Peter Hirtle: What the University of Arkansas controversy can teach us about archival permission practices. In: LibraryLawBlog vom 24. Juli 2014
http://blog.librarylaw.com/librarylaw/2014/07/arkansas-and-archival-permission-practices.html
Weil sie Tonbänder von Hillary Clinton aus den Sondersammlungen der Universität von Arkansas ohne Genehmigung veröffentlicht hatten, wurden Reporter vom Washington Free Beacon von der weiteren Benutzung ausgeschlossen. Peter Hirtle gibt einen Überblick über die rechtlichen Hintergründe des Falls und kommt zu dem überzeugenden Schluss: "It is time for repositories to get out of the "permission to publish" game and leave permissions to the copyright owner."
Hirtle konzentriert sich auf das Urheberrecht und warnt auch vor Copyfraud.
Er greift damit ein Thema auf, das ich schon oft angesprochen habe. Die wichtigsten Fundstellen sind unter
http://archiv.twoday.net/stories/565877119/
zusammengestellt.
Einige Thesen zur deutschen Rechtslage:
1. Veröffentlichungsgenehmigungen sind einzig und allein Sache des urheberrechtlichen Rechtsinhabers, nicht der Institution, die Werkstücke verwahrt. Sind Kulturgüter gemeinfrei ist der Rechteinhaber die Allgemeinheit ("Public Domain") und eine Veröffentlichungsgenehmigung fehl am Platz.
Hirtle macht zurecht darauf aufmerksam, dass Veröffentlichungsgenehmigungen durch Archive missverständlich so aufgefasst werden können, dass eine weitere, davon unabhängige Klärung mit dem Rechteinhaber entbehrlich sei.
Ist das öffentliche Archiv bzw. der Archivträger nicht der Rechteinhaber, so hat es im Rahmen seiner gesetzlichen Befugnisse nur zu entscheiden, ob das Medium a) vorgelegt und b) vervielfältigt werden kann.
Zur Vorlage geschützter Archivalien:
http://archiv.twoday.net/stories/41788826/
Zu Kopien: Angesichts der großen Bedeutung der Kommunikationsgrundrechte in Art. 5 GG sehe ich kaum eine Möglichkeit für das Archiv, die Abgabe einer Kopie zu verweigern. Solange nicht ein Rechteinhaber gerichtlich ein Vervielfältigungsverbot gegen das Archiv erwirkt, sollten Archive Kopien urheberrechtlich mutmaßlich geschützter Dokumente mit einem deutlichen Warnhinweis zum Urheberrecht abgeben. Unveröffentlichte Dokumente dürfen nicht zitiert werden (§ 51 UrhG), aber im Ausnahmefall eben doch:
http://archiv.twoday.net/stories/3225515/
Für Veröffentlichtes gilt: "Von der juristischen Urheberrechtsliteratur ignoriert wird die Einsicht des Bibliotheksjuristen Klaus Peters, der vor Jahren schon darauf hinwies, dass auch zur Ermöglichung des Zitatrechts nach § 51 UrhG angefertigte Kopien rechtmäßig sind."
http://archiv.twoday.net/stories/4056977/
http://books.google.de/books?id=QD3TX_eoKxkC&pg=PA112
2. Es gibt in Deutschland kein Immaterialgüterrecht neben dem Urheberrecht an der eigenen Sache
Zur Rechtslage im Vatikan jüngst:
http://archiv.twoday.net/stories/909744771/
Zu weiteren Ländern:
http://archiv.twoday.net/stories/714908389/
Zur deutschen Rechtslage wiederhole ich das Zitat aus einem Aufsatz von Malte Stieper in der ZUM 2013:
"Zum Schwur kommt es, wenn bewegliche Sachen fotografiert werden, die sich zwar auf dem Grundstück befinden, aber nicht notwendig dessen Eigentümer gehören. So hat die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten unter Berufung auf ihr Grundstückseigentum in einem weiteren Verfahren versucht, auch die Verwertung von Kunstdrucken und Postern der in ihren Anwesen ausgestellten gemeinfreien Gemälde zu unterbinden. Das AG Hamburg (ZUM-RD 2013, 148, 150) hat die Klage abgewiesen, weil »Erträge aus der Verwertung von Abbildern beweglicher Sachen keine Früchte des Grundstücks [seien], auf dem sich die beweglichen Sachen – gerade – befinden, sondern Früchte der Sache selbst« und die Verwertungsbefugnis daher »beim Sacheigentümer und nicht beim Grundstückseigentümer« liege. Die Begründung, mit der das Gericht eine Erstreckung der Rechtsprechung im Fall »Preußische Gärten und Parkanlagen« auf bewegliche Sachen ablehnt, zeigt die Gefahr, die der V. Zivilsenat mit seiner Rechtsprechung heraufbeschworen hat: Die Verwertung von Abbildern eines Kunstgegenstands ist weder dessen Eigentümer noch dem Eigentümer des Grundstücks zugewiesen, auf dem sich der Gegenstand befindet, sondern ausschließlich dem Urheber des darin verkörperten Werkes (Münch, in: Soergel, BGB, 13. Aufl. 2007, § 1004 Rn. 62 m. w. N.), und das auch nur bis zum Ablauf der urheberrechtlichen Schutzfrist. Die Werke, die auch nach Ablauf dieser Frist noch verwertbar sind, sind nach Auffassung des Gesetzgebers gerade »die Meisterwerke der Literatur und Kunst, die in den Kulturbestand eines Volkes eingehen und deren Verbreitung und Wiedergabe im allgemeinen Interesse dann jedermann freistehen« muss (Amtl. Begr. zum UrhG, BT-Dr. IV/270, S. 79; dazu Stieper, GRUR 2012, 1083 ff. m. w. N.).
Eine zeitlich unbegrenzte ausschließliche Verwertungsbefugnis des Eigentümers ist damit nicht zu vereinbaren."
http://archiv.twoday.net/stories/565878174/
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/6164988/
3. Was gemeinfrei ist, muss auch digital gemeinfrei bleiben
Das ist die Position der EU, siehe die Nachweise
http://redaktionsblog.hypotheses.org/2417
4. Vertraglich kann kein Urheberrechtsschutz wirksam "nachmodelliert" werden
Flachware-Reproduktionen genießen keinen urheberrechtlichen Schutz, und auch bei Nutzung durch Dritte kann der § 51 UrhG, der Bildzitate erlaubt, nicht ausgehebelt werden.
Üblicherweise sind Nutzungsvereinbarungen AGB, denn sie werden nicht nur für einen Vertragspartner ausgehandelt. Damit unterliegen sie der Inhaltskontrolle.
"Wird das dem Vertragspartner aus dem Adelsarchiv X. ausgehändigte Material von dritter Seite veröffentlicht, haftet der Vertragspartner ohne Rücksicht auf sein Verschulden mit einer Vertragsstrafe von 5000 Euro". Welcher Forscher würde sich auf eine solche Klausel wohl einlassen? Und wenn eine Sockenpuppe Handschriftenscans auf Wikimedia Commons hochlädt, muss dem Benutzer erst einmal nachgewiesen werden, dass sie tatsächlich von ihm stammen.
5. Pro-Forma-Kontrollrechte sind ersatzlos zu streichen
Überhaupt nicht überzeugend lesen sich die von Hirtle referierten Positionen der Universität. Es ging nicht um handfeste finanzielle Einkünfte, sondern offenkundig einfach darum, die Veröffentlichung deshalb zu kontrollieren, WEIL MAN ES EBEN KANN. Das ist eine Argumentation, wie ich sie schon dutzendfach auch im deutschen Archivwesen gefunden habe. Die Archivare denken "Wir haben automatisch ein Copyright an unseren Beständen" und wenn man ihnen die urheberrechtliche Haltlosigkeit dieser Position nachweist, denken sie nicht daran, sie aufzugeben. Sie faseln von "ordnungsgemäßer archivischer Nutzung", aber es ist trotz vieler Worte völlig unklar, welchen nicht-fiskalischen Zweck Genehmigungsvorbehalte bei der Veröffentlichung/Edition von altem Archivgut haben. Abgesehen von datenschutzrechtlichen Erwägungen bei modernen Unterlagen, wobei die Archivgesetzgebung eine wirksame Rechtsgrundlage darstellen kann.
6. Forschungssteuerung durch exklusive Veröffentlichungsbefugnisse ist verfehlt
Leider geht Hirtle auf diesen Aspekt nicht ein. Ein exklusiver Quellenzugang ist von Übel, wie Joseph Sax gezeigt hat, siehe
http://archiv.twoday.net/stories/4657108/
Auszüge aus dem Buch von Sax 1999 sind online:
http://books.google.de/books?id=Kdl6XH8wyJMC&pg=PA173
"In der ehemaligen DDR wurde mir von einer Handschriftenbibliothek eine Veröffentlichungserlaubnis verweigert, weil ich noch keinen konkreten Publikationsort angeben konnte. Aus devisentechnischen Gründen hatte die Veröffentlichung bevorzugt in einem DDR-Verlag zu erfolgen, und DDR-Wissenschaftler besaßen natürlich Vorrang."
Schrieb ich 1995
http://deposit.ddb.de/ep/netpub/89/96/96/967969689/_data_stat/www.dbi-berlin.de/dbi_pub/einzelth/rechtpub/graf.htm
(Es war übrigens die Forschungsbibliothek Gotha.)
Es ist nicht Sache der Gedächtnisinstitutionen zu entscheiden, welche Wissenschaftler welche Dokumente veröffentlichen dürfen. Für öffentliche Institutionen ergibt sich diese Neutralitätspflicht aus Art. 3 GG.
http://blog.librarylaw.com/librarylaw/2014/07/arkansas-and-archival-permission-practices.html
Weil sie Tonbänder von Hillary Clinton aus den Sondersammlungen der Universität von Arkansas ohne Genehmigung veröffentlicht hatten, wurden Reporter vom Washington Free Beacon von der weiteren Benutzung ausgeschlossen. Peter Hirtle gibt einen Überblick über die rechtlichen Hintergründe des Falls und kommt zu dem überzeugenden Schluss: "It is time for repositories to get out of the "permission to publish" game and leave permissions to the copyright owner."
Hirtle konzentriert sich auf das Urheberrecht und warnt auch vor Copyfraud.
Er greift damit ein Thema auf, das ich schon oft angesprochen habe. Die wichtigsten Fundstellen sind unter
http://archiv.twoday.net/stories/565877119/
zusammengestellt.
Einige Thesen zur deutschen Rechtslage:
1. Veröffentlichungsgenehmigungen sind einzig und allein Sache des urheberrechtlichen Rechtsinhabers, nicht der Institution, die Werkstücke verwahrt. Sind Kulturgüter gemeinfrei ist der Rechteinhaber die Allgemeinheit ("Public Domain") und eine Veröffentlichungsgenehmigung fehl am Platz.
Hirtle macht zurecht darauf aufmerksam, dass Veröffentlichungsgenehmigungen durch Archive missverständlich so aufgefasst werden können, dass eine weitere, davon unabhängige Klärung mit dem Rechteinhaber entbehrlich sei.
Ist das öffentliche Archiv bzw. der Archivträger nicht der Rechteinhaber, so hat es im Rahmen seiner gesetzlichen Befugnisse nur zu entscheiden, ob das Medium a) vorgelegt und b) vervielfältigt werden kann.
Zur Vorlage geschützter Archivalien:
http://archiv.twoday.net/stories/41788826/
Zu Kopien: Angesichts der großen Bedeutung der Kommunikationsgrundrechte in Art. 5 GG sehe ich kaum eine Möglichkeit für das Archiv, die Abgabe einer Kopie zu verweigern. Solange nicht ein Rechteinhaber gerichtlich ein Vervielfältigungsverbot gegen das Archiv erwirkt, sollten Archive Kopien urheberrechtlich mutmaßlich geschützter Dokumente mit einem deutlichen Warnhinweis zum Urheberrecht abgeben. Unveröffentlichte Dokumente dürfen nicht zitiert werden (§ 51 UrhG), aber im Ausnahmefall eben doch:
http://archiv.twoday.net/stories/3225515/
Für Veröffentlichtes gilt: "Von der juristischen Urheberrechtsliteratur ignoriert wird die Einsicht des Bibliotheksjuristen Klaus Peters, der vor Jahren schon darauf hinwies, dass auch zur Ermöglichung des Zitatrechts nach § 51 UrhG angefertigte Kopien rechtmäßig sind."
http://archiv.twoday.net/stories/4056977/
http://books.google.de/books?id=QD3TX_eoKxkC&pg=PA112
2. Es gibt in Deutschland kein Immaterialgüterrecht neben dem Urheberrecht an der eigenen Sache
Zur Rechtslage im Vatikan jüngst:
http://archiv.twoday.net/stories/909744771/
Zu weiteren Ländern:
http://archiv.twoday.net/stories/714908389/
Zur deutschen Rechtslage wiederhole ich das Zitat aus einem Aufsatz von Malte Stieper in der ZUM 2013:
"Zum Schwur kommt es, wenn bewegliche Sachen fotografiert werden, die sich zwar auf dem Grundstück befinden, aber nicht notwendig dessen Eigentümer gehören. So hat die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten unter Berufung auf ihr Grundstückseigentum in einem weiteren Verfahren versucht, auch die Verwertung von Kunstdrucken und Postern der in ihren Anwesen ausgestellten gemeinfreien Gemälde zu unterbinden. Das AG Hamburg (ZUM-RD 2013, 148, 150) hat die Klage abgewiesen, weil »Erträge aus der Verwertung von Abbildern beweglicher Sachen keine Früchte des Grundstücks [seien], auf dem sich die beweglichen Sachen – gerade – befinden, sondern Früchte der Sache selbst« und die Verwertungsbefugnis daher »beim Sacheigentümer und nicht beim Grundstückseigentümer« liege. Die Begründung, mit der das Gericht eine Erstreckung der Rechtsprechung im Fall »Preußische Gärten und Parkanlagen« auf bewegliche Sachen ablehnt, zeigt die Gefahr, die der V. Zivilsenat mit seiner Rechtsprechung heraufbeschworen hat: Die Verwertung von Abbildern eines Kunstgegenstands ist weder dessen Eigentümer noch dem Eigentümer des Grundstücks zugewiesen, auf dem sich der Gegenstand befindet, sondern ausschließlich dem Urheber des darin verkörperten Werkes (Münch, in: Soergel, BGB, 13. Aufl. 2007, § 1004 Rn. 62 m. w. N.), und das auch nur bis zum Ablauf der urheberrechtlichen Schutzfrist. Die Werke, die auch nach Ablauf dieser Frist noch verwertbar sind, sind nach Auffassung des Gesetzgebers gerade »die Meisterwerke der Literatur und Kunst, die in den Kulturbestand eines Volkes eingehen und deren Verbreitung und Wiedergabe im allgemeinen Interesse dann jedermann freistehen« muss (Amtl. Begr. zum UrhG, BT-Dr. IV/270, S. 79; dazu Stieper, GRUR 2012, 1083 ff. m. w. N.).
Eine zeitlich unbegrenzte ausschließliche Verwertungsbefugnis des Eigentümers ist damit nicht zu vereinbaren."
http://archiv.twoday.net/stories/565878174/
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/6164988/
3. Was gemeinfrei ist, muss auch digital gemeinfrei bleiben
Das ist die Position der EU, siehe die Nachweise
http://redaktionsblog.hypotheses.org/2417
4. Vertraglich kann kein Urheberrechtsschutz wirksam "nachmodelliert" werden
Flachware-Reproduktionen genießen keinen urheberrechtlichen Schutz, und auch bei Nutzung durch Dritte kann der § 51 UrhG, der Bildzitate erlaubt, nicht ausgehebelt werden.
Üblicherweise sind Nutzungsvereinbarungen AGB, denn sie werden nicht nur für einen Vertragspartner ausgehandelt. Damit unterliegen sie der Inhaltskontrolle.
"Wird das dem Vertragspartner aus dem Adelsarchiv X. ausgehändigte Material von dritter Seite veröffentlicht, haftet der Vertragspartner ohne Rücksicht auf sein Verschulden mit einer Vertragsstrafe von 5000 Euro". Welcher Forscher würde sich auf eine solche Klausel wohl einlassen? Und wenn eine Sockenpuppe Handschriftenscans auf Wikimedia Commons hochlädt, muss dem Benutzer erst einmal nachgewiesen werden, dass sie tatsächlich von ihm stammen.
5. Pro-Forma-Kontrollrechte sind ersatzlos zu streichen
Überhaupt nicht überzeugend lesen sich die von Hirtle referierten Positionen der Universität. Es ging nicht um handfeste finanzielle Einkünfte, sondern offenkundig einfach darum, die Veröffentlichung deshalb zu kontrollieren, WEIL MAN ES EBEN KANN. Das ist eine Argumentation, wie ich sie schon dutzendfach auch im deutschen Archivwesen gefunden habe. Die Archivare denken "Wir haben automatisch ein Copyright an unseren Beständen" und wenn man ihnen die urheberrechtliche Haltlosigkeit dieser Position nachweist, denken sie nicht daran, sie aufzugeben. Sie faseln von "ordnungsgemäßer archivischer Nutzung", aber es ist trotz vieler Worte völlig unklar, welchen nicht-fiskalischen Zweck Genehmigungsvorbehalte bei der Veröffentlichung/Edition von altem Archivgut haben. Abgesehen von datenschutzrechtlichen Erwägungen bei modernen Unterlagen, wobei die Archivgesetzgebung eine wirksame Rechtsgrundlage darstellen kann.
6. Forschungssteuerung durch exklusive Veröffentlichungsbefugnisse ist verfehlt
Leider geht Hirtle auf diesen Aspekt nicht ein. Ein exklusiver Quellenzugang ist von Übel, wie Joseph Sax gezeigt hat, siehe
http://archiv.twoday.net/stories/4657108/
Auszüge aus dem Buch von Sax 1999 sind online:
http://books.google.de/books?id=Kdl6XH8wyJMC&pg=PA173
"In der ehemaligen DDR wurde mir von einer Handschriftenbibliothek eine Veröffentlichungserlaubnis verweigert, weil ich noch keinen konkreten Publikationsort angeben konnte. Aus devisentechnischen Gründen hatte die Veröffentlichung bevorzugt in einem DDR-Verlag zu erfolgen, und DDR-Wissenschaftler besaßen natürlich Vorrang."
Schrieb ich 1995
http://deposit.ddb.de/ep/netpub/89/96/96/967969689/_data_stat/www.dbi-berlin.de/dbi_pub/einzelth/rechtpub/graf.htm
(Es war übrigens die Forschungsbibliothek Gotha.)
Es ist nicht Sache der Gedächtnisinstitutionen zu entscheiden, welche Wissenschaftler welche Dokumente veröffentlichen dürfen. Für öffentliche Institutionen ergibt sich diese Neutralitätspflicht aus Art. 3 GG.
KlausGraf - am Freitag, 25. Juli 2014, 20:00 - Rubrik: Archivrecht
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Prof. Steinhauer äußert sich dazu in INETBIB anlässlich der von Rainer Kuhlen referierten Ablehnung der Förderung eines Open-Access-Journals für Informationswissenschaft (EIS):
Das fängt bei der teilweise sehr unprofessionellen Art und Weise an, wie bereits publizierte Arbeiten von den Fachautoren rezipiert werden, nämlich meist gar nicht. Dabei mutet es merkwürdig an, wenn wir unser eigenes Selbstverständnis als Informationsspezialisten immer betonen, auf der anderen Seite aber simple Recherche zu älteren Arbeiten, die ein Thema betreffen, über das wir uns schriftlich äußern, offenbar für entbehrlich halten. Ich will nicht so weit gehen, die Kenntnis der entsprechenden Rechercheinstrumente anzuzweifeln .. Zudem hat man den Eindruck, dass bibliothekarischen Publizieren sich oft im Veröffentlichen erschöpft, dass aber eine Lektüre, geschweige denn eine produktive Rezeption publizierter Arbeiten kaum stattfindet. Wann und wo haben wir uns zulezt über einen Fachbeitrag einmal öffentlich streitig ausgetausch? Diese Ehre lassen wir offenbar nur noch Roland Reuß und vergleichbaren Autoren zukommen. Immerhin, aber doch etwas wenig ...
Zu Kuhlens Projekt siehe auch
http://www.kuhlen.name/MATERIALIEN/Vortraege2013/RK-EIS-english-092013-tampere-PDF.pdf
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/948989895/
Das fängt bei der teilweise sehr unprofessionellen Art und Weise an, wie bereits publizierte Arbeiten von den Fachautoren rezipiert werden, nämlich meist gar nicht. Dabei mutet es merkwürdig an, wenn wir unser eigenes Selbstverständnis als Informationsspezialisten immer betonen, auf der anderen Seite aber simple Recherche zu älteren Arbeiten, die ein Thema betreffen, über das wir uns schriftlich äußern, offenbar für entbehrlich halten. Ich will nicht so weit gehen, die Kenntnis der entsprechenden Rechercheinstrumente anzuzweifeln .. Zudem hat man den Eindruck, dass bibliothekarischen Publizieren sich oft im Veröffentlichen erschöpft, dass aber eine Lektüre, geschweige denn eine produktive Rezeption publizierter Arbeiten kaum stattfindet. Wann und wo haben wir uns zulezt über einen Fachbeitrag einmal öffentlich streitig ausgetausch? Diese Ehre lassen wir offenbar nur noch Roland Reuß und vergleichbaren Autoren zukommen. Immerhin, aber doch etwas wenig ...
Zu Kuhlens Projekt siehe auch
http://www.kuhlen.name/MATERIALIEN/Vortraege2013/RK-EIS-english-092013-tampere-PDF.pdf
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/948989895/
KlausGraf - am Freitag, 25. Juli 2014, 19:12 - Rubrik: Bibliothekswesen
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70 Million by Hold Your Horses ! (OFFICIAL MUSIC VIDEO)
KlausGraf - am Freitag, 25. Juli 2014, 19:10 - Rubrik: Unterhaltung
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"The DiRT Directory is a registry of digital research tools for scholarly use. DiRT makes it easy for digital humanists and others conducting digital research to find and compare resources ranging from content management systems to music OCR, statistical analysis packages to mindmapping software."
http://dirtdirectory.org
http://dirtdirectory.org
KlausGraf - am Freitag, 25. Juli 2014, 19:09 - Rubrik: English Corner
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KlausGraf - am Freitag, 25. Juli 2014, 19:01 - Rubrik: Universitaetsarchive
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http://gizmodo.com/how-to-scan-50-miles-of-historical-documents-into-an-on-1609143001
"The Venice Time Machine will digitize and catalog a staggering amount of historical documents—a combined 50 miles worth of shelves!—then turn the data into an internet archive and adaptable 3D model."
"The Venice Time Machine will digitize and catalog a staggering amount of historical documents—a combined 50 miles worth of shelves!—then turn the data into an internet archive and adaptable 3D model."
KlausGraf - am Freitag, 25. Juli 2014, 18:53 - Rubrik: English Corner
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http://ersterweltkrieg.bundesarchiv.de/
"Im August 2014 jährt sich zum hundertsten Mal der Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Das Bundesarchiv präsentiert zu diesem Anlass mehr als 700.000 digitalisierte Seiten aus den Akten des Ersten Weltkriegs, Dokumente und Fotos zu zahlreichen Einzelthemen und weitere Angebote für Recherche und Weiterbildung rund um den Ersten Weltkrieg. "
Setzt natürlich auf dem Schrott-System Invenio auf, siehe
http://archiv.twoday.net/stories/909744803/
"Im August 2014 jährt sich zum hundertsten Mal der Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Das Bundesarchiv präsentiert zu diesem Anlass mehr als 700.000 digitalisierte Seiten aus den Akten des Ersten Weltkriegs, Dokumente und Fotos zu zahlreichen Einzelthemen und weitere Angebote für Recherche und Weiterbildung rund um den Ersten Weltkrieg. "
Setzt natürlich auf dem Schrott-System Invenio auf, siehe
http://archiv.twoday.net/stories/909744803/
KlausGraf - am Freitag, 25. Juli 2014, 18:45 - Rubrik: Staatsarchive
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Vortrag/Präsentation auf YouTube.
KlausGraf - am Freitag, 25. Juli 2014, 18:22 - Rubrik: Bibliothekswesen
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KlausGraf - am Freitag, 25. Juli 2014, 18:19 - Rubrik: Open Access
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Die Tumblr-Bilderreihe zum Wochenende zeigt diesmal Drachen:
http://archivalia.tumblr.com/tagged/dragon
Weitere Tags:
http://archiv.twoday.net/stories/640155586/

