Anton Friedrich Büschings Beschreibung seiner Reise von Berlin über Potsdam nach Reckahn unweit Brandenburg 1775, in der SLUB Dresden jetzt Online.
Fregu - am Montag, 7. Juni 2010, 21:14 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/06/05/dlf_20100605_1640_949cabd9.mp3
http://www.inetbib.de (Archiv)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sparkurs-der-Regierung-treibt-FIZ-Technik-in-Insolvenz-1013987.html
http://bibliothekarisch.de/blog/2010/06/01/fiz-technik-meldet-insolvenz-an/
http://www.facebook.com/fiz.technik
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KlausGraf - am Montag, 7. Juni 2010, 20:43 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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Strukturtyp: Monograph
Titel: Nachdeme bey dem Hoch-Löbl. Fränckischen Crayß-Convent, wie das Mörder-Rauber-Dieb-Zigeuner- und anders Herrn-lose Gesind am füglichsten Handfest gemachet- und darauf zu gebührender Straff gezogen ...
Erscheinungsjahr: 1725
Erscheinungsort: [S.l.]
Erscheinungsort: Göttingen
Verlag: Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Schlagworte: nachbedeh
ZVDD: VD18 digital
Gescannte Seiten: 4
PURL: http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN624573923
vd18: VD18 10113703
PPN (original): PPN144287285
PURL: http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN624573923
***
OPAC der SUB Göttingen
[Elektronische Ressource]
Titel: Nachdeme bey dem Hoch-Löbl. Fränckischen Crayß-Convent, wie das Mörder- Rauber- Dieb- Zigeuner- und anders Herren-lose Gesind am füglichsten Handfest gemachet- und darauf zu gebührender Straff gezogen ... mithin dem armen Landmann Sicherheit verschaffet werden möge ... : [Onolzbach, den 7. Junii, 1725.]
Erschienen: [S.l.], 1725
Anbieter: Göttingen : Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek
Umfang: [2] Bl. ; 2°
Bibliogr. Zitate: VD18 10113703
Anmerkung: Druckausg.: Nachdeme bey dem Hoch-Löbl. Fränckischen Crayß-Convent, wie das Mörder- Rauber- Dieb- Zigeuner- und anders Herren-lose Gesind am füglichsten Handfest gemachet- und darauf zu gebührender Straff gezogen ... mithin dem armen Landmann Sicherheit verschaffet werden möge ...
In Ansbach erschienen?
SUB Göttingen
Gattung/Fach: *Amtsdruckschrift / Gesetzessammlung / Verordnung / Vertrag / Gesetz / Edikt
Sekundärausgabe: [Digitaler Master] ; [Online-Ausg., Lesekopie]
Erschienen: Göttingen : Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, 2010
Gesamttitel: VD18 digital
Umfang: Online-Ressource
Technische Angaben: File on online systems; uncompressed
TIFF, Vers. 6.0, 300 ppi, 24 bit (Farbe), RGB; Digitalisierungsvorlage: Primärausgabe
Standort der Vorlage: SUB Göttingen <2 J STAT I, 7260:1652-1725 (72)>
Standort der Sekundärform: SUB Göttingen / http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN624573923
Anmerkung: Marggräflich Brandenburgische Verordnungen : ex anno 1652 - 1725; 2 J STAT I, 7260:1652-1725 komplett zsgebunden ; 72
Kosten bei Kauf als CD-ROM: 22 Euro
Sachgebiete: J STAT.001.002.002.002.002.002.002.003.002.002.002.001.001 Generatim
Link: http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN624573923
***
Wie würde das Stück (wenn es isoliert z.B. im Aktenzusammenhang überliefert wäre) in einem Archivfindbuch verzeichnet werden?
Ausrottung der Mörder-, Raub-, Diebs- und herrenlosen Gesinds. Brandenburg-Ansbachische Verordnung, Ansbach 7. Juni 1725, Druckschrift
bzw.
Ausrottung der Mörder, Räuber, Diebe und herrenlosen Gesindes usw.
***
Selbstverständlich ist es völlig unsinnig, wenn das GDZ keine Gesamtliste des digitalisierten Sammelbands mit ansbachischen Verordnungen zugänglich macht.
Titel: Nachdeme bey dem Hoch-Löbl. Fränckischen Crayß-Convent, wie das Mörder-Rauber-Dieb-Zigeuner- und anders Herrn-lose Gesind am füglichsten Handfest gemachet- und darauf zu gebührender Straff gezogen ...
Erscheinungsjahr: 1725
Erscheinungsort: [S.l.]
Erscheinungsort: Göttingen
Verlag: Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Schlagworte: nachbedeh
ZVDD: VD18 digital
Gescannte Seiten: 4
PURL: http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN624573923
vd18: VD18 10113703
PPN (original): PPN144287285
PURL: http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN624573923
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OPAC der SUB Göttingen
[Elektronische Ressource]
Titel: Nachdeme bey dem Hoch-Löbl. Fränckischen Crayß-Convent, wie das Mörder- Rauber- Dieb- Zigeuner- und anders Herren-lose Gesind am füglichsten Handfest gemachet- und darauf zu gebührender Straff gezogen ... mithin dem armen Landmann Sicherheit verschaffet werden möge ... : [Onolzbach, den 7. Junii, 1725.]
Erschienen: [S.l.], 1725
Anbieter: Göttingen : Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek
Umfang: [2] Bl. ; 2°
Bibliogr. Zitate: VD18 10113703
Anmerkung: Druckausg.: Nachdeme bey dem Hoch-Löbl. Fränckischen Crayß-Convent, wie das Mörder- Rauber- Dieb- Zigeuner- und anders Herren-lose Gesind am füglichsten Handfest gemachet- und darauf zu gebührender Straff gezogen ... mithin dem armen Landmann Sicherheit verschaffet werden möge ...
In Ansbach erschienen?
SUB Göttingen
Gattung/Fach: *Amtsdruckschrift / Gesetzessammlung / Verordnung / Vertrag / Gesetz / Edikt
Sekundärausgabe: [Digitaler Master] ; [Online-Ausg., Lesekopie]
Erschienen: Göttingen : Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, 2010
Gesamttitel: VD18 digital
Umfang: Online-Ressource
Technische Angaben: File on online systems; uncompressed
TIFF, Vers. 6.0, 300 ppi, 24 bit (Farbe), RGB; Digitalisierungsvorlage: Primärausgabe
Standort der Vorlage: SUB Göttingen <2 J STAT I, 7260:1652-1725 (72)>
Standort der Sekundärform: SUB Göttingen / http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN624573923
Anmerkung: Marggräflich Brandenburgische Verordnungen : ex anno 1652 - 1725; 2 J STAT I, 7260:1652-1725 komplett zsgebunden ; 72
Kosten bei Kauf als CD-ROM: 22 Euro
Sachgebiete: J STAT.001.002.002.002.002.002.002.003.002.002.002.001.001 Generatim
Link: http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN624573923
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Wie würde das Stück (wenn es isoliert z.B. im Aktenzusammenhang überliefert wäre) in einem Archivfindbuch verzeichnet werden?
Ausrottung der Mörder-, Raub-, Diebs- und herrenlosen Gesinds. Brandenburg-Ansbachische Verordnung, Ansbach 7. Juni 1725, Druckschrift
bzw.
Ausrottung der Mörder, Räuber, Diebe und herrenlosen Gesindes usw.
***
Selbstverständlich ist es völlig unsinnig, wenn das GDZ keine Gesamtliste des digitalisierten Sammelbands mit ansbachischen Verordnungen zugänglich macht.
KlausGraf - am Montag, 7. Juni 2010, 17:38 - Rubrik: Erschließung
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Bis zum Erscheinen der vollständigen Druckausgabe werden in dieser digitalen Vorab-Edition die Nummern, Kopfregesten, Datierungen und Texte der insgesamt 347 Urkunden zitierfähig präsentiert. Beigefügt ist eine Konkordanztabelle mit den Kurzregesten bei Stumpf, Reichskanzler Bd. 2, ferner ein Verzeichnis der Abkürzungen und Zeichen.
http://www.mgh.de/ddhv/index.htm
http://www.mgh.de/ddhv/index.htm
KlausGraf - am Montag, 7. Juni 2010, 17:10 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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KlausGraf - am Montag, 7. Juni 2010, 17:02 - Rubrik: Filmarchive
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http://www.wired.com/threatlevel/2010/06/leak/
Update: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,699321,00.html
Update: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,699321,00.html
KlausGraf - am Montag, 7. Juni 2010, 16:56 - Rubrik: Internationale Aspekte
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KlausGraf - am Montag, 7. Juni 2010, 16:50 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://log.netbib.de/archives/2010/06/07/omeka-digitale-sammlung-einfach-online-bringen
Liste der Sammlungen:
http://omeka.org/codex/View_Sites_Powered_by_Omeka
Liste der Sammlungen:
http://omeka.org/codex/View_Sites_Powered_by_Omeka
KlausGraf - am Montag, 7. Juni 2010, 16:47 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
KlausGraf - am Montag, 7. Juni 2010, 16:42 - Rubrik: Archivrecht
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KlausGraf - am Montag, 7. Juni 2010, 14:25 - Rubrik: Bibliothekswesen
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Der Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen, Dr. Wolfgang Voß, informierte sich heute zusammen mit dem Geschäftsführer des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Prof. Dieter Janosch und Ludwig Coulin, Niederlassungsleiter SIB Dresden I, auf einem Rundgang über das aktuelle Baugeschehen im Hauptstaatsarchiv Dresden.
Dr. Wolfgang Voß anlässlich des Rundganges: „Was für Leipzig die Passagen sind, werden für Dresden die überdachten Höfe – ein markantes Element des Stadtbildes, für den Bürger öffentlich zugänglich. Auch das Hauptstaatsarchiv erhält mit einem Stahl-Glas-Dach über dem Innenhof ein neues Foyer, das sich neben dem Kleinen Schlosshof und dem Albertinum in die Reihe der „Dresdner Bürgerhöfe“ einfügt“, so Voß.
Auf der am vergangenen Wochenende durchgeführten Passivhaustagung in Dresden erhielt der Erweiterungsneubau des Hauptstaatsarchives den 3. Preis des internationalen „Architekturpreises 2010 Passivhaus“. Überreicht wurde er an das Architekturbüro Schweger Associated Architects (Projektleiter Jürgen Schwarz, Entwurfsverfasser Mark Schüler) durch den Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Jan Mücke und den Leiter des Passivhaus Instituts Darmstadt, Prof. Dr. Wolfgang Feist. Der Wettbewerb wurde gemeinsam durch die SAENA und das Passivhaus Institut im Rahmen der 14. Internationalen Passivhaustagung ausgelobt
Mehr in der Pressemeldung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen
Dr. Wolfgang Voß anlässlich des Rundganges: „Was für Leipzig die Passagen sind, werden für Dresden die überdachten Höfe – ein markantes Element des Stadtbildes, für den Bürger öffentlich zugänglich. Auch das Hauptstaatsarchiv erhält mit einem Stahl-Glas-Dach über dem Innenhof ein neues Foyer, das sich neben dem Kleinen Schlosshof und dem Albertinum in die Reihe der „Dresdner Bürgerhöfe“ einfügt“, so Voß.
Auf der am vergangenen Wochenende durchgeführten Passivhaustagung in Dresden erhielt der Erweiterungsneubau des Hauptstaatsarchives den 3. Preis des internationalen „Architekturpreises 2010 Passivhaus“. Überreicht wurde er an das Architekturbüro Schweger Associated Architects (Projektleiter Jürgen Schwarz, Entwurfsverfasser Mark Schüler) durch den Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Jan Mücke und den Leiter des Passivhaus Instituts Darmstadt, Prof. Dr. Wolfgang Feist. Der Wettbewerb wurde gemeinsam durch die SAENA und das Passivhaus Institut im Rahmen der 14. Internationalen Passivhaustagung ausgelobt
Mehr in der Pressemeldung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen
HauptstaatsarchivDresden - am Montag, 7. Juni 2010, 14:19
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Das politische Bild
Kolloquium mit Abendvortrag
23. Juni 2010
Ernst-von-Hülsen-Haus, Biegenstraße 11
PROGRAMM
16.00 Uhr
Dr. Paula Diehl
Universität Flensburg, Europa-Studien, Institut für Soziologie „Der dritte
Körper des Politikers, oder: wie Politik inszeniert wird“ (Tagungsraum des
Ernst-von-Hülsen-Hauses, EG, Eingang Gartenseite)
17.00 Uhr
Prof. Dr. Wilhelm Hofmann
Technische Universität München, Lehrstuhl für Politische Wissenschaft
„Theorie visueller Kommunikation als Theorie der Demokratie?“ (Tagungsraum
des Ernst-von-Hülsen-Hauses, EG, Eingang Gartenseite)
18.00 Uhr Pause
18.30 Uhr
Prof. Dr. (em.) Martin Warnke
Universität Hamburg
Abendvortrag: „Trivialisierungen des Herrscherbildnisses in der Neuzeit“
(Konzertsaal des Ernst-von-Hülsen-Hauses, 3. OG, Seiteneingang Nord)
Veranstalter:
„Transformationen des Visuellen“ Strukturiertes Promotionsprogramm der
Fächer Kunstgeschichte, Medienwissenschaft, Ethnologie und Theologie
in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Dokumentationszentrum für
Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg
____________________________________________________
Andrea Schutte M.A.
Sekretariat
--
Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte
Bildarchiv Foto Marburg
Philipps-Universität Marburg
Biegenstr. 11
D-35037 Marburg
Tel. +49(0)6421-28 23676
Fax +49(0)6421-28 28931
schutte@fotomarburg.de
--
www.fotomarburg.de | www.bildindex.de
Geschäftszeiten: Mo-Fr 9.00-12.00 Via Archivliste
Kolloquium mit Abendvortrag
23. Juni 2010
Ernst-von-Hülsen-Haus, Biegenstraße 11
PROGRAMM
16.00 Uhr
Dr. Paula Diehl
Universität Flensburg, Europa-Studien, Institut für Soziologie „Der dritte
Körper des Politikers, oder: wie Politik inszeniert wird“ (Tagungsraum des
Ernst-von-Hülsen-Hauses, EG, Eingang Gartenseite)
17.00 Uhr
Prof. Dr. Wilhelm Hofmann
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„Theorie visueller Kommunikation als Theorie der Demokratie?“ (Tagungsraum
des Ernst-von-Hülsen-Hauses, EG, Eingang Gartenseite)
18.00 Uhr Pause
18.30 Uhr
Prof. Dr. (em.) Martin Warnke
Universität Hamburg
Abendvortrag: „Trivialisierungen des Herrscherbildnisses in der Neuzeit“
(Konzertsaal des Ernst-von-Hülsen-Hauses, 3. OG, Seiteneingang Nord)
Veranstalter:
„Transformationen des Visuellen“ Strukturiertes Promotionsprogramm der
Fächer Kunstgeschichte, Medienwissenschaft, Ethnologie und Theologie
in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Dokumentationszentrum für
Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg
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Andrea Schutte M.A.
