Allgemeines
Architekturarchive
Archivbau
Archivbibliotheken
Archive in der Zukunft
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Archivsoftware
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Bibliothekswesen
Bildquellen
Datenschutz
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
null

 
Bei Google (US), dann auf Commons:

http://de.wikisource.org/wiki/Paul_Joachimsen#im_Internet

http://www.tagesspiegel.de/kultur/die-flutprobe/1900350.html

http://de.wikisource.org/wiki/Blinden-_und_Taubstummenanstalt_Gm%C3%BCnd

http://saschalobo.com/2010/08/10/google-street-view-widerspruch-widerspruch/

Die meisten Leute haben zweifellos Nachbarn, denen man einen so schwerwiegenden Eingriff in die Digitale Öffentlichkeit wie einen “Google Street View Widerspruch” zutraut. Und genau deshalb biete ich hier den “Google Street View Widerspruch-Widerspruch” an. Die Benutzung ist ganz simpel, man füllt das formlose Formular aus und schickt es an Google. Und zwar präventiv, falls man seltsame, offlinige Nachbarn hat, oder als Gegenwiderspruch, wenn man schon von einem Widerspruch weiss. Hier ist der Google Street View Widerspruch-Widerspruch als PDF-Download (unten angefügt ein Screenshot). Er ist dem Otto-Normal-Widerspruch spürbar nachempfunden, hoffentlich ergibt das keine Urheberrechtsprobleme. Man kann den Text auch per Mail an streetview-deutschland@google.com versenden – ich empfehle allerdings, entweder einen Brief zu schicken oder in ein Museum einzubrechen und den Widerspruch per Fax zu senden: auf traditionelle Weise vorgebrachte Offline-Meinungen zählen offenbar mehr als Online-Meinungen.

Siehe hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview


http://europeana.eu/portal/brief-doc.html?query=europeana_collectionName:09432*&tab=&start=97&view=table

Ein beträchtlicher Teil der Brünner Grafiksammlung ist online, u.a. Stadtansichten von Brünn (Patenstadt der Brünner deutschen ist übrigens Schwäbisch Gmünd). Unbedingt durchstöbernswert!

Abbildung des Walldürner Heiligen Bluts:

http://aleph.mzk.cz:80/F?func=direct&doc_number=001030812&local_base=MZK03&format=999

Man schaut sich aber besser direkt im Brünner OPAC um, denn eine Suche nach Albaneserin ergab in der Europeana keinen Treffer, obwohl ein sehr gutes Digitalisat einsehbar ist unter

http://aleph.mzk.cz:80/F?func=direct&doc_number=001027112&local_base=MZK03&format=999


http://almamater.uc.pt/

Der Viewer ist in Ordnung (wie bei der BN Portugal), aber die Auflösung könnte teilweise besser sein.


http://www.saobento.org/livrosraros/obras.html

Viel anfangen kann man mit den 20 Digitalisaten aus der Bibliothek des traditionsreichen Benediktinerklosters (gegründet 1582) leider nicht, die Schäden waren zu groß. Aber ein schicker Viewer.

Via
http://plugcultura.wordpress.com/2010/02/01/obras-raras-do-mosteiro-de-sao-bento-sao-restauradas-e-digitalizadas-com-apoio-do-fundo-de-cultura/

http://www.14-18.it/1418/

Update: http://www.fotostoria.de/?p=1379


http://archieven.blogspot.com/2010/08/bibliografie-van-groningen.html



image courtesy Renny Smith.

http://digitalgallery.nypl.org/nypldigital/explore/dgexplore.cfm?col_id=242


Die Forschungsabteilung der Deutschen Bank hat eine kurze Studie vorgelegt, die eine bemerkenswerte Wertschätzung freier Inhalte erkennen lässt:

http://www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000260204.pdf

Via
http://wisspub.net/2010/08/10/das-urheberrecht-im-digitalen-zeitalter/

Knüwer zum Leistungsschutzrecht:

Verleger und Journalistengewerkschaften arbeiten Hand in Hand an der Beschneidung der Presse- und Meinungsfreiheit. Wir müssen darauf hoffen, dass Deutschlands Politiker dem Lobbyismus der Demokratiegefährder nicht erliegen. Viel Hoffnung besteht leider nicht. Es darf einem übel werden.

http://www.indiskretionehrensache.de/2010/08/verleger-djv-verdi-feinde-der-pressefreiheit/

http://www.dsk.gv.at/DocView.axd?CobId=40344

http://digital.bibliothek.uni-halle.de/urn/urn:nbn:de:gbv:3:3-19699

http://www.online-und-recht.de/urteile/Keine-Rechtsverletzung-bei-Online-Verbreitung-eines-Kuh-Bildes-auf-Kuh-Charity-Party-111-C-33-10-Amtsgericht-Koeln-20100622.html

Amtsgericht Koeln, Urteil v. 22.06.2010 - Az.: 111 C 33/10

Leitsatz:

In die Eigentumsrechte von Kuh-Besitzern wird nicht eingegriffen, wenn ein Bild von einer Kuh im Internet für die Bewerbung einer "Kuh-Charity-Party" verwendet wird. Die Veröffentlichung auf der Internetseite verletzt auch nicht das Allgemeine Persönlichkeitsrecht der Besitzer, da kein Bezug oder Rückschluss auf die Person selbst gezogen werden kann.


Ich habs ja immer gesagt: Es gibt kein Recht am Bild der eigenen Kuh!

Update: http://www.jurpc.de/rechtspr/20100154.htm

Zählt, nach Familien bzw. Städten geordnet, zum reichen Angebot der Prager Digitalisate:

http://www.ahmp.cz/eng/index.html?wstyle=2?lang=en (Heraldic Collection)

http://www.ahmp.cz/eng/index.html?wstyle=2?lang=en

Sehr gute Vergrößerungsmöglichkeiten.

Rkp. 1863 ist das "Meißner Rechtsbuch" von 1391, im Handschriftencensus natürlich ohne den Online-Nachweis:

http://www.handschriftencensus.de/2092

http://amp.bach.cz/pragapublica/pages/zoomify.jsp?page=0&entityRef=%28^n%29%28%28%28localArchiv%2C^n%2Chot_%29%28unidata%29%29%28595174%29%29

Erörtern unter obigem hübschen Titel die Rechtsreferendare Marc Jüngel und Dr. Alexander Fandrey in der Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht 2010, S. 683 ff.

Ihr Fazit:

Die Kamerafahrten für die Erstellung der Straßenansichten für Google Street Views stellt keine Sondernutzung dar. Auf das Fernziel (Erstellung einer Datenbank) kann nicht abgestellt werden, solange unmittelbar eine Fortbewegung im Verkehr angestrebt wird. Im Sinne des Landesrechts liegt damit keine zweckwidrige Straßenbenutzung vor, da die Kamerafahrten grundsätzlich eine nach der StVO zulässige Straßenbenutzung darstellen. Wegen des Vorrangs des Straßenverkehrsrechts ist für eine andere Bewertung kein Raum. Sollten die betroffenen Gemeinden gleichwohl im Einzelfall zu dem Schluss kommen, dass es sich um eine erlaubnispflichtige Sondernutzung handelt, ist zu beachten, dass bei der Erteilung der Sondernutzungserlaubnis zwar ein Ermessensspielraum besteht. Die Erlaubnis kann aber entsprechend dem Zweck der Ermächtigung nur aus Gründen abgelehnt werden, die einen Bezug zur Straße haben. Straßenrechtsfremde Erwägungen sind insoweit nicht in die Betrachtung einzubeziehen, so dass die Erlaubnis beispielsweise nicht aus der Erwägung abgelehnt werden dürfte, die Bürger würden durch die Aufnahmen in ihrem Recht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt.

Zur Streetview-Hysterie
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview

http://haizara-x.blogspot.com/2010/08/die-deutschen-und-die-datenschutz.html

Zur heutigen Nachrichtenlage (Google will zum Jahresende auch in Deutschland starten), bei der wie gewohnt kritische Stimmen zur Anti-Google-Hysterie fehlen:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,711073,00.html

Die Meldung, dass Google fliegende Kamera-Drohnen teste, wurde dementiert:

http://www.onlinekosten.de/news/artikel/40288/0/WiWo-Google-testet-fliegende-Kamera-Drohnen

Zu der WDR-Aktion, beim Ruhr-"Stillleben" unverpixelte Gesichter zu zeigen:

http://www.basicthinking.de/blog/2010/07/20/street-view-webspecial-des-wdr-mit-gesichtern-aber-ohne-datenschutz-verletzung/

Update:

http://gunnarsohn.wordpress.com/2010/08/10/hurra-google-street-view-wird-auch-in-bonn-gestartet-die-satzungsanderung-gehort-in-die-mulltonne/#comment-1507

http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-Kommentar-Die-Landschaft-gehoert-uns-allen-_arid,122527.html#articletop


http://www.ahmp.cz/eng/index.html?mid=9&wstyle=0&page=adfontes/adfontes_en.html

Freundlicher Hinweis von Prof. Dr. Klaus Arnold.

Update: http://www.rambow.de/digitalisate-in-prager-archiven.html


Präsentation und Vortrag auf der Veranstaltung "Zeitmaschine. Landesgeschichtsforum Bayern 2010)", 22./23. Juli 2010


So Mario Sixtus, dem versehentlich Videos auf VIMEO durch die GVU gelöscht wurden http://sixtus.cc/in-sachen-gvu

http://www.netzpolitik.org/2010/gvu-vs-elrep-erste-ergebnisse/

Siehe zum Thema auch:
http://derstandard.at/1280984377786/Musikindustrie-vs-Piraten-Der-Bauer-diskutiert-nicht-mit-dem-Fuchs

http://resobscura.blogspot.com/2010/08/witches-familiars-in-17th-century.html


Vor über einem Jahr fiel mir bei der Sichtung der Abbildungen der Mackinney-Collection

http://www.lib.unc.edu/dc/mackinney/?CISOROOT=/mackinney

auf, dass die Astrologisch-medizinische Sammelhandschrift Edinburgh, Library of Royal Observatory, Cr. 4.6 von dem bekannten Augsburger Berufsschreiber Konrad Bollstatter geschrieben sein könnte.

Der Handschriftencensus http://www.handschriftencensus.de/14955 ignoriert die ausführliche Beschreibung in der Jordanus-Datenbank: http://jordanus.org

Ob 1464 (?) als Datierung zutrifft oder die Handschrift eher in die Jahre um 1480 gehört, muss offen bleiben.

Jürgen Wolf, den ich mit meiner Vermutung zu Bollstatter konfrontierte, war skeptisch. Auf meine Bitte hin beurteilte Karin Schneider am 10.2.2010 die Schrift anhand von Ausdrucken: "Ihre Kopien aus der Hs. Edinburgh Obs. Cr. 4.6 habe ich mehrfach mit meinen Kopien von Bollstatter-Schrifterzeugnissen verglichen, ohne zu einem klaren Ergebnis zu kommen. Die für ihn bekannten ganz typischen Buchstabenformen, die seine Hand in den bekannten und signierten Hss. so gut kenntlich machen, besonders die kursiven Schleifen an h, z und r, finden sich nicht auf dern Seiten der astrologisch-medizinischen Hs., auch andere Buchstaben wie g, v, w und die Majuskeln zeigen meist einen anderen Ductus, dem auch die für ihn typische Gleichmäßigkeit fehlt. Man könnte natürlich annehmen, daß Bollstatter die Hs. Edinburgh sehr eilig und nachlässig für sich selbst zusammenschrieb, oder daß sie in seinem Umkreis aus einer 'echten' nicht erhaltenen Bollstatter-Hs. kopiert wurde?"

Dies bedeutet: Nach dem maßgeblichen Urteil von Karin Schneider kann die Handschrift Bollstatter weder klar zu- noch abgesprochen werden. Auf jeden Fall wird man als Schreibwort "wahrscheinlich Augsburg" ansetzen dürfen. Zur Schreiberproblematik sollte man sich vielleicht auf "Umkreis des Konrad Bollstatter" einigen.

