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http://www.kunsthistoriker.org/offener_brief_nrw_kunstbesitz.html

Auszug:

"Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin,

der Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V. ist zutiefst besorgt über den geplanten Ver­kauf zahlreicher Kunstwerke, die mit Steuergeldern angekauft wurden. Viele von ihnen befinden sich an öffentlichen Orten, mitunter sogar seit Jahrzehnten als Dauerleih­gaben in nordrhein-westfälischen Museen. Was sich bereits mit dem Verkauf der Warhol-Werke im Herbst 2014 ankündigte, scheint in noch weitaus erschreckenderem Rahmen fortgesetzt zu werden. Mit diesem Schreiben möchten wir Ihnen unseren scharfen Protest gegen dieses Vorhaben verdeutlichen!

Der Portigon AG wurde der Kunstbesitz der insolventen WestLB übertra­gen, die als landeseigene Bank über Jahrzehnte Kunst angekauft hat und damit erheblich zum kulturellen Gepräge des Bundeslandes als demokratisch verfasste Kulturlandschaft innerhalb der Bundesrepublik Deutschland beitrug. Die über zweihundert Werke um­fassende Sammlung der Portigon AG, zu der etwa Werke von August Macke, Gabriele Münter, Joseph Beuys, Eduardo Chillida, Günther Uecker und Isa Genzken zählen, steht nach übereinstimmenden Medienberichten zum Verkauf.

Die geplante Veräußerung lässt erahnen, dass es sich bei den Warhol-Bildern nur um den Auftakt zu einem noch viel größeren Verkauf von Kunst in Nordrhein-Westfalen handelte, die einst mit landeseigenen Mitteln angekauft wurde. Mehr noch: Nun stehen nach den Plänen der Landesregierung auch zahlreiche Kunstwerke zur Disposition, die der Obhut von Museen anvertraut wurden. So gehören zu den Werken im Besitz der Portigon AG auch zwei hochbedeutende, um 1450 entstandene Tafeln des sienesi­schen Malers Giovanni di Paolo, die sich seit langem im Westfälischen Landesmu­seum Münster befinden; die WestLB hatte sie seinerzeit aus dem einzigen Grunde gekauft, sie dauerhaft für das Museum zu sichern. Dass – in dieser Weise erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland – in Museen befindliche Kunstwerke zum Verkauf anstehen, erzürnt uns auf besondere Weise, denn diese Pläne stellen einen besorgniserregenden Dammbruch dar."

Siehe auch
http://www.welt.de/regionales/nrw/article135690312/Kunsthistoriker-protestieren-gegen-weitere-Kunstverkaeufe-in-NRW.html

http://www.wn.de/Muenster/1803040-Dauerleihgaben-von-Verkauf-bedroht-Landesmuseum-bangt-um-Kunst

Paolo

Den gibt es zum Herunterladen unter:

http://www.archiv.rwth-aachen.de/digitale-angebote/


Mit Besitzvermerk (1697) von Veit Constantin von Seeau (1671 — 1703), einem Grafen aus oberösterreichischem Adel.

http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb00090361-9 (MDZ München)


http://fnzinfo.hypotheses.org/234

Die schlechte Mannheimer Ausstellung, die ich selbst gesehen habe und dir mir als Spezialist für das Turnierwesen

http://archiv.twoday.net/stories/714911256/

gar nicht gefiel, kommt hier viel zu gut weg. Sie war nichts als ein schaler Aufguss vergangener Maximilian-Ausstellungen ohne einen auch nur entfernt innovativen eigenen Gedanken. Auch der Katalog ist - im Vergleich zum Schaffhauser Begleitbuch - schlecht und befriedigt vor allem Pfaffenbichlers Eitelkeit, der als Hauptautor auch über Dinge schreibt, von denen er offensichtlich nichts versteht. So ist der Aufsatz zu Maximilian und dem höfischen Turnier völlig unzulänglich, da man nichts über die vorangegangenen landsmannschaftlichen Turniere erfährt. Der Anmerkungsapparat beschränkt sich im wesentlichen auf Nachweise aus Gamber 1985, Pfaffenbichler 2000 und Breiding 2012, schon dadurch andeutend, dass hier einseitig die Waffenkunde im Vordergrund steht. Gelungener ist die Skizze von Niederhäuser im Schaffhauser Katalog S. 93ff.

Dumm und ignorant sind die Mannheimer Ausstellung und ihr Katalog auch, weil man - abgesehen vom Freydal - nichts über die spezifische Wappenbuch-Kultur Maximilians und ihre Rezeption im 16. Jahrhundert erfährt.

Übrigens sei dem Frühneuzeit-Info-Blog empfohlen, mehr Illustrationen zu nutzen.

Update:
https://plus.google.com/u/0/107822562755478307370/posts/eeDbjTyPJQx


Martin Bertram: Pariser Kanonistik im Schatten von Super Speculam. Eine Quaestionen-Sammlung aus den Jahren 1226/34 in der Handschrift Montecassino 448, in: Mittelalter. Interdisziplinäre Forschung und Rezeptionsgeschichte, 22. Dezember 2014, http://mittelalter.hypotheses.org/4796 (ISSN 2197-6120).

