archivalische Forschungen herausbekommen kann. Im Anhang werden auszugsweise Inventarlisten abgedruckt. Es wird allerdings nicht begründet, wieso der Familienname der Familie mit F. abgekürzt wird. Dies ist nun mehr als befremdlich: Historische Forschung in dieser Zeit, die mehr als 200 Jahre zurückliegt, bedeutet, Ross und Reiter, also auch Namen zu nennen. Eine solche Anonymisierung - zumal wenn sie nicht begründet wird - hat hier keinen Platz. Die Aufnahme eines solchen "exemplarisch" gedachten Beitrags ist das denkbar falsche Signal an die Genealogen!
Über den genealogischen Quellenwert von Amtsgerichtsbestände unterrichten knapp Hammes und Lüking. Die Bewertungsproblemtik von Massenakten und -daten spricht Metzke an. Wenn auch künftig eine Familiengeschichtsforschung der Mittel- und Unterschichten möglich sein soll, "müssen auch weiterhin personenbezogene Massendateien in den Archiven vorgehalten werden" meint er zu Recht (S. 183).
Der zweite Teil des Bandes thematisiert vor allem Fragen der Computer-Genealogie. Junkers gibt einen Überblick zu Genealogieprogrammen und Verkartungsprojekten, Niebuhr stellt die genealogischen Sammlungen in der Detmolder Abteilung des Landesarchivs NRW vor und spricht auch die Frage der aktuellen Ergänzungsüberlieferung, also Übernahme privater Sammlungen an. Die Probleme der Langzeitarchivierung digitaler Daten verdeutlicht Kahnert, wobei es allerdings sinnvoll gewesen wäre, der anvisierten genealogischen Zielgruppe einige brauchbare Internetadressen an die Hand zu geben.
Außerordentlich oberflächlich behandelt Wischhöfer den Gegensatz von Open Access (siehe dazu besser http://archiv.twoday.net/topics/Open+Access/ und insbesondere http://archiv.twoday.net/stories/6164988/ ) und dem Wunsch nach Kommerzialisierung des Kulturguts in Form der Kirchenbücher im geplanten Kirchenbuchportal. Der Beitrag erhellt die Problematik keineswegs.
Das kostenlose niederländische Personenstandsdatenportal Genlias http://www.genlias.nl stellt Rensch vor. Über die sehr engen Beziehungen zwischen dem Staatsarchiv Bremen und der Gesellschaft für Familienforschung ("Die Maus") berichten Elmshäuser und Voss.
Zwei Beiträge (Wischhöfer und Küntzel/Leiverkus) präsentieren Praxisbeispiele zur Einbindung von Ehrenamtlichen im Archiv.
Den aus meiner Sicht gehaltvollsten Beitrag hat die Herausgeberin Joergens vorgelegt. Eine Wissenschaftsgeschichte der Disziplin Genealogie unter Einbeziehung der kulturwissenschaftlichen Forschungen der letzten Jahre zur Denkfigur Genealogie ist ein Desiderat. Indem Joergens nach der "Geschichte der Praxis der Genealogie" anhand von genealogischen Aufzeichnungen und visuellen Darstellungen im Detmolder Archiv fragt, legt sie, auch wenn ihr sehr viel Wichtiges entgangen ist, durchaus bemerkenswerte Bausteine für eine solche Wissenschaftsgeschichte vor. Sie sieht "Genealogie als Archivierungssystem zur Ordnung synchroner und diachroner Komplexität" (S. 157).
Ergänzende Hinweise zu diesem Thema:
http://archiv.twoday.net/stories/4349225/
http://archiv.twoday.net/stories/5145834/
http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2009/13798/
http://archiv.twoday.net/stories/6186936/
Der Band, dem man eine opulentere (vor allem farbige) Bebilderung und ein Register gewünscht hätte, eignet sich nicht nur für Archivbibliotheken und wissenschaftlich arbeitende Genealogen. Aufgrund der quellenkundlichen Beiträge kann er auch hilfswissenschaftlich orientierten Bibliotheken empfohlen werden.
INHALT
Vorwort (Jutta Prieur-Pohl) S. 7
Biographie, Genealogie und Archive gemeinsam im digitalen Zeitalter. Die Detmolder Sommergespräche als Diskussionsforum - eine Einleitung. (Bettina Joergens) S. 9-19
1. Genealogie, Biographie, Alltagsgeschichte: Perspektiven und Probleme der Quellenforschung
"Die Ungleichzeitigkeit von Systembruch und persönlicher Neuorientierung. Einige Anmerkungen zur Oral History nach Nationalsozialismus und dem Zusammenbruch der Sowjetunion" (Alexander von Plato). S. 23-44
"Oma" als Quelle. Frauen in Lippe suchen ihre Geschichte (Ingrid Schäfer). S. 45-62
Vorsicht Quelle! Über den Umgang mit biographischen Quellen (Jutta Prieur-Pohl). S. 63-78
"Aus Menschen werden Briefe" - aus Briefen werden Biographien. Die Korrespondenz einer jüdischen Familie zwischen Verfolgung und Emigration 1933 - 1947 (Oliver Doetzer). S. 79-98
"Biographie" eines eigenbehörigen Bauern aus der Grafschaft Rietberg (Wilhelm Krüggeler). S. 99-120
Familienforscher und Amtsgerichtsbestände am Beispiel des Landesarchivs NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Ulrike Hammes und Lars Lüking ). S. 121-134
Familie, Zeit und Ordnung. Genealogie historisch betrachtet (Bettina Joergens). S. 135-172
Genealogie als Beitrag zur Erinnerungskultur (Hermann Metzke). S. 173-183
2. Archive, Forschung und (Computer-)Genealogie: Perspektiven für neue Kooperationen
Genealogieprogramme und Verkartungsprojekte. Ein systematischer Überblick (Günter Junkers). S. 187-196
Überlieferungsbildung und genealogische Sammlungen (Hermann Niebuhr). S. 197-212
Digitaler Stammbaum - für die Ewigkeit? Technische Aspekte der Langzeitarchivierung (Wolfgang Kahnert). S. 213-219
Open Access oder "Turning Archival Databases into Goldmines"? Überlegungen zu einem Kirchenbuchportal der deutschen Kirchenarchive im europäischen Kontext (Bettina Wischhöfer). S. 221-227
Das Projekt Genlias in den Niederlanden (Jacques van Rensch). S. 229-234
Kreative Mitarbeiterbeschaffung im Landeskirchlichen Archiv Kassel - Das Modell Friendraising (Bettina Wischhöfer). S. 235-244
Das Staatsarchiv Bremen und die Gesellschaft für Familienforschung Bremen - Entwicklung und Grundlagen einer Kooperation (Konrad Elmshäuser und Rudolf Voss ). S. 245-260
Ehrenamtliche im Archiv - Denkanstöße aus der Praxis (Astrid Küntzel und Yvonne Leiverkus). S. 261-266
KlausGraf - am Freitag, 30. Juli 2010, 22:56 - Rubrik: Genealogie
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http://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=h-folk&month=1007&week=b&msg=5E9s3ACWWRUnypictklb5A&user=&pw=
Penn State Harrisburg, which features a doctoral program in American Studies
with a folk cultural area of study, in cooperation with Indiana University
ScholarWorks and Google is happy to report the availability online of back
issues for three important journals in folklore studies: Folklore Historian,
Jewish Folklore and Ethnology Review, and Keystone Folklore. The material is
available at no cost in HathiTrust Digital Library at the moment until it
migrates to Google Books (where it will still be available gratis). All the
material is viewable as full-text with the exception of some issues of Keystone
Folklore Quarterly, which are at present have limited search functionality. The
URLs are:
Keystone Folklore: http://catalog.hathitrust.org/Record/000496431
Keystone folklore quarterly: http://catalog.hathitrust.org/Record/006090454
(Keystone Folklore was the publication of the Pennsylvania Folklore Society and
featured important early works in folklife and material culture, public
folklore, and ethnic-urban folklore, many produced by students at the folklore
and folklife program at the University of Pennsylvania).
