Bereits 1997 hatte das BSG gemahnt, dass Juden, die im von den Nazis besetzten Osteuropa in Ghettos gearbeitet hatten, unter bestimmten Umständen einen Rentenanspruch erworben haben sollen.
2002 verabschiedete der Bundestag ein entsprechendes Gesetz, doch kaum einer bekam die versprochene Rente. Viele Beteiligte haben in dieser sensiblen Frage, bei der es um Entschädigung und zugleich Versöhnung geht, versagt: Die Parlamentarier der Großen Koalition, die über Jahre keinen Verbesserungsbedarf sahen, die Rentenversicherer, die stur ihre Maßstäbe der Gegenwart auf eine historische Situation anwendeten, und auch die Sozialgerichte, die zumeist der Verwaltungspraxis folgten und dann das Problem an die nächsthöhere Instanz weiterreichten.
Nun haben die zuständigen Senate des BSG, der 5. und der 13., fast wider Erwarten den rechten Weg genommen und alle, fast möchte man sagen, mutwillig aufgebauten Hürden niedergerissen. Gerade noch rechtzeitig vielleicht, um allzu großen moralischen Schaden von der Bundesrepublik abzuwenden. Dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack. Das Thema wurde von Politik und Verwaltung lange Zeit nicht ernst genug genommen mit der Folge, dass viele der hochbetagten NS-Opfer die Kehrtwende von Kassel gar nicht mehr erlebt haben.
Weiterlesen: Glatzel: Voraussetzungen für Rentenzahlungen an Ghettoarbeiter - Klärung durch die Entscheidungen des BSG vom 2./3. 6. 2009, NJW 2010, 1178
2002 verabschiedete der Bundestag ein entsprechendes Gesetz, doch kaum einer bekam die versprochene Rente. Viele Beteiligte haben in dieser sensiblen Frage, bei der es um Entschädigung und zugleich Versöhnung geht, versagt: Die Parlamentarier der Großen Koalition, die über Jahre keinen Verbesserungsbedarf sahen, die Rentenversicherer, die stur ihre Maßstäbe der Gegenwart auf eine historische Situation anwendeten, und auch die Sozialgerichte, die zumeist der Verwaltungspraxis folgten und dann das Problem an die nächsthöhere Instanz weiterreichten.
Nun haben die zuständigen Senate des BSG, der 5. und der 13., fast wider Erwarten den rechten Weg genommen und alle, fast möchte man sagen, mutwillig aufgebauten Hürden niedergerissen. Gerade noch rechtzeitig vielleicht, um allzu großen moralischen Schaden von der Bundesrepublik abzuwenden. Dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack. Das Thema wurde von Politik und Verwaltung lange Zeit nicht ernst genug genommen mit der Folge, dass viele der hochbetagten NS-Opfer die Kehrtwende von Kassel gar nicht mehr erlebt haben.
Weiterlesen: Glatzel: Voraussetzungen für Rentenzahlungen an Ghettoarbeiter - Klärung durch die Entscheidungen des BSG vom 2./3. 6. 2009, NJW 2010, 1178
KlausGraf - am Freitag, 23. April 2010, 20:12 - Rubrik: Archivrecht
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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32494/1.html
Das Argument, dass es doch eigentlich die Leser sind, deren Informations-Nachfrage über die Relevanz eines Lemmas entscheiden müsste, gilt als irrelevant. Auch, wenn die Wikipedia im Alltag heute eine hohe praktische Bedeutung genießt, scheint sie vorläufig wohl Selbstzweck einer nicht an Pragmatismus, sondern an konservativer Ordnungsliebe orientierten Community zu sein. Die Leser sind in der Wikipediawelt unmündig, ebenso Autoren, die von Lesern gewünschte Themen anbieten. Die Entscheidung darüber, was relevant ist, obliegt der "Großen Schwester" Wikipedia, die [...] weiß, was gut für uns ist.
Sehr richtig. In einem solchen Fall wird das Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit von selbsternannten Enzyklopädisten mit den Füßen getreten.

