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http://ohmygov.com/blogs/general_news/archive/2010/08/03/who-is-archiving-government-websites.aspx

http://www.makeuseof.com/tag/reocities-backup-nowdefunct-yahoo-geocities/

http://reocities.com/

Quelle: Bundesarchiv

"Im Rahmen eines Workshops werden in der Berliner Dienststelle des Bundesarchivs am 6. August 2010 das Haftstättenverzeichnis der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" und weitere Module des Informationsportals zur Zwangsarbeit im NS-Staat präsentiert.
Das Internetportal "Zwangsarbeit im NS-Staat" bietet unter www.zwangsarbeit.eu umfassende Informationen zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit. Ab August 2010 wird als ein neues Modul das Haftstättenverzeichnis der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft in das Portal integriert. Das Haftstättenverzeichnis entstand im Zusammenhang mit den Auszahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter/innen: NS-Opfer, die in einem Konzentrationslager Zwangsarbeit leisten mussten, erhielten laut Stiftungsgesetz eine höhere Leistung (Kategorie A) als Zwangsarbeiter, die nicht in ein Konzentrationslager verschleppt worden waren. Es gab jedoch auch viele Orte, die zwar formal nicht als Konzentrationslager galten, in denen aber vergleichbare Bedingungen herrschten. Nach dem Stiftungsgesetz konnten deshalb weitere Haftorte den Konzentrationslagern gleichgestellt und als „andere Haftstätten“ anerkannt werden.

Das datenbankgestützte Internetverzeichnis enthält Informationen zu mehr als 3.800 Lagern und Haftstätten, deren Nutzungsdauer als Haftorte für Zwangsarbeiter/innen und geografische Lage sowie Literatur- und Quellenangaben.

Tagungsstätte ist der Konferenzraum über dem Casino, gleich am Haupteingang des Bundesarchivs in 12205 Berlin-Lichterfelde, Finckensteinallee 63. Bitte melden Sie sich bei der Wache an. Eine Teilnehmerliste wird dort vorliegen.
Öffentliche Verkehrsverbindungen finden Sie unter http://www.s-bahn-berlin.de (auch in english); der Bus 184 hält direkt vor dem Bundesarchiv, Haltestelle „Bundesarchiv“. Für Anreisende mit dem PKW stehen genügend Parkplätze zur Verfügung.

Ablaufplan
Freitag, 6. August 2010
10.00 – 11.00 Empfang, Formalitäten
11.00 – 11.15 Herr Dr. H.-D. Kreikamp (Bundesarchiv), Begrüßung
11.15 – 11.30 Herr Günter Saathoff (Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft), Grußwort
11.30 – 13.00 Frau Dr. Sylvia Rogge-Gau (Bundesarchiv), Das Haftstättenverzeichnis der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft und das Informationsportal Zwangsarbeit im NS-Staat
13.00 – 14.00 Mittagessen in der Kantine des Bundesarchivs
14.00 – 15.00 Diskussion
15.00 – 16.00 Führung für interessierte Gäste über das Gelände des Bundesarchivs

Anmeldung:

Dr. Sylvia Rogge-Gau, Tel.: 0(049)30/187770-455, E-Mail: s.rogge-gau@bundesarchiv.de."

Quelle: Bundesarchiv, Pressemitteilung


Delegation beim Rundgang über das Gelände des Bundesarchivs vor dem Gebäude des Ernst-Posner-Baus. Quelle: Bundesarchiv

"Eine vom Vizeminister des Innern der SR Vietnam geleitete 15-köpfige Delegation, der leitende Mitarbeiter des Justiz- und des Innenministeriums, der Staatlichen Schriftgut- und Archivverwaltung sowie nachgeordneter Einrichtungen angehörten, weilte vom 19. - 20. Juli 2010 im Bundesarchiv.

Prof. Dr. Hartmut Weber hieß die Delegation am 19. Juli herzlich in Berlin-Lichterfelde willkommen und stellte ihnen das Bundesarchiv, seine Zuständigkeit, Organisationsstruktur und Bestände vor. Angesichts des in Vorbereitung befindlichen vietnamesischen Archivgesetzes und mehrerer Archivbauprojekte interessierten sich die Gäste besonders für die diesbezüglichen deutschen Erfahrungen. Viele Nachfragen gab es aber auch zum strukturellen Aufbau des Bundesarchivs und zu seiner finanziellen Ausstattung. Nach einer Vorstellung der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR durch Dr. Henning Pahl und einer kurzen Einführung in die Online-Findmittel des Bundesarchivs zeigten sich die Delegationsmitglieder hoch erfreut, dass in den DDR- und SAPMO-Beständen auch eine Reihe von Originalschriftstücken aus der Feder von Ho Chi Minh und Pham van Dong überliefert sind. Beim anschließenden Rundgang über die Liegenschaft informierten sich die Gäste bei Dr. Sebastian Barteleit ausgiebig über den Ernst-Posner-Bau und besichtigten die Schutzverfilmung, die Restaurierungswerkstatt und die beiden Lesesäle.
Am 20. Juli 2010 stand Hoppegarten auf dem Besuchsprogramm. Nach einem Rundgang im Archivcenter Hoppegarten mit Besichtigung der dortigen Massenkonservierung von Archivgut.
....."

Quelle: Bundesarchiv, Pressemitteilung

"Why Play History?
There are tons of free historical games, interactives and simulations on the web. Playing history aggregates info on these resources in a simple, searchable database making it easy to find, rate, and review historical games. There are currently 126 shared games.

Search for Games
Use the search box that appears in the upper right corner any playing history page to search through the directory of games.
Rate And Review Games

Rate And Review Games
The most valuable part of Playing History is community member reviews. Create an account and login to make contributions to the community. "

Link: http://playinghistory.org/

http://carta.info/31643/leistungsschutzrecht-10-gruende-gegen-eine-presse-gez/

"Tagungsprogramm 2010
Das Tagungsprogramm für 2010 ist derzeit im Entstehen und kann sich bis zur Tagung noch ändern.

Mittwoch, der 22. Sept 2010
14.00 Die Ordnung der Dinge. Inventarisation und Objektphotographie im Museum
Den Überblick zu bewahren ist bei der Verwaltung einer Museumssammlung eine der zentralen Aufgaben. Um sie zu erfüllen gilt es, alle Objekte zu erfassen. Ein Workshop soll Einblick geben, wie Objekte mit Hilfe einer Datenbank erfaßt und digital photographiert werden.

Der Themenblock enthält folgende Beiträge:
15.00 Ulrich Gloede, CD-Lab, Victor Pröstler, Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern: Vorstellung der browserbasierten Software VINO und MuseumPlus
Ulrich Gloede | Viktor Pröstler
Markus Hundemer, Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern: Digitale Objektphotographie
Markus Hundemer
Praktische Übung
17.30 Abendessen
18.30 Round-Table-Gespräch:
EDV-Einsatz in Museum und Archiv (Dr. Bernhard Grau, Clemens Menter, Dr. Viktor Pröstler, Michael Ritz)
Bernhard Grau | Clemens Menter | Viktor Pröstler | Michael Ritz


Donnerstag, der 23. Sept 2010
09.30 Begrüßung und Eröffnung
09.45 Axel Ermert, Institut für Museumsforschung: museumdat und museumvok: Austauschformat und Schnittstelle zu einem internetbasierten Thesaurus
10.30 Pause
10.45 Joachim Kemper, Staatsarchiv München: Erschließungsrichtlinien an Archiven im Vergleich
Joachim Kemper

11.30 Robert Kirchmaier, Bayerische Staatsgemäldesammlung: Urheberrecht bei Bildaufnahmen
12.15 Mittagspause
Kurzbeiträge
14.00 Adlib
14.30 AUGIAS
15.00 digiCULT
15.30 Imdas pro
16.00 Pause
16.30 FAUST
17.00 Robotron Daphne
17.30 HiDa
18.00 MuseumPlus
19.00 Abendessen

Freitag, der 24. Sept 2010
09.00 Susanne Klemm, Fränkisches Museum: Erfahrungsbericht über die Digitalisierung von Inventarblättern
09.30 Elisabeth Stürmer und Bernhard Wörrle, Münchner Stadtmuseum: Einführung von Daphne am Münchner Stadtmuseum
10.00 Wolfgang Jahn, Haus der Bayerischen Geschichte: Das Bildarchiv des HdBG - Alte Bilder auf neuen Wegen
10.30 Pause
10.45 Ulrich Gloede, CD-Lab: Das Bildarchiv der Landesstelle unter VINO – eine Intranetlösung
11.15 Markus Hundemer und Marion-Isabell Hoffmann, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Ed Gartner, CD-Lab: Die digitale Erschließung der photographischen Vorbildersammlung des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege

11.45 Schlußdiskussion
12.00 Ende der Veranstaltung: Zusammenfassung und Schlußwort"

Link

"Das Gedächtnis unserer Stadt

Unbestritten ist, dass es für die Identifikation des eigenenStandpunktes und für die Bestimmung von Zielen ungemein wichtig istzu wissen, wo man eigentlich herkommt. Das gilt für jeden Einzelnen,aber das gilt auch für die Gemeinschaft.

In Krefeld engagieren sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in Vereinen und Projekten, die sich mit der Erforschung, Aufbereitung und Darstellung unserer Stadtgeschichte und den vielen kleinen und großen Geschichten aus der Stadt Krefeld beschäftigen. Dieses Engagement ist wichtig und ich freue mich jedes mal, wenn ich die Gelegenheit habe, solche Menschen und ihre Veranstaltungen zu besuchen.