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KlausGraf - am Montag, 7. Juni 2010, 13:31 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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"Seit der Wende war Halbe oft Schauplatz von Neonazi-Aufmärschen. Den Ort südlich von Berlin wählten die Rechtsradikalen nicht zufällig, schließlich befindet sich hier Deutschlands größte Kriegsgräberstätte. Um der Verbreitung von braunem Gedankengut entgegenzuwirken, soll am Waldfriedhof von Halbe nun ein neues Bildungszentrum entstehen. Es wird Ausstellungsräume und ein Archiv enthalten. Am Vormittag wird der Grundstein für das Gebäude gelegt. Die Baukosten beziffert der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge auf rund 900.000 Euro. Auf dem Friedhof ruhen mehr als 28.000 Opfer des Zweiten Weltkriegs."
Quelle: Deutschlandradio, Kulturnachrichten, 7.6.2010
Quelle: Deutschlandradio, Kulturnachrichten, 7.6.2010
Wolf Thomas - am Montag, 7. Juni 2010, 10:55 - Rubrik: Museumswesen
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Der lesenwerte Artikel findet sich in: Fool on the hill. Das Siegener Studenten- und Kulturmagazin 13 (2010), S. 47. Er kann hier online eingesehen werden:
Der im Artikel erwähnte Bericht in der Zeitschrift "Querschnitte. Zeitung der Universität Siegen" Nr. 1 Januar 2010, S. 11 findet sich in der Online-Ausgabe der Publikation (PDF).
Ich bin gespannt auf die hoffentliche lebhafte Diskussion, die bereits hier auf Archivalia ( http://archiv.twoday.net/stories/5787480/ )begonnen wurde.
Der im Artikel erwähnte Bericht in der Zeitschrift "Querschnitte. Zeitung der Universität Siegen" Nr. 1 Januar 2010, S. 11 findet sich in der Online-Ausgabe der Publikation (PDF).
Ich bin gespannt auf die hoffentliche lebhafte Diskussion, die bereits hier auf Archivalia ( http://archiv.twoday.net/stories/5787480/ )begonnen wurde.
Wolf Thomas - am Montag, 7. Juni 2010, 09:11 - Rubrik: Universitaetsarchive
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1. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6363309/
2. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6363314/
Zurzeit liegen lediglich 3 Lösungvorschläge vor.
Wolf Thomas - am Montag, 7. Juni 2010, 08:50 - Rubrik: Unterhaltung
KlausGraf - am Sonntag, 6. Juni 2010, 23:03 - Rubrik: Landesgeschichte
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KlausGraf - am Sonntag, 6. Juni 2010, 22:08 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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http://www.nga.gov/exhibitions/2010/title/slideshow/index.shtm#
Update: http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=5899
Update: http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=5899
KlausGraf - am Sonntag, 6. Juni 2010, 21:47 - Rubrik: Miscellanea
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"ANTIFOTO setzt dort an, wo Fotografie aufhört – oder eben beginnt. Auf Einladung des städtischen Kunstraums Düsseldorf wurde ANTIFOTO von den Künstlern Katja Stuke und Oliver Sieber entwickelt und organisiert. Die beiden sind Fotografen, seit elf Jahren Herausgeber des Foto-Fanzines Die Böhm. Aus dem Foto-Fanzine, das vierteljährlich und in limitierter Auflage erscheint, hat sich mittlerweile ein weiter Kosmos entwickelt: unter dem Label Böhm/Kobayashi Publishing Project haben Stuke und Sieber nun ihre vielseitigen Projekte gebündelt.
Schon seit 2005 gibt es den virtuellen Ausstellungsraum Böhm Handelszentrum, in den die beiden regelmäßig Fotografen und Videokünstler einladen und deren Werke präsentieren. Darüber hinaus realisiert das Paar Veranstaltungen wie Release-Partys oder Werkstattgespräche, sowie Buchprojekte und Fotoeditionen.
Auch Antifoto ist aus der Motivation entstanden, die unterschiedlichen Facetten des Mediums Fotografie zu zeigen. In ihrer ersten Ausstellung, die im Rahmen von ANTIFOTO stattfindet, stellen Stuke und Sieber die Arbeiten von zehn internationalen Fotografinnen und Fotografen vor. Dabei werden unterschiedliche Herangehensweisen erkennbar, die auch ein unterschiedliches Verständnis dessen widerspiegeln, was Fotografie überhaupt ist beziehungsweise was sie sein kann.
Ist die Autorenschaft erst dann gegeben, wenn der Fotograf auch Urheber ist oder reicht die Zusammenstellung von zufällig gefundenem, fremden Bildmaterial? Wie beispielsweise bei Joachim Schmid. Er hat all die Fotos, die er auf seinen Reisen zufällig auf der Straße oder im Internet fand, gesammelt und in einen neuen Kontext gestellt.
Kann aus einer angewandten Arbeit Kunst entstehen? Wie bei Marei Wenzel und Iris Czak. Die beiden Berlinerinnen haben über Jahre für Film- und Fernsehproduktionen in der Hauptstadt Locations ausfindig gemacht und sie fotografiert. Nun verfügen sie über das größte Archiv von Orten, die für den öffentlichen Blick eigentlich verborgen sind.
Wie steht es um das Verständnis von Fotografie, wenn einer wie Jeffrey Ladd alte Fotobücher ablichtet und sie dann wiederveröffentlicht?
Und was passiert, wenn Bildhauerei und Fotografie wie bei Manuela Barczewski eine bedingungslose Verbindung eingehen? Wer gewinnt und ist letztlich bedeutender – die Skulptur oder das vermeintliche Abbild?
Katja Stuke und Oliver Sieber gehen mit ANTIFOTO der Fotografie auf die Spur. Und sie tun das, ohne dabei ihre persönlichen Vorlieben zu vernachlässigen. Während sich Oliver Sieber vornehmlich Fragen nach Identität widmet, geht Katja Stuke bei ihren Themen Medien und Wahrnehmung eher assoziativ vor. Bei der Auswahl der Fotografen, die in der ersten ANTIFOTO Ausstellung Raum bekommen, spielen die Schnittpunkte zu den eigenen Interessen eine wichtige Rolle. ANTIFOTO ist vielleicht so etwas wie eine Erweiterung der Fragen, die sich Stuke und Sieber auch bei den eigenen Arbeiten stellen.
Neben der ersten Fotoausstellung des Projekts ANTIFOTO, das einmal jährlich stattfinden wird, haben Katja Stuke und Oliver Sieber außerdem die Böhm-Universität ins Leben gerufen. Hier wird es über den Ausstellungszeitraum in unregelmäßiger Folge hinaus Vorträge geben, zu denen Referenten unterschiedlicher Disziplinen geladen werden. Anette Frisch"
Kunstraum Düsseldorf: 11.Juni-18.Juli 2010
Himmelgeister Straße 107e, Düsseldorf
Eröffnung: Donnerstag: 10.6.2010 19:00 Uhr
Offnungszeiten der Ausstellung:
Donnerstag und Freitag
17:00-22:00 Uhr
Samstag und Sonntag
14:00-18:00 Uhr
An Feiertagen, die auf Donnerstag oder Freitag fallen, geöffnet wie Sonntag.
Der Eintritt ist frei.
Quelle: http://www.antifoto.de/
Wolf Thomas - am Sonntag, 6. Juni 2010, 21:12 - Rubrik: Wahrnehmung
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" .... Wolfgang Joop hat als Dozent in Berlin seinen Studenten einmal eine besonders schwierige Aufgabe gestellt: "Der Designer ist tot, ich habe meine Chance", hieß das Projekt, bei dem es galt, die Seele eines Modeschöpfers zu erkennen und zeitgemäß visionär umzusetzen wie der Betreffende zu seiner Zeit. Die Studenten taten sich so schwer wie viele Designer heutzutage. Im Archiv zu wühlen reicht halt nicht. ..... "
Quelle: Inga Griese, welt.de
Quelle: Inga Griese, welt.de
Wolf Thomas - am Sonntag, 6. Juni 2010, 21:03 - Rubrik: Wahrnehmung
" .... Einer wie Joachim Gauck, der den Staub der Archive tief inhaliert hat und als Hüter der Akten oft genug die brutale Wahrheit ausgesprochen hat - so einer hätte selbst dem Staatsfeind Foucault gefallen."
Quelle: Andreas Rosenfelder, welt.de
Quelle: Andreas Rosenfelder, welt.de
Wolf Thomas - am Sonntag, 6. Juni 2010, 20:58 - Rubrik: Wahrnehmung
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Vor dem Bremer Landgericht stehen die Schaulustigen Schlange. Justizbeamte winken sie einzeln durch die Sicherheitsschleuse. Bald sind die Publikumsbänke im großen Schwurgerichtssaal restlos belegt. Den Prozess gegen Elisabeth Kolomak will keiner verpassen.
Mit Kavalieren hatte sie ihre Tochter verkuppelt und Geld für den unsittlichen Verkehr kassiert. Ein furchtbarer Skandal. Hartnäckig streitet die Beschuldigte alle Vorwürfe ab. Richter und Staatsanwalt nehmen sie ins Kreuzverhör. «Sie sollen den Besuch von Herren in Ihrem Haus geduldet haben!», ruft der Richter. «Wussten Sie, dass Ihre Tochter Geschlechtsverkehr hatte?», fragt der Staatsanwalt.
Diese absurd wirkende Verhandlung ist zwar nur Theater. Zugetragen hat sie sich so aber tatsächlich. 1927 musste sich die Schusterfrau Elisabeth Kolomak wegen schwerer Kuppelei vor Gericht verantworten. Der dreitägige Prozess sorgte im In- und Ausland für Aufsehen und Kopfschütteln. Der Angeklagten brachte er acht Monate Gefängnis ein.
Die Bremer Shakespeare Company lässt die Geschichte nun auf der Bühne lebendig werden. In der szenischen Lesung «Wussten Sie, dass Ihre Tochter Herrenverkehr hatte? Der Fall Kolomak» tragen die Schauspieler ausgewählte Passagen aus historischen Akten vor. Doch nicht nur die Texte sind authentisch, auch die Kulisse. Die Zuschauer blicken im Schwurgerichtssaal auf die gleiche ehrwürdige Holzvertäfelung, die schweren Kronleuchter und reich verzierten Stuckelemente wie Elisabeth Kolomak.
Eine Ausnahme gibt es allerdings: Als der Richter die Öffentlichkeit von der Verhandlung ausschließt, darf das heutige Publikum sitzen bleiben. 1927 konnten nur 30 Pressevertreter den Prozess verfolgen. In zahlreichen Artikel gaben sie dessen Verlauf detailliert wieder und hielten sich auch mit Kommentaren nicht zurück. Lächerliche Provinzposse, befanden die einen. Moralischer Verfall, schrieben die anderen.
Das erweist sich jetzt als Glücksfall. «Die Prozessakten selbst sind nicht überliefert», sagt Eva Schöck-Quinteros vom Institut für Geschichtswissenschaft der Bremer Universität. Für das Stück hatten ihre Studenten in monatelanger Arbeit Dokumente aus dem Staatsarchiv, Unterlagen des Verteidigers und rund 250 Zeitungstexte ausgewertet. Bereits zum dritten Mal arbeitet Schöck-Quinteros für das Projekt «Aus den Akten auf die Bühne» mit der Bremer Shakespeare Company zusammen.
Die Theatermacher kürzten das umfangreiche Material auf eine Länge von fast zweieinhalb Stunden. «Ich musste da wirklich lange dran arbeiten», erzählt Peter Lüchinger. Dass das Kürzen nicht immer einfach war, merkt man dem Stück an. In fünf Akten behandelt es zum Teil langatmig die Vorgeschichte, die Ermittlungen gegen Elisabeth Kolomak, die hitzige und damals rund acht Stunden dauernde Debatte im Landesparlament, den Prozess und späteren Straferlass.
Für die Zuschauer ist der Abend auf jeden Fall lehrreich - nicht nur was die Doppelmoral in der Weimarer Republik betrifft. «Die alten Worte klingen heute nach», meint Lüchinger. «Diese Gnadenlosigkeit und Ungerechtigkeit gibt es noch immer.» Der Journalist Carl von Ossietzky verglich den Prozess damals in einem Artikel mit einem altmodischen Kupplerstück nach Shakespeare. Wie Recht er hatte.
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung
Mit Kavalieren hatte sie ihre Tochter verkuppelt und Geld für den unsittlichen Verkehr kassiert. Ein furchtbarer Skandal. Hartnäckig streitet die Beschuldigte alle Vorwürfe ab. Richter und Staatsanwalt nehmen sie ins Kreuzverhör. «Sie sollen den Besuch von Herren in Ihrem Haus geduldet haben!», ruft der Richter. «Wussten Sie, dass Ihre Tochter Geschlechtsverkehr hatte?», fragt der Staatsanwalt.
Diese absurd wirkende Verhandlung ist zwar nur Theater. Zugetragen hat sie sich so aber tatsächlich. 1927 musste sich die Schusterfrau Elisabeth Kolomak wegen schwerer Kuppelei vor Gericht verantworten. Der dreitägige Prozess sorgte im In- und Ausland für Aufsehen und Kopfschütteln. Der Angeklagten brachte er acht Monate Gefängnis ein.
Die Bremer Shakespeare Company lässt die Geschichte nun auf der Bühne lebendig werden. In der szenischen Lesung «Wussten Sie, dass Ihre Tochter Herrenverkehr hatte? Der Fall Kolomak» tragen die Schauspieler ausgewählte Passagen aus historischen Akten vor. Doch nicht nur die Texte sind authentisch, auch die Kulisse. Die Zuschauer blicken im Schwurgerichtssaal auf die gleiche ehrwürdige Holzvertäfelung, die schweren Kronleuchter und reich verzierten Stuckelemente wie Elisabeth Kolomak.
Eine Ausnahme gibt es allerdings: Als der Richter die Öffentlichkeit von der Verhandlung ausschließt, darf das heutige Publikum sitzen bleiben. 1927 konnten nur 30 Pressevertreter den Prozess verfolgen. In zahlreichen Artikel gaben sie dessen Verlauf detailliert wieder und hielten sich auch mit Kommentaren nicht zurück. Lächerliche Provinzposse, befanden die einen. Moralischer Verfall, schrieben die anderen.