Vielleicht kann auch die Kunstgeschichte Licht auf das Problem werfen. Das Bild des Astronomen (siehe unten) weist für mich eine klare Ähnlichkeit mit dem Teichner-Autorenbild

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bollstatter_mgf_564.jpg

auf. Auch das Twinger-Autorenbild ist vom gleichen Typus.

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cgm_7366_1v.jpg

Weitere Schriftproben Bollstatters:

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Konrad_Bollstatter

Zu Bollstatter zusammenfassend:
http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Bollstatter

Update:

ich teile die Skepsis von Jürgen Wolf und Karin Schneider. Ehrlichgesagt glaube ich nicht, daß der Schreiber der Hs. in Edinburgh Bollstatter ist. Was einzelne Buchstabenformen betrifft, würde ich wiederholen, was Frau Schneider geschrieben hat, und dem noch einiges hinzufügen. Etwa die charakteristische Art und Weise, wie Bollstatter die Schäfte von s und f mit starker Schwellung der Linie zieht. Das berührt sich mit dem Gesamteindruck vom Duktus, der sich bei B. u.a. durch die sehr gleichmäßige Neigung dieser Schäfte auszeichnet, und auch in anderer Hinsicht viel gleichmäßiger. Ob man das mit größerer Eile erklären kann, würde ich bezweifeln.

Ich würde hinterfragen, mit welchem Recht man vom "Umkreis des Konrad Bollstatter" sprechen könnte. Was kann "Umkreis" ganz konkret heißen bei einem allein agierenden Lohnschreiber ohne größeren Werkstattkontext? In der Kunstgeschichte wird der Begriff "Umkreis" ja sehr gerne verwendet - was er aber genau heißen soll, selten definiert. Implizit bedeutet es meist nur, daß man sich nicht traut, ein Werk derselben Hand zuschreiben, aber irgendwie doch irgendwelche Ähnlichkeiten sieht. Wenn es einen größeren Werkstattzusammenhang gibt, mag es diskutabel sein (ob es eine Riemenschneider-Werkstatt mit Dutzenden von Gesellen ist, die natürlich genauso schnitzen sollten wie der Meister, damit der Ausstoß homogen bleibt, oder ein frühmittelalterliches Klosterskriptorium mit Normierungsbemühungen).

Die Bilder helfen nicht viel weiter. Die Autorenmedaillons geben ein so weitverbreitetes Schema wieder, daß ich persönlich nicht wagen würde, einen Bollstatter-Codex als unmittelbare Vorlage vorauszusetzen. Die Illustrationen sind von sehr schlichter Machart; stilistisch wüßte ich deshalb nicht, wohin mit ihnen. Auf den ersten Blick könnte man an dilettantische Nachzeichnungen nach Holzschnitten denken; ob das zielführend ist, wäre zu prüfen.

Mit besten Grüßen,
Peter Schmidt

PD Dr. Peter Schmidt
Bayerische Akademie der Wissenschaften
Kommission für Deutsche Literatur des Mittelalters
(Mail vom 10. August, die ich mit freundlicher Genehmigung wiedergeben darf)

#forschung

Edinburgh

Teichner-Autorenbild

http://onlinelibrary.wiley.com/

Leider ohne einen Filter für freie Artikel. Aber mit der Volltextsuche kann man kostenlos feststellen, welche Artikel die Suchworte aufweisen. Textauszüge oder genaue Fundstellen gibts leider nicht.

Weil alljährlich um den Gedenktag des Heiligen, den 10. August, der Sternschnuppenschwarm der Perseiden auftritt, wird diese Himmelserscheinung im Volksmund „Laurentiustränen“ genannt. (Wikipedia)



"Die Perseiden gehen auf einen Kometen namens Swift-Tuttle zurück, der einmal im Jahr an der Erde vorbeifliegt. Falsch ist jedoch, dass es sich bei Sternschnuppen um Sterne handelt die vom Himmel fallen, sondern es handelt sich dabei um nichts anderes als kleine Himmelskörper aus Eisen oder Gestein. Und in der Nacht vom 12. auf den 13. August sind die meisten Sternschnuppen zu sehen - bis zu mehr als 100 pro Stunde. Thilo Elsner, Leiter der Sternwarte Bochum erzählt wie alles genau von statten geht." [Erläuterungstext des Videos]

Weitere Laurentius-Informationen: http://archiv.twoday.net/stories/5870421/

Henryk M. Broder nimmt im heutigen SPIEGEL S. 104 das Video des in Australien lebenden Holocaust-Überlebenden Adam Kohn in Schutz, der auf dem KZ-Gelände mit seinen Enkeln zu dem Disco-Hit "I will survive" tanzte:

Auf den ersten Blick ist "Dancing Auschwitz" [...] ein Tabubruch, auf den zweiten eine Provokation, auf den dritten aber eine kluge Antwort, wie man an etwas erinnern kann, das im Steinbruch der "Erinnerungskultur" längst zu historischem Schotter verarbeitet wurde.

Ich finde: Er hat Recht.

Eine Verteidigung las man auch schon in der taz

Der Vorwurf der Selbstvermarktung und der Geschmacklosigkeit, den Michael Wolfssohn von der Bundeswehrakademie der Familie Kohn und ihrem Video macht, ist selbst derart geschmacklos, weil er dem Überlebenden vorschreiben will, wie er sich gegenüber dem erlebten Grauen während des Holocaust zu verhalten habe.

http://www.taz.de/1/netz/netzkultur/artikel/1/disco-dancing-in-auschwitz/

Die Urheberrechts-Problematik darf natürlich nicht fehlen: Die taz und andere Beiträge betteten ein Video ein, das aus Urheberrechtsgründen nun nicht mehr verfügbar ist:

http://www.google.de/search?hl=de&source=hp&q=%22dancing+auschwitz%22&btnG=Google-Suche&meta=&aq=f&oq=


010

Das Staatsarchiv München beteiligt sich an Monasterium: der reiche Urkundenbestand des Schlossarchivs Piesing (Landkreis Altötting, Oberbayern) wurde in den letzten Wochen digitalisiert. Exemplarisch für die im Staatsarchiv München verwahrten Adelsarchive sollen die gut erschlossenen, aber wenig bekannten Urkunden dieses Schlossarchivs in absehbarer Zeit den Weg in das Internet finden. Das Schlossarchiv Piesing der Freiherren von Ow befindet sich seit dem Spätjahr 2008 als Depot im Staatsarchiv.
Quelle: Facebookseite Monasterium




Inhalt:
Berichte

Wiebke Böschemeyer/Wiltrud Fischer-Pache: Solidarität braucht Taten: Stadtarchiv Nürnberg unterstützt Stadtarchiv Köln

Horst-Dieter Beyerstedt: Philipp Melanchthon (1497–1560), seine Besuche in Nürnberg und ihre Spuren im Stadtarchiv

Walter Bauernfeind: Die Patrizierfamilie Tetzel – Retrokonversion des Bestands E 22 (Tetzelstiftung)

Walter Bauernfeind: Der Streit zwischen den Gemeinden Arzlohe und Pommelsbrunn von 1702 bis 1716

Walter Bauernfeind: St. Peter im 18. Jahrhundert – Renovierung und Totalumbau der Peterskapelle 1756

Michael Diefenbacher: Die Porträtsammlung der Nürnberger Patrizierfamilie Loeffelholz. Elektronische Erschließung von Kupferstichen im Stadtarchiv

Walter Gebhardt: Ein Schatzkästlein mit Fabrikschlöten: Nürnberg um 1900 in Stadtführern

Dominik Radlmaier: Sonderauftrag: Arisierung. Die Akten der jüdischen Schmuck- und Wertsachenablieferung im Stadtarchiv

Christa Gott-Schmitz: Gewirkte Bilder – Die Geschichte der Nürnberger Gobelin-Manufaktur und ihre Überlieferung im Stadtarchiv

Martina Bauernfeind/Klaus Brodale: „… ist das der Sonderzug nach Gera?“ Zum Ausstellungsprojekt der Stadtarchive Gera und Nürnberg

Michael Diefenbacher: Schätze aus dem Stadtarchiv: Das große Tucherbuch (StadtAN E 29/III Nr. 258)

Thema

Pascal Metzger: Johann Wilhelm Spaeth und die Ludwigseisenbahn

Martina Bauernfeind: „... mit Bedauern gelesen“ – Das erste tödliche Eisenbahnunglück auf der Ludwigsbahn am 19. März 1842

Thomas Dütsch: Bilder der Bahn im Stadtarchiv

Gerhard Jochem: Schicksalhafte Züge: Die Bahn im Krieg 1939–1945

Steven Zahlaus: Schwungrad der Migration: Die Bedeutung der Eisenbahn für die Entwicklung der Stadt Nürnberg durch Zuwanderung

Das Heft ist zum Einzelpreis von 4,50 EUR beim Stadtarchiv, in der Kulturinformation am Königstor und im Bürgerbüro im Rathaus am Hauptmarkt erhältlich oder kann über den Buchhandel bezogen werden (ISSN 1861-8847).


Quelle: Stadtarchiv Nürnberg, Homepage


Es ist bedauerlich, dass diese ansprechende Publikation nicht hybrid veröffentlicht wird. Ein PDF auf der Homepage des Stadtarchivs würde sicher die Kaufentscheidung erleichtern.

Link zum PDF

Inhalt u.a.:
11. Tagung für Archivpädagogik in Karlsruhe, 26.02.2010. Tagungsbericht
„Wie war das noch damals?“ Geschichten der Zuwanderung (Projekt Stadtarchiv Hilden)
Ankündigung eines Wettbewerbs für Archive in NRW:
„Kooperation.Konkret.2010“

Kulturstaatsminister Neumann hat mit 145.000 Euro eine Homepage zum Heinrich von Kleist-Jahr 2011 finanziert, die dieses Geld nicht im mindesten Wert ist. Vermutlich ist sie mit einem einfachen Contentmanagementsystem zusammengestrickt:

http://www.heinrich-von-kleist.org/heinrich-von-kleist/

Ein paar Texte, ein paar Bildchen - fertig ist das Machwerk, für das natürlich Urheberrechtsschutz beansprucht wird:

"Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet."

Das wohl als der Gipfel der Pfiffigkeit betrachtete Kleist-Quiz besteht derzeit aus drei (in Zahlen: 3) Fragen und befindet sich noch im Aufbau.

Eine pure Unverschämtheit ist der Abschnitt

"Kleists Werke online
Viele Werke Heinrich von Kleists sind online abrufbar, z. B. auf Projekt Gutenberg-DE oder Project Gutenberg. Besonders hervorzuheben ist die Brandenburger Kleist Ausgabe (BKA), wo sich eine umfangreiche Sammlung von Dokumenten und Zeugnissen zu Kleists Leben und Werk findet. Das Kleist-Archiv Sembdner in Heilbronn bietet viele Werke, dazu alle Briefe des Dichters, in digitalisierter From an."

Die anhand von öffentlich zugänglichen Scans erstellten Texte in Wikisource und die akribische Linkliste

http://de.wikisource.org/wiki/Heinrich_von_Kleist

sind um Meilen besser als die beiden genannten Gutenberg-Projekten.

Da kann man sich einmal mehr nur übergeben. "Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen", und Beachtung findet nicht das Projekt, das herausragende Qualität bietet, sondern das, was irgendwelche inkompetenten Internetausdrucker im Kleist-Museum kennen.

PM BMK
http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2010/07/2010-07-16-neumann-kleist-internetportal.html

Animiertes GIF von der Seite (Kleist rockt), sicher nicht urheberrechtsgeschützt

Diese Frage stellt sich nach Lektüre des mir heute per Mail zugegangenen Bescheids der Direktorin der Deutschen Nationalbibliothek:

Sehr geehrter Herr Dr. Graf,

ich komme zurück auf unseren Mailwechsel zuletzt vom 03./04.02.2010. Sie hatten seinerzeit Interesse an den Inhalten der Gespräche gezeigt, die die VG Wort, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Deutsche Nationalbibliothek zum Umgang mit sog. verwaisten Werken geführt haben. Ich hatte Sie um Geduld gebeten, da die Gespräche noch andauerten und eine Lösung noch nicht erarbeitet war.