Dieses bürgerschaftliche Engagement entbindet uns aber nicht davon, öffentlich und wissenschaftlich unsere Geschichte zu dokumentieren und Zugänglich zu machen. Dieses Aufgabe übernimmt unser Stadtarchiv. In der vergangenen Woche hatte ich das Vergnügen den Leiter, Herrn Dr. Richter, zu besuchen und mit von ihm die Arbeit des Archivs erklären zu lassen. Dieser Besuch hat meine Auffassung von der Bedeutung des Vergangenen für Gegenwart und Zukunft nochmal gestärkt. Einen besonderen Stellenwert hat in diesem Zusammenhang für mich die Zeit des Nationalsozialismus. Die NS-Dokumentationsstätte leistet eine besonders wertvolle Arbeit. Die Chance jungen Menschen die Schrecken des Naziterrors so greifbar und gut dokumentiert nahe zu bringen ist für unsere Demokratie besonders wichtig. Im Übrigen bin ich davon überzeugt, dass es auch unsere Verantwortung gegenüber den Opfern ist, sie als Menschen sichtbar zu machen, im Gegensatz zu den Tätern von damals.

Daneben ist es unverzichtbar, dass Schülerinnen und Schüler, oder auch andere Interessierte die Möglichkeit haben, selber zu Stadtgeschichte zu forschen. So lernt man seine Stadt besonders gut kennen. Ich finde es besonders wichtig, dass die Menschen sich mit Krefeld identifizieren, es zu unserer gemeinsamen Stadt machen. Diese Identifikation lässt sich aber nicht verordnen, sie muss durch Angebote ermöglicht werden. Die Recherchemöglichkeiten im Archiv gehören dazu. Genauso wie die Beteiligung an Projekten, wie bspw. der Erstellung eines regionalen Künstlerverzeichnisses durch den Verein „Kunst und Krefeld“, wo das Archiv hilft oder auch die Archivierung privater Hinterlassenschaften von Menschen des öffentlichen Lebens unserer Stadt.

Ich bin froh, diesen Besuch gemacht zu haben und habe wieder viel über meine Stadt gelernt. Abschließend kann ich allen Krefelderinnen und Krefeldern nur raten, auch mal das Archiv zu besuchen und Neues an und in Krefeld zu entdecken."

Frank Meyer, Bürgermeister der Stadt Krefeld, 15.07.2010
Link

"The Social Networks and Archival Context Project (SNAC) will address the ongoing challenge of transforming description of and improving access to primary humanities resources through the use of advanced technologies. The project will test the feasibility of using existing archival descriptions in new ways, in order to enhance access and understanding of cultural resources in archives, libraries, and museums.

Archivists have a long history of describing the people who—acting individually, in families, or in formally organized groups—create and collect primary sources. They research and describe the people who create and are represented in the materials comprising our shared cultural legacy. However, because archivists have traditionally described records and their creators together, this information is tied to specific resources and institutions. Currently there is no system in place that aggregates and interrelates those descriptions.

Leveraging the new standard Encoded Archival Context-Corporate Bodies, Persons, and Families (EAC-CPF), the SNAC Project will use digital technology to “unlock” descriptions of people from finding aids and link them together in exciting new ways. We will:

* Create efficient open-source tools that allow archivists to separate the process of describing people from that of records.
* Create a prototype integrated historical resource and access system that will link descriptions of people to one another and to descriptions of resources in archives, libraries and museums; online biographical and historical databases; and other diverse resources."

Homepage

"Mit dem Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland hätten viele Behörden der DDR ihre Arbeit eingestellt und nicht nur Aktenberge, sondern auch elektronisch gespeicherter Daten hinterlassen. Ihre Auswertung im Koblenzer Bundesarchiv laufe noch immer. Die Daten aus den Rechenzentren der DDR müssten aufwändig entschlüsselt werden, berichtete die Online-Ausgabe der Rhein-Zeitung am 31.07.2010:
Magnetbänder seien noch viele Jahre nach der Wiedervereinigung gefunden worden - in Kellern und auf Dachböden der früheren Ämter bis zum Jahr 2000, so Andrea Hänger. Die promovierte Archivarin arbeite seit zehn Jahren für das Koblenzer Bundesarchiv und leite das Referat „elektronische Archivierung“. Die Bundesbehörde habe nach der Wiedervereinigung viele Daten aus abgewickelten DDR-Rechenzentren übernommen - darunter auch brisante Dateien wie den „Zentralen Kaderdatenspeicher“ der DDR-Regierung. Er enthalte Biografien von mehr als 600.000 Führungskräften der DDR. Besonders ergiebig für die Forschung sei der „Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen“ mit Informationen über den kompletten beruflichen Werdegang von mehr als sieben Millionen Menschen.
Das Koblenzer Archiv habe eine enorme Puzzlearbeit zu bewältigen. In der Frühzeit der elektronischen Datenverarbeitung sei Speicher überall knapp gewesen. Da hätten sich Programmierer die tollsten Codierungen einfallen lassen, um möglichst viel Informationen auf den spärlich ausgerüsteten Computern speichern zu können. Leider seien diese Verfahren oft nicht dokumentiert worden."

Quelle: www.datensicherheit.de

"Vor 20 Jahren hatte die Werdohler Stadtverwaltung im Rahmen eines sogenannten Depositalvertrages umfangreiches Akten- und Archivmaterial – wenn auch nicht komplett, wie etwa die Brückenakte aus dem 16. Jahrhundert – an das Kreisarchiv in Altena abgegeben. Mittelfristig, sprich im Laufe des nächsten Jahres, sollen diese Unterlagen aber zurück nach Werdohl kommen. Der Kreis hat das bestehende Vertragsverhältnis gekündigt.
„Wir sind deshalb gehalten, uns jetzt vor Ort um eine Unterbringungsmöglichkeit dieses Materials zu kümmern“, so Rainer Gumz, der in dieser Frage zuständige Abteilungsleiter. In einem ersten Schritt wolle man sich nach Ende der Sommerferien beim Westfälischen Archivamt in Münster beraten lassen, welche Kriterien für ein solches eigene Archiv erfüllt werden müssen.

Natürlich liegt ein Hauptaugenmerk auf der Frage, welche Räumlichkeiten für eine Archivnutzung in Betracht gezogen werden können. Hier steht man im Rathaus allerdings noch am Anfang der Überlegungen. Nicht ausgeschlossen wird von Rainer Gumz, dass auch der Bahnhofs-Anbau mit in die Gedankenspiele einbezogen werden könnte.

Zu prüfen sei dort oder auch in anderen Räumlichkeiten, wie es um die Feuchtigkeit bestellt ist und wie viel Platz vorhanden sei. Immerhin müssten im Extremfall 140 laufende Meter Archivmaterial aus dem 19. und 20. Jahrhundert aus Altena übernommen werden. Auch der Kostenfaktor spielt laut Gumz eine Rolle. Es gelte, Regale zu beschaffen oder auch Schutzhüllen für die Akten. Die Frage, ob auch ein Archivar eingestellt werden müsse, beantwortete Gumz unter Hinweis auf die Finanzlage der Stadt mit „eher nicht“.

Den Hintergrund für die Kündigung des Depositalvertrages machte Kreisarchivarin Dr. Christiane Todrowski deutlich: „Wir verwahren bei uns neben all den klassischen Archivbeständen auch die Unterlagen aus fünf Städten und sind personell, vor allem aber räumlich an unsere Grenzen gestoßen.“ Deshalb habe sie „die Reißleine gezogen“. Nichts passe mehr hinzu, außer vielleicht Personenstandsregister.

Bei den in Altena aufbewahrten Unterlagen aus Werdohl handele es sich vornehmlich um Verwaltungs- und Personalakten, Bauanträge oder Ratsprotokolle – vornehmlich aus der Zeit seit der kommunalen Neuordnung. Aber auch Zwangsarbeiter-Unterlagen, Akten zum Armenwesen oder der Kirchen seien dabei.

„Wir haben den betroffenen Kommunen bei der Vertragskündigung gesagt, dass sie ihr Material künftig selbst verwalten müssen“, so Dr. Christiane Todrowski. Für Werdohl bestehe das Angebot, die vorhandenen, laufenden 140 Meter in Altena zu belassen. Wie man damit umgehen werde, sei noch offen. Allerdings: Zwei Drittel des Werdohler Materials sei schon verpackt, „und eigentlich macht es auch Sinn, das Archiv dort zu unterhalten, wo es auch gebraucht wird“, so die Kreisarchivarin."

Quelle: come-on.de, 29.07.2010

" .... In dem Stück nehmen Umweltaktivisten auf der ganzen Welt Geiseln, um der Öffentlichkeit klar zu machen, dass es für die Umwelt bereits „fünf nach zwölf“ ist. ..... So finden sich unter den Geiseln neben der Supermarktkassiererin auch der eitle Erbe eines großen Unternehmens, ein junger Abiturient und eine biedere Archivarin. Diese ungewöhnliche Kombination kam sehr gut beim Publikum an: Nach dem überraschenden Ende des Bühnenkrimis bedankten sich die jungen Zuschauer mit endlosem Applaus und lauten Jubelrufen. ...."
Quelle: Essliner Zeitung

Link to ArchivesNext

1) In Th. Ottens/H. Hellenkempers/J. Kunows/M. M. Rinds (Hrsg.)
Fundgeschichten. Archäologie in Nordrhein-Westfalen.
(Schriften zur Bodendenkmalpflege in Nordrhein-Westfalen Band 9.
Begleitbuch zur Landesausstellung 2010/2011, Mainz 2010, 576 Seiten, 630 farbige Abbildungen.) findet sich die Miszelle "´Ausgrabungen´ kriegsbetroffener Altfunde in einem archäologischen Museum - Archivarchäologie im Rheinland" von Marion Euskirchen und Klaus Frank (S. 158 - 160). Die im Krieg verschollenen bzw. zerstörten Gräberfunde in Leverkusen-Rheinsdorf werden durch Recherchen in den Archiven der an den Ausgrabungen beteikigten Institutionen rekonstruiert - Archivarchäologie eben.
Homepage der Ausstellung: http://www.fundgeschichten.de/
2) Auf archaeoforum.de findet sich ein weiteres Beispiel für diese neue archäologische Hilfswissenschaft.

