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Heute twitterte Mathias Schindler von der Bundestags-Anhörung zu verwaisten Werken:

http://twitter.com/#!/presroi

[Heise-Bericht:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Das-Urheberrecht-und-die-verwaisten-Werke-Rechtsansprueche-vs-Massendigitalisierung-1346091.html ]

http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=17156 berichtet über eine britische Studie:

The study confirmed through ana­ly­sis of a rep­re­sen­ta­tive set of tit­les publis­hed wit­hin the 140 years bet­ween 1870 and 2010, that rights cle­arance of works on an indi­vi­dual, item by item basis is unwor­ka­ble in the con­text of mass digi­ti­sa­tion. Mass digi­ti­sa­tion poten­ti­ally invol­ves the copy­ing and making avail­able of mil­li­ons of copy­right works. At 4 hours per book it would take one rese­ar­cher over 1,000 years to clear the rights in just 500,000 books – a drop in the ocean when com­pa­red to the rich collec­tions of Europe’s cul­tu­ral institutions.

Seit letzter Woche gibt es eine Premiumversion des Literaturverwaltungssystems CiteULike namens CiteULike Gold (mal wieder via wisspub.net). Das Sensationellste der neuen kostenpflichtigen Features ist sicherlich „Publish attachments“: „Gold“-User können ihre hochgeladenen Dateien – also typischerweise PDF-Artikel – für die Allgemeinheit freigeben. Damit ist Mendeley nicht mehr das einzige Literaturverwaltungssystem, das Open-Access-Self-Archiving/-Publishing ermöglicht.

http://literaturverwaltung.wordpress.com/2011/09/19/publikationsplattform-citeulike-gold/

Guter relativierender Kommentar dazu von Lambert Heller.

Ausgezeichnete Einführung in Basics des Musikrechts:

http://www.irights.info/?q=content/klicksafe-cds-digitale-musik-mp3-nutzungsrechte

Gut erklärt wird, was "öffentlich" heißt:

Ein überspitztes Beispiel:

Fall 1: Niels ist ein beliebter Schüler, er hat fünfzig gute Freunde. Er macht bei sich zuhause eine Party, zu der er all seine Freunde einlädt und spielt den ganzen Abend Musik. Ist die Party öffentlich, muss Niels an die Verwertungsgesellschaft GEMA Geld bezahlen?
Ergebnis: Die Party ist nach dem Urheberrecht nicht öffentlich, weil alle Anwesenden zumindest mit Niels persönlich verbunden sind.
Fall 2: Jens ist ein sehr unbeliebter Schüler, der nur zwei richtige Freunde hat. Er will aber trotzdem seinen Geburtstag feiern. Damit es nicht langweilig wird, sagt er den Eingeladenen: „Bringt Leute mit!” – Einer seiner Freunde bringt seinen Cousin mit, den weder Jens noch Freund Nummer zwei vorher kannten.
Ergebnis: Die Party ist im urheberrechtlichen Sinn öffentlich, weil nicht alle Anwesenden persönlich verbunden sind. Im Prinzip müsste Jens seine Party bei der GEMA anmelden und Gebühren bezahlen.


Nachtrag:
Zur Verwertungsgesellschaft GEMA
http://archiv.twoday.net/search?q=verwertungsg+gema
http://www.diigo.com/user/klausgraf/gema

#gema

seit vielen Jahren ist es für die Handschriftenforschung ein Ärgernis, dass die Digitalisate der Fragmente des Schlossmuseums Sondershausen nicht frei zugänglich sind. Ich bin auch nicht der Überzeugung, dass es Aufgabe einer öffentlich finanzierten Digitalen Bibliothek ist, solche weggeschlossenen Inhalte zu hosten., beschwerte ich mich am 16. Juni 2011 bei dem Verantwortlichen für die DBT, Michael Lörzer von der ThuLB Jena. Trotz des etwas unterkühlten Tons meiner Mail (ich rechnete nicht im Ernst mit einem Erfolg meiner Eingabe) antwortete Herr Lörzer zuvorkommend, entschuldigte sich, dass er im Urlaub sei, kündigte dann ein Treffen mit der Leiterin des Schlossmuseums an, das im Juli stattfand. Resultat: Die Fragmente sollen bis Jahresende nach HISbest
http://archive.thulb.uni-jena.de/hisbest
wechseln und dort frei zugänglich sein. Heute erhielt ich eine weitere Mail, dass die ersten Fragmente (knapp 20 mit Bilddateien) nun einsehbar seien. Ein Grund zur Freude für die Handschriftenforschung und ein Grund, Herrn Lörzer für sein Engagement (sowie dem Schlossmuseum) auch öffentlich zu danken.

http://archive.thulb.uni-jena.de/hisbest/content/main/component.xml


http://shorttext.com/S23eGA

Michael Schmalenstroer hat geantwortet:

http://schmalenstroer.net/blog/2011/09/wissenschaft-bloggen-und-die-ffentlichkeit/

Meine Klarstellung zu Shorttext:
https://plus.google.com/u/0/109053852297024347887/posts/cQV1h3MqEdM

SDIM4807

v.l.n.r: Kreisarchivar Thomas Wolf, Fotograf Daniel L. Adam, Kreuztal

http://pandainthearchives.wordpress.com/


Eine lange Liste:

http://www.bundesarchiv.de/benutzung/recherchedienste/index.html.de

http://archiv.twoday.net/stories/4958348/

SPONLINE spendiert uns aus Anlass des Berliner Piraten-Erfolgs einen aktualisierten Auszug aus Christian Stöckers Buch Nerd Attack:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,786993,00.html

Die nach wie vor vorhandenen grundlegenden Vorbehalte der Datenträgernostalgiker, Dotcom-Blasen-Geprellten und Kulturpessimisten zeigen sich nun in neuem Gewand. Sie verkleiden sich als gut gemeinte Mahnungen, Warnungen vor Informationsüberschuss, vor zu viel Kommunikation, vor allzu großer Einfachheit, was den Zugang zu Wissen angeht. Oder als gespielte, kokettierende, demonstrative Inkompetenz: "Mach du das mal, ich weiß ja nicht mal, wie man einen Computer einschaltet."

Woher diese Haltung kommt? Das hat, so unhöflich das klingt, viel mit dem Lebensalter zu tun: In der Generation der heute über 50-Jährigen hat das Internet, hat digitale Technologie nie die persönlich beglückende Rolle gespielt wie im Leben von 20- oder 30-Jährigen. Menschen dieser Altersgruppe haben - in der Regel - keine Liebesbeziehungen über E-Mail oder Social Networks angebahnt, haben nicht mit dem Joystick in der Hand Freundschaften fürs Leben geschlossen , haben nicht im Netz Gleichgesinnte mit dem gleichen Musikgeschmack gefunden, sich nie dem faszinierenden Strudel an Informationsquellen hingegeben, den das Internet heute zu jedem Besessenheits-Thema von Manga-Comics bis hin zu Teilchenphysik anzubieten hat. Sie haben das Netz nicht lieben, nicht liebevoll aber skeptisch damit umgehen gelernt.


Gerd Schwerhoff hat sich vor einiger Zeit hier zu Wort gemeldet

http://archiv.twoday.net/stories/38750409/#38751544

Unwesentlich älter als ich, hat er etwa zur gleichen Zeit wie ich in Bielefeld das Internet kennen gelernt (ca. 1996). Als ich 1997 meine (bis 2003 aktualisierte) Homepage

http://projekte.geschichte.uni-freiburg.de/mertens/graf/

ins Netz stellte, fühlte ich mich keineswegs als "Internetpionier".

Im April 1997 formulierte ich dort:

Die eigene Homepage stellt, daran ist nicht zu zweifeln, eine medientechnisch besonders fortgeschrittene Spielart akademischer Eitelkeit dar.

Zugleich eröffnet das Internet Kommunikations- und Publikationsmöglichkeiten, die dem eingefahrenen Wissenschaftsbetrieb neue Impulse verleihen könnten. Allerdings können nur attraktive Angebote, wenn überhaupt, etwas an der (noch) allgemeinen Reserviertheit der HistorikerInnenzunft gegenüber dem Internet ändern.

Statt in die Zeit-Klage über das Internet als Müllhalde und spätpubertäre Veranstaltung einzustimmen und passiv abzuwarten, ob irgendjemand irgendetwas Brauchbares ins Netz stellt, möchte ich hier mehr und anderes bieten als die (bei deutschen Wissenschaftlern) üblichen knöchernen Inhalte: Curriculum vitae, Projekte, Veröffentlichungsliste (und alles am besten: "under construction").


