tinville - am Donnerstag, 25. November 2010, 23:56 - Rubrik: Open Access
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Link zum Video (Stadtarchiv-Sequnez ab 11´36´´)
Wolf Thomas - am Donnerstag, 25. November 2010, 23:28 - Rubrik: Kommunalarchive
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Leider versteckt und in mangelhafter Auflösung:
http://www.zentralarchiv-speyer.findbuch.net/php/view.php?ar_id=3667&be_id=128&ve_id=131823&pag=1
Link Findbuch, dann Urkunden anklicken!
http://www.zentralarchiv-speyer.de/
http://www.zentralarchiv-speyer.findbuch.net/php/view.php?ar_id=3667&be_id=128&ve_id=131823&pag=1
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http://www.zentralarchiv-speyer.de/
tinville - am Donnerstag, 25. November 2010, 23:12 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Der von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gestiftete und gemeinsam mit dem Landesverband Hessen im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. (VdA) ausgelobte Hessische Archivpreis geht an das Kreisarchiv des Odenwaldkreises in Erbach. Der Preis wird alljährlich an kleinere nicht staatliche, insbesondere kommunale Archive unter hauptamt¬licher Leitung vergeben. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld von 5.000 € verbunden, das Haushaltsmittel des Trägers nicht ersetzen darf. Ergänzt wird der institutionelle Archivpreis durch die Würdigung ehrenamtlicher Archivmitarbeiter/innen durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK).
Mitglieder der Jury sind neben dem Vorstand und der Vorsitzenden des VdA Hessen, Frau Dr. Brigitte Streich vom Stadtarchiv Wiesbaden, sowie je einem Vertreter des HMWK und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen Leiter/innen hessischer Archive. Die Jury hatte in diesem Jahr die Aufgabe, aus einer großen Anzahl von Vor¬schlägen, die insbesondere aus der Fachwelt heraus unter¬breitet wurden, den Preisträger des Hessischen Archivpreises auszu¬wählen und darüber hinaus die Ehrenamtler/innen auszu¬zeichnen, die sich mit ihrer Arbeit und durch besonderen Einsatz für hessische Archive hervorheben.
Besondere Leistung des Kreisarchivs
Mit ihrer Entscheidung würdigt die Jury insbesondere die Pionierarbeit, die das Kreisarchiv des Odenwaldkreises in den vergangenen Jahren geleistet hat. Über die Erschließung von Akten hinaus habe das Archiv eine der Regionalgeschichte gewidmete Bildungsarbeit geleistet und damit auch für die Bedeutung eines regionalen Archivs geworben so die Jury. Mit der haupt¬amtlichen Leitung bestehe zudem ein Betreuungs¬angebot im Landkreis für die weiteren kommunalen und privaten Archive, durch die für die Verwahrung und Vermittlung wichtiger archivischer Quellen Sorge getragen werde. Weiterungen wie die Entstehung von Arbeitsgemeinschaften und historisch arbeitenden Gremien zeigen, dass das Archiv des Odenwald¬kreises nicht nur Anregungen gibt, sondern auch fachlicher und institutioneller Kern von Vernetzungen in der Region ist. Die Jury hebt dabei ausdrücklich den Angebotscharakter des Archives hervor, den dieses für die Kommunen im Landkreis hat.
Würdigung ehrenamtliche Archivarbeit
Eine Anerkennung für sein archivisches Engagement erhält Herr Wilhelm Franz Hartmann aus Bürstadt, der dort das Archiv seiner Heimatpfarrei, der Kath. Pfarrgemeinde St. Michael betreut. Dem Konzept des Diözesanarchivs Mainz für Pfarrarchive folgend übernimmt er die Pfarrakten ins Archiv und sichert die kontinuierliche Betreuung und Zugänglichkeit des Pfarrarchives. Für diese seit 1999 von ihm ehrenamtlich wahrgenommene Aufgabe hat ihm die Jury des Hessischen Archivpreises eine Anerkennung, die mit einem Geldpreis von 1.000 € verbunden ist, zuerkannt.
Eine besondere Anerkennung seines ehrenamtlichen, lang anhaltenden Engagements für das Archivwesen erhält der "Arbeitskreis zur Verzeichnung der Hofheimer Archivalien" in Lampertheim. Unter der Ägide des Lampertheimer Stadtarchivars gründete sich dieser Arbeitskreis bereits im Jahr 2002. Seither stellt er die kontinuierliche Verzeichnung von Archivalien zur Ortsgeschichte sicher. Hieraus entwickelte sich auch eine lokalhistorische Ausstellung, die von einer Ortschronik begleitet wurde und von den vier Mitgliedern des Arbeitskreises selber erstellt wurde. Der Arbeitskreis, dem Heinz Heim, Heide Kiefer sowie Gisela und Johann Schacherl aus Lampertheim-Hofheim angehören, erhält auf Vorschlag der Jury mit dem Ehrenamts¬preis im Rahmen des Hessischen Archivpreises ein Preisgeld in Höhe von 2.000 €.
Die Verleihung des Hessischen Archivpreises soll am 15. Dezember 2010 in Erbach/Odw. erfolgen.
Der Hessische Archivpreis wird alljährlich vom VdA Hessen gemeinsam mit der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen ausgelobt. Vorschläge zur Auszeichnung können von jedermann mit Begründung unterbreitet werden. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine fachkundige Jury. Das Preisgeld für den Archivpreis stellt die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, das für die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst zur Verfügung.
Bisherige Preisträger des 2005 erstmals vergebenen Hessischen Archivpreises waren das Stadtarchiv Pfungstadt (2005), das Stadtarchiv Eschwege (2006), das Kreisarchiv Gießen (2007), die Stiftung "Archiv der deutschen Frauenbewegung" in Kassel (2008) sowie die "Dokumentesammlung des Herderinstituts" in Marburg (2009).
Frankfurt/Wiesbaden, November 2010
Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen
Tel. 069/2175-511
PM via B. Streich
Mitglieder der Jury sind neben dem Vorstand und der Vorsitzenden des VdA Hessen, Frau Dr. Brigitte Streich vom Stadtarchiv Wiesbaden, sowie je einem Vertreter des HMWK und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen Leiter/innen hessischer Archive. Die Jury hatte in diesem Jahr die Aufgabe, aus einer großen Anzahl von Vor¬schlägen, die insbesondere aus der Fachwelt heraus unter¬breitet wurden, den Preisträger des Hessischen Archivpreises auszu¬wählen und darüber hinaus die Ehrenamtler/innen auszu¬zeichnen, die sich mit ihrer Arbeit und durch besonderen Einsatz für hessische Archive hervorheben.
Besondere Leistung des Kreisarchivs
Mit ihrer Entscheidung würdigt die Jury insbesondere die Pionierarbeit, die das Kreisarchiv des Odenwaldkreises in den vergangenen Jahren geleistet hat. Über die Erschließung von Akten hinaus habe das Archiv eine der Regionalgeschichte gewidmete Bildungsarbeit geleistet und damit auch für die Bedeutung eines regionalen Archivs geworben so die Jury. Mit der haupt¬amtlichen Leitung bestehe zudem ein Betreuungs¬angebot im Landkreis für die weiteren kommunalen und privaten Archive, durch die für die Verwahrung und Vermittlung wichtiger archivischer Quellen Sorge getragen werde. Weiterungen wie die Entstehung von Arbeitsgemeinschaften und historisch arbeitenden Gremien zeigen, dass das Archiv des Odenwald¬kreises nicht nur Anregungen gibt, sondern auch fachlicher und institutioneller Kern von Vernetzungen in der Region ist. Die Jury hebt dabei ausdrücklich den Angebotscharakter des Archives hervor, den dieses für die Kommunen im Landkreis hat.
Würdigung ehrenamtliche Archivarbeit
Eine Anerkennung für sein archivisches Engagement erhält Herr Wilhelm Franz Hartmann aus Bürstadt, der dort das Archiv seiner Heimatpfarrei, der Kath. Pfarrgemeinde St. Michael betreut. Dem Konzept des Diözesanarchivs Mainz für Pfarrarchive folgend übernimmt er die Pfarrakten ins Archiv und sichert die kontinuierliche Betreuung und Zugänglichkeit des Pfarrarchives. Für diese seit 1999 von ihm ehrenamtlich wahrgenommene Aufgabe hat ihm die Jury des Hessischen Archivpreises eine Anerkennung, die mit einem Geldpreis von 1.000 € verbunden ist, zuerkannt.
Eine besondere Anerkennung seines ehrenamtlichen, lang anhaltenden Engagements für das Archivwesen erhält der "Arbeitskreis zur Verzeichnung der Hofheimer Archivalien" in Lampertheim. Unter der Ägide des Lampertheimer Stadtarchivars gründete sich dieser Arbeitskreis bereits im Jahr 2002. Seither stellt er die kontinuierliche Verzeichnung von Archivalien zur Ortsgeschichte sicher. Hieraus entwickelte sich auch eine lokalhistorische Ausstellung, die von einer Ortschronik begleitet wurde und von den vier Mitgliedern des Arbeitskreises selber erstellt wurde. Der Arbeitskreis, dem Heinz Heim, Heide Kiefer sowie Gisela und Johann Schacherl aus Lampertheim-Hofheim angehören, erhält auf Vorschlag der Jury mit dem Ehrenamts¬preis im Rahmen des Hessischen Archivpreises ein Preisgeld in Höhe von 2.000 €.
Die Verleihung des Hessischen Archivpreises soll am 15. Dezember 2010 in Erbach/Odw. erfolgen.
Der Hessische Archivpreis wird alljährlich vom VdA Hessen gemeinsam mit der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen ausgelobt. Vorschläge zur Auszeichnung können von jedermann mit Begründung unterbreitet werden. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine fachkundige Jury. Das Preisgeld für den Archivpreis stellt die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, das für die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst zur Verfügung.
Bisherige Preisträger des 2005 erstmals vergebenen Hessischen Archivpreises waren das Stadtarchiv Pfungstadt (2005), das Stadtarchiv Eschwege (2006), das Kreisarchiv Gießen (2007), die Stiftung "Archiv der deutschen Frauenbewegung" in Kassel (2008) sowie die "Dokumentesammlung des Herderinstituts" in Marburg (2009).
Frankfurt/Wiesbaden, November 2010
Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen
Tel. 069/2175-511
PM via B. Streich
KlausGraf - am Donnerstag, 25. November 2010, 20:01 - Rubrik: Kommunalarchive
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"Das Ungarische Archivportal kam ursprünglich auf Initiative der Archive der Selbstverwaltungen zu Stande, später aber schloss sich neben anderen Institutionen auch das Ungarische Staatsarchiv der Initiative an. Die mitwirkenden Institutionen sahen als es notwendig an, dass dem Publikum, das sich für die Ergebnisse der Tätigkeiten und der Arbeit der Archive interessiert, eine solche Dienstleistung anbieten zu können, die sowohl die Informationseinholung als auch die Forschungstätigkeit erleichtern würde. Das Portal ermöglicht es Forschern, sich mithilfe einer Website über das Schriftgut, das sich in den teilnehmenden, und den sich diesen später anschließenden, ungarischen Archiven befindet, zu informieren. Im Interesse einer Steigerung der Effektivität haben wir eine einheitliche Datenbasis geschaffen, deren Inhalt kontinuierlich erweitert wird. Mithilfe dieser einheitlichen Datenbasis können sich interessierte Forscher über die Gesamtheit der in den angeschlossenen Archiven aufbewahrten Schriftstücke informieren.
Das Portal unterstützt die Digitalisierung der das ganze Land abdeckenden Dokumentenserien, den Aufbau der auf identischen Prinzipien und identischer Praxis beruhenden Datenbasen der Schriftensammlungen dadurch, dass es deren Inhalt aufnimmt, auf seiner Oberfläche einen Online-Zugang gewährleistet und eine Parallelsuche innerhalb der unterschiedlichsten Quellentypen ermöglicht. Mithilfe einer neuen Technologie gewährleistet es die direkte Erreichbarkeit des digitalisierten Materials von großformatigen Landkarten und Plänen, was auch gleichzeitig eine Lösung für das Problem der Forschung übers Internet darstellt.
