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http://www.maphistory.info/aboutim.html#hosts

If they are meant to permit people, anywhere, the same type of access as you (assuming you are an institution) offer to those who handle your originals, then you need to take a route that ensures sufficiently high quality to allow every single place-name to be read. Anything less and these are not true surrogates.

http://openaccess.eprints.org/index.php?/archives/790-guid.html

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=ungar

Update:
http://pusztaranger.files.wordpress.com/2011/02/pusztaleaks-schauprozesse2011-2-3.pdf (dt.)

Derzeit 192 Volltexte:

http://www.digiberichte.de/

http://dar.bibalex.org/webpages/mainpage.jsf?PID=DAF-Job:144522&q=

Schön, dass die neue Bibliotheca Alexandrina in ihren digitalen Sammlungen auch deutschsprachige Titel anbietet. Weniger schön, wenn diese als Französisch identifiziert werden.


Datenbank mit sehr begrenztem Wert:

http://www.numes.fr:8080/numes/mainMenu.html

Nützlicher und übersichtlicher:

http://www.bibliopedia.fr/index.php/Biblioth%C3%A8ques_num%C3%A9riques

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Weiternutzung/M%C3%A4ngel/Print&oldid=84897975#Weitere_Vorgehensweise

Ein starkes Stück: Anscheinend unterstützt der Verein nur dann bei Weiternutzungsmängeln der Wikimedia Autoren, wenn der Schadensersatz dann an ihn geht. Was von dem Verein zu halten ist, kann man z.B. bei RA Kompa nachlesen.

Das meint eine IP im Wikisource-de-Skriptorium:

http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Wikisource:Skriptorium&oldid=1449274#.E2.80.9EGe.C3.B6ffnetes_Narren-Turney.E2.80.9C

Wenn es nur um ein paar schlecht gescannte Seiten ginge, würde ich ja noch auf Strafscannen plädieren. Es ging aber darum, dass die _gesamten Angebote_ einiger Bibliotheken vorsätzlich gegen vernünftige Nachnutzung „gesichert“ werden, in dem entweder überhaupt keine Downloadmöglichkeit angeboten wird oder die Auflösung der Scans, welche im PDF angeboten werden, bedeutend geringer ist, als die View-Version davon, die man eben noch online angesehen hat. Gleichzeitig sind aber in beiden Fällen die Scans der hochauflösenden Vergrößerungen auch noch gekachelt, d. h. in zig Einzelsegmente zerlegt, die sich nur mühsam mit technischen Trick wieder zu einem Bild zusammensetzen lassen, pro Seite wohlgemerkt. Da sag mir einer, dass es nicht komplett krank ist, den Leuten bei im öffentlichem Eigentum befindlichen und gemeinfreien Büchern solche Steine in den Weg zu legen

http://www.archive.org/details/bibliothequesaintegenevieve

27 Stück, darunter auch eine Handschrift des Rosenromans, deren Präsentation aber eher unbefriedigend ist.

http://www.hoechstgerichtsbarkeit.rub.de/

Nicht ohne gründliche Einarbeitung nutzbar.

http://www.rechtshistorie.nl/en/digital-collections/digital-libraries

Die wichtige Zusammenstellung hat die Liste übersehen, die ich vor vielen Jahren im Jurawiki angelegt hatte, aber dort kaum gepflegt wurde:

http://www.jurawiki.de/DigitalisierungsProjekte

Highly recommended:

http://rechtsgeschiedenis.wordpress.com/2011/02/05/arguing-the-law-with-nicolaus-everardi/

Unter den Autoren der Festschrift sind auch deutschsprachige Forscher (die Aufsätze sind auf Englisch):

https://scholarworks.iu.edu/dspace/handle/2022/3774

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,743649,00.html

Die im Januar gestartete Website commentarist.de hat am Freitag den Betrieb vorerst eingestellt. Grund sei die Androhung "massiver rechtlicher Schritte" durch zwei Verlage. Die Seite sammelt die Meinungsartikel von Journalisten großer Nachrichtenseiten, darunter auch von SPIEGEL ONLINE, und sortiert diese nach Themen. Mehr als tausend Journalisten von 16 Nachrichtenseiten waren aufgeführt.

Auf commentarist.de konnten die Überschriften und kurze Anrisse der Kommentare abgerufen werden. Zusätzlich stand eine Funktion zur Verfügung, mit der Nutzer sich die Links auf die neuesten Kommentare von bestimmten Journalisten schicken lassen konnten. Diese führten auf die Originalquelle, nicht auf die Seiten von commentarist.de.

Nun aber wehren sich zwei der Verlage gegen das Angebot: Sie sehen das Urheberrecht schon durch die Übernahme kurzer Textpassagen "massiv verletzt". Der Vorwurf: Ihre Inhalte würden ohne Bezahlung genutzt werden. Deshalb drohen sie den Betreibern mit rechtlichen Schritten. Die beschlossen daraufhin, die Seite vorerst vom Netz zu nehmen.


Update:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,745378,00.html

"Almost two thousand potential archaeological sites in Saudi Arabia have been discovered from an office chair in Perth, Australia, thanks to high-resolution satellite images from Google Earth."

http://goo.gl/NtAcE = newscientist.com

http://www.internet-law.de/2011/02/klau-von-facebook-daten-als-soziales-experiment.html

http://goo.gl/v3vLd = ftd.de

http://lovely-faces.com

Unter einem Pseudonym (uni.greifenvald) schrieb jemand folgenden Kommentar zu den Vier Prinzen

"Fideikommiß
Es geht um erhebliche Vermögensansprüche, die oft vor Gericht und nicht harmonisch ausgetragen werden. Wäre es zuviel verlangt, daher von a l l e n Beteiligten Sachlichkeit, historische Wahrheit und Ehrlichkeit einzufordern ?

Meine nun aktualisierte Antwort lautet:

Wer sind nach Ihrer Ansicht die Beteiligten ?
Erbitte Klarstellung wer a l l e Beteiligten sein sollen.
Mir fallen ein:
Alexander Prinz zu Schaumburg Lippe
Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen in Schwerin
BMF
BVVG
Staatsarchiv Bückeburg
Amtsgericht Bückeburg (Nachlassgericht)
Alexander vom Hofe

Wer sperrt den Zugang zu Unterlagen ? Wer "verzichtet" auf die Einsichtnahme in Urkunden ? Wer "verschlammt" Nachlassunterlagen einschliesslich Testamente und Erbscheine ?

Fehlt jemand ?

Wer respektiert die historische Wahrheit und wer handelt unehrlich ? Gelogen wird seit 1934; heute auch....

http://archiv.twoday.net/stories/6441610/

Es ist sehr leicht den Lügner zu enttarnen. Zum Beispiel am Begriff Fürstliche Hofkammer.

Georg Fürst zu Schaumburg Lippe erliess am 14. März 1911 das Gesetz betreffend rechtliche Stellung der Hofkammer. Das Gesetz lautete in seinem einzigen Artikel: "Unsere Hofkammer hat die Rechte einer öffentlichen Behörde".

Artikel 109 der Weimarer Reichsverfassung von 1919 besagte:

(1) Alle Deutschen sind vor dem Gesetze gleich. Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten.
(2) Öffentlich-rechtliche Vorrechte oder Nachteile der Geburt oder des Standes sind aufzuheben. Adelsbezeichnungen gelten nur als Teil des Namens und dürfen nicht mehr verliehen werden.
(3) Titel dürfen nur verliehen werden, wenn sie ein Amt oder einen Beruf bezeichnen; akademische Grade sind hierdurch nicht betroffen.
(4) Orden und Ehrenzeichen dürfen vom Staat nicht verliehen werden.
(5) Kein Deutscher darf von einer ausländischen Regierung Titel oder Orden annehmen.

Somit hatte die "Hofkammer" keinerlei Befugnisse einer Behörde mehr.

Im Gesetz betreffend Aufhebung des Gesetzes vom 14. März 1911 über die rechtliche Stellung der Hofkammer vom 30 Juni 1923 hiess es:
"Das Gesetz betreffend die rechtliche Stellung der Hofkammer vom 14. März 1911 wird aufgehoben."

Somit dürfte jedem klar sein, dass es eine Hofkammer mit Befugnissen einer Behörde seit 1918 nicht mehr gibt. Die "Fürstliche Hofkammer" verlor mit der Abdankung von Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe im Jahr 1918 ihre Rechtspersönlichkeit.

Doch in Wahrheit spielt sich im 21 Jahrhundert ein selbsternannter Fürst als Monarch auf und tritt unter dem "Tarnnamen" Fürstliche Hofkammer im Rechtsverkehr auf.

http://www.politikkritik.info/Schaumburg-Lippe_und_Gut_Boldebuck.html

Ein derartiges Auftreten erfüllt den Tatbestand des Betrugsversuchs.