Mit Teiledition.

http://www.heise.de/tp/news/RedTube-U-ohne-C-2505856.html

Vor einem Jahr erregten die Redtube-Streaming-Abmahnungen von U&C die Gemüter und waren auch hier häufig Thema:

http://archiv.twoday.net/search?q=redtube (40+)


http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/periodical/structure/2900282

#histverein

Maxi Platz lobte das auf Twitter. Dadurch wurde ich erst auf die offenbar von Twoday veranlasste Änderung aufmerksam. Ich habe also nichts damit zu tun und kann nichts daran ändern.

Nachtrag: wie mir Herr Lavater mitteilte, ist eine Registrierung bei twoday derzeit nicht möglich. Twoday arbeitet an der Lösung des Problems, aber das kann womöglich dauern. Unerfreulich aber wahr.

http://www.internetworld.de/e-commerce/marketing/readly-startet-in-deutschland-746270.html

https://de.readly.com/catalog/de/

Aber wieso ist "Adel exklusiv" aus dem Bauer-Verlag nicht dabei?

Es gab einen Relaunch:

http://digital.wlb-stuttgart.de/index.php?id=2

Zu den einzelnen Sammlungen gibt es jetzt sogar RSS-Feeds! Abzuwarten bleibt, ob diese korrekt funktionieren.

Seiten-Permalinks sind ebenfalls realisiert. Daneben sind allerdings die Facetten, die (anders als etwa in Frankfurt) keine Einschränkung nach Signaturen zulassen. 300+ Handschriftendigitalisate auf der Suche z.B. nach Cod. hist. fol. durchzublättern ist zuviel verlangt. Während die bestehenden Facetten eher nutzlos sind, wäre eine Einschränkung nach Sprache durchaus hilfreich.

Im Oktober 2013 stellte mir Bernhard Welsch -

http://archiv.twoday.net/stories/1022379463/ -

die folgende Frage:

"Wann wurde auf Capitaine Monté ein zertrümmerter Tontopf entdeckt? (Keine Google-Schnipsel, nur komplett zugängliches Volltext-Digitalisat)"

Daniel Bernsen trifft den Nagel auf den Kopf:

https://byodkoblenz.wordpress.com/2014/12/21/verbieten-oder-nicht-das-ist-nicht-egal/

"Da Smartphones und Tablets einen individuell verfügbaren, permanenten Zugang zum Wissen der Welt, zur Kultur, eine dauerhafte Kommunikation mit Menschen außerhalb des Präsenzraumes ermöglichen, stellen sie das traditionelle Prinzip von Schule nach dem 1) alle in einem Raum zur selben Zeit dasselbe lernen, 2) Lehrkraft und Buch die schulischen Wissensvermittler sind und 3) Überprüfungen ohne Hilfsmittel geschrieben werden, die weiterhin zu großen Teilen auf auswendig gelernten Inhalten beruhen."

Bernhard Welsch, der jetzt im Alter von nur 53 Jahren gestorben ist, war ein Frankfurter Bibliothekar und begnadeter Rechercheur.

https://listen.hbz-nrw.de/pipermail/rabe/2014-December/006810.html

Als ich mit ihm zu meinem Frühjahrs-Quiz mailte (er war bei der Lösung natürlich der beste), stellte er mir eine Frage, um die ich mich nicht sofort kümmern konnte. Die Antwort blieb bis Oktober liegen. Welsch, der schwer krank war, was ich nicht wusste, hat auf meine Mail nicht mehr reagieren können. Nun werde ich vermutlich nie erfahren, wo die Berditiberge liegen.

> Darf ich Ihnen auch eine Frage stellen?
>
> Auf welcher digitalisierten und frei zugänglichen Karte
> sind die Berditiberge abgebildet und welche geringfügig
> abweichende Namensversion tragen sie dort?

Meine Antwort:

"Berditiberge habe ich nirgends gefunden. Die deutsche
Normdatei versagt:

https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=berditi*

Wenn auf der Karte eine abweichende Namensform eingetragen
ist, aufgrund welcher online zugänglichen NORMATIVEN
Quellen (Nachschlagewerke etc.) kann behauptet werden, dass
"Berditi" eine weitere zulässige Namensform ist?

Außer Google und Google Books habe ich wg. der
Trunkierungsmöglichkeit konsultiert KVK, zeno.org

Unter Berditi war im Getty Thesaurus of Geographical Names
nichts zu finden. geonames.nga.mil hat einen Ort
Berdit/Bardiid in Somalia-

Zedlers Lexikon ergab auch nichts.

Nicht alle Quellen wurden für Namensvarianten konsultiert,
sondern v.a. Google Books:

Perditi
Werditi
Brediti/Prediti
Bertiti
Berdiri
Barditi
Berdizi

Manchmal auch mit Zusatz berge, mountains

Eine Suchmaschine für Namen auf alten Karten ist mir nicht
bekannt.

Ohne irgendwelche Anhaltspunkte in welcher Region der Welt
man zu suchen hat, nützt auch die Durchsicht von Altkarten
auf Verdacht nichts.