Jewish Folklore and Ethnology Review:
http://catalog.hathitrust.org/Record/006931628
Jewish folklore and ethnology newsletter:
http://catalog.hathitrust.org/Record/006929769
See also:
http://www.openfolklore.org/
Penn State Harrisburg, which features a doctoral program in American Studies
with a folk cultural area of study, in cooperation with Indiana University
ScholarWorks and Google is happy to report the availability online of back
issues for three important journals in folklore studies: Folklore Historian,
Jewish Folklore and Ethnology Review, and Keystone Folklore. The material is
available at no cost in HathiTrust Digital Library at the moment until it
migrates to Google Books (where it will still be available gratis). All the
material is viewable as full-text with the exception of some issues of Keystone
Folklore Quarterly, which are at present have limited search functionality. The
URLs are:
Keystone Folklore: http://catalog.hathitrust.org/Record/000496431
Keystone folklore quarterly: http://catalog.hathitrust.org/Record/006090454
(Keystone Folklore was the publication of the Pennsylvania Folklore Society and
featured important early works in folklife and material culture, public
folklore, and ethnic-urban folklore, many produced by students at the folklore
and folklife program at the University of Pennsylvania).
Jewish Folklore and Ethnology Review:
http://catalog.hathitrust.org/Record/006931628
Jewish folklore and ethnology newsletter:
http://catalog.hathitrust.org/Record/006929769
See also:
http://www.openfolklore.org/
KlausGraf - am Freitag, 30. Juli 2010, 21:39 - Rubrik: English Corner
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http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orbis-latinus
So vorzüglich die Bereitstellung dieses Nachschlagewerks auch ist - zwingend wäre hier zusätzlich ein E-Text gewesen, damit man einfach von einem modernen Ortsnamen zur lateinischen Entsprechung kommt. Außerdem würde man in einem E-Text die Lemmata sehr viel schneller auffinden als in der Blätterversion.
Nachtrag Oktober 2014: Es wird immer noch geplant. Kein Volltext vorhanden ...

So vorzüglich die Bereitstellung dieses Nachschlagewerks auch ist - zwingend wäre hier zusätzlich ein E-Text gewesen, damit man einfach von einem modernen Ortsnamen zur lateinischen Entsprechung kommt. Außerdem würde man in einem E-Text die Lemmata sehr viel schneller auffinden als in der Blätterversion.
Nachtrag Oktober 2014: Es wird immer noch geplant. Kein Volltext vorhanden ...

KlausGraf - am Freitag, 30. Juli 2010, 21:20 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/3D
Ein außerordentlich verzichtbares Feature in Anbetracht der unzulänglichen Auflösung, in der diese Schätze präsentiert werden.
Ein außerordentlich verzichtbares Feature in Anbetracht der unzulänglichen Auflösung, in der diese Schätze präsentiert werden.
KlausGraf - am Freitag, 30. Juli 2010, 21:16 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Mit einer Zwischenbilanz zur Kölner Katastrophe:
http://www.lwl.org/waa-download/archivpflege/heft72/heft_72_2010.pdf
http://www.lwl.org/waa-download/archivpflege/heft72/heft_72_2010.pdf
KlausGraf - am Freitag, 30. Juli 2010, 18:22 - Rubrik: Kommunalarchive
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http://www.eliechtensteinensia.li/
Es liegt das Jahrbuch des Historischen Vereins (bis 2004) und die Heimatzeitschrift "Eintracht" 1992-2010 digitalisiert vor. Die einzelnen Beiträge sind als PDFs abrufbar, Volltextsuchen im OCR-Text sind für beide Organe jeweils eigenständig realisiert.
Es liegt das Jahrbuch des Historischen Vereins (bis 2004) und die Heimatzeitschrift "Eintracht" 1992-2010 digitalisiert vor. Die einzelnen Beiträge sind als PDFs abrufbar, Volltextsuchen im OCR-Text sind für beide Organe jeweils eigenständig realisiert.
KlausGraf - am Freitag, 30. Juli 2010, 17:26 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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S. 348
BaFin, Diplom-Dokumentar oder -Archivar
S. 349
Stadtarchiv Bochum, Diplom-Archivar
Stadtarchiv Celle, Diplom-Archivar
Naumann-Stiftung, Leiter des Archivs des Liberalismus
BaFin, Diplom-Dokumentar oder -Archivar
S. 349
Stadtarchiv Bochum, Diplom-Archivar
Stadtarchiv Celle, Diplom-Archivar
Naumann-Stiftung, Leiter des Archivs des Liberalismus
KlausGraf - am Freitag, 30. Juli 2010, 17:22 - Rubrik: Personalia
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http://bibliographie.ub.rub.de/
Erweiterte Suche funktioniert noch nicht. Internet-Filter beim Browsen ist aber verfügbar.
Deutlich wird wieder, dass die Verteilung der Publikationstypen extrem disziplinabhängig sind. Bei der Medizin dominieren ganz die Zeitschriftenaufsätze, während es bei der Geschichtswissenschaft ganz anders aussieht: 189 Bücher, 703 Aufsätze, davon nur 282 Zeitschriftenaufsätze, 386 Beiträge in Sammelbänden.
Entgegen der Harnadschen Open-Access-Orthodoxie, die nur auf die Zeitschriftenaufsätze abhebt, brauchen Geisteswissenschaftler unbedingt auch den freien Internetzugang zu Beiträgen in Sammelbänden.
Zum einen wirkt sich die Zeitschriftenkrise natürlich auch auf die Beschaffung von Monographien und Sammelbänden aus, da der Kuchen als Ganzes eher größer als kleiner wird, und die hohen Kosten für naturwissenschaftliche Zeitschriften und lizenzpflichtige Datenbanken den Etat für die geisteswissenschaftlich wichtigen Publikationstypen drücken.
Zum anderen sind Sammelbände schon traditionell erheblich weniger weit verbreitet als die Kern-Zeitschriften eines Fachs, die in jeder wissenschaftlichen und in jeder Seminarbibliothek stehen. Sammelbandbeiträge werden daher eher weniger wahrgenommen, da eine Fernleihbeschaffung die Wahrscheinlichkeit der Kenntnisnahme vermutlich signifikant drückt. Die Kosten für die Bearbeitung einer Fernleihe sind erheblich höher als die vom Benutzer zu tragende Fernleihgebühr. Bei Sammelbänden ist der Fernleihe-Bearbeitungsaufwand auch mutmaßlich höher als bei Zeitschriftenartikeln.
Wissenschaftler brauchen unmittelbaren kostenfreien Zugang auch zu Beiträgen in Sammelbänden und zwar tunlichst in der "version of record". Herausgeber sollten also von vornherein eine Hybridpublikation (Druck + Open Access) vorsehen bzw. mit dem Verlag vereinbaren. Wissenschaftler sollten sofort nach Erscheinen, wenn § 38 UrhG gegeben ist, die Verlagspublikation als PDF oder als Scan (PDF mit OCR) selbstarchivieren.
Erweiterte Suche funktioniert noch nicht. Internet-Filter beim Browsen ist aber verfügbar.
Deutlich wird wieder, dass die Verteilung der Publikationstypen extrem disziplinabhängig sind. Bei der Medizin dominieren ganz die Zeitschriftenaufsätze, während es bei der Geschichtswissenschaft ganz anders aussieht: 189 Bücher, 703 Aufsätze, davon nur 282 Zeitschriftenaufsätze, 386 Beiträge in Sammelbänden.