http://archivalia.tumblr.com/tagged/dragon
Weitere Tags:
http://archiv.twoday.net/stories/640155586/
KlausGraf - am Freitag, 25. Juli 2014, 16:56 - Rubrik: Unterhaltung
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KlausGraf - am Freitag, 25. Juli 2014, 16:53 - Rubrik: English Corner
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Um an den Wettbewerb
http://archiv.twoday.net/stories/931537093/
zu erinnern, gibt es bis zum Monatsende jeden Tag eine Priamel.
Priameln in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=priamel
HEUTE: Shakespeare: King Lear

http://archiv.twoday.net/stories/931537093/
zu erinnern, gibt es bis zum Monatsende jeden Tag eine Priamel.
Priameln in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=priamel
HEUTE: Shakespeare: King Lear
KlausGraf - am Freitag, 25. Juli 2014, 16:14 - Rubrik: Unterhaltung
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Die WAZ berichtet über die Archivgutpetition:
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-siegen-kreuztal-netphen-hilchenbach-und-freudenberg/regierung-bislang-kein-verkauf-von-archivgut-bekannt-id9631784.html
Da es keine Meldepflicht für Veräußerungen gibt, kann es durchaus kommunale Veräußerungen gegeben haben, die wie im Fall Stralsund heimlich abgewickelt wurden.
Öffentliche Stellungnahmen von historischen Vereinen sind mir leider nicht bekannt, ich würde sie hier gern dokumentieren.
Unterzeichnen!
https://www.openpetition.de/petition/online/kein-verkauf-von-kommunalem-archivgut-in-nrw

