„Die Zeit, wo thörichte Geheimnißkrämerei und kleinliche Bedenken die Archive unzugänglich machten und dem Fortschritte der historischen Wissenschaft einen Riegel vorschoben, die Zeit, wo die Conservatoren der Archive wie Drachen über ihren unnahbaren Schätzen saßen, ist glücklicher Weise vorüber.“
Lippische Regesten, Ä.F. Bd.1, bearb. von O. Preuß und A. Falkmann, Lemgo / Detmold 1860, S. IV.
http://books.google.de/books?id=FngAAAAAcAAJ&pg=PR4 [URL gekürzt, KG]
Lippische Regesten, Ä.F. Bd.1, bearb. von O. Preuß und A. Falkmann, Lemgo / Detmold 1860, S. IV.
http://books.google.de/books?id=FngAAAAAcAAJ&pg=PR4 [URL gekürzt, KG]
Staatsarchivar - am Mittwoch, 19. Februar 2014, 15:27 - Rubrik: Wahrnehmung
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So in etwa äußerte sich heute die Verantwortliche für
http://www.bauwesen.tu-dortmund.de/archiv/
In Gillners Präsentation kam auch mein Bullshit-Bingo vor.

http://www.bauwesen.tu-dortmund.de/archiv/
In Gillners Präsentation kam auch mein Bullshit-Bingo vor.

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Hochschularchivare NRW gewohnt verschnarcht. Facebook wird abgelehnt
— Klaus Graf (@Archivalia_kg) 18. Februar 2014
Bastian Gillner plädierte heute für Web 2.0 und insbesondere Facebook, stieß dabei aber auf kaum Gegenliebe.
Immerhin wurde wieder ein Facharchivar als Sprecher gewählt: Dr. Freitäger vom Universitätsarchiv Köln.
KlausGraf - am Dienstag, 18. Februar 2014, 17:47 - Rubrik: Universitaetsarchive
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Schon etwas älter ist: Horstkemper, Gregor: Auch Clio bloggt, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 64 (2013), Heft 11/12, S. 747 - 749.
Im Mittelpunkt steht natürlich de.hypotheses.org. Besonders hervorgehoben wird Rottlers "Ordensgeschichte"-Blog. Neben der Initiatorin sei auch ich einer der "aktivsten Inhaltslieferanten". Mein Weblog Archivalia sei "über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren zu einer reichhaltigen Fundgrube für alle Aspekte der digitalen Geschichtswissenschaft angewachsen" (S. 748f.) und könne als Beispiel für die "große Zahl nützlicher geschichtswissenschaftlicher Weblogs auch jenseits von Portalen wie Hpotheses" angeführt werden. Man dankt.
Im Mittelpunkt steht natürlich de.hypotheses.org. Besonders hervorgehoben wird Rottlers "Ordensgeschichte"-Blog. Neben der Initiatorin sei auch ich einer der "aktivsten Inhaltslieferanten". Mein Weblog Archivalia sei "über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren zu einer reichhaltigen Fundgrube für alle Aspekte der digitalen Geschichtswissenschaft angewachsen" (S. 748f.) und könne als Beispiel für die "große Zahl nützlicher geschichtswissenschaftlicher Weblogs auch jenseits von Portalen wie Hpotheses" angeführt werden. Man dankt.
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@hellojed Eben nachgeschaut: Nur 676 der 2507 Beiträge stammen von @Archivalia_kg ;)
— Michael (@MschFr) 17. Februar 2014
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KlausGraf - am Dienstag, 18. Februar 2014, 00:33 - Rubrik: Archivrecht
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KlausGraf - am Dienstag, 18. Februar 2014, 00:32 - Rubrik: Kodikologie
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http://www.bretania.fr/
Verlinkt sind auch Digitalisate, etwa eine französische Handschrift des 17. Jahrhunderts, die absolut inakzeptabel präsentiert wird:
http://www.tablettes-rennaises.fr/app/photopro.sk/rennes/detail?docid=47001#sessionhistory-ready
Nachtrag: Auf das kleine Buchsymbol klicken!
Symbolbild: Gegen unprofessionelle digitale Sammlungen kämpft selbst St. Michael vergebens
Verlinkt sind auch Digitalisate, etwa eine französische Handschrift des 17. Jahrhunderts, die absolut inakzeptabel präsentiert wird:
http://www.tablettes-rennaises.fr/app/photopro.sk/rennes/detail?docid=47001#sessionhistory-ready
Nachtrag: Auf das kleine Buchsymbol klicken!
KlausGraf - am Dienstag, 18. Februar 2014, 00:20 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts glaubte man, einer in den Ausgaben der Weltchronik Hermann des Lahmen enthaltenen Notiz folgend, die erste Erwähnung der württembergischen Dynastie sei in diesem Geschichtswerk zu finden. Die angebliche Schlacht bei Richenwil (988, in der Rezeption: 989) bezieht sich aber auf die Schlacht bei Döffingen (bzw. Weil der Stadt 1388) und ist eine in den Text geratene Glosse vom Ende des 14. Jahrhunderts in der Reichenauer Handschrift des Werks. Das hat knapp Dieter Mertens in seiner Studie zur Traditionsbildung der Württemberger (ZWLG 1990, S. 35f.) dargelegt:
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/2741/
Augsburger Mönche aus St. Ulrich und Afra kopierten die Reichenauer Handschrift im Münchner Clm 4352 und von dort geriet die Glosse in die mehrfach nachgedruckte Ausgabe des Heinrich Canisius 1601
Heute kann man die Glosse, die hinsichtlich der kleinen Anzahl der 1388 lebend in die Städten des Bodenseeraums Zurückgekehrten (aus Konstanz einer, aus Lindau keiner, aus St. Gallen einer, aus Basel zwei) Beachtung verdient, im Digitalisat einsehen:
http://digital.blb-karlsruhe.de/blbhs/content/pageview/1123740
Die lateinische Notiz ist ediert in den MGH SS 5, S. 71 (Anm.)
http://www.mgh.de/dmgh/resolving/MGH_SS_5_S._71
Sie wird laut Mertens schon bei David Wolleber (HStA Stuttgart J 1 Hs. 2 Bl. 1r) erwähnt. Erst Aemilian Ussermann stellte 1790 klar, dass sich die Angabe auf 1388 bezog.
