Auf der Mailingliste von open-access.net teilte M. Schultze (UB Stuttgart) folgende Links mit:
Wir denken, dass dieses Gutachten - auch über den konkreten
Projektkontext unseres Projekts hinaus - von grundsätzlichem Interesse für Einrichtungen und Organisationen ist, die sich mit Themen wie Nutzeranalysen, Speicherung von Nutzungsdaten oder sonstigen Fragestellungen von datenschutzrechtlichem Belang auseinandersetzen
(müssen).
Das Gutachten ist abrufbar unter:
http://www.dini.de/fileadmin/oa-statistik/projektergebnisse/ZENDAS_Gutachten_2011.pdf
Anlässlich der kürzlich ausgerichteten Open-Access-Tage in Regensburg
hat auf dem Open-Access-Statistik-Workshop am 6. Oktober ein
ZENDAS-Mitarbeiter das Gutachten sehr anschaulich vorgestellt. Die
Folien des Vortrags sind ebenfalls abrufbar:
http://www.dini.de/fileadmin/oa-statistik/projektergebnisse/Stemmer_Datenschutzrechtliche_Bewertung_des_Projekts_OA-Statistik.pdf
Einmal mehr zeigt sich, dass der bestehende Datenschutz ein Klotz am Bein des Internets ist. Wer Repositoriendaten auswertet, ist an Individuellem überhaupt nicht interessiert, muss aber einen überzogenen bürokratischen Aufwand betreiben.
Wir denken, dass dieses Gutachten - auch über den konkreten
Projektkontext unseres Projekts hinaus - von grundsätzlichem Interesse für Einrichtungen und Organisationen ist, die sich mit Themen wie Nutzeranalysen, Speicherung von Nutzungsdaten oder sonstigen Fragestellungen von datenschutzrechtlichem Belang auseinandersetzen
(müssen).
Das Gutachten ist abrufbar unter:
http://www.dini.de/fileadmin/oa-statistik/projektergebnisse/ZENDAS_Gutachten_2011.pdf
Anlässlich der kürzlich ausgerichteten Open-Access-Tage in Regensburg
hat auf dem Open-Access-Statistik-Workshop am 6. Oktober ein
ZENDAS-Mitarbeiter das Gutachten sehr anschaulich vorgestellt. Die
Folien des Vortrags sind ebenfalls abrufbar:
http://www.dini.de/fileadmin/oa-statistik/projektergebnisse/Stemmer_Datenschutzrechtliche_Bewertung_des_Projekts_OA-Statistik.pdf
Einmal mehr zeigt sich, dass der bestehende Datenschutz ein Klotz am Bein des Internets ist. Wer Repositoriendaten auswertet, ist an Individuellem überhaupt nicht interessiert, muss aber einen überzogenen bürokratischen Aufwand betreiben.
KlausGraf - am Montag, 17. Oktober 2011, 18:06 - Rubrik: Datenschutz
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Die laufende Verarbeitung personenbezogener Informationen gehört zu den Grundmerkmalen der digitalen Kommunikation. Damit verträgt sich das Verbot mit Erlaubnisvorbehalt des geltenden Datenschutzrechts (§ 4 BDSG) nicht. Wenn ein Verbot der Datenverarbeitung zugleich ein Verbot der Kommunikation bedeutet, bedroht dies die Grundfreiheiten, die durch Art. 5 I GG geschützt sind. Das pauschale Verbot mit Erlaubnisvorbehalt gehört – im nicht-öffentlichen („privaten“) Bereich – als Grundprinzip abgeschafft und auf die besonders sensiblen Informationen bzw. Sphären verlagert und beschränkt.
Jochen Scheider im NJW-Editorial
http://www.beck.de/cms/main?toc=NJW.50
RA Stadler stimmt zu:
Im Netz werden fortwährend personenbezogene Daten verarbeitet, zumal Datenschützer bereits jede IP-Adresse als personenbezogen betrachten. Das bedeutet letztlich, dass die Internetkommunikation nach dem System des deutschen und europäischen Rechts grundsätzlich zunächst verboten ist und nur durch punktuelle gesetzliche Gestattungstatbestände erlaubt wird. Diese Gestattungstatbestände – insbesondere §§ 28, 29 BDSG – stammen nun allerdings aus einer Zeit, als vom Internet noch keine Rede war, sondern Daten auf Großrechnern in Rechenzentren verarbeitet wurden.
Das Grundkonzept unseres Datenschutzrechts ist somit nicht internetkompatibel.
http://www.internet-law.de/2011/10/muss-unser-datenschutzrecht-runderneuert-werden.html
Meine eigene Position zum Datenschutz geht in die gleiche Richtung: Der Datenschutz muss sich den Gegebenheiten des digitalen Zeitalters anpassen und nicht umgekehrt. Sowohl bei der deutschen Debatte über Google StreetView als auch bei der deutschen Diskussion über Facebook-Fanseiten zeigt sich das geltende Datenschutzrecht als völlig veraltet. Wir brauchen ein Datenschutzrecht, das die richtige Balance findet zwischen dem Schutz von informationeller Selbstbestimmung und der Privatsphäre und dem internetöffentlichen sozialen Diskurs, der von den Kommunikationsgrundrechten geschützt wird.
Jochen Scheider im NJW-Editorial
http://www.beck.de/cms/main?toc=NJW.50
RA Stadler stimmt zu:
Im Netz werden fortwährend personenbezogene Daten verarbeitet, zumal Datenschützer bereits jede IP-Adresse als personenbezogen betrachten. Das bedeutet letztlich, dass die Internetkommunikation nach dem System des deutschen und europäischen Rechts grundsätzlich zunächst verboten ist und nur durch punktuelle gesetzliche Gestattungstatbestände erlaubt wird. Diese Gestattungstatbestände – insbesondere §§ 28, 29 BDSG – stammen nun allerdings aus einer Zeit, als vom Internet noch keine Rede war, sondern Daten auf Großrechnern in Rechenzentren verarbeitet wurden.
Das Grundkonzept unseres Datenschutzrechts ist somit nicht internetkompatibel.
http://www.internet-law.de/2011/10/muss-unser-datenschutzrecht-runderneuert-werden.html
Meine eigene Position zum Datenschutz geht in die gleiche Richtung: Der Datenschutz muss sich den Gegebenheiten des digitalen Zeitalters anpassen und nicht umgekehrt. Sowohl bei der deutschen Debatte über Google StreetView als auch bei der deutschen Diskussion über Facebook-Fanseiten zeigt sich das geltende Datenschutzrecht als völlig veraltet. Wir brauchen ein Datenschutzrecht, das die richtige Balance findet zwischen dem Schutz von informationeller Selbstbestimmung und der Privatsphäre und dem internetöffentlichen sozialen Diskurs, der von den Kommunikationsgrundrechten geschützt wird.
KlausGraf - am Montag, 17. Oktober 2011, 16:39 - Rubrik: Datenschutz
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http://www.dhi-paris.fr/de/home/podcast/digital-humanities-am-dhip-3.html
http://vzaar.com/videos/849298
Die Videoaufzeichnung (19 Minuten) meines Beitrags wurde ausnahmsweise freundlicherweise unter CC-BY-SA lizenziert! Vielen Dank!
Es gibt auch eine Fassung zum Anhören. Die Textfassung (Stichworte) findet sich:
http://archiv.twoday.net/stories/29751181/
Update: Liegt nun auch im freien OGG-Format vor
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Das_wissenschaftliche_Potenzial_von_Wissenschaftsblogs.ogv
http://vzaar.com/videos/849298
Die Videoaufzeichnung (19 Minuten) meines Beitrags wurde ausnahmsweise freundlicherweise unter CC-BY-SA lizenziert! Vielen Dank!
Es gibt auch eine Fassung zum Anhören. Die Textfassung (Stichworte) findet sich:
http://archiv.twoday.net/stories/29751181/
Update: Liegt nun auch im freien OGG-Format vor
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Das_wissenschaftliche_Potenzial_von_Wissenschaftsblogs.ogv
http://www.stifterverband.info/publikationen_und_podcasts/positionen_dokumentationen/wissenschaftskommunikation_trendstudie/index.html
http://www.wk-trends.de/
Die innerwissenschaftliche Kommunikation ("Open Access") wird nicht beleuchtet, im Vordergrund steht die Außenwirkung der Wissenschaft.
1.) Das Netz als neues Leitmedium der Wissenschaft
Klassische Ansätze zur Vermittlung und Aufbereitung greifen immer öfter zu kurz. In der Wissenschaftspublizistik gibt es erste zaghafte Ansätze, diesen Veränderungsdruck für Innovationen zu nutzen – Recherchetechniken, interaktive Formate, Netzwerk-Distribution und angepasste Geschäftsmodelle sowie ansatzweise Investigation. In der PR ist ein immenser Beratungsbedarf entstanden, wie mit den durch das Web 2.0 entstehenden Chancen und Risiken umzugehen ist. Wissenschaftler müssen in Aus- und Weiterbildung deutlich besser auf den direkten Dialog vorbereitet werden. Außerdem stellen sich gesamtgesellschaftlich drängende Fragen der Informationskompetenz, denn die Kehrseite des Web 2.0 ist eine Verengung des wahrgenommenen Meinungsspektrums (Stichwort „Schweigespirale“).
2.) Durch Transparenz zu einer neuen „Kultur der Kommunikation“
Die ganze Bandbreite gesellschaftlicher Gruppen soll künftig im Sinne einer „Scientific Citizenship“ einbezogen werden. Hierfür muss die noch immer vorherrschende mediale Konzentration auf Forschungs-Ergebnisse mit neuen Formaten aufgebrochen werden, die authentischer zwischen ergebnis- und prozessorientierter Perspektive hin- und herschalten. Auch die Wissenschaft selbst ist jedoch gefordert, die Relativität des von ihr erzeugten Wissens transparenter zu machen.
http://www.wk-trends.de/
Die innerwissenschaftliche Kommunikation ("Open Access") wird nicht beleuchtet, im Vordergrund steht die Außenwirkung der Wissenschaft.
1.) Das Netz als neues Leitmedium der Wissenschaft
Klassische Ansätze zur Vermittlung und Aufbereitung greifen immer öfter zu kurz. In der Wissenschaftspublizistik gibt es erste zaghafte Ansätze, diesen Veränderungsdruck für Innovationen zu nutzen – Recherchetechniken, interaktive Formate, Netzwerk-Distribution und angepasste Geschäftsmodelle sowie ansatzweise Investigation. In der PR ist ein immenser Beratungsbedarf entstanden, wie mit den durch das Web 2.0 entstehenden Chancen und Risiken umzugehen ist. Wissenschaftler müssen in Aus- und Weiterbildung deutlich besser auf den direkten Dialog vorbereitet werden. Außerdem stellen sich gesamtgesellschaftlich drängende Fragen der Informationskompetenz, denn die Kehrseite des Web 2.0 ist eine Verengung des wahrgenommenen Meinungsspektrums (Stichwort „Schweigespirale“).
2.) Durch Transparenz zu einer neuen „Kultur der Kommunikation“
Die ganze Bandbreite gesellschaftlicher Gruppen soll künftig im Sinne einer „Scientific Citizenship“ einbezogen werden. Hierfür muss die noch immer vorherrschende mediale Konzentration auf Forschungs-Ergebnisse mit neuen Formaten aufgebrochen werden, die authentischer zwischen ergebnis- und prozessorientierter Perspektive hin- und herschalten. Auch die Wissenschaft selbst ist jedoch gefordert, die Relativität des von ihr erzeugten Wissens transparenter zu machen.
KlausGraf - am Montag, 17. Oktober 2011, 14:28 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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Das ist ein Zitat aus einem Artikel in FAZ-online:
http://goo.gl/iLaeB
"Ich meine damit aber nicht, dass man völlig ohne Geheimnisse auskommen kann und muss. Es gibt in der Politik viele Prozesse und Akteure, die schutzbedürftig sind, und das muss man anerkennen. Das Geheimnis hat den Vorteil, dass es leicht und für jedermann sofort verfügbar ist. Es ist aber ein schwacher und schlechter Schutz. Es verringert temporär die Eintrittswahrscheinlichkeit von Skandalisierung, doch es vergrößert zugleich die politische Fallhöhe, wenn es in die Öffentlichkeit gerät. Insofern kämpfe ich für ein System, in dem nur dann der Schutz des Geheimnisses in Anspruch genommen wird, wenn keine geeigneten Alternativen entwickelt werden können".
Pseudointelektuell.
Er will nur sagen, wenn´s nicht anderes geht, dann mauern wir halt
und Ihr schluckt Trojaner.
http://vierprinzen.blogspot.com
http://goo.gl/iLaeB
"Ich meine damit aber nicht, dass man völlig ohne Geheimnisse auskommen kann und muss. Es gibt in der Politik viele Prozesse und Akteure, die schutzbedürftig sind, und das muss man anerkennen. Das Geheimnis hat den Vorteil, dass es leicht und für jedermann sofort verfügbar ist. Es ist aber ein schwacher und schlechter Schutz. Es verringert temporär die Eintrittswahrscheinlichkeit von Skandalisierung, doch es vergrößert zugleich die politische Fallhöhe, wenn es in die Öffentlichkeit gerät. Insofern kämpfe ich für ein System, in dem nur dann der Schutz des Geheimnisses in Anspruch genommen wird, wenn keine geeigneten Alternativen entwickelt werden können".
Pseudointelektuell.
