http://thearchivistswatch.wordpress.com
"Archivists Watch aims to promote and enhance the work and knowledge base of practicing and aspiring Human Rights Archivists world-wide with the ultimate goal of working towards greater integration of various available resources."
"Archivists Watch aims to promote and enhance the work and knowledge base of practicing and aspiring Human Rights Archivists world-wide with the ultimate goal of working towards greater integration of various available resources."
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 21:06 - Rubrik: English Corner
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http://www.bildersuche.org/kostenlose-bilder-lizenzfreie-fotos.php will Angebote für frei nachnutzbare Bilder zusammenstellen. Allerdings ohne wirkliche Ahnung. Da ist dann ein Copyfraud-Angebot wie Ancestry Images dabei, und zu Wikimedia Commons heißt es eindeutig falsch: "Allerdings gibt es bei vielen Bildern eine entscheidende Einschränkung. Oft darf man die Bildern nur "zu gleichen Bedingungen" benutzen. Dadurch ist eine kommerzielle Nutzung ausgeschlossen." Das ist völliger Unsinn: Alle Commons-Bilder sind kommerziell nachnutzbar, man muss lediglich den Namen des Fotografen und die CC-Lizenz nennen.
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 20:53 - Rubrik: Bildquellen
http://goo.gl/5ZcqK Hatori Kibble
Eine Mini-Studie über Zitate von Blogs in bibliothekarischen Fachpublikationen.
Eine Mini-Studie über Zitate von Blogs in bibliothekarischen Fachpublikationen.
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 20:30 - Rubrik: Bibliothekswesen
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http://zeitstimmen.de
Das Portal lässt Tagebuchschreiber aus den letzten drei Jahrhunderten zu Wort kommen. Völlig inakzeptabel ist, dass die Bilder aus den auszugsweise transkribierten Tagebüchern so klein sind, dass man nichts lesen kann.
Nicht vergrößerbar!
Das Portal lässt Tagebuchschreiber aus den letzten drei Jahrhunderten zu Wort kommen. Völlig inakzeptabel ist, dass die Bilder aus den auszugsweise transkribierten Tagebüchern so klein sind, dass man nichts lesen kann.

KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 20:23 - Rubrik: Literaturarchive
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http://goo.gl/xLE6l
Ein Lokalaugenschein der TT diese Woche zeigte, dass lediglich die Gesundheitsakten des heutigen Bezirks Innsbruck-Land existieren. Diese sind laut Chef des Landesarchivs, Wilfried Beimrohr, zum „Großteil“ erhalten.
Alle anderen Gesundheitsakten, sprich alle aus den übrigen Bezirken Tirols, sind „perdu“, wie Beimrohr sagt. „Alle Akten der Bezirkshauptmannschaften wurden in den 70er Jahren ins Landesarchiv übersiedelt und da waren sie definitiv schon nicht mehr dabei“, erzählt Beimrohr. Dass es diese „Überlieferungslücken“ gibt, hat für Beimrohr „wahrscheinlich harmlose Gründe. Es ist ganz normal, dass Akten nach einer Zeit entsorgt werden oder bei Umzügen nicht mehr mitgehen. Von Verschwörungstheorien halte ich wenig.“
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/11555825/
Ein Lokalaugenschein der TT diese Woche zeigte, dass lediglich die Gesundheitsakten des heutigen Bezirks Innsbruck-Land existieren. Diese sind laut Chef des Landesarchivs, Wilfried Beimrohr, zum „Großteil“ erhalten.
Alle anderen Gesundheitsakten, sprich alle aus den übrigen Bezirken Tirols, sind „perdu“, wie Beimrohr sagt. „Alle Akten der Bezirkshauptmannschaften wurden in den 70er Jahren ins Landesarchiv übersiedelt und da waren sie definitiv schon nicht mehr dabei“, erzählt Beimrohr. Dass es diese „Überlieferungslücken“ gibt, hat für Beimrohr „wahrscheinlich harmlose Gründe. Es ist ganz normal, dass Akten nach einer Zeit entsorgt werden oder bei Umzügen nicht mehr mitgehen. Von Verschwörungstheorien halte ich wenig.“
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/11555825/
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 20:19 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 18:40 - Rubrik: Miscellanea
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http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,742483-4,00.html
Ex-Museumsdirektorin beschuldigt Wachleute der Plünderung +++
[12.07 Uhr] Die langjährige Direktorin des ägyptischen Museums in Kairo, Wafaa al-Saddik, hat das Wachpersonal und Polizisten für die Plünderungen in der Kunstsammlung während der Unruhen verantwortlich gemacht. "Das waren die Wächter des Museums, unsere eigenen Leute", sagte Saddik dem "Tagesspiegel".
Einige der Polizisten hätten offenbar vorher ihre Jacken ausgezogen, "um nicht als Polizisten erkennbar zu sein". Eine zweite Gruppe der Täter sei von hinten über eine Feuerleiter durch die Dachfenster eingestiegen. Die Zerstörungen seien allesamt im ersten Stockwerk angerichtet worden, wo sich auch der berühmte Schatz des Tutanchamun befindet. "Es sind sehr viele Figuren auf den Boden geworfen und zerstört worden, darunter auch Götterfiguren aus dem Schatz des Tutanchamun", sagte Saddik. Die Plünderer hätten mehrere pharaonische Schmuckstücke gestohlen. Auch zwei Mumien aus der Pharaonenzeit wurden bei einem versuchten Diebstahl schwer beschädigt.
Mehr:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,742521,00.html
http://www.eloquentpeasant.com/ (umfangreiche Informationen einer Ägyptologin, Oxford)
Bilder: http://archiv.twoday.net/stories/11886437/
Update: http://archiv.twoday.net/stories/11888649/
Ex-Museumsdirektorin beschuldigt Wachleute der Plünderung +++
[12.07 Uhr] Die langjährige Direktorin des ägyptischen Museums in Kairo, Wafaa al-Saddik, hat das Wachpersonal und Polizisten für die Plünderungen in der Kunstsammlung während der Unruhen verantwortlich gemacht. "Das waren die Wächter des Museums, unsere eigenen Leute", sagte Saddik dem "Tagesspiegel".
Einige der Polizisten hätten offenbar vorher ihre Jacken ausgezogen, "um nicht als Polizisten erkennbar zu sein". Eine zweite Gruppe der Täter sei von hinten über eine Feuerleiter durch die Dachfenster eingestiegen. Die Zerstörungen seien allesamt im ersten Stockwerk angerichtet worden, wo sich auch der berühmte Schatz des Tutanchamun befindet. "Es sind sehr viele Figuren auf den Boden geworfen und zerstört worden, darunter auch Götterfiguren aus dem Schatz des Tutanchamun", sagte Saddik. Die Plünderer hätten mehrere pharaonische Schmuckstücke gestohlen. Auch zwei Mumien aus der Pharaonenzeit wurden bei einem versuchten Diebstahl schwer beschädigt.
Mehr:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,742521,00.html
http://www.eloquentpeasant.com/ (umfangreiche Informationen einer Ägyptologin, Oxford)
Bilder: http://archiv.twoday.net/stories/11886437/
Update: http://archiv.twoday.net/stories/11888649/
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"Die erstaunliche Vielfalt in der zeitgenössischen Museumsarchitektur weltweit ist gekennzeichnet durch den einzigartigen und individuellen Charakter, der den ganz besonderen Ansprüchen von Museen und Ausstellungsgebäuden gerecht wird. Die Symbiose aus Ausstellungsobjekten und »Außenhaut« spielt dabei eine besondere Rolle. In der ganzen Welt haben sowohl aufstrebende Talente als auch internationale Stars außergewöhnliche Objekte geschaffen. Museumsarchitektur präsentiert durch hervorragende Fotos und Grundrisse die 150 besten und dabei ganz unterschiedlichen Projekte der letzten 10 Jahre. (Text dt., franz., span.) 26,5 x 29,5 cm, 511 S., durchg. Abb. in Farbe, geb. "
Verlagsinfo
Wäre es nicht ein lohnenswertes Projekt, einen solch repräsentativen Band auch für Archivarchitektur zu publizieren?
Wolf Thomas - am Sonntag, 30. Januar 2011, 11:10 - Rubrik: Museumswesen
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KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 10:15 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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84 Digitalisate der Kanagawa Universität in Japan
http://klibredb.lib.kanagawa-u.ac.jp/dspace/handle/10487/4546
Im gleichen Repositorium auch 2 Inkunabeln und weitere alte Drucke
http://klibredb.lib.kanagawa-u.ac.jp/dspace/browse-date?order=oldestfirst
http://klibredb.lib.kanagawa-u.ac.jp/dspace/handle/10487/4546
Im gleichen Repositorium auch 2 Inkunabeln und weitere alte Drucke
http://klibredb.lib.kanagawa-u.ac.jp/dspace/browse-date?order=oldestfirst
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 09:41 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://gredos2.usal.es/jspui/handle/10366/73980
Es handelt sich um die (zweite) Straßburger Ausgabe von 1540 (nicht 1638), kein schönes und vollständiges Exemplar, aber eine schätzenswerte Ergänzung der MGH-Ausgabe, die ja den älteren Teil weglässt.
Update: Ausgabe Straßburg 1609
http://books.google.com/books?id=6AhCAAAAcAAJ
Update: Straßburg 1537
http://digital.bibliothek.uni-halle.de/urn/urn:nbn:de:gbv:3:3-22985
Es handelt sich um die (zweite) Straßburger Ausgabe von 1540 (nicht 1638), kein schönes und vollständiges Exemplar, aber eine schätzenswerte Ergänzung der MGH-Ausgabe, die ja den älteren Teil weglässt.
Update: Ausgabe Straßburg 1609
http://books.google.com/books?id=6AhCAAAAcAAJ
Update: Straßburg 1537
http://digital.bibliothek.uni-halle.de/urn/urn:nbn:de:gbv:3:3-22985
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 09:34 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://gredos2.usal.es/jspui/handle/10366/2386
Abgesehen von den wenig brauchbaren Titelblättern/Schlüsselseiten, die schon im OPAC zu bewundern waren:
Impresos [254]
Incunables [33]
Manuscritos [9]
Abgesehen von den wenig brauchbaren Titelblättern/Schlüsselseiten, die schon im OPAC zu bewundern waren:
Impresos [254]
Incunables [33]
Manuscritos [9]
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 09:11 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 08:43 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://emto.fernuni-hagen.de/emto
"Die Datenbank "Early Modern Thought Online" (EMTO) eröffnet den Zugang zu ca. 13.500 digitalen Quellentexten aus der Philosophie der frühen Neuzeit und verwandten Disziplinen wie der Wissenschafts- oder Kirchengeschichte, die von Bibliotheken in Europa und Übersee zur Verfügung gestellt werden. Zur Zeit bietet EMTO vor allem Links zu externen Ressourcen."
Update: Zur Kritik http://agfnz.historikerverband.de/?p=634
"Die Datenbank "Early Modern Thought Online" (EMTO) eröffnet den Zugang zu ca. 13.500 digitalen Quellentexten aus der Philosophie der frühen Neuzeit und verwandten Disziplinen wie der Wissenschafts- oder Kirchengeschichte, die von Bibliotheken in Europa und Übersee zur Verfügung gestellt werden. Zur Zeit bietet EMTO vor allem Links zu externen Ressourcen."
Update: Zur Kritik http://agfnz.historikerverband.de/?p=634
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 07:49 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://hdl.handle.net/10578/470
Angebot der Universität Castilla La Mancha, die mehrere Standorte besitzt. Die Signatur ist nicht angegeben, aber auf dem Barcode findet sich die Abkürzung, die sicher für Toledo steht. Da der Hauptsitz der Bibliothek aber Ciudad Real ist, habe ich die Sammlung dort eingetragen:
http://de.wikisource.org/wiki/Digitale_Sammlungen#Ciudad_Real_.28Spanien.29
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 07:24 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Auch in Kolumbien wird digitalisiert, nämlich aus dem Altbestand des Centro Cultural Luis Echavarría Villegas in Medellín
http://www.eafit.edu.co/biblioteca/recursos-electronicos/biblioteca-digital/Paginas/patrimonio-documental.aspx
http://www.eafit.edu.co/biblioteca/recursos-electronicos/biblioteca-digital/Paginas/patrimonio-documental.aspx
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 07:00 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 06:41 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 06:36 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Nicht so mein Fall, vielleicht etwas für Bibliodyssey ...:
http://rodin.uca.es:8081/xmlui/handle/10498/7160
Die UB Cádiz hat 137 Titel aus ihrem Altbestand verfügbar gemacht.
http://rodin.uca.es:8081/xmlui/handle/10498/7160
Die UB Cádiz hat 137 Titel aus ihrem Altbestand verfügbar gemacht.
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 06:01 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://s-space.snu.ac.kr/handle/10371/21941
Zum Vergleich: http://archiv.twoday.net/stories/6446969/
Zum Vergleich: http://archiv.twoday.net/stories/6446969/
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 05:46 - Rubrik: Ausbildungsfragen
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Eine Bildsammlung aus Finnland mit allerlei Altem:
https://www.doria.fi/handle/10024/31260
https://www.doria.fi/handle/10024/32974

https://www.doria.fi/handle/10024/31260
https://www.doria.fi/handle/10024/32974

KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 05:35 - Rubrik: Bildquellen
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http://riuma.uma.es/xmlui/handle/10630/600
Unter den 251 Titeln gibt es nur einen deutschsprachigen:
http://riuma.uma.es/xmlui/handle/10630/3013
Titel: Allgemeine Geschichte vom Anfang der historischen Kenntnis bis auf unsere Zeiten. Dritter Band, Neue Geschichte
Autor: Rotteck, Carl von
Freiburg i. Br. 1836
Unter den 251 Titeln gibt es nur einen deutschsprachigen:
http://riuma.uma.es/xmlui/handle/10630/3013
Titel: Allgemeine Geschichte vom Anfang der historischen Kenntnis bis auf unsere Zeiten. Dritter Band, Neue Geschichte
Autor: Rotteck, Carl von
Freiburg i. Br. 1836
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 05:25 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 04:46 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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http://uvadoc.uva.es/handle/10324/150
Es gibt nicht zu jedem Eintrag ein PDF, das eine, das ich öffnete, war von geringer Qualität, bei 100 % konnte man die Seite kaum lesen.
Es gibt nicht zu jedem Eintrag ein PDF, das eine, das ich öffnete, war von geringer Qualität, bei 100 % konnte man die Seite kaum lesen.
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 04:29 - Rubrik: Kodikologie
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KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 04:18 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://biblioteca.uam.es/educacion/fondoantiguo.html
Überwiegend spanische, keine deutschsprachige.
Genoveva von Brabant (span.)
Überwiegend spanische, keine deutschsprachige.
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 03:55 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Ist online in Katalonien
http://mdc.cbuc.cat/cdm4/document.php?CISOROOT=/llibimps19&CISOPTR=35120
Via
http://gencat.eureca.cat:1701/primo_library/libweb/action/search.do
http://mdc.cbuc.cat/cdm4/document.php?CISOROOT=/llibimps19&CISOPTR=35120
Via
http://gencat.eureca.cat:1701/primo_library/libweb/action/search.do
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 03:27 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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http://ubm.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2010/2262/
Stand: 18.3.2010, ein Verfasser ist in den Metadaten nicht angegeben.
Stand: 18.3.2010, ein Verfasser ist in den Metadaten nicht angegeben.
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 02:51 - Rubrik: Landesgeschichte
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http://ubm.opus.hbz-nrw.de/abfrage_collections.php?coll_id=47&la=de
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=vorlesungsverzeichnis
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=vorlesungsverzeichnis
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 02:49 - Rubrik: Universitaetsarchive
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http://books.google.com/books?id=mbFBAAAAcAAJ
Via
http://wiki-de.genealogy.net/F%C3%BCrstliche_w%C3%BCrtembergische_Stamm-_und_Namens-Quell_(Waltz)
Johann Georg Waltz (um 1608 Stuttgart - 1658 Schorndorf) war protestantischer Pfarrer in Württemberg, unter anderem in Rudersberg.
Via
http://wiki-de.genealogy.net/F%C3%BCrstliche_w%C3%BCrtembergische_Stamm-_und_Namens-Quell_(Waltz)
Johann Georg Waltz (um 1608 Stuttgart - 1658 Schorndorf) war protestantischer Pfarrer in Württemberg, unter anderem in Rudersberg.
KlausGraf - am Sonntag, 30. Januar 2011, 02:30 - Rubrik: Landesgeschichte
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http://articles.philly.com/2011-01-28/news/27054201_1_new-jersey-state-archives-documents-karl-niederer
Via http://web.resourceshelf.com/go/resourceblog/63641
Via http://web.resourceshelf.com/go/resourceblog/63641
KlausGraf - am Samstag, 29. Januar 2011, 23:00 - Rubrik: English Corner
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http://picplz.com/user/lidolee/pic/lhtw/ aus einem Video aus der Live-Berichterstattung von Al Jazeera
Siehe auch
http://www.reuters.com/article/2011/01/29/us-egypt-museum-idUSTRE70R7K820110129
Update:
http://hyperallergic.com/17815/egyptian-museum-damage/
http://archiv.twoday.net/stories/11887573/

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Jens Ferner stellt die Meinungslage ausführlich dar:
http://www.ip-adressen-recht.de/personenbezogen/
Im Fazit bemerkt man also eine bunte Mischung an Meinungen, wobei das Schwergewicht sich heute eindeutig in Richtung Personenbezug verlagert hat. Fakt ist: Das Risiko einer Inanspruchnahme als Webmaster ist schon jetzt beträchtlich und wächst täglich. Vor dem Hintergrund kann nur angeraten werden, die IP-Adresse nicht zu speichern und vor allem nicht an Dritte zu übermitteln. Jedenfalls sollte bei einer Speicherung in eigenen Logfiles eine Belehrung der User erfolgen. Dabei gibt es schon heute Provider, die die IP nicht speichern und Statistik-Anbieter, die (nach eigenen Angaben) datenschutzkonform arbeiten.
http://www.ip-adressen-recht.de/personenbezogen/
Im Fazit bemerkt man also eine bunte Mischung an Meinungen, wobei das Schwergewicht sich heute eindeutig in Richtung Personenbezug verlagert hat. Fakt ist: Das Risiko einer Inanspruchnahme als Webmaster ist schon jetzt beträchtlich und wächst täglich. Vor dem Hintergrund kann nur angeraten werden, die IP-Adresse nicht zu speichern und vor allem nicht an Dritte zu übermitteln. Jedenfalls sollte bei einer Speicherung in eigenen Logfiles eine Belehrung der User erfolgen. Dabei gibt es schon heute Provider, die die IP nicht speichern und Statistik-Anbieter, die (nach eigenen Angaben) datenschutzkonform arbeiten.
KlausGraf - am Samstag, 29. Januar 2011, 18:03 - Rubrik: Datenschutz
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"Mit großer Mehrheit hat der Deutsche Bundestag Roland Jahn zum Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR gewählt. Jahn ist Nachfolger von Marianne Birthler, die Mitte März turnusgemäß aus dem Amt scheidet.
Der Deutsche Bundestag folgte mit der Wahl dem Vorschlag der Bundesregierung. Jahn wurde mit Unterstützung aller Fraktionen gewählt. Er erhielt 535 von 577 gültigen Stimmen.
Kulturstaatsminister Bernd Neumann nannte das Wahlergebnis eine "hervorragende Grundlage für die weitere Arbeit der Stasi-Unterlagenbehörde". Mit Roland Jahn sei es gelungen eine Persönlichkeit mit einer beeindruckenden Biographie für die Leitung der Behörde zu gewinnen, erklärte Neumann.
Oppositioneller und Bürgerrechtler
Roland Jahn, 1952 in Jena geboren, kennt das Unrechtssystem in der DDR aus eigener Erfahrung. Seine regimekritische Haltung führte schließlich zu seiner Verhaftung und Ausbürgerung aus der DDR.
Jahn studierte in seiner Heimatstadt Jena Wirtschaftswissenschaften. Wegen seines Protestes gegen die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann wurde er 1977 exmatrikuliert. Danach arbeitete er als Transportarbeiter beim VEB Carl-Zeiss-Jena.
1981 war Jahn sechs Monate lang in Haft. Vorwand für die Festnahme war seine Unterstützung der polnischen Gewerkschaft Solidarność. 1983 gründete Jahn zusammen mit anderen Oppositionellen die "Friedensgemeinschaft Jena". Noch im selben Jahr wurde er ausgebürgert und gewaltsam in den Westen verbracht.
Engagiert für die Aufarbeitung der SED-Diktatur
Auch von dort aus unterstützte Jahn die DDR-Opposition. Als Journalist beim ARD-Magazin "Kontraste" des Senders Freies Berlin produzierte er zahlreiche Beiträge zu Opposition, Menschenrechtsverletzungen und Alltag im SED-Staat der 80er Jahre. Später widmete er sich immer wieder Themen der Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Jahn ist seit 1996 im Beirat der Robert-Havemann-Gesellschaft und seit 1999 im Fachbeirat der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Stiftung Berliner Mauer tätig."
Quelle: Bundesbeauftragter für Kultur und Medien, 28.1.11
Sine ira et studio? Äußerungen Jahns nach der Wahl, die von einer persönlichen Genugtuung sprechen, dass der Stasi-Verfolgte nun die Stasi-Hinterlassenschaft betreut, stimmen mich ein wenig besorgt. Ein leidenschaftsloserer Umgang mit den Archivalien scheint mir angezeigt.
Der Deutsche Bundestag folgte mit der Wahl dem Vorschlag der Bundesregierung. Jahn wurde mit Unterstützung aller Fraktionen gewählt. Er erhielt 535 von 577 gültigen Stimmen.
Kulturstaatsminister Bernd Neumann nannte das Wahlergebnis eine "hervorragende Grundlage für die weitere Arbeit der Stasi-Unterlagenbehörde". Mit Roland Jahn sei es gelungen eine Persönlichkeit mit einer beeindruckenden Biographie für die Leitung der Behörde zu gewinnen, erklärte Neumann.
Oppositioneller und Bürgerrechtler
Roland Jahn, 1952 in Jena geboren, kennt das Unrechtssystem in der DDR aus eigener Erfahrung. Seine regimekritische Haltung führte schließlich zu seiner Verhaftung und Ausbürgerung aus der DDR.
Jahn studierte in seiner Heimatstadt Jena Wirtschaftswissenschaften. Wegen seines Protestes gegen die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann wurde er 1977 exmatrikuliert. Danach arbeitete er als Transportarbeiter beim VEB Carl-Zeiss-Jena.
1981 war Jahn sechs Monate lang in Haft. Vorwand für die Festnahme war seine Unterstützung der polnischen Gewerkschaft Solidarność. 1983 gründete Jahn zusammen mit anderen Oppositionellen die "Friedensgemeinschaft Jena". Noch im selben Jahr wurde er ausgebürgert und gewaltsam in den Westen verbracht.
Engagiert für die Aufarbeitung der SED-Diktatur
Auch von dort aus unterstützte Jahn die DDR-Opposition. Als Journalist beim ARD-Magazin "Kontraste" des Senders Freies Berlin produzierte er zahlreiche Beiträge zu Opposition, Menschenrechtsverletzungen und Alltag im SED-Staat der 80er Jahre. Später widmete er sich immer wieder Themen der Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Jahn ist seit 1996 im Beirat der Robert-Havemann-Gesellschaft und seit 1999 im Fachbeirat der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Stiftung Berliner Mauer tätig."
Quelle: Bundesbeauftragter für Kultur und Medien, 28.1.11
Sine ira et studio? Äußerungen Jahns nach der Wahl, die von einer persönlichen Genugtuung sprechen, dass der Stasi-Verfolgte nun die Stasi-Hinterlassenschaft betreut, stimmen mich ein wenig besorgt. Ein leidenschaftsloserer Umgang mit den Archivalien scheint mir angezeigt.
Wolf Thomas - am Samstag, 29. Januar 2011, 17:34 - Rubrik: Personalia

Archivische Jakobsleiter

Blick durchs Schlüsselloch?