Diese Quellenkritik und die gelehrte Diskussion (vorsichtiger Zweifel bei Hahn, Zrückweisung durch Moser) und die Rezeption in frühneuzeitlicher Literatur kann durch Google-Suchen bzw. Digitalisate nachvollzogen werden:
Moser
http://books.google.de/books?id=C95OAAAAcAAJ&pg=PT19
https://www.google.de/search?q=%22habuit+bellum+cum+liga%22&tbm=bks
https://www.google.de/search?q=%22wirtenb%22+989&tbm=bks (zusätzlich Michaelis)
Aloys Seckler, der 1864 eine Ellwanger Geschichte schrieb, hatte von der gelehrten Kritik nichts mitbekommen:
http://books.google.de/books?id=AX8AAAAAcAAJ&pg=PA99
Weitere Belege, dass populäre Autoren des 19. Jahrhundert Ussermann ignorierten oder zur Kenntnis nahmen:
https://www.google.de/search?tbm=bks&q=wirtemberg+989
Niklas Vogt 1817
http://books.google.de/books?id=J0AwAAAAYAAJ&pg=PA101
Weizenegger-Nachlass
http://books.google.de/books?id=5cEAAAAAcAAJ&pg=PA71
Nur eine knappe Fußnote widmete Karl Pfaff 1836 der Ablehnung:
http://books.google.de/books?id=9HMAAAAAcAAJ&pg=PA107
unter Hinweis auf Hausleutners Schwäbisches Archiv (hier 1792):
http://books.google.de/books?id=D8opAAAAYAAJ&pg=PA184
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/2741/
Augsburger Mönche aus St. Ulrich und Afra kopierten die Reichenauer Handschrift im Münchner Clm 4352 und von dort geriet die Glosse in die mehrfach nachgedruckte Ausgabe des Heinrich Canisius 1601
Heute kann man die Glosse, die hinsichtlich der kleinen Anzahl der 1388 lebend in die Städten des Bodenseeraums Zurückgekehrten (aus Konstanz einer, aus Lindau keiner, aus St. Gallen einer, aus Basel zwei) Beachtung verdient, im Digitalisat einsehen:
http://digital.blb-karlsruhe.de/blbhs/content/pageview/1123740
Die lateinische Notiz ist ediert in den MGH SS 5, S. 71 (Anm.)
http://www.mgh.de/dmgh/resolving/MGH_SS_5_S._71
Sie wird laut Mertens schon bei David Wolleber (HStA Stuttgart J 1 Hs. 2 Bl. 1r) erwähnt. Erst Aemilian Ussermann stellte 1790 klar, dass sich die Angabe auf 1388 bezog.
Diese Quellenkritik und die gelehrte Diskussion (vorsichtiger Zweifel bei Hahn, Zrückweisung durch Moser) und die Rezeption in frühneuzeitlicher Literatur kann durch Google-Suchen bzw. Digitalisate nachvollzogen werden:
Moser
http://books.google.de/books?id=C95OAAAAcAAJ&pg=PT19
https://www.google.de/search?q=%22habuit+bellum+cum+liga%22&tbm=bks
https://www.google.de/search?q=%22wirtenb%22+989&tbm=bks (zusätzlich Michaelis)
Aloys Seckler, der 1864 eine Ellwanger Geschichte schrieb, hatte von der gelehrten Kritik nichts mitbekommen:
http://books.google.de/books?id=AX8AAAAAcAAJ&pg=PA99
Weitere Belege, dass populäre Autoren des 19. Jahrhundert Ussermann ignorierten oder zur Kenntnis nahmen:
https://www.google.de/search?tbm=bks&q=wirtemberg+989
Niklas Vogt 1817
http://books.google.de/books?id=J0AwAAAAYAAJ&pg=PA101
Weizenegger-Nachlass
http://books.google.de/books?id=5cEAAAAAcAAJ&pg=PA71
Nur eine knappe Fußnote widmete Karl Pfaff 1836 der Ablehnung:
http://books.google.de/books?id=9HMAAAAAcAAJ&pg=PA107
unter Hinweis auf Hausleutners Schwäbisches Archiv (hier 1792):
http://books.google.de/books?id=D8opAAAAYAAJ&pg=PA184
KlausGraf - am Montag, 17. Februar 2014, 22:40 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Habe unter Bilder nach meinem Namen gegoogelt und finde an zweiter Stelle immer das gleiche Gesicht.
Hoffe keine Probleme bei Reisen ins Ausland zu haben.
Alexander vom Hofe
Hoffe keine Probleme bei Reisen ins Ausland zu haben.
Alexander vom Hofe
vom hofe - am Montag, 17. Februar 2014, 18:46 - Rubrik: Unterhaltung
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Die katholische Zeitschrift zur Spiritualität enthält mitunter auch kirchengeschichtlich relevante Beiträge und ist (bis auf den jüngsten Jahrgang) frei zugänglich online unter:
http://gul.echter.de/archiv/archiv-gul.html
http://gul.echter.de/archiv/archiv-gul.html
KlausGraf - am Montag, 17. Februar 2014, 17:14 - Rubrik: Open Access
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In seinem Überblick macht Erbloggtes unter anderem auf den empörenden Versuch der Publizistik-Wissenschaft aufmerksam, Plagiatsvorwürfe in Rezensionen zu verbieten:
http://erbloggtes.wordpress.com/2014/02/16/drei-jahre-plagiatsdebatte/
http://erbloggtes.wordpress.com/2014/02/16/drei-jahre-plagiatsdebatte/
KlausGraf - am Sonntag, 16. Februar 2014, 21:25 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
Kurt Andermann macht in "Momente" 2014/1, S. 36f. auf wappengeschmückte Lehenbücher im Landesarchiv Baden-Württemberg aufmerksam. Er vermutet, dass das Lehnbuch des Basler Bischofs 1441 Vorbild für das Speyerer Lehnbuch 1464/65 und dieses wierderum für die kurpfälzischen Lehnbücher 1471 und 1538 gewesen sei. Das Hohenloher Lehnbuch Prachtlehnbuch im HZA Neuenstein (1490) sei "ganz offensichtlich" nach dem Pfälzer Vorbild geschaffen worden.
