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http://www.speyer.de/de/rathaus/verwaltung/azubi/berufe/famiarchiv

(Im letzten Satz bitte "Fachrichtung Bibliothek" durch "Fachrichtung Archiv" gedanklich ersetzen; Bewerbungsschluss 30.9.2011)

http://digital.slub-dresden.de/id346354250

Jakob Frischlin: Ein schöne lustige und kurtzweilige Comoedia, Von dem ... Fürsten und Graff Hansen von und zu Wirtemberg, Freyherrn zu Beuttelspach, [et]c. Wie er bey dem ... Friderico Unoculo Hertzogen in Schwaben ... in allen gnaden woldran gewesen, und als ein geheymer Raht in vielen sachen gebraucht
Sonderlich Legations weiß gesandt war gehn Studtgart an Marggraff Rudolph von Baden Hoffhaltung, zuwerben umb sein eynige Tochter dem jungen Hertzog Friderichen Barbarossae, wie der Werber selbs der Bräutigam worden, und ihm die Statt Studtgart zum Heuratgut gegeben wardt, [et]c. Anno 1138
Straßburg 1612

Einleitend eine kurze württembergische Chronik.

Zum Brautwerbungs-Stoff siehe Mertens S. 32f.
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/2741/
Vgl. auch Graf, Gmünder Chroniken, 1984, S. 196; Exemplarische Geschichten, 1987, S. 152; Gerhard Wolf: Von der Chronik zum Weltbuch, 2002, S. 110 (Urquelle Lirer?)

Update: Schönhuths Stoffbearbeitung
http://books.google.de/books?id=l0gWAAAAYAAJ

Zu Recht wird die Unsitte des Repertorienzimmers kritisiert:

http://www.einsichten-online.de/2011/06/1410/

http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Wikisource:Skriptorium&oldid=1583406#Keine_URN_mehr_im_neuen_BSB.2FMDZ_Reader_angegeben

http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10576173_00005.html?zoom=0.625

Die Zuschreibung an den Speyerer Stadtschreiber Christoph Lehmann ist nicht hinreichend begründet, siehe meinen Artikel über Lehmann

http://www.libreka.de/9783110143393/457

http://basedow1764.wordpress.com/2011/06/25/bucher-in-bananenkisten-peter-sodanns-reaktionares-projekt/ und Kommentare

Gestern Vormittag nutzte ich meinen Aufenthalt in Paris, das eindrucksvolle Areal des Pariser Nationalarchivs etwas zu erkunden und Fotos zu machen - im wesentlichen von außen.

Mit anderen Paris-Fotos habe ich die meisten auf Wikimedia Commons hochgeladen:

http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Historiograf/gallery

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Archives_nationales

Da Commons bei Ländern ohne Panoramafreiheit zickt, mussten Aufnahmen des architektonisch anspruchsvollen Neubaus samt Kunst am Bau in der deutschsprachigen Wikipedia landen. Dem Eingangsbereich sprach ich die architektonische Schöpfungshöhe ab, daher lud ich ihn ebenfalls dort hoch. Da das Plakat über die Aktivitäten des Archivs wie ein temporäres Veranstaltungsplakat zu behandeln ist (nicht akzeptabel in der Wikipedia) musste es auf Flickr.

Hier einige Beispiele.

paris_2011 014 Poster mit Aktuellem am Eingang

Feudaler Treppenaufgang

Was mag diese Plastik bedeuten?

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Paris_2011_024.jpg

Eingangsbereich des Lesesaals

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Paris_2011_021.jpg

Öffnung der Gärten

Lesen unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Paris_2011_006.jpg

Liste der weiteren Bilder in der Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Paris_2011_022.jpg

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Paris_2011_020.jpg

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Paris_2011_007.jpg

Ich habe natürlich die Petition der KollegInnen unterzeichnet, die am Eingang auslag. Zur Sache siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=sarkozy

Portal. Etliche weitere Bilder auf Commons!

Journal of Visual Literacy, Open Access
http://www.ohio.edu/visualliteracy/

e.g.:
Barromi Perlman, E. (2011). The Role of an Archivist in Shaping
Collective Memory on Kibbutz. Through her Work on the Photographic,
30(1), 1-18.
An archivist from a kibbutz in the north of Israel has been managing
the kibbutz archive for close to a decade. I have chosen to present
her enterprise and the role she is playing by means of her archival
work, which is changing the historiography of her kibbutz1. The
archivist at the kibbutz in question reevaluates her kibbutz´s
history while incorporating values of egalitarianism and feminism
into the archive.
Keywords: archive, kibbutz, photographs, feminism

Via Ingrid Strauch

The International Council on Archives' Section on Archives of the University and Research Institutions invites archivists, registrars and student records specialists to participate in the on- line survey on the management and appraisal of student records. The results of the survey will be used in elaborating guidelines for the appraisal and disposition of student records.

Link to the survey:

https://www.surveymonkey.com/s/9NPSWB8

Via Archivliste

http://webapp.uibk.ac.at/alo_cat/collection.jsp?id=1005

LITERATURDOKUMENTATION zu Handschriftenbeständen in Tiroler Bibliotheken und Archiven
HANDSCHRIFTLICHE Fragmente in der UB Innsbruck
LITERATURDOKUMENTATION zu den Inkunabelbeständen der UB Innsbruck
LITERATURDOKUMENTATION zu Druckschriften nach 1500 der UB Innsbruck
LITERATURDOKUMENTATION zu sonstigen Sammlungen der UB Innsbruck
LITERATURDOKUMENTATION zu Tiroler Spielen

Ohne Browsingmöglichkeit vergleichsweise wertlos.

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/8419493/

http://digilib.netribe.it/bdr01/index.jsp

Neben Zeitungen und wenigen Druckwerken gibt es auch drei mittelalterliche Handschriften:

- Donizone. Acta Comitissae Mathildis (sec. XIV)
- Michele Fabrizio Ferrarini. Antiquarium sive Antiquitatis Sacrarium (sec. XV)
- Piero della Francesca. De prospectiva pingendi (sec. XV)

Via
http://filosofiastoria.wordpress.com/2011/06/30/biblioteca-digitale-reggiana/


http://www.heise.de/tp/blogs/6/150069



http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/VroniPlag_Wiki

http://www.kanzlei.biz/nc/urteile/25-03-2011-vg-saarlouis-3-k-501-10.html

Bei öffentlichen Sitzungen eines Stadt- oder Gemeinderates handelt es sich mithin gemäß § 40 Abs. 1 KSVG um allgemein zugängliche Informationsquellen. Dabei ist die Zugänglichkeit gesetzlich in keiner Weise eingeschränkt, so dass die Vorschrift keine bloße Saalöffentlichkeit - also eine auf die im Raum der Sitzung Anwesenden begrenzte Öffentlichkeit - gewährt, sondern die - umfassendere - Medienöffentlichkeit. [...]

Es ist bereits nicht ersichtlich, dass der öffentlich tagende Stadtrat seine Aufgaben abstrakt-generell nicht ordnungsgemäß erfüllen kann, wenn er dabei von einem privaten Rundfunksender gefilmt wird. Zur Begründung dieser Annahme werden von der Beklagten bis heute keine konkret-individuellen Tatsachen, sondern lediglich Spekulationen dargelegt.

Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Besorgnis der Beklagten, dass weniger redegewandte Ratsmitglieder durch das Bewusstsein der Aufzeichnung ihre Spontaneität verlieren, ihre Meinung nicht mehr geradeheraus vertreten, dadurch in ihrem Verhalten beeinflusst werden und so die Funktionsfähigkeit des Stadtrates beeinträchtigt wird. Dieser auch im Rahmen der mündlichen Verhandlung durch nichts wirklich belegten Mutmaßung kann im Rahmen der Rechtsgüter- und Verfassungswerteabwägung kein ausschlaggebendes Gewicht beigemessen werden.