Hinter diesem historischen Begriff verschanzten und verschanzen sich heute folgende Interessengruppen: 1. Wolrad Prinz zu Schaumburg Lippe, dann Philipp Ernst zu Schaumburg Lippe und heute Alexander Prinz zu Schaumburg Lippe. 2. Das Land Niedersachsen (in allen Bereichen der Gewaltenteilung). 3. Die "Verwalter der Hofkammer" selbst. Die Reihenfolge ist beliebig. Dieses Konstrukt soll heute eine nicht rechtskonforme Rechtswirklichkeit suggerieren und abschreckende Distanz schaffen. und das entfaltet seine Wirkung. Es ist ein billiger bluff.

Aus meiner zehnjährigen Erfahrung habe ich folgendes gelernt:

Wenn einflussreiche Personen keinen Ausweg finden, dann suchen sie den Kontakt zur Politik, die dann auf Wunsch die "Spielregeln" ändert. Beispiele:
Die Nazis erklären Privatvermögen zu Fideikommiss;
die Briten beseitigen Rechtsbehelfe gegen Entscheidungen nationalsozialisitischer "Fideikommissgerichte";
die gesetzlich angeordnete Rückgabeverpflichtung ungerechtfertigt gezahlter Lastenausgleichszahlungen im Betrugsfalle oder im Falle des Vorschubleistens für das NS-Sysytem wird aufgehoben;
der erforderliche Nachweis der Alteigentümerstellung wird ausser Kraft gesetzt. Wenn ein "Pächter" (gleichwie er die Pächterstellung erlangt hat), bevorzugt und verbilligt erwerben möchte dann darf er das.

Geltende Spielregeln werden, wenn hinderlich, zugunsten einflussreicher Personen mit politischer Affinität geändert.

http://www.politikkritik.info/Schaumburg-Lippe_und_Gut_Boldebuck.html

Wir schreiben gerade Anfang Februar 2011. Mohamed VI, der König von Jordanien, Mubarak, Ben Ali müssen erkennen, dass das Volk wütend ist, weil es jahrzehntelang betrogen worden ist.

Es erscheint mir unverständlich, dasss in einer europäischen Demokratie, Muftiallüren von staatlichen Instanzen toleriert, hingegen Reformen in der arabischen Welt gefordert werden.

Werden deutsche Gerichte weiterhin längst erloschene Hofkammern und nicht existente Fürsten anerkennen ?

Ägypten, Tunesien und Deutschland unterscheiden sich nur an der Oberfläche. Beschüzt die Politik über Jahrzehnte privilegierte Schichten, so wird Rechtsbruch zur Norm. Und irgendwan fliegt das Unrechtssystem auf.

update 7.2.2011:
dass es sich nicht um einen akademischen Streit handelt veranschaulicht dieses krasse Beispiel:
der selbsternannte Fürst verlangt über www.lostart.de in 47 Fällen die Rückgabe von Kunst die weder ihm noch seinem Grossvater jemals allein gehörte. Die Koordinierungsstelle leistet Beihilfe zu diesem Schwindelverscuch in dem sie den Erbschein nach Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe ignoriert und die Fürstliche Schlossverwaltung postet.

Bitte als Suchwort Fürstliche Schlossverwaltung eingeben.


Fürstliche Schloßverwaltung
+Alexander vom Hofe/Madrid
2 Melder!
31675 Bückeburg
Deutschland

Tel: (05722) 5039
Fax: (05722) 955858

Korrekt wäre:
Alexander Prinz zu Schaumburg Lippe
Adresse in Bückeburg

Alexander vom Hofe
Adresse in Madrid

http://vierprinzen.blogspot.com/

http://www.nachrichten.at/ratgeber/reisen/art119,548659

Es wäre nicht Krumau, wäre nicht auch hier eine dunkelgraue Geschichte dabei: jene vom Heiligen Reparatus, der Stadtpatron werden sollte, dessen im 18. Jahrhundert aus Rom eingeführten Reliquienknochen allerdings von mehreren in den römischen Katakomben beerdigten Menschen stammen. Im 20. Jahrhundert erinnerte man sich an eine Heilige Reparata. Erst jetzt holten die Historiker die Gebeine aus dem Minoritenkloster. Bekleidet und mit silbernen Fäden und Glasperlen geschmückt wie einst liegt der wieder zum Mann gewordene Heilige nun in einem Glasschrank im Burgmuseum. Er wird seinem Namen gerecht und ist für Direktor Slavko und seine Kollegen auf jeden Fall der „Schutzpatron der Denkmalpflege“.

Deutlicher formuliert:
http://www.ask-enrico.com/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=444&Itemid=209&limitstart=7

Besonders heraus sticht hier die Reliquie des Hl. Reparatus: Im 18.Jahrhundert wurden die Gebeine aus Rom nach Český Krumlov gebracht, die vom Hl. Reparatus stammen sollten, der zum Schutzpatron der Stadt werden sollte. Für den Heiligen wurde ein goldener Glasschrein in Form eines Schrankes hergestellt und die Reliquie mit seidigem Sammet, Organza, Musselin, silbernen Lahnfaden, Glasperlen und mehr geschmückt. Durch die josefinischen Reformen, die die Reliquienverehrung zurück drängten, wurde der Hl. Reparatus in die damals nicht so bedeutende Kapelle des Hl. Wolfgang im Minoritenkloster gebracht und geriet in Vergessenheit. Anfang des 20.Jahrhunderts erinnerte man sich wieder an die Reliquie, doch sprach man nun von der Hl. Reparata. Als sich nun das Museum der Reliquie annahm, war in einem ziemlich desolaten Zustand. Dennoch gelang es sie nicht nur zu restaurieren, sondern sie wurde auch wissenschaftlich untersucht. Man fand heraus, dass die Beine aus dem 5.Jahrhundert aus den Katakomben der Hl. Agnes stammen und dass diese im 18.Jahrhundert für die „Herstellung“ des Heiligen verwendet wurden. Die Zähne und der Kiefer sind von einem Kind, der restliche Schädel von einem Mann, der Körper ist der einer Frau. Trotzdem besitzt die Reliquie hohen symbolischen Wert und man könnte sie heute als Schutzpatron der Denkmalpflege bezeichnen.

Sprachpfleger Sick (Kommentar Nr. 66: "eine Art Mario Barth für Junglehrer") stört sich daran, dass Google einen satirischen Artikel über ihn in der WELT ohne den Hinweis auf den satirischen Charakter in den Auszügen seiner Trefferlisten anzeigt.

http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/02/04/googles-sorgen-mit-einem-gekrankten-autor/

Satire steht deutlich lesbar in der URL des Artikels!
www.welt.de/satire/article1765091/Eklat_Bastian_Sick_tritt_unter_Buhrufen_ab.html

Ein Ministerium kann sich bei der Abweisung eines Antrags auf Einsicht in Akten zur Vorbereitung und Begleitung von Gesetzesvorhaben nicht pauschal auf Pflichten zur Geheimhaltung der Regierungstätigkeit beziehen. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg in einem jetzt veröffentlichten Urteil vom Oktober (Az.: OVG 12 B 5.08). Das Berufungsgericht hat darin eine vielfach kritisierte Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin größtenteils aufgehoben, das eine Klage auf Herausgabe von Akten des Bundesjustizministeriums (BMJ) unter Hinweis auf geheimhaltungswürdiges Regierungshandeln abgelehnt hatte. Bei den meisten Aktivitäten von Ministerien handle es sich um normale Behördentätigkeiten, betonte der zuständige 12. Senat, die dem vom Informationsfreiheitsgesetz (IFG) gewährten Anspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen nicht von vornherein entzogen sein dürften.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Oberverwaltungsgericht-Berlin-staerkt-Informationsfreiheit-1183968.html

Das nicht rechtskräftige Urteil im Volltext:

http://goo.gl/rBot3 berlin-brandenburg.de

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,743149,00.html

Am Donnerstag unterzeichnet der Freistaat eine Vergleichsvereinbarung mit dem Haus Wettin, die der einstigen Herrscherfamilie 4,2 Millionen Euro in die Kassen spülen wird. Es ist der Auftakt für einen Entschädigungsmarathon, der die Kunstwelt über Jahre in Atem halten wird.
Die Millionen überweisen die Sachsen für Porzellan, das sich zwar im Staatsbesitz befindet, aber eigentlich den Wettinern gehört. Knapp 300 Stücke werden dem einstigen Königshaus inzwischen zugeordnet, doch die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sind noch immer nur bei knapp 50 Objekten wirklich von der Herkunft überzeugt. Alle Kunstwerke sollen dauerhaft in Sachsen bleiben.

Dem Porzellan-Vergleich, dem das Dresdner Kabinett bereits zugestimmt hat, werden wohl weitere folgen. Die Wettiner erheben Forderungen auf Gemälde der Galerien Alte und Neue Meister, auf Skulpturen, auf Preziosen im weltberühmten Grünen Gewölbe, auf Möbel und auf Bücher.