Natürlich hätten die Anregungen auch von auswärts kommen können, denn illuminierte Lehnbücher gab es auch andernorts (z.B. in Eichstätt). Leider völlig desinterssiert an diesem Wappenschmuck war Woldemar Lippert, als er sein sehr lückenhaftes und unvollständiges Lehnbücher-Verzeichnis veröffentlichte:
https://archive.org/stream/diedeutschenleh00lippgoog#page/n179/mode/2up (zur Pfalz)
Konrad Krimm zum Pfälzer Lehenbuch von 1471:
http://www.ag-landeskunde-oberrhein.de/index.php?id=p393v
Zu illuminierten Geschäftsbüchern:
http://archiv.twoday.net/stories/581436334/
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Illuminated_archival_materials
Hohenloher Lehenbuch 1490 http://archiv.twoday.net/stories/115270867/
Natürlich hätten die Anregungen auch von auswärts kommen können, denn illuminierte Lehnbücher gab es auch andernorts (z.B. in Eichstätt). Leider völlig desinterssiert an diesem Wappenschmuck war Woldemar Lippert, als er sein sehr lückenhaftes und unvollständiges Lehnbücher-Verzeichnis veröffentlichte:
https://archive.org/stream/diedeutschenleh00lippgoog#page/n179/mode/2up (zur Pfalz)
Konrad Krimm zum Pfälzer Lehenbuch von 1471:
http://www.ag-landeskunde-oberrhein.de/index.php?id=p393v
Zu illuminierten Geschäftsbüchern:
http://archiv.twoday.net/stories/581436334/
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Illuminated_archival_materials
Hohenloher Lehenbuch 1490 http://archiv.twoday.net/stories/115270867/KlausGraf - am Sonntag, 16. Februar 2014, 20:55 - Rubrik: Bildquellen
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http://www.heise.de/tp/blogs/10/155872
"Science Advance" soll nach dem Autor-zahlt bzw. Institution-zahlt-Modell Beiträgen, die erfolgreich das Science-Peer-Review durchlaufen haben, aber nicht akzeptiert wurden, eine zweite Chance geben.
Kritik:
http://openaccess.blogg.kb.se/2014/02/14/science-follows-nature-and-starts-a-second-tier-open-access-journal/
"Science Advance" soll nach dem Autor-zahlt bzw. Institution-zahlt-Modell Beiträgen, die erfolgreich das Science-Peer-Review durchlaufen haben, aber nicht akzeptiert wurden, eine zweite Chance geben.
Kritik:
http://openaccess.blogg.kb.se/2014/02/14/science-follows-nature-and-starts-a-second-tier-open-access-journal/
KlausGraf - am Sonntag, 16. Februar 2014, 20:15 - Rubrik: Open Access
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Die Überschrift ist eindeutiger als der Blogartikel, der sich um Differenzierungen bemüht:
http://smallnotes.library.virginia.edu/2014/02/06/this-just-in-breaking-bad/
Hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=zerleg

http://smallnotes.library.virginia.edu/2014/02/06/this-just-in-breaking-bad/
Hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=zerleg

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http://www.degruyter.com/viewbooktoc/product/416084
Via
http://philobiblos.blogspot.de/2014/02/links-reviews_16.html
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=galileo

Via
http://philobiblos.blogspot.de/2014/02/links-reviews_16.html
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=galileo

KlausGraf - am Sonntag, 16. Februar 2014, 19:39 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Regie: Steffen Boseckert
Wolf Thomas - am Sonntag, 16. Februar 2014, 19:36 - Rubrik: Kommunalarchive
Die ZEIT thematisiert den betrüblichen Umstand, dass Hochschullehrer Studierende faktisch zwingen können, von ihnen verfasste teure Lehrbücher zu kaufen. Die Möglichkeit freier Lehrbücher (textbooks), wie sie in den USA schon realisiert wurden, kommt gar nicht zur Sprache.
http://www.zeit.de/campus/2014/02/professoren-eigene-buecher-pruefungsstoff
http://www.zeit.de/studium/hochschule/2014-02/interview-professor-pflichtlektuere
http://www.zeit.de/studium/hochschule/2014-02/Interview
Zu open textbooks:
http://archiv.twoday.net/search?q=textbooks
http://www.zeit.de/campus/2014/02/professoren-eigene-buecher-pruefungsstoff
http://www.zeit.de/studium/hochschule/2014-02/interview-professor-pflichtlektuere
http://www.zeit.de/studium/hochschule/2014-02/Interview
Zu open textbooks:
http://archiv.twoday.net/search?q=textbooks
KlausGraf - am Sonntag, 16. Februar 2014, 17:51 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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Alle drei Bände online unter:
http://www.ub.uni-koeln.de/cdm4/browse.php?CISOROOT=/grhg&CISOSTART=1,41
http://www.ub.uni-koeln.de/cdm4/browse.php?CISOROOT=/grhg&CISOSTART=1,41
KlausGraf - am Sonntag, 16. Februar 2014, 17:40 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.carta.info/70307/lg-munchen-auszuge-aus-buchrezensionen-verletzen-das-urheberrecht/
Wenn Bücher beworben werden, dann geschieht dies häufig durch mehr oder weniger lange wörtliche Auszüge aus Buchrezensionen. Diese durchaus gängige Praxis hat das Landgericht München I als Urheberrechtsverletzung qualifiziert und den Onlinebuchhändler buch.de zur Unterlassung verurteilt (Urteil vom 12.02.2014, Az.: 21 O 7543/12). Geklagt hatte die FAZ. [...]
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels spricht in einer Stellungnahme davon, dass das “symbiotische Miteinander von Buch- und Presseverlagen bei der Verwendung von Rezensionen nach diesem Urteil faktisch aufgekündigt ist”.
Zum Urteil:
http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=LG%20M%FCnchen%20I&Datum=12.02.2014&Aktenzeichen=21%20O%207543/12
Volltext:
http://www.boersenverein.de/sixcms/media.php/976/14-02-13_FAZ-Urteil.pdf
Ich halte das Urteil für falsch, auch hinsichtlich der bedenkenlosen Zubilligung von Schöpfungshöhe. Fragwürdigst sind auch die Ausführungen zu § 137 l UrhG.
