Archivar123 - am Mittwoch, 19. Oktober 2011, 23:22 - Rubrik: Archivrecht
"CoForum wurde im Januar 2001 gegründet. Ich hatte vor einigen Tagen WikiWiki kennengelernt und war ganz begeistert von der Idee eines anarchischen Schreibrechts für alle..."
Thomas Kalka
http://www.coforum.de/?93
Meiner Meinung nach spielen Wikis wie das CoForum eine wichtige Rolle in der Verbreitung und Anwendung des Wiki-Konzeptes, hier in seiner anarchistischen Interpretation. Es ist ein sehr frühes Wiki im deutschsprachigen Raum und zeigt den Versuch, die Idee eines Wikis möglichst frei von Hierarchien umzusetzen.
Im CoForum findet sich viel zu Themen wie Open Access, Freies Radio u.s.w.
http://www.coforum.de
Internet Archive: archivierte Webseite vom 28.09.2001:
http://web.archive.org/web/20010928224710/http://coforum.de/
Thomas Kalka
http://www.coforum.de/?93
Meiner Meinung nach spielen Wikis wie das CoForum eine wichtige Rolle in der Verbreitung und Anwendung des Wiki-Konzeptes, hier in seiner anarchistischen Interpretation. Es ist ein sehr frühes Wiki im deutschsprachigen Raum und zeigt den Versuch, die Idee eines Wikis möglichst frei von Hierarchien umzusetzen.
Im CoForum findet sich viel zu Themen wie Open Access, Freies Radio u.s.w.
http://www.coforum.de
Internet Archive: archivierte Webseite vom 28.09.2001:
http://web.archive.org/web/20010928224710/http://coforum.de/
SW - am Mittwoch, 19. Oktober 2011, 21:39 - Rubrik: Wikis
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"KLEKs ist ein Projekt mit dem Ziel, Elemente unserer Kulturlandschaft in einer geografischen Datenbank zu erfassen, die insbesondere kulturhistorisch oder naturgeschichtlich interessant oder landschaftlich markant sind. Wir sammeln Informationen, Texte und Fotos zu Gebäuden, Starkbäumen, alten Verkehrswegen, historischen Stätten und vielem mehr. Alle Daten werden objektorientiert eingearbeitet und mit den Namen der Autoren versehen. Bestehende Datensätze können verändert und ergänzt werden. So ist es z. B. möglich, dass ein Heimatforscher ein neues Landschaftselement auf der digitalen Landkarte einzeichnet, ein Museumsmitarbeiter eine Beschreibung dessen Geschichte ergänzt und ein Landschaftsplanungsbüro ein Foto hinzu fügt, das bei Felderfassungen aufgenommen wurde sowie eine Bewertung des Elements nach planerischen Kriterien vornimmt."
aus der Rubrik "FAQ"
http://www.kleks-online.de/
Florian Friedrich / Uwe Rautenberg: Kultur-Landschaft-Digital:
http://www.friedrich-kulturlandschaft.de/images/2010Dez_KLD_StandbeinSpielbein.pdf
----
Update: http://archiv.twoday.net/stories/876868590/
aus der Rubrik "FAQ"
http://www.kleks-online.de/
Florian Friedrich / Uwe Rautenberg: Kultur-Landschaft-Digital:
http://www.friedrich-kulturlandschaft.de/images/2010Dez_KLD_StandbeinSpielbein.pdf
----
Update: http://archiv.twoday.net/stories/876868590/
SW - am Mittwoch, 19. Oktober 2011, 21:28 - Rubrik: Wikis
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Ist das nicht ein schönes Symbolbild für einen kritischen Geist, der die Narungsmittelproduktion thematisieren will? Obiges Bild von "Brücke-Osteuropa" ist gemeinfrei, darf also ohne Namens- und Lizenznennung verwertet werden - eine Ausnahme auf Wikimedia Commons, wo die Bilder in der Regel unter einer freien Creative Commons Lizenz stehen.
(c) Leibnizkeks CC-BY-SA
Bei diesem Bild muss lediglich der Fotograf und die Lizenz genannt werden. Ich finde es auch sehr gelungen.
Aber der streitbare Liedermacher Konstantin Wecker musste mit seinem Internetangebot
http://hinter-den-schlagzeilen.de/
unbedingt auf eine Rezeptseite hereinfallen.
Vielleicht war es sogar das berüchtigte Marions Kochbuch. Dann wäre Wecker das prominenteste Opfer dieser Abmahn-Falle. Vor dem AG Düsseldorf musste er sich mit einem Fotografen streiten. Ein Vergleichsvorschlag von 550 Euro steht im Raum:
http://www.express.de/duesseldorf/prozess-schnitzel-kostet-konstantin-wecker-550-euro,2858,11027432.html
Wieso boykottiert der Liedermacher freie Inhalte? Auch mit der Google Bildersuche hätte er einige freie Schnitzelbilder gefunden:
http://www.google.de/search?q=wiener+schnitzel&tbm=isch&um=1&hl=de&biw=1280&bih=909&cr=&safe=off&tbs=iur:f
Sein Blog/Webmagazin steht nicht unter einer freien Lizenz. Wer Gegenöffentlichkeit erzeugen will, sollte freie Inhalte anbieten. Diese können sehr leicht weitergegeben und weitergenutzt werden.
KlausGraf - am Mittwoch, 19. Oktober 2011, 21:17 - Rubrik: Archivrecht
wird betreut von Dr. Hans-Jürgen Vogtherr:
"Seit seiner Gründung im Jahre 1975 hat das Landwirtschaftsmuseum Lüneburger Heide in Hösseringen sein Augenmerk auch auf die Sicherung von Archivalien zur ländlichen Geschichte gerichtet. Anlaß waren Angebote zur Übernahme von Hofarchiven. Das Landwirtschaftsmuseum bemüht sich in einem solchen Fall zunächst immer darum, die jeweiligen Hofinhaber davon zu überzeugen, daß die Archive auf den Höfen bleiben sollten, weil sie Teil ihrer Geschichte sind. Wenn dies gelingt, dann nimmt das Landwirtschaftsmuseum davon im Einverständnis mit dem Hofinhaber Kopien und archiviert diese. Insofern unterscheidet es sich von der Praxis anderer Archive, die nur Originale verwahren. Wenn sich jedoch abzeichnet, daß die Archivalien auf dem einzelnen Hof gefährdet sind, z.B. wenn das Interesse daran fehlt oder die Schrift für den Ungeübten nicht mehr lesbar ist, dann übernimmt das Landwirtschaftsmuseum den Bestand, wenn er ihm angeboten wird. Seine jetzigen Bestände gehen inzwischen weit über die Hofarchive hinaus. Zentrales Einzugsgebiet des Archivs ist, entsprechend dem Arbeitsbereich des Landwirtschaftsmuseums, die Lüneburger Heide und ihre nähere Umgebung."
http://www.museumsdorf-hoesseringen.de/Download/Findbuch/Bestaendeuebersicht.pdf
Findbücher stehen als pdf-Dateien bereit:
http://www.museumsdorf-hoesseringen.de/Download.html
"Seit seiner Gründung im Jahre 1975 hat das Landwirtschaftsmuseum Lüneburger Heide in Hösseringen sein Augenmerk auch auf die Sicherung von Archivalien zur ländlichen Geschichte gerichtet. Anlaß waren Angebote zur Übernahme von Hofarchiven. Das Landwirtschaftsmuseum bemüht sich in einem solchen Fall zunächst immer darum, die jeweiligen Hofinhaber davon zu überzeugen, daß die Archive auf den Höfen bleiben sollten, weil sie Teil ihrer Geschichte sind. Wenn dies gelingt, dann nimmt das Landwirtschaftsmuseum davon im Einverständnis mit dem Hofinhaber Kopien und archiviert diese. Insofern unterscheidet es sich von der Praxis anderer Archive, die nur Originale verwahren. Wenn sich jedoch abzeichnet, daß die Archivalien auf dem einzelnen Hof gefährdet sind, z.B. wenn das Interesse daran fehlt oder die Schrift für den Ungeübten nicht mehr lesbar ist, dann übernimmt das Landwirtschaftsmuseum den Bestand, wenn er ihm angeboten wird. Seine jetzigen Bestände gehen inzwischen weit über die Hofarchive hinaus. Zentrales Einzugsgebiet des Archivs ist, entsprechend dem Arbeitsbereich des Landwirtschaftsmuseums, die Lüneburger Heide und ihre nähere Umgebung."
http://www.museumsdorf-hoesseringen.de/Download/Findbuch/Bestaendeuebersicht.pdf
Findbücher stehen als pdf-Dateien bereit:
http://www.museumsdorf-hoesseringen.de/Download.html
SW - am Mittwoch, 19. Oktober 2011, 21:08 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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Für die Archive nicht nur als Anwender ein Problem...:
http://www.enterpriseefficiency.com/author.asp?section_id=1077&doc_id=233421
http://www.enterpriseefficiency.com/author.asp?section_id=1077&doc_id=233421
Archivar123 - am Mittwoch, 19. Oktober 2011, 18:59 - Rubrik: English Corner
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http://www.michaelgeist.ca/content/view/6069/125/
"The Supreme Court of Canada today issued its much anticipated ruling in Crookes v. Newton, a case that focused on the issue of liability for linking to allegedly defamatory content. The court provided a huge win for the Internet as it clearly understood the significance of linking to freedom of expression and the way the Internet functions by ruling that there is no liability for a mere hyperlink. The key quote from the majority, written by Justice Abella:
I would conclude that a hyperlink, by itself, should never be seen as “publication” of the content to which it refers.
This is an enormous win for the Internet since it rightly recognizes that links are just digital references that should not be viewed as republication of the underlying content. "
"The Supreme Court of Canada today issued its much anticipated ruling in Crookes v. Newton, a case that focused on the issue of liability for linking to allegedly defamatory content. The court provided a huge win for the Internet as it clearly understood the significance of linking to freedom of expression and the way the Internet functions by ruling that there is no liability for a mere hyperlink. The key quote from the majority, written by Justice Abella:
I would conclude that a hyperlink, by itself, should never be seen as “publication” of the content to which it refers.
This is an enormous win for the Internet since it rightly recognizes that links are just digital references that should not be viewed as republication of the underlying content. "
KlausGraf - am Mittwoch, 19. Oktober 2011, 17:48 - Rubrik: English Corner
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"Fördert die mächtige Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Ideenklau und die Selbstbedienung?" fragt die FAZ online
Weiter: Transparenz ist für sie ein Fremdwort. Dieses Monopol ist bedenklich.
http://goo.gl/x0GwA
Weiter: Transparenz ist für sie ein Fremdwort. Dieses Monopol ist bedenklich.
http://goo.gl/x0GwA
vierprinzen - am Mittwoch, 19. Oktober 2011, 17:47 - Rubrik: Informationsfreiheit und Transparenz
Philadelphia Rare Books bietet die Handschrift einer Übersetzung (1753) von Kerssenbrochs lateinischer Wiedertäufer-Geschichte an.