Vier gewinnt!
Ort: Außenstelle des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein
Datum:28.01.2011
Wolf Thomas - am Samstag, 29. Januar 2011, 17:19 - Rubrik: Kommunalarchive
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Mehr zu Ägypten von mir: http://twitter.com/Archivalia_kg
http://twitter.com/#!/OldFunnyJoker/status/31316680479084544
So the government of Egypt has blocked all internet access. The country can now be renamed gypt.
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"Ab April wird die Leiterin des Hanauer Museums und Stadtarchivarin Ute Scherb nach und nach das Archiv der Stadt Kehl im Backsteingemäuer der Kaserne hinter dem Bahnhof einrichten Im März werden dort Räume im ersten Obergeschoss frei, die seit Mai 2008 von der Diakonie Kork angemietet worden waren um vorübergehend die Heilerzieherschule unterzubringen, während deren Schulräume in Kork umgebaut wurden.
Auf der Suche nach einer Unterbringung des Stadtarchivs bieten sich nun die freiwerdenden Kasernenräume an. »Das Gedächtnis der Stadt kann so untergebracht werden, wie es angemessen ist«, sagt Oberbürgermeister Günther Petry. Die Räume sind als Büros und Klassenräume ausgebaut und können sofort als Archivräume genutzt werden, berichtet Michael Heitzmann vom städtischen Gebäudemanagement. Die verfügbare Fläche liegt mit 580 Quadratmetern gerade mal um 20 Quadratmeter unter der für das Stadtarchiv benötigten Fläche. Zudem sind die Fenster vom Vorvormieter bereits gegen Sonnenstrahlen gedämmt. Und das Archiv ist vor Hochwasser geschützt.
Das alles ist im Landesarchivgesetz für Baden-Württemberg festgeschrieben. Einzig die klimatischen Bedingungen in den Kasernenräumen müssen anfangs überprüft und gegebenenfalls nachgebessert werden. Um eine dauerhafte Erhaltung des Archivguts zu ermöglichen und eine frühzeitige Alterung durch Säurefraß zu verhindern, ist laut Michael Heitzmann eine gleichmäßige Temperatur zwischen 16 und 18 Grad sowie eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 55 Prozent erforderlich
Bisher lagern die Archiv-Dokumente der Kernstadt an vier verschiedenen Stellen mit unterschiedlicher Flächengröße zwischen 15 und 100 Quadratmetern: im Hanauer Museum, in der Sanitätskaserne, im Weinbrennerhaus und am Alten Bahnhof. Alle vier Standorte entsprechen nicht den Sicherheitsanforderungen des Landesarchivgesetzes. Zudem besteht im Sommer Schimmelgefahr, da an den vier Standorten die Luftfeuchtigkeit regelmäßig über den Grenzwert von 60 Prozent ansteigt.
In das künftige Stadtarchiv sollen nach und nach auch die Archive der Ortsteile integriert werden. Das fand am Mittwoch in der Ratssitzung nicht unbedingt den Gefallen der Ortsvorsteher Ernst Kleinmann von Leutesheim und Michaela Moschberger von Hohnhurst. Dagegen sieht Goldscheuers Ortsvorsteher Richard Schüler in der Konzentration des Stadtarchivs einen deutlichen Fortschritt: »Unsere Heimatgeschichtler profitieren davon.«
Von der Unterbringung des Stadtarchivs in der Kaserne profitiert die Stadt auch in finanzieller Hinsicht. Bei der Diskussion des Raumkonzepts zur Unterbringung der kulturellen Einrichtungen der Stadt war für das Stadtarchiv ein Erweiterungsbau mit drei Stockwerken à 200 Quadratmetern an das Hanauer Museum im Gespräch, für das Grund von der evangelischen Kirche hätte erworben werden müssen. Die Kosten für diesen Neubau waren mit rund 2,55 Millionen Euro angesetzt.
Zur Ausstattung der Kasernenräume fürs Stadtarchiv sind laut Gebäudemanagement etwa 35 000 Euro notwendig. Mit Miete und Nebenkosten schlagen die Kasernenräume mit rund 56 000 Euro pro Jahr zu Buche. »Das sind mit eingerechneter Mietsteigerung nach zehn Jahren immer noch erst 600 000 Euro gegenüber mehr als 2 Millionen bei einem Neubau«, rechnete Michael Heitzmann im Gemeinderat vor. "
Quelle: Badische Zeitung, 29.1.2011
Auf der Suche nach einer Unterbringung des Stadtarchivs bieten sich nun die freiwerdenden Kasernenräume an. »Das Gedächtnis der Stadt kann so untergebracht werden, wie es angemessen ist«, sagt Oberbürgermeister Günther Petry. Die Räume sind als Büros und Klassenräume ausgebaut und können sofort als Archivräume genutzt werden, berichtet Michael Heitzmann vom städtischen Gebäudemanagement. Die verfügbare Fläche liegt mit 580 Quadratmetern gerade mal um 20 Quadratmeter unter der für das Stadtarchiv benötigten Fläche. Zudem sind die Fenster vom Vorvormieter bereits gegen Sonnenstrahlen gedämmt. Und das Archiv ist vor Hochwasser geschützt.
Das alles ist im Landesarchivgesetz für Baden-Württemberg festgeschrieben. Einzig die klimatischen Bedingungen in den Kasernenräumen müssen anfangs überprüft und gegebenenfalls nachgebessert werden. Um eine dauerhafte Erhaltung des Archivguts zu ermöglichen und eine frühzeitige Alterung durch Säurefraß zu verhindern, ist laut Michael Heitzmann eine gleichmäßige Temperatur zwischen 16 und 18 Grad sowie eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 55 Prozent erforderlich
Bisher lagern die Archiv-Dokumente der Kernstadt an vier verschiedenen Stellen mit unterschiedlicher Flächengröße zwischen 15 und 100 Quadratmetern: im Hanauer Museum, in der Sanitätskaserne, im Weinbrennerhaus und am Alten Bahnhof. Alle vier Standorte entsprechen nicht den Sicherheitsanforderungen des Landesarchivgesetzes. Zudem besteht im Sommer Schimmelgefahr, da an den vier Standorten die Luftfeuchtigkeit regelmäßig über den Grenzwert von 60 Prozent ansteigt.
In das künftige Stadtarchiv sollen nach und nach auch die Archive der Ortsteile integriert werden. Das fand am Mittwoch in der Ratssitzung nicht unbedingt den Gefallen der Ortsvorsteher Ernst Kleinmann von Leutesheim und Michaela Moschberger von Hohnhurst. Dagegen sieht Goldscheuers Ortsvorsteher Richard Schüler in der Konzentration des Stadtarchivs einen deutlichen Fortschritt: »Unsere Heimatgeschichtler profitieren davon.«
Von der Unterbringung des Stadtarchivs in der Kaserne profitiert die Stadt auch in finanzieller Hinsicht. Bei der Diskussion des Raumkonzepts zur Unterbringung der kulturellen Einrichtungen der Stadt war für das Stadtarchiv ein Erweiterungsbau mit drei Stockwerken à 200 Quadratmetern an das Hanauer Museum im Gespräch, für das Grund von der evangelischen Kirche hätte erworben werden müssen. Die Kosten für diesen Neubau waren mit rund 2,55 Millionen Euro angesetzt.
Zur Ausstattung der Kasernenräume fürs Stadtarchiv sind laut Gebäudemanagement etwa 35 000 Euro notwendig. Mit Miete und Nebenkosten schlagen die Kasernenräume mit rund 56 000 Euro pro Jahr zu Buche. »Das sind mit eingerechneter Mietsteigerung nach zehn Jahren immer noch erst 600 000 Euro gegenüber mehr als 2 Millionen bei einem Neubau«, rechnete Michael Heitzmann im Gemeinderat vor. "
Quelle: Badische Zeitung, 29.1.2011
Wolf Thomas - am Samstag, 29. Januar 2011, 17:00 - Rubrik: Kommunalarchive
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" .... In der Diskussion wurden Sauna, Getränkehandel und Physiotherapie genannt. Ein Thema war ein soziales Projekt, bei dem eine Seniorengruppe am Nachmittag die Kinderbetreuung übernehmen könne. Vorgeschlagen wurde Erweiterung des Dorfgemeinschaftsraums, um beispielsweise auch Theateraufführungen durchführen zu könne.
Wolfgang Koopmann wies auf das Interesse des Westfälischen Industriemuseums hin, einen Teil des Gebäudes als Archiv zu nutzen. Auch die Unterbringung des städtischen Archivs in Ovenstädt wäre sicher nicht die schlechteste Lösung, meinte Peter Gräßer. Zudem wurde die Einrichtung eines "Ovenstädter Zimmers" für Unterlagen, Dokumente und den Fundus der Schule ins Gespräch gebracht....."
Quelle: Mindener Tageblatt, 29.1.2011
Wolfgang Koopmann wies auf das Interesse des Westfälischen Industriemuseums hin, einen Teil des Gebäudes als Archiv zu nutzen. Auch die Unterbringung des städtischen Archivs in Ovenstädt wäre sicher nicht die schlechteste Lösung, meinte Peter Gräßer. Zudem wurde die Einrichtung eines "Ovenstädter Zimmers" für Unterlagen, Dokumente und den Fundus der Schule ins Gespräch gebracht....."
Quelle: Mindener Tageblatt, 29.1.2011
Wolf Thomas - am Samstag, 29. Januar 2011, 16:56 - Rubrik: Kommunalarchive
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"Archiv und Leidenschaft – ein Wortpaar, das so gut zusammenpasst wie Lukas Podolski und der Nobelpreis für Physik. In Essen ist das anders. Als bei der Ratssitzung am Mittwochabend der Tagesordnungspunkt 25 „Stadtarchiv/Haus der Geschichte“ aufgerufen wurde, begann eine leidenschaftliche bis hitzige Debatte. Und nach den vorangegangenen Diskussionen muss man hinzufügen: wieder! Grund: Die Dauerausstellung „Essener Geschichte im 20. Jahrhundert“ wurde wegen personeller Unterbesetzung des Hauses bereits mehrmals verschoben.
Die Linke spricht von „tragikomischen Zuständen“ und ärgert mit ihren von der SPD unterstützten Anträgen im Rat wie auch im Kulturausschuss das Vierbündnis aus CDU, Grüne, FDP und EBE. Das spricht von „gespielter Empörung“ bei der Linken und sieht den Kulturdezernenten Andreas Bomheuer am Zug. Außerdem verweisen die vier auf die Möglichkeit, ehrenamtliche Helfer für den Aufsichtsdienst der Ausstellung einzuspannen. Ein Punkt, den nicht nur der Personalratsvorsitzende der Stadtverwaltung, Kai Uwe Gaida, vehement ablehnt: „Die Stadt hat mit dem Haus der Geschichte eine städtische Aufgabe formuliert, also muss sie diese auch erfüllen.“
Beim einem Treffen zwischen Vertretern des Archivs, der Stadt und der Ehrenamtagentur, machten letztere laut Sitzungsprotokoll, das der NRZ vorliegt, deutlich: Aufsichtsdienste widersprechen den Grundsätzen des bürgerschaftlichen Engagements. Die Agenturen mahnen: „Das Ehrenamt ist kein Ersatz für städtische Dienstleistungen.“
Im Rat scheiterten SPD und Linke mit ihrem Antrag, die Verwaltung möge „weitere zeitraubende Prüfungen, die Zugänglichkeit der Dauerausstellung allein mit ehrenamtlichen Kräften zu gewährleisten“, einstellen. Das Viererbündnis – vom kulturpolitischen Sprecher der Linken, Hans Peter Leymann-Kurtz, als „CDU, Grüne und Gedöns“ angesprochen – , stimmte dagegen. Bomheuer, der den Gordischen Knoten Stadtarchiv durch- und durch Umschichtungen in seinem Haus Geld freischlagen wird, will dem Kulturausschuss spätestens im März ein Betriebskonzept vorlegen. „Die Zeit haben wir auch noch“, sagte auf Anfrage Susanne Asche von der CDU."
Quelle: derwesten.de, 28.1.2011
Die Linke spricht von „tragikomischen Zuständen“ und ärgert mit ihren von der SPD unterstützten Anträgen im Rat wie auch im Kulturausschuss das Vierbündnis aus CDU, Grüne, FDP und EBE. Das spricht von „gespielter Empörung“ bei der Linken und sieht den Kulturdezernenten Andreas Bomheuer am Zug. Außerdem verweisen die vier auf die Möglichkeit, ehrenamtliche Helfer für den Aufsichtsdienst der Ausstellung einzuspannen. Ein Punkt, den nicht nur der Personalratsvorsitzende der Stadtverwaltung, Kai Uwe Gaida, vehement ablehnt: „Die Stadt hat mit dem Haus der Geschichte eine städtische Aufgabe formuliert, also muss sie diese auch erfüllen.“
Beim einem Treffen zwischen Vertretern des Archivs, der Stadt und der Ehrenamtagentur, machten letztere laut Sitzungsprotokoll, das der NRZ vorliegt, deutlich: Aufsichtsdienste widersprechen den Grundsätzen des bürgerschaftlichen Engagements. Die Agenturen mahnen: „Das Ehrenamt ist kein Ersatz für städtische Dienstleistungen.“
Im Rat scheiterten SPD und Linke mit ihrem Antrag, die Verwaltung möge „weitere zeitraubende Prüfungen, die Zugänglichkeit der Dauerausstellung allein mit ehrenamtlichen Kräften zu gewährleisten“, einstellen. Das Viererbündnis – vom kulturpolitischen Sprecher der Linken, Hans Peter Leymann-Kurtz, als „CDU, Grüne und Gedöns“ angesprochen – , stimmte dagegen. Bomheuer, der den Gordischen Knoten Stadtarchiv durch- und durch Umschichtungen in seinem Haus Geld freischlagen wird, will dem Kulturausschuss spätestens im März ein Betriebskonzept vorlegen. „Die Zeit haben wir auch noch“, sagte auf Anfrage Susanne Asche von der CDU."
Quelle: derwesten.de, 28.1.2011
Wolf Thomas - am Samstag, 29. Januar 2011, 16:53 - Rubrik: Kommunalarchive
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Foto: EKvW
"Professor Dr. Bernd Hey ist tot: Der langjährige Leiter des Landeskirchlichen Archivs verstarb am Donnerstag, 27. Januar, im Alter von 68 Jahren in Bielefeld. Präses Alfred Buß würdigte ihn als „leidenschaftlichen Historiker“, der die landeskirchliche Archivarbeit mit Kompetenz und Engagement weit über die landeskirchlichen Grenzen hinaus geprägt habe.
Durch persönlichen Einsatz und den Dialog sowohl in der Kirche als auch mit Wissenschaft und breiter Öffentlichkeit hat Bernd Hey einen wichtigen Beitrag zu einer geschichtlich verantworteten Präsenz der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) geleistet. Seit 1985 bis zu seinem Ruhestand im Mai 2007 stand der Historiker an der Spitze des Landeskirchlichen Archivs.
Geboren und aufgewachsen in Bielefeld, studierte Hey an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) Geschichte, Germanistik, Publizistik, Philosophie und Pädagogik. Nach Referendariat und Dissertation arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent an der Pädagogischen Hochschule und Universität Bielefeld.
1980 folgten die Habilitation in Geschichte und ihre Didaktik an der Universität Bielefeld sowie die Berufung zunächst zum Privatdozenten, 1984 zum Professor. 1985 wechselte Bernd Hey als Direktor an das Landeskirchliche Archiv. Lehraufträge an der University of Illinois/USA und in Potsdam sowie zahlreiche Veröffentlichungen runden seine wissenschaftliche Tätigkeit ab.
Hey war seit 1997 auch Vorsitzender des Vereins für Westfälische Kirchengeschichte. Als Nachlassverwalter hat er darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag zur Rehabilitierung und Anerkennung von Kurt Gerstein geleistet, der als Christ innerhalb der SS Widerstand gegen das Naziregime leistete."
Pressemitteilung der Evangelischen Kirche von Westfalen, 28.1.2011
Wolf Thomas - am Samstag, 29. Januar 2011, 16:16 - Rubrik: Personalia
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http://www.fotostoria.de/?p=1395 macht auf zwei bislang unbekannte Fotosammlungen aufmerksam.
http://vivianmaier.blogspot.com/

KlausGraf - am Samstag, 29. Januar 2011, 16:16 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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Robert Basic schreibt über die Machenschaften seines ehemaligen Blogs bzw. von dessen Betreiber Onlinekosten.de:
http://www.robertbasic.de/2011/01/bloggergate-transparenz-und-gesamtwirkung/
Seine Linksammlung:
http://bit.ly/bundles/robertbasic/7
Generell ist Schleichwerbung in Deutschland unzulässig.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schleichwerbung
§ 58 I des Rundfunkstaatsvertrags sagt über Telemedien eindeutig:
"Werbung muss als solche klar erkennbar und vom übrigen Inhalt der Angebote eindeutig getrennt
sein. In der Werbung dürfen keine unterschwelligen Techniken eingesetzt werden."
http://www.alm.de/fileadmin/Download/Gesetze/RStV_aktuell.pdf
Dies gilt nicht nur für redaktionell-journalistische Angebote, sondern für alle Telemedien! Auch private Websites und Blogs gelten als Telemedien.
Ebenso sieht das die Kanzlei RA Dr. Bahr http://goo.gl/hMAyt
Symbolbild von http://www.basicthinking.de, aus dem Zusammenhang gerissen
http://www.robertbasic.de/2011/01/bloggergate-transparenz-und-gesamtwirkung/
Seine Linksammlung:
http://bit.ly/bundles/robertbasic/7
Generell ist Schleichwerbung in Deutschland unzulässig.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schleichwerbung
§ 58 I des Rundfunkstaatsvertrags sagt über Telemedien eindeutig:
"Werbung muss als solche klar erkennbar und vom übrigen Inhalt der Angebote eindeutig getrennt
sein. In der Werbung dürfen keine unterschwelligen Techniken eingesetzt werden."
http://www.alm.de/fileadmin/Download/Gesetze/RStV_aktuell.pdf
Dies gilt nicht nur für redaktionell-journalistische Angebote, sondern für alle Telemedien! Auch private Websites und Blogs gelten als Telemedien.
Ebenso sieht das die Kanzlei RA Dr. Bahr http://goo.gl/hMAyt

KlausGraf - am Samstag, 29. Januar 2011, 15:40 - Rubrik: Archivrecht
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Urban Exploring: So nennt eine schnell wachsende Fangemeinde meist junger Leute ihr morbides Hobby. Die Entdecker steigen in verlassene Fabrikgebäude, Chemielabors oder Luftschutzbunker ein, um dort zu fotografieren, in Großstädten, aber auch außerhalb.
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,737152,00.html
Fotos siehe etwa
http://marodes.de/
http://www.lost-places.com/
http://www.geschichtsspuren.de distanziert sich von unerlaubtem Eindringen.
gin_able http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,737152,00.html
Fotos siehe etwa
http://marodes.de/
http://www.lost-places.com/
http://www.geschichtsspuren.de distanziert sich von unerlaubtem Eindringen.

gin_able http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0
KlausGraf - am Samstag, 29. Januar 2011, 15:05 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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Schon seit 2007 gibt es ein Gutachten zur NS-Vergangenheit von Mitarbeitern des Landwirtschaftsministeriums. Aber es wird nicht veröffentlicht. Das sei nie geplant gewesen. Stimmt nicht, kontert die damalige Ministerin Künast.
http://www.fr-online.de/politik/ns-studie-unter-verschluss/-/1472596/7131786/-/index.html
http://www.fr-online.de/politik/ns-studie-unter-verschluss/-/1472596/7131786/-/index.html
KlausGraf - am Samstag, 29. Januar 2011, 15:01 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Die Geister, die ich rief
Ruhten im Archiv.
Es waren sogar welche dabei
Von der Dämonenkanzlei.
Ruhten im Archiv.
Es waren sogar welche dabei
Von der Dämonenkanzlei.
KlausGraf - am Samstag, 29. Januar 2011, 03:05 - Rubrik: Unterhaltung
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Fundstück aus einem alten Lesesaal-Benutzerbuch des Öst. Staatsarchivs aus dem Jahr 1971, gefunden auf Facebook.
KlausGraf - am Samstag, 29. Januar 2011, 03:03 - Rubrik: Unterhaltung
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Natürlich käme das verschnarchte urheberrecht.org nie auf die Idee, das zur Debatte stehende Video einzubinden oder zu verlinken. Für uns ist das kein Problem, da wir an die Leser denken und nicht wie urheberrecht.org vor allem darauf aus sind, dass die Leute überteuerte Fachzeitschriften wie die ZUM kaufen.
http://www.urheberrecht.org/news/4173/
Ohne Link zum PDF im RIS, den wir hier nachliefern:
http://goo.gl/TSVMu
Dass sich der OGH um die Frage herumdrückte, ob die Nationalhymne ein amtliches Werk darstellt, das nicht dem Urheberrechtsschutz unterliegt, ist ärgerlich. Zur Problemlage siehe auch das
http://de.wikipedia.org/wiki/Amtliches_Wappen
zitierte Urteil des OLG Karlsruhe 1933.
http://www.urheberrecht.org/news/4173/
Ohne Link zum PDF im RIS, den wir hier nachliefern:
http://goo.gl/TSVMu
Dass sich der OGH um die Frage herumdrückte, ob die Nationalhymne ein amtliches Werk darstellt, das nicht dem Urheberrechtsschutz unterliegt, ist ärgerlich. Zur Problemlage siehe auch das
http://de.wikipedia.org/wiki/Amtliches_Wappen
zitierte Urteil des OLG Karlsruhe 1933.
KlausGraf - am Samstag, 29. Januar 2011, 01:51 - Rubrik: Archivrecht
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Ist anscheinend nirgends angegeben, aber Googles Reader findet ihn:
http://digital.blb-karlsruhe.de/rss
http://digital.blb-karlsruhe.de/rss
KlausGraf - am Samstag, 29. Januar 2011, 01:21 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
http://opac.obvsg.at/nlv
Er bietet 6.000 Nachweise zu Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Wissenschaft mit Kurzbiographien.
Liste der Personen:
http://data.onb.ac.at/nlv_lex/perslex/nlv_perslexikon.htm
Unprofessionell ist, dass PNDs ignoriert werden.
Via
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=11413
Er bietet 6.000 Nachweise zu Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Wissenschaft mit Kurzbiographien.
Liste der Personen:
http://data.onb.ac.at/nlv_lex/perslex/nlv_perslexikon.htm
Unprofessionell ist, dass PNDs ignoriert werden.
Via
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=11413
KlausGraf - am Samstag, 29. Januar 2011, 01:03 - Rubrik: Literaturarchive
http://www.ubs.sbg.ac.at/sosa/webseite/sosa.htm
Neu ein karges Verzeichnis zu "Urkunden" der frühen Neuzeit:
http://www.ubs.sbg.ac.at/sosa/urkunden/urkunden.htm
Zu den Digitalisierungstarifen: 51,80 Euro für eine Handschrift mit bis zu 150 Blatt ist recht günstig; der Einzelpreis für eine einzelne Seite 12,90 Euro happig.
Leider gibt es keine neuen digitalen Handschriften. Die Leiterin macht lieber nette virtuelle Ausstellungen, die aber die Forschung erheblich weniger fördern als Handschriftendigitalisate.