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-siegen-kreuztal-netphen-hilchenbach-und-freudenberg/regierung-bislang-kein-verkauf-von-archivgut-bekannt-id9631784.html
Da es keine Meldepflicht für Veräußerungen gibt, kann es durchaus kommunale Veräußerungen gegeben haben, die wie im Fall Stralsund heimlich abgewickelt wurden.
Öffentliche Stellungnahmen von historischen Vereinen sind mir leider nicht bekannt, ich würde sie hier gern dokumentieren.
Unterzeichnen!
https://www.openpetition.de/petition/online/kein-verkauf-von-kommunalem-archivgut-in-nrw

KlausGraf - am Freitag, 25. Juli 2014, 16:03 - Rubrik: Archivrecht
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Der Düsseldorfer Abschlussbericht zur Causa Schavan liegt nun nachlesbar vor:
http://erbloggtes.wordpress.com/2014/07/24/causa-schavan-bericht-des-dekans-der-philosophischen-fakultat-der-hhu-an-den-senat/ mit Link bzw. werbefrei
http://m.tagesspiegel.de/downloads/10245842/2/AbschlussberichtBleckmann
via
http://m.tagesspiegel.de/wissen/entzogener-doktortitel-schavans-jubelprofessoren/10246546.html (Hinweis MR)
Eine erschreckende Lektüre, die zeigt, wie verkommen der Wissenschaftsbetrieb hierzulande ist. Würden die bei Politikern üblichen Maßstäbe an die Wissenschaftsfunktionäre, die ein Kesseltreiben gegen die Uni Düsseldorf eröffneten, angelegt, so hätten schon längst Köpfe rollen müssen.
Da hier von Tugendterror und Jakobinismus die Rede war, habe ich eine besonders geschmackvolle Illustration ausgewählt.
Update: Bei SPONLINE sehe ich endgültig rot.
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/annette-schavan-und-uni-duesseldorf-ohne-doktortitel-als-botschafterin-a-982890.html
"In dem Bericht, der SPIEGEL ONLINE vorliegt, zeichnet der Dekan der Philosophischen Fakultät, Bruno Bleckmann, nach, wie er und seine Kollegen während des Plagiatsverfahrens gegen Annette Schavan unter Druck gesetzt werden sollten."
Hallo? Ihr Schnarchnasen, der Bericht kann inzwischen von jedem Netzbürger und jeder Netzbürgerin eingesehen werden. Und es spricht alles dafür, dass die ganzen fälschlich Qualitätsmedien genannte Journaille ihn einer Quelle verdankt, die sie nie nennt: dem BLOG Causa Schavan, das sich schon längst eine universitäre Medaille verdient hätte. Dieses superschäbige Ausblenden herausragender Bloggerleistungen und alberne "liegt uns vor"-Getue - quousque tandem?

http://erbloggtes.wordpress.com/2014/07/24/causa-schavan-bericht-des-dekans-der-philosophischen-fakultat-der-hhu-an-den-senat/ mit Link bzw. werbefrei
http://m.tagesspiegel.de/downloads/10245842/2/AbschlussberichtBleckmann
via
http://m.tagesspiegel.de/wissen/entzogener-doktortitel-schavans-jubelprofessoren/10246546.html (Hinweis MR)
Eine erschreckende Lektüre, die zeigt, wie verkommen der Wissenschaftsbetrieb hierzulande ist. Würden die bei Politikern üblichen Maßstäbe an die Wissenschaftsfunktionäre, die ein Kesseltreiben gegen die Uni Düsseldorf eröffneten, angelegt, so hätten schon längst Köpfe rollen müssen.
Da hier von Tugendterror und Jakobinismus die Rede war, habe ich eine besonders geschmackvolle Illustration ausgewählt.
Update: Bei SPONLINE sehe ich endgültig rot.
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/annette-schavan-und-uni-duesseldorf-ohne-doktortitel-als-botschafterin-a-982890.html
"In dem Bericht, der SPIEGEL ONLINE vorliegt, zeichnet der Dekan der Philosophischen Fakultät, Bruno Bleckmann, nach, wie er und seine Kollegen während des Plagiatsverfahrens gegen Annette Schavan unter Druck gesetzt werden sollten."
Hallo? Ihr Schnarchnasen, der Bericht kann inzwischen von jedem Netzbürger und jeder Netzbürgerin eingesehen werden. Und es spricht alles dafür, dass die ganzen fälschlich Qualitätsmedien genannte Journaille ihn einer Quelle verdankt, die sie nie nennt: dem BLOG Causa Schavan, das sich schon längst eine universitäre Medaille verdient hätte. Dieses superschäbige Ausblenden herausragender Bloggerleistungen und alberne "liegt uns vor"-Getue - quousque tandem?

KlausGraf - am Freitag, 25. Juli 2014, 15:55 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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Das erste Ziel war das winzige B. mit einer berühmten Burg und einem Memorialort in der Nähe, die ich beide aufsuchte. Vorbei am winzigen L. ging es zu einer spektakulären Wasserburg und von dort zur winzigen Hauptstadt des Gebiets. Ein katholisches Gebiet überquerend (Halt im winzigen O.) fesselte mich - zurück auf dem ursprünglichen Gebiet - ein Bergrücken mit Festung und Kirche, wenige Kilometer vor dem ins Auge gefassten winzigen Ziel Z. Vor der Heimfahrt gabs das Nachtessen in der winzigen Hautpstadt eines dritten Gebiets.
Wer kann daraus meine Route rekonstruieren?

Wer kann daraus meine Route rekonstruieren?
KlausGraf - am Freitag, 25. Juli 2014, 01:54 - Rubrik: Unterhaltung
Um an den Wettbewerb
http://archiv.twoday.net/stories/931537093/
zu erinnern, gibt es bis zum Monatsende jeden Tag eine Priamel.
Priameln in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=priamel
HEUTE: Antike
"Und wenn einer auch grössere Schnelligkeit als Boreas hätte,
und wenn er die Grösse und Kraft der Kyklopen hätte,
und wenn er grösseren Reichtum als Midas und Kinyras hätte
und grössere Schönheit als Tithonos,
und wenn er auch königlichere Würde als Pelops hätte
und die Zunge des Adrastos,
und wenn er allen Ruhm der Tüchtigkeit hätte
und hätte nicht kriegerische Wehrhaftigkeit
so ist er doch nicht der Rede und nicht der Erinnerung wert"
http://books.google.de/books?id=tlvqb1UClu0C&pg=PA113
Tyrtaios (siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Tyrtaios ), griechischer Elegiendichter 7. Jahrhundert vor Christus, übersetzt von Werner Jaeger.
Siehe auch
http://books.google.de/books?id=ucfrVPvf9pkC&pg=PA1205
Als Priamel im Neuen Testament wird 1 Korinther 13 genannt.
Kyklopenkopf
http://archiv.twoday.net/stories/931537093/
zu erinnern, gibt es bis zum Monatsende jeden Tag eine Priamel.
Priameln in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=priamel
HEUTE: Antike
"Und wenn einer auch grössere Schnelligkeit als Boreas hätte,
und wenn er die Grösse und Kraft der Kyklopen hätte,
und wenn er grösseren Reichtum als Midas und Kinyras hätte
und grössere Schönheit als Tithonos,
und wenn er auch königlichere Würde als Pelops hätte
und die Zunge des Adrastos,
und wenn er allen Ruhm der Tüchtigkeit hätte
und hätte nicht kriegerische Wehrhaftigkeit
so ist er doch nicht der Rede und nicht der Erinnerung wert"
http://books.google.de/books?id=tlvqb1UClu0C&pg=PA113
Tyrtaios (siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Tyrtaios ), griechischer Elegiendichter 7. Jahrhundert vor Christus, übersetzt von Werner Jaeger.
Siehe auch
http://books.google.de/books?id=ucfrVPvf9pkC&pg=PA1205
Als Priamel im Neuen Testament wird 1 Korinther 13 genannt.
KlausGraf - am Donnerstag, 24. Juli 2014, 07:03 - Rubrik: Unterhaltung
Die Zecke KommentarTrollAusÜberzeugung hat sich neulich als moskaugesteuert geoutet:
http://archiv.twoday.net/stories/948987932/
Das Thema der Wikipedia-Manipulation ist inzwischen auf SPONLINE angekommen:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/mh17-absturz-auf-wikipedia-manipulationsversuche-des-kreml-a-982506.html
Siehe auch
http://www.sueddeutsche.de/politik/propaganda-aus-russland-putins-trolle-1.1997470
http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.en www.kremlin.ru
http://archiv.twoday.net/stories/948987932/
Das Thema der Wikipedia-Manipulation ist inzwischen auf SPONLINE angekommen:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/mh17-absturz-auf-wikipedia-manipulationsversuche-des-kreml-a-982506.html
Siehe auch
http://www.sueddeutsche.de/politik/propaganda-aus-russland-putins-trolle-1.1997470
Karsten Kühnel weist auf FB auf
http://www.apex-project.eu/index.php/en/articles
hin. Man kann das Blog nennen, muss es aber nicht. Die Artikelreihe gleicht eher einer Zeitschrift, zumal Kommentare und Interaktion fehlen.
http://www.apex-project.eu/index.php/en/articles
hin. Man kann das Blog nennen, muss es aber nicht. Die Artikelreihe gleicht eher einer Zeitschrift, zumal Kommentare und Interaktion fehlen.
Thomas Wolf in der Archivliste:
"die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 2385 vom 17. Juni 2014 der Abgeordneten Kai Abruszat, Thomas Nückel und Ingola Schmitz FDP (Drucksache 16/6082 "Klamme Kommunalkassen oder kommunales Kulturgut – welche Prioritäten setzt die Landesregierung mit dem Landesarchivgesetz?") können Sie hier online als PDF einsehen: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-6344.pdf . Den aktuellen Verfahrensstand können Sie hier einsehen: https://www.facebook.com/#!/keinverkaufkommunalesarchivgutnrw . Falls die Petition gegen den Verkauf von kommunalarchivischem Sammlungsgut unterstützen wollen, dann können Sie dies gerne hier tun: https://www.openpetition.de/petition/online/kein-verkauf-von-kommunalem-archivgut-in-nrw . "
Artikel im Mindener Tageblatt
http://www.mt.de/lokales/minden/20197528_Neues-Archivgesetz-Identitaet-nicht-verscherbeln.html
"die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 2385 vom 17. Juni 2014 der Abgeordneten Kai Abruszat, Thomas Nückel und Ingola Schmitz FDP (Drucksache 16/6082 "Klamme Kommunalkassen oder kommunales Kulturgut – welche Prioritäten setzt die Landesregierung mit dem Landesarchivgesetz?") können Sie hier online als PDF einsehen: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-6344.pdf . Den aktuellen Verfahrensstand können Sie hier einsehen: https://www.facebook.com/#!/keinverkaufkommunalesarchivgutnrw . Falls die Petition gegen den Verkauf von kommunalarchivischem Sammlungsgut unterstützen wollen, dann können Sie dies gerne hier tun: https://www.openpetition.de/petition/online/kein-verkauf-von-kommunalem-archivgut-in-nrw . "
Artikel im Mindener Tageblatt
http://www.mt.de/lokales/minden/20197528_Neues-Archivgesetz-Identitaet-nicht-verscherbeln.html
KlausGraf - am Mittwoch, 23. Juli 2014, 17:26 - Rubrik: Kommunalarchive
Um an den Wettbewerb
http://archiv.twoday.net/stories/931537093/
zu erinnern, gibt es bis zum Monatsende jeden Tag eine Priamel.
Priameln in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=priamel
HEUTE: Ein frommer Kartäuser
In Wielands Teutschem Merkur 1782 wurde über Priameln berichtet aufgrund der Mitteilungen von Eschenburg aus Wolfenbütteler Handschriften.

http://archiv.twoday.net/stories/931537093/
zu erinnern, gibt es bis zum Monatsende jeden Tag eine Priamel.
Priameln in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=priamel
HEUTE: Ein frommer Kartäuser
In Wielands Teutschem Merkur 1782 wurde über Priameln berichtet aufgrund der Mitteilungen von Eschenburg aus Wolfenbütteler Handschriften.
KlausGraf - am Mittwoch, 23. Juli 2014, 13:25 - Rubrik: Unterhaltung
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Einige Links zusammengestellt hat http://kulturimweb.net/
Darunter die Virtuelle Ausstellung des Österreichischen Staatsarchivs
http://wk1.staatsarchiv.at/
Zoombare Bilder von guter Qualität ohne Wasserzeichen.