Alte Karten entstellen Namen oft erheblich. Da von einer
geringfügig anderen Namensform die Rede ist, ist nicht
anzunehmen, dass Berditi-Berge eine solche entstellte Form
ist.

Denkbar wäre natürlich, dass es sich um einen Atlas
handelt, in dem im Register Berditiberge steht, während auf
der Karte eine leicht abweichende Form steht.

Aber wie gezeigt ist Berditiberge kein eingeführter
geographischer Name, der mit Volltextrecherchen oder in
Online-Fachnachschlagewerken mit Millionen Topographica
gefunden werden könnte."

Update:

Dirk M. Steinert hat in INETBIB einen plausiblen Lösungsvorschlag unterbreitet: die Barditi montes bei Ptolomäus in der Gegend des heutigen Äthiopiens.

http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg54611.html


https://www.openpetition.de/petition/online/buechervernichten-in-berlin-bibliotheken-werden-kaputt-rationalisiert

Zum kritisierten Konzept für die ZLB:

https://www.dropbox.com/s/dark7bm7ldv7mqc/2014-12_Konzept%20zur%20Bestands-%20und%20Organisationsoptimierung%20ZLB.pdf?dl=0#

Zum Büchervernichten siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/3351291/

Eine kleine Auswahl gibt es auch online:

http://www.burghartz.ch/publikationen/alle-publikationen/index.html

Mein Weihnachtsgeschenk (bunter Mix!) an die geneigten LeserInnen.

Alleen - Geschichte und Funktion mit einem Blick auf Hohenlohe
http://www.landespflege-freiburg.de/culterra/
Und einige weitere Bände der Freiburger Culterra-Reihe

Alpine Raumordnung - Fachbeiträge
http://www.alpenverein.at/portal/natur-umwelt/publikationen/1_fachbeitraege/index.php?navid=146391146391

Archivbenutzung heute – Perspektiven für morgen
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Archivamt/Publikationen/ListeTUA
Der in den Kommentaren zu
http://archiv.twoday.net/stories/498883879/
vermisste Band ist erfreulicherweise jetzt online. Und viele weitere mehr!

Auswanderung aus dem Regierungsbezirk Münster
http://www.genealogy.net/vereine/wggf/?Basiswissen:Auswanderung
Leider nur Bd. 1 des Buchs von Müller.

Bayerischer Landesverein für Heimatpflege
http://www.heimat-bayern.de/index.php/zeige/index/id/149
Riesiges Angebot!

Bekritzelte Reclam-Hefte - Ausstellungskatalog
https://www.reclam.de/special/kaba_und_liebe

Das "Bergglöckchen" ist die Zeitschrift des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V.
http://www.bergbautradition-sachsen.de/index.php?js=bg_archiv.htm

Berichte zur Archäologie in Rheinhessen und Umgebung
http://www.archaeologie-rheinhessen.de/Zeitschrift.html
Leider nur 2 vergriffene Bände.

Cicero als Advokat
http://www.juristische-gesellschaft.de/schriftenreihe.html
Die Juristische Gesellschaft zu Berlin bietet die vergriffenen Hefte Nr. 1, 5, 10, 20, 26 und 62 ihrer Schriftenreihe kostenlos an.

Eine Kindheit im Ersten Weltkrieg: Erinnerungen 1914-1918
von Else Würgau-Rutsch (1907-1992)
http://www.kindheit.stefanmart.de/ (CC-BY-NC-ND)

Familienforschung in Österreich
http://www.oif.ac.at/publikationen/schriftenreihe/
Einzelne Bände der Schriftenreihe
(hat nichts mit Genealogie zu tun!)

Historische Kommission für Westfalen
https://www.lwl.org/LWL/Kultur/HistorischeKommission/publikationen/digitalisate?lang=de
Gegenüber der Meldung 2013 erheblich erweitert:
http://archiv.twoday.net/stories/572464134/
Ergänzende Nachweise im Schriftenverzeichnis vom Dezember 2014
https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Schriftenverzeichnis_2014-12.pdf
Dort fehlen Digitalisate älterer Arbeite und es wird allen Ernstes noch auf PaperC verwiesen, obwohl die Bände nicht mehr verfügbar sind! Auch sonst ist es unbefriedigend, wie wenig online von vergriffenem verfügbar ist.
Bei der Quellenkunde (bislang nur drei Beiträge „Lehnregister/Lehnbü-
cher“, „Visitationsakten der Kirchen“ und „Zunftstatuten“)
http://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Materialien_006_(2014-10).pdf
wird sogar ein falscher Link angegeben. Man möchte sich wünschen, dass das Veröffentlichungsverzeichnis künftig mit mehr Sorgfalt bearbeitet wird.

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien
http://www.imis.uni-osnabrueck.de/publikationen/downloads.html
Einige Publikationen.

Keine Räume für Nazis!
http://www.museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/pages/1002.aspx
Unverständlich ist, wieso nur diese Broschüre zum kostenlosen Herunterladen zur Verfügung steht. Gesellschaftlich wichtige Initiativen müssen Open Access praktizieren!