Dabei sind die Königskinder schon mehrfach von Sachsen entschädigt worden. 1999 gab es einen Vergleichsvertrag zwischen dem Haus Wettin und dem Freistaat. 18.000 Kunstwerke wurden erfasst, von denen 6000 an die Wettiner gingen. Hinzu kamen Immobilien im Wert von 12,6 Millionen Mark, darunter ein Grundstück in bester Dresdner Zentrumslage. Allerdings gab es im Vertrag eine Öffnungsklausel, die spätere Forderungen ermöglichte. Und zwar immer dann, wenn Kunstgüter auftauchen, die offensichtlich den Erben August des Starken gehören. [...]

Die Dresdner Porzellansammlung musste im vergangenen Jahr mehrere Wochen für eine umfassende Inventur schließen. Einige 100.000 Euro verschlang die längst überfällige Provenienzforschung. Das Ergebnis ist die Millionenzahlung. Intern wird in Dresden längst schon am nächsten Vertrag gearbeitet. Als die Wettiner 2007 auch noch 139 Gemälde der Sammlung Alte Meister einforderten, schäumte der damalige Kulturstaatssekretär: Es werde "mit Schrot geschossen, in der Hoffnung, dass das eine oder andere Korn trifft". Inzwischen gelten auch Bilder der Maler Louis de Silvestre, Pietro Graf Rotari, Anton Graff und Ernst Ferdinand Oehme als möglicher Wettiner-Besitz. Die Verhandlungen gehen weiter, bis Ende 2012 soll möglichst alles geregelt sein.

Immerhin setzt der Freistaat nun auf dauerhaften Frieden mit den königlichen Hoheiten. Der jetzige Vergleichsvertrag gilt erstmals als "abschließend und endgültig".


Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=wettiner

http://archives.nyphil.org

Zwar ohne Audio- und Videodateien, aber mit digitalisierten Programmen, Notendrucken und Bildern eine Schatzkiste für Musikliebhaber.


http://www.bibliothek.uni-augsburg.de/dda/neuzugang/neuzugang_2011_01/

Digitalisiert wurde auch eine Handschrift, ein Fechtbuch aus dem 16. Jahrhundert und Veiths Bibliotheca Augustana.

454 Unikate (Titel aus dem VD 17, nur in Augsburg) von juristischen Schriften sind verfügbar:

http://www.bibliothek.uni-augsburg.de/dda/dr/vd17-digitalisate/


Google personalisiert die Suchergebnisse der Websuche, d.h. das Ranking kann sich für zwei verschiedene Nutzer unterscheiden.

Tipp:

Here are two quick ways how to disable personalized search:

1. You can add “&pws=0″ parameter to your Google search URL
2. Use Chrome browser, and open new incognito window (default Ctrl + Shift + N)

http://www.funkybell.net/how-to-search-google-with-personalized-search-disabled/

Zur Personalisierung der Suchergebnisse von Google
http://blog.libraryjournal.com/tennantdigitallibraries/2010/03/26/when-the-answer-you-get-is-not-the-answer-you-need/

Kreisarchiv Dahme Spreewald

http://www.bv-pfalz.de/aktuelles/nachrichten/2011/februar/02/zentralarchiv-des-bezirksverbands-pfalz-im-aufbau/

Von Thomas Hilberer in INETBIB angepriesen:

http://goo.gl/3n4iC = wissen.de

RA Möbius konnte drei Löschungsbeschlüsse erwirken:

http://www.rechtsanwaltmoebius.de/urteile/DPMA_30250476_Marke_Himmelsscheibe-von-Nebra.pdf

http://www.rechtsanwaltmoebius.de/urteile/DPMA_30507066_Marke_Himmelsscheibe-von-Nebra.pdf

http://www.rechtsanwaltmoebius.de/urteile/DPMA_30506901_Marke_Himmelsscheibe-von-Nebra.pdf

Die Entscheidungen sind noch nicht rechtskräftig, siehe

http://knol.google.com/k/ralf-m%C3%B6bius/die-himmelsscheibe-von-nebra/1ou25b3xgsg5l/4#

Zum Thema
http://archiv.twoday.net/search?q=himmelsscheib


Meint der Wissenschaftsrat:

http://wisspub.net/2011/02/03/reform-der-bibliothekarischen-verbunde-gefordert/

Wieso nicht nur ein einziger Verbund? Und wenn dies zu radikal erscheint, wieso kann man nicht wenigstens den viel zu kleinen KOBV, der mit seinem benutzerunfreundlichen Katalog im KVK nervt, rasch abschaffen?

Das Mandat ist diesen Monat das Hauptthema von Peter Subers Open-Access-Newsletter:

http://www.earlham.edu/~peters/fos/newsletter/02-02-11.htm

http://openbiblio.net/principles/de/

Deutsche Übersetzung der Principles, die unter

http://archiv.twoday.net/stories/11570493/

nachlesbar sind.

Das Editorial des Herausgeber-Teams kündigt das im aktuellen Heft an:

http://www.univie.ac.at/voeb/fileadmin/Dateien/Publikationen/VOB-Mitteilungen/vm63201023_4.pdf

http://infobib.de/blog/2011/02/03/innovationspreis-2011-closed-access-uber-open-access/

Die Absurdität einer bibliothekarischen Toll-Access-Publikation wird im aktuellen Themenschwerpunkt (Ausgabe 4/2010) sehr schön deutlich. Es geht um: Open Access. Zitat aus dem Editorial (frei zugänglich als JPG!!) von Michael Mönnich:

Von Seiten B.I.T. Online ist hierzu zu vermelden, dass ab 2011 mit einer einjährigen Embargofrist alle Aufsätze frei zugänglich sein werden.

Falls dies eine Meldung dazu gedacht war,in der bibliothekarischen Welt für Jubelstürme zu sorgen: Nein, so wird das nichts. Welcher Autor möchte, dass sein Artikel erst mit einem Jahr Verspätung wirklich rezipiert werden kann?


Siehe auch
http://eprints.rclis.org/copyright/

http://archiv.twoday.net/stories/5691061/

BSB Cod.icon. 311 b

http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0005/bsb00056182/images/

Falk Eisermann macht darauf aufmerksam, dass die UB Eichstätt einige ihrer Einblattdrucke aus dem 15. Jahrhundert digitalisiert hat, siehe z.B.

http://istc.bl.uk/search/search.html?operation=record&rsid=974471&q=0

Im OPAC findet man mit Eingabe von einbl und Online-Filter 12 Digitalisate.

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/11517944/

http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article12431096/Google-tritt-die-mbzrxpgjys-Affaere-los.html

Google stellt fest, dass die Ergebnisse von Microsofts Suchmaschine Bing den eigenen auffällig ähneln. Daraufhin legt Google seinem Konkurrenten eine Falle, baut Ergebnisse für sinnlose Anfragen in sein System ein. Etwa Buchstabensalat wie „mbzrxpgjys“ oder „juegosdeben1ogrande“. Keine zwei Wochen später hat Bing den Köder geschluckt, gibt ebenfalls diese Ergebnisse aus. Google glaubt, damit nun den Beweis für den Datendiebstahl zu haben, füttert einen Blogger mit Infos, der umgehend eine Geschichte über den angeblichen Suchtreffer-Raub veröffentlicht. Seitdem fahren beide Firmen schwere Geschütze auf. [...] Viele Experten schlagen sich auf die Seite von Microsoft. „Google macht es doch genauso, indexiert unsere Seiten auch“, sagt Wolfgang Sander-Beuermann von der Uni Hannover, die die Suchmaschine Metager betreibt. Der Beweis: Wer bei Google „metager suche nach“ (mit Anführungsstrichen) eingibt, erhält dort einen Link auf die Treffer der deutschen Suchmaschine. „Dass Suchmaschinen die Ergebnisse von anderen für ihre eigene Berechnung aufgreifen, ist vollkommen normal“, so Sander-Beuermann.


http://www.personalschriften.de

Es mag ja sein, dass die Seite nach ihrem Relaunch netter aussieht. Aber wieso gibt es immer noch nur ganze 4 Volltexte von Leichenpredigten? Und wieso kann man in der Datenbank der Leichenpredigten nicht Nachweise von Digitalisaten finden, schließlich wurden und werden solche Schriften z.B. im Rahmen des VD 18 bzw. VD 17 in großem Umfang digitalisiert? Wieso gibt es keinen Link zu einer BEACON-Datei bezüglich der PND?

