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Sowohl bei Recherchen in OPACs mit Einbindung von Primo Central als auch im Kölner Katalog (via DOAJ) zeigte sich, dass die URL für meinen Aufsatz

Lehren aus der Causa Stralsund: mehr Schutz für historische Buchbestände
Libreas : Library Ideas, 2013, Vol. 9 (1), S. 16-22

ohne Weiterleitung geändert wurde von

http://libreas.eu/ausgabe22/texte/02graf.htm

auf

http://libreas.eu/ausgabe22/02graf.htm

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:11-100208891 führt übrigens auf das PDF, was bedeutet, dass die Links unbequemer benutzbar sind.

Sagt Blawger Udo Vetter:

http://www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/menschen-und-meinungen/udo-vetter-zur-datenhehlerei-das-ist-ein-absoluter-gummiparagraf.html

Der Forschungsverbund [Berlin e.V.], dem die Forschungseinrichtungen Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, Charité – Universitätsmedizin Berlin und Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen angehören, wirft den Medien des Berliner Verlags vor, ihre “journalistische Sorgfaltspflicht” verletzt zu haben. Die Pressemitteilung (vom 24. August), die nicht nur an Fach–, sondern auch an Publikumsmedien herausgegeben wurden, sei nämlich nicht zur Veröffentlichung bestimmt gewesen. Zumindest nicht zur sofortigen. Die Wissenschaftler hatten nämlich eine Sperrfrist bis nach der Pressekonferenz zur “Glanzleistung kooperativer Forschung” gesetzt (27. August). Angehängt an die Einladung waren allerdings bereits die Ergebnisse der Forscher, die die Todesursache des 2011 gestorbenen Eisbären enthielten. Durch die Vorabveröffentlichung sei “die jahrelange Forschung unserer international renommierten Arbeitsgruppen entwertet worden.”

http://meedia.de/2015/09/02/das-knut-embargo-die-skurrile-presserats-beschwerde-gegen-berliner-kurier-und-berliner-zeitung/

Weil Berliner Publikumsmedien drei Tage (!) zu früh berichteten, soll der Forschung ein Schaden entstanden sein?? Was für ein Unsinn! Wenn man Unveröffentlichtes vorab der Presse mitteilt, muss man damit leben, dass es ein gewisses Risiko gibt, dass sich nicht jeder an das "Gentlemen agreement" von Embargofristen hält.

Knut20081230-7.jpg
Knut20081230-7“ von Aconcagua (talk) - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.


http://dx.doi.org/10.1371/journal.pbio.1002235

http://digital.francke-halle.de/mod2

https://idw-online.de/de/news636786

http://histgymbib.hypotheses.org/1411 weist uns hin auf

http://blogfarm.phil-fak.uni-duesseldorf.de/histbibgoerres/

Es startet allerdings erst im Wintersemester 2015.

https://www.youtube.com/user/staedelmuseum

Alexander Kluge: "Meine Erfahrung mit dem Internet ist, dass es überraschende Volten schlägt. Wenn es derzeit in seinem Mainstream auf stumpfsinnige Weise die Realität durch Ungeduld, Kurzfassung, Anpassung und organisierte Gleichgültigkeit übertrifft, ist es umgekehrt auch gut für Wunder der Aufmerksamkeit. In den Chips steckt bekanntlich Silicium. Ein Zuviel an Silicium nennt man Wüste. In der Wüste gibt es Stützpunkte des Lebens. Das sind die Oasen."

Aus der Zusammenfassung der Debatte über die Zukunft der Literaturkritik durch Jan Drees.

http://www.lesenmitlinks.de/debatte-es-ist-schon-alles-gesagt-nur-noch-nicht-von-allen/

Erg Chebbi Maroc.jpg
«Erg Chebbi Maroc» per Rosino - Flickr. Disponible sota la llicència CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons.


http://www.theatlantic.com/technology/archive/2015/08/english-universal-language-science-research/400919/

Newton’s Principia Mathematica was written in Latin; Einstein’s first influential papers were written in German; Marie Curie’s work was published in French. Yet today, most scientific research around the world is published in a single language, English.

Adam Huttner fragt, was verloren geht, wenn internationale Wissenschaft fast nur noch auf Englisch publiziert wird.

Zum Thema siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/1022439758/
+
Klaus Graf: Open-Access und die Sprachenbarriere der Wissenschaft. In: Archivalia vom 25. Dezember 2011
http://archiv.twoday.net/stories/59211934/

https://www.perlentaucher.de/magazinrundschau/2015-08-25.html

Während die meisten Bibliotheken froh sind, wenn sie ihre alten VHS-Kassetten loswerden, hat man die Universitätsbibliothek von Yale gerade 2700 Stück davon ins Archiv geholt, der größte Teil überdies Trash- und Exploitation-Movies. Und es gibt gute Gründe dafür, dass sich eine Universität solch gering geschätzter Filme auf einem obsoleten und als defizitär gebrandmarkten Trägermedium annimmt, wie David Gary versichert: "So schätzt man, dass etwa 40 bis 45 Prozent aller VHS-Veröffentlichungen den Sprung auf nachfolgende Digitalmedien nicht geschafft haben. Doch das Hauptaugenmerk dieser Sammlung liegt auf den haptischen Aspekten des Mediums und der Kultur, die es gewandelt und hervorgebracht hat. ... Die tangilen Qualitäten von VHS-Kassetten haben die Einzigartigkeit dieses Mediums und dessen Erbe nachhaltig geprägt. Als VHS sich im Bewusstsein der populären Kultur der 80er Jahre verankert hatte, entstand im Nu eine enorme Nachfrage. Um Tapes voneinander abzugrenzen und die Rentabilität zu garantieren, gaben die Vertriebe Covergestaltungen mit schockierenden, verführerischen und brutalen Darstellungen von Sex und Gewalt in Auftrag. Rasant etablierten sich große Hartboxen, die den ursprünglichen Einschubcover einige Quadratzentimeter zusätzlicher Fläche verschafften, um das Publikum anzulocken. Von den einfallsreichen Boxen von Firmen wie Image Entertainment mal ganz abgesehen, die reliefartige Cover mit Licht- und Soundeffekten herstellten."