Die Stadtratsmitglieder sind Inhaber eines öffentlichen Amtes, üben kraft dieses Amtes hoheitliche Gewalt aus und tun dies gemäß § 40 Abs. 1 KSVG grundsätzlich im Rahmen öffentlicher, d.h. öffentlich zugänglicher, Sitzungen. Sie haben sich also der Öffentlichkeit zu stellen. Damit sind sie nicht in ihrer besonders geschützten Privatsphäre betroffen, sondern in ihrem Wirken als Mandatsträger auf kommunaler Ebene in einer von ihnen selbst gewollten - sich in der Öffentlichkeit abspielenden - Sphäre, in der sie stets mit der Beobachtung durch diese Öffentlichkeit rechnen müssen, für die ihr Wirken als Stadtratsmitglied von Bedeutung ist. Sollten durch die Videoaufzeichnungen der Klägerin rhetorische Fehlleistungen, sprachliche Unzulänglichkeiten und/oder Gemütsbewegungen der Ratsmitglieder dauerhaft und ständig reproduzierbar konserviert werden, ist dies mit Blick auf den Entschluss des einzelnen Ratsmitgliedes, das öffentliche Amt auszuüben, hinzunehmen.


So das Verwaltungsgericht Saarlouis, Beschluss vom 25.03.2011,
Az.: 3 K 501/10

Dankenswerterweise hat die MGH-Bibliothek ein Digitalisat des Buchs finanziert, dem ein Katalog der Handschriften beigegeben war:

http://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/b/b038695.pdf (74 MB)

Weiteres:
http://de.wikisource.org/wiki/Staats-_und_Stadtbibliothek_Augsburg

http://archiv.twoday.net/search?q=stadtbibliothek+augsburg


Eine Podiumsdiskussion, veranstaltet vom Landesarchiv NRW und vom VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V., im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main

Professor Dirk van Laak (links) und Professor Christoph Cornelißen (rechts) während der Podiumsdiskussion „Die Archive und die historische Forschung“ in Frankfurt am Main

Am 27. Juni 2011 fand im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt/Main eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Archive und die historische Forschung“ statt. Etwa 35 Interessierte folgten dieser Diskussion, die vom Landesarchiv Nordrhein-Westfalen und dem VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V. veranstaltet wurde.
Zu Beginn stellte die Leiterin des Instituts für Stadtgeschichte, Dr. Evelyn Brockhoff, ihre Einrichtung vor und nannte dabei auch die Angebote für Wissenschaftler. Es folgte die eigentliche Diskussion, an der zwei Vertreter der Geschichtswissenschaft – Prof. Dr. Christoph Cornelißen (Historisches Seminar Universität Kiel) und Prof. Dr. Dirk van Laak (Historisches Institut Universität Gießen) – und zwei Vertreter des Archivwesens – Dr. Clemens Rehm (Landesarchiv Baden-Württemberg/VdA) und Prof. Dr. Wilfried Reininghaus (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen) – unter der Moderation von Dr. Andreas Pilger (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen) teilnahmen.
Die Diskussion ging von der Bestandsaufnahme einer DFG-Arbeitsgruppe aus dem Jahr 2004 aus, die Defizite in der Kommunikation zwischen Archiven und den historischen Wissenschaften konstatierte. Auch wenn die Diskutanten aus der aktuellen Beobachtung den Eindruck einer Krise oder Kluft zwischen beiden Arbeitsbereichen nicht teilten, so machten doch die Historiker deutlich, dass die Geschichtswissenschaft heute andere Fragestellungen entwickelt als früher. Auch das Geschichtsstudium habe sich verändert und damit zusammenhängend die Themen, die die Studierenden bearbeiten. Die Fragen seien heute internationaler geworden, somit weniger regional oder lokal, was den Kommunalarchiven und den regional zuständigen Staatsarchiven nicht entgegenkommt. Gerade bei Themen mit kultur- oder globalgeschichtlichem Bezug stehen die Archive in Konkurrenz zu anderen, insbesondere digitalen Wissensspeichern. An die Adresse der Archive richteten die Historiker die Forderung, verstärkt spezifische Angebote für Studierende zu erarbeiten, um diese an die authentischen Quellen heranzuführen. Diese Forderung zielt nicht nur auf Internetangebote, sondern auch auf Einführungen oder themen- bzw. beständebezogene Veranstaltungen. Die Vertreter der Archive stellten die langfristig nachteiligen Wirkungen des Abbaus der Historischen Hilfswissenschaften in den Hochschulen fest. Dieser sei zwar nicht mehr rückgängig zu machen, doch müssten die Hochschulen selbst Angebote zur Methodik und zur Quellenkritik schaffen. Gerade in der digitalen Welt mit ihren Möglichkeiten zur Fälschung sei es ein quellenkritischen Bewusstsein erforderlich. Die Archive, die mit knappen Ressourcen auch neue Aufgaben wie die Übernahme digitaler Unterlagen bewältigen müssen, könnten nicht Aufgaben übernehmen, die originär in den Bereich der Wissenschaft fallen. Wegen ihrer hohen Kompetenz im Bereich der historischen Überlieferung seien sie jedoch zu Kooperationsprojekten in der Quellenvermittlung bereit, wie sie bereits an mehreren Hochschulstandorten erfolgreich praktiziert werden. Was die Aufgabenwahrnehmung der Archive angeht, unterstützten die Geschichtswissenschaftler angesichts der Vielfalt an Themen und Fragestellungen die Archive in ihrem Bemühen um eine flache, aber gleichzeitig breite Erschließung. Wichtig sei, dass ein Überblick über das Archivgut geschaffen werde.
Abschließend wurde nach Wegen dafür gesucht, wie sich Geschichtswissenschaft und Archive künftig besser und regelmäßiger austauschen können, um die Potentiale für Kooperationen auszuschöpfen und gemeinsame Interessen nach außen zu vertreten. Alle vier Diskussionsteilnehmer sprachen sich dafür aus, der Zusammenarbeit auf Verbandsebene und in regionalen Netzwerken eine fest institutionalisierte Form zu geben. Einzelveranstaltungen allein reichten nicht aus. Die Podiumsdiskussion könne aber ein Auftakt für die Institutionalisierung des gemeinsamen Austauschs sein.
Die Ergebnisse der Podiumsdiskussion werden im November dieses Jahres in Heft 4/2011 der Zeitschrift „Archivar“ veröffentlicht.

Kontakt:
Meinolf Woste
Landesarchiv NRW
Fachbereich Grundsätze
Graf-Adolf-Str. 67
40210 Düsseldorf
Tel. 0211-159238-802
Tel. 0211-159238-222
E-Mail: meinolf.woste@lav.nrw.de

http://www.googlewatchblog.de/2011/06/groesstes-update-fuer-street-view-aller-zeiten/

Neue Aufnahmen aus Deutschland wird es auf absehbare Zeit übrigens nicht geben. In einem Gespräch mit einem Google-Sprecher im März 2011 sagte er mir, dass man Street View in Deutschland nicht ausbauen werden. Man werde die 20 Städte und Oberstaufen aber online lassen. Die Fahrten, die Google unternimmt dienen nicht für neue Aufnahmen für Street View, sondern sollen die Karten selbst verbessern.

Als ich vorgestern und gestern in Paris war, konnte ich feststellen, dass im Grand Hotel Malher genau dieselben verstaubten Topfpflanzen im Schaufenster stehen wie in Google Streetview:
Größere Kartenansicht

Otto Vervaart streift durch digitale Sammlungen - verdienstvoll wie immer:

http://rechtsgeschiedenis.wordpress.com/2011/06/29/dutch-legal-history-and-digital-libraries/

Eigentlich ist es beschämend, wie wenig in den Niederlanden Altbestände digitalisiert werden. Zum Vergleich:

http://archiv.twoday.net/stories/6107864/

Mehr dazu:

http://openbiomed.info/2011/06/frpaa-drags-science-acts/

http://blogs.nature.com/news/2011/06/three_major_biology_funders_la.html

http://scholarlykitchen.sspnet.org/2011/06/27/top-tiered-open-access-journal-arrives-with-fanfare-few-details/

http://www.hhmi.org/news/20110627.html

Open-Access-Geschäftsmodelle sind kein Selbstzweck. OA-Zeitschriften ohne Artikelgebühren sind allemal besser als solche mit.

http://blog.arthistoricum.net/zeichnungen-online-und-die-datenbank-des-british-museums/
http://blog.arthistoricum.net/beitrag////zeichnungen-online-und-die-datenbank-des-british-museums/

Mit einer wichtigen Linkliste zu digitalen Angeboten von Handzeichnungen.


http://repositoryman.blogspot.com/2011/06/mendeley-download-vs-upload-growth.html

So a big increase in user numbers results in a small increase in publicly shared PDFs, confirming (I think) that Mendeley are not preaching to the choir, and are mainly attracting users who are not already "OA active". Users of Mendeley have clearly transitioned from "scholarly knowledge collectors" to "scholarly knowledge sharers". The challenge still remains how to change their behaviour from "scholarly asset maintainers" to "scholarly asset sharers".