Wenn Bücher beworben werden, dann geschieht dies häufig durch mehr oder weniger lange wörtliche Auszüge aus Buchrezensionen. Diese durchaus gängige Praxis hat das Landgericht München I als Urheberrechtsverletzung qualifiziert und den Onlinebuchhändler buch.de zur Unterlassung verurteilt (Urteil vom 12.02.2014, Az.: 21 O 7543/12). Geklagt hatte die FAZ. [...]
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels spricht in einer Stellungnahme davon, dass das “symbiotische Miteinander von Buch- und Presseverlagen bei der Verwendung von Rezensionen nach diesem Urteil faktisch aufgekündigt ist”.
Zum Urteil:
http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=LG%20M%FCnchen%20I&Datum=12.02.2014&Aktenzeichen=21%20O%207543/12
Volltext:
http://www.boersenverein.de/sixcms/media.php/976/14-02-13_FAZ-Urteil.pdf
Ich halte das Urteil für falsch, auch hinsichtlich der bedenkenlosen Zubilligung von Schöpfungshöhe. Fragwürdigst sind auch die Ausführungen zu § 137 l UrhG.
KlausGraf - am Sonntag, 16. Februar 2014, 17:22 - Rubrik: Archivrecht
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KlausGraf - am Sonntag, 16. Februar 2014, 17:19 - Rubrik: Genealogie
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KlausGraf - am Sonntag, 16. Februar 2014, 01:38 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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http://geo.hlipp.de/results/77712
Isny 1960 © Copyright K-H Lipp and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.
Isny 1960 © Copyright K-H Lipp and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.KlausGraf - am Sonntag, 16. Februar 2014, 00:22 - Rubrik: Bildquellen
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Offensichtlich weil das den Universitäten schnurzpiepegal ist. Zum Thema Forschungsaktivitäten im Alter gibt es einen schmalen Sammelband (2012) von 90 Seiten mit falscher ISBN, Ertrag einer Kölner Tagung 2009, der laut KVK so gut wie nicht in wissenschaftlichen Bibliotheken vorhanden ist - nur ein weiteres Beispiel für meine These, dass die wissenschaftliche Literaturversorgung aus den Fugen geraten ist. Und Open Access ist anscheinend kein einziger Aufsatz. Und nein, auf Verdacht und nur aufgrund des im Netz verfügbaren Inhaltsverzeichnisses kaufe ich ihn nicht für 10,50 EUR.
An Universitätsbibliotheken im deutschsprachigen Raum haben den Band "Alter forscht!": Bern, Erlangen, Hamburg, Trier und Wuppertal. Also keine Bibliothek in BW oder Hessen, von RP usw. ganz zu schweigen.
Update: Zur Uni Ulm:
http://forschendes-lernen.de/
Der angesprochene Sammelband:
A. Costard / M. Haller / H. Meyer-Wolters / U. Pietsch-Lindt (Hg.): Alter forscht! Forschungsaktivitäten im Seniorenstudium. Forschendes Lernen, Aktionsforschung und Ageing Studies (= DGWF Beiträge 51). Hamburg 2012
http://www.roehrig-verlag.de/Literaturwissenschaft/Alter-lernt-und-forscht
An Universitätsbibliotheken im deutschsprachigen Raum haben den Band "Alter forscht!": Bern, Erlangen, Hamburg, Trier und Wuppertal. Also keine Bibliothek in BW oder Hessen, von RP usw. ganz zu schweigen.
Update: Zur Uni Ulm:
http://forschendes-lernen.de/
Der angesprochene Sammelband:
A. Costard / M. Haller / H. Meyer-Wolters / U. Pietsch-Lindt (Hg.): Alter forscht! Forschungsaktivitäten im Seniorenstudium. Forschendes Lernen, Aktionsforschung und Ageing Studies (= DGWF Beiträge 51). Hamburg 2012
http://www.roehrig-verlag.de/Literaturwissenschaft/Alter-lernt-und-forscht
KlausGraf - am Samstag, 15. Februar 2014, 22:42 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
Im Jahr 1999 übernahm ich die Gemäldesammlung von Jakob Alfred Eggers. Sie enthält eine Vielzahl von Gemälden, Lithos und Tintenzeichnungen des spanischen Malers Manuel Lopez Villaseñor
http://es.wikipedia.org/wiki/Manuel_López-Villaseñor_y_López-Cano
Umfangreiche Korrespondenz, Fotos, Kataloge von 1954 bis 1996 befinden sich darunter.
Um die Werke zugänglich zu machen habe ich Abbildungen hier
http://jaeggers.blogspot.com.es/
veröffentlicht.
Alexander vom Hofe
http://es.wikipedia.org/wiki/Manuel_López-Villaseñor_y_López-Cano
Umfangreiche Korrespondenz, Fotos, Kataloge von 1954 bis 1996 befinden sich darunter.
Um die Werke zugänglich zu machen habe ich Abbildungen hier
http://jaeggers.blogspot.com.es/
veröffentlicht.
Alexander vom Hofe
vom hofe - am Samstag, 15. Februar 2014, 20:44 - Rubrik: Bildquellen
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"A spokeswoman from the National Archives said everyone was evacuated from the building safely and no documents were damaged"
http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-26208830
http://www.bbc.co.uk/news/uk-england-26208830
KlausGraf - am Samstag, 15. Februar 2014, 20:03 - Rubrik: English Corner
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„Wird die geplante Regelung umgesetzt, können deutschsprachige wissenschaftliche Zeitschriften in vielen Bereichen gar nicht mehr oder nur noch ohne Beiträge baden-württembergischer Wissenschaftler erscheinen. Die Wissenschaftsverlage im Börsenverein stehen dem Publikationsweg Open Access offen und aktiv gegenüber. Nicht akzeptabel ist für uns jedoch, dass das Land Baden-Württemberg flächendeckend Leistungen von Wissenschaftsverlagen nutzen will, ohne sich an deren Finanzierung angemessen zu beteiligen“, sagt der Vorsitzende des Verleger-Ausschuss des Börsenvereins, der Stuttgarter Verleger Matthias Ulmer.
http://www.boersenverein.de/de/portal/index.html?meldung_id=719048
Eine absolut unbegründete Panikmache.