Leider ist bis heute keine Lösung gefunden worden. Vielmehr hat sich bestätigt, dass eine verbindliche Rechtssicherheit geschaffen werden muss, die nur durch eine entsprechende gesetzliche Regelung erreicht werden kann. Insofern konzentrieren sich nunmehr alle Aktivitäten auf den gesetzgeberischen Prozess zum Urheberrecht Dritter Korb. Zu diesem Zweck hat das Bundesministerium der Justiz für den 13.10.2010 zu einer Expertenanhörung eingeladen, die sich ausschließlich dem Thema "Verwaiste Werke" widmet.

Unterlagen über mögliche Eckpunkte der damals geführten Gespräche sind in der Deutschen Nationalbibliothek nicht vorhanden. Wohl aber gibt es im Internet veröffentlichte Informationen zum rechtlichen Rahmen und in diesem Zusammenhang auch ein Schaubild zur möglichen Behandlung verwaister Werke aus dem Projektkontext Arrow, an dem auch die o. a. Gesprächspartner beteiligt sind.

Ich verweise hierzu auf folgende Links: http://ec.europa.eu/internal_market/copyright/docs/copyright-infso/orphanworks/Staats_en.pdf oder http://www.arrow-net.eu/sites/default/files/D3.1_Report_on_legal_framework.pdf

Diese Informationen sind frei zugänglich und können daher von Ihnen eingesehen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Elisabeth Niggemann


Was ist der Hintergrund dieser Mail?

In der WELT hatte ich 2009 folgendes gelesen:

Nun steht auch in Deutschland eine Regelung für das Problem der verwaisten Werke vor der Tür. Sie sieht aus, als hätte man sie sich beim Google Settlement abgeguckt. Wenn zukünftig Bibliotheken Werke aus ihren Beständen digitalisieren und über die Website www.europeana.eu zugänglich machen möchten, die Autoren jedoch nicht aufspüren können, zahlen sie eine Schutzgebühr an die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) - sozusagen die GEMA für Autoren.

Die stellt daraufhin die Bibliotheken von eventuellen Ansprüchen der Autoren frei. Wenn diese später doch noch auftauchen und sich beschweren, werden sie aus der Kriegskasse der VG Wort entschädigt. Wenn nicht, wird das Geld nach Ablauf einer gewissen Frist an die anderen bei der Verwertungsgesellschaft registrierten Autoren und Verleger ausgeschüttet. Auf dieses Verfahren haben sich kürzlich der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Deutsche Nationalbibliothek, der Deutsche Bibliotheksverband und die VG Wort verständigt.

http://www.welt.de/kultur/article5004877/Literatur-kann-man-gut-ohne-Google-digitalisieren.html

Nicht bekannt war mir damals, dass Rainer Kuhlen schon am 13. August 2009 auf die entsprechende Vereinbarung Bezug genommen hatte:

In Deutschland gibt es offenbar zwischen Börsenverein, Deutscher Nationalbibliothek, Deutschem Bibliotheksverband, DFG und VG Wort eine (wohl noch nicht verbindliche) Vereinbarung über die Nutzung verwaister Werke. Der Wortlaut dieser Vereinbarung ist leider bislang nicht öffentlich bekannt (sollte aber). (ich arbeite jedoch daran, ihn zu bekommen).
http://www.iuwis.net/blog/verwaiste-werke-%E2%80%93-frei-zur-lizenzierung-f%C3%BCr-kommerzielle-zwecke

Ich bat daraufhin Frau Niggemann um den Text der Vereinbarung (Mail vom 1. November 2009), die am 4. November antwortete: Vielen Dank für Ihr Interesse. Sie fragen allerdings zu früh - noch ist die Vereinbarung nicht abgeschlossen.
Wenn es soweit ist werden die Gesprächspartner es gemeinsam der Öffentlichkeit vorstellen und Sie werden somit davon erfahren.


Vom 14. Januar 2010 datiert die Antwort der Bundesregierung (sie wurde "namens des Bundeskanzleramtes mit Schreiben des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und
Medien vom 13. Januar 2010 übermittelt") auf eine Kleine Anfrage der "Linken", in der unter Punkt 14 auf eine Vereinbarung eingegangen wird:

14. Welche Eckpunkte der von der Verwertungsgesellschaft WORT (VG WORT) mit dem Bibliothekenverband, dem Börsenverein des deutschen Buchhandels und weiteren Verbänden getroffenen Übereinkunft zur Zugänglichmachung von verwaisten Werken sind der Bundesregierung bekannt?

Die Übereinkunft sieht im Kern vor, dass zunächst anhand eines bestimmten Verfahrens nach dem Rechtsinhaber gesucht wird („sorgfältige Suche“). Ist die Suche erfolglos, gilt das Werk nach dem Modell als „verwaist“. Bei der VG Wort soll dann gegen eine Vergütung eine Nutzungslizenz erworben werden können. Wenn der Rechtsinhaber sich innerhalb eines bestimmten Zeitraums meldet, wird die Vergütung an ihn ausgezahlt. Andernfalls wird diese Vergütung der Ausschüttung der VG Wort zugeführt.

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/004/1700436.pdf

Ich forderte Frau Niggemann daraufhin am 4. Februar 2010 auf, "gemäß dem Informationsfreiheitsgesetz des Bundes alle zur Einsicht in dieser Angelegenheit zur Verfügung stehenden Unterlagen aufzulisten." Frau Niggemann teilte am 5. Februar mit, sie könne ihrer Antwort vom 4. November nichts hinzufügen. "Sie haben die Pflicht einen Antrag nach dem Informationsgesetz des
Bundes zu bescheiden. Da Sie an den Verhandlungen beteiligt sind,
führen Sie darüber Akten, die ich nach dem Gesetz einsehen darf,
sofern keine Versagungsgründe vorliegen", erwiderte ich am gleichen Tag. Nachdem eine Frist ohne weitere Nachricht verstrichen war, beschwerte ich mich beim Bundesbeauftragten für die Informationsfreiheit durch Weiterleitung des gesamten Mailwechsels am 16. Februar.

Rechtstaatlich einwandfrei wäre es, wenn der Bundesbeauftragte für die Informationsfreiheit bei Eingang einer Mail mit Bitte um Eingangsbestätigung durch die Poststelle sofort eine Antwortmail abesenden würde, um den Fragesteller zu informieren, dass die Mail tatsächlich eingegangen ist. Das ist aber nicht üblich, wie eine heutige telefonische Erkundigung (in anderer Sache) ergab. Erst der per Briefpost sehr viel später verschickte Zwischenbescheid gibt dem Petenten Sicherheit, dass die Anfrage eingelangt ist - ein Unding im 21. Jahrhundert! In Sachen DNB datiert der Bescheid vom 8. März 2010. Irrtümlich wird auf eine Mail vom 5. März Bezug genommen, während meine Mail tatsächlich vom 16. Februar datiert.

Am 18. Juni 2010 meldete sich der Sachbearbeiter (natürlich per Brief) wieder, nachdem die Stellungnahme der Nationalbibliothek vorlag: "die von Ihnen angefragte Vereinbarung existiere nicht und könne Ihnen daher nicht zugänglich gemacht werden".

Dann verliert sich der Sachbearbeiter in Trivialitäten, indem er mir - am Gegenstand meines Informationsbegehrens vorbei - Dinge mitteilt, die mir durchaus bekannt sind:

Das Vorhandensein der gewünschten Information bei der Behörde oder öffentlichen Stelle ist als Tatbestandsmerkmal zwar nicht explizit aufgeführt, es ist allerdings eine denklogische Voraussetzung für den Informationszugangsanspruch nach dem IFG (§ 2 Nr. 1 IFG). Insofern handelt es sich um ein ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal (vgl. Berger/Roth/Scheel, Kommentar zum IFG zu § 2 Rn. 24). Damit ist nur der Zugang zu konkret vorhandenen behördlichen Informationsbeständen möglich (vgl. Schoch, Kommentar zum IFG zu § 2 Rn. 31). Da die DNB über die entsprechende Vereinbarung (noch) nicht verfügt, habe ich angeregt, Ihren Antrag vom 02.11.2009 zunächst zu bescheiden.

In inakzeptabler Weise ignoriert wird die Tatsache, dass ich am 4. Februar 2010 aufgrund der Tatsache, dass es noch keine Vereinbarung gibt, eine Auflistung der zur Einsicht zur Verfügung stehenden Unterlagen angefordert hatte. Das Informationszugangsbegehren bezog sich also auf die Unterlagen zur derzeit nicht realisierbaren Vereinbarung und jedem, der seine fünf Sinne beisamen hat, sollte klar sein, was darunter zu verstehen ist: der in Form von Akten oder elektronisch geführte Schriftwechsel mit den anderen Beteiligten (Börsenverein, VG Wort), Aktenvermerke und Besprechungsprotokolle über die diesbezüglich geführten Gespräche oder Telefonate. Selbstverständlich muss es so etwas wie einen Entwurf der Vereinbarung geben, sonst hätte die Bundesregierung im Januar 2010 sich nicht auf "Eckpunkte" beziehen können.

Unterlagen über mögliche Eckpunkte der damals geführten Gespräche sind in der Deutschen Nationalbibliothek nicht vorhanden, schreibt Frau Niggemann. Das halte ich für ausgeschlossen. man will mich für dumm verkaufen.

Es ist ganz und gar undenkbar, dass bei den vermutlich komplizierten Verhandlungen keine schriftlichen Unterlagen entstehen. Einladungen müssen verschickt, Dienstbesprechungen zur Vorbereitung der Position und zum Bereicht über die Gespräche mit den anderen Beteiligten müssen protokolliert werden.

Was immer in Behörden geschieht, muss sich in den Akten lückenlos wiederfinden. Für die Führung von Akten gilt der Grundsatz der Wesentlichkeit und der Vollständigkeit. Im Prinzip muss sich jede Rücksprache, jedes Telefongespräch, jede Anordnung in den Akten widerspiegeln. So schreibt der große Lehrer des deutschen Verwaltungsrechts Hans J. Wolff in seinem Lehrbuch: "Kurzes mündliches, insbes. fernmündliches Vorbringen sowie amtliche Wahrnehmungen und Umstände, die für die Bearbeitung der Sache von Bedeutung sind, ferner mündlich erteilte Belehrungen, Anforderungen und Anordnungen sind, damit sie jedem anderen Sachbearbeiter bekannt werden, in einem Aktenvermerk mit Datum und Namenszeichen (Paraphe) kurz aufzunehmen." In der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien, Allgemeiner Teil dekretiert der Paragraph 32: "Über die aus den Akten nicht ohne weiteres ersichtlichen Besprechungen oder Ferngespräche und über andere Ereignisse und Gesichtspunkte, die die Bearbeitung beeinflussen können, sind Aktenvermerke aufzunehmen. Der Stand einer Sache muss jederzeit aus den Akten vollständig ersichtlich sein." (Hervorhebung von mir)
http://www.zeit.de/2000/27/200027.hirsch-text_.xml (Robert Leicht)

Gerichtsentscheidungen zur Aktenführung habe ich am 30. Juni 2003 in diesem Weblog zusammengestellt und ausführlich zitiert:

http://archiv.twoday.net/stories/40915/

Es darf also nicht sein, dass so wichtige Verhandlungen wie über die Behandlung verwaister Werke im Rahmen der geplanten Deutschen Digitalen Bibliothek in der Deutschen Nationalbibliothek ausschließlich mündlich geführt werden. Selbst wenn man sich mit den anderen Beteiligten etwa aus Gründen des IFG darauf geeinigt hätte, wäre das absolut idiotisch. Man müsste sich dann vorstellen, dass Frau Niggemann und ihre engsten Mitarbeiter die Eckpunkte der geplanten Vereinbarung gemeinsam auswendig lernen, damit sie gegenüber dem Börsenverein und der VG Wort (deren Akten selbstverständlich jedem Informationsbegehren der Öffentlichkeit entzogen sind) nicht ins Hintertreffen geraten.

