Allgemeines
Architekturarchive
Archivbau
Archivbibliotheken
Archive in der Zukunft
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Archivsoftware
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Bibliothekswesen
Bildquellen
Datenschutz
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
null

 
Wenn Journalisten sich die Aussagen von Netztheoretikern zu eigen machen und Wikileaks vorwerfen, die Krise des investigativen Journalismus weder verstanden noch erkannt zu haben so frage ich mich, ob der traditionelle Journalismus in Wahrheit von seinen eigenen Schwächen ablenken will.

siehe auch:

http://archiv.twoday.net/stories/8353609/

Das frage ich mich auch oft. Bei meinen Studenten kennt oder nutzt ein großer Teil Google Books gar nicht. Bei Hochschullehrern dürfte der Anteil der Ignoranten noch höher sein.

http://blog.arthistoricum.net/google-books/

http://archiv.twoday.net/search?q=google+books liefert 533 Resultate.

http://bibliodyssey.blogspot.com/2010/09/ottheinrich-miniatures.html

http://archiv.twoday.net/search?q=ottheinrich


http://bibliothekarisch.de/blog/2010/09/14/kurz-die-vatikanische-bibliothek-hat-wieder-geoeffnet/

http://derstandard.at/1282979642190/Eine-der-aeltesten-Bibliotheken-der-Welt-vor-Wiedereroeffnung?_slideNumber=1&_seite=

In der Hemeroteca des ABC (überreigionale spanische Zeitung) können frei Artikel eingesehen und gedruckt werden.

Zum Beispiel die Nachricht einer Flugzeugkatastrophe vom 26 März 1936

http://hemeroteca.abc.es/nav/Navigate.exe/hemeroteca/madrid/abc/1936/03/27/032.html

Vierprinzen

http://verbundkonferenz.gbv.de/wp-content/uploads/2010/09/Schwersky-Fernleihe-und-Digitalisierung-Verbundkonferenz-Berlin-neu.pdf

Da in der Fernleihe Monographien vor 1920 pragmatisch als nicht urheberrechtlich geschützt behandelt werden, hat der Mitarbeiter der SB Berlin 100 Fernleihbestellungen an die SB Berlin in einer Juliwoche ausgewertet und mit den Nachweiswerkzeugen Google, Google Bücher, Internet Archive, BASE, ZVDD und Worldcat geprüft, wieviele frei im Netz zugängliche Digitalisate existieren: 36 Prozent!

Mich interessierte die Identität des Kreishauptmanns in Lemberg und Lemberg Land, Joachim von der Leyen (zu Bloemersheim), geboren 1897 und verstorben 1945.

Über bekannte Genealogienachschlagewerke die sich in meinem Besitz befinden konnte ich in Erfahrung bringen, dass er Huberta Gräfin von Hardenberg (geboren 14 Dez. 1904-Bloemersheim verstorben 7 Aug 1982) geehelicht hatte.

Ich schrieb das Institut für Adelsforschung an und bat um eine Kopie der Trauerannonce für Huberta Freifrau v. der Leyen zu Bloemersheim, geb. Gräfin v. Hardenberg. Prompt erhielt ich eine Rechnung über 5 euro mit folgendem Inhalt:

Sehr geehrter Herr vom Hofe !

Wir bedanken uns fuer die freundliche Uebersendung Ihres virtuellen
Ansuchens, das wir gern umgehend bearbeitet haben. Wir bitten daher um Begleichung der folgenden Rechnung unter UNBEDINGTER Nennung der Rechnungsnummer.

R E C H N U N G Nro.XXX

Gebuehr = 5,00 Euro.

Es bestehen drei Zahlungsmoeglichkeiten wie folgt.

A. Internationale Bankverbindung:
IBAN = DE
BIC /SWIFT-Code

B. Deutsche Bankverbindung:
Kontoinhaber =
Bank =
BLZ =
Kontonummer =

C.Per Paypalsystem:
Zahlunganweisung an die eMail " "

Den von Ihnen gewuenschten Namen konnten wir nun wie folgt in unseren Zettelkaesten mit Quellennachweisen agnoszieren:

Leyen, Huberta Freiin v.der, geborene Gräfin v.Hardenberg, Trauerannonce
zum Ableben, OBS, Jahrgang XXI. (1982), Seite 213

Die Aufloesungen der vorgenannten in jedem Einzelhinweis erwaehnten dreibuchstabigen mit Versalien (Grossbuchstaben)
geschriebenen Sigel finden Sie auf unserer Weltnetzseite
www.adelsquellen.de. Die dort angefuehrten Aufloesungen sind notwendig, damit Sie den genauen Standort der Quelle bestimmen und sich allfaellig Reproduktionen bestellen können.

Ich konnte die Verschlüsselung auflösen und stellte fest, dass die Trauerannonce im Adelsblatt 1982 S. 213 abgedruckt ist.

Ich zahlte 5 euro und erhielt die Fotokopie der Trauerannonce.

Die Trauerannonce nimmt keinerlei Bezug darauf, dass die Verstorbene 1945 verwitwet war. Wer die neun Enkel sind kann ich auch nicht feststellen.

Sollte ich nun weitere Fragen haben, so wird die Bearbeitung nach Zeitaufwand berechnet.

Das Institut für Adelsforschung ist privatrechtlich organisiert. Der Zugang zu Information wird kommerzialisiert und "verkauft". Dass Open Access Tendenzen auf breiter Front bekämpft werden ist kein Wunder. Das wird mir an diesem kleinen Beispiel wieder sehr klar.


http://vierprinzen.blogspot.com/

http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1673574



Autor Nerdson, Originalcomic stand unter CC-BY. Die Übersetzung von Linus steht nicht unter einer freien Lizenz, was unerfreulich ist (aber bei CC-BY im Gegensatz zu CC-BY-SA legal).

Mir erschließt sich nicht, wieso die Übersetzung nicht auch unter eine CC-Lizenz gestellt wurde. Die Nutzung ist im übrigen nicht lizenzkonform, da die Wiedergabe des Lizenztextes fehlt bzw. der Link zu Creative Commons.

Jetzt heißt das: “Alle Rechte vorbehalten, soweit sich nicht aus den Verpflichtungen hinsichtlich der Nutzung des unter CC-BY stehenden Werks von nerdson, auf dem die Bearbeitung beruht, etwas anderes ergibt”. Das ist nicht im Geist von CC.

Via
http://www.netzpolitik.org/2010/deutsche-version-comic-erklart-creative-commons/

http://blog.wikimedia.de/2010/09/16/wissenswert-wir-investieren-in-eure-ideen/

1) Auf dem NRW-Tag am 18./19.9.2010 in Siegen ist das Landesarchiv NRW mit einem eigenen Stand vertreten.
Dort informiert das Landesarchiv NRW – wie schon im Vorjahr beim NRW-Tag in Hamm – über seine Bestände und Angebote; es stellt Quellen aus Südwestfalen, insbesondere zur Familienforschung, vor. Kinder haben Gelegenheit, Papier zu schöpfen, Siegel zu gießen und mit dem Gänsekiel zu schreiben.

Mitteilung des Landesarchivs v. 26.7.2010

2) Stadtarchiv Siegen: 18. und 19.9. „Tag der offenen Tür“, Büchertisch der Geschichtswerkstatt, Ausstellung „Archive des Kreises stellen sich vor“

3) Allgemeine Informationen unter: http://www.siegen-pulsiert.de/

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.08.2010, Nr. 199, S. 33

2046 weiß man alles über die KPD

Die Beratung ist geheim und bleibt geheim: Das Bundesverfassungsgericht will seine Akten erst nach neunzig Jahren für die Forschung öffnen. Solche Fristen kennt nicht einmal der Vatikan.

[...]

Nach dem Bundesarchivgesetz sind Bundesbehörden, also auch das Bundesverfassungsgericht, verpflichtet, ihre Akten nach Ablauf einer Frist dem Bundesarchiv zu übergeben. Nur das Auswärtige Amt unterhält traditionell ein eigenes Archiv. In der Regel sind die Akten nach einer Frist von dreißig Jahren für die Forschung zugänglich. Grundsätzlich auch die des Bundesverfassungsgerichts. Nach Paragraph 30 Bundesverfassungsgerichtsgesetz entscheidet das Gericht jedoch "in geheimer Beratung", woraus das Gericht ableitet, dass seine Akten grundsätzlich als "geheim" einzustufen sind. Der wichtigste, von ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeitern des Gerichts herausgegebene Kommentar des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes stellt sogar klar, dass die Akten auch im Falle einer Abgabe ans Bundesarchiv geheim bleiben.

Tatsächlich bewahrt das Bundesarchiv schon jetzt zahlreiche Verfahrensakten auf; vornehmlich aus den fünfziger Jahren. In den nächsten Monaten wird eine größere Menge neuer Akten erwartet, denn das Gericht hat in Karlsruhe ein Platzproblem. Doch auch wenn das Bundesarchiv als Zwischenarchiv genutzt wird, behält Karlsruhe das letzte Wort und entscheidet allein über den Zugang zu Forschungszwecken. Paragraph 36 der Geschäftsordnung des Bundesverfassungsgerichts enthält die Bestimmung, dass die Akten "frühestens dreißig Jahre nach der Entscheidung" verwertet werden dürfen. Das dient dem Schutz der Verfahrensbeteiligten, der Richter wie auch der Parteien. Eine Regelung, von wann an eine Akte verwertet werden darf, fehlt. Wer Einsicht in ein Sondervotum eines Richters aus den fünfziger Jahren nehmen möchte, ist auf das Wohlwollen des Gerichts angewiesen.

Zu einigen spektakulären Entscheidungen der fünfziger Jahre, neben dem, KPD-Verbot die Urteile "Elfes" (Allgemeine Handlungsfreiheit, 1957) und "Lüth" (Drittwirkung der Grundrechte, 1958) wurde bereits historisch gearbeitet. Die Verfahrensakten waren dabei aber nur beschränkt zugänglich. Spekulationen etwa über die Rolle einzelner Richter wurden durch diese Politik eher gefördert. Beim KPD-Urteil wurde immer wieder kolportiert, dass der Berichterstatter, der von der SPD nominierte Martin Drath, ein kurzzeitiges SED-Mitglied war. Als Belege wurden sogar mündliche Äußerungen Draths gegenüber seinen Berliner Studenten hinzugezogen. Manche der geheimen Akten sind bereits ohne Zutun des Gerichts zugänglich geworden, denn die Nachlässe vieler Bundesverfassungsrichter, darunter Martin Drath, Gebhard Müller, Gerhard Leibholz und Ernst Benda, befinden sich bereits zur Benutzung in Koblenz, oft mit Zweit- und Drittschriften der so geheimen Akten.