Kurhessische Gesellschaft für Kunst und Wissenschaft, Kassel
http://www.kgkw.de/publikationen.htm
Darunter auch ganz aktuell:
Halle, Axel: Buch und Bibliothek: Haben sie eine Zukunft im digitalen Zeitalter? Aspekte eines sich beschleunigenden Veränderungsprozesses. Vortrag am 5. Dezember 2014

Die Leipziger Stadtverwaltung und die Deportation der Juden im NS-Staat
http://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/site_deutsch/service/publikationen.php
Wie armselig, dass das Leipziger Museum nur dieses schmale Heft als kostenlosen Dowenload anbietet!

Mainzer Beiträge zur Hochschulentwicklung
http://www.zq.uni-mainz.de/105.php
4 von 20 Bänden

Maria Kahle (1891 - 1975), Propagandistin im Dienst der Nationalsozialisten
http://www.sauerlandmundart.de/daunlots.html
Insgesamt 74 "Daunlots".

Meier. Müller. Shahadat. Migranten bei der Feuerwehr und dem Roten Kreuz
http://www.tvv-verlag.de/tvv-03-03.html
Leider gibt es sonst nur noch 1 hier bereits 2007 angezeigten kostenlosen Download (Schwabenbilder)
http://archiv.twoday.net/stories/3951293/

Die NS-Vergangenheit späterer niedersächsischer Landtagsabgeordneter
http://www.landtag-niedersachsen.de/presseinformationen/,cms_id,5,press_id,194.html

Osnabrücker Geschichte(n)
https://www.osnabrueck.de/80962.asp
Wendet sich an SchülerInnen

Postzensur und Telefonüberwachung in der Bundesrepublik Deutschland (1949–1968)
http://www.metropol-verlag.de/pp/downloads/downloads.htm
Und wenige andere Aufsätze aus der ZfG.

Protokoll des Dinslakener Stadtrats von 1914 bis 1918
http://www.wk1-dinslaken.de/quellen/digitale-quellen

Psychiatrie des Todes
http://www.stgs.sachsen-anhalt.de/gedenkstaette-fuer-opfer-der-ns-euthanasie-bernburg/literatur/
Selten dumm: Nur Bd. 1 gibts als kostenlosen Download; Bd. 2 kostet --- 2,50 Euro!

Ratgeber Bestandserhaltung
http://www.afz.lvr.de/de/archivberatung/bestandserhaltung_1/bestandserhaltung_3.html
Zur Erstauflage:
http://archiv.twoday.net/stories/8414122/

Reise ins jüdische Ostfriesland
http://www.ostfriesischelandschaft.de/285.html

Spurensuche zur Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma in Duisburg
http://www.diss-duisburg.de/online-bibliothek/bucher-im-volltext/spurensuche-sinti-und-roma-in-duisburg/

Strategien gegen Neonazismus und Rassismus unter besonderer Berücksichtigung der Jugendarbeit
http://www.isfbb.de/Paedagogisches-Material-zum-Download_index13.htm

Tagebuch des des niederländischen Zwangsarbeiters Jan de Mik in Ruit 1943-1945
http://www.ostfildern.de/Schriftenreihe+Bd_+9+_Aus+der+Geschichte+Ostfilderns_-p-3144.print

Über Heidelberger Universitätsämter 1386-2013.
Herausgegeben von Dagmar Drüll. 2013
http://www.uni-heidelberg.de/uniarchiv/gelex.html

Vertrauliches ;-)
http://www.indiskretionehrensache.de/2014/12/streng-vertrauliche/

Westfälische Beiträge zur niederdeutschen Philologie
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/komuna/publikationen/westf_beitraege/
Bd. 1-11 zum Download, unverständlicherweise nicht auch der gleichfalls vergriffene Bd. 12, den ich in der ersten Auflage hier besprach:
http://archiv.twoday.net/stories/8454145/

Zeitschrift für die Geschichte und Altertumskunde Ermlands
Bände 1-50
http://his.ermlandfamilie.de/news/zgae-digital.html

Nach wie vor vertrete ich vehement:
Vergriffene Schriften Open Access bereitstellen!
http://archiv.twoday.net/stories/534898925/ (1. November 2013 mit vielen weiteren Links)

#histverein


Am Freitag, den 12. Dezember, starb in Lindau der ehemalige Vorarlberger Landesarchivar Karl Heinz Burmeister im Alter von 78 Jahren.

http://www.vorarlbergernachrichten.at/lokal/vorarlberg/2014/12/17/alt-landesarchivar-karl-heinz-burmeister-ist-tot.vn

Siehe auch

GND
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=118951327

http://archiv.twoday.net/search?q=burmeister

Die Zusammenstellung von Akira Kusamoto ist im Findmittel des Landesarchivs zum Bestand Jülich-Berg I einsehbar.

http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=185&id=0613&tektId=56&bestexpandId=55

Nach Willen des Sozialisten François Hollande soll es ab 2016 nur noch 13 statt 22 Regionen geben, womit die Teilautonomie des Elsass abgeschafft wird.

http://www.heise.de/tp/news/Sturmglocken-laeuten-im-Elsass-gegen-Zwangsfusion-2504718.html

http://archivamt.hypotheses.org/1437

http://bdh.bne.es/bnesearch/AllPlayList.do

Toll!


