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Betroffenheitsgefasel und persönliche Angriffe gegen Jens Best, der die gepixelten Häuser mit Mitstreitern nachfotografieren will, zeichnen einen unsäglichen Blogeintrag aus:

http://www.fixmbr.de/mit-jens-best-hat-die-haessliche-fratze-der-charakterlosigkeit-ein-gesicht-bekommen

Wer sein Wohnhaus nicht im Internet sehen möchte, sollte sich damit abfinden, dass es trotzdem dort landet. Weil Fassaden zu fotografieren nicht die Menschenwürde verletzt.

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview

http://www.mainpost.de/lokales/schweinfurt/Staatsanwalt-entlastet-Oettermann;art769,5301361

Update: Zur bemerkenswerten Person des Stadtarchivars Stephan Oettermann

http://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Oettermann

Update: http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Kirchner-und-Oettermann-einigen-sich-vor-Gericht;art769,5319820


http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2539861

Siehe auch http://archiv.twoday.net/search?q=streetview

Karikatur: Mario Lars

2008 war ich auf den Eintrag von Joseph Chmel zur Handschrift der Wiener Nationalbibliothek gestoßen.

Benutzung Rüxner'scher Genealogien in ÖNB Wien, Cod. 2799 (Mitte 16. Jh., aus Bayern), einem genealogischen Sammelband

"Frankreich: Rixner Ernholds vnd D. Mach. Marschalch. F. 75.b" (D. Mach. Marschalch ist wohl der bekannte Genealoge Matthäus Marschalk von Pappenheim)
"Zollern vnd Margrafen von Brandeburg weg Rixners 98"

Joseph Chmel: Die Handschriften der k.k. Hofbibliothek in Wien [...], Bd. 1, Wien 1840, S. 489
http://books.google.com/books?id=R3UDAAAAYAAJ&pg=PA489


Von der ÖNB kamen per Mail hilfreiche Auskünfte:

Mag. Friedrich Simader von der ÖNB Wien habe ich für Mitteilungen zu Cod. 2799 zu danken (siehe http://archiv.twoday.net/stories/5059380/ ):

"Jörg Rixner wird mindestens zweimal in Cod. 2799 als Autor genannt: Der Eintrag Chmels bezieht sich auf eine Überschrift (fol. 75v) zu einer Liste mit den Königen von Frankreich: ‚Dissen volgenden Stam hat zusamengetragen Jörg Rixner genant Jherusalem gradierter Ernhold uff Brandenburg Konig der Wappen gesamelt von Doctor Matheus Marschalgk auß der Cronigk Brabantya und von dem Munch Drytonius anno 1515’.

In einem Beitrag von Karl Ausserer zu heraldischen Handschriften in der Festschrift von 1926 wird Cod. 2799 ebenfalls erwähnt. Fol. 20*r: ‚Dis ist der recht Stam ... Koninc sind’, darunter ‚Jörg Jerusalem Kundiger der Wappen Ernknecht zu Bairnn’." Diese Nennung bezieht sich auf die Genealogie der Pfalzgrafen bei Rhein und Herzöge von Bayern.

Auf fol. 99v steht 'Jörg Branndenburg Ernhalt Ernnknecht in Bairn'. ("Der Chronik geht auf fol. 98r-99v eine kurze Beschreibung der vier Bücher voran, und am Ende und vom Text etwas abgesetzt heißt es 'gehorsamer Jörg Branndenburg ...'", daher dürfte Chmel den Namen Rixner auch für diesen Text gewählt haben.)

Cod. 2799 dürfte also eine besonders wichtige Handschrift für Rüxners genealogisches Oeuvre sein.

Als neue Namensformen ergeben diese Nennungen:

* Jörg Jerusalem (Rüxner nannte sich also schon Jerusalem, bevor er Herold war.)

* Jörg Brandenburg.

Damit dürfte feststehen, dass der Herold Jörg Brandenburg, der 1505 als "Jorg Brandenburg, Ernhalt, kuryerer dys Registers" eine nur in zwei Drucken überlieferte Beschreibung des Kölner Reichstags von 1505 (ediert: Deutsche Reichstagsakten. Mittlere Reihe Bd. 8: Der Reichstag zu Köln 1505, bearb. von Dietmar Heil, München 2008, S. 1169-1196 Nr. 787) verfasste, ebenfalls Rüxner war.

Was gradierter Herold "uff Brandenburg" bedeutet, ist unklar. Ob ein Zusammenhang mit dem markgräflichen Schwanenorden besteht?

http://archiv.twoday.net/stories/5063852/

Im Druck publiziert wurden die sich aus diesen Feststellungen ergebenden Einsichten 2009:

URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/7140/

Graf, Klaus

Herold mit vielen Namen : Neues zu Georg Rüxner alias Rugen alias Jerusalem alias Brandenburg alias ...
Dokument1.pdf (1.565 KB)

Kurzfassung in Deutsch

Der Beitrag stellt Neufunde zu Leben und Werk des durch sein Turnierbuch (Erstdruck 1530) bekannten Herolds Georg Rüxner vor. Als Namensformen Rüxners erscheinen: Rugen (gesichert für 1494-1505), Brandenburg (1505), Jerusalem (1509) und Rixner (erstmals 1515). Rixner nennt er sich fast immer mit dem Zusatz: genannt Jerusalem. Seine Herkunft liegt nach wie vor im Dunkeln, zunächst scheint er sich im letzten Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts am Hof Herzog Georgs von Bayern-Landshut aufgehalten zu haben. Auch als Reichsherold blieb er den Wittelsbachern verpflichtet. 1518/19 dürfte er in brandenburgischen Diensten gestanden haben; jedenfalls erscheint Rüxner 1519 in Berlin. 1523 ist er in Würzburg; eine Reformschrift, an deren Drucklegung er beteiligt ist, kommt in Bamberg heraus. 1525/26 findet man ihn in Nürnberg; 1526 scheint er als Herold Pfalzgraf Friedrichs in Neumarkt in der Oberpfalz ansässig gewesen zu sein. Sein Schwager, der Bauernkriegsanführer Hans Eisen, lebte im hennebergischen Schonungen bei Schweinfurt. Nach 1526 gibt es keine gesicherten Lebenszeugnisse mehr. Rüxner verfasste eine Turnierchronik, diverse Genealogien (insbesondere der Herzöge von Sachsen und von Mecklenburg) sowie Festbeschreibungen.

SWD-Schlagwörter: Rüxner, Georg , Rüxner, Georg / Anfang, Ursprung und Herkommen des Thurnirs in Teutscher Nation
Freie Schlagwörter (deutsch): Heroldswesen
Freie Schlagwörter (englisch): heralds
Institut: Historisches Seminar
DDC-Sachgruppe: Geschichte
Dokumentart: Aufsatz
Quelle: Ritterwelten im Spätmittelalter : höfisch-ritterliche Kultur der Reichen Herzöge von Bayern-Landshut. Landshut: Museen der Stadt Landshut, 2009 (= Schriften aus den Museen der Stadt Landshut 29), S. 115-125
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 13.01.2010
Bemerkung: PDF mit leicht korrigierter OCR


Da es (mit Ausnahme des Registers und der "Adversaria" des österreichischen Historikers Reichard Streun von Schwarzenau (1538-1600) am Schluss) in der Literatur und aufgrund der ÖNB-Auskünfte keine Anhaltspunkte gibt, dass die Handschrift von mehreren Händen geschrieben wurde, kann sie als Rüxner-Autograph und wichtigste handschriftliche Überlieferung seiner Genealogien gelten.

Denn die Blätter 98r (mit Datierung 1510)-99v sind (wie mir freundlicherweise auch Prof. Dr. Klaus Arnold bestätigte) eindeutig ein Rüxner-Autograph.

Der Band ist, wie sich aus dem alten Tabulae-Katalog ergibt (PDF), mit gemalten Wappen geschmückt.

Mitte 16. Jahrhundert ist als Datierung wohl entschieden zu spät angesetzt, aufgrund der Namensformen dürfte eher an 1510/20 zu denken sein.

Chmels Wertung zur Handschrift "Von gar keinem Belange" erscheint also denkbar unzutreffend.

Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/search?q=r%C3%BCxner

#forschung

#fnzhss



http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wien_2799_98r_oben.jpg

Wieder eine tolle StreetView-Karikatur von Michaela von Aichberger

http://www.michaela-von-aichberger.de/2010/08/durst-google/


http://de.wikisource.org/wiki/Schulgesetze_f%C3%BCr_das_Gymnasium_zu_Lemgo


http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:GBS#HathiTrust_PDF-Download

Mit dem Python-Skript HathiHelper kann man (mit US-Proxy, der im Browser eingestellt werden muss) automatisiert Einzelseiten aus HathiTrust herunterladen. Mit anderen Werkzeugen kann man sie dann zu einem PDF zusammenfügen, siehe etwa die Ausgabe der Chroniken Veit Arnpecks von Georg Leidinger (gest. 1945):

http://www.archive.org/details/VeitArnpeckSaemtlicheChroniken

Ergänzend erfuhr ich: Das Herunterladen der 1200 Seiten hat 70 Minuten gedauert, wobei das Python-Skript der ausgewählte, fest im IE installierte Proxy den Rechner vollständig auslastete.

FAZ

Update: Dass die Fakten des Artikels stimmen, darf bezweifelt werden (s. a. Link im Kommentar), aber was mir wichtig erscheint ist die Aussage über die Stimmung in der Wikipedia:

In der Gemeinschaft wächst der Ärger über das selbstherrliche Bearbeiten und Löschen der Texte durch arrivierte Mitglieder, wie der Blogeintrag einer einstmals sehr engagierten und dem Projekt inzwischen distanziert gegenüberstehenden Wikipedia-Mitarbeiterin mit dem Pseudonym Elian deutlich macht: „Die Gesundheit eines Projekts zeigt sich am Umgang mit seinen Kritikern und Unangepassten. Und da kann man der Wikipedia nur ein zunehmend schlechter werdendes Zeugnis ausstellen. Wer nicht pariert, wird ausgegrenzt und so lange gereizt und beleidigt, bis er den passenden Sperrgrund liefert.“

Nichts ist enttäuschender, als wenn man - angelockt durch hohe Zahlen - Repositorien durchgeht, die zugleich Universitätsbibliographie sein sollen. Beispiel:

http://kops.ub.uni-konstanz.de

Nur ein kleiner Teil der Bücher und Aufsätze dürfte online vorliegen. Eine Filtermöglichkeiten (auch für BASE und andere Suchmaschinen), mit der man tatsächlich nur die Volltexte sich anzeigen lassen kann, existiert nicht.

Ein reich illustrierter Ausstellungskatalog von 2009:

http://kops.ub.uni-konstanz.de/volltexte/2009/8767/pdf/Inkunabeln_Katalog.pdf

Vor allem die Geschichte württembergischer Amtsstädte thematisieren die online nachlesbaren Arbeiten des Leiters des Sigmaringer Staatsarchivs:

http://tinyurl.com/3882vrn
http://goo.gl/5ZFcRI

http://www.ubtug.net/

Einige wenige ältere Bücher, abrufbar als PDF.

http://www.landeshauptarchiv.de/index.php?id=539


http://www.uni-kiel.de/journals/content/below/index.xml

In den USA ist eine wertvolle Sammlung historischer Jazz-Aufnahmen aufgetaucht. Sie umfasst rund 1.000 Radiomitschnitte aus den späten 30er Jahren, darunter Konzerte von Louis Armstrong, Benny Goodman und Billie Holiday. Die Aufnahmen stammen von einem amerikanischen Tontechniker, der Jazzkonzerte im Radio mitschnitt und auf Schallplatten archivierte. Jetzt hat das National Jazz Museum in New York die Sammlung übernommen. Es will die Aufnahmen digitalisieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Quelle: WDR. de Kulturnachrichten v. 19.08.2010

http://d-nb.info/gnd/100027008

Selten so gelacht. Dr. med. Hieronymus Baldung starb übrigens 1526.

http://www.utexas.edu/opa/blogs/culturalcompass/2010/08/19/fifteenth-century-bookbinding-includes-ninth-century-bible-fragment-in-front-and-back-covers/

Er enthält das Fragment einer Bibelhandschrift aus dem 9. Jahrhundert.


http://www.sightwalk.de/?pano=82298&city=357&pan=131&tilt=7&adresse='Waidmarkt__2,_50676_K%C3%B6ln#pano=85994;city=357

http://streetview.mixxt.de

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview

Update: Weiteres
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3901/jetzt-sind-wir-mal-alle-so-richtig-paranoid

http://www.freitag.de/community/blogs/meisterdero/die-streetview-phobie---eine-typisch-deutsche-krankheit

http://blog.zdf.de/zdfdasblog/2010/08/erst-dienste-wie-street-view-m.html

http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog/kultur/2010-08-19/die-kleingartenkolonie-und-der-stadtpark

Städte- und Gemeindebund NRW: Streetview rechtlich kaum zu verhindern (keine Sondernutzung)
http://www.hennef.de/pics/medien/1_1274253987/Schn_2010-03-15_GoogleStreetView.pdf

Vorschlag fuer Grundgesetz: "Die Würde der Hauswand ist unantastbar."
https://twitter.com/jwildeboer/status/21596046558

Cartoon:
http://www.harmbengen.de/toonpool/2010%2008%2015%20streetview_943425.jpg

Weiterer Cartoon
http://i33.tinypic.com/2hxx8xy.jpg


http://carta.info/32498/streetview-es-gibt-kein-analoges-leben-im-digitalen/

Michael Seemann schreibt in Carta über "StreetView: Es gibt kein analoges Leben im Digitalen", zugleich aber auch über die Bedrohung der analogen Welt durch die digitale Revolution. Das Internet wird nicht wieder weggehen.

Die Diskussion kommt auf vielerlei Ebenen unerwartet. Aber sie ist nun da und sie ist wichtig. Wir leben in einer Achsenzeit, in der die entscheidenden Weichen gestellt werden. Der Streit um Street View – so ermüdend und albern er uns Erfahreneren vorkommt – muss heute geführt werden. Denn dass der Einzug der Welt in’s Digitale geschieht, steht nicht zur Debatte. Zur Debatte steht, wer daran partizipieren darf und wer den Zugang dazu kontrolliert. Zur Debatte steht die Notwendigkeit einer digitalen Öffentlichkeit.
Mir ist bewusst, dass der gesellschaftliche Diskurs hier erst am Anfang steht. Aber gestern standen wir noch davor. Der Kontrollverlust ist heute im Mainstream angekommen. Willkommen in unserer Welt.

http://www.tagseoblog.de/wie-google-streetview-deutschland-veraendert



Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview

http://www.indiskretionehrensache.de/2010/08/wdr2-arena-google-streetview/

Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview (derzeit 65 Beiträge)

Gemeinsam mit der Stadtbibliothek wird es ins ehemalige Amerikahaus umziehen.

Der Magazinraum für das Stadtarchiv ist auf Zuwachs ausgelegt, steigt von heute 6000 Regalmetern auf 9200. Rath: »Das reicht für die nächsten 25 Jahre.«

http://www.westfalen-blatt.de/nachrichten/regional/bielefeld.php?id=41002&artikel=1

via http://log.netbib.de

http://radar.oreilly.com/2010/08/integrating-the-semantic-web-w.html

http://www.nationalarchives.gov.uk/news/483.htm

National Archives.
Living the Poor Life involved more than 200 volunteers across the country, including local and family historians, researching and cataloguing 19th century records from the huge Ministry of Health archive (MH12). [...]

As part of the 18-month project, volunteer editors were given access to the digitised correspondence of 21 Poor Law Unions, from Berwick-upon-Tweed in the North to Truro in the South-West, and from Mitford and Launditch in East Anglia to Cardiff and Llanfyllin in Wales. Once notoriously difficult to research due to their size and limited indexing, these records now have detailed catalogue entries and a keyword search facility.

The result is an invaluable new resource for researchers and historians containing numerous tales of family breakdown, corruption and blackmail and the previously untold stories of the poor, left behind by Britain's Industrial Revolution. Visitors to The National Archives website can now access more than 115,000 scanned images of original records from 108 volumes of Poor Law Union records, searchable by place, name and subject matter and free to download at http://nationalarchives.gov.uk/livingthepoorlife .