Darunter die Virtuelle Ausstellung des Österreichischen Staatsarchivs
http://wk1.staatsarchiv.at/
Zoombare Bilder von guter Qualität ohne Wasserzeichen.

KlausGraf - am Mittwoch, 23. Juli 2014, 13:16 - Rubrik: Staatsarchive
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RA Kompa über den Mann der bayerischen Staatskanzleichefin:
http://www.heise.de/tp/news/Dr-Hubert-Haderthauer-praesentiert-das-Modell-Streisand-2264797.html
"Doch das Interesse der Öffentlichkeit an Dr. Haderthauer reißt nicht ab: So berichtet die Münchner Abendzeitung über einen Plagiatsverdacht bzgl. Dr. Haderthauers zehnseitiger Dissertation über Nierenprobleme von Ratten, die er wortgleich zuvor mit seinem Doktorvater veröffentlicht hatte. Ein klassisches Plagiat ist das allerdings nicht."
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.plagiatsvorwuerfe-hubert-haderthauer-doktorarbeit-abgeschrieben.24c9487d-c431-47a3-9581-221eb6b897fb.html (allerdings schon 2013)
Die Uni kam zu dem Schluss, die Dissertation sei kein Plagiat:
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.plagiatsvorwuerfe-hubert-haderthauer-hat-nicht-abgeschrieben.4e300615-4244-44e6-9366-aed1e8b7ffb4.html
"Rechtliche Mittel, eine erneute Prüfung der Doktorarbeit durch unabhängige Wissenschaftler zu erzwingen, gibt es nicht."
Zur Einschüchterung von Bloggern und Presse durch die Haderthauers:
http://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-haderthauer-opposition-beklagt-angriff-auf-medien-1.2056622
Kanzleigutachten für die bayerischen Grünen, dass berichtet werden dürfe:
http://www.gruene-fraktion-bayern.de/sites/default/files/140718_unterschriebenes_gutachten.pdf
Symbolbild Modellauto
http://www.heise.de/tp/news/Dr-Hubert-Haderthauer-praesentiert-das-Modell-Streisand-2264797.html
"Doch das Interesse der Öffentlichkeit an Dr. Haderthauer reißt nicht ab: So berichtet die Münchner Abendzeitung über einen Plagiatsverdacht bzgl. Dr. Haderthauers zehnseitiger Dissertation über Nierenprobleme von Ratten, die er wortgleich zuvor mit seinem Doktorvater veröffentlicht hatte. Ein klassisches Plagiat ist das allerdings nicht."
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.plagiatsvorwuerfe-hubert-haderthauer-doktorarbeit-abgeschrieben.24c9487d-c431-47a3-9581-221eb6b897fb.html (allerdings schon 2013)
Die Uni kam zu dem Schluss, die Dissertation sei kein Plagiat:
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.plagiatsvorwuerfe-hubert-haderthauer-hat-nicht-abgeschrieben.4e300615-4244-44e6-9366-aed1e8b7ffb4.html
"Rechtliche Mittel, eine erneute Prüfung der Doktorarbeit durch unabhängige Wissenschaftler zu erzwingen, gibt es nicht."
Zur Einschüchterung von Bloggern und Presse durch die Haderthauers:
http://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-haderthauer-opposition-beklagt-angriff-auf-medien-1.2056622
Kanzleigutachten für die bayerischen Grünen, dass berichtet werden dürfe:
http://www.gruene-fraktion-bayern.de/sites/default/files/140718_unterschriebenes_gutachten.pdf
Symbolbild ModellautoKlausGraf - am Dienstag, 22. Juli 2014, 17:23 - Rubrik: Archivrecht
Björn Brembs zieht vom Leder gegen Wissenschaftsverhinderer und erwähnt dabei auch, dass der Deutsche Hochschulverband gegen die Open-Access-Klausel des geplanten baden-württembergischen Hochschulgesetzes klagen will.
http://www.laborjournal.de/j20/j_05.lasso
http://www.laborjournal.de/j20/j_05.lasso
KlausGraf - am Dienstag, 22. Juli 2014, 17:18 - Rubrik: Open Access
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http://irights.info/artikel/urheberrecht-fuer-lernende-haeufige-fragen-und-antworten/23696
Ergänzend darf ich auf
http://archiv.twoday.net/stories/49598992/
verweisen.
Ergänzend darf ich auf
http://archiv.twoday.net/stories/49598992/
verweisen.
KlausGraf - am Dienstag, 22. Juli 2014, 16:54 - Rubrik: Archivrecht
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Aber ein Hauptgrund der starken Mortalität liegt gewis in dem ungeheuren Theetrinken. Dies Getränk hat hier das Bier völlig verdrängt und wird im Durchschnitt 3, 4 bis 5 Mal, und kommen Fremde dazu, wohl noch ein Paar Mal mehr, täglich in großer Quantität zu sich genommen. Dadurch mus es natürlich den Körper erschlaffen, das Zeugungsvermögen schwächen, die Gesundheit allmählig aufreiben.
E.C. Kruse: Beschreibung der Insel Hoge,
in: Schleswig-Holsteinische Provinzialberichte, Jg. 1794, Bd. 2, S. 214ff.
zit. n.: Jens Lorenzen (Hg.): Drei Hallig-Beschreibungen aus der Zeit um 1800
E.C. Kruse: Beschreibung der Insel Hoge,
in: Schleswig-Holsteinische Provinzialberichte, Jg. 1794, Bd. 2, S. 214ff.
zit. n.: Jens Lorenzen (Hg.): Drei Hallig-Beschreibungen aus der Zeit um 1800
SW - am Dienstag, 22. Juli 2014, 08:03 - Rubrik: Unterhaltung
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Um an den Wettbewerb
http://archiv.twoday.net/stories/931537093/
zu erinnern, gibt es bis zum Monatsende jeden Tag eine Priamel.
Priameln in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=priamel
HEUTE: Mich wundert, dass ich so fröhlich bin
Die vielleicht eindruckvollste mittelalterliche Priamel hat einen eigenen Wikipedia-Artikel:
https://de.wikipedia.org/wiki/Martinus_von_Biberach
Die Wiedergabe der ältesten derzeit bekannten Überlieferung in Bollstatters Spruchsammlung (BL London Add. 16581, Bl. 140r-v) folgt dem derzeit grundlegenden Aufsatz von Gerd Dicke in: Kleinstformen der Literatur, 1994, S. 73:
Walther von der vogelwaid
Ich leb vnd waiß nit wie langk
Ich stirb vnd waiß nit wann
Ich far vnd waiß nit wahyn
Mich wundertt das ich so frölich pyn.
Bei Seelbach Nr. 59
http://www.uni-bielefeld.de/lili/forschung/projekte/bra/Lo.html
Zu Bollstatter
http://archiv.twoday.net/search?q=bollstatter
Zur Handschrift
http://www.handschriftencensus.de/5388
Wachingers einleitender Beitrag zu dem wichtigen "Kleinstformen"-Band 1994 ist online unter
http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/volltexte/2014/7321/pdf/Wachinger_Kleinstformen.pdf
Update: In der Tübinger Hs. Mc 32, Bl. 125r online
http://idb.ub.uni-tuebingen.de/diglit/Mc32/0253
Gemälde in der Heilbronner Franziskanerkirche
http://www.archive.org/stream/germania33pfeiuoft#page/320/mode/2up

http://archiv.twoday.net/stories/931537093/
zu erinnern, gibt es bis zum Monatsende jeden Tag eine Priamel.
Priameln in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=priamel
HEUTE: Mich wundert, dass ich so fröhlich bin
Die vielleicht eindruckvollste mittelalterliche Priamel hat einen eigenen Wikipedia-Artikel:
https://de.wikipedia.org/wiki/Martinus_von_Biberach
Die Wiedergabe der ältesten derzeit bekannten Überlieferung in Bollstatters Spruchsammlung (BL London Add. 16581, Bl. 140r-v) folgt dem derzeit grundlegenden Aufsatz von Gerd Dicke in: Kleinstformen der Literatur, 1994, S. 73:
Walther von der vogelwaid
Ich leb vnd waiß nit wie langk
Ich stirb vnd waiß nit wann
Ich far vnd waiß nit wahyn
Mich wundertt das ich so frölich pyn.
Bei Seelbach Nr. 59
http://www.uni-bielefeld.de/lili/forschung/projekte/bra/Lo.html
Zu Bollstatter
http://archiv.twoday.net/search?q=bollstatter
Zur Handschrift
http://www.handschriftencensus.de/5388
Wachingers einleitender Beitrag zu dem wichtigen "Kleinstformen"-Band 1994 ist online unter
http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/volltexte/2014/7321/pdf/Wachinger_Kleinstformen.pdf
Update: In der Tübinger Hs. Mc 32, Bl. 125r online
http://idb.ub.uni-tuebingen.de/diglit/Mc32/0253
Gemälde in der Heilbronner Franziskanerkirchehttp://www.archive.org/stream/germania33pfeiuoft#page/320/mode/2up
KlausGraf - am Dienstag, 22. Juli 2014, 02:05 - Rubrik: Unterhaltung
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E.-D. Hehl verwies im DA 69 (2013), S. 710 zu Paul Drägers Aufsatz (Ehebruch unter Heiligen - ein bisher unverstandenes Beispiel für das Talion-Prinzip. In: Kurtrierisches Jahrbuch 51, 2011, S. 69-150) auf den Wikipedia-Eintrag
https://de.wikipedia.org/wiki/Flatus_vaginalis
https://de.wikipedia.org/wiki/Flatus_vaginalis
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Garcia 2005
http://www.enssib.fr/bibliotheque-numerique/documents/810-l-indexation-des-instruments-de-recherche-archivistiques.pdf
http://www.archivesdefrance.culture.gouv.fr/static/1083
Via
https://www.google.de/search?q=%22circulaire+AD+63-31+du+22+juillet+1963%22
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=indexer
https://www.google.de/search?tbm=bks&q=Himly+%22Tableaux+m%C3%A9thodiques%22
+
http://swbplus.bsz-bw.de/bsz025121413rez.htm
http://www.enssib.fr/bibliotheque-numerique/documents/810-l-indexation-des-instruments-de-recherche-archivistiques.pdf
http://www.archivesdefrance.culture.gouv.fr/static/1083
Via
https://www.google.de/search?q=%22circulaire+AD+63-31+du+22+juillet+1963%22
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=indexer
https://www.google.de/search?tbm=bks&q=Himly+%22Tableaux+m%C3%A9thodiques%22
+
http://swbplus.bsz-bw.de/bsz025121413rez.htm
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Man findet sie über die erweiterte Suche von
http://www.digitale-sammlungen.de/
wenn man dort sustb augsburg im Titel einträgt.
http://www.digitale-sammlungen.de/
wenn man dort sustb augsburg im Titel einträgt.
KlausGraf - am Montag, 21. Juli 2014, 23:24 - Rubrik: Kodikologie
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Normalerweise reagiere ich ja etwas allergisch auf diesen Spruch, mit dem man allzu gern alle Fehler bei Wikipedia entschuldigt. Aber ab und zu ist er doch angebracht.
Es war also gar nicht nötig, dass der Handschriftencensus das auf einen Fehler von mir (auf S. 58 von "Von der Augsburger Bibelhandschrift zu Bertolt Brecht" ist sinnigerweise II 5 abgebildet, auf S. 59 II 4, während der Abbildungstext S. 57 die Reihenfolge II 4 und II 5 suggeriert) zurückgehende falsche Etikett verewigt:
"Die über Wikimedia verfügbare Abbildung stammt nicht aus dieser Hs., sondern (entgegen der angeführten Quellenangabe) aus Augsburg, Staats- und Stadtbibl., 2° Cod. 158, Bl. 243r [Stand: 8. September 2012]."
http://www.handschriftencensus.de/11479
Er hätte auf
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Heiligenleben_augsburg_georg.jpg
einfach die Beschriftung ändern können, was ich jetzt getan habe.