Er will nur sagen, wenn´s nicht anderes geht, dann mauern wir halt
und Ihr schluckt Trojaner.
http://vierprinzen.blogspot.com
vom hofe - am Montag, 17. Oktober 2011, 11:56 - Rubrik: Informationsfreiheit und Transparenz
Der neueste Trend in Deutschland lautet: alle Akten raus aus der Firma. Das spart Platz und Kosten. Einige Betriebe haben sich auf diese Dienstleistung spezialisiert und managen das komplette Firmenarchiv von Unternehmen. In geheimen Lagerhäusern lagern sie das kostbare Papier. Ein Hochsicherheitstrakt für Akten.Handelsbücher, Inventarlisten, Buchungsbelege müssen 10 Jahre aufbewahrt werden, ärztliche Gutachten 30 Jahre, Patientenakten 15 Jahre, Konstruktionspläne von Flugzeugen fast 100 Jahre. Einer dieser Spezialanbieter ist Iron Mountain. Schon in den 1950er Jahren lagerte das Unternehmen die ersten Akten ein - damals in einer Eisenerzmine. In Deutschland ist die jährliche Wachstumsrate zweistellig und das künftige Potential ist groß. Made in Germany-Reporter Holger Trzeczak ist dabei, wenn ein komplettes Archiv unter hohen Sicherheitsvorschriften eingelagert wird.
Wolf Thomas - am Sonntag, 16. Oktober 2011, 20:57 - Rubrik: Wirtschaftsarchive
Wolf Thomas - am Sonntag, 16. Oktober 2011, 20:56 - Rubrik: Kirchenarchive
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Wolf Thomas - am Sonntag, 16. Oktober 2011, 20:52 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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Wolf Thomas - am Sonntag, 16. Oktober 2011, 20:50 - Rubrik: Wahrnehmung
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Bildbeschreibung in der Bildergalerie:"Sebastian Bootz sucht im Archiv der Staatsanwaltschaft nach einem 15 Jahre alten Verkehrsunfall, der womöglich etwas mit seiner aktuellen Mordermittlung zu tun hat."
Bilderbeschreibung bei SpiegelOnline: "Sebastian Bootz bei der Recherche: so viele Akten, so wenig Spannung"
Link zur Seite der Folge
Wolf Thomas - am Sonntag, 16. Oktober 2011, 20:41 - Rubrik: Wahrnehmung
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Gisbert Damaschke zerlegt das Raubkopierer-Schreckgespenst:
http://blog.zdf.de/hyperland/2011/10/die-buchbranche-und-das-raubkopierer-schreckgespenst/
Wenke Richter berichtet über verhärtete Fronten auf einer Podiumsdiskussion zum Urheberrecht
http://blog.buchmesse.de/blog/de/2011/10/16/nichts-neues-in-der-diskussion-um-das-urheberrecht/
http://blog.zdf.de/hyperland/2011/10/die-buchbranche-und-das-raubkopierer-schreckgespenst/
Wenke Richter berichtet über verhärtete Fronten auf einer Podiumsdiskussion zum Urheberrecht
http://blog.buchmesse.de/blog/de/2011/10/16/nichts-neues-in-der-diskussion-um-das-urheberrecht/
KlausGraf - am Sonntag, 16. Oktober 2011, 17:15 - Rubrik: Archivrecht
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Wenke Richter berichtet über eine Veranstaltung auf der Buchmesse:
http://blog.buchmesse.de/blog/de/2011/10/15/quo-vadis-open-access/
Die Akzeptanz von Open Access steht und fällt mit der Frage, welche Rolle der Publikationsort (Stichwort Impact Faktor) in der wissenschaftlichen Karriere spielt. Solange Zeitschriften mit hohem Impact Faktor für das Fortkommen eines Wissenschaftlers, für die Beantragung von Fördergeldern wichtiger als die Forschungspublikation an sich ist, wird Open Access immer gegenüber traditionellen Publikationswegen zurückstecken.
Open Access bedarf einer neuen Marketingform, wie es auch Prof. Wolfgang König auf der Abschlussdiskussion betonte. An den Universitäten selbst wird noch zu wenig für das Thema geworben. Es finden kaum Veranstaltungen dazu statt, es gibt keinen zentralen Ansprechpartner vor Ort, der schnell und kompetent die Fragen der Wissenschaftskollegen klären könnte. Ebenso hilfreich ist eine stärkere Kooperation mit Bibliotheken. Ob ein Zwang zu Open Access von der Universität auf die Wissenschaftler der richtige Weg sei, bezweifle ich stark, vor allem weil es in Deutschland das Recht für Publikationsfreiheit gibt. Natürlich bedarf Aufklärung einen langen Atem, jedoch stärkt es die Freiwilligkeit, die – wie oben das Studienergebnis zeigte – für Wissenschaftler ein wichtiges Argument ist.
Open Access muss stärker mit dem Social Web vernetzt werden. Erste Ansätze zeigen spezielle Social Networks für Wissenschaftler wie researchgate.net. Warum aber das Ganze nicht noch weiter ausbauen und beispielsweise Share-Buttons in die Journale und Repositorien einbauen?
http://blog.buchmesse.de/blog/de/2011/10/15/quo-vadis-open-access/
Die Akzeptanz von Open Access steht und fällt mit der Frage, welche Rolle der Publikationsort (Stichwort Impact Faktor) in der wissenschaftlichen Karriere spielt. Solange Zeitschriften mit hohem Impact Faktor für das Fortkommen eines Wissenschaftlers, für die Beantragung von Fördergeldern wichtiger als die Forschungspublikation an sich ist, wird Open Access immer gegenüber traditionellen Publikationswegen zurückstecken.
Open Access bedarf einer neuen Marketingform, wie es auch Prof. Wolfgang König auf der Abschlussdiskussion betonte. An den Universitäten selbst wird noch zu wenig für das Thema geworben. Es finden kaum Veranstaltungen dazu statt, es gibt keinen zentralen Ansprechpartner vor Ort, der schnell und kompetent die Fragen der Wissenschaftskollegen klären könnte. Ebenso hilfreich ist eine stärkere Kooperation mit Bibliotheken. Ob ein Zwang zu Open Access von der Universität auf die Wissenschaftler der richtige Weg sei, bezweifle ich stark, vor allem weil es in Deutschland das Recht für Publikationsfreiheit gibt. Natürlich bedarf Aufklärung einen langen Atem, jedoch stärkt es die Freiwilligkeit, die – wie oben das Studienergebnis zeigte – für Wissenschaftler ein wichtiges Argument ist.
Open Access muss stärker mit dem Social Web vernetzt werden. Erste Ansätze zeigen spezielle Social Networks für Wissenschaftler wie researchgate.net. Warum aber das Ganze nicht noch weiter ausbauen und beispielsweise Share-Buttons in die Journale und Repositorien einbauen?
KlausGraf - am Sonntag, 16. Oktober 2011, 10:17 - Rubrik: Open Access
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http://www.copyfraud.com/
Copyfraud and Other Abuses of Intellectual Property Law is a path-breaking book that will change the way we think about making—and using—music, movies, art, fiction and every other kind of creative work in the twenty-first century.
Jason Mazzone argues that intellectual property law in the United States is on the verge of breakdown and needs to be reformed—but not for the reasons given by most critics. Most Americans are familiar with the problems of illicit downloading and stolen software. This is only part of the story. An equally great problem is overreaching by publishers, producers, artists and others who claim stronger rights than the law actually gives them.
From phony copyright notices attached to the U.S. Constitution, to lawsuits attacking people who poke fun at Barbie, to costly fights over digital sampling in hip-hop, overreaching claims of intellectual property rights are everywhere. Overreaching interferes with legitimate uses and reproduction of a wide variety of works, imposes enormous social and economic costs, and stifles creative endeavors, in areas ranging from documentary filmmaking to university education to fan fiction.
Jason Mazzone, a renowned legal scholar and intellectual property expert, makes a series of timely proposals by which governments, organizations and ordinary people can stand up to creators and content providers who try to grab more than the law gives them. Erudite, surprising and compulsively readable, Copyfraud and Other Abuses of Intellectual Property Law is a breakthrough title that will change forever how we look at creativity, law and commerce.

Copyfraud and Other Abuses of Intellectual Property Law is a path-breaking book that will change the way we think about making—and using—music, movies, art, fiction and every other kind of creative work in the twenty-first century.
Jason Mazzone argues that intellectual property law in the United States is on the verge of breakdown and needs to be reformed—but not for the reasons given by most critics. Most Americans are familiar with the problems of illicit downloading and stolen software. This is only part of the story. An equally great problem is overreaching by publishers, producers, artists and others who claim stronger rights than the law actually gives them.
From phony copyright notices attached to the U.S. Constitution, to lawsuits attacking people who poke fun at Barbie, to costly fights over digital sampling in hip-hop, overreaching claims of intellectual property rights are everywhere. Overreaching interferes with legitimate uses and reproduction of a wide variety of works, imposes enormous social and economic costs, and stifles creative endeavors, in areas ranging from documentary filmmaking to university education to fan fiction.
Jason Mazzone, a renowned legal scholar and intellectual property expert, makes a series of timely proposals by which governments, organizations and ordinary people can stand up to creators and content providers who try to grab more than the law gives them. Erudite, surprising and compulsively readable, Copyfraud and Other Abuses of Intellectual Property Law is a breakthrough title that will change forever how we look at creativity, law and commerce.

KlausGraf - am Samstag, 15. Oktober 2011, 19:26 - Rubrik: English Corner
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Ganz nette Zusammenstellung von Vokabular und typischen Phrasen für den Gebrauch v.a. im Lesesaal. Evtl. auch für die FAMI-Ausbildung nützlich:
Fach-Englisch für Archivare
Keith R. Allen / Dirk Ullmann
In Deutsch. 160 Seiten. Mit beigelegter CD-Rom.
© 2011. BibSpider, Berlin.
ISBN 978-3-936960-42-6
Erscheinungstermin: August 2011
http://bibspider.de/static,Releases,978-3-936960-42-6_de.htm
Fach-Englisch für Archivare
Keith R. Allen / Dirk Ullmann
In Deutsch. 160 Seiten. Mit beigelegter CD-Rom.
© 2011. BibSpider, Berlin.
ISBN 978-3-936960-42-6
Erscheinungstermin: August 2011
http://bibspider.de/static,Releases,978-3-936960-42-6_de.htm
Archivar123 - am Samstag, 15. Oktober 2011, 19:06 - Rubrik: Ausbildungsfragen
Technology Review bzw. heise-online berichten über die "Jagd nach der Regierungs-IT" im Zusammenhang mit Cloud Computing
Hoffentlich haben nicht nur die Kämmerer bei Auswahl und Anforderungen die Finger im Spiel. Ich gehe davon aus, dass da noch einiges auf die Archivare zukommt...
http://heise.de/-1357813
Hoffentlich haben nicht nur die Kämmerer bei Auswahl und Anforderungen die Finger im Spiel. Ich gehe davon aus, dass da noch einiges auf die Archivare zukommt...
http://heise.de/-1357813
Archivar123 - am Samstag, 15. Oktober 2011, 18:56 - Rubrik: E-Government
Zu früheren Statistiken
http://archiv.twoday.net/search?q=meistgelesen
KlausGraf - am Samstag, 15. Oktober 2011, 17:21 - Rubrik: Allgemeines
Am 8. August 2007 wurde gemeldet:
In Tübingen wurde ein Landesbeamter, der in seiner Dissertation 110 Seiten aus der Doktorarbeit des Salzburger "Plagiatsjägers" Stefan Weber abgeschrieben hatte, zu 90 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt, wie der Leiter der Staatsanwaltschaft Tübingen, Walter Vollmer, am Mittwoch bestätigte.
http://sciencev1.orf.at/news/149043.html
Via
http://www.heise.de/tp/blogs/6/150640
Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/43004128/
http://archiv.twoday.net/search?q=guttenberg
In Tübingen wurde ein Landesbeamter, der in seiner Dissertation 110 Seiten aus der Doktorarbeit des Salzburger "Plagiatsjägers" Stefan Weber abgeschrieben hatte, zu 90 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt, wie der Leiter der Staatsanwaltschaft Tübingen, Walter Vollmer, am Mittwoch bestätigte.
http://sciencev1.orf.at/news/149043.html
Via
http://www.heise.de/tp/blogs/6/150640
Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/43004128/
http://archiv.twoday.net/search?q=guttenberg
KlausGraf - am Samstag, 15. Oktober 2011, 17:16 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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Ein bemerkenswerter Text:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/digitales-denken/politik-und-internet-mein-neues-leben-unter-piraten-11493287.html
Aus Sicht der Politik liegt das Problem mit der Netzpolitik allerdings darin, dass sehr wenige davon fast alles und sehr viele davon fast nichts verstehen. Das liegt daran, dass sich die reale Welt und die virtuelle Welt des Netzes über viele Jahre parallel zueinander entwickelt haben. Schnittstellen zwischen beiden gab es kaum. In der Gesellschaft wie in der Politik gab es schon immer einige Interessierte, Nerds und Netz-Süchtige, doch in beiden Bereichen stand die übergroße Mehrheit allen Netz-Vorgängen desinteressiert oder verständnislos gegenüber. Die Mehrheitsgesellschaft begegnet Erscheinungen wie Twitter und Facebook mit mildem Spott oder gar Verachtung, die kleine Minderheit der Süchtigen verschanzt sich hinter ihrem Expertentum und belächelt ihrerseits die Ahnungslosen.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/digitales-denken/politik-und-internet-mein-neues-leben-unter-piraten-11493287.html
Aus Sicht der Politik liegt das Problem mit der Netzpolitik allerdings darin, dass sehr wenige davon fast alles und sehr viele davon fast nichts verstehen. Das liegt daran, dass sich die reale Welt und die virtuelle Welt des Netzes über viele Jahre parallel zueinander entwickelt haben. Schnittstellen zwischen beiden gab es kaum. In der Gesellschaft wie in der Politik gab es schon immer einige Interessierte, Nerds und Netz-Süchtige, doch in beiden Bereichen stand die übergroße Mehrheit allen Netz-Vorgängen desinteressiert oder verständnislos gegenüber. Die Mehrheitsgesellschaft begegnet Erscheinungen wie Twitter und Facebook mit mildem Spott oder gar Verachtung, die kleine Minderheit der Süchtigen verschanzt sich hinter ihrem Expertentum und belächelt ihrerseits die Ahnungslosen.