Zur Sache:
http://archiv.twoday.net/stories/664312692/
http://archiv.twoday.net/stories/629754898/
http://archiv.twoday.net/stories/565871705/

http://www.boersenverein.de/de/portal/index.html?meldung_id=719048
Eine absolut unbegründete Panikmache.
Zur Sache:
http://archiv.twoday.net/stories/664312692/
http://archiv.twoday.net/stories/629754898/
http://archiv.twoday.net/stories/565871705/

KlausGraf - am Samstag, 15. Februar 2014, 19:47 - Rubrik: Open Access
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In der lettischen Hauptstadt Riga, 2014 europäische Kulturhauptstadt, wurde 1911 meine Mutter geboren. Ich war leider nie in Riga.
http://archivalia.tumblr.com/tagged/riga

http://archivalia.tumblr.com/tagged/riga

KlausGraf - am Samstag, 15. Februar 2014, 19:21 - Rubrik: Unterhaltung
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"Wenn ich also im Netz blogge, warum tue ich das? Weil es eine wichtige Möglichkeit ist, die Wissenschaft aus ihren spezialisierten Kreisen herauszuholen; weil es eine Einladung an diejenigen sein kann, die noch nicht einmal wussten, dass sie nichts von dem wussten, was sie per Suchmaschine gefunden haben; weil es eine unverzichtbare Erweiterung wissenschaftlicher Kommunikation ist. Papierwelt und Netzwelt haben sich dabei schon längst verschränkt. Es sind nicht nur Blogs, die zu Büchern werden, es sind nicht nur Internetinhalte, die auf Bücher verweisen, es sind ebenso zahllose Artikel, die nicht mehr in Papierform erscheinen, weil sie schon im Netz stehen, und es sind unzählbare Fußnoten, die sich mit Links anfüllen. Für Qualität an sich bürgt weder das eine noch das andere Medium. Dafür sind schon die Menschen verantwortlich, die hinter den Inhalten stehen, ganz gleich wo sie erscheinen."
http://public-history-weekly.oldenbourg-verlag.de/2-2014-6/heisses_zeug/#comment-285
http://public-history-weekly.oldenbourg-verlag.de/2-2014-6/heisses_zeug/#comment-285
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Overholt, John H. 2013. Five theses on the future of special collections.RMB: A Journal of Rare Books, Manuscripts, and Cultural Heritage 14(1):15-20
http://nrs.harvard.edu/urn-3:HUL.InstRepos:10601790
When we claim copyright over our digital collections, or impose permission fees or licensing terms on users, we are arguably misrepresenting the law, and certainly violating one of the central ethical tenets of the profession:to promote the free dissemination of information. And, when those conditions are demanded by donors, we ought to consider whether we can accept collectionsunder such circumstances.
http://nrs.harvard.edu/urn-3:HUL.InstRepos:10601790
When we claim copyright over our digital collections, or impose permission fees or licensing terms on users, we are arguably misrepresenting the law, and certainly violating one of the central ethical tenets of the profession:to promote the free dissemination of information. And, when those conditions are demanded by donors, we ought to consider whether we can accept collectionsunder such circumstances.
KlausGraf - am Samstag, 15. Februar 2014, 17:26 - Rubrik: English Corner
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Das Amtsbuch von 1313 ist nun online:
http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb00088322-0
Katalog:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0602_b015_jpg.htm
http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb00088322-0
Katalog:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0602_b015_jpg.htm
KlausGraf - am Samstag, 15. Februar 2014, 16:46 - Rubrik: Kodikologie
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" ....Eine Besonderheit wird es bei dem Wagen geben, der sich mit dem Einsturz des Stadtarchivs beschäftigt. Zum ersten Mal wird ein Persiflagewagen nach mehreren Jahren in gleicher Form wieder aufgebaut und erneut am Zug teilnehmen. Bereits vor vier Jahren hieß der Wagen „Aussitzen!” – eine Anspielung auf den Umgang der Behörden mit dem Stadtarchiv-Unglück, die auch heute noch nicht an trauriger Aktualität verloren hat. „Neben dem Raum, den an diesem fünften Jahrestag auch das Gedenken an die Opfer des Unglücks haben soll, wollen wir so innerhalb des Zuges unseren Beitrag zum Umgang mit dieser Katastrophe leisten”, so Zugleiter Christoph Kuckelkorn. "
Quelle: Pressemitteilung Festkomittee Kölner Karneval, 14.2.14
Quelle: Pressemitteilung Festkomittee Kölner Karneval, 14.2.14
Wolf Thomas - am Samstag, 15. Februar 2014, 08:29 - Rubrik: Kommunalarchive
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"Die Kölner überparteiliche Bürgerinitiative Köln kann auch anders, kurz: K2A2, erstattete bei der Staatsanwaltschaft Köln Strafanzeige gegen Engelbert Rummel und Walter Reinarz. K2A2 möchte mit seiner Anzeige einer möglichen Verjährung zuvorkommen. Rummel ist geschäftsführender Betriebsleiter der städtischen Gebäudewirtschaft, die Gebäudewirtschaft war Eigentümerin des eingestürzten Gebäudes Historisches Archiv. Reinarz war 2009 für den U-Bahn-Bau verantwortliches Vorstandsmitglied der KVB. Er wurde rund ein Jahr nach der Katastrophe zwar abberufen, erhielt aber weiterhin volle Bezüge...."
Quelle: Blog der Kölner Wählergruppe "Deine Freunde" mit weiterführenden Informationen in Hinblick auf die bevorstehende Verjährung, 14.2.14
Quelle: Blog der Kölner Wählergruppe "Deine Freunde" mit weiterführenden Informationen in Hinblick auf die bevorstehende Verjährung, 14.2.14
Wolf Thomas - am Samstag, 15. Februar 2014, 08:21 - Rubrik: Kommunalarchive
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Das Filmerbe des Verhaltensforschers Irenäus Eibl-Eibesfeldt kommt nach Frankfurt. Das Senckenberg-Institut bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der "FAZ". Es handele sich um 300 Kilometer Material aus drei Jahrzehnten.
Der 1928 in Wien geborene Begründer der Humanethologie hatte jahrzehntelang das Verhalten von Ureinwohnern in Afrika, Südamerika und Ostasien studiert und gefilmt.