Und 16 Euro Mindestgebühr für eine private Anfrage ist natürlich Abzocke:
http://www.personalschriften.de/datenbanken/gesa/erfasste-kataloge.html

Fazit: Ein konzeptionell veraltetes Angebot, das optisch aufgehübscht wurde.

http://goo.gl/Wvfic Da kommt mir nur das große Würgen. Statt dafür zu sorgen, dass die vergriffenen Bücher im frei zugänglichen Wissens-Pool von Gallica landen, sollen dort nur die bibliografischen Angaben und Links zu den Kaufmöglichkeiten erscheinen.

http://www.sueddeutsche.de/medien/kanzlerfotograf-will-focus-verklagen-teure-pose-1.1053547

Es gibt Tausende Bilder von Helmut Kohl. Aber wenn es nach dem als "Kanzlerfotograf" berühmt gewordenen Bildkünstler Konrad Rufus Müller, 70, geht, dann gibt es nur eines wie dieses: "mit dunkler Krawatte, weißem Hemd, den Daumen unter das Kinn und den Ringfinger der linken Hand an die Lippen gelegt, den kleinen Finger am Ringfinger angelegt, vom Betrachter aus gesehen rechts an diesem vorbeiblickend." Dazu noch das Licht von links, das die rechte Gesichtshälfte "etwas dunkler" macht.

So steht es in einer Unterlassungserklärung der Münchner Kanzlei Burkert, Basler & Hempel, die am 26. Januar an den Focus ging. Der Vorwurf: Das Burda-Magazin beziehungsweise dessen Fotograf Daniel Biskup hätten das Motiv des Altkanzlers unzulässigerweise von Müller übernommen.

Die Anwälte fordern, dass der Verlag das Cover mit dem Bild aus der vergangenen Woche ("Kohls Sohn bricht sein Schweigen") nicht mehr verbreitet. Zudem stünden Müller (mit "Verletzerzuschlag") 20.000 Euro Honorar zu. Focus wies die Forderungen zurück. Müller will Heft und Fotograf verklagen.


Im weiteren heißt es: Sie verweisen auf eine Entscheidung des Landgerichts München, "wonach bereits die Fotografie eines Unterarms mit aufgekrempeltem Hemd Werkqualität hat, sofern sie Individualität dergestalt aufweist, dass sie über das rein handwerkliche Vermögen hinausgehend die persönliche Handschrift eines Fotografen trägt". Kann es sein, dass die werten Anwälte da etwas missverstanden haben? Nach dem Zitat ging es bei der Entscheidung des LG München um den Schutz des Fotos, nicht des Motivs. Ein Motivschutz wird allgemein abgelehnt: "Grundsätzlich keine Sperrwirkung erzeugt der Lichtbildschutz gegenüber nachschaffenden Leistungen und hinsichtlich des gewählten Motivs" (Vogel in Schricker/Loewenheim, Urheberrecht 4. Aufl. 2010, § 72 Rz. 27, wo kein Urteil des LG München zitiert wird). Eine bestimmte nachdenkliche Körperhaltung, um die es hier geht, ist eine nicht schutzfähige persönliche Angewohnheit, kein dem Fotografen zurechenbares Arrangement. Müller sollte sich daher nicht aufplustern, ich prophezeie, dass die Klage abgewiesen wird.


http://goo.gl/Srpm3 = observer.com

Der Schweizer Fotoblocker Mirco Wilhelm staunte nicht schlecht, als Yahoo, Eigentümer von Flickr.com ihm eröffnete, dass man leider die versehentlich gelöschten Fotos des bezahlten (!) Accounts nicht wiederherstellen könne. Professionell geht anders ...

Update:
http://goo.gl/rRDqc

http://www.africaphotography.org/

Ein missglücktes neues Portal, bei dem man die nicht vergrößerbaren Bilder einer Sammlung nur nacheinander durchklicken kann - was soll das?


" ..... Weiterbauen, aber ohne Mieter? Dies hält Christian Möbius von der CDU-Landtagsfraktion für pure Illusion. Er hat am vergangenen Montag in Duisburg am Innenhafen an einem Ortstermin von Landtagsabgeordneten teilgenommen. Möbius: „Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes baut keine Projekte ohne Mieter. Ein Ausstieg aus dem bestehenden Mietvertrag ist rechtlich nicht mehr möglich und völlig unrealistisch.“ Schließlich werde an dem Objekt in Duisburg ja schon intensiv gearbeitet. Eine Abkehr würde gewaltige Schadensersatzansprüche produzieren. Die Kostensteigerung begründete Möbius u.a. mit dem damaligen Wunsch der Politik, an dem Standort Duisburg etwas Besonderes zu errichten. Die erste Kalkulation bei der Vorstellung des Projektes (80 Mio. Euro) wäre unrealistisch gewesen.
Die SPD-Landtagsfraktion, so ließ der Abgeordnete Markus Töns auf Anfrage der NRZ erklären, erwarte von der rot-grünen Regierung erst einmal Antworten auf ihren umfangreichen Fragenkatalog. Mit mehr als 60 Fragen an die Verwaltung bemüht sich die SPD um Aufklärung über ein undurchsichtiges, teures und möglichwerweise korruptives Geschäft. Diese waren zum Ortstermin in Duisburg zugesagt, aber dann ausgeblieben. Säuernis am Bauplatz. Jetzt sollen sie in Wochenfrist nachgereicht werden.

Unterdessen hat die neue Landesregierung den Gedanken, sich komplett aus dem Bauprojekt „Landesarchiv“ zurückzuziehen, schnell verworfen. Denn: Die Rüttgers-Regierung hat, so hört man, mit dem Generalunternehmer bereits verbindliche Verträge über 102 Mio. unterschrieben."

Quelle: derwesten.de, 2.2.2011

In der Duisburger Lokalzeit (WDR) vom 1.2.2011 gibt es einen 40-Sekunden Beitrag mit O-Ton Möbius´. Der Beitrag ist nur 7 Tage online

s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=landesarchiv+duisburg

"Ein Personalkonzept für die Dauerausstellung im Essener Haus der Geschichte fehlt noch immer. Gegen den Plan der CDU, sie mit Ehrenamtlern zu stemmen, wehren sich Personalrat und Ehrenamtagentur: Für städtische Dienstleistungen sei das "kein Ersatz".

Susanne Asche von der CDU sieht den Ruf des Hauses der Geschichte gefährdet. Nicht wegen der jüngsten und erneuten Verschiebung der Eröffnung der Dauerstellung „Essens Geschichte im 20. Jahrhundert“, sondern wegen der anhaltenden Kritik aus den Reihen der SPD und der Linken. Die kulturpolitische Sprecherin der Christdemokraten hat „kein Verständnis für die wiederholte Behauptung, die Eröffnung der Dauerausstellung im Haus der Essener Geschichte werde durch unbrauchbare Personalkonzepte verschleppt“.

Unbestreitbare Tatsache ist aber, dass bislang weder ein Betriebs- noch ein Personalkonzept existiert, das die Eröffnung der Ausstellung ermöglicht hätte. Susanne Asche fordert deshalb „mehr Geduld“, damit das bislang Unmögliche möglich wird, nämlich: eine Eröffnung der Ausstellung, ohne dafür zusätzliches Personal einzustellen, dafür mit ehrenamtlichen Helfern. „Es wird keine zusätzliche Personalstelle im Haus der Geschichte geben. Wir werden dem Druck von SPD und Linken nicht nachgeben“, sagt Susanne Asche.

Also sucht der Kulturdezernent weiter nach Finanzmitteln in seinem Fachbereich, um Aufsichtspersonal über die städtische RGE Servicegesellschaft zu bezahlen. Doch auch bei der Suche nach ehrenamtlichen Helfern kommt das Haus der Geschichte nicht so schnell weiter wie erhofft. Eine Anfrage unter den 500 Mitgliedern des Historischen Vereins ergab lediglich 19 positive Rückmeldungen. Dieser angebotene Einsatz könne aber „weder den Bedarf bei nur drei Öffnungstagen in der Woche noch den Bedarf an Wochenenden abdecken“, heißt es im Protokoll einer Sitzung zwischen Vertretern der Stadt, des Stadtarchivs, der Ehrenamtagentur und des Personalrats. Letzterer lehnt den Einsatz von Ehrenamtlichen dort ab, wo städtische Aufgaben zu erledigen sind. Im Protokoll wird zudem festgehalten: Der Einsatz von Ehrenamtlichen in diesem Bereich „ist sehr aufwendig“, die Helfer müssen geschult und ein „fester Ansprechpartner“ installiert werden. Außerdem solle eine Aufwandsentschädigung gezahlt werden.

Damit nicht genug: Die Ehrenamtagentur ist nicht bereit, dem Haus der Geschichte Kräfte für den Aufsichtsdienst bereit zu stellen. Zu den Grundsätzen des Ehrenamts gehörten Spaß, Anspruch und das Gefühl, eine „sinnstiftende Tätigkeit“ auszuüben, so mahnen die Vertreter der Ehrenamtagentur die Stadt: Das Ehrenamt sei aber sicherlich „kein Ersatz für städtische Dienstleistungen“. "


Quelle: derwesten.de, 1.2.2011

zumindestens nach dem Willen der FDP:, die eine "Aufstockung der Mitte für das Stadtarchiv um rund 1,8 Millionen Euro in zwei Jahren" beantragt.
Quelle: ka-news.de, 1.2.2011

Eine rühmliche Ausnahme in Zeiten der kommunalen Finanzkrise!