Entgegen der Harnadschen Open-Access-Orthodoxie, die nur auf die Zeitschriftenaufsätze abhebt, brauchen Geisteswissenschaftler unbedingt auch den freien Internetzugang zu Beiträgen in Sammelbänden.
Zum einen wirkt sich die Zeitschriftenkrise natürlich auch auf die Beschaffung von Monographien und Sammelbänden aus, da der Kuchen als Ganzes eher größer als kleiner wird, und die hohen Kosten für naturwissenschaftliche Zeitschriften und lizenzpflichtige Datenbanken den Etat für die geisteswissenschaftlich wichtigen Publikationstypen drücken.
Zum anderen sind Sammelbände schon traditionell erheblich weniger weit verbreitet als die Kern-Zeitschriften eines Fachs, die in jeder wissenschaftlichen und in jeder Seminarbibliothek stehen. Sammelbandbeiträge werden daher eher weniger wahrgenommen, da eine Fernleihbeschaffung die Wahrscheinlichkeit der Kenntnisnahme vermutlich signifikant drückt. Die Kosten für die Bearbeitung einer Fernleihe sind erheblich höher als die vom Benutzer zu tragende Fernleihgebühr. Bei Sammelbänden ist der Fernleihe-Bearbeitungsaufwand auch mutmaßlich höher als bei Zeitschriftenartikeln.
Wissenschaftler brauchen unmittelbaren kostenfreien Zugang auch zu Beiträgen in Sammelbänden und zwar tunlichst in der "version of record". Herausgeber sollten also von vornherein eine Hybridpublikation (Druck + Open Access) vorsehen bzw. mit dem Verlag vereinbaren. Wissenschaftler sollten sofort nach Erscheinen, wenn § 38 UrhG gegeben ist, die Verlagspublikation als PDF oder als Scan (PDF mit OCR) selbstarchivieren.
KlausGraf - am Freitag, 30. Juli 2010, 16:34 - Rubrik: Open Access
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Ein winziger Schritt in die richtige Richtung:
als erstes Bundesland hat Nordrhein-Westfalen für seine kommunalen Bibliotheken eine Landeslizenz für die Munzinger Online-Archive erworben. Nach erfolgreichem Start am 1. Juli 2010 können mittlerweile 111 Bibliotheken, die an die Digitale Bibliothek des Hochschulbibliothekszentrums Nordrhein-Westfalen (www.digibib.net) angeschlossen sind, ihren Nutzern sechs Datenbanken des Munzinger-Archivs und die Brockhaus Enzyklopädie Online anbieten. Damit können erstmals landesweit auch kleinere Bibliotheken ihren Nutzern einen attraktiven und komfortablen Zugang zu lizenzpflichtigen Informationsprodukten zur Verfügung stellen. Ziel ist es, den Bibliotheksnutzern neben der Nutzung in den Räumen der Bibliothek auch einen bequemen remote access Zugang vom heimischen PC zu ermöglichen. Zur leichteren Auffindbarkeit der lizenzierten Inhalte werden die bibliographischen Metadaten der einzelnen Einträge in die Digitale Bibliothek und auf Wunsch auch in die einzelnen OPACs eingebunden. (INETBIB)
als erstes Bundesland hat Nordrhein-Westfalen für seine kommunalen Bibliotheken eine Landeslizenz für die Munzinger Online-Archive erworben. Nach erfolgreichem Start am 1. Juli 2010 können mittlerweile 111 Bibliotheken, die an die Digitale Bibliothek des Hochschulbibliothekszentrums Nordrhein-Westfalen (www.digibib.net) angeschlossen sind, ihren Nutzern sechs Datenbanken des Munzinger-Archivs und die Brockhaus Enzyklopädie Online anbieten. Damit können erstmals landesweit auch kleinere Bibliotheken ihren Nutzern einen attraktiven und komfortablen Zugang zu lizenzpflichtigen Informationsprodukten zur Verfügung stellen. Ziel ist es, den Bibliotheksnutzern neben der Nutzung in den Räumen der Bibliothek auch einen bequemen remote access Zugang vom heimischen PC zu ermöglichen. Zur leichteren Auffindbarkeit der lizenzierten Inhalte werden die bibliographischen Metadaten der einzelnen Einträge in die Digitale Bibliothek und auf Wunsch auch in die einzelnen OPACs eingebunden. (INETBIB)
KlausGraf - am Freitag, 30. Juli 2010, 16:21 - Rubrik: Bibliothekswesen
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http://ethikvonunten.wordpress.com
Bis 2002 hatte ich einige Links zu Ethik-Codes zusammengetragen unter:
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/museumr.htm
Bis 2002 hatte ich einige Links zu Ethik-Codes zusammengetragen unter:
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/museumr.htm
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Wolf Thomas - am Freitag, 30. Juli 2010, 13:50 - Rubrik: Web 2.0
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
Wir möchten Sie gerne auf die internationale Tagung „Archive im Web – Erfahrungen, Herausforderungen, Visionen“ aufmerksam machen, die von 23. bis 25. November in Wien statt findet. Diese Konferenz wird organisiert von ICARUS in enger Zusammenarbeit mit dem Diözesanarchiv St. Pölten (www.dsp.at/dasp) und dem Österreichischen Staatsarchiv (www.oesta.gv.at), in dessen Räumlichkeiten die Tagung auch abgehalten wird.
Hier nun noch einige grundlegende Informationen:
- das vorläufige Programm der Tagung finden Sie auf unserer Homepage (www.icar-us.eu).
- Tagungsort: Österreichisches Staatsarchiv, Nottendorfer Gasse 2, A – 1030 Wien
- Veranstalter: ICARUS, Diözesanarchiv St. Pölten, Österreichisches Staatsarchiv
- für die Anmeldung steht Ihnen ein online-Formular zur Verfügung. Bitte füllen Sie dieses im Fall Ihrer Teilnahme bis 5. November 2010 aus (Sie finden es auch auf unserer Homepage www.icar-us.eu).
- die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.
- Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch
Die Tagung wird finanziell unterstützt durch das EU-Programm „Kultur 2007-2013“, das Österreichische Bundesministerium für Wissenschaft und Kultur und die Stadt Wien.
Für nähere Informationen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung. Wenden Sie sich einfach mit Ihrem Anliegen an info@icar-us.eu.
Mit besten Grüßen,
Caroline Maximoff
Administration and Project Management
ICARUS - International Centre for Archival Research
Erdberger Laende 6/7
A - 1030 Vienna
Tel./Fax: +43 (0)1 / 545 0 989
Mobile: +43 (0)664 / 73 65 42 92
E-Mail: info@icar-us.eu, Web: www.icar-us.eu
Wir möchten Sie gerne auf die internationale Tagung „Archive im Web – Erfahrungen, Herausforderungen, Visionen“ aufmerksam machen, die von 23. bis 25. November in Wien statt findet. Diese Konferenz wird organisiert von ICARUS in enger Zusammenarbeit mit dem Diözesanarchiv St. Pölten (www.dsp.at/dasp) und dem Österreichischen Staatsarchiv (www.oesta.gv.at), in dessen Räumlichkeiten die Tagung auch abgehalten wird.
Hier nun noch einige grundlegende Informationen:
- das vorläufige Programm der Tagung finden Sie auf unserer Homepage (www.icar-us.eu).
- Tagungsort: Österreichisches Staatsarchiv, Nottendorfer Gasse 2, A – 1030 Wien
- Veranstalter: ICARUS, Diözesanarchiv St. Pölten, Österreichisches Staatsarchiv
- für die Anmeldung steht Ihnen ein online-Formular zur Verfügung. Bitte füllen Sie dieses im Fall Ihrer Teilnahme bis 5. November 2010 aus (Sie finden es auch auf unserer Homepage www.icar-us.eu).