Warhafte und kurtze Lehr und Lebens-Beschreibung der Wiedertauffer Wie dass dieselbe[n] durch ihre schein-heilige gegen alle Geist- undt Weltliche reichten ja wieder die natur selbst strebender Lebens-Regul in der Westphälischen Haubt- und Hansestadt Münster Wie auch in einige benachbarte Städte undt Länder eingeschlichen seyn und rechtmässig bestrafet worden welches weithläuftig in Lateinischer Sprache beschrieben durch den Ehrwüdigen Herrn Hermannum Kersenbrock, Art. lib. Mag. und der Schul-Rector ad S. Paul. In teutsch Ubersetzet als das zweIte JubelJahr der wIedertäuffer ausrottung gefeIret
Bemerkenswert ist die Provenienz:
Ex–Crozer Theological Library; then to Colgate Rochester Crozer Divinity School; deaccessioned.
http://www.prbm.com/interest/germanbks-a-e.php
#fnzhss

Warhafte und kurtze Lehr und Lebens-Beschreibung der Wiedertauffer Wie dass dieselbe[n] durch ihre schein-heilige gegen alle Geist- undt Weltliche reichten ja wieder die natur selbst strebender Lebens-Regul in der Westphälischen Haubt- und Hansestadt Münster Wie auch in einige benachbarte Städte undt Länder eingeschlichen seyn und rechtmässig bestrafet worden welches weithläuftig in Lateinischer Sprache beschrieben durch den Ehrwüdigen Herrn Hermannum Kersenbrock, Art. lib. Mag. und der Schul-Rector ad S. Paul. In teutsch Ubersetzet als das zweIte JubelJahr der wIedertäuffer ausrottung gefeIret
Bemerkenswert ist die Provenienz:
Ex–Crozer Theological Library; then to Colgate Rochester Crozer Divinity School; deaccessioned.
http://www.prbm.com/interest/germanbks-a-e.php
#fnzhss

KlausGraf - am Mittwoch, 19. Oktober 2011, 16:17 - Rubrik: Kodikologie
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KlausGraf - am Mittwoch, 19. Oktober 2011, 16:00 - Rubrik: Museumswesen
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Wolf Thomas - am Mittwoch, 19. Oktober 2011, 15:09 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
"Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss des Landtags Nordrhein-Westfalen, der sich mit Vorgängen beim Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) befasst, hat gestern – wie angekündigt – seinen ersten Beweisbeschluss gefasst.
Auf Grundlage des Gesetzes über die Einsetzung und das Verfahren von Untersuchungsausschüssen des Landtags Nordrhein-Westfalen haben die Abgeordneten beschlossen, Akteneinsicht zu nehmen. Einzelne Ressorts der Landesregierung, weitere Behörden sowie der BLB NRW sollen dazu jetzt entsprechende Akten übersenden.
Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss Bau- und Liegenschaftsbetrieb hat sich am 29. September 2011 konstituiert. Er soll sich unter anderem mit dem Neubau des Landesarchivs in Duisburg, mit dem Erweiterungsbau des Polizeipräsidiums Köln-Kalk, mit dem Bauvorhaben Fachhochschule Köln sowie mit weiteren erkennbar werdenden Sachverhalten, beispielsweise dem Erwerb des Vodafone-Hochhauses, beschäftigen. Vorsitzender des Ausschusses ist Peter Biesenbach (CDU), stellvertretender Vorsitzender ist Markus Töns (SPD).
Hintergrund:
Im Gesetz über die Einsetzung und das Verfahren von Untersuchungsausschüssen des Landtags Nordrhein-Westfalen heißt es in § 14 Abs. 1 (Aktenvorlage, Aussagegenehmigung, Zutrittsrecht): Die Landesregierung und alle Behörden des Landes sowie die Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterstehen, sind verpflichtet, dem Untersuchungsausschuss jederzeit Zutritt zu den von ihnen verwalteten öffentlichen Einrichtungen zu gestatten, die erforderlichen Aussagegenehmigungen zu erteilen und die Akten vorzulegen."
Quelle: Landtag NRW, Pressemitteilung v. 19.10.2011
Auf Grundlage des Gesetzes über die Einsetzung und das Verfahren von Untersuchungsausschüssen des Landtags Nordrhein-Westfalen haben die Abgeordneten beschlossen, Akteneinsicht zu nehmen. Einzelne Ressorts der Landesregierung, weitere Behörden sowie der BLB NRW sollen dazu jetzt entsprechende Akten übersenden.
Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss Bau- und Liegenschaftsbetrieb hat sich am 29. September 2011 konstituiert. Er soll sich unter anderem mit dem Neubau des Landesarchivs in Duisburg, mit dem Erweiterungsbau des Polizeipräsidiums Köln-Kalk, mit dem Bauvorhaben Fachhochschule Köln sowie mit weiteren erkennbar werdenden Sachverhalten, beispielsweise dem Erwerb des Vodafone-Hochhauses, beschäftigen. Vorsitzender des Ausschusses ist Peter Biesenbach (CDU), stellvertretender Vorsitzender ist Markus Töns (SPD).
Hintergrund:
Im Gesetz über die Einsetzung und das Verfahren von Untersuchungsausschüssen des Landtags Nordrhein-Westfalen heißt es in § 14 Abs. 1 (Aktenvorlage, Aussagegenehmigung, Zutrittsrecht): Die Landesregierung und alle Behörden des Landes sowie die Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterstehen, sind verpflichtet, dem Untersuchungsausschuss jederzeit Zutritt zu den von ihnen verwalteten öffentlichen Einrichtungen zu gestatten, die erforderlichen Aussagegenehmigungen zu erteilen und die Akten vorzulegen."
Quelle: Landtag NRW, Pressemitteilung v. 19.10.2011
Wolf Thomas - am Mittwoch, 19. Oktober 2011, 12:25 - Rubrik: Staatsarchive
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Pink, red and yellow flower printed cocktail dress, from Sketch Book of 1960 & 1961, London College of Fashion Victor Stiebel Archive.
"The Visual Arts Data Service (VADS) is pleased to announce the launch of the Victor Stiebel Archive from the London College of Fashion, which has now been fully digitised and made available online.
Victor Stiebel (1907-1976) was a British fashion designer and his clients included members of the aristocracy and the royal family, including Princess Margaret, and he also had an international reputation and dressed stars such as Katherine Hepburn and Vivien Leigh.
The Archive at London College of Fashion includes three sketchbooks from his couture house in the early 1960s. The sketch books show models wearing his designs, ranging from stylish cocktail dresses to smart suits and blouses, and the books would serve as an overview of a collection and and be shown to clients to encourage them to place orders. The three sketch books cover Stiebel’s final years before ill health forced him to retire in 1963.
South African born Stiebel originally moved to England to study architecture in Cambridge where he designed the décor and costumes for the Footlights Review. He went on to train with the court dressmaker Reville & Rossiter and in the early 1930s opened his own business in Mayfair in London. After a period in the army during the Second World War and then working for Jacqmar as Director of Couture, he opened his own business again in Cavendish Square.
These new images add to the vast collection of material that has already been opened up online from the unique and extensive archives of the London College of Fashion. This includes images of sewing patterns; shoes from the Cordwainers College; promotional photographs of wool fashions from the Woolmark Company; promotional photographs of cosmetics from Gala and other cosmetics companies; as well as photographs which chronicle the history of the College from its origins as two early needle trade schools up until the 1970’s. In total this includes almost 8000 images which have been made available online for free use in non-commercial learning, teaching, and research.
To view the London College of Fashion Victor Stiebel Archive, see:
http://www.vads.ac.uk/collections/LCFVS
To view all the VADS collections, see:
http://www.vads.ac.uk/collections"
VADS Blog, 10.10.11
Wolf Thomas - am Dienstag, 18. Oktober 2011, 21:03 - Rubrik: English Corner
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"... Fazit: Der Autor stellt einen Aspekt der Quellengattung Brief vor, der bisher wenig Beachtung gefunden hat, und zeigt eine große Anzahl von Beispielen dazu. Was allerdings kaum geleistet wird, ist eine Kontextualisierung der Quellenaspekte, zumal aktuelle Forschungsergebnisse zur Postgeschichte nicht eingeflossen sind. Die vom Autor angedachte Analyse von Postvermerken und Postverträgen unter Einbeziehung der Hinweise aus den Brieftexten selbst, die etwas über die Beförderung aussagen könnten, hätte durchaus einen Ansatz geboten, von dem neue Erkenntnisse zu erwarten gewesen wären. Präzise werden im Textteil Präsentationsformen und Bedeutung der Postvermerke geschildert. Dennoch arbeitet Helbig auch hier nur ansatzweise übergreifende Muster heraus. Was also bleibt, ist unter dem Strich eine umfangreiche Präsentation von Briefvermerken, deren Systematik und Auswahl sich dem Leser leider nur bedingt erschließt. Für ein wissenschaftliches Buch bietet diese Abhandlung wenig Substanz. Trotzdem gibt der Band Anregungen dazu, wie Postvermerke zu lesen sind und welche Informationen sie enthalten."
Quelle: Oswald Bauer: Rezension zu: Helbig, Joachim: Postvermerke auf Briefen 15.-18. Jahrhundert. Neue Ansichten zur Postgeschichte der frühen Neuzeit und der Stadt Nürnberg. München 2010, in: H-Soz-u-Kult, 11.10.2011, < http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2011-4-022 >.
Wolf Thomas - am Dienstag, 18. Oktober 2011, 20:56 - Rubrik: Hilfswissenschaften

Baryshnikov warming up in Russia.
"Like most New Yorkers, Mikhail Baryshnikov had a bit of a storage problem. But unlike most New Yorkers, he had options that didn’t include orange storage lockers.
So when the dancer and his wife were getting ready to move, Baryshnikov donated 35 boxes filled with videos, photos, letters and documents -- his archive -- to the New York Public Library.
While most artists donate or sell their archives near the end of their careers, the 63-year-old is still working as a dancer, actor and founder of the Baryshnikov Arts Center in Manhattan. But space issues brought this collection to the library a little earlier than usual.
"People have so much more stuff than they used to," said Jan Schmidt, the curator of the Jerome Robbins Dance Division for the New York Public Library. "Fifty years ago if someone had a couple of films, that was a lot. Today people have hundreds, if not thousands of videos of their work."
Baryshnikov’s archives include nearly 700 videos, in which he can be seen practicing as a young boy, doing exercises at the Vaganova School in the 1960s, and after defecting from the Soviet Union in 1974, working with great choreographers like George Balanchine, Jerome Robbins and Martha Graham.
"I was just stunned to see so many incredible things," Schmidt said of the videos. "There's a lovely piece where Baryshnikov is doing a piece for Martha Graham and then he just comes and kneels in front of her and it's just really moving."
Schmidt says that despite his reputation as a great dancer, Baryshnikov still displayed a commitment to achieving the choreographer’s vision.
“He really has a genuine interest in what the choreographer wants him to do and you can really see the choreographer and him working off each other to really create something that comes from within,” Schmidt said.
Cataloguing, preserving and digitizing all this information is a complex and lengthy process that Schmidt estimates will take at least three years. At that point, it should be searchable by dancer, choreographer, year or performance.