Das erweist sich jetzt als Glücksfall. «Die Prozessakten selbst sind nicht überliefert», sagt Eva Schöck-Quinteros vom Institut für Geschichtswissenschaft der Bremer Universität. Für das Stück hatten ihre Studenten in monatelanger Arbeit Dokumente aus dem Staatsarchiv, Unterlagen des Verteidigers und rund 250 Zeitungstexte ausgewertet. Bereits zum dritten Mal arbeitet Schöck-Quinteros für das Projekt «Aus den Akten auf die Bühne» mit der Bremer Shakespeare Company zusammen.
Die Theatermacher kürzten das umfangreiche Material auf eine Länge von fast zweieinhalb Stunden. «Ich musste da wirklich lange dran arbeiten», erzählt Peter Lüchinger. Dass das Kürzen nicht immer einfach war, merkt man dem Stück an. In fünf Akten behandelt es zum Teil langatmig die Vorgeschichte, die Ermittlungen gegen Elisabeth Kolomak, die hitzige und damals rund acht Stunden dauernde Debatte im Landesparlament, den Prozess und späteren Straferlass.
Für die Zuschauer ist der Abend auf jeden Fall lehrreich - nicht nur was die Doppelmoral in der Weimarer Republik betrifft. «Die alten Worte klingen heute nach», meint Lüchinger. «Diese Gnadenlosigkeit und Ungerechtigkeit gibt es noch immer.» Der Journalist Carl von Ossietzky verglich den Prozess damals in einem Artikel mit einem altmodischen Kupplerstück nach Shakespeare. Wie Recht er hatte.
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung
Wolf Thomas - am Sonntag, 6. Juni 2010, 20:54 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
"Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren. Diesmal will Willi wissen, wer der letzte Deutsche Kaiser war. Extra für ihn hat sich Willi sogar ein bisschen schick gemacht. Wenn Wilhelm II. von seinem Gemälde auf den neugierigen Reporter hinabschaut, ist er bestimmt beeindruckt. Um dem letzten Kaiser Deutschlands leibhaftig die Hand zu schütteln, ist Willi allerdings mehr als ein halbes Jahrhundert zu spät dran. Wilhelm II. hatte die Regierung im Deutschen Reich am 15. Juni 1888 übernommen, hatte nach dem Ersten Weltkrieg 1918 abgedankt und war 1941 gestorben. Dafür nimmt Willi aber ein echter Prinz, Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen, der älteste Urenkel des verstorbenen Monarchen, mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Einen Eindruck von der Kindheit eines Kaisers bekommt Willi im Geheimen Staatsarchiv in Berlin. Dort werden Malbücher, Stundenpläne und Briefe des kleinen Prinzen, der als 29-Jähriger Kaiser wurde, aufbewahrt. Im Neuen Palais in Potsdam erfährt Willi bei einem Rundgang durch die prächtigen Räume, wie Wilhelm II. mit seiner Frau Auguste Victoria und den sieben Kindern gelebt hat, inklusive stillem Örtchen. Auch dem Kaiserlichen Bahnhof direkt neben dem Schloss statten die beiden einen Besuch ab. Wilhelm II. war vernarrt in alles Technische und liebte es, zu reisen. Mit tollen Bauwerken wie dem Berliner Dom wollte er der Welt zeigen, wie großartig sein Kaiserreich gedieh. Doch es kam anders, wie Willi lernt: 1914 begann der Erste Weltkrieg, und damit nahm das Schicksal der Deutschen und das des Kaisers eine entscheidende Wende. Deutschland verlor den Krieg, 1918 musste der letzte Deutsche Kaiser abdanken."
Quelle: cinefacts.de
Quelle: cinefacts.de
Wolf Thomas - am Sonntag, 6. Juni 2010, 20:51 - Rubrik: Wahrnehmung
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5.Juni - 1. August 2010

Marcel Odenbach
Abwarten und Tee trinken, 1978, s/w, Ton, 16:47 Min., Mastertape, U-matic.
© Marcel Odenbach
"Die Auswahl der Werke der Ausstellung Das im Entschwinden Erfasste geht auf die Anfänge der Videokunst in der Sammlung Folkwang zurück. Zu Beginn der 1970er Jahre wurde unter Leitung des damaligen Direktors Paul Vogt ein Videostudio im Museum Folkwang eingerichtet, in dem junge Künstler direkt produzieren konnten. Seit den 1970er Jahren fanden regelmäßig Videoausstellungen und -festivals statt. Diese Tradition greift das Museum Folkwang 2010 wieder auf. Neben den zwei Ausstellungen stellen regelmäßige, thematische Screenings unter dem Titel Video Folkwang junge Videoproduktionen vor.
In der Ausstellung werden mehrere Arbeiten gezeigt, die im Videostudio Folkwang produziert wurden, so von Ulrike Rosenbach Frauenkultur – Kontaktversuch von 1977. Erstmals seit 1981 ist die Installation 100 Intellektuelle beten einen Öltank an von Marcel Odenbach zu sehen, die damals entstand. Neben Klassikern der Videokunst (Nam June Paik, Klaus vom Bruch und Jean-Francois Guiton) werden Neuerwerbungen von aktuellen Künstlern wie Darren Almond, Deimantas Narkeviĉius, Kimsooja, Michal Rovner, Jana Sterbak und Gästen wie Romeo Grünfelder, Erik Lanz oder Patrick Borchers zu entdecken sein. Der poetische Titel benennt die verschiedenen Facetten des Mediums, dessen Bilder zeitlich und flüchtig sind. Das Moment des „Entschwindens“ ist zugleich Metapher und Leitmotiv der Videoarbeiten.
Seit 2009 wird der Sammlungsbestand Video des Museum Folkwang systematisch aufgearbeitet und wissenschaftlich erforscht, digitalisiert und restauriert. Er umfasst annähernd 300 U-matic Bänder und andere Trägermaterialien. Die Digitalisierung der Sammlung wird gefördert mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen. Für die nähere Zukunft ist eine Publikation zur Videosammlung ebenso geplant wie weitere Sammlungspräsentationen.
Ein Kurzführer zur Ausstellungen mit Texten der Kuratorin Sabine Maria Schmidt ist für 2 Euro an der Kasse im Foyer des Museum Folkwang erhältlich.
Um auch zukünftig Videokunst auf "alten Geräten" zeigen zu können, sucht das Museum Folkwang derzeit hochwertige und voll funktionsfähige Röhrenfernseher. Wer spenden möchte, wende sich bitte an die Kuratorin Sabine Maria Schmidt unter der e-mail Adresse: sabine.maria.schmidt@museum-folkwang.essen.de."
Quelle: Museum Folkwang, Homepage der Ausstellung

Marcel Odenbach
Abwarten und Tee trinken, 1978, s/w, Ton, 16:47 Min., Mastertape, U-matic.
© Marcel Odenbach
"Die Auswahl der Werke der Ausstellung Das im Entschwinden Erfasste geht auf die Anfänge der Videokunst in der Sammlung Folkwang zurück. Zu Beginn der 1970er Jahre wurde unter Leitung des damaligen Direktors Paul Vogt ein Videostudio im Museum Folkwang eingerichtet, in dem junge Künstler direkt produzieren konnten. Seit den 1970er Jahren fanden regelmäßig Videoausstellungen und -festivals statt. Diese Tradition greift das Museum Folkwang 2010 wieder auf. Neben den zwei Ausstellungen stellen regelmäßige, thematische Screenings unter dem Titel Video Folkwang junge Videoproduktionen vor.
In der Ausstellung werden mehrere Arbeiten gezeigt, die im Videostudio Folkwang produziert wurden, so von Ulrike Rosenbach Frauenkultur – Kontaktversuch von 1977. Erstmals seit 1981 ist die Installation 100 Intellektuelle beten einen Öltank an von Marcel Odenbach zu sehen, die damals entstand. Neben Klassikern der Videokunst (Nam June Paik, Klaus vom Bruch und Jean-Francois Guiton) werden Neuerwerbungen von aktuellen Künstlern wie Darren Almond, Deimantas Narkeviĉius, Kimsooja, Michal Rovner, Jana Sterbak und Gästen wie Romeo Grünfelder, Erik Lanz oder Patrick Borchers zu entdecken sein. Der poetische Titel benennt die verschiedenen Facetten des Mediums, dessen Bilder zeitlich und flüchtig sind. Das Moment des „Entschwindens“ ist zugleich Metapher und Leitmotiv der Videoarbeiten.
Seit 2009 wird der Sammlungsbestand Video des Museum Folkwang systematisch aufgearbeitet und wissenschaftlich erforscht, digitalisiert und restauriert. Er umfasst annähernd 300 U-matic Bänder und andere Trägermaterialien. Die Digitalisierung der Sammlung wird gefördert mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen. Für die nähere Zukunft ist eine Publikation zur Videosammlung ebenso geplant wie weitere Sammlungspräsentationen.
Ein Kurzführer zur Ausstellungen mit Texten der Kuratorin Sabine Maria Schmidt ist für 2 Euro an der Kasse im Foyer des Museum Folkwang erhältlich.
Um auch zukünftig Videokunst auf "alten Geräten" zeigen zu können, sucht das Museum Folkwang derzeit hochwertige und voll funktionsfähige Röhrenfernseher. Wer spenden möchte, wende sich bitte an die Kuratorin Sabine Maria Schmidt unter der e-mail Adresse: sabine.maria.schmidt@museum-folkwang.essen.de."
Quelle: Museum Folkwang, Homepage der Ausstellung
Wolf Thomas - am Samstag, 5. Juni 2010, 19:57 - Rubrik: Veranstaltungen
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Eine umfangreiche Filmreihe dokumentiert die Geschichte der Zürcher Häuserbewegung. 8 DVDs.
Auf http://www.zureich.ch finden sich alle weiteren Informationen; dort sind auch Plakate und Texte zum Thema dokumentiert.
Update 10.6. 2010: Rezension zu der DVD-Edition in der großen linksliberalen schweizer WochenZeitung http://www.woz.ch/gelesen/buch_1487.html
Auf http://www.zureich.ch finden sich alle weiteren Informationen; dort sind auch Plakate und Texte zum Thema dokumentiert.
Update 10.6. 2010: Rezension zu der DVD-Edition in der großen linksliberalen schweizer WochenZeitung http://www.woz.ch/gelesen/buch_1487.html
Bernd Hüttner - am Samstag, 5. Juni 2010, 19:28 - Rubrik: Archive von unten
* 1. OBERÖSTERREICHISCHER ARCHIVTAG AM 11. JUNI 2010
Der Verbund oberösterreichischer Archive lädt zum Archivtag in Stift Lambach ein.
* THEOLOGISCHE SPEZIALBIBLIOTHEKEN
Bericht über das Treffen der Kommission „Theologische Spezialbibliotheken“ am 6./7. Mai 2010 in Stift Vorau. Mit einer Zusammenfassung des Vortrags „Sicherheit in Bibliotheken“.
* JUBILÄUMSBÜCHER
Neuerscheinungen ordenshistorischer Literatur.
Der Verbund oberösterreichischer Archive lädt zum Archivtag in Stift Lambach ein.
* THEOLOGISCHE SPEZIALBIBLIOTHEKEN
Bericht über das Treffen der Kommission „Theologische Spezialbibliotheken“ am 6./7. Mai 2010 in Stift Vorau. Mit einer Zusammenfassung des Vortrags „Sicherheit in Bibliotheken“.
* JUBILÄUMSBÜCHER
Neuerscheinungen ordenshistorischer Literatur.
Helga Penz - am Samstag, 5. Juni 2010, 16:22 - Rubrik: Kirchenarchive
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Digital Nitrate from Michael Ramos Araizaga on Vimeo.
"A tribute to the hard work of film preservationist worldwide.The combination of my three cinematic passions: Film preservation, documentaries and experimental film, all together as a summary of my graduation from the MIAS program at UCLA.
Thanks to UCLA Film & Television Archive, the Academy Film Archive and the Wende Museum, thanks also to all staff that work in those and many other Film Archives for his hard work and love for cinema.
Music: Esquizofrenia Sobre un Vals Postmoderno by José Travieso "
Wolf Thomas - am Freitag, 4. Juni 2010, 15:00 - Rubrik: Filmarchive
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International Council on Archives Congress Brisbane Australia 2012 from National Archives of Australia on Vimeo.
Wolf Thomas - am Freitag, 4. Juni 2010, 14:51 - Rubrik: Veranstaltungen
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Wolf Thomas - am Freitag, 4. Juni 2010, 14:49 - Rubrik: Filmarchive
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Wolf Thomas - am Freitag, 4. Juni 2010, 14:24 - Rubrik: Musikarchive
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Wolf Thomas - am Freitag, 4. Juni 2010, 13:53 - Rubrik: Wahrnehmung
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"Nach vielen Verzögerungen steht die Stiftung für das Kölner Stadtarchiv unmittelbar vor der Gründung. Kölns Kulturdezernent Georg Quander sagte uns, die noch amtierende NRW-Landesregierung werde bis zum 15. Juni endlich die Weichen dafür gestellt haben.
Der Kölner Stadtrat hatte die Gründung der Stiftung schon im September beschlossen. Quander sagte uns, danach hätten immer noch viele Fragen geklärt werden müssen, zum Beispiel wie der Stiftungsrat zusammengesetzt sein soll.
Die Stiftung will für die Restaurierung und Bewahrung der Kulturgüter, die durch den Stadtarchiveinsturz zerstört wurden, Geld sammeln. An der Stiftung beteiligt sind die Stadt Köln, die Landes- und die Bundesregierung sowie die beiden großen Kirchen und der Landschaftsverband Rheinland.
An der Einsturzstelle des Stadtarchivs am Waidmarkt laufen zur Zeit die Vorbereitungen, um die letzten noch verschütteten Archivgüter zu bergen. Ab Montag sollen 30 Meter tiefe Löcher gebohrt werden, das hat die Stadt am Mittwochnachmittag angekündigt.
Sie werden später mit Beton gefüllt und sollen dann die Wand eines Bergungsbauwerks bilden. Deshalb wird zurzeit der Untergrund zusätzlich abgesichert, damit die 100 Tonnen schweren Bohrer sicher stehen können. Im Grundwasser unter der Unglücksbaustelle werden noch rund zehn Prozent der verschütteten Archivgüter vermutet."
Quelle: Radio Köln Nachrichten
Der Kölner Stadtrat hatte die Gründung der Stiftung schon im September beschlossen. Quander sagte uns, danach hätten immer noch viele Fragen geklärt werden müssen, zum Beispiel wie der Stiftungsrat zusammengesetzt sein soll.