That records can be downloaded free of cost is an exception in the UK National Archives.


http://politiken.dk/newsinenglish/article1038973.ece

Auszug:

Denmark’s King Christian IX offered Denmark to Germany in 1864 in an attempt to prevent the division of the country, but Germany declined, according to newly-opened records made available to an author by the country’s current monarch Queen Margrethe II.

According to the report, King Christian IX secretly offered Prussia’s Wilhelm I that Denmark could become part of the German Confederation in an attempt to avoid the monarchy losing Schleswig and Holstein after the wars of 1864.

The reasoning behind the offer appears to have been that while Denmark would lose its sovereignty, it would maintain its territories intact.

The new information appears in the ‘Doomsday Als’ book by Tom Buk-Swienty which is due to be published in late August. Denmark’s current monarch Queen Margrethe II opened Christian IX’s private archives for the first time in connection with research for the book.



http://s2w.hbz-nrw.de/llb/content/titleinfo/532315

Update zu:

http://archiv.twoday.net/stories/6473173/

Silke Schomburg, stellvertretende HBZ-Direktorin schreibt in INETBIB

das hbz begrüßt die Absicht des SWB, Teil einer Open-Access-Bewegung
für Katalogdaten zu werden. Wir sind der Überzeugung, dass eine
konsequente Umsetzung von Open Data bedeutet, KEINE
Non-Commercial-Lizenzen (NC-Lizenzen) zu benutzen.


http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg42914.html

http://www.dlib.si/v2/Default.aspx (nach europeana suchen)

012

1. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6461182/
2. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6465460/

"Mit dem Stadtarchiv-Einsturz in Köln verloren viele Studenten auf einen Schlag die Quellen ihrer Forschung. Nun arbeiten sie mühsam mit den Überbleibseln. Eine junge Forscherin kam damals nur knapp mit dem Leben davon. Und für einen Studenten aus Japan brachte der Unfall unverhofftes Liebesglück."

Ein Spiegel-Artikel von Lisa Srikiow

http://www.mainz.de/WGAPublisher/online/html/default/mstz-87ebvk.de.html

Leider gleicht das Suchen nach einem Digitalisat der Suche nach einer Nadel in einem Heuhaufen. Der allgemeine Online-Filter funktioniert nicht. Ich habe kein Digitalisat gefunden!

Unbequem ist es auch, dass man den Provenienz-Link jedesmal anklicken muss, um die Provenienz zu sehen. Und eigentlich sollten Permalinks auch in Katalogen inzwischen Standard sein, oder?

Unwissenschaftlich mutet an, dass zu den identifizierten Personen keine Nachweise gegeben werden.

Gelegentlich sind Schlüsselseiten-Digitalisate und Komplett-Digitalisate anderer Bibliotheken vermerkt, aber nicht jedesmal in anklickbarer Form. URNs sollte man immer mit einem Link unterlegen.

Update: In der Liste Provenienz (kein allgemein zugängliches Webarchiv) wurde auf die Kritik repliziert. Als Beispiele für Digitalisate wurden genannt:

Eingabe:
Suchschlüssel PRV Rhein-Mainischer Verband für Volksbildung
(= Digitalisat des Exlibris, URL im Normdatensatz, über "Details" aufrufen)

Suchschlüssel PRV Bodmann Notiz 1792
(= Digitalisat der handschriftlichen Notiz, URL im Exemplardatensatz)

OPAC http://pica1l.lhb.tu-darmstadt.de/IMPLAND=Y/SRT=YOP/LNG=DU/DB=STBMZ/

Die Einträge im Feld PRV stehen NICHT für die allgemeine Suche zur Verfügung, was ebenfalls unangenehm berührt.

Das Bodman-Digitalisat liegen ärgerlicherweise im Format TIF vor, was die Anzeige verzögert.

Die Digitalisate werden auf ganz unterschiedlichen Wegen erreicht. Im zweiten Fall genügt es, auf Provenienz zu klicken, während man im ersten Fall auf die Idee kommen muss, die "Details" zur Institution im Normdatensatz aufzurufen, worauf man in Anbetracht der extremen Informationsdürre dieser Normdatensätze sonst gern verzichtet.

Fazit: Das OPAC-Angebot der Stadtbibliothek Mainz ist unausgereift und kein Modell für andere Provenienzerschließungen.

Im Archiv des Deutschen Schiffahrtsmuseums (DSM) in Bremerhaven ist ab dem 1. August 2010, befristet für zwei Jahre, die Stelle eines

Projektmitarbeiters m/w

zu besetzen.

Zu den Aufgaben des DSM zählen u. a. die Sammlung und Erhaltung von historischen Beständen zur deutschen Schifffahrtsgeschichte in ihren Zusammenhängen, ihre dokumentarische Erfassung und ihre Veranschaulichung.
Ein derzeitiges Projekt des Archivs befasst sich mit der „Digitalisierung wertvoller Pläne und Zeichnungen zur Erfassung und Erschließung des Raums im 20. Jahrhundert (DigiPEER)“.

Aufgabenbereich:
Im Rahmen des Kooperationsprojekts erschließen und digitalisieren vier Archive der Leibniz-Gemeinschaft prototypisch insgesamt 20.000 großformatige Pläne und technische Zeichnungen, davon 5.000 aus dem DSM-Archiv, und stellen diese der Forschung und Öffentlichkeit online zur Verfügung. Zu den Aufgaben gehören die Erschließung der Pläne und Zeichnungen und ihre Erfassung in einer Datenbank, ferner die technische Bearbeitung und Vorbereitung der Pläne und Zeichnungen für die Digitalisierung durch einen externen Dienstleister, die Kontrolle der Digitalisate sowie die Mitwirkung bei der Projektorganisation und projektbezogenen Veranstaltungen.

Anforderung:
Die Bewerber(innen) müssen entweder ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Geschichte, möglichst im Bereich Technikgeschichte, oder des Schiffbaus nachweisen oder über langjährige Erfahrung als Schiffbauer in der Konstruktionsabteilung einer Werft verfügen und technische Zeichnungen zu schwimmenden Fahrzeugen aller Art aus dem gesamten 20. Jh. in ihrem Inhalt bestimmen, sachgerecht bezeichnen und relevante Daten zu den abgebildeten Schiffen nach Einarbeitung selbständig ermitteln können. Erwartet werden Vertrautheit mit der EDV und Datenbanken sowie die Fähigkeit zur Teambildung bei hoher Eigeninitiative.

Vergütung: nach Tarif

Die Beachtung der Schwerbehindertenrichtlinien und der Vorschriften des Gesetzes über Teilzeitarbeit ist gewährleistet. Wir fördern die Gleichstellung von Frauen und Männern.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis zum 20. 8. 2010 an:

Deutsches Schiffahrtsmuseum
- Personalstelle -
Hans-Scharoun-Platz 1
27568 Bremerhaven

http://www.dsm.museum


Link

http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/all/LastUpdate Seit 12. August. Ebensfalls neu drei Handschriften aus Einsiedeln.


http://www.ub.uni-bielefeld.de/biblio/search/help/invisibleweb.htm

Über 1000 Fotos sind online: http://vzb.baw.de/bildarchiv/


http://idb.ub.uni-tuebingen.de/digitue/theo/quellen.html

Theologische Zeitschriften des 19. Jahrhunderts und einige Mongographien digitalisiert die UB Tübingen. Leider steht nicht dabei, welche Digitalisate schon im Netz sind, bei den meisten tut sich beim Klick auf den Volltextlink noch nichts.

Gut die Persistente URL:
http://idb.ub.uni-tuebingen.de/diglit/zth_1839_02/0099


Sehenswert: http://www.stadtgeschichte-heilbronn.de

Abbildungen sind wie üblich zu klein. Abbildungen in virtuellen Ausstellungen dürfen keine Briefmarken sein, die man nicht vergrößern kann, sie sollen zum Entdecken einladen und die Möglichkeiten digitaler Präsentation ausschöpfen!

1:1

http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg42908.html

zur Ankündigung der angeblichen Datenfreigabe.

http://beyondthejournal.net/

Auf beyondthejournal.net werden Lambert Heller und Heinz Pampel in den kommenden Wochen einige Überlegungen zur informationswissenschaftlichen Zeitschrift der Zukunft veröffentlichen.