“I’m looking forward to the point where they’ll be completely processed and available to the public because this will be an amazing record of his artistry,” Schmidt said."
WNYC, 7.10.11
Wolf Thomas - am Dienstag, 18. Oktober 2011, 20:46 - Rubrik: English Corner
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Wolf Thomas - am Dienstag, 18. Oktober 2011, 20:41 - Rubrik: Wahrnehmung
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1854 hatte Franz Pfeiffer eine kurze Liste bekannt gegeben:
http://www.archive.org/stream/anzeigerfurkunde01germ#page/n207/mode/2up
1930 versteigerte sie das Antiquariat Joseph Baer:
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/baer1930_10_06
Viele Stücke wurde von der Frankfurter Stadt- und Universitätsbibliothek erworben, z.B. http://www.handschriftencensus.de/4744
Siehe auch
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/wertheim.htm
http://www.archive.org/stream/anzeigerfurkunde01germ#page/n207/mode/2up
1930 versteigerte sie das Antiquariat Joseph Baer:
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/baer1930_10_06
Viele Stücke wurde von der Frankfurter Stadt- und Universitätsbibliothek erworben, z.B. http://www.handschriftencensus.de/4744
Siehe auch
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/wertheim.htm
KlausGraf - am Dienstag, 18. Oktober 2011, 17:29 - Rubrik: Kodikologie
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http://bibliotheca-laureshamensis-digital.de/view/ubffm_msbarth179
Frankfurt am Main, Stadt- und Universitätsbibliothek, Ms. Barth. 179
Lorsch, wohl nach 843 bis 876
Der "Lorscher Rotulus" ist der einzige liturgische Rotulus, der aus karolingischer Zeit aus der Region nördlich der Alpen erhalten ist. Mit seinen ca. 530 Heiligenanrufungen gehört er außerdem zu den längsten karolingischen Litaneien.

Frankfurt am Main, Stadt- und Universitätsbibliothek, Ms. Barth. 179
Lorsch, wohl nach 843 bis 876
Der "Lorscher Rotulus" ist der einzige liturgische Rotulus, der aus karolingischer Zeit aus der Region nördlich der Alpen erhalten ist. Mit seinen ca. 530 Heiligenanrufungen gehört er außerdem zu den längsten karolingischen Litaneien.

KlausGraf - am Dienstag, 18. Oktober 2011, 17:01 - Rubrik: Kodikologie
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Beim Zeitzeugenprojekt "Gedächtnis der Nation" müssen alle Rechte abgegeben werden:
https://plus.google.com/u/0/113531191251644176468/posts/jZoXaLEMLgz
Ein tatsächlich bürgerschaftliches Oral-History-Projekt würde dagegen aus meiner Perspektive auf freie, also CC-Lizenzen setzen!
Norbert Frei hat die Masche des Projekts, Oral-History-Häppchen für die unsäglichen Fernsehdokumentationen Knopps zu gewinnen, kritisiert: "Hier wird Erinnerung eigentlich geformt und nicht abgefragt, nicht konserviert."
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1577109/
https://plus.google.com/u/0/113531191251644176468/posts/jZoXaLEMLgz
Ein tatsächlich bürgerschaftliches Oral-History-Projekt würde dagegen aus meiner Perspektive auf freie, also CC-Lizenzen setzen!
Norbert Frei hat die Masche des Projekts, Oral-History-Häppchen für die unsäglichen Fernsehdokumentationen Knopps zu gewinnen, kritisiert: "Hier wird Erinnerung eigentlich geformt und nicht abgefragt, nicht konserviert."
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1577109/
KlausGraf - am Dienstag, 18. Oktober 2011, 12:26 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Folgendes steht auf der Tagesordnung: Verfahrensregeln, Beweisanträge, Sitzungstermine und Verschiedenes. Was ist daran eigentlich so brisant, dass der Ausschuss nicht öffentlich tagt?
Wolf Thomas - am Dienstag, 18. Oktober 2011, 11:54 - Rubrik: Staatsarchive
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This study proposal is based on the finding that a sustainable digital archive infrastructure is needed in Flanders in order to ensure a structural approach to the problem of digital archiving. This project is also based on the fact that there is an important role for players from the world of arts, cultural and scientific heritage and education in the development of this infrastructure. Our aim in this research project is to look into the practical aspects of creating a sustainable archive of diverse (complex) digital and multimedia objects within a decentralised Flemish digital archive infrastructure.
Wolf Thomas - am Dienstag, 18. Oktober 2011, 09:59 - Rubrik: Digitale Unterlagen
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"Seit dem 1. April 2010 ist das Politische Archiv des Auswärtigen Amtes (PA AA) Gegenstand eines Projekts zur Evaluierung der Arbeitsabläufe, Benutzung und der Informationssysteme. Das Projekt des Fachbereiches Informationswissenschaften (Dr. Karin Schwarz) wird vom Auswärtigen Amt finanziell gefördert. Das Auswärtige Amt will die Transparenz und Zugänglichkeit von Archivgut effektiv und effizient gestalten. „Wir werden uns daher mit fast allen Bereichen archivischer Aufgaben befassen“ so Dr. Karin Schwarz „Die Nachvollziehbarkeit der Bewertung, die Effizienz der Erschließung und – als Ziel jeglicher archivischer Tätigkeit – die zufriedenstellende Benutzung sind unser Anliegen.“
Das Politische Archiv des Auswärtigen Amtes ist eines der bedeutendsten Archive in Deutschland. Hier werden die Dokumente zur deutschen Außenpolitik seit 1867 verwahrt, darunter auch die Einigungsverträge der beiden deutschen Staaten von 1990. Jährlich benutzen ca. 700 Interessenten das Archiv, 1/3 davon kommen aus dem Ausland, vorwiegend aus Frankreich, Österreich, Schweiz und den USA.
Innerhalb dieses Projektes wird aktuell eine Online-Umfrage unter den Benutzern des Politischen Archivs durchgeführt. Alle Benutzer aus den Jahren 2010 und 2011 sind angeschrieben und gebeten worden, an der Umfrage teilzunehmen. Zusätzlich liegen die Fragebögen im Lesesaal des Archivs aus.
Es werden Fragen zu ihren bisherigen Besuchen und Erfahrungen im Politischen Archiv gestellt. Gleichzeitig haben sie auch die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge und Kritik zu äußern. Die Umfrage trägt dazu bei, die Benutzung im Politischen Archiv zu verbessern.
Die ausgewerteten Ergebnisse der Benutzerumfrage und der Evaluierung werden 2012 innerhalb des Projektberichts veröffentlicht.
Für weitere Fragen wenden Sie sich an die Projektleitung:
Dr. Karin Schwarz
Fachbereich Informationswissenschaften, Studiengang Archiv
FH Potsdam
schwarz@fh-potsdam.de"
Quelle: FH Potsdam, Newas v. 17.10.2011
Das Politische Archiv des Auswärtigen Amtes ist eines der bedeutendsten Archive in Deutschland. Hier werden die Dokumente zur deutschen Außenpolitik seit 1867 verwahrt, darunter auch die Einigungsverträge der beiden deutschen Staaten von 1990. Jährlich benutzen ca. 700 Interessenten das Archiv, 1/3 davon kommen aus dem Ausland, vorwiegend aus Frankreich, Österreich, Schweiz und den USA.
Innerhalb dieses Projektes wird aktuell eine Online-Umfrage unter den Benutzern des Politischen Archivs durchgeführt. Alle Benutzer aus den Jahren 2010 und 2011 sind angeschrieben und gebeten worden, an der Umfrage teilzunehmen. Zusätzlich liegen die Fragebögen im Lesesaal des Archivs aus.
Es werden Fragen zu ihren bisherigen Besuchen und Erfahrungen im Politischen Archiv gestellt. Gleichzeitig haben sie auch die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge und Kritik zu äußern. Die Umfrage trägt dazu bei, die Benutzung im Politischen Archiv zu verbessern.
Die ausgewerteten Ergebnisse der Benutzerumfrage und der Evaluierung werden 2012 innerhalb des Projektberichts veröffentlicht.
Für weitere Fragen wenden Sie sich an die Projektleitung:
Dr. Karin Schwarz
Fachbereich Informationswissenschaften, Studiengang Archiv
FH Potsdam
schwarz@fh-potsdam.de"
Quelle: FH Potsdam, Newas v. 17.10.2011
Wolf Thomas - am Dienstag, 18. Oktober 2011, 09:46 - Rubrik: Staatsarchive
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Die Ururenkelin von Lily Steche, die Liszt hoch schätzte, hat die beiden Bände an das Weimarer Archiv übergeben. Steche leitete ab 1840 in ihrer Leipziger Wohnung Sonntagsmatineen, zu deren Gästen neben Liszt, Richard Wagner, Johannes Brahms und Robert und Clara Schumann.
Quelle: MDR-Text, S. 134, 17.10.11
Quelle: MDR-Text, S. 134, 17.10.11
Wolf Thomas - am Dienstag, 18. Oktober 2011, 08:48 - Rubrik: Musikarchive
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Auf der Mailingliste von open-access.net teilte M. Schultze (UB Stuttgart) folgende Links mit:
Wir denken, dass dieses Gutachten - auch über den konkreten
Projektkontext unseres Projekts hinaus - von grundsätzlichem Interesse für Einrichtungen und Organisationen ist, die sich mit Themen wie Nutzeranalysen, Speicherung von Nutzungsdaten oder sonstigen Fragestellungen von datenschutzrechtlichem Belang auseinandersetzen
(müssen).
Das Gutachten ist abrufbar unter:
http://www.dini.de/fileadmin/oa-statistik/projektergebnisse/ZENDAS_Gutachten_2011.pdf
Anlässlich der kürzlich ausgerichteten Open-Access-Tage in Regensburg
hat auf dem Open-Access-Statistik-Workshop am 6. Oktober ein
ZENDAS-Mitarbeiter das Gutachten sehr anschaulich vorgestellt. Die
Folien des Vortrags sind ebenfalls abrufbar:
http://www.dini.de/fileadmin/oa-statistik/projektergebnisse/Stemmer_Datenschutzrechtliche_Bewertung_des_Projekts_OA-Statistik.pdf
Einmal mehr zeigt sich, dass der bestehende Datenschutz ein Klotz am Bein des Internets ist. Wer Repositoriendaten auswertet, ist an Individuellem überhaupt nicht interessiert, muss aber einen überzogenen bürokratischen Aufwand betreiben.
Wir denken, dass dieses Gutachten - auch über den konkreten
Projektkontext unseres Projekts hinaus - von grundsätzlichem Interesse für Einrichtungen und Organisationen ist, die sich mit Themen wie Nutzeranalysen, Speicherung von Nutzungsdaten oder sonstigen Fragestellungen von datenschutzrechtlichem Belang auseinandersetzen
(müssen).