Dass eine einheitliche Regelung notwendig ist, wird wohl auch im Bundesverfassungsgericht so gesehen. Diesen Herbst soll es dem Vernehmen nach eine Plenarentscheidung beider Senate zu einer Frist für die Akteneinsicht geben. Im Gespräch soll eine Frist von neunzig Jahren nach Verkündung der Entscheidung sein. Für das KPD-Urteil wäre dies 2046. Fristen dieser Länge kennen nicht einmal die Archive des Vatikans. [...]

Einzelne Stimmen aus dem Bundesarchiv bezeichnen allerdings jede Frist als eine Verbesserung gegenüber der jetzigen Rechtslage. Grundsätzlich könne bei jeder Frist, und sei sie noch so lang, eine Verkürzung beantragt werden. Solche Anträge bearbeitet das Archiv bereits heute in großer Zahl. Wie auch immer die Plenarentscheidung ausfallen wird; weniger als neunzig Jahre dürften nicht nur der zeithistorischen Forschung, sondern auch den Mitarbeitern des Bundesarchivs eine merkliche Erleichterung verschaffen. [...]
MARTIN OTTO


Kommentar: Eine völlig überflüssige Geheimniskrämerei. Der Schutz des Beratungsgeheimnisses ist kein Wert an sich, sondern sieht sich dem allgemeinen Transparenzgebot des Staates gegenüber. Dreißig Jahre nach Entstehung der Akten sollten sie frei sein.

Absolut inakzeptabel ist die Extrawurst, die Karlsruhe da für sich brät. Keine öffentliche Stelle hat das Recht, am Gesetz vorbei längere Fristen vorzusehen (bei geheimen Unterlagen: 60 Jahre nach Entstehung).

http://books.google.com/books?id=Us0-AAAAcAAJ




Source: Barbara Weiss Architects

"Work has begun on Barbara Weiss Architects’ £1.5 million project to provide a new home for the Wiener Library, one of the world’s most extensive archives on the Holocaust.

The practice is renovating a dilapidated grade II listed Georgian building on London’s Russell Square. It will provide library facilities, meeting and exhibition rooms and climate-controlled book stores to protect the most fragile of the institution’s 1 million items.

The first floor of the 1770s building will be restored to its original layout, providing a reading room twice the size of its predecessor and shelving for 350m of books

A dramatic mezzanine walkway will also be added to allow further access to the upper shelves within the high-ceilinged library.

Practice principal Barbara Weiss said: “This poorly maintained building will be getting its first major renovation in half a century. For us, as architects, it is a superb opportunity to provide an elegant and sustainable home for the Wiener Library for many years to come.

“Throughout the project we have sought to retain original details where they exist, replacing and restoring elements that have been damaged, but also updating the building and considering its longer term future. Sympathy to the building’s listed status has been paramount.”

BWA was appointed in 2002 to help the library plan a move from its current premises on Devonshire Street, a block away from the RIBA."

bdonline.co.uk, 15.9.2010



Interview from Lourdes Fuentes-Hashimoto, Flying reporters@CITRA2010, Oslo

" .... Vereinfacht wurde dadurch der gesamte Produktionsprozess in Sachen Belieferung von Nachrichten bei n-tv und die Produktionen für die täglichen und wöchentlichen News- und Magazinformate wie beispielsweise «RTL Aktuell», «RTL Nachtjournal» oder «Exclusiv» und den «VOX News» oder RTL-Unterhaltungssendungen wie «Die 10», welche Aufgaben infoNetwork als hundertprozentiges Tochterunternehmen der Mediengruppe RTL - gegründet 2008 - übernimmt. „Der Einsatz neuer technischer Systeme bietet an mehreren Stellen einen besseren workflow“, beschreibt Michael Wulf die Vorteile im neuen RTL-Sendezentrum. Mit infoNetwork ist es gelungen, die Programmmarken in einem gemeinsamen Produktionsunternehmen aufzustellen. „Auch die Kommunikation der Redakteure im Newspool hat sich verbessert", arbeiten die Teams jetzt dort, wo es Sinn macht, redaktions- und senderübergreifend eng zusammen. "Zusätzlich ist die Umsetzung von Breaking News schneller möglich, da alle verantwortlichen Mitarbeiter über einen Server Zugriff auf das gesamte Material haben“, beschreibt Wulf. Dieses Material umfasst im Übrigen über 150.000 Stunden Videomaterial auf einer Content-Datenbank. 257 Großserver wurden installiert, die Speicherkapazität liegt bei 4 PetaByte (also vier Million GigaByte). ...."
Quelle: Quotenmeter.de


National Archives of Korea

"Young-Hwan Park, Deputy Director, archival information division, National archives of Korea

Park stated his speech with the changes in the archival management paradigm in recent years.

In Korea, the public records management act was enacted in 1999, with additional amendments in 2006.

There are different solutions for different stages in the records life cycle. Current records are handled by a BMS (Business management system), active records by an RMS, while inactive records is subject to CAMS – Central Archival Management system."

Flying reporters @ CITRA210, Oslo

Link zum Programm (PDF)

"In Kooperation mit dem Stadtarchiv Halle

Leitung: Dr. Thomas Müller-Bahlke und PD Dr. Holger Zaunstöck

Mit Vorträgen von Dr. Ulrike Wendland (Halle, Landeskonservatorin), Dr. Friedrich Busmann (Bad Harzburg, Halles Stadtplaner a.D.), Henryk Löhr (Halle, Vorsitzender des Arbeitskreises In­nen­stadt) und mit einen einführenden Vortrag von Jan Brademann (Münster) zur hallischen Stadt­ge­schichts­schrei­bung zwischen Spätmittelalter und Moderne.

Außerdem mit der Präsentation der Projektergebnisse der Schülerakademie 2010 der Francke­schen Stiftungen „Geschichte aus Stein“ sowie mit einer Podiumsdiskussion zur Zukunft der hal­li­schen Stadtgeschichtsforschung u. a. mit Dr. Ulrike Höroldt (Magdeburg, Landesarchivarin), To­bi­as Kogge (Beigeordneter der Stadt Halle für kulturelle Bildung), Prof. Dr. Heiner Lück (Halle, Prof. für Bürgerliches Recht, Europäische, Deutsche und Sächsische Rechtsgeschichte).

Der Stadtgeschichtstag wird eingerahmt durch das Foyer der hallischen Stadtgeschichte und ein Stadt­ge­schichts­fest aus Anlass des 10jährigen Bestehens des Vereins.

Samstag, 6. November 2010
10 Uhr im Stadtarchiv Halle

Der Eintritt ist frei."

Quelle: Verein für hallische Stadtgeschichte

Instruktiver Überblicksartikel:

http://upload-magazin.de/blog/5089-augmented-reality/

Übrigens hat das Hochschularchiv Aachen betreits 2009 eine Augmented Reality-Technik praktiziert: http://tinyurl.com/3xvroer

http://works.bepress.com/borgman/238/

http://www.kriegs-recht.de/koblenzer-landgericht-verbietet-live-berichterstattung-uber-mordprozess-im-internet/

http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/09/14/aus-diesem-gerichtssaal/

http://blog.arthistoricum.net/fontes-55-munchen-im-herbst-1662-das-tagebuch-des-federico-marchese-pallavicino/

In FONTES 55 präsentiert Susan Tipton den Volltext eines handschriftlichen Tagebuchs des Federico Pallavicino, in dem die Taufe des Kurprinzen Max Emanuel und der bayerische Kurfürstenhof in den Monaten September und Oktober des Jahres 1662 beschrieben werden.

http://notes.computernotizen.de/2010/09/14/fundiertes-zu-wikileaks/

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=wikileaks

http://illicit-cultural-property.blogspot.com/2010/09/nothing-less-than-theft-of-art-from.html

http://iuwis.de/blog/das-richtige-drehbuch-f%C3%BCr-ein-zuk%C3%BCnftiges-urheberrecht-ein-kommentar-am-rande-des-symposiums-%E2%80%9Ev

1000 Fotos sind nicht viel:

http://blog.wikimedia.org/blog/2010/09/13/dutch-national-archive-joins-wikipedia/


http://wellcomedigitallibrary.blogspot.com/

http://www.datenschutz.de/news/detail/?nid=4500

http://web.resourceshelf.com/go/resourceblog/60562

Siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview

http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/W4RF/YaBB.pl?num=1273043425/13#13


http://digital.staatsbibliothek-berlin.de/dms/werkansicht/?IDDOC=215301


Derzeit kann sowohl in der Beständeübersicht (13.9.2010: 5131 Datensätze) als auch in der Verzeichnung der Einzelarchivalien (13.9.2010: 391186 Datensätze) recherchiert werden. Basis ist der Faust iServer.

Link zur Rechercheseite



"Wie arbeiten Historiker? Dieses Nachschlagewerk nähert sich der Handwerkskunst des Historikers nicht über ihre meisterlichen Ergebnisse in Form von gelehrten Büchern, sondern über den Umweg der alltäglichen Arbeit in den Werkstätten der Zunft.
Europäische und amerikanische Historiker beschreiben ihre Werkzeuge und Arbeitsweisen: von den materiellen Voraussetzungen der Arbeit über die Eigenheiten des wissenschaftlichen Betriebs bis hin zur kritischen Sichtung des Methodenarsenals.
Ein charmantes Kompendium für alle, die sich für das Fach Geschichtswissenschaft interessieren – ebenso für Studierende und Lehrende wie für eine breitere Öffentlichkeit.

Mit Beiträgen von Stefan Berger, Klaus-Michael Bogdal, Enrico Castelli Gattinara, Christiane Coester, Christoph Conrad, Natalie Zemon Davis, Astrid M. Eckert, Josef Ehmer, Michael G. Esch, Jean-Louis Fabiani, Christian Fleck, Etienne Francois, Heide Gerstenberger, Lionel Gossman, Francois Hartog, John L. Harvey, Anselm Haverkamp, Bernhard Jussen, Rudolf Kania, Anne Kwaschik, Marie-Claire Lavabre, Jörn Leonhard, Alf Lüdtke, Massimo Mastrogregori, Hans Medick, Pierre-Michel Menger, Daniel Morat, Bertrand Müller, Michael Pammer, Hans-Jörg Rheinberger, Mechtild Rössler, Karl Heinz Roth, Philipp Sarasin, Reinhard Sieder, Jakob Tanner, Barbara Vinken, Thomas Welskopp, Michael Wildt und Frieder Otto Wolf."


Link zum Vorwort (PDF).

Astrid M. Eckert widmet sich auf 6 Seiten dem Archivar. Eine tour de force durch die Archivgeschichte, an deren Ende unvermeidlich Derrida winkt. Zitat S. 23: " ....Als die Geschichte sich anschickte, Wissenschaft werden zu wollen, umarmte sie das Archiv. ...."
Schnell-Fazit: Für Historiker wenig hilfreich, für Archivare (und für Archivarinnen) verzichtbar!