Neu in Dilibri drei alte Kataloge Trierer Handschriften:

http://www.dilibri.de/ubtr/search/field?dc.subject=Verzeichnis

Alt in Manuscripta Mediaevalia
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/kataloge-online.htm#Trier

In ManuMed kommt man aufgrund der detaillierten Übersicht schneller zur Handschrift, Dilibri bietet eine Volltextsuche, aber keinen öffentlich zugänglichen OCR-Text.

http://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-German&month=1008&week=c&msg=2iy%2bLsh3esQbQjYMKcJvLg

http://www.informelles.de/2010/08/18/street-view-zum-selbermachen/

Mit der Flug-Drone von Parrot sind echte Live-Bilder möglich. Für 299,- EUR ist die AR.Drone beim Elektro-Discounter Saturn für jedermann erhältlich.

Zum Thema
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview

http://www.leidschendam-voorburg.nl/beeldenbank


"Ängstlich ist es, immer zu suchen, aber viel ängstlicher, gefunden zu haben und verlassen zu müssen."

"Das Stadtarchiv in Moers bleibt von heute an für rund dreieinhalb Monate geschlossen. Die Einrichtung muss für den Umzug ins neue Bildungszentrum packen. Das Zentrum soll nach seiner Fertigstellung nicht nur das Archiv, sondern auch die Stadtbibliothek, die Volkshochschule und das Moerser Kulturbüro beherbergen. Es wird Ende November offiziell eröffnet. Der Neubau ist Teil einer Public-Private-Partnership-Vereinbarung mit einem Bau-Konzern. Das Unternehmen saniert das denkmalgeschützte alte Rathaus und baut außerdem ein neues Rathaus und das Bildungszentrum. Im Gegenzug garantiert die Stadt, die Räume 23 Jahre lang zu nutzen und dafür Miete zu zahlen."
Quelle: WDR, Lokalzeit Duisburg, Nachrichten 18.8.2010

zum Stadtarchiv Moers: s. a. http://archiv.twoday.net/stories/6297831/

http://carta.info/31945/stadt-duisburg-haelt-loveparade-dokumente-unter-verschluss/

http://iserlohn.vern.at/Iserlohner_Urkundenbuch.pdf.zip (174 MB)



http://screenr.com/w00

Mein Testscreencast versucht (ohne Lautsprecher) zu erklären, wie man in Wikisource (de) zum Scan eines Merian-Textes kommt.

http://www.worldcat.org/ Da gibts jetzt neue Features, unter anderem die Anzeige von 3 neuen Rezensionen. Wie nennt Worldcat das in seiner deutschen Oberfläche? "Neueste Überprüfungen".

http://direkteaktion.over-blog.de/article-loveparade-wenn-aus-tatern-klager-werden-55562033.html

Das Landgericht Köln hat eine einstweilige Verfügung erlassen, die es xtranews verbietet, Dokumente aus dem Sicherheitsgutachten zu veröffentlichen. Grund: der Urheberrechtsschutz.

Ein skandalöses Vorgehen der Stadt und vor allem eine ungeheuerliche Entscheidung des LG Köln, das hier einer klar rechtsmissbräuchlichen Einschränkung der Pressefreiheit das Wort redet (Hinweis: ich kenne den Wortlaut der Verfügung nicht).

Es kann unmöglich rechtens sein, einen "kurzen Aktenvermerk" als urheberrechtlich geschützt zu betrachten, siehe
http://www.xtranews.de/2010/08/16/loveparade-gutachten-die-sache-mit-den-fluchtwegen/

Zum Thema Schutz für Gebrauchstexte: http://archiv.twoday.net/stories/6273383/

Wenn es dabei bleibt, bedeutet das: Dokumente, die für die allgemeine Meinungsbildung in einer die öffentlich wesentlich berührenden Frage wichtig und zugleich urheberrechtlich geschützt sind, sollten am besten Wikileaks übermittelt werden!

Mehr dazu:
http://www.ruhrbarone.de/sauerland-verklagt-blog-xtranews/
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/08/17/der-erbarmliche-oberburgermeister/
http://www.netzpolitik.org/2010/lovepared-stadt-duisburg-untersagt-blog-veroffentlichung-von-dokumenten/
http://www.myspace.com/duisburgnightmare/blog?bID=538326581
usw.

Update:

Spendenaufruf
http://www.xtranews.de/2010/08/18/spendenaufruf-xtranews-vs-adolf-sauerland/

Der Streisand-Effekt schlägt mal wieder zu - mehr und mehr veröffentlichen die Dokumente!

fiktives Wahlplakat von Metronaut:
http://www.metronaut.de/wp-content/uploads/loveparade_aufklaerer2.jpg

Dennis S. Karjala. 2010. "Why Intellectual Property Rights in Traditional Knowledge Cannot Contribute to Sustainable Development" ExpressO
Available at: http://works.bepress.com/dennis_karjala/5

The point is only that intellectual property rights in traditional knowledge can do no good (in promoting sustainability) and may do much harm, by tying up knowledge in exclusive rights that inhibit its application to sustainability (or anything else) without any compensating social gains.

See also
http://www.delicious.com/Klausgraf/Folklore

http://log.netbib.de/archives/2004/09/28/korruptes-afrika/

Update:
http://afro-ip.blogspot.com/2010/09/ghana-to-prosecute-illicit-uses-of.html

http://www.scienceblogs.de/zeittaucher/2010/08/sollen-historiker-bloggen-und-twittern.php

http://fiz1.fh-potsdam.de/volltext/aueintrag/10497.pdf

Nähere Stellungnahme folgt!

Eine Illustration der grandiosen Michaela ("Ich male meine Follower") Aichberger, publiziert in ihrem sensationell schönen Blögchen:



http://www.michaela-von-aichberger.de/2010/08/bovs-stadtebauliches-google-street-view-konzept/

Un nun etwas komplett Ähnliches:

http://www.spreeblick.com/2010/08/16/ich-bin-gegen-google-street-view-und-das-zeige-ich-auf-googlemaps/

Die taz weist auf Sightwalk hin:
http://www.taz.de/1/netz/netzpolitik/artikel/1/street-view-fuer-deutschland-laengst-online/

Ein Anflug von Einsicht: Bundesregierung lehnt den Bundesrats-Gesetzesentwurf gegen Streetview ab

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesregierung-lehnt-Gesetzentwurf-zu-Street-View-ab-1060802.html

De Maizière wies darauf hin, dass eine zu strikte Regulierung der Geodienste auch die Pressefreiheit gefährden könne. Nach dem Gesetzentwurf des Bundesrates könne das Fernsehen beispielsweise nicht mehr Straßenansichten aus Hochwassergebieten filmen, ohne bei allen Anwohnern um Erlaubnis zu fragen. Der Gesetzentwurf beschäftige sich zu sehr mit Straßen, Plätzen und Fassaden. "Mir geht es um den Schutz der Menschen", sagte de Maizière.

Update:
"das Einbrecher-Argument bei Google Streetview ist hanebüchen"
http://www.indiskretionehrensache.de/2010/08/google-streetview-und-die-einbrecher/

Weiteres zum Thema
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview

http://weblog.histnet.ch/archives/4192 kritisiert den Beitrag von Verleger Neininger in der NZZ http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/verlage_haben_anrecht_auf_besseren_schutz_1.7232236.html

http://ethikvonunten.wordpress.com/2010/08/17/gastbeitrag-das-internet-unendliche-weiten/

http://clioandme.wordpress.com/2010/08/15/old-german-handwriting/

Ziemlich idiotisch, so einen Scan nicht im Internet Archive, sondern in Google Docs hochzuladen. Und auch die ebendort anzutreffende Dissertation gehört in ein Repositorium.