Die Stiftung will für die Restaurierung und Bewahrung der Kulturgüter, die durch den Stadtarchiveinsturz zerstört wurden, Geld sammeln. An der Stiftung beteiligt sind die Stadt Köln, die Landes- und die Bundesregierung sowie die beiden großen Kirchen und der Landschaftsverband Rheinland.
An der Einsturzstelle des Stadtarchivs am Waidmarkt laufen zur Zeit die Vorbereitungen, um die letzten noch verschütteten Archivgüter zu bergen. Ab Montag sollen 30 Meter tiefe Löcher gebohrt werden, das hat die Stadt am Mittwochnachmittag angekündigt.
Sie werden später mit Beton gefüllt und sollen dann die Wand eines Bergungsbauwerks bilden. Deshalb wird zurzeit der Untergrund zusätzlich abgesichert, damit die 100 Tonnen schweren Bohrer sicher stehen können. Im Grundwasser unter der Unglücksbaustelle werden noch rund zehn Prozent der verschütteten Archivgüter vermutet."
Quelle: Radio Köln Nachrichten
Wolf Thomas - am Freitag, 4. Juni 2010, 13:45 - Rubrik: Kommunalarchive

Mit dem erfolgreichen Abschluss der jahrelangen Restaurierungsarbeiten an dem, als Hôtel de Talleyrand bekannten historischen Gebäude aus dem 18. Jahrhundert wurde zugleich das George C. Marshall Center am 25. Mai 2010 in Paris feierlich wiedereröffnet. In diesen historischen Räumen war ab 1948 die europäische Zentrale des, nach dem US Außenminister Marshall benannten amerikanischen Wirtschaftsprogramms für den Wiederaufbau Westeuropas nach dem Zweiten Weltkrieg untergebracht. Es bestand aus Krediten, Rohstoffen, Lebensmitteln und Waren. Das offiziell European Recovery Program (ERP) genannte Aufbauprogramm wurde von einer umfangreichen Propaganda in den teilnehmenden europäischen Staaten begleitet. Von den sog. Marschall-Plan-Filmen sind inzwischen mehrere Hundert Titel identifiziert und in verschiedenen Archiven der Welt lokalisiert worden.
Das Programm der Eröffnungszeremonie spiegelte das bis heute lebendige Erbe einer erfolgreichen internationalen Kooperation wider. Neben den Vertretern der Botschaften aller teilnehmenden Staaten waren auch internationale Wissenschaftler eingeladen, die mit ihren aktuellen Forschungen das ungebrochene Interesse an George Marshall seinem Programm repräsentierten. Zur Aufführung gelangte ein lange verschollen geglaubter und in den Beständen des Bundesarchivs entdeckter Zeichentrickfilm der 1950er Serie "Hugo im Zirkus". Zwar war die 16 mm Kopie noch in einem mechanisch sehr guten Zustand, doch die Farben waren nahezu verblichen, die Mimik der Figuren kaum noch wahrnehmbar. Weitere der insgesamt sechs Filme umfassenden Serie der Produktion Marten Toonder Film N.V konnten im EYE Film Institue Netherlands Amsterdam lokalisiert werden. Dieses bot dem Bundesarchiv, für welches Babette Heusterberg die Kontakte koordinierte, die Restaurierung in den Niederlanden an, hier in Zusammenarbeit mit dem Nederlands Instituut for Animatie Film Tilburg, wo eine weitere Kopie gefunden werden konnte. Eine solche internationalen Kooperation bei Restaurierungsprojekten ist in der über 70jährigen Geschichte der FIAF (Fédération Internationale des Archives du Film) eine vielfach bewährte Routine. Extra für die Eröffnungsveranstaltung in Paris wurde die deutsche Erzählung übersetzt und mit englischen und französischen Untertiteln versehen.
Quelle: Mitteilung des Bundesarchivs
Wolf Thomas - am Freitag, 4. Juni 2010, 13:35 - Rubrik: Filmarchive
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Am Samstag, den 05. Juni von 13.00 bis 18.00 Uhr im Staatsarchiv Ludwigsburg.
"Seit vielen Jahren beschäftigt sich Anja Klafki in ihren großformatigen Radierungen mit dem Thema Landschaft. Dabei geht es der Künstlerin vor allem um das Erforschen der Darstellung von Landschaft. Wie nehmen wir Landschaft wahr und welches minimale Bildrepertoire reicht aus, um Landschaft visuell zu definieren?
Angeregt durch historische Landkarten und Landschaftspläne aus dem Staatsarchiv Ludwigsburg schuf die Künstlerin eigens für diese Ausstellung eine Reihe von neuen Werken in ihrer charakteristischen druckgrafischen Manier. Maßgebend war hier die Auseinandersetzung mit der Region und mit dem Phänomen des Erfassens und Vermessens von Landschaft.
Im Dialog mit den Kunstwerken werden in der Ausstellung Karten und Pläne aus den Beständen des Staatsarchivs Ludwigsburg und des Hohenlohe Zentralarchivs Neuenstein gezeigt."
Mehr Informationen und Bilder: Homepage der Künstlerin (PDF)
"Seit vielen Jahren beschäftigt sich Anja Klafki in ihren großformatigen Radierungen mit dem Thema Landschaft. Dabei geht es der Künstlerin vor allem um das Erforschen der Darstellung von Landschaft. Wie nehmen wir Landschaft wahr und welches minimale Bildrepertoire reicht aus, um Landschaft visuell zu definieren?
Angeregt durch historische Landkarten und Landschaftspläne aus dem Staatsarchiv Ludwigsburg schuf die Künstlerin eigens für diese Ausstellung eine Reihe von neuen Werken in ihrer charakteristischen druckgrafischen Manier. Maßgebend war hier die Auseinandersetzung mit der Region und mit dem Phänomen des Erfassens und Vermessens von Landschaft.
Im Dialog mit den Kunstwerken werden in der Ausstellung Karten und Pläne aus den Beständen des Staatsarchivs Ludwigsburg und des Hohenlohe Zentralarchivs Neuenstein gezeigt."
Mehr Informationen und Bilder: Homepage der Künstlerin (PDF)
Wolf Thomas - am Freitag, 4. Juni 2010, 13:19 - Rubrik: Veranstaltungen
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Wolf Thomas - am Freitag, 4. Juni 2010, 13:07 - Rubrik: Veranstaltungen
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http://www.boersenblatt.net/385238/
http://www.wolfenbuettel.de/showobject.phtml?La=1&object=tx|205.4615.1&i_fb=100%&sub=0
http://www.wolfenbuettel.de/showobject.phtml?La=1&object=tx|205.4615.1&i_fb=100%&sub=0
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KlausGraf - am Freitag, 4. Juni 2010, 02:37 - Rubrik: Archivrecht
Facing a reduced budget and a third round of layoffs, officials at Washington National Cathedral are considering disposing of priceless treasures -- including a trove of rare books -- that are no longer considered part of its central mission.
Read more: http://blog.beliefnet.com/news/2010/06/cash-strapped-national-cathedr.php#ixzz0pq7cL42v
Read more: http://blog.beliefnet.com/news/2010/06/cash-strapped-national-cathedr.php#ixzz0pq7cL42v
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KlausGraf - am Freitag, 4. Juni 2010, 02:09 - Rubrik: English Corner
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KlausGraf - am Freitag, 4. Juni 2010, 02:06 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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http://cgi.ebay.de/uralt-Lubau-Dippoldiswalde-Gemeindebuch-1839-/150398246518
"EINMALIG ! Wiederentdeckt ! - einzigartiges unkopiertes Original des GEMEINDEBUCHes von LÜBAU bei Dippoldiswalde in SACHSEN , im ORIGINALEINBAND der Zeit von 1839 , in Halbleder gebundenes Unikat mit dem INHALT aller im Vorblatt beschriebenen 241 BLÄTTER und am 9.Februar 1839 vom KÖNIGL. JUSTIZAMT unterzeichnet freigegeben - beginnend mit dem handschriftlichen Einträgen ACTUM LÜBAU am 25. Januar 1839 - komplett mit allen Seiten - blauer Stempel GERICHTSAMT THARANDT - durchgehende Siegelbindung teils vorhanden - Siegelabdruck KÖNIGL. AMT DIPPOLDISWALDA auf der letzten Buchseite teilweise vorhanden - das Buch hat keine Fehlseiten oder Ausrisse - über 2000 Gramm - ca. 35 x 22 cm - Bindung fest und gut - Einband mit Altersbedingten Gebrauchtspuren - Buchverschluß entfernt - das Buch wurde NICHT KOPIERT ober anderweitig im Inhalt BEKANNT ! "
"EINMALIG ! Wiederentdeckt ! - einzigartiges unkopiertes Original des GEMEINDEBUCHes von LÜBAU bei Dippoldiswalde in SACHSEN , im ORIGINALEINBAND der Zeit von 1839 , in Halbleder gebundenes Unikat mit dem INHALT aller im Vorblatt beschriebenen 241 BLÄTTER und am 9.Februar 1839 vom KÖNIGL. JUSTIZAMT unterzeichnet freigegeben - beginnend mit dem handschriftlichen Einträgen ACTUM LÜBAU am 25. Januar 1839 - komplett mit allen Seiten - blauer Stempel GERICHTSAMT THARANDT - durchgehende Siegelbindung teils vorhanden - Siegelabdruck KÖNIGL. AMT DIPPOLDISWALDA auf der letzten Buchseite teilweise vorhanden - das Buch hat keine Fehlseiten oder Ausrisse - über 2000 Gramm - ca. 35 x 22 cm - Bindung fest und gut - Einband mit Altersbedingten Gebrauchtspuren - Buchverschluß entfernt - das Buch wurde NICHT KOPIERT ober anderweitig im Inhalt BEKANNT ! "
KlausGraf - am Donnerstag, 3. Juni 2010, 21:58 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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Ein interessanter Blog-Eintrag von Daniel Eisenmenger.
Wäre "Pleiten, Pech und Pannen - vom Scheitern in der Geschichte" nicht ein schönes Thema für den nächsten Wettbewerb der Körber-Stiftung? Archive wären voll von nicht Realisierten.
Wäre "Pleiten, Pech und Pannen - vom Scheitern in der Geschichte" nicht ein schönes Thema für den nächsten Wettbewerb der Körber-Stiftung? Archive wären voll von nicht Realisierten.
Wolf Thomas - am Donnerstag, 3. Juni 2010, 20:18 - Rubrik: Archivpaedagogik
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KlausGraf - am Donnerstag, 3. Juni 2010, 20:15 - Rubrik: Staatsarchive
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" .... "Archivalism" refers to the idea that the world is made up of discrete "cultures" or "civilizations" and that each of them possesses a core of founding knowledge on which everything that has enduring value must build. For those persuaded by archivalism, the past can take on a quasi-sacred character: figures from antiquity may loom large, while contemporary people look like pygmies by comparison. If archivalism is an ideology that tells us what should count as genuine knowledge, "specialization" is a way of organizing work that enables us to reproduce and extend the knowledge we happen to value. Specialization is certainly possible in the absence of an archive: long ago the sciences gave up on the idea that physicists or microbiologists should study their fields historically, starting with the earliest discoveries and working their way up to present. Alternately, we can treat any archive as a body of general knowledge that every person ought to know. Until quite recently, all literate Westerners were expected to study the Latin classics; among the Chinese, every scholar had to range across the whole Confucian canon.
Archivalism defined
In subtle but far-reaching ways, archivalism shapes the ways we teach. Many people automatically believe, for example, that we cannot think clearly about politics today without having first read Plato's Republic, Aristotle's Politics, Augustine's City of God, Machiavelli's The Prince, and so on. Needless to say, these works have enormous value: not only do they bring to light the sources of beliefs we probably take for granted now, but they also restore to us useful paradigms our more recent predecessors have thrown away. Nevertheless, it is still quite possible to understand contemporary politics without a knowledge of these works. Plato, after all, had never read Plato, and many people who have never heard of ancient Syracuse--the site of his proposed Republic--can readily grasp the dangers of a "tyranny of virtue," a tyranny created by those who believe that their fellow citizens must be protected from themselves.
In effect, archivalism tells us that before we can know one thing, we must first know something more basic. And "knowing," for the archivalist, is a painstaking activity that involves holding fast to every scrap of information. It's simply not enough to get the main idea when we read: we need to trace out in fine detail how each step in the author's thinking leads to the next. From the standpoint of archivalism, we cannot be said to understand a text until we can restate it in our own words--until we can prove, in other words, a "mastery" or "command" that signifies the fusion of our consciousness with one small portion of the archive. ...."
This definition was written by Kurt Spellmeyer and Richard E. Millerin "Teaching the Action Horizon"
Archivalism defined
In subtle but far-reaching ways, archivalism shapes the ways we teach. Many people automatically believe, for example, that we cannot think clearly about politics today without having first read Plato's Republic, Aristotle's Politics, Augustine's City of God, Machiavelli's The Prince, and so on. Needless to say, these works have enormous value: not only do they bring to light the sources of beliefs we probably take for granted now, but they also restore to us useful paradigms our more recent predecessors have thrown away. Nevertheless, it is still quite possible to understand contemporary politics without a knowledge of these works. Plato, after all, had never read Plato, and many people who have never heard of ancient Syracuse--the site of his proposed Republic--can readily grasp the dangers of a "tyranny of virtue," a tyranny created by those who believe that their fellow citizens must be protected from themselves.
In effect, archivalism tells us that before we can know one thing, we must first know something more basic. And "knowing," for the archivalist, is a painstaking activity that involves holding fast to every scrap of information. It's simply not enough to get the main idea when we read: we need to trace out in fine detail how each step in the author's thinking leads to the next. From the standpoint of archivalism, we cannot be said to understand a text until we can restate it in our own words--until we can prove, in other words, a "mastery" or "command" that signifies the fusion of our consciousness with one small portion of the archive. ...."