Auch die gesamte Bibliografie der sich auf dem Portal befindlichen Archivpublikationen aus einem Zeitraum von 50 Jahren und darüber hinaus der Gesamttext einer bedeutenden Menge von Publikationen können auf unseren Seiten eingesehen werden bzw. sind mithilfe unsreres gemeinsamen Browsers zugänglich.
Die Rechtsvorschriften, Anordnungen bzw. Arbeitsanweisungen, die die Arbeit der Archive regulieren, und auch der Archivkorpus - eine vollständige ungarischsprachige Sammlung von Arbeitsanweisungen der zurückliegenden zehn Jahre - sind auf unseren Seiten zu erreichen.
Die Erweiterung des Inhalts des Portals wird im Rahmen einer gemeinsamen Arbeit der Archive kontinuierlich fortgesetzt und stellt auch schon in der Anfangsphase eine reiche Quelle für Interessierte dar, aber dies ist, wie wir hoffen, nur der Anfang und bei entsprechender Unterstützung wird es einen immer größeren Einblick in das Material der ungarischen Archive gewährleisten.
Die Einrichtung des ungarischen Archivportals wurde vom Ministerium für Kultur und Bildung aus dem Budget des Jahrs der Renaissance 2008 unterstützt. Das Portal enthält zurzeit die Informationen im Zusammenhang mit den Archiven der Selbstverwaltung und in kleinerem Ausmaß diejenigen in Verbindung mit dem Ungarischen Staatsarchiv, aber die Redaktion hält eine zukünftige Integration der öffentlichen zugänglichen Privatarchive, Facharchive und der Archive der Institutionen der Höheren Bildung in den Kreis der mitwirkenden Institutionen für wünschenswert. "
Link
Das Portal unterstützt die Digitalisierung der das ganze Land abdeckenden Dokumentenserien, den Aufbau der auf identischen Prinzipien und identischer Praxis beruhenden Datenbasen der Schriftensammlungen dadurch, dass es deren Inhalt aufnimmt, auf seiner Oberfläche einen Online-Zugang gewährleistet und eine Parallelsuche innerhalb der unterschiedlichsten Quellentypen ermöglicht. Mithilfe einer neuen Technologie gewährleistet es die direkte Erreichbarkeit des digitalisierten Materials von großformatigen Landkarten und Plänen, was auch gleichzeitig eine Lösung für das Problem der Forschung übers Internet darstellt.
Auch die gesamte Bibliografie der sich auf dem Portal befindlichen Archivpublikationen aus einem Zeitraum von 50 Jahren und darüber hinaus der Gesamttext einer bedeutenden Menge von Publikationen können auf unseren Seiten eingesehen werden bzw. sind mithilfe unsreres gemeinsamen Browsers zugänglich.
Die Rechtsvorschriften, Anordnungen bzw. Arbeitsanweisungen, die die Arbeit der Archive regulieren, und auch der Archivkorpus - eine vollständige ungarischsprachige Sammlung von Arbeitsanweisungen der zurückliegenden zehn Jahre - sind auf unseren Seiten zu erreichen.
Die Erweiterung des Inhalts des Portals wird im Rahmen einer gemeinsamen Arbeit der Archive kontinuierlich fortgesetzt und stellt auch schon in der Anfangsphase eine reiche Quelle für Interessierte dar, aber dies ist, wie wir hoffen, nur der Anfang und bei entsprechender Unterstützung wird es einen immer größeren Einblick in das Material der ungarischen Archive gewährleisten.
Die Einrichtung des ungarischen Archivportals wurde vom Ministerium für Kultur und Bildung aus dem Budget des Jahrs der Renaissance 2008 unterstützt. Das Portal enthält zurzeit die Informationen im Zusammenhang mit den Archiven der Selbstverwaltung und in kleinerem Ausmaß diejenigen in Verbindung mit dem Ungarischen Staatsarchiv, aber die Redaktion hält eine zukünftige Integration der öffentlichen zugänglichen Privatarchive, Facharchive und der Archive der Institutionen der Höheren Bildung in den Kreis der mitwirkenden Institutionen für wünschenswert. "
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Wolf Thomas - am Donnerstag, 25. November 2010, 19:59 - Rubrik: Internationale Aspekte
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" .... Archive sind das Gedächtnis einer Gesellschaft. Dort werden einzigartige Dokumente, Bilder und Urkunden aufbewahrt. Das macht diesen kulturellen Erinnerungsspeicher für viele schwer zugänglich. Die Dokumente sind nur an einem einzigen Ort auffindbar. Und oft lässt die materielle Beschaffenheit der archivierten Objekte eine Zurschaustellung nicht zu. Die zunehmende Digitalisierung von Archivbeständen und ihre Aufbereitung für das Internet ermöglichen heute einen leichteren Zugang zu diesen Beständen. Mit diversen Anwendungen des web 2.0, wie you tube, facebook oder flickr, kann außerdem eine öffentliche Diskussion über Archivmaterialien geführt werden, teilweise sogar Quellen eruiert und Inhalte erklärt werden. Internationale Projekte, wie die Archiv-Plattform europeana, vernetzen Archive in ganz Europa und machen so die Inhalte einem größeren Publikum zugänglich. Die Erfahrungen, Herausforderungen und Visionen von Archiven im Web wurde von Dienstag bis Donnerstag dieser Woche bei einer internationalen Konferenz diskutiert. Mit Gerald Maier, Baden-Württembergisches Landesarchiv; Thomas Aigner, ICARUS (International Centre for Archival Research); Thomas Just, Österreichisches Staatsarchiv. Autorin: Marlene Nowotny."
Wolf Thomas - am Donnerstag, 25. November 2010, 19:54 - Rubrik: Web 2.0
Die deutschen 'Flugschriften des 16. Jahrhunderts', hrsg. von Hans-Joachim Köhler, umfassen ca. 10.000 Flugschriften aus den verschiedensten europaeischen Bibliotheken. Die Flugschriften der Jahre 1501-1530 (Part I) wurden bereits digitalisiert, der Zeitraum 1531 bis 1600 (Part II) wurde im Jahr 2009 bearbeitet. Der Grossteil der Bilder wurde von Microfiches gescannt, wo immer moeglich wurden diese Schwarz-Weiss-Scans jedoch durch Farbscans ersetzt.
Wer die Digitalisate einsehen will, kann entweder nach Paderborn oder Salzburg fahren, anderswo weist DBIS sie nicht nach:
http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/detail.php?bib_id=alle&colors=&ocolors=&lett=f&titel_id=9913
Wer die Digitalisate einsehen will, kann entweder nach Paderborn oder Salzburg fahren, anderswo weist DBIS sie nicht nach:
http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/detail.php?bib_id=alle&colors=&ocolors=&lett=f&titel_id=9913
KlausGraf - am Donnerstag, 25. November 2010, 19:34 - Rubrik: Bibliothekswesen
"Wie ein Popstar wurde Peter Giesen (89), Ex-Bürgermeister aus Jüchen und Garzweiler, beim CDU-Kreisparteitag. bejubelt. Jetzt zieht er sich aus der Politik zurück: "Es ist Zeit." Zeit, die er für die Familie und sein Archiv nutzen will. .... Die Geschichte von Garzweiler erhalten: Deshalb hat Peter Giesen ein Dorfarchiv mitaufgebaut; auch über die eigene Familie hat er Material gesammelt. ..."
Quelle: NGZ, 25.11.2010
Wikipedia-Artikel P. Giesen
Quelle: NGZ, 25.11.2010
Wikipedia-Artikel P. Giesen
Wolf Thomas - am Donnerstag, 25. November 2010, 19:31 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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"Zur Vorweihnachtszeit bietet das Stadtarchiv am kommenden Sonntag, 28. November, von 13 bis 17 Uhr einen besonderen Service in der Ruhrstraße 69 an: Die Mitarbeiterteams von Museum und Stadtarchiv und der Verein für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark (VfOHM) präsentieren antiquarische Bücher zur Stadt- und Regionalgeschichte, Kunstkataloge von Wittener Künstlerinnen und Künstlern und Veröffentlichungen des VfOHM zum Kauf. Gleichzeitig können Jubiläumskopien aus Wittener Tageszeitungen zu Sonderpreisen erworben werden.
Neben mehreren Zeitungstiteln ist im Stadtarchiv auch die Annener Zeitung von 1885 bis1961auf Mikrofilm überliefert und als Kopie in Zeitungsblattgröße vielleicht ein interessantes Präsent zu den bevorstehenden Festtagen. Besucherinnen und Besucher - ob mit Sammelleidenschaft, auf der Suche nach einer originellen Geschenkidee oder einfach nur zum Schmökern - sind am Sonntagnachmittag herzlich im Stadtarchiv willkommen.
INFO
Stadtarchiv, Ruhrstraße 69, 58452 Witten
Tel.: 02302- 581 2415
Fax: 02302- 581 2497
via E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte"
Neben mehreren Zeitungstiteln ist im Stadtarchiv auch die Annener Zeitung von 1885 bis1961auf Mikrofilm überliefert und als Kopie in Zeitungsblattgröße vielleicht ein interessantes Präsent zu den bevorstehenden Festtagen. Besucherinnen und Besucher - ob mit Sammelleidenschaft, auf der Suche nach einer originellen Geschenkidee oder einfach nur zum Schmökern - sind am Sonntagnachmittag herzlich im Stadtarchiv willkommen.
INFO
Stadtarchiv, Ruhrstraße 69, 58452 Witten
Tel.: 02302- 581 2415
Fax: 02302- 581 2497
via E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte"
Wolf Thomas - am Donnerstag, 25. November 2010, 19:23 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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KlausGraf - am Donnerstag, 25. November 2010, 16:58 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Ich sollte mich wirklich schämen, dass ich unverdrossen diesem Stümper-Unternehmen Ergänzungen und Korrekturen liefere.
Im August machte ich darauf aufmerksam, dass die Ehrenbrief-Handschrift nicht aus Heiligenkreuz, sondern aus Herzogenburg stammt. Und dass ich dies bereits 2009 mitgeteilt hatte.
http://archiv.twoday.net/stories/6482548/
Nun erhielt ich die Mitteilung über eine Änderung an dem betreffenden Eintrag, der nun das Datum November 2010 trägt - und den Irrtum weiter fortschleppt!
http://www.handschriftencensus.de/8840
Im August machte ich darauf aufmerksam, dass die Ehrenbrief-Handschrift nicht aus Heiligenkreuz, sondern aus Herzogenburg stammt. Und dass ich dies bereits 2009 mitgeteilt hatte.
http://archiv.twoday.net/stories/6482548/
Nun erhielt ich die Mitteilung über eine Änderung an dem betreffenden Eintrag, der nun das Datum November 2010 trägt - und den Irrtum weiter fortschleppt!
http://www.handschriftencensus.de/8840
KlausGraf - am Donnerstag, 25. November 2010, 16:29 - Rubrik: Kodikologie
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Live-Kommentare/Tweets zur derzeit laufenden Tagung (23.-25.11.) können via Twitter eingesehen werden: #archivesontheweb
J. Kemper - am Donnerstag, 25. November 2010, 09:42 - Rubrik: Veranstaltungen
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"Was uns nicht dient, dient einem andern. Was wir weder für wichtig, noch für anmuthig halten, hält ein Anderer dafür. Vieles für klein und unerheblich erklären, heißt öfter die Schwäche seines Gesichts bekennen, als den Werth der Dinge schätzen."
Lessing (über Fenstergemälde im Kloster Hirsau)
http://books.google.de/books?id=anQHAAAAQAAJ&pg=PA99
Gefunden in der Edition des Briefwechsels von Beatus Rhenanus (ed. Horawitz/Hartfelder, Einleitung
http://books.google.com/books?id=5tdfAAAAMAAJ&pg=PR9 )
Lessing (über Fenstergemälde im Kloster Hirsau)
http://books.google.de/books?id=anQHAAAAQAAJ&pg=PA99
Gefunden in der Edition des Briefwechsels von Beatus Rhenanus (ed. Horawitz/Hartfelder, Einleitung
http://books.google.com/books?id=5tdfAAAAMAAJ&pg=PR9 )
KlausGraf - am Mittwoch, 24. November 2010, 20:02 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Erich König legte 1923 eine der wichtigsten jüngeren Editionen eines Humanistenbriefwechsels vor. Die ULB Düsseldorf hat ihn freundlicherweise digitalisiert:
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/titleinfo/1806887
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=peutinger