Das Archiv wird bisher im oberbayerischen Andechs aufbewahrt, wo Eibl-Eibesfeldt tätig war.
Quelle: hr-Text, S. 151, 14.2.2014
s. Veröffentlichte Filme des Humanethologischen Filmarchivs
Der 1928 in Wien geborene Begründer der Humanethologie hatte jahrzehntelang das Verhalten von Ureinwohnern in Afrika, Südamerika und Ostasien studiert und gefilmt.
Das Archiv wird bisher im oberbayerischen Andechs aufbewahrt, wo Eibl-Eibesfeldt tätig war.
Quelle: hr-Text, S. 151, 14.2.2014
s. Veröffentlichte Filme des Humanethologischen Filmarchivs
Wolf Thomas - am Samstag, 15. Februar 2014, 08:18 - Rubrik: Filmarchive
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Der Tätigkeitsbericht 2013 - Abteilung Kulturelles Erbe/Stadtarchiv Speyer ist (auch) online abrufbar. Link (PDF).
J. Kemper - am Freitag, 14. Februar 2014, 09:53 - Rubrik: Kommunalarchive
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Dass ManuMed von Stümpern gemacht wird, dürften eifrige Leser dieses Blogs bereits zur Genüge wissen. Nun hat der Innovationsdrang auch bei
http://manuscripta.at/
zugeschlagen mit dem Erfolg, dass eine Benutzung des Portals derzeit anscheinend ganz und gar unmöglich ist. Ausprobiert mit Chrome, FF und IE. Auch die früheren Permalinks funktionieren nicht mehr. Die Tischkante hier zeigt jetzt deutliche Bissspuren ...

http://manuscripta.at/
zugeschlagen mit dem Erfolg, dass eine Benutzung des Portals derzeit anscheinend ganz und gar unmöglich ist. Ausprobiert mit Chrome, FF und IE. Auch die früheren Permalinks funktionieren nicht mehr. Die Tischkante hier zeigt jetzt deutliche Bissspuren ...
KlausGraf - am Freitag, 14. Februar 2014, 02:30 - Rubrik: Kodikologie
http://www.tagesspiegel.de/wissen/gefaelschte-galilei-zeichnungen-es-traf-uns-wie-ein-blitz/9466754.html
"Man kann daraus lernen, dass auch die besten Methoden, die man anwendet – und das meinen wir, getan zu haben -, dass auch dies nicht genügt. Dass die Skepsis nie aufhören darf und dass in der Epoche von Lasern und digitalen Reproduktionsmethoden die Fälscher immer einen Schritt voraus sind. Und dass man die Leidenschaft nicht verlieren darf."
"Man kann daraus lernen, dass auch die besten Methoden, die man anwendet – und das meinen wir, getan zu haben -, dass auch dies nicht genügt. Dass die Skepsis nie aufhören darf und dass in der Epoche von Lasern und digitalen Reproduktionsmethoden die Fälscher immer einen Schritt voraus sind. Und dass man die Leidenschaft nicht verlieren darf."
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Februar 2014, 23:48 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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KlausGraf - am Donnerstag, 13. Februar 2014, 22:22 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
http://scholarlykitchen.sspnet.org/2014/02/12/open-access-mandates-and-open-access-mandates/
http://scholarlykitchen.sspnet.org/2014/02/13/errors-and-misinformation-in-the-roarmap-open-access-registry/
Aus meiner Sicht sind die meisten Mandate bloße Rhetorik.
http://scholarlykitchen.sspnet.org/2014/02/13/errors-and-misinformation-in-the-roarmap-open-access-registry/
Aus meiner Sicht sind die meisten Mandate bloße Rhetorik.
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Februar 2014, 20:35 - Rubrik: Open Access
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Abmahn-Abzocke: Selbstverständlich darf man das Coverfoto eines bei Ebay verkauften Buchs einstellen
"Dr. Florian Sonneck, Inhaber der EFF ESS Verlagsanstalt, macht in den uns vorliegenden Abmahnungen jeweils Unterlassungsansprüche und Schadenersatzansprüche hinsichtlich des vom Verlag vertriebenen Titels „Malangré, Blicke auf Europa“, ISBN 978-3-9805056-3-5, geltend. In der Verwendung des Coverfotos „Malangré, Blicke auf Europa“ bei eBay sieht dieser einen Verstoß gegen den Lichtbildschutz gemäß den §§ 2 Nr. 5, 72 UrhG gegeben. Diesem stünde allein das Nutzungsrecht zu und dieser habe keine Nutzungserlaubnis an die entsprechenden eBay-Verkäufer erteilt.
Neben der Unterlassung wird ein Nutzungsentgelt von 260 € pro Jahr, zzgl. Aufwandsentschädigung für Portospesen sowie MwSt. geltend gemacht."
http://www.kanzlei.biz/nc/urteile/13-02-2014-abmahnbarometer-eff-ess-verlagsanstalt-florian-sonneck.html
Die dort nicht näher belegten Zweifel an der Berechtigung der Abmahnung lassen sich mit einem Hinweis auf das BGH-Urteil Parfumflakon begründen, der u.a. ausführte: "Könnte hier der Hersteller mit Hilfe des Urheberrechts eine übliche werbende Ankündigung des Produkts unterbinden, wäre ihm ein Instrument zur Kontrolle des Weitervertriebs an die Hand gegeben, über das er im Interesse der Verkehrsfähigkeit der mit seiner Zustimmung in Verkehr gebrachten Waren gerade nicht verfügen soll."
http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%20144,%20232
http://archiv.twoday.net/stories/5255315/
Neben der Unterlassung wird ein Nutzungsentgelt von 260 € pro Jahr, zzgl. Aufwandsentschädigung für Portospesen sowie MwSt. geltend gemacht."
http://www.kanzlei.biz/nc/urteile/13-02-2014-abmahnbarometer-eff-ess-verlagsanstalt-florian-sonneck.html
Die dort nicht näher belegten Zweifel an der Berechtigung der Abmahnung lassen sich mit einem Hinweis auf das BGH-Urteil Parfumflakon begründen, der u.a. ausführte: "Könnte hier der Hersteller mit Hilfe des Urheberrechts eine übliche werbende Ankündigung des Produkts unterbinden, wäre ihm ein Instrument zur Kontrolle des Weitervertriebs an die Hand gegeben, über das er im Interesse der Verkehrsfähigkeit der mit seiner Zustimmung in Verkehr gebrachten Waren gerade nicht verfügen soll."