Neu ein karges Verzeichnis zu "Urkunden" der frühen Neuzeit:
http://www.ubs.sbg.ac.at/sosa/urkunden/urkunden.htm
Zu den Digitalisierungstarifen: 51,80 Euro für eine Handschrift mit bis zu 150 Blatt ist recht günstig; der Einzelpreis für eine einzelne Seite 12,90 Euro happig.
Leider gibt es keine neuen digitalen Handschriften. Die Leiterin macht lieber nette virtuelle Ausstellungen, die aber die Forschung erheblich weniger fördern als Handschriftendigitalisate.

KlausGraf - am Samstag, 29. Januar 2011, 00:58 - Rubrik: Kodikologie
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http://bibliothekarisch.de/blog/2011/01/27/wenn-weltkulturerbe-unter-den-hammer-kommt-und-das-geld-fehlt/
111 Briefe, Post- und Ansichtskarten von Franz Kafka an seine Lieblingsschwester Ottilie, genannt Ottla, stehen zur Versteigerung. Ottla wurde von ihm wegen ihrer Standfestigkeit und ihrem Durchsetzungsvermögen bewundert, den Eigenschaften, die ihm selbst fehlten. Nach einem Blutsturz, den er Aufgrund von Tuberkulose erlitten hatte, kümmerte sie sich um ihnm und setzte bei der Prager Arbeiterunfallversicherung Krankschreibungen, Kuraufenthalte und nach langem Ringen, die vorzeitige Pensionierung ihres Bruders durch. All das geht aus der Korrespondenz des Schriftstellers an Ottla hervor. Diese war bisher im Besitz von Ottlas Enkeln und soll nun am 19. /20. April vom Berliner Auktionshaus J. A. Stargardt versteigert werden. Der Preis wird auf 500 000 Euro geschätzt. [...]
Roland Reuß und Hans-Gerd Koch, die Herausgeber der beiden kritischen Kafka-Ausgaben, sehen im Verkauf der Briefe an eine Privatperson eine Katastrophe, denn damit würden diese aller Voraussicht nach der Wissenschaft und der Allgemeinheit für lange Zeit, vielleicht auch für immer unzugänglich gemacht. Diese Katastrophe ist bereits einmal mit Kafkas Briefen an seine Verlobte Felice Bauergeschehen, die in private Hände gelangten und seitdem als verschollen gelten. Aus Sicht der Wissenschaft und des Allgemeininteresses darf sich ein solches Schicksal nicht wiederholen.
111 Briefe, Post- und Ansichtskarten von Franz Kafka an seine Lieblingsschwester Ottilie, genannt Ottla, stehen zur Versteigerung. Ottla wurde von ihm wegen ihrer Standfestigkeit und ihrem Durchsetzungsvermögen bewundert, den Eigenschaften, die ihm selbst fehlten. Nach einem Blutsturz, den er Aufgrund von Tuberkulose erlitten hatte, kümmerte sie sich um ihnm und setzte bei der Prager Arbeiterunfallversicherung Krankschreibungen, Kuraufenthalte und nach langem Ringen, die vorzeitige Pensionierung ihres Bruders durch. All das geht aus der Korrespondenz des Schriftstellers an Ottla hervor. Diese war bisher im Besitz von Ottlas Enkeln und soll nun am 19. /20. April vom Berliner Auktionshaus J. A. Stargardt versteigert werden. Der Preis wird auf 500 000 Euro geschätzt. [...]
Roland Reuß und Hans-Gerd Koch, die Herausgeber der beiden kritischen Kafka-Ausgaben, sehen im Verkauf der Briefe an eine Privatperson eine Katastrophe, denn damit würden diese aller Voraussicht nach der Wissenschaft und der Allgemeinheit für lange Zeit, vielleicht auch für immer unzugänglich gemacht. Diese Katastrophe ist bereits einmal mit Kafkas Briefen an seine Verlobte Felice Bauergeschehen, die in private Hände gelangten und seitdem als verschollen gelten. Aus Sicht der Wissenschaft und des Allgemeininteresses darf sich ein solches Schicksal nicht wiederholen.
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http://www.vla.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3711 (digitalisierte Mikrofilme)
«Die Tauf-, Ehe- und Sterbebücher der katholischen und evangelischen Pfarreien sind die wichtigsten Quellen für die Vorarlberger Familienforschung. Sie reichen rund 400 Jahre zurück. Auf Initiative des Vorarlberger Landesarchivs sind sie nun für die Zeit vor 1911 in digitaler Form weltweit im Internet frei zugänglich. In einer dreiwöchigen Testphase haben schon 5.000 Besucher in den 300.000 Seiten recherchiert». Die Begrenzung bis zum Jahr 1910 hat datenschutzrechtliche Gründe.
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=11453
«Die Tauf-, Ehe- und Sterbebücher der katholischen und evangelischen Pfarreien sind die wichtigsten Quellen für die Vorarlberger Familienforschung. Sie reichen rund 400 Jahre zurück. Auf Initiative des Vorarlberger Landesarchivs sind sie nun für die Zeit vor 1911 in digitaler Form weltweit im Internet frei zugänglich. In einer dreiwöchigen Testphase haben schon 5.000 Besucher in den 300.000 Seiten recherchiert». Die Begrenzung bis zum Jahr 1910 hat datenschutzrechtliche Gründe.
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=11453
KlausGraf - am Samstag, 29. Januar 2011, 00:51 - Rubrik: Kirchenarchive
http://goo.gl/n2S2m = digital-scholarship.org
Liste:
http://www.dspace.org/index.php?option=com_formdashboard&Itemid=151&lang=en
Liste:
http://www.dspace.org/index.php?option=com_formdashboard&Itemid=151&lang=en
KlausGraf - am Samstag, 29. Januar 2011, 00:48 - Rubrik: Open Access
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URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-79417
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/7941/
Graf, Klaus: Archäologisches in populären Erzählungen der Frühen Neuzeit. In: Vorwelten und Vorzeiten : Archäologie als Spiegel historischen Bewußtseins in der Frühen Neuzeit, hrsg. von Dietrich Hakelberg und Ingo Wiwjorra (= Wolfenbütteler Forschungen 124), Wiesbaden 2010, S. 447-459
Archaeology in early modern popular tales
Dokument1.pdf (643 KB)
Der Beitrag geht von einem Bericht über den Fund mutmaßlich römischer Tongefäße in Lorch (Württ.) in der Schwäbisch Haller Chronik (1550) des Georg Widmann aus und entwickelt allgemeine Thesen zu "volkstümlichen" Erzählungen (oder "Sagen") zu Bodenfunden: Ein archäologischer Fund war im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit ein kommunikatives Ereignis, Ausgangspunkt von mehr oder minder gelehrten Diskursen. Deutungen entwickelten sich nicht selten im Dialog der unterschiedlichen Meinungen. Der Umgang mit archäologischen Funden und Relikten kann nur verstanden werden, wenn man ihn einbettet in die zeitgenössische Erinnerungskultur mit ihrer Verschränkung aus retrospektiven und prospektiven Elementen. Dabei waren Volks-Kultur und Elite-Kultur auf das engste verzahnt. Das sogenannte ,Volk' griff gelehrte Deutungen auf, wie umgekehrt Gelehrte ihre Deutungen im Dialog mit populären Ansichten entwickelten. Gelehrter und populärer Diskurs lassen sich nicht entwirren.
SWD-Schlagwörter: Erzählforschung , Archäologie , Sagenforschung , Lorch
Institut: Historisches Seminar
DDC-Sachgruppe: Geschichte
Dokumentart: Aufsatz
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 28.01.2011
Bemerkung: PDF mit unkorrigierter OCR
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/7941/
Graf, Klaus: Archäologisches in populären Erzählungen der Frühen Neuzeit. In: Vorwelten und Vorzeiten : Archäologie als Spiegel historischen Bewußtseins in der Frühen Neuzeit, hrsg. von Dietrich Hakelberg und Ingo Wiwjorra (= Wolfenbütteler Forschungen 124), Wiesbaden 2010, S. 447-459
Archaeology in early modern popular tales
Dokument1.pdf (643 KB)
Der Beitrag geht von einem Bericht über den Fund mutmaßlich römischer Tongefäße in Lorch (Württ.) in der Schwäbisch Haller Chronik (1550) des Georg Widmann aus und entwickelt allgemeine Thesen zu "volkstümlichen" Erzählungen (oder "Sagen") zu Bodenfunden: Ein archäologischer Fund war im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit ein kommunikatives Ereignis, Ausgangspunkt von mehr oder minder gelehrten Diskursen. Deutungen entwickelten sich nicht selten im Dialog der unterschiedlichen Meinungen. Der Umgang mit archäologischen Funden und Relikten kann nur verstanden werden, wenn man ihn einbettet in die zeitgenössische Erinnerungskultur mit ihrer Verschränkung aus retrospektiven und prospektiven Elementen. Dabei waren Volks-Kultur und Elite-Kultur auf das engste verzahnt. Das sogenannte ,Volk' griff gelehrte Deutungen auf, wie umgekehrt Gelehrte ihre Deutungen im Dialog mit populären Ansichten entwickelten. Gelehrter und populärer Diskurs lassen sich nicht entwirren.
SWD-Schlagwörter: Erzählforschung , Archäologie , Sagenforschung , Lorch
Institut: Historisches Seminar
DDC-Sachgruppe: Geschichte
Dokumentart: Aufsatz
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 28.01.2011
Bemerkung: PDF mit unkorrigierter OCR
KlausGraf - am Samstag, 29. Januar 2011, 00:34 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/content/zoom/2019272?zoom=8&lat=4130&lon=5439&layers=B
Aus: Topographische Karte in 22 Blättern den größten Theil von Westphalen enthaltend, so wie auch das Herzogthum Westphalen und einen Theil der hannövrischen, braunschweigischen u. heßischen Länder ; nach astronomischen und trigonometrischen Ortsbestimmungen / hrsg. vom General-Major von LeCoq im Jahr 1805. Gest. von Carl Jäck [u.a.]]
Siehe auch
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=375&url_tabelle=tab_karte
Aus: Topographische Karte in 22 Blättern den größten Theil von Westphalen enthaltend, so wie auch das Herzogthum Westphalen und einen Theil der hannövrischen, braunschweigischen u. heßischen Länder ; nach astronomischen und trigonometrischen Ortsbestimmungen / hrsg. vom General-Major von LeCoq im Jahr 1805. Gest. von Carl Jäck [u.a.]]
Siehe auch
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=375&url_tabelle=tab_karte
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KlausGraf - am Freitag, 28. Januar 2011, 22:28 - Rubrik: Unterhaltung
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Wieder ein lesenswerter Beitrag:
http://rechtsgeschiedenis.wordpress.com/2011/01/28/changing-your-search-angle/
Anleitung zum Ermitteln von Digitalisaten:
http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Bibliographieren
BASE ist sehr hilfreich, aber für deutschsprachige Bibliotheken ist inzwischen auch der entsprechende Filter des KVK wertvoll, da die meisten aktuellen Digitalisate wohl in den Verbundkatalogen katalogisiert werden.
Neu war mir der Hinweis auf die Inquisitions-Sammlung mit Alten Drucken
http://dspace.ceu.es/handle/10637/2771/browse?type=title&submit_browse=T%C3%ADtulo
http://rechtsgeschiedenis.wordpress.com/2011/01/28/changing-your-search-angle/
Anleitung zum Ermitteln von Digitalisaten:
http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Bibliographieren
BASE ist sehr hilfreich, aber für deutschsprachige Bibliotheken ist inzwischen auch der entsprechende Filter des KVK wertvoll, da die meisten aktuellen Digitalisate wohl in den Verbundkatalogen katalogisiert werden.
Neu war mir der Hinweis auf die Inquisitions-Sammlung mit Alten Drucken
http://dspace.ceu.es/handle/10637/2771/browse?type=title&submit_browse=T%C3%ADtulo
KlausGraf - am Freitag, 28. Januar 2011, 22:02 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://kommunalwiki.boell.de
"Dies Wiki ist ein neues Projekt der Heinrich-Böll-Stiftung. Es soll kommunalpolitisch Aktiven Wissen, Konzepte und Ideen an die Hand geben und die Kommunikation und Vernetzung zwischen ihnen fördern"
Lizenz: CC-BY-SA
"Dies Wiki ist ein neues Projekt der Heinrich-Böll-Stiftung. Es soll kommunalpolitisch Aktiven Wissen, Konzepte und Ideen an die Hand geben und die Kommunikation und Vernetzung zwischen ihnen fördern"
Lizenz: CC-BY-SA
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Lambert Heller berichtet in seinem Blog biblionik.de http://goo.gl/o44n1 über einen spannenden Workshop.
Zum Thema siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/8357124/
Zum Thema siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/8357124/
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In meinem Buch Vier Prinzen schilderte ich in Kapitel 18, dass Wolrad Prinz zu Schaumburg Lippe grosses Interessse daran hatte, die Wubag Maschinenfabrik und Isolierrohrwerk AG in Bückeburg zu erwerben. Dieses Unternehmen war am 1.10.1941 Wehrwirtschaftsbetrieb geworden und belieferte Focke Wulf. Im Februar 1944 erwarb er die Aktien. Vorher löste er die bestehenden Kredite ab die die Bank der Deutschen Luftfahrt AG an die Wubag vergeben hatte und liess sich die Sicherheiten abtreten. Traurige Berühmtheit erlangte die Wubag unter dem Firmennamen Gemag. Dort wurden 300 Zwangsarbeiterinnen misshandelt.
Aus der Akte Akte R 8121 Band 384 die ich vom Bundesarchiv auf cd soeben erhalten habe ergibt sich, dass die Wubag/Gemag nicht nur Focke Wulf sondern auch Messerschmidt, Maybach und Henckel belieferte.
Was ich aber nicht wusste: Sie belieferte auch den Heimat-Artillerie Park, Karlshagen / Pommern (Heeresanstalt Peenemünde, Abteilung LC2, Hauptmann Römer). Zuständig für die Entwicklung der ferngelenkten Flugkörper war im Technischen Amt die Abt. LC 2.
http://www.politikkritik.info/Wubag%20Hofkammer%20Prinz%20Wolrad.pdf
http://www.politikkritik.info/Wubag_arbeitet_f%FCr_HAP_Peenem%FCnde.pdf
http://www.youtube.com/watch?v=89fOho5sVIo&feature=player_embedded
Das erklärt auch das Interesse Wolrads am Erwerb des Unternehmens.
Damit wird deutlich, dass das von mir in Kapitel 18 der Vier Prinzen beschriebene System der historischen Wahrheit entspricht. Und dieses System konnte nur funktionieren, weil zuvor auf juristischer und faktischer Ebene, Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe und die Anwendbarkeit des BGB ausgeschaltet worden sind.
http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100
siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/8371822/
(Schaumburg Lippe und Hans Kammler)
http://vierprinzen.blogspot.com/
Aus der Akte Akte R 8121 Band 384 die ich vom Bundesarchiv auf cd soeben erhalten habe ergibt sich, dass die Wubag/Gemag nicht nur Focke Wulf sondern auch Messerschmidt, Maybach und Henckel belieferte.
Was ich aber nicht wusste: Sie belieferte auch den Heimat-Artillerie Park, Karlshagen / Pommern (Heeresanstalt Peenemünde, Abteilung LC2, Hauptmann Römer). Zuständig für die Entwicklung der ferngelenkten Flugkörper war im Technischen Amt die Abt. LC 2.
http://www.politikkritik.info/Wubag%20Hofkammer%20Prinz%20Wolrad.pdf
http://www.politikkritik.info/Wubag_arbeitet_f%FCr_HAP_Peenem%FCnde.pdf
http://www.youtube.com/watch?v=89fOho5sVIo&feature=player_embedded
Das erklärt auch das Interesse Wolrads am Erwerb des Unternehmens.
Damit wird deutlich, dass das von mir in Kapitel 18 der Vier Prinzen beschriebene System der historischen Wahrheit entspricht. Und dieses System konnte nur funktionieren, weil zuvor auf juristischer und faktischer Ebene, Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe und die Anwendbarkeit des BGB ausgeschaltet worden sind.
http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100
siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/8371822/
(Schaumburg Lippe und Hans Kammler)
http://vierprinzen.blogspot.com/
vom hofe - am Freitag, 28. Januar 2011, 10:59 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Ein "Highlight" des Bistumsarchivs Speyer wird heute digitalisiert, das Himmeroder Rotel (spätes 12./13. Jh. 3 Meter Länge).
,