This definition was written by Kurt Spellmeyer and Richard E. Millerin "Teaching the Action Horizon"
Wolf Thomas - am Donnerstag, 3. Juni 2010, 20:13 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Wolf Thomas - am Donnerstag, 3. Juni 2010, 20:05 - Rubrik: Internationale Aspekte
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Update zu: http://archiv.twoday.net/stories/5282468/
http://www.damals.de/de/4/news.html?aid=189795&action=showDetails
"Mumienexperte Dr. Wilfried Rosendahl von den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim stellte mit Hilfe von Computertomographie und Radiokarbonmethode fest: Die Hand ist etwa 500 Jahre alt und stammt wahrscheinlich von einem Mann. [...] Da keine Hackhiebe oder Schnitte gefunden wurden, geht der Wissenschaftler davon aus, dass es sich nicht um die Hand eines Tä ters, sondern um die eines Opfers handelt. Die Hand sei das „Leibzeichen“ eines Ermordeten. "

http://www.damals.de/de/4/news.html?aid=189795&action=showDetails
"Mumienexperte Dr. Wilfried Rosendahl von den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim stellte mit Hilfe von Computertomographie und Radiokarbonmethode fest: Die Hand ist etwa 500 Jahre alt und stammt wahrscheinlich von einem Mann. [...] Da keine Hackhiebe oder Schnitte gefunden wurden, geht der Wissenschaftler davon aus, dass es sich nicht um die Hand eines Tä ters, sondern um die eines Opfers handelt. Die Hand sei das „Leibzeichen“ eines Ermordeten. "

KlausGraf - am Donnerstag, 3. Juni 2010, 19:43 - Rubrik: Landesgeschichte
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KlausGraf - am Donnerstag, 3. Juni 2010, 19:40 - Rubrik: Universitaetsarchive
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http://www.dspace.org/component/option,com_formdashboard/Itemid,151/orderby,CountryASC/page,1/
Update: nun http://www.dspace.org/whos-using-dspace-dp2.html
Update: nun http://www.dspace.org/whos-using-dspace-dp2.html
KlausGraf - am Donnerstag, 3. Juni 2010, 19:29 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Donnerstag, 3. Juni 2010, 19:27 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Nur gute Nachrichten sind so richtig erwünscht in der heilen Open-Access-Mandate-Befürworter-Welt. Daher wendet sich Peter Subers monatlicher Newsletter im Juni den einhelligen Open-Access-Fakultäts-Mandaten zu:
http://www.earlham.edu/~peters/fos/newsletter/06-02-10.htm
http://www.earlham.edu/~peters/fos/newsletter/06-02-10.htm
KlausGraf - am Donnerstag, 3. Juni 2010, 18:59 - Rubrik: Open Access
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Aus Iris Hanikas "Das Eigentliche" (2010), S. 104:
".... Wenigstens trug er keinen Anorak, sondern seinen dunkelgrauen Mantel, und auch weder Jeans noch Sweatshirt, sondern seine schwarze Wollflanellhose und darüber seinen dunkelgrauen Wollpullover, über dessen Halsabschluß der Kragen eines weißen Hemdes lag. Und seine schwarzen Ledeschuhe hatten auch keine Klettverschlüsse wie sonst die meisten Schuhe hier, sondern ganz traditionelle Schnürsenkel.
Er sah an sich hinunter und sah eine graue Maus.
Graue Archivmaus, dachte er.
Eigentlich war er für die Jahreszeit zu warm angezogen.
Hauptsache grau, dachte er, Hauptsache Maus. ......"
Zum Buch siehe: http://archiv.twoday.net/stories/6164754/
".... Wenigstens trug er keinen Anorak, sondern seinen dunkelgrauen Mantel, und auch weder Jeans noch Sweatshirt, sondern seine schwarze Wollflanellhose und darüber seinen dunkelgrauen Wollpullover, über dessen Halsabschluß der Kragen eines weißen Hemdes lag. Und seine schwarzen Ledeschuhe hatten auch keine Klettverschlüsse wie sonst die meisten Schuhe hier, sondern ganz traditionelle Schnürsenkel.
Er sah an sich hinunter und sah eine graue Maus.
Graue Archivmaus, dachte er.
Eigentlich war er für die Jahreszeit zu warm angezogen.
Hauptsache grau, dachte er, Hauptsache Maus. ......"
Zum Buch siehe: http://archiv.twoday.net/stories/6164754/
Wolf Thomas - am Donnerstag, 3. Juni 2010, 18:12 - Rubrik: Wahrnehmung
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KlausGraf - am Donnerstag, 3. Juni 2010, 18:09 - Rubrik: Genealogie
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http://many-roads.com/libraries/prussia-histories/adressbucher/
Auch einige historische Schriften gibt es als Downloads:
http://many-roads.com/libraries/historical-documents/
Das Totenbuch des Prämonstratenserinnenklosters Zuckau bei Danzig (Ausgabe 1906) als gespiegeltes Google-Books-Digitalisat:
http://many-roads.com/genealogy/documents/Prussia-Germany/Das_Totenbuch_des_Klosters_Zuckau.pdf
Auch einige historische Schriften gibt es als Downloads:
http://many-roads.com/libraries/historical-documents/
Das Totenbuch des Prämonstratenserinnenklosters Zuckau bei Danzig (Ausgabe 1906) als gespiegeltes Google-Books-Digitalisat:
http://many-roads.com/genealogy/documents/Prussia-Germany/Das_Totenbuch_des_Klosters_Zuckau.pdf
KlausGraf - am Donnerstag, 3. Juni 2010, 18:00 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.graftombe.nl/
Namen und Daten sind frei zugänglich, Fotos kann man sich nach kostenloser Registrierung im Forum per Mail zusenden lassen (1 je Tag) - kein sonderlich empfehlenswerter Service. Was spricht denn dagegen, Fotos von historischen Grabsteinen unter freier Lizenz ins Netz zu stellen?
Update: 19 Uhr 7 Das Foto ist da.
Namen und Daten sind frei zugänglich, Fotos kann man sich nach kostenloser Registrierung im Forum per Mail zusenden lassen (1 je Tag) - kein sonderlich empfehlenswerter Service. Was spricht denn dagegen, Fotos von historischen Grabsteinen unter freier Lizenz ins Netz zu stellen?
Update: 19 Uhr 7 Das Foto ist da.
KlausGraf - am Donnerstag, 3. Juni 2010, 17:51 - Rubrik: Genealogie
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KlausGraf - am Donnerstag, 3. Juni 2010, 17:46 - Rubrik: English Corner
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http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=33404
Es steht leider nicht dabei, dass die Bibliothek die gemeinfreien Bücher der Öffentlichkeit zugänglich macht!
Update 2011: Siehe auch http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg12044.html vom Jahr 2003
Es steht leider nicht dabei, dass die Bibliothek die gemeinfreien Bücher der Öffentlichkeit zugänglich macht!
Update 2011: Siehe auch http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg12044.html vom Jahr 2003
KlausGraf - am Donnerstag, 3. Juni 2010, 16:42 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/104421-neue-loesch-welle-beim-wdr-das-grosse-loeschen.html
E. Steinhauer machte auf Twitter darauf aufmerksam, dass die Deutsche Nationalbibliotheken diese Netzpublikationen nicht archiviert!
E. Steinhauer machte auf Twitter darauf aufmerksam, dass die Deutsche Nationalbibliotheken diese Netzpublikationen nicht archiviert!
KlausGraf - am Donnerstag, 3. Juni 2010, 16:33 - Rubrik: Medienarchive
Ein Beitrag von Michael Stang : "Seit im vergangenen Jahr "Ardi" als das älteste Frühmenschenskelett der Welt präsentiert wurde, bezeichnen viele Wissenschaftler die äthiopische Afar-Senke nicht mehr nur als Wiege der Menschheit, sondern gleich als ihre Kinderstube. Denn mehr als die Hälfte aller bislang bekannten Frühmenschenarten wurde dort gefunden.
Im Nebengebäude des Nationalmuseums von Äthiopien in Addis Abeba werden Fossilien umgeräumt.
Versteinerungen von Elefanten, Fleischfressern, Nilpferden, Nashörnern und Antilopen liegen hier, einige seit Jahrzehnten. Viele der Fossilien sind so groß, dass mehrere kräftige Männer anpacken müssen, um die Millionen Jahre alten Knochen vom alten Archiv in die Lagerhallen des neuen Forschungsgebäudes zu tragen, welches inmitten der Hauptstadt direkt hinter dem Museum steht.
Tim White läuft der Schweiß von der Stirn. Der Co-Direktor des Middle Awash Projects und Professor der Berkeley Universität kommt seit 20 Jahren regelmäßig nach Äthiopien.
Zwar interessiert sich der Paläoanthropologe normalerweise nicht für Elefantenfossilien, jedoch müssen bei der großen Umräumaktion alle mit anpacken.
Obwohl Äthiopien eines der ärmsten Länder der Welt ist, konnte die Regierung rund 2,7 Millionen Euro für den Bau eines neuen Forschungsgebäudes aufbringen. Vor allem die international berühmten Funde wie die Frühmenschenskelette von Lucy oder Ardi waren schwerwiegende Argumente, die Paläoanthropologie weiter zu fördern. Nach fünf Jahren Bauzeit ist das mehrstöckige Gebäude endlich fertig. Nun soll in dem weißen Neubau gelehrt und geforscht werden, sagt Yonas Beyene und führt mit stolzerfüllter Brust durch die neuen Räume.
"Hier befindet sich das Hauptarchiv der Paläontologie. Die Sammlungen kommen aus ganz Äthiopien. Hier werden gerade die Fossilien aus dem alten Gebäude geliefert."
In mehreren Lagerräumen im Keller werden von einer Schar von Mitarbeitern Archivschränke zusammengezimmert, aufgestellt und gleich eingeräumt.
Zwar ist Yonas Beyene in erster Linie der Vertreter vom Ministerium für Jugend, Sport und Kultur, jedoch versteht er sich weiterhin als Forscher. So oft es ihm möglich ist, fährt er mit auf die Ausgrabungen.
"Wir wollen eine Art Exzellenzzentrum für unser Natur- und Kulturerbe werden. Dabei planen wir, dass regelmäßig aus ganz Afrika Präparatoren, Archivare, Kuratoren und Mitarbeiter der Kulturministerien hierher kommen und wir sie fortbilden, so dass sie das Wissen mit nach Hause nehmen und die Kulturgüter überall gewahrt und zeitgemäß untersucht und archiviert werden. Unser großer Traum ist es zudem, dass dieses Laborgebäude auch eine Fortbildungsstätte für Wissenschaftler wird."
Neben der Ausbildung hat auch die Archivierung der Kulturgüter oberste Priorität. 25 Mitarbeiter werden ab sofort sämtliche Sammlungen aus Kunst, Archäologie, Paläontologie und Paläoanthropologie neu katalogisieren. Yonas Beyene eilt zum nächsten Raum im Untergeschoss.
"Als nächstes haben wir hier den Raum für die Röntgenaufnahmen und Computertomografien. Noch haben wir die Geräte nicht, hoffen aber, dass wir zukünftig auch solche Arbeiten hier durchführen können."
Im zweiten Stock sollen die Paläoanthropologen bald in richtigen Labors arbeiten können und nicht mehr in dem voll gestopften Provisorium in den Hinterräumen des Museums forschen müssen.
"Und hier befindet sich der Raum für die Präparatoren, die an den Hominidenfossilien arbeiten. Daneben liegt das Labor für die Forscher. Alle werden ausschließlich für Hominiden genutzt. Bald kommen hier auch die neuen Tresore rein, die noch unten stehen. Das wird also das neue Zuhause für unsere Hominiden. Die Fenster werden demnächst noch vergittert."
Auch der äthiopische Anthropologe Berhane Asfaw kann es kaum erwarten, in das neue Gebäude zu ziehen. Es soll ein Magnet für internationale Projekte sein, schwärmt der Co-Direktor des Middle Awash Projects einerseits, andererseits müsse man aber auch Realist bleiben.
"Wir werden genügend Platz für Forscher aus aller Welt haben, die hier mit uns zusammenarbeiten. Natürlich wissen wir aber auch, dass es finanziell weiterhin nicht einfach wird. Die Regierung hat bezahlt, was sie konnte. Ein Extra-Budget wird es nicht geben. Aber das hält uns nicht davon ab, weiter wie bisher zu forschen.""
Link
Im Nebengebäude des Nationalmuseums von Äthiopien in Addis Abeba werden Fossilien umgeräumt.
Versteinerungen von Elefanten, Fleischfressern, Nilpferden, Nashörnern und Antilopen liegen hier, einige seit Jahrzehnten. Viele der Fossilien sind so groß, dass mehrere kräftige Männer anpacken müssen, um die Millionen Jahre alten Knochen vom alten Archiv in die Lagerhallen des neuen Forschungsgebäudes zu tragen, welches inmitten der Hauptstadt direkt hinter dem Museum steht.
Tim White läuft der Schweiß von der Stirn. Der Co-Direktor des Middle Awash Projects und Professor der Berkeley Universität kommt seit 20 Jahren regelmäßig nach Äthiopien.
Zwar interessiert sich der Paläoanthropologe normalerweise nicht für Elefantenfossilien, jedoch müssen bei der großen Umräumaktion alle mit anpacken.
Obwohl Äthiopien eines der ärmsten Länder der Welt ist, konnte die Regierung rund 2,7 Millionen Euro für den Bau eines neuen Forschungsgebäudes aufbringen. Vor allem die international berühmten Funde wie die Frühmenschenskelette von Lucy oder Ardi waren schwerwiegende Argumente, die Paläoanthropologie weiter zu fördern. Nach fünf Jahren Bauzeit ist das mehrstöckige Gebäude endlich fertig. Nun soll in dem weißen Neubau gelehrt und geforscht werden, sagt Yonas Beyene und führt mit stolzerfüllter Brust durch die neuen Räume.
"Hier befindet sich das Hauptarchiv der Paläontologie. Die Sammlungen kommen aus ganz Äthiopien. Hier werden gerade die Fossilien aus dem alten Gebäude geliefert."
In mehreren Lagerräumen im Keller werden von einer Schar von Mitarbeitern Archivschränke zusammengezimmert, aufgestellt und gleich eingeräumt.
Zwar ist Yonas Beyene in erster Linie der Vertreter vom Ministerium für Jugend, Sport und Kultur, jedoch versteht er sich weiterhin als Forscher. So oft es ihm möglich ist, fährt er mit auf die Ausgrabungen.
"Wir wollen eine Art Exzellenzzentrum für unser Natur- und Kulturerbe werden. Dabei planen wir, dass regelmäßig aus ganz Afrika Präparatoren, Archivare, Kuratoren und Mitarbeiter der Kulturministerien hierher kommen und wir sie fortbilden, so dass sie das Wissen mit nach Hause nehmen und die Kulturgüter überall gewahrt und zeitgemäß untersucht und archiviert werden. Unser großer Traum ist es zudem, dass dieses Laborgebäude auch eine Fortbildungsstätte für Wissenschaftler wird."
Neben der Ausbildung hat auch die Archivierung der Kulturgüter oberste Priorität. 25 Mitarbeiter werden ab sofort sämtliche Sammlungen aus Kunst, Archäologie, Paläontologie und Paläoanthropologie neu katalogisieren. Yonas Beyene eilt zum nächsten Raum im Untergeschoss.
"Als nächstes haben wir hier den Raum für die Röntgenaufnahmen und Computertomografien. Noch haben wir die Geräte nicht, hoffen aber, dass wir zukünftig auch solche Arbeiten hier durchführen können."