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=mendeley

http://bavarica.digitale-sammlungen.de/

http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/bavarica-volltexte

Auf Basis der Volltexte von rund 40.000 bayernrelevanten Titeln (Fächer Bavarica, BHS, Staatstheater, Politische Zeitungen sowie aus anderen Fächern mit der Notation BY für Bayern) aus der Zeit vor 1870 ging das Angebot am 28. Juni 2011 online. Geplant ist, das Angebot zu einem Sucheinstieg für alle bayernbezogenen Volltextangebote der BLO auszubauen.

Wieso wird unterschlagen, dass es sich um die Google-OCR handelt? Immerhin ist der Zugriff auf den OCR-Text möglich.

Bei frühen Drucken ist die Qualität nicht akzeptabel:

GelterschickmmSchten: Wovndbw
weme/ kunden dise Hmm kacre5 stl-
chen jhren tkcsaurum (zugli in6cti.
clcmcm, besser^ rühmlicher/ gottge­
fälliger/ vnddemKatholischemWescn
gedäuttckcr/vndzwar alles cum tce-
nore erhaltlich/ anlegen/ als bey ih­
rem sonderbarm LcncKHolN. MM-
lichdemLöbl:Khur:vndFarstl.Hauß

http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kissling1991
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kissling1988
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kissling1984
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kissling1961

Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/16596832/

Update:
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kissling1982

http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2012/2055/
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2012/2056/



http://bibliodyssey.blogspot.com/2011/06/book-of-knighthood.html

(PDF)

So eine URL erfreut. Nicht.

Mit anwaltlichem Schriftsatz verweigert Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe die Zustimmung zur Einsichtnahme in das Urteil, sogar in eine anonymisierte Fassung. Gemäss diesem Urteil wird das Landesamt verpflichtet, seine Berechtigung nach dem Ausgleichsleistungsgesetz festzustellen.

Zur mündlichen Verhandlung erschien das beklagte Land Mecklenburg Vorpommern nicht.

Das Land MV teilte vor ab dem Gericht schriftlich mit, dass es keine Hinweise auf NS Verstrickungen gegeben hatte, die Wolrad Prinz zu Schaumburg Lippe als unwürdig im Sinne von Paragraf 1 Abs. 4 EALG erscheinen liessen.

Öffentliche Gelder und verbilligte Vorkaufsrechte werden nun dem Rechtsnachfolger eines NS Belasteten zugesprochen.

Archive blieben verschlossen. Testamente werden unter Verschluss gehalten.

Die tragende Begründung im Urteil: es sei davon auszugehen, dass zwischen 1936 und 1945 alles seine Richtigkeit hatte.

Warum möchte Alexander verhindern, dass jemand ein stattgebendes Urteil liest ? Die zweite Kammer hat mir das Urteil nicht übersandt.

Dieser archivalia Beitrag wurde erstellt von
http://vierprinzen.blogspot.com/
(Ergänzungen und Urkunden zum gleichnamigen Buch)

"Bei Ihrer Sitzung in Würzburg haben sich die ARD-Intendantinnen und Intendanten auch mit der Zukunft des Deutschen Rundfunkarchivs beschäftigt. Sie betonen nachdrücklich, dass nicht daran gedacht ist, die Bestände des Deutschen Rundfunkarchivs aufzulösen. Es besteht auch nicht die Absicht, die Dienstleistungen dieses Archivs gegenüber Zuschauern und Hörern, Wissenschaft und Forschung, Bildungsinstitutionen oder gegenüber den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten massiv einzuschränken. Diesen falschen Eindruck hatten einige Presseartikel in den letzten Wochen vermittelt.

Das Deutsche Rundfunkarchiv leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des kulturellen und audio-visuellen Erbes in Deutschland. Gleichzeitig trägt es auch dazu bei, den Bildungsauftrag der ARD einzulösen.

Eine finanzielle und technische Herausforderung stellt aktuell die Digitalisierung dieser Archivmaterialen dar. Sie ist erforderlich zur physischen und inhaltlichen Sicherung der Hörfunk- und Fernsehbeiträge. Die Digitalisierung der Materialien macht sie zudem besser für die digitalen Produktionsprozesse im Rundfunk zugänglich.

Die ARD-Vorsitzende Monika Piel stellte noch einmal klar: "Alle ARD-Anstalten stehen vor großen finanziellen Herausforderungen und prüfen, wie sie durch Synergien ihr Leistungsniveau mit weniger finanziellem Aufwand künftig halten können. Wenn alles auf dem Prüfstand steht, können auch Gemeinschaftseinrichtungen der ARD wie zum Beispiel die Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv davon nicht ausgenommen werden. Diese Prüfung zielt jedoch nicht auf die Abschaffung des DRA, sondern darauf, die Leistungen dieser 1952 als 'Lautarchiv des deutschen Rundfunks' gegründeten Einrichtung zu optimieren"."


Quelle: ARD.de, Presseservice, 28.6.11

Medienreaktionen:
Radioszene, 28.6.11
infosat.de, 28.6.11

Dublin Culture Trail - National Photographic Archive from Cathy Grieve on Vimeo.



"Es gibt mehrere Möglichkeiten, Herrschaftswissen zu sichern und Öffentlichkeit zu verhindern. Die eine ist, dieses Wissen bei Geheimdiensten zu lagern und einen Zugang gesetzlich zu verhindern oder zu erschweren. Doch das von mir erstrittene Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Sachen "BND-Akten zu Eichmann" hat einen Weg geöffnet, an dieses Material heranzukommen. Es bleibt noch der Weg der "Privatisierung" von staatlichem Wissen. So nehmen Politiker ihre dienstlichen Unterlagen nach dem Ausscheiden aus dem Amt mit nach Hause, und nach ihrem Tod landen sie bei privaten Stiftungen, die nach ihrem Gutdünken entscheiden, was sie an wen und unter welchen Bedingungen herausgeben. Hier gelten eben nicht das Bundesarchivgesetz und das Informationsfreiheitsgesetz (IFG), hier herrschen private Interessen.

So befinden sich etwa die kompletten Unterlagen von Hans Globke nicht im Koblenzer oder Berliner Bundesarchiv, wo sie eigentlich hingehören, denn schliesslich war Globke nicht nur Kommentator der Nürnberger Rassengesetze, sondern auch Ministerialdirigent in Hitlers Reichsinnenministerium und später allmächtiger Staatssekretär von Konrad Adenauer im Bundeskanzleramt. Viele amtliche Schriftstücke nahm er mit, und nach seinem Tod schenkte seine Tochter dieses Material der Adenauer-Stiftung in St. Augustin. Die Tochter will weiter mitbestimmen, wer diese Papiere einsehen darf - im Gegensatz zu rechts gestrickten Historikern ich jedenfalls nicht. Ich wollte sie aber einsehen, um Globkes Rolle bei der Zahlung von 630 Millionen DM, vorbei am deutschen Parlament und am Finanzministerium, für ein "Entwicklungsprojekt in der Negev-Wüste" (das israelische Atomkraftwerk Dimona) zu erfassen. Erst nach massivem Drängen legte man mir einen Teil vor und hält den Rest weiterhin geheim.

Ich war auch an den Unterlagen von Hermann Josef Abs interessiert, einem der treusten Wirtschaftsführer Hitlers, der 1952 im Auftrag der Bundesregierung das sog. Wiedergutmachungsabkommen und, acht Jahre später, die 630-Millionen-Zahlung mit Israel verhandelte. Diese Unterlagen liegen beim Historischen Institut der Deutschen Bank, die mir kein einziges Blatt vorlegen wollte."


Quelle: Homepage Gaby Weber,

s. a. Klägerin und Journalistin Gaby Weber zu den Hintergründen auf telepolis am 26.6.11.

"Im Bestand der Mainzer Martinus-Bibliothek wurde im vergangenen Jahr ein Handschriftenfragment des Mainzer Erzbischofs Hrabanus Maurus (um 780-856) entdeckt. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass sich keine einzige mittelalterliche Abschrift eines seiner Werke in seiner Heimatstadt erhalten hat.

Bei dem entdeckten Fragment handelt es sich um ein Doppelblatt aus Hrabans Enzyklopädie „De rerum naturis", das jahrhundertelang als Einband eines Buches aus der Renaissance gedient hat. Eine Untersuchung hat ergeben, dass die entdeckte Handschrift aus dem neunten Jahrhundert stammt.