http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/titleinfo/1806887
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=peutinger

KlausGraf - am Mittwoch, 24. November 2010, 18:08 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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An der Einsturzstelle des Kölner Stadtarchivs beginnt heute eine spannende Phase: die Firma „Demler Spezial-Tiefbau“ aus Netphen holt per Bagger verschüttete Dokumente aus der Tiefe. Sie liegen seit dem Einsturz des Stadtarchivs Anfang März 2009 unter dem Grundwasserspiegel. „Demler Spezial-Tiefbau“ hat den Auftrag für die Herstellung der so genannten Bergungsbaugrube und zur Bergung der Archivmaterialien erhalten. Diplom-Ingenieur Karsten Zöller ist der Bauleiter und seit Mai in Köln vor Ort.
Quelle: Radio Siegen, Lokalnachrichten 24.11.2010 mit Audio-Datei
s. a. WDR.de, Panorama v. 24.11.2010
Quelle: Radio Siegen, Lokalnachrichten 24.11.2010 mit Audio-Datei
s. a. WDR.de, Panorama v. 24.11.2010
Wolf Thomas - am Mittwoch, 24. November 2010, 16:13 - Rubrik: Kommunalarchive
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Ein argentinischer Schriftsteller sandte mir gestern eine email und bat mich um Mitwirkung bei der Aufklärung der Zahlungen die Stephan Prinz zu Schaumburg Lippe unter Anleitung des Botschafters Thermann in Buenos Aires an Perón leistete.
Er nahm Bezug auf die Ausführungen in meinem Buch Vier Prinzen zu Schaumburg Lippe, S. 83 und 84,
http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100
und wies mich auch darauf hin, dass das berühmte Buch von Silvano Santander (Tecnica de una Traición) nunmehr frei online zugänglich sei:
http://constitucionweb.blogspot.com/2010/04/tecnica-de-una-traicion-silvano.html
Die Aussagen Schaumburg Lippes finden sich dort auf den Seiten 28 ff. (deutsch 34 ff.).
update 28.11.2010: Erhielt gestern aus Argentinien einen Tipp:
Auf Seite 496 dieses Werkes ( Documents on German Foreign Policy - Series D - Volume XII - February 1 - June 22 1941.pdf ) könne ein Telegramm vom 9 April 1941 nachgeslesen werden, das in eine Verschwörungstheorie nicht so ganz passen möchte.
http://www.archive.org/stream/DocumentsOnGermanForeignPolicy-SeriesD-VolumeXii-February1-June/DocumentsOnGermanForeignPolicy-SeriesD-VolumeXii-February1-June221941#page/n497/mode/2up
Von Thermann, Botschafter in Buenos Aires fordert Gelder an, um einflussreiche Politiker in Argentinien zu "motivieren". Tarnung: die vermeintliche Gründung einer Gesellschaft zu der es nie kam.
Vierprinzen
Er nahm Bezug auf die Ausführungen in meinem Buch Vier Prinzen zu Schaumburg Lippe, S. 83 und 84,
http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100
und wies mich auch darauf hin, dass das berühmte Buch von Silvano Santander (Tecnica de una Traición) nunmehr frei online zugänglich sei:
http://constitucionweb.blogspot.com/2010/04/tecnica-de-una-traicion-silvano.html
Die Aussagen Schaumburg Lippes finden sich dort auf den Seiten 28 ff. (deutsch 34 ff.).
update 28.11.2010: Erhielt gestern aus Argentinien einen Tipp:
Auf Seite 496 dieses Werkes ( Documents on German Foreign Policy - Series D - Volume XII - February 1 - June 22 1941.pdf ) könne ein Telegramm vom 9 April 1941 nachgeslesen werden, das in eine Verschwörungstheorie nicht so ganz passen möchte.
http://www.archive.org/stream/DocumentsOnGermanForeignPolicy-SeriesD-VolumeXii-February1-June/DocumentsOnGermanForeignPolicy-SeriesD-VolumeXii-February1-June221941#page/n497/mode/2up
Von Thermann, Botschafter in Buenos Aires fordert Gelder an, um einflussreiche Politiker in Argentinien zu "motivieren". Tarnung: die vermeintliche Gründung einer Gesellschaft zu der es nie kam.
Vierprinzen
vom hofe - am Mittwoch, 24. November 2010, 09:24 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
Der in dem Beitrag über Johannes Ullrich http://archiv.twoday.net/stories/8442331/ erwähnte Artikel von Martin Kröger und Roland Thimme (VjhZ 1999 Heft 2) ist online, auch wenn eine Google-Suche das nicht erkennen lässt:
http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1999_2.pdf
Wir merken uns: Bis 2005 stehen die gesamten Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte online zur Verfügung und wenn wir Artikel aus diesem Zeitraum erwähnen, nehmen wir uns vor, sie auch zu verlinken!
http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv.html
http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1999_2.pdf
Wir merken uns: Bis 2005 stehen die gesamten Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte online zur Verfügung und wenn wir Artikel aus diesem Zeitraum erwähnen, nehmen wir uns vor, sie auch zu verlinken!
http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv.html
KlausGraf - am Dienstag, 23. November 2010, 20:21 - Rubrik: Archivgeschichte
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Daniel Eisenmenger fragte danach, wer Siegel als Unterrichtsquellen bereits einmal eingesetzt hat. Das AGFNZ-Weblog macht auf die Siegelnachbildungs-Angebote der Staatsarchive aufmerksam. Wer kennt günstige Bezugsquellen für Siegelreproduktionen?
http://agfnz.historikerverband.de/?p=474
#sphragistik
http://agfnz.historikerverband.de/?p=474
#sphragistik
KlausGraf - am Dienstag, 23. November 2010, 19:39 - Rubrik: Hilfswissenschaften
" .... Das 30000 Spiele umfassende „Deutsche Spielearchiv“, das sich seit einiger Zeit in Nürnberg befindet, braucht, so Henkel, Räume und Personal und wäre in einem Science Center gut aufgehoben. Genauso wie ein Museum für historische Fahrzeuge, ein Feuerwehrmuseum und die Sportsammlung — das Science-Center sozusagen als Sammelbecken.
Jetzt beginnt die politische Debatte darüber. Der Kulturausschuss tagt am 26. November. "
Quelle: Nürnberge Nachrichten, 20.11.2010
"Sechs Monate nach seinem Umzug von Marburg nach Nürnberg ist die Zukunft des Deutschen Spielearchivs ungewiss. 'Die Verhandlungen mit der Stadt und möglichen Sponsoren über die Finanzierung des Archivs laufen noch', sagte der kommissarische Leiter der Sammlung, Helmut Schwarz, am Montag in Nürnberg. Von den 70 000 Euro, die das Archiv jährlich benötige, fehlten derzeit rund 30 000 Euro. Mit jährlich 40000 Euro trägt die Spielwarenmesse Nürnberg den Großteil der Kosten. Die Sammlung mit etwa 30 000 Brett- und Gesellschaftsspielen sowie rund 7000 Fachbüchern dokumentiert fast lückenlos die deutschsprachige Spieleproduktion seit 1945."
Quelle: Süddeutsche Zeitung, 23.11.2010
"Mit dem Spielearchiv geht es voran: Ein erster finanzkräftiger Sponsor unterstützt die „weltweit einmalige Sammlung“, so dass nun Räumlichkeiten im Pellerhaus bezogen werden.
Auf den 70 Quadratmetern der drei Zimmer im Pellerhaus kann nun zumindest die „archivarische Grundaufgabe“ erfüllt werden, wie es Helmut Schwarz, Leiter des Spielzeugmuseums, nennt. Zwei wissenschaftliche Mitarbeiter — Stefanie Kuschill und Torsten Lehmann — kümmern sich dort künftig um die Sammlung, die neben Tausenden Büchern und Katalogen 30000 Spiele umfasst, die vom Marburger Privatsammler Bernward Thole im Frühjahr dieses Jahres übernommen wurden.
Durch den Wechsel des Archivs von Marburg nach Nürnberg ist eine einjährige „Sammlungslücke“ von rund 800 Spielen entstanden, die nun aufgearbeitet werden muss. Viele Spielehersteller, erzählt Kuschill, hätten aber schon ihre Unterstützung signalisiert.
Unter anderem weil das Spielearchiv das „Gedächtnis der Branche“ sei, bestehe ein Interesse, das Spielearchiv zu fördern, umso mehr in der „Spielzeugstadt“ Nürnberg, meint Ernst Kick, Vorstandsvorsitzender der Spielwarenmesse, die in den kommenden fünf Jahren 200000 Euro zuschießt. Mehr noch: Es gibt schon konkrete Pläne, das Spielearchiv in die Spielwarenmesse einzubinden. Das heißt: „Auch die Fachwelt erhält Kenntnis davon, dass es das Spielearchiv in Nürnberg gibt.“ ....
Denn schon in der jetzigen Minimalversion ist ein Jahresbudget von rund 70000 Euro nötig. In einem zweiten Schritt sollen aber zu den „Büro-, Inventarisierungs- und Bibliotheksräumen“ auch noch Räume kommen, in denen Besucher tatsächlich spielen können. Denn, wie es Kick auf den Punkt bringt: „Spiele gehören zu den Menschen, nicht in ein Lager.“
Das Optimum: ein Spielzentrum, in dem neben dem Archiv und den Spielräumen auch ein Café integriert sein soll. Diese Lösung, die auch schon dem Kulturausschuss vorgestellt wurde, ist aber nur mit großen Räumlichkeiten zu realisieren.
Das Spielearchiv, das die deutschsprachige Spieleproduktion seit 1945 fast lückenlos dokumentiert, passt „bestens“ zum (historischen) Sammlungsbestand des Spielzeugmuseums und zur Sammlung mit Videospielen des Museums Industriekultur."
Quelle: Nürnberger Nachrichten, 23.11.2010
Archivalia berichtete über das Spielearchiv:
http://archiv.twoday.net/stories/5206200/
http://archiv.twoday.net/stories/5690735/
http://archiv.twoday.net/stories/8362160/
Jetzt beginnt die politische Debatte darüber. Der Kulturausschuss tagt am 26. November. "
Quelle: Nürnberge Nachrichten, 20.11.2010
"Sechs Monate nach seinem Umzug von Marburg nach Nürnberg ist die Zukunft des Deutschen Spielearchivs ungewiss. 'Die Verhandlungen mit der Stadt und möglichen Sponsoren über die Finanzierung des Archivs laufen noch', sagte der kommissarische Leiter der Sammlung, Helmut Schwarz, am Montag in Nürnberg. Von den 70 000 Euro, die das Archiv jährlich benötige, fehlten derzeit rund 30 000 Euro. Mit jährlich 40000 Euro trägt die Spielwarenmesse Nürnberg den Großteil der Kosten. Die Sammlung mit etwa 30 000 Brett- und Gesellschaftsspielen sowie rund 7000 Fachbüchern dokumentiert fast lückenlos die deutschsprachige Spieleproduktion seit 1945."
Quelle: Süddeutsche Zeitung, 23.11.2010
"Mit dem Spielearchiv geht es voran: Ein erster finanzkräftiger Sponsor unterstützt die „weltweit einmalige Sammlung“, so dass nun Räumlichkeiten im Pellerhaus bezogen werden.
Auf den 70 Quadratmetern der drei Zimmer im Pellerhaus kann nun zumindest die „archivarische Grundaufgabe“ erfüllt werden, wie es Helmut Schwarz, Leiter des Spielzeugmuseums, nennt. Zwei wissenschaftliche Mitarbeiter — Stefanie Kuschill und Torsten Lehmann — kümmern sich dort künftig um die Sammlung, die neben Tausenden Büchern und Katalogen 30000 Spiele umfasst, die vom Marburger Privatsammler Bernward Thole im Frühjahr dieses Jahres übernommen wurden.
Durch den Wechsel des Archivs von Marburg nach Nürnberg ist eine einjährige „Sammlungslücke“ von rund 800 Spielen entstanden, die nun aufgearbeitet werden muss. Viele Spielehersteller, erzählt Kuschill, hätten aber schon ihre Unterstützung signalisiert.
Unter anderem weil das Spielearchiv das „Gedächtnis der Branche“ sei, bestehe ein Interesse, das Spielearchiv zu fördern, umso mehr in der „Spielzeugstadt“ Nürnberg, meint Ernst Kick, Vorstandsvorsitzender der Spielwarenmesse, die in den kommenden fünf Jahren 200000 Euro zuschießt. Mehr noch: Es gibt schon konkrete Pläne, das Spielearchiv in die Spielwarenmesse einzubinden. Das heißt: „Auch die Fachwelt erhält Kenntnis davon, dass es das Spielearchiv in Nürnberg gibt.“ ....
Denn schon in der jetzigen Minimalversion ist ein Jahresbudget von rund 70000 Euro nötig. In einem zweiten Schritt sollen aber zu den „Büro-, Inventarisierungs- und Bibliotheksräumen“ auch noch Räume kommen, in denen Besucher tatsächlich spielen können. Denn, wie es Kick auf den Punkt bringt: „Spiele gehören zu den Menschen, nicht in ein Lager.“
Das Optimum: ein Spielzentrum, in dem neben dem Archiv und den Spielräumen auch ein Café integriert sein soll. Diese Lösung, die auch schon dem Kulturausschuss vorgestellt wurde, ist aber nur mit großen Räumlichkeiten zu realisieren.
Das Spielearchiv, das die deutschsprachige Spieleproduktion seit 1945 fast lückenlos dokumentiert, passt „bestens“ zum (historischen) Sammlungsbestand des Spielzeugmuseums und zur Sammlung mit Videospielen des Museums Industriekultur."
Quelle: Nürnberger Nachrichten, 23.11.2010
Archivalia berichtete über das Spielearchiv:
http://archiv.twoday.net/stories/5206200/
http://archiv.twoday.net/stories/5690735/
http://archiv.twoday.net/stories/8362160/
Wolf Thomas - am Dienstag, 23. November 2010, 19:14 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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" ..... Durchaus ähnlich erging es Johannes Ullrich, der seit 1938 das Politische Archivdes Auswärtigen Amtes geleitet hatte. Obwohl er sich einem Beitritt der NSDAP verweigert hatte und mit einer Reihe von Veröffentlichungen beim Amt Rosenberg negativ aufgefallen war. wurde er 1939 zum Legationsrat ernannt und verbeamtet; allerdings wurde er nicht turnusgemäß weiter befördert. Seit 1943 hatte Ullrich wichtige Archivalien des Amtes in den Harz auslagern lassen. Im April 1945 war er in Berlin geblieben, weil er als Nichtparteimitglied und leidenschaftlicher Archivar seine persönliche Gefahrenlage offenbar als nicht sehr hoch einschätzte. Doch bereits am 28. April wurde er festgenommen und nach einigen Monaten NKWD-Haft nach Moskau ausgeflogen, wo er weitere 39 Monate in Internierungshaft verbrachte. Ein sowjetisches Militärtribunal verurteilte ihn im April 1948 schließlich zu zehn Jahren Zwangsarbeit, von denen er - bei völliger Abschottung nach außen - sieben Jahre im Arbeitslager Abes nördlich des Polarkreises verbrachte. Am 17. Februar 1955 entlassen, kam Ullrich erst im August desselben Jahres wieder in Berlin an. Diesen widerständigen, die nationalsozialistische Politik oft zynisch kommentierende Nicht-Pg. traf die sowjetische Internierungspolitik ungerechterweise besonders hart. ..."
aus: Eckart Conze/Norbert Frei/Peter Hayes/Moshe Zimmermann: Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik, München 2010, S. 326-327
Zur Person Ullrichs (1902-1965) siehe die Nachrufe von Hans Philippi in: Der Archivar 20 (1967), Sp. 97-100 und Ernst Posner in: The American Archivist 29 (1966), S. 405-408, die von Minister Schröder gez. Todesanzeige im Bonner General-Anzeiger am 28. 12. 1965; Niels Hansen, Ein wahrer Held jener Zeit. Zum dreißigsten Todestag von Johannes Ullrich, in: Historische Mitteilungen 9 (1996), S. 95-109, Martin Kröger/Roland Thimme: Das politische Archiv des Auswärtigen Amtes im Zweiten Weltkrige. Sicherung, Flucht, Verlust Rückführung, in Vierteljahresheft für Zeitgeschichte 47 (1999) und Astrid M. Eckert: Kampf um die Akten. Die Westalliierten und die Rückgabe von deutschem Archivgut nach dem Zweiten Weltkrieg (= Transatlantische Historische Studien; Bd. 20), Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2004.
Diese aktuelle biographische Skizze schreit förmlich nach einer ausführlichen Würdigung Ullrichs. Zwei Wesenszüge, die landläufig nicht sofort mit Archivierenden in Verbindung gebracht werden, verdienen m. E. eine besondere Beobachtung: Leidenschaft und Zynismus.
aus: Eckart Conze/Norbert Frei/Peter Hayes/Moshe Zimmermann: Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik, München 2010, S. 326-327
Zur Person Ullrichs (1902-1965) siehe die Nachrufe von Hans Philippi in: Der Archivar 20 (1967), Sp. 97-100 und Ernst Posner in: The American Archivist 29 (1966), S. 405-408, die von Minister Schröder gez. Todesanzeige im Bonner General-Anzeiger am 28. 12. 1965; Niels Hansen, Ein wahrer Held jener Zeit. Zum dreißigsten Todestag von Johannes Ullrich, in: Historische Mitteilungen 9 (1996), S. 95-109, Martin Kröger/Roland Thimme: Das politische Archiv des Auswärtigen Amtes im Zweiten Weltkrige. Sicherung, Flucht, Verlust Rückführung, in Vierteljahresheft für Zeitgeschichte 47 (1999) und Astrid M. Eckert: Kampf um die Akten. Die Westalliierten und die Rückgabe von deutschem Archivgut nach dem Zweiten Weltkrieg (= Transatlantische Historische Studien; Bd. 20), Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2004.
Diese aktuelle biographische Skizze schreit förmlich nach einer ausführlichen Würdigung Ullrichs. Zwei Wesenszüge, die landläufig nicht sofort mit Archivierenden in Verbindung gebracht werden, verdienen m. E. eine besondere Beobachtung: Leidenschaft und Zynismus.
Wolf Thomas - am Dienstag, 23. November 2010, 18:53 - Rubrik: Personalia
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http://www.signets-universites.fr
Eine gemeinschaftliche Linksammlung, die allerdings im Bereich Geschichte eher wie ein willkürliches Sammelsurium anmutet.