http://www.theatlantic.com/entertainment/archive/2015/08/saving-the-scream-queens/401141/

http://www.lokalkompass.de/goch/kultur/die-visitenkarte-in-die-digitale-welt-d577232.html

Wie ich solche Ankündigungen hasse: "Am besten, man klickt selber mal rein. Freigeschaltet wird die Homepage unter www.museum-goch.de am Montag, 7. September." Wenn dies jemand heute liest, wer erinnert sich nächsten Montag noch daran? Außer Gocher Hardcore-Museumsfans? Ganz generell finde ich Ankündigungen von Online-Angeboten vor der Freischaltung unsinnig, da ich mir nicht vorstellen kann, dass mehr als ein Bruchteil der LeserInnen sich zum passenden Zeitpunkt erinnert.

http://google-produkte.blogspot.de/2015/08/kulturerbe-pakistans-im-google-cultural-institute.html

Als Nachtrag zu

http://archiv.twoday.net/stories/1022460901/

sei unterstrichen, dass es dank der Möglichkeit der Größenauswahl nun sehr einfach ist, in einer Online-Publikation einen lizenzkonformen HTML-Code einzubinden. Man muss (siehe den Kommentar dort) allerdings überprüfen, ob tatsächlich der Urheber korrekt genannt wird und entsprechend nachbessern. In der Regel kann man aber den Code unbesehen übernehmen.

Anleitung:

Im Wiki (Wikipedia, Commons) auf das von Commons eingebundene Bild klicken - im schwarzen Bereich des Visual Viewer auf das Sharing-Symbol klicken - die rechte Option (z.B. letzeburgisch: Abannen) wählen - HTML und Größe (häufig ist die mittlere Größe empfehlenswert (letzeburgisch: Mëttel) wählen - HTML-Code in den Quelltext des Beitrags kopieren - fertig!

Wie kommt man am schnellsten zum Visual Viewer auf Commons? Auf "Im Medienbetrachter öffnen" klicken.

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/38723599/

Burg Thurant.jpg
Burg Thurant“ von Klaus Graf - Übertragen aus de.Wikipedia nach Commons durch Maksim.. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons.


http://www.der-rheinreisende.de/burgerlebnisse/burg-lahneck-wieder-geoeffnet/

Via
https://www.facebook.com/groups/1408400362821267/

Zu Idilia Dubb verweise ich auf meinen Forschungsbeitrag:

http://archiv.twoday.net/stories/1022380659/

Burg Lahneck vom Lahnstein aus
Burg Lahneck 2010“ von Holger Weinandt - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons.


"Als Burgenbloggerin war ich angetreten, um eine neue Art des Lokaljournalismus auszuprobieren. Dabei habe ich gemerkt: Wer über Menschen berichten will, sollte unter Menschen leben. Mitten im Mittelrheintal. Nicht 300 Höhenmeter über ihnen im Wald, in Abgeschiedenheit. Das ist nicht die Art von Lokaljournalismus, für die ich stehe. Deshalb bin ich aus Burg Sooneck ausgezogen und habe das Projekt für mich beendet."

http://www.burgenblogger.de/talreporter/

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=burgenblogg

Magnus Wieland berichtet in der NZZ:

http://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/kongeniale-kopisten-1.18603586

https://tools.wmflabs.org/wsexport/tool/book.php

http://archivamt.hypotheses.org/2601

http://www.zeit.de/digital/internet/2015-09/wikipedia-pr-artikel-netzwerk-enttarnt

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/british-library-in-london-lehnt-taliban-archive-ab-13778427.html

Wolf berichtet in seiner Geschichte von Heiligenstadt (1800) von einer nicht näher datierten, wohl in den Jahrzehnten um 1500 stattgefundenen Fehde. Ein Herr von Hanstein nahm es dem Heiligenstädter Bürger Hans Osenburg übel, dass dieser mit seinen Kumpanen ihm aus dem Herren-Weinkeller ein Schmählied zugröhlte. Der Anhang des Adeligen stellte Osenburg nach, erwischte ihn auf dem Feld und machte ihn einen Kopf kürzer. Sein Knecht musste ihn in äußerst entehrender Weise auf den Marktplatz der Stadt fahren.

https://books.google.de/books?id=648AAAAAcAAJ&pg=PA50

Quelle für Wolf war die - nicht belegte - Darstellung von Johann Wilhelm Heise 1724:

http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN504747088

Dieser gibt keine Quelle an. Zur Fehde der von Kerstlingerode mit der Stadt Heiligenstadt gab Arend Mindermann 1998 als jüngste Literatur eine Studie von 1963 an:

http://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/a/a147640.pdf

Auch wenn die Reaktion der Fehdehelfer des von Hanstein selbst für die damalige Zeit extrem war, zeigt das - aktenmäßig allerdings bisher nicht bestätigte - Vorkommnis, wie sehr die Liedpublizistik die Emotionen wecken konnte.


Aus Ms. germ. Eine Erschließung wird nicht verlinkt.