Ich bin überzeugt, dass es Unterlagen über die Verhandlungen gibt. Man will sie mir nur nicht offenlegen z.B. weil man Vertraulichkeit vereinbart hat. Dann wäre zu prüfen, ob die Versagungsgründe des IFG ziehen oder nicht. Aber zu behaupten, es gäbe keine Unterlagen, ist lächerlich und unredlich.

Festzustehen scheint, dass die Bibliotheken Verwaltungstransparenz zu scheuen scheinen wie der Teufel das Weihwasser, vor allem, wenn es um Kontakte mit privaten Organisationen oder Firmen geht. Obwohl bei solchen mitunter mehr als fragwürdigen "Deals" Presse und die Öffentlichkeit einen eindeutigen Informationsanspruch haben, wird Geheimniskrämerei betrieben, wird versucht gesetzliche Auskunftsrechte (z.B. nach den Pressegesetzen oder dem Medienstaatsvertrag sowie nach den Informationsfreiheitsgesetzen des Bundes und der Länder) auszuhebeln oder ihre Wahrnehmung so kostenträchtig zu gestalten, dass man dankend verzichtet.

2007: Meine Bitte um Überlassung des Vertrags zwischen Google und der Bayerischen Staatsbibliothek wird vom Ministerium zurückgewiesen. 2010 segnet der Petitionsausschuß des Bayerischen Landtags das ab.
http://archiv.twoday.net/stories/3484352/

2007: Die SUB Göttingen weigert sich mir gegenüber, Details der Vereinbarung zwischen der Universität Göttingen und dem Springer-Verlag über Open Access mitzuteilen.
http://archiv.twoday.net/stories/4341449/

2009: Die ThULB Jena verweigert Auskünfte zur Kooperation mit dem Klostermann-Verlag in Sachen ZfBB-Archiviereung. Meine Klage vor dem Verwaltungsgericht Jena läuft noch.
http://archiv.twoday.net/stories/5755033/

2010: Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz verlangt von mir wegen Prüfung eines Informationszugangsbegehrens hinsichtlich des Vertrags mit de Gruyter über die Digitalisierung der Vossischen Zeitung einen Kostenvorschuss von 250 Euro. Meine Mail an den Beauftragten für die Informationsfreiheit des Bundes ist zwar eingetroffen, der Zwischenbescheid steht aber noch aus (siehe oben).
http://archiv.twoday.net/stories/6455470/

Lokales Straßenschild und Duden-Regel knallen ungebremst aufeinander. Ein Juwel von einer Diskussion anno 2009:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Joseph_Wolf&oldid=68850376

Siehe auch:

http://www.google.de/search?hl=de&source=hp&q=%22Joseph+Wolf+Weg%22&btnG=Google-Suche&meta=&aq=f&oq=


Der Norm-Entwurf DIN 31644, der von dem Arbeitskreis "Vertrauenswürdige
digitale Archive" im DIN Normenausschuss "Schriftgutverwaltung und
Langzeitverfügbarkeit digitaler Informationsobjekte" (NABD15) auf der
Grundlage der nestor-Kriterien entwickelt wurde, steht nun zur Kommentierung
im Entwurfsportal des DIN http://www.entwuerfe.din.de/ zur Verfügung.
Diese Norm legt Kriterien fest, die die Bewertung der Vertrauenswürdigkeit
eines digitalen Langzeitarchivs sowohl in organisatorischer als auch in
technischer Hinsicht ermöglichen. Sie beschreibt in allgemeiner Form die
notwendigen Rahmenbedingungen für den Aufbau und den Betrieb eines
vertrauenswürdigen digitalen Langzeitarchivs.
Wir laden alle dazu ein, den Entwurf zu prüfen und dazu Stellung zu nehmen,
entweder online im Entwurfsportal oder auf herkömmliche Art per E-Mail an
nabd@din.de oder in Papierform an NABD im DIN, 10772 Berlin.
Wir hoffen auf viele Rückmeldungen.

Mit besten Grüßen

Dr. Astrid Schoger und Dr. Christian Keitel
Für den AK "Vertrauenswürdige digitale Archive"


Ex Archivliste

Der Entwurf kann nicht ohne Registrierung eingesehen werden:

"Nutzer haben nach Registrierung hier die Möglichkeit, sofort kostenfrei Inhalte von aktuellen Norm-Entwürfen zu lesen. Darüber hinaus können Sie sich für die Abgabe von Stellungnahmen zu Norm-Entwürfen anmelden. In diesem Fall erhalten Sie von uns eine Erklärung zur Abtretung der Urhebernutzungsrechte, deren Unterzeichnung Voraussetzung für eine Online-Eingabe von Änderungs- und Ergänzungsvorschlägen ist."

Zum Thema DIN
http://archiv.twoday.net/stories/5257889/

Die anzuerkennenden Nutzungsbedingungen verhindern eine transparente öffentliche Diskussion über die Entwürfe:

"Der registrierte Nutzer verpflichtet sich, Informationen, die in dem durch Zugangsberechtigung geschützten Bereich des Portals zur Verfügung gestellt werden, nur zum vorgesehenen Zweck für die Prüfung und Kommentierung von Norm-Entwürfen zu verwenden und die Informationen nicht für andere Zwecke zu verwenden. Der Nutzer beachtet, dass Norm-Entwürfe urheberrechtlich geschützte Inhalte enthalten und verpflichtet sich, diese Daten nicht zu vervielfältigen, zu verbreiten, öffentlich zugänglich zu machen oder auf andere Weise unerlaubt zu nutzen und zu verwerten."

http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=8075

Siehe dazu auch
http://delicious.com/Klausgraf/plagiarism

http://archiv.twoday.net/search?q=plagia


http://www.digitalpreservation.gov/you/docs/PA_All_brochure.pdf (8 Seiten)

Via
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=8088


All materials in the libraries would be donated, auctioned, stored, or destroyed. That includes 187,000 books, historical documents, artifacts, and electronic equipment. Keeping materials in the shuttered buildings is a fire hazard, officials said, and would make them vulnerable to vandalism and vermin.

http://www.resourceshelf.com/2010/08/08/public-libraries-new-jersey-camden-preparing-to-close-its-libraries-destroy-books/



Quelle: Stadt Bochum, Pressemitteilung

"Mitarbeiter des eingestürzten Kölner Stadtarchivs sichten in Bochum seit einem Monat hunderte Kartons ihres Materials. Nach dem Unglück im März 2009 wurden die historischen Dokumente im Bochumer Stadtarchiv eingelagert. Sie werden von den Archivaren nun alle einzeln katalogisiert."
Quelle: WDR.de, Studio Essen, Nachrichten

Nachtrag 14.8.2010:
s. a. Ruhrnachrichten, 12.8.2010
derwesten.de, 13.08.2010

Dank für den Hinweis an die Geschichte.Quelle!

"Das Berliner Archiv der Jugendkulturen sucht mehr finanzielle Unterstützer. «Wir halten das Archiv seit 1998 überwiegend durch private Spenden und viel ehrenamtliche Arbeit am Leben», sagte Leiter Klaus Farin dem «Neuen Deutschland» (Montag). Doch inzwischen sei das Archiv zu groß geworden und könne sich nicht mehr auf diese Weise finanzieren. Bis 31. Oktober solle nun eine Stiftung gegründet werden, um eine langfristige Perspektive aufzubauen. Dafür würden insgesamt 100 000 Euro benötigt, sagte Farin. 10 000 Euro seien bereits gespendet worden."
Quelle: Berliner Zeitung, 8.8.2010

http://de.wikisource.org/wiki/Österreichische_Akademie_der_Wissenschaften

Wie geht das nochmal mit dem US-Proxy?

Wer Hinweise zu Büchern geben möchte, die nur mit US-Proxy benutzbar sind, sollte bedenken, dass es keine gute Idee ist, das Buch mit Proxy zu verlinken.

Das Nutzen eines Proxy in Form eines webbasierten Anonymisierungsdienstes (der üblicherweise dazu dient, gesperrte Seiten wie Shakiras Waka Waka auf Youtube aufzurufen) ist EINFACH und selbst von SENIOREN und österreichischen BIBLIOTHEKAREN zu meistern. Kein Rumfummeln an den Browsereinstellungen ist nötig.

Man braucht zunächst einen passenden Proxy. Am einfachsten ist es, bei Wikisource nachzuschauen:

http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Google_Book_Search#Liste_aktueller_Web-Anonymizer

Gut funktioniert z.B. yourownproxy.com (moderate Werbung).

Sodann muss man auf der Seite den richtigen Eingabeschlitz finden. Ist zwar nicht so einfach für alte Menschen wie mich, aber machbar. Und dann die Internetadresse eingeben. Bei HathiTrust gibt es ja kaum PDF-Downloads ganzer Werke, also stellt sich dieses Problem eher nicht.


" .... Als technische Plattform zur Ermöglichung unterschiedlicher medialer Dienste übernimmt das Internet immer mehr zentrale Speicherungs- und Kommunikationsaufgaben der Gesellschaft. Es ist, was die Menge an Daten anbelangt, ein sehr leistungsfähiges Speichermedium. Daher wird schon von einem „unermesslichen Super-Archiv“ gesprochen. Online-Angebote wie „einestages – Zeitgeschichten auf Spiegel Online“, „zeitzeugengeschichte.de – Das Webportal für Zeitzeugeninterviews“ oder „Zwangsarbeit 1939–1945. Erinnerungen und Geschichte“ nutzen das Internet in unterschiedlicher Weise, um Biografien festzuhalten, um Lebensgeschichten und Schicksale zugänglich zu machen, um sie für einen Austausch zu öffnen. Im digitalen Archiv zum Thema Zwangsarbeit von 1939 bis 1945 etwa erzählen knapp 600 ehemalige Zwangsarbeiter aus 26 Ländern ihre Lebensgeschichten in ausführlichen Audio- und Videointerviews. Die Interviews wurden digitalisiert und sind nach Anmeldung und Registrierung auf der Online-Plattform verfügbar. Das von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ getragene, in Kooperation mit der Freien Universität Berlin und dem Deutschen Historischen Museum angebotene Online-Archiv richtet sich an Schulen und Gedenkstätten, soll aber auch in Lehre und Forschung genutzt werden. Ein Beispiel „einzigartiger Geschichts-Notfallhilfe“ – so die Nominierungskommission, die dieses wie auch das Archiv zur Zwangsarbeit 2009 für den Grimme-Online-Award vorschlug – ist auch „Das digitale Historische Archiv Köln“. Jeder Nutzer, der über Abschriften, Kopien, Mikrofilme oder Fotografien der Kölner Archivbestände verfügt, kann sie im digitalen Archiv hochladen und so einen Beitrag dazu leisten, die Sammlung nach dem Einsturz des Stadtarchivs 2009 wieder zu vervollständigen. Gedächtnis im digitalen Zeitalter – neue Chancen und Möglichkeiten? ...."
aus: Dörte Hein: Virtuelles Erinnern, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 25-25/2010 (21. Juni 2010), S. 25, Link zum Volltext-PDF



http://www.informationisbeautiful.net/visualizations/wikipedia-lamest-edit-wars/

http://www.unsere-ahnen.de/digi_buecher/

Leider werden die in Greifswald bereitstehenden Messtischblätter in zu geringer Auflösung präsentiert.