J. Kemper - am Freitag, 28. Januar 2011, 10:11 - Rubrik: Hilfswissenschaften
http://goo.gl/YQJao (google.com)
"If you have a digital archive that's important to world history and culture and you'd like to present it online using Google tools, we'd like to hear from you. Please complete the form below.
Please note, we will only be able to reply to qualified candidates whom we have the capacity to support in the near term."
http://goo.gl/YQJao (google.com)
"On January 26th, Google launched a partnership with Yad Vashem, the Jerusalem-based center for remembering the Holocaust's victims and survivors, to bring their collections of photographs and documents to the web. ( http://googleblog.blogspot.com/2011/01/explore-yad-vashems-holocaust-archives.html )
This is part of our larger effort to bring important cultural and historical collections online. If you have a digital archive that's important to world history and culture and you'd like to present it online using Google tools, we'd like to hear from you. Please enter your information in the form below.
Please note, we will only be able to reply to qualified candidates whom we have the capacity to support in the near term."
"If you have a digital archive that's important to world history and culture and you'd like to present it online using Google tools, we'd like to hear from you. Please complete the form below.
Please note, we will only be able to reply to qualified candidates whom we have the capacity to support in the near term."
http://goo.gl/YQJao (google.com)
"On January 26th, Google launched a partnership with Yad Vashem, the Jerusalem-based center for remembering the Holocaust's victims and survivors, to bring their collections of photographs and documents to the web. ( http://googleblog.blogspot.com/2011/01/explore-yad-vashems-holocaust-archives.html )
This is part of our larger effort to bring important cultural and historical collections online. If you have a digital archive that's important to world history and culture and you'd like to present it online using Google tools, we'd like to hear from you. Please enter your information in the form below.
Please note, we will only be able to reply to qualified candidates whom we have the capacity to support in the near term."
KlausGraf - am Donnerstag, 27. Januar 2011, 23:02 - Rubrik: English Corner
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http://goo.gl/89AtU (PDF, Uni Regensburg, mit Abbildung)
In den Unterlagen des "Goldnen Engels" im mittelfränkischen Engelthal wurde als Umschlag des Notizbuchs der Leinweber-Innung von 1685 ein Fragment der Weltchronik von Jans dem Enikel entdeckt. Die illuminierte Handschrift des 15. Jahrhunderts, von der weitere Fragmente bekannt sind, wurde im 17. Jahrhundert von einem Regensburger Buchbinder makuliert.
Der Pfarrer des Orts konnte den Text aufgrund einer Google-Suche sofort identifizieren, der Regensburger Germanist Graeme Dunphy lieferte die Einordnung des ungewöhnlichen Funds in die Forschung.
Zum Codex discissus: http://www.handschriftencensus.de/3646
In den Unterlagen des "Goldnen Engels" im mittelfränkischen Engelthal wurde als Umschlag des Notizbuchs der Leinweber-Innung von 1685 ein Fragment der Weltchronik von Jans dem Enikel entdeckt. Die illuminierte Handschrift des 15. Jahrhunderts, von der weitere Fragmente bekannt sind, wurde im 17. Jahrhundert von einem Regensburger Buchbinder makuliert.
Der Pfarrer des Orts konnte den Text aufgrund einer Google-Suche sofort identifizieren, der Regensburger Germanist Graeme Dunphy lieferte die Einordnung des ungewöhnlichen Funds in die Forschung.
Zum Codex discissus: http://www.handschriftencensus.de/3646
KlausGraf - am Donnerstag, 27. Januar 2011, 22:04 - Rubrik: Kodikologie
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The Stanley Kubrick Archives from Pedro Gundar Mota on Vimeo.
Motion Graphics piece produced for 'Pop Up' (Subfilmes 2006), which was an urban culture themed programme on portuguese National televisionSubfilmes 2006
The Stanley Kubrick Archives is the first book to explore Stanley Kubrick's archives and is also the most comprehensive study of the filmmaker to date.
Wolf Thomas - am Donnerstag, 27. Januar 2011, 21:45 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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Wolf Thomas - am Donnerstag, 27. Januar 2011, 21:32 - Rubrik: Wirtschaftsarchive
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Vom 9.8. bis 2.9. "Shanghais Erinnerung an Deutschland" im Rathausfoyer: Nachdem 2005 und 2009 Ausstellungen des Heidelberger stadtarchivs am legendären Bund gezeigt wurden, ist dies die erste im in Heidelberg präsentierte Schau der Shanghai Municipal Archives. Sie erinnert an die frühen deutschen Spuren in der heutigen Mega-City und dokumentiert das mit der wirtschaftlichen Öffnung Chinas seit den 1980er Jahren erneut starke deutsche Element ... bis hin zu dem markanten Engagement, wie es sich dem Betrachter ganz aktuell auf der EXPO darstellt.
via Newsletter des Heidelberger Stadtarchivs.
via Newsletter des Heidelberger Stadtarchivs.
Wolf Thomas - am Donnerstag, 27. Januar 2011, 21:04 - Rubrik: Veranstaltungen
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Eröffnung der China-Ausstellung des Archivs im chinesischen Wuxi: “Cheers Heidelberg! The History of the Heidelberg Breweries and Pubs“. Bislang sahen bereits über 80.000 ChinesInnen die Schau in Wuxi und Shanghai.
Wolf Thomas - am Donnerstag, 27. Januar 2011, 20:57 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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Außenansicht, 24.1.11

Barrierefreier Raumplan im Eingangsbereich, 24.1.11

Flur zum Lesesaal (li.) und zum Filmlesesaal (re.), 24.1.11

Lesesaal, 24.1.11
Dank an die KollegInnen für die Erlaubnis die Fotos der Innenräume hier publizieren zu dürfen.
Wolf Thomas - am Donnerstag, 27. Januar 2011, 20:34 - Rubrik: Kommunalarchive

"Maaret Koskinen, Associate Professor of Cinema Studies, Stockholm university, and renowned Bergman scholar, had barely spoken to Ingmar Bergman until she contacted him regarding the publication of one of his early prose texts. In the midst of the conversation he said, almost in passing: “Listen, I have a room here at Fårö [his home, a small island in the Baltic Sea]. It’s about five by five metres square, and I have collected all kinds of stuff there. It’s a hell of a mess. Would you care to take a look at it?”
On arrival, Dr. Koskinen quickly realised that this ”mess” was an absolute goldmine. The collection contained private letters, business correspondence, notebooks and photographs. But above all, there were piles of drafts and scripts with hand-written director’s notes for both films and stage productions, as well as completely unknown plays, short stories and even an opera libretto written by a very young Bergman. Besides, behind-the-scenes footage relating to eighteen of his films have been donated to the archive, including The Seventh Seal, Wild Strawberries and Scenes from a Marriage.
Maaret Koskinen informed Åse Kleveland, by then CEO of the Swedish Film Institute, of her findings. Ms. Kleveland presented with Bergman a plan for the preservation and administration of this unique collection. As a result, the archive was donated to the newly founded Ingmar Bergman Foundation, consisting of the Swedish Film Institute, the Royal Dramatic Theatre, Sveriges Television and AB Svensk Filmindustri.
Now supplemented by preserved material from his work at the Royal Dramatic Theatre, the collection is located on the premises of the Swedish Film Institute.
The mammoth task of identifying and cataloguing the extensive material is now well under way, and in 2007 a research database will be presented which will be accessible from the website Ingmar Bergman Face to Face."
Homepage
Wolf Thomas - am Donnerstag, 27. Januar 2011, 20:31 - Rubrik: Filmarchive
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"Der Verhaltensforscher Günter Tembrock ist im Alter von 92 Jahren in Berlin gestorben. Tembrock galt als bedeutendster Forscher auf dem Gebiet der Verhaltensbiologie in der DDR.
Er war das dienstälteste Mitglied der Humboldt-Universität (HU), die seinen Tod am Donnerstag mitteilte.
Tembrock schrieb viele Fachaufsätze und verhaltenskundliche Bücher, baute zudem in Berlin das größte Tierstimmenarchiv Europas auf. Es ist heute im Naturkundemuseum untergebracht. Populär wurde Tembrock in der DDR unter anderem mit seiner Fernsehsendung "Rendezvous mit Tieren"."
Quelle: rbb-online.de, Vermischtes v. 27.1.2011
s.a. http://archiv.twoday.net/stories/4978969/ wg. Tierstimmenarchiv
Er war das dienstälteste Mitglied der Humboldt-Universität (HU), die seinen Tod am Donnerstag mitteilte.
Tembrock schrieb viele Fachaufsätze und verhaltenskundliche Bücher, baute zudem in Berlin das größte Tierstimmenarchiv Europas auf. Es ist heute im Naturkundemuseum untergebracht. Populär wurde Tembrock in der DDR unter anderem mit seiner Fernsehsendung "Rendezvous mit Tieren"."
Quelle: rbb-online.de, Vermischtes v. 27.1.2011
s.a. http://archiv.twoday.net/stories/4978969/ wg. Tierstimmenarchiv
Wolf Thomas - am Donnerstag, 27. Januar 2011, 20:23 - Rubrik: Personalia
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"Die Bergung verschütteter Archivalien des Kölner Stadtarchivs wird voraussichtlich erst in der letzten Februarwoche beendet. Eine Zwangspause wegen des Hochwassers habe das für den 31. Januar angedachte Ende der Bergungsarbeiten nach hinten verschoben, sagte Claudia Tiggemann-Klein, Sprecherin des Kölner Stadtarchivs, am Donnerstag (27.01.11).
Seit Anfang dieser Woche werde wieder von sechs bis 22 Uhr an der Unglücksstelle gearbeitet. Täglich seien vier bis fünf Mitarbeiter des Stadtarchivs und viele Hilfskräfte im Einsatz."
Quelle: WDR.de, Kurznachrichten v. 27.1.2011
Seit Anfang dieser Woche werde wieder von sechs bis 22 Uhr an der Unglücksstelle gearbeitet. Täglich seien vier bis fünf Mitarbeiter des Stadtarchivs und viele Hilfskräfte im Einsatz."
Quelle: WDR.de, Kurznachrichten v. 27.1.2011
Wolf Thomas - am Donnerstag, 27. Januar 2011, 20:18 - Rubrik: Kommunalarchive
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In der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main ist die Stelle der Leiterin / des Leiters des Deutschen Exilarchiv 1933 - 1945 (A 14 BBesO /EG 14 TVoeD; Kennziffer F 2011/3) zu besetzen. Den vollstaendigen Text der Stellenausschreibung finden Sie hier: http://www.d-nb.de/aktuell/pdf/stellenausschreibung_dnbf_1103.pdf
via Archivliste.
via Archivliste.
Wolf Thomas - am Donnerstag, 27. Januar 2011, 09:02 - Rubrik: Literaturarchive
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Ort: Außenstelle des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein
Datum: 25.1.2011
Wolf Thomas - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 20:07 - Rubrik: Kommunalarchive
" .... Unter anderem werden die Mehrausgaben nötig, weil die Planungen für die alte «Shedhalle» geändert werden müssen (120.000 Euro), weil im Hauptgebäude mehr Schadstoffe als gedacht gefunden wurden (30.000 Euro), weil für die Baustelle eine Winterheizung nötig ist (15.000 Euro), weil man für das geplante «Boxgym» die Querlüftungsmöglichkeiten vergessen hat (30.000 Euro), weil das Hauptgebäude statisch zum Teil in «deutlich schlechterem Zustand» als erwartet ist (52.500 Euro) und weil man nun Zusatzleistungen bei Tragwerksplanern, Architekten, Bodengutachtern und Fachingenieuren einkaufen muss (50.000 Euro). Außerdem werden weitere 100.000 Euro als Folge diverser Einbrüche während der Bauzeit fällig. Die ebenfalls - wie andere Mieter - noch auf dem Gelände beheimatete Firma Rheinnadel hat laut Verwaltung daraufhin untersagt, dass ihr Grundstücksteil betreten wird. Was zu Problemen bei der Baustellenabwicklung führte. Außerdem ist ein Wachdienst mehrfach pro Nacht am Reichsweg unterwegs.
Kurios muten weitere 95.000 Euro Mehrkosten in der Rechnung an: Diese hat man eigentlich beim Kauf der Regale fürs Stadtarchiv gespart und wollte nun offenbar Lücken bei den Baukosten damit stopfen. das geht aber nun nicht, weil davon Mobiliar fürs Archiv angeschafft wird. Womit besagte Summe nun beim Bauetat fehlt. Alles in allem will die Verwaltung nun 100.000 Euro Rücklage aus dem Gebäudemanagement sowie 60.000 Euro aus Konjunkturpaketmitteln nehmen. Über 330.000 Euro müssen unter dem Strich aus dem Stadtetat locker gemacht werden.
Doch auch das, so befürchtet die FDP, ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Liberalen wollen deswegen am Mittwoch den Beschluss nicht mittragen: «Wir wollen jetzt erst einmal die Verträge sehen, die uns bisher vorenthalten wurden», sagen die Ratsleute Sigrid Moselage, Ruth Crumbach-Trommler und Daniel George. «Da droht ein Fass ohne Boden, viele Fragen sind noch offen. Wir wollen jetzt die Salami ganz auf den Tisch und nicht immer scheibchenweise», ärgert sich Moselage. Ruth Crumbach-Trommler betont, dass man hätte wissen müssen, dass derartige alte Industriebauten «immer eine Wundertüte sind». Bestimmte Dinge hätte man per Gutachten damals feststellen müssen. Da sei aber wohl nicht ganz so genau hingeschaut worden.
Die FDP votierte einst allerdings für das Projekt an dieser Stelle. «Wir mussten davon ausgehen, dass die Zahlen, die uns präsentiert wurden, reell sind», so Sigrid Moselage, «das waren sie aber wohl nicht.»
Insgesamt liegen die Kosten nun bei rund elf Millionen Euro. Während sich die CDU einst bei der Entscheidung enthielt, betonte die damalige rot-grüne Mehrheit, der Kostenrahmen müsse eingehalten werden. Bezüglich der Investitionen betont Michael Rau als Sprecher der Grünen auch heute noch. Auch er erklärt, man müsse sich jetzt die Verträge anschauen und sehen, «wo man den Verkäufer mit ins Boot holen kann» - gerade in Bezug auf Altlasten und Gebäudegründung. Rau betont allerdings auch: «Es ist unzweifelhaft, dass wir das Haus erfolgreich zu Ende bauen werden.» "
Quelle: Aachener Zeitung, 25.1.2011
Kurios muten weitere 95.000 Euro Mehrkosten in der Rechnung an: Diese hat man eigentlich beim Kauf der Regale fürs Stadtarchiv gespart und wollte nun offenbar Lücken bei den Baukosten damit stopfen. das geht aber nun nicht, weil davon Mobiliar fürs Archiv angeschafft wird. Womit besagte Summe nun beim Bauetat fehlt. Alles in allem will die Verwaltung nun 100.000 Euro Rücklage aus dem Gebäudemanagement sowie 60.000 Euro aus Konjunkturpaketmitteln nehmen. Über 330.000 Euro müssen unter dem Strich aus dem Stadtetat locker gemacht werden.
Doch auch das, so befürchtet die FDP, ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Liberalen wollen deswegen am Mittwoch den Beschluss nicht mittragen: «Wir wollen jetzt erst einmal die Verträge sehen, die uns bisher vorenthalten wurden», sagen die Ratsleute Sigrid Moselage, Ruth Crumbach-Trommler und Daniel George. «Da droht ein Fass ohne Boden, viele Fragen sind noch offen. Wir wollen jetzt die Salami ganz auf den Tisch und nicht immer scheibchenweise», ärgert sich Moselage. Ruth Crumbach-Trommler betont, dass man hätte wissen müssen, dass derartige alte Industriebauten «immer eine Wundertüte sind». Bestimmte Dinge hätte man per Gutachten damals feststellen müssen. Da sei aber wohl nicht ganz so genau hingeschaut worden.
Die FDP votierte einst allerdings für das Projekt an dieser Stelle. «Wir mussten davon ausgehen, dass die Zahlen, die uns präsentiert wurden, reell sind», so Sigrid Moselage, «das waren sie aber wohl nicht.»
Insgesamt liegen die Kosten nun bei rund elf Millionen Euro. Während sich die CDU einst bei der Entscheidung enthielt, betonte die damalige rot-grüne Mehrheit, der Kostenrahmen müsse eingehalten werden. Bezüglich der Investitionen betont Michael Rau als Sprecher der Grünen auch heute noch. Auch er erklärt, man müsse sich jetzt die Verträge anschauen und sehen, «wo man den Verkäufer mit ins Boot holen kann» - gerade in Bezug auf Altlasten und Gebäudegründung. Rau betont allerdings auch: «Es ist unzweifelhaft, dass wir das Haus erfolgreich zu Ende bauen werden.» "
Quelle: Aachener Zeitung, 25.1.2011
Wolf Thomas - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 20:03 - Rubrik: Kommunalarchive
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"Sprockhövel möchte das Stadtarchiv in die Nachbarstadt Hattingen verlagern. Die drei mobilen Räume auf dem Hof der Hauptschule werden mittelfristig für die Gemeinschaftsschule benötigt.
Schon vor einiger Zeit wurden im Rahmen der „Interkommunalen Zusammenarbeit“ erste Kontakte geknüpft. Ernsthaftere Verhandlungen dauern an. Zudem muss das Thema in den politischen Gremien Hattingens und Sprockhövels zunächst noch beraten und entschieden werden.
Als neuer Standort kämen bei der Auslagerung des Archivs Räume in der Hattinger Grundschule Rauendahl in Betracht, die von der Stadt Hattingen geschlossen werden soll. Auch das Hattinger Stadtarchiv soll dort eine neue Heimat finden. Doch für die Sprockhöveler gibt es Konkurrenz. Gewichtiger Mitbewerber um die Räume im Rauendahl ist die Hattinger Volkshochschule.
Moralische Bedenken, dass eigene Archiv mit der Geschichtsschreibung von Jahrhunderten in eine andere Stadt zu verlagern, lässt der Leiter der ZGS, Ralph Holze, der die Verhandlungen führt, nicht gelten. Auch anderenorts in NRW würden Archive unter einem Dach zusammenarbeiten. Darauf weist auch Bürgermeister Dr. Klaus Walterscheid auf Nachfrage hin. Eine Zusammenarbeit verschiedener Archive sei unter dem Aspekt von Synergieeffekten mittlerweile üblich, so Walterscheid.
Ein Umzug nach Hattingen sei natürlich auch eine Frage des Mietpreises. Walterscheid: „Im Archivwesen gibt es keine Laufkundschaft, wie bei anderen städtischen Einrichtungen. Wer in einem Archiv etwas gezielt sucht, der scheut auch nicht davor zurück, in die Nachbarstadt zu fahren.“ Das Sprockhöveler Archiv wurde erst vor zweieinhalb Jahren von Haßlinghausen zur Hauptschule Niedersprockhövel verlagert. In Haßlinghausen hatte damals die Musikschule dringenden Bedarf im so genannten „Kulturhaus“ angemeldet.
Untergebracht ist das Sprockhöveler Stadtarchiv seitdem auf dem Schulhof auf etwa 180 Quadratmetern in drei von vier Raummodulen (Klassenräume) der Hauptschule. Doch in den beiden vergangenen Jahren ist das Archiv gewachsen. Vor der Verlagerung auf den Schulhof hatte die Stadt damals um Standortangebote aus der Bevölkerung gebeten. Verhandlungen scheiterten an zu hohen Mietpreisforderungen. Im Rauendahl würden für das Archiv etwa 300 Quadratmeter zur Verfügung stehen."
Quelle: derwesten.de, 26.1.11
Schon vor einiger Zeit wurden im Rahmen der „Interkommunalen Zusammenarbeit“ erste Kontakte geknüpft. Ernsthaftere Verhandlungen dauern an. Zudem muss das Thema in den politischen Gremien Hattingens und Sprockhövels zunächst noch beraten und entschieden werden.
Als neuer Standort kämen bei der Auslagerung des Archivs Räume in der Hattinger Grundschule Rauendahl in Betracht, die von der Stadt Hattingen geschlossen werden soll. Auch das Hattinger Stadtarchiv soll dort eine neue Heimat finden. Doch für die Sprockhöveler gibt es Konkurrenz. Gewichtiger Mitbewerber um die Räume im Rauendahl ist die Hattinger Volkshochschule.
Moralische Bedenken, dass eigene Archiv mit der Geschichtsschreibung von Jahrhunderten in eine andere Stadt zu verlagern, lässt der Leiter der ZGS, Ralph Holze, der die Verhandlungen führt, nicht gelten. Auch anderenorts in NRW würden Archive unter einem Dach zusammenarbeiten. Darauf weist auch Bürgermeister Dr. Klaus Walterscheid auf Nachfrage hin. Eine Zusammenarbeit verschiedener Archive sei unter dem Aspekt von Synergieeffekten mittlerweile üblich, so Walterscheid.
Ein Umzug nach Hattingen sei natürlich auch eine Frage des Mietpreises. Walterscheid: „Im Archivwesen gibt es keine Laufkundschaft, wie bei anderen städtischen Einrichtungen. Wer in einem Archiv etwas gezielt sucht, der scheut auch nicht davor zurück, in die Nachbarstadt zu fahren.“ Das Sprockhöveler Archiv wurde erst vor zweieinhalb Jahren von Haßlinghausen zur Hauptschule Niedersprockhövel verlagert. In Haßlinghausen hatte damals die Musikschule dringenden Bedarf im so genannten „Kulturhaus“ angemeldet.
Untergebracht ist das Sprockhöveler Stadtarchiv seitdem auf dem Schulhof auf etwa 180 Quadratmetern in drei von vier Raummodulen (Klassenräume) der Hauptschule. Doch in den beiden vergangenen Jahren ist das Archiv gewachsen. Vor der Verlagerung auf den Schulhof hatte die Stadt damals um Standortangebote aus der Bevölkerung gebeten. Verhandlungen scheiterten an zu hohen Mietpreisforderungen. Im Rauendahl würden für das Archiv etwa 300 Quadratmeter zur Verfügung stehen."
Quelle: derwesten.de, 26.1.11
Wolf Thomas - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 19:58 - Rubrik: Kommunalarchive
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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34090/1.html
http://greenleaks.com/ für Dokumente mit Umweltbezug ist noch leer
Siehe auch
http://blog.zeit.de/leaks-blog/2011/01/25/die-welle-rollt/
aus dem lesenswerten Leaks Blog der ZEIT
http://blog.zeit.de/leaks-blog
http://greenleaks.com/ für Dokumente mit Umweltbezug ist noch leer
Siehe auch
http://blog.zeit.de/leaks-blog/2011/01/25/die-welle-rollt/
aus dem lesenswerten Leaks Blog der ZEIT
http://blog.zeit.de/leaks-blog
KlausGraf - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 19:41 - Rubrik: Informationsfreiheit und Transparenz
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http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,741690,00.html
"Mit seiner Enquete-Kommission zum Internet gibt sich der Bundestag modern - doch nun wird das Gremium vom Ältestenrat zurückgepfiffen: Die ursprünglich vereinbarte Bürger-Mitarbeit im Netz ist plötzlich nicht mehr gewollt. Die Opposition ist entsetzt."
http://gruen-digital.de/2011/01/epartizipation-im-bundestag-eine-grosse-chance-wurde-vertan/ mit weiteren Hinweisen
"Mit seiner Enquete-Kommission zum Internet gibt sich der Bundestag modern - doch nun wird das Gremium vom Ältestenrat zurückgepfiffen: Die ursprünglich vereinbarte Bürger-Mitarbeit im Netz ist plötzlich nicht mehr gewollt. Die Opposition ist entsetzt."
http://gruen-digital.de/2011/01/epartizipation-im-bundestag-eine-grosse-chance-wurde-vertan/ mit weiteren Hinweisen
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http://archive.witness.org/2009/10/07/archives-the-problem-of-access-in-post-authoritarian-regimes/
"As a matter of discussion, it may be instructive to look at how many post-authoritarian countries in Eastern Europe and elsewhere have addressed their archives of repression."
"As a matter of discussion, it may be instructive to look at how many post-authoritarian countries in Eastern Europe and elsewhere have addressed their archives of repression."
KlausGraf - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 19:31 - Rubrik: English Corner
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http://webevangelisten.de/muenchen-erlaesst-informationsfreiheitssatzung/
Text:
http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/2242932.pdf
Text:
http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/2242932.pdf
KlausGraf - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 19:17 - Rubrik: Informationsfreiheit und Transparenz
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http://hungarianarchives.com/about/
A proposed law may lead to the destruction of Hungarian secret police documents preserved by the Historical Archives of Hungarian State Security
In what serves as a very disturbing development for anyone with an interest in Hungary’s Cold War history, the Hungarian government is preparing to enact a new law which may lead to the blatant, politically-motivated sanitization of the country’s communist past. Allegedly out of a concern for privacy rights, citizens who were spied upon or observed by the previous regime’s state security officers may now not only ask to view their files at the Archives of Hungarian State Security in Budapest, but may also remove these preserved archival documents from the reading room, take them home and have them destroyed.
According to Bence Rétvári, a secretary of state in Hungary’s Ministry of Justice, ”A constitutional system cannot preserve documents collected through anti-constitutional means, as these are the immoral documents of an immoral regime.” The government decree makes it permissible to remove and destroy irreplaceable archival documents. Were Rétvári’s warped logic also used by authorities in other countries, we could no longer produce histories of the world’s most dictatorial and genocidal regimes.
See also
http://goo.gl/r1PTU
The proposed bill on how to deal with the country’s past is a stunning example of bureaucratic idiocy mixed with a wish to sanitize the historical record for political purposes. Bence Retvari, the parliamentary secretary of state at Hungary’s Ministry of Justice, announced that it is unethical for a democratic state to preserve in its public archives the “immoral documents of an immoral regime.” As such, the government will soon make it possible for affected citizens to remove and destroy original, irreplaceable documents on the country’s communist past. The documents in question include thousands of secret police files currently available to professional researchers at the Historical Archives of Hungarian State Security, as well as a separate collection of unreleased data on over 50,000 communist state security officers, encrypted on magnetic tape.
Both collections are sensitive, but documents declassified over the past 10 years have been essential to understanding the nature and scope of four decades’ worth of communist rule in Hungary. The prospect of government bureaucrats removing irreplaceable documents from public archives because they are deemed “immoral” harkens back to Europe’s darkest twentieth century dictatorships. Using the government’s warped logic, they might as well go all the way and destroy the records of interwar Hungary and light a fire under the boxes of documents detailing the history of the Habsburgs.