Beispiele:

Auszug aus der Consignation über die an das k. allg. Reichs-Archiv in München eingesendeten Urkunden aus dem Ansbacher Archive, die vormal. Reichs-Stadt Rothenburg und deren Gebiet betreffend bis zum Jahre 1400 incl. (1831)
http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/id/6888526

Ms. germ. qu. 49 - Bernhardt Hertzog: Chronologie und Beschreibung der Grafen zu Lichtenberg
http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/id/7147732
Siehe dazu
http://archiv.twoday.net/stories/156262614/

Ms. germ. qu. 45 - Wormser Chronik
http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/id/6946067
Siehe
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10737696-8

#fnzhss

http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/bverfg-vergleich-lexxpress-juris-veroeffentlichung-urteile-kommerziell-internet/

Schon im Mai haben sich Lexxpress und juris außergerichtlich geeinigt, was bedeutet, dass es erstmal keine grundsätzliche gerichtliche Klärung der Rechtsfrage geben wird.

"Ab Januar 2016 sollen die bislang für Juris exklusiv aufbereiteten Entscheidungen nun durch den, gemeinsam mit dem Justizministerium zu realisierenden, frei zugänglichen Webservice "Entscheidungen im Internet" veröffentlicht und anderen kommerziellen Weiterverwendern zur Verfügung gestellt werden."

Siehe hier:
http://archiv.twoday.net/stories/418666673/

Mit einer Archivalia-Rezension:

http://mittelalter.hypotheses.org/6530#Archivalia

http://givemetext.okfnlabs.org/

Seit kurzem liefert Google Books die PDF seiner gemeinfreien Bücher mit OCR aus. Diese kann so extrahiert werden.

Es handelt sich um die älteste noch bestehende lateinamerikanische Zeitung.

http://ufdc.ufl.edu/AA00011611

Via
http://researchbuzz.me/2015/09/01/brazil-ukraine-pdfs-more-tuesday-buzz-september-1st-2015/

http://www.bangkokpost.com/tech/local-news/675064/going-digital

Ein ungemein materialreicher Beitrag von Schreg.

http://archaeologik.blogspot.de/2015/09/die-daesh-holle-in-palmyra-syrien-und.html

Schreg verwendet anders als ich das hierzulande noch ungebräuchliche Kürzel DAESH: "Als namenspolitisch motivierte Fremdbezeichnung wird die aus den arabischen Anfangsbuchstaben abgeleitete und im arabischen Sprachgebiet verbreitete, eher negativ konnotierte Abkürzung Daaisch bzw. Daesh [...] inzwischen auch in anderen Sprachen verwendet. Damit soll der im Islam positiv konnotierten Eigenbezeichnung der Organisation bewusst entgegengetreten und eine direkte Assoziation mit dem Islam vermieden werden."


Glückwunsch an Christian Gutknecht, der zeigt, dass die riesigen Zahlungen an Elsevier & Co. gut zum Einstieg in Gold Open Access genutzt werden könnten.

http://wisspub.net/2015/08/29/zahlungen-der-eth-zuerich-an-elsevier-springer-und-wiley-nun-oeffentlich/



https://books.google.de/books?id=oMddAAAAcAAJ&pg=PA473


http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn:nbn:de:bvb:384-opus4-31115

Felicitas Schmid-Grotz ignoriert in ihrer Arbeit von 2009 meine Überlegungen zu Strafbüchern:

https://www.google.de/search?q=graf%20%22leckt%20die%20kuh%22
http://archive.is/Afmyb

Online unter:

http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn:nbn:de:bvb:384-opus4-31155

Ratzfatz hat man eigene Arbeiten auf Academia.edu oder ResearchGate hochgeladen, aber das sind kommerzielle Unternehmungen, die keine dauerhafte Zugänglichkeit versprechen und bei denen PDFs nur für Mitglieder herunterladbar sind.
Wer sich bei Freidok durch die Anmeldung eines Dokuments gequält hat (inzwischen sind es mehrere Seiten, was ärgerlich ist, wenn man von der Schlagwortvergabe zum Abstract zurückspringen muss), weiß, dass Harnads "few keystrokes" allzu optimistisch gedacht sind.

Seit 2007 bin ich - als Lehrbeauftragter der Universität Freiburg im Breisgau - "Kunde" von Freidok. Die Bibliothek hat von Anfang an keinen Zweifel daran gelassen, dass man als Lehrbeauftragter nicht damit rechnen kann, einen Scanservice wie ein renommierter Professor geboten zu bekommen.

Nun gibt es Ärger mit Freidok Plus. 2007 hatte ich mühsam einen Pauschalvertrag mit der Bibliothek (aus Anlass von

http://web.archive.org/web/20071027110753/http://bibliotheksrecht.blog.de/2007/09/03/s_137_l_urhg_und_die_rolle_der_bibliothe~2915206 )

samt Schriftenverzeichnis ausgehandelt, wobei die Kündigungsmöglichkeit gestrichen wurde. Nun wollte man diesen nicht mehr anerkennen, da man für Freidok Plus neue Verträge entwickelt hat. Mein Hinweis Pacta sunt servanda verfing zunächst nicht, aber heute erreichte mich die Nachricht, man wolle wenigstens die seinerzeitig im Anhang angeführten Publikationen einstellen. Aber der Vertrag erfasste alle Publikationen, die ich elektronisch einbringe! Das wird hoffentlich noch geklärt werden.

Die Freischaltung dauerte immer ein paar Tage. In einem Fall wurde zunächst nicht freigeschaltet und erst nach Nachfrage mitgeteilt, dass das Dokument zu neu sei, da aus dem laufenden Jahr. Erst als ich darauf bestand, dass ich der Rechteinhaber sei, wurde es freigeschaltet.

Gestaltete sich mein Kontakt mit der Freidok-Administration in den letzten acht Jahren nie erfreulich, so ist noch ärgerlicher für die Allgemeinheit die Art und Weise, wie Freidok mit den dauerhaften (??) Links umgeht.