Im zweiten Stock sollen die Paläoanthropologen bald in richtigen Labors arbeiten können und nicht mehr in dem voll gestopften Provisorium in den Hinterräumen des Museums forschen müssen.
"Und hier befindet sich der Raum für die Präparatoren, die an den Hominidenfossilien arbeiten. Daneben liegt das Labor für die Forscher. Alle werden ausschließlich für Hominiden genutzt. Bald kommen hier auch die neuen Tresore rein, die noch unten stehen. Das wird also das neue Zuhause für unsere Hominiden. Die Fenster werden demnächst noch vergittert."
Auch der äthiopische Anthropologe Berhane Asfaw kann es kaum erwarten, in das neue Gebäude zu ziehen. Es soll ein Magnet für internationale Projekte sein, schwärmt der Co-Direktor des Middle Awash Projects einerseits, andererseits müsse man aber auch Realist bleiben.
"Wir werden genügend Platz für Forscher aus aller Welt haben, die hier mit uns zusammenarbeiten. Natürlich wissen wir aber auch, dass es finanziell weiterhin nicht einfach wird. Die Regierung hat bezahlt, was sie konnte. Ein Extra-Budget wird es nicht geben. Aber das hält uns nicht davon ab, weiter wie bisher zu forschen.""
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Wolf Thomas - am Mittwoch, 2. Juni 2010, 21:28 - Rubrik: Wahrnehmung
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In the beginning of March 2010, a few hundreds files have been deleted
on the French Wikisource following a request from Gallimard, a leading
French publisher. [1] The Wikimedia Foundation received a request from
Editions Gallimard to takedown content from the French Wikisource.
This request is based on Editions Gallimard's claim that "Wikisource
content in the French language targets the French public, and
therefore, under French conflict of laws principles, the copyright law
of France applies to this content." They were deleted, according to
Mike Godwin, following the Online Copyright Infringement Liability
Limitation Act [2]. These texts are from a dozen authors, and some are
even in the public domain in France.
In addition, I receive a personal letter, as "the main editor" of
these texts, according to Gallimard. We didn't receive any information
from the Wikimedia Foundation, and I know the details only because I
have been personally involved.
I understand that there is a 15 business days delay after which the
material "must be put back up" (cf. Wikipedia) if Gallimard does not
file a lawsuit. Now three months later, we didn't receive any
information from the Foundation about this, and the texts are still
deleted. Many contributors are obviously not very happy, and feel that
the Foundation submitted to the pressure of a commercial publisher.
Comparing with the National Portrait Gallery affair on Commons, it
looks like a double standard was applied.
Just a few days before these texts were deleted, I asked Cary what was
the official opinion of Wikimedia Foundation about texts which are in
the public domain in USA, but not in France. I was told that "the
community is entitled to decide by itself".
Comments?
Regards,
Yann
[1] http://fr.wikisource.org/wiki/Wikisource:Demande_des_%C3%A9ditions_Gallimard_du_15_f%C3%A9vrier_2010
[2] http://en.wikipedia.org/wiki/Online_Copyright_Infringement_Liability_Limitation_Act
on the French Wikisource following a request from Gallimard, a leading
French publisher. [1] The Wikimedia Foundation received a request from
Editions Gallimard to takedown content from the French Wikisource.
This request is based on Editions Gallimard's claim that "Wikisource
content in the French language targets the French public, and
therefore, under French conflict of laws principles, the copyright law
of France applies to this content." They were deleted, according to
Mike Godwin, following the Online Copyright Infringement Liability
Limitation Act [2]. These texts are from a dozen authors, and some are
even in the public domain in France.
In addition, I receive a personal letter, as "the main editor" of
these texts, according to Gallimard. We didn't receive any information
from the Wikimedia Foundation, and I know the details only because I
have been personally involved.
I understand that there is a 15 business days delay after which the
material "must be put back up" (cf. Wikipedia) if Gallimard does not
file a lawsuit. Now three months later, we didn't receive any
information from the Foundation about this, and the texts are still
deleted. Many contributors are obviously not very happy, and feel that
the Foundation submitted to the pressure of a commercial publisher.
Comparing with the National Portrait Gallery affair on Commons, it
looks like a double standard was applied.
Just a few days before these texts were deleted, I asked Cary what was
the official opinion of Wikimedia Foundation about texts which are in
the public domain in USA, but not in France. I was told that "the
community is entitled to decide by itself".
Comments?
Regards,
Yann
[1] http://fr.wikisource.org/wiki/Wikisource:Demande_des_%C3%A9ditions_Gallimard_du_15_f%C3%A9vrier_2010
[2] http://en.wikipedia.org/wiki/Online_Copyright_Infringement_Liability_Limitation_Act
KlausGraf - am Mittwoch, 2. Juni 2010, 19:43 - Rubrik: English Corner
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Workshop für Doktorandinnen und Doktoranden:
Termin: 26. November 2010
Ort: LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, Münster
"Nach den Akten des Jugendamtes: Horst ist durch Kaiserschnitt
geholt, sehr schwere Geburt, als Kind schwächlich, sehr spät
gehen und sprechen gelernt. Durch Unglücksfall Verlust eines
Fingers. Jetzt gut entwickelt, Ernährungszustand gut. Er hat
einen Hang zur Gefühlslosigkeit und Grausamkeit (Tiere
gequält). Umgang mit Schwarzhändler. Leidenschaft für
Zigarettenrauchen, nasch- u. verschwendungssüchtig. Der Junge
ist allen Lehrern bekannt, sie erklären, daß sie ihm schon eine
Verbrecherlaufbahn vorausgesagt haben. Vom Amtsgericht München
am 8.5.46 vorläufige Fürsorgeerziehung angeordnet."
Ein aktuelles Projekt des LWL-Instituts für westfälische
Regionalgeschichte befasst sich mit der Geschichte der
Heimerziehung und dem Schicksal von Heimkindern in Westfalen
zwischen 1945 und 1980: Tausende Jugendliche wurden in der
Nachkriegszeit aufgrund von 'Verwahrlosung' in die
Fürsorgeerziehung eingewiesen und wurden damit zum 'Fall', den
die zuständige Behörde nach 'Recht und Gesetz' behandelte und
der sich in Form von Akten niederschlug.
Die zahlreich in diesen Einzelfallakten enthaltenen,
vermeintlich objektiven Angaben zur Biografie, zum sozialen
Umfeld und zum Charakter des 'Zöglings' speisten sich aus
höchst subjektiven Informationen von Fürsorgern,
Familienangehörigen, Lehrern oder Geistlichen und hielten meist
nur Negatives auf dem Papier fest. Die aktenmäßige Abstraktion
sagt daher unter Umständen mehr über ihre Verfasser aus, als
über ihre eigentlichen Objekte.
Generell gilt: Schriftgut aus Verwaltungsbehörden spiegelt in
einer besonderen Abstraktion bestimmte Momente aus dem Leben
eines Menschen wider. Tritt ein Mensch in Berührung mit
Verwaltung, wird er fast immer 'aktenkundig' - und unter
günstigen Voraussetzungen der Quellenüberlieferung zu einem
möglichen Untersuchungsgegenstand von Historikern.
Bisher standen kulturgeschichtliche Untersuchungen der
Schnittstelle von Verwaltung und Mensch nicht im Zentrum der
Verwaltungsgeschichte. Die Neue Kulturgeschichte widmet sich
vornehmlich den historischen Akteuren, deren Erfahrungen sowie
deren Wahrnehmungs- und Handlungsmustern, beachtet dabei aber
auch institutionelle und strukturelle Bedingungen; sie
untersucht Diskurse und versucht Quellen - insbesondere
Ego-Dokumente - neu zu erschließen. Thomas Mergel plädierte
bereits 2002 in seinen programmatischen "Überlegungen zu einer
Kulturgeschichte des Politischen" dafür, sich mit dem Rüstzeug
der Neuen Kulturgeschichte auch der Verwaltungstechnik
zuzuwenden.
Nach Thomas Ellwein zeichnet sich gute Verwaltung dadurch aus,
dass sie routiniert und effektiv arbeitet, auch den Einzelfall
berücksichtigt, dabei menschlich handelt und den gesunden
Menschenverstand anwendet. Dennoch kann mechanisch
durchgeführte Verwaltung den von ihr abhängigen Menschen leicht
bevormunden, wobei viel vom Ausreizen stets vorhandener
Ermessensspielräume durch die in Verwaltungen handelnden
Personen abhängt.
Wie und unter welchen Umständen wurde jedoch der freie, aber
ebenso der unmündige oder entmündigte Mensch zu einer Sache, zu
einem Objekt von Verwaltung degradiert? Ab wann kann man
überhaupt von einem "verwalteten Menschen" (Adler) sprechen?
Gibt es diesbezüglich Konstanten von Verwaltungshandeln, die
sich durch das 20. Jahrhundert verfolgen lassen? Welche
historischen Kontexte sind dabei zu berücksichtigen?
Diesen Leitfragen und damit den Auswirkungen von
Verwaltungshandeln auf das menschliche Individuum in
unterschiedlichen Epochen des 20. Jahrhunderts will der
geplante Workshop nachgehen. Neben dem genannten Beispiel der
Heimerziehung aus dem Bereich Jugendhilfeverwaltung seien hier
weitere denkbare Themenfelder angeführt:
- Gesundheitsverwaltung
(psychiatrische Anstalten, Erbgesundheitsgerichte)
- Ausländerbehörden (Asyl-Frage, Integrationsbeauftragte)
- Sozialverwaltung (Arbeitslosigkeit, Sozialhilfe)
- Finanzverwaltung ('Arisierungen', Wiedergutmachung/
Entschädigungen)
- allgemeine Verwaltungsaspekte
('Behördensprache', 'Kundenorientierung')
Verwaltung soll als eine 'fremde Welt' gedacht werden, um diese
sodann mit einem frischen kulturgeschichtlichen Blick zu
entschlüsseln. Nicht eine 'blutleere Verwaltung' soll
betrachtet werden, sondern Menschen und deren Berührung mit
Verwaltungshandeln sollen im Fokus stehen. Erklärungsansätze
für die Handlungsmuster der historischen Akteure sollen
vorgestellt werden.
INFO
Der Workshop dient der stärkeren Profilierung der eigenen
Fragestellung sowie dem Austausch über forschungspraktische
Fragen und methodisch-theoretische Probleme. Die
Veröffentlichung der 20-minütigen Vorträge in der
Schriftenreihe des LWL-Instituts für westfälische
Regionalgeschichte ist geplant.
Ein Abstract im Umfang von 1-2 Seiten mit kurzen Angaben zum
bisherigen wissenschaftlichen Werdegang reichen Interessierte
bitte bis zum 15. Juli 2010 unter martin.droege@lwl.org oder
matthias.froelich@lwl.org als pdf-, doc- oder rtf-Datei ein.
Reise- und Unterbringungskosten werden vom Veranstalter
übernommen.
via Mailingliste "Westfälische Geschichte"
Termin: 26. November 2010
Ort: LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, Münster
"Nach den Akten des Jugendamtes: Horst ist durch Kaiserschnitt
geholt, sehr schwere Geburt, als Kind schwächlich, sehr spät
gehen und sprechen gelernt. Durch Unglücksfall Verlust eines
Fingers. Jetzt gut entwickelt, Ernährungszustand gut. Er hat
einen Hang zur Gefühlslosigkeit und Grausamkeit (Tiere
gequält). Umgang mit Schwarzhändler. Leidenschaft für
Zigarettenrauchen, nasch- u. verschwendungssüchtig. Der Junge
ist allen Lehrern bekannt, sie erklären, daß sie ihm schon eine
Verbrecherlaufbahn vorausgesagt haben. Vom Amtsgericht München
am 8.5.46 vorläufige Fürsorgeerziehung angeordnet."
Ein aktuelles Projekt des LWL-Instituts für westfälische
Regionalgeschichte befasst sich mit der Geschichte der
Heimerziehung und dem Schicksal von Heimkindern in Westfalen
zwischen 1945 und 1980: Tausende Jugendliche wurden in der
Nachkriegszeit aufgrund von 'Verwahrlosung' in die
Fürsorgeerziehung eingewiesen und wurden damit zum 'Fall', den
die zuständige Behörde nach 'Recht und Gesetz' behandelte und
der sich in Form von Akten niederschlug.
Die zahlreich in diesen Einzelfallakten enthaltenen,
vermeintlich objektiven Angaben zur Biografie, zum sozialen
Umfeld und zum Charakter des 'Zöglings' speisten sich aus
höchst subjektiven Informationen von Fürsorgern,
Familienangehörigen, Lehrern oder Geistlichen und hielten meist
nur Negatives auf dem Papier fest. Die aktenmäßige Abstraktion
sagt daher unter Umständen mehr über ihre Verfasser aus, als
über ihre eigentlichen Objekte.
Generell gilt: Schriftgut aus Verwaltungsbehörden spiegelt in
einer besonderen Abstraktion bestimmte Momente aus dem Leben
eines Menschen wider. Tritt ein Mensch in Berührung mit
Verwaltung, wird er fast immer 'aktenkundig' - und unter
günstigen Voraussetzungen der Quellenüberlieferung zu einem
möglichen Untersuchungsgegenstand von Historikern.
Bisher standen kulturgeschichtliche Untersuchungen der
Schnittstelle von Verwaltung und Mensch nicht im Zentrum der
Verwaltungsgeschichte. Die Neue Kulturgeschichte widmet sich
vornehmlich den historischen Akteuren, deren Erfahrungen sowie
deren Wahrnehmungs- und Handlungsmustern, beachtet dabei aber
auch institutionelle und strukturelle Bedingungen; sie
untersucht Diskurse und versucht Quellen - insbesondere
Ego-Dokumente - neu zu erschließen. Thomas Mergel plädierte
bereits 2002 in seinen programmatischen "Überlegungen zu einer
Kulturgeschichte des Politischen" dafür, sich mit dem Rüstzeug
der Neuen Kulturgeschichte auch der Verwaltungstechnik
zuzuwenden.
Nach Thomas Ellwein zeichnet sich gute Verwaltung dadurch aus,
dass sie routiniert und effektiv arbeitet, auch den Einzelfall
berücksichtigt, dabei menschlich handelt und den gesunden
Menschenverstand anwendet. Dennoch kann mechanisch
durchgeführte Verwaltung den von ihr abhängigen Menschen leicht
bevormunden, wobei viel vom Ausreizen stets vorhandener
Ermessensspielräume durch die in Verwaltungen handelnden
Personen abhängt.
Wie und unter welchen Umständen wurde jedoch der freie, aber
ebenso der unmündige oder entmündigte Mensch zu einer Sache, zu
einem Objekt von Verwaltung degradiert? Ab wann kann man
überhaupt von einem "verwalteten Menschen" (Adler) sprechen?