September 2010, 244 S., kart., 23,80 €
ISBN 978-3-8376-1547-0
transcript Verlag Reihe Histoire



"DÍA 19 DE OCTUBRE
09:30-10:00 Recepción y entrega de material
10:00-10:30 Inauguración del Seminario
10:30-11:30 Conferencia:
João Vieira
Presidente del ICA/SAR
Documentos de arquitectura y sistemas de información: una
herramienta para construcciones comunitarias / Architectural Records
and Information Systems: A Tool for Community Building
11:30-12:00 Pausa-café
12:00-13:00 Conferencia:
Ángel Laso Ballesteros
Director Archivo Histórico Provincial de Valladolid
Documentos para la conservación del patrimonio inmueble y para la
mejora de las condiciones de vida / Documents for the Preservation of
Realty Heritage and the Improvement of Living Conditions
13:00-14:00 Conferencia:
Gilson Paranhos
Presidente del Instituto de Arquitectos de Brasil
Arquitectura, documentos y desarrollo sostenible / Architecture,
Documents and Sustainable Development
14:00-16:00 Pausa-almuerzo
16:00-17:00 Conferencia:
Mariela Álvarez Rodríguez
Subdirectora de Gestión Documental. Alcaldía Mayor de Bogotá
Instituciones compartidas. Edificación y obras públicas para la mejora
de la vida en una ciudad según sus documentos: el ejemplo de Bogotá
/ Sharing Institutions. Construction and Public Works Documents for
the Improvement of Living Conditions in a City: Bogotá
17:00-18:00 Conferencia:
Antonio Bravo Nieto
Consejería de Obras Públicas. Junta de Andalucía
La ciudad marroquí del siglo XX: ensanche europeo frente a medina
tradicional / The 20th Century Moroccan City: European Expansion vs.
Traditional Madinah
DÍA 20 DE OCTUBRE
9:30-10:00 Entrega de material
10:00-11:00 Conferencia:
Arquitectura, Patrimonio y Archivos: tradición e influencias /
Architecture, Heritage and Archives: Tradition and Influences
11:00-11:30 Pausa-café
11:30-12:30 Conferencia:
Víctor Pérez Escolano
Universidad de Sevilla
Arquitectura, patrimonio y vida cotidiana. Archivos e instituciones
/Architecture, Heritage and Dayly Life. Archives and Institutions
12:30-13:30 Conferencia:
Silvia Oriola Tamayo
Obras públicas y bienes colectivos. La acción de los ingenieros en la
actividad del Estado / Publics Works and Common Assets. The Role of
Engineers within the State
13:30-14:00 Clausura y entrega de diplomas"


Zeitgleich mit der Ausstellungseröffnung im Landesmuseum erschien eine Stellungnahme der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, die weitere Perspektiven aufzeigen will.

Münzkabinett mit anderen Sammlungen vereinen
Anlässlich der offiziellen Übergabe des Niedersächsischen Münzkabinetts an das Land Niedersachen durch die Deutsche Bank am (heutigen) Freitag erklärt Daniela Behrens, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag: „Die heute vorgestellte Präsentation ausgewählter Sammlungsstücke kann nur ein erster Zwischenschritt sein auf dem Weg zum numismatischen Zentrum und einer vernetzten Präsentation in Niedersachsen.“

Niedersachsen müsse die Chance nutzen, in einem bestimmten Bereich der Kulturgeschichte zu einem nationalen und internationalen Anziehungspunkt zu werden. Es gehe um die in Niedersachsen heimischen Münzsammlungen, die nach Behrens‘ Ansicht in ihrer Gesamtheit einzigartig sind. Die SPD-Fraktion setze sich deshalb für eine Vernetzung und Zusammenführung der Münzsammlung des Landesmuseums mit anderen Sammlungen im Lande ein. Einen entsprechenden Antrag hatte die SPD-Fraktion im Mai dieses Jahres in den Landtag eingebracht.

„Durch die Zusammenführung entstünde eine numismatische Sammlung von internationalem Format. Hannover würde durch die Zusammenlegung aller Münzkabinette in der internationalen Liga der Geldmuseen vertreten und den Standorten Berlin, München und Dresden vergleichbar sein. In Hannover kann etwas geschaffen werden, was es in anderen Städten ähnlichen Zuschnitts nicht gibt. Diesen Kulturschatz müssen wir heben und präsentieren“, begründete Behrens die parlamentarische Initiative.

Daniela Behrens MDL
Kultur- und medienpolitische Specherin der SPD-Landtagsfraktion
Stellvertretende Vorsitzende des SPD-Landesverbandes Niedersachsen

http://www.krause-behrens.de/aktuell/nachrichten/2010/133803.php

Pressemitteilung:

http://www.spd-landtag-nds.de/web/binary.jsp?nodeId=12007&binaryId=12926&disposition=inline

Zur Vorgeschichte (inzwischen mit zahlreichen Kommentaren):

http://www.krause-behrens.de/aktuell/nachrichten/2010/127024.php

sowie:

http://archiv.twoday.net/stories/6397537/

#numismatik

Archivalia hat im vergangenen Jahr über das Schicksal des Niedersächsischen Münzkabinetts der Deutschen Bank in einer Vielzahl von Beiträgen berichtet.

Die Neue Presse und die Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 4. September 2010 berichten nun über eine Ausstellungseröffnung in Hannover.

Der folgende Text stammt aus der HAZ:

Eine königliche Sammlung: Im Landesmuseum in Hannover sind seit Freitag die ersten wertvollen Ausstellungsstücke aus dem niedersächsischen Münzkabinett zu sehen.

Seine Majestät hatte an diesem Tag Glück im Unglück, oder besser: Unglück im Glück. Mitten in der Schlacht bei Dettingen ging Georg II. im Jahr 1743 das königliche Pferd durch. Der Monarch, so heißt es, fiel aus dem Sattel, und bis König und Pferd wieder zueinandergefunden hatten, war die Schlacht gelaufen: Britische und hannoversche Truppen hatten die französischen besiegt. Prompt komponierte Händel ein „Dettinger Te Deum“, und silberne Gedenkmedaillen verherrlichten den Sieg. Sie zeigen allerdings, wie Georg II. auf seinem Ross ziemlich glorreich übers Schlachtfeld sprengt.

„Man darf nicht alles glauben, was auf Münzen zu sehen ist – die können lügen“, sagt Reiner Cunz. Der Numismatiker betreut seit Jahren die königliche Münzsammlung, die eben jener Georg II. einst anlegen ließ. Erst 1983 verkauften die Welfen die Kollektion, insgesamt 43.000 Stücke, an die Deutsche Bank. Im Dezember erwarb dann das Land die Sammlung für fünf Millionen Euro. Ausgerechnet die Bankenkrise hatte dafür gesorgt, dass das Land in Gestalt des Konjunktur­pakets die Möglichkeit bekam, der Bank (altes) Geld abzukaufen, das diese loswerden wollte.

Jetzt sind rund 150 Glanzstücke aus der Sammlung dauerhaft im Landesmuseum zu sehen, in einem neuen Kabinett in der Landesgalerie. Numismatiker hatten befürchtet, dass Deutschlands letzte große fürstliche Münzsammlung, die noch in Privatbesitz war, beim Verkauf zerschlagen werden könnte. Dabei war die Deutsche Bank, wie jetzt bekannt wurde, laut Vertrag von 1983 ohnehin verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Sammlung im Land und auch im Ganzen erhalten bleibt. Immerhin weiß das Museum mit Sicherheit, woher die Münzen stammen – anders als beim Tiepolo-Gemälde.

Das neue Münzkabinett ermöglicht eine numismatische Entdeckungsreise durch mehrere Jahrhunderte und um die halbe Welt: Schließlich herrschten die Welfen über das britische Riesenreich, und so kamen in ihre Sammlung auch Prägungen aus Indien oder der durchlöcherte „Holey Dollar“ aus Australien. Ein Gouverneur ließ dort im 19. Jahrhundert wegen Münzgeldmangels kurzerhand aus 40 000 Geldstücken Scheiben ausstanzen und verdoppelte so kurzerhand die Zahl der Münzen.

Kurios mutet auch eine „Biermünze“ aus dem 17. Jahrhundert an. Durch Steuererhöhungen war damals der Bierpreis im Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel auf viereinhalb Pfennige gestiegen. Da es keine halben Pfennige gab, prägte man Münzen zu viereinhalb Pfennigen – ein eigens für Zechtouren portioniertes Geldstück. Andere Münzen künden von historischen Umwälzungen, von Machtverhältnissen, wirtschaftlicher Not oder von der Propaganda der Herrschenden. Denn Geld war seit jeher nicht nur das „Brecheisen der Macht“, wie der Soziologe Helmuth Pleßner befand. Münzen waren auch die „Massenmedien vergangener Zeiten“, sagt Numismatiker Cunz. Sie sind wie Spiegel, die das ganz Große im ganz Kleinen zeigen. Um das zu entdecken, braucht man freilich einen Blick für das ganz Kleine. Denn der Schauwert von Münzen ist oft gering.

Das neue Münzkabinett behilft sich da mit einem interdisziplinären Kniff: Teils originelle Exponate aus den Museumsabteilungen für Völker- oder Naturkunde flankieren die ausgestellten Münzen. Etwa ein ausgestopfter Biber. Die Trapper Kanadas, deren Landesherren die Welfen waren, nutzten die Tierfelle einst als Währung: Für drei Pelze gab es eine Axt. Noch heute zieren Biber kanadische Münzen – die Nachwehen des Übergangs von der Tausch- zur Geldwirtschaft. Perlen aus Westafrika oder ein Pottwalzahn von den Fidschi-Inseln werden als Zahlungsmittel präsentiert, die bei Licht besehen auch nicht viel exotischer sind als unsere Plastikkarten. Und eine Lindenholzbüste erinnert daran, dass Tilman Riemenschneider im niedersächsischen Osterode aufwuchs – als Sohn eines Münzmeisters.

Multimedial inszeniert das Münzkabinett seine Schätze: Bildschirme neben den Vitrinen zeigen Vergrößerungen der ausgestellten Münzen und geben Besuchern Informationen an die Hand, dazu erklingen besagtes „Dettinger Te Deum“ oder Pink Floyds „Money“. Das alles wird in einem stimmungsvoll abgedunkelten Raum präsentiert, in dem dezentes Licht alle Aufmerksamkeit auf die Münzen lenkt (was das Lesen der Texttafeln allerdings nicht erleichtert).

Ein Wermutstropfen trübte freilich bei der gestrigen Eröffnung des Münzkabinetts die Freude der Numismatiker: Das Museum August Kestner wird sein Münzkabinett wohl noch in diesem Jahr als eigenständige Einheit auflösen. Die Münzen sollen im Haus künftig dezentral gezeigt werden, begleitend zu anderen Exponaten im ganzen Museum. An ihrem angestammten Platz sollen Büros entstehen.