A proposed law may lead to the destruction of Hungarian secret police documents preserved by the Historical Archives of Hungarian State Security
In what serves as a very disturbing development for anyone with an interest in Hungary’s Cold War history, the Hungarian government is preparing to enact a new law which may lead to the blatant, politically-motivated sanitization of the country’s communist past. Allegedly out of a concern for privacy rights, citizens who were spied upon or observed by the previous regime’s state security officers may now not only ask to view their files at the Archives of Hungarian State Security in Budapest, but may also remove these preserved archival documents from the reading room, take them home and have them destroyed.
According to Bence Rétvári, a secretary of state in Hungary’s Ministry of Justice, ”A constitutional system cannot preserve documents collected through anti-constitutional means, as these are the immoral documents of an immoral regime.” The government decree makes it permissible to remove and destroy irreplaceable archival documents. Were Rétvári’s warped logic also used by authorities in other countries, we could no longer produce histories of the world’s most dictatorial and genocidal regimes.
See also
http://goo.gl/r1PTU
The proposed bill on how to deal with the country’s past is a stunning example of bureaucratic idiocy mixed with a wish to sanitize the historical record for political purposes. Bence Retvari, the parliamentary secretary of state at Hungary’s Ministry of Justice, announced that it is unethical for a democratic state to preserve in its public archives the “immoral documents of an immoral regime.” As such, the government will soon make it possible for affected citizens to remove and destroy original, irreplaceable documents on the country’s communist past. The documents in question include thousands of secret police files currently available to professional researchers at the Historical Archives of Hungarian State Security, as well as a separate collection of unreleased data on over 50,000 communist state security officers, encrypted on magnetic tape.
Both collections are sensitive, but documents declassified over the past 10 years have been essential to understanding the nature and scope of four decades’ worth of communist rule in Hungary. The prospect of government bureaucrats removing irreplaceable documents from public archives because they are deemed “immoral” harkens back to Europe’s darkest twentieth century dictatorships. Using the government’s warped logic, they might as well go all the way and destroy the records of interwar Hungary and light a fire under the boxes of documents detailing the history of the Habsburgs.

KlausGraf - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 19:07 - Rubrik: English Corner
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Der Bericht zum Thema Schatzregal läuft morgen am Donnerstag, den 27.01. im hr, in der Sendung "Hauptsache Kultur" um 22.45 Uhr (Wiederholung Freitag, 4.50 Uhr und Sonntag, 10.15 Uhr.
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=schatzregal
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=schatzregal
KlausGraf - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 17:49 - Rubrik: Archivrecht
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http://www.manuscripta-mediaevalia.de/obj90445646,T.html
Früher kam man schnell und bequem von einem Registereintrag zur Katalogseite des gedruckten Katalogs (sofern digitalisiert). Das ist bei der in Darmstadt digitalisierten Handschrift des Träumenden Mönchs nun nicht mehr möglich, es fehlt sogar ein Link auf die Startseite des entsprechenden Katalogs. Dieses völlig verkorkste benutzerunfreundliche, sehr viel langsamere System wird uns als "Fortschritt" verkauft!
http://www.handschriftencensus.de/8602
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0471_a027_jpg.htm
Früher kam man schnell und bequem von einem Registereintrag zur Katalogseite des gedruckten Katalogs (sofern digitalisiert). Das ist bei der in Darmstadt digitalisierten Handschrift des Träumenden Mönchs nun nicht mehr möglich, es fehlt sogar ein Link auf die Startseite des entsprechenden Katalogs. Dieses völlig verkorkste benutzerunfreundliche, sehr viel langsamere System wird uns als "Fortschritt" verkauft!
http://www.handschriftencensus.de/8602
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0471_a027_jpg.htm
KlausGraf - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 17:33 - Rubrik: Kodikologie
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Het Digitaal Vrouwenlexicon van Nederland (DVN) biedt informatie over de opmerkelijkste vrouwen uit de geschiedenis van Nederland en zijn overzeese gebiedsdelen van de vroegste tijden tot circa 1850.
http://www.inghist.nl/Onderzoek/Projecten/DVN
http://www.inghist.nl/Onderzoek/Projecten/DVN
KlausGraf - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 16:16 - Rubrik: Frauenarchive
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http://othes.univie.ac.at/12247/
Gangelmayer, Franz Josef (2010) Das Parteiarchivwesen der NSDAP. Rekonstruktionsversuch des Gauarchivs der NSDAP-Wien.
Dissertation, Universität Wien.
"Das Verhältnis des Nationalsozialismus zur Vergangenheit gestaltete sich sehr ambivalent. Während zur Legitimierung der NS-Herrschaft Parallelen zur deutschen Geschichte gezogen wurden, versuchten „geschichtsfeindliche Strömungen“ die junge „revolutionäre Bewegung“ als radikalen Neubeginn auszugeben. Während somit einige historische Ereignisse mystifiziert in das „parteitreue“ Geschichtsbild aufgenommen wurden, wurden andere Zeitgeschehen davon gänzlich ausgeklammert oder verklärt.
Eine besondere Stellung nahmen dabei die Parteiarchive der NSDAP ein, die nicht nur die Quellen für die parteiamtliche Geschichtsschreibung sammelten und verwahrten, sondern diese auch der Öffentlichkeit bei Ausstellungen präsentierten und sich infolgedessen als Dienststelle der Partei maßgeblich an der Propaganda beteiligten. Das Hauptarchiv der NSDAP in München und die 43 Gauarchive der einzelnen Gaue trugen mit Unterstützung der Bevölkerung und der Gestapo das für sie wichtig erscheinende Material zusammen. Während die Gauarchive mikrogeschichtlich die Vergangenheit und die politischen Aktionen der Nationalsozialisten in ihrem Gau akribisch festhalten und interpretieren sollten, versuchte das Hauptarchiv eine umfassende Parteigeschichte zu erstellen. Die dafür notwendigen Materialien erhielt es von den jeweiligen Gauarchiven, die quasi als verlängerter Arm des Hauptarchivs in ihrem Gau Archivalien zusammentrugen und nach München sandten.
Obwohl das Hauptarchiv einheitliche Richtlinien für den Aufbau und die Arbeitstätigkeiten der Gauarchive erließ, waren diese, je nach persönlichen Ambitionen der meist ehrenamtlichen Gauarchivleiter/innen, sehr unterschiedlich organisiert und aufgebaut. Allen gleich war jedoch der Versuch, die „gelebte Erinnerung“ emotional zu inszenieren, nach eigenen Richtlinien zu interpretieren und der Bevölkerung zu präsentieren. Somit geben die noch vorhandenen Unterlagen der Gauarchive heute einen wertvollen Einblick in das Selbstverständnis und die Selbstlegitimation der NSDAP."
Gangelmayer, Franz Josef (2010) Das Parteiarchivwesen der NSDAP. Rekonstruktionsversuch des Gauarchivs der NSDAP-Wien.
Dissertation, Universität Wien.
"Das Verhältnis des Nationalsozialismus zur Vergangenheit gestaltete sich sehr ambivalent. Während zur Legitimierung der NS-Herrschaft Parallelen zur deutschen Geschichte gezogen wurden, versuchten „geschichtsfeindliche Strömungen“ die junge „revolutionäre Bewegung“ als radikalen Neubeginn auszugeben. Während somit einige historische Ereignisse mystifiziert in das „parteitreue“ Geschichtsbild aufgenommen wurden, wurden andere Zeitgeschehen davon gänzlich ausgeklammert oder verklärt.
Eine besondere Stellung nahmen dabei die Parteiarchive der NSDAP ein, die nicht nur die Quellen für die parteiamtliche Geschichtsschreibung sammelten und verwahrten, sondern diese auch der Öffentlichkeit bei Ausstellungen präsentierten und sich infolgedessen als Dienststelle der Partei maßgeblich an der Propaganda beteiligten. Das Hauptarchiv der NSDAP in München und die 43 Gauarchive der einzelnen Gaue trugen mit Unterstützung der Bevölkerung und der Gestapo das für sie wichtig erscheinende Material zusammen. Während die Gauarchive mikrogeschichtlich die Vergangenheit und die politischen Aktionen der Nationalsozialisten in ihrem Gau akribisch festhalten und interpretieren sollten, versuchte das Hauptarchiv eine umfassende Parteigeschichte zu erstellen. Die dafür notwendigen Materialien erhielt es von den jeweiligen Gauarchiven, die quasi als verlängerter Arm des Hauptarchivs in ihrem Gau Archivalien zusammentrugen und nach München sandten.
Obwohl das Hauptarchiv einheitliche Richtlinien für den Aufbau und die Arbeitstätigkeiten der Gauarchive erließ, waren diese, je nach persönlichen Ambitionen der meist ehrenamtlichen Gauarchivleiter/innen, sehr unterschiedlich organisiert und aufgebaut. Allen gleich war jedoch der Versuch, die „gelebte Erinnerung“ emotional zu inszenieren, nach eigenen Richtlinien zu interpretieren und der Bevölkerung zu präsentieren. Somit geben die noch vorhandenen Unterlagen der Gauarchive heute einen wertvollen Einblick in das Selbstverständnis und die Selbstlegitimation der NSDAP."
KlausGraf - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 16:12 - Rubrik: Parteiarchive
http://collections.yadvashem.org/photosarchive
Der Internetdienstleister Google und die israelische Gedenkstätte Yad Vashem kooperieren, um die größte historische Dokumentensammlung über den Holocaust im Internet verfügbar zu machen. In einem ersten Schritt wurden nun anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktags am morgigen 27. Januar fast 140.000 hochauflösende Bilder aus dem Yad-Vashem-Archiv ins Web gestellt.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-digitalisiert-Dokumente-fuer-Holocaust-Gedenken-1177323.html
http://collections.yadvashem.org/photosarchive/en-us/77169_71928.html
Der Internetdienstleister Google und die israelische Gedenkstätte Yad Vashem kooperieren, um die größte historische Dokumentensammlung über den Holocaust im Internet verfügbar zu machen. In einem ersten Schritt wurden nun anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktags am morgigen 27. Januar fast 140.000 hochauflösende Bilder aus dem Yad-Vashem-Archiv ins Web gestellt.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-digitalisiert-Dokumente-fuer-Holocaust-Gedenken-1177323.html