Die Liste auf

http://manuscripta.at/m1/digitalisate.php

enthält jetzt benutzerfreundlich das Datum der Eintragung ins Portal. Leider funktioniert gerade kein einziger Link zum Katalog der ÖNB!

http://digibuc.ro/

Etliches auch in Deutsch.

Via
https://bibliostoria.wordpress.com/2014/12/19/biblioteca-digitale-di-bucarest-risorse-e-fonti-per-la-storia-della-romania/

Die früher als DacoRomanica bezeichnete "Biblioteca Digital?
a Bucure?tilor" wurde von mir bereits einmal kurz 2010 erwähnt.

http://archiv.twoday.net/stories/11509590/

http://dibiki.ub.uni-kiel.de/viewer/image/PPN796669651/15/

Bei der UB Kiel muss man an den Metadaten sparen. Noch nicht einmal das Jahrhundert wird angegeben.

https://books.google.de/books?id=SAhKAAAAcAAJ&pg=PA9

Fehlt im Handschriftencensus. Zum Werk:

http://www.geschichtsquellen.de/repOpus_01181.html
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10457296-3

Wie immer Lesenswertes von Kühnel:

http://unibloggt.hypotheses.org/228

DAS (nicht der) Blog

http://mittelalter.hypotheses.org/4930

steht künftig auch für frühneuzeitliche Beiträge offen.

Die Linkliste zu digitalisierten Wappenbüchern ist lückenhaft, es fehlen meist jegliche Literaturangaben. Bei Münchner Digitalisaten sollte man die Permalinks und nicht die Links der Bildsuche zitieren oder den DFG-Viewer (Links defekt!).

http://heraldica.hypotheses.org/1770

Zu den Lücken: Es wäre schön, wenn die hier gegebenen Hinweise zur Kenntnis genommen würden:

http://archiv.twoday.net/search?q=wappenb

z.B.
http://archiv.twoday.net/stories/96991398/ (Krakau mgq 1479)
http://archiv.twoday.net/stories/640154603/ (Freiburg 15)

Öhem, unwürdig in Heraldica Nova zu erscheinen

http://skriptorium.blog.de/2014/12/19/buchhandel-de-vs-amazon-de-19863659/

http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=34671

Aus einem Bericht von Peter Brunner über neue Büchner-Funde in digitalisierten Zeitungen:

http://geschwisterbuechner.de/2014/12/19/nicht-ganz-uninteressant-die-zeitung-von-vorgestern/

Nachdem Bibliothekspraxis nicht in die Puschen kommt, gibt es jetzt die erste Ausgabe des Open-Access-Journals o-bib mit Beiträgen vom Bibliothekartag.

https://www.o-bib.de/issue/view/2014H1

https://www.fwf.ac.at/en/news-and-media-relations/news/detail/nid/20141219-2097/

Erfreulich ist, dass CC-BY bei geförderten Publikationen verlangt wird. Seit dem Reuß-Schock verharrt die DFG in Deutschland in Sachen Open Access in Schockstarre, während der FWF in Österreich durch Förderung geistes- und sozialwissenschaftlicher Monographien ohne jedes Embargo inzwischen hundertmal mehr für Open Access (auch in den Geschichtswissenschaften) getan hat als die DFG. Böhlau und die ÖAW als Subventionsempfänger sorgen dafür, dass ausgesprochen hochwertige geschichtswissenschaftliche Publikationen von österreichischen Autoren oder zur österreichischen Geschichte kostenlos zur Verfügung stehen.

Auch die Schweiz wird sich an Monographien-Förderung versuchen:

http://www.snf.ch/en/researchinFocus/newsroom/Pages/news-141218-oapen-ch-pilot-project-for-open-access.aspx

https://plus.google.com/109080670989349548459/posts/HsLqMrisSSR

Foto: Lars Voßen

In dem Interview, das Sabine Baumann mit mir 2004 für die ZfBB führte, fehlte eine Seite:

http://zs.thulb.uni-jena.de/servlets/MCRFileNodeServlet/jportal_derivate_00239589/j04-h4-per-2.pdf

Reaktion der ThULB Jena: "eine Überprüfung mit dem Klostermann-Verlag hat ergeben, dass die „leere“ Seite eine vollseitige Werbeanzeige war. Diese ist vom Verlag durch einen Platzhalter ergänzt worden und das PDF ausgetauscht."

Selbstverständlich müssen bibliothekarische Fachzeitschriften 1:1 digitalisiert werden. Auch Anzeigen sind historische Quellen.

http://blog.flickr.net/2014/12/15/finnish-broadcasting-company-archives-commons/

Die Bilder können frei genutzt werden. Es dürfte noch Jahrhunderte dauern, bis deutsche Medienarchivare eine ähnlich großzügige Geste beschließen.

Foreign Minister Väinö Tanner tells the people that the Winter War has ended, 1940.