Auf zwei Artikel dazu in "Forschung & Lehre" weist hin:

http://lemys.wordpress.com/2011/02/02/haftnotiz-72-wikipedia-als-wissenschaftliche-quelle-literaturtip/

Siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=wikipedia+zitierf

"Die Bielefelder Universität hat den wissenschaftlichen Nachlass des Soziologen Niklas Luhmann erworben. Die Hochschule will ein Luhmann-Archiv einrichten und die erworbenen Werke wissenschaftlich aufarbeiten. ...."
Quelle: WDR.de, Studio Bielefeld, Nachrichten 2.2.2011

s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=luhmann

Wikipedia-Artikel zu Niklas Luhmann

"Das Deutsche Literaturarchiv in Marbach sieht nun doch Chancen, den Briefwechsel zwischen Franz Kafka und seiner Schwester Ottla zu ersteigern. Direktor Ulrich Raulff sagte der "Zeit", er habe überraschend finanzielle Unterstützung von privater und öffentlicher Seite zugesagt bekommen. Deswegen werde das Archiv voraussichtlich mitbieten. .... "
Quelle: 3satText 02.02.11 18:34:57 S.509

s.a. http://archiv.twoday.net/search?q=kafka

http://www.cjh.org/pages.php?pid=45&evID=1791

See http://archiv.twoday.net/stories/11561825/

Empfehlenswert: http://jekely.blogspot.com/


022
005
017
008007009

Ort: Außenstelle des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein
Datum: 01.02.2011

"Die Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung lädt alle an der Familien- und Ahnenforschung Interessierten herzlich zum 4. Westfälischen Genealogentag in Altenberge ein. Er findet statt am

Samstag, den 26.03.2011
in der Zeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
in der Sporthalle "Gooiker Platz" in Altenberge bei Münster.

Der Eintritt ist kostenlos.


Aussteller

Folgende Vereine, Archive, Verlage, Institutionen, Firmen und Privatpersonen werden sich an diesem Tag präsentieren (Stand: 27.1.2011).

* genealogische Vereine
o Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung (Ausrichter)
o Roland zu Dortmund
o Arbeitskreis Familienforschung Ahlen und Umgebung
o Familienforschung in Lippetal
o Familienkundlicher Arbeitskreis Rheine
o Arbeitsgemeinschaft Genealogie Westmünsterland
o Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg
o Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe
o Arbeitskreis Familienforschung Osnabrück
o Osnabrücker genealogischer Forschungskreis
o Familienforschung Tecklenburger Land (TEFAM)
o Arbeitskreis Familienforschung der Emsländischen Landschaft
o Arbeitskreis Lingener Familienforscher
o Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde
o Familienkundlicher Arbeitskreis im Heimatbund für das Oldenburger Münsterland
o Die Maus - Gesellschaft für Familienforschung Bremen
o FaZiT - Familienzusammenführung im Team
o Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde
o Mosaik - Familienkundliche Vereinigung für das Klever Land
o Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher
o Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen
o Nederlandse Genealogische Vereniging
o Nederlandse Genealogische Vereniging - Afdeling Twente
o Nederlandse Genealogische Vereniging - Afdeling Achterhoek & Liemers
o Verein für Computergenealogie
* Archive
o LWL-Archivamt für Westfalen
o Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
o Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe
o Bistumsarchiv Münster
o Erzbistumsarchiv Paderborn
o Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen
o Stadtarchiv Münster
* Institutionen
o Gemeinde Altenberge (gastgebende Gemeinde)
o Heimatverein Altenberge
o Internet-Portal "Westfälische Geschichte" / LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
o Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster
o Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens
o Familysearch / Genealogische Gesellschaft von Utah
* Verlage & Firmen
o Verlag Degener & Co
o Verlag für Regionalgeschichte
o Geneashop
o Antiquariat Delibrium
o Familienbuch 5.0
o Stammbaumdrucker
o PRO-GEN
o Gen_Plus
* Privatpersonen
o Rotraud Ilisch, Totenzettel und Familienanzeigen


Vorträge

Zeitgleich zur Ausstellung bieten wir vier verschiedene genealogische Vorträge mit einer Länge von ca. einer Stunde an.
Die Vorträge finden in der Aula der nahegelegenen Ludgeri-Hauptschule statt.

* 1. Vortrag um 10:30 Uhr
Dr. Wolfgang Bockhorst, Vorsitzender der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung:
"Familienforschung für Neueinsteiger"
* 2. Vortrag um 12:00 Uhr
Irmgard Pelster, Stadtarchiv Münster:
"Familienkundliche Quellen in Kommunalarchiven - Das Beispiel Münster"
* 3. Vortrag um 13:30 Uhr
Dr. Gerald Kreucher, Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen:
"Familienkundliche Quellen im Landesarchiv - Das Beispiel Urkataster"
* 4. Vortrag um 15.00 Uhr
Roland Linde:
"Genealogie "offline" - Erlebnis Archivforschung"
"

Quelle: http://www.westfaelischer-genealogentag.de/

Vortrag am 7. März 2009 auf dem 3. Westfälischen Genealogentag in Altenberge
Link zur PDF-Datei

1) Position der NRW-Kulturministerin, entwickelt in einem Interview mit der Welt am Sonntag, 30.1.2011:
" .... Welt am Sonntag: Was haben Sie vorgefunden? Gab es Überraschungen?

Ute Schäfer: Am meisten verblüfft hat mich die Gigantomanie, mit der der ehemalige Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und sein Staatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff Projekte ins Leben gerufen haben. Einige davon sind heute deshalb gefährdet, weil sie unstrukturiert und nicht richtig finanziert waren. Diese Baustellen müssen wir jetzt bearbeiten. .... Welt am Sonntag: Können Sie Beispiele für solche "Baustellen" nennen? ..... Ähnlich verhält es sich mit dem neuen Landesarchiv. Bekannt ist ja, dass die Kosten für den Bau im Duisburger Hafen von rund 40 Millionen Euro auf weit über 100 Millionen Euro angestiegen sind. Diese Summe muss jetzt das Finanzministerium schultern. Die Folge sind jährliche Mietkosten von sechs Millionen Euro für das neue Archiv - und der Vertrag läuft 30 Jahre! Ein Blick in den Vertrag zeigt, dass der Mietzins an die Bausumme gekoppelt wurde. Das heißt, je teurer der Bau wird, je höher steigt der Mietzins. Das ist unglaublich. Ich habe kein Verständnis dafür, wie man so fahrlässig mit Steuergeldern umgehen kann. Unsere Juristen prüfen zurzeit, ob es möglich ist, aus dem Vertrag herauszukommen.

Welt am Sonntag: Falls die Juristen eine Ausstiegsmöglichkeit sehen, was geschieht dann mit den jetzigen Standorten der Landesarchive?

Ute Schäfer: Die bleiben erst mal da, wo sie sind, bis wir eine gute und finanzierbare Lösung gefunden haben. ...."


2) Baufortschritt und weiterer Zeitplan:
" ..... Unterdessen geht der Bau weiter. Noch zwei Jahre, dann soll das "kulturelle Gedächtnis des Landes NRW" für die Öffentlichkeit zugänglich sein – so der Plan. Denn trotz Kritik von Seiten der Kulturministerin schreiten der Umbau und die Erweiterung des ehemaligen RWSG-Speichers weiter voran.

Auf dem Außengelände ist vom Umbau jedoch noch nicht viel zu sehen. Zwar ist erkennbar, dass hier gebaut werden soll, doch der einzige Bagger auf dem Gelände steht still. Anders im Inneren des Speichers: Hier wird hörbar gehämmert und gearbeitet. Es herrscht emsiges Treiben im mittleren Teil des Gebäudes, wo bis zum April 2012 ein 76 Meter hoher Turm hochgezogen werden soll.
Nachdem die Nebengebäude auf dem Außengelände bereits im vergangenen Herbst abgerissen wurden, wird hier in den kommenden Wochen der Boden aufbereitet. "Es werden Bodenplatten verlegt, die das Fundament für den wellenförmigen Anbau bilden", so Dietmar Zeleny, Pressesprecher der Bau- und Liegenschaftsbetriebe (BLB) des Landes. Die Entkernung des mittleren Teils des Speichers soll bis zum März abgeschlossen sein.

Zeitgleich beginnt im Speicher bereits der Ausbau. Schalungen und Stützen werden angebracht, das Fundament gelegt und neue Betonwände hochgezogen. Der neue Turm und das wellenförmige Gebäude sollen dann bis zum Frühjahr 2012 stehen.