http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHZ%20144,%20232
http://archiv.twoday.net/stories/5255315/
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Februar 2014, 20:10 - Rubrik: Archivrecht
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KlausGraf - am Donnerstag, 13. Februar 2014, 20:02 - Rubrik: Kodikologie
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KlausGraf - am Donnerstag, 13. Februar 2014, 20:01 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Glückwunsch an Frank Schulenburg, der Geschäftsführer der auf Nordamerika beschränkten Wiki Education Foundation wird:
http://heise.de/-2112339
http://heise.de/-2112339
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http://www.infodocc.info/ag-duesseldorf-erteilt-kuenftigen-filesharing-klagen-eine-klare-absage-per-unmissverstaendlicher-verfuegung/
Das AG Düsseldorf meint, "dass nach seiner gefestigten Rechtsauffassung für den Anschlussinhaber lediglich eine sekundäre Darlegungslast dahingehend besteht nachvollziehbar einen Sachverhalt vorzutragen, aus dem sich die ernsthafte Möglichkeit der Täterschaft einer anderen Person ergibt." Wenn das erfolgt ist (z.B. Hinweis auf Mitbewohner) liegt die volle Beweislast wieder beim Abmahnenden.
Das AG Düsseldorf meint, "dass nach seiner gefestigten Rechtsauffassung für den Anschlussinhaber lediglich eine sekundäre Darlegungslast dahingehend besteht nachvollziehbar einen Sachverhalt vorzutragen, aus dem sich die ernsthafte Möglichkeit der Täterschaft einer anderen Person ergibt." Wenn das erfolgt ist (z.B. Hinweis auf Mitbewohner) liegt die volle Beweislast wieder beim Abmahnenden.
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Februar 2014, 19:52 - Rubrik: Archivrecht
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http://public-history-weekly.oldenbourg-verlag.de/2-2014-6/heisses_zeug/
"Noch nie waren gedruckte Aufsätze und Bücher so notwendig wie heute, nämlich als Filter für stabile Resultate: Hochfrequente “heiße” Kommunikationsmedien – wie dieses hier – alimentieren und fördern “kühlere” Speicher mit längerer Haltbarkeit. Deswegen wird in den digitalen Formaten auch ununterbrochen auf Papierpublikationen verwiesen. Das gilt für wissenschaftliche Netzpublikationen ebenso wie für jeden brauchbaren Wikipedia-Eintrag. Und aus richtig guten Blogs werden – Bücher. Hallo, digitale Revolution, ist da jemand? "
Welches Resultat ist denn wirklich stabil?
Da lohnt wirklich keine Silbe zur Widerlegung. Ich verweise nur auf
http://redaktionsblog.hypotheses.org/951
http://archiv.twoday.net/search?q=groebner
Foto: Dontworry https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
"Noch nie waren gedruckte Aufsätze und Bücher so notwendig wie heute, nämlich als Filter für stabile Resultate: Hochfrequente “heiße” Kommunikationsmedien – wie dieses hier – alimentieren und fördern “kühlere” Speicher mit längerer Haltbarkeit. Deswegen wird in den digitalen Formaten auch ununterbrochen auf Papierpublikationen verwiesen. Das gilt für wissenschaftliche Netzpublikationen ebenso wie für jeden brauchbaren Wikipedia-Eintrag. Und aus richtig guten Blogs werden – Bücher. Hallo, digitale Revolution, ist da jemand? "
Welches Resultat ist denn wirklich stabil?
Da lohnt wirklich keine Silbe zur Widerlegung. Ich verweise nur auf
http://redaktionsblog.hypotheses.org/951
http://archiv.twoday.net/search?q=groebner
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Bedingungen:
http://www.ulb.uni-bonn.de/nutzung-service/arbeitsort-bibliothek/reproduktionsdienste/digitalisierungsvorschlag
http://www.ulb.uni-bonn.de/nutzung-service/arbeitsort-bibliothek/reproduktionsdienste/digitalisierungsvorschlag
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Februar 2014, 19:01 - Rubrik: Bibliothekswesen
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In einem Nachtrag zu
http://ordensgeschichte.hypotheses.org/6641
teile ich die 13 Titel von bei Finger fehlenden Handschriften des Depositums Binterim der ULB Düsseldorf mit.
http://ordensgeschichte.hypotheses.org/6641
teile ich die 13 Titel von bei Finger fehlenden Handschriften des Depositums Binterim der ULB Düsseldorf mit.
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Februar 2014, 18:24 - Rubrik: Kodikologie
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http://archivamt.hypotheses.org/132 macht auf eine Broschüre dazu aufmerksam und zugleich - rechtlich durchaus fragwürdig - Werbung für die Provinzial-Versicherung:
http://f.hypotheses.org/wp-content/blogs.dir/1762/files/2014/02/Archivalienversicherung_Einzelseiten_lowres.pdf
De.hypotheses.org sollte darauf hinwirken, dass Schleichwerbung auf seinem Portal grundsätzlich unterbleibt.
http://www.e-recht24.de/artikel/marketing-seo/7573-gekaufte-fans-bezahlte-blogposts.html
http://archiv.twoday.net/stories/16574168/
Analog zu der Entscheidung, wonach ein Posting eines Autohausmitarbeiters auf seinem privaten Facebook-Account dem Autohaus als Werbung zuzurechnen ist
http://www.e-recht24.de/news/facebook/7660-facebook-abmahnung-weil-angestellte-in-ihrem-profil-fuer-arbeitgeber-werben.html
kann der Eintrag des Archivamtsblogs der Provinzial als Werbung zugerechnet werden. Es spielt also keine Rolle, ob die Provinzial das Archivamt für seine Werbung bezahlt hat.
http://f.hypotheses.org/wp-content/blogs.dir/1762/files/2014/02/Archivalienversicherung_Einzelseiten_lowres.pdf
De.hypotheses.org sollte darauf hinwirken, dass Schleichwerbung auf seinem Portal grundsätzlich unterbleibt.
http://www.e-recht24.de/artikel/marketing-seo/7573-gekaufte-fans-bezahlte-blogposts.html
http://archiv.twoday.net/stories/16574168/
Analog zu der Entscheidung, wonach ein Posting eines Autohausmitarbeiters auf seinem privaten Facebook-Account dem Autohaus als Werbung zuzurechnen ist
http://www.e-recht24.de/news/facebook/7660-facebook-abmahnung-weil-angestellte-in-ihrem-profil-fuer-arbeitgeber-werben.html
kann der Eintrag des Archivamtsblogs der Provinzial als Werbung zugerechnet werden. Es spielt also keine Rolle, ob die Provinzial das Archivamt für seine Werbung bezahlt hat.