Zur Bedeutung des Fundes schreibt Dr. Christoph Winterer vom Handschriftencensus Rheinland-Pfalz am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz: „Hrabanus Maurus kehrt hier mit seinem umfangreichsten Werk in seine Heimatstadt zurück. Doch kehrt Hrabanus damit nicht nur nach Mainz zurück: Auch für die internationale Forschung stellt der Fund in der Martinus-Bibliothek ein bedeutendes Ereignis dar, weil damit die frühe Überlieferung aus der zeitlichen Nähe zum Autor um ein (wenn auch fragmentarisches) Stück reicher wird."

Der Heidelberger Altphilologe Professor Dr. Walter Berschin wird das Fragment im Rahmen eines öffentlichen Abendvortrages am Donnerstag, 7. Juli, um 19.00 Uhr in der Martinus-Bibliothek in Mainz vorstellen. Er spricht zum Thema „Hrabanus Maurus - Plagiator oder Praeceptor?". Berschins Vortrag ist Abschluss eines internationalen Studientages (7. Juli, 9.00-18.00 Uhr) in der Martinus-Bibliothek, der vom Handschriftencensus Rheinland-Pfalz am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zusammen mit der Martinus-Bibliothek veranstaltet wird. Der international besetzte Studientag behandelt Hrabans Enzyklopädie „De rerum naturis" und will damit seine Bedeutung für die intellektuelle Kultur der frühmittelalterlichen Welt untersuchen. Der Tag will zudem zeigen, was der neue Fund für die Überlieferung seiner Enzyklopädie und speziell für Mainz bedeutet.

Referenten der Tagung unter der Überschrift „Hrabanus Maurus kehrt zurück" sind unter anderen Professor William Schipper aus St. John's in Kanada und Professor Michele C. Ferrari von der Universität Erlangen. Zu Beginn der Tagung werden Professor Schipper und Dr. Winterer das Fragment zusammen mit dem Mainzer Buchwissenschaftler Dr. Franz Stephan Pelgen vorstellen. Pelgen hatte das Fragment in der Martinus-Bibliothek entdeckt. Weitere Refereten sind Dr. Stephanie Haarländer (Mainz), Christine Kenner (Wiesbaden/Zeitlofs), Beatrice Kitzinger (Washington/Cambridge), Christoph Winterer (Mainz) und Professor Dr. Ernst-Dieter Hehl (Mainz). Der Direktor der Martinus-Bibliothek, Dr. Helmut Hinkel, wird die Tagung zusammen mit dem Dekan des Fachbereichs Philosophie und Philologie der Johannes Gutenberg-Universität, Professor Dr. Stephan Jolie, eröffnen.

Hinweise:

Für den öffentlichen Abendvortrag ist keine Anmeldung erforderlich.
Für den Studientag ist eine Anmeldung erforderlich bei der Martinus-Bibliothek - Wissenschaftliche Diözesanbibliothek Mainz, Grebenstraße 8, 55116 Mainz, Tel.: 06131/266-222, E-Mail: martinus.bibliothek@bistum-mainz.de

Hinweis für die Redaktionen: Am 6. Juli findet eine Pressekonferenz zur Vorstellung des Fragmentes statt, zu der eine gesonderte Einladung ergeht."

Quelle: Bistum Mainz, 28.6.2011

...fragt die FAZ in ihrer Online-Ausgabe vom 28.06.2011 und berichtet über eine Podiumsdiskussion im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt/M., in der es um die Archivierung elektronischer Unterlagen, aber auch um Zuständigkeiten und Erschließungsfragen ging:

http://www.faz.net/artikel/C30214/diskussion-ueber-archive-wer-rettet-merkels-sms-botschaften-30449610.html

Zitat:
Merkel hat schon Tausende SMS verschickt. Sie landen mit großer Sicherheit nie in einem Archiv und können dementsprechend von Historikern nicht als Quelle genutzt werden. Auch auf den E-Mail-Verkehr, der das Briefeschreiben weitgehend ersetzt hat, sind die historischen Archive noch nicht so richtig ausgerichtet.

Wohl wahr, wenn man noch nicht einmal auf den Homepages des Inst. für Stadtgeschichte Frankfurt bzw. des Landesarchivs NRW als mutmaßlichem Veranstalter oder des VdA etwas über diese Veranstaltung erfährt. Ich empfehle insbesondere die Veranstaltungsrubrik der Homepage des Landesarchivs NRW, die mich zweifeln lässt, ob ich wirklich die richtige Seite aufgerufen habe:
http://www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/Service/Veranstaltungen/index.html
Wenn das schon nicht klappt...

Ab morgen ist die grösste Rechtssprechungsdatenbank der Europäischen Union frei und kostenlos zugängig.

http://www.poderjudicial.es/search/index.jsp

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(Ergänzungen und Urkunden zum gleichnamigen Buch)

http://paperc.de/12310-kulturelle-konkurrenzen-9783110233704#!/

Claudius Sittig zeigt in seinem Rüxner-Abschnitt vor allem eines: Dass er nicht bibliographieren kann. Denn inzwischen sollte sich herumgesprochen haben, dass Georg Rüxner Jörg Rugen ist (zuerst: Klaus Arnold 2005). Man braucht dazu nur Georg Rüxner mal bei Google einzugeben ...

So jemand schreibt ein Buch über Arbeitstechniken:

https://www.phf.uni-rostock.de/institut/igerman/sittig/page4/page4.html

"Um Forschungsliteratur zu finden, gibt es hervorragende Hilfsmittel". Wohl wahr.

Habe gerade diese interessante Auktion gefunden. Und vom selben Anbieter historische Pläne des Leipziger Hauptbahnhofs.

http://log.netbib.de/

Der Text ist viel zu blass und kaum lesbar. Gutes Beispiel dafür, wie junge Menschen mit guten Augen ein geschätztes Angebot [editiert: optisch] in Murks verwandeln können.




Podiumsdiskussion "Die Wahrheit? Mit Sicherheit? Rund um das Archiv der Securitate" beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen am 13. Juni 2011 in
Dinkelsbühl.

Teilnehmer:
Prof. h. c. Dr. PETER MOTZAN
CHRISTIAN SCHOGER
Prof. h. c. Dr. STEFAN SIENERTH
HERMANN SCHULLER

Moderation: Dr. ANNELI UTE GABANYI

http://statelibrary.ncdcr.gov/dimp/digital/ncfamilyrecords/

This collection contains Bible Records (lists of birth, marriage, and death information recorded in North Carolina Bibles throughout the 18th, 19th, and 20th centuries), marriage and death notices that appeared in five North Carolina newspapers from 1799-1893, cemetery photographs, and more to provide easy access to North Carolina's genealogical past.

Update zu:

http://archiv.twoday.net/stories/5725857/

Woher unsere Bücher kommen. Provenienzen der Mainzer Stadtbibliothek im Spiegel von Exlibris. Konzeption und Text: Annelen Ottermann, Fotos: Martin Steinmetz (= Veröffentlichungen der Bibliotheken der Stadt Mainz 59). Mainz: Landeshauptstadt Mainz, 2011. 192 S., zahlreiche Illustrationen. 12 Euro

"Provenienzerschließung in Bibliotheken [...] nicht Kür, sondern Pflicht!" (S. 12), heißt es in der programmatischen Einleitung "Woher unsere Bücher kommen - oder: Provenienzerschließung zwischen Dienstleistung und Wissenschaft". Dank Annelen Ottermann gehört die Stadtbibliothek Mainz in Deutschland in Sachen Provenienzerschließung zu den führenden Institutionen. Wie schon 2008 in der Broschüre Rara wachsen nach hebt die Bibliothekarin Schätze im Mainzer Altbestand. Nun geht es um Exlibris aus dem 16. bis 20. Jahrthundert. Das Bändchen (Begleitpublikation zur Ausstellung in der Stadtbibliothek Mainz Februar bis Mai 2011) gibt - reich illustriert - kurze biographische Informationen und Hinweise zum Bücherbesitz von gute 30 porträtierten Exlibris-Eignern, wobei sich der chronologische Bogen von Daniel Brendel von Homburg (1522-1582) bis zu dem 2004 zu früh verstorbenen Historiker Franz Staab spannt. Es sind bekannte Namen wie Helwich, Uffenbach oder Jöcher dabei, aber auch Trouvaillen wie Johann Philipp Orth, dem durch detektivische Kleinarbeit unter Mithilfe der Frankfurter Universitätsbibliothek das Exlibris "Aus dem Orthischen Büchervorrate" zugewiesen werden konnte (Laßbergs Exemplar von Pistorius' Amoenitates mit diesem Exlibris wurde von mir bei der Auflösung der Donaueschinger Hofbibliothek 1999 ersteigert).