"Der Vorstand des Instituts für Geschichtswissenschaft hat nun beschlossen, das Berufungsverfahren für die Professur für Landesgeschichte einzustellen. Sie soll im Rahmen von Sparmaßnahmen wegfallen. Als Ersatz soll das Profil „Landesgeschichte“ mit dem Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit kombiniert werden."

http://histbav.hypotheses.org/3231

Schließen Sie sich BITTE den bisher 2400 Unterstützern an:

https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-des-lehrstuhls-fuer-rheinische-landesgeschichte-an-der-universitaet-bonn

http://histbav.hypotheses.org/3223

Wir lesen dazu auch

http://archiv.twoday.net/stories/38772155/

Halten wir fest: Die einzig wahre Zusammenführung der GND-Institutionen ist nicht die Deutsche Biographie (die immer noch schäbigst die freien Wikimedia-Projekte ausklammert), sondern der BEACON-Service.

deutsche biographie

Quelle: http://www.deutsche-biographie.de/treffer.html?Autor=Graf,%20Klaus

http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/all/LastUpdate/

Darunter auch die Zürcher Wappenrolle.

http://www.dilibri.de/id/1333575

Der Handschriftencensus

http://www.handschriftencensus.de/4167

ignoriert, dass der Aufsatz von Bärmann 2001 online ist:

http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schauinsland2001/0013


"The Census of French Sculpture in American Public Collections (1500-1960) reveals for the first time the breadth and richness of this body of works."

http://frenchsculpture.org/

Auch Degas ist gut vertreten.

Wieder mal ein völlig überteuertes Luxus-Projekt für die UB Erlangen:

http://zkbw.blogspot.de/2014/12/dfg-bewilligt-vd18-erschlieung-und.html

http://wisspub.net/2014/12/18/bundesgericht-halt-versand-von-zeitschriftenartikeln-durch-bibliotheken-fur-zulassig/

"Das Schweizer Bundesgericht hat entschieden: Bibliotheken dürfen auf Bestellung einzelne Aufsätze aus wissenschaftlichen Zeitschriften einscannen und per E-Mail an berechtigte Benutzer verschicken. Der von der ETH Zürich betriebene Dokumentenlieferdienst ist mit dem Urheberrecht vereinbar. Das Bundesgericht hebt das Urteil des Zürcher Handelsgerichts auf und weist die Klage von Elsevier, Springer und Thieme ab."

Auf leisen Sohlen versucht Google immer wieder, seine Buchsuche einer verabscheuungswürdigen Kommerz-Hölle anzunähern, in der die Nutzer übers Ohr gehauen werden. Gibt es moderne Reprints, werden diese gern bevorzugt angezeigt, während die alten gemeinfreien Titel gut versteckt werden.

Bei den Suchoptionen der deutschen Version gibt es nur die Einschränkung "Kostenlose Google E-Books", die aber nicht identisch ist mit der nur in der Erweiterten Suche (wer findet und nutzt die schon?) verfügbaren Einschränkung "Nur Vollansicht". Bei Edgar Degas (wieso ich dieses Beispiel wähle:
http://archiv.twoday.net/stories/1022375764/ ) werden die hochwertigen Publikationen des Metropolitan-Museums, die in Komplettansicht vorliegen, mit der Einschränkung auf kostenlose E-Books NICHT gefunden.

https://www.google.de/search?q=edgar+degas&num=100&tbs=bkv:r&tbm=bks

https://www.google.de/search?hl=de&tbo=p&tbm=bks&q=edgar+degas&tbs=,bkv:f&num=100

Und mein Screenshot betrifft nicht nur einen Einzelfall. Fast in jedem Buch mit Vollansicht sieht man bei der Trefferanzeige (und zwar schon seit geraumer Zeit) das betrügerische "Für diese Seite ist keine Leseprobe verfügbar" mit Link zu Kaufmöglichkeiten. So auch bei meinen Gmünder Chroniken:

https://books.google.de/books?id=PoAgAAAAMAAJ&q=klaus%20graf%20gm%C3%BCnder%20chroniken#v=snippet&q=klaus%20graf%20gm%C3%BCnder%20chroniken&f=false

Ich sehe das nicht nur als Betrug am Leser, sondern auch als Vertragsverletzung. Ich habe Google (im Rahmen des Partnerprogramms) die Anzeige meines Buchs (ich bin Rechteinhaber der Online-Rechte) erlaubt unter der Bedingung, dass 100 % angezeigt werden. Wenn man das Buch durchblättert, sieht man auch jede Seite. Aber wer nicht auf den Hinweis "Vollansicht" in der Trefferliste geachtet hat (den Metadaten des Buchs auf "Über dieses Buch" kann man die Eigenschaft, dass es komplett angezeigt wird, nicht entnehmen), dem wird fälschlich vorgegaukelt, dass es nicht komplett einsehbar ist.

Da Google über Google Play auch Bücher verkauft, wäre meines Erachtens zu prüfen, ob die Irreführung durch falsche Angaben hinsichtlich der Sichtbarkeit einzelner Seiten nicht einen Verstoß gegen das UWG bedeutet.

Update:

Eine von Google via Partnerprogramm angeforderte Stellungnahme kam umgehend, ist aber alles andere als überzeugend.