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Wolf Thomas - am Samstag, 15. Oktober 2011, 13:38 - Rubrik: Web 2.0
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Wolf Thomas - am Samstag, 15. Oktober 2011, 13:32 - Rubrik: Bestandserhaltung
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http://ipac.blb-karlsruhe.de
Respekt! Der Katalog hat Relevanz als historische Quelle, da die meisten der 360.000 Bücher in ihm vernichtet wurden.

Respekt! Der Katalog hat Relevanz als historische Quelle, da die meisten der 360.000 Bücher in ihm vernichtet wurden.

KlausGraf - am Samstag, 15. Oktober 2011, 00:28 - Rubrik: Bibliothekswesen
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KlausGraf - am Freitag, 14. Oktober 2011, 23:47 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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http://www.urheberrecht.org/news/4387/
»Mögen hätte ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut«. Dieser Spruch von Karl Valentin darf auf einer Zitat-Webseite ohne Genehmigung nicht öffentlich zugänglich gemacht werden. Das LG München I hat am 8. September 2011 entschieden, dass der Betreiber sich die auf seiner Homepage erscheinenden, von Nutzern eingestellten Zitate zu eigen macht, indem er sie unter seinem Logo sowie in einer Art wieder gibt, die keine Unterscheidung zwischen von Dritten und vom Betreiber selbst eingestellten Zitaten ermöglicht. Zudem sei der Hauptzweck der Seite das Zur-Verfügung-Stellen von Zitaten. Durch seinen gesamten Webauftritt übernehme der Webseitenbetreiber daher »konkludent die inhaltliche Verantwortung und erwecke den zurechenbaren Anschein, sich mit den fremden Inhalten zu identifizieren und sich diese zu eigen zu machen«, was »nicht zuletzt aus dem Impressum« hervorgehe. Die eingeschränkte Haftung nach §§ 7 ff. TMG für fremde Inhalte greife daher nicht (Az.: 7 O 8226/11, [...]).
Karl Valentin
»Mögen hätte ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut«. Dieser Spruch von Karl Valentin darf auf einer Zitat-Webseite ohne Genehmigung nicht öffentlich zugänglich gemacht werden. Das LG München I hat am 8. September 2011 entschieden, dass der Betreiber sich die auf seiner Homepage erscheinenden, von Nutzern eingestellten Zitate zu eigen macht, indem er sie unter seinem Logo sowie in einer Art wieder gibt, die keine Unterscheidung zwischen von Dritten und vom Betreiber selbst eingestellten Zitaten ermöglicht. Zudem sei der Hauptzweck der Seite das Zur-Verfügung-Stellen von Zitaten. Durch seinen gesamten Webauftritt übernehme der Webseitenbetreiber daher »konkludent die inhaltliche Verantwortung und erwecke den zurechenbaren Anschein, sich mit den fremden Inhalten zu identifizieren und sich diese zu eigen zu machen«, was »nicht zuletzt aus dem Impressum« hervorgehe. Die eingeschränkte Haftung nach §§ 7 ff. TMG für fremde Inhalte greife daher nicht (Az.: 7 O 8226/11, [...]).
KlausGraf - am Freitag, 14. Oktober 2011, 20:39 - Rubrik: Archivrecht
http://stscherer.wordpress.com/2011/10/13/fall-kachelmann-hat-prof-dr-henning-ernst-muller-recht/
Zurecht verweist RA Scherer den von mir sonst geschätzten Prof. Müller in die Schranken, der abstruserweise die Nichtveröffentlichung des Kachelmann-Urteils rechtfertigt. Niemand gibt Müller das Recht darüber zu befinden, ob ein Urteil der Rechtsfortbildung dient. Die Strafjustiz muss alle Urteile veröffentlichen, an denen auch nur ein Bürger oder eine Bürgerin ein berechtigtes Interesse hat.
Zurecht verweist RA Scherer den von mir sonst geschätzten Prof. Müller in die Schranken, der abstruserweise die Nichtveröffentlichung des Kachelmann-Urteils rechtfertigt. Niemand gibt Müller das Recht darüber zu befinden, ob ein Urteil der Rechtsfortbildung dient. Die Strafjustiz muss alle Urteile veröffentlichen, an denen auch nur ein Bürger oder eine Bürgerin ein berechtigtes Interesse hat.
KlausGraf - am Freitag, 14. Oktober 2011, 20:20 - Rubrik: Informationsfreiheit und Transparenz
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Den Fall des BGH-Richters Thomas Fischer, der nicht Vorsitzender Richter werden soll, greift die ZEIT auf
http://www.zeit.de/2011/41/DOS-BGH/komplettansicht
Zitat:
Mit dem Scharfsinn des Revisionsrichters analysiert Fischer die Texte und rechnet mit einer ganzen Generation vermeintlich begnadeter Strafrechtslehrer ab. Er wirft ihnen vor, die Vergangenheit zu verklären, eigene Misserfolge unter den Teppich zu kehren und einen Lebensstil zu preisen, der vor allem in Bravheit und Anpassung bestand. Die meisten Texte liest Fischer als Zeugnisse der Furcht vor dem Exzess und spottet: Selbst die Beschreibung von Exzentrikern, denen der Jurist berufsbedingt begegne, sei »erkennbar von der Sorge getragen, nicht etwa selbst für einen solchen gehalten zu werden«. Auch habe die Mehrzahl der Autoren ihren Lebtag eine rein theoretische »Wissenschaft vom Strafen« betrieben, also über Freiheitsentzug räsoniert, ohne jemals ein Gefängnis von innen oder einen Verbrecher aus der Nähe gesehen zu haben.
Am härtesten geißelt Fischer die fehlgeschlagene Auseinandersetzung vieler Eminenzen der Rechtswissenschaft mit der NS-Justiz: Deren Missachtung von Gerechtigkeit und Menschlichkeit werde in kaum einem Beitrag der 21 Gelehrten angesprochen – für Fischer eine große Enttäuschung. Denn: »Die Generation ihrer Lehrer war zu einem nicht geringen Teil – sei es als Scharfmacher und Täter, sei es als Mitläufer, sei es als schweigende Wegseher – mehr oder weniger in die Schuld der NS-Herrschaft verstrickt.« Man müsse – wenn hier schon von den Errungenschaften der Autobiografen die Rede sei – auch nach deren »Interesse, Mut, Rückgrat und Aufrichtigkeit« bei der Auseinandersetzung mit den eigenen Doktorvätern fragen. Darüber aber erfahre der Leser »fast nichts«. Offenbar sei eine »kritische Rückschau auf die Verantwortung des eigenen Fachs« kein Schwerpunkt dieser Juristengeneration gewesen.
http://www.zeit.de/2011/41/DOS-BGH/komplettansicht
Zitat:
Mit dem Scharfsinn des Revisionsrichters analysiert Fischer die Texte und rechnet mit einer ganzen Generation vermeintlich begnadeter Strafrechtslehrer ab. Er wirft ihnen vor, die Vergangenheit zu verklären, eigene Misserfolge unter den Teppich zu kehren und einen Lebensstil zu preisen, der vor allem in Bravheit und Anpassung bestand. Die meisten Texte liest Fischer als Zeugnisse der Furcht vor dem Exzess und spottet: Selbst die Beschreibung von Exzentrikern, denen der Jurist berufsbedingt begegne, sei »erkennbar von der Sorge getragen, nicht etwa selbst für einen solchen gehalten zu werden«. Auch habe die Mehrzahl der Autoren ihren Lebtag eine rein theoretische »Wissenschaft vom Strafen« betrieben, also über Freiheitsentzug räsoniert, ohne jemals ein Gefängnis von innen oder einen Verbrecher aus der Nähe gesehen zu haben.
Am härtesten geißelt Fischer die fehlgeschlagene Auseinandersetzung vieler Eminenzen der Rechtswissenschaft mit der NS-Justiz: Deren Missachtung von Gerechtigkeit und Menschlichkeit werde in kaum einem Beitrag der 21 Gelehrten angesprochen – für Fischer eine große Enttäuschung. Denn: »Die Generation ihrer Lehrer war zu einem nicht geringen Teil – sei es als Scharfmacher und Täter, sei es als Mitläufer, sei es als schweigende Wegseher – mehr oder weniger in die Schuld der NS-Herrschaft verstrickt.« Man müsse – wenn hier schon von den Errungenschaften der Autobiografen die Rede sei – auch nach deren »Interesse, Mut, Rückgrat und Aufrichtigkeit« bei der Auseinandersetzung mit den eigenen Doktorvätern fragen. Darüber aber erfahre der Leser »fast nichts«. Offenbar sei eine »kritische Rückschau auf die Verantwortung des eigenen Fachs« kein Schwerpunkt dieser Juristengeneration gewesen.
KlausGraf - am Freitag, 14. Oktober 2011, 19:57 - Rubrik: Archivrecht
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Was Archivalia-Leser schon länger wissen - http://archiv.twoday.net/search?q=paperc
meldete gestern auch buchreport.de
http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2011/10/13/auszug-der-lehrbuecher.htm
Rückschlag für das Vorzeige-Start-up: Die Verlagsgruppe de Gruyter hat ihre Bücher von der Internetplattform PaperC zurückgezogen. Wie Verleger Sven Fund gegenüber buchreport bestätigt, sind die Bücher aller Verlage der Gruppe und der von ihr vertriebenen kooperierenden Verlage wie Sellier Law Publishers betroffen.
Für PaperC, Gewinner des AKEP-Awards 2009, ist der Rückzug des Berliner Wissenschaftsverlags ein Schlag ins Kontor. Die Plattform bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Lehrbücher kostenlos am Bildschirm zu lesen und dann gegen Entgelt auszudrucken oder herunterzuladen. Mit dem Abgang der De-Gruyter-Verlage verliert sie rund 10% der verfügbaren Bücher und vor allem im geisteswissenschaftlichen Bereich empfindlich an Substanz.
Über die Gründe für den Rückzug von der Plattform schweigt Fund, und auch PaperC-Geschäftsführer Martin Fröhlich mag auf Anfrage von buchreport keine Auskunft geben. Dem Vernehmen nach soll es zwischen den Unternehmen Unstimmigkeiten gegeben haben.
meldete gestern auch buchreport.de
http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2011/10/13/auszug-der-lehrbuecher.htm
Rückschlag für das Vorzeige-Start-up: Die Verlagsgruppe de Gruyter hat ihre Bücher von der Internetplattform PaperC zurückgezogen. Wie Verleger Sven Fund gegenüber buchreport bestätigt, sind die Bücher aller Verlage der Gruppe und der von ihr vertriebenen kooperierenden Verlage wie Sellier Law Publishers betroffen.
Für PaperC, Gewinner des AKEP-Awards 2009, ist der Rückzug des Berliner Wissenschaftsverlags ein Schlag ins Kontor. Die Plattform bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Lehrbücher kostenlos am Bildschirm zu lesen und dann gegen Entgelt auszudrucken oder herunterzuladen. Mit dem Abgang der De-Gruyter-Verlage verliert sie rund 10% der verfügbaren Bücher und vor allem im geisteswissenschaftlichen Bereich empfindlich an Substanz.
Über die Gründe für den Rückzug von der Plattform schweigt Fund, und auch PaperC-Geschäftsführer Martin Fröhlich mag auf Anfrage von buchreport keine Auskunft geben. Dem Vernehmen nach soll es zwischen den Unternehmen Unstimmigkeiten gegeben haben.
KlausGraf - am Freitag, 14. Oktober 2011, 19:28 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-10/guttenberg-ende-ermittlungen-4
Die Plagiatsaffäre um den früheren Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) steht nach einem Bericht der Leipziger Volkszeitung kurz vor dem juristischen Abschluss. Wie die Zeitung berichtet, ist das von der Staatsanwaltschaft Hof eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen Guttenberg fast beendet. Der zuständige Oberstaatsanwalt Reiner Laib sagte der Zeitung: "Unsere Ermittlungen sind im Wesentlichen abgeschlossen." Akteneinsicht würde aber derzeit nicht gewährt.
Nach Informationen der Zeitung aus mit dem Ermittlungsverfahren beteiligten Kreisen dürfte zwar der Schuldvorwurf des Verstoßes gegen das Urheberrecht gegeben sein – zu einer Bestrafung solle es aber nicht kommen. Im Gespräch sei stattdessen offenbar eine Zahlung an eine soziale oder gesellschaftspolitische Einrichtung.
Ich lehne - siehe mein Buch Urheberrechtsfibel (2009) - den strafrechtlichen Schutz des Urheberrechts strikt ab. Aber wenn man der Ansicht ist, man könne auf ihn nicht verzichten, ist es das falsche Signal, einen besonders dreisten Plagiator ohne Anklage davonkommen zu lassen. Einen kleinen Politiker aus dem Lippischen hat man "gehängt" - im übertragenen Sinne, aufgrund seiner Stellung hatte die dortige Staatsanwaltschaft das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung bejaht und ihm eine harte Strafe aufgebrummt - Guttenberg, der keineswegs weniger schuldig ist, aber lässt man laufen. Gerecht ist das weissgott nicht und zeigt einmal mehr, wie verkommen die Straf-Justiz in diesem Land ist.
Die Plagiatsaffäre um den früheren Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) steht nach einem Bericht der Leipziger Volkszeitung kurz vor dem juristischen Abschluss. Wie die Zeitung berichtet, ist das von der Staatsanwaltschaft Hof eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen Guttenberg fast beendet. Der zuständige Oberstaatsanwalt Reiner Laib sagte der Zeitung: "Unsere Ermittlungen sind im Wesentlichen abgeschlossen." Akteneinsicht würde aber derzeit nicht gewährt.
Nach Informationen der Zeitung aus mit dem Ermittlungsverfahren beteiligten Kreisen dürfte zwar der Schuldvorwurf des Verstoßes gegen das Urheberrecht gegeben sein – zu einer Bestrafung solle es aber nicht kommen. Im Gespräch sei stattdessen offenbar eine Zahlung an eine soziale oder gesellschaftspolitische Einrichtung.