15 Jahre später sind wir nicht wesentlich weiter, was die Akzeptanz des Internets angeht, obwohl es unendlich viele Informationsangebote mehr gibt. Man kann mich mit jemandem vergleichen, der in einer Wandergruppe voranläuft und denkt, dass die anderen gleich nachkommen. Aber sie sind nicht nachgekommen. Sie haben selbstverständlich Computer und Mail in ihr Leben integriert und finden Digitalisate und die "Sehepunkte" und H-SOZ-U-KULT ganz prima, aber den Schritt ins digitale Mitmach-Web, den ich 1997 mit meiner Homepage und 2003 mit diesem Gemeinschaftsblog ging, wollen sie nicht mitgehen.

Und da ich ein eher ungeduldiges Naturell habe, kann ich nicht alle Zumutungen der Generation Fax oder sagen wir im Fall Schwerhoffs lieber "Generation Mailingliste" klaglos schlucken. Difficile est saturam non scribere. Bei aller sporadischen Anerkennung für mein Treiben hier und andernorts im digitalen Raum bin ich mir bewusst, dass ich ein Außenseiter bin und bleibe.

Update: Diskussion
https://plus.google.com/u/0/117546351384071338747/posts/8fMYe3oPLiX

http://infobib.de/blog/2011/09/19/funf-jahre-offizielle-open-access-heuchelei-im-deutschen-bibliothekswesen/

“Heute vor fünf Jahren…” sollte dieser Artikel eigentlich anfangen. Nun ist es ein paar Tage später, doch der geneigte Leser ignoriere das bitte.

Also, genau heute vor fünf Jahren, am 12. August 2006, hat Klaus Graf in
Archivalia ein Posting veröffentlicht mit dem zum geflügelten Wort avancierten Titel “Die Open-Access-Heuchelei der Bibliotheken”. Darin kritisiert er sieben Punkte:

(1) Bibliothekarische Fachzeitschriften sind nur zum kleinen Teil Open Access!
Kaum Änderung im deutschsprachigen Bereich. Bis auf Libreas ist da eigentlich nichts. Peinlich.

(2) Bibliothekarische Fachliteratur ist kaum OA!
Hier ist Verbesserung zu spüren, zum Beispiel mit dem “>Handbuch Bibliothek 2.0.

(3) Bibliotheken beliefern kostenpflichtige bibliographische Datenbanken!
Gilt weiter. Wenn es eine nicht-exklusive Lieferung ist, die Daten also jedem zur Verfügung stünden, wäre das übrigens auch nicht weiter zu beanstanden.

(4) Bibliotheken treten als Mitglieder von Digizeitschriften e.V. die Interessen von Bildung und Wissenschaft mit Füßen!
Gilt weiter.

(5) Bibliotheken denken nicht daran, “permission barriers” einzureissen!
Gilt generell nicht mehr. CC-Lizenzen sind inzwischen vielerorts im Einsatz.

(6) Sogar OAI-Metadaten werden nicht OA freigegeben!
Die Diskussion ist faktisch beendet, alle Argumente ausgetauscht. Der Trend geht zu CC0. Da wird in sehr kurzer Zeit sehr viel passieren.

(7) Die Bibliotheken betreiben in großem Stil Bildrechte-Tyrannei und Copyfraud!
Gilt weiter.

Fazit: Es sind Fortschritte zu erkennen. Insgesamt ist es jedoch ernüchternd, wie wenig sich in fünf Jahren bewegt hat. Wenn es in diesem Tempo weitergeht, können wir eine offene Fachkommunikation im Bibliothekswesen für ca. 2025 prognostizieren.


Christian Hauschke
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Danke für die Erinnerung und das Aufgreifen des Themas. Der Diagnose stimme ich zu. Die wichtigsten Fortschritte wurden nicht in "klassischen" Feld von OA, der Zeitschriftenliteratur gemacht, sondern bei den Linked Open Data.

Zur Journal Crisis:

http://medinfo.netbib.de/archives/2011/09/09/3904


http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00060115/image_1

Zur Handschrift
http://www.mr1314.de/2641


Das Wikipedia-Buch - http://archiv.twoday.net/stories/38784726/ - erfüllt in seiner jetzigen Form eindeutig nicht die Definition von offenem Wissen:

http://opendefinition.org/okd/deutsch/ (deutsche Übersetzung)

Wenn Transparenz und Informationsfreiheit ernst genommen werden sollen, muss der zivilrechtliche Zustimmungsvorbehalt bei historisch relevanten Unterlagen abgeschafft werden.

Die historische Wahrheitsfindung und Selbsterkenntnis der Gesellschaft rechtfertigen eine derartige Regulierung. Privatinteressen dürfen diesen Anspruch nicht überlagern.

Die höchste Instanz wäre eine vom Bundestag gewáhlte Historikerkommission, die in letzter Instanz entscheidet, ob eine historische Relevanz auszuschliessen ist.

Auf diese Weise könnte ausgeschlossen werden, dass Rechtsnachfolger jener die totalitären Systemen Vorschub geleistet haben, dem öffentlichen Zugang rechtswirksam widersprechen können und solche Urteile endgültig der Vergangenheit angehören:

http://de.wikisource.org/wiki/Oberverwaltungsgericht_L%C3%BCneburg_-_Einsichtnahmerecht_in_beim_Staatsarchiv_gelagertes_Depositalgut

siehe letzter Absatz im Urteil:

"Im Ergebnis ist demnach festzustellen, dass die Klägerin gegenüber dem Beklagten keinen auf der Grundlage öffentlich-rechtlicher Bestimmungen herrührenden Anspruch auf Einsichtnahme in die begehrten Unterlagen hat. Die Klägerin muss sich vielmehr an den Beigeladenen als Eigentümer der Depositalien halten und diesen notfalls auf dem Zivilrechtswege auf Zustimmung zur Erlaubnis zur Einsichtnahme oder auf Einsichtnahme selbst verklagen".


Es ist ja auch sinnvoll und wird heute akzeptiert, dass Fotografien von Kïnderschändern im Rahmen einer Fahndung online freigeschaltet werden. Warum soll die Gesellschaft nicht erfahren dürfen, wie Mitläufer, Nuztniesser und Kriegsverbrecher in totalitären Systemen vorgehen ?

http://vierprinzen.blogspot.com/


http://sozialberatung-kiel.de/2011/09/03/das-geschaft-mit-dem-verkauf-deutscher-gerichtsurteile-und-was-sich-dagegen-tun-lasst/

Auf der Homepage des Bundessozialgerichts werden die Entscheidungstexte offenbar nach einigen Jahren aus den kostenfreien Datenbanken entfernt und das Gericht zitiert seine in der (ausgesprochen kostspieligen) amtlichen Sammlung erschienene Urteile in Folgeurteilen ohne Angabe des Aktenzeichens, so dass eine Recherche – absichtlich oder unbeabsichtigt, in letzterem Fall dann aber jedenfalls unbedacht – erheblich erschwert wird.

Finde ich skandalös.

Via
http://sozialrechtsexperte.blogspot.com/2011/09/das-geschaft-mit-dem-verkauf-deutscher.html m.w.N.

Digitalisat von Cod. Guelf. Extrav. 150 aus dem 16. Jh.:

http://diglib.hab.de/mss/150-extrav/start.htm

Handschriftenbeschreibung:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0080_b088_JPG.htm

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/14869516/

Update: http://archiv.twoday.net/stories/453140077/


http://archiv.twoday.net/stories/14869516/

Die dort angegebene Adresse aus Digi20 (vermutlich als Permanentlink seinerzeit falschdeklariert) lautet nun:

http://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/goToPage/bsb00042596.html?pageNo=223

Fragt sich nur: wie lange?

Nach derzeitigem Stand der Hochrechnungen zieht die Piratenpartei mit 15 Abgeordneten ins Berliner Parlament ein. Ich bin kein Mitglied der Partei, aber freue mich außerordentlich, dass die Piraten nun auch in der parlamentarischen Arbeit beweisen können, dass sie gute Konzepte haben.

Ich habe bei der Durchsicht des Wahlprogramms
http://berlin.piratenpartei.de/category/wahlprogramm2011/index.html
keinen Punkt gefunden, bei dem ich nicht mit den Piraten übereinstimme. Auch wenn die Partei für sich in Anspruch nimmt, weder links noch rechts zu sein, steht sie eher für soziale Gerechtigkeit als für einen seelenlosen Wirtschaftsliberalismus, für den die FDP gottseidank nun die Quittung bekommen hat.


Aus: Garbers-von Boehm: Rechtliche Aspekte der Digitalisierung ... 2011 (von den "Sehepunkten" unverschämterweise mit einem dicken fetten Stempel Rezensionsexemplar verziert)

riesen_url

Wer ist mehr zu beklagen, das BMJ, das mit einem solchen CMS leben muss, oder die Autorin, die das zitieren musste? Und wer tippt so etwas wirklich ab?