Ein Sammelsurium digitalisierter Bücher:
http://www.unsere-ahnen.de/digi_buecher/Digitale%20Buecher.htm

http://familia-austria.net/forschung/index.php?title=Matriken_im_Netz

Eine lange und nützliche Liste von Nachweisen:

http://wiki-de.genealogy.net/Staatskalender

http://www.stadtarchiv-homburg.de

http://wiki-de.genealogy.net/Computergenealogie/2010/08#Frankreichs_Archive_Online

http://de.wikisource.org/wiki/Malefitz_Unkostens-Ordnung

Kosten fürs Hinrichten und Foltern.


http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32882/1.html

Ein ärgerlicher Artikel über die Rezeption des Buchs "No Orchids for Miss Blandish", der seine Angaben weder hinreichend belegt noch eiligen Lesern, die oben zitierter kryptischen Überschrift auf den Grund gehen wollen, irgendwie entgegenkommt. Es fehlt auch eine Zusammenfassung.

http://www.heise.de/tp/blogs/6/148144

List of digitized volumes:

http://www.univie.ac.at/Geschichte/China-Bibliographie/blog/2010/06/19/chinese-repository-1832-1851/

See also:
http://www.univie.ac.at/Geschichte/China-Bibliographie/blog/libraries-digital-collections/

http://scholarship20.blogspot.com/2010/08/scientist-august-2010-peer-review.html

CANADIANA DISCOVERY PORTAL

We are pleased to announce a new version of the Canadiana Discovery Portal at http://voyageur.canadiana.ca. This version of the discovery portal has a completely re-worked user interface to search the Canadian Metadata Repository which provides links to digital collections of several Canadian memory institutions. The Canadiana Discovery Portal can now search over 930,000 online records (pages and documents) including:

1. Eleven collections from Bibliothèque et Archives nationales du Québec - journals, photographs and music;

2. Four collections from Early Canadiana Online - History of French Canada, English Canadian Literature, Health and Medicine, Native Studies;

3. Statements and speeches from Foreign Affairs and International Trade Canada; and

4. Alouette Canada portal metadata which includes several Canadian collections from:


Athabasca University
Cape Breton University
Glenbow Archives
Library and Archives Canada
McGill University Library
McMaster University
Memorial University
Prince George Public Library
Simon Fraser University
St. Francis Xavier University
Université Laval
University of Alberta
University of British Columbia
University of Calgary
University of Lethbridge
University of Toronto
University of Victoria
Vancouver Public Library
York University

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1583771/Einmalig-und-unersetzlich-Die-Handschrift-des-Dante.html


23.09.2010-24.09.2010, Universität Würzburg, Philosophicum, Am Hubland, Übungsraum 11

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=14408

http://de.wikisource.org/wiki/Oberammergau#Passionsspiel


http://classguides.lib.uconn.edu/digital_collections_of_historical_maps

" Jetzt geht's endlich los: Die ersten Projekte des Masterplans werden nun umgesetzt. Nachdem im Frühjahr Kritik am langatmigen Planungsprozess laut geworden war, will die Stadt nun in jedem Interventionsraum ein Projekt angehen.
..... Das „Pilotprojekt“ im Inneren Grüngürtel wird möglicherweise am längsten von allen sieben auf den ersten Spatenstich warten müssen: Zum Bau des neuen Stadtarchivs am Eifelwall soll im Herbst der Architekten-Wettbewerb ausgeschrieben werden. Die Verhandlungen über das Grundstück zwischen Eifelwall und Hans-Nipperdey-Straße, das zur Verlängerung des Grüngürtels dienen soll, gestalten sich schwierig. In einem Wertgutachten soll ermittelt werden, welcher Preis angemessen erscheint. Wann der Bau genau beginnt, steht zwar noch nicht fest. Ziel ist es jedoch, das neue Stadtarchiv 2014 zu eröffnen. "

Quelle: Kölnische Rundschau, 6.8.2010



" .... Geschmäht und verleumdet sah der Reformator seinen Platz nicht länger in der Defensive, sondern verhalf der evangelischen Lehre nun mit zunehmender Angriffslust zum Durchbruch. In einer Flut von Flugschriften und –blättern, in der sich beide Seiten an Deftigkeit zu überbieten suchten, wurde das Zerwürfnis zwischen der römisch-katholischen Kirche und ihrer Opposition öffentlich ausgetragen. Buchdruck und -handel hatten der Polemik das erste Massenmedium zur Verfügung gestellt und verzeichneten ihrerseits erste Rekordergebnisse.
....
Die Ausstellung, in der über 50 besonders imposante Druckgrafiken zu Wort kommen, wird vom 6. August bis 31. Oktober 2010 im Rahmen des Museumsrundganges zu sehen sein."


Quelle: Wartburg,Homepage

[Portrait of Thelonious Monk, Minton's Playhouse, New York, N.Y., ca. Sept. 1947] (LOC)
Thelonious Monk, Minton´s Playhouse, Sept. 1947 (LOC)

"Celebrated jazz artists come to life in photographs by William P. Gottlieb. His images document the jazz scene in New York City and Washington, D.C., from 1938 to 1948, a time recognized by many as the "Golden Age of Jazz".

Gottlieb was both a notable jazz journalist and a self-taught photographer who captured the personalities of jazz musicians and told their stories with his camera and typewriter. His portraits depict such prominent musicians and personalities as Louis Armstrong, Duke Ellington, Billie Holiday, Thelonious Monk, Ella Fitzgerald, and many more.

The first 219 images in this set show the photos published alongside the photographer's personal recollections in his book, The Golden Age of Jazz. We'll add more photos each month until all 1,600 are in Flickr, with thanks to our Music Division for contributing such dramatic images.

To learn more about William Gottlieb, visit the Library's Performing Arts Encyclopedia, Gottlieb Collection. By looking at Gottlieb’s negatives here, you’ll see examples of the raw camera images and also copies of his final cropped images for insight into the creative process. At LOC, we also have special features like interviews with Gottlieb, ”In His Own Words".

In accordance with the wishes of William Gottlieb, the photographs in this collection entered into the public domain on February 16, 2010, but rights of privacy and publicity may apply. Privacy and publicity rights protect the interests of the person(s) who may be the subject(s) of the work or intellectual creation. Users of photographs in the Gottlieb collection are responsible for clearing any privacy or publicity rights associated with the use of the images."

Link: http://www.flickr.com/photos/library_of_congress/sets/72157624588645784/

Die Bekanntgabe des Wettbewerbsthemas erfolgt am 01.09.2010.
Link: http://www.koerber-stiftung.de/bildung/geschichtswettbewerb.html

IMG_2347

1. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6438286/
2. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6443103/

Tipp: Kommentare lesen!

Vladimir Votýpka: Böhmischer Adel. Familiengeschichten. 2. Aufl. Wien usw. 2008 stützt sich vor allem auf persönliche Begegnungen mit böhmischen Adeligen 1970/72. S. 151f. erfährt man etwas über das gerettete Adelsarchiv der Wratislaw. S. 203-223 ist ein Kapitel zum schändlichen Umgang mit dem beweglichen Kulturgut der Adelsfamilien und zum Denkmalschutz der Schlösser in der Epoche des Kommunismus.

Rezensionen:
http://www.buecher.de/shop/buecher/boehmischer-adel/votypka-vladimr/products_products/content/prod_id/22497444/#faz

http://library.fes.de/fulltext/afs/htmrez/81132.htm


Fritz J. Raddatz lässt durch das Antiquariat Albrecht in Schriesheim 350 Widmungsexemplare verkaufen, da, so der SPIEGEL 31/2010, S. 103 Marbach sie aus Platzgründen nicht archivieren wollte.

http://www.boersenblatt.net/390304/template/bb_tpl_antiquariat/ zitiert aus dem Vorwort von Raddatz:

"Sich von Büchern trennen, das ist, als würfe man Brot weg. Sich von signierten Büchern trennen, das ist, als verriete man Freunde. [...] Derlei kann man nicht wegwerfen. Kultur ist das Tradierte. [...] Man soll geliebte Bücher in andere Hände weitergeben, hoffend, es werden behütende sein, Hände von Buchnarren und Lesern, die sie nun in ihren Schutz nehmen wollen."

Katalog als PDF:
http://www.antiquariat.com/kat165.pdf


Der SPIEGEL 31/2010, S. 126f. stellt die Thesen von Eckhard Höffner: Geschichte und Wesen des Urheberrechts, 2010 vor:

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,709761,00.html
http://www.scribd.com/doc/35179710/Spiegel-Explosion-des-Wissens

Siehe auch
http://www.fifoost.org/wordpress/?p=1640

Lesenswert auch Höffners Ausführungen zum modernen Datenbankschutzrecht:

http://www.fifoost.org/wordpress/?p=1584

Update: Interview mit dem Autor

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33092/1.html


Patrick Oelze: Fraischpfänder - ein frühneuzeitlicher Rechtsbrauch im Südwesten des Alten Reiches. In: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 69 (2010), S. 449-261 erwähnt die Hohenlimburger "Schwarze Hand" und bringt einen literarischen Beleg von Jean Paul zu mumifizierten Händen als Fraischpfändern bei, verzichtet aber darauf, rechtshistorische Literatur zu "Leibzeichen" anzugeben.

Siehe meinen Aufsatz zur Erinnerungskultur der Strafjustiz:

http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/strafj.htm#a222

Jean Paul sagt in seinen Biographischen Belustigungen von 1796, dass die Hände im Fraischpfänderschrank als Relikte von Kindern galten, die ihre Eltern geschlagen hatten und die aus dem Grab herauswuchsen:

http://books.google.de/books?id=L0c_AAAAcAAJ&lpg=PA41

Definition von Fraischpfand durch Zinkernagel im Handbuch für angehende Archivare 1800:

http://books.google.de/books?id=aQxFAAAAYAAJ&pg=PA524

Deutsches Rechtswörterbuch:
http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~cd2/drw/e/fr/eisp/fand/freispfand.htm

Hohenlimburger Schwarze Hand Bildquelle

http://warburg.sas.ac.uk/pdf/fmh845b2754380.pdf (ca. 220 MB)


Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. plante nach Angaben des Kardinals Raffele Farina 1997, sich auf das Amt des Leiters des vatikanischen Geheimarchivs und der Bibliothek zurückzuziehen. Er erhielt dafür jedoch nicht die Erlaubnis des damaligen Papstes Johannes Paul II.

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/vaticancityandholysee/7928493/Pope-Benedict-wanted-to-be-a-librarian.html


Gerade kassierte der Artikel über das Stadtarchiv Bergisch Gladbach einen Löschantrag wegen Trivialität:

http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtarchiv_Bergisch_Gladbach

Der Ersteller des Artikels hat sich wirklich sehr wenig Mühe gegeben.

http://www.ubs.sbg.ac.at/sosa/rara/R5080I.htm

Via
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=7995

Ein Radio-Feature von Margarete von Schwarzkopf für NDR 1 Niedersachsen (Erstausstrahlung: 18.2.2010, Link )

A analysis of the future of film archives.
Link

http://booksearch.blogspot.com/2010/08/books-of-world-stand-up-and-be-counted.html

Update:
http://arstechnica.com/science/news/2010/08/googles-count-of-130-million-books-is-probably-bunk.ars

"Das Repetitorium enthält heraldisches Grundwissen für gebildete Laien, aber auch für angehende Historiker und Kunsthistoriker, für Museologen und Designer. Sie werden sowohl in die Wappenkunde als auch in die Wappenkunst eingeführt. Wappen als Identifikationssymbole der Vergangenheit und Gegenwart können Familiensinn, Heimatliebe oder Patriotismus ausdrücken, sie sind für alle Freunde der Geschichte und Kunstgeschichte eine wichtige Quelle. Damit die Wappen aber keine bloßen Bilderrätsel bleiben, will der kleine Band helfen, sie zu aufzulösen und ihren Informationsgehalt zu entschlüsseln. Das Buch ist aus Lehrveranstaltungen für Geschichtsstudenten an der Freien Universität und Technischen Universität Berlin hervorgegangen und in einer Seminarwoche des Herold, Vereins für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften (gegr. 1869) weiterentwickelt worden. Gerne möchte der Band aber auch den akademischen Bannkreis überschreiten und in lockerer Frageform in die Anfangsgründe der Familien-, Kommunal- und Staatsheraldik einführen.