"Der papierfreie Autor ist nicht in Sicht" from Ansgar Warner on Vimeo.

Link zum Blog-Eintrag auf e-books-news.de

http://it.wikinews.org/wiki/Intervista_a_Umberto_Eco/Traduzione

"Siegm. Jac. Baumgartens Nachrichten von einigen schätzbaren Handschriften der zahlreichen Bibliothek des weiland hochberümten Kanzlers von Ludwig, die zum Verkauf noch vorrätig sind" (Halle 1749) ist ein interessantes Beispiel für gelehrte Handschriftenbeschreibung im 18. Jahrhundert. Sie wurde jetzt digitalisiert

http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/vd18/content/titleinfo/1657199

Detailliert beschrieben werden vor allem Pergamenthandschriften aus dem Besitz des 1743 gestorbenen Hallenser Universitätskanzlers Johann Peter von Ludewig (1668-1743), die noch nicht verkauft worden waren. Im vierbändigen gedruckten Auktionskatalog Ludewigs von 1745 (alle 4 Bände in einem Google-Digitalisat http://books.google.de/books?id=Uk4VAAAAQAAJ ) waren die über 900 Handschriften des berühmten Historikers nur ganz knapp aufgelistet worden.

Der Theologe Siegmund Jakob Baumgarten (1706-1757) schrieb einerseits eine Werbeschrift, um den Verkauf der kostbaren Stücke anzukurbeln, andererseits eine gelehrte Abhandlung, die sich auf hohem Niveau um die Charakterisierung der Codices bemüht.

Papierhandschriften beschreibt Baumgarten nur zwei. Ich beschäftige mich nur mit der ersten, einer Handschrift Lamperts von Hersfeld, die von Baumgarten S. 31-40 ausführlich behandelt wird. Anhand der online vorliegenden MGH-Ausgabe von 1894

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00000741/image_51

wurde rasch klar, dass es sich um die Göttinger Handschrift Ms. hist. 88 handeln muss, 1893 im Göttinger Handschriftenkatalog beschrieben:

http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0718_b029_jpg.htm

Weitere Beschreibungen

Archiv der Gesellschaft 7 (1839), S. 456-459
http://books.google.com/books?id=zOk1AAAAMAAJ&pg=PA456

Holder-Egger in: Neues Archiv 19 (1894), S. 153f.
http://www.digizeitschriften.de/main/dms/img/?PPN=PPN345858530_0019&DMDID=dmdlog13

Holder-Egger in den Monumenta Erphesfurtensia, 1899, S. 47, 134f.
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00000744/image_142
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00000744/image_55

Die Handschrift wird kurz aufgeführt im erwähnten Manuskript-Katalog der Bibliothek Ludewigs von 1745 Bd. 4, S. 93 Nr. 488:

http://books.google.de/books?id=Uk4VAAAAQAAJ&pg=RA1-PA93

Über die Vorbesitzer der Handschrift gibt ein von Baumgarten S. 37f. zitierter Vermerk Auskunft. Es waren

Petrus Albinus (1543-1598)
http://de.wikipedia.org/wiki/Petrus_Albinus

Andreas Erasmus von Seidel (1650-1707, das Todesdatum in manchen Quellen anders, ich folge http://www.bbaw.de/bbaw/MitgliederderVorgaengerakademien/AltmitgliedDetails?altmitglied_id=2547 )

Ludwig Otto von Plotho (1663-1731)
http://www.bbaw.de/bbaw/MitgliederderVorgaengerakademien/AltmitgliedDetails?altmitglied_id=2120
Der Göttinger Kalalog zitiert Bibliotheca Plothoniana, Bd. 2, 1732, S. 838 Nr. 10899

Die Göttinger Bibliothek kaufte die Handschrift 1792 aus J. S. Semlers Bibliothek in Halle: also aus dem Nachlass von Johann Salomo Semler (1725-1791).

Dazwischen hat also, wie wir jetzt wissen, Ludewig die Handschrift besessen.

Der Codex enthält in seinem ersten, nach Bl. 361 1506 niedergeschriebenen Teil wichtige hoch- und spätmittelalterliche Geschichtsquellen aus dem mitteldeutschen Raum. Der Lampert-Text und weitere Erfurter Geschichtsquellen gehen nach Holder-Egger auf einen verlorenen mittelalterlichen Codex des Erfurter Petersklosters zurück.

Wichtig ist die Beobachtung Holder-Eggers (NA 19, S. 143), dass der erste Teil in humanistischer Schrift geschrieben ist. Die dem Trithemius-Umkreis angehörige Würzburger Schwesterhandschrift aus dem Schottenkloster ist ebenfalls in Humanistica geschrieben:

http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0083_b114_JPG.htm

Aus einer der Vorlagen beider Handschriften exzerpierte auch Hartmann Schedel. Man wird den Codex der humanistischen Beschäftigung mit den mittelalterlichen Geschichtsquellen des Hochmittelalters zuweisen dürfen. Die wiederholte Anrufung des hl. Hieronymus könnte mit der humanistischen Hieronymus-Verehrung zusammenhängen, während Holder-Egger vermutete, sie sei von dem Angehörigen eines Stifts geschrieben worden, das den hl. Hieronymus als Schutzpatron hatte.

Der zweite Teil, nach den zitierten Beschreibungen ebenfalls Anfang des 16. Jahrhunderts geschrieben, überliefert vor allem die Ältere Hochmeisterchronik, einen kurzen deutschen Text über die Ordensgründung und ein Verzeichnis der Deutschordensablässe.

Die Überlieferungszusammenstellung von Ralf G. Päsler der Älteren Hochmeisterchronik im Handschriftencensus (2004) hat die Göttinger Handschrift übersehen:

http://www.handschriftencensus.de/werke/869

Bereits durch einen Blick in die Edition von Max Töppen in den Scriptores Rerum Prussicarum 3 (1866), S. 524, der sie nicht kannte, ließ sich feststellen, dass aufgrund der Mitüberlieferung die Göttinger Handschrift der Jenaer, Stuttgarter (HB V 72) und Wiener (DOZA Hs. 427B) nahesteht:

http://books.google.de/books?id=-4AOAAAAYAAJ&pg=PA524

Man wird abwarten müssen, was die noch ungedruckte Pariser Dissertation (2009, bei J.-M. Moeglin)) von Mathieu Olivier über die Ältere Hochmeister-Chronik (mit kritischer Edition) zur Göttinger Handschrift zu sagen hat, aber die Zusammengehörigkeit der genannten Handschriften (einschließlich der Göttinger) hat Olivier bereits in einem Aufsatz (in: Mittelalterliche Eliten und Kulturtransfer ... 2009, S. 165) kurz thematisiert:

http://books.google.de/books?id=xtpMqVq3TVcC&pg=PA165 (Vollständige Ansicht)

Außer der Älteren Hochmeisterchronik überliefert die Göttinger Handschrift, ihr vorangehend, Bl. 385 die 'Narratio de primordiis Ordinis Theutonici', dt.

Der Handschriftencensus http://www.handschriftencensus.de/werke/2299 gibt hier nur eine Handschrift (DOZA Hs. 787), während Udo Arnold im Verfasserlexikon (²VL 6, 857) die beiden Stuttgarter Handschriften (HB V 72 und HB V 73) und DOZA Hs. 427b nennt, nicht aber die Göttinger Handschrift.

Das Bl. 452 ff. überlieferte Verzeichnis der Ablässe des Deutschen Ordens fehlt in Falk Eisermanns Artikel "Ablaßverzeichnisse" (²VL 11, Sp. 7f.). Hier ist von der genannten Handschriftengruppe nur die Jenaer Handschrift vertreten, auch ist Eisermann Töppens Edition (S. 713-719, Leithandschrift Töppens ist nicht angegeben) entgangen:

http://books.google.de/books?id=-4AOAAAAYAAJ&pg=PA713

Ob Axel Ehlers, Die Ablasspraxis des Deutschen Ordens im Mittelalter (Quellen und Studien zur Geschichte des Deutschen Ordens 64), Marburg 2007 außer der Heid. Hs. 68 - siehe http://www.handschriftencensus.de/10534 - noch weitere Überlieferungen nennt, wäre zu überprüfen.

Nachtrag:

In ihrer Beschreibung von ULB Halle, ThSGV 3147 nennt Brigitte Pfeil (Katalog der deutschen und niederländischen Handschriften ... 2007, S. 143 die Göttinger Hs. 2° Hist. 88 (ein Google-Schnipsel aus dem Band "Mittelalterliche Texte" hg. von Schieffer 1996 S. 226 verführte mich zunächst, das Quartformat anzunehmen. Völlig unangemessen ist das von den Handschriftenbibliotheken betriebene Umsignieren ihrer Handschriften. Wieso musste Göttingen auf die Idee verfallen, die traditionell ohne Formatangabe zitierten Handschriften nun mit einer Formatangabe zu versehen, die sich jedenfalls nicht zweifelsfrei aus den alten Katalogen ergibt? Und wieso kann man nicht, wenn man schon derlei Schabernack betreibt, eine Konkordanz auf die Website stellen?). ThGSV 3147 (die lateinischen Teile sind 1492 datiert) stammt möglicherweise aus Leipzig und diente als Vorlage für die "Chronica Montis Sereni" des Göttinger Codex. Auch das "Chronicon Terrae Misnensis" überliefern beide Handschriften. Ausgehend von diesem Befund und dem Erstbesitzer Albinus wird man an eine Entstehung der Göttinger Handschrift im mitteldeutschen Raum zu denken haben, vielleicht in Leipzig-Erfurter Humanistenkreisen.