Simon Benne

http://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/Uebersicht/Eine-koenigliche-Sammlung-im-Landesmuseum-Hannover

identisch in anderen Tageszeitungen des Madsack-Konzerns, z.B.:

Oberhessische Presse, Marburg/Lahn

http://www.op-marburg.de/Nachrichten/Kultur/Kultur-ueberregional/Eine-koenigliche-Sammlung-im-Landesmuseum-Hannover

Fotos unter:

http://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/Fotostrecken-Kultur/Muenzkabinett-im-Landesmuseum-Hannover/(from)/658732/(mode)/full/(offset)/2

Weitere Pressestimmen: dpa 4. September 2010

http://www.neuepresse.de/layout/set/gallery/Hannover/Uebersicht/Landesmuseum-zeigt-koenigliche-Sammlung


DIE WELT 10. September 2010

http://www.welt.de/die-welt/regionales/hamburg/article9520369/Erste-Teile-des-Muenzkabinetts-sind-zu-sehen.html

#numismatik

http://www.handschriftencensus.de/news

Tobias Daniels (Innsbruck) ist es mit tatkräftiger Unterstützung von Wolfhard Vahl (Marburg) gelungen, im Marburger Staatsarchiv einen bisher unbeachteten Textzeugen der 'Concilia wie man die halden sol' aufzufinden, die - anonym überliefert - dem Erfurter Theologen Heinrich Toke zugeschrieben werden. Der Reformtraktat war bislang nur aus einer einzigen Handschrift (Leipzig, Universitätsbibl., Ms. 1328) bekannt; von der Existenz einer zweiten Handschrift hatte zwar Hansgeorg Loebel in seiner maschinenschriftlichen Göttinger Dissertation aus dem Jahr 1949 berichtet - allerdings ohne Quellenangabe und ohne Nennung einer Signatur. Weiterführende Informationen (einschließlich Links zu drei vom Marburger Staatsarchiv freundlicherweise zur Verfügung gestellten Farbdigitalisaten) finden sich im Handschriftencensus unter Marburg, Staatsarchiv, Best. 3 Nr. 120.

http://www.handschriftencensus.de/23145


018

http://www.enssib.fr/breves/2010/09/13/bibliotheques-europeennes-et-medias-sociaux


http://www.heise.de/newsticker/meldung/Beim-Abschreiben-setzen-Studenten-ihre-Karriere-aufs-Spiel-1077658.html

Zum Thema
http://archiv.twoday.net/search?q=plagiat

Zu Schüler-Plagiaten aktuell
http://weblog.histnet.ch/archives/4285#more-4285

http://bibliothekarisch.de/blog/2010/09/13/digitale-objekte-im-verbund-herausforderung-fuer-die-stiftung-preussischer-kulturbesitz-und-den-gbv/

Die Stiftung sieht sich mit ihren “vielen” digitalen Sammlungen besonders gefordert und reagiert zumindest im Bereich der Bereitstellung mit einem stiftungsübergreifenden Portal, welches sich derzeit im Aufbau befindet. Außerdem nimmt sie mit ihren digitalen Sammlungen an Metaportalen, z.B. BAM-Portal, MICHAEL oder euromuse teil.

Hahnebüchend wird es aber in dem Moment, wo es um die Unterstützung von Open Access geht. Open Access ist für die Stiftung ein sehr heterogenes Feld in der Bereitstellung. Einerseits möchte man das kulturelle Erbe jedem und vor allem der Forschung auch digital zugänglich machen, andererseits sieht die Stiftung sich in der Pflicht, ihre realen Sammlungen, Schlösser etc. zu finanzieren. Für die digitalen Sammlungen heißt dies, dass mit ihrer Hilfe ebenfalls Einnahmen für den Erhalt der Stiftungsbestände generiert werden müssen. Daher arbeite man derzeit an einer Ergänzung der Berliner Erklärung für Museen und Kultureinrichtungen.

Man möchte auf keinen Fall, dass andere sich an kostenlos bereitgestellten Daten bereichere. Daher wird man mit der Ergänzung Handlungshilfen für Museen und andere Kultureinrichtungen geben. Für die Forschung soll der Zugang jedoch kostenfrei bleiben.

Das Thema Open Access war in der gesamten Veranstaltung bei den von mir besuchten Veranstaltungen kaum ein Thema. Zeigt dies den Stellenwert, den Open Access innerhalb des GBV einnimmt? Und gerade im Bereich digitaler Objekte, Projekte sollte dies ein wichtiges Thema sein.


Kommentar: Die Berliner Erklärung muss nicht ergänzt, sondern befolgt werden. Gratis Open Access für Wissenschaftler ist kein Open Access im Sinne der Berliner Erklärung.



http://dilbert.com/strips/comic/2010-09-13/

"Was würden Sie davon halten, wenn es auf der Autobahn ein Schild gäbe, auf dem stünde: 'Sie müssen einen Volkswagen besitzen, um auf dieser Straße zu fahren. Kontaktieren Sie Ihren Volkswagen-Händler für eine kostenlose Probefahrt'? Bei PDF-Readern scheinen die Regierungen der Meinung zu sein, dass dies zulässig ist"

http://www.golem.de/1009/77906.html

Danke an Falk Eisermann für den Hinweis:

http://www.bibliotheque-conde.fr/bibliotheque.asp

Mit Digitalisaten französischsprachiger Bücher, u.a. 3 Inkunabeln.



"Het Nederlands Film Festival ontsluit dertig jaar festivalgeschiedenis met het online gaan van het NFF Filmarchief.

Van heel bekend tot zwaar obscuur en van speelfilms en documentaires tot korte films en tv-producties. Filmliefhebbers lopen de kans om letterlijk ogen te kort te komen, want het NFF Filmarchief herbergt maar liefst 14.000 scènefoto's en daarnaast tal van trailers."



Product Description
Throughout Canada, provincial, federal, and municipal archives exist to house the records we produce. Some conceive of these institutions as old and staid, suggesting that archives are somehow trapped in the past. But archives are more than resources for professional scholars and interested individuals. With an increasing emphasis on transparency in government and public institutions, archives have become essential tools for accountability.Better Off Forgetting? offers a reappraisal of archives and a look at the challenges they face in a time when issues of freedom of information, privacy, technology, and digitization are increasingly important. The contributors argue that archives are essential to contemporary debates about public policy and make a case for more status, funding, and influence within public bureaucracies. While stimulating debate about our rapidly changing information environment, Better Off Forgetting? focuses on the continuing role of archives in gathering and preserving our collective memory.
About the Authors
Cheryl Avery is a professional archivist at the University of Saskatchewan Archives. Mona Holmlund is an assistant professor in the Department of Art and Art History at the University of Saskatchewan.

Paperback: 240 pages
Publisher: University of Toronto Press (Aug 2010)
Language English
ISBN-10: 1442610808
ISBN-13: 978-1442610804
Product Dimensions: 22.9 x 15.2 x 1.7 cm


Link to amazon

Push the Button, wer erkennt die Ideen der Philosophen! Blick... on Twitpic Die Ausstellung wächst und wächst, das rohe Holz sieht rich... on Twitpic

Nachtrag: Ende der Aufbauarbeiten, 19.9.2010:
Am Dienstag ist Pressekonferenz und dann die gro�e Eröffnun... on Twitpic Nun sind nur noch wenige Handgriffe zu erledigen. Alle Objekt... on Twitpic

Die Fotos werden mittels des Twitter-Fotodienstes Twitpic veröffentlicht!

http://www.01net.com/editorial/520830/archive-org-des-captures-decran-sans-valeur-juridique/

http://lotse.uni-muenster.de/tutorials/

http://digital-scholarship.org/tsp/transforming.htm

"This bibliography presents over 1,100 selected
English-language scholarly works useful in understanding the
open access movement's efforts to provide free access to and
unfettered use of scholarly literature."

Ärgerlich ist wie immer die Begrenzung auf englischsprachige Publikationen.

http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/titleinfo/1598225

"Bedeutende Sammlung mittelalterlicher Urkunden und Quellen zur Geschichte Schleswig-Holsteins und Mecklenburgs, das Hauptwerk des Kieler Bürgermeisters und Universitätskanzlers." (reiss.de)

Bd. 3, 1743 enthält Sp. 711-782 XXV. Georgii Rixneri origines et insignia regum obotritarum et ducum Mecklenburgensium [...], Abdruck nach der autographen Handschrift Mecklenburgisches
Landeshauptarchiv Schwerin (Altes Archiv, Chroniken,
Nr. 4)

Siehe Klaus Arnold, Georg Rixner genandt Hierosalem Eraldo vnnd kunig der wappen und sein Buch über Genealogie und Wappen der Herzöge von Mecklenburg, in: Studien zur Geschichte des Mittelalters. Jürgen Petersohn zum 65. Geburtstag, hrsg. von Matthias Thumser u. a., Stuttgart 2000, S. 384-399

Zur Datierung auch zu beachten: Die Wappen der deutschen Landesfürsten, 1981 (Siebmacher-Reprint), S. 102 (schlägt 1524 vor)

Zu Rüxner: http://archiv.twoday.net/stories/6476722/
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/7140/

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ruexner_mecklenburg.jpg


Ausstellungsplakat

"Eine gemeinsame Ausstellung des polnischen Staatsarchivs Gorzów Wielkopolski und des Brandenburgischen Landeshauptarchivs Potsdam zur Sechzigjahrfeier des Staatsarchivs Gorzów

Zur Ausstellungseröffnung laden das polnische Staatsarchiv Gorzów Wielkopolski und das Brandenburgische Landeshauptarchiv ein:
Termin:
15. September 2010 um 12 Uhr
Ort:
Haus der Woiwodschafts- und Stadtbibliothek in Gorzów Wielkopolsiki, ul. Sikorskiego 107
Ausstellungsdauer:
15. September bis 20. Oktober 2010
Öffnungszeiten:
Mo - Fr: 10 bis18 Uhr, Sa.: 10 bis 14 Uhr

Das Staatsarchiv in Gorzów ist eines von zwei Staatsarchiven in der Woiwodschaft Lebus. Seine Zuständigkeit erstreckt sich auf die nördliche Hälfte der Woiwodschaft, während das Staatsarchiv in Grünberg / Zielona Góra für die südliche Hälfte zuständig ist. Der Bereich des Staatsarchivs Gorzów umfasst einen wesentlichen Teil der Jahrhunderte lang zu Brandenburg gehörenden Neumark. Es hat seinen Sitz in der mit Abstand größten und wirtschaftlich bedeutendsten Stadt der Neumark, die auch heute mit über 125 000 Einwohnern größte Stadt der Woiwodschaft und wirtschaftliches Zentrum der Region ist.
Der historisch bedeutendste Bestand des Staatsarchivs Gorzów ist das Stadtarchiv Landsberg, das mit 147 Urkunden und 251 laufenden Metern Akten aus der Zeit bis 1945 das bei weitem größte und wichtigste Stadtarchiv Ostbrandenburgs und eines der größten Stadtarchive ganz Brandenburgs ist. Im Brandenburgischen Landeshauptarchiv findet sich in den umfangreichen Archivbeständen staatlicher Behörden mit Zuständigkeit für die Neumark reichhaltiges Quellenmaterial zur Geschichte der Stadt Landsberg. Es lag daher nahe, das erste Gemeinschaftsprojekt der beiden Archive der Geschichte der Stadt Landsberg zu widmen und daran exemplarisch zu zeigen, wie eng Brandenburg beiderseits der Oder bzw. das Land Brandenburg und die Woiwodschaft Lebus historisch miteinander verbunden sind und deshalb auch die Archivbestände in beiden Archiven."