Ich lehne - siehe mein Buch Urheberrechtsfibel (2009) - den strafrechtlichen Schutz des Urheberrechts strikt ab. Aber wenn man der Ansicht ist, man könne auf ihn nicht verzichten, ist es das falsche Signal, einen besonders dreisten Plagiator ohne Anklage davonkommen zu lassen. Einen kleinen Politiker aus dem Lippischen hat man "gehängt" - im übertragenen Sinne, aufgrund seiner Stellung hatte die dortige Staatsanwaltschaft das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung bejaht und ihm eine harte Strafe aufgebrummt - Guttenberg, der keineswegs weniger schuldig ist, aber lässt man laufen. Gerecht ist das weissgott nicht und zeigt einmal mehr, wie verkommen die Straf-Justiz in diesem Land ist.
KlausGraf - am Freitag, 14. Oktober 2011, 19:07 - Rubrik: Archivrecht
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1. Wo finde ich das Impressum?
Rechts im MENU unter IMPRESSUM:
http://archiv.twoday.net/topics/IMPRESSUM/
2. Wie kann ich Kontakt mit dem Betreiber Dr. Klaus Graf aufnehmen?
Siehe Impressum (vgl. Frage 1)
3. Wo finde ich Beiträge über Archivalia in Archivalia?
Überwiegend in
http://archiv.twoday.net/topics/Allgemeines/
4. Wo stehen die Regeln für die Mitarbeit (Beiträge, Kommentare)?
Ebenda (Frage 3).
http://archiv.twoday.net/stories/64027552/ (Mitmach-FAQ)
Zur Einsortierung der Beiträge in die Kategorien:
http://archiv.twoday.net/stories/8419122/
5. Wieso sieht Archivalia so besch*** aus?
Fefes Blog sieht noch weniger toll aus und hat sicher erheblich mehr Besucher.
Rechts im MENU unter IMPRESSUM:
http://archiv.twoday.net/topics/IMPRESSUM/
2. Wie kann ich Kontakt mit dem Betreiber Dr. Klaus Graf aufnehmen?
Siehe Impressum (vgl. Frage 1)
3. Wo finde ich Beiträge über Archivalia in Archivalia?
Überwiegend in
http://archiv.twoday.net/topics/Allgemeines/
4. Wo stehen die Regeln für die Mitarbeit (Beiträge, Kommentare)?
Ebenda (Frage 3).
http://archiv.twoday.net/stories/64027552/ (Mitmach-FAQ)
Zur Einsortierung der Beiträge in die Kategorien:
http://archiv.twoday.net/stories/8419122/
5. Wieso sieht Archivalia so besch*** aus?
Fefes Blog sieht noch weniger toll aus und hat sicher erheblich mehr Besucher.
KlausGraf - am Freitag, 14. Oktober 2011, 15:36 - Rubrik: Allgemeines
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... zwei schöne Schaubilder
Archivar123 - am Freitag, 14. Oktober 2011, 14:24 - Rubrik: Open Access
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Spiegel Online berichtet über Wild-Kassationen (im wahrsten Sinne):
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,791770,00.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,791770,00.html
Archivar123 - am Freitag, 14. Oktober 2011, 13:22 - Rubrik: Bewertung
http://www.npr.org/blogs/monkeysee/2011/10/12/141265066/hard-choices-do-libraries-really-destroy-books
http://www.cracked.com/article_19453_6-reasons-were-in-another-book-burning-period-in-history.html
Wieder einmal viel Luft um einen fachlich normalen Vorgang
http://www.cracked.com/article_19453_6-reasons-were-in-another-book-burning-period-in-history.html
Wieder einmal viel Luft um einen fachlich normalen Vorgang
Archivar123 - am Freitag, 14. Oktober 2011, 10:04 - Rubrik: Bewertung
Die Madrider Anwaltskammer (ICAM) hat mit dem Verlag Tirant lo Blanch vereinbart, dass sämtliche in Madrid bei der Anwaltskammer zugelassenen Rechtsanwälte freien Zugang zu sämtlichen Entscheidungs- und Gesetzesdatenbanken erhalten.
vom hofe - am Freitag, 14. Oktober 2011, 09:35 - Rubrik: Open Access
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Aus dem Jahresabschulss 2010 des Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW: " .... Die Zuführung zu Rückstellungen für Drohverluste (54,9 Millionen Euro) beinhaltet 47,1 Millionen Euro Aufwendungen für zukünftig anfallende Mehrkosten bezogen auf das Landesarchiv Duisburg ...."
Quelle: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV15-861.pdf
Quelle: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV15-861.pdf
Wolf Thomas - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 20:53 - Rubrik: Staatsarchive
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http://swop.bsz-bw.de/volltexte/2011/975/pdf/zkdial69.pdf
(Zehn Gebote des Urheberrrechts, Findbuchdatenbanken, Nobelpreisträger)
(Zehn Gebote des Urheberrrechts, Findbuchdatenbanken, Nobelpreisträger)
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 20:30 - Rubrik: Allgemeines
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Der Verband der italienischen Archivare hat unter dem Titel "... e poi non rimase nessuno" eine nationale Sensibilisierungskampagne ins Leben gerufen, die die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Bedeutung der Archive für den Bürger und auf die Folgen der chronischen Unterfinanzierung lenken soll.
Neben der "Unsichtbarkeit" der Archive in der breiten Öffentlichkeit erscheint besonders der fehlende Generationswechsel durch letzte Neueinstellungen in den 80er Jahren und drohende Massenpensionierungen als gravierend.
Das Manifest und die Unterschriftenaktion finden sich auf
http://www.archivisti2011.it/index.php
Neben der "Unsichtbarkeit" der Archive in der breiten Öffentlichkeit erscheint besonders der fehlende Generationswechsel durch letzte Neueinstellungen in den 80er Jahren und drohende Massenpensionierungen als gravierend.
Das Manifest und die Unterschriftenaktion finden sich auf
http://www.archivisti2011.it/index.php
Storica - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 20:19
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Beispiel:
http://core.kmi.open.ac.uk/search/witchcraft
Eine Suchhilfe gibt es nicht (Phrasensuche geht nicht, auch keine erweiterte Suche). Für das Zitieren steht nur der Link zum PDF zur Verfügung. Welchen Sinn die Angabe des OAI-Identifiers (nicht bei allen Einträgen) hat, weiß ich nicht.
Überhaupt nicht überzeugend!
DieVolltextsuche des deutschen Äquivalents scheint derzeit kaputt zu sein:
http://oansuche.open-access.net/
http://core.kmi.open.ac.uk/search/witchcraft
Eine Suchhilfe gibt es nicht (Phrasensuche geht nicht, auch keine erweiterte Suche). Für das Zitieren steht nur der Link zum PDF zur Verfügung. Welchen Sinn die Angabe des OAI-Identifiers (nicht bei allen Einträgen) hat, weiß ich nicht.
Überhaupt nicht überzeugend!
Die
http://oansuche.open-access.net/
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 17:12 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 15:12 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
Der rund 56.000 Artikel umfassende Bestand des ehemaligen Informationstechnologiekanals „futurezone.orf.at“ ist wieder öffentlich verfügbar. Nach der Einstellung der ORF-Futurezone aufgrund des neuen ORF-Gesetzes und dem Neustart des Portals unter der Domain futurezone.at. mit 1. Oktober 2010 waren die redaktionellen Technologie-Beiträge des einstigen Channels nicht abrufbar. Ab sofort können sämtliche Artikel, die zwischen 20.4.1999 und 30.9.2010 auf futurezone.orf.at publiziert wurden, über http://www.fuzo-archiv.at sowie das APA-OTS-Portal www.it-press.at kostenfrei gesichtet werden. Zudem wird das Archiv auch vom neuen Portal www.futurezone.at verlinkt. Darüber hinaus stehen die Daten im APA-OnlineManager (AOM), zu dessen Anwenderkreis u.a. große Teile der österreichischen Medienlandschaft zählen, zur Recherche offen.
http://futurezone.at/digitallife/5397-orf-futurezone-archiv-jetzt-oeffentlich-nutzbar.php
http://futurezone.at/digitallife/5397-orf-futurezone-archiv-jetzt-oeffentlich-nutzbar.php
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 14:51 - Rubrik: Medienarchive
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Die ZEIT stellt das neue Dresdener Militärmuseum vor:
http://www.zeit.de/2011/41/Militaermuseum-Dresden
http://www.mhmbundeswehr.de/
Die Website ist allerdings wenig gelungen, schaut man sie sich genauer an.
Foto Kolossos http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.de
http://www.zeit.de/2011/41/Militaermuseum-Dresden
http://www.mhmbundeswehr.de/
Die Website ist allerdings wenig gelungen, schaut man sie sich genauer an.
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 14:37 - Rubrik: Museumswesen
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Archivar123 - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 11:10 - Rubrik: Web 2.0
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http://manuscripta.bibliotecas.csic.es/inicio
Wer sich fragt, was Aljamiado-Handschriften sind:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aljamiado
Den Viewer kennt man vom Internet Archive.

Wer sich fragt, was Aljamiado-Handschriften sind:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aljamiado
Den Viewer kennt man vom Internet Archive.

KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 01:36 - Rubrik: Kodikologie
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http://nice-bastard.blogspot.com/2011/10/wowigate-wie-die-suddeutsche.html
Wie üblich übertreiben es manche mit dem Datenschutz. Schule ist keine solipsistische Veranstaltung, sondern Sozialsphäre.
Wie üblich übertreiben es manche mit dem Datenschutz. Schule ist keine solipsistische Veranstaltung, sondern Sozialsphäre.
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 01:29 - Rubrik: Datenschutz
Darstellung und detaillierte Kritik von Kaden
http://www.iuwis.de/blog/boersenverein_kiipapier
Es wird daraus auch klar, wieso sich Sprang hier kommentierend zu Wort meldete:
http://archiv.twoday.net/stories/42993844/
Aus Akzeptanzproblemen des grünen Wegs lässt sich keinesfalls Wasser auf die Mühlen der Brandstifter im Verlegerlager leiten. (Wer ein schiefes Bild findet, darf es behalten :-)
http://www.iuwis.de/blog/boersenverein_kiipapier
Es wird daraus auch klar, wieso sich Sprang hier kommentierend zu Wort meldete:
http://archiv.twoday.net/stories/42993844/
Aus Akzeptanzproblemen des grünen Wegs lässt sich keinesfalls Wasser auf die Mühlen der Brandstifter im Verlegerlager leiten. (Wer ein schiefes Bild findet, darf es behalten :-)
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 01:18 - Rubrik: Open Access
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In Bodenmais (Landkreis Regen) prallt das ausgehende Mittelalter auf das Jahr 2011: Rechte aus dem Jahr 1522 beschäftigen in Kürze die Gerichte. Es geht um Privilegien, die Bodenmaiser Siedler seinerzeit von "Wilhelmb und Ludwig Gebrüder, Pfalzgrafen bey Rhein, Herzogen in obern und Nidern Bayrn" erhalten haben − und auf die sich ihre Erben und Rechtsnachfolger heute noch berufen.
Der herzogliche Freiheitsbrief sicherte Bergleuten "in Podenmais, und andern ohrten, vor dem Behammer Waldt" umfangreiche Privilegien zu. Darunter beispielsweise das Schlagen von Holz in den Wäldern, Weiderechte, die Errichtung von Hütten und Viehtrieben sowie Schuldenerlass. Diese Rechte wurden 1693 bestätigt und Anfang des 19. Jahrhunderts in sogenannten "Liquidationsprotokollen" erneut festgehalten.
489 Jahre nach dem Freiheitsbrief prallen diese alten Rechte am Bodenmaiser Lärchenweg auf das heutige Rechtssystem: Ein Anlieger wollte die Einfahrt und den Grünstreifen zu seinem Grundstück von der Gemeinde kaufen. Doch dort verläuft eine alte Viehtrift, und die "Rechtler", ein Verein, in dem sich die Nachfolger der privilegierten Siedler zusammengeschlossen haben, machen geltend, dass sie das Recht haben, dort Vieh zu treiben − und mithin die Gemeinde nicht einfach verkaufen dürfte; zumindest nicht ohne Entschädigung.
Um den Fall ein für alle Mal zu klären, hat der Marktgemeinderat nun gegen fünf Stimmen beschlossen, eine Feststellungsklage einzureichen. Ein Gericht soll prüfen, inwieweit Rechte heutzutage noch bestehen.
http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_regen/regen/239156_In-Bodenmais-werden-500-Jahre-alte-Privilegien-zum-Gerichtsfall.html
Der herzogliche Freiheitsbrief sicherte Bergleuten "in Podenmais, und andern ohrten, vor dem Behammer Waldt" umfangreiche Privilegien zu. Darunter beispielsweise das Schlagen von Holz in den Wäldern, Weiderechte, die Errichtung von Hütten und Viehtrieben sowie Schuldenerlass. Diese Rechte wurden 1693 bestätigt und Anfang des 19. Jahrhunderts in sogenannten "Liquidationsprotokollen" erneut festgehalten.
489 Jahre nach dem Freiheitsbrief prallen diese alten Rechte am Bodenmaiser Lärchenweg auf das heutige Rechtssystem: Ein Anlieger wollte die Einfahrt und den Grünstreifen zu seinem Grundstück von der Gemeinde kaufen. Doch dort verläuft eine alte Viehtrift, und die "Rechtler", ein Verein, in dem sich die Nachfolger der privilegierten Siedler zusammengeschlossen haben, machen geltend, dass sie das Recht haben, dort Vieh zu treiben − und mithin die Gemeinde nicht einfach verkaufen dürfte; zumindest nicht ohne Entschädigung.