Nachträglich sehe ich, dass die Zugehörigkeit der Göttinger Handschrift zur Ludewig-Bibliothek anhand der Schrift Baumgartens bereits von Hesse 1844 SS Bd. 5, S. 150

http://www.mgh.de/dmgh/resolving/MGH_SS_5_S._150

notiert, von den späteren Autoren aber offenkundig ignoriert wurde!

#forschung

Johann Peter von Ludewig

http://www.insidehighered.com/news/2010/08/04/medieval

Siehe auch Beiträge im Weblog
http://www.inthemedievalmiddle.com/

http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsarchiv_Oldenburg


http://www.archives.gov/open/redesign/vote.html

http://docs.justia.com/cases/federal/district-courts/california/candce/3:2010cv03305/230152/1/

http://www.literature.at/alo?objid=1030241

http://www.kabarettarchiv.at/Ordner/aktuell.htm#reaktionen

Siehe auch: http://archiv.twoday.net/search?q=kabarett

http://www.nytimes.com/2010/08/03/us/03fbi.html?_r=1&hpw

http://graphics8.nytimes.com/packages/pdf/us/20100803-wiki-LetterToLarson.pdf

Das FBI-Symbol wird von der Wikipedia nicht "geführt", es illustriert den Artikel, und das Gleiche gilt auch für die anderen Hoheitszeichen z.B. Wappen in der Wikipedia.


Bei Google finden wir, der nützlichen Zusammenstellung von

http://www.rambow.de/adelslexika.html

folgend, auf der Suche nach den Albertini von Ichtratzheim das "Gothairches genealogisches Farchenbuch der freiherrlichen Gaufer"

http://books.google.com/books?id=PbYTAAAAYAAJ&pg=PA6

Bei jedem Jahrgang scheint man sich viel Mühe mit der Unauffindbarkeit der Google-Digitalisate aus der New York Public Library gegeben zu haben, 1868: "Gothailches Genealogilches Lafchenbuch Ber Freiherrlichen Hauler Auf Bas ..."

Übrigens sind ab 1870 Gotha-Bände in HathiTrust nur mit US-Proxy nutzbar http://catalog.hathitrust.org/Record/000053320

http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/vd18/content/titleinfo/2380432

Danke, ULB Halle!

Zum Buch siehe die Monographie von Harm Cordes (Google-Vorschau)

http://books.google.de/books?id=oU7x2wbT5tYC&pg=PA12


" Die neue Version des Handbuches steht im Bereich Qualifizierung auf den Seiten des nestor Kompetenznetzwerkes zum Download bereit:

http://nestor.sub.uni-goettingen.de/handbuch/index.php

Das Handbuch wurde um einzelne Artikel ergänzt, weitere Artikel wurden z.T. erheblich überarbeitet und die Verweise im gesamten Handbuch wurden überprüft und ggf. aktualisiert.

Neben dieser aktualisierten und kostenlosen Online Version des Handbuches, kann das Handbuch auch weiter als gedruckte Fassung in der Version 2.0 über den Buchhandel oder direkt beim vwh Verlag
https://shop.strato.de/epages/Store8.sf/?ObjectPath=/Shops/61236266/Products
/978-3-940317-48-3 zum Preis von 24,90 € bezogen werden."


via Archivliste.

Die Konferenz findet am 04. und 05. Oktober 2010 in der Staatsbibliothek zu Berlin statt.

Digitale Fotografien, Film- und Tonaufnahmen, Bücher und Museumsobjekte sind nicht länger in Archiven, Bibliotheken und Museen verborgen oder auf einzelnen Webseiten verstreut, sondern leichter zugänglich und vielfältig nutzbar über zentrale Services und Internetportale - so die Vision, die Projekte wie die Europeana vorantreibt.

Auf dieser Tagung bringen wir Beteiligte zusammen: Kulturgüter bewahrende Museen, Archive, Bibliotheken und audiovisuellen Archive; Aggregatoren als Knotenpunkte auf dem Weg in die Europeana; Projekte, die spezifische Inhalte für die Europeana zusammenführen; und schließlich Planer und Gestalter der Europeana und ihres deutschen Pendants mit dem Arbeitstitel "Deutsche Digitale Bibliothek" (DDB).

Neben den aktuellen Entwicklungen um die Europeana und die "Deutsche Digitale Bibliothek" liegt ein Schwerpunkt auf der Diskussion um den Aufbau eines nachhaltigen Aggregatoren-Netzwerks, das die Aufbereitung der Inhalte der Einrichtungen der einzelnen Kulturbereiche sicherstellt. Hier berichten sowohl Aggregatoren als auch Anbieter von Inhalten aus ihrer jeweiligen Perspektive von ersten Erfahrungen. Die Vermittlung von Wissen und das Lernen mit Hilfe von digitalem Kulturerbe steht im Zentrum eines eigenen Themenblocks.

Technische und inhaltliche Standards und Fragen einer Best Practice auf dem Weg ins "Semantische Web" bilden einen weiteren Schwerpunkt.

Schließlich zeigen die stark inhaltlich orientierten Europeana-Projekte die Bandbreite und Vielfalt des digitalen Kulturerbes Europas, von Musikinstrumenten über mittelalterliches Amtsschrifttum bis hin zu archäologisch und architektonisch bedeutsamen Inhalten.

Veranstalter der Tagung sind ATHENA, EuropeanaLocal-D, European Film Gateway, BHL-Europe und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Aktuelle Informationen, Anmeldungen etc werden schrittweise auf der Konferenzwebseite http://www.armubi.de/tagung2010 für Sie bereitgestellt.


Vorläufiges Programm


(Stand 29.07.2010)
Deutsches Kulturerbe auf dem Weg in die Europeana Veranstaltung am 4. und 5. Oktober 2010 Staatsbibliothek zu Berlin, Otto-Braun-Saal


Ziele der Veranstaltung: Öffentliche Bewerbung aller Projekte und der Europeana, Informationsaustausch zwischen den Projekten, Austausch zu Best-Practice, Austausch zwischen Content-Collector und Data-Provider,

04.10.2010
09:30 Registrierung
10:00 Willkommensansprachen (Hr. Parzinger, Frau Lux,)
10:30
Block 1
§ Jill Cousins, Europeana Foundation: (Europeana)
§ N.N: "ddb"

Mittagspause

Block 2 (nachmittags)

§ Monika Hagedorn-Saupe, Institut für Museumsforschung, SMB-PK
(noch ohne Titel) (Athena)
§ Georg Eckes, Deutsches Institut für Filmforschung
"Film und Filmerbe in Europa: EFG - The European Film Gateway als Aggregator für Europeana. Statusbericht und Ausblick" (European Film Gateway)
§ Birgit Gray, Deutschen Welle
(noch ohne Titel) (VideoActive/EUScreen/ Assets)

Kaffeepause

§ Angelika Menne-Haritz, Bundesarchiv
(noch ohne Titel) (APEnet)
§ Michael Götze, Zentral- und Landesbibliothek
Lokale und Regionale Archive, Bibliotheken und Museen in der Europeana (Europeana Local)


Erfahrungsberichte der Kultureinrichtungen mit der Europeana

§ Christina Wolf, Landesarchiv Baden-Württemberg
Archivgut im Kontext. Materialien des Landesarchivs Baden-Württemberg für die Europeana.


05.10.10
Block 3
N.N.: Think Motion

§ Hans-Christian Schmitz, Fraunhofer Institute for Applied Information Technology
(noch ohne Titel) (Natural europe)
§ Henning Scholz, Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin
Biodiversity Heritage Library for Europe - Naturwissenschaftliches Erbe für Europeana (BHL-Europe)

Kaffeepause

N.N.: ARROW

§ Christian Bizer
(Vortrag zu: LinkedData, Web of Data, Semantic Web, SKOS, RDF etc.)
§ Stefan Gradmann, Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Linked Open Europeana: Das Europeana Data Model (europeana connect)

Mittagspause
Block 4
§ Andreas Richter, Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin
MIMO - musical instrument museums online (MIMO)
N.N.: Europeana Regia
§ Ernesto Harder, Friedrich-Ebert-Stiftung - Archiv und Bibliothek der sozialen Demokratie
Heritage of the People´s Europe - Internationale Sozialgeschichte in der Europeana. (HOPE)


N.N.: Carare

§ Rachel Heuberger, Universitätsbibliothek Frankfurt am Main
Judaica Europeana - Der Beitrag der Juden zur Stadtentwicklung in Europa. (Judaica Europeana)

N.N.: Europena Travel
N.N.: EuropeanaFoto


via Archivliste

Historisches Archiv der Stadt Köln, Heumarkt 14

011 014

Rheinsch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv, Unter Sachsenhausen 10-26

016
Gebäude der Postanschrift

026029
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befinden sich die Büroräume und der Lesesaal, den man sich mit der Wirtschaftsbibliothek teilt.

031
Das Gebäude in der Bildmitte stellt die Zukunft des RWWA dar und befindet sich nur unweit des alten Standortes in der Gereonstr. 5 - 11.

Historisches Archiv des Erzbistums Köln, Gereonstr. 2 - 4

018 025
024

Rheinisches Bildarchiv, Kattenbug 18-24

032

Zufallsfund

035

Größere Bildansichten gewünscht? Einfach das jeweilige Bild anklicken!

http://mpra.ub.uni-muenchen.de/24095/

Müller-Langer, Frank and Watt, Richard (2010): Copyright and Open Access for Academic Works. Published in: Review of Economic Research on Copyright Issues , Vol. 1, No. 7 (2010): pp. 45-65.