Eine gemeinschaftliche Linksammlung, die allerdings im Bereich Geschichte eher wie ein willkürliches Sammelsurium anmutet.
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Zwei Forschungsbeiträge steuerte Frank Pohle für das AGFNZ-Weblog bei:
http://agfnz.historikerverband.de/?p=461 zu einer übersehenen Klosterchronik des Annunziatinnenklosters Aachen
http://agfnz.historikerverband.de/?p=463 Liste der Superioren und Rektoren des Jesuitenkollegs Münstereifel
http://agfnz.historikerverband.de/?p=461 zu einer übersehenen Klosterchronik des Annunziatinnenklosters Aachen
http://agfnz.historikerverband.de/?p=463 Liste der Superioren und Rektoren des Jesuitenkollegs Münstereifel
KlausGraf - am Dienstag, 23. November 2010, 18:17 - Rubrik: Landesgeschichte
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http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/jbksak1886
Wichtig u.a. aufgrund des Aufsatzes von Laschitzer für die Erforschung des Gedächtnus-Projekts Kaiser Maximilians I.
* 1-37 Kenner, Friedrich: Cameen und Modelle des XVI. Jahrhunderts
* 38-51 Ilg, Albert: Giovanni da Bologna und seine Beziehungen zum kaiserlichen Hofe
* 52-69 Boeheim, Wendelin: Über einige Jagdwaffen und Jagdgeräthe, [1]
* 70-288 Laschitzer, Simon: Die heiligen aus der "Sipp-, Mag- und Schwägerschaft" des Kaisers Maximilian I.
* 289-319 Chmelarz, Eduard: Die Ehrenpforte des Kaisers Maximilian I.
* 320-321 Schneider, Robert: Anhang zu Band III, p. 3-10
* Tapeten-Abbildungen (Schluss)
* 323-358 Register zum I. Theil
# II. Theil: Quellen zur Geschichte der kaiserlichen Haussammlungen und der Kunstbestrebungen des Allerdurchlauchtigsten Erzhauses
* Inhalt des II. Theiles
* I-II Laschitzer, Simon: Artistisches Quellenmaterial aus der Albertina: Kunstsammlung seiner k. u. k. Hoheit des durchl. Herrn Erzherzogs Albrecht
* III-LXVI Boeheim, Wendelin: Urkunden und Regesten aus dem Stadt-Archive zu Wiener-Neustadt
* LXVII-XCI Mayer, Josef: Regesten aus dem Archive des k. k. Kreisgerichtes zu Wiener-Neustadt
* XCII-CVIII Personen-Register zum II. Theil
Update: Schluss des Laschitzer-Aufsatzes ist ebenfalls online:
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/jbksak1887/0139
Wichtig u.a. aufgrund des Aufsatzes von Laschitzer für die Erforschung des Gedächtnus-Projekts Kaiser Maximilians I.
* 1-37 Kenner, Friedrich: Cameen und Modelle des XVI. Jahrhunderts
* 38-51 Ilg, Albert: Giovanni da Bologna und seine Beziehungen zum kaiserlichen Hofe
* 52-69 Boeheim, Wendelin: Über einige Jagdwaffen und Jagdgeräthe, [1]
* 70-288 Laschitzer, Simon: Die heiligen aus der "Sipp-, Mag- und Schwägerschaft" des Kaisers Maximilian I.
* 289-319 Chmelarz, Eduard: Die Ehrenpforte des Kaisers Maximilian I.
* 320-321 Schneider, Robert: Anhang zu Band III, p. 3-10
* Tapeten-Abbildungen (Schluss)
* 323-358 Register zum I. Theil
# II. Theil: Quellen zur Geschichte der kaiserlichen Haussammlungen und der Kunstbestrebungen des Allerdurchlauchtigsten Erzhauses
* Inhalt des II. Theiles
* I-II Laschitzer, Simon: Artistisches Quellenmaterial aus der Albertina: Kunstsammlung seiner k. u. k. Hoheit des durchl. Herrn Erzherzogs Albrecht
* III-LXVI Boeheim, Wendelin: Urkunden und Regesten aus dem Stadt-Archive zu Wiener-Neustadt
* LXVII-XCI Mayer, Josef: Regesten aus dem Archive des k. k. Kreisgerichtes zu Wiener-Neustadt
* XCII-CVIII Personen-Register zum II. Theil
Update: Schluss des Laschitzer-Aufsatzes ist ebenfalls online:
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/jbksak1887/0139
KlausGraf - am Dienstag, 23. November 2010, 17:43 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Thomas Just: Das Haus-, Hof- und Staatsarchiv in der NS-Zeit, in: Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs Band 54/2010, S. 119 – 121:
" .... All diese Neuübernahmen benötigten natürlich bedeutend mehr Platz als im Gebäude am Minoritenplatz vorhanden war. von der einreihigen Faszikelaufstellung musste man schon vorher einige Male abweichen, von den neu zu übernehmenden Akten wurden beispielsweise alleine die Gesandtschaftsarchive auf eine Länge von 3,5 Kilometer geschätzt, sodass man die Hoffnung auf ein ambitioniertes Archivbauprogramm der neuen Machthaber setzte. So klingt es jedenfalls in einem Schreiben Bittners vom April 1938 durch, in dem er um die Bekanntgabe der benötigten Raumreserven für die Neuübernahmen ersuchte, worauf das Haus-, Hof- und Staatsarchiv einen Platzbedarf von mindestens 6,5 Kilometern anmeldete. Bittner strebte für das Reichsarchiv eine Lösung mit einem großzügigen Archivneubau in der Wiener Innenstadt auf einem prominenten freien Bauplatz zwischen Minoritenplatz und Ballhausplatz an. Der Bauplatz war eigentlich für ein Haus der Vaterländischen Front, der autoritären Einheitspartei des Austrofaschismus, vorgesehen gewesen, Entwürfe von Clemens Holzmeister für diesen Bau lagen bereits vor. Die Reichsstatthalterei hatte dann den Bauplatz für einen Archivbau reservieren lassen, zog diese Widmung aber bereits 1941 wieder zurück, was Bittner zu mehreren Interventionen veranlasste. Bittner und Groß favorisierten diesen Bauplatz, da die Innenstadtlage, direkt neben der Hofburg, der Bedeutung des Reichsarchivs entsprochen hätte, außerdem wäre die Möglichkeit gegeben gewesen, den projektierten Gebäudekomplex unterirdisch mit dem vis-a-vis gelegenen Gebäude des Haus-, Hof- und Staatsarchivs zu verbinden. Alexander Popp, Rektor der Akademie der bildenden Künste und als Architekt unter anderem am Bau der Hermann-Göring-Werke in Linz beteiligt, entwarf Pläne für diesen Neubau, die 1941 von Bittner und Groß im Atelier von Popp besichtigt wurden. Am 10. April 1941 schrieb Bittner in dieser Sache an Baldur von Schirach, indem er sich über die nach wie vor schlechte Unterbringung der Archive beklagte und sich einen Neubau mit einem Fassungsvermögen von 80 Kilometern wünschte.
Die Neubaupläne wurden im Verlauf des Zweiten Weltkriegs nicht mehr weiter verfolgt, 1946 forschte die Generaldirektion des neu geschaffenen Österreichischen Staatsarchivs nach dem Verbleib der Pläne, diese konnten aber weder in den amtlichen Unterlagen noch bei den Architekten gefunden werden. Die einzigen Hinweise auf den geplanten Neubau sind Fotografien von Modellen und Plänen, die sich heute im Wiener Stadt- und Landesarchiv befinden. Diese Fotografien sind auch der einzige Nachweis für ein konkurrierendes Projekt eines anderen Architekten für den Neubau des Wiener Reichsarchivs. ...."
Dank gebührt Thomas Just für die Zusendung des Aufsatzes!
Im Katalog zur Ausstellung "Das Ungebaute Wien, Projekte für die Metropole 1800 - 2000 Katalog Historisches Museum der Stadt Wien, Wien 1999"sind Modelle der Wiener Planungen enthalten.
Archivalia hat sich bereits mehrfach mit dem Thema nationalsozialistischer Archivbauten bzw. Archivbauplanungen beschäftigt:
http://archiv.twoday.net/stories/4683581/ (Hitlers Privatarchiv)
http://archiv.twoday.net/stories/5233196/ (Vorstellung der Diss. K. Leiskaus zu Archivbauten 1871-1945)
http://archiv.twoday.net/stories/5370665/ (Weimar)
http://archiv.twoday.net/stories/5425910/ (Parteizentralarchiv, München)
Seit meinem Vortrag auf dem Stuttgarter Archivtag 2005 entsteht hier eine Sammlung nationalsozialisitischer Archivbauplanungen. Weitere Hinweise auf solche Planungen sind herzlich willkommen!
" .... All diese Neuübernahmen benötigten natürlich bedeutend mehr Platz als im Gebäude am Minoritenplatz vorhanden war. von der einreihigen Faszikelaufstellung musste man schon vorher einige Male abweichen, von den neu zu übernehmenden Akten wurden beispielsweise alleine die Gesandtschaftsarchive auf eine Länge von 3,5 Kilometer geschätzt, sodass man die Hoffnung auf ein ambitioniertes Archivbauprogramm der neuen Machthaber setzte. So klingt es jedenfalls in einem Schreiben Bittners vom April 1938 durch, in dem er um die Bekanntgabe der benötigten Raumreserven für die Neuübernahmen ersuchte, worauf das Haus-, Hof- und Staatsarchiv einen Platzbedarf von mindestens 6,5 Kilometern anmeldete. Bittner strebte für das Reichsarchiv eine Lösung mit einem großzügigen Archivneubau in der Wiener Innenstadt auf einem prominenten freien Bauplatz zwischen Minoritenplatz und Ballhausplatz an. Der Bauplatz war eigentlich für ein Haus der Vaterländischen Front, der autoritären Einheitspartei des Austrofaschismus, vorgesehen gewesen, Entwürfe von Clemens Holzmeister für diesen Bau lagen bereits vor. Die Reichsstatthalterei hatte dann den Bauplatz für einen Archivbau reservieren lassen, zog diese Widmung aber bereits 1941 wieder zurück, was Bittner zu mehreren Interventionen veranlasste. Bittner und Groß favorisierten diesen Bauplatz, da die Innenstadtlage, direkt neben der Hofburg, der Bedeutung des Reichsarchivs entsprochen hätte, außerdem wäre die Möglichkeit gegeben gewesen, den projektierten Gebäudekomplex unterirdisch mit dem vis-a-vis gelegenen Gebäude des Haus-, Hof- und Staatsarchivs zu verbinden. Alexander Popp, Rektor der Akademie der bildenden Künste und als Architekt unter anderem am Bau der Hermann-Göring-Werke in Linz beteiligt, entwarf Pläne für diesen Neubau, die 1941 von Bittner und Groß im Atelier von Popp besichtigt wurden. Am 10. April 1941 schrieb Bittner in dieser Sache an Baldur von Schirach, indem er sich über die nach wie vor schlechte Unterbringung der Archive beklagte und sich einen Neubau mit einem Fassungsvermögen von 80 Kilometern wünschte.
Die Neubaupläne wurden im Verlauf des Zweiten Weltkriegs nicht mehr weiter verfolgt, 1946 forschte die Generaldirektion des neu geschaffenen Österreichischen Staatsarchivs nach dem Verbleib der Pläne, diese konnten aber weder in den amtlichen Unterlagen noch bei den Architekten gefunden werden. Die einzigen Hinweise auf den geplanten Neubau sind Fotografien von Modellen und Plänen, die sich heute im Wiener Stadt- und Landesarchiv befinden. Diese Fotografien sind auch der einzige Nachweis für ein konkurrierendes Projekt eines anderen Architekten für den Neubau des Wiener Reichsarchivs. ...."
Dank gebührt Thomas Just für die Zusendung des Aufsatzes!
Im Katalog zur Ausstellung "Das Ungebaute Wien, Projekte für die Metropole 1800 - 2000 Katalog Historisches Museum der Stadt Wien, Wien 1999"sind Modelle der Wiener Planungen enthalten.
Archivalia hat sich bereits mehrfach mit dem Thema nationalsozialistischer Archivbauten bzw. Archivbauplanungen beschäftigt:
http://archiv.twoday.net/stories/4683581/ (Hitlers Privatarchiv)
http://archiv.twoday.net/stories/5233196/ (Vorstellung der Diss. K. Leiskaus zu Archivbauten 1871-1945)
http://archiv.twoday.net/stories/5370665/ (Weimar)
http://archiv.twoday.net/stories/5425910/ (Parteizentralarchiv, München)
Seit meinem Vortrag auf dem Stuttgarter Archivtag 2005 entsteht hier eine Sammlung nationalsozialisitischer Archivbauplanungen. Weitere Hinweise auf solche Planungen sind herzlich willkommen!
Wolf Thomas - am Dienstag, 23. November 2010, 11:09 - Rubrik: Archivgeschichte
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http://rg.rg.mpg.de/index.php?id=64
Die moving wall ist völlig übertrieben. Nur bis Jg. 11 liegen Volltexte der Artikel vor.
Die moving wall ist völlig übertrieben. Nur bis Jg. 11 liegen Volltexte der Artikel vor.
KlausGraf - am Dienstag, 23. November 2010, 00:51 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Dienstag, 23. November 2010, 00:02 - Rubrik: Archivrecht
Update: Das ist ja wohl ein Witz. Weichgezeichnet ist auch der Deutsche Reichstag in Berlin:
Größere Kartenansicht
Heinz Pampel macht in der Forschungsdaten-Mailingliste auf die folgende Artikelserie aufmerksam:
Timmer, J.: Preserving science: what to do with raw research material? URL: http://arstechnica.com/science/news/2010/11/preserving-science-handling-raw-material.ars. - Ars Technica.
Timmer, J.: Preserving science: what data do we keep? What do we discard? URL http://arstechnica.com/science/news/2010/11/preserving-science-choosing-what-data-to-discard.ars. - Ars Technica.
Timmer, J.: Jaz drives, spiral notebooks, and SCSI: how we lose scientific data. URL http://arstechnica.com/science/news/2010/11/preserving-science-how-data-gets-lost.ars. - Ars Technica.
Timmer, J.: Preserving science: what to do with raw research material? URL: http://arstechnica.com/science/news/2010/11/preserving-science-handling-raw-material.ars. - Ars Technica.
Timmer, J.: Preserving science: what data do we keep? What do we discard? URL http://arstechnica.com/science/news/2010/11/preserving-science-choosing-what-data-to-discard.ars. - Ars Technica.
Timmer, J.: Jaz drives, spiral notebooks, and SCSI: how we lose scientific data. URL http://arstechnica.com/science/news/2010/11/preserving-science-how-data-gets-lost.ars. - Ars Technica.
KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 22:43 - Rubrik: Open Access
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http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/163-Google-Streetview-Anspruch-auf-Entpixelung.html
RA Ulbricht erörtert die Frage, ob Rechtsansprüche hinsichtlich der Verpixelung von Häusern bestehen könnten - empfehlenswert!
Möglicherweise wird es ja irgendwann eine zweite Runde von Streetview-Fahrten geben oder es werden Mitbewerber mit Verpixelungsangeboten (womöglich gesetzlich erzwungen) auftreten. Ulbricht erörtert nicht, ob vorbeugend Unterlassungsansprüche geltend gemacht werden könnten.
Durch die (behauptete) Löschung der Rohdaten richten sich derzeit alle Ansprüche auf Entpixelung auf etwas Unmögliches, obwohl zumindest bei gewerblichen Mietern ein Anspruch gegenüber dem Eigentümer denkbar wäre. Ulbricht behandelt nicht die Frage eines Schadensersatzanspruchs. Allerdings dürfte es schwierig sein, einen solchen Schaden schlüssig zu beziffern.
Siehe auch:
http://bearbeiter.blogspot.com/2010/11/anspruch-auf-entpixelung-oder.html
100+ StreetView-Beiträge:
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview
RA Ulbricht erörtert die Frage, ob Rechtsansprüche hinsichtlich der Verpixelung von Häusern bestehen könnten - empfehlenswert!
Möglicherweise wird es ja irgendwann eine zweite Runde von Streetview-Fahrten geben oder es werden Mitbewerber mit Verpixelungsangeboten (womöglich gesetzlich erzwungen) auftreten. Ulbricht erörtert nicht, ob vorbeugend Unterlassungsansprüche geltend gemacht werden könnten.
Durch die (behauptete) Löschung der Rohdaten richten sich derzeit alle Ansprüche auf Entpixelung auf etwas Unmögliches, obwohl zumindest bei gewerblichen Mietern ein Anspruch gegenüber dem Eigentümer denkbar wäre. Ulbricht behandelt nicht die Frage eines Schadensersatzanspruchs. Allerdings dürfte es schwierig sein, einen solchen Schaden schlüssig zu beziffern.
Siehe auch:
http://bearbeiter.blogspot.com/2010/11/anspruch-auf-entpixelung-oder.html
100+ StreetView-Beiträge:
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview
KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 20:38 - Rubrik: Archivrecht
Toll!
KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 20:06 - Rubrik: Unterhaltung
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Hier einige Digitalisate zur Katastrophe, die 1784 Deutschland heimsuchte:
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10015342-6
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10016656-3
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10135408-7
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10047650-1
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10133934-4
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10375388-3
Hochwasser in Würzburg 1784 (Wikimedia Commons)
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10015342-6
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10016656-3
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10135408-7
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10047650-1
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10133934-4
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10375388-3
tinville - am Montag, 22. November 2010, 19:53 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
http://343max.de/2010/11/22/die-haeuser-unserer-zeit/
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview (100+ Beiträge in Archivalia zu Streetview)
Update:
Zur Integration von Hobbyfotos in solche Dienste siehe schon im Juni 2010:
http://googlereport.de/2010/06/16/flickr-und-panoramio-bilder-im-grosen-stil-in-google-maps/