- die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.
- Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch
Die Tagung wird finanziell unterstützt durch das EU-Programm „Kultur 2007-2013“, das Österreichische Bundesministerium für Wissenschaft und Kultur und die Stadt Wien.
Für nähere Informationen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung. Wenden Sie sich einfach mit Ihrem Anliegen an info@icar-us.eu.
Mit besten Grüßen,
Caroline Maximoff
Administration and Project Management
ICARUS - International Centre for Archival Research
Erdberger Laende 6/7
A - 1030 Vienna
Tel./Fax: +43 (0)1 / 545 0 989
Mobile: +43 (0)664 / 73 65 42 92
E-Mail: info@icar-us.eu, Web: www.icar-us.eu
Kemper_Joachim - am Freitag, 30. Juli 2010, 12:24 - Rubrik: Veranstaltungen
Wolf Thomas - am Freitag, 30. Juli 2010, 11:32 - Rubrik: Unterhaltung
http://heinemann.gnm.de
Die Datenbank Galerie Heinemann online ermöglicht Recherchen zum Kunsthandel der Münchner Galerie Heinemann (1872-1939), schwerpunktmäßig für den Zeitraum von 1890 bis 1939. Sie erschließt Informationen zu rund 43.500 bedeutenden Gemälden aller Epochen sowie zu etwa 13.000 mit ihrem Erwerb beziehungsweise Verkauf verbundenen Personen und Institutionen.
Grundlage der Datenbank sind die Geschäftsbücher und die Karteien der Galerie, die sich im Deutschen Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg, befinden, sowie die Kataloge und Fotografien, die im Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München, aufbewahrt werden.
In der Datenbank bildet das einzelne Kunstwerk die oberste Hierarchieebene. Mit den Informationen zum Kunstwerk sind weitere Angaben zu Künstlern, Kunden sowie An- und Verkäufen verknüpft. Neben den transkribierten wichtigsten Inhalten werden zusätzlich alle Scans der zugrunde liegenden Dokumente angeboten.
Teilweise mit Abbildungen.
Lebiedzki, Eduard (1862-1915)
Sakuntala - Die drei Grazien
Die Datenbank Galerie Heinemann online ermöglicht Recherchen zum Kunsthandel der Münchner Galerie Heinemann (1872-1939), schwerpunktmäßig für den Zeitraum von 1890 bis 1939. Sie erschließt Informationen zu rund 43.500 bedeutenden Gemälden aller Epochen sowie zu etwa 13.000 mit ihrem Erwerb beziehungsweise Verkauf verbundenen Personen und Institutionen.
Grundlage der Datenbank sind die Geschäftsbücher und die Karteien der Galerie, die sich im Deutschen Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg, befinden, sowie die Kataloge und Fotografien, die im Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München, aufbewahrt werden.
In der Datenbank bildet das einzelne Kunstwerk die oberste Hierarchieebene. Mit den Informationen zum Kunstwerk sind weitere Angaben zu Künstlern, Kunden sowie An- und Verkäufen verknüpft. Neben den transkribierten wichtigsten Inhalten werden zusätzlich alle Scans der zugrunde liegenden Dokumente angeboten.
Teilweise mit Abbildungen.
Sakuntala - Die drei Grazien
KlausGraf - am Freitag, 30. Juli 2010, 03:22 - Rubrik: Museumswesen
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http://entdinglichung.wordpress.com/
Mit Beitrag:
Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken
Mit Beitrag:
Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken
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http://www.netzpolitik.org/2010/archiv-von-tagesschau-de-zwischen-1999-2010/
Ein Beitrag zu http://archiv.twoday.net/stories/6445923/
Ein Beitrag zu http://archiv.twoday.net/stories/6445923/
KlausGraf - am Freitag, 30. Juli 2010, 02:53 - Rubrik: Medienarchive
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KlausGraf - am Freitag, 30. Juli 2010, 02:46 - Rubrik: Genealogie
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KlausGraf - am Freitag, 30. Juli 2010, 02:40 - Rubrik: Kommunalarchive
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Nichts gegen positives Feedback (meist kriege ich ja eher negatives), aber wenn ohne nähere Ausführungen Webmaster von bei ihrem Kommentar verlinkten Seiten vorgeben, unglaublich dankbar zu sein, dann ist Archivalia einer der Misthäufen ihrer Linkfarm.
KlausGraf - am Donnerstag, 29. Juli 2010, 21:14 - Rubrik: Allgemeines
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http://opus.kobv.de/fhpotsdam/institut.php?fakultaet=05&la=de
Nr. Titel Autor Jahr
1 Archiv als außerschulischer Lernort : Archivpädagogische Angebote für Schüler und Schülerinnen Fechner, Nadine 2009
2 Bestandserhaltung im Landeskirchenarchiv Eisenach Köppe, Margitta 2009
3 Die Archivierung von Videoaufzeichnungen am Beispiel des „Wendler-Projektes“ im Archiv Demokratischer Sozialismus der Rosa-Luxemburg Stiftung Ruhl, Marcel 2009
4 Die ehemalige Presseausschnittssammlung des Informations- und Pressestabes des Bundesministeriums der Verteidigung : Eine Konzeptstudie zur Erschließung und Verwahrung des Bestandes im Militärgeschichtlichen Forschungsamt der Bundeswehr Zirpins, Jens 2009
5 Die Entstehung und Entwicklung des Lagerbuchwesens in der Evangelischen Kirche im Rheinland ab dem 19. Jahrhundert : Bedeutung als Verwaltungshilfsmittel und archivische Quelle Hauth, Uwe 2009
6 Film als Kommunikationsmittel für Archive Lange, Robert 2009
7 Internationale Zusammenarbeit zwischen Archiven und in der Europäischen Union Lenz, Franziska 2009
8 Möglichkeiten und Grenzen der Freiraumplanung in der DDR am Beispiel der Wissenschaftlichen Sammlungen des Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) Vieth, Ansgard 2009
9 Zum Stellenwert von Sammlungsgut in kommunalen Archiven und Einsatzmöglichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit Deicke, Janka 2007
10 Archivpädagogik als ein Mittel der historischen Bildungs- und archivischen Öffentlichkeitsarbeit : vorgestellt an ausgewählten Beispielen Tuma, Kristin 2006
Nr. Titel Autor Jahr
1 Archiv als außerschulischer Lernort : Archivpädagogische Angebote für Schüler und Schülerinnen Fechner, Nadine 2009
2 Bestandserhaltung im Landeskirchenarchiv Eisenach Köppe, Margitta 2009
3 Die Archivierung von Videoaufzeichnungen am Beispiel des „Wendler-Projektes“ im Archiv Demokratischer Sozialismus der Rosa-Luxemburg Stiftung Ruhl, Marcel 2009
4 Die ehemalige Presseausschnittssammlung des Informations- und Pressestabes des Bundesministeriums der Verteidigung : Eine Konzeptstudie zur Erschließung und Verwahrung des Bestandes im Militärgeschichtlichen Forschungsamt der Bundeswehr Zirpins, Jens 2009
5 Die Entstehung und Entwicklung des Lagerbuchwesens in der Evangelischen Kirche im Rheinland ab dem 19. Jahrhundert : Bedeutung als Verwaltungshilfsmittel und archivische Quelle Hauth, Uwe 2009
6 Film als Kommunikationsmittel für Archive Lange, Robert 2009
7 Internationale Zusammenarbeit zwischen Archiven und in der Europäischen Union Lenz, Franziska 2009
8 Möglichkeiten und Grenzen der Freiraumplanung in der DDR am Beispiel der Wissenschaftlichen Sammlungen des Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) Vieth, Ansgard 2009
9 Zum Stellenwert von Sammlungsgut in kommunalen Archiven und Einsatzmöglichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit Deicke, Janka 2007
10 Archivpädagogik als ein Mittel der historischen Bildungs- und archivischen Öffentlichkeitsarbeit : vorgestellt an ausgewählten Beispielen Tuma, Kristin 2006
KlausGraf - am Donnerstag, 29. Juli 2010, 14:39 - Rubrik: Ausbildungsfragen
KlausGraf - am Donnerstag, 29. Juli 2010, 14:22 - Rubrik: Wirtschaftsarchive
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Robert Lange in der Zusammenfassung seiner Diplomarbeit
http://opus.kobv.de/fhpotsdam/volltexte/2010/110/
http://opus.kobv.de/fhpotsdam/volltexte/2010/110/
KlausGraf - am Donnerstag, 29. Juli 2010, 14:17 - Rubrik: Wahrnehmung
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""Was hat ein Eisblock mit dem neuen Stuttgarter Stadtarchiv zu tun? Ganz einfach: Das Eis im Keller sorgt für ein gutes Klima. Im Sommer kann man damit kühlen und im Winter ist es Teil des Heizungssystems. Alles Quatsch? Nein, diese Technik gibt es. ...."
