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http://mappingbooks.blogspot.de/2014/01/linking-archival-sources-in-2013-ahr.html

http://blogs.nature.com/news/2014/10/more-than-half-of-2007-2012-research-articles-now-free-to-read.html?WT.mc_id=TWT_NatureNews

Ich bin bei solchen hohen Zahlen eher skeptisch und sehe keinen Anlass, die Sachlage jetzt anders zu sehen als im letzten Jahr, als ich anlässlich der Vorgängerstudie eine entsprechende Erhebung veranstaltete:

http://archiv.twoday.net/stories/528987964/

Damals formuliert ich als Hypothese: "Weniger als 10 % der 2011 erschienenen deutschsprachigen wissenschaftlichen Beiträge aus dem Bereich der Geschichtswissenschaft sind kostenlos im Netz verfügbar".


http://www.theguardian.com/world/2014/oct/24/mi5-spied-historians-eric-hobsbawm-christopher-hill-secret-files

Eric Hobsbawm and Christopher Hill had phones tapped, correspondence intercepted and friends and wives monitored.


Laut https://netzpolitik.org/2014/youtube-content-id-wie-microsoft-und-google-unsere-berichterstattung-behindern-und-niemand-schuld-ist/ wurde der treffende Begriff von FragDenStaat erfunden.

http://dougsarchaeology.wordpress.com/2014/10/20/open-access-does-not-equal-you-the-author-paying/ räumt einmal mehr mit Vorurteilen auf.

"Angaben über hohe Gebühren für eine OpenAccess-Publikation sollen ganz offensichtlich abschrecken", sagt Schreg:

http://archaeologik.blogspot.de/2014/10/hohe-gebuhren-sollen-vor-open-access.html


http://heise.de/-2430592

Der Clm 30150 im Angebot der BLO:

http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/bellifortis


Gibts nur in Ebook-Formaten und von David Schraven arrogantes Gesülze darüber, wieso man es nicht als PDF anbietet.

https://www.correctiv.org/ratgeber-behoerden-zur-auskunft-zwingen/

https://krautreporter.de/

Das Medium wurde mit Crowdfunding finanziert.

Via
http://heise.de/-2431628

http://www.verfassungsblog.de/karlsruhe-verschafft-ddr-heimkindern-gerechtigkeit/#.VEqFf2eTC_I

RA Schwenke erläutert das Urteil:

http://rechtsanwalt-schwenke.de/eugh-embedding-haftung-youtube/

Es handelt sich um Trittbrettfahrer der Redtube-Abmahnung.

http://www.focus.de/digital/internet/rechtsanwalt-warnt-achtung-betrueger-schocken-porno-nutzer-mit-abmahnwelle_id_4224294.html

Unter anderem mit einem Überblick über Online-Jobbörsen.

http://amuc.hypotheses.org/174

Der Erstdruck von Georg Rüxners Turnierbuch (Simmern 1530, VD16 R 3541) ist online:
urn:nbn:de:bvb:12-bsb00090290-0
(Kolophon: http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00090290/image_833 )

http://www.ebersberger-historie.de/hv/jahrbuch.htm

"Die vergriffenen Bände 1,2 und 6 bieten wir Ihnen im PDF-Format zum Download an."

#histverein

http://francofil.hypotheses.org/3003

Ende April 2012 wies ich auf die Handreichung zur Open-Access-Komponente der deutschen Allianz- und Nationallizenzen hin:

http://archiv.twoday.net/stories/97008660/

(Weitere Erwähnungen hier:

http://archiv.twoday.net/stories/197330649/
http://archiv.twoday.net/stories/410257771/ )

Diese Handreichung ist mehrfach im Netz einsehbar, beispielsweise unter folgendem DOI:

http://dx.doi.org/10.2312/ALLIANZOA.004

Eingedenk des Bekenntnisses der DFG zu Open Access hat man bei den Verhandlungen für die National- und die Allianz-Lizenzen darauf Wert gelegt, dass bei den lizenzierten Angeboten die Möglichkeit eingeräumt werden musste, dass die autorisierten Einrichtungen ohne Zusatzkosten Artikel der ihnen angehörigen Autoren in ihr Open-Access-Repositorium (Institutional Repository = IR) aufnehmen dürfen und zwar - das ist besonders attraktiv - in vielen Fällen in der Verlagsversion. Es sind meistens aber Embargos zu beachten.

Mirjam Blümm (SUB Göttingen) hat noch 2012 in "Perspektive Bibliothek" die Möglichkeiten vorgestellt:

http://dx.doi.org/10.11588/pb.2012.2.9457

Auch auf dem Bibliothekartag in Hamburg 2012 war dieser Aspekt Thema. Im Netz sind die Folien von Christine Hillenkötter, ebenfalls aus Göttingen:

http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2012/1276/pdf/Bibliothekartag_2012_Allianz_Lizenzen_Hillenkoetter.pdf

Dort heißt es abschließend, die OA-Komponente sei erfolgreich.

Die Druckfassung erschien 2012 in "Bibliothek, Forschung und Praxis":

http://dx.doi.org/10.1515/bfp-2012-0039 bzw.
http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?gs-1/10454

Obwohl ich mich einigermaßen intensiv über OA informiere, sind mir Diskussionen der OA-Community über den deutschen Weg und die von Hillenkötter (nicht aber Blümml) genannten internationalen Parallelen nicht erinnerlich. Dabei sind Vereinbarungen, die Vorteile gegenüber den an sich (insbesondere nach der SHERPA/ROMEO List) eingeräumten Selbstarchivierungsrechten bieten, ein wichtiges Werkzeug für besseren grünen Open Access. Das betrifft vor allem das nicht nur für Geisteswissenschaftler wichtige Formatproblem, wenn die Verlagsfassung verwendet werden darf. Den Ansatz, für Open Access bei Lizenzverhandlungen möglichst viel herauszuholen, finde ich grundsätzlich richtig. Er sollte weiterverfolgt werden.

Aber das beste Werkzeug ist wertlos, wenn es so gut wie nicht genutzt wird.

Schauen wir also zwei Jahre später an, welche Publikationen aufgrund der OA-Komponente frei zur Verfügung stehen. Da es eine eindeutige Empfehlung gibt, die Vermerke

"Dieser Beitrag ist mit Zustimmung des Rechteinhabers aufgrund einer (DFG-geförderten) Allianz- bzw. Nationallizenz frei zugänglich."
"This publication is with permission of the rights owner freely accessible due to an Alliance licence and a national licence (funded by the DFG, German Research Foundation) respectively."

beizufügen, kann sich eine Erfolgskontrolle darauf beschränken, nach diesem Text zu recherchieren - in allgemeinen und Repositoriums-Suchmaschinen. Ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass allzuviele Autoren oder IR-Manager unter Berufung auf die OA-Komponente selbstarchivieren, ohne dies wie empfohlen kenntlich zu machen.