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview (100+ Beiträge in Archivalia zu Streetview)
Update:
Zur Integration von Hobbyfotos in solche Dienste siehe schon im Juni 2010:
http://googlereport.de/2010/06/16/flickr-und-panoramio-bilder-im-grosen-stil-in-google-maps/

KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 19:33 - Rubrik: Datenschutz
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Nicht berücksichtigte Themenbereiche (z.B. Kulturgut) können in den Kommentaren angegeben werden.
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KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 19:23 - Rubrik: Allgemeines
Die Mormonen haben auf ihrer neuen Seite Archivalien zur Bevölkerungsgeschichte Darmstadts veröffentlicht:
https://beta.familysearch.org/s/collection/list#page=1®ion=EUROPE
https://beta.familysearch.org/s/collection/list#page=1®ion=EUROPE
tinville - am Montag, 22. November 2010, 19:00 - Rubrik: Genealogie
Heinrich Hansjakob
Kennt jemand die Belegstelle in den Erzählungen Hansjakobs, in der er darüber berichtet, wie im 19.Jahrhundert der Bürgermeister eines Schwarzwalddorfs in den Winternächten nach und nach den Inhalt seines Dorfarchivs zuerst liest, danach die betreffenden Papiere verfeuert, da er sie jetzt ja gelesen hat und kennt?
Kennt jemand die Belegstelle in den Erzählungen Hansjakobs, in der er darüber berichtet, wie im 19.Jahrhundert der Bürgermeister eines Schwarzwalddorfs in den Winternächten nach und nach den Inhalt seines Dorfarchivs zuerst liest, danach die betreffenden Papiere verfeuert, da er sie jetzt ja gelesen hat und kennt?
tinville - am Montag, 22. November 2010, 18:46 - Rubrik: Archivgeschichte
Düsseldorf hat dankenswerterweise zwei württembergische Oberamtsbeschreibungen online gestellt:
Backnang
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/titleinfo/1781506
und Schorndorf
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/titleinfo/1766054
Backnang
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/titleinfo/1781506
und Schorndorf
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/titleinfo/1766054
tinville - am Montag, 22. November 2010, 18:40 - Rubrik: Landesgeschichte
http://beinecke.library.yale.edu/exhibitions/golittlebook/girdle.html
Eine virtuelle Ausstellung über die drei Beutelbücher der Beinecke-Bibliothek.

http://de.wikipedia.org/wiki/Beutelbuch
Eine virtuelle Ausstellung über die drei Beutelbücher der Beinecke-Bibliothek.
http://de.wikipedia.org/wiki/Beutelbuch
KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 18:32 - Rubrik: Kodikologie
"Seltene Fotos lassen alte Erinnerungen aufkommen. Auf großes Interesse stieß der Nachlass des Heimatforschers Rolf Zabel zum Tag der offenen ..." (Link von mir ergänzt, KG) So begann der inzwischen vom Autor gelöschte (und nicht von mir wiederherstellbare) heutige Beitrag von "infoboy", der mich die letzten Tage mit eigenartig belanglosen Beiträgen, die fast immer falsch kategorisiert waren, genervt hatte. Der Quelltext war jedesmal OK. Heute lüftete sich das Rätsel, als ich in den Quelltext sah (siehe Bild). Archivalia als Teil einer Linkfarm! Ich erlaubte mir daher, den Beitrag mit dem Bild zu ergänzen. Verständlich, dass "infoboy" das so nicht stehen lassen wollte ...


KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 17:56 - Rubrik: Allgemeines
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"Das Georg-Kolbe-Museum in Berlin präsentiert ab 28. November Briefe von Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Die Schriftstücke stammen aus den schrift- lichen Nachlässen von Künstlern und Sammlern, die sich im Archiv des Museums befinden, wie das Haus am Sonntagin Berlin mitteilte.
Unter dem Titel "Briefgeheimnisse" wer-de "ein spannender Querschnitt der Be- stände" gezeigt, ergänzt durch Kunst- werke der eigenen Sammlung, so das Museum. Anlass für die Ausstellung sei der erfolgreiche Abschluss der wissenschaftlichen Erschließung der Künstlernachlässe."
Quelle: rbb-text Tafel 139, 22.11.10
Unter dem Titel "Briefgeheimnisse" wer-de "ein spannender Querschnitt der Be- stände" gezeigt, ergänzt durch Kunst- werke der eigenen Sammlung, so das Museum. Anlass für die Ausstellung sei der erfolgreiche Abschluss der wissenschaftlichen Erschließung der Künstlernachlässe."
Quelle: rbb-text Tafel 139, 22.11.10
Wolf Thomas - am Montag, 22. November 2010, 16:20 - Rubrik: Museumswesen
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http://www.inthemedievalmiddle.com/2010/11/place-of-peer-review.html
Auszug aus einem Aufsatz von Bonnie Wheeler.
Auszug aus einem Aufsatz von Bonnie Wheeler.
KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 13:20 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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http://blog.bnf.fr/gallica/?p=2094
Aus Bibliotheken in Aquitanien stammen zwanzig digitalisierte Handschriften, die in einem schicken Viewer präsentiert werden, z.B.
http://www.divvaroom.com/book/bnsa/MS03553/
Wenn man aber mit Chrome auch nach langem Warten keine einzige Seite sehen kann und das Mistding den Browser zum Absturz bringt (was bei Chrome eher selten geschieht) wünscht man sich stattdessen den DFG-Viewer oder den von mir perhorreszierten METS-Viewer.
Aus Bibliotheken in Aquitanien stammen zwanzig digitalisierte Handschriften, die in einem schicken Viewer präsentiert werden, z.B.
http://www.divvaroom.com/book/bnsa/MS03553/
Wenn man aber mit Chrome auch nach langem Warten keine einzige Seite sehen kann und das Mistding den Browser zum Absturz bringt (was bei Chrome eher selten geschieht) wünscht man sich stattdessen den DFG-Viewer oder den von mir perhorreszierten METS-Viewer.
KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 13:07 - Rubrik: Kodikologie
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http://www.ijk.hmtm-hannover.de/umfragen/blogger
Vielleicht hat ja jemand anderes Lust, detailliert aufzuschlüsseln, wieviel Zeit er für welche Tätigkeiten beim Bloggen verbraucht. Ich nicht, denn ich mag keine Pflichtfelder ohne die Möglichkeit mit "Ich weiß nicht" weiterzukommen.
Vielleicht hat ja jemand anderes Lust, detailliert aufzuschlüsseln, wieviel Zeit er für welche Tätigkeiten beim Bloggen verbraucht. Ich nicht, denn ich mag keine Pflichtfelder ohne die Möglichkeit mit "Ich weiß nicht" weiterzukommen.
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http://wiki.piratenpartei.de/Goettingen/OpenAccess
Nichts dagegen, dass das Problem allgemeiner gefasst wird: "Freier Zugang zu öffentlichen Inhalten". Aber dass alle wissenschaftsspezifischen Inhalte auf einen einzigen Satz zusammengekürzt werden ("Konkret werden von der Allgemeinheit finanzierte Forschungsinstitute verpflichtet, ihre Daten und Ergebnisse nach dem Open-Access-Prinzip zu veröffentlichen") ist ein klarer Rückschlag für diejenigen, die Open Access in der Piratenpartei unterstützen. Entfallen ist z.B. die Forderung: "Zur allgemeinen Förderung von Open Access sollten bei der Beurteilung von Anträgen auf Forschungsgelder nur noch Publikationen herangezogen werden die auch öffentlich verfügbar sind."
Nichts dagegen, dass das Problem allgemeiner gefasst wird: "Freier Zugang zu öffentlichen Inhalten". Aber dass alle wissenschaftsspezifischen Inhalte auf einen einzigen Satz zusammengekürzt werden ("Konkret werden von der Allgemeinheit finanzierte Forschungsinstitute verpflichtet, ihre Daten und Ergebnisse nach dem Open-Access-Prinzip zu veröffentlichen") ist ein klarer Rückschlag für diejenigen, die Open Access in der Piratenpartei unterstützen. Entfallen ist z.B. die Forderung: "Zur allgemeinen Förderung von Open Access sollten bei der Beurteilung von Anträgen auf Forschungsgelder nur noch Publikationen herangezogen werden die auch öffentlich verfügbar sind."
KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 12:29 - Rubrik: Open Access
Es ist gerade der große Vorteil von Internetpublikationen, dass diese über Hyperlinks direkten Zugang zu den Quellen der Berichterstattung verschaffen können. Denn damit bietet sich für den Leser die Möglichkeit, sich anhand der verlinkten Originale und zusätzlichen Informationen zum Thema selbst ein unabhängiges Urteil über die jeweilige Berichterstattung bilden zu können. Anders als die Musikindustrie geht der BGH offensichtlich von einem mündigen Bürger als Leser aus, der nicht durch technisch sinnlose Websperren und verbotene Links von redaktionell ausgewerteten Originalquellen abgeschnitten werden muss. Dieses für die Meinungsbildung im Rahmen einer demokratischen Gesellschaft unverzichtbare Element darf nicht durch reine Wirtschaftsinteressen beschränkt werden. Die Entscheidung des BGH ist daher ein wichtiges Signal für die Freiheit der Berichterstattung.
Heise-Justiziar Heidrich http://bit.ly/bs5B9o
Heise-Justiziar Heidrich http://bit.ly/bs5B9o
KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 12:21 - Rubrik: Archivrecht
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http://www.bibliotecapgnegro.unipr.it/help-desk/Francofonia/microfiches_francofonia.html
Digitalisierte Mikroformen. Anbieter ist die Universität Parma.
Auf der gleichen Seite: französische Reisebeschreibungen.
Via
http://bibliostoria.wordpress.com/2010/11/22/digital-library-materiali-antichi-di-francofonia-trattati-sulla-storia-della-schiavitu-1700-1800-e-relazioni-di-viaggio-1600-1800/

