Ein freundlicher Anruf des Webmasters von http://belzig.twoday.net/ machte mich darauf aufmerksam, dass in den letzten Tagen eine Menge Bücher aus der BSB bei Google erscheinen. http://belzig.twoday.net/ listet Bücher auf, mit deren Verfügbarkeit in absehbarer Zukunft zu rechnen ist. Es sind aber auch schon viele alte Drucke online, z.B. Abels Sammlung noch nicht gedruckter alter Chroniken 1732:
http://books.google.com/books?id=7TwAAAAAcAAJ
http://books.google.com/books?id=7TwAAAAAcAAJ
KlausGraf - am Donnerstag, 15. Januar 2009, 23:51 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
Ein wahrnehmungsrelevanter Kommentar Tilman Steffens in der Zeit (Link): " Merkel will die Birthler-Behörde erhalten. Gut. Die Stasi-Akten jetzt ins Achiv zu versenken, wäre verfrüht. Und würde Millionen Ostdeutsche brüskieren. .... Wer das Konvolut ins Dunkel des Bundesarchivs versenken will, kratzt an der Identität der Ostdeutschen. ..... Der richtige Umgang mit den Schmuddel-Konvoluten ist eine Generationenfrage. Die Notwendigkeit Aufarbeitung wird sich auf demografischem Wege erübrigen, dann, wenn die Enkel der Spitzel und ihrer Opfer die Stasi nur noch aus dem Geschichtsunterricht kennen. Bis dahin muss das Bundsarchiv warten."
Wolf Thomas - am Donnerstag, 15. Januar 2009, 20:59 - Rubrik: Wahrnehmung
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" ..... Zwei Geologinnen erfassen den Bestand der Steine im Zumsteinhaus [in Kempten] und sind begeistert von der Qualität. .... Im Rahmen der derzeit diskutierten Museumsentwicklung in Kempten erfassen die beiden Geologinnen per Computer vor allem die bedeutende «Reisersammlung». .....Denn es geht den beiden Forscherinnen nicht nur um die Bestandsaufnahme, sondern gleichzeitig überlegen sie - wenn auch ohne Auftrag -, wie diese einzigartige Sammlung, die sie als das Archiv des Allgäus bezeichnen, einmal präsentiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. ...."
Quelle: Allgäuer Zeitung (Link)
Quelle: Allgäuer Zeitung (Link)
Wolf Thomas - am Donnerstag, 15. Januar 2009, 20:57 - Rubrik: Wahrnehmung
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" Die Pönitentiarie ist einer der drei päpstlichen Gerichtshöfe und zuständig für Gewissensfragen. Sie spricht Gläubige von Sünden frei in Fällen, in denen ein normaler Beichtvater keine Absolution erteilen kann – Fälle also, in denen der Papst lossprechen muss. Das Aufgabengebiet der Apostolischen Pönitentiarie umfasst also die Gewährung von Gnadenerweisen, das Ablasswesen (soweit es nicht in die Kompetenz der Glaubenskongregation fällt), Absolutionen, Dispensen, Nachlass von Strafen, Umwandlung von Verpflichtungen und Ähnliches. ....
An die Pönitentiarie können sich alle Beichtväter der Welt wenden; sie nennen in den entsprechenden Anträgen keine Namen, das Beichtgeheimnis bleibt also gewahrt. Die Entscheidung des Gerichtshofs wird dem Pönitenten dann im Beichtstuhl geheim weitergegeben. Der Gerichtshof darf nur von rein kirchlichen Gesetzen entbinden – zivile Gesetze stehen auf einem anderen Blatt. - Schon früh in der römischen Kirchengeschichte erwies sich die Einrichtung eines entsprechenden Gerichtshofes als Notwendig. Die Pönitentiarie bestand schon im 12. Jahrhundert – sie ist das älteste Kurienamt überhaupt. Auf welchem Hintergrund ist sie entstanden? Die Frage geht an den Archivar der Pönitentiarie, den Flamen Johan Ickx:
„Früher dachte man immer, die P sei entstanden von einer Zentralisierung. Die Kurie habe versucht, einige Disziplinen Privilegien an sich nach Rom zu ziehen. Man muss sagen, die entzifferte Realität ergibt ein anderes Bild. Im 11., 12. Jahrhundert sieht man, dass die Not groß war in den Heimatländern, im regionalen Kontext, die Sache nach Rom zu schicken. Dh bestimmte schwere Fällen, etwa mit Totschlag oder andere schwere menschliche Fakten, die schickte der Bischof nach Rom, weil ein Bedürfnis im Kirchenrecht da war und bestimmte kriminelle Angelegenheiten enorme Fehler waren, die Schaden an der Kirche und der Kirchengemeinschaft anrichteten. Wenn das auch so ist, dass die Kirche getroffen ist in ihrem Herz, soll es auch das Haupt der Kirche sein, das Absolution geben kann.“ ...."
Quelle:
http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=258804
An die Pönitentiarie können sich alle Beichtväter der Welt wenden; sie nennen in den entsprechenden Anträgen keine Namen, das Beichtgeheimnis bleibt also gewahrt. Die Entscheidung des Gerichtshofs wird dem Pönitenten dann im Beichtstuhl geheim weitergegeben. Der Gerichtshof darf nur von rein kirchlichen Gesetzen entbinden – zivile Gesetze stehen auf einem anderen Blatt. - Schon früh in der römischen Kirchengeschichte erwies sich die Einrichtung eines entsprechenden Gerichtshofes als Notwendig. Die Pönitentiarie bestand schon im 12. Jahrhundert – sie ist das älteste Kurienamt überhaupt. Auf welchem Hintergrund ist sie entstanden? Die Frage geht an den Archivar der Pönitentiarie, den Flamen Johan Ickx:
„Früher dachte man immer, die P sei entstanden von einer Zentralisierung. Die Kurie habe versucht, einige Disziplinen Privilegien an sich nach Rom zu ziehen. Man muss sagen, die entzifferte Realität ergibt ein anderes Bild. Im 11., 12. Jahrhundert sieht man, dass die Not groß war in den Heimatländern, im regionalen Kontext, die Sache nach Rom zu schicken. Dh bestimmte schwere Fällen, etwa mit Totschlag oder andere schwere menschliche Fakten, die schickte der Bischof nach Rom, weil ein Bedürfnis im Kirchenrecht da war und bestimmte kriminelle Angelegenheiten enorme Fehler waren, die Schaden an der Kirche und der Kirchengemeinschaft anrichteten. Wenn das auch so ist, dass die Kirche getroffen ist in ihrem Herz, soll es auch das Haupt der Kirche sein, das Absolution geben kann.“ ...."
Quelle:
http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=258804
Wolf Thomas - am Donnerstag, 15. Januar 2009, 20:55 - Rubrik: Kirchenarchive
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Die Fränkischen Nachrichten (Link) schreiben u. a.: " ..... Die Einrichtung eines "tauberfränkischen Archivzentrums" wurde in der Bevölkerung und zwischen den möglichen Partnern allerdings sehr kontrovers diskutiert. ...."
Wolf Thomas - am Donnerstag, 15. Januar 2009, 20:54 - Rubrik: Kooperationsmodelle
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Als PDF hier downloadbar.
Wolf Thomas - am Donnerstag, 15. Januar 2009, 20:52 - Rubrik: Staatsarchive
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"Die Erben des Künstlers Joseph Beuys (1921-1986) fordern zahlreiche Kunstwerke zurück, die im Museum Schloss Moyland am Niederrhein gezeigt werden. Auch das dort aufbewahrte Beuys-Archiv müsse teilweise zurückgegeben werden, fordern die Witwe Eva Beuys und ihre beiden Kinder. Das umfangreiche Archivmaterial sei ohne Einwilligung der Erben 1990 in die Museums-Stiftung eingebracht worden; auch etliche Kunstwerke befänden sich nicht im Eigentum der Stiftung, heißt es in einem Schreiben des Rechtsanwalts der Beuys-Familie. Nordrhein-Westfalens Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff zeigte sich von den Forderungen überrascht. Er könne sich das Ziel der Erben und den Zeitpunkt des Vorstoßes bald 20 Jahre nach der Stiftungsgründung nicht erklären, sagte er. „Für uns ist es wichtig, die ganze Angelegenheit jetzt nüchtern juristisch prüfen zu lassen.“
Quelle:
WDR 3/5-Kulturnachrichten (Link)
Auch Frankfurter Rundschau (Link) und
N24 (Link) berichten neben vielen Blättern der Republik.
Quelle:
WDR 3/5-Kulturnachrichten (Link)
Auch Frankfurter Rundschau (Link) und
N24 (Link) berichten neben vielen Blättern der Republik.
Wolf Thomas - am Donnerstag, 15. Januar 2009, 19:37 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
"Die Berliner Akademie der Künste hat den Nachlass des Regisseurs und Theaterleiters Kurt Hübner erhalten. Das persönliche Archiv Hübners enthalte Aufzeichnungen und Korrespondenzen, Regie- und Rollenbücher, Fotos, Programmhefte und Plakate, teilte die Akademie mit. Hübner, der am 21. August 2007 im Alter von 90 Jahren verstarb, gehörte zu den größten Theaterregisseuren der deutschen Nachkriegszeit. Er initiierte das zeitgenössische „Regie-Theater“ und setzte es als Theaterleiter in Ulm, Bremen und an der Freien Volksbühne in Berlin um."
Quelle: WDR 3/5-Kulturnachrichten (Link)
Quelle: WDR 3/5-Kulturnachrichten (Link)
Wolf Thomas - am Donnerstag, 15. Januar 2009, 19:35 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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Die bedeutende, auf 120 Mio. Euro geschätzte Fotosammlung des Kölner Stifterehepaars Ann und Jürgen Wilde geht an die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München. Neben Werken der Klassischen Moderne (Werkgruppen von August Sander, Germaine Krull, Man Ray, André Kertesz, Florence Henri, Friedrich Seidenstücker, Bernd und Hilla Becher, Lee Friedlander und David Hockney) umfasst die Stiftung Wilde auch die Archive der Fotografen Karl Blossfeldt (1865-1932) und Albert Renger-Patzsch(1897-1966).
Das Ehepaar aus Köln begann habe 1968 den Aufbau der Sammlung mit der Übernahme des fotografischen Nachlasses des Münchner Kunst- und Fotohistorikers Franz Roh. Inzwischen enthält sie rund zehntausend Originalabzüge und ebenso viele Negative sowie umfangreiche Archivalien zur Fotografiegeschichte des 20. Jahrhunderts und eine 8000 Bände zählende Fachbibliothek, erklärte eine Sprecherin. Die Überführung werde sich aber wohl bis 2010 hinziehen.
Die Sammler begründeten ihre Entscheidung damit, dass die Stadt Köln sowie das Land Nordrhein-Westfalen nicht genügend Interesse gezeigt hätten. München würde hingegen eigens eine Kuratorin für die Sammlung und die Archive einstellen.
Quellen:
WDR 3/5-Kulturnachrichten (Link)
Bayerntetxt (Videotext des Bayr. Rundfunks S. 164, 15.1.2009)
http://www.pr-inside.com/de/koelner-foto-sammlung-wilde-kuenftig-in-r1008525.htm
Das Ehepaar aus Köln begann habe 1968 den Aufbau der Sammlung mit der Übernahme des fotografischen Nachlasses des Münchner Kunst- und Fotohistorikers Franz Roh. Inzwischen enthält sie rund zehntausend Originalabzüge und ebenso viele Negative sowie umfangreiche Archivalien zur Fotografiegeschichte des 20. Jahrhunderts und eine 8000 Bände zählende Fachbibliothek, erklärte eine Sprecherin. Die Überführung werde sich aber wohl bis 2010 hinziehen.
Die Sammler begründeten ihre Entscheidung damit, dass die Stadt Köln sowie das Land Nordrhein-Westfalen nicht genügend Interesse gezeigt hätten. München würde hingegen eigens eine Kuratorin für die Sammlung und die Archive einstellen.
Quellen:
WDR 3/5-Kulturnachrichten (Link)
Bayerntetxt (Videotext des Bayr. Rundfunks S. 164, 15.1.2009)
http://www.pr-inside.com/de/koelner-foto-sammlung-wilde-kuenftig-in-r1008525.htm
Wolf Thomas - am Donnerstag, 15. Januar 2009, 19:33 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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Musäus: Die Buecher der Chronika der drei Schwestern, 1900
http://openlibrary.org/details/diebuecherderchr00mus
http://openlibrary.org/details/diebuecherderchr00mus
KlausGraf - am Donnerstag, 15. Januar 2009, 18:30 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://sdu.ictp.it/openaccess/SciDissOpenAccess.pdf (2008, englisch, 207 S.)
KlausGraf - am Donnerstag, 15. Januar 2009, 00:43 - Rubrik: Open Access
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Wissenschaftler-Teams wollen ausloten, welche Rückschlüsse man aus DNA-Resten in den zu Pergament verarbeiteten Tierhäuten ziehen kann.
http://www.papelenblanco.com/2009/01/13-el-adn-de-los-manuscritos-medievales
http://www.sciencedaily.com/releases/2009/01/090112093328.htm
http://blog.wired.com/wiredscience/2009/01/manuscriptdna.html
http://blogs.discovermagazine.com/80beats/2009/01/14/the-dna-of-medieval-manuscripts-may-reveal-their-history/
http://news.ncsu.edu/news/2009/01/wmsstinsondna.php
http://www.sciam.com/article.cfm?id=how-old-is-that-book-dna
Zum Umkreis siehe auch
http://delicious.com/Klausgraf/manuscript_aura
http://www.papelenblanco.com/2009/01/13-el-adn-de-los-manuscritos-medievales
http://www.sciencedaily.com/releases/2009/01/090112093328.htm
http://blog.wired.com/wiredscience/2009/01/manuscriptdna.html
http://blogs.discovermagazine.com/80beats/2009/01/14/the-dna-of-medieval-manuscripts-may-reveal-their-history/
http://news.ncsu.edu/news/2009/01/wmsstinsondna.php
http://www.sciam.com/article.cfm?id=how-old-is-that-book-dna
Zum Umkreis siehe auch
http://delicious.com/Klausgraf/manuscript_aura
KlausGraf - am Donnerstag, 15. Januar 2009, 00:28 - Rubrik: Hilfswissenschaften
Eine aktuelle Studie zum Thema Open Access (nur: goldene Variante) stützt sich auf 39 Wissenschaftler-Interviews, in denen deutlich wird, dass die kostenpflichtigen Top-Journale das A und O sind:
http://momentum09.org/images/beitraege/track5/dobusch_beitrag.pdf
http://momentum09.org/images/beitraege/track5/dobusch_beitrag.pdf
KlausGraf - am Donnerstag, 15. Januar 2009, 00:22 - Rubrik: Open Access
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http://www.ib.hu-berlin.de/~libreas/libreas_neu/podcasts/podcast_10/index.html
Steinhauer ist der Ansicht, dass OA-Mandate an deutschen Hochschulen nicht gehen und dass es nicht möglich sei, via Satzung eine Veröffentlichung von Prüfungsarbeiten zu bewirken. Ich bin in beiden Punkten gänzlich anderer Ansicht.
Steinhauer ist der Ansicht, dass OA-Mandate an deutschen Hochschulen nicht gehen und dass es nicht möglich sei, via Satzung eine Veröffentlichung von Prüfungsarbeiten zu bewirken. Ich bin in beiden Punkten gänzlich anderer Ansicht.
KlausGraf - am Mittwoch, 14. Januar 2009, 23:53 - Rubrik: Open Access
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http://cc.aljazeera.net/
We have made available our exclusive Arabic and English video footage from the Gaza Strip produced by our correspondents and crews. The ongoing war and crisis in Gaza, together with the scarcity of news footage available, make this repository a key resource for anyone producing content on the current situation.
The Gaza footage is released under the ‘Creative Commons 3.0 Attribution’ license which allows for commercial and non-commercial use. This means that news outlets, filmmakers and bloggers will be able to easily share, remix, subtitle or reuse our footage.
[...]
This is the first time that video footage produced by a news broadcaster is released under the ‘Creative Commons 3.0 Attribution’ license which allows for commercial and non-commercial use.
We have made available our exclusive Arabic and English video footage from the Gaza Strip produced by our correspondents and crews. The ongoing war and crisis in Gaza, together with the scarcity of news footage available, make this repository a key resource for anyone producing content on the current situation.
The Gaza footage is released under the ‘Creative Commons 3.0 Attribution’ license which allows for commercial and non-commercial use. This means that news outlets, filmmakers and bloggers will be able to easily share, remix, subtitle or reuse our footage.
[...]
This is the first time that video footage produced by a news broadcaster is released under the ‘Creative Commons 3.0 Attribution’ license which allows for commercial and non-commercial use.
KlausGraf - am Mittwoch, 14. Januar 2009, 23:38 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Mittwoch, 14. Januar 2009, 22:36 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Mittwoch, 14. Januar 2009, 22:27 - Rubrik: Archivrecht
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"Ministerpräsident Jürgen Rüttgers: Kunst entsteht, um gesehen zu werden und zu wirken. " So beginnt die Pressemitteilung der NRW-Staatskanzlei und fahrt fort: "Mit einem ersten Spatenstich wurde heute in Brauweiler durch Ministerpräsident Jürgen Rüttgers der Startschuss für den Umbau des früheren Gutshofs der Abtei zu einem Schaumagazin für wertvolle Künstlernachlässe gegeben. ....."
http://www.nrw.de/Presseservice/meldungen/01_2009/090114STK.php
Die Reaktion der Aachener Zeitung (Link) spielt auf den Versuch Aachens das Kunstdepot in Kornelimünster zu erhalten an: " ..... Die Barock-Abtei soll möglicherweise auch Aufbewahrungsort für den umfangreichen Kunstbesitz des Bundes werden. Hier habe Berlin bereits «großes Interesse» signalisiert, erklärte NRW-Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff. Pläne der Landesregierung, auch die landeseigene Kunstsammlung aus Kornelimünster bei Aachen mit Werken von Richter, Uecker oder Polke nach Brauweiler zu bringen, hatten zu kontroversen Diskussionen geführt. ...."
Auch die WDR3/WDR5 Kulturnachrichten (Link) vermelden am 14.01.2009: "Brauweiler: Baubeginn für Künstlerarchiv. In Brauweiler bei Köln hat ein Bauprojekt zur Unterbringung von Künstlernachlässen begonnen. Geplant ist, den Gutshof der Abtei Brauweiler zu einem Schaumagazin umzubauen. Die Nachlässe könnten künftig auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern angemessen aufbewahrt und überliefert werden, sagte Ministerpräsident Jürgen Rüttgers beim Spatenstich. Die Baukosten in Höhe von 2,9 Millionen Euro teilen sich das Land NRW und der Landschaftsverband Rheinland."
Problematischer ist der Beginn der Berichterstattung im Online-Auftritt des WDR (Link): "Ein letzter Ort für Kunstwerke. Neues Zentrum für Künstlernachlässe - Als Kunstschaffender sollte man schon zu Lebzeiten an die posthume Ehre denken - und rechzeitig seinen Nachlass regeln. Ein neu geschaffenes Zentrum für Künstlernachlässe in der Abtei Brauweiler bei Köln bietet dabei Schützenhilfe. ...."
Ironie hin oder her: die Friedhofsmetapher nervt !
Uta Baier in der Welt (Link): ".....Schriftstücke wird Brauweiler nicht sammeln, dafür gibt es zum Beispiel das Deutsche Kunstarchiv in Nürnberg, das bereits 1400 schriftliche Nachlässe besitzt. Im vergangenen August wurde in Bonn die regionale Variante des Nürnberger Modells gegründet: das "Rheinische Archiv für Künstlernachlässe", das nach einem knappen halben Jahr bereits mehr als 20 aufgenommen hat.
Dass Brauweiler und Saarlouis und all die anderen Archive eher der Aufbewahrungsort der nicht so bedeutenden Künstlernachlässe sein werden, stört die Initiatoren überhaupt nicht. Keiner dieser Institutionen geht es um die wenigen, ganz berühmten Künstler, um die sich Markt und Museen reißen. Es geht viel mehr um den "Erhalt eines reichen, kulturellen Erbes", wie es der Hamburger Verein "Forum für Künstlernachlässe" auf seiner Internetseite schreibt.
Letztendlich will das neue Archiv in Brauweiler aber nicht einlagern, sondern verleihen. "Am besten funktioniert das Archiv, wenn es immer leer ist", sagt Thomas Deecke, pensionierter Bremer Museumsdirektor und Berater des Archivs. ...."
Ein Archiv (?), das immer leer ist, dürfte der Wunschtraum vieler Träger "richtiger" Archive sein - welch ein Einsparungspotenzial .......
Weitere Meldungen bspw. in den Ruhrnachrichten (Link), der Allgäuer Zeitung (Link) oder dem Kölner Stadt Anzeiger (Link).
Archivalia hatte bereits mehrfach berichtet:
http://archiv.twoday.net/stories/5084414/, http://archiv.twoday.net/stories/4824917/,
http://archiv.twoday.net/stories/4619269/,
http://archiv.twoday.net/stories/4490346/ .
http://www.nrw.de/Presseservice/meldungen/01_2009/090114STK.php
Die Reaktion der Aachener Zeitung (Link) spielt auf den Versuch Aachens das Kunstdepot in Kornelimünster zu erhalten an: " ..... Die Barock-Abtei soll möglicherweise auch Aufbewahrungsort für den umfangreichen Kunstbesitz des Bundes werden. Hier habe Berlin bereits «großes Interesse» signalisiert, erklärte NRW-Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff. Pläne der Landesregierung, auch die landeseigene Kunstsammlung aus Kornelimünster bei Aachen mit Werken von Richter, Uecker oder Polke nach Brauweiler zu bringen, hatten zu kontroversen Diskussionen geführt. ...."
Auch die WDR3/WDR5 Kulturnachrichten (Link) vermelden am 14.01.2009: "Brauweiler: Baubeginn für Künstlerarchiv. In Brauweiler bei Köln hat ein Bauprojekt zur Unterbringung von Künstlernachlässen begonnen. Geplant ist, den Gutshof der Abtei Brauweiler zu einem Schaumagazin umzubauen. Die Nachlässe könnten künftig auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern angemessen aufbewahrt und überliefert werden, sagte Ministerpräsident Jürgen Rüttgers beim Spatenstich. Die Baukosten in Höhe von 2,9 Millionen Euro teilen sich das Land NRW und der Landschaftsverband Rheinland."
Problematischer ist der Beginn der Berichterstattung im Online-Auftritt des WDR (Link): "Ein letzter Ort für Kunstwerke. Neues Zentrum für Künstlernachlässe - Als Kunstschaffender sollte man schon zu Lebzeiten an die posthume Ehre denken - und rechzeitig seinen Nachlass regeln. Ein neu geschaffenes Zentrum für Künstlernachlässe in der Abtei Brauweiler bei Köln bietet dabei Schützenhilfe. ...."
Ironie hin oder her: die Friedhofsmetapher nervt !
Uta Baier in der Welt (Link): ".....Schriftstücke wird Brauweiler nicht sammeln, dafür gibt es zum Beispiel das Deutsche Kunstarchiv in Nürnberg, das bereits 1400 schriftliche Nachlässe besitzt. Im vergangenen August wurde in Bonn die regionale Variante des Nürnberger Modells gegründet: das "Rheinische Archiv für Künstlernachlässe", das nach einem knappen halben Jahr bereits mehr als 20 aufgenommen hat.
Dass Brauweiler und Saarlouis und all die anderen Archive eher der Aufbewahrungsort der nicht so bedeutenden Künstlernachlässe sein werden, stört die Initiatoren überhaupt nicht. Keiner dieser Institutionen geht es um die wenigen, ganz berühmten Künstler, um die sich Markt und Museen reißen. Es geht viel mehr um den "Erhalt eines reichen, kulturellen Erbes", wie es der Hamburger Verein "Forum für Künstlernachlässe" auf seiner Internetseite schreibt.
Letztendlich will das neue Archiv in Brauweiler aber nicht einlagern, sondern verleihen. "Am besten funktioniert das Archiv, wenn es immer leer ist", sagt Thomas Deecke, pensionierter Bremer Museumsdirektor und Berater des Archivs. ...."
Ein Archiv (?), das immer leer ist, dürfte der Wunschtraum vieler Träger "richtiger" Archive sein - welch ein Einsparungspotenzial .......
Weitere Meldungen bspw. in den Ruhrnachrichten (Link), der Allgäuer Zeitung (Link) oder dem Kölner Stadt Anzeiger (Link).
Archivalia hatte bereits mehrfach berichtet:
http://archiv.twoday.net/stories/5084414/, http://archiv.twoday.net/stories/4824917/,
http://archiv.twoday.net/stories/4619269/,
http://archiv.twoday.net/stories/4490346/ .
Wolf Thomas - am Mittwoch, 14. Januar 2009, 21:38 - Rubrik: Staatsarchive
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KlausGraf - am Mittwoch, 14. Januar 2009, 21:37 - Rubrik: Landesgeschichte
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Alle Bände:
http://diglit.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kindlervonknobloch1898ga
Materialien zum nicht erschienenen Rest S-Z im Nachlass im Generallandesarchiv Karlsruhe.
http://diglit.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kindlervonknobloch1898ga
Materialien zum nicht erschienenen Rest S-Z im Nachlass im Generallandesarchiv Karlsruhe.
KlausGraf - am Mittwoch, 14. Januar 2009, 21:31 - Rubrik: Genealogie
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Über die Sediment-Untersuchungen im Tiroler Schwarzsee berichtet der Standard (Link).
Zu Sediment-Archiven auf Archivalia s.:
http://archiv.twoday.net/stories/5363366/
http://archiv.twoday.net/stories/5149535/
http://archiv.twoday.net/stories/4792979/
Zu Sediment-Archiven auf Archivalia s.:
http://archiv.twoday.net/stories/5363366/
http://archiv.twoday.net/stories/5149535/
http://archiv.twoday.net/stories/4792979/
Wolf Thomas - am Mittwoch, 14. Januar 2009, 21:27 - Rubrik: Wahrnehmung
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http://adresscomptoir.twoday.net/stories/5444938/
Nachtrag:
http://blog.cibera.de/2009/01/14/meisterwerke-aus-dem-prado-in-google-earth/