Leichter gesagt als getan, denn gerade die IR-Suchmaschinen sind meist hundsmiserabel.

Zunächst ein Blick on Google Scholar:

http://scholar.google.de/scholar?q=+%22mit+Zustimmung+des+Rechteinhabers+aufgrund+einer%22&btnG=&hl=de&as_sdt=0%2C5

Bis auf einen Beitrag ÜBER die Komponente und zwei Dokumenten der DB Thüringen gibt es von den ca. 31 Treffern nur Publikationen vom Institut für deutsche Sprache (IDS). Die Suche nach der englischen Fassung erbringt nur die zwei Dokumente aus Thüringen in Google Scholar.

Wie sieht es in der Google-Websuche aus? Von den 90 Treffern

https://www.google.de/search?q=%22mit+Zustimmung+des+Rechteinhabers+aufgrund+einer%22&num=100&espv=2&filter=0&biw=1024&bih=719

beziehen sich etliche auf das IDS, vielleicht die meisten aber auf den Kasseler Hochschulschriftenserver KOBRA (die Dubletten - siehe etwa Suche nach Namibia - habe ich nicht weggestrichen.) Weiter vertreten Sachsens Qucosa, Thüringen (wie gehabt). Abgeschlagen SSOAR mit 3 und Econstor sowie Wildenau mit einem Dokument (wobei letzteres aus Econstor stammt).

BING hat insgesamt nur 13 Treffer zu

http://www.bing.com/search?q=%22mit+Zustimmung+des+Rechteinhabers+aufgrund+einer%22

3 davon handeln über die OA-Komponente. Vertreten sind DB Thüringen, IDS, KOBRA, Qucosa. Hinzu kommen zwei Trefferlisten aus Sciencegate, die auf Qucosa-Dokumente zurückgehen.

Metager hat mit Phrasensuche 15 Treffer, davon 4 über die OA-Komponente, darunter ein in Google nicht erfasster Mailinglistenbeitrag von mir. Vertreten sind die gleichen Repositorien wie in BING, wobei http://waesearch.kobv.de/ auf Econstore zurückgehen dürfte.

Auch der Sieger meines letzten Metasuchmaschinentests ( http://archiv.twoday.net/stories/714908537/ ) info.com bot kein neues Material, ebensowenig einige andere Metasuchmaschinen.

Etwas anders sieht es bei BASE aus:

http://www.base-search.net/Search/Results?lookfor=%22mit+Zustimmung+des+Rechteinhabers+aufgrund+einer%22&type=all&oaboost=1&ling=0&name=&thes=&refid=dcresde&newsearch=1

271 Qucosa
13 DB Thüringen
6 Econstor (die 3 von Leibniz-Open gehören ebenfalls dazu)

Also 290 Dokumente, vorausgesetzt die drei Quellen überschneiden sich nicht.

KOBRA fehlt, da die dortigen "Bemerkungen" offenbar nicht zu von BASE eingesammelten Metadaten gehören.

Die OAN-Volltextsuche ist wertlos, da sie keine Phrasensuche unterstützt:

http://oansuche.open-access.net/oansearch/search?query=%22mit+Zustimmung+des+Rechteinhabers+aufgrund+einer%22

Über 500 Treffer bei der Suche nach

Rechteinhabers

durchzusehen, habe ich mir erspart. Eine Suchanleitung habe ich nicht gefunden, die Suchergebnisse werden anscheinend nicht mit UND standardmäßig verknüpft.

Suche mit +rechteinhabers +nationallizenz findet nur ein einziges einschlägiges Dokument (in SSOAR).

Gehen wir nun die einzelnen lokalen Volltextsuchen der ermittelten IRs durch. Begonnen habe ich immer mit "mit Zustimmung des Rechteinhabers aufgrund einer".

In Kassels IR (DSpace) finde ich mit Google eine zweistellige Anzahl von Beiträgen:

https://www.google.de/search?q=site:kobra.bibliothek.uni-kassel.de/+%22mit+zustimmung+des+rechteinhabers+aufgrund+einer%22&num=100&filter=0&biw=1024&bih=719

Die lokale Volltext-Suche (die ich auf Anhieb gar nicht fand) versagt völlig. Das entsprechende Feld ist offensichtlich nicht suchbar; bei der Suche nach Rechteinhabers wurden keine relevanten Treffer gefunden.

Bei Qucosa werden (wie in Base) 271 Einträge gefunden, die aber alle auf die TU Dresden entfallen. Bei den anderen sieben Hochschulen bzw. wissenschaftlichen Einrichtungen Fehlanzeige.

http://www.db-thueringen.de/ findet 20 Dokumente (BASE: 13), die allesamt aus der TU Ilmenau stammen.

Das IDS erfasst die entsprechende Bemerkung weder in seiner Suche noch liefert es diesen Teil der Metadaten an BASE (wo die Dokumente von LeibnizOpen geliefert werden.)

Bei Econstor führt die Suche ebenfalls nicht zum Ziel.

Bei SSOAR (Google findet 6 einschlägige Dokumente) denkt man zunächst, dass der Vermerk nur in den PDFs hinterlegt ist, die von der Suche offenbar nicht erfasst werden. Aber das trifft nicht zu, der Vermerk erscheint nicht in den suchbaren Metadaten, obwohl er Teil der Metadaten z.B. von

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-369004

ist.

Fazit:

Open Access braucht Transparenz und insbesondere transparente Erfolgskontrollen. Es ist ein Unding, dass es keine öffentliche Abfrage gibt, die zuverlässig die Anzahl der mit dem Vermerk eingestellten Dokumente (samt Links zu diesen) liefert, aufschlüsselbar nach Institution, Jahr, Lizenzgeber usw.

Es ist ebenfalls ein Unding, dass von den sechs bisher geprüften Volltextsuchen der Repositorien nur zwei Ergebnisse lieferten.

Setzt man sowohl den KOBRA- als auch den IDS-Bestand großzügig mit jeweils 100 Dokumenten an, kommt man mit den anderen Daten auf etwas mehr als 500 Eprints. Das ist aus meiner Sicht angesichts des möglichen Bestands erbärmlich wenig, bedenkt man, dass von den vielen Hochschulen und autorisierten Institutionen in Deutschland bisher nur die TU Dresden, die TU Ilmenau, die Uni Kassel sowie das IDS das Werkzeug der OA-Komponente in ihren IRs genutzt haben (SSOAR und Econstor sind keine IRs, sondern disziplinäre Repositorien).