Mein erstes Freidok-Dokument publizierte ich im November 2007:

http://archiv.twoday.net/stories/4430353/

Damals hieß es:

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-34599
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/3459/

Anders als bei dem Frankfurter Germanistik-Server Gindok

http://archiv.twoday.net/stories/1022435578/

funktionieren die alten Adressen noch - nur wie lange? Da die URLs geändert wurden, muss ich über 60 Links

https://www.freidok.uni-freiburg.de/pers/11733

in meiner Publikationsliste

http://archiv.twoday.net/stories/4974627/

auf URN umbiegen, die jetzt als einzige Zitierempfehlung erscheint. Bei den beiden neuen Dokumenten in Freidok Plus heißt es aber:

Bitte zitieren Sie die Publikation mit diesem Identifikator:
DOI: 10.6094/UNIFR/10188

Die URL ist nur unten mit einem anklickbaren Link unterlegt.

http://dx.doi.org/10.6094/UNIFR/10188

Ich darf mir also überlegen, ob ich in Publikationen meine neuen Freidok-Eprints nach DOI oder wie die älteren nach URN zitiere.

Bis auf den angenehmen Kontakt mit der UB Heidelberg (Artdok) sind meine Erfahrungen mit Repositorien, bei denen mehrere Arbeiten von mir sichtbar sind, nicht motivierend. Außer Freidok betrifft das Gindok (UB Frankfurt), wo z.B. die Freischaltung eines Beitrags über 2 Wochen oder länger gedauert hat (November 2011: "Herr [...] ist momentan mit Prüfungen beschäftigt, wird sich dann aber ab Dezember darum kümmern.")

Eine Willkommens-Kultur bei Repositorien sehe ich nur teilweise. Trotzdem plädiere ich dafür, beim Selbstarchivieren nicht (nur) auf Academia.edu etc. zu setzen, sondern Open-Access-Repositorien zu nutzen und die dort gebotenen Permalinks (DOI/URN).

Dank

http://archiv.twoday.net/stories/1022469826/#1022470140

kenne ich nun:

http://asfe.unibo.it/it




Quelle (auch weiterer Exulanten-Bilder):

http://www.pfaenders.com/html/exulanten_bilder.html

Zu Exulanten siehe

https://de.wikipedia.org/wiki/Exulanten

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/1022469818/
http://gefluechtet.de/
http://www.blogger-fuer-fluechtlinge.de/blogger-machen-mit/als-blog-aktiv-werden/

https://erbloggtes.wordpress.com/2015/08/31/google-vergisst-causa-schavan/

https://medievalfleming.wordpress.com/2015/08/28/free-fully-digitized-manuscripts-containing-old-english/?preview_id=14

http://philobiblos.blogspot.de/2015/08/links-reviews_30.html

"The Times (UK, subscription required) reported this week that newly-released phone taps "have exposed how Marcello Dell'Utri, a senator and old friend of Berlusconi, received books from Marino Massimo De Caro. ... In one phone conversation with De Caro in 2012, Dell'Utri says one book he wants is so valuable, it will come with 'truffles on it'." Dell'Utri was sentenced to seven years in prison in 2014 for ties to the Sicilian mafia; he has maintained that he did not know the books he was receiving from De Caro were stolen. The texts of the phone taps were originally reported in La repubblica."

http://napoli.repubblica.it/cronaca/2015/08/24/news/de_caro-121566496/

https://correctiv.org/blog/2015/08/30/pressefreiheit-warum-wir-uns-sorgen/

Ich kenne einen Minister, der Anordnungen auf kleine Klebezettel schreibt und diese in seine Akten pappt. Warum? Sollte jemand in die Akten schauen wollen, werden die Klebezettel aus den Akten entfernt. Damit niemand nachvollziehen kann, was dieser Minister wann angewiesen hat. Dieser Mensch will keine Spuren in den Dokumenten hinterlassen. Es scheint, als wolle er nicht zur Rechenschaft gezogen werden.

Die maßgebliche Bearbeitung stammt von Seemüller (Wiltener Gründungssage 1895, S. 30f.)

http://www.landesmuseum.at/pdf_frei_remote/VeroeffFerd_3_39_0001-0142.pdf

Zeugnisse zur Wiltener Gründungssage (Heime-Tradition) aus dem 16. Jahrhundert sprechen davon, dass auf Schloss Tirol Denkmäler die Existenz von Riesen beweisen würden. Der Riese Sigenot soll auf Schloss Tirol gelebt haben (siehe auch Wilhelm Grimm: Heldensage 3. Aufl. 1889, S. 178).

In den bayerischen Chroniken Aventins heißt es, auf Schloss Tirol zeige man noch den Harnisch Laurins (Lienert: Dietrich-Testimonien Nr. 299 B, S. 216 = Grimm Nr. 136, S. 340).

Weniger bekannt ist die Notiz des Regensburger Augustinereremiten Hieronymus Streitl im Wiener Cod. 3301,

http://www.handschriftencensus.de/11579

die Chmel 1838 veröffentlichte:

https://books.google.de/books?id=6gFQAAAAcAAJ&pg=PA108

Man wies auf Burg Tirol die ledernen Rüstungsteile eines gewaltigen Mannes Hago vor.