Gibt es diesbezüglich Konstanten von Verwaltungshandeln, die
sich durch das 20. Jahrhundert verfolgen lassen? Welche
historischen Kontexte sind dabei zu berücksichtigen?
Diesen Leitfragen und damit den Auswirkungen von
Verwaltungshandeln auf das menschliche Individuum in
unterschiedlichen Epochen des 20. Jahrhunderts will der
geplante Workshop nachgehen. Neben dem genannten Beispiel der
Heimerziehung aus dem Bereich Jugendhilfeverwaltung seien hier
weitere denkbare Themenfelder angeführt:
- Gesundheitsverwaltung
(psychiatrische Anstalten, Erbgesundheitsgerichte)
- Ausländerbehörden (Asyl-Frage, Integrationsbeauftragte)
- Sozialverwaltung (Arbeitslosigkeit, Sozialhilfe)
- Finanzverwaltung ('Arisierungen', Wiedergutmachung/
Entschädigungen)
- allgemeine Verwaltungsaspekte
('Behördensprache', 'Kundenorientierung')
Verwaltung soll als eine 'fremde Welt' gedacht werden, um diese
sodann mit einem frischen kulturgeschichtlichen Blick zu
entschlüsseln. Nicht eine 'blutleere Verwaltung' soll
betrachtet werden, sondern Menschen und deren Berührung mit
Verwaltungshandeln sollen im Fokus stehen. Erklärungsansätze
für die Handlungsmuster der historischen Akteure sollen
vorgestellt werden.
INFO
Der Workshop dient der stärkeren Profilierung der eigenen
Fragestellung sowie dem Austausch über forschungspraktische
Fragen und methodisch-theoretische Probleme. Die
Veröffentlichung der 20-minütigen Vorträge in der
Schriftenreihe des LWL-Instituts für westfälische
Regionalgeschichte ist geplant.
Ein Abstract im Umfang von 1-2 Seiten mit kurzen Angaben zum
bisherigen wissenschaftlichen Werdegang reichen Interessierte
bitte bis zum 15. Juli 2010 unter martin.droege@lwl.org oder
matthias.froelich@lwl.org als pdf-, doc- oder rtf-Datei ein.
Reise- und Unterbringungskosten werden vom Veranstalter
übernommen.
via Mailingliste "Westfälische Geschichte"
Wolf Thomas - am Mittwoch, 2. Juni 2010, 18:48 - Rubrik: Veranstaltungen
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http://www.zvab.com/displayBookDetails.do?itemId=101471574&b=1
Für 200 Euro gibts bei Wilfried Melchior:
Handschriftliche Untersuchungsprotokolle wegen des Abschneidens Gehenkter.
[Gifhorn, Wolfenbüttel], Juni 1650
Folio. 8 Briefe und Aussageprotokolle, alle handschriftlich. - Ein aus "Vedersbüttel" (wohl Wedesbüttel), Amt Gifhorn, stammender Knecht, der wegen seiner guten Arbeit allseits beliebt gewesen war, zog schon vier Jahre lang geistig verwirrt umher. Nun hat er gestanden, in der Nähe von Isenbüttel, Braunschweig und Wolfenbüttel die Köpfe von mindestens drei Hingerichteten von ihren Pfählen genommen zu haben. Er gab an, die Toten haben ihn darum gebeten, ihren Kopf wieder mit ihrem Leib zusammenzuführen. - Hier Korrenspondenz zwischen dem Gifhorner Amtmann und dem Amtmann von Wolfenbüttel, Caspar Wulff, sowie Protokolle über die Aussagen des Knechts. - Insgesamt ca. 18 S. Text von verschiedenen Händen. - Dabei eine Notiz aus dem 19. Jahrhundert: "Diese Actenstücke sammelte ich aus einem Haufen Acten, die von dem Amte Gifhorn als altes Papier verkauft [...] waren. [...]".
[Schlagwörter: Recht, Rechtsgeschichte, Landeskunde, Niedersachsen, Hichrichtung, Hinrichtungsstätte, Todesstrafe, Medizin, Psychiatrie]
Artikel-Nr.: E1841
Für 200 Euro gibts bei Wilfried Melchior:
Handschriftliche Untersuchungsprotokolle wegen des Abschneidens Gehenkter.
[Gifhorn, Wolfenbüttel], Juni 1650
Folio. 8 Briefe und Aussageprotokolle, alle handschriftlich. - Ein aus "Vedersbüttel" (wohl Wedesbüttel), Amt Gifhorn, stammender Knecht, der wegen seiner guten Arbeit allseits beliebt gewesen war, zog schon vier Jahre lang geistig verwirrt umher. Nun hat er gestanden, in der Nähe von Isenbüttel, Braunschweig und Wolfenbüttel die Köpfe von mindestens drei Hingerichteten von ihren Pfählen genommen zu haben. Er gab an, die Toten haben ihn darum gebeten, ihren Kopf wieder mit ihrem Leib zusammenzuführen. - Hier Korrenspondenz zwischen dem Gifhorner Amtmann und dem Amtmann von Wolfenbüttel, Caspar Wulff, sowie Protokolle über die Aussagen des Knechts. - Insgesamt ca. 18 S. Text von verschiedenen Händen. - Dabei eine Notiz aus dem 19. Jahrhundert: "Diese Actenstücke sammelte ich aus einem Haufen Acten, die von dem Amte Gifhorn als altes Papier verkauft [...] waren. [...]".
[Schlagwörter: Recht, Rechtsgeschichte, Landeskunde, Niedersachsen, Hichrichtung, Hinrichtungsstätte, Todesstrafe, Medizin, Psychiatrie]
Artikel-Nr.: E1841
KlausGraf - am Mittwoch, 2. Juni 2010, 18:14 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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"Die Stadt Köln will am Mittwochnachmittag über den weiteren Verlauf der Arbeiten an der Einsturzstelle des Stadtarchivs informieren. Dort bereiten Arbeiter inzwischen die Bergung der restlichen Archivgüter vor.
Bevor die Bergung der Archivgüter beginnen kann, die besonders tief unter den Trümmern begraben wurden, muss der Untergrund abgesichert werden. An der Einsturzstelle des Stadtarchivs wird dafür eine spezielle Matte verlegt. Das ist notwendig, um mit einem 100 Tonnen schweren Bohrgerät arbeiten zu können.
Das genaue Verfahren will die Stadt am Mittwochnachmittag erläutern. Im Spät-Sommer soll voraussichtlich die Bergung der restlichen Urkunden und Dokumente beginnen. Ab September sollen Gutachter die Einsturzstelle besichtigen können, um die Ursache für die Katastrophe zu finden. Dafür wird dann noch ein spezielles Bergungs-Bauwerk errichtet."
Quelle: Nachrichten, Radio Köln v. 02.06.2010
Bevor die Bergung der Archivgüter beginnen kann, die besonders tief unter den Trümmern begraben wurden, muss der Untergrund abgesichert werden. An der Einsturzstelle des Stadtarchivs wird dafür eine spezielle Matte verlegt. Das ist notwendig, um mit einem 100 Tonnen schweren Bohrgerät arbeiten zu können.
Das genaue Verfahren will die Stadt am Mittwochnachmittag erläutern. Im Spät-Sommer soll voraussichtlich die Bergung der restlichen Urkunden und Dokumente beginnen. Ab September sollen Gutachter die Einsturzstelle besichtigen können, um die Ursache für die Katastrophe zu finden. Dafür wird dann noch ein spezielles Bergungs-Bauwerk errichtet."
Quelle: Nachrichten, Radio Köln v. 02.06.2010
Wolf Thomas - am Mittwoch, 2. Juni 2010, 15:40 - Rubrik: Kommunalarchive
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Wolf Thomas - am Mittwoch, 2. Juni 2010, 13:49 - Rubrik: Unterhaltung
Wolf Thomas - am Mittwoch, 2. Juni 2010, 12:19 - Rubrik: Kommunalarchive
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Instead of posting a comic this week, I want to talk about video.
By now, most of you have probably seen the Librarians Do Gaga video by a bunch of library school kids. And there are tons more videos by library students and librarians.
Archivists, I think we can make a music video too. Go to http://groups.google.com/group/archives-music-video and request an invite if you are interested in helping with production. (Not just interested in watching–that part comes much later!)
I humbly volunteer my services as a lyricist. You can listen to a sample of my work below, and I just finished the full lyrics for Archivists Do Gaga, which I think is a natural choice for our first video.
Lyrics after the jump.
Archives Paradise
As I walk through the basement, far from natural light
I take a look at my life, and realize, it’s quite alright
‘Cause I’ve been arranging and describing so long
That even the interns think that my mind is gone
But I ain’t never crossed a patron that didn’t deserve it
Even for genealogists, I got no access restrict-ions
You better watch how ya processin’
and the fonds, keep respectin’
Or you and your homies might be deaccessioned
I really hate to leave but I gotta zoom
I’ve got researchers waiting for me in the reading room
Fool, I’m the archivist grad students wanna be like
Wearing gloves, breathing dust,
Red rot on my shirt front
Been spending most our lives, living in an archives paradise
No silverfish or mice, living in an archives paradise
A&A gives good advice, living in an archives paradise
Who cares about inherent vice, living in an archives paradise
Again a must read and a must hear!
Link to blog entry with audio file
By now, most of you have probably seen the Librarians Do Gaga video by a bunch of library school kids. And there are tons more videos by library students and librarians.
Archivists, I think we can make a music video too. Go to http://groups.google.com/group/archives-music-video and request an invite if you are interested in helping with production. (Not just interested in watching–that part comes much later!)
I humbly volunteer my services as a lyricist. You can listen to a sample of my work below, and I just finished the full lyrics for Archivists Do Gaga, which I think is a natural choice for our first video.
Lyrics after the jump.
Archives Paradise
As I walk through the basement, far from natural light
I take a look at my life, and realize, it’s quite alright
‘Cause I’ve been arranging and describing so long
That even the interns think that my mind is gone
But I ain’t never crossed a patron that didn’t deserve it
Even for genealogists, I got no access restrict-ions
You better watch how ya processin’
and the fonds, keep respectin’
Or you and your homies might be deaccessioned
I really hate to leave but I gotta zoom
I’ve got researchers waiting for me in the reading room
Fool, I’m the archivist grad students wanna be like
Wearing gloves, breathing dust,
Red rot on my shirt front
Been spending most our lives, living in an archives paradise
No silverfish or mice, living in an archives paradise
A&A gives good advice, living in an archives paradise
Who cares about inherent vice, living in an archives paradise
Again a must read and a must hear!
Link to blog entry with audio file
Wolf Thomas - am Dienstag, 1. Juni 2010, 22:02 - Rubrik: Unterhaltung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
http://www.stadtgeschichte-coburg.de
Hatten wir schon einmal 2009:
http://archiv.twoday.net/stories/5952191/
Unter "Belegte Geschichte" findet man
http://www.stadtgeschichte-coburg.de/desktopdefault.aspx/66_view-16/tabid-4/3_read-904/
einen Beitrag zu Hexenprozessen, dessen Quellen jeder Beschreibung spotten. Wenn "belegt" so aussieht, dann gute Nacht!
Da ist die Wikipedia inzwischen erheblich wissenschaftlicher!
Hatten wir schon einmal 2009:
http://archiv.twoday.net/stories/5952191/
Unter "Belegte Geschichte" findet man
http://www.stadtgeschichte-coburg.de/desktopdefault.aspx/66_view-16/tabid-4/3_read-904/
einen Beitrag zu Hexenprozessen, dessen Quellen jeder Beschreibung spotten. Wenn "belegt" so aussieht, dann gute Nacht!
Da ist die Wikipedia inzwischen erheblich wissenschaftlicher!
KlausGraf - am Dienstag, 1. Juni 2010, 17:51 - Rubrik: Kommunalarchive
Robert Brandt: Rezension zu: Schmidt, Patrick: Wandelbare Traditionen - tradierter Wandel. Zünftische Erinnerungskulturen in der Frühen Neuzeit. Köln 2009, in: H-Soz-u-Kult, 01.06.2010, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2010-2-163 .
KlausGraf - am Dienstag, 1. Juni 2010, 17:37 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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http://www.dilibri.de/urn/urn:nbn:de:0128-1-15223
Ein wirklich hochkarätiger Sammelband! Für Archivare empfeihelt sich z.B. die Lektüre von Mötsch.
# Inhaltsverzeichnis
# 10Heinz Thomas: Das Reich um 1300
# 44Carl D. Dietmar: Heinrich VII., Graf von Luxemburg, römischer König und Kaiser
# 56Alois Schütz: Ludwig der Bayer - König und Kaiser
# 90Ferdinand Seibt: Karl IV.
# 104Ernst Schubert: Kurfürsten und Wahlkönigtum. Die Wahlen von 1308, 1314 und 1346 und der Kurverein von Rhens
# 120Jean Schoos: Die Familie der Luxemburger. Geschichte einer Dynastie
# 152Ivan Hlaváček: Johann der Blinde, König von Böhmen und Graf von Luxemburg
# 176Ferdinand Pauly: Balduin von Luxemburg als Erzbischof von Trier
# 190Rudolf Holbach: Erzbischof Balduin und das Trierer Domkapitel
# 214Johannes Simmert: Solitariam Vitam Diligens. Balduin von Luxemburg und die Kartäuser 1330-1354
# 224Friedhelm Burgard: Beamte und Verwaltung Balduins von Luxemburg
# 252Johannes Mötsch: Die Schriftgutverwaltung
# 264Hans-Günter Langer: Die Sprache der kurtrierischen Kanzlei um die Mitte des 14. Jahrhunderts und die neuhochdeutsche Schriftsprache
# 280Richard Laufner: Die Ämterorganisation unter Balduin von Luxemburg
# 304Wolf-Rüdiger Berns: Beobachtungen zur Burgenpolitik Balduins
# 318Dietmar Flach: Stadtrecht und Landesherrschaft in Kurtrier unter Erzbischof Balduin
# 342Marlene Nikolay-Panter: Landfriedensschutz unter Balduin von Trier
# 358Johannes Mötsch: Trier und Sponheim
# 392Hellmuth Gensicke: Selbstbehauptung im Westerwald
# 404Georg Friedrich Böhn: Der territoriale Ausgriff Balduins von Trier in den pfälzischen Raum
# 414Karl Heinz Debus: Balduin als Administrator von Mainz, Worms und Speyer
# 438Alfred Haverkamp: Erzbischof Balduin und die Juden
# 486Gerd Martin Forneck: Kurtrierische Münzen und Geldumlauf zur Zeit Balduins
# 490Franz J. Ronig: Kunst unter Balduin von Luxemburg
# 560Ernst Hollstein: Dendroarchäologisch datierte Kunstwerke und Bauten aus der Zeit Balduins von Luxemburg
# 570Anton Neugebauer: Balduin-Erinnerung im 19. und 20. Jahrhundert
# 598Franz-Josef Heyen: Balduin von Luxemburg. Versuch einer Zwischenbilanz
# Index der Personen- und Ortsnamen
Ein wirklich hochkarätiger Sammelband! Für Archivare empfeihelt sich z.B. die Lektüre von Mötsch.