Diese Schlussfolgerungen beziehen sich NUR auf die deutsche Formulierung. Es ist ärgerlich, dass man nach der deutschen und der englischen Formulierung parallel suchen muss, weil sich die IR je nach Gutdünken dafür entschieden haben, nur deutsch, nur englisch oder alle beiden Versionen in ihre Metadaten einzutragen.

Eine massive Erweiterung des Bestands liefert aber auch die Suche nach der englischen Fassung nicht.

In SSRN gibt es 9 Papers des Max Planck Institute for Comparative and International Private Law.

Dagegen übertrumpft das bislang schmerzlich vermisste Göttingen (wir erinnern uns an die beiden eingangs erwähnten Propagatorinnen der OA-Komponente) mit 283 Aufsätzen knapp die fleißige TU Dresden.

http://goedoc.uni-goettingen.de/goescholar/search?order=DESC&rpp=10&sort_by=2&page=28&query=%22This+publication+is+with+permission+of+the+rights+owner+freely+accessible+due%22&etal=0

In BASE sind diese Beiträge aber nicht über den Vermerk auffindbar!

Schätzungsweise über zwei Drittel des Gesamtaufkommens entfallen auf die Uni Göttingen und die TU Dresden.

Die unerträgliche Trägheit der Masse der deutschen Hochschulbibliotheken, die anscheinend keinen einzigen Beitrag aufgrund der OA-Komponente in ihr IR eingestellt haben, ist nur ein weiteres Beispiel für das, was ich seit Jahren als die "Open Access-Heuchelei der Bibliotheken" geißele:

http://archiv.twoday.net/stories/573860379/


http://ids-pub.bsz-bw.de/home

Von den 2524 Dokumenten ist den allermeisten (2490) ein Volltext beigegeben! Respekt, möchte man ausrufen, um dann festzustellen, dass häufig "Dieser Beitrag ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht frei zugänglich." zu lesen. Ärgerlich, dass es keine Filtermöglichkeit für Open-Access-Beiträge gibt.

Immerhin, ein gewisser Fortschritt gegenüber 2007:

http://archiv.twoday.net/stories/4093621/


http://officeforscholarlycommunicationharvardlibrary.createsend.com/t/ViewEmailArchive/t/EB6E64DBC8091835/C67FD2F38AC4859C/

"The Harvard Library is pleased to announce a new policy on the use of digital reproductions of works in the public domain. When the Library makes such reproductions and makes them openly available online, it will treat the reproductions themselves as objects in the public domain. It will not try to restrict what users can do with them, nor will it grant or deny permission for any use."

This is something which really ought to be a matter of course.

See also http://via.lib.harvard.edu/ (this should be a library website)

http://openscience.com/open-access-advocates-like-mensheviks-bolsheviks/

Zur Größenordnung aktueller OA-Publikationen:

"Pretty soon we are going to reach the point where open access journals have a 15% share of newly published articles. There are also (very often really high profile) journals that make all their content open access on their own websites, let’s say, after one year from initial publication. There are about 500 journals like that. When you count it together, there will be 22-23% of articles available for free on publishers’ websites, one year after publication. Together with green open access (copies that were self-archived by authors) it will be something around one third of all articles. Thus, approximately 33% of all scholarly articles are available for free one year after publication. This is not a small number."

Björk äußert sich auch zu unseriösen OA-Journals und hält diese nicht für ein schwerwiegendes Problem. Skeptisch ist er gegenüber dem grünen Weg.

"In the long term, when open access journals and article processing charges become more and more popular libraries will be reluctant to pay subscription fees. And if in addition green open access would start to reach high uptake levels of say 50%, publishers would respond with a counterattack, to try to enforce longer embargo rules. There is an internal contradiction within the green model – if it succeeds it will kill the whole subscription based system. When you take into account the current economic situation it is clear that current embargo periods will not be enough to protect journals. Universities are looking for cost reduction, and will not be able to pay for journals that will be virtually free after a short period of time. In medical research, embargo periods are important for researchers, but in the humanities and social sciences for example, they are not that crucial.

Gold open access is so simple that is almost esthetically beautiful."

Grüne Artikel müssen erst einmal gefunden werden und haben einen Format-Nachteil:

"You have to search for a green copy in various places, and a green copy may also have a different layout and page numbers than in the published version, which makes references more difficult. And it may come a year or longer after publication. People are lazy. If they cannot make a citation in just one click they will simply not do it at all."


http://heise.de/-2430769

Foto: Awersowy https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en

Mit dem Open Access Button meldet man verweigerten Zugriff zu wissenschaftlichen Beiträgen via Bezahlschranke. Der neue Button sucht nun nach kostenlosen Alternativen und ermöglicht eine Anfrage beim Autor nach einer kostenlosen Version.

https://openaccessbutton.org/livelaunch

http://etseq.law.harvard.edu/2014/10/open-access-button/

https://creativecommons.org/?p=43858




https://netzpolitik.org/2014/open-access-auf-dem-weg-zur-politischen-erfolgsgeschichte-teil-ii-open-access-zwischen-skywriting-und-kommerzialisierung/


http://www.icar.beniculturali.it/biblio/_view_volume.asp?ID_VOLUME=2120

Digitalisiert, aber unverständlicherweise ohne Volltextsuche.

Via
http://bibliostoria.wordpress.com/2014/10/22/magnum-bullarium-romanum-online-limponente-opera-di-l-tomassetti/

http://portal-militaergeschichte.de/

Via
http://zkbw.blogspot.de/2014/10/bibliothek-fur-zeitgeschichte-stellt.html

Fragt Christoph Pallaske:

http://historischdenken.hypotheses.org/2556

http://jordanus.badw.de/

In der alten, wenig benutzerfreundlichen Version, ohne zitierbare Links.

http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Archivamt/#anker-5

Der "Verein Naturschutzpark" wurde am 23.10.1909 in München mit dem Ziel gegründet, nach Vorbild der amerikanischen Nationalparke großflächig Naturschutz zu betreiben.

http://www.verein-naturschutzpark.de

Zwei Broschüren aus der frühen Geschichte des Vereins liegen digitalisiert im Internet Archive vor:

"Naturschutzparke in Deutschland und Österreich. Ein Mahnwort an das deutsche und österreichische Volk"

https://archive.org/stream/naturschutzparke22635vere#page/n0/mode/2up

"Der erste deutsche Naturschutzpark in der Lüneburger Heide : eine Werbeschrift"

https://archive.org/stream/dererstedeutsche00vere#page/n5/mode/2up

Keimzelle des Vereins ist die 1904 unter dem Dach der später umbenannten "Franckh’schen Verlagshandlung" in Stuttgart gegründete "Kosmos, Gesellschaft der Naturfreunde". Mitglieder der "Kosmos"-Gesellschaft erhielten regelmäßig die Zeitschrift "Kosmos - Handweiser für Naturfreunde", in der Kurt Floericke im April 1909 in einer "Umschau über die Naturschutzbewegung" für die Schaffung eines möglichst großen Naturschutzparks warb. Dem Aprilheft lag ein "Aufruf zur Gründung von Naturschutzparken" bei:

https://archive.org/stream/naturschutzparke22635vere#page/n57/mode/2up

Nach einem überraschend großen Erfolg des Aufrufs kam es noch im gleichen Jahr zur Gründung des Vereins, dem im Laufe der kommenden Jahre zahlreiche Interessierte beitraten. Die Entwicklung der Naturschutzpark-Idee und die ersten Bestrebungen des Vereins zur Wahl und zum Ankauf für das Vorhaben geeigneter Flächen lassen sich anhand der Berichterstattung in "Kosmos" nachvollziehen (Auswahl):

I. Floericke, K.: "Umschau über die Naturschutzbewegung", Kosmos (1909), Heft 4
II. Ders.: "Der gegenwärtige Stand der Naturschutzpark-Bewegung", Kosmos (1909), Heft 12
III. Ders.: "Entwicklung, Stand und Aussichten der Naturschutzparkbewegung", (1912?)

https://archive.org/stream/naturschutzparke22635vere#page/6/mode/2up

außerdem: Regensberg, F.: "Umschau über die Naturschutzparkbewegung", Kosmos (1910), Heft 12

Kurze Notiz zum Naturschutzgedanken (Zitate aus III.): Floericke verwirft das "Nützlichkeitsprinzip", nach dem nur diejenigen Lebewesen geschützt werden, welche nach Maßgabe des Menschen einen Nutzen erfüllen, und stellt diesem ein ästhetisches Prinzip gegenüber: "[…] wir wollen den Vogel schützen um des Vogels selbst willen, weil er in seiner Art ein herrliches Geschöpf ist, ein Dichtergedanke gewissermaßen der schaffenden Natur, weil ohne die anmutigen Bewegungen, die bunten Farben und die lieblichen Gesänge unserer Vögel unsere Wälder und Fluren unendlich öde, tot und traurig erscheinen würden." Beginnend mit dem starken "um des Vogels selbst willen", setzt Floericke im Fortgang dem engen Prinzip der Nützlichkeit eines der Ästhetik entgegen, welches aber gleichermaßen vom Menschen her gedacht wird.

Dem Bestreben, einzelne herausgestellte Tier- und Pflanzenarten zu schützen, setzt Floericke ein ökologisches Modell entgegen: "Alles bildet ja ein zusammengehöriges, unauflösliches Ganzes, und eben dieses Ganze wollen wir uns erhalten, wenn es natürlich auch nur streckenweise und in kleinen Restbeständen möglich sein wird." Dieses Modell eines aufeinander abgestimmten Zusammenwirkens der Lebewesen, für das Floericke an anderer Stelle in geradezu mechanistische Metaphorik verfällt, findet man auch heute noch in populären Naturschutzbestrebungen. Dabei lässt sich das Ganze der Natur nur als Prozess begreifen, der das Entstehen und Vergehen einzelner Arten beinhaltet. Metaphern von einem Räderwerk, dessen Teile reibungslos ineinandergreifen oder einer Kette, deren Glieder lückenlos zusammenhängen, entlarven unzulässige Idealisierungen.

Der Sitz des "Vereins Naturschutzpark" verlagerte sich im Laufe der Vereinsgeschichte von Stuttgart über Hamburg nach Niederhaverbeck in der Lüneburger Heide. Hier kamen im frühen 20. Jahrhundert Bemühungen auf, die überkommene historische Kulturlandschaft durch Ankauf von Flächen im Umkreis von Wilsede vor Bebauung und Überformung zu schützen.

Wolfgang Brandes, Stadtarchivar in Bad Fallingbostel, arbeitet den Beitrag der Heimatschutzbewegung zur Entdeckung und Erhaltung der historischen Lüneburger Heide heraus:

Brandes, W.: "»Wer dies Bild kommenden Geschlechtern erhielte, der täte ein großes gutes Werk«", Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte (2006), S. 133ff:

https://archive.org/stream/Niedersaechsisches_Jahrbuch_fuer_Landesgeschichte_2006#page/n147/mode/2up

In Arbeit ist eine auf vier Bände angelegte Publikation, deren Bände auch online verfügbar sein werden:

Thomas Kaiser (Hg.): "Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide - Natur- und Kulturerbe von europäischem Rang"
Bd. 1: http://www.verein-naturschutzpark.de/downloads/schriften_004_web.pdf

Hingewiesen sei hier noch auf die beliebte Monographie Richard Lindes:

https://archive.org/stream/dielneburgerheid00lind#page/n3/mode/2up

außerdem: http://de.wikisource.org/wiki/Lüneburger_Heide

Literatur zum 100-jährigen Jubiläum:
Landkreis Soltau Fallingbostel (Hg.): Jahrbuch 2009
Verein Naturschutzpark (Hg.): Naturschutz und Naturparke (2009), Heft 214

Leider verfügen wir weder über ein Corpus profaner Wandmalereien des Mittelalters noch über eine Zusammenstellung literarisch relevanter Bildzeugnisse außerhalb der Handschriften. Sakrale Werke dominieren in der Zusammenstellung von Johannes Wilhelm: Augsburger Wandmalerei 1368-1530 (1983).

Um 1416 datiert Wilhelm (S. 164-168 Katalog Nr. 15) den Turnierkampf mit Keulen und Schwertern aus dem Stettenhaus Martin Lutherplatz 3/5 (Nachzeichnung und Fragmente erhalten). Ob tatsächlich nur das im August 1416 überlieferte Turnier als Anlass in Betracht kommt, bleibt zu überprüfen.

Zur späteren Pflege des Turnierwesens durch Augsburger Bürger (Turnierbuch Marx Walthers):

http://archiv.twoday.net/stories/948994034/

Zeitlich früher liegen die Malereien des Pfettner-Hauses (S. 140-148 Katalog Nr. 3), 1968 bei Umbauarbeiten des Hauses Philippine-Welser-Straße 20 aufgedeckt. Aufgrund der Darstellung einer Katze bringt Wilhelm die Jagd-Darstellungen mit dem wichtigen Augsburger Ratsherrn Paul Pfettner, der 1366 und 1367 Augsburger Stadtpfleger war und eine schleichende Katze im Wappen führte, in Verbindung. Da Pfettner nach 1368 das Haus nicht mehr bewohnt, setzt Wilhelm die Bilder vor 1368 an, was stilistisch von Kunsthistorikern zu überprüfen wäre.