Brandenburgisches Landeshauptarchiv

"Paris hat viele Museen, aber kein umfassendes über die Geschichte des Landes. Das soll sich nun ändern. Im ehemaligen Judenviertel Marais soll das Historische Museum Frankreichs entstehen, kündigte Präsident Nicolas Sarkozy am 12. September 2010 an.
Es solle eng mit dem Netz aus hunderten Geschichtsmuseen zusammenarbeiten, die im ganzen Land verteilt sind. Als Sitz ist das bisherige Nationalarchiv vorgesehen. Im Frühjahr 2011 sollen zunächst die Gärten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Eine erste große Ausstellung ist für Ende 2011 geplant, sagte Sarkozy anlässlich seines Besuchs in der Grotte von Lascaux in Südwestfrankreich, die für ihre Steinzeitmalereien bekannt ist. Die Grotte ist seit Jahren für Besucher geschlossen, weil die Höhlenmalereien von Schimmelpilzen befallen waren. Sie war vor 70 Jahren entdeckt worden. Für Besucher wurde eine Kopie geschaffen. "Wir hatten den Eindruck, eine Kathedrale zu betreten. Zu wissen, dass Menschen vor 18.000 Jahren auf diese Weise ihre Gefühle ausdrücken konnten, das ist sehr bewegend", sagte Sarkozy, der in Begleitung seiner Frau Carla war."

3sat, Kulturzeit-Nachrichten v. Montag, 13.09.2010

http://blog.beck.de/2010/09/11/bundesverfassungsgericht-und-olg-hamm-bremsen-zu-recht-erbenermittler

Der Fall hat wohl auch Implikationen für verwaiste urheberrechtliche Werke. Beschränkungen dieser Art können dazu führen, dass eine urheberrechtliche Rechtekette (für die Nutzung müssen ALLE Erben zustimmen) selbst bei übersteigertem Aufwand nicht nachgewiesen kann, Werke also nicht genutzt werden können.

http://drschmitz.info/ohrfeige-fuer-berliner-datenschutzbeauftragten.html

Auch im Fall Kinski hat die Behörde unsäglich agiert:

http://archiv.twoday.net/search?q=kinski

Gustav Knods bienenfleißiges Standardwerk wird von rambow.de erwähnt, aber leider ohne Information, wie man einen Proxy benutzt. Sinnvoller wäre auf die beiden Dateien des Internet Archive zu verlinken, die jeder nutzen kann:

http://www.archive.org/search.php?query=studenten+bologna%20AND%20mediatype:texts

S.a.
http://de.wikisource.org/wiki/Universit%C3%A4tsgeschichte#B

Schon etwas länger her: ein interessanter Artikel in der FAZ: Im Würgegriff der toten Hand

Zum Thema hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=fideikom

http://www.kanzlei-richter.com/das-allerletzte/zu-doof-zum-googeln-und-dann-noch-frech-werden.html

Teil 1: http://archiv.twoday.net/stories/5605818/

Fast täglich hatte ich letztes Jahr Beiträge zum Handschriftencensus geliefert. Nachdem diese teilweise monatelang liegenblieben und ich zudem feststellen musste, dass mein Name in willkürlicher Weise teilweise genannt wurde, teilweise aber auch nicht, habe ich mich beschwert. Nach einigen Monaten erhielt ich folgende Erläuterung zur Attribuierungspraxis:

"- Bei allen wichtigen Hinweisen wird natürlich - wie bisher - der Autor, Finder, Korrektor etc. in der Autorzeile nachgewiesen oder ggf. bei den Hinweisen genannt.
- Natürlich gibt es für diesen Nachweis eine mehr oder weniger große Grauzone, d.h. bei einem Literatur- oder Detailhinweis OHNE entscheidende Bedeutung erfolgt in der Regel keine Namensnennung.
- Auch keine Namensnennung erfolgt in der Regel, wenn der Hinweis aus einem aktuellen Katalog/aus aktueller Literatur oder einer Standardpublikation einfach nur kopiert/extrahiert ist.
- Wichtig ist es uns in solchen Fällen aus Gründen der wiss. Redlichkeit, dass die Quellen unbedingt nachgewiesen/angegeben werden."

Entscheidend ist, das der Handschriftencensus und ich unterschiedliche Auffassungen darüber haben, was entscheidend ist. Von wissenschaftlicher Redlichkeit kann keine Rede sein, wenn man selbstherrlich definiert, was "entscheidend" ist.

So las man jahrelang im Census http://www.handschriftencensus.de/4286 unter Arnoldstein, Klosterarchiv von einem Fragment des Troja-Buchs. Ich wies darauf hin, dass es in Arnoldstein kein Klosterarchiv mehr gebe, sondern das Klagenfurter Landesarchiv gemeint sein müsse und machte auf http://books.google.com/books?id=YKtnAAAAMAAJ&q=troja+arnoldstein aufmerksam. Der falsche Ort wurde korrigiert und die Arbeit von Hornung nachgetragen - ohne Hinweis auf mich!

Die teilweise recht unangenehme Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen für den Census, allen voran Dr. Klaus Klein, hat mich so demotiviert, dass ich meine Hinweise auf ein Minimum reduziert habe bzw. wenn sie substantieller sind eher hier veröffentliche (hier sind sie dann sofort abrufbar und nicht erst nach einigen Monaten). Angesichts der Tatsache, dass nicht weniger als 10 Experten inhaltlich für den Census verantwortlich zeichnen, habe ich keinerlei Verständnis dafür, wenn man in abwimmelnder Weise auf mangelnde Finanzierung und knappes Zeitbudget verweist. Die Einarbeit externer Hinweise sollte absolute Priorität haben.

Verdeutlicht werden können die Verstöße des Census gegen die Praxis guten wissenschaftlichen Arbeitens mit einem Beispiel aus Wikisource. Wikisource wird prinzipiell nicht vom Census verlinkt, im Gegensatz zu von Bibliotheken ins Netz gestellten dürftigen Handschriftenverzeichnissen (deren dauerhafter Verbleib dort nicht in jedem Fall gesichert erscheint). Dabei bietet etwa die Wikisource-Seite zu den Burgunderkriegen wichtige Zusatzinformationen.

Seit Juli 2007 kann man Wikisource entnehmen, dass neben den bekannten (1980 von Dieter Harmening im ²VL gelisteten) Überlieferungen des Dracula-Pamphlets auch die Konstanzer Chronik Gebhard Dachers (gest. 1471) im (auch online einsehbaren) St. Galler Codex 646 den Text enthält.

http://de.wikisource.org/wiki/Bericht_%C3%BCber_Dracole
http://de.wikisource.org/wiki/Vlad_III._Dr%C4%83culea

Diese Entdeckung hatte ich brieflich am 9. März 1984 Dieter Harmening mitgeteilt, der sich artig bedankte, aber offenbar nie mehr auf seine Drakula-Forschungen zurückgekommen ist. Ich "spendete" sie also für die Wikisource-Themenseite, scannte die Seiten aus meinem Ruppert-Exemplar, damit der Ruppert-Text in Wikisource transkribiert werden konnte.

2008 war dann im Handschriftencensus zu lesen:

Wolfgang Achnitz (Münster) hat für den Handschriftencensus die Überlieferung der 'Historia von dem pösen Dracul' zusammengestellt, von der jetzt insgesamt fünf Handschriften bekannt sind; in der 2. Auflage des Verfasserlexikons (Stichwort 'Drakula') waren nur drei Textzeugen verzeichnet. Hinzugekommen sind eine Colmarer und eine Münchner Handschrift. Nach wie vor als verschollen gelten muß allerdings die nach 1926 verkaufte Handschrift aus der Stiftsbibliothek Lambach (Cod. Chart. 327); vielleicht gelingt es einem Benutzer, anhand der Kurzbeschreibung den heutigen Aufbewahrungsort dieser lat.-dt. Sammelhandschrift herauszufinden.
29. Oktober 2008
http://www.handschriftencensus.de/news/page:11

Überlieferungsübersicht:
http://www.handschriftencensus.de/werke/3631

Ich wies auf die bei Wikisource nachgewiesene weitere Überlieferung hin - bis heute wurde dieser Hinweis nicht eingearbeitet.

Am 15. August 2008 teilte Jürgen Wolf mit, der Hinweis sei "noch in der Bearbeitung (wie ich im Intern-Feld zur Hs. sehen kann) - fällt aber nicht in meinen Bereich, da die Hs. in der Schweiz liegt!" Zuständig ist also Rudolf Gamper, der damit Wikisource das eindeutig belegte "Erstgeburtsrecht" an der Mitteilung der Dacher-Überlieferung verweigert.

Wohl im August 2008 war ein Heft (Heft 1-2) der Daphnis über historische "Zeitungen" ausgeliefert worden (die elektronische Version bei Ingenta folgte Wochen später), in dem der folgende Beitrag erschien:

William Layher: Horrors of the East: Printing Dracole Wayda in 15th-century Germany. In: Daphnis - Zeitschrift für Mittlere Deutsche Literatur 37 (2008), S. 11-32

Dort machte Layher S. 19f. die von mir 1984 an Harmeming mitgeteilte Konstanzer Handschrift bekannt (ohne die seit 2007 bestehenden Nachweise in Wikisource zu erwähnen):

"While the archetype itself is likely never to be
found, important clues about its influence can be gleaned from an
additional, fifth manuscript source of Dracole Wayda from the 15th
century, which as yet is unknown in the scholarship. This fifth
source, which I label as K, consists of lengthy interpolations into the
Konstanzer Chronik that was composed by Gebhard Dacher, municipal scribe in Konstanz, in the years just before 1474. The incipit of K follows closely the standard introductory phrases for Dracole Wayda, although Dacher gives the shocking nature of the narrative considerably more emphasis:

K Des jars do man zalt von der geburt Christi 1456 jare do tet der
Dracole, der wüttrich vil boshaftiger, mortlicher und onmenschlicher
sachen, me dan man vor von enkainem wüttrich ye gehört noch
geschriben hat. Item der alt gobernator hat den alten Dracol lassen
töten […]15

The unique value of K is found in Dacher’s brief reference to one
of his sources: a büchlin containing a broad array of episodes drawn
from the ‘repertoire of cruelties’ transmitted in Dracole Wayda.
Based on the testimony of this büchlin Dacher computes the final
tally of persons Vlad Tepes¸ had put to death in Wallachia:

… Item was namhafftig geschriben ist, die er umbraucht heit, one die,
die hie vor nit geschriben sind, der ist an der zal zway und nünzig
tusend zwaihundert und acht und sechzig menschen, die man in den
büchlin in der zal hat, one die, deren noch vil nit geschriben sind.