Die QR-Codes im gedruckten SPIEGEL sind noch recht klobig. Wie lange dauert es, bis fußnotentaugliche Mini-QR-Codes gut funktionieren, und ist bis dahin womöglich klar geworden, dass eine nur gedruckte Version bei zunehmender Wichtigkeit digitaler Quellen viel zu unbequem ist?

Frisch von einer Tagung in Pisa (L'unita d'Italia e gli archivi, 15.-16.9.2011, Scuola Normale Superiore) ein neuer Slideshare-Upload von der Seite des Stadtarchivs Speyer: http://www.slideshare.net/StadtASpeyer/archives-and-archival-organization-in-southern-germany-from-the-early-19th-century-until-world-war-i-the-example-of-bavaria

Ich hab schon länger keinen Text mehr gelesen wie diesen: schwer greifbar und begreifbar, fast physische Schmerzen im Kopf verursachend. Beginnt der erste Kommentar zu Michael Seemanns Text

http://www.ctrl-verlust.net/die-query-und-die-krise-des-archivs/

Im Bundesmilitärarchiv Freiburg werden die Hinterlassenschaften der Waffen-SS aufbewahrt. Anschauen darf man die Dokumente. Doch will man sie nutzen, müssen ehemalige SS-Leute die Erlaubnis dazu geben.

Vermutlich dürften die Sektkorken bei den alten braunen Kameraden geknallt haben, als der Coup perfekt war: Ausgerechnet der Staat, den sie verachten, greift ihrer SS-Seilschaft finanziell unter die Arme. Denn das Bundesmilitärarchiv in Freiburg hat sich Mitte der 90er-Jahre verpflichtet, Unterlagen der ehemaligen Waffen-SS zu lagern und zu pflegen, ohne dass die braunen Konsorten dafür bezahlen müssten. Vor allem aber hat sich das Archiv darüber hinaus verpflichtet, jede Verwendung der Akten – das Zitieren in historischen Arbeiten beispielsweise – nur mit der Zustimmung der Altbraunen zuzulassen. Die Unterhaltungskosten werden somit also dem Steuerzahler aufs Auge gedrückt, die alleinige Verfügungsgewalt bleibt dagegen beim braunen Sumpf. Das hat sich in diesen Kreisen schnell herumgesprochen: Beim Abschluss des Abkommens ging es noch um rund zehn Regalmeter, inzwischen sind es mehrere hundert.

[...] Die servile Haltung des Bundesmilitärarchivs gegenüber den Ewiggestrigen ruft [...] nur eines hervor: Kopfschütteln.


Mehr
http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2011/09/der-lange-arm/

Frdl. Hinweis Andreas Praefcke.

Die Forderung nach Transparenz und Informationsfreiheit ist indiskutabel, deshalb wünsche ich mir einen Einzug der Piratenpartei in das Berliner Abgeordnetenhaus


http://vierprinzen.blogspot.com

http://www.archive.org/details/erzhlungendesmit00klap

Zu dem Erzählforscher Joseph Klapper (1880-1967)
http://www.ostdeutsche-biographie.de/klapjo92.htm

Exempla aus Handschriften des Mittelalters (1911)
http://www.archive.org/details/exemplaaushandsc00klapuoft

Mhd. Texte aus Breslauer Handschriften
http://www.archive.org/details/MitteldeutscheTexteAusBreslauerHandschriften

PS: Das Internet Archive zählt nun 3 Mio. freie Texte
http://blog.archive.org/2011/09/17/3-million-texts-for-free/

Jura-Prof. Gerald Spindler, Göttingen, sagt:

Der Urheber, der seine Inhalte ins Netz stellt, willigt in deren kostenlose Nutzung ein. Wenn aber Verlage genau das gleiche tun, würden sie eine Abgabe dafür erhalten. Das aber würde bedeuten: Wir haben den von der Verfassung stark geschützten Urheber, der nichts bekommt, wenn er seine Werke ins Netz stellt. Und wir haben den Leistungsschutzberechtigten mit einem geringeren Recht, der jedoch eine Entschädigung bekommt. Und das verstößt meiner Meinung nach gegen Artikel 3 Grundgesetz, den Gleichheitsgrundsatz.

http://leistungsschutzrecht.info/stimmen-zum-lsr/igel-interview/gerald-spindler-ein-leistungsschutzrecht-koennte-verfassungswidrig-sein

Prima Begründung:

http://www.modersohn-magazin.de/2011/09/16/sieben-gruende-mit-50plus-die-piraten-zu-waehlen/

Wenn ein Konsortium hochrangiger Bibliotheken sich an "diligent search" versucht und mit ein paar Googlesuchen der mangelnden Sorgfalt überführt werden kann, ist das ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die sich für die Nutzung verwaister Werke einsetzen.

http://chronicle.com/blogs/wiredcampus/hathitrust-acknowledges-flaws-in-handling-orphan-works/33232

http://laboratorium.net/archive/2011/09/15/hathitrust_single-handedly_sinks_orphan_works_refo

http://blog.authorsguild.org/2011/09/14/found-one-we-re-unite-an-author-with-an-%E2%80%9Corphaned-work-%E2%80%9D/

http://blog.authorsguild.org/

Museum der bayerischen Könige - die Presse ist unkritisch, und für eine Website hats auch nicht gelangt. Pfui deibel.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/museum-der-bayerischen-koenige-eine-der-schoensten-adressen-bayerns-1.1141547

http://www.welt.de/kultur/history/article13598512/Die-Wittelsbacher-Streber-Ikonen-Bankrotteure.html

http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/abendschau/museum-der-bayerischen-koenige-hohenschwangau-jordan-ID1315565876446.xml

Zum Hintergrund:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wittelsbacher_Ausgleichsfonds

Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/6291142/
http://archiv.twoday.net/stories/8448793/





http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Norishalle

http://www.bsz-bw.de/news.html?id=117

http://oda.mfo.de/

Eine gerechte Wissensordnung schaffen - gern, aber nicht mit der katholischen Kirche, der ich leider immer noch angehöre:

Nutzungsbedingungen der Digitalisate der Biblioteca Apostolica Vaticana

Zur Zeit sind die Lorscher Handschriften der Biblioteca Apostolica Vaticana nur für Angehörige der Universität Heidelberg, sowie von Rechnern der Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Heidelberg und des Museumszentrums im Kloster Lorsch zugänglich.
Genauere Informationen zum Zugang der Handschriften erhalten Sie hier:
Universitätsbibliothek Heidelberg – Handschriftenlesesaal
Tel. +49 (0)6221 54-2392
E-Mail
Museumszentrum Lorsch
Tel. +49 (0)6251-10 38 20
E-Mail
Nicht-Kommerzielle Nutzung
Der Benutzer der Digitalisate der Biblioteca Apostolica Vaticana ist verpflichtet, die aktuell gültigen nationalen und internationalen Vorschriften des Urheberrechts zu respektieren.
Die Digitalisate der Biblioteca Apostolica Vaticana dürfen
nicht kopiert werden.
nicht an Dritte weitergereicht werden.
nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden.
nicht bearbeitet oder in irgendeiner Weise verändert werden.
Weitere Informationen zu den Nutzungsbedingungen der Biblioteca Apostolica Vaticana erhalten Sie hier:
Bedingungen für den privaten Gebrauch
Copyright!
Weitergehende Nutzung
Darüber hinaus gehende Nutzungsanfragen sowie Auskünfte zu Preise für Reproduktionen und deren Nutzung richten Sie bitte direkt per E-Mail an die Biblioteca Apostolica Vaticana.
Kontakt:

Biblioteca Apostolica Vaticana
00120, Città del Vaticano


Dass sich die UB Heidelberg dafür hergibt, enttäuscht mich extrem. Ich kann nur hoffen, dass hinreichend Benutzer die Benutzungsbedingungen der Pfaffen BRECHEN.

Inzwischen ist die Zahl auf 26 angestiegen, davon 3 deutschsprachige

http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/msma/nav/index/all


http://blog.wikimedia.de/2011/09/16/alles-uber-wikipedia-das-wikipedia-buch-ist-da


http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,786682,00.html

Nur mit Ochsen und Muskelkraft will ein Verein in Meßkirch nördlich des Bodensees innerhalb von 40 Jahren eine ganze Klosterstadt mit einer Kathedrale für 2000 Menschen aufbauen und damit Touristen in die strukturschwache Region locken. Wenn nun wie erwartet auch der Gemeinderat zustimmt, können die Bauarbeiten im kommenden Frühjahr starten.