Ceterum censeo: In der Flut gedruckter Publikationen gehen Provenienzinformationen unter. Nicht nur aus diesem Grund sollte ein solcher Katalog auch Open Access im Internet bereitgestellt werden. Und: Wir brauchen dringend ein wissenschaftliches Provenienz-Wiki, das Informationen nicht nur zu Exlibris aus den weltweiten Datenbanken und Provenienzangeboten zusammenträgt.



Exlibris-Eigner

17 Daniel Brendel von Homburg
26 Philipp Agricola
33 Georg Artopoeus
44 Christoph Mötzing
51 Georg Helwich
59 Dionysius Campius
65 Heinrich Turnich
73 Johann Christoph Wagenseil
78 Johannes Petrus Schick
83 Christian Leonhard Leucht
87 Zacharias Konrad von Uffenbach
95 Johann Philipp Orth
100 Johann Sebastian Ochs von Ochsenstein und
Heinrich Wilhelm Ochs von Ochsenstein
104 Charles Etienne Jordan
108 Moritz Carl Christian Woog
111 Christian Gottlieb Jöcher
115 David Samuel von Madai
117 Paul Karl Welser von Neunhof
121 Damian Friedrich Dumeiz
127 Johann Christian Gerning
133 Benoni Friedländer und Julius Friedländer
136 Otto Jahn
141 Clemens Kissel
147 Karl August Maria Katharina Wenzel und
Heinrich Christian Ferdinand Wenzel
153 Jacob Moyat
159 Ludwig (Lazarus) Kronenberger
162 Sophie Christ
167 Susanne Faschon
171 Franz Staab



Über Exlibris in Archivalia:

http://archiv.twoday.net/stories/11445459/
http://archiv.twoday.net/search?q=exlibris

Nachtrag: Ein kurzer Auszug aus dem Buch:
http://www.hebis.de/de/1cocktail/cocktail_druck2008.php?ausgabe=2011-2

Der Band ist online:
http://hdl.handle.net/10760/17241

Stadtmitte von Schwäbisch Gmünd

bing_schwaebisch_gmuend

Via http://mannigfaltigkeiten.twoday.net/stories/29758529/ (natürlich Ravensburg)

Erschreckende Lektüre:

http://www.danisch.de/blog/2011/06/21/wie-die-deutsche-internet-kinderpornosperre-zustande-kam-und-zugrunde-ging/

Update zu:

http://archiv.twoday.net/stories/29750775/

Brüssel - Es ist die Kehrtwende von einer politischen Instinktlosigkeit: Silvana Koch-Mehrin hat nach deutlicher Kritik deutscher Wissenschaftsorganisationen ihren Rückzug vom Forschungsausschuss des EU-Parlaments verkündet. Die FDP-Politikerin werde in einen anderen Ausschuss wechseln, teilte ihr Sprecher am Samstagabend mit. Erst vor zwei Wochen war Koch-Mehrin der Doktortitel von der Universität Heidelberg wegen massiver Plagiate aberkannt worden . Der Spott unter Parlamentskollegen der ehemaligen europäischen FDP-Frontfrau war groß.

Doch nicht nur die politischen Rivalen kritisierten den Schritt Koch-Mehrins - auch die Allianz der großen Wissenschaftsorganisationen in Deutschland, zu der unter anderem die Max-Planck-Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft gehören, stellte sich nun gegen sie. In ihrer gemeinsamen Stellungnahme vom Samstag erklärten sie im Wortlaut: "Plagiate in wissenschaftlichen Arbeiten sind alles andere als ein Kavaliersdelikt. Deshalb hält die Allianz es für nicht akzeptabel, wenn Frau Koch-Mehrin im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie des Europäischen Parlaments Deutschland vertritt."


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,770584,00.html

"Der Historiker Dr. Max Plassmann, stellvertretender Leiter des Archivs, erläutert die Bedeutung von zwei Büchern aus der Armenverwaltung, für deren Restaurierung dringend Paten gesucht werden. Sie geben Aufschluss über den Alltag im späten 18. Jahrhundert. ...."
Link zum Interview in der Kölnischen Rundschau, 25.6.2011


Podiumsdiskussion mit ehemaligen Häftlingen der Haftanstalt im Lichthof ist gut besucht, Quelle: isg_frankfurt via yfrog


Filmvorführung über die Haftbedingungen in der Haftanstalt des MfS, Quelle: isg_frankfurt via yfrog

"Das Thüringische Staatsarchiv lädt heute in seiner Suhler Außenstelle zum zehnten Tag der offenen Tür und zum fünften historischen Buchhof ein. Dabei werden nicht nur Einblicke in den Aktenbestand des Archivs geboten, das hier vor allem Unterlagen aus der Wirtschaft des einstigen Bezirks Suhl aufbewahrt, - das Haus selbst ist als einstiges Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit ein bedeutsames Stück Historie.

Zum Tag der offenen Tür können Besucher Führungen durch das Gebäude erleben, auch eine Podiumsdiskussion mit ehemaligen Häftlingen ist geplant. Zudem werden mehrere Dokumentarfilme über die DDR-Geschichte gezeigt.

Das nicht zu übersehende Gebäude direkt an der Straße nach Schleusingen vom war 1860 als preußisches Kreis-, später Amtsgerichtsgefängnis gebaut worden. 1953 übernahm schließlich die Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit das Gefängnis. Bis 1989 landeten hier Gefangene aus dem ganzen Bezirk , die zum Beispiel bei versuchter Republikflucht erwischt worden waren.

Das Thüringische Staatsarchiv, dessen Hauptsitz sich in Meiningen befindet, veranstaltet seit 1993 alle zwei Jahre einen Tag der offenen Tor in seiner Suhler Außenstelle. Seit 2003 wird die Veranstaltung durch einen historischen Buchhof ergänzt, an dem sich auch dieses Mal wieder mehrere renommierte Verlage aus der Region, die sich auf zeitgeschichtliche Literatur spezialisiert haben, beteiligen."

Quelle: inSüdthüringen.de, 25.6.2011

"Sachsens Archivare wollen künftig verstärkt auf das Internet und soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook setzen. „Das ist eine große Chance, mehr junge Menschen als Nutzer zu gewinnen, die bisher keinen Bezug zum Archiv hatten“, sagte die Vorsitzende des Landesverbandes der Archivare, Andrea Wettmann, zur Eröffnung des 18. Sächsischen Archivtages am Samstag in Görlitz. Allerdings gebe es noch immer viele kleinere Archive im Freistaat, die über keinen eigenen Internetauftritt verfügten. Grund dafür seien vor allem der Geld- und Personalmangel.

Die Anforderungen der Benutzer würden stetig steigen, Personal und Haushaltsmittel der Archive dagegen immer weiter zurückgefahren.
„Dieser Spagat bringt uns mitunter an unsere Leistungsgrenzen“, erklärte Wettmann. Mehr als 100 Archivare aus Deutschland, Polen und Tschechien wollten bis zum Sonntag unter dem Motto „Ist der Kunde König?“ über Benutzerwünsche und Möglichkeiten der Archive diskutieren. Den Archiven kommt eine wichtige Aufgabe zu. „Wir müssen das schriftliche Kulturgut auch für künftige Generationen im Original erhalten“, sagte Wettmann. ....."


Quelle: Leipziger Volkszeitung, 25.6.2011

Zwei Anmerkungen:
1) Es mangelt nicht nur an Geld und Personal, sondern auch an Kompetenz - ich beziehe mich da ausdrücklich mit ein.
Vermutlich mit Ausnahme Potsdams wird Web 2.0 Wissen an keiner Aus- und Fortbildungsstätte intensiv vermittelt. Auch der archivarische Berufsverband widmet sich mehr als zögerlich diesem Thema.
2) Die genannte Zielgruppe - "junge Menschen" - erscheint mir sehr unkonkret, oder? Was ist z. B. mit den "silver sufern"

Stadtarchiv Magdeburg- kurz vor der Fertigstellung

Quelle: pickade, 9.4.2010, via flickr, http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.de

The Archiver from Artfx on Vimeo.