Die Bilder zeigen: "Hirschhetze mit Jagdgefolge", "Hirschhetze" und eine von Wilhelm um 1370 datierte Darstellung "Wand mit Brustbildern berühmter Männer". Wilhelm schreibt: "Es entspricht sicherlich nicht dem Normalbild eines Patriziers, sich auf Hochwildjagd, noch dazu vom Pferd aus, zu begeben" (S. 144). Das scheint mir die historischen Verhältnisse zu verkennen: Vornehme Patrizier lebten adelsgleich und pflegten selbstverständlich als die Jagd auf hohem Ross.

Unglücklich ist die für das 14. Jahrhundert in Deutschland eher anachronistische Bezeichnung "berühmte Männer" für zwei Brustbilder barhäuptiger Männer, die jeweils ein Spruchband mit Inschrift halten. Wilhelm liest:
"I wár vbel zwár .. all nam wu.. wár" (bei Wilhelm steht statt á a mit einem - darüber, desgleichen bei dem v in vber)
"Der ze lang ..."

Wer möchte, kann ja auf Abbildung 7 im Anhang von Wilhelm die Lesung überprüfen. Vielleicht helfen dereinst die Deutschen Inschriften weiter (oder das, was von ihnen nach Auslauf der Akademienfinanzierung übriggeblieben ist ...).

Meines Erachtens handelt es sich um Darstellungen von sogenannten "Autoritäten", also im Mittelalter bekannten Persönlichkeiten, denen man Sprüche in Prosa oder Versen in den Mund legte. Die Worte Zwar und war deuten in diesem Fall auf gereimte Sprüche hin. Wilhelm sagt zu Recht, dass die Barhäuptigkeit gegen die Darstellung von Propheten, die sonst dem ikonographischen Typus entsprechen, spricht (S. 147), zeigt sich aber wenig kenntnisreich, wenn er zugleich behauptet: "Auch der Standort in dem Saal eines Privathauses ist mit der Prophetenausdeutung nicht vereinbar". Gerne hat man im Mittelalter auch im profanen Kontext Autoritäten-Sprüche den Propheten in den Mund gelegt.

Zu Autoritäten-Sprüche außerhalb von Handschriften, also auf (meist profanen) Sachzeugnissen, kann man sich im Netz auf einer Seite des Freidank-Repertoriums

http://www.mrfreidank.de/inschriften

unterrichten und vor allem in dem von Ulrich Seelbach verantworteten "Repertorium deutschsprachiger Autoritäten"

http://www.uni-bielefeld.de/lili/forschung/projekte/bra/
http://www.uni-bielefeld.de/lili/forschung/projekte/bra/siglen.html

Ärgerlich ist das Fehlen einer Volltextsuche; immerhin scheint die lokale Suchmaschine der Uni Bielefeld brauchbar.

Solche Sprüche waren im Spätmittelalter in Rathäusern (z.B. in Magdeburg) sicher beliebter als es die fragmentarischen Bezeugungen nahelegen.

Weder bei Seelbach noch im Freidank-Projekt berücksichtigt sind die Ulmer Wandbilder im Ehinger Hof, obwohl Norbert H. Ott auf Freidank-Sprüche aufmerksam gemacht hatte.

http://books.google.de/books?id=a7W6GRG0G0UC&pg=PA164

Wenig hilfreich ist es, als einzige Sekundärliteratur einen extrem entlegenen Zeitungsartikel aus dem Jahr 1971 zu nennen - mit der recht hypothetischen Behauptung eines Zusammenhangs mit den Bozener Runkelsteinbildern (in Bozen wirkte der Ulmer Maler Hans Stocinger).

Ich habe im Augenblick nur den Aufsatz von Karl Siegfried Bader zur Hand: Zur Deutung des alten Gemachs und seiner Fresken im ehemaligen Ehinger Hof in Ulm, in: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte 6 (1942), S. 305-322. Bader gibt S. 310f. den Wortlaut der Sprüche.

Nordwand:
"Es ist wol das im guot geschicht der rainen frowen guotes get"
"Marian raines keusches lebe(n) hat allen frowen preis geben"

Nordostwand
"der haillig gaist werket das das die sonne schint durch d(as) glas"
"du sult vessen das da ist die namen vrouwe vatter krist"

Südostwand:
"verlürt sin er hüt ain man er moß ir immel mangel han"
"got est an strengen gerechtigkeit der kein übel die (l)engin vertret"

Südliche Schmalseite:
"lieb ist ain wildiu hab - hüt lib moren schbab"

Es kann dahingestellt bleiben, ob die Verse in Professor Seelbachs Repertorium gehören. Sie stellen aber eine zeitgenössische Parallele zu den Augsburger Wandbildern dar.

In der Wikipedia heißt es zum späteren Ehinger und früheren Reichenauer Hof und dem heute als Minnesängersaal bezeichneten Raum,

http://de.wikipedia.org/wiki/Reichenauer_Hof_%28Ulm%29

das Haus sei von Bürgermeister Ulrich Krafft erbaut worden, und die Ausmalung stamme von ca. 1370/80. Jedenfalls weisen die Wappen auf vornehme Ulmer Familien des 14. Jahrhunderts. Eine Farbabbildung der Darstellung an der Nordostwand gibt es auf Commons:

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ulm_-_Deckenfreske_im_Minnesängersaal_im_Grünen_Hof.JPG

"[U]nzweifelhaft jüdische Physiognomie" wollte der spätere herausragende Rechtshistoriker Bader 1942 (!) bei zwei Weisen der Nord- und Ostwand erkennen (S. 318). Seiner Ansicht, dass Gestalten des Alten Testaments dargestellt werden sollten, kann man jedoch zustimmen.