Dacher’s precise calculation of the number of victims put to death
in Wallachia cannot be reconciled with any of the surviving manuscript sources or early prints. This is unsurprising, as none of the manuscripts and prints agree on exactly how many persons were
killed during Vlad’s reign; some sources place the number of
victims as high as approximately eighty thousand — surely a vastly
inflated number, as fitting the tenor of the times and the brutality of the methods of execution — but only Dacher’s total rises above
ninety thousand. Despite the witness of the Konstanzer Chronik,
questions about the early transmission for Dracole Wayda remain as
murky as before. Nevertheless, there is important data to be found
in Dacher’s account. If we interpret his reference to a büchlin to
mean a printed work (and there is good reason to do so), then the
witness of the K manuscript of Dracole Wayda gives us the earliest
confirmation of the existence of a Dracula incunabulum in Swabia
in the years just before 1470.

[15] Philipp Ruppert: Die Chroniken der Stadt Konstanz. Konstanz 1890, pp. 233-250, here p. 233. The Konstanzer Chronik survives in three sources (the oldest of which, Stuttgart Landesbibl. Cod. HB V 22, likely is from Gebhard Dacher’s Schreibstube and was written in 1467-69) but the material drawn from Dracole Wayda is transmitted only in one of the three manuscripts, St. Gallen, Stiftsbibliothek 646 (before 1473). Mathias Von Scarpatetti: Die Handschriften
der Stiftsbibliothek St. Gallen. Beschreibendes Verzeichnis. Bd. 1. Wiesbaden 2003, pp. 279-281.

Ob man büchlin als gedrucktes Buch verstehen darf, erscheint mir zweifelhaft. Was die 2008 erschienenen Dacher-Edition von Wolff (sie fehlt natürlich im Handschriftencensus) zu der Passage zu sagen hat, weiß ich nicht.

Sicher ist nur: Rudolf Gamper hat es seit 2008 versäumt, die von Wikisource (und letztlich von mir, was aber irrelevant ist) 2007 nachgewiesene Ersterwähnung der Dacher-Überlieferung im Kontext wissenschaftlicher Bemühungen um die Drakula-Erzählung im Handschriftencensus zu vermerken. Es würde mich nicht wundern, wenn der Census die Niedertracht besäße, die offenbar unabhängig von mir/Wikisource von Layher entdeckte Überlieferung nur mit Hinweis auf Layher einzutragen. Glücklicherweise kann durch die Versionsgeschichte von Wikisource (dergleichen existiert beim Census nicht) klar die Priorität belegt werden (es sei denn, Layher hätte seinen Fund bereits zuvor publiziert, worauf es keinen Hinweis gibt).

Wer mit dem Census häufig arbeitet, wird immer wieder anhand absolut inakzeptabler Fehler und Schludrigkeiten feststellen, dass die hochnäsige und arrogante Art, mit der der Handschriftencensus die Wikipedia und Wikisource ignoriert, sich nicht auf die eigene überragende Qualität stützen kann. Wie Wikisource in Sachen Drakula mitgespielt wurde, bewerte ich als besonders miesen Verstoß gegen die Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens.

Update:
http://archiv.twoday.net/stories/1022416405/




"Plakate sind ein Spiegel des Zeitgeistes. Sie fangen die Atmosphäre des Augenblicks ein, dokumentieren Geschmack und Lebensgefühl, Konsum- und Freizeitverhalten der Gesellschaft ihrer Zeit, aber auch soziale Spannungen und Konflikte, politische Grundüberzeugungen, Wertvorstellungen und Feindbilder, Hoffnungen, Ängste, Phobien und Ressentiments.
Seinen Durchbruch verdankt das Plakat, insbesondere das kommerzielle, der Herausbildung der modernen Konsumgesellschaft und der Entwicklung der Werbewirtschaft, aber auch zwei wichtigen technischen Innovationen. Die Einführung des Holzschliffs in der Papierherstellung (1844) ermöglichte die massenhafte Produktion von billigem Papier, das sich für die meist kurzlebigen Plakatanschläge eignete, und die bereits 1796/98 von Aloys Senefelder erfundene Lithographie, die sich bis Mitte des 19. Jahrhunderts allgemein durchsetzte, schuf die Voraussetzung für den Aufschwung des modernen Bildplakats.

Die ersten politischen Bildplakate erblickten bereits in der Revolution von 1848/49 das Licht der Öffentlichkeit, das Medium konnte sich aber angesichts der rigorosen Zensur in Deutschland bis 1914 kaum entfalten. Agitation und Propaganda zur Mobilisierung der Massen waren aus Sicht der staatlichen Obrigkeiten nicht erwünscht. Diese Situation änderte sich schlagartig mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Führende Werbegraphiker und Plakatkünstler wie Ludwig Hohlwein, Julius Gipkens oder Lucian Bernhard stellten sich in den Dienst der nationalen Sache, malten Kriegspostkarten und entwarfen Plakate für die Kriegsanleihen oder für nationale Sammel- und Spendenaktionen.

Sowohl in Deutschland als auch bei den Gegnern wurde das politische Plakat zum wichtigsten Mittel der nationalen Propaganda und der psychologischen Kriegführung.

Die Gemeinschaftsausstellung des Hoesch-Museums und des Westfälischen Wirtschaftsarchivs zeigt rund 50 Originale aus den Beständen des Archivs."


Hoesch-Museum, Dortmund

"Für ARGUS werden Video-Einführungen entwickelt. Das erste Video, das die Einstiegsseite erläutert, steht jetzt zur Verfügung.

Die Recherche in ARGUS liefert nützliche Informationen über den Nachweis gesuchter Unterlagen hinaus. Videos informieren darüber, wie die Funktionen von Argus gezielt eingesetzt werden können.

Das erste Video, der Teil 1 einer zukünftigen Serie, erläutert die Funktionen auf der Startseite von ARGUS."

Bundesarchiv

Warum lässt sich dieses Video nicht in andere Anwendungen einbetten? Web 2.0 ist noch lange nicht angekommen. Traurig ist dies vor allem im internationalen Vergleich.



"Am Montag, dem 30. August, hat das Vereinarchiv von Eintracht Frankfurt seine Bestände an die Archivschule Marburg übergeben. Die Archivalien werden im Laufe der nächsten Wochen von den Studierenden des 47. Fachhochschulkurses verzeichnet.

Bei der Eintracht werden seit 10 Jahren Dokumente zur Geschichte des Vereins gesammelt. Zu den Beständen des Archivs gehört unter anderem eine Sammlung von Presseartikeln, die bis in die 1940er Jahre zurückreicht. Vereinszeitungen sind seit den 1920er Jahren vorhanden, Protokolle der Vorstandssitzungen und von Jahreshauptversammlungen seit 1945. In mehr als 300 Personenakten werden Lebensläufe von Eintrachtlern nachgezeichnet. Das Vereinsarchiv ist mittlerweile eine Fundgrube für Journalisten, Studenten und Historiker.

Damit der Einblick in die Bestände des Vereinsarchivs künftig einfacher wird, haben das Eintracht Frankfurt Museum GmbH und die Archivschule Marburg diese Kooperation beschlossen. Die 10 Studierenden des 47. Fachhochschulkurses werden den gesamten Bestand, der sich auf ca. 15 lfd. Meter beläuft, verzeichnen und in einem Findbuch dokumentieren. Dieses wird auch online verfügbar sein. „Die Archivierung unserer Bestände hilft uns, die Informationen, die das Vereinsarchiv bietet, strukturiert abrufen zu können. Zukünftig können wir Anfragen zur Geschichte der Eintracht damit noch einfacher beantworten“, meint Matthias Thoma, Leiter des Eintracht Frankfurt Museums. Und auch Dr. Alexandra Lutz, die Leiterin des Projekts bei der Archivschule Marburg, freut sich über die Kooperation: „Die Verzeichnung wird den Studierenden Spaß machen, weil der Bestand Archivalien enthält, die man sonst in Archiven nicht unbedingt kennenlernt. Unter den Studierenden des 47. Fachhochschulkurses sind außerdem einige Eintracht-Fans, und die sind natürlich ganz begeistert von dem Projekt.“

Archivschule Marburg

"Am 3. Oktober 1990 traten die Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt
und Thüringen der Bundesrepublik Deutschland bei und beendeten dadurch die Existenz der Deutschen Demokratischen
Republik. Die damit verbundene grundlegende Veränderung des Gesellschaftsmodells und des Staatsaufbaus
hatte weitreichende Folgen – auch für die Strukturen des Archivwesens. Die Archivschule nimmt das zwanzigjährige
Jubiläum der Wiedervereinigung zum Anlass, beim 15. Archivwissenschaftlichen Kolloquium das Archivwesen
der DDR und seine Nachwirkung über das Jahr 1990 hinaus zu beleuchten.

Öffentliche Archive stehen traditionell in großer Nähe zum jeweiligen Staatswesen. Das war in der DDR so, das ist
in der alten wie der neuen Bundesrepublik nicht anders. Die Archive der DDR waren mehr oder weniger stark den direkten Einflussnahmen des SED-Staates ausgesetzt, gleichwohl haben Leistungen des Archivwesens ihre Bedeutung über das Jahr 1990 hinaus behalten. Zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung versucht die Archivschule Marburg jenseits von Abrechnung oder Verklärung eine kritische Würdigung.

Die Tagung widmet sich diesem Thema in drei Sektionen.
In Sektion 1 werden die typischen Organisationsformen und Strukturen in verschiedenen Bereichen des Archivwesens der DDR vorgestellt, wobei die Referentinnen und Referenten sowohl auf die historischen Besonderheiten der ausgewählten Archivsparten wie auch auf deren Folgen für die Gegenwart eingehen werden.
Die zweite Sektion nimmt die Archivarsausbildung in den Blick. Die Qualitäten und Defizite der verschiedenen Ausbildungsgänge sollen herausgearbeitet sowie ihre Tauglichkeit für die Praxis vor und nach 1990 diskutiert werden.
In Sektion 3 stehen die archivischen Fachaufgaben im Mittelpunkt. An den Beispielen Überlieferungsbildung, Erschließung und Benutzung sollen die in der DDR entwickelten Methoden und Instrumente vorgestellt sowie ihr Nutzen für die Bewältigung damaliger wie heutiger fachlicher Anforderungen beurteilt werden. ...."

Archivschule Marburg, 9.9.10
Link zum Programm (PDF).

http://de.wikisource.org/wiki/Kunstdenkmäler

Vor einem halben Jahr bekam das Stadtarchiv Weimar 44 Ordner mit mehreren tausend Fotografien geschenkt. Sie kommen aus dem Nachlass des ehemaligen Druckers Kurt Schindler. Die Fotografien stammen aus den Jahren von 1900 bis 1992 und zeigen ein Stück Stadtgeschichte, das längst vergangen ist. Ein Beitrag von Stefan Kempf für SalveTV.