http://www.alles-buch.uni-erlangen.de/digibuch.pdf


Link zum PDF

s. a. http://archiv.twoday.net/stories/5919414/




"Das Duisburger Stadtarchiv bewahrt in Zukunft die Kondolenzbücher der Loveparade-Katastrophe auf. Die offizielle Übergabe findet kommenden Donnerstag statt, so ein Sprecher der Mahnwache im Unglückstunnel. Von dort gibt es vier Kondolenzbücher mit mehreren tausend Unterschriften, das fünfte Buch lag im Duisburger Rathaus aus. Die Kondolenzbücher sollen ihren endgültigen Aufbewahrungsort in der künftigen Gedenkstätte für die 21 Todesopfer der Katastrophe finden. Der "Bürgerkreis Gedenken" erarbeitet zur Zeit ein Konzept zur Verwirklichung der Gedenkstätte."
Quelle: WDR Lokalzeit Duisbur, Nachrichten v. 17.8.2010
" .... Eine Idee sei, die vier im Tunnel entstandenen Kondolenzbücher im Fundament der noch zu planenden Gedenkstätte zu platzieren, so der Verein. Vorübergehend werden die Bücher aber zusammen mit dem Kondolenzbuch aus dem Duisburger Rathaus am kommenden Donnerstag an das Stadtarchiv zur Aufbewahrung übergeben. ...."
Quelle: derwesten.de, 17.8.2010
"... In einem silbernen Aluminiumkoffer brachte Dr. Michael Willardt, erster Vorsitzender des Vereins Zukunftsstadtteil, die im Karl-Lehr-Tunnel entstandenen Kondolenzbücher gestern ins Stadtarchiv. Dort übergab er die schwarz gebundenen Dokumente der Anteilnahme in die Obhut von Dr. Hans Georg Kraume, Leiter des Archivs. Der Experte will die Kondolenzbücher nicht nur aufbewahren, sondern sie als Mikrofilme für die Nachwelt erhalten. ...."
Quelle: RP-Online, 20.08.2010

"Der Nachlass des Komponisten Hugo Distler wird künftig in der Bayerischen Staatsbibliothek in München aufbewahrt. Distlers Erben übergaben der Bibliothek eine umfangreiche Sammlung von Musikhandschriften, Briefen und anderen Dokumenten. Der Nachlass soll nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Hugo Distler lebte von 1908 bis 1942. Er stammte aus Nürnberg und gilt als bedeutender Komponist von Chor- und Kirchenmusik des 20. Jahrhunderts."
Quelle: WDR-Kulturnachrichten v. 17.08.2010

".... Die Erben des Komponisten Hugo Distler haben ein umfangreiches Konvolut an Musikhandschriften, Korrekturfahnen von Druckausgaben sowie eine kleine Auswahl an Briefen und biographischen Dokumenten der Bayerischen Staatsbibliothek als Geschenk übereignet. Vor Rückführung in Familienbesitz und anschließender Schenkung an die Bibliothek war der Nachlass Distlers Teil des Hugo-Distler-Archivs der Bibliothek der Hansestadt Lübeck. ....."
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, 17.8.2010

Wikipedia-Artikel Hugo Distlers: http://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Distler

Link zum Hugo-Distler-Archiv der Stadtbibliothek Lübeck

"Mit diesem Bestand haben wir historisches Material übernehmen können, das für die Erforschung der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Münsters von sehr hohem Wert ist. Ein Archivschatz, der gehoben werden will." Dr. Hannes Lambacher, Leiter des Stadtarchivs Münster, weiß den jüngsten Neuzugang für sein Haus zu schätzen. Jetzt überreichte er dem Leiter Büroservice der AOK Regionaldirektion Münster/Coesfeld/Warendorf, Gerd Wehner, den Vertrag, der das Depot mit umfangreichen AOK-Akten besiegelt.
4,5 laufende Meter Protokollbücher der Selbstverwaltungsgremien, Unterlagen zu den Sozialwahlen, Satzungen, Haushaltspläne, Rechnungsunterlagen und Geschäftsberichte aus den Jahren 1913 bis 1995 umfasst der neue Bestand für das Stadtarchiv. Die 177 Archiveinheiten geben Schwarz auf Weiß Auskunft über die Organisation der Krankenversicherung, die Ausgestaltung sozialer Sicherheit bei der Leistungsentwicklung sowie die demokratische Mitbestimmung der Versicherten und Arbeitgeber. Und lassen so zum Beispiel Rückschlüsse auf die öffentlich-rechtliche Daseinsvorsorge im Krankheitsfall zu. Die flächendeckende Archivierung des Schriftgutes ehemaliger Allgemeiner Ortskrankenkassen in Westfalen-Lippe bietet auch aussagekräftiges Material für vergleichende Untersuchungen.
Die Weichen für die Archivierung der Unterlagen aus den Regionaldirektionen des Krankenversicherers wurden mit der Kooperation zwischen der AOK Westfalen-Lippe, den Kommunalarchiven und dem LWL-Archivamt für Westfalen gestellt.
Das Archivamt des Landschaftsverbandes bewertete vorhandenes Schriftgut in den Geschäftsstellen der Krankenkasse und bereitete es fachlich für die Übergabe in die Kommunalarchive auf.
Von dieser Zusammenarbeit profitierte jetzt auch das Stadtarchiv Münster. So bedankte sich Dr. Lambacher bei Hans-Jürgen Höötmann (LWL-Archivamt) für die fruchtbare Kooperation und den guten Service: "Schließlich konnten wir einen hervorragend erschlossenen und konservatorisch aufgearbeiteten Bestand übernehmen - das ist erfreulich und hat es bisher so noch nicht gegeben."
Zur Vorgeschichte: Die Allgemeinen Ortskrankenkassen in Westfalen-Lippe wurden mit Inkrafttreten des Bismarckschen Krankenversicherungsgesetzes 1884 auf der Ebene der Gemeinden gegründet. Im Laufe der Zeit passten sie sich in ihrer Struktur dem Verwaltungszuschnitt der heutigem Stadt- und Landkreise an.
Die einzelnen Kassen waren bis zu ihrer Fusion zur AOK Westfalen-Lippe im Jahr 1994 rechtlich eigenständig. Mit der Umstrukturierung nun ergab sich der Wunsch, das historische Schriftgut der ehemals selbstständigen Kassen zu sichern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen."


via MAilingliste "Westfälische Geschichte"

Gibt es bereits Erfahrungen zu diesem polnisch-deutschen Kooperationsprojekt? Siehe in Netz
http://straty.pl/index.php/de



Link zum Original

"Termin : 16. (09:30-17:00 Uhr) u. 17. (09:00-zirka 13:30 Uhr) September 2010
Ort : Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Berlin-Saal
Veranstalter : Initiative Fortbildung für wissenschaftliche Spezialbibliotheken und verwandte Einrichtungen e.V. in Kooperation mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) und der Koordinierungsstelle Magdeburg

Mehr als zehn Jahre nach der Washingtoner Konferenz, in der Deutschland mit Nachdruck zur Erforschung des Verbleibs von ns-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut aufgefordert war, gibt es – spät, aber nicht zu spät – ein Interesse von Museen und Bibliotheken an dem, was zu Zeiten des Nationalsozialismus in ihren Häusern geschah. Dies führt zwangsläufig zu auch einer verstärkten Beschäftigung mit der Herkunft ihrer Bestände an Kunstwerken und Bibliotheksgut. Während Entdeckungen im musealen Bereich oft spektakuläre Folgen haben, geht es bei Büchern - sie machen zahlenmäßig den weitaus größeren Anteil an Raubgut aus - um Massenware von meist geringem Geldwert. Ihr immaterieller beziehungsweise symbolischer Wert hingegen kann teilweise gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Selbst eine Handvoll Bücher kann zu einer umfassenden Aufarbeitung unrechtmäßiger Beschaffung führen und im Idealfall zum Erfolg bei den Restitutionsbemühungen. Was dieses für die Nachkommen bedeutet, verbietet eine jede Betrachtung des Aufwandes unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.
Spurensuche erfordert Geduld und Akribie. Der aufwändige Prozess der Recherche und Dokumentation schafft oft Probleme und bewirkt Ratlosigkeit. Hier wird unser Fort-bildungsangebot unmittelbar unterstützen: der Workshop richtet sich vorrangig an Kolleginnen und Kollegen, die sich NS-Raubgutforschung zur Aufgabe machen wollen, oder die hier noch ganz am Anfang stehen.