Digitalisierte Mikroformen. Anbieter ist die Universität Parma.
Auf der gleichen Seite: französische Reisebeschreibungen.
Via
http://bibliostoria.wordpress.com/2010/11/22/digital-library-materiali-antichi-di-francofonia-trattati-sulla-storia-della-schiavitu-1700-1800-e-relazioni-di-viaggio-1600-1800/
KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 12:13 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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vor kurzem musste sowohl der Inkunabelkatalog der BSB als auch die Seite der digitalisierten Inkunabeln auf den Digitalen Sammlungen der BSB auf andere Server umziehen. Derzeit gibt es eine Weiterleitung, es ist aber unklar, wie lange noch.
Bitte ändern Sie daher Ihre Bookmarks und ggf. Links:
Die neue Adresse des Projekts in den Digitalen Sammlungen ist:
http://mdz12.bib-bvb.de/~db/ausgaben/uni_ausgabe.html?projekt=1157526886
Die URLs der einzelnen Digitalisate lauten z.B.
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004648/images/
(die URN ändert sich natürlich nicht)
Alle Links auf BSB-Ink online sollten von
http://mdz1.bib-bvb.de/cocoon/bsbink/
zu
http://inkunabeln.digitale-sammlungen.de/
geändert werden.
Dies betrifft auch Links auf einzelne Inkunabelausgaben bzw. -exemplare, z.B.
http://inkunabeln.digitale-sammlungen.de/Ausgabe_B-408.html
http://inkunabeln.digitale-sammlungen.de/Exemplar_B-408,1.html
Aus Incunabula-l.
Das ist einfach nur dreist und macht unglaublich viel Arbeit.
UPDATE
Den Kommentaren entnehme ich den Hinweis auf den im folgenden zitierten Beitrag zu den Cod. icon.:
ALLE URLs der historischen Wappenbücher der Bayerischen Staatsbibliothek werden gerade durch neue ersetzt!!!
Herr, schmeiß Hirn nach München! Das ist eine gipfelmäßige Unverfrorenheit der Verantwortlichen und eine unglaubliche wissenschaftliche Stümperei. Es ist besonders erschreckend, da das bereits das zweite Mal ist, daß alle historischen Wappenbücher mit neuen URLs belegt wurden.
Jeder von uns, der eigene Listen und Quellenangaben pflegt, darf jetzt ALLE LINKS umstellen, solange es noch eine Weiterleitung gibt.
Z. B.:
Aus http://mdzx.bib-bvb.de/codicon/Band_bsb00001371.html
wird http://codicon.digitale-sammlungen.de/Band_bsb00001371.html
Wie soll ein Mensch da wissenschaftlich zitieren, wenn die Hase und Igel mit uns spielen?
So was kann passieren bei einem Privatbastler, aber nicht bei einer wissenschaftlichen Institution! ! !
Das ist eine unglaubliche Stümperei! Was denken die sich eigentlich, wenn sie jetzt Forscher weltweit ihre Quellenverzeichnisse umstellen lassen, bloß weil irgendjemand zu unfähig ist, permanente Links zu schaffen!
http://forum.heraldik-und-kunst.de/index.php/topic,1281.0.html
Bitte ändern Sie daher Ihre Bookmarks und ggf. Links:
Die neue Adresse des Projekts in den Digitalen Sammlungen ist:
http://mdz12.bib-bvb.de/~db/ausgaben/uni_ausgabe.html?projekt=1157526886
Die URLs der einzelnen Digitalisate lauten z.B.
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00004648/images/
(die URN ändert sich natürlich nicht)
Alle Links auf BSB-Ink online sollten von
http://mdz1.bib-bvb.de/cocoon/bsbink/
zu
http://inkunabeln.digitale-sammlungen.de/
geändert werden.
Dies betrifft auch Links auf einzelne Inkunabelausgaben bzw. -exemplare, z.B.
http://inkunabeln.digitale-sammlungen.de/Ausgabe_B-408.html
http://inkunabeln.digitale-sammlungen.de/Exemplar_B-408,1.html
Aus Incunabula-l.
Das ist einfach nur dreist und macht unglaublich viel Arbeit.
UPDATE
Den Kommentaren entnehme ich den Hinweis auf den im folgenden zitierten Beitrag zu den Cod. icon.:
ALLE URLs der historischen Wappenbücher der Bayerischen Staatsbibliothek werden gerade durch neue ersetzt!!!
Herr, schmeiß Hirn nach München! Das ist eine gipfelmäßige Unverfrorenheit der Verantwortlichen und eine unglaubliche wissenschaftliche Stümperei. Es ist besonders erschreckend, da das bereits das zweite Mal ist, daß alle historischen Wappenbücher mit neuen URLs belegt wurden.
Jeder von uns, der eigene Listen und Quellenangaben pflegt, darf jetzt ALLE LINKS umstellen, solange es noch eine Weiterleitung gibt.
Z. B.:
Aus http://mdzx.bib-bvb.de/codicon/Band_bsb00001371.html
wird http://codicon.digitale-sammlungen.de/Band_bsb00001371.html
Wie soll ein Mensch da wissenschaftlich zitieren, wenn die Hase und Igel mit uns spielen?
So was kann passieren bei einem Privatbastler, aber nicht bei einer wissenschaftlichen Institution! ! !
Das ist eine unglaubliche Stümperei! Was denken die sich eigentlich, wenn sie jetzt Forscher weltweit ihre Quellenverzeichnisse umstellen lassen, bloß weil irgendjemand zu unfähig ist, permanente Links zu schaffen!
http://forum.heraldik-und-kunst.de/index.php/topic,1281.0.html
KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 12:07 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
Liebe Kolleginnen,
die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Sportmuseen, Sportarchive und Sportsammlungen (DAGS) und der Deutsche Olympische Sportbund planen eine Erfassung von Sammlungen und Beständen zur Sportgeschichte. Dazu gehört die ganze Bandbreite des Sports von Alpin- bis Wassersport.
Wenn Sie sportgeschichtliche Bestände haben, möchte ich Sie bitten, die beiliegenden Fragen zu beantworten und an die unten aufgeführte Adresse zu senden. Die Bestandsliste wird dann u.a. auf der homepage der DAGS veröffentlicht werden.
Danke für Ihre Mitarbeit!
Mit freundlichen Grüßen
Friederike Kaiser
Fragebogen:
Hat Ihre Organisation ein Archiv, Museum oder Sammlung?
Was ist in Ihrem Archiv/Museum/Sammlung seit wann gesammelt worden? (Stichworte)
Das Ergebnis der Erhebung stellen wir Ihnen gern zur Verfügung. Sind Sie interessiert?
Welches Vorstandsmitglied bzw. welcher Mitarbeiter kann um Auskunft gebeten werden? (Name, Tel., Mail)
Name und Adresse der Organisation:
Ihre Antwort richten Sie bitte an die folgende Adresse:
Dr. Karl Lennartz
Sperlingsweg 16
53757 Sankt Augustin
Telefon: +49 2241 333487
Fax: +49 2241 342749
lennartz@t-online.de
www.karllenartz.de
Via demuseum
die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Sportmuseen, Sportarchive und Sportsammlungen (DAGS) und der Deutsche Olympische Sportbund planen eine Erfassung von Sammlungen und Beständen zur Sportgeschichte. Dazu gehört die ganze Bandbreite des Sports von Alpin- bis Wassersport.
Wenn Sie sportgeschichtliche Bestände haben, möchte ich Sie bitten, die beiliegenden Fragen zu beantworten und an die unten aufgeführte Adresse zu senden. Die Bestandsliste wird dann u.a. auf der homepage der DAGS veröffentlicht werden.
Danke für Ihre Mitarbeit!
Mit freundlichen Grüßen
Friederike Kaiser
Fragebogen:
Hat Ihre Organisation ein Archiv, Museum oder Sammlung?
Was ist in Ihrem Archiv/Museum/Sammlung seit wann gesammelt worden? (Stichworte)
Das Ergebnis der Erhebung stellen wir Ihnen gern zur Verfügung. Sind Sie interessiert?
Welches Vorstandsmitglied bzw. welcher Mitarbeiter kann um Auskunft gebeten werden? (Name, Tel., Mail)
Name und Adresse der Organisation:
Ihre Antwort richten Sie bitte an die folgende Adresse:
Dr. Karl Lennartz
Sperlingsweg 16
53757 Sankt Augustin
Telefon: +49 2241 333487
Fax: +49 2241 342749
lennartz@t-online.de
www.karllenartz.de
Via demuseum
KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 12:04 - Rubrik: Sportarchive
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Strukturtyp: Monograph
Titel: Verzeichniß von mehr als 2000 Werken in Folio, und darunter mehr als 300 alten Drucken, welche in der Universitätsbibliothek zu Freyburg im Breisgau doppelt vorhanden sind, und um die beygesetzten Preise verkauft werden
Erscheinungsjahr: 1791
Erscheinungsort: Freyburg im Breisgau
Verlag: Zehnder
Erscheinungsort: Göttingen
Verlag: Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Schlagworte: verzvomea
ZVDD: VD18 digital
Gescannte Seiten: 105
PURL: http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN636622622
vd18: VD18 10256202
Titel: Verzeichniß von mehr als 2000 Werken in Folio, und darunter mehr als 300 alten Drucken, welche in der Universitätsbibliothek zu Freyburg im Breisgau doppelt vorhanden sind, und um die beygesetzten Preise verkauft werden
Erscheinungsjahr: 1791
Erscheinungsort: Freyburg im Breisgau
Verlag: Zehnder
Erscheinungsort: Göttingen
Verlag: Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Schlagworte: verzvomea
ZVDD: VD18 digital
Gescannte Seiten: 105
PURL: http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN636622622
vd18: VD18 10256202
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http://www.derwesten.de/staedte/essen/Google-Fans-werfen-Eier-auf-Haeuser-id3967614.html
Auch wenn es sich nicht um Sachbeschädigung handeln sollte: Solche Aktionen schaden dem Anliegen der Streetview-Befürworter. Es ist in Ordnung, verpixelte Häuser aufzuspüren und nachzufotografieren und es ist angemessen, Bewohner und Eigentümer verpixelter Häuser in höflicher Form darauf hinzuweisen, dass sie der Allgemeinheit schaden. Aber Häuser verschmutzen geht zu weit.
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview
Update:

Auch wenn es sich nicht um Sachbeschädigung handeln sollte: Solche Aktionen schaden dem Anliegen der Streetview-Befürworter. Es ist in Ordnung, verpixelte Häuser aufzuspüren und nachzufotografieren und es ist angemessen, Bewohner und Eigentümer verpixelter Häuser in höflicher Form darauf hinzuweisen, dass sie der Allgemeinheit schaden. Aber Häuser verschmutzen geht zu weit.
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview
Update:
KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 11:17 - Rubrik: Datenschutz
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Wolf Thomas - am Montag, 22. November 2010, 09:59 - Rubrik: Unterhaltung
Auch http://www.handschriftencensus.de/5925 = Stuttgart, Landesbibl., Cod. poet. et phil. 2° 4 ist online
http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz330059009
Zur Rezeption Heinrich des Löwen siehe meine Besprechung von Werthschulte:
http://archiv.twoday.net/stories/5531082/
http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz330059009
Zur Rezeption Heinrich des Löwen siehe meine Besprechung von Werthschulte:
http://archiv.twoday.net/stories/5531082/
KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 02:00 - Rubrik: Kodikologie
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Die um 1470 entstandene Handschrift Cod. theol. et phil. 2° 195 der Landesbibliothek Stuttgart ist online, was dem Handschriftencensus
http://www.handschriftencensus.de/5947
(wen wundert das?) wieder einmal entgangen ist.
Digitalisat:
http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz330056212

http://www.handschriftencensus.de/5947
(wen wundert das?) wieder einmal entgangen ist.
Digitalisat:
http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz330056212

KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 01:51 - Rubrik: Kodikologie
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http://www.palaeographia.org/glm/glm.htm?page=glm_best
Eine Auswahl von Beiträgen online, darunter auch:
« Ce sont amis que vent emporte... » :
quelques réflexions autour des collections privées, des collectionneurs, du marché du manuscrit...
[G. LANOË, GLM n° 32, printemps 1998]
Dort nicht online, wohl aber in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/stories/5867467/
Eine Auswahl von Beiträgen online, darunter auch:
« Ce sont amis que vent emporte... » :
quelques réflexions autour des collections privées, des collectionneurs, du marché du manuscrit...
[G. LANOË, GLM n° 32, printemps 1998]
Dort nicht online, wohl aber in Archivalia:
http://archiv.twoday.net/stories/5867467/
KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 01:24 - Rubrik: Kodikologie
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http://www.bijbelvananjou.be/deanjoubijbelonline
Leider sind nur die illuminierten Seiten der um 1340 am Hof König Roberts von Neapel entstandenen Handschrift online!

Leider sind nur die illuminierten Seiten der um 1340 am Hof König Roberts von Neapel entstandenen Handschrift online!

KlausGraf - am Montag, 22. November 2010, 01:10 - Rubrik: Kodikologie
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http://archiv.twoday.net/stories/6441644
Nach Sichtung der umfangreichen Einreichungen (2) habe ich als Jury entschieden: Ladislaus und Thomas Wolf teilen sich den Preis. Jeder hat 0,5 Anspruch auf ein Buch nach Wahl aus
http://de.wikisource.org/wiki/Benutzer:FrobenChristoph/Buchangebot
Es wird aufgerundet, also darf jeder sich was aussuchen und bis zum 1.12. seinen Wunsch hier in den Kommentaren anmelden.

Einreichung von Ladislaus
Einreichung von Thomas Wolf
Nach Sichtung der umfangreichen Einreichungen (2) habe ich als Jury entschieden: Ladislaus und Thomas Wolf teilen sich den Preis. Jeder hat 0,5 Anspruch auf ein Buch nach Wahl aus
http://de.wikisource.org/wiki/Benutzer:FrobenChristoph/Buchangebot
Es wird aufgerundet, also darf jeder sich was aussuchen und bis zum 1.12. seinen Wunsch hier in den Kommentaren anmelden.
Einreichung von Ladislaus
Einreichung von Thomas WolfKlausGraf - am Sonntag, 21. November 2010, 23:07 - Rubrik: Unterhaltung
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. November 2010, 21:56 - Rubrik: Staatsarchive
http://www.sothebys.com/app/ecatalogue/fhtml/index.jsp?event_id=30302
Nr. 1 ist eine Handschrift aus dem Bamberger Michaelskloster (11. Jh.): Christian von Stablo, zu teuer für eine deutsche Institution.
Nr. 1 ist eine Handschrift aus dem Bamberger Michaelskloster (11. Jh.): Christian von Stablo, zu teuer für eine deutsche Institution.
KlausGraf - am Sonntag, 21. November 2010, 21:34 - Rubrik: Kodikologie
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"Der Verdacht, dass eine beschädigte Metallplatte eine Hauptursache für den Einsturz des Historischen Archivs in Köln war, verdichtet sich offenbar. Der Aufsichtsrat der Kölner Verkehrsbetriebe ist nach Medienberichten darüber von einem TÜV-Experten informiert worden. Demnach könnte ein Bagger diese Metallplatte beschädigt haben. Die tatsächlichen Gründe für den Einsturz dürften allerdings erst dann geklärt werden, wenn ein 30 Meter tiefer Schacht bis zur Schadensstelle gegraben ist, um die Metallwände zu untersuchen."
Quelle: WDR.de Studio Köln, Lakalzeitnachrichten v. 20.11.2010
Quelle: WDR.de Studio Köln, Lakalzeitnachrichten v. 20.11.2010
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. November 2010, 21:29 - Rubrik: Kommunalarchive
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Im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Landesarchivs in Duisburg werden Vorwürfe gegen OB Adolf Sauerland erhoben. Beim Kauf des Grundstücks soll es Absprachen gegeben haben. Die Kosten für das Projekt sind inzwischen von 80 auf 160 Millionen gestiegen.
Ein Radio-Beitrag von Jürgen Zurheide für WDR 5 - Westblick am 19.11.2010
Audio
Auf 160 Millionen Euro haben sich die Baukosten für das neue NRW- Landesarchiv verdoppelt. Wie es dazu kam und ob der Duisburger Oberbürgermeister dabei eine Rolle gespielt hat, wollen nun Korruptionsermittler herausfinden.
Ein Radio-Beitrag von Jürgen Zurheide für WDR 5 - Morgenecho am 20.11.2010
Audio
s. a. WDR.de-Beitrag v. 19.11.2010 [auf die Kommentare wird ausdrücklich hingewiesen]
Ruhrbarone
WDR, Lokalzeit Duisburg v. 19.11.2010 [Bericht nur 7 Tage online!]
Ein Radio-Beitrag von Jürgen Zurheide für WDR 5 - Westblick am 19.11.2010
Audio
Auf 160 Millionen Euro haben sich die Baukosten für das neue NRW- Landesarchiv verdoppelt. Wie es dazu kam und ob der Duisburger Oberbürgermeister dabei eine Rolle gespielt hat, wollen nun Korruptionsermittler herausfinden.
Ein Radio-Beitrag von Jürgen Zurheide für WDR 5 - Morgenecho am 20.11.2010
Audio
s. a. WDR.de-Beitrag v. 19.11.2010 [auf die Kommentare wird ausdrücklich hingewiesen]
Ruhrbarone
WDR, Lokalzeit Duisburg v. 19.11.2010 [Bericht nur 7 Tage online!]
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. November 2010, 21:16 - Rubrik: Staatsarchive
Sagte - glaubt man italienischen Quellen - Giulio Tremonto, Finanzminister in Italien.
Für eine genaue Quellenanalyse fehlt mir die sprachliche Kompetenz. Das Diktum ist wiederholt im Internet zu finden, eine möglicherweise besonders zuverlässige frühe Version könnte sein:
http://www.ilfoglio.it/duepiudue/507
Se non è vero, è molto ben trovato ...
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/8436899/
Copyright World Economic Forum (www.weforum.org), swiss-image.ch/Photo by Peter Klaunzer http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.it
Für eine genaue Quellenanalyse fehlt mir die sprachliche Kompetenz. Das Diktum ist wiederholt im Internet zu finden, eine möglicherweise besonders zuverlässige frühe Version könnte sein:
http://www.ilfoglio.it/duepiudue/507
Se non è vero, è molto ben trovato ...
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/8436899/

City of Culture of Galicia seen from southeast, 2009. L to R: Galician National Archive, National Library, History Museum (in background), Heritage Research Center. Photo courtesy Fundación Cidade da Cultura de Galicia.

Galician National Archive south elevation, seen from the east. Photo: Manuel Gonzales Vicente. Courtesy Fundación Cidade da Cultura de Galicia.

West facade of Galician National Archive and two entries. Photo: Manuel Gonzales Vicente. Courtesy Fundación Cidade da Cultura de Galicia.

National Archive exhibition gallery, with glass floor. Photo: Manuel Gonzales Vicente. Courtesy Fundación Cidade da Cultura de Galicia.

Galician National Archive entry level looking down to reading room. Photo: Manuel Gonzales Vicente. Courtesy Fundación Cidade da Cultura de Galicia.