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Februar 2014, 16:54 - Rubrik: Archivrecht
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/sah-shakespeare-so-aus/-/id=1622/did=12864580/nid=1622/gm3xq6/index.html
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/william-shakespeare-mainzer-forscherin-will-zeitgenoessische-portraets-nachgewiesen-haben/9472754.html
Zweifel sind angebracht.
Siehe auch
https://en.wikipedia.org/wiki/Portraits_of_Shakespeare

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/william-shakespeare-mainzer-forscherin-will-zeitgenoessische-portraets-nachgewiesen-haben/9472754.html
Zweifel sind angebracht.
Siehe auch
https://en.wikipedia.org/wiki/Portraits_of_Shakespeare

KlausGraf - am Donnerstag, 13. Februar 2014, 16:47 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Pressemitteilung des EUGH:
http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=159937
"Der Inhaber einer Internetseite darf ohne Erlaubnis der Urheberrechtsinhaber über Hyperlinks auf geschützte Werke verweisen, die auf einer anderen Seite frei zugänglich sind.
Das gilt auch dann, wenn Internetnutzer, die einen Link anklicken, den Eindruck haben, dass das Werk auf der Seite erscheint, die den Link enthält."
Indem in der Pressemitteilung der nur am Rande in der Entscheidung thematisierte Sachverhalt des Einbettens (Embedding) prominent hervorgehoben wird, wird der Schluss nahegelegt, dass der EuGH bei der Vorlagefrage des BGH
http://archiv.twoday.net/stories/404099696/
ebenso nutzerfreundlich entscheiden könnte. Dann würden die Verwertungsgesellschaften wie die GEMA, die beim Einbetten von YouTube-Videos den Einbetter zur Kasse bitten möchten, in die Röhre schauen.
Die Entscheidung im Volltext:
http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text&docid=147847&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir&occ=first&part=1&cid=46386
Presse-Echo (in kleinster Auswahl):
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/urheberrecht-europaeischer-gerichtshof-erlaubt-direktlinks-a-953229.html
http://heise.de/-2112449
Zur Link-Haftung in meiner Blog&Recht-Serie
http://archiv.twoday.net/stories/453148108/
Update: RA Reinholz mosert zwar, kommt aber nicht umhin zu schreiben: "Zwar liegt dem EuGH noch eine weitere ähnlich gelagerte Vorlagefrage des BGH (v. 16.05.2013 - I ZR 46/12 – Die Realität) vor. Dieser möchte nämlich vom EuGH wissen, ob die Einbettung von auf Youtube abrufbaren Videos in eine andere Internetseite ausnahmsweise eine Form der öffentlichen Wiedergabe darstellt, obwohl damit keinem neuen Publikum Zugang zu den Videos verschafft wird. Mit seiner heutigen Entscheidung dürfte der EuGH aber die Beantwortung der Vorlagefrage vorweggenommen haben, zumal er die Vorlagefrage 4 „Darf ein Mitgliedstaat einen weiter gehenden Schutz des Ausschließlichkeitsrechts des Urhebers vorsehen“ verneint hat."
http://blog.beck.de/2014/02/13/eugh-zur-urheberechtsverletzung-durch-verlinkung
Symbolvideo
http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=159937
"Der Inhaber einer Internetseite darf ohne Erlaubnis der Urheberrechtsinhaber über Hyperlinks auf geschützte Werke verweisen, die auf einer anderen Seite frei zugänglich sind.
Das gilt auch dann, wenn Internetnutzer, die einen Link anklicken, den Eindruck haben, dass das Werk auf der Seite erscheint, die den Link enthält."
Indem in der Pressemitteilung der nur am Rande in der Entscheidung thematisierte Sachverhalt des Einbettens (Embedding) prominent hervorgehoben wird, wird der Schluss nahegelegt, dass der EuGH bei der Vorlagefrage des BGH
http://archiv.twoday.net/stories/404099696/
ebenso nutzerfreundlich entscheiden könnte. Dann würden die Verwertungsgesellschaften wie die GEMA, die beim Einbetten von YouTube-Videos den Einbetter zur Kasse bitten möchten, in die Röhre schauen.
Die Entscheidung im Volltext:
http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text&docid=147847&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir&occ=first&part=1&cid=46386
Presse-Echo (in kleinster Auswahl):
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/urheberrecht-europaeischer-gerichtshof-erlaubt-direktlinks-a-953229.html
http://heise.de/-2112449
Zur Link-Haftung in meiner Blog&Recht-Serie
http://archiv.twoday.net/stories/453148108/
Update: RA Reinholz mosert zwar, kommt aber nicht umhin zu schreiben: "Zwar liegt dem EuGH noch eine weitere ähnlich gelagerte Vorlagefrage des BGH (v. 16.05.2013 - I ZR 46/12 – Die Realität) vor. Dieser möchte nämlich vom EuGH wissen, ob die Einbettung von auf Youtube abrufbaren Videos in eine andere Internetseite ausnahmsweise eine Form der öffentlichen Wiedergabe darstellt, obwohl damit keinem neuen Publikum Zugang zu den Videos verschafft wird. Mit seiner heutigen Entscheidung dürfte der EuGH aber die Beantwortung der Vorlagefrage vorweggenommen haben, zumal er die Vorlagefrage 4 „Darf ein Mitgliedstaat einen weiter gehenden Schutz des Ausschließlichkeitsrechts des Urhebers vorsehen“ verneint hat."
http://blog.beck.de/2014/02/13/eugh-zur-urheberechtsverletzung-durch-verlinkung
Symbolvideo
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Februar 2014, 16:21 - Rubrik: Archivrecht
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