Quelle: SWR4 - dort auch Link zum Audio.
Quelle: SWR4 - dort auch Link zum Audio.
Wolf Thomas - am Donnerstag, 29. Juli 2010, 07:18 - Rubrik: Kommunalarchive
Eine Recherche von Otto Köhler:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dasfeature/1204517/
Siehe auch:
http://www.klick-nach-rechts.de/ticker/2004/04/charta.htm
FAZ
http://npd-blog.info/2010/03/08/bdv-studie-102/
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-48262887.html
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,680080,00.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Wagner_(Politiker)
Erika Steinbach, Foto Dontworry http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/deed.de
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dasfeature/1204517/
Siehe auch:
http://www.klick-nach-rechts.de/ticker/2004/04/charta.htm
FAZ
http://npd-blog.info/2010/03/08/bdv-studie-102/
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-48262887.html
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,680080,00.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Wagner_(Politiker)
KlausGraf - am Donnerstag, 29. Juli 2010, 00:56 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Leider nur für zahlende Kunden zugänglich ist der Artikel
http://chronicle.com/article/Leading-Humanities-Journal/123696/
Auszüge:
Getting published in a humanities journal usually works like this: Submit an article, then hope for the best as the editors send it to a few hand-picked specialists for critique. The reviewers and the authors are not supposed to know one another's identity.
But now scholars are asking whether this double-blind peer-review system is still the best way to pass judgment. The Internet makes it possible to share work with many people openly and simultaneously, so why not tap the public wisdom of a crowd? One of the top journals in literary studies, Shakespeare Quarterly, decided to put that question to the test.
For this year's fall issue, a special publication devoted to Shakespeare and new media, the journal offered contributors the chance to take part in a partially open peer-review process. Authors could opt to post drafts of their articles online, open them up for anyone to comment on, and then revise accordingly. The editors would make the final call about what to publish (hence the "partially open" label). As far as the editors know, it's the first time a traditional humanities journal has tried out a version of crowd-sourcing in lieu of double-blind review.
The verdict from several scholars who took part: mostly a thumbs up, with a few cautionary notes and a dollop of "It's about time" mixed in.
Nature hatte 2006 ebenfalls ein solches Experiment unternommen, das aber scheiterte:
http://www.nature.com/nature/peerreview/debate/index.html
Die Projektseite des geisteswissenschaftlichen Versuchs ist frei zugänglich:
http://mediacommons.futureofthebook.org/mcpress/ShakespeareQuarterly_NewMedia/
Ms. Rowe invited about 90 scholars, including Northwestern's Mr. Mueller, to comment. Anybody willing to publish thoughts under his or her own name could join in, but the guest editor wanted recognized authorities as part of the field.
"'What's the nature of expertise?' is one of the questions that really gets opened up by an open process," Ms. Rowe said. "Everybody wanted to be sure that experts would be involved." By her count, about 40 commenters, invited and self-selected, finally participated.
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/6480029/
http://chronicle.com/article/Leading-Humanities-Journal/123696/
Auszüge:
Getting published in a humanities journal usually works like this: Submit an article, then hope for the best as the editors send it to a few hand-picked specialists for critique. The reviewers and the authors are not supposed to know one another's identity.
But now scholars are asking whether this double-blind peer-review system is still the best way to pass judgment. The Internet makes it possible to share work with many people openly and simultaneously, so why not tap the public wisdom of a crowd? One of the top journals in literary studies, Shakespeare Quarterly, decided to put that question to the test.
For this year's fall issue, a special publication devoted to Shakespeare and new media, the journal offered contributors the chance to take part in a partially open peer-review process. Authors could opt to post drafts of their articles online, open them up for anyone to comment on, and then revise accordingly. The editors would make the final call about what to publish (hence the "partially open" label). As far as the editors know, it's the first time a traditional humanities journal has tried out a version of crowd-sourcing in lieu of double-blind review.
The verdict from several scholars who took part: mostly a thumbs up, with a few cautionary notes and a dollop of "It's about time" mixed in.
Nature hatte 2006 ebenfalls ein solches Experiment unternommen, das aber scheiterte:
http://www.nature.com/nature/peerreview/debate/index.html
Die Projektseite des geisteswissenschaftlichen Versuchs ist frei zugänglich:
http://mediacommons.futureofthebook.org/mcpress/ShakespeareQuarterly_NewMedia/
Ms. Rowe invited about 90 scholars, including Northwestern's Mr. Mueller, to comment. Anybody willing to publish thoughts under his or her own name could join in, but the guest editor wanted recognized authorities as part of the field.
"'What's the nature of expertise?' is one of the questions that really gets opened up by an open process," Ms. Rowe said. "Everybody wanted to be sure that experts would be involved." By her count, about 40 commenters, invited and self-selected, finally participated.
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/6480029/
KlausGraf - am Donnerstag, 29. Juli 2010, 00:12 - Rubrik: Open Access
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Viele Journalisten, die nicht in der Jetztzeit angekommen sind, denken sicher wehmütig an die schöne Zeit zurück, als sie noch die Deutungshoheit besaßen, als noch nicht massenhaft amtliche Schriftstücke im Internet z.B. bei Wikileaks landeten, als es bei Katastrophen noch keine massive Gegenöffentlichkeit gab.
RP Online macht sich anlässlich der vielen YouTube-Videos von der Loveparade-Katastrophe (siehe etwa http://loveparade2010doku.wordpress.com/ und http://blog.beck.de/2010/07/28/love-parade-wie-wurde-die-katastrophe-verursacht-ein-zwischenfazit ) Sorgen um die seelische Gesundheit der Internetnutzer:
Während die einen damit das Erlebte verarbeiten wollen, wird das Material auch allen anderen Menschen zugemutet, die nicht dabei waren. Einen Filter im Netz gibt es nicht. Nur im Nachhinein können Videos, die die Grenzen deutlich überschreiten, auch wieder gelöscht werden. Von einer Altersgrenze keine Spur. Und so können auch Kinder die Bilder der Verletzten und Toten sehen.
http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/loveparade/Die-Macht-der-Internet-Bilder_aid_886678.html
Daran ist natürlich so gut wie alles falsch. Niemand ist gezwungen, sich irgendetwas im Netz anzuschauen. Es gibt einen Filter: die eigene freie Entscheidung.