Das Gutachten ist abrufbar unter:
http://www.dini.de/fileadmin/oa-statistik/projektergebnisse/ZENDAS_Gutachten_2011.pdf
Anlässlich der kürzlich ausgerichteten Open-Access-Tage in Regensburg
hat auf dem Open-Access-Statistik-Workshop am 6. Oktober ein
ZENDAS-Mitarbeiter das Gutachten sehr anschaulich vorgestellt. Die
Folien des Vortrags sind ebenfalls abrufbar:
http://www.dini.de/fileadmin/oa-statistik/projektergebnisse/Stemmer_Datenschutzrechtliche_Bewertung_des_Projekts_OA-Statistik.pdf
Einmal mehr zeigt sich, dass der bestehende Datenschutz ein Klotz am Bein des Internets ist. Wer Repositoriendaten auswertet, ist an Individuellem überhaupt nicht interessiert, muss aber einen überzogenen bürokratischen Aufwand betreiben.
KlausGraf - am Montag, 17. Oktober 2011, 18:06 - Rubrik: Datenschutz
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Die laufende Verarbeitung personenbezogener Informationen gehört zu den Grundmerkmalen der digitalen Kommunikation. Damit verträgt sich das Verbot mit Erlaubnisvorbehalt des geltenden Datenschutzrechts (§ 4 BDSG) nicht. Wenn ein Verbot der Datenverarbeitung zugleich ein Verbot der Kommunikation bedeutet, bedroht dies die Grundfreiheiten, die durch Art. 5 I GG geschützt sind. Das pauschale Verbot mit Erlaubnisvorbehalt gehört – im nicht-öffentlichen („privaten“) Bereich – als Grundprinzip abgeschafft und auf die besonders sensiblen Informationen bzw. Sphären verlagert und beschränkt.
Jochen Scheider im NJW-Editorial
http://www.beck.de/cms/main?toc=NJW.50
RA Stadler stimmt zu:
Im Netz werden fortwährend personenbezogene Daten verarbeitet, zumal Datenschützer bereits jede IP-Adresse als personenbezogen betrachten. Das bedeutet letztlich, dass die Internetkommunikation nach dem System des deutschen und europäischen Rechts grundsätzlich zunächst verboten ist und nur durch punktuelle gesetzliche Gestattungstatbestände erlaubt wird. Diese Gestattungstatbestände – insbesondere §§ 28, 29 BDSG – stammen nun allerdings aus einer Zeit, als vom Internet noch keine Rede war, sondern Daten auf Großrechnern in Rechenzentren verarbeitet wurden.
Das Grundkonzept unseres Datenschutzrechts ist somit nicht internetkompatibel.
http://www.internet-law.de/2011/10/muss-unser-datenschutzrecht-runderneuert-werden.html
Meine eigene Position zum Datenschutz geht in die gleiche Richtung: Der Datenschutz muss sich den Gegebenheiten des digitalen Zeitalters anpassen und nicht umgekehrt. Sowohl bei der deutschen Debatte über Google StreetView als auch bei der deutschen Diskussion über Facebook-Fanseiten zeigt sich das geltende Datenschutzrecht als völlig veraltet. Wir brauchen ein Datenschutzrecht, das die richtige Balance findet zwischen dem Schutz von informationeller Selbstbestimmung und der Privatsphäre und dem internetöffentlichen sozialen Diskurs, der von den Kommunikationsgrundrechten geschützt wird.
Jochen Scheider im NJW-Editorial
http://www.beck.de/cms/main?toc=NJW.50
RA Stadler stimmt zu:
Im Netz werden fortwährend personenbezogene Daten verarbeitet, zumal Datenschützer bereits jede IP-Adresse als personenbezogen betrachten. Das bedeutet letztlich, dass die Internetkommunikation nach dem System des deutschen und europäischen Rechts grundsätzlich zunächst verboten ist und nur durch punktuelle gesetzliche Gestattungstatbestände erlaubt wird. Diese Gestattungstatbestände – insbesondere §§ 28, 29 BDSG – stammen nun allerdings aus einer Zeit, als vom Internet noch keine Rede war, sondern Daten auf Großrechnern in Rechenzentren verarbeitet wurden.
Das Grundkonzept unseres Datenschutzrechts ist somit nicht internetkompatibel.
http://www.internet-law.de/2011/10/muss-unser-datenschutzrecht-runderneuert-werden.html
Meine eigene Position zum Datenschutz geht in die gleiche Richtung: Der Datenschutz muss sich den Gegebenheiten des digitalen Zeitalters anpassen und nicht umgekehrt. Sowohl bei der deutschen Debatte über Google StreetView als auch bei der deutschen Diskussion über Facebook-Fanseiten zeigt sich das geltende Datenschutzrecht als völlig veraltet. Wir brauchen ein Datenschutzrecht, das die richtige Balance findet zwischen dem Schutz von informationeller Selbstbestimmung und der Privatsphäre und dem internetöffentlichen sozialen Diskurs, der von den Kommunikationsgrundrechten geschützt wird.
KlausGraf - am Montag, 17. Oktober 2011, 16:39 - Rubrik: Datenschutz
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http://www.dhi-paris.fr/de/home/podcast/digital-humanities-am-dhip-3.html
http://vzaar.com/videos/849298
Die Videoaufzeichnung (19 Minuten) meines Beitrags wurde ausnahmsweise freundlicherweise unter CC-BY-SA lizenziert! Vielen Dank!
Es gibt auch eine Fassung zum Anhören. Die Textfassung (Stichworte) findet sich:
http://archiv.twoday.net/stories/29751181/
Update: Liegt nun auch im freien OGG-Format vor
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Das_wissenschaftliche_Potenzial_von_Wissenschaftsblogs.ogv
http://vzaar.com/videos/849298
Die Videoaufzeichnung (19 Minuten) meines Beitrags wurde ausnahmsweise freundlicherweise unter CC-BY-SA lizenziert! Vielen Dank!
Es gibt auch eine Fassung zum Anhören. Die Textfassung (Stichworte) findet sich:
http://archiv.twoday.net/stories/29751181/
Update: Liegt nun auch im freien OGG-Format vor
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Das_wissenschaftliche_Potenzial_von_Wissenschaftsblogs.ogv
http://www.stifterverband.info/publikationen_und_podcasts/positionen_dokumentationen/wissenschaftskommunikation_trendstudie/index.html
http://www.wk-trends.de/
Die innerwissenschaftliche Kommunikation ("Open Access") wird nicht beleuchtet, im Vordergrund steht die Außenwirkung der Wissenschaft.
1.) Das Netz als neues Leitmedium der Wissenschaft
Klassische Ansätze zur Vermittlung und Aufbereitung greifen immer öfter zu kurz. In der Wissenschaftspublizistik gibt es erste zaghafte Ansätze, diesen Veränderungsdruck für Innovationen zu nutzen – Recherchetechniken, interaktive Formate, Netzwerk-Distribution und angepasste Geschäftsmodelle sowie ansatzweise Investigation. In der PR ist ein immenser Beratungsbedarf entstanden, wie mit den durch das Web 2.0 entstehenden Chancen und Risiken umzugehen ist. Wissenschaftler müssen in Aus- und Weiterbildung deutlich besser auf den direkten Dialog vorbereitet werden. Außerdem stellen sich gesamtgesellschaftlich drängende Fragen der Informationskompetenz, denn die Kehrseite des Web 2.0 ist eine Verengung des wahrgenommenen Meinungsspektrums (Stichwort „Schweigespirale“).
2.) Durch Transparenz zu einer neuen „Kultur der Kommunikation“
Die ganze Bandbreite gesellschaftlicher Gruppen soll künftig im Sinne einer „Scientific Citizenship“ einbezogen werden. Hierfür muss die noch immer vorherrschende mediale Konzentration auf Forschungs-Ergebnisse mit neuen Formaten aufgebrochen werden, die authentischer zwischen ergebnis- und prozessorientierter Perspektive hin- und herschalten. Auch die Wissenschaft selbst ist jedoch gefordert, die Relativität des von ihr erzeugten Wissens transparenter zu machen.
http://www.wk-trends.de/
Die innerwissenschaftliche Kommunikation ("Open Access") wird nicht beleuchtet, im Vordergrund steht die Außenwirkung der Wissenschaft.
1.) Das Netz als neues Leitmedium der Wissenschaft
Klassische Ansätze zur Vermittlung und Aufbereitung greifen immer öfter zu kurz. In der Wissenschaftspublizistik gibt es erste zaghafte Ansätze, diesen Veränderungsdruck für Innovationen zu nutzen – Recherchetechniken, interaktive Formate, Netzwerk-Distribution und angepasste Geschäftsmodelle sowie ansatzweise Investigation. In der PR ist ein immenser Beratungsbedarf entstanden, wie mit den durch das Web 2.0 entstehenden Chancen und Risiken umzugehen ist. Wissenschaftler müssen in Aus- und Weiterbildung deutlich besser auf den direkten Dialog vorbereitet werden. Außerdem stellen sich gesamtgesellschaftlich drängende Fragen der Informationskompetenz, denn die Kehrseite des Web 2.0 ist eine Verengung des wahrgenommenen Meinungsspektrums (Stichwort „Schweigespirale“).
2.) Durch Transparenz zu einer neuen „Kultur der Kommunikation“
Die ganze Bandbreite gesellschaftlicher Gruppen soll künftig im Sinne einer „Scientific Citizenship“ einbezogen werden. Hierfür muss die noch immer vorherrschende mediale Konzentration auf Forschungs-Ergebnisse mit neuen Formaten aufgebrochen werden, die authentischer zwischen ergebnis- und prozessorientierter Perspektive hin- und herschalten. Auch die Wissenschaft selbst ist jedoch gefordert, die Relativität des von ihr erzeugten Wissens transparenter zu machen.
KlausGraf - am Montag, 17. Oktober 2011, 14:28 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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Das ist ein Zitat aus einem Artikel in FAZ-online:
http://goo.gl/iLaeB
"Ich meine damit aber nicht, dass man völlig ohne Geheimnisse auskommen kann und muss. Es gibt in der Politik viele Prozesse und Akteure, die schutzbedürftig sind, und das muss man anerkennen. Das Geheimnis hat den Vorteil, dass es leicht und für jedermann sofort verfügbar ist. Es ist aber ein schwacher und schlechter Schutz. Es verringert temporär die Eintrittswahrscheinlichkeit von Skandalisierung, doch es vergrößert zugleich die politische Fallhöhe, wenn es in die Öffentlichkeit gerät. Insofern kämpfe ich für ein System, in dem nur dann der Schutz des Geheimnisses in Anspruch genommen wird, wenn keine geeigneten Alternativen entwickelt werden können".
Pseudointelektuell.
Er will nur sagen, wenn´s nicht anderes geht, dann mauern wir halt
und Ihr schluckt Trojaner.
http://vierprinzen.blogspot.com
http://goo.gl/iLaeB
"Ich meine damit aber nicht, dass man völlig ohne Geheimnisse auskommen kann und muss. Es gibt in der Politik viele Prozesse und Akteure, die schutzbedürftig sind, und das muss man anerkennen. Das Geheimnis hat den Vorteil, dass es leicht und für jedermann sofort verfügbar ist. Es ist aber ein schwacher und schlechter Schutz. Es verringert temporär die Eintrittswahrscheinlichkeit von Skandalisierung, doch es vergrößert zugleich die politische Fallhöhe, wenn es in die Öffentlichkeit gerät. Insofern kämpfe ich für ein System, in dem nur dann der Schutz des Geheimnisses in Anspruch genommen wird, wenn keine geeigneten Alternativen entwickelt werden können".