Es wurde auch von Mone

http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10001783_00095.html

und du Méril erwähnt

https://books.google.de/books?id=EJ9GAQAAMAAJ&pg=PA319

sowie in der ZfdA 12, 378 (=ZE Nr. XXX, 10)

https://books.google.de/books?id=kFQFAAAAQAAJ&pg=PA378

Wieso Hagonis in Haymonis geändert werden muss, wie ZE wollen, leuchtet nicht ein. Hagen wurde wie andere Helden im Spätmittelalter als Riese gesehen. Siehe zu den "Riesen vom Rhein", zu denen ausdrücklich Hagen gerechnet wird, mein Vortrag

http://www.aedph-old.uni-bayreuth.de/2004/0198.html

und die damals noch nicht erschienene Ausgabe der Rothe'schen Landeschronik

https://books.google.de/books?hl=de&id=fDgaAAAAYAAJ&q=hagyn

#heldensage

http://gottfried.unistra.fr/nibelungensage-3/deutsche-fassungen/truc

Die ausgezeichnete Zusammenstellung der Rezeptionszeugnisse besticht durch ihre exzellenten Verlinkungen von Quellen und Literatur.

#heldensage

Die Historiker Birte Förster und Moritz Hoffmann haben einen Blog eingerichtet, der Biografien von Flüchtlingen in Gegenwart und Vergangenheit dokumentieren soll, historische Vorgänge thematisiert, die Zwangsmigration und Flucht hervorgerufen haben und Umgangsweisen von Aufnahmegesellschaften beschreibt ( http://gefluechtet.de/wp/ ).
2011 sprach Heribert Prantl auf seinem Eröffnungsvortrag auf dem Deutschen Archivtag über die "Systemrelevanz" der Archive; ein zentrales der von ihm angesprochenen Themen war die lange Tradition der Einwanderung nach Deutschland und ihre Dokumentation in Archiven.
Die Initiatoren des Blogs bitten Interessierte um ihre Mitarbeit - eine Möglichkeit für Archivare und Archivarinnen, zu zeigen, warum Archive "systemrelevant" sind!

Seine biographischen Zeugnisse sind ein gutes Beispiel dafür, dass man sich heute in wenigen Stunden im Internet einschlägige Belege verschaffen kann, die man vor 30 Jahren nicht ohne weiteres gefunden hätte.

Kolbenschlags GND
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=101106173

Es kann dahingestellt bleiben, ob Bernhard Dietrich Haage, der im ²VL 5 (1985), Sp. 16f. den Artikel Sixtus Kolbenschlag schrieb, bei sorgfältiger Recherche auf das - im Deutschen Biographischen Archiv erfasste - Biographische Lexikon der hervorragenden Ärzte aller Zeiten 2. Aufl. Bd. 3 (1931), 517 hätte aufmerksam werden können, wo - ohne Hinweis auf Jöcher, der nur die in Nürnberg Pestschrift von 1519 kannte (siehe Deutsches Biographisches Archiv) - auf den Artikel von Otto Clemen: Der Zwickauer Stadtarzt Dr. Sixtus Kolbenschlag. In: Deutsche medizinische Wochenschrift 1911, S. 363-364

http://hdl.handle.net/2027/mdp.39015009553622?urlappend=%3Bseq=436 (US)

verwiesen wird. Außer Wellers Repertorium führt Haage als Literatur nur einen Aufsatz des Zwickauer Oberlehrers Otto Uhlig in Sudhoffs Archiv 36 (1943), S. 103f., den ich ärgerlicherweise nicht verifizieren kann, da JSTOR hier eine Lücke hat. Dass Wissenschaft von Querverweisen lebt, hat Oberlehrer Uhlig wohl nicht begriffen, denn ich möchte annehmen, dass Haage einem Rückverweis auf die frühere Arbeit Uhligs zu den Zwickauer Stadtärzten nachgegangen wäre.

Auf der Suche nach Stadtärzten: Zwickauer Ratsprotokolle berichten
Paul Uhlig
Sudhoffs Archiv für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften
Bd. 31, H. 4/5 (September 1938), pp. 330-336
Stable URL: http://www.jstor.org/stable/20773908

Dass Uhligs Clemens Arbeiten zu Kolbenschlag (er veröffentlichte auch einen mir nicht zugänglichen Artikel in Alt Zwickau 1, 1921, S. 15-16) nicht gekannt hat, erscheint unwahrscheinlich. Trotzdem führt er sie 1938 nicht an.

Clemen nahm Knods immer wieder erstaunliches biographisches Kompendium zu den deutschen Studenten in Bologna zur Kenntnis - Haage nicht.

https://archive.org/stream/deutschestudent00knod#page/700/mode/2up
(Die von Knod angezogene Stelle bei Zarncke zu 1529:
http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10633336_00054.html )

Knod belegt die Aufnahme Kolbenschlags - er stammte aus Mergentheim - in die deutsche Nation in Bologna 1517 und seine Promotion zum Artium et med. Doctor 1518 und kennt auch die Stellung in Zwickau.

Einem Google-Schnipsel zufolge war Kolbenschlag aber schon 1515 in Bologna:

https://books.google.de/books?id=jGmfAAAAMAAJ&q="sixtus+kolbenschlag"

Haage sagt, die Familie Kolbenschlag sei in Mergentheim erst ab 1604 nachweisbar. Aber schon im Bauernkrieg 1525 wurde Hans Kolbenschlag von den Mergentheimern zum Hauptmann angenommen.

https://books.google.de/books?id=8qc7AAAAcAAJ&pg=PA43

1521 nahm ihn der Zwickauer Rat zum Stadtarzt an, behielt ihn aber nur zwei Jahre (Uhlig). Kolbenschlag heiratete 1524 die Tochter des Bürgermeisters Michel Rang, und als diese 1526 starb 1527 die Tochter von Gregor Losen (Clemen).