The Archiver MAKING-OF from Artfx on Vimeo.

A pilot, travelling through space, returns from a mission...
A film by Thomas Obrecht, Guillaume Berthoumieu et Marc Menneglier

"Die Pläne für ein Pina Bausch Archiv werden endlich konkret: „Die Basis soll in Wuppertal sein“, sagt Salomon Bausch, der sich erstmals seit dem Tod seiner Mutter Pina vor zwei Jahren äußert. Der Sohn der weltberühmten Choreografin möchte ihr Werk und ihren künstlerischen Nachlass lebendig halten. Dazu gehören Materialien zu mehr als 46 Stücken: Regiebücher, Produktionsunterlagen, technische Pläne, Zeitungsartikel, Programmhefte, Plakate, Fotos, Skizzen und 7500 Videobänder.
Die Pina Bausch Stiftung ist bereits dabei, die Materialien zu sichten und auszuwerten. Die Videobänder und alle wichtigen Unterlagen sollen digitalisiert werden – finanziell unterstützt durch die Kulturstiftung des Bundes, das Land Nordrhein-Westfalen und die Wuppertaler Dr. Werner Jackstädt-Stiftung. Ein Kölner Spezialunternehmen hat einige der ältesten Videobänder bereits wieder abspielbar gemacht. Inzwischen wurde auch ein Studio in den Räumen des Tanztheaters eingerichtet, in dem das Team digitalisieren möchte.
Salomon Bausch (Jahrgang 1981) hat große Pläne: Während junge Tänzer im Namen seiner Mutter mit Stipendien und Preisen gefördert werden sollen, können sich Wissenschaftler im (digitalen) Archiv auf Spurensuche begeben – neben der Wuppertaler Basis soll es weltweit Dependancen geben. Wann das konkret wird? „Wir nehmen uns Zeit“, sagt Bausch. „Wir denken eher in Jahrzehnten als in Monaten.“
Da ein Archiv das Live-Erlebnis jedoch niemals ersetzen könne, so Bausch, arbeite man mit dem Tanztheater Hand in Hand – zumal die Nachfrage nach Gastspielen rund um den Globus ungebrochen sei. Auch Workshops, die die Tänzer weltweit anbieten wollen, sollen die Erinnerung an den unverwechselbaren Tanz- und Inszenierungsstil der gebürtigen Solingerin wach halten. „Das Wissen der Tänzer ist ein großer Schatz“, betont Bausch.
Nach dem überraschenden Tod der Tanz-Legende im Juni 2009 hatte die Standort-Frage für Wirbel gesorgt. Neben Wuppertal warf auch die Museumsinsel Hombroich den Hut in den Ring. Pina Bausch, so hieß es damals von Seiten der Museumsinsel, habe bei einem Besuch vor ihrem Tod diesen Standort favorisiert.
Für Salomon Bausch ist das konsequent, dass die von ihm 2009 gegründete Stiftung den Nachlass nach Wuppertal gibt. „Die Stadt hat eine bedeutende Rolle für die Arbeit meiner Mutter gespielt“, sagt er. 36 Jahre hat sie dort mit ihren Tänzern gearbeitet. Bislang hat die Stiftung 120 historische Videobänder aus den 1970er Jahren konservieren und digitalisieren lassen, (Foto-)Dokumentation zu 650 Kostümen von Marion Cito und mehreren Bühnenbildern von Peter Pabst erstellt und eine Ausstellung über „Rolf Borzik und das Tanztheater Pina Bausch“ erarbeitet. Jüngst wurden die Wiederaufnahme-Proben zu „Two Cigarettes in the Dark“ filmisch festgehalten. "

Quelle: Westdeutsche Zeitung, Martina Thöne, 22.6.11

Link zu Interview Martina Thöne (WZ) mit Salomon Bausch

Zum Pina Bausch Archiv auf Archivalia: http://archiv.twoday.net/search?q=pina+bausch


Freuen sich über den Kantaten-Fund: Landeskirchenmusikdirektor Claus-Eduard Hecker, Historiker Jürgen Engelking, Archivleiterin Birgit Hoffmann und Musikwissenschaftler Dr. Helmut Lauterwasser (v.ln.r.), Quelle: Evangelischer Pressedienst, S. Hübner


Quelle: Evangelischer Pressedienst, S. Hübner

"Ein Fund, der Musikwissenschaftler staunen lässt. Das Archiv der braunschweigischen Landeskirche hat in seinen Beständen einen 200 Jahre alten Kantaten-Schatz entdeckt. Die sechs Kartons mit 95 mehr als 200 Jahre alten Notenblättern stammen aus der St. Bartholomäuskirche in Blankenburg (Sachsen-Anhalt), die seit der Wende zu der Landeskirche in Niedersachsen gehört. Bei den 95 Kantaten und Psalmen-Vertonungen handele es sich ausschließlich um Handschriften, teilte das Landeskirchenarchiv am Donnerstag mit. Die Werke stammen unter anderem von Carl Philipp Emmanuel Bach, Sohn von Johan Sebastian Bach, und dem evangelischen Kantor und Komponisten Christian Gotthilf Tag aus dem Erzgebirge. Das Besondere: Viele der Kantaten sind nirgendwo anders überliefert.
Kantaten würden zwar häufiger entdeckt, sagt der Münchner Musikwissenschaftler Helmut Lauterwasser, der die Handschriften aus Blankenburg für das weltweit tätige Répertoire International des Sources Musicales (RISM) untersucht. In diesem Umfang sei so ein Fund allerdings selten.
Gesammelt hatte die Kantaten Johann Heinrich Pröbster, der von 1804 bis 1808 Lehrer und Kantor in Blankenburg war. Einige der Kompositionen stammen aus seiner eigenen Feder, der Großteil sind vom ihm gefertigte Kopien von Stücken anderer Musiker. Weil viele Kantoren die Musik für den Gottesdienst in ihrem Privatbesitz behielten, gebe es nur selten vollständige Sammlungen, weiß Lauterwasser. Warum ausgerechnet Pröbsters Schatz in der St. Bartholomäuskirche blieb, ist nicht bekannt.
Als Blankenburg wieder Gemeinde der Braunschweigischen Landeskirche wurde, kamen die Kantaten zusammen mit anderen Dokumenten ins Archiv nach Wolfenbüttel. Die wertvollen Notenblätter wurden aber erst in den vergangenen Wochen umfassend unter die Lupe genommen.
Doch die Kantaten sind nicht nur etwas für Museum oder Archiv: Schließlich sollen sie eines Tages auch wieder erklingen. Um das zu ermöglichen, müssten die alten Handschriften allerdings erst in die heutige Notenschrift übersetzt werden. "Heutige Musiker wären nicht in der Lage, die Kantaten vom Blatt zu spielen und zu singen", sagt Archivleiterin Birgit Hoffmann."

Quelle: NDR.de, Regionalnachrichten Braunschweig/Harz/Göttingen, 23.6.11

"Die Staatsbibliothek zu Berlin erhält ein bedeutendes Geschenk: das Verlagsarchiv von Vandenhoeck & Ruprecht. Im Rahmen der Übergabe am 4. Juli referieren Jürgen Kocka und Rudolf Smed über den Göttinger Wissenschaftsverlag.

Die Dokumente aus der 265-jährigen Geschichte des renommierten Göttinger Wissenschaftsverlags umfassen der Mitteilung der Staatsbibliothek zu Berlin zufolge rund 4.000 Aktenordner – etwa 400 laufende Meter. Vertreter der Familie Ruprecht werden am 4. Juli der Generaldirektorin der Bibliothek, Barbara Schneider-Kempf, dieses für die Forschung überaus bedeutende Archiv übergeben. Im Rahmen der Veranstaltung sprechen Jürgen Kocka über "Historiker, Verleger und Aufklärung. Vandenhoeck & Ruprecht in Göttingen" und Rudolf Smend über "Theologische Bücher und die Hintergründe ihres Entstehens".