Pseudointelektuell.
Er will nur sagen, wenn´s nicht anderes geht, dann mauern wir halt
und Ihr schluckt Trojaner.
http://vierprinzen.blogspot.com
vom hofe - am Montag, 17. Oktober 2011, 11:56 - Rubrik: Informationsfreiheit und Transparenz
Der neueste Trend in Deutschland lautet: alle Akten raus aus der Firma. Das spart Platz und Kosten. Einige Betriebe haben sich auf diese Dienstleistung spezialisiert und managen das komplette Firmenarchiv von Unternehmen. In geheimen Lagerhäusern lagern sie das kostbare Papier. Ein Hochsicherheitstrakt für Akten.Handelsbücher, Inventarlisten, Buchungsbelege müssen 10 Jahre aufbewahrt werden, ärztliche Gutachten 30 Jahre, Patientenakten 15 Jahre, Konstruktionspläne von Flugzeugen fast 100 Jahre. Einer dieser Spezialanbieter ist Iron Mountain. Schon in den 1950er Jahren lagerte das Unternehmen die ersten Akten ein - damals in einer Eisenerzmine. In Deutschland ist die jährliche Wachstumsrate zweistellig und das künftige Potential ist groß. Made in Germany-Reporter Holger Trzeczak ist dabei, wenn ein komplettes Archiv unter hohen Sicherheitsvorschriften eingelagert wird.
Wolf Thomas - am Sonntag, 16. Oktober 2011, 20:57 - Rubrik: Wirtschaftsarchive
Wolf Thomas - am Sonntag, 16. Oktober 2011, 20:56 - Rubrik: Kirchenarchive
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Wolf Thomas - am Sonntag, 16. Oktober 2011, 20:52 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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Wolf Thomas - am Sonntag, 16. Oktober 2011, 20:50 - Rubrik: Wahrnehmung
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Bildbeschreibung in der Bildergalerie:"Sebastian Bootz sucht im Archiv der Staatsanwaltschaft nach einem 15 Jahre alten Verkehrsunfall, der womöglich etwas mit seiner aktuellen Mordermittlung zu tun hat."
Bilderbeschreibung bei SpiegelOnline: "Sebastian Bootz bei der Recherche: so viele Akten, so wenig Spannung"
Link zur Seite der Folge
Wolf Thomas - am Sonntag, 16. Oktober 2011, 20:41 - Rubrik: Wahrnehmung
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Gisbert Damaschke zerlegt das Raubkopierer-Schreckgespenst:
http://blog.zdf.de/hyperland/2011/10/die-buchbranche-und-das-raubkopierer-schreckgespenst/
Wenke Richter berichtet über verhärtete Fronten auf einer Podiumsdiskussion zum Urheberrecht
http://blog.buchmesse.de/blog/de/2011/10/16/nichts-neues-in-der-diskussion-um-das-urheberrecht/
http://blog.zdf.de/hyperland/2011/10/die-buchbranche-und-das-raubkopierer-schreckgespenst/
Wenke Richter berichtet über verhärtete Fronten auf einer Podiumsdiskussion zum Urheberrecht
http://blog.buchmesse.de/blog/de/2011/10/16/nichts-neues-in-der-diskussion-um-das-urheberrecht/
KlausGraf - am Sonntag, 16. Oktober 2011, 17:15 - Rubrik: Archivrecht
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Wenke Richter berichtet über eine Veranstaltung auf der Buchmesse:
http://blog.buchmesse.de/blog/de/2011/10/15/quo-vadis-open-access/
Die Akzeptanz von Open Access steht und fällt mit der Frage, welche Rolle der Publikationsort (Stichwort Impact Faktor) in der wissenschaftlichen Karriere spielt. Solange Zeitschriften mit hohem Impact Faktor für das Fortkommen eines Wissenschaftlers, für die Beantragung von Fördergeldern wichtiger als die Forschungspublikation an sich ist, wird Open Access immer gegenüber traditionellen Publikationswegen zurückstecken.
Open Access bedarf einer neuen Marketingform, wie es auch Prof. Wolfgang König auf der Abschlussdiskussion betonte. An den Universitäten selbst wird noch zu wenig für das Thema geworben. Es finden kaum Veranstaltungen dazu statt, es gibt keinen zentralen Ansprechpartner vor Ort, der schnell und kompetent die Fragen der Wissenschaftskollegen klären könnte. Ebenso hilfreich ist eine stärkere Kooperation mit Bibliotheken. Ob ein Zwang zu Open Access von der Universität auf die Wissenschaftler der richtige Weg sei, bezweifle ich stark, vor allem weil es in Deutschland das Recht für Publikationsfreiheit gibt. Natürlich bedarf Aufklärung einen langen Atem, jedoch stärkt es die Freiwilligkeit, die – wie oben das Studienergebnis zeigte – für Wissenschaftler ein wichtiges Argument ist.
Open Access muss stärker mit dem Social Web vernetzt werden. Erste Ansätze zeigen spezielle Social Networks für Wissenschaftler wie researchgate.net. Warum aber das Ganze nicht noch weiter ausbauen und beispielsweise Share-Buttons in die Journale und Repositorien einbauen?
http://blog.buchmesse.de/blog/de/2011/10/15/quo-vadis-open-access/
Die Akzeptanz von Open Access steht und fällt mit der Frage, welche Rolle der Publikationsort (Stichwort Impact Faktor) in der wissenschaftlichen Karriere spielt. Solange Zeitschriften mit hohem Impact Faktor für das Fortkommen eines Wissenschaftlers, für die Beantragung von Fördergeldern wichtiger als die Forschungspublikation an sich ist, wird Open Access immer gegenüber traditionellen Publikationswegen zurückstecken.
Open Access bedarf einer neuen Marketingform, wie es auch Prof. Wolfgang König auf der Abschlussdiskussion betonte. An den Universitäten selbst wird noch zu wenig für das Thema geworben. Es finden kaum Veranstaltungen dazu statt, es gibt keinen zentralen Ansprechpartner vor Ort, der schnell und kompetent die Fragen der Wissenschaftskollegen klären könnte. Ebenso hilfreich ist eine stärkere Kooperation mit Bibliotheken. Ob ein Zwang zu Open Access von der Universität auf die Wissenschaftler der richtige Weg sei, bezweifle ich stark, vor allem weil es in Deutschland das Recht für Publikationsfreiheit gibt. Natürlich bedarf Aufklärung einen langen Atem, jedoch stärkt es die Freiwilligkeit, die – wie oben das Studienergebnis zeigte – für Wissenschaftler ein wichtiges Argument ist.
Open Access muss stärker mit dem Social Web vernetzt werden. Erste Ansätze zeigen spezielle Social Networks für Wissenschaftler wie researchgate.net. Warum aber das Ganze nicht noch weiter ausbauen und beispielsweise Share-Buttons in die Journale und Repositorien einbauen?
KlausGraf - am Sonntag, 16. Oktober 2011, 10:17 - Rubrik: Open Access
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http://www.copyfraud.com/
Copyfraud and Other Abuses of Intellectual Property Law is a path-breaking book that will change the way we think about making—and using—music, movies, art, fiction and every other kind of creative work in the twenty-first century.
Jason Mazzone argues that intellectual property law in the United States is on the verge of breakdown and needs to be reformed—but not for the reasons given by most critics. Most Americans are familiar with the problems of illicit downloading and stolen software. This is only part of the story. An equally great problem is overreaching by publishers, producers, artists and others who claim stronger rights than the law actually gives them.
From phony copyright notices attached to the U.S. Constitution, to lawsuits attacking people who poke fun at Barbie, to costly fights over digital sampling in hip-hop, overreaching claims of intellectual property rights are everywhere. Overreaching interferes with legitimate uses and reproduction of a wide variety of works, imposes enormous social and economic costs, and stifles creative endeavors, in areas ranging from documentary filmmaking to university education to fan fiction.
Jason Mazzone, a renowned legal scholar and intellectual property expert, makes a series of timely proposals by which governments, organizations and ordinary people can stand up to creators and content providers who try to grab more than the law gives them. Erudite, surprising and compulsively readable, Copyfraud and Other Abuses of Intellectual Property Law is a breakthrough title that will change forever how we look at creativity, law and commerce.

Copyfraud and Other Abuses of Intellectual Property Law is a path-breaking book that will change the way we think about making—and using—music, movies, art, fiction and every other kind of creative work in the twenty-first century.
Jason Mazzone argues that intellectual property law in the United States is on the verge of breakdown and needs to be reformed—but not for the reasons given by most critics. Most Americans are familiar with the problems of illicit downloading and stolen software. This is only part of the story. An equally great problem is overreaching by publishers, producers, artists and others who claim stronger rights than the law actually gives them.
From phony copyright notices attached to the U.S. Constitution, to lawsuits attacking people who poke fun at Barbie, to costly fights over digital sampling in hip-hop, overreaching claims of intellectual property rights are everywhere. Overreaching interferes with legitimate uses and reproduction of a wide variety of works, imposes enormous social and economic costs, and stifles creative endeavors, in areas ranging from documentary filmmaking to university education to fan fiction.
Jason Mazzone, a renowned legal scholar and intellectual property expert, makes a series of timely proposals by which governments, organizations and ordinary people can stand up to creators and content providers who try to grab more than the law gives them. Erudite, surprising and compulsively readable, Copyfraud and Other Abuses of Intellectual Property Law is a breakthrough title that will change forever how we look at creativity, law and commerce.

KlausGraf - am Samstag, 15. Oktober 2011, 19:26 - Rubrik: English Corner
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Ganz nette Zusammenstellung von Vokabular und typischen Phrasen für den Gebrauch v.a. im Lesesaal. Evtl. auch für die FAMI-Ausbildung nützlich:
Fach-Englisch für Archivare
Keith R. Allen / Dirk Ullmann
In Deutsch. 160 Seiten. Mit beigelegter CD-Rom.
© 2011. BibSpider, Berlin.
ISBN 978-3-936960-42-6
Erscheinungstermin: August 2011
http://bibspider.de/static,Releases,978-3-936960-42-6_de.htm
Fach-Englisch für Archivare
Keith R. Allen / Dirk Ullmann
In Deutsch. 160 Seiten. Mit beigelegter CD-Rom.
© 2011. BibSpider, Berlin.