KlausGraf - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 16:04 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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Da für die Digitalisierung keine Mittel zur Verfügung stehen, ist die Bibliothek mit dem in Potsdam ansässigen Verlag Klaus Becker gewissermaßen eine Öffentlich-Private-Partnerschaft eingegangen. Der Verlag verkauft ausgewählte Werke, um die Finanzierung abzusichern. Grundsätzlich können alle Digitalisate in den Räumen der Bibliothek eingesehen werden. Nach und nach werden die Digitalisate gemeinfrei vollständig ins Internet gestellt und können damit durch die DDB auch nachgewiesen werden
http://www.blha.de/FilePool/1_Neu_Newsletter_Archiv_1_2011.pdf
Ein fragwürdiges Modell!
Man schaudert übrigens, wenn man den dilettantischen Internetauftritt der Bibliothek besucht. Fossilen Charakter hat die dortige Linksammlung:
http://www.bibliothek.potsdam.de/links.htm
Update:
http://www.potsdam.de/cms/beitrag/10072663/966975/
http://opus.kobv.de/slbp/abfrage_collections.php?coll_id=1490&la=de aber Zugriffsbeschränkung: geschlossene Benutzergruppe (SLBP)
Unkritisch:
http://bibliothekarisch.de/blog/2011/02/18/brandenburger-raritaeten-zur-preussisch-brandenburgischen-geschichte-werden-digitalisiert/
http://www.blha.de/FilePool/1_Neu_Newsletter_Archiv_1_2011.pdf
Ein fragwürdiges Modell!
Man schaudert übrigens, wenn man den dilettantischen Internetauftritt der Bibliothek besucht. Fossilen Charakter hat die dortige Linksammlung:
http://www.bibliothek.potsdam.de/links.htm
Update:
http://www.potsdam.de/cms/beitrag/10072663/966975/
http://opus.kobv.de/slbp/abfrage_collections.php?coll_id=1490&la=de aber Zugriffsbeschränkung: geschlossene Benutzergruppe (SLBP)
Unkritisch:
http://bibliothekarisch.de/blog/2011/02/18/brandenburger-raritaeten-zur-preussisch-brandenburgischen-geschichte-werden-digitalisiert/
KlausGraf - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 15:10 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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J. Kemper - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 13:39 - Rubrik: Veranstaltungen
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http://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/digi/digilit.html
bzw.
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/_md_search
bzw.
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/_md_search
KlausGraf - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 09:24 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Überschwang ist diesem Blog oft fremd, aber eine der großzügigsten und besten Entscheidungen auf dem Gebiet der Provenienzforschung war Paul Needhams Entschluss, seinen mühevoll zusammengetragenen IPI öffentlich und Open Access zugänglich zu machen:
http://ipi.cerl.org
http://archiv.twoday.net/stories/11477119/
Gerade hat das Inkunabelprojektblog über die Identifizierung eines Bucheigentümers mit dem Heidelberger Professor Creuzer berichtet (und als Dank Mitteilungen über Bücher aus der Bibliothek eines Schweizer Patriziers von Erlach angeschlossen):
http://www.lib.cam.ac.uk/deptserv/rarebooks/incblog/?p=851
Ich kann auch ein Beispiel für einen glücklichen Fund beibringen, der dem IPI verdankt wird. Die UB Heidelberg hat den Katalog 144 von Paul Graupe aus dem jahr 1935 digitalisiert, der auch einige Handschriften und etliche Inkunabeln verzeichnet. Zunächst fiel mir ein Besitzvermerk der Münchnerin Anna Reitmor auf, der in gleichem Wortlaut auch in der Datenbank von BSB-Ink bei 4 Titeln begegnet:
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/graupe1935_05_24/0019
"Diese Anna Reitmorin war eine Frau von erlesener Bildung und Gelehrsamkeit; sie
besaß eine Bücherei mit vielen alten Drucken. Um die Geschichte der Stadt München
hat sie sich unsterbliches Verdienst erworben dadurch, daß sie das Münchener Gedenkbuch
des Bürgermeisters Jürg Kazmair (1397—1417) über die Münchener Unruhen vor
der Vernichtung rettete. (Vgl. Chronik der deutschen Städte, Bd. 15, 1878)." (OCR der UB Heidelberg)
Dann fiel mein Blick auf die Beschreibung einer Ausgabe der Würzburger Synodalstatuten
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/graupe1935_05_24/0023
"Der Band stammt aus dem Besitz des Johannes Wydhössel, der im Anfang des
16. Jahrhunderts Pastor zu Herzogenaurach in Oberfranken (bei Erlangen) war.
Dieser Geistliche hat dem gedruckten Texte sehr umfangreiche eigenhändige Manuskripte
in lateinischer und deutscher Sprache, etwa 90 Bl., beigefügt:
Verzeichnis der den einzelnen Aposteln zugeteilten Edelsteine. Lateinische Gedächtnis- >
verse über die Hauptstücke des Katechismus. Sprichwörter von der Schlechtigkeit
der Weiber. Deutsche Verse von den sieben freien Künsten. Mandat des Bischofs von
Bamberg Weigand von Bedwitz betr. eine Prozession um eine gute Ernte, dat.
6. Aug. 1529.
(Hilarius von Leiimeritz:) Tractatus contra perfidiam aliquorum Bohemorum
catholicus. Abschrift des Druckes Strassburg 1485 (Hain 8663), von Wydhössel im
Jahre 1525 gemacht. TO Bl.
Reichhaltige Sammlung von deutschen medizinischen Rezepten gegen allerlei
Krankheiten, auch Syphilis, für Salben, Pflaster, Tränke. 8 Bl.
Etzliche ketzerische artickel mit antzeygung irs Ursprungs. Über die Sekten der
Waldenser und Annen von Lyon, über Joh. Wiclif, Joh. Hus und Petrus von Dresden,
mit einem kurzen lateinischen Nachwort über Luther, dat. 1. Dez. 1522. 6 Bl.
Tyttel puchlein, wye man bryeffsol schreyben. 3 Bl. Kurze Beichtformeln. Zwei
Briefe an Wydhössel (Abschriften), von dem Propst Georg Behaim aus Nürnberg
4. Jan. 1516 und von Johannes episc. Nycopolensis suffraganeus Herbipolensis aus
Würzburg 1516.
Aus späterer Zeit steht auf der ersten Seite: M. Justus Jacobus Leibnitz emit Norim-
bergae 1661. Auf dem Vorsatzblatt ein altes Wappen-Exlibris: Ed: Finch Dan:
Comitis de Winchilsea u. Nottingham Filius natu Minimus." (Auch hier zitiere ich die Heidelberger OCR, wobei ich auf Eingriffe bewusst verzichte, um einen Eindruck von der Güte der Texterkennung zu geben.)
Der Herzogenauracher Pfarrer Johann Wydhössel ist durch sein Pfarrbuch im Pfarrarchiv Herzogenaurach bekannt geworden, das Aufzeichnungen 1503-1532 enthält und von Otto Meyer im Herzogenauracher Heimatbuch 1949 vorgestellt worden war (in einem meiner Stadtpatron-Ordner fand sich eine Kopie aus dem Wiederabdruck in: Varia Franconiae Historica II, 1981, 532ff.). Er war Nürnberger, studierte in Heidelberg 1486, feierte 1493 Primiz in Nürnberg. Nach 8 Jahren als Sebalduskaplan in Nürnberg wurde er 1503 Pfarrer in Herzogenaurach, wo er bis zu seinem Tod am 1.10.1532 wirkte (ebd. S. 535f.).
Eine genauere Analyse des 1935 verkauften Sammelbandes bzw. seiner handschriftlichen Teile wäre sicher nicht nur für die Herzogenauracher Lokalforschung von Interesse. Nur dem Nachweis in Needhams IPI ("Wydhössel, Johann: Harv. 958") verdanke ich es, dass ich nun schon über den Verbleib des Bandes Auskunft geben kann. Er gehört der Houghton-Library von Harvard und wird im dortigen OPAC so beschrieben:
"Houghton Inc 2675 (A) (17.2) [Original printed edition.] [Bound with: Statuta synodalia Bambergensia. Impressum Bamberge : Per prouidum virum Johannem Pfeill, Anno D[omi]ni 1509, die vltima Augusti -- Tractatus contra perfidiam aliquorum Bohemorum catholicus / [Hilarius z Litoměřic] ; Johann Wydhössel (MS., dated 1525: 70 leaves) -- Eyn gemein Regiment pro D[omi]no Hartma[n]no Sacellano (MS., dated 1515: 17 leaves)] [Initials, paragraph marks, and capital strokes added in red; MS quiring; leaves numbered in MS.] [Short MS extracts of a religious nature, Latin and German, in an early 16th-century hand, on [a]1r and [t]6v.] [MS ownership notation on [a]2r, "M. Justus Jacobus Leibnitz emit Noribergae 1661"; from the library of Edward Finch-Hatton, with his engraved bookplate] [Bound in half 16th-century blind-stamped pigskin and wooden boards; brass clasp plates on back cover, latches on front, clasps with pigskin thongs.] "
Es scheint so, als ob keine handschriftlichen Teile entfernt worden sind, denn 70+17 Bl. entspricht etwa den ca. 90 Bl. der Graupe-Beschreibung. Vermutlich enthalten die 17 Bl. die verschiedenen dort genannten anderen Texte.
Ob der Band der Herzogenauracher Forschung bereits bekannt war, wird noch zu klären sein. Update: Er war nicht bekannt, Mitteilung von Irene Lederer M.A., Stadtarchiv Herzogenaurach, die mit dem lapidaren Vermerk "Vielen Dank für den Hinweis." jegliche Begeisterung vermissen ließ.
#forschung
Tilman AB fotografierte die Pfarrkirche von Herzogenaurach für die Wikipedia (PD)
http://ipi.cerl.org
http://archiv.twoday.net/stories/11477119/
Gerade hat das Inkunabelprojektblog über die Identifizierung eines Bucheigentümers mit dem Heidelberger Professor Creuzer berichtet (und als Dank Mitteilungen über Bücher aus der Bibliothek eines Schweizer Patriziers von Erlach angeschlossen):
http://www.lib.cam.ac.uk/deptserv/rarebooks/incblog/?p=851
Ich kann auch ein Beispiel für einen glücklichen Fund beibringen, der dem IPI verdankt wird. Die UB Heidelberg hat den Katalog 144 von Paul Graupe aus dem jahr 1935 digitalisiert, der auch einige Handschriften und etliche Inkunabeln verzeichnet. Zunächst fiel mir ein Besitzvermerk der Münchnerin Anna Reitmor auf, der in gleichem Wortlaut auch in der Datenbank von BSB-Ink bei 4 Titeln begegnet:
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/graupe1935_05_24/0019
"Diese Anna Reitmorin war eine Frau von erlesener Bildung und Gelehrsamkeit; sie
besaß eine Bücherei mit vielen alten Drucken. Um die Geschichte der Stadt München
hat sie sich unsterbliches Verdienst erworben dadurch, daß sie das Münchener Gedenkbuch
des Bürgermeisters Jürg Kazmair (1397—1417) über die Münchener Unruhen vor
der Vernichtung rettete. (Vgl. Chronik der deutschen Städte, Bd. 15, 1878)." (OCR der UB Heidelberg)
Dann fiel mein Blick auf die Beschreibung einer Ausgabe der Würzburger Synodalstatuten
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/graupe1935_05_24/0023
"Der Band stammt aus dem Besitz des Johannes Wydhössel, der im Anfang des
16. Jahrhunderts Pastor zu Herzogenaurach in Oberfranken (bei Erlangen) war.
Dieser Geistliche hat dem gedruckten Texte sehr umfangreiche eigenhändige Manuskripte
in lateinischer und deutscher Sprache, etwa 90 Bl., beigefügt:
Verzeichnis der den einzelnen Aposteln zugeteilten Edelsteine. Lateinische Gedächtnis- >
verse über die Hauptstücke des Katechismus. Sprichwörter von der Schlechtigkeit
der Weiber. Deutsche Verse von den sieben freien Künsten. Mandat des Bischofs von
Bamberg Weigand von Bedwitz betr. eine Prozession um eine gute Ernte, dat.
6. Aug. 1529.
(Hilarius von Leiimeritz:) Tractatus contra perfidiam aliquorum Bohemorum
catholicus. Abschrift des Druckes Strassburg 1485 (Hain 8663), von Wydhössel im
Jahre 1525 gemacht. TO Bl.
Reichhaltige Sammlung von deutschen medizinischen Rezepten gegen allerlei
Krankheiten, auch Syphilis, für Salben, Pflaster, Tränke. 8 Bl.
Etzliche ketzerische artickel mit antzeygung irs Ursprungs. Über die Sekten der
Waldenser und Annen von Lyon, über Joh. Wiclif, Joh. Hus und Petrus von Dresden,
mit einem kurzen lateinischen Nachwort über Luther, dat. 1. Dez. 1522. 6 Bl.
Tyttel puchlein, wye man bryeffsol schreyben. 3 Bl. Kurze Beichtformeln. Zwei
Briefe an Wydhössel (Abschriften), von dem Propst Georg Behaim aus Nürnberg
4. Jan. 1516 und von Johannes episc. Nycopolensis suffraganeus Herbipolensis aus
Würzburg 1516.
Aus späterer Zeit steht auf der ersten Seite: M. Justus Jacobus Leibnitz emit Norim-
bergae 1661. Auf dem Vorsatzblatt ein altes Wappen-Exlibris: Ed: Finch Dan:
Comitis de Winchilsea u. Nottingham Filius natu Minimus." (Auch hier zitiere ich die Heidelberger OCR, wobei ich auf Eingriffe bewusst verzichte, um einen Eindruck von der Güte der Texterkennung zu geben.)
Der Herzogenauracher Pfarrer Johann Wydhössel ist durch sein Pfarrbuch im Pfarrarchiv Herzogenaurach bekannt geworden, das Aufzeichnungen 1503-1532 enthält und von Otto Meyer im Herzogenauracher Heimatbuch 1949 vorgestellt worden war (in einem meiner Stadtpatron-Ordner fand sich eine Kopie aus dem Wiederabdruck in: Varia Franconiae Historica II, 1981, 532ff.). Er war Nürnberger, studierte in Heidelberg 1486, feierte 1493 Primiz in Nürnberg. Nach 8 Jahren als Sebalduskaplan in Nürnberg wurde er 1503 Pfarrer in Herzogenaurach, wo er bis zu seinem Tod am 1.10.1532 wirkte (ebd. S. 535f.).
Eine genauere Analyse des 1935 verkauften Sammelbandes bzw. seiner handschriftlichen Teile wäre sicher nicht nur für die Herzogenauracher Lokalforschung von Interesse. Nur dem Nachweis in Needhams IPI ("Wydhössel, Johann: Harv. 958") verdanke ich es, dass ich nun schon über den Verbleib des Bandes Auskunft geben kann. Er gehört der Houghton-Library von Harvard und wird im dortigen OPAC so beschrieben:
"Houghton Inc 2675 (A) (17.2) [Original printed edition.] [Bound with: Statuta synodalia Bambergensia. Impressum Bamberge : Per prouidum virum Johannem Pfeill, Anno D[omi]ni 1509, die vltima Augusti -- Tractatus contra perfidiam aliquorum Bohemorum catholicus / [Hilarius z Litoměřic] ; Johann Wydhössel (MS., dated 1525: 70 leaves) -- Eyn gemein Regiment pro D[omi]no Hartma[n]no Sacellano (MS., dated 1515: 17 leaves)] [Initials, paragraph marks, and capital strokes added in red; MS quiring; leaves numbered in MS.] [Short MS extracts of a religious nature, Latin and German, in an early 16th-century hand, on [a]1r and [t]6v.] [MS ownership notation on [a]2r, "M. Justus Jacobus Leibnitz emit Noribergae 1661"; from the library of Edward Finch-Hatton, with his engraved bookplate] [Bound in half 16th-century blind-stamped pigskin and wooden boards; brass clasp plates on back cover, latches on front, clasps with pigskin thongs.] "
Es scheint so, als ob keine handschriftlichen Teile entfernt worden sind, denn 70+17 Bl. entspricht etwa den ca. 90 Bl. der Graupe-Beschreibung. Vermutlich enthalten die 17 Bl. die verschiedenen dort genannten anderen Texte.
Ob der Band der Herzogenauracher Forschung bereits bekannt war, wird noch zu klären sein. Update: Er war nicht bekannt, Mitteilung von Irene Lederer M.A., Stadtarchiv Herzogenaurach, die mit dem lapidaren Vermerk "Vielen Dank für den Hinweis." jegliche Begeisterung vermissen ließ.
#forschung
KlausGraf - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 08:09 - Rubrik: Kodikologie
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"Die Geschichte des Amtes Burbach lagerte bislang mehr oder weniger unbeachtet in Regalen des Rathauses. Seit September 2010 bringt Archivarin Patricia Ottilie Licht ins Dunkel der Historie.
Die älteste Akte, die Patricia Ottilie bisher in den Katakomben des Burbacher Rathauses entdeckte, stammt aus dem Jahre 1784. Sie ist exakt 208 Jahre vor der Geburt der ersten Archivarin der Gemeinde Burbach angelegt worden. Es handelt sich um ein Rundschreiben der Nassauischen Regierung, das die Verwaltung von Kirchhöfen regelte.
"Es ist sehr spannend, die alten Schriftstücke aufzuarbeiten", zog die seit September letzten Jahres im Rathaus tätige 19-Jährige im Gespräch mit der Siegener Zeitung am Dienstag eine erste Bilanz. Auf Beschluss des Rates hin wurde im Vorjahr die Stelle ausgeschrieben. 22 Bewerbungen lagen Rolf Winkel, dem Fachbereichsleiter Zentrale Dienste, vor. Patricia Ottilie konnte sich schließlich über die Halbtagsstelle freuen.
"Ich habe während meiner Schulzeit mehrere Praktika in Archiven absolviert und war von der Arbeit begeistert," erklärte die in Sachsen-Anhalt aufgewachsene Neu-Burbacherin. Nach ihrer dreijährigen Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Archiv (FAMI) im Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig hat sie nun den Aufbau des Archivs in Burbach übernommen.
Nachdem sie sich in den zahlreichen Archivräumen im Keller des Rathauses einen ersten Überblick über mehrere hundert laufende Meter Regale verschafft hatte, sortiert sie nun Akte für Akte. "Schutzanzug und Handschuhe sind bei der Sichtung im Keller öfters angebracht", berichtet sie von ihren ersten Kontakten mit der teils schon arg verstaubten Geschichte des Amtes Burbach. Mit Schwamm und Teppichmesser werden die Schriftstücke gesäubert und von Metallklammern befreit. Die neigen zur Rostbildung. Da sind die alten Akten sogar pflegeleichter. Sie wurden noch mit Fadenheftung in der Kladde fixiert. "Darum sind sie zwar am Rand schon einmal zerfleddert, der Inhalt befindet sich aber in gutem Zustand", plauderte die Expertin aus dem "Archivkästchen". Nach der ersten Sichtung werden die Akten themenmäßig einsortiert, nummeriert und in der zentralen Datenbank mit einer speziellen Archivsoftware erfasst. Auf die Frage des SZ-Redakteurs nach dem ältesten Schriftstück tippt Patricia Ottilie einige Stichwort und Zahlen in ihren Computer. "Ich hole schnell die Nummer 11 aus dem Keller", verschwindet sie kurz auf dem Flur, um wenige Minuten später die eingangs beschriebene Akte aus dem Regal zu holen. Beim Durchblättern findet sich dann sogar eine Titelseite des im Hause Vorländer gedruckten "Intelligenz-Blattes" vom 6. April 1866. Die Vorläufer der Siegener Zeitung waren schon damals in den Amtsstuben unverzichtbare Zeitdokumente.
Die Archivarin wird über Arbeitsmangel so schnell nicht klagen können. "Wir sind vom papierlosen Büro noch weit entfernt", sieht auch Rolf Winkel langfristig Bedarf für eine Archivierung von Hand. Für die Schriftstücke der Behörde gibt es unterschiedliche Aufbewahrungsfristen: von einem über 30 Jahre bis zum dauerhaften Archivieren. Bevor etwa ab März die ersten Akten ins neue Gemeindearchiv im Untergeschoss der Grundschule wandern, werden die für erhaltenswert befundenen Papiere von Patricia Ottilie in neuen Mappen abgeheftet und in Archivkartons eingelagert. Ein eigenes Fotoarchiv gibt es nicht. In den Akten finden sich aber hin und wieder auch Bilder zu gewissen Themenkomplexen. Als weiterer Schritt wäre später einmal die digitale Erfassung wichtiger Dokumente denkbar. Auch Privatarchive oder Sammlungen der Heimatvereine könnten den Fundus abrunden. Doch das ist noch Zukunftsmusik. Zunächst hat die 19-Jährige, die während ihrer Ausbildung auch das Lesen und Schreiben alter Schriftarten erlernte, im Rathauskeller noch genügend Arbeit liegen."
Quelle: Siegener Zeitung, 25.1.2011
s. a. http://archiv.twoday.net/stories/6357027/ (Diskussion um die Stellenausschreibung) und http://archiv.twoday.net/stories/8365745/ (Bild)
Die älteste Akte, die Patricia Ottilie bisher in den Katakomben des Burbacher Rathauses entdeckte, stammt aus dem Jahre 1784. Sie ist exakt 208 Jahre vor der Geburt der ersten Archivarin der Gemeinde Burbach angelegt worden. Es handelt sich um ein Rundschreiben der Nassauischen Regierung, das die Verwaltung von Kirchhöfen regelte.
"Es ist sehr spannend, die alten Schriftstücke aufzuarbeiten", zog die seit September letzten Jahres im Rathaus tätige 19-Jährige im Gespräch mit der Siegener Zeitung am Dienstag eine erste Bilanz. Auf Beschluss des Rates hin wurde im Vorjahr die Stelle ausgeschrieben. 22 Bewerbungen lagen Rolf Winkel, dem Fachbereichsleiter Zentrale Dienste, vor. Patricia Ottilie konnte sich schließlich über die Halbtagsstelle freuen.
"Ich habe während meiner Schulzeit mehrere Praktika in Archiven absolviert und war von der Arbeit begeistert," erklärte die in Sachsen-Anhalt aufgewachsene Neu-Burbacherin. Nach ihrer dreijährigen Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste Fachrichtung Archiv (FAMI) im Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig hat sie nun den Aufbau des Archivs in Burbach übernommen.
Nachdem sie sich in den zahlreichen Archivräumen im Keller des Rathauses einen ersten Überblick über mehrere hundert laufende Meter Regale verschafft hatte, sortiert sie nun Akte für Akte. "Schutzanzug und Handschuhe sind bei der Sichtung im Keller öfters angebracht", berichtet sie von ihren ersten Kontakten mit der teils schon arg verstaubten Geschichte des Amtes Burbach. Mit Schwamm und Teppichmesser werden die Schriftstücke gesäubert und von Metallklammern befreit. Die neigen zur Rostbildung. Da sind die alten Akten sogar pflegeleichter. Sie wurden noch mit Fadenheftung in der Kladde fixiert. "Darum sind sie zwar am Rand schon einmal zerfleddert, der Inhalt befindet sich aber in gutem Zustand", plauderte die Expertin aus dem "Archivkästchen". Nach der ersten Sichtung werden die Akten themenmäßig einsortiert, nummeriert und in der zentralen Datenbank mit einer speziellen Archivsoftware erfasst. Auf die Frage des SZ-Redakteurs nach dem ältesten Schriftstück tippt Patricia Ottilie einige Stichwort und Zahlen in ihren Computer. "Ich hole schnell die Nummer 11 aus dem Keller", verschwindet sie kurz auf dem Flur, um wenige Minuten später die eingangs beschriebene Akte aus dem Regal zu holen. Beim Durchblättern findet sich dann sogar eine Titelseite des im Hause Vorländer gedruckten "Intelligenz-Blattes" vom 6. April 1866. Die Vorläufer der Siegener Zeitung waren schon damals in den Amtsstuben unverzichtbare Zeitdokumente.
Die Archivarin wird über Arbeitsmangel so schnell nicht klagen können. "Wir sind vom papierlosen Büro noch weit entfernt", sieht auch Rolf Winkel langfristig Bedarf für eine Archivierung von Hand. Für die Schriftstücke der Behörde gibt es unterschiedliche Aufbewahrungsfristen: von einem über 30 Jahre bis zum dauerhaften Archivieren. Bevor etwa ab März die ersten Akten ins neue Gemeindearchiv im Untergeschoss der Grundschule wandern, werden die für erhaltenswert befundenen Papiere von Patricia Ottilie in neuen Mappen abgeheftet und in Archivkartons eingelagert. Ein eigenes Fotoarchiv gibt es nicht. In den Akten finden sich aber hin und wieder auch Bilder zu gewissen Themenkomplexen. Als weiterer Schritt wäre später einmal die digitale Erfassung wichtiger Dokumente denkbar. Auch Privatarchive oder Sammlungen der Heimatvereine könnten den Fundus abrunden. Doch das ist noch Zukunftsmusik. Zunächst hat die 19-Jährige, die während ihrer Ausbildung auch das Lesen und Schreiben alter Schriftarten erlernte, im Rathauskeller noch genügend Arbeit liegen."
Quelle: Siegener Zeitung, 25.1.2011
s. a. http://archiv.twoday.net/stories/6357027/ (Diskussion um die Stellenausschreibung) und http://archiv.twoday.net/stories/8365745/ (Bild)
Wolf Thomas - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 07:56 - Rubrik: Kommunalarchive
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Das Nachschlagewerk von 1938 liegt online vor, meldet
http://www.rambow.de/berufsbezeichnungen-und-standesbezeichnungen.html
http://www.rambow.de/berufsbezeichnungen-und-standesbezeichnungen.html
KlausGraf - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 07:52 - Rubrik: Genealogie
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" .... 5. Sitzung (öffentlich)
des Kulturausschusses
am Mittwoch, dem 26. Januar 2011,
nachmittags, 15.00 Uhr, Raum E 1 A 16
...
Tagesordnung .....
4. Auswirkungen der Diskussion um den Neubau des Landesarchivs NRW auf die künftige Unterbringung des Landesarchivs
Bericht des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport"
Link zur Einladung
" ....5. Sitzung (nichtöffentlich)
des Unterausschusses "Landesbetriebe und Sondervermögen" des Haushalts- und Finanzausschusses
am Dienstag, 1. Februar 2011 nachmittags, 14.00 Uhr
Stadt Duisburg, Rathaus Tagungssaal „Gaziantep“, 2. Etage, Burgplatz 19, 47051 Duisburg ....
Tagesordnung .....
2. Fragen der Fraktion der SPD und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Thema Landesarchiv NRW in Duisburg
eine vertrauliche Vorlage wird erwartet ...."
Link zur Einladung
s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=duisburg+landesarchiv
des Kulturausschusses
am Mittwoch, dem 26. Januar 2011,
nachmittags, 15.00 Uhr, Raum E 1 A 16
...
Tagesordnung .....
4. Auswirkungen der Diskussion um den Neubau des Landesarchivs NRW auf die künftige Unterbringung des Landesarchivs
Bericht des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport"
Link zur Einladung
" ....5. Sitzung (nichtöffentlich)
des Unterausschusses "Landesbetriebe und Sondervermögen" des Haushalts- und Finanzausschusses
am Dienstag, 1. Februar 2011 nachmittags, 14.00 Uhr
Stadt Duisburg, Rathaus Tagungssaal „Gaziantep“, 2. Etage, Burgplatz 19, 47051 Duisburg ....
Tagesordnung .....
2. Fragen der Fraktion der SPD und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Thema Landesarchiv NRW in Duisburg
eine vertrauliche Vorlage wird erwartet ...."
Link zur Einladung
s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=duisburg+landesarchiv
Wolf Thomas - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 07:32 - Rubrik: Staatsarchive
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http://www.damals.de/de/4/news.html?aid=190174&action=showDetails
http://www.archiv-frau-musik.de
Siehe schon hier
http://archiv.twoday.net/stories/5852616/
http://www.archiv-frau-musik.de
Siehe schon hier
http://archiv.twoday.net/stories/5852616/
KlausGraf - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 07:29 - Rubrik: Frauenarchive
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Hs 201
Pilgerfahrt des träumenden Mönchs
um 1460
Hs 704
Albertus Magnus, Aegidius Romanus u. a.
1450
Hs 2282
Boethius, Anicius Manlius Severinus
Logica vetus
Paris, um 1140
Hs 2505
[Ludolf von Sachsen]
Speculum humanae salvationis
Alle unter:
http://tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/sml?sammlung=22
Wieso da eine Musikhandschrift an erster Stelle stehen muss, die ersichtlich nicht dazugehört, erschließt sich mir nicht.
Pilgerfahrt des träumenden Mönchs
um 1460
Hs 704
Albertus Magnus, Aegidius Romanus u. a.
1450
Hs 2282
Boethius, Anicius Manlius Severinus
Logica vetus
Paris, um 1140
Hs 2505
[Ludolf von Sachsen]
Speculum humanae salvationis
Alle unter:
http://tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/sml?sammlung=22
Wieso da eine Musikhandschrift an erster Stelle stehen muss, die ersichtlich nicht dazugehört, erschließt sich mir nicht.
KlausGraf - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 07:02 - Rubrik: Kodikologie
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http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN63886626X
Fischbuch/ Das ist/ Außführliche beschreibung/ vnd lebendige Conterfactur aller vnnd jeden Fischen/ von dem kleinsten Fischlein an biß auff den größten Wallfisch/ wie sie nicht allein in dem grossen hohen Meer/ sondern auch in den Seen/ Flüssen/ Bächen/ vnd allen Schiffreichen Wassern gesehen vnd gefangen werden
Fischbuch/ Das ist/ Außführliche beschreibung/ vnd lebendige Conterfactur aller vnnd jeden Fischen/ von dem kleinsten Fischlein an biß auff den größten Wallfisch/ wie sie nicht allein in dem grossen hohen Meer/ sondern auch in den Seen/ Flüssen/ Bächen/ vnd allen Schiffreichen Wassern gesehen vnd gefangen werden
KlausGraf - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 06:59 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://goo.gl/80tdt columbia.edu (Homer-Ausgabe 1517)
Zu Exlibris:
http://archiv.twoday.net/search?q=exlibris
Zu Exlibris:
http://archiv.twoday.net/search?q=exlibris
KlausGraf - am Mittwoch, 26. Januar 2011, 06:52 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Wolf Thomas - am Dienstag, 25. Januar 2011, 21:48 - Rubrik: Wirtschaftsarchive
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2. Tagung dieser Art an der FHP am 22. März 2011 mit internationalen Referenten
Nach dem Erfolg unserer ersten I-Science Tage im März 2010 laden wir am 22. März 2011 zu den 2. I-Science Tagen der FHP nach Potsdam ein. Unterdem Motto Digitale Gesellschaft: vom Web2.0 zum semantischen und visuellen Web3.0 werden zentrale Themen der Digitalisierung, Vernetzung und speziell der Visualisierung semantischer Daten diskutiert und konkrete Lösungen für die Praxis in den Informationseinrichtungen vorgestellt.
Die Veranstaltung bietet für Wissenschaftler in Informationseinrichtungen, Bibliothekare, Archivare und Dokumentare ein gemeinsames Diskussionsforum.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Das Programm und Hinweise zur Registrierung werden in Kürze bekanntgegeben.
Quelle: FH Potsdam, 7.1.11
Nach dem Erfolg unserer ersten I-Science Tage im März 2010 laden wir am 22. März 2011 zu den 2. I-Science Tagen der FHP nach Potsdam ein. Unterdem Motto Digitale Gesellschaft: vom Web2.0 zum semantischen und visuellen Web3.0 werden zentrale Themen der Digitalisierung, Vernetzung und speziell der Visualisierung semantischer Daten diskutiert und konkrete Lösungen für die Praxis in den Informationseinrichtungen vorgestellt.
Die Veranstaltung bietet für Wissenschaftler in Informationseinrichtungen, Bibliothekare, Archivare und Dokumentare ein gemeinsames Diskussionsforum.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Das Programm und Hinweise zur Registrierung werden in Kürze bekanntgegeben.
Quelle: FH Potsdam, 7.1.11
Wolf Thomas - am Dienstag, 25. Januar 2011, 21:43 - Rubrik: Web 2.0
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" ....
SZ-Magazin: Herr Antwerpes: Bleibt Köln, wie es ist?
Antwerpes: Immer. Da ändert sich nichts. Das mit dem Archiv war Pech, muss man sagen. Da kann man keinem einen Vorwurf machen. Na ja, okay, die Aufsicht hat nicht funktioniert, aber das würde ich nicht so eng sehen.
...."
Franz-Josef Antwerpes, ehemaliger Kölner Regierungspräsident
Quelle: SZ-Magazin Heft 03/11
SZ-Magazin: Herr Antwerpes: Bleibt Köln, wie es ist?
Antwerpes: Immer. Da ändert sich nichts. Das mit dem Archiv war Pech, muss man sagen. Da kann man keinem einen Vorwurf machen. Na ja, okay, die Aufsicht hat nicht funktioniert, aber das würde ich nicht so eng sehen.
...."
Franz-Josef Antwerpes, ehemaliger Kölner Regierungspräsident
Quelle: SZ-Magazin Heft 03/11
Wolf Thomas - am Dienstag, 25. Januar 2011, 21:29 - Rubrik: Kommunalarchive
Rivas Vaciamadrid estrena archivo municipal digital, que permite a la ciudadanía acceder tanto a la documentación histórica como a la actual que genera la administración municipal.
Wolf Thomas - am Dienstag, 25. Januar 2011, 21:19 - Rubrik: Internationale Aspekte
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" .... Die Außenhülle der denkmalgeschützten Remise – einst als Siechenhaus genutzt – ist saniert. Nun geht es an die Innengestaltung, und damit beginnt das Problem, vor dem Rat und Verwaltung derzeit stehen. Denn sie müssen überlegen, welchem Zweck das Gebäude in Zukunft dienen soll.
Aus dem Rathaus gibt es drei Vorschläge: Arbeitsplätze, Stadtarchiv oder Standesamt. Stadtbaurat Carsten Hettwer favorisiert, das Stadtarchiv in dem Fachwerkhaus unterzubringen. Anschließend könnte die Stadt das denkmalgeschützte, aber marode Rohdehaus sanieren, in dem sich momentan noch das Stadtarchiv befindet. Seiner Meinung nach ergänzt das Archiv gut das Angebot der benachbarten Volkshochschule.
Zu den anderen Vorschlägen meint er, dass sich das repräsentative Siechenhaus nicht für normale Arbeitsplätze eigne. Auch die Ansiedlung des Standesamtes schätzt er als problematisch ein. Denn dieses würde automatisch mehr Autoverkehr mit sich bringen, und der sei im Eichenpark nicht erwünscht.
Dem Archiv-Vorschlag wollte der Stadtplanungs- und Umweltausschuss aber nicht bedenkenlos folgen. Knut Helwig (SPD) will vielmehr prüfen lassen, ob die VHS-Arbeitsplätze nicht ins Siechenhaus verlagert werden könnten. „Dann reißen wir die hässlichen Baracken der Volkshochschule ab, die sind ohnehin ein Schandfleck“, fügt er hinzu. Bernhard Döhner (CDU) kann sich vorstellen, dass die Stadt das Gebäude den Musikkapellen überlässt, die derzeit eine Bleibe suchen. Beide Varianten bergen nach Einschätzung Hettwers ein Problem: „Angesichts der hohen Begehrlichkeit nach Räumen im Eichenpark können wir auch weniger schöne Gebäude nicht einfach abreißen oder anders nutzen.“
Deshalb findet die Verlagerung des Stadtarchivs durchaus politische Unterstützung. Diese endet aber bei dem Gedanken daran, dass nach einem Auszug des Archivs aus dem Rohdehaus eben jenes denkmalgeschützte Gebäude saniert werden muss. Eine Kostenschätzung sei unmöglich, so lange die spätere Nutzung nicht feststehe, meint Hettwer. Gleichwohl müsse die Stadt bald handeln, fügt Erik Bedijs vom Hochbauamt hinzu und verdeutlicht dies mit einem Beispiel: „An einigen morschen Balken können wir mit dem Finger durchstechen.“ ...."
Quelle: Hannoversche Allgemeine, 24.1.2011
Aus dem Rathaus gibt es drei Vorschläge: Arbeitsplätze, Stadtarchiv oder Standesamt. Stadtbaurat Carsten Hettwer favorisiert, das Stadtarchiv in dem Fachwerkhaus unterzubringen. Anschließend könnte die Stadt das denkmalgeschützte, aber marode Rohdehaus sanieren, in dem sich momentan noch das Stadtarchiv befindet. Seiner Meinung nach ergänzt das Archiv gut das Angebot der benachbarten Volkshochschule.
Zu den anderen Vorschlägen meint er, dass sich das repräsentative Siechenhaus nicht für normale Arbeitsplätze eigne. Auch die Ansiedlung des Standesamtes schätzt er als problematisch ein. Denn dieses würde automatisch mehr Autoverkehr mit sich bringen, und der sei im Eichenpark nicht erwünscht.
Dem Archiv-Vorschlag wollte der Stadtplanungs- und Umweltausschuss aber nicht bedenkenlos folgen. Knut Helwig (SPD) will vielmehr prüfen lassen, ob die VHS-Arbeitsplätze nicht ins Siechenhaus verlagert werden könnten. „Dann reißen wir die hässlichen Baracken der Volkshochschule ab, die sind ohnehin ein Schandfleck“, fügt er hinzu. Bernhard Döhner (CDU) kann sich vorstellen, dass die Stadt das Gebäude den Musikkapellen überlässt, die derzeit eine Bleibe suchen. Beide Varianten bergen nach Einschätzung Hettwers ein Problem: „Angesichts der hohen Begehrlichkeit nach Räumen im Eichenpark können wir auch weniger schöne Gebäude nicht einfach abreißen oder anders nutzen.“
Deshalb findet die Verlagerung des Stadtarchivs durchaus politische Unterstützung. Diese endet aber bei dem Gedanken daran, dass nach einem Auszug des Archivs aus dem Rohdehaus eben jenes denkmalgeschützte Gebäude saniert werden muss. Eine Kostenschätzung sei unmöglich, so lange die spätere Nutzung nicht feststehe, meint Hettwer. Gleichwohl müsse die Stadt bald handeln, fügt Erik Bedijs vom Hochbauamt hinzu und verdeutlicht dies mit einem Beispiel: „An einigen morschen Balken können wir mit dem Finger durchstechen.“ ...."
Quelle: Hannoversche Allgemeine, 24.1.2011
Wolf Thomas - am Dienstag, 25. Januar 2011, 21:14 - Rubrik: Kommunalarchive