Nachtrag:
http://blog.cibera.de/2009/01/14/meisterwerke-aus-dem-prado-in-google-earth/

KlausGraf - am Mittwoch, 14. Januar 2009, 21:26 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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In 2007, the LMU Library's Department of Archives & Special
Collections was awarded a grant as part of the Local History Digital
Resources Project (LHDRP), supported by the infrastructure of the
California Digital Library (CDL) and Califa through Library Services and
Technology Act (LSTA) grant funding administered by the California State
Library (CSL). This grant funded the digitization of 200 postcards from
the Werner Von Boltenstern postcard collection, and laid the groundwork
for the Digital Library program.
From diglib@infoserv.inist.fr

http://digitalcollections.lmu.edu/socalpost.html
Collections was awarded a grant as part of the Local History Digital
Resources Project (LHDRP), supported by the infrastructure of the
California Digital Library (CDL) and Califa through Library Services and
Technology Act (LSTA) grant funding administered by the California State
Library (CSL). This grant funded the digitization of 200 postcards from
the Werner Von Boltenstern postcard collection, and laid the groundwork
for the Digital Library program.
From diglib@infoserv.inist.fr
http://digitalcollections.lmu.edu/socalpost.html
KlausGraf - am Mittwoch, 14. Januar 2009, 21:13 - Rubrik: English Corner
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Wilhelmine Grabenweger sichtet in ihrer Wiener Diplomarbeit die Falsa im CIL. Der Haupterfinder falscher römischer Inschriften war Wolfgang Lazius.
http://othes.univie.ac.at/2433/1/2008-11-07_9505205.pdf
http://othes.univie.ac.at/2433/1/2008-11-07_9505205.pdf
KlausGraf - am Dienstag, 13. Januar 2009, 22:55 - Rubrik: Landesgeschichte
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http://opac.nebis.ch/F?func=find-c&ccl_term=wlc%3Dink+and+wos%3D(z06+OR+z02)
Leider ist in der Regel zu jedem Druck nur ein einziges Bild vorhanden.

http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&con_lng=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=004673711
Leider ist in der Regel zu jedem Druck nur ein einziges Bild vorhanden.

http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&con_lng=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=004673711
KlausGraf - am Dienstag, 13. Januar 2009, 22:32 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.braidense.it/dire/martini/indice.htm
Martini 1883 ist auch auf Italienisch von Nutzen, wenn es um alte Maße und Gewichte geht.

Martini 1883 ist auch auf Italienisch von Nutzen, wenn es um alte Maße und Gewichte geht.

KlausGraf - am Dienstag, 13. Januar 2009, 22:10 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Die Augsburger Allgemeine (Link) weist auf den Termin hin: " ......Am Samstag, 14. März, öffnet das Archiv für Volksmusik in Schwaben seine Pforten. Bei einem Tag der offenen Tür können in Krumbach Archivschätze eingesehen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, sogar aus Originalhandschriften zu musizieren. Während des ganzen Tages können sich interessierte Besucher darüber informieren, wo einzigartige und authentische Dokumente unserer überlieferten musikalischen Volkskultur aufbewahrt werden. Sie können dabei auch miterleben, wie diese zum Klingen gebracht werden. Spielbares Arbeitsmaterial wird zur Verfügung gestellt. ..."
Wolf Thomas - am Dienstag, 13. Januar 2009, 21:58 - Rubrik: Musikarchive
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Paul Kreiner im Tagesspiel (Link) zum 90. Andreottis: " .....Lästigen Gegnern drohte Andreotti gerne mit dem Griff in sein persönliches Archiv, eine Ansammlung von geschätzt 600 Laufmetern Papier."
Wikipedia-Artikel zu Andreotti:
http://de.wikipedia.org/wiki/Giulio_Andreotti
Wikipedia-Artikel zu Andreotti:
http://de.wikipedia.org/wiki/Giulio_Andreotti
Wolf Thomas - am Dienstag, 13. Januar 2009, 21:57 - Rubrik: Wahrnehmung
http://retro.seals.ch/digbib/view?rid=szg-006:1989:39::560
Erschienen 1989 in: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte. Das erstellbare PDF ist mit einem E-Text unterlegt.
Erschienen 1989 in: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte. Das erstellbare PDF ist mit einem E-Text unterlegt.
KlausGraf - am Dienstag, 13. Januar 2009, 21:50 - Rubrik: Landesgeschichte
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https://www.digicoord.ch/index.php?title=Digitalisierungsprojekte&setlang=de
Zu klein und mit scheußlichem Wasserzeichen, erreichbar über die OPAC-Links. Es fehlen teilweise Angaben zu den Bildrechten, denn auch nach Schweizer Recht wird der 70 Jahre nach dem Tod erlöschende Urheberrechtsschutz nicht durch ein ewiges Kontrollrecht des Eigentümers ersetzt. Und ganz bestimmt sind in der Schweiz Digitalisate gemeinfreier zweidimensionaler Vorlagen (womöglich auch dokumentarische Fotos von 3-D-Objekten) nicht vom Urheberrecht geschützt.

Bei den viel zu kleinen Ansichten aus der Wickiana ist das Copyfraud besonders ausgeprägt. Zum Vergleich siehe etwa:
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wickiana3.jpg
Zu klein und mit scheußlichem Wasserzeichen, erreichbar über die OPAC-Links. Es fehlen teilweise Angaben zu den Bildrechten, denn auch nach Schweizer Recht wird der 70 Jahre nach dem Tod erlöschende Urheberrechtsschutz nicht durch ein ewiges Kontrollrecht des Eigentümers ersetzt. Und ganz bestimmt sind in der Schweiz Digitalisate gemeinfreier zweidimensionaler Vorlagen (womöglich auch dokumentarische Fotos von 3-D-Objekten) nicht vom Urheberrecht geschützt.