National Archive lower level view of soffit and entry above. Photo: Manuel Gonzales Vicente. Courtesy Fundación Cidade da Cultura de Galicia.
"Project Facts:
Size: one million sq ft
Start: 2000
Projected completion timeline:
National Archive: December 2008
Heritage Research Center: December 2009
Biblioteca: December 2009
History Museum: March 2010
International Art Center: December 2012
Performing Arts Theatre: 2013
Total area: 173 acres
Major components of the CCG are
The Museum of Galician History (172,000 square feet)
International Art Center (135,000 square feet)
Performing Arts Theater (220,000 square feet)
Galician Library (122,000 square feet)
National Archive (86,000 square feet)
Heritage Research Center (50,000 square feet)
Surrounding the built area of the CCG is the Arboretum of Galicia: an area of gardens and native woodland, conceived as both a recreational and an educational facility.
Credits:
Architects
Eisenman Architects
Senior Partner & Principal Designer: Peter Eisenman
Partner-in-Charge: Richard Rosson
Project Director: Sandra Hemingway
Design Team – Competition: Elena Fernandez, Sebastian Mittendorfer, Selim Vural
Design Team – Schematic Design: Hernan Diaz Alonso, Matteo Cainer, Andri Gerber, Chien Ho Hsu, Bradley Khouri, Jorg Kiesow, Ceu Martinez, Paul Preissner, Jeremy Ricketts, Andy Saunders, Onur Teke, Chia Fang Wu
Design Team – Design Development: Jennifer Mujat-Kearns, Ashraf Sami Abdala, Jeremy Carvalho, Stephanie Choi, Christiane Fashek, Erkan Emre, Eric Goldemberg, Zheng Ji, Orit Kaufman, Lucia Martinez, Matias Musacchio, Mikako Oshima, Rafael Ivan Pazos, Anna Pla, Maria Sieira, Theo Spyropoulos, Yakob Sutanto, Federica Vannucchi, Raquel Vasallo, Khalid Watson
Execution Architects & Engineers of Record: UTE Andres Perea Ortega & Euroestudios, Madrid "
Archinect.com, http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. November 2010, 20:58 - Rubrik: Archivbau

"Gustav Mahler und seine Musik – dafür schwärmt Otto schon seit Jahrzehnten. Wenn Mahler nur nicht so jung ermordet worden wäre! Wieviele unsterbliche Sinfonien hätte er dann noch komponiert? Wie wäre es, wenn man das Verbrechen noch bachträglich verhindern könnte? Otto entwickelt einen Plan, dessen Ausführung jedoch ungewollte Nebenwirkungen hat: Eine Freundschaft findet ein jähes Ende, ein Ehebruch ersetzt einen Seitensprung, ein Archivar wird getötet – und von den Folgen für den Gang der Geschichte, speziell für die Karriere des Juristen Carl Schmitt konnte Otto wirklich nichts ahnen...
„Mahlers Tode“ pendelt zwischen Sciencefiction, Tagebuch-Roman und Kriminalgeschichte und paßt daher wohl in keine der gängigen Genre-Schubladen. Zudem beruht das Buch in nicht wenigen Aspekten auf historischen Fakten und speist sich zu einem wesentlichen Teil aus den langjährigen Erfahrungen des Autors als Archivar im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf.
Erste Ideen zu diesem Buch datieren viele Jahre zurück und speisen sich vornehmlich aus vier Quellen:
Eine nahezu maßlose Verehrung der Musik Gustav Mahlers (1860-1911) und die damit verbundene intensive Beschäftigung mit dessen Biografie.
Die berufliche Betreuung des im Düsseldorfer Hauptstaatsarchiv verwahrten Nachlassesdes Staats- und Verfassungsrechtlers Carl Schmitt (1888-1985).
Eine aus den Zeiten des Geschichtsstudiums erhaltene Schwäche für kontrafaktische Gedankenspiele, also für Fragen wie: Was wäre gewesen, wenn die spanische Armada 1588 nicht vom Sturm versenkt worden wäre? Oder: Wie sähe Europa ohne Napoleon
aus?
Ein zwar starkes, jedoch gänzlich auf populärwissenschaftlichem Niveau verharrendes Interesse für Kosmologie, Relativitätstheorie und Quantenphysik, also für die Frage nach dem, was „die Welt im Innersten zusammenhält“.
Irgendwann und (jedenfalls in der Rückschau) fast wie von selbst verknüpften sich diese Fäden und verdichteten sich zu jenem Knoten, von dem der Roman erzählt. In seine Handlung sind deshalb, obwohl sie natürlich vollständig fiktiv ist, zahlreiche historische Fakten eingebaut, über die im Buch eine abschließende Nachbemerkung Rechenschaft ablegt (Obacht: Wer sich die Spannung erhalten will, sollte diese Nachbemerkung keinesfalls vor dem Buch lesen!). „Mahlers Tode“ bietet also nicht nur anregende Unterhaltung, sondern auch allerlei Wissenwertes über Gustav Mahler, Carl Schmitt und die deutsche Geschichte.
Das Erscheinen des Buches im Umfeld des doppelten Mahler-Jubiläums (150. Geburtstag am 7. Juli 2010 / 100. Todestag am 18. Mai 2011) war zwar bei Beginn der Arbeit nicht geplant, hat aber zur Resonanz in der Öffentlichkeit beigetragen.
Axel Koppetsch (Jahrgang 1963) ist Historiker, Archivar und – Mitglied der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft. Nachdem er einige Jahre im Hauptstaatsarchiv Düsseldorf für private Nachlässe, darunter den von Carl Schmitt zuständig war, arbeitet er nun beim Landesarchiv Nordrhein-Westfalen in Münster.
Bislang ist er ausschließlich mit wissenschaftlichen Arbeiten, vor allem zu rezeptionsgeschichtlichen und archivischen Fragestellungen an die Öffentlichkeit getreten. Welche Anstöße den nun vorliegenden literarischen Erstling hervorgebracht haben, ist im Hintergrund nachzulesen."
Quelle: http://www.mahlers-tode.de/
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. November 2010, 20:46 - Rubrik: Unterhaltung
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http://www.enssib.fr/breves/2010/11/18/les-conservateurs-de-la-bnf-protestent-contre-la-restitution-des-manuscrits-coreens
http://www.liberation.fr/culture/01012302994-les-personnels-de-la-bnf-lancent-un-appel
Führende Mitarbeiter der Nationalbibliothek haben den Appell gegen die Unterordnung des Kulturauftrags unter politische Gängelung unterzeichnet.
http://www.liberation.fr/culture/01012302994-les-personnels-de-la-bnf-lancent-un-appel
Führende Mitarbeiter der Nationalbibliothek haben den Appell gegen die Unterordnung des Kulturauftrags unter politische Gängelung unterzeichnet.
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KlausGraf - am Sonntag, 21. November 2010, 18:36 - Rubrik: Unterhaltung
http://mspr0.de/?p=1789
Aber mit Street View sind wir jetzt aber einen entscheidenden Schritt weiter. Streetview stieß nämlich nicht auf eine unserer vielen Befindlichkeitsrechtsnormen, sondern “nur” auf unsere überkandidelten Datenschützer und ein Volk von Jammerlappen, Angsthasen und Berufsnölern, die es einfach gewohnt sind, dass für jede ihre Befindlichkeit auch ein Abwehrrecht existiert- völlig egal wie schwachsinnig es ist.
Siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview

Aber mit Street View sind wir jetzt aber einen entscheidenden Schritt weiter. Streetview stieß nämlich nicht auf eine unserer vielen Befindlichkeitsrechtsnormen, sondern “nur” auf unsere überkandidelten Datenschützer und ein Volk von Jammerlappen, Angsthasen und Berufsnölern, die es einfach gewohnt sind, dass für jede ihre Befindlichkeit auch ein Abwehrrecht existiert- völlig egal wie schwachsinnig es ist.
Siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview
KlausGraf - am Sonntag, 21. November 2010, 17:47 - Rubrik: Datenschutz
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"Der Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft hat auf seiner Sitzung am 12. November in Berlin seinen Kulturpreis 2010 vergeben. Ausgewählt aus einer Reihe hochkarätiger Kandidaten wurde das Archiv der Jugendkulturen in Berlin.
Die von Klaus Farin 1998 gegründete Einrichtung widmet sich der Erforschung der Jugendkulturen und sammelt dazu authentische Zeugnisse wie Fanzines, Flyer, Musik und T-Shirts. Sie hat sich dabei besonders durch die Dokumentation von jugendlichen Subkulturen in der vormaligen DDR einen Namen gemacht. Das Archiv der Jugendkulturen ist die erste Adresse für Menschen, Kommunen und Institutionen, die sich über alternative Jugendkulturen in Deutschland informieren wollen. Seine
Arbeit, die neben Forschung und Dokumentation auch die Beratung umfasst, wird überwiegend ehrenamtlich geleistet.
Der Kulturpreis der Kulturpolitischen Gesellschaft würdigt das beispielhafte Engagement der Verantwortlichen beim Aufbau und Betrieb der Einrichtung. Er ist dotiert mit 2.000 Euro und wird in einer öffentlichen Feierstunde im Frühjahr 2011 vergeben."
Links
http://www.jugendkulturen.de/
http://www.kupoge.de/kulturpreis.html
Die von Klaus Farin 1998 gegründete Einrichtung widmet sich der Erforschung der Jugendkulturen und sammelt dazu authentische Zeugnisse wie Fanzines, Flyer, Musik und T-Shirts. Sie hat sich dabei besonders durch die Dokumentation von jugendlichen Subkulturen in der vormaligen DDR einen Namen gemacht. Das Archiv der Jugendkulturen ist die erste Adresse für Menschen, Kommunen und Institutionen, die sich über alternative Jugendkulturen in Deutschland informieren wollen. Seine
Arbeit, die neben Forschung und Dokumentation auch die Beratung umfasst, wird überwiegend ehrenamtlich geleistet.
Der Kulturpreis der Kulturpolitischen Gesellschaft würdigt das beispielhafte Engagement der Verantwortlichen beim Aufbau und Betrieb der Einrichtung. Er ist dotiert mit 2.000 Euro und wird in einer öffentlichen Feierstunde im Frühjahr 2011 vergeben."
Links
http://www.jugendkulturen.de/
http://www.kupoge.de/kulturpreis.html
Wolf Thomas - am Sonntag, 21. November 2010, 17:33 - Rubrik: Archive von unten
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Een cronike van den greven van Benthem: Edition und Übersetzung einer spätmittelalterlichen Chronik über die Grafen von Bentheim. Hrsg. von Friedel Helga Roolfs, Heike Riedel-Bierschwale, Volker Honemann (Westfälische Beiträge zur niederdeutschen Philologie 12). Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte 2010. =
2010. ISBN 978-3-89534-872-3. 96 S., 14,00 €
Die Berliner Handschrift Mgq 812 überliefert eine lange übersehene Chronik der Grafen von Bentheim von den Anfängen bis 1485 (sie schließt mit einer Notiz zum 12. Juni 1485), die hier in solider Edition vorgelegt wird. Der Text folgt seiner Hauptquelle, der lateinischen Utrechter Chronik von Jan Beke, so eng, dass man teilweise von einer Übersetzung sprechen kann. Ausführlich wird, entsprechend dem Charakter der Reihe, die Sprache des Textes gewürdigt, die unter niederländischem Einfluss steht. Die beigegebene Übersetzung ermöglicht auch oberdeutschen Lesern die bequeme Lektüre. Der Sachkommentar erscheint gelungen. Leider vermisst man eine Abbildung aus der Handschrift.

Georg Spormecker: Cronica Lunensis civitatis Markanae. Aufzeichnungen eines westfälischen Geistlichen aus dem 16. Jahrhundert. Hrsg. von Wingolf Lehnemann (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen 44,8). Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte 2010. ISBN 978-3-89534-748-1. 368 S., 39,00 €
Der erste bekannte Chronist der Stadt Lünen, Georg Spormecker (um 1495-1562), wirkte als Kleriker in Lünen und Dortmund (einen biographischen Beitrag steuerte zur Ausgabe Peter Löffler bei). Das Autograph seiner Chronik - das Jahr 1536 auf dem Titelblatt markiert den Beginn der Niederschrift - befindet sich in westfälischem Adelsprivatbesitz (im Archiv Haus Ruhr im Besitz der Familie von und zur Mühlen auf Haus Alvinghof bei Bösensell unter der Nummer HS 59). Die meisten Nachrichten fallen in den Zeitraum 1544 bis 1560. Durch die Ausgabe von Johann Dietrich von Steinen 1760 (Google) wurde das Werk bekannt. Seit 1969 plante der Editor die Ausgabe. Ohne Zugriff auf die Vorlage lässt sich die Güte der Textwiedergabe nicht beurteilen; Einleitung und Kommentierung weisen durchaus Schwächen auf. Das rechte Maß scheint mir bei dem Sachkommentar häufig nicht recht getroffen. Auf manche laienhaft-geschwätzig Wissen ausbreitende Information hätte man verzichten können.
Eine Probe der lesbaren Übersetzung, die Erinnerung an Stadt-Adel-Konflikte betreffend:
"Ein Beispiel schändlichen Verhaltens
Am 9. August 1496, dem Tag vor Laurentius, war der Herr von Schaumburg, damals auf der Burg Horneburg lebend, den Lünern feindlich gesonnen, weil sie einen Mann namens Swyrmann, seinen Knecht, gebunden und inhaftiert hatten. Heimlich und unerwartet kam er mit einer starken Truppe gegen Mittag in die Nähe Lünens,
trieb Vieh und Zugtiere fort und brachte sie zur Horneburg, tat aber keine anderen Schäden. Heinrich von Schwansbell indessen, ein Verwandter, von adeliger Familie und bei Lünen geboren, der den Lünern übel gesonnen war, obwohl er als ihr Nachbar geboren war, wollte sich vor den anderen besonders tatkräftig und feindlich hervortun. Er verwundete eine arme Frau mit einem Pfeil am Fuß, den er durchschoß. Die Lüner zogen den Pfeil heraus und brachten ihn zu immerwährendem Gedächtnis des schändlichen
Verhaltens am Pranger auf dem Marktplatz an." (S. 119, 121)
Zu Pranger belehrt die Anmerkung 208: "Pranger, auf dem Marktplatz." Nun, das steht genauso im Text bzw. in der Übersetzung.
Man wird trotz allem dankbar sein müssen, dass der umfangreiche Text in einer modernen zweisprachigen Ausgabe vorliegt.