Der angebliche Freidank-Spruch ("got est ...") findet sich in der Freidank-Handschrift Cgm 523 (eventuell aus Augsburg),

http://www.uni-bielefeld.de/lili/forschung/projekte/bra/Mue1.html

gehört aber nicht zum Freidank-Corpus. Zum darüberstehenden Spruch (verliert ein Mann einmal seine Ehre, ist sie für immer verloren) finde ich bei Seelbach eine Parallele in einer Basler Handschrift:

http://www.uni-bielefeld.de/lili/forschung/projekte/bra/Ba6.html

(Erwähnt sei noch, dass der ein Liebespaar begleitende Spruch an der südlichen Schmalseite etwas abgewandelt sprichwörtlich war:

http://woerterbuchnetz.de/DWB/?sigle=DWB&mode=Gliederung&hitlist=&patternlist=&lemid=GS03150 s.v. schabab)

Aus dem 14. Jahrhundert stammen auch die Erfurter Rundschilde (ehemals im Großen Ratssaal des Erfurter Rathauses) "mit Brustbildern männlicher Personen und Sprüchen aus Freidank".

http://www.mrfreidank.de/11

Diese Zeugnisse lassen den Schluss zu, dass städtische Oberschichten es im 14. Jahrhundert (anscheinend in der zweiten Hälfte) liebten, auf Wandbildern oder anderen Gegenständen "Autoritäten" darzustellen, denen man prägnante und verbreitete (sonst in Handschriften greifbare) Spruchweisheiten als Inschriften beigab.

#forschung
#epigraphik

Franzfoto http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

http://www.westline.de/westfalen/muenster/nachrichten/lnrn/Uni-Muenster-entzieht-einem-Mediziner-den-Doktortitel;art1789,2033286

In einem zweiten Fall gabs nur eine Rüge.

http://books.google.de/books?id=3EkJAwAAQBAJ (Auszüge)

Die 2014 von Brill zu einem Wucherpreis (auch das E-Book kostet 138 Euro zuzüglich Steuer) publizierte preisgekrönte Augsburger Dissertation fängt ja gut an: Mit einem unverständlichen Foucault-Zitat ...

... als die Werbeaktion der Royal Society, die alle ihre Publikationen in dieser Woche kostenlos zugänglich macht.

http://royalsocietypublishing.org/journals


http://sbb16.staatsbibliothek-berlin.de/

Via
http://zkbw.blogspot.de/2014/10/staatsbibliothek-zu-berlin-neue.html

Urteil des LG Köln vom 7. Oktober 2014

http://www.kanzlei.biz/nc/urteile/07-10-2014-lg-koeln-28-o-433-14.html

http://textundblog.de/?p=6369




http://archivesic.ccsd.cnrs.fr/sic_01068135

Unverständlich ist, wieso URNs fehlen.

http://www.bibliotheksverband.de/datensaetze/newsletter-national/2013-ab-maerz/dbv-newsletter-nr-32-2014-17-oktober.html

Von dem Blog hatte ich nichts mitbekommen ...

http://www.bibliotheksverband.de/blog/

Na toll! Öffentliche Verwaltungen perhorreszieren teilweise Social Media, aber der Bibliotheksdachverband twittert künftig statt dass er bloggt.

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.agbooth.handwriting.medieval


Erinnerungskulturen des 20. Jahrhunderts im Vergleich / Culture della memoria del Novecento a confronto
(Hefte zur Bozner Stadtgeschichte / Quaderni di storia cittadina 7)
Herausgegeben von Hannes OBERMAIR & Sabrina MICHIELLI
Mit Beiträgen von: Gustavo Corni, Andrea Di Michele, Rolando Dondarini, John Foot, Hannes Heer, Hans Heiss, Stefan Lechner, Giorgio Mezzalira, Sabrina Michielli, Hannes Obermair, Günther Pallaver, Paola Trevisan & Cinzia Villani
Broschur, 207 Seiten, mit Abbildungen
© Stadt Bozen / Città di Bolzano 2014
ISBN 978-88-907060-9-7
EUR 15,00

Online unter
https://www.academia.edu/8864674/Erinnerungskulturen_des_20._Jahrhunderts_im_Vergleich_-_Culture_della_memoria_del_Novecento_a_confronto

Georg Diez sieht im SPIEGEL 43/2014, S. 110-113 ("Boom, gelöscht, verschwunden") durch den von Justizminister Maas geplanten Gesetzentwurf die künstlerische Straßenfotografie in Gefahr.

Walker Evans: Girl in Fulton Street, 1929 http://www.getty.edu/art/gettyguide/artObjectDetails?artobj=52340

Leider gibt es auf der Seite zu 20 Jahre SPIEGEL Online

http://www.spiegelgruppe.de/spiegelgruppe/home.nsf/Navigation/9A317C54C5C6F6CCC1257D770044E7F7?OpenDocument

keinen Screenshot des Netzauftritts von 1995, aus dem das Zitat im Titel stammt (SPIEGEL 43/2014, S. 142).

Älteste Startseite im Internet Archive stammt von 1996:

http://web.archive.org/web/19961223062446/http://www.spiegel.de/

Update:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/spiegel-online-geschichte-und-entwicklung-des-online-journalismus-a-995631.html

Der SPIEGEL berichtet (Print S. 90).

Siehe auch

http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,1062245

http://wienextra.wordpress.com/

Hofmann, Andreas C.: Lichtbildarchiv älterer Originalurkunden bis 1250. aventinus media Nr. 18 [19.10.2014] / Link-Hint Nr. 17 [19.10.2014], in: aventinus, URL: http://www.aventinus-online.de/no_cache/persistent/artikel/9876/

http://www.burgerbe.de/2014/10/19/schloss-reinhardsbrunn-naechster-schritt-zur-enteignung-19766/

Frühere Meldungen zum Frustschloss:

http://archiv.twoday.net/search?q=reinhardsbrunn


Nur Lieferung 10 (mit Beiträgen zu Handschriften der Stadtbibliothek Mainz) ist Open Access seit kurzem online:

http://hdl.handle.net/11858/00-001S-0000-0023-B18F-D (Dokumentenserver der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen)


Trotzdem findet man auf Twitter hilfreiche Tipps zu Einführungen und Promo-Material in Sachen OA.

Zunächst ein Text von Peter Suber:

" Readings for Open Access Week.

I hope you'll talk about open access with colleagues next week, which happens to be Open Access Week. Actually I hope you talk about OA at every opportune moment. If an opportune moment doesn't come up every week, then use OA Week as the occasion. In my view, that's the main purpose of OA Week. Talk from a stage, your office, a hallway, a sidewalk, or a café table. The setting doesn't matter. Or if it does, personal settings may matter more than impersonal ones. Make the case in a way that your colleagues will understand, which you understand because you're their colleague.

If you inspire your colleagues to want to act, or learn more, then follow up with readings. Here are half a dozen of my own pieces that I can recommend, from shortest to longest.

But don't lead with readings. Lead with face-to-face conversation. Help people understand that there's a serious problem and a beautiful solution.