Der Verlag, dessen Entstehung eng mit der Gründung der Göttinger Georg-August-Universität (1737) verbunden war, publizierte schon bald die Werke herausragender Gelehrter wie Albrecht von Haller, August Ludwig von Schlözer oder Johann Stephan Pütter. Bis heute ist Vandenhoeck & Ruprecht vor allem der theologischen und geisteswissenschaftlichen Forschung verpflichtet. "

Quellen: http://www.boersenblatt.net/447698/



"Zum Abschluss des dreijährigen Entwicklungs- und Archivierungsprojekts wird http://www.mediaartbase.de im Rahmen des Festivals art::archive::architectures der Öffentlichkeit präsentiert und übergeben. Internationale Experten der Medienkunst-, Musik- und Archivszene werden an den zwei Festivaltagen in Vorträgen und round tables zur konservatorischen Situation der Medienkunst miteinander diskutieren, u. a. Peter Weibel (Vorstand des ZKM | Karlsruhe), Ludger Brümmer (Leitung des ZKM | Institut für Musik und Akustik), Christoph Blase (Leitung des ZKM | Labor für antiquierte Videosysteme) Wolfgang Ernst (Humboldt Universität Berlin), Siegfried Zielinski (Akademie der Künste Berlin), Michiel Nijhoff (Stedelijk Museum), Hugues Vinet (Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique, Centre Pompidou Directeur, Scientific Director) Folkmar Hein (TU Berlin), Karin Stengel (Leitung documenta Archiv) und Alfred Rotert, Ralf Sausmikat (Leitung European Media Art Festival). Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist die Veröffentlichung der Internetseite mediaartbase.de. Konzerte von Bill Hsu und dem Laptopmusiker Robert Henke schließen jeweils das Tagesprogramm ab.


Programm

Fr, 24.06.11, ZKM_Kubus
10.00 Uhr: Grußwort Prof. Ludger Brümmer, Leitung ZKM | Institut für Musik und Akustik

10.15 Uhr: Gerettet. Und nun? Über den Umgang mit historischem Videomaterial en gros und en detail Christoph Blase, Leitung ZKM | Labor für antiquierte Videosystem

11.15 Uhr: digital art conservation – Dokumentiert. Was nun? Arnaud Obermann, ZKM | Medienmuseum

12.15. Uhr: The archives of the Centre Iannis Xenakis, or the sources heterogeneity such as documentary richness Cyrille Delhaye (University of Rouen, France)

13.15–14.00 Uhr: Pause

14.00 Uhr: Zur Vielseitigkeit von digitalen Archiven: eine vierteilige Frage Prof. Dr. Leigh Landy, De Montfort University Leicester, Department of Performance & Digital Arts

15.00 Uhr: Die Internationale Dokumentation Elektroakustischer Musik Dipl-Ing. Folkmar Hein, Technische Universität Berlin

16.00 Uhr: Recent advances in music works documentation and preservation at IRCAM Hugues Vinet, ircam (Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique), Centre Pompidou Directeur, Scientific Director

17.00 Uhr: Podiumsdiskussion mit Christoph Blase, Folkmar Hein, Leigh Landy, Arnaud Obermann, Hugues Vinet, Moderation: Ludger Brümmer

20.00 Uhr: Konzert mit Robert Henke Live Laptop Music im ZKM_Medientheater

Sa, 25.06.11, ZKM_Kubus
10.30 Uhr: Digital Archive und Urheberrecht. Liegt die Lösung im Vertragsrecht? Prof. Dr. Rupert Vogel, Fachanwalt IT-Recht

11.30 Uhr: The archive of the Stedelijk and the 'learning zone': a contextual approach to documentary information Michiel Nijhoff, Stedelijk Museum Amsterdam, Head of Library/Collection Registration

12.30–13.30 Uhr: Pause

13.30 Uhr: Key Note I: (An-)Archive. Vielheit & Verwaltung Prof. Dr. Siegfried Zielinski, Akademie der Künste Berlin

14.30 Uhr: Key Note II: MEDIEN, DIE DAS ARCHIV UNTERLAUFEN Prof. Dr. Wolfgang Ernst, Humboldt-Universität zu Berlin

15.30 Uhr: Präsentation und Eröffnung mediaartbase.de (ZKM | Institut für Musik und Akustik (IMA), documenta Archiv, European Media Art Festival, Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest)

17.00 Uhr: Podiumsdiskussion

20.00 Uhr: Konzert mit Bill Hsu/John Butcher/Gino Robair: Linguistic Margins/Visual Atoll im ZKM_Medientheater

Die Archivierung von Medienkunst gewinnt in der internationalen Fachwelt zunehmend an Bedeutung. In den vergangenen drei Dekaden entstand eine Vielzahl künstlerisch wertvoller Arbeiten, die aber bislang durch die bestehenden Archive kaum erfasst wurden. Ihre Sicherung und Restaurierung ist eine wesentliche Zukunftsaufgabe für diesen Archivbereich, da Videobänder, Filme, analoge Trägermaterialien, aber auch CDs und DVDs nur über eine begrenzte Lebensdauer verfügen.
Daher haben sich 2008 vier Institutionen unter der Leitung des ZKM | Institut für Musik und Akustik zu dem zukunftsweisenden Kooperationsprojekt mediaartbase.de zusammengeschlossen: ZKM | Karlsruhe (ZKM | Institut für Musik und Akustik), European Media Art Festival Osnabrück, documenta Archiv Kassel sowie das Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest.

Das gemeinsame Projekt zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut im Initiativprogramm KUR der Kulturstiftung des Bundes und der Länder zielt auf die elektronische Aufarbeitung ausgewählter Bestände dieser vier einzigartigen Sammlungen und darauf, sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit war die Entwicklung einer exemplarischen Datenbank-, Archiv- und Präsentationsstruktur, die es auch kleineren Archiven und anderen Institutionen ermöglicht, anzudocken und eigene Bestände aufzuarbeiten. Die Technik von mediaartbase.de basiert weitgehend auf Open-Source-Software, um eine kostengünstige, dezentrale Datenbank zu schaffen und neue Inhalte mit bereits vorhandenem Datenmaterial verknüpfen zu können."

Quelle: ZKM, Veranstaltungen 06/11

"Wir sind eine Initiative von Sammlern zur Bewahrung guter Musik. Wir sammeln Musik in Form von Tonträgern und Bildträgern aller Art (LP's, Singles, Cassetten, Tonbänder, CD's), und Bildmaterial (Videos, 8mm-Filme, DVDs, u. a.), sowie Noten, Zeitschriften, Memorablien, Plakate, Bücher, Fotos, Programmhefte, Tickets, und andere interessante Dinge, die mit der Musik oder dem Musiker in Verbindung gebracht werden.

Unsere Schwerpunkte liegen überwiegend bei der improvisierten Musik der verschiedenen Musikrichtungen: Jazz, Blues, Avantgarde, Rhythm and Blues, British Blues, Rock, Rock'n Roll, Krautrock, Soul, Funk, Beat, Electronic Music, Psychedelic, Progessive Rock, und wir sind offen für weitere Stilrichtungen guter Musik. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Musik des Ruhrgebiets, also die Musik, die hier in unserer Region entstanden ist, und aktuell entsteht. Auch hier sammeln wir vorrangig die schon eben genannten Musikrichtungen aber auch die Musik der Region in Form von Bergmannskapellen, Bergmannschören, Akkordeon-, Bandoneon- und Mundharmonikagruppen sowie Solisten, Arbeiterchöre, Arbeiterliedersänger, und alles was sonst noch musikalisch interessant erscheint.
Geräusche des Ruhrgebiets

Weitere Bereiche sind die Klanglandschaften des Ruhrgebiets, also die Geräusche der Industrieanlagen, Maschinengeräusche, Arbeitsgeräusche und vieles mehr. Wir suchen den Kontakt zu anderen Sammlern und Musikbegeisterten im Ruhrgebiet und weit über die Grenzen hinaus, die uns unterstützen, oder mit uns zusammenarbeiten wollen, indem sie uns vielleicht eine Liste ihrer verfügbaren Titel zukommen lassen.