Wir zeigen wie gewünscht 100% Ihres Buches an und weisen darüber hinaus auf externe Links zu Amazon, Weltbild etc.
Es wird niemand gezwungen, den Titel käuflich zu erwerben; wir weisen die Leser nur auf die verschiedenen Möglichkeiten hin, während wir wie vertraglich geregelt 100% des Buches anzeigen.

Wie in Ihrem Screenshot zu sehen ist, steht da "Für diese Seite ist keine Leseprobe verfügbar" zu lesen -- nicht aber "Für dieses Buch ist keine Leseprobe verfügbar", was ja nicht richtig wäre -- denn ein sehr geringer Teil des Buches wird auch bei einer 100%en Vorschau aus Sicherheitsgründen ausgespart.

Es wird nicht vertuscht, dass Ihr Titel in seiner Vollkommenheit lesbar ist. Ganz im Gegenteil, wir ermöglichen es gerne. Unsere Mission ist Informationen zugänglich zu machen und das Google Books Programm als Teil von Google bringt Bücher, wo es rechtlich möglich ist, gratis unter die Menschen. ("Organize the world's information and make it universally accessible and useful.")


google_degas

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/jeff-koons-ist-skulptur-fait-d-hiver-plagiat-von-naf-naf-werbung-a-1009051.html

Plagiate in Archivalia:

http://archiv.twoday.net/search?q=plagi (619 Treffer)

Update: Der Besitzer hat die Skulptur zurückgezogen

http://derstandard.at/2000009768969/Koons-Plastik-nach-Plagiatsvorwurf-zurueckgezogen

"Centre-Pompidou-Chef Alain Seban erklärte, in der Vergangenheit habe es bereits ähnliche Vorwürfe gegen andere Werke aus Koons' "Banality"-Serie gegeben. Prinzip der Serie sei es gerade, gekaufte Objekte oder Bilder aus der Presse aufzugreifen. Ein großer Teil der zeitgenössischen Kunst nutze derartige Zitate."

http://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/kooperation-fuer-die-kunst-und-museumsbibliothek

"Der Rat der Stadt Köln hat der Kooperation zwischen der Universitäts- und Stadtbibliothek mit der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln zugestimmt. Über die Kooperation werden die Kunst- und kunstgeschichtlichen Bestände der beiden Bibliotheken in eine gemeinsam betriebene - im ersten Schritt - virtuelle Zentralbibliothek für Kunst und Kunstgeschichte zusammengeführt. "

Siehe auch
https://de.wikipedia.org/wiki/Kunst-_und_Museumsbibliothek_der_Stadt_K%C3%B6ln

http://www.theatlantic.com/health/archive/2014/12/scientists-have-a-sharing-problem/383061/

http://bioscience.oxfordjournals.org/content/early/2014/10/22/biosci.biu169

Den Ausführungen von RA Carsten Ulricht stimme ich im Ergebnis zu:

http://www.jurablogs.com/go/twitter-und-urheberrecht-ist-die-uebernahme-fremder-tweets-rechtlich-zulaessig
http://www.rechtzweinull.de/archives/1675-twitter-urheberrecht-ist-die-uebernahme-fremder-tweets-rechtlich-zulaessig.html

"Im Ergebnis halte ich es auch für richtig, dass bei der ständig zunehmenden Zahl von Inhalten im Internet für die Annahme von Urheberrechtsschutz eine interessengerechte Schwelle gelten muss. Sonst kann jeder, der einen solch kurzen Post ohne entsprechende Legitimation- unabhängig ob privat oder mit kommerziellem Interesse – veröffentlicht, bis zu 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers im Wege der Abmahnung oder Klage auf Unterlassung und Schadenersatz in Anspruch genommen werden, was doch etwas unverhältnismässig erscheint. Diese Rechtsfolge sollte jedem, der generell Urheberrechtsschutz für Tweets fordert, klar sein.

So wie das Leistungsschutzrecht für Presseverleger nachvollziehbarerweise kritisiert wird, so erscheint auch der Urheberrechtsschutz von 140 Zeichen langen Sprüchen in der heutigen Zeit durchaus fragwürdig, zudem wenn diese über Dienste wie Twitter zum Zwecke der Weiterverbreitung (über Retweets und andere Technologien) bewußt öffentlich zugänglich gemacht werden."

Ulbricht spricht die Möglichkeit, Tweets mittels der Einbettungsfunktion online wiederzuverwenden (das gilt natürlich nicht für das umstrittene Buch), nicht ausdrücklich an. Verwendet man die vorgegebene Einbettungsfunktion kann man sich auf die Zustimmung des Urhebers (sollte der Tweet ausnahmsweise doch urheberrechtlich geschützt sein) berufen.

In den Kommentaren versteigt sich Ulricht zu der Aussage: "Wie im Text beschrieben, bedeutet witzig oder originell nicht zwingend urheberrechtlich geschützt." Das ist völliger Unsinn und allenfalls für das Adjektiv "witzig" aufrechtzuerhalten, denn gerade die Originalität ist ein Hauptkriterium für die "persönliche geistige Schöpfung".