Es war also gar nicht nötig, dass der Handschriftencensus das auf einen Fehler von mir (auf S. 58 von "Von der Augsburger Bibelhandschrift zu Bertolt Brecht" ist sinnigerweise II 5 abgebildet, auf S. 59 II 4, während der Abbildungstext S. 57 die Reihenfolge II 4 und II 5 suggeriert) zurückgehende falsche Etikett verewigt:
"Die über Wikimedia verfügbare Abbildung stammt nicht aus dieser Hs., sondern (entgegen der angeführten Quellenangabe) aus Augsburg, Staats- und Stadtbibl., 2° Cod. 158, Bl. 243r [Stand: 8. September 2012]."
http://www.handschriftencensus.de/11479
Er hätte auf
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Heiligenleben_augsburg_georg.jpg
einfach die Beschriftung ändern können, was ich jetzt getan habe.
KlausGraf - am Montag, 21. Juli 2014, 23:15 - Rubrik: Kodikologie
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"Das internationale literaturfestival berlin (ilb) ruft alle Menschen, Institutionen, Schulen und
Medien, denen Freiheit und Bürgerrechte wichtig sind, zur Teilnahme an einer weltweiten
Lesung für Edward Snowden am 8. September 2014 auf. Vorgetragen werden Texte zum Thema
Überwachung."
http://www.worldwide-reading.com/archiv-en/08-09-2014-worldwide-reading-for-edward-snowden/aufruf
Medien, denen Freiheit und Bürgerrechte wichtig sind, zur Teilnahme an einer weltweiten
Lesung für Edward Snowden am 8. September 2014 auf. Vorgetragen werden Texte zum Thema
Überwachung."
http://www.worldwide-reading.com/archiv-en/08-09-2014-worldwide-reading-for-edward-snowden/aufruf
KlausGraf - am Montag, 21. Juli 2014, 21:43 - Rubrik: Datenschutz
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Um an den Wettbewerb
http://archiv.twoday.net/stories/931537093/
zu erinnern, gibt es bis zum Monatsende jeden Tag eine Priamel.
Priameln in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=priamel
HEUTE: Frommes
Das Herze fröhlich, der Muth recht ehrlich,
Die Rede züchtig, die Thaten richtig,
Auf Gott vertrauen und auf ihn bauen:
Das sind die Waffen, die Frieden schaffen.
Die Sammlung von Hermann Limbach 1892, aus der dieses Stück stammt (Nr. 29), ist leider durch das Fehlen jeglicher Quellenangaben für wissenschaftliche Zwecke nahezu unbrauchbar. Digitalisat:
https://archive.org/details/LimbachPriameln
Siehe auch Wander (ohne Vers 3)
http://www.zeno.org/nid/2001161191X

http://archiv.twoday.net/stories/931537093/
zu erinnern, gibt es bis zum Monatsende jeden Tag eine Priamel.
Priameln in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=priamel
HEUTE: Frommes
Das Herze fröhlich, der Muth recht ehrlich,
Die Rede züchtig, die Thaten richtig,
Auf Gott vertrauen und auf ihn bauen:
Das sind die Waffen, die Frieden schaffen.
Die Sammlung von Hermann Limbach 1892, aus der dieses Stück stammt (Nr. 29), ist leider durch das Fehlen jeglicher Quellenangaben für wissenschaftliche Zwecke nahezu unbrauchbar. Digitalisat:
https://archive.org/details/LimbachPriameln
Siehe auch Wander (ohne Vers 3)
http://www.zeno.org/nid/2001161191X
KlausGraf - am Montag, 21. Juli 2014, 21:27 - Rubrik: Unterhaltung
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Adelsarchive in der historischen Forschung. Hrsg. von Christoph Franke (= Schriften des Hessischen Staatsarchivs Marburg 26). Marburg: Hessisches Staatsarchiv 2014. 131 S. mit SW-Abbildungen. 18 Euro.
Inhaltsverzeichnis unter http://d-nb.info/105180339x/04noch nicht abrufbar.
Bürgerliche Studien in Adelsarchiven haben meistens der Not gehorchend etwas Speichelleckerisches. Man will es ja mit den Quellenherren nicht verderben. Daher wird im Vorwort artig "S. K. H. dem Herzog Carl von Württemberg" gedankt, und Holger Th. Gräf beschwört S. 45 Anm. 1 ein "Verhältnis großen gegenseitigen Vertrauens und Respekts". Das Zugangsproblem zu Adelsarchiven wird in diesem schmalen, registerlosen Band, Ertrag der Frühjahrstagung der Fachgruppe 4 im VdA am 22./23. März 2011 in Marburg, gar nicht thematisiert.
Über Archivbestände und Forschungsmöglichkeiten in der Dokumentensammlung des Herder-Instituts zum Adel im Baltikum informiert Dorothee M. Goetze. Christine Klössel stellt die Stiftung der Landgrafen von Hessen vor, die auf Schloss Fasanerie bei Fulda Museum, Bibliothek und Archiv betreibt. Sie ist aus dem Privatfideikommiss des kurhessischen Hauses hervorgegangen. Die Stiftungsverwaltung liegt in den Händen der Familie. Seit Anfang 2013 ist der Träger die 2012 gegründete Kulturstiftung des Hauses Hessen. Harald Winkel legt zum DFG-Projekt zur Erschließung des Adelsarchivs Schenk zu Schweinsberg einen Bericht vor, siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/129657169/
Holger Th. Gräf behandelt Zimelien im Familien- und Gutsarchiv von und zu Gilsa, das sich teils im Staatsarchiv Marburg, teils in Gilsa befindet: das Tagebuch des Georg Ernst von Gilsa (1740-1798) und Briefe aus Amerika 1772/84, beides unter Beteiligung des Autors 2010 ediert.
Wie im 19. Jahrhundert der am 22. September 1575 in Mainz hingerichtete Barthold von Wintzigerode aus Eichsfelder Adelsfamilie aus konfessionsideologischen Gründen zum protestantischen Märtyrer stilisiert wurde, zeigt der spannende Beitrag von Alexander Jendorff (S. 63-102).
Aus den Gotha'schen Genealogischen Taschenbüchern und einigen bayerischen Familiengeschichten hat der Herausgeber Franke eine MS-Access-Datenbank angelegt, aus der er einige Auswertungen präsentiert. Die Datenbank steht natürlich nicht als Open Data zur Kontrolle und Nutzung bereit.
An eigene Studien zu württembergischen Hofbediensteten im 19. und 20. Jahrhundert anknüpfend, plädiert Eberhard Fritz vom Archiv des Hauses Württemberg Altshausen "den Grundfragen adeliger Lebenswelt und Kultur von zwei Seiten her nachzugehen" (S. 131), also auch "von unten".
Fazit: Anders als der Band von 2009 (Adelsarchive - zentrale Quellenbestände oder Curiosa?), siehe
http://archiv.twoday.net/stories/133336582/
ein konturloser, überflüssiger Sammelband.