Und nun werfen wir einen Blick in ein anderes Printorgan aus der gleichen Region:
http://www.derwesten.de/kultur/Fotos-von-Leichen-und-Blut-im-Bahnhof-Bochum-id3296055.html
„World Press Award“ zeigt mitten in der Schalterhalle des Bochumer Bahnhofs starke, aber auch schockierende Fotos. Zu sehen sind Blut, Leichen und schwer verletzte Kinder.
Wenn es vertretbar ist, Kinder in Bahnhöfen mit dem Grauen in der Welt zu konfrontieren, wieso dann nicht im Internet?
Update: Die Bahn hat die Bochumer Ausstellung abgebrochen
http://www.derwesten.de/kultur/Bahn-bricht-Ausstellung-im-Bahnhof-ab-id3324490.html
RP Online macht sich anlässlich der vielen YouTube-Videos von der Loveparade-Katastrophe (siehe etwa http://loveparade2010doku.wordpress.com/ und http://blog.beck.de/2010/07/28/love-parade-wie-wurde-die-katastrophe-verursacht-ein-zwischenfazit ) Sorgen um die seelische Gesundheit der Internetnutzer:
Während die einen damit das Erlebte verarbeiten wollen, wird das Material auch allen anderen Menschen zugemutet, die nicht dabei waren. Einen Filter im Netz gibt es nicht. Nur im Nachhinein können Videos, die die Grenzen deutlich überschreiten, auch wieder gelöscht werden. Von einer Altersgrenze keine Spur. Und so können auch Kinder die Bilder der Verletzten und Toten sehen.
http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/loveparade/Die-Macht-der-Internet-Bilder_aid_886678.html
Daran ist natürlich so gut wie alles falsch. Niemand ist gezwungen, sich irgendetwas im Netz anzuschauen. Es gibt einen Filter: die eigene freie Entscheidung.
Und nun werfen wir einen Blick in ein anderes Printorgan aus der gleichen Region:
http://www.derwesten.de/kultur/Fotos-von-Leichen-und-Blut-im-Bahnhof-Bochum-id3296055.html
„World Press Award“ zeigt mitten in der Schalterhalle des Bochumer Bahnhofs starke, aber auch schockierende Fotos. Zu sehen sind Blut, Leichen und schwer verletzte Kinder.
Wenn es vertretbar ist, Kinder in Bahnhöfen mit dem Grauen in der Welt zu konfrontieren, wieso dann nicht im Internet?
Update: Die Bahn hat die Bochumer Ausstellung abgebrochen
http://www.derwesten.de/kultur/Bahn-bricht-Ausstellung-im-Bahnhof-ab-id3324490.html
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Peter Hirtle in Archives-L:
There is good and bad news. The good news is that since WWI occurred before 1923, sheet music from that period would be in the public domain in the U.S.
The bad news is that no sound recording made before 1972 has federal copyright protection. They are instead protected by state common law copyrights, and will not enter the public domain until in most cases 1 January 2049, regardless of when they were recorded. (I have a section on sound recording copyrights in the chart at http://copyright.cornell.edu/resources/publicdomain.cfm ). Note that state protection is afforded even to European recordings, most of which enter the public domain in their home country after 50 years.
In theory, then, copying or performing a sound recording made during WWI could be a violation of state common law copyrights. If the recording was made after 1972, you could be infringing on the federal right of public performance.
You have three options:
1. Have local musicians record for you new versions of World War I songs (securing their permission to use the recordings as you see fit).
2. Determine that your use is authorized under Wyoming law. This is quite possible - many state laws are primarily anti-bootlegging statutes, and may not care about non-commercial performance in an exhibition.
3. Ignore the law. Note that many companies do exactly that, releasing copies of early recordings confident in the idea that no one cares about the copyright in those recordings anymore. Same thing with the many web sites that include recordings of WWI music. I wrote a blog posting awhile ago called "Real Life Risk Assessment" (found at http://blog.librarylaw.com/librarylaw/2009/10/real-life-risk-assessment.html ) praising the Judaica Sound Archives for digitizing and making available much of their holdings, in spite of the fact that little is in the public domain. You could do the same.
For more on the copyright of early sound recordings, I highly recommend Peter Jaszi's CLIR report, "Protection for Pre-1972 Sound Recordings under State Law and Its Impact on Use by Nonprofit Institutions: A 10-State Analysis" at http://www.clir.org/pubs/abstract/pub146abst.html and June Besek's CLIR report "Copyright Issues Relevant to Digital Preservation and Dissemination of Pre-1972 Commercial Sound Recordings by Libraries and Archives" at http://www.clir.org/pubs/reports/pub135/contents.html
There is good and bad news. The good news is that since WWI occurred before 1923, sheet music from that period would be in the public domain in the U.S.
The bad news is that no sound recording made before 1972 has federal copyright protection. They are instead protected by state common law copyrights, and will not enter the public domain until in most cases 1 January 2049, regardless of when they were recorded. (I have a section on sound recording copyrights in the chart at http://copyright.cornell.edu/resources/publicdomain.cfm ). Note that state protection is afforded even to European recordings, most of which enter the public domain in their home country after 50 years.
In theory, then, copying or performing a sound recording made during WWI could be a violation of state common law copyrights. If the recording was made after 1972, you could be infringing on the federal right of public performance.
You have three options:
1. Have local musicians record for you new versions of World War I songs (securing their permission to use the recordings as you see fit).
2. Determine that your use is authorized under Wyoming law. This is quite possible - many state laws are primarily anti-bootlegging statutes, and may not care about non-commercial performance in an exhibition.
3. Ignore the law. Note that many companies do exactly that, releasing copies of early recordings confident in the idea that no one cares about the copyright in those recordings anymore. Same thing with the many web sites that include recordings of WWI music. I wrote a blog posting awhile ago called "Real Life Risk Assessment" (found at http://blog.librarylaw.com/librarylaw/2009/10/real-life-risk-assessment.html ) praising the Judaica Sound Archives for digitizing and making available much of their holdings, in spite of the fact that little is in the public domain. You could do the same.
For more on the copyright of early sound recordings, I highly recommend Peter Jaszi's CLIR report, "Protection for Pre-1972 Sound Recordings under State Law and Its Impact on Use by Nonprofit Institutions: A 10-State Analysis" at http://www.clir.org/pubs/abstract/pub146abst.html and June Besek's CLIR report "Copyright Issues Relevant to Digital Preservation and Dissemination of Pre-1972 Commercial Sound Recordings by Libraries and Archives" at http://www.clir.org/pubs/reports/pub135/contents.html
KlausGraf - am Mittwoch, 28. Juli 2010, 23:12 - Rubrik: English Corner
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KlausGraf - am Mittwoch, 28. Juli 2010, 20:13 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Mittwoch, 28. Juli 2010, 19:48 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.rambow.de/siegel-wettiner-lande.html
Immer wieder weist Margit Rambow auf interessante Digitalisate hin. Bei der Besprechung von Posses Wettiner Siegel lesen wir aber: "Leider darf ich diese Bände wegen des bestehenden Urheberrechts (Nachdruck 1994) nicht veröffentlichen".
Ächz. Sollte es sich nicht herumgesprochen haben, dass derlei Behauptungen in Reprints der reine Copyfraud sind?
Wer mir nicht glaubt, braucht ja nur
http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzrechtsber%C3%BChmung
gründlich durchzuarbeiten.
Der Archivar Otto Posse, dessen Kaisersiegel auf Wikisource einsehbar sind:
http://de.wikisource.org/wiki/Otto_Posse
ist lange genug tot, als dass man seine Werke nicht beliebig scannen dürfte. Und selbstverständlich entsteht bei einem Faksimile-Reprint (1994 war die Schutzfrist gerade 3 Jahre abgelaufen) kein neues Schutzrecht für den Nachdrucker:
http://archiv.twoday.net/stories/4618318/
Also müssen wir wieder und wieder und wieder und wieder darauf hinweisen, auch wenn es Stammlesern vielleicht schon aus den Ohren quillt. Aber solange solche eklatanten Rechtsirrtümer verbreitet werden, muss ihnen entgegengetreten werden.