ISBN 978-3-936960-42-6
Erscheinungstermin: August 2011
http://bibspider.de/static,Releases,978-3-936960-42-6_de.htm
Archivar123 - am Samstag, 15. Oktober 2011, 19:06 - Rubrik: Ausbildungsfragen
Technology Review bzw. heise-online berichten über die "Jagd nach der Regierungs-IT" im Zusammenhang mit Cloud Computing
Hoffentlich haben nicht nur die Kämmerer bei Auswahl und Anforderungen die Finger im Spiel. Ich gehe davon aus, dass da noch einiges auf die Archivare zukommt...
http://heise.de/-1357813
Hoffentlich haben nicht nur die Kämmerer bei Auswahl und Anforderungen die Finger im Spiel. Ich gehe davon aus, dass da noch einiges auf die Archivare zukommt...
http://heise.de/-1357813
Archivar123 - am Samstag, 15. Oktober 2011, 18:56 - Rubrik: E-Government
Zu früheren Statistiken
http://archiv.twoday.net/search?q=meistgelesen
KlausGraf - am Samstag, 15. Oktober 2011, 17:21 - Rubrik: Allgemeines
Am 8. August 2007 wurde gemeldet:
In Tübingen wurde ein Landesbeamter, der in seiner Dissertation 110 Seiten aus der Doktorarbeit des Salzburger "Plagiatsjägers" Stefan Weber abgeschrieben hatte, zu 90 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt, wie der Leiter der Staatsanwaltschaft Tübingen, Walter Vollmer, am Mittwoch bestätigte.
http://sciencev1.orf.at/news/149043.html
Via
http://www.heise.de/tp/blogs/6/150640
Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/43004128/
http://archiv.twoday.net/search?q=guttenberg
In Tübingen wurde ein Landesbeamter, der in seiner Dissertation 110 Seiten aus der Doktorarbeit des Salzburger "Plagiatsjägers" Stefan Weber abgeschrieben hatte, zu 90 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt, wie der Leiter der Staatsanwaltschaft Tübingen, Walter Vollmer, am Mittwoch bestätigte.
http://sciencev1.orf.at/news/149043.html
Via
http://www.heise.de/tp/blogs/6/150640
Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/43004128/
http://archiv.twoday.net/search?q=guttenberg
KlausGraf - am Samstag, 15. Oktober 2011, 17:16 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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Ein bemerkenswerter Text:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/digitales-denken/politik-und-internet-mein-neues-leben-unter-piraten-11493287.html
Aus Sicht der Politik liegt das Problem mit der Netzpolitik allerdings darin, dass sehr wenige davon fast alles und sehr viele davon fast nichts verstehen. Das liegt daran, dass sich die reale Welt und die virtuelle Welt des Netzes über viele Jahre parallel zueinander entwickelt haben. Schnittstellen zwischen beiden gab es kaum. In der Gesellschaft wie in der Politik gab es schon immer einige Interessierte, Nerds und Netz-Süchtige, doch in beiden Bereichen stand die übergroße Mehrheit allen Netz-Vorgängen desinteressiert oder verständnislos gegenüber. Die Mehrheitsgesellschaft begegnet Erscheinungen wie Twitter und Facebook mit mildem Spott oder gar Verachtung, die kleine Minderheit der Süchtigen verschanzt sich hinter ihrem Expertentum und belächelt ihrerseits die Ahnungslosen.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/digitales-denken/politik-und-internet-mein-neues-leben-unter-piraten-11493287.html
Aus Sicht der Politik liegt das Problem mit der Netzpolitik allerdings darin, dass sehr wenige davon fast alles und sehr viele davon fast nichts verstehen. Das liegt daran, dass sich die reale Welt und die virtuelle Welt des Netzes über viele Jahre parallel zueinander entwickelt haben. Schnittstellen zwischen beiden gab es kaum. In der Gesellschaft wie in der Politik gab es schon immer einige Interessierte, Nerds und Netz-Süchtige, doch in beiden Bereichen stand die übergroße Mehrheit allen Netz-Vorgängen desinteressiert oder verständnislos gegenüber. Die Mehrheitsgesellschaft begegnet Erscheinungen wie Twitter und Facebook mit mildem Spott oder gar Verachtung, die kleine Minderheit der Süchtigen verschanzt sich hinter ihrem Expertentum und belächelt ihrerseits die Ahnungslosen.
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Wolf Thomas - am Samstag, 15. Oktober 2011, 13:38 - Rubrik: Web 2.0
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Wolf Thomas - am Samstag, 15. Oktober 2011, 13:32 - Rubrik: Bestandserhaltung
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http://ipac.blb-karlsruhe.de
Respekt! Der Katalog hat Relevanz als historische Quelle, da die meisten der 360.000 Bücher in ihm vernichtet wurden.

Respekt! Der Katalog hat Relevanz als historische Quelle, da die meisten der 360.000 Bücher in ihm vernichtet wurden.

KlausGraf - am Samstag, 15. Oktober 2011, 00:28 - Rubrik: Bibliothekswesen
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KlausGraf - am Freitag, 14. Oktober 2011, 23:47 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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http://www.urheberrecht.org/news/4387/
»Mögen hätte ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut«. Dieser Spruch von Karl Valentin darf auf einer Zitat-Webseite ohne Genehmigung nicht öffentlich zugänglich gemacht werden. Das LG München I hat am 8. September 2011 entschieden, dass der Betreiber sich die auf seiner Homepage erscheinenden, von Nutzern eingestellten Zitate zu eigen macht, indem er sie unter seinem Logo sowie in einer Art wieder gibt, die keine Unterscheidung zwischen von Dritten und vom Betreiber selbst eingestellten Zitaten ermöglicht. Zudem sei der Hauptzweck der Seite das Zur-Verfügung-Stellen von Zitaten. Durch seinen gesamten Webauftritt übernehme der Webseitenbetreiber daher »konkludent die inhaltliche Verantwortung und erwecke den zurechenbaren Anschein, sich mit den fremden Inhalten zu identifizieren und sich diese zu eigen zu machen«, was »nicht zuletzt aus dem Impressum« hervorgehe. Die eingeschränkte Haftung nach §§ 7 ff. TMG für fremde Inhalte greife daher nicht (Az.: 7 O 8226/11, [...]).
Karl Valentin
»Mögen hätte ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut«. Dieser Spruch von Karl Valentin darf auf einer Zitat-Webseite ohne Genehmigung nicht öffentlich zugänglich gemacht werden. Das LG München I hat am 8. September 2011 entschieden, dass der Betreiber sich die auf seiner Homepage erscheinenden, von Nutzern eingestellten Zitate zu eigen macht, indem er sie unter seinem Logo sowie in einer Art wieder gibt, die keine Unterscheidung zwischen von Dritten und vom Betreiber selbst eingestellten Zitaten ermöglicht. Zudem sei der Hauptzweck der Seite das Zur-Verfügung-Stellen von Zitaten. Durch seinen gesamten Webauftritt übernehme der Webseitenbetreiber daher »konkludent die inhaltliche Verantwortung und erwecke den zurechenbaren Anschein, sich mit den fremden Inhalten zu identifizieren und sich diese zu eigen zu machen«, was »nicht zuletzt aus dem Impressum« hervorgehe. Die eingeschränkte Haftung nach §§ 7 ff. TMG für fremde Inhalte greife daher nicht (Az.: 7 O 8226/11, [...]).
KlausGraf - am Freitag, 14. Oktober 2011, 20:39 - Rubrik: Archivrecht
http://stscherer.wordpress.com/2011/10/13/fall-kachelmann-hat-prof-dr-henning-ernst-muller-recht/
Zurecht verweist RA Scherer den von mir sonst geschätzten Prof. Müller in die Schranken, der abstruserweise die Nichtveröffentlichung des Kachelmann-Urteils rechtfertigt. Niemand gibt Müller das Recht darüber zu befinden, ob ein Urteil der Rechtsfortbildung dient. Die Strafjustiz muss alle Urteile veröffentlichen, an denen auch nur ein Bürger oder eine Bürgerin ein berechtigtes Interesse hat.
Zurecht verweist RA Scherer den von mir sonst geschätzten Prof. Müller in die Schranken, der abstruserweise die Nichtveröffentlichung des Kachelmann-Urteils rechtfertigt. Niemand gibt Müller das Recht darüber zu befinden, ob ein Urteil der Rechtsfortbildung dient. Die Strafjustiz muss alle Urteile veröffentlichen, an denen auch nur ein Bürger oder eine Bürgerin ein berechtigtes Interesse hat.
KlausGraf - am Freitag, 14. Oktober 2011, 20:20 - Rubrik: Informationsfreiheit und Transparenz
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Den Fall des BGH-Richters Thomas Fischer, der nicht Vorsitzender Richter werden soll, greift die ZEIT auf
http://www.zeit.de/2011/41/DOS-BGH/komplettansicht
Zitat:
Mit dem Scharfsinn des Revisionsrichters analysiert Fischer die Texte und rechnet mit einer ganzen Generation vermeintlich begnadeter Strafrechtslehrer ab. Er wirft ihnen vor, die Vergangenheit zu verklären, eigene Misserfolge unter den Teppich zu kehren und einen Lebensstil zu preisen, der vor allem in Bravheit und Anpassung bestand. Die meisten Texte liest Fischer als Zeugnisse der Furcht vor dem Exzess und spottet: Selbst die Beschreibung von Exzentrikern, denen der Jurist berufsbedingt begegne, sei »erkennbar von der Sorge getragen, nicht etwa selbst für einen solchen gehalten zu werden«. Auch habe die Mehrzahl der Autoren ihren Lebtag eine rein theoretische »Wissenschaft vom Strafen« betrieben, also über Freiheitsentzug räsoniert, ohne jemals ein Gefängnis von innen oder einen Verbrecher aus der Nähe gesehen zu haben.
Am härtesten geißelt Fischer die fehlgeschlagene Auseinandersetzung vieler Eminenzen der Rechtswissenschaft mit der NS-Justiz: Deren Missachtung von Gerechtigkeit und Menschlichkeit werde in kaum einem Beitrag der 21 Gelehrten angesprochen – für Fischer eine große Enttäuschung. Denn: »Die Generation ihrer Lehrer war zu einem nicht geringen Teil – sei es als Scharfmacher und Täter, sei es als Mitläufer, sei es als schweigende Wegseher – mehr oder weniger in die Schuld der NS-Herrschaft verstrickt.« Man müsse – wenn hier schon von den Errungenschaften der Autobiografen die Rede sei – auch nach deren »Interesse, Mut, Rückgrat und Aufrichtigkeit« bei der Auseinandersetzung mit den eigenen Doktorvätern fragen. Darüber aber erfahre der Leser »fast nichts«. Offenbar sei eine »kritische Rückschau auf die Verantwortung des eigenen Fachs« kein Schwerpunkt dieser Juristengeneration gewesen.
http://www.zeit.de/2011/41/DOS-BGH/komplettansicht
Zitat:
Mit dem Scharfsinn des Revisionsrichters analysiert Fischer die Texte und rechnet mit einer ganzen Generation vermeintlich begnadeter Strafrechtslehrer ab. Er wirft ihnen vor, die Vergangenheit zu verklären, eigene Misserfolge unter den Teppich zu kehren und einen Lebensstil zu preisen, der vor allem in Bravheit und Anpassung bestand. Die meisten Texte liest Fischer als Zeugnisse der Furcht vor dem Exzess und spottet: Selbst die Beschreibung von Exzentrikern, denen der Jurist berufsbedingt begegne, sei »erkennbar von der Sorge getragen, nicht etwa selbst für einen solchen gehalten zu werden«. Auch habe die Mehrzahl der Autoren ihren Lebtag eine rein theoretische »Wissenschaft vom Strafen« betrieben, also über Freiheitsentzug räsoniert, ohne jemals ein Gefängnis von innen oder einen Verbrecher aus der Nähe gesehen zu haben.