Abstract

In a recent paper, Prof. Steven Shavell (see Shavell, 2009) has argued strongly in favor of eliminating copyright from academic works. Based upon solid economic arguments, Shavell analyses the pros and cons of removal of copyright and in its place to have a pure open access system, in which authors (or more likely their employers) would provide the funds that keep journals in business. In this paper we explore some of the arguments in Shavell’s paper, above all the way in which the distribution of the sources of journal revenue would be altered, and the feasible effects upon the quality of journal content. We propose a slight modification to a pure open access system which may provide for the best of both the copyright and open access worlds.

Während die deutschen Informationsfreiheitsgesetze die Forschungsdaten und -unterlagen der Hochschulen ausdrücklich ausnehmen, wurde in Großbritannien nun durch eine Entscheidung klargestellt, dass die Informationsfreiheit sich dort auch auf von Wissenschaftlern zusammengetragene Datenbestände der Universitäten bezieht.

"The decision in the Queen's case indicates that any interested party can use FoI laws to request any data belonging to a UK university, whether they form part of an academic's published work or whether they are still raw."

http://www.timeshighereducation.co.uk/story.asp?sectioncode=26&storycode=412475&c=2

Christian Alschners wichtige Dissertation aus dem Jahr 1969 wurde postum republiziert:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-38932

https://listserv.illinois.edu/wa.cgi?A1=ind1008&L=medtextl "Query about Bede's homilies"


http://lib.nmsu.edu/rarecat/

Mit Links zu Archivalia.

http://cistercium.blogspot.com/

http://archiveros.tk/

Laut Mail ist http://archives20.ning.com/ vorerst gerettet und soll künftig mit dem anderen Netzwerk zusammegelegt werden.

Gibt es freie oder kostengünstige Software, mit der man PDFs erstellen kann, bei denen der E-Text unter dem Faksimile liegt?

http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Technikwerkstatt#Frage_zu_pdf-Dokument

Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/stories/597021/
http://archiv.twoday.net/stories/338568/ (2004)

"PDF Searchable Image is a PDF Image Only document with the addition of a text layer beneath the image."
http://www.dclab.com/pdfconversion3.asp

Die als Bd. 96, 1998 des Jahrbuchs des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein erschienene wichtige Monographie von Manfred Tschaikner ist online:

http://tinyurl.com/3x589op (PDF eingebunden)

(Die fehlenden Seiten am Schluss sollen noch ergänzt werden.)

Partly digitized at

http://www.libraries.psu.edu/digital/ilh/

Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass die Wissenschaftsgemeinde von BibliothekarInnen irgend etwas innovatives erwartet, solange uns nichts besseres einfällt als spannende Linksammlungen zusammen zu tragen, gerne auch in ViFas, eigentlich gemeinfreie Literatur zu leicht überhöhten Preisen an andere Bibliotheken zu verkaufen, Kataloge anzubieten, auf deren Einträge man nicht vernünftig verlinken kann und immer noch Webseiten aufzusetzen, auf denen bestenfalls “internetartige Zustände” herrschen… Meint Edlef Stabenau

http://log.netbib.de/archives/2010/08/02/bibliothekarische-an-und-aussichten

http://digireg.twoday.net/stories/6450897/


http://processandpreserve.wordpress.com/2010/08/01/leather-conservation-workshop-with-don-rash/

http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?page_id=7759

Glückwunsch zum 2000. Beitrag:

http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=7933


"Um aktuelle interne Arbeiten und Aufgaben erledigen zu können, müssen ab sofort die Öffnungszeiten des Stadtarchivs in Coburg angepasst werden.
Jeweils Montags bleibt das Stadtarchiv zukünftig für den Publikumsverkehr geschlossen. Die übrigen Öffnungszeiten (Dienstag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr) bleiben unverändert.
Bereits in der nächsten Woche wird das Stadtarchiv einmalig am Donnerstag, 5. August und Freitag, 6. August geschlossen bleiben.
Der Hintergrund für die nun beschlossene Änderung ist die Entscheidung des Coburger Stadtrates, die offene Stelle des Archivleiters vorerst nicht zu besetzen. Entsprechend enttäuscht kommentiert Coburgs 2. Bürgermeister und Kulturreferent Norbert Tessmer die Entscheidung: "Dadurch das der Coburger Stadtrat in seiner letzten Sitzung leider nicht der Empfehlung der Verwaltung gefolgt ist und die Stelle des Archivleiters, unabhängig von einer Entscheidung über das Für oder Wider des Stadtmuseums, wiederbesetzt hat, ergeben sich nun Konsequenzen, die so keiner wollte. Die personelle Situation im Stadtarchiv – das im Übrigen eine kommunale Pflichtleistung darstellt – ist dermaßen angespannt, dass die verbliebenen Mitarbeiter derzeit keine Möglichkeit haben, interne Arbeiten während des Publikumsverkehrs zu erledigen."
Mit Mehrheit hatte sich am vergangenen Donnerstag der Stadtrat dafür entschieden, die Stelle des Archivleiters, der gleichzeitig die mögliche Leitung des Stadtmuseums übernehmen soll, erst dann auszuschreiben, wenn feststeht, ob die Pläne für ein Stadtmuseum umgesetzt werden oder nicht. "Ich bedauere dass wir diesen Schritt gehen mussten – leider war er aber vor der momentanen Vorgabe durch die Politik unvermeidlich", so Norbert Tessmer abschließend."

Quelle: Amt für Schulen, Kultur und Bildung der Stadt, Pressemeldung vom 2. August, 2010, 10:15,
Link

"Zum Schutz der Beweissicherung an der Unglücksstelle Waidmarkt wird die Stadt Köln komplizierte unterirdische "Anschlussinjektionen" für ihr Bergungsbauwerk in Auftrag geben. Die Verwaltung informierte jetzt den Hauptausschuss über den aktuellen Stand der Archivbergung und des Baus des Bergungsbauwerks. Dieses Bauwerk ist notwendig, um die letzten dort vermuteten zehn Prozent der Archivmaterialien des Historischen Archivs aus dem Grundwasser bergen zu können.

Die Bergungsarbeiten dürfen keinerlei Auswirkungen auf das eingestützte Gleiswechsel-Bauwerk der Nord-Süd-U-Bahn haben, um die anschließende Beweissicherung nicht zu gefährden. Seit Juni wird mit über 60 Betonpfählen eine unterirdische "Mauer" rund um die Verdachtsfläche am Gleiswechsel-Bauwerk errichtet. 54 von 63 Bohrpfählen sind inzwischen gesetzt. Die jetzt in Auftrag gegebenen "Anschlussinjektionen" sollen diese Mauer derart an die benachbarte Schlitzwand anschließen, dass kein Boden von außen in das Bergungsbauwerk eintreten kann.

Erst nach Abschluss dieser Arbeiten kann die eigentliche Bergung und Erstversorgung der Archivalien beginnen. Alle Maßnahmen werden ständig detailliert mit den Gutachtern der beteiligten Behörden und Baubeteiligten sowie der Staatsanwaltschaft abgestimmt. Das führt notwendigerweise zu Zeitverzögerungen in den Planungs- und Bauabläufen, ist aber im Sinne der Beweissicherung unverzichtbar.

Nach derzeitigen Berechnungen wird die Bergung der letzten Archivalien voraussichtlich im Oktober bis November durchgeführt. Der Abschluss ist im November geplant. Auch der neue Terminplan ist mit den Gutachtern besprochen.

Die Gesamtkosten für das Bauwerk, die Bergung und die Erstversorgung der Archivalien belaufen sich auf circa 10 Millionen Euro."

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln v. 27.07.2010

Näheres:

http://philobiblos.blogspot.com/2010/08/links-reviews.html

http://latimesblogs.latimes.com/jacketcopy/2010/07/david-marksons-library-for-sale.html

http://www.facebook.com/group.php?gid=138148862885737&ref=ts


http://www.journaldunet.com/solutions/expert/47489/la-protection-juridique-des-bases-de-donnees-illustree-par-les-dernieres-jurisprudences.shtml

Die restriktive Rechtsprechung schadet der Informationsfreiheit.

Manchmal entdeckt er in seinen Kisten und Schachteln Bücher, für die er keine Verwendung hat. Die gibt er dann Pensionistenheimen, Pfarrämter oder Gefängnissen. „Da besteht natürlich auch eine Wechselbeziehung, aber eigentlich mache ich das, weil ich hoffe, dass andere daran eine Freude haben. Bücher würde ich nie wegwerfen, es steckt zu viel Arbeit in ihnen, sogar in Schundromanen.“

Antiquar Max Federmann in Wien, der jüngste Wiener Antiquar.

http://diepresse.com/home/panorama/wien/584841/index.do?from=suche.intern.portal

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/07/30/International/Loveparade-wurde-zum-Totentanz

Was es mit der Totentanz-Metapher auf sich hat, erklärt

http://de.wikipedia.org/wiki/Totentanz

Siehe auch:
http://de.wikisource.org/wiki/Totentanz

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Danse_Macabre


Die Briefe Max Liebermanns sind wichtige Dokumente für die Kunstgeschichts- und Geschichtsforschung, die bedeutende Äußerungen über seine Kunst, über die Berliner Secession, die Akademie der Künste, die zeitgenössische Kunstdiskussion und die Berliner Gesellschaft der Zeit zwischen 1890 und 1935 enthalten.

Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Liebermann-Villa im Jahr 2010 hat sich die Max-Liebermann-Gesellschaft Berlin das Ziel gesetzt, die Briefe des Künstlers wissenschaftlich zu erforschen und als historisch-kritische Gesamtedition herauszugeben.

In Kooperation mit dem Verfasser des Liebermann-Werksverzeichnisses, Prof. Dr. Matthias Eberle (Kunsthochschule Berlin-Weißensee) und Dr. Martin Faass (Liebermann-Villa am Wannsee) wird der Dresdener Liebermann-Spezialist Ernst Volker Braun die Künstlerbriefe bearbeiten. Dabei wird er vom wissenschaftlichen Beirat der Liebermann-Villa am Wannsee unterstützt.