Für uns ist es interessant zu wissen, was alles existiert, um unsere discographische Arbeit zu vervollständigen. Wir wollen nicht, dass Archive, z.B. wie das von Günter Boas aus Dortmund verschwindet, da es hier niemanden gab, der Interesse hatte und sich für den Erhalt einsetzte. Wer über eine Sammlung verfügt und diese nicht mehr bewahren kann, möge sich bitte an uns wenden.Wir wollen unsere Sammlungen der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Ein Archiv für Musikinteressierte

Musikinteressierte und Studierende sollen in unserem Archiv Material sichten können, dass sie für ihre Arbeiten benötigen. Wer Fragen zur Musikgeschichte, oder Fragen zur Geschichte eines Musikers, einer Band, etc. hat, kann sich an uns wenden. Geplant ist ein Informationszentrum, was nicht nur dokumentiert, sondern auch informiert. Geplant sind Ausstellungen, Seminare, Workshops, Vorträge, Lesungen, Musikveranstaltungen, etc., die im Rahmen der verschiedenen Aktivitäten des MUSIC information and documentation center RUHR stattfinden. Wir wollen die Musikstadt Dortmund um eine weitere Attraktivität bereichern.

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

MUSIC information and documentation center RUHR
Güntherstr. 65
44143 Dortmund

Uns können Sie auch im Radio hören:

„Collector’s Item“
Jeden 1,3,4 u. 5 Dienstag, sowie unregelmäßige Sondersendungen, jeweils um 21:04 Uhr auf FM Radio 91,2 mhz (Kabel 92,15 mhz)

Internet-Livestream: http://www.radio912.de
Newsletter: http://www.miz-ruhr.de"


Quelle: Hans Schreiber, 2010LAB, 9.3.2010

Neues 'König Rother'-Fragment in Los Angeles
In der soeben erschienenen Festschrift für Kurt Gärtner hat Nigel F. Palmer (Oxford) das vor einiger Zeit von ihm in Los Angeles entdeckte Fragment aus dem 'König Rother' veröffentlicht. Da der Längsstreifen aus dem späten 13. Jahrhundert aus einem bereits bekannten Discissus stammt, hat sich durch den Neufund zwar die Textbasis erhöht, nicht aber die Anzahl der bekannten 'König Rother'-Textzeugen (1 Hs. + 3 Discissi). Die Gesamtüberlieferung (mit Hinweisen zu den Ausgaben) ist im Handschriftencensus verzeichnet unter 'König Rother'.
25. Juni 2011


http://www.handschriftencensus.de/1177

Die Erstpublikation der Identifizierung des von Palmer entdeckten Fragmentes erfolgte unter Nennung eines unspezifischen Hinweises im Handschriftencensus am 30. November 2009 in Archivalia:

http://archiv.twoday.net/stories/6069067/

Ich halte das Vorenthalten der Identifizierungsinformation durch den Handschriftencensus nicht für wissenschaftsethisch vertretbar. Die Identifizierungsleistung habe ich - nach Palmer, aber unabhängig von ihm - erbracht und veröffentlicht.

Update: Die FS Gärtner ist online:
http://paperc.de/21006-mittelhochdeutsch-9783110262353#!/pages/22

http://www.qucosa.de/fileadmin/data/qucosa/documents/6621/BIS_01_11_S.38-39.pdf

http://hansopac.slub-dresden.de/cgi-bin/slub.pl?t_tunnel=idn&idn=hf4

Das Fragment auf dem Band D / 378 der Martinus-Bibliothek ist von dem wissenschaftlichen Assistenten am Institut für Buchwissenschaft Dr. Stephan Pelgen entdeckt worden. Die Bibliothek veranstaltet dazu einen Studientag:

http://downloads.bistummainz.de/2/192/1/54061451514118580964.pdf

http://starkwhite.blogspot.com/2011/06/steilneset-witch-trial-memorial-by.html

Dedicated to 91 victims of a 17th century witch hunt in Vardo, The Witches of Finnmark Memorial is a collaboration between artist Louise Bourgeois and architect Peter Zumthor. Set to open on the 23rd of June, the monument is located at Steilneset in Vardo, the place where the burning of the vast majority of the witches occurred.

Siehe auch

http://www.kongehuset.no/c27262/nyhet/vis.html?tid=92483

http://www.archdaily.com/140540/video-peter-zumthor-and-louise-bourgeois-steilneset-witch-trial-memorial/

http://www.welt.de/kultur/article13448328/Zehn-Millionen-Euro-fuer-ein-Denkmal-fuer-Hexen.html

http://www.dagen.no/Nyheter/Innenriks/tabid/248/Default.aspx?articleView=true&ModuleId=72786


http://www.ur.umich.edu/update/archives/110623/orphanworks
http://www.lib.umich.edu/orphan-works/faq

Die University of Michigan will die "Oprhans" in HathiTrust für ihre Angehörigen per remote access öffnen. Die Begründung in den FAQ, dass auch die Allgemeinheit nicht zur Ausleihe der UMich-Bücher berechtigt ist, ist unangemessen, denn diese Analogie trifft im digitalen Raum nicht zu. Die Nichtzulassung der Öffentlichkeit zur Entleihe hat vor allem praktische Gründe und ist aus Sicht des Steuerzahlerarguments natürlich dubios (UMich ist eine staatliche Universität). Dass Rechteinhaber gegen remote access für Nicht-Universitätsangehörige sind, ist klar - aber hier handelt es sich um Werke, deren Rechtsinhaber nicht auffinbar sind!

Schon die Möglichkeit, dass diejenigen, die via lokalem Bibliothekspasswort auf HT zugreifen können, ganze Public-Domain-Bücher als PDFs herunterladen können, schuf eine ärgerliche Klassengesellschaft.

schreibt Sebastian 'Barteleit:

" .... Die Ästhetik von Archivgebäuden spielt in der Literatur in Deutschland eher eine untergeordnete Rolle und sicherlich werden bei jedem Bauprojekt auch zunächst die funktionalen und wirtschaftlichen Erwägungen im Vordergrund stehen. Wenn man bedenkt, dass Archivgebäude, ähnlich wie ihr Inhalt , auf eine lange Dauer angelegt sind und somit selbst historische Zeugnisse einer Zeit und ihres Selbstverständnisseswerden, sollte dem "Auftreten" des Archivs in der Öffentlichkeit der Stadt dennoch etwas Aufmerksamkeit gewidmet werden.
Im Planungsprozees eines Archivzweckbaus sollten deshalb Vertreter des Archivs gemeinsam mit den Architekten und den für die Baudurchführung zuständigen Mitarbeitern der Bauämter oder sonstiger Bauverwaltungen sich darauf verständigen, welche Aussage das Archivgebäude transportieren soll. An dieser Stelle kann natürlich eine solche Aussage nicht für alle Archivgebäude festgelgt werden - jedes Archiv muss für sich entscheiden, ob zum Beispiel der Schutz des Archivgutes oder die Offenheit für die Benutzer in dr ästhetischen Gestaltung im Vordergrund stehen soll. ...."

Quelle: Sebastian Barteleit: Archivbau an der Schwelle zum 21. Jahrhundert am Beispiel des Neubaus des Bundesarchivs in Berlin-Lichtenfelde, in: Angelika Menne-Haritz/Rainer Hofmann (Hrsg.): Archive im Kontext. Öffnen, Erhalten, und Sichern von Archivgut in Zeiten des Umbruchs. Festschrift für Prof. Dr. Hartmut Weber zum 65. Geburtstag, Düsseldorf 2010, S. 391-392.

Barteleit neigt leider nur zur vorsichtigen Kritik, wenn er die Rolle ästhetischer Fragen des Archivbaus diskutiert. Für Deuschland darf man sich ein "viel mehr " an Aufmerksamkeit für eine ästhetische Archivarchitektur beanspruchen; hoffentlich gelingt es diesen Anspruch mit den Gebäuden in Freiberg (Bergarchiv), Düsseldorf (Landesarchiv) und Köln (Stadtarchiv) zu untermauern.
Neben funktionalen Wissenspeichern sind Archive "Bürgerarchive" im besten Sinne des Wortes, sind schließlich demokratische Bildungseinrichtungen. Diese "Aussagen" lassen auch zukünftig spannende, hoffentlich auch kühne, architektonische Entwürfe erwarten.

Niedersächsische Prinzen wussten sich zu helfen,
die Schaumburger und die Welfen.

http://goo.gl/yRv8l
Brief Wolrad Prinz zu Schaumburg-Lippe an Göring

http://www.vierprinzen.com/2013/04/ernst-august-von-hannover-ariseur.html
Ernst August Prinz von Hannover Ariseur ?

Dieser archivalia Beitrag wurde erstellt von
http://vierprinzen.blogspot.com/
(Ergänzungen und Urkunden zum gleichnamigen Buch)

http://www.theeuropeanlibrary.org/exhibition-travel-history/index.html

http://www.europeanatravel.eu/

Via VÖBBLOG


 

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