Link zur Workshop-Seite

http://medienradio.org/audio/100902_MR_OpenData.mp3
http://opendata-network.org/
http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Data

"Ganz im Nordosten Düsseldorfs liegt Kalkum. Im Jahr 892 erstmals in einer Urkunde erwähnt, entwickelte sich der Kern des Dorfes später zur Burg, dem heutigen Schloss. Seit Mitte des 14. Jahrhunderts leisteten die „Herren von Kalkum“ ihre Dienste für den Bergischen Landesherrn. Im Erbgang fiel das Schloss im 15. Jahrhundert an die Familie von Winkelhausen und 1739 an die Grafen von Hatzfeldt, die es bis 1911 bewohnten. Ab 1955 wird das Schloss als Dienststelle der staatlichen Archive Nordrhein-Westfalens genutzt; seit 1986 steht es unter Denkmalschutz.

Im 19. Jahrhundert gerieten das Schloss und seine Bewohner für kurze Zeit in den Blickpunkt der Öffentlichkeit: Die „rote Gräfin“ Sophie von Hatzfeldt (1805-1881) konnte sich aus der unglücklichen Ehe mit ihrem Cousin, dem Grafen Edmund, in einem Aufsehen erregenden Scheidungsprozess befreien. Vor Gericht vertrat sie der junge Ferdinand Lassalle (1825-1864), mit dem sie ab 1848 in Düsseldorf zusammenlebte. Beide waren führende Aktivisten der Märzrevolution im Rheinland. Ferdinand Lassalle gründete 1863 den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein, aus dem später die SPD hervorging. Im Park von Schloss Kalkum wurde 1975 ein Pavillon als Gedenkstätte für Lassalle eingerichtet. Sophie von Hatzfeldt, die sich entgegen den Konventionen ihrer Zeit aus den Fesseln einer erniedrigenden Ehe befreite, avancierte zur Ikone der Frauenbewegung. Eine Bronzetafel am Eingang des Herrenhauses ist ihr gewidmet.

Das Landesarchiv NRW möchte am Tag des offenen Denkmals an die beiden Persönlichkeiten und ihre skandalträchtige Beziehung erinnern. Am historischen Schauplatz öffnet es seine Magazine und lädt ein zu einer Zeitreise in das Düsseldorf des 19. Jahrhunderts. Im Rahmen von Führungen wird in Schloss Kalkum die Geschichte von Sophie und Ferdinand, des Schlosses selbst und seines Parks lebendig. Die kulturellen Höhepunkte bilden eine Rezitation und ein Konzert: Die Rezitatoren Christiane Willms und Rolf Peter Kleinen lesen aus dem Scheidungsprozess, aus dem Briefwechsel zwischen Sophie und Ferdinand sowie aus weiteren historischen Quellen, die einen lebendigen Einblick in deren bewegtes Leben bieten. Beim Konzert im Gobelin-Saal des Schlosses tragen Mitglieder der Düsseldorfer Symphoniker Franz Schuberts Streichquintett in C-Dur, uraufgeführt im Jahr 1850, vor.

Das Landesarchiv – Schatzkammer jahrhundertealter Kulturgüter

Wie eine große Schatzkammer verwahrt das Landesarchiv NRW Unterlagen zur Geschichte des Landes und seiner Vorgängerterritorien. Am Tag des offenen Denkmals haben die Besucher die Möglichkeit, in Schloss Kalkum einen Blick in die Magazine und damit hinter die Kulissen des Archivs zu werfen und verborgene Schätze zu entdecken. Die Sicherung der wertvollen Kulturgüter ist nicht erst seit dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs für die Archive eine Aufgabe von hoher Priorität. Führungen durch die Werkstatt für Sicherungsverfilmung veranschaulichen, wie die unersetzliche historische Überlieferung vor Zerstörung und Verfall geschützt wird.


Kinderprogramm des Landesarchivs:

Wir geben Euch Brief und Siegel

In einer historischen Schreibstube haben Kinder die Gelegenheit, selbst mit den Materialien zu experimentieren, aus denen Archivgut besteht. Dazu gibt es eine Mitmach-Station, an der erklärt und vorgeführt wird, wie Papier und Wasserzeichen entstehen, wie in früherer Zeit Papier beschrieben und wie Briefe mit Hilfe von Siegellack verschlossen wurden. Jeder kann mitmachen und selbst an der großen Bütte Papier schöpfen und sich im Umgang mit Gänsekiel und Siegellack üben.

Wie lebten die Adeligen zur Zeit der Sophie von Hatzfeldt?

Saßen die Gräfinnen und Grafen auf vergoldeten Sesseln? Entsprechen die Klischees der Märchen dem Leben der Adeligen in einem Schloss im 19. Jahrhundert? Antworten auf diese Fragen erhalten Kinder ab 6 Jahren auf unterhaltsame Weise bei einer Führung durch Schloss Kalkum......."

Landesarchiv NRW, Aktuelles


(Bild: BKSM / Staatsarchiv Hamburg )

"Das Staatsarchiv Hamburg feiert 2010 sein 300-jähriges Jubiläum. Erstmals erwähnt wurde es im Jahre 1293. Seit seiner Gründung ist es der Aufbewahrungsort der wichtigen Dokumente der Stadt. Doch erst seit dem 11. September 1710, dem Amtsantritt von Nicolaus Stampeel als wissenschaftlicher Archivar bei der Stadt Hamburg, werden die Dokumente systematisch ausgewählt, bewahrt und erschlossen. Seit etwa 150 Jahren sind die Dokumente auch öffentlich zugänglich."

Link zum Gesamtprogramm (PDF)

Anm: Warum kommt mir der Titel nur so bekannt vor (Link)?

Angela Brandt berichtet auf SpOn über Probleme an der U-Bahn-Haltestelle Waidmarkt.

006

1. Bild:
009

"Nagasaki Archive is the web content to tell the world the reality of the atomic bomb on interactive archive of the digital globe.
Nagasaki Archive provides a lot of photos and experiences of survivors in 3D using with digital globe "Google Earth". You can see photos from the same angle they were taken 65 years ago, and also you click the portrait of survivors to read their experiences and wishes assosiated with the actual location they were exposed to A - bomb. (The experience stories of six people are translated into English now. Other stories are displayed in Japanese.)

In addition, we displays photos of the current Nagasaki so that you intuitively understand how this city subsequently achieved the reconstruction across time and space."


Link

Link

" It can't be easy to acknowledge to the public and your employees that morale at your agency has hit the skids. But David S. Ferriero, the U.S. Archivist, did just that after the National Archives tied with the Department of Housing and Urban Development last week as the lowest-ranked large federal agencies in a survey of federal employees' views about their jobs.

Ferriero released a lengthy press release -- something more commonly used for self-congratulation -- on the heels of the closely watched "Best Places to Work" rankings by the Partnership for Public Service.

He said that he encouraged the Archives' 3,200 employees across the country to respond to the survey, and 82 percent did -- the highest participation rate in the government.

Ferriero, who arrived nine months ago, said in an interview that one of the biggest problems with morale is a sense that employees do not have a clearly defined career path, and many feel stuck.

"I want all of our employees, regardless of where in the agency they work, to feel valued and have pride in this agency," Ferriero wrote in his release. "We are on the path to change."

He said that he has been on a listening tour of 21 Archives offices across the country. Last week, he sent all employees a follow-up survey that solicited suggestions on how to improve the agency's work environment. "Within the first day, we had received 342 responses," he wrote. And he said that he has set up a task force in the agency to sort through the ideas and implement them. ....."

Washington Post, 8.9.2010



"Das Niedersächsische Landesarchiv und die Niedersächsischen Landesforsten haben am 8.9.2010 im Weißen Saal des Oberbergamtes in Clausthal das Faksimile eines historischen Atlasses des Kommunionharzes von 1680 vorgestellt. Das in zwei Exemplaren erhaltene Original des sogenannten Forstabrissbuches ist der Vorläufer der heute maßgeblichen forstlichen Betriebswerke und stellt das Ergebnis der wohl frühesten methodisch exakten Vermessung eines größeren zusammenhängenden Teiles des Harzes dar.

Das Niedersächsische Landesarchiv - Staatsarchiv Wolfenbüttel und die Niedersächsischen Landesforsten - Forstplanungsamt Wolfenbüttel haben gemeinsam eine Faksimileveröffentlichung des in zwei Exemplaren erhaltenen sogenannten Forstabrissbuches von 1680 herausgegeben.
In diesem Atlas vom Kommunionharz wird die Vermessung eines Gebietes von rd. 30.000 Hektar dargestellt. Es handelt sich dabei wohl um die erste methodisch exakte vermessungstechnische Aufnahme einer größeren zusammenhängenden Fläche in Norddeutschland. Im Harz ordnete sich zum Ende des 17. Jahrhunderts die Forstwirtschaft weitgehend den Bedürfnissen des Bergwerks- und Hüttenbetriebes unter.

Nicht zufällig begegnet der Begriff „nachhalten" im forstlichen Sinne zuerst im Entwurf einer Forstordnung für den Kommunionharz ungefähr 1654. Das eigentliche Nachhaltigkeitsprinzip formulierte der kurfürstlich sächsische Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz aber erst im Jahre 1713. Die Nachhaltigkeit ist seitdem das Leitbild der Forstwirtschaft.

Mit dem nachhaltigen Ansatz ist jedoch der Wert des Harzatlasses von 1680 und der zugehörigen Forstbeschreibungen keineswegs erschöpft. Die Kombination von Karten und Texten bietet eine solche Fülle von Informationen, nicht nur zu Flächengrößen, Bodenbeschaffenheit und Bestockung, sondern zu allen kartierbaren und beschreibbaren Phänomenen, die auch nur periphere Relevanz für die Kulturlandschaft besaßen.

Besonders hervorzuheben ist die in den Karten enthaltene Dokumentation einzelner Bereiche des Systems der historischen Oberharzer Wasserwirtschaft, welches kürzlich zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.


Den wesentlichen Inhalt des vorliegenden Werkes bildet der Kartenteil mit den 74 Originalabrissen von Groskurt und Ernst aus dem Jahre 1680, die in einer einheitlichen Größe dargestellt werden. Jedem Abriss wird eine gleichgroße moderne Karte mit der heutigen Baumartenverteilung und den heutigen topographischen Gegebenheiten gegenübergestellt. Dadurch können an den einzelnen Abrissen die Entwicklungen bzw. Veränderungen der letzten 330 Jahre nachvollzogen werden.

Die umfangreichen historischen Originaltexte der Beschreibung der Forsten sind dem Buch auf einer CD-ROM beigegeben. Darüber hinaus enthält die Veröffentlichung kommentierende Beiträge von acht fachlich ausgewiesenen Autoren zur Entstehung des Werkes, zur historischen Verwaltungsgliederung, zur Geographie, zur montangeschichtlichen Entwicklung, zur Wald- und Forstwirtschaft, zur Siedlungs- und Verkehrsentwicklung sowie zur Geschichte der Kartographie des Harzes."