Das Argument, dass es doch eigentlich die Leser sind, deren Informations-Nachfrage über die Relevanz eines Lemmas entscheiden müsste, gilt als irrelevant. Auch, wenn die Wikipedia im Alltag heute eine hohe praktische Bedeutung genießt, scheint sie vorläufig wohl Selbstzweck einer nicht an Pragmatismus, sondern an konservativer Ordnungsliebe orientierten Community zu sein. Die Leser sind in der Wikipediawelt unmündig, ebenso Autoren, die von Lesern gewünschte Themen anbieten. Die Entscheidung darüber, was relevant ist, obliegt der "Großen Schwester" Wikipedia, die [...] weiß, was gut für uns ist.
Sehr richtig. In einem solchen Fall wird das Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit von selbsternannten Enzyklopädisten mit den Füßen getreten.
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Carta macht sich zurecht Sorgen um die Meinungsfreiheit:
http://carta.info/26015/abmahnrepublik-deutschland-i/
Wir sollten deshalb aufhören, uns immer nur über Einzelfälle zu empören. Solche Empörung flaut schnell wieder ab. Hier liegt etwas Grundsätzliches im Argen. Wir sollten die Zerstörung des gesellschaftlichen und kulturellen Klimas nicht länger hinnehmen. Wir müssen wieder zu Maß und Ziel zurückkehren.
Und dafür brauchen wir eine Allianz: Eine effektive Vernetzung von engagierten Rechtsanwälten, Bloggern, Netznutzern, Journalisten, Netzpolitikern, Initiativen und tatkräftigen Unterstützern. Wir brauchen einen Fonds, der Musterprozesse und Öffentlichkeitsarbeit durch alle Instanzen ermöglicht.
Auch ich wurde wegen Archivalia mehrfach vor Gericht gezerrt. Die letzte Abmahnung war ausgesprochen albern, weshalb das AG Trier die Klage auch zurückgewiesen hat - dieser Tage werde ich erfahren, ob die Gegenseite auf Berufung verzichtet. Abmahnungen an Internetblogs sollen diese einschüchtern - und dies gelingt in nicht wenigen Fällen auch gut. Daher sollten wir uns alle an einem entsprechenden Fond beteiligen.
http://carta.info/26015/abmahnrepublik-deutschland-i/
Wir sollten deshalb aufhören, uns immer nur über Einzelfälle zu empören. Solche Empörung flaut schnell wieder ab. Hier liegt etwas Grundsätzliches im Argen. Wir sollten die Zerstörung des gesellschaftlichen und kulturellen Klimas nicht länger hinnehmen. Wir müssen wieder zu Maß und Ziel zurückkehren.
Und dafür brauchen wir eine Allianz: Eine effektive Vernetzung von engagierten Rechtsanwälten, Bloggern, Netznutzern, Journalisten, Netzpolitikern, Initiativen und tatkräftigen Unterstützern. Wir brauchen einen Fonds, der Musterprozesse und Öffentlichkeitsarbeit durch alle Instanzen ermöglicht.
Auch ich wurde wegen Archivalia mehrfach vor Gericht gezerrt. Die letzte Abmahnung war ausgesprochen albern, weshalb das AG Trier die Klage auch zurückgewiesen hat - dieser Tage werde ich erfahren, ob die Gegenseite auf Berufung verzichtet. Abmahnungen an Internetblogs sollen diese einschüchtern - und dies gelingt in nicht wenigen Fällen auch gut. Daher sollten wir uns alle an einem entsprechenden Fond beteiligen.
KlausGraf - am Freitag, 23. April 2010, 19:38 - Rubrik: Archivrecht
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"Der Kölner Kulturdezernent Georg Quander steht wegen der noch nicht gegründeten Stiftung für das Historische Archiv in der Kritik. Die Ratsfraktion der Grünen wirft ihm Untätigkeit vor, weil er die Stiftungsgründung ein halbes Jahr nach dem Ratsbeschluss immer noch nicht in die Wege geleitet habe. Mit der Stiftung sollen Spenden für die Restaurierung der Archivalien finanziert werden, die bei dem Einsturz zu Schaden gekommen sind."
Quelle: WDR, Lokalzeit Köln, Nachrichten, 23.04.2010
Quelle: Pressemitteilung "Stiftung Historisches Archiv oder ´Da schau’n wir mal, das wird schon werden´“ der Kölner Ratsfraktion der Grünen , 22.04.2010:
"Vor über einem halben Jahr hat der Rat die Gründung einer Stiftung für das Historische Archiv beschlossen, um die Chancen auf private und öffentliche Drittgelder zu verbessern.
5 Millionen bringt die Stadt als Stiftungskapital ein.
Großes Vorbild für die Verwaltung war die Stiftung Frauenkirche, die alleine 100 Mio. € Spendengelder eingeworben hat.
Brigitta von Bülow erklärt: „Der Kulturdezernent, Prof. Quander, hat die Stiftung für das Historische Archiv bisher nicht einmal gegründet. Das muss er nun dringend erledigen!
Für die Ausstellungseröffnung in Berlin Anfang März 2010 hatte er dies öffentlich angekündigt.
Die Ausstellung ist am 11.4. zu Ende gegangen, die Stiftung gibt es immer noch nicht. Das ist ein echter Skandal! Es scheint so, als lege die Stadt keinen Wert auf Spenden und andere Drittgelder, die ohnehin nicht üppig versprochen werden.
Mit seiner angekündigten Einlage von gerade einmal 1 Mio. € in die Stiftung stiehlt sich besonders das Land aus seiner Mit-Verantwortung. Das ist eine peinliche und unsolidarische Haltung der Landesregierung gegenüber der größten Stadt in NRW.
Köln wird hier ein weiteres Mal im Regen stehen gelassen.
Und dies wird auch noch medienwirksam verkauft als „Erfüllung einer nationalen Aufgabe“.
Brigitta von Bülow "
Quelle: WDR, Lokalzeit Köln, Nachrichten, 23.04.2010
Quelle: Pressemitteilung "Stiftung Historisches Archiv oder ´Da schau’n wir mal, das wird schon werden´“ der Kölner Ratsfraktion der Grünen , 22.04.2010:
"Vor über einem halben Jahr hat der Rat die Gründung einer Stiftung für das Historische Archiv beschlossen, um die Chancen auf private und öffentliche Drittgelder zu verbessern.
5 Millionen bringt die Stadt als Stiftungskapital ein.
Großes Vorbild für die Verwaltung war die Stiftung Frauenkirche, die alleine 100 Mio. € Spendengelder eingeworben hat.
Brigitta von Bülow erklärt: „Der Kulturdezernent, Prof. Quander, hat die Stiftung für das Historische Archiv bisher nicht einmal gegründet. Das muss er nun dringend erledigen!
Für die Ausstellungseröffnung in Berlin Anfang März 2010 hatte er dies öffentlich angekündigt.
Die Ausstellung ist am 11.4. zu Ende gegangen, die Stiftung gibt es immer noch nicht. Das ist ein echter Skandal! Es scheint so, als lege die Stadt keinen Wert auf Spenden und andere Drittgelder, die ohnehin nicht üppig versprochen werden.
Mit seiner angekündigten Einlage von gerade einmal 1 Mio. € in die Stiftung stiehlt sich besonders das Land aus seiner Mit-Verantwortung. Das ist eine peinliche und unsolidarische Haltung der Landesregierung gegenüber der größten Stadt in NRW.
Köln wird hier ein weiteres Mal im Regen stehen gelassen.
Und dies wird auch noch medienwirksam verkauft als „Erfüllung einer nationalen Aufgabe“.
Brigitta von Bülow "
Wolf Thomas - am Freitag, 23. April 2010, 10:31 - Rubrik: Kommunalarchive
Carl Janusch berichtete am 20.04.2010: "Der Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln verursachte auch international große Resonanz. Besonders viele Zuschriften und Hilfsangebote erhielten wir aus den westlichen Nachbarländern, aber auch aus den USA und aus Japan.
Von den japanischen Forschern wurde bald nach dem Einsturz eine Unterschriftenaktion gestartet, die die Eröffnung eines provisorischen Lesesaals unterstützen sollte. Eine eigene Homepage zu der Katastrophe informiert dort seit einem Jahr über aktuelle Geschehnisse ( http://groups.google.co.jp/group/japanese-solidarity-for-cologne-historical-archive ).
Unter Federführung von Frau Dr. Yuki Ikari, ehemals Doktorandin der Rheinischen Landesgeschichte in Bonn, wurden in Japan über 1000 EUR an Spendengeldern gesammelt und zur Hälfte dem Digitalen Historischen Archiv und den Freunden und Förderern des Historischen Archivs überwiesen."
Von den japanischen Forschern wurde bald nach dem Einsturz eine Unterschriftenaktion gestartet, die die Eröffnung eines provisorischen Lesesaals unterstützen sollte. Eine eigene Homepage zu der Katastrophe informiert dort seit einem Jahr über aktuelle Geschehnisse ( http://groups.google.co.jp/group/japanese-solidarity-for-cologne-historical-archive ).
Unter Federführung von Frau Dr. Yuki Ikari, ehemals Doktorandin der Rheinischen Landesgeschichte in Bonn, wurden in Japan über 1000 EUR an Spendengeldern gesammelt und zur Hälfte dem Digitalen Historischen Archiv und den Freunden und Förderern des Historischen Archivs überwiesen."
Wolf Thomas - am Freitag, 23. April 2010, 09:59 - Rubrik: Kommunalarchive
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1. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6303440/
2. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6303828/
3. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6303983/
Aus diesen vier Bildern sollte sich jetzt aber über das Wochenende ein aussagekräftiges Bild "basteln" lassen?
Wolf Thomas - am Freitag, 23. April 2010, 08:45 - Rubrik: Unterhaltung
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KlausGraf - am Donnerstag, 22. April 2010, 23:28 - Rubrik: Datenschutz
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Altenhohenau:
http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/MA-G/L3/forschen/altenhohenau.html
Auch neue Katalogisate siehe
http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/geschichte/mittelalter3/clm23158.pdf
http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/MA-G/L3/forschen/altenhohenau.html
Auch neue Katalogisate siehe
http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/geschichte/mittelalter3/clm23158.pdf
KlausGraf - am Donnerstag, 22. April 2010, 23:13 - Rubrik: Kodikologie
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http://www.archive.org/details/repertoriumderd00hellgoog
Und als E-Text ohne Digitalisat-Nachweis:
http://www.dmg-ev.de/fachausschuesse/fagem/neueSeite/Hellmann.htm
Auf den Seiten des Fachausschusses für Geschichte der Meteorologie gibt es auch Kurzbiographien von MeteorologInnen:
http://fa-gem.dmg-ev.de/findbuch_intro.html
Und als E-Text ohne Digitalisat-Nachweis:
http://www.dmg-ev.de/fachausschuesse/fagem/neueSeite/Hellmann.htm
Auf den Seiten des Fachausschusses für Geschichte der Meteorologie gibt es auch Kurzbiographien von MeteorologInnen:
http://fa-gem.dmg-ev.de/findbuch_intro.html
KlausGraf - am Donnerstag, 22. April 2010, 23:05 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Donnerstag, 22. April 2010, 22:22 - Rubrik: Kodikologie
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http://www.bibliothek.kit.edu/open-access.php
Grundsatzposition März 2010: "Publikationen aus dem Karlsruher Institut für Technologie sollen künftig frei zugänglich sein, soweit nicht ausdrückliche Vereinbarungen mit Verlagen und anderen dem entgegenstehen. Das KIT ermutigt seine Forschenden, ihre Ergebnisse in Open Access-Zeitschriften zu veröffentlichen."
Grundsatzposition März 2010: "Publikationen aus dem Karlsruher Institut für Technologie sollen künftig frei zugänglich sein, soweit nicht ausdrückliche Vereinbarungen mit Verlagen und anderen dem entgegenstehen. Das KIT ermutigt seine Forschenden, ihre Ergebnisse in Open Access-Zeitschriften zu veröffentlichen."
KlausGraf - am Donnerstag, 22. April 2010, 22:18 - Rubrik: Open Access
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http://www.izwt.uni-wuppertal.de/repertorium/MS/Main.html
Das Repertorium deutscher wissenschaftlicher Periodika des 18. Jahrhunderts verzeichnet die Inhalte fast aller Periodika, die im 18. Jahrhundert und im deutschsprachigen Raum wissenschaftliche Aufsätze, Notizen oder Rezensionen veröffentlichten. Dies sind die (Nova) Acta Eruditorum, die periodischen Schriften der Akademien und schließlich die ersten wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Damit stellt dieses Repertorium ein Novum dar.
In früheren Online-Projekten sind bereits philosophische und belletristische Zeitschriften (v.a. Zeitschriften der Aufklärung, Universität Bielefeld) erschlossen worden, und es existiert ein Index zu deutschsprachigen Rezensionszeitschriften (IdRZ, Universität Göttingen). Dabei konzentrierte man sich vorrangig auf die Zeit der Spätaufklärung (1760-1800). Auf diesen Webseiten stehen hingegen Zeitschriften im Vordergrund, welche naturwissenschaftliche und mathematische Themen behandeln. Zudem wird der Zeitraum von 1660 bis 1815 erfaßt.
Eine Suchfunktion erschließt über 400 Bände und mehr als 13.000 Aufsätze und Rezensionen.
Das Repertorium deutscher wissenschaftlicher Periodika des 18. Jahrhunderts verzeichnet die Inhalte fast aller Periodika, die im 18. Jahrhundert und im deutschsprachigen Raum wissenschaftliche Aufsätze, Notizen oder Rezensionen veröffentlichten. Dies sind die (Nova) Acta Eruditorum, die periodischen Schriften der Akademien und schließlich die ersten wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Damit stellt dieses Repertorium ein Novum dar.
In früheren Online-Projekten sind bereits philosophische und belletristische Zeitschriften (v.a. Zeitschriften der Aufklärung, Universität Bielefeld) erschlossen worden, und es existiert ein Index zu deutschsprachigen Rezensionszeitschriften (IdRZ, Universität Göttingen). Dabei konzentrierte man sich vorrangig auf die Zeit der Spätaufklärung (1760-1800). Auf diesen Webseiten stehen hingegen Zeitschriften im Vordergrund, welche naturwissenschaftliche und mathematische Themen behandeln. Zudem wird der Zeitraum von 1660 bis 1815 erfaßt.
Eine Suchfunktion erschließt über 400 Bände und mehr als 13.000 Aufsätze und Rezensionen.
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Heimatkundliche Bücher auf dem Müll
Datum: Thu, 22 Apr 2010 19:51:06 +0200
Von: Anne Schulte-Lefebvre
An: Sauerland-L
Liebe Listenmitglieder
Heute erreichte mich eine unfassbare Nachricht, die ich hier
auszugsweise weitergebe:
"Eine Firma in Werdohl teilt mir mit, eine ganze Lkw-Ladung
heimatkundlicher Bücher liege auf dem Hof, und es sei doch zu schade,
diese einfach der Müllverbrennung oder dem Altpapier zu überantworten.
Auf dem Hof bot sich ein unbeschreibliches Bild. Hunderte von Büchern
lagen auf einem riesigen Haufen, die untersten in einer schwarzen Brühe
vom Abspritzen des Hofes. Gleich auf Anhieb sah ich zwei blaue
Plettenberg-Bücher, dann jede Menge gebundene Süderland- Heimatland der
Jahre 1926 bis 1935, Adressbücher des Kreises Altena (1906, 1926, 1961),
genealogische Hefte (Fam. Geck u.a.), Chroniken diverser Städte des
Märkischen Kreises, alles aus den Jahren ca. 1900 bis 1960. In rund zwei
Stunden habe ich mein Auto mit über 400 Büchern beladen. Meine
Feststellung, dass die Bücher nur hier aus dem Kreisarchiv stammen
können, wird durch Lächeln bestätigt. Ich habe inzwischen ein paar
Bücher sortiert: gebundene (!) Süderland-Heimatland- und
Märker-Ausgaben, Plettenberg, Herscheid, Kreis Altena, Lüdenscheid,
Meinerzhagen, Iserlohn, Hamm, Westfalen, drei Bände Voye, zweimal das
malerische und romantische Westfalen und als besonderes Schmankerl
"Ueber den Umgang mit Menschen Von Adolph Freiherrn Knigge", Hannover,
1865. Ebenfalls nicht schlecht "Winkhaus: Wir stammen aus Bauern- und
Schmiedegeschlecht", 1932, über 840 Seiten (mit vielen genealogischen
Daten zu den Plettenberger Dulheuern). Leider kam während meiner
Anwesenheit die große Raupe und schob den Bücherstapel zusammen. Gerne
wäre ich noch einmal wiedergekommen, um weitere Schätze zu bergen.
Kommentar der Firmensekretärin in Werdohl: "Warum haben die denn keinen
Bücherflohmarkt veranstaltet, evtl. für einen guten Zweck! Da wäre doch
richtig was in die Kasse gekommen!"
Stellungnahme des Kreisarchivs in Altena ist angefragt.
UPDATE:
Zwar hat das Kreisarchiv meine Anfrage ignoriert, aber mit der Printpresse gesprochen und bestritten, dass die Bestände aus dem Kreisarchiv stammen:
http://www.come-on.de/nachrichten/maerkischer-kreis/werdohl/mysterioeser-bucherfund-entsorger-menshen-729877.html
Dr. Christiane Todrowski vom Kreisarchiv in Altena bestreitet vehement, heimatgeschichtlich wichtige Bücher entsorgt zu haben. Es seien lediglich alte Verwaltungsunterlagen in geschlossenen Containern entsorgt worden. Das über hundert Jahre alte Kreishaus könne die Masse an Archivalien nicht mehr tragen.
Diese Aussonderungen beträfen aber auf keinen Fall die in Werdohl angesprochenen Bücher und Bände. Dr. Todrowski wehrt sich gegen den Vorwurf, die Bücher würden aus den Beständen des Kreisarchivs stammen: „Den Band von Schücking und Freiligrath würden wir doch nie aus der Hand geben. Und die Bände Süderland-Heimatland von 1926 bis 1935 hätte ich gerne – bei uns gibt es sie nämlich nicht.“
Auf Sauerland-L las man allerdings:
"Der Buchbestand trägt in vielen Fällen den Stempel "Dietrich
Woeste", so dass der Verdacht naheliegt, jemand hat einen Teil des (vielleicht als Leihgabe übereigneten) Privatarchivs D. Woeste entsorgt. Zahlreiche Bücher tragen auch den Stempel des "Vereins für Orts- und Heimatkunde", handschriftliche Vermerke von E. Dösseler u. a. mehr.
sowohl der Nachlass WOESTE wie auch der Nachlass DOESSELER befinden sich im Kreisarchiv des Märkischen Kreises:
< http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/bestand.jsp?archivNr=187&tektId=127 >
Werden also die Privatbibliotheken Woeste und Dösseler entsorgt?
Viele Grüße
Tobias Kemper
***
Das Vereinsarchiv des "Vereins für Orts- und Heimatkunde" sollte sich auch im Kreisarchiv des Märkischen Kreises befinden ...
< http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/bestand.jsp?archivNr=187&tektId=182 >
Wenn Frau Dr. Todrowski vom Kreisarchiv erklärt: "Von uns sind sie [die Bücher] definitiv nicht – vielleicht stammen sie aus einer Haushaltsauflösung", dann sollte man sie vielleicht einmal fragen, ob sie nachweisen kann, wo sich die Bestände Dösseler, Woeste und Verein für etc. in ihrem Haus befinden.
Update: Der Fund bleibt rätselhaft
http://www.come-on.de/nachrichten/maerkischer-kreis/altena/wertvoller-fund-beim-entsorger-729823.html
Die Kreisarchivarin gibt zu, dass sie nicht auf die Region bezogene Literatur zur Aussonderung vorgesehen hat. Es handele sich dabei aber bisher nur um alte Amtsblätter der Bezirksregierung Arnsberg und um für Sammler wenig interessante Bücher. Todrowski: „Wir haben hier im Haus Probleme mit der Statik bekommen. 100 000 Bände – die trägt das Gebäude einfach nicht. Wir haben uns viele Gedanken gemacht, welche Bücher wir aussortieren müssen. Entschieden haben wir uns für die Schriften, die sich nicht mit unserem Schwerpunkt der Region Südwestfalen beschäftigen.“ Doch auch diese Bücher habe das Kreisarchiv nicht verbrennen lassen wollen. Am 29. Mai findet im Kreisarchiv ein Tag der offenen Tür statt, bei dem die ausrangierten Bände an Sammler verschenkt werden sollen.
Update: http://archiv.twoday.net/stories/6309532/
Datum: Thu, 22 Apr 2010 19:51:06 +0200
Von: Anne Schulte-Lefebvre
An: Sauerland-L
Liebe Listenmitglieder
Heute erreichte mich eine unfassbare Nachricht, die ich hier
auszugsweise weitergebe:
"Eine Firma in Werdohl teilt mir mit, eine ganze Lkw-Ladung
heimatkundlicher Bücher liege auf dem Hof, und es sei doch zu schade,
diese einfach der Müllverbrennung oder dem Altpapier zu überantworten.
Auf dem Hof bot sich ein unbeschreibliches Bild. Hunderte von Büchern
lagen auf einem riesigen Haufen, die untersten in einer schwarzen Brühe
vom Abspritzen des Hofes. Gleich auf Anhieb sah ich zwei blaue
Plettenberg-Bücher, dann jede Menge gebundene Süderland- Heimatland der
Jahre 1926 bis 1935, Adressbücher des Kreises Altena (1906, 1926, 1961),
genealogische Hefte (Fam. Geck u.a.), Chroniken diverser Städte des
Märkischen Kreises, alles aus den Jahren ca. 1900 bis 1960. In rund zwei
Stunden habe ich mein Auto mit über 400 Büchern beladen. Meine
Feststellung, dass die Bücher nur hier aus dem Kreisarchiv stammen
können, wird durch Lächeln bestätigt. Ich habe inzwischen ein paar
Bücher sortiert: gebundene (!) Süderland-Heimatland- und
Märker-Ausgaben, Plettenberg, Herscheid, Kreis Altena, Lüdenscheid,
Meinerzhagen, Iserlohn, Hamm, Westfalen, drei Bände Voye, zweimal das
malerische und romantische Westfalen und als besonderes Schmankerl
"Ueber den Umgang mit Menschen Von Adolph Freiherrn Knigge", Hannover,
1865. Ebenfalls nicht schlecht "Winkhaus: Wir stammen aus Bauern- und
Schmiedegeschlecht", 1932, über 840 Seiten (mit vielen genealogischen
Daten zu den Plettenberger Dulheuern). Leider kam während meiner
Anwesenheit die große Raupe und schob den Bücherstapel zusammen. Gerne
wäre ich noch einmal wiedergekommen, um weitere Schätze zu bergen.
Kommentar der Firmensekretärin in Werdohl: "Warum haben die denn keinen
Bücherflohmarkt veranstaltet, evtl. für einen guten Zweck! Da wäre doch
richtig was in die Kasse gekommen!"
Stellungnahme des Kreisarchivs in Altena ist angefragt.
UPDATE:
Zwar hat das Kreisarchiv meine Anfrage ignoriert, aber mit der Printpresse gesprochen und bestritten, dass die Bestände aus dem Kreisarchiv stammen:
http://www.come-on.de/nachrichten/maerkischer-kreis/werdohl/mysterioeser-bucherfund-entsorger-menshen-729877.html
Dr. Christiane Todrowski vom Kreisarchiv in Altena bestreitet vehement, heimatgeschichtlich wichtige Bücher entsorgt zu haben. Es seien lediglich alte Verwaltungsunterlagen in geschlossenen Containern entsorgt worden. Das über hundert Jahre alte Kreishaus könne die Masse an Archivalien nicht mehr tragen.
Diese Aussonderungen beträfen aber auf keinen Fall die in Werdohl angesprochenen Bücher und Bände. Dr. Todrowski wehrt sich gegen den Vorwurf, die Bücher würden aus den Beständen des Kreisarchivs stammen: „Den Band von Schücking und Freiligrath würden wir doch nie aus der Hand geben. Und die Bände Süderland-Heimatland von 1926 bis 1935 hätte ich gerne – bei uns gibt es sie nämlich nicht.“
Auf Sauerland-L las man allerdings:
"Der Buchbestand trägt in vielen Fällen den Stempel "Dietrich
Woeste", so dass der Verdacht naheliegt, jemand hat einen Teil des (vielleicht als Leihgabe übereigneten) Privatarchivs D. Woeste entsorgt. Zahlreiche Bücher tragen auch den Stempel des "Vereins für Orts- und Heimatkunde", handschriftliche Vermerke von E. Dösseler u. a. mehr.
sowohl der Nachlass WOESTE wie auch der Nachlass DOESSELER befinden sich im Kreisarchiv des Märkischen Kreises:
< http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/bestand.jsp?archivNr=187&tektId=127 >
Werden also die Privatbibliotheken Woeste und Dösseler entsorgt?
Viele Grüße
Tobias Kemper
***
Das Vereinsarchiv des "Vereins für Orts- und Heimatkunde" sollte sich auch im Kreisarchiv des Märkischen Kreises befinden ...
< http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/bestand.jsp?archivNr=187&tektId=182 >
Wenn Frau Dr. Todrowski vom Kreisarchiv erklärt: "Von uns sind sie [die Bücher] definitiv nicht – vielleicht stammen sie aus einer Haushaltsauflösung", dann sollte man sie vielleicht einmal fragen, ob sie nachweisen kann, wo sich die Bestände Dösseler, Woeste und Verein für etc. in ihrem Haus befinden.
Update: Der Fund bleibt rätselhaft
http://www.come-on.de/nachrichten/maerkischer-kreis/altena/wertvoller-fund-beim-entsorger-729823.html
Die Kreisarchivarin gibt zu, dass sie nicht auf die Region bezogene Literatur zur Aussonderung vorgesehen hat. Es handele sich dabei aber bisher nur um alte Amtsblätter der Bezirksregierung Arnsberg und um für Sammler wenig interessante Bücher. Todrowski: „Wir haben hier im Haus Probleme mit der Statik bekommen. 100 000 Bände – die trägt das Gebäude einfach nicht. Wir haben uns viele Gedanken gemacht, welche Bücher wir aussortieren müssen. Entschieden haben wir uns für die Schriften, die sich nicht mit unserem Schwerpunkt der Region Südwestfalen beschäftigen.“ Doch auch diese Bücher habe das Kreisarchiv nicht verbrennen lassen wollen. Am 29. Mai findet im Kreisarchiv ein Tag der offenen Tür statt, bei dem die ausrangierten Bände an Sammler verschenkt werden sollen.
Update: http://archiv.twoday.net/stories/6309532/
Von den 123 Titeln der in der ULB Düsseldorf erhalten gebliebenen Sammlung liegen 45 digitalisiert vor.
"Der besondere Wert der Sammlung liegt in den Randbemerkungen und Glossen, die Longolius zugeschrieben werden."
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/nav/classification/406067
"Der besondere Wert der Sammlung liegt in den Randbemerkungen und Glossen, die Longolius zugeschrieben werden."
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/nav/classification/406067
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http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Alte-Landtags-Protokolle-jetzt-im-Internet_aid_846764.html
Digitalisate:
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/nav/classification/281368
Digitalisate:
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/nav/classification/281368
KlausGraf - am Donnerstag, 22. April 2010, 17:30 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.telemedicus.info/article/1707-LG-Hamburg-Wikimedia-Deutschland-haftet-nicht-fuer-Wikipedia.html
Aus den Kommentaren:
Bei dem Link zum Urteilsteiltext von "Volltext" zu sprechen, ist etwas übertrieben:
http://archiv.twoday.net/stories/6289769/
Dr. Klaus Graf (Homepage) am 14.04.2010 15:59 (Antwort)
***
Herr Dr. Graf,
die Art, wie Sie sich auf Ihrem Blog verhalten, finde ich relativ unverschämt. Zur Verbesserung der allgemeinen Diskussionskultur auf Telemedicus habe ich mir erlaubt, "archiv.twoday" in den Spamfilter einzutragen.
Wir nehmen gerne sachliche Kritik entgegen, aber nicht auf diese Weise. Und schon gar nicht möchten wir, dass Sie zwar unsere Kommentarspalte für Links zu Ihrem Blog benutzen, aber dort dann unsere Kommentare löschen.
Freundliche Grüße,
Simon Möller (Homepage) am 14.04.2010 21:34
Wie sich aus dem Update von http://archiv.twoday.net/stories/6289769/ ergibt, sind die von den Wikimedia-Anwälten wegzensierten Passagen sehr wohl relevant.
In Archivalia lösche ich grundsätzlich nur unsachliche oder persönlich diffamierende Beiträge. Was unsachlich oder persönlich diffamierend ist, entscheide ich, da ich medienrechtlich den Kopf für dieses Blog hinhalte. Einmal gelöschte Beiträge nochmals einzustellen, bringt nicht allzu viel, da ich nach ein paar solchen Versuchen keine Kommentare mehr zulasse und die sachlichen Kommentare in den Beitrag kopiere.
Aus den Kommentaren:
Bei dem Link zum Urteilsteiltext von "Volltext" zu sprechen, ist etwas übertrieben:
http://archiv.twoday.net/stories/6289769/
Dr. Klaus Graf (Homepage) am 14.04.2010 15:59 (Antwort)
***
Herr Dr. Graf,
die Art, wie Sie sich auf Ihrem Blog verhalten, finde ich relativ unverschämt. Zur Verbesserung der allgemeinen Diskussionskultur auf Telemedicus habe ich mir erlaubt, "archiv.twoday" in den Spamfilter einzutragen.
Wir nehmen gerne sachliche Kritik entgegen, aber nicht auf diese Weise. Und schon gar nicht möchten wir, dass Sie zwar unsere Kommentarspalte für Links zu Ihrem Blog benutzen, aber dort dann unsere Kommentare löschen.
Freundliche Grüße,
Simon Möller (Homepage) am 14.04.2010 21:34
Wie sich aus dem Update von http://archiv.twoday.net/stories/6289769/ ergibt, sind die von den Wikimedia-Anwälten wegzensierten Passagen sehr wohl relevant.
In Archivalia lösche ich grundsätzlich nur unsachliche oder persönlich diffamierende Beiträge. Was unsachlich oder persönlich diffamierend ist, entscheide ich, da ich medienrechtlich den Kopf für dieses Blog hinhalte. Einmal gelöschte Beiträge nochmals einzustellen, bringt nicht allzu viel, da ich nach ein paar solchen Versuchen keine Kommentare mehr zulasse und die sachlichen Kommentare in den Beitrag kopiere.
KlausGraf - am Donnerstag, 22. April 2010, 16:50 - Rubrik: Allgemeines

1. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6303440/
2. Bild: http://archiv.twoday.net/stories/6303828/
Wolf Thomas - am Donnerstag, 22. April 2010, 16:42 - Rubrik: Unterhaltung
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demnächst hier:
www.theyspokeout.com
„They Spoke Out: American Voices of Protest Against the Holocaust“
siehe auch Faz.de vom 22.4.10 (Mejías)
www.theyspokeout.com
„They Spoke Out: American Voices of Protest Against the Holocaust“
siehe auch Faz.de vom 22.4.10 (Mejías)
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http://hispana.mcu.es/
Hispana weist die Bestände von 126 Repositorien nach.
Man findet beispielsweise auf der Seite der Digitalen Sammlung der Extramadura:
Título Der Kampf um Badajoz im Frþhjahr 1812 : Grundzþge und Beispiele fþr fritische Behandlung friegsgeschichtlicher Stoffe
Autor Brodrþcf, Karl
Schaut man ins PDF des Buchs, stellt man fest, dass der Autor Brodrück heißt.
http://roda.culturaextremadura.com/ (langsamer Server), aber 700+ Digitalisate seit dem 16. Jahrhundert
Leider fehlen gerade die großen Sammlungen z.B. UB Granada.
Insgesamt verzeichnet das Register
http://hispana.mcu.es/en/comunidades/registros.cmd
über 400 Sammlungen (von denen aber nur Teil Online-Angebote hat).
April 2015: 210 Repositorien, Register: 620 Sammlungen.
Hispana weist die Bestände von 126 Repositorien nach.
Man findet beispielsweise auf der Seite der Digitalen Sammlung der Extramadura:
Título Der Kampf um Badajoz im Frþhjahr 1812 : Grundzþge und Beispiele fþr fritische Behandlung friegsgeschichtlicher Stoffe
Autor Brodrþcf, Karl
Schaut man ins PDF des Buchs, stellt man fest, dass der Autor Brodrück heißt.
http://roda.culturaextremadura.com/ (langsamer Server), aber 700+ Digitalisate seit dem 16. Jahrhundert
Leider fehlen gerade die großen Sammlungen z.B. UB Granada.
Insgesamt verzeichnet das Register
http://hispana.mcu.es/en/comunidades/registros.cmd
über 400 Sammlungen (von denen aber nur Teil Online-Angebote hat).
April 2015: 210 Repositorien, Register: 620 Sammlungen.
KlausGraf - am Donnerstag, 22. April 2010, 14:54 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.ingentaconnect.com/content/charleston/chadv/2010/00000011/00000004/art00005
Comparative review by Jeffrey Beall.
Excerpt:
"These publishers are predatory because their mission is not to
promote, preserve, and make available scholarship; instead, their
mission is to exploit the author-pays, Open-Access model for their own profit. They work by spamming scholarly e-mail lists, with calls for papers and invitations to serve on nominal editorial boards. If you subscribe to any professional e-mail lists, you likely have received some of these solicitations. Also, these publishers typically provide little or no peer-review. In fact, in most cases, their peer review process is a façade. None of these publishers mentions digital preservation. Indeed, any of these publishers could disappear at a moment's notice, resulting in the loss of its content..."
These publishers are reviewed:
Academic Journals
Academic Journals, Inc.
ANSINetwork
Dove Press
Insight Knowledge
Knowledgia Review
Libertas Academia
Science Publications
Scientific Journals International
Comparative review by Jeffrey Beall.
Excerpt:
"These publishers are predatory because their mission is not to
promote, preserve, and make available scholarship; instead, their
mission is to exploit the author-pays, Open-Access model for their own profit. They work by spamming scholarly e-mail lists, with calls for papers and invitations to serve on nominal editorial boards. If you subscribe to any professional e-mail lists, you likely have received some of these solicitations. Also, these publishers typically provide little or no peer-review. In fact, in most cases, their peer review process is a façade. None of these publishers mentions digital preservation. Indeed, any of these publishers could disappear at a moment's notice, resulting in the loss of its content..."
These publishers are reviewed:
Academic Journals
Academic Journals, Inc.
ANSINetwork
Dove Press
Insight Knowledge
Knowledgia Review
Libertas Academia
Science Publications
Scientific Journals International
KlausGraf - am Donnerstag, 22. April 2010, 14:43 - Rubrik: English Corner
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KlausGraf - am Donnerstag, 22. April 2010, 14:38 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Die Rektorenbilder aus der ersten Matrikel in guter Qualität:
http://www.unigeschichte.unibas.ch/materialien/rektoren/
Weitere Angebote:
http://www.unigeschichte.unibas.ch
Darstellung zum Universitätsarchiv:
http://www.unigeschichte.unibas.ch/materialien/das-archiv/

http://www.unigeschichte.unibas.ch/materialien/rektoren/
Weitere Angebote:
http://www.unigeschichte.unibas.ch
Darstellung zum Universitätsarchiv:
http://www.unigeschichte.unibas.ch/materialien/das-archiv/

KlausGraf - am Donnerstag, 22. April 2010, 14:31 - Rubrik: Universitaetsarchive
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Wolf Thomas - am Donnerstag, 22. April 2010, 13:18 - Rubrik: Unterhaltung
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Wolf Thomas - am Donnerstag, 22. April 2010, 10:26 - Rubrik: Unterhaltung
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Fachtagung zum Urheberrecht (des "verbundes" Archive von unten):
hier der Link: http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=7949&crtpage=4
Ort: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Eldenaerstr. 35, 10247 Berlin
Tel: + 49/30/28534 262
Sie erreichen uns im Internet unter www. boell.de
hier der Link: http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=7949&crtpage=4
Ort: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Eldenaerstr. 35, 10247 Berlin
Tel: + 49/30/28534 262
Sie erreichen uns im Internet unter www. boell.de
Bernd Hüttner - am Mittwoch, 21. April 2010, 20:39 - Rubrik: Archive von unten
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"In Dülmen müssen wegen der schlechten Finanzlage einige Bauprojekte verschoben werden. So verzögern sich unter anderem der Umbau des Bahnhofs und der Umzug des Stadtarchivs. Der verabschiedete Haushalt weist einen Fehlbetrag von elf Millionen Euro aus. Zum Jahresende wird Dülmen voraussichtlich rund 40 Millionen Euro Schulden haben. Sollte sich die Finanzlage nicht bald deutlich verbessern, drohen den Bürgern ab 2012 Steuererhöhungen. "
Quelle: WDR-Lokalzeit-Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.03.2010 via Mailingliste "Westfälische Geschichte"
Quelle: WDR-Lokalzeit-Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.03.2010 via Mailingliste "Westfälische Geschichte"
Wolf Thomas - am Mittwoch, 21. April 2010, 19:08 - Rubrik: Kommunalarchive
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Wolf Thomas - am Mittwoch, 21. April 2010, 16:10 - Rubrik: Kulturgut
In einem Moskauer Spezialarchiv wurde vor kurzem eine Entdeckung gemacht, die tiefe Einblicke in die Beziehung der Deutschen zu Adolf Hitler gewährt. In diesem Archiv lagerten über 100.000 Botschaften aus der deutschen Bevölkerung an den Diktator. Mit Hilfe dieser "Fanpost" und anderen Dokumenten vermittelt die Dokumentation von Michael Kloft einen Eindruck von der unfassbaren Ausstrahlung Hitlers und der unheimlichen Faszination, die der größte Teil der Deutschen für ihn empfand.
http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1134777,day=2,week=17,year=2010.html
Faszinosum Archiv ... Die Briefe stammen aus dem ehemaligen Sonderarchiv des Russischen Staatlichen Militärarchivs in Moskau. Die Vorankündigung von arte verzichtet darauf zu erwähnen, dass dazu bereits 2007 eine Edition von Henrik Eberle erschienen ist.
http://www.henrik-eberle.de/ns.html
http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1134777,day=2,week=17,year=2010.html
Faszinosum Archiv ... Die Briefe stammen aus dem ehemaligen Sonderarchiv des Russischen Staatlichen Militärarchivs in Moskau. Die Vorankündigung von arte verzichtet darauf zu erwähnen, dass dazu bereits 2007 eine Edition von Henrik Eberle erschienen ist.
http://www.henrik-eberle.de/ns.html
Dietmar Bartz - am Mittwoch, 21. April 2010, 15:53 - Rubrik: Kulturgut
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KlausGraf - am Mittwoch, 21. April 2010, 14:23 - Rubrik: Archivrecht
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KlausGraf - am Mittwoch, 21. April 2010, 14:17 - Rubrik: Archivbibliotheken
http://textundblog.de/?p=3486
Man kann nur noch kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen, dass die Öffentlich-Rechtlichen Sender aufgrund des sich der Verlagslobby beugenden Drucks aus der Politik absolut irrsinnige Maßnahmen ergreifen und wertvolle Inhalte aus dem Netz löschen, statt sie der Archivierungsfunktion des Internets zu überlassen und statt die (immerhin saftige Gebühren zahlenden) Rezipienten entscheiden zu lassen, wann sie was konsumieren.
Siehe auch:
http://julius01.posterous.com/loschen-statt-lesen-die-absurden-folgen-des-1
http://www.netzpolitik.org/2010/absurdistan-ard-startet-loeschaktion-fuer-online-inhalte/
Statt einer Löschaktion sollte es anders herum sein: Die von uns finanzierten Beiträge sollten so lange wie möglich in einem offenen Format bereit gestellt werden. Wir haben schließlich dafür bezahlt!
Man kann nur noch kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen, dass die Öffentlich-Rechtlichen Sender aufgrund des sich der Verlagslobby beugenden Drucks aus der Politik absolut irrsinnige Maßnahmen ergreifen und wertvolle Inhalte aus dem Netz löschen, statt sie der Archivierungsfunktion des Internets zu überlassen und statt die (immerhin saftige Gebühren zahlenden) Rezipienten entscheiden zu lassen, wann sie was konsumieren.
Siehe auch:
http://julius01.posterous.com/loschen-statt-lesen-die-absurden-folgen-des-1
http://www.netzpolitik.org/2010/absurdistan-ard-startet-loeschaktion-fuer-online-inhalte/
Statt einer Löschaktion sollte es anders herum sein: Die von uns finanzierten Beiträge sollten so lange wie möglich in einem offenen Format bereit gestellt werden. Wir haben schließlich dafür bezahlt!
KlausGraf - am Mittwoch, 21. April 2010, 14:02 - Rubrik: Medienarchive
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Lieber Thomas Wolf,
Sie sind (neben dem Administrator) die wichtigste Säule dieses Weblogs, das dank Ihnen archivischer und pluralistischer geworden ist. Sie haben unzählige gute und viele ideenreiche Beiträge eingebracht, haben als erster die Kölner Katastrophe hier gemeldet und in der Folgezeit unermüdlich zu diesem Thema recherchiert. Sie sind einer der wenigen Archivare, die sich für das Web 2.0 engagieren und twittern. Ich habe hier in der Dreisamstadt Freiburg gerade keine Muße, mir einen Satz zu DEPOSITUM zu überlegen, schließe mich aber dem Happy Birthday aus den dortigen Kommentaren sehr gern an. Ad multos annos ac contributiones!

Sie sind (neben dem Administrator) die wichtigste Säule dieses Weblogs, das dank Ihnen archivischer und pluralistischer geworden ist. Sie haben unzählige gute und viele ideenreiche Beiträge eingebracht, haben als erster die Kölner Katastrophe hier gemeldet und in der Folgezeit unermüdlich zu diesem Thema recherchiert. Sie sind einer der wenigen Archivare, die sich für das Web 2.0 engagieren und twittern. Ich habe hier in der Dreisamstadt Freiburg gerade keine Muße, mir einen Satz zu DEPOSITUM zu überlegen, schließe mich aber dem Happy Birthday aus den dortigen Kommentaren sehr gern an. Ad multos annos ac contributiones!