Programm Moderation: Dr. Annette Gerlach, ZLB

16. September 2010

09:30-10:00 Uhr Begrüßung/Einstimmung auf das Thema (Prof. Dr. Claudia Lux, Generaldirektorin der ZLB - angefragt)

10:00-10:15 Uhr Grußworte (André Schmitz, Staatssekretär für Kultur, Berlin)


Praxisbeispiele

10:15-11:00 Uhr Zur Einführung: Erfahrungen und Lehren aus zehnjähriger Beschäftigung mit NS-Raubgut an der Wienbibliothek (Mag. Christian Mertens, Wienbibliothek im Rathaus)

11:00-11:30 Uhr Kaffeepause/networking

11:30-12:15 Uhr 4 Bücher für Marie (Maria Kesting, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg - Carl von Ossietzky -)

12:15-13:00 Uhr Von der ersten Spur zur Onlineverzeichnung: Probleme und Möglichkeiten in der Praxis (Christiane Hoffrath, Universitäts- und Stadtbibliothek Köln)

13:00 Uhr Mittagspause

14:00-14:45 Uhr Von dubiosen Schenkungen und seltsamen Ankäufen – NS-Raubgut in der Bibliothek? Ein Werkstattbericht (Susanne Haendschke M.A., Bibliothek des Rheinischen Landesmuseums für Archäologie, Kunst und Kulturgeschichte, Bonn)

Orientierung/Hilfestellung

14:45-15:30 Uhr Informationen zur Rechtslage (Harald König, Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen, Berlin)

15:30-16:00 Uhr Kaffeepause/networking

16:00-16:45 Uhr Die Koordinierungsstelle Magdeburg (Dr. Michael Franz, Koordinierungsstelle Magdeburg)

16:45-17:30 Uhr Die Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung (Dr. Uwe Hartmann, Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung, Berlin)

17:30 Uhr Ende des ersten Veranstaltungstages

19:30 Uhr auf Wunsch: gemeinsames Abendessen


17. September 2010

Nachweisinstrumente

09:00-09:30 Uhr Die „Lostart“-Datenbank (Dr. Andrea Baresel-Brand, Koodinierungsstelle Magdeburg)

09.30-10.00 Uhr Die interne Erfassungsdatenbank im Projekt der ZLB (Peter Prölß, ZLB)

10.00-10:30 Uhr Die digitale Forschungssammlung NS-Raubgut in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar (Dr. Jürgen Weber, HAAB)

10.30-11.00 Uhr Kaffeepause/networking

11.00-11:45 Uhr Die Datenbank des Bundesarchivs für Gedenkbuch und Residentenliste (Nicolai M. Zimmermann M.A., Bundesarchiv Berlin)

11:45-12:30 Uhr Kooperative Provenienzerschließung: Verbundsysteme - Nationale Normdateien - ProvenienzWiki (Michaela Scheibe, Staatsbibliothek zu Berlin)

12:30-13:30 Uhr Abschlussdiskussion und

13:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Kostenbeitrag : EURO 85,-- (early bird-Tarif bei Anmeldung bis zum 20. August 2010); danach: EURO 125,--

Anmeldung : mit Angabe der Rechnungsadresse bei Evelin Morgenstern – Initiative Fortbildung … e.V. – morgenstern@initiativefortbildung.de

Anmeldeschluss : 09. September 2010"


via Archivliste

Nach mehr als zehnjähriger Sammlungs- und Dokumentationsarbeit zeigt das Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte Ostschweiz (in St. Gallen) erstmals die Vielfalt der Bestände, die zusammengekommen sind. Das Buch enthält sowohl kurze Bestandesbeschriebe als auch einführende Texte zu den Themen Politik, Religion, Gesundheit, Sprache, Arbeit, Kultur, Bildung und Frauenrollen. Ausgewählte Quellenbeispiele aus dem Archiv illustrieren diese Bereiche. Damit entsteht ein Kompendium, das die künftige Forschung zur Frauen- und Geschlechtergeschichte der Ostschweiz erleichtern und animieren wird.
Frauensache. Das Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte Ostschweiz 19.–21. Jahrhundert. Hg. Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte Ostschweiz
34.00 SFr. Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand. Das Buch ist noch nicht erschienen.
Quelle: website des Verlag Hierundjetzt, Schweiz

http://www.internet-law.de/2010/08/die-groteske-um-street-view.html

Gute FAQ
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Die-Streetview-FAQ-V2/forum-184247/msg-18993494/read/

Streetview vom unzerstörten L'Aquila, eine Dokumentation des Straßenbilds (ca. 2008) vor dem Erdbeben http://archiv.twoday.net/stories/5629775/
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San Gimigniano
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Prag
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Toulouse
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Zu Streetview
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview

http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/peer-review_unter_erfolgsdruck_1.7169970.html

(Der Artikel betrachtet irritierenderweise Peer Review als weiblich, während es üblicherweise (siehe Wikipedia) "das Peer Review" heißt.)

Teil 1 der Handschrift über die Archäologie von Christian Gottlob Heyne aus der Sächsischen Landesbibliothek online.

Das zweibändige Handwörterbuch erschien zu Ende der Weimarer Republik und umfasste auf 2.000 zweispaltigen Seiten etwa 1.000 Aufsätze, darunter gut 500 biographische Einträge. An der "überparteilichen" Enzyklopädie arbeiteten eine Reihe renommierter Gewerkschaftspraktiker, Funktionäre der Sozialverwaltungen und Hochschullehrer mit. Das Handbuch hatte internationalen Charakter und berücksichtigte insgesamt mehr als 40 Länder.
Der Gebrauchscharakter des Nachschlagewerkes ist heute immer noch hoch. Viele der behandelten Organisationen sucht man z. B. in der Online-Enzyklopädie "Wikipedia" vergeblich. Gleiches gilt für behandelte Personen. Das Handwörterbuch wurde bis auf die Artikelebene erschlossen. Mit Hilfe einer Google-basierten Volltextsuche werden weitere differenzierte Sucheinstiege möglich sein.
Mit der Online-Edition stärkt die Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung ihre Rolle als SSG-Bibliothek für den Sammelbereich Parteien und Gewerkschaften.
Internationales Handwörterbuch des Gewerkschaftswesens / hrsg. von Ludwig Heyde.
Berlin : Verl. Werk und Wirtschaft, 1931-1932. - XV, XVI, 2183 S.


http://library.fes.de/inhalt/digital/ihwg-edition.htm

Der Schwabenkrieg von 1499 zwischen der Eidgenossenschaft und Kaiser Maximilian I. fand in der zeitgenössischen Chronistik einen raschen und vielfachen Widerhall.
Gutmann gelingt nun durch umfassende Textvergleiche der Chroniken der Nachweis, dass die bislang als anonym und bloß nachrangig geltende Chronik des Kaspar Frey in
Wirklichkeit eine der frühesten Überlieferungen ist. Frey war langjähriger Stadtschreiber in Baden im Aargau und später in Zürich. Seine bislang ungedruckte Schrift wurde
demnach zur teils direkten, teils indirekten Grundlage vieler jüngerer Chronikwerke, die ihrerseits eine größere Verbreitung fanden. Teil 1 befasst sich mit der Identifikation des
Autors und mit der ausführlichen Einordnung des Texts in die eidgenössische Chronistik des 16. Jahrhunderts. Teil 2 bietet eine Edition der Frey'schen Chronik.


Zwei inhaltsreiche wohlgelungene dicke Bände, über die ich mich (ex dono auctoris) natürlich freue. Die 2010 erschienene Freiburger Dissertation geht zurück auf meine Übung "Paläographie und Internet am Beispiel des Schwabenkriegs" im WS 2000/2001, als ich Gutmann mit dem damals noch anonymen Text der in der Thurgauischen Kantonsbibliothek Frauenfeld Cod. Y 149 überlieferten Chronik bekannt machte.

Ganz zufrieden kann ich nicht sein, denn eine Open-Access-Veröffentlichung - bei Editionen meines Erachtens unausweichlich - steht in den Sternen. Wer heute Texte im Druck publiziert, vergräbt sie.


http://cyberarchiviste.over-blog.com/

http://fachmedien.net/medien/twitternde-verlage/

http://dailybooth.com/wimbauer/7248546

Foto Credit: http://www.waldgaenger.de oder http://www.wimbauer-buchversand.de oder http://www.eisenhutverlag.de

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview

Instruktiver Artikel, wenngleich schon etwas älter: http://www.zeit.de/zeit-wissen/2006/06/Geomarketing.xml

http://www.medievalists.net/2010/08/14/60-tweeters-for-medievalists/

http://www.medievalists.net/2009/01/07/medievalists-on-facebook/

http://www.kracke.org/blog/?page_id=1187


http://wwmm.ch.cam.ac.uk/blogs/murrayrust/?p=2540

http://www.rambow.de/friedrich-wilhelm-gercken.html

http://www.aallnet.org/products/pub_llj_v102n03.asp


http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33135/1.html

Der von Ingo Ruhmann bemühte § 204a StGB hat mit der Konstellation von Google Streetview vom Willen des Gesetzgebers nun wirklich nichtws zu tun. Wo sind denn bitteschön bei Google-Streetview die den höchstpersönlichen Lebensbereich verletzenden Bilder?