Um den Fall ein für alle Mal zu klären, hat der Marktgemeinderat nun gegen fünf Stimmen beschlossen, eine Feststellungsklage einzureichen. Ein Gericht soll prüfen, inwieweit Rechte heutzutage noch bestehen.
http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_regen/regen/239156_In-Bodenmais-werden-500-Jahre-alte-Privilegien-zum-Gerichtsfall.html
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 01:09 - Rubrik: Landesgeschichte
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Die Nutzung der Onleihe in Thüringen ist unbefriedigend:
http://log.netbib.de/archives/2011/10/12/onleihe-die-lage-ist-schwierig/
http://bibliothekarisch.de/blog/2011/10/11/onleihe-in-thuringen-schwachelt/
DRM-kritisch äußert sich (wobei es da um Kaufmedien geht):
http://bibliothekarisch.de/blog/2011/10/12/drm-schutzt-vorm-benutzen/
Zur Onleihe:
http://archiv.twoday.net/search?q=onleihe
http://log.netbib.de/archives/2011/10/12/onleihe-die-lage-ist-schwierig/
http://bibliothekarisch.de/blog/2011/10/11/onleihe-in-thuringen-schwachelt/
DRM-kritisch äußert sich (wobei es da um Kaufmedien geht):
http://bibliothekarisch.de/blog/2011/10/12/drm-schutzt-vorm-benutzen/
Zur Onleihe:
http://archiv.twoday.net/search?q=onleihe
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 01:04 - Rubrik: Bibliothekswesen
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Lieber Karl, lieber Axel,
wenn Blogleserinnen Fragen über Datenschutz stellen, Kollegen ratlos sind, ob sie ein Bild verwenden dürfen und Studenten außer Google kaum sinnvolle Recherchestationen kennen, dann weißt das auf einen Missstand hin. Wir reden immer vom Netz der Möglichkeiten und dem Gewinn den es der Geschichtswissenschaft bringt. Selbst skeptische Kollegen zeigen zeitweise gewissen Enthusiasmus, nur um dann enttäuscht wieder von dannen zu ziehen. Aber das Internet ist keine Wunderlampe. Zwar geschieht auch hier oft nichts ohne Reibung, aber Ergebnisse werden nicht gezaubert. Das World Wide Web kann ein wertvolles Werkzeug sein, aber es ist eben nur das und kein Dschinn, der die Arbeit erledigt. Niemand würde sich vor einen Hammer stellen und ihm befehlen:“Bau mir ein Schwert, von dem die Welt zu reden hat!“ Oder glauben, dass er sich in ein Flugzeug setzt und es sofort selbst fliegen kann. Diese Erwartungshaltung scheint aber vielen wissenschaftlichen Nutzern des Netzes gegeben zu sein. Vermischt sie sich dann mit Vorurteilen, Ängsten und mangelndem technischem Wissen, ist das instabile Halbwissen komplett. Instabil deshalb, weil es mit dem was darauf aufgebaut ist oft zusammenbricht, es ist leicht entflammbar und entlädt sich nicht selten explosiv.
Im Gegensatz dazu stehen oft die Kuratoren und Dozenten, die einen Raum mit leuchtenden Augen verlassen nachdem ihnen gezeigt wurde, was alles möglich ist. Das zeigt doch, die Probleme liegen nicht nur im Medium selbst, sondern im Wissen und Umgang mit ihm. Spricht man bei Texten von Literalität, sprechen manche beim elektronischen Gegenpart von eLiteracy. Das Internet ist aber mehr als die Arbeit mit Texten und anderen Quellen. Ist eine Website nach gleichen Bedingungen zu betrachten, wie ein Text? Kann der Quellcode selbst eine Quelle sein? Aber auch darüber gehen die Möglichkeiten hinaus. Das Netz bietet Möglichkeiten zum erarbeiten und zum teilen von Ergebnissen. Computergestütztes Arbeiten ermöglicht Informationen zu taggen und zu vernetzen damit auf neuartige Weise ein asymmetrischer oder chaotischer Zettelkatalog entsteht mit dem neues Zusammenhänge sichtbar werden. Alles in allem geht es darum eine Kompetenz mit dem Medium Internet auszubilden.
Ich möchte den Arbeitsbereich eCompetence gründen. Wer das möchte, ist mir nicht klar.
https://digitalerwiderstand.wordpress.com/2011/09/27/kompetenz-statt-hexerei/
wenn Blogleserinnen Fragen über Datenschutz stellen, Kollegen ratlos sind, ob sie ein Bild verwenden dürfen und Studenten außer Google kaum sinnvolle Recherchestationen kennen, dann weißt das auf einen Missstand hin. Wir reden immer vom Netz der Möglichkeiten und dem Gewinn den es der Geschichtswissenschaft bringt. Selbst skeptische Kollegen zeigen zeitweise gewissen Enthusiasmus, nur um dann enttäuscht wieder von dannen zu ziehen. Aber das Internet ist keine Wunderlampe. Zwar geschieht auch hier oft nichts ohne Reibung, aber Ergebnisse werden nicht gezaubert. Das World Wide Web kann ein wertvolles Werkzeug sein, aber es ist eben nur das und kein Dschinn, der die Arbeit erledigt. Niemand würde sich vor einen Hammer stellen und ihm befehlen:“Bau mir ein Schwert, von dem die Welt zu reden hat!“ Oder glauben, dass er sich in ein Flugzeug setzt und es sofort selbst fliegen kann. Diese Erwartungshaltung scheint aber vielen wissenschaftlichen Nutzern des Netzes gegeben zu sein. Vermischt sie sich dann mit Vorurteilen, Ängsten und mangelndem technischem Wissen, ist das instabile Halbwissen komplett. Instabil deshalb, weil es mit dem was darauf aufgebaut ist oft zusammenbricht, es ist leicht entflammbar und entlädt sich nicht selten explosiv.
Im Gegensatz dazu stehen oft die Kuratoren und Dozenten, die einen Raum mit leuchtenden Augen verlassen nachdem ihnen gezeigt wurde, was alles möglich ist. Das zeigt doch, die Probleme liegen nicht nur im Medium selbst, sondern im Wissen und Umgang mit ihm. Spricht man bei Texten von Literalität, sprechen manche beim elektronischen Gegenpart von eLiteracy. Das Internet ist aber mehr als die Arbeit mit Texten und anderen Quellen. Ist eine Website nach gleichen Bedingungen zu betrachten, wie ein Text? Kann der Quellcode selbst eine Quelle sein? Aber auch darüber gehen die Möglichkeiten hinaus. Das Netz bietet Möglichkeiten zum erarbeiten und zum teilen von Ergebnissen. Computergestütztes Arbeiten ermöglicht Informationen zu taggen und zu vernetzen damit auf neuartige Weise ein asymmetrischer oder chaotischer Zettelkatalog entsteht mit dem neues Zusammenhänge sichtbar werden. Alles in allem geht es darum eine Kompetenz mit dem Medium Internet auszubilden.
Ich möchte den Arbeitsbereich eCompetence gründen. Wer das möchte, ist mir nicht klar.
https://digitalerwiderstand.wordpress.com/2011/09/27/kompetenz-statt-hexerei/
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Materialien zu meinem provokanten Diktum stellt Tantner in seinem Lehrveranstaltungsblog zusammen:
http://tantner.twoday.net/stories/42993509/
Seine Studierenden müssen ein eigenes Weblog aufsetzen. Im Vorgriff auf einen ausführlicheren Beitrag möchte ich jetzt schon zu bedenken geben: Es ist nicht nur zumutbar, sondern auch geboten, dass sich Dozenten insoweit medienkompetenzvermittlungskompetent zeigen müssen, dass sie mit dem Medium Blog Erfahrung sammeln. Als Blog definiere ich jegliche über RSS abgreifbaren regelmäßige oder sporadische Unterrichtung über wissenschaftliche Themen im Internet (dazu kann auch Twitter, Facebook und Google+ gehören). De facto zählen Medien des Mitmachwebs 2.0 zu den Informationsquellen der Studierenden, wenngleich bei der fachlichen Informationen fast ausschließlich die Wikipedia im Vordergrund stehen dürfte. Dass ein Dozent angemessen über Blogs oder Twitter usw. als mögliche fachliche Informationsquellen sprechen kann, ohne dazu eigene Erfahrungen zu haben, erscheint mir unwahrscheinlich. Und die Unterrichtung der Studierenden über Informationsquellen gehört nicht nur in eine Medienkompetenzveranstaltung, sondern in JEDE Veranstaltung, auch wenn diese sich ganz altmodisch mit der Kaiserkrönung Karls des Großen beschäftigt. Wie bringt man Studierenden bei, sich den neuesten Forschungsstand abgesehen von dem, was der Dozent in seine Literaturangaben schreibt, zu erschließen? In der Schule oder im Beruf kriegt ja niemand zu einem Recherchethema eine handliche kleine Literaturliste ausgehändigt, deren Lektüre ihm jegliche eigene Anstrengungen (im Buchzeitalter: bibliographischer Art) erspart. Jeder, nicht nur wir Newsjunkies muss "auf dem laufenden" sein, sonst ist er ein schlechter Wissenschaftler. Und dass man das ohne Nutzung von dem neumodischen Internet hinkriegen kann, kann mir niemand erzählen.
Angenommen jemand arbeitet zur Karolingerzeit (ich wähle absichtlich ein Beispiel, das von meinen eigenen Forschung weit entfernt ist). Er bekommt Mailbenachrichtigungen und bezieht RSS-Feeds der einschlägigen mittelalterlichen Fachzeitschriften, soweit er diese nicht automatisch in gedruckter Form auf den Tisch bekommt oder in der Bibliothek sichtet. Daneben gibt es natürlich Monographien oder Aufsätze in Sammelbänden, von denen er entweder elektronisch oder konventionell erfährt. Rezensionen liest er in H-SOZ-U-KULT, den Sehepunkten oder auf Recensio.net.
Innerhalb von 5 Minuten hat er ein Blog bei Tumblr eingerichtet. Sagen wir: Carolingian Musings oder meinetwegen auch Neues aus der Welt der Karolinger. Hinein kommen: Hinweise auf die wenigen Publikationen einschließlich Rezensionen, die er pro Jahr veröffentlicht. Das macht den Kohl nicht fett, ist aber trotzdem informativ. Also Schriftenverzeichnis mit Tag z.B. #ownpublication (Tags können leider soweit ich weiss bei Tumblr nicht als RSS bezogen werden.) Sodann alles, was er als relevante Publikation zu seinem Forschungsgebiet einschätzt. Verknüpfung mit einem Literaturverwaltungsprogramm wäre toll, aber da ich das selbst nicht praktiziere, mag das auf sich beruhen. Bei gedruckten Publikationen muss er einen Link raussuchen, wenn er das Tumblr-Bookmarklet in seiner Lesezeichenleiste einsetzen will. Wenn die automatisch erfassten Angaben nicht ausreichen oder wenn er besonders sorgfältig sein will, schreibt er die bibliographischen Angaben ins Feld und vergibt passende Schlagworte (Tags). Geht wirklich schnell. Wenn er ein passendes Zitat findet, braucht er es bei Tumblr nur mit der Maus markieren, es wird dann automatisch als Quote ins Eingabefeld kopiert.
Dieser Grundbestand kann beliebig angereichert werden: durch das "Carolingian Picture of the Month" (Urheberrechte achten!), durch einen Link "Digital Codex of the Month" (gibt ja inzwischen genügend karolingerzeitliche Handschriften im Netz), durch Reflexionen zu den eigenen Themen (Vom allmählichen Verfertigen von Publikationen während des Bloggens), Kommentare zu den Publikationen, Reblogging anderer Beiträge von Tumblr oder Hinweis auf andere Blogs mit Einträgen zur Karolingerzeit (dürften noch kaum vorhanden sein, allenfalls auf englisch), Pressefundstücke (z.B. http://archiv.twoday.net/stories/38784716/ ) Oder Veranstaltungsankündigungen/Berichte (ich mag es nicht, wenn diese in einem Blog überhand nehmen, aber das braucht ja niemand zu kümmern - Bloggen muss sich nicht an Archivalia orientieren).
Niemand kann mir weißmachen, dass selbst gremienächzende vielbeschäftigte Professoren wie Gerd S. ein solches anspruchsloses und zeitlich kaum zusätzlich belastendes Blog nicht ein Semester lang ausprobieren könnten.
Dieser Vorschlag stellt das digitale Kuratieren, das man auch bei Zotero oder Delicios/Connotea/Diigolet usw. betreiben könnte, in den Vordergrund und zielt auf Einsteiger ab.Denn das Sichten von neuen Informationen zum eigenen Fachgebiet gehört ja zu dem, was der Wissenschaftler ohnehin tut. Nun schreibt er aber keinen Forschungsbericht alle paar Jahre (was viel zu wenige tun), sondern kommuniziert zeitnah per Internet.
Der "Wissenschaftsblogger" kann sich so weder groß zum Narren machen und braucht, wenn er nicht populäre Inhalte wie spektakuläre Müstair-Bilder mitteilt, auch nicht eine größere Öffentlichkeit zu fürchten. Er braucht eigentlich nur ein paar Leute aus dem Kreis seiner Peers, denen er die Adresse mitteilen kann, ohne schief angesehen zu werden. Oder er nimmt seine Studierenden als primäre Adressaten und in Kauf, dass auch sonst jemand reinschauen kann. (Wohlgemerkt: ein lehrveranstaltungsbegleitendes Blog ist etwas anderes.)
Beim Thema Karolingerzeit ist an ein größeres oder auch nur kleineres Kommentaraufkommen derzeit nicht zu denken. Das ist bedauerlich, aber es wäre Unsinn zu suggerieren, dass der Blogger mit irgendwelchen nützlichen Reaktionen per Kommentar rechnen darf (abgesehen davon, dass Tumblr standardmäßig keine Kommentare vorsiegt).