Grundlage für das Projekt ist der berühmte Klosterplan von St. Gallen, der im 9. Jahrhundert auf der Bodensee-Insel Reichenau gezeichnet, allerdings nie verwirklicht wurde.


Anders als die sog. Qualitätsjournalisten von Spiegel Online spendieren wir noch 2 wichtige Links zum Thema:

http://www.karolingischeklosterstadt.com/

http://www.stgallplan.org/de/index.html


Die 2003 eingereichte Dissertation von Beatrix Zumbült ist online:

http://miami.uni-muenster.de/servlets/DocumentServlet?id=5812

Frdl. Hw. Felistoria.


Der EMMA-Lesesaal (alle Ausgaben seit 1977) ist gestartet: http://j.mp/oKJLDG Offen, barrierefrei & webbasiert ist leider was anderes...

So treffend
http://twitter.com/#!/acka47/status/114328091693813760

http://stscherer.wordpress.com/2011/09/16/fall-kachelmann-die-geheime-urteilsbegrundung-des-landgerichts-mannheim/

„Aufgrund wiederholter Anfragen weisen wir daraufhin, dass im Hinblick auf die betroffenen Persönlichkeitsrechte die schriftlichen Urteilsgründe in keiner Form – also auch nicht in anonymisierter Fassung – der Öffentlichkeit oder den Medienvertretern zugänglich sind.“

Sehr gute Analyse von RA Scherer: Es ist verfassungswirdig, die Veröffentlichung des Urteils zu verweigern.

Foto: René Mettke http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

Prof. Zons vom Schöningh-Verlag geruhte mitzuteilen, dass er mir alle Rechte an meiner 1987 in der vornehmen Reihe Forschungen zur Geschichte der Älteren Deutschen Literatur erschienenen plagiatfreien Summa-cum-laude-Dissertation "Exemplarische Geschichten" zurücküberträgt. Eine Geste, die eine für beide Teile wenig erfreuliche Beziehung beendet. Der gedruckte Buchbestand ist verramscht bzw. vernichtet. Das Werk steht schon lang online bei www.literature.at. Es ist jetzt aber auch bei HathiTrust unter CC-BY-SA einsehbar:

http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=inu.30000003914037

Zur Rezeption des Buchs siehe die Rezensionsnachweise:

http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/diss.htm

Kostenlos online sind nur:

http://www.digizeitschriften.de/link/00121223/0/44/601

http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=mft&datum=19890003&seite=00000215&zoom=2


http://blogs.artinfo.com/modernartnotes/2011/09/the-copyright-revolution-at-us-art-museums/ comments the decision by the Los Angeles County Museum of Art, the Walters Art Museum and various entities at Yale University to make high-resolution images of art from their collections available for anyone to use, for any purpose, copyright-free.

Thanks to Concord.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Meinungsbilder/Einf%C3%BChrung_pers%C3%B6nlicher_Bildfilter#Auswertung

Kann man auch als schallende Ohrfeige der zweitgrößten Wikipedia an das Board der Wikimedia Foundation sehen.

Zum Thema:

http://archiv.twoday.net/stories/38748399/

http://archiv.twoday.net/stories/38764417/

Leda von Michelangelo

http://blog.pecia.fr/post/2011/09/15/Les-livres-manuscrits-de-Blanche-de-Navare

Nicht das erste Mal, dass mir das Blog Pecia von Jean Luc Deuffic durch kleine wissenschaftliche Originalbeiträge auffällt.


http://www.buchreport.de/nachrichten/online/online_nachricht/datum/2011/09/15/immer-noch-hoffnungsfroh.htm

Die Hängepartie rund ums Google Book Settlement hält auch nach der Statuskonferenz von Donnerstag an: Die Anwälte der Verleger, Autoren und von Google erklärten, sie verhandelten weiter – möglicherweise gehen die Autoren bald jedoch eigene Wege.

Bei der Statuskonferenz vor dem Richtertisch von Denny Chin versicherten die Verleger-Vertreter, „gute Fortschritte“ im Dialog mit Google erzielt zu haben, um einen neuen Vergleich zu erzielen und so einen Zivilprozess zu umschiffen. „Ich bin hoffnungsfroh, immer noch hoffnungsfroh“, erklärte daraufhin Richter Chin, der gleichwohl einen Zeitplan für eine Rückkehr zum streitigen Verfahren aufstellte – über das dann ab Mitte 2012 verhandelt würde.

Im Lande Brandenburg spätmittelaltert es sehr:

Das Ko­ope­ra­ti­ons­pro­jekt setzt sich ins­ge­samt aus drei Aus­stel­lun­gen zu­sam­men: „Mär­ki­sche Kunst – Bil­der­welt des Mit­tel­al­ters“ ist von 9. Sep­tem­ber 2011 bis zum 8. Ja­nu­ar 2012 im Haus der bran­den­bur­gisch-​preu­ßi­schen Ge­schich­te in Pots­dam zu se­hen. Ab dem 11. Sep­tem­ber 2011 wird „ge­Schich­te und be­Fun­de – Mit­tel­al­ter­li­che Sa­kral­kunst neu ent­deckt“ im Mär­ki­schen Mu­se­um in Ber­lin ge­zeigt. Au­ßer­dem kann die Aus­stel­lung „Die Quitzows im Bild der mär­ki­schen Ge­schich­te“ vom 15. Sep­tem­ber 2011 bis zum 14. De­zem­ber 2011 im Mu­se­um Bi­schofs­re­si­denz Burg Zie­sar be­sucht wer­den. Die Stadt Bran­den­burg an der Ha­vel ist eben­falls Part­ner des Aus­stel­lungs­ver­bunds und lädt zu ei­nem his­to­ri­schen Stadt­rund­gang durch die mit­tel­al­ter­li­che Alt­stadt ein. In Zu­sam­men­ar­beit mit der Uni­ver­si­tät Pots­dam wur­de der Be­gleit­band „Im Dia­log mit Raub­rit­tern und Schö­nen Ma­don­nen. Die Mark Bran­den­burg im spä­ten Mit­tel­al­ter“ er­ar­bei­tet, der im Sep­tem­ber 2011 er­scheint.

http://www.damals.de/de/4/news.html?aid=190489&action=showDetails

http://www.raubritter-und-schoene-madonnen.de/


55 % sind also nicht über DOAJ auffindbar!

http://www.doaj.org/doaj?func=loadTempl&templ=110915&uiLanguage=en

La Jouissance

De Königsberg à Monsieur Algarotti, cygne de Padoue

Cette nuit, contentant ses vigoureux désirs
Algarotti nageait dans la mer des plaisirs.
Un corps plus accompli qu’en tailla Praxitèle,
Redoublait de ses sens la passion nouvelle.
Tout ce qui parle aux yeux et qui touche le cœur,
Se trouvait dans l’objet qui l’enflammait d’ardeur.
Transporté par l’amour, tremblant d’impatience,
Dans les bras de Cloris à l’instant il s’élance.
L’amour qui les unit, échauffait leurs baisers
Et resserrait plus fort leurs bras entrelacés.
Divine volupté! Souveraine du monde!
Mère de leurs plaisirs, source à jamais féconde,
Exprimez dans mes vers, par vos propres accents
Leur feu, leur action, l’extase de leurs sens!
Nos amants fortunés, dans leurs transports extrêmes,
Dans les fureurs d’amour ne connaissaient qu’eux-mêmes:
Baiser, jouir, sentir, soupirer et mourir,
Ressusciter, baiser, revoler au plaisir.
Et dans les champs de Gnide essoufflés sans haleine,
Etait de ces amants le fortuné destin.
Mais le bonheur finit; tout cesse le matin.
Heureux, de qui l’esprit ne fut jamais la proie
Du faste des grandeurs et qui connut la joie!
Un instant de plaisir pour celui qui jouit,
Vaut un siècle d’honneur dont l’éclat éblouit.

Quelle: Zeit, 15.9.2011

" ..... Ein Archivar, möglicherweise die Thalamus-Hirnregion, vergleicht das ankommende Geräusch einzeln mit den Einträgen in der Bibliothek. Als Ergebnis erhält er die Übereinstimmungsmenge mit allen Einträgen. In der Regel stimmen jedoch mehrere Einträge ähnlich gut, so dass unklar ist, welches Ergebnis das tatsächlich Richtige ist.

Anders beim neuen Modell: der Archivar vergleicht das Gehörte wieder mit den Bibliothekseinträgen. Diesmal erhält er nur wenige tatsächlich relevante Einträge und die Information, wie sehr sich Gespeichertes und Gehörtes unterschieden. Darum werden nur bei unbekannten oder wenig passenden Eingängen große Datenmengen zurückgesendet. ....."