Der Unsinn mit der Aufnahmehöhe wird auch nicht richtiger dadurch, dass man ihn häufig wiederholt.

Hier eine kleine Rechenaufgabe: Eine Kamera, die sich in der Mitte einer 4 Meter breiten Fahrspur befindet, fotografiert in 2,50 Meter Höhe über eine blickdichte 2 Meter hohe Hecke hinweg. Wieviel Meter hinter der Hecke beginnt der für die Kamera einsehbare Erdboden?

Siehe auch hier
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview


Foto: 63mg http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de

Anscheinend nur 2.

Die seit 1993 erschienene Zeitschrift "Historische Anthropologie" (Böhlau-Verlag) gilt als innovatives Forum für kulturgeschichtlich inspirierte Forschungen. Ob ein Peer Review stattfindet, lässt sich der Zeitschriften-Website, angesiedelt bei der Uni Zürich, nicht entnehmen.

http://www.historische-anthropologie.uzh.ch

Seit 1933 dürften weit über 200 Aufsätze erschienen sein und noch viel mehr weitere Beiträge. 2009 erschienen 16 Aufsätze, 3 Forums-, 3 Debattenbeiträge, 1 Editorial und 18 "Lektüren" (= Rezensionen), also 41 Artikel.

Um Volltexte zu finden, wurden BASE und Google Scholar herangezogen.

Bei Google Scholar wurde im Zeitschriftenfeld Historische Anthorologie eingegeben, es wurden aber auch Artikel aus anderen Zeitschriften, vor allem aus der HZ gelistet. Die ersten 10 Seiten (je 100 Treffer) wurden durchgesehen, der Freidok-Treffer fand sich auf der ersten Seite; durch Nachrecherchieren wurde der Utrecht-Treffer entdeckt.

In BASE wurde nach "Historische Anthropologie" (als Phrase) gesucht. Außerordentlich ärgerlich ist die hohe Zahl der Repositorien-Treffer ohne Volltext. Insgesamt wurden 11 Titel in Repositorien ermittelt, die aus der HA stammen (von 67 ingesamt), davon ein einziger Volltext (allein ZORA in Zürich bot 5 Treffer ohne Volltext, Konstanz 2, Regensburg, Hagen und UC London je einen).

BASE fand den in seinem Index durchaus vorhandenen Utrechter Titel nicht, da die Metadaten unvollständig erfasst wurden (es fehlte die Quelle).

Die Ausbeute:

Aufsatz von Paletschek 2002
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/4701/

Aufsatz von Blok 2007
http://igitur-archive.library.uu.nl/let/2008-0222-200801/UUindex.html

Eine komplette Durchsicht der Google-Websuche
böhlau "historische anthropologie" filetype:pdf
erfolgte nicht. Es ist aber nicht damit zu rechnen, dass wesentlich mehr als die zwei ermittelten Artikel kostenfrei online sind.

Setzt man nur Aufsätze als Bezugsgröße an und rechnet man mit 250 Aufsätzen seit 1993, so entsprechen 2 von 250 0,8 Prozent. Das ist dann doch eher besch*** ... bescheiden.

Der Anteil frei zugänglicher Zeitschriftenartikel wurde von einer neuen Untersuchung für 2008 auf 20 % geschätzt:

http://archiv.twoday.net/stories/6400216/

Zum Thema Open Access und Selbst-Archivieren in der deutschen Geschichtswissenschaft
http://archiv.twoday.net/stories/6002752/

Kommentar zu: http://archiv.twoday.net/stories/6469393/

18.000 Euro im Jahr für einen Teilzeit-Redakteur und die IT sind doch eine ganze Menge Geld, auch wenn es sich 10 niederländische Institutionen teilen. Bei gerade mal 12 Artikeln pro Jahr.

Wozu braucht man eine eigene IT-Infrastruktur, wenn man ohnehin ein Repositorium betreibt? Eine grafisch passable Website kann man z.B. auch mit Wordpress realisieren, dafür müssten keine Gelder anfallen. Die Langzeitarchivierung würde durch das IR übernommen werden.

Ich denke, wenn man die Redaktionsarbeit auf die 10 Institutionen abwälzen würde, die ja alle Erfahrungen mit eigenen Publikationen haben, könnte man sich die Redakteursstelle sparen. Das Verteilen von vielleicht 20+ Einsendungen jährlich an die Gutachter ist ja wohl kaum der Rede wert.

1500 Euro je Artikel sind bei gerade mal 12 Artikeln im Jahr völlig übertrieben, auch wenn es sich nicht um Artikelgebühren handelt, sondern um den Anteil der partizipierenden Institutionen.

Siehe dazu:
http://archiv.twoday.net/stories/6205026/
http://archiv.twoday.net/stories/5646283/
http://archiv.twoday.net/stories/5545057/

Ergänzung: http://archiv.twoday.net/stories/5707980/

http://www.riha-journal.org/articles/2010/melzer-vorgeschichte-dresdner-kupferstich-kabinett/

http://aaupblog.aaupnet.org/?p=205

As a case study of how this model plays out, Voigt presented on the Journal of Archaeology in the Low Countries (JALC). The journal came about when two archaeological institutions approached AUP and asked the press to calculate the costs of an open access journal covering archaeology in Holland and Belgium. After calculating costs, the press collaborated with the original two institutions to find an additional seven partners with interest in the field.

The [Amsterdam University] press has developed a precise calculation of the required yearly costs for the operation of an open access journal. In the case of JALC, assuming a publishing frequency of one article per month, a part-time journal editor, IT development, and overhead, costs total €18,000. This cost is split evenly between the nine partners, leaving each responsible for €2,000 per year in addition to “their investment in time for acquisition, peer reviewing & editorial board.” This formula has been particularly successful for AUP because there is no risk involved – all costs have been anticipated and paid for by the funding partners. In fact, this model has also allowed the press to make a small profit, through subscription-based print-on-demand articles. Print subscriptions are available for € 99,95 a year, for which the subscriber receives two issues, each containing the previous six articles. Voigt reported that as of June, they had a steady 45 subscriptions, surely not a huge number, but an admirable bonus for an already self-sustaining project.

http://www.gulli.com/news/aus-creative-commons-wird-gema-2010-08-15

http://www.tuningbaghdad.net

Tuning Baghdad brings together a growing archive of rare video footage, audio clips and historical information on Iraqi Jewish musicians and the music scene that was displaced from Baghdad in the late 1940s and early 1950s.


http://toolserver.org/~magnus/book2scroll/index.html?lang=de&file=Reymont_-_Der_Vampir.djvu&pages=318&numlen=3&startpage=16

http://de.wikisource.org/wiki/Gotha_(Adelskalender)


"Karin Brennan arbeitet als Archivarin an der Universität in Sydney. Zurzeit ist sie am Uni-Archiv Münster, das „Asylarchiv“ des Kölner Stadtarchivs ist. Mit Brennan sprach Stefan Volberg über die Zukunft der Archivalien.

Sie verbringen einen Großteil Ihres Jahresurlaubs in Deutschland, um im Uni-Archiv Münster als Fachfrau bei der Betreuung der verschütteten Kölner Archivalien mitzuwirken. Warum?

Das Kölner Archiv habe ich nicht aus persönlicher Anschauung gekannt, aber die Nachricht vom Einsturz ging um die Welt. Ich möchte helfen, die Akten möglichst schnell wieder zugänglich zu machen.

Und das in Ihrem Urlaub?

In Australien haben wir eine andere Urlaubsregelung: vier Wochen Jahresurlaub und alle zehn Jahre drei Monate zusätzlich. Da habe ich den Zusatzurlaub genutzt.

Sie sind Deutsche - wie kamen Sie auf den Fünften Kontinent?

Ich habe Englisch und Geschichte auf Lehramt studiert und wollte nach England, wo ich meinen Mann kennen gelernt habe. Er stammt aus Australien. Dort habe ich eine Zusatzausbildung unter anderem als Archivarin gemacht und kam schließlich an das Uni-Archiv in Sydney.