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/49589153/

Karl der Goße im Kloster St. Johann Müstair. Foto: Wladyslaw Sojka http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
http://tantner.twoday.net/stories/42993509/
Seine Studierenden müssen ein eigenes Weblog aufsetzen. Im Vorgriff auf einen ausführlicheren Beitrag möchte ich jetzt schon zu bedenken geben: Es ist nicht nur zumutbar, sondern auch geboten, dass sich Dozenten insoweit medienkompetenzvermittlungskompetent zeigen müssen, dass sie mit dem Medium Blog Erfahrung sammeln. Als Blog definiere ich jegliche über RSS abgreifbaren regelmäßige oder sporadische Unterrichtung über wissenschaftliche Themen im Internet (dazu kann auch Twitter, Facebook und Google+ gehören). De facto zählen Medien des Mitmachwebs 2.0 zu den Informationsquellen der Studierenden, wenngleich bei der fachlichen Informationen fast ausschließlich die Wikipedia im Vordergrund stehen dürfte. Dass ein Dozent angemessen über Blogs oder Twitter usw. als mögliche fachliche Informationsquellen sprechen kann, ohne dazu eigene Erfahrungen zu haben, erscheint mir unwahrscheinlich. Und die Unterrichtung der Studierenden über Informationsquellen gehört nicht nur in eine Medienkompetenzveranstaltung, sondern in JEDE Veranstaltung, auch wenn diese sich ganz altmodisch mit der Kaiserkrönung Karls des Großen beschäftigt. Wie bringt man Studierenden bei, sich den neuesten Forschungsstand abgesehen von dem, was der Dozent in seine Literaturangaben schreibt, zu erschließen? In der Schule oder im Beruf kriegt ja niemand zu einem Recherchethema eine handliche kleine Literaturliste ausgehändigt, deren Lektüre ihm jegliche eigene Anstrengungen (im Buchzeitalter: bibliographischer Art) erspart. Jeder, nicht nur wir Newsjunkies muss "auf dem laufenden" sein, sonst ist er ein schlechter Wissenschaftler. Und dass man das ohne Nutzung von dem neumodischen Internet hinkriegen kann, kann mir niemand erzählen.
Angenommen jemand arbeitet zur Karolingerzeit (ich wähle absichtlich ein Beispiel, das von meinen eigenen Forschung weit entfernt ist). Er bekommt Mailbenachrichtigungen und bezieht RSS-Feeds der einschlägigen mittelalterlichen Fachzeitschriften, soweit er diese nicht automatisch in gedruckter Form auf den Tisch bekommt oder in der Bibliothek sichtet. Daneben gibt es natürlich Monographien oder Aufsätze in Sammelbänden, von denen er entweder elektronisch oder konventionell erfährt. Rezensionen liest er in H-SOZ-U-KULT, den Sehepunkten oder auf Recensio.net.
Innerhalb von 5 Minuten hat er ein Blog bei Tumblr eingerichtet. Sagen wir: Carolingian Musings oder meinetwegen auch Neues aus der Welt der Karolinger. Hinein kommen: Hinweise auf die wenigen Publikationen einschließlich Rezensionen, die er pro Jahr veröffentlicht. Das macht den Kohl nicht fett, ist aber trotzdem informativ. Also Schriftenverzeichnis mit Tag z.B. #ownpublication (Tags können leider soweit ich weiss bei Tumblr nicht als RSS bezogen werden.) Sodann alles, was er als relevante Publikation zu seinem Forschungsgebiet einschätzt. Verknüpfung mit einem Literaturverwaltungsprogramm wäre toll, aber da ich das selbst nicht praktiziere, mag das auf sich beruhen. Bei gedruckten Publikationen muss er einen Link raussuchen, wenn er das Tumblr-Bookmarklet in seiner Lesezeichenleiste einsetzen will. Wenn die automatisch erfassten Angaben nicht ausreichen oder wenn er besonders sorgfältig sein will, schreibt er die bibliographischen Angaben ins Feld und vergibt passende Schlagworte (Tags). Geht wirklich schnell. Wenn er ein passendes Zitat findet, braucht er es bei Tumblr nur mit der Maus markieren, es wird dann automatisch als Quote ins Eingabefeld kopiert.
Dieser Grundbestand kann beliebig angereichert werden: durch das "Carolingian Picture of the Month" (Urheberrechte achten!), durch einen Link "Digital Codex of the Month" (gibt ja inzwischen genügend karolingerzeitliche Handschriften im Netz), durch Reflexionen zu den eigenen Themen (Vom allmählichen Verfertigen von Publikationen während des Bloggens), Kommentare zu den Publikationen, Reblogging anderer Beiträge von Tumblr oder Hinweis auf andere Blogs mit Einträgen zur Karolingerzeit (dürften noch kaum vorhanden sein, allenfalls auf englisch), Pressefundstücke (z.B. http://archiv.twoday.net/stories/38784716/ ) Oder Veranstaltungsankündigungen/Berichte (ich mag es nicht, wenn diese in einem Blog überhand nehmen, aber das braucht ja niemand zu kümmern - Bloggen muss sich nicht an Archivalia orientieren).
Niemand kann mir weißmachen, dass selbst gremienächzende vielbeschäftigte Professoren wie Gerd S. ein solches anspruchsloses und zeitlich kaum zusätzlich belastendes Blog nicht ein Semester lang ausprobieren könnten.
Dieser Vorschlag stellt das digitale Kuratieren, das man auch bei Zotero oder Delicios/Connotea/Diigolet usw. betreiben könnte, in den Vordergrund und zielt auf Einsteiger ab.Denn das Sichten von neuen Informationen zum eigenen Fachgebiet gehört ja zu dem, was der Wissenschaftler ohnehin tut. Nun schreibt er aber keinen Forschungsbericht alle paar Jahre (was viel zu wenige tun), sondern kommuniziert zeitnah per Internet.
Der "Wissenschaftsblogger" kann sich so weder groß zum Narren machen und braucht, wenn er nicht populäre Inhalte wie spektakuläre Müstair-Bilder mitteilt, auch nicht eine größere Öffentlichkeit zu fürchten. Er braucht eigentlich nur ein paar Leute aus dem Kreis seiner Peers, denen er die Adresse mitteilen kann, ohne schief angesehen zu werden. Oder er nimmt seine Studierenden als primäre Adressaten und in Kauf, dass auch sonst jemand reinschauen kann. (Wohlgemerkt: ein lehrveranstaltungsbegleitendes Blog ist etwas anderes.)
Beim Thema Karolingerzeit ist an ein größeres oder auch nur kleineres Kommentaraufkommen derzeit nicht zu denken. Das ist bedauerlich, aber es wäre Unsinn zu suggerieren, dass der Blogger mit irgendwelchen nützlichen Reaktionen per Kommentar rechnen darf (abgesehen davon, dass Tumblr standardmäßig keine Kommentare vorsiegt).
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/49589153/
Karl der Goße im Kloster St. Johann Müstair. Foto: Wladyslaw Sojka http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
Per Urteil vom 5. Oktober 2011 (9 O 1956/11 (278)) hat das LG Braunschweig einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zurück gewiesen, mit dem der Verfügungskläger, ein Burschenschaftler, ein Linkverbot gegen ein Nachrichtenmagazin durchzusetzen versuchte. [...] Im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung hatte ein Nachrichtenmagazin per Hyperlink auf ein Forum bei indymedia verweisen, in dem E-Mails des Verfügungsklägers an andere Burschenschaftler veröffentlicht sind. Der Verfügungskläger erblickte in der Veröffentlichung der Mails und vor allem auch in der von der Verfügungsbeklagten vorgenommenen Verlinkung eine Verletzung seines allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Dem stellte sich das LG Braunschweig entgegen.
http://www.feldblog.de/?p=596
Volltext:
http://feldblog.de/wp-content/uploads/2011/10/mx-m310_20111012_111117.pdf
Artikel mit Link
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,774524,00.html
http://www.feldblog.de/?p=596
Volltext:
http://feldblog.de/wp-content/uploads/2011/10/mx-m310_20111012_111117.pdf
Artikel mit Link
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,774524,00.html
KlausGraf - am Mittwoch, 12. Oktober 2011, 21:53 - Rubrik: Archivrecht
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KlausGraf - am Mittwoch, 12. Oktober 2011, 20:40 - Rubrik: English Corner
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Der Internationale Suchdienst (ITS/International Tracing Service) will die derzeit bestehenden Beschränkungen in der Kopienabgabe an Forscher aufheben. Die Gebührenordnung und der Forschungsantrag wurden entsprechend überarbeitet. „Unser Ziel ist und bleibt der bestmögliche Zugang für die Forschung“, sagte ITS-Direktor Jean-Luc Blondel. „Wir hoffen, dass die geplante Neuregelung zu mehr Klarheit beiträgt.“ Voraussetzung für deren Inkrafttreten ist die Zustimmung des Internationalen Ausschusses, dessen elf Mitgliedsstaaten die Richtlinien für die Arbeit des ITS festlegen. Der Ausschuss wird Mitte November 2011 zu einer Sitzung in Paris zusammen kommen.
Grundsätzlich haben Forscher in Bad Arolsen einen freien Zugriff auf alle Dokumente im Archiv des ITS. Die Abgabe von Kopien wurde durch die im Oktober 2010 eingeführte Gebührenordnung jedoch beschränkt. Die „Herausgabe ganzer Aktenbestände oder Sammlungen“ war danach „nicht möglich“. Diese Formulierung erwies sich in der Praxis als hinderlich, da der ITS seine Bestände bisher nicht nach archivarischen Grundbegriffen geordnet hat. Als Orientierung diente ein Inventarverzeichnis, dem zufolge ein einzelnes Blatt, aber auch mehrere Ordner ein „ganzer Aktenbestand“ sein können. „Der ITS war in der Vergangenheit kein Archiv, sondern über sechs Jahrzehnte ein Suchdienst. Wir benötigen Zeit für die Umstellung“, erklärte Blondel. „Bei der Darstellung seiner Bestände wird sich der ITS ab sofort an internationale Standards in der Archivterminologie halten.“
Die neue Gebührenordnung verzichtet gänzlich auf Fachtermini aus dem Archivwesen, um Missverständnisse in der Definition von Beständen künftig auszuschließen. Forscher können Dokumentenkopien in Auftrag geben, „soweit sie sich auf das im Forschungsantrag angegebene Thema beziehen“. „Die Orientierung an einem konkreten Forschungsthema erscheint uns ein guter und praktikabler Weg“, erläuterte Blondel. Der ITS reagiert mit der Neuregelung auf Kritik, die von Seiten der Forschung an der Praxis der Kopienabgabe geäußert wurde.
http://www.its-arolsen.org/de/presse/pressemeldungen/index.html?expand=5543&cHash=31b1429677&mid=4
Siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=bremberger
http://archiv.twoday.net/search?q=arolsen
Grundsätzlich haben Forscher in Bad Arolsen einen freien Zugriff auf alle Dokumente im Archiv des ITS. Die Abgabe von Kopien wurde durch die im Oktober 2010 eingeführte Gebührenordnung jedoch beschränkt. Die „Herausgabe ganzer Aktenbestände oder Sammlungen“ war danach „nicht möglich“. Diese Formulierung erwies sich in der Praxis als hinderlich, da der ITS seine Bestände bisher nicht nach archivarischen Grundbegriffen geordnet hat. Als Orientierung diente ein Inventarverzeichnis, dem zufolge ein einzelnes Blatt, aber auch mehrere Ordner ein „ganzer Aktenbestand“ sein können. „Der ITS war in der Vergangenheit kein Archiv, sondern über sechs Jahrzehnte ein Suchdienst. Wir benötigen Zeit für die Umstellung“, erklärte Blondel. „Bei der Darstellung seiner Bestände wird sich der ITS ab sofort an internationale Standards in der Archivterminologie halten.“
Die neue Gebührenordnung verzichtet gänzlich auf Fachtermini aus dem Archivwesen, um Missverständnisse in der Definition von Beständen künftig auszuschließen. Forscher können Dokumentenkopien in Auftrag geben, „soweit sie sich auf das im Forschungsantrag angegebene Thema beziehen“. „Die Orientierung an einem konkreten Forschungsthema erscheint uns ein guter und praktikabler Weg“, erläuterte Blondel. Der ITS reagiert mit der Neuregelung auf Kritik, die von Seiten der Forschung an der Praxis der Kopienabgabe geäußert wurde.
http://www.its-arolsen.org/de/presse/pressemeldungen/index.html?expand=5543&cHash=31b1429677&mid=4
Siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=bremberger
http://archiv.twoday.net/search?q=arolsen
KlausGraf - am Mittwoch, 12. Oktober 2011, 18:59 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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Gute Zusammenfassung:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,791316,00.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:2011-09-11_Podiumsdiskussion_Bildfilter_(360p).ogv
Manuel Schneider, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,791316,00.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:2011-09-11_Podiumsdiskussion_Bildfilter_(360p).ogv
Manuel Schneider, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
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Das merkt man.
Zusammenfassung eines Erfahrungsberichts:
http://mdzblog.wordpress.com/2011/10/12/erfahrungsbericht-archivdigitalisierungsprojekt/
Zusammenfassung eines Erfahrungsberichts:
http://mdzblog.wordpress.com/2011/10/12/erfahrungsbericht-archivdigitalisierungsprojekt/
KlausGraf - am Mittwoch, 12. Oktober 2011, 15:31 - Rubrik: Staatsarchive
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Es gibt zwei neue Berichte zum neuen Landesarchiv in Duisburg: Die WAZ berichtet über ein Baustellen-Besuchsverbot und den Untersuchungsausschuss.
jaymz1980 - am Mittwoch, 12. Oktober 2011, 07:14 - Rubrik: Staatsarchive
http://www.wortgefecht.net/netzkultur/deleted-city-digitale-archaeologie/
2009 schloss Yahoo den GeoCities-Hostingdienst und damit auch ein Kapitel der Geschichte des Internets. Zehn Jahre zuvor hatte Yahoo den Anbieter für rund 3.6 Mrd. Dollar übernommen. Kurz vor dem Ende rettete ein Team des Internet Archive rund 650 Gigabyte an Daten von der einst populären Homepage-Plattform. Diese sind nun via BitTorrent herunterladbar. Der niederländische Informationsdesigner Richard Vijgen macht diese nun in seinem Projekt "Deleted City" visuell erkundbar.