Bei den viel zu kleinen Ansichten aus der Wickiana ist das Copyfraud besonders ausgeprägt. Zum Vergleich siehe etwa:
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wickiana3.jpg
KlausGraf - am Dienstag, 13. Januar 2009, 21:39 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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" ...... Aber auch im Obergeschoss haben die Vandalen ihr Unwesen getrieben. Dort rissen sie im Archiv Ordner und Bücher aus den Regalen und warfen sie in allen Räumen umher. Den Tätern ging es offenbar rein um Zerstörung, denn gestohlen wurde nach ersten Angaben nichts. ....." - mehr dazu in http://ooe.orf.at/stories/334736/
Wolf Thomas - am Dienstag, 13. Januar 2009, 21:29 - Rubrik: Kirchenarchive
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" ...Seit seiner Kindheit ist Alvise, der Held der Geschichte, vom «Gelato», dem Speiseeis fasziniert. Das hat viel zu tun mit seiner ersten Liebe Noemi, die ihn in der Schule aus seiner Rolle als Aussenseiter und verspottetes Einzelkind holt, mit der er genüsslich Vanilleeis schleckt und viele Gedanken und Gefühle teilt. Atmosphärisch sehr dicht, voller Sympathie für seine liebevoll gezeichneten Figuren schildert Zahno die Geschichte des Alvise. Dieser verliert Noemi, aber das Eis bleibt für ihn lebensbestimmend. Erst hilft er beim Gelatiere aus, dann wird er nach einem Amerikanistik- und Italienischstudium und einer Tätigkeit als Archivar selbst Gelatiere – und was für einer. ....."
Quelle:
http://www.suedostschweiz.ch/medien/sogr/index_detail.cfm?id=552934
Wolf Thomas - am Dienstag, 13. Januar 2009, 21:29 - Rubrik: Wahrnehmung
" .... Am 26. Januar wird in der Schlosskirche [in Winnenden] um 19 Uhr im Rahmen eines Gottesdienstes an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Eine Gruppe bestehend aus Psychiatrieerfahrenen, Mitarbeitern des ZfP Winnenden sowie weiterführenden Diensten und dem Stadtarchiv hat diesen Gottesdienst vorbereitet. ...."
Quelle:
http://www.gmuender-tagespost.de/395032/
s. a. http://archiv.twoday.net/stories/5412655/#5437043
Quelle:
http://www.gmuender-tagespost.de/395032/
s. a. http://archiv.twoday.net/stories/5412655/#5437043
Wolf Thomas - am Dienstag, 13. Januar 2009, 21:27 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
http://zaguan.unizar.es/
Neben vielen Handschriften und alten Büchern sind auch Universitätsprotokolle aus dem 19. Jahrhundert digitalisiert (Djvu-Format).
Neben vielen Handschriften und alten Büchern sind auch Universitätsprotokolle aus dem 19. Jahrhundert digitalisiert (Djvu-Format).
KlausGraf - am Dienstag, 13. Januar 2009, 20:55 - Rubrik: Universitaetsarchive
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Die 2. Ausgabe der Open Access-Zeitschrift “BRaIn” der Fachhochschule Potsdam ist nun online zugänglich.
http://brain.fh-potsdam.de/ausgabe_002/inhaltsverzeichnis.html
Es geht unter anderem um "Schöne Bibliotheken" als Faszinosum. Ein Artikel behandelt das RSS-Format, ein anderer ist eine ärgerlich unkritische Darstellung der Onleihe:
http://brain.fh-potsdam.de/ausgabe_002/2008_02_09_divibib.html
Die in netbib nachlesbare Kritik fällt unter den Tisch:
http://log.netbib.de/?s=onleihe
http://brain.fh-potsdam.de/ausgabe_002/inhaltsverzeichnis.html
Es geht unter anderem um "Schöne Bibliotheken" als Faszinosum. Ein Artikel behandelt das RSS-Format, ein anderer ist eine ärgerlich unkritische Darstellung der Onleihe:
http://brain.fh-potsdam.de/ausgabe_002/2008_02_09_divibib.html
Die in netbib nachlesbare Kritik fällt unter den Tisch:
http://log.netbib.de/?s=onleihe
KlausGraf - am Dienstag, 13. Januar 2009, 20:45 - Rubrik: Bibliothekswesen
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Von Jan Selmer:
http://www.zeitensprung.de/fotoleitfaden.pdf
Praxistipps auch unter
http://www.fotoerbe-sachsen.de/handreichungen/
http://www.zeitensprung.de/fotoleitfaden.pdf
Praxistipps auch unter
http://www.fotoerbe-sachsen.de/handreichungen/
KlausGraf - am Dienstag, 13. Januar 2009, 17:49 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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1001 unterhaltende und anregende Belustigungen
Im Rahmen des kostenlosen Scan on Demand-Angebots bereitgestellt von der Boston Public Library (eine der größten Bibliotheken der USA):
http://openlibrary.org/b/OL13456471M
Im Rahmen des kostenlosen Scan on Demand-Angebots bereitgestellt von der Boston Public Library (eine der größten Bibliotheken der USA):
http://openlibrary.org/b/OL13456471M
KlausGraf - am Dienstag, 13. Januar 2009, 17:39 - Rubrik: Unterhaltung
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Das Projekt "Zwangsarbeit 1939 - 1945" basiert auf einer Sammlung von Interviews, die 2005 bis 2006 in 26 Ländern geführt wurden. Knapp 600 Überlebende der nationalsozialistischen Zwangsarbeit erzählen ihre Lebensgeschichte in ausführlichen Audio- und Video-Interviews.
http://www.zwangsarbeit-archiv.de/index.html
http://www.zwangsarbeit-archiv.de/index.html
Ladislaus - am Dienstag, 13. Januar 2009, 15:35 - Rubrik: Medienarchive
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EINLADUNG ZUR PODIUMSDISKUSSION
Erinnerung und Unbewusstes.
Sammlungen und Archive als kulturelles Gedächtnis
Donnerstag, 12. Februar 2009, 18:30 Uhr
Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, Aufseß-Saal
Es diskutieren Dr. Michael Farrenkopf (Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Montanhistorisches Dokumentationszentrum), Dr. Bernhard Grau (Staatliche Archive Bayerns), Priv.-Doz. Dr. Thomas Schaarschmidt (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) sowie Prof. Dr. Udo Wengst (Institut für Zeitgeschichte München-Berlin). Die Moderation hat Thomas Viewegh (Bayerischer Rundfunk).
Seit Erfindung des Buchdrucks, stellt Harald Weinrich fest, hat man das menschliche Gedächtnis „ausgelagert“. Extern gespeichert wird, was unsere Kultur ausmacht – offen zugänglich etwa in Bibliotheken. Ein Speicher besonderer Art sind die Archive. Sie bewahren, was besonderen Schutzes bedarf und nicht einfach zu vervielfältigen ist: Originale, Schriften und Vorstufen, Arbeitspapiere, Tondokumente, Bilder. So manches davon wartet noch darauf, erforscht zu werden. Vieles verbirgt sich in den Archiven, das im öffentlichen Bewusstsein nicht präsent ist.
Täglich erzeugen wir unsere Vergangenheit neu in dem, womit wir uns beschäftigen. Nichts jedoch - so formuliert Robert Musil treffend - imprägniert so gut gegen Aufmerksamkeit wie ein Monument. Gleichzeitig kommt es für das Erinnern auf das Neuentdecken, Verändern, auf Brüche an – welchen Beitrag leisten dann gerade Archive zu unserem Vergangenheitsbild? Wie steht es um das Verhältnis von Bewusstem und Unbewusstem, das in den Archiven gespeichert ist? Welches Unbekannte halten sie bereit, und wie gehen sie damit um? Was bedeutet Authentizität für die Archive? Inwieweit wird sie – durch das Sammeln, Selektieren, Erschließen und Zugänglichmachen – auch überhaupt erst hergestellt? Unter welchen Bedingungen arbeiten Archive, und welche Fragen beschäftigen sie?
Zur Diskussion dieser Fragen laden wir herzlich ein!
Im Anschluss an diese Podiumsdiskussion laden wir Sie herzlich zu einem kleinen Umtrunk ein und zum Besuch einer Ausstellung der Archive der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried-Wilhelm-Leibniz mit herausragenden historischen Stücken aus deren reichhaltigen Sammlungen. Es besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit den Referenten und den ausstellenden Archivleiterinnen und -leitern.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Um Anmeldung unter neschke@leibniz-gemeinschaft.de bis zum 9. Februar 2009 wird gebeten.
Termin: Donnerstag, 12. Februar 2008, 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: Germanisches Nationalmuseum (www.gnm.de)
Kartäusergasse 1
90402 Nürnberg
Anmeldung: neschke@leibniz-gemeinschaft.de
Erinnerung und Unbewusstes.
Sammlungen und Archive als kulturelles Gedächtnis
Donnerstag, 12. Februar 2009, 18:30 Uhr
Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, Aufseß-Saal
Es diskutieren Dr. Michael Farrenkopf (Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Montanhistorisches Dokumentationszentrum), Dr. Bernhard Grau (Staatliche Archive Bayerns), Priv.-Doz. Dr. Thomas Schaarschmidt (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) sowie Prof. Dr. Udo Wengst (Institut für Zeitgeschichte München-Berlin). Die Moderation hat Thomas Viewegh (Bayerischer Rundfunk).
Seit Erfindung des Buchdrucks, stellt Harald Weinrich fest, hat man das menschliche Gedächtnis „ausgelagert“. Extern gespeichert wird, was unsere Kultur ausmacht – offen zugänglich etwa in Bibliotheken. Ein Speicher besonderer Art sind die Archive. Sie bewahren, was besonderen Schutzes bedarf und nicht einfach zu vervielfältigen ist: Originale, Schriften und Vorstufen, Arbeitspapiere, Tondokumente, Bilder. So manches davon wartet noch darauf, erforscht zu werden. Vieles verbirgt sich in den Archiven, das im öffentlichen Bewusstsein nicht präsent ist.
Täglich erzeugen wir unsere Vergangenheit neu in dem, womit wir uns beschäftigen. Nichts jedoch - so formuliert Robert Musil treffend - imprägniert so gut gegen Aufmerksamkeit wie ein Monument. Gleichzeitig kommt es für das Erinnern auf das Neuentdecken, Verändern, auf Brüche an – welchen Beitrag leisten dann gerade Archive zu unserem Vergangenheitsbild? Wie steht es um das Verhältnis von Bewusstem und Unbewusstem, das in den Archiven gespeichert ist? Welches Unbekannte halten sie bereit, und wie gehen sie damit um? Was bedeutet Authentizität für die Archive? Inwieweit wird sie – durch das Sammeln, Selektieren, Erschließen und Zugänglichmachen – auch überhaupt erst hergestellt? Unter welchen Bedingungen arbeiten Archive, und welche Fragen beschäftigen sie?
Zur Diskussion dieser Fragen laden wir herzlich ein!
Im Anschluss an diese Podiumsdiskussion laden wir Sie herzlich zu einem kleinen Umtrunk ein und zum Besuch einer Ausstellung der Archive der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried-Wilhelm-Leibniz mit herausragenden historischen Stücken aus deren reichhaltigen Sammlungen. Es besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit den Referenten und den ausstellenden Archivleiterinnen und -leitern.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Um Anmeldung unter neschke@leibniz-gemeinschaft.de bis zum 9. Februar 2009 wird gebeten.
Termin: Donnerstag, 12. Februar 2008, 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: Germanisches Nationalmuseum (www.gnm.de)
Kartäusergasse 1
90402 Nürnberg
Anmeldung: neschke@leibniz-gemeinschaft.de
birgitjooss - am Dienstag, 13. Januar 2009, 10:43 - Rubrik: Veranstaltungen
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http://nrs.harvard.edu/urn-3:FHCL.HOUGH:1854728
Oberbayerisches Landrecht Kaiser Ludwig des Bayern (²VL 11, 1070 ohne diese Hs.)
Als Schreiber nennt sich Bl. 60r Johannes Waltpurger de Fridperg. Krämer hat zu Johannes Waltpurger Basel, UB, A. N. IV. 6, fol. 149r (am 7. 9. 1485 in Augsburg). Schriftvergleich mit CMDCH 1, S. 228, 267 Nr. 634 und Abb. 591 könnte klären, ob es die gleiche Hand ist. Ein Joh. Waltpurger, Gerichtsschreiber zu Indersdorf, erscheint 1465 in Friedberg, OA 24 (1863), S. 384
http://books.google.de/books?id=AwcPAAAAYAAJ&pg=PA384
[Siehe auch http://www.handschriftencensus.de/19796
http://aleph.unibas.ch/F/?local_base=DSV05&con_lng=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=000172692 ]
Oberbayerisches Landrecht Kaiser Ludwig des Bayern (²VL 11, 1070 ohne diese Hs.)
Als Schreiber nennt sich Bl. 60r Johannes Waltpurger de Fridperg. Krämer hat zu Johannes Waltpurger Basel, UB, A. N. IV. 6, fol. 149r (am 7. 9. 1485 in Augsburg). Schriftvergleich mit CMDCH 1, S. 228, 267 Nr. 634 und Abb. 591 könnte klären, ob es die gleiche Hand ist. Ein Joh. Waltpurger, Gerichtsschreiber zu Indersdorf, erscheint 1465 in Friedberg, OA 24 (1863), S. 384
http://books.google.de/books?id=AwcPAAAAYAAJ&pg=PA384
[Siehe auch http://www.handschriftencensus.de/19796
http://aleph.unibas.ch/F/?local_base=DSV05&con_lng=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=000172692 ]
KlausGraf - am Dienstag, 13. Januar 2009, 10:26 - Rubrik: Landesgeschichte
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http://www.culture.gouv.fr/culture/editions/documents/cr118-119_p38.pdf
Patrick Daowski fordert zurecht Nachnutzungsmöglichkeiten für Bibliotheksdigitalisate (französischer Kurzbeitrag).
Patrick Daowski fordert zurecht Nachnutzungsmöglichkeiten für Bibliotheksdigitalisate (französischer Kurzbeitrag).
KlausGraf - am Dienstag, 13. Januar 2009, 09:10 - Rubrik: Open Access
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P. Jacsó beleuchtet Stärken und Schwächen von Google Scholar:
http://www.jacso.info/PDFs/jacso-GS-revisited-OIR-2008-32-1.pdf
http://www.jacso.info/PDFs/jacso-GS-revisited-OIR-2008-32-1.pdf
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"Young strebt hier offensichtlich keine einfache Retrospektive seines Schaffens an, wie das 1976 noch bei „Decade” der Fall war. Ihm schwebt vielmehr ein ambitioniertes Gesamtkunstwerk vor, das aus Tönen, Filmclips und Fotos bestehen soll. Weshalb „Archives, Vol. 1” zunächst nur auf Blu-Ray-Disc und DVD erscheinen wird - die einfache CD-Version soll später nachgereicht werden. .....
Der Fan, für den dieses Monumentalwerk gedacht ist, erhält dafür ein über 200 Seiten starkes Hardcover-Buch, Zugriff auf etwa 1000 Fotos, zahllose Filmclips sowie Youngs grandios gescheiterten ersten Kinoversuch „Journey Through the Past”. Die musikalische Ausbeute mutet daneben mit 128 Titeln relativ bescheiden an. Zumal nur 43 Aufnahmen bisher unveröffentlicht waren und nur 13 Songs wirklich neu sind. "
Quelle:
http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/2009/1/11/news-104197751/detail.html
Der Fan, für den dieses Monumentalwerk gedacht ist, erhält dafür ein über 200 Seiten starkes Hardcover-Buch, Zugriff auf etwa 1000 Fotos, zahllose Filmclips sowie Youngs grandios gescheiterten ersten Kinoversuch „Journey Through the Past”. Die musikalische Ausbeute mutet daneben mit 128 Titeln relativ bescheiden an. Zumal nur 43 Aufnahmen bisher unveröffentlicht waren und nur 13 Songs wirklich neu sind. "
Quelle:
http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/2009/1/11/news-104197751/detail.html
Wolf Thomas - am Montag, 12. Januar 2009, 19:07 - Rubrik: Unterhaltung
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" ..... Bei seiner Compilation setzt DJ Guuzbourg aber nicht nur auf aktuelle Trends, sondern greift auch tief ins grenzübergreifende Archiv. Da hat er etwa Liesbeth List gefunden, die in den 70er Jahren in Holland ein Superstar war. Sie ist mit dem Gainsbourg-Titel «L'anamour» vertreten. ...."
Quelle:
http://www.all-in.de/allgaeu_freizeit/musik/cdkritik/art362,469227
Quelle:
http://www.all-in.de/allgaeu_freizeit/musik/cdkritik/art362,469227
Wolf Thomas - am Montag, 12. Januar 2009, 19:05 - Rubrik: Unterhaltung
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Prolog
"Einzigartig in Deutschland ist das System ROTE MAPPE - WEISSE MAPPE für den Dialog zwischen einem Landesverband der Heimatpflege und der Landesregierung. Vor Jahrzehnten hat der Niedersächsische Heimatbund e.V. damit begonnen.
Die Veröffentlichung der ROTEN MAPPE und ihre breite Streuung dehnte die zur Vorbereitung ihrer Beantwortung durch den Ministerpräsidenten mit zahlreichen Regierungsstellen geknüpften Kontakte auf das gesamte Land aus, zu kommunalen Gebietskörperschaften, Kirchen, wissenschaftlichen und kulturellen Institutionen und zur Wirtschaft. Doch nicht nur diese wurden und werden jährlich zur inhaltlichen Mitarbeit eingeladen. Die ROTE MAPPE steht allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern unseres Landes für ihre heimatbezogenen Anliegen offen, wie sich die Antworten der Landesregierung, seit 1977 in der WEISSEN MAPPE veröffentlicht, ebenfalls an alle Bürger wenden.
Die Übergabe der ROTEN MAPPE als kritischer Jahresbericht zur Situation der Heimatpflege und des Naturschutzes an die Landesregierung "und deren Antwort und Erläuterungen dazu in der WEISSEN MAPPE" sind zentraler Bestandteil des Niedersachsentages. "
Quelle:
http://www.niedersaechsischer-heimatbund.de/dokumente/mappen.shtml?s12
"Rote Mappe"
"Archivmaterialien aus dem Institut für den Wissenschaftlichen Film in Göttingen
406/08
Im Beitrag 403/07 der WEISSEN MAPPE informierte die Landesregierung darüber, dass das Institut für den Wissenschaftlichen Film (IWF) ab 2008 nicht mehr gefördert wird; es gäbe nur noch eine Abwicklungsfinanzierung für die kommenden drei Jahre. Die Landesregierung verwies in dem gleichen Beitrag auch darauf, dass das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur größtes Interesse an der Bewahrung der Materialien des IWF hat. Es sollte ein Konzept dafür erarbeitet werden.
Wir fragen nun an, wie dieses Konzept aussieht. Es müsste nicht nur eine Lagerung und Archivierung der Bestände gewährleistet werden, sondern es ist auch von Zeit zu Zeit ein Umkopieren der Filme erforderlich, um sie für die Zukunft zu bewahren. Welche Einrichtung wird dafür zuständig sein? Wie werden die Bestände künftig für die interessierte Öffentlichkeit erschlossen und für die Bildung und Ausbildung eingesetzt? Wie kann gewährleistet sein, dass man auch künftig mit den Beständen forschen kann?"
Quelle (PDF):
http://www.niedersaechsischer-heimatbund.de/dokumente/dateien/RoteMappe2008.pdf
"Weiße Mappe"
"Archivmaterialien aus dem Institut für den
Wissenschaftlichen Film in Göttingen
406/08
In einer modernen Informationsgesellschaft sind audiovisuelle
Medien unverzichtbares Instrument der Darstellung und Verfügbarmachung von Wissen in Forschung und Lehre. AV-Medien machen Wissenschaft sichtbar und bereichern die Lehre. Ihre Bedeutung für hochwertige Bildung "bedingt u. a. durch die rasante Entwicklung im Bereich der Internet- und Medientechnologie der letzten Jahre" nimmt
stetig zu. Daher setzt sich das Land Niedersachsen für die weitere Bereitstellung der Materialien der IWF für Lehre und Forschung in den Hochschulen ein und folgt damit auch der Empfehlung des Wissenschaftsrats vom Mai 2007:
"In Deutschland ist die Archivierung und Verfügbarkeit audiovisueller
Medien mangelhaft. Dieses Defizit erweist sich als ein gravierendes Hemmnis für Forschung und Lehre in den Kommunikations- und Medienwissenschaften. Der Wissenschaftsrat bittet Bund, Länder und Produzenten nachdrücklich, in einer konzertierten Aktion dieses Defizit in Deutschland zu beheben, und formuliert aus wissenschaftlicher Sicht Bedingungen für die Realisierung einer systematischen dezentralen Archivierung audiovisueller Medien.“
Allerdings muss das Land die Entscheidungen der Bund-
Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung
(BLK) akzeptieren, die in gemeinsamen Fragen der Forschungsförderung von Bund und Ländern entscheidet. Die BLK hat in ihrer Sitzung am 23.10.2006 den Regierungschefs des Bundes und der Länder mehrheitlich
empfohlen, dass die IWF Wissen und Medien gGmbH aus der gemeinsamen Förderung ausscheidet.
Daher ist das MWK derzeit dabei, zusammen mit dem BMBF für die zukunftsweisenden Themenfelder der IWF eine nachhaltige Lösung zu finden. Diese muss an den durch die BLK gesetzten Rahmenbedingungen orientiert sein. Hierzu werden sowohl mit der Universität Göttingen als auch der Technischen Informationsbibliothek (TIB) in Hannover
Gespräche geführt.
Das Land Niedersachsen sieht die Sicherung und Verfügbarhaltung der Materialien der IWF nicht allein beschränkt auf ein niedersächsisches Angebot für Forschung und Lehre in Niedersachsen, sondern darüber hinaus auf den nationalen und auch internationalen Raum ausgerichtet. Eine Reduktion auf Niedersachsen, wäre gerade in Zeiten, wo durch das Internet lokale Aspekte und regionale Beschränkungen an Bedeutung verlieren, ein Rückschritt.
Die TIB hat auf der Grundlage verschiedener Expertisen ein Konzept für ein "Kompetenzzentrum Nichttextuelle Materialien“ an der TIB entwickelt. Im Zuge der Etablierung dieses Kompetenzzentrums an der TIB soll das Medienarchiv der IWF gGmbH an die TIB überführt und so der Erhalt und die Nutzung dieser Medien langfristig gewährleistet werden.
Die Verhandlungen mit dem Bund über das Konzept stehen noch am Anfang. Aus der Weiterfinanzierung des innovativen Konzepts der
IWF Campusmedien (www.iwf.de/campusmedien) und auch der aktiven und finanziellen Beteiligung des Landes an der Erstellung eines zukunftsweisenden Konzepts wird deutlich, dass sich das Land weiter intensiv um Erhalt und Nutzung der Materialien der IWF gGmbH bemüht."
Quelle (PDF):
http://www.niedersaechsischer-heimatbund.de/dokumente/dateien/WeisseMappe2008.pdf
Epilog
Mappen 2004 - 2007 als PDF-Dokumente zum Herunterladen unter : http://www.niedersaechsischer-heimatbund.de/dokumente/dokumente.shtml?s12
"Einzigartig in Deutschland ist das System ROTE MAPPE - WEISSE MAPPE für den Dialog zwischen einem Landesverband der Heimatpflege und der Landesregierung. Vor Jahrzehnten hat der Niedersächsische Heimatbund e.V. damit begonnen.
Die Veröffentlichung der ROTEN MAPPE und ihre breite Streuung dehnte die zur Vorbereitung ihrer Beantwortung durch den Ministerpräsidenten mit zahlreichen Regierungsstellen geknüpften Kontakte auf das gesamte Land aus, zu kommunalen Gebietskörperschaften, Kirchen, wissenschaftlichen und kulturellen Institutionen und zur Wirtschaft. Doch nicht nur diese wurden und werden jährlich zur inhaltlichen Mitarbeit eingeladen. Die ROTE MAPPE steht allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern unseres Landes für ihre heimatbezogenen Anliegen offen, wie sich die Antworten der Landesregierung, seit 1977 in der WEISSEN MAPPE veröffentlicht, ebenfalls an alle Bürger wenden.
Die Übergabe der ROTEN MAPPE als kritischer Jahresbericht zur Situation der Heimatpflege und des Naturschutzes an die Landesregierung "und deren Antwort und Erläuterungen dazu in der WEISSEN MAPPE" sind zentraler Bestandteil des Niedersachsentages. "
Quelle:
http://www.niedersaechsischer-heimatbund.de/dokumente/mappen.shtml?s12
"Rote Mappe"
"Archivmaterialien aus dem Institut für den Wissenschaftlichen Film in Göttingen
406/08
Im Beitrag 403/07 der WEISSEN MAPPE informierte die Landesregierung darüber, dass das Institut für den Wissenschaftlichen Film (IWF) ab 2008 nicht mehr gefördert wird; es gäbe nur noch eine Abwicklungsfinanzierung für die kommenden drei Jahre. Die Landesregierung verwies in dem gleichen Beitrag auch darauf, dass das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur größtes Interesse an der Bewahrung der Materialien des IWF hat. Es sollte ein Konzept dafür erarbeitet werden.
Wir fragen nun an, wie dieses Konzept aussieht. Es müsste nicht nur eine Lagerung und Archivierung der Bestände gewährleistet werden, sondern es ist auch von Zeit zu Zeit ein Umkopieren der Filme erforderlich, um sie für die Zukunft zu bewahren. Welche Einrichtung wird dafür zuständig sein? Wie werden die Bestände künftig für die interessierte Öffentlichkeit erschlossen und für die Bildung und Ausbildung eingesetzt? Wie kann gewährleistet sein, dass man auch künftig mit den Beständen forschen kann?"
Quelle (PDF):
http://www.niedersaechsischer-heimatbund.de/dokumente/dateien/RoteMappe2008.pdf
"Weiße Mappe"
"Archivmaterialien aus dem Institut für den
Wissenschaftlichen Film in Göttingen
406/08
In einer modernen Informationsgesellschaft sind audiovisuelle
Medien unverzichtbares Instrument der Darstellung und Verfügbarmachung von Wissen in Forschung und Lehre. AV-Medien machen Wissenschaft sichtbar und bereichern die Lehre. Ihre Bedeutung für hochwertige Bildung "bedingt u. a. durch die rasante Entwicklung im Bereich der Internet- und Medientechnologie der letzten Jahre" nimmt
stetig zu. Daher setzt sich das Land Niedersachsen für die weitere Bereitstellung der Materialien der IWF für Lehre und Forschung in den Hochschulen ein und folgt damit auch der Empfehlung des Wissenschaftsrats vom Mai 2007:
"In Deutschland ist die Archivierung und Verfügbarkeit audiovisueller
Medien mangelhaft. Dieses Defizit erweist sich als ein gravierendes Hemmnis für Forschung und Lehre in den Kommunikations- und Medienwissenschaften. Der Wissenschaftsrat bittet Bund, Länder und Produzenten nachdrücklich, in einer konzertierten Aktion dieses Defizit in Deutschland zu beheben, und formuliert aus wissenschaftlicher Sicht Bedingungen für die Realisierung einer systematischen dezentralen Archivierung audiovisueller Medien.“
Allerdings muss das Land die Entscheidungen der Bund-
Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung
(BLK) akzeptieren, die in gemeinsamen Fragen der Forschungsförderung von Bund und Ländern entscheidet. Die BLK hat in ihrer Sitzung am 23.10.2006 den Regierungschefs des Bundes und der Länder mehrheitlich
empfohlen, dass die IWF Wissen und Medien gGmbH aus der gemeinsamen Förderung ausscheidet.
Daher ist das MWK derzeit dabei, zusammen mit dem BMBF für die zukunftsweisenden Themenfelder der IWF eine nachhaltige Lösung zu finden. Diese muss an den durch die BLK gesetzten Rahmenbedingungen orientiert sein. Hierzu werden sowohl mit der Universität Göttingen als auch der Technischen Informationsbibliothek (TIB) in Hannover
Gespräche geführt.
Das Land Niedersachsen sieht die Sicherung und Verfügbarhaltung der Materialien der IWF nicht allein beschränkt auf ein niedersächsisches Angebot für Forschung und Lehre in Niedersachsen, sondern darüber hinaus auf den nationalen und auch internationalen Raum ausgerichtet. Eine Reduktion auf Niedersachsen, wäre gerade in Zeiten, wo durch das Internet lokale Aspekte und regionale Beschränkungen an Bedeutung verlieren, ein Rückschritt.
Die TIB hat auf der Grundlage verschiedener Expertisen ein Konzept für ein "Kompetenzzentrum Nichttextuelle Materialien“ an der TIB entwickelt. Im Zuge der Etablierung dieses Kompetenzzentrums an der TIB soll das Medienarchiv der IWF gGmbH an die TIB überführt und so der Erhalt und die Nutzung dieser Medien langfristig gewährleistet werden.
Die Verhandlungen mit dem Bund über das Konzept stehen noch am Anfang. Aus der Weiterfinanzierung des innovativen Konzepts der
IWF Campusmedien (www.iwf.de/campusmedien) und auch der aktiven und finanziellen Beteiligung des Landes an der Erstellung eines zukunftsweisenden Konzepts wird deutlich, dass sich das Land weiter intensiv um Erhalt und Nutzung der Materialien der IWF gGmbH bemüht."
Quelle (PDF):
http://www.niedersaechsischer-heimatbund.de/dokumente/dateien/WeisseMappe2008.pdf
Epilog
Mappen 2004 - 2007 als PDF-Dokumente zum Herunterladen unter : http://www.niedersaechsischer-heimatbund.de/dokumente/dokumente.shtml?s12
Wolf Thomas - am Montag, 12. Januar 2009, 18:21 - Rubrik: Filmarchive
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BSB-Ink: R-253
Rolevinck, Werner: Fasciculus temporum Basel: Bernhard Richel, 1481.08.31.
2. Exemplar: R-253,2
Rubriziert. Zahlreiche hs. Glossen, Zusätze und auf nach Bl. 108 [l8], 123 [n7], 125 [o1], 131 [o7] und 136 [p4] eingebundenen Pergament- bzw. Papierbl. hs. dt. Einträge zur württembergischen Geschichte, u.a. von Herzog Eberhard im Bart und Johannes Vergenhans, mit Abschrift einer Urkunde von 1238 mit dem Turmsiegel des Grafen Ulrich I. Auf Fußschnitt das Motto Attempto des Eberhard im Bart. Vgl. P. Amelung in: Württemberg im Spätmittelalter. Ausstellungskatalog. Stuttgart 1985, Nr. 149.
Prov.: [Eberhard im Bart, Herzog von Württemberg. – Stuttgart, Konsistorialbibliothek]. – Mindelheim, Jesuitenkolleg. – [Augsburg, Stadtbibliothek, 1835--39. – München, königliche Bibliothek, ab März 1839]. Vgl. Alt. Reg.B, Nr. 105.
Spätgotischer Kalblederband auf Pappe mit Einzelstempeln in Blindpressung.
Signatur: Rar. 429 (Inkunabelkatalog)
Der Bayerischen Staatsbibliothek danke ich für die Digitalisierung dieser außerordentlich wichtigen Quelle für die württembergische Historiographie um 1500 (erstellt von Johannes Vergenhans/Naukler oder seinem Umkreis).
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00031413/image_1
Bibliographie (Auswahl):
Memminger, Beschreibung von Württemberg, 3. Aufl. 1841, S. 45 (zur Urkunde von 1238 und der Wappenzeichnung)
http://www.digitalis.uni-koeln.de/Memminger/memminger34-47.pdf
WirtUB 3, S. 405f. Nr. 903
http://maja.bsz-bw.de/wubonline/index.php?wubid=1343
"Der Band von Werner Rolevinck enthält übrigens außer dieser Abschrift noch eine Reihe Beisätze, die teils am Rand, teils auf einzelnen eingehefteten Pergamentblättern von verschiedener, doch durchaus dem 15. Jahrhundert angehöriger Hand eingetragen wurden. Sie haben mit nur einer Ausnahme die Geschichte des Hauses und Landes Württemberg zum Gegenstand und scheinen meist aus guten Quellen geschöpft zu sein. Die einzige, ein ganzes Pergamentblatt füllende Ausnahme bildet die Legende von dem Zug Karls des Großen ins heilige Land. Außen, auf dem unteren Buchschnitt findet sich in Unzialschrift das Wort ATTEMPTO in der Art aufgeschrieben, dass das zweite T und das M mit den beiden benachbarten Buchstaben zusammengezogen ist. Dieses Wort bildete bekanntlich den Wahlspruch des Grafen, späteren ersten Herzogs Eberhard im Bart von Württemberg (1459–1496), welchen er von seiner Pilgerreise nach Jerusalem (1468) zurückbrachte. Die Schlüsse, die sich daraus ergeben, bedürfen keiner weiteren Auseinandersetzung."
Klemm, WVjh 9, 1886, S. 272 ff. (zum Wappen der vom WUB abgedruckten Urkunde)
http://books.google.com/books?id=ryA8AAAAMAAJ&pg=PA272 (US)
Alberti, Württ. Adels- und Wappenbuch S. VI-VIII
Peter Amelung, in: Katalog Württemberg im Spätmittelalter, 1985, S. 141-143
Klaus Graf, Exemplarische Geschichte, 1987, S. 211-213
http://www.literature.at/webinterface/library/ALO_PDF_V01?objid=22215
Dieter Mertens, Zur frühen Geschichte der Herren von Württemberg. Traditionsbildung - Forschungsgeschichte - neue Ansätze, in: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte 49 (1990), S. 11-95, hier S. 21 ff. (zu den Quellen)
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/2741/
Klaus Graf, Geschichtsschreibung und Landesdiskurs im Umkreis Graf Eberhards im Bart von Württemberg (1459-1496), in: Blätter für deutsche Landesgeschichte 1993, hier S. 169ff.
http://periodika.digitale-sammlungen.de/bdlg/Blatt_bsb00000333,00175.html
Klein, Ulrich: Graf Eberhard im Bart als Münzsammler, in: Hans-Martin Maurer (Hrsg.), Eberhard und Mechthild. Untersuchungen zu Politik und Kultur im ausgehenden Mittelalter (Lebendige Vergangenheit. Zeugnisse und Erinnerungen, Band 17), Stuttgart 1994, S. 83-94, Tafeln 1-8
Erwähnung bei Felix Heinzer
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/4460
Erwähnung bei Johann Wilhelm Braun
http://historia-docet.de/Addenda_Corrigenda_Tabelle_3.pdf
http://archiv.twoday.net/stories/5433755/
Rolevinck, Werner: Fasciculus temporum Basel: Bernhard Richel, 1481.08.31.
2. Exemplar: R-253,2
Rubriziert. Zahlreiche hs. Glossen, Zusätze und auf nach Bl. 108 [l8], 123 [n7], 125 [o1], 131 [o7] und 136 [p4] eingebundenen Pergament- bzw. Papierbl. hs. dt. Einträge zur württembergischen Geschichte, u.a. von Herzog Eberhard im Bart und Johannes Vergenhans, mit Abschrift einer Urkunde von 1238 mit dem Turmsiegel des Grafen Ulrich I. Auf Fußschnitt das Motto Attempto des Eberhard im Bart. Vgl. P. Amelung in: Württemberg im Spätmittelalter. Ausstellungskatalog. Stuttgart 1985, Nr. 149.
Prov.: [Eberhard im Bart, Herzog von Württemberg. – Stuttgart, Konsistorialbibliothek]. – Mindelheim, Jesuitenkolleg. – [Augsburg, Stadtbibliothek, 1835--39. – München, königliche Bibliothek, ab März 1839]. Vgl. Alt. Reg.B, Nr. 105.
Spätgotischer Kalblederband auf Pappe mit Einzelstempeln in Blindpressung.
Signatur: Rar. 429 (Inkunabelkatalog)
Der Bayerischen Staatsbibliothek danke ich für die Digitalisierung dieser außerordentlich wichtigen Quelle für die württembergische Historiographie um 1500 (erstellt von Johannes Vergenhans/Naukler oder seinem Umkreis).
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00031413/image_1
Bibliographie (Auswahl):
Memminger, Beschreibung von Württemberg, 3. Aufl. 1841, S. 45 (zur Urkunde von 1238 und der Wappenzeichnung)
http://www.digitalis.uni-koeln.de/Memminger/memminger34-47.pdf
WirtUB 3, S. 405f. Nr. 903
http://maja.bsz-bw.de/wubonline/index.php?wubid=1343
"Der Band von Werner Rolevinck enthält übrigens außer dieser Abschrift noch eine Reihe Beisätze, die teils am Rand, teils auf einzelnen eingehefteten Pergamentblättern von verschiedener, doch durchaus dem 15. Jahrhundert angehöriger Hand eingetragen wurden. Sie haben mit nur einer Ausnahme die Geschichte des Hauses und Landes Württemberg zum Gegenstand und scheinen meist aus guten Quellen geschöpft zu sein. Die einzige, ein ganzes Pergamentblatt füllende Ausnahme bildet die Legende von dem Zug Karls des Großen ins heilige Land. Außen, auf dem unteren Buchschnitt findet sich in Unzialschrift das Wort ATTEMPTO in der Art aufgeschrieben, dass das zweite T und das M mit den beiden benachbarten Buchstaben zusammengezogen ist. Dieses Wort bildete bekanntlich den Wahlspruch des Grafen, späteren ersten Herzogs Eberhard im Bart von Württemberg (1459–1496), welchen er von seiner Pilgerreise nach Jerusalem (1468) zurückbrachte. Die Schlüsse, die sich daraus ergeben, bedürfen keiner weiteren Auseinandersetzung."
Klemm, WVjh 9, 1886, S. 272 ff. (zum Wappen der vom WUB abgedruckten Urkunde)
http://books.google.com/books?id=ryA8AAAAMAAJ&pg=PA272 (US)
Alberti, Württ. Adels- und Wappenbuch S. VI-VIII
Peter Amelung, in: Katalog Württemberg im Spätmittelalter, 1985, S. 141-143
Klaus Graf, Exemplarische Geschichte, 1987, S. 211-213
http://www.literature.at/webinterface/library/ALO_PDF_V01?objid=22215
Dieter Mertens, Zur frühen Geschichte der Herren von Württemberg. Traditionsbildung - Forschungsgeschichte - neue Ansätze, in: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte 49 (1990), S. 11-95, hier S. 21 ff. (zu den Quellen)
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/2741/
Klaus Graf, Geschichtsschreibung und Landesdiskurs im Umkreis Graf Eberhards im Bart von Württemberg (1459-1496), in: Blätter für deutsche Landesgeschichte 1993, hier S. 169ff.
http://periodika.digitale-sammlungen.de/bdlg/Blatt_bsb00000333,00175.html
Klein, Ulrich: Graf Eberhard im Bart als Münzsammler, in: Hans-Martin Maurer (Hrsg.), Eberhard und Mechthild. Untersuchungen zu Politik und Kultur im ausgehenden Mittelalter (Lebendige Vergangenheit. Zeugnisse und Erinnerungen, Band 17), Stuttgart 1994, S. 83-94, Tafeln 1-8
Erwähnung bei Felix Heinzer
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/4460
Erwähnung bei Johann Wilhelm Braun
http://historia-docet.de/Addenda_Corrigenda_Tabelle_3.pdf
http://archiv.twoday.net/stories/5433755/
KlausGraf - am Montag, 12. Januar 2009, 00:13 - Rubrik: Landesgeschichte
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http://laffairemakropoulos.blogspot.com/2009/01/flickr-ou-la-description-collaborative.html
http://www.scribd.com/doc/9190580/LHIVICPhotosNormandie
http://www.scribd.com/doc/9190580/LHIVICPhotosNormandie
KlausGraf - am Sonntag, 11. Januar 2009, 23:57 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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http://blog.kooptech.de/2009/01/agenda-fuer-das-urheberrecht-2009/
Der im Dezember seitens des “Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien” veröffentlichte Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung 2008 gibt einen Einblick darüber, was auf der Agenda der Medienpolitik in Bezug auf das Urheberrecht steht.
So will die Bundesregierung “entsprechend den Entschließungen des Deutschen Bundestages und des Bundesrates” “den Handlungsbedarf für die nachfolgenden Themen prüfen”:
- Begrenzung der Privatkopie auf Kopien nur vom Original und das Verbot der Herstellung einer Kopie durch Dritte;
- gesetzliches Verbot sogenannter intelligenter Aufnahmesoftware;
- Zweitverwertungsrecht für Urheber von wissenschaftlichen Beiträgen, die überwiegend im Rahmen einer mit öffentlichen Mitteln finanzierten Lehr- und Forschungstätigkeit entstanden sind;
- das Recht der Kabelweitersendung;
- Handel mit gebrauchter Software;
- Widerrufsmöglichkeit für Filmurheber bei unbekannten Nutzungsarten;
- Open Access- und Open Source- Verwertungsmodelle;
- Ausweitung des § 52b UrhG (Wiedergabe von Werken an elektronischen Leseplätzen) auf Bildungseinrichtungen sowie Versand elektronischer Kopien durch Bibliotheken.
Klärung des Handlungsbedarfs hinsichtlich der sogenannten „verwaisten Werke“, also Werken, deren Urheber nicht mehr ermittelt werden kann. Auch von der Europäischen Union sind weiterhin Impulse zu erwarten.
Der im Dezember seitens des “Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien” veröffentlichte Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung 2008 gibt einen Einblick darüber, was auf der Agenda der Medienpolitik in Bezug auf das Urheberrecht steht.
So will die Bundesregierung “entsprechend den Entschließungen des Deutschen Bundestages und des Bundesrates” “den Handlungsbedarf für die nachfolgenden Themen prüfen”:
- Begrenzung der Privatkopie auf Kopien nur vom Original und das Verbot der Herstellung einer Kopie durch Dritte;
- gesetzliches Verbot sogenannter intelligenter Aufnahmesoftware;
- Zweitverwertungsrecht für Urheber von wissenschaftlichen Beiträgen, die überwiegend im Rahmen einer mit öffentlichen Mitteln finanzierten Lehr- und Forschungstätigkeit entstanden sind;
- das Recht der Kabelweitersendung;
- Handel mit gebrauchter Software;
- Widerrufsmöglichkeit für Filmurheber bei unbekannten Nutzungsarten;
- Open Access- und Open Source- Verwertungsmodelle;
- Ausweitung des § 52b UrhG (Wiedergabe von Werken an elektronischen Leseplätzen) auf Bildungseinrichtungen sowie Versand elektronischer Kopien durch Bibliotheken.
Klärung des Handlungsbedarfs hinsichtlich der sogenannten „verwaisten Werke“, also Werken, deren Urheber nicht mehr ermittelt werden kann. Auch von der Europäischen Union sind weiterhin Impulse zu erwarten.
KlausGraf - am Sonntag, 11. Januar 2009, 23:53 - Rubrik: Archivrecht
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Workshop
Urheberrechte/Persönlichkeitsrechte beim Management von Nachlässen und Autorenbibliotheken. Ein Vergleich der Rechtslage im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Schweiz, Österreich)
Veranstalter: Initiative Fortbildung für wissenschaftliche Spezialbibliotheken und verwandte Einrichtungen e.V., in Zsarb. mit der Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentationswesen (AjBD) und der Staatsbibliothek zu Berlin - PK, Berlin
Datum, Ort: 23.04.2009-24.04.2009, Otto-Braun-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin - PK, Potsdamer Straße 33; 10785 Berlin
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=10667
Urheberrechte/Persönlichkeitsrechte beim Management von Nachlässen und Autorenbibliotheken. Ein Vergleich der Rechtslage im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Schweiz, Österreich)
Veranstalter: Initiative Fortbildung für wissenschaftliche Spezialbibliotheken und verwandte Einrichtungen e.V., in Zsarb. mit der Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentationswesen (AjBD) und der Staatsbibliothek zu Berlin - PK, Berlin
Datum, Ort: 23.04.2009-24.04.2009, Otto-Braun-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin - PK, Potsdamer Straße 33; 10785 Berlin
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=10667
KlausGraf - am Sonntag, 11. Januar 2009, 23:48 - Rubrik: Veranstaltungen
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Ein Manko an Wikisource sind die fehlenden Downloadmöglichkeiten der teilweise recht langen Texte.
http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Download
In Wikide-L kam ein Hinweis auf PrinceXML, eine Software, die aus Wikipedia- und natürlich auch Wikisource-Artikeln automatisch PDFs erstellt.
Der kostenlose Download ist möglich unter:
http://www.princexml.com/
Nach der Installation muss man unter Configuration "Encrypt PDF" mit einem Häkchen versehen. Über das Ordnersymbol über "Documents" kann man ein Input-File auswählen und konvertieren.
Das erstaunlich gute Ergebnis für Rinks Gmünder Stadtgeschichte:
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kurzgefaßte_Geschichte,_und_Beschreibung_der_Reichsstadt_Schwäbisch_Gmünd.pdf
Nachtrag:
http://www.finanzer.org/blog/index.php/2009/01/16/prinzlich-konvertieren/
http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Download
In Wikide-L kam ein Hinweis auf PrinceXML, eine Software, die aus Wikipedia- und natürlich auch Wikisource-Artikeln automatisch PDFs erstellt.
Der kostenlose Download ist möglich unter:
http://www.princexml.com/
Nach der Installation muss man unter Configuration "Encrypt PDF" mit einem Häkchen versehen. Über das Ordnersymbol über "Documents" kann man ein Input-File auswählen und konvertieren.
Das erstaunlich gute Ergebnis für Rinks Gmünder Stadtgeschichte:
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kurzgefaßte_Geschichte,_und_Beschreibung_der_Reichsstadt_Schwäbisch_Gmünd.pdf
Nachtrag:
http://www.finanzer.org/blog/index.php/2009/01/16/prinzlich-konvertieren/
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"Rara wachsen nach". Einblicke in die Rarasammlung der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mainz. Konzeption und Text: Annelen Ottermann. Fotos Martin Steinmetz. Mainz: Bibliotheken der Stadt Mainz 2008 (= Veröffentlichungen der Bibliotheken der Stadt Mainz 55), 120 S., zahlreiche farbige Abbildungen