(Mal sehen, ob bzw. wann die soeben von mir vorgeschlagenen Wettiner Siegel bei der ULB Düsseldorf bereitstehen - Rambow meldet diese Digitalisate regelmäßig vor mir, weil sie früher am Tag den Düsseldorfer RSS-Feed abruft. Daher der Hinweis, dass nicht wenige der von ihr vermeldeten Düsseldorfer Digitalisate auf Vorschläge von mir zurückgehen.)
UPDATE:
Danke an M. Rambow, dass sie die Digitalisate des Wettiner-Werks als Djvu-Dateien umgehend zugänglich gemacht hat!
http://www.rambow.de/siegel-wettiner-lande.html
#sphragistik
Immer wieder weist Margit Rambow auf interessante Digitalisate hin. Bei der Besprechung von Posses Wettiner Siegel lesen wir aber: "Leider darf ich diese Bände wegen des bestehenden Urheberrechts (Nachdruck 1994) nicht veröffentlichen".
Ächz. Sollte es sich nicht herumgesprochen haben, dass derlei Behauptungen in Reprints der reine Copyfraud sind?
Wer mir nicht glaubt, braucht ja nur
http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzrechtsber%C3%BChmung
gründlich durchzuarbeiten.
Der Archivar Otto Posse, dessen Kaisersiegel auf Wikisource einsehbar sind:
http://de.wikisource.org/wiki/Otto_Posse
ist lange genug tot, als dass man seine Werke nicht beliebig scannen dürfte. Und selbstverständlich entsteht bei einem Faksimile-Reprint (1994 war die Schutzfrist gerade 3 Jahre abgelaufen) kein neues Schutzrecht für den Nachdrucker:
http://archiv.twoday.net/stories/4618318/
Also müssen wir wieder und wieder und wieder und wieder darauf hinweisen, auch wenn es Stammlesern vielleicht schon aus den Ohren quillt. Aber solange solche eklatanten Rechtsirrtümer verbreitet werden, muss ihnen entgegengetreten werden.
(Mal sehen, ob bzw. wann die soeben von mir vorgeschlagenen Wettiner Siegel bei der ULB Düsseldorf bereitstehen - Rambow meldet diese Digitalisate regelmäßig vor mir, weil sie früher am Tag den Düsseldorfer RSS-Feed abruft. Daher der Hinweis, dass nicht wenige der von ihr vermeldeten Düsseldorfer Digitalisate auf Vorschläge von mir zurückgehen.)
UPDATE:
Danke an M. Rambow, dass sie die Digitalisate des Wettiner-Werks als Djvu-Dateien umgehend zugänglich gemacht hat!
http://www.rambow.de/siegel-wettiner-lande.html
#sphragistik
KlausGraf - am Mittwoch, 28. Juli 2010, 19:28 - Rubrik: Archivrecht
Erich Weichselgartner schrieb in INETBIB:
> Wer archiviert AV-Medien nachhaltig?
>
> Im Internet sind zunehmend frei zugängliche Audio- oder
> Video-Beiträge
> zu finden, die für Forschung und Lehre relevant sind. Für
> die
> Psychologie weisen wir interessante Fundstücke in einem
> Blog nach:
> http://newmedia.zpid.de/
>
> Manches Juwel findet man in den Mediatheken des
> öffentlich-rechtlichen
> Rundfunks. Doch laut Zwölften Rundfunkstaatsvertrag
> dürfen die meisten
> Inhalte nur noch eine begrenzte Zeit im Netz bleiben,
> Bildungsinhalte
> zum Beispiel fünf Jahre. Die Frankfurter Allgemeine
> Sonntagszeitung
> (18.7.2010) bezeichnet das als "Irrwitz":
> http://bit.ly/9rbzKK
>
> Wie kann eine dauerhafte Verfügbarkeit solcher Inhalte
> sichergestellt
> werden? Unterliegen sie als Netzpublikationen dem Gesetz
> über die
> Deutsche Nationalbibliothek? Werden sie dort nachhaltig
> archiviert? Gibt
> es andere (Archivierungs-) Konzepte, die auch die
> Zugänglichkeit bewahren?
Meine Stellungnahme:
Moeglicherweise nimmt Herr Steinhauer auch hier Stellung: http://archiv.twoday.net/stories/6364967/
Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/stories/6432967/
http://archiv.twoday.net/stories/6347223/ (wo die Frage aufgeworfen wird, wieso die Rundfunkanstalten eigene Inhalte nicht unter CC-Lizenzen stellen und so ein Spiegeln durch andere Anbieter ermoeglichen. Das CC-Pilotprojekt des NDR ist anscheinend - nach den Daten der Sendungen zu urteilen - sanft entschlafen:
http://www1.ndr.de/ratgeber/technik/creativecommonsindex2.html )
> Wer archiviert AV-Medien nachhaltig?
>
> Im Internet sind zunehmend frei zugängliche Audio- oder
> Video-Beiträge
> zu finden, die für Forschung und Lehre relevant sind. Für
> die
> Psychologie weisen wir interessante Fundstücke in einem
> Blog nach:
> http://newmedia.zpid.de/
>
> Manches Juwel findet man in den Mediatheken des
> öffentlich-rechtlichen
> Rundfunks. Doch laut Zwölften Rundfunkstaatsvertrag
> dürfen die meisten
> Inhalte nur noch eine begrenzte Zeit im Netz bleiben,
> Bildungsinhalte
> zum Beispiel fünf Jahre. Die Frankfurter Allgemeine
> Sonntagszeitung
> (18.7.2010) bezeichnet das als "Irrwitz":
> http://bit.ly/9rbzKK
>
> Wie kann eine dauerhafte Verfügbarkeit solcher Inhalte
> sichergestellt
> werden? Unterliegen sie als Netzpublikationen dem Gesetz
> über die
> Deutsche Nationalbibliothek? Werden sie dort nachhaltig
> archiviert? Gibt
> es andere (Archivierungs-) Konzepte, die auch die
> Zugänglichkeit bewahren?
Meine Stellungnahme:
Moeglicherweise nimmt Herr Steinhauer auch hier Stellung: http://archiv.twoday.net/stories/6364967/
Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/stories/6432967/
http://archiv.twoday.net/stories/6347223/ (wo die Frage aufgeworfen wird, wieso die Rundfunkanstalten eigene Inhalte nicht unter CC-Lizenzen stellen und so ein Spiegeln durch andere Anbieter ermoeglichen. Das CC-Pilotprojekt des NDR ist anscheinend - nach den Daten der Sendungen zu urteilen - sanft entschlafen:
http://www1.ndr.de/ratgeber/technik/creativecommonsindex2.html )
KlausGraf - am Mittwoch, 28. Juli 2010, 18:20 - Rubrik: Webarchivierung
Following pressure from intelligence agencies, Prime Minister Benjamin Netanyahu has extended the period during which material contained in government archives may remain classified by 20 years.