Johannes Faber, Bernstein Koordinationsstelle, auf IDW, 15.9.2011 (via ArchivBib)

The Wide Street Commission was set up by an Act of Parliament in 1757 to reduce city-centre congestion, and to widen and develop the thoroughfares of Dublin. The records of the Wide Street Commission have been preserved at Dublin City Library and Archive, and include almost 900 manuscript maps which trace the development of Dublin city and its environs from 1757 to the mid nineteenth century. In 2011 30 maps were conserved as part of the Wide Street Commission Map Conservation Project, an initiative of Dublin City Library and Archive, which has been part-funded by the Heritage Council of Ireland.

More information and image gallery at http://www.dublincitypubliclibraries.com



Archivdirektorin Dr. Andrea Schwarz stellt die Pläne für den Neubau des landeskirchlichen Archivs in Nürnberg vor. Am Freitag, den 16. September wird Landesbischof Johannes Friedrich den Grundstein für den Bau legen.

Ein Bericht von Johannes Minkus

s.a. http://archiv.twoday.net/stories/38775495/


http://www.digitalculture.org/hacking-the-academy/

This volume was assembled and edited by Dan Cohen and Tom Scheinfeldt from the best of over 300 submissions received during a spirited week when the two editors actively solicited ideas for how the academy could be beneficially reformed using digital media and technology.

21.10.2011 | Leipzig, Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke"
Es diskutieren Prof. Nikolaus Katzer vom Deutschen Historischen Institut Moskau, der Historiker Dr. Lutz Klinkhammer vom Deutschen Historischen Institut Rom, der Berliner Sprachwissenschaftler Prof. Manfred Bierwisch, Ehrenmitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig sowie die Experten für Zeitgeschichte Prof. Martin Sabrow und Prof. Andreas Wirsching. Es moderiert Prof. Rainer Blasius, Verantwortlicher Redakteur für Politische Bücher bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.


http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1811

Die Materialien dokumentiert:

http://www.iuwis.de/rechtsausschuss_verwaiste_werke_190911

Am wichtigsten ist Kuhlens Stellungnahme:

http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a06/anhoerungen/13_Urheberrecht/04_Stellungnahmen/Stellungnahme_Kuhlen.pdf

Kernpunkte:

 Die Nutzung verwaister Werke sollte in erster Linie durch öffentliche Kultureinrichtungen im öffentlichen Interesse erfolgen.
 Der Kreis der Privilegierten sollte durch Organisationen und Initiativen aus dem genuin elektronischen Umfeld (z.B. Suchmaschinen, Open-Content-Organisationen) erweitert
werden.
 Die Regulierung der Nutzung verwaister Werke sollte über eine Schrankenregelung, nicht über das Urheberrechtswahrnehmungsgesetz erfolgen. Eine Schrankenregelung hat den Vorteil großer Rechtssicherheit und stellt auch die öffentlichen Kultureinrichtungen von eventuellen Strafbedrohungen frei.
 Die Legitimation für die Nutzung verwaister Werke sollte eine zweimonatige öffentliche Bekanntmachung des Digitalisierungsvorhabens mit folgender öffentlicher
Zugänglichmachung sein. Die Anforderung einer „diligent search“ ist dem Ziel der Massendigitalisierung, wie in Europeana oder der Deutschen Digitalen Bibliothek vorgesehen, kontraproduktiv.
Bei verwaisten Werken sollen auch nicht-veröffentlichte Werke einbezogen werden, wie sie in Bibliotheken, Archiven etc. in großem Umfang vorhanden sind.
 Regelungen für Mehrautorenwerke (insbesondere Filme) müssen präzise und operationalisierbar sein.
 Eine Vergütung für die Nutzung verwaister Werke im öffentlichen Interesse ist nicht vorzusehen. Daher wird bei einer Regelung allein im öffentlichen Interesse die Einbeziehung
von Verwertungsgesellschaften nicht für erforderlich gehalten.
 Vorschläge für eine treuhänderische Verwaltung von vorsorglich eingezahlten monetären Beitragen oder auch Rückstellungen bei den digitalisierenden öffentlichen Einrichtungen sind weder zumutbar noch notwendig.
 Später bekannt gewordene Rechteinhaber sollen das Recht haben, die Löschung ihrer digitalisierten und öffentlich zugänglich gemachten Werke zu verlangen.
 Eine kommerzielle Nutzung verwaister Werke muss nicht ausgeschlossen sein. Sie sollte allerdings nur als Zweitverwertung/-veröffentlichung, in Ergänzung zur freien Nutzung, möglich sein und sollte keinesfalls zu exklusiven Verwertungsansprüchen führen. Die
Vergabe von Lizenzen und hier anfälligen Vergütungsansprüchen könnte in diesem Fall über Verwertungsgesellschaften erfolgen.
(Hervorhebung von mir KG)

http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/soz30002520 (alle 3)
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/hsk0578

Hinweis von A. Ottermann in der Liste Diskus. Bei ManuMed hat man ja leider nicht begriffen, dass auch Handschriftenforscher an solchen Informationen zeitnah interessiert sein koennen. Weder gibt es solche Informationen per RSS-Feed noch in der Mailingliste.

http://blog.wikimedia.de/2011/09/14/berliner-open-data-portal-gestartet-berlin-gibt-daten-frei/

Mit daten.berlin.de hat Berlin heute als erstes Bundesland ein eigenständiges OpenData-Portal gestartet.

http://daten.berlin.de/

Die Stadt Berlin veröffentlicht Daten für die weitere Nutzung durch die Bevölkerung, die Wirtschaft, die Medien und die Institutionen.
Für verzeichneten Datensatz gilt – soweit nicht anders gekennzeichnet – die Lizenz:
„Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland“
(CC-BY 3.0 http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de)
Für die Zusammenstellung der Daten auf daten.berlin.de gilt die Lizenz:
„Open Data Commons Attribution“
(ODC-BY http://okfn.de/licence/odc-by/)

Bibliothèque et Archives nationales du Québec from Monolithe Multimedia on Vimeo.

Vidéo réalisée par Monolithe Multimedia.
Clip promo

Tournage réalisée avec Sony FS100, Nikkon 50mm f1.4, Stock lens 18-200mm

" Titel:
Zeitungen zur Jahreswende 1907 / 1908
Signatur:
Kreisarchiv Kleve, Zeitungen (Z)
Alter:
Dezember 1907 / Januar 1908....."

Link zur PDF-Datei

"Die Digitalisierung hat seit vielen Jahren Einzug in unsere Welt gehalten. Dies gilt gleichermaßen auch für Archive, Bibliotheken und Museen, die nach und nach ihre audiovisuellen Materialien und Dokumente digitalisiert haben oder es noch tun. Die Digitalisierung unseres Kulturerbes ist zweifellos der beste Weg, um diese Materialien aus der Vergangenheit für die nachfolgenden Generationen zu bewahren und zu erhalten und den Nutzern angemessene Zugangsmöglichkeiten für die wertvollen Inhalte bereit zu stellen. Andersherum formuliert ist die Devise: in der Gegenwart die Vergangenheit für die Zukunft zu bewahren. Es gibt viele Beispiele dafür, dass digitale Strategien gut funktioniert haben, und immer auch noch viele neue Initiativen, um einen hohen Nutzungsgrad der Dokumente zu garantieren. Andererseits liegen zwischenzeitlich zahlreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der Digitalisierung vor, die zukünftig die noch zu treffenden Entscheidungen beeinflussen werden. Eine Zwischenbilanz aus den großen Hoffnungen und Erwartungen, die vor Jahren in die Digitalisierung von audiovisuellen Materialien gesetzt wurden, und einer tatsächlichen Bestandsaufnahme dahingehend, was ist gelungen, was hat sich nicht bewährt, soll auf der diesjährigen Jahrestagung der Internationalen Vereinigung von Schall und audiovisuellen Archiven (IASA) in Frankfurt am Main Anfang September gezogen werden.
Wie sehen die unterschiedlichen Bedürfnisse der Urheber, Autoren, Interpreten, Aufnahmeleiter, Sammler, Archivare, Techniker und Nutzer heute aus? Was hat sich im digitalen Zeitalter verändert? Was musste aufgrund der neuen technischen Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet, angepasst werden? Die Digitalisierung ist zwar zu einer conditio sine qua non geworden, aber wie sehen vereinbarte Normen aus, wie können Archiv-Lösungen gemeinsam genutzt werden – von der technischen Seite bis hin zu den Datenbanken! Für all diese Fragen bietet die Konferenz ein Forum für Experten und Fachinteressierte.
Gastgeber für die 42. Internationale IASA-Tagung sind die Deutsche Nationalbibliothek (DNB), der Hessische Rundfunk (hr) und das Deutsches Rundfunkarchiv (DRA). Rund 150 Teilnehmer aus über 30 Ländern tagen und diskutieren von Montag, 5. bis Donnerstag, 8. September 2011 in den Räumen der Deutschen Nationalbibliothek.
Nähere Informationen zur IASA finden Sie auf der website http://www.iasa-web.org, zur Konferenz selbst und zum Rahmenprogramm unter http://www.iasa-conference.com ."