Danach beginnt die technische Gebäudeausstattung: "Das bedeutet, die gesamte Technik, Strom- und Wasseranschlüsse werden verlegt", so Zeleny. Die Arbeiten müssen bis zum November 2012 abgeschlossen sein. Im April 2012 wird der Turm bereits mit einem elektronischen Regalsystem ausgestattet – der Anbau erst ab dem Juni 2012. Eröffnet wird das neue Landesarchiv voraussichtlich im Januar 2013 – wenn sich Ute Schäfer mit ihren Vorschlägen nicht durchsetzt, aus dem Vertrag auszusteigen."


"Der Zeitplan:
Speicher und Turm

Entkernung: bis März 2011
Rohbau: bis April 2012
Technik: Dezember 2011 bis November 2012
Regal-Anlage: April 2012 bis November 2012

Wellenförmiger Anbau

Rohbau: bis Februar 2012
Technik: Oktober 2011 bis November 2012
Regal-Anlage: Juni 2012 bis November 2012
Inbetriebnahme: Januar 2013"

Quelle: rp-online, 01.02.2011

3) Einzelheiten zur Rollregalanlage:
"Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen:

Das Auftragsvolumen der Rollregalanlage umfasst ca. 4,5 Mio €.
Das Material wird in ca. 157 LKW-Ladungen angeliefert werden.
20 Personen werden ca. 6 Monate mit dem Einbau beschäftigt sein.

Der "Clou": da Bewegungen des Gebäudes nicht ausgeschlossen werden können, sind die Rollregalanalgen nachjustierbar, so dass ein Zusammenlaufen der Anlagen bei bspw. Haussenkung behoben werden kann.

Spricht nicht für eine gelungene Wirtschaftslichtskeitanalyse des Standortes."

Anonymer, unbestätigter Forumseintrag, v. 31.1.2011

s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=landesarchiv+duisburg

http://www.wileyopenaccess.com/view/index.html

Wiley Open Access wird neue OA-Zeitschriften herausbringen. Schlecht:

CC-BY-NC statt CC-BY

Keine Humanities-Zeitschriften, sondern nur STM-Bereich.

Die Höhe der Artikelgebühren finede ich noch nicht, Wiley Open nimmt in der Regel 3000 Dollar, was ganz schön happig ist.

Eine Antwort auf diese Frage findet sich im Blog des Internetarchivs.

Santa Maria Gloriosa dei Frari (2) Venezia 2006-08-30

Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsarchiv_Venedig

s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=staatsarchiv+venedig

http://cc.aljazeera.net/

With Footage of Egyptian protests.


Was sieht man und wovon ist es ein Ausschnitt?

whatisthis

http://www.golem.de/1102/81122.html

50.299 Kinderbetreuungseinrichtungen sollen vom Musikpiraten e.V. kostenlos mit Liederbüchern beliefert werden. Diese sollen, ähnlich der vergangenen Weihnachtsaktion, gemeinfreie Werke enthalten, die ohne bürokratischen Aufwand und Kosten kopiert werden können.

Damit gehen die Musikpiraten erneut gegen die Gema vor, die laut Musikpiraten in den vergangenen Monaten kostenpflichtige Angebote an Kindertagesstätten und ähnliche Einrichtungen verschickt hatte.


http://musik.klarmachen-zum-aendern.de/kinderlieder

Zum Thema
http://archiv.twoday.net/search?q=kinderlied

Update:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34119/1.html

#gema


Das Hanseatische OLG Bremen meint:

Die Internetseite einer Rechtsanwaltskanzlei ist journalistisch-redaktionell gestaltet, wenn sich ihr Inhalt nicht in einer bloßen Eigenwerbung erschöpft, sondern regelmäßig bearbeitete Neuigkeiten sowie laufend Pressemitteilungen von der Kanzlei herausgegeben und ins Internet eingestellt werden. Unter den weiteren Voraussetzungen des § 56 Abs. 1 RStV besteht ein Anspruch auf Gegendarstellung.

http://openjur.de/u/83502.html

Zitat aus dem Urteil:

Welche Angebote als „journalistisch-redaktionell“ gestaltet iSd § 56 RStV anzusehen sind, ist im RStV nicht definiert. Kennzeichnende Merkmale solcher Angebote sind eine gewisse Selektivität und Strukturierung, das Treffen einer Auswahl nach ihrer angenommenen gesellschaftlichen Relevanz mit dem Ziel des Anbieters, zur öffentlichen Kommunikation beizutragen, die Ausrichtung an Tatsachen (sog. Faktizität), ein hohes Maß an Aktualität, nicht notwendig Periodizität, ein hoher Grad an Professionalisierung der Arbeitsweise und ein gewisser Grad an organisierter Verfestigung, der eine gewisse Kontinuität gewährleistet (vgl. Held in Hahn/Vesting a.a.O. Rz. 49 ff). Diesen Kriterien entspricht der Internetauftritt der Beklagten, der sich entgegen der von ihr im Rahmen dieses Rechtsstreits vertretenen Ansicht nicht in einer bloßen Eigenwerbung erschöpft. Die Beklagte überarbeitet ihre homepage regelmäßig und gibt von ihr bearbeitete Neuigkeiten („Aktuelles“, „TopNews für Anleger“) heraus. Sie gibt unter der Rubrik „Medien“ laufend Pressemitteilungen heraus, unterhält ein „Pressearchiv“

Wie die Bayerische Staatsregierung Grundschülern Medieninkompetenz beibringt:

http://goo.gl/CHDve = gunnarsohn.wordpress.com

Über die Eröffnung des Archivzentrums, in dem das Landeskirchliche Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen und das Archiv der Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel untergebracht sind, informiert diese epd-Pressemitteilung:
http://www.epd.de/west/west_index_84459.html

Etwas ausführlicher (und bebildert) sind die Informationen auf der Homepage der Evangelischen Kirche von Westfalen:
http://www.evangelisch-in-westfalen.de/ansicht/artikel/von-den-single-lofts-in-den-neuen-zweckbau.html

sowie auf der Homepage von Bethel:
http://www.bethel.de/aktuelles/aktuelles-ohne-vorlage/kirchlich-diakonisches-archivzentrum-wird-eroeffnet.html

s. a.
http://archiv.twoday.net/stories/11569157/

An der Zentrale des Deutschen Archäologischen Instituts (www.dainst.org) in Berlin ist im Bereich "Archive des DAI" zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine Stelle für eine/n Diplom-Archivarin/Diplom-Archivar (Vollzeit, befristet 2 Jahre) zu besetzen (E 9 TVÖD Bund)

Das Deutsche Archäologische Institut ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die als Bun­desanstalt zum Geschäftsbereich des Auswärtigen Amtes gehört. Das DAI mit Zentrale in Berlin und mehreren Kommissionen und Abteilungen im In- und Ausland führt archäologische Ausgra­bungen und Forschungen durch.

Näheres über:

http://www.dainst.org/index_782d565d8c0514cf2478001c3253dc21_de.html

Via Archivliste

http://www.googleartproject.com

In der Art von Google Streetview kann man einige berühmte Museen besuchen. Leider steht jeweils nur ein Kunstwerk in hoher Auflösung zur Betrachtung bereit.

Via
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Mit-Google-durch-Museen-schlendern-1181586.html

Update:
http://www.telegraph.co.uk/culture/art/art-news/8296320/Google-Art-Project-the-7-billion-pixel-masterpieces.html

http://archiv.twoday.net/stories/14668437/

Übrigens bezieht sich obige Aussage nur auf die Mega-Auflösungen, mit hoher Auflösung können je Museum eine ganze Reihe von Bildern betrachtet werden.

google_museum_view

http://creativecommons.org/weblog/entry/26283

Liste von Anwendungen:
http://wiki.creativecommons.org/CC0_use_for_data


http://www.datenschutz-bayern.de/tbs/tb24.html

Archivgesetz wird erwähnt u.a.
http://www.datenschutz-bayern.de/tbs/tb24/k2.html#2.3.5

Zum Einsichtsrecht eines Angehörigen in die Patientenakte eines Verstorbenen:

http://www.datenschutz-bayern.de/tbs/tb24/k7.html#7.4

Die WELT schildert die Probleme der UB Konstanz, die aufgrund Asbestverseuchung nur eine Notversorgung bieten kann:

http://www.welt.de/kultur/article12363065/Simply-Asbest-Die-Tragoedie-der-Bibliothek-Konstanz.html

http://www.recensio.net

Es gab schon Lob und einen kritischen Kommentar unter http://archiv.twoday.net/stories/11590064/

Heute will ich meine eigene Meinung zu der Website sagen.

Grundsätzlich unterstütze ich das Konzept, die Rezensionsteile gedruckter europäischer geschichtswissenschaftlicher Zeitschriften online dauerhaft verfügbar zu machen, sachlich zu erschließen und für alle eine Volltextsuche bereitzustellen. Da Rezensionen Kommentare zu Büchern sind leuchtet auch ein, dass man das Kommentarprinzip des Web 2.0 in das Portal einbringt, indem man die Möglichkeit einräumt, Monografien, Aufsätze und Internetressourcen vorzustellen und diese Präsentationen zu kommentieren. Allerdings meine ich (siehe auch http://agfnz.historikerverband.de/?p=626 ), dass die Geschichtswissenschaft dafür noch nicht reif ist, dass also kaum kommentiert werden wird. Es gibt ja auch bisher keine Beispiele solcher Kommentare.