1533 verkaufte Kolbenschlag, nun Leibarzt des Abts Johann von Fulda, sein Haus in Zwickau (Clemen). 1535 wurde vom Schlüchterner Abt Petrus Lotichius ein Brief an ihn gerichtet. Er lebte damals wohl in Fulda. Abdruck in der Briefausgabe von 1640

http://digital.slub-dresden.de/id401165930/140

Vgl.
https://books.google.de/books?id=F0A_AQAAIAAJ&q="sixtus+kolbenschlag"
https://books.google.de/books?id=F7IEAAAAQAAJ&pg=RA3-PA92

Nach der Pestschrift von 1540, die er der Würzburger Gemeinde widmete, hatte Kolbenschlag sich damals in Würzburg niedergelassen.

Wann er in Meiningen als Leibarzt amtierte geht wohl aus dem Bestallungsbrief im Staatsarchiv Meiningen nicht hervor.

http://www.archive-in-thueringen.de/finding_aids/main.php?path=0;23475;59575

Die Hieronymus Schenck von Siemau gewidmete Pestschrift, die in Nürnberg 1519 erschien, ist in Berlin online:

http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0001940200000000

Ein Digitalisat der höchst raren Fassung von 1525 (Inhaltsangabe bei Clemen) stellte die ÖNB Wien via Google ins Netz:

https://books.google.de/books?id=e9VfAAAAcAAJ

Auf sie bezieht sich der von Uhlig 1943 (nach Haage) ausgegrabene Vorschlag im Zwickauer Ratsprotokoll vom 14.12.1524, einen Pesttraktat zu schreiben, diesen drucken zu lassen und dem Rat zu widmen.

Der Druck von 1540 ist bei Google

https://books.google.de/books?id=i8MX3HbambwC

und dem MDZ online

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00028918/image_8

Alle drei Fassungen sind damit im Internet verfügbar.

#forschung


Die Studie von Flink 1994 ist einsehbar unter:

http://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/a/a010348.pdf

Die Dissertation von Otto Behm 1908 bedarf eines US-Proxy:

http://hdl.handle.net/2027/uc1.b2602998

Die Ausgabe Scholtens der Chronik Gerts van der Schuren:

http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/urn/urn:nbn:de:hbz:061:1-37231

Das Anonymi Chronicon bei Seibertz (mit Wisseler Chronik):

http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/pageview/207762

Die chronikalischen Mitteilungen (ed. Meister 1901) aus der Anholter Handschrift:

http://www.archive.org/stream/bub_gb_MVU7AAAAMAAJ#page/n63/mode/2up

Zur Schwanritter-Überlieferung siehe
Bloete ZfdA 1892
http://www.digizeitschriften.de/dms/resolveppn/?PID=GDZPPN001691813
und
http://archiv.twoday.net/stories/1022469438/ mit neuerer Lit.

Der Straßburger Druck von 1541 war eine Hauptquelle für die ab 1563 entstandene handschriftliche Goslarer Chronik des Hans Geismar, wie Gerhard Cordes in seiner Einleitung zur Ausgabe 1954 schreibt (S. 5).

Nennenswerte Sekundärliteratur zu diesem bescheidenen historiographischen Werk, das in Reimpaarversen die Geschichte der Kaiser und Päpste sowie (Ober)deutschlands Revue passieren lässt, scheint es nicht zu geben.

(anklickbar)

Zum Pfeifer von Niklashausen siehe die Studien von Klaus Arnold und hier

http://archiv.twoday.net/stories/640155334/



Als Benutzer Kreuzwunder habe ich vor einigen Jahren dazu eine umfangreiche Seite im Wikipedia-Benutzernamensraum angelegt.

Oder auch nix.

http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/buntes-kurioses/id_75225118/polen-nazi-zug-gefunden-denkmalschuetzer-zu-99-prozent-sicher.html

http://www.spiegel.de/panorama/nazi-zug-in-polen-denkmalschuetzer-zu-99-prozent-sicher-a-1050464.html

Update:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/nazi-zug-in-polen-was-steckt-hinter-dem-angeblichen-fund-a-1050659.html

http://researchfragments.blogspot.de/2015/08/sanctus-columbanus-fecit-hos-caracteres.html


"Der [sic! KG] amerikanische Blog „Retraction Watch“ beschäftigt sich seit seiner Gründung 2010 mit Begründungen (und Ausreden) für akademisches Fehlverhalten, welche beim Peer-Review-Prozess und Edieren von eingereichten Publikationen in internationalen wissenschaftlichen Journalen auffallen. Die beiden Gründerväter des Blogs stellen in diesem Kurzbeitrag eine Parade der Euphemismen für Plagiarismus dar. Viele der oft grotesken Umschreibungen für schlichtes Copy&Paste stammen von den AutorInnen der rückgezogenen Publikationen selbst. Es stellt sich die Frage – wieso nennt man die Dinge nicht einfach beim Namen?"

http://dx.doi.org/10.3205/mbi000338

Sie stammen aus dem Fonds du chapitre cathédral de Bayeux.

http://www.archinoe.net/console/ir_ead_visu.php?PHPSID=5702d0db3a44f1091a247bae7b87a37c&ir=12494#
=
http://archives.numerisees.calvados.fr/cg14v3/autres_fonds.php#

Handschriftenkatalog (Kristeller online ist unbenutzbar!):

https://archive.org/stream/cataloguegnrald03livrgoog#page/n286/mode/2up

http://www.archivespasdecalais.fr/Actualites/Mise-en-ligne-du-fonds-Clovis-Normand

http://www.bilketa.eus/

"Développé par la ville de Bayonne, Bilketa est la bibliothèque numérique du patrimoine du Pays basque."


http://www.archiv.elk-wue.de/familienforschung/die-wuerttembergischen-kirchenbuecher-auf-archion/

http://vb.uni-wuerzburg.de/ub/mchf442/pages/mchf442/1.html

http://digitizedmedievalmanuscripts.org/400-links-on-the-dmmapp/

Leider handelt es sich in zu vielen Fällen um Angebote, die nicht oder kaum vollständige Handschriften-Digitalisate bieten.