Bezug: http://www.mainz.de/WGAPublisher/online/html/default/mstz-7m8bwe.de.html
Die wissenschaftliche Stadtbibliothek mit wertvollem Altbestand ist ein aussterbender Bibliothekstyp. Keine andere wissenschaftliche deutsche Stadtbibliothek kümmert sich so engagiert um ihren Altbestand wie die Mainzer. Obwohl Stadtbibliotheken sonst so gut wie nicht im Bereich Digitalisierung aktiv sind, stehen derzeit bereits 25 Werke der Stadtbibliothek Mainz in Dilibri zur Verfügung:
http://www.dilibri.de/stbmz/nav/history
Die rührige Betreuerin des Altbestands Annelen Ottermann verantwortet auch die vorliegende Broschüre, die aus einer Ausstellung hervorgegangen ist. Vorgestellt werden in Text und begleitendem ganzseitigen Bild 52 seltene Bücher. 191 Fußnoten weisen nach, woher die Informationen stammen - üblicherweise verzichten vergleichbare Publikationen leider auf solche Belege. Da Frau Ottermann sich besonders um die historischen Provenienzen kümmert spürt sie der Herkunft der einzelnen Bände nach.
Beispiel: Eine Schrift des katholischen Aufklärers Felix Anton Blau über ein Wunderbild in Algesheim (S. 80f. Nr. 34), möglicherweise nur in Mainz nachweisbar, konnte 2006 antiquarisch erworben werden. Das Buch stammt aus der barbarisch seit 2005 in alle Winde zerstreuten Büchersammlung des letzten Würzburger Fürstbischofs Georg Karl von Fechenbach (Archivalia berichtete ausführlich: http://archiv.twoday.net/search?q=fechenbach ). Einmal mehr wird deutlich, wie miserabel es um den Schutz von bibliothekarischem Kulturgut in Privathand steht.
Wann werden wir die ersten Versteigerungen aus dem Altbestand von deutschen Stadtbibliotheken erleben? Rechtliche Hürden gibt es ja kaum. Einhalt kann dem Vandalenwerk nur dann geboten werden, wenn die Bestände offensiv als unverzichtbarer Teil des kulturellen Erbes der jeweiligen Kommune beworben werden. Dazu tragen Veröffentlichungen wie die von Frau Ottermann entscheidend bei. Um diese Öffentlichkeitsarbeit noch zu verstärken sollte das Bändchen auch als virtuelle Ausstellung im Internet zur Verfügung stehen.
Nr. 8, eine Schrift von Michael Stifel, stammt aus der berühmten Bibliothek des Lindauer Arztes Achilles Pirmin Gasser und kam mit anderen Büchern aus der gleichen Sammlung über die Bibliotheca Palatina nach Mainz.
Update: Digitalisat des erwähnten Drucks aus der Fechenbach-Bibliothek
http://www.dilibri.de/stbmz/content/pageview/253092
Der besprochene Band ist online (2012):
http://hdl.handle.net/10760/17240