Ab Mai 2011 soll jährlich ein Band der auf insgesamt acht Bände ausgelegten Briefedition im Deutschen Wissenschaftsverlag (DWV) erscheinen und auch im Buchhandel erhältlich sein.Das Projekt durch die Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Hermann Reemtsma Stiftung ermöglicht.

Bitte treten Sie mit uns in Kontakt, wenn Sie durch Liebermann-Autographen oder anderes Quellenmaterial die Briefedition unterstützen können.

Projektstelle Liebermann-Briefedition
Simone Schweers
Tel.: 030-805 85 90 12
Email briefedition@liebermann-villa.de

Quelle: Homepage der Liebermann Villa

Nein, meint Shieber

http://blogs.law.harvard.edu/pamphlet/2010/07/31/will-open-access-publication-fees-grow-out-of-control/

Siehe auch

http://archiv.twoday.net/stories/6210846/

http://archiv.twoday.net/stories/6066656/

Landblawgende ist eine von mir geschaffene Kreuzung aus Blawg (juristisches Blog) und Landplage.

http://www.kanzleikompa.de/2010/07/31/jurablogger-in-selbstreflexion/

http://www.kriegs-recht.de/5-grunde-warum-juristische-blogs-chancen-in-deutschland-haben-%E2%80%93-eine-replik/

http://www.telemedicus.info/article/1819-Chancen-von-Jurablogs-Ein-Debattenbeitrag.html

http://rainbraun.blogspot.com/2010/07/kurz-und-schmerzbefreit.html

U.a.m.

Ein wichtiges Problem erörtert:

http://oanetzwerk.wordpress.com/2009/08/21/welcher-link-ware-ihnen-recht/

http://oanetzwerk.wordpress.com/

Hinzuweisen ist auch auf
http://twitter.com/OANetzwerk


Die österreichische Archiv-Zeitschrift Scrinium kann mit ihrem Jahrgang 63 kostenlos als PDF heruntergeladen werden (wie schon die Jahrgänge 60 und 61/62), meldet

http://arcana.twoday.net/stories/6448995/

Direktlink:
http://www.voea.at/scrinium/scrinium63/Scrinium_63.pdf

Enthalten sind viele Beiträge zu österreichischen Universitätsarchiven.

Juliane M i k o l e t z k y
Die Fachgruppe „Archive an österreichischen Universitäten
und wissenschaftlichen Einrichtungen“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Helga K a u d e l
Archiv der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
(KUG-Archiv) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Alois K e r n b a u e r
Universitätsarchiv der Karl-Franzens-Universität Graz . . . . . . . . . . . . 18
Marieluise V e s u l a k
Archiv und Dokumentation der Technischen Universität Graz . . . . . . 26
Peter G o l l e r
Universitätsarchiv der Universität Innsbruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Elisabeth H a s e n b i c h l e r
Archiv der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Herbert E d l i n g e r
Das Archiv der Johannes Kepler Universität Linz (AJKU) . . . . . . . . . . 41
Carla C a m i l l e r i , Edith L e i s c h - P r o s t
Das Archiv des Technischen Museums Wien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Lynne H e l l e r
Archiv der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien . . . . . 53
Juliane M i k o l e t z k y
Das Universitätsarchiv der Technischen Universität Wien . . . . . . . . . 58
Kurt M ü h l b e r g e r, Thomas M a i s e l
Archiv der Universität Wien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
Christa R i e d l - D o r n
Abteilung Archiv und Wissenschaftsgeschichte am
Naturhistorischen Museum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Eva S c h o b e r
Das Universitätsarchiv der Akademie der bildenden Künste Wien . . . 83
Stefan S i e n e l l
Das Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften . . . . . 86
Peter W i l t s c h e
Das Archiv der Universität für Bodenkultur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
*
Christian O p r i e ß n i g
Sicherung, Archivierung und Dokumentation der Archive von
Erzherzog-Kaiser Ferdinand Maximilian von Mexiko . . . . . . . . . . . . . 97
*
Buchbesprechungen
Historische Bildungsarbeit. Kompass für Archive?
Vorträge des 64. Südwestdeutschen Archivtags am 19. Juni 2003
[eigentlich: 2004] in Weingarten, hg. von Clemens Rehm,
Stuttgart 2006 (Thomas Zeloth) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Digitale Bilder und Filme im Archiv. Marketing und Vermarktung.
Vorträge des 66. Südwestdeutschen Archivtags am 24. Juni 2006
in Karlsruhe-Durlach, hg. von Michael Wettengel, Stuttgart 2007
(Wilhelm Deuer) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Das Deutsche Archivwesen und der Nationalsozialismus.
75. Deutscher Archivtag 2005 in Stuttgart, hg. v. VdA –
Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V., Essen 2007
(Christian Hillen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Adlers Fittiche. Wandlungen eines Wappenvogels. Dokumentation
einer Präsentation des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz.
Berlin 2008 (Michael Göbl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Michael Hochedlinger, Aktenkunde. Urkunden- und Aktenlehre der
Neuzeit (= Historische Hilfswissenschaften Bd. 3, Wien-München 2009)
(Joachim Kemper) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Archive im (räumlichen) Kontext – Archivbauten und ihr Umfeld.
Vorträge des 68. Südwestdeutschen Archivtags am 21. Juni 2008 in Ulm,
Landesarchiv Baden-Württemberg, hg. von Beat Gnädinger,
Stuttgart 2009 (Alfred Ogris) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
*
Chronik des VÖA
Personalnachrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
Standardisierung von Erschließung. Bericht über den VÖA-Workshop am
2. März 2009 (Helga Penz) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
Bericht über die Generalversammlung des Verbandes Österreichischer
Archivarinnen und Archivare am 15. September 2008 in St. Pölten,
Festspielhaus, Haydnsaal (Thomas Maisel) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139
*
Die Mitarbeiter dieses Bandes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140



Via http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=7922

Biographie, Genealogie und Archive gemeinsam im digitalen Zeitalter. Detmolder Sommergespräche 2006 und 2007. Hrsg. von bettina Joergens. Insingen: Verlag Degener & Co. 2009. 268 S., 24,90 Euro

Der hier bereits angezeigte Band dokumentiert zwei Detmolder Sommergespräche, die dem löblichen Ziel dienen, den Dialog zwischen den Genealogen (mitunter als "Geschlechtskranke" geschmäht) und den Archivaren zu verbessern.

Der erste Teil hat einen quellenkundlichen Akzent. Er setzt ein mit einem Beitrag (Plato), der osteuropäische Oral-History-Projekte und den "Flickenteppich von Erinnerungskulturen" (S. 38) vorstellt. Lebendig berichtet Schäfer von einem "Geschichte von unten"-Oral-History-Projekt in Lippe. Anhand von Traditionsquellen (überwiegend Selbstzeugnissen/Ego-Dokumente) verdeutlicht Prieur-Pohl quellenkritische Caveats (hoffentlich zu Nutz und Frommen von Familienforschern als einer der Zielgruppen des Bandes). Quellenkritisch bearbeitet Doetzer-Berweger den Briefwechsel der jüdischen Familien Rosenberg, Eisenstein und Eichenberg 1933-1947.

Krüggelers Aufsatz enthält interessante Auskünfte zur Namensführung und zu dem, was man über Bauernfamilie in Varensell ca. 1750-1813 durch archivalische Forschungen herausbekommen kann. Im Anhang werden auszugsweise Inventarlisten abgedruckt. Es wird allerdings nicht begründet, wieso der Familienname der Familie mit F. abgekürzt wird. Dies ist nun mehr als befremdlich: Historische Forschung in dieser Zeit, die mehr als 200 Jahre zurückliegt, bedeutet, Ross und Reiter, also auch Namen zu nennen. Eine solche Anonymisierung - zumal wenn sie nicht begründet wird - hat hier keinen Platz. Die Aufnahme eines solchen "exemplarisch" gedachten Beitrags ist das denkbar falsche Signal an die Genealogen!

Über den genealogischen Quellenwert von Amtsgerichtsbestände unterrichten knapp Hammes und Lüking. Die Bewertungsproblemtik von Massenakten und -daten spricht Metzke an. Wenn auch künftig eine Familiengeschichtsforschung der Mittel- und Unterschichten möglich sein soll, "müssen auch weiterhin personenbezogene Massendateien in den Archiven vorgehalten werden" meint er zu Recht (S. 183).

Der zweite Teil des Bandes thematisiert vor allem Fragen der Computer-Genealogie. Junkers gibt einen Überblick zu Genealogieprogrammen und Verkartungsprojekten, Niebuhr stellt die genealogischen Sammlungen in der Detmolder Abteilung des Landesarchivs NRW vor und spricht auch die Frage der aktuellen Ergänzungsüberlieferung, also Übernahme privater Sammlungen an. Die Probleme der Langzeitarchivierung digitaler Daten verdeutlicht Kahnert, wobei es allerdings sinnvoll gewesen wäre, der anvisierten genealogischen Zielgruppe einige brauchbare Internetadressen an die Hand zu geben.

Außerordentlich oberflächlich behandelt Wischhöfer den Gegensatz von Open Access (siehe dazu besser http://archiv.twoday.net/topics/Open+Access/ und insbesondere http://archiv.twoday.net/stories/6164988/ ) und dem Wunsch nach Kommerzialisierung des Kulturguts in Form der Kirchenbücher im geplanten Kirchenbuchportal. Der Beitrag erhellt die Problematik keineswegs.