2009 schloss Yahoo den GeoCities-Hostingdienst und damit auch ein Kapitel der Geschichte des Internets. Zehn Jahre zuvor hatte Yahoo den Anbieter für rund 3.6 Mrd. Dollar übernommen. Kurz vor dem Ende rettete ein Team des Internet Archive rund 650 Gigabyte an Daten von der einst populären Homepage-Plattform. Diese sind nun via BitTorrent herunterladbar. Der niederländische Informationsdesigner Richard Vijgen macht diese nun in seinem Projekt "Deleted City" visuell erkundbar.
Fortsetzung zu http://archiv.twoday.net/stories/42999544/
HALL (Tirol), Fundatio Baldaufica (Waldauff’sche Stiftung) in OFM convent [Brunner 1983; EPG, “Inkunabel.-Reisen in Österreich”, ZfB 33 (1916), 363 sqq.; founded 1509 by Florian Waldauf, imperial councillor, c. 1450-1510]: Ups(a) 1633, 1925, 1084bis; Harv. 948; LCH 239 (1984): 57 (P-725); Klotz 16 (A-1272); Gent; Fft/M (q.v.); Ritm II 3 (A-174); Bod-inc.; YUL G-186 (v. I)
Dieser Eintrag aus Needhams IPI ist von mir in dem oben genannten Blogeintrag schon weitgehend bearbeitet worden. Harv. = Harvard (Katalog Walsh), Fft/M ist Frankfurt am Main, Ritm. bezieht sich auf eine Versteigerung aus der Hermetica-Sammlung Ritmans, Bod-inc = Katalog der Bodleiana, YUL = Yale.
Paul Needham war so liebenswürdig, rasche Hilfe bei fast allen anderen Nachweisen zu leisten.
LCH 239: this is (Firma) Lathrop C. Harper (NYC), Cat. 239, 1984, Printed Books & Bookbindings. No. 57 (Goff P-725 / Hain 169), in contemporary Milanese binding. The provenance is stated as: "Monastic ownership inscription 'Waldaufficae fundationis Ao 1596', eteched armorial bookplate and inscription of Ignatius Weinhart dated 1684."
Klotz 16 = books from the collection of Leonhard L. P. Klotz, Austrian-American banker, d. 1993, sold Christie's London 2 November 1994. Lot 16 (Goff A-1272, in 2 volumes) has provenance as "with engraved bookplate (Fundationis Baldauficae), inscription dated 1596, and library stamp (Ritter-Waldauf-Bibliothek) in both volumes." The item description refers to a work I have not seen: E. Verdross-Drossberg, "Florian Waldauf von Waldenstein," Schlern-Schriften 184 (1958); and also to Brunner's Katalog, 1983.
Ups(a) = Hans Sallander, Katalog der Inkunabeln der Kgl. Universitaetsbibliothek zu Uppsala, Neuerwerbungen seit der Jahre 1907 (Uppsala, 1953):
no. 1633 = GW 4334, with Exlibris, Fundationis Baldauficae; acquired 1952 via Austausch mit Richard du Rietz.
no. 1084bis = Hain 3255*, bound with no. 1633
no. 1925 = Hain 13687*, also bound with no. 1633
Der umfangreiche Genter Katalog ist online (80+ MB!):
http://lib.ugent.be/fulltxt/RUG01/000/009/248/BIB-G-027518-A-5_2010_0001_AC.pdf
Ich finde darin aber nur einen Druck aus dem Franziskanerkloster Hall, keinen aus der Waldauf-Stiftung. Needham könnte diesen dem Bestand zugeordnet haben, da er die Bibliothek irrtümlich als Franziskanerbibliothek ansah.
HALL (Tirol), Fundatio Baldaufica (Waldauff’sche Stiftung) in OFM convent [Brunner 1983; EPG, “Inkunabel.-Reisen in Österreich”, ZfB 33 (1916), 363 sqq.; founded 1509 by Florian Waldauf, imperial councillor, c. 1450-1510]: Ups(a) 1633, 1925, 1084bis; Harv. 948; LCH 239 (1984): 57 (P-725); Klotz 16 (A-1272); Gent; Fft/M (q.v.); Ritm II 3 (A-174); Bod-inc.; YUL G-186 (v. I)
Dieser Eintrag aus Needhams IPI ist von mir in dem oben genannten Blogeintrag schon weitgehend bearbeitet worden. Harv. = Harvard (Katalog Walsh), Fft/M ist Frankfurt am Main, Ritm. bezieht sich auf eine Versteigerung aus der Hermetica-Sammlung Ritmans, Bod-inc = Katalog der Bodleiana, YUL = Yale.
Paul Needham war so liebenswürdig, rasche Hilfe bei fast allen anderen Nachweisen zu leisten.
LCH 239: this is (Firma) Lathrop C. Harper (NYC), Cat. 239, 1984, Printed Books & Bookbindings. No. 57 (Goff P-725 / Hain 169), in contemporary Milanese binding. The provenance is stated as: "Monastic ownership inscription 'Waldaufficae fundationis Ao 1596', eteched armorial bookplate and inscription of Ignatius Weinhart dated 1684."
Klotz 16 = books from the collection of Leonhard L. P. Klotz, Austrian-American banker, d. 1993, sold Christie's London 2 November 1994. Lot 16 (Goff A-1272, in 2 volumes) has provenance as "with engraved bookplate (Fundationis Baldauficae), inscription dated 1596, and library stamp (Ritter-Waldauf-Bibliothek) in both volumes." The item description refers to a work I have not seen: E. Verdross-Drossberg, "Florian Waldauf von Waldenstein," Schlern-Schriften 184 (1958); and also to Brunner's Katalog, 1983.
Ups(a) = Hans Sallander, Katalog der Inkunabeln der Kgl. Universitaetsbibliothek zu Uppsala, Neuerwerbungen seit der Jahre 1907 (Uppsala, 1953):
no. 1633 = GW 4334, with Exlibris, Fundationis Baldauficae; acquired 1952 via Austausch mit Richard du Rietz.
no. 1084bis = Hain 3255*, bound with no. 1633
no. 1925 = Hain 13687*, also bound with no. 1633
Der umfangreiche Genter Katalog ist online (80+ MB!):
http://lib.ugent.be/fulltxt/RUG01/000/009/248/BIB-G-027518-A-5_2010_0001_AC.pdf
Ich finde darin aber nur einen Druck aus dem Franziskanerkloster Hall, keinen aus der Waldauf-Stiftung. Needham könnte diesen dem Bestand zugeordnet haben, da er die Bibliothek irrtümlich als Franziskanerbibliothek ansah.
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Zu dem von Zisska angebotenen Teil der Waldauf-Bibliothek
http://archiv.twoday.net/stories/42999544/
zählt auch als Katalognummer 6 eine 1435 datierte Handschrift der Hieronymus-Briefe, geschrieben von einem Johannes Tyrolf.
http://de.zisska.de/nr-6-hieronymus-epistulae/580010
Die wohl in einem Regensburger Kloster abgefaßte Handschrift enthält eine in 31 Kapitel eingeteilte Auswahl aus den Briefen des Hieronymus, abgefaßt in sauberer, gleichmäßiger Textura. Darunter: "De contemptu mundi" (an Heliodorus), "De institutione clericorum et monachorum" (an Paulinus von Nola, hier: "ad Paulinum Presbyterum"), "De vita clericorum" (an Oceanus), "De dormitione Blesillae" (an Paulinus von Nola), "Epistula ad Pamachium et Oceanum", "Epistula contra vigilantium", "De optimo genere" (an Pamachius), die Streitschrift "Contra Helvidium de Sancte Marie virginitate et castitate", der "Liber vigiliarum" etc. Der Text mit den Briefen des Hieronymus ist vollständig, jedoch scheinen wenige Blätter der Vorstücke zu fehlen, denn die Handschrift beginnt ohne besondere Auszeichnung mit Zitaten aus Texten eines "Hugo de claust."; verso folgt bereits das Register der Hieronymus-Briefe (fol. 1v.-2r.), dann, auf fol. 2v., Notizen zur Vita Hieronymi. Der Beginn des ersten Briefs ("Ad Antonium Monachum", auch genannt "Rusticus") auf fol. 3r. Die Briefe enden auf fol. 201r. Fol. 45v. und 46r. sind weiß, wohl für eine unterbliebene Einfügung. Auf 201v.-212v. ein Sachregister zu den Briefen. Am Ende (fol. 212v.-216r.) Kommentare zu diversen Hieronymus-Briefen, beginnend mit "Ad Demetria de virginitate". Mit dem fragmentarischen fol. 216 endet die Handschrift (verso weiß, Kolophon durch Ausriß unvollständig). – Der Schreiber nennt sich über dem Textanfang "Johannes Tyrolf ipsa manus" (fol. 3r.) und in einem Kolophon mit Datierung 1435 (am Ende des Briefes "De viduitate servanda" an die Römerin Furia, fol. 177r.): "Explicit p(er) manus d(omi)ni Johannis Tyrolf p(res)b(yte)ri". Johannes Tyrolf ist durch Kolophone in Handschriften des Benediktinerstiftes Seitenstetten (Cod. 104, Rupert von Deutz, datiert 1435/36) und der Bayerischen Staatsbibliothek (clm 7451, Johannes Calderinus, datiert 1432), hier mit Zusatz "Ratisponae", als Schreiber nachweisbar. Er war offenbar Mönch in einem Regensburger Kloster. Am Ende des letzten Briefes ("Ad Letam") ein weiteres Kolophon mit der geläufigen Schlußformel: "Explicit anno 1435. Hic locus est mete liber explicit ergo valete ..." – Fol. 1r. mit unvollständig gelöschtem Stempel, die letzten drei Bl. stärker gebräunt und mit großen Ein – und Ausrissen (Textverlust); stellenw. wenige Wurmspuren im unteren Rand, etw. gebräunt und fleckig. – Besitzvermerk auf vorderem Spiegel: "Waldaufficae fundationis 1596".
Können die bei Zisska nicht googlen? Was da über den Schreiber steht, ist schlecht recherchiert.
Rumbold hat im Gutenberg-Jahrbuch 1985, S. 334 auch Clm 14881 von 1435 für den Schreiber genannt und angegeben (unter Berufung auf die Mittelalterlichen Bibliothekskataloge IV/1, 1977, S. 115), dieser sei Mönch in St. Emmeram in Regensburg gewesen. Er identifiziert ihn mit dem Johannes Tyrolf de Straubing, in Wien immatrikuliert 1442/43.
Selbstverständlich sollte man, wenn es um mittelalterliche Schreiber geht, bei Krämer, Scriptores nachschlagen, deutschen wissenschaftlich Interessierten via Nationallizenz zugänglich.
Sie hat ihn als Schreiber:
Presbiter in Regensburg. In domo proprie habitacionis. Tunc capellanus Apostolorum Symonis et Jude Ratisponensis (Regensburg) super Zertitudone. Mönch im Kloster St. Emmeram in Regensburg unter Abt Wolfhard Strauss <1423/75>.
Handschriften
München, SB, Clm 14811, fol. 97-116r (a. 1435).
München, SB, Clm 14808, fol. 80r-97v (a. 1435).
München, SB, Clm 7451 (a. 1432) (partim), aus Indersdorf.
München, SB, Clm 7823 (für Conrad Onsorg), aus Indersdorf
Literatur
MBK 4/1, S. 115; MBK 4/2, S. 668.
Col. 3, Nr. 11656-11657.
Aber auch als Besitzer:
Mönch im Beneiktinerkloster St. Emmeram in regensburg unter Abt Wolfhard Strauss [1423/..]. Seine Bücher gehen teilweise an Conradus Onsorg (s. d.)
Handschriften
München, SB, Clm 14811 (scr.).
München, SB, Clm 14893.
München, SB, Clm 7451 (scr.).
München, SB, Clm 7823 (scr.), aus Indersdorf.
München, SB, Clm 7819.
Literatur
MBK 4/1, S. 115; 4/2, S. 668.
Hinzu kommt der von Zisska im Internet gefundene Seitenstettener Beleg in Cod. 104: Scripsi Johannes Tyrolf anno 1436 presbyter indignus.
http://www.ksbm.oeaw.ac.at/seit/inv/inventar.htm
Da bei Krämer alles kontrolliert werden muss, gebe ich die Belege mit Links zu den Münchner Katalogen:
Clm 7451
Johannes Tyrolf Ratisponae 1432
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008267/image_164
Clm 7819
Bei Halm ohne Nennung Tyrolfs, 15. Jh.
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008267/image_205
Clm 7823
Bei Halm ohne Schreibername, 1445
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008267/image_206
Clm 14808
Bei Halm mit anderem Schreibernamen (Friedrich, Mönch von St. Emmeram)
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008253/image_240
Clm 14811
manus Johannis Tyrolf presb.1435
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008253/image_240
Clm 14893
Bei Halm ohne Angaben zu Tyrolf
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008253/image_252
Digitalisiert liegt davon noch keine Handschrift vor. Ohne Einsichtnahme in die MBK kann nicht gesagt werden, ob Krämers Angaben verlässlich sind.