Damit komme ich zu den Mängeln, wobei dahingestellt bleiben soll, ob die einzelnen Schwächen sich zu "erheblichen Mängeln" summieren. Diese Entscheidung bleibt ausnahmsweise den Lesern von Archivalia überlassen ...

Nicht von den Machern der Website zu verantworten ist, dass Journale der "ersten Reihe", vielleicht abgesehen von der Francia und von QFIAB, fehlen, also etwa HZ, ZHF, AKG. Auch gibt es keinen Rezensionsteil eines landesgeschichtlichen Organs aus Deutschland, obwohl etwa die ZBLG sehr wohl E-Rezensionen veröffentlicht. Leider haben es diese Zeitschriften nicht so mit "Open Access".

Die Metadaten der Rezensionen sind inakzeptabel, denn es fehlt die wichtigste Angabe, die Quelle der Rezension. Wenn man nicht auf den unscheinbaren Pfad achtet ("You are here: Home › Rezensionen › Zeitschriften › Südost-Forschungen. Internationale Zeitschrift für Geschichte, Kultur und Landeskunde Südosteuropas › -- › 67 (2008) › Partea lor de adevăr"), muss man den Zitiervorschlag aufklappen, wo man dann mit folgenden Ungetüm konfrontiert wird:

Diamant, Betinio: review of: Betea, Lavinia, Partea lor de adevăr. Alexandru Bârlădeanu despre Dej, Ceauşescu şi Iliescu, Convorbiri. Maurer şi lumea de ieri. Mărturii despre stalinizarea României. Convorbiri neterminate cu Corneliu Mănescu, Bucureşti: Compania, 2008, in: Südost-Forschungen. Internationale Zeitschrift für Geschichte, Kultur und Landeskunde Südosteuropas, --, 67 (2008) (2008), http://www.recensio.net/@@redirect-to-uuid/5316b6f4f29d1946c0d31d8b4bb0321c

URL: http://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/sudost-forschungen.-internationale-zeitschrift-fur-geschichte-kultur-und-landeskunde-sudosteuropas/--/67-2008/ReviewMonograph316509234


Die für das Zitieren wichtigste Angabe, die Seitenzahl(en) muss man aber aus dem Faksimile entnehmen, was völlig daneben ist.

Korrekt wäre folgender Zitierhinweis:

Diamant, Betinio: Review of: Betea, Lavinia, Partea lor de adevăr. Alexandru Bârlădeanu despre Dej, Ceauşescu şi Iliescu, Convorbiri. Maurer şi lumea de ieri. Mărturii despre stalinizarea României. Convorbiri neterminate cu Corneliu Mănescu, Bucureşti: Compania, 2008, in: Südost-Forschungen. Internationale Zeitschrift für Geschichte, Kultur und Landeskunde Südosteuropas, 67 (2008), S. 540

URL: http://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/sudost-forschungen.-internationale-zeitschrift-fur-geschichte-kultur-und-landeskunde-sudosteuropas/--/67-2008/ReviewMonograph316509234

Wieso stehen die bibliografischen Daten nicht in einem exportfähigen Format z.B. für Zotero zur Verfügung?

Wieso gibt es keine URN für die einzelne Rezension bzw. die Einzelseite des Faksimiles (was für längere Forschungsberichte sinnvoll sein kann)?

(In Chrome funktioniert die Navigation in den Faksimiles nicht ordnungsgemäß, man kann den Pfeil nach unten-Button nicht benutzen!)

Sowohl bei der Anzeige in Trefferlisten als auch im allzu kargen RSS-Feed wünscht man sich die Angabe der Quelle.

Die Sacherschließung der Rezensionen ist unglaublich aufwändig (und teuer - wer soll das dereinst bezahlen, wenn die Anschubfinanzierung ausläuft?).

Bei der Suchfunktion werden anscheinend die faksimilierten Seiten als Ganzes durchsucht. Wenn also ein Begriff im Rest der letzten Rezension erscheint, wird er fälschlich der Rezension zugeordnet, die auf der betreffenden Seite beginnt (Intellektuellengeschichte wird also z.B. auch Angenendt zugeordnet statt nur Hübinger). Trunkierung mit * und Phrasensuche funktioniert, AND ist Google-like anscheinend voreingestellt (es wäre schön, wenn man das auf der Suchseite lesen könnte).

Für ein Angebot, das sich auf dem Weg zum Web 2.0 befindet, ist es ja wohl ein Witz, dass bei den Präsentationen von Internetquellen die URL der vorgestellten Quelle nicht anklickbar ist!

Dass bei Präsentationen bloße bibliografische Angaben akzeptiert werden, z.B.

http://www.recensio.net/Members/karnold/das-volkacher-salbuch/

öffnet der kommerziellen Werbung Tür und Tor, auch wenn die Autoren und nicht die Verlage tätig werden.

Wieso gibt es auf der Startseite keine Rubrik neueste Kommentare? (Vielleicht weil es noch gar keine Kommentare gibt ...)

Beiträger werden offenkundig zu der von mir strikt abgelehnten Lizenz CC-BY-NC-ND gezwungen. Obwohl der Abschnitt "Copyright" (das gibt es im deutschsprachigen Raum bekanntlich nicht) andeutet, die CC-Lizenzen könnten variieren, kann ein Kommentator die CC-Lizenz nicht frei wählen. Und er wird auch nicht darauf hingewiesen, dass er mit dem Absenden seines Kommentars einer bestimmten CC-Lizenz zustimmt, was so nicht akzeptabel ist. Auch sollte (ebenso wie der Zitierhinweis) der Lizenzhinweis stets ausgeklappt sichtbar sein, da nur so der Zweck des Lizenzhinweises - Nachnutzbarkeit gegeben! - erreicht werden kann. Zum kommerziellen Gebrauch sei nur daran erinnert, dass auf eine NC-Option bei der DPPL (an sich eine furchtbare Insellösung) bewusst verzichtet wurde:

http://www.dipp.nrw.de/lizenzen/dppl/

Wieso gibt es kein begleitendes Blog zum Projekt, in dem man über das Konzept von Recensio.net in den Kommentaren diskutieren kann? Wieso ist Recensio.net nicht auf Facebook und Twitter?

UPDATE:

Mein Kommentar wurde inzwischen veröffentlicht :

http://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/quellen-und-forschungen-aus-italienischen-archiven-und-bibliotheken/--/88-2008/ReviewMonograph922605409

Es gibt keinen Hinweis auf der Hauptseite - wie soll eine Kultur des Kommentierens entstehen, wenn das Auffinden eines Kommentars der Suche nach einer Stecknadel in einem Heuhaufen gleicht?

Es gibt keine eigenen Metadaten/URL für den Kommentar.

Die Links sind NICHT anklickbar. Dazu muss man wissen, dass nur reiner Text ohne Formatierungen eingetragen werden konnte.


Der Wissenschaftsrat hat sich zu Informationsinfrastrukturen geäußert:

"Wissenschaftlichen Sammlungen, Bibliotheken, Archiven und Datensammlungen, die unter dem Begriff Informationsinfrastrukturen zusammengefasst werden, kommt nach Auffassung des Wissenschaftsrates eine grundlegende Bedeutung für Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung in allen wissenschaftlichen Fächern zu."

Unter anderem hat er die oft vernachlässigten universitären Sammlungen in den Blick genommen.

http://wisspub.net/2011/01/31/informationsinfrastruktur-wissenschaftsrat/ mit Links zu den entsprechenden Pressemitteilungen und Volltexten.