Das kostenlose niederländische Personenstandsdatenportal Genlias http://www.genlias.nl stellt Rensch vor. Über die sehr engen Beziehungen zwischen dem Staatsarchiv Bremen und der Gesellschaft für Familienforschung ("Die Maus") berichten Elmshäuser und Voss.

Zwei Beiträge (Wischhöfer und Küntzel/Leiverkus) präsentieren Praxisbeispiele zur Einbindung von Ehrenamtlichen im Archiv.

Den aus meiner Sicht gehaltvollsten Beitrag hat die Herausgeberin Joergens vorgelegt. Eine Wissenschaftsgeschichte der Disziplin Genealogie unter Einbeziehung der kulturwissenschaftlichen Forschungen der letzten Jahre zur Denkfigur Genealogie ist ein Desiderat. Indem Joergens nach der "Geschichte der Praxis der Genealogie" anhand von genealogischen Aufzeichnungen und visuellen Darstellungen im Detmolder Archiv fragt, legt sie, auch wenn ihr sehr viel Wichtiges entgangen ist, durchaus bemerkenswerte Bausteine für eine solche Wissenschaftsgeschichte vor. Sie sieht "Genealogie als Archivierungssystem zur Ordnung synchroner und diachroner Komplexität" (S. 157).

Ergänzende Hinweise zu diesem Thema:

http://archiv.twoday.net/stories/4349225/
http://archiv.twoday.net/stories/5145834/
http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2009/13798/
http://archiv.twoday.net/stories/6186936/

Der Band, dem man eine opulentere (vor allem farbige) Bebilderung und ein Register gewünscht hätte, eignet sich nicht nur für Archivbibliotheken und wissenschaftlich arbeitende Genealogen. Aufgrund der quellenkundlichen Beiträge kann er auch hilfswissenschaftlich orientierten Bibliotheken empfohlen werden.

INHALT

Vorwort (Jutta Prieur-Pohl) S. 7

Biographie, Genealogie und Archive gemeinsam im digitalen Zeitalter. Die Detmolder Sommergespräche als Diskussionsforum - eine Einleitung. (Bettina Joergens) S. 9-19

1. Genealogie, Biographie, Alltagsgeschichte: Perspektiven und Probleme der Quellenforschung

"Die Ungleichzeitigkeit von Systembruch und persönlicher Neuorientierung. Einige Anmerkungen zur Oral History nach Nationalsozialismus und dem Zusammenbruch der Sowjetunion" (Alexander von Plato). S. 23-44

"Oma" als Quelle. Frauen in Lippe suchen ihre Geschichte (Ingrid Schäfer). S. 45-62

Vorsicht Quelle! Über den Umgang mit biographischen Quellen (Jutta Prieur-Pohl). S. 63-78

"Aus Menschen werden Briefe" - aus Briefen werden Biographien. Die Korrespondenz einer jüdischen Familie zwischen Verfolgung und Emigration 1933 - 1947 (Oliver Doetzer). S. 79-98

"Biographie" eines eigenbehörigen Bauern aus der Grafschaft Rietberg (Wilhelm Krüggeler). S. 99-120

Familienforscher und Amtsgerichtsbestände am Beispiel des Landesarchivs NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Ulrike Hammes und Lars Lüking ). S. 121-134

Familie, Zeit und Ordnung. Genealogie historisch betrachtet (Bettina Joergens). S. 135-172

Genealogie als Beitrag zur Erinnerungskultur (Hermann Metzke). S. 173-183

2. Archive, Forschung und (Computer-)Genealogie: Perspektiven für neue Kooperationen

Genealogieprogramme und Verkartungsprojekte. Ein systematischer Überblick (Günter Junkers). S. 187-196

Überlieferungsbildung und genealogische Sammlungen (Hermann Niebuhr). S. 197-212

Digitaler Stammbaum - für die Ewigkeit? Technische Aspekte der Langzeitarchivierung (Wolfgang Kahnert). S. 213-219

Open Access oder "Turning Archival Databases into Goldmines"? Überlegungen zu einem Kirchenbuchportal der deutschen Kirchenarchive im europäischen Kontext (Bettina Wischhöfer). S. 221-227

Das Projekt Genlias in den Niederlanden (Jacques van Rensch). S. 229-234

Kreative Mitarbeiterbeschaffung im Landeskirchlichen Archiv Kassel - Das Modell Friendraising (Bettina Wischhöfer). S. 235-244

Das Staatsarchiv Bremen und die Gesellschaft für Familienforschung Bremen - Entwicklung und Grundlagen einer Kooperation (Konrad Elmshäuser und Rudolf Voss ). S. 245-260

Ehrenamtliche im Archiv - Denkanstöße aus der Praxis (Astrid Küntzel und Yvonne Leiverkus). S. 261-266

http://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=h-folk&month=1007&week=b&msg=5E9s3ACWWRUnypictklb5A&user=&pw=

Penn State Harrisburg, which features a doctoral program in American Studies
with a folk cultural area of study, in cooperation with Indiana University
ScholarWorks and Google is happy to report the availability online of back
issues for three important journals in folklore studies: Folklore Historian,
Jewish Folklore and Ethnology Review, and Keystone Folklore. The material is
available at no cost in HathiTrust Digital Library at the moment until it
migrates to Google Books (where it will still be available gratis). All the
material is viewable as full-text with the exception of some issues of Keystone
Folklore Quarterly, which are at present have limited search functionality. The
URLs are:

Keystone Folklore: http://catalog.hathitrust.org/Record/000496431

Keystone folklore quarterly: http://catalog.hathitrust.org/Record/006090454

(Keystone Folklore was the publication of the Pennsylvania Folklore Society and
featured important early works in folklife and material culture, public
folklore, and ethnic-urban folklore, many produced by students at the folklore
and folklife program at the University of Pennsylvania).

Jewish Folklore and Ethnology Review:
http://catalog.hathitrust.org/Record/006931628

Jewish folklore and ethnology newsletter:
http://catalog.hathitrust.org/Record/006929769

See also:
http://www.openfolklore.org/

http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orbis-latinus

So vorzüglich die Bereitstellung dieses Nachschlagewerks auch ist - zwingend wäre hier zusätzlich ein E-Text gewesen, damit man einfach von einem modernen Ortsnamen zur lateinischen Entsprechung kommt. Außerdem würde man in einem E-Text die Lemmata sehr viel schneller auffinden als in der Blätterversion.

Nachtrag Oktober 2014: Es wird immer noch geplant. Kein Volltext vorhanden ...


http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/3D

Ein außerordentlich verzichtbares Feature in Anbetracht der unzulänglichen Auflösung, in der diese Schätze präsentiert werden.

Mit einer Zwischenbilanz zur Kölner Katastrophe:

http://www.lwl.org/waa-download/archivpflege/heft72/heft_72_2010.pdf

http://www.eliechtensteinensia.li/

Es liegt das Jahrbuch des Historischen Vereins (bis 2004) und die Heimatzeitschrift "Eintracht" 1992-2010 digitalisiert vor. Die einzelnen Beiträge sind als PDFs abrufbar, Volltextsuchen im OCR-Text sind für beide Organe jeweils eigenständig realisiert.

S. 348
BaFin, Diplom-Dokumentar oder -Archivar

S. 349
Stadtarchiv Bochum, Diplom-Archivar

Stadtarchiv Celle, Diplom-Archivar

Naumann-Stiftung, Leiter des Archivs des Liberalismus

http://bibliographie.ub.rub.de/

Erweiterte Suche funktioniert noch nicht. Internet-Filter beim Browsen ist aber verfügbar.

Deutlich wird wieder, dass die Verteilung der Publikationstypen extrem disziplinabhängig sind. Bei der Medizin dominieren ganz die Zeitschriftenaufsätze, während es bei der Geschichtswissenschaft ganz anders aussieht: 189 Bücher, 703 Aufsätze, davon nur 282 Zeitschriftenaufsätze, 386 Beiträge in Sammelbänden.

Entgegen der Harnadschen Open-Access-Orthodoxie, die nur auf die Zeitschriftenaufsätze abhebt, brauchen Geisteswissenschaftler unbedingt auch den freien Internetzugang zu Beiträgen in Sammelbänden.

Zum einen wirkt sich die Zeitschriftenkrise natürlich auch auf die Beschaffung von Monographien und Sammelbänden aus, da der Kuchen als Ganzes eher größer als kleiner wird, und die hohen Kosten für naturwissenschaftliche Zeitschriften und lizenzpflichtige Datenbanken den Etat für die geisteswissenschaftlich wichtigen Publikationstypen drücken.

Zum anderen sind Sammelbände schon traditionell erheblich weniger weit verbreitet als die Kern-Zeitschriften eines Fachs, die in jeder wissenschaftlichen und in jeder Seminarbibliothek stehen. Sammelbandbeiträge werden daher eher weniger wahrgenommen, da eine Fernleihbeschaffung die Wahrscheinlichkeit der Kenntnisnahme vermutlich signifikant drückt. Die Kosten für die Bearbeitung einer Fernleihe sind erheblich höher als die vom Benutzer zu tragende Fernleihgebühr. Bei Sammelbänden ist der Fernleihe-Bearbeitungsaufwand auch mutmaßlich höher als bei Zeitschriftenartikeln.

Wissenschaftler brauchen unmittelbaren kostenfreien Zugang auch zu Beiträgen in Sammelbänden und zwar tunlichst in der "version of record". Herausgeber sollten also von vornherein eine Hybridpublikation (Druck + Open Access) vorsehen bzw. mit dem Verlag vereinbaren. Wissenschaftler sollten sofort nach Erscheinen, wenn § 38 UrhG gegeben ist, die Verlagspublikation als PDF oder als Scan (PDF mit OCR) selbstarchivieren.