Very Brief Introduction to Open Access. (1 page; available in English and 20 other languages.)
http://legacy.earlham.edu/~peters/fos/brief.htm

How To Make Your Own Work Open Access. (4 pages; available in English, Greek, and Spanish.)
http://bit.ly/how-oa

Open Access: Six Myth To Put To Rest. (7 pages; from The Guardian, October 21, 2013.)
http://goo.gl/fzzdB6

Open Access Overview. (10 pages; available in English and 10 other languages.)
http://bit.ly/oa-overview

Good Practices For University Open-Access Policies. (87 pages; with +Stuart Shieber.)
http://bit.ly/goodoa

Open Access. (242 pages with an extra 25+ pages of updates and supplements; from MIT Press, 2012; available in English and Polish, partially in Greek, with 10 other translations in progress.)
http://bit.ly/oa-book

My other writings on OA.
http://bit.ly/suber-oa-writings

Happy OA Week! "
Quelle:
https://plus.google.com/+PeterSuber/posts/3EBn5Vn52cC

Bei netzpolitik.org gibt es eine dreiteilige Artikelserie zu OA. Erster Teil:

https://netzpolitik.org/2014/open-access-auf-dem-weg-zur-politischen-erfolgsgeschichte-teil-i-oa-im-gegenwind-des-wissenschaftlichen-zeitschriftenmarkts/

Kompakte Informationen bietet die Posterausstellung der TIB Hannover:

http://blogs.tib.eu/wp/tib/2014/10/20/unsere-posterausstellung-zur-internationalen-open-access-week/

Rückblick auf 5 Meilensteine der letzten 10 Jahre aus der Sicht von Oxford University Press:

http://blog.oup.com/2014/10/five-key-moments-open-access-movement-last-ten-years/

Studie mit umfangreicher Autorenbefragung zu OA vorgestellt:

http://www.infodocket.com/2014/10/20/open-access-nature-publishing-group-publicly-releases-findings-from-author-insights-survey/


http://www.openaccessweek.org/

In anderen Ländern legt man auf diesen Event wesentlich mehr wert. Symptomatisch ist das lieblose und wenig gepflegte Angebot

http://www.open-access.net/

Auf der Startseite wird noch auf die OA-Tage vom September hingewiesen, ein Hinweis auf die Open Access Woche fehlt, obwohl man ohne weiteres hätte schreiben können "Handreichung Open-Access-Publikationsfonds anlässlich der Open Access Woche erschienen".

Die Online-Version dieser Broschüre ist unter der Creative-Commons-Lizenz "Namensnennung" (CC-BY) lizenziert und unter folgendem DOI abrufbar:
http://doi.org/10.2312/allianzoa.006
Eine englische Kurzfassung ist unter folgendem DOI abrufbar:
http://doi.org/10.2312/allianzoa.007
Weitere Informationen zur Schwerpunktinitiative "Digitale Information" finden sich unter:
http://www.allianz-initiative.de


WAZ über Danteausgabe von 1491 zum Anfassen:
http://www.derwesten.de/staedte/velbert/langenberger-stiftet-sammlung-mit-originalen-von-dante-alighieri-id9947831.html :

Und so können Interessenten .......... tatsächlich, allerdings behandschuht, in diesen antiquarischen Schätzen blättern. „Vielleicht überleben sie dann nicht 500, sondern nur noch 200 Jahre“, so die Vorsitzende des Vereins Isolde Marx, „aber es ist ein lebendiges Erleben möglich.“

Der Verein Bücherstadt, dem Kritiker Bedeutungslosigkeit bescheinigen, sei mit der Neuerwerbung in den "Olymp aller Antiquare" aufgestiegen, meint der Kommentator in der WAZ.

Siehe auch:
http://www.welt.de/regionales/nrw/article133237356/Antiquariate-bringen-Leben-nach-Langenberg.html
und:
http://www.velbert.de/kultur-freizeit/buecherstadt-langenberg/default.asp?druck=ja

http://www.babordnum.fr/

Darunter sind auch deutschsprachige Drucke, etwa die Inkunabel der Nürnberger Stadtrechtsreformation 1497 (Provenienz: Johann Konrad Feuerlein, Nürnberg)

http://www.babordnum.fr/items/show/162

Digitalisat und Standort fehlen noch im GW:

http://www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M27329.htm

"450000 Digitalisate, was 0,2 Prozent des eigentlichen Archivbestands des Landeshauptarchivs Sachsen-Anhalt entspricht, sind für Nutzer einsehbar."

http://www.volksstimme.de/kultur/kultur_regional/1356137_Archivgut-fuer-die-Ewigkeit.html

Ein Artikel in der NYT:
http://www.nytimes.com/2014/10/19/world/europe/where-mud-is-archaeological-gold-russian-history-grew-on-trees.html?hp&action=click&pgtype=Homepage&version=HpSumSmallMediaHigh&module=second-column-region&region=top-news&WT.nav=top-news&_r=0

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/565871824/


http://www.bookandbyte.org/quill/

Erik Kwakkel hat eine Seite zur Materialität mittelalterlicher Manuskripte aufgesetzt.

http://libreas.wordpress.com/2014/10/17/diskursivitat_peer_review/

Referiert wird ein Aufsatz von Felix Stalder, der aus folgenden Gründen Peer Review ablehnt:

"Es besteht ein (Macht)Missbrauchspotential auf Seiten die Gutachter.

Die Autorenherkunft lässt sich gerade mithilfe digitaler Recherchetechnologien sehr einfach ermitteln (Stilproben, Thematik), so dass die Blind-Variante nicht wasserdicht ist.

Peer Review befördert einen stilistischen und formalen Konsens, wirkt also, wenn man so will, für den Diskurs homogenisierend

Das Peer-Review-Verfahren ist schlicht inkonsistent und zu langwierig."

Der Stalder-Text:

http://eipcp.net/transversal/0614/stalder/de

Siehe auch

http://digigw.hypotheses.org/1063

http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_45812

"Der Artikel vermittelt einen Überblick über Schrift, Sprache und Formular
der Inschriften innerhalb der heutigen Grenzen von Bayern von der
Karolingerzeit bis in die Zeit des Barock. Ein eigenes Kapitel widmet
sich besonderen Inschriftenbeständen und Inschriftenensembles
aus dem Mittelalter an das sich Auflistungen besonderer Einzeldenkmäler
in chronologischer Folge anschließen. Eine erste Zusammenstellung bietet
„die ältesten original überlieferten Inschriften (ca. 800 - um 1200)“,
eine zweite ausschließlich „original überlieferte monumentale Stein-
und Metallinschriften (1200 - 1650)“, bei der eine strengere Auswahl
getroffen wurde. (Selbstanzeige)"

http://www.epigraphica-europea.uni-muenchen.de/franz-albrecht-bornschlegel-inschriften/

Ausgezeichnet! Auch wenn das übliche Monitum, dass Online-Nachweise nicht gegeben werden (kein Pardon fürs Internet) auch hier angebracht ist.