Bezug: http://www.mainz.de/WGAPublisher/online/html/default/mstz-7m8bwe.de.html
Die wissenschaftliche Stadtbibliothek mit wertvollem Altbestand ist ein aussterbender Bibliothekstyp. Keine andere wissenschaftliche deutsche Stadtbibliothek kümmert sich so engagiert um ihren Altbestand wie die Mainzer. Obwohl Stadtbibliotheken sonst so gut wie nicht im Bereich Digitalisierung aktiv sind, stehen derzeit bereits 25 Werke der Stadtbibliothek Mainz in Dilibri zur Verfügung:
http://www.dilibri.de/stbmz/nav/history
Die rührige Betreuerin des Altbestands Annelen Ottermann verantwortet auch die vorliegende Broschüre, die aus einer Ausstellung hervorgegangen ist. Vorgestellt werden in Text und begleitendem ganzseitigen Bild 52 seltene Bücher. 191 Fußnoten weisen nach, woher die Informationen stammen - üblicherweise verzichten vergleichbare Publikationen leider auf solche Belege. Da Frau Ottermann sich besonders um die historischen Provenienzen kümmert spürt sie der Herkunft der einzelnen Bände nach.
Beispiel: Eine Schrift des katholischen Aufklärers Felix Anton Blau über ein Wunderbild in Algesheim (S. 80f. Nr. 34), möglicherweise nur in Mainz nachweisbar, konnte 2006 antiquarisch erworben werden. Das Buch stammt aus der barbarisch seit 2005 in alle Winde zerstreuten Büchersammlung des letzten Würzburger Fürstbischofs Georg Karl von Fechenbach (Archivalia berichtete ausführlich: http://archiv.twoday.net/search?q=fechenbach ). Einmal mehr wird deutlich, wie miserabel es um den Schutz von bibliothekarischem Kulturgut in Privathand steht.
Wann werden wir die ersten Versteigerungen aus dem Altbestand von deutschen Stadtbibliotheken erleben? Rechtliche Hürden gibt es ja kaum. Einhalt kann dem Vandalenwerk nur dann geboten werden, wenn die Bestände offensiv als unverzichtbarer Teil des kulturellen Erbes der jeweiligen Kommune beworben werden. Dazu tragen Veröffentlichungen wie die von Frau Ottermann entscheidend bei. Um diese Öffentlichkeitsarbeit noch zu verstärken sollte das Bändchen auch als virtuelle Ausstellung im Internet zur Verfügung stehen.
Nr. 8, eine Schrift von Michael Stifel, stammt aus der berühmten Bibliothek des Lindauer Arztes Achilles Pirmin Gasser und kam mit anderen Büchern aus der gleichen Sammlung über die Bibliotheca Palatina nach Mainz.
Update: Digitalisat des erwähnten Drucks aus der Fechenbach-Bibliothek
http://www.dilibri.de/stbmz/content/pageview/253092
Der besprochene Band ist online (2012):
http://hdl.handle.net/10760/17240
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http://buchforschung.at/pdf/MB2007-2.pdf
Editorial. Seite 5
Anton Tantner: Frag- und Kundschaftsämter in der
Habsburgermonarchie als Institutionen der Informations- und
Wissensvermittlung. Seite 7
Maria Rózsa: Die Zeitschrift Belletristische Blätter (1880) von
Sacher-Masoch in Budapest. Seite 21
Philipp Hofeneder: Das ukrainische bzw. ruthenische Buchund
Verlagswesen in Galizien in der zweiten Hälfte des
19. Jahrhunderts. Seite 29
BERICHTE
Katharina Bergmann: Geschichte der Universitätsbibliothek
Graz 1938–1945. Seite 48
Hana Blahová: Semlja und Tschajka, zwei Wiener
ukrainische Verlage der Zwanziger Jahre und ihr Redakteur
Spiridon Čerkasenko. Seite 54
Andreas Kloner: Die Retrokatalogisierung der historischen
Hebraica an der Österreichischen Nationalbibliothek.
Seite 70
REZENSION
Petr Voit: Encyklopedie knihy. Starší knihtisk a příbuzné obory
mezi polovinou 15. a počátkem 19. století. (Michael
Wögerbauer) 81 / Freud's Library: A comprehensive Catalogue,
Freud's Bibliothek. Vollständiger Katalog. (Murray G. Hall ) 85 /
MITTEILUNGEN BUCHFORSCHUNG 2007-2 3
Helmut Kreuzer (Hrsg.): Deutschsprachige Literaturkritik
1870–1814. (Peter R. Frank) 88 / Reinhard Buchberger ( Hrsg.):
Portheim. Sammeln & verzetteln. Die Bibliothek und der
Zettelkatalog des Sammlers Max von Portheim in der
Wienbibliothek. (Christine Haug) 92 / Monika Gibas (Hrsg.):
„Arisierung“ in Leipzig. Annäherung an ein lange verdrängtes
Kapitel der Stadtgeschichte der Jahre 1933 bis 1945. (Murray G.
Hall) 95 / Hedvig Ujvári: Dekadenzkritik aus der Provinzstadt.
Max Nordaus Pester Publizistik. (Andrea Seidler ) 98
NOTIZEN
Neuerscheinungen unserer Mitglieder 101 / Alberto Martino
101 / Buchwissenschaft in München 102 / SHARP-Tagung 102
/ Ausstellung an der Budapester Nationalbibliothek 102 / Der
Prager Vitalis-Verlag 102 / IV. Tagung „Zur Erforschung von
Schloss-, Bürger- und Kirchenbibliotheken“ 102 / Abge -
schlossene Hochschulschriften 103
Editorial. Seite 5
Anton Tantner: Frag- und Kundschaftsämter in der
Habsburgermonarchie als Institutionen der Informations- und
Wissensvermittlung. Seite 7
Maria Rózsa: Die Zeitschrift Belletristische Blätter (1880) von
Sacher-Masoch in Budapest. Seite 21
Philipp Hofeneder: Das ukrainische bzw. ruthenische Buchund
Verlagswesen in Galizien in der zweiten Hälfte des
19. Jahrhunderts. Seite 29
BERICHTE
Katharina Bergmann: Geschichte der Universitätsbibliothek
Graz 1938–1945. Seite 48
Hana Blahová: Semlja und Tschajka, zwei Wiener
ukrainische Verlage der Zwanziger Jahre und ihr Redakteur
Spiridon Čerkasenko. Seite 54
Andreas Kloner: Die Retrokatalogisierung der historischen
Hebraica an der Österreichischen Nationalbibliothek.
Seite 70
REZENSION
Petr Voit: Encyklopedie knihy. Starší knihtisk a příbuzné obory
mezi polovinou 15. a počátkem 19. století. (Michael
Wögerbauer) 81 / Freud's Library: A comprehensive Catalogue,
Freud's Bibliothek. Vollständiger Katalog. (Murray G. Hall ) 85 /
MITTEILUNGEN BUCHFORSCHUNG 2007-2 3
Helmut Kreuzer (Hrsg.): Deutschsprachige Literaturkritik
1870–1814. (Peter R. Frank) 88 / Reinhard Buchberger ( Hrsg.):
Portheim. Sammeln & verzetteln. Die Bibliothek und der
Zettelkatalog des Sammlers Max von Portheim in der
Wienbibliothek. (Christine Haug) 92 / Monika Gibas (Hrsg.):
„Arisierung“ in Leipzig. Annäherung an ein lange verdrängtes
Kapitel der Stadtgeschichte der Jahre 1933 bis 1945. (Murray G.
Hall) 95 / Hedvig Ujvári: Dekadenzkritik aus der Provinzstadt.
Max Nordaus Pester Publizistik. (Andrea Seidler ) 98
NOTIZEN
Neuerscheinungen unserer Mitglieder 101 / Alberto Martino
101 / Buchwissenschaft in München 102 / SHARP-Tagung 102
/ Ausstellung an der Budapester Nationalbibliothek 102 / Der
Prager Vitalis-Verlag 102 / IV. Tagung „Zur Erforschung von
Schloss-, Bürger- und Kirchenbibliotheken“ 102 / Abge -
schlossene Hochschulschriften 103
KlausGraf - am Sonntag, 11. Januar 2009, 16:19 - Rubrik: Miscellanea
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" ....Das Vermächtnis von Motown ist ein schier unerschöpfliches Archiv von Songs, die nicht zuletzt manche weiße Musikerkarriere ebneten. ...."
Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/Motown;art772,2702556
Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/Motown;art772,2702556
Wolf Thomas - am Sonntag, 11. Januar 2009, 11:50 - Rubrik: Musikarchive
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http://euronomos.euronomos.org
War mir bislang nicht bekannt. Ein Beispiel für die üblicherweise grandiose Öffentlichkeitsarbeit solcher Projekte. Ich fand es indirekt über einen (falschen) Link auf der Startseite des Lettischen Nationalarchivs. Ist aber noch weitgehend leer. Schadet also nicht, wenn man es erst kennenlernt, wenn es in den nächsten Jahrzehnten brauchbar wird.
War mir bislang nicht bekannt. Ein Beispiel für die üblicherweise grandiose Öffentlichkeitsarbeit solcher Projekte. Ich fand es indirekt über einen (falschen) Link auf der Startseite des Lettischen Nationalarchivs. Ist aber noch weitgehend leer. Schadet also nicht, wenn man es erst kennenlernt, wenn es in den nächsten Jahrzehnten brauchbar wird.
KlausGraf - am Samstag, 10. Januar 2009, 16:06 - Rubrik: Archivrecht
"APENET is a project supported by the European Commission in the eContentplus program and its objective is to build the European Archives Gateway where twelve European National Archives [auch das Bundesarchiv] in close cooperation with the initiative will create a common access point to European archival descriptions and digital collections."
Ab dem 15. Januar werden wir sehen, wie Apenet startet.
Quelle:
http://www.europeanarchivesgateway.eu/
Ab dem 15. Januar werden wir sehen, wie Apenet startet.
Quelle:
http://www.europeanarchivesgateway.eu/
Wolf Thomas - am Samstag, 10. Januar 2009, 15:58 - Rubrik: Staatsarchive
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http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=828
"Vermutlich um 1812 erschien eines der wichtigsten kartografischen Werke zur Geschichte Nordwestdeutschlands - die "Topographische Karte in XXII Blaettern den grösten Theil von Westphalen enthaltend, so wie auch das Herzogthum Westphalen und einen Theil der Hannövrischen, Braunschweigischen und Hessischen Länder. Nach astronomischen und trignometrischen Ortsbestimmungen auf Befehl Seiner Majestät Friedrich Wilhelms III., Königs von Preussen, herausgegeben vom General Major von Le Coq". Von der Nordsee bis ins Rheinland, von der niederländischen Grenze bis Hannover kartografierten der preußische Generalmajor von Le Coq und seine Offiziere ab 1796 die nordwestdeutschen Territorien. Die neue Informationsseite im Internet-Portal "Westfälische Geschichte" informiert nicht nur über die Hintergründe der Entstehung dieser Karte, sondern stellt sie einzelnen Blätter des Kartenwerks in Form zoombarer, hochauflösender Kartenabbildungen im Internet zur Verfügung. Das Le Coqsche Kartenwerk besteht aus einem Titelblatt, einer Übersicht über die einzelnen Kartenblätter ("Tableau") und 20 Kartenblättern Sectionen I-XX). Die Aussparungen auf dem Tableau im Nordosten lassen vermuten, dass offenbar ursprünglich 22 Kartenblätter geplant waren."