Dr. phil. Eckart Henning M.A. ist Honorarprofessor für Archivwissenschaft und Historische Hilfswissenschaften der Neuzeit am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Humboldt-Universität zu Berlin, Sprecher der Fachgruppe „Historische Hilfswissenschaften“ und Begründer des „Herold-Jahrbuchs“. Er ist Mitglied der Académie Internationale d’Héraldique (Genf) und weiterer Fachgesellschaften des In- und Auslands. Er war als Archivar von 1970-1983 am Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz tätig, bis er zum Direktor des Archivs zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin-Dahlem berufen wurde, das er von 1984-2006 leitete."


112 Seiten. 13 Abbildungen, © 2010. BibSpider, Berlin, ISBN 978-3-936960-43-3, 23 €

Quelle: Verlagsangaben

"Der VdA-Arbeitskreis „Archivpädagogik und Historische Bildungsarbeit“ hat eine Plattform eingerichtet, über die einerseits Erfahrungen aus einzelnen Bereichen der Archivpädagogik und Historischen Bildungsarbeit mitgeteilt werden können und andererseits jeder Nutzer dieser Plattform von den schon fertigen Modulen anderer profitieren kann.
Das Motto lautet also: Profitieren und engagieren.
Im Mittelpunkt der Beschreibungen sollten einzelne Elemente/Module innerhalb von Veranstaltungen und Angeboten stehen, alsoVorgehensweisen und Methoden innerhalb eines Gesamtangebots, die sich als „gute Ideen“ bewährt haben. Aber auch die Vorstellung gelungener Gesamtprojekte ist möglich. Das Leerformular soll Sie einladen, kurz und knapp Ihre Ideen und Erfahrungen für die Archiv-konkret-Sammlung zu beschreiben und einfach auf „Daten absenden“ klicken. Ihr Vorschlag geht an die Koordinierungsstelle (Roswitha Link, Stadtarchiv Münster, An den Speichern 8, 48157 Münster, LinkRoswitha@stadt-muenster.deDiese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Wir freuen uns über jeden Beitrag.

... und
hier geht's zum Formular: eigene Aktionen eintragen und absenden!

Inhalt [Stand: 2.6.2010]

1. Einzelsequenzen

1.1 Urkunden selber ausstellen (Dr. Wolfhart Beck, Münster)
1.2 Urkunden/Dokumentenpuzzle (Dieter Klose, Detmold)
1.3 Das beschädigte Dokument (Dieter Klose, Detmold)
1.4 Einstieg in eine Führung (Dr. Clemens Rehm, Stuttgart)
1.5 Geld gießen (Dr. Clemens Rehm, Stuttgart)
1.6 Allgemeine Magazinführung als „Zeitreise“ entlang von Papier und Schrift (Dr. Wolfhart Beck, Münster)
1.7 Abenteuer Schrift (Ingrid Baier, Fürth)
1.8 Allgemeine Führung, hier: Der Einstieg (Roswitha Link, Münster)
1.9 Erste Begegnung mit der Kurrentschrift (Roswitha Link, Münster)
1.10 Von der Pergamenturkunde zum digitalen Datenträger, hier: Einstiegssequenz (Merit Kegel, Leipzig)
1.11 Rettet Archibald! - Ein Detektivspiel. Hier: Einstiegssequenz (Merit Kegel, Leipzig)

2. Archivbesuche / Projekte

2.1 Szenische Lesung aus Archivali(en) (Dr. Wolfhart Beck, Münster)
2.2 Thematische Archivführung mit anschließender Quellenarbeit (Dr. Annekatrin Schaller, Neuss)
2.3 „Experten“gruppenarbeit (Dieter Klose, Detmold)
2.4 Meine Stadt, die X-Straße, Rathaus, Bahnhof, Schule usw. gestern und heute (Dieter Klose, Detmold)
2.5 Inszenierung von Archivalie(n) (Dr. Wolfhart Beck, Münster)
2.6 Buchbinden - kinderleicht. Herstellen eines DIN A5 Ringbuchs (Ingrid Baier, Fürth)
2.7 Die Bauten der Grafen von Pückler-Limpurg (Ingrid Baier, Fürth)
2.8 Rettet Archibald! - Ein Detektivspiel Hier: Führung als Detektivspiel – 60 Minuten sowie Mitmachangebot – 45 Minuten (Merit Kegel, Leipzig in Zusammenarbeit mit Theresa Rossenbach, TU Dresden)
2.9 Forscher-AG: Schuljubiläum (Andreas Froning, Gescher)"
Quelle: archivpaedagogen.de

AGHET - Ein Völkermord [Armenian Genocide] from AGHET on Vimeo.

"Das ist eine ausnahmslose Dokumentation über den Völkermord an den Armeniern im Jahre 1915, welcher jedoch bis heute von der Türkei geleugnet wird. Der Film zitiert zum ersten mal Berichte unter anderem aus dem Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes in Berlin, den amerikanischen National Archives, der Library of Congress sowie aus Archiven in Frankreich, Dänemark, Schweden, Armenien, Russland und der Türkei. Diese geheimen Dokumente wurden lange Zeit aus falscher Rücksichtnahme zurück gehalten und lassen keinen Zweifel an einem grausamen Völkermord. "

"Die Wienbibliothek im Rathaus hat im Juli den Nachlass des Dichters und Aktionskünstlers Hubert Fabian Kulterer angekauft, der u.a. wichtige Dokumente sowie unveröffentlichte Texte und Briefe der Wiener Gruppe enthält. Wolfgang Bauer, Konrad Bayer, Raoul Hausmann, Ernst Jandl, Friederike Mayröcker, Heidi Patacki oder Gerhard Rühm sind nur einige der berühmten Wiener und internationalen KünstlerInnen, die in der Sammlung vorkommen. "Der Nachlass ist aufgrund seiner unglaublichen Vielfalt an Materialien für die Forschung, für Ausstellungen und Buchprojekte ein großer Gewinn für die Wienbibliothek", freut sich Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny.

Kulterer, 1938 in Klagenfurt geboren, inskribierte nach der Matura Deutsche Philologie an der Universität Wien und promovierte 1965. Schon während des Studiums tauchte er in die Wiener Künstler- und Avantgardeszene ein und pflegte intensive Kontakte zu Ernst Fuchs, H. C. Artmann und Konrad Bayer. Diesen und anderen bot Kulterer mit der seit 1961 erscheinenden Zeitschrift "Eröffnungen" eine Plattform, die sowohl graphisch wie inhaltlich zu den interessantesten österreichischen Zeitschriftenprojekten zählte. Das Archiv dieser Zeitschrift macht einen großen Teil des Nachlasses aus.

Weitere interessante Materialien sind die teils unveröffentlichten Texte von H.C. Artmann sowie Skizzen und Tagebucheintragungen von Hannes Schneider, der einige Jahre lang Redakteur bei den "Eröffnungen" war. "Diese Dokumente stellen wertvolle Ergänzungen zu den Nachlässen Artmann und Schneider dar, die 2004 bzw. 2006 von der Wienbibliothek erworben wurden", unterstrich die Direktorin der Wienbibliothek Sylvia Mattl-Wurm. Kulterers Sammlung an Büchern, Briefen, Autographen und Kunst eilte schon zu Lebzeiten ein gewisser Ruf voraus, auch deshalb, weil die Massen des Sammelguts ihn dazu zwangen, im einzig papierfreien Platz seiner Wohnung zu nächtigen: der Badewanne. Dort fand man ihn, wie Gerhard Ruiss in seinem Nachruf berichtet, am 24. April 2009 tot auf."

Quelle: Wien, Rathauskorrespondenz v. 22.7.2010

DECHAINEES - UNLEASHED from Max Karli on Vimeo.

"Lucie découvre qu'une militante notoire de la période du mouvement de libération des femmes à Genève serait sa véritable grand-mère. Contre le gré de sa famille, la jeune femme se lance à sa recherche pour déterrer le secret de famille. "

Link zum PDF

"Die Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB) hat 44 Briefe des Schriftstellers Heimito von Doderer (1896-1966) an den Germanisten Dietrich Weber gekauft.
ÖNB-Direktorin Johanna Rachinger sagte, damit könne der bereits reichhaltige Nachlass-Bestand des großen Dichters um bedeutende Autografen erweitert werden. "Äußerst bemerkenswert und auffällig" sei die verschiedenfarbige Gestaltung der Briefe. Der Briefwechsel stammt aus den Jahren 1959 bis 1966. Er behandelt nicht nur Fachfragen wie die Vervollständigung der Bibliografie von Doderers Werken, sondern belegt auch die enge Freundschaft und Verbindung des Ehepaars Doderer mit dem Ehepaar Weber. Doderer fühlte sich von den Interpretationen des noch "jungen" Forschers offensichtlich sehr angesprochen und fühlte sich von ihm verstanden."

Quelle: 3sat, Kulturzeitnachrichten, 22.7.2010

" .... Spanien stellt in dreierlei Hinsicht einen besonders interessanten Fall dar. Erstens wurde mit dem Archiv von Simancas 1540 in Kastilien erstmals eine Art zentrales Staatsarchiv gegründet und somit eine Programmatik der Aufbewahrung und dauerhaften Zurverfügungstellung regierungsrelevanter Schriften entwickelt und institutionell durchgesetzt. ...."
Zitat aus: Brendecke, Arndt: „Diese Teufel, meine Papiere ...“ Philipp II. von Spanien und das Anwachsen administrativer Schriftlichkeit. aventinus nova Nr. 5 (Winter 2006), in: aventinus, URL: http://www.aventinus-online.de/no_cache/persistent/artikel/7785/ (5.8.2010)

Zur Geschichte des Staatsarchivs s. Homepage des Archivs (span.)

" .... Der ideale Ort um Beweise für einen historischen Hintergrund der Ilias zu finden wäre sicher der Palastbezirk. Hier müsste ein Archiv angesiedelt gewesen sein, falls die Troianer Schrift kannten. Homer beschreibt zudem den Palast des Priamos als ungewöhnlich großes Gebäude, reich geschmückt und Platz bietend für alle Söhne und Töchter des Königs, welches also, falls Grabungen etwas ähnliches liefern würden, als starker Beweis gelten könnte.

Leider wurde jedoch bereits beim Aufbau des römischen Ilion [3] ein Großteil des Burgbergs abgetragen, so dass Grabungsfunde der Schichten Troia VI bis VIII (die zeitlich in dem von Homer beschriebenen Rahmen liegen) nur in einem kleinen Bereich um die Stadtmauer, aber eben nicht im Siedlungszentrum möglich sind. ...."


Zitat aus: Fischer, Mark-Oliver: Hisarlik und Troia. aventinus antiqua Nr. 2 (Winter 2005), in: aventinus, URL: http://www.aventinus-online.de/no_cache/persistent/artikel/7701/ (5.8.2010)

Soeben erreichte mich zu dem unter

http://archiv.twoday.net/stories/6437252/

dokumentierten Skandal folgende Mail.

Sehr geehrter Herr Dr. Graf,

inzwischen konnte ich die für eine Beantwortung Ihrer am 22. Juli 2010 an die Frau Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz (SBB-PK) gerichteten E-Mail notwendigen Auskünfte einholen und den mit der Walter de Gruyter GmbH & Co. KG abgeschlossenen Vertrag einsehen, der die Realisierung der digitalisierten und durch ein Bündel komfortabler Suchfunktionen nutzerfreundlich aufgewerteten Fassung von Teilen unserer sonst nur analog verfügbaren Bestände der "Vossischen Zeitung" regelt.

Danach ist Ihrem Sachvortrag korrigierend entgegen zu halten, dass die Zusammenarbeit mit dem Verlag eben nicht zu dem Zweck und mit dem Ergebnis erfolgte, eine schlichte digitale Kopie zu erstellen, mit der die Nutzer dann allein gelassen werden.