Siehe etwa
http://www.univie.ac.at/igl.geschichte/weigl/ws2007/SD_Quellenkunde_1095_1109.pdf

#epigraphik

Morgen wird eine NDR-Reportage ausgestrahlt, wie der Verkauf von Kunstschätzen den IS finanziert.

http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=F00617C6F75256167987B09589E3AE50

Wäre für mich gut, wenn das auch hier auf den Markt käme ;-)

http://futurezone.at/produkte/elektroschock-armband-gegen-das-aufschieben/91.929.197

http://www.dublincity.ie/new-online-archive-offers-insight-ordinary-irishmen%E2%80%99s-experiences-ww1

http://www.dublinheritage.ie/monicaroberts/index.php

http://bibliothekarisch.de/blog/2014/10/19/die-erfolgreiche-rettung-der-manuskripte-von-timbuktu/


Darf eine staatseigene Spielbank Kunstschätze veräußern, um marode Casinos sanieren zu können? In Nordrhein-Westfalen ist ein heftiger Streit darüber entbrannt. Jetzt schaltet sich erneut die Bundesregierung ein.
Berlin - Zwei Andy-Warhol-Werke für die Sanierung mehrerer maroder Spielkasinos - diese Rechnung sorgt aktuell in Nordrhein-Westfahlen für Ärger. Der staatlich konzessierte Spielcasinobetreiber Westspiel plant, die beiden frühen Bilder "Triple Elvis" und "Four Marinos" zu versteigern, um mit den Erlösen defizitäre Spielbanken aufzumöbeln.
,,,,,,,,,,,,
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/westbank-plant-warhol-versteigerung-gruetters-uebt-scharfe-kritik-a-997983.html

Zu Korrekturen Kommentar 4:
http://www.spiegel.de/forum/kultur/streit-um-spielbanken-nrw-bin-klamm-biete-wahrhol-thread-171809-1.html#postbit_19369421
... beide Bildtitel falsch sind (Rechtschreibfehler bei Elvis, und das Bild heißt Four Marlons und nicht Four Marinos), und man Westfalen auch keineswegs mit "h" schreibt ...

Grüße
J. Paul

http://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Portal.po?lid=de_DE

Neues Portal (Beta-Version) der Südtiroler Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann (Bozen - http://www.tessmann.it), die derzeit 146.900 Schriftstücke mit 2.170.000 Seiten online zugänglich macht. Erfasst sind Bücher, Zeitungen und Grafiken.

Elisabeth Wunderle, Die mittelalterlichen Handschriften der Studienbibliothek Dillingen, Wiesbaden 2006

Plötzlich fällt der BSB ein:

"Aus urheberrechtlichen Gründen steht kein Digitalisat zur Verfügung"

Nachtrag: Jetzt gehts wieder

http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb00045613-1

Siehe auch
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/hsk0626

http://www.buerokratopoly.de/

"1983 erfand Martin Böttger „ein Gesellschaftsspiel mit negativ-feindlichem Charakter, das angebliche Wege zur Erlangung und zum Verlust von Macht in der DDR aufzeigt“, so beschrieb es die Stasi in ihrer Akte zum Spiel. Ziel von Bürokratopoly ist es vom einfachen Arbeiter aufzusteigen bis zum Generalsekretär. Herausgegeben wird das Spiel vom DDR Museum. Lehrer können es ab sofort kostenfrei gemeinsam mit umfangreichen Begleitmaterialien bestellen."
http://www.ddr-museum.de/de/blog/museumsnews/buerokratopoly-ein-spiel-aus-der-ddr-opposition

http://www.sueddeutsche.de/panorama/ddr-spiel-buerokratopoly-gier-gewinnt-1.2153787


Der Bamberger Druck von Hans Sporer 1493

http://www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M19109.htm

liegt nur in einem einzigen Exemplar (GNM Nürnberg) vor, das online gestellt wurde:

http://dlib.gnm.de/item/4Inc87419/14

Auch das Faksimile von 1895 ist online:

https://archive.org/details/lucifersmitseine00fran

Im Mittelpunkt steht ein Exempel von Caesarius von Heisterbach (Dialogus, ed. Strange V, 36

http://books.google.de/books?id=fLhVAAAAYAAJ&pg=PA319 ). Zu einer Übersetzung Hans Hartliebs siehe

http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/286996

Bereits in meinem Beitrag zum Seelenwurzgarten

http://archiv.twoday.net/stories/38758798/

nahm ich die Gelegenheit wahr, auf die Quellenanalyse von Karin Schneider in ihren Münchner Handschriftenkatalogen zu verweisen. Diese Kärrnerarbeit brachte via Google den entscheidenden Hinweis auf die Quelle:

http://books.google.de/books?id=644SrUfZi4oC&pg=PA217

Zu Cgm 275 Bl. 1r-4v wird mit Titel "Von Erschaffung der Engel und des Menschen" die Verwendung des Caesarius-Exempels notiert. Der Textbeginn (Satz 2) stimmt mit dem Anfang des Bamberger Drucks überein. Es handelt sich bei dem wiederholt im Zusammenhang mit dem Faust-Stoff erwähnten, aber offensichtlich nie auf seine Quellen untersuchten Sporer-Druck um nichts anderes als die ersten drei Kapitel des Seelenwurzgartens. Kapitelangabe nach dem Druck von Konrad Dinckmut 1483:

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00031609/image_15

Keller 1992 gibt für Donaueschingen 245 Bl. 2r-8v den gleichen Titel "Von Erschaffung der Engel und des Menschen". In beiden Fällen (Schneider zu Cgm 275 und Keller) fehlt ein Textschluss. Das so bezeichnete Textstück könnte also noch mehr enthalten als der Bamberger Druck.

http://books.google.de/books?id=HRvkAAAAMAAJ&q=%22erschaffung+der+engel+und+des+menschen%22

Der Verdacht liegt nahe, dass der Bamberger Drucker sich an früheren Drucken des seit 1473 gedruckten Seelenwurzgartens

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00036143/image_7

bedient hat, was zu prüfen wäre. In jedem Fall sollte der GW diesen Sachverhalt berücksichtigen.

Abschrift des Seelenwurzgarten in BLB Karlsruhe Cod. Donaueschingen 120 mit schöner Initiale:

http://digital.blb-karlsruhe.de/blbhs/content/pageview/115636

Ebenda St. Peter Pap. 23

http://digital.blb-karlsruhe.de/blbhsl/content/pageview/307025

#forschung


 

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