KlausGraf - am Mittwoch, 21. April 2010, 13:35 - Rubrik: Allgemeines
Welcher Satz kann aus den Anfangsbuchstaben des Wortes "Depositum" gebildet werden?
Zur Inspiration s.:
http://archiv.twoday.net/stories/6028489/
http://archiv.twoday.net/stories/6036834/
http://archiv.twoday.net/stories/6073805/
http://archiv.twoday.net/stories/6100722/
Zur Inspiration s.:
http://archiv.twoday.net/stories/6028489/
http://archiv.twoday.net/stories/6036834/
http://archiv.twoday.net/stories/6073805/
http://archiv.twoday.net/stories/6100722/
Wolf Thomas - am Dienstag, 20. April 2010, 21:29 - Rubrik: Unterhaltung
Aus gegebenem Anlass!
Wolf Thomas - am Dienstag, 20. April 2010, 20:38 - Rubrik: Unterhaltung
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Die Haller ZeitRäume werden als erstes stadtgeschichtliches Internetmuseum in Westfalen eröffnet.
Link
Link
Wolf Thomas - am Dienstag, 20. April 2010, 20:32 - Rubrik: Museumswesen
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"Fotofälschungen und Montagen gibt es fast so lange wie das Medium der Fotografie selbst.
Erst mit dem Aufkommen digitaler Fotos und preisgünstiger Bildbearbeitungsprogramme sind solche Eingriffe nicht länger nur spezialisierten Profis vorbehalten, sondern sie stehen fast jedem offen, der einen PC besitzt. Viele dieser Manipulationen entstehen ohne böse Absicht, im privaten Bereich ebenso wie etwa beim illustrativen Einsatz. Doch wenn solche Bilder missbraucht werden, haben sie die Macht, den Betrachtern eine Wirklichkeit vorzuspiegeln, die es so nie gegeben hat, und damit falsche Reaktionen und Weltbilder hervorzurufen.
Der seit sieben Jahren veranstaltete Wettbewerb des Bildbearbeitungsmagazins DOCMA hat 2009 als Thema "Richtig falsch" und befasst sich mit eben solchen Fälschungen. Nur, wenn man weiß, was möglich ist, kann man als Betrachter Bilder kritisch analysieren - Fachleuten aus den Bereichen der Bildforensik und Kriminalistik helfen diese Bilder dabei, ihr Handwerkszeug zur Entlarvung von Fälschungen weiterzuentwickeln. Neben den Fälschungen und Montagen werden immer auch die verwendeten Originalfotos sowie relevante Zwischenstufen zum Vergleich zu sehen sein. "
Quelle: Museum für Kommunikation
Wolf Thomas - am Dienstag, 20. April 2010, 20:26 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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Inhalt:
* Dan Cohen: Vorwort
* Martin Gasteiner und Peter Haber: Digitale Arbeitstechniken. Eine Einführung
* Valentin Groebner: Welches Thema? Was für eine Art Text? Vorschläge zum wissenschaftlichen Schreiben 2009 ff
* Jan Hodel: Recherche: Google – and Far Beyond
* Eva Pfanzelter: Von der Quellenkritik zum kritischen Umgang mit digitalen Ressourcen
* Stefan Meier: Semiotische Diskursanalyse in digitalen Medien – Zur Praxis diskursanalytischer Untersuchungen im World Wide Web
* Raghavan Manmatha: Bildsuche – Image Retrieval
* Georg Bernhard: Image Retrieval. Ergänzende Anmerkungen
* Jakob Krameritsch: Hypertext schreiben
* Daniel Burckhardt und Juliane Schiel: Kollaboratives Schreiben
* Debora Weber-Wulff: Copy + Paste = Plagiat?
* Oliver Klaffke: Schreibtools – mit Software bessere Texte schreiben
* Jens Runkehl und Torsten Siever: Zitieren und Belegen
* Michael Nentwich und René König: Peer Review 2.0: Herausforderungen und Chancen der wissenschaftlichen Qualitätskontrolle im Zeitalter der Cyber-Wissenschaft
* Olaf Blaschke: Vom Papier zum Pixel? Das geistes- und kulturwissenschaftliche Buch im digitalen Zeitalter
* Uwe Müller: Open Access. Eine Bestandsaufnahme
* Nikolaus Forgo und Seyavash Amini: Urheberrecht für die Geisteswissenschaften
* Emanuel Meyer: Ergänzung zu Urheberrecht für die Geisteswissenschaften
* Patrick Sahle: Digitale Editionstechniken
* Eva Pfanzelter und Christoph Praxmarer: Geographische Informationssysteme (GIS). Ein Ort in den Geisteswissenschaften
* Herausgeber, Autorinnen und Autoren
* Register
Link zum Inhaltsverzeichnis, zum Vorwort und zur Einführung (PDF
Wolf Thomas - am Dienstag, 20. April 2010, 20:19 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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" Dieses Zukunftshaus ist mobil: Es fährt, von Hand gezogen, auf drei Rädern durch das ganze Ruhrgebiet. Denn in einer Region, die von der Notwendigkeit schnellstmöglicher Mobilität geprägt ist, wählt die Regisseurin und Autorin Mirjam Strunk die langsamste Form der Fortbewegung: die Wanderung.
Auf der Suche nach dem „Gedächtnis des Ruhrgebiets“ bestimmen die jungen und alten Bewohner der Region die Route. Wer ihr unterwegs zufällig begegnet, wer sie einlädt oder wen sie gezielt besucht, kann in ihrem Erinnerungsarchiv, dem Memo-Mobil, eine Erinnerung hinterlassen und zu ihrem Wander/-Stadtführer werden. Was ihr Jung und Alt an Geschichten, Bildern, Objekte und Orten mit auf den Weg geben, sammelt Mirjam Strunk in ihrem Memo-Mobil, einem Handkarren, den sie ein Jahr lang hinter sich herzieht.
Auf gemeinsamen Erlebnistouren, in mobilen Gesprächssituationen und bei Jungen und Alten vor Ort zu Besuch werden stillgelegte Erinnerungsschätze und bislang unausgesprochenen Zukunftsvisionen verschiedener Altersgruppen und Kulturen unter anderem mit folgenden Fragen zu Tage gefördert: Braucht Zukunft Erinnerungen? Und wenn ja, welche? Welche Erinnerung des Ruhrgebiets willst du für deine Zukunft archivieren? Wann hat eine Erinnerung eine Zukunft? Und was geschieht, wenn die Erinnerungen der Jungen auf die Erinnerungen der Alten treffen?
Ausgeklappt verfügt das Memo-Mobil über ein Karteikastensystem mit ca. 1000 Erinnerungskarten, zwei Schreibtische mit Stühlen, einer Kamera für Videobotschaften und einen Telefonhörer, um die Erinnerungshotline anzurufen und eine Geschichte darauf zu hinterlassen.
Auf drei Arten kannst du somit Erinnerungen im „Gedächtnis des Ruhrgebiets“ archivieren:
1. Fülle eine vorgedruckte Erinnerungskarte aus, die anschließend in dem mobilen Archiv oder im Internet archiviert wird.
2. Wähle die Nummer 0201-45320067 und hinterlassen nach dem Signalton ihre Geschichte auf der Erinnerungshotline.
3. Trete vor die Kamera des mobilen Archivs und die erzählte Erinnerung wird in Form einer Videobotschaft archiviert.
Die Suche nach dem Gedächtnis des Ruhrgebiets hat drei Formen:
1. Mirjam Strunk ist mit ihrem Memo-Mobil vor Ort bei
- jüngeren Menschen (Schulen, Jugend-Treffs, ...)
- ältern Menschen (Alten-Treffs,...)
um mit ihnen an der Niederschrift oder Aufnahme ihrer Geschichte („the memory of my life“) zu arbeiten.
2. Mirjam Strunk wandert: an Orte, die im Gedächtnis des Ruhrgebiets archiviert werden sollen, mit den Menschen, die dazu eine Geschichte zu erzählen haben.
3. Mirjam Strunk im Dialog: Junge und Alte befragen sich zu ihren Erinnerungen
Die Suche wird fotografisch, filmisch und auf dieser Website dokumentiert.
Das „Gedächtnis des Ruhrgebiets“ im Schauspielhaus Bochum:
Am 19. November 2010, dem „Tag der Generationen“, entfaltet sich das „Gedächtnis des Ruhrgebiets“ mit all seinen Erinnerungsschätzen auf der Bühne des Schauspielhauses Bochums.
Mirjam Strunk:
Mirjam Strunk, geboren 1974, studierte Angewandte Kulturwissenschaft und Ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim und Performance Art an der Kunsthochschule Utrecht (NL). Seit 1998 konzipiert und realisiert sie interkulturelle und intergenerative Theaterprojekte mit Jugendlichen, Migranten und Senioren (am Schauspiel Essen u.a. „Liebe“, „Flüchtlinge im Ruhestand“ und „Glücksritter“). Als Autorin erhielt sie Stipendien und Stückaufträge u.a. am Stadttheater Hildesheim, am Theater Aachen und am Kinder- und Jugendtheater Krefeld.
Kontakt:
Gedächtnis des Ruhrgebiets
Schauspiel Essen, z.Hd. Olaf Kröck, Theaterplatz 11, 45127 Essen"
Auf der Suche nach dem „Gedächtnis des Ruhrgebiets“ bestimmen die jungen und alten Bewohner der Region die Route. Wer ihr unterwegs zufällig begegnet, wer sie einlädt oder wen sie gezielt besucht, kann in ihrem Erinnerungsarchiv, dem Memo-Mobil, eine Erinnerung hinterlassen und zu ihrem Wander/-Stadtführer werden. Was ihr Jung und Alt an Geschichten, Bildern, Objekte und Orten mit auf den Weg geben, sammelt Mirjam Strunk in ihrem Memo-Mobil, einem Handkarren, den sie ein Jahr lang hinter sich herzieht.
Auf gemeinsamen Erlebnistouren, in mobilen Gesprächssituationen und bei Jungen und Alten vor Ort zu Besuch werden stillgelegte Erinnerungsschätze und bislang unausgesprochenen Zukunftsvisionen verschiedener Altersgruppen und Kulturen unter anderem mit folgenden Fragen zu Tage gefördert: Braucht Zukunft Erinnerungen? Und wenn ja, welche? Welche Erinnerung des Ruhrgebiets willst du für deine Zukunft archivieren? Wann hat eine Erinnerung eine Zukunft? Und was geschieht, wenn die Erinnerungen der Jungen auf die Erinnerungen der Alten treffen?
Ausgeklappt verfügt das Memo-Mobil über ein Karteikastensystem mit ca. 1000 Erinnerungskarten, zwei Schreibtische mit Stühlen, einer Kamera für Videobotschaften und einen Telefonhörer, um die Erinnerungshotline anzurufen und eine Geschichte darauf zu hinterlassen.
Auf drei Arten kannst du somit Erinnerungen im „Gedächtnis des Ruhrgebiets“ archivieren:
1. Fülle eine vorgedruckte Erinnerungskarte aus, die anschließend in dem mobilen Archiv oder im Internet archiviert wird.
2. Wähle die Nummer 0201-45320067 und hinterlassen nach dem Signalton ihre Geschichte auf der Erinnerungshotline.
3. Trete vor die Kamera des mobilen Archivs und die erzählte Erinnerung wird in Form einer Videobotschaft archiviert.
Die Suche nach dem Gedächtnis des Ruhrgebiets hat drei Formen:
1. Mirjam Strunk ist mit ihrem Memo-Mobil vor Ort bei
- jüngeren Menschen (Schulen, Jugend-Treffs, ...)
- ältern Menschen (Alten-Treffs,...)
um mit ihnen an der Niederschrift oder Aufnahme ihrer Geschichte („the memory of my life“) zu arbeiten.
2. Mirjam Strunk wandert: an Orte, die im Gedächtnis des Ruhrgebiets archiviert werden sollen, mit den Menschen, die dazu eine Geschichte zu erzählen haben.
3. Mirjam Strunk im Dialog: Junge und Alte befragen sich zu ihren Erinnerungen
Die Suche wird fotografisch, filmisch und auf dieser Website dokumentiert.
Das „Gedächtnis des Ruhrgebiets“ im Schauspielhaus Bochum:
Am 19. November 2010, dem „Tag der Generationen“, entfaltet sich das „Gedächtnis des Ruhrgebiets“ mit all seinen Erinnerungsschätzen auf der Bühne des Schauspielhauses Bochums.
Mirjam Strunk:
Mirjam Strunk, geboren 1974, studierte Angewandte Kulturwissenschaft und Ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim und Performance Art an der Kunsthochschule Utrecht (NL). Seit 1998 konzipiert und realisiert sie interkulturelle und intergenerative Theaterprojekte mit Jugendlichen, Migranten und Senioren (am Schauspiel Essen u.a. „Liebe“, „Flüchtlinge im Ruhestand“ und „Glücksritter“). Als Autorin erhielt sie Stipendien und Stückaufträge u.a. am Stadttheater Hildesheim, am Theater Aachen und am Kinder- und Jugendtheater Krefeld.
Kontakt:
Gedächtnis des Ruhrgebiets
Schauspiel Essen, z.Hd. Olaf Kröck, Theaterplatz 11, 45127 Essen"
Wolf Thomas - am Dienstag, 20. April 2010, 20:08 - Rubrik: Wahrnehmung
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http://pares.mcu.es/
Ein hölzerner Auftritt. Typische Selbstdarstellung phantasieloser Mammutministerien. Praxisferne Bürokraten waren am Werk.
Ein hölzerner Auftritt. Typische Selbstdarstellung phantasieloser Mammutministerien. Praxisferne Bürokraten waren am Werk.
vom hofe - am Dienstag, 20. April 2010, 20:02
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"Ende der 50er Jahre ins Leben gerufen, wuchs das Archiv der Kurzfilmtage - auch dank guter Zusammenarbeit mit den osteuropäischen Ländern - rasch an. Angekauft wurden in der Regel Preisträgerfilme; seit 1993 werden deutsche Kurzfilme als Leihgabe für den Verleih erworben. So wurde die Sammlung auf heute über 1.750 Titel mit rund 2.400 Kopien vergrößert. Mit über 100 Filmen allein aus Ex-Jugoslawien, überdies Kopien aus über 60 Ländern von Ägypten bis Sambia, ist die Einmaligkeit und Bedeutung dieser internationalen Kurzfilmsammlung angedeutet.
Filmnationen wie die CSSR, Großbritannien, Frankreich, Italien, Polen, USA sind ebenso vertreten wie bedeutende Namen aus der Festivalgeschichte, von Kenneth Anger und Santiago Alvarez über Walerian Borowczyk, Jürgen Böttcher, Maya Deren, Claude Goretta, Werner Herzog, Takahiko Iimura, Romuald Karmarkar, Alexander Kluge, Jan Lenica, George Lucas, Toshio Matsumoto, Matthias Müller, Roman Polanski, Alain Resnais, Zbigniew Rybczynski, Aleksandr Sokurov, Jan Svankmajer bis hin zu Istvan Szabo, Alain Tanner und Zelimir Zilnik. Zum Archiv gehört auch eine Sammlung mit Kopien aus den Sportfilmtagen Oberhausen (1968-75).
Im Archiv stehen Sichtungsmöglichkeiten für alle vorhandenen Formate zur Verfügung. Eine Datenbank gibt Auskunft über den Filmbestand. Die Kurzfilmtage bemühen sich, ihr Archiv im Einklang mit dem Reglement der FIAF (Féderation International des Archives du Film) zu unterhalten und die Kopien für Verleih und wissenschaftliche Einrichtungen verfügbar zu machen. Zudem werden Kopien fortlaufend fachgerecht regeneriert. Darüber hinaus bemühen sich die Kurzfilmtage um eine Digitalisierung der wichtigsten Kopien im Archiv.
Da das Archiv jedoch kein Ausgangsmaterial (Negative, Ton) verwahrt und die Kopien in den zurückliegenden vierzig Jahren einer regen Abnutzung unterlagen, wird jede Kopie sorgfältig geprüft, bevor eine Entscheidung über eine Projektion getroffen werden kann."
Quelle: http://www.kurzfilmtage.de/archiv.html
Link zur Archivdatenbank
Filmnationen wie die CSSR, Großbritannien, Frankreich, Italien, Polen, USA sind ebenso vertreten wie bedeutende Namen aus der Festivalgeschichte, von Kenneth Anger und Santiago Alvarez über Walerian Borowczyk, Jürgen Böttcher, Maya Deren, Claude Goretta, Werner Herzog, Takahiko Iimura, Romuald Karmarkar, Alexander Kluge, Jan Lenica, George Lucas, Toshio Matsumoto, Matthias Müller, Roman Polanski, Alain Resnais, Zbigniew Rybczynski, Aleksandr Sokurov, Jan Svankmajer bis hin zu Istvan Szabo, Alain Tanner und Zelimir Zilnik. Zum Archiv gehört auch eine Sammlung mit Kopien aus den Sportfilmtagen Oberhausen (1968-75).
Im Archiv stehen Sichtungsmöglichkeiten für alle vorhandenen Formate zur Verfügung. Eine Datenbank gibt Auskunft über den Filmbestand. Die Kurzfilmtage bemühen sich, ihr Archiv im Einklang mit dem Reglement der FIAF (Féderation International des Archives du Film) zu unterhalten und die Kopien für Verleih und wissenschaftliche Einrichtungen verfügbar zu machen. Zudem werden Kopien fortlaufend fachgerecht regeneriert. Darüber hinaus bemühen sich die Kurzfilmtage um eine Digitalisierung der wichtigsten Kopien im Archiv.
Da das Archiv jedoch kein Ausgangsmaterial (Negative, Ton) verwahrt und die Kopien in den zurückliegenden vierzig Jahren einer regen Abnutzung unterlagen, wird jede Kopie sorgfältig geprüft, bevor eine Entscheidung über eine Projektion getroffen werden kann."
Quelle: http://www.kurzfilmtage.de/archiv.html
Link zur Archivdatenbank
Wolf Thomas - am Dienstag, 20. April 2010, 19:58 - Rubrik: Filmarchive
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Key Visual, 56. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen © Kurzfilmtage / Boros
Dieses Programm möchte das frühe Kino sichtbar und erlebbar machen als eine vergessene, aber hoch aktuelle Produktion und Aufführungspraxis und eine reale Alternative zu Kino und Museum in ihrer gegenwärtigen Form. Aus der Tiefe der Zeit vor 1918 wird ein wilder Kurzfilmkontinent an die Oberfläche der Gegenwart gebracht. Das frühe Kino entwickelte partizipatorische und hybride Formen der Aufführung; in den ersten Jahren ohne jegliche Zulassungsbeschränkungen, war es bis um 1910 ein gemeinsamer öffentlicher Ort für alle Altersgruppen und Klassen und das erste weltweite Netz: Zum ersten Mal sahen Menschen in vielen Teilen der Welt zur gleichen Zeit gleiche Darbietungen.
Die einzelnen Programme illustrieren die Vielfalt der Experimente: Von den angewandten Farbverfahren, die vom reinen Farblichtspiel bis zu illuminierten Versailles-Fontänen reichten, über die Entdeckung der Möglichkeiten von Raum und Bewegung bis zur lustvollen Demontage der Autoritäten in den zahllosen Filmen über rebellische Dienstboten oder unbestrafte böse Buben und Mädchen. Die innovativen Produktionen des damaligen Weltmarktführers Pathé Frères werden ebenso gewürdigt wie die der Konkurrenten Gaumont, Lux und Star-Film oder der italienischen Konkurrenz mit ihren komischen Serien wie "Cretinetti".
Mit Vom Meeresgrund führen die Kurzfilmtage ihre Recherche für ein imaginäres Kinomuseum weiter, in dem das Museum durch das Kino neu erfunden wird. Die Festivalsituation erlaubt eine zeitgenössische Programmierung dieser Filme, deren Präsentation damals viel eher einer Form frei zugänglicher Ausstellungskunst ähnelte. So öffnet die Begegnung mit dem frühen Film dem Publikum neue Perspektiven auf das Medium Film, die mit der normalen Kino-Erfahrung wenig zu tun haben.
Die Kuratoren:
Mariann Lewinsky hat über japanische Avantgarde promoviert und leitet in Bologna seit 2004 das Projekt „A Hundred Years Ago“. Sie kuratiert Festivals und Ausstellungen, restauriert Filme (u.a. Ella Maillart) und lehrt (Universität Zürich).
Eric de Kuyper ist Experimentalfilmer und Autor. Er entwickelt an inspirierenden Orten Kunstperformances mit frühen Filmen in Kombination mit Musik (Imaginaires en context).
02.05.10 Lichtburg 22:30 Vom Meeresgrund: Das Experiment Film 1898-1918
Witz gibt Freiheit und Freiheit gibt Witz
Musikalische Begleitung: Donald Sosin

56. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen, Thema "Vom Meeresgrund: Das Experiment Film 1898-1918", Lèvres collés, Frankreich, Pathé 1906, © Filmarchiv Austria
Scenes in the Record Demonstration of Suffragettes, GB, 1910, 3'
Pathé Gazette No 210, Frankreich, 1913, 1'
St. Leonards Outrage, GB, 1913, 1'
Trafalgar Square Riot, GB, 1913, 1'
Tilly in a Boarding House, Lewis Fitzhamon, GB, Hepworth, 1910, 7'
Tilly and the Fire Engines, Lewis Fitzhamon, GB, Hepworth, 1911, 3'
Lèvres collés, Frankreich, Pathé, 1906, 3'
Mes filles portent la jupe-culotte, Frankreich, Pathé, 1911, 6'
Education physique étudiée au ralentisseur, Frankreich, Pathé, 1915, 7'
Le Bon Invalide et les enfants, Frankreich, Gaumont, 1908, 4'
Duello allo shrapnel, Ernesto Vaser, Italien, Itala, 1913, 10'
D'ou viennent les faux cheveux, Frankreich, Gaumont Pathé, 1909, 6'
Pathé Courant – Fashion of Paris, Frankreich, 1912, 3'
A Lady and Her Maid, Bert Angeles, USA, Vitagraph, 1913, 13'
04.05.10 Lichtburg 17:00 Vom Meeresgrund: Das Experiment Film 1898-1918
Programm=Publikum
Musikalische Begleitung: Donald Sosin
Lea e il gomitolo, Italien, Cines, 1913, 5'
Le Cochon danseur, Frankreich, 1907, 6'
Latham's Machine Being Towed in after His Wonderful Flight on 22nd October, Frankreich, 1909, 3'
Les Surprises de l´aviation, Frankreich, 1909, 8'
Le Moulin maudit, Alfred Machin, Frankreich, Pathé, 1909, 7'
Un Monsieur qui a mangé du taureau, Frankreich, Gaumont, 1909, 9'
Une corderie, Frankreich, Pathé, 1909, 4'
Amour d´esclave, Albert Capellani, Frankreich, Pathé, 1907, 11'
Feu d'artifice, Frankreich, 1905, 3'
Quelle: http://www.kurzfilmtage.de/
Auf die Frage der Rheinischen Post "In welchen Ländern wurde um die Jahrhundertwende am meisten gefilmt?" am 17.04.2010 antwortete Lewinsky: "Das ästhetisch interessanteste und produktivste Produktionzentrum war eindeutig Frankreich. Darum gibt es dort auch große Sammlungen, außerdem findet man diese frühen Filme in Archiven in London, Bologna, in den Niederlanden, weniger in Deutschland. ...."
Wolf Thomas - am Dienstag, 20. April 2010, 19:40 - Rubrik: Veranstaltungen
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"A project recording British Alternative Theatre, 1968 -88, through interviews and the collecting of archive material.
Companies involved were among some of the first Black, Asian, lesbian, gay, women’s, disabled, political, experimental, TIE
and community-based theatre groups seen in Britain.
Work ranged from experiments in physical and visual theatre or performance art, to vernacular drama, agit-prop and satire, championing a generation of artists whose work has influenced and shaped present day theatre."
Link: http://www.unfinishedhistories.com/
Companies involved were among some of the first Black, Asian, lesbian, gay, women’s, disabled, political, experimental, TIE
and community-based theatre groups seen in Britain.
Work ranged from experiments in physical and visual theatre or performance art, to vernacular drama, agit-prop and satire, championing a generation of artists whose work has influenced and shaped present day theatre."
Link: http://www.unfinishedhistories.com/
Wolf Thomas - am Dienstag, 20. April 2010, 19:37 - Rubrik: English Corner
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Wolf Thomas - am Dienstag, 20. April 2010, 19:33 - Rubrik: Filmarchive
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Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir die am Vorhaben
betreuten Schriftreihen CMG, CML, CMG Supplementum und CMG Supplementum
Orientale zur antiken Medizingeschichte im Rahmen der von der Akademie
mitgetragenen Berliner Open Access Erklärung und auf Basis eines
Abkommens mit dem Akademie Verlag nun (mit Ausnahme der letzt
erschienenen Bände) vollständig als digitale Bilddateien zu Verfügung
stellen können.
Sie finden das Angebot auf unserer homepage (http://cmg.bbaw.de) in der
Rubrik "Publikationen on-line" unter "on-line Editionen", oder direkt
unter folgendem link:
http://cmg.bbaw.de/epubl/online/editionen.html
Über die Nutzungsrechte informiert das Impressum. Künftige Bände werden
weiterhin vom Verlag als Printeditionen herausgegeben. Das Angebot
ersetzt die Subscription der Reihe nicht!
Mit freundlichen Grüßen
Roland Wittwer (INETBIB)
betreuten Schriftreihen CMG, CML, CMG Supplementum und CMG Supplementum
Orientale zur antiken Medizingeschichte im Rahmen der von der Akademie
mitgetragenen Berliner Open Access Erklärung und auf Basis eines
Abkommens mit dem Akademie Verlag nun (mit Ausnahme der letzt
erschienenen Bände) vollständig als digitale Bilddateien zu Verfügung
stellen können.
Sie finden das Angebot auf unserer homepage (http://cmg.bbaw.de) in der
Rubrik "Publikationen on-line" unter "on-line Editionen", oder direkt
unter folgendem link:
http://cmg.bbaw.de/epubl/online/editionen.html
Über die Nutzungsrechte informiert das Impressum. Künftige Bände werden
weiterhin vom Verlag als Printeditionen herausgegeben. Das Angebot
ersetzt die Subscription der Reihe nicht!
Mit freundlichen Grüßen
Roland Wittwer (INETBIB)
KlausGraf - am Dienstag, 20. April 2010, 18:11 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Dienstag, 20. April 2010, 17:43 - Rubrik: Archivpaedagogik
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LG Frankfurt a.M.
Beschluss vom 20.04.2010
Az. 3-08 O 46/10
Links auf Twitter zu rechtswidrigen Inhalten unzulässig
Das Landgericht Frankfurt am Main hat am heutigen Tage - soweit ersichtlich
- die bundesweit erste Entscheidung wegen eines auf Twitter kommentierten
Links zu rechtswidrigen Inhalten gefällt. In mehreren Foren stellte ein
anonymer Nutzer eine Vielzahl wahrheits- und wettbewerbwidriger Behauptungen
über ein Unternehmen (Antragstellerin) auf. Der Antragsgegner als ehemaliger
Vertragspartner der Antragstellerin wies über zwei Twitter-Accounts auf
diesen Beitrag hin und verlinkte diesen.
Die 8. Kammer für Handelssachen folgte der Argumentation der Antragstellerin
und erließ antragsgemäß eine einstweilige Verfügung, mit der dem
Antragsgegner verboten wurde, Links von seinen Twitter-Accounts zu Seiten
Dritter zu schalten, auf denen sich die beanstandeten Behauptungen befinden
(Beschluss vom 20.04.2010, Az. 3-08 O 46/10).
„Durch die bewusste Linksetzung hat sich der Antragsgegner die Inhalte
zueigen gemacht“, so Rechtsanwalt Dr. Hajo Rauschhofer, Fachanwalt für
IT-Recht (Prozessvertreter Antragstellerin). „Grundsätzlich ist ein
Seitenbetreiber verantwortlich, wenn er Links zu rechtswidrigen Inhalten
setzt; es macht keinen Unterschied, ob dies von der eigenen Webseite oder
über den eigenen Twitter-Account erfolgt. Wer aktiv verlinkt, macht sich die
Inhalte zueigen“, so Rauschhofer.
http://www.rechtsanwalt.de/kanzlei/reload.htm?..//Twitter_Haftung_fuer_Links
_zu_rechtswidrigen_Inhalten_Landgericht_Frankfurt.html
http://is.gd/bAFNG
Quelle: RA Seidlitz in Netlaw-L
Kommentar: Eine abwegiges Entscheidung, die nach Ausweis der verlinkten Entscheidung jeglicher Begründung entbehrt. Wer verlinkt, macht sich keineswegs immer die Inhalte zu eigen.
Beschluss vom 20.04.2010
Az. 3-08 O 46/10
Links auf Twitter zu rechtswidrigen Inhalten unzulässig
Das Landgericht Frankfurt am Main hat am heutigen Tage - soweit ersichtlich
- die bundesweit erste Entscheidung wegen eines auf Twitter kommentierten
Links zu rechtswidrigen Inhalten gefällt. In mehreren Foren stellte ein
anonymer Nutzer eine Vielzahl wahrheits- und wettbewerbwidriger Behauptungen
über ein Unternehmen (Antragstellerin) auf. Der Antragsgegner als ehemaliger
Vertragspartner der Antragstellerin wies über zwei Twitter-Accounts auf
diesen Beitrag hin und verlinkte diesen.
Die 8. Kammer für Handelssachen folgte der Argumentation der Antragstellerin
und erließ antragsgemäß eine einstweilige Verfügung, mit der dem
Antragsgegner verboten wurde, Links von seinen Twitter-Accounts zu Seiten
Dritter zu schalten, auf denen sich die beanstandeten Behauptungen befinden
(Beschluss vom 20.04.2010, Az. 3-08 O 46/10).
„Durch die bewusste Linksetzung hat sich der Antragsgegner die Inhalte
zueigen gemacht“, so Rechtsanwalt Dr. Hajo Rauschhofer, Fachanwalt für
IT-Recht (Prozessvertreter Antragstellerin). „Grundsätzlich ist ein
Seitenbetreiber verantwortlich, wenn er Links zu rechtswidrigen Inhalten
setzt; es macht keinen Unterschied, ob dies von der eigenen Webseite oder
über den eigenen Twitter-Account erfolgt. Wer aktiv verlinkt, macht sich die
Inhalte zueigen“, so Rauschhofer.
http://www.rechtsanwalt.de/kanzlei/reload.htm?..//Twitter_Haftung_fuer_Links
_zu_rechtswidrigen_Inhalten_Landgericht_Frankfurt.html
http://is.gd/bAFNG
Quelle: RA Seidlitz in Netlaw-L
Kommentar: Eine abwegiges Entscheidung, die nach Ausweis der verlinkten Entscheidung jeglicher Begründung entbehrt. Wer verlinkt, macht sich keineswegs immer die Inhalte zu eigen.
KlausGraf - am Dienstag, 20. April 2010, 17:17 - Rubrik: Archivrecht
http://www.koblenz.de/stadtleben_kultur/stadtarchiv_koblenzer_haeuserbuch.html
Koblenzer Häuserbuch
NEU (20. April 2010):
Löhrstraße 30, Löhrstraße 32, Löhrstraße 34
Herr Manfred Gillissen, aus Neuendorf gebürtig und in Lahnstein wohnhaft, hat in jahrzehntelanger, mühevoller Forschungstätigkeit eine umfangreiche Materialsammlung zusammengetragen, die die Geschichte der Koblenzer Profanbauten (Wohnhäuser, Adelssitze, Wirtschaftsgebäude etc.) zum Teil bis zurück in die Zeit des Hochmittelalters dokumentiert. Seine überarbeiteten Exzerpte aus Archivalien des Stadtarchivs Koblenz, des Landeshauptarchivs Koblenz sowie weiterer staatlicher und Familienarchive hat Herr Gillissen freundlicherweise dem Stadtarchiv überlassen mit der Erlaubnis, sie im Internet zu publizieren. Somit steht nunmehr ein reicher stadt- und baugeschichtlicher, aber auch genealogischer und sozialgeschichtlicher Fundus zur Verfügung, dessen Wert für die Koblenzer Lokalgeschichte bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nicht hoch genug veranschlagt werden kann.
Das Stadtarchiv wird in den kommenden Monaten das Material nach und nach veröffentlichen. Die Informationen zu den einzelnen Häusern werden straßenweise in PDF-Dateien zusammengefasst. Die Erfassung folgt einem einfachen Schema, dessen Aufbau sich dem Benutzer rasch erschließt. Zu einem späteren Zeitpunkt soll das Material durch historische und/oder aktuelle Fotos der jeweiligen Gebäude veranschaulicht werden. Ergänzend tritt ein Überblick über die bereits erfassten Häuser hinzu, außerdem ein Abkürzungsverzeichnis und ein Quellen- und Literaturverzeichnis.
Kritik und Verbesserungsvorschläge nimmt das Stadtarchiv gern unter der E-Mail-Adresse stadtarchiv@stadt.koblenz.de entgegen.
Abkürzungsverzeichnis
Quellen- und Literaturverzeichnis (Stand: 20. April 2010)
Erfasste Häuser (Stand: 20. April 2010)
Häuser nach Straßen:
Am Plan
Auf der Danne
Entenpfuhl
Florinspfaffengasse
Görgenstraße
Kastorgasse
Kornpfortstraße
Löhrstraße
Unterm Stern
Gegenüberstellung der alten, von ca. 1769 bis 1851 verwendeten, und der seit 1851 gültigen Hausnummern:
Hausnummernkonkordanz 1852
Zwei ältere Aufsätze befassen sich mit Koblenzer Häusernamen und Hausschildern:
Georg Reitz: Häuserbezeichnungen im alten Coblenz. In: Mittelrheinische Geschichtsblätter 1 (1920), Nr. 12, S. 7;
Georg Reitz: Ehemalige Koblenzer Hausschilder. In:
Mittelrheinische Geschichtsblätter 8 (1928), Nr. 7, S. 4. (die beiden älteren Aufsätze stehen in Dilibri online zur Verfügung)

Koblenzer Häuserbuch
NEU (20. April 2010):
Löhrstraße 30, Löhrstraße 32, Löhrstraße 34
Herr Manfred Gillissen, aus Neuendorf gebürtig und in Lahnstein wohnhaft, hat in jahrzehntelanger, mühevoller Forschungstätigkeit eine umfangreiche Materialsammlung zusammengetragen, die die Geschichte der Koblenzer Profanbauten (Wohnhäuser, Adelssitze, Wirtschaftsgebäude etc.) zum Teil bis zurück in die Zeit des Hochmittelalters dokumentiert. Seine überarbeiteten Exzerpte aus Archivalien des Stadtarchivs Koblenz, des Landeshauptarchivs Koblenz sowie weiterer staatlicher und Familienarchive hat Herr Gillissen freundlicherweise dem Stadtarchiv überlassen mit der Erlaubnis, sie im Internet zu publizieren. Somit steht nunmehr ein reicher stadt- und baugeschichtlicher, aber auch genealogischer und sozialgeschichtlicher Fundus zur Verfügung, dessen Wert für die Koblenzer Lokalgeschichte bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nicht hoch genug veranschlagt werden kann.
Das Stadtarchiv wird in den kommenden Monaten das Material nach und nach veröffentlichen. Die Informationen zu den einzelnen Häusern werden straßenweise in PDF-Dateien zusammengefasst. Die Erfassung folgt einem einfachen Schema, dessen Aufbau sich dem Benutzer rasch erschließt. Zu einem späteren Zeitpunkt soll das Material durch historische und/oder aktuelle Fotos der jeweiligen Gebäude veranschaulicht werden. Ergänzend tritt ein Überblick über die bereits erfassten Häuser hinzu, außerdem ein Abkürzungsverzeichnis und ein Quellen- und Literaturverzeichnis.
Kritik und Verbesserungsvorschläge nimmt das Stadtarchiv gern unter der E-Mail-Adresse stadtarchiv@stadt.koblenz.de entgegen.
Abkürzungsverzeichnis
Quellen- und Literaturverzeichnis (Stand: 20. April 2010)
Erfasste Häuser (Stand: 20. April 2010)
Häuser nach Straßen:
Am Plan
Auf der Danne
Entenpfuhl
Florinspfaffengasse
Görgenstraße
Kastorgasse
Kornpfortstraße
Löhrstraße
Unterm Stern
Gegenüberstellung der alten, von ca. 1769 bis 1851 verwendeten, und der seit 1851 gültigen Hausnummern:
Hausnummernkonkordanz 1852
Zwei ältere Aufsätze befassen sich mit Koblenzer Häusernamen und Hausschildern:
Georg Reitz: Häuserbezeichnungen im alten Coblenz. In: Mittelrheinische Geschichtsblätter 1 (1920), Nr. 12, S. 7;
Georg Reitz: Ehemalige Koblenzer Hausschilder. In:
Mittelrheinische Geschichtsblätter 8 (1928), Nr. 7, S. 4. (die beiden älteren Aufsätze stehen in Dilibri online zur Verfügung)