Am härtesten geißelt Fischer die fehlgeschlagene Auseinandersetzung vieler Eminenzen der Rechtswissenschaft mit der NS-Justiz: Deren Missachtung von Gerechtigkeit und Menschlichkeit werde in kaum einem Beitrag der 21 Gelehrten angesprochen – für Fischer eine große Enttäuschung. Denn: »Die Generation ihrer Lehrer war zu einem nicht geringen Teil – sei es als Scharfmacher und Täter, sei es als Mitläufer, sei es als schweigende Wegseher – mehr oder weniger in die Schuld der NS-Herrschaft verstrickt.« Man müsse – wenn hier schon von den Errungenschaften der Autobiografen die Rede sei – auch nach deren »Interesse, Mut, Rückgrat und Aufrichtigkeit« bei der Auseinandersetzung mit den eigenen Doktorvätern fragen. Darüber aber erfahre der Leser »fast nichts«. Offenbar sei eine »kritische Rückschau auf die Verantwortung des eigenen Fachs« kein Schwerpunkt dieser Juristengeneration gewesen.
KlausGraf - am Freitag, 14. Oktober 2011, 19:57 - Rubrik: Archivrecht
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Was Archivalia-Leser schon länger wissen - http://archiv.twoday.net/search?q=paperc
meldete gestern auch buchreport.de
http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2011/10/13/auszug-der-lehrbuecher.htm
Rückschlag für das Vorzeige-Start-up: Die Verlagsgruppe de Gruyter hat ihre Bücher von der Internetplattform PaperC zurückgezogen. Wie Verleger Sven Fund gegenüber buchreport bestätigt, sind die Bücher aller Verlage der Gruppe und der von ihr vertriebenen kooperierenden Verlage wie Sellier Law Publishers betroffen.
Für PaperC, Gewinner des AKEP-Awards 2009, ist der Rückzug des Berliner Wissenschaftsverlags ein Schlag ins Kontor. Die Plattform bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Lehrbücher kostenlos am Bildschirm zu lesen und dann gegen Entgelt auszudrucken oder herunterzuladen. Mit dem Abgang der De-Gruyter-Verlage verliert sie rund 10% der verfügbaren Bücher und vor allem im geisteswissenschaftlichen Bereich empfindlich an Substanz.
Über die Gründe für den Rückzug von der Plattform schweigt Fund, und auch PaperC-Geschäftsführer Martin Fröhlich mag auf Anfrage von buchreport keine Auskunft geben. Dem Vernehmen nach soll es zwischen den Unternehmen Unstimmigkeiten gegeben haben.
meldete gestern auch buchreport.de
http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2011/10/13/auszug-der-lehrbuecher.htm
Rückschlag für das Vorzeige-Start-up: Die Verlagsgruppe de Gruyter hat ihre Bücher von der Internetplattform PaperC zurückgezogen. Wie Verleger Sven Fund gegenüber buchreport bestätigt, sind die Bücher aller Verlage der Gruppe und der von ihr vertriebenen kooperierenden Verlage wie Sellier Law Publishers betroffen.
Für PaperC, Gewinner des AKEP-Awards 2009, ist der Rückzug des Berliner Wissenschaftsverlags ein Schlag ins Kontor. Die Plattform bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Lehrbücher kostenlos am Bildschirm zu lesen und dann gegen Entgelt auszudrucken oder herunterzuladen. Mit dem Abgang der De-Gruyter-Verlage verliert sie rund 10% der verfügbaren Bücher und vor allem im geisteswissenschaftlichen Bereich empfindlich an Substanz.
Über die Gründe für den Rückzug von der Plattform schweigt Fund, und auch PaperC-Geschäftsführer Martin Fröhlich mag auf Anfrage von buchreport keine Auskunft geben. Dem Vernehmen nach soll es zwischen den Unternehmen Unstimmigkeiten gegeben haben.
KlausGraf - am Freitag, 14. Oktober 2011, 19:28 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-10/guttenberg-ende-ermittlungen-4
Die Plagiatsaffäre um den früheren Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) steht nach einem Bericht der Leipziger Volkszeitung kurz vor dem juristischen Abschluss. Wie die Zeitung berichtet, ist das von der Staatsanwaltschaft Hof eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen Guttenberg fast beendet. Der zuständige Oberstaatsanwalt Reiner Laib sagte der Zeitung: "Unsere Ermittlungen sind im Wesentlichen abgeschlossen." Akteneinsicht würde aber derzeit nicht gewährt.
Nach Informationen der Zeitung aus mit dem Ermittlungsverfahren beteiligten Kreisen dürfte zwar der Schuldvorwurf des Verstoßes gegen das Urheberrecht gegeben sein – zu einer Bestrafung solle es aber nicht kommen. Im Gespräch sei stattdessen offenbar eine Zahlung an eine soziale oder gesellschaftspolitische Einrichtung.
Ich lehne - siehe mein Buch Urheberrechtsfibel (2009) - den strafrechtlichen Schutz des Urheberrechts strikt ab. Aber wenn man der Ansicht ist, man könne auf ihn nicht verzichten, ist es das falsche Signal, einen besonders dreisten Plagiator ohne Anklage davonkommen zu lassen. Einen kleinen Politiker aus dem Lippischen hat man "gehängt" - im übertragenen Sinne, aufgrund seiner Stellung hatte die dortige Staatsanwaltschaft das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung bejaht und ihm eine harte Strafe aufgebrummt - Guttenberg, der keineswegs weniger schuldig ist, aber lässt man laufen. Gerecht ist das weissgott nicht und zeigt einmal mehr, wie verkommen die Straf-Justiz in diesem Land ist.
Die Plagiatsaffäre um den früheren Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) steht nach einem Bericht der Leipziger Volkszeitung kurz vor dem juristischen Abschluss. Wie die Zeitung berichtet, ist das von der Staatsanwaltschaft Hof eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen Guttenberg fast beendet. Der zuständige Oberstaatsanwalt Reiner Laib sagte der Zeitung: "Unsere Ermittlungen sind im Wesentlichen abgeschlossen." Akteneinsicht würde aber derzeit nicht gewährt.
Nach Informationen der Zeitung aus mit dem Ermittlungsverfahren beteiligten Kreisen dürfte zwar der Schuldvorwurf des Verstoßes gegen das Urheberrecht gegeben sein – zu einer Bestrafung solle es aber nicht kommen. Im Gespräch sei stattdessen offenbar eine Zahlung an eine soziale oder gesellschaftspolitische Einrichtung.
Ich lehne - siehe mein Buch Urheberrechtsfibel (2009) - den strafrechtlichen Schutz des Urheberrechts strikt ab. Aber wenn man der Ansicht ist, man könne auf ihn nicht verzichten, ist es das falsche Signal, einen besonders dreisten Plagiator ohne Anklage davonkommen zu lassen. Einen kleinen Politiker aus dem Lippischen hat man "gehängt" - im übertragenen Sinne, aufgrund seiner Stellung hatte die dortige Staatsanwaltschaft das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung bejaht und ihm eine harte Strafe aufgebrummt - Guttenberg, der keineswegs weniger schuldig ist, aber lässt man laufen. Gerecht ist das weissgott nicht und zeigt einmal mehr, wie verkommen die Straf-Justiz in diesem Land ist.
KlausGraf - am Freitag, 14. Oktober 2011, 19:07 - Rubrik: Archivrecht
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1. Wo finde ich das Impressum?
Rechts im MENU unter IMPRESSUM:
http://archiv.twoday.net/topics/IMPRESSUM/
2. Wie kann ich Kontakt mit dem Betreiber Dr. Klaus Graf aufnehmen?
Siehe Impressum (vgl. Frage 1)
3. Wo finde ich Beiträge über Archivalia in Archivalia?
Überwiegend in
http://archiv.twoday.net/topics/Allgemeines/
4. Wo stehen die Regeln für die Mitarbeit (Beiträge, Kommentare)?
Ebenda (Frage 3).
http://archiv.twoday.net/stories/64027552/ (Mitmach-FAQ)
Zur Einsortierung der Beiträge in die Kategorien:
http://archiv.twoday.net/stories/8419122/
5. Wieso sieht Archivalia so besch*** aus?
Fefes Blog sieht noch weniger toll aus und hat sicher erheblich mehr Besucher.
Rechts im MENU unter IMPRESSUM:
http://archiv.twoday.net/topics/IMPRESSUM/
2. Wie kann ich Kontakt mit dem Betreiber Dr. Klaus Graf aufnehmen?
Siehe Impressum (vgl. Frage 1)
3. Wo finde ich Beiträge über Archivalia in Archivalia?
Überwiegend in
http://archiv.twoday.net/topics/Allgemeines/
4. Wo stehen die Regeln für die Mitarbeit (Beiträge, Kommentare)?
Ebenda (Frage 3).
http://archiv.twoday.net/stories/64027552/ (Mitmach-FAQ)
Zur Einsortierung der Beiträge in die Kategorien:
http://archiv.twoday.net/stories/8419122/
5. Wieso sieht Archivalia so besch*** aus?
Fefes Blog sieht noch weniger toll aus und hat sicher erheblich mehr Besucher.
KlausGraf - am Freitag, 14. Oktober 2011, 15:36 - Rubrik: Allgemeines
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... zwei schöne Schaubilder
Archivar123 - am Freitag, 14. Oktober 2011, 14:24 - Rubrik: Open Access
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Spiegel Online berichtet über Wild-Kassationen (im wahrsten Sinne):
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,791770,00.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,791770,00.html
Archivar123 - am Freitag, 14. Oktober 2011, 13:22 - Rubrik: Bewertung
http://www.npr.org/blogs/monkeysee/2011/10/12/141265066/hard-choices-do-libraries-really-destroy-books
http://www.cracked.com/article_19453_6-reasons-were-in-another-book-burning-period-in-history.html
Wieder einmal viel Luft um einen fachlich normalen Vorgang
http://www.cracked.com/article_19453_6-reasons-were-in-another-book-burning-period-in-history.html
Wieder einmal viel Luft um einen fachlich normalen Vorgang
Archivar123 - am Freitag, 14. Oktober 2011, 10:04 - Rubrik: Bewertung
Die Madrider Anwaltskammer (ICAM) hat mit dem Verlag Tirant lo Blanch vereinbart, dass sämtliche in Madrid bei der Anwaltskammer zugelassenen Rechtsanwälte freien Zugang zu sämtlichen Entscheidungs- und Gesetzesdatenbanken erhalten.
vom hofe - am Freitag, 14. Oktober 2011, 09:35 - Rubrik: Open Access
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Aus dem Jahresabschulss 2010 des Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW: " .... Die Zuführung zu Rückstellungen für Drohverluste (54,9 Millionen Euro) beinhaltet 47,1 Millionen Euro Aufwendungen für zukünftig anfallende Mehrkosten bezogen auf das Landesarchiv Duisburg ...."