Inhaltsverzeichnis unter http://d-nb.info/105180339x/04
Bürgerliche Studien in Adelsarchiven haben meistens der Not gehorchend etwas Speichelleckerisches. Man will es ja mit den Quellenherren nicht verderben. Daher wird im Vorwort artig "S. K. H. dem Herzog Carl von Württemberg" gedankt, und Holger Th. Gräf beschwört S. 45 Anm. 1 ein "Verhältnis großen gegenseitigen Vertrauens und Respekts". Das Zugangsproblem zu Adelsarchiven wird in diesem schmalen, registerlosen Band, Ertrag der Frühjahrstagung der Fachgruppe 4 im VdA am 22./23. März 2011 in Marburg, gar nicht thematisiert.
Über Archivbestände und Forschungsmöglichkeiten in der Dokumentensammlung des Herder-Instituts zum Adel im Baltikum informiert Dorothee M. Goetze. Christine Klössel stellt die Stiftung der Landgrafen von Hessen vor, die auf Schloss Fasanerie bei Fulda Museum, Bibliothek und Archiv betreibt. Sie ist aus dem Privatfideikommiss des kurhessischen Hauses hervorgegangen. Die Stiftungsverwaltung liegt in den Händen der Familie. Seit Anfang 2013 ist der Träger die 2012 gegründete Kulturstiftung des Hauses Hessen. Harald Winkel legt zum DFG-Projekt zur Erschließung des Adelsarchivs Schenk zu Schweinsberg einen Bericht vor, siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/129657169/
Holger Th. Gräf behandelt Zimelien im Familien- und Gutsarchiv von und zu Gilsa, das sich teils im Staatsarchiv Marburg, teils in Gilsa befindet: das Tagebuch des Georg Ernst von Gilsa (1740-1798) und Briefe aus Amerika 1772/84, beides unter Beteiligung des Autors 2010 ediert.
Wie im 19. Jahrhundert der am 22. September 1575 in Mainz hingerichtete Barthold von Wintzigerode aus Eichsfelder Adelsfamilie aus konfessionsideologischen Gründen zum protestantischen Märtyrer stilisiert wurde, zeigt der spannende Beitrag von Alexander Jendorff (S. 63-102).
Aus den Gotha'schen Genealogischen Taschenbüchern und einigen bayerischen Familiengeschichten hat der Herausgeber Franke eine MS-Access-Datenbank angelegt, aus der er einige Auswertungen präsentiert. Die Datenbank steht natürlich nicht als Open Data zur Kontrolle und Nutzung bereit.
An eigene Studien zu württembergischen Hofbediensteten im 19. und 20. Jahrhundert anknüpfend, plädiert Eberhard Fritz vom Archiv des Hauses Württemberg Altshausen "den Grundfragen adeliger Lebenswelt und Kultur von zwei Seiten her nachzugehen" (S. 131), also auch "von unten".
Fazit: Anders als der Band von 2009 (Adelsarchive - zentrale Quellenbestände oder Curiosa?), siehe
http://archiv.twoday.net/stories/133336582/
ein konturloser, überflüssiger Sammelband.
KlausGraf - am Montag, 21. Juli 2014, 20:06 - Rubrik: Herrschaftsarchive
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Der Archivar des Hauses Württemberg in Altshausen, Eberhard Fritz, betreibt diese Rarität:
http://archiv-altshausen.de.tl
http://archiv-altshausen.de.tl
KlausGraf - am Montag, 21. Juli 2014, 20:03 - Rubrik: Herrschaftsarchive
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So die Open Data-Leitlinien der EU Kommission, via
http://zkbw.blogspot.de/2014/07/eu-kommission-veroffentlicht-leitlinien.html
http://zkbw.blogspot.de/2014/07/eu-kommission-veroffentlicht-leitlinien.html
KlausGraf - am Montag, 21. Juli 2014, 19:09 - Rubrik: Open Access
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http://www.mt.de/lokales/minden/20196703_Widerstand-gegen-Verkaeufe-aus-Archiven.html
"Nirgendwo gibt es so viele Unterzeichner wie an der Weser: Mehr als drei Dutzend in Minden und über ein Dutzend in Petershagen weist die Internetseite openpetition.de aus. Was die Alarmglocken aller, die sich um historisches Bewusstsein Sorgen machen, schrillen lässt, ist die derzeit laufenden „Überprüfung des Archivgesetzes NRW auf dessen Praxistauglichkeit“. Könnte sich gut anhören, ist aber brandgefährlich. „Passiert nichts, tritt das gültige Archivgesetz von 2010 am 30. September 2014 außer Kraft“, sagt Vinzenz Lübben, Leiter des Kommunalarchivs Minden. [...]
Die Stadt Stralsund verkaufte vor zwei Jahren fast 6000 Bände ihrer historischen Gymnasialbibliothek an einen Antiquar – um den größten Teil später unter dem Druck der Öffentlichkeit wieder zurückzukaufen.
Auch das Kommunalarchiv in der Tonhallenstraße in Minden birgt einen ähnlichen Schatz: die Gymnasialbibliothek mit 10 000 Bänden, deren älteste Bücher aus dem 16. Jahrhundert stammen. Hinzu kommen 40 000 andere Bücher zur Stadt- und Regionalgeschichte."
Die Petition steht bei 1602 Unterstützern
https://www.openpetition.de/petition/online/kein-verkauf-von-kommunalem-archivgut-in-nrw
"Nirgendwo gibt es so viele Unterzeichner wie an der Weser: Mehr als drei Dutzend in Minden und über ein Dutzend in Petershagen weist die Internetseite openpetition.de aus. Was die Alarmglocken aller, die sich um historisches Bewusstsein Sorgen machen, schrillen lässt, ist die derzeit laufenden „Überprüfung des Archivgesetzes NRW auf dessen Praxistauglichkeit“. Könnte sich gut anhören, ist aber brandgefährlich. „Passiert nichts, tritt das gültige Archivgesetz von 2010 am 30. September 2014 außer Kraft“, sagt Vinzenz Lübben, Leiter des Kommunalarchivs Minden. [...]
Die Stadt Stralsund verkaufte vor zwei Jahren fast 6000 Bände ihrer historischen Gymnasialbibliothek an einen Antiquar – um den größten Teil später unter dem Druck der Öffentlichkeit wieder zurückzukaufen.
Auch das Kommunalarchiv in der Tonhallenstraße in Minden birgt einen ähnlichen Schatz: die Gymnasialbibliothek mit 10 000 Bänden, deren älteste Bücher aus dem 16. Jahrhundert stammen. Hinzu kommen 40 000 andere Bücher zur Stadt- und Regionalgeschichte."
Die Petition steht bei 1602 Unterstützern
https://www.openpetition.de/petition/online/kein-verkauf-von-kommunalem-archivgut-in-nrw
KlausGraf - am Montag, 21. Juli 2014, 19:00 - Rubrik: Kommunalarchive
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Die italienischen ArchivarInnen wenden sich gegen entsprechende Pläne:
https://www.change.org/it/petizioni/ministro-dei-beni-e-delle-attivit%C3%A0-culturali-e-del-turismo-dario-franceschini-garantiamo-la-tutela-del-patrimonio-archivistico-nazionale
https://www.change.org/it/petizioni/ministro-dei-beni-e-delle-attivit%C3%A0-culturali-e-del-turismo-dario-franceschini-garantiamo-la-tutela-del-patrimonio-archivistico-nazionale
KlausGraf - am Montag, 21. Juli 2014, 18:53 - Rubrik: Internationale Aspekte
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In INETBIB geht es heute um Bibliothekarspatrone. Steinhauer verwies auf:
http://foederisarca.wordpress.com/2013/05/01/invocabant-eum-qui-semper-propugnator-fuit-gentis-nostrae-se-gli-archivisti-non-hanno-un-santo-patrono/
Es wurde von dem Blog durch einen Anruf bei der Gottesdienstkongregation in Rom in Erfahrung gebracht, dass die Archivare keinen offiziellen Patron besitzen.
http://foederisarca.wordpress.com/2013/05/01/invocabant-eum-qui-semper-propugnator-fuit-gentis-nostrae-se-gli-archivisti-non-hanno-un-santo-patrono/
Es wurde von dem Blog durch einen Anruf bei der Gottesdienstkongregation in Rom in Erfahrung gebracht, dass die Archivare keinen offiziellen Patron besitzen.
KlausGraf - am Montag, 21. Juli 2014, 16:54 - Rubrik: Unterhaltung
http://www.bbc.com/news/entertainment-arts-28344300
Der Recuyell of the historyes of Troye von ca. 1474 ist das erste auf Englisch gedruckte Buch. Druckort ist laut ISTC wohl Gent, laut GW Brügge.
Der GW hat sich leider immer noch nicht angewöhnt, lizenzpflichtige Digitalisate zu kennzeichnen:
http://www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M17449.htm
.jpg)
Der Recuyell of the historyes of Troye von ca. 1474 ist das erste auf Englisch gedruckte Buch. Druckort ist laut ISTC wohl Gent, laut GW Brügge.
Der GW hat sich leider immer noch nicht angewöhnt, lizenzpflichtige Digitalisate zu kennzeichnen:
http://www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M17449.htm
.jpg)
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Dass in Lienerts Dietrich-Testimonien, mit denen ich mich nun schon oft auseinandergesetzt habe
http://archiv.twoday.net/stories/156272722/
der Aufsatz von Vetter zu Bern nicht ausgewertet wurde, habe ich bereits in meinem Beitrag
http://archiv.twoday.net/stories/931535686/
festgestellt. Weit schwerer wiegt eine andere Lücke, das Übergehen von Viktor Schlumpf: Die frumen edlen puren. Untersuchung zum Stilzusammenhang zwischen den historischen Volksliedern der Alten Eidgenossenschaft und der deutschen Heldenepik. Diss. Zürich 1969. Schlumpf hat ja alle ihm bekannten Schweizer Heldensagen-Testimonien in seinem Kapitel "Die deutsche Heldensage in der Eidgenossenschaft des 14.-16. Jahrhunderts" (S. 94-134) katalogartig aufgelistet und hätte daher in jedem Fall zitiert werden müssen.
Bei Lienert fehlt die bei Schlumpf S. 101-103 überzeugend belegte Gleichsetzung von Dr. Johannes Eck mit dem Riesen Ecke in Quellen zum Badener Religionsdisput 1526. Am schlagendsten die Stelle aus dem Rollengedicht "Concilium" von Utz Eckstein:
"Doch Eck vor zyten was ein Riss
als ich im Berner Dietrich lies"
Google Books findet die Stelle in Ecksteins Druck sofort:
http://books.google.de/books?id=OX1TAAAAcAAJ&pg=PT22
Siehe auch
http://retro.seals.ch/digbib/view?pid=szg-002:1882:7::262
und Vetter
http://retro.seals.ch/digbib/view?pid=bbg-001:1908:4::19
Neecke 2008 verweist auf eine Studie von Horst Brunner 1991 (Verkürztes Denken, wieder in Derselbe: Annäherungen, 2008, S. 272-290), die auf diese Quellen eingegangen ist:
http://books.google.de/books?id=Sv1_45nvKpAC&pg=PA282 (Brunner)
http://books.google.de/books?id=Z7Rj4MnljvIC&pg=PA70 (Neecke)
Ebenfalls zu berücksichtigen gewesen wäre die Stelle aus dem Gyrenrupfen 1523 (Schlumpf S. 105): "der Berner Dietrich"
http://retro.seals.ch/digbib/view?pid=bbg-001:1908:4::19
https://archive.org/stream/niklausmanuel00baecgoog#page/n180/mode/2up
Aus Hans Rudolf Manuels "Freundlicher Warnung" (1557) ed. Bächtold zitiert Schlumpf S. 105 die Erwähnung des "ris Signot":
https://archive.org/stream/niklausmanuel00baecgoog#page/n608/mode/2up
Zu Lienert Nr. 287, siehe
http://archiv.twoday.net/stories/931537561/
hätte die von Schlumpf S. 106 angeführte Stelle aus einem Berner Druck (ca. 1561/74) zitiert werden müssen.

http://archiv.twoday.net/stories/156272722/
der Aufsatz von Vetter zu Bern nicht ausgewertet wurde, habe ich bereits in meinem Beitrag
http://archiv.twoday.net/stories/931535686/
festgestellt. Weit schwerer wiegt eine andere Lücke, das Übergehen von Viktor Schlumpf: Die frumen edlen puren. Untersuchung zum Stilzusammenhang zwischen den historischen Volksliedern der Alten Eidgenossenschaft und der deutschen Heldenepik. Diss. Zürich 1969. Schlumpf hat ja alle ihm bekannten Schweizer Heldensagen-Testimonien in seinem Kapitel "Die deutsche Heldensage in der Eidgenossenschaft des 14.-16. Jahrhunderts" (S. 94-134) katalogartig aufgelistet und hätte daher in jedem Fall zitiert werden müssen.
Bei Lienert fehlt die bei Schlumpf S. 101-103 überzeugend belegte Gleichsetzung von Dr. Johannes Eck mit dem Riesen Ecke in Quellen zum Badener Religionsdisput 1526. Am schlagendsten die Stelle aus dem Rollengedicht "Concilium" von Utz Eckstein:
"Doch Eck vor zyten was ein Riss
als ich im Berner Dietrich lies"
Google Books findet die Stelle in Ecksteins Druck sofort:
http://books.google.de/books?id=OX1TAAAAcAAJ&pg=PT22
Siehe auch
http://retro.seals.ch/digbib/view?pid=szg-002:1882:7::262
und Vetter
http://retro.seals.ch/digbib/view?pid=bbg-001:1908:4::19
Neecke 2008 verweist auf eine Studie von Horst Brunner 1991 (Verkürztes Denken, wieder in Derselbe: Annäherungen, 2008, S. 272-290), die auf diese Quellen eingegangen ist:
http://books.google.de/books?id=Sv1_45nvKpAC&pg=PA282 (Brunner)
http://books.google.de/books?id=Z7Rj4MnljvIC&pg=PA70 (Neecke)
Ebenfalls zu berücksichtigen gewesen wäre die Stelle aus dem Gyrenrupfen 1523 (Schlumpf S. 105): "der Berner Dietrich"
http://retro.seals.ch/digbib/view?pid=bbg-001:1908:4::19
https://archive.org/stream/niklausmanuel00baecgoog#page/n180/mode/2up
Aus Hans Rudolf Manuels "Freundlicher Warnung" (1557) ed. Bächtold zitiert Schlumpf S. 105 die Erwähnung des "ris Signot":
https://archive.org/stream/niklausmanuel00baecgoog#page/n608/mode/2up
Zu Lienert Nr. 287, siehe
http://archiv.twoday.net/stories/931537561/
hätte die von Schlumpf S. 106 angeführte Stelle aus einem Berner Druck (ca. 1561/74) zitiert werden müssen.
KlausGraf - am Montag, 21. Juli 2014, 01:26 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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http://frueheneuzeit.hypotheses.org/1782
Meine Forschungsmiszelle geht von der Überlieferung des Spruchs
http://archiv.twoday.net/stories/948987942/
aus, den ich zuerst in einer Basler Handschrift von 1591 belegen kann. Obwohl es denkbar ist, dass er älter ist, gehört er wohl nicht schon in die Zeit um 1500, wie Steiff/Mehring annahmen.

Meine Forschungsmiszelle geht von der Überlieferung des Spruchs
http://archiv.twoday.net/stories/948987942/
aus, den ich zuerst in einer Basler Handschrift von 1591 belegen kann. Obwohl es denkbar ist, dass er älter ist, gehört er wohl nicht schon in die Zeit um 1500, wie Steiff/Mehring annahmen.