IASA, Pressemitteilung

http://ouhos.org/2011/09/14/athanasius-kircher-mundus-subterraneus-1665/

OU Historxy of Science Collections has recently made available, in its entirety, high resolution images of the most lavishly-illustrated treatise on the Earth in the 17th century.

http://hos.ou.edu/galleries//17thCentury/Kircher/1665/


Der Bund widmet Emil Erne, dem Archivar, der auch loslassen kann, einen lesenswerten Nachruf.
Zitat:
" .... Das Chefbüro hat er bereits Anfang des Monats für seinen Nachfolger Roland Gerber geräumt .... In diesen Tagen sitzt Erne am Pult des derzeit abwesenden Zivildienstleistenden, um sein Know-how an den neuen Stadtarchivar weiterzugeben. Diese Konstellation birgt eine gewisse Symbolik in sich. Erne hat sich nie in den Vordergrund gedrängt. ...."

" .... The exhibition displays a group of oil on canvas and works on paper by Emilio Sanchez depicting commercial buildings in the Hunts Point area of the South Bronx. With their colorful palette and rigorous architectural design, these works render the bodegas and auto shops of the Bronx in an almost idyllic style that makes a stark contrast with preconceived views of the borough. The exhibition is accompanied by a display of related archival material
and a resource guide for educators.
Born in Camagüey, Cuba in 1921, Emilio Sanchez began his artistic training at the Art Students League in 1944 when he moved to New York City, and where he lived until he died in 1999. In 2010, The Bronx Museum was one of four museums selected by the Emilio Sanchez Foundation to receive a gift of paintings and drawings by the internationally renowned artist, as well as an archival database of Sanchez’s works, photographs, and documents, to add to their permanent collections.
The Bronx Museum received a selection of 25 oils, watercolors, and drawings that focus exclusively on Bronx scenes completed in the late 1980s. The series comprises urban landscapes depicting the Bronx as well as archival photographs and documents. This donation strengthens the Museum’s mission to present and collect works by artists for whom the Bronx has been critical to their artistic practice and development. ...."


Link: Bronx museum, press release, 6.4.2011

Holger Artus:
"Zweimal diese Woche im #Staatsarchiv Hamburg gewesen. Keine große Hilfe und ein arroganter Beratungsdienst nach meiner Empfindung. Behörde"
2 hours ago via web

http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/nachrichten/neue-eigenplagiate-bringen-zuericher-top-oekonomen-unter-druck/4600708.html

Die Eigenplagiate werden im Freyplag Wiki untersucht:

http://freyplag.wikia.com/wiki/FreyPlag_Wiki

Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/38730427/


Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe, 1936 verstorben, reiste im Jahr 2011 nach Bückeburg. Er schritt durch die Eingangstür in das Staatsarchiv welches sich im Ostflügel des Schlosses befindet.

Entsetzt sahen ihn die Archivare an.

Adolf: "Es freut mich sehr, nach vielen Jahren, diesen Ort zu besuchen. Ich möchte gerne Unterlagen einsehen, meine Korrespondenz, meine letztwilligen Verfügungen, meine Papiere ...Ich weiss nicht, was nach 1936 geschehen ist."

Aus dem Kreis der Archivare tritt der Archivleiter an den ehemaligen Fürsten heran und erwidert: "Durchlaucht, das Hausarchiv dürfen Sie leider nicht einsehen, dazu benötigen Sie die Zustimmung des Fürsten".

Adolf: "Das verwundert mich doch sehr. Immerhin sind es meine Unterlagen, es ist doch mein Archiv, meine Briefe, Bei der Gelegenheit die Frage: Gibt es inzwischen einen neuen Fürsten ? Ich habe doch abgedankt. Ist die Monarchie wieder eingeführt worden ? Was ist nach dem 26 März 1936 geschehen ?"

Archivleiter: "Es tut mir wirklich leid, aber wir dürfen Durchlaucht keine Auskunft erteilen. Fragen Sie Ihren Grossneffen Alexander. er ist der Enkel Ihres Bruders Wolrad. Ihm gehören sämtliche Unterlagen. Sie wissen doch, alles war Hausvermögen, Sie waren arm, bettelarm, hochverschuldet, vermögenslos, Ihnen gehören nicht einmal Weihnachtsgrusskarten, auch keine Fotos von Ihnen und Ihrer Gattin. Wo ist sie eigentlich ?".

Adolf: "Palais Schaumburg in Bonn, Gut Steyrling, Villa Belle Maison in Höllriegelskreuth und .......das war doch alles mein Besitz. Sie sind Teil meiner Erinnerungen, meines Lebens, meine Taten, meine Vergangenheit. Wo sind sie geblieben ? Wo ist Valentin Graf Henckel von Donnersmarck ?"

Ein Angestellter der Fürstlichen Hofkammer, nicht der Grossneffe, kam in das Treppenhaus des Staatsarchivs und rief herauf:

"Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass einer Einsichtnahme in die Unterlagen des Fürsten nicht entsprochen werden kann. Der Fürst lässt seinem Grossonkel mitteilen, dass eine Einsichtnahme nur in Frage käme, wenn er ein ernstzunehmender Wissenschaftler wäre. Sie sind es aber nicht, Sie verfolgen nur persönliche Interessen, Ihre eigenen Interessen."

Der Archivleiter beendete das Gespräch und liess Adolf im Treppenhaus stehen.

Nachdenklich und schweigsam stieg er die Treppen herab und betrat den Schlossplatz. Er drehte sich und sah sich die die Fassade der Schlossanlage an. An keinem Fenster erkannte er ein Gesicht. Doch die Archivare beobachteten ihn, von ihren Arbeitszimmern aus. Er konnte sie aber nicht erkennen.

Dann ging er über die Schlossbrücke und spazierte durch den Schlosspark bis zum Mausoleum, das er vor vielen Jahren hatte errichten lassen. Lange stand er dort, vor verschlossenen Toren.

http://vierprinzen.blogspot.com/2011/09/absurdes.html

Die Universität Konstanz hat einem Physiker, der zahlreiche gefälschte und manipulierte Studien veröffentlicht haben soll, den Doktortitel zu Recht nachträglich entzogen. Das hat der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim entschieden.

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=8600714/1twp5ap/

Az: 9 S 2667/10
http://vghmannheim.de/servlet/PB/menu/1271235/index.html?ROOT=1153033

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gericht-der-prozess-koennte-ihn-den-titel-kosten.71abd2fd-54bc-4337-8afd-f33413702d1b.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Hendrik_Sch%C3%B6n

Update:
http://klawtext.blogspot.com/2011/09/wieder-ein-doktor-weniger-oder-was-heit.html

Link zur Startseite

http://idw-online.de/pages/de/news440687

Die Kriegsordnung mit der Signatur Ms. boruss. fol. 1254 wurde mit Mitteln der Kulturstiftung der Länder, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz sowie der Ernst von Siemens Kunststiftung erworben, letztere ist damit Miteigentümer geworden. Die Handschrift ist eine der wenigen überlieferten, die in Preußen im 16. Jahrhundert hochwertig illuminiert wurden.
Entstanden ist die großformatige Handschrift unter der Aufsicht von Albrecht von Brandenburg-Ansbach (1490-1568). Vermutlich war sie aufgrund ihres höchst sensiblen Inhalts zu Organisation und Ausstattung des Militärs nur wenigen Personen je bekannt – beides wird mit farbenprächtigen Bildern und Texten auf 381 Blättern ausführlich dargelegt.


Siehe auch
http://staatsbibliothek-berlin.de/nc/aktuelles/presse/detail/article/2011-09-13-4978/




VÖBBLOG weist darauf hin, dass der jüngst offengelegte Vertrag mit der KB Den Haag - siehe http://archiv.twoday.net/stories/38780465/ -
noch nicht auf

http://thepublicindex.org/documents/libraries

zu finden ist. Das ist auch kein Wunder, denn diese Liste weist noch andere Lücken auf. Nicht berücksichtigt ist der Vertrag von Lyon, der möglicherweise wieder aus dem Netz verschwunden ist, aber seinerzeit kommentiert wurde:

http://bloguniversdoc.blogspot.com/2010/01/contrat-passe-entre-google-et-la-ville.html

http://www.fotostoria.de/?p=1484

http://issuu.com/lhivic/docs

http://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Elementbibliothek/Bibliothek_Politik_und_Verwaltung/Bibliothek_LFD/PDF/binary/Service/Ver%C3%B6ffentlichungen/Taetigkeitsberichte/TB_10/10-Taetigkeitsbericht_2009-2011.pdf (was ist das nur für eine idiotisch lange URL, sind kurze URLs nicht datenschutzgerecht??)