Mit Blick auf einen als geschützt angesehenen Karl-Valentin-Satz formulierte das LG München 2011: "Auch kurze Wortfolgen sind indes einem Urheberrechtsschutz zugänglich, wenn sie sich durch eine fantasievolle Wortwahl oder Gedankenführung von üblichen Formulierungen abheben".

http://openjur.de/u/254522.html

Im übrigen kann RA Ulricht noch so tun, als könne man Schöpfungshöhe kohärent und schlüssig bestimmen - der Blick auf die real existierende Rechtsprechung zeigt klar, dass dem nicht so ist.

konradin drama Mein kürzestes Konradin-Drama aller Zeiten ist womöglich urheberrechtlich geschützt, da es originell und witzig ist.

"Werden gerade diejenigen verschont, die als erfolgreiche Unternehmer über die größten Vermögen und damit auch über erheblichen Einfluss auf das Gemeinwesen verfügen, und wird gerade ihnen ermöglicht, dieses Vermögen unter Befreiung der sonst nach Leistungsfähigkeit auferlegten Lasten an Dritte, insbesondere an Familienmitglieder, weiterzureichen, ohne dass diese hierfür eigene Leistung oder Fähigkeiten eingebracht hätten, verfestigt und verstärkt dies die ökonomische Ungleichheit."

Aus dem Minderheitenvotum (Gaier, Masing und Baer) der Bundesverfassungsgerichts-Entscheidung zur Erbschaftssteuer.

http://www.jurablogs.com/go/minderheitenvotum-bverfg-zur-erbschaftssteuer-hat-es-in-sich

https://rsc-src.ca/en/expert-panels/rsc-reports/future-now-canadas-libraries-archives-and-public-memory

Free download of the 216 pages report.

Der Leipziger Handschriftenexperte Christoph M. macht auf eine Neuerscheinung aufmerksam:

Marek Wejwoda, Dietrich von Bocksdorf und seine Bücher. Rekonstruktion, Entwicklung und inhaltliche Schwerpunkte einer spätmittelalterlichen Gelehrtenbibliothek (Schriften aus der Universitätsbibliothek 31), Leipzig 2014.
Preis: 29,50 Euro

Er schreibt: "Die Publikation wird mit einem moving wall von zwei Jahren in open access bereitgestellt werden."

Zum Geschlecht von Anglizismen ist lesenswert:

http://www.duden.de/sites/default/files/downloads/Duden_Das_Fremdwort_Lesenswertes_und_Interessantes.pdf (S. 21)

Es trifft zu, dass sich das weibliche Geschlecht (von der Vorstellung DIE Wand, Mauer statt DER Wall) im Deutschen durchgesetzt hat, wie

https://de.wikipedia.org/wiki/Moving_Wall

angibt.

Sinnlos ist es allerdings bei einer Einzelpublikation statt von Embargofrist/Sperrfrist von einer "moving wall" zu sprechen, da sich bei einem einzelnen Buch nichts bewegen kann. Nur auf eine Schriftenreihe könnte man Moving Wall sinnvoll anwenden. Davon kann aber, wie eine Recherche zu den älteren Bänden der "Schriften" ergibt, leider auch keine Rede sein:

http://univerlag-leipzig.de/catalog/category/74-Schriften_aus_der_Universitaetsbibliothek

Bibliotheken sollten sich nicht auf Universitätsverlage einlassen, die Open Access nur mit zu langem Embargo unterstützen. Es gibt viele Universitätsverlage, die auf sofortigen Open Access setzen.

Beitrag von Thomas Wilhemi schon im Juni 2014

http://provenienz.hebis.de/2014-June/000954.html

Mehr dazu:

http://provenienz.gbv.de/Biblioteca_Teleki-Bolyai_%28Neumarkt_am_Mieresch%29


Vier geisteswissenschaftliche Max-Planck-Institute haben sich zusammengeschlossen:

http://dlc.mpdl.mpg.de/dlc/

Man sieht sehr schön, wie einmal mehr die Dummheit triumphiert: das MPI für Wissenschaftsgeschichte hat mit ECHO

http://echo.mpiwg-berlin.mpg.de/home

etc. in diesem Bereich die größten Erfahrungen - aber nein, das wird natürlich nicht ins Boot geholt.

Man vergleiche etwa:

http://echo.mpiwg-berlin.mpg.de/ECHOdocuView?url=/permanent/library/9YB8NPWX/pageimg&pn=7&mode=imagepath

http://dlc.mpdl.mpg.de/dlc/view/escidoc:7050:10/recto-verso/8

http://aurelia.orleans.fr/archives-et-manuscrit

Vorgesehen ist die Digitalisierung der Manuskripte von Fleury.

http://www.kunstsammlungen-coburg.de/sammlungen-online.php

Die Bilder stehen unter CC-BY-NC-SA, sind also leider nicht wikipediatauglich.

Via
http://www.oberfranken.de/-10-12-14--Kunstsammlungen-der-Veste-Coburg--Digitales-Angebot-ist-um-zwei-weitere-Sammlungsbereiche-gewachsen.htm


 

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