KlausGraf - am Sonntag, 20. Juli 2014, 23:06 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Um an den Wettbewerb
http://archiv.twoday.net/stories/931537093/
zu erinnern, gibt es bis zum Monatsende jeden Tag eine Priamel.
Priameln in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=priamel
HEUTE: Augsburger Pracht
In zahlreichen Varianten existiert eine der beliebtesten frühneuzeitlichen Priameln, zu deren Geschichte gesonderte Nachricht von mir zu erwarten ist.
[Siehe: Wie alt ist die Priamel "Hette ich Venediger macht"?
http://frueheneuzeit.hypotheses.org/1782 ]
"Hätt' ich Venedigs Macht,
Augsburger Pracht,
Nürnberger Witz,
Straßburger Geschütz
und Ulmer Geld,
so wär' ich der Reichste von der Welt"
http://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/kurzweil/iko3.htm

http://archiv.twoday.net/stories/931537093/
zu erinnern, gibt es bis zum Monatsende jeden Tag eine Priamel.
Priameln in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=priamel
HEUTE: Augsburger Pracht
In zahlreichen Varianten existiert eine der beliebtesten frühneuzeitlichen Priameln, zu deren Geschichte gesonderte Nachricht von mir zu erwarten ist.
[Siehe: Wie alt ist die Priamel "Hette ich Venediger macht"?
http://frueheneuzeit.hypotheses.org/1782 ]
"Hätt' ich Venedigs Macht,
Augsburger Pracht,
Nürnberger Witz,
Straßburger Geschütz
und Ulmer Geld,
so wär' ich der Reichste von der Welt"
http://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/kurzweil/iko3.htm
KlausGraf - am Sonntag, 20. Juli 2014, 16:37 - Rubrik: Unterhaltung
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Zu http://archiv.twoday.net/stories/931538498/ sei nachgetragen:
http://www.zeit.de/2014/30/helge-achenbach-kunst-betrug/seite-2
"Martin Roth, der lange die Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden leitete und jetzt Direktor des Victoria & Albert Museum in London ist, sagt, dass sich heute alles nur noch um drei Dinge drehe: "Geld, Geld und Geld." – "Das Geschäft ist schmutzig geworden, richtig schmutzig", klagt er. Die Kunst würde als Gelddruckmaschine und Geldwaschanlage benutzt und missverstanden, Betrug sei zum Prinzip geworden. [...]
Meist bleiben die hohen Margen im Verborgenen. Während auf anderen Märkten Preise und Herkunft transparent sein müssen, gilt im Kunstmarkt strenge Diskretion nicht als Verschleierungstaktik, sondern als vornehm. Öffentlich werden die hohen Margen meist nur dann, wenn Kunstgeschäfte vor Gericht landen."
http://www.zeit.de/2014/30/helge-achenbach-kunst-betrug/seite-2
"Martin Roth, der lange die Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden leitete und jetzt Direktor des Victoria & Albert Museum in London ist, sagt, dass sich heute alles nur noch um drei Dinge drehe: "Geld, Geld und Geld." – "Das Geschäft ist schmutzig geworden, richtig schmutzig", klagt er. Die Kunst würde als Gelddruckmaschine und Geldwaschanlage benutzt und missverstanden, Betrug sei zum Prinzip geworden. [...]
Meist bleiben die hohen Margen im Verborgenen. Während auf anderen Märkten Preise und Herkunft transparent sein müssen, gilt im Kunstmarkt strenge Diskretion nicht als Verschleierungstaktik, sondern als vornehm. Öffentlich werden die hohen Margen meist nur dann, wenn Kunstgeschäfte vor Gericht landen."
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http://derstandard.at/2000003306514/Russland-beim-Faelschen-von-Wikipedia-Eintrag-zu-MH17-erwischt
In der russischen Wikipedia.
In der russischen Wikipedia.
http://www.golem.de/news/suchmaschinen-eu-reform-wuerde-link-loeschung-ohne-begruendung-erlauben-1407-107826.html
"Die geplante EU-Datenschutzreform könnte das Löschen von Suchergebnissen noch viel einfacher machen. In den Verhandlungen soll nun versucht werden, das Recht auf Meinungsfreiheit zu stärken."
"Die geplante EU-Datenschutzreform könnte das Löschen von Suchergebnissen noch viel einfacher machen. In den Verhandlungen soll nun versucht werden, das Recht auf Meinungsfreiheit zu stärken."
KlausGraf - am Sonntag, 20. Juli 2014, 16:02 - Rubrik: Archivrecht
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http://ec.europa.eu/internal_market/copyright/docs/studies/140623-limitations-economic-impacts-study_en.pdf
"Die Studie befasst sich mit den Themen Digitale Bestandserhaltung, E-Ausleihe in Öffentlichen Bibliotheken, Text und Data Mining für wissenschaftliche Forschung und Privatkopien."
http://oebib.wordpress.com/2014/07/19/eu-studie-ausnahmen-und-schranken-im-urheberrecht/
"Die Studie befasst sich mit den Themen Digitale Bestandserhaltung, E-Ausleihe in Öffentlichen Bibliotheken, Text und Data Mining für wissenschaftliche Forschung und Privatkopien."
http://oebib.wordpress.com/2014/07/19/eu-studie-ausnahmen-und-schranken-im-urheberrecht/
KlausGraf - am Sonntag, 20. Juli 2014, 16:00 - Rubrik: Archivrecht
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http://justillon.de/2014/07/neuseelaendischer-premier-bestaetigt-auf-offizielle-anfrage-kein-alien-reptil-zu-sein/
Der Justillon bietet kuriose Rechtsnachrichten.
Der Justillon bietet kuriose Rechtsnachrichten.
KlausGraf - am Sonntag, 20. Juli 2014, 15:56 - Rubrik: Unterhaltung
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http://www.enzyklothek.de/
Peter Ketsch schreibt mir:
"Die Enzyklothek ist eine virtuelle Bibliothek historischer Nachschlagewerke, die möglichst umfassend die von der Antike bis etwa 1920 verfassten Nachschlagewerke dokumentiert und mit im Netz vorhandenen Digitalisaten verlinkt. Bei nicht alphabetisch aufgebauten Werken wurde zudem soweit möglich auf Inhaltsverzeichnisse bzw. Register der Werke verlinkt. Außerdem wurden die bibliographischen Informationen mit ersten Literaturhinweisen angereichert."
Macht einen guten Eindruck.
Peter Ketsch schreibt mir:
"Die Enzyklothek ist eine virtuelle Bibliothek historischer Nachschlagewerke, die möglichst umfassend die von der Antike bis etwa 1920 verfassten Nachschlagewerke dokumentiert und mit im Netz vorhandenen Digitalisaten verlinkt. Bei nicht alphabetisch aufgebauten Werken wurde zudem soweit möglich auf Inhaltsverzeichnisse bzw. Register der Werke verlinkt. Außerdem wurden die bibliographischen Informationen mit ersten Literaturhinweisen angereichert."
Macht einen guten Eindruck.
KlausGraf - am Sonntag, 20. Juli 2014, 15:52 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
Um an den Wettbewerb
http://archiv.twoday.net/stories/931537093/
zu erinnern, gibt es bis zum Monatsende jeden Tag eine Priamel.
Priameln in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=priamel
HEUTE: Beispiele von Hermann Kahle (Claudius und Hebel, 1864)

http://archiv.twoday.net/stories/931537093/
zu erinnern, gibt es bis zum Monatsende jeden Tag eine Priamel.
Priameln in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=priamel
HEUTE: Beispiele von Hermann Kahle (Claudius und Hebel, 1864)
KlausGraf - am Samstag, 19. Juli 2014, 18:29 - Rubrik: Unterhaltung
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Die Tumblr-Bilderreihe zum Weekend gilt diesmal Genealogien:
http://archivalia.tumblr.com/tagged/genealogia
Weitere Tags:
http://archiv.twoday.net/stories/640155586/

http://archivalia.tumblr.com/tagged/genealogia
Weitere Tags:
http://archiv.twoday.net/stories/640155586/