# Inhaltsverzeichnis
# 10Heinz Thomas: Das Reich um 1300
# 44Carl D. Dietmar: Heinrich VII., Graf von Luxemburg, römischer König und Kaiser
# 56Alois Schütz: Ludwig der Bayer - König und Kaiser
# 90Ferdinand Seibt: Karl IV.
# 104Ernst Schubert: Kurfürsten und Wahlkönigtum. Die Wahlen von 1308, 1314 und 1346 und der Kurverein von Rhens
# 120Jean Schoos: Die Familie der Luxemburger. Geschichte einer Dynastie
# 152Ivan Hlaváček: Johann der Blinde, König von Böhmen und Graf von Luxemburg
# 176Ferdinand Pauly: Balduin von Luxemburg als Erzbischof von Trier
# 190Rudolf Holbach: Erzbischof Balduin und das Trierer Domkapitel
# 214Johannes Simmert: Solitariam Vitam Diligens. Balduin von Luxemburg und die Kartäuser 1330-1354
# 224Friedhelm Burgard: Beamte und Verwaltung Balduins von Luxemburg
# 252Johannes Mötsch: Die Schriftgutverwaltung
# 264Hans-Günter Langer: Die Sprache der kurtrierischen Kanzlei um die Mitte des 14. Jahrhunderts und die neuhochdeutsche Schriftsprache
# 280Richard Laufner: Die Ämterorganisation unter Balduin von Luxemburg
# 304Wolf-Rüdiger Berns: Beobachtungen zur Burgenpolitik Balduins
# 318Dietmar Flach: Stadtrecht und Landesherrschaft in Kurtrier unter Erzbischof Balduin
# 342Marlene Nikolay-Panter: Landfriedensschutz unter Balduin von Trier
# 358Johannes Mötsch: Trier und Sponheim
# 392Hellmuth Gensicke: Selbstbehauptung im Westerwald
# 404Georg Friedrich Böhn: Der territoriale Ausgriff Balduins von Trier in den pfälzischen Raum
# 414Karl Heinz Debus: Balduin als Administrator von Mainz, Worms und Speyer
# 438Alfred Haverkamp: Erzbischof Balduin und die Juden
# 486Gerd Martin Forneck: Kurtrierische Münzen und Geldumlauf zur Zeit Balduins
# 490Franz J. Ronig: Kunst unter Balduin von Luxemburg
# 560Ernst Hollstein: Dendroarchäologisch datierte Kunstwerke und Bauten aus der Zeit Balduins von Luxemburg
# 570Anton Neugebauer: Balduin-Erinnerung im 19. und 20. Jahrhundert
# 598Franz-Josef Heyen: Balduin von Luxemburg. Versuch einer Zwischenbilanz
# Index der Personen- und Ortsnamen
KlausGraf - am Dienstag, 1. Juni 2010, 17:15 - Rubrik: Landesgeschichte
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http://www.meertens.knaw.nl/voornamen/vnb/
Nicolaas
Geslacht:
m
verklaring:
Van Gri. nikè `overwinning' en laos `volk', de naam betekent dus: `overwinnaar met (of van) het volk', vgl. voor deze betekenis Nicodemus. De Lat. vorm is Nicolaus. In Handelingen 6,5 komt de naam Nicolaus al voor als die van een van de zeven armenverzorgers. Zijn grote populariteit kreeg de naam in het Oosten en het Westen door St.-Nicolaas, bisschop van Myra in het z.w. van Klein-Azië; gest. ca. 350. Het meeste wat omtrent hem verteld wordt, is legendarisch. De figuur die in de legenden naar voren treedt, is eigenlijk een combinatie van de historische bisschop Nicolaas van Myra (uit de 4e eeuw) en de historische bisschop Nicolaas van Pinara in Lycië (gest. 564). De verering komt in de 6e eeuw in het Oosten op. In de 9e eeuw is St.-Nicolaas een van de belangrijkste heiligen, met Myra en vooral Constantinopel als centra van verering. Via Zuid-It. (toen nog Gri.) verbreidde de verering zich ook naar Rome en vandaaruit verder over W.-Europa. Daar werd deze heilige al spoedig populair. Vooral in de 10e en 11e eeuw werd hij beschermheilige van kerken. In het bisdom Utrecht vooral sinds de 12e eeuw, in Holl. ook sinds die tijd. De naam Nicolaas werd (in verschillende vormen) tegen het eind van de middeleeuwen een van de meest voorkomende namen. Doordat St.-Nicolaas o.m. patroon was van de schoolkinderen, werd hij de grote kindervriend. Verschillende gebruiken in verband met zijn feestdag op 6 dec. gaan terug op heidense gebruiken. De schimmel vinden we bijvoorbeeld al bij Wodan, onder de naam Sleipnir; het was een teken van hoge rang. De schoorsteen is de verbindingsweg van de gewone stervelingen, in het middelpunt van hun huiselijk leven, met de hogere wezens. Zwarte Piet is een schrikaanjagende geest of duivel, die echter steeds door St.-Nicolaas in bedwang wordt gehouden. Altijd komt de `goede heilige' van verre, in ons gebied uit Spa. (Zie ook Schrijnen 1930, 147 v.). Niet alleen van de kinderen, maar ook van de zeelieden en de vissers is St.-Nicolaas patroon. Andere heiligen van deze naam zijn: pausNicolaas I, 858-867; Nicolaas van Tolentijn (Tolentino), gest. 1305; kerk. feestdag: 10 sept. Zie ook Nils en Coleta.
Via Archiefforum und http://www.ad.nl/ad/nl/1003/Jouw-Wereld/article/detail/487270/2010/06/01/Alle-Nederlandse-voornamen-online.dhtml
Nicolaas
Geslacht:
m
verklaring:
Van Gri. nikè `overwinning' en laos `volk', de naam betekent dus: `overwinnaar met (of van) het volk', vgl. voor deze betekenis Nicodemus. De Lat. vorm is Nicolaus. In Handelingen 6,5 komt de naam Nicolaus al voor als die van een van de zeven armenverzorgers. Zijn grote populariteit kreeg de naam in het Oosten en het Westen door St.-Nicolaas, bisschop van Myra in het z.w. van Klein-Azië; gest. ca. 350. Het meeste wat omtrent hem verteld wordt, is legendarisch. De figuur die in de legenden naar voren treedt, is eigenlijk een combinatie van de historische bisschop Nicolaas van Myra (uit de 4e eeuw) en de historische bisschop Nicolaas van Pinara in Lycië (gest. 564). De verering komt in de 6e eeuw in het Oosten op. In de 9e eeuw is St.-Nicolaas een van de belangrijkste heiligen, met Myra en vooral Constantinopel als centra van verering. Via Zuid-It. (toen nog Gri.) verbreidde de verering zich ook naar Rome en vandaaruit verder over W.-Europa. Daar werd deze heilige al spoedig populair. Vooral in de 10e en 11e eeuw werd hij beschermheilige van kerken. In het bisdom Utrecht vooral sinds de 12e eeuw, in Holl. ook sinds die tijd. De naam Nicolaas werd (in verschillende vormen) tegen het eind van de middeleeuwen een van de meest voorkomende namen. Doordat St.-Nicolaas o.m. patroon was van de schoolkinderen, werd hij de grote kindervriend. Verschillende gebruiken in verband met zijn feestdag op 6 dec. gaan terug op heidense gebruiken. De schimmel vinden we bijvoorbeeld al bij Wodan, onder de naam Sleipnir; het was een teken van hoge rang. De schoorsteen is de verbindingsweg van de gewone stervelingen, in het middelpunt van hun huiselijk leven, met de hogere wezens. Zwarte Piet is een schrikaanjagende geest of duivel, die echter steeds door St.-Nicolaas in bedwang wordt gehouden. Altijd komt de `goede heilige' van verre, in ons gebied uit Spa. (Zie ook Schrijnen 1930, 147 v.). Niet alleen van de kinderen, maar ook van de zeelieden en de vissers is St.-Nicolaas patroon. Andere heiligen van deze naam zijn: pausNicolaas I, 858-867; Nicolaas van Tolentijn (Tolentino), gest. 1305; kerk. feestdag: 10 sept. Zie ook Nils en Coleta.
Via Archiefforum und http://www.ad.nl/ad/nl/1003/Jouw-Wereld/article/detail/487270/2010/06/01/Alle-Nederlandse-voornamen-online.dhtml
KlausGraf - am Dienstag, 1. Juni 2010, 16:55 - Rubrik: Genealogie
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http://www.nytimes.com/2010/06/01/science/01mendel.html?scp=1&sq=mendel&st=cse
Das Stuttgarter Wissenschaftsministerium prüft eine Eintragung der Handschrift Gregor Mendels, um die sich Nachkommen Mendels und sein Orden streiten, als nationales Kulturgut:
"He said that the Augustinians then deposited the manuscript with their lawyers, the firm Wahlert in Stuttgart, where it is to remain while ownership is determined. Marion Jung, a press officer at the Ministry for Science, Research and Culture of the state of Baden-Württemberg in Germany, confirmed that the ministry was looking into the case and would decide if the manuscript was authentic and if it should be put on a list of cultural treasures that are not allowed to leave the state."
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/64974122/
Das Stuttgarter Wissenschaftsministerium prüft eine Eintragung der Handschrift Gregor Mendels, um die sich Nachkommen Mendels und sein Orden streiten, als nationales Kulturgut:
"He said that the Augustinians then deposited the manuscript with their lawyers, the firm Wahlert in Stuttgart, where it is to remain while ownership is determined. Marion Jung, a press officer at the Ministry for Science, Research and Culture of the state of Baden-Württemberg in Germany, confirmed that the ministry was looking into the case and would decide if the manuscript was authentic and if it should be put on a list of cultural treasures that are not allowed to leave the state."
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/64974122/
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Wolf Thomas - am Dienstag, 1. Juni 2010, 11:28 - Rubrik: Unterhaltung
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Faz online 1.6.2010:
"Ein Erfolg für Radovan Karadzic: Der in Den Haag inhaftierte frühere Führer der bosnischen Serben hat vor dem UN-Jugoslawien-Tribunal einen Sieg über Deutschland errungen. Die Bundesregierung muss - falls eine Entscheidung vom 19. Mai Bestand haben sollte - auf Antrag von Karadzic Dokumente herausgeben, die der Angeklagte für seine Verteidigung als wichtig ansieht.
Karadzic, der schon vor 15 Jahren wegen Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verstößen gegen das Kriegsrecht anklagt und erst im Sommer 2008 gefasst worden ist, ist damit in die Offensive gegangen. Anfang März nannte er die Haager Anklagebehörde eine „Disziplinarkommission der Nato“. Das Gericht bezeichnet er als „Schande für die internationale Staatengemeinschaft“. Schon früh hatte er gesagt, ihm sei 1996 von den Amerikanern zugesichert worden, falls er untertauche, werde ihm später nichts geschehen. Unwahrscheinlich ist das nicht, es ist nur schwer von einem Gericht zu berücksichtigen, das zwar vom UN-Sicherheitsrat geschaffen wurde, sich aber im Kern als unabhängig erweisen hat.
Deutschland wehrt sich
Karadzic und seine Verteidiger verlangen nun von der Bundesregierung, acht Kategorien von Dokumenten vorzulegen: Es geht um Berichte und Memoranden, Korrespondenzen, um Informationen des Bundesnachrichtendienstes mit Blick etwa auf Waffenlieferungen nach Bosnien 1995, insbesondere nach Srebrenica. Ferner verlangt der Angeklagte sämtliche Informationen über ein Treffen von Nato-Verteidigungsministern in Key West in Florida im selben Jahr; auch hier soll es um Waffenlieferungen nach Bosnien gegangen sein. Zudem geht es Karadzic um die „Infiltration“ von EU- und UN-Missionen durch den BND; hier fordert er Unterlagen einer Untersuchung der Parlamentarischen Kontrollkommission. Und schließlich begehrt der Angeklagte sämtliche Unterlagen über seine Aussagen zum Massaker von Srebrenica 1995."
Vierprinzen
"Ein Erfolg für Radovan Karadzic: Der in Den Haag inhaftierte frühere Führer der bosnischen Serben hat vor dem UN-Jugoslawien-Tribunal einen Sieg über Deutschland errungen. Die Bundesregierung muss - falls eine Entscheidung vom 19. Mai Bestand haben sollte - auf Antrag von Karadzic Dokumente herausgeben, die der Angeklagte für seine Verteidigung als wichtig ansieht.
Karadzic, der schon vor 15 Jahren wegen Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verstößen gegen das Kriegsrecht anklagt und erst im Sommer 2008 gefasst worden ist, ist damit in die Offensive gegangen. Anfang März nannte er die Haager Anklagebehörde eine „Disziplinarkommission der Nato“. Das Gericht bezeichnet er als „Schande für die internationale Staatengemeinschaft“. Schon früh hatte er gesagt, ihm sei 1996 von den Amerikanern zugesichert worden, falls er untertauche, werde ihm später nichts geschehen. Unwahrscheinlich ist das nicht, es ist nur schwer von einem Gericht zu berücksichtigen, das zwar vom UN-Sicherheitsrat geschaffen wurde, sich aber im Kern als unabhängig erweisen hat.
Deutschland wehrt sich
Karadzic und seine Verteidiger verlangen nun von der Bundesregierung, acht Kategorien von Dokumenten vorzulegen: Es geht um Berichte und Memoranden, Korrespondenzen, um Informationen des Bundesnachrichtendienstes mit Blick etwa auf Waffenlieferungen nach Bosnien 1995, insbesondere nach Srebrenica. Ferner verlangt der Angeklagte sämtliche Informationen über ein Treffen von Nato-Verteidigungsministern in Key West in Florida im selben Jahr; auch hier soll es um Waffenlieferungen nach Bosnien gegangen sein. Zudem geht es Karadzic um die „Infiltration“ von EU- und UN-Missionen durch den BND; hier fordert er Unterlagen einer Untersuchung der Parlamentarischen Kontrollkommission. Und schließlich begehrt der Angeklagte sämtliche Unterlagen über seine Aussagen zum Massaker von Srebrenica 1995."
Vierprinzen
vom hofe - am Dienstag, 1. Juni 2010, 09:14 - Rubrik: Parlamentsarchive
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