Es wurde vielmehr zusätzlich ein anspruchsvolles Instrumentarium geschaffen, das es dem interessierten Leser erlaubt, zwischen speziellen Sucheinstiegen zu wählen, wie der Volltextsuche mit farblicher Kennzeichnung der Treffer im Text, der Suche nach einer bestimmten Ausgabe, einem Datum und Zeiträumen, nach Artikeln, nach Abbildungen oder nach Werbeblöcken.

Dieser Mehrwert konnte nur durch die zusätzlichen Investitionen eines leistungsfähigen Partnerunternehmens realisiert werden, das allerdings unser gemeinsames Produkt zur Refinanzierung entsprechend wirtschaftlich verwerten muss.

Dafür wird das beschriebene Produkt als Gesamtpaket interessierten Institutionen zu einem angemessenen Preis angeboten.

Die Nutzerinnen und Nutzer unserer Staatsbibliothek können aber - und dies ist unser Vorteil aus der gefundenen Kooperation, die Sie despektierlich als "Kungeln" bewerten - ohne zusätzlichen Kostenaufwand auf die beschriebene Datenbank zugreifen, und sie steht sogar im RemoteAccess (also bei Vorhandensein eines gültigen Benutzeraus-weises) von jedem Internet-PC aus zur Verfügung. Der Zugang erfolgt also ortsunabhängig.

Wenn beispielsweise Sie, sehr geehrter Herr Dr. Graf, in Neuss sich einen Benutzungsausweis der SBB-PK zulegen, können Sie auch in Neuss das Angebot nutzen.

Aber auch ohne Benutzerausweis stehen Ihnen bei uns zusätzlich zum nicht gering zu achtenden "Groß-Strehlitzer Kreisblatt" in der Digitalen Bibliothek der SBB 100 Zeitungstitel mit insgesamt ca. 480.000 Zeitungsseiten als Images zur unentgeltlichen Nutzung bereit.

Sollten Sie trotz dieser Klarstellungen und Erläuterungen weiterhin tiefer in die vertraglichen Grundlagen der mit der Walter de Gruyter GmbH & Co. KG begonnenen Kooperation einsteigen wollen, so möchte ich Sie wegen der in dem Vertrag auch enthaltenen technischen und finanziellen sowie persönlichen Daten darauf hinweisen, dass wir noch unserem Vertragspartner die Gelegenheit zur Stellungnahme geben und selbst ergänzend prüfen müssen, in welchem Umfang wir den Vertragstext in Anwendung der einschlägigen Vorschriften des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (Informationsfreiheitsgesetz - IFG) Ihnen konkret bekannt geben dürfen.

Wegen des damit verbundenen Aufwandes werden gemäß § 10 Absatz 1 IFG für Amtshandlungen nach diesem Gesetz Gebühren und Auslagen erhoben, wenn - wie in diesem Falle zwingend zu erwarten - es nicht nur um die Erteilung einfacher Auskünfte gehen wird.

So sieht die Verordnung über die Gebühren und Auslagen nach dem Informationsfreiheitsgesetz (Informations-gebührenverordnung - IFGGebV) für die Erteilung einer schriftlichen Auskunft bei Herausgabe von Abschriften, wenn im Einzelfall ein deutlich höherer Verwaltungsaufwand zur Zusammenstellung von Unterlagen entsteht, insbesondere wenn zum Schutz öffentlicher oder privater Belange Daten ausgesondert werden, einen Gebührenbetrag vor von 60 bis 500 Euro.

Angesichts des bereits entstandenen und darüber hinaus schon jetzt absehbaren weiteren Abklärungsaufwandes sind Sie also aus Gründen der Fairness schon jetzt darauf hin zu weisen, dass eine Gebühr im oberen Bereich des benannten Rahmens anfallen wird, weshalb eine weitere Bearbeitung Ihres Antrages auch erst dann erfolgen kann, wenn ein angemessener Anzahlungsbetrag auf die zu erwartende Gebühr, also 250 Euro, bei uns eingegangen sein wird.

Bitte teilen Sie mir mit, ob Sie gleichwohl an Ihrem Antrag festhalten wollen.

Sollte dies der Fall sein und sollten Sie mir dies ausdrücklich erklären, übermittele ich Ihnen gerne umgehend die für eine Zahlung erforderlichen Daten.

Anderenfalls darf ich mich schon jetzt für Ihr Interesse an unseren Projekten bedanken.

Mit besten Grüßen
Im Auftrag [...]

\ STIFTUNG PREUSSISCHER KULTURBESITZ

Homepage

http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg42831.html

"For the first time, the main page of National Library and Archives of Iran (NLAI) has established a new section to disseminate news about Iran and the world's libraries and archives.
According to the public relations department of NLAI, the organization's PR manger, Hamed Yari said: "The individual section of libraries and archives news has been launched for the first time by NLAI with an object of solving some of the deficiencies which exist in covering library and archives news and the necessity of considering the field's news as an individual type.

He went on to say that in order to expand the country scientifically we should alter our looks towards the scientific and cultural centers including libraries, so considering the libraries and archives' incidents individually will be among the vital and impressive methods."

Moreover he said that the new page will explore the news websites of all international archive, culture and science centers as well as library information dissemination pages to find news pieces.

In the first phase, some 10 news pieces will be found by the organization's experts and following translations they will be uploaded to the website, he added.

The country's library and archives centers can send their news to the PR department on the following e-mail address; Pria@nlai.ir or 02188644053 ."

Iran Book News Agency, 31.07.2010

Link: Homepage (eng.) of NLAI


Begrüßung durch den Präsidenten des Bundesarchivs, Prof. Dr. Hartmut Weber

"Am 27. Juli 2010 besuchte Frau Dr. Chiu-yen Lin, Vize-Generaldirektorin der National Archives Administration in Taipeh, in Begleitung von Frau Lee, ihrer Assistentin, sowie Frau Yi-ping Chiang, Dolmetscherin und Referentin der Teipeh-Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, das Bundesarchiv am Dienstort Koblenz. Frau Lin interessierte sich für Fragen des Archiv- und Records-Managements ebenso wie für das Digitale Archiv.

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten des Bundesarchivs stellten Frau Dr. Hänger, Frau Schenke und Herr Rausch das Digitale Archiv des Bundesarchivs vor. Dabei wurde über Abgabeverfahren, Behördenberatung, Echtheits- und Bewertungskriterien sowie über die Aufbewahrung der Dokumente bzw. deren Migration gesprochen.
Für die taiwanesische Archivverwaltung sind diese Themen von großer Bedeutung, da die dortige Verwaltung 2010 umfassend die elektronische Akte einführen will. Eine Hausführung von Herrn Dr. Gleixner, bei der allgemeine Fragen zur Archivorganisation erörtert wurden, rundete das Besuchsprogramm ab."


Bundesarchiv, Pressemeldung

"Manche Leiden plagen die Menschheit seit Jahrtausenden. Blasen- und Harnsteine, die in Mumien gefunden wurden, sind heute beredte Indizien. Ebenso lange bemühen sich Heilkundige, solchen Leiden zu Leibe zu rücken. Einen detailreichen Querschnitt durch die medizinischen Epochen bietet das Museum zur Geschichte der Urologie in Düsseldorf. In diesem Jahr feiert die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) das zehnte Jahr des Sammlungsbestandes ihres in seiner Art bundesweit einzigartigen Museums und Archivs in Düsseldorf.
Ein Endoskop mit Gasbogenlampe von Antonin Jean Descormeaux, dem Vater der modernen Endoskopie, gehört mit zu den wertvollsten Exponaten des Museums. Gleiches gilt für ein großes Lithotripsieset von Jean Civiale. Der französische Chirurg hatte in den 1830er-Jahren den Lithotriptor erfunden, mit dem er erstmals erfolgreich Blasensteine entfernen konnte, ohne den Unterleib des Patienten operativ öffnen zu müssen. Von der männlichen Beschneidung, dem ältesten überlieferten chirurgischen Eingriff, über die Lehre von den Kardinalsäften und die Harnschau bis zur modernen klinischen Medizin wird das gesamte historische Spektrum der Urologie thematisiert. Die Sammlung des Museums besteht jedoch nicht nur aus rund 1500 Instrumenten, sondern sie umfasst auch mehr als 8500 Publikationen, eine Vielzahl an Original-Lithografien und Dokumenten, persönliche Gegenstände bekannter Urologen sowie Kuriosa des Faches.

„Die Geschichte der Urologie wird ganzheitlich als Ergebnis von Lebensweisen, Interessen und Erinnerungen von Menschen unterschiedlicher Herkunft, von Ärzten und Patienten, gesehen“, sagt Museumsleiter Dr. Friedrich Moll, für den das Spezialmuseum „Wissensspeicher, öffentliches Medium und Botschafter der deutschen Urologie“ zugleich ist. Die Sammlung zeichnet die Entwicklung des professionellen Selbstverständnisses der Urologen und auch die wechselvolle Geschichte der Urologie und der Deutschen Gesellschaft für Urologie nach.

Die Idee eines Urologie-Museums reicht weit zurück: Schon 1909 in Berlin, beim zweiten Kongress der 1906 gegründeten alten Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V., war die Einrichtung einer geschichtlichen Sammlung gefordert worden. Aber erst in den 1950er-Jahren wurde laut Moll in Dresden intensiver damit begonnen. Durch den Mauerbau 1961 sei sie aber verloren gegangen. Eine danach in Berlin begonnene neue Sammlung entging Ende der 1980er-Jahre knapp der Zerstörung durch Wasserschäden. Vom dritten Archivar der DGU-Geschichte, Professor Peter Rathert, zwischenzeitlich in Düren untergebracht und wesentlich erweitert, kamen die Bestände im Jahr 2000 nach Düsseldorf.
Das Museum ( http://museum.dgu.de ) ist in die DGU-Geschäftsstelle in der Uerdinger Straße 64 integriert und unterstreicht laut Moll durch die räumliche Einbindung, dass die Erfahrungen und wissenschaftlichen Ansätze anderer Epochen auch für aktuelle Fragestellungen von Bedeutung sind. Die Zahl der Besucher hat seit der Eröffnung stetig zugenommen, obwohl Besichtigungen und Führungen nur nach Vereinbarung (Telefon: 0211-5160960) möglich sind. Die historischen, „immer etwas gefährlich aussehenden Instrumente“ kommen nach Molls Beobachtung beim Publikum am besten an: Allein die Vorstellung ihrer Anwendung lässt die meisten Besucher erleichtert sein, in der urologischen Gegenwart zu leben.
Auch in diesem Jahr hat die historische Ausstellung des Urologie-Museums einen festen Platz auf der DGU-Jahrestagung: Dort steht dann die Andrologie als Grundlage der reproduktiven Gesundheit des Mannes im Blickpunkt.

Der 62. Kongress der DGU findet vom 22. bis 25. September 2010 im Congress Center Düsseldorf statt.
Journalisten können sich bereits jetzt für den 62. DGU-Kongress in Düsseldorf akkreditieren:
http://www.otseinladung.de/event/2b25081e7a


DGU/ BDU- Pressestelle:
Bettina-C. Wahlers
Sabine M. Glimm
Stremelkamp 17
21149 Hamburg
Tel.: 040 - 79 14 05 60
Mobil: 0170 - 48 27 28 7
E-Mail: info@wahlers-pr.de
Weitere Informationen:
http://www.dgu-kongress.de
http://www.urologenportal.de "

Quelle: http://idw-online.de/pages/de/news381639

Herzlichen Glückwunsch!

s. zum Urologie-Archiv auf Archivalia:
http://archiv.twoday.net/stories/4085493/
http://archiv.twoday.net/stories/5830715/

Historic Newspaper Digitization from Digital Divide Data on Vimeo.