"Vermutlich um 1812 erschien eines der wichtigsten kartografischen Werke zur Geschichte Nordwestdeutschlands - die "Topographische Karte in XXII Blaettern den grösten Theil von Westphalen enthaltend, so wie auch das Herzogthum Westphalen und einen Theil der Hannövrischen, Braunschweigischen und Hessischen Länder. Nach astronomischen und trignometrischen Ortsbestimmungen auf Befehl Seiner Majestät Friedrich Wilhelms III., Königs von Preussen, herausgegeben vom General Major von Le Coq". Von der Nordsee bis ins Rheinland, von der niederländischen Grenze bis Hannover kartografierten der preußische Generalmajor von Le Coq und seine Offiziere ab 1796 die nordwestdeutschen Territorien. Die neue Informationsseite im Internet-Portal "Westfälische Geschichte" informiert nicht nur über die Hintergründe der Entstehung dieser Karte, sondern stellt sie einzelnen Blätter des Kartenwerks in Form zoombarer, hochauflösender Kartenabbildungen im Internet zur Verfügung. Das Le Coqsche Kartenwerk besteht aus einem Titelblatt, einer Übersicht über die einzelnen Kartenblätter ("Tableau") und 20 Kartenblättern Sectionen I-XX). Die Aussparungen auf dem Tableau im Nordosten lassen vermuten, dass offenbar ursprünglich 22 Kartenblätter geplant waren."

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http://www.zurlaubiana.ch/
"Die "Acta Helvetica" enthalten historische Text- und Bildquellen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, die aus dem Archiv der Zuger Familie Zurlauben mit ihren Magistraten und Diplomaten, Geistlichen und Soldunternehmern stammen. Dank der europäischen Verbindungen der Familie weisen die erhaltenen Dokumente weit über die Zuger und Schweizer Geschichte hinaus. Die Palette umfasst unter anderem Ratsprotokolle, Verträge verschiedenster Art, persönliche Briefe und politische Korrespondenzen, militärische Mannschaftslisten, medizinische Rezepte, Gedichte, Abrechnungen von Gewerbetreibenden und Unternehmern u.v.m. Auf der Webseite sind die Dokumentbände 144-151 nun als PDF-Dateien verfügbar (Rubrik "Materialien online"). In nächster Zeit werden die bereits gedruckten Bände 1-143 aufgeschaltet sowie die noch nicht publizierten Bände 152-186 (letztere samt Digitalisaten der Originale). Weitere Recherchehilfen ergänzen das Angebot."
"Die "Acta Helvetica" enthalten historische Text- und Bildquellen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, die aus dem Archiv der Zuger Familie Zurlauben mit ihren Magistraten und Diplomaten, Geistlichen und Soldunternehmern stammen. Dank der europäischen Verbindungen der Familie weisen die erhaltenen Dokumente weit über die Zuger und Schweizer Geschichte hinaus. Die Palette umfasst unter anderem Ratsprotokolle, Verträge verschiedenster Art, persönliche Briefe und politische Korrespondenzen, militärische Mannschaftslisten, medizinische Rezepte, Gedichte, Abrechnungen von Gewerbetreibenden und Unternehmern u.v.m. Auf der Webseite sind die Dokumentbände 144-151 nun als PDF-Dateien verfügbar (Rubrik "Materialien online"). In nächster Zeit werden die bereits gedruckten Bände 1-143 aufgeschaltet sowie die noch nicht publizierten Bände 152-186 (letztere samt Digitalisaten der Originale). Weitere Recherchehilfen ergänzen das Angebot."
KlausGraf - am Samstag, 10. Januar 2009, 15:49
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http://blog.nationallizenz.de/
Das Weblog ist einem DFG-Projekt angegliedert, das eine gemeinsame Suche für die Nationallizenzen-Angebote anbieten soll.
Das Weblog ist einem DFG-Projekt angegliedert, das eine gemeinsame Suche für die Nationallizenzen-Angebote anbieten soll.
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"Ein finnisches Museum hat mehr als 25 Jahre lang eine Granate aus dem Ersten Weltkrieg aufbewahrt, die jederzeit hätte explodieren können.
Die Granate war Anfang der 80er Jahre in einem Garten in Mariehamn gefunden worden und ins Museumsarchiv gebracht worden.
Erst vergangenen November sei einer Kollegin aufgefallen, dass die Granate nie untersucht worden war, teilte das Museum der baltischen Inseln in Aaland am Freitag mit. Tags zuvor hatten Sprengstoffexperten die Bombe als sehr gefährlich eingestuft und schleunigst entschärft. ....."
Quelle:
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/22761388
Die Granate war Anfang der 80er Jahre in einem Garten in Mariehamn gefunden worden und ins Museumsarchiv gebracht worden.
Erst vergangenen November sei einer Kollegin aufgefallen, dass die Granate nie untersucht worden war, teilte das Museum der baltischen Inseln in Aaland am Freitag mit. Tags zuvor hatten Sprengstoffexperten die Bombe als sehr gefährlich eingestuft und schleunigst entschärft. ....."
Quelle:
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/22761388
Wolf Thomas - am Samstag, 10. Januar 2009, 15:42 - Rubrik: Wahrnehmung
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Nico Bleutge bespricht in der NZZ (Link)den Band Heins:
" ..... Besser ist Hein, wenn er seine Verse über verschachtelten Satzbau sperrig macht oder die Schichten der Sprache und die Stimmen aus dem «Innenwelt-Archiv» wie ein «freigelegtes Palimpsest» zeigt. ...."
" ..... Besser ist Hein, wenn er seine Verse über verschachtelten Satzbau sperrig macht oder die Schichten der Sprache und die Stimmen aus dem «Innenwelt-Archiv» wie ein «freigelegtes Palimpsest» zeigt. ...."
Wolf Thomas - am Samstag, 10. Januar 2009, 15:40 - Rubrik: Unterhaltung
" .....Jurij Maschanow ist in seiner russischen Heimat auch als Pantomime ausgebildet worden. Im Archiv der Kinderklinik tätig. .... Der 40-Jährige sitzt im schmucklosen Zimmer A6 der Gießener Kinderklinik, wo er im Archiv arbeitet. Vor seinem Computer liegt eine Krankenakte, deren Daten er überträgt. ......
"Irgendwann habe ich einen Brief an die Gießener Kinderklinik geschrieben, ob ich als Clown auftreten kann." Er bekam einen Termin bei Professor Gerhard Neuhäuser, dem damaligen Leiter der Station Pfaundler. Hier erhielt er endlich seine Chance, mit seiner wortlosen, aber gestenreichen Kunst Kinderaugen zum Strahlen zu bringen. Im Jahr 2000 fing er an. Er arbeitete in der Bibliothek, einem Zweig, der auch in seiner Berufsausbildung in Russland ein Schwerpunkt war. Und: Maschanow trat auf der Station zum Beispiel als Doktor verkleidet oder als weißgesichtiger Clown Pierrot auf. Den kleinen Patienten half er so, für einen Augenblick die Krankheit zu vergessen.
Sein Fleiß und seine Zuverlässigkeit überzeugten seine neuen Arbeitgeber, so dass sich seine hauptberufliche Tätigkeit in der Bibliothek schließlich auf das Archiv ausweitete. "Es wurde immer mehr Arbeit", am Ende fehlte die Zeit für die Station. ......"
Quelle: Gießener Anzeiger
"Irgendwann habe ich einen Brief an die Gießener Kinderklinik geschrieben, ob ich als Clown auftreten kann." Er bekam einen Termin bei Professor Gerhard Neuhäuser, dem damaligen Leiter der Station Pfaundler. Hier erhielt er endlich seine Chance, mit seiner wortlosen, aber gestenreichen Kunst Kinderaugen zum Strahlen zu bringen. Im Jahr 2000 fing er an. Er arbeitete in der Bibliothek, einem Zweig, der auch in seiner Berufsausbildung in Russland ein Schwerpunkt war. Und: Maschanow trat auf der Station zum Beispiel als Doktor verkleidet oder als weißgesichtiger Clown Pierrot auf. Den kleinen Patienten half er so, für einen Augenblick die Krankheit zu vergessen.
Sein Fleiß und seine Zuverlässigkeit überzeugten seine neuen Arbeitgeber, so dass sich seine hauptberufliche Tätigkeit in der Bibliothek schließlich auf das Archiv ausweitete. "Es wurde immer mehr Arbeit", am Ende fehlte die Zeit für die Station. ......"
Quelle: Gießener Anzeiger
Wolf Thomas - am Samstag, 10. Januar 2009, 15:38 - Rubrik: Personalia
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http://weblog.ib.hu-berlin.de/?p=6435
Es geht um schockierende Bilder aus rumänischen Waisenhäusern 1990, die als Thumbnails von SCRAN (Schottland) bereitgestellt werden. Sie sind Rumänischen Abgeordneten des Europaparlaments mißliebig.
Es geht um schockierende Bilder aus rumänischen Waisenhäusern 1990, die als Thumbnails von SCRAN (Schottland) bereitgestellt werden. Sie sind Rumänischen Abgeordneten des Europaparlaments mißliebig.
KlausGraf - am Samstag, 10. Januar 2009, 15:33 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
http://mdz1.bib-bvb.de/~db/0003/bsb00033644/images/
Burchardus : Chronicon, [Augsburg], [1472] [BSB-Ink B-985 - GW 5737]
Vielen Dank an die Bayerische Staatsbibliothek! Damit kann nun ein bequemer Vergleich mit der unter http://archiv.twoday.net/stories/5399535/ angezeigten Dresdener Übersetzung Bollstatters stattfinden.
Der Druck erfolgte im Augsburger Kloster St. Ulrich und Afra und zwar - gemäß dem Vermerk im ISTC "London, Oratory (with rubricator's date 1472)" - noch im Jahr 1472.
Burchardus : Chronicon, [Augsburg], [1472] [BSB-Ink B-985 - GW 5737]
Vielen Dank an die Bayerische Staatsbibliothek! Damit kann nun ein bequemer Vergleich mit der unter http://archiv.twoday.net/stories/5399535/ angezeigten Dresdener Übersetzung Bollstatters stattfinden.
Der Druck erfolgte im Augsburger Kloster St. Ulrich und Afra und zwar - gemäß dem Vermerk im ISTC "London, Oratory (with rubricator's date 1472)" - noch im Jahr 1472.
KlausGraf - am Samstag, 10. Januar 2009, 15:14 - Rubrik: Landesgeschichte
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Markus Friedrich: Archive und Verwaltung im frühneuzeitlichen Europa, in: Zeitschrift für Historische Forschung 35 (2008), S. 369-403
"Trotz des reichen Materials fand die Archivgeschichte des Jesuitenordens bisher nur ungenügende Beachtung.
Überhaupt leidet die Archivgeschichte unter der weitgehenden
Ausblendung kirchlicher Archive, das Vatikanische Archiv ausgenommen. Zunächst soll deshalb die Tradition der Ordensarchive seit dem Hochmittelalter kurz gewürdigt werden, die auch für die Gesellschaft Jesu eine ganze Reihe zentraler Praktiken zur Verfügung stellte (I). Die Jesuiten griffen ohne Zweifel auf die vielfältigen Ansätze zur Archivbildung zurück, integrierten
diese allerdings mit besonderer Gründlichkeit in den Ordensaufbau.
Über das ältere Ziel der Rechtssicherung hinaus stand die Archivierung bei den Jesuiten ganz deutlich im Kontext einer veränderten Auffassung von Verwaltung. In der jesuitischen Archivstruktur spiegeln sich nicht nur die konkreten Einzelabläufe der Ordensverwaltung, sondern viel grundlegender das administrative Selbstverständnis des Ordens (II). Außerdem war die jesuitische Archivpflege von Anfang an als Hilfsmittel
für die systematisch betriebene Ordenshistoriographie in identitätsbildender Absicht geplant. Deshalb folgt ein kurzer Seitenblick auf die planvolle historiographische Nutzung der Ordensarchive (III). Auch die explizit identitätsstiftende
und noch nicht im modernen Sinne kritische Eigengeschichtsschreibung zeigt, dass die Archive und ihre systematische Überlieferung konzeptionell grundlegende Relevanz für den Orden als soziale Institution hatten. Auf konkreterer Ebene ist anschließend die praktische Ausgestaltung des römischen Zentralarchivs (IV) und der provinzialen bzw. lokalen Archive zu behandeln (V). Die verschiedenen Archive waren systematisch,
wenngleich nicht immer widerspruchsfrei aufeinander verwiesen.
Sie bildeten ein Netzwerk, das sich teilweise ähnlicher Strukturprinzipien bediente wie der Verwaltungsaufbau des Ordens im Allgemeinen. Während sich die bisherige Forschung praktisch ausschließlich einzelnen Archiven gewidmet hat, bietet die Gesellschaft Jesu die Gelegenheit, derart isolierende
Zugriffe zu überwinden (VI)." S. 370f.
"Trotz des reichen Materials fand die Archivgeschichte des Jesuitenordens bisher nur ungenügende Beachtung.
Überhaupt leidet die Archivgeschichte unter der weitgehenden
Ausblendung kirchlicher Archive, das Vatikanische Archiv ausgenommen. Zunächst soll deshalb die Tradition der Ordensarchive seit dem Hochmittelalter kurz gewürdigt werden, die auch für die Gesellschaft Jesu eine ganze Reihe zentraler Praktiken zur Verfügung stellte (I). Die Jesuiten griffen ohne Zweifel auf die vielfältigen Ansätze zur Archivbildung zurück, integrierten
diese allerdings mit besonderer Gründlichkeit in den Ordensaufbau.
Über das ältere Ziel der Rechtssicherung hinaus stand die Archivierung bei den Jesuiten ganz deutlich im Kontext einer veränderten Auffassung von Verwaltung. In der jesuitischen Archivstruktur spiegeln sich nicht nur die konkreten Einzelabläufe der Ordensverwaltung, sondern viel grundlegender das administrative Selbstverständnis des Ordens (II). Außerdem war die jesuitische Archivpflege von Anfang an als Hilfsmittel
für die systematisch betriebene Ordenshistoriographie in identitätsbildender Absicht geplant. Deshalb folgt ein kurzer Seitenblick auf die planvolle historiographische Nutzung der Ordensarchive (III). Auch die explizit identitätsstiftende
und noch nicht im modernen Sinne kritische Eigengeschichtsschreibung zeigt, dass die Archive und ihre systematische Überlieferung konzeptionell grundlegende Relevanz für den Orden als soziale Institution hatten. Auf konkreterer Ebene ist anschließend die praktische Ausgestaltung des römischen Zentralarchivs (IV) und der provinzialen bzw. lokalen Archive zu behandeln (V). Die verschiedenen Archive waren systematisch,
wenngleich nicht immer widerspruchsfrei aufeinander verwiesen.
Sie bildeten ein Netzwerk, das sich teilweise ähnlicher Strukturprinzipien bediente wie der Verwaltungsaufbau des Ordens im Allgemeinen. Während sich die bisherige Forschung praktisch ausschließlich einzelnen Archiven gewidmet hat, bietet die Gesellschaft Jesu die Gelegenheit, derart isolierende
Zugriffe zu überwinden (VI)." S. 370f.
KlausGraf - am Freitag, 9. Januar 2009, 22:08 - Rubrik: Archivgeschichte
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KlausGraf - am Freitag, 9. Januar 2009, 21:30 - Rubrik: Archivrecht
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http://wardepartmentpapers.org/
After a traumatic and devastating fire in 1800, many historians though
that the early files of the United States War Department were
essentially lost forever. Thankfully, the Center for History and New
Media at George Mason University recently completed a decade long
project to locate all of these records and place them online here. The
collection is a very important one, because during this time period the
War Department was responsible for Indian affairs, veteran affairs, and
naval affairs. The project was begun in earnest by Ted Crackel in the
mid-1990s and it involved visits to over 200 repositories and consulting
over 3,000 collections in the United States, Canada, England, France,
and Scotland. Now, visitors can browse through 55,000 documents, and
also perform detailed searches, complete with links to digitized images
of each document. Interested parties can also browse the collection by
year or person of interest. In short, this is an extremely valuable
project that will be of interest to those with a penchant for American
history, and early American military history in particular.