Heinrich Rüthing: Gelehrte Bildung und Humor in Bielefeld
Eine Satire auf die Eliten der Stadt Bielefeld und der Grafschaft Ravensberg aus dem Jahr 1692 (14. Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg). Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte 2009. ISBN 978-3-89534-774-0. 80 S., 12,40 €
Dieses hübsche, gefällig illustrierte Bändchen ediert und kommentiert einen neulateinischen Cento aus dem Jahr 1692, der mit klassischen Zitaten vor allem die damalige Bielefelder Elite aufs Korn nimmt. Der Cento ist in der "Civil- und Kirchen-Historie von der Stadt Bielefeld" des Haller Pfarrers Johann Christoph Engelbrecht überliefert (300,5/Hgb. 74, S. 811-815 im Stadtarchiv Bielefeld ). Rüthing gibt jeweils eine kleine biographische Skizze der Person, auf die sich die Verse beziehen.
Für den aus Winningen an der Mosel gebürtigen Johann Peter Hoffbauer (1624-1707), der 63jährig eine Hamburger Kaufmannstochter heiratete, hat der anonyme Spötter ein Ovid-Zitat parat: "Turpe senilis amor" (Häßlich ein Greis, der verliebt, S. 29).
2010. ISBN 978-3-89534-872-3. 96 S., 14,00 €
Die Berliner Handschrift Mgq 812 überliefert eine lange übersehene Chronik der Grafen von Bentheim von den Anfängen bis 1485 (sie schließt mit einer Notiz zum 12. Juni 1485), die hier in solider Edition vorgelegt wird. Der Text folgt seiner Hauptquelle, der lateinischen Utrechter Chronik von Jan Beke, so eng, dass man teilweise von einer Übersetzung sprechen kann. Ausführlich wird, entsprechend dem Charakter der Reihe, die Sprache des Textes gewürdigt, die unter niederländischem Einfluss steht. Die beigegebene Übersetzung ermöglicht auch oberdeutschen Lesern die bequeme Lektüre. Der Sachkommentar erscheint gelungen. Leider vermisst man eine Abbildung aus der Handschrift.

Georg Spormecker: Cronica Lunensis civitatis Markanae. Aufzeichnungen eines westfälischen Geistlichen aus dem 16. Jahrhundert. Hrsg. von Wingolf Lehnemann (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen 44,8). Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte 2010. ISBN 978-3-89534-748-1. 368 S., 39,00 €
Der erste bekannte Chronist der Stadt Lünen, Georg Spormecker (um 1495-1562), wirkte als Kleriker in Lünen und Dortmund (einen biographischen Beitrag steuerte zur Ausgabe Peter Löffler bei). Das Autograph seiner Chronik - das Jahr 1536 auf dem Titelblatt markiert den Beginn der Niederschrift - befindet sich in westfälischem Adelsprivatbesitz (im Archiv Haus Ruhr im Besitz der Familie von und zur Mühlen auf Haus Alvinghof bei Bösensell unter der Nummer HS 59). Die meisten Nachrichten fallen in den Zeitraum 1544 bis 1560. Durch die Ausgabe von Johann Dietrich von Steinen 1760 (Google) wurde das Werk bekannt. Seit 1969 plante der Editor die Ausgabe. Ohne Zugriff auf die Vorlage lässt sich die Güte der Textwiedergabe nicht beurteilen; Einleitung und Kommentierung weisen durchaus Schwächen auf. Das rechte Maß scheint mir bei dem Sachkommentar häufig nicht recht getroffen. Auf manche laienhaft-geschwätzig Wissen ausbreitende Information hätte man verzichten können.
Eine Probe der lesbaren Übersetzung, die Erinnerung an Stadt-Adel-Konflikte betreffend:
"Ein Beispiel schändlichen Verhaltens
Am 9. August 1496, dem Tag vor Laurentius, war der Herr von Schaumburg, damals auf der Burg Horneburg lebend, den Lünern feindlich gesonnen, weil sie einen Mann namens Swyrmann, seinen Knecht, gebunden und inhaftiert hatten. Heimlich und unerwartet kam er mit einer starken Truppe gegen Mittag in die Nähe Lünens,
trieb Vieh und Zugtiere fort und brachte sie zur Horneburg, tat aber keine anderen Schäden. Heinrich von Schwansbell indessen, ein Verwandter, von adeliger Familie und bei Lünen geboren, der den Lünern übel gesonnen war, obwohl er als ihr Nachbar geboren war, wollte sich vor den anderen besonders tatkräftig und feindlich hervortun. Er verwundete eine arme Frau mit einem Pfeil am Fuß, den er durchschoß. Die Lüner zogen den Pfeil heraus und brachten ihn zu immerwährendem Gedächtnis des schändlichen
Verhaltens am Pranger auf dem Marktplatz an." (S. 119, 121)
Zu Pranger belehrt die Anmerkung 208: "Pranger, auf dem Marktplatz." Nun, das steht genauso im Text bzw. in der Übersetzung.
Man wird trotz allem dankbar sein müssen, dass der umfangreiche Text in einer modernen zweisprachigen Ausgabe vorliegt.

Heinrich Rüthing: Gelehrte Bildung und Humor in Bielefeld
Eine Satire auf die Eliten der Stadt Bielefeld und der Grafschaft Ravensberg aus dem Jahr 1692 (14. Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg). Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte 2009. ISBN 978-3-89534-774-0. 80 S., 12,40 €
Dieses hübsche, gefällig illustrierte Bändchen ediert und kommentiert einen neulateinischen Cento aus dem Jahr 1692, der mit klassischen Zitaten vor allem die damalige Bielefelder Elite aufs Korn nimmt. Der Cento ist in der "Civil- und Kirchen-Historie von der Stadt Bielefeld" des Haller Pfarrers Johann Christoph Engelbrecht überliefert (300,5/Hgb. 74, S. 811-815 im Stadtarchiv Bielefeld ). Rüthing gibt jeweils eine kleine biographische Skizze der Person, auf die sich die Verse beziehen.
Für den aus Winningen an der Mosel gebürtigen Johann Peter Hoffbauer (1624-1707), der 63jährig eine Hamburger Kaufmannstochter heiratete, hat der anonyme Spötter ein Ovid-Zitat parat: "Turpe senilis amor" (Häßlich ein Greis, der verliebt, S. 29).
KlausGraf - am Samstag, 20. November 2010, 23:50 - Rubrik: Landesgeschichte
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http://saschalobo.com/2010/11/17/streetview-postcards
Dies ist Beitrag Nr. 100 zum Thema StreetView in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview

Dies ist Beitrag Nr. 100 zum Thema StreetView in Archivalia
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview

KlausGraf - am Samstag, 20. November 2010, 18:54 - Rubrik: Datenschutz
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Wer ein verpixeltes Haus in Google StreetView findet, kann es auf
http://findedaspixel.de/
melden. Bereits über 3200 Häuser wurden gefunden.
Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview
http://findedaspixel.de/
melden. Bereits über 3200 Häuser wurden gefunden.
Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/search?q=streetview
KlausGraf - am Samstag, 20. November 2010, 18:28 - Rubrik: Datenschutz
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http://s2w.hbz-nrw.de/llb/content/titleinfo/665836
Eine ältere Ausgabe des lateinischen Gedichts über Bernhard II. zur Lippe hat jetzt die Landesbibliothek Detmold online verfügbar gemacht.
Ein brauchbarer Artikel zum Lippiflorium ist im freien Web via Google nicht zu finden, zur Literatur siehe
http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/suche.php?qs=lippiflorium
Allerdings ist der Artikel im Verfasserlexikon über Libreka einsehbar:
http://www.libreka.de/9783110088380/474
NDB-Artikel:
http://daten.digitale-sammlungen.de/0001/bsb00016327/images/index.html?seite=726
Eine ältere Ausgabe des lateinischen Gedichts über Bernhard II. zur Lippe hat jetzt die Landesbibliothek Detmold online verfügbar gemacht.
Ein brauchbarer Artikel zum Lippiflorium ist im freien Web via Google nicht zu finden, zur Literatur siehe
http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/suche.php?qs=lippiflorium
Allerdings ist der Artikel im Verfasserlexikon über Libreka einsehbar:
http://www.libreka.de/9783110088380/474
NDB-Artikel:
http://daten.digitale-sammlungen.de/0001/bsb00016327/images/index.html?seite=726
KlausGraf - am Samstag, 20. November 2010, 16:19 - Rubrik: Landesgeschichte
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Zu http://archiv.twoday.net/stories/8442798/
Umfragestart:
16.11.2010 02:58 Uhr
Westdeutschland-Süd (BW, BY, RP, SD, HE) 56 31,11%
Westdeutschland-Nord 49 27,22%
Ostdeutschland (ehem. DDR) 25 13,89%
Österreich 8 4,44%
Schweiz 14 7,78%
Belgien, Luxemburg, Südtirol, Liechtenstein 5 2,78%
Niederlande 3 1,67%
Sonstiges Kontinentaleuropa 5 2,78%
English speaking countries (UK, USA, CA, etc.) 4 2,22%
Rest der Welt 11 6,11%
Summe 180 100.00% letzte Stimme: 19.11.2010 22:51 Uhr
* Fast Dreiviertel aller Leser (72 %) sind Deutsche.
* Archivalia wird deutlich weniger im Osten als im Westen Deutschlands gelesen.
* Erstaunlich fand ich, dass mehr Schweizer als Österreicher es lesen.
* Enttäuschend niedrig ist - trotz English Corner und Berücksichtigung angloamerikanischer Themen - der Anteil der englischsprachigen Länder.
Umfragestart:
16.11.2010 02:58 Uhr
Westdeutschland-Süd (BW, BY, RP, SD, HE) 56 31,11%
Westdeutschland-Nord 49 27,22%
Ostdeutschland (ehem. DDR) 25 13,89%
Österreich 8 4,44%
Schweiz 14 7,78%
Belgien, Luxemburg, Südtirol, Liechtenstein 5 2,78%
Niederlande 3 1,67%
Sonstiges Kontinentaleuropa 5 2,78%
English speaking countries (UK, USA, CA, etc.) 4 2,22%
Rest der Welt 11 6,11%
Summe 180 100.00% letzte Stimme: 19.11.2010 22:51 Uhr
* Fast Dreiviertel aller Leser (72 %) sind Deutsche.
* Archivalia wird deutlich weniger im Osten als im Westen Deutschlands gelesen.
* Erstaunlich fand ich, dass mehr Schweizer als Österreicher es lesen.
* Enttäuschend niedrig ist - trotz English Corner und Berücksichtigung angloamerikanischer Themen - der Anteil der englischsprachigen Länder.
KlausGraf - am Samstag, 20. November 2010, 15:48 - Rubrik: Allgemeines
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The University of Michigan Library now offers content on its website under the Creative Commons Attribution (CC BY) license. This announcement is significant because the Library had been using the more restrictive Creative Commons Attribution-NonCommercial (CC BY-NC) license. By switching to the Attribution license, the Library has granted more permissions to use, share, and repurpose its research and technology guides, video tutorials, toolkits, copyright education materials, bibliographies, and other resources.
http://creativecommons.org/weblog/entry/24866
http://creativecommons.org/weblog/entry/24866
KlausGraf - am Freitag, 19. November 2010, 17:47 - Rubrik: English Corner
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Christine Roll macht im AGFNZ-Weblog darauf aufmerksam, dass eine Entwarnung nicht angebracht ist:
http://agfnz.historikerverband.de/?page_id=17
http://agfnz.historikerverband.de/?page_id=17
KlausGraf - am Freitag, 19. November 2010, 15:11 - Rubrik: Museumswesen
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http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/structure/1805768
Enthält auch ein Kapitel über Konrad Peutinger als Bücher- und Handschriftensammler.
Kaiserbuch-Handschrift in der Stadtbibliothek Augsburg
Enthält auch ein Kapitel über Konrad Peutinger als Bücher- und Handschriftensammler.
KlausGraf - am Freitag, 19. November 2010, 11:03 - Rubrik: Kodikologie
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http://tinyurl.com/36bhk22
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/6291142/
Wer ergänzt weitere?
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/6291142/
Wer ergänzt weitere?
KlausGraf - am Freitag, 19. November 2010, 01:31 - Rubrik: Kommunalarchive
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KlausGraf - am Freitag, 19. November 2010, 00:37 - Rubrik: Bildquellen
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http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-guernsey-11779963
"A previously unseen archive featuring the testimonies of Guernsey people who were deported to German prison camps during World War II has been uncovered.
The file of about 200 pages had been in a wardrobe since the 1960s before being given to a Cambridge University team.
They were in Guernsey researching the story of the 2,000 people deported from the Channel Islands in 1942-43.
Dr Gilly Carr said it was "the single most important resistance archive ever to emerge from the Channel Islands"."
"A previously unseen archive featuring the testimonies of Guernsey people who were deported to German prison camps during World War II has been uncovered.
The file of about 200 pages had been in a wardrobe since the 1960s before being given to a Cambridge University team.
They were in Guernsey researching the story of the 2,000 people deported from the Channel Islands in 1942-43.
Dr Gilly Carr said it was "the single most important resistance archive ever to emerge from the Channel Islands"."
KlausGraf - am Freitag, 19. November 2010, 00:34 - Rubrik: English Corner
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http://www.sagepub.com/sageopen/landing.sp
Als ich neulich danach suchte, ob es prestigereiche Open-Access-Journals für die Frühneuzeitforschung (ohne Einschränkung auf Spezialgebiete) gibt, wurde ich nicht fündig. Man findet auch nichts, wenn man nach englischsprachigen E-Journals sucht, also auf eine deutschsprachige Publikation verzichtet. Die "Zeitenblicke" sind ja kein E-Journal, das Einsendungen annimmt, es werden lediglich Themenhefte produziert, ohne dass ein Call for Papers erfolgt. So etwas wie PLoS One, das multidisziplinäre OA-Journal der PLoS, gibt es in den Humanities noch nicht.
SAGE Open verspricht Abhilfe für die Sozialwissenschaften und die Humanities (wenngleich nur für englischsprachige Beiträge). Es wird ein Peer Review versprochen, und die Marke "SAGE" ist doch nicht ganz schlecht. Die unvermeidliche Artikelgebühr ist mit 695 Dollar vergleichsweise günstig (195 in der Einführungsphase).
Man darf gespannt sein.
Update:
http://scholarlykitchen.sspnet.org/2010/11/22/sage-open/
Als ich neulich danach suchte, ob es prestigereiche Open-Access-Journals für die Frühneuzeitforschung (ohne Einschränkung auf Spezialgebiete) gibt, wurde ich nicht fündig. Man findet auch nichts, wenn man nach englischsprachigen E-Journals sucht, also auf eine deutschsprachige Publikation verzichtet. Die "Zeitenblicke" sind ja kein E-Journal, das Einsendungen annimmt, es werden lediglich Themenhefte produziert, ohne dass ein Call for Papers erfolgt. So etwas wie PLoS One, das multidisziplinäre OA-Journal der PLoS, gibt es in den Humanities noch nicht.
SAGE Open verspricht Abhilfe für die Sozialwissenschaften und die Humanities (wenngleich nur für englischsprachige Beiträge). Es wird ein Peer Review versprochen, und die Marke "SAGE" ist doch nicht ganz schlecht. Die unvermeidliche Artikelgebühr ist mit 695 Dollar vergleichsweise günstig (195 in der Einführungsphase).
Man darf gespannt sein.
Update:
http://scholarlykitchen.sspnet.org/2010/11/22/sage-open/
KlausGraf - am Freitag, 19. November 2010, 00:22 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Freitag, 19. November 2010, 00:05 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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