KlausGraf - am Dienstag, 20. April 2010, 16:23 - Rubrik: Kommunalarchive
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Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) saniert zurzeit die Gebäude des Hauptstaatsarchivs in der Dresdner Archivstraße. Am 20. April beginnt die Montage der Stahlkonstruktion für die neue Atriumsüberdachung. Die beauftragte Metallbaufirma Metallbau Windeck GmbH aus Kloster Lehnin in Brandenburg hat die Stahlkonstruktion in vier Segmenten vorgefertigt. Die ersten beiden Segmente werden in der Nacht vom 19. zum 20. April mit einem Schwerlasttransport von Kloster Lehnin nach Dresden transportiert. Ab circa 8.30 Uhr hebt sie ein Kran an ihren Einbauort in rund 20 Metern Höhe. Die beiden anderen Segmente folgen in der Nacht vom 21. zum 22. April. Anschließend beginnen die Montage der Segmente und das Verschweißen der Stahlkonstruktion. Die Stahlbauarbeiten sind voraussichtlich bis zum 7. Mai abgeschlossen.
Zur Pressemeldung von SIB
Zur Pressemeldung von SIB
HauptstaatsarchivDresden - am Dienstag, 20. April 2010, 14:19 - Rubrik: Staatsarchive
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Nach einem Jahr im Stadthaus Deutz ziehen die etwa 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Historischen Archivs nun in Räume im Gebäude der Handwerkskammer am Heumarkt 14 um. Während im Stadthaus teilweise bis zu vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Büro nutzen mussten, findet sich in dem angemieteten Gebäude nun mehr Platz. Das Haus am Heumarkt bietet auch Raum für Ausstellungen und Vorträge.
In dem neuen Gebäude richtet das Historische Archiv einen Digitalen Lesesaal ein. Als zentrale Anlaufstelle bietet dieser allen Nutzerinnen und Nutzern über den PC wieder komfortable Recherchemöglichkeiten. Zusätzlich kann man alle bereits sicherungsverfilmten und digitalisierten Bestände, meist aus der Zeit vor 1815, einsehen. Eine Handbibliothek, die die wichtigsten Nachschlagewerke und gängige Standardliteratur zur Kölner Geschichte enthält, steht im Digitalen Lesesaal ebenfalls zur Verfügung. Archivpersonal berät nach Terminvereinbarung zu Fragen der Stadtgeschichte und Archivnutzung. In dem neuen Ausstellungsraum informiert das Historische Archiv über das Schicksal seiner Bestände, den Stand von Identifikation und Restaurierung und zeigt einzelne Archivalien.
Der Umzug zum Heumarkt erfolgt am 23. April 2010. An diesem Tag und wegen der Vorbereitungen auch am 22. April ist das Historische Archiv geschlossen und weder telefonisch noch per E-Mail erreichbar. Der Digitale Lesesaal steht ab 27. April dienstags bis freitags von 9 bis 16:30 Uhr und mittwochs von 9 bis 19:45 Uhr zur Verfügung. Die offizielle Eröffnung des Lesesaals erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, den wir Ihnen rechtzeitig vorher mitteilen.
Als zweites Provisorium des Historischen Archivs bis zur Fertigstellung des Neubaus an der Luxemburger Straße entsteht in Porz das Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum. Die dortigen Werkstätten sollen in der zweiten Jahreshälfte fertig gestellt sein. Am Heumarkt wird das Historische Archiv nicht lange alleine bleiben: Auch die Kämmerei und die Beihilfekasse der Stadt Köln ziehen bald zum Heumarkt 14 um.
Quelle:Pressemitteilung der Stadt Köln
In dem neuen Gebäude richtet das Historische Archiv einen Digitalen Lesesaal ein. Als zentrale Anlaufstelle bietet dieser allen Nutzerinnen und Nutzern über den PC wieder komfortable Recherchemöglichkeiten. Zusätzlich kann man alle bereits sicherungsverfilmten und digitalisierten Bestände, meist aus der Zeit vor 1815, einsehen. Eine Handbibliothek, die die wichtigsten Nachschlagewerke und gängige Standardliteratur zur Kölner Geschichte enthält, steht im Digitalen Lesesaal ebenfalls zur Verfügung. Archivpersonal berät nach Terminvereinbarung zu Fragen der Stadtgeschichte und Archivnutzung. In dem neuen Ausstellungsraum informiert das Historische Archiv über das Schicksal seiner Bestände, den Stand von Identifikation und Restaurierung und zeigt einzelne Archivalien.
Der Umzug zum Heumarkt erfolgt am 23. April 2010. An diesem Tag und wegen der Vorbereitungen auch am 22. April ist das Historische Archiv geschlossen und weder telefonisch noch per E-Mail erreichbar. Der Digitale Lesesaal steht ab 27. April dienstags bis freitags von 9 bis 16:30 Uhr und mittwochs von 9 bis 19:45 Uhr zur Verfügung. Die offizielle Eröffnung des Lesesaals erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt, den wir Ihnen rechtzeitig vorher mitteilen.
Als zweites Provisorium des Historischen Archivs bis zur Fertigstellung des Neubaus an der Luxemburger Straße entsteht in Porz das Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum. Die dortigen Werkstätten sollen in der zweiten Jahreshälfte fertig gestellt sein. Am Heumarkt wird das Historische Archiv nicht lange alleine bleiben: Auch die Kämmerei und die Beihilfekasse der Stadt Köln ziehen bald zum Heumarkt 14 um.
Quelle:Pressemitteilung der Stadt Köln
Wolf Thomas - am Dienstag, 20. April 2010, 13:57 - Rubrik: Kommunalarchive
Aus irgendwelchen Gründen bin ich auf einen Verteiler der Open-Access-Zeitschriftengruppe FRONTIERS geraten. Auf diesem Verteiler landete irrtümlich ein individuelles Reviewangebot (siehe unten) und nun konnte man das Schauspiel beobachten, dass sich einer der Wissenschaftler nach dem anderen in der Mailingliste meldete, um mitzuteilen, dass er nicht gemeint sei (obwohl das eigentlich evident und schon durch die ersten eintreffenden Mails hinreichend dokumentiert war).
Nur der Abesender hat es wohl noch nicht mitgekriegt, sonst hätte er sich für seinen Lapsus entschuldigt. Aber da Wissenschaftler Wissenschaft betreiben sollen und nicht Medienkunde (als ob man nach über 15 Jahren Internet erwarten dürfte, dass man weiß, was ein Mailverteiler/Mailingliste ist!), dürfte das die Prozession der Antwortmails auch nicht stoppen. Bislang waren es 13 (deren Absender natürlich wie ich auch alle vorhergehenden Mails erhalten haben).
Medienkompetenz sieht anders aus.
Dear Joachim Schachtner
Considering your great expertise I would like to invite you to review the below appended article submitted to Frontiers in Cellular Neuroscience.
Please kindly communicate your decision within 3 days by logging into your Frontiers account and selecting "My Frontiers => Review Editor => Review Invitations Received".
If you accept, you will then have 10 days to submit your review.
Website access:
http://www.frontiersin.org
Please click here to view the invitation;
...
Please click here to accept the invitation;
...
Please click here to decline the invitation;
...
With best regards,
Dr. Randolf Menzel
Associate Editor, Frontiers in Cellular Neuroscience
www.frontiersin.org
***************
Abstract
Title: Sex-specific odorant receptors of the Tobacco Hornworm Manduca sexta
Authors: Ewald Grosse-Wilde, Regina Stieber, Maike Forstner, Jürgen Krieger, Dieter Wicher, Bill S. Hansson
Article type: Original Research Article
Abstract:As odor information plays a vital role in the life of moths, their olfactory sense has evolved
into a highly specific and sensitive apparatus relevant to reproduction and survival. The key
players in the detection of odorants are olfactory receptor (OR) proteins. Here we identify
four OR-encoding genes differentially expressed in the antennae of males and females of the
sphingid moth Manduca sexta. Two male-specific receptors (MsexOR-1 and MsexOR-4)
show great resemblance to other male moth pheromone ORs. The putative pheromone
receptors are co-expressed with the co-receptor involved in general odorant signal
transduction, the DmelOr83b homolog MsexOR-2. One female-specific receptor (MsexOR-5)
displays similarities to BmorOR-19, a receptor in Bombyx mori tuned to the detection of the
plant odor linalool.
***************
Information about the Frontiers Review
The pillars of the Frontiers Review are:
- Fairness and Transparency
- Excellence and Efficiency
This includes that the reviewer's identity is revealed at the end of the review process and you will be acknowledged for your work and contribution on the publication.
Please note, that you will remain anonymous throughout the entire review process. If irresolvable conflicts arise you may chose to withdraw from the review process and in such case you will remain anonymous. However, if the paper gets accepted for publication and no conflicts arose that led to your withdrawal, your contribution will be acknowledged on the publication.
The steps for performing your Frontiers review are as follows:
1. Independent Review
"Independent Review" means that you perform your own independent evaluation of the submitted work. At this time point you will not be able to see the reviews of other reviewers and you cannot yet interact with the authors. During the Independent Review you
- fill in the standard review questionnaire online in the Frontiers Review Forum.
2. Interactive Review
Once the Associate Editor activates the Interactive Review you may interact directly with the authors and other reviewers. The goal of the Interactive Review is to facilitate convergence of opinions in an efficient way:
- You can reply to comments (both authors as well as other reviewers).
- Once you feel that all of your comments/problems raised were addressed sufficiently by the authors you "Finish Your Review"?. This signals the Associate Editor that you have finalized your review.
- In case of irresolvable conflicts you may withdraw form the review (in which you remain anonymous) and/or the Associate Editor may invite more reviewers until the opinions converge.
For more information on the Frontiers Review please read the Review Guidelines:
(http://www.frontiersin.org/reviewguidelines/)
Nur der Abesender hat es wohl noch nicht mitgekriegt, sonst hätte er sich für seinen Lapsus entschuldigt. Aber da Wissenschaftler Wissenschaft betreiben sollen und nicht Medienkunde (als ob man nach über 15 Jahren Internet erwarten dürfte, dass man weiß, was ein Mailverteiler/Mailingliste ist!), dürfte das die Prozession der Antwortmails auch nicht stoppen. Bislang waren es 13 (deren Absender natürlich wie ich auch alle vorhergehenden Mails erhalten haben).
Medienkompetenz sieht anders aus.
Dear Joachim Schachtner
Considering your great expertise I would like to invite you to review the below appended article submitted to Frontiers in Cellular Neuroscience.
Please kindly communicate your decision within 3 days by logging into your Frontiers account and selecting "My Frontiers => Review Editor => Review Invitations Received".
If you accept, you will then have 10 days to submit your review.
Website access:
http://www.frontiersin.org
Please click here to view the invitation;
...
Please click here to accept the invitation;
...
Please click here to decline the invitation;
...
With best regards,
Dr. Randolf Menzel
Associate Editor, Frontiers in Cellular Neuroscience
www.frontiersin.org
***************
Abstract
Title: Sex-specific odorant receptors of the Tobacco Hornworm Manduca sexta
Authors: Ewald Grosse-Wilde, Regina Stieber, Maike Forstner, Jürgen Krieger, Dieter Wicher, Bill S. Hansson
Article type: Original Research Article
Abstract:As odor information plays a vital role in the life of moths, their olfactory sense has evolved
into a highly specific and sensitive apparatus relevant to reproduction and survival. The key
players in the detection of odorants are olfactory receptor (OR) proteins. Here we identify
four OR-encoding genes differentially expressed in the antennae of males and females of the
sphingid moth Manduca sexta. Two male-specific receptors (MsexOR-1 and MsexOR-4)
show great resemblance to other male moth pheromone ORs. The putative pheromone
receptors are co-expressed with the co-receptor involved in general odorant signal
transduction, the DmelOr83b homolog MsexOR-2. One female-specific receptor (MsexOR-5)
displays similarities to BmorOR-19, a receptor in Bombyx mori tuned to the detection of the
plant odor linalool.
***************
Information about the Frontiers Review
The pillars of the Frontiers Review are:
- Fairness and Transparency
- Excellence and Efficiency
This includes that the reviewer's identity is revealed at the end of the review process and you will be acknowledged for your work and contribution on the publication.
Please note, that you will remain anonymous throughout the entire review process. If irresolvable conflicts arise you may chose to withdraw from the review process and in such case you will remain anonymous. However, if the paper gets accepted for publication and no conflicts arose that led to your withdrawal, your contribution will be acknowledged on the publication.
The steps for performing your Frontiers review are as follows:
1. Independent Review
"Independent Review" means that you perform your own independent evaluation of the submitted work. At this time point you will not be able to see the reviews of other reviewers and you cannot yet interact with the authors. During the Independent Review you
- fill in the standard review questionnaire online in the Frontiers Review Forum.
2. Interactive Review
Once the Associate Editor activates the Interactive Review you may interact directly with the authors and other reviewers. The goal of the Interactive Review is to facilitate convergence of opinions in an efficient way:
- You can reply to comments (both authors as well as other reviewers).
- Once you feel that all of your comments/problems raised were addressed sufficiently by the authors you "Finish Your Review"?. This signals the Associate Editor that you have finalized your review.
- In case of irresolvable conflicts you may withdraw form the review (in which you remain anonymous) and/or the Associate Editor may invite more reviewers until the opinions converge.
For more information on the Frontiers Review please read the Review Guidelines:
(http://www.frontiersin.org/reviewguidelines/)
KlausGraf - am Dienstag, 20. April 2010, 12:33 - Rubrik: Open Access
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Prof. Dr. Ursula Nelles, Walter Remy, Prof. Dr. Holger Strutwolf und Huberta Gabriela Remy-von Nell (v. l.) enthüllten die Bibelsammlung. Foto: WWU/Peter Grewer
Für die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster sei es "ein großartiges Ereignis", betonte WWU-Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles. Andere Gäste und Redner sprachen von einer "epochalen Sammlung" beziehungsweise "von einem bedeutenden Tag" für das Bibelmuseum" der WWU. Das Lob und die Freude haben ihren guten Grund: Heute (19. April) hat die Universität Münster die europaweit größte Bibel-Sammlung aus
Privatbesitz erhalten. Der aus Betzdorf/Sieg stammende Jurist Walter Remy hat über viele Jahre hinweg hunderte Bibeln zusammengetragen - den altsprachlichen Teile davon, exakt 652 Werke, hat er jetzt der Universität überlassen. Sie werden im Institut für Neutestamentliche Textforschung (INTF) wissenschaftlich erschlossen und zum Teil im angeschlossenen Bibelmuseum der Öffentlichkeit präsentiert.
Bislang lag der Schwerpunkt des Instituts auf der Rekonstruktion des Urtextes des griechischen Neuen Testaments. "Die Sammlung Remy ist ein Juwel für Münster und für uns eine wundervolle Ergänzung, denn mit ihrer Hilfe können wir nun erforschen, wie der Bibeltext in der Neuzeit editiert wurde. Für uns ist die Übergabe ein historisches Ereignis", erklärte Prof. Dr. Holger Strutwolf, Direktor des INTF und des Bibelmuseums. Rund 500 Bibeln von der Antike bis zur Neuzeit zeichnen dort bislang die Geschichte der Bibel und damit auch die Geschichte des
Buches insgesamt nach. Der Bestand wird durch die neuen Bände also mehr als verdoppelt.
Walter Remy zeigte sich von der Resonanz seiner mehr als sechzigjährigen Arbeit beeindruckt. ?Ich bin überwältigt und hätte
niemals mit so einem Echo gerechnet", sagte der 75-Jährige während des Festakts. Als besondere Überraschung übergab er Ursula Nelles zusätzlich eine Luther-Bibel aus dem Jahr 1534 mit Zeichnungen des Renaissance-Malers Lucas Kranach. ?Die habe ich bei einer Freundin auf dem Dachboden gefunden", erzählte er. Ursula Nelles und Holger Strutwolf freuten sich sichtlich über das Geschenk, das nun ebenfalls in den Bibelbestand aufgenommen wird.
Der Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Thomas Sternberg, der neben dem ehemaligen Regierungspräsidenten Jörg Twenhöven und dem ehemaligen Stadtdirektor von Recklinghausen, Peter Borggraefe, als Vermittler wesentlichen Anteil daran hatte, die Sammlung nach Münster zu holen, betonte, dass nicht nur die Evangelisch-Theologische Fakultät, zu der INTF und Museum gehören, von der Überlassung der Bibeln profitiert. "Für beide Theologien ist die Sammlung außerordentlich wichtig. Es sind Stücke von außerordentlicher Seltenheit darunter, Münster darf sich
über die europaweit bedeutendste private Bibelsammlung freuen." Der Hauptteil der Bibeln ist in Latein geschrieben, das heißt, es sind überwiegend katholische Bibeln. Auch für den WWU-Exzellenzcluster "Religion und Politik" werden die Bände "bedeutsame Forschungsgegenstände" sein, unterstrich Cluster-Sprecher Prof. Dr. Gerd Althoff.
Die Sammlung Remy wurde mit erheblicher finanzieller Unterstützung der Kulturstiftung der Länder, der Kunststiftung des Landes Nordrhein-Westfalen, der Staatskanzlei NRW und des Exzellenzclusters erworben. Dr. Michael Reitemeyer von der Staatskanzlei ver wies auf das Schwerpunktprogramm "Substanzerhalt" der Landesregierung: "Wir wollen Fragen beantworten wie: Was ist das entscheidende an unserer kulturellen Substanz? Woher kommen wir? Was sind unsere geistigen Wurzeln?" Dafür sei die Sammlung bestens geeignet.
Walter Remy stammt aus einem Elternhaus, das auf eine 350-jährige hugenottische Tradition zurückblickt. Schon in seiner Kindheit wurde die Bibel zu einem zentralen Bezugspunkt des täglichen Lebens. Sowohl während seines Studiums als auch während seiner Tätigkeit als Anwalt verlor der heute 75-Jährige nie das Interesse an alten Büchern und Bibeln. Er besuchte zahlreiche nationale und internationale Buch-Auktionen und -messen sowie Antiquariate. Seit der Schließung seiner Anwaltspraxis im Jahr 2000 widmet er sich seinem eigenen
Antiquariat, das er unter dem Namen "Remigius" in Betzdorf führt.
Links:
Institut für Neutestamentliche Textforschung
http://www.uni-muenster.de/NTTextforschung/
via Mailingliste "Westfälische Geschichte"
Thomas Sternberg schreibt in seinem Blog über die Genese der Schenkung: " .... Für mich begann das Thema Bibelsammelung vor fast fünf Jahren: ich war gerade frischer Landtagsabgeordneter, als der ehemalige Bürgermeister von Recklinghausen, Peter Borgraefe, mich besuchte und mir von einer Bibelsammlung erzählte, die an die Universität Münster gehen solle.
Deren Geschichte ist schnell erzählt: Am Anfang stand eine Begegnung des Regierungspräsidenten Dr. Jörg Twenhöven mit dem Rechtsanwalt Walter Remy. Dessen großes Lebenswerk ist eine einzigartige Sammlung von frühen Drucken und Inkunabeln der Heiligen Schrift, die er für die Zeit nach seinem Tod in sicherer Obhut wissen wollte. Twenhöven dachte sogleich an das „Aland-Institut“ hier an der Universität und sein Bibelmuseum. Er sprach Peter Borggräfe an, von dem er wusste, dass er sich für frühe Bibeleditionen interessierte.
Was in den folgenden Jahren geschehen ist an Gesprächen, Überlegungen, Briefwechseln, Gutachten, Klärungen und Treffen, ist hier nicht im Einzelnen nachzuzeichnen. Aber überall, wo man mit dem Thema sich meldete, traf man auf offene Ohren und Bereitschaft zur Mithilfe. Das galt auch für den Nachfolger Twenhövens als Regierungspräsident Paziorek, für die Rektorin der WWU Nelles, für den Kulturstaatssekretär Große-Brockhoff, für die Kunststiftung, die Kulturstiftung der Länder und viele mehr.
.... Eine Bemerkung zum Schluss über die Bedeutung der Bibel von Heinrich Heine, der in der zweiten Auflage seines Buches von 1834 „Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland“ im Jahre 1852 ein korrigierendes Vorwort verfasste. Dort liest man über seine „Umwandlung in bezug auf göttliche Dinge“, seine Konversion habe nichts mit „Wunderspuk“ zu tun, sondern mit einem „alten, schlichten Buch“, das nähre wie Brot und wärme wie die Sonne, der Bibel. Es heißt da: „Mit Fug nennt man diese auch die Heilige Schrift; wer seinen Gott verloren hat, der kann ihn in diesem Buche wiederfinden, und wer ihn nie gekannt, dem weht hier entgegen der Odem des göttlichen Wortes.“
In diesem Sinne freue ich mich mit über den großen Zugewinn des Bibelmuseums aus den Beständen eines leidenschaftlichen und ebenso spirituellen Sammlers, das damit in den Rang von Stuttgart und Wolfenbüttel aufrückt. "
Wolf Thomas - am Dienstag, 20. April 2010, 11:03 - Rubrik: Kulturgut
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"Die Stadt Köln macht Druck bei der Rettung der letzten verschütteten Archivalien aus dem Kölner Stadtarchiv. Sie sollen voraussichtlich im Juli und August geborgen und auch in Nachtschichten bearbeiten werden. Schnelles Reinigen und Verpacken ist notwenig, um Schimmel zu verhindern."
Quelle: WDR, Lokalzeit Köln, NAchrichten
Quelle: WDR, Lokalzeit Köln, NAchrichten
Wolf Thomas - am Dienstag, 20. April 2010, 09:36 - Rubrik: Kommunalarchive
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Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Foto: Ralph Sondermann
Eine „neue Ära“ markiert das Archiv für Künstlernachlässe in der Abtei Brauweiler nach Worten von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Im Rahmen der Eröffnung sagte Rüttgers heute (19. April 2010) in Brauweiler: „Ganz Nordrhein-Westfalen ist stolz darauf, dass hier ein Nachlassarchiv für absolut erstklassige Werke ist, die allen zugänglich gemacht werden.“ Rüttgers betonte, das Archiv sei mit den Werkstätten des Landschaftsverbandes in Brauweiler „ideal“ für den Erhalt von Kunstwerken gerüstet. Die Stiftung Kunstfonds stehe ganz besonders für die hohe Qualität der Werke.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Foto: Ralph Sondermann
Mit Unterstützung des Landes wurde der frühere Gutshof der Abtei Brauweiler vom Landschaftsverband Rheinland zu einem modernen Archivgebäude umgebaut und beherbergt seit wenigen Tagen die ersten Künstlernachlässe der Stiftung Kunstfonds. Unter den Werken befinden sich Konvolute des Düsseldorfer Künstlers Ludger Gerdes, der Berliner Malerin Renate Anger und des zweifachen Documenta-Teilnehmers Gerhard Wind. Ziel des „Archiv für Künstlernachlässe der Stiftung Kunstfonds“ ist die Erfassung und Aufbewahrung gesamter Werkkomplexe der jüngeren Kunst. Die Kunstwerke sollen außerdem dem institutionellen Ausstellungsbetrieb als Leihgaben anvertraut und der interessierten Öffentlichkeit gezeigt werden. Das Land hat das Projekt mit rund 2 Millionen Euro gefördert.
Rüttgers bezeichnete es als Aufgabe einer modernen Kulturpolitik, die herausragenden künstlerischen Zeugnisse der Kultur allen zugänglich zu machen. Das neue Nachlassarchiv in Brauweiler werde dies leisten. Denn es verwahre die Kunstwerke nicht nur, sondern werde sie auch der Öffentlichkeit zeigen. Dafür werde ein Schaumagazin eingerichtet. Wenn im nächsten Bauabschnitt die Depotfläche erweitert werde, entstehe auch eine großzügige Ausstellungsfläche.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident betonte, der Staat dürfe sich seiner Verantwortung für Kunst und Kultur nicht entziehen. Rüttgers: „Wir sind ein Kulturstaat. Und wir müssen alles dafür tun, dass wir es bleiben. Keine Krise der Welt darf dazu führen, dass wir diese Verantwortung aufgeben. Deshalb haben wir in dieser Legislaturperiode die Kulturfördermittel verdoppelt. Trotz der angespannten Lage der öffentlichen Haushalte sage ich: Wir werden nicht an Kunst und Kultur sparen.“
Quelle: Staatskanzlei NRW, Pressemitteilung 19.04.2010
s.a:
http://archiv.twoday.net/stories/5750061/
http://archiv.twoday.net/stories/5084414/
http://archiv.twoday.net/stories/4490346/
Wolf Thomas - am Dienstag, 20. April 2010, 09:13 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
Organisatorischer Rahmen
Herausgeber_innen: Bernd Hüttner, Bremen, Christiane Leidinger
(angefr.), Berlin, Gottfried Oy, Frankfurt/M.
Verlag: AG SPAK Bücher, Neu-Ulm, www.agspak-buecher.de
Erscheinen: Im kommenden Frühjahr zur 8. Linken Medienakademie in Berlin
(März 2011)
Abgabe Abstracts bis 20.6.2010 / Ziel für Artikelabgabe: 1.10.2010
Referenzpublikation ist das von Bernd Hüttner 2006 herausgegebene
Verzeichnis der Alternativmedien 2006/2007, Neu-Ulm
Die Publikation wird aus einem redaktionellen und einem Adressteil bestehen. Die vollständige Fassung des Aufrufes ist unter
http://www.rosa-luxemburg.info/wp-content/uploads/2010/04/HdAM_CfP_20100421.pdf im Internet abgelegt.
Herausgeber_innen: Bernd Hüttner, Bremen, Christiane Leidinger
(angefr.), Berlin, Gottfried Oy, Frankfurt/M.
Verlag: AG SPAK Bücher, Neu-Ulm, www.agspak-buecher.de
Erscheinen: Im kommenden Frühjahr zur 8. Linken Medienakademie in Berlin
(März 2011)
Abgabe Abstracts bis 20.6.2010 / Ziel für Artikelabgabe: 1.10.2010
Referenzpublikation ist das von Bernd Hüttner 2006 herausgegebene
Verzeichnis der Alternativmedien 2006/2007, Neu-Ulm
Die Publikation wird aus einem redaktionellen und einem Adressteil bestehen. Die vollständige Fassung des Aufrufes ist unter
http://www.rosa-luxemburg.info/wp-content/uploads/2010/04/HdAM_CfP_20100421.pdf im Internet abgelegt.
Bernd Hüttner - am Dienstag, 20. April 2010, 06:16 - Rubrik: Archive von unten
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KlausGraf - am Dienstag, 20. April 2010, 05:22 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Dienstag, 20. April 2010, 03:02 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Dienstag, 20. April 2010, 03:00 - Rubrik: Archivrecht
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KlausGraf - am Dienstag, 20. April 2010, 01:52 - Rubrik: Archivrecht
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KlausGraf - am Dienstag, 20. April 2010, 01:39 - Rubrik: English Corner
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http://blogs.archives.gov/aotus/?p=172
On the Twitter Feeds Preservation by the Library of Congress see
http://archiv.twoday.net/stories/6291039/