After a traumatic and devastating fire in 1800, many historians though
that the early files of the United States War Department were
essentially lost forever. Thankfully, the Center for History and New
Media at George Mason University recently completed a decade long
project to locate all of these records and place them online here. The
collection is a very important one, because during this time period the
War Department was responsible for Indian affairs, veteran affairs, and
naval affairs. The project was begun in earnest by Ted Crackel in the
mid-1990s and it involved visits to over 200 repositories and consulting
over 3,000 collections in the United States, Canada, England, France,
and Scotland. Now, visitors can browse through 55,000 documents, and
also perform detailed searches, complete with links to digitized images
of each document. Interested parties can also browse the collection by
year or person of interest. In short, this is an extremely valuable
project that will be of interest to those with a penchant for American
history, and early American military history in particular.

KlausGraf - am Freitag, 9. Januar 2009, 21:25 - Rubrik: English Corner
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Die Arbeitsgemeinschaft historischer Stadtkerne hat das Stadtarchiv Soest zum Denkmal des Monats Januar gekürt. Informationen über das schöne Bauwerk finden sich auf der Homepge des Arbeitskreieses unter:
http://www.hist-stadt.nrw.de/ddm/index.html
http://www.hist-stadt.nrw.de/ddm/index.html
Wolf Thomas - am Freitag, 9. Januar 2009, 20:45 - Rubrik: Kommunalarchive
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"Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat Daten zu gefahrstoffhaltigen Produkten erschlossen, die in der DDR verwendet oder produziert wurden. Damit kann die BAuA auf eine Datenbank zurückgreifen, die mehr als 8.500 Einträge umfasst.
Hauptsächlich fallen Anfragen zur Zusammensetzung von in der DDR verwendeten Produkten an, wenn es um die Abklärung möglicher Berufskrankheiten von ehemaligen Beschäftigten der DDR-Betriebe geht. Doch bisher waren diese Daten nur schwer zugänglich. Zwar hat die BAuA das Archiv des Zentralinstituts für Arbeitsmedizin der DDR (ZAM) übernommen, in dem bis 1990 toxikologische und Expositionsdaten zu Gefahrstoffen und zu gefahrstoffhaltigen Produkten gesammelt wurden, doch diese Daten waren bisher kaum erschlossen. ......"
Kontakt:
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
FG 4.2
"Datensammlung DDR-Produkte"
Nöldnerstraße 40/42
10317 Berlin
Quelle: http://www.dailynet.de/GesundheitMedizin/33103.php
Hauptsächlich fallen Anfragen zur Zusammensetzung von in der DDR verwendeten Produkten an, wenn es um die Abklärung möglicher Berufskrankheiten von ehemaligen Beschäftigten der DDR-Betriebe geht. Doch bisher waren diese Daten nur schwer zugänglich. Zwar hat die BAuA das Archiv des Zentralinstituts für Arbeitsmedizin der DDR (ZAM) übernommen, in dem bis 1990 toxikologische und Expositionsdaten zu Gefahrstoffen und zu gefahrstoffhaltigen Produkten gesammelt wurden, doch diese Daten waren bisher kaum erschlossen. ......"
Kontakt:
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
FG 4.2
"Datensammlung DDR-Produkte"
Nöldnerstraße 40/42
10317 Berlin
Quelle: http://www.dailynet.de/GesundheitMedizin/33103.php
Wolf Thomas - am Freitag, 9. Januar 2009, 19:36 - Rubrik: Miscellanea
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"Für die unzulässige Verbreitung von Winnetou- und Edgar-Wallace-Filmen auf DVD steht dem Sohn des österr. Regisseur Harald Reinl laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Köln Schadenersatz zu. Der Sohn des 1988 versorbenen Regisseurs hatte gegen einen DVD-Vertreiber wegen Urheberrechtsverletzung geklagt."
Aktenzeichen: 6 U 86/08
Quelle: Videotext des Bayr. Rundfunks
Aktenzeichen: 6 U 86/08
Quelle: Videotext des Bayr. Rundfunks
Wolf Thomas - am Freitag, 9. Januar 2009, 19:15 - Rubrik: Archivrecht
http://creativecommons.org/weblog/entry/11979
Und in Deutschland? Das unsäglich schlechte Wikinews kriegt noch nicht einmal eine Meldung zu den ab 1.1.2009 gemeinfreien Werken hin:
http://de.wikinews.org/wiki/Diskussion:Von_Atatürk_bis_Wolzogen_–_Viele_Werke_ab_dem_1._Januar_2009_gemeinfrei
Wikinews (de) ist wirklich das überflüssigste Internetangebot, das man sich vorstellen kann.
Und in Deutschland? Das unsäglich schlechte Wikinews kriegt noch nicht einmal eine Meldung zu den ab 1.1.2009 gemeinfreien Werken hin:
http://de.wikinews.org/wiki/Diskussion:Von_Atatürk_bis_Wolzogen_–_Viele_Werke_ab_dem_1._Januar_2009_gemeinfrei
Wikinews (de) ist wirklich das überflüssigste Internetangebot, das man sich vorstellen kann.
http://sewoma.de/berlinblawg/2009/01/09/sevriens/urteile-leitsatz/
Zitat:
Den Fall hätte man mit Fug und Recht auch gegenteilig entscheiden und den beiden Leitsätzen mangels schöpferischer Gestaltungshöhe ihre Werksqualität absprechen können. Ohne dem Kollegen zu nahe treten zu wollen, er möge es mir verzeihen, dass ich seine beiden Sätze als nicht als urheberrechtlich geschütztes Werk begreife, behaupte ich, das vorliegend die Wahl des Gerichtsstandes (OLG Bezirk Köln) eine zentrale Rolle für den Ausgang des Verfahrens spielte. Beim LG Frankenthal beispielsweise wäre das Verfahren vermutlich anders ausgegangen. Denn eine leitsätzliche Zusammenfassung der hier streitgegenständliche Frage aus dem Urteil ist für einen anderen Rechtsanwalt ohne Dr. Bahrs Genehmigung nur schwerlich möglich. Was aber ungerecht ist, da nach § 5 Abs. 1 Urheberrechtsgesetz (UrhG) Gesetze, Verordnungen, amtliche Erlasse und Bekanntmachungen sowie Entscheidungen und amtlich verfasste Leitsätze zu Entscheidungen keinen urheberrechtlichen Schutz genießen.
Dass sich das Verhalten der von Dr. Bahr verklagten Rechtsanwälte nicht gehört, ist klar, aber dieses Verhalten vorliegend mit dem UrhG zu sanktionieren, ist m.E. nicht der richtige Weg gewesen.
Sehr richtig!
Zitat:
Den Fall hätte man mit Fug und Recht auch gegenteilig entscheiden und den beiden Leitsätzen mangels schöpferischer Gestaltungshöhe ihre Werksqualität absprechen können. Ohne dem Kollegen zu nahe treten zu wollen, er möge es mir verzeihen, dass ich seine beiden Sätze als nicht als urheberrechtlich geschütztes Werk begreife, behaupte ich, das vorliegend die Wahl des Gerichtsstandes (OLG Bezirk Köln) eine zentrale Rolle für den Ausgang des Verfahrens spielte. Beim LG Frankenthal beispielsweise wäre das Verfahren vermutlich anders ausgegangen. Denn eine leitsätzliche Zusammenfassung der hier streitgegenständliche Frage aus dem Urteil ist für einen anderen Rechtsanwalt ohne Dr. Bahrs Genehmigung nur schwerlich möglich. Was aber ungerecht ist, da nach § 5 Abs. 1 Urheberrechtsgesetz (UrhG) Gesetze, Verordnungen, amtliche Erlasse und Bekanntmachungen sowie Entscheidungen und amtlich verfasste Leitsätze zu Entscheidungen keinen urheberrechtlichen Schutz genießen.
Dass sich das Verhalten der von Dr. Bahr verklagten Rechtsanwälte nicht gehört, ist klar, aber dieses Verhalten vorliegend mit dem UrhG zu sanktionieren, ist m.E. nicht der richtige Weg gewesen.
Sehr richtig!
KlausGraf - am Freitag, 9. Januar 2009, 13:40 - Rubrik: Archivrecht
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Jürgen Kaestner in INETBIB:
In der ZEIT Nr. 3 vom 8.1. S. 30 ist ein Artikel von Christoph Drösser erschienen: "Der Felix Krull der Mathematik. Über Jahre hinweg hat ein dubioser Wissenschaftler die Fachwelt mit gelehrt klingendem Unsinn genarrt. Nun sind Gutachter, Verlage und Kollegen blamiert". Es handelt sich dabei um Mohamed El Naschie und die von ihm herausgegebene Chaos, Solitons and Fractals im Elsevier-Verlag.
"Dass dies der herausgebende Verlag nicht sah oder nicht sehen wollte, ist die eine Hälfte des Skandals. Dass Elsevier das dubiose Heft weiter für gutes Geld verkaufte - ein Abonnement von Chaos, Solitons and Fractals kostet pro Jahr 4042 Euro - ist die andere Hälfte.
Denn die Wissenschaftsverlage, von denen Elsevier der größte ist, halten sich stets zugute, die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Qualitätssicherung der Forschung ist ihre Dienstleistung, damit begründen sie die teils horrenden Preise ihrer Periodika. Dabei müssen die Fachverlage nichts für den Inhalts zahlen, auch der Begutachtungsprozess, die sogenannte peer review, wird von Wissenschaftlern ehrenhalber geleistet. Trotzdem können die Verlage die Preise fast nach Belieben festsetzen. Denn Forscher müssen publizieren, um wissenschaftlich zu überleben, publish or perish lautet die Devise. Und keine Bibliothek kann es sich leisten, die Flaggschiffe unter den Zeitschriften nicht zu führen. Seit den neunziger Jahren drehten die Verlage die Preisspirale drastisch nach oben. Im Jahr 2005 fuhr Elsevier eine Umsatzrendite von 31 Prozent ein.
Nun dürfte wohl kaum jemand ausdrücklich Chaos, Solitons and Fractals bestellen (genaue Auflagenzahlen verrät Elsevier nicht). Doch die meisten Institutionen müssen dem Verlag seine Zeitschriften paketweise abnehmen; sie müssen also zu den wenigen begehrten Top-Journalen auch die mediokre Masse dazu kaufen."
http://golem.ph.utexas.edu/category/2008/11/the_case_of_m_s_el_naschie.html
http://sbseminar.wordpress.com/2008/11/30/laffaire-el-naschie/
Siehe auch:
http://voxday.blogspot.com/2008/12/but-but-its-peer-reviewed.html
http://www.scienceblogs.de/mathlog/2008/11/chaos-bei-elsevier.php
http://pipeline.corante.com/archives/2008/12/22/publish_your_work_the_easy_way.php
http://backreaction.blogspot.com/2008/11/chaos-solitons-and-self-promotion.html
Bemerkenswert ist, dass Wissenschaftsblogger den Skandal haben auffliegen lassen.
Es ist unvorstellbar, dass der Pseudo-Wissenschaftler über 300 Artikel in seiner "eigenen" Zeitschrift, die er als Chefherausgeber betreut, veröffentlichen konnte.
Besonders pikant die folgende Bemerkung von John Baez im erstgenannten Weblog (utexas, Kommentare):
To me, Chaos, Solitons & Fractals illustrates many of the worst things that can happen under this system. Since the journal isn’t openly accessible, its problems fester under cover of darkness. If the editor had put his papers on the arXiv, their flaws would have been quickly spotted. Advocates of for-profit journals boast of the virtues of peer review — but it turns out the best place to hide bullshit is in a refereed journal that’s not open-access! The Bogdanoff brothers took advantage of this too.
NACHTRAG:
Und gleich der nächste Elsevier-Peer-Review-Skandal
http://scholarlykitchen.sspnet.org/2009/01/09/peer-review-scandal-shakes-french-geologists/
In der ZEIT Nr. 3 vom 8.1. S. 30 ist ein Artikel von Christoph Drösser erschienen: "Der Felix Krull der Mathematik. Über Jahre hinweg hat ein dubioser Wissenschaftler die Fachwelt mit gelehrt klingendem Unsinn genarrt. Nun sind Gutachter, Verlage und Kollegen blamiert". Es handelt sich dabei um Mohamed El Naschie und die von ihm herausgegebene Chaos, Solitons and Fractals im Elsevier-Verlag.
"Dass dies der herausgebende Verlag nicht sah oder nicht sehen wollte, ist die eine Hälfte des Skandals. Dass Elsevier das dubiose Heft weiter für gutes Geld verkaufte - ein Abonnement von Chaos, Solitons and Fractals kostet pro Jahr 4042 Euro - ist die andere Hälfte.
Denn die Wissenschaftsverlage, von denen Elsevier der größte ist, halten sich stets zugute, die Spreu vom Weizen zu trennen. Die Qualitätssicherung der Forschung ist ihre Dienstleistung, damit begründen sie die teils horrenden Preise ihrer Periodika. Dabei müssen die Fachverlage nichts für den Inhalts zahlen, auch der Begutachtungsprozess, die sogenannte peer review, wird von Wissenschaftlern ehrenhalber geleistet. Trotzdem können die Verlage die Preise fast nach Belieben festsetzen. Denn Forscher müssen publizieren, um wissenschaftlich zu überleben, publish or perish lautet die Devise. Und keine Bibliothek kann es sich leisten, die Flaggschiffe unter den Zeitschriften nicht zu führen. Seit den neunziger Jahren drehten die Verlage die Preisspirale drastisch nach oben. Im Jahr 2005 fuhr Elsevier eine Umsatzrendite von 31 Prozent ein.
Nun dürfte wohl kaum jemand ausdrücklich Chaos, Solitons and Fractals bestellen (genaue Auflagenzahlen verrät Elsevier nicht). Doch die meisten Institutionen müssen dem Verlag seine Zeitschriften paketweise abnehmen; sie müssen also zu den wenigen begehrten Top-Journalen auch die mediokre Masse dazu kaufen."
http://golem.ph.utexas.edu/category/2008/11/the_case_of_m_s_el_naschie.html
http://sbseminar.wordpress.com/2008/11/30/laffaire-el-naschie/
Siehe auch:
http://voxday.blogspot.com/2008/12/but-but-its-peer-reviewed.html
http://www.scienceblogs.de/mathlog/2008/11/chaos-bei-elsevier.php
http://pipeline.corante.com/archives/2008/12/22/publish_your_work_the_easy_way.php
http://backreaction.blogspot.com/2008/11/chaos-solitons-and-self-promotion.html
Bemerkenswert ist, dass Wissenschaftsblogger den Skandal haben auffliegen lassen.
Es ist unvorstellbar, dass der Pseudo-Wissenschaftler über 300 Artikel in seiner "eigenen" Zeitschrift, die er als Chefherausgeber betreut, veröffentlichen konnte.
Besonders pikant die folgende Bemerkung von John Baez im erstgenannten Weblog (utexas, Kommentare):
To me, Chaos, Solitons & Fractals illustrates many of the worst things that can happen under this system. Since the journal isn’t openly accessible, its problems fester under cover of darkness. If the editor had put his papers on the arXiv, their flaws would have been quickly spotted. Advocates of for-profit journals boast of the virtues of peer review — but it turns out the best place to hide bullshit is in a refereed journal that’s not open-access! The Bogdanoff brothers took advantage of this too.
NACHTRAG:
Und gleich der nächste Elsevier-Peer-Review-Skandal
http://scholarlykitchen.sspnet.org/2009/01/09/peer-review-scandal-shakes-french-geologists/
KlausGraf - am Freitag, 9. Januar 2009, 12:57 - Rubrik: Open Access
KlausGraf - am Freitag, 9. Januar 2009, 05:02 - Rubrik: English Corner
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http://www.landeskunde-online.de/index_blog.htm
Ohne RSS-Feed. Kommentare sind per Mail einzureichen.
Ohne RSS-Feed. Kommentare sind per Mail einzureichen.
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http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/118029/index.php (Danke an M. Schnöpf)
Den meisten sind Benno Ohnesorg, Rudi Dutschke und Anti-Springer-Demos ein Begriff. Doch kaum ein Studierender des Fachbereichs Geowissenschaften an der Freien Universität Berlin (FU) weiß, dass sich ausgerechnet auf ihrem Campus im abgelegenen Lankwitz eine der bedeutendsten Quellensammlungen über die 68er-Revolte und ihre Geschichte befindet - das Archiv "APO und soziale Bewegungen", kurz: "APO-Archiv", im Keller des Hauses G.
Für Siegward Lönnendonker, den Begründer und ehrenamtlichen Leiter des zeitgeschichtlichen Fundus, ist es kein Problem, dass das Archiv nur Eingeweihte kennen. "Die Sammlung war schon immer stark benutzerorientiert", erklärt der 69-jährige Soziologe. [...]
Auf annähernd 1300 Regalmetern hat das Archiv Materialien zur Geschichte der außerparlamentarischen Opposition sowie der "Neuen sozialen Bewegungen" gesammelt. In dem abgeschiedenen Kellerraum lagern neben dem schriftlichen Nachlass des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) und anderer politischer Studentenverbände unzählige Flugblätter, Periodika, Hochschulschriften, Funkmanuskripte, Zeitungsausschnitte und Mitschriften von Gerichtsverfahren. Zudem lagert hier Material von K-Gruppen in der Bundesrepublik und oppositionellen Gruppen in der DDR. Ein großer Teil stammt aus Privatarchiven.
"Wir wollten die Geschichtsschreibung nicht den Polizeiakten überlassen", begründet Siegward Lönnendonker sein Motiv, dieses Archiv anzulegen. [...]
Entscheidend für den Erfolg des Archivs war auch das gute Verhältnis, das zwischen dem Archiv-Leiter und den linken Gruppen bestand. "Jeder, der hier seine Schriftstücke ablieferte, musste sich sicher sein können, dass nicht etwa Redakteure von Springer-Zeitungen oder gar Polizei- und Verfassungsschutz Gebrauch davon machten", erzählt Lönnendonker. "Deshalb war es gut, dass das Archiv zunächst weitgehend im Verborgenen blühte. Wäre es bekannter gewesen, hätten mir bestimmt deutlich weniger Leute ihre Materialien hinterlassen." Dem guten Vertrauensverhältnis ist es auch zu verdanken, dass die Originale der AStA-Akten aus der Zeit der Studenten-Rebellion bis heute im APO-Archiv lagern. Die damaligen AStA-Vorsitzenden misstrauten dem Leiter des offiziellen Hochschularchivs der FU. Sie verstanden sich nicht als Teil der Universität, sondern fühlten sich allein der außerparlamentarischen Bewegung verbunden. [...]
Das APO-Archiv ist seit 2004 offiziell dem Universitätsarchiv angegliedert. Sämtliche Dokumente der Sammlung werden grundsätzlich nur zur wissenschaftlichen Auswertung im Lesesaal der Bibliothek der Geowissenschaften zur Verfügung gestellt. Eine Ausleihe ist nicht möglich, doch es können Kopien angefertigt werden. Die Nutzung vieler Dauerleihgaben hängt vom Vertrauen des Archivleiters ab, dem die Leihgeber einst die Verantwortung übertrugen. Weil viele Hinterlassenschaften älter als 30 Jahre sind und damit die meisten zu verfolgenden Tatbestände verjährt sind, hat er kaum noch Bedenken gegen einen allgemein öffentlichen Zugang. Allerdings muss auf den schlechten Zustand vieler Schriftstücke Rücksicht genommen werden. [...]
Website des Archivs:
http://userpage.fu-berlin.de/~archapo/Stuff/Frames.htm
Dort liest man:
Zugangsbeschränkungen bestanden im APO-Archiv nur im Falle der Privatsammlungen, deren Nutzung vertraglich festgelegt und an die Einverständniserklärung des Leihgebers im Falle konkreter Anfragen gebunden war. Faktisch indessen waren die Arbeiten im laufenden Archivbetrieb zu keinem Zeitpunkt ernsthaft von etwaigen Bedenken betroffen, so daß auch dieser Teilbestand stets in vollem Umfang und uneingeschränkt zur Verfügung stand. Sämtliche Privatsammlungen sind inzwischen als Dauerleihgaben in Archivbesitz und ohne rechtliche Zugangsbeschränkungen verfügbar.
Die von Peter Dohms verschiedentlich beklagte Blockadepolitik "freier Archive", die diese neben anderen Gründen nur bedingt forschungstauglich mache (vgl. Dohms, Peter: Studentenbewegung und Überlieferungsvielfalt - das Beispiel Nordrhein-Westfalen, in: Der Archivar 52. Jg., Heft 3, 1999; Online in Internet: url = http://www.archive.nrw.de/archivar/1999-03/Archiv13.htm , Dez. 2000), war und ist für das seinem Gründungszweck nach der wissenschaftlichen Öffentlichkeit und der Forschung zugewandte Berliner APO-Archiv völlig undenkbar.