Bei Österreich wurde nicht ausgewertet:

http://manuscripta.at/m1/digitalisate.php

Bei Jena steht nur der veraltete Link zu den Sondershäusener Fragmenten

http://archive.thulb.uni-jena.de/hisbest/servlets/solr/select?numPerPage=10&q=%2Bcomponent.top:%22sondersh%C3%A4user.fragmente%22&mask=content/main/component.xml&version=4.5&start=170&rows=10

statt der zu

http://archive.thulb.uni-jena.de/hisbest/servlets/solr/cbu?sort=modified+desc&start=0&q=%2BcbuUnitTypes%3Ahandwritings+%2BobjectType%3Acbu&version=4.5&rows=10

Nicht ausgewertet wurde:

http://archiv.twoday.net/stories/589172434/

http://www.online-und-recht.de/urteile/Auch-DIN-Normen-koennen-urheberrechtlich-geschuetzt-sein-Landgericht-Hamburg-20150331/

Der UrhG-Schutz von DIN-Normen ist ein Skandal! Jeder, der sich für Transparenz im Bereich der Justiz einsetzt, kann dieses Schandurteil nur mit Empärung lesen.

Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 27.06.2013, BVerwGE 147, 100 Rn. 22 ff.) ist dem Publizitätserfordernis bereits durch die Möglichkeit der Einsichtnahme in die Normwerke in den bundesweit eingerichteten Auslegestellen für DIN-Normen genüge getan. Dieser unglaublich dummen und obsoleten Einschätzung schließt sich die Kammer an.

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/565872094/

Diplomarbeit von Stephanie Plefka 2015:

http://othes.univie.ac.at/36659/

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit stelle ich einige Materialien zu interessanten historischen Traditionen (aus Mittelalter und Früher Neuzeit) in dem diesbezüglich besonders reichen Kreis Kleve zusammen: "historische Sagen", aber auch Zeugnisse der Erinnerungskultur.

***

Vom Riesen Goliath erzählte man in EMMERICH AM RHEIN.

Alexander Kaufmann:

Ein gewaltiger riese, goliath, hat in Emmerich gehaust, und einmal bei einer belagerung dadurch die feinde verscheucht, daß er den kopf über die mauer steckte und mit den zähnen fletschte. – am fastnachtmontag trug man in Emmerich eine riesenfigur umher, deren kopf beständig wackelte.
https://de.wikisource.org/wiki/Riese_Goliath

Nach Dederich geht dieser Brauch auf einen gescheiterten Überfall auf Emmerich 1519 zurück.

https://books.google.de/books?id=HtgAAAAAcAAJ&pg=PA316
und nochmals in Picks Monatsschrift 1880, S. 182-190
http://dbooks.bodleian.ox.ac.uk/books/PDFs/555017587.pdf

[Die Abwehr 1519 "clamore rustici" meldet bereits Teschenmacher 1638
https://books.google.de/books?id=FexaAAAAQAAJ&pg=PA525
= 1721
https://books.google.de/books?id=09tIAAAAcAAJ&pg=PA528 ]

Zu Schlachtengedenktagen siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=schlachtengedenk

***

GELDERN soll an der Stelle stehen, wo einstmals ein Drache erschlagen wurde. Was der Aufsatz von Oostebrink 2009 in den Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein (!) schreibt, ist zwar abwegig, aber er listet Quellen und (in Anm. 10) Sekundärliteratur zu der oft besprochenen Überlieferung auf.

https://books.google.de/books?id=WbHc1DzHyaEC&pg=PA192

Jens Lieven behandelte die Mythenbildung bei den Grafen von Geldern im Geldrischen Heimatkalender 2007, S. 152-161.

[z.B. Quad 1609
https://books.google.fr/books?id=qEUAAAAAcAAJ&pg=PA522 ]

[Gelre - Geldern - Gelderland (2001), S. 467-469; Das Goldene Zeitalter des Herzogtums Geldern (2001), S. 11f., 24, 215]

***

Einen wunderbaren Ursprung schreibt man der Marienwallfahrt von KEVELAER (seit 1642) zu.

http://www.wallfahrt-kevelaer.de/entstehung-der-wallfahrt/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kevelaer#Entstehung_und_Entwicklung_der_Wallfahrt

Eine wichtige Rolle bei der Entstehung spielte der Luxemburger Kult von Maria als Trösterin der Betrübten, über deren Rolle als Stadtpatronin ich selbst geforscht habe:

http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/373/

***

Den Schwanenturm in KLEVE soll Julius Caesar erbaut haben. Den Wortlaut der Inschrift aus dem 15. Jahrhundert, die dies verkündet, gibt die Wikipedia wieder.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwanenburg

Zum Schwanritter-Stoff sei auf den Artikel in der Enzyklopädie des Märchens und die Einleitung zu Cramers Lohengrin-Ausgabe verwiesen. Die Brüder Grimm nahmen in die Erstausgabe ihrer Deutschen Sagen 1818 dazu die Nummern 533-538 auf.

https://de.wikisource.org/wiki/Carl_Ynach,_Salvius_Brabon_und_Frau_Schwan

[ http://archiv.twoday.net/stories/1022469798/ ]

[Gelre - Geldern - Gelderland (2001), S. 348; Land im Mittelpunkt der Mächte 3. Aufl. (1985), S. 216, 241, 373, 380; Tafel IV nach S. 64]

Die Überlieferung von Otto dem Schützen (Deutsche Sagen 1818 Nr. 562)

https://de.wikisource.org/wiki/Otto_der_Sch%C3%BCtze

gab Zuccalmaglio 1837 als clevische Sage des 14. Jahrhunderts aus.

https://books.google.de/books?id=_ZADAAAAcAAJ&pg=PA223

Es handelt sich aber um eine hessische Überlieferung des 16. Jahrhunderts.

https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_der_Sch%C3%BCtz

Quellennachweise (Johannes Nuhn!) lieferte Alexander Kaufmann:

https://books.google.de/books?id=K5k6AAAAcAAJ&pg=PA14

[und die Tübinger Dissertation von Noll 1906

http://hdl.handle.net/2027/hvd.hnxsnu (US)]

Längst vergessen ist sein Denkmal in Kleve.