On the Twitter Feeds Preservation by the Library of Congress see
http://archiv.twoday.net/stories/6291039/

KlausGraf - am Montag, 19. April 2010, 23:40 - Rubrik: English Corner
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Sein wohlwollender Vorgesetzter, Archivrat Dr. Schmidt, hielt zwar durch seine Auffassung vom archivischen Berufe die wissenschaftliche und amtliche Thätigleit des strebsamen Mannes in etwas drückenden und engen Schranken, aber das verhinderte nicht, daß S.-Ph. sich eine gründliche Kenntnis der braunschweigischen Geschichte und der öffentlichen gesellschaftlichen Einrichtungen des Landes aneignete, die er später noch zu verwerten Gelegenheit fand. Zwar verweigerte ihm sein Vorgesetzter die Annahme der auf ihn gefallenen Wahl zum Stadtverordneten, dagegen hatte er bereits im Jahre 1867 die Stelle des Syndikus beim ritterschaftlichen Kreditverein des Herzogtums Braunschweig annehmen dürfen, da die Regierung die Erlaubnis hierzu erteilte.
Nachruf auf Karl Justus Wilhelm von Schmidt-Phiseldeck, Archivar im Staatsarchiv Wolfenbüttel, in: Harzzeitschrift 28 (1895), S. 803-806
http://de.wikisource.org/wiki/Karl_Justus_Wilhelm_von_Schmidt-Phiseldeck
Nachruf auf Karl Justus Wilhelm von Schmidt-Phiseldeck, Archivar im Staatsarchiv Wolfenbüttel, in: Harzzeitschrift 28 (1895), S. 803-806
http://de.wikisource.org/wiki/Karl_Justus_Wilhelm_von_Schmidt-Phiseldeck
KlausGraf - am Montag, 19. April 2010, 21:57 - Rubrik: Archivgeschichte
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Wer mir eine Freude machen möchte (z.B. weil er dieses Weblog bzw. meine Beiträge toll findet), hat nun unter
http://www.amazon.de/registry/wishlist/3OZK3M72ER06U/ref=cm_wl_act_vv?_encoding=UTF8&visitor-view=1&reveal=
eine Möglichkeit.
(Wer ein Buch auf dem Wunschzettel in den Einkaufswagen legt und bezahlt, sorgt dafür, dass es mir als Geschenk zugesandt wird.)
Update: Bei allen Büchern, die ich aussuche, steht bisher: "Derzeit nicht verfügbar." :-( Ich bleibe aber am Ball ...

Update: Es gibt nun welche, nur sind die zu teuer ...
http://www.amazon.de/registry/wishlist/3OZK3M72ER06U/ref=cm_wl_act_vv?_encoding=UTF8&visitor-view=1&reveal=
eine Möglichkeit.
(Wer ein Buch auf dem Wunschzettel in den Einkaufswagen legt und bezahlt, sorgt dafür, dass es mir als Geschenk zugesandt wird.)
Update: Bei allen Büchern, die ich aussuche, steht bisher: "Derzeit nicht verfügbar." :-( Ich bleibe aber am Ball ...

Update: Es gibt nun welche, nur sind die zu teuer ...
KlausGraf - am Montag, 19. April 2010, 20:31 - Rubrik: Miscellanea
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http://www.spessartprojekt.de/spessart/bibliothek/index.php
Siehe dazu auch Immermanns reizendes Waldmährchen
http://de.wikisource.org/wiki/Waldm%C3%A4hrchen
Siehe dazu auch Immermanns reizendes Waldmährchen
http://de.wikisource.org/wiki/Waldm%C3%A4hrchen
KlausGraf - am Montag, 19. April 2010, 18:45 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Mit dem RIHA Journal ist dieser Tage eine neue kunsthistorische Open Access-Zeitschrift an den Start gegangen, zu finden unter http://www.riha-journal.org .
Die Zeitschrift wird von den Direktoren der 27 Mitgliedsinstitute von RIHA, der International Association of Research Institutes in the History of Art, gemeinsam herausgegeben und am Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZI) in München betreut.
Mit dem ambitionierten Gemeinschaftsprojekt setzt RIHA seine Bemühungen um freien Zugang zu forschungsrelevanten Inhalten fort (vgl. auch die 2008 verabschiedete Resolution zum Coypright unter http://www.riha-institutes.org/resolutioncopyright.html oder Kunstchronik, Dezember 2008, S. 620-621).
Im RIHA Journal erscheinen aktuelle kunsthistorische Forschungsartikel auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch. Alle Beiträge sind ohne Einschränkung kostenfrei zugänglich und werden sowohl im HTML-Format als auch als PDF zum Download angeboten. (via Mail)
Leider wurde die restriktivste Creative Commons License CC-BY-NC-ND 3.0 gewählt. Das war die falscheste Entscheidung überhaupt.
Die Zeitschrift ist Peer-Reviewed, das Review wird von einer Teilnehmer-Organisation durchgeführt, die Namen der 2 Gutachter sind genannt.
Es gibt bislang drei Beiträge (fr, en, de). Ein RSS-Feed fehlt unverständlicherweise.
Es gibt keinen Permanentlink und keine Zitierempfehlung - zumindest nicht auf der HTML-Seite. Man muss auf die Idee kommen, den gut versteckten Reiter Metadaten aufzuschlagen, um eine URN zu finden.
Ärgerlich ist, dass keine OAI-Schnittstelle bereitsteht, was bedeutet, dass die Zeitschrift im DOAJ nicht auf Artikelebene präsent sein wird (für das SPARC Seal kommt das Journal ohnehin nicht in Betracht, da CC-BY vorliegen müsste).
Im Beitrag zu Balthasar Neumann
http://www.riha-journal.org/articles/2010/weinberger-planmaterial-balthasar-neumann
wird das Copyfraud der ÖNB honoriert.
Die Zeitschrift wird von den Direktoren der 27 Mitgliedsinstitute von RIHA, der International Association of Research Institutes in the History of Art, gemeinsam herausgegeben und am Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZI) in München betreut.
Mit dem ambitionierten Gemeinschaftsprojekt setzt RIHA seine Bemühungen um freien Zugang zu forschungsrelevanten Inhalten fort (vgl. auch die 2008 verabschiedete Resolution zum Coypright unter http://www.riha-institutes.org/resolutioncopyright.html oder Kunstchronik, Dezember 2008, S. 620-621).
Im RIHA Journal erscheinen aktuelle kunsthistorische Forschungsartikel auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch. Alle Beiträge sind ohne Einschränkung kostenfrei zugänglich und werden sowohl im HTML-Format als auch als PDF zum Download angeboten. (via Mail)
Leider wurde die restriktivste Creative Commons License CC-BY-NC-ND 3.0 gewählt. Das war die falscheste Entscheidung überhaupt.
Die Zeitschrift ist Peer-Reviewed, das Review wird von einer Teilnehmer-Organisation durchgeführt, die Namen der 2 Gutachter sind genannt.
Es gibt bislang drei Beiträge (fr, en, de). Ein RSS-Feed fehlt unverständlicherweise.
Es gibt keinen Permanentlink und keine Zitierempfehlung - zumindest nicht auf der HTML-Seite. Man muss auf die Idee kommen, den gut versteckten Reiter Metadaten aufzuschlagen, um eine URN zu finden.
Ärgerlich ist, dass keine OAI-Schnittstelle bereitsteht, was bedeutet, dass die Zeitschrift im DOAJ nicht auf Artikelebene präsent sein wird (für das SPARC Seal kommt das Journal ohnehin nicht in Betracht, da CC-BY vorliegen müsste).
Im Beitrag zu Balthasar Neumann
http://www.riha-journal.org/articles/2010/weinberger-planmaterial-balthasar-neumann
wird das Copyfraud der ÖNB honoriert.
KlausGraf - am Montag, 19. April 2010, 17:16 - Rubrik: Open Access
KlausGraf - am Montag, 19. April 2010, 16:47 - Rubrik: Datenschutz
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http://faz-community.faz.net/blogs/antike/archive/2010/04/19/vulkanismus-antiker-eine-lexikonrecherche.aspx

Vesuv-Foto von Pompeji aus: Morn the Gorn http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