Den meisten sind Benno Ohnesorg, Rudi Dutschke und Anti-Springer-Demos ein Begriff. Doch kaum ein Studierender des Fachbereichs Geowissenschaften an der Freien Universität Berlin (FU) weiß, dass sich ausgerechnet auf ihrem Campus im abgelegenen Lankwitz eine der bedeutendsten Quellensammlungen über die 68er-Revolte und ihre Geschichte befindet - das Archiv "APO und soziale Bewegungen", kurz: "APO-Archiv", im Keller des Hauses G.
Für Siegward Lönnendonker, den Begründer und ehrenamtlichen Leiter des zeitgeschichtlichen Fundus, ist es kein Problem, dass das Archiv nur Eingeweihte kennen. "Die Sammlung war schon immer stark benutzerorientiert", erklärt der 69-jährige Soziologe. [...]
Auf annähernd 1300 Regalmetern hat das Archiv Materialien zur Geschichte der außerparlamentarischen Opposition sowie der "Neuen sozialen Bewegungen" gesammelt. In dem abgeschiedenen Kellerraum lagern neben dem schriftlichen Nachlass des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) und anderer politischer Studentenverbände unzählige Flugblätter, Periodika, Hochschulschriften, Funkmanuskripte, Zeitungsausschnitte und Mitschriften von Gerichtsverfahren. Zudem lagert hier Material von K-Gruppen in der Bundesrepublik und oppositionellen Gruppen in der DDR. Ein großer Teil stammt aus Privatarchiven.
"Wir wollten die Geschichtsschreibung nicht den Polizeiakten überlassen", begründet Siegward Lönnendonker sein Motiv, dieses Archiv anzulegen. [...]
Entscheidend für den Erfolg des Archivs war auch das gute Verhältnis, das zwischen dem Archiv-Leiter und den linken Gruppen bestand. "Jeder, der hier seine Schriftstücke ablieferte, musste sich sicher sein können, dass nicht etwa Redakteure von Springer-Zeitungen oder gar Polizei- und Verfassungsschutz Gebrauch davon machten", erzählt Lönnendonker. "Deshalb war es gut, dass das Archiv zunächst weitgehend im Verborgenen blühte. Wäre es bekannter gewesen, hätten mir bestimmt deutlich weniger Leute ihre Materialien hinterlassen." Dem guten Vertrauensverhältnis ist es auch zu verdanken, dass die Originale der AStA-Akten aus der Zeit der Studenten-Rebellion bis heute im APO-Archiv lagern. Die damaligen AStA-Vorsitzenden misstrauten dem Leiter des offiziellen Hochschularchivs der FU. Sie verstanden sich nicht als Teil der Universität, sondern fühlten sich allein der außerparlamentarischen Bewegung verbunden. [...]
Das APO-Archiv ist seit 2004 offiziell dem Universitätsarchiv angegliedert. Sämtliche Dokumente der Sammlung werden grundsätzlich nur zur wissenschaftlichen Auswertung im Lesesaal der Bibliothek der Geowissenschaften zur Verfügung gestellt. Eine Ausleihe ist nicht möglich, doch es können Kopien angefertigt werden. Die Nutzung vieler Dauerleihgaben hängt vom Vertrauen des Archivleiters ab, dem die Leihgeber einst die Verantwortung übertrugen. Weil viele Hinterlassenschaften älter als 30 Jahre sind und damit die meisten zu verfolgenden Tatbestände verjährt sind, hat er kaum noch Bedenken gegen einen allgemein öffentlichen Zugang. Allerdings muss auf den schlechten Zustand vieler Schriftstücke Rücksicht genommen werden. [...]
Website des Archivs:
http://userpage.fu-berlin.de/~archapo/Stuff/Frames.htm
Dort liest man:
Zugangsbeschränkungen bestanden im APO-Archiv nur im Falle der Privatsammlungen, deren Nutzung vertraglich festgelegt und an die Einverständniserklärung des Leihgebers im Falle konkreter Anfragen gebunden war. Faktisch indessen waren die Arbeiten im laufenden Archivbetrieb zu keinem Zeitpunkt ernsthaft von etwaigen Bedenken betroffen, so daß auch dieser Teilbestand stets in vollem Umfang und uneingeschränkt zur Verfügung stand. Sämtliche Privatsammlungen sind inzwischen als Dauerleihgaben in Archivbesitz und ohne rechtliche Zugangsbeschränkungen verfügbar.
Die von Peter Dohms verschiedentlich beklagte Blockadepolitik "freier Archive", die diese neben anderen Gründen nur bedingt forschungstauglich mache (vgl. Dohms, Peter: Studentenbewegung und Überlieferungsvielfalt - das Beispiel Nordrhein-Westfalen, in: Der Archivar 52. Jg., Heft 3, 1999; Online in Internet: url = http://www.archive.nrw.de/archivar/1999-03/Archiv13.htm , Dez. 2000), war und ist für das seinem Gründungszweck nach der wissenschaftlichen Öffentlichkeit und der Forschung zugewandte Berliner APO-Archiv völlig undenkbar.

KlausGraf - am Freitag, 9. Januar 2009, 01:29 - Rubrik: Universitaetsarchive
http://www.libraryjournal.com/article/CA6624784.html
On the Google Settlement. Excerpt:
No, it is not fair to place restrictions on public domain works. After all, they belong to the public. These collections are only available to Google because of the public funding afforded to the nonprofit institutions that developed them. Libraries invest untold dollars to select, purchase, catalog, store, and preserve a single book, a book that now costs just $25–$30 to scan and put online. In effect, for the one-time price of a scan, Google now proposes to secure and enforce a monopoly on the digital texts of works that belong to the public.
On HathiTrust
http://www.libraryjournal.com/article/CA6624782.html
On the Google Settlement. Excerpt:
No, it is not fair to place restrictions on public domain works. After all, they belong to the public. These collections are only available to Google because of the public funding afforded to the nonprofit institutions that developed them. Libraries invest untold dollars to select, purchase, catalog, store, and preserve a single book, a book that now costs just $25–$30 to scan and put online. In effect, for the one-time price of a scan, Google now proposes to secure and enforce a monopoly on the digital texts of works that belong to the public.
On HathiTrust
http://www.libraryjournal.com/article/CA6624782.html
KlausGraf - am Freitag, 9. Januar 2009, 01:18
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http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/one/csg/1084
Wappenbuch des St. Galler Abtes Ulrich Rösch (1463-1491) mit 1'626 Wappenschilden von weltlichen und geistlichen Standespersonen, vor allem aus dem süddeutschen Raum. Das Wappenbuch wurde wahrscheinlich in der Werkstatt des in Heidelberg ansässigen Hans Ingeram für einen unbekannten Auftraggeber zwischen Neckar und Oberrhein hergestellt. In den 1480er-Jahren kaufte der St. Galler Abt Ulrich Rösch den Band an und fügte im hinteren Teil zahlreiche Wappen aus dem schweizerischen und grenznahen deutschen Raum an, die er sich durch den Winterthurer Maler Hans Haggenberg zeichnen liess. Eines der wichtigsten Wappenbücher des 15. Jahrhunderts.

Ebenfalls seit 23.12.2008 online:
St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1085
zwischen 1530 und 1572
Wappenbuch des Aegidius Tschudy
St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1400, 1401
St. Gallen, 1755/59
Bibliotheca manuscripta monasterii S. Galli registrata… a P. Pio Kolb 1759
Das beste kritische Handschriftenverzeichnis des 18. Jahrhunderts: der St. Galler Handschriftenkatalog von Pater Bibliothekar Pius Kolb (1712-1762) in zwei Bänden (mit Cod. Sang. 1401) aus den Jahren 1755/59.
Und viele andere, vor allem frühmittelalterliche Codices mehr.
NACHTRAG:
http://www.e-codices.unifr.ch/de/csg/1084/33/medium
Mir bislang als Teil des Quaternionensystems der Reichsverfassung unbekannt:
"Die fier gemvnde"
Orlamünde, Dortmund, Angermund, "Schwebischmund" (Schwäbisch Gmünd"), möglicherweise der früheste farbige Beleg für das Gmünder Wappen (silbernes Einhorn im roten Feld)
Wappenbuch des St. Galler Abtes Ulrich Rösch (1463-1491) mit 1'626 Wappenschilden von weltlichen und geistlichen Standespersonen, vor allem aus dem süddeutschen Raum. Das Wappenbuch wurde wahrscheinlich in der Werkstatt des in Heidelberg ansässigen Hans Ingeram für einen unbekannten Auftraggeber zwischen Neckar und Oberrhein hergestellt. In den 1480er-Jahren kaufte der St. Galler Abt Ulrich Rösch den Band an und fügte im hinteren Teil zahlreiche Wappen aus dem schweizerischen und grenznahen deutschen Raum an, die er sich durch den Winterthurer Maler Hans Haggenberg zeichnen liess. Eines der wichtigsten Wappenbücher des 15. Jahrhunderts.
Ebenfalls seit 23.12.2008 online:
St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1085
zwischen 1530 und 1572
Wappenbuch des Aegidius Tschudy
St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 1400, 1401
St. Gallen, 1755/59
Bibliotheca manuscripta monasterii S. Galli registrata… a P. Pio Kolb 1759
Das beste kritische Handschriftenverzeichnis des 18. Jahrhunderts: der St. Galler Handschriftenkatalog von Pater Bibliothekar Pius Kolb (1712-1762) in zwei Bänden (mit Cod. Sang. 1401) aus den Jahren 1755/59.
Und viele andere, vor allem frühmittelalterliche Codices mehr.
NACHTRAG:
http://www.e-codices.unifr.ch/de/csg/1084/33/medium
Mir bislang als Teil des Quaternionensystems der Reichsverfassung unbekannt:
"Die fier gemvnde"
Orlamünde, Dortmund, Angermund, "Schwebischmund" (Schwäbisch Gmünd"), möglicherweise der früheste farbige Beleg für das Gmünder Wappen (silbernes Einhorn im roten Feld)
KlausGraf - am Freitag, 9. Januar 2009, 00:11 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