KlausGraf - am Samstag, 19. Juli 2014, 17:56 - Rubrik: Unterhaltung
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Interviews mit Mitarbeiterinnen und Aktivistinnen feministischer Archiv- und Sammlungseinrichtungen, in Österreich
http://ullikoch.wordpress.com/category/projekt-wissensraume/
http://ullikoch.wordpress.com/category/projekt-wissensraume/
Bernd Hüttner - am Samstag, 19. Juli 2014, 17:55 - Rubrik: Archive von unten
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Derzeit werden letzte Arbeiten am Löffinger Demetriusbrunnen vorgenommen.
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/loeffingen/Letzte-Arbeiten-am-Demetriusbrunnen;art372525,7108173
Heimatforscher Rudolf Gwinner recherchierte zum Stadtpatron der Baar-Kommune.
Etwas ausführlicher:
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/loeffingen/Loeffingen-Malermeister-Karl-Sibold-ruft-Schutzpatron-Demetrius-in-das-Gedaechtnis;art372525,7019109
"1725 brachte der Neuenburger Eremit Georg Beck die Reliquien des heiligen Demetrius nach Löffingen. Der Löffinger Pfarrer Max Bosch hat auf eigene Kosten den Transport des Demetrius veranlasst. Der Leichnam des Märtyrers wurde in der Stadtkirche unterhalb des Josefs- Altars begraben. Im Jahr 1727 bekam Löffingen die Erlaubnis, das Fest des Demetrius am 21. November zu begehen."
Demetrius gehört also zu jenen Stadtpatronen, die Katakombenheilige waren.
Abbildung des Löffinger Schreins und weiterer Schreine mit Katakombenheiligen:
http://prospesalutis.blogspot.de/2013/07/von-den-katakombenheiligen.html
Wie üblich neigt man dazu, die eher peinlichen Umstände des frühneuzeitlichen Handels mit diesen "getauften Heiligen" zu vertuschen, also Gebeinen, die man in Katakomben aufgefunden hat (da dort nicht nur Christen bestattet wurden, konnten das auch Bordellwirte oder Prostituierte sein) und denen man dann fromme Namen gab, um sie als "Heiligenreliquien" vor allem im 17./18. Jahrhundert in Länder nördlich der Alpen zu exportieren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Katakombenheiliger
Demetrius in Löffingen hat also nichts mit dem griechischen Großmärtyrer zu tun, wie das auf
http://www.loeffingen.de/index.php?id=114
steht und auch die Kategorie
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Saint_Demetrius
voraussetzt. Offenbar hat der später so kundige Praefcke den Fehler begangen.
Im Juli 1996 recherchierte ich nach dem Löffinger Stadtpatron und erhielt auch eine Auskunft aus dem Bürgermeisteramt Löffingen von einem Herrn Straetker am 9. Juli 1996 samt Kopien aus dem Südkurier vom 14. Oktober 1994 "Löffingen hat einen Heiligen" von fp) und der Bachheimer Chronik von Emil Ketterer.
Bei der nicht näher bezeichneten Bachheimer Chronik handelt es sich sicher um das Buch "Bachheim" von Karla Scherer/Emil Ketterer (1988):
http://swb.bsz-bw.de/DB=2.1/PPNSET?PPN=061674613&INDEXSET=1
Ebenso wie der Zeitungsartikel (künftig: Artikel), der sich auf eine Mitteilung des Heimatforschers Ketterer (mit falschem Vornamen: Erwin) stützte, gibt es keine Einzelnachweise.
Nach der Chronik S. 308 erhielt der Dekan und Pfarrer Marcus Bosch 1725 nach mehrjährigem Ansuchen und unter Beihilfe eines päpstlichen "Officienten" (Artikel: zehnjährige Verhandlungen mit einem Wachtmeister der päpstlichen Garde) den Leib des hl. Demetrius in pace. Durch den Einsiedler Jerg von der Antons-Kapelle in der Burg (Artikel: Georg Beck geboren 1680 in Neuenburg, er hatte 1709/18 in Rom gelebt) ließ er die Reliquien in Rom abholen. Am 21. November 1725 traf der Heilige in Löffingen ein. Wie üblich wurden die Gebeine mit Silber, Gold, Samt, Seide und Edelsteinen verziert und am 21. Wintermonat 1725 auf einem neu errichteten Altar der Pfarrkirche zur öffentlichen Verehrung ausgestellt "und allgemein von den benachbarten Orten eifrig besucht" (wörtlich zitierte Quelle in der Chronik). Noch im selben Monat schrieb der Löffinger Pfarrherr an den in Wien sich aufhaltenden Fürsten Froben Ferdinand zu Fürstenberg, ihm seien zwar Kosten von 240 Gulden entstanden, "aber es reut mich nit, denn es ist ein großer Schatz". Über Demetrius - und dies ist wichtig - heißt es:
wir haben ihn einhellig zu unserem Kirch-, Stadt- und Landspatron erwählt.
Der 21. November 1725 ist wohl die Auflösung des Datums 21. Wintermond, unter dem man mit Vorliebe den November verstand:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/gaeste/grotefend/g_w.htm
Am 5. Mai 1726 fand das feierliche Translationsfest statt, auf dem Bosch auf dem "mitten in der Kirch unter dem Chorbogen" errichteten Altar die erste heilige Messe las. Am 21. Wintermonat 1777 erfolgte die Übertragung in eine neue Ruhestätte, den von dem Pfarrer Johann Christian Sartorius finanzierten Josefsaltar. Ein längeres Quellenzitat in der Chronik S. 309 erläutert die näheren Umstände der gut besuchten Feier mit festlicher Prozession.
Von zahlreichen Wundern ab 1726 weiß der Artikel, der auf einen Kupferstich hinweist, der als Wallfahrts-Einladung entstanden sei. Ketterer fand ihn im Löffinger Pfarrarchiv. Ein weiteres Exemplar gehörte 1994 dem Hüfinger Arzt Fritz Robl. Der mit einer historischen Stadtansicht geschmückte, im Artikel reproduzierte Kupferstich sei 1725 anlässlich der Überführung der Gebeine entstanden.
Gelegentlich hat man im 18. Jahrhundert Kinder in und um Löffingen auf den Namen Demetrius getauft, z.B. 1752 in Rötenbach.
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/1447/pdf/Geigenmacher_im_Hochschwarzwald.pdf
https://www.google.de/search?q=l%C3%B6ffingen+demetrius&tbm=bks
Nach dem fürstenbergischen Staatskalender 1779 war Demetrius Burger Scheuermeister in Bachheim (ZWLG 2002, S. 263). Mehrere Belege zum 18. Jh.
http://books.google.de/books?id=9Q9oAAAAMAAJ&q=demetrius (sowie ein Demetrius Lutz).
Wesentlich mehr Belege findet man, wenn man nach der häufigeren Namensform Demeter recherchiert, z.B. nach Demeter in Verbindung mit Löffingen in
http://gedbas.genealogy.net/search/simple
Was bedeutet die Quellenaussage, man habe Demetrius zum Kirchen-, Stadt- und Landespatron erwählt?
Zunächst einmal: Es gab so etwas wie eine Wahl. Zu entsprechenden Formalitäten siehe meinen Aufsatz zu Maria als Stadtpatronin
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/373/
Man wird sie sich als Akklamation vorstellen müssen, wobei man sich sicher im Vorfeld mit dem fürstenbergischen Landesherrn abgestimmt hat. Etwa nach dem Motto: "Wenn ihr wollt, dass euer neuer Schutzpatron Demetrius Kirchen-, Stadt- und Landespatron wird, so ruft laut: Amen".
Zu verstehen ist die Formulierung Kirchen-, Stadt- und Landespatron als: EINER der Kirchen, Stadt- und Landespatrone, während heute Demetrius als DER Stadtpatron Löffingens gilt.
Die katholische Pfarrkirche St. Michael behielt ja ihren Hauptpatron Michael, Demetrius trat lediglich als Copatron hinzu. Ob es im 18. Jahrhundert weitere Löffinger Stadtpatrone und fürstenbergische Landespatrone gab, ist mir nicht bekannt.
Mit der feierlichen Installierung der Verehrung der Reliquie eines Katakombenheiligen trat in damaligem Verständnis ein neuer Schutzpatron zu den bestehenden Patronen des Gemeinwesens und der Pfarrei hinzu. Man hat daher wohl öfter, als es in den Quellen bezeugt ist (einen statistischen Überblick ermöglicht allenfalls die Arbeit von Hansjakob Achermann für die Schweiz), die Katakombenheiligen auch als neue Kirchen-, Orts/Stadt- bzw. Landespatrone ausgerufen. Der Kult blieb aber meist lokal begrenzt und hat nur sehr selten dazu geführt, dass man den Heiligen kontinuierlich explizit als Stadtpatron verehrt hat.
Zu Stadtpatronen in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/search?q=stadtpatron
Zu Katakombenheiligen als Stadtpatronen
http://archiv.twoday.net/search?q=katakombenheilige
#forschung
Foto des Demetriusbrunnens von Andreas Praefcke. https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.de
Kupferstich 1725
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/loeffingen/Letzte-Arbeiten-am-Demetriusbrunnen;art372525,7108173
Heimatforscher Rudolf Gwinner recherchierte zum Stadtpatron der Baar-Kommune.
Etwas ausführlicher:
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/loeffingen/Loeffingen-Malermeister-Karl-Sibold-ruft-Schutzpatron-Demetrius-in-das-Gedaechtnis;art372525,7019109
"1725 brachte der Neuenburger Eremit Georg Beck die Reliquien des heiligen Demetrius nach Löffingen. Der Löffinger Pfarrer Max Bosch hat auf eigene Kosten den Transport des Demetrius veranlasst. Der Leichnam des Märtyrers wurde in der Stadtkirche unterhalb des Josefs- Altars begraben. Im Jahr 1727 bekam Löffingen die Erlaubnis, das Fest des Demetrius am 21. November zu begehen."
Demetrius gehört also zu jenen Stadtpatronen, die Katakombenheilige waren.
Abbildung des Löffinger Schreins und weiterer Schreine mit Katakombenheiligen:
http://prospesalutis.blogspot.de/2013/07/von-den-katakombenheiligen.html
Wie üblich neigt man dazu, die eher peinlichen Umstände des frühneuzeitlichen Handels mit diesen "getauften Heiligen" zu vertuschen, also Gebeinen, die man in Katakomben aufgefunden hat (da dort nicht nur Christen bestattet wurden, konnten das auch Bordellwirte oder Prostituierte sein) und denen man dann fromme Namen gab, um sie als "Heiligenreliquien" vor allem im 17./18. Jahrhundert in Länder nördlich der Alpen zu exportieren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Katakombenheiliger
Demetrius in Löffingen hat also nichts mit dem griechischen Großmärtyrer zu tun, wie das auf
http://www.loeffingen.de/index.php?id=114
steht und auch die Kategorie
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Saint_Demetrius
voraussetzt. Offenbar hat der später so kundige Praefcke den Fehler begangen.
Im Juli 1996 recherchierte ich nach dem Löffinger Stadtpatron und erhielt auch eine Auskunft aus dem Bürgermeisteramt Löffingen von einem Herrn Straetker am 9. Juli 1996 samt Kopien aus dem Südkurier vom 14. Oktober 1994 "Löffingen hat einen Heiligen" von fp) und der Bachheimer Chronik von Emil Ketterer.
Bei der nicht näher bezeichneten Bachheimer Chronik handelt es sich sicher um das Buch "Bachheim" von Karla Scherer/Emil Ketterer (1988):
http://swb.bsz-bw.de/DB=2.1/PPNSET?PPN=061674613&INDEXSET=1
Ebenso wie der Zeitungsartikel (künftig: Artikel), der sich auf eine Mitteilung des Heimatforschers Ketterer (mit falschem Vornamen: Erwin) stützte, gibt es keine Einzelnachweise.
Nach der Chronik S. 308 erhielt der Dekan und Pfarrer Marcus Bosch 1725 nach mehrjährigem Ansuchen und unter Beihilfe eines päpstlichen "Officienten" (Artikel: zehnjährige Verhandlungen mit einem Wachtmeister der päpstlichen Garde) den Leib des hl. Demetrius in pace. Durch den Einsiedler Jerg von der Antons-Kapelle in der Burg (Artikel: Georg Beck geboren 1680 in Neuenburg, er hatte 1709/18 in Rom gelebt) ließ er die Reliquien in Rom abholen. Am 21. November 1725 traf der Heilige in Löffingen ein. Wie üblich wurden die Gebeine mit Silber, Gold, Samt, Seide und Edelsteinen verziert und am 21. Wintermonat 1725 auf einem neu errichteten Altar der Pfarrkirche zur öffentlichen Verehrung ausgestellt "und allgemein von den benachbarten Orten eifrig besucht" (wörtlich zitierte Quelle in der Chronik). Noch im selben Monat schrieb der Löffinger Pfarrherr an den in Wien sich aufhaltenden Fürsten Froben Ferdinand zu Fürstenberg, ihm seien zwar Kosten von 240 Gulden entstanden, "aber es reut mich nit, denn es ist ein großer Schatz". Über Demetrius - und dies ist wichtig - heißt es:
wir haben ihn einhellig zu unserem Kirch-, Stadt- und Landspatron erwählt.
Der 21. November 1725 ist wohl die Auflösung des Datums 21. Wintermond, unter dem man mit Vorliebe den November verstand:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/gaeste/grotefend/g_w.htm
Am 5. Mai 1726 fand das feierliche Translationsfest statt, auf dem Bosch auf dem "mitten in der Kirch unter dem Chorbogen" errichteten Altar die erste heilige Messe las. Am 21. Wintermonat 1777 erfolgte die Übertragung in eine neue Ruhestätte, den von dem Pfarrer Johann Christian Sartorius finanzierten Josefsaltar. Ein längeres Quellenzitat in der Chronik S. 309 erläutert die näheren Umstände der gut besuchten Feier mit festlicher Prozession.
Von zahlreichen Wundern ab 1726 weiß der Artikel, der auf einen Kupferstich hinweist, der als Wallfahrts-Einladung entstanden sei. Ketterer fand ihn im Löffinger Pfarrarchiv. Ein weiteres Exemplar gehörte 1994 dem Hüfinger Arzt Fritz Robl. Der mit einer historischen Stadtansicht geschmückte, im Artikel reproduzierte Kupferstich sei 1725 anlässlich der Überführung der Gebeine entstanden.
Gelegentlich hat man im 18. Jahrhundert Kinder in und um Löffingen auf den Namen Demetrius getauft, z.B. 1752 in Rötenbach.
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/1447/pdf/Geigenmacher_im_Hochschwarzwald.pdf
https://www.google.de/search?q=l%C3%B6ffingen+demetrius&tbm=bks
Nach dem fürstenbergischen Staatskalender 1779 war Demetrius Burger Scheuermeister in Bachheim (ZWLG 2002, S. 263). Mehrere Belege zum 18. Jh.
http://books.google.de/books?id=9Q9oAAAAMAAJ&q=demetrius (sowie ein Demetrius Lutz).
Wesentlich mehr Belege findet man, wenn man nach der häufigeren Namensform Demeter recherchiert, z.B. nach Demeter in Verbindung mit Löffingen in
http://gedbas.genealogy.net/search/simple
Was bedeutet die Quellenaussage, man habe Demetrius zum Kirchen-, Stadt- und Landespatron erwählt?
Zunächst einmal: Es gab so etwas wie eine Wahl. Zu entsprechenden Formalitäten siehe meinen Aufsatz zu Maria als Stadtpatronin
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/373/
Man wird sie sich als Akklamation vorstellen müssen, wobei man sich sicher im Vorfeld mit dem fürstenbergischen Landesherrn abgestimmt hat. Etwa nach dem Motto: "Wenn ihr wollt, dass euer neuer Schutzpatron Demetrius Kirchen-, Stadt- und Landespatron wird, so ruft laut: Amen".
Zu verstehen ist die Formulierung Kirchen-, Stadt- und Landespatron als: EINER der Kirchen, Stadt- und Landespatrone, während heute Demetrius als DER Stadtpatron Löffingens gilt.
Die katholische Pfarrkirche St. Michael behielt ja ihren Hauptpatron Michael, Demetrius trat lediglich als Copatron hinzu. Ob es im 18. Jahrhundert weitere Löffinger Stadtpatrone und fürstenbergische Landespatrone gab, ist mir nicht bekannt.
Mit der feierlichen Installierung der Verehrung der Reliquie eines Katakombenheiligen trat in damaligem Verständnis ein neuer Schutzpatron zu den bestehenden Patronen des Gemeinwesens und der Pfarrei hinzu. Man hat daher wohl öfter, als es in den Quellen bezeugt ist (einen statistischen Überblick ermöglicht allenfalls die Arbeit von Hansjakob Achermann für die Schweiz), die Katakombenheiligen auch als neue Kirchen-, Orts/Stadt- bzw. Landespatrone ausgerufen. Der Kult blieb aber meist lokal begrenzt und hat nur sehr selten dazu geführt, dass man den Heiligen kontinuierlich explizit als Stadtpatron verehrt hat.
Zu Stadtpatronen in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/search?q=stadtpatron
Zu Katakombenheiligen als Stadtpatronen
http://archiv.twoday.net/search?q=katakombenheilige
#forschung
KlausGraf - am Samstag, 19. Juli 2014, 15:19 - Rubrik: Landesgeschichte
http://archiv.twoday.net/stories/945237363/#948987481
http://heise.de/-2261895
"Der britische Naturforscher Charles Darwin hatte auf seiner Reise in den Jahren 1831 bis 1836 auf der HMS Beagle, die ihn auch zu den Galapagos-Inseln brachte, 404 Bücher dabei. Welche genau das waren, war lange Zeit nicht bekannt. Unter der Initiative und Leitung von Dr. John van Wyhe von der National University of Singapore wurden die Titel nun für das Projekt "Darwin Online" rekonstruiert, digitalisiert und als "Beagle Library" online gestellt. Dabei handelt es sich um 195.000 Druckseiten, die 5000 Illustrationen enthalten."
Leider nur E-Texte, kein Nachweis von Digitalisaten.

http://heise.de/-2261895
"Der britische Naturforscher Charles Darwin hatte auf seiner Reise in den Jahren 1831 bis 1836 auf der HMS Beagle, die ihn auch zu den Galapagos-Inseln brachte, 404 Bücher dabei. Welche genau das waren, war lange Zeit nicht bekannt. Unter der Initiative und Leitung von Dr. John van Wyhe von der National University of Singapore wurden die Titel nun für das Projekt "Darwin Online" rekonstruiert, digitalisiert und als "Beagle Library" online gestellt. Dabei handelt es sich um 195.000 Druckseiten, die 5000 Illustrationen enthalten."
Leider nur E-Texte, kein Nachweis von Digitalisaten.

KlausGraf - am Samstag, 19. Juli 2014, 15:08 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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