Die Restaurierung der Archivalie aus dem 17. Jahrhundert wird von der Stiftung Stadtgedächtnis finanziert. Die möglichst weitgehende Herstellung des ursprünglichen Zustandes vor dem Einsturz des Archivs wird auf bis zu 176 Stunden Arbeit der Restauratoren geschätzt.

Verschmutzter und fleckiger Einband, Deformationen und Stauchungen sind nach dem Einsturz an der Disziplinarakte gut erkennbar.

Eine Mitarbeiterin des Historischen Archivs der Stadt Köln zeigt Besonderheiten der Disziplinarakte.

Allein der EInband der Archivalie kann nur durch eine Trockenreinigung, Risschließung, Ergänzung der Fehlstellen, Glättung der Deckelpappen und Verklebung, Erneuerung des Buchrückens und Sicherung des Titel-/Signaturschildes gerettet werden.

Der Buchblock ist mittel bis stark verschmutzt und weist Knicke und Risse auf. Schwemmränder sind durch Feuchtigkeit entstanden.

Der Buchblock erfordert Kollationieren, Trockenreinigung, Ergänzung der Vorsätze, Ableimen und Hinterkleben des Buchblocks, Rissschließung und Ergänzung der Fehlstellen, Verlängerung und Durchziehen der Bünde und Heften.
Alle Bilder: Stiftung Stadtgegedächtnis; http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de
" .... Man warf ihm nicht nur mangelnden Respekt gegenüber seinen Mitgeistlichen vor. Viel schlimmer: Die anderen Kleriker verdächtigten Jacobus Schoegen eines nicht angemessenen Umgangs mit Frauen, insbesondere seiner Dienstmagd Ursula. Der Stiftsgeistliche an St. Aposteln war mit den Statuten des Stifts und den allgemeinen Regeln eines Kanonikers offenbar gehörig in Konflikt geraten. So geht es aus einer Disziplinarakte aus dem 17. Jahrhundert hervor, die beim Archiv-Einsturz stark zerstört wurde.
Weil die Akte mit Verhören, Protokollen und Schriftwechseln laut Archiv-Direktorin Dr. Bettina Schmidt-Czaia wertvolle Einblicke in die geistliche Kultur aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges gibt, will die „Stiftung Stadtgedächtnis“ die nötigen 13.000 Euro für die Restaurierung zur Verfügung stellen. Die Instandsetzung ist ebenso wie die Bereitstellung einer sechsstelligen Summe für die Gefriertrocknung eine der ersten größeren Hilfsmaßnahmen der Stiftung. Für das Geld könne man 40 bis 50 Gitterboxen mit Akten, Urkunden und Handschriften gefriertrocknen, so Schmidt-Czaia.
Drei Millionen flüssige Mittel, vier Millionen Kapital
Ein halbes Jahr nach Gründung der Stiftung beläuft sich das Stiftungskapital nach Zahlung aller Zustiftungen auf derzeit 4,18 Millionen Euro. Es solle noch weiter aufgestockt werden, laut Vorstandsbeschluss aber nur mit Summen ab 50.000 Euro, berichtete gestern Kulturdezernent Professor Georg Quander als kommissarischer Vorstandsvorsitzender. Das Kapital, nach Ausschreibung der Kontoführung und Mitwirkung externer Berater angelegt bei der Sal. Oppenheim Vermögenstreuhand, bringe eine Rendite von mindestens vier Prozent. Auf dem Spendenkonto für laufende Restaurierungen stehen zurzeit 3.078.000 Euro.
Zum 1. Februar werde die Stiftung in der Großen Budengasse eigene Räume beziehen, kündigte Ex-Weltjugendtags-Geschäftsführer Hermann-Josef Johanns an, der als Berater hinzugezogen wurde. Geplant seien dieses Jahr eine Dauerausstellung am Heumarkt, eine Wanderausstellung und Marketing-Maßnahmen vom Flyer bis zur Mitwirkung in Social Networks. „Wir brauchen auch Kleinspenden.“ Das Wichtigste sei, die Stiftung bekannt zu machen, so Johanns. „Es soll eine Ehre sein, uns zu unterstützen.“ Traditionskorps aus dem Karneval hätten bereits Interesse angemeldet. Das Geld, betonte Johanns, werde ausschließlich für die Instandsetzung der geborgenen Archivalien eingesetzt, nicht für Administration und Sachkosten. Die Spenden schmälerten auch nicht die Schadensersatzansprüche an die Verursacher des Einsturzes. Quander kündigte an, dass auch die Rekrutierung von EU-Geldern angegangen werde. „Das sind aber sehr aufwendige Verfahren.“
Auf der Suche nach einem geschäftsführenden Vorstand für die Stiftung sieht sich Quander „auf der Zielgeraden“. Vier Personen seien in enger Auswahl. „Wir gehen davon aus, dass wir im ersten Quartal eine Entscheidung haben.“ Die Stelle solle bis spätestens zum Frühsommer besetzt sein. Mit sieben Kandidaten seien schon Gespräche geführt worden. Zum Teil hätten sie das Anforderungsprofil erfüllt, aber „aus persönlichen Gründen“ abgesagt. Es sei nicht einfach, für eine solch besondere Position eine geeignete Persönlichkeit zu finden, berufserfahren sowohl im Stiftungsgeschäft als auch im Marketing.."
Quelle: Kölnische Rundschau, 20.01.2011
Wolf Thomas - am Dienstag, 25. Januar 2011, 21:04 - Rubrik: Kommunalarchive
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" .... Die Dauerausstellung zur Essener Geschichte im 20. Jahrhundert bleibt im Stadtarchiv weiterhin Verschlusssache – und deswegen ein Dauerbrenner in der Kulturpolitik. Nachdem nun durchsickert ist, dass wegen anhaltender Personalprobleme auch der verwaltungsintern ins Auge gefasste Termin 30. Januar nicht gehalten werden kann, ist man im linken Parteispektrum der Kulturpolitik angesäuert. Die Fraktion der Linken hat deshalb das Thema auf die Tagesordnung der morgigen Ratssitzung setzen lassen.
Quadratur des Kreises
Der Antrag der Linken, der nach NRZ-Informationen von der SPD mitgetragen wird, fordert die Dauerausstellung „umgehend interessierten Besuchern zugänglich zu machen“. Weitere „zeitraubende Prüfungen, die Zugänglichkeit der Ausstellung allein mit ehrenamtlichen Kräfte zu gewährleisten“, sollten nun eingestellt werden.
Die Reaktionen aus den Reihen von SPD und Linken fallen deshalb so heftig aus, weil sie erst im Dezember im Kulturausschuss mit einem Antrag am Viererbündnis aus CDU, Grüne, FDP und EBB scheiterten. Darin sollte die Verwaltung aufgefordert werden zu prüfen, ob sich nicht aus anderen Kultursparten Personal in das städtische Archiv versetzen ließe. Das Viererbündnis setzt hingegen auf eine Lösung mit ehrenamtlichen Helfern und sieht den Kulturdezernenten Andreas Bomheuer am Zug. Doch der muss laut Sparbeschlüssen der Stadt 38 Stellen abbauen, erkennt auch nicht, wo er Personal abziehen könnte. „Bei mir ist kein Bereich überbesetzt. Wer behauptet, es ließe sich hier oder da jemand abziehen, der soll mich anrufen und mir sagen wo“, sagt Bomheuer auf Anfrage dieser Zeitung. Und: „Wir arbeiten unbeirrt weiter an einem neuen Konzept.“
Das wird nicht leicht. Zumal es beim Personalrat der Stadtverwaltung heißt, man werde keine Lösung mit ehrenamtlichen Helfern mittragen.
Im Hintergrund brodeln Gerüchte um einen dritten Lösungsweg. Über eine Aufstockung der Sachmittel im Haus der Geschichte, ließe sich das Gebäudemanagement in eine städtische Gesellschaft auslagern, womit Ressourcen fürs Personal frei würden. Es wäre das, was man gemeinhin eine Quadratur des Kreises nennt.
Die erneute Verschiebung der Eröffnung der Dauerausstellung ist jedenfalls laut dem kulturpolitischen Sprecher der Linken, Hans Peter Leymann-Kurtz, nichts weiter als „eine tragikomische Lachnummer“."
Quelle: dewesten.de, 24.1.2011
Quadratur des Kreises
Der Antrag der Linken, der nach NRZ-Informationen von der SPD mitgetragen wird, fordert die Dauerausstellung „umgehend interessierten Besuchern zugänglich zu machen“. Weitere „zeitraubende Prüfungen, die Zugänglichkeit der Ausstellung allein mit ehrenamtlichen Kräfte zu gewährleisten“, sollten nun eingestellt werden.
Die Reaktionen aus den Reihen von SPD und Linken fallen deshalb so heftig aus, weil sie erst im Dezember im Kulturausschuss mit einem Antrag am Viererbündnis aus CDU, Grüne, FDP und EBB scheiterten. Darin sollte die Verwaltung aufgefordert werden zu prüfen, ob sich nicht aus anderen Kultursparten Personal in das städtische Archiv versetzen ließe. Das Viererbündnis setzt hingegen auf eine Lösung mit ehrenamtlichen Helfern und sieht den Kulturdezernenten Andreas Bomheuer am Zug. Doch der muss laut Sparbeschlüssen der Stadt 38 Stellen abbauen, erkennt auch nicht, wo er Personal abziehen könnte. „Bei mir ist kein Bereich überbesetzt. Wer behauptet, es ließe sich hier oder da jemand abziehen, der soll mich anrufen und mir sagen wo“, sagt Bomheuer auf Anfrage dieser Zeitung. Und: „Wir arbeiten unbeirrt weiter an einem neuen Konzept.“
Das wird nicht leicht. Zumal es beim Personalrat der Stadtverwaltung heißt, man werde keine Lösung mit ehrenamtlichen Helfern mittragen.
Im Hintergrund brodeln Gerüchte um einen dritten Lösungsweg. Über eine Aufstockung der Sachmittel im Haus der Geschichte, ließe sich das Gebäudemanagement in eine städtische Gesellschaft auslagern, womit Ressourcen fürs Personal frei würden. Es wäre das, was man gemeinhin eine Quadratur des Kreises nennt.
Die erneute Verschiebung der Eröffnung der Dauerausstellung ist jedenfalls laut dem kulturpolitischen Sprecher der Linken, Hans Peter Leymann-Kurtz, nichts weiter als „eine tragikomische Lachnummer“."
Quelle: dewesten.de, 24.1.2011
Wolf Thomas - am Dienstag, 25. Januar 2011, 20:43 - Rubrik: Kommunalarchive
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"Die Metzgersgattin und Ruhrpott-Legende "Else Stratmann" kommt ein letztes Mal zurück. Am Dienstag, 25. Januar, will die Schriftstellerin und Moderatorin Elke Heidenreich (67) im Deutschen Kabarettarchiv in Mainz den Nachlass der Kunstfigur überreichen.
Stratmann aus Wanne-Eickel hatte 1976 ihren ersten Auftritt. Sie kommentierte unter anderem im Radio und auf Kleinkunstbühnen schnoddrig, unerschrocken und im besten Kohlenpott- Slang die Welt der Reichen und Mächtigen, aber auch den ganz normalen Alltag.
Ihren Abschied erklärte Stratmann eigentlich schon 1987 - "mit einem lachenden, einem weinenden Auge und einem dicken Stücksken Fleischwurst auffe Faust". Ein Jahr später reiste sie dann doch noch als "Seoul-Touristin" zu den Olympischen Sommerspielen und kommentierte das Geschehen für die Fernsehzuschauer, etwa: "Während die Fremden in Südkorea sind, kommt kein gekochten Hund auf'en Tisch". ...."
Quelle: Mainzer Rhein-Zeitung, 24.1.2011
".... Rund 2.500, teils schon vergilbte Manuskripte befinden sich in dem Nachlass. "Es müssten noch 1.000 mehr sein, aber der Rest war auf Bierdeckeln oder so", erzählte die Moderatorin und Schriftstellerin. Sie übergab auch viele Fotos, Schallplatten und Bücher. Einen typischen Stratmann-Kittel habe sie nicht mehr auftreiben können, sagte die 67-Jährige. Der rheinland-pfälzische Kulturstaatssekretär Walter Schumacher bezeichnete den Stratmann-Nachlass als "neuen Schatz" für das Archiv, das in diesem Jahr 50 Jahre alt wird. ..."
Quelle: swr.de, Nachrichten, 25.1.2011
Stratmann aus Wanne-Eickel hatte 1976 ihren ersten Auftritt. Sie kommentierte unter anderem im Radio und auf Kleinkunstbühnen schnoddrig, unerschrocken und im besten Kohlenpott- Slang die Welt der Reichen und Mächtigen, aber auch den ganz normalen Alltag.
Ihren Abschied erklärte Stratmann eigentlich schon 1987 - "mit einem lachenden, einem weinenden Auge und einem dicken Stücksken Fleischwurst auffe Faust". Ein Jahr später reiste sie dann doch noch als "Seoul-Touristin" zu den Olympischen Sommerspielen und kommentierte das Geschehen für die Fernsehzuschauer, etwa: "Während die Fremden in Südkorea sind, kommt kein gekochten Hund auf'en Tisch". ...."
Quelle: Mainzer Rhein-Zeitung, 24.1.2011
".... Rund 2.500, teils schon vergilbte Manuskripte befinden sich in dem Nachlass. "Es müssten noch 1.000 mehr sein, aber der Rest war auf Bierdeckeln oder so", erzählte die Moderatorin und Schriftstellerin. Sie übergab auch viele Fotos, Schallplatten und Bücher. Einen typischen Stratmann-Kittel habe sie nicht mehr auftreiben können, sagte die 67-Jährige. Der rheinland-pfälzische Kulturstaatssekretär Walter Schumacher bezeichnete den Stratmann-Nachlass als "neuen Schatz" für das Archiv, das in diesem Jahr 50 Jahre alt wird. ..."
Quelle: swr.de, Nachrichten, 25.1.2011
Wolf Thomas - am Dienstag, 25. Januar 2011, 20:21 - Rubrik: Literaturarchive
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Heißt es auf der Seite zu den Fotografien von Ignaz Böckenhoff aus dem Westmünsterland
http://www.fotosammlung-boeckenhoff.raesfeld.de/thema.0500/Document.2002-04-24.3124/document_view

http://www.fotosammlung-boeckenhoff.raesfeld.de/thema.0500/Document.2002-04-24.3124/document_view

KlausGraf - am Dienstag, 25. Januar 2011, 19:39 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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Es handelt sich um eine der bedeutenden Altbestandsbibliotheken der USA.
http://www.bostonathenaeum.org/node/805

Reading room (1855)
http://www.geh.org/taschen/htmlsrc15/m197401931116_ful.html
http://www.bostonathenaeum.org/node/805