Quelle: http://www.archiv.rwth-aachen.de/kulturgut-online/sammlungen.htm

Eine Handschrift des 15. Jahrhunderts wohl aus der Dombibliothek wurde im Fußboden des Greifswalder Doms ausgegraben.

http://bibliothekarisch.de/blog/2011/01/31/unterm-fussboden-im-dom/


Zum November 2010 meldete

http://www.visitatio.de/Twitter/Twitternde-Museen-November-2010.html

Platz Twittername
Rank Followers Following Updates U3 Museum
1 nrw_forum
25646 12706 12282 1414 405 NRW-Forum Düsseldorf
2 Mueritzeum
37185 10677 10415 770 171 Müritzeum Waren
3 MB_Museum
47364 6976 5910 636 40 Mercedes Benz Museum Stuttgart
4 staedelmuseum
93787 2464 2418 721 70 Städel Museum Frankfurt a. Main
5 SCHIRN 1 96424 2029 2034 575 385 SCHIRN Kunsthalle Frankfurt a. Main
6 zkmkarlsruhe -1 176061 1788 633 393 119 ZKM Karlsruhe
7 ddrmuseum
266550 1182 857 1231 71 DDR-Museum Berlin
8 villastuck 3 266550 1109 213 105 10 Museum Villa Stuck München
9 alamannenmuseum -1 314381 1575 2001 945 274 Alamannenmuseum Ellwangen
10 Neandertal1 -1 314381 1414 2001 815 203 Neanderthal Museum Mettmann

Am 22. Juni 2009 listete ich die mir damals bekannten Museumsaccounts auf:

http://archiv.twoday.net/stories/5778662/

Hier die ersten 10 von damals mit aktueller Followerzahl in Klammern:

Mercedes-Benz-Museum 680 (8204)
http://twitter.com/MB_Museum

Schuhmuseum Salzbergen (in Planung) 513 (701)
http://twitter.com/schuhmuseum

Städel Museum Frankfurt 387 (3068)
http://m.twitter.com/staedelmuseum

Schirn Kunsthalle Frankfurt 263 (2316)
http://twitter.com/SCHIRN

Museum Villa Stuck München 233 (1351)
http://twitter.com/villastuck

Buchstabenmuseum eV 231 (456)
http://twitter.com/BMeV

Müritzeum (eher Zoo) 182 (11955)
http://twitter.com/mueritzeum

Kunstverein Wiesbaden 121 (405)
https://twitter.com/kunstverein

Eishockeymuseum 90 (255)
http://twitter.com/eishockeymuseum

Liebighaus Frankfurt 83 (948)
http://twitter.com/Liebieghaus


http://goo.gl/uDAcS = onlinejournalismus.de

Prozessjournalismus und Ägypten: Deutschsprachige Onlinemedien enttäuschen

Von Lorenz Matzat

Was Spiegel-Online und Welt-Online in ihren Live- oder Nachtichtentickern bringen, ist in der Ignoranz des Potentials von Onlinejournalismus mehr als befremdend. Es drückt sich aber auch schon in den Begrifflichkeiten aus: Das Wort Live-Blog wird vermieden. Beide Websites, nach Bild-Online die Meistgelesenen – setzen im Jahr 2011 kein einziges Link auf Quellen außerhalb ihres eigenen Angebots.

Soziale Medienkanäle, wie Twitter, YouTube oder Flickr werden gänzlich ignoriert. Nur klassische Nachrichtenagenturen und etablierte Sender wie die BBC gelten als verlässliche Quellen. Insofern spielt es für die deutschsprachige Onlineberichterstattung eigentlich überhaupt keine Rolle, dass in Ägypten das Internet durch die Regierung abgeschaltet wurde. Dabei ist die Verzahnung klassischer Medien und sozialer für die aktuellen Vorgänge in Nordafrika offensichtlich. Der Politikwissenschafler Philipp Müller schreibt darüber in dem lesenwerten Artikel: “Power-Shift or Media-Shift? The Twitter Revolutions in Iran, Tunisia, and Egypt“.

Die Deutsche Welle, von denen die meisten Leute wahrscheinlich gar nicht wissen, dass es sie (noch) gibt, schafft es, online ein paar Artikel aus Agenturmeldungen zusammenzustellen. Fast 250 Millionen Euro bekommt dieser Sender jährlich aus dem Etat der Bundeskanzleramts, der zwar in bis zu 30 Sprachen zu lesen, zu hören und zu schauen ist – aber offensichtlich mit dem Versuch scheitert, eine Art deutsches BBC zu sein. Die Tagesschau liefert immerhin eine gesonderte Linkliste zum Thema (aus Artikeln heraus wird dort sonst auch nicht verlinkt). ZDF/heute online hat auch nichts Bemerkenswertes zu bieten. Beim “Ereigniskanal” Phoenix oder dem ZFD infokanal taucht Ägypten als Thema derzeit überhaupt nicht auf.

Bleibt zu hoffen, dass diese Art von Berichterstattung den Redaktionen zumindest etwas peinlich ist – in Anbetracht dessen, was Al Jazeera, Guardian sowie New York Times auf ihren Websiten bringen Diese Medien beziehen sich in ihrem Live-Blogging aufeinander, binden Videos, Audio, Fotos und Tweets ein. Und linken fleißig auf andere Quellen. Nachrichten, die sich als Gerüchte herausstellen oder im Sachverhalt anders verliefen, werden richtig gestellt. So etwas nennt sich Prozessjournalismus – die Geschichte ist nie zu Ende. Etwa das Detail, dass die angebliche Plünderung des Nationalmuseum recht glimpflich verlaufen ist. Ein Hinweis, ein “Update”, ist in dem Beitrag auf SPON “Plünderer zerstören Tuanchamun-Schätze“ nicht zu finden.

So verwundert es auch nicht, dass von der Möglichkeit mit Infografiken aktuelle Sachverhalte zu erklären, hierzulande kaum Gebrauch gemacht wird. Während vergangenen Freitag die Situation in Kairo sichtlich an Dynamik gewann, brachte die NYT innerhalb weniger Stunden eine interaktive Infografik, die auf einer Stadtkarte den räumlichen Kontext verdeutlichte (und fortlaufend aktualisert wird – siehe Bild am Anfang). Mit Google Maps und dem Tool Fusion Table könnte das jeder innerhalb einer Stunde machen. Und in seinen Onlineauftritt einbinden. Die FAZ hat immerhin eine Übersichtskarte für die gesamte nordafrikanische Region im Angebot.

Bleibt der Schluss: Wer etwas über internationale Politik und aktuelle Vorgänge im Ausland erfahren will, lerne Englisch und meide deutschsprachige Onlinemedien. Ausgenommen davon ist vielleicht der Auslandsteil der NZZ.

(Über die Berichterstattung im deutschen TV muss angesichts der Berichterstattung von Al Jazeera und der BBC noch weniger Worte verloren werden. Einzig der Spezialsender Eins Extra versucht sich ein wenig an aktueller Berichterstattung.)

Zuerst erschienen im Blog Datenjournalist unter einer Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported Lizenz.

http://www.flickr.com/photos/library_mistress/tags/duesseldorf/ Bilder unter CC-BY von Monika Bargmann, siehe
http://library-mistress.blogspot.com/2011/01/bibliotheksphotos-aus-d.html

ULB

Filmmuseum

http://www.delicious.com/tag/digi_zeitungen

Von mir stammen davon 101 Links (soeben der Link zu den Zeitungen von Gorinchem, NL), insgesamt sind es 126.

Henning Ernst Müller vom Beck-Blog präsentiert dazu Aufschlussreiches:

http://goo.gl/M9nZ8

http://goo.gl/y2dCF = illicit-cultural-property.blogspot.com

See also
http://archiv.twoday.net/stories/11887573/


http://www.ludwigsalvator.com

Inzwischen sind es über 20 Bücher, teilt

http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=11488

mit, wo auch auf

http://archiv.twoday.net/stories/5235384/

hingewiesen wird.


"Straßen in Münster tragen häufig Namen von Menschen mit zweifelhaften Verdiensten. Das hat der Privatdozent Dr. Rainer Pöpinghege von der Universität Paderborn herausgefunden. In der neuen Ausgabe des Magazins Westfalenspiegel, die am 29. Januar erscheint, sagt der Wissenschaftler, dass Münsters Straßen "stark mit nationalsozialistischen und nationalistischen Namen belegt sind." Dabei stützt er sich auf eigene Untersuchungen, für die er Straßennamen in verschiedenen westfälischen Städten analysiert hat. Im Vergleich zu Münster gäbe es demnach in Hamm und Dortmund weitaus weniger zweifelhafte Straßennamen, in Detmold sogar gar keine. Eine Tagung zu dem Thema bereiten zurzeit das Institut für westfälische Regionalgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), die LWL-Literaturkommission und der Westfälische Heimatbund vor: Unter dem Titel "Straßenbenennungen als Instrument der Geschichtspolitik und Erinnerungskultur" wollen die Wissenschaftler am 12. Juli in Münster zusammenkommen."

via Mailingliste "Westfälische Geschichte"

"Die Grünen in Baden-Württemberg haben das Land aufgefordert, mehr als 100 Briefe Franz Kafkas an seine Schwester Ottilie zu kaufen. Die Handschriften sollen im April versteigert werden und verschwinden dann möglicherweise in einer privaten Sammlung. Wissenschaftler und Museumsdirektoren hatten bereits in einem Offenen Brief gefordert, das Deutsche Literaturarchiv in Marbach beim Kauf zu unterstützen. So blieben bisher unentdeckte Schriften für die Öffentlichkeit und die Wissenschaft zugänglich. Das Archiv würde die Briefe gerne übernehmen, kann aber die 500.000 Euro Mindestkaufpreis nicht aufbringen. Die Grünen schlagen nun vor, dass die Landesstiftung Baden-Württemberg die Handschriften für das Archiv erwirbt."
Quelle: WDR.de, kulturnachrichten v. 28.01.2011

s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=kafka

 

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