The new regulations, approved two weeks ago, mean archived material scheduled to become available to scholars and the public after 50 years will now remain in the vaults until 70 years have passed since they were placed there.
http://www.haaretz.com/print-edition/news/state-archives-to-stay-classified-for-20-more-years-pm-instructs-1.304449
Update: http://weblog.histnet.ch/archives/4126 (Switzerland German)
The new regulations, approved two weeks ago, mean archived material scheduled to become available to scholars and the public after 50 years will now remain in the vaults until 70 years have passed since they were placed there.
http://www.haaretz.com/print-edition/news/state-archives-to-stay-classified-for-20-more-years-pm-instructs-1.304449
Update: http://weblog.histnet.ch/archives/4126 (Switzerland German)
KlausGraf - am Mittwoch, 28. Juli 2010, 15:26 - Rubrik: English Corner
Neue Schriftenreihe „Historische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit“ der Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam
Band 1: Robert Lange: Imagefilme für Archive. Neue Wege für die Öffentlichkeitsarbeit
104 Seiten. EUR 24,90. ISBN 978-3-936960-44-0. Berlin 2010.
Mit dem Start dieser Schriftenreihe sollen Abschlussarbeiten zugänglich gemacht werden, die aktuelle Fragestellungen und Konzepte für das archivarische Berufsfeld entwickeln. Herausgeberin ist Susanne Freund, Professorin am Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam und Leiterin der gradualen Fernweiterbildung sowie des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Archiv.
„Imagefilme für Archive“ stehen derzeit im Fokus von Archiven, die mediale Werbung als Marketinginstrument entdeckt haben. Die Publikation von Robert Lange betritt Neuland, indem erstmals drei ausgewählte Praxisbeispiele von Imagefilmen − „Was ist eigentlich ein Archivknoten?“, „Der Blick auf Mannheim − Ihr Stadtarchiv“ und die amerikanische Produktion „Democracy starts here“ − analysiert werden.
Informationen für Archive im Land Brandenburg Nr. 7 vom 28.7.2010
Vor dem Hintergrund der Kommunikationsforschung skizziert der Autor die Einsatzfelder von Filmen als visuelle Informationsträger. Der Leitfaden seiner Untersuchung orientiert sich an den Einflussfaktoren der Werbepsychologie auf das Produktmarketing von Unternehmen und Non-Profit-Organisationen.
Weitere Informationen und Bestellung: http://bibspider.de/static,Releases,978-3-936960-44-0_de.htm (BHA-Newsletter)
Meine Meinung: Wer wie Frau Professorin Freund heute noch auf eine nur gedruckte Schriftenreihe setzt, hat nicht das geringste von der Medienrealität des 21. Jahrhunderts begriffen. Nur eine hybride Publikation (Druck + Open Access) kann dem Informationsauftrag gerecht werden.
Eine Abschlussarbeit von gut 100 Seiten, die 24,90 Euro kostet, ist schlicht und einfach zu teuer. Wer garantiert, dass die Qualitätssicherung funktioniert hat? Ein Reinlesen in das Buch ist nicht möglich.
Band 1: Robert Lange: Imagefilme für Archive. Neue Wege für die Öffentlichkeitsarbeit
104 Seiten. EUR 24,90. ISBN 978-3-936960-44-0. Berlin 2010.
Mit dem Start dieser Schriftenreihe sollen Abschlussarbeiten zugänglich gemacht werden, die aktuelle Fragestellungen und Konzepte für das archivarische Berufsfeld entwickeln. Herausgeberin ist Susanne Freund, Professorin am Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam und Leiterin der gradualen Fernweiterbildung sowie des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Archiv.
„Imagefilme für Archive“ stehen derzeit im Fokus von Archiven, die mediale Werbung als Marketinginstrument entdeckt haben. Die Publikation von Robert Lange betritt Neuland, indem erstmals drei ausgewählte Praxisbeispiele von Imagefilmen − „Was ist eigentlich ein Archivknoten?“, „Der Blick auf Mannheim − Ihr Stadtarchiv“ und die amerikanische Produktion „Democracy starts here“ − analysiert werden.
Informationen für Archive im Land Brandenburg Nr. 7 vom 28.7.2010
Vor dem Hintergrund der Kommunikationsforschung skizziert der Autor die Einsatzfelder von Filmen als visuelle Informationsträger. Der Leitfaden seiner Untersuchung orientiert sich an den Einflussfaktoren der Werbepsychologie auf das Produktmarketing von Unternehmen und Non-Profit-Organisationen.
Weitere Informationen und Bestellung: http://bibspider.de/static,Releases,978-3-936960-44-0_de.htm (BHA-Newsletter)
Meine Meinung: Wer wie Frau Professorin Freund heute noch auf eine nur gedruckte Schriftenreihe setzt, hat nicht das geringste von der Medienrealität des 21. Jahrhunderts begriffen. Nur eine hybride Publikation (Druck + Open Access) kann dem Informationsauftrag gerecht werden.
Eine Abschlussarbeit von gut 100 Seiten, die 24,90 Euro kostet, ist schlicht und einfach zu teuer. Wer garantiert, dass die Qualitätssicherung funktioniert hat? Ein Reinlesen in das Buch ist nicht möglich.
KlausGraf - am Mittwoch, 28. Juli 2010, 14:59 - Rubrik: Medienarchive
http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=uc2.ark:/13960/t1dj5fv94
Das Volltext-PDF hat 273 MB - bei 524 Seiten - (und funktioniert glücklicherweise). Die gleiche Ausgabe als Google-PDF gespiegelt vom Internet Archive: http://ia311319.us.archive.org/3/items/apuleiioperaomn13apulgoog/apuleiioperaomn13apulgoog.pdf hat nur 23 MB.
Die PDF werden auf Anforderung erzeugt, eine vorherige Größenangabe ist nach Auskunft von HathiTrust nicht möglich.
Das Volltext-PDF hat 273 MB - bei 524 Seiten - (und funktioniert glücklicherweise). Die gleiche Ausgabe als Google-PDF gespiegelt vom Internet Archive: http://ia311319.us.archive.org/3/items/apuleiioperaomn13apulgoog/apuleiioperaomn13apulgoog.pdf hat nur 23 MB.
Die PDF werden auf Anforderung erzeugt, eine vorherige Größenangabe ist nach Auskunft von HathiTrust nicht möglich.
KlausGraf - am Dienstag, 27. Juli 2010, 22:29 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Dienstag, 27. Juli 2010, 22:26 - Rubrik: English Corner
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CH geht in http://infobib.de/blog/2010/07/27/upload-formulare-in-repositorien-i/ den Harnadschen Mythos der "few keystrokes" an. Ich erinnere mich noch sehr gut an meinen ersten Freiburger Upload, als ich um Konvertierung eines PDFs bat und dies auch bekam, nachdem man mir klargemacht hatte, dass dies die absolute Ausnahme bleiben müssen - von Scanunterstützung ganz abgesehen (die kriegen selbstverständlich Ordinarien, aber nicht unwichtige Lehrbeauftragte wie ich). Dass ich dem Server ein "Geschenk" überbringe - den Freidok-Bürokraten würde sicher die hochnäsige Haltung für einen Moment verlorengehen, würden sie mit einer so ungeheuerlichen Ansicht konfrontiert.
KlausGraf - am Dienstag, 27. Juli 2010, 22:12 - Rubrik: Open Access
http://xenzen.wordpress.com/2010/07/26/was-passiert-an-der-auskunftstheke/
Anne Christensen hat nun ein eigenes Blog.
Anne Christensen hat nun ein eigenes Blog.
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http://www.internet-law.de/2010/07/abmahnung-von-karl-valentin-zitaten.html
http://www.everyday-feng-shui.de/feng-shui-news/abmahnung-wegen-karl-valentin-zitat-10-000-euro-strafe/
http://www.everyday-feng-shui.de/feng-shui-news/abmahnung-wegen-karl-valentin-zitat-10-000-euro-strafe/
KlausGraf - am Dienstag, 27. Juli 2010, 21:54 - Rubrik: Archivrecht
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KlausGraf - am Dienstag, 27. Juli 2010, 14:40 - Rubrik: English Corner
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