Reading room (1855)
http://www.geh.org/taschen/htmlsrc15/m197401931116_ful.html
KlausGraf - am Dienstag, 25. Januar 2011, 12:55 - Rubrik: Bestandserhaltung
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"An der Einsturzstelle des Kölner Stadtarchivs gehen die Bergungsarbeiten weiter. Die Bergung der letzten Archivalien musste wegen des Hochwassers für rund zwei Wochen unterbrochen werden.
Neuer Termin für den Abschluss der Arbeiten ist nun laut Stadt voraussichtlich Ende Februar. Im Anschluss sollen Gutachter der Staatsanwaltschaft ihre Arbeit aufnehmen, um herauszufinden, wie es zum Unglück am Waidmarkt Anfang März 2009 kommen konnte. "
Quelle: Radio Köln, 25.1.2011
Neuer Termin für den Abschluss der Arbeiten ist nun laut Stadt voraussichtlich Ende Februar. Im Anschluss sollen Gutachter der Staatsanwaltschaft ihre Arbeit aufnehmen, um herauszufinden, wie es zum Unglück am Waidmarkt Anfang März 2009 kommen konnte. "
Quelle: Radio Köln, 25.1.2011
Wolf Thomas - am Dienstag, 25. Januar 2011, 09:52 - Rubrik: Kommunalarchive
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http://www.zeit.de/2009/45/Kommentar-Faktencheck
Blogger legten Recherchemängel bei Hart aber fair offen, der WDR reagierte aber in den eigenen Foren unglücklich auf die Kritik.
Unangenehmer als die – branchenübliche – Schelte durch die Kollegen dürfte den Fernsehmachern aber sein, wie schnell und präzise sie im Netz vorgeführt wurden. Dort vertraten ein paar Blogger die kritische Öffentlichkeit. Mit der nötigen skeptischen Distanz klopften sie die Plausibilität der Creme-Connection ab – und leisteten damit ein wertvolles Stück Medizinjournalismus. Zuerst im Blog Stationäre Aufnahme, später auch im EsoBlog, bei WeiterGen und andernorts wurden die wenigen Studien zum Thema zitiert, man wies auf Schwächen und Widersprüche hin.
Blogger legten Recherchemängel bei Hart aber fair offen, der WDR reagierte aber in den eigenen Foren unglücklich auf die Kritik.
Unangenehmer als die – branchenübliche – Schelte durch die Kollegen dürfte den Fernsehmachern aber sein, wie schnell und präzise sie im Netz vorgeführt wurden. Dort vertraten ein paar Blogger die kritische Öffentlichkeit. Mit der nötigen skeptischen Distanz klopften sie die Plausibilität der Creme-Connection ab – und leisteten damit ein wertvolles Stück Medizinjournalismus. Zuerst im Blog Stationäre Aufnahme, später auch im EsoBlog, bei WeiterGen und andernorts wurden die wenigen Studien zum Thema zitiert, man wies auf Schwächen und Widersprüche hin.
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Ein 24 Seiten-PDF sollte man vielleicht nicht "Handbuch" nennen:
http://www.rechtambild.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/handbuch.pdf
Erstellt man vom Wikipedia-Artikel Bildrechte ein PDF, sind das auch schon 15 Seiten ...
http://www.rechtambild.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/01/handbuch.pdf
Erstellt man vom Wikipedia-Artikel Bildrechte ein PDF, sind das auch schon 15 Seiten ...
KlausGraf - am Dienstag, 25. Januar 2011, 00:17 - Rubrik: Archivrecht
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http://goo.gl/NAwBD = les-infostrateges.com
"Signalé sur le site web d'Archimag (le 11 janvier) et la liste de Juriconnexion (le 19 janvier), la ville de Paris mettra sous peu ses données publiques à disposition de tous sur un site dédié."
"Signalé sur le site web d'Archimag (le 11 janvier) et la liste de Juriconnexion (le 19 janvier), la ville de Paris mettra sous peu ses données publiques à disposition de tous sur un site dédié."
KlausGraf - am Montag, 24. Januar 2011, 23:27 - Rubrik: Open Access
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Wolf Thomas - am Montag, 24. Januar 2011, 22:01 - Rubrik: Kommunalarchive
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Der Aufsatz/Veranstaltungsbericht von Ellen Stöcklein: Alltagsprobleme der Bestandserhaltung in Bibliotheken und Archiven: Klima und Lagerung, Staub und Schimmel. In: Bibliotheksdienst 2010 H. 2 ist online unter
http://www.zlb.de/aktivitaeten/bd_neu/heftinhalte2010/Bestandserhaltung010210_BD.pdf
http://www.zlb.de/aktivitaeten/bd_neu/heftinhalte2010/Bestandserhaltung010210_BD.pdf
KlausGraf - am Montag, 24. Januar 2011, 21:58 - Rubrik: Bestandserhaltung
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Am 26. Januar 2011 um 9.30 Uhr wird Frau Staatsministerin Kühne-Hörmann im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden das Digitale Archiv Hessen (für "born digital" Unterlagen) eröffnen.
http://www.hauptstaatsarchiv.hessen.de/irj/HHStAW_Internet?uid=459106f2-31c4-4311-1010-4348d91954e0
http://www.hauptstaatsarchiv.hessen.de/irj/HHStAW_Internet?uid=459106f2-31c4-4311-1010-4348d91954e0
KlausGraf - am Montag, 24. Januar 2011, 17:26 - Rubrik: Digitale Unterlagen
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http://www.un.org/News/Press/docs/2010/sc10141.doc.htm
Article 27: Management of the Archives
1. Without prejudice to any prior conditions stipulated by, or arrangements with, the providers of information and documents, the archives of the ICTY, the ICTR and the Mechanism shall remain the property of the United Nations. These archives shall be inviolable wherever located pursuant to Section 4 of the Convention on the Privileges and Immunities of the United Nations of 13 February 1946.
2. The Mechanism shall be responsible for the management, including preservation and access, of these archives. The archives of the ICTY and the ICTR shall be co-located with the respective branches of the Mechanism.
3. In managing access to these archives, the Mechanism shall ensure the continued protection of confidential information, including information concerning protected witnesses, and information provided on a confidential basis. For this purpose, the Mechanism shall implement an information security and access regime, including for the classification and declassification as appropriate of the archives.
Article 27: Management of the Archives
1. Without prejudice to any prior conditions stipulated by, or arrangements with, the providers of information and documents, the archives of the ICTY, the ICTR and the Mechanism shall remain the property of the United Nations. These archives shall be inviolable wherever located pursuant to Section 4 of the Convention on the Privileges and Immunities of the United Nations of 13 February 1946.
2. The Mechanism shall be responsible for the management, including preservation and access, of these archives. The archives of the ICTY and the ICTR shall be co-located with the respective branches of the Mechanism.
3. In managing access to these archives, the Mechanism shall ensure the continued protection of confidential information, including information concerning protected witnesses, and information provided on a confidential basis. For this purpose, the Mechanism shall implement an information security and access regime, including for the classification and declassification as appropriate of the archives.
KlausGraf - am Montag, 24. Januar 2011, 17:03 - Rubrik: English Corner
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http://shahnama.caret.cam.ac.uk/new/jnama/page/
This site brings you a comprehensive collection of manuscripts of the Shahnama, the Persian epic 'Book of Kings', completed by the poet Firdausi in AD 1010, together with a display of the miniature paintings in each one. There are currently about 1500 manuscripts and single pages recorded, 18,000 records of paintings, and 12,000 images from all over the world, now accessible with a few clicks of a mouse.
It allows you to see and compare all the different depictions of a particular scene in the story, produced over a period of almost 600 years, and to look through the manuscripts held in different collections.
See also
http://bibliodyssey.blogspot.com/2005/09/shahnama.html (From here is the picture because right click is disabled in the site above!)

This site brings you a comprehensive collection of manuscripts of the Shahnama, the Persian epic 'Book of Kings', completed by the poet Firdausi in AD 1010, together with a display of the miniature paintings in each one. There are currently about 1500 manuscripts and single pages recorded, 18,000 records of paintings, and 12,000 images from all over the world, now accessible with a few clicks of a mouse.
It allows you to see and compare all the different depictions of a particular scene in the story, produced over a period of almost 600 years, and to look through the manuscripts held in different collections.
See also
http://bibliodyssey.blogspot.com/2005/09/shahnama.html (From here is the picture because right click is disabled in the site above!)
KlausGraf - am Montag, 24. Januar 2011, 09:55 - Rubrik: Kodikologie
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http://www.asnad.org/en/
The Project aims at facilitating access to the growing number of available Persian historical deeds and documents, both published and unpublished. It shall allow work on archival material with the help of incorporated facsimiles without recourse to the original - often remote - place of publication or storage.
The Database includes "public" and "private" documents: royal decrees and orders, official correspondence, and shari'a court documents, such as contracts of sale and lease, vaqf deeds, marriage contracts, and court orders. It also serves as a bibliographic reference tool, being a continually updated repertoire of published historical documents.
A Research Project of the Iranian Studies Division at the Centre of Near and Middle Eastern Studies, Philipps-Universität Marburg.

The Project aims at facilitating access to the growing number of available Persian historical deeds and documents, both published and unpublished. It shall allow work on archival material with the help of incorporated facsimiles without recourse to the original - often remote - place of publication or storage.
The Database includes "public" and "private" documents: royal decrees and orders, official correspondence, and shari'a court documents, such as contracts of sale and lease, vaqf deeds, marriage contracts, and court orders. It also serves as a bibliographic reference tool, being a continually updated repertoire of published historical documents.
A Research Project of the Iranian Studies Division at the Centre of Near and Middle Eastern Studies, Philipps-Universität Marburg.

KlausGraf - am Montag, 24. Januar 2011, 09:49 - Rubrik: English Corner
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Meldet http://www.kb.nl/nieuws/2011/bph.html
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/8471153/
http://archiv.twoday.net/stories/11475742/
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/8471153/
http://archiv.twoday.net/stories/11475742/
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KlausGraf - am Montag, 24. Januar 2011, 09:04 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Das 1943 erschienene Buch zur Bonner Universitätsgeschichte ist online unter
http://s2w.hbz-nrw.de/ulbbn/content/titleinfo/685010
http://s2w.hbz-nrw.de/ulbbn/content/titleinfo/685010
KlausGraf - am Montag, 24. Januar 2011, 08:45 - Rubrik: Universitaetsarchive
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Das Buch von Victor Loewe ist in Harvard ins Netz gestellt worden:
http://pds.lib.harvard.edu/pds/view/14243415
http://pds.lib.harvard.edu/pds/view/14243415
KlausGraf - am Montag, 24. Januar 2011, 08:30 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Cim. 66 der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg wurde vom MDZ digitalisiert - ein Prachtwerk!
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00057492/image_14 ist die erste Hälfte der Ahnentafel in Form eines Pfauenrads, die wir bei unserer Berichterstattung schon einmal abbildeten
http://archiv.twoday.net/search?q=stadtbibliothek+augsburg

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00057492/image_14 ist die erste Hälfte der Ahnentafel in Form eines Pfauenrads, die wir bei unserer Berichterstattung schon einmal abbildeten
http://archiv.twoday.net/search?q=stadtbibliothek+augsburg

KlausGraf - am Montag, 24. Januar 2011, 07:58 - Rubrik: Kodikologie
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Die Fundgeschichte wird im Video dokumentiert:
http://goo.gl/k48wM = www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de
http://goo.gl/k48wM = www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de
KlausGraf - am Montag, 24. Januar 2011, 07:40 - Rubrik: Kommunalarchive
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Der Stadtpatron von Eltville ist der Heilige Sebastian, dessen Patronatstag am 20. Januar gefeiert wird. Dieser soll künftig das Forum zur Ehrung verdienter Bürgerinnen und Bürger bieten. Damit schaffe man einen deutlich würdigeren Rahmen für die Verleihung von Landesehrenbriefen als dies bisher der Fall gewesen sei, ist sich Bürgermeister Kunkel sicher.
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/rheingau/eltville/10145647.htm
Seit dem 14. Jahrhundert wird der Märtyrer als Stadtpatron in Aichach verehrt. Festliche Prozessionen begleiteten fast 700 Jahrhunderte lang den Märtyrer in Aichach durch die Zeit. Am gestrigen Sonntag nach der feierlichen Andacht bewegte sich eine große Schar von Gläubigen von der katholischen Stadtpfarrkirche über den Stadtplatz mit Gebet und Gesang zur Sebastianskapelle an der Donauwörther Straße. [...] Seit 1320 wird der Heilige in der Stadt Aichach verehrt und als Stadtpatron angerufen. 1484 weihte Weihbischof Ulrich von Augsburg die Sebastiankapelle, an Stelle eines Vorgängerbaues an der Stadtmauer. Pfarrer Mathias Müller (Molitor) ließ die Sebastiankapelle neu erbauen und die bereits bestehende Bruderschaft wurde durch Papst Alexander VII. neu bestätigt.
http://goo.gl/9p059 Augsburger Allgemeine 23.1.2001
Landsberg Ein Deckenfresko im Schiff der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt zeigt Sebastian, der mit seinem Schild die Bürger der Stadt vor Blitzen des göttlichen Zorns schützt. Ein Engel neben dem Heiligen trägt das Stadtwappen. Ein deutlicher Hinweis, dass Sebastian als Stadtpatron verehrt wurde, als Joseph Bernhard aus Wessobrunn im Jahr 1702 das Fresko schuf. Am Sonntag in einer Woche feiern die Landsberger wieder ihren Patron, mit Gottesdiensten und einer Prozession durch die Altstadt.
http://goo.gl/dx2rF Augsburger Allgemeine 7.1.2011
Siehe auch: Anton Lichtenstern, Der Landsberger Sebastianskult. In: Landsberger Geschichtsblätter 91/92 (1992/93), S. 60-69
Sebastian als Stadtpatron von Landshut
http://www.st.jodok-landshut.de/pfarrei_kirchen_sebastian.html
Sebastiankapelle Landshut, eigenes Foto
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/rheingau/eltville/10145647.htm
Seit dem 14. Jahrhundert wird der Märtyrer als Stadtpatron in Aichach verehrt. Festliche Prozessionen begleiteten fast 700 Jahrhunderte lang den Märtyrer in Aichach durch die Zeit. Am gestrigen Sonntag nach der feierlichen Andacht bewegte sich eine große Schar von Gläubigen von der katholischen Stadtpfarrkirche über den Stadtplatz mit Gebet und Gesang zur Sebastianskapelle an der Donauwörther Straße. [...] Seit 1320 wird der Heilige in der Stadt Aichach verehrt und als Stadtpatron angerufen. 1484 weihte Weihbischof Ulrich von Augsburg die Sebastiankapelle, an Stelle eines Vorgängerbaues an der Stadtmauer. Pfarrer Mathias Müller (Molitor) ließ die Sebastiankapelle neu erbauen und die bereits bestehende Bruderschaft wurde durch Papst Alexander VII. neu bestätigt.
http://goo.gl/9p059 Augsburger Allgemeine 23.1.2001
Landsberg Ein Deckenfresko im Schiff der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt zeigt Sebastian, der mit seinem Schild die Bürger der Stadt vor Blitzen des göttlichen Zorns schützt. Ein Engel neben dem Heiligen trägt das Stadtwappen. Ein deutlicher Hinweis, dass Sebastian als Stadtpatron verehrt wurde, als Joseph Bernhard aus Wessobrunn im Jahr 1702 das Fresko schuf. Am Sonntag in einer Woche feiern die Landsberger wieder ihren Patron, mit Gottesdiensten und einer Prozession durch die Altstadt.
http://goo.gl/dx2rF Augsburger Allgemeine 7.1.2011
Siehe auch: Anton Lichtenstern, Der Landsberger Sebastianskult. In: Landsberger Geschichtsblätter 91/92 (1992/93), S. 60-69
Sebastian als Stadtpatron von Landshut
http://www.st.jodok-landshut.de/pfarrei_kirchen_sebastian.html

KlausGraf - am Montag, 24. Januar 2011, 07:14 - Rubrik: Landesgeschichte
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Die Stiftung Warentest hat dazu einige Informationen zusammengestellt:
http://www.test.de/themen/computer-telefon/meldung/Buecherverkauf-im-Internet-Schmoeker-verhoekern-1844299-2844299/
http://www.test.de/themen/computer-telefon/meldung/Buecherverkauf-im-Internet-Schmoeker-verhoekern-1844299-2844299/
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KlausGraf - am Montag, 24. Januar 2011, 07:06 - Rubrik: Kodikologie
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Peter Hirtle hat einen wie immer aufschlussreichen Beitrag dazu im Library Law Blog
http://goo.gl/7PK5H
Nach deutschem Recht würde ich schlicht und einfach bezweifeln, dass Schindlers Liste überhaupt Schöpfungshöhe hat und geschützt ist.
Eine der verschiedenen Listen online:
http://www1.yadvashem.org/righteous_new/germany/photos/shindlers_list.pdf
http://goo.gl/7PK5H
Nach deutschem Recht würde ich schlicht und einfach bezweifeln, dass Schindlers Liste überhaupt Schöpfungshöhe hat und geschützt ist.
Eine der verschiedenen Listen online:
http://www1.yadvashem.org/righteous_new/germany/photos/shindlers_list.pdf
KlausGraf - am Montag, 24. Januar 2011, 06:51 - Rubrik: Archivrecht
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http://www.jnul.huji.ac.il/dl/mss/heb1092/index_eng.html
The “Memorbuch” is one of the characteristic historical creations of German Jewry, documenting the deaths of important members of the community. The notations are generally in the form of the yizkor prayer “May God remember the soul of …” followed by biographical data, much of which is a description of the piety and good qualities of the deceased.
The Frankfurt Memorbuch is an impressive example of this genre. It lists deceased of the Frankfurt am Main Jewish community between the years 1628-1907. The manuscript, on vellum comprises 537 leaves (1073 pages) 36.4 x 26 cm. In size.
The Memorbuch opens with a poem written in 1712 telling of a 1711 fire in the Frankfurt sysnagogue which destroyed the old Memorbuch. The poem goes on to relate how, at the initiative of Eliezer Leizer Oppenheim a new Memorbuch was prepared, and that the entries for 1628 to 1711 were copies into it from the communal burial records (leaves 5a-57a). The new entries begin on leaf 57a with the death of Frumet, the wife of Eliezer Leizer Oppenheim.
The entries brought over from the burial records are very brief. Those written for the Memorbuch record primarily important members of the community (entry in the Memorbuch required payment). Deaths of infants, strangers and the poor were generally not recorded.
The latest entry is from 1907, however the final page commemorates the death of Baron Wilhelm von Rothschild in 1901.
The Frankfurt Memorbuch is a monumental work documenting persons and events connected with the Frankfurt Jewish community, one of the most important communities of Germany Jewry.

The “Memorbuch” is one of the characteristic historical creations of German Jewry, documenting the deaths of important members of the community. The notations are generally in the form of the yizkor prayer “May God remember the soul of …” followed by biographical data, much of which is a description of the piety and good qualities of the deceased.
The Frankfurt Memorbuch is an impressive example of this genre. It lists deceased of the Frankfurt am Main Jewish community between the years 1628-1907. The manuscript, on vellum comprises 537 leaves (1073 pages) 36.4 x 26 cm. In size.
The Memorbuch opens with a poem written in 1712 telling of a 1711 fire in the Frankfurt sysnagogue which destroyed the old Memorbuch. The poem goes on to relate how, at the initiative of Eliezer Leizer Oppenheim a new Memorbuch was prepared, and that the entries for 1628 to 1711 were copies into it from the communal burial records (leaves 5a-57a). The new entries begin on leaf 57a with the death of Frumet, the wife of Eliezer Leizer Oppenheim.
The entries brought over from the burial records are very brief. Those written for the Memorbuch record primarily important members of the community (entry in the Memorbuch required payment). Deaths of infants, strangers and the poor were generally not recorded.
The latest entry is from 1907, however the final page commemorates the death of Baron Wilhelm von Rothschild in 1901.
The Frankfurt Memorbuch is a monumental work documenting persons and events connected with the Frankfurt Jewish community, one of the most important communities of Germany Jewry.

KlausGraf - am Montag, 24. Januar 2011, 06:41 - Rubrik: Kodikologie
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https://kb.osu.edu/dspace/handle/1811/37112
"Mr. Steven Enich (04/21/1923 – 10/10/2004) was a prominent Serbian-American lawyer, practicing primarily in Wisconsin. An amateur photographer as well as philanthropist, especially to the Serbian Orthodox cultural heritage, from approximately 1979 to 1994, he was given often unprecedented access to Serbian Orthodox cultural monuments in the former Yugoslavia. In the course of several trips there, he amassed a collection of almost 5,000 slides, the majority of which he took himself. "

"Mr. Steven Enich (04/21/1923 – 10/10/2004) was a prominent Serbian-American lawyer, practicing primarily in Wisconsin. An amateur photographer as well as philanthropist, especially to the Serbian Orthodox cultural heritage, from approximately 1979 to 1994, he was given often unprecedented access to Serbian Orthodox cultural monuments in the former Yugoslavia. In the course of several trips there, he amassed a collection of almost 5,000 slides, the majority of which he took himself. "
KlausGraf - am Montag, 24. Januar 2011, 06:37 - Rubrik: Bildquellen
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Vielleicht gibt es ja eine buchbare Zusatzausbildung, wie man einen aktuellen Link der Momasurfer im ZDF-Morgenmagazin rasch auffindet. Ich sah einen Hinweis auf eine Pariser Monet-Ausstellung mit tollen Bildern in hoher Auflösung und hatte den irrwitzigen Gedanken, dass es doch möglich sein müsse, durch Eingabe von momasurfer bei Google sofort zu dem Link zu gelangen. Nach einigen Minuten frustriertem Herumklicken auf der ZDF-Seite fragt man sich, wieso so miese Inhalte von den privaten Medien als unzumutbare Konkurrenz empfunden werden. Vermutlich kann man auch dieses Niveau noch unterbieten ...
Hier ist der gesuchte Link:
http://www.monet2010.com/ (das Laden der Seiten dauert jeweils lang!)
Beide Teile, auch die interaktive Reise: eindrucksvoll!
Endlich einmal eine virtuelle Ausstellung, die mit toller Auflösung punktet!

Hier ist der gesuchte Link:
http://www.monet2010.com/ (das Laden der Seiten dauert jeweils lang!)
Beide Teile, auch die interaktive Reise: eindrucksvoll!
Endlich einmal eine virtuelle Ausstellung, die mit toller Auflösung punktet!

KlausGraf - am Montag, 24. Januar 2011, 06:01 - Rubrik: Museumswesen
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