Quelle: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV15-861.pdf
Quelle: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV15-861.pdf
Wolf Thomas - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 20:53 - Rubrik: Staatsarchive
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http://swop.bsz-bw.de/volltexte/2011/975/pdf/zkdial69.pdf
(Zehn Gebote des Urheberrrechts, Findbuchdatenbanken, Nobelpreisträger)
(Zehn Gebote des Urheberrrechts, Findbuchdatenbanken, Nobelpreisträger)
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 20:30 - Rubrik: Allgemeines
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Der Verband der italienischen Archivare hat unter dem Titel "... e poi non rimase nessuno" eine nationale Sensibilisierungskampagne ins Leben gerufen, die die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Bedeutung der Archive für den Bürger und auf die Folgen der chronischen Unterfinanzierung lenken soll.
Neben der "Unsichtbarkeit" der Archive in der breiten Öffentlichkeit erscheint besonders der fehlende Generationswechsel durch letzte Neueinstellungen in den 80er Jahren und drohende Massenpensionierungen als gravierend.
Das Manifest und die Unterschriftenaktion finden sich auf
http://www.archivisti2011.it/index.php
Neben der "Unsichtbarkeit" der Archive in der breiten Öffentlichkeit erscheint besonders der fehlende Generationswechsel durch letzte Neueinstellungen in den 80er Jahren und drohende Massenpensionierungen als gravierend.
Das Manifest und die Unterschriftenaktion finden sich auf
http://www.archivisti2011.it/index.php
Storica - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 20:19
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Beispiel:
http://core.kmi.open.ac.uk/search/witchcraft
Eine Suchhilfe gibt es nicht (Phrasensuche geht nicht, auch keine erweiterte Suche). Für das Zitieren steht nur der Link zum PDF zur Verfügung. Welchen Sinn die Angabe des OAI-Identifiers (nicht bei allen Einträgen) hat, weiß ich nicht.
Überhaupt nicht überzeugend!
DieVolltextsuche des deutschen Äquivalents scheint derzeit kaputt zu sein:
http://oansuche.open-access.net/
http://core.kmi.open.ac.uk/search/witchcraft
Eine Suchhilfe gibt es nicht (Phrasensuche geht nicht, auch keine erweiterte Suche). Für das Zitieren steht nur der Link zum PDF zur Verfügung. Welchen Sinn die Angabe des OAI-Identifiers (nicht bei allen Einträgen) hat, weiß ich nicht.
Überhaupt nicht überzeugend!
Die
http://oansuche.open-access.net/
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 17:12 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 15:12 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
Der rund 56.000 Artikel umfassende Bestand des ehemaligen Informationstechnologiekanals „futurezone.orf.at“ ist wieder öffentlich verfügbar. Nach der Einstellung der ORF-Futurezone aufgrund des neuen ORF-Gesetzes und dem Neustart des Portals unter der Domain futurezone.at. mit 1. Oktober 2010 waren die redaktionellen Technologie-Beiträge des einstigen Channels nicht abrufbar. Ab sofort können sämtliche Artikel, die zwischen 20.4.1999 und 30.9.2010 auf futurezone.orf.at publiziert wurden, über http://www.fuzo-archiv.at sowie das APA-OTS-Portal www.it-press.at kostenfrei gesichtet werden. Zudem wird das Archiv auch vom neuen Portal www.futurezone.at verlinkt. Darüber hinaus stehen die Daten im APA-OnlineManager (AOM), zu dessen Anwenderkreis u.a. große Teile der österreichischen Medienlandschaft zählen, zur Recherche offen.
http://futurezone.at/digitallife/5397-orf-futurezone-archiv-jetzt-oeffentlich-nutzbar.php
http://futurezone.at/digitallife/5397-orf-futurezone-archiv-jetzt-oeffentlich-nutzbar.php
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 14:51 - Rubrik: Medienarchive
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Die ZEIT stellt das neue Dresdener Militärmuseum vor:
http://www.zeit.de/2011/41/Militaermuseum-Dresden
http://www.mhmbundeswehr.de/
Die Website ist allerdings wenig gelungen, schaut man sie sich genauer an.
Foto Kolossos http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.de
http://www.zeit.de/2011/41/Militaermuseum-Dresden
http://www.mhmbundeswehr.de/
Die Website ist allerdings wenig gelungen, schaut man sie sich genauer an.
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 14:37 - Rubrik: Museumswesen
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Archivar123 - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 11:10 - Rubrik: Web 2.0
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http://manuscripta.bibliotecas.csic.es/inicio
Wer sich fragt, was Aljamiado-Handschriften sind:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aljamiado
Den Viewer kennt man vom Internet Archive.

Wer sich fragt, was Aljamiado-Handschriften sind:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aljamiado
Den Viewer kennt man vom Internet Archive.

KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 01:36 - Rubrik: Kodikologie
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http://nice-bastard.blogspot.com/2011/10/wowigate-wie-die-suddeutsche.html
Wie üblich übertreiben es manche mit dem Datenschutz. Schule ist keine solipsistische Veranstaltung, sondern Sozialsphäre.
Wie üblich übertreiben es manche mit dem Datenschutz. Schule ist keine solipsistische Veranstaltung, sondern Sozialsphäre.
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 01:29 - Rubrik: Datenschutz
Darstellung und detaillierte Kritik von Kaden
http://www.iuwis.de/blog/boersenverein_kiipapier
Es wird daraus auch klar, wieso sich Sprang hier kommentierend zu Wort meldete:
http://archiv.twoday.net/stories/42993844/
Aus Akzeptanzproblemen des grünen Wegs lässt sich keinesfalls Wasser auf die Mühlen der Brandstifter im Verlegerlager leiten. (Wer ein schiefes Bild findet, darf es behalten :-)
http://www.iuwis.de/blog/boersenverein_kiipapier
Es wird daraus auch klar, wieso sich Sprang hier kommentierend zu Wort meldete:
http://archiv.twoday.net/stories/42993844/
Aus Akzeptanzproblemen des grünen Wegs lässt sich keinesfalls Wasser auf die Mühlen der Brandstifter im Verlegerlager leiten. (Wer ein schiefes Bild findet, darf es behalten :-)
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 01:18 - Rubrik: Open Access
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In Bodenmais (Landkreis Regen) prallt das ausgehende Mittelalter auf das Jahr 2011: Rechte aus dem Jahr 1522 beschäftigen in Kürze die Gerichte. Es geht um Privilegien, die Bodenmaiser Siedler seinerzeit von "Wilhelmb und Ludwig Gebrüder, Pfalzgrafen bey Rhein, Herzogen in obern und Nidern Bayrn" erhalten haben − und auf die sich ihre Erben und Rechtsnachfolger heute noch berufen.
Der herzogliche Freiheitsbrief sicherte Bergleuten "in Podenmais, und andern ohrten, vor dem Behammer Waldt" umfangreiche Privilegien zu. Darunter beispielsweise das Schlagen von Holz in den Wäldern, Weiderechte, die Errichtung von Hütten und Viehtrieben sowie Schuldenerlass. Diese Rechte wurden 1693 bestätigt und Anfang des 19. Jahrhunderts in sogenannten "Liquidationsprotokollen" erneut festgehalten.
489 Jahre nach dem Freiheitsbrief prallen diese alten Rechte am Bodenmaiser Lärchenweg auf das heutige Rechtssystem: Ein Anlieger wollte die Einfahrt und den Grünstreifen zu seinem Grundstück von der Gemeinde kaufen. Doch dort verläuft eine alte Viehtrift, und die "Rechtler", ein Verein, in dem sich die Nachfolger der privilegierten Siedler zusammengeschlossen haben, machen geltend, dass sie das Recht haben, dort Vieh zu treiben − und mithin die Gemeinde nicht einfach verkaufen dürfte; zumindest nicht ohne Entschädigung.
Um den Fall ein für alle Mal zu klären, hat der Marktgemeinderat nun gegen fünf Stimmen beschlossen, eine Feststellungsklage einzureichen. Ein Gericht soll prüfen, inwieweit Rechte heutzutage noch bestehen.
http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_regen/regen/239156_In-Bodenmais-werden-500-Jahre-alte-Privilegien-zum-Gerichtsfall.html
Der herzogliche Freiheitsbrief sicherte Bergleuten "in Podenmais, und andern ohrten, vor dem Behammer Waldt" umfangreiche Privilegien zu. Darunter beispielsweise das Schlagen von Holz in den Wäldern, Weiderechte, die Errichtung von Hütten und Viehtrieben sowie Schuldenerlass. Diese Rechte wurden 1693 bestätigt und Anfang des 19. Jahrhunderts in sogenannten "Liquidationsprotokollen" erneut festgehalten.
489 Jahre nach dem Freiheitsbrief prallen diese alten Rechte am Bodenmaiser Lärchenweg auf das heutige Rechtssystem: Ein Anlieger wollte die Einfahrt und den Grünstreifen zu seinem Grundstück von der Gemeinde kaufen. Doch dort verläuft eine alte Viehtrift, und die "Rechtler", ein Verein, in dem sich die Nachfolger der privilegierten Siedler zusammengeschlossen haben, machen geltend, dass sie das Recht haben, dort Vieh zu treiben − und mithin die Gemeinde nicht einfach verkaufen dürfte; zumindest nicht ohne Entschädigung.
Um den Fall ein für alle Mal zu klären, hat der Marktgemeinderat nun gegen fünf Stimmen beschlossen, eine Feststellungsklage einzureichen. Ein Gericht soll prüfen, inwieweit Rechte heutzutage noch bestehen.
http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_regen/regen/239156_In-Bodenmais-werden-500-Jahre-alte-Privilegien-zum-Gerichtsfall.html
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 01:09 - Rubrik: Landesgeschichte
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Die Nutzung der Onleihe in Thüringen ist unbefriedigend:
http://log.netbib.de/archives/2011/10/12/onleihe-die-lage-ist-schwierig/
http://bibliothekarisch.de/blog/2011/10/11/onleihe-in-thuringen-schwachelt/
DRM-kritisch äußert sich (wobei es da um Kaufmedien geht):
http://bibliothekarisch.de/blog/2011/10/12/drm-schutzt-vorm-benutzen/
Zur Onleihe:
http://archiv.twoday.net/search?q=onleihe
http://log.netbib.de/archives/2011/10/12/onleihe-die-lage-ist-schwierig/
http://bibliothekarisch.de/blog/2011/10/11/onleihe-in-thuringen-schwachelt/
DRM-kritisch äußert sich (wobei es da um Kaufmedien geht):
http://bibliothekarisch.de/blog/2011/10/12/drm-schutzt-vorm-benutzen/
Zur Onleihe:
http://archiv.twoday.net/search?q=onleihe
KlausGraf - am Donnerstag, 13. Oktober 2011, 01:04 - Rubrik: Bibliothekswesen
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