Folgt man Klangschreibers Blog-Eintrag, dann muss es als eine neue Aufgabe für Archive gelten, die Klanglandschaften ihres Sprengels zu dokumentieren. Macht das schon jemand?
Link

http://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/volltexte/2010/1611/

http://www.rambow.de/leichenpredigten.html

"On the occasion of a workshop organized by the French Ministry of Culture, Jean-Wilfrid Bertrand visited today at the ICA Secretariat. A meeting was held in the presence of Gerard Ermisse and Pascal Even (Service interministériel des Archives de France), David Leitch, Christine Martinez and Christophe Jacobs (ICA Secretariat).
Jean-Wilfrid Bertrand told us about the projects of the National Archives of Haiti for years to come. Whether the National Records Management Programme, the construction of a new infrastructure for archives and the creation of a university degree on documentary engineering, the energy expended by the teams of archivists, including its leaders, is intense.

The "small steps' policy" advocated by the Director seems to be the right way to succeed, despite the earthquake. Projects will develop gradually and donors will be allowed to support these initiatives on the basis of clearly identifiable and documented projects.
Culture is part of the reconstruction phase, mentioned in the Post-Disaster Needs Assessment [PDNA] signed in New York last February. Heritage institutions have to deal with rescue operations including collections affected. For archives, there are dozens of public institutions that have been rescued by teams of volunteers. Christophe Jacobs, the responsible officer for the ICA Emergency Response Management Program, presented the report and the conclusions of the second Blue Shield International mission in Port-au-Prince last week (18th-23rd July).

The treatment center for the damaged documentary heritage will be opened soon. This structure will allow volunteers to find a suitable way to provide help in the treatment of these collections. Some are in containers, others still under the rubble, but in both cases, danger is clearly present and we should act as quickly as possible.

ICA reaffirmed to Jean Wilfrid Bertrand its full support, including Blue Shield's project and the possibility to develop a FIDA (Fund for International development of Archives) or a PCOM (Programme Commission) project in Haiti. Colleagues will have the pleasure to meet Jean-Wilfrid Bertrand and discover these projects at our CITRA conference, held next September in Oslo (Norway). "

Link: ICA, press room

http://infobib.de/blog/2010/08/05/gerausche-und-sounds-aller-art-zum-freien-download/

http://www.freesound.org/

Um einen Ton zu hören, muss man sich einloggen (oder habe ich etwas übersehen). Die CC-Sampling-Lizenz kann man nicht als "frei" bezeichnen: "You may not use this work to advertise for or promote anything but the work you create from it." Die kommerzielle Verwertbarkeit ist auch bei der Verbreitung eingeschränkt. Ein Webradio, das sich durch Werbung finanziert, kann die Geräusche ebensowenig verwenden wie die Wikipedia. Das ist nicht akzeptabel, wenn es um freie Inhalte geht.

An die Adresse des Archivalia-Contributors, der seine Bilder auf Flickr mit NC versieht:

http://archiv.twoday.net/stories/6353383/

Die 2004 eingereichte Dissertation von Antje Foresta geb. Niederberger (bei Dieter Mertens) ist in überarbeiteter Form online in Freidok

http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/7674/

"Das vorliegende Buch hat sich zum Ziel gesetzt, mit Brants Geschichtswerk De origine et conversatione bonorum regum et laude civitatis Hierosolymae cum exhortatione eius recuperandae vertraut zu machen, es zugleich in einen literarischen und politischen Kontext zu stellen und ihm mit Methoden der Kulturgeschichte und Humanismusforschung näher zu kommen." (S. 258) Wichtig ist die Arbeit für die Erforschung des Diskurses über die türkische Bedrohung Europas.

Dieses Geschichtswerk bequem zugänglich als Digitalisat (das Exemplar Hartmann Schedels mit handschriftlichen Zusätzen)

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00026708/image_1

Deutsche Übersetzung von Kaspar Frey:

http://aleph500.huji.ac.il/nnl/dig/books/bk001374063.html


"Nutzen Sie breite Gestaltungsräume und verwalten Sie selbstständig einen Bereich unseres Dokumentenarchivs.

Unser Zentrales Kaufmännisches Archiv ist bei Ihnen in den besten Händen. Denn lückenlos übernehmen und erfassen Sie in Ihrer Rolle archivierungspflichtige Dokumente, bereiten sämtliche Dokumente zur Einlagerung auf, kontrollieren Aufbewahrungsfristen und nehmen auch die Archivierung selbst in die Hand. Dass Sie dabei ab und an auch schwerere Lasten tragen und per Dienst-Pkw transportieren, betrachten Sie als Teil Ihres sehr eigenständigen Aufgabenfelds. Selbstverständlich verantworten Sie die Zutrittskontrolle, überwachen die technischen Einrichtungen und sorgen dafür, dass das Zentralarchiv jeder Prüfung standhält.
Wir setzen unser volles Vertrauen in Sie, wenn Sie als ausgebildeter Wissenschaftlicher Dokumentar/Archivar über gute Kenntnisse in der Dokumentenverwaltung verfügen und bereits mit Datenbanken/Dokumentenmanagementsystemen gearbeitet haben. Der Umgang mit den MS-Office-Programmen ist Ihnen vertraut und Sie beherrschen die englische Sprache in Wort und Schrift mindestens gut.

Sie sehen: eine vielfältige und spannende Herausforderung, eingebunden in ein Umfeld, das Sie motiviert, fördert und weiterbringt. Sie suchen genau das?

Dann schicken Sie Ihre Bewerbung unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung, des frühestmöglichen Eintrittstermins und der Kennziffer 16006 gleich an:

Merz Group Services GmbH
Ursula Albrecht
Ludwigstraße 22
64354 Reinheim
Telefon: 06162 8009-748
E-Mail: recruiting@merz.de"


Link zur Online Bewerbung

http://cms.flu.cas.cz/redaction.php?action=showRedaction&id_categoryNode=1113

28. 7. 2010:
Knihy počtů města Brna z let 1343-1365 (ed. Mendl); Die altčechische Katharinenlegende (ed. Spina); Die Metzer Chronik des Jacques D´Esch über die Kaiser und Könige aus dem Luxemburger Hause (ed. Wolfram); Der Bau der Stadtkirche in Brüx von 1517 bis 1532 (MVGDB 30) von Joseph Neuwirth; Der Neubau der Brüxer Pfarrkirche 1517-1532 (MVGDB 30) von Ludwig Schlesinger

28. 6. 2010:
Ukazatel jmen k latinským zemským deskám brněnským a olomouckým (F. Černý); M. Šimona Plachého z Třebnice Prameny Plzeňské (ed. Strnad); Deutsche Reichstagsakten 11 Sigmund (1433-1435) ed. Beckmann; Ein Formelbuch aus dem XIV. Jahrhunderte (MVGDB 29) von W. Katzerowsky; Zwei Formelbücher des XIV. Jahrhunderts aus Böhmen (MVGDB 27) von Ludwig Schlesinger

28. 5. 2010:
Scriptores rerum lusaticarum 1; Scriptores rerum lusaticarum 2; Scriptores rerum lusaticarum 3; Beiträge zur Wirtschaftsgeschichte der Stadt Prag im Mittelalter I-II (MVGDB 44) von Franz Pick

Bislang vor allem Regionalia aus dem Altbestand

http://s2w.hbz-nrw.de/llb/

RSS-Feed:
http://s2w.hbz-nrw.de/llb/rss

http://finds.org.uk/

"The Portable Antiquities Scheme is a voluntary scheme to record archaeological objects found by members of the public in England and Wales." Die Datenbank umfasst inzwischen 400.000 Einträge.


Neuerscheinung der MGH http://www.mgh.de/home/aktuelles/newsdetails/rudolf-pokorny-augiensia/2395d6b69d/

http://infobib.de/blog/2010/08/04/kein-open-access-fur-artikel-uber-open-access/

http://biblionik.de/2010/08/04/sacherschliessung-mit-wikipedia-spielidee

Die müsste man nur vom Kopf auf die Füße stellen, also einen Open-Data-Server mit Nachweisen zu freien Volltexten (auch retrodigitalisierter Literatur) aufsetzen, dessen Inhalte bei passenden Wikipedia-Artikeln eingebunden werden können und von dem aus diese Einbindungen wiederum angezeigt werden.

BASE und Google Scholar erfassen nur einen Teil der im Netz vorhandenen kostenfrei einsehbaren Fachliteratur. Es wäre an der Zeit, einen Gesamtnachweis als freies Projekt aufzusetzen.

http://xrefer.blogspot.com/2010/08/oxford-university-archive-becomes-part.html

Nachweise bietet:

http://www.rambow.de/ahnenlisten-buergerlicher-familien.html

Gut wäre es, wenn diese Liste ergänzt werden könnte durch die bei http://www.lib.byu.edu/fhc/index.php digitalisierten deutschsprachigen Bücher.

Bei GenWiki dürfte derzeit nur einschlägig sein:

http://wiki-de.genealogy.net/Chronik_der_Schotten-Crainfelder_Familie_Spamer

und will seine 29.000 mit Hilfe von Microsoft digitalisierten Bücher einbringen.

http://www.resourceshelf.com/2010/08/03/yale-university-joins-hathitrust-and-some-current-hathitrust-statsvisualizations/

http://www.dilibri.de/rlb/content/structure/296109

1000 Jahre St. Stephan in Mainz : Festschrift / hrsg. von Helmut Hinkel Mainz : Verl. der Ges. für Mittelrheinische Kirchengeschichte, 1990

Werner Goez: Leben und Werk des heiligen Willigis
PDF
33Franz Staab: Eine Metzer Miniatur des heiligen Willigis aus dem 12. Jahrhundert
PDF
47Isnard W. Frank: Sancta Sedes Maguntina. Willigis und der "Heilige Stuhl von Mainz"
PDF
59Franz Staab: Reich und Mittelrhein um 1000
PDF
101Gerhard Ludwig Müller: Die Situation der Theologie in der Zeit des Erzbischofs Willigis
PDF
113Georg May: Die Kanonistik um das Jahr 1000
PDF
159II. Das Stift St. Stephan
PDF
163Franz Staab: Die Verehrung des heiligen Stephan
PDF
187Michael Hollmann: Beiträge zur Geschichte des Stifts St. Stephan in Mainz
PDF
239Ludwig Falk: Die "Muntat", der städtische Immunitätsbezirk des Stephansstiftes
PDF
283Anna Egler: Willigis und die Stifte in Stadt und Erzbistum Mainz
PDF
309Peter Walter: Das Stephansstift und der Humanismus: Dietrich Gresemund der Jüngere
PDF
323Friedhelm Jürgensmeier: Informativprozeß des Mainzer Weihbischofs Christoph Nebel (1733-1769)
PDF
333Franz Dumont: Karl Kolborn: Erneuern und bewahren
PDF
373III. Die Pfarrei St. Stephan
PDF
377Anton Ph. Brück: Zur Geschichte der Pfarrei St. Stephan in Mainz
PDF
389Klaus Mayer: Aus Ruinen erstanden. St. Stephan in Mainz 1945-1989
PDF
403IV. Bau und Ausstattung der St. Stephanskirche
PDF
407Ernst Coester: Die Baugeschichte und künstlerische Stellung der St. Stephanskirche
PDF
455Joachim Glatz: Die Ausstattung der Stephanskirche
PDF
481Klaus Mayer: Die Kirchenfenster von Marc Chagall zu St. Stephan in Mainz
PDF
489Franz Josef Hassel: Römische Münzen auf einer Glocke der St. Stephankirche
PDF
493Johann Michael Fritz und Joachim Glatz: Liturgica aus dem Schatz von St. Stephan
PDF
513Sigrid Duchhardt-Bösken: Die Vasa sacra der St. Stephanskirche aus dem 17. - 19. Jahrhundert
PDF
533Wilhelm Jung: Die Willigis-Kasel aus St. Stephan in Mainz
PDF
547Mechthild Reinelt: Gewebefragmente aus St. Stephan
PDF
549Eva Zimmermann: Die spätgotischen Reliefstickereien auf einem Ornat aus St. Stephan
PDF
561Mechthild Reinelt: Der Chormantel des Bischofs Joseph Ludwig Colmar
PDF
565Die Autoren/ Nachweis der Abbildungen
PDF
567

 

twoday.net AGB

xml version of this page

powered by Antville powered by Helma