Quelle: http://www.kle-blatt.de/blog/kleve/otto-der-schuetz-ein-vergessenes-denkmal-von-kleve.html

Sogar auf YouTube findet man die Sage von der "weißen Frau" von Kleve.

https://www.youtube.com/watch?v=Giml05DLvPs

Wenn das Video behauptet, die weiße Frau (eine Studie zu ihr bereitet Bertold von Haller, Nürnberg, vor) sei letztmals im 18. Jahrhundert gesichtet worden, so ist das falsch. Eine zurückgekehrte Akte über Erscheinungen im 19. Jahrhundert war der Ausgangspunkt des Aufsatzes von Bert Thissen: Die Rückkehr der weißen Frau. In: Kalender für das Klever Land 2013, S. 39-52.

[Die Stadt Kleve verehrte - einem Humanistenirrtum folgend - ein romanisches Bild als angebliche Darstellung des Eumenius Rhetor

Land im Mittelpunkt der Mächte 3. Aufl. (1985), S. 486f.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eumenius
Schröder in den Annalen HVNrh. 1889
http://www.archive.org/stream/bub_gb_MVw7AAAAMAAJ#page/n143/mode/2up
Zeiller/Merian
https://de.wikisource.org/wiki/Topographia_Westphaliae:_Cleve
Abbildung
http://www.bildindex.de/obj20644823.html#|home

Dielhelm 1739
https://books.google.de/books?id=Rm9XAAAAcAAJ&pg=PA593
]

***

Auf ein Hostienwunder (angeblich von 1308) soll die KRANENBURGER Kreuzwallfahrt zurückgehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kranenburger_Kreuzwallfahrt
https://www.kranenburg.de/C125725A002EBD03/html/63FBA03CA31155D6C12574790055A844?opendocument

Eine Übersetzung der lateinischen Legende bot vor einigen Jahren Manuel Hagemann: Zur Frühgeschichte der Kranenburger Kreuzverehrung. In: Kalender für das Klever Land 2008, S. 82-89

[Pilgerzeichen saec. XV/2 mit Darstellung der Legende in: Das Goldene Zeitalter des Herzogtums Geldern (2001), S. 182
Abbildung und Näheres:
http://www.pilgerzeichen.de/item/pz/769
Dort auch zwei weitere Exemplare ]

***

In REES gedachte man einer vornehmen Stifterin Irmgardis. Es gab die Sage, dass "Irmgardis auf dem Schlosse zu Aspel gewohnt habe, von wo sie täglich auf dem Irmgarden-Wege, auf welchem das Gras, was ihre Füße berührten, im Winter wie im Lenze grünte, die von ihr gebaute Kirche zu Rees besuchte".
https://books.google.de/books?id=U59JAAAAYAAJ&pg=PA66

Ähnliche "Spuren" werden erzählt bei Notburga von Hochhausen
http://www.sagen.at/doku/hda/notburga.html
und Sibylle von der Teck (Sibyllenspur)
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/goetz1999/0060

Über Irmgard:

http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/I/Seiten/IrmgardisvonS%C3%BCchteln.aspx
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=118746871

***

STRAELEN war 1468 Schauplatz einer Schlacht zwischen Geldern und Kleve. Eine als "Sterk Hermes" bekannte Ritterfigur soll noch daran erinnern.

https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Straelen

Der siegreiche Herzog Adolf von Geldern stiftete das Augustinerchorherrenstift Mariensande, in dem der gleichfalls von ihm gestiftete Ritterorden seinen geistlichen Bezugspunkt hatte. Siehe die im neu angelegten Wikipedia-Artikel zu Mariensande angegebene Literatur.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Mariensande

Die alte Studie von Pfarrer Heinrich Schroers zur Schlacht bei Straelen habe ich verfügbar gemacht auf Commons:

https://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=File:Mariensande_straelen.pdf&page=6

#erzählforschung
#forschung

Drachenbrunnen auf dem Markt in Geldern. Foto Frank Vincentz https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

Gewohnt sorgfältige Auseinandersetzung von Schreg mit dem Buch von Wessel:

http://archaeologik.blogspot.de/2015/08/das-schmutzige-geschaft-mit-der-antike.html

Siehe
http://archiv.twoday.net/stories/1022465615/

Es geht um Speisen, nicht um die Stadt im Ruhrgebiet:

http://irights.info/artikel/wer-essen-fotografiert-kann-gelassen-bleiben/25972

Wer Essen fotografiert, kann gelassen bleiben. Das gilt übrigens auch für Fotos von Essensrechnungen.


http://www.hr-lavater.ch/2015/08/27/40-e-reprogebuehr/

Siehe schon
http://archiv.twoday.net/stories/4113065/

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neuss/buerger-schuetzenfest/neuss-schuetzen-blogger-bei-der-uniformanprobe-bid-1.5343170

Bei soviel Embedding pfeift der Blogarithmus auf dem letzten Loch und schießt den Vogel ab.


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