Zitat:

Darüber hinaus war im Gesundheitsamt geregelt, dass die Akten der Kinder
bis zu deren 18. Lebensjahr dort verbleiben und dann im sog. Medizinalarchiv des Landkreises weitere zehn Jahre aufbewahrt werden. Eine Speicherung der Untersuchungsdaten der Kinder bis zum 28. Lebensjahr, obwohl
mehrheitlich eine letzte Untersuchung in der 6. Klasse, d. h. mit ca. 12 Jahren, erfolgte, erschien zur Erfüllung der Verwaltungsaufgaben nicht zwingend
erforderlich (§ 16 Abs. 2 Nr. 2 DSG-LSA). Das Gesundheitsamt schlug daraufhin vor, die Akten direkt nach der schulärztlichen Untersuchung in der 6.
Klasse an das Medizinalarchiv zu geben. Das Medizinalarchiv würde dann
entscheiden, wie lange die Akten dort verbleiben und sie nach Ablauf der
Aufbewahrungsfrist vernichten. Da es sich bei dem Medizinalarchiv wohl
auch um eine Verwaltungsregistratur in Verantwortung des Gesundheitsamtes handelt, wurde empfohlen, die Aufbewahrungsfristen für die jeweiligen
Datenbestände konkret festzulegen und die gebotene und datenschutzkonforme Löschung zu kontrollieren. Außerdem hat der Landesbeauftragte auf
das verpflichtende Angebot der Verwaltung an das zuständige archivrechtliche Archiv vor der Löschung hingewiesen (§ 11 Archivgesetz des Landes
Sachsen-Anhalt).


Via
http://www.datenschutz.de/news/detail/?nid=5083

DNA- Digital Namibian Archive Project from Valentina Bilancieri on Vimeo.

The DNA (Digital Namibian Archive) is a partnership between Utah Valley University, Polytechnic University of Namibia and the National Archives of Namibia. This partnership was created to aid Namibia in the digitization of their archived material, and to promote further archiving to preserve the history of the country. I was so fortunate to go to Namibia and be a part of this partnership as a representative for UVU and this is just a little snippet video I made of what the DNA project is all about. This video will be touring around in a mobile exhibit other students from UVU and myself put together to promote the DNA project.

ARCHIVE PHOTO INSERTS FROM MOTALKO from Miklós Falvay on Vimeo.

3d camera mapping scenes from the documentary MOTALKO. The whole process (modelling, texturing, compositing) was done with Blender 2.49.
created by: Miklós Falvay
layout artist: Domonkos Pinke

MOTALKO is a documentary about the first Hungarian petrol station.
Directed by Attila Kekesi, produced by Miklos Havas.
Released in 2011.


Empfang der Tagungsteilnehmer im Schottischen Nationalarchiv am 31. August 2011 (v.l.nr.): George Mackenzie, Keeper of the Records of Scotland and Register General for Scotland / Katy Goodrum, Vorstandsmitglied der ARA, Leiterin des West Yorkshire Archivs in Leeds / Fiona Hyslop M.S.P., Cabinet Secretary for Culture and External Affairs. Foto: ICA

"Vom 31. August bis 2. September 2011 fand in Edinburgh die Jahrestagung des Verbandes der Archivare von England, Schottland und Irland (Archives and Records Association UK and Ireland) mit rund 250 Teilnehmern statt. Diese Vereinigung der größten Nationalverbände von England, Schottland und Irland wurde erst kürzlich vollzogen, um dem Archivwesen in Zeiten von Mittelkürzungen mehr Gewicht bei den Verhandlungen mit der Politik zu verschaffen und sich auch geschlossen im Kampf um Mittel zu positionieren.

Die Tagung beinhaltete unter dem Titel Advocating for Archives and Records: The Impact oft he Profession in the 21st Century Veranstaltungen zum Archivwesen und Records Management sowie zu konservatorischen Problemen und Techniken. Weiterhin bot das Steering Committee der Sektion der Fachverbände (SPA) des ICA eine Reihe von Diskussionsrunden. Unter dem Titel „Governments and Archives Politics“ wurde das nicht immer spannungsfreie Verhältnis zwischen Archiven und vorgesetzten Behörden diskutiert. Die Berufsverbände haben hier in vielen Fällen die Aufgabe, als Beistand der Archive wirksam zu werden.

Das Engagement des VdA bei der Frage der Nachbesetzung der Leitung des Bundesarchivs durch einen Facharchivar/eine Facharchivarin ist im Ausland sehr aufmerksam verfolgt worden und wird dort inzwischen bereits als Beispiel für die Bedeutung der Fachverbände zitiert. Eine ähnlich schwere Auseinandersetzung führen beispielsweise die französischen Kolleginnen und Kollegen angesichts der Pläne von Präsident Sarkozy, das Nationalarchiv aus seinem traditionellen Hauptsitz, dem Hôtel de Soubise in Paris, zu verdrängen und stattdessen hier ein „Maison de l’histoire de France“ im Marais einzurichten. Vorgestellt wurde weiterhin der Entwurf eines Kompetenz Models für die Standards der fachlichen Qualifikation von Archivarinnen und Archivare in Europa, gemeinsam entwickelt von SPA und EURBICA. Bei der Vorstellung der Universal Declaration on Archives wurde positiv registriert, dass es der Schweiz, Österreich und Deutschland gelungen war, sich auf eine gemeinsame Übersetzung zu verständigen. Wie George MacKanzie, der Leiter des schottischen Nationalarchivs feststellte, werden auch für den englischsprachigen Raum die nationalen Sprachentwicklungen zunehmend zum Problem.

Die SPA nutzte die Veranstaltung, um mit einer internationalen Fachmesse der Verbände an ihr 35jähriges Bestehen zu erinnern. Der VdA hatte die Messe zum Anlass genommen, Werbematerial in englischer Sprache zu produzieren.

Erschüttert waren die Anwesenden von einem spontanen Vortrag einer japanischen Kollegin zu den Schäden, welche die dreifache Katastrophe vom Frühjahr 2011 auch beim Kulturgut hinterlassen hatten. Bewundernswert ist der Ideenreichtum, mit dem auch Massen von Archivgut gerettet und beispielsweise nach Durchfeuchtung mit Meerwasser getrocknet wurden. "



SPA-Gesprächsrunde Governments and Archives Politics am 1. September 2011 (V.l.n.r.): Xavier de la Selle, Präsident der Association des archivistes français und Leiter des Centre Mémoires et Société - Le Rize in Villeurbanne bei Lyon; Joan Antonio Jiménez, Präsident der Associaciód’ Arxivers Gestors de Documents de Catalunya und Leiter des Archivs der medizinischen Dienste beim Ministerium für Gesundheit in Katalonien/Spanien; Dr. Bernhard Post, Mitglied der Steering Commission der SPA und Leiter des Thüringischen Hauptstaatsarchivs Weimar; Michal Henkin, Vorsitzende des israelischen Archivarsverbandes und Leiterin des Stadtarchivs von Haifa. Foto: ICA

Quelle: VdA, Meldungen

Öffnungszeiten: Mo–Fr 10.00–18.00 Uhr, Sa/So 11.00–18.00 Uhr
13. September 2011 bis 29. Januar 2012
Ort: Karmeliterkloster, Dormitorium
Veranstalter: Institut für Stadtgeschichte
Eintritt: frei
Die Ausstellung zeigt die traditionsreiche Geschichte des Archivs und seine wechselnden Aufgabenstellungen. Wichtige Themen sind die Entwicklung von der Altregistratur der Stadtverwaltung über die Hinwendung zum historischen Archiv im Zusammenhang mit dem Entstehen der modernen Geschichtswissenschaft bis zur heutigen, aktiven Geschichtsvermittlung.