Vesuv-Foto von Pompeji aus: Morn the Gorn http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de
KlausGraf - am Montag, 19. April 2010, 16:35 - Rubrik: Miscellanea
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KlausGraf - am Montag, 19. April 2010, 16:13 - Rubrik: Bibliothekswesen
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"Die große Protest-Demo vor der Tür, den nächsten Knatsch im Aufsichtsrat der Kultur GmbH und jetzt das: Der Kämmerer hat für den Kulturausschuss explizit aufgelistet, was seine Sparvorschläge im Rahmen eines Haushaltssicherungskonzeptes für die Moerser Kultureinrichtungen - und damit deren Nutzer und Angestellte - bedeutet: Es ist eine Liste der Grausamkeiten.
Wird nach der Kämmerer-Liste gekürzt, könnte das Grafschafter Museum nach sukzessivem Abbau der Leistungen spätestens 2014 nicht mal mehr einen Rumpfbetrieb vorhalten. Das gleiche gilt für das Stadtarchiv. Bei der Musikschule stünde der stufenweise Rückzug aus dem Programm „Jedem Kind ein Instrument“ an, das Schulgeld würde erhöht und 2014 würden 600 Kinder weniger unterrichtet. Bei der Volkshochschule müsste der Standort Scherpenberg geschlossen, ...
der Bürgerfunk eingestellt werden. 130 Sprachkurse wären bis 2014 gestrichen.
Schlimm würde es bei der Bibliothek: Alle Zeitungen und Zeitschriften würden gekündigt, Neuanschaffungen etwa in den Bereichen Kinder und Jugend wären nicht mehr möglich, die Kinder- und Jugendbuchwochen „Lesezottel“ entfielen komplett. Und: Spätestens 2013 müssten die Zweigstellen in Kapellen und Repelen geschlossen werden.
Es gibt eine Menge zu tun für die Politik, denn irgendwo wird es sehr schmerzen. Derweil hat die CDU angekündigt, am 29. April wieder an der Aufsichtsratssitzung der Kultur GmbH teilzunehmen. Die FDP ist laut Udo Pieper allerdings der Auffassung, dass dies nicht so einfach gehen wird. „Unser Anwalt sagt, dass der Boykott rechtswidrig war. Das muss erst geklärt werden.“ Und: „Wir kommen eh erst weiter, wenn die große SPD endlich weiß, was sie will.“
Quelle: Scherpenberg.de
Zum Moerser Stadtarchiv(ar) s. a.: http://archiv.twoday.net/stories/5865545/
Zu "Archiven in der Krise":
http://archiv.twoday.net/stories/6091043/
http://archiv.twoday.net/stories/6271414/
Wird nach der Kämmerer-Liste gekürzt, könnte das Grafschafter Museum nach sukzessivem Abbau der Leistungen spätestens 2014 nicht mal mehr einen Rumpfbetrieb vorhalten. Das gleiche gilt für das Stadtarchiv. Bei der Musikschule stünde der stufenweise Rückzug aus dem Programm „Jedem Kind ein Instrument“ an, das Schulgeld würde erhöht und 2014 würden 600 Kinder weniger unterrichtet. Bei der Volkshochschule müsste der Standort Scherpenberg geschlossen, ...
der Bürgerfunk eingestellt werden. 130 Sprachkurse wären bis 2014 gestrichen.
Schlimm würde es bei der Bibliothek: Alle Zeitungen und Zeitschriften würden gekündigt, Neuanschaffungen etwa in den Bereichen Kinder und Jugend wären nicht mehr möglich, die Kinder- und Jugendbuchwochen „Lesezottel“ entfielen komplett. Und: Spätestens 2013 müssten die Zweigstellen in Kapellen und Repelen geschlossen werden.
Es gibt eine Menge zu tun für die Politik, denn irgendwo wird es sehr schmerzen. Derweil hat die CDU angekündigt, am 29. April wieder an der Aufsichtsratssitzung der Kultur GmbH teilzunehmen. Die FDP ist laut Udo Pieper allerdings der Auffassung, dass dies nicht so einfach gehen wird. „Unser Anwalt sagt, dass der Boykott rechtswidrig war. Das muss erst geklärt werden.“ Und: „Wir kommen eh erst weiter, wenn die große SPD endlich weiß, was sie will.“
Quelle: Scherpenberg.de
Zum Moerser Stadtarchiv(ar) s. a.: http://archiv.twoday.net/stories/5865545/
Zu "Archiven in der Krise":
http://archiv.twoday.net/stories/6091043/
http://archiv.twoday.net/stories/6271414/
Wolf Thomas - am Montag, 19. April 2010, 08:52 - Rubrik: Kommunalarchive
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http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00005862/images/
Via
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=5168
Via
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=5168
KlausGraf - am Montag, 19. April 2010, 05:02 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Montag, 19. April 2010, 04:53 - Rubrik: Archivrecht
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KlausGraf - am Montag, 19. April 2010, 04:41 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Montag, 19. April 2010, 04:39 - Rubrik: Open Access
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Die Daguerrotypie des Obristen Gerhardt Wilhelm von Reutern, 1845
http://lagis.online.uni-marburg.de/de/subjects/gsrec/mode/rec/id/108-004/current/1/page/1/sn/bd?q=grimm
enthält zwar in der Vergrößerung kein Wasserzeichen (ist also problemlos nachnutzbar), ist aber mit dem eindeutig rechtswidrigen Vermerk versehen:
"© Eberhard Mayer-Wegelin, Frühe Photographie in Frankfurt am Main 1839-1870, 1982, Nr. 8.- Original: Historisches Museum Frankfurt X 27867. - Alle Rechte vorbehalten"
Man kann über alles mögliche streiten, aber nicht darüber, dass die originalgetreue Wiedergabe einer historischen Fotografie - gemäß der BGH-Entscheidung Bibelreproduktion - nicht schützbar ist.

http://lagis.online.uni-marburg.de/de/subjects/gsrec/mode/rec/id/108-004/current/1/page/1/sn/bd?q=grimm
enthält zwar in der Vergrößerung kein Wasserzeichen (ist also problemlos nachnutzbar), ist aber mit dem eindeutig rechtswidrigen Vermerk versehen:
"© Eberhard Mayer-Wegelin, Frühe Photographie in Frankfurt am Main 1839-1870, 1982, Nr. 8.- Original: Historisches Museum Frankfurt X 27867. - Alle Rechte vorbehalten"
Man kann über alles mögliche streiten, aber nicht darüber, dass die originalgetreue Wiedergabe einer historischen Fotografie - gemäß der BGH-Entscheidung Bibelreproduktion - nicht schützbar ist.

KlausGraf - am Montag, 19. April 2010, 00:58 - Rubrik: Archivrecht
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http://de.wikisource.org/wiki/Hans_Böhm
Bilder:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Hans_B%C3%B6hm
Auf den eher schlechten Wikipedia-Artikel verlinke ich bewusst nicht.
Grafik von Rudolf Schiestl
Bilder:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Hans_B%C3%B6hm
Auf den eher schlechten Wikipedia-Artikel verlinke ich bewusst nicht.

KlausGraf - am Sonntag, 18. April 2010, 19:43 - Rubrik: Landesgeschichte
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KlausGraf - am Sonntag, 18. April 2010, 19:42 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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http://lagis.online.uni-marburg.de/de/subjects/index/sn/bio
Die Hessische Biografie präsentiert sich mit einem einfachen Suchschlitz in Google-Manier. Fürs Browsen muss man links den Menüpunkt "Entdecken" entdecken.
Die Biographien sind sehr unterschiedlich ausführlich. Beispiel für den Mindest-Standard:
Müller, Heinrich Fidelis
* 23.4.1837 Fulda, † 30.8.1905 Fulda
Priester, Komponist
Literatur:
Michael Mott, Fuldaer Köpfe, 2007, 86-88.
Kassellexikon 2, S. 84 f.
Bearbeiter:
L. v. Lehsten
Bildquelle:
Kassellexikon 2, S. 84
Zitierweise ↑
„Müller, Heinrich Fidelis“, in: Hessische Biografie < http://www.lagis-hessen.de//de/subjects/idrec/sn/bio/id/1699 > (Stand: 8.4.2010)
Es sind (zu kleine) Bilder beigegeben, erfreulicherweise ist die Bildquelle genannt. Leider aber nicht immer, etwa bei Grimmelshausen, wo ein möglicherweise nicht authentisches Bildnis (siehe Wikipedia) ohne nähere Angaben abgebildet wird:
http://www.lagis-hessen.de//pnd/118542273
Bei den längeren Artikeln verlinkt die Hessische Biografie ärgerlicherweise (anders als die DNB) nicht immer auf die Wikipedia.
Wikipedia-Link dagegen vorhanden:
http://www.lagis-hessen.de//pnd/118529927
Vollständigkeit: Angaben zur Vollständigkeit bzw. zu den erschöpfend ausgewerteten Literatur- oder Datenquellen fehlen. Es gibt keinen einzigen Artikel zu einem Angehörigen der Herren von Hirschhorn!
Auch zu Erwin Stein gibt es keinen Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Stein_(Politiker)
Untereinander sind die Artikel vernetzt, ebenso innerhalb des Portals. Bei Gertrud von Altenberg wird auf den Grabstein im Grabdenkmäler-Bereich verwiesen, aber leider funktioniert der Link nicht:
http://www.lagis-hessen.de//de/subjects/idrec/sn/bio/id/2381
In diesem Artikel vermisst man u.a. die Verlinkung zum HEBIS-Katalog: "Renkhoff, Nassauische Biographie 2. Aufl. 1283" ist ohne Link oder Auflösung nicht akzeptabel.
Der Wikipedia entnimmt man, dass Gertrud eine PND hat, die die Hessische Biografie unterschlägt (obwohl andere Artikel sie angeben).
Unter den Literaturangaben hätte ein kunsthistorischer Beitrag nicht fehlen dürfen:
Nassauische Grablege und Kultstätte für die selige Gertrud : zur Ausstattung der Klosterkirche Altenberg/Lahn zwischen 1290 und 1350 / Daniel Hess. – 1996
In: Städel-Jahrbuch, N.F. 15.1995(1996), p. 35-52 (zitiert in einem der ersten Google-Treffer unter Gertrud Altenberg)
Eine Verknüpfung zur Hessischen Bibliographie, wo man weitere Arbeiten zu Gertrud findet, existiert nicht.
Anders bei Elisabeth von Thüringen:
http://www.lagis-hessen.de//pnd/118529927
Obwohl die Person hochbedeutend ist, fehlt eine Kurzbiographie. Im Literaturverzeichnis ist der online kostenfrei zugängliche DA-Aufsatz nicht mit einem Link versehen. Der Bildnachweis enthält keine Angaben zu den Rechten bzw. zum Fotografen.
Gern hätte ich noch weiteres mitgeteilt, aber das Datenbankangebot nimmt offensichtlich zu viele Recherchen übel und reagiert dann mit
Fatal error: Cannot redeclare class Zend_Filter_Interface in /usr/local/ZendFramework/library/Zend/Filter/Interface.php on line 30
Fazit: Die Hessische Biografie ist ein nützliches biographisches Online-Nachschlagewerk, das sich jedoch sehr uneinheitlich darstellt und deutliche Mängel aufweist.
Update: Die Netzbürger werden von der Hessischen Biografie wie gehabt ignoriert, keine Mitteilung z.B. an H-SOZ-U-KULT. Man muss in der Lampertheimer Zeitung nachschlagen, um Näheres zu erfahren:
"Auf Initiative von Lupold von Lehsten vom Institut für Persoengeschichte umfasst Lagis jetzt neu eine hessische Biografie. Hier finden sich alle Personen, die in Hessen öffentlich wirkten, hier geboren wurden oder starben. Mit Ausnahme der Regierungsmitglieder und der Parlamentarier umfasst das System nur Personen, die nicht mehr leben.
Aktuell lassen sich 5500 Biografien recherchieren."
http://www.lampertheimer-zeitung.de/region/rhein-main-hessen/8755238.htm
Siehe auch
http://www.kultur-hessen.de/de/Aktuelle_Kulturnachrichten/Fuenf_Jahre_LAGIS/index.phtml
Update etwas später: Das Angebot funktioniert wieder. Die Liste der Kinder des Vaters von Jacob Grimm ist unvollständig, beim Vater gibt es überhaupt keine Nachweise (so etwas leistet sich inzwischen nicht mal die Wikipedia mehr):
http://www.lagis-hessen.de//de/subjects/idrec/sn/bio/id/3329
Die Hessische Biografie präsentiert sich mit einem einfachen Suchschlitz in Google-Manier. Fürs Browsen muss man links den Menüpunkt "Entdecken" entdecken.
Die Biographien sind sehr unterschiedlich ausführlich. Beispiel für den Mindest-Standard:
Müller, Heinrich Fidelis
* 23.4.1837 Fulda, † 30.8.1905 Fulda
Priester, Komponist
Literatur:
Michael Mott, Fuldaer Köpfe, 2007, 86-88.
Kassellexikon 2, S. 84 f.
Bearbeiter:
L. v. Lehsten
Bildquelle:
Kassellexikon 2, S. 84
Zitierweise ↑
„Müller, Heinrich Fidelis“, in: Hessische Biografie < http://www.lagis-hessen.de//de/subjects/idrec/sn/bio/id/1699 > (Stand: 8.4.2010)
Es sind (zu kleine) Bilder beigegeben, erfreulicherweise ist die Bildquelle genannt. Leider aber nicht immer, etwa bei Grimmelshausen, wo ein möglicherweise nicht authentisches Bildnis (siehe Wikipedia) ohne nähere Angaben abgebildet wird:
http://www.lagis-hessen.de//pnd/118542273
Bei den längeren Artikeln verlinkt die Hessische Biografie ärgerlicherweise (anders als die DNB) nicht immer auf die Wikipedia.
Wikipedia-Link dagegen vorhanden:
http://www.lagis-hessen.de//pnd/118529927
Vollständigkeit: Angaben zur Vollständigkeit bzw. zu den erschöpfend ausgewerteten Literatur- oder Datenquellen fehlen. Es gibt keinen einzigen Artikel zu einem Angehörigen der Herren von Hirschhorn!
Auch zu Erwin Stein gibt es keinen Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Stein_(Politiker)
Untereinander sind die Artikel vernetzt, ebenso innerhalb des Portals. Bei Gertrud von Altenberg wird auf den Grabstein im Grabdenkmäler-Bereich verwiesen, aber leider funktioniert der Link nicht:
http://www.lagis-hessen.de//de/subjects/idrec/sn/bio/id/2381
In diesem Artikel vermisst man u.a. die Verlinkung zum HEBIS-Katalog: "Renkhoff, Nassauische Biographie 2. Aufl. 1283" ist ohne Link oder Auflösung nicht akzeptabel.
Der Wikipedia entnimmt man, dass Gertrud eine PND hat, die die Hessische Biografie unterschlägt (obwohl andere Artikel sie angeben).
Unter den Literaturangaben hätte ein kunsthistorischer Beitrag nicht fehlen dürfen:
Nassauische Grablege und Kultstätte für die selige Gertrud : zur Ausstattung der Klosterkirche Altenberg/Lahn zwischen 1290 und 1350 / Daniel Hess. – 1996
In: Städel-Jahrbuch, N.F. 15.1995(1996), p. 35-52 (zitiert in einem der ersten Google-Treffer unter Gertrud Altenberg)
Eine Verknüpfung zur Hessischen Bibliographie, wo man weitere Arbeiten zu Gertrud findet, existiert nicht.
Anders bei Elisabeth von Thüringen:
http://www.lagis-hessen.de//pnd/118529927
Obwohl die Person hochbedeutend ist, fehlt eine Kurzbiographie. Im Literaturverzeichnis ist der online kostenfrei zugängliche DA-Aufsatz nicht mit einem Link versehen. Der Bildnachweis enthält keine Angaben zu den Rechten bzw. zum Fotografen.
Gern hätte ich noch weiteres mitgeteilt, aber das Datenbankangebot nimmt offensichtlich zu viele Recherchen übel und reagiert dann mit
Fatal error: Cannot redeclare class Zend_Filter_Interface in /usr/local/ZendFramework/library/Zend/Filter/Interface.php on line 30
Fazit: Die Hessische Biografie ist ein nützliches biographisches Online-Nachschlagewerk, das sich jedoch sehr uneinheitlich darstellt und deutliche Mängel aufweist.
Update: Die Netzbürger werden von der Hessischen Biografie wie gehabt ignoriert, keine Mitteilung z.B. an H-SOZ-U-KULT. Man muss in der Lampertheimer Zeitung nachschlagen, um Näheres zu erfahren:
"Auf Initiative von Lupold von Lehsten vom Institut für Persoengeschichte umfasst Lagis jetzt neu eine hessische Biografie. Hier finden sich alle Personen, die in Hessen öffentlich wirkten, hier geboren wurden oder starben. Mit Ausnahme der Regierungsmitglieder und der Parlamentarier umfasst das System nur Personen, die nicht mehr leben.
Aktuell lassen sich 5500 Biografien recherchieren."
http://www.lampertheimer-zeitung.de/region/rhein-main-hessen/8755238.htm
Siehe auch
http://www.kultur-hessen.de/de/Aktuelle_Kulturnachrichten/Fuenf_Jahre_LAGIS/index.phtml
Update etwas später: Das Angebot funktioniert wieder. Die Liste der Kinder des Vaters von Jacob Grimm ist unvollständig, beim Vater gibt es überhaupt keine Nachweise (so etwas leistet sich inzwischen nicht mal die Wikipedia mehr):
http://www.lagis-hessen.de//de/subjects/idrec/sn/bio/id/3329
KlausGraf - am Sonntag, 18. April 2010, 16:29 - Rubrik: Landesgeschichte
Leopold III König von Belgien und Schloss Bückeburg
Wenn man den Memoiren des nationalsozialistischen Präsidenten der Landesregierung des Freistaates Schaumburg Lippe, Karl Dreier, Glauben schenken darf, so sollte im Juni 1940 der "Kriegsgefangene" Leopold III König von Belgien zwangsweise in Schloss Bückeburg untergebracht werden (S. 118). Speer soll den Plan verworfen haben, weil die Einrichtung einer gut funktionierenden Sanitär- und Heizungsanlage zu aufwändig gewesen wäre. An diesen Vorgängen waren unter anderen, Dr. Otto Meissner (Präsidialkanzlei des Führers) , Rohrssen (ehemaliger Schlossinspektor und dann Hausintendent bei Goebbels), Karl Dreier und Wolrad Prinz zu Schaumburg Lippe beteiligt. Meine Ausführungen auf S. 165 unten, 166 ud 167 in Vier Prinzen gewinnen
http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100
damit eine Erklärung.
http://vierprinzen.blogspot.com/
Wenn man den Memoiren des nationalsozialistischen Präsidenten der Landesregierung des Freistaates Schaumburg Lippe, Karl Dreier, Glauben schenken darf, so sollte im Juni 1940 der "Kriegsgefangene" Leopold III König von Belgien zwangsweise in Schloss Bückeburg untergebracht werden (S. 118). Speer soll den Plan verworfen haben, weil die Einrichtung einer gut funktionierenden Sanitär- und Heizungsanlage zu aufwändig gewesen wäre. An diesen Vorgängen waren unter anderen, Dr. Otto Meissner (Präsidialkanzlei des Führers) , Rohrssen (ehemaliger Schlossinspektor und dann Hausintendent bei Goebbels), Karl Dreier und Wolrad Prinz zu Schaumburg Lippe beteiligt. Meine Ausführungen auf S. 165 unten, 166 ud 167 in Vier Prinzen gewinnen
http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100
damit eine Erklärung.
http://vierprinzen.blogspot.com/
vom hofe - am Samstag, 17. April 2010, 10:13 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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