Ein winziger Schritt in die richtige Richtung:

als erstes Bundesland hat Nordrhein-Westfalen für seine kommunalen Bibliotheken eine Landeslizenz für die Munzinger Online-Archive erworben. Nach erfolgreichem Start am 1. Juli 2010 können mittlerweile 111 Bibliotheken, die an die Digitale Bibliothek des Hochschulbibliothekszentrums Nordrhein-Westfalen (www.digibib.net) angeschlossen sind, ihren Nutzern sechs Datenbanken des Munzinger-Archivs und die Brockhaus Enzyklopädie Online anbieten. Damit können erstmals landesweit auch kleinere Bibliotheken ihren Nutzern einen attraktiven und komfortablen Zugang zu lizenzpflichtigen Informationsprodukten zur Verfügung stellen. Ziel ist es, den Bibliotheksnutzern neben der Nutzung in den Räumen der Bibliothek auch einen bequemen remote access Zugang vom heimischen PC zu ermöglichen. Zur leichteren Auffindbarkeit der lizenzierten Inhalte werden die bibliographischen Metadaten der einzelnen Einträge in die Digitale Bibliothek und auf Wunsch auch in die einzelnen OPACs eingebunden. (INETBIB)

http://ethikvonunten.wordpress.com

Bis 2002 hatte ich einige Links zu Ethik-Codes zusammengetragen unter:

http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/museumr.htm

Link

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Wir möchten Sie gerne auf die internationale Tagung „Archive im Web – Erfahrungen, Herausforderungen, Visionen“ aufmerksam machen, die von 23. bis 25. November in Wien statt findet. Diese Konferenz wird organisiert von ICARUS in enger Zusammenarbeit mit dem Diözesanarchiv St. Pölten (www.dsp.at/dasp) und dem Österreichischen Staatsarchiv (www.oesta.gv.at), in dessen Räumlichkeiten die Tagung auch abgehalten wird.

Hier nun noch einige grundlegende Informationen:

- das vorläufige Programm der Tagung finden Sie auf unserer Homepage (www.icar-us.eu).

- Tagungsort: Österreichisches Staatsarchiv, Nottendorfer Gasse 2, A – 1030 Wien

- Veranstalter: ICARUS, Diözesanarchiv St. Pölten, Österreichisches Staatsarchiv

- für die Anmeldung steht Ihnen ein online-Formular zur Verfügung. Bitte füllen Sie dieses im Fall Ihrer Teilnahme bis 5. November 2010 aus (Sie finden es auch auf unserer Homepage www.icar-us.eu).

- die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.

- Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch



Die Tagung wird finanziell unterstützt durch das EU-Programm „Kultur 2007-2013“, das Österreichische Bundesministerium für Wissenschaft und Kultur und die Stadt Wien.

Für nähere Informationen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung. Wenden Sie sich einfach mit Ihrem Anliegen an info@icar-us.eu.


Mit besten Grüßen,

Caroline Maximoff
Administration and Project Management

ICARUS - International Centre for Archival Research
Erdberger Laende 6/7
A - 1030 Vienna
Tel./Fax: +43 (0)1 / 545 0 989
Mobile: +43 (0)664 / 73 65 42 92
E-Mail: info@icar-us.eu, Web: www.icar-us.eu

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1. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6438286/

http://heinemann.gnm.de

Die Datenbank Galerie Heinemann online ermöglicht Recherchen zum Kunsthandel der Münchner Galerie Heinemann (1872-1939), schwerpunktmäßig für den Zeitraum von 1890 bis 1939. Sie erschließt Informationen zu rund 43.500 bedeutenden Gemälden aller Epochen sowie zu etwa 13.000 mit ihrem Erwerb beziehungsweise Verkauf verbundenen Personen und Institutionen.

Grundlage der Datenbank sind die Geschäftsbücher und die Karteien der Galerie, die sich im Deutschen Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg, befinden, sowie die Kataloge und Fotografien, die im Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München, aufbewahrt werden.

In der Datenbank bildet das einzelne Kunstwerk die oberste Hierarchieebene. Mit den Informationen zum Kunstwerk sind weitere Angaben zu Künstlern, Kunden sowie An- und Verkäufen verknüpft. Neben den transkribierten wichtigsten Inhalten werden zusätzlich alle Scans der zugrunde liegenden Dokumente angeboten.


Teilweise mit Abbildungen.

Lebiedzki, Eduard (1862-1915)
Sakuntala - Die drei Grazien

http://entdinglichung.wordpress.com/

Mit Beitrag:

Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken

http://www.netzpolitik.org/2010/archiv-von-tagesschau-de-zwischen-1999-2010/

Ein Beitrag zu http://archiv.twoday.net/stories/6445923/

Eine außerordentlich praktische Liste:

http://www.rambow.de/adelslexika.html

http://digital.slub-dresden.de/ppn325103453

http://www.williameamon.com/?page_id=8

Nichts gegen positives Feedback (meist kriege ich ja eher negatives), aber wenn ohne nähere Ausführungen Webmaster von bei ihrem Kommentar verlinkten Seiten vorgeben, unglaublich dankbar zu sein, dann ist Archivalia einer der Misthäufen ihrer Linkfarm.

http://opus.kobv.de/fhpotsdam/institut.php?fakultaet=05&la=de

Nr. Titel Autor Jahr
1 Archiv als außerschulischer Lernort : Archivpädagogische Angebote für Schüler und Schülerinnen Fechner, Nadine 2009
2 Bestandserhaltung im Landeskirchenarchiv Eisenach Köppe, Margitta 2009
3 Die Archivierung von Videoaufzeichnungen am Beispiel des „Wendler-Projektes“ im Archiv Demokratischer Sozialismus der Rosa-Luxemburg Stiftung Ruhl, Marcel 2009
4 Die ehemalige Presseausschnittssammlung des Informations- und Pressestabes des Bundesministeriums der Verteidigung : Eine Konzeptstudie zur Erschließung und Verwahrung des Bestandes im Militärgeschichtlichen Forschungsamt der Bundeswehr Zirpins, Jens 2009
5 Die Entstehung und Entwicklung des Lagerbuchwesens in der Evangelischen Kirche im Rheinland ab dem 19. Jahrhundert : Bedeutung als Verwaltungshilfsmittel und archivische Quelle Hauth, Uwe 2009
6 Film als Kommunikationsmittel für Archive Lange, Robert 2009
7 Internationale Zusammenarbeit zwischen Archiven und in der Europäischen Union Lenz, Franziska 2009
8 Möglichkeiten und Grenzen der Freiraumplanung in der DDR am Beispiel der Wissenschaftlichen Sammlungen des Instituts für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) Vieth, Ansgard 2009
9 Zum Stellenwert von Sammlungsgut in kommunalen Archiven und Einsatzmöglichkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit Deicke, Janka 2007
10 Archivpädagogik als ein Mittel der historischen Bildungs- und archivischen Öffentlichkeitsarbeit : vorgestellt an ausgewählten Beispielen Tuma, Kristin 2006

http://www.infodata-edepot.de/

Leider keine Volltexte darüber hinaus.

Robert Lange in der Zusammenfassung seiner Diplomarbeit

http://opus.kobv.de/fhpotsdam/volltexte/2010/110/

""Was hat ein Eisblock mit dem neuen Stuttgarter Stadtarchiv zu tun? Ganz einfach: Das Eis im Keller sorgt für ein gutes Klima. Im Sommer kann man damit kühlen und im Winter ist es Teil des Heizungssystems. Alles Quatsch? Nein, diese Technik gibt es. ...."
Quelle: SWR4 - dort auch Link zum Audio.

Eine Recherche von Otto Köhler:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dasfeature/1204517/

Siehe auch:

http://www.klick-nach-rechts.de/ticker/2004/04/charta.htm

FAZ

http://npd-blog.info/2010/03/08/bdv-studie-102/

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-48262887.html

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,680080,00.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Wagner_(Politiker)

Erika Steinbach, Foto Dontworry http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/deed.de

Leider nur für zahlende Kunden zugänglich ist der Artikel

http://chronicle.com/article/Leading-Humanities-Journal/123696/

Auszüge:

Getting published in a humanities journal usually works like this: Submit an article, then hope for the best as the editors send it to a few hand-picked specialists for critique. The reviewers and the authors are not supposed to know one another's identity.

But now scholars are asking whether this double-blind peer-review system is still the best way to pass judgment. The Internet makes it possible to share work with many people openly and simultaneously, so why not tap the public wisdom of a crowd? One of the top journals in literary studies, Shakespeare Quarterly, decided to put that question to the test.

For this year's fall issue, a special publication devoted to Shakespeare and new media, the journal offered contributors the chance to take part in a partially open peer-review process. Authors could opt to post drafts of their articles online, open them up for anyone to comment on, and then revise accordingly. The editors would make the final call about what to publish (hence the "partially open" label). As far as the editors know, it's the first time a traditional humanities journal has tried out a version of crowd-sourcing in lieu of double-blind review.

The verdict from several scholars who took part: mostly a thumbs up, with a few cautionary notes and a dollop of "It's about time" mixed in.


Nature hatte 2006 ebenfalls ein solches Experiment unternommen, das aber scheiterte:

http://www.nature.com/nature/peerreview/debate/index.html

Die Projektseite des geisteswissenschaftlichen Versuchs ist frei zugänglich:

http://mediacommons.futureofthebook.org/mcpress/ShakespeareQuarterly_NewMedia/

Ms. Rowe invited about 90 scholars, including Northwestern's Mr. Mueller, to comment. Anybody willing to publish thoughts under his or her own name could join in, but the guest editor wanted recognized authorities as part of the field.

"'What's the nature of expertise?' is one of the questions that really gets opened up by an open process," Ms. Rowe said. "Everybody wanted to be sure that experts would be involved." By her count, about 40 commenters, invited and self-selected, finally participated.


Update:
http://archiv.twoday.net/stories/6480029/

 

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