#forschung

http://archiv.twoday.net/stories/42999544/
zählt auch als Katalognummer 6 eine 1435 datierte Handschrift der Hieronymus-Briefe, geschrieben von einem Johannes Tyrolf.
http://de.zisska.de/nr-6-hieronymus-epistulae/580010
Die wohl in einem Regensburger Kloster abgefaßte Handschrift enthält eine in 31 Kapitel eingeteilte Auswahl aus den Briefen des Hieronymus, abgefaßt in sauberer, gleichmäßiger Textura. Darunter: "De contemptu mundi" (an Heliodorus), "De institutione clericorum et monachorum" (an Paulinus von Nola, hier: "ad Paulinum Presbyterum"), "De vita clericorum" (an Oceanus), "De dormitione Blesillae" (an Paulinus von Nola), "Epistula ad Pamachium et Oceanum", "Epistula contra vigilantium", "De optimo genere" (an Pamachius), die Streitschrift "Contra Helvidium de Sancte Marie virginitate et castitate", der "Liber vigiliarum" etc. Der Text mit den Briefen des Hieronymus ist vollständig, jedoch scheinen wenige Blätter der Vorstücke zu fehlen, denn die Handschrift beginnt ohne besondere Auszeichnung mit Zitaten aus Texten eines "Hugo de claust."; verso folgt bereits das Register der Hieronymus-Briefe (fol. 1v.-2r.), dann, auf fol. 2v., Notizen zur Vita Hieronymi. Der Beginn des ersten Briefs ("Ad Antonium Monachum", auch genannt "Rusticus") auf fol. 3r. Die Briefe enden auf fol. 201r. Fol. 45v. und 46r. sind weiß, wohl für eine unterbliebene Einfügung. Auf 201v.-212v. ein Sachregister zu den Briefen. Am Ende (fol. 212v.-216r.) Kommentare zu diversen Hieronymus-Briefen, beginnend mit "Ad Demetria de virginitate". Mit dem fragmentarischen fol. 216 endet die Handschrift (verso weiß, Kolophon durch Ausriß unvollständig). – Der Schreiber nennt sich über dem Textanfang "Johannes Tyrolf ipsa manus" (fol. 3r.) und in einem Kolophon mit Datierung 1435 (am Ende des Briefes "De viduitate servanda" an die Römerin Furia, fol. 177r.): "Explicit p(er) manus d(omi)ni Johannis Tyrolf p(res)b(yte)ri". Johannes Tyrolf ist durch Kolophone in Handschriften des Benediktinerstiftes Seitenstetten (Cod. 104, Rupert von Deutz, datiert 1435/36) und der Bayerischen Staatsbibliothek (clm 7451, Johannes Calderinus, datiert 1432), hier mit Zusatz "Ratisponae", als Schreiber nachweisbar. Er war offenbar Mönch in einem Regensburger Kloster. Am Ende des letzten Briefes ("Ad Letam") ein weiteres Kolophon mit der geläufigen Schlußformel: "Explicit anno 1435. Hic locus est mete liber explicit ergo valete ..." – Fol. 1r. mit unvollständig gelöschtem Stempel, die letzten drei Bl. stärker gebräunt und mit großen Ein – und Ausrissen (Textverlust); stellenw. wenige Wurmspuren im unteren Rand, etw. gebräunt und fleckig. – Besitzvermerk auf vorderem Spiegel: "Waldaufficae fundationis 1596".
Können die bei Zisska nicht googlen? Was da über den Schreiber steht, ist schlecht recherchiert.
Rumbold hat im Gutenberg-Jahrbuch 1985, S. 334 auch Clm 14881 von 1435 für den Schreiber genannt und angegeben (unter Berufung auf die Mittelalterlichen Bibliothekskataloge IV/1, 1977, S. 115), dieser sei Mönch in St. Emmeram in Regensburg gewesen. Er identifiziert ihn mit dem Johannes Tyrolf de Straubing, in Wien immatrikuliert 1442/43.
Selbstverständlich sollte man, wenn es um mittelalterliche Schreiber geht, bei Krämer, Scriptores nachschlagen, deutschen wissenschaftlich Interessierten via Nationallizenz zugänglich.
Sie hat ihn als Schreiber:
Presbiter in Regensburg. In domo proprie habitacionis. Tunc capellanus Apostolorum Symonis et Jude Ratisponensis (Regensburg) super Zertitudone. Mönch im Kloster St. Emmeram in Regensburg unter Abt Wolfhard Strauss <1423/75>.
Handschriften
München, SB, Clm 14811, fol. 97-116r (a. 1435).
München, SB, Clm 14808, fol. 80r-97v (a. 1435).
München, SB, Clm 7451 (a. 1432) (partim), aus Indersdorf.
München, SB, Clm 7823 (für Conrad Onsorg), aus Indersdorf
Literatur
MBK 4/1, S. 115; MBK 4/2, S. 668.
Col. 3, Nr. 11656-11657.
Aber auch als Besitzer:
Mönch im Beneiktinerkloster St. Emmeram in regensburg unter Abt Wolfhard Strauss [1423/..]. Seine Bücher gehen teilweise an Conradus Onsorg (s. d.)
Handschriften
München, SB, Clm 14811 (scr.).
München, SB, Clm 14893.
München, SB, Clm 7451 (scr.).
München, SB, Clm 7823 (scr.), aus Indersdorf.
München, SB, Clm 7819.
Literatur
MBK 4/1, S. 115; 4/2, S. 668.
Hinzu kommt der von Zisska im Internet gefundene Seitenstettener Beleg in Cod. 104: Scripsi Johannes Tyrolf anno 1436 presbyter indignus.
http://www.ksbm.oeaw.ac.at/seit/inv/inventar.htm
Da bei Krämer alles kontrolliert werden muss, gebe ich die Belege mit Links zu den Münchner Katalogen:
Clm 7451
Johannes Tyrolf Ratisponae 1432
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008267/image_164
Clm 7819
Bei Halm ohne Nennung Tyrolfs, 15. Jh.
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008267/image_205
Clm 7823
Bei Halm ohne Schreibername, 1445
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008267/image_206
Clm 14808
Bei Halm mit anderem Schreibernamen (Friedrich, Mönch von St. Emmeram)
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008253/image_240
Clm 14811
manus Johannis Tyrolf presb.1435
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008253/image_240
Clm 14893
Bei Halm ohne Angaben zu Tyrolf
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008253/image_252
Digitalisiert liegt davon noch keine Handschrift vor. Ohne Einsichtnahme in die MBK kann nicht gesagt werden, ob Krämers Angaben verlässlich sind.
#forschung
KlausGraf - am Dienstag, 11. Oktober 2011, 22:39 - Rubrik: Kodikologie
http://www.europeana.eu
Mit den gleichen schlechten Suchfunktionalitäten wie bisher.
Wenn ich scriptores rerum eingebe, erwarte ich nicht, dass unter language links kein einziges Mal latin erscheint. Bei 262 Treffern.
Mit den gleichen schlechten Suchfunktionalitäten wie bisher.
Wenn ich scriptores rerum eingebe, erwarte ich nicht, dass unter language links kein einziges Mal latin erscheint. Bei 262 Treffern.
KlausGraf - am Dienstag, 11. Oktober 2011, 18:57 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.perspectivia.net/news/beihefte-der-francia-11-20-retrodigitalisiert
Walter Janssen, Dietrich Lohrmann (Hg.): Villa – Curtis – Grangia. Landwirtschaft zwischen Loire und Rhein von der Römerzeit zum Hochmittelalter. Économie rurale entre Loire et Rhin de l'époque gallo-romaine au XIIe-XIIIe siècle. 16. Deutsch-französisches Historikerkolloquium des Deutschen Historischen Instituts Paris, Xanten, 28.9.-1.10.1980, (Beihefte der Francia, 11), München/Zürich (Artemis) 1983, ISBN 3-7608-4661-0.
Jürgen Voss: Deutschland und die Französische Revolution. 17. Deutsch-französisches Historikerkolloquium des Deutschen Historischen Instituts Paris (Bad Homburg 29. September-2.Oktober 1981), (Beihefte der Francia, 12), München/Zürich (Artemis) 1983, 3-7608-4662-9.
Karl Hammer: Hôtel Beauharnais Paris (Beihefte der Francia, 13), München/Zürich (Artemis) 1983, ISBN 3-7608-4663-7.
Alain Dierkens: Abbayes et chapitres entre Sambre et Meuse (VIIe – XIe siècles). Contribution à l'histoire religieuse des campagnes du Haut Moyen Âge (Beihefte der Francia, 14), Sigmaringen (Thorbecke) 1985, ISBN 3-7995-7314-3.
Patrick Corbet: Les saints ottoniens. Sainteté dynastique, sainteté royale et sainteté féminine autour de l'an Mil (Beihefte der Francia, 15), Sigmaringen (Thorbecke) 1986, ISBN 3-7995-7315-1.
Hartmut Atsma: La Neustrie. Les pays au nord de la Loire de 650 à 850. Colloque historique international. Tome 1, (Beihefte der Francia, 16/1), Sigmaringen (Thorbecke) 1989, ISBN 3-7995-7316-X.
Hartmut Atsma: La Neustrie. Les pays au nord de la Loire de 650 à 850. Colloque historique international. Tome 2, (Beihefte der Francia, 16/2), Sigmaringen (Thorbecke) 1989, ISBN 3-7995-7316-X.
Werner Paravicini: Die Preußenreisen des europäischen Adels. Teil 1 (Beihefte der Francia, 17/1), Sigmaringen (Thorbecke) 1989, ISBN 3-7995-7317-8.
Werner Paravicini: Die Preußenreisen des europäischen Adels. Teil 2 (Beihefte der Francia, 17/2), Sigmaringen (Thorbecke) 1995, ISBN 3-7995-7348-8.
Rainer Babel: Zwischen Habsburg und Bourbon. Außenpolitik und europäische Stellung Herzog Karls IV. von Lothringen und Bar vom Regierungsantritt bis zum Exil (1624-1634) (Beihefte der Francia, 18), Sigmaringen (Thorbecke) 1989, ISBN 3-7995-7318-6.
Gerd Krumeich: Jeanne d'Arc in der Geschichte. Historiographie - Politik - Kultur (Beihefte der Francia, 19), Sigmaringen (Thorbecke) 1989, ISBN 3-7995-7319-4.
David Ganz: Corbie in the Carolingian Renaissance (Beihefte der Francia, 20), Sigmaringen (Thorbecke) 1990, ISBN 3-7995-7320-8.
Walter Janssen, Dietrich Lohrmann (Hg.): Villa – Curtis – Grangia. Landwirtschaft zwischen Loire und Rhein von der Römerzeit zum Hochmittelalter. Économie rurale entre Loire et Rhin de l'époque gallo-romaine au XIIe-XIIIe siècle. 16. Deutsch-französisches Historikerkolloquium des Deutschen Historischen Instituts Paris, Xanten, 28.9.-1.10.1980, (Beihefte der Francia, 11), München/Zürich (Artemis) 1983, ISBN 3-7608-4661-0.
Jürgen Voss: Deutschland und die Französische Revolution. 17. Deutsch-französisches Historikerkolloquium des Deutschen Historischen Instituts Paris (Bad Homburg 29. September-2.Oktober 1981), (Beihefte der Francia, 12), München/Zürich (Artemis) 1983, 3-7608-4662-9.
Karl Hammer: Hôtel Beauharnais Paris (Beihefte der Francia, 13), München/Zürich (Artemis) 1983, ISBN 3-7608-4663-7.
Alain Dierkens: Abbayes et chapitres entre Sambre et Meuse (VIIe – XIe siècles). Contribution à l'histoire religieuse des campagnes du Haut Moyen Âge (Beihefte der Francia, 14), Sigmaringen (Thorbecke) 1985, ISBN 3-7995-7314-3.
Patrick Corbet: Les saints ottoniens. Sainteté dynastique, sainteté royale et sainteté féminine autour de l'an Mil (Beihefte der Francia, 15), Sigmaringen (Thorbecke) 1986, ISBN 3-7995-7315-1.
Hartmut Atsma: La Neustrie. Les pays au nord de la Loire de 650 à 850. Colloque historique international. Tome 1, (Beihefte der Francia, 16/1), Sigmaringen (Thorbecke) 1989, ISBN 3-7995-7316-X.
Hartmut Atsma: La Neustrie. Les pays au nord de la Loire de 650 à 850. Colloque historique international. Tome 2, (Beihefte der Francia, 16/2), Sigmaringen (Thorbecke) 1989, ISBN 3-7995-7316-X.
Werner Paravicini: Die Preußenreisen des europäischen Adels. Teil 1 (Beihefte der Francia, 17/1), Sigmaringen (Thorbecke) 1989, ISBN 3-7995-7317-8.
Werner Paravicini: Die Preußenreisen des europäischen Adels. Teil 2 (Beihefte der Francia, 17/2), Sigmaringen (Thorbecke) 1995, ISBN 3-7995-7348-8.
Rainer Babel: Zwischen Habsburg und Bourbon. Außenpolitik und europäische Stellung Herzog Karls IV. von Lothringen und Bar vom Regierungsantritt bis zum Exil (1624-1634) (Beihefte der Francia, 18), Sigmaringen (Thorbecke) 1989, ISBN 3-7995-7318-6.
Gerd Krumeich: Jeanne d'Arc in der Geschichte. Historiographie - Politik - Kultur (Beihefte der Francia, 19), Sigmaringen (Thorbecke) 1989, ISBN 3-7995-7319-4.
David Ganz: Corbie in the Carolingian Renaissance (Beihefte der Francia, 20), Sigmaringen (Thorbecke) 1990, ISBN 3-7995-7320-8.
KlausGraf - am Dienstag, 11. Oktober 2011, 18:22 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Programm der Tagung ist online,
http://gdke.webseiten.cc/fileadmin/bilder/presse_veranstaltungen/Landesmuseum_Mainz/Tagung_SchUM-Gemeinden_8-Seiter_web.pdf
http://gdke.webseiten.cc/fileadmin/bilder/presse_veranstaltungen/Landesmuseum_Mainz/Tagung_SchUM-Gemeinden_8-Seiter_web.pdf
J. Kemper - am Dienstag, 11. Oktober 2011, 08:05 - Rubrik: Landesgeschichte
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Thomas Pleil macht sich Gedanken über digitales Kuratieren
http://thomaspleil.wordpress.com/2011/10/08/ach-delicious-oder-kuratieren-in-der-digitalen-kammer/
Siehe dazu auch
http://archiv.twoday.net/stories/42992367/
http://thomaspleil.wordpress.com/2011/10/08/ach-delicious-oder-kuratieren-in-der-digitalen-kammer/
Siehe dazu auch
http://archiv.twoday.net/stories/42992367/
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