Quelle: Niedersächsisches Landesarchiv

"The pages are yellowing but clearly legible. The writing is in German. The documents, setting out in detail the art, archives, books and other cultural valuables stolen in Nazi-occupied countries during the Second World War, are in Kyiv. Now, under an initiative supported by the State Committee on Archives of Ukraine, they're being made available on-line.

On the first day after my return to Kyiv from leave I attend a ceremony to mark the fact that the Central State Archive of Supreme Bodies of Power and Government of Ukraine (TsDAVO) is joining the Joint International Project to Extend Access to Records Relating to Holocaust-Era Looted Cultural Property (this site is also where a link to the Ukrainian archives will be placed shortly). Representatives of the Conference on Jewish Material Claims against Germany and the national archives in Germany, the USA, the UK and France, which have supported the project, attend and describe the importance of the material being made available. These are records of the Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg (ERR), one of the main agencies responsible for looting cultural valuables in Nazi-occupied countries during the Second World War. The records of the ERR were scattered after the war and are now to be found in 29 repositories in nine countries. The collection of ERR records held by Ukraine, seized by Soviet forces at the end of the war, is the largest in the world.

The researchers and experts at the ceremony are excited that this important collection of documents, which was classified as secret in the Soviet Union, is now being made available for researchers worldwide. It certainly feels like an important step; and a symbol of how Ukraine is making concrete progress on overcoming the Soviet legacy and moving closer to Europe. To see the original documents on display at the ceremony is fascinating. The glimpse they provide of Europe's tragic past is also a reminder of the success of the European Union, which has at its core the prevention of conflict between the countries of Europe - and its continued role, alongside the Council of Europe and the OSCE, in promoting political and economic stability throughout the region."

Global Conversations, 3.9.2010

Re Sorry, aber ich weiß nicht vorwerfen, aber -
Also lassen Sie uns beide unglücklich!
Deshalb, wenn es krank ist zu Tode syämet
Also lassen Sie uns beide unglücklich.
Ich sehe deine Lippen värjyvän Spott,
Glanz deiner Augen trotzig Flammen,
kohoovan Rintanen sehe ich ein stolzer, -
und sorry oot mun laillain jedoch.
Huultes Verhöhnung der Schmerz ist non-verbale,
sa Blick Trotz bezahlen Sie mit Tränen,
verborgene edle Rintanen Wunde -
Also lassen Sie uns beide unglücklich.

http://fi.wikisource.org/wiki/En_soimaa...#II.

Das Original:

http://de.wikisource.org/wiki/Ja,_du_bist_elend,_und_ich_grolle_nicht

Ja, du bist elend, und ich grolle nicht;
Mein Lieb, wir sollen beide elend seyn!
Bis uns der Tod das kranke Herze bricht,
Mein Lieb, wir sollen beide elend seyn.

Wohl seh ich Spott, der deinen Mund umschwebt,
Und seh dein Auge blitzen trotziglich,
Und seh den Stolz, der deinen Busen hebt, –
Und elend bist du doch, elend wie ich.

Unsichtbar zuckt auch Schmerz um deinen Mund,
Verborgne Thräne trübt des Auges Schein,
Der stolze Busen hegt geheime Wund’, –
Mein Lieb, wir sollen beide elend seyn.

Nicht nur für Bibliothekare:

http://xenzen.wordpress.com/2010/09/11/it-bibliothekarische-kernkompetenzen/

http://www.rnw.nl/english/article/student-finds-oldest-dutch-share

Es gibt dazu eine eigene schöne Website mit Faksimile:

http://www.oudsteaandeel.nl


Informationsplattformen wie Wikileaks oder der youtube Kanal von ic911studies müssen von der Politik als Bedrohung empfunden werden.

De Maiziere sprach vom digitalen Radiergummi:

http://archiv.twoday.net/stories/6392376/

andere sprechen davon, die Flatrate Preise aufzugeben:

Zitat: “Operators are abandoning flat-rate pricing in an attempt to improve margins.”

http://www.analysysmason.com/About-Us/News/Insight/LTE_last_chance_Sep2010/

Normalerweise führt die Weiterentwicklung einer Technologie eher zu einer Preisreduzierung.

Es hat den Anschein als seien staatliche Stellen damit befasst den Zugang zu Inhalten zu erschweren, teils mit fadenscheinigen Argumenten (so de Maiziere) oder aber durch Limitierung aus "Kostengründen"....


Vierprinzen

http://www.ifla.org/files/hq/papers/ifla76/96-germain-en.pdf

http://lim.bayerische-landesbibliothek-online.de/

http://blog.ask.com/2010/09/bloglines-update.html

War seit Jahren mein RSS-Reader. Werde nun wohl zu Google Reader gehen - oder gibts bessere Tipps?

http://www.bloglines.com/public/KlausGraf

http://www.bubble-streetview.de/

Mal auf dem Teppich bleiben: Es existiert auch Google-Innovation für Datenschutz. So hat die Firma mathematisch-technische Verfahren entwickelt, um Gesichter und Autokennzeichen automatisch unkenntlich zu machen. Zwar lässt sich aktuell streiten, ob es bei Googles Credo „Don't be Evil“ bleibt. So fiel Firmenchef Eric Schmidt mit zweifelhaften Äußerungen zu Privatsphäre und Netzneutralität auf. Dennoch ist die Hetze gegen Google und insbesondere die gegen Google Street View, wie sie im Sommerloch, stattfand, maßlos überzogen. Und obwohl wir einem Konzern wie Google nicht über den Weg trauen: Die beteiligten Politiker sollen sich schämen für ihren uninformierten Netzpolitik-Populismus!

In die gleiche Richtung geht auch die Erklärung der SPD:

http://www.spd.de/de/aktuell/pressemitteilungen/2010/09/Stadtansichten-im-Netz-gestalten-Datenschutz-und-Transparenz-statt-Symbolpolitik.html

Siehe hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview

Foto mynetx http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/


http://www.salon.com/books/laura_miller/2010/09/09/google_books/index.html

Mit einem Interview mit Nunberg.

http://ultrareach.net/index_en.htm

Hinweis bei:
http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Google_Book_Search#Nutzung_eines_US-Proxys

Man muss die Software installieren (das ZIP entpacken, dann das Programm starten). Wenn man es erfolgreich installiert hat, zeigt sich rechts unten ein großes goldenes Schloss. Automatisch wird der Internet Explorer gestartet. Dass es auch mit Chrome funktioniert, kann ich nicht bestätigen. Bei Verwendung von Firefox (FF) muss man ein Add-on installieren. Auf Anhieb ging gar nichts, erst im zweiten Anlauf.

Nutzung:

EXE starten.

Bei Options "Do not use IE" anklicken.

FF (nach installiertem Add-on) starten.

Dann kann man HathiTrust oder Google Books mit US-Proxy nutzen.

Beispiel:

http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=mdp.39015028660416

Zum Abschalten (empfehlenswert, da sonst das Surfen eingeschränkt ist) muss man das Ultrasurf-Symbol irgendwo finden und Exit wählen.

Update: Gute Anleitung unter

http://www.mediauser.de/anonym-surfen-mit-ultrasurf/

(Danke an Paulis)



Wie man einen webbasierten Anonymizer ohne Installation von Software nutzt erklärt bekanntlich mein YouTube-Video.


"Dass es das deutschsprachige Bibliotheks- und Informationswesen bis heute weder geschafft hat, seine Publikationen direkt, noch die dazugehörigen Metadaten in geeigneter Weise ins Netz zu bringen, sagt schon einiges über ihren Zustand aus."

http://jakoblog.de/2010/09/01/aktuelle-diskussionen-zur-informationswissenschaftlichen-fachkommunikation/

Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/stories/6400333/

http://medievalmap.harvard.edu/

http://www.artefakt-sz.net

artefakt schafft eine Plattform, auf der neue Ansätze in der Erforschung kunsthistorischer Themen bundesweit und international vorgestellt und mittels Kommentarfunktion diskutiert werden können. Die Zeitschrift bietet jungen Wissenschaftlern die Möglichkeit, Aufsätze online zu publizieren und so bereits während des Studiums oder kurz danach Forschungsergebnisse zu präsentieren.

Via
http://blog.arthistoricum.net/artefakt-2/

Aus einer Netzresolution der Grünen:

http://wisspub.net/2010/09/10/open-access-in-der-grunen-netzresolution/

Gutes Video: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/internet/depublizieren101.html

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/6432967/

http://antiquariate.blogspot.com/2010/09/22-jahre-aus-dem-antiquariat.html

Via
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=8793

http://fairuse.stanford.edu/blog/2010/09/rising-into-the-public-domain.html

For the user in the U.S. or really for anybody in the world, we deem U.S. works pre-1923 as being in the Public Domain. And for the user in the U.S., we also deem non-U.S. works pre-1923 as in the Public Domain. For users outside the U.S., we are fairly conservative with non-U.S. works. I think the date we’re using now is about 1870. It's a rolling wall, and essentially a best guess. It would be that date for a young author who lived a long time who published something. We use statistical probability, and we roll that wall forward every year.

http://www.bbc.co.uk/archive/agatha_christie/

via
http://www.webuser.co.uk/news/top-stories/498989/bbc-opens-agatha-christie-web-archive


http://libblogs.princeton.edu/blog/2010/09/08/princeton-university-library-partners-with-hathitrust/

http://twitter.com/NArchief

Die Aktion Fotofreitag stellt Bilder aus niederländischen Archiven auf Twitter vor:

http://twitter.com/#search?q=%23fotovrijdag

Für das Hochschularchiv Aachen habe ich auch ein Bild beigesteuert:
http://twitter.com/Archivalia_kg/status/24108688937

http://labs.nationalarchives.gov.uk/wordpress/index.php/2010/03/uk-history-photo-finder

This tool allows you to search and view digitised historical photographs of the UK and Ireland. Starting with the Dixon-Scott collection, which holds more than 14,000 photographs taken in the 1920s-1940s, we will be adding new photographic resources in time. You can search by location and view images for free.


http://de.wikisource.org/wiki/RE:Archive

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33292/1.html

Ergänzende Links aus der OA-ML von open-access.net:

http://www.plosmedicine.org/article/info:doi/10.1371/journal.pmed.1000335

http://www.nature.com/news/2010/100907/full/news.2010.453.html

http://www.zugang-zum-wissen.de/journal/archives/68-Elsevier-und-das-share-holder-value-Primat.html

Mehr zum wissenschaftlichen Ghostwriting im Feld der Biomedizin:

http://www.nature.com/news/2009/090914/full/461325a.html

Aus den Kommentaren dort: "When the New England Journal of Medicine sold almost one million reprints of a (ghostwritten) article on Vioxx, most of those sales to Merck, the drug's manufacturer for distribution to physicians by their drug sales reps, the journal earned over $600,000."

 

twoday.net AGB

xml version of this page

powered by Antville powered by Helma