Quelle: Institut für Stadtgeschichte Frankfurt/Main, Veranstaltungen

Presseecho zur Eröffnung:
hr-online.de, 12.9.11 mit Bildergalerie
FAZ, 13.9.2011
frankfurt-live.com, 13.9.11
Welt, 13.9.11



"Ein Schwerpunkt von Heft 1/2011 der „Mitteilungen aus dem Bundesarchiv“ liegt auf der Amtseinführung des neuen Präsidenten des Bundesarchivs am 3. Mai. Die Ansprache von Staatsminister Bernd Neumann MdB, der aus diesem Anlass nach Koblenz gekommen war, der Dank von Dr. Michael Hollmann und das Grußwort von Dr. Michael Diefenbacher, dem Vorsitzenden des Verbands deutscher Archivarinnen und Archivare e.V., können hier nachgelesen werden.

Wie immer nehmen Informationen über die Bearbeitung von Beständen breiten Raum ein. Dieses Mal geht es u.a. um das Reichspostministerium, das Amt für Kernforschung und Kerntechnik der DDR, die Deutsche Lufthansa der DDR, das „Berliner Büro der Internationalen Konferenz zur friedlichen Lösung der deutschen Frage“ und vier Nachlässe hochrangiger Militärs. Dass ein frühzeitiger Blick über den „Tellerrand“ des eigenen Archivs den Zugang zu Archivgut erheblich verbessern kann, belegt die Vereinbarung von Bundesarchiv und Archiv des Liberalismus, gleichzeitig Findmittel zum Nachlass des ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel online zu stellen.

Außerdem wird u.a. über die Weiterentwicklung des „Informationsportals Zwangsarbeit im NS-Staat“ berichtet und über das KOMINTERN-Projekt, das aus verschiedenen Gründen als „Modellfall internationaler Kooperation“ bezeichnet werden kann.

Heft 2/2011 soll zum Jahresende erscheinen. 2010 gab es leider nur eine Ausgabe der „Mitteilungen“."

Quelle: Bundesarchiv, Aktuelle Meldungen

http://www.informatieprofessional.nl/nieuws/8796-koninklijke-bibliotheek-publiceert-contract-met-google.html

Vertragstext:

http://kb.nl/nieuws/2011/contract-google-kb.pdf

Ob es die Verträge von München und Wien auch mal gibt?

http://experimental.worldcat.org/archivegrid/

Zu ArchiveGrid siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=archivegrid

http://blog.beck.de/2011/09/13/unverschaemt-schutzfristverlaengerung-fuer-tonaufnahmen

Der Internetrechtler Thomas Hoeren schreibt:

Am Montag ist es in Brüssel zu einer wegweisenden Entscheidung im europäischen Urheberrecht gekommen. Die lange auf Eis liegende Schutzfristverlängerung für Tonaufnahmen (ausübende Künstler/Tonträgerhersteller) von 50 auf 70 Jahre wurde vom Ministerrat mit qualifizierter Mehrheit beschlossen. Gegner waren unter anderem Belgien, Schweden und die Niederlande. Deutschland stimmte für die Verlängerung, Österreich enthielt sich. Die Verlängerung muß nun binnen zwei Jahren in nationales Recht umgesetzt werden.

Die letzten Entwicklungen sind weitgehend unter Ausschluß der Öffentlichkeit im Schnellverfahren vorangetrieben worden. Durch ein Einlenken von Dänemark, Portugal und Finnland ist inzwischen die Sperrminorität gefallen. Die massive Kritik vieler europäischer Wissenschaftler an diesem Entwurf wurde schlichtweg nicht beachtet.

Die Neuregelung ist eine Unverschämtheit. Vorgeschoben wird ein Schutz der ausübenden Künstler, insbesondere der Studiomusiker. Doch denen werden ohnehin die Rechte (auch in neuer verlängerter Form) im Wegen eines Rechtebuyouts zugunsten der Musikindusterie abgenommen. Und mit der neuen Richtlinie werden auch die Tonträgerhersteller geschützt. Warum diese eine Verlängerung der Schutzdauer verdient haben, wurde nie begründet. Wieder einmal versteckt sich die Musikindustrie hinter den Kreativen, um ihre einseitigen Interessen vorbei an der Öffentlichkeit durchzudrücken.


Siehe auch
http://www.heise.de/tp/blogs/6/150459

On pouvait y rencontrer des historiens comme Peter Haber de l’Université de Bâle avec son blog sur Hist.net [4], André Gunthert de l’EHESS qui a mis en place une plateforme de carnets de recherche en histoire visuelle [5] ou encore Klaus Graf qui a présenté le célèbre Archivalia [6] et a fait sensation en déclarant avec provocation qu’« Un scientifique sans blog est un mauvais scientifique » [7].

http://www.homo-numericus.net/spip.php?article304

Via Mareike König/G+

"... Zur Beachtung: Das Bundesarchiv veröffentlicht den Auszug aus der Personalakte von Bernhard-Viktor von Bülow mit ausdrücklicher Genehmigung der Familie von Bülow. Die weitere Verbreitung der hier eingestellten Archivalien ist nur aufgrund einer positiven Entscheidung des Bundesarchivs möglich. Bei Interesse hieran nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf."
Quelle: Bundesarchiv, Öffentlichkeitsarbeit

Zur Diskussion über die Veröffentlichung s. http://archiv.twoday.net/stories/38760371/

"Das neue Kreisarchiv ist fertig. Im Eiserfelder IHW-Park hat der Kreis Siegen-Wittgenstein fünf Kilometer Regalfläche geschaffen. Die nach eigenen Angaben größte Gleitregalanlage eines Kommunalarchivs in Südwestfalen hat 180 000 Euro gekostet. Im Kulturhaus „Lyz“ gibt es nun einen Lesesaal, in dem man Einblick in historische Dokumente nehmen kann. Der Kreistag hatte im Jahr 2000 beschlossen, ein eigenes Kreisarchiv aufzubauen. Vorher kümmerte sich das Landesarchiv in Münster um die Dokumente. Im Bestand gibt es unter anderem 70 Bände mit Kreistagsprotokollen, die bis ins Jahr 1866 zurückreichen."
Quelle: Radio Siegen, Aktuelles, 13.9.2011

The Authors Guild, the Australian Society of Authors,
the Quebec Writers Union, and eight individual authors have filed
a copyright infringement lawsuit in federal court against
HathiTrust, the University of Michigan, the University of
California, the University of Wisconsin, Indiana University, and
Cornell University. Plaintiff authors include children's book
author and illustrator Pat Cummings, novelists Angelo Loukakis,
Roxana Robinson, Daniele Simpson, and Fay Weldon, poet Andre Roy,
Columbia University professor and Shakespeare scholar James
Shapiro, and Pulitzer Prize and National Book Award winning
biographer T.J. Stiles.

The universities obtained from Google unauthorized scans of an
estimated 7 million copyright-protected books, the rights to
which are held by authors in dozens of countries. The
universities have pooled the unauthorized files in a repository
organized by the University of Michigan called HathiTrust.


Via liblicense

http://blog.authorsguild.org/2011/09/12/authors-guild-australian-society-of-authors-quebec-writers-union-sue-five-u-s-universities/

See also
http://chronicle.com/blogs/ticker/authors-guild-sues-hathitrust-5-universities-over-digitized-books/36178

http://archiv.twoday.net/search?q=hathitrust

Update:
http://archiv.twoday.net/stories/158962910/

Dazu zwei Beiträge in INETBIB von Bernd-Christoph Kämper und mir:

http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg45874.html

http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg45888.html

http://theopenglobe.org/wiki/Main_Page

Zur Diskussion:
http://lists.wikimedia.org/pipermail/foundation-l/2011-September/date.html

http://en.wikinews.org/wiki/User:Dendodge/Project_focus

Es wäre eine gute Idee, das völlig nutzlose deutschsprachige Wikinews ersatzlos zu schließen.



Update: Tempodivalse in foundation-l

To be clear, OpenGlobe was not created due to a dispute with the Foundation.
The main reason for forking was the perceived hostility and rudeness among Wikinews editors,
especially to newbies and outsiders, which makes it difficult to get anything done
and drives off new recruits. Bureaucracy also
played a role: article standards have become so high that very few stories
make it to the front page; the project currently averages fewer
than two published pages a day and 75%+ of stories are deleted as old news before they see
"daylight". The stories that are published generally go live only after a lengthy delay and
some time after the event has taken place, making their usefulness questionable.

Re how we're going to be different from Wikinews: OpenGlobe is still in the developing
stage, so I'm not sure what direction things will take, but two important things are on our
agenda: make publication of articles much easier and more rewarding, and put the focus on
quality, in-depth reporting, and articles on underreported but relevant events,
instead of just rewriting an article done by AP or Reuters. We also might allow more
"human interest stories", that are unbiased but thought-provoking, as an addition to the
more typical coverage. (There's been a complaint that I've created several articles from the PD
Voice of America, but rest assured I don't want to do that on a daily basis; I just needed "filler" for the main page
until better articles could be made.)

 

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