Womit haben Sie in Münster zu tun?

Wir arbeiten uns durch die Kartons durch, sichten, sortieren, dokumentieren. Restaurieren ist die Arbeit anderer Spezialisten.

Sie sind Fachfrau als Archivarin. Sind Sie mitunter den Tränen nahe, wenn Sie die Beschädigungen sehen?

Manchmal schon! Allerdings bin ich emotional nicht ganz so betroffen: Es sind ja nicht meine Archivalien. Und es sind viele Dinge gefunden worden; unglaublich, was man durch Restaurierung wieder hinkriegen kann.

Waren Sie denn auch an der Unglücksstelle?

Im Vorbeigehen. Aber ich habe mir gedacht: Da wird ja gearbeitet, da störst du nur. Insgesamt war ich ein Wochenende in Köln.

Noch eine Woche, dann geht es wieder nach Hause. Und dann?

Ich werde den Kollegen berichten. Viele wollen gern helfen, aber es ist auch eine Frage der Sprache. Dass ich auch Deutsch spreche, ist natürlich sehr hilfreich, wenn man die Akten beurteilen muss.

Sind Sie zufrieden mit Ihrem Erfolg?

Ein bisschen schon. Wenn man was gefunden hat, das man wieder zusammenfügen kann, dann weiß man: Es ist wieder ein gutes Stück geschafft."

Quelle: Kölnische Rundschau, 12.8.2010

" .... Zu den Grundentscheidungen unseres Vorhabens gehörte die Einrichtung eines eigenen, mehr als 200.000 Blattkopien umfassenden ´Forschungsarchivs Flick, um dessen Aufbau und Erschließung sich Björn Berghausen M.A. als Projektarchivar verdient gemacht hat; ....
Vor allem in der Anfangsphase der Archivarbeit haben Dr. Sybille Steinbacher, PD Dr. Marcel Blodorf, Dr. Andreas Hilger und Dr. Christoph Kreutzmüller durch Übernahme konkreter Rechercheaufträge unterstütztz; in Moskau haben uns Prof. Dr. Bernd Bonwetsch, der Direktor des Deutschen Historischen Museums, und Dr. Andrej V. Doronin die Wege geebnet. Frau Doris Balan stelle den Nachlass ihres verstorbenen Mannes Ernst Balan zur Verfügung, das Archiv des U.S. Holocaust Memorial Museums in Washington D.C., beziehungsweise Herr Benjamin Ferencz eines Filmkopie seines Vorlasses. Herr Walter Schmitz war zu einem ausführlchen Gespräch bereit, auch über den Nachlass von Frau Helene Grimm ...."

aus: Norbert Frei/ Ralf Ahrens/Jörg Osterloh/Tim Schanetzky: Flick. Der Konzern. Die Familie. Die Macht, München 2009, S. 772 - 773

s. a. http://archiv.twoday.net/stories/6385567/

4barsrest explores the Brass Band Archive based in Wigan from 4barsrest.com on Vimeo.


" .... Der am Bau der Nord-Süd-Stadtbahn beteiligte Mannheimer Baukonzern Bilfinger Berger sieht trotz der ungeklärten Ursachen für den Einsturz des Stadtarchivs und der möglichen Mitverantwortung der Arbeitsgemeinschaft keinen Bedarf für zusätzliche finanzielle Rückstellungen. Der Versicherungsschutz für mögliche Risiken, die aus dem Projekt in Köln noch erwachsen könnten, reicht nach Darstellung von Unternehmenschef Herbert Bodner aus. Zudem peile der Konzern in diesem Jahr eine Verdoppelung des Gewinns an.

Dies teilte Bodner bei einer Telefonkonferenz zum Halbjahresbericht des Konzerns am Donnerstag mit. Die positive Einschätzung zum Versicherungsschutz gelte auch für den Fall, dass ein sehr hoher Schaden abgedeckt werden müsste. Schätzungen gehen von bis zu einer Milliarde Euro aus. Diese Summe wollte Bodner allerdings nicht bestätigen. ...."

Quelle: Kölner Stadt Anzeiger, 12.8.2010

" .... Rund fünf Millionen Papierfetzen wurden geborgen und provisorisch in Kisten im Bochumer Stadtarchiv verstaut.

Experten müssen diese „Köln-Flocken“ nun wie beim Puzzle zusammensetzen – und da könnte ihnen die „Stasi-Schnipselmaschine“ mit ihren Hochleistungsscannern wertvolle Dienste leisten: Gebaut vom Fraunhofer Institut im Auftrag der Birthler-Behörde wurden schon hunderte Säcke zerrissener Stasi-Akten rekonstruiert. Dabei untersucht ein spezielles Computerprogramm die eingescannten Fetzen nach bestimmten Merkmalen und setzt sie am Bildschirm nach und nach zusammen. Ein Ausdruck – und das Dokument ist wieder da.

Steffen Pospischil vom Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik zum EXPRESS: „Eine Machbarkeitsstudie ergab, dass 1.000 Teile der Kölner Fragmente mit der Methode der virtuellen Rekonstruktion ausgewertet werden konnten.“ Jetzt müssen die Kosten (die Rede ist von 2,8 Millionen Euro) für das große Stadtarchiv-Puzzle geklärt werden."

Quelle: Express.de 13.8.2010

s. a. http://archiv.twoday.net/stories/5842183/

"Der frühere Kulturstaatssekretär in NRW, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff (CDU), hat nach Medien Informationen gute Chancen, Kultursenator in Hamburg zu werden. Der Nordeutsche Rundfunk berichtete, Grosse-Brockhoff sei im Gespräch als Nachfolger der scheidenden Senatorin Karin von Welck (parteilos).

Eine offizielle Bestätigung gibt es noch nicht. Der CDU-Politiker habe sich einen exzellenten Ruf in der Kultur erarbeitet, berichtete des Sender. So habe der 60-Jährige in den fünf Jahren seiner Amtszeit den Kulturetat nahezu verdoppelt."
(Quelle: wdr.de, NRW kompakt, 14.8.2010)

" ..... Grosse-Brockhoff hat sich laut NDR 90,3 über die Parteigrenzen hinweg einen guten Ruf erarbeitet. In den fünf Jahren als Staatssekretär habe Grosse-Brockhoff beispielsweise den Kulturförder-Etat von 70 auf 140 Millionen Euro erhöhen können. Der 60-Jährige gelte zudem als Experte für schwierige Themen. Angeblich hat die scheidende Kultursenatorin Karin von Welck den CDU-Politiker selbst vorgeschlagen. Eine Sprecherin der Kultursenatorin sagte am Sonnabend, die Behörde werde sich an den Spekulationen nicht beteiligen.
Möglicherweise werden nach dem Amtswechsel auch die Zuständigkeiten in der Kulturbehörde neu verteilt, so NDR 90,3. Mit dem Thema Sport wird sich dem Bericht zufolge künftig das Ressort Inneres beschäftigen, die Medien werden im Wirtschaftsressort angesiedelt. Der künftige Kultursenator wäre auch für die Wissenschaft zuständig. Damit stünde Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) kurz vor ihrer Ablösung. Hamburgs Kulturschaffende hatten sich dafür eingesetzt, dass die Kultur als eigenständiges Ressort erhalten bleibt."

Quelle: NDR-Meldung, 14.8.2010

Da dürfen sich die Kollegen in Hamburg freuen: ein Kultutsenator, dem das Archivwesen nicht fremd ist. In NRW hat er jedenfalls 2 wichtige Projekte angestoßen: Landesinitiative Substanzerhalt, "Archiv und Jugend".

Eberhard Isenmanns Habilitationsschrift von 1983 ist auf dem Kölner Hochschulschriftenserver online

http://kups.ub.uni-koeln.de/volltexte/2008/2321/

http://www.heroicage.org/issues/13/forumb.php

http://www.mittelrheinische-kirchengeschichte.de/downloads/text.pdf

http://webdoc.sub.gwdg.de/diss/2010/kaneshiro_hauptmann/kaneshiro_hauptmann.pdf

Ich selbst stieß in meiner Archivschulzeit auf das Phänomen, als mir der geschätzte Kurskollege Heimers einmal die Geschichte von der Spinne in der Yucca-Palme erzählte.

http://de.wikisource.org/wiki/